From analle at no-racism.net Wed Mar 5 13:53:33 2008 From: analle at no-racism.net (=?iso-8859-1?q?MUND=3A_medienunabh=E4ngiger_Nachrichtendienst?=) Date: Wed, 5 Mar 2008 13:53:33 +0100 Subject: widerst@nd-MUND, Mi, 5.3.2008 Message-ID: widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst www.no-racism.net/mund MedieninhaberInnen seid Ihr! Mittwoch, 5. März 2008 %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% in eigener sache: wie wir bereits angekündigt haben, arbeiten wir - gemeinsam mit euch - an einem relaunch - siehe text im editorial! lg, red %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% ================================================ A) INHALT ================================================ ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< DISKUTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ================================================ "!!! WARNUNG AN ALLE FRAUEN - Der Besuch am Arbeitslosenamt gefährdet Deine Existenz!" von flgz at gmx.net ================================================ Ab durch die Mitte mit Emanzen, Homos und Abtreibungsmördern! Österreichs katholisches Fundispektrum hat eine Partei. Ein Artikel von Viktoria Roth ================================================ Moratorium gegen die Todesstrafe wird zur Abschaffung des legalen Schwangerschaftsabbruches instrumentalisiert von FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau ================================================ <<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ================================================ Aufruf zur Demo: 8. März - FrauenMädchenLesben Kampftag 2008 vom Vorbereitungsplenum Autonome FrauenLesben by the way of ================================================ FRAUENTERMINE: März 2008 von fz-bar at wolfsmutter.com ================================================ treffen 5.3. / was die em fuer frauen bedeutet von Rosa Antifa Wien ================================================ [rso_news] Frauenkampftag 8. März in Wien und Zürich ================================================ ================================================ B) TEXTE ================================================ ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< DISKUSTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ================================================ "!!! WARNUNG AN ALLE FRAUEN - Der Besuch am Arbeitslosenamt gefährdet Deine Existenz!" von flgz at gmx.net ================================================ “!!! WARNUNG AN ALLE FRAUEN - Der Besuch am Arbeitslosenamt gefährdet Deine Existenz!" So lautete die Headline auf einem Flugblatt der “Initiative FrauenLesben gegen Zwangsarbeit" bereits 1993. Vor den Arbeitsämtern Wiens wurde diese Information als Aufruf zur Organisierung von Frauen gegen die verschärften Praktiken des AMS verteilt und fanden rege Aufmerksamkeit. Auch seitens der AMS-Verantwortlichen! Hurtig suchten sie nach den frechen FrauenLesben, um sie zu sanktionieren oder am besten gleich mittels “Aussteuerung" (in Form von aneinander gereihten Bezugssperren) abzustrafen. BASIC INSTINCT Das sogenannte “Beschäftigungssicherungsgesetz" war Anlass krasser Verschärfungen der Paragraphen 9 und 10 ALVG. Sie regeln die Zumutbarkeit und Arbeitswilligkeit bzw. “Vereitelung", begründeten die heute so verhasste Pflicht, sich unter Bedrohung des Verlustes der Existenz in jede erdenkliche “Maßnahme" des AMS einweisen zu lassen - und verschärften damit die Möglichkeit der Behörde, den Versicherungsbezug einfach brutaler zu sperren. Damit war klar: JedeR Arbeitslose (jedeR Versicherte der AMV) war von vornherein verdächtigt, das Arbeitslosengeld zu Unrecht zu beziehen! Ein Kommentar des BMAS drückte zum Arbeitsmarktförderungsgesetz § 9/1969 über Vermittlung und Arbeitszwang noch folgendes aus: “Von Arbeitsvermittlung kann nur gesprochen werden, wenn die Arbeitskraft frei ist. Dies war nicht der Fall in der Zeit des sogenannten Arbeitseinsatzes nach dem ’Anschluss' Österreichs, die ja mit den Massendeportationen, den Zwangsarbeitslagern und der totalen Entrechtung des Einzelnen an die Sklaverei - wenn auch auf moderne Art verschärft - erinnern ließ. Der Mensch war nicht selbst entscheidendes Subjekt, sondern Objekt dessen, was als Staatsräson bezeichnet wurde. Die Möglichkeit der freien Wahl des Arbeitsplatzes bildet daher auch einen Prüfstein für die Demokratie und für eine Staatsordnung, bei der letztlich der Mensch das Maß aller Dinge ist." Zum Zeitpunkt der Aktionen der FrauenLesben vor den Arbeitsämtern, 1993, schien dieser Kommentar bezeichnenderweise nirgendwo mehr auf, denn der politische Kurs unter den SPÖ-Ministern Hesoun und Hums forcierte eine völlig konträre Richtung (wie auch heute insbesondere sich selbst so nennende “Sozialdemokraten" mitsamt ihren nach wie vor von Männern geführten Gewerkschaften dem Weg in immer totalitäre Gangarten, Zwang- Überwachung und Kontrolle der “Bürger" nichts entgegen setzen wollen...). Die FrauenLesben sprachen in Anbetracht der kolportierten Gesetzesverschärfungen (Beschäftigungssicherungsgesetz, “Privatisierung" der AMV in ein “Arbeitsmarktservice" der Wirtschaft) den Terminus “Zwangsarbeit" offen aus - und wurden von der Linken dafür heftig kritisiert, so als wäre Zwangsarbeit exklusiv Angelegenheit der Nazis. Da wurde Verharmlosung des Nationalsozialismus und Verhöhnung seiner Opfer unterstellt. Dass Faschismus nicht im selben Gewand wie vor 80 Jahren daherkommen wird, sollte allen Denkenden klar sein. Ein neuer Faschismus braucht nicht unbedingt Lager, er hat Computer und Daten - um ganze Gruppen zu rastern, zu fahnden, zu zernieren, zu behandeln, zu kontrollieren und zu entsorgen... wir erleben gerade die Vorlaufzeit zu etwas, was noch eskalieren könnte. Die Forderungen der Initiative war bereits 93 unter anderem: “Keine Zwangsvermittlung in nichtexistenzsichernde Jobs! Keine Zwangsumschulung, Zwangs- und Scheinbeschäftigung, Keine Zangsmotivation und -psychologisierung! Keine Vermittlung unter ÖS 12.000,-- netto!" Aber sie waren auch aus gutem Grund die ersten, die eine Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, unabhängig von Lohnarbeit und/oder Ernährer forderten: "Garantiertes Grundeinkommen: ÖS 14.000,-- unabhängig von Erwerbsarbeit, 14 x jährlich! Wir lassen uns nicht individualisieren, dequalifizieren, auseinander dividieren und ausgrenzen - Wir spucken gegen den Sturm und leisten Widerstand!" Die EDV des AMS wurde mit Millionenbeträgen ausgebaut, die Arbeitslosenämter- und Jobcenter u. dgl. ausgebaut, eigens beschäftigte Referentinnen wurden zur speziellen Behandlung Langzeiterwerbsloser losgeschickt und dementsprechend grassierte ein Sperrwesen, das sich gewaschen hat. Die Initiative wies schon damals auf wohlbekannte Praktiken des AMS und seiner Durchführungsbestimmungen der Aufsichtsbehörde Ministerium hin (damals BM f. Arbeit und Soziales, heute im Wirtschaftsministerium von Bartenstein - ein Schmankerl, das ebenfalls auf die Nazizeit zurückgeht!): “Während noch vor kurzem Berufungen gegen Bezugssperren wegen Ablehnung von Zwangsarbeit, Zwangsumschulung und -motivierung zumeist erfolgreich waren, Dienstaufsichtsbeschwerden gegen ReferentInnen wenigstens behandelt wurden, sind diese Grundrechte praktisch abgeschafft worden. Dieser Umstand wird auch von der Arbeiterkammer bestätigt! Oberstgerichtliche Urteile zugunsten von Arbeitlosen wurden durch die §§ 9 A.1 und 10 A.1 ALVG einfach außer Kraft gesetzt und ’eine Gesetzeslücke geschlossen' (Zitat aus den Durchführungsbestimmungen)." DIE ALVG-NOVELLE 2008 - EINE MANIFESTATION DER SKLAVENTREIBER Genau um die oben beschriebenen Themen dreht sich auch diese Novelle und ist nicht die einzige durch all die Jahre. Die Begutachtungsfrist war mit 14 Tagen extrem kurz angelegt, Einsprüche und Skrupel waren offensichtlich unerwünscht oder unerwartet. “Drüberg'fahren und Gemma" ist ja nicht ein spezielles Motto von Schüssel/Haider, auch Gusenbauer und Vasallen fühlen sich da wohl! Eine Versicherungsleistung, also eine Leistung mit Rechtsanspruch, wird seit Jahrzehnten in sog. Salamitaktik nicht nur ausgehöhlt, sie wird systematisch im Prozess der Auflösung gehalten und erpresserisch eingesetzt, je mehr Menschen ohne Lohnarbeit dastehen und vorher in den Versicherungs-Topf eingezahlt haben. Abmarsch in die Drecksjobs unter jeder Bedingung. Die Krux: Den Menschen wird dieser Beitrag automatisch vom Lohn abgezogen, müssen diese aber - und das ist in herrschaftlichen Zeiten wie diesen häufig der Fall - aufs Arbeitsamt, dann sollen sie am besten sofort wieder ver schwinden! 2006 mussten lt. AMS-Statistik 966.000 Personen einen Antrag stellen, 44.600 wurden abgelehnt; ein Jahresdurchschnitt von 311.100 Frauen und Männer war im Arbeitslosenbezug, bzw. im AMS zur Behandlung: “Die Zahl der erstinstanzlichen Bescheide (insbes. zu Ablehnung, Einstellung, Ruhen und Rückforderungen von Leistungen sowie bei Sanktionen) erreichte 336.100, wogegen 7.181 Berufungen eingebracht wurden. Darunter wurden in Sanktionsfällen (inklusive Selbstkündigung) insgesamt 86.500 Bescheide erlassen." (Website AMS). Diese Zahlen beschreiben das Jahr 2006 und führen drastisch vor Augen, wie wenige Leute überhaupt in Berufung gehen, wenn ihnen von diesem “Service" die Versicherungsleistung, also ihr Privateigentum, einfach entzogen wird! Andererseits ist es aber auch kein Wunder, denn die Beratung der Arbeiterkammer im Rahmen des “Arbeitslosenreferates" ist schon längst eingestellt, obwohl selbstverständlich auch Arbeitslose von dieser zu vertreten wären. Und wo bewusst Desinformation und Einschüchterung in der Absicht der Versicherungsgesellschaft und auch der PolitikerInnen samt Gewerkschaften liegt, geht es halt ein bissel forsch zu. Was mit den Leuten, denen dieses Privateigentum einfach entzogen wird, passiert, haben diese “Volks- und ArbeiterInnen-in-den-Arsch-TreterInnen" auch noch nicht erforschen lassen, das wär' ihnen vermutlich zu peinlich! Da könnten ja auch Tote dabei sein. Apropos peinlich: Unter Viktor Klima wurde ein eklatanter Kahlschlag gegen die Langzeiterwerbslose durchgezogen! Unter dem Motto “WIR müssen sparen" wurde die Notstandshilfe “gedeckelt" - auf Höhe des ASVG-Richtsatzes, Armutsproduktion pur! Danke SPÖ! (Vorher wurde die Notstandshilfe auf Grundlage des Arbeitslosengeldbezuges berechnet). Die Novelle 2008 ist eine Vorgangsweise gegen unliebsame oberstgerichtliche Entscheide, nachdem es von erwerbslosen Geprellten Widerstand, oftmals durch die Beratung und Unterstützung von Erwerbslosengruppen und entsprechend engagierten AnwältInnen gegeben hat. Diese Entscheide des VwGH oder sogar des VfGH sind ein Haar in der Suppe der Geschäftemacher mit den Arbeitslosen. Hier etabliert sich mit den Geldern der EU, des EFF, der Länder, der Ministerien, projektbezogen auch der Pensionsversicherungsanstalten und der Krankenkassen eine boomende Branche, mit den zwangsbehandelten Arbeitslosen, Leuten, die sich vor Armut kaum mehr erfangen. Hier will sich jemand ein lukratives Geschäft unter dem zynischen Vorwand der Schaffung von “sozialer Wärme" absolut nicht entgehen lassen. Dass die Betroffenen allesamt nicht freiwillig, sondern unter der Akzeptanz der Existenzbedrohung in ihre tollen Firmen einsteigen müssen, findet weder Mitleid noch politische Vernunft oder ga r Agitation. SPÖ- und gewerkschaftseigene/gewerkschaftsnahe Firmen, die in diesem Geschäft profitieren sind z.B.: Job-Transfair Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung (BFI), Flexwork Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung GmbH (WAFF), Itworks Personalservice gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung GmbH (mit Förderungen von AMS und Land) als Spinout der ÖSB Consulting. Die ÖVP freut sich über das Geschäft der von ihnen vertretenen Arbeitskräfteüberlasser und privaten Vermittler! Die Gesellschaft für Aus- und Weiterbildung (gesaw) mit einem Geschäftsführer aus der WK ist besser unter dem Namen Phönix bekannt und betreibt Entmündigung und Überwachung der Zugewiesenen, der Praxis der “Bewährungshilfe" für straffällig gewordene Personen nicht unähnlich. Die Aufzählung ist keineswegs komplett - dazu kommen noch diverse “Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte" und sog. “Sozialökonomische Betriebe" sonder Zahl! Ihnen wurde für ihre Geschäfte, die im großen und ganzen keinerlei neue, bzw. keine gut bezahlten Arbeitsplätze schaffen, sondern als Mittel der Unterdrückung und Aufstandsbekämpfung eingesetzt werden, freie Bahn gegeben - glauben Die. Die Betroffenen werden sich diesen Wahnsinn auch weiterhin nicht gefallen lassen. Und verfassungswidrige Gesetze sind verfassungswidrig - das werden auch weiterhin oberste Gerichte feststellen, wenn sich insbesondere die Frauen - am besten gemeinsam organisiert - wehren! Selbst wenn dazu z.B. die Gründung einer parteiischen, feministischen Gewerkschaft erforderlich wäre, denn von den Männergewerkschaften hatten und haben Frauen sowieso nichts zu erwarten. AUF WIDERSTAND! Frauen sind die absoluten Underdogs des Trends schlechthin! Egal, ob Kinder oder keine, sie sind überwiegend von Normalarbeitsplätzen mit halbwegs akzeptablen Löhnen schon weitgehendst ausgeschlossen - prekäre Jobs und Halbtagsarbeit wider Willen sind an der Tagesordnung. Gar nicht zu reden von der Explosion des Menschenhandels/Frauenhandels in die EU Metropolen! Die Hausfrauisierung der Lohnarbeit trifft auch bereits Männer. Wut, Reflexion und Solidarisierung sollte eine Antwort auf diese Zustände sein, statt des isolierten Blickes auf den in Flammen stehenden eigenen Arsch! Während die Einkommen von Supermanagern und sonstigen Bonzen in astronomische Höhen abdriften und niemand die explodierenden Gewinne aus den arbeitslosen Einkommen der Vermögenden in Frage stellt, aber die Schmarotzerhatz gegen Arme, in Elend Lebende wie aus der Pistole geschossen bei immer mehr Menschen aus den Mündern kommt. Das derzeit zu konstatierende “kollektive Burnout" radikaler Feministinnen und “der Linken" muss Katharsis erfahren, weil die einzige “Alternative" zu dieser in rasantem Tempo forcierten Entrechtung und Fremdbestimmung schon als Rute im Fenster steht: Offener Faschismus. HÄNDE HOCH AM ARBEITSAMT? HA!!! Nieder mit den Ausbeutern! © FrauenLesben gegen Zwangsarbeit und strukturelle Gewalt mail: flgz at gmx.net FrauenLesben-Workshop gemeinsam mit dem AMSandstrand-Frauen zum Thema: “Wenn strukturelle Armut etwas Geiles wäre, würden Erwerbslosigkeit und Working Poor längst verboten sein" Am Samstag, den 5.4. von 13.00 - 19.00 Uhr in der FZ-Bar, 1090 Wien, Währingerstrasse 59/Stiege 6 - Eingang Prechtlgasse Watch out for Flyers! Kinderbetreuung bei Bedarf, Anmeldung spätestens bis 16. März unter: mail at amstandstrand.com Detaillierte Infos zum Thema erwerbslose Frauen und zur Novelle auf http://www.amsandstrand.com oder auf http://www.soned.at , wie auch weitere Gruppen mittels Internetrecherche! ================================================ Ab durch die Mitte mit Emanzen, Homos und Abtreibungsmördern! Österreichs katholisches Fundispektrum hat eine Partei. Ein Artikel von Viktoria Roth ================================================ Ab durch die Mitte mit Emanzen, Homos und Abtreibungsmördern! Österreichs katholisches Fundispektrum hat eine Partei. Ein Anwalt kommt selten alleine Der Anwalt aus Neulengbach, Dr. Alfons Adam, ist ein Machtmensch. Seit Jahrzehnten ist er als ultrafundamentalistischer Proponent einer sich katholisch gebärdenden Vernetzung, weit über die Grenzen Österreichs hinaus, tätig, zum Zwecke der Etablierung papst- und bibeltreuer katholischer Politik, “damit das gesellschaftliche Leben wieder in Ordnung gebracht werden kann" in Österreich und in der EU. Adam, als Anwalt und als Obmann von “Pro Vita - Bewegung für das Menschenrecht auf Leben" (mit Sitz in Wien-Floridsdorf und Neulengbach) werkt seit Jahrzehnten für “die Unantastbarkeit unschuldigen menschlichen Lebens", für “vollen Rechtsschutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod", und zwar “unter Interessensabwägung zwischen gleichwertigen Rechtsgütern - also nur Leben gegen Leben" , wie u.a. auch um ein “Verbot jeder Art von künstlicher Befruchtung" und Rechtsschutz für Ehe und Familie", etc. Vergewaltigung (auch von minderjährigen Frauen) wäre für ihn daher keinerlei Grund, einen Abbruch zuzugestehen - schließlich gibt es nach der Geburt die Möglichkeit, das Kind an adoptionssehnsüchtige Familien wegzugeben. Damit das arme Kind nicht an das erlittene Trauma erinnern möge. Nun fungiert Adam als Parteichef der “DCP - Die Christen". Zahlreiche seiner Klagen im Namen des “Lebensschutzes" gingen für ihn und die von ihm rechtskundig Vertretenen negativ aus - doch davon lässt sich ein Kaliber wie Adam, “Vater von 9 Kindern und 19 Enkeln" nicht abschrecken. Adam als katholischer Laie ist fanatisch der Arbeit der selbsternannten “Lebensschützer" verpflichtet: “Bereits 1979 bin ich mit Johann Wilde in Kontakt gekommen und habe ihm geholfen, die “Plattform Ärzte für das Leben zu gründen, die einige Jahre lang eine sehr aktive Gruppe war", beschreibt er sich kämpferisch selbst. Ich erinnere mich gut an die von ihm angesprochene, auf skandalöse Weise “von den Medien totgeschwiegene" Demonstration radikaler Rechter samt Klerus auf dem Ring/vor dem Rathaus im Jahr 1979. In der Demonstrantenschar der “Ärzte für das Leben" war kolportierter Weise Norbert Burger, Chef der später verbotenen NDP, Leute aus der ANR (Aktion Neue Rechte) und ein katholischer Bischof. Die Gegendemonstrantinnen kamen zahlreich und versuchten, die Demonstration der Fundis am Marschieren zu hindern. Ziel der Demonstration, 3 Jahre nach gesetzlicher Verankerung der Fristenlösung: Das Ambulatorium für Schwangerenhilfe am Fleischmarkt, Wien. “Abtreibung ist Mord, es gibt kein andres Wort", zogen die Recken in weißen Ärztemänteln skandierend durch die Stadt zur Klinik. “Johann Wilde und ich waren damals aber auch persönlich sehr aktiv und sind davon ausgegangen, dass die Fristenlösung beseitigt gehört, damit das gesellschaftliche Leben wieder in Ordnung gebracht werden kann", schildert Adam stolz. Viele der ÖVP nahestehende PolitikerInnen, Kleriker und Institutionen wiesen Adams Plänen hinterfotzig, feig, aber höflich die Tür... Der Kämpfer für katholische Ordnung suchte daher nach entschlosseneren Verbündeten: “1984 wurde PRO VITA gegründet, ein Verein, der sich vor allem der rechtlichen und politischen Aspekte des Problems annehmen wollte. Gründungsmitglied und bis vor kurzem immer im Vorstand war ein in Kreisen der Lebensschützer bekannter ÖVP-Politiker mit erlauchtem Namen, von dem ich sicher bin, dass er es immer ehrlich gemeint hat und auch heute noch meint. Besonders in den ersten Jahren von PRO VITA hat uns eine enge persönliche Freundschaft verbunden. Dieser alte Freund war lange Jahre im Bundesrat, jetzt ist e r ÖVP-Abgeordneter im Nationalrat." Gemeint ist der Kaiserenkel, steirische Botschafter in Wien und zuletzt Nationalrat Prinz Vincenz von Liechtenstein, über dessen letztliche Angepasstheit an die ÖVP-Politik, der es nur um Stimmenfang, aber nicht ernst genug um den “Lebensschutz" und katholische Werte geht, Adam frustriert ist. Liechtenstein ist im Winter 2007/08 verstorben. Die radikalen Abtreibungsgegner haben einen eifrigen Verfechter “katholischer Werte" und gleichzeitig öffentlichen Verharmloser von Nazi-KZs (“Abtreibungskliniken sind Tötungskliniken wie KZs") weniger. Aber auch andere Enttäuschungen, z.B. im CV (Cartellverband), musste Adam ertragen: “Dabei fällt mir noch ein Politikerschicksal ein, das ganz ähnlich verlaufen sein dürfte. Aus meiner katholischen Studentenverbindung habe ich vor einigen Jahren einen jungen Mann zum Mittagessen eingeladen, der damals gerade die höchste Funktion im CV bekleidete oder eben bekleidet hatte, und eine ganz in mein Weltbild passende Meinung vertreten hatte. Wir haben uns ausgesprochen und ich war wirklich sehr von ihm angetan. Dieser Mann ist heute einer jener Wiener ÖVP-Abgeordneten, die für das Anti-Lebensschützer-Gesetz gestimmt haben." Mit “Anti-Lebensschützer-Gesetz" meint Adam das Wegweiserecht der Polizei in Wien, wenn seine Klientin, HLI/Ja zum Leben, vor den Familienplanungskliniken zu intensiv ihr Pro-Life-Geschäft betreibt. Die Frau kann die Polizei holen, wird sie belästigt oder gar beschimpft oder verfolgt, die Polizei weist HLI weg, Strafe oder Anklagen gibt es keine, der Aktivist/die Aktivistin steht 10 Minuten später wieder vor dem Kliniktor. Darum ist Adam sowohl über die ÖVP wie auch die F enttäuscht: “Am 29. April 2005 hat der Wiener Landtag auf Antrag der SPÖ ein Gesetz beschlossen, welches der Polizei die Befugnis einräumt, Lebensschützern das Verlassen öffentlicher Orte vor Abtreibungskliniken zu befehlen, wenn sie dort jemanden “nachdrücklich" ansprechen oder versuchen, einen Gegenstand zu übergeben. (Gemeint sind die bekannten Rettungsaktionen vor Abtreibungskliniken und die Übergabe von Plastik-Embryos.) Die Wiener ÖVP hat diesem Gesetz zugestimmt, die FPÖ wo llte noch weiter gehen und einen Straftatbestand schaffen". Adam enthält uns nicht vor, wie sehr österreichische Bischöfe wie Küng oder auch Laun mit ihm und seinem Weltbild auf Linie sind: “Doch nun weiter zu meinen persönlichen Erfahrungen: Ich war zweimal in Salzburg bei Tagungen, die von Familienbischof Klaus Küng einberufen worden sind. Es waren eindrucksvolle Ereignisse. Die eine hat in einem großen Saal in der Nähe des Bahnhofs in Salzburg stattgefunden, die andere zumindest zweitätige im Diözesanen Bildungshaus St. Virgil in Salzburg. Mindestens einmal war ich bei einem größeren Treffen in Maria Plain bei Salzburg, zu welchem Bischof Andreas Laun eingeladen hatte. Einmal gab es ein Treffen solcher Gruppen auf dem Sonntagberg, ebenfalls unter Federführung von Bischof Laun. Diese Treffen mit Gleichgesinnten waren erbaulich und sicher auch ermutigend, es wurden natürlich Pläne geschmiedet, und immer war auch von “Dachverband" oder “Plattform" die Rede. Auch Resolutionen wurden verfasst. Alles ohne irgendw elche praktischen Ergebnisse. Der Zug rollte immer weiter in Richtung “Kultur des Todes". “Lebensschützer"parteien in Österreich, einst und jetzt Wie gut trifft es sich da also, dass Dr. Adam auch noch andere, nicht dem Mainstream der ÖVP gar so unterwürfige Freunde hat: etwa Dietmar Fischer, frühpensionierter HTL-“Professor" aus Vorarlberg und Vizeobmann und Geschäftsführer des Vereines “Human Life International - Verein zum Schutz allen menschlichen Lebens" mit Sitz in Rankweil. Diese Zweigstelle einer weltweit agierenden amerikanischen Organisation firmiert auch samt ihrer Vereinszeitung unter “Ja zum Leben". Ein HLI-eigenes “Addams Frauenzentrum" bietet sich als Beratungsinstitution sogar auf der Website des Familienministeriums an. Selbst auf der Website von PsyOnline findet sich unter PsychotherapeutInnen ein Inserat dieses HLI-Angebotes: “Lebenszentrum Addams Frauenzentrum, Psychotherapie, 1020 Wien, Taborstrasse 11a. Zusatzbezeichnung: Praktikumsstelle (Propädeutikum)." http://www.psyonline.at/organisationen/38833 . Wie die “Beratung" seitens HLI in den “Lebenszentren" tats ächlich aussieht, ist nicht nur Gegenstand zahlreicher Aussagen von Frauen, die dort hinein gerieten, auch angehende Wissenschafterinnen haben sich diesem Thema bereits gewidmet - mit vernichtenden Resultaten. Die Arbeit Fischers und seiner MitarbeiterInnen kennt die Öffentlichkeit nur zu gut: Seit 1997 belagern HLI-AktivistInnen die größeren Abtreibungskliniken in Österreich, der Vorwurf, HLI betreibe Psycho/Terror gegen Frauen scheint aufgrund eines oberstgerichtlichen Urteiles begründet und zulässig. Anwalt Adam samt HLI/Dietmar Fischer konnten mit ihrer Berufung gegen das Ersturteil einpacken. Dies erzürnte dermaßen, dass es aktuelle HLI-Gewohnheit wurde, sämtliche GegnerInnen ihrer Aktivitäten als “Terroristen" zu bezeichnen. GegendemonstrantInnen und Frauen, die sich für das Recht der Frauen auf einen medizinisch einwandfreien Schwangerschaftsabbruch auf Verlangen öffentlich einsetzen, fallen derzeit mehr oder weniger automatisch unter diesen Terminus, um vom eigenen, gerichtlich bewerteten Treiben abzulenken. Für HLI ist Abtreibung eine “dämonische Religion", die des Exorzismus bedarf, und die Gebärmutter der Frau wird da schnell zum “gefährlichsten Ort der Welt" oder gar zu einer Art “Friedhof", je nachdem wo eine Frau sich gerade bewegt und welche Absichten und Entscheidungen sie getroffen hat. Zum Teufel mit den Fötenschützern? Die Forderung nach eigens gesetzlich definierten, bundesweiten Bannmeilen gegen die Belagerung von Abtreibungsärzten und Frauen vor Kliniken, die immerhin seit über 10 Jahren hierzulande auf das Konto von HLI gehen, steht endlich im Raum. SPÖ und SJ, JG, Grüne Frauen, Grünalternative Jugend, KPÖ-Frauen und ein kürzlich gegründetes, autonomfeministisches Frauenbündnis für bundesweite Schutzzonen fordern öffentlich, die unter dem Deckmäntelchen der “Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit" ausgeübten frauenfeindlichen Strategien und Taten von HLI endgültig abzustellen. Das HLI-Konzept eines “öffentlichen Prangers" gegen “Abtreiber" und Frauen, die ihre “Kinder töten", ist damit schwer gefährdet, und das Image von HLI ist endgültig im Eimer. Schließlich geht es bei der Tätigkeit von HLI auch um große Summen an Spendengeldern, die primär in diese Tätigkeit der Straßenpräsenz laufen, oder in die von HLI in verschiedenen Bundesländer n betriebenen “Lebensschutzzentren" samt “Anbetungskapellen", die bezahlt werden wollen und sicher einiges an Geld schlucken, Geld, das Frauen in Not tatsächlich fehlt. Die Christliche Wählergemeinschaft - eine Vorläuferplattform der DCP Fischer war bereits bei der Nationalratswahl 1994 parteipolitisch aktiv: mit einer Dachorganisation christlicher Gruppen als “Christliche Wählergemeinschaft". Der Wahlerfolg dieser CWG belief sich 1994 auf 0,1 Prozent, bei der Nationalratswahl 2002 gar nur mehr auf 0,04. Und auch die CSA (Christlich-Soziale Allianz) mit dem Spitzenkandidaten Karl Habsburg scheiterte kläglich an der Realisierung ihres politischen Anspruches auf Einzug in das Europaparlament. Die Christen-Partei/DCP Die Fundiseilschaften geben nicht auf. Bereits seit Oktober 2006 existiert die Partei “Die Christen", am 9. März 2008 tritt diese Partei bei der Wahl in Niederösterreich an. Adam hält das Erreichen von 200.000 Wählerstimmen für “Die Christen" für nicht utopisch, der Teich in/mit dem er Stimmen fischen will, liest sich wie ein Who is Who ultra-fundamentalistischer und rechtsaußen angesiedelter maskulistischer Gruppen und Organisationen, die ihm zum Wahlerfolg verhelfen sollen. Adam plaudert über sein Kalkül und präsentiert damit ein nicht nur in Österreich tätiges Spektrum von Leuten, denen der Marsch in einen vom fundamentalistischen Katholizismus bestimmten Staat ein dringendes Anliegen ist: “Ich war selbst Gründer der Vereine Plattform Ärzte für das Leben und PRO VITA (Die meisten Gründungsmitglieder von PRO VITA stammten aus dem Kreis der Paneuropa-Bewegung ). Von dessen Beginn an habe ich den Verein Jugend für das Leben unterstützt. Dietmar Fischer bin ich schon juristisch beigestanden, bevor es noch die HLI Österreich gegeben hat. Ich weiß von einem Maria Goretti-Bund und von der Christlichen Wählergemeinschaft. Bei der Zeitschrift der Gebetsaktion Medjugorje bin ich an der Wiege gestanden. Ich kenne von Anfang an VISION 2000 und den 13.. Die Weiße Rose ist mir ebenso ein Begriff wie Die Wahrheit oder die Pfadfinder Mariens der Katholischen Pfadfinderschaft Europas. Rechtliche Unterstützung meinerseits und eine Zusammenarbeit gab es bereits mit den Herausgebern von Fatima ruft. Leidenschaftliche Lebensschützer habe ich bei religiösen Gruppierungen gefunden, wie bei den Petrus-Brüdern, bei den Pius-Brüdern, bei der Charismatischen Bewegung, bei den Initiativkreisen, bei den Gebetsgruppen von Pater James Manjackal." Und da kommt noch mehr! Mitglieder der ’Legio Mariae' nennt er genauso, wie seine alten Freunde “Max Domej und Christian Stelzer von den Medjugorje-Gebetsgruppen mit den Vertretern der Initiativkreise oder den Pius-Brüdern", die CWG, die Liga für Sozialhygiene (laut Adams Einschätzung hat diese Liga gute Kontakte zur ÖVP und möchte dort etwas in die entsp rechende Richtung bewegen). Albert Pethö, ein mehr als aufrechter “Monarchist", hat laut Adam “dieselben Intentionen wie Martin Humer, der Porno-Jäger. Christoph Gaspari von der (Opus Dei-nahen) ’VISION 2000' ist ein genauso leidenschaftlicher Lebensschützer wie die ’Engelmänner' vom ’13.' ", meint Adam erfreut. “Ich kenne namhafte CVer und MKVer, die in ihren Verbänden als Multiplikatoren wirken könnten, und ich habe erst vor wenigen Fehler im OriginaltextTagen zwei junge Tiroler kennengelernt, katholische Landsmannschafter, die volles Verständnis für diese Anliegen zeigen." Einige dieser von Adam ins Gebet genommenen Gruppen haben die ausdrückliche Approbation der Österreichischen Bischofskonferenz, wie etwa die äußerst HLI-nahe Gruppe “Jugend für das Leben", die ihre Pro-Life-Märsche im selben Jahr wie HLI die Gehsteigbelagerungen startete, nämlich 1997. Eingebettet in die Katholischen Hochschulgemeinden an den Unis, genießen Ve reinsmitglieder der Jugend für das Leben eine gewisse Nähe zu Kardinal Schönborn, ja sie durften sogar in seinem Internationalen Theologischen Institut (ITI) in der Kartause Gaming studieren und werden dort als erfolgreiche Alumni vorgestellt! Doch damit ist Adams wohlüberlegter “Lebensschützer"-Wahl-Pool noch immer nicht ganz voll, da wären noch mehr potentielle Wahlhelfer: "'Zur Zeit'- Mitherausgeber Botschafter Johann Josef Dengler" (corporiert im ÖCV - Österr. Cartell-Verband; Zitat Dengler: “Ich verachte die Demokratie. Warum ich Monarchist bin", zu bestaunen auf http://www.couleurstudent.at/index.php?id=88) ..." dessen Freundschaft für mich eine große Ehre ist, kämpft genauso für ein Lebensrecht der Ungeborenen wie die Herausgeber der Nachrichtendienste kath.net und kreuz.net, die doch in diesem Punkt keine Schwierigkeit mit einer Zusammenarbeit haben sollten. Und was ist mit K-TV und Radio Maria?", gibt sich Parteichef Alfons Adam optimistisch. In einem Online-Interview glaubt Adam an einen Wahlerfolg von 4 Prozent. Ein Kinder- und Familien-Volksbegehren zur Einführung eines “Müttergehaltes" für österreichische, heterosexuelle Familien soll dem Totalverbot des Schwangerschaftsabbruches in Österreich auf die Sprünge helfen und staatliche Kinderbetreuung einsparen helfen: “Eine Beratung zur Abtreibung darf es nicht geben". “Prammers Schrei nach noch mehr Tötungsstätten ist menschen- und frauenverachtend!", entrüstet sich HLI-Chef Dietmar Fischer auf der Heimseite “Der Christen". Familiensplitting zugunsten von Mittelstands-FamilienERnährern mit der Allroundkraft Hausfrau und Mutter frisieren ein längst tot geglaubtes Männerparadies auf. Nicht alle Familien und Kinder sind gleich. Moslems haben eine Religion, die nur dann tolerabel ist, wenn die Moslems zu guten Christen konvertieren, die Türkei sei kein europäisches Land, daher sind Adam und Co. gegen den EU-Beitritt der Türkei. Homosexu elle hätten bereits derartige Privilegien, dass diese sofort zugunsten des Schutzes der Familie zurückgenommen werden müssen. Homosexuelle tragen nach Einschätzung Der Christen Partei nicht zur Keimzelle Familie bei, weil sie sich nicht auf natürliche Art und Weise vermehren können. Gleichstellung von Homosexuellen mit Heterosexuellen per Gesetz wäre ein Ding der Unmöglichkeit, meint Anwalt Adam, denn man kann doch nicht Ungleiches mit Gleichem gleichstellen. Und außerdem hätten doch Homosexuelle ohnehin alle Menschenrechte, die es gibt, Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Ausrichtung hin oder her. Und überhaupt betrachtet Adams Partei Homosexualität als ein neurotisches Fehlverhalten, welches Heilungsversuchen zu unterziehen sei, wie eben andere psychisch bedingte Krankheiten auch. Basta! Die Angst und Panik Adams vor den “schrecklichen Haut- und Geschlechtskrankheiten in höchstem Ausmaß “solche Menschen betreffend", erinnert fatal an die Arbeit des Anwaltes Adam im Institut für Psychologische Menschenkenntnis (IPM), eine österreichische Organisation im Verbund mit der Psychosekte VPM aus der Schweiz, die sich vor einiger Zeit zumindest offiziell als Organisation “aufgelöst" hat. Selbstverständlich weiß Bundesobmann Adam auch, was förderungswürdige Kunst ist und was nicht - Hermann Nitsch ist ein Dorn im rechtskatholischen Auge. (Außer)Schulische Sexualerziehung verführe Kinder und Jugendliche zu frühzeitigen, außerehelichen Sexualkontakten, das Jugendaufklärungsprojekt “Love Tours" in Niederösterreich fördere ausschweifendes Sexualverhalten und sei damit “Steuergeld für Unzucht". Und nachdem FeministEN und MarxistEN ohnehin an allem Übel größte satanische Verantwortung tragen und die Keimzelle des Christenstaates zerstören, werden Feminismus und Gender Mainstreaming nicht nur verwechselt, sondern beide als zersetzend eingestuft. Politischer Handshake von Die Christen und HLI Die Weltanschauung und politische Stoßrichtung dieser beiden Organisationen sind die Kehrseiten ein und derselben Medaille, und die Zusammenarbeit war schon bisher der Fall. Als “Überraschungskandidat!" der Christenpartei wurde Dietmar Fischer/HLI präsentiert, was keinerlei Überraschung sein konnte. Ein zweiter HLI-Aktiver ist der ehemalige Schulpsychologe Josef Preßlmayer. Der Betreiber der “Babyholocaust-Gedenkstätte" hat sich seit Jahren der Dokumentation aller “Abtreiber", “Abtreibungsbefürworter", GegendemonstrantInnen und sonstigen kinderschlachtenden HLI-Feinden verschrieben. Die von ihm verwendete Terminologie spricht Bände über seinen Gemütszustand und seinen “Point of View". Promotion für diese Partei betreibt die eiligst von Kath.net-, Amici di Dio- und Jugend für das Leben-Mitgliedern gegründete Internetwebsite “Gloria.TV". Diese wird von Bischof Andreas Laun gepriesen und vermutlich auch gefördert. Der Kreis der alten und der jungen Fanatiker zwischen Linz, Neulengbach und Wien schließt sich öffentlich sichtbar. Fischer wie Preßlmayer sind geschiedene Männer, die in die Jahre gekommen sind - das Supermodell “katholische Familie" hat bei ihnen ganz offensichtlich nicht funktioniert. Im eigenen Leben halbwegs locker Konsequenzen aus Fehlern einzusehen, scheint im katholischen Stress schwer zu sein. ÖVP und SPÖ haben die Schutzzonen bundesweit auf Eis gelegt, der Koalitionsatmosphäre sei's gedankt - was zählen da schon Frauenrechte auf unbelästigtes würdevolles Frauenleben? Klement, Gleichbehandlungsbeauftragter der F, fordert plötzlich 15.000 Euro pro österreichischer Frau, die eine unerwünschte Schwangerschaft austrägt und das Kind nach der Geburt in einer Adoption inländischen Familien zur Verfügung stellt. Auch ein Müttergehalt, allerdings niedriger und zeitlich kürzer als jenes im Volksbegehren Der Christen, wurde schon vorgeschlagen. Die ÖVP ist schon wieder bei der Forderung nach mehr Bevormundung (Zwangsberatung) der Frauen hängen geblieben, bei der Trennung von beratendem und den Abbruch durchführenden Arzt sowie einer “Bedenkzeit" nach der Beratung, weil dies alles so frauenfreundlich wäre. Wir kennen diese Tricks in Richtung “Indikation" statt Fristenlösung nur zu gut aus der Vergangenheit. Und tatsächliche Armutsvermeidung durch ein garantiertes, bedingungsloses Grundeinkommen widerspricht angeblich der Katholischen Soziallehre, der sich auch die ÖVP verpflichtet fühlt. Also wird den Frauen nichts Anderes übrig bleiben, als um die alten Forderungen der Frauenbewegung öffentlich und gemeinsam zu streiten! Nachzulesen sind sie auf www.schutzzone.at.tf und allen, denen dies nicht passt sei hier der frauenrechtlerische Wahlspruch hinter die Ohren geschrieben: “Don't want abortion?! - Don't have one!" Dies sei insbesondere Männern eingeprägt, die jedenfalls niemals in die Situation kommen werden, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen oder aus der Not der vom Männerrecht produzierten Illegalität unter Lebensgefahr gar selbst durchführen zu müssen. Wir schwören's - bei Göttin! © Viktoria Roth, Februar 2008 Weiterführende Links auf Artikel zur radikalen Abtreibungsgegnerschaft um HLI und zum Selbstbestimmungsrecht der Frau auf www.die-abtreibung.at.tf ================================================ Moratorium gegen die Todesstrafe wird zur Abschaffung des legalen Schwangerschaftsabbruches instrumentalisiert von FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau ================================================ Die Angriffe der Abtreibungsgegner treiben "seltsame" Blüten: Menschenrechte, die erkämpft werden sollen, treten Frauenrechte mit Füßen, geht es um die Interessen der Maskulisten aus dem Vatikan bzw. des "Christentums" (vor allem in den USA): Denen geht es um die vom Papa Ratzi proklamierte "Kultur des Lebens", d.h. die christlich bewachte befruchteten Eizelle im Bauch der Frau bis zum natürlichen Tod. Drastisch nachzuvollziehen in diesem Video, grade eben auf Gloria.TV, dem Sprachrohr von Hardlinern wie HLI, Die Christen, SJM, KPE, also dem Engelwerk, den von Stadler und Gudenus gut besuchten Piusbrüdern, den Petrusbrüdern, schlicht allem, was fundamental katholischer ist als der Papst selber, und das will ja was heissen. Getragen wird dieses Gloria.TV von MitarbeiterInnen und RedakteurInnen von Kath.net, Jugend für das Leben (HLI-Jugend), Amici di Dio und Freunden. http://www.gloria.tv/?video=jmsi1geel7bouk26bz9o Moratorium gegen die Todesstrafe In Deutschland existiert bereits eine Website: http://www.abtreibungsmoratorium.de/ genau auf diesem Zug aufgesprungen, in Italien ist es Motto einer Christen-Partei, die zu den Wahlen antritt, in Österreich gibt es seit 2006 "Die Christen"-Partei von HLI und Pro Vita samt Co... Und in Wien demonstriert die F mit den "Trennungsopfern" als Väterrechtsbewegung im April vor dem Parlament. Es ist wirklich nur mehr zum Kotzen, was sich da gegen alle Frauen zusammenbraut. Doch Frauen gemeinsam sind stark! Amazonishly, i. -- FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau mailto: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net ---- detaillierte Informationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen Abtreibungsgegnerschaft auf http://www.die-abtreibung.at.tf --- ================================================ <<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ================================================ Aufruf zu Demo: 8. März - FrauenMädchenLesben Kampftag 2008 vom Vorbereitungsplenum Autonome FrauenLesben by the way of ================================================ 8. März - FrauenMädchenLesben Kampftag 2008 Das Patriarchat nimmt uns Frauen die Freiheit. Nur anders als früher zeigen sich die patriarchalen Strukturen jetzt subtiler. Der Emanzipationsmythos, der dir sagt, frau kann eigentlich eh machen was sie will, Gleichberechtigung sei erreicht und jede Frau für ihr eigenes Schicksal alleine verantwortlich. “Emanzipiert" leben heißt machen was ich will, ohne den “Willen" zu hinterfragen. Emanzipiert leben heißt an Spitzenpositionen an der Unterdrückung anderer beteiligt sein zu können. Emanzipiert leben heißt sich für die eigene Unterdrückung zu entscheiden. Emanzipiert leben heißt Feminismus ist out. Feministin sein heißt auf die “Zuckerln" des Patriarchats und die männliche Anerkennung zu scheißen. Feministin sein heißt sich nicht bloß mit dem Patriarchat zu arrangieren, sondern System und Zusammenhänge zu erkennen und die Entscheidung, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Feminismus ist lebendig. Die Kraft einer Frau bist du selbst und deine Verbundenheit zu anderen Frauen. In verschiedenen Städten der Welt gehen Frauen heute/am 8. März für ihre Rechte auf die Straße. Und überall besteht die Notwendigkeit. Da reden viele von Gleichberechtigung, "Gender Mainstreaming" und "Diversity". Real ist, dass in Berufen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, der Lohn niedriger ist. Real ist, dass in Österreich Frauen 40 % weniger verdienen als Männer, weniger Pension und Arbeitslosengeld haben. Real ist, dass Migrantinnen noch zusätzlich 30 - 40 % weniger verdienen und aufgrund vom Ausländerbeschäftigungsgesetz zu illegalisierter Arbeit gezwungen werden. Stattdessen: ...Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit ...Sexismus und Rassismus beenden ...Kapitalismus stürzen ...statt Management und Eliten: ArbeiterInnenselbstverwaltung "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" verlangt, dass wir alles unter einen Hut bringen sollen und funktionieren sollen, uns im Kreis drehen, obwohl uns schlecht wird dabei. Die Lohnarbeit bringt uns eigenes Geld, aber immer weniger. Sie macht die Arbeit zu Hause nicht reizvoller und befreit uns nicht von der Verantwortung für Hausarbeit, auch wenn diese mit einem Mann geteilt wird. Stattdessen: ...ein 12 Stunden Arbeitstag für alle - 4 Stunden Erwerbsarbeit, 4 Stunden Haus- und Versorgungsarbeit, 4 Stunden Kultur-, Bildungs- und soziale Arbeit. Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wird oft mehr Sicherheit und Überwachung gefordert. Gegen Vergewaltiger wird ein Strafregister angelegt und mit Fußfesseln argumentiert. Wir brauchen nicht mehr Lampen auf der Straße, es wird Zeit, dass auch den Männern in den Köpfen und Herzen ein Licht aufgeht. Wir brauchen keine Überwachungskameras in der Wohnung oder mehr Gefängnisse. Wir brauchen unsere Wut und Entschlossenheit. Darum: ...Gesellschaftliche Veränderung statt Schutz und Sicherheit ...gegen sexistische Gewalt eingreifen, Vergewaltiger wir jagen euch, Vergewaltiger wir kriegen euch, ALLE!! ...Solidarität mit und Unterstützung für alle Betroffene und Verfolgte ...Sexismus zerschlagen und Patriarchat abschaffen! Das Frauenrecht Abtreibung wird konsequent angegriffen. Deshalb: ...HLI Zentralen angreifen ...Stephansdom besetzen ...KlerikalfaschistInnen abtreiben Damit wir auch glauben sollen, dass wir bezüglich Emanzipation so fortschrittlich sind, wird in die Ferne gezeigt. Die Islamhetze blüht auf und findet ihre ZuhörerInnen. Das wird vielfach über Frauen ausgetragen. Warum gibt es keine Vollbartdebatte anstatt einer Kopftuchdebatte? Deswegen: ...Zwangsassimilierung stoppen ...Rechte Strukturen zerschlagen ...Rechte Familienpolitik hinterfragen Gewalt gegen MigrantInnen wird oft mit einer "fremden Kultur" erklärt und parteipolitisch und gesellschaftlich für rassistische Gesetze, Abschiebung und Hetze eingesetzt. Dieser Rassismus ist keine Lösung, sondern Gewalt. Daher: ...Bleiberecht für alle und auf Dauer ...Abschaffung der rassistischen Ausländergesetze ...eigenständiger Aufenthaltsstatus für Migrantinnen ...Frauensolidariät gegen Rassismus und Patriarchat ...sexistische Gewalt und Verfolgung als Asylgrund anerkennen Deshalb ist es wichtig, auf die Barrikaden zu gehen. Nicht mehr schlucken - Feuer spucken. Für tiefgehendere Auseinandersetzung gibt's dann die Redebeiträge auf der Auftaktkundgebung und Beiträge zur Frauenbewegungsgeschichte in Wien während der Demo. Also: seid herzlich eingeladen zu einem feministischen Drachinnenflug - “Feuer und Flamme dem Patriarchat!" Frauendemo: am Samstag, dem 8. März 2008 um 14 Uhr ab Westbahnhof (Ecke Innere Mariahilfer Straße / Mariahilfer Gürtel) 8. März - FrauenMädchenLesben Kampftag 2008 Das Patriarchat nimmt uns Frauen die Freiheit. Nur anders als früher zeigen sich die patriarchalen Strukturen jetzt subtiler. Der Emanzipationsmythos, der dir sagt, frau kann eigentlich eh machen was sie will, Gleichberechtigung sei erreicht und jede Frau für ihr eigenes Schicksal alleine verantwortlich. “Emanzipiert" leben heißt machen was ich will, ohne den “Willen" zu hinterfragen. Emanzipiert leben heißt an Spitzenpositionen an der Unterdrückung anderer beteiligt sein zu können. Emanzipiert leben heißt sich für die eigene Unterdrückung zu entscheiden. Emanzipiert leben heißt Feminismus ist out. Feministin sein heißt auf die “Zuckerln" des Patriarchats und die männliche Anerkennung zu scheißen. Feministin sein heißt sich nicht bloß mit dem Patriarchat zu arrangieren, sondern System und Zusammenhänge zu erkennen und die Entscheidung, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Feminismus ist lebendig. Die Kraft einer Frau bist du selbst und deine Verbundenheit zu anderen Frauen. In verschiedenen Städten der Welt gehen Frauen heute/am 8. März für ihre Rechte auf die Straße. Und überall besteht die Notwendigkeit. Da reden viele von Gleichberechtigung, "Gender Mainstreaming" und "Diversity". Real ist, dass in Berufen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, der Lohn niedriger ist. Real ist, dass in Österreich Frauen 40 % weniger verdienen als Männer, weniger Pension und Arbeitslosengeld haben. Real ist, dass Migrantinnen noch zusätzlich 30 - 40 % weniger verdienen und aufgrund vom Ausländerbeschäftigungsgesetz zu illegalisierter Arbeit gezwungen werden. Stattdessen: ...Gleicher Lohn für gleich(wertig)e Arbeit ...Sexismus und Rassismus beenden ...Kapitalismus stürzen ...statt Management und Eliten: ArbeiterInnenselbstverwaltung "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" verlangt, dass wir alles unter einen Hut bringen sollen und funktionieren sollen, uns im Kreis drehen, obwohl uns schlecht wird dabei. Die Lohnarbeit bringt uns eigenes Geld, aber immer weniger. Sie macht die Arbeit zu Hause nicht reizvoller und befreit uns nicht von der Verantwortung für Hausarbeit, auch wenn diese mit einem Mann geteilt wird. Stattdessen: ...ein 12 Stunden Arbeitstag für alle - 4 Stunden Erwerbsarbeit, 4 Stunden Haus- und Versorgungsarbeit, 4 Stunden Kultur-, Bildungs- und soziale Arbeit. Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wird oft mehr Sicherheit und Überwachung gefordert. Gegen Vergewaltiger wird ein Strafregister angelegt und mit Fußfesseln argumentiert. Wir brauchen nicht mehr Lampen auf der Straße, es wird Zeit, dass auch den Männern in den Köpfen und Herzen ein Licht aufgeht. Wir brauchen keine Überwachungskameras in der Wohnung oder mehr Gefängnisse. Wir brauchen unsere Wut und Entschlossenheit. Darum: ...Gesellschaftliche Veränderung statt Schutz und Sicherheit ...gegen sexistische Gewalt eingreifen, Vergewaltiger wir jagen euch, Vergewaltiger wir kriegen euch, ALLE!! ...Solidarität mit und Unterstützung für alle Betroffene und Verfolgte ...Sexismus zerschlagen und Patriarchat abschaffen! Das Frauenrecht Abtreibung wird konsequent angegriffen. Deshalb: ...HLI Zentralen angreifen ...Stephansdom besetzen ...KlerikalfaschistInnen abtreiben Damit wir auch glauben sollen, dass wir bezüglich Emanzipation so fortschrittlich sind, wird in die Ferne gezeigt. Die Islamhetze blüht auf und findet ihre ZuhörerInnen. Das wird vielfach über Frauen ausgetragen. Warum gibt es keine Vollbartdebatte anstatt einer Kopftuchdebatte? Deswegen: ...Zwangsassimilierung stoppen ...Rechte Strukturen zerschlagen ...Rechte Familienpolitik hinterfragen Gewalt gegen MigrantInnen wird oft mit einer "fremden Kultur" erklärt und parteipolitisch und gesellschaftlich für rassistische Gesetze, Abschiebung und Hetze eingesetzt. Dieser Rassismus ist keine Lösung, sondern Gewalt. Daher: ...Bleiberecht für alle und auf Dauer ...Abschaffung der rassistischen Ausländergesetze ...eigenständiger Aufenthaltsstatus für Migrantinnen ...Frauensolidariät gegen Rassismus und Patriarchat ...sexistische Gewalt und Verfolgung als Asylgrund anerkennen Deshalb ist es wichtig, auf die Barrikaden zu gehen. Nicht mehr schlucken - Feuer spucken. Für tiefgehendere Auseinandersetzung gibt's dann die Redebeiträge auf der Auftaktkundgebung und Beiträge zur Frauenbewegungsgeschichte in Wien während der Demo. Also: Seid herzlich eingeladen zu einem feministischen Drachinnenflug - “Feuer und Flamme dem Patriarchat!" Frauendemo: am Samstag, dem 8. März 2008 um 14 Uhr ab Westbahnhof (Ecke Innere Mariahilfer Straße / Mariahilfer Gürtel) Anmerkung Tagesred: Hier sei auf den Beitrag Roter Block auf der Frauendemoder RSO unten hingewiesen. Das Ansinnen, in Hinkunft mit Männern gemischte Frauendemos zum 8. März durchsetzen zu wollen, hat viele Feministinnen entsetzt. Die eigenständige Organisierung von Frauen, als Frauen und Lesben und Mädchen, die eigenständige politische Artikulation und Arbeit von Frauen scheint einigen Genossen (+ Genossinnen) noch immer oder schon wieder nicht ins politische Konzept zu passen. 364 Tage im Jahr haben alle Genossen das Recht, massiv gegen Sexismus, Rassismus und Gewalt gegen Frauen und gegen die Ausbeutung von Frauen im Patriarchat aufzustehen. Dies gilt für 2008 wie auch für die Zukunft! Der große Irrtum des “Nebenwiderspruches" im Klassenkampf hat sich wohl deutlich als Irrtum erwiesen.... Frauenbefreiung muss Praxis werden! ================================================ FRAUENTERMINE: März 2008 von fz-bar at wolfsmutter.com ================================================ :: FZ-Bar Newsletter :: 03/08 :: http://fz-bar.wolfsmutter.com :: Liebe Freundinnen, Ein gigantischer Frauenmonat liegt vor uns. Neben der Frauendemo und dem Frauenfest am 8. März gibt es Veranstaltungen über Veranstaltungen nicht nur im FZ. Sucht euch die spannendsten raus, diskutiert mit und fühlt euch herzlich eingeladen zu einem feministischen Drachinnenflug. MÄRZ ÜBERSICHT Bar-Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag und Samstag: 19 - 24 Uhr SPEZIALTERMINE: SO. 02.03. - Wen Do Workshop: Frauen ergreifen das Megafon (2. Stock) DO. 06.03. - FZ-Plenum (2. Stock) SA. 08.03. - 14h Frauendemonstration 18h Frauenfest SO. 09.03. - Sonntagscafé für Frauen mit und ohne Kinder DI. 11.03. - FZ-Bar Plenum DO. 13.03. - Film: In nomine patris - die Väterbewegung FR. 14.03 - Frauenbewegung in der Türkei SA. 15.03. - Wen Do Grundkurs (2. Stock) FR. 21.03. - Filmscreening: Nachbarinnen DI. 25.03. - FZ-Bar Plenum MI. 26.03. - Integrative Atemgymnastik (2. Stock) DO. 27.03. - Diskussion zum FrauenLesbenTreffen in Freiburg FR. 28.03. - Feministische Gespräche: Mutterschaft SA. 29.03. - Aktivistinnen aus Rom zur großen Frauendemo 2007 SO. 30.03. - Sonntagscafé für Frauen mit und ohne Kinder MO. 31.03. - Film über Kooperativen in Venezuela ==================================================== :::: SO. 02. MÄRZ 2008 :::: 16:00 :::: FRAUEN ERGREIFEN DAS MEGAFON :::: ==================================================== WEN DO-WORKSHOP Frauen ergreifen das Megafon 2. März, 16-20 Uhr, FZ 2. Stock Dieses Training haben WEN DO-Lesben von Rom und Bologna, nach der großen Frauendemo im November 2007 in Rom entwickelt, damit immer mehr Frauen ermutigt werden öffentlich die Stimme - auch mit dem Mega - zu erheben. Wir trainieren spielerisch und praktisch das Megafon zu ergreifen und zu nutzen, gemeinsam Parolen zu rufen, Redebeiträge vorzulesen, Demoteilnehmerinnen und Passantinnen anzusprechen. Aus aktuellem Anlass mit Parolen, Liedern, Beiträgen zum 8. März 2008 Anmeldung telefonisch unter Tel.: 01 / 408 50 57 (Anrufbeantworterin) Organisiert von Lesben der regionalen WEN DO-Gruppe Wien ==================================================== ==================================================== :::: DO. 06. MÄRZ 2008 :::: 18:30 :::: FZ-PLENUM :::: ==================================================== FZ-PLENUM Gruppen, Mitfrauen, Interessierte, die im FZ arbeiten oder die Räumlichkeiten nutzen, informieren sich gegenseitig und treffen gemeinsam Entscheidungen zur Organisation, zur Politik und anderen Themen. Kontakt: 01 / 408 50 57 (Anrufbeantworterin) ==================================================== :::: SA. 08. MÄRZ 2008 :::: 14:00 :::: FRAUENDEMONSTRATION :::: ==================================================== FRAUENMÄDCHENLESBENDEMO Samstag, 8. März 2008, Wien Treffpunkt: 14 Uhr Europaplatz (Westbahnhof: Innere Mariahilferstraße / Ecke Gürtel) Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Musik Frauendemo über Mariahilferstraße, Naschmarkt zur Oper Demoaufruf online: http://wolfsmutter.com/artikel711 ==================================================== :::: SA. 08. MÄRZ 2008 :::: 18:00 :::: FRAUENFEST :::: ==================================================== FZ-Bar und sistaDance präsentieren 8. MÄRZ FRAUENFEST auf drei Ebenen Mit: 18:30 Film: Frauendemo 2006 21:30 RambaSamba trommeln DJanes: Grazia, LethettL, Voodoo Vooman (Hot Stuff) ab 20:00 sistaDancefloor von Boogie bis Cha Cha 23:00 Salsaworkshop Berta - Bücher und Produkte (Graz) Buffett geöffnet ab 18:00 Ukb: frei vor 20:00, 8.- Euro danach ==================================================== :::: SO. 09. MÄRZ 2008 :::: 15:00-18:00 :::: SONNTAGSCAFÉ :::: ==================================================== SONNTAGSCAFÉ für Frauen mit und ohne Kinder (Jungs bis 6) Für Mütter und Freundinnen gibt es nun jeden zweiten und letzten Sonntag des Monats ein Nachmittagscafé in der FZ-Bar. Zum Plaudern, Diskutieren, Austauschen, Lachen. Mit Kinderfilmen und Spielecke. Kontakt: angelique.2002 at gmx.de ==================================================== :::: DI. 11. MÄRZ 2008 :::: 18:00 :::: FZ-BAR PLENUM :::: ==================================================== FZ-BAR PLENUM Du hast Lust die FZ-Bar mitzugestalten? Möchtest Veranstaltungen organisieren, Bardienst machen, die Buchhaltung betreuen, putzen oder lieber Reparaturarbeiten durchführen oder ganz was anderes? Dann schließe dich doch den Beislfrauen an. Wir treffen uns jeden 2. und 4. Dienstag im Monat um diesen Frauenort gemeinsam zu betreiben und freuen uns über jede tatkräftige Unterstützung. Auch Frauen und Mädchen, die die Räumlichkeiten für einzelne Veranstaltungen nutzen möchten sind herzlich willkommen! Kontakt: fz-bar at wolfsmutter.com oder 01 / 402 87 54 ==================================================== :::: DO. 13. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FILM: IN NOMINE PATRIS :::: ==================================================== FILM UND DISKUSSION "In nomine patris - die Interessen der Väterbewegung" Ein Dokumentarfilm von Myriam Tonefotto & Marc Hansmann (arte, ca. 60 min) über die "Väterrechtsbewegung" in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Kanada, Belgien. Die "Väterrechtsbewegung" ist eine patriarchale/"maskuline" Bewegung, die - im Namen von z.B. "Rechte des Kindes auf beide Elternteile", oder paPPa.com - versucht wieder verstärkt Kontrolle über Frauen zu erlangen. Sie wollen eine Rekonstruktion männlicher Macht und die "Familienbande stärken". Sie agieren offensiv antifeministisch. In Österreich hat diese Bewegung z.B. beim Regierungswechsel 2000 die "Männerabteilung" im Sozialministerium bekommen; sie versuchen u.a. in verschiedenen Ländern die verpflichtende "gemeinsame Obsorge" nach einer Scheidung durchzusetzen, oder (z.B. in D) das "Umgangsrecht" mit Kindern zu bekommen, auch wenn sich Frauen aufgrund der Gewalttätigkeit der Männer scheiden ließen. Diese Bewegung wird zum Teil von liberalen Intellektuellen getragen und (hat z.B. in Ö) Verbindung in die organisierte Rechte (u.a. der FPÖ) organisiert von Autonomen Feministinnen ==================================================== :::: FR. 14. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FRAUENBEWEGUNG IN DER TÜRKEI :::: ==================================================== FRAUENBEWEGUNG IN DER TÜRKEI Film und Informationen Der Film "Lila Agenda 2006" (ca. 60 min, Dt Untertitel) zeigt Inhalte der Frauendemo zum 8. März 06 in Istanbul und gibt Einblick in verschiedene Frauengruppen in der Türkei. Der Film wurde vom feministischen Filmkollektiv filmmor gemacht. Mehr: http://www.filmmor.org Anschließend Informationen zum feministischen Filmkollektiv und Infos zur aktuellen 8. März Demo 2008 in Istanbul. organisiert von Autonomen Feministinnen ==================================================== :::: SA./SO. 15./16. MÄRZ 2008 :::: 10:00 :::: WEN DO GRUNDKURS :::: ==================================================== WEN DO - WEG DER FRAUEN ...oder wieder lernen die Doppelaxt zu schwingen WEN DO ist feministische Selbstverteidigung, die von Feministinnen entwickelt wurde und wird, und ausschließlich an Frauen und Mädchen weitergegeben wird. Die Wen Do-Gruppe Wien macht Grundkurse, Fortgeschrittenenkurse, Trainings zu speziellen Schwerpunkten und trainiert in selbstorganisierten Trainingsgruppen. NÄCHSTER GRUNDKURS: 15./16. März 2008, jeweils 10-19 Uhr im FZ An meldung: Überweisung der Kursgebühren bis 5.3. Infos und Anmeldung: Wen Do Gruppe Wien c/o Autonomes FrauenLesbenMädchenZentrum 9., Währinger Straße 59 / Stiege 6 / 2. Stock (Eingang über WUK-Hof) Tel+Fax: 01 / 408 50 57 (Anrufbeantworterin wird abgehört!) Mehr Infos online: http://wolfsmutter.com/event3482 ==================================================== :::: FR. 21. MÄRZ 2008 :::: 20:00 :::: FILM: NACHBARINNEN :::: ==================================================== FILMSCREENING NACHBARINNEN Deutschland 2005 Regie: Franziska Meletzky Darstellerinnen: Dagmar Manzel, Grazyna Szapolowska Die allein stehende Paketfrau Dora lebt zurückgezogen in einem Leipziger Plattenbau und meistert ihr Leben mit trockenem Humor. Unerwartet muss sie ihre polnische Nachbarin Jola bei sich beherbergen. Der schillernden Polin, die eines Verbrechens beschuldigt wird, droht die sofortige Abschiebung. Dora, die ihr anfangs nur widerwillig und notgedrungen hilft, entwickelt eine starke Faszination für ihre unfreiwillige Gästin. Zunehmend gefangen in ihren Gefühlen und den verdrängten Konflikten der Vergangenheit, tut sie alles, um Jola bei sich zu behalten. Als sie erfährt, dass sich die Vorwürfe gegen Jola zerschlagen haben, belügt sie sie und dramatisiert den Stand der Ermittlungen. Doch Jola, immer mehr verzweifelt, kommt hinter ihre Lüge... mehr zum Film: http://www.nachbarinnen-derfilm.de/ Eintritt frei! ==================================================== :::: DI. 25. MÄRZ 2008 :::: 18:00 :::: FZ-BAR PLENUM :::: ==================================================== siehe 11.03. ==================================================== :::: MI. 26. MÄRZ 2008 :::: 17:00 :::: INTEGR. ATEMGYMNASTIK :::: ==================================================== INTEGRATIVE ATEMGYMNASTIK 17:00 -18:30, FZ-2. Stock Atemarbeit ist eine einfache, kraftvolle und bewährte Methode, um zu sich selbst zu finden. Der Atem verbindet Innenwelt und Außenwelt und durchdringt alle Schichten unseres Seins. Atem ist Bewegung. Durch den einfachen Akt, die Aufmerksamkeit auf das Atemgeschehen zu fokussieren, wird ein natürlicher Weg zur inneren Welt der Psyche gebahnt. Unbewusste Konditionierungen, die uns beschränken, können so vom Atem heilsam aufgelöst werden. In der Atemgymnastik verbinden wir den Atem mit Bewegung und manchmal auch mit Stimme. Leitung: Claudia Weber Kosten: Energieausgleich Keine Anmeldung notwendig. Einfach kommen! ==================================================== :::: DO. 27. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FRAUENLESBENTREFFEN FREIBURG :::: ==================================================== INFOS UND DISKUSSION zum Europaweiten FrauenLesben-Treffen in Freiburg Wir wollen über Entstehung, Inhalte, Diskussionen und Auseinandersetzungen des Treffens, das vom 29.12.06 - 03.01.07 in Freiburg stattfand, informieren und zu einigen Fragen gemeinsam diskutieren. organisiert von Autonomen Feministinnen ==================================================== :::: FR. 28. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FEMINISTISCHE GESPRÄCHE :::: ==================================================== FEMINISTISCHE GESPRÄCHE Diskussionsrunde für Feministinnen ausnahmsweise am 4. Freitag im Monat! Thema im März: Feminismus und Mutterschaft ==================================================== :::: SA. 29. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: DIE GROSSE FRAUENDEMO IN ROM :::: ==================================================== 6 Aktivistinnen aus Rom berichten von DER GROSSEN FRAUENDEMO IN ROM zum Internationalen Kampftag gegen Gewalt an Frauen 2007 An der großen italienweiten Frauendemo gegen Männergewalt an Frauen am 24.11.07 in Rom nahmen ca. 150.000 FrauenLesben teil. Die Demo wurde gemeinsam von verschiedenen feministischen Kollektiven organisiert, die selbst überrascht und begeistert waren, dass sich so viele FrauenLesben an der Demo beteiligten. Der kurze Film "Non e un problema di ordine publica" (Es ist kein Problem der öffentlichem Ordnung) von assemblea feminista del 22 zeigt Eindrücke von der Demo. Sechs feministische, lesbische Aktivistinnen aus Rom werden von den Vorbereitungen, zur Demo, zu Auseinandersetzungen auf der Demo und zur weiteren feministischen Organisierung, die daraus entstand, erzählen. Die Veranstaltung wird auf Italienisch, Englisch und Deutsch mit Übersetzung stattfinden. organisiert von Autonomen Feministinnen ==================================================== :::: SO. 30. MÄRZ 2008 :::: 15:00-18:00 :::: SONNTAGSCAFÉ :::: ==================================================== SONNTAGSCAFÉ für Frauen mit und ohne Kinder (Jungs bis 6) Für Mütter und Freundinnen gibt es nun jeden zweiten und letzten Sonntag des Monats ein Nachmittagscafé in der FZ-Bar. Zum Plaudern, Diskutieren, Austauschen, Lachen. Mit Kinderfilmen und Spielecke. Kontakt: angelique.2002 at gmx.de ==================================================== :::: MO. 31. MÄRZ 2008 :::: 19:00 :::: FILM: KOOPERATIVEN IN VENEZUELA :::: ==================================================== FILM "Wenn kollektive Träume wahr werden" Ein Dokumentarfilm über Kooperativen in Venezuela Der Dokumentarfilm von Gabi Mitterbauer und Maria Stindl (A 2007, Spanisch mit Dt Untertiteln) zeigt 5 Kooperativen, eine Genossenschaft und eine "Microempresa" in Venezuela - von den ältesten, meist Frauenkooperativen, bis zu den Kooperativen, die sich neu gegründet haben - in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Kunsthandwerk. Interviews mit den KooperativistInnen und einer Organisatorin der Frauenbank Venezuela (Banmujer), die neue Kooperativen unterstützt. Die KooperativistInnen erzählen die Gründungsgeschichten ihrer Kooperativen, über ökonomische und soziale Bedingungen und über ihre Wünschen und Perspektiven. organisiert von Autonomen Feministinnen Vergiss die Doppelaxt nicht! feministische Grüße die FZ-Bar Frauen ==================================================== FZ-BAR im Autonomen FrauenLesbenMädchenZentrum Währinger Straße 59/6 - Eingang Prechtlgasse (Türglocke) 1090 Wien Tel.: 01 / 402 87 54 Email: fz-bar at wolfsmutter.com Web: http://fz-bar.wolfsmutter.com Für Frauen und Mädchen! ==================================================== An/Abmelden dieses Newsletters online: http://wolfsmutter.com/modules.php?name=Newsletter&hp=4 ================================================ treffen 5.3. / was die em fuer frauen bedeutet von Rosa Antifa Wien ================================================ liebe leute, wir wollen im folgenden eine einladung weiterleiten! cu there die rosas +++++++++ kommenden mittwoch findet das 2. vorbereitungstreffen zu: ############################# wir sind fussball oder was die em fuer frauen bedeutet ############################# wenn von anfang bis ende juni verstaerkt besoffene maennerhorden durch die stadt ziehen, dann ist fussball-em in wien. einige hassen fussball, manche lehnen den 'volkssport nr 1' zwar nicht pauschal ab, kucken gern auch mal das eine oder andere spiel, doch kritik am grossevent em gibts zuhauf. fussball ist nach wie vor ein von maennern dominierter sport, positionen gegen sexismus oder homophobie sind leider noch immer eine raritaet auf dem spielfeld und den tribuenen. zwar wurden mittlerweile auch frauen als zielgruppe von der fussballindustrie 'entdeckt', eine vermeintlich 'frauengerechte' aufbereitung des kickens beschraenkt sich meist auf sexistische stereotypen: die spieler sind sexy, das erklaeren der abseitsregel der originellste aufreisstrick der welt und ueberhaupt machen sich in der medialen bildberichterstattung frauen im knappen bikini bestens als tribuenenaufputz. statistiken aus deutschland berichten von einem anstieg der gewalt gegen frauen anlaesslich der wm 2006 um bis zu 30% - die zusammenhaenge fussball, alkohol, hitze und zelebrieren einer - ueber laendergrenzen und teams hinausgehenden - gestaerkten maennlichkeit werden nicht nur im stadion sichtbar, sondern auf der strasse und zu hause weitergetragen. die fanmeile in wien befindet sich mitten in der stadt - die konfrontation mit besoffenen, sexistischen maennerhorden scheint fuer jede frau unumgaenglich. zwar verspricht das frauenministerium eine kampagne gegen gewalt an frauen waehrend der em, darauf warten wollen wir aber nicht und selber aktiv werden. ideen gibts genug - einbringen erwuenscht! ############################# wir treffen uns am 5.3.2008 um 17 uhr in der lindengasse - gruenes haus - gaj-buero all genders welcome! ############################# -- ############ RAW ############# Rosa Antifa Wien c/o Rosa Lila Tip Linke Wienzeile 102 A-1060 Wien AUSTRIA ------------------------- E-Mail: raw at raw.at Web: http://www.raw.at Board: http://www.n3tw0rk.org ------------------------- PGP-Key available here: http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc ############ RAW ############# ================================================ [rso_news] Frauenkampftag 8. März in Wien und Zürich ================================================ RSO-Newsletter Nr. 30 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1. Roter Block auf 8.März-Demo in Wien 2. 8.März-Fest von ATIGF und RSO in Wien 3. 8.März-Demo in Zürich 4. Veranstaltung der RSO Wien zur Institutionalisierung der Neuen Frauenbewegung 5. RSO-Buch: Marxistischer und sozialistischer Feminismus ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 1. Roter Block auf der 8.März-Demo in Wien Auf Initiative der RSO und der ATIGF (Avusturya Türkiyeli Isçi ve Gençlik Federasyonu) wird es auf der traditionellen Frauendemo in Wien diesmal einen Roten Block geben. Auf der Grundlage der Sichtweise, dass Frauenbefreiung mit Klassenkampf verbunden und der Kampf gegen Sexismus von Frauen und Männern gemeinsam geführt werden muss, haben wir andere Organisationen zu einem gemeinsamen Auftreten eingeladen. Folgende Organisationen unterstützen nun den Roten Block: Avusturya Demokratik Kadin Hareketi (ADKH) Avusturya Türkiyeli Isçi ve Gençlik Federasyonu (ATIGF) Kommunistische Initiative (KI) Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO) SJ-Stamokap Sozialistische Linkspartei (SLP) Auf folgende politische Plattform haben wir uns als Grundlage für den Roten Block geeinigt: Gegen Sexismus und Kapitalismus! Für Frauenbefreiung und Klassenkampf! Die kapitalistische Ausbeutung der Arbeitskraft ist für uns Frauen eine doppelte. Patriarchale Verhältnisse sind ein zentrales Instrument der kapitalistischen Herrschaft, um Frauen als billige Arbeitskräfte und zur unbezahlten Erledigung von Reproduktionsarbeiten (Hausarbeit, Kindererziehung, Altenpflege...) zur Verfügung zu haben. Besondere Ausbeutung erfahren dabei Migrantinnen, indem sie als “Zuwanderinnen" nicht nur sexistisch, sondern auch rassistisch unterdrückt und ausgegrenzt werden. Wie der Nationalismus spielt auch der Sexismus eine wichtige Rolle für das Kapital, wenn es darum geht, die ArbeiterInnenklasse zu spalten. Genausowenig wie der Kapitalismus von Frauenunterdrückung, so ist auch der Kampf für Frauenbefreiung vom Kampf der ArbeiterInnenklasse gegen Unterdrückung und Ausbeutung, für eine Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft nicht zu trennen. Der Kampf für Gleichberechtigung und Frauenbefreiung stellt gleichzeitig auch innerhalb des kapitalistischen Systems für die ArbeiterInnenbewegung eine wesentliche Aufgabe dar; die Gewerkschaften werden ihre - wichtige - Rolle darin nur einnehmen, wenn wir den Druck auf sie erhöhen. Wir lassen uns nicht spalten, nicht in In- und Ausländer, nicht in Frauen und Männer - der Kampf gegen Frauenunterdrückung und Kapitalismus muss von uns allen gemeinsam geführt werden. Unser Ziel ist deshalb in Zukunft eine 8. März-Demo, an der alle Menschen teilnehmen können. Wir fordern: Arbeitszeitverkürzung und Mindestlohn Klassenkampf für Frauenbefreiung GewerkschafterInnen, SozialistInnen und KommunistInnen gemeinsam für Frauenbefreiung Im Zuge der Formierung des Roten Blocks wurde von Organisationen vorgeschlagen, auf der traditionellen Frauendemo einen aus Frauen und Männern gemischten Block durchzusetzen oder eine eigene Demo zu organisieren. Das ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll bzw. dieses Jahr nicht machbar. Der von den Organisatorinnen der traditionellen Frauendemo vorgegebene Rahmen ist, dass es sich um eine reine Frauendemo handelt. Das finden wir nicht richtig, aber als Teilnehmerinnen an deren Demonstration halten wir uns an diese Vorgabe, denn wir denken, dass die Veranstalterinnen auch das Recht haben, den Charakter vorzugeben. Zu versuchen, einen gemischten Block konfrontativ gegen den Willen der Organisatorinnen durchzusetzen, halten wir für nicht sinnvoll. Wenn wir mit dem Charakter der traditionellen Frauendemo, wie sie in Wien stattfindet, nicht einverstanden sind, müssen wir grundsätzlich eine eigene Demonstration aufziehen. Das halten wir auch für eine richtige Perspektive, die aber von konkreten Umständen abhängig ist. Dieses Jahr gab es dafür von keiner Organisation eine zeitgerechte Initiative; vom Zeitpunkt des Treffens für den Roten Block wären gerade mal zwei Wochen für eine Mobilisierung geblieben. Das war unseres Erachtens zu wenig Zeit, denn schließlich wollen wir, dass eine klassenkämpferische 8.März-Demo, die allen Geschlechtern offen steht, ordentlich vorbereitet und ein Erfolg wird. Wir denken, dass die Initiative von ATIGF und RSO für den Roten Block ein Schritt in die richtige Richtung ist. Beteiligt auch an der Frauendemo im Roten Block! Samstag, 8. März 2008, 14 Uhr, Europaplatz (Westbahnhof) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 2. 8.März-Fest von ATIGF und RSO in Wien Im Anschluss an die Frauendemo organisiert die ATIGF mit Unterstützung der RSO ein Fest im Saal des ATIGF-Lokals in der Wielandgasse 2-4, 1100 Wien (Nähe U1 Keplerplatz). Es wird dort einige politische Beiträge, vor allem aber kulturelles Programm geben: Die Volkstanzgruppe NERGIZ wird auftreten, Genossinnen der RSO spielen ArbeiterInnenlieder und es gibt die Bands CAR NEWA und GRUP SAFRAN. Für (türkisch-kurdisches und österreichisches) Essen und Trinken ist gesorgt. Das Fest beginnt um 18 Uhr (open end). ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 3. 8.März-Demo in Zürich Die diesjährige Frauendemo in Zürich startet am Samstag, 8. März, um 13.30 Uhr am Hechtplatz. Genossinnen der RSO Zürich werden mit dabei sein, ausgerüstet mit Flugschriften und anderen Publikationen der RSO. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 4. Veranstaltung der RSO Wien zur Institutionalisierung der Neuen Frauenbewegung Nach dem Aufstieg in den späten 60er und dann den 70er Jahren erlebte die Neue Frauenbewegung seit den 80er Jahren einen zunehmenden Prozess der Institutionalisierung. Die RSO Wien macht dazu eine Veranstaltung: Die Neue Frauenbewegung und ihre Institutionalisierung Referate von Maria Pachinger und Kaneshka Shokran und anschließende Diskussion Dienstag, 11. März 2008, 19 Uhr, Amerlinghaus (Galerie), Stiftgasse 8, 1070 Wien (Nähe U3/U2 Volkstheater) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ 5. RSO-Buch: Marxistischer und sozialistischer Feminismus Anlässlich des internationalen Frauenkampftags am 8. März möchten wir auf unser Buch "Sozialistischer und marxistischer Feminismus, Positionsentwicklungen in den letzten 35 Jahren" hinweisen. Dieses von Maria Pachinger verfasste Buch ist Teil eines inhaltlichen Schwerpunkts der RSO bzw. einer ihrer Vorläuferorganisationen, der AGM, in dessen Rahmen in den letzten Jahren drei Bücher und einige Broschüren zum Themenbereich Geschlechterverhältnisse und Frauenbefreiung erschienen sind... Mehr unter: http://www.sozialismus.net/ue_texte/publikationen/m27-editorial.html __._,_.___ Messages in this topic (1) Reply (via web post) | Start a new topic Messages ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Revolutionär Sozialistische Organisation (RSO) mail: rso at sozialismus.net web: www.sozialismus.net post: RSO, Postfach 62, A-1152 Wien ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Eine weitere Adresse kann per Mail an rso_news-subscribe at yahoogroups.com eingetragen werden. Um den Newsletter in Zukunft nicht mehr zu erhalten, genuegt ein leeres E-Mail an rso_news-unsubscribe at yahoogroups.com ================================================ C) EDITORIAL ================================================ Für den Inhalt verantwortlich: Ihr. E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt. web: widerst at nd MUND http://www.no-racism.net/MUND REDAKTIONELLES: Liebe Les at s! Liebe HerausgeberInnen! Liebe EinsenderInnen! Eure Redaktion hat am Freitag, 05.10.2007 nach mehr als 6,5 Jahren Betrieb beschlossen, dass es mit dem MUND so nicht weitergehen kann. Ursprünglich waren wir der Nachrichtendienst des Widerstandes gegen Schwarzblau. Dann gab es Diskussionen zu Antirassismus und Antisemitismus, die für die gesamte Szene unserer Meinung nach sehr wesentlich waren. Die Spendenkampagne für die inhaftierten KollegInnen von der Volxtheaterkarawane wurde über den MUND angezogen. Und so weiter. Nun ist es schon seit längerer Zeit so, dass wir den Eindruck haben, alle Einsendungen, die der MUND bekommt, rennen als Einzelmails ohnehin auch über diverse andere mailinglisten. Der analle-Verteiler ist nicht mehr das Rückgrad des Informationsflusses sondern nur mehr eine unter vielen mailinglisten. Außerdem haben sich die verschiedenen Gruppen in ihre Ecken zurückgezogen. Es finden keine Diskussionen mehr statt. Die Positionen sind bekannt. Aus allen diesen Gründen erscheint es uns nicht länger als sinnvoll, weiterhin einen Nachrichtendienst zu betreiben, bei dem alle Einsendungen alle 1-2 Tage zusammengestellt werden. Nichtsdestotrotz wollen wir den Betrieb noch nicht völlig einstellen. Politische Öffentlichkeitsarbeit ist genauso notwendig wie eh und je. Massive Veränderungen unter Rotschwarz haben wir eh nicht erwartet. In einer Übergangsphase planen wir ein ca. wöchentliches Erscheinen, in dem nur jene Einsendungen aufgenommen werden, die dem oder der Tagesred am Interessantesten erscheinen. In weiterer Folge ist ein relaunch geplant, der allerdings nur dann zustandekommen wird, wenn es die Redaktion schafft, insgesamt mindestens 20 AutorInnen, die über die meisten Gruppengrenzen hinweg gelesen werden, persönlich anzusprechen und für das Schreiben eines Leitartikels pro Monat zu gewinnen, der ausschließlich bzw. zuallererst im MUND erscheint. Zum täglichen Leitartikel dazu wollen wir weiterhin Aktionen ankündigen und ansonsten noch interessante Diskussionen (insbesondere zu den Leitartikeln) verbreiten, aber das wars dann auch. Kurz: Wir wollen den MUND selber wieder gerne lesen und dafür muss er wieder spannend werden und einen eigenen Newswert bekommen. Ob uns das gelingt, steht noch in den Sternen. Anregungen, Kritik und Diskussionsbeiträge zum relaunch werden unter widerstand at no-racism.net gerne angenommen aber nicht unbedingt beantwortet, weil wir derzeit auch von unserem Recht auf Faulheit Gebrauch machen wollen. mit widerständigen Grüßen Eure MUND-Redaktion Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts- politisch relevante Termine. Hinweise und Diskussionsbeiträge zu Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können. Bitte keine Attachments! Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken. Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt. Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden. Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht. Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND veröffentlichen. Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND archiviert. Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage: * Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr * * Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" * * Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf * * Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie. Aber kurz und prägnant.* Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch stillschweigend Zensur zu üben. Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die Nichtaufnahme geliefert. (Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.) Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert. Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne extra schicken lassen: Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt. ================================================ D) VERTEILERLISTE ================================================ Zur Eintragung in diesen Verteiler bitte direkt subskribieren unter http://mailman.no-racism.net/mailman/listinfo/analle oder von der einzutragenden Adresse aus ein mail schicken an: admin at no-racism.net mit folgendem Text: subscribe no-racism Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden! Zur Austragung aus dieser Liste bitte an zusammengestellt. Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen) III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III widerst at nd-MUND is powered by http://alt.strg.at/