widerst at nd-MUND, Mi, 5.3.2008

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Mi Mär 5 13:53:33 CET 2008


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
      www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Mittwoch, 5. März 2008
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in eigener sache:

wie wir bereits angekündigt haben, arbeiten wir - gemeinsam mit euch -
an einem relaunch - siehe text im editorial!

lg,  red

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A) INHALT
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DISKUTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN!
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"!!! WARNUNG AN ALLE FRAUEN - Der Besuch am Arbeitslosenamt
gefährdet Deine Existenz!" von flgz at gmx.net
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Ab durch die Mitte mit Emanzen, Homos und Abtreibungsmördern!
Österreichs katholisches Fundispektrum hat eine Partei.
Ein Artikel von Viktoria Roth <vikroth at operamail.com>
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Moratorium gegen die Todesstrafe wird zur Abschaffung
des legalen Schwangerschaftsabbruches instrumentalisiert
   von FrauenLesben fuer das 
Selbstbestimmungsrecht der Frau 
<selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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Aufruf zur Demo: 8. März - FrauenMädchenLesben Kampftag 2008
   vom Vorbereitungsplenum Autonome FrauenLesben
by the way of <amorez at gmx.net>
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FRAUENTERMINE: März 2008
   von fz-bar at wolfsmutter.com
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treffen 5.3. / was die em fuer frauen bedeutet
   von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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  [rso_news] Frauenkampftag 8. März in Wien und Zürich
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B) TEXTE
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DISKUSTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN!
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"!!! WARNUNG AN ALLE FRAUEN - Der Besuch am Arbeitslosenamt
gefährdet Deine Existenz!" von flgz at gmx.net
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“!!! WARNUNG AN ALLE FRAUEN - Der Besuch am 
Arbeitslosenamt gefährdet Deine Existenz!"


So lautete die Headline auf einem Flugblatt der 
“Initiative FrauenLesben gegen Zwangsarbeit" 
bereits 1993. Vor den Arbeitsämtern Wiens wurde 
diese Information als Aufruf zur Organisierung 
von Frauen gegen die verschärften Praktiken des 
AMS verteilt und fanden rege Aufmerksamkeit. Auch 
seitens der AMS-Verantwortlichen!  Hurtig suchten 
sie nach den frechen FrauenLesben, um sie zu 
sanktionieren oder am besten gleich mittels 
“Aussteuerung" (in Form von aneinander gereihten 
Bezugssperren)  abzustrafen.

BASIC INSTINCT

Das sogenannte “Beschäftigungssicherungsgesetz" 
war Anlass krasser Verschärfungen der Paragraphen 
9 und 10 ALVG. Sie regeln die Zumutbarkeit und 
Arbeitswilligkeit  bzw. “Vereitelung", 
begründeten die heute so verhasste Pflicht, sich 
unter Bedrohung des Verlustes der Existenz in 
jede erdenkliche “Maßnahme" des AMS einweisen zu 
lassen - und verschärften damit die Möglichkeit 
der Behörde, den Versicherungsbezug einfach 
brutaler zu sperren.
Damit war klar: JedeR Arbeitslose (jedeR 
Versicherte der AMV) war von vornherein 
verdächtigt, das Arbeitslosengeld zu Unrecht zu 
beziehen!

Ein Kommentar des BMAS drückte zum 
Arbeitsmarktförderungsgesetz § 9/1969 über 
Vermittlung und Arbeitszwang  noch folgendes aus:

“Von Arbeitsvermittlung kann nur gesprochen 
werden, wenn die Arbeitskraft frei ist. Dies war 
nicht der Fall in der Zeit des sogenannten 
Arbeitseinsatzes nach dem ’Anschluss' 
Österreichs, die ja mit den Massendeportationen, 
den Zwangsarbeitslagern und der totalen 
Entrechtung des Einzelnen an die Sklaverei - wenn 
auch auf moderne Art verschärft - erinnern ließ. 
Der Mensch war nicht selbst entscheidendes 
Subjekt, sondern Objekt dessen, was als 
Staatsräson bezeichnet wurde. Die Möglichkeit der 
freien Wahl des Arbeitsplatzes bildet daher auch 
einen Prüfstein für die Demokratie und für eine 
Staatsordnung, bei der letztlich der Mensch das 
Maß aller Dinge ist."

Zum Zeitpunkt der Aktionen der FrauenLesben vor 
den Arbeitsämtern, 1993, schien dieser Kommentar 
bezeichnenderweise nirgendwo mehr auf, denn der 
politische Kurs unter den SPÖ-Ministern Hesoun 
und Hums forcierte eine völlig konträre Richtung 
(wie auch heute insbesondere sich selbst so 
nennende “Sozialdemokraten" mitsamt ihren nach 
wie vor von Männern geführten Gewerkschaften dem 
Weg in immer totalitäre Gangarten, Zwang- 
Überwachung und Kontrolle der “Bürger"  nichts 
entgegen setzen wollen...).

Die FrauenLesben sprachen in Anbetracht der 
kolportierten Gesetzesverschärfungen 
(Beschäftigungssicherungsgesetz, “Privatisierung" 
der AMV in ein “Arbeitsmarktservice" der 
Wirtschaft) den Terminus “Zwangsarbeit" offen aus 
- und wurden von der Linken dafür heftig 
kritisiert, so als wäre Zwangsarbeit exklusiv 
Angelegenheit der Nazis. Da wurde Verharmlosung 
des Nationalsozialismus und Verhöhnung seiner 
Opfer unterstellt.
Dass Faschismus nicht im selben Gewand wie vor 80 
Jahren daherkommen wird, sollte allen Denkenden 
klar sein. Ein neuer Faschismus braucht nicht 
unbedingt Lager, er hat Computer und  Daten - um 
ganze Gruppen zu rastern, zu fahnden, zu 
zernieren, zu behandeln, zu kontrollieren und zu 
entsorgen... wir erleben gerade die Vorlaufzeit 
zu etwas, was noch eskalieren könnte.

Die Forderungen der Initiative war bereits 93 unter anderem:
“Keine Zwangsvermittlung in 
nichtexistenzsichernde Jobs! Keine 
Zwangsumschulung, Zwangs- und 
Scheinbeschäftigung, Keine Zangsmotivation und 
-psychologisierung! Keine Vermittlung unter ÖS 
12.000,-- netto!" Aber sie waren auch aus gutem 
Grund die ersten, die eine Forderung nach einem 
bedingungslosen Grundeinkommen, unabhängig von 
Lohnarbeit und/oder Ernährer forderten: 
"Garantiertes Grundeinkommen: ÖS 14.000,-- 
unabhängig von Erwerbsarbeit, 14 x jährlich! Wir 
lassen uns nicht individualisieren, 
dequalifizieren, auseinander dividieren und 
ausgrenzen - Wir spucken gegen den Sturm und 
leisten Widerstand!"

Die EDV des AMS wurde mit Millionenbeträgen 
ausgebaut, die Arbeitslosenämter- und Jobcenter 
u. dgl. ausgebaut, eigens beschäftigte 
Referentinnen wurden zur speziellen Behandlung 
Langzeiterwerbsloser losgeschickt und 
dementsprechend grassierte ein Sperrwesen, das 
sich gewaschen hat.
Die Initiative wies schon damals auf wohlbekannte 
Praktiken des AMS und seiner 
Durchführungsbestimmungen der Aufsichtsbehörde 
Ministerium hin (damals BM f. Arbeit und 
Soziales, heute im Wirtschaftsministerium von 
Bartenstein - ein Schmankerl, das ebenfalls auf 
die Nazizeit zurückgeht!):

“Während noch vor kurzem Berufungen gegen 
Bezugssperren wegen Ablehnung von Zwangsarbeit, 
Zwangsumschulung und -motivierung zumeist 
erfolgreich waren, Dienstaufsichtsbeschwerden 
gegen ReferentInnen wenigstens behandelt wurden, 
sind diese Grundrechte praktisch abgeschafft 
worden. Dieser Umstand wird auch von der 
Arbeiterkammer bestätigt! Oberstgerichtliche 
Urteile zugunsten von Arbeitlosen wurden durch 
die §§ 9 A.1 und 10 A.1 ALVG einfach außer Kraft 
gesetzt und ’eine Gesetzeslücke geschlossen' 
(Zitat aus den Durchführungsbestimmungen)."

DIE ALVG-NOVELLE 2008 - EINE MANIFESTATION DER SKLAVENTREIBER

Genau um die oben beschriebenen Themen dreht sich 
auch diese Novelle und ist nicht die einzige 
durch all die Jahre. Die Begutachtungsfrist war 
mit 14 Tagen extrem kurz angelegt, Einsprüche und 
Skrupel waren offensichtlich unerwünscht oder 
unerwartet. “Drüberg'fahren und Gemma" ist ja 
nicht ein spezielles Motto von Schüssel/Haider, 
auch Gusenbauer und Vasallen fühlen sich da wohl! 
Eine Versicherungsleistung, also eine Leistung 
mit Rechtsanspruch, wird seit Jahrzehnten in sog. 
Salamitaktik nicht nur ausgehöhlt, sie wird 
systematisch im Prozess der Auflösung gehalten 
und erpresserisch eingesetzt, je mehr Menschen 
ohne Lohnarbeit dastehen und vorher in den 
Versicherungs-Topf eingezahlt haben. Abmarsch in 
die Drecksjobs unter jeder Bedingung. Die Krux: 
Den Menschen wird dieser Beitrag automatisch vom 
Lohn abgezogen, müssen diese aber - und das ist 
in herrschaftlichen Zeiten wie diesen häufig der 
Fall - aufs Arbeitsamt, dann sollen sie am besten 
sofort wieder ver
  schwinden! 2006 mussten lt. AMS-Statistik 
966.000 Personen einen Antrag stellen, 44.600 
wurden abgelehnt; ein Jahresdurchschnitt von 
311.100 Frauen und Männer war im 
Arbeitslosenbezug, bzw. im AMS zur Behandlung:

“Die Zahl der erstinstanzlichen Bescheide 
(insbes. zu Ablehnung, Einstellung, Ruhen und 
Rückforderungen von Leistungen sowie bei 
Sanktionen) erreichte 336.100, wogegen 7.181 
Berufungen eingebracht wurden. Darunter wurden in 
Sanktionsfällen (inklusive Selbstkündigung) 
insgesamt 86.500 Bescheide erlassen." (Website 
AMS).

Diese Zahlen beschreiben das Jahr 2006 und führen 
drastisch vor Augen, wie wenige Leute überhaupt 
in Berufung gehen, wenn ihnen von diesem 
“Service" die Versicherungsleistung, also ihr 
Privateigentum, einfach entzogen wird! 
Andererseits ist es aber auch kein Wunder, denn 
die Beratung der Arbeiterkammer im Rahmen des 
“Arbeitslosenreferates" ist schon längst 
eingestellt, obwohl selbstverständlich auch 
Arbeitslose von dieser zu vertreten wären.
Und wo bewusst Desinformation und Einschüchterung 
in der Absicht der Versicherungsgesellschaft und 
auch der PolitikerInnen samt Gewerkschaften 
liegt, geht es halt ein bissel forsch zu. Was mit 
den Leuten, denen dieses Privateigentum einfach 
entzogen wird, passiert, haben diese “Volks- und 
ArbeiterInnen-in-den-Arsch-TreterInnen" auch noch 
nicht erforschen lassen, das wär' ihnen 
vermutlich zu peinlich! Da könnten ja auch Tote 
dabei sein. Apropos peinlich: Unter Viktor Klima 
wurde ein eklatanter Kahlschlag gegen die 
Langzeiterwerbslose durchgezogen! Unter dem Motto 
“WIR müssen sparen" wurde die Notstandshilfe 
“gedeckelt" - auf Höhe des ASVG-Richtsatzes, 
Armutsproduktion pur! Danke SPÖ! (Vorher wurde 
die Notstandshilfe auf Grundlage des 
Arbeitslosengeldbezuges berechnet).

Die Novelle 2008 ist eine Vorgangsweise gegen 
unliebsame oberstgerichtliche Entscheide, 
nachdem es von erwerbslosen Geprellten 
Widerstand, oftmals durch die Beratung und 
Unterstützung von Erwerbslosengruppen und 
entsprechend engagierten AnwältInnen gegeben hat. 
Diese Entscheide des VwGH oder sogar des VfGH 
sind ein Haar in der Suppe der Geschäftemacher 
mit den Arbeitslosen. Hier etabliert sich mit den 
Geldern der EU, des EFF, der Länder, der 
Ministerien, projektbezogen auch der 
Pensionsversicherungsanstalten und der 
Krankenkassen eine boomende Branche, mit den 
zwangsbehandelten Arbeitslosen, Leuten, die sich 
vor Armut kaum mehr erfangen. Hier will sich 
jemand ein lukratives Geschäft unter dem 
zynischen Vorwand der Schaffung von “sozialer 
Wärme" absolut nicht entgehen lassen. Dass die 
Betroffenen allesamt nicht freiwillig, sondern 
unter der Akzeptanz der Existenzbedrohung in ihre 
tollen Firmen einsteigen müssen, findet weder 
Mitleid noch politische Vernunft oder ga
  r Agitation. SPÖ- und 
gewerkschaftseigene/gewerkschaftsnahe Firmen, die 
in diesem Geschäft profitieren sind z.B.: 
Job-Transfair Gemeinnützige 
Arbeitskräfteüberlassung (BFI), Flexwork 
Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung GmbH 
(WAFF), Itworks Personalservice gemeinnützige 
Arbeitskräfteüberlassung GmbH (mit Förderungen 
von AMS und Land) als Spinout der ÖSB Consulting.
Die ÖVP freut sich über das Geschäft der von 
ihnen vertretenen Arbeitskräfteüberlasser und 
privaten Vermittler! Die Gesellschaft für Aus- 
und Weiterbildung (gesaw)  mit einem 
Geschäftsführer aus der WK ist besser unter dem 
Namen Phönix bekannt und betreibt Entmündigung 
und Überwachung der Zugewiesenen, der Praxis der 
“Bewährungshilfe" für straffällig gewordene 
Personen nicht unähnlich. Die Aufzählung ist 
keineswegs komplett - dazu kommen noch diverse 
“Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte" und sog. 
“Sozialökonomische Betriebe" sonder Zahl!
Ihnen wurde für ihre Geschäfte, die im großen und 
ganzen keinerlei neue, bzw. keine gut bezahlten 
Arbeitsplätze schaffen, sondern als Mittel der 
Unterdrückung und Aufstandsbekämpfung eingesetzt 
werden, freie Bahn gegeben - glauben Die.

Die Betroffenen werden sich diesen Wahnsinn auch 
weiterhin nicht gefallen lassen. Und 
verfassungswidrige Gesetze sind verfassungswidrig 
- das werden auch weiterhin oberste Gerichte 
feststellen, wenn sich insbesondere die Frauen - 
am besten gemeinsam organisiert -  wehren! Selbst 
wenn dazu z.B. die Gründung einer parteiischen, 
feministischen Gewerkschaft erforderlich wäre, 
denn von den Männergewerkschaften hatten und 
haben Frauen sowieso nichts zu erwarten.

AUF WIDERSTAND!

Frauen sind die absoluten Underdogs des Trends 
schlechthin! Egal, ob Kinder oder keine, sie sind 
überwiegend von Normalarbeitsplätzen mit halbwegs 
akzeptablen Löhnen schon weitgehendst 
ausgeschlossen - prekäre Jobs und Halbtagsarbeit 
wider Willen sind an der Tagesordnung. Gar nicht 
zu reden von der Explosion des 
Menschenhandels/Frauenhandels in die EU 
Metropolen!  Die Hausfrauisierung der Lohnarbeit 
trifft auch bereits Männer.
Wut, Reflexion und Solidarisierung sollte eine 
Antwort auf diese Zustände sein, statt des 
isolierten Blickes auf den in Flammen stehenden 
eigenen Arsch! Während die Einkommen von 
Supermanagern und sonstigen Bonzen in 
astronomische Höhen abdriften und niemand die 
explodierenden Gewinne aus den arbeitslosen 
Einkommen der Vermögenden in Frage stellt, aber 
die Schmarotzerhatz gegen Arme, in Elend Lebende 
wie aus der Pistole geschossen bei immer mehr 
Menschen aus den Mündern kommt.
Das derzeit zu konstatierende “kollektive 
Burnout" radikaler Feministinnen und “der Linken" 
muss Katharsis erfahren, weil die einzige 
“Alternative" zu dieser in rasantem Tempo 
forcierten Entrechtung und Fremdbestimmung schon 
als Rute im Fenster steht: Offener Faschismus.


HÄNDE HOCH  AM ARBEITSAMT? HA!!!
Nieder mit den Ausbeutern!

© FrauenLesben gegen Zwangsarbeit und strukturelle Gewalt

mail: flgz at gmx.net

FrauenLesben-Workshop gemeinsam mit dem AMSandstrand-Frauen zum Thema:

“Wenn strukturelle Armut etwas Geiles wäre, 
würden Erwerbslosigkeit und Working Poor längst 
verboten sein"
Am Samstag, den 5.4. von 13.00 - 19.00 Uhr
in der FZ-Bar, 1090 Wien, Währingerstrasse 59/Stiege 6 - Eingang Prechtlgasse
Watch out for Flyers! Kinderbetreuung bei Bedarf, 
Anmeldung spätestens bis 16. März unter: mail at 
amstandstrand.com

Detaillierte Infos zum Thema erwerbslose Frauen 
und zur Novelle auf http://www.amsandstrand.com
oder auf http://www.soned.at , wie auch weitere 
Gruppen mittels Internetrecherche!


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Ab durch die Mitte mit Emanzen, Homos und Abtreibungsmördern!
Österreichs katholisches Fundispektrum hat eine Partei.
Ein Artikel von Viktoria Roth <vikroth at operamail.com>
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Ab durch die Mitte mit Emanzen, Homos und Abtreibungsmördern!
Österreichs katholisches Fundispektrum hat eine Partei.


Ein Anwalt kommt selten alleine

Der Anwalt aus Neulengbach, Dr. Alfons Adam, ist 
ein Machtmensch. Seit Jahrzehnten ist er als 
ultrafundamentalistischer Proponent einer sich 
katholisch gebärdenden Vernetzung, weit über die 
Grenzen Österreichs hinaus, tätig, zum Zwecke der 
Etablierung papst- und bibeltreuer katholischer 
Politik, “damit das gesellschaftliche Leben 
wieder in Ordnung gebracht werden kann"  in 
Österreich und in der EU.  Adam, als Anwalt und 
als Obmann von “Pro Vita - Bewegung für das 
Menschenrecht auf Leben" (mit Sitz in 
Wien-Floridsdorf und Neulengbach) werkt seit 
Jahrzehnten für “die Unantastbarkeit unschuldigen 
menschlichen Lebens", für  “vollen Rechtsschutz 
menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum 
natürlichen Tod", und zwar “unter 
Interessensabwägung zwischen gleichwertigen 
Rechtsgütern - also nur Leben gegen Leben" , wie 
u.a. auch um ein “Verbot jeder Art von 
künstlicher Befruchtung" und Rechtsschutz für Ehe 
und Familie", etc. Vergewaltigung
   (auch von minderjährigen Frauen) wäre für ihn 
daher keinerlei Grund, einen Abbruch zuzugestehen 
- schließlich gibt es nach der Geburt die 
Möglichkeit, das Kind an adoptionssehnsüchtige 
Familien wegzugeben. Damit das arme Kind nicht an 
das erlittene Trauma erinnern möge.

Nun fungiert Adam als Parteichef der “DCP - Die 
Christen". Zahlreiche seiner Klagen im Namen des 
“Lebensschutzes" gingen für ihn und die von ihm 
rechtskundig Vertretenen negativ aus - doch davon 
lässt sich ein Kaliber wie Adam, “Vater von 9 
Kindern und 19 Enkeln"  nicht abschrecken. Adam 
als katholischer Laie ist fanatisch der Arbeit 
der selbsternannten “Lebensschützer" 
verpflichtet:  “Bereits 1979 bin ich mit Johann 
Wilde in Kontakt gekommen und habe ihm geholfen, 
die “Plattform Ärzte für das Leben zu gründen, 
die einige Jahre lang eine sehr aktive Gruppe 
war", beschreibt er sich kämpferisch selbst.
Ich erinnere mich gut an die von ihm 
angesprochene, auf skandalöse Weise “von den 
Medien totgeschwiegene" Demonstration radikaler 
Rechter samt Klerus auf dem Ring/vor dem Rathaus 
im Jahr 1979. In der Demonstrantenschar der 
“Ärzte für das Leben" war kolportierter Weise 
Norbert Burger, Chef der später verbotenen NDP, 
Leute aus der ANR (Aktion Neue Rechte)  und ein 
katholischer Bischof. Die Gegendemonstrantinnen 
kamen zahlreich und versuchten, die Demonstration 
der Fundis am Marschieren zu hindern. Ziel der 
Demonstration, 3 Jahre nach gesetzlicher 
Verankerung der Fristenlösung: Das Ambulatorium 
für Schwangerenhilfe am Fleischmarkt, Wien. 
“Abtreibung ist Mord, es gibt kein andres Wort", 
zogen die Recken in weißen Ärztemänteln 
skandierend durch die Stadt zur Klinik.
“Johann Wilde und ich waren damals aber auch 
persönlich sehr aktiv und sind davon ausgegangen, 
dass die Fristenlösung beseitigt gehört, damit 
das gesellschaftliche Leben wieder in Ordnung 
gebracht werden kann", schildert Adam stolz. 
Viele der ÖVP nahestehende PolitikerInnen, 
Kleriker und Institutionen wiesen Adams Plänen 
hinterfotzig, feig, aber höflich die Tür... Der 
Kämpfer für katholische Ordnung suchte daher nach 
entschlosseneren Verbündeten: “1984 wurde PRO 
VITA gegründet, ein Verein, der sich vor allem 
der rechtlichen und politischen Aspekte des 
Problems annehmen wollte. Gründungsmitglied und 
bis vor kurzem immer im Vorstand war ein in 
Kreisen der Lebensschützer bekannter 
ÖVP-Politiker mit erlauchtem Namen, von dem ich 
sicher bin, dass er es immer ehrlich gemeint hat 
und auch heute noch meint. Besonders in den 
ersten Jahren von PRO VITA hat uns eine enge 
persönliche Freundschaft verbunden. Dieser alte 
Freund war lange Jahre im Bundesrat, jetzt ist e
  r ÖVP-Abgeordneter im Nationalrat."  Gemeint ist 
der Kaiserenkel,  steirische Botschafter in Wien 
und zuletzt Nationalrat Prinz Vincenz von 
Liechtenstein, über dessen letztliche 
Angepasstheit an die ÖVP-Politik, der es nur um 
Stimmenfang, aber nicht ernst genug um den 
“Lebensschutz" und katholische Werte geht, Adam 
frustriert ist. Liechtenstein ist im Winter 
2007/08 verstorben. Die radikalen 
Abtreibungsgegner haben einen eifrigen Verfechter 
“katholischer Werte" und gleichzeitig 
öffentlichen Verharmloser von Nazi-KZs 
(“Abtreibungskliniken sind Tötungskliniken wie 
KZs") weniger.
Aber auch andere Enttäuschungen, z.B. im CV 
(Cartellverband), musste Adam ertragen: “Dabei 
fällt mir noch ein Politikerschicksal ein, das 
ganz ähnlich verlaufen sein dürfte. Aus meiner 
katholischen Studentenverbindung habe ich vor 
einigen Jahren einen jungen Mann zum Mittagessen 
eingeladen, der damals gerade die höchste 
Funktion im CV bekleidete oder eben bekleidet 
hatte, und eine ganz in mein Weltbild passende 
Meinung vertreten hatte. Wir haben uns 
ausgesprochen und ich war wirklich sehr von ihm 
angetan. Dieser Mann ist heute einer jener Wiener 
ÖVP-Abgeordneten, die für das 
Anti-Lebensschützer-Gesetz gestimmt haben."
Mit “Anti-Lebensschützer-Gesetz" meint Adam das 
Wegweiserecht der Polizei in Wien, wenn  seine 
Klientin, HLI/Ja zum Leben, vor den 
Familienplanungskliniken zu intensiv ihr 
Pro-Life-Geschäft betreibt. Die Frau kann die 
Polizei holen, wird sie belästigt oder gar 
beschimpft oder verfolgt, die Polizei weist HLI 
weg, Strafe oder Anklagen gibt es keine, der 
Aktivist/die Aktivistin steht 10 Minuten später 
wieder vor dem Kliniktor. Darum ist Adam sowohl 
über die ÖVP wie auch die F enttäuscht:  “Am 29. 
April 2005 hat der Wiener Landtag auf Antrag der 
SPÖ ein Gesetz beschlossen, welches der Polizei 
die Befugnis einräumt, Lebensschützern das 
Verlassen öffentlicher Orte vor 
Abtreibungskliniken zu befehlen, wenn sie dort 
jemanden “nachdrücklich" ansprechen oder 
versuchen, einen Gegenstand zu übergeben. 
(Gemeint sind die bekannten Rettungsaktionen vor 
Abtreibungskliniken und die Übergabe von 
Plastik-Embryos.) Die Wiener ÖVP hat diesem 
Gesetz zugestimmt, die FPÖ wo
  llte noch weiter gehen und einen Straftatbestand schaffen".

Adam enthält uns nicht vor, wie sehr 
österreichische Bischöfe wie Küng oder auch Laun 
mit ihm und seinem Weltbild auf Linie sind: “Doch 
nun weiter zu meinen persönlichen Erfahrungen: 
Ich war zweimal in Salzburg bei Tagungen, die von 
Familienbischof Klaus Küng einberufen worden 
sind. Es waren eindrucksvolle Ereignisse. Die 
eine hat in einem großen Saal in der Nähe des 
Bahnhofs in Salzburg stattgefunden, die andere 
zumindest zweitätige im Diözesanen Bildungshaus 
St. Virgil in Salzburg. Mindestens einmal war ich 
bei einem größeren Treffen in Maria Plain bei 
Salzburg, zu welchem Bischof Andreas Laun 
eingeladen hatte. Einmal gab es ein Treffen 
solcher Gruppen auf dem Sonntagberg, ebenfalls 
unter Federführung von Bischof Laun. Diese 
Treffen mit Gleichgesinnten waren erbaulich und 
sicher auch ermutigend, es wurden natürlich Pläne 
geschmiedet, und immer war auch von “Dachverband" 
oder “Plattform" die Rede. Auch Resolutionen 
wurden verfasst. Alles ohne irgendw
  elche praktischen Ergebnisse. Der Zug rollte 
immer weiter in Richtung “Kultur des Todes".

“Lebensschützer"parteien in Österreich, einst und jetzt

Wie gut trifft es sich da also, dass Dr. Adam 
auch noch andere, nicht dem  Mainstream der ÖVP 
gar so unterwürfige Freunde hat: etwa Dietmar 
Fischer, frühpensionierter HTL-“Professor" aus 
Vorarlberg und Vizeobmann und Geschäftsführer 
des Vereines “Human Life International - Verein 
zum Schutz allen menschlichen Lebens" mit Sitz in 
Rankweil. Diese Zweigstelle einer weltweit 
agierenden amerikanischen Organisation firmiert 
auch samt ihrer Vereinszeitung unter “Ja zum 
Leben". Ein HLI-eigenes “Addams Frauenzentrum" 
bietet sich als Beratungsinstitution sogar auf 
der Website des Familienministeriums an. Selbst 
auf der Website von PsyOnline findet sich unter 
PsychotherapeutInnen ein Inserat dieses 
HLI-Angebotes: “Lebenszentrum Addams 
Frauenzentrum, Psychotherapie, 1020 Wien, 
Taborstrasse 11a. Zusatzbezeichnung: 
Praktikumsstelle (Propädeutikum)." 
http://www.psyonline.at/organisationen/38833 . 
Wie die “Beratung" seitens HLI in den 
“Lebenszentren" tats
  ächlich aussieht, ist nicht nur Gegenstand 
zahlreicher Aussagen von Frauen, die dort hinein 
gerieten, auch angehende Wissenschafterinnen 
haben sich diesem Thema bereits gewidmet -  mit 
vernichtenden Resultaten.
Die Arbeit Fischers und seiner MitarbeiterInnen 
kennt die Öffentlichkeit nur zu gut: Seit 1997 
belagern HLI-AktivistInnen die größeren 
Abtreibungskliniken in Österreich, der Vorwurf, 
HLI betreibe Psycho/Terror gegen Frauen scheint 
aufgrund eines oberstgerichtlichen Urteiles 
begründet und zulässig. Anwalt Adam samt 
HLI/Dietmar Fischer konnten mit ihrer Berufung 
gegen das Ersturteil einpacken. Dies erzürnte 
dermaßen, dass es aktuelle HLI-Gewohnheit wurde, 
sämtliche GegnerInnen ihrer Aktivitäten als 
“Terroristen" zu bezeichnen. 
GegendemonstrantInnen und Frauen, die sich für 
das Recht der Frauen auf einen medizinisch 
einwandfreien Schwangerschaftsabbruch auf 
Verlangen öffentlich einsetzen, fallen derzeit 
mehr oder weniger automatisch unter diesen 
Terminus, um vom eigenen, gerichtlich bewerteten 
Treiben abzulenken. Für HLI ist Abtreibung eine 
“dämonische Religion", die des Exorzismus bedarf, 
und die Gebärmutter der Frau wird da schnell zum 
“gefährlichsten
   Ort der Welt" oder gar zu einer Art “Friedhof", 
je nachdem wo eine Frau sich gerade bewegt und 
welche Absichten und Entscheidungen sie getroffen 
hat.

Zum Teufel mit den Fötenschützern?

Die Forderung nach eigens gesetzlich definierten, 
bundesweiten Bannmeilen gegen die Belagerung von 
Abtreibungsärzten und Frauen vor Kliniken, die 
immerhin seit über 10 Jahren hierzulande auf das 
Konto von HLI gehen, steht endlich im Raum. SPÖ 
und SJ, JG, Grüne Frauen, Grünalternative Jugend, 
KPÖ-Frauen und ein kürzlich gegründetes, 
autonomfeministisches Frauenbündnis für 
bundesweite Schutzzonen fordern öffentlich, die 
unter dem Deckmäntelchen der “Meinungs-, 
Religions- und Versammlungsfreiheit" ausgeübten 
frauenfeindlichen Strategien und Taten von HLI 
endgültig abzustellen. Das HLI-Konzept eines 
“öffentlichen Prangers" gegen “Abtreiber" und 
Frauen, die ihre “Kinder töten", ist damit schwer 
gefährdet, und das Image von HLI ist endgültig im 
Eimer. Schließlich geht es bei der Tätigkeit von 
HLI auch um große Summen an Spendengeldern, die 
primär in diese Tätigkeit der Straßenpräsenz 
laufen, oder in die von HLI in verschiedenen 
Bundesländer
  n betriebenen “Lebensschutzzentren" samt 
“Anbetungskapellen", die bezahlt werden wollen 
und sicher einiges an Geld schlucken, Geld, das 
Frauen in Not tatsächlich fehlt.

Die Christliche Wählergemeinschaft - eine Vorläuferplattform der DCP

Fischer war bereits bei der Nationalratswahl 1994 
parteipolitisch aktiv: mit einer Dachorganisation 
christlicher Gruppen als “Christliche 
Wählergemeinschaft". Der Wahlerfolg dieser CWG 
belief sich 1994 auf 0,1 Prozent, bei der 
Nationalratswahl 2002 gar nur mehr auf 0,04.  Und 
auch die CSA (Christlich-Soziale Allianz) mit dem 
Spitzenkandidaten Karl Habsburg scheiterte 
kläglich an der Realisierung ihres politischen 
Anspruches auf Einzug in das Europaparlament.

Die Christen-Partei/DCP

Die Fundiseilschaften geben nicht auf. Bereits 
seit Oktober 2006 existiert die Partei “Die 
Christen", am 9. März 2008 tritt diese Partei bei 
der Wahl in Niederösterreich an.
Adam hält das Erreichen von 200.000 Wählerstimmen 
für “Die Christen" für nicht utopisch, der Teich 
in/mit dem er Stimmen fischen will, liest sich 
wie ein Who is Who ultra-fundamentalistischer und 
rechtsaußen angesiedelter maskulistischer Gruppen 
und Organisationen, die ihm zum Wahlerfolg 
verhelfen sollen. Adam plaudert über sein Kalkül 
und präsentiert damit ein nicht nur in Österreich 
tätiges Spektrum von Leuten, denen der Marsch in 
einen vom fundamentalistischen Katholizismus 
bestimmten Staat ein dringendes Anliegen ist: 
“Ich war selbst Gründer der Vereine Plattform 
Ärzte für das Leben und PRO VITA (Die meisten 
Gründungsmitglieder von PRO VITA stammten aus dem 
Kreis der Paneuropa-Bewegung ). Von dessen Beginn 
an habe ich den Verein Jugend für das Leben 
unterstützt. Dietmar Fischer bin ich schon 
juristisch beigestanden, bevor es noch die HLI 
Österreich gegeben hat. Ich weiß von einem Maria 
Goretti-Bund und von der Christlichen 
Wählergemeinschaft. Bei
  der Zeitschrift der Gebetsaktion Medjugorje bin 
ich an der Wiege gestanden. Ich kenne von Anfang 
an VISION 2000 und den 13.. Die Weiße Rose ist 
mir ebenso ein Begriff wie Die Wahrheit oder die 
Pfadfinder Mariens der Katholischen 
Pfadfinderschaft Europas. Rechtliche 
Unterstützung meinerseits und eine Zusammenarbeit 
gab es bereits mit den Herausgebern von Fatima 
ruft. Leidenschaftliche Lebensschützer habe ich 
bei religiösen Gruppierungen gefunden, wie bei 
den Petrus-Brüdern, bei den Pius-Brüdern, bei der 
Charismatischen Bewegung, bei den 
Initiativkreisen, bei den Gebetsgruppen von Pater 
James Manjackal." Und da kommt noch mehr! 
Mitglieder der ’Legio Mariae' nennt er genauso, 
wie seine alten Freunde “Max Domej und Christian 
Stelzer von den Medjugorje-Gebetsgruppen mit den 
Vertretern der Initiativkreise oder den 
Pius-Brüdern",  die CWG, die Liga für 
Sozialhygiene (laut Adams Einschätzung hat diese 
Liga gute Kontakte zur ÖVP und möchte dort etwas 
in die entsp
  rechende Richtung bewegen). Albert Pethö, ein 
mehr als aufrechter “Monarchist", hat laut Adam 
“dieselben Intentionen wie Martin Humer, der 
Porno-Jäger. Christoph Gaspari von der (Opus 
Dei-nahen) ’VISION 2000'  ist ein genauso 
leidenschaftlicher Lebensschützer wie die 
’Engelmänner'  vom ’13.' ", meint Adam erfreut. 
“Ich kenne namhafte CVer und MKVer, die in ihren 
Verbänden als Multiplikatoren wirken könnten, und 
ich habe erst vor wenigen Fehler im 
OriginaltextTagen zwei junge Tiroler 
kennengelernt, katholische Landsmannschafter, die 
volles Verständnis für diese Anliegen zeigen." 
Einige dieser von Adam ins Gebet genommenen 
Gruppen haben die ausdrückliche Approbation der 
Österreichischen Bischofskonferenz, wie etwa die 
äußerst HLI-nahe Gruppe “Jugend für das Leben", 
die ihre Pro-Life-Märsche im selben Jahr wie HLI 
die Gehsteigbelagerungen startete, nämlich 1997. 
Eingebettet in die Katholischen 
Hochschulgemeinden an den Unis, genießen Ve
  reinsmitglieder der Jugend für das Leben eine 
gewisse Nähe zu Kardinal Schönborn, ja sie 
durften sogar in seinem Internationalen 
Theologischen  Institut (ITI)  in der Kartause 
Gaming studieren und werden dort als erfolgreiche 
Alumni vorgestellt!

Doch damit ist Adams wohlüberlegter 
“Lebensschützer"-Wahl-Pool noch immer nicht ganz 
voll, da wären noch mehr potentielle Wahlhelfer:

"'Zur Zeit'- Mitherausgeber Botschafter Johann 
Josef Dengler" (corporiert im ÖCV - Österr. 
Cartell-Verband; Zitat Dengler: “Ich verachte die 
Demokratie. Warum ich Monarchist bin", zu 
bestaunen auf 
http://www.couleurstudent.at/index.php?id=88) 
..." dessen Freundschaft für mich eine große Ehre 
ist, kämpft genauso für ein Lebensrecht der 
Ungeborenen wie die Herausgeber der 
Nachrichtendienste kath.net  und kreuz.net, die 
doch in diesem Punkt keine Schwierigkeit mit 
einer Zusammenarbeit haben sollten. Und was ist 
mit K-TV  und Radio Maria?", gibt sich Parteichef 
Alfons Adam optimistisch.

In einem Online-Interview glaubt Adam an einen 
Wahlerfolg von 4 Prozent. Ein Kinder- und 
Familien-Volksbegehren zur Einführung eines 
“Müttergehaltes" für österreichische, 
heterosexuelle Familien soll dem Totalverbot des 
Schwangerschaftsabbruches in Österreich auf die 
Sprünge helfen und staatliche Kinderbetreuung 
einsparen helfen: “Eine Beratung zur Abtreibung 
darf es nicht geben". “Prammers Schrei nach noch 
mehr Tötungsstätten ist menschen- und 
frauenverachtend!", entrüstet sich HLI-Chef 
Dietmar Fischer auf der Heimseite “Der Christen". 
Familiensplitting zugunsten von 
Mittelstands-FamilienERnährern mit der 
Allroundkraft Hausfrau und Mutter frisieren ein 
längst tot geglaubtes Männerparadies auf. Nicht 
alle Familien und Kinder sind gleich. Moslems 
haben eine Religion, die nur dann tolerabel ist, 
wenn die Moslems zu guten Christen konvertieren, 
die Türkei sei kein europäisches Land, daher sind 
Adam und Co. gegen den EU-Beitritt der Türkei. 
Homosexu
  elle hätten bereits derartige Privilegien, dass 
diese sofort zugunsten des Schutzes der Familie 
zurückgenommen werden müssen. Homosexuelle tragen 
nach Einschätzung Der Christen Partei nicht zur 
Keimzelle Familie bei, weil sie sich nicht auf 
natürliche Art und Weise vermehren können. 
Gleichstellung von Homosexuellen mit 
Heterosexuellen per Gesetz wäre ein Ding der 
Unmöglichkeit, meint Anwalt Adam, denn man kann 
doch nicht Ungleiches mit Gleichem gleichstellen. 
Und außerdem hätten doch Homosexuelle ohnehin 
alle Menschenrechte, die es gibt, 
Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen 
Ausrichtung hin oder her. Und überhaupt 
betrachtet Adams Partei Homosexualität als ein 
neurotisches Fehlverhalten, welches 
Heilungsversuchen zu unterziehen sei, wie eben 
andere psychisch bedingte Krankheiten auch. Basta!
Die Angst und Panik Adams vor den “schrecklichen 
Haut- und Geschlechtskrankheiten in höchstem 
Ausmaß “solche Menschen betreffend", erinnert 
fatal an die Arbeit des Anwaltes Adam im Institut 
für Psychologische Menschenkenntnis  (IPM), eine 
österreichische Organisation im Verbund mit der 
Psychosekte VPM aus der Schweiz, die sich vor 
einiger Zeit zumindest offiziell als Organisation 
“aufgelöst" hat.
Selbstverständlich weiß Bundesobmann Adam auch, 
was förderungswürdige Kunst ist und was nicht - 
Hermann Nitsch ist ein Dorn im rechtskatholischen 
Auge.
(Außer)Schulische Sexualerziehung verführe Kinder 
und Jugendliche zu frühzeitigen, außerehelichen 
Sexualkontakten, das Jugendaufklärungsprojekt 
“Love Tours" in Niederösterreich fördere 
ausschweifendes Sexualverhalten und sei damit 
“Steuergeld für Unzucht".


Und nachdem FeministEN und MarxistEN ohnehin an 
allem Übel größte satanische Verantwortung tragen 
und die Keimzelle des Christenstaates zerstören, 
werden Feminismus und Gender Mainstreaming nicht 
nur verwechselt, sondern beide als zersetzend 
eingestuft.


Politischer Handshake von Die Christen und HLI

Die Weltanschauung und politische Stoßrichtung 
dieser beiden Organisationen sind die Kehrseiten 
ein und derselben Medaille, und die 
Zusammenarbeit war schon bisher der Fall.
Als “Überraschungskandidat!" der Christenpartei 
wurde Dietmar Fischer/HLI präsentiert, was 
keinerlei Überraschung sein konnte. Ein zweiter 
HLI-Aktiver ist der ehemalige Schulpsychologe 
Josef Preßlmayer. Der Betreiber der 
“Babyholocaust-Gedenkstätte" hat sich seit Jahren 
der Dokumentation aller “Abtreiber", 
“Abtreibungsbefürworter", GegendemonstrantInnen 
und sonstigen kinderschlachtenden HLI-Feinden 
verschrieben. Die von ihm verwendete Terminologie 
spricht Bände über seinen Gemütszustand und 
seinen “Point of View". Promotion für diese 
Partei betreibt die eiligst von Kath.net-, Amici 
di Dio- und Jugend für das Leben-Mitgliedern 
gegründete Internetwebsite “Gloria.TV". Diese 
wird von Bischof Andreas Laun gepriesen und 
vermutlich auch gefördert.
Der Kreis der alten und der jungen Fanatiker 
zwischen Linz, Neulengbach und Wien schließt sich 
öffentlich sichtbar.

Fischer wie Preßlmayer sind geschiedene Männer, 
die in die Jahre gekommen sind - das Supermodell 
“katholische Familie" hat bei ihnen ganz 
offensichtlich nicht funktioniert.
Im eigenen Leben halbwegs locker Konsequenzen aus 
Fehlern einzusehen, scheint im katholischen 
Stress schwer zu sein.
ÖVP und SPÖ haben die Schutzzonen bundesweit auf 
Eis gelegt, der Koalitionsatmosphäre sei's 
gedankt - was zählen da schon Frauenrechte auf 
unbelästigtes würdevolles Frauenleben?
Klement, Gleichbehandlungsbeauftragter der F, 
fordert plötzlich 15.000 Euro pro 
österreichischer Frau, die eine unerwünschte 
Schwangerschaft austrägt und das Kind nach der 
Geburt in einer Adoption inländischen Familien 
zur Verfügung stellt. Auch ein Müttergehalt, 
allerdings niedriger und zeitlich kürzer als 
jenes im Volksbegehren Der Christen, wurde schon 
vorgeschlagen.
Die ÖVP ist schon wieder bei der Forderung nach 
mehr Bevormundung (Zwangsberatung) der Frauen 
hängen geblieben, bei der Trennung von beratendem 
und den Abbruch durchführenden Arzt sowie einer 
“Bedenkzeit" nach der Beratung, weil dies alles 
so frauenfreundlich wäre.
Wir kennen diese Tricks in Richtung “Indikation" 
statt Fristenlösung nur zu gut aus der 
Vergangenheit. Und tatsächliche Armutsvermeidung 
durch ein garantiertes, bedingungsloses 
Grundeinkommen widerspricht angeblich der 
Katholischen Soziallehre, der sich auch die ÖVP 
verpflichtet fühlt.
Also wird den Frauen nichts Anderes übrig 
bleiben, als um die alten Forderungen der 
Frauenbewegung öffentlich und gemeinsam zu 
streiten! Nachzulesen sind sie auf 
www.schutzzone.at.tf und allen, denen dies nicht 
passt sei hier der frauenrechtlerische Wahlspruch 
hinter die Ohren geschrieben: “Don't want 
abortion?! - Don't have one!" Dies sei 
insbesondere Männern eingeprägt, die jedenfalls 
niemals in die Situation kommen werden, einen 
Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen oder 
aus der Not der vom Männerrecht produzierten 
Illegalität unter Lebensgefahr gar selbst 
durchführen zu müssen.
Wir schwören's - bei Göttin!


© Viktoria Roth, Februar 2008

Weiterführende Links auf Artikel zur radikalen 
Abtreibungsgegnerschaft um HLI und
zum Selbstbestimmungsrecht der Frau auf www.die-abtreibung.at.tf


================================================
Moratorium gegen die Todesstrafe wird zur Abschaffung
des legalen Schwangerschaftsabbruches instrumentalisiert
   von FrauenLesben fuer das 
Selbstbestimmungsrecht der Frau 
<selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
================================================

Die Angriffe der Abtreibungsgegner treiben "seltsame" Blüten:

Menschenrechte, die erkämpft werden sollen, 
treten Frauenrechte mit Füßen, geht es um die 
Interessen der Maskulisten aus dem Vatikan bzw. 
des "Christentums" (vor allem in den USA): Denen 
geht es um die vom Papa Ratzi proklamierte 
"Kultur des Lebens", d.h. die christlich bewachte 
befruchteten Eizelle im Bauch der Frau bis zum 
natürlichen Tod.

Drastisch nachzuvollziehen in diesem Video, grade 
eben auf Gloria.TV, dem Sprachrohr von Hardlinern 
wie HLI, Die Christen, SJM, KPE, also dem 
Engelwerk, den von Stadler und Gudenus gut 
besuchten Piusbrüdern, den Petrusbrüdern, 
schlicht allem, was fundamental katholischer ist 
als der Papst selber, und das will ja was 
heissen. Getragen wird dieses Gloria.TV von 
MitarbeiterInnen und RedakteurInnen von Kath.net, 
Jugend für das Leben (HLI-Jugend), Amici di Dio 
und Freunden.

http://www.gloria.tv/?video=jmsi1geel7bouk26bz9o
Moratorium gegen die Todesstrafe

In Deutschland existiert bereits eine Website: 
http://www.abtreibungsmoratorium.de/ genau auf 
diesem Zug aufgesprungen, in Italien ist es Motto 
einer Christen-Partei, die zu den Wahlen antritt, 
in Österreich gibt es seit 2006 "Die 
Christen"-Partei von HLI und Pro Vita samt Co...

Und in Wien demonstriert die F mit den 
"Trennungsopfern" als Väterrechtsbewegung im 
April vor dem Parlament.

Es ist wirklich nur mehr zum Kotzen, was sich da 
gegen alle Frauen zusammenbraut. Doch Frauen 
gemeinsam sind stark!

Amazonishly,

i.
-- 
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
mailto: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
----
detaillierte Informationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen
Abtreibungsgegnerschaft auf

http://www.die-abtreibung.at.tf
---
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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Aufruf zu Demo: 8. März - FrauenMädchenLesben Kampftag 2008
   vom Vorbereitungsplenum Autonome FrauenLesben
   by the way of <amorez at gmx.net>
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8. März - FrauenMädchenLesben Kampftag 2008

Das Patriarchat nimmt uns Frauen die Freiheit.
Nur anders als früher zeigen sich die patriarchalen
Strukturen jetzt subtiler.
Der Emanzipationsmythos, der dir sagt, frau kann
eigentlich eh machen was sie will,
Gleichberechtigung sei erreicht und jede Frau für ihr
eigenes Schicksal alleine verantwortlich.
“Emanzipiert" leben heißt
machen was ich will, ohne den “Willen" zu
hinterfragen.
Emanzipiert leben heißt
an Spitzenpositionen an der Unterdrückung anderer
beteiligt sein zu können.
Emanzipiert leben heißt
sich für die eigene Unterdrückung zu entscheiden.
Emanzipiert leben heißt
Feminismus ist out.
Feministin sein heißt
auf die “Zuckerln" des Patriarchats und die
männliche Anerkennung zu scheißen.
Feministin sein heißt
sich nicht bloß mit dem Patriarchat zu arrangieren,
sondern System und Zusammenhänge zu erkennen
und die Entscheidung, sich dagegen zur Wehr zu
setzen. Feminismus ist lebendig.

Die Kraft einer Frau bist du selbst und deine Verbundenheit zu anderen Frauen.
In verschiedenen Städten der Welt gehen Frauen 
heute/am 8. März für ihre Rechte auf die Straße.
Und überall besteht die Notwendigkeit.

Da reden viele von Gleichberechtigung, "Gender 
Mainstreaming" und "Diversity". Real ist, dass in 
Berufen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, 
der Lohn niedriger ist. Real ist, dass in 
Österreich Frauen 40 % weniger verdienen als 
Männer, weniger Pension und Arbeitslosengeld 
haben. Real ist, dass Migrantinnen noch 
zusätzlich 30 - 40 % weniger verdienen und 
aufgrund vom Ausländerbeschäftigungsgesetz zu 
illegalisierter Arbeit gezwungen werden.
Stattdessen:
...Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit
...Sexismus und Rassismus beenden
...Kapitalismus stürzen
...statt Management und Eliten: ArbeiterInnenselbstverwaltung
"Vereinbarkeit von Beruf und Familie" verlangt, 
dass wir alles unter einen Hut bringen sollen und 
funktionieren sollen, uns im Kreis drehen, obwohl 
uns schlecht wird dabei. Die Lohnarbeit bringt 
uns eigenes Geld, aber immer weniger. Sie macht 
die Arbeit zu Hause nicht reizvoller und befreit 
uns nicht von der Verantwortung für Hausarbeit, 
auch wenn diese mit einem Mann geteilt wird.
Stattdessen:
...ein 12 Stunden Arbeitstag für alle - 4 Stunden 
Erwerbsarbeit, 4 Stunden Haus- und 
Versorgungsarbeit,
4 Stunden Kultur-, Bildungs- und soziale Arbeit.


Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wird oft mehr 
Sicherheit und Überwachung gefordert. Gegen 
Vergewaltiger wird ein Strafregister angelegt und 
mit Fußfesseln argumentiert.
Wir brauchen nicht mehr Lampen auf der Straße, es 
wird Zeit, dass auch den Männern in den Köpfen 
und Herzen ein Licht aufgeht.
Wir brauchen keine Überwachungskameras in der Wohnung oder mehr Gefängnisse.
Wir brauchen unsere Wut und Entschlossenheit.
Darum:
...Gesellschaftliche Veränderung statt Schutz und Sicherheit
...gegen sexistische Gewalt eingreifen, 
Vergewaltiger wir jagen euch, Vergewaltiger wir 
kriegen
euch, ALLE!!
...Solidarität mit und Unterstützung für alle Betroffene und Verfolgte
...Sexismus zerschlagen und Patriarchat abschaffen!

Das Frauenrecht Abtreibung wird konsequent angegriffen.
Deshalb:
...HLI Zentralen angreifen
...Stephansdom besetzen
...KlerikalfaschistInnen abtreiben

Damit wir auch glauben sollen, dass wir bezüglich 
Emanzipation so fortschrittlich sind, wird in die 
Ferne gezeigt. Die Islamhetze blüht auf und 
findet ihre ZuhörerInnen. Das wird vielfach über 
Frauen ausgetragen.
Warum gibt es keine Vollbartdebatte anstatt einer Kopftuchdebatte?
Deswegen:
...Zwangsassimilierung stoppen
...Rechte Strukturen zerschlagen
...Rechte Familienpolitik hinterfragen

Gewalt gegen MigrantInnen wird oft mit einer 
"fremden Kultur" erklärt und parteipolitisch und 
gesellschaftlich für rassistische Gesetze, 
Abschiebung und Hetze eingesetzt.
Dieser Rassismus ist keine Lösung, sondern Gewalt.
Daher:
...Bleiberecht für alle und auf Dauer
...Abschaffung der rassistischen Ausländergesetze
...eigenständiger Aufenthaltsstatus für Migrantinnen
...Frauensolidariät gegen Rassismus und Patriarchat
...sexistische Gewalt und Verfolgung als Asylgrund anerkennen

Deshalb ist es wichtig, auf die Barrikaden zu 
gehen. Nicht mehr schlucken - Feuer spucken.
Für tiefgehendere Auseinandersetzung gibt's dann 
die Redebeiträge auf der Auftaktkundgebung und 
Beiträge zur Frauenbewegungsgeschichte in Wien 
während der Demo.


Also: seid herzlich eingeladen zu einem feministischen Drachinnenflug -

“Feuer und Flamme dem Patriarchat!"

Frauendemo: am Samstag, dem 8. März 2008
um 14 Uhr ab Westbahnhof (Ecke Innere Mariahilfer Straße / Mariahilfer Gürtel)

8. März - FrauenMädchenLesben Kampftag 2008

Das Patriarchat nimmt uns Frauen die Freiheit.
Nur anders als früher zeigen sich die patriarchalen
Strukturen jetzt subtiler.
Der Emanzipationsmythos, der dir sagt, frau kann
eigentlich eh machen was sie will,
Gleichberechtigung sei erreicht und jede Frau für ihr
eigenes Schicksal alleine verantwortlich.
“Emanzipiert" leben heißt
machen was ich will, ohne den “Willen" zu
hinterfragen.
Emanzipiert leben heißt
an Spitzenpositionen an der Unterdrückung anderer
beteiligt sein zu können.
Emanzipiert leben heißt
sich für die eigene Unterdrückung zu entscheiden.
Emanzipiert leben heißt
Feminismus ist out.
Feministin sein heißt
auf die “Zuckerln" des Patriarchats und die
männliche Anerkennung zu scheißen.
Feministin sein heißt
sich nicht bloß mit dem Patriarchat zu arrangieren,
sondern System und Zusammenhänge zu erkennen
und die Entscheidung, sich dagegen zur Wehr zu
setzen. Feminismus ist lebendig.

Die Kraft einer Frau bist du selbst und deine Verbundenheit zu anderen Frauen.
In verschiedenen Städten der Welt gehen Frauen 
heute/am 8. März für ihre Rechte auf die Straße.
Und überall besteht die Notwendigkeit.

Da reden viele von Gleichberechtigung, "Gender 
Mainstreaming" und "Diversity". Real ist, dass in 
Berufen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, 
der Lohn niedriger ist. Real ist, dass in 
Österreich Frauen 40 % weniger verdienen als 
Männer, weniger Pension und Arbeitslosengeld 
haben. Real ist, dass Migrantinnen noch 
zusätzlich 30 - 40 % weniger verdienen und 
aufgrund vom Ausländerbeschäftigungsgesetz zu 
illegalisierter Arbeit gezwungen werden.
Stattdessen:
...Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit
...Sexismus und Rassismus beenden
...Kapitalismus stürzen
...statt Management und Eliten: ArbeiterInnenselbstverwaltung
"Vereinbarkeit von Beruf und Familie" verlangt, 
dass wir alles unter einen Hut bringen sollen und 
funktionieren sollen, uns im Kreis drehen, obwohl 
uns schlecht wird dabei. Die Lohnarbeit bringt 
uns eigenes Geld, aber immer weniger. Sie macht 
die Arbeit zu Hause nicht reizvoller und befreit 
uns nicht von der Verantwortung für Hausarbeit, 
auch wenn diese mit einem Mann geteilt wird.
Stattdessen:
...ein 12 Stunden Arbeitstag für alle - 4 Stunden 
Erwerbsarbeit, 4 Stunden Haus- und 
Versorgungsarbeit,
4 Stunden Kultur-, Bildungs- und soziale Arbeit.


Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wird oft mehr 
Sicherheit und Überwachung gefordert. Gegen 
Vergewaltiger wird ein Strafregister angelegt und 
mit Fußfesseln argumentiert.
Wir brauchen nicht mehr Lampen auf der Straße, es 
wird Zeit, dass auch den Männern in den Köpfen 
und Herzen ein Licht aufgeht.
Wir brauchen keine Überwachungskameras in der Wohnung oder mehr Gefängnisse.
Wir brauchen unsere Wut und Entschlossenheit.
Darum:
...Gesellschaftliche Veränderung statt Schutz und Sicherheit
...gegen sexistische Gewalt eingreifen, 
Vergewaltiger wir jagen euch, Vergewaltiger wir 
kriegen
euch, ALLE!!
...Solidarität mit und Unterstützung für alle Betroffene und Verfolgte
...Sexismus zerschlagen und Patriarchat abschaffen!

Das Frauenrecht Abtreibung wird konsequent angegriffen.
Deshalb:
...HLI Zentralen angreifen
...Stephansdom besetzen
...KlerikalfaschistInnen abtreiben

Damit wir auch glauben sollen, dass wir bezüglich 
Emanzipation so fortschrittlich sind, wird in die 
Ferne gezeigt. Die Islamhetze blüht auf und 
findet ihre ZuhörerInnen. Das wird vielfach über 
Frauen ausgetragen.
Warum gibt es keine Vollbartdebatte anstatt einer Kopftuchdebatte?
Deswegen:
...Zwangsassimilierung stoppen
...Rechte Strukturen zerschlagen
...Rechte Familienpolitik hinterfragen

Gewalt gegen MigrantInnen wird oft mit einer 
"fremden Kultur" erklärt und parteipolitisch und 
gesellschaftlich für rassistische Gesetze, 
Abschiebung und Hetze eingesetzt.
Dieser Rassismus ist keine Lösung, sondern Gewalt.
Daher:
...Bleiberecht für alle und auf Dauer
...Abschaffung der rassistischen Ausländergesetze
...eigenständiger Aufenthaltsstatus für Migrantinnen
...Frauensolidariät gegen Rassismus und Patriarchat
...sexistische Gewalt und Verfolgung als Asylgrund anerkennen

Deshalb ist es wichtig, auf die Barrikaden zu 
gehen. Nicht mehr schlucken - Feuer spucken.
Für tiefgehendere Auseinandersetzung gibt's dann 
die Redebeiträge auf der Auftaktkundgebung und 
Beiträge zur Frauenbewegungsgeschichte in Wien 
während der Demo.


Also: Seid herzlich eingeladen zu einem feministischen Drachinnenflug -

“Feuer und Flamme dem Patriarchat!"

Frauendemo: am Samstag, dem 8. März 2008
um 14 Uhr ab Westbahnhof (Ecke Innere Mariahilfer Straße / Mariahilfer Gürtel)

Anmerkung Tagesred: Hier sei auf den Beitrag 
Roter Block auf der Frauendemoder RSO unten 
hingewiesen. Das Ansinnen, in Hinkunft mit 
Männern gemischte Frauendemos zum 8. März 
durchsetzen zu wollen, hat viele Feministinnen 
entsetzt.
Die eigenständige Organisierung von Frauen, als 
Frauen und Lesben und Mädchen, die eigenständige 
politische Artikulation und Arbeit von Frauen 
scheint einigen Genossen (+ Genossinnen) noch 
immer oder schon wieder nicht ins politische 
Konzept zu passen. 364 Tage im Jahr haben alle 
Genossen das Recht, massiv gegen Sexismus, 
Rassismus und Gewalt gegen Frauen und gegen die 
Ausbeutung von Frauen im Patriarchat aufzustehen.
Dies gilt für 2008 wie auch für die Zukunft! Der 
große Irrtum des “Nebenwiderspruches" im 
Klassenkampf hat sich wohl deutlich als Irrtum 
erwiesen....
Frauenbefreiung muss Praxis werden!

================================================
FRAUENTERMINE: März 2008
   von fz-bar at wolfsmutter.com
================================================

:: FZ-Bar Newsletter :: 03/08 :: http://fz-bar.wolfsmutter.com ::

Liebe Freundinnen,

Ein gigantischer Frauenmonat liegt vor uns. Neben 
der Frauendemo und dem Frauenfest am 8. März gibt 
es Veranstaltungen über Veranstaltungen nicht nur 
im FZ. Sucht euch die spannendsten raus, 
diskutiert mit und fühlt euch herzlich eingeladen 
zu einem feministischen Drachinnenflug.


MÄRZ ÜBERSICHT
Bar-Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag und Samstag: 19 - 24 Uhr

SPEZIALTERMINE:

SO. 02.03. - Wen Do Workshop: Frauen ergreifen das Megafon (2. Stock)
DO. 06.03. - FZ-Plenum (2. Stock)
SA. 08.03. - 14h Frauendemonstration
                      18h Frauenfest
SO. 09.03. - Sonntagscafé für Frauen mit und ohne Kinder
DI.  11.03. - FZ-Bar Plenum
DO. 13.03. - Film: In nomine patris -  die Väterbewegung
FR.  14.03 - Frauenbewegung in der Türkei
SA. 15.03. - Wen Do Grundkurs (2. Stock)
FR. 21.03. - Filmscreening: Nachbarinnen
DI. 25.03. - FZ-Bar Plenum
MI. 26.03. - Integrative Atemgymnastik (2. Stock)
DO. 27.03. - Diskussion zum FrauenLesbenTreffen in Freiburg
FR. 28.03. - Feministische Gespräche: Mutterschaft
SA. 29.03. - Aktivistinnen aus Rom zur großen Frauendemo 2007
SO. 30.03. - Sonntagscafé für Frauen mit und ohne Kinder
MO. 31.03. - Film über Kooperativen in Venezuela

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:::: SO. 02. MÄRZ 2008 :::: 16:00 :::: FRAUEN ERGREIFEN DAS MEGAFON ::::
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WEN DO-WORKSHOP
Frauen ergreifen das Megafon

2. März, 16-20 Uhr, FZ 2. Stock

Dieses Training haben WEN DO-Lesben von Rom und 
Bologna, nach der großen Frauendemo im November 
2007 in Rom entwickelt, damit immer mehr Frauen 
ermutigt werden öffentlich die Stimme - auch mit 
dem Mega - zu erheben. Wir trainieren spielerisch 
und praktisch das Megafon zu ergreifen und zu 
nutzen, gemeinsam Parolen zu rufen, Redebeiträge 
vorzulesen, Demoteilnehmerinnen und Passantinnen 
anzusprechen. Aus aktuellem Anlass mit Parolen, 
Liedern, Beiträgen zum 8. März 2008

Anmeldung telefonisch unter Tel.: 01 / 408 50 57 (Anrufbeantworterin)

Organisiert von Lesben der regionalen WEN DO-Gruppe Wien

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====================================================
:::: DO. 06. MÄRZ 2008 :::: 18:30 :::: FZ-PLENUM ::::
====================================================

FZ-PLENUM

Gruppen, Mitfrauen, Interessierte, die im FZ 
arbeiten oder die Räumlichkeiten nutzen, 
informieren sich gegenseitig und treffen 
gemeinsam Entscheidungen zur Organisation, zur 
Politik und anderen Themen.

Kontakt: 01 / 408 50 57 (Anrufbeantworterin)

====================================================
:::: SA. 08. MÄRZ 2008 :::: 14:00 :::: FRAUENDEMONSTRATION ::::
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FRAUENMÄDCHENLESBENDEMO
Samstag, 8. März 2008, Wien

Treffpunkt: 14 Uhr Europaplatz (Westbahnhof: 
Innere Mariahilferstraße / Ecke Gürtel)
Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Musik
Frauendemo über Mariahilferstraße, Naschmarkt zur Oper

Demoaufruf online: http://wolfsmutter.com/artikel711

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:::: SA. 08. MÄRZ 2008 :::: 18:00 :::: FRAUENFEST ::::
====================================================

FZ-Bar und sistaDance präsentieren

8. MÄRZ FRAUENFEST
auf drei Ebenen

Mit:

18:30 Film: Frauendemo 2006
21:30 RambaSamba trommeln

DJanes: Grazia, LethettL, Voodoo Vooman (Hot Stuff)

ab 20:00 sistaDancefloor von Boogie bis Cha Cha
23:00 Salsaworkshop

Berta - Bücher und Produkte (Graz)
Buffett

geöffnet ab 18:00
Ukb: frei vor 20:00, 8.- Euro danach

====================================================
:::: SO. 09. MÄRZ 2008 :::: 15:00-18:00 :::: SONNTAGSCAFÉ ::::
====================================================

SONNTAGSCAFÉ
für Frauen mit und ohne Kinder (Jungs bis 6)

Für Mütter und Freundinnen gibt es nun jeden 
zweiten und letzten Sonntag des Monats ein 
Nachmittagscafé in der FZ-Bar. Zum Plaudern, 
Diskutieren, Austauschen, Lachen. Mit 
Kinderfilmen und Spielecke.

Kontakt: angelique.2002 at gmx.de

====================================================
:::: DI. 11. MÄRZ 2008 :::: 18:00 :::: FZ-BAR PLENUM ::::
====================================================

FZ-BAR PLENUM

Du hast Lust die FZ-Bar mitzugestalten? Möchtest 
Veranstaltungen organisieren, Bardienst machen, 
die Buchhaltung betreuen, putzen oder lieber 
Reparaturarbeiten durchführen oder ganz was 
anderes? Dann schließe dich doch den Beislfrauen 
an.

Wir treffen uns jeden 2. und 4. Dienstag im Monat 
um diesen Frauenort gemeinsam zu betreiben und 
freuen uns über jede tatkräftige Unterstützung.

Auch Frauen und Mädchen, die die Räumlichkeiten 
für einzelne Veranstaltungen nutzen möchten sind 
herzlich willkommen!

Kontakt: fz-bar at wolfsmutter.com oder 01 / 402 87 54

====================================================
:::: DO. 13. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FILM: IN NOMINE PATRIS ::::
====================================================

FILM UND DISKUSSION

"In nomine patris - die Interessen der Väterbewegung"

Ein Dokumentarfilm von Myriam Tonefotto & Marc 
Hansmann (arte, ca. 60 min) über die 
"Väterrechtsbewegung" in Frankreich, 
Großbritannien, Deutschland, Kanada, Belgien.

Die "Väterrechtsbewegung" ist eine 
patriarchale/"maskuline" Bewegung, die - im Namen 
von z.B. "Rechte des Kindes auf beide 
Elternteile", oder paPPa.com - versucht wieder 
verstärkt Kontrolle über Frauen zu erlangen. Sie 
wollen eine Rekonstruktion männlicher Macht und 
die "Familienbande stärken". Sie agieren offensiv 
antifeministisch. In Österreich hat diese 
Bewegung z.B. beim Regierungswechsel 2000 die 
"Männerabteilung" im Sozialministerium bekommen; 
sie versuchen u.a. in verschiedenen Ländern die 
verpflichtende "gemeinsame Obsorge" nach einer 
Scheidung durchzusetzen, oder (z.B. in D) das 
"Umgangsrecht" mit Kindern zu bekommen, auch wenn 
sich Frauen aufgrund der Gewalttätigkeit der 
Männer scheiden ließen. Diese Bewegung wird zum 
Teil von liberalen Intellektuellen getragen und 
(hat z.B. in Ö) Verbindung in die organisierte 
Rechte (u.a. der FPÖ)

organisiert von Autonomen Feministinnen

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:::: FR. 14. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FRAUENBEWEGUNG IN DER TÜRKEI ::::
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FRAUENBEWEGUNG IN DER TÜRKEI
Film und Informationen

Der Film "Lila Agenda 2006" (ca. 60 min, Dt 
Untertitel) zeigt Inhalte der Frauendemo zum 8. 
März 06 in Istanbul und gibt Einblick in 
verschiedene Frauengruppen in der Türkei. Der 
Film wurde vom feministischen Filmkollektiv 
filmmor gemacht. Mehr: http://www.filmmor.org

Anschließend Informationen zum feministischen 
Filmkollektiv und Infos zur aktuellen 8. März 
Demo 2008 in Istanbul.

organisiert von Autonomen Feministinnen

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:::: SA./SO. 15./16. MÄRZ 2008 :::: 10:00 :::: WEN DO GRUNDKURS ::::
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WEN DO - WEG DER FRAUEN
...oder wieder lernen die Doppelaxt zu schwingen

WEN DO ist feministische Selbstverteidigung, die 
von Feministinnen entwickelt wurde und wird, und 
ausschließlich an Frauen und Mädchen 
weitergegeben wird. Die Wen Do-Gruppe Wien macht 
Grundkurse, Fortgeschrittenenkurse, Trainings zu 
speziellen Schwerpunkten und trainiert in 
selbstorganisierten Trainingsgruppen.

NÄCHSTER GRUNDKURS: 15./16. März 2008, jeweils 10-19 Uhr im FZ
An meldung: Überweisung der Kursgebühren bis 5.3.

Infos und Anmeldung:
Wen Do Gruppe Wien
c/o Autonomes FrauenLesbenMädchenZentrum
9., Währinger Straße 59 / Stiege 6 / 2. Stock (Eingang über WUK-Hof)
Tel+Fax: 01 / 408 50 57 (Anrufbeantworterin wird abgehört!)

Mehr Infos online: http://wolfsmutter.com/event3482

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:::: FR. 21. MÄRZ 2008 :::: 20:00 :::: FILM: NACHBARINNEN ::::
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FILMSCREENING

NACHBARINNEN
Deutschland 2005
Regie: Franziska Meletzky
Darstellerinnen: Dagmar Manzel, Grazyna Szapolowska

Die allein stehende Paketfrau Dora lebt 
zurückgezogen in einem Leipziger Plattenbau und 
meistert ihr Leben mit trockenem Humor. 
Unerwartet muss sie ihre polnische Nachbarin Jola 
bei sich beherbergen. Der schillernden Polin, die 
eines Verbrechens beschuldigt wird, droht die 
sofortige Abschiebung. Dora, die ihr anfangs nur 
widerwillig und notgedrungen hilft, entwickelt 
eine starke Faszination für ihre unfreiwillige 
Gästin. Zunehmend gefangen in ihren Gefühlen und 
den verdrängten Konflikten der Vergangenheit, tut 
sie alles, um Jola bei sich zu behalten. Als sie 
erfährt, dass sich die Vorwürfe gegen Jola 
zerschlagen haben, belügt sie sie und 
dramatisiert den Stand der Ermittlungen. Doch 
Jola, immer mehr verzweifelt, kommt hinter ihre 
Lüge...

mehr zum Film: http://www.nachbarinnen-derfilm.de/

Eintritt frei!

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:::: DI. 25. MÄRZ 2008 :::: 18:00 :::: FZ-BAR PLENUM ::::
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siehe 11.03.

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:::: MI. 26. MÄRZ 2008 :::: 17:00 :::: INTEGR. ATEMGYMNASTIK ::::
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INTEGRATIVE ATEMGYMNASTIK
17:00 -18:30, FZ-2. Stock

Atemarbeit ist eine einfache, kraftvolle und 
bewährte Methode, um zu sich selbst zu finden.

Der Atem verbindet Innenwelt und Außenwelt und 
durchdringt alle Schichten unseres Seins. Atem 
ist Bewegung. Durch den einfachen Akt, die 
Aufmerksamkeit auf das Atemgeschehen zu 
fokussieren, wird ein natürlicher Weg zur inneren 
Welt der Psyche gebahnt. Unbewusste 
Konditionierungen, die uns beschränken, können so 
vom Atem heilsam aufgelöst werden.

In der Atemgymnastik verbinden wir den Atem mit 
Bewegung und manchmal auch mit Stimme.

Leitung: Claudia Weber
Kosten: Energieausgleich

Keine Anmeldung notwendig. Einfach kommen!

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:::: DO. 27. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FRAUENLESBENTREFFEN FREIBURG ::::
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INFOS UND DISKUSSION
zum Europaweiten FrauenLesben-Treffen in Freiburg

Wir wollen über Entstehung, Inhalte, Diskussionen 
und Auseinandersetzungen des Treffens, das vom 
29.12.06 - 03.01.07 in Freiburg stattfand, 
informieren und zu einigen Fragen gemeinsam 
diskutieren.

organisiert von Autonomen Feministinnen

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:::: FR. 28. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FEMINISTISCHE GESPRÄCHE ::::
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FEMINISTISCHE GESPRÄCHE
Diskussionsrunde für Feministinnen

ausnahmsweise am 4. Freitag im Monat!

Thema im März: Feminismus und Mutterschaft

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:::: SA. 29. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: DIE GROSSE FRAUENDEMO IN ROM ::::
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6 Aktivistinnen aus Rom berichten von
DER GROSSEN FRAUENDEMO IN ROM
zum Internationalen Kampftag gegen Gewalt an Frauen 2007

An der großen italienweiten Frauendemo gegen 
Männergewalt an Frauen am 24.11.07 in Rom nahmen 
ca. 150.000 FrauenLesben teil. Die Demo wurde 
gemeinsam von verschiedenen feministischen 
Kollektiven organisiert, die selbst überrascht 
und begeistert waren, dass sich so viele 
FrauenLesben an der Demo beteiligten.

Der kurze Film "Non e un problema di ordine 
publica" (Es ist kein Problem der öffentlichem 
Ordnung) von assemblea feminista del 22 zeigt 
Eindrücke von der Demo. Sechs feministische, 
lesbische Aktivistinnen aus Rom werden von den 
Vorbereitungen, zur Demo, zu Auseinandersetzungen 
auf der Demo und zur weiteren feministischen 
Organisierung, die daraus entstand, erzählen.

Die Veranstaltung wird auf Italienisch, Englisch 
und Deutsch mit Übersetzung stattfinden.

organisiert von Autonomen Feministinnen

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:::: SO. 30. MÄRZ 2008 :::: 15:00-18:00 :::: SONNTAGSCAFÉ ::::
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SONNTAGSCAFÉ
für Frauen mit und ohne Kinder (Jungs bis 6)

Für Mütter und Freundinnen gibt es nun jeden 
zweiten und letzten Sonntag des Monats ein 
Nachmittagscafé in der FZ-Bar. Zum Plaudern, 
Diskutieren, Austauschen, Lachen. Mit 
Kinderfilmen und Spielecke.

Kontakt: angelique.2002 at gmx.de

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:::: MO. 31. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FILM: KOOPERATIVEN IN VENEZUELA ::::
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FILM

"Wenn kollektive Träume wahr werden"
Ein Dokumentarfilm über Kooperativen in Venezuela

Der Dokumentarfilm von Gabi Mitterbauer und Maria 
Stindl (A 2007, Spanisch mit Dt Untertiteln) 
zeigt 5 Kooperativen, eine Genossenschaft und 
eine "Microempresa" in Venezuela - von den 
ältesten, meist Frauenkooperativen, bis zu den 
Kooperativen, die sich neu gegründet haben - in 
den Bereichen Landwirtschaft, 
Lebensmittelproduktion und Kunsthandwerk. 
Interviews mit den KooperativistInnen und einer 
Organisatorin der Frauenbank Venezuela 
(Banmujer), die neue Kooperativen unterstützt. 
Die KooperativistInnen erzählen die 
Gründungsgeschichten ihrer Kooperativen, über 
ökonomische und soziale Bedingungen und über ihre 
Wünschen und Perspektiven.

organisiert von Autonomen Feministinnen


Vergiss die Doppelaxt nicht!
feministische Grüße
die FZ-Bar Frauen
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FZ-BAR im Autonomen FrauenLesbenMädchenZentrum
Währinger Straße 59/6 - Eingang Prechtlgasse (Türglocke)
1090 Wien
Tel.: 01 / 402 87 54
Email: fz-bar at wolfsmutter.com
Web: http://fz-bar.wolfsmutter.com
Für Frauen und Mädchen!
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An/Abmelden dieses Newsletters online: 
http://wolfsmutter.com/modules.php?name=Newsletter&hp=4 


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treffen 5.3. / was die em fuer frauen bedeutet
   von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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liebe leute,

wir wollen im folgenden eine einladung weiterleiten!

cu there
die rosas

+++++++++

kommenden mittwoch findet das 2. vorbereitungstreffen zu:

#############################
wir sind fussball
oder
was die em fuer frauen bedeutet
#############################

wenn von anfang bis ende juni verstaerkt besoffene maennerhorden durch
die stadt ziehen, dann ist fussball-em in wien. einige hassen fussball,
manche lehnen den 'volkssport nr 1' zwar nicht pauschal ab, kucken gern
auch mal das eine oder andere spiel, doch kritik am grossevent em gibts
zuhauf.

fussball ist nach wie vor ein von maennern dominierter sport, positionen
gegen sexismus oder homophobie sind leider noch immer eine raritaet auf
dem spielfeld und den tribuenen. zwar wurden mittlerweile auch frauen
als zielgruppe von der fussballindustrie 'entdeckt', eine vermeintlich
'frauengerechte' aufbereitung des kickens beschraenkt sich meist auf
sexistische stereotypen: die spieler sind sexy, das erklaeren der
abseitsregel der originellste aufreisstrick der welt und ueberhaupt
machen sich in der medialen bildberichterstattung frauen im knappen
bikini bestens als tribuenenaufputz.

statistiken aus deutschland berichten von einem anstieg der gewalt gegen
frauen anlaesslich der wm 2006 um bis zu 30% - die zusammenhaenge
fussball, alkohol, hitze und zelebrieren einer - ueber laendergrenzen
und teams hinausgehenden - gestaerkten maennlichkeit werden nicht nur im
stadion sichtbar, sondern auf der strasse und zu hause weitergetragen.

die fanmeile in wien befindet sich mitten in der stadt - die
konfrontation mit besoffenen, sexistischen maennerhorden scheint fuer
jede frau unumgaenglich. zwar verspricht das frauenministerium eine
kampagne gegen gewalt an frauen waehrend der em, darauf warten wollen
wir aber nicht und selber aktiv werden. ideen gibts genug - einbringen
erwuenscht!

#############################
wir treffen uns
am 5.3.2008
um 17 uhr
in der lindengasse - gruenes haus - gaj-buero
all genders welcome!
#############################
-- 
############ RAW #############

    Rosa Antifa Wien
    c/o Rosa Lila Tip
    Linke Wienzeile 102
    A-1060 Wien
    AUSTRIA
    -------------------------
    E-Mail: raw at raw.at
    Web: http://www.raw.at
    Board: http://www.n3tw0rk.org
    -------------------------
    PGP-Key available here:
    http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc

############ RAW #############



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[rso_news] Frauenkampftag 8. März in Wien und Zürich
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RSO-Newsletter Nr. 30
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1. Roter Block auf 8.März-Demo in Wien

2. 8.März-Fest von ATIGF und RSO in Wien

3. 8.März-Demo in Zürich

4. Veranstaltung der RSO Wien zur Institutionalisierung der Neuen
Frauenbewegung

5. RSO-Buch: Marxistischer und sozialistischer Feminismus

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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

1.

Roter Block auf der 8.März-Demo in Wien

Auf Initiative der RSO und der ATIGF (Avusturya Türkiyeli Isçi ve
Gençlik Federasyonu) wird es auf der traditionellen Frauendemo in
Wien diesmal einen Roten Block geben. Auf der Grundlage der
Sichtweise, dass Frauenbefreiung mit Klassenkampf verbunden und der
Kampf gegen Sexismus von Frauen und Männern gemeinsam geführt werden
muss, haben wir andere Organisationen zu einem gemeinsamen Auftreten
eingeladen.

Folgende Organisationen unterstützen nun den Roten Block:

Avusturya Demokratik Kadin Hareketi (ADKH)
Avusturya Türkiyeli Isçi ve Gençlik Federasyonu (ATIGF)
Kommunistische Initiative (KI)
Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)
Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften
Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO)
SJ-Stamokap
Sozialistische Linkspartei (SLP)

Auf folgende politische Plattform haben wir uns als Grundlage für
den Roten Block geeinigt:

Gegen Sexismus und Kapitalismus!
Für Frauenbefreiung und Klassenkampf!

Die kapitalistische Ausbeutung der Arbeitskraft ist für uns Frauen
eine doppelte. Patriarchale Verhältnisse sind ein zentrales
Instrument der kapitalistischen Herrschaft, um Frauen als billige
Arbeitskräfte und zur unbezahlten Erledigung von
Reproduktionsarbeiten (Hausarbeit, Kindererziehung, Altenpflege...)
zur Verfügung zu haben. Besondere Ausbeutung erfahren dabei
Migrantinnen, indem sie als “Zuwanderinnen" nicht nur sexistisch,
sondern auch rassistisch unterdrückt und ausgegrenzt werden. Wie der
Nationalismus spielt auch der Sexismus eine wichtige Rolle für das
Kapital, wenn es darum geht, die ArbeiterInnenklasse zu spalten.

Genausowenig wie der Kapitalismus von Frauenunterdrückung, so ist
auch der Kampf für Frauenbefreiung vom Kampf der ArbeiterInnenklasse
gegen Unterdrückung und Ausbeutung, für eine Überwindung der
kapitalistischen Gesellschaft nicht zu trennen. Der Kampf für
Gleichberechtigung und Frauenbefreiung stellt gleichzeitig auch
innerhalb des kapitalistischen Systems für die ArbeiterInnenbewegung
eine wesentliche Aufgabe dar; die Gewerkschaften werden ihre -
wichtige - Rolle darin nur einnehmen, wenn wir den Druck auf sie
erhöhen.

Wir lassen uns nicht spalten, nicht in In- und Ausländer, nicht in
Frauen und Männer - der Kampf gegen Frauenunterdrückung und
Kapitalismus muss von uns allen gemeinsam geführt werden. Unser Ziel
ist deshalb in Zukunft eine 8. März-Demo, an der alle Menschen
teilnehmen können.

Wir fordern:
Arbeitszeitverkürzung und Mindestlohn
Klassenkampf für Frauenbefreiung

GewerkschafterInnen, SozialistInnen und KommunistInnen gemeinsam für
Frauenbefreiung

Im Zuge der Formierung des Roten Blocks wurde von Organisationen
vorgeschlagen, auf der traditionellen Frauendemo einen aus Frauen
und Männern gemischten Block durchzusetzen oder eine eigene Demo zu
organisieren. Das ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll bzw. dieses
Jahr nicht machbar.

Der von den Organisatorinnen der traditionellen Frauendemo
vorgegebene Rahmen ist, dass es sich um eine reine Frauendemo
handelt. Das finden wir nicht richtig, aber als Teilnehmerinnen an
deren Demonstration halten wir uns an diese Vorgabe, denn wir
denken, dass die Veranstalterinnen auch das Recht haben, den
Charakter vorzugeben. Zu versuchen, einen gemischten Block
konfrontativ gegen den Willen der Organisatorinnen durchzusetzen,
halten wir für nicht sinnvoll.

Wenn wir mit dem Charakter der traditionellen Frauendemo, wie sie in
Wien stattfindet, nicht einverstanden sind, müssen wir grundsätzlich
eine eigene Demonstration aufziehen. Das halten wir auch für eine
richtige Perspektive, die aber von konkreten Umständen abhängig ist.
Dieses Jahr gab es dafür von keiner Organisation eine zeitgerechte
Initiative; vom Zeitpunkt des Treffens für den Roten Block wären
gerade mal zwei Wochen für eine Mobilisierung geblieben. Das war
unseres Erachtens zu wenig Zeit, denn schließlich wollen wir, dass
eine klassenkämpferische 8.März-Demo, die allen Geschlechtern offen
steht, ordentlich vorbereitet und ein Erfolg wird.

Wir denken, dass die Initiative von ATIGF und RSO für den Roten
Block ein Schritt in die richtige Richtung ist. Beteiligt auch an
der Frauendemo im Roten Block!

Samstag, 8. März 2008, 14 Uhr, Europaplatz (Westbahnhof)

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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

2.

8.März-Fest von ATIGF und RSO in Wien

Im Anschluss an die Frauendemo organisiert die ATIGF mit
Unterstützung der RSO ein Fest im Saal des ATIGF-Lokals in der
Wielandgasse 2-4, 1100 Wien (Nähe U1 Keplerplatz).

Es wird dort einige politische Beiträge, vor allem aber kulturelles
Programm geben: Die Volkstanzgruppe NERGIZ wird auftreten,
Genossinnen der RSO spielen ArbeiterInnenlieder und es gibt die
Bands CAR NEWA und GRUP SAFRAN.

Für (türkisch-kurdisches und österreichisches) Essen und Trinken ist
gesorgt. Das Fest beginnt um 18 Uhr (open end).

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3.

8.März-Demo in Zürich

Die diesjährige Frauendemo in Zürich startet am Samstag, 8. März, um
13.30 Uhr am Hechtplatz. Genossinnen der RSO Zürich werden mit dabei
sein, ausgerüstet mit Flugschriften und anderen Publikationen der
RSO.

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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

4.

Veranstaltung der RSO Wien zur Institutionalisierung der Neuen
Frauenbewegung

Nach dem Aufstieg in den späten 60er und dann den 70er Jahren
erlebte die Neue Frauenbewegung seit den 80er Jahren einen
zunehmenden Prozess der Institutionalisierung. Die RSO Wien macht
dazu eine Veranstaltung:

Die Neue Frauenbewegung und ihre Institutionalisierung

Referate von Maria Pachinger und Kaneshka Shokran und anschließende
Diskussion

Dienstag, 11. März 2008, 19 Uhr, Amerlinghaus (Galerie), Stiftgasse
8, 1070 Wien (Nähe U3/U2 Volkstheater)

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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

5.

RSO-Buch: Marxistischer und sozialistischer Feminismus

Anlässlich des internationalen Frauenkampftags am 8. März möchten
wir auf unser Buch "Sozialistischer und marxistischer Feminismus,
Positionsentwicklungen in den letzten 35 Jahren" hinweisen. Dieses
von Maria Pachinger verfasste Buch ist Teil eines inhaltlichen
Schwerpunkts der RSO bzw. einer ihrer Vorläuferorganisationen, der
AGM, in dessen Rahmen in den letzten Jahren drei Bücher und einige
Broschüren zum Themenbereich Geschlechterverhältnisse und
Frauenbefreiung erschienen sind...

Mehr unter:
http://www.sozialismus.net/ue_texte/publikationen/m27-editorial.html
__._,_.___
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Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO)

mail:     rso at sozialismus.net
web:      www.sozialismus.net
post:     RSO, Postfach 62, A-1152 Wien

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werden.

Um den Newsletter in Zukunft nicht mehr zu 
erhalten, genuegt ein leeres E-Mail an 
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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.

E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.

web: widerst at nd MUND
http://www.no-racism.net/MUND

REDAKTIONELLES:
Liebe Les at s!
Liebe HerausgeberInnen!
Liebe EinsenderInnen!

Eure Redaktion hat am Freitag, 05.10.2007 nach
mehr als 6,5 Jahren Betrieb beschlossen, dass es
mit dem MUND so nicht weitergehen kann.
Ursprünglich waren wir der Nachrichtendienst des
Widerstandes gegen Schwarzblau. Dann gab es
Diskussionen zu Antirassismus und Antisemitismus,
die für die gesamte Szene unserer Meinung nach
sehr wesentlich waren. Die Spendenkampagne für
die inhaftierten KollegInnen von der
Volxtheaterkarawane wurde über den MUND
angezogen. Und so weiter. Nun ist es schon seit
längerer Zeit so, dass wir den Eindruck haben,
alle Einsendungen, die der MUND bekommt, rennen
als Einzelmails ohnehin auch über diverse andere
mailinglisten. Der analle-Verteiler ist nicht
mehr das Rückgrad des Informationsflusses sondern
nur mehr eine unter vielen mailinglisten.
Außerdem haben sich die verschiedenen Gruppen in
ihre Ecken zurückgezogen. Es finden keine
Diskussionen mehr statt. Die Positionen sind
bekannt. Aus allen diesen Gründen erscheint es
uns nicht länger als sinnvoll, weiterhin einen
Nachrichtendienst zu betreiben, bei dem alle
Einsendungen alle 1-2 Tage zusammengestellt
werden.

Nichtsdestotrotz wollen wir den Betrieb noch
nicht völlig einstellen. Politische
Öffentlichkeitsarbeit ist genauso notwendig wie
eh und je. Massive Veränderungen unter Rotschwarz
haben wir eh nicht erwartet. In einer
Übergangsphase planen wir ein ca. wöchentliches
Erscheinen, in dem nur jene Einsendungen
aufgenommen werden, die dem oder der Tagesred am
Interessantesten erscheinen.

In weiterer Folge ist ein relaunch geplant, der
allerdings nur dann zustandekommen wird, wenn es
die Redaktion schafft, insgesamt mindestens 20
AutorInnen, die über die meisten Gruppengrenzen
hinweg gelesen werden, persönlich anzusprechen
und für das Schreiben eines Leitartikels pro
Monat zu gewinnen, der ausschließlich bzw.
zuallererst im MUND erscheint. Zum täglichen
Leitartikel dazu wollen wir weiterhin Aktionen
ankündigen und ansonsten noch interessante
Diskussionen (insbesondere zu den Leitartikeln)
verbreiten, aber das wars dann auch. Kurz: Wir
wollen den MUND selber wieder gerne lesen und
dafür muss er wieder spannend werden und einen
eigenen Newswert bekommen. Ob uns das gelingt,
steht noch in den Sternen. Anregungen, Kritik und
Diskussionsbeiträge zum relaunch werden unter
widerstand at no-racism.net gerne angenommen aber
nicht unbedingt beantwortet, weil wir derzeit
auch von unserem Recht auf Faulheit Gebrauch
machen wollen.

mit widerständigen Grüßen

Eure MUND-Redaktion


Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine. Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis,  wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!

Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.


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Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden!


Diese Ausgabe hat Angela Mores - amorez (at) gmx.net -  aus Einsendungen an
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