From analle at no-racism.net Mon Nov 5 10:39:31 2007 From: analle at no-racism.net (=?iso-8859-1?q?MUND=3A_medienunabh=E4ngiger_Nachrichtendienst?=) Date: Mon, 5 Nov 2007 10:39:31 +0100 Subject: widerst@nd MUND: Montag 05.11.2007 Message-ID: widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst www.no-racism.net/mund MedieninhaberInnen seid Ihr! Samstag, 05.11.2007 %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% in eigener sache: wie wir bereits angekündigt haben, arbeiten wir an einem relaunch - siehe text im editorial lg, red %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% ================================================ A) INHALT ================================================ ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< DISKUTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== 00 Kleine Schritte, wohin? Überlegungen zum politischen Agieren von NGOs anlässlich das "Tages der Chancengleichheit für Alle" von Andreas Görg andreas at no-racism.net samt Position von ENARA - European Network Against Racism Austria zum Tag der Chancengleichheit für Alle am 5. November 2007 ============================================== ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== 01 Feministische Ausstellung "Hellwach" - nicht"ministrabel"? von LesbenFrauenNachrichten at gmx.at ============================================== 02 Ministerielle Zensur eines Kunstprojektes? von AUF ============================================== 03 unkenruf: Frauenhetzprogramm 08.-11.11.07 von frauenhetz ============================================== 04 AUF-reihe 2007: Veranstaltung mit Ceija Stoika am 8.November 2007 von AUF ============================================== 05 [gajwien] gedenkkundgebungen - novemberprogrom, seminar zu "gewalt gegen frauen" von GAJ Wien ============================================== 06 das que[e]r im november von Rosa Antifa Wien ============================================== 07 GA: Film um 6: Katzenball, Linke Emanzen? Grün? Andersrum? Wie und wo und überhaupt: warum? von Andersrum Wien ============================================== 08 Wien: 9. Nov.-Kundg. am 8. Nov./Buchpräs. Fetisch & Freiheit am 13. Nov. von Cafe Critique ============================================== 09 Venezolanischer Musikabend von Isabelle Ourny ============================================== 10 15.11. Buchpräsentation: Tobinsteuer - “Sand ins Getriebe" der Finanzmärkte und Einnahmen für Entwicklung von Attac Österreich Presse presse at attac.at ============================================== ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< INTERNATIONALES/SOLIDARITÄT ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== 11 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm -- Genua --Bukarest von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe ============================================== 12 Menschenrechtsanwalt aus West-Papua verhaftet von westpapua at gmx.net ============================================== ================================================ B) TEXTE ================================================ ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< DISKUTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== 00 Kleine Schritte, wohin? Überlegungen zum politischen Agieren von NGOs anlässlich das "Tages der Chancengleichheit für Alle" von Andreas Görg andreas at no-racism.net samt Position von ENARA - European Network Against Racism Austria zum Tag der Chancengleichheit für Alle am 5. November 2007 ============================================== Kleine Schritte, wohin? Überlegungen zum politischen Agieren von NGOs anlässlich das "Tages der Chancengleichheit für Alle" Heute, am 5. November 2007, findet im Museumsquartier eine seltsame Veranstaltung statt. Seltsam deshalb, weil ihre Bezeichnung schwierig ist. Offiziell nichtssagend handelt es sich um ein Event zum Abschluss des Europäischen Jahres der Chancengleichheit für Alle 2007. Böse Zungen meckern: Signifikanterweise gab es kein entsprechendes Auftakt-Event zu Jahresbeginn. Signifikanterweise wird das Ende des Chancengleichheitsjahres schon Anfang November gefeiert. Das Event ist aber nicht nur eine Legitimationsshow für unser heute kurz voll auf Chancengleichheit frisiertes Gesellschaftssystem. Es machen auch NGOs mit, die sich seit Jahren tatsächlich um Gleichstellung bemühen. Am Nachmittag bieten sie workshops an und Abends werden sie die Ergebnisse referieren. Es wäre falsch, die Leute aus den NGOs einfach als nützliche IdiotInnen zu betrachten, die sich als Aufputz für die Legitimationsveranstaltung missbrauchen und mit Subventionsversprechen kaufen lassen. Anstatt in den Mühen der Ebene von der politischen Revolution zu träumen, haben sie den gleichfalls mühsamen Weg der kleinen Schritte gewählt, um politischen Anliegen zum Durchbruch zu verhelfen. Aber worin besteht die Strategie der kleinen Schritte überhaupt? Ist sie angesichts der vielen Rückschritte punkto Gleichheit in der Gesellschaft nicht ein Rückzugsgefecht? Ist sie eine Lebenslüge der NGOs? Anstatt an dieser Stelle Vor- und Rückschritte im Detail gegeneinander aufzuwiegen, stellt sich die Frage, wie die Existenz und das Tun von NGOs in einem größeren politischen Kontext zu bewerten sind. NGOs sind eine historisch rezente Erscheinung. NGOs werden in jenen Politikbereichen gegründet, in denen es keine ausreichende institutionalisierte Interessensvertretung gibt. Insbesondere neue Themen werden durch zivilgesellschaftliche Organisationen besetzt, weil die traditionellen Interessenvertretungen diese Bereiche ausschließen oder nur am Rande behandeln. NGOs sind Knotenpunkte in neuen politischen Netzwerken. Sie können aufgrund ihrer Organisationsfähigkeit soziale Bewegungen kanalisieren, dämpfen oder verstärken. Sie können ausgelagerte staatliche Aufgaben insbesondere im Sozialwesen übernehmen und/oder mittels Öffentlichkeitsarbeit politische Trendwenden vorbereiten, weil sie von Wahlen und wohlmeinenden Mehrheiten weniger abhängig sind. Ihre Finanzierung - soferne sie überhaupt Geld brauchen, weil sie nicht ohnehin auf unbezahltem Engagement aufbauen - stammt hauptsächlich entweder von Interessengruppen in der Verwaltung, die bestimmte Themen nicht selbst forcieren können, von Parteien, die sich Flügel wachsen lassen, oder von SpenderInnen, die sich damit ein bisschen Aktivismus kaufen. Allen NGOs - so breit und unscharf diese Bezeichnung auch sein mag - ist es, ihr politisches Anliegen hegemonial zu setzen, dh. als allgemeingültig zu verankern, obwohl oder gerade weil ihr Anliegen von den politisch hegemonialen Kräften nicht in den institutionellen politischen Rahmen integriert wurde. Ihre politischen Hebel und ihr Gewicht bekommen die NGOs vorwiegend aufgrund jener Werte, die das System vorgibt, selbst jedoch nicht einhält. NGOs sind pressure groups ohne Massenbasis, die über Medien allerdings eine breite Öffentlichkeit ansprechen und Meinung machen. In Zeiten, wo traditionelle Massenorganisationen wie Gewerkschaften und Parteien ihre Basis verlieren, schaffen es die NGOs auch nicht, massenhaft Basis zu gewinnen, abgesehen davon, dass sie nicht als Sammelbecken mit mehreren Themen konzipiert sind, sondern sich auf Einzelthemen konzentrieren. Um die Bedeutung von NGOs einschätzen zu können, müssen sie im Kontext des politischen Systems betrachtet werden. Und genau hier ist die Entwicklung in den letzten Jahren rasant. Hegemonie funktioniert als Arrangement der mächtigen Interessenfraktionen, die bestimmte einzelne für sie vorteilhafte Strukturmerkmale außer Streit stellen, sich aber ansonsten wechselseitig pragmatisch bekämpfen und ausmanövrieren. Hegemonie bewegt sich ständig um den außer Streit gestellten Kern herum, mal mehr mal weniger. Dieser Tage können wir schnellere Bewegung in der hegemonialen Ordnung erkennen. Die technischen Entwicklungen und der Übergang zur Wissensgesellschaft rütteln sogar am zentralen Grundpfeiler der bürgerlichen Gesellschaft: Die Eigentumsordnung wird durch die Verbreitungsmöglichkeiten des Internet und den Umstand, dass Wissen als Ware nicht verbraucht sondern vervielfältigt wird, in Frage gestellt. Während große Unternehmen der Kulturindustrie noch um den Erhalt der alten Eigentumsordnung ringen und mittels einzelner absurder Schauprozesse Massen von UserInnen einzuschüchtern versuchen, wird der Nationalstaat bereits nur mehr wie ein Oldtimer aus Sentimentalität gepflegt und gerade noch fahrtüchtig gehalten. Die nationalstaatlichen Gebilde lösen sich nach oben hin in Richtung supranationaler Gebilde auf, die wiederum an politischer Potenz schon heute von Gipfelkonferenzen der reichsten und mächtigsten Staaten überholt werden. Die Globalisierung von Ökonomie und Technik zieht unweigerlich eine Globalisierung der Politik nach sich, auch wenn die entsprechenden Institutionen und Gremien noch nicht ausgebaut sind und sich die Macht einstweilen informelle Kanäle sucht. Zwischenstaatlliche Abkommen sind jener zur Rechtsgestaltung freie und der demokratischen Kontrolle am weitesten entrückte Raum, der von den Mächtigen genutzt wird, um die Nationalstaaten in ihren Entscheidungen zu binden. Der Nationalstaat mutiert zu einer Bezirksverwaltung im Weltsystem. Die Gewaltenteilung zwischen Legislative, Judikative und Exekutive funktioniert immer weniger, weil die Exekutive die Legislative zunehmend übernimmt, im Arrangement der neuen überstaatlichen Mächte am Effektivsten mitspielen kann und die Judikative ausmanövriert. Die gerichtlichen Instanzenzüge dauern immer länger. In den Verfassungen festgeschriebene Rechte wie z.B. die Europäische Menschenrechtskonvention werden oft schon von den Gesetzgebenden und noch öfter von der Verwaltung frech missachtet und gelten mit Verzögerung nur für jene Einzelnen, die sich lange Prozesse leisten können. Zivilgesellschaftliche Vertretungsinstanzen, die eine Massenbasis hatten, wie z.B. Gewerkschaften und Parteien, verlieren zunehmend an politischer Bedeutung, weil sie auf den Nationalstaat als Ort der Auseinandersetzung fixiert sind und in den darüberliegenden Arrangements keine Rolle spielen. Auf ihre Rolle als OrganisatorInnen von massenhafter Zustimmung ist das System nicht mehr angewiesen. Diese Aufgabe übernehmen Medienkonzerne wesentlich effektiver. Die obersten politischen Entscheidungsinstanzen sind nicht demokratisch legitimiert. Was die Welt vor einem Abgleiten in die Despotie bewahrt, ist der Umstand, dass auch auf den obersten Ebenen Arrangements getroffen werden müssen und sich die Interessen der Beteiligten gegenseitig in Schach halten. Es gibt keine imperiale Hoheit, die sich über den Machtadel aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erhebt. Je illegitimer das politische System wird, desto eher besteht die Tendenz, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, sich den entrückten Entscheidungsprozessen nicht zu beugen, sondern eigene Entscheidungen zu fällen und auch durchzusetzen. Widerstand funktioniert heute in zahlenmäßig relevanter Form mehr denn je nach dem Guerilla-Prinzip: Lokal vernetzte Gemeinschaften schützen Einzelne vor dem externen Machtzugriff und der durchsetzenden und strafenden Gewalt. Dieser Widerstand funktioniert daher klandestin, in Freundes- und Familiennetzwerken, die im Grunde genommen mit Widerstand nichts am Hut haben, sondern der Systemlogik entsprechend genau wie alle anderen nur ihre partikularen Interessen durchsetzen wollen. Nur selten wird dieser Widerstand so medienwirksam in Szene gesetzt wie im Fall von Arigona Zogaj. Ergebnis ist aber nicht eine Änderung der unmenschlichen und verfassungswidrigen Gesetze, sondern eine Gnadenlösung für den Einzelfall. Widerstand kann sich für die Einzelnen also bezahlt machen, wenn sie nicht entdeckt werden oder Protektion von Medien, Opposition und zivilgesellschaftlichen Gruppen erhalten. Dadurch wird das System insgesamt korrupter, regelloser. Die unmittelbare Folge der Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit von oben ist die Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit von unten. Der Widerstand nach dem Guerilla-Prinzip beruft sich nicht auf höhere Werte. Er ist nicht nur formell illegalisiert sondern im Prinzip genauso illegitim wie das zunehmend undemokratische System. Der faktische Widerstand ist nur ein Spiegelbild der von Tag zu Tag illegitimer werdenden politischen (Un)Ordnung, die keine höheren Werte mehr kennt, sondern nur mächtigere Interessenfraktionen. Die einzige Legitimität in dieser Auseinandersetzung der Interessen vermittelt das Prinzip, im Ernstfall auf der Seite der Schwächeren zu stehen. Die Rolle der NGOs, Werte einzufordern, wirkt etwas schwächlich angesichts der Gewalt, mit der sich die faktischen Umwälzungen durchsetzen. Sie sind verbandelt mit den politischen Institutionen aber auch verbandelt mit den Gruppen, die bewusst oder unbewusst Widerstand leisten. Sie erfüllen Transmitterfunktionen zwischen den auseinanderdriftenden Teilen der Gesellschaft. Der Spagat, den sie aushalten müssen, wird immer unerträglicher. Es ist ein gleichsam priesterliches Tun in einer Zeit des Unglaubens, in der die Werte abseits der Ökonomischen, die zwar auch nur Fetische sind, den Menschen aber als einzige echte Sicherheit erscheinen, immer weiter ins Hintertreffen geraten. Um dem entgegenzuwirken, sind Predigtdienste von NGOs wichtig. Es sind Seminare und workshops, in denen kleine Gruppen Anker entwickeln können gegen den Druck eines Gesellschaftssystems, das uns mit seiner rasanten Strömung immer mehr soziale Sicherheiten wegzureissen droht. Aber damit tragen die NGOs auch zur Legitimation der bestehenden Ordnung bei, so als könnte diese besser gemacht werden. Die NGOs könnten mehr Input aus der politischen Szene brauchen, mehr Reflexionen zum eigenen Tun, mehr Bewusstsein um die eigene Macht als Ideologie-ArbeiterInnen. Manchmal erscheinen die MitarbeiterInnen von NGOs wie Eichhörnchen, denen ihre harten Nüsse die Welt bedeuten und die zuweilen sogar die Hand beissen, die sie füttert. Sie wirken politisierend und gleichzeitig naiv, weil ihre Werte-Propagierungen selten auf einer profunden Gesellschaftsanalyse basieren. Aber je mehr die Gesellschaft zerfällt und je brüchiger der nie abgeschlossene Gesellschaftsvertrag wird, zu dem Zustimmung immer schwieriger zu organisieren ist, desto eher braucht es das Netz von politischen AkteurInnen in einer Zivilgesellschaft, die den unfähig gewordenen politischen Institutionen die Gestaltung der Zukunft aus der Hand nimmt. So weit sind wir leider noch nicht, aber wir arbeiten daran. Insofern ist dieser Artikel auch nur ein Fragment. Wer mit mir weiter überlegen will, ist herzlich eingeladen. cheers Andreas Görg (NGO-Aktivist) P.S.: Mit diesem theoretischen Vorbau wird vielleicht auch verständlicher, was sich im Jahr der Chancengleichheit wie entwickelt hat und wie es seitens einer NGO verstanden wird; dazu der folgende Text: Position von ENARA - European Network Against Racism Austria zum Tag der Chancengleichheit für Alle am 5. November 2007 Heute begehen wir den formellen Höhepunkt des Europäischen Jahres der Chancengleichheit für Alle in Österreich. Mehrere Mitgliedsorganisationen von ENARA haben die Arbeiten zum Jahr der Chancengleichheit im BMWA seit Dezember 2006 begleitet. Die Gründung eines Beirates mit VertreterInnen von anderen Ministerien, Landesbehörden und NGOs wurde von uns angeregt. Wir haben unsere Expertise eingebracht und solchermaßen versucht, auf die Gestaltung der Werbekampagne Einfluss zu nehmen. Und als der Fernseh-Werbespot eine gar zu europäisch weisse Gleichheit zu repräsentieren drohte, haben wir erfolgreich ein afrikanisch schwarzes Gesicht hineinreklamiert. Wir waren dabei und haben die Ergebnisse der Arbeiten zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit daher auch zum Teil mit zu verantworten. Heute ist im Sinne unserer Mitverantwortung der Zeitpunkt für ein (selbst)kritisches Resümee gekommen. Die Arbeiten zum Jahr der Chancengleichheit haben durch die breite ministerien-, länder- und NGO-übergreifende Zusammenarbeit im Beirat zwar verspätet aber doch in einer Weise begonnen, die nur als good practice bezeichnet werden kann. Allerdings hat es der Beirat verabsäumt, die letztlichen EntscheidungsträgerInnen im BMWA in die vorbereitenden Überlegungen einzubeziehen. Stattdessen wurde die Vermittlung zwischen Beirat und politisch Letztverantwortlichen den organisierenden BeamtInnen im BMWA überlassen, die dadurch immer zwischen den Stühlen saßen und letztlich den Weisungen ihrer Vorgesetzten folgen mussten. Auf der Ebene der EntscheidungsträgerInnen haben unsere Lobbyingaktivitäten zu spät eingesetzt. Ergebnis dessen war eine Störung der anfangs sehr konstruktiven Kooperationsbeziehungen ab Bekanntgabe der Auswahl der für die Umsetzung der Kampagne verantwortlichen Werbeagentur. Wir können mit den Ergebnissen der Arbeiten zum Jahr der Chancengleichheit nicht zufrieden sein. Der Werbespot als zentrales Medium der Kampagne hat kein nennenswertes mediales Echo gefunden und keine größeren Diskussionen zum Thema Chancengleichheit ausgelöst. Dies haben wir schon bei der Auswahl der Werbeagentur und des präsentierten Kampagnenkonzepts vorausgesehen. Die Werbelinie ist den Empfehlungen der vorbereitenden Arbeitsgruppe nicht gefolgt. Daher müssen wir uns die Kritik gefallen lassen, dass wir es geduldet haben, dass diejenige Werbeagentur ausgewählt wurde, die seitens der NGOs für ihr Konzept die schlechteste Bewertung erhalten hat. Wir müssen uns die Kritik gefallen lassen, dass wir die aus unserer Sicht gegebene Intransparenz bei der letztendlichen Auswahlentscheidung geduldet haben, dass wir auf eine Anfechtung der Auswahl der umsetzenden Werbeagentur bei den zuständigen EU-Gremien verzichtet haben, dass wir die stillschweigende Abschaffung des Beirats hingenommen haben, dass wir nicht einmal die vorgesehenen Konsultationen von NGOs im Rahmen der Erarbeitung der Werbekampagne und deren vereinbarte Bezahlung eingefordert haben. Wir hatten die Wahl, den Prozess im Frühjahr zu stoppen oder zumindest empfindlich zu verzögern, als klar wurde, in welche Richtung die Kampagne gehen würde. Stattdessen haben wir uns weitgehend zurückgezogen, mit Ausnahme der einen für den Antirassismusbereich wesentlichen Intervention rund um die Repräsentation einer Schwarzen Frau im Fernsehspot. Wir haben davon abgesehen, in einen Machtkampf einzusteigen, der absehbar bloß auf eine Diskreditierung jeglicher Aktivitäten zum Jahr der Chancengleichheit hinausgelaufen wäre. Nun haben wir geerntet, was wir durch unsere Duldung mitgesät haben. Es ist nicht zu leugnen, dass die Kampagne so gut wie keine weiterführenden diskursiven Effekte auslöst und es ist nicht zu leugnen, dass die NGOs - und zwar nicht nur aus dem Bereich Antirassismus - sich kaum in eine gemeinsame Kampagne zur Förderung der Chancengleichheit eingeklinkt haben. Wir haben damit eine Chance vertan, Gleichheit in diesem Land gemeinsam voranzutreiben. Angesichts des mangelnden politischen Drucks und der Entscheidung für eine kantenfreie Werbelinie ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die in den Strukturen des Nationalstaates angelegten Tendenzen Bahn gebrochen haben und wir heute vor dem Ergebnis stehen, dass das Europäische Jahr der Chancengleichheit für Alle eine harmlose Legitimationsveranstaltung geworden ist. Weiterhin wird Chancengleichheit für Alle insbesondere durch nationalstaatliche Ausschlussmechanismen verhindert. Als ENARA ist es unsere Pflicht, das Jahr der Chancengleichheit für Alle als Farce zu denunzieren, wenn gleichzeitig Familien illegalisiert und abgeschoben werden und Kinder in den Untergrund gehen müssen. Gleichheit ist unteilbar. Entweder sie gilt für Alle, oder sie gilt nicht. Insofern ist der heutige Tag auch ein Tag der Schande für das politische System, in dem wir leben. Für das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 wird uns all das eine Lehre sein. Als ENARA nehmen wir einen neuen Anlauf, um - auch themenbedingt - im kommenden Jahr eine noch wichtigere Rolle zu spielen. Bleibt zu hoffen, dass der interkulturelle Dialog mehr dazu beiträgt, die Anachronismen und Unmenschlichkeiten der (supra)nationalstaatlichen Strukturen sichtbar und veränderbar zu machen, als es im Jahr der offensichtlich ungleichen Chancen für Alle gelungen ist. ENARA - European Network Against Racism Austria ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== 01 Feministische Ausstellung "Hellwach" - nicht"ministrabel"? von LesbenFrauenNachrichten at gmx.at ============================================== Die Ausstellung von "hellwach gegen Gewalt" im Rahmen der internationalen Tagung "10 Jahre österreichisches Gewaltschutzgesetz" wurde nach Fertigstellung vom Innenministerium und Frauenministerium aufgrund von Antirassismus und aktiven/sichtbaren Frauenwiderstand gegen Sexismus zensuriert !!!!( siehe folgenden Text von hellwach gegen Gewalt und Brief an Unterstützerinnen im Anhang. Leitet die Nachricht weiter und protestiert !!! feministische Grüße hellwach - nicht “ministrabel"? Das kunstpolitische Projekt “hellwach - bei Gewalt an Frauen" wurde eingeladen, eine Ausstellung zur internationalen Tagung “10 Jahre österreichische Gewaltschutzgesetze" im Palais Auersperg vom 5.-7. November zu gestalten. Der 3-tägige Kongress wird von der Frauenministerin Doris Bures gemeinsam mit Innenminister Günther Platter veranstaltet. Geplant und durchgeführt wird er von der Interventionsstelle Wien und dem Gewaltschutzzentrum NÖ, die uns eingeladen hatten. Zwei Werktage vor Kongress-Beginn wurde unsere Ausstellung/ Installation in vollem Umfang vom Büro der Frauenministerin Bures abgelehnt. Zwei Arbeiten (Bild und Text) wurden als “nicht ministrabel" eingestuft. Nach dieser Ablehnung forderte das Ministerbüro Bures unsere Glückskeks-Texte an. Auch sie wurden zur Gänze abgelehnt, ebenso unsere Bitte um eine schriftliche Absage. Wir finden es äußerst bedenklich, wenn es nicht mehr möglich ist, künstlerische Statements zum öffentlichen Diskurs anzubieten. Wenn Ausstellungen, die brisante Themen aufgreifen (bereits im Vorfeld) als “nicht ministrabel" eingestuft werden und einfach unkommentiert von der Bildfläche “verschwinden" sollen. Gerade für uns als kunstpolitisches Projekt ist das Benennen, Darstellen und Sichtbarmachen von brisanten Themen (z.B. Vergewaltigung in der Familie, die Abhängigkeit der Migrantinnen von ihrem Ehemann), Fokus unserer Arbeit. Es sind Inhalte, die am Kongress Thema sein werden. Alle Gewaltschutzeinrichtungen finden die derzeitige Gesetzeslage sehr problematisch. Es stellt sich die Frage, ob Kunst noch politisch und feministisch sein darf und - wenn die Kunst die Tochter der Freiheit ist (nach Schiller) - wie frei KünstlerInnen arbeiten können. Die “nicht ministrable Ausstellung" wird nicht unkommentiert von der Bildfläche verschwinden, sondern ab Di, 6. November ab 19 Uhr im Frauencafé, Langegasse 11 im 8. Bezirk gezeigt. Da die Bilder für die große Räumlichkeit im Palais Auersperg anfertigt sind, werden die Arbeiten mittels Beamer projiziert. Zum Versüßen des Abends gibt es die “heisse Ware" - die Glückskekse mit Inhalt. Der Stein des Anstoßes Auf dem einen Bild ist vor einem österreichischen Dorf eine selbstbewusste muslimische Frau abgebildet. Der Text dazu lautet: “Wir fordern einen autonomen Aufenthaltsstatus für Migrantinnen! Sie sind sonst rechtlos der Gewalt durch den Ehemann ausgesetzt." In der zweiten Arbeit ist eine abstrahierte Frauenfigur zu sehen, die in einer Hand ein Messer und in der anderen Hand ein Schild (Auge) trägt - ein Symbol der Wehrhaftigkeit der Frau. Der Text dazu lautet: “Viele Frauen und Mädchen sitzen zu Hause in der Falle. Vergewaltiger wir kriegen dich!" Das Konzept zur geplante Ausstellung/ Installation: Sechs großformatige Bilder mit Texten zum Thema Gewalt an Frauen, werden im Stiegenbereich des Palais Auersperg an den 6 kaiserlichen Büsten angebracht. Der andere Teil der Installation konzentriert sich auf die Gestaltung des barocken Brunnens, über dessen Löwen die zwei Meter großen “hellwach-Augen" montiert sind. Davon abgespannt, in einer Folie, sind Glückskekse mit speziellen Botschaften zum Thema Gewalt an Frauen zur freien Entnahme. Die Statements in den Keksen sind zweisprachig (deutsch/türkisch und deutsch/ serbo-kroatisch). Eine Toninstallation lenkt zusätzlich die Aufmerksamkeit auf den Brunnen. Was ist hellwach? hellwach ist eine kunstpolitische Intervention im öffentlichen Raum zum Thema “Gewalt an Frauen". Es verortet sich an der Schnittstelle zwischen Kunst, Soziales und Politik. Wir nutzen den öffentlichen Raum als Aktions-, Ausstellungs- und Präsentations-Ort. Im Projektjahr 2006 verteilten wir 16.000 Glückskekse in ganz Tirol und Wien und unsere Leuchtinstallation strahlte zwei Monate lang die Botschaft: “hellwach - bei Gewalt an Frauen" vom Tiroler Landesmuseum in Innsbruck. Zusätzlich organisierten wir eine große Solidaritäts- und Spendenaktion für das bedrohte Autonome Tiroler Frauenhaus. Unsere kunstpolitische Intervention trug u.a. dazu bei, dass das Frauenhaus sein 25-jähriges Bestehen überleben konnte und heute abgesichert ist. Im Dezember 2006 waren wir vom AÖF und Mag.a Barbara Prammer ins österreichische Parlament eingeladen, um als Kunstprojekt den Auftakt für die Europarats-Kampagne 2007 gegen häusliche Gewalt an Frauen mitzugestalten. Derzeit ist hellwach im 16. Bezirk in Wien mit einer breit angelegten Öffentlichkeits- und Präventionskampagne vertreten. Projektleiterinnen: Carla Knapp & Angela Zwettler www.hellwach.info office at hellwach.info Liebe Frauen! Wir wollen Euch auf den aktuellen Stand unserer Aktivitäten bringen: - das Frauencafé wird am wird am Di, 6. 11. ab 18 Uhr außertourlich öffnen und die “nicht ministrable Ausstellung" dort mittels Beamer zeigen (Langeggasse 11; 1080 Wien) Die Einladung dazu wird über verschiedene Kunst- und Frauenverteiler beworben. - unsere Erklärung zu den Hintergründen rund um die Ablehnung unserer Installation im Palais Auersperg durch das Büro der Frauenministerin Doris Bures haben wir an mehrere Stellen im Kunst- und Frauenzusammenhang geschickt. Im Kunstbereich haben wir mit dem Österreichischen Kulturrat, der IG Bildenden Kunst und der IG Kultur Kontakt aufgenommen und um Unterstützung gebeten. - Im feministischen Zusammenhang haben wir uns an verschiedene Vernetzerinnen gewandt, um möglichst breit über die zensurierte Ausstellung von Seiten “unserer" Frauenministerin zu informieren. Uns ist es wichtig, zum einen als kunstpolitisches Projekt öffentlich auf die Tatsache hinzuweisen, dass ein Ministerium im Vorfeld die Ausstellung undiskutiert und in “letzter Sekunde" als “nicht ministrabel" ablehnen kann. Dass eine “Funktion der Kunst", nämlich politisch brisante Themen aufzugreifen und sichtbar zu machen und sie damit auch in den öffentlichen Diskurs zu bringen, von einer sozialdemokratischen Ministerin offenbar nicht gewünscht wird. Gerade im Bereich des Gewaltschutzes für Frauen, den Feministinnen jahrzehntelang mit unglaublichem Engagement aufgebaut und getragen haben, ist es ungeheuerlich, dass eine kurz amtierende Frauenministerin unargumentiert eine Ausstellung ablehnt, die sich inhaltlich mit verschiedenen Bereichen der Gewalt an Frauen auseinandersetzt. Wir danken Euch allen für die breite Welle an Solidarität, Unterstützung, guten Ideen und Aktivitäten im Zusammenhang mit “hellwach - nicht ministrabel"! Wir werden die nächsten Tage die Ausstellung für die Projektion im Frauencafé aufbereiten. Zusätzlich sind wir derzeit auch mit hellwach in Ottakring vertreten und sind Mitte nächster Woche in Bozen, um unser Konzept zu hellwach in Südtirol 2008 zu besprechen. Da wir nur zu zweit sind, sind wir mit unseren Ressourcen derzeit ziemlich am Limit. Unser Anliegen ist es, die Vorkommnisse rund um die abgelehnte Ausstellung an die Öffentlichkeit zu bringen. Wann und wo die Ausstellung weiters zu sehen sein wird, ist noch unklar. Auch der Diskussion, die uns sehr am Herzen liegt, nämlich die “Funktion" und die “Freiheit der Kunst", können wir derzeit aus Ressourcenmangel nicht nachkommen, freuen uns aber natürlich sehr, wenn sie stattfindet! Noch einmal herzlichen Dank Euch allen! liebe Grüße Carla Knapp und Angela Zwettler ============================================== 02 Ministerielle Zensur eines Kunstprojektes? von AUF ============================================== Datum: Sun, 04 Nov 2007 21:08:09 +0100 Von: AUF An: doris.bures at bka.gv.at CC: barbara.prammer at parlament.gv.at, terezija.stoisits at volksanwaltschaft.gv.at An Bundesministerin Frau Doris Bures Bundeskanzleramt: Frauen Minoritenplatz 3 1014 Wien Wien, den 4. November 2007 Sehr geehrte Frau Ministerin Bures! Wir haben erfahren, dass ein geplantes kunstpolitisches Projekt der Künstlerinnen Carla Knapp und Angela Zwettler “hellwach - bei Gewalt an Frauen" im Rahmen der internationalen Tagung “10 Jahre österreichische Gewaltschutzgesetze" kurz vor Beginn der Tagung von Ihrem Ressort untersagt wurde. Zitat der Künstlerinnen: “Zwei Arbeiten (Bild und Text) wurden als ,nicht ministrabel' eingestuft. Nach dieser Ablehnung forderte das Ministerbüro Bures unsere Glückskeks-Texte an. Auch sie wurden zur Gänze abgelehnt." Eine schriftliche Absage liegt nicht vor. Wir ersuchen um Mitteilung, wieso eine künstlerische Installation, die eine abstrakt dargestellte wehrhafte Frau zeigt, sowie der dazugehörende Text: “Viele Frauen und Mädchen sitzen zu Hause in der Falle. Vergewaltiger wir kriegen dich!" verboten wird? Welche Zeichen für Frauen sollen damit gesetzt werden? Sind daraus Rückschlüsse auf die Frauenpolitik der Regierung zu ziehen? Ebenso fragen wir, wieso das Bundesministerium für Frauen die künstlerische Darstellung einer kräftigen muslimischen Frau vor dem Hintergrund einer österreichischen Kleinstadt sowie den Text: “Wir fordern einen autonomen Aufenthaltsstatus für Migrantinnen! Sie sind sonst rechtlos der Gewalt durch den Ehemann ausgesetzt." untersagt? Zehn Jahre Gewaltschutzgesetz sind ein Grund zu feiern. Künstlerische Auseinandersetzungen zur Thematik Gewalt an Frauen sind ein wichtiges Mittel, gesellschaftliche Veränderungen, mit denen Frauen nicht mehr auf Objekt- und Opferrolle festlegt werden, zu transportieren. Wie sind in diesem Kontext die Zensurmaßnahmen zu verstehen? “Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit" Wir befinden uns weltweit in wesentlichen gesellschaftlichen Veränderungs- und Umstrukturierungsprozessen, die auch demokratiepolitische Herausforderungen darstellen. Wurde abgewogen, welche demokratiepolitischen Zeichen diese Zensurmaßnahmen setzen? Mit besorgten Grüßen Die Frauen der AUF-Redaktion Dieser Anfrage schließt sich Anneliese Erdemgil-Brandstätter an cc an Nationalratspräsidentin Frau Mag.a Barbara Prammer Volksanwältin Mag.a Terezija Stoisits News- und Presseverteiler der AUF ___________________ Diese Anfrage an Bundesministerin Doris Bures wurde ihr heute per mail zugeschickt. Die Exponate werden statt in der Ausstellung nun trotzdem per Beamer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: am Di. 6. 11. von 18 bis 24 Uhr bei Anwesenheit der Künstlerinnen und am 8. 11. ab 19 Uhr, beides im Frauencafe, Lange Gasse 11, 1080 Wien AUF EINE FRAUENZEITSCHRIFT & AUF INFO AUF Edition AUF Kultur Kleeblattgasse 7, A-1010 Wien; T. 01/5339164, F. 0720/554161 AUF at auf-einefrauenzeitschrift.at, www.auf-einefrauenzeitschrift.at ============================================== 03 unkenruf: Frauenhetzprogramm 08.-11.11.07 von frauenhetz ============================================== Liebe Frauen, gerne möchten wir Sie/Euch auf das Programm der kommenden Woche aufmerksam machen: 5. November 2007, 19.00 Uhr FEST: Im Spiegel vieler Seiten 30 Jahre Frauenzimmer ega, Windmühlgasse 26, 1060 Wien Eintritt/Spende: EUR 10,- ____________________________ wie gewohnt, für Frauen, in der Unteren Weissgerberstr.41, 1030 Wien... Donnerstag, 8.November, 19.00 Podiumsdiskussion: No money makes the world go round - Bargeldlose Tauschprinzipen in der Praxis Wie funktionieren bestehende Modelle in der Praxis, was motivierte ihre Gründungen? Verschieben sich die Bewertungen von Gütern und Dienstleistungen, wenn kein Geld im Spiel ist? Steht die Nachbarschaftshilfe im Zentrum, oder wird ein politischer Anspruch im Sinne einer Neuverteilung verfolgt? Informations- und Diskussionsabend mit Renate Schnee vom Gratis Bazar Bassena Schöpfwerk, Christa Weinzettl vom Talente Tausch Kreis Wien und Steffi Grohmann vom ersten Wiener KostnixLaden. Moderation: Andrea Strutzmann Freitag, 9. November 20.00 Vernissage: the female secret Maria Magdalena, die für ihr langes Haar Berühmte, trägt in den Händen die Teppichklopfer für die nachdrückliche Bekehrung, die in der Demonstration der Knoten besteht, zu welchen nicht nur Haar und Peddigrohr, sondern auch der Faden des weiblichen Gedächtnisses labyrinthisch gewunden sind. Der Auftritt Maria Magdalenas mit diesen nicht-öffentlichen Insignien in der Öffentlichkeit markiert das Ende einer Ära, der der weibliche Signifikant abhanden gekommen war. Elisabeth von Samsonow, Videoinstallation, Bestickte Tangkas, Fotodokumentation, Skulpturen (Holz und Tempera) Freitag, 9. November, 17.30 Vortrag: Zusammenhänge zwischen Wirtschaftspolitik und Geschlechterpolitik - entfällt! Helga Hieden -Sommer kann krankheitsbedingt nicht kommen. Wir bedauern das sehr. Neues Angebot: Gesprächskreis zu 'Ökonomien der Geschlechterpolitik: homo oeconomcus und femina privata'. Input von Birge Krondorfer mit anschließender Diskussion Samstag, 10. November, 15.00-18.00 Tausch-Schenk-Picknick Und wieder (wie schon einmal) tauschen und schenken wir im Sinne der direkten Umver-teilung in der Frauenhetz, wo ihr Sachen und Tätigkeiten “unter die Frauen bringen könnt". Am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen wird miteinander gekramt, getauscht, geschenkt, geredetŠ Ein gemeinsamer “Markt" also, bei dem es neben den stofflichen Dingen aller Art auch eine Wand geben wird, auf der ihr Tätigkeiten, die ihr bietet/haben möchtet, veröffentlichen könnt. Also räumt eure Schränke aus, bringt Sachen (Bücher, Kleidung, Geschirr, Spielzeug, was auch immer...) vorbei und nehmt mit, was ihr haben möchtet. Kinder mitbringen! Samstag, 10. November, 19.00 Die Frau, die Kunst, die Arbeit, das Geld Dokumentarfilm von SI.SI Klocker Österreich 2007, 80 Min, DVD, Farbe, DF In Zeiten, in denen auch im Kulturbereich die öffentlichen Gelder immer wieder dramatisch gekürzt werden, untersucht SI.SI Klocker in ihrem neuen Dokumentarfilm die aktuelle Situation von Künstlerinnen in unserer Gesellschaft. Wie überleben sie? Welche Beziehung haben sie zu Geld, ihrer Arbeit und ihrer Kunst? Der Film portraitiert Frauen in kreativen, künstlerischen Berufen wie Annie Sprinkle, Beth Stephens, Gabriele Szekatsch, Mara Mattuschka, Sterica Rein... “Sie alle geben Einblick in den Underground-Kampf von kreativ schaffenden Frauen, ihre Guerilla-Taktiken und ihre Sehnsüchte und Wünsche." (SI.SI Klocker) Die Regisseurin und einige Protagonistinnen aus dem Film sind anwesend Sonntag, 11. Nomber, 10.30 Podiumsdiskussion und Frühschoppen Grundeinkommen: Paradies oder Falle? Es wird um begriffliche Klärungen und Differenzierungen ebenso gehen wie um die Frage, ob das Grundeinkommen eine wirkliche ökonomische Alternative für Frauen darstellt. Was bedeuten Existenzsicherung, Allgemeingültigkeit, Arbeitsunabhängigkeit, Personenbezogenheit und Demokratietauglichkeit in einer Gesellschaft, in der die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufklafft. Wieso werden jetzt auch staatlicherseits ähnliche Überlegungen erwogen? Warum sind gerade Feministinnen skeptisch gegenüber diesem Modell? Heidi Ambrosch, Politikerin Margit Appel, Politologin; B.I.E.N Austria Alexandra Weiss , Politologin Christa Schlager, Ökonomin, BEIGEWUM Moderation: Birge Krondorfer ============================================== 04 AUF-reihe 2007: Veranstaltung mit Ceija Stoika am 8.November 2007 von AUF ============================================== Liebe Frauen, Hiermit laden wir Euch ein zur zweiten Veranstaltung der AUFreihe 2007 - Erinnerung 2 “Träume ich, dass ich lebe KZ und das Leben danach" Erinnerungen Ceija Stoika "Eigentlich können die Gadje von uns lernen, nicht wir von ihnen. Von den Indianern könnten sie auch lernen. Menschlich sein, herzlich sein, ein bisschen mehr lachen. Und keine Kriege führen. Das kann jeder." 8. November 2007 19:00 VHS Ottakring, 1160 Wien, Ludo-Hartmann-Platz 7 AUFkultur mit VHS Ottakring | für Frauen | UKB 5,-/erm. 3,- AUF EINE FRAUENZEITSCHRIFT & AUF INFO AUF Edition AUF Kultur Kleeblattgasse 7, A-1010 Wien; T. 01/5339164, F. 0720/554161 auf at auf-einefrauenzeitschrift.at, www.auf-einefrauenzeitschrift.at ============================================== 05 [gajwien] gedenkkundgebungen - novemberprogrom, seminar zu "gewalt gegen frauen" von GAJ Wien ============================================== voller oktober, noch vollerer november, deshalb newsletter nummer eins in diesem monat. wir möchten euch auf folgende veranstaltungen aufmerksam machen. übersicht: 08. november, gedenkkundgebung zirkusgasse 09. november, gedenkveranstaltung beim ehemaligen aspangbahnhof 10. november, antifaschistischer rundgang 17. - 18. november: plattform gaj seminar zu "gewalt gegen frauen" im detail: gedenkkundgebung zum novemberpogrom 8. november, 17:00 uhr, ecke zirkusgasse/schmelzgasse/1020 wien den aufruftext findet ihr hier: http://www.xs43.net/bagrupowi/texte/9nov07.htm gedenkkundgebung zum novemberpogrom 9. november, 16:30 uhr, aspangstraße 2, 1030 wien/platz der deportierten gedenkkundgebung am antifaschistischen gedenkstein vor dem ehemaligem aspangbahnhof. den aufruftext findet ihr hier: http://www.gajwien.at/aktuell/2007/november/aspangbahnhof.htm antifaschistischer rundgang - niemals vergessen! 10. november, 14:00 uhr, kleine sperlgasse 2a, 1020 wien weg: kleine sperlgasse - malzgasse - foerstergasse - schiffamtsgasse - grosse schiffgasse - kleine sperlgasse. aufruftext der rosa antifa wien: http://raw.at/texte/sonstiges/pdf/niemalsvergessen07.pdf gewalt gegen frauen, seminar 17. - 18. november, salzburg die plattform-gaj veranstaltet ein seminar zu "gewalt gegen frauen". es beschäftigt sich damit, dass im patriarchalen system, in dem wir leben, frauen immer wieder opfer von gewalt werden. gewalt in der familie und in beziehungen betrifft jede fünfte frau. referentinnen vom verein autonomer frauenhäuser werden bei diesem workshop inputs liefern, mit uns diskutieren und auch erfahrungen aus ihrer täglichen arbeit vermitteln. es sollen strategien und möglichkeiten für die persönliche und politische arbeit gegen gewalt gegen frauen erarbeitet werden. sich mit dem thema "gewalt gegen frauen" auseinanderzusetzen kann nicht thema allein für frauen sein, darum ist das seminar für alle geschlechter offen. beginn: samstag, 17.nov., mittag - ende: sonntag, 18.nov., nachmittag - ort: jugendherberge salzburg anmelden auf gaj at gaj.at - kosten (auch fahrtkosten/unterkunft verpflegung) übernimmt die plattform gaj. vorausschau: das nächste plattform gaj seminar findet am 8./9. dezember statt - thema: anarchismus liebe grüße, die grünalternative jugend wien. ============================================== 06 das que[e]r im november von Rosa Antifa Wien ============================================== Hallo liebe Leute! Neben dem neuen Monatsprogramm dieses mal auch noch zwei Extra-Hinweise, beide für den 10. November: Da waere einmal am Nachmittag ein Rundgang anlaesslich des Jahrstags des Novemberpogroms (http://raw.at/texte/sonstiges/niemalsvergessen07.htm) und am abend dann ein Vortrag einer Mitarbeiterin des Moskauer SOVA Centers ueber die Situation von AntifaschistInnen in Russland (http://raw.at/texte/sonstiges/russlandveranstaltung.htm). Vorbei schauen, mitmachen und natuerlich auch immer Mittwochs ins que[e]r kommen! ;) Viel Spass und bis bald eure que[e]rlis +++ Gilt fuer alle Veranstaltungen: Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien (vor dem Haus die Treppe hinunter) Veranstaltungsbeginn: 20 Uhr, geoeffnet von 18:30-24:00 Uhr Der Eintritt ist immer kostenlos!!! +++ Mittwoch 07. November: Das Jugendkonzentrationslager "Uckermark" Als Disziplinierungs- und Toetungsinstrument fuer unangepasste Jugendliche sind die so genannten "Jugendschutzlager" des Nationalsozialismus heute beinahe unbekannt. Das Jugendkonzentrationslager "Uckermark" wurde 1942 als KZ fuer Maedchen errichtet, die sich dem nationalsozialistischen Regime widersetzt oder entzogen hatten. Hier wurden ueber 1000 junge Frauen und Maedchen eingepfercht und haeufig auf Grund unterstellter "sexueller Abweichungen" als "Asoziale" kriminalisiert. Ab Fruehjahr 1942 wurden auch junge Kaerntner Partisaninnen in das Lager deportiert. Es wird der Film "Das Maedchenkonzentrationslager Uckermark" gezeigt. Irma Trksak, Ueberlebende des Konzentrationslager, wird als Zeitzeugin sprechen. Ausserdem sollen Informationen ueber die internationalen FrauenLesben Workcamps auf dem Gelaende des ehemaligen KZs weitergegeben werden. +++ Mittwoch 14. November: Bedingungsloses Grundeinkommen statt AMS! Mit grossem Trara werden soeben Aenderungen im Arbeitslosengesetz beschlossen: Auch UnternehmerInnen und allerlei prekaer Beschaeftigte sollen sich irgendwie arbeitslos versichert koennen. Still daneben stehen in der selben Gesetzesvorlage geballte Verschaerfungen fuer arbeitslos Gemeldete: Illegale Taetigkeiten des AMS der letzten Jahre sollen legal werden; Arbeitsvermittlung und Sanktionsmoeglichkeiten (zb. Sperren) werden privatisiert; Transitarbeitsplaetze gelten als vermittelte Arbeit; die Daten der Arbeitslosen werden sozusagen versteigert. Das meiste davon droht bereits ab 1. Jaenner. +++ Mittwoch 21. November: Ist die RAF Geschichte? Die Erledigung, Entledigung und Romantisierung der RAF ist soweit fortgeschritten, dass praktisch nur noch einschlaegige Jubilaeen Anlass zur unmittelbaren Beschaeftigung mit der Geschichte der RAF bieten. Gleichzeitig ist die Historisierung der RAF weit fortgeschritten: Die letzten Schritte der Auseinandersetzungen um die Herstellung eines einheitlichen Bildes von Bedeutung und Darstellung lassen sich nicht zuletzt an der aktuellen Praesenz in Rundfunk und Fernsehen ablesen. Durchbrochen nur von einzelnen Ablegern zu Strafverfolgung/ Haftbedingungen und der offiziell-anlassbezogenen Entwicklung von Anti-Terror-Gesetzen verschwinden Bezuege zu einer sozialrevolutionaeren Praxis. An diesem Abend werden unterschiedliche Aspekte aktueller Texte zur Geschichte des bewaffneten Kampfes in der BRD vorgestellt und diskutiert. Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Archiv fuer soziale Bewegungen. +++ Mittwoch 28. November: Nein, Kopfschuetteln, Schweigen oder Was ist eigentlich Definitionsmacht? Am 25.11. ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen - nicht nur deswegen nehmen wir das zum Anlass, um anhand der feministischen Gewaltdefinition insbesondere ueber sexualisierte Uebergriffe gegen Frauen zu sprechen. Sexismus - als eine der vielen Unterdrueckungsmechanismen dieser Welt - geben wir alle zumindest vor, zu bekaempfen. Die Realitaet schaut leider anders aus. Wenn ploetzlich innerhalb des eigenen linken Sumpfs bekannt wird, dass ein Uebergriff 'passiert' ist, wird das von der Betroffenen Geschilderte in Frage gestellt, Details zerpfueckt oder gar der Frau Machtmissbrauch vorgeworfen, weil sie den Ausschluss des Taeters fordert. Was Definitionsmacht genau heisst, warum sie so wichtig ist und was das alles mit Grenzen setzen, konsensualem Handeln oder praktischem Antisexismus zu tun hat und wie Betroffenenunterstuetzung ausschauen koennte, darueber wollen wir referieren und diskutieren! Fuer die Definitionsmacht streiten! -- ############ RAW ############# Rosa Antifa Wien c/o Rosa Lila Tip Linke Wienzeile 102 A-1060 Wien AUSTRIA ============================================== 07 GA: Film um 6: Katzenball, Linke Emanzen? Grün? Andersrum? Wie und wo und überhaupt: warum? von Andersrum Wien ============================================== Liebe FreundInnen, nächste Woche gibt's am Mittwoch die Möglichkeit die Linke Emanzen Crew kennen zu lernen und am Samstag laden wir euch ins Kino ein, also schönes langes Wochenende und bis bald. Linke Emanzen? Grün? Andersrum? Wie und wo und überhaupt: warum? ***************************************************************** Am 7.11. kannst du die Linken Emanzen Crew der Grünen Andersrum kennen lernen. Komm hin! http://www.gruene-andersrum.at/linke_emanze/artikel/lesen/22947/ Film um 6: Katzenball ******************************************************************** Am 10.11. zeigen wir "Katzenball" im Cinemagic. Komm hin! http://www.gruene-andersrum.at/kultur_medien/artikel/lesen/4496/ und nicht vergessen: Am 30.11. steigt unser Benfizfest für Czernowitz "Dancing Ukraina" zum Weltaidstag im Ost Klub. Liebe Grüße! ============================ http://www.gruene-andersrum.at/ ============================ ============================================== 08 Wien: 9. Nov.-Kundg. am 8. Nov./Buchpräs. Fetisch & Freiheit am 13. Nov. von Cafe Critique ============================================== I. 9. November-Kundgebung am 8. November, Zirkusgasse II. Buchpräsentation Fetisch & Freiheit in Wien, 13. 11., Uni III. Agnoli-Film in Wien IV. Café Critique zu Gast bei Queerograd in Graz V. Neu im ça ira-Verlag: Rote Armee Fiktion Café Critique Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik Wickenburggasse 16/5 A-1080 Wien Tel.: 0043 699 107 87 421 Fax: 0043 1 406 81 54 19 Email: cafe.critique at gmx.net Web: http://www.cafecritique.priv.at Blog: http://blog.cafecritique.priv.at Konto: Dr. Renate Göllner, Erste Bank, Nr. 28660228600, BLZ 20111 BIC: GIBAATWW, IBAN: AT512011128660228600 ============================================== 09 Venezolanischer Musikabend von Isabelle Ourny ============================================== Venezolanischer Musikabend mit dem Ensemble Quintribillo Der Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB) und die Botschaft der bolivarianischen Republik Venezuela laden zu einem: Musikalischen Abend mit dem Ensemble Quintribillo Donnerstag 8. November 2007, 19.00 Uhr “Europasaal" Lateinamerika Institut Schlickgasse 1 1090 Wien Eintritt frei Quintribillo ist ein Kammerensemble aus Venezuela, das zum zweiten Mal durch Österreich tourt. Die Formation wurde 2003 gegründet und spielt Folklore aus den verschiedenen Regionen Venezuelas mit einem modernen Touch von Latin Jazz. Die Musiker haben ihre Ausbildung im berühmten Orchestersystem für Jugendliche und Kinder absolviert, das Venezuela für Menschen aus sozial schwachen Milieus eingeführt hat. Federico Castillo Molina (Flöte) Héctor Mendoza Méndez (Schlagzeuginstrumente) Eduardo Alberto Franco (Violoncello) Carlos Luís Laguna Pérez (Cuatro - Venezolanische Gitarre) Adrián Jesús Ascanio (Kontrabass) Im Anschluss lädt die Botschaft der bolivarianischen Republik Venezuela zu einem kleinen Aperitif und Buffet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Rückfragehinweis: Isabelle Ourny VÖGB Laurenzerberg 2 1010 Wien (01) 534 44 - 201 kultur at oegb.at http://http://www.voegb.at ============================================== 10 15.11. Buchpräsentation: Tobinsteuer - “Sand ins Getriebe" der Finanzmärkte und Einnahmen für Entwicklung von Attac Österreich Presse presse at attac.at ============================================== Arbeiterkammer Wien, Attac und die ÖGB-Verlag Fachbuchhandlung laden ein: Präsentation des Buches: Tobinsteuer - “Sand ins Getriebe" der Finanzmärkte und Einnahmen für Entwicklung Ort: ÖGB-Verlag Fachbuchhandlung, Rathausstraße 21, 1010 Wien Datum: 15. November 2007, 19.00 Uhr Diskussion mit: Cornelia Staritz, Autorin, Attac Margit Schratzenstaller, WIFO Klemens Riegler, Ökosoziales Forum und GMP Andreas Schieder, Internationaler Sekretär der SPÖ Bruno Rossmann, Budget- und Finanzsprecher der Grünen Moderation: Ani Degirmencioglu, Die Finanzkrisen der 90er und 2000er Jahre stürzten viele Millionen Menschen in Arbeitslosigkeit und Armut. Sie lenkten über die Fachwelt hinaus die Aufmerksamkeit auf das internationale Finanzsystem. NGOs wie Attac beschäftigen sich seither verstärkt mit Entwicklungen, Problemen und möglichen politischen Regulierungen der internationalen Finanzmärkte. Eine Forderung, die weltweit von einer wachsenden Zahl von zivilgesellschaftlichen Gruppen, ÖkonomInnen und nationalen Parlamenten erhoben wird, ist die Tobinsteuer. Mit ihr sind zwei wesentliche Ziele verbunden: die Stabilisierung der internationalen Finanzmärkte und die Finanzierung von Entwicklung. Was ist die Tobinsteuer? Wozu brauchen wir eine Tobinsteuer? Ist sie ökonomisch sinnvoll? Wo liegen ihre Grenzen? Ist sie technisch, institutionell und politisch umsetzbar? Was ist die Rolle österreichischer PolitikerInnen in Hinblick auf den 2006 verabschiedeten Nationalratsbeschluss, in dem sich alle vier Parteien für die Einführung der Tobinsteuer auf europäischer Ebene aussprechen? Das sind Fragen, die in diesem Buch und bei der Buchpräsentation diskutiert werden. Rückfragen: David Walch Pressesprecher Attac Österreich ----------------------------- Tel: +43 (0) 1 544 00 10 Mobil: +43 (0) 650 544 00 10 Fax: +43 (0) 1 544 00 59 Margaretenstraße 166/3/25, A-1050 Wien presse at attac.at, www.attac.at ============================================== ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< INTERNATIONALES/SOLIDARITÄT ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== 11 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm -- Genua --Bukarest von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe ============================================== 12 Menschenrechtsanwalt aus West-Papua verhaftet von westpapua at gmx.net ==============================================Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung ------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org -- - taz: Vermummung mit der Regenhose - G8: Repression und kein Ende - Neue Broschüre der Roten Hilfe - BKA: Errichtungsanordnung "Auswertedatei G 8" - Aufruf: UNSERE SOLIDARITÄT GEGEN IHRE REPRESSION - Aufruf: OUT OF CONTROL - HH: Rote Flora zum Großen Lauschangriff - Mittenwald-Nachbereitungstreffen: Nicht ducken! - Thomas Seibert: Den Absprung wagen - Kollektiver Aufruf 'Wir, die von der Via Tolemaide' - G8. MASTELLA: PROGRAMME ENVISAGES PANEL? NOT THAT I KNOW OF - Are we ready for the NATO Summit? - Anti - Nato Week Bucharest 2008 ============================================== 11 Menschenrechtsanwalt aus West-Papua verhaftet von westpapua at gmx.net ============================================== Menschenrechtsanwalt aus West-Papua verhaftet Am 18. Oktober wurde der Rechtsanwalt Sabar Iwanggin Olif in der Hauptstadt der indonesisch besetzten Provinz West-Papua, Jayapura auf offener Straße von Angehörigen Anti Terror Spezial Polizei "Detachment 88" verhaftet und am 25. Oktober 2007 in ein Gefängnis in die indonesische Hauptstadt Jakarta überführt. Das Menschenrechtsbüro der evangelischen Kirche (GKI) erklärt dazu folgendes: "Der Anwalt und Menschenrechtsaktivist wurde verhaftet, ohne dass ein offizieller Haftbefehl vorlag, der den Grund der Verhaftung angab. Man beschuldigt ihn, der Sender dieser SMS zu sein: “Seid wachsam, SBY hat Befehl gegeben, die Papua auszurotten und ihr Land und seine Bodenschätze in Besitz zu nehmen. Dazu sollen Maßnahmen wie Vergiftung der Nahrung, Bezahlung von Ärzten, von Lebensmittelläden, Motorrad-Taxifahrern und Militär ergriffen werden... Die Verhaftung von Sabar und seine Überführung nach Jakarta wurden von dem sog. Detachment 88 - einer Anti-Terroreinheit der indonesischen Polizei - vorgenommen. Bei der Verhaftung hatten sich Kommissar Rafli und seine Leute als Angehörige dieser Einheit vorgestellt. Danach soll die Polizei jedoch in einer Erklärung bestritten haben, dass es sich um Angehörige dieser Anti-Terroreinheit gehandelt hat. Sabar Iwanggin Olif gehörte zu dem Anwaltsteam, welches im vorigen Jahr die Studenten verteidigt hat, die wegen der Demonstrationen in Abepura im März 2006 vor Gericht gestellt und zu vier bis sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden waren." ============================================== ================================================ C) EDITORIAL ================================================ Für den Inhalt verantwortlich: Ihr. E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt. web: widerst at nd MUND http://www.no-racism.net/MUND REDAKTIONELLES: Liebe Les at s! Liebe HerausgeberInnen! Liebe EinsenderInnen! Eure Redaktion hat am Freitag, 05.10.2007 nach mehr als 6,5 Jahren Betrieb beschlossen, dass es mit dem MUND so nicht weitergehen kann. Ursprünglich waren wir der Nachrichtendienst des Widerstandes gegen Schwarzblau. Dann gab es Diskussionen zu Antirassismus und Antisemitismus, die für die gesamte Szene unserer Meinung nach sehr wesentlich waren. Die Spendenkampagne für die inhaftierten KollegInnen von der Volxtheaterkarawane wurde über den MUND angezogen. Und so weiter. Nun ist es schon seit längerer Zeit so, dass wir den Eindruck haben, alle Einsendungen, die der MUND bekommt, rennen als Einzelmails ohnehin auch über diverse andere mailinglisten. Der analle-Verteiler ist nicht mehr das Rückgrad des Informationsflusses sondern nur mehr eine unter vielen mailinglisten. Außerdem haben sich die verschiedenen Gruppen in ihre Ecken zurückgezogen. Es finden keine Diskussionen mehr statt. Die Positionen sind bekannt. Aus allen diesen Gründen erscheint es uns nicht länger als sinnvoll, weiterhin einen Nachrichtendienst zu betreiben, bei dem alle Einsendungen alle 1-2 Tage zusammengestellt werden. Nichtsdestotrotz wollen wir den Betrieb noch nicht völlig einstellen. Politische Öffentlichkeitsarbeit ist genauso notwendig wie eh und je. Massive Veränderungen unter Rotschwarz haben wir eh nicht erwartet. In einer Übergangsphase planen wir ein ca. wöchentliches Erscheinen, in dem nur jene Einsendungen aufgenommen werden, die dem oder der Tagesred am Interessantesten erscheinen. In weiterer Folge ist ein relaunch geplant, der allerdings nur dann zustandekommen wird, wenn es die Redaktion schafft, insgesamt mindestens 20 AutorInnen, die über die meisten Gruppengrenzen hinweg gelesen werden, persönlich anzusprechen und für das Schreiben eines Leitartikels pro Monat zu gewinnen, der ausschließlich bzw. zuallererst im MUND erscheint. Zum täglichen Leitartikel dazu wollen wir weiterhin Aktionen ankündigen und ansonsten noch interessante Diskussionen (insbesondere zu den Leitartikeln) verbreiten, aber das wars dann auch. Kurz: Wir wollen den MUND selber wieder gerne lesen und dafür muss er wieder spannend werden und einen eigenen Newswert bekommen. Ob uns das gelingt, steht noch in den Sternen. Anregungen, Kritik und Diskussionsbeiträge zum relaunch werden unter widerstand at no-racism.net gerne angenommen aber nicht unbedingt beantwortet, weil wir derzeit auch von unserem Recht auf Faulheit Gebrauch machen wollen. mit widerständigen Grüßen Eure MUND-Redaktion Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschaftspolitisch relevante Termine. Hinweise und Diskussionsbeiträge zu Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können. Bitte keine Attachments! Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken. Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt. Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden. Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht. Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND veröffentlichen. Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND archiviert. Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage: * Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr * * Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" * * Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf * * Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie. Aber kurz und prägnant.* ================================================ D) VERTEILERLISTE ================================================ Zur Eintragung in diesen Verteiler bitte direkt subskribieren unter http://mailman.no-racism.net/mailman/listinfo/analle oder von der einzutragenden Adresse aus ein mail schicken an: admin at no-racism.net mit folgendem Text: subscribe no-racism Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden! Zur Austragung aus dieser Liste bitte an zusammengestellt. Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen) III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III widerst at nd-MUND is powered by http://alt.strg.at/ From analle at no-racism.net Thu Nov 15 14:50:46 2007 From: analle at no-racism.net (=?iso-8859-1?q?MUND=3A_medienunabh=E4ngiger_Nachrichtendienst?=) Date: Thu, 15 Nov 2007 14:50:46 +0100 Subject: MUND, Donnerstag, 15.11.2007 Message-ID: <20071115135046.49170@gmx.net> widerst at and MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst www.no-racism.net/mund MedieninhaberInnen seid Ihr! Donnerstag, 15. November 2007 %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% in eigener sache: wie wir bereits angekündigt haben, arbeiten wir an einem relaunch ? siehe text im editorial lg, red %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% ============================================== A) INHALT ============================================== ============================================== AUFRUF ZUR DEMONSTRATION! gegen Rassismus und Faschismus Samstag, 17.11.2007, 14.00 Uhr von Demobündnis ============================================== ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< DISKUTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== Platter - Zeqai: ein neuer Polizeiskandal von office at asyl-in-not.org ============================================== <<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== AUFRUF zur FRAUEN-LESBEN-MÄDCHEN-DEMONSTRATION Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen von Lesbenfrauennachrichten at gmx.at ============================================== ============================================== B) TEXTE ============================================== ============================================== AUFRUF ZUR DEMONSTRATION! gegen Rassismus und Faschismus Samstag, 17.11.2007, 14.00 Uhr von Demobündnis ============================================== Aufruf zur Großdemo am Samstag, 17.11.2007 um 14 h Schottengasse/Ecke Ring Demo gegen Rassismus und Faschismus Rassismus, Antisemitismus und Faschismus gehören in Österreich keineswegs der Vergangenheit an. Seit Jahrzehnten zeichnen sich nicht nur FPÖ und BZÖ durch populistische und rassistische Politik aus. Durch ständige rassistische Hetzkampagnen werden Ängste in uns erzeugt und geschürt. Darin wird seit einigen Jahren insbesondere der Islam zum rassistischen Feindbild instrumentalisiert. Faschistoide Parteien sind hierzulande regierungsfähig. Die ÖVP hat Positionen Haiders übernommen und kann sie mit der SPÖ problemlos weiterhin umsetzen. Die regierenden Großparteien beziehen keine klare Position gegen Rassismus sondern entwerfen entsprechende diskriminierende Gesetze. Von der institutionalisierten politischen Opposition in Österreich geht kein offensiver Widerstand gegen diesen Rechts(d)ruck aus. Gehen wir gemeinsam auf die Strasse! Die Debatte um Asylverfahren und Abschiebepraxis hat eine breite Diskussion über das humanitäre Bleiberecht in Österreich ausgelöst ohne Wirkung zu zeigen. Deshalb widersetzen wir uns auch einer Diskussion über Integration, wenn es nur um Integration in eine rassistisch-patriarchale Leitkultur geht. Wir stehen für grenzenlose Solidarität: Es darf es nicht bei einem Diskurs um humanitäres Bleiberecht für ?gut integrierte? Familien bleiben. Es muss um ein Recht auf Migration und Bleiberecht für alle gehen, das wir gemeinsam durchsetzen! Die bestehenden AusländerInnengesetze illegalisieren Menschen und treiben sie in die Armut. Wir unterstützen Partizipation statt Integration. Für alle Lesben, Schwule, Trangender, AlleinerzieherInnen, alle die kein Deutsch lernen wollen, Großfamilien, Kleinfamilien, Einzelpersonen, alle die nicht arbeiten wollen und trotzdem Geld brauchen, alle die arbeiten wollen, alle die nicht arbeiten können und Unterstützung brauchen, alle die einfach woanders leben wollen, alle die woanders leben müssen und vor Krieg, Hunger, (politischer) Verfolgung oder Armut flüchten. Nein zur Kriminalisierung von ?FluchthelferInnen?! Menschenverachtung kann nicht durch Gesetze gerechtfertigt werden! Rassismus bekämpfen im Alltag und im Staat! Gegen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen! Sexismus bekämpfen! Patriarchale und rassistische Leitkultur abschaffen! Kein Mensch ist illegal! Bleiberecht für alle, immer und überall! Aufruf des FrauenLebsenBlocks zur Großdemo gegen Rassismus und Faschismus Am: Samstag 17.11.2007 Wo: Treffpunkt und Auftaktkundgebung am Schottentor Wann: 14 h FrauenLesben gegen Rechts(d)ruck Männerriten schaffen faschistische Eliten Jede antifaschistische Organisierung muss Sexismen und patriarchale Strukturen offensiv bekämpfen. Klar dabei ist, dass Frauen die Definitionsmacht darüber obliegt, was Sexismus ist und worin er sich zeigt. Deshalb gibt es auch die Mitarbeit von Feministinnen in diesem antifaschistischen Bündnis und einen Frauen-Lesben-Block auf der gemeinsamen Demo. Die alte und neue Rechte baut auf sexistischen und patriarchalen Vorstellungen auf, um ?Herr im eigenen Land? zu sein oder zu werden. Sie propagiert reaktionäre Normen, wie sich ?richtige? Frauen zu verhalten und wie sie zu leben haben. Das zeigt sich unter anderem in der Familienpolitik, in der Forderung nach einem Abtreibungsverbot und der so genannten ?Kopftuchdebatte?. Die zwanghafte Verschleierung und die Vermarktung der nackten Frau macht beides Frauen zu Objekten. Als Feministinnen kämpfen wir darum Frauen als eigenständige Menschen anzuerkennen. Unter dem Deckmantel der ?emanzipierten? Frau wird uns jedoch suggeriert uns von moslemischen Frauen, die ein Kopftuch tragen abzugrenzen. Diese Einvernahme und Eingrenzung von Emanzipation ist rassistisch! Eine ?westliche Wertegemeinschaft?, die sich selbst für zivilisiert und modern erklärt und alle anderen zu ?Barbaren? macht oder als ?rückständig? darstellt müssen wir mit allen Mitteln b ekämpfen! Wir stellen uns gleichzeitig gegen jegliche Religion und Wissenschaft, die Frau als "dem Mann untergeordnet" oder als ?minderwertig? ansieht. Frauen werden in jeder patriarchalen Gesellschaft als Ressource verwendet. Jedes Patriarchat braucht auch Frauen an seiner Seite, die es stützen. Deshalb wird in rechtskonservativen Regierungen und klerikalfaschistischen Organisationen Frauen Platz gegeben, die die sexistische Unterordnung der Frau befürworten und die eine rassistische und nationalistische Ausgrenzung vertreten. Die aktuellen Versuche der Rechten sind: Abtreibung wieder zu illegalisieren; die Empörung über sexuelle Gewalt zu benützen, um lebenslange Haft und Überwachung für alle durchzusetzen; genauso wie Frauen ausschließlich als Mütter zu sehen, Rechte für ? auch gewalttätige ? Väter zu stärken und die Frauen in die gratis Pflege und Familienarbeit zu drängen. Gleichzeitig verdienen Frauen in der Erwerbsarbeit konsensartig weniger. Das sind nicht nur Ziele klerikalfaschistischer Männerbünde, neonazistischer Organisationen sondern auch konservativer Regierungspolitik. Freie Frauen sind generell unerwünscht. Feminismus wird zum Feindbild, wenn Frauen die ?heilige Familie? und den hetero-patriarchalen Normalzustand in Frage stellen und Männergewalt an Frauen aktiv bekämpfen. Der Kapitalismus bedient sich immer wieder faschistoider bis offen faschistischer Organisationen und Parteien, um Oppositionen und soziale Bewegungen anzugreifen. Sie benutzen dies, um Gesetze sowie Strukturen zu schaffen, um mehr Profite für das Kapital durchzusetzen. Die Einverleibung der Frauen in diese strukturellen Gewaltverhältnisse erzeugt nicht nur eine rapide steigende Frauenarmut, sondern erhöht die sexistische Gewalt gegen Frauen in allen Schichten. In Männerbünden und Burschenschaften wird eine patriarchale ?Männlichkeit? produziert, die auf Hierarchie, Gehorsam und Militarismus aufbaut. Das sind Voraussetzungen um Soldaten zu produzieren und Kriege führen zu können. +++ Männerbünde zerschlagen! +++ Sexismus beenden! +++ Patriarchat abschaffen! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< DISKUTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================= Platter - Zeqai: ein neuer Polizeiskandal von office at asyl-in-not.org office at asyl-in-not.org ============================================= "Platter: Festnahme selbstverständlich" So lauteteten Überschriften anlässlich der Verhaftung von Frau Zeqai. Und wir schließen uns vollinhaltlich an. Herr Platter gehört selbstverständlich festgenommen und für immer hinter Schloß und Riegel gebracht. Mit der Verhaftung dieser unglücklichen Frau, der schon ihr Prügelmann genug Leid zugefügt hatte, ist Platters Maß voll. Er ist ein Schreibtischtäter, ein Verfassungsbrecher, ein Wiederholungstäter. Er muß schnellstens weg. Unsere Kritik müssen sich aber auch die Grünen gefallen lassen - aber nicht weil sie, wie manche jetzt meinen, die "Opfer instrumentalisiert" haben, sondern weil sie unfähig (oder nicht willens?) waren, Frau Zeqai nach der Pressekonferenz vor dem Zugriff der Platterei zu schützen. Offenbar glauben sie, wir leben im Frieden, in einem Rechtsstaat, in einer Demokratie. Solche Illusionen können sehr gefährlich sein. Asyl in Not bietet Frau Zeqai Rechtshilfe an. Wie dem "Standard" zu entnehmen ist, hat Frau Zeqai einen neuen Asylantrag gestellt. Wenn es zutrifft, dass ihr Mann sie fortgesetzt misshandelt hat und ihr das Gleiche auch im Kosovo droht, wo sie keinerlei Schutz erhoffen kann - dann ist sie ohne jeden Zweifel Flüchtling im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention. Dann hat sie Anspruch auf Asyl in Österreich. Sie gehört dann nämlich (nach dem Wortlaut der Konvention) der sozialen Gruppe der Frauen an, die in ihrer Heimat, weil sie Frauen sind, diskriminiert werden und Verfolgung erleiden. Dazu gibt es genügend Judikatur (so etwa zur Verfolgung afghanischer Frauen), die Asyl in Not maßgeblich erstritten hat. Wir bieten daher gerne auch Frau Zeqai, wenn sie es wünscht., unsere Rechtshilfe an. Asyl in Not unterstützt angesichts des neuen Polizeiskandals umso mehr den Aufruf zur Demonstration gegen Rassismus und Faschismus Samstag, 17.11.2007 Treffpunkt 14 Uhr, Schottengasse (Ring, Innenseite). Michael Genner Asyl in Not Währingerstraße 59 1090 Wien Tel. 408 42 10-15; 0676 - 63 64 371 office at asyl-in-not.org www.asyl-in-not.org ZVR: 723727354 Spendenkonto: Raiffeisen (Bankleitzahl 32000) Kontonummer 5.943.139 (Asyl in Not) <<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== AUFRUF zur FRAUEN-LESBEN-MÄDCHEN-DEMONSTRATION Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen von Lesbenfrauennachrichten at gmx.at ============================================== Aufruf zur FrauenLesbenMädchen Demo am 25.11.07 Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Treffpunkt: Kardinal Rauscher Platz (Nähe U3 Schweglerstrasse) 14 Uhr "Ich bin nicht frei, solange eine einzige Frau unfrei ist, auch wenn sie ganz andere Fesseln trägt als ich. Ich bin nicht frei, solange noch ein einziger farbiger Mensch in Ketten liegt. Und solange seid auch ihr nicht frei!" (Audre Lorde) wir wolln tausende frauen die sich gscheit widersetzen wolln dass die wut endlich siegt schluss mit ausländerhetzen schluss mit gewalt gegen frauen es soll sich niemand mehr trauen eine von uns anzugreifen lassen vergeltung jetzt reifen und jedes kleinste verbrechen werden wir zukünftig rächen weil uns vieles verbindet und auch einiges trennt doch welche will einmal sagen ich hab den zeitpunkt verpennt als es galt einzugreifen setzen wir heute ein zeichen schluss mit leeren versprechen schluss mit lug und betrug lasst uns die stadt übernehmen denn wir wollen nicht ruhn werfen wir sand ins getriebe und reden was wir auch tun Männergewalt an Frauen ist keine Privatangelegenheit, die Gewalt ist ein politischer Akt gegen unsere Freiheit. Die Kraft einer Frau sich zu verteidigen ist eine politische Kraft. Sie kommt von weit her und entsteht aus dem Bewusstsein, dass die Frauen sich es erkämpfen müssen in Freiheit, mit Selbstbestimmung und so wie sie es wollen in der Welt leben zu können. Die Kraft einer Frau bist du selbst und deine Verbundenheit zu anderen Frauen. Wir nehmen uns die Nacht! (Sa. 24.11.) ? watch out for flyers! Frauen bildet Banden und geht gemeinsam raus! Greift ein, wenn eine Frau sexistisch belästigt wird! Stoppt sexistische Anmache! Verjagt Vergewaltiger, oder haut ihnen gemeinsam eine rein! Entfernt sexistische Bilder und Plakate! Machen wir die Nacht bunt und lebendig! ================================================ C) EDITORIAL ================================================ Für den Inhalt verantwortlich: Ihr. E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt. web: widerst at nd MUND http://www.no-racism.net/MUND REDAKTIONELLES: Liebe Les at s! Liebe HerausgeberInnen! Liebe EinsenderInnen! Eure Redaktion hat am Freitag, 05.10.2007 nach mehr als 6,5 Jahren Betrieb beschlossen, dass es mit dem MUND so nicht weitergehen kann. Ursprünglich waren wir der Nachrichtendienst des Widerstandes gegen Schwarzblau. Dann gab es Diskussionen zu Antirassismus und Antisemitismus, die für die gesamte Szene unserer Meinung nach sehr wesentlich waren. Die Spendenkampagne für die inhaftierten KollegInnen von der Volxtheaterkarawane wurde über den MUND angezogen. Und so weiter. Nun ist es schon seit längerer Zeit so, dass wir den Eindruck haben, alle Einsendungen, die der MUND bekommt, rennen als Einzelmails ohnehin auch über diverse andere mailinglisten. Der analle-Verteiler ist nicht mehr das Rückgrad des Informationsflusses sondern nur mehr eine unter vielen mailinglisten. Außerdem haben sich die verschiedenen Gruppen in ihre Ecken zurückgezogen. Es finden keine Diskussionen mehr statt. Die Positionen sind bekannt. Aus allen diesen Gründen erscheint es uns nicht länger als sinnvoll, weiterhin einen Nachrichtendienst zu betreiben, bei dem alle Einsendungen alle 1-2 Tage zusammengestellt werden. Nichtsdestotrotz wollen wir den Betrieb noch nicht völlig einstellen. Politische Öffentlichkeitsarbeit ist genauso notwendig wie eh und je. Massive Veränderungen unter Rotschwarz haben wir eh nicht erwartet. In einer Übergangsphase planen wir ein ca. wöchentliches Erscheinen, in dem nur jene Einsendungen aufgenommen werden, die dem oder der Tagesred am Interessantesten erscheinen. In weiterer Folge ist ein relaunch geplant, der allerdings nur dann zustandekommen wird, wenn es die Redaktion schafft, insgesamt mindestens 20 AutorInnen, die über die meisten Gruppengrenzen hinweg gelesen werden, persönlich anzusprechen und für das Schreiben eines Leitartikels pro Monat zu gewinnen, der ausschließlich bzw. zuallererst im MUND erscheint. Zum täglichen Leitartikel dazu wollen wir weiterhin Aktionen ankündigen und ansonsten noch interessante Diskussionen (insbesondere zu den Leitartikeln) verbreiten, aber das wars dann auch. Kurz: Wir wollen den MUND selber wieder gerne lesen und dafür muss er wieder spannend werden und einen eigenen Newswert bekommen. Ob uns das gelingt, steht noch in den Sternen. Anregungen, Kritik und Diskussionsbeiträge zum relaunch werden unter widerstand at no-racism.net gerne angenommen aber nicht unbedingt beantwortet, weil wir derzeit auch von unserem Recht auf Faulheit Gebrauch machen wollen. mit widerständigen Grüßen Eure MUND-Redaktion Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts- politisch relevante Termine. Hinweise und Diskussionsbeiträge zu Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können. Bitte keine Attachments! Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken. Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt. Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden. Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht. Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND veröffentlichen. Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND archiviert. Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage: * Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr * * Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" * * Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf * * Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie. Aber kurz und prägnant.* Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch stillschweigend Zensur zu üben. Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die Nichtaufnahme geliefert. (Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.) Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert. Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne extra schicken lassen: Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt. ================================================ D) VERTEILERLISTE ================================================ Zur Eintragung in diesen Verteiler bitte direkt subskribieren unter http://mailman.no-racism.net/mailman/listinfo/analle oder von der einzutragenden Adresse aus ein mail schicken an: admin at no-racism.net mit folgendem Text: subscribe no-racism Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden! Zur Austragung aus dieser Liste bitte an zusammengestellt. Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen) III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III widerst at nd-MUND is powered by http://alt.strg.at/ _______________________________________________ Analle mailing list Analle at no-racism.net http://mailman.no-racism.net/mailman/listinfo/analle -- Der GMX SmartSurfer hilft bis zu 70% Ihrer Onlinekosten zu sparen! Ideal für Modem und ISDN: http://www.gmx.net/de/go/smartsurfer -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : widerst.doc Dateityp : application/msword Dateigröße : 53248 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From analle at no-racism.net Mon Nov 26 17:52:58 2007 From: analle at no-racism.net (=?iso-8859-1?q?MUND=3A_medienunabh=E4ngiger_Nachrichtendienst?=) Date: Mon, 26 Nov 2007 17:52:58 +0100 Subject: widerst@nd! - MUND: Montag, 26.11.2007 Message-ID: <362F6E6329D14149A4FF52ADF066FFB7@notebookhedi> widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst www.no-racism.net/mund MedieninhaberInnen seid Ihr! Montag, 26.11.2007 %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% in eigener sache: wie wir bereits angekündigt haben, arbeiten wir an einem relaunch - siehe text im editorial lg, red %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% ================================================ A) INHALT ================================================ ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< DISKUTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< KEINE MACHT FÜR NIEMAND? OK, Frauen und Männer, dann krempelt doch die Ärmel hoch! Zu den geplanten Vershärfungen im AlVG-Entwurf --> s. Protestaktion morgen! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== 01- Protestaktion gegen ALVG-Verschärfungen von office at arbeitslosensprecherin.at ============================================== 02- Erinnerung: Marx an der Uni von GegenStandpunkt at gmx.at ============================================== 03- Vortrag: Staat und Konflikt im Sudan aus einerGenderperspektive von WADI Austria ============================================== 04- [kpoe22news] MigrantInnenwahlrecht:"Integration setztpolitische Partizipation voraus!" von Johann hoellisch ============================================== 05- QUEER FILM NIGHTS Special - 6. - 9. DEZEMBER - im TOPKINO von DV8-Film NEWSLETTER ============================================== 06- Fotoausstellung im HOSI-Zentrum: "Ich küsse Ihre Hand, Madame..." - 25 Jahre später von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien ============================================== 07- [gajwien]25.11./sudan/anarchismus-sem von GAJ Wien ============================================== 08- GA: Dancing Ukraina, Cinezone in Krems, Antidiskriminierungsgesetz, zweigstelle, Open House der Linken Emanzen, ÖVP setzt Diskriminierung fort von Andersrum Wien ============================================== 09- Gewalt überwinden Studientag mit Horst-Eberhard Richter von Evangelische Akademie Wien ============================================== 10- Exklusive Vorpremiere! von Evangelische Akademie Wien ============================================== 11- Diskussion: Beyond Copyright - Welche Zukunft hat die Kunst? 27. November 2007 von Martin Wassermair ============================================== 12- FILMPRÄSENTATION: Eine lästige Gesellschaft von Claudia Dietl ============================================== 13- 18. Dezember 2007: Weihnachtsessen - Anmeldung bis10.12. von Transdanubien gegen Schwarzblau ============================================== 14- 16.12. LANGE NACHT DER KOLUMNISTEN von RABENHOF PRESSE ============================================== 15- [Depot-news] Programm 26.- 30.November von Newsletter zum Programm des Depot ============================================== 16- AUFopenhouse am Samstag,den 1. Dezember 2007 ab 14 Uhr] von AUF ============================================== 17- petja dimitr von Einladung: Vortragsreihe | Kollektives Widerstandslernen organisieren! ============================================== 18- Generation Sexkoffer // Einladung zur Buchpräsentation, 28. November 2007 von Martin Wassermair ============================================== ================================================ B) TEXTE ================================================ ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< DISKUTIEREN/ORGANISIEREN/AUFSTEHEN! ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< KEINE MACHT FÜR NIEMAND? OK, Frauen und Männer, dann krempelt doch die Ärmel hoch! UNTER GENERALVERDACHT! Österreich ist ein Land, in dem die Hatz auf "SchmarotzerInnen" und "Arbeitsscheue" Geschichte hat und Tradition vorweisen kann. Die jetzige Regierung mit einem Kanzler der SPÖ vollbringt das, was vor Jahrzehnten noch als Ausbeutung, Lohndumping, soziale Kälte, Aussteuerung, etc. kritisiert wurde. Die Härte und Kaltschnäuzigkeit, mit der nun tausende Menschen - vor allem Frauen und Kinder - um ihre Existenz gebracht werden sollen, wenn sie nicht parieren und nach der Pfeife des AMS und seiner Verbündeten aus der bedarfsorientierten Wirtschaft oder der Sozialämter tanzen, verdient null Toleranz. "Frauen und Kinder zuerst!" war schon vor 30 Jahren die Parole der Herren Politiker, Versicherungsmathematiker und Gewerkschaftsbonzen. Die Faschismusära war noch nicht allzu lange vorüber und Frauen, als "Dazuverdienerinnen", gehör(t)en zum Familienweltbild dieser Machos. Besonders arg ging mann gegen Frauen vor, die Arbeitslosengeld, bzw. Notstandshilfe, also eine Versicherungsleistung, bezogen. Diverse "Aktionen scharf" wurden regelmäßig durchgezogen, um die Arbeitslosenstatistiken zu säubern. Heim mit den Frauen, zu den Er-Nährern war die Devise - eine immer schon beliebte Art der "Privatisierung" von Frauen, und die entsprechenden Weisungen und Handlungen der damaligen AMV (Arbeitsmarktverwaltung) sorgten für Kontrollbesuche bei Alleinerzieherinnen, um mittels Zahnbürstel- und Hausschlapfenkontrolle einen Mann im Haushalt nachweisen zu können.... und schon war sie draussen. Kein Anspruch. Adäquat dazu wurde die Hatz auf die sog. "Unternehmersgattin" durchgezogen. Frauen sollten untereinander ausgespielt und für ihre jeweiligen "Betrugs-Delikte" an den patriarchalen Pranger gestellt werden. Unter Hesoun, dem SPÖ Gewerkschaftsführer und Frauenbegrapscher, startete um 1990 die sogenannte Strategie "soziale Treffsicherheit", wobei vorerst das Sozialministerium, damals Oberbehörde der AMS, von allzu "linken" MitarbeiterInnen gesäubert wurde. Diese Bude wurde damals schon für die F aufbereitet und sturmreif gemacht! Wieder waren es Frauen und Langzeiterwerbslose, die dieser Treffsicherheit überantwortet wurden: die Bezugssperren aufgrund von Vernaderung durch "Unternehmer", Willkür von mit Prämien gedopten AMS-ReferentInnen und dem ausgedehnten der "Vermittlung zur Verfügung stehen" schnalzten um die Tausenderzahl in die Höhe, die LZA-Statistiken sanken, weil sich, so sagten die Schreibtischtäter süffisant, so manch Arbeits-unwilligeR unter diesem Druck "freiwillig vom Bezug abgemeldet" hatte. Wohin die verschwanden, interessiert im Prinzip überhaupt niemanden! Und dies, obwohl auch damals auf einen freien, meist beschissenen Arbeitsplatz mindestens 10 Arbeitssuchende kamen. Es hat sich also im Prinzip nicht viel an den Absichten der "SozialpartnerInnen" verändert. Nur die verhaiderte und verstrachte Brutalität und Härte, die Hetze, die Desinformation und Entrechtung, die Kontrolle und die Kriminalisierung der Armen sind noch krasser geworden, und zwar binnen kürzester Zeit, dass es uns nur so graust. Eine Zumutung Österreich hat schon jetzt die schärfsten Zumutbarkeitsbestimmungen im europäischen Vergleich. Der so genannte Sozialminister, Erwin Buchinger, geboren in Mauthausen in Oberösterreich, bezeichnet sie als "traditionelles österreichisches Fördern und Fordern"! Ohne jeden Genierer schreckt dieser Mann nicht davor zurück, für Erwerbslose Zwangsarbeit im "ehrenamtlichen" Bereich einzufordern! Wer nicht dient und kuscht ist draußen! Dass sein Kumpel Arbeitsminister seine Meinung teilt, freut ihn großkoalitionär vermutlich auch noch aufrecht. Wie sich die staatsgewaltigen Strukturen doch gleichen! Im Fremdenrechts- und Asylbereich, im Kaputtsparen des Gesundheitswesens und der Krankenversicherungen, in der schrittweisen Auflösung der Pensionsversicherungsansprüche und eben auch im Bereich der Existenzsicherung! Desinformation, Rechtshilfeverweigerung oder -vereitelung! Es hagelt gesetzeswidrige und verfassungswidrige Vorgangsweisen und Bescheide! Entrechtung! Hetze und Medienkampagnen gegen ganze Bevölkerungssegmente! Abschiebung der Einen, die als "fremd" gehandelt werden und Entsorgung der Armen sowie Abschieben der Frauen ins "Private". MigrantInnen werden weiter illegalisiert und mehr und mehr von allen Rechten ausgegrenzt! Und dieser sprachliche Missbrauch in ihrer aller Propaganda! Von "sozialer Wärme" und "Solidargemeinschaft", von "(Re)Integration" z.B., reden die herrschaftsgierigen Herren und Damen der SPÖ so gerne - und die bodenlose Verramschung von Langzeiterwerbslosen in die Zwangsarbeit fürs nackte Überleben für diese Art von "Solidargemeinschaften" ist diesen Leuten in einem der reichsten Länder der Welt keinerlei Widerspruch! DAS MESSER AM HALS Uns Menschen, alten wie jungen, die wir ohnehin mit unserer sozialen Existenz raufen, wird - damit wir auch wirklich parieren und kuschen - nun ein erpresserisches, gesetzliches Messer an den Hals gesetzt, welches sie schon bisher - unter Behördenwillkür und Gesetzeswidrigkeiten sonder Zahl - unter dem Schweigen der Mehrheit in dieser netten "Solidargemeinschaft" - beinhart eingesetzt haben. ANLASSGESETZGEBUNG - Legalisierung von Mißbrauch Weil Erwerbslose gegen diese Schikanen und die Willkür bei den obersten Gerichten allzu oft Recht bekamen - unter persönlichem, individualisiertem Einsatz von Geld und Widerstand - ziehen SPÖ und ÖVP im bekannten Kurs eine sozialpolitisch verbrecherische Anlassgesetzgebung durch: Erwerbslose und SozialhilfeempfängerInnen werden per Gesetz an Arbeitskräfteüberlasser, gemein/nützige Arbeitskräfteüberlasser, in sog. "sozialökonomische Betriebe" und als TransitmitarbeiterInnen, verschachert. Das Geschäft mit den Armen blüht und gedeiht. Zum Notstandshilfetarif oder zu kollektivvertraglichen Löhnen, von denen niemand auf die Dauer leben kann. Dazu bekommen diese Zwangseinrichtungen nicht nur das Steuergeld, sondern auch noch das gesetzliche Recht, Bezugssperren zu veranlassen, den Transfer von personenbezogenen Daten zu betreiben, Gehirnwäsche und Kontrolle, Überwachung, Entmündigung, ... und dergleichen Kotziges mehr! Sie wollen uns einfach ruinieren und aus den ohnehin nicht existenzsichernden Bezügen nach der Türl-auf/Türl-zu Methode raus treten. Dazu kommt auch, dass die sogenannte "bedarfsorientierte Mindestsicherung" ein auf österreichisch verschärftes Konstrukt von Hartz IV ist, das im krassen Gegensatz zur Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen steht, welches zumindest noch theoretisch die Möglichkeit der freien Wahl von Ausbildung und Beruf, Selbstbestimmung, Kreativität und Kultur, politischer Partizipation usw. beinhaltet. Armut wird gemacht, genau so wie auch Faschismus erzeugt wird! Willkür, Kontrolle, Zwang, Ausgrenzung, Kriminalisierung und Armutsvermehrung sind die offenbar ungebremste politische Stoßrichtung in diesem Land - ein Ende ist nicht absehbar, zumindest was die Intentionen und Handlungen von Parteien, Wirtschaft und Gewerkschaft und den Medien angeht! Es herrscht Schweigen im Land! Und dieses Schweigen wird immer lauter! Leute! Wer jetzt noch glaubt, seines Glückes SchmiedIn sein zu können, ohne das Geld einer Erbschaft im Rücken zu haben, unterliegt einer korrumpierten Idee. Niemand, der eine Versicherungsleistung in Anspruch nehmen oder auf sonstige "soziale" Sicherungen zurückgreifen muss, kann es sich noch richten. Es werden mit diesen wahnsinnigen Methoden keine Arbeitsplätze geschaffen - und selbst wenn, wer will schon immer mehr und mehr ausgebeutet und betrogen werden? Der Mythos, durch Erwerbsarbeit eine Existenzberechtigung zu erlangen, ist eigentlich schon länger tot, genauso wie eine starke, linke GewerkschafterInnen-bewegung, die für Frauen- und Menschenrechte und Demokratie kämpft. Keine Macht für niemand ? OK, Leute, krempelt die Ärmel hoch ! Mit unserer Wut müssen sie rechnen, nicht mit unserem Schweigen! Wir wollen ein Leben frei von Zwang, Faschismus und Rassismus! Wir sind für das Recht auf Faulheit - Ausbeuter wir kriegen Euch! Solidarisierung, statt Entpolitisierung und Individualisierung! Selbstermächtigung und Organisierung, statt Bittstellerei und Individualstrategien! Wir sind Millionen Frauen, Männer und Kinder, die mit der Armut konfrontiert sind - und wir haben die Nase voll! Arbeitsloseneinsatzverwalter, unsere Rache ist Euch sicher! Redebeitrag von FrauenLesben gegen Zwangsarbeit und strukturelle Gewalt an Frauen, im Rahmen von 16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2007 Kontakt: flgz at gmx.at ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN ><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>>< ============================================== 01- Protestaktion gegen ALVG-Verschärfungen von office at arbeitslosensprecherin.at ============================================== *Sklaven aller Länder vereinigt Euch!* Am Dienstag, den 27. November 2007 ab 15°° Uhr vor den Parlament proben wir anlässlich der Verabschiedung der ALVG-Novelle im parlamentarischen Sozialausschuss den *Sklavenaufstand!* Der Verein ArbeitslosensprecherIn, die Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften, die Werkstatt für Frieden und Solidarität und weitere Organisationen und kritische Menschen zeigen vor dem Parlament, wie Erwerbsarbeitslose durch die neue ALVG-Novelle und ihren Protagonisten von AMS, Wirtschaft und Politik zukünftig noch mehr geknechtet werden sollen. In Ketten gelegte "Arbeitslose" werden von Gusenbauer, Molterer, Hundstorfer, Bartenstein, Haberzettl, Leitl & Co vor sich hergetrieben, während "AMS-Betreuer und -Trainer" die Arbeitssklaven "positiv aktivieren" und ihnen "das richtige Feeling" für Zwangsmaßnahmen und Schikanen vermitteln. Neben unserer Protestmail-Aktion <> wollen wir mit dieser Aktion die Bevölkerung über die Verschlechterungen im ALVG informieren und sensibilisieren, sowie den Entscheidungsträgern zeigen, dass diese asoziale Novelle nicht unwidersprochen hingenommen wird. *Unterstützt uns in unserem Kampf und macht, aktiv oder passiv, bei dieser Aktion mit!* Gesucht werden noch Sklaven und Sklaventreiber. Falls Du/Ihr Zeit habt, dann meldet Euch bitte unter +43 (0) 676 / 977 54 87 oder an wastun at gewerkschaftsplattform.org ehebaldigst an. Menschen, die in eine Rolle schlüpfen möchten, sollten sich schon um 14:30 Uhr einfinden, hier beginnen wir mit den Vorbereitungen. Wir danken für Deine/Eure Unterstützung. Im Namen der ArbeitslosensprecherIn Maria Hintersteiner www.arbeitslosensprecherIn.at Die Protestmail-Aktion der Plattform kämpferischer Gewerkschaften und des Vereins ArbeitslosensprecherIn ist sehr erfolgreich. Innerhalb von fünf Tagen wurde sie bereits von über 200 Personen unterzeichnet. Während sich Karl Öllinger von den Grünen zumindest per Mail solidarisch erklärte, ignorieren die angeschriebenen Sozialdemokraten unseren Unmut und die Abgeordneten der ÖVP sperrten Ihre E-Mail-Adressen. Aber keine Angst, wir haben Möglichkeiten gefunden, wie sie sich unseren Protest nicht verschließen können. ============================================== 02- Erinnerung: Marx an der Uni von GegenStandpunkt at gmx.at ============================================== GegenStandpunkt & Diskussion 29. 11. 2007 um 19:00 Universität Wien, Hauptgebäude, HS 28 1010 Wien Dr.-Karl-Lueger-Ring 1 Dr. Peter Decker ("Das Proletariat", GegenStandpunkt-Verlag) Was von Marx zu lernen wäre: Alles Nötige über Arbeit und Reichtum im Kapitalismus An dem Kapitalismus, den Marx in der Phase seines Entstehens analysierte und kritisierte, hat sich seit seinen Tagen dies und das, aber nichts Wesentliches geändert: Immer noch ist die Vermehrung des Geldes der beherrschende Zweck, für den gearbeitet wird - und das ist keineswegs ein geschickter Umweg zur besseren Befriedigung der Bedürfnisse; noch immer sind die arbeitenden Menschen Kostenfaktor, also die negative Größe des Betriebszwecks; noch immer findet die Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit, der größten Quelle des materiellen Reichtums, ausschließlich statt, um Löhne zu sparen und Arbeitskräfte zu entlassen - also um den Arbeiter ärmer zu machen. Wegen dieser Aktualität, und nur wegen ihr, verdient es der längst verblichene Denker, dass man sich seiner erinnert. Seine Bücher helfen, die ökonomische Wirklichkeit heute zu erklären. Das will der Vortrag anhand von Zitaten aus dem ersten Kapitel von "Das Kapital" Band 1, "Die Ware" demonstrieren. Angeboten werden ungewohnte Gedanken über Gebrauchswert und Tauschwert, konkrete und abstrakte Arbeit, Geld und Nutzen, Arbeit und Reichtum - paarweise Bestimmungen, die unsere moderne Welt nicht mehr auseinander halten kann, während sie tatsächlich die härtesten Gegensätze enthalten. Der Vortrag wird einführen in "Das Kapital" und für eine längerfristige Kapital-Lektüre werben, zu der sich gerade ein für alle Interessierte offener Lesekreis bildet. Interessenten am Lesekreis "Das Kapital": Bitte mail mit Betrefff "Kapital" an: office at gegenargumente.at www.gegenstandpunkt.com www.gegenargumente.at ============================================== 03- Vortrag: Staat und Konflikt im Sudan aus einerGenderperspektive von WADI Austria ============================================== Staat und Konflikt im Sudan aus einer Genderperspektive Zeit: Montag, 03.12.2007, 19:30 Uhr Ort: im kleinen Saal, Grünes Haus in der Lindengasse 40, 1070 Wien Wie so oft haben auch die Konflikte im Sudan genderspezifische Folgen auf Frauen und Männer. Frauen sind dabei jedoch nicht nur Opfer der Auseinandersetzungen in Darfur, den Nuba-Bergen, im Süd- oder Ostsudan, sondern auch als Akteurinnen in zivilgesellschaftlichen Organisationen,im Widerstand und in der Friedensarbeit tätig. Die feministische Politikwissenschafterin Mey Eltayeb Ahmed von der Khartoum University wird sich den aktuellen Konflikten im Sudan aus einer Genderperspektive annähern. Vortrag und Diskussion in englischer Sprache! Veranstaltet von WADI Österreich und der Grünalternativen Jugend (GAJ) Wien. -- WADI Österreich Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit e-mail: wadi.wien at gmx.at website: www.wadinet.at Tel.: 0699-11365509 Postfach 105 A-1181 Wien SPENDENKONTO - jeder Euro hilft! Knt. Nr.: 6.955.355 BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ IBAN AT4432 0000 0006 955355 BIC (SWIFT) RLNWATWW Unsere Vereinszeitschrift WADI-News, diesmal mit Schwerpunkt "Türkei. Zwischen Kemalismus und Islam", wird Mitte November (gratis) verschickt. Bitte mailen Sie uns bei Interesse Ihre Postanschrift. Sie können die Zeitschrift auch downloaden: www.wadinet.at/Media/Wadinews/wadinews_04-2007.pdf ============================================== 04- [kpoe22news] MigrantInnenwahlrecht:"Integration setztpolitische Partizipation voraus!" von Johann hoellisch ============================================== MigrantInnenwahlrecht:"Integration setzt politische Partizipation voraus!" Gemeinsamer Widerstand in Transdanubien Integrationsstadträtin bedauert, keinen direkten Einfluss auf parlamentarische Arbeit zu haben Ein von den Grünen im Zuge der letzten Wahlrechtsreform im Verfassungsausschuss des Parlaments dazu eingebrachter Antrag wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. Auf Nachfrage von UnterstützerInnen der Aktion, was mit diesem Antrag nun geschehen werde, teilten die Grüne mit Bedauern mit, dass es zur Verwirklichung eines kommunalen Wahlrechts einer Zweidrittelmehrheit im Parlament bedürfe, und das Anliegen derzeit daher nicht ohne ÖVP durchzusetzen sei. SPÖ-Klubobmann Josef Cap fand es nicht einmal der Mühe Wert auf diesbezüglichen Mails von UnterstützerInnen des Aufrufes zu antworten. Letzte Meldung: Der Wiener Landtag fasste, auf Antrag der Grünen, erneut einen mehrheitlichen Beschluss, der sich für ein AusländerInnenwahlrecht ausspricht. Aktuelle Termine: Bezirksvertretungssitzung Wann:Donnerstag, 29.November 2007 ab 16:00 Wo:Haus der Begegnung-Donaustadt Schrödingerplatz 1 1220 Beschreibung:Die Sitzungen unseres "Bezirksparlaments" sind für ZuhörerInnen frei zugängig. Eine Gelegenheit sich selbst ein Bild zu machen, ob und wie die von uns gewählten BezirksrätInnen über Probleme unseres Bezirkes diskutieren und entscheiden. Der "Kaktus" ist wie immer dabei! Kaktusklub Wann:Montag, 3. Dezember 2007 @ 15:00 - 17:00 Wo:KPÖ-Donaustadt Wurmbrandgasse 17 1220 Beschreibung:Im monatlichen Kaktusklub (jeden ersten Montag im Monat) treffen sich, vor allem unsere älteren KPÖ-Mitglieder und KaktusfreundInnen. Für Kaffee, Kuchen und andere Erfrischungen zu günstigen Preisen wird gesorgt. ============================================== 05- QUEER FILM NIGHTS Special - 6. - 9. DEZEMBER - im TOPKINO von DV8-Film NEWSLETTER ============================================== DV8-FILM präsentiert QUEER FILM NIGHTS Special "Best of identities 2007" 6. - 9. Dezember 2007 Top Kino Nach der Sommerpause ist DV8-FILM wieder in queerer Mission unterwegs - allen Temperatur- und Wettereskapaden zum Trotz - und zeigt vier vielfach nachgefragte Highlights aus dem Festivalprogramm im Juni zum Nachholen oder Noch-mal-Sehen als Queer Film Nights Special im Top Kino. Loving Annabelle Katherine Brooks. USA 2006. 76min. OF Katherine Brooks mischt das Genre "Schulmädchenromanze" modern auf. In Zeiten von MTV dürfen auch die Schülerinnen und Lehrerinnen eines katholischen Internats ganz schön sexy aussschauen und so manche Rollenzuteilung auf den Kopf stellen. Das "bad girl" weiß jedenfalls ziemlich genau, was es will, was ihre Literaturlehrerin und die Mutter Oberin einigermaßen durcheinander bringt ... Donnerstag, 6. Dezember, 21 Uhr Saving Face Alice Wu. USA 2005. 97min. am/Mandarin OF tw. mit engl. UT Letzte Chance, den Eröffnungsfilm von identities 2007 doch noch auf Leinwand zu erleben. Alice Wus erfrischende romantische Komödie bringt Titelheldin Wil(helmina) Pang, aufstrebende Chirurgin und wohlerzogene Tochter aus gutem chinesischen (Einwanderer)Hause in New York, ordentlich ins Trudeln. Die unerwartet schwangere Mama deutlich jenseits der 40+, gespielt von einer umwerfenden Joan Chen, steht plötzlich vor der Tür und will einziehen, gerade als Wils Beziehung mit der schönen Tänzerin Vivian ernst wird, was natürlich Ma, die selbst so manches Geheimnis in petto hat, nicht wissen darf. Höchst amüsante Verwicklungen mit flotten Dialogen bis zum Schluß, wenn die Erkenntnis siegt: "Es ist nie zu spät ist, sich zum ersten Mal zu verlieben"! Freitag, 7. Dezember, 21 Uhr Nina's Heavenly Delights Pratibha Parmar. GB 2006. 95min. OF Familiengeheimnisse, Tradition, Immigration und (queere) Identitiäten sind auch bei Pratibha Parmas Spielfilm im Mittelpunkt. "Zwei wesentliche Dinge hat Nina von ihrem Vater, einem indischen Meisterkoch und Restaurantbesitzer, gelernt: dass ein köstliches Gericht der richtigen Mischung von Zutaten bedarf und dass man - nicht nur beim Kochen - immer dem Herzen folgen sollte. Der Tod ihres Vaters bringt Nina wieder nach Glasgow, wo sie mit allerlei Veränderungen und alten Streitigkeiten konfrontiert wird. Das ,New Taj Restaurant' ist wegen Wettschulden so gut wie verkauft. Aber Nina lässt nicht locker: Mit Hilfe von Freund Bobbi, einer Möchtegern-Bollywood-Drag-Queen, und Lisa, der (Geschäfts-)Partnerin ihres Bruders, entwirft sie einen Schlachtplan: Zusammen wollen sie den renommierten "Best-of-the-West-Curry Wettbewerb" gewinnen, um das Lokal zu retten. In Lisa findet Nina weit mehr als eine Geschäftspartnerin. Wird sie sowohl Lisa als auch den Wettbewerb für sich gewinnen können? Eine Komödie voller Gewürze und Liebe und mit einem Hauch von Bollywood." (LSF Hamburg 2007) Samstag, 8. Dezember, 21 Uhr anders leben - Lesben im Alter Isabell Rodde. D 2005. 60min. OF Die bewegende Geschichte von drei selbstbewußten, unkonventionellen Frauen, die unbeirrt ihren Weg gegangen sind und dabei - jede auf ihre Weise - eine Schlüsselposition in der lesbischen Geschichte der deutschen Nachkriegszeit einnahm: Da ist Hannelore, die frühere Leistungssportlerin und spätere Bundestrainerin, die das Wort "Lesbe" erst mal lernen mußte, was für Christel, die Besitzerin einer der ersten Lesbenkneipen im Nachkriegs-Berlin keine Herausforderung war, eher schon das Leben mit einer Minirente, typisches Schicksal von Aktivistinnen außerhalb des (Pensions)Systems, sowie Wienke, die Schwester von Ulrike Meinhof, ehemalige Sonderschul-Rektorin, politische Aktivistin, die bis heute ihre Utopien zu verwirklichen sucht. "Es gibt Filme, die bezaubern zutiefst. Während man sie sieht breitet sich ein Lächeln auf dem Gesicht aus und Zufriedenheit wird zum Grundgefühl. "Anders Leben" ist so ein Film." Lesbisch-schwule Filmtage Hamburg 2005. Sonntag, 9. Dezember, 21 Uhr Montag, 10. - Sonntag, 16. Dezember, 18.30 Uhr "Best of identities 2007" Do 6. - So 9. Dezember Top Kino, jeweils 21 Uhr Kartenreservierung unter T. 0699 120 96 100 oder reservierung at identities.at Viel Spaß bei den Queer Film Nights im Dezember wünscht Ihnen Barbara Reumüller DV8-FILM ________________ Postfach 282 A-1071 Wien T. +43 1 524 62 74 F. +43 1 522 98 74 office at identities.at www.identities.at ============================================== 06- Fotoausstellung im HOSI-Zentrum: "Ich küsse Ihre Hand, Madame..." - 25 Jahre später von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien ============================================== Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 24. November 2007 "Ich küsse Ihre Hand, Madame..." - 25 Jahre später Foto-Ausstellung von Gudrun Stockinger im Wiener HOSI-Zentrum Die Wiener Fotografin Gudrun Stockinger präsentiert ab 30. November 2007 Bilder aus ihrer legendären Fotoserie "Ich küsse Ihre Hand, Madame...", und zwar wieder im HOSI-Zentrum, dem Vereinslokal der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien im 2. Wiener Gemeindebezirk, wo die gleichnamige Ausstellung schon vor 25 Jahren für Furore sorgte. Über diese - "eine der mutigsten Ausstellungen der letzten Zeit" - schrieb damals Jana Wisniewski in der "Arbeiterzeitung" (vom 20.12.1982): "Liebe und Erotik unter Männern, ein Blick, eine Haltung, eine Bewegung auf der Straße, im Park, da werden Verhaltensformen und Beziehungsmuster offenbar, da ist nichts gestellt oder dick aufgetragen, man kann sich nur wundern, wie man so etwas mit der Kamera einfangen kann." Stockinger hatte schwule Männer an jenen öffentlichen Orten (Parks, WCs) fotografiert, die für sie damals wie heute typischerweise Plätze der Kontaktaufnahme und Begegnung waren und sind. Und als Kontrapunkt dazu fotografierte sie die Männer in zärtlichen Posen vor Wiener Sehenswürdigkeiten. Es entstanden einfühlsame, Klischees zerstörende, aber durchaus auch verstörende Fotografien. Später wurde die Ausstellung vom Salzburger Rupertinum angekauft. Beitrag zum Welt-AIDS-Tag 2007 Die 1982 entstandene Fotoserie kann mittlerweile als historisches Dokument aus jener kurzen Zeitspanne betrachtet werden, während der die damals noch sehr junge Homosexuellenbewegung Österreichs noch unbeschwert ihre ersten publikumswirksamen Aktivitäten und Aktionen setzen konnte, bevor sie kurz danach vor eine ihrer größten Bewährungsproben gestellt wurde: das Hereinbrechen der AIDS-Krise Mitte der 1980er Jahre. Für die Fotoserie standen Aktivisten und Freunde der HOSI Wien Modell. Viele von ihnen verstarben später an AIDS. Die neue Ausstellung bietet daher Gelegenheit, nicht nur nostalgisch in Reminiszenzen an die "gute alte Zeit" vor AIDS zu schwelgen, sondern sich auch dieser verstorbenen Freunde zu erinnern. Die Ausstellung versteht sich nicht zuletzt deshalb als ein Beitrag der HOSI Wien und der Fotografin zum Welt-AIDS-Tag 2007. Im Rahmen der Neuauflage der Ausstellung werden - zum Teil als Polaroids - nicht nur damals gezeigte Fotografien präsentiert, sondern auch solche, die vor 25 Jahren nicht zu sehen waren. Ergänzt werden sie durch Aufnahmen, die das Entstehen der Fotoserie dokumentieren. Vernissage: Freitag, 30. November 2007, 19.30 Uhr Ort: HOSI-Zentrum, Novaragasse 40, Wien 2 Danach ist die Ausstellung bis 22. Jänner 2008 bei freiem Eintritt zu den üblichen Öffnungszeiten (Infos: www.hosiwien.at/?page_id=3) sowie nach Vereinbarung zu sehen. Rückfragehinweis: Christian Högl, Obmann, Tel. 0699-11811038 Kurt Krickler, Generalsekretär, Tel. 0664-5767466 Gudrun Stockinger, Tel. 0681-10450066 office at hosiwien.at, www.hosiwien.at ============================================== 07- [gajwien]25.11./sudan/anarchismus-sem von GAJ Wien ============================================== 11. Filmabend der GAJ Wien - Nordrand Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (25. 11.) zeigt die GAJ Wien den Film Nordrand am Montag, 26. November, ab 20:00 Uhr in der I:DA, Zwölfergasse 9, 1150 Wien (hinterm Westbahnhof). Kurzbeschreibung unter http://de.wikipedia.org/wiki/Nordrand Staat und Konflikt im Sudan aus einer Generperspektive am 3.12. um 19:30h im kleinen Saal, Grünes Haus in der Lindengasse 40, 1070 Wien Wie so oft haben auch die Konflikte im Sudan genderspezifische Folgen auf Frauen und Männer. Frauen sind dabei jedoch nicht nur Opfer der Auseinandersetzungen in Darfur, den Nuba-Bergen, im Süd- oder Ostsudan, sondern auch als Akteurinnen in zivilgesellschaftlichen Organisationen, im Widerstand und in der Friedensarbeit tätig. Die feministische Politikwissenschafterin Mey Eltayeb Ahmed von der Khartoum University wird sich den aktuellen Konflikten im Sudan aus einer Genderperspektive annähern. Vortrag und Diskussion in englischer Sprache! Plattform GAJ Seminar "Anarchismus" "Anarchismus - Die Idee einer herrschaftsfreien Gesellschaft" unter diesem Titel veranstaltet die Plattform GAJ am Sa. 08. und So.09. Dezember 2007, in Bruck an der Mur ein Seminar. Die ReferentInnen kommen von der Gruppe Schwarzwurzeln Anmeldung per Mail an gaj at gaj.at. Fahrtkosten, Unterkunft, Verpflegung und ReferentInnenkosten werden von der Plattform GAJ getragen. wer vorher in wien ist kann ja noch beim Deserteurs- und Flüchtlingsberatung Soli-Fest im TÜWI December 7, 2007 mit L'ASINO ABDERA dann gibts auflegerei und sonst: Cocktails, Vokü, Infostand infos unter www.deserteursberatung.at liebe grüße, die grünalternative jugend wien. ============================================== 08- GA: Dancing Ukraina, Cinezone in Krems, Antidiskriminierungsgesetz, zweigstelle, Open House der Linken Emanzen, ÖVP setzt Diskriminierung fort von Andersrum Wien ============================================== Liebe FreundInnen, hier die Andersrum-News: Dancing Ukraina ******************************************************************** Am 30.11. steigt unser Benfizfest für Czernowitz zum Weltaidstag im Ost Klub. Mit Russian Beats, Balkan Grooves und Oriental Flavours. http://www.gruene-andersrum.at/queer_life/artikel/lesen/22647/ Cinezone mit DJ-Line Lucy McEvil ******************************************************************** Die schwule Prävention verlost zwei Gratiskinokarten für die Cinezone mit DJ-Line Lucy McEvil am 29. November 2007 in der Österreichischen Filmgalerie in Krems. http://www.gruene-andersrum.at/queer_life/artikel/lesen/23691/ Wiener Antidkiskriminierungsgesetz nimmt TransGender-Personen auf! ******************************************************************** Ein schöner Erfolg für ein gutes Gesetz: Transgender-Personen stehen in Zukunft auch unter dem Schutz des Wiener Antidiskriminierungsgesetzes. http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/23688/ Eine Bootsfahrt in die Zweigstelle ******************************************************************** Wer gerne außergewöhnliche Blumenkreationen als Weihnachtsdekoration verschenkt oder die eigene Wohnung schmücken will: Ab in die Porzellangasse, empfehlen die Grünen Andersrum. http://www.gruene-andersrum.at/queer_life/artikel/lesen/23686/ "Open House" der Linken Emazen Crew im Frauencafé ******************************************************************** Komm' und sei' dabei bei der offenen Sitzung der Linken Emanzen Crew am 28.11.2007! http://www.gruene-andersrum.at/linke_emanze/artikel/lesen/23289/ ÖVP setzt Diskriminierung fort ******************************************************************** Die Vorschläge des ÖVP-Justizsprechers Donnerbauer sind ein Armutszeugnis für die ÖVP. Das Lebenspartnerschaftsgesetz muss Fremdenrecht und Adoption enthalten. http://www.gruene-andersrum.at/zip_ehe/artikel/lesen/23671/ Großkoalitionärer Wettbewerb der Ungleichbehandlung ******************************************************************** Beim Lebenspartnerschaftsgesetz bekommt die ÖVP jetzt Angst vor den Ergebnissen der eigenen Perspektivengruppe. Auf Kosten von Lesben und Schwulen. http://www.gruene-andersrum.at/zip_ehe/artikel/lesen/23562/ Liebe Grüße! ============================ http://www.gruene-andersrum.at/ ============================================== 09- Gewalt überwinden Studientag mit Horst-Eberhard Richter von Evangelische Akademie Wien ============================================== DIE EVANGELISCHE AKADEMIE WIEN lädt herzlich ein Gewalt überwinden - auf dem Weg zu einer gendergerechten Gesellschaft anlässlich der UNO-Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder der Welt und der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt (2001 - 2010) Studientag für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit mit Horst-Eberhard Richter Der Ökumenische Rat der Kirchen hat weltweit für den Zeitraum 2001 bis 2010 eine "Dekade zur Überwindung von Gewalt" ausgerufen; für denselben Zeitraum hat die UNO eine "Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewalt-freiheit für die Kinder der Welt" beschlossen. Das Österreichische Netzwerk für Frieden und Gewaltfreiheit (NFGF) und eine Arbeitsgruppe des Ökumenischen Rates der Kirchen in Öster-reich (ÖRKÖ) führen seit 2001 einmal jährlich einen gemeinsamen Studientag durch, um die Aktivitäten im Rahmen der beiden Dekaden in Österreich zu vertiefen. In diesem Jahr befasst sich der Studientag mit dem Verhältnis der Geschlechter und der Überwindung von Gewalt. Zeit: Samstag, 1. Dezember 2007, 9.30 -17.00 Uhr Ort: Don Bosco Haus St. Veit-Gasse 25 1130 Wien (U4 - Unter St.Veit oder Linie 58 - "Verbindungsbahn") Teilnahmebeitrag: ? 20.- (inkl. Mittagessen und Pausengetränke) Programm des Studientages: 9.30 Uhr Begrüßung und Einleitung: Herwig Sturm (ÖRKÖ) Marion Schreiber (NFGF) 9.45 - 11.00 Horst-Eberhard Richter (Psychoanalytiker, Gießen) Die Krise der Männlichkeit in einer unerwachsenen Gesellschaft 11.30 - 13.00 Workshops 1) Flexibilität oder Elterlichkeit? Wohin entwickelt sich die Familie? Leitung: Horst-Eberhard Richter 2) Vorurteile gegenüber Frauen/ Männern Leitung: Astrid Winkler (Obfrau NCBI Wien) 3) Was ist geschlechtssensible Pädagogik in der Schule? Leitung: Heidi Schrott (AHS-Direktorin, Wien) 4) Die wilden Kerle. Von coolen Jungs mit weichen Kernen Leitung: Peter Ebner (Männerreferent der Katholischen Männerbewegung Salzburg) 5) "Du bist schön, meine Freundin!" Geschlechtssensible Arbeit mit Mädchen Leitung: Anita Schwantner (Assistentin für Religionspädagogik, KTU Linz) 13.00 Mittagessen 14.00 - 16.00 Fortsetzung Workshops 16.15 - 16.45 Kurzpräsentation der Gruppen im Plenum 16.45 Abschluss - Monika Heitz (Altkath.Kirche) Die Veranstalter: Arbeitsgruppe des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich (www.kirchen.at) Österreichisches Netzwerk für Frieden und Gewaltfreiheit (www.friedensnetzwerk.at) Evangelische Akademie Wien (www.evang-akademie.at) Österreichische Kommission Iustitia et Pax (www.iupax.at) Anmeldung bitte bis 27. November 2007! Tel: 01/ 408 06 95-0 EMail: akademie at evang.at ============================================== 10- Exklusive Vorpremiere! von Evangelische Akademie Wien ============================================== DIE EVANGELISCHE AKADEMIE WIEN zeigt exklusiv als Vorpremiere! Erst ab 2008 im Kino zu sehen! The End of the Neubacherprojekt Im Anschluss an die Filmvorführung steht der Regisseur Marcus J. Carney für ein Gespräch zur Verfügung. Moderation: Claus Philipp (Der Standard) Zeit: Dienstag, 4. Dezember 2007 20.00 Uhr Ort: Votivkino Währingerstraße 12 1090 Wien Kostenbeitrag: Euro 7.- (Einheitspreis) DAS NEUBACHER PROJEKT erzählt die Geschichte von Marcus J. Carney und seiner Familie mütterlicherseits. Am Anfang scheinen alle Portraitierten großteils gesunde, durchschnittlich neurotische Mitglieder einer durchschnittlichen Familie zu sein. Der Filmemacher versucht die Nazi-Familien-geschichte aufzuarbeiten, Schritt für Schritt entdeckt er jedoch tiefere Verstrickungen und Schichten der Verdrängung. Die Hauptbeziehung im Film entwickelt sich zwischen dem Filmemacher und seiner Mutter, die während der Dreharbeiten an Krebs erkrankt. Mit seiner überwältigenden Montage von familiärem Foto- und 8mm-Film-material darf dieser Film zurecht ein Episches Home Movie genannt werden. Die Grenzen zwischen 'privat' und 'öffentlich' verschwimmen zunehmend bei Carney's Einsatz von Archivmaterial, das seine Vorfahren als Mitglieder der Österreichischen Nazi-Elite zeigt. Carney erforscht in diesem Langzeitprojekt mithilfe emotionalisierender Bilder das Trauma einer typischen österreichischen Familie, die von atavistischer Jägertradition ebenso bestimmt wird wie von ihrem Schuldgefühl, resultierend aus ihrer eigenartigen Verstrickung in den Nationalsozialismus. Im Zentrum dieser gebrochenen Familie steht die Unfähigkeit zu trauern. Diese wird so stark, daß sie Leben kostet. Rasche Anmeldung unbedingt erforderlich! Evangelische Akademie Wien Tel.: 01/408 06 95 Email: akademie at evang.at ============================================== 11- Diskussion: Beyond Copyright - Welche Zukunft hat die Kunst? 27. November 2007 von Martin Wassermair ============================================== ------< VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG --< Diskussion: Beyond Copyright - Welche Zukunft hat die Kunst? ------< Di., 27. November 2007, 19.30 Uhr --< Kunsthalle Wien project space, Treitlstraße 2, 1040 Wien Aktuelle Copyright-Entwicklungen haben in der Kunst neue Konfliktstellungen hervor gebracht. Während die Einen an einer restriktiven Handhabung festhalten, sehen Andere darin eine Bedrohung der künstlerischen Freiheit. Kunstinstitutionen stehen dabei vor besonderen Herausforderungen. Die Kunsthalle Wien stellt sich der Diskussion mit Copyright-Kritikern. Das Gespräch führen Bettina Leidl (Geschäftsführerin) und Thomas Mießgang (Kurator) mit Christian von Borries (Komponist und Dirigent, Berlin; Projekte u.a. "Musikmissbrauch") und Felix Stalder (Soziologe und Medienwissenschafter, Zürich/Wien; Projekte u.a. Kunstfreiheit.ch). Moderation: Martin Wassermair (Kulturrat Österreich) ------< Kunsthalle Wien --< http://www.kunsthallewien.at/ ------< Christian von Borries --< http://www.masseundmacht.com/ ------< Felix Stalder --< http://felix.openflows.com/ ------< Kulturrat Österreich --< http://www.kulturrat.at/ ------< Martin Wassermair --< Mobil. +43 (676) 309 49 86 --< http://www.wassermair.net/ ============================================== 12- FILMPRÄSENTATION: Eine lästige Gesellschaft von Claudia Dietl ============================================== FILMPRÄSENTATION "Eine lästige Gesellschaft." Die Regisseurin Marika Schmiedt, eine junge Romni, Filmemacherin und Regisseurin, zeichnet ein authentisches, dokumentarisches Bild von der Suche nach Spuren ihrer ermordeten Großmutter Donnerstag, 29. November 2008, 20.00 Uhr Frauencafè, Lange Gasse 11 "DAS PROJEKT IST MEINER GROSSMUTTER GEWIDMET" "Meine Großmutter Amalia, die 1909 in Korneuburg als Kind einer österreichischen Lovara Familie zur Welt gekommen ist, wurde 1939 in Graz verhaftet und Anfang 1940 in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück deportiert. Anhand fragmentarisch erhaltener Aufzeichnungen wissen wir, dass sie 1942, gerade erst 32-jährig, in Bernburg an der Saale ermordet wurde. Unser Leben ist durch die Ermordung unserer Angehörigen in der NS - Zeit geprägt." (Marika Schmiedt) Die Regisseurin wird nach der Filmvorführung für Fragen zur Verfügung stehen. Link zur website: http://www.artbrut-video.com/ Kontakt: marika.schmiedt at chello.at ============================================== 13- 18. Dezember 2007: Weihnachtsessen - Anmeldung bis10.12. von Transdanubien gegen Schwarzblau ============================================== Liebe TransdanubierInnen und SymphatisantInnen! Auch dieses Jahr gibt's wieder das traditionelle W E I H N A C H T S E S S E N Mit traditioneller chinesischer Küche TERMIN: DIENSTAG 18.12.2007 ab 18:30 UHR (BUFFET ab 19:00) ORT: Asia Restaurant "Sun", Donaufelderstrasse 229, 1220 Wien,(1.Stock) VERBINDUNG: U-Bahn: U1 Kagraner Platz Straßenbahn: Linie 26, Saikogasse Das Essen kostet 13 EUR pro Person !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ACHTUNG: ANMELDUNG BIS SPÄTESTENS 10.12.2007 per Email an transdanubien at gegenschwarzblau.net (bitte mit Anzahl der Personen) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! -- Transdanubien gegen Schwarzblau http://www.gegenschwarzblau.net/transdanubien/ transdanubien at gegenschwarzblau.net Tel. 0676 / 6767844 ============================================== 14- 16.12. LANGE NACHT DER KOLUMNISTEN von RABENHOF PRESSE ============================================== Sehr geehrte Damen und Herren, werte Redaktion, Thomas Gratzer und sein Rabenhof-Team freuen sich, Ihnen einen ganz besonderen Abend ankündigen zu dürfen: 16. Dezember 2007 (19.00 Uhr) EDELFEDERN UNTER SICH! DIE LANGE NACHT DER KOLUMNISTEN Kolumnistinnen und Kolumnisten dieses Landes bitten zum Lesemarathon. Moderation: FLORIAN SCHEUBA und ROBERT PALFRADER Es lesen je fünf Minuten: Dieter Chmelar, Andrea Maria Dusl, Daniel Glattauer, Manfred Gram, Angelika Hager, Clemens Haipl, Elfriede Hammerl, Michael Hufnagl, Peter Iwaniewicz, Doris Knecht, Wolfgang Kralicek, Gabriele Kuhn, Heidi List, Thomas Maurer, Rainer Nikowitz, Klaus Nüchtern, Kurt Palm, Hermes Phettberg, Hans Rauscher, David Schalko, Christian Seiler, Marga Swoboda, Guido Tartarotti, Günter Traxler, Thomas Weber, Una Wiener Sie sind nicht das Salz in der österreichischen Mediensuppe, sondern die Kirschen im heimischen Printmediencocktail. Österreichs Kolumnisten verlassen ihre Redaktionsstuben, tauschen ihr Textverarbeitungsprogramm mit der Erdberger Boulevardbühne und bitten zum Lesemarathon. RABENHOF THEATER A-1030 Wien; Rabengasse 3 Kartenreservierungs-Hotline: Tel. 01/712 82 82 Infos + Online-Kartenkauf unter: http://www.rabenhof.at Preise: ? 15,- / 12,- ============================================== 15- [Depot-news] Programm 26.- 30.November von Newsletter zum Programm des Depot ============================================== Montag, 26.November, 19.00 Uhr Wem gehört die Natur? Biopiraterie und die Konflikte um geistiges Eigentum Vortrag Konflikte um biologische Vielfalt und ihre vererbbaren Eigenschaften sind in den letzten 20 Jahren immer sichtbarer geworden. Zum einen schreitet die Erosion der biologischen Vielfalt dramatisch voran zum anderen gelten die genetischen Ressourcen als wichtiger Rohstoff für die Agrar-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Manche bezeichnen das "grüne Gold der Gene" als "Erdöl des 21. Jahrhunderts". Transnationale Unternehmen und Forschungsinstitute werden der "Biopiraterie" bezichtigt. Die Bandbreite der politischen Vorschläge verläuft von der Patentierung der Vielfalt und der aus ihr gewonnenen Produkte hin zu ihrer Behandlung als globales Gemeingut. Ulrich Brand, Politikwissenschaftler, Universität Wien Dienstag 27. November 2007, 19.00 Politischer Film Podiumsdiskussion In seiner über hundertjährigen Geschichte hat sich Film als populärste Form der Vermittlung und Reflexion von Information gesellschaftlicher Diskurse und Utopien durchgesetzt. Bestimmte Inhalte gewinnen im Film durch ihre Visualisierung eine öffentliche Sichtbarmachung. Auf welche Weise kann das Politische im Film überhaupt berührt werden und was kann es für Filme bedeuten, politisch zu sein? Ruth Beckermann, Filmemacherin und Autorin Monika Bernold, Film- und Kulturwissenschafterin Marcus J. Carney, Filmemacher Arash T. Riahi, Filmemacher Moderation: Ramon Reichert, Film- und Medienwissenschafter Donerstag, 29. November, 19.00 Das große Kunst-Spektakel Podiumsgespräch Die Häufung von Kunst-Großereignisse wurde dieses Jahr als Spektakel inszeniert: Von der Grand-Tour war die Rede, welche Kunst- und Kulturbeflissene zwischen der Biennale in Venedig, der Documenta und Skulptur-Projekte Münster zu absolvieren gehabt hätten. Grund genug, um aus der Retrospektive einen Blick auf die Kunst-Großausstellungen zu werfen, über ihre Rolle im Kunstbetrieb, die kuratorischen Konzepte und darüber, was eine gelungene Schau auszeichnet, zu sprechen. Brigitte Franzen, Kuratorin Skulptur-Projekte Münster Hedwig Saxenhuber, Springerin Moderation: Beatrix Zobl, Künstlerin Freitag, 30. November, 19.00 Wissen im Angebot Projektpräsentationen Unabhängig vom Ausgang der Diskussion um das Bleiberecht für AsylwerberInnen, stellt sich aktuell für tausende Betroffene die Frage, wie sie ihre mitgebrachten Qualifikationen nützen können. Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten, haben hier keine Möglichkeit einer Tätigkeit, die ihrer Ausbildung und ihrem Wissen entspricht, nachzugehen. In einer neuen Reihe werden Projekte vorgestellt, die AsylwerberInnen dabei unterstützen selber aktiv zu werden und ihre bisher erworbene Bildung einzusetzen. Judith Kröll, ForscherInnen ohne Grenzen Sonja Pargfrieder, KAMA - Kursangebote mit AsylwerberInnen Marianne Pantic, Malerin auf der Flucht Depot Breitegasse 3 A-1070 Wien Tel: +43 1 522 76 13 www.depot.or.at ============================================== 16- AUFopenhouse am Samstag,den 1. Dezember 2007 ab 14 Uhr] von AUF ============================================== Liebe Frauen! wir laden Euch ein zum Openhouse in der AUF, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien am Samstag den 1.Dezember 2007 von 14:00 bis 19:00 Uhr von 14:00 bis 17:30 zweite offene Gesprächsrunde unter dem Motto "bildet Kollektive!" (nach Frigga Haug) von 17:30 bis 19:00 Lesung CHRISTA URBANEK, CHRISTA URBANEK, geb.1947 in Wien. Nach einem Vierteljahrhundert hinter dem Schreibtisch schmiss die jahrelang alleinerziehende zweifache Mutter Nerven und Bürojob um sich Kreativerem zuzuwenden. Dies wurde zum Startschuss einer "späten" Karriere im zarten Alter von 44 Lenzen bei Theater, Kabarett und Film. Seither hat sich "Die Urbanek" als charismatisches Kleinkunstszene-Original einen Namen gemacht. Akteurin bei der Rock/Show Gruppe "Drahdiwaberl"; Theater der Außenseiter/Wien; Theatergruppe "Heiter bis Wolkig"; diverse Rollen in Filmen; Hauptrolle im Zweipersonenstück "Fegfeia" von Ernst F. Wiedemann an Veit Relin's Torturmtheater in Sommerhausen bei Würzburg/BRD, Soloprogramme seit 1995 Alle AUF-Hefte sowie feministische Zeitschriften quer durch Europa liegen zum schmökern auf Verkauf von AUF-Büchern & Büchern und CD's befreundeter Kleinverlage bzw Autorinnen Bücherflohmarkt Achtung! Nächstes Openhouse Samstag den 2. Februar 2008 jeden ersten Samstag im Monat von 14:00 bis 19:00 Uhr AUF EINE FRAUENZEITSCHRIFT & AUF INFO AUF Edition AUF Kultur Kleeblattgasse 7, A-1010 Wien; T. 01/5339164, F. 0720/554161 auf at auf-einefrauenzeitschrift.at, www.auf-einefrauenzeitschrift.at ============================================== 17- petja dimitr von Einladung: Vortragsreihe | Kollektives Widerstandslernen organisieren! ============================================== Kollektives widerstandslernen organisieren! [Vortragsreihe] Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der fleducation« als verändernde Praxis. Die Diskussionen reichen von alternativer Wissensproduktion und politischer Selbstermächtigung über die Auseinandersetzung mit universitären Strukturen bis zu radikaldemokratischen Ansätzen für die Schule. Was können künstlerische Praktiken leisten, die sich in diesem Spannungsfeld bewegen? Eine Analyse von pädagogischen und reformistischen Diskursen als Herrschaftstechnik bildet dabei die Voraussetzung. Aber nicht als Selbstzweck: Die Vorträge fokussieren die Entwicklung von Strategien des Verlernens, der Kritik, der Gegenmodelle oder der Subversion vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Realitäten und im Hinblick auf eine Veränderung der Definitionsmachtverhältnisse. *** Mo. 26. 11. 2007 | 19.00h Rubia Salgado | Kulturarbeiterin und Mitbegründerin von "Maiz" (Linz) __Politische Bildungsarbeit mit Migrantinnen Anhand von Ansätzen, Methoden, Zielen und Herausforderungen am Beispiel der Arbeit in "maiz", dem autonomen Zentrum von und für Migrantinnen in Linz, behandelt der Vortrag politische Bildungsarbeit mit Migratinnen im Kontext einer anti-neoliberalen Konzeption und im kritischen Verhältnis zur interkulturellen Pädagogik. Ort: Klasse für Postkonzeptuelle Kunstpraktiken (PCAP), Atelierhaus Semperdepot, 1 Stk. Raum M1, Lehargasse 6-8, 1060 Wien *** Di., 18. 12. 2007 | 19.00h Agnieszka Dzierzbicka | Bildungswissenschaftlerin (Wien) __Aufnahmen einer anderen Bildung. Vom Untergrund zur Mobile Academy 'Bildung', eine deutschsprachige Ausnahme, ein emphatischer Begriff, eine umkämpfte Tatsache, eine Folie für politische Optionen, Gesellschaftsentwürfe wie geistesgeschichtliche Traditionen und historische Details, ein überholter wie gehypter Begriff zugleich, ob Bildungsbürgertum oder Systemsteuerung, beides lässt sich in ihrem Namen unterbringen. Trotzdem: Der Vortrag nimmt jene Momente auf, die Bildung als Antwort auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit stark machen. 'Bildung' heute auch eine Heterotopie? Ort: Institut für das Künstlerische Lehramt, Hörsaal 3. Stock, Karl Schweighofergasse 3, 1070 Wien *** Di., 15. 01. 2008 | 19.00h María do Mar Castro Varela | Pädagogin und Politologin (Berlin) __(Alternative) Wissensproduktionen und -räume in postkolonialer Perspektive. Innerhalb postkolonialer Theorie kommt der Frage nach epistemischer Gewalt - das was Gayatri Spivak einmal provokativ als mind-fucking charakterisiert hat - eine herausragende politische Rolle zu. Weswegen nicht zufällig die Bedeutung von Bildung für Demokratisierungs- und Dekolonisierungsprozesse immer wieder herausgestellt und zugleich als eine risikoreiche Praxis beschrieben wird. Es stellt sich die Frage, inwieweit antihegemoniale Wissensproduktion möglich ist, wie sie ermöglicht werden kann und wo sie bereits stattfindet. Der Vortrag soll insbesondere Spivaks Ideen zu postkolonialer Bildung zur Diskussion stellen. Ort: Institut für das Künstlerische Lehramt, Karl Schweighofergasse 3, 1070 Wien, Hörsaal 3. Stock *** Konzipiert von Petja Dimitrova, Eva Egermann und Nora Sternfeld (als Kooperation des Instituts für das Künstlerische Lehramt und der Klasse für Postkonzeptuelle Kunstpraktiken (PCAP) an der Akademie der bildenden Künste Wien) ============================================== 18- Generation Sexkoffer // Einladung zur Buchpräsentation, 28. November 2007 von Martin Wassermair ============================================== --< EINLADUNG zur Buchpräsentation ------< GENERATION SEXKOFFER ------< Jugend in den 80er Jahren zwischen politischem Klimawandel, ------< Freizeitindustrie und Popkultur --< Mi., 28. November 2007, 19.00 Uhr --< phil, Gumpendorfer Straße 10-12, 1060 Wien Martin Wassermair (Co-Herausgeber) und Robert Stachel (Mit-Autor; maschek) präsentieren und diskutieren "Generation Sexkoffer" mit Eva Weissenberger (Journalistin) und Mia Eidlhuber (Der Standard Album). Für den Sound der 80er Jahre sorgt Mit-Autor und Falter-Musikredakteur Gerhard Stöger. ------< Das Buch --< Sigrid Rosenberger, Martin Wassermair (Hg.) --< Generation Sexkoffer. Jugend in den 80er Jahren zwischen politischem --< Klimawandel, Freizeitindustrie und Popkultur, Löcker, Wien (2007) ============================================== ================================================ C) EDITORIAL ================================================ Für den Inhalt verantwortlich: Ihr. E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt. web: widerst at nd MUND http://www.no-racism.net/MUND REDAKTIONELLES: Liebe Les at s! Liebe HerausgeberInnen! Liebe EinsenderInnen! Eure Redaktion hat am Freitag, 05.10.2007 nach mehr als 6,5 Jahren Betrieb beschlossen, dass es mit dem MUND so nicht weitergehen kann. Ursprünglich waren wir der Nachrichtendienst des Widerstandes gegen Schwarzblau. Dann gab es Diskussionen zu Antirassismus und Antisemitismus, die für die gesamte Szene unserer Meinung nach sehr wesentlich waren. Die Spendenkampagne für die inhaftierten KollegInnen von der Volxtheaterkarawane wurde über den MUND angezogen. Und so weiter. Nun ist es schon seit längerer Zeit so, dass wir den Eindruck haben, alle Einsendungen, die der MUND bekommt, rennen als Einzelmails ohnehin auch über diverse andere mailinglisten. Der analle-Verteiler ist nicht mehr das Rückgrad des Informationsflusses sondern nur mehr eine unter vielen mailinglisten. Außerdem haben sich die verschiedenen Gruppen in ihre Ecken zurückgezogen. Es finden keine Diskussionen mehr statt. Die Positionen sind bekannt. Aus allen diesen Gründen erscheint es uns nicht länger als sinnvoll, weiterhin einen Nachrichtendienst zu betreiben, bei dem alle Einsendungen alle 1-2 Tage zusammengestellt werden. Nichtsdestotrotz wollen wir den Betrieb noch nicht völlig einstellen. Politische Öffentlichkeitsarbeit ist genauso notwendig wie eh und je. Massive Veränderungen unter Rotschwarz haben wir eh nicht erwartet. In einer Übergangsphase planen wir ein ca. wöchentliches Erscheinen, in dem nur jene Einsendungen aufgenommen werden, die dem oder der Tagesred am Interessantesten erscheinen. In weiterer Folge ist ein relaunch geplant, der allerdings nur dann zustandekommen wird, wenn es die Redaktion schafft, insgesamt mindestens 20 AutorInnen, die über die meisten Gruppengrenzen hinweg gelesen werden, persönlich anzusprechen und für das Schreiben eines Leitartikels pro Monat zu gewinnen, der ausschließlich bzw. zuallererst im MUND erscheint. Zum täglichen Leitartikel dazu wollen wir weiterhin Aktionen ankündigen und ansonsten noch interessante Diskussionen (insbesondere zu den Leitartikeln) verbreiten, aber das wars dann auch. Kurz: Wir wollen den MUND selber wieder gerne lesen und dafür muss er wieder spannend werden und einen eigenen Newswert bekommen. Ob uns das gelingt, steht noch in den Sternen. Anregungen, Kritik und Diskussionsbeiträge zum relaunch werden unter widerstand at no-racism.net gerne angenommen aber nicht unbedingt beantwortet, weil wir derzeit auch von unserem Recht auf Faulheit Gebrauch machen wollen. mit widerständigen Grüßen Eure MUND-Redaktion Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschaftspolitisch relevante Termine. Hinweise und Diskussionsbeiträge zu Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können. Bitte keine Attachments! Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken. Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt. Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden. Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht. Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND veröffentlichen. Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND archiviert. Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage: * Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr * * Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" * * Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf * * Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie. Aber kurz und prägnant.* ================================================ D) VERTEILERLISTE ================================================ Zur Eintragung in diesen Verteiler bitte direkt subskribieren unter http://mailman.no-racism.net/mailman/listinfo/analle oder von der einzutragenden Adresse aus ein mail schicken an: admin at no-racism.net mit folgendem Text: subscribe no-racism Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden! Zur Austragung aus dieser Liste bitte an zusammengestellt. Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen) III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III widerst at nd-MUND is powered by http://alt.strg.at/