widerst at and mund - Donnerstag, 13. September 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Do Sep 13 11:30:26 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Donnerstag, 13. September 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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Familienmigrationspolitiken und Geschlecht in Österreich, 14.9.07 in Linz
von Vlatka Frketic <frketic at strg.at>
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Die Arbeitersklaven in Österreich! - Neues Erfolgskonzept jetzt erhältlich!
von "Die Bildungsmafia in Österreich"<autor at bildungsmafia.at>
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22.09. Solifest für C. in der FZ-Bar
von FZ-Bar Wien <fz-bar at wolfsmutter.com>
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[gajwien] u-berg torpedieren! u-berg torpedirati!
von GAJ Wien <newsletter at gajwien.at>
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SCHNITT.STORYLINE 04: Ethnografische Sammlungen,28.-30.09.2007
von schnittpunkt <info at schnitt.org>
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Protest gegen "Anschlu urm"-Kommers
von aktion at gegendenantisemitismus.at
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Kunstfilmabend in Kooperation mit dem Underdogfilmfest
von Underdogfilmfest <info at underdogfilmfest.org>
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Das Gleichbehandlungsgesetz -„Quantensprung“
oder „vertane Chance“? > Radio Stimme - 13.09.2007
von Radio Stimme <radio.stimme at initiative.minderheiten.at>
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Rassistische Veranstaltung verhindern!
von proxy.esc at gmx.net
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WERKSTATTGESPRÄCHE
von "medienwerkstatt" <office at medienwerkstatt-wien.at>
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[literatur] goarilla, lama & uhudla
von el awadalla <el at awadalla.at>
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ASt - FPÖ-Rassisten hetzen gegen Bau einer Moschee
von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Neue Homepage der Steuerinitiative
von "Gerhard Kohlmaier" <gerhard.kohlmaier at steuerini.at>
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Diskussionsabend am 18.09.2007: "Das Weltsozialforum kommt in Bewegung:
Globaler Aktionstag 26.1.2008" von <transdanubien at gegenschwarzblau.net>
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[SLP-Pressemeldung] 13.9. Dammstrasse -
Proteste gegen rassistischeProvokation von <slp at slp.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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ASt - Papst, Go Home! Nach dem Papst-Besuch in Österreich
von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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ASt - Erste Ausgabe des theoretischen Journals „Unter der Fahne
der Revolution“ erschienen von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Gedenken an 9/11 im ORF
von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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ACUS gegen Diskriminierung Homosexueller
von "Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
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profilierung mit Antisemitismus?
von aktion at gegendenantisemitismus.at
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INTERNATIONALES/SOLIDARITÄT
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Kurdish Media on ILISU
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Zimbabwean Women on Hunger Strike in Yarl's Wood IRC
von NCADC <ncadc at ncadc.org.uk>
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Saddams Verbrechen vor Gericht von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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Familienmigrationspolitiken und Geschlecht in Österreich, 14.9.07 in Linz
von Vlatka Frketic <frketic at strg.at>
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Familienmigrationspolitiken und Geschlecht in Österreich
Zuwanderung aus familiären Gründen macht in vielen europäischen
Staaten seit längerem den quantitiv bedeutendsten Teil der regulären
(legalen) Zuwanderung aus. Tatsächlich ist in vielen Ländern
„Familienzusammenführung“ praktisch die einzige rechtliche
Möglichkeit, die MigrantInnen mit Wunsch auf eine dauerhafte
Zuwanderung offensteht. Wie ist die Situation in Österreich?
Warum verschärfen Staaten überall in Europa die Bedingungen für den
Familiennach- bzw -zuzug?
Welche Möglichkeiten haben Selbstorganisationen von MigrantInnen in
den Bereichen Beratung, politische Arbeit und Forschung in diesem Feld?
Welche Auswirkungen haben diese Arbeitsbereiche auf Lebensrealitäten
von MigrantInnen in Österreich?
Woran sind die Arbeitsbedingungen dieser Organisationen gebunden?
Wie werden MigrantInnen in Österreich "gezählt"? Welche Politiken
liegen den unterschiedlichen "Migrations-Statistiken" zugrunde?
Für wen forscht die Migrationsforschung?
Diesen und ähnliche Fragestellungen soll bei der Gesprächsrunde mit
Luzenir Caixeta, Dieynaba Ndiaye, Michaela Lehofer und Veronika
Bilger nachgegangen werden.
Freitag, 14.9.2007
Ort: Kunstraum, Goethestrasse 22
Beginn: 17.00 Uhr
Eine Veranstaltung im Rahmen des node-Projekts "Civic Stratification,
Gender und Familienmigrationspolitiken in Europa", eine Kooperation
von maiz - autonomes Zentrum von und für Migrantinnen und ICMPD
--
maiz
Hofgasse 11
4020 Linz
Tel.: +43/(0)732/890077
Fax: +43/(0)732/890077-5
www.maiz.at
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Die Arbeitersklaven in Österreich! - Neues Erfolgskonzept jetzt erhältlich!
von "Die Bildungsmafia in Österreich"<autor at bildungsmafia.at>
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Sehr geehrte Damen und Herren,
menschenverachtende Erlebnisse in Österreich! - Völlig legitim?
Lesen Sie in einem Ausführlichen Tatsachenbericht, über das Erfolgskonzept über
Sklavenhaltung in Österreich. Was müssen Sie tun,
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Ohne Gehaltsanspruch.
Ohne jegliche Kollektivvertragliche Regelung.
Ohne Anspruch auf Rechtsvertretung der AK.
Ohne jegliche Verpflichtung - sofort kündbar.
Sie wählen Ihren Sklaven nach Wahl!
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Die Bildungsmafia, ist ein Tatsachenbericht aus Österreich.
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Arbeitersklaven ohne Rechte!
Die bildungswütige Arbeitsmarkpolitik
Wie man öffentliche Gelder mit Scheinrechnungen kassiert.
Wie Arbeiterkammer, Staatsanwaltschaft und AMS mit Missbrauch umgehen.
Warum AK und AMS eigentlich selbst ein Fall für den Konsumentenschutz wären.
Unterschiede zwischen Bildung und Bildung mit Nebenwirkungen.
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Wer verliert, wer gewinnt, wer profitiert.
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menschenverachtende Methoden in Österreich, und
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22.09. Solifest für C. in der FZ-Bar
von FZ-Bar Wien <fz-bar at wolfsmutter.com>
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Konzerte für Migrantinnen in Not
Solifest für C.
Samstag, 22.09.2007
C. litt bis zu ihrer Scheidung unter den Gewalttätigkeiten ihres
Ehemannes. Nach über 11 Jahren in Öster-reich gelang es ihr, ihre
Kinder aus dem Heimatland zu sich zu holen. Jetzt ist sie schwer
erkrankt. Die ho-hen Kosten für Behandlung und Medikamente kann sie
sich derzeit nicht leisten.
Einleitende Worte von PEREGRINA, dem seit 1984 bestehenden Beratungs-,
Therapie- und Bildungszent-rum für Immigrantinnen jeglicher Herkunft,
die u.a. über die spezielle Betroffenheit von migrantischen Frauen
durch die österreichische Fremden- und Asylgesetzgebung informieren.
Laura Rafetseder, singer/songwriterin
Homepage: www.myspace.com/lauraandthecomrats
Um sie in eine Schublade stecken zu können, müsste man schon Tischler
sein: Laura Rafetseder. Die jun-ge Songwriterin hat sich in die
Popgeschichte verliebt und verpackt das Inhalierte in Songform per
Gitarre und Stimme. Sie vereint eine wunderbar warme Stimme mit
bilderreichen, punktgenauen Lyrics und ohr-wurmtauglichen Meldodien.
Inhaltlich geht es um die Geschichten des Kommens und Gehens, des
Abschieds und des Wiederfindens. Wichtig sind dabei die Widersprüche,
die Schwäche in der Stärke, das Böse im Guten, die Melancholie in der
Freude und die Freude an der Melancholie. Laura Rafetseder versucht
eine Stimme zu finden, wo das Sprechen scheitert: Ein großer Song,
meint sie, entsteht oft aus einem nicht festzunagelnden Punkt, der
schmerzt; alles andere folgt - und entfaltet sich in der Musik.
+++++++++++++++++++++++++++++++
SUETOYOU, singer-songwriterin
Homepage: www.funender.com/music/suetoyou und www.myspace.com/suetoyourocks
Die derzeit in Wien lebende, in Indien und Italien aufgewachsene
Künstlerin beschreibt sich selbst als Musi-kerin jenseits aller
Schubladen. Ihre verschiedenen Wohn- und Aufenthaltsorte, unter
anderem auch Südaf-rika und London, fließen in ihre Projekte ein.
Dort wo es möglich ist präsentiert sie ihre aktuelle Show die sich aus
neun Episoden zum Thema Liebe, Sexualität und Missbrauch
zusammensetzt, mit optischen wie mit musikalischen Mitteln versucht
sie ihr Pub-likum zu schockieren, zu verwirren und vor den Kopf zu
stoßen. Weil ihr Programm das Tabuthema Miss-brauch mit eher
unkonventionellen Mitteln aufgreift, stieß sie bei einigen
Aufführungsorten auf Ablehnung. In ihren Augen eine umso wichtigere
Herausforderung, das Thema nun so häufig wie möglich öffentlich zu
machen. Über ihre Tätigkeit sagt sie: ?Meine Arbeitsweise muss schnell
gehen und das Endergebnis in un-mittelbarer Nähe sein, denn meine
Seele kann mit dem Rausschleudern nicht warten.?
Zum Teil trägt ihr aktuelles Programm auch autobiografische Züge, in
welchen und wie vielen Teilen wird uns die Künstlerin allerdings nicht
verraten.
Suetoyou bewegt sich auch mal auf der singer-songwriter Schiene und
berührt ohne performative Stilmittel allein durch ihre Stimme und
ihren berührenden Texten.
(Teilauszug aus An.schläge von Andrea Auerbach)
+++++++++++++++++++++++++++++
und DJane fräulein g, minimal electro
Einlass ab 19 Uhr, Beginn ca. 21 Uhr. Nur für Frauen.
FZ-Bar Wien
Währinger Straße 59/6 (Eingang Prechtlgasse)
1090 Wien
e-Mail: fz-bar at wolfsmutter.com
Homepage: http://fz-bar.wolfsmutter.com
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[gajwien] u-berg torpedieren! u-berg torpedirati!
von GAJ Wien <newsletter at gajwien.at>
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liebe/r newsletterabonnent/in!
wir wollen euch auf die antifaschistischen aktionstage in
klagenfurt/celovec aufmerksam machen:
u-berg torpedieren! u-berg torpedirati!
14. - 16. september 2007, klagenfurt/celovec
von 14. - 16. september finden in klagenfurt/celovec auch 2007
antifaschistische aktionstage gegen das revisionistische
ulrichsbergtreffen statt. hier findet ihr den aufruftext in deutsch:
http://www.u-berg.at/texte/aufruf2007_de.htm und slowenisch:
http://www.u-berg.at/texte/aufruf2007_slo.htm
organisatorisches
genauere informationen zu anreise, übernachtungsmöglichkeiten findet
ihr unter: http://www.u-berg.at/2007/orga.htm oder direkt am infopoint
(alter platz, klagenfurt/celovec, am fr. 14. und sa. 15. 09. von 09:00
– 21:00 uhr)
programm
informationen zu dem programm der antifaschistischen aktionstage 2007
findet ihr unter: http://www.u-berg.at/2007/programm.htm
liebe grüße,
die grünalternative jugend wien.
***
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wenn du keinen newsletter der grünalternativen jugend wien erhalten
willst, sende bitte eine e-mail mit dem betreff "unsubscribe" an
newsletter at gajwien.at
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impressum
medieninhaberin +++ grünalternative jugend wien +++ lindengasse 40 +++
1070 wien +++ tel: 01/52125243 +++ mail: info at gajwien.at +++ page:
www.gajwien.at +++ geschäftsführerinnen: maria muhar, georg prack +++
grundlegende richtung: informationen über ziele und inhalte der
grünalternativen jugend wien.
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SCHNITT.STORYLINE 04: Ethnografische Sammlungen,28.-30.09.2007
von schnittpunkt <info at schnitt.org>
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http://www.schnitt.org
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. . . . . . . . . . . . . . schnitt . punkt .
. . . . . ausstellungstheorie . & . praxis .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. .
. STORY LINE .
. SAMMLUNGEN AUSSTELLEN .
. .
. 04 Ethnografische Sammlungen .
. .
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. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
: . . . . . . . . . . . . . . . . . .
: WANN?
: Fr/Sa/So, 28.-30. September 2007
:
: WO?
: depot, Kunsthistorisches Museum und
: Naturhistorisches Museum Wien
: . . . . . . . . . . . . . . . . . .
: bitte um anmeldung unter
: info at schnitt.org
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.
. In der Reihe storyline. sammlungen ausstellen widmet sich schnittpunkt
. diesmal ethnografischen Sammlungen.
.
. Vielfach wurde beschrieben, dass die Entstehung moderner Museen
. historisch in einem engen Zusammenhang mit der Konstituierung von
. Nationalstaaten steht. Vor dem Hintergrund von Kolonialismus und
. Nationenbildung gehen die Konstruktionen von Gemeinschaft mit der
. Konstruktion der "Anderen" einher. Nationalmuseen entstehen gleichzeitig
. mit ethnografischen Sammlungen. So entwickelte und angewandte Techniken
. der Wissensproduktion sind zugleich Instrumente kolonialer Herrschaft:
. Sie produzieren spezifisches Wissen über die "Anderen", welchen in diesen
. Prozessen keine Verfügungsgewalt über ihre Repräsentation zugestanden
. wird.
.
. Im Workshop werden Museums- und Ausstellungspraxen im Hinblick auf die
. Konstruktion von "Andersheit" und die damit einhergehenden Logiken
. "epistemischer Gewalt" analysiert. Wird die Geschichte der Sammlung
. reflektiert bzw. mit welchen Mitteln wird sie verschleiert? Inwieweit
. werden die binären Logiken von Norm/Abweichung, eigenes/fremdes,
. männlich/weiblich reproduziert? Wie können gegenwärtige emanzipatorische
. Perspektiven, aktivistisches Wissen und Rückforderungsansprüche in
. museologische Analysemethoden einbezogen werden?
. Transdisziplinäre Ansätze (Politikwissenschaft, Internationale
. Entwicklung, Geschichte, Museologie, Bildwissenschaft) erweitern die
. Arbeit an Analysekategorien. Ausblicke auf Selbstorganisationen stellen
. Strategien und Rückforderungsansprüche vor.
.
. ReferentInnen:
. Araba Evelyn Johnston-Arthur (Kultur- u. Sozialwissenschafterin),
. Christian Kravagna (Kunsthistoriker u. Kritiker), Regina Wonisch
. (Museologin)
.
. Konzept und Moderation:
. Belinda Kazeem (Kunstvermittlerin u. Publizistin),
. Charlotte Martinz-Turek und Nora Sternfeld (schnittpunkt)
.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. ABLAUF
.
. Freitag, 28. September 2007, 19.00-21.30 Uhr
. DEPOT, Breite Gasse 3, 1070 Wien
. 19.00-20.00 Einführung in Thema und Programm
. 20.00-21.00 Filmpräsentation "Cracks in the mask"
. (R: Frances Calvert, D/Aus/CH, 1997, 57 Min.)
. anschl. Diskussion
.
. Samstag, 29. September, 10.00-19.00 Uhr
. DEPOT, KHM
. 10.00-11.00 Vorstellung und Diskussion Literatur/Reader
. 11.00-12.30 Die Konstruktion der "Anderen"
. Araba Evelyn Johnston Arthur,
. Kultur- und Sozialwissenschafterin
. 12.45-13.30 Konserven des Kolonialismus: Die Welt im Museum
. Christian Kravagna, Kunsthistoriker und Kritiker
. 13.30-15.00 Mittagspause
. 15.00-17.30 Besuch des Kunsthistorischen Museums Wien,
. Gemeinsamer Rundgang und kritische Reflexion
. 18.00-19.30 Rückforderungsansprüche im Zusammenhang mit der Ausstellung
. "Benin - Könige und Rituale" (Völkerkundemuseum Wien)
. Belinda Kazeem, Kulturvermittlerin und Publizistin
.
. Sonntag, 30. September, 10.00-16.00 Uhr
. NHM, DEPOT
. 10.00-11.00 Einführung und Input, Naturhistorisches Museum Wien
. Margit Berner, Kuratorin NHM
. 11.00-12.30 Gemeinsamer Rundgang und kritische Reflexion
. Regina Wonisch, Museologin
. 12.30-14.00 Mittagspause
. 14.00-15.00 Talking back - Counter-Strategies am Beispiel der
. Ausstellung "Let it be known"
. Belinda Kazeem, Kunstvermittlerin und Publizistin und
. Nora Sternfeld, Kunstvermittlerin und Kuratorin
. 15.00-16.00 Reflexion und Zusammenfassung
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
: storyline 04
: Ethnografische Sammlungen
: 28.- 30. September 2007
: . . . . . . . . . . . . . . . . . .
: Teilnahmegebühr
: inkl. Reader & Eintritte:
:
: EUR 100.-
: EUR 80.- (für schnitt. Mitglieder)
: . . . . . . . . . . . . . . . . . .
: Begrenzte TeilnehmerInnenzahl
: von 25 Personen
:
: es gibt noch Restplätze!
: Anmeldung unter info at schnitt.org
:
: Anmeldungen werden nach Reihenfolge
: des Eintreffens berücksichtigt.
: . . . . . . . . . . . . . . . . . .
: mit freundlicher Unterstützung von
: bmwf, abteilung
: gesellschaftswissenschaften
: . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . .
. ab.schnitt -> .
. info at schnitt.org danke .
. . . . . . . . . . . . . .
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Protest gegen "Anschlußturm"-Kommers
von aktion at gegendenantisemitismus.at
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Gegen völkische Feierstunde für "Anschlußdenkmal"
Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) und
die Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich schließen sich den
Protesten gegen den "Turmkommers" an.
Anlässlich des 90jährigen Bestehens des "Burschenschafterturm"
genannten Mahnmals für die "Einheit des deutschen Volkes" und des 130.
Gründungstages der Burschenschaft Arminia Czernowitz zu Linz wollen
deutschnationale Korporationen am 6. Oktober im Linzer Kaufmännischen
Vereinshaus einen "Kommers" abhalten. Zuvor soll an der Johannes
Keppler Universität ein Symposion zur "Freiheit in der EU" stattfinden.
Als Festredner am abendlichen Kommers ist der seit Ende der 90er Jahre
nach und nach von links nach rechts außen gewanderte Berliner
Professor Bernd Rabehl eingeladen. Über das burschenschaftliche Milieu
näherte er sich in der Folge gar dem Neonazismus an: 2005 gab Rabehl
nicht nur der Deutschen Stimme ein Interview, sondern er hielt auch
einen Vortrag bei der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands
(NPD). In der Folge wurde Rabehl von der neonazistischen NPD gar als
"Sachverständiger" eingesetzt.
Der gefeierte "Anschlußturm" in Linz dient dem völkischen
(deutschnationalen bis rechtsextremen) Milieu bis heute als
Wallfahrtsstätte und Ort großdeutscher Propaganda, die bekanntlich vom
Staatsvertrag von 1955 ausdrücklich untersagt wird. Gerade am Vorabend
des 70. Jahrestages des "Anschlusses" ist es notwendig, die
entschlossene Ablehnung solcher Bestrebungen deutlich zu machen.
Das DÖW und die Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich
unterstützen daher den Aufruf der Österreichischen Lagergemeinschaft
Mauthausen, des Mauthausen Komitees Österreich und OÖ. Netzwerkes
gegen Rassismus und Rechtsextremismus.
www.doew.at
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Kunstfilmabend in Kooperation mit dem Underdogfilmfest
von Underdogfilmfest <info at underdogfilmfest.org>
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KUNSTFILMABEND IN KOOPERATION MIT DEM UNDERDOGFILMFEST
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Kurzfilme, Kunstfilme, Videos auf Leinwand im Hof und Fernsehgeräten.
Kunstfilmabend
Die Veranstaltung KUNSTFILMABEND zeigt in Kooperation mit dem
Underdog-Filmfest 2008 eine gr`çÙH]\Àwahl an aktuellen, selbstgemachten
Filmen und unkommerziellen Produktionen. Eine Nacht lang soll es möglich
sein Filme auf einer Leinwand und verschiedenen Fernsehern zu sehen.
Während des Abends werden Cocktails angeboten und für Kino und
Wohnzimmeratmosphäre durch bequeme Sitzmöglichkeiten gesorgt. Bei
Schönwetter gibt’s OPEN-AIR Kino im Hof.
29.09.2007, Leckawossa Steinhaus,
St. Leonhard/Forst(Mostviertel/NÖ), Beginn 21 h
Eintritt frei!
http://underdogfilmfest.org
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Das Gleichbehandlungsgesetz -„Quantensprung“
oder „vertane Chance“? > Radio Stimme - 13.09.2007
von Radio Stimme <radio.stimme at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN
Donnerstag, XX. XXXX 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien
Das Gleichbehandlungsgesetz - „Quantensprung“ oder „vertane Chance“?
2003 mussten alle EU-Mitgliedstaaten Richtlinien zur Bekämpfung von
Diskriminierung in nationalen Gesetzen verankern. Das
Wirtschaftsminisertium legte seinen Entwurf eines neuen
Gleichbehnadlungsgesetzes vor. Die Verantwortlichen sahen darin ein
juristisches Mittel, Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe,
Geschlecht oder sexueller Orientierung ahnden zu können. Viele Ngos
jedoch kritisierten, dass das Gesetz nicht weit genung ginge und
forderten ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz.
Eine Sendung über den zweifelhaften Fortschritt in der
österreichischen Gesetzgebung.
(Erstausstrahlung: 23.Sept.2003)
Weitere Sendungsthemen:
- "Sind Tiere Minderheiten?" - Eine Studiodiskussion
Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck) Do, 20.09.2007, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten) Do, 20.09.2007, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz) Sa, 22.09.2007, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz) So, 23.09.2007, 11.00 Uhr
******
-> Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at
******
-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php
--
Radio Stimme Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten
- Mehrheiten - Machtverhältnisse
on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Graz - Sa, 19.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at
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Rassistische Veranstaltung verhindern!
von proxy.esc at gmx.net
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Eine Bürger-Initiative & die FPÖ rufen für Donnerstag 13.September um
17 Uhr Ecke Dammstraße/Pappenheimgasse
zu einem "Protestmarsch" unter dem Titel "Keine Moschee in der
Brigittenau" auf, sie wollen "der Islamisierung ihrer
engeren und weiteren Heimat entschlossen entgegentreten".
Von der SLP gibt es eine Gegen-Kundgebung zu dieser Rassistischen
Veranstaltung.
Treffpunkt: 13.09.07 16:30, Wien 20, Dammstrasse/Pappenheimgasse
Kommt zahlreich und sagt es weiter! - Rassistische Hetzte bekämpfen!
http://www.slp.at/index.php/termine+M55919893ffc/
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WERKSTATTGESPRÄCHE
von "medienwerkstatt" <office at medienwerkstatt-wien.at>
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Sehr geehrte KollegInnen
Die Medienwerkstatt Wien präsentiert im Rahmen des Jahresschwerpunkts
Im Vergleich (Programmintendanz: Gerda Lampalzer)
medienWERKSTATTGESPRÄCHE
vgl.3
Im Rahmen der monatlich stattfindenden Veranstaltungsreihe geben
MedienkünstlerInnen Einblicke in aktuelle, noch nicht veröffentlichte
Projekte. Pro Abend werden jeweils zwei Positionen thematisch
zueinander in Beziehung gesetzt. Es sind KünstlerInnen geladen
(Kuratoren: Norbert Pfaffenbichler, Dariusz Kowalski), die intermedial
an den Schnittstellen unterschiedlicher Disziplinen arbeiten. Der
Medientheoretiker Marc Ries wird in das jeweilige Thema einführen und
ein Gespräch zwischen, gegen und mit den Positionen führen.
Freitag, 28. September 2007, 20 Uhr
vgl.3
Thema: Topographien
Michael Aschauer/Katarina Matiasek
Moderation: Marc Ries
dunav-demo 04, Michael Aschauer
topografie 1, Katarina Matiasek
Vorschau
Thema: Schiftbilder
Andres Ramirez Gaviria / Jörg Piringer
29.10.07
Thema: Architektur
Annja Krautgasser / Lotte Schreiber
30.11.07
Nähere Informationen zur Arbeit der Medienwerkstatt Wien sowie
Pressefotos zum downloaden entnehmen Sie bitte dem pressecorner
unserer homepage ( www.medienwerkstatt-wien.at). Wir würden uns
freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können und bitten um
Berichterstattung in Ihrem Medium.
Gerda Lampalzer
.......................................................
Medienwerkstatt Wien
Neubaugasse 40 a
1070 Wien
Tel 0043 1 52 63 667
Fax 0043 1 52 67 168
office at medienwerkstatt-wien.at
http://www.medienwerkstatt-wien.at
==============================================
[literatur] goarilla, lama & uhudla
von el awadalla <el at awadalla.at>
==============================================
herzliche einladung zu literarischen terminen:
donnerstag, 13. 9., 19.30 uhr
haus der volkskultur oberschützen
lesung im rahmen des 1. burgenländischen dialekttreffens
mit el awadalla, helga pankratz, angela korb, josef graßmugg,
wolfgang kühn, markus manfred jung, günther tschif windisch
***
freitag, 14. 9., 18.30 uhr
wien museum
karlsplatz
das erste wiener lesetheater "im wirtshaus"
mit texten von ferdinand raimund, josef meier-limberg, joe berger u. a.
gelesen von hanna held, gerda kamna, el awadalla, ottwald john u. a.
***
sonntag, 16. 9., 20.45 uhr
Österreichisches Museum für Volkskunde
Laudongasse 15-19, 1080 Wien
lichtblick präsentiert die filmreihe "im sog der stadt"
filmprogramm: http://lichtblick.kooperative.at/programm.html
anschließend an den film "themroc" liest el awadalla aus "wienerinnen"
und "goarilla srilla"
mehr zum "goarilla srilla": http://www.vau.at/
***
dienstag, 18. 9., 20 uhr
Kulturverein Tschocherl
1150 Wien, Wurmsergasse 42
saisonstart für den dialekt-poetry-slam
***
ö1, samstag, 22. 9., 00.08 uhr
(für zeitlegasthenikerInnen: das ist die nacht von fr. auf sa.)
Nachtbilder - Poesie und Musik
Gedichte von Doris Nußbaumer aus "meine sprache heißt FRAM"
mehr zum programm: http://oe1.orf.at/programm/200709224501.html
mehr zum buch: http://www.vau.at/
***
samstag, 22. 9., 14 uhr
krammer hof, scheibbs
Wos da Bauer ned kennt
dialektlesung im rahmen des scheibbser stadtfestes "HIABSTLA"
mit Christine Tippelreiter, el awadalla u. a.
zu el awadallas "lama-drama" werden echte scheibbser lamas erwartet
(ka schmäh)!
***
sonntag, 30. 9., 19 uhr
orpheum
orpeumgasse 8, graz
steirischer herbst
schwarzmarkt für nützliches wissen
viele viele expertInnen, u. a. el awadalla
mehr:
http://www.steirischerherbst.at/2007/deutsch/kalender/kalender.php?eid=186
--
http://www.awadalla.at/
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ASt - FPÖ-Rassisten hetzen gegen Bau einer Moschee
von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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FPÖ-Rassisten hetzen gegen Bau einer Moschee – AntirassistInnen auf die Straße!
Aufruf des ArbeiterInnenstandpunkt für die antirassistische
Gegenkundgebung am 13.9.
(aus: Red Newsletter 290, Informationsdienst des
ArbeiterInnenstandpunkt, 11. September 2007, www.arbeiterInnenstandpunkt.net)
FPÖ und ÖVP versuchen mit allen Mitteln, den Bau einer Moschee im 20.
Wiener Gemeindebezirk zu verhindern. Sie mobilisieren für den 13.9. zu
einem „Protestmarsch gegen den Bau einer Moschee und den Ausbau des
Islamischen Zentrums in der Brigittenau“. Der ArbeiterInnenstandpunkt
und andere Organisationen rufen daher zu einer antirassistischen
Gegenkundgebung auf. Die Stimme des Rassismus, die Stimme der
antiislamischen Hetze darf nicht unbeantwortet bleiben! Verteidigen
wir die demokratischen Grundrechte der moslemischen MitbürgerInnen!
Mit rassistischen Haßparolen versuchen Strache-FPÖ und die ÖVP den
Ausbau eines islamischen Zentrums in der Dammstraße zu verhindern. Sie
nehmen diese Frage als Vorwand, um eine reaktionäre Hetze gegen
moslemische MigrantInnen und den Islam loszutreten.
Dabei schrecken die rechten Recken auch nicht vor paranoiden Sprüchen
(„gegen Schnitzelverbot“, „Droht uns die verpflichtende Dienst-Burka
für alle weiblichen Magistratsbediensteten?“) zurück – neben denen
selbst ein George W. Bush als Intellektueller erscheint. In seiner
Jugend marschierte HC Strache mit den Nazis der Wiking-Jugend und auch
heute marschiert er für Rassismus und Antikommunismus. Gewand und
Worte haben sich geändert – der reaktionäre Inhalt seiner Politik, der
die Zukunft aller ArbeiterInnen, Jugendlichen und MigrantInnen
bedroht, nicht. Die Strache-FPÖ hat in den 6 Jahren ihrer
Regierungsbeteiligung bewiesen, wofür sie in Wirklichkeit steht:
Sozial- und Bildungsabbau, Pensionsreform, rassistische Hetze gegen
MigrantInnen und Korruption und Freunderlwirtschaft.
Doch die Hetzer finden sich nicht nur in den Reihen der rechts-außen
Opposition. Auch der SPÖ-Regierungspartner – die ÖVP – beteiligt sich
an der Hetze und ruft zur Teilnahme an dem Marsch der Rassisten auf.
Daß es sich dabei um keinen Ausreißer einer einzelnen
ÖVP-Bezirksgruppe handelt, zeigen die jüngsten Äußerungen des
schwarzen Landeshauptmann von Niederösterreich, Erwin Pröll. Dieser
bezeichnete Minarette als „etwas Artfremdes“, das „in einer Kultur
nicht gut tut“. Diese Aussage spiegelt den geistigen Horizonts eines
älteren Herrn wieder, dessen Kulturkenntnisse beim Weihnachtsbaum
beginnen und beim Musikantenstadl enden. Tatsächlich aber lebt jede
Gesellschaft von der ständigen Befruchtung verschiedener Kulturen und
der dadurch bedingten Weiterentwicklung. Nichtsdestotrotz haben viele
Kulturen auch reaktionäre Elemente. Dies ist doch kein Wunder ist die
Kultur lediglich ein Resultat der reaktionären Klassengesellschaft
selbst. Eine wahrhaftige Menschheitskultur wird es daher erst in einer
klassenlosen Gesellschaft – dem Sozialismus – geben.
Es ist ein Hohn der besonderen Art, wenn in einem Land, wo es keinen
Ort ohne Kirchentürme gibt und wo ein Papst-Besuch 10 Stunden täglich
live im ORF übertragen wird, der Bau einer Moschee zum Vorwand für
islamfeindliche Hetze genommen wird. Der ArbeiterInnenstandpunkt ist
eine marxistisch-revolutionäre Organisation und steht daher für eine
atheistische Weltanschauung. Wir lehnen Religion und das damit
verbundene rückschrittliche Weltbild ab (sei es das Christentum oder
der Islam). Nichtsdestotrotz muß jede Glaubensgemeinschaft das Recht
auf freie Religionsausübung haben und dazu gehört auch das Recht auf
religiöse Treffen und das Tragen von religiösen Symbolen. Der Staat
hat kein Recht, sich in solche Fragen einzumischen. Im Gegenteil, der
Staat darf weder Kirchen unterstützen (Religionsunterricht an Schulen,
Kirchensteuer, Finanzierung religiöser Universitäten usw.) noch die
Religionsausübung einschränken.
Die rassistische Hetze gegen die moslemischen MigrantInnen und den
Islam ist jedoch leider nicht nur auf FPÖ und ÖVP beschränkt. Auch der
kürzlich von der SPÖ-Regierungsmannschaft hofierte Papst und die
offizielle katholische Amtskirche betonen die Überlegenheit des
Christentums und die innewohnende Unvernunft und Gewalttätigkeit des
Islams. Und die zionistischen Antinationalen blasen in das gleiche
Horn und planen sogar für den 30.9. eine Kundgebung in Wien, bei der
sie für einen imperialistischen Krieg gegen den Iran aufrufen (daran
wird auch die SPÖ-Politikerin Elisabeth Pittermann teilnehmen).
Dieser reaktionären Offensive muß entgegengetreten werden! Tatsächlich
steckt hinter der rassistischen und islamfeindlichen Kampagne der
Versuch der herrschenden Klasse, die inländischen ArbeiterInnen und
Jugendlichen gegen die MigrantInnen aufzuhetzen und so von den
brennenden Problemen wachsender Armut und einer unsicherer Zukunft
abzulenken. Mit Haßparolen gegen den Islam soll die Benachteiligung
von MigrantInnen, der Ausbau des polizeistaatlichen
Überwachungsapparates und der imperialistische „Krieg gegen den
Terror“ gerechtfertigt werden. Deswegen ist es notwendig, den
Rassisten überall auf der Straße entgegenzutreten. Deswegen kämpfen
wir marxistische RevolutionärInnen gegen Rassismus, gegen die
neoliberale Offensive und für eine sozialistische Revolution zum Sturz
der kapitalistischen Herrschaft.
Deswegen tritt der ArbeiterInnenstandpunkt ein für:
* das Recht von Moslems auf den Bau von Moscheen!
* das Recht von Muslima auf das Tragen von Kopftüchern!
* eine vollständige Trennung von Staat und Kirche!
* aktiver Widerstand gegen rassistische und antiislamische Hetze!
* Kampf gegen Sozial- und Bildungsabbau! Kampf gegen die
imperialistischen Kriege!
Beteiligt euch an der antirassistischen Gegenkundgebung!
Wann: Donnerstag, 13.9. 16.30
Wo: Ecke Dammstrasse/Pappenheimgasse, 1200 Wien (Nähe U6 Jägerstraße)
2007-09-11, Politisches Büro des ArbeiterInnenstandpunkt
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Neue Homepage der Steuerinitiative
von "Gerhard Kohlmaier" <gerhard.kohlmaier at steuerini.at>
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Liebe FreundInnen der Steuerinitiative!
Nach acht Jahren des Bestehens gibt es die
Steuerinitiative ab sofort in einem neuen Gewand.
Die alte Homepage wurde überarbeitet und neu
aufbereitet. www.steuerini.at ist, so hoffe ich,
noch bedienerfreundlicher geworden. Einige
technische bzw. optische Problembereiche sind
zwar noch zu lösen, werden jedoch auch bald der Vergangenheit angehören.
Neu ist vor allem die Einstiegsseite sowie
Neuerungen, die ein übersichtlicheres Manövrieren
auf den Seiten ermöglichen sollen. Am besten ist
es wohl, wenn ihr euch die neue Homepage selbst
anschaut und euch ein Urteil bildet. Für
Anregungen, Kritik, Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar.
Der neue Wochenkommentar
http://www.steuerini.at/wochenkommentar.htm setzt
sich mit der Krise an den internationalen
Finanzmärkten und deren Folge für die Kunden auseinander.
Der neue aktuelle Kommentar
http://www.steuerini.at/aktuellerkommentar.htm
hat den Titel "Unser Programm gilt nach wie vor".
Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen - und uns
allen viel Engagement in der Sache.
Mit Steuerini-Grüßen
Gerhard Kohlmaier
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Diskussionsabend am 18.09.2007: "Das Weltsozialforum kommt in Bewegung:
Globaler Aktionstag 26.1.2008" von <transdanubien at gegenschwarzblau.net>
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Liebe TransdanubierInnen und SymphatisantInnen!
Im September wird wieder diskutiert!
Wir laden zum Mitreden herzlich ein!
Das Thema diesmal:
Das Weltsozialforum kommt in Bewegung:
Die Vorbereitung für den GLOBALEN AKTIONSTAG am 26.1.2008
„Der internationale Rat des Weltsozialforums hat bei seinem Treffen in
Berlin einen globalen Aktionstag am 26. Januar 2008 beschlossen. Erstmals
mobilisieren damit die Trägerorganisationen des Weltsozialforums zu Aktionen
auf der Straße. Parallel zum Weltwirtschaftsforum 2008 im Schweizer Davos
soll der Aktionstag die Alternativen der globalisierungskritischen Bewegung
sichtbar machen."
(siehe: http://www.attac.de/aktuell/presse/presse_ausgabe.php?id=717)
Unser Gast:
Leo Gabriel
TERMIN:
Dienstag 18.09.2007
ab 19 Uhr (Diskussionsbeginn ca. 19:30)
Wie jedes Monat auch diesmal wieder im
Asia Restaurant "Sun", Donaufelderstrasse 229, 1120 Wien
Auf Euer hoffentlich zahlreiches Kommen freut sich
Das Transdanubien - Komitee
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[SLP-Pressemeldung] 13.9. Dammstrasse -
Proteste gegen rassistischeProvokation von <slp at slp.at>
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Eine Presseinformation der Sozialistischen LinksPartei
In Wien 20, in der Dammstrasse 37, befindet sich ein islamisches
Zentrum. Dieses soll erweitert werden. Nun haben FPÖ und ÖVP das Thema
aufgegriffen und tun alles, um die Situation zu eskalieren. Dafür werden
Falschinformationen verbreitet, Ängste geschürt und gehetzt.
Für 13.9. rufen FPÖ&ÖVP zu einer "Demonstration" auf, bei der auch
Strache erwartet wird.
Das wird von AnrainerInnen und Anti-RassistInnen nicht einfach hingegnommen.
Antirassistische Kundgebungen
"AnrainerInnen-Anliegen ernst nehmen Rassistische Hetze bekämpfen"
Donnerstag, 13.09.07
16:30, Wien 20, Dammstrasse/Pappenheimgasse (bei der Busstation)
17:40, Wien 20, Hannovermarkt (Ecke Hannovergasse/Gerhardusgasse)
18:00, Wien 20; Brigittaplatz - vor dem Lehrlingswohnheim
Veranstaltung: Wie umgehen mit dem Islamischen Zentrum in der Dammstrasse?
Donnerstag, 13.09.07 18:30, Jägerstr. 38 "Piwnica"
Vertreter der Bezirksvertretung (angefragt)
weitere Informationen unter
www.slp.at
0650-4245310
_______________________________________________
presse at lists.slp.at mailliste
https://lists.slp.at/cgi-bin/mailman/listinfo/presse
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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ASt - Papst, Go Home! Nach dem Papst-Besuch in Österreich
von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Papst, Go Home!
Nach dem Papst-Besuch in Österreich
Von Michael Pröbsting (aus: Red Newsletter 289, Informationsdienst des
ArbeiterInnenstandpunkt, 9. September 2007, www.arbeiterInnenstandpunkt.net)
Der Papst-Rummel ist vorbei. Ein absolutistisch regierender Herrscher
eines Zwergen-Staates und einer großen, weltweit agierenden Sekte
veranstaltete mit massiver staatlicher Unterstützung ein
Propaganda-Event sondergleichen. Dauer-Live Übertragung durch den ORF,
Händeschütteln und demütiges Verneigen durch die Regierung und die
steirische Landesgranden.
Herr Ratzinger – alias Benedikt XVI. – nützte diese Gelegenheit auch,
um sein reaktionäres Gedankengut auch hierzulande zu verbreiten und
gegen das Recht der Frauen auf Abtreibung zu wettern. Nicht, daß dies
besonders überraschend wäre. Überraschend, oder besser gesagt
entlarvend, war die Tatsache, wie katzbuckelnd sich die
sozialdemokratische Parteispitze angesichts dieser Provokation von
Rechtsaußen verhielt. Sozialminister Buchinger – der fälschlicherweise
als „Linker“ gilt und von SJ, Funke usw. als „Genosse“ bezeichnet wird
– erklärte nach der Anti-Abtreibungs-Hetze des Papstes in einem
ORF-Interview am 7. September, daß er die Aussagen „unaufgeregt“ sehe
und in der Sache dies ähnlich wie der Papst sehe! Darüberhinaus
beschrieb dieser Ministerial-Linke, wie er die „historischen“ und
„ergreifenden“ Momente des Händeschüttelns und Wortewechselns mit
Herrn Ratzinger erlebt hat.
Die Tatsache, daß „MarxistInnen“ wie die SJ-Führung oder
„TrotzkistInnen“ wie der „Funke“ Minister Buchinger für einen Linken
und Genossen halten, zeigt, wie angepaßt, sozialdemokratisiert,
verbürgerlicht deren „Marxismus“ ist. Wer solche Spitzenbürokraten für
links hält, verfügt über einen politischen Kompaß, der magnetisch auf
das sozialdemokratische Establishment mit all seinen verführerischen
Karrieremöglichkeiten ausgerichtet ist. Gleichzeitig versucht die
SJ-Führung einen Spagat, in dem sie neben ihrer Werbetätigkeit für die
SPÖ auch kritische Aktivitäten – in diesem Falle gegen den Papst –
unterstützt und hofft, dadurch bei linken Jugendlichen punkten zu können.
Daher rief die SJ – gemeinsam mit ArbeiterInnenstandpunkt und
REVOLUTION – für die Anti-Papst-Demonstration am 7. September auf.
Diese Demonstration fiel zwar aufgrund des tagelangen und heftigen
Regens mit knapp 300 TeilnehmerInnen relativ klein aus, war aber ein
wichtiges politisches Zeichen gegen den reaktionären Papst-Rummel.
Der lautstarke und kämpferische ASt/REVOLUTION-Block ging an der
Spitze des Demonstrationszuges und war mit knapp 50 TeilnehmerInnen –
darunter auch ein als Papst verkleideter Aktivist – der größte
organisierte Block. (siehe Photos unter
http://arbeiterinnenstandpunkt.net/phpwcms/index.php?id=20,284,0,0,1,0
) Auf dementsprechend viel Interesse stießen wir daher auch bei den
anwesenden JournalistInnen, was sich in einer Vielzahl von Photos in
den Medien und zahlreichen Interviews niederschlug.
Roman Birke (REVOLUTION) betonte in seiner Rede bei der
Auftaktkundgebung, daß mit dem Besuch des Papstes nach Bush und Putin
ein weiterer Staatsrepräsentant nach Österreich kommt, der für
Rassismus und Unterdrückung steht. Nina Gunic
(ArbeiterInnenstandpunkt) wies in ihrer Rede bei der
Abschlußkundgebung auf die Heuchelei der SPÖ hin, die sich als
fortschrittlich auf aufgeklärt gibt und gleichzeitig dem Papst den Hof
macht und Jugendlichen schulfrei gibt, damit sie Herrn Ratzinger
huldigen können.
Photos von der Anti-Papst-Demonstration am 7. September 2007
Auf unserer Homepage finden sich Photos von der
Anti-Papst-Demonstration am 7. September
http://arbeiterinnenstandpunkt.net/phpwcms/index.php?id=20,284,0,0,1,0
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ASt - Erste Ausgabe des theoretischen Journals „Unter der Fahne
der Revolution“ erschienen von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Erste Ausgabe des theoretischen Journals „Unter der Fahne der
Revolution“ erschienen!
Editorial der Redaktion:
Unter der Fahne der Revolution ist ein neues theoretisches Journal des
ArbeiterInnenstandpunkt (ASt). Der ArbeiterInnenstandpunkt ist eine
revolutionär-kommunistische Organisation, die sich den Sturz der
kapitalistischen Gesellschaft und somit die Aufhebung der
Ausbeutungsverhältnisse zum Ziel gesetzt hat. Als Teil der Liga für
die Fünfte Internationale (LFI) kämpfen wir in Österreich und
international für die Schaffung einer neuen Weltpartei der
sozialistischen Revolution.
In unserer ersten Ausgabe von Unter der Fahne der Revolution widmen
wir uns dem Thema Religion. Der aktuelle Anlass - der Besuch von Papst
Benedikt XVI - liegt auf der Hand. Jedoch ist das Thema Religion nicht
nur aufgrund des Besuchs des Papstes von Bedeutung. Durch massive
Erschütterungen der kapitalistischen Ideologie suchen immer mehr
Menschen nach einer politischen Alternative zu den etablierten
Parteien. Dies drückt sich z.B. in Deutschland in der Gründung einer
neuen Partei links von der Sozialdemokratie, in Österreich durch linke
Gewerkschaftsprojekte, die in Opposition zu Gewerkschaftsbürokratie
und Sozialdemokratie stehen, aus. Doch dieses manchmal verzweifelte
Suchen nach einer politischen Alternative kann sich auch in einer
Zunahme von Religiosität ausdrücken. So erkannte schon Karl Marx in
seinen “Thesen über Feuerbach”, dass die Religion ein Bestandteil der
bürgerlichen Gesellschaft ist: “Feuerbach sieht daher nicht, daß das
‘religiöse Gemüt’ selbst ein gesellschaftliches Produkt ist und daß
das abstrakte Individuum, das er analysiert, einer bestimmten
Gesellschaftsform angehört.” Eine marxistische Analyse der Religion
und eine Strategie zu deren ideologischer Bekämpfung wird daher zu
einer wichtigen Aufgabe für RevolutionärInnen. Aus diesem Grund
veröffentlichen wir die Thesen zur christlichen Religion und Kirche
erneut, gehen aber auch in zwei Artikeln von Michael Pröbsting und
Roman Birke auf die neuesten rassistischen Stellungnahmen des Papstes
zum Islam und zur indigenen Bevölkerung Lateinamerikas ein.
Roman Birke legt in seinem Geleitwort für diese erste Ausgabe Unter
der Fahne der Revolution die Entwicklung und die Notwendigkeit des
Marxismus heute dar.
Zusätzlich findet sich in diesem theoretischen Journal auch eine
Rubrik Archiv des Marxismus, in der wir sowohl Klassiker des Marxismus
als auch unbekanntere Texte von revolutionären Autoren neu auflegen.
In dieser Ausgabe publizieren wir den Text Sozialismus und Religion
(1905) von W.I. Lenin und Des Revisionismus letzte Weisheit (1924) von
Abram Deborin, einem marxistischen Philosophen, der 1930 durch den
Stalinismus zur Distanzierung von seinen Texten gezwungen wurde.
Unter der Fahne der Revolution verbindet somit die über die Geschichte
der ArbeiterInnenbewegung hinweg erarbeiteten theoretischen Grundlagen
mit den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des 21.
Jahrhunderts. Es soll ein Beitrag zur Diskussion unter den
AktivistInnen der ArbeiterInnenbewegung und der antikapitalistischen
Bewegung, um in diesen Bewegungen für eine revolutionäre Linie zu
argumentieren, um unserem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft - dem
Kommunismus - einen Schritt näher zu kommen.
Unter der Fahne der Revolution kann über ast-lfi at gmx.net zum Preis von
3,- Euro plus Portokosten bestellt werden.
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Gedenken an 9/11 im ORF
von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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Neu auf Instant Coffee, dem Blog von Café Critique:
Gedenken an 9/11
by Florian Markl
September 7th, 2007
Wie sollten Fernsehsender den Jahrestag der verheerendsten
Terroranschläge der menschlichen Geschichte, die über dreitausend
Menschen das Leben gekostet haben, begehen? Der Sender Kabel 1 widmet
den gesamten kommenden Dienstagabend den Attentaten von 9/11: Zuerst
wird in einem Dokudrama an die Geschichte des Fluges United Airlines
93 erinnert, der nach den Plänen seiner islamistischen Entführer
vermutlich ins Weiße Haus oder das Capitol in Washington stürzen
sollte, nach heftigem Widerstand der Passagiere jedoch auf einem Feld
in Pennsylvania abstürzte. Darauf folgt eine Dokumentation mit den
Titel Überlebt im Nordturm - Das Wunder vom 11. September, sowie eine
Folge der sendereigenen Doku-Reihe zum Thema 9/11 Chaos am Himmel -
Als Amerika den Luftraum räumte. Der Sender RTL 2 versucht sich den
Anschlägen auf andere Art und Weise zu nähern: Schicksalsreportage:
11. September 2001 - Sprung in den Tod. Rekonstruiert wird darin die
Biografie eines jener Menschen, die, um dem Inferno zu entfliehen,
keinen anderen Weg mehr sahen, als aus den oberen Stockwerken des
World Trade Center in den sicheren Tod zu springen. Das ZDF widmet
sich schließlich in einer Dokumentation den vielen
Verschwörungstheorien, die um 9/11 kursieren.
Der ORF geht einen anderen Weg. Am Jahrestag selbst wird so richtig
auf Verständnis gesetzt. Wie um zu beweisen, dass man die “Lehren des
11. September” verstanden habe, widmet man sich zuerst einem der
Lieblingsthemen der Islamfaschisten; was von einer Reportage mit dem
Titel: Mein Kopf gehört mir - religiöse und kulturelle Tradition des
Kopftuches zu halten ist, kann man sich unschwer vorstellen. Darauf
folgt der Beitrag: Djallaledin Maulana Rumi: Philosophie und Poesie
eines der wichtigsten Dichter und Mystiker des Islam. Damit soll wohl
ein Kontrapunkt gesetzt werden: Zwar haben vor sechs Jahren einige
Kämpfer der “Religion des Friedens” es u.a. als ihren göttlichen
Auftrag gesehen, im World Trade Center soviele Menschen wie möglich zu
töten, aber im 13. Jahrhundert gab es Einen, der einen ganz anderen
Islam vertrat…
Von den Anschlägen selbst wird man am 11. September im
österreichischen Staatsfernsehen also höchstens in Nebensätzen hören.
Der ausführlichste Beitrag zu diesem Anlass wurde ja bereits gestern
ausgestrahlt: 9/11 Mysteries - Die Zerstörung des World Trade Centers.
Die Programmzeitschrift tv media (Ausgabe 36/2007) kündigte diese
Dokumentation folgendermaßen an: “Die Macher des Films räumen mit den
Verschwörungstheorien rund um das Ereignis auf und ersetzen sie durch
Fakten”. Das klingt ja eigentlich nicht schlecht, nur hat die Sache
einen Haken: Die “Verschwörungstheorie”, mit der das Machwerk
aufräumen will, ist die schreckliche Wahrheit, dass Flugzeuge in die
Türme krachten und diese infolge der Wirkungen der Einschläge und der
ausgebrochenen Feuer zusammenstürzten und knapp 3000 Menschen unter
sich begruben. Statt dessen wird ein Sammelsurium der absurdesten
Theorien präsentiert, die alle darauf hinauslaufen, dass die Türme
natürlich nicht wegen der Flugzeugeinschläge zusammenbrechen, sondern
nur mittels gezielter Sprengungen zu Fall gebracht werden konnten. Um
diesen haarsträubenden Unsinn zu untermauern, bedient sich die
Macherin des Filmes all jener Methoden, die bei
verschwörungstheoretischen Knallköpfen weltweit so beliebt sind.
In erster Linie stützt sie sich auf Interviews mit Augenzeugen, die
unmittelbar während der sich entfaltenden Katastrophe von diversen
Radio- und Fernsehstationen geführt worden waren. Viele sprachen von
Explosionen, die sie gehört hätten. Doch die unmittelbaren Eindrücke,
zumal wenn sie so überwältigend sind, sind oftmals nicht die
verlässlichsten. Inmitten des Infernos “hörten” und “sahen” viele
Leute Dinge, die sich im Nachhinein als falsch herausstellten. In dem
sehenswerten Dokumentarfilm 11. September - Die letzten Stunden im
World Trade Center etwa wird an einer Stelle ein Feurwehrmann in der
Lobby des Nordturmes gezeigt, der überzeugt davon war, dass soeben ein
drittes Flugzeug in die Türme eingeschlagen hatte. Der Mann hatte mit
Sicherheit nicht vor, sich und seinen Kollegen durch das Verbreiten
von falschen Gerüchten den ohnehin fürchterlichen Einsatz noch zu
erschweren, und dennoch war er von der Existenz eines dritten
Flugzeuges überzeugt. (Im Nachhinein wird er wohl selber zugeben
müssen, dass es kein drittes Flugzeug im World Trade Center gab -
selbst die hartnäckigsten verschwörungstheoretischen Vollidioten haben
meines Wissens nach so etwas bislang nicht behauptet.)
Der Film 9/11 Mysteries ist eines jener Propagandamachwerke, die nach
den Anschlägen im Internet Karriere machten. Irgendwelche
dahergelaufenen Spinner bastelten sich wundersame Theorien, um sich
nicht einer grausamen Realität stellen zu müssen, die ihren
antiamerikanischen Hohlköpfen widerspricht. So ganz wohl scheint dem
ORF bei der Ausstrahlung dieses Mists dann doch nicht gewesen zu sein,
denn vor Beginn des Films zeigte er folgende Einblendung: “Der
folgende Dokumentarfilm ‘9/11 Mysteries’ wurde von der amerikanischen
Autorin Sophia Smallstorm im Jahr 2006 produziert. Smallstorm
widerspricht darin den offiziellen Darstellungen der Ereignisse vom
11. September 2001. Der ORF stellt als eine der ersten
Fernsehanstalten diese spekulative Ansicht zur Diskussion, die bisher
nur im Internet veröffentlicht und Millionen Mal abgerufen wurde. Der
ORF distanziert sich von allfälligen Aussagen, die dem ORF-Gesetz,
insbesondere dessen Objektivitätsgebot widerprechen.”
Diese Erklärung stellt an und für sich schon einen Skandal dar, der
die Programmverantwortlichen zwar nicht den Kopf (das ist Ländern
vorbehalten, in denen die göttliche Scharia gilt), wohl aber deren
Jobs kosten sollte. Hier wurde nichts “zur Diskussion gestellt”,
sondern üble Propaganda gesendet - und dass noch in unmittelbarer Nähe
zum Jahrestag der Anschläge und als einziger längerer Beitrag des ORF
zu diesem Thema. Die pflichtschuldige Distanzierung von wegen
“Objektivitätsgebot” ist eine Farce der Sonderklasse. Was kommt als
nächstes? Die Ausstrahlung einer Verfilmung der Protokolle der Weisen
von Zion, die immerhin in Ägypten und Syrien ein Millionenpublikum vor
den Fernsehgeräten fesselte, um sie “zur Diskussion zu stellen” und
sich zu distanzieren, sollte sie dem “Objektivitätsgebot” des ORF
widersprechen?
_______________
29./30. 9. 2007
Wien
Die Islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur
Symposium mit Andreas Benl, Stephan Grigat, Alex Gruber, Simone Dinah
Hartmann, Matthias Küntzel, Kazem Moussavi, Fathiyeh Naghibzadeh,
Gerhard Scheit und Wahied Wahdat-Hagh
Campus der Universität Wien, Hörsaal D und C1
veranstaltet von Café Critique und Scholars for Peace in the Middle
East – Austria
30. 9. 2007
Wien, 18:00
Stephansplatz
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und
europäischen Förderer!
veranstaltet von Café Critique und der Israelitischen Kultusgemeinde
mit Beiträgen von Raimund Fastenbauer (B'nai B'rith), Simone Dinah
Hartmann (Café Critique), Beate Klarsfeld (Söhne und Töchter der
jüdischen Deportierten Frankreichs), Matthias Küntzel (Scholars for
Peace in the Middle East), Benny Morris (Ben Gurion University Beer
Sheva), Kazem Moussavi (Green Party of Iran), Ariel Muzicant
(Israelitische Kultusgemeinde), Elisabeth Pittermann, Robert
Schindel, Arie Talmi (Kibbutz Dan), Wolfgang Neugebauer (Aktion gegen
den Antisemitismus in Österreich) et. al.
Infos: www.stopthebomb.net
_____________
Neu:
Stephan Grigat:
Fetisch und Freiheit
Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von
Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus
ça ira, Freiburg 2007, ISBN: 3-924627-89-4
400 Seiten, 22.00 €
Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag:
ça ira Verlag
79098 Freiburg, Wilhelmstr. 15
Telefon: 0761.37 939, Fax: 0761.37 949
EMail: info at ca-ira.net, http://www.ca-ira.net
_______________
Café Critique
Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik
Wickenburggasse 16/5
A-1080 Wien
Tel.: 0043 699 107 87 421
Fax: 0043 1 406 81 54 19
Email: cafe.critique at gmx.net
Web: http://www.cafecritique.priv.at
Blog: http://blog.cafecritique.priv.at
Konto: Dr. Renate Göllner, Erste Bank
Nr. 28660228600, BLZ 20111
BIC: GIBAATWW, IBAN: AT512011128660228600
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ACUS gegen Diskriminierung Homosexueller
von "Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
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ACUS gegen Diskriminierung Homosexueller
Landeshauptmann Voves soll Ehrenschutz zurücknehmen
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich
gegen die Diskriminierung von Homosexuellen aus.
"Es ist bedauerlich, dass auf Grund einer fundamentalistischen
Bibelauslegung Homosexualität in vielen Bereichen der Kirchen noch immer
verteufelt wird. Homosexualität ist keine psychische Störung, sondern eine
menschliche Fähigkeit zu lieben", sagt der Bundesvorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard
Schadauer.
"Wir lehnen es aber ebenso ab, dass Veranstaltungen wie der so genannte
'Kongress' in Graz, der sich gegen Homosexuelle richtet, von
sozialdemokratischen PolitikerInnen unterstützt wird", betont der
ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. "Da Landeshauptmann Voves sich
bereits von manchen Inhalten dieses 'Kongresses' distanziert hat, ist der
nächste konsequente Schritt, den Ehrenschutz für diese Veranstaltung nicht
mehr zu übernehmen."
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
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profilierung mit Antisemitismus?
von aktion at gegendenantisemitismus.at
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Profilierung mit Antisemitismus?
"Warum ist Israel so mächtig?" fragt das Nachrichtenmagazin profil am
Cover seiner jüngsten Ausgabe (Nr. 37). Dass Israel und "der Jude" so
mächtig sind, wissen AntisemitInnen seit jeher, profil bestätigt sie
und lockt mit einem Blick hinter die Kulissen.
Man wird jedoch enttäuscht. Im Heft findet sich bloß Altbekanntes und
Wiedergekäutes zur "Israel-Lobby", die angeblich die USA oder
zumindest die Bush-Administration fest in ihren Tentakeln hält,
aufbereitet von Georg Hoffmann-Ostenhof und Robert Misik aus Anlass
des Erscheinens eines weiteren Enthüllungsbuches: "Die Israel-Lobby"
von Mearsheimer und Walt. Die Einseitigkeit in der Verurteilung
Israels paart sich mit der Ignoranz gegenüber aktuellen Bedrohungen,
etwa durch Atomwaffen in Händen von antisemitischen und antiwestlichen
Apokalyptikern vom Schlage des iranischen Präsidenten Achmadinejad.
Aber auch der Kritik an der antisemitischen Vorstellung von der
"jüdischen Macht" wird im profil Platz eingeräumt. Warum diese
Vorstellung oder fixe Idee es dennoch auf die Titelseite geschafft
hat, bleibt das Geheimnis von Redaktion und Herausgeber. Gerade in
Österreich, wo ohnehin fast die Hälfte der Bevölkerung glaubt, dass
die "Juden zuviel Einfluss auf das Weltgeschehen" ausüben, sind solche
Bilder fatal. profil, welches wir bis dato als Verbündete im Kampf
gegen den Antisemitismus sahen, muss sich zumindest der
Verantwortungslosigkeit zeihen lassen.
PS: Wer sich jenseits der Apologie für "Die Israel-Lobby" und die
Diskussionen darüber interessiert, wird z. B. hier fündig:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesbuch/666772/
http://www.adl.org/Anti_semitism/deadliest_lies/
http://lizaswelt.blogspot.com/2007/09/krfte-mit-tradition.html
http://lizaswelt.blogspot.com/2007/09/die-protokolle-der-weisen-vom-
campus.html
http://www.doew.at/aktuell/aktion/aktion.html
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INTERNATIONALES/SOLIDARITÄT
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Kurdish Media on ILISU
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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http://www.kurdmedia.com/article.aspx?id=14357
* KurdishMedia.com - By Sissy Danninger
* 11/09/2007 00:00:00
Ilisu: The giant hydroelectric power plant is set to start operating by 2014 :
All the protests by NGOs have been in vain so far. On August 15th,
2007 all the necessary contracts for starting the construction of the
giant Ilisu dam on the Tigris River in Eastern Turkey/Northern
Kurdistan have been signed. On the same day the private Bank Austria –
Creditanstalt (BA-CA) stepped in with a credit of a triple digit
million sum. Shortly before that date the Austrian led
Ilisu-consortium of Austrian, German and Swiss companies had already
got the export credit guarantees by the respective national agencies.
In September 2007 first unconfirmed reports about the beginning of
deportations in the area turned up. In the end up to 50.000
inhabitants will have lost their homes and their farmland to give room
for a giant dam and a 135 metres deep reservoir with a surface of more
than 300 square kilometres. Hundreds of villages as well as the
cultural treasures of the ancient city of Hasankeyf (Kurdish: Eskif)
will be drowned along 135 kilometres of the Tigris with the yet still
preserved environment with its rich flora and fauna. As a consequence
Osman Baydemir, mayor of the nearby provincial capital Diyarbekir
(Amed), expects about 30.000 to 40.000 Ilisu-refugees for his town
only – with most of them ending up in the slums.
The 1,2 billion Euro project (of which around 530 million Euros will
go to the above named European countries’ companies) for the 1.200
MW hydroelectric power plant presently is set to be finished by 2014/2015.
But “Ilisu has not been built yet†the involved international and
local environmental, cultural and humanitarian NGOs defiantly reacted
after a moment of shock in the follow-up of the final conclusion of
the contracts. And, indeed, protests are continuing in Europe as well
as in the region itself. Within just a few weeks after the bank’s
decision to join in about 300 of its clients had left BA-CA in protest
according to information by Eca-watch (Export credit agencies-watch)
in Austria. On a weekly basis demonstrators gathered in front of BA-CA
branch offices in Austria’s capital Vienna and in the Austrian provinces.
Contrary to the soothing assertions of the project’s advocates the
critics insist that international standards as set by the UN and the
World Bank for comparable endeavours are in no way respected by the
Ilisu consortium of European and Turkish companies. As the Iraqi
foreign minister Hoshiar Zebari, himself a Kurd, confirms, there have
not been any official consultations and arrangements with this
neighbouring country – just about 65 kilometres downstream behind the
Ilisu dam. There are grave concerns Turkey might one day use the plant
politically by restricting the Tigris water supply not only for Iraq
but for adjoining Syria as well.
The critics also miss any convincing environmental impact assessment
in accordance with international standards. Countless species of
plants and animals like the Euphrates poplar or the Euphrates pond
terrapin and many fishes will lose their habitat and become extinct in
the region, they say. Entire swathes of land were in danger of running dry.
The Ilisu-dam-project presently is the largest of a total of 19
waterpower stations already under construction or planned in
South-eastern Turkey. The Austrian-led consortium (VA Tech Hydro
Andritz in Austria, Züblin in Germany, Alstom, Stucki, Colenco,
Maggia in Switzerland) basically counters protests arguing that if
they did not realize the “development-project†someone else would
do it with less consideration. Other arguments defending their stance
include the creation of jobs in Turkey and in the European countries involved.
--
Mag. Thomas Wenidoppler, Tel.: 0650-8225200
DI Ulrich Eichelmann, Tel.: 0676-83488279
Mag.a Mary Kreutzer, Tel.: 0699-19135484
KoordinatorInnen der ECA-Watch und der Stop-Ilisu-Kampagne
www.eca-watch.at
AGEZ, WWF, FIAN, Verein Kurdischer StudentInnen, Global 2000,
Koordinierungsstelle der Österr. Bischofskonferenz, Attac,
Gesellschaft für bedrohte Völker und WADI Österreich.
Adresse:
Global 2000
Neustiftgasse 36
1070 Wien
Tel. ++43/(0)1-812 57 30-46
eca-watch-austria at gmx.at
www.eca-watch.org
www.eca-watch.at
SPENDENKONTO für ECA-Watch:
Konto lautet auf "GLOBAL 2000 Umweltschutzorganisation"
Knt.Nr.: 01010804422
Bankleitzahl BAWAG: 14000
Unbedingt als Verwendungszweck angeben: "ECA-Watch"
IBAN: AT 7314 0000 1010 8044 22
BIC: BAWAATWW
Psssst! Schon vom neuen GMX MultiMessenger gehört?
Der kanns mit allen: http://www.gmx.net/de/go/multimessenger
--
WADI Österreich
Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
SPENDENKONTO - jeder Euro hilft!
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
IBAN AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT) RLNWATWW
Wir bitten um Unterzeichnung des Appells an die Österreichische
Regierung bezüglich der Aufnahme irakischer Flüchtlinge in der EU:
http://www.wadinet.at/Media/Petition/index.php
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Zimbabwean Women on Hunger Strike in Yarl's Wood IRC
von NCADC <ncadc at ncadc.org.uk>
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X-Virus-Scanned: amavisd-new at strg.at
X-Virus-Scanned: amavisd-new at strg.at
X-Mailer: QUALCOMM Windows Eudora Version 7.1.0.9
Date: Wed, 12 Sep 2007 10:47:43 +0100
To: widerstand at no-racism.net
From: NCADC <ncadc at ncadc.org.uk>(by way of Edgar Ernstbrunner
<hx65 at dial.pipex.com>)
Subject: [Widerstand] Zimbabwean Women on Hunger Strike in Yarl's Wood IRC
X-BeenThere: widerstand at no-racism.net
X-Mailman-Version: 2.1.9
List-Id: <widerstand.no-racism.net>
List-Unsubscribe: <http://mailman.no-racism.net/mailman/listinfo/widerstand>,
<mailto:widerstand-request at no-racism.net?subject=unsubscribe>
List-Archive: <http://mailman.no-racism.net/mailman/private/widerstand>
List-Post: <mailto:widerstand at no-racism.net>
List-Help: <mailto:widerstand-request at no-racism.net?subject=help>
List-Subscribe: <http://mailman.no-racism.net/mailman/listinfo/widerstand>,
<mailto:widerstand-request at no-racism.net?subject=subscribe>
Sender: widerstand-bounces at no-racism.net
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NCADC News Service
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Zimbabwean Women on Hunger Strike in Yarl's Wood IRC
"We are determined to resist deportation to countries whose geography
and systems are alien to us" Maud Kadango Lennard
Rose Phekani, one of the hunger strikers, has removal directions for
this evening September 12th, at 20:00 hours on Kenya Airways flight
KQ101 to Nairobi
Asylum seekers on hunger strike in UK detention facility
Five of eight Zimbabwean asylum seekers held at a British immigration
removal centre for women went on hunger strike on Monday, pressing for
their release. The eight - detained at Yarls Wood Immigration Removal
Centre in Bedford - have been told they face deportation to Malawi and
South Africa after UK authorities refused to accept they were
Zimbabweans who travelled on foreign passports to beat a new visa
regime introduced in Harare. Britain has stopped deportations to
Zimbabwe pending the outcome of a country guidance case known as HS
Zimbabwe. Judgment in the case was reserved after a week-long hearing
last month. Human rights groups say Zimbabweans face an automatic risk
of torture if deported back to the southern African country where
President Robert Mugabe is accused of human rights abuses.
By Staff Reporter, Zimbabwe News.com Tuesday 11th September 2007
http://www.zwnews.com/issuefull.cfm?ArticleID=17339
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
[]
No Border Camp, Gatwick
Wednesday 19th to Monday 24th September 2007
Camp location announced: A field northeast of Horley (Gatwick), three
miles from Gatwick South Terminal and about one mile east of
Salfords/Surrey. Detailed travel directions and maps are on the website now.
This camp will be a chance to work together to try and stop the
building of a new detention centre at Gatwick, and to gather ideas for
how to build up the fight against the system of migration controls.
Events ;
Wednesday 19th
Arriving at Camp Site.
Thursday 20th
Workshops , / Welcome-Event in Crawley.
Friday 21st
Workshops , / Gathering at Lunar House, Croydon
Saturday 22nd
Workshops , / Demonstration from Crawley town centre to Tinsley
House Detention Centre, next to the building site of Brook House
(Background Info). International day of Action. Afternoon: International Forum.
Sunday 23rd
Workshops and Forum.
Monday 24th
End of the No Border Camp.
Further Info : http://noborders.org.uk
+++++++++++++++++++++++++++++++++++
First monthly edition of Migrants Rights News
Contents ;
[01] Introduction
[02] In the Headlines
Rule changes and migrants rights; Enforcement policy; Simplification;
Migrant health.
[03] Migrant voices, migrant campaigns
Ukrainian support group; Manchester group to campaign against ID
checks at NHS doctors; Migrants and Refugees Community Forum.
[04] Who is saying what
'No One is Illegal' group publishes guide to anti-deportation
campaigning; Churches make case for
'core principles' ; TUC report on economics of migration; Commission
reports on social cohesion and integration; Migration Alliance calls
for Parliamentary Group; Illegal Working consultation.
[05] International news
Global Forum on International Migration and Development; Support for
health care for the undocumented; Remittances and financial justice.
[06] Up coming events and activities
Towards a Progressive Immigration Policy; Independent Asylum
Commission roadshow; Airport protest camp; Transcultural nursing
conference; Black European Women's congress; Banner Theatre "They get
free mobiles... don't they?'
[07] Project updates
[08] Publications
[09] Jobs
Vacancies and volunteering opportunities
[10] Browser notes
End of Bulletin:
Source for this Message:
--
Disclaimer:
NCADC's email bulletins are an important part of our work in
educating the public on immigration, asylum and anti-deportation
issues. As part of that work our bulletins hosts news and views from
different individuals, organisations and campaigns working in the same
field as us.
The contents of this bulletin are the sole responsibility of the
author/s and should not be taken as endorsement of any kind by NCADC.
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National Coalition of Anti-Deportation Campaigns (NCADC)
110 Hamstead Road
Birmingham
B20 2QS
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Saddams Verbrechen vor Gericht von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo
Quelle: Wiener Zeitung, Mittwoch, 12. September 2007
Saddams Verbrechen vor Gericht
Hinter den gegenwärtigen Verbrechen im Irak tritt die juristische
Aufarbeitung der Verbrechen der Baath-Diktatur unter Saddam Hussein in
den Hintergrund. Trotz der widrigen Umständen findet diese aber statt.
Fünfzehn Angeklagte müssen sich seit Ende August im dritten großen
Prozess für die blutige Niederschlagung der Aufstände verantworten,
die nach der irakischen Niederlage im Golfkrieg im März 1991
ausgebrochen waren.
Kanan Makiya schildert in seinem Buch "Cruelty and Silence"
(Grausamkeit und Stille) eindrucksvoll, wie die Panzer der
Republikanischen Garden mit der Aufschrift "Keine Schiiten nach dem
heutigen Tag" in die Städte des Südiraks einfuhren und dabei mit
exzessiver Grausamkeit gegen jeden vorgingen, der verdächtigt wurde,
mit dem Aufstand zu sympathisieren. Für die Bevölkerung des Südirak
blieben diese Ereignisse ein ähnlich nachhaltiges Trauma, wie die
Anfal-Kampagne für die irakischen Kurden.
Zu diesem Trauma zählt jedoch auch das Gefühl von der Welt im Stich
gelassen worden zu sein. Während die US-Truppen die Irakis
ursprünglich zum Aufstand aufgerufen hatten, wollten diese, als
schließlich erfolgreich fast der gesamte Südirak unter Kontrolle der
Aufständischen gebracht werden konnte, nichts mehr von einem Sturz
Saddam Husseins wissen. Im Gegenteil: Der Diktator bekam von den
bereits auf irakischem Territorium stehenden US-Truppen grünes Licht
zur Niederschlagung des Aufstandes.
Und im Gegensatz zum kurdischen Nordirak wurde für die Schiieten im
Süden keinerlei "save haven" geschaffen. Die Südiraker drohten ja auch
nicht, über die Türkei nach Europa zu flüchten, sondern hatten
allenfalls die Möglichkeit im Iran Zuflucht zu finden.
Den Massakern folgte schließlich die Trockenlegung der Sümpfe zwischen
Euphrat und Tigris, und damit die Vertreibung der Sumpfaraber mit
ihrer einzigartigen an die ökologischen Bedingungen angepassten
Kultur. Die Überlebenden endeten in den Armenvierteln von Basra und
Sadr City und bilden heute einen Teil jenes Subproletariats, das die
Reihen des radikalen Schiiten-Predigers Muqtada al-Sadr "Mahdi-Armee"
auffüllt.
So hat auch der derzeit laufende Prozess politische Sprengkraft für
die traurige irakische Gegenwart, steht doch neben den Angeklagten
selbst irgendwie auch das Verhalten der damaligen Koalitionstruppen –
nicht nur der USA sondern auch ihrer europäischer und arabischer
Verbündeten – vor Gericht. Und die materiellen und psychischen
Verwüstungen jener Zeit, die bis heute in den Kämpfen um Macht und
ökonomisches Überleben fortwirken.
Thomas Schmidinger ist Lehrbeauftragter am Institut für
Politikwissenschaft der Universität Wien und Vorstandsmitglied des
Österreichisch-Irakischen Freundschaftsvereins IRAQUNA.
--
WADI Österreich
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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
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* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
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