mund: montag, 3. september 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Mo Sep 3 09:56:22 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Montag, 2007
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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 - Werkstatt Frieden & Solidarität-Rundbrief 16-2007
office at werkstatt.or.at
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02 - 3. Landtagspräsidentin gegen EAG-Verkauf
office at werkstatt.or.at
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VERANSTALTUNGEN
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03 - ROTER OKTOBER im Nestroyhof / wiener wortstaetten
office at gamuekl.org
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 - Werkstatt Frieden & Solidarität-Rundbrief 16-2007
office at werkstatt.or.at
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Werkstatt Frieden & Solidarität
Waltherstr. 15, 4020 Linz
Tel. 0732/771094, Fax 0732/797391
Mail: office at werkstatt.or.at, Web: www.werkstatt.or.at
Wer diesen Rundbrief nicht mehr erhalten möchte, ersuchen wir um ein
E-Mail unter folgendem Link:
mailto:mailfriwe-request at friwe.at?subject=unsubscribe
Werkstatt Rundbrief Nr. 16-2007
Themen:
(1) Grüne Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler unterstützt
außerparlamentarischen Widerstand gegen die Privatisierung der
Energie AG:
In einem Kommentar für die "guernica" kündigt die 3.
Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler an, entgegen der grünen
Parteilinie den außerparlamentarischen Widerstand gegen den Verkauf
der Energie AG zu unterstützen. Wir bringen den vollständigen Kommentar.
(2) Sieben Gründe gegen den Ausverkauf der Energie AG:
Das und vieles mehr gibt es in einer neuen Infozeitung der Werkstatt
Frieden & Solidarität, mit der wir für die Unterstützung der derzeit
in Einleitung befindlichen Bürgerbefragung gegen den Ausverkauf von
Energie und Wasser werben.
(3) Verlogene Debatte um Neutralität/NATO
Wer über Neutralität und Nato-Beitritt spricht und dabei die reale
Mitwirkung Österreichs an der EU-Aufrüstung verschweigt, ist entweder
uninformiert und naiv oder führt Hinterhältiges im Schilde.
Tatsächlich geht die Militarisierung durch die neuen EU-Verträge
sogar über die NATO hinaus.
(4) Termine
(1) Energie-AG-Verkauf/Oberösterreich
Grüne Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler unterstützt
außerparlamentarischen Widerstand gegen die Privatisierung der
Energie AG
"Die Entwicklung ist falsch und ich möchte jene
außerparlamentarischen Kräfte unterstützen, die hier gegenzusteuern
versuchen - ..." erklärte die dritte Präsidentin des oö. Landtages,
Doris Eisenriegler, von den Grünen, in einem Kommentar für die
Zeitung der Werkstatt Frieden&Solidarität "guernica" zum geplanten
Börsegang der Energie AG. Frau Eisenriegler hat auch als Zeichen der
Nichtzustimmung zum Börsegang, bei der Sitzung des oö. Landtages
Anfang Juli die Sitzung verlassen.
Sie will sich aber nicht vor den Karren der SPÖ spannen lassen, denn:
"In diesem Zusammenhang muß auch gesehen werden, dass die
Grundrichtung bereits mit der Liberalisierung des europäischen
Strommarktes eingeschlagen wurde, welche nicht von den Grünen, sehr
wohl aber von den Sozialdemokraten mitgetragen wurde." "Das Land
Oberösterreich vergibt mit den verkauften 49% seinen Einfluß auf die
Energiepolitik an den freien Markt, der nach den Gesetzen der
Profitmaximierung funktioniert und nicht primär die Versorgung der
Bevölkerung im Sinn hat. An dieser Tatsache wird auch ein
oberösterreichischer Aktionärskern nichts ändern.", so Eisenriegler
abschließend.
BürgerInnenbewegung gegen Energie-Privatisierung unabhängig von
Parteizugehörigkeit
Rudi Schober, Gemeinderat in Ottensheim und Werkstattaktivist, zeigt
sich erfreut: "Einer breiten BürgerInnenbewegung gegen die
Privatisierung der Energie AG steht nichts mehr im Wege. Alle
OberösterreicherInnen sind aufgerufen, ihr Eigentum gegen den Zugriff
der Spekulanten zu verteidigen, unabhängig von ihrer
Parteizugehörigkeit. Eine Möglichkeit dazu ist die Unterstützung der
BürgerInnenbefragung. Deshalb jetzt aufs Gemeindeamt gehen und
unterschreiben. Lichtbildausweis nicht vergessen. "
Hier die ganze Stellungnahme von Doris Eisenriegler:
Kommentar zum Börsegang der Energie AG
von Doris Eisenriegler (3. Präsidentin des OÖ Landtags, Grüne)
Leider bringt es die Regierungsarbeit mit sich, dass ab und zu mit
dem Regierungspartner ÖVP Kompromisse geschlossen werden müssen. Mit
manchen kann ich leben; im vorliegenden Fall habe ich mein freies
Mandat in Anspruch genommen und den Saal vor der Abstimmung in der
letzten Landtagssitzung verlassen.
Unter den gegebenen Umständen wurde von den Grünen gut verhandelt und
der Beschluss zum Börsegang der Energie AG bestmöglich abgesichert.
- Die verfassungsmäßig gesicherte Mehrheit (51%) des Landes
Oberösterreich an der Energie AG wird durch eine langfristig gebundene
Kernaktionärsgruppe aus Oberösterreich abgesichert. Die in der oö.
Kernaktionärsgruppe beteiligten oö. Banken und Versicherungen räumen
dem Land OÖ ein Vorkaufsrecht für den Fall einer Verkaufsabsicht ein.
- Der mittelfristige Umstieg auf Energieeffizienz und Erneuerbare
Energie wird als Leitlinie für das Land und die Energie AG verankert:
Gleichzeitig mit der Entscheidung zum Teilbörsegang der Energie AG
wird auch eine 100 %ige Versorgung Oberösterreichs in den Bereichen
Strom und Wärme bis 2030 als klares Ziel der oö. Energiepolitik
festgelegt.
- Oberösterreichs Wasserreserven werden vom Land vollständig
zurückgekauft und mit Verfassungsmehrheit abgesichert.
- Eine attraktive MitarbeiterInnenbeteiligung wird eingeführt
Ich respektiere dieses Ergebnis, das grüne Verhandlungsteam hat sich
die Entscheidung auch nicht leicht gemacht.
Dennoch: Der Börsegang widerspricht jahrzehntelanger grüner Position,
dass die Sicherung elementarer Bedürfnisse durch die öffentliche Hand
zu erfolgen hat. Dazu gehört selbstverständlich vorrangig das Wasser,
aber auch der elektrische Strom, ohne den ein Leben in unserer
Gesellschaft nicht mehr zu denken ist! Und auch wenn die Eigentümer-
Mehrheit im Falle der Energie AG beim Land OÖ verbleibt: Die
Entwicklung ist falsch und ich möchte jene außerparlamentarischen
Kräfte unterstützen, die hier gegenzusteuern versuchen - ohne mich
vor den Karren der SPÖ spannen zu lassen! In diesem Zusammenhang muss
auch gesehen werden, dass die Grundrichtung bereits mit der
Liberalisierung des europäischen Strommarktes eingeschlagen wurde,
welche nicht von den Grünen, sehr wohl aber von den Sozialdemokraten
mitgetragen wurde.
Das Land Oberösterreich vergibt mit den verkauften 49 % seinen
Einfluss auf die Energiepolitik an den freien Markt, der nach den
Gesetzen der Profitmaximierung funktioniert und nicht primär die
Versorgung der Bevölkerung im Sinn hat. An dieser Tatsache wird auch
ein oberösterreichischer Aktionärskern nichts ändern.
(Dieser Kommentar von Doris Eisenriegler erscheint in der guernica
4/2007 - Zeitung der Werkstatt Frieden & Solidarität)
(2) Sieben Gründe gegen den Ausverkauf der Energie AG
Das und vieles mehr finden Sie in der neuen Infozeitung der Werkstatt
Frieden & Solidarität gegen den Ausverkauf von Energie und Wasser
u.a. mit folgenden Beiträgen:
- Sieben Gründe gegen den Verkauf der Energie AG auf: http://
www.werkstatt.or.at/index.php?
option=com_content&task=view&id=54&Itemid=1
. Bürgerbefragung gegen die Energie AG-Privatisierung
- Internationale Erfahrungen mit der Privatisierung von Wasser und
Energie
- Mogelpackung EU-Reformvertrag - Nicht in unserem Namen!
- Wer ist die Werkstatt Frieden & Solidarität?
- Petition "Energie und Wasser im öffentlichen Eigentum erhalten!"
Diese 8-seitige Infozeitung kostet 10 Cent pro Stück, ab 300 Stk. 5
Cent pro Expl. Ein Ansichtsexemplar schicken wir gerne kostenlos zu.
Bestellung an: office at werkstatt.or.at, Werkstatt Frieden &
Solidarität, Waltherstr. 15, 4020 Linz, Tel. 0732/771094, Fax
0732/797391, www.werkstatt.or.at
(3) Verlogene Debatte um Neutralität/NATO
Militarisierung durch neue EU-Verträge geht sogar über die NATO hinaus
"Wer über Neutralität und Nato-Beitritt spricht und dabei die reale
Mitwirkung Österreichs an der EU-Aufrüstung verschweigt, ist entweder
uninformiert und naiv oder führt Hinterhältiges im Schilde."
Die derzeit stattfindende Debatte Neutralität versus NATO-Beitritt
lässt sich an Heuchelei kaum mehr überbieten. Damit soll
offensichtlich davon abgelenkt werden, dass die EU mittlerweile
selbst, seit der Übernahme der sog. “Petersberg Aufgaben" in das EU-
Primärrecht im Vertrag von Nizza (2001), zu einem Militärpakt mit
aggressiver Außenorientierung geworden ist. SPÖ und ÖVP haben dem mit
der neutralitätswidrigen Änderung des Artikels 23f der
Bundesverfassung bereits zuvor Rechnung getragen (1999). Der Artikel
23f ist eine regelrechter “Kriegsermächtigungsartikel", da er den
Machteliten einen Freibrief für die Teilnahme an offensiven EU-
Militäraktionen ausstellt. SPÖ und ÖVP haben sich damals sogar zur
Fleißaufgabe hinreißen lassen, in den Erläuterungen zum Artikel 23f
die Teilnahme an EU-Kriegen auch dann ausdrücklich zu befürworten,
wenn diese nicht durch ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates gedeckt
ist. Durch die verlogene Neutralitäts/NATO-Debatte wollen Gusenbauer
und Darabos weiters davon ablenken, dass sie mit der bedingungslosen
Unterstützung der EU-Verfassung (die jetzt in EU-Reformvertrag
umgetauft wurde) eine Militarisierung der EU befürworten, die sogar
deutlich über die NATO hinausweist:
- explizite Aufrüstungsverpflichtung für alle EU-
Mitgliedsstaaten
- Verankerung eines Rüstungsamtes im EU-Grundlagenrecht, um
diese Aufrüstungsverpflichtung zu überwachen
- Der EU-Ministerrat erhält das Recht, auch ohne UN-Mandat
weltweit Kriege “zur Bekämpfung des Terrorismus" zu führen und um
“Abrüstungsmaßnahmen" gegenüber Drittstaaten durchzusetzen.
- Einrichtung eines eigenen EU-Rüstungsbudgets, aus dem diese
Militärmissionen finanziert werden sollen.
- Einrichtung eines militärischen “Avantgardeeuropas", in dem
die militärisch potentesten Länder einen inneren Führungszirkel der
EU begründen.
- Selbst die Beistandsverpflichtung ist weitergehend als in
der NATO, da sie zum unbedingten militärischen Beistand verpflichtet
Die Teilnahme an EU-Kampftruppen (“battle-groups"), die Anschaffung
von Eurofighter, die Steigerung des Militärbudgets um über 30% in
diesem Jahr, die geplante Verdoppelung der SoldatInnen bei
Auslandseinsätzen bis 2010 usw. dienen dazu, Österreich vollständig
in diese EU-Militarisierung einzubinden.
Volksabstimmung über neue EU-Verträge unerlässlich
Boris Lechthaler, Vorsitzender der Werkstatt Frieden & Solidarität:
"Wer über Neutralität und Nato-Beitritt spricht und dabei die reale
Mitwirkung Österreichs an der EU-Aufrüstung verschweigt ist entweder
naiv und informiert oder führt Hinterhältiges im Schilde:
uninformiert und naiv, weil er offensichtlich nicht erkennt oder
erkennen will, dass EU-Verfassung, Rüstungsagentur, Teilnahme an EU-
Kampftruppen, Eurofighteranschaffung, etc. in Wirklichkeit die
Neutralität unterlaufen. Hinterhältig, weil mit der fiktiven Debatte
um einen Nato-Beitritt mitunter gerade davon abgelenkt wird.
Offensichtlich wird unser Polittheater von beiden Spezies dominiert.
Eine Volksabstimmung über die neuen EU-Verträge ist schon allein
deshalb unerlässlich. Hinter der Schönrederei im Zusammenhang mit der
europäischen Sicherheitspolitik steckt, was Thomas Mayr-Harting,
politischer Direktor im Außenministerium beim Forum Alpach frei von
der Leber weg ausplauderte: 'Die Österreicher können nicht immer nur
mit Ambulanzen herumfahren.'" (Der Standard, 29.8.2007)
(4) Termine
Donnerstag 20. September 2007, 19 Uhr
Film & Diskussion
Wonderful 3 Urlaub wie noch nie
Der neue Film von Hubsi Kramar über die Unmöglichkeit für
erbarmungslos Entrechtete Urlaub zu machen.
Musik: Klaus Tschabitzer
Produktionsleitung: Alexandra Reisinger
Kamera Schnitt und großes Einfühlungsvermögen: Ernst Tradinik
Taoistische Regie: Hubsi Kramar
Ort: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien.
Eine Veranstaltung der Werkstatt Frieden & Solidarität in Kooperation
mit zentrumexil & dem Verein Kulturzentrum Spittelberg / Amerlinghaus
Nähere Informationen unter http://amerlinghaus.at/main/progs/2009.htm
Samstag, 6. Oktober 2007, 14 Uhr
Großes Netzwerktreffen des OÖ Netzwerkes gegen Rassismus und
Rechtsextremismus
im Bildungshaus Schloss Puchberg (Wels-Nord)
um 14.00 Uhr (bis ca. 18.30 Uhr)
Samstag, 13. Oktober 2007, 14 Uhr
Vollversammlung der Werkstatt Frieden & Solidarität
Werkstatt-Büro, Waltherstraße 15, 4020 Linz
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JETZT UNTERSCHREIBEN!
Petition: "Energie und Wasser im öffentlichen Eigentum erhalten!"
Nähere Informationen auf www.werkstatt.or.at
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02 - 3. Landtagspräsidentin gegen EAG-Verkauf
office at werkstatt.or.at
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Werkstatt Frieden & Solidarität
Waltherstr. 15, 4020 Linz
Tel. 0732/771094, Fax 0732/797391
Mail: office at werkstatt.or.at, Web: www.werkstatt.or.at
Linz, 02.09.2007
Medieninformation
Energie-AG-Verkauf/Oberösterreich
Grüne Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler unterstützt
außerparlamentarischen Widerstand gegen die Privatisierung der
Energie AG
"Die Entwicklung ist falsch und ich möchte jene
außerparlamentarischen Kräfte unterstützen, die hier gegenzusteuern
versuchen - ..." erklärte die dritte Präsidentin des oö. Landtages,
Doris Eisenriegler, von den Grünen, in einem Kommentar für die
Zeitung der Werkstatt Frieden&Solidarität "guernica" zum geplanten
Börsegang der Energie AG. Frau Eisenriegler hat auch als Zeichen der
Nichtzustimmung zum Börsegang, bei der Sitzung des oö. Landtages
Anfang Juli die Sitzung verlassen.
Sie will sich aber nicht vor den Karren der SPÖ spannen lassen, denn:
"In diesem Zusammenhang muß auch gesehen werden, dass die
Grundrichtung bereits mit der Liberalisierung des europäischen
Strommarktes eingeschlagen wurde, welche nicht von den Grünen, sehr
wohl aber von den Sozialdemokraten mitgetragen wurde." "Das Land
Oberösterreich vergibt mit den verkauften 49% seinen Einfluß auf die
Energiepolitik an den freien Markt, der nach den Gesetzen der
Profitmaximierung funktioniert und nicht primär die Versorgung der
Bevölkerung im Sinn hat. An dieser Tatsache wird auch ein
oberösterreichischer Aktionärskern nichts ändern.", so Eisenriegler
abschließend.
BürgerInnenbewegung gegen Energie-Privatisierung unabhängig von
Parteizugehörigkeit
Rudi Schober, Gemeinderat in Ottensheim und Werkstattaktivist, zeigt
sich erfreut: "Einer breiten BürgerInnenbewegung gegen die
Privatisierung der Energie AG steht nichts mehr im Wege. Alle
OberösterreicherInnen sind aufgerufen, ihr Eigentum gegen den Zugriff
der Spekulanten zu verteidigen, unabhängig von ihrer
Parteizugehörigkeit. Eine Möglichkeit dazu ist die Unterstützung der
BürgerInnenbefragung. Deshalb jetzt aufs Gemeindeamt gehen und
unterschreiben. Lichtbildausweis nicht vergessen. "
Hier die ganze Stellungnahme von Doris Eisenriegler:
Kommentar zum Börsegang der Energie AG
von Doris Eisenriegler (3. Präsidentin des OÖ Landtags, Grüne)
Leider bringt es die Regierungsarbeit mit sich, dass ab und zu mit
dem Regierungspartner ÖVP Kompromisse geschlossen werden müssen. Mit
manchen kann ich leben; im vorliegenden Fall habe ich mein freies
Mandat in Anspruch genommen und den Saal vor der Abstimmung in der
letzten Landtagssitzung verlassen.
Unter den gegebenen Umständen wurde von den Grünen gut verhandelt und
der Beschluss zum Börsegang der Energie AG bestmöglich abgesichert.
- Die verfassungsmäßig gesicherte Mehrheit (51%) des Landes
Oberösterreich an der Energie AG wird durch eine langfristig gebundene
Kernaktionärsgruppe aus Oberösterreich abgesichert. Die in der oö.
Kernaktionärsgruppe beteiligten oö. Banken und Versicherungen räumen
dem Land OÖ ein Vorkaufsrecht für den Fall einer Verkaufsabsicht ein.
- Der mittelfristige Umstieg auf Energieeffizienz und Erneuerbare
Energie wird als Leitlinie für das Land und die Energie AG verankert:
Gleichzeitig mit der Entscheidung zum Teilbörsegang der Energie AG
wird auch eine 100 %ige Versorgung Oberösterreichs in den Bereichen
Strom und Wärme bis 2030 als klares Ziel der oö. Energiepolitik
festgelegt.
- Oberösterreichs Wasserreserven werden vom Land vollständig
zurückgekauft und mit Verfassungsmehrheit abgesichert.
- Eine attraktive MitarbeiterInnenbeteiligung wird eingeführt
Ich respektiere dieses Ergebnis, das grüne Verhandlungsteam hat sich
die Entscheidung auch nicht leicht gemacht.
Dennoch: Der Börsegang widerspricht jahrzehntelanger grüner Position,
dass die Sicherung elementarer Bedürfnisse durch die öffentliche Hand
zu erfolgen hat. Dazu gehört selbstverständlich vorrangig das Wasser,
aber auch der elektrische Strom, ohne den ein Leben in unserer
Gesellschaft nicht mehr zu denken ist! Und auch wenn die Eigentümer-
Mehrheit im Falle der Energie AG beim Land OÖ verbleibt: Die
Entwicklung ist falsch und ich möchte jene außerparlamentarischen
Kräfte unterstützen, die hier gegenzusteuern versuchen - ohne mich
vor den Karren der SPÖ spannen zu lassen! In diesem Zusammenhang muss
auch gesehen werden, dass die Grundrichtung bereits mit der
Liberalisierung des europäischen Strommarktes eingeschlagen wurde,
welche nicht von den Grünen, sehr wohl aber von den Sozialdemokraten
mitgetragen wurde.
Das Land Oberösterreich vergibt mit den verkauften 49 % seinen
Einfluss auf die Energiepolitik an den freien Markt, der nach den
Gesetzen der Profitmaximierung funktioniert und nicht primär die
Versorgung der Bevölkerung im Sinn hat. An dieser Tatsache wird auch
ein oberösterreichischer Aktionärskern nichts ändern.
(Dieser Kommentar von Doris Eisenriegler erscheint in der guernica
4/2007 - Zeitung der Werkstatt Frieden & Solidarität)
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03 - ROTER OKTOBER im Nestroyhof / wiener wortstaetten
office at gamuekl.org
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“wiener wortstaetten" sind ein einzigartiges, interkulturelles
Autorentheaterprojekt, das
2005 von Hans Escher und Bernhard Studlar ins Leben gerufen wurde.
Ausgehend von in Wien lebenden, aus Osteuropa stammenden AutorInnen soll
sich im Lauf der Jahre ein internationales Netzwerk bilden, um so einen
Austausch zwischen den Kulturen herzustellen und ein Zentrum für
zeitgenössische europäische Dramatik in Wien zu etablieren.
Im Vorjahr haben die “wiener wortstaetten" mit der Uraufführung von
Dimitré Dinevs Stück “Haut und Himmel" (Dez. 2006/Rabenhof Theater Wien)
Erfolge gefeiert.
Heuer bitten Sie von 1. - 31. 10. 07 zum vielschichtigen
Veranstaltungsreigen
“ROTER OKTOBER im Nestroyhof":
A-1020 Wien, Nestroyplatz 1
(U1-Station Nestroyplatz)
Kartenvorbestellung unter:
Tel.: 01/236 38 47
Genaue Detailinfos zu allen Veranstaltungen finden Sie in der hier im
Attachment beiliegenden Presseinformation.
Hier ein kurzer Programmüberblick:
* 1. Oktober 2007 (19.30 Uhr)
Premiere / Uraufführung des Theaterstücks
“DAS STÜCK"
aus der Feder der jungen bosnischen, in Wien lebenden Autorin
Alma Hadzibeganovic (Regie: Hans Escher)
mit: Claudia Kottal, Nina Gabriel, Sebastian Wendelin,Michael Smulik,
Astrit Alihajdaraj
Der Held liebt das Stück, das Stück liebt den Helden.
Eine tragikomische Liebesgeschichte zwischen Wettcafé, Puff und
Wohnzimmer.
Ein Streifzug durch die Wiener Balkan Beverly Hills Meile angetrieben
von
den Rhythmen des bulgarischen Komponisten Alexander Wladigeroff.
Weitere Vorstellungen: 4., 5., 10., 11., 12., 14., 19., 24. und 15. 10.
2007
* 6. Oktober 2007 (20.30 Uhr)
BEAST - BE A SAINT!
Jazz - Poetry - Performance von und mit ruth weiss
The goddess of the beat generation
* 13. + 23. Oktober 2007 (20.00 Uhr)
Wiederaufnahme der Festwochen-Produktion:
DURCH DIE SCHLUCHTEN DES BALKAN
Ein Karl May - Destillat von Bernhard Studlar
* 18. Oktober 2007 (19.30 Uhr
RECHERCHE SLOWAKEI
Buchpräsentation, Lesung, Diskussion.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Theater Forum Schwechat, Theater der
Zeit Berlin und wiener wortstaetten.
* 20. Oktober 2007 (19.00 Uhr)
“wortstattnacht"
Stücke von Rhea Krcmárová, Julya Rabinowich, Michal Hvorecky Ewald
Palmetshofer
(AutorInnen der Saison 2006/07)
* 21. Oktober 2007 (00.00 Uhr)
BUCHSTABENSUPPE N°15
Die AutorInnen der Saison 2007/08 kochen auf
* 26., 27.,+ 29. Oktober 2007 (19.30 Uhr)
ANTRAG OF ASYL - Ein Asylverfahren des Theaterkollektivs Sequenz
* 31. Oktober 2007 (20.00 Uhr)
BULGARISCHE NACHT
Lesungen von: Mirela IVANOVA, Vladimir ZAREV und Dejan ENEV
Deutsche Übersetzung gelesen von: Dimitré DINEV
Musik: Alexander WLADIGEROFF
Schnaps vom Feinsten
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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.
widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
http://www.no-racism.net/MUND
Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
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Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
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Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.
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veröffentlichen.
Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.
Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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REDAKTIONELLES:
Diese Ausgabe hat nicole fally aus Einsendungen an
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Für diese Ausgabe nicht aufgenommen: nix
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 23:59 Uhr
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