widerst at nd mund - Donnerstag, 24. Mai 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Mai 25 11:00:55 CEST 2007


MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

http://www.no-racism.net/mund
www.no-racism.net/mund
Donnerstag, 24. Mai 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr

"http://www.no-racism.net/mund"
www.no-racism.net/mund

================================================
A) INHALT
================================================
AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
================================================
01 Donnerstag, 24. Mai 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien Living Books - Mit Büchern sprechen
; vonRadio Stimme
radio.stimme at initiative.minderheiten.at
================================================
02 Fusion von AGM und AL - Gründung der Revolutionär
Sozialistischen Organisation vonAL-Antifaschistische Linke
al at sozialismus.net
================================================
03 Termine ab Mittwoch, den 23.Mai 2007
; vonakin akin.buero at gmx.at
================================================
04 Vorankündigung AURORA Workshop Graz 20./21.Juni 07;
ARMUT - Migration/ Wohnungslosigkeit
; von Initiative Minderheiten Newsletter
news at initiative.minderheiten.at
================================================
05 Menschenrechtsnotizen: Prozess Prokop gegen Genner,Ecker
auch in NOe
; vonakin akin.buero at gmx.at
================================================
06 Initiativen-Notizen: Pankahyttn, Gewerkschaftslinke,
Indymedia
; von akin akin.buero at gmx.at
================================================
07 Veranstaltungshinweise; von venezuela-info.net
office at venezuela-info.net
================================================
08 Presseerklärung zum Peacewalk '07, Celle-Berlin
; von Prinz Bolle von Deutschland prinz.bolle at yahoo.de
================================================
09 Medien &Migration 14. Juni 19 Uhr
; vonAli Taghian dr.Taghian at aon.at
================================================
10 CROPfm - Newsletter: Teenager-Befreiung [25.05.07]
; von Tarek Al-Ubaidi tarek at sime.com
================================================
11 [Werkstatt] Werkstatt-Rundbrief 08-2007
; von Werkstatt Frieden &Solidarität
office at werkstatt.or.at
================================================


MELDUNGEN, MEINUNGEN UND KOMMENTARE


================================================
12 GA: Fotoserie Lesben + Schwule bei der Arbeit
; vonAndersrum Wien
andersrum.wien at gruene.at
================================================
13 KPÖ/Börse/Entwicklung/Privatisierung
; von KPÖ-Information info at kpoe.at
================================================
14 Der Bericht des Verfassungsschutzes ist voller
Galgenhumor
; von agency_halk at yahoo.com
================================================
15 Letzte Worte: NA, des gibts net!
; vonakin akin.buero at gmx.at
================================================
16 ASt - Hände weg vom Kollektivvertrag
; von ASt-LFI ast-lfi at gmx.net
================================================
17 GLB/Privatisierung/Öffentliche Dienste/Gusenbauer
; vonGewerkschaftlicher Linksblock
office at glb.at
================================================
18 Sehr geehrter Herr Präsident Putin!
; von WADI Austria wadi.wien at gmx.at
================================================



INTERNATIONALE SOLIDARITÄT



================================================
19 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm -- Samara
; von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<x-tab></x-tab>
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
================================================
20 UK Asylum Statistics: 1st Quarter Jan/Feb/March 2007
; von John O ncadc at ncadc.org.uk
================================================
21 Stellungnahme von Libertad! zur BKA Razzia
; von kampagne kampagne at libertad.de
================================================
22 Iran: Es brodelt an den Rändern (Die Furche);
//; Schlachtfeld Irak (Jungle World)
; von WADI Austria wadi.wien at gmx.at
================================================
23Sham marriage controls breach human rights,
rules Court of; Appeal
; von John O ncadc at ncadc.org.uk
===============================================
24 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm -- Genua
; von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<x-tab></x-tab>
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
===============================================


================================================
B) TEXTE
================================================


AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN



================================================
01 Donnerstag, 24. Mai 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien Living Books - Mit Büchern sprechen
; vonRadio Stimme
radio.stimme at initiative.minderheiten.at
================================================
RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN
Donnerstag, 24. Mai 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien
Living Books - Mit Büchern sprechen
Im Rahmen von SOHO Ottakring könnenlebendige Bücher
ausgeliehen werden.
Anstatt diese zu lesen, wird mit ihnen gesprochen. So sollen
Vorurteile
erkannt werden. Radio Stimme hat mit dem Initiator des Projekts,
Christian
Hortulany, gesprochen.
Nicht zu kurz kommen soll auch SOHO als mittlerweile zum 9. Mal
stattfindendes, erfolgreiches Kulturfestival. Radio Stimme hat die
Initiatorin der ersten Stunde, Ula Schneider, um einen kurzen Rück-
und
Überblick gebeten.
Weitere Sendungsthemen:
-Das N-Wort - Zusammenfassung einer Depot-Veranstaltung von
ZARA:TALK
- Prekäre Arbeitsverhältnisse

Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck); Do, 31.5.2007, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten); Do, 31.5.2007, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz); Sa, 2.6.2007,; 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz) So, 3.6.2007,;
11.00 Uhr

******
- Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem
digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
"http://www.initiative.minderheiten.at/Radio"
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio
******
- Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur
jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0:
"http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u"
http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD:
"http://www.freirad.at/live.m3u"
http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA:
"http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u"
http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO:
"http://www.fro.at/livestream.php"
http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI:
"http://www.helsinki.at/live-stream.php"
http://www.helsinki.at/live-stream.php

-- 
Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhaeltnisse
on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 -
"http://www.orange.or.at/"
http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD -
"http://www.freirad.at/"
http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA -
"http://www.agora.at/"http://www.agora.at
Graz - Sa, 19.00 Uhr - Radio Helsinki -
"http://www.helsinki.at/"
http://www.helsinki.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO -
"http://www.fro.at/"http://www.fro.at

on line:
weltweit - jederzeit -
"http://www.initiative.minderheiten.at/"
http://www.initiative.minderheiten.at
================================================
02 Fusion von AGM und AL - Gründung der Revolutionär
Sozialistischen Organisation vonAL-Antifaschistische Linke
al at sozialismus.net
================================================
Fusion von AGM und AL
Gründung der Revolutionär Sozialistischen Organisation (RSO)
Die Arbeitsgruppe Marxismus (AGM) und die AL-Antifaschistische Linke

geben den Zusammenschluss der beiden Organisationen bekannt. Nach
einem über zwei Jahre immer mehr intensivierten Prozess von
Diskussionen und Zusammenarbeit wurde die Fusion am 19. Mai 2007
vollzogen.
Beide Organisationen kommen aus revolutionär-marxistischer,
trotzkistischer Tradition und sind seit Jahren aktiv.
Die AGM bestand seit 1994. Sie hat sich anfänglich stark auf
Beschäftigung mit theoretischen Fragen konzentriert und nur im Fall
von größeren Bewegungen breiter interveniert (gegen NATO-Krieg gegen

Jugoslawien 1999, gegen die Rechtsregierung von ÖVP und FPÖ in
Österreich 2000). Sie hat in den 13 Jahren ihres Bestehens in der
Reihe „Marxismus 25 Bücher und etwa 50 Broschüren publiziert. Mit

Entwicklung des politisch-theoretischen Profils und der
zahlenmäßigen Vergrößerung (vor allem nach dem Jahr 2000) wuchsen
auch die Möglichkeiten für Organisationsaufbau und systematischere
Außeninterventionen. Neben der Herausbildung von Unterstrukturen in
Wien (Jugend, Betrieb), begleitet von der Flugschriftzeitung „roter
stern, konnte schließlich auch eine Tätigkeit in Deutschland und in

der Schweiz aufgenommen werden.
Die AL entstand 1999. Sie konzentrierte sich anfänglich stark auf
antifaschistische und antirassistische Arbeit, insbesondere im
Jugendbereich. Sie intervenierte intensiv in die
Antiregierungsbewegung 2000 und spielte in antifaschistischen
Mobilisierungen immer wieder eine zentrale Rolle. Um den Aufbau
einer revolutionären Organisation und die Herausbildung eines
stabilen Kaderkerns voranzutreiben, wurde in den letzten Jahren der
Schwerpunkt verstärkt auf theoretische Ausbildung und Schulung
gelegt. In einem etwa zweimonatigen Rhythmus gab die AL 40 Nummern
der Zeitung „Morgenrot heraus; sie arbeitete verstärkt auch mit

ihrer website
"http://www.sozialismus.at/"
www.sozialismus.at. Unter der neuen Domain
"http://www.sozialismus.net/"
www.sozialismus.net wird sich in Zukunft die Homepage der RSO
finden.
Bereits in der Bewegung gegen die österreichische Rechtsregierung im

Jahr 2000 hatten AL und AGM sehr gut zusammengearbeitet und viele
politische Übereinstimmungen festgestellt. In der Folge wurde schon
damals ein Diskussionsprozess zwischen beiden Organisationen
begonnen. Er wurde aber wieder abgebrochen, da die Differenzen in
der Frage der Art des Organisationsaufbaus als zu groß eingeschätzt
wurden.
Mit der Entwicklung beider Organisationen in den letzten Jahren
unternahmen wir schließlich ab 2005 einen neuen Anlauf zu einer
verstärkten Zusammenarbeit. Das betraf einerseits die Kooperation
bei Interventionen und im Organisationsaufbau und andererseits die
systematische Abklärung von politischen Positionen.
In Wien sind wir in den letzten zwei Jahren de facto auf allen
Demonstrationen gemeinsam aufgetreten; als Beispiele seien die
Maiaufmärsche, die Demonstration anlässlich des EU-Lateinamerika-
Gipfels, die Proteste gegen den Besuch von George W. Bush oder die
Mobilisierungen gegen die neue neoliberale Regierung unter
sozialdemokratischem Kanzler genannt. Wir haben gemeinsame
Veranstaltungen gemacht. Seit Herbst 2006 hatten wir bereits
gemeinsame Unterstrukturen betrieben: zwei Lokalgruppen und eine
Unigruppe in Wien. Das hat in der Praxis gemeinsamen
Organisationsaufbaus die Entwicklung einer gemeinsamen
Organisationskultur vorangetrieben.
Diese ganze Entwicklung war verbunden mit einer immer intensiveren
inhaltlichen Diskussion und der Verabschiedung einer ganzen Reihe
von gemeinsamen Dokumenten. Zu nennen sind hier die
Thesen/Ergänzungsthesen zur Europäischen Union, die Thesen zu
Zionismus/Palästina/Israel, eine umfassend diskutierte Broschüre zu
Venezuela, Thesen zu Mittel- und Südamerika und die Thesen zur
nationalen Frage. Weiters wurden gemeinsame Standpunkte in den
Fragen des Organisationsaufbaus und der antifaschistischen Arbeit
entwickelt. Auf der Fusionskonferenz beschlossen wurden schließlich
die „Grundsätze der Revolutionär Sozialistischen Organisation
(RSO).
Politische Grundlage der neuen Organisation sind auch folgende
Texte: Einheitsfronten/Wahlen/Bündnisse, Thesen zu revolutionärer
Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, Thesen zum Antiimperialismus,
Thesen der AGM-Jugend, Antikriegsbewegung und Islamismus, Von
Seattle nach Genua, Marxistische Revolutionstheorie in der
Arbeiter/innen/bewegung der letzten 150 Jahre, Teile von
Sozialistischer und marxistischer Feminismus (Einleitung, Gimenez,
Ergebnisse/Perspektiven), USA/EU/UNO: Raus aus dem Irak!, Die
politische Situation in Österreich (2005), Marxistische
Staatstheorie, Avantgardekonzept und revolutionäre Organisation.
Gemeinsam herausgegeben haben wir darüber hinaus Broschüren zu
Zypern, zu „Antikapitalismus von Rechts und zu Uniprotesten&amp;ÖH

sowie Stellungnahmen zum Libanonkrieg und zur neuen
sozialdemokratisch-konservativen Regierung in Österreich und zu den
Protesten dagegen. Ergänzt wurden diese gemeinsamen Publikationen
durch einen intensivierten Artikelaustausch in Morgenrot
beziehungsweise roter stern.
Die weitgehend fehlende Verankerung der subjektiv revolutionären
Organisationen in den Betrieben und in der Arbeiter/innen/klasse
kann aus unserer Sicht nicht durch die eine oder andere geschickte
Kampagne oder über das Vehikel einer reformistischen Partei
überwunden werden. Die RSO setzt auf einen langfristig angelegten
und systematischen Organisationsaufbau, der sich auf theoretische
Stärke und Kaderausbildung stützt und sich auf eine eigenständige
politische Verankerung in der Klasse orientiert. Die Grundlage der
Mitgliedschaft in unserer Organisation ist die aktive Mitarbeit auf
gemeinsamen politischen Positionen. Realistische Einschätzungen über

die eigenen Möglichkeiten beim Organisationsaufbau und beim Einfluss

auf gesellschaftliche Entwicklungen sind für uns wichtige Grundlagen

für eine stabile Organisationsperspektive. Taktiken sind für uns
keine abstrakten Parolen, sondern stets von den gesellschaftlichen
Kräfteverhältnissen und insbesondere von der Stärke der
revolutionären Organisation abhängig.
Die neue Organisation wird einerseits grundsätzliche marxistische
Materialien produzieren und verbreiten, sich andererseits an
relevanten Mobilisierungen beteiligen und dort, wo unsere Kräfte das

erlauben, versuchen Ansätze einer systematischen Bereichsarbeit
fortzusetzen. Die RSO hat ihren personellen Schwerpunkt eindeutig in

Wien. Aber auch in Deutschland und der Schweiz wollen wir unseren
Organisationsaufbau intensivieren. Darüber hinaus hat die
Organisation auch einzelne Genoss/inn/en in anderen Ländern
beziehungsweise in anderen Regionen Österreichs, wo wir aber aus
Ressourcengründen bis auf weiteres zu keinem Aufbau in der Lage
sind.
Sowohl in Österreich als auch in Deutschland und der Schweiz sind
wir an der Zusammenarbeit und dem politischen Austausch mit uns nahe

stehenden Organisationen und Gruppen interessiert. Die gegenwärtige
Konzentration auf den deutschsprachigen Raum rührt für uns daher,
dass wir eine revolutionäre Umgruppierung nur dann seriös finden,
wenn sie ausreichend politisch-theoretisch ausgewiesen ist und wenn
eine gegenseitige Überprüfung der Praxis möglich ist. Der Aufwand
für Reisen und Übersetzungen von Dokumenten stellt für
Organisationen unserer Größe ein Hindernis da. Dennoch ist der
Aufbau einer revolutionären Internationale für uns eine zentrale
Zielsetzung und wir haben auch heute schon Interesse an
internationalem Austausch und Kooperation mit Organisationen, mit
denen wir viele politische Positionen teilen. Auch für die nähere
Zukunft schließen wir Annäherungsprozesse mit Organisationen in
anderen Ländern nicht aus.
Mit allen uns ausreichend bekannten internationalen Strömungen mit
revolutionärem Anspruch haben wir freilich so relevante Differenzen,

dass wir uns nicht auf einer ernsthaften politischen Grundlage
anschließen könnten. Wir haben aber auch nicht den
größenwahnsinnigen Anspruch mancher Gruppierungen, dass nur wir
alleine die „echten Revolutionäre seien. Wir wollen unsere
Differenzen mit anderen Organisationen nicht verwischen oder
totschweigen, aber wir wissen auch, dass wir von Genoss/inn/en mit
revolutionärem Anspruch in anderen Ländern/Kontinenten auch viele
Dinge lernen können.
Wir sehen uns als Teil des Spektrums von subjektiven
Revolutionär/inn/en, die nach bestem Wissen und Gewissen versuchen,
eine revolutionäre Organisation zum Sturz der kapitalistischen
Klassenherrschaft aufzubauen. Wir sind überzeugt, dass eine neue
revolutionäre Internationale nur durch einen Umgruppierungsprozess
in diesem Spektrum in Wechselwirkung mit neuen Erfahrungen und mit
den Aktivist/inn/en von verschärften Klassenkämpfen entstehen kann.
In diesen zukünftigen Prozess wollen wir mit einer politisch,
organisatorisch und numerisch möglichst starken Organisation
eintreten und für unsere Positionen kämpfen.
Wir denken, dass wir mit dem Zusammenschluss unserer beiden
Organisationen auf einer prinzipienfesten und in der Praxis
getesteten Grundlage unseren Zielen einen Schritt näher gekommen
sind. Wir rufen all diejenigen, die bisher oder in der Vergangenheit

im Umfeld der beiden Organisationen waren, die mit uns sympathisiert

und/oder uns unterstützt haben, auf, sich in organisierter Weise in
die neue Organisation einzubringen. Wenn du am Projekt des Aufbaus
einer neuen revolutionären Organisation interessiert bist, dann
tritt mit uns in Diskussion.
Beschlossen von der Fusionskonferenz am 19. Mai 2007
Genauere Informationen über die neue Organisation und über die
öffentliche Gründungsveranstaltung, die (voraussichtlich) 12. Juni
2007 um 19 Uhr in Wien stattfinden wird, werden demnächst bekannt
gegeben. Zu erreichen ist die RSO über
"mailto:rso%40sozialismus.net">rso at sozialismus.net
---------------
---------------
Links zu den Texten, die die politische Grundlage der RSO
darstellen:
Thesen/Ergänzungsthesen zur Europäischen Union
("http://www.sozialismus.net/texte/theorie/eu-thesen.html"
  "http://www.sozialismus.net/texte/theorie/eu-thesen.html"http://www.sozialismus.net/texte/theorie/eu-thesen.html)
Thesen zu Zionismus/Palästina/Israel
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Zionismus.htm"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Zionismus.htm"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Zionismus.htm)
Broschüre zu Venezuela (siehe Marxismus Sondernummer 18)
Thesen zu Mittel- und Südamerika
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/msa_thesen.pdf"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/msa_thesen.pdf"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/msa_thesen.pdf)
Thesen zur nationalen Frage (siehe Marxismus Sondernummer 23)
Einheitsfronten/Wahlen/Bündnisse
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/einheitsfront.html"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/einheitsfront.html"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/einheitsfront.html)
Thesen zu revolutionärer Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/begruthesen.htm"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/begruthesen.htm"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/begruthesen.htm)
Thesen zum Antiimperialismus
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Thesen_Antiimperialismus.h"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Thesen_Antiimperialismus.h"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Thesen_Antiimperialismus.h

tm)
Thesen der AGM-Jugend
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Jugru_Thesen.htm"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Jugru_Thesen.htm"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/Jugru_Thesen.htm)
Antikriegsbewegung und Islamismus
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/antik%26isl.htm"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/antik%26isl.htm"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/antik&amp;isl.htm)
Von Seattle nach Genua
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/postseat.html"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/postseat.html"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/postseat.html)
Marxistische Revolutionstheorie in der Arbeiter/innen/bewegung der
letzten 150 Jahre (siehe Marxismus Nr. 13)
Teile von Sozialistischer und marxistischer Feminismus (Einleitung,
Gimenez, Ergebnisse/Perspektiven) (siehe Marxismus Nr. 27)
USA/EU/UNO: Raus aus dem Irak!
Die politische Situation in Österreich (2005)
("http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/oe_thesen.htm"
  "http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/oe_thesen.htm"http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/oe_thesen.htm)
Marxistische Staatstheorie (siehe Marxismus Sondernummer 14)
Avantgardekonzept und revolutionäre Organisation (siehe Marxismus
Nr. 26)
Die „Grundsätze der Revolutionär Sozialistischen Organisation (RSO)

werden demnächst online gestellt.
__._,_.___
"http://groups.yahoo.com/group/rso_news/message/195;_ylc=X3oDMTMyZGY3N245BF9TAzk3MzU5NzE0BGdycElkAzQyNzYxNDYEZ3Jwc3BJZAMxNzA1MDYwMDg1BG1zZ0lkAzE5NQRzZWMDZnRyBHNsawN2dHBjBHN0aW1lAzExNzk4MzYzNjQEdHBjSWQDMTk1">
Messages in this topic (1)
"http://groups.yahoo.com/group/rso_news/post;_ylc=X3oDMTJvNDFmOHYxBF9TAzk3MzU5NzE0BGdycElkAzQyNzYxNDYEZ3Jwc3BJZAMxNzA1MDYwMDg1BG1zZ0lkAzE5NQRzZWMDZnRyBHNsawNycGx5BHN0aW1lAzExNzk4MzYzNjQ-?act=reply&amp;messageNum=195">
Reply (via web post) |
"http://groups.yahoo.com/group/rso_news/post;_ylc=X3oDMTJlZWczcnI0BF9TAzk3MzU5NzE0BGdycElkAzQyNzYxNDYEZ3Jwc3BJZAMxNzA1MDYwMDg1BHNlYwNmdHIEc2xrA250cGMEc3RpbWUDMTE3OTgzNjM2NA--">
Start a new topic
"http://groups.yahoo.com/group/rso_news/messages;_ylc=X3oDMTJlOHBpcmJkBF9TAzk3MzU5NzE0BGdycElkAzQyNzYxNDYEZ3Jwc3BJZAMxNzA1MDYwMDg1BHNlYwNmdHIEc2xrA21zZ3MEc3RpbWUDMTE3OTgzNjM2NA--">
Messages
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Revolutionär Sozialistische Organisation
Gegen Rassismus, Sexismus, Sozialabbau!
Fuer Solidaritaet und Sozialismus!
mail: rso at sozialismus.net
web:;
"http://www.sozialismus.net/"
www.sozialismus.net
post: RSO c/o Amerlinghaus, Stiftgasse 8,
A-1070 Wien
================================================
03 Termine ab Mittwoch, den 23.Mai 2007
; vonakin akin.buero at gmx.at
================================================
akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 22. Mai 2007; 16:56
**********************************************************
Termine
ab Mittwoch, den 23.Mai 2007
Telefonnummern ohne Vorwahl sind Wiener Festnetz-Nummern.
  Allgemeines
Juedisches Museum, 1010 Dorotheerg.11, Tel. 535 04 31, So - Fr 10-18h, Do
-
20h, bis 24.6.: Oskar Strnad - 1879 - 1935: Begruender der Wiener Schule
der
Architektur
ebenda, bis 18.11.07: Beste aller Frauen - weibliche Dimensionen im
Judentum.
Museum Judenplatz, bis 19.8.: Hommage an Paul Goldmann - fotografische

Arbeiten 1943 bis 1965. 1010 udenplatz 8, So - Do 10 - 18h, Fr
10-14h
Gasometer, bis 31.5., Ausstellung im Foyer des Wr.Stadt- und
Landesarchivs:
Die juedische Familie Schey. Geoeffnet: Mo und Fr 9h - 15,30, Die, Mi, Do
9h
bis 18,30. 1110 Wien, U 3 Station Gasometer
WEGzehr und Kost-Nix-Kino jed. ersten Do im Mo im VEKKS 1050 Zentag.26,
ab
14h wird gekocht, ab 20h filme und vokue
I:DA, jed. Die laedt das anarchistisch-libertaere Kollektiv zu Film &amp;

Volxkueche ein, ab 20h offen. 1150 Zwoelferg.9, hinterm
Westbahnhof
Rechtshilfe-Fonds-Party von jetzt an jed. letzten Freitag im Monat im
TUeWI
1190 Peter Jordan Str.76
Bis 2.6.: Soho in Ottakring, Motto: Alles wird schoen. Details
"http://www.sohoinottakring.at/"
www.sohoinottakring.at
Bis 4. juni Antirassistische Karawane nach Heiligendamm / G 8 Gipfel!
Von
Neuburg, Nuernberg, Jena, Frankfurt, Duesseldorf, Dortmund, Bueren,
Bramsche, Bremen, Oldenburg, Hamburg, Horst, Berlin, Rostock:
Solidaritaet
gegen Abschiebungen. Infos
"http://g8-migration.net..tf/"
http://g8-migration.net..tf, Kontakt:
g8-migration at no-log.org, sowie
"http://thecaravan.org/"
http://thecaravan.org/
Weitere Infos zu den Demonstrationen gegen den G 8 Gipfel siehe Akin
Nr. 13
WienXtra-cinemagic: Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches
Dokumentarfilm-FEST. 1010 Friedrichstr.4, neben Cafe Museum. Voranm. fuer

SchuelerInnengruppen und Kartenreservierung: 8h bis 13,30 unter 01/ 586
4303
  Mittwoch, 23.5.
Anlaesslich des Putin-Besuches gibt es in Wien 2 Kundgebungen:
1) 10:30, Heldenplatz beim Reiterstandbild Erzherzog Karl von 10:30 bis
12
Uhr: fuer Frieden in Tschetschenien und zum Protest gegen russische
Verbrechen dort.
2) 17:00, Stock-im-Eisen-Platz, / 1010 Wien: Solidaritaet mit den
russischen
AntifaschistInnen!
Nach letzten Angaben sind die Kundgebungen mit der Polizei soweit
akkordiert, dass sie trotz der Absperrungen stattfinden koennen. Die

Sperrzone soll relativ klein und nur von 19-24h aufrecht sein.
7stern, 21h, Konzert mit Herbie Schmith Department: The power of Jazz
Rock.
1070 Siebensterng.31
Gruenes Bezirkslokal, 19h, Disk: Armut - Reichtum verteilen.
Wirtschaftliche
Zusammenhaenge und Entlarvung von so genannten Sachzwaengen. 1030
Ungarg.45
Arbeiterheim Penzing, 19h, Disk: Neue Armut - zur Prekarisierung von

Arbeits- und Lebenssituationen. 1140 Linzer Strasse 297
ekh, 20h, politdiskubeisl: EKH Infoabend
GPA, Raum 3 K 4, 18h, Infoabend zum Fremdenrecht. Die 2005
ueberfallsartig
eingefuehrten Aufenthalts-Regelungen im Fremdenrechtspaket beschaeftigen

mittlerweile auch den Verfassungsgerichtshof. 1030 Alfred Allinger Platz
1
VHS Meidling, 19h, Michel Foucaults Ueberlegungen zum modernen
Ueberwachungsstaat. 1120 Laengenfeldg.13-15
Inst. fuer Freizeitpaedagogik, 9,30 bis 16,30 Tagung:
Kinderfreizeit-Boom!
Qualitaet oder Abzocke? Freizeitwelten zwischen konsum und Kreativitaet.

1080 Albertg.35/II, Tel. 4000-83415, ifp at wienXtra.at
TUeWI, ab 20h TUeWI Haus Festival. 1190 Peter Jordan
Strasse/Daenengasse
Volkstheater Wien, Empfangsraum, 19,30, Claudia Erdheim liest aus ihrem

Buch: Laengst nicht mehr koscher - die Geschichte einer Familie zwischen

1874 bis 1945, im Spannungsfeld von Emanzipation und Isolation
Freistadt, Localbuehne/Kino Salzgasse, 19,30, Attac: Steuergerechtigkeit

statt leerer Gemeindetoepfe
  Donnerstag, 24.5.
Piwnica, 18h, Veranst.: Die Zwischenkriegszeit in Oesterreich. 1200
Jaegerstr. 38
NIG, HS II, 19h, Disk. mit Hans-Juergen Bieling, Ulrich Brand:
Neoliberale
Dynamiken &gegenhegemoniale Perspektiven. 1010
Universitaetsstr.7
IWK, 18,30, Produktive Arbeit: - produktives Altern: Auf dem Weg zum

Alterskraftunternehmer? 1090 Bergg.17
Juedisches Museum, 19h, Vortrag: Antifeminismus und Antisemitismus. Der

Maennermythos vom arischen Gralsritter und seinem Kampf gegen die
vertierte
Frau. Apropos.. Beste aller Frauen. 1010 Dorotheerg.11
Werkkreis Literatur der Arbeitswelt - Werkstatt Wien, 19h, Chor des
AugustinStimmgewitter: Lieder vom Stammtisch - Kitsch &amp;
Revo. 1020
Vivariumstr.13
  Freitag, 25.5.
Fest beim Stammersdorfer Bahnhof, mit Jazzmusik, Heurigenbuffet und
Kinderprogramm. Beginn 17 Uhr
7stern, 20h, Konzert mit Christian Wirlitsch: Rosen fuer die
Arbeitslosen.
Eintritt frei, 1070 Siebensterng.31
Jugendgaestehaus Annaberg/ NOe, Pfingstseminar der Funke-Stroemung anl.
des
90. Jahrestages der Russischen Revolution und angesichts der
revolutionaeren
Ereignisse in Lateinamerika. Bis Mo 28.5., erwartet werden Gaeste aus

Italien, Belgien, Kroatien und der Schweiz. Mitfahrgelegenheiten etc.
werdn
organisiert. Infos
"http://www.derfunke.at/"
http://www.derfunke.at, e-mail: redaktion at derfunke.at
wienXtra-cinemagci, 19h, Filmvorfuehrung: A Decent Factory - und anschl.

Disk. zur Realitaet der gesellschaftspolitischen Verantwortung von
Unternehmen. 1010 Friedrichstr.4, ehem.Opern-Kino neben cafe Museum.

Kartenres. 8 bis 13,30 unter 586 43 03, via e-mail::
cinemagic at wientra.at
  Samstag, 26.5.
Amerlinghaus, RGUNG BIS Mo 28.5.: Die Aufgaben der Zivilgesellschaft im

Zeitalter der wirtschaftlichen Globalisierung. Infos Clara Steinkellner -

stonewaitress at hotmail.com
  Sonntag, 27.5.
Filmcasino, 13h Filmvorfuehrung: Children of the Prophet. im Anschluss:

Diskussion: Feindbild Islam - Klischee und Wirklichkeit. Mit Bert
Fragner,
Leila Hadj Abdou, Sudabeh Mortezai/Filmemacherin, Thomas Schmidinger.

Moderation: Corinna Milborn. 1050 Margeretenstr.78
  Montag, 28.5.
Ab 19h Attac-Entwicklungspolitik-Treffen. Auch fuer NeueinsteigerInnen.
1080
Laudong.40 Agentur Suedwind
  Dienstag, 29.5.
7stern, 19,30: Das kommunistische Manifest - eine Kritik vom
Gegenstandpunkt.
ega, 18h, Enquete und Buchpraes.: 100 Jahre Sozialistische
Fraueninternationale. 1060 Windmuehlg.26. Anm: Renner-Institut Tel. 804
08
74, e-mail: post at renner-institut-at
Heute keine Akin-Produktion, da gerstern Pfingstmontag war
Rathaus, Feststiege 1, 19h: 20 Jahre Wiener Vorlesungen - Erkundungen
ueber
Wissenschaft, Gesellschaft, Menschenbild und Weltbild 2007. 1010
Lichtenfelsg.2
KIV-Club, 19h, Social ATTAC - Treffen. 1020 Odeongasse/ Grosse Mohren
Gasse
  Mittwoch, 30.5.
AUGE Buero, 18,30, AUGE/KIV/UG - Vernetzungsgruppe Soziales: Thema Wiener

Kindergaerten. 1040 Belvedereg.10
7stern, 19h, Erzaehlung mit Musik: Es hat die Besten der Welt bewegt...

Gedichte und Lieder aus dem spanischen Buergerkrieg 1936 - 1939. 1070

Siebensterng.31
Juedisches Museum, 18,30, Buchpraes. des Inst. fuer Geschichte der Juden
in
Oesterreich und des Mandelbaum Verlags: Von Baronen und Branntweinern.
Ein
juedischer Friedhof erzaehlt: Der juedische Friedhof in
Waehring.
ekh, 20h, politdiskubeisl: Maerzrevolution im Ruhrgebiet 1920. 1100
Wielandg.2-4
Salzburg, ARGEKultur, 19,30, Treffen zum G8 Gipfel in Heiligendamm. Josef

Preis Allee 16
  Donnerstag, 31.5.
Renner Institur, 18,30, Vortrag und Disk: Die populistische Luecke -

Umbrueche in der Arbeitswelt und Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa
und
Oesterreich. Anm: Tel. 804 65 01, e-mail: post at renner-institut.at, 1120

Oswaldg.69
VHS Brigittenau, 19,30, Eva Glawischnig: aus dem Blickwinkel einer
Nationalratspraesidentin. 1200 Raffaelg.11-13
Depot, 19h, Buchpraes. und Disk: Ehrlos fuer immer? Wehrmachtsdeserteure

blieben in der Nachkriegsgesellschaft unbedankt. 1070 Breite Gasse
3
Piwnica, 18h, SLP-Veranst: Klimawandel und alternative Energie. 1200

Jaegerstr.38
Staedt.Buecherei, 19h, Lesung aus dem Buch: Lebendiges Gedenken. 1020

Engerthstr.197/5 Es wird auch ueber ddenWeg der Erinnerung
und seine
Fortschritte berichtet
  Freitag, 1.6.
ATTAC-Sonderzug am 1. Juni ab Salzburg zur Internationalen G 8
Protestwoche
2.-8. Juni in Rostock. Infos
"http://www.attac.de/sonderzug"
www.attac.de/sonderzug. Tel. 0049/69 900 281-21
Parlament, 15,30 Festveranstaltung zum 60-jaehrigen Bestehen des Oesterr.

Lagergemeinschaft Ravensbrueck.
Kulturraum 10/GA Favoriten, ab 16h Viktor Adler Markt 1100 Wien: Orient

trifft Favoriten: Spielerisch zwischen den Kulturen
Cafe Wunderer, 17h, Gruener Stammtisch 55+: Wo kann Wien mehr fuer den

Klimaschutz tun? 1140 Hadikgasse 62/Kennedybruecke
WerkzeugH, Frauensolidaritaet: Die Nummer 100 - Feminismen.
Praesentation,
Vortrag und Fest ab 19h, DJjane-Line ab 21h. 1050 Schoenbrunner
Str.61
Evang.Pfarrgemeinde, 19,30 bis 21h: Prophetischer Widerstand fuer soziale

Gerechtigkeit und Frieden. 1150 Schwegler Str.39
Kardinal Koenig Haus, 13,30: Fair bewegt - Oesterreichs Weltlaeden feiern
25
Jahre wirtschaftlichen und sozialen Erfolg. 1130 Lainzer Strasse/Kardinal

Koenig Platz/Jagdschlossgasse
Berlin, African Action Day Aigainst G 8
  Samstag, 2.6.
AUF-Kultur, Lesungen von Autorinnen und Buecherverkauf, open house ab
14h,
Lesungen ab 17,30, diesmal mit Judith Gruber-Rizy und Cornelia Travnicek.

1010 Kleeblattg.7
Amerlinghaus, Hof, 20h, Konzert anl. 60 Jahre Oesterr. Lagergemeinschaft

Ravensbrueck
Unicampus, 1. Hof Altes AKH ab 14h Suedwind Strassenfest
Filmcasino, 14h IGS-Filmnachmittag: Zeit zu gehen, das Tabuthema Sterben.

Mit Gruenen klub im Rathaus und der GAJ/Gruenalternativen Jugend Wien.
1050
Margaretenstr.78
Neubauguertel / Urban Loritz Platz, Info-Veranst. Konzert, Performance
von
13 bis 17h: Sexarbeiterinnen-Rechte sind Frauenrechte
Amerlinghaus, 20h, Konzert im Rahmen des 60-jaehrigen Bestehens der
Oesterr.
Lagergemeinschaft Ravensbrueck und FreundInnen. 1070 Stiftg.8
Rostock, Antirassistischer Block auf der Gross-Demonstration
  Sonntag, 3.6.
FZ, 11h, Verfolgte des NS - Faschismus und Frauen der juengeren
Generation
im Gespraech. Nur fuer Frauen. 1090 Waehringer Strasse 59/ Eingang
Prechtlgasse schwarze Tuer laeuten
1100 Wien, Windtenstrasse/ Wasserturm, ab 10h Kulturwanderung durch
Favoriten: Eine Gegend, die kaum vom Scheinwerferlicht der
Stadtgeschichte
beleuchtet wird. Vom Leben und Arbeiten der Ziegelarbeiter in Favoriten
im
Wandel der Zeit. Vom Wasserturm zum Naturschutzgebiet Wienerberg. Ca 3

Stunden, Endstation im Gasthaus Chadim
Treffpunkt 1180 Schrottenbachgasse/Guertel Eingang Juedischer Friedhof, U
6
Nussdorferstrasse. Ab 11 h Tour durch den Juedischen Friedhof Waehring.

Infos und Anmeldung karin.binder at gruene.at oder4000/81831
Amerlinghaus, 16h, Zwischenbilanz - Projektpraesentation und Fest:
Projekt
Karma - kreatives Arbeiten mit AsylwerberInnen.
  Montag, 4. 6.
Heute akin-Redaktion ab 18h, wie immer oeffentlich. 1170
Lobenhauerng.35/2
Amerlinghaus, 19h, Info- und Disk.Veranst: Immer noch zu wenig - wer

entschaerft die Einkommensschere?
Graz, ETC, 19h, Vortrag und Disk: Klimawandel und menschliche Sicherheit.

Schubertstrasse
  Dienstag, 5.6.
AKIN-Produktion ab 13h im Buero der AUGE/UG 1040 Belvedereg.10, wir
freuen
uns ueber HelferInnen, anschl. gibt´s immer eine gute Jause. 1040
Belvedereg.10
Institut f.d.Wissenschaft vom Menschen, 18h, Disk. mit Beate Roessler/
Uni
Amsterdam und Peter Pilz: Der Wert des Privaten und die Kritik der
Gesellschaft! 1090 Spittelauer Laende 3
IWK, 18,30, Studien zur ArbeiterInnenbewegung: Zivilgesellschaft des

Sozialen. 1090 Bergg.17
Oesterr.Gewerbe-u.Wirtschaftsmuseum, 17h, Markus Beyrer: Die Zukunft der

Arbeit. 1050 Vogelsangg.36
Depot, 19h, kinokis mikrokino: Newsfront. Die Medien und der Irakkrieg.
1070
Breite Gasse 3
  Mittwoch, 6.6.
MAHNWACHE vor dem Parlament ab 11h: 40 Jahre israelische Besatzung
palaestinensischen Landes. Ab 19h im Amerlinghaus ein Filmabend. Veranst.

Frauen in Schwarz/Wien und Juedische Stimme fuer gerechten Frieden in

Nahost/Oesterreich
Club U, ab 20h Fest: Neun Jahre Radio Stimme... 9 Jahre Dauerwelle.
Karlsplatz U 4/Ausgang Resselpark
Zukunftwerkstatt, 18h, Fest20 Jahre ZUK. 1010
Schoenlaterng.9
Bez.Festwochen Leopoldstadt, 19h, Lesung: Die Leopoldstadt in der
Literatur.
1020 Vivariumstr.13
Politische Bildungsreise von bis Mo 11.Juni: Das neue Ruhrgebiet, die

groesste Stadt Deutschlands - eine Entdeckungsreise. Infos:
bildungsreisen at gruene-akademie.at
Frauensommerwoche der Gruenalternativen Jugend Oesterreich, Termin: 6.
bis
10. Juni 2007, Anm bis 27.5. an: gaj at gaj.at
  Donnerstag, 7.6.
Piwnica, 18h, SLP-Veranst: Irland nach den Wahlen. 1200
Jaegerstr.38
  Freitag, 8.6.
IGS-Radwanderung entlang des Liesingbaches bis Schwechat/Mannswoerth,

Treffpunkt um 10 Uhr Wohnpark Alt Erlaa - Ausgang Anton Baumgartnerstr. -

beim Aufzug. Verantwortliche Uli Makomaski
  Samstag, 9.6.
Ab 17h Pestsaeule/Graben - Mahnwache40 Jahre israelische Besatzung
-
Genug!! Frauen in Schwarz/Wien, Juedische Stimme fuer gerechten Frieden
in
Nahost/Oesterreich
ekh, 20h FrauenbandenFest
  Sonntag, 10.6.
Juedisches Museum, 19h, Jazzkonzert. 1010 Dorotheerg.11
  Montag, 11.6.
Amerlinghaus, 19,30 Forumtheater nach Augusto Boal: Ueber Sexarbeit und

Migration. 1070 Stiftg.8
Depot, 19h, Podiumsdisk.: Das Verbotsgesetz - zeitgemaess? 1070 Breite
Gasse
3
VHS Ottakring, 19h, Lesung und Diskussion AUFkultur-Reihe 2007 -
Erinnerung
1: Einmal ging ich unterwegs verloren. Einmal kam ich an, wo ich nicht
war.
Erinnerungen Ruth Klueger. 1160 Ludo Hartmann Platz 7
7stern, 20h, Wilde Worte mit Michaela Opferkuh, Franz Huetterrer, Richard

Weihs, Gast: Richard Schuberth: Wartet nur, bis Captain Flint kommt. 1070

Siebensterng.31
  Dienstag, 12.6.
Kolpinghaus, 19,30, Vortrag: Perspektive fuer Israel und Palaestina im

Lichte des Nahostkonflikts. Mit Marc Ellis/USA. 10090 Althanstrasse
51/Eingang auch Liechtensteinstrasse
Graz, AAI, 20h, Migration und Globalisierung. Leechg.22
  Donnerstag, 14.6.
Juedisches Museum, 18,30, Buchpraes: Tom Segev: 1967. Israels zweite
Geburt.
1010 Dorotheerg.11
Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, 19h, Links? Rechts? Oderwaehlen die

duemmsten Kaelber ihre Schlaechter selber? Gibt es nochdie
Linke?. 1020
Vivariumstr.13
Gruenes Haus, 18,30, Disk: Der Arbeitsmarkt in der oeffentl. Debatte -

Argumente, Kritik und Gruene Perspektiven. 1070 Lindeng.40
  Freitag, 15.6.
Jetzt ist es warm, jetzt kann man sich trauen: Die nackte kritische Masse
2!
Angezogen oder nackig (soweit mensch sich eben traut) radelt die Critical

Mass um 16:30 vom Margaretenplatz bis auf die Donauinsel -- zum
Baden!
Markt Allhau, SOL Symposium bis 16.6.: Vielfalt 07 -
"http://www.nachhaltig.at/symposium"
www.nachhaltig.at/symposium
  Samstag, 16.6.
Ab 14h Kundgebung vor dem Parlament: Eurofighter Ausstieg sofort!
Neutralitaet statt Aufruestung!!!
Amerlinghaus ab 13h Stift Gassen Fest
ekh, 21h, Infoladen - Soli - Fest
Anmeldungsfrist fuer die Friedensfahrradtour 28.7. bis 4.8. in
Deutschland
ueber Nuernberg nach Ramstein. Infos muenchen at dfg-vk.de und
"http://www.schritte-zur-abruestung.de/"
www.schritte-zur-abruestung.de sowie Tel. 0049/711-2155 112
  Sonntag, 17.6.
Amerlinghaus, Galerie, 15h, Veranst. der Internat.Students: Kein Krieg
gegen
Iran! Rueckzug aller auslaendischen Truppen aus dem Irak und aus
Afghanistan! Fuer eine internationale Bewegung gegen Krieg
  Montag, 18.6.
Bildungszentrum der AK, 13h, gesellschaftspolitisches Diskussionsforum:
Neue
Wege zivilgesellschaftlicher Gestaltungsmacht - Moeglichkeiten von
BetriebsraetInnen und NGO´s. 1040 Theresianumg.16-18, Infos AUGE/UG Tel.
50
51 952
IWK, 18,30, neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung: Uebersetzerin -

Vermittlerin - Networkerin. Ein typisches Frauenschicksal? 1090
Bergg.17
  Dienstag, 19.6.
depot, 21,15, Film und Theorie: Lob und Goldgier. 1070 Breite Gasse
7
IWK, 18,30, Stefan Schleicher: Mit welchen Massen misst die Wirtschaft?
1090
Bergg.17
  Mittwoch, 20.6.
Ab 17h Demonstration: Weg mit dem Nazi-Treff. Auftaktkundgebung Wien U 6
-
Thaliastrasse
VHS Ottakring. 19h, Veranst: Was ist dasFritz-Stueber-Heim.
Gem. mit SLP.
1160 ludo Hartmann Platz 7

***************************************************
Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen

Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein.
Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete

Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck
von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist,
kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.
*************************************************
'akin - aktuelle informationen'
a-1170 wien, Lobenhauerngasse 35/2
vox: ++43/1/535-62-00
(anrufbeantworter, unberechenbare buerozeiten)
"http://akin.mediaweb.at/"
http://akin.mediaweb.at
akin.buero at gmx.at
Bankverbindung lautend auf: föj/BfS,
Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin
================================================
04 Vorankündigung AURORA Workshop Graz 20./21.Juni 07;

ARMUT - Migration/ Wohnungslosigkeit
; von Initiative Minderheiten Newsletter
news at initiative.minderheiten.at
================================================
<font face="Times New Roman, Times">;</font>A U R O R A .; G e
m e i n s a m; g e g e n; A r m u t.
-----------------------------------
Volkshilfe Österreich, SRZ Stadt+Regionalforschung GmbH,
Bawo Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe und Initiative
Minderheiten
laden ein
zum
Workshop des EU-Projekts A U R O R A .
GEMEINSAM GEGEN ARMUT.
Thema A MIGRATION
Thema B WOHNUNGSLOSIGKEIT
Das EU-Projekt; A U R O R A . widmet sich der Armutsbekämpfung in

Österreich im europäischen Kontext.
In einem Forum für offenen Diskurs sollen innovative Maßnahmen dafür

entwickelt werden.
Ziel ist eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die am härtesten

von Armut Betroffenen.
Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, Hochbetagte

in Langzeitpflege
sowie von Armut Betroffene mit Migrationshintergrund oder
Mehrfachindikation brauchen
besonderen Schutz und ein Zusammenwirken aller Kräfte!
in GRAZ
am
Mittwoch, 20. Juni 2007
14 bis 17 Uhr
(13.00 bis 14.00 Empfangs-Kaffee)
und
Donnerstag, 22. Juni 2007
9.30 bis 17 Uhr
(9 bis 9.30 Empfangs-Frühstück)
Programm
Die Veranstaltung wird mit einem Referat von Landeshauptmann-Stv. Dr.

Kurt Flecker eröffnet,
und umfasst
Impuls-Referate und ein Podiumsgespräch (Mittwoch),
sowie einen Tag (Donnerstag) mit Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussionen,
wobei
der Vormittag dem Thema A Migration,
der Nachmittag dem Thema B Wohnungslosigkeit
gewidmet ist.
Veranstaltungsort
Hotel Novapark
Fischeraustraße 22
8051 Graz Gösting
;
Voranmeldung per Fax unter 01/523 89 535 (SRZ) oder
srz at srz-gmbh.com
Es werden keine Anmeldebestätigungen versandt.
;Das detaillierte Veranstaltungsprogramm folgt in Kürze.
----------------------------------------------------------------------
----------------------------------------------------------------------
---------------------------------------
A U R O R A . ist ein Projekt zur Sensibilisierung und Mobilisierung

für soziale Eingliederung und Sozialschutz in Österreich.
A U R O R A . ist von der Europäischen Gemeinschaft im Aktionsprogramm

der Gemeinschaft zur Bekämpfung der Sozialen
Ausgrenzung 2002-2006 gefördert und wird von den Ländern Kärnten,
Oberösterreich, Steiermark, Wien, dem Österreichischen
Städtebund und der Volkshilfe Österreich ko-finanziert.
----------------------------------------------------------------------
----------------------------------------------------------------------
---------------------------------------
______________________

-- 
Dr.in Cornelia Kogoj
Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. +43 1 966 9003
Fax +43 1 586 82 17
"http://www.initiative.minderheiten.at/"
www.initiative.minderheiten.at
"http://www.gastarbajteri.at/"
www.gastarbajteri.at

*****
Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
"http://www.initiative.minderheiten.at/"
http://www.initiative.minderheiten.at
"http://www.gastarbajteri.at/"
http://www.gastarbajteri.at
*****

================================================
05 Menschenrechtsnotizen: Prozess Prokop gegen Genner,Ecker
auch in NOe
; vonakin akin.buero at gmx.at
================================================
akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 22. Mai 2007; 17:14
**********************************************************
Menschenrechtsnotizen:
  Prozess: Prokop gegen Genner
Nachdem die Staatsanwaltschaft keinerlei Grund sah, Michael Genner wegen

seines wenig traurigen Nachrufes auf Innenministerin Liese Prokop (s.a.
akin
1/07)zu belangen, hat nun der Witwer, Gunnar Prokop, Privatanklage gegen

Genner undAsyl in Not (als Medieninhaberin der Homepage)
eingebracht. Die
BezeichnungMinisterin fuer Folter und Deportation sei
Ueble Nachrede,
so Prokop. Er moechte neben der amtlichen Wiederherstellung der
angekratzten
Ehre seiner verstorbenen Ehefrau ausserdem noch 20.000 Euro
Wiedergutmachung. Genner will hingegen den Wahrheitsbeweis
antreten.
Eine grosse Oeffentlichkeit ist von Seiten der Beklagten sehr erwuenscht.

Der Prozess findet am Freitag, den 25.Mai, um 9 Uhr am
Straflandesgericht,
1080 Wien, Wickenburggasse 22, 3. Stock, Saal 305 statt.
-br-
*
  Ecker auch in NOe
DerVerein Menschenrechte weitet sich unter Innenminister
Platter aus. Wie
der Geschaeftsfuehrer des Vereins, Guenter Ecker vermeldet, hat das
Bundesministerium fuer Inneresaufgrund des grossen Erfolgs des
´Verein
Menschenrechte Oesterreich´ in der Rueckkehrberatung bei Schubhaeftlingen
in
Wien, Oberoesterreich und Tirol den Verein nunmehr auch mit der
Rueckkehrberatung in den Polizeianhaltezentren St. Poelten und Wr.
Neustadt
betraut. Ecker ist stolz darauf, dass 2006 bei 1031
Schubhaeftlingen durch
dieBeratung seiner Vereinsbedienstetenin 752 Faellen
dieses Verfahren
mit einer freiwilligen Ausreise beendet werden (73 %)
konnte.
Dass diese Betrauungen immer auch die Zurueckdraengung echter NGOs von
der
Rechtsberatung fuer Schubhaeftlingen bedeuten, wie diese
Hilfsorganisationen
in regelmaessigen Abstaenden betonen, will Herr Ecker aber so nicht
sehen.
Ecker sitzt auch im Menschenrechtsbeirat beim Innenministerium. Er betont

dabei immer seineUnabhaengigkeit. Allerdings hat er davon
wohl ein vom
allgemeinen Sprachgebrauch etwas abweichendes Verstaendnis. Auf der
Startseite der Homepage seines Vereins prangt riesengross ein Insert:

Gefoerdert aus den Mitteln des BM.I
;-br-

================================================
06 Initiativen-Notizen: Pankahyttn, Gewerkschaftslinke,
Indymedia
; von akin akin.buero at gmx.at
================================================
akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 22. Mai 2007; 17:19
**********************************************************
Initiativen-Notizen:
  Wieder zwei Hausbesetzungen
Die Punks-Partie von der Mariahilferstrasse (Initiative
Pankahyttn) laesst
nicht locker. Schon wieder gab es nach deren eigenen Angaben zwei
Besetzungsversuche -- am 16.Mai in der Lidlgasse in Wien-Hernals, am 18.
in
der Alserstrasse 33, 1080. Doch die Besetzungen waren -- wie schon all
die
vorangegangen -- auch diesmal wegen einer eher geringen
Verhandlungsbereitschaft der Gemeinde zum Scheitern verurteilt.
Die Punks wollenein selbstverwaltetes unkommerzielles,
emanzipatorisches
Wohn-, Kultur- und Sozialprojekt mit Wohnbereich fuer 50 Punx und
Veranstaltungsbereich. Raum im Eigentum der Gemeinde und Privater
gibt es
wohl genug, sonst wuerden die Leute von der Pankahyttn nicht alle paar

Wochen ein neues Objekt besetzen.
Derzeit sie die Situation fuer die Punks besodners prekaer:
Aufgrund
politischer und sozialer Differenzen mit anderen Gruppen innerhalb des
Ernst
Kirchweger Hauses (EKH) haben wir die Besetzung der von uns bisher
bewohnten
Teilbereiche aufgeloest. Ebenso wurden einige andere still besetzte
Wohnmoeglichkeiten geraeumt bzw.abgerissen. Folge: Rund 30 von uns stehen

wieder auf der Strasse, schreiben sie in einer Aussendung.
(akin)
Kontakt: pankahyttn at yahoo.de
*
Gewerkschaftslinke gegenArbeitszeitflexibilisierung
Auf der von derUeberfraktionellen Initiative fuer einen
kaempferischen und
demokratischen OeGB veranstalteten2. bundesweiten Konferenz
der
Gewerkschaftslinken ( Sa.19.5.) wurde beschlossen, eine politisch
breit
angelegte laengerfristige Kampagne gegen die drohenden Verschlechterungen
im
Arbeitszeitbereich durchzufuehren: GewerkschafterInnen gemeinsam mit

Arbeitslosen,prekaer Beschaeftigten , sozialen Bewegungen,

ImmigrantInnen, StudentInnen.
Solch eine Kampagne mit einer Verschraenkung von inhaltlichen
Alternativen
und Aktionen bietet die Chance, all jenen eine konkrete
Artikulationsmoeglichkeit zu geben, die angesichts der asozialen Politik
der
rotschwarzen Regierung bisher nur dieFaust im Hosensack ballten
.
Auf einem Treffen der Initiative am 14. Juni im Amerlinghaus wird die

Kampagne gegenArbeitszeitflexibilisierung weiter
konkretisiert und eine
Protestaktion noch vor dem Sommer organisiert.
*Hermann Dworczak*
*
Indymedia bald wieder online?
Immer noch ist Indymedia Oesterreich (at.indymedia.org) offline. Letztes

Jahr war das System staendig gestoert und ging dann Ende 2006 vollkommen
vom
Netz. Doch nach eigenen Angaben war das Kollektiv in der Zwischenzeit
nicht
untaetig. Nach ein paar Anpassungen soll das neue System demnaechst
soweit
sein, um uns darbende medienschaffende und -konsumierende Linke zu
vernetzen.
Kommendes Wochenende soll es ein Treffen geben bei dem neben der
Beseitigung
letzter auffaelliger Maengel auch die Intensivierung von Bemuehungen,
neue
lokale Independent Media Centers aufzubauen und in ihrer Arbeit zu
unterstuetzen, besprochen werden sollen. Was not tut, schliesslich
beschraenkt sich doch beispielsweise die Wiener Indymedia-Site
vienna.indymedia.org beinahe seit Anbeginn ihrer Tage auf die Mitteilung:

Zur Zeit offline!
Da auf at.indymedia.org jetzt aber auch schon seit laengerem zur
Mobilisierung neuer Kraefte fuer das Kollektiv mit den WortenBeweg
Deinen
Arsch! geworben wird, hier Ort und Zeit des bundesweiten Treffens:
Samstag,
26. und Sonntag, 27. Mai 2007; in Linz, Stadtwerkstatt, Kirchengasse
4,4040
Linz/Urfahr, Servus Clubraum, Beginn: Samstag, 12:00 (puenktlich).
(akin)

================================================
07 Veranstaltungshinweise; von venezuela-info.net
office at venezuela-info.net
================================================

-----------------------------------------------------------
VERANSTALTUNGEN
-----------------------------------------------------------
Suedwind Straßenfest 2007
Am 02-06-07, ab 14h im Unicampus, 1. Hof, Altes AKH, 1090 Wien
"http://www.venezuela-info.net/article.php?id=3785&amp;rid=0"
http://www.venezuela-info.net/article.php?id=3785&amp;rid=0
-----------------------------------------------------------
Achtung Terminaenderung!
Die Frauen in der bolivarischen Revolution
Am 09-06-07, 19h im FrauenZentrum Wien, 1090 Waehringerstraße, Ecke
Prechtelgasse
Von Frauen, für Frauen!
"http://www.venezuela-info.net/article.php?id=3784&amp;rid=0"
http://www.venezuela-info.net/article.php?id=3784&amp;rid=0
-----------------------------------------------------------
Sie wollen den Newsletter von venezuela-info.net abbestellen? In dem Fall
klicken Sie bitte auf folgenden Link:
"http://www.venezuela-info.net/newsletter/deutsch/permission/abmelden.php"
http://www.venezuela-info.net/newsletter/deutsch/permission/abmelden.php

================================================
08 Presseerklärung zum Peacewalk '07, Celle-Berlin
; von Prinz Bolle von Deutschland prinz.bolle at yahoo.de
================================================
Prinz Bolle von Deutschland
Dr. h.c. agpr. Heiko Thiele
Ed
Projekt- und Lebenskünstler
Sankt-Georg-Garten V/2
29221 Celle
;
Tel. 0 51 41 / 9 78 11 17
www(dot)freenet-homepage(dot)de/prinz-bolle
;
;
Presseerklärung zum Peacewalk '07:
;
;
Der Celler Projekt- und Lebenskünstler Prinz Bolle von Deutschland
lädt ein zumPeacewalk '07. Der Marsch soll am 21. Juli '07
um 11.55
Uhr vor dem Celler Schloß beginnen und nach Berlin führen. Er soll
verbunden sein mit einem Spendenaufruf und einer Sammlung für Unicef.

Bolle lädt jede/n ein, ihn zu begleiten, und sei es nur ein Stück
Wegs.
Zeitgleich soll das ProjektPeaceLetters starten, das sich

insbesondere an Schüler/innen wendet. Hier kann jede/r Briefe zum
Thema Frieden schreiben, die dann im Internet veröffentlicht werden
sollen.
Der Peacewalk soll Start eines Programmes sein, mit dem sich Prinz
Bolle für den Friedensnobelpreis 2050 bewerben will. Diese Bewerbung

ist Bolles Antwort auf den Vorschlag, Helmut Kohl, dem, wie Bolle es

nennt,;Schwarzgeldkönig der Nation den
Friedensnobelpreis zu verleihen.
Zugleich schlägt Bolle für den Friedensnobelpreis den Leipziger
Pfarrer Christian Führer vor. Dieser hat, so Prinz Bolle, durch die
beharrliche Fortsetzung der Montagsgebete und schließlich der
Montagsdemonstrationen mit ihrem MottoWir sind d a
s Volk einen
elementaren Beitrag zum Fall der Mauer und damit auch zur deutschen
und somit gesamteuropäischen Einigung geleistet.
Bei Ankunft des Marsches in Berlin soll eine Resolution gegen die
deutsche Kriegspolitik an den Bundestag, die Spenden an Unicef und
Prinz Bolles Bewerbung an die Schwedische Botschaft übergeben
werden.
Um auch Schüler/innen und Hartz IV-Empfänger/innen die Teilnahme am
Peacewalk zu ermöglichen, plant Prinz Bolle, Zelte zur Verfügung zu
stellen und Verpflegung gegen freiwillige Spende auszugeben. Für die

entstehenden Kosten sucht er noch Sponsoren. Nähere Auskünfte über
www(dot)freenet-homepage(dot)de/prinz-bolle .
Für den 9. November '07 plant Bolle denSühnemarsch gegen das
Vergessen von Bergen-Belsen nach Auschwitz für die Erhaltung der

Gedenkstätte in Auschwitz.
Am 8. Mai '08 plant er den Start des1. International
Peacewalk von
Berlin nach Jerusalem für die Kriegsopfer dieser Welt. Prinz Bolle
erklärt, diese Wege selbstauf Schusters Rappen zurücklegen
zu wollen.
----------------------------------------------------------
;
Mit friedliebenden Grüßen
;
Prinz Bolle von Deutschland
================================================
09 Medien &Migration 14. Juni 19 Uhr
; vonAli Taghian dr.Taghian at aon.at
================================================
14. Juni 2007, 19.00 im Generalsekretariat des BSA,
Landesgerichtsstraße
16, 1010 Wien
Medien &Migration - Verzerrtes oder reales Bild?
Welches Bild vermitteln die österreichischen Medien von Migration
und
MigrantInnen? Ist die Berichterstattung objektiv oder tendenziös?
Menschen
nicht-österreichischer Herkunft machen fast über 12 % der
österreichischen
Bevölkerung aus - Spiegelt sich dies in den Medien wider? Wo treten
MigrantInnen als JournalistInnen, HerausgeberInnen etc. auf? Wie
wirkt
sich mediale Partizipation von MigrantInnen auf deren politische
Partizipation aus?
Über diese und weitere Fragestellungen diskutieren Edith Meinhart
(Profil,
angefragt), Christian Jungwirth (Okto 8), Simon Inou
(Verein M-Media) und Fritz Hausjell (Kommunikationswissenschafter).
Moderation: Elisabeth Zaunegger (Journalistin)
Diese Veranstaltung wird von der internationalen Arbeitsgruppe in
Kooperation mit der Medienfachgruppe im BSA organisiert - Julia
Lemonia
Raptis, Erich Koenig, Ali und Hassan Taghian freuen sich über
Dein/Ihr
Kommen.
================================================
10 CROPfm - Newsletter: Teenager-Befreiung [25.05.07]
; von Tarek Al-Ubaidi tarek at sime.com
================================================
Hi!
Die nächste live Sendung ist am 25. Mai 2007 um 19.00 auf 92.6 Mhz - der

Frequenz von Radio Helsinki - im Raum Graz/Steiermark als auch on-line

(
"http://helsinki.at/live-stream.php"
http://helsinki.at/live-stream.php) zu hören. Für Fragen und
Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der

liveChat (
"http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm"
http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm). Titel der
Sendung:
Teenager-Befreiung
Die Tragödie an der Virginia Tech Universität ist eines der jüngsten

Beispiele immer extremer werdender Gewaltbereitschaft an Schulen und

öffentlichen Bildungseinrichtungen. Ein ernstes Problem, das nicht
zuletzt seit Vorfällen wie dem Massaker an der Colombine High School

(1999) auf breiter Ebene diskutiert wird. Doch welche Lösungsansätze

gibt es?
Der kanadische Bindungsforscher und Bestsellerautor Gordon Neufeld
glaubt, daß es an der Zeit ist, Eltern und Kinder einander wieder näher

zu bringen. Fehlgeleitete Bindung verhindert die Reifung zu echter
Selbständigkeit, da die Beziehungen zu gleichaltrigen Kindern nicht die

nötige Sicherheit und Geborgenheit geben kann.
Dagmar und Tilman Neubronner, die deutschen Verleger von Gordon Neufeld,

kämpfen um ihr Recht, ihre beiden Kinder (Moritz und Thomas) selbst zu

unterrichten. Beim so genannten Homeschooling, in Deutschland 1938 von

Hitler unter Strafe gestellt, treten die heute in Schulen massiven
Probleme von Gewalt, Mobbing und Lernblockaden praktisch nicht auf. Kaum

jemand weiß, dass dieses Freie Lernen im Rest Europas fast überall
erlaubt ist. Weltweit lernen ca. 3 Millionen Kinder ohne Schule - kein

Weg für alle, aber wie muss Schule werden, damit sie so viel Spaß machen

kann wie Freies Lernen?
Genius Verlag
"http://www.genius-verlag.de/"
http://www.genius-verlag.de/
Mehr über Gordon Neufeld
"http://www.gordonneufeld.de/main/GordonNeufeld.php"
http://www.gordonneufeld.de/main/GordonNeufeld.php
Studiogast zur Sendung:
Dagmar Neubronner (Diplombiologin, Übersetzerin und Therapeutin, website

;
"http://www.genius-verlag.de/"
http://www.genius-verlag.de/)
Lieber Gruß,
Tarek Al-Ubaidi
_______________________________________________
CROPfm website
"http://cropfm.mur.at/"http://cropfm.mur.at
Past Shows Sektion
"http://cropfm.mur.at/past_shows.htm"
http://cropfm.mur.at/past_shows.htm
_______________________________________________
A mur.at service.
CROPfm-Newsletter mailing list
CROPfm-Newsletter at mur.at
"http://lists.mur.at/mailman/listinfo/cropfm-newsletter"
http://lists.mur.at/mailman/listinfo/cropfm-newsletter
================================================
11 [Werkstatt] Werkstatt-Rundbrief 08-2007
; von Werkstatt Frieden &Solidarität
office at werkstatt.or.at
================================================
Werkstatt Frieden &Solidarität
Waltherstr. 15, 4020 Linz
Tel. 0732/771094
Fax 0732/797391
Mail: office at werkstatt.or.at
Web:
"http://www.werkstatt.or.at/"
www.werkstatt.or.at
;
Wer diesen Rundbrief nicht mehr erhalten möchte, ersuchen wir um ein

E-Mail unter folgendem Link:
"mailto:mailfriwe-request at friwe.at%3Fsubject=unsubscribe"
mailto:mailfriwe-request at friwe.at?subject=unsubscribe
;
Werkstatt Rundbrief Nr. 08-2007
;
Themen:
(1) Kundgebung gegen Eurofighter, Sa, 16. Juni 2007, vor dem Parlament

in Wien, 14 Uhr:
Eine Reihe von Friedensgruppen rufen zu einer Kundgebung gegen das
teuerste Rüstungsprojekt der 2. Republik auf: Motto:
Eurofighter-Ausstieg sofort! Neutralität statt Aufrüstung!
Ein
deutscher Offizier und Luftwaffenexperte urteilt über den Eurofighter:

„Der Eurofighter ist auch deswegen so teuer, weil er eine tolle
Offensivwaffe ist“.
(2) Auf dem Weg zur 60-Stunden-Woche - Sozialpartnereinigung zur
Arbeitszeit: Lohnkürzung durch die Hintertür:
Die SP/VP-Regierung hat sich mit den Sozialpartnern auf eine
Neuregelung des Arbeitszeitgesetzes geeinigt. Kern der Neuregelung:
Die Möglichkeiten für die Unternehmen zur Flexibilisierung der
Arbeitszeit soll deutlich ausgeweitet werden. So soll eine
60-Stundenwoche soll während der Hälfte des Jahres ermöglicht werden.

Die Werkstatt Frieden &Solidarität ruft auf, dagegen aktiv zu
werden.
(3) InitiativeVier Jahre sind genug - gegen die Verlängerung
der
Legislaturperiode
EineInitiative Demokratie hat sich gebildet, um gegen die
weitere
Entdemokratisierung durch die Verlängerung der Legislaturperiode von

vier auf fünf Jahre Widerstand zu leisten.
(4) Termine
;
;
(1) Kundgebung Sa, 16. Juni 2007, vor dem Parlament in Wien, 14 Uhr:
Eurofighter-Ausstieg sofort! Neutralität statt Aufrüstung!
;
Deutscher Luftwaffenexperte:Der Eurofighter ist auch deswegen so

teuer, weil er eine tolle Offensivwaffe ist“.
;
Am Samstag 16. Juni findet vor dem Parlament eine Kundgebung gegen das

teuerste Rüstungsprojekt der 2. Republik statt. Motto
Eurofighter-Ausstieg sofort! Neutralität statt Aufrüstung!
Bisherige
AufruferInnen sind neben der Werkstatt Frieden &Solidarität die

Steirische Friedensplattform, die Wiener Friedensbewegung, der
Friedensrat, die ARGE Wehrdienstverweigerung, die Friedensinitiative

Donaustadt, ÖIE-Kärnten, uvm. Weitere Organisationen und Initiativen,

die Aufruf (sh. unten) und Aktion mitunterstützen wollen, ersuchen wir

um Rückmeldung an das Büro der Werkstat Frieden &Solidarität:
office at werkstatt.or.at. Ab Anfang Juni kann ein Aufruf-Flugblatt mit

allen unterstützenden Organisationen bei uns im Büro bestellt werden.

Wir wollen nicht zu Zaungästen der medialen Auseinandersetzungen rund

um den Eurofighter-Ankauf werden. Denn diese Geplänkel dürfen nicht
darüber hinwegtäuschen, dass der Beschaffungsvorgang unvermindert
fortgesetzt wird und der Beschluss des Nationalrats vom 30. Oktober
2006, der den sofortigen Beschaffungsstopp und Vertragsausstieg
fordert, nach wie vor von der Regierung ignoriert wird. Vollkommen
ausgeblendet wird in der veröffentlichten Debatte, dass die
Eurofighter vor allem eines sind: ein Kampfbomber für offensive
Militäraktionen im Rahmen von EU-Missionen. Das wurde erst vor kurzem

durch einen deutschen Offizier und Luftwaffenexperten unterstrichen,

der im Nato-Hauptquartier in Brüssel stationiert ist. Dieser wird im

Standard (15.05.2007) folgendermaßen zitiert: „Der Eurofighter ist
auch deswegen so teuer, weil er eine tolle Offensivwaffe ist“.
;
Setzen wir gemeinsam ein öffentliches Zeichen gegen diese
milliardenteuren Kampfbomber, für Neutralität statt Aufrüstung! Gerade

jetzt ist es wichtig, den Widerstand auf die Straße zu tragen. Das
nächste Vorbereitungstreffen für die Kundgebung am 16. Juni findet am

Donnerstag, 31. Mai 2007 im Büro der Werkstatt Frieden &Solidarität

in Wien (Rosensteingasse 69/6, 1070 Wien) statt. Beginn: 19 Uhr. Alle,

die bei dieser Aktion mitmachen wollen, sind recht herzlich eingeladen!

;
Es gibt eine überarbeitete Kampagnenzeitung der Werkstatt Frieden &amp;

Solidarität, um für den 16. Juni zu mobiliseren. Aus dem Inhalt: Die

Eurofighter-Mafia -Expeditionskriegzüge von der Dimension des

Golf-Kriegs - EADS vor Gericht! - 6 Milliarden gegen die
Neutralität
- Wasser &Energie: Privatisierung = Irrweg, uvm. Kosten der
Kampagnenzeitung: 10 Cent/Expl., ab 300 Stück: 5 Cent pro Expl., zu
bestellen bei Werkstatt Frieden &Solidarität, Waltherstr. 15, 4020

Linz, office at werkstatt.or.at bzw. Tel. 0732/771094.
;
Aufruf für die Kundgebung am 16. Juni vor dem Parlament, 14 Uhr
Eurofighter-Ausstieg sofort! Neutralität statt Aufrüstung!
Die Eurofighter sind Kampfbomber für aggressive EU-Militäreinsätze
bis weit hinunter nach Afrika, Naher Osten und Kaukasus
(Streitkräftekommandant des Bundesheeres Günter Höfler, Kleine
Zeitung, 13.12.2005). Die Eurofighter kosten viele Milliarden Euro,
die im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich fehlen. Eine einzige

Eurofighter-Flugstunde verschlingt fast das Dreifache einer
durchschnittlichen Jahrespension einer Frau. Der geplante Ankauf der

Eurofighter ist Bestandteil der Einbindung in die EU-Militarisierung,

die auch von der neuen Regierung energisch vorangetrieben wird:
- Teilnahme an der EU-Rüstungs/Verteidigungs-Agentur, die die
Aufrüstung der EU-Staaten ankurbelt.
- Mitmarschieren bei den EU-Schlachtgruppen (battle-groups),
die für
Kriegseinsätze im Umkreis von 6.000 Kilometer rund um die EU aufgebaut

werden (erste Übungen mit österreichischer Beteiligung finden bereits
statt)
- Erreichen des sog. EU-Planziels 2010, mit dem die EU bis 2010 durch

Aufrüstung am Boden, zur See, in der Luft und im Weltraum die
Fähigkeit erlangen will, Kriege nach dem Muster der USA (Irak,
Afghanistan) zu führen.
Alleine im Jahr 2007 steigt das österreichische Militärbudget um über

30%. Diese Entwicklung steht im diametralen Gegensatz zur Neutralität,

die zur Nichtteilnahme an Kriegen und Militärblöcken
verpflichtet.
Wir fordern daher:
- Eurofighter-Ausstieg sofort, wie das der Nationalrat bereits am
30.10.2006 beschlosssen hat! Angesichts der immer offensichtlicher
werdenden unsauberen Geschäftsmethoden des Eurofighter-Unternehmens
EADS kann die einzige Konsequenz nur sein, dass die Republik für
diesen Ausstieg keinen Cent zu zahlen hat.
- Ausstieg aus der EU-Rüstungsagentur und den EU-Militärinstitutionen!

Keine Teilnahme an den EU-Schlachtgruppen!
- Aktive Friedens- und Neutralitätspolitik statt Aufrüstung und
Sozialabbau!
Unterstützungen für diesen Aufruf bitte mailen an
office at werkstatt.or.at
;
;
(2) Auf dem Weg zur 60-Stunden-Woche
;
Sozialpartnereinigung zur Arbeitszeit: Lohnkürzung durch die Hintertür

Am 2. Mai 2007 gab Wirtschaftsminister Bartenstein bekannt, daß sich

die Regierung mit den Sozialpartnern auf eine Neuregelung des
Arbeitszeitgesetzes geeinigt hat. Kern der Neuregelung: Die
Möglichkeiten für die Unternehmen zur Flexibilisierung; der
Arbeitszeit werden ausgeweitet. Auch bisher arbeitet eine große Anzahl

der abhängig Beschäftigten bereits weit über der gesetzlichen
Normalarbeitszeit. Mit der Neuregelung können Überstundenzuschläge und

damit Lohnkosten eingespart werden.
Die geplanten Regelungen im Detail:
* 60 Stunden-Woche und 12 Stunden-Arbeitstag soll 24 Wochen lang
möglich sein, mit einer 14tägigien Pause nach 8 Wochen
* Kollektivverträge mit 10h Normalarbeitstag ist möglich, ohne dass
Überstundenzuschläge anfallen.
* Betriebliche und einzelvertragliche Vereinbarung der 4-Tage Woche
ist möglich
* Anhebung der Strafen bei Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz
* Teilzeitbeschäftigte erhalten Überstundenzuschläge( 25%), wenn sie

länger als die vereinbarte Teilzeit arbeiten, sofern nicht die
Mehrarbeit durch Zeitausgleich innerhalb von 3 Monaten abgegolten wird.

Minister Bartenstein freut sich über den Entwurf:Wenn sich
Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter der jeweiligen Branchen darauf

einigen, sind auch dann Zwölf-Stunden Schichten möglich, wenn man
keine wirtschaftliche Notwendigkeit nachweist. Das sei sehr wichtig
für den Standort Österreich. Ausländische Investoren seien von den
strengen gesetzlichen Regelungen oft irritiert gewesen (Die Presse,

03.05.2007)
Unverständlich ist die Zustimmung des ÖGB zu diesem Vorschlag. Die
zahnlose Regelung im Bereich der Teilzeit kann die Zustimmung zu de
facto Lohnkürzungen nicht übertünchen.
Die Werkstatt Frieden&amp;Solidarität lehnt diesen Entwurf zum
Arbeitszeitgesetz grundsätzlich ab und ruft alle Menschen dazu auf,
dagegen aktiv zu werden.; Die ehemalige grüne Gewerkschafterin und

jetzige Aktivistin der Werkstatt Maja Eggerth:Die Werkstatt hat

jüngst in ihrem Aktionsprogramm die Forderung nach 35 Stundenwoch bei

vollem Lohnausgleich erneuert. Weil es höchste Zeit ist, daß die
gewaltigen Produktivitätsgewinne der letzten Jahrzehnte zu einer
gerechteren Aufteilung der Arbeitszeit führen.
;
Auf der von der Überfraktionellen Initiative für einen kämpferischen

und demokratischen ÖGB; veranstalteten bundesweiten
Gewerkschaftskonferenz der Gewerkschaftslinken ( Sa.19.Mai) wurde
beschlossen, eine - politisch breit angelegte - längerfristige
Kampagne gegen die drohenden Verschlechterungen im Arbeitszeitbereich

durchzuführen: GewerkschafterInnen gemeinsam mit Arbeitslosen,
prekär Beschäftigten , sozialen Bewegungen, ImmigrantInnen,

StudentInnen. Auf einem Treffen der Initiative am 14. Juni im
Amerlinghaus ( 1070 Wien Stiftgasse ) wird die Kampagne gegen
Arbeitszeitflexibilisierung weiter konkretisiert und eine

Protestaktion noch vor dem Sommer organisiert.
;
(3) InitiativeVier Jahre sind genug - gegen die Verlängerung
der
Legislaturperiode
;
Seltener wählen ist geil - Es gibt schon zuviel Demokratie im Land.
Meint die Regierung.
”Speed kills!”; Das war im Jahr 2000 das Motto der schwarzblauen

Regierung. Die jetzige Regierung verhält sich ähnlich – vor allem,
wenn man ihre Verfassungspläne ansieht. Und das Beste daran: Diese
Regierung verfügt über eine Verfassungsmehrheit im Nationalrat und
kann damit schalten und walten wie sie will. So liegt seit 2.Mai die

Regierungsvorlage zur Verlängerung der Gesetzgebungsperiode beim
Verfassungsausschuß, vom Plenum des Nationalrats soll das Ganze noch

vor dem Sommer beschlossen werden. Eine Miteinbeziehung des
Bundesvolkes, von dem laut Verfassung ”alles Recht ausgeht” in diesem

Staat, in der Frage, ob es statt aller vier nur mehr alle fünf Jahre

die Zusammensetzung des Nationalrats bestimmen darf., ist natürlich
nicht angedacht.
Vor der Wahl wurde immer wieder von einer Stärkung partizipativer
Elemente gesprochen. Nach der Wahl wird die Gesetzgebungsperiode
verlängert – das wäre ein interessantes Wahlkampfthema gewesen, aber

nachdem alle Parteien dafür sind und man mit diesem Anliegen kaum
Wählerstimmen hätte gewinnen können, bekommen wir das jetzt ganz zu
Anfang der Amtsperiode serviert, in der Hoffnung, daß das die Wähler

bald wieder vergessen haben werden. Schließlich werden dank dieser
Verfassungsänderung in der Zukunft diese Vergessensperioden noch
länger sein können.
Natürlich gilt der alte Spruch: ”Wenn Wahlen etwas verändern könnten,

wären sie längst verboten!” Beispielsweise gab es seit 1986 nur
Regierungen, in denen die ÖVP den Ton angab – unabhängig vom
Wahlergebnis. Aber selbst wenn die SPÖ auch einmal Einfluß auf die
Politik hatte, war sie ja doch nur eine Getriebene des Kapitals.
Aber dennoch ist diese vollkommen präpotente Art, den minimalen
Einfluß, den wir durch Wahlen doch noch haben, noch weiter zu
verschmälern, bezeichnend für das gesamte politische System. Denn eben

das fast völlige Schweigen auch der Oppositionsparteien, die sich ja

auch Wahlkämpfe ersparen und sich länger ihrer Positionen sicher sein

können, aber auch das völlige Fehlen anderer politisch relevanter
Institutionen, die sich für mehr Demokratie einsetzen, ist genauso
erwartbar gewesen, wie aber doch auch erschreckend. Erschreckend daran

ist aber auch, daß ausgerechnet die FPÖ als einzige Oppositionspartei

sich jetzt gefunden hat, dagegen zu opponieren – wodurch für viele
Gutmenschen ein Protest gegen die Präpotenz der Regierung gleich mal

wieder flach fällt. Und so lassen auch die Grünen wie so oft hier
wieder aus: Seltener wählen sei ganz okay, wenn nur die Rechte der
Opposition gestärkt würden, ist die Position Van der Bellens – also
das alte Lied: Demokratie findet im Parlament statt, das Volk ist
dabei wurscht. Ähnlich auch die Berichterstattung im ORF – ein
ZiB2-Beitrag bestand lediglich aus den Interviews mit den
Spitzenvertretern der Parteien plus dem Senf des ORF-Hauspolitologen,

der das eigentlich auch ganz okay findet. Kritische Stimmen von
außerhalb der classe politique gab es wieder einmal keine.
Doch es gibt diese kritischen Stimmen. Es haben sich ein paar
Initiativen zusammengefunden, die als erstes eine parlamentarische
”Bürgerinitiative” einbringen wollen. Daneben soll alles getan werden,

um ein wenig Öffentlichkeit für dieses Thema herzustellen und die
Forderung nach einer Volksabstimmung zu lancieren. Ob damit angesichts

des massiven politischen Willens von SPÖ und ÖVP, ihre Pläne
durchzupauken, sowie des breiten Desinteresses der Bevölkerung eine
echte Chance besteht, dieses Konzept des ”Bequemer Regierens” (wie
Günter Traxler als einer der wenigen kritischen Medienleute im
”Standard” das nannte) noch abzuwenden, sei dahin gestellt. Aber
selbst dann ist ein Engagement in diese Richtung nicht umsonst, denn

vielleicht wird ein paar Leuten mehr klar, wie sehr wir von der
Herrschaft in diesem Land papierlt werden.
Bernhard Redl, Initiative Demokratie
e-mail: initiative.demokratie at gmail.com
Homepage mit dem Bürgerinitiativenformular und vielen Links mit
Hintergrundinformationen und Berichterstattung:
"http://www.4jahresindgenug.at/"
http://www.4jahresindgenug.at

(4) Termine:
Donnerstag, 31. Mai 2007, 19 Uhr
Vorbereitungstreffen für die KundgebungEurofighter-Ausstieg
sofort!
Neutralität statt Aufrüstung!
Ort: Büro Werkstatt Frieden &Solidarität Wien (Rosensteingasse 69/6,

1070 Wien)
;
Dienstag, 12. Juni 2007, 19 Uhr
Erlebnisbericht mit Diaschau über Vietnam
von Rudi Schober
Ort: Büro der Werkstatt Frieden &Solidarität Linz (Waltherstr. 15,
4020 Linz)
;
Samstag, 16. Juni 2007, 14 Uhr
Eurofighter-Ausstieg sofort! Neutralität statt Aufrüstung!
Kundgebung vor dem Parlament (Wien)
15. bis 17. Juni 2007
Festival des Politischen Liedes
Europacamp, Weissenbach am Attersee
Infos unter:
"http://www.kv-willy.at/"www.kv-willy.at
mit: Commandantes # Trixi Neundlinger # Tut das Not # Bernadette la

Hengst # Christoph &Lollo # Kai Degenhardt # Politpark # DJ Markus

Netter # SambaAttac # u.a.
8. - 13. Juli 2007
24. Schlaininger Sommerakademie
Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?
Schachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und
zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen
Treibhauses
Programm auf
"http://www.aspr.ac.at/sak2007.htm"
http://www.aspr.ac.at/sak2007.htm

----------------------------------------------------------------------
-------------------------
JETZT UNTERSCHREIBEN!
Petition:Energie und Wasser im öffentlichen Eigentum
erhalten!
Nähere Informationen auf
"http://www.werkstatt.or.at/"
www.werkstatt.or.at

================================================


MELDUNGEN, MEINUNGEN UND KOMMENTARE


================================================
12 GA: Fotoserie Lesben + Schwule bei der Arbeit
; vonAndersrum Wien
andersrum.wien at gruene.at
================================================
liebe grüne-andersrum-newsletter gemeinde,
unser freund markus osanger bereitet seine diplomarbeit vor und wendet

sich auf diesem weg mit der bitte um eure hilfe an uns:
;
/Hallo!/
/ /
/Du bist in deinem Berufsumfeld geoutet und wärst bereit dich von mir in

deinem Arbeitsumfeld professionell fotografieren zu lassen und mich
damit bei einer fotografischen Studie zu unterstützen? /
/ /
/Ich studiere Medientechnik an der FH St. Pölten und habe mir für meine

Diplomarbeit eine sozialdokumentarische Fotoserie ausgedacht.
Mittelpunkt dieser sind Österreichs Lesben und Schwule. Dafür plane ich,

jeweils ca. 30 homosexuelle Frauen und Männer in ihrer
natürlichen
Arbeitsumgebung zu fotografieren. Dies soll natürlich möglichst
authentisch passieren: ohne aufgesetztes Posieren und womöglich in
Interaktion mit demKunden oder direkt bei den eben für
diesen Beruf
ausgeführten Tätigkeiten./
/ /
/Dabei will ich mich keineswegs auf Klischees oder das Gewöhnliche
beschränken. Ganz im Gegenteil... Ich suche möglichst unterschiedliche

Menschen in den diversesten Berufsfeldern. Sozusagen vom bodenständigen

LKW-Fahrer bis zum flippigen Friseur... /
/ /
/Optimal wäre es für mich dich eine Zeit lang bei der Ausübung deines

Berufes begleiten zu können. Eine Stunde sollte im Normalfall
genügen./
/ /
/Im Gegenzug dafür gibt es eine CD mit allen brauchbaren Fotos und einen

echten analogen Abzug zur freien Verwendung./
/Wer sich einen Eindruck von meinen bisherigen Arbeiten verschaffen will

kann hier einige meiner Fotos begutachten:
"http://tinyurl.com/2p5fpk/"
http://tinyurl.com/2p5fpk/
/ /
/Wenn du also Lust hättest melde dich bitte mit Berufsbezeichnung und

kleiner Beschreibung deines Arbeitsumfeldes bei mir unter folgender
E-Mail-Adresse: markus.osanger at gmx.at/
/ /
/Danke und liebe Grüße/
/Markus Osanger/

============================
"http://www.gruene-andersrum.at/"
http://www.gruene-andersrum.at/
============================
================================================
13 KPÖ/Börse/Entwicklung/Privatisierung
; von KPÖ-Information info at kpoe.at
================================================
KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50 36
580
- 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at - Web
"http://www.kpoe.at/"www.kpoe.at -
Ausgabe vom 22. Mai 2007

Zunehmend börsenotierte Unternehmen im Visier von Hedgefonds
Höhenflug der Wiener Börse durch massive Privatisierung und
Ausplünderung
Osteuropas
Ursächlich mit der Privatisierung und dem Ausverkauf des
öffentlichen
Eigentums in den letzten Jahren sowie der Ausplünderung Osteuropas
durch
österreichisches Kapital hängt der medial bejubelte Höhenflug der
Wiener
Börse zusammen, stellt KPÖ-Wirtschaftssprecher Michael Graber fest.
Der
Leitindex ATX - der im Oktober 2002 noch bei 1.010 Punkten lag - stieg
2003
um 34 Prozent, 2004 um 54, 2005 um 51 und 2006 um 22 Prozent und soll
heuer
die Marke von 5.000 Punkten erreichen.
Wie die Börse-Chefs Michael Buhl und Heinrich Schaller einräumen,
haben
insbesondere die Privatisierung früher verstaatlichter, im Besitz
staatlicher Banken stehender oder gemeinwirtschaftlicher Unternehmen
wie
AUA, Böhler-Uddeholm, EVN, Post, OMV, Semperit, Schoeller-Bleckmann,
Telekom, Wienerberger, Verbund und voestalpine den Aufschwung seit
2003
getragen. Dementsprechend setzen die Börsianer ihre Hoffnungen jetzt auf
die
Privatisierung von Verbund und Landesenergiegesellschaften sowie des
Güterverkehrs der ÖBB.
Die Funktion der Börse im Zusammenhang mit den Börsengängen
staatlicher
Unternehmen benannte bereits im Jahre 2000 der damalige ÖIAG-Chef
Johannes
Ditz (ÖVP) recht treffend: „Wir brauchen die Peitsche vom Kapitalmarkt,
um
diesen Prozeß erfolgreich abzuschließen.“ Sein ÖIAG-Zwilling Rudolf
Streicher brachte die Privatisierungsphilosophie der SPÖ mit seiner
Aussage
„Unser Katechismus ist das Aktienrecht“ auf den Punkt.
Es entspricht den Wolfsgesetzen des realen Kapitalismus, dass jetzt
laut
Aussagen von Finanzexperten zunehmend börsenotierte Unternehmen
deren
Streubesitz größer als 50 Prozent ist wie Wienerberger, RHI, Telekom
Austria, Zumtobel, Erste Bank, SykEurope, Andritz, Poltex und Bwin auf
dem
Speisezettel von Hedgefonds stehen. Jeder dieser Fonds kann die
Übernahme
österreichischer Firmen aus der Portokasse finanzieren, schließlich
verwalten solche Fonds satte 2.100 Milliarden Dollar.
;„Jede Orientierung auf die Börse - egal ob als Privatisierung
öffentlichen
Eigentums, zur Finanzierung von Pensionen oder Gesundheitswesen oder
als
fragwürdige Mitarbeiterbeteiligungen - ist nach allen bisherigen
Erfahrungen
aus dem In- und Ausland aus der Sicht der Lohnabhängigen strikt
abzulehnen,
wobei auch die in Kreisen von SPÖ, ÖGB und Grünen propagierten
ethischen
Fonds letztlich nichts ändern“, so die Schlußfolgerung Grabers.
Mit zum Aufschwung der Börse hat auch die 20903 eingeführte
staatlich
geförderte Zukunftsvorsorge beigetragen: „Im Zweifelsfall spielt also
der
Staat auf Kosten der SteuerzahlerInnen die Herz-Lungen-Maschine für
das
Finanzkapital“, so Graber. Experten, Politik und Medien beklagen
bekanntlich, dass nur sieben Prozent der ÖsterreicherInnen Aktien
besitzen
und ihr Geld zuwenig riskant dem Kapitalmarkt zur Verfügung
stellen.
Entgegen allen Propagandameldungen sind die Nutznießer der Börse aber
nicht
die Beschäftigten und auch nicht die Volkswirtschaft, sondern nur eine
eine
kleine Gruppe von AktionärInnen: „Hohe Dividenden und satte
Kursgewinne
durch Börsenspekulationen gehen letztlich auch immer auf Kosten der
Realwirtschaft, zu spüren bekommen dies die Beschäftigten durch
verstärkten
Leistungsdruck sowie Lohn- und Sozialdumping“, so Graber
abschließend.
================================================
14 Der Bericht des Verfassungsschutzes ist voller
Galgenhumor
; von agency_halk at yahoo.com
================================================
Datum: 17 Mai
2007;
Erklärung: 368
;
;
Der Bericht des Verfassungsschutzes ist voller Galgenhumor
;
;
Der Verfassungsschutzbericht von 2006 wurde veröffentlicht.
Wie jedes Jahr ist er voller anhaltsloser Anschuldigungen gegen
Revolutionäre und Oppositionelle.
;Der Bericht des Verfassungsschutzes wurde einzig verfaßt, um die
bis
dato ausgeübten Repressionen gegen revolutionäre Organisationen
seitens des deutschen Imperialismus zu rechtfertigen, ihr Kontinuität

zu verleihen und um den Terror-Demagogien neue Argumente zu liefern.

Jeder Zeile im Bericht des Verfassungsschutzes erfüllt einzig diesen
Zweck.
Es ist reichlich bekannt, daß der deutsche Imperialismus in den
letzten Jahren gegen Revolutionäre, NGOs, sowie
revolutionären-demokratischen Publikationen ständig Verbote verhängt

hat und versuchte mit willkürlichen Razzien, Verhaftungen, Festnahmen

und schweren Gefängnisstrafen; einzuschüchtern.
Der Verfassungsschutz bezeichnet die DHKP-C als eine
“Terrororganisation” und möchte somit all seinen “anti-demokratischen

Maßnahmen eine Berechtigung verschaffen.
Allerdings kommt bei diesem Versuch reinster Galgenhumor zum
Vorschein.
Als Grund für die Repressalien und Verbote gegenüber Revolutionären
gab der Verfassungsschutz in seinen alten Berichten die
Gewaltanwendung der DHKP-C in Deutschland an.;
Zur Zeit gibt es keinen Grund, den sie vorweisen könnte.
Der Galgenhumor kommt gerade an diesem Punkt zum Vorschein.
Nämlich in der Auflistung; von den schweren Verbrechen, welche die

DHKP-C begangenen hat”. Was trifft man da nicht alles an?

-“Eine sozialistische klassenlose Gesellschaft errichten!”
- “Getreu ihrer marxistisch-leninistischen Ideologie”
-“Gegen die Einrichtungen der Armee und Regierungspartei AKP”
- “Sie kämpfen gegen die Isolationshaft!”
Es ist alles wahr. Nur welche Rückschlüsse zieht der Verfassungsschutz
daraus?
Was wird im Bericht damit argumentiert?
Selbst die Verfasser dieses Berichtes müssen wohl einräumen, daß es
für einen Verbot der DHKP-C nicht ausreichen kann. Aus diesem Grund
haben sie den Bericht mit völlig belanglosen, zusammenhanglosen
Auszügen übersehen.
Den Bericht haben sie beispielsweise mit diesem Satz versehen:“Wir
werden weiterhin unsere Körper als Barrikaden dafür einsezten…dass die

Hoffnung der Revolution und der Traum vom Sozialismus nicht vernichtet

werden können”
Wir wollen von den JuristInnen und PolitikerInnen, die diesen Bericht

verfasst haben gerne wissen, was dieser Satz beweisen soll?
Eine Institution, die mit solch einem Satz, die schweren Verbrechen
der DHKP-C beweisen(!) möchte, zeigt damit lediglich, dass sie nichts

vorzuweisen hat und Anschuldigungen haltlos sind.
Es wurde ein Verbot verhängt gegen die revolutionäre Organisation.
Eine revolutionäre Organisation, deren einziges Anliegen die Freiheit

ihres Volkes und Unabhängigkeit ihres Landes ist, wird zur
“Terrororganisation” erklärt.
Der Grund des Verbotes sind die Interessen der deutschen
imperialistischen Monopole.
Natürlich kann der Verfassungsschutz dies so nicht formulieren. Um den

Verbot zu rechtfertigen, die revolutionäre Organisation als
Terrororganisation darzustellen legt sie sich mächtig ins Zeug und
schöpft aus dem Vollen. Dabei macht sie sich lächerlich.
Der Verfassungsschutz argumentierte früher mit der “Anwendung von
Gewalt”. Wenn man sich nun aber die jüngsten Argumente ansieht,
erkennt man, daß ein direkter Angriff auf die freie Meinungsäußerung

und demokratischen Aktivitäten vorliegt.
Damit offenbart sich eine weitere Dimension des Galgenhumors.
Die deutsche Verfassung kann also nur geschützt werden, wenn die freie

Meinungsäußerung unterbunden und demokratische Aktivitäten verboten
werden.
Um die deutsche Verfassung zu schützen(!) müssen demnach
Revolutionäre, die lediglich demokratischen Aktivitäten nachgehen mit

Anti-Terror-Razzien verhaftet und ohne jegliche Beweise und Belege für

„terroristischen Aktivitäten“ schwere Gefängnisstrafen verhängt werden.

Der Grund für diesen ganzen Unsinn liegt in den imperialistischen
Interessen. .
Die Bezeichnung „Verfassungsschutz“ erfüllt einzig den Zweck die
Massen in die Irre zu führen.
Aufgrund ihrer Tätigkeit müsste sie eigentlich Schutz der Interessen

der deutschen Monopole heißen.
;Die Türkei ist ein gewaltiger Markt. Mit ihren 70 Mio Einwohnern
ist
es ein Markt, der für die deutschen Monopole unabdingbar ist. Darum
befindet sich der deutsche Staat und seine gesamten Insitutionen in
allerlei blutiger, schmutziger und ungesetzlicher Kooperation mit der

Türkei. Darum werden die Aktivitäten der revolutionären Organisationen

aus der Türkei in Deutschland verboten und schwere Gefängnisstrafen
ausgesprochen.
Kein Mensch mit Vernunft kann hinter diesem Bericht stehen. Wir
möchten gerne wissen, ob es in ganz Deutschland nicht eine(n)
einzige(n) Jurist(in) oder Politiker(in) gibt, die/der diesen
verworrenen Bericht kritisiert und hinterfragt, was es mit Demokratie

zu tun hat?;
;Aus dem Bericht geht hervor, daß der Verfassungsschutz die AKP toll

findet. In Wahrheit ist es aber nicht der Verfassungsschutz, welche
die AKP toll findet, sondern die deutschen Monopole. Und wir kennen
die Gründe für diese Sympathie nur zu gut.
Wenn der Verfassungsschutz eine(n) Terrorist(in) sehen möchte, soll
sie sich der AKP-Regierung, mit der sie kooperiert, zuwenden.
Wenn der Verfassungsschutz eine(n) Terrorist(in) sucht, soll sie zu
ihrem eigenen Staat schauen.
Es sind die imperialistischen Länder und deren Kollaborateure, welche

gegen die; Völker Terror anwenden.
Die DHKP-C kämpft für die Freiheit ihres Volkes und Unabhängigkeit
ihres Landes. Und ist stolz auf diesen Kampf. Unseren berechtigten
Kampf werden wir auch weiterhein überall und unter allen Umständen
verteidigen.
;Der deutsche Staat wird ihre Repressionen und Terror gegen die

Bevölkerung und Revolutionären später mal in der Geschichte nicht
verteidigen können. Der Verfassungsschutz wird nicht hinter diesem
unsinnigen Bericht, der voller Galgenhumor ist, stehen können.
;
DEVR MC HALK KURTULU CEPHES
REVOLUTIONÄRE VOLKSBEFREIUNGSSFRONT
================================================
15 Letzte Worte: NA, des gibts net!
; vonakin akin.buero at gmx.at
================================================
akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 22. Mai 2007; 18:09
**********************************************************
Letzte Worte:
  NA, NA, NA, des gibts net!
Es gibt nichts, was es nicht gibt -- im World Wide Web. Seit der
Bonsaikitten-Homepage, auf der man Anleitungen lesen konnte, wie man
Katzen
in der Flasche zuechtet, und die sich alsbald als lupenreiner Fake
herausstellte, wundert mich gar nichts mehr. Hatte ich geglaubt! Okay,

vielleicht ist das, was mir da beim Surfen in den abseitigsten Ecken des

Internets auf den Bildschirm flatterte, auch nur ein Fake -- denn ernst

nehmen kann das wohl niemand, der nicht vollkommen hin in der Marille

ist --, aber ich fuerchte soviel Glueck haben wir nicht. Denn hoere und

staune, es gibt im Netz so etwas wieNationale Anarchisten.
Auch wenn mir
davor ekelt, aber im Sinne der Beweisfuehrung hier die URL:
"http://www.nationalanarchismus.org/"
http://www.nationalanarchismus.org.
Jetzt koennte man glauben, schoen, das sind Nationalisten, die halt keine

Gesetze moegen -- doch weit gefehlt, sie halten sich fuer Linke, denn sie

produzieren eine Zeitschrift mit dem TitelAUTO: -chthon &amp;
-nom,
nationalanarchistische Stromzeitschrift, Stimme des ultralinken Fluegels
im
nationalen Widerstand. Als Symbole verwenden sie zum einen einen

rotschwarzen Stern mit germanischer Rune und zum anderen eine Kombination

aus dem Hausbesetzer-N und dem Anarchisten-A -- was eben eine Abkuerzung

fuerNationale Anarchisten ergibt. Sie fordern Freiheit fuer
den
Holocaustleugner Ernst Zuendel, gruessen mitHeil und Hallo!
und berufen
sich auf Max Stirner, Wilhelm Reich und Noam Chomsky.
So finden sich folgerichtig unter den Links auch solche zum Noam
Chomsky-Archiv, zur Graswurzelrevolution, zur Gesellschaft fuer bedrohte

Voelker und zum Ahriman-Verlag. Wie man der Site entnehmen kann, wurde

frueher auch zur Website der Matriarchatsforscherin Heide
Goettner-Abendroth
verlinkt, was diese sich aber per Klagsdrohung verbeten hatte. Dass nicht

mehr an solchen Protesten auf der Site zu lesen sind, wird wohl daran

liegen, dass viele der anderen Verlinkten diese Site bislang unbekannt
war.
Daneben gibt es noch Links, die belegen, dass auch Menschen, die nicht

deutsch sprechen, sich alsnationalanarchistisch verstehen.

Gluecklicherweise duerften diese aber noch weniger Bedeutung haben als
die
deutschen NAs -- zumindest wenn man nach den eher spaerlichen
Webauftritten
geht.
Wie gesagt: Das WWW ist der Ort fuer Dinge, von denen man bislang gedacht

hatte, dass es sie eigentlich gar nicht geben kann. Oder sollte.
*Bernhard Redl*
================================================
16 ASt - Hände weg vom Kollektivvertrag
; von ASt-LFI ast-lfi at gmx.net
================================================
Regierung und Sozialpartner einig, dass ab 2008 Überstunden unbezahlt
bleiben:
Hände weg vom Kollektivvertrag – Nein zum 10-Stunden Tag!
;
Von Martin Seelos (aus: Red Newsletter 271, Informationsdienst des
ArbeiterInnenstandpunkt, 23. Mai 2007)
;
SPÖ und ÖGB ließen sich wieder über den Tisch ziehen! Der schwerreiche

Minister Bartenstein lobt die „flexicurity“: Bisherige Überstunden der

Arbeiter und Angestellten sollen nun nicht mehr bezahlt werden! Na
Bravo!
;
Um was geht es genau? Bislang galt bei Vollzeittätigkeit jede vom
Unternehmer verlangte Arbeitsleistung, die nach der achten
Arbeitsstunde verlangt wurde, die also die 40-Stunden-Woche
überschritt, als Überstunde und musste dementsprechend 1 ½-fach
bezahlt werden. Nun braucht dies der Unternehmer nicht mehr zahlen,
wenn er die Beschäftigten in eine 4-Tage Woche mit jeweils 10 Stunden

Arbeitstag steckt. Das ist eine Frechheit sondergleichen!
;
Aber auch sonst wird vom Arbeitnehmer Flexibilität verlangt: 12
Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche. Hier fallen zwar Überstunden

an, aber viele können und wollen gar nicht mehr arbeiten, als bisher.

Ist ja schließlich auch kein Spaziergang! Aber ist Flexibilität immer

etwas Schlechtes? Nein, nämlich dann, wenn die Arbeitnehmer selbst
ohne Zwang ihre Arbeitszeit wählen könnten. Können sie aber in der
Regel nicht. Es gelten die „betrieblichen Interessen“. Die
Flexibilität diktiert der Unternehmer. Und deswegen sind wir
kategorisch gegen jede Arbeitszeitflexibilisierung, wie adrett
vermaschelt sie auch daher kommt.
;
Die 720.000 Teilzeitbeschäftigten, die 200.000 Stunden (!) Mehrarbeit

leisten, und die bislang dennoch keine Überstunden bezahlt bekamen,
sollen laut Sozialpartnereinigung Mehrstunden mit einem 25%igen
Zuschlag vergütet gekommen. Aber erstens kommt dieser Zuschlag nicht

gleich zur Anwendung, sondern erst wenn die Mehrstunden nicht durch
Zeitausgleich innerhalb des Quartals ausgeglichen werden; Und gelangen

deswegen wohl nur in den seltensten Fällen zur Auszahlung, da die
Teilzeitbeschäftigten vorwiegend in Branchen wie Tourismus, Gesundheit

und Handel beschäftigt sind. Hier ist der Geschäftsgang stark
schwankend und saisonabhängig. Und zweitens ist nicht einzusehen,
weshalb eine de facto Überstunde, denn darum handelt es sich bei der

Mehrstunde von Teilzeitkräften weniger wert sein soll als von
Vollzeitarbeitskräften. Weshalb soll sie nicht zumindest genauso 1
½-fach vergütet werden?
;
Flexibel bis zum Umfallen
;
Damit haben sich die Unternehmerverbände voll durchgesetzt. Denn ihnen

geht es heute zusammengefasst darum: Nicht bloß mehr soll gearbeitet

werden, es geht nicht einfach um eine Verlängerung der gesamten
Arbeitszeit (wie dies etwa bei den Nazis der Fall war), sondern es
geht um eine Verbilligung der Arbeitskraft und vor allem darum, die
Arbeit immer mehr nach Bedarf einzusetzen. Flexibel angepasst an den

Geschäftsgang = totale Auslastung = keine stillstehenden
Produktionsstätten &keine Personalkosten während Flauten = mehr

Profit für den Unternehmer.
;
Bereits heute ist der Normalarbeitstag mit 8 Stunden keineswegs mehr

überall üblich. Und das macht die Abwehr dieser
Gusenbauer-Hundstorfer-Leitl-Bartenstein-Frechheit nicht leichter!
Denn viele, viele Arbeiter und Arbeiterinnen, Angestellte und kleine

BeamtInnen können von einem 8-Stunden Tag, geregelter Arbeitszeit und

allen damit zusammenhängenden Nebenleistungen nur träumen.
;
Wir haben in Österreich abgesehen von den 720.000
Teilzeitbeschäftigten, eine immer größer werdende Anzahl von
geringfügig Beschäftigten. Das sind all jene, die weniger als 341,16

Euro bezeihen und damit nicht vom Unternehmer sozialversichert sind!

Wir haben eine immer größere Anzahl von atypisch Beschäftigungen:
600.000, von denen laut einem AK-Experten mindestens 400.000
Umgehungsverträge sind. Es gibt etwa immer mehr „freie Dienstnehmer“,

die um kollektivvertragliche Rechte umfallen (Beispiel 13. und 14.
Monatsgehalt) und nicht arbeitslosenversichert sind. Und wir haben
eine immer größere Anzahl von de facto Arbeitern mit Werkverträgen,
von denen selbst die Arbeiterkammer ausgeht, dass es sich bei dem
Grossteil um sogenannte „Umgehungsverträge“ handelt, wo also die
Betriebsmittel in Wirklichkeit in der Hand des Auftragsgeber sind und

der Scheinselbständige nur seine Arbeitskraft verkauft. Dennoch trägt

er 100% des Betriebsrisikos und fällt nicht unter das
„Arbeitnehmerhaftpflichtgesetz“, dass ihm im Schadensfalle schützt.
Zusätzlich wird er vom Auftraggeber nicht sozialversichert. Und wir
haben in Österreich eine immer größer werdende Anzahl von Arbeitnehmer

in Schicht- und Wechseldienst (ca. 600.000 Beschäftigte), die sich
körperlich und psychisch auf Dauer ruinieren und für die sich der
8-Stunden-Tag wie „Haftausgang“ anhört.
;
Dazu kommen noch Leiharbeiter und befristete Dienstverträge (zusammen

etwas mehr als 200.000). wenn wir nun von den ca. 3.442.000
Unselbständige plus arbeitslos Gemeldeten (1), die gerade angeführten

Sonderformen (außer den Werkverträgen, die ja nicht als unselbständige

Beschäftigungsverhältnisse zählen) abzuziehen sind, kommen wir ganz
grob geschätzt auf 1.6 Millionen Arbeitnehmern mit unbefristeten
Normalarbeitstag mit herkömmlichen Arbeitsrechten und auf 2.1
Millionen auf die das in irgendeiner Form nicht mehr zutrifft
(Leiharbeiter, Befristete, Werkverträge, freie Dienstnehmer,
Schichtdienst). Und hier sind die Arbeitslosen sogar in der ersteren

Summe inkludiert.
;
Dazu kommen noch eklatante Lohn- und Gehaltsunterschiede, die oft nur

wenig mit dem unterschiedlichen Wert der Arbeitskraft aber oft viel
mit unterschiedlicher gewerkschaftlicher Organisierung zusammenhängt.

Wussten Sie etwa, dass 2004 der KV-Lohn für FloristInnen bei einer
40-Stunden-Woche bei 6 Euro lag? Brutto!
;
Und dazu kommt, dass selbst dieses Facettenreichtum von
unterschiedlichen Arbeitsbedingungen von den Unternehmern regelmäßig

illegal überschritten wird und davon ausgegangen wird: Wo kein Kläger,

da braucht sich nichts ändern. Und die wenigsten Arbeitnehmer klagen

ihren Chef, zumindest solange sie den Arbeitsplatz behalten wollen.
Ich kenne einen Großbetrieb, wo allgemein von nicht ganz
gesetzeskonformen Praktiken ausgegangen wurde und es hieß: „Wer beim

Arbeitsinspektorat anruft, ist draußen!“. Dieser Zustand ist keine
Ausnahme, sondern die Regel und bei Insidern bekannt!
;
Was wir heute brauchen, ist ein Slogan, eine Forderung, eine Kampagne,

die die in Österreich höchst unterschiedlichen Arbeitsbedingungen auf

ein anständiges Niveau vereinheitlichen. Alles andere ist zwar auch
notwendig und berechtigt, bleibt aber Flickwerk.
;
Rechtsordnung als Klassenkampf
;
Das österreichische Arbeitsrecht ist in über 40 Gesetzestexten
aufgespalten. Dazu kommt ein komplexer Stufenbau der Rechtsquellen.
Dieser Stufenbau geht einerseits auf das Arbeitsverfassungsgesetz
(ArbVG) zurück andererseits auf die Spruchpraxis der Gerichte, vor
allem des Arbeits- und Sozialgerichts. Der Stufenbau geht in etwa so:

An oberster Stelle stehen Gesetze (z.B. Arbeitszeitgesetz,
Schwerarbeitergesetz u.ä.m.). Alles, was im Gesetz nicht explizit
geregelt ist, kann der Kollektivvertrag regeln. Der KV kann aber auch

Dinge anders als im Gesetz regeln, aber nur, wenn dies zum Vorteil der

Arbeitnehmer ist. Unterhalb vom KV, eine Stufe weiter unten steht die

Betriebsvereinbarung (BV), wo nichts schlechter geregelt sein darf als

im KV. Thematisch darf eine BV nur das regeln, was taxativ im ArbVG
angeführt ist bzw. was explizit im KV der BV überlassen wird. Da die

BV der Unternehmer mit seinem Betriebsrat und nicht mit der gesamten

Gewerkschaft aushandelt, ist die Kapitalseite hier aber meist stärker

als der Betriebsrat. Konsequenz: Dass die BV (oft im Zusammenhang mit

Rationalisierungsmaßnahmen) den darin erfassten Beschäftigten Vorteile

gegenüber den KV bringt, sehen die Betroffenen oft anders. Wer dies
anzweifelt, dem wird dann meist gesagt: „Was willst Du, wenn der
Betriebsrat zugestimmt hat, wird es sich ja kaum um eine
Schlechterstellung der Arbeitnehmer handeln, der Betriebsrat vertritt

ja die Interessen der Arbeitnehmer!“. Theoretisch.
;
Wiederum unterhalb der BV kommt der Arbeitsvertrag (AV), den der
Unternehmer mit einzelnen Arbeitnehmern abschließen kann und der
ebenfalls nicht schlechter sein darf, als KV und BV. Aber wie gesagt:

Wo kein Kläger, da kein Richter und viele Arbeitnehmer wissen gar
nicht, was alles illegal in einem AV drinnen steht bzw. wollen und
können sich nicht dagegen wehren.
;
War also schon bisher der Schutz für den Arbeitnehmer durch das
Arbeitsrecht sehr relativ, sehr theoretisch und sehr beschränkt, haut

die oben angesprochene Sozialpartnereinigung dem noch eins
drüber!
;
Denn wie der ORF berichtet: „Im Detail kann nun eine Viertagewoche bei

einer Normalarbeitszeit von zehn Stunden betrieblich oder individuell

vereinbart werden. Bisher war dazu der Kollektivvertrag nötig und die

Tage mussten zusammenhängen. Zehn Stunden Normalarbeitszeit sind nun

auch bei Gleitzeitvereinbarungen möglich. Bisher galt das nur in den

Branchen, wo das der Kollektivvertrag vorsah.“ (2)
;
Das bedeutet übersetzt: die Aufweichung des Normalarbeitstages bedarf

nicht des Kollektivvertrages, sondern kann auch mittels
Betriebsvereinbarung (BV) oder gar mittels Arbeitsvertrag (AV)
vereinbart werden. Das ist gemeint mit „betrieblich oder individuell

vereinbart werden“. Auch die Einführung von Gleitzeit, die bekanntlich

ebenfalls Überstunden einspart, weil Zeitguthaben zu einem späteren
Zeitpunkt mittels Zeitschuld abgerechnet werden, soll nun mittels BV

und AV möglich sein. Das bedeutet, dass eine Schlechterstellung
erstmals offiziell unterhalb des KV möglich sein soll und nicht
ausschließlich eine Besserstellung.
;
Es geht dabei nicht bloß um eine abstrakte und reformistische
Rechtsordnung („Stufenbau des Arbeitsrecht“), sondern darum, dass hier

offensichtlich der Kollektivvertrag schrittweise ausgehebelt werden
soll. Das ist gefährlich. Weshalb? Bei der Betriebsvereinbarung steht

bloß der Betriebsrat dem Unternehmer gegenüber, beim Arbeitsvertrag
überhaupt nur der einzelne Arbeitnehmer. Bei den Gesetzen wiederum
verhandeln ÖVP, BZÖ und FPÖ mit dominanten Unternehmerflügeln mit
Grünen sowie der heute extrem nachgiebigen SPÖ. Reformistische
Fortschritte im Arbeitsrecht, wie unter Kreisky, sind nicht mehr zu
erwarten, ganz im Gegenteil. Bleibt allein der Kollektivvertrag, wo
Gewerkschaften einen gewissen Druck auf die Wirtschaftskammer ausüben

können und dabei auch unter einen mehr oder weniger großen Druck der

Belegschaften und der Gewerkschaftsmitglieder kommen können.
;
Allerdings zeigt die Zustimmung der Gewerkschaftsbürokratie zur
Arbeitszeitflexibilisierung, wie unterwürfig diese gegenüber der
Kapitalseite ist. Die ÖGB-Führung ist kein - vielleicht unvollkommenes

- Werkzeug der ArbeiterInnenklasse, sondern vielmehr ein willfähriges

Werkzeug der Kapitalistenklasse in den Reihen der
ArbeiterInnenbewegung. Deswegen muß die Gewerkschaft grundlegend
ausgemistet werden. Wir brauchen eine Basisbewegung, die die
Bürokratie aus der Gewerkschaft vertreibt und diese wieder in eine
Kampforganisation für die Interessen der Lohnabhängigen
verwandelt.
;
Dafür gilt es jetzt aktiv zu werden. Lassen wir die
Gewerkschaftsspitze nicht tatenlos unsere Interessen verkaufen und
setzen wir sie unter Druck. Dass dieser Druck möglichst groß ausfällt

und nicht schwach bleibt, ist auch unsere Aufgabe. Die Aufgabe von
fortschrittlichen KollegInnen, AktivistInnen und
RevolutionärInnen!
;
Deswegen unterstützen wir als einen ersten Schritt in diese Richtung

die Kampagne gegen die Arbeitszeitflexibilisierung der
ÜBERFRAKTIONELLE INITIATIVE für einen kämpferischen und
demokratischen ÖGB
"http://www.labournetaustria.at/gewerk08.htm"
http://www.labournetaustria.at/gewerk08.htm
;
Fußnoten
(1) Statistik Austria 2004
(2)
"http://www.orf.at/070503-11903/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2F070503"
http://www.orf.at/070503-11903/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2F070503
-
11903%2F11904txt_story.html
================================================
17 GLB/Privatisierung/Öffentliche Dienste/Gusenbauer
; vonGewerkschaftlicher Linksblock
office at glb.at
================================================
Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8,
A-1110
Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 - Mail
office at glb.at
- Web "http://www.glb.at/"www.glb.at -
Ausgabe vom 23. Mai 2007

Kritik an Kanzler Gusenbauers Halbwahrheiten
GLB weist auf negative Auswirkungen der Privatisierung hin
Keinen Grund zum Jubeln gibt es nach Meinung der Fraktion
Gewerkschaftlicher
Linksblock im ÖGB (GLB) zur Aussage von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer
beim
Gewerkschaftstag der Post- und Fernmeldebediensteten, dass „es keine
Privatisierung von Telekom Austria, Post und Verbund“ geben werde.
Unterschlagen wird dabei nämlich, dass Telekom bereits zu 69,8 Prozent
und
Post sowie Telekom zu jeweils 49 Prozent privatisiert wurden - und zwar
mit
Zustimmung der SPÖ.
Verschwiegen wird von Gusenbauer nämlich, dass erst in den letzten
Tagen
SPÖ-Infrastrukturminister Werner Faymann einen Vorstoß zur
Privatisierung
der ÖBB durch einen Börsegang des Güterverkehrs gestartet hat.
Verschwiegen
wird auch, dass sich schon kurz nach der Nationalratswahl 2006 der
SPÖ-Energiesprecher Kurt Eder für eine weitergehende Privatisierung
des
Verbunds stark machte, wobei damit auch die Aufhebung des 2.
Verstaatlichungsgesetzes von 1947, das eine öffentliche Mehrheit in
der
E-Wirtschaft vorschreibt durch die Zweidrittelmehrheit der
rotschwarzen
Regierungskoalition zur Disposition steht.
Gusenbauers Feststellung, dass „sogar im Mutterland der Privatisierung,
den
USA, die Post in der Hand des Staates geblieben ist“ fällt daher als
Bumerang auf die SPÖ zurück. Wenn sich Gusenbauer erstaunt über die Post
AG
als „mitteleuropäischen Player“ zeigt, wird ignoriert, dass die
Kehrseite
der Expansion in Osteuropa das Zusperren von hunderten Postfilialen,
der
Abbau tausender Arbeitsplätze und ein enormer Leistungsdruck auf das
verbliebene Personal bis hin zum gezielten Mobbing in Österreich
ist.
Gleiches gilt auch für Gusenbauers Loblied auf die kommunalen
Einrichtungen
beim Gewerkschaftstag der Gemeindebediensteten: „Durch die auch von der
SPÖ
seit jeher verinnerlichten restriktiven Budgetauflagen der EU wie etwa
die
Maastricht-Kriterien ist der Druck auf die Gemeinden zur Ausgliederung
und
in der Folge Privatisierung wichtiger kommunaler Einrichtungen
massiv
gestiegen“, stellt GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger klar.
Das negative Beispiel privatisierter Wasserwerke in England oder
privater
Müllentsorger in Griechenland lenkt davon ab, dass die ganze Palette
der
öffentlichen Dienste im weitesten Sinne - Wasser, Kanal, Müllabfuhr,
Nahverkehr, Energieversorgung, Spitäler, Bildungseinrichtungen,
Gesundheitsvorsorge, Pensionsversicherung usw. - auch in Österreich auf
dem
Speisezettel in- und ausländischer privater Investoren steht die ihr
überschüssiges Kapital hier anlegen und dabei satte Dividenden
herausholen
wollen. Die so gelobte „größtmögliche Effizienz“ ausgegliederter
Betriebe
ist bekanntlich die Vorleistung für den Einstieg privater Investoren
und
Kundenfreundlichkeit, wie die Entwicklung bei den ÖBB oder der
E-Wirtschaft
zeigt.
Für Gusenbauer gilt somit der bekannte Spruch von Boethus „Si
tacuisses,
philosophus mansisses“ (Wenn du geschwiegen hättest, wärst du
Philosoph
geblieben), lässt er doch jede Verantwortung der SPÖ für die
Privatisierungspolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte im Bereich
der
verstaatlichten Industrie, der staatlichen Banken und der
Gemeinwirtschaft
elegant unter den Tisch fallen. Der frühere Verstaatlichtenminister
und
ÖIAG-Chef Rudolf Streicher brachte diese Politik mit dem Ausspruch
„Unser
Katechismus ist das Aktienrecht“ sehr treffend auf den Punkt.
Gusenbauer selbst stellte bereits 2002 klar “Es wird keine
Privatisierung
rückgängig gemacht”. Der GLB hat hingegen die Privatisierung
öffentlichen
Eigentums immer grundsätzlich abgelehnt und auf die negativen
Auswirkungen
für Arbeitsplätze, Löhne und Sozialleistungen, Mitbestimmung und auf
politische Gestaltungsmöglichkeiten hingewiesen.

================================================
18 Sehr geehrter Herr Präsident Putin!
; von WADI Austria wadi.wien at gmx.at
================================================
Quelle: Die Presse, 24. Mai 2007

Sehr geehrter Herr Präsident!
GASTKOMMENTAR VON THOMAS SCHMIDINGER (Die Presse)
Offener Brief an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir

Putin, anlässlich seines Staatsbesuchs in Österreich.
Ich bin Ihnen zu großem Dank verpflichtet. Ihrer Umsicht als Präsident

eines großen und starken Russlands habe ich es zu verdanken, einige
sehr gute und liebenswürdige Freundinnen und Freunde aus dem Süden
Ihres Staates gefunden zu haben. Nur durch die Politik Ihrer Regierung

und Ihrer lokalen Verbündeten haben sie ihren Weg aus dem Kaukasus
nach Wien, Sankt Pölten, Graz oder Bregenz gefunden. Freiwillig wären

sie nämlich nie aus ihrem – nach ihren Erzählungen – sehr hübschen
kleinen Land weggegangen. Meine Freunde aus Grosny, Gudermes oder
Urus-Martan sind nämlich als Flüchtlinge nach Österreich gekommen. Sie

sind nicht allein, sondern nur einige wenige von mittlerweile mehreren

tausend Tschetscheninnen und Tschetschenen, die wir dank Ihrer Politik

in den letzten Jahren in Österreich begrüßen durften. Ich weiß, dass

sich nicht alle meiner Landsleute so sehr über die Ankunft dieser
Flüchtlinge gefreut haben wie ich, schließlich haben wir es
hierzulande immer noch mit einem braunen Bodensatz zu tun, der ja
bekanntlich bis zur Befreiung, zu der Ihr Vorgängerstaat einen
entscheidenden Beitrag geleistet hat, versucht hatte, Österreich für

tausend Jahre zu regieren.

Dankbar für Arbeitsstelle
Aber ich meine es ernst, wenn ich mich bei Ihnen nicht nur für neue
Freundinnen und Freunde bedanke, sondern – als jemand, der nicht
zuletzt im Flüchtlingsbereich sein täglich Brot verdient – Ihnen für

meine Arbeitsstelle dankbar bin. In den letzten Jahren führten Ihre
Landsleute nämlich mit Abstand die Asylstatistik an. Allein 2006 haben

laut der Statistik des österreichischen Innenministeriums dank Ihrer

Politik 2441 Ihrer Landsleute einen Asylantrag in Österreich gestellt.

Und die Bürger der Russischen Föderation scheinen auch mit Abstand die

besten Asylgründe zu haben. Während nur 64 Prozent aller afghanischen

und nur 35 Prozent aller irakischen Staatsbürger, die einen Asylantrag

stellten, auch als Flüchtlinge anerkannt wurden, schafften es immerhin

71 Prozent Ihrer Landsleute, ihre Verfolgung den skeptischen
österreichischen Behörden glaubhaft zu machen. Und glauben Sie mir, es

ist alles andere als einfach, dem Bundesasylamt oder dem Unabhängigen

Bundesasylsenat eine Verfolgung glaubhaft zu machen.
Die meisten dieser tausenden Bürger der Russischen Föderation, die in

den letzten Jahren in Österreich Asyl erhalten haben, kamen aus der
Föderationsrepublik Tschetschenien. Diese wird in der Statistik des
Innenministeriums jedoch nicht gesondert geführt. Würden die
Tschetscheninnen und Tschetschenen als eigene Kategorie geführt, wäre

die Anerkennungsquote noch bedeutend höher. Aber auch immer mehr
Bürger der Republiken Inguschetien oder Dagestan können den
österreichischen Asylbehörden ihre Verfolgung durch Ihre
Sicherheitskräfte glaubhaft machen, und mittlerweile kommen auch
manche Kritiker Ihrer Politik aus Moskau nach Westeuropa, da sie sich

nicht mehr sicher fühlen. Leider wollte eine der besten
Journalistinnen Ihres Landes, Anna Politkowskaja, die jahrelang vom
Krieg in Tschetschenien berichtet hatte, ihr Land nicht verlassen. Am

7. Oktober des vergangen Jahres wurde sie in ihrem Wohnhaus in der
Moskauer Lesnaja-Straße durch mehrere Schüsse ermordet.

Einige Fragen zu stellen
Da ich weiß, dass Sie sehr empfindlich auf Kritik reagieren, möchte
ich mich noch einmal ausdrücklich dafür bedanken, dass Sie mir damit

noch auf Jahre hinaus meinen Beruf als Flüchtlingsbetreuer
garantieren, ehe ich es wage, einige Fragen zu stellen. Es würde
nämlich diesen meinen Beruf bedeutend erleichtern, würden diese
Flüchtlinge nicht dermaßen traumatisiert nach Österreich kommen. So
frage ich Sie, ob es denn wirklich nötig ist, dass die
Todesschwadronen Ihres Statthalters in Tschetschenien, Ramsan Kadyrow,

als Kadyrowzy bekannt, sich dermaßen exzessiv an Folter,
Verschleppungen und Vergewaltigungen tschetschenischer Zivilistinnen

und Zivilisten beteiligen müssen, wie dies in den letzten Jahren
geschehen ist. Sie mögen damit zwar auch für Arbeit unter
Psychotherapeuten sorgen, aber wissen Sie, verehrter Präsident Putin,

die haben schon genug Klientinnen und Klienten und kommen mit ihrer
Arbeit gar nicht mehr nach. Außerdem bezahlen die österreichischen
Krankenkassen nun einmal nicht genug, dass sich Ihre Landsleute die
benötigten Therapien wirklich leisten könnten.
Ich denke hier etwa an einen jungen Mann, der heute noch jede Nacht
aufschreit, wenn er davon träumt, wie er mit seinen Freunden von den

Kadyrowzy zusammengetrieben wurde, wie er und seine Freunde sich nackt

ausziehen mussten und von den Männer des von Ihnen eingesetzten
Präsidenten mit Holzprügeln vergewaltigt wurde. Ich denke an eine
junge Frau, die bis heute nicht wagt, ihrem Mann zu sagen, dass ihr
kleines Kind, das sie nach Österreich mitgebracht hat, nicht das seine

ist, sondern das eines russischen Soldaten, der mit seiner Truppe
eines Tages ihr Dorf überfiel. Ich denke auch an eine junge
tschetschenische Familie, die sich in Österreich noch davor fürchtet,

dass sie von anderen Landsleuten aufgestöbert werden könnte, die sie

dafür zur Rechenschaft ziehen könnten, dass der Mann unter Folter
einen Freund verriet, der dann von den Kadyrowzy abgeholt wurde und
einige Tage später verstümmelt in der Nähe seines Dorfes im Wald
gefunden wurde.

Tschetschenische Guerilla nicht besser?
Sie meinen, die tschetschenischen Guerillagruppen wären auch nicht
besser? Mag sein, nur werden deren Kommandanten, so sie noch am Leben

sind, hier nicht als Staatsmänner freundlich empfangen. Sie aber sind

heute hier in Wien zu Gast und werden vermutlich nicht nur von
Politikern, sondern auch von hoffnungsvollen Wirtschaftstreibenden,
die am neuen Wachstum Russlands teilhaben wollen, freundlich
begrüßt.
Ich weiß nicht, ob jemand unter Ihren Gastgebern Sie auf die
Flüchtlinge aus Ihrem Land angesprochen hat. Ich weiß auch nicht, ob

Sie jemand auf die wachsende Zahl rassistischer Übergriffe auf
Nichtrussen in Moskau, St. Petersburg angesprochen hat, wie etwa das

tödliche Messerattentat, dem die neunjährige Tadschikin Khursheda
Sultonova unter den Rufen „Russland den Russen“ zum Opfer gefallen
ist. Ich weiß genauso wenig, ob Sie irgendwer auf die Einschränkungen

gegen Nichtregierungsorganisationen angesprochen hat, die durch das
neue NGO-Gesetz vom April 2006 verursacht wurden, oder den wachsenden

Antisemitismus in Ihrem Land, der sich etwa in der Forderung der
regierungsnahen Rodina-Fraktion im russischen Parlament äußerte,
jüdische Organisationen zu verbieten. Ich weiß nicht, ob Sie hier
darauf angesprochen wurden, dass letztes Jahr die „gay-parade“ in
Moskau von einem homophoben Mob angegriffen wurde und der Versuch,
eine solche heuer durchzuführen, gleich von Anfang an von der
Stadtverwaltung verboten wurde.

Abschiedsworte nicht vergessen
Ich hoffe nur, dass die Abschiedsworte des im vergangenen November mit

Polonium 210 vergifteten Alexander Walterowitsch Litwinenko bei Ihrem

Besuch in Wien nicht ganz vergessen wurden, die dieser an Sie
gerichtet hatte: „Sie werden es vielleicht schaffen, einen Mann zum
Schweigen zu bringen, aber der Protest aus aller Welt wird für den
Rest Ihres Lebens in Ihren Ohren nachhallen!“
Thomas Schmidinger ist Lehrbeauftragter am Institut für
Politikwissenschaften und Flüchtlingsbetreuer in Niederösterreich.
"http://www.diepresse.at/home/meinung/gastkommentar/306070/index.do"
http://www.diepresse.at/home/meinung/gastkommentar/306070/index.do

-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
  Entwicklungszusammenarbeit
WADI-Austria
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website:
"http://www.wadinet.at/"www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
SPENDENKONTO - jeder Euro hilft!
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
IBAN; AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT); RLNWATWW
Die Print-Ausgaben unserer Vereinszeitschrift WADI-News können auch
online gelesen werden:
"http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php"
http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php

================================================



INTERNATIONALE SOLIDARITÄT



================================================
19 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm -- Samara
; von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<x-tab></x-tab>
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
================================================
Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------
"http://www.gipfelsoli.org/"
www.gipfelsoli.org --
Zum 9. Mai:
"http://www.gipfelsoli.org/Repression/Anschnallen_bitte"
www.gipfelsoli.org/Repression/Anschnallen_bitte
Zur Allgemeinverfügung:
"http://www.gipfelsoli.org/Repression/Allgemeinverfuegung"
www.gipfelsoli.org/Repression/Allgemeinverfuegung
- Eine Woche volles Programm im Zirkuszelt auf dem Bassinplatz in
Potsdam
- Aufruf zur Demonstration gegen das Gipfeltreffen der G8-
Außenminister
- Festnahmen in Heiligendamm
- G8: Schäuble verbreitet Falschmeldungen
- SummitRussia - the European Union on 16-18 of May in
Samara
- Bastelzelt in Rostock _ braucht Material und Phantasie
- Öffentliche Anhörung der Fraktion in Bad Doberan,Auf dem
Kamp (Großzelt)
- Europäische Märsche 2007
- Brandanschlag auf Auto von «Bild»-Chefredaktor Diekmann
--------------------------------------------------------------------------------
Eine Woche volles Programm im Zirkuszelt auf dem Bassinplatz in
Potsdam
Alle Veranstaltungen finden - soweit nicht anders angegeben - im
Zirkuszelt auf
dem Bassinplatz statt. Alle Angaben ohne Pistole.
donnerstag, 24. mai 2007 · eröffnung ab 18 uhr
Grenzen · Installation zum Zerstören
Geigerzähler · Konzert · Unplugged-Punkrock mit Violine, Bass und
Gesang
Jonglage und Seilkunst mit Fido
freitag, 25. mai 2007 · KAPITALISMUS, ÜBERWACHUNG, UMWELT
UMWELTSCHUTZ IM KAPITALISMUS? UNBEMERKTE DATENSAMMLUNG
16 Uhr · RFID-Chips · unbemerkte Überwachung · Vortrag
Veranstalter_in: Rena Tangens · FoeBud e.V.
18 Uhr · Drowned Out (engl., 75 min) · Film und Diskussion
Doku-Film von Franny Armstrong (2004) zum Staudamm-Bau im Flusstal der
Narmada,
Indien: Vertreibung, Menschenrechte, Ureinwohner, Weltbank,
Umweltzerstörung
19 Uhr 30 · Tomates Bravos (Wütende Tomaten)
Tomatiges Tanztheater über Geldmaschinen, Schuldgefühle, Alltag in
Heiligendamm,
Widerstand und andere G8-Themen
20 Uhr · Die letzten Feuer von Porto Marghera (ital. m. Ut., 55 min) ·
Film,
Vortrag und Diskussion
Dokumentarfilm mit Ausschnitten aus Interviews mit aktiven Arbeitern
im
Industriegebiet Porto Marghera in den 60er Jahren
Veranstalter_in: Rene Hahn · Wildcat
sonnabend, 26. mai 2007 · QUEERE G8-KRITIK
MANIFESTATION UND REPRODUKTION DER HERRSCHENDEN NORMATIVEN
VERHÄLTNISSE
10 Uhr · Queere Sichtweisen auf G8 · Workshop
Veranstalter_in: Mascha · Queers Against G8
14 Uhr · Queere Theorien · Vortrag mit Diskussion
Politikverständnis und Denkschemata
Veranstalter_in: Gudrun Perko
19 Uhr · 150 Jahre Hausfrau · Vortrag mit Diskussion
Gender und kapitalistische Produktionsverhältnisse
Veranstalter_in: Hilde Hoherz · FAU
22 Uhr · Strawberry Kaeyk, POP, die Helmut · Queere Show
In der Kuze-Kneipe · Hermann-Elflein-Str. 10
sonntag, 27. mai 2007 · NATIONALISMUS, ANTISEMITISMUS
VERKÜRZTE KRITIK UND IHRE FOLGEN
13 Uhr · Antiamerikanismus/Antisemitismus · Seminar
Veranstalter_in: AK Antifa
19 Uhr · Bedingungsloses Grundeinkommen - eine wirkliche Alternative? ·
Vortrag
20 Uhr · Standortnationalismus, Existenzangst und soziale Zwänge ·
Diskussion
22 Uhr · Workingman's Death (100 min) · Film
Fünf Szenen von Schwerstarbeit im 21. Jahrhundert
montag, 28. mai 2007 · MIGRATION
GRENZPOLITIK,ILLEGALE IM SYSTEM, AUSGRENZUNG UND
ASYLPOLITIK
10 Uhr · G8 und Migration · Workshop zur Migrationspolitik der
Mächtigen
12 Uhr · Kleinkunst, Begegnung, Bella Vita mit Flüchtlingen vom
Lerchensteig
15 Uhr · Wazzup · Film und Diskussion
Filmvorführung und Berichte aus dem Alltag mit Reza (Iran) und Abdul
(Kamerun)
17 Uhr · Ungeduldig (30 min) · Film und Diskussion
Film über das Warten im Duldungsstatus
18 Uhr · Der Weg nach Harsud · Lesung mit Diskussion
Dorit Horn liest: Arundhati Roy:Der Weg nach Harsud über
Binnenmigration in
Indien im Zusammenhang mit Staudämmen
19 Uhr · Sans Papiers (14 min), Au clair de la lune (40 min) · Filme
Sans Papiers: Die Kurzdoku ergab sich aus Interviews mit Häftlingen
im
Abschiebe-Gewahrsam