widerst at nd! - MUND: Samstag, 22.9.2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Fr Sep 21 22:00:19 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Samstag, 22.09.2007
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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Programm 25.-27. September
depot-news at mailman.sil.at
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02 11.10.: Afrika Hautnah
Radio Afrika Projektmanagement <inforeise at radioafrika.net>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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03 Breite Allianz gegen Rassismus und Islamophobie im Wiener Gemeinderat
"Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen" <dieinitiative at gmx.at>
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04 Projektionsfläche für den eigenen Rassismus
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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05 Kdolsky: Ein Recht für alle!
Rechtskomitee Lambda <office at rklambda.at> (RKL)
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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06 Petition gegen die Abschiebung einer lesbischen Iranerin
angela mores <angela.mores at chello.at>
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07 Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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08 Traditions....
"Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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09 GA: Open House, Dolly Parton Party, Rate wer zum Essen kommt...
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Programm 25.-27. September
depot-news at mailman.sil.at
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Dienstag, 25. September, 21.15
Onibaba
Film und Theorie
Zwei Frauen - Mutter und Schwiegertochter - im Schilf: Gemeinsam
locken sie Samurais in eine Grube wo sie sie töten und berauben.
Ein paar Überlegungen zum unheimlichen Pakt von Körper,
Landschaft und Objekt in Kaneto Shindôs "Onibaba".
Maya McKechneay, Filmkritikerin
Onibaba (J 1964), Regie: Kaneto Shindô wird am 25. September um 19.00 Uhr im
Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien gezeigt.
Mittwoch, 26. September, 19.00
Kunst im Dialog
Gespräch
Die Bestimmung von Kunst wird von verschiedenen ProtagonistInnen
und Institutionen beeinflusst. Einerseits trägt der akademische
Diskurs dazu bei, andererseits sind es KritikerInnen, Museen,
sowie die verschiedenen Player des Kunstmarktes, die an diesem
Prozess beteiligt sind. Natürlich haben auch gerade die
KünstlerInnen selber Anteil daran, sind sie doch die
ProduzentInnen in diesem System. Doch haben sie als solche oft
einen anderen Zugang zu ihrer Materie. Wie aber funktioniert die
Übersetzung von Kunst in den Diskurs? In wieweit kann und muss
zwischen KünstlerIn und KritikerIn kommuniziert werden? Gibt es
so etwas wie eine Deutungshoheit von KünstlerInnen über ihre
Arbeit oder ist deren Zugang nur einer von vielen möglichen? Zu
diskutieren ist auch das Verhältnis von Künstlerinnen und
KritikerInnen, das normalerweise ein asymetrisches ist.
Sabeth Buchmann, Kritikerin
Moussa Kone, Künstler
Donnerstag, 27. September, 19.00
Über Kunst berichten
Podiumsdiskussion
Wann ist die Kunst den Tageszeitungen und Wochenzeitschriften
einen Artikel, einen Kommentar wert? Wer sucht aus, was über
Kunst berichtet wird, welche Ausstellungen diskutiert, welche
Künstler in den Mittelpunkt gerückt und welche Themen im
Vordergrund stehen werden? Zu beobachten ist jedenfalls, dass
sich die unterschiedlichen Medien in der Auswahl worüber sie
berichten, ziemlich einig sind.
Stefan Grissemann, profil
Hedwig Kainberger, Salzburger Nachrichten
Norbert Mayer, Die Presse
Claus Philipp, Der Standard
Moderation: Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Kunstwissenschaftlerin und
Journalistin
Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at
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02 11.10.: Afrika Hautnah
Radio Afrika Projektmanagement <inforeise at radioafrika.net>
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Afrika Hautnah -
Berührungsängste abbauen und sich ins Bezirksleben integrieren
Radio Afrika TV organisiert einen Diskussionsabend
innerhalb der Veranstaltungsreihe "Afrika Hautnah" - Thema:
Partizipationsmöglichkeiten der AfrikanerInnen im Bezirk.
Gerade die Leopoldstadt weist eine längere, afrikanische
Geschichte auf. Dennoch scheint es, dass "AfrikanerInnen" und
"ÖsterreicherInnen" getrennt ihre Leben führen. Berührungsängste
abzubauen durch ein gegenseitiges Kennenlernen und die
afrikanische Partizipation am Gesellschaftsleben Fördern, das hat
sich die Veranstaltungsreihe "Afrika Hautnah" zum Ziel gesetzt.
Sie findet von Oktober bis Dezember 2007 in sechs verschiedenen
Bezirken statt.
Hauptaugenmerk liegt auf der Integration der afrikanischen
Communities in die österreichische politische, soziale und
wirtschaftliche Gesellschaft. Weiters steht die Sensibilisierung
auf afrikanische Communities in Österreich im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit den Bezirksvorsitzenden, Parteivertretungen und
lokalen Vereinen ("österreichischen" und "afrikanischen") wird
die aktive Teilnahme von AfrikanerInnen am gesellschaftlichen/
öffentlichen Leben in einer Talkshow diskutiert und in Radio und
TV von Radio Afrika TV übertragen.
Zur Einführung wird ein Kurzfilm gezeigt, der die afrikanische
Geschichte, Spuren und derzeitige Präsenz in der Leopoldstadt
beleuchtet. Anschließend wird über den "Mythos AfrikanerIn" und
"Berührungsängste? Warum?" diskutiert, gefolgt vom Hauptthema
"Partizipationsmöglichkeiten auf Bezirksebene".
Das Mount Kenya Ev's Restaurant soll für ein gemütliches und
entspanntes Ambiente sorgen. Durch das gesellschaftliche Get
together sollen so Berührungsängste zwischen ÖsterreicherInnen
und sichtbaren MigrantInnen abgebaut werden.
Die Veranstaltung "Afrika Hautnah - Partizipationsmöglichkeiten
im Bezirk", organisiert von Radio Afrika TV, findet am
Donnerstag, dem 11. Oktober 2007, um 19:00 Uhr, im Mount Kenya
Ev's Restaurant, Rembrandtstraße 30, 1020, statt. Weitere
Informationen finden Sie unter www.radioafrika.net.
Katharina Schleicher
Radio Afrika TV
--
Radio Afrika TV
Argentinierstraße 28/1
1040 Wien
Tel./FAX: 01-943 7045
www.radioafrika.net
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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03 Breite Allianz gegen Rassismus und Islamophobie im Wiener Gemeinderat
"Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen" <dieinitiative at gmx.at>
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Breite Allianz gegen Rassismus im Wiener Gemeinderat
Datum/Zeit: 20.09 17:28
OTS332 5 II 0259 DS10012
20.Sep 07
Kommunales/SPÖ/Wien-Klub/Integration
Breite Allianz gegen Rassismus im Wiener Gemeinderat
Utl.: SP-Oxonitsch: "Begrüßen große Zustimmung!"
Wien (SPW-K) -
Eine "Allianz gegen religiösen und Rechts-Extremismus, Rassismus,
Minderheitenfeindlichkeit und Islamophobie" wird heute von SPÖ,
ÖVP und Grünen im Wiener Gemeinderat beschlossen. "Wir begrüßen
das klare Bekenntnis des Wiener Gemeinderates gegen Extremismus
jeder Art", betont dazu SP-Klubchef Christian Oxonitsch.
"Einschlägige Vorfälle wie bei der Demonstration gegen das
Islamische Zentrum in der Brigittenau sind klar zu verurteilen -
insbesondere Beschimpfungen und Bedrohungen von MitbürgerInnen
mit Migrationshintergrund, wie sie stattgefunden haben. Dass am
Rande dieser Kundgebung Rechtsextremisten aufmarschiert sind, ist
aufs Schärfste zu verurteilen", so Oxonitsch. "Im Gegensatz dazu
hat der Brigittenauer Bezirksvorsteher immer auf Gespräche und
eine friedliche Lösung des Problems gesetzt."
In dem Resolutionsantrag aller drei Parteien tritt der Wiener
Gemeinderat "für das friedliche und respektvolle Zusammenleben
von WienerInnen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und
Religion ein und jeder rassistischen und minderheitenfeindlichen
Stimmungsmache entschieden entgegen." Probleme seien nur
demokratisch zu lösen, im Dialog und miteinander Verhandeln.
"Diffamierungen von Menschengruppen sowie das Schüren von Hass
und Vorurteilen gegen eine religiöse, sprachliche oder ethnische
Gruppe vergiften das gesellschaftliche Klima und schaden dem
Zusammenleben in unserer Stadt", heißt es weiter. "Daher strebt
der Wiener Gemeinderat eine Allianz der demokratischen und
vernünftigen Kräfte an, die entschieden gegen eine Hasspolitik
und das Schüren von Ängsten aktiv auftritt und Nachbarschafts-
oder sonstige Konflikte konstruktiv und miteinander zu lösen
versucht. Dem religiösen und dem Rechts-Extremismus, dem
Rassismus und der Minderheitenfeindlichkeit erteilen wir eine
Absage." (Schluss)
--
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
www.islaminitiative.at
e-mail:dieinitiative at gmx.at
für Rückfragen und Korrespondenz kontaktieren sie bitte:
Omar Al Rawi +43-650-3831942 al-rawi at gmx.at
Amina & Tarafa Baghajati +43-1-2595449 baghajati at aon.at
Mouddar Khouja +43-6991-9685096 referent at derislam.at
Andrea Saleh +43-664-4147620 frauen at derislam.at
Liebe Brüder und Schwestern, liebe Interessierte!
Wir hoffen, dass die so an Euch zugehenden Informationen auf
Euer Interesse stoßen.
Wir versenden über den Verteiler nicht nur Neuigkeiten, die die
eigenen Aktivitäten betreffen, sondern auch Zeitungsartikel, die
im weitesten Sinn mit dem Islam und Integration zu tun haben
oder ähnliches.
Diese spiegeln natürlich nicht unbedingt unsere eigene Meinung
wieder, sind aber gut, um das Meinungsspektrum zu sichten. Wir
freuen uns über jede Rückmeldung.
Selbstverständlich kann auch alles an Freunde,Bekannte
usw.weitergemailt werden.
Für die Publikation in eigenen Homepages bitten wir jedoch um
vorherige Rücksprache.
Bitte achten Sie bei Zeitungsartikeln auf das Copyright.
Alle Inhalte dienen der persoenlichen Information.
Eine Weiterverwendung und Reproduktion ueber den
persoenlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.
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04 Projektionsfläche für den eigenen Rassismus
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Quelle: "Die Presse", Print-Ausgabe, 20.09.2007
Projektionsfläche für den eigenen Rassismus
GASTKOMMENTAR VON THOMAS SCHMIDINGER (Die Presse)
Die Entwicklung der letzten Tage zeigt einmal mehr, wie sich
Rassisten und Islamisten gegenseitig bestärken.
Bei FPÖ und BZÖ ist es mittlerweile nicht anders zu erwarten, als
dass sich beide im Ressentiment gegen MigrantInnen überschlagen
und dabei im Islam die Projektionsfläche für den eigenen
Rassismus finden. Dass auch dem ÖVP-Landeshauptmann von
Niederösterreich zu Minaretten nur einfällt, dass diese
"artfremd" wären, während eine Wiener ÖVP-Bezirkspartei mit
Anrainern, FPÖ und Nazi-Skins gegen die Erweiterung eines
Gebetsraums demonstriert, sollte die Alarmglocken läuten lassen.
Dass es dabei nicht um berechtigte Kritik an islamistischen
Gruppen geht, sondern nur um den Hass gegen all das, was Erwin
Pröll als "artfremd" bezeichnen würde, zeigt auch die Tatsache,
dass es sich bei diesem Gebetsraum keineswegs um eine Moschee
extremistischer Wahabiten handelt, sondern um eine des türkischen
Moscheendachverbandes Atib, dem hiesigen Ableger des türkischen
Präsidiums für religiöse Angelegenheiten (Diyanet). Dieses hat
zwar viel mit dem türkischen Staat aber sicher nichts mit
extremistischen Auslegungen und politischen Funktionalisierungen
der Religion zu tun.
Ressentiments gegen das "Fremde"
Um diese Fragen geht es FPÖ, BZÖ und offenbar auch Teilen der ÖVP
nicht. FP-Chef Strache, sein Ex-Parteichef aus Kärnten und manche
VP-Funktionäre mögen hier noch so oft behaupten, es ginge ihnen
um den Islamismus und sie wären die Verteidiger des Säkularismus.
Der Islamismus interessiert sie nur als willkommene Folie ihres
Ressentiments gegen das "Fremde". Dass Grüne und SPÖ diesem
Pauschalverdacht nur eine Pauschalverteidigung entgegenzusetzen
haben, macht die Sache nicht besser. Die ApologetInnen eines
reaktionären und politisch verstandenen Islam benutzen die
rassistischen Angriffe von rechts sowieso nur, um jede rationale
Kritik abzuwehren.
Das jüngste Beispiel dieser Argumentationsstrategie konnte in der
"Presse" nachgelesen werden, wenn Carla Amina Baghajati zunächst
gegen die rassistische Hetze anschreibt, um dann gleich im selben
Atemzug auch die rationale Kritik Liberaler wie Riyadh Alamir
gemeinsam mit dem irrationalen Ressentiment von FPÖ und BZÖ vom
Tisch zu wischen. Anstatt auf die Kritik an extremistischen
Religionslehrern einzugehen, werden die Pauschalangriffe von
rechts zu deren ebenso pauschalen Verteidigung genutzt.
Kein Wunder, dass sich so gerade auch islamische Kritiker der
derzeitigen Führung der Islamischen Glaubensgemeinschaft, die nur
von einem Prozent der rund 400.000 österreichischen Muslime
gewählt wurde, nicht ernst genommen und in ihrer Besorgnis über
die im Religionsunterricht vermittelten Inhalte bestärkt fühlen.
Das Bizarre an einer so geführten Debatte stellt die Tatsache
dar, dass am Ende die Extremismen auf beiden Seiten davon
profitieren und die eigenen Schäfchen bei der Stange halten. Eine
differenzierte wissenschaftliche Kritik des politischen Islam
oder gar eine dringend notwendige grundlegende Debatte um das
Verhältnis zwischen Religion und Staat, wird in so einer
Situation zunehmend verunmöglicht. Dabei wäre genau dies
angesagter denn je.
Das Problem extremistischer Religionslehrer ergibt sind nämlich
erst aus der mangelnden Trennung von Religion und Staat. Erst der
von der öffentlichen Hand bezahlte - aber nicht kontrollierte -
konfessionelle Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und
die von der öffentlichen Hand finanzierten konfessionellen
Privatschulen ermöglichen die Verbreitung religiöser Fanatismen
im Unterricht. Dies gilt nicht nur für den Islam.
Problematisch ist der konfessionelle Religionsunterricht an
öffentlichen Schulen jedoch auch dann, wenn er nicht von
Extremisten betrieben wird. Für viele Kinder wird erst mit der
konfessionellen Trennung von den Mitschülern eine Segregation
betrieben, die Kinder mit muslimischem oder anderem religiösen
Hintergrund zu "anderen" und oft zu Außenseitern macht.
Mag sein, dass ein Wissen um religiöse und weltanschauliche
Vorstellungen zu jener Allgemeinbildung gehört, die ein
Schulsystem vermitteln soll. Dieses sollte in einem säkularen
Staat jedoch nicht in der Form religiöser Indoktrination
vermittelt werden, sondern in einem möglichst neutralen
Kennenlernen verschiedener Weltreligionen, aber auch
philosophischen Strömungen der Religionskritik. Ein solcher
Unterricht würde nicht nur ein breiteres Wissen ermöglichen, das
in einer pluralistischen Weltgesellschaft notwendig ist, sondern
Kinder zugleich zu kritischem Denken und einer eigenständigen
Auseinandersetzung mit philosophischen und religiösen Fragen
anregen.
Französisches System als Vorbild
Dass dies nicht im Interesse von Religionsgemeinschaften und
Kirchen ist, ist verständlich. Das französische Bildungssystem
zeigt, dass eine solche Trennung von staatlichem Bildungssystem
und religiösen Institutionen nicht nur möglich, sondern sinnvoll
ist. Sie ist zwar keine Garantie gegen religiösen Fanatismus,
verhindert aber dessen Ausbreitung durch das staatliche
Schulsystem und wirkt integrativ. Vielleicht lernen dann auch
Nichtmuslime zumindest so viel über den Islam mit seinen
Strömungen, dass, zumindest wenn diese Generation herangewachsen
ist, die Debatten in der Öffentlichkeit nicht mehr nur auf dem
Niveau der pauschalisierten Angriffe oder Verteidigungen stehen
bleiben.
Damit blieben uns vielleicht nicht nur gemeinsame Demos von
Parlamentariern und Neonazis erspart, sondern auch Kommentare wie
jener von Detlef Kleinert, der offenbar glaubt, Terror wäre
Muslimen als Methode vorbehalten und Frau Baghajati sei für
Österreichs Terrorbekämpfung zuständig. Dann könnte endlich auch
über jene Fragen debattiert werden, um die es im Zusammenhang von
Religion und Staat geht: um die persönliche Freiheit, die
Gleichheit der Geschlechter, das Verhältnis zu Demokratie und
Rechtsstaatlichkeit, die Freiheit von sexueller Orientierung oder
eine Religionsfreiheit, die auch die Freiheit von Religion mit
einschließt.
Thomas Schmidinger
ist Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Uni Wien
und Obmann der im Irak und der Türkei tätigen Hilfsorganisation
WADI Österreich.
meinung at diepresse.com
http://www.diepresse.at/home/meinung/gastkommentar/331195/index.do
--
WADI Österreich
Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
SPENDENKONTO - jeder Euro hilft!
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
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BIC (SWIFT) RLNWATWW
FOCUS IRAK - WADI Österreich on Air:
Zum Hören: http://www.wadinet.at/Media/audio.php
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05 Kdolsky: Ein Recht für alle!
Rechtskomitee Lambda <office at rklambda.at> (RKL)
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Gleichgeschlechtliche Partnerschaften
Familienministerin Kdolsky:
Ein Recht für alle!
Rechtskomitee LAMBDA: "Einig gegen Sonderregeln"
Familienministerin Dr. Andrea Kdolsky zeigte im Gespräch mit
einer Delegation des Rechtskomitees LAMBDA (RKL) Verständnis für
die Forderung nach völliger rechtlicher Gleichstellung
homosexueller Partnerschaften. Kdolsky wandte sich gegen
Sonderregeln und plädierte für gleiche Rechte und Pflichten. Das
Ziel sei die Öffnung der Zivilehe.
Die von der Ministerin am 13. September zu einem ausführlichen
persönlichen Gespräch empfangenen VertreterInnen des RKL
unterstrichen die Forderung nach der Aufhebung des Eheverbotes
und betonten, dass gleichgeschlechtliche Paare Zugang zu allen
Rechten und Pflichten der Ehe haben müssen.
Ministerin Kdolsky zeigte vollstes Verständnis für die Forderung
nach völliger rechtlicher Gleichstellung und zeigte sich sehr
angetan von der Empfehlung des zuständigen ÖVP-
Perspektivengruppenarbeitskreises, die Zivilehe auch für
gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.
Sie machte klar, dass es keine Sonderregelungen gebe werde, nicht
zum Vorteil heterosexueller, aber auch nicht zum Vorteil
homosexueller Paare. Ein Recht für alle sei das Ziel und das
bedeute am Ende auch die Öffnung der Zivilehe. Die Notarslösung
habe sie anfangs deshalb ins Spiel gebracht, um nicht zu
überfordern. Es sei klar, das dies keine ideale Lösung wäre.
"Wir sind von der Aufgeschlossenheit der Frau Bundesministerin
und ihrer Empathie für unsere Anliegen äusserst angetan und
besonders darüber erfreut, dass auch sie das Ziel in der völligen
Gleichbehandlung sieht", sagt der Wiener Rechtsanwalt und
Präsident des RKL, Dr. Helmut Graupner, "Wir sind uns mit ihr
darin völlig einig, das wir nicht Sonderregeln und
Sonderinstitute brauchen sondern ein Recht für alle."
Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet
überparteilich und überkonfessionell für die umfassende
Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte
gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer. In seinem
Kuratorium vereinigt es so prominente Mitglieder wie
Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer, NRPräs. Mag. Barbara
Prammer, die vormalige Justizministerin Mag. Karin Gastinger,
Präs. NRAbg.a.D. Peter Schieder, NRAbg. Mag. Terezija Stoisits,
den Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Dr. Erik Buxbaum,
die Präsidentin der Vereinigung der österreichischen Richterinnen
und Richter Dr. Barbara Helige, die Vizepräsidentin der
Rechtsanwaltskammer Wien Dr. Elisabeth Rech, den
Vorstandsvorsitzenden der D.A.S.-Rechtsschutzversicherung Dr.
Franz Kronsteiner, den Präsidenten des Weissen Rings Dr. Udo
Jesionek, den Generalsekretär von Amnesty International
Österreich Mag. Heinz Patzelt und die bekannten
Menschenrechtsexperten Dr. Lilian Hofmeister und Univ.-Prof. Dr.
Manfred Nowak, die Verfassungsexperten Univ.-Prof. Dr. Christian
Brünner, Univ-Prof. Dr. Bernd-Christian Funk, Univ.-Prof. Dr.
Heinz Mayer und Univ.-Prof. Dr. Ewald Wiederin, den renommierten
Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich und
die Kinder- und JugendanwältInnen von Wien DSA Monika Pinterits
und Dr. Anton Schmid, die Sexualwissenschafter Univ.-Prof. Dr.
Josef Christian Aigner, Prof. Dr. Rotraud Perner und Mag.
Johannes Wahala, den Theologen Univ.-Prof. Dr. Kurt Lüthi, Life-
Ball-Organisator Gery Keszler, Entertainer Günter Tolar u.v.a.m.
Das 15jährige Bestehen des Rechtskomitees LAMBDA (RKL) wurde am
2. Oktober 2006 mit einem historischen Festakt im
Nationalratssitzungssaal des Parlaments in Wien gefeiert. Dieser
weltweit ersten Ehrung einer homosexuellen
Bürgerrechtsorganisation in einem nationalen Parlament wohnten
unter den über 500 TeilnehmerInnen auch höchste RepräsentantInnen
aus Justiz, Verwaltung und Politik bei.
Rückfragehinweis: 0676/3094737;
01/8766112, office at RKLambda.at, www.RKLambda.at
19.09.2007
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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06 Petition gegen die Abschiebung einer lesbischen Iranerin
angela mores <angela.mores at chello.at>
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Beihilfe zum Mord: Berlin liefert Menschen nach Teheran aus
Ein Berliner Gericht hat die Abschiebung der 31jährigen
lesbischen Iranerin Jasmin K. beschlossen, obwohl diese von einem
iranischen Gericht in Abwesenheit wegen Homosexualität zum Tode
verurteilt worden war, was ihre Anwältin dem Gericht beweisen
konnte ...
Im Iran erwartet sie nun die Steinigung, so die 31jährige
gegenüber dem Online-Magazin queer.de. Das Gericht berief sich in
seiner Entscheidung absurderweise auf ein Gespräch, das
Mitarbeiter des deutschen Außenministeriums im Iran mit der
Mutter von Jasmin K. geführt hätten. In diesem Gespräch habe die
verzweifelte und verängstigte Mutter abgestritten, dass ihre
Tochter lesbisch sei. Auf Grund dieser "Beweisführung" soll nun
die Asylbewerberin - trotz des Todesurteils - abgeschoben werden.
Auf queer.de wird inzwischen gemeldet, dass sich der
Menschenrechtsbeauftragte der Bundestagsfraktion der Grünen, MdB
Volker Beck für das Leben der Frau einsetzen will: "In Schreiben
an den Regierenden Bürgermeister, an den Innensenator Körting und
die Landeshärtefallkommission habe ich mich für eine
Aufenthaltserlaubnis für die Iranerin eingesetzt. Wenigstens eine
Duldung müsste sie erhalten", so Volker Beck, den besonders die
Begründung der Abschiebung entsetzte: "Diesem iranischen
Flüchtling wurde der Flüchtlingsstatus von der
Verwaltungsgerichtsbarkeit aufgrund einer Aussage ihrer Mutter im
Iran gegenüber Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes, dass sie nicht
homosexuell sei, der Verfolgtenstatus verweigert. Diese
Beweisfindung ist für mich haarsträubend. Wer wird im Iran schon
die Homosexualität einer Person bestätigen, wenn dies einem
Todesurteil gleichkommt?".
Beck wies zudem auf die aktuelle Hinrichtungswelle im Iran hin.
Auch vor diesem Hintergrund sei eine Ausweisung unmenschlich.
Gegenüber haGalil liegt bisher noch keine Stellungnahme des
Innensenators bzw. des Regierenden Bürgermeisters vor. Unsere
Frage war, wie es denn grundsätzlich möglich sei, dass man mit
dem Gedanken spiele, Menschen in ein Land auszuliefern, dessen
Regierungschef immer wieder die Ausrottung der israelischen
Bevölkerung ankündigt.
Dies auch vor dem Hintergrunds der immer wieder betonten
besonderen Verbundenheit Deutschlands mit Israel. Immerhin
bedeute es doch, dass man einem Staat, den man als
Auslieferungsziel anerkenne, ein Mindestmaß an zivilisatorischem
Standard attestiert. Dies könne im Fall des Iran aber längstens
nicht mehr der Fall sein. Auch vor dem Hintergrund zahlreicher
Prozesse und Hinrichtungen, die noch nicht einmal den Regeln der
Scharia genügen würden. Der Iran ist damit eindeutig ein
gesetzloses Terrain mit einer menschenverachtenden Führung und
einer rechtlosen Bevölkerung.
Keine Abschiebung von Homosexuellen in den Iran
Yasmin K. muss in Berlin bleiben
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat heute den Berliner
Innensenator Dr. Ehrhart Körting um Intervention gebeten, da der
abgelehnten Homosexuellen Asylbewerberin Yasmin K. (Name
geändert) die Abschiebung in den Iran droht. Presseberichten
zufolge wurde die Iranerin im letzten Jahr zum Tod durch
Steinigung verurteilt, nachdem sie über die Türkei nach
Deutschland geflohen war.
Yasmin K. muss eine Aufenthaltserlaubnis oder Duldung in
Deutschland erhalten. Immer wieder werden Lesben und Schwule
wegen ihrer Homosexualität im Iran hingerichtet. Im Juli 2005
wurden laut Berichten aus dem Iran zwei Jugendliche wegen
homosexueller Beziehungen im Norden des Landes gehängt. In den
vergangenen Wochen gab es eine regelrechte Hinrichtungswelle.
Auch viele Homosexuelle sollen ihr zum Opfer gefallen sein.
Das iranische Strafrecht ist eindeutig:
§ 110: Die Strafe für homosexuelle Handlunmgen ist die
Todesstrafe. Die Tötungsart steht in Ermessen des religiösen
Richters.
§ 111: Der homosexuelle Verkehr wird dann mit dem Tode bestraft,
wenn der aktive und der passive Täter mündig und geistig gesund
sind und aus freiem Willen gehandelt haben.
§ 129: Die Strafe für die lesbische Liebe sind 100 Peitschenhiebe
für jede.
§ 131: Wenn die lesbische Liebe drei Mal wiederholt und jedes Mal
mit Peitschenhieben bestraft worden ist, ist die Strafe beim
vierten Mal die Todesstrafe.
Die Todesgefahr kann nicht einfach mit dem Hinweis verneint
werden, dass im Iran nur die homosexuelle Praxis bestraft wird,
nicht die Homosexualität als solche. Das hat das
Bundesverwaltungsgericht schon 1988 festgestellt (BVerwGE 79, 143
= InfAuslR 1988, 230). Das Bundesverwaltungsgericht hat dazu in
seinem Urteil auf den Erfahrungssatz verwiesen, dass es
Homosexuellen - genauso wie Heterosexuellen - unmöglich ist, auf
Dauer asexuell zu leben. Es ist davon auszugehen, dass Yasmin K.
im Iran um ihr Leben fürchten muss, sollte sie dorthin
abgeschoben werden. Wir rufen deshalb dazu auf, Protestschreiben
an den Berliner Innensenator Dr. Körting zu schicken.
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)
Bundesgeschäftsstelle
Pipinstr. 7
50667 Köln
Postfach 103414
50474 Köln
T. (0221) 925961-0
F. (0221) 925961-11
lsvd at lsvd.de
www.lsvd.de
________________________________
Musterschreiben
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Dr. Erhard Körting
Klosterstraße 47
10179 Berlin
Fax: (030) 9027 2715
E-Mail: senator at seninnsport.berlin.de
Sehr geehrter Herr Innensenator Dr. Körting,
mit großer Sorge erfüllt mich das Schicksal der lesbischen Iranerin
Yasmin K., die von der Abschiebung in den Iran bedroht ist. Kein
abgelehnter homosexueller Asylbewerber darf in den Iran abgeschoben
werden, da dies eine Abschiebung in den Tod wäre.
Presseberichten zufolge wurde Yasmin K. im letzten Jahr zum Tod durch
Steinigung verurteilt, nachdem sie über die Türkei nach Deutschland
geflohen war.
Immer wieder werden Lesben und Schwule wegen ihrer Homosexualität im
Iran hingerichtet. Im Juli 2005 wurden laut Berichten aus dem Iran zwei
Jugendliche wegen homosexueller Beziehungen im Norden des Landes
gehängt. In den vergangenen Wochen gab es eine regelrechte
Hinrichtungswelle. Auch viele Homosexuelle sollen ihr zum Opfer gefallen
sein.
Das iranische Strafrecht ist eindeutig:
§ 110: Die Strafe für homosexuelle Handlunmgen ist die Todesstrafe. Die
Tötungsart steht in Ermessen des religiösen Richters.
§ 111: Der homosexuelle Verkehr wird dann mit dem Tode bestraft, wenn
der aktive und der passive Täter mündig und geistig gesund sind und aus
freiem Willen gehandelt haben.
§ 129: Die Strafe für die lesbische Liebe sind 100 Peitschenhiebe für jede.
§ 131: Wenn die lesbische Liebe drei Mal wiederholt und jedes Mal mit
Peitschenhieben bestraft worden ist, ist die Strafe beim vierten Mal die
Todesstrafe.
Deshalb fordere ich Sie auf alles zu tun, damit Yasmin K. nicht
abgeschoben wird, sondern eine Aufenthaltserlaubnis oder Duldung in
Deutschland erhält.
Mit freundlichen Grüßen
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07 Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- G8: 14 Monate Haft für Steinewerfer
- G8-Proteste: Haftstrafe für Steinewerfer
- Staatsanwaltschaft verfolgt nach G8-Krawallen Mann aus Spanien
- Abgeordnete Jelpke besuchte politische Gefangene in Moabit
- Bundeskriminalamt. Panne bei der Terroristenfahndung
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G8: 14 Monate Haft für Steinewerfer
Das bislang höchste Urteil im Zusammenhang mit den G8-Protesten
ist gestern gegen einen 35-jährigen Rostocker gefällt worden. Er
muss wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ins
Gefängnis.
Rostock (OZ/dpa) Ein Steinewerfer bei der Anti-G8-Demonstration
vom 2. Juni ist gestern am Rostocker Amtsgericht zu 14 Monaten
Haft verurteilt worden. Es ist das bislang höchste Urteil im
Zusammenhang mit den Protesten gegen den Weltwirtschaftsgipfel
Anfang Juni in Heiligendamm.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 35-jährige
Hansestädter einen Stein in Richtung von Polizisten geworfen hat.
Dabei war zwar niemand verletzt worden. Doch bei der
Strafzumessung wurde berücksichtigt, dass Klaus A. einschlägig
vorbestraft ist. Das Gericht folgte damit dem Antrag der
Staatsanwaltschaft. Verteidigerin Caroline Brandt, die Freispruch
gefordert hatte, kündigte an, sie werde gegen das Urteil Berufung
einlegen.
Nach einer friedlichen Demonstration mit bis zu 80 000 Menschen
war es im Rostocker Stadthafen zu einer Straßenschlacht zwischen
militanten Autonomen und der Polizei gekommen. Ein Bayreuther
Zivilpolizist sagte im Prozess aus, er habe abseits von den
Krawallen einen vermummten und mit einer gefleckten Tarnjacke
bekleideten Mann dabei beobachtet, wie er einen faustgroßen Stein
auf etwa zehn Meter entfernte Polizisten geworfen habe, ohne sie
jedoch zu treffen. Aus "taktischen Gründen" sei ein Zugriff zu
diesem Zeitpunkt nicht möglich gewesen. Zweieinhalb Stunden nach
dem Steinwurf wurde Klaus A. nach einem Hinweis des Bayreuther
Polizisten verhaftet. Seine Verteidigerin hält das für
bedenklich. Es habe keine durchgehende Observierung gegeben,
deshalb könne nicht mit Sicherheit festgestellt werden, dass ihr
Mandant mit dem beobachteten Steinewerfer identisch ist.
Tatsächlich hatte der Zivilpolizist nie das Gesicht des 1,80
Meter großen, schlanken Angeklagten oder dessen Haare gesehen. Im
Prozess erklärte er dennoch: "Die Person ist so markant gewesen
(...), die vergisst man nicht." Das entscheidende
Wiedererkennungsmerkmal sei dessen gefleckte Tarnjacke gewesen.
Auch Staatsanwaltschaft und Gericht nannten die Jacke als
Hauptbelastungsindiz. Nach Angaben der Rostocker
Staatsanwaltschaft wurden bislang 116 Anklagen erhoben. Darunter
88 Strafbefehlsanträge und zehn Anträge auf beschleunigte
Verfahren. In den beschleunigten Verfahren und zwei regulären
Prozessen wurden Geld- oder Freiheitsstrafen von vier bis aktuell
vierzehn Monaten verhängt.
[Ostseezeitung 20.9.2007]
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G8-Proteste: Haftstrafe für Steinewerfer
Das Amtsgericht Rostock hat am Mittwoch einen 35-Jährigen wegen
versuchter gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe
von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Nach einem Bericht
von NDR 1 Radio MV hatte der Mann im Juni bei einer Demonstration
vor dem G8-Gipfel mit einem Stein auf Polizisten geworfen. Bei
der Urteilsfindung sei es nicht ausschlaggebend, ob ein Beamter
durch den faustgroßen Stein verletzt wurde oder nicht, sagte der
Richter.
Vielmehr sei die genaue Beobachtung der Tat durch zwei
Zivilpolizisten und die eindeutige Zuordnung des Angeklagten als
Steinewerfer von Bedeutung. Laut Anklage soll der Mann bei der
Großdemonstration in Rostock erst mit einem Bierbecher, dann mit
dem Stein geworfen haben. Seitdem saß er in Untersuchungshaft.
Das die Strafe von einem Jahr und zwei Monaten nicht zur
Bewährung ausgesetzt wurde, liege an den umfangreichen Vorstrafen
des 35-Jährigen, berichtete NDR 1 Radio MV. Den Angaben zufolge
stehen insgesamt 14 Verurteilungen seit 1992 zu Buche, davon fünf
wegen Körperverletzung.
[http://www1.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/gachtsteinewerfer2.html]
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Staatsanwaltschaft verfolgt nach G8-Krawallen Mann aus Spanien
Rostock (ddp-nrd). Nach den Krawallen am Rande der
Großdemonstration von G8-Gegnern Anfang Juni in Rostock ist ein
weiterer mutmaßlicher Gewalttäter identifiziert worden. Wie die
Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Rostock mitteilte, handelt es
sich dabei um einen 21 Jahre alten spanischen Staatsbürger aus
Zaragoza.
Das habe die Videoauswertung durch die Polizei ergeben. Der Mann
sei der gefährlichen Körperverletzung und des schweren
Landfriedensbruchs dringend verdächtig. Die Staatsanwaltschaft
will dem Tatverdächtigen nach eigenen Angaben jetzt Gelegenheit
einräumen, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Eine Anklageerhebung
vor dem Amtsgericht Rostock sei beabsichtigt, hieß es.
Während der Großdemonstration am 2. Juni hatten 20 Vermummten aus
dem sogenannten Schwarzen Block einen Polizeiwagen aus Stralsund
attackiert und erheblich beschädigt. Dabei waren zwei
Polizeibeamte verletzt worden.
ddp/mor/muc.
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Abgeordnete Jelpke besuchte politische Gefangene in Moabit
Die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke hat am Dienstag Nachmittag
drei Gefangene besucht, die unter dem Vorwurf der Bildung einer
terroristischen Vereinigung seit mehr 1 1/2 Monate in
Untersuchungshaft gehalten werden. Nach ihrem Besuch im Gefängnis
erklärte Ulla Jelpke:
Am Dienstag habe ich Florian L., Oliver R. und Axel H. im
Gerichtsgefängnis Berlin-Moabit besucht. Dieser Sonderbesuch
musste bereits einmal verschoben werden, da angeblich nicht
genügend Beamte des Bundeskriminalamtes zur Überwachung des
Gesprächs bereit standen.
Die Gespräche wurden von zwei Beamten des Bundeskriminalamtes und
einer Justizvollzugsbeamtin überwacht. Ein vertrauliches Gespräch
war mir deshalb ebenso wenig möglich wie den Angehörigen der
Inhaftierten. Die drei Gefangenen schilderten mir ihren
Haftalltag. Sie werden täglich 23 Stunden in Einzelhaft gehalten
und haben lediglich Anrecht auf eine Stunde Besuch im Monat.
Durch die Untersuchungshaft hat einer der Inhaftierten bereits
seinen Arbeitsplatz verloren, ein anderer hat nicht einmal
Antwort von seinem Arbeitgeber bekommen. Den drei
Untersuchungsgefangenen wird von der Bundesanwaltschaft ein
versuchter Brandanschlag auf LKW der Bundeswehr vorgeworfen.
Zudem werden sie beschuldigt, Mitglieder einer terroristischen
Vereinigung nach §129a Strafgesetzbuch (StGB) zu sein.
Der Terrorismusvorwurf setzt Straftaten voraus, die "durch die
Art ihrer Begehung oder ihrer Auswirkungen einen Staat oder eine
internationale Organisation erheblich schädigen" können. Für die
den Beschuldigten vorgeworfenen Brandstiftungen trifft dies
sicherlich nicht zu, der Vorwurf der Bildung einer
terroristischen Vereinigung ist unverhältnismäßig. Anstatt wegen
versuchter Brandstiftung nach § 306 StGB zu ermitteln, wird zum
§129a mit seinen zahlreichen Sondervollmachten für die Ermittler
gegriffen.
So konnte Untersuchungshaft angeordnet werden, obwohl die
Beschuldigten nicht vorbestraft sind und in geordneten
Verhältnissen lebten. Fluchtgefahr besteht also nicht. Die
politischen Gesinnungsparagraphen 129, 129a und b StGB, die immer
wieder gegen unliebsame soziale Protestbewegungen eingesetzt
werden, haben in einem Rechtsstaat nichts verloren. Sie gehören
endlich abgeschafft. Die Haftbefehle gegen Florian L., Oliver R.
und Axel H. müssen sofort aufgehoben werden.
Ulla Jelpke, MdB, 19.09.2007
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Bundeskriminalamt. Panne bei der Terroristenfahndung
Wegen Brandanschlägen und dem Buch "Autonome in Bewegung"
ermittelt das BKA gegen 18 Personen. Eine vertrauliche Anfrage an
eine Autovermietung wurde nun durch deren E-Mail-Verteiler
öffentlich.
VON UWE RADA
Tobias K.* staunte nicht schlecht. Ende August fand er in seinem
E-Mail-Postfach ein Schreiben der Autovermietung CC Raule, dem
eine Anfrage des Bundeskriminalamts (BKA) beigefügt war. In
dieser Anfrage, die der taz vorliegt, bitten die Ermittler um
Mithilfe bei der Fahndung gegen mutmaßliche Terroristen - unter
anderem mit der Frage, "ob einer der nachfolgend aufgeführten
Personen jemals als Anmieter eines Fahrzeugs der Autovermietung
CCUniRent bzw. deren Systempartner in Berlin, Bremen und Hamburg
in Erscheinung getreten ist".
Bei den "nachfolgend aufgeführten Personen" handelt es sich um 18
namentlich und mit Geburtsdatum genannte Beschuldigte, gegen die
das BKA im Auftrag der Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts der
Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt.
Aufsehen erregten die Fahnder bereits, als sie kurz vor dem
G-8-Gipfel in Heiligendamm zahlreiche Wohn- und Geschäftsräume in
Berlin und Hamburg durchsuchten, darunter auch den Buchladen
"Schwarze Risse" in Berlin-Kreuzberg. Gegenstand der Ermittlungen
ist - neben zahlreichen Brandanschlägen - auch ein Buch mit dem
Titel "Autonome in Bewegung". Nicht zuletzt wegen der dünnen
Beweislage wurde den Ermittlern der Vorwurf gemacht, sie hätten
die Stimmung in der Szene vor dem Gipfeltreffen in Heiligendamm
angeheizt.
Weil für einige Brandanschläge, die den Beschuldigten zur Last
gelegt werden, Mietfahrzeuge genutzt worden sein sollen,
konzentrieren sich die Ermittlungen des BKA nun auf die
Autovermietungsfirmen in Berlin und Hamburg. Wie die Marketing-
Chefin der Nürnberger Firma CCUniRent, Daniela Weber, der taz
bestätigte, sei das BKA deshalb an sie herangetreten. "Sie baten
uns, Ihnen bei den Ermittlungen behilflich zu sein", so Weber.
Die Fahnder interessierte nicht nur, ob besagte 18 Personen
jemals ein Auto mieteten, sondern auch, wer in den Tagen vor
insgesamt 17 Anschlägen ein Auto gemietet hatte.
Die entsprechende Anfrage des BKA verschickte Weber als PDF-Datei
zusammen mit einem eigenen Begleitschreiben per E-Mail an ihre
"Systempartner". Das sind zahlreiche kleine Autovermietungen,
darunter auch CC Raule, die unter dem Dach der CC UniRent
gemeinsam vermarktet werden.
Pech für die Ermittler: Obwohl sowohl das BKA als auch Daniela
Weber um Vertraulichkeit baten, "da sonst der Ermittlungserfolg
gefährdet wäre", landete das Schreiben samt BKA-Datei nicht nur
bei den Autovermietungen, sondern auch bei Tobias K. Der hatte
einige Monate zuvor mit CC Raule Geschäftskontakt gehabt und
befindet sich seitdem, wie er sagt, in deren E-Mail-Verteiler.
Wie viele andere Personen auch noch die Post der Terrorfahnder
bekommen haben, konnte Daniela Weber nicht sagen. "Was die
einzelnen Firmen mit der Mail gemacht haben, entzieht sich meiner
Kenntnis."
Offenbar hatte ihr Unternehmen bei der Rundfrage im Auftrag des
BKA von Anfang an kein gutes Gefühl. Im Begleitschreiben an die
Systempartner heißt es: "Leider arbeiten nicht alle Kollegen
,sauber' und aus diesem Grund weisen wir noch einmal darauf hin,
dass es sich hierbei um streng vertrauliche Daten handelt. Die
betroffenden Personen sind für das Ermittlungsverfahren sehr
wichtig und sollen nicht darüber in Kenntnis gesetzt werden." Das
Bundeskriminalamt wollte den Fall auf Anfrage der taz nicht
kommentieren.
* Name von der Redaktion geändert
[taz, 10.09.2007]
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Gipfelsoli Infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org
gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe:
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08 [CUADPUpdate] Traditions....
"Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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Greetings All,
First, thanks to all of you who responded to Ron Keine's comments
which I sent earlier in the week. Response was overwhelmingly
positive.
CUADP would like to wish all of our Jewish and Muslim brothers
and sisters a meaningful, safe and peaceful holiday season. In
this holy time of year, we pray that G-d blesses us all with an
increase in spirituality, a renewed hope in humanity, and a
unwavering commitment to justice and truth.
To Jews, happy new year. May you and yours be sealed in the book
of life.
To Muslims, we wish you and yours a peaceful and blessed month of
Ramadan.
(A little Ramadan background: During this month, over 1.3
billion Muslims worldwide practice restraint and generosity as a
reflection of their commitment to God and in fulfillment of the
commandment of fasting, one of the five pillars of Islam.
Regarding Ramadan, the Quran states: "Fasting is ordained for
you as it was ordained for those before you, so that you might
remain conscious of God" (2:183). The month of Ramadan marks the
revelation of the first verses of the Quran over 1400 years ago,
and is typically marked by an increase in charitable giving.)
The Sages teach us that one of the holiest ways to serve God is
by giving generously of our earnings to charity.
Why? We work hard to earn our income; we pour much of our energy
into doing so. When we then disburse it to charity, when we
demonstrate our recognition that we have but been entrusted by
God to act on His behalf to distribute His resources, we
demonstrate one of the highest levels of faith a human being can
achieve: We give a piece of our very soul. It is as if we offer
our very essence to God.
So, whether you are Jewish, Muslim, or other, NOW is a good time
give freely to the charities that make a difference in our
movement. Let's give beyond what we perceive to be our means. It
may be any one of us -- or all of us together -- who tip the
scales.
As much as CUADP can use resources at this time, I would like to
encourage you to make several generous gifts, today if possible,
or else as soon as you can get to it.
First, please consider your state anti-death penalty
organization. If you do not know what group that is, see
http://www.ncadp.org/affiliateDirectory.cfm
Next, please consider the National Coalition to Abolish the Death
Penalty. NCADP has grown tremendously in the past several years
and is contributing in many ways throughout the movement. Every
abolitionist should be a supporter of the National Coalition.
Please go to http://www.ncadp.org/ and look for the Donate NOW
button at the top right.
Other national groups that do fine work are listed at http://www
.deathpenaltyinfo.org/article.php?did=547&scid=37#Int%27l/Nat%27l
- Especially consider the victim family groups like the
www.journeyofhope.org, www.mvfr.org, and www.mvfhr.org
And finally, even though CUADP is technically on sabbatical as I
serve as "Field Manager" on the campaign in New Jersey, certain
needs remain. For example, bills for CUADP's internet presence
via at least nine internet domains have come due. And sad to
say, there is also a bit of debt servicing that continues.... I
cannot thank enough the CUADP Sustainers who continue to give
monthly via credit card, but if you are not among them, please
help at this time....
Make a secure on-line donation to CUADP using a major credit card
or PAYPAL at https://www.compar.com/donation/donateform.html
Send a check to:
CUADP
PMB 335
2603 NW 13th St.
Gainesville, FL 32609
to make it TAX DEDUCTIBLE, make the check to FCPJ (Florida Coalition
for Peace & Justice) and send it to the above address.
We are also able to accept donations of STOCK - contact abe at cuadp.org
for details.
Thanks.
paz!
--abe
"Talk is cheap. It's the way we organize and use our lives
every day that tells what we believe in."
-- Cesar E. Chavez
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NOTE: CONTRIBUTIONS TO CUADP ARE NOT TAX DEDUCTIBLE. NO
PROFESSIONAL SOLICITOR IS CURRENTLY ENGAGED WITH CUADP. 100% OF
ANY CONTRIBUTION GOES TO THE ORGANIZATION.
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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09 GA: Open House, Dolly Parton Party, Rate wer zum Essen kommt...
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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Liebe FreundInnen,
Wenn du dich schon immer gefragt hast, wie aus einer Idee ein
Kampagne entsteht, wie die Gesichter hinter den "Grünen
Andersrum" eigentlich aussehen und du gerne wissen würdest, was
wir zu einem Thema, das dir am Herzen liegt, denken, dann komm
uns doch einfach bei unserem Open House besuchen.
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Komm zum Open House
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Am Donnerstag, 27.9.2007, kannst du uns bei unserem Open House
kennen lernen. Wir freuen uns auf dich!
http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/21299/
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The Parton Party Part Two
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Holt eure Perücken aus dem Archiv. Denn: Dolly Parton is back in
town. Am 28. September im Buffallo's Saloon im 7. Bezirk.
http://www.gruene-andersrum.at/queer_life/artikel/lesen/21314/
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Rate wer zum Essen kommt…
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Willst du ein Essen mit Ulrike Lunacek gewinnen? Dann schau
schnell auf ihren Blog...
http://www.cocteau.at/lunacek/2007/09/17/rate-wer-zum-essen-kommt/
Mit den besten Empfehlungen,
die Grünen Andersrum Wien
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http://www.gruene-andersrum.at/
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C) EDITORIAL
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sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
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* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
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