mund: montag, 1. oktober 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Mo Okt 1 10:27:55 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Montag, 2007
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A) INHALT
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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01 - Ein Land im Lähmungszustand - DER STANDARD v. 29.9.07
ibd.koehler at utanet.at
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02 - Brief aus Vöcklabruck: Familie Berisha
office at asyl-in-not.org
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03 - Suicide Rate Spikes Among Kurdish Women
wadi.wien at gmx.at
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04 - VP: Willkommen im vorigen Jahrhundert!
office at RKLambda.at
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05 - SP-JM Berger für Adoptionsdiskriminierung
office at RKLambda.at
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VERANSTALTUNGEN
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06 - Veranstaltungshinweis
info at infoladen-wels.at
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07 - 80 Jahre Arbeiterfotografie - 80 Jahre Gegenwind
arbeiterfotografie at t-online.de
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08 - Nicht verpassen! DER TAG AN DEM DADA IN SEINEN KOPF STIEG
compagnieluna at gmx.at
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B) TEXTE
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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01 - Ein Land im Lähmungszustand - DER STANDARD v. 29.9.07
ibd.koehler at utanet.at
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Es ist wichtig, dass der "Zustand" in dem sich die Regierung seit
Anbeginn befindet, regelmässig aufgezeigt wird. Dank an Alexandra
Föderl-Schmid!
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass es auch Übereinstimmung gibt:
Übereinstimmung weit über die Regierungsparteien hinaus wenn es um
Machterhalt geht.
Übereinstimmung wenn es darum geht, die demokratischen Rechte des
Souveräns kräftig zu beschneiden (Verlängerung der Legislaturperiode).
Übereinstimmung wenn darum geht den Politiker/innen mehr, den
Pensionist/innen weniger als die Inflation abzugelten; und den
Erwerbsarbeitslosen gar nicht.
Dietmar Köhler
1230 Wien
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02 - Brief aus Vöcklabruck: Familie Berisha
office at asyl-in-not.org
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Herr Karl Auer, Vöcklabruck, berichtet uns über das Schicksal einer
Flüchtlingsfamilie, deren Abschiebung gerade noch verhindetr wurde.
Sehr geehrter Herr Genner!
Liebe Mitarbeiter/innen von Asyl in Not!
Ich möchte Ihnen in diesen Brief schildern, wie unmenschlich
mittlerweile unsere Asylpolitik geworden ist. Auch ist es für mich
und meine Familie völlig unverständlich, wie es möglich ist, dass ein
8jähriges Kind ohne Mutter von der Fremdenpolizei einfach mitgenommen
werden kann.
Der Familienvater wurde 2002 in Gjakove/Kosovo ermordet. Die Mutter
lebt mit ihren drei Kindern (Sohn Mirlind 8 Jahre, Töchter Genita 13
u. Fatlinda 15 Jahre) in einem Flüchtlingsheim in Vöcklabruck.
Nach dem neuerlichen negativen Asylbescheid vom 18. Juli 07 stand
die Familie Berisha wieder vor der Abschiebung. Rechtsanwalt Dr.
Blum /Linz machte eine Beschwerde beim VfGH&VwGH.
Am 22. August 07 um ca. 20.30 kam die Fremdenpolizei zum
Flüchtlingsheim Wegscheider/ Vöcklabruck, um die Familie Berisha
abzuholen. Es befand sich jedoch nur der Sohn Mirlind (8 Jahre) dort
und wurde von der Fremdenpolizei sofort mitgenommen (ohne Mutter).
Mit welcher ANWEISUNG ist das überhaupt rechtlich gedeckt ? Die
Mutter war telefonieren gegangen und die beiden Mädchen waren bei
Bekannten. Ich habe mit der Mutter Kontakt aufgenommen und sie zum
Polizeiposten Vöcklabruck gebracht.
Die Mutter verbrachte die Nacht auf Donnerstag mit ihrem Sohn in der
Zelle.
Für das Mädchen Genita wurde das alles zu viel. Tage darauf zu
warten, um abgeholt zu werden oder vielleicht auch nicht, sind
Belastungungen, die nicht nur für Kinder kaum tragbar sind. Der
Klassenvorstand und ich haben dann beschlossen, sie in das LKH
Vöcklabruck zu bringen. Wie soll das alles ein 13 jähriges Kind
psychisch verkraften? Es ist für mich unverständlich und
menschenverachtend, dass eine alleinstehende Frau mit drei Kindern
ohne Vorankündigung oder Bescheid der Behörde von der Fremdenpolizei
abgeholt wird.
Ein Beamter der Fremdenpolizei und seine Kollegin waren sehr nett und
haben Frau Berisha respektvoll behandelt. Sein Kollege jedoch führte
die Einvernahme von Frau Berisha einfach mit DU. Das ist doch völlig
abwertend einer Frau gegenüber. Am 23. August 07 kam Frau Berisha
mit ihrem Sohn zum Erstaufnahmezentrum nach Thalheim/St. Georgen i.A.
Als ich dort einen Beamten um Auskunft fragte war seine Antwort: Bist
Du a a Kollega?
Was heißt hier DU noch dazu in diesem Wortlaut? Ich glaube, daß
mittlerweile die (Asyl)-Behörde jegliches Augenmaß verloren hat, was
Menschlichkeit und respektvollen Umgang mit Menschen betrifft.
Die Schule bzw. der Klassenvorstand haben sich äußerst engagiert
eingesetzt. Zur letzten UBAS-Verhandlung wurde eine Reise für die
Mitschüler/innen nach Linz organisiert. Schon im Dezember 2006
(nach dem ersten negativen Bescheid) wurde von den Schülerinnen u.
Schülern eine Unterschriftenaktion für den Verbleib der Familie
gestartet. Sie haben auch beim Bezirkshauptmann von Vöcklabruck
vorgesprochen. Sie haben nicht nur Zivilcourage und Zusammenhalt
bewiesen, sondern auch gezeigt, daß es eine funktionierende
Klassengemeinschaft geben kann, trotz unterschiedlicher
Nationalitäten und Kulturen.
Wir kennen die Familie Berisha schon drei Jahre. Unsere Tochter Lena
war in der Volksschulzeit eine Klassenkameradin von Genita Berisha.
Es entstand eine Freundschaft mit der Familie, auf die wir stolz
sind. Wir haben für die Kinder eine Integration auch außerhalb des
Asylheimes gesucht. Einladungen bei Geburtstagspartys, Besuch eines
Hip-Hop Tanzkurses, Fahrradausflüge, Vöcklabrucker Ferienspass etc.
Hier wurden sie mit einbezogen, um ihnen zu zeigen, daß
Gleichberechtigung und Integration keine leeren Worte sind.
Aber auch für unsere Tochter Lena war es eine wichtige Erfahrung in
einem Flüchtlingsheim Freunde zu haben. Wo soziale Spannungen an der
Tagesordnung sind und es auch eine gewisse Negativeinstellung in der
Bevölkerung gibt.
In der Stadt Gjakova aus der die Familie Berisha kommt gab es im
Krieg Vertreibung, Unterdrückung, Misshandlungen, Exekutionen. Was
haben die Kinder (hier vor allen die beiden Mädchen) dort alles
gesehen und erlebt? Sie wurden während des Krieges in ein
Auffanglager nach Albanien gebracht, um wenigstens zu überleben.
Seit der ersten Einvernahme im September 2004 sind drei Jahre
vergangen. Drei Jahre wo Freundschaften und neue Kontakte geschlossen
wurden. Drei Jahre wo die Kinder in einem sozialen Netz der
Sicherheit und Zuversicht gelebt haben. Drei Jahre wo ihnen unser
Land als offen und frei von Vorurteilen im Schulunterricht
vorgestellt wurde. Drei Jahre der Integration mit der Vorbereitung
auf eine möglichst positive Zukunft in unserem Land.
Ich hätte nie geglaubt, dass sich so viele Menschen für diese gute
Sache begeistern und dadurch eine Hilfsbereitschaft hervorgerufen
wird, an die ich persönlich gar nicht geglaubt hatte.
Dem Satz in der Ausgabe des Magazin PROFIL / Februar 07 Seite 36
Bericht “Hier geblieben"
“Offenbar erscheint vielen Menschen das, was sich im Moment abspielt
nicht mehr erträglich"
ist nichts mehr hinzuzufügen. (Dieser Bericht betrifft auch die
Familie Berisha.)
Der Verfassungsgerichtshof hat der Beschwerde, am 13.
September 07, die AUFSCHIEBENDE WIRKUNG zuerkannt.
Mit freundlichen Grüßen
Familie Karl Auer
Vöcklabruck
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03 - Suicide Rate Spikes Among Kurdish Women
wadi.wien at gmx.at
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Quelle: 30.09.2007 | McClatchy Newspapers | Jay Price
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Suicide Rate Spikes Among Kurdish Women - Powerless status linked to
deaths by fire
ARBIL, (Southern Kurdistan) - Three weeks after she was burned, the
petite 18-year-old lay in a hospital bed, her head, arms and upper torso
swathed in cotton. Her seared face was daubed with ointment.
She looked at the ceiling and thought about her new life. "I don't know
about the future," she said. "It will be whatever Allah brings." She
refused to give her name. A gas stove had exploded when she'd tried to
light it, she said. Her nurses don't buy it. They recognize the pattern
of the burns and have seen hundreds of cases like hers, many with
variations on the same story. A teenage girl with a young marriage, and
"a cooking accident."
In many parts of the world, such accidents would be attributed to "honor
killings," the murders of young women by family or spouses because they
didn't work hard enough, complained too much or dated the wrong men.
There are honor killings in Iraqi Kurdistan, as well.
But health care professionals and women's experts stress this is
different: a suicide epidemic in which Kurdistan's girls and young women
are setting themselves on fire. Suicide by fire among girls and young
women in the region has been increasing sharply since 2004, said
hospital workers, regional health officials and women's advocates.
The reasons may be manifold. Some experts blame an economic boom that's
lured traditional villagers into cities with more modern values,
resulting in family strains. But because the victims include lifelong
city residents as well, a patriarchal culture that gives little power to
women may be a bigger factor. Kurdistan, a largely self-governing
region of three provinces in northern Iraq, doesn't have accurate
historical health data, but there were at least 360 female-burning
suicides last year, said the region's health minister, Zyran Osman
Yones.
Some victims are as young as 12, but most range from age 15 to 25.
Nearly all choose fire as their method. The typical process is dousing
themselves with kerosene and striking a match, often in a locked shower
room.
"It's the most painful way to die," Yones said. "I don't know why they
do it. In other cultures, they may use pills or guns, but for Kurds,
they burn themselves. We even hear of cases among Kurds who have
immigrated to Europe."
Hundreds more have survived with horrible scars, only to have their
husbands and friends desert them and parents hide them from the rest of
the family and visitors out of shame, said Mahabat Amin Monsour, the
director of the Women's Union of Kurdistan, the largest women's advocacy
group in the region. Almost none admits a suicide attempt, partly
because suicide is forbidden for Muslims. But nurses and physical
therapists interviewed at Kurdistan's two major burn units, in the
cities of Irbil and Sulaimaniyah, said that about 80 percent of the
women brought in with burns had tried to kill themselves and the number
increased each year.
The rising number of cases, Yones said, coincides with the economic boom
triggered by the U.S.-led ouster of Saddam Hussein in 2003. Saddam had
been the region's greatest enemy, periodically attacking the Kurds and
killing tens of thousands.
Many of the suicides are in families that have moved to the city in the
past year or two, Yones said. "We're passing a transition period between
old cultural beliefs and opening to a new civilized world," he said.
"The children adapt to the new developments in the cities while the
older people, including their parents, don't, and that results in
conflicts."
While doing research in 2004 and 2005, Monsour investigated about 200
cases in the Irbil area that probably were suicide attempts. Sometimes,
Monsour said, after she'd spent hours talking quietly with the women in
the hospital, they'd confess what had happened. The victims included not
just newcomers to the city but also lifelong residents. Some were poor
and uneducated, others had college degrees and office jobs.
"It could be anyone," she said.
The common factor, though, was usually the traditional, patriarchal
culture, which often leaves women feeling powerless in dealings with
husbands, fathers or even brothers. That powerlessness is magnified when
a girl marries young and comes under a husband's domination before she
has a chance to learn much about life, Monsour said.
"Maybe she's a teenager, and she has to take care of the house, the
husband and the kids, and she just can't handle it," Monsour said.
Sometimes the girl's parents forced her to marry someone she didn't love
or they rejected a suitor she did want.
Other times, with teenage hormones raging, the trigger may be as simple
- and illogical - as a brother commandeering a cell phone, a single
argument with a husband or even a bad grade on an exam. Whatever the
problems before they try to kill themselves, if they survive, their
lives will be worse. If the burn victim is married, frequently her
husband will leave her as soon as she signs the police statement saying
the cause was an accident, Monsour said. He'll wait because if she
claims he had anything to do with her burns, he could be jailed.
"Then, if she goes to her parents, they will isolate her from the
family, because she'll be unacceptable and they don't want any guests to
see her," Monsour said.
"They will feel like it's a big shame because their daughter ran away
>> from her responsibility," she said. "They give her a mattress and put
>>
her in a room and that's it."
Because it's so painful, fire is a puzzling choice of weapon, even to
the experts who follow the problem. Kurdish culture, though, is tied to
fire. Kurds celebrate the new year by burning tires. Also, the trend
feeds on itself, with some girls, nurses say, copying suicides they hear
about in local news media. Then there's the simple fact that many
Kurdish women spend the day in the kitchen working with fire, while they
may not have access to, say, pills, Yones said. There's almost no mental
health care available to help girls and women before or after they try
to kill themselves. The regional government should build counseling
centers to teach men and women the basics of relationships, Monsour
said.
Some victims are as young as 12, but most range from age 15 to 25.
Nearly all choose fire as their method. The typical method is dousing
themselves with kerosene and striking a match, often in a locked shower
room.
--
WADI Österreich
Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
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BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
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FOCUS IRAK - WADI Österreich on Air:
Zum Hören: http://www.wadinet.at/Media/audio.php
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04 - VP: Willkommen im vorigen Jahrhundert!
office at RKLambda.at
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VP-Perspektivengruppe
WILLKOMMEN IM VORIGEN JAHRHUNDERT!
Rechtskomitee LAMBDA: “VP-Quantensprung mit Verbesserungsbedarf"
Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL), Österreichs Bürgerrechtsorganisation
für homo- und bisexuelle sowie transidente Frauen und Männer,
begrüsst mit grosser Freude die heutige Initiative von VP-Minister
Josef Pröll für eine am Standesamt zu schliessende eingetragene
Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare analog zur Ehe.
Zugleich bedauert es den apodiktischen Ausschluss jeglicher Adoption
von Kindern und das Stehenbleiben beim Konzept des sexuellen
Rassismus aus dem vorigen Jahrhundert. Das RKL appelliert an die SPÖ,
sich jetzt energisch zumindest für die Ermöglichung der
Stiefkindadoption einzusetzen.
Die Initiative Prölls und seiner MitarbeiterInnen stellt, so sie
erfolgreich sein wird, einen Quantensprung innerhalb der katholisch-
konservativen ÖVP dar. Dafür kann dem Minister und seinen
MitarbeiterInnen nicht genug gedankt werden. Dieser Quantensprung ist
freilich lediglich einer in das vorige Jahrhundert. Denn der
Vorschlag des zuständigen Perspektivengruppenarbeitskreises, die
Zivilehe auch für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen, wurde nicht
übernommen.
Von der Rechtlosigkeit zum sexuellen Rassismus
Der Arbeitskreis “Familie und Recht" hat im Sommer für
gleichgeschlechtliche Paare die Aufhebung des Eheverbotes und die
Ermöglichung der Zivilehe vorgeschlagen. Gleichgeschlechtliche
Ehepaare sollten mit kinderlosen verschiedengeschlechtlichen
Ehepaaren gleichgestellt werden. Dabei war der Arbeitskreis, in den
RKL-Präsident Dr. Graupner zu einem Vortrag eingeladen wurde, nicht
vom liberalen Flügel der ÖVP sondern von ProponentInnen des
konservativ-katholischen Kernbereichs der ÖVP dominiert.
Dieser interne Vorschlag des Arbeitskreises wurde bei der
öffentlichen Präsentation der Ergebnisse am 26. September 2007 nicht
mehr vorgebracht und Minister Pröll entschied sich nun mit der
eingetragenen Partnerschaft für ein Modell aus den Anfängen der
Gleichstellung als die skandinavischen Staaten im vorigen Jahrhundert
homosexuelle Paare aus der Rechtlosigkeit holten und Sonderinstitute
analog zur Ehe kreierten. Dieser sexuelle Rassismus wird jetzt im
21. Jahrhundert überwunden. Die Niederlande, Belgien und Spanien
haben - getreu dem Grundsatz: "Ein Recht für alle" - kein Sonderrecht
geschaffen sondern das Eheverbot aufgehoben und in Skandinavien gehen
Schweden und Norwegen bereits daran, die Sonderinstitute wieder
abzuschaffen und die Ehe für alle zu öffnen.
Ebensowenig wie man ein bißchen schwanger oder ein bißchen tot sein
kann, kann man ein bißchen gleich sein. Gleichbehandlung ist solange
nicht verwirklicht solange es zweierlei Recht für zweierlei Gruppen
von Menschen gibt. Getrennt ist nicht gleich!
Es gibt kein Steuerrecht für Menschen mit weisser und ein anderes für
Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Und kein Gewerberecht für Juden und
ein anderes für Christen. Ebensowenig darf es ein Partnerschaftsrecht
für homosexuelle und ein anderes für heterosexuelle Paare geben.
Hinzu kommt, dass eine eingetragene Partnerschaft, im Gegensatz zur
Öffnung der Ehe, gleiche Rechte für homosexuelle Paare nur auf
Bundesebene bringen kann, nicht aber in den neun Bundesländern (etwa
bei den Landes- und Gemeindebediensteten, der Wohnbauförderung, dem
Grundverkehr etc.).
Sollte eine eingetragene Partnerschaft eingeführt werden, wird das
Rechtskomitee LAMBDA (RKL) das Ende der Ära der Rechtlosigkeit
begrüssen, gleichzeitig aber vom Tag des Inkrafttretens des Gesetzes
für die Überwindung des damit geschaffenen sexuellen Rassismus
arbeiten: für die Beendigung des Ausschlusses heterosexuelle Paare
von der eingetragenen Partnerschaft einerseits und für die Aufhebung
des Eheverbots für homosexuelle Paare andererseits.
(Stiefkind)Adoption: Appell an die SPÖ
Jedenfalls muss aber eine eingetragene Partnerschaft auch
Adoptionsrechte umfassen. Gerade die Rechte und Pflichten
hinsichtlich Kindern sind, vor allem für die betroffenen Kinder, ganz
besonders dringend und wichtig.
In Österreich wachsen zehntausende Kinder in gleichgeschlechtlichen
Partnerschaften auf. Lesbische, schwule und bisexuelle Eltern tragen
alleine oder in Partnerschaft Verantwortung für die Erziehung und das
Wohlergehen ihrer Kinder. Doch noch immer sind diese
Regenbogenfamilien Familien zweiter Klasse und werden rechtlich
diskriminiert. Auch sie haben im Interesse der Kinder Anspruch auf
Rechtssicherheit. Lesben, Schwule und Bisexuelle sind keine
schlechteren Eltern als heterosexuelle Menschen, nur weil sie eine
andere sexuelle Orientierung haben.
Insbesondere die fehlende Möglichkeit zur Stiefkindadoption (also des
leiblichen Kindes des/der PartnerIn) entzieht den Kindern
Versorgungsansprüche wie Erbrechte und sorgt für Unsicherheit. Das
kann nicht im Interesse des Kindeswohls sein. Wir fordern vom
Gesetzgeber ein gemeinsames Sorge- und Adoptionsrecht für
gleichgeschlechtliche Paare und eine umfassende steuer-, sozial-,
erb- und namensrechtliche Anerkennung von Regenbogenfamilien. Alles
andere ist Diskriminierung.
Faktum ist, dass nicht nur die Eltern, sondern vor allem die Kinder,
die in Regenbogenfamilien aufwachsen, schlechter gestellt sind als
die Kinder, die in anderen Lebensgemeinschaften, etwa den
traditionellen Ehen, aufwachsen. Diese massiv diskriminierende
Ungleichbehandlung hat mit Rechtssicherheit, Chancengleichheit und
einer dem Kindeswohl verpflichteten Familienpolitik herzlich wenig,
mit Vorurteilen und mangelndem Realitätssinn aber sehr viel zu tun.
Widerspruch zu bisherigen VP-Aussagen
Das RKL ist auch verwundert über den apodiktischen Ausschluss
jeglicher Adoption, haben doch sämtliche ÖVP-PolitikerInnen,
einschliesslich der MinisterInnen, mit denen das RKL in den
vergangenen Monaten Gespräche geführt hat, betont, dass gegen eine
Stiefkindadoption - im Gegensatz zur Fremdkindadoption - kein Einwand
bestehe, weil diese Kinder ohnehin in Regenbogenfamilien aufwachsen.
Das RKL ruft insb. die SPÖ dazu auf, sich jetzt energisch zumindest
für die Ermöglichung der Stiefkindadoption einzusetzen, wie dies etwa
in den Niederlanden, in Belgien, in Dänemark, Schweden, Norwegen,
Island, Grossbritannien sowie in Spanien, und in der Bundesrepublik
Deutschland bereits Wirklichkeit ist.
“Wir danken Josef Pröll und seinen MitarbeiterInnen für ihre
engagierte Initiative, drücken Ihnen dafür unsere grosse
Wertschätzung aus und hoffen auf ihre innerparteiliche
Durchsetzungskraft", sagt der Wiener Rechtsanwalt und Präsident des
RKL, Dr. Helmut Graupner, “Gleichzeitig ersuchen wir ihn, den
Ausschluss der (Stiefkind)Adoption noch einmal zu überdenken, und vor
allem werden wir nach der Rechtlosigkeit auch den sexuellen Rassismus
bekämpfen, damit auch bei der sexuellen Orientierung gilt was Kinder
bereits im Sandkasten lernen: Ein Recht für alle!"
Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet
überparteilich und überkonfessionell für die umfassende
Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l
(i)ebender Frauen und Männer. In seinem Kuratorium vereinigt es so
prominente Mitglieder wie Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer,
NRPräs. Mag. Barbara Prammer, die vormalige Justizministerin Mag.
Karin Gastinger, Präs. NRAbg.a.D. Peter Schieder,
Volksanwältin Mag. Terezija Stoisits, den Generaldirektor
für öffentliche Sicherheit Dr. Erik Buxbaum, die Präsidentin der
Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter Dr. Barbara
Helige, die Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Wien Dr.
Elisabeth Rech, den Vorstandsvorsitzenden der D.A.S.-
Rechtsschutzversicherung Dr. Franz Kronsteiner, den Präsidenten des
Weissen Rings Dr. Udo Jesionek, den Generalsekretär von Amnesty
International Österreich Mag. Heinz Patzelt und die bekannten
Menschenrechtsexperten HR Dr. Lilian Hofmeister und Univ.-Prof. Dr.
Manfred Nowak, die Verfassungsexperten Univ.-Prof. Dr. Christian
Brünner, Univ-Prof. Dr. Bernd-Christian Funk, Univ.-Prof. Dr. Heinz
Mayer und Univ.-Prof. Dr. Ewald Wiederin, den renommierten Kinder-
und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich und die Kinder-
und JugendanwältInnen von Wien DSA Monika Pinterits und Dr. Anton
Schmid, die Sexualwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Josef Christian
Aigner, Prof. Dr. Rotraud Perner und Mag. Johannes Wahala, den
Theologen Univ.-Prof. Dr. Kurt Lüthi, Life-Ball-Organisator Gery
Keszler, Entertainer Günter Tolar u.v.a.m. Das 15jährige Bestehen des
Rechtskomitees LAMBDA (RKL) wurde am 2. Oktober 2006 mit einem
historischen Festakt im Nationalratssitzungssaal des Parlaments in
Wien gefeiert. Dieser weltweit ersten Ehrung einer homosexuellen
Bürgerrechtsorganisation in einem nationalen Parlament wohnten unter
den über 500 TeilnehmerInnen auch höchste RepräsentantInnen aus
Justiz, Verwaltung und Politik bei.
Rückfragehinweis: 0676/3094737; 01/8766112, office at RKLambda.at,
www.RKLambda.at
30.09.2007
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05 - SP-JM Berger für Adoptionsdiskriminierung
office at RKLambda.at
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Willfährig sekundiert SP-Justizministerin Berger der VP und
unterstützt die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare bei der
Adoption - gegen die Linie der eigenen Partei!
http://derstandard.at/?id=3054834
"Auch wenn sich Pröll erst noch in der ÖVP durchsetzen müsse, sei
seine Festlegung auf eine vor dem Standesamt zu schließende
Partnerschaft "immerhin schon ein Fortschritt", sagte Berger
gegenüber der APA. Ein Adoptionsrecht für solche Paare strebt auch
sie nicht an."
I. SPÖ-Bundesparteitag 2004:
“Der Bundesparteitag fordert : Š Einführung einer standesamtlich
'Eingetragenen Partnerschaft'
(EP) für Lesben und Schwule nach skandinavischem Modell. Die EP
ermöglicht Homosexuellen die
Eintragung ihrer Partnerschaft und den Zugang zu den Rechten und
Pflichten des Eherechts, wobei
entsprechend der europäischen Rechtsentwicklung die
'Stiefkindadoption' auch in einer EP zu
ermöglichen ist. Im Hinblick auf die weitere europäische
Rechtsentwicklung ist daneben
mittelfristig die alternative Option einer völligen Öffnung des
Eherechts für Homosexuelle zu
prüfen."
II. Wiener SPÖ-Landesparteitag 2006:
“Der Landesparteitag fordert : Die EP ermöglicht Homosexuellen die
Eintragung ihrer
Partnerschaft und den Zugang zu den Rechten und Pflichten der Ehe,
wobei entsprechend der
europäischen Rechtsentwicklung die 'Stief- und Fremdkindadoption'
auch in einer EP zu
adaptieren und somit zu ermöglichen ist. Im Hinblick auf die weitere
europäische
Rechtsentwicklung mittelfristig die völlige Öffnung der Ehe für
Homosexuelle."
III. SP-Antrag für eine eingetragene Partnerschaft
(Nationalrat 06.04.2005)
Beinhaltete auch die Stiefkindadoption (http://www.parlament.gv.at/
portal/page?_pageid=908,857211&_dad=portal&_schema=PORTAL).
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VERANSTALTUNGEN
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06 - Veranstaltungshinweis
info at infoladen-wels.at
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Mittwoch, 17. Oktober 2007, 20 Uhr: Konzert mit "Rantanplan" (Skapunk
aus Deutschland) + anschliessende Auflegerei im "Nöfas" (Ex-"Galerie
Cafe"), Schubertstraße 9, 4600 Wels, Eintritt: Euro 7,- (nur
Abendkassa).
*Rantanplan gelten als DIE Skapunkband in Deutschland schlechthin.
Die Konzerte sind berüchtigt und machen die Revolution tanzbar. Die
Band spielt tolle Shows, die oft länger als zwei Stunden dauern und
die Jungs an dem Rand der körperlichen Leistungsfähigkeit führen.
veranstaltet von: Kulturverein Infoladen Wels, Spitalhof 3, 4600 Wels
Tel.: 07242-910432
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Vielen Dank im voraus!
Freundliche Grüsse,
Infoladen Wels
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07 - 80 Jahre Arbeiterfotografie - 80 Jahre Gegenwind
arbeiterfotografie at t-online.de
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Liebe Freundinnen und Freunde,
wir möchten Euch auf unsere Aktivitäten zum 80jährigen Bestehen der
Arbeiterfotografen-Bewegung aufmerksam machen. Unter dem Motto
80 Jahre Arbeiterfotografie - 80 Jahre Gegenwind
findet vom 26. bis 28. Oktober 2007 in Erfurt eine Veranstaltung mit
Vorträgen, Diskussionen, Fotoexkursionen und einem Konzert mit Frank
Baier & Band statt. Begleitend wird im Zeitraum Oktober bis Dezember
ein breites Spektrum von aktuellen und historischen Fotoausstellungen
zu sehen sein (11 Ausstellungen an 8 verschiedenen Orten). Und am
Nachmittag des 26. Oktober findet am Haus Tivoli die Verlegung des
von Stolperstein-Künstler Gunter Demnig entworfenen Gedenktafel statt.
Was alles Thema sein wird, welche Referenten und
Diskussionsteilnehmer zu erwarten sind, welche Ausstellungen von wann
bis wann zu sehen sind und wie Ihr Euch anmelden könnt, findet Ihr
unter:
http://www.arbeiterfotografie.com/80jahre
Dort gibt es auch eine Pressemitteilung und ein Faltblatt als PDF-
Datei zum Runterladen.
Wir würden gerne mit Euch zusammen feiern und freuen uns auf Euer
Kommen. Vielleicht gelingt es uns bei dieser Gelegenheit, gemeinsam
Perspektiven für eine künftige medienpolitische Arbeit zu entwickeln...
Mit besten Grüßen
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Arbeiterfotografie - Forum für Engagierte Fotografie
Anneliese Fikentscher
Andreas Neumann
Merheimer Str. 107
D-50733 Köln
Tel: 0221/727 999
Fax: 0221/732 55 88
eMail: arbeiterfotografie at t-online.de
Web: www.arbeiterfotografie.com
80 Jahre Gegenwind. Arbeiterfotografie 1927 - 2007. Erfurt 26. - 28.
Oktober 2007.
Wir freuen uns über Spenden (ab 20 Euro gegen steuerabzugsfähige
Spendenquittung).
Arbeiterfotografie e.V., Postbank Hamburg, BLZ 200 100 20, Kto. 101
656-203, Stichwort '80 Jahre'
Weitere Information unter http://www.arbeiterfotografie.com/80jahre
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08 - Nicht verpassen! DER TAG AN DEM DADA IN SEINEN KOPF STIEG
compagnieluna at gmx.at
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Wir laden euch herzlich ein!
DER TAG AN DEM DADA IN SEINEN KOPF STIEG - eine dadaistische Komödie
mit Film
im Ensembletheater am Petersplatz - Petersplatz 1 - 1010 Wien.
Nur noch am 02., 03., 04., 05. und 06. Oktober immer um 19:45 Uhr.
Info: www.compagnie-luna.at
Karten: www.ensembletheater.at oder 01- 535 32 00
Wir freuen uns über euren Besuch!
Liebe Grüße,
Compagnie Luna
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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.
widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
http://www.no-racism.net/MUND
Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!
Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.
Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.
Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.
Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.
Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.
Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.
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D) VERTEILERLISTE
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Zur Eintragung in diesen Verteiler bitte direkt subskribieren unter
http://mailman.no-racism.net/mailman/listinfo/analle
oder von der einzutragenden Adresse
aus ein mail schicken an:
admin at no-racism.net
mit folgendem Text:
subscribe no-racism
Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden!
Zur Austragung aus dieser Liste bitte an <admin at no-racism.net
ein mail mit dem Text
unsubscribe no-racism
Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden!
REDAKTIONELLES:
Diese Ausgabe hat nicole fally aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)
Für diese Ausgabe nicht aufgenommen: nix
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 20:35 Uhr
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