widerst at and mund - Donnerstag, 27. September 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Do Sep 27 10:46:29 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Donnerstag, 27. September 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
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A) INHALT
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Unterstützt die besetzte Fahrradfabrik!
von proxy.esc at gmx.net
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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4.11. ERWIN STEINHAUER / Benefiz für Kinderrechtebüro
von "PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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PANAFEST 2007 von Kojo Taylor <jtaylor at mail.zserv.tuwien.ac.at>
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[gajwien] WenDo-Workshop & GAJ 15 Jahre Fest
von GAJ Wien <newsletter at gajwien.at>
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Veranstaltung: Mädchen - benachteiligt und chancenlos?
von office at oegf.at
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25.10. BIG BROTHER AWARDS 2007
von "PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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Fußball, kein Sport für Frauen? Radio Stimme - 27.September
von Radio Stimme <radio.stimme at initiative.minderheiten.at>
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Buch: Hier spricht Radio PMR - Nachrichten ausTransnistrien. Ein Propagandabuch
von "Kramar" <kramar at fabrik.co.at>
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augustin TV Reportage.Donnerstag 27. September 21 Uhr auf OKTO
von "Angela Traussnig" <angela at augustin.or.at>
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Veranstaltung 16.10.2007: „Asoziale“ im III. Reich Und die
Angst des AMS vor der Vergangenheit
von Transdanubien gegen Schwarzblau <transdanubien at gegenschwarzblau.net>
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Do. 27.9. - Feministische Gespräche in der FZ-Bar
von FZ-Bar Wien <fz-bar at wolfsmutter.com>
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Schnorrbrief der Woche: Delta Cultura von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Termine ab Mittwoch, den 26.September 2007
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Neonazis gegen "Judendemo" in Wien
von "Cafe Critique" <cafe.critique at gmx.net>
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[kanalb.at] kanalB.at video: Table Bed Chair
webmaster at kanalB.org
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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GegenStandpunkt 3-07 von GegenStandpunkt at gmx.at
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WIK-VB begrüßt Gemeinderatsresolution gegen Rassismus und Islamophobie
von "Nasila Berangy" <info at wik-vernetzungsbuero.at>
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Iran: Revolutionsgarden relativieren den Holocaust
von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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Die Seegrotte und ihre verdrängte Vergangenheit als Konzentrationslager
von "flo at no-racism.net" <flo at no-racism.net>
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Europas Pride-Veranstalter tagten in Stockholm: HOSI-Wien-
Mitarbeiter Kurt Krickler in EPOA-Vorstand wiedergewählt
von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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[rso_news] Dalai Lama/Demo Zürich/Drexler-Turnier/Termine
von RSO - Revolutionär Sozialistische Organisation <rso at sozialismus.net>
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Verfassung/Recht: Uni-Institut kritisiert killing speed der Verfassungsreform
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Notizen: Panks in the City, Rodungen in Mariahilf, WWWebtip, akin-Pause
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Moderne Zeiten/BRD/Debatte: Rechtsstaat 2.0
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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EU-weites TransProjekt: Suche TransPersonen mit TransMedizinErfahrung
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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INTERNATIONALES/SOLIDARITÄT
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Die Papua im Würgegriff der indonesischen Besatzer
von westpapua at gmx.net
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[Rovinjskeaktivistice] Dodikova izjava: Potpisite
peticiju / Dodik's statement: Sign the petition
von angela mores <angela.mores at chello.at>
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Irak - größte Flüchtlingskrise in Nahost seit 60
Jahren - und die Welt schaut zu
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm -- Genua
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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B) TEXTE
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Unterstützt die besetzte Fahrradfabrik!
von proxy.esc at gmx.net
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bitte weiterleiten!
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Hamburg/Nordhausen, 19. September 2007:
Belegschaft nimmt die Produktion in besetzter Fahrradfabrik im
thüringischen Nordhausen selbstverwaltet wieder auf
Die 135 Kolleginnen und Kollegen der Fahrradfabrik Bike Systems GmbH
im thüringischen Nordhausen, die das Werk seit dem 10. Juli 2007
besetzt halten, haben beschlossen, die Produktion von Fahrrädern in
Selbstverwaltung wieder aufzunehmen. Dafür müssen bis zum 2. Oktober
verbindlich 1.800 Bestellungen für Fahrräder eingehen. Beim Vertrieb
arbeiten die Kollegen und Kolleginnen mit der anarchosyndikalistischen
Gewerkschaft FAU zusammen (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union).
Für die Kampagne ist ab sofort die Homepage www.strike-bike.de freigeschaltet.
Seit mehr als zwei Monaten hält die Belegschaft den Südharzer Betrieb
der Bike Systems im 3-Schichtbetrieb besetzt. Sie wollen verhindern,
dass der Betrieb endgültig demontiert und verkauft wird. Die
beantragte Insolvenz vom 10. August hat kaum Aussicht auf Erfolg: Die
Firma ist ausgeschlachtet, heruntergewirtschaftet, die Halle ist bis
auf die Lackierstraße leergeräumt. Die Belegschaft erhält
Arbeitslosengeld und hofft auf ein neues Konzept mit einem neuen Besitzer.
Das »Strike-Bike« - Solidaritäts-Fahrräder aus Nordhausen!
In der Zeit der Besetzung und durch Gespräche während der Besuche von
solidarischen Menschen entwickelten die Kolleginnen und Kollegen des
Werkes die Idee, erst einmal für kurze Zeit die Produktion in
Selbstverwaltung wieder aufzunehmen. Weil es eben nicht nur darum
geht, den Abtransport der letzten Maschinen zu verhindern und auf
einen neuen Investor zu warten, stieß die Idee ein eigenes
»Strike-Bike« herzustellen, auf immer größere Resonanz. Jetzt bietet
sich die Chance, allen zu zeigen, ein eigenes Konzepte zu entwickeln,
die Produktion und den Vertrieb alleine auf die Beine stellen zu können.
Solidarität und Hoffnung!
Wenn es tatsächlich klappen sollte, 1.800 Vorbestellungen für die in
Eigenregie produzierten Fahrräder zu sammeln, verbreiten wir
solidarische Ideen und machen den Kolleginnen und Kollegen in
ähnlichen Situationen Mut, sich nicht einfach „platt-sanieren“ zu
lassen. Von wem auch immer!
Hilfe erhält die Belegschaft von der anarchosyndikalistischen
Gewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union. Deren
solidarische Mitglieder werden bundesweit aktiv, um den Kampf der
Fahrradwerker in Nordhausen bekannt zu machen und den Verkauf des
»Strike-Bike«s zu unterstützen.
Weitere Informationen erhalten sie ab sofort unter der Homepage:
www.strike-bike.de
Zum Hintergrund und der Geschichte der Besetzung:
www.labournet.de/branchen/sonstige/fahrzeug/bikesystems.html
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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4.11. ERWIN STEINHAUER / Benefiz für Kinderrechtebüro
von "PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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GANZ IM ERNST!
Eine literarisch-satirische Benefiz-Matinee
zugunsten des Kinderrechtebüro Österreich
von und mit:
ERWIN STEINHAUER
am
4. NOVEMBER 2007
(Beginn: 11.00 Uhr)
RABENHOF THEATER
A-1030 Wien; Rabengasse 3
Kartenreservierungs-Hotline: Tel. 01/712 82 82
Infos + Online-Kartenkauf unter: http://www.rabenhof.at
Kartenpreise: * 24,--
„Kinder brauchen keine Rechte!
Sollte dies Ihre Meinung sein; dann ist Ihr Rechtsempfinden unterm Hund
und Ihr Demokratieverständnis gleich Null!“
Noch bevor das vorweihnachtliche Charity- und Benefiz- Business auf
Hochtouren zu laufen beginnt, will das Gemeindebau Theater das Publikum
zur Kasse bitten:
Erwin Steinhauer präsentiert zu diesem Zweck erstmals sein Leseprogramm
GANZ IM ERNST! in Wien.
Mit Texten von H.C. Artmann, Armin Berg, Fritz Grünbaum, Peter
Hammerschlag, Ödön von Horvath, Helmut Qualtinger, Ernst Jandl, Elfriede
Gerstl, Gerhard Rühm und vielen anderen unternimmt Steinhauer eine
satirisch-analytische Reise in die Eingeweide des „homo austriacus“.
Das Kinderrechtebüro Österreich fordert die Verankerung der Rechte für
Kinder und Jugendliche basierend auf der UN-Kinderrechtskonvention in der
österreichischen Bundesverfassung und deren Umsetzung.
Das Kinderrechtebüro Österreich will mehr:
Dass Kinderrechte in Österreich gelebt werden.
Dass Kinderrechte als kulturell-wertvolles Gut anerkannt sind.
Das Kinderrechtebüro braucht Geld, Kooperationsbereitschaft und Interesse.
Nähere Informationen: www.kinderrechtebuero.at
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PANAFEST 2007 von Kojo Taylor <jtaylor at mail.zserv.tuwien.ac.at>
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Pan African Festival - PANAFEST 2007
10. bis 13. Oktober 2007
Pressekonferenz - Chencengerechtigkeit und Empowerment
Wie schon angekündigt wird bereits zum fünften Mal PANAFEST in Wien
veranstaltet. Der Erfolg dieses Festivals und die Begeisterung des
Publikums, sowie die nationale und internationale Anerkennung ist ein
Bestandteil der Integrationspolitik und österreichischen
entwicklungspolitischen Informationsarbeit und geworden.
Ich darf Sie zu der Pressekonferenz zum Auftakt des PANAFEST 2007 am
Mittwoch den 10. 10. 2007, um 10:00 Uhr iim Presseclub Concordia,
Bankgasse 8, 1010 Wien herzlich einladen
Mit dem Arbeitsthema des PANAFEST 2007 “Chancengerechtigkeit" sind die
Wichtigkeit emanzipatorischer Entwicklung und deren Durchsetzung in
der Gesellschaft zu thematisieren. In Diskussionsveranstaltungen
werden die Thematik der Chancengerechtigkeit sowie Strategien und
Maßnahmen diskutiert, die geeignet wäre, das Maß an Selbstbestimmung
und Autonomie im Leben der Menschen afrikanischer Herkunft in
Österreich zu erhöhen und sie in die Lage zu versetzen, ihre Belange
eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten und
zu gestalten.
Teilnehmer/innen der Pressekonferenz
Dr. Eva Glawischnig - 3. Nationalratspräsidentin,
Verfassungssprecherin, Stv. Bundessprecherin und Stv. Klubobfrau der
Grünen parlamentsklub
Fernand Agbogbe - Vorsitzeder des Pan African Forum
Ute Bock - Verein Ute Bock
Dr. Werner Binnenstein-Bachstein - Caritas, Leiter des Bereichs Soziale Arbeit
Getrud Lamptey, Platform Gerechtigkeit für Sibane
DI Kojo Taylor - PANAFEST Programkoordianator, Ehrenobmann des Pana
African Forum
Wir haben, deshalb das Jahr der Europäischen Chancengleichheit zum
Anlass genommen, um das Thema "Chancengerechtigkeit" näher zu
betrachten um hier zu Lande die spezielle Situation und Chancen der
Zuwanderer/innen im Rahmen einer gerechten Gestaltung der Integration
während des diesjährigen Pan African Festival zu diskutieren.
Im Attachment finden Sie das Gesamtprogram des Events und würde mich
auf Ihr Kommen sehr freuen.
Mit freudlichen Grüssen
kojo taylor
DI Joe W. Kojo Taylor (PANAFEST - Programmkoordination)
+43(1)58801 - 49524, +43(676)963 89 01 (Mobil)
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[gajwien] WenDo-Workshop & GAJ 15 Jahre Fest
von GAJ Wien <newsletter at gajwien.at>
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liebe/r newsletterabonnent/in!
wir wollen euch auf folgendes seminarangebot aufmerksam machen:
wendo-workshop
6. - 7. oktober, fz - autonomes - feministisches -
frauenlesbenmädchen-zentrum, währingerstraße 59/stiege 6, 2. stock, wien
die frauenorganisation der plattform grünalternativer
jugendorganisationen (gaj) bietet einen wendo workshop für frauen an.
das ganze ist kostenlos und für frauen aus den bundesländern übernimmt
die gaj auch die fahrtkosten (vorteilsticketpreis).
nähere informationen und anmeldung per mail an gaj at gaj.at. anmeldung
bis spätestens 30. september.
was ist "wendo"?
wendo ist feministische selbstverteidigung, die von frauen,
feministinnen entwickelt wurde und wird, und ausschließlich an frauen
und mädchen weitergegeben wird. wir entwickeln inhalte von wendo
weiter, indem wir gemeinsam trainieren, persönliche und strukturelle
gewalterfahrungen besprechen und reflektieren; indem wir uns
verteidigungsstrategien aus unserem alltag erzählen, in feministischen
gruppen handlungsmöglichkeiten und ziele diskutieren, und uns bei
selbstverteidigungstreffen über verteidigungsstrategien austauschen.
der wendo-workshop ist teil des plattform gaj seminarprogramms: mehr
infos hier: http://www.gajwien.at/aktuell/2007/april/seminare.htm
15 jahre fest der gaj wien
19. oktober, 20 uhr, szene wien, 1100 wien
egotronic, juri gagarin, djane resista und viele andere feiern mit!
eintritt frei!!!
watch out for news on www.gajwien.at
liebe grüße,
die grünalternative jugend wien.
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Veranstaltung: Mädchen - benachteiligt und chancenlos?
von office at oegf.at
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„Mädchen benachteiligt und chancenlos?“
4.10.2007
10.00 - 13.30 Uhr
Parlament
Lokal VI
d i e p a r l a m e n t a r i s c h e g r u p p
e z u r r e p r o d u k t i v e n g e s u n
d h e i t
und
d i e ö s t e r r e i c h i s c h e g e s e l
l s c h a f t f ü r f a m i l i e n p l a n u
n g
laden ein zu
Die ungeliebten Töchter
In den Entwicklungsländern äußert sich die Ungleichstellung der
Geschlechter insbesondere auch in der Behandlung der Mädchen.
Söhne werden u.a. geschätzt in ihrer Funktion als Bewahrer der
Familientradition und als Alterssicherung ihrer Eltern. Sie werden besser
ernährt, Schulbesuch und Ausbildung ist selbstverständlich und im
Kranklheitsfall werden sie auch ärztlich betreut. Im Gegensatz dazu sind
ihre Schwestern mit Vernachlässigung, Gewalt und Unterbewertung
konfrontiert.
Die Verstümmelung der weiblichen Genitalien und Ehrenmorde sind seit
einiger Zeit auch in Europa durch Migration ein Thema. Ein relativ
geringes Wissen gibt es über den Bereich der Geschlechtsselektion
durch Schwangerschaftsabbrüche, der Kinderehen und der
Konsequenzen von frühzeitigen Schwangerschaften und Geburten.
Die Parlamentarische Gruppe zur reproduktiven Gesundheit
engagiert sich für die Verbesserung der reproduktiven und sexuellen
Gesundheit und Rechte im internationalen Kontext.
Mitglieder der Gruppe sind Petra Bayr, Silvia Fuhrmann, Elisabeth
Hlavac und Karl Öllinger
Die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung bemüht sich
ein breiteres, öffentliches Bewusstseins für die reproduktive und sexuelle
Gesundheit und den entsprechenden Rechten zu schaffen und stellt das
Sekretariat für die Parlamentarische Gruppe zur Verfügung.
Anmeldung zur Veranstaltung:
Wir ersuchen um Anmeldung mittels der angeschlossenen Antwortkarte.
Sie können sich aber auch telefonisch unter Tel: 01 4785242, per Fax:
01 470 89 70 oder per Email: office at oegf.at anmelden.
Zutritt zum Parlament:
Der Vorweis der Einladungskarte gilt in Verbindung mit einem amtlichen
Lichtbildausweis als Zutrittsberechtigung für das Parlament,
Zentraleingang Dr. Karl-Renner-Ring 3. Bitte weisen Sie die Einladung
am Eingang vor. Beachten Sie, dass die Veranstaltung pünktlich beginnt
und die Sicherheitskontrolle beim Eingang einige Zeit in Anspruch
nimmt. Einlass beginnt um 9.00 Uhr.
Programm
10.00 Begrüßung Barbara Prammer
Präsidentin des
Nationalrats
10.30 Bevorzugung männlicher
Nachkommen in China und
Indien und deren Auswirkungen
Siri Tellier
United Nations Population
Funds (UNFPA), Liaison
Büro Genf
11.00 Vor- und Nachteile der
zunehmenden Urbanität für
Mädchen und junge Frauen
Siri Tellier
United Nations Population
Funds (UNFPA), Liaison
Büro Genf
11.30 Kinderehen, Brautpreis und
Mitgift
Naana Otoo-Oyortey
International Planned
Parenthood Federation
(IPPF), London
12.00 Schulbildung für Mädchen -
der Weg aus der Zwickmühle?
Naana Otoo-Oyortey
International Planned
Parenthood Federation
(IPPF), London
12.30
Folgen von Schwangerschaft
und Geburt bei Mädchen und
jungen Frauen
Babara Bodner-Adler
Univ. Klinik für
Frauenheilkunde, AKH
Wien
13.00 Diskussion
Buffet
Moderation
Brigitte Voykowitsch
Anmeldung - erforderlich - unter:
Österreichische Gesellschaft für Familienplanung
Postfach 65, 1183 Wien,
Tel: 01/4785242,
Fax: 01 4708970
Email: office at oegf.at
Ich melde mich verbindlich für die Veranstaltung an
Mädchen - benachteiligt und chancenlos?
Name, Vorname, Titel
Organisation
Adresse
Email:
Tel.:
Unterschrift
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25.10. BIG BROTHER AWARDS 2007
von "PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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BIG BROTHER AWARDS 2007
Name them and shame them!
25. Oktober 2007 (Beginn: 20.00 Uhr)
RABENHOF THEATER
A-1030 Wien; Rabengasse 3
Kartenreservierungs-Hotline: Tel. 01/712 82 82
Infos + Online-Kartenkauf unter: http://www.rabenhof.at
Eintritt frei!!
EIN PROJEKT VON:
Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter:
www.quintessenz.at
Verein für Internet-Benutzer Österreichs: www.vibe.at
Verein zur Förderung Freier Software: www.ffs.or.at
MODERATION: Thomas Rottenberg
REGIE: Thomas Gratzer
Am Vorabend zum Nationalfeiertag findet nun schon zum dritten Mal die
öffentliche Schmähung der Datenschänder im Gemeindebautheater statt.
Mit den international verliehenen Big Brother Awards bekommen auch in
Österreich Überwacher, Datenschnüffler und allzu willfährige Rädchen in
der Maschinerie der Überwachung das, was sie verdienen:
Ein Rampenlicht, dem sie selbst am liebsten großflächig ausweichen würden.
Ihr Auftrag lautet "Mehr Kontrolle - über Menschen und Daten".
Unser Auftrag ist, sie zu nennen.
Verdienste um biometrische Erfassung der Bevölkerung, Überwachung
jeglicher Kommunikation im europäischen Raum oder Gesundheitsdatenbanken
werden erfasst und in einer Gala gewürdigt.
Die aktuellsten Informationen und News rund um die
BIG BROTHER AWARDS 2007 finden Sie jederzeit unter
http://www.bigbrotherawards.at
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Fußball, kein Sport für Frauen? Radio Stimme - 27.September
von Radio Stimme <radio.stimme at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN
Donnerstag, 27. September 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien
Fußball, kein Sport für Frauen?
Die männliche österreichische Fußballnationalmannschaft kann noch so
katastrophal spielen, die Fußballvereine noch so international
untergehen, der Männerfußball bleibt neben dem Alpinschilauf die
österreichische Nationalsportart. Doch wie steht’s mit dem
Frauenfußball in Österreich? Anders als beim Schifahren, wo über
Männer- und Frauensport annähernd gleichermaßen berichtet wird,
scheint Fußball allein den Männern vorbehalten. Radio Stimme hat
Antworten auf die Frage gesucht, warum Medien, Wirtschaft und
PolitikerInnen beim Frauenfußball bisher weggeschaut haben.
Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck) Do, 04. Oktober, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten) Do, 04. Oktober, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz) Sa, 06. Oktober, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz) So, 07. Oktober, 11.00 Uhr
******
-> Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio
******
-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php
--
Radio Stimme Â- Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse
on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at
on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at
--
Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten
- Mehrheiten - Machtverhältnisse
on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Graz - Sa, 19.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at
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Buch: Hier spricht Radio PMR - Nachrichten ausTransnistrien.
Ein Propagandabuch von "Kramar" <kramar at fabrik.co.at>
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Liebe Liste,
ich bitte um Ankündigung zu folgendem Buch und dessen
Präsentation über Transnistrien:
Kramar und Marcell Nimführ mit Andrey Smolensky:
"Hier spricht Radio PMR - Nachrichten aus Transnistrien. Ein
Propagandabuch."
Transnistrien gehört zur Republik Moldau (sagen die Moldauer),
Transnistrien darf es nicht geben (sagt die westliche Welt),
Transnistrien ist unabhängig (sagen die Transnistrier). Ein
Bild- und Textporträt der PMR zum eingefrorenen Konflikt am
östlichen Rand der EU.
Mit einem Vorwort von Wladimir Kaminer.
Verlag für Bildschöne Bücher, 2007
ISBN 978-3-939181-07-1
240 Seiten, 210 x 280 mm, Hardcover,
mehr als 150 Abbildungen
Deutsch, Englisch, Russisch
* 35,00
website: http://www.radio-pmr.com
aktionistische Buchpräsenation in Wien:
6. Oktober 2007/20:00
im ba/ca kunstforum
Wien 1010, Freyung 8
http://www.radio-pmr.com
_________________________
kramar
@fabrik.co.at
kollektiv fischka
bilder für viele menschen
http://fabrik.co.at
http://fischka.com
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augustin TV Reportage.Donnerstag 27. September 21 Uhr auf OKTO
von "Angela Traussnig" <angela at augustin.or.at>
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WENN AUF ERDEN DIE LIEBE HERRSCHTE,
WÄREN ALLE GESETZE ENTBEHRLICH.
(ARISTOTELES)
Augustin TV Reportage
Das binationale Paar Susi und Kofi
DONNERSTAG 27. SEPTEMBER 21 UHR bis 4. Oktober auf
OKTO: Freitag 18 Uhr / Samstag 16 Uhr/ Montag 16 Uhr/
Dienstag 14 Uhr / Mittwoch 12 Uhr / Donnerstag 10 Uhr
Präsentation der Sendung + afrik. Essen am Donnerstag,
den 27. in der SOHO Projektwerkstatt im 16. Bezirk
(Brunnenmarkt/ Yppenplatz) Schellhammergasse 24
(Ecke Hubergasse /Schellhammergasse)
Ab 19 Uhr *
Sendebeginn 21 Uhr bis 21 Uhr 27
Wir fordern Freifahrt für Obdachlose,
Sozialhilfeempfänger/innen, Asylwerber/innen und
Flüchtlinge!
und das Recht auf Achtung des Privat- und
Familienlebens für alle Menschen !
See you *
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Veranstaltung 16.10.2007: „Asoziale“ im III. Reich Und die
Angst des AMS vor der Vergangenheit
von Transdanubien gegen Schwarzblau <transdanubien at gegenschwarzblau.net>
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Liebe TransdanubierInnen und SymphatisantInnen!
Die überparteiliche Initiative Transdanubien gegen SchwarzBlau lädt zu ihrer
nächsten Veranstaltung ein:
THEMA:
„Asoziale“ im III. Reich -
Und die Angst des AMS vor der Vergangenheit
Referent: Gerald Grassl, seit 1999 ständiger
Mitarbeiter der Obdachlosen-Zeitung
"Augustin".
TERMIN:
DIENSTAG 16.10.2007 19:30 UHR
ORT:
Asia Restaurant "Sun", Donaufelderstrasse 229, 1220 Wien,(1.Stock)
VERBINDUNG:
U-Bahn: U1 Kagraner Platz
Strassenbahn: Linie 26, Saikogasse
Auf Euer hoffentlich zahlreiches Kommen freut sich
Das Transdanubien - Komitee
--
Transdanubien gegen Schwarzblau
http://www.gegenschwarzblau.net/transdanubien/
transdanubien at gegenschwarzblau.net
Tel. 0676 / 6767844
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Do. 27.9. - Feministische Gespräche in der FZ-Bar
von FZ-Bar Wien <fz-bar at wolfsmutter.com>
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Eine Einladung des autonomen FrauenLesbenMädchenZentrum Wien ...
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:::: DO. 27. SEPTEMBER 2007 :::: 19:00 :::: FEMINISTISCHE GESPRÄCHE ::::
=======================================================
Gemütliche Diskussionsrunde für Feministinnen jeden 4. Donnerstag im Monat
Do. 27.9.
SOLIDARITÄT UND WIDERSTAND
Wie sind diese Konzepte in neoliberalen Zeiten (noch) lebbar?
Allerorten erlebt frau Anpassungsdruck. Mitschwimmen im neoliberalen
Strom ist angesagt, den Mund halten, sich nicht outen - wobei es dabei
nicht vorrangig um die sexuelle Orientierung geht, sondern um
zivilcouragiertes Stellungnehmen. Die Angst, den Arbeitsplatz zu
verlieren, führt nicht selten zu einer Gespaltenheit, insofern frau
ihr gesellschaftspolitisches Engagement an andere Orte zu verlegen
gezwungen ist.
Was bedeuten die Begriffe "Solidarität" und "Widerstand" für uns?
Zwischen dem (einstigen) Wissen darum, dass "Solidarität die
Zärtlichkeit der Völker" (Ernesto Che Guevara) ist und Widerstand,
"wenn ich dafür sorge, dass das, was mir nicht passt, nicht länger
geschieht" (Ulrike Marie Meinhof) und dem allgemeinen und speziellen
Stand unseres Bewusstseins und unserer Praxis liegen oftmals Welten.
Denn immerhin sind wir gezwungen, in der Welt auch zu überleben.
Oftmals tragen wir Verantwortung nicht nur für uns, sondern auch für
unsere Kinder. Sodass sich die Frage darauf zuspitzt, ob wir uns
Solidarität und Widerstand angesichts der diametral entgegen gesetzten
gesellschaftlichen Stimmung überhaupt (noch) leisten können.
Eine weitere Frage, die sich stellt, ist jene danach, welche Formen
von Solidarität und Widerstand geduldet sind bzw. nicht sanktioniert
werden, weil sie (noch) als ungefährlich angesehen werden.
Wir möchten über persönliche Erfahrungen, Widersprüche, Einschätzungen
und Perspektiven sprechen und freuen uns - wie immer - auf
respektvolle und auch kontroverse Diskussionen.
feministische Grüße
die FZ-Bar Frauen
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FZ-BAR im Autonomen FrauenLesbenMädchenZentrum
Währinger Straße 59/6 - Eingang Prechtlgasse (Türglocke)
1090 Wien
Tel.: 01 / 402 87 54
Email: fz-bar at wolfsmutter.com
Web: http://fz-bar.wolfsmutter.com
Für Frauen !
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Schnorrbrief der Woche: Delta Cultura von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. September 2007; 17:06
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> Schnorrbrief der Woche
Ich absolviere gerade mein Langzeitpraktikum in Kap Verde/Santiago/Tarrafal
in Afrika. Und zwar bei einer NGO Namens Delta Cultura, es handelt sich
hierbei um ein Kinder- und Jugendzentrum mit Partnerorganisation in
Oesterreich. Zu den Angeboten fuer die Jugendlichen zaehlen eine
Fussballschule, diverse Ausbildungen, Sprachkurse, schnelle und
unbuerokratische Hilfsangebote, kulturelle Aktivitaeten, Veranstaltungen und
vieles mehr. Das Zentrum wurde mit deutscher Hilfe gebaut und bis Maerz 2007
finanziert. Zur Zeit verfuegt es ausserdem ueber eine Foerderung der
Fussballschule durch die FIFA. (Mehr Informationen auf
http://deltacultura.org/at).
Neben etlichen Projekten und diversen Angeboten fuer Tarrafals Kinder und
Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien besteht fuer diese
natuerlich immer die Moeglichkeit sich bei uns im Centro aufzuhalten. Wir
tun was wir koennen, um ihnen in jeder Lebenslage zu helfen, dazu gehoert
aber nicht nur persoenliches, und zum groessten Teil ehrenamtliches
Engagement, sondern auch simple Dinge wie z.B. die Betriebskosten zu
bezahlen. Ohne das Centro - keine Projekte - keine Hilfe. Im Moment haben
wir ein grosses Problem damit das Geld fuer die anstehenden Rechnungen
aufzubringen.
Viele liebe Menschen habe uns schon mit Spenden unterstuetzt und damit einen
grossen Teil zum Erfolg unserer Projekte beigetragen. Scheinbar ganz kleine
Summen haben hier oft schon eine grosse Wirkung, wir freuen und bedanken uns
fuer jeden Betrag!
Fall ihr also Angesichts eures berstenden Kontos den uebermaechtigen Drang
verspuert Gutes zu tun: tut euch keinen Zwang an!
*Petra Sassmann*
Konto: Delta Cultura - Verein fuer interkulturelle Kommunikation, BAWAG,
Kontonummer: 03010 - 666 - 936 , Bankleitzahl: 14000, BIC: BAWAATWW, IBAN:
AT121400003010666936
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Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist, kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.
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'akin - aktuelle informationen'
a-1170 wien, Lobenhauerngasse 35/2
vox: ++43/1/535-62-00
(anrufbeantworter, unberechenbare buerozeiten)
http://akin.mediaweb.at
akin.buero at gmx.at
Bankverbindung lautend auf: föj/BfS,
Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin
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Termine ab Mittwoch, den 26.September 2007
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. September 2007; 16:56
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>>>>>>>>>>>>>> Termine ab Mittwoch, den 26.September 2007
Telefonnummern ohne Vorwahl sind Wiener Festnetz-Nummern.
> Allgemeines
Juedisches Museum, 1010 Dorotheerg.11, Tel. 535 04 31, So - Fr 10-18h, Do -
20h, bis 18.11.07: Beste aller Frauen - weibliche Dimensionen im Judentum.
ebenda, ab bis 21. Oktober: Ordnung muss sein - das Archiv der
Israelitischen Kultursgemeinde Wien - rund 500.000 Seiten aus den Jahren der
NS-Herrschaft in Oesterreich wurden im Jahr 2000 gefunden
Wien Museum, bis 28.10.: Ganz unten. Die Endeckung des Elends - Wien,
Berlin, London, Paris, New York. 1040 Karlsplatz, Die bis So u. Feiertag 9
bis 18h, freier Eintritt fuer Arbeitslose, Notstandshilfe-bzw.
SozialhilfeempfaengerInnen
Oesterr.Gesellschafts-u.Wirtschaftsmuseum, Ausstellung bis 15.2.08:
Luftschutz in Wien - Leben im Bombenkrieg. 1050 Vogelsangg.36, geoeffnet
Mo - Do 9h bis 18h, Fr 9 bis 14h
Wien Bibliothek im Rathaus, Ausstellung vom bis 30.11.07:
graffiti.rechts.extrem - rassistische Zeichen und Parolen. Geoeffnet Mo bis
Do 9-18,30, Fr 9h is 16,30. Rathaus Stiege 4, 1. Stock/Gang, 1010
Lichtenfelsgasse
Wr.Planungswerkstatt, Ausstellung bis 14. Dezember 07: Oeffentliche Raeume
in Wien - draussen in der Stadt. 1010 Friedrich Schmid Platz 9, Mo - Fr 9 -
16 Uhr, Do bis 19h. Themen z.B.: Wem gehoert der oeffentliche Raum? Ist der
oeffentl. Raum weiblich? Infos Tel. 4000/88888 und
www.stadtentwicklung.wien.at/ Diskussionsrunden finden statt
KosmosTheater, bis 20.10. jew. Mittwoch bis Samstag um 20,30: Working Girsl
oder: Ein Jahrhundert des Fortschritts im Rueckblick. 1070 Siebensterng.42,
Infos 523 12 26 und www.kosmostheater.at
ZARA - Verein fuer Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit organisiert
zwischen Okt 2007 und Maerz 2008 folgendes Seminar: Auf dem Weg zu mehr
Chancengleichheit - Chancen und Potentiale der oesterr. Gleichbehandlungs-
und Gleichstellungsgesetzgebung. Orte: Wien, Innsbruck und Keutschach.
Anmeldung unter e-mail: training at zara.or.at, Infos www.zara.or.at, Tel. 929
13 99-21
> Mittwoch, 26.9.
BM fuer Wirtschaft u.Arbeit, 18h, Marmorsaal, Kalenderpraes.der
Frauensolidaritaet: Fraueninitiativen aus aller Welt stellen sich und ihre
Arbeit zu informeller Wirtschaft vor, gezeigt werden die Moeglichkeiten,
sich im Kampf um Arbeitsrechte zu organisieren, Einleitende Worte von
Christine Marek und Ulrike Lunacek. 2 Projekte aus dem Kalender werden
vorgestellt. 1010 Stubenring 1
depot, 19h, Kunst im Dialog, mit Sabeth Buchmann/Kritikerin und Moussa
Kone/Kuenstler. 1070 Breite Gasse 3
AUGE-Buero, 18,30, die AUGE-KIV-Vernetzungsgruppe disk. zum Thema: Die Rolle
von oeffentlichen und privaten Traegern im Sozialbereich -
Entwicklungstendenzen. 1040 Belvedereg.10
ekh, 20h, Subversive Kandtine, Film und Disk: Darwin´s Nightmare. 1100
Wielandg.2-4
Bregenz, Festspielhaus Tagung bis 28.9.: Energieeinsparung und Produktion.
Eine Chance fuer den Alpenraum. Infos: office at klimabuendnis.at
> Donnerstag, 27.9.
FZ-Bar, 19h, Feministische Gespraeche: Solidaritaet und Widerstand. 1090
Waehringer Str.59/6 Eingang Prechtlgasse
Urania, Klubsaal, 18h, Vortrag u. Disk: Geschlechtliche Arbeitsteilung im
Lebenserwerbsverlauf. Mit Rene Schindler, Helene Klaar und Ingrid Mairhuber.
Infos unter www.forba.at
GA Open House mit Gruene Andersrum Wien, ab 19h. 1070 Lindeng.40
TU/Audi Max, 19h, Film: Keine Insel - die Palmersentfuehrung 1977. Anschl.
Diskussion: Terror - damals, heute. 30 Jahre Deutscher Herbst, 30 Jahre
Palmersentfuehrung. Kostenlose Karten unter www.keine-insel.at. 1060
Getreidemarkt 9
depot, 19h, Podiumsdisk: Ueber Kunst berichten
Otto Mauer Zentrum, 19h, Podiumsdisk: Die Millennium-Entwicklungsziele der
UNO - acht taugliche Wege aus der Armut? 1090 Waehringer Str.2-4
Hauptbuecherei, 19h, Vortrag und Disk: Arbeitsmarkt Europa. 1070 Urban
loritz Platz 2a
Amtshaus Wieden, 19h, Christa Urbanek: Wiedner Weiberwirtschaft - eine
Realsatire. 1040 Favoritenstr.18
Amerlinghaus, 19h, Vortrag zum 50. Todestag von Wilhelm Reich
Graz, Europaplatz, 17 - 18,30 Frauenstadtspaziergang zur
Gleichbehandlungsanwaltschaft
> Freitag, 28.9.
Don Bosco Haus, 10 - 16 Fachtag: Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit
konkret: Die Millennnium Development Goals am Beispiel einiger ausgewaehlter
Don Bosco Projekte. 1130 St. Veit Gasse 25
LOLLIGO - Soli Flohmarkt, 15-18h, fuer die Renovierung werden unzaehlige
Produkte aus aller Frauen Laender angeboten. 1010 Fischerstiege 4-8
Weinhaus Sittl, 19h, BENEFIZ-Flohmarkt zugunsten des 1. Wr.Lesetheaters.
1160 Lerchenfelderguertel 51/Neulerchenfelderstrasse
Graz, Gotische Halle, 19h, Podiumsdisk: Oesterreich auf dem Weg in
Militaerbuendnisse? Sackstr.18
Graz, KPOe-Bildungszentrum im Volkshaus, 10-17,30 Symposium zu: Oesterreich
auf dem Weg in Militaerbuendnisse? Lagerg.98a
Graz, CriticalMass ab 16,30 am Suedtiroler Platz
> Samstag, 29.9.
Altes AKH, Hof 10/13 HS D, ab 19h Symposium des Cafe Critique: Die
Islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur. 1090 Spitalgasse
Stephansplatz Wien, ab 18h Kundgebung: Keine Geschaefte mit den iranischen
Mullahs
1050 Bruno Kreisky Park, 13h: Fest der Vielfalt und Kulturen fuer die ganze
Familie.
Amerlinghaus, 17 - 22h, Kultur, Film u. Disk. zu den betraechtlichen und
systematischen Menschrechtsverletzungen auf den Philippinen. 1070 Stiftg.8
> Sonntag, 30.9.
Altes AKH, Hof 2, HS C! ab 10h Symposium: Die Islamische Republik Iran -
Analyse einer Diktatur
> Montag, 1.10.
ACHTUNG, heute keine AKIN-Redaktions-Sitzung, wir sind am 8. 10. ab 18h
wieder da. 1170 Lobenhauerng.35/2
VHS Favoriten, ab 10h die IGS ist am Wr. SeniorInnenTag. 1100 Arthaberplatz
18
Galerie Kandinsky, 19h, Disk. mit Susanne Jerusalem und Alev Korun:
Muslimische kinder in der Schule. 1070 Lerchenfelder Str.13/ im Durchhaus
Amerlinghaus, 19h, SLP-Disk: Russische Revolution
Linz, Alte Welt, 17,30: Schwarze Buergerrechtsbewegung. Hauptplatz 4
> Dienstag, 2.10.
ACHTUNG heute keine AKIN-Produktion, die naechste akin wird am 9.10. ab 13
Uhr produziert. 1040 Belvedereg.10 / AUGE-Buero
Wide, 17h, FEST 15 Jahre Wide in Oesterreich. 1040 Wohllebeng.12-14/ 7.Stock
Klagenfurt, Jugendherberge, 18h, SLP-Veranst: Was ist Faschismus? Wie
bekaempfen? Neckheimg.6
> Mittwoch, 3.10.
Fuenfhauserstueberl, 19h, SLP-Disk.: Warum sollen sich SozialistInnen mit
der Oktoberrevolution befassen. 1150 Loehrgasse 13
GA/BG 20 im Haus der Begegnung, 19h: Eva Glawischnig erstmals in der
Brigittenau. 1200 Raffaelg.11
7stern, 19,30, Kabarett mit Andreas Geistlinger: Ein Burgenlaender in Wien.
1070 Siebensterng.31, Wiederholung am 4. 10.
Amerlinghaus, 18h, Verein ArbeitslosensprecherIn: Das AMS - Parner der
Arbeitslosen? Bekenntnisse eines AMS-Experten
> Donnerstag, 4.10.
Urania/Dachsaal, 18h, FORBA-Veranst.: Die Interessen der Kreativen -
Arbeitsbedingungen in der Wr.Kreativwirtschaft
HdB, 9,30 - 16h, Konferenz deutsch/englisch: Gender Budgeting in der Praxis.
1060 Koenigseggg.10, Veranst.: L & R-Sozialforschung
Don Bosco Haus, Wintergarten, ab 18,30, GA-Frauenstammtisch:
Wertpapierwissen fuer Einsteigerinnen. 1130 St. Veit Gasse 25
HdB, 9,30, Konferenz: Gender Budgeting in der Praxis? 1060 Koenigseggg.10
Anm: gelp at Irsocialresearch.at
Innsbruck, 19,30, Suedwind Bibliothek: Vortrag und Disk. mit Andreas Novy:
Welt entwickeln lernen - Anregungen von Paulo Freire. Leopoldstr.2
> Freitag, 5.10.
Cafe Wunderer, 17h, IGS Wien 13/14, Gruener 55plus-Stammtisch zum Thema:
Umverteilung aus alternativer Gewerkschaftssicht - mit Markus Koza/AUGE/UG.
1140 Hadikg.62/ U 4 Station Kennedybruecke
Sargfabrik, 20h, Liederabend zugunsten des Wr.Spendenparlaments: Die
Chornissen und Stimmgewitter Augustin. 1140 Goldschlagstr.169, Tel.98898/111
Top-Kino bis 7. 10. : Internat. Bicycle FilmFestival 2007. 1060 Rahlgasse/
Naehe Gumpendorferstrasse
> Samstag, 6.10.
AUF-Redaktion/Lokal, 14 bis 19h: OPEN HOUSE mit Lesungen und Buecherverkauf
etc. Lesung ab 17,30 mit Carina Nekolny. 1010 Kleeblattg.7
Amerlinghaus, 18h, Fest der subversiven Wort-Ton-Bild Produktion. 1070
Stiftg.8
FZ-Bar, SOLIFEST ab 21h, women only. 1090 Waehringer Str.59 Eingang
Prechtlgasse
Linz: Demo gegen Turmkommers, 18 Uhr, Linzer Hauptplatz, Marsch ueber die
Landstrasse zum Schillerplatz (siehe akin 21/07)
Wels, Schloss Puchberg, ab 14h grosses Netzwerktreffen des OOe Netzwerkes
gegen Rassismus und Rechtsextremismus
> Montag, 8.10.
20:30, ARGE Wehrdienstverweigerung: Vorbereitungstreffen Aktionsaufruf 26.
Oktober: Widerstand gegen den Aufmarsch des Bundesheeres am Heldenplatz in
Wien. Weiteres Treffen am 22.10.; 1010 Schotteng.3a/1/59
Akin-Redaktionssitzung ab 18h 1170 Lobenhauerng.35/2
Amerlinghaus, 19h, SLP-Disk: Was bringt das Verbotsgesetz.. 1070 Stiftg.8
Albert Sever Saal, 19h, ein Abend fuer Freiheit und Gerechtigkeit! In
Gedenken an Che Guevara. Gespraeche, Lesung, Musik usw. 1160 Schuhmeierplatz
17
7stern, 20h, Wilde Worte mit Richard Weihs, Michaela Opferkuh, Franz
Huetterer und Claudia Erdheim: Laengst nicht mehr koscher. 1070
Siebensterng.31
Beginn der jiddischen Kulturtage, bis 14. Oktober in der Freien Buehne
Wieden, infos Tel. 216 19 62 und www.jud-institut-wien.at
> Dienstag, 9.10.
AUGE-Buero, ab 13h akin-Produktion. 1040 Belvedereg.10
Don Bosco Haus, 18,30, Diskussion mit Peter Pilz: Bilanz des
Eurofighter-Untersuchungsausschusses. Eindruecke aus den Niederungen der
oesterr. Innenpolitik. 1130 St. Veit Gasse 25
Oesterr.Gesellschafts-u.Wirtschaftsmuseum, 19h: Alliierte Fliegerbomben.
1050 Vogelsanggasse 36
Graz, Exerzitienhaus, 9,30 - 17h Fachtagung: Antidemokratische Stroemungen
... Analysen und Alternativen. Anm. bei jutta.petz at stmk.gv.at, Infos
www.jugendreferat.at
AAI, 20h, Uebergabe - Fest, das alte AAI-Team wird verabschiedet und das
neue willkommen geheissen. Leechg.22
> Mittwoch, 10.10.
AUGE-Buero, 18h, UG-BetriebsraetInnen-Cafe. 1040 Belvedereg.10
Fuenfhauserstueberl, 19h, SLP-Disk: Arbeitszeit - laenger, kuerzer, gar
nicht? 1150 Loehrg.13
7stern, 19,30, Travnicek. 1070 Siebensterng.31
> Donnerstag, 11.10.
Uni Wien, 18,30, grosser Festsaal, Frigga Haug: Was tun, wenn der neue
Feminismus neoliberal ist? 1010 Lueger Ring 1
Albert Schweitzer Haus, 19 bis 21h, Vortrag und Disk: Blauaeugig und
erfolgreich? Die Friedensbewegung der 80er Jahre und das Ende des kalten
Krieges. 1090 Schwarzspanierstr.13
Amerlinghaus, 19h, Podiumsdisk: Eine Universitaet der Unterdrueckten?
Konkrete Utopien und Erfahrungen einer Universitaet von unten. 1070 Stiftg.8
Planungswerkstatt, 18h, Diskussion: Oeffentlicher Raum als Integrationsraum?
1010 Friedrich Schmidt Platz 9
Mount Kenya Ev´s Rest., 19h, Diskussionsabend: Afrika Hautnah -
Partizipationsmoeglichkeiten im Bezirk. 1020 Rembrandtstr.30
Juedisches Museum, 18,30, Buchpraes: Frauen und Frauenbilder in der
europaeisch-juedischen Presse von der Aufklaerung bis 1945. 1010
Dorotheerg.11, Eintritt frei
> Freitag, 12.10.
Literaturhaus, 19h, Buchpraes. Frigga Haug: Rosa Luxemburg und die Kunst der
Politik. 1070 Zieglerg.26a
Amerlinghaus, 19h, Symposium bis 13.10. ab 10h: Oktoberrevolution 1917:
Toter Hund - oder Bezugspunkt fuer antikapitalistische Politik? Podiumsdis.
mit Helmut Dahmer, Fritz Keller, Hermann Dworczak, Michael Proebsting. 1070
Stiftg.8
Wien Museum, 19h, Nacht des AUGUSTIN, mit Fritz Ostermayr, Stimmgewitter
Augustin, Thomas Maurer, Max Nagel, Slavko Ninic, usw. Spenden fuer "Wiener
Tafel". 1040 Karlsplatz
Kardinal Koenig Haus, 19h, Vortrag u. Disk: Israel und Palaestina im
Zusammenprall der Zivilisation. 1130 Kardinal Koenig Platz 3, Lainzer
Strasse 138
7stern, 20h, Kabarett Andreas Burg: Ja - ehrlich.
> Samstag, 13.10.
Amerlinghaus, ab 10h Seminar zur Oktoberrevolution 1917, siehe Vortag
Kulturverein Zwischenraum, 9,45 Treffpunkt Haltestelle der U 1
Kaisermuehlen-VIC: 5 km Wanderung durch die LOBAU, Mittagessen im Roten
Hiasl, Anm. bei Fam. Riedl Tel. 333 10 30
Linz, Friedenswerkstatt, ab 14h Vollversammlung. Waltherstr.15
> Montag, 15.10.
Alte Schmiede, 19h, Gedenkabend fuer Fred Wander mit Lesungen etc.. 1010
Schoenlaterng.9
> Dienstag, 16.10.
Aktionsradius Augarten, 19,30: Essen und Trinken mit Bert Brecht: Erst kommt
das Fressen, dann kommt die Moral. 1200 Gaussplatz 11
Kosmos Theater, 20,30, Ladies Night - Kuenstlerinnen praesentieren sich.
1070 Siebensterng.42
> Donnerstag, 18.10.
ESRA, 19,30, Theater: Gluecksthals Rueckkehr - das kollektivtheater
unterstuetzt mit dieser Auffuehrung das Projekt "Steine der Erinnerung".
Heute findet un Esra auch die Eroeffnung der Ausstellung: Weg der Erinnerung
durch die Leopoldstadt.. 1020 Tempelgasse 5
7stern, 19,30, Benjamin Turecek: Auferstanden - das Politkabarett. 1070
Siebensterng.31
Gruene Bildungswerkstatt, 10h, Workshop mit Elmar Altvater/FU Berlin:
Europaeische Union - Supermacht fuer Demokratie und Menschenrechte?
Teilnahme kostenlos, Anm: becksteiner2000 at gmx.at, Tel. 526 91 12
Szene Wien, 20h, FEST der Gruen-Alternativen Jugend Wien - 15 Jahre
GAJ-Wien. 1110 Hauffgasse
> Samstag, 20.10.
Uni-Campus Altes AKH, ehem.Kapelle, 10 bis 14h.: Symposium: Oesterreich auf
dem Weg in Militaerbuendnisse? 1090 Spitalgasse 2-4/Hof 2
> Sonntag, 21.10.
Juedischer Friedhof Waehring, Eingang 1180 Schrottenbachgasse/UStation
Nussdorferstrasse - Richtung 19.Bezirk. Ab 10 Uhr Fuehrung mit der
Historikerin Tina Walzer. Veranst. der Gruenen Wien, Waehring und Doebling
Salzburg, Bildungszentrum St.Virgil, 10-18h, Symposium: Klimawandel - nein
danke! Atmokraft - ja bitte? Infos www.nuclear-free.com
> VORSCHAU
Politische Bildungsreise vom 26. bis 28. Oktober: Das gruene Freiburg - die
Stadt mit dem ersten Gruenen Oberbuergermeister. Infos Gruene Akademie
Steiermark, bildungsreisen@ gruene-akademie.at und Tel. 0316/82 25 57-0
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Neonazis gegen "Judendemo" in Wien
von "Cafe Critique" <cafe.critique at gmx.net>
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Von der Homepage des Dokumentationsarchivs des
österreichischen Widerstands (www.doew.at):
Neues von ganz rechts - September 2007
Neonazis gegen "Judendemo in Wien"
Eine für 30. September geplante Kundgebung anlässlich der drohenden
iranischen Atombewaffnung und der Geschäfte österreichischer Firmen
mit dem Mullah-Regime erregt den Zorn von Neonazis: Im
Heimatschutz-Forum aus dem Umfeld des Bundes Freier Jugend (BFJ) weist
ein "Heimdall" unter dem Titel "Judendemo in Wien" auf die Kundgebung
hin. Ein User mit dem bezeichnenden Nickname "Brandsatz" fragt dann,
ob man "Gegenaktivitäten" setzen solle. Daraufhin schlägt "Heimdall"
vor, die "Palitücher aus[zu]packen und Antiimps [zu] unterstützen".
Die Neonazis planen offenbar, an der Gegenkundgebung des
antiimperialistischen und pro-islamistischen ArbeiterInnenstandpunktes
teilzunehmen. "Brandsatz" regt darüber hinaus an, den Kundgebungsort
und die Umgebung mit den Nazi-Aufklebern "Finger weg vom Iran!" zuzupflastern.
Ein Kommentar dazu findet sich auf Instant Coffee, dem Blog von Café Critique:
http://cafecritique.priv.at/blog/2007/09/22/wiener-mischung-2/
Unter http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=18901 findet
sich ein Interview mit Stephan Grigat über das geplante
Iran-Symposium, die Kundgebung und die antiimperialistische
Gegenkundgebung in Wien, das im Morgenradio von Radio Dreyeckland
Freiburg gesendet wurde.
Kundgebung
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und
europäischen Förderer!
Es geht um Israel - und um den Restbestand politischer Vernunft!
Sonntag, 30. September 2007
18 Uhr Stephansplatz in Wien
Veranstaltet von Café Critique und der Israelitischen Kultusgemeinde
Die islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur
Symposium
29./30. September 2007
Campus der Universität Wien, Altes AKH
Samstag, 19.00: Hörsaal D, Hof 10,13
Sonntag, 10.00 : Hörsaal C1, Hof 2
(Alserstraße/Spitalgasse, Straßenbahn 5, 33, 43, 44)
Veranstaltet von Café Critique und Scholars for
Peace in the Middle East/Austria
(Bitte planen Sie Zeit für Einlasskontrollen ein und nehmen einen Ausweis mit.)
Rückfragen: cafe.critique at gmx.net oder 0676 720 55 45
weitere Informationen:
http://www.cafecritique.priv.at
http://www.stopthebomb.net
____________________________
unsubscribe: cafe.critique at gmx.net
____________________________
Café Critique
Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik
Wickenburggasse 16/5
A-1080 Wien
Tel.: 0043 676 720 55 45
Fax: 0043 1 406 81 54 19
Email: cafe.critique at gmx.net
Web: http://www.cafecritique.priv.at
Blog: http://blog.cafecritique.priv.at
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[kanalb.at] kanalB.at video: Table Bed Chair
webmaster at kanalB.org
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titel des videoclips: Table Bed Chair
--: -
beschreibung: Table Bed Chair ist ein low-budget Dokumentarfilm über
die HausbesetzerInnen-Szene Amsterdams. In Kombination mit Einblicken
in die impulsive Geschichte der BesetzerInnen, nimmt der Film die
außerordentliche gesetzliche Situation der Niederlande sowie
ausgeprägte autonome Strukturen und gebräuchliche Praktiken unter die Lupe.
---: -
kategorie: film
----: -
clip: http://austria.kanalb.org/clip.php?clipId=1876
--------------: -
laenge: 30:41 min
team: Robert Hack, Jakob Proyer, Jakob M.
Kubizek, Peter Sihorsch, Stefan Deisenberger
team_homebase: http://table-bed-chair.tk/
erstellt: 2007-09-25
format: ogg
datenmenge: 227 MB
-------------: -
weitere informationen: http://table-bed-chair.tk/
---------: -
weitere clips zum thema freiraeume erkaempfen:
http://austria.kanalb.org/topic.php?clipId=121
----------------: -
video-player download: http://austria.kanalb.org/videoplayer.php
-----------------: -
kanalB ersetzt herkoemmliches fernsehen: http://austria.kanalb.org
_______________________________________________
clips_kanalb_at mailing list
clips_kanalb_at at kanalB.org
http://kanalB.org/cgi-bin/mailman/listinfo/clips_kanalb_at
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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GegenStandpunkt 3-07 von GegenStandpunkt at gmx.at
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3-07 soeben erschienen
Aus dem Inhalt:
Noch ein aufstrebender "Global Player":
Indien will Wirtschafts- und Weltmacht werden
"Die größte Demokratie der Welt" - das ist nicht nur das stolze
Selbstverständnis der indischen Nation. Die ganze westliche Welt
erkennt wohlwollend an, dass sich der dortige Staat seit seiner
Unabhängigkeit den freiheitlichen Herrschaftsprinzipien verschrieben
hat. Und wenn die Gutachter aus den Mutterländern der Demokratie einen
Blick auf die Elendszustände in Indien werfen, dann bleibt ihnen das
Lob keineswegs im Halse stecken. Grassierende Armut ist kein Einwand
gegen die demokratische Herrschaft, sondern Beweis, wie schwer sich
der indische Staat mit ihrer Bekämpfung tut. Ganz anders als im Fall
China, wo Bauernarmut und Wanderarbeiterelend eindeutig gegen das
Herrschaftssystem sprechen und beweisen, dass dieses System trotz
seiner Bekehrung zum Kapitalismus eben immer noch eine
"menschenrechtsverletzende Diktatur" ist. Lob im einen und Vorbehalt
im anderen Fall entspringen demselben parteilichen Blick auf die
Ambitionen dieser beiden Aufsteigernationen. Der Dem
okratie-Bonus Indiens steht dafür, dass die kapitalistischen
Hauptmächte nach wie vor darauf setzen, dass sie dort mit ihren
Interessen erfolgreich zum Zuge kommen und die aufstrebende Macht ohne
"Regimewechsel" ordnungspolitisch einbinden können. Das aber ist nicht
die Rolle, welche die weltgrößte Demokratie zu spielen gedenkt - nicht
ökonomisch, nicht politisch, nicht strategisch.
===================
"US-Hypothekenkrise: Trockene Märkte, geschlossene Fonds, nervöse Anleger"
Der Welterfolg einer neuen Technik finanzkapitalistischer
Selbstbefriedigung macht weltweit Ärger
Ein paar Tausend US-amerikanische Hauskäufer geraten mit der Bezahlung
ihrer Hypothekenschulden in Rückstand, und rund um den Globus
erzittert die globalisierte Geschäftswelt, geraten
Gr`çØ˜[šÙ[ˆ[ˆYHÛ@mme, droht eine Liquiditätskrise, die von den
Notenbanken der 1. Welt mit einer Viertelbillion frischer Euros und
Dollars in Schach gehalten werden muss? Das kann doch wohl nicht wahr sein!
Ist es auch nicht! Die Kommentare, die diese unheilvolle Kette als
Folge von "ungesunden" "Übertreibungen", "Fehlern" und
"Blauäugigkeiten" eines an sich ehrenwerten Gewerbes kritisieren,
geben mit diesen Ausführungen zu erkennen, dass sie über die Geschäfte
einer Branche handeln, die den gängigen Vorstellungen zuwiderlaufen,
bei deren Wachstum ginge es um ordentliches Produzieren und um mit
Krediten in Gang gebrachte Warengeschäfte. Es handelt sich um eine
verselbständigte Sphäre des Geschäftemachens, die mit der
rechtfertigenden Behauptung, in erster und letzter Instanz seien die
dort getätigten Transaktionen, die spekulative Vermehrung von
Finanztiteln und Anlageobjekten eine begrüßenswerte
(Finanz-)Dienstleistung, gründlich aufräumt. Die täglich bilanzierten
Wertzuwächse - und jetzt umgekehrt: Einbrüche und Zusammenbrüche von
Vermögenswerten - resultieren nicht aus den Leistungen, die der Kredit
bei Betriebserweiterungen, Rationalisierungen, bei Ka
ufen und Verkaufen erbringt oder eben nicht. Das, was da an Vermögen
wächst und in die Krise gerät, entspringt umgekehrt aus der Macht der
Banken, die Abhängigkeit des kapitalistischen Wirtschaftens von dem
bei ihnen versammelten Geld der Gesellschaft für eigene
Geschäftszwecke auszunutzen: Sie rechnen sich die Schulden, die alle
Welt bei ihnen macht, und die Erträge, die das für sie abwirft, als
Vermögen an, das sich verlässlich vermehrt, und gründen darauf eine
Spekulation auf wachsende Erträge, die wiederum als wachsende
Wertpapiervermögen zu Buche schlägt.
Mehr zu Methoden, Begriff und Konsequenzen dieses ehrenwerten
Geldgewerbes im Artikel.
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Erhältlich u.a.:
Bücherzentrum, Mariahilferstraße 1c, 1060 Wien
Frick, Schulerstraße 1-3, 1010 Wien
Winter, Landesgerichtsstraße 20, 1010 Wien
Kuppitsch am Campus, Alserstraße 4, 1090 Wien
Bartalszky, Währingerstraße 26, 1090 Wien
www.gegenstandpunkt.com
www.gegenargumente.at
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WIK-VB begrüßt Gemeinderatsresolution gegen Rassismus und Islamophobie
von "Nasila Berangy" <info at wik-vernetzungsbuero.at>
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WIK-VB begrüßt Gemeinderatsresolution gegen
Rassismus und Islamophobie
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Wien (OTS) - Das WIK-Vernetzungsbüro nimmt mit Freude und
Genugtuung zur Kenntnis, dass sich der Wiener Gemeindrat in einer
Resolution am 20. September 2007 mit den Stimmen von SPÖ, Grünen und
ÖVP gegen die Stimmen der FPÖ klar und deutlich gegen jegliche Formen
von Rassismus und Islamophobie ausgesprochen hat.
Dieses eindeutige politische Zeichen der überwältigenden Mehrheit
der Mitglieder des Wiener Gemeinderates ist eine klare Ablehnung von
Hass und Verhetzung.
Besonders für die Angehörigen von Minderheiten stellt diese
Willensäußerung des Wiener Gemeinderates eine wichtige Ermutigung
dar.
Wir sehen uns durch diese Resolution in unserer stets vertretenen
Haltung, Konflikte ausschließlich im Geiste der Toleranz sowie
wechselseitiger Achtung friedlich zu lösen, ausdrücklich bestätigt.
WIK-Vernetzungsbüro hofft, dass die Maßnahmen für die Umsetzung
dieser Resolution nicht lange auf sich warten lassen.
Für den Vorstand
Mag. Alexis Neuberg - Obfrau-Stv. des WIK-VB
Rückfragehinweis:
Nasila Berangy
Tel.: 01 - 606 41 29 oder
Mailto: info at wik-vernetzungsbuero.at
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0089 2007-09-24/11:41
241141 Sep 07
__
Nasila Berangy
PR und Medien
WIK-Vernetzungsbüro
Margaretengürtel 96/4/1A
1050 Wien
Tel.: 01 - 606 41 29
Mobil: 0699 - 1 606 41 22
Fax.: 01 - 966 34 45
E-Mail: info at wik-vernetzungsbuero.at
www.wik-vernetzungsbuero.at
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Iran: Revolutionsgarden relativieren den Holocaust
von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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http://debatte.welt.de/kolumnen/73/periskop/37888/iran+revolutionsgard
en+relativieren+den+holocaust
Iran: Revolutionsgarden relativieren den Holocaust
von Wahied Wahdat-Hagh, Kolumnist für WELT DEBATTE
14.09.2007 - 08.00 Uhr
Seit Jahren sind Holocaust-Leugner wie Robert Faurisson angesehene
Gäste der iranischen Medien. Nicht nur der iranische Präsident,
sondern auch die Revolutionsgarden, die immerhin das iranische
Atomprogramm kontrollieren, relativieren den Holocaust.
Ein anonymer „Holocaust-Experte“ der Wochenzeitschrift der iranischen
Revolutionsgarden, Sobhe Sadeq, schreibt seit einigen Wochen eine
Kolumne gegen die Argumente einer persischsprachigen Website des
israelischen Außenministeriums, das über den Holocaust aufklären will.
Vorweg die Anti-Argumente des Pasdaran-Autors sind revisionistisches
antisemitisches Gift für das Bewusstsein der Leser dieser Zeitschrift.
Pasdaran: „Das Märchen des Holocaust erfunden“
Der Pasdaran-Experte fängt mit einem Vorurteil an: „Die Juden wollen
immer den Anschein erwecken, bescheiden zu sein.“ Um aber die
Weltöffentlichkeit zu überzeugen, dass sie ein Recht auf einen eigenen
Staat hätten, würden sie sich nicht allein auf ihre
Verfolgungsgeschichte beziehen. Die Juden hätten mit „Lügengeschichten
unbegründete Behauptungen aufgestellt, wonach sechs Millionen Juden
ermordet worden seien.“ Sie hätten „das Märchen des Holocaust“
erfunden. Die Juden hätten mit Hilfe von „Pressure Groups die
westlichen Staaten unter Druck gesetzt, damit sie jedem Denker, der es
wagt dem Holocaust zu widersprechen, mit harten Methoden
entgegentreten.“ Selbstverständlich bezieht sich der
Revolutionsgardist auf den iranischen Präsidenten: „Dr. Ahmadinejad
hat im letzten Jahr das Märchen des Holocaust thematisiert und damit
den Weltzionismus erschüttert.“ Er habe damit erreicht, dass die
Weltöffentlichkeit endlich an „diesem Holocaust-Märchen zweifelt.“
„Im zweiten Weltkrieg ging es nicht um die Vernichtung der Juden“
Sobhe Sadeq schreibt, dass es falsch sei zu behaupten, dass ein Ziel
des Zweiten Weltkrieges die Vernichtung der Juden gewesen sei. Kurz
und bündig erklärt das Organ der Pasdaran, dass „überhaupt keine
Beweise und Dokumente dafür existieren,“ dass die Juden vernichtet
werden sollten. Die Dimensionen des zweiten Weltkrieges seien viel
größer gewesen. Man könne nicht „die expansiven Ziele von Hitler
unberücksichtigt lassen“ und den Konflikt auf den Holocaust reduzieren.
„Die Juden haben für die Feinde Deutschlands spioniert“
Die „deutsche Regierung“ habe stets „sensibel“ auf die Juden reagiert,
weil diese „für die Feinde Deutschlands spioniert hätten.“ Die Juden
seien daher eine „objektive Gefahr für Deutschland“ gewesen. Um den
systematischen Massenmord an die Juden zu relativieren, geht die
Zeitung auf die Kriegsleiden ein: Dabei seien im zweiten Weltkrieg
allein 20 Millionen Russen gestorben, die viel mehr Mitleid verdient
hätten, als die Menschen in der „erfundenen Holocaust-Geschichte.“
„Die Juden wollten nur Reparationszahlungen kassieren“
Die „Zionisten“ hätten nach dem Ende des zweiten Weltkriegs den „Hass
der Alliierten gegen die Deutschen genau erkannt“ und daher
Reparationszahlungen gefordert. Die Juden hätten die „Niederlage
Deutschlands im Krieg“ ausgenutzt, um mit „geringstem Druck den
größten finanziellen Vorteil zu erlangen.“
„Die Juden hatten einen positiven und einen negativen Einfluss auf die
deutsche Wirtschaft“
Der Pasdar-Experte weiß, dass die „deutschen Juden besondere Berufe in
der Wirtschaft“ hatten. „34 Prozent der Juristen in der deutschen
Hauptstadt, 43 Prozent der Ärzte, 31 Prozent der Lehrkräfte an den
philosophischen Fakultäten der Hauptstadt waren Juden gewesen,“ weiß
der Revolutionsgardist. Zudem sei „57,3 Prozent der deutschen
Industrie im Jahr 1903 in jüdischem Besitz gewesen.“ Die
Textilindustrie hätte sogar zu 60 Prozent den deutschen Juden gehört.
Zudem hätten die Juden die meisten privaten Banken kontrolliert und
die Börse beherrscht.
Die deutschen Juden hätten „sowohl positiven als auch negativen
Einfluss auf die deutsche Wirtschaft“ gehabt. Positiv sei die
„Zusammenarbeit der zionistischen Juden mit Hitler gewesen.“ Es habe
sogar viele jüdische Mitglieder in der NSDAP gegeben. Die Juden hätten
aber auch negative Einflüsse auf die deutsche Wirtschaft und Politik
ausgeübt. Die deutschen Juden seien an „Drogengeschäften, Schmuggel
und sexuellen Verbrechen“ beteiligt gewesen.“ Und sogar im Koran seien
die Juden als „Lügner“ bezeichnet worden.
In der Tat finden sich ähnliche Vorwürfe unter Sure 5 des Koran, die
aber kaum auf die deutschen Verhältnisse übertragen werden können.
„Manche Juden wollten den Judenstern“
Die Aufteilung der deutschen Bevölkerung in Juden und Deutsche sei
infolge einer „Vereinbarung der zionistischen Juden und der Nazis
zustande gekommen. Es habe Juden gegeben, die das Tragen des
Judensterns befürwortet haben, weil sie als Juden anders sein wollten
als die anderen.
Und warum gab es KZs in Osteuropa?
Die Tatsache, warum die meisten Arbeitslager nicht in Deutschland
waren, belege doch, dass Juden in Deutschland mit den Nazis zusammen
gearbeitet haben. Die Tatsache, dass die „Juden in Berlin auch nach
1945 sehr mächtig sind“, beweise auch „ihre Zusammenarbeit mit
Hitler.“ Max Nussbaum, Rabbiner in Berlin habe am 11.4.1953 gesagt,
dass die „Juden 20 Mal stärker“ seien als in den 20er Jahren. All dies
sei ein Beweis für die Zusammenarbeit der Zionisten mit Hitler.
„Keine speziellen Konzentrationslager für die Juden“
Außerdem sei bisher nie behauptet worden, dass das „Dritte Reich
spezielle Konzentrationslager für Juden errichtet hätte.“ Zwar habe
die deutsche Regierung das Leben der Juden eingeschränkt“. Aber es sei
früher üblich gewesen, dass während des „Krieges in den besetzten
Ländern Konzentrationslager gebaut wurden.“
Prompt wird auch der Nationalsozialismus mit den USA gleichgesetzt.
Die Amerikaner hätten doch auch in Abu Ghareib Konzentrationslager
gebaut und den Irak besetzt. Der Pasdaran-Experte meint, dass „es
wichtig ist zu wissen“, dass es die „Zwänge des zweiten Weltkrieges“
seien, die die Deutschen gezwungen haben im eigenen Land, aber auch in
den „Ländern, die von Deutschland beherrscht wurden,
Konzentrationslager zu bauen.“ Das Konzentrationslager in Treblinka
habe eigentlich nur den Charakter eines „Transits“ gehabt. Von dort
seien die Juden aus Polen in die Ukraine und nach Weißrussland gebracht worden.
Nein, die iranischen Pasdaran wollen nichts von den Gaskammern in
Treblinka wissen.
Und das Konzentrationslager Bergen-Belsen sei erst 1943 gebaut worden,
um die Kriegsgefangenen dort zu sammeln. Gegen Ende des Krieges sei
daraus ein Konzentrationslager geworden. Die Nazis hätten das Ziel
verfolgt, billige Arbeitskräfte zu beschäftigen und es sei überhaupt
unlogisch, dass die Nazis gezielt die Juden vernichten wollten, im
Gegenteil wollten sie möglichst „wenig Verluste“ haben.
Ja, der iranische Pasdar verteidigt die Nazis.
Nein, die „Nazis hatten keineswegs einen exakten Plan zur Vernichtung
der jüdischen Eliten.“ Zumal „hohe Offiziere des Naziregimes Juden
gewesen seien.“
„Es gab keine Gaskammern“
Weiterhin wird die Existenz von Gaskammern verleugnet. Der Pasdar
stellt die Anzahl der getöteten Juden in Frage. Das könne doch gar
nicht sein, dass 3 Millionen Juden in Wäldern oder in Stadien
umgebracht worden seien. Zumal bisher überhaupt keine Dokumente
gefunden worden seien, die einen Plan zur Vernichtung der Juden
belegen würden. Der Autor stellt natürlich auch die Urteile der
Nürnberger Prozesse in Frage. Die Behauptung von 6 Millionen
ermordeten Juden gingen auf die Aussagen eines Dr. Wilhelm zurück.
Dieser habe behauptet mit Adolph Eichmann im April 1944 gesprochen zu
haben. Eichmann habe ihm eingestanden, dass vier Millionen Juden
getötet und zwei Millionen gestorben seien. Diese Aussage sei der
einzige Beweis gewesen.
„Sie stellen Hitler wie einen Diktator dar“
Sobhe Sadeq zufolge waren „Hitlers Verbrechen nicht nur auf
Antijudaismus und Rassismus beschränkt.“ Auf der Website des
israelischen Außenministeriums würde „Hitler wie ein Diktator
dargestellt werden,“ als ob er es nicht gewesen wäre.
Aber der islamistische Ideologe der Sobhe Sadeq will die Existenz des
Holocaust relativieren: Im Zweiten Weltkrieg habe die „Zahl der
Getöteten insgesamt höher gelegen als die Zahl der Getöteten aller
vormodernen Kriege zusammen gerechnet. Darüber hinaus gehörten die
Getöteten zu sehr verschiedenen Völkern, Religionen und besaßen
verschiedene Weltanschauungen. Es waren nicht nur Juden getötet
worden. Außerdem können die Verbrennungsöfen oder der Arbeitszwang
nicht die einzigen Ursachen gewesen sein, warum die Menschen starben,
wie diejenigen meinen, die die Holocaust-Behauptungen aufstellen.
Außerdem haben sehr genaue wissenschaftliche Forschungen von Experten
ergeben, dass in den Konzentrationslagern keine tödlichen Gaskammern
und auch keine komplizierten Instrumente zur Massentötung existierten.“
„Die Juden haben Hitler einen Krieg erklärt“
Die Wissenschaftler, gemeint sind die revisionistischen Antisemiten,
sollen festgestellt haben, dass die Kapazität von Verbrennungsanlagen
für Massenmord nicht ausreichte. In den Verbrennungsöfen würden „nur
Leichen von Menschen verbrannt, die infolge von Hunger und Krankheit
gestorben waren.“ Der Revolutionsgardist hat von seinen
revisionistischen Vorbildern gelernt, dass zwar die Nazis durchaus
„grausam gehandelt haben“, aber die „Juden seien infolge von
„Unterernäherung, von chronischem Hunger und wegen der langen Märschen
von den Konzentrationslagern bis zu den Arbeitsplätzen und an manche
Krankheiten wie Malaria, blutigem Durchfall und insbesondere an Typhus
gestorben.“
Und immer wieder wird betont, dass im Krieg nicht nur Juden getötet
worden seien. Denn Hitler sei nicht nur antijüdisch und rassistisch
eingestellt gewesen. „Viele Faktoren haben sein Verhalten gesteuert“,
weiß der heimliche Hitler-Sympathisant.
Und immer wieder wird die „Sensibilität der deutschen Regierung
betont“, die doch „die Juden lediglich, wegen ihrer Spionagetätigkeit
für die Feinde Deutschlands“ verfolgt haben. In den USA seien „die
Deutschen, Italiener und Japaner ebenfalls als Feinde angesehen worden.“
Außerdem dürfe nicht vergessen werden, dass die „Juden Hitler schon im
ersten Jahr seiner Amtsausübung als Kanzler eine Art Kriegserklärung
geliefert haben.“
Die Zeitung Daily Express habe am 4. März 1933 von „einem Krieg einer
Gruppe von Juden gegen Hitler“ berichtet. In diesem Bericht sollen die
Juden sogar „von der Gefahr der rassistischen Vorstellungen von
Hitler“ gesprochen haben. Außerdem sollen sie davon gesprochen haben,
dass sich „14 Millionen Juden in einer nie zuvor da gewesenen Einheit
gegen Hitler-Deutschland wehren werden.“
Jüdische Intellektuelle, die in Zeitungen und Zeitschriften leitende
Funktionen gehabt hätten, sollen Hitler sogar kritisiert haben, empört
sich Sobhe Sadeq. Kann etwa Tucholsky damit gemeint gewesen sein?
Jedenfalls fragt Sobhe Sadeq wohl ganz bescheiden: „Aber warum
erklärte die jüdische Elite einen Krieg gegen Hitler? Eine Erklärung
dafür liefern einstimmig die Wissenschaftler, wonach die jüdischen
Führer, die in Hitlers Apparat arbeiteten, mit Hitler einer Meinung
waren. Der Konsens zwischen Hitler und einem Teil der Juden führte zu
einer Spaltung der Juden. Zudem war dies ein Grund, warum die
europäischen Juden begannen insbesondere nach Palästina zu
emigrieren.“ Der Pasdar hat gelernt und erzählt es seinen
Armeeangehörigen und dem iranischen Volk, dass Juden sogar in der SS
gewesen waren.
Darf heute die aufgeklärte Welt einer Armee, deren Eliteeinheiten mit
einem solch giftigen ideologischen Gedankengut herangezüchtet werden,
erlauben die Atombombe zu erlangen?
______________________________
29./30. 9. 2007
Wien
Die Islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur
Symposium mit Andreas Benl, Stephan Grigat, Alex Gruber, Simone Dinah
Hartmann, Matthias Küntzel, Kazem Moussavi, Fathiyeh Naghibzadeh,
Gerhard Scheit und Wahied Wahdat-Hagh
Campus der Universität Wien, Hörsaal D und C1
veranstaltet von Café Critique und Scholars for Peace in the Middle
East – Austria
30. 9. 2007
Wien, 18:00
Stephansplatz
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und
europäischen Förderer!
veranstaltet von Café Critique und der Israelitischen Kultusgemeinde
mit Beiträgen von Raimund Fastenbauer (B'nai B'rith), Simone Dinah
Hartmann (Café Critique), Beate Klarsfeld (Söhne und Töchter der
jüdischen Deportierten Frankreichs), Matthias Küntzel (Scholars for
Peace in the Middle East), Benny Morris (Ben Gurion University Beer
Sheva), Kazem Moussavi (Green Party of Iran), Ariel Muzicant
(Israelitische Kultusgemeinde), Elisabeth Pittermann, Robert
Schindel, Arie Talmi (Kibbutz Dan), Wolfgang Neugebauer (Aktion gegen
den Antisemitismus in Österreich) et. al.
Infos: www.stopthebomb.net
_____________
Neu:
Stephan Grigat:
Fetisch und Freiheit
Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von
Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus
ça ira, Freiburg 2007, ISBN: 3-924627-89-4
400 Seiten, 22.00 *
Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag:
ça ira Verlag
79098 Freiburg, Wilhelmstr. 15
Telefon: 0761.37 939, Fax: 0761.37 949
EMail: info at ca-ira.net, http://www.ca-ira.net
_______________
Café Critique
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A-1080 Wien
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Fax: 0043 1 406 81 54 19
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Die Seegrotte und ihre verdrängte Vergangenheit als Konzentrationslager
von "flo at no-racism.net" <flo at no-racism.net>
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Fast alles scheint im Schaubergwerk Seegrotte in der Hinterbrühl
(Niederösterreich) wichtiger zu sein, als ein angemessenes Gedenken an die
Opfer des Konzentrationslagers, dass sich ebendort in den Jahren 1944/45
befand.
Das Konzentrationslager in der Hinterbrühl war eines von vielen
Nebenlagern des KZ-Mauthausen. Die Insassen, zum größten Teil politische
Häftlinge, mussten in einem 24-Stunden Schichtdienst unter Tage am Bau von
Flugzeugen für den NS-Staat mitwirken. Anfänglich waren etwa 800, später
etwa 1800 Häftlinge in der Hinterbrühl.
Das Konzentrationslager in der beschaulichen Villengemeinde im Bezirk
Mödling, gilt als eines der grausamsten Nebenlager von Mauthausen. Es gibt
Geschichten von Häftlingen, die sich aus Verzweiflung in den elektrischen
Zaun der KZ-Anlage stürzten. Die Gesamtzahl der Opfer ist bis heute
unbekannt. Gut dokumentiert sind lediglich die Ereignisse der letzten
Kriegstage. Durch den erfolgreichen Vormarsch der Roten Armee Richtung
Westen unter Druck gesetzt, befahlen die Nationalsozialisten die Auflösung
des Nebenlagers in der Hinterbrühl und den Rückmarsch nach Mauthausen.
Etwa 50 gehunfähige Gefange, die sich zu diesem Zeitpunkt in der
Krankenstation des Konzentrationslagers befanden, wurden durch
Benzininjektionen ermordet. Von den 1800 Menschen, die den Marsch nach
Mauthausen antreten mussten, überlebten nur wenige.
Schaubergwerk Seegrotte
Heute ist das ehemalige Gipsbergwerk eine TouristInnenattraktion, die vor
allem mit dem größten unterirdischen See Europas für sich wirbt. Auf den
Führungen durch die stillgelegten Stollen, wird stolz auf den Umstand
hingewiesen, dass hier der Disney-Film "Die drei Musketiere" gedreht
wurde. Auch die Verehrung der heiligen Barbara durch die Bergleute wird an
mehreren Stationen umfangreich behandelt. Die Tour endet mit einer
Bootsfahrt auf dem See, untermalt mit einer romantischen Musik- und
Lichtshow. In den Jahren 1944/45 war der See trocken gelegt. Der Grund des
heutigen Sees, über den tägliche Boote mit nichtsahnenden TouristInnen
ihre Runden drehen, war der Ort an dem die KZ-InsassInnen arbeiten
mussten.
Auf die hier durch Zwangsarbeit entstandenen Flugzeuge wird noch heute
positiv Bezug genommen. "Der erste Düsenjäger der Welt" sei hier gebaut
worden, wird den BesucherInnen der Seegrotte erzählt. Von wem und unter
welchen Bedingungen bleibt im Dunklen.
Auf ihrer Homepage schreiben die BetreiberInnen der Seegrotte lediglich,
dass "2000 Arbeiter, darunter viele Zwangsarbeiter, (...) damit
beschäftigt [waren], hier einen der ersten Düsenjäger der Welt zu
produzieren - die Heinkel HE 162 'Salamander'". Ein ganzer Absatz wird
ebenda der Trockenlegung des Sees, der Beheizung der Höhle und der
Errichtung der "große[n], unterirdische[n] Flugzeugfabrik" gewidmet. Auch
hier wird die Ermordung der Zwangsarbeiter nicht erwähnt.
Auf die Spitze wird die Verdrängung in einer Filmdokumentation getrieben,
die im Bergwerk zu sehen ist. Die Dokumentation schafft den Spagat, sich
einerseits des Baus der Flugzeuge zu rühmen und andererseits die
Geschichte des Konzentrationslagers und seiner Insassen zu verschweigen.
"Der Film ist nur als eine kurze Information über die Seegrotte gedacht
mit dem Focus auf die Zeit des Bergwerks", heißt es dazu von den
BetreiberInnen der Seegrotte.
Gedenktafel für Bombenopfer und KZ-Häftlinge
Die Frage in welcher Form heute bei TouristInnen-Führungen auf die
Geschichte der Seegrotte von 1938 bis 1945 Bezug genommen wird,
beantworten die BetreiberInnen des Schaubergwerks so: "Es wird erwähnt,
dass die Seegrotte von 1944-1945 beschlagnahmt wurde. Die Geschichte wird
bei jeder Führung ausführlich erklärt." Weiters wird auf "eine Gedenktafel
mit Blumenschmuck und Kerzen" hingewiesen, die sich in der Seegrotte
befindet. Darauf ist in deutscher, englischer und italienischer Sprache
eingraviert:
"Zum Gedenken an die KZ-Häftlinge und Kriegsgefangenen, die in der Zeit
1944/45, als die Seegrotte unter der nationalsozialistischen Diktatur
beschlagnahmt war, hier Zwangsarbeit leisten mussten."
Unter dieser Gedenktafel ist eine zweite - etwas kleinere - Tafel
angebracht. Auf ihr ist folgendes zu lesen:
"35 Menschen verloren beim Bombenangriff auf das damalige Flugzeugwerk
Seegrotte ihr Leben."
Auch hier wird die Ermordung des Großteils der Häftlinge - sei es durch
Benzininjektionen oder durch den Todesmarsch Richtung Mauthausen -
verschwiegen. Durch die Zusatztafel wird zudem suggeriert, dass es sich
bei den Opfern des Bombenangriffs ebenfalls um KZ-Häftlinge handle. Dies
ist jedoch falsch. Auf Nachfrage bei den Seegrotten-BetreiberInnen
bekommen wir die Auskunft, dass es ausschließlich Zivilpersonen der
Ortschaft Hinterbrühl waren, die beim besagtem Bombenangriff ums Leben
kamen.
Die Geschichte, die mit den Gedenktafeln erzählt wird, beginnt damit, dass
in der Seegrotte 1944/45 KZ-Häftlinge als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden
und endet mit dem unterschwelligen Hinweis, dass es für die Bevölkerung
der Hinterbrühl im Krieg auch nicht leicht gewesen sei. Die Ermordung der
Häftlinge wird auch hier verschwiegen. Denn nur durch das Verschweigen des
Unsagbaren kann die unhaltbare Gleichsetzung von zivilen Bombenopfern und
über Monate und Jahre gequälte und brutal ermordete KZ-Häftlinge
inhaltlich aufrechterhalten werden.
Aufarbeitung und Verdrängung
In den 80er Jahren thematisierten SchülerInnen aus Baden die braune
Vergangenheit der Hinterbrühl. Nur wenige Gehminuten vom Ausgang der
Seegrotte entfernt, befindet sich auf einem Teil des ehemaligen KZ-Arreals
seit 1989 eine Gedenkstätte. Sie wurde - gegen große Widerstände aus der
Gemeinde - vom früheren Pfarrer der Hinterbrühl initiert. Mitinitiartor
und bis heute in Sachen Gedenkstätte aktiv ist Heinz Nußbaumer,
Mitarbeiter des ORF-Magazins "Kreuz & Quer" und davor u.a. Pressesprecher
von Kurt Waldheim.
Den meisten BesucherInnen der Seegrotte bleibt jedoch sowohl die frühere
Existenz des Konzentrationslagers als auch die gegenwärtige Gedenkstätte
verborgen. Von den BetreiberInnen der Seegrotte wird in den Führung nicht
auf die Gedenkstätte eingegangen und auch an anderen wichtigen Plätzen in
der Gemeinde Hinterbrühl gibt es keinen Hinweis, geschweige denn einen
Wegweiser.
Gut versteckt hinter hohen Bäumen und dichten Sträuchern, liegt die
KZ-Gedenkstätte an der Johannesstraße. Der Holzpfeil, der auf den Eingang
der Gedenkstätte aufmerksam machen soll, wird wohl kaum jemandem der/die
mit dem Auto daran vorbeifährt auffallen. Nach den bisherigen Erfahrungen
mit der Gedenkkultur im Ort, drängt sich der Eindruck auf, dass dieser
Umstand den meisten Menschen hier durchaus recht ist.
Auch die offiziellen VertreterInnen der Gemeinde drücken sich um die
Aufarbeitung der mörderischen Aspekte ihrer Ortsgeschichte herum. Auf der
offiziellen Homepage ist zu den Ereignissen zwischen 1938 und 1945
lediglich zu lesen, dass die Hinterbrühl zu "Groß-Wien" eingemeindet wurde
und damit ihre -Eigenständikeit verlor. Weder die Zwangsarbeiter noch das
Konzentrationslager wird erwähnt. Die von einer ÖVP-Liste regierte
Gemeinde verweigerte die Beantwortung einer E-Mail Anfrage zu diesem Teil
ihrer Homepage.
KZ-Gedenkstätte geschändet
Dass auf diesem Boden manch braunes Pflänzchen wächst, ist nicht
verwunderlich. Schon zweimal wurde die KZ-Gedenkstätte von einschlägigen
AktivistInnen geschändet.
In der Nacht auf den 19. Januar 2004 sägten unbekannte TäterInnen eine
Gedenktafel um und besprühten einen Gedenkstein mit dem Wort "Lüge".
Am 21. Jänner 2007 wurde die Holztafel, die an der Straße auf die
Gedenkstätte hinweist, mittels Brandbeschleuniger angezündet.
Neugestaltung der Seegrotte ist notwendig!
Die Kritik am derzeitigen Umgang mit der Vergangenheit der Seegrotte,
läuft letztlich auf die Forderung nach einer kompletten Neugestaltung des
heutigen "Schaubergwerk Segrotte" hinaus. Es kann nicht sein, dass den
Pferden, die ihr Leben unter Tage verbringen mussten und dadurch
erblindeten in größerem Umfang gedacht wird als Menschen, die zur
Schwerstarbeit gezwungen, gequält und ermordet wurden.
Die heutigen BetreiberInnen müssen sich der Vergangenheit der Seegrotte
stellen und daraus Konsequenzen für die heutige Präsentation des
Schaubergwerks ziehen. Der Fokus ist auf die Geschichten der ermordeten
ZwangsarbeiterInnen zu richten. Die Flugzeuge müssen im Kontext ihrer
Erzeugung, dem Zweck ihrer Herstellung und der Ermordung des Großteils
ihrer Erbauer präsentiert werden. Ebenso sollte die KZ-Gedenkstätte Teil
des Programms der Seegrotte sein und den BesucherInnen im Rahmen der
Führungen gezeigt werden.
Die derzeitige Form des Gedenkens durch die weiter oben kritisierten
Gedenktafeln im Bergwerk sollte überdacht werden. Statt sich stolz zu
rühmen, dass in ihren Räumlichkeit der Film "Die drei Musketiere" gedreht
wurde, sollten sich die BetreiberInnen der Seegrotte Gedanken darüber
machen, was eine derartige Verwendung eines ehemaligen
Konzentrationslagers über die eigene Gedenkkultur aussagt. Nicht zuletzt
an den BetreiberInnen der Seegrotte läge es auch, sich für die Erichtung
einer Gedenk- und Informationsstätte im Zentrum der Hinterbrühl stark zu
machen, wo sich bis heute lediglich ein Kriegerdenkmal befindet, auf dem
den Soldaten der Wehrmacht gedacht wird.
Fotos von der Seegrotte sowie der KZ-Gedenkstätte unter
http://no-racism.net/image/2268/
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Europas Pride-Veranstalter tagten in Stockholm: HOSI-Wien-
Mitarbeiter Kurt Krickler in EPOA-Vorstand wiedergewählt
von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 25.
September 2007
Europas Pride-Veranstalter tagten in Stockholm: HOSI-Wien-Mitarbeiter
Kurt Krickler in EPOA-Vorstand wiedergewählt
Vom 20. bis 23. September 2007 tagte in der schwedischen Hauptstadt
der europäische Dachverband der Veranstalter von Lesben- und
Schwulenparaden, EPOA (European Pride Organisers Association). Dabei
wurde die Lizenz für EuroPride 2010 an Warschau vergeben.
Dieser "europäische" Pride wird seit 1992 jedes Jahr in einer anderen
Stadt durchgeführt, 2001 war er etwa in Wien. Dieses Jahr war Madrid
an der Reihe, nächstes Jahr wird EuroPride in Stockholm stattfinden,
für 2009 bekam Zürich bereits im Vorjahr den Zuschlag. 2010 wird
EuroPride dann erstmals in einer osteuropäischen Stadt abgehalten, was
insofern von großer Bedeutung ist, als die Gay-Pride-Paraden in
Osteuropa in den letzten Jahren immer wieder mit Schwierigkeiten,
behördlichen Verboten oder Angriffen rechtsradikaler und religiöser
GegnerInnen zu kämpfen hatten.
Die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien, die seit 2003 die Wiener
Regenbogenparade veranstaltet, ist die einzige österreichische
Mitgliedsorganisation der EPOA. HOSI-Wien-Generalsekretär Kurt
Krickler, der seit 2004 als Menschenrechtskoordinator Mitglied des
EPOA-Vorstands ist, wurde in Stockholm in dieser Funktion neuerlich bestätigt.
Rückfragehinweis:
Kurt Krickler, Generalsekretär, Tel. 0664-5767466
Christian Högl, Obmann, Tel. 0699-11811038
office at hosiwien.at, www.hosiwien.at
ZVR-Nr.: 524 534 408
==============================================
[rso_news] Dalai Lama/Demo Zürich/Drexler-Turnier/Termine
von RSO - Revolutionär Sozialistische Organisation <rso at sozialismus.net>
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RSO-Newsletter Nr. 12
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1. Die wahre Welt des Dalai Lama
2. RSO-Flugblatt zur BauarbeiterInnen-Demo in Zürich
3. Bericht vom dritten Franz-Drexler-Sportturnier
4. RSO-Termine: "GATS und Privatisierungen" / "Klassenkampf in
Griechenland" (mit Gast aus Athen)
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1.
Kindesmissbrauch und Giftgas - Die wirkliche Welt des Dalai Lama
In westlichen Medien wird der 14. Dalai Lama gerne als Friedensapostel
und Menschenfreund dargestellt, der selbstlos die Interessen der
TibeterInnen gegenüber China vertritt. Doch die Realität sieht anders
aus.
Lhamo Dhöndup, der spätere 14. Dalai Lama, kam 1935 im Dorf Takster
zur Welt. Seine Familie dürfte relativ wohlhabend gewesen sein, obwohl
er ausdrücklich betont, daß sie nicht zur Adelsschicht gehöre. Sein
Lebensweg war ihm eigentlich schon vorgezeichnet, gab es doch bereits
früh eigentlich untrügliche Zeichen seiner Bestimmung. So habe laut
seiner Mutter der kleine Lhamo von Anfang an nur am oberen Tischende
sitzen wollen und nur seiner Mutter gestattet, seine Eßschale zu
berühren, in der Nacht vor seiner Geburt seien ihr im Traum außerdem
zwei blaue Drachen erschienen. Ausgestattet mit so eindeutigen
Vorzeichen, war der Rest eigentlich nur mehr Formsache. 1938 wurde
Klein-Lhamo offiziell als Reinkarnation des fünf Jahres zuvor
verstorbenen 13. Dalai Lama anerkannt.
Das Leben zur Zeit der Geburt des Dalai Lama wird in einer
(autorisierten) Biographie paradiesisch geschildert. „Die Bewohner von
Lhasa, ob arm oder reich, sind alle sehr friedlich. (...) Selbst die
Bettler von Lhasa brauchen ihrem Gewerbe nur morgens ein paar Stunden
nachzugehen um sich ihr tägliches Brot zu beschaffen. Am Abend sind
sie alle selig betrunken. (...) Niemand muß sich allzusehr ins Zeug
legen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.". Der Dalai Lama selbst
ergänzt, es sei „der fortwährende Einfluß des Buddhismus" gewesen, der
eine „Gesellschaft des Friedens und der Harmonie" hervorgebracht habe.
„Wir waren schlicht und einfach glücklich". Soweit die Darstellung des
Dalai Lama und seiner BewundererInnen. Doch wie sah die Realität aus?
Mary Craig etwa beschreibt in ihrem Buch "Tears of Blood - A Cry for
Tibet" (das keineswegs Dalai Lama kritisch ist, im Gegenteil, es ist
mit einem Vorwort des Dalai Lama versehen) die tibetische Gesellschaft
so: „Es war eine mittelalterliche Feudalgesellschaft. Der tibetanische
Bauer war ohne Zweifel Eigentum seines Herrn, egal, ob er
Staatseigentum, klösterliche Anwesen oder den Boden einer der etwa
zweihundert großen aristokratischen Familien bebaute. Als
Gegenleistung für ein kleines Stück eigenes Land musste er ein
gewisses Pensum abarbeiten. Den größten Teil seines Ertrags musste er
seinem Herrn abliefern, für sich und seine Familie konnte er kaum das
Nötigste behalten. Der Grundbesitzer durfte nicht nur die Höhe der
Pacht nach Belieben festlegen, sondern auch drakonische Strafen
verhängen, sollte der Bauer seinen Forderungen nicht nachkommen."
Heinrich Harrer, Freund des Dalai Lama und ehemaliger SS-Mann,
beschreibt die tibetische Gesellschaft so: „Die Herrschaft der Mönche
in Tibet ist einmalig und läßt sich nur mit einer strengen Diktatur
vergleichen." Harrer beschreibt einen bestimmten Fall. Ein Mann hatte
in einem Tempel eine Butterlampe gestohlen. Ihm wurden „öffentlich die
Hände abgehackt und sein verstümmelter Körper in eine nasse Jakhaut
eingenäht. Dann liess man die Haut trocknen und warf ihn in die
tiefste Schlucht."
Neben „VerbrecherInnen" hatten es Frauen im Tibet der Lamas besonders
fein. Eine Frau durfte bei Ehebruch von ihrem Mann straflos getötet
werden. Kein Wunder eigentlich bei näherer Betrachtung der am
häufigsten verwendeten Bezeichnungen für Frauen: Kyemen ("mindere
Geburt"), Tobmema ("die ohne Samen") oder Tsandenma ("die mit
Beschränkungen Behaftete").
Alles Karma
Auch das tibetische Strafrecht zeichnete sich durch besondere
Liberalität aus. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war die
öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, das
Ausstechen der Augen und das Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe
üblich. In den fünfziger Jahren, berichteten amerikanische
Journalisten, dass erst auf ihre Intervention eine Gruppe von
Gefangenen, denen öffentlich Nasen und Ohren abgeschnitten werden
sollen, zu 250 Peitschenhieben „begnadigt" wurden. Der Autor Colin
Goldner erklärt den religiösen Hintergrund dieser Form der Bestrafung,
die im - in westlichen Alternativkreisen so beliebten – Buddhismus
liegt: „Da Buddhisten die Tötung eines Lebewesens prinzipiell
untersagt ist, wurden Delinquenten oftmals bis nahe an den Tod
herangeführt und dann ihrem Schicksal überlassen. Starben sie nun an
den Folgen der Tortur, war dies durch ihr eigenes Karma bedingt."
In dieser streng religiösen Gesellschaft wurde aber nicht nur das
Strafrecht karmisch begründet. Goldner erklärt: „Wie in der
Hindu-Gesellschaft Indiens bestand auch in Tibet eine strenge
Hierarchie aus Kasten, einschließlich einer Kaste der ,Unberührbaren´
[Anm.: bis in das 20. Jahrhundert hinein gab es sogar Formen von
Sklaverei]. Privilegierte beziehungsweise benachteiligte
Lebensumstände wurden erklärt und gerechtfertigt durch die
buddhistische Karma-Lehre, derzufolge das gegenwärtige Leben sich
allemal als Ergebnis angesammelten Verdienstes respektive aufgehäufter
Schuld früherer Leben darstellt."
Doch am entlarvendsten ist die Aussage von Ernst Schäfer, der mehrmals
Expeditionen nach Tibet organisierte. Schäfer, seit 1933 SS-Mitglied,
erklärte, „es leuchtet viel Wesensverwandtes auf, so daß man meinen
möchte, die Kulturkreise müßten schon zu einer früheren Zeit in
inniger Verbindung gestanden sein".
Lamas und Nazis
Diese Sympathie des Nazis Schäfer für die Diktatur der Lamas beruht
durchaus auf Gegenseitigkeit. Denn das Verhältnis des Dalai Lama zum
Nationalsozialismus lässt – freundlich formuliert – Fragen offen. In
einer Verteidigung seines Freundes Harrer erklärte er 1998 in einem
Playboy-Interview: „Natürlich wußte ich, dass Heinrich Harrer
deutscher Abstammung war - und zwar zu einer Zeit, als die Deutschen
wegen des Zweiten Weltkriegs weltweit als Buhmänner dastanden. Aber
wir Tibeter haben traditionsgemäß schon immer für Underdogs Partei
ergriffen und meinten deshalb auch, daß die Deutschen gegen Ende der
vierziger Jahre von den Alliierten genügend bestraft und gedemütigt
worden waren. Wir fanden, wir sollten sie in Ruhe lassen und ihnen
helfen".
Bereits 1939 wurde eine SS-Delegation offiziell empfangen, über den
Inhalt der Gespräche wird bis heute Stillschweigen bewahrt. Klar ist
jedenfalls, daß manche hochrangigen Nazis ein starkes
okkult-esoterisches Interesse an Tibet hatten und sich etwa die Idee
eines Reiches von Atlantis-Überlebenden in Tibet
zusammenphantasierten. Dabei bezogen sie sich unter anderem auf die
Theosophin Helena Blavatsky, eine der esoterisch-rassistischen
Vorläuferinnen der Nazis.
Blavatsky, Begründerin der Wurzelrassenlehre, deren Höhepunkt die
Arier seien, meinte unter anderem, die Jüdinnen/Juden seien „abnormes
und unnatürliches Bindeglied zwischen der vierten und fünften
Wurzelrasse". Mit der internationalen Theosophen-Bewegung pflegt der
Dalai Lama übrigens bis heute regen Kontakt, eine Neuausgabe des
Blavatsky-Buches "Die Stimme der Stille" erhielt sogar ein Vorwort des
Dalai Lama.
Vertreibung aus dem Paradies
1950, kurz nach dem Sieg Maos in China 1949, marschierte die
chinesische Armee in Tibet ein. Anfänglich begeisterte sich der Dalai
Lama durchaus für den Maoismus und erklärte sich selbst zum halben
Marxisten. Doch 1959 war es mit der Koexistenz zu Ende, der Dalai Lama
ging ins Exil. Hintergrund des Einmarsches Chinas war ein eminentes
Interesse an der geostrategisch bedeutenden Region. Die Tibet-Frage
hängt zusammen mit dem langen Grenzstreit zwischen Indien und China,
mit dem erbitterten Konflikt zwischen Pakistan und Indien insbesondere
hinsichtlich Kaschmirs, und mit umfassenderen strategischen Fragen,
die mit dem Kampf um das Öl und die Mineralien in Zentralasien in
Verbindung stehen.
Es gelang den chinesischen StalinistInnen jedoch nicht, eine stabile
gesellschaftliche Grundlage für ihre Herrschaft zu schaffen. Die
religiösen und kulturellen Fragen behandelte Peking ausnahmslos
ignorant, chauvinistisch und bürokratisch. Die chinesische Politik war
nicht in der Lage, soziale Ungleichheit, Armut und kulturelle
Rückständigkeit zu überwinden. China versuchte daher, durch eine
Kombination aus brutaler Unterdrückung und Anbiederung an den
tibetanischen Buddhismus seine eigene, offiziell sanktionierte
Lama-Hierarchie zu schaffen. Folge davon sind die oft recht skurril
anmutenden Streitigkeiten zwischen China und dem Dalai Lama um die
jeweils rechtmäßigen Reinkarnationen verstorbener Würdenträger.
Im Kampf um Tibet waren die Lamas dabei durchaus nicht zimperlich, das
öffentliche Bekenntnis des Dalai Lama zum Pazifismus entpuppt sich als
leere Phrase. Nachdem China Tibet unter seine Kontrolle genommen
hatte, finanzierte und trainierte die CIA, mit Unterstützung der
Lamas, Tibeter zwecks Spionage- und Guerilla-Aktivitäten. Zwar
bestreitet der Dalai Lama, um sein Image als Mann des Friedens nicht
zu gefährden, jede direkte Beteiligung, doch sein älterer Bruder Gyalo
Thondup stand im Zentrum dieser Operationen. „Mitte der sechziger
Jahre", so die US-Zeitschrift Newsweek, kostete die Tibet-Operation
Washington jährlich 1,7 Millionen Dollar. Davon entfielen 500.000 $
als Unterstützung auf die in Nepal stationierten Guerilleros und
180.000 $ auf den Dalai Lama."
Nach Washingtons Annäherung an Peking 1972 ging die offene
Unterstützung für den Dalai Lama und die tibetanische Guerilla zu
Ende. Newsweek zitiert den Dalai Lama: „Sie [die CIA] hatten so getan,
als ob ich nach meiner Ankunft in Indien mit großer Unterstützung
würde rechnen können. Es ist eine traurige, eine sehr traurige
Geschichte". Das Image als Friedensapostel, der sogar den
Friedensnobelpreis verliehen bekommen hat, erscheint also zumindest
als zweifelhaft.
Buddhismus
Der Buddhismus wird im Westen oft als sehr sympathische Religion
gesehen, die ohne Staatskirche und zentrales Oberhaupt auskommt.
Zahlreiche Prominente, etwa Richard Gere, Sharon Stone, David Bowie,
Sting, Tina Turner oder auch Hubert von Goisern gehören zum
Buddha-Fanclub und sind teilweise auch in der Free-Tibet-Szene zu
finden. Der Buddhismus besteht aus vier Hauptrichtungen, eine davon
wird vom Dalai Lama repräsentiert, der eine gottähnliche Reinkarnation
ist, die gleichzeitig absolute weltliche Gewalt hat.
Richtungsstreitigkeiten zwischen diesen vier Richtungen werden
teilweise durchaus handgreiflich ausgetragen und enden schon mal im
Krankenhaus oder sogar auf dem Friedhof.
Auch in größerem Rahmen werden buddhistische Sekten teilweise äußerst
gewalttätig. Die japanische Aum-Sekte Shoko Asaharas machte 1995
weltweit von sich reden, als sie einen Giftgasanschlag in der Tokioter
U-Bahn verübte. Weniger bekannt ist, daß Asahara ein enger Verbündeter
des Dalai Lama ist, von dem sich dieser bis heute nicht distanziert
hat. Im Gegenteil, er bezeichnete ihn noch nach dem Anschlag als
seinen „Freund, wenngleich nicht unbedingt einen vollkommenen".
Die Rituale des Lama-Buddhismus scheinen auch nicht eben sympathisch
oder appetitlich. In einem Tantratext werden Mädchen ab dem achten
Lebensjahr als Sexualgefährtin-nen propagiert. Kinder sollten dabei
vor dem Geschlechtsverkehr mit etwas Honig oder Süßigkeiten beschenkt
werden, ältere Mädchen könne man mit Wein gefügig machen. Im Übrigen
ginge es durchaus in Ordnung, Mädchen, die sich weigern, zum Sex zu
zwingen. Die Lamas sind dabei wählerisch, Frauen ab Ende dreissig
werden als "Hundeschnauze, Schakalfratze, Saugfresse" bezeichnet.
Daneben nehmen Tantra-Adepten regelmäßig gewisse Substanzen zu sich.
Konkret handelt es sich um die fünf Arten von Fleisch (Stier, Hund,
Elefant, Pferd, Mensch) und die fünf Arten von Nektar (Kot, Gehirn,
Sexualsekret, Blut, Urin). Nähere Auskunft wird von Vertrauten des
Dalai Lama übrigens verweigert.
Im Gegensatz zur offiziell propagierten Enthaltsamkeit dürften die
meisten hochrangigen tibetischen Lamas auch geheime sexuelle
Beziehungen haben, die nicht gerade auf der Gleichwertigkeit der
PartnerIn-nen beruhen. Dabei sind aber nur Frauen angesprochen,
Homosexualität ist – laut Dalai Lama im Playboy – „Fehlverhalten" und
zieht entsprechend schlechtes Karma auf sich. Eine amerikanische
Psychotherapeutin, die mit einer Vielzahl von betroffenen Frauen
arbeitete, meinte, dass alle von ihr betreuten Frauen alle sich zum
Sexualobjekt degradiert gefühlt.
Das Aufkommen der Begeisterung für Buddhismus, Dalai Lama und sonstige
fernöstliche Heilslehren ist trotz diverser Unappetitlichkeiten (die
ja öffentlich kaum bekannt sind) eigentlich nicht unverständlich. In
einer Gesellschaft, die von Individualismus durchdrungen ist, sucht so
manche/r eine individuelle Lösung für seine/ihre Ängste und
persönlichen Krisen. Der tibetanische Buddhismus bietet nicht nur
einen exotischen Lebensstil, sondern verkündet auch die geistige
Erlösung des Individuums aus eigener Kraft. Darüber hinaus
rechtfertigt der Buddhismus Gleichgültigkeit und Tatenlosigkeit
angesichts von Leid, Armut und sozialer Ungleichheit mit der
reaktionären Lehre, dass die Welt eben so beschaffen sei und dass
der/die Einzelne aufgrund seiner/ihrer Untaten in früheren und
heutigen Reinkarnationen selbst Schuld an seinem Leiden trage.
Doch letztlich bleibt das, was wir über den Dalai Lama schreiben
könnten, zweitrangig, schliesslich können wir gewöhnliche
Erdenmenschen ihn kaum richtig erfassen. Die Aufklärung erfolgt durch
Gerhardt Schuster, den wissenschaftlichen Leiter der letztjährigen
Ausstellung „Geheimnisvolle Welt des alten Tibet" auf der
Schallaburg/NÖ. Seine Beschreibung der Künste der Lamas: „Das
Schreiten über glühende Kohlen, das Berühren glühenden Eisens, ohne
sich zu verbrennen, ja selbst die oft geübte Praxis, den eigenen
Körper mit einem Schwert zu durchbohren, ohne die geringste Verletzung
davonzutragen." Darüber hinaus hätten sie die Kunst beherrscht, durch
die Luft zu fliegen sich an verschiedenen Orten gleichzeitig zu zeigen
und konnten die eigene Lebensspanne gleich auf mehrere hundert Jahre
verlängern. Noch Fragen?
Quellen (unter anderem):
Victor und Victoria Trimondi - "Der Schatten des Dalai Lama -
Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus";
Colin Goldner - "Dalai Lama - Fall eines Gottkönig";
Kult um Okkultismus, (jungle world - Nr. 17/2001);
Die schmuddelige Politik des tibetanischen Buddhismus (www.wsws.org)
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2.
RSO-Flugblatt zur BauarbeiterInnen-Demo in Zürich
Am Samstag, den 22. September fand in Zürich eine
BauarbeiterInnen-Demonstration statt. Mit mehr als 17.000 Menschen auf
der Straße war dies die größte ArbeiterInnen-Mobilisierung in der
Schweiz seit sehr langer Zeit. Die GenossInnen der RSO Zürich
verteilten auf der Demo ein Flugblatt, auf dem folgender Text zu lesen
war:
DAS FUNDAMENT FÜR DEN SOZIALISMUS LEGEN STATT DEN BAUFÄLLIGEN
KAPITALISMUS RENOVIEREN HELFEN!
Es ist uns allen ja längst zur Gewohnheit geworden, dass
einschneidende Veränderungen auf dem Rücken der Arbeiterklasse
ausgetragen werden. Aber mit der Kündigung des LMV lässt man die Leute
in der Luft hängen, die auf dem Bau Tag für Tag ihre Gesundheit
riskieren und dafür sorgen, dass wir alle ein Dach über dem Kopf und
eine gute Infrastruktur haben.
Nach der Kündigung des Landesmantelvertrags (LMV) per 30. September
2007, befinden sich die ArbeitnehmerInnen im Bauhauptgewerbe praktisch
im ungeschützten Zustand (es gelten nur noch die sehr bescheidenen
gesetzlichen Mindestbestimmungen für Arbeitsverträge). Konkret würde
dies bedeuten, dass es keine verbindlichen Mindestlöhne mehr gibt, der
obligatorische 13. Monatslohn entfällt, die Ferienzeit auf 4 Wochen
reduziert und dafür die wöchentliche Arbeitszeit um 9.5 Stunden erhöht
werden könnten. Auch wenn die Vertreter des Schweizerischen
Baumeisterverbandes beteuern, dass sich auch nach der
Vertragskündigung nicht das Geringste ändern würde, werden sie allein
schon aufgrund der internationalen Konkurrenz ihre neuen Spielräume
ausschöpfen MÜSSEN - abgesehen davon: warum einen Vertrag kündigen,
den man angeblich sowieso einhalten will?!
Dagegen gilt es nun mit allen Mitteln Widerstand zu leisten, denn was
auf dem Spiel steht sind nicht nur die Arbeitsbedingungen - und
letztlich die Arbeitsplätze - auf dem Bau, sondern die Lage der
gesamten schweizerischen Arbeiterklasse.
Mag so momentan noch die Verteidigung der Sozialpartnerschaft im
Vordergrund stehen, wird man sich auf längere Sicht doch einen anderen
Weg suchen müssen: das sogenannte "goldene Zeitalter" nach dem II.
Weltkrieg, in dem sich sowohl das Kapital als auch die Arbeiterklasse
(mit Hilfe der Gewerkschaften) besser stellen konnte, ist
unwiderbringlich vorbei. Zum ersten Mal in der Geschichte der
Menschheit ist die Welt nun beinahe durchkapitalisiert, das
erschliessen neuer Absatz- und Investitionsmärkte gestaltet sich
zunehmend schwieriger, die Verteilungsspielräume werden enger. Vor
diesem Hintergrund müssen sich die Gegensätze zwischen Kapital und
Arbeit in den nächsten Jahren fast zwangsläufig zuspitzen. Die
grundsätzliche Frage, wer eigentlich die Macht hat im
Produktionsprozess wir bald wieder auf der Tagesordnung stehen. Und
zumindest theoretisch ist diese Frage leicht beantwortet: ein
Kapitalist ohne ArbeiterInnen schafft kein Produkt. Wozu aber braucht
der / die ArbeiterIn im Produktionsprozess den Kapitalisten? Wie, wenn
nicht durch seine ArbeiterInnen wird und bleibt der Kapitalist
überhaupt Kapitalist?
Wie aber kann die Arbeiterklasse ihre Macht auch ausspielen?
Widerstand, Demonstrationen und Streiks sind nur ein erster,
allerdings wichtiger Schritt. Denn daraus erwächst das Gefühl der
Stärke in der Einheit. Und jede(r) einzelne kann an seinem
Arbeitsplatz etwas dafür tun: kann Grenzen abbauen zwischen
verschiedenen Nationalitäten, Geschlechtern, Religionen,
Produktionsstandorten usw. Der Satz ist alt, aber wahr: NUR GEMEINSAM
SIND WIR STARK!
Wir von der Revolutionär Sozialistischen Organisation solidarisieren
uns mit Eurem Kampf und laden Euch dazu ein, mit uns über weitere
Möglichkeiten des Widerstands zu diskutieren.
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3.
Bericht vom 3. Franz-Drexler-Sportturnier
Am Sonntag, den 16. September, fand auf der Donauinsel in
Wien-Floridsdorf auf Einladung der Revolutionär Sozialistischen
Organisation (RSO) das 3. Franz-Drexler-Sportturnier statt.
Bei schönem Spätsommerwetter waren über 60 Genoss/inn/en gekommen.
Neben der RSO nahmen auch die Sozialistische LinksPartei (SLP), die
Sozialistische Alternative (SOAL) und die "Perspektiven" teil. Die
Wettbewerbe wurden in einer ausgesprochen solidarischen und geselligen
Stimmung abgehalten.
Die RSO versucht, das Sportturnier als Veranstaltung der
revolutionären Linken zu etablieren, als eine Veranstaltung, die die
Traditionen der Arbeiter/innen/sportbewegung aufgreift. Benannt ist
das Turnier nach Franz Drexler, einem führenden Aktivisten des
österreichischen Trotzkismus von den 30er bis in die 60er Jahre.
Drexler, der noch in den 90er Jahren in einer
der beiden RSO-Vorläuferorganisationen, der AGM, organisiert war, war
auch ein begeisterter Arbeiter/innen/sportler und als solcher bis 1934
Mitglied bei den Wehrturnern, der Eliteeinheit des Republikanischen
Schutzbundes (der sozialdemokratischen Parteiarmee); genaueres findet
sich unter
<http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Franz%20Drexler.htm>
http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Franz%20Drexler.htm
.
Folgende Prinzipien der Arbeiter/innen/sportbewegung sollen den Geist
der Franz-Drexler-Sportturniere prägen:
I. Anders als beim bürgerlichen Sportbetrieb soll nicht die Konkurrenz
im Vordergrund stehen, sondern die gemeinsame und solidarische
körperliche Betätigung.
II. Anders als beim bürgerlichen Sportbetrieb sollen nicht
Spitzenleistungen hervorgehoben werden, sondern die Teilnahme von
möglichst vielen gefördert werden.
III. Anders als beim bürgerlichen Sport- und Kulturbetrieb soll die
Trennung zwischen Sport- und Kunststars einerseits und den
Konsument/inn/en und Fans andererseits aufgehoben und durch die
gemeinsame Aktivität von möglichst vielen ersetzt werden.
IV. Anders als die Verdummungs- und Verhetzungsfunktion des
bürgerlichen Sportes soll die Arbeit/innen/sportbewegung letztendlich
eine körperliche, vor allem aber auch geistige Übung für den
kollektiven Kampf sein, also die Solidarität und den Zusammenhalt der
Aktivist/inn/en der proletarischen Bewegung stärken.
Aus diesen Prinzipien leiten wir einige Konsequenzen ab, etwa ein
flaches Punktesystem. Das heißt, dass die besten Leistungen mit nicht
viel mehr Punkten belohnt werden als die anderen, dass es für alle
Leistungen Punkte gibt. Es lohnt sich also, möglichst viele
Teilnehmer/innen aufzubieten oder auch mit mehreren Teams anzutreten.
Außerdem haben wir bei den Ballsportbewerben auf Schiedsrichter/innen
verzichtet, was sehr gut funktioniert hat.
Nach dem Sieg der AGM im Jahr 2005 und von AGM/AL im Jahr 2006 hat
diesmal die SLP das Turnier gewonnen. Bis zum nächsten Turnier ist der
Franz-Drexler-Wanderpokal jetzt im Besitz der SLP. Wir gratulieren den
Genoss/inn/en und bedanken uns bei allen Teilnehmer/inne/n für das
gute Gelingen der Veranstaltung.
Für diejenigen, die es interessiert, die Ergebnisse im Einzelnen:
3000m-Lauf der Männer: 1. Platz RSO, 2. Platz RSO, 3. Platz SLP
3000m-Lauf der Frauen: 1. Platz RSO, 2. Platz SLP, 3. Platz SLP
Fußball der Männer: 1. Platz Perspektiven, 2. Platz RSO, 3. Platz SLP
Fußball der Frauen: 1. Platz SLP, 2. Platz gemischtes Team
Zielwerfen: 1. Platz SLP, 2. Platz RSO, 3. Platz SOAL und Perspektiven
Seilziehen: 1. Platz SLP, 2. Platz SOAL, 3. Platz SLP
Ballsport "Touch Down": 1. Platz RSO, 2. Platz SLP, 3. Platz SOAL
Sudoku: 1. Platz Perspektiven, 2. Platz SLP, 3. Platz SLP
Staffellauf Frauen: 1. Platz SLP, 2. Platz RSO, 3. Platz SOAL
Staffellauf Männer: 1. Platz RSO, 2. Platz SLP, 3. Platz RSO
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4.
RSO-Termine
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Veranstaltung der RSO Wien Nord:
GATS und die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen (verschoben
von letzter Woche)
Di, 25.09.07
Wien, 19:00 Uhr, Piwnica, Jägerstraße 38 (U6 Jägerstraße)
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Veranstaltung der RSO Wien Süd/West:
Klassenkampf in Griechenland
Christos Nomidis von der griechischen trotzkistischen Organisation
OKDE/Ergatiki Pali berichtet über die griechischen Wahlen, die Streiks
des letzten Jahres und die Betriebsarbeit der OKDE
Mi, 26.09.07
Wien, 19:00 Uhr, Berfin, Siebensterng. 46 (U3 Neubaugasse)
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Verfassung/Recht: Uni-Institut kritisiert killing speed der Verfassungsreform
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. September 2007; 16:57
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Verfassung/Recht:
> "Volkabstimmung ueberlegenswert"
Uni-Institut kritisiert killing speed der Verfassungsreform
Am 17.September endete die Begutachtungsfrist fuer die aktuelle Tranche der
von der Bundesregierung betriebenen Verfassungsreform. Besonders auffaellig
ist dabei die Stellungnahme des Institus fuer Oeffentliches Recht, Staats-
und Verwaltungslehre an der Uni Innsbruck. Denn die dortigen
StaatsrechtlerInnen sind nicht nur, was den Inhalt der Reform angeht, eher
skeptisch, sondern vor allem mit der Vorgangsweise der Bundesregierung: "Im
Entwurf sind zahlreiche Verfassungsaenderungen vorgesehen, die inhaltlich
teilweise als massiv zu bezeichnen sind und, anders als das
Wahlrechtsreformpaket, auch nicht auf einen einzigen Reformbereich
beschraenkt sind. Abgesehen von diesen im Folgenden zu behandelnden
inhaltlichen Bedenken, faellt zunaechst der unguenstige Zeitpunkt (Sommer)
fuer eine Begutachtung auf, der mit einer allzu knappen Frist gekoppelt ist.
Geschwindigkeit ist hier kein erheblicher Faktor: So ging der Totalrevision
der Schweizerischen Bundesverfassung sogar ein 35-jaehriger Reformprozess
voraus." Schliesslich ginge es ja nicht mehr um geringfuegige Anpassungen:
"Allzu weit gehende Abweichungen oder Neuerungen im Verhaeltnis zu den
Ergebnissen des Oesterreich-Konvents (wie etwa der ,Justizanwalt´) scheinen
in diesem Lichte bedenklich und muessten umso mehr einer moeglichst breiten
und zeitlich angemessenen Diskussion unterzogen werden."
Salamitaktik
Vor allem aber sind die VerfasserInnen nicht gluecklich mit dieser
"schleichenden Gesamtaenderung der Bundesverfassung". Denn Politik und
Verfassungsdienst haetten ja schon angekuendigt, dass dies erst nur ein Teil
eines Gesamtvorhabens sei: "Die Methode tranchenartiger
Verfassungsaenderungen [erschwert] es den begutachtenden Stellen und
Personen, einen Ueberblick ueber die gesamte Tragweite der Aenderungen zu
gewinnen. Es liegt kein Gesamtreformkonzept vor, zu dem Stellung genommen
werden koennte. ... Waehrend nach dem Mandat des Oesterreich-Konvents ...
die Bauprinzipien der Bundesverfassung `aufrecht bleiben sollten´, die
damals beabsichtigte Verfassungsreform also keine Gesamtaenderung der
Bundesverfassung herbeifuehren sollte, stellt sich nunmehr durchaus die
Frage, inwiefern der vorliegende Entwurf entweder fuer sich allein oder aber
im Zusammenwirken mit der bereits erlassenen Wahlrechtsreform sowie weiteren
zu erlassenden "Reformpaketen" gesamtaendernd wirken koennte. Massgeblich
beruehrt werden dadurch jedenfalls das demokratische, bundesstaatliche und
gewaltenteilende Prinzip."
Elitarisierung
Die StaatsrechtlerInnen kommen zu dem Schluss, dass der
Verfassungsrechtsdiskussion die Breite fehle. Es sollte "ueberlegt werden,
inwiefern eine Verfassungsreform dieses Ausmasses, selbst wenn sie nur eine
`betraechtliche´ Teilaenderung darstellt, einer fakultativen Volksabstimmung
zugefuehrt werden sollte. In der bisherigen Genese des
Verfassungsreformprozesses zeigt sich doch eine deutliche `Elitarisierung´
der Diskussion, die zunaechst vom 70-koepfigen Konvent, sodann von dem weit
kleineren Kreis des Besonderen Ausschusses zur Vorberatung des Berichtes des
Oesterreich-Konvents und zuletzt von der nochmals verkleinerten, fuer den
jetzigen Entwurf verantwortlichen Expertengruppe gefuehrt wurde. Auch wenn
der Entwurf gegebenenfalls noch einem parlamentarischen
Gesetzgebungsverfahren unterzogen werden wird, stellt sich die Frage,
inwiefern nicht auch die stimmberechtigten oesterreichischen
StaatsbuergerInnen im Falle einer, wie sich abzeichnet, doch jedenfalls
massgeblichen Aenderung direkt einbezogen werden sollten." (akin)
Download der kompletten Stellungnahme:
http://www.parlament.gv.at/pls/portal/docs/page/PG/DE/XXIII/ME/ME_00094_42/imfname_086455.pdf
Saemtliche offizielle Stellungnahmen zum Ministerialentwurf:
http://www.parlament.gv.at/portal/page?_pageid=908,6614640&_dad=portal&_schema=PORTAL
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Notizen: Panks in the City, Rodungen in Mariahilf, WWWebtip, akin-Pause
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. September 2007; 17:04
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Notizen:
> Panks in the City
Wer zaehlt noch die Hausbesetzungen, die die Initiative Pankahyttn schon
besetzt hat? Wir haben den Ueberblick verloren. Sonst meistens ignoriert,
schafften die Hyttnpanka es aber diesmal in "Standard", "Krone" und
"Oesterreich" -- denn sie besetzten in der noblen Wiener Innenstadt in der
Weihburggasse 30 ein ehemaliges Arbeitsamtsgebaeude. Wieder nur symbolisch,
denn an ein Halten des Hauses war natuerlich nicht zu denken, doch dem
Vernehmen nach haben sie doch die Nacht dort verbringen koennen. Symbolisch
auch deswegen, da es darum ging, die zustaendige Sozialstadtraetin Sonja
Wehsely daran zu erinnern, dass sie ihnen bis Ende September ein Haus
versprochen habe, um darin ein selbstverwaltetes Wohn-, Kultur- und
Sozialprojekt zu etablieren. ###
*
> Rodungen in der Hirschengasse
Eine Unterschriftenliste, die derzeit nach Angaben der Initiatoren fleissig
von der unmittelbaren Nachbarschaft im "Planquadrat" Wien 6,
Hirschengasse/Gumpendorferstrasse/ Liniengasse unterschrieben werde, wendet
sich gegen Folgendes: "In einem weitlaeufigen, idyllisch begruenten
Innenhof, der als Naherholungsraum fuer die angrenzenden Haeuser dient,
droht die teilweise Rodung und radikale Zusammenschneidung der
Altbaumbestandes. Die Verwaltung des Hauses 1060, Hirschengasse 6,
angetrieben von 2 bis 3 Hausparteien, die sich durch die Baeume gestoert
fuehlen, will den Baumbestand so weit wie moeglich reduzieren." Wer an der
U-Liste interessiert ist, wende sich an: Klaus Khittl, Hirscheng. 6/8, 1060
Wien, Tel. 0699 1172 2415 ###
*
> WWWebtip: http://www.heise.de/tp/r4/umfrage/index.shtml
"Welche Religion ist die gefaehrlichste?" fragt "Telepolis" an obiger URL.
Der Hintergrund: "Das Erscheinen der deutschen Uebersetzung von Richard
Dawkins religionskritischem Buch `The God Delusion´ und die Ereignisse um
gewaltbereite Islamisten haben die Debatte ueber die Gefaehrlichkeit von
Religion angefacht. Sind religioese Vorstellungen tatsaechlich eine
Bedrohung? Und wenn ja: Welche Religion ist dann die gefaehrlichste?"
Das vorlaeufige Ergebnis nach rund 5000 Votings zeigt, dass die vorgegebene
Antwortmoeglichkeit "Alle Religionen sind gefaehrlich und sollten verboten
werden" mit 30% bislang die meisten Praeferenzen der Community bei dieser
Umfrage erhielt. Eindeutige Voten fuer einzelne Religionen folgen erst
danach. Am gefaehrlichsten sind demnach "Der Glaube an Geld, Zins und
Schuld" (20%) und "Der Glaube an Umfragen und ihre Ergebnisse" (16%). Erst
danach folgt die ersten sich selbst als solche definierenden Religionen:
Islam (15%) und Scientology (6%). Das Christentum und der Glaube an das
"Geistige Eigentum" lagen zu Redaktionschluss am Montag abend ex aequo bei
5%. Dass die Bedrohung durch Diskordianismus (der Kult um die Goettin der
Zwietracht) immerhin noch von 2% als die groesste angesehen wird, zeigt
nicht nur eindeutig die hohe Seriositaet dieser Umfrage auf, sondern belegt
auch wie weit das Meinungsspektrum in dieser Frage bereits aufgesplittet
ist.
-br-
*
> Eine Woche Pause
Am 2.Oktober ist wieder so ein von uns frei erfundener Feiertag. Wir
gedenken da in stiller Besinnung aller sozialdemokratischen Seelen, die ihre
Wuerde am Schlachtfeld der Pragmatik verloren haben. So ein Gedenktag war
schon lange mal angebracht, daher begehen wir ihn dieses Jahr erstmals und
machen erst wieder am 9.Oktober eine akin. ###
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Moderne Zeiten/BRD/Debatte: Rechtsstaat 2.0
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 25. September 2007; 17:17
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Moderne Zeiten/BRD/Debatte:
Rechtsstaat 2.0
Warum Vorratsdatenspeicherung kein Problem fuer den Rechtsstaat, sondern der
Rechtsstaat das Problem ist.
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Nachfolgender Flugblatt-Text bezieht sich auf einen Aufruf zu einer Demo in
Deutschland zum Thema Ueberwachungsstaat, aber auch ganz allgemein auf die
diesbezuegliche deutsche Debatte; eine Debatte, die hierzulande kaum
gefuehrt wird, wenn nicht gerade der Verfassungsgerichtshofspraesident das
Wort ergreift. Der Diskussionsansatz dieses Debattenbeitrages ist aber auch
fuer oesterreichische Verhaeltnisse nicht irrelevant:
*
Um es gleich mal vorweg zu nehmen. Auch wir finden das Abhoeren von Handys
oder das Installieren von Trojanern auf unseren Rechnern scheisse. Dagegen
finden wir es begruessenswert, wenn sich Leute gegen Ueberwachung und
Repression wehren. ABER: noch viel begruessenswerter faenden wir es, wenn
die Leute, die sich wehren, das mit vernuenftigen Argumenten machten.
Vernuenftige Argumente haben wir allerdings im Vorfeld der heutigen
Demonstration nur wenige gehoert und einige dieser Argumente, die uns nicht
so recht gefallen wollen, werden wir im folgenden kritisch wuerdigen.
Das Buendnis Freiheit statt Angst ruft zur Demo unter anderem mit folgendem
Satz auf: "Dabei bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und
Ueberwachung der gesamten Bevoelkerung keinen verbesserten Schutz vor
Kriminalitaet, kostet Millionen von Euro und gefaehrdet die Privatsphaere
Unschuldiger."
[ www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/125/116/lang,de/]
Zur ersten Behauptung des Satzes: Dass die zunehmende Erfassung keinen
verbesserten Schutz vor Kriminalitaet bietet, halten wir fuer ein sehr
schwaches Argument. Soll das bedeuten, dass wenn die zunehmende Erfassung
einen groesseren Schutz vor Kriminalitaet boete, dann haette man auch kein
Problem mit der zunehmenden Ueberwachung? Die Frage nach dem geeigneten
Schutz vor Kriminalitaet stellt sich uns nicht und wir wollen auch nicht am
wechselseitigen Zitieren irgendwelcher wissenschaftlicher Untersuchungen
teilnehmen, die jeweils Entgegengesetztes behaupten. Die Befuerworter der
Ueberwachung winken mit Zahlen, die Gegner winken mit anderen Zahlen
zurueck - unerquicklich.
Beiden Lagern (BuergerrechtlerInnen und Politik) ist gemein, dass sie
Kriminalitaet als Faktum voraussetzen, sich darueber einig sind, das nicht
zu wollen und dann lediglich mit unterschiedlichen Rezepten aufwarten. Dass
der Staat mit seiner Definition dessen, welche Handlungen und Willensinhalte
kriminell sind, erstmal ordentlich in das Leben seiner Untertanen eingreift
und damit vorgibt, was Privatleben und Freiheit des einzelnen ist, ist fuer
die BuergerrechtlerInnen kein Problem. Sie stellen sich Privatsphaere als
etwas Vorstaatliches vor, das der Staat zu schuetzen und zu respektieren
habe, in das er aber nicht eingreifen duerfe. Vor der Kriminalitaet soll
aber dann bitte doch schuetzen, woran sich zeigt, dass die VerfasserInnen
des Aufrufs Kriminalitaet ebenfalls als etwas quasi Vorstaatliches
voraussetzen. Aber: Kriminalitaet kann halt alles und nichts sein. Was
Kriminalitaet ist, ist eine politische Entscheidung und somit eine Frage der
Mehrheitsverhaeltnisse im Parlament. Irgendwann wirst Du kriminalisiert,
weil Du Dich der Verschluesselungstechnologien bedienst, die der Staat
illegalisiert hat (wie in anderen Laendern bereits geschehen). Ueberlegst Du
dann immer noch, was verbesserter Schutz vor Kriminalitaet sein koennte?
Wir wuerden uns lieber mal Gedanken machen, was in dieser Gesellschaft die
Voraussetzungen sind, die immer wieder notwendig Kriminalitaet produzieren
und an denen was zu veraendern. Wenn man die Noete und Prinzipien, die
dauerhaft Kriminalitaet produzieren erkennt und abschafft, dann muss sich
auch nicht mehr darueber streiten, welche Massnahmen vor Kriminalitaet
schuetzen koennten. In einer Gesellschaft, in der das Ueberleben an Eigentum
und Geld haengt, ist es keine Ueberraschung, dass Diebstahl und Raub an der
Tagesordnung sind. Gelegentlich - wie im Falle der organisierten
Kriminalitaet, die wie alle anderen Unternehmen auch Geld verdienen will -
wird aus Raub, Diebstahl oder Mord gar ein eintraegliches, wenn auch
riskantes Geschaeft. Die Strafen des Staates verhindern eben keine
Kriminalitaet, sondern liefern den Buergern den Preis, mit dem sie zu
kalkulieren haben. Aber auch jenseits materiell motivierter Verbrechen
faellt uns an der Kriminalitaet nur der gesellschaftlich hergestellte
Irrsinn auf: Liebesbeziehungen werden qua Ehe staatlicherseits so geregelt,
dass den Partnern ein Recht auf Liebe garantiert wird. Bei Untreue des
Partners/der Partnerin verblasst die Trauer ueber den Seitensprung oft vor
der als viel schwerwiegender empfundenen Pflichtverletzung des anderen. Bis
zum blutigen Eifersuchtsdrama ist es da nicht mehr weit.
Effizienz als Kriterium
Zweitens: "Vorratsdatenspeicherung kostet viel Geld." Stimmt, dass wird
keiner leugnen. Vom Geld reden die Befuerworter der Speicherung doch auch
staendig: Der volkswirtschaftliche Schaden zum Beispiel eines
terroristischen Anschlags in Deutschland verursacht viel horrendere Kosten.
Sobald man einmal mit der Geldfrage anfaengt, hat man sich schon ordentlich
auf die Kalkulationen der Herren und Damen PolitikerInnen eingelassen. Und
wenn einem das Geld wirklich wichtig ist und man sich in
volkswirtschaftlichen Rechnungen ueben will, dann kann eine
Vorratsdatenspeicherung tatsaechlich billiger sein als der Zusammenbruch
einer nationalen Wirtschaft. Schwieriges Terrain also.
Aehnlich wie bei der Frage nach verbessertem Schutz vor Kriminalitaet geht
es den UnterstuetzerInnen des Aufrufs an dieser Stelle lediglich um
quantitative Abweichungen vom erwuenschten Zustand. Zu teuer statt genau
richtig. Auf die Idee, dass es dem St