widerst at and mund - Freitag, 28. September 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Sep 28 06:35:40 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Freitag, 28. September 2007

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund




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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01  Der Unterschied wird nicht verschieden
  von  Fritzpunkt / Stadt Theater Wien <buero at fritzpunkt.at>
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02  Aufruf zur Kundgebung: Perspektivengruppe - Gleiche Rechte jetzt!
  von  Andersrum Wien <andersrum.wien at gruene.at>
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03  [Depot-news] Programm 04.Oktober
  von  depot-news at mailman.sil.at <depot-news at mailman.sil.at>
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04  A. Glucksmann zu iranischer Atombombe
  von  Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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05   2. Oktober Tag der Gewaltlosigkeit
  von  Sabine Kroesen <SabineKroesen at gmx.at>
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06  Termine 28.9.+29.9.
  von  Kindercafe Lolligo <lolligo at reflex.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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07  KPÖ/Finanzausgleich/Gemeinden/Steuerpolitik
  von  KPÖ <kpoe at gmx.at>
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08  STRIKE BIKE s zu verkaufen!!!
  von  angela mores <angela.mores at chello.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01  Der Unterschied wird nicht verschieden
  von  Fritzpunkt / Stadt Theater Wien <buero at fritzpunkt.at>
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Der Unterschied wird nicht verschieden. - Eine Haltlosigkeit
Text: Marianne Fritz
Nur noch am Samstag, den 29. und Sonntag, den 30. September 2007
jeweils 13 Uhr Busabfahrt zum Rendezvousberg
beim Universitätshauptgebäude am Ring / Rathausplatzseite, A - 1010 Wien
Fritzpunkt - Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
Ein Konzept des Stadt Theater Wien
Reservierung erbeten unter +43 0699 11685616
http://www.fritzpunkt.at

_________________________________________________________________
Fritzpunkt und die kulturelle Grosswetter-Lage:
http://wetter.orf.at/wie/reportdetail?tmp=11312


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02  Aufruf zur Kundgebung: Perspektivengruppe - Gleiche Rechte jetzt!
  von  Andersrum Wien <andersrum.wien at gruene.at>
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Aufruf zur Kundgebung: Perspektivengruppe - Gleiche Rechte jetzt!
Die Grünen Andersrum zeigen Regenbogenflagge

Am 1. Oktober präsentiert Bundesminister Josef Pröll die Ergebnisse
der ÖVP-Perspektivengruppe, die auch antrat, um gleichgeschlechtlichen
Paaren
gleiche Rechte zu geben. Was rauskommt,  wurde uns mitgeteilt: In der von
der
niederösterreichischen Landesrätin Johanna Mikl-Leitner geleiteten Gruppe,
die
sich um die Gleichstellung lesbischer und schwuler Paare kümmert, heißt es
bislang: "Statt einem Vorschlag wurden vier Möglichkeiten aufgelistet, wie
man
mit dem Thema umgehen könne." (derstandard.at)

Wir befürchten: Einer der vier Punkte wird wohl heißen: Wir machen gar
nichts!

Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, wollen wir den
TeilnehmerInnen
unsere Botschaft mitgeben: Menschenrechte sind immer eine Perspektive!
Gleiche
Rechte jetzt! Kommt zahlreich, bunt, queer, als Single, als Paar. Ob
hetero-,
homo- oder transsexuell! Mit Regenbogenfahnen, Kinderwagen oder Trauringen!

Zeit: Montag, 1. Oktober, 18 Uhr

Ort: Vor dem VIP-Club des Ernst-Happel-Stadions, Meiereistraße 7,
Sektor B, 1020 Wien

Bitte alle kommen!

-- 
Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien

Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811

http://www.gruene-andersrum.at


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03  [Depot-news] Programm 04.Oktober
  von  depot-news at mailman.sil.at <depot-news at mailman.sil.at>
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Donnerstag, 4. Oktober, 19.00
Über Kunst schreiben
Sprache der Kunst

Genauso wie die Kunst, so unterliegt auch die Sprache mit der über sie
geschrieben oder gesprochen wird einem ständigen Wandel. Brauchen neue Ideen
und Entwicklungen in der Kunst auch zwangsläufig neue sprachliche
Übersetzungen? Was verraten Phraseologien wie "Verortung" und "Irritation
der
Wahrnehmung" letztendlich über die Entwicklungen in der Kunst? Welche
Sprache
ist der Kunstkritik angemessen?

Ursula Maria Probst, freie Kunstkritikerin
Thomas Wulffen, freier Kunstkritiker
Rainer Metzger, Kunstkritiker
Moderation: Burghart Schmidt, Philosoph


Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at


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04  A. Glucksmann zu iranischer Atombombe
  von  Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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Hat da jemand "Krieg" gesagt?
Von André Glucksmann






Ein Wort, und schon erhebt sich ein Sturm der Entrüstung, beginnt die Tinte
in den Fässern der Kommentatoren zu brodeln, schleudern die Ministerien des
westlichen Europas ihre Missbilligung auf wenig diplomatische Weise in die
Welt hinaus. Hat der französische Außenminister Bernard Kouchner eine
Blasphemie begangen, als er sagte, dass das iranische Streben nach der Bombe
die Gefahr eines Krieges berge, dass es notwendig sei, sich dagegen zu
wappnen? Naivität? Mangel an Professionalität? Als ich neun Monate vor der
Präsidentschaftswahl in Frankreich zusammen mit Yasmina Reza und Pascal
Bruckner den Kandidaten Sarkozy über die großen Leitlinien seiner
Außenpolitik befragte, war seine Antwort klar und unmissverständlich: "Die
Iran-Krise ist derzeit ohne Zweifel die ernsteste internationale Krise." Ein
Jahr später trifft die Diagnose sogar noch mehr zu als damals. Womit
begegnen wir dieser schwierigen Lage? Mit "Festigkeit" antwortete der
künftige Präsident, dessen Einstellung sich augenscheinlich nicht geändert
hat. Die neue Festigkeit Frankreichs beginnt mit einem neuen Vokabular.
Paris verzichtet auf Euphemismen und sprachliche Tabus: Wenn das Risiko des
Krieges besteht, gibt es keinen Grund, dies zu kaschieren.
Wenn der Weise auf den Mond zeigt, schaut der Dumme auf den Finger, heißt
es. Wenn Kouchner von "Krieg" spricht, glauben viele Europäer, dass es sich
um ein hässliches Wort handelt, welches wie ein Pistolenschuss in die
diskret-gediegene Atmosphäre respektvoller Verhandlungen gefeuert wurde. Die
Dinge liegen anders. Das heimliche wie völkerrechtswidrige Bestreben des
Iran, die Schwelle zur militärischen Atommacht zu überschreiten, wurde
bereits im August 2002 aufgedeckt. Die seither vorwiegend von London, Paris
und Berlin geführten Verhandlungen haben zu nichts geführt. Es ist an der
Zeit, das Risiko klar zu benennen. Sämtliche Experten sind sich über die
technologischen Möglichkeiten der iranischen Atomindustrie einig: Noch zwei
bis vier Jahre, und das Land ist so weit. Doch reicht die Aussicht eines
atomar bewaffneten Iran aus, um die Demokratien in aller Eile zum Handeln zu
bewegen?
Gewiss, der Kalte Krieg ist im Großen und Ganzen kalt geblieben. Doch diese
jahrzehntelange Balance war keineswegs selbstverständlich, denkt man an die
Kuba-Krise von 1962. Glaubt man amerikanischen und russischen Archiven,
stand die Welt damals am Rand des Abgrundes, und nur der Umsicht Kennedys
und Chruschtschows ist es zu verdanken, dass sie nicht hineinstürzte. Die
Vorstellung, die iranische Bombe könnte für den Weltfrieden ohne Folgen
bleiben, ist die dümmste aller Selbsttäuschungen. Denn Saudi-Arabien, die
Türkei und Ägypten werden sich schwerlich mit einer nuklearen Hegemonie des
Iran in der Region abfinden. Vor Nebenwirkungen wird gewarnt! Im politischen
Flickenteppich des Nahen Ostens, in dem alles mit allem verwoben ist, auf
dem das Große Spiel um Gott und ums Öl gespielt wird, zeichnet sich ein
nuklearer Bürgerkrieg ab - ob sich die Pfuscher von Teheran dessen bewusst
sind oder nicht.
Hat niemand etwas aus dem irakischen Alptraum gelernt? Mit Blick auf das
Zweistromland ist viel von "Guerilla-Krieg", von "Vietnamisierung" etc. die
Rede. Aber trifft das den Kern der Sache? Der Widerstand gegen Hitler, die
antikolonialen Aufstände richteten sich in erster Linie gegen ausländische
Invasoren, in zweiter Linie gegen "Kollaborateure" und zur Einschüchterung
gegen die eine Bevölkerung. Im Irak ist die Reihenfolge der Ziele vertauscht
worden. Die GI sind nicht der Feind Nummer eins, in den vier Jahren ihres
Einsatzes haben sie 3700 Mann verloren. Unter den Irakern zählt man während
eines einzigen "heißen" Monats 3000 Opfer, vor allem Frauen und Kinder. Sie
werden nicht von den Amerikanern in die Luft gesprengt, sondern von den
sogenannten "Aufständischen". Bisher kannte man die Strategie der
"verbrannten Erde". Im Irak gilt die Strategie der "verbrannten
Bevölkerung". Es ist der absolute Krieg gegen das eigene Volk.
Die Mullahs im Iran sind durch das Geschehen im Nachbarland nicht gerade zu
Tränen gerührt. In ihren Augen ist die theologisch ruhmvolle Aufgabe, das
Zionistengebilde zu vernichten und anschließend die universelle Jagd auf
Kreuzritter und Ungläubige zu eröffnen, das Opfer des eigenen Volkes wert.
Die terroristische Selbstopferung und die Opferung der eigenen Bevölkerung
ist keine unbekannte Pathologie. Dass derlei kollektive Grausamkeiten
bereits Montaigne verfolgten, dass auch Grimmelshausen das Blut und die
Verwüstung schilderte, erinnert uns daran, dass Europa diese Pest sehr wohl
kennt. Aber keiner der blindwütigen Schlächter früherer Tag verfügte über
atomares Spielzeug.



Aus dem Französischen von Daniel Eckert

_________
Kundgebung
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und
europäischen Förderer!
Es geht um Israel - und um den Restbestand politischer Vernunft!
Sonntag, 30. September  2007
18 Uhr Stephansplatz in Wien
Veranstaltet von Café Critique und der Israelitischen Kultusgemeinde



Die islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur
Symposium
29./30. September 2007
Campus der Universität Wien, Altes AKH
Samstag, 19.00: Hörsaal D, Hof 10,13
Sonntag, 10.00 : Hörsaal C1, Hof 2
(Alserstraße/Spitalgasse, Straßenbahn 5, 33, 43, 44)
Veranstaltet von Café Critique und Scholars for
Peace in the Middle East/Austria
(Bitte planen Sie Zeit für Einlasskontrollen ein und nehmen einen Ausweis
mit.)



Rückfragen: cafe.critique at gmx.net oder 0676 720 55 45
weitere Informationen:
  http://www.cafecritique.priv.at
  http://www.stopthebomb.net

____________________________
Neu:
Stephan Grigat:
Fetisch und Freiheit
Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von Staat
und Kapital und die Kritik des Antisemitismus
ça ira, Freiburg 2007, ISBN: 3-924627-89-4
400 Seiten, 22.00 ?



Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag:



ça ira Verlag
79098 Freiburg, Wilhelmstr. 15
Telefon: 0761.37 939, Fax: 0761.37 949
EMail: info at ca-ira.net, http://www.ca-ira.net

____________________________

Café Critique
Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik
Wickenburggasse 16/5
A-1080 Wien
Tel.: 0043 676 720 55 45
Fax: 0043 1 406 81 54 19
Email: cafe.critique at gmx.net
Web:  http://www.cafecritique.priv.at
Blog:  http://blog.cafecritique.priv.at




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05   2. Oktober Tag der Gewaltlosigkeit
  von  Sabine Kroesen <SabineKroesen at gmx.at>
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Liebe Freunde und Freundinnen des Friedens und der Gewaltfreiheit !

Wir möchten Euch gerne zu den Feierlichkeiten am 2. Oktober 2007 hier in
Wien einladen, zum Internationalen Tag der Gewaltfreiheit und Geburtstag von
Gandhi, ausgerufen von der UNO.

Wir treffen uns am

2.Oktober, 18.00 Uhr am Sigmund Freud Platz vor der Votivkirche,

Wir möchten mit so vielen Menschen wie möglich eine Kette in Form eines
Peace-Zeichens bilden. Bringt Fackeln und Kerzen mit.

Wir würden uns sehr über Eure Beteiligung am 2.Oktober 2007 freuen. Bitte
unbedingt Bescheid geben, ob ihr kommt bzw. wie viele Personen kommen.

Wenn Ihr wollt, könnt Ihr unsere internationale Kampagne Europe for Peace
unterstützen unter www.europeforpeace.eu.

Herzliche Grüsse

Sabine und Rupert Kroesen
Europe for Peace Austria

«Europe for Peace» Austria - Sabine und Rupert Kroesen, 1140 Wien,  Rosental
B 102
Tel.: 01 419 76 95 (AB)
Email: rupkroesen at gmx.at, sabinekroesen at gmx.at
Webadresse: http://www.europeforpeace.eu/



-- 
Sabine Kroesen
Rosental B 102
1140 Vienna



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06  Termine 28.9.+29.9.
  von  Kindercafe Lolligo <lolligo at reflex.at>
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Wir erlauben uns, auf die aktuellen Termine hinzuweisen (Eintritt frei):

Fr., 28.9. 15.00 - 18.00 Uhr: Soli - Flohmarkt:

Produkte aus aller Frauen Länder zu brandheißen Preisen.
Renovierungskosten - Soli! Mit im Angebot: Cocktails, Bier und
Erfrischungen.

Sa., 29.9. 17.00 - 22.00 Uhr: Workshop "Revolution in Ungarn 1956",

Das Thema ist der ArbeiterInnenaufstand gegen die kommunistische Diktatur
in Ungarn 1956. Neben der allgemeinen Atmosphäre wird die Praxis der im
Laufe der Ereignisse gebildeten Räte diskutiert. Die Taktik der
verschiedenen Parteien und der Roten Armee werden erklärt mit dem
besonderen Fokus auf einer revolutionären Untergrundgruppe aus der Tuzolto
Strasse.

Sprache: Englisch

Danach (ca. 21.00) Film: "The Forgotten Faces of 1956 Revolution", OT
Engl., s/w, 1968, 22min.

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LOLLIGO
Fischerstiege 4-8 - 1010 Wien
Öffnungszeiten: Do & Fr 15-18 Uhr
Infotelefon: 0699 1966 76 10

www.lolligo.net

Spenden erbeten und notwendig:
"lolligo" / blz 14000 / konto-nr. 10010-036-203







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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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07  KPÖ/Finanzausgleich/Gemeinden/Steuerpolitik
  von  KPÖ <kpoe at gmx.at>
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KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50 36 580
- 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at - Web www.kpoe.at -
Ausgabe vom 27. September 2007

Gemeinde- und Städtebund sind voll in die Knie gegangen

Finanzausgleich 2008-2013 setzt finanzielle Aushungerung der Gemeinden fort

"Voll in die Knie gegangen sind sowohl der ÖVP-dominierte Gemeindebund als
auch der SPÖ-geführte Städtebund bei den Finanzausgleichsverhandlungen vor
Finanzminister Wilhelm Molterer", kritisiert KPÖ-Kommunalsprecher Leo
Furtlehner. Bei dem für die Periode 2008-2013 geltenden erstmals
sechsjährigen Finanzausgleich geht es um die Verteilung von 60 Milliarden
Euro gemeinschaftlicher Bundesabgaben.

Der Bund konnte dabei seine Absicht, neben den Ländern auch die zunehmend
finanzschwachen Gemeinden zur Finanzierung der Heimpflege und der
Mindestsicherung heranzuziehen durchsetzen. Bei der Pflegefinanzierung, die
vorderhand der Bund trägt, kam es bei den Verhandlungen zum lange erwarteten
Kompromiss. Länder und Gemeinden müssen 40 Prozent der Kosten für diese
beiden Regierungsprojekte übernehmen.

Bezeichnenderweise gibt es demonstrative Einigung darüber, dass die geplante
Mindestsicherung von 726 Euro brutto 14mal im Jahr so wie derzeit schon die
Sozialhilfe in mehreren Bundesländern mit Regressforderungen verbunden ist,
sobald BezieherInnen wieder zu einem entsprechenden Einkommen gelangen. Die
Einrechnung eines 25-prozentigen Wohnkostenanteils anstelle der bisher
zusätzlich gewährten Wohnbeihilfen bedeutet für viele BezieherInnen
wahrscheinlich sogar eine Verschlechterung gegenüber der derzeitigen
Sozialhilfe. Wie die Caritas zu Recht kritisiert, kann damit von einem
"armutsfesten Sozialsystem" keine Rede sein.

Eine gewisse Entlastung für Länder und Gemeinden bringt die Senkung des 1996
vereinbarten Konsolidierungsbeitrages ab 2008 auf 50 Prozent und die
Streichung derselben ab 2011. Für die Krankenanstaltenfinanzierung werden
vom Bund jährlich 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Fortgeschrieben
wird die Wohnbauförderung verbunden mit einem Schwerpunkt auf Klimaschutz.
Hingegen gibt es keine zusätzlichen Mittel für erweiterte
Kinderbetreuungsmöglichkeiten bzw. mehr Schulräume durch kleinere Klassen.
Mit einer Abflachung des im Sinne der zentralörtlichen Aufgaben
gerechtfertigten abgestuften Bevölkerungsschlüssels ab 2011 zugunsten der
Kleingemeinden wird die Politik der Aushungerung der Städte mit Zustimmung
des Städtebundes fortgesetzt.

Grundfragen für eine finanzielle Besserstellung der Gemeinden im Sinne der
vielzitierten Gemeindeautonomie lässt der FAG 2008-2013 hingegen nach
Meinung der KPÖ vermissen: So leisten die Gemeinden (ohne Wien) 54 Prozent
der öffentlichen Investitionen, ihr Anteil an den gemeinschaftlichen
Bundesabgaben beträgt jedoch nur 11,6 Prozent. Zusätzlich müssen die
Gemeinden hohe Abgaben in Form der Landesumlage, Sozialhilfeumlage und für
die Spitalsfinanzierung leisten. Als Folge davon sind die Gemeinden auf
Bittgänge um Bedarfszuweisungen beim Land angewiesen, die wiederum mit
restriktiven Auflagen für die kommunale Tarifgestaltung verbunden sind.

Zusätzlich droht den Gemeinden neben weiterhin anhängigen Rückforderungen
von Gastronomie und Handel für die bis zur ersatzlosen Abschaffung der beim
EU-Beitritt 1995 als EU-konform bezeichneten Getränkesteuer im Jahre 2000,
der geplanten Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer und der
Werbeabgabe eine weitere finanzielle Austrocknung: "Die entscheidende Frage
aber, nämlich eine Vergrößerung des Finanzausgleichstopfes durch eine höhere
Besteuerung von Kapital und Vermögen lässt dieser Finanzausgleich überhaupt
vermissen", so Furtlehner abschließend.


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08  STRIKE BIKE s zu verkaufen!!!
  von  angela mores <angela.mores at chello.at>
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Falls jemand ein günstiges Fahrrad brauchen könnte,
oder einfach aus  Solidarität eines kaufen möchte:
In Deutschland soll eine Fahrradfabrik von einem
US-'Investor' zugedreht  werden.

Die Belegschaft hat die Fabrik besetzt und versucht
die Produktion in Eigenregie wieder zu aktivieren.
Dafür braucht sie
Besteller, die Ihre Räder im voraus bezahlen - um
Material einkaufen zu können.

Obendrein  ist es super hübsch und rot!!!!

Nähere Informationen gibt es hier:
http://www.strike-bike.de



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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
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unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Themen. Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat H.Presch - presch.hedwig at gmx.at -
aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht berücksichtigt)

Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Freitag, 6:00 Uhr

Nicht enthalten: nix








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