widerst at and mund - Freitag, 25. Mai 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Mai 25 07:00:10 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Freitag, Mai 2007

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund




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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01  06.06.07 - one year conqueer
   von  Office - conqueer <office at conqueer.at>
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02  Living Books - Mit Büchern sprechen > Radio Stimme - 24. Mai (heute)
   von  Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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03  [Depot-news] Programm 31.Mai
   von  depot-news at mailman.sil.at <depot-news at mailman.sil.at>
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04  GA zum 50. Geburtstag von Ulrike Lunacek
   von  Andersrum Wien <andersrum.wien at gruene.at>
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05  PK "25 Jahre Weltläden in Österreich: wirtschaftlicher Erfolg durch
Fairen Handel", 31.05.07
   von  Verena Brandtner verena.brandtner at wortart.at
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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06  ÖPR-"Burschentag"
   von  heribert.schiedel at doew.at <heribert.schiedel at doew.at>
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07  KPÖ/Arbeitsrecht/Grünbuch/Flexicurity
   von  KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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08  Bundesministerin Andrea Kdolsky führt Gespräch mit HOSI Wien
   von  Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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GIPFELSOLI
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09  Critical answer to "Art goes Heiligendamm" by the art project "HOLY DAMN
IT"
    von  Oliver Ressler <oliver.ressler at chello.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01  06.06.07 - one year conqueer
   von  Office - conqueer <office at conqueer.at>
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06.06.07 - one year conqueer

Seit 6.6.06 gibt's das conqueer, aber bis jetzt war Lu Cifer noch nicht zu
Besuch. Manche seiner Lakaien mögen uns zwar gequält haben, aber im Großen
und Ganzen haben wir das Jahr ohne Feuer und Asche überstanden, die Ritter
der Apokalypse waren auch nirgends zu sehen.
Das feiern wir. Mit free drinks. Und Buffet. Und DJs der Extraklasse. Let's
celebrate!.
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conqueer - bar & lounge - öffnungszeiten:
sonntag, mittwoch & donnerstag: 18.00 - 24.00 uhr
freitag & samstag: 18h - 2.00 uhr

Miete für deine Feste, Parties oder Veranstaltungen unseren gemütlichen
Eventkeller.


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02  Living Books - Mit Büchern sprechen > Radio Stimme - 24. Mai (heute)
   von  Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Donnerstag, 24. Mai 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien

Living Books - Mit Büchern sprechen
Im Rahmen von Soho in Ottakring können "lebendige Bücher" ausgeliehen
werden. Anstatt diese zu lesen, wird mit ihnen gesprochen. So sollen
Vorurteile erkannt werden. Radio Stimme hat mit dem Initiator des
Projekts, Christian Hortulany, gesprochen.
Nicht zu kurz kommen soll auch Soho als mittlerweile zum 9. Mal
stattfindendes, erfolgreiches Kulturfestival. Radio Stimme hat die
Initiatorin der ersten Stunde, Ula Schneider, um einen kurzen Rück- und
Überblick gebeten.

Weitere Sendungsthemen:
- Entsicherungsgesellschaft - Aktuelle Debatten zu Prekarisierung: zwei
Kurzbeiträge
- "Das N-Wort": eine Kurzzusammenfassung einer Depot-Veranstaltung von
ZARA:TALK


Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck)    Do, 31. Mai 2007, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten)  Do, 31. Mai 2007, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz)  Sa, 02. Juni 2007, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz)       So, 03. Juni 2007, 11.00 Uhr

******

-> Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem
digitalen Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio

******

-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur
jeweils angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php

-- 
Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhaeltnisse

on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Graz - Sa, 19.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at


on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at

*****
Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
http://www.initiative.minderheiten.at
http://www.gastarbajteri.at


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03  [Depot-news] Programm 31.Mai
   von  depot-news at mailman.sil.at <depot-news at mailman.sil.at>
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Donnerstag, 31. Mai, 19.00
Störenfriede der Erinnerung
Buchpräsentation und Diskussion

Wehrmachtsdeserteure, die sich weigerten in Hitlers Vernichtungsfeldzug
mitzumarschieren, blieben in der Nachkriegsgesellschaft unbedankt und wurden
mit dem Vorwurf des "Kameraden- und Vaterlandsverrates" konfrontiert. Erst
in
den 1990er Jahren forderten und erreichten VertreterInnen aus Wissenschaft,
Politik und Medien letztlich die Entkriminalisierung und gesetzliche
Rehabilitierung.  Wie konnten die Akteure überhaupt den notwendigen Druck
erzeugen, um tatsächlich Bewegung in die vergangenheitspolitische Landschaft
zu
bringen? Wie in Hannes Metzlers vergleichender Analyse deutlich wird, müssen
diese Fragen für Deutschland und Österreich sehr unterschiedlich beantwortet
werden.

Ludwig Baumann, Wehrmachtsdeserteur und Vorsitzender Bundesvereinigung Opfer
der
NS-Militärjustiz e. V., Bremen
Albrecht Kirschner, Historiker, Marburg/Lahn
Hannes Metzler, Politikwissenschaftler, Wien
Terezija Stoisits, Abgeordnete zum Nationalrat, Wien
Moderation: Christa Ehrmann-Hämmerle, Historikerin, Wien

Metzler, Hannes: Ehrlos für immer? Die Rehabilitierung der
Wehrmachtsdeserteure
in Deutschland und Österreich. Wien: Mandelbaum 2007



Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at

_______________________________________________
Depot-news mailing list
Depot-news at mailman.sil.at
http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news


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04  GA zum 50. Geburtstag von Ulrike Lunacek
   von  Andersrum Wien <andersrum.wien at gruene.at>
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DIE GRÜNEN ANDERSRUM GRATULIEREN ULRIKE LUNACEK
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Ulrike Lunacek feiert am 26. Mai ihren 50. Geburtstag. Die Grünen Andersrum
gratulieren von ganzem Herzen!

Mit Ulrike hat die lesbisch-schwule-transgender Teilorganisation der Grünen
seit vielen Jahren ein Sprachrohr und eine engagierte Stimme, die in
Österreich wesentlich zur Sichtbarkeit und Akzeptanz von Lesben, Schwulen
und
Transgendern beigetragen hat. Mit ihrem Einzug in den Nationalrat 1999, gab
es
zum ersten Mal eine queere Stimme im Parlament. Selbst Ulrike ist immer
wieder
überrascht, dass sie einige Jahre danach noch immer die einzig offene Lesbe
unter ihren Kolleginnen, aber auch unter ihren Kollegen, ist.

Die Grünen Andersrum wünschen Ulrike zu ihrem Geburtstag Gesundheit, Glück
und
Liebe. Politisch wünschen wir ihr, dass die rechtliche Gleichstellung und
die
Forderungen, für die sie (nicht nur im lesbischwulen-transgender Bereich)
seit
Jahren engagiert kämpft, bald in die Realität umgesetzt werden. Bis dahin
bleibt ihr und uns noch viel zu tun.

Wer jetzt spontan Ulrike ein Geburtstagsgeschenk geben möchte: Anstelle
davon
wünscht sich Ulrike Geldspenden an den Verein LEFÖ - Beratung, Bildung und
Begleitung für Migrantinnen.  Trotz ihrer hervorragenden Arbeit, ihrer
Erfahrung und Bekanntheit hat LEFÖ immer wieder
Finanzierungsschwierigkeiten.

Spenden an LEFÖ, Konto Nr. 00684063605, Bank Austria BLZ 12000
BIC: BKAUATWW, IBAN: AT09 1200 0006 8406 3605
Verwendungszweck: Spende Geburtstagsfest Ulrike Lunacek



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http://www.gruene-andersrum.at/
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Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien

Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811

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05  PK "25 Jahre Weltläden in Österreich: wirtschaftlicher Erfolg durch
Fairen Handel", 31.05.07
   von  Verena Brandtner <verena.brandtner at wortart.at>
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Pressekonferenz der ARGE Weltläden
"25 Jahre Weltläden in Österreich: wirtschaftlicher Erfolg durch Fairen
Handel"
am 31.05.07 um 9Uhr im Weltcafé, 1090 Wien

Die Weltläden, Österreichs Fachgeschäfte für Fairen Handel, feiern ihr 25
jähriges Jubiläum. Am Donnerstag, den 31. Mai 2007 findet um 09:00 Uhr die
Pressekonferenz "25 Jahre Weltläden in Österreich: wirtschaftlicher Erfolg
durch Fairen Handel" im Weltcafé statt (Schwarzspanierstr. 15, 1090 Wien).
Die ARGE Weltläden, die Dachorganisation der Österreichischen Weltläden,
gibt einen Rückblick auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert und zeigt
Schritte für die Zukunft auf.
Am Podium:
Barbara Kofler: GF ARGE Weltläden, Mitbegründerin einer der ersten Weltläden
(1978 in Graz)
Ernst Gassner: Vorsitzender ARGE Weltläden
Fred Masinde: General Manager Undugu Society of Kenia (Handelspartner der
Weltläden)

Die Themen:
Rückblick: Von der Idee zur Marke mit 92 Niederlassungen und einem
Gesamtumsatz von 10,2 Mio. Euro/Jahr
Soziale Verantwortung und faire Handelswege als Erfolgsrezept
Blick in die Zukunft: Fair Trade Academy und "Weltladen im Dunkeln"
Praxisbeispiel: wie die Weltläden das Überleben der Slumkinder von Nairobi
sichert

Aus der Überzeugung heraus, dass kleine Taten Großes bewirken können,
gründete eine Gruppe engagierter Menschen in Innsbruck 1977 den ersten
Dritte-Welt-Laden Ein Vierteljahrhundert später ist daraus eine Marke
geworden, die mehr als 140 Menschen in Österreich Arbeit gibt und die
Existenz hunderttausender Familien weltweit sichert.

VertreterInnen der Medien sind dazu herzlich eingeladen. Um Akkreditierung
wird gebeten.
Die Pressekonferenz wird in deutscher und englischer Sprache abgehalten.
Rückfragehinweis und Photos:
Mag.a Christine Steindorfer, MAS
+43 (0)664 543 80 89
christine.steindorfer at wortart.at




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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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06  ÖPR-"Burschentag"
   von  heribert.schiedel at doew.at <heribert.schiedel at doew.at>
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DOKUMENTATIONSARCHIV DES ÖSTERREICHISCHEN WIDERSTANDES (DÖW)
MAUTHAUSEN KOMITEE ÖSTERREICH (MKÖ)
OÖ. NETZWERK GEGEN RASSISMUS UND RECHTSEXTREMISMUS



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir ersuchen Sie um Berücksichtigung unserer nachstehenden Aussendung!


Mit freundlichen Grüßen,
Heribert Schiedel




DÖW, MKÖ und OÖ. Netzwerk warnen: Starke rechtsextreme Tendenzen im
"Pennälerring"

Forderung nach Streichung der Subventionen und Verbot der Mensur


An diesem Wochenende findet in Vöcklabruck ein so genannter "Burschentag"
des "Österreichischen Pennälerringes" (ÖPR) statt. Der ÖPR ist der
Dachverband der deutschnationalen Mittelschülerverbindungen. Das
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), das Mauthausen
Komitee Österreich (MKÖ) und das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus warnen jetzt
gemeinsam vor starken rechtsextremen Tendenzen im ÖPR und seinen
Verbindungen.

Die Wortwahl ist verräterisch: Österreich sei "Teil der deutschen Volks- und
Kulturgemeinschaft", propagierte der "Österreichische Pennälerring" (ÖPR) in
einem Schülerkalender. "Die österreichische Nation wird also abgelehnt",
stellt Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des österreichischen
Widerstandes (DÖW), fest.

Doch nicht nur das:  Die ÖPR-Zeitschrift "Junges Leben" hat schon mehrfach
rechtsextreme Publikationen angepriesen, darunter solche der
"Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik" (AFP). Der bekannte
Verfassungsexperte Heinz Mayer stuft die AFP in einem Rechtsgutachten als
neonazistisch ein. Auch Bücher des deutschen Rechtsextremisten Rolf Kosiek
und des Schweizer Holocaust-Leugners Gerd Zikeli wurden vom ÖPR beworben.

Im Juni 1997 stimmten Mitglieder der ÖPR-Verbindung "Germania Libera" aus
dem niederösterreichischen Mistelbach SA-Lieder an (was von einer anderen
Verbindung, die allerdings nicht dem ÖPR angehört, kritisiert wurde).

Die ÖPR-Verbindung "Gothia" in Wels hatte vor einigen Jahren auf ihrer
Homepage einen Link zum neonazistischen "Nationalen Info Telefon". Die
"Gothen" bezeichneten das "Nationale Info Telefon" als "bestes tägliches
Informationsmedium für Querdenker".

Wie aus einem Foto auf der Homepage der Wiener ÖPR-Verbindung "Vandalia"
hervorgeht, hängt auf der Bude dieser Verbindung ein antisemitisches Plakat,
das vom vormaligen deutschen Rechtsterroristen Peter Naumann stammt.

Auf der Homepage der ÖPR-Verbindung "Eysn zu Steyr" wird die CD
"Funkenflug - Rufe ins Reich" beworben. Laut "Eysn zu Steyr" zeugt dieser
"Tonträger" vom "Willen zum politischen Kampfe". Die CD ist ein
Gemeinschaftsprodukt mehrerer rechtsextremer und sogar neonazistischer
deutscher Liedermacher, zu denen etwa der NPD-Aktivist Jörg Hähnel gehört.

"Es gibt noch mehr Indizien für die starken rechtsextremen Tendenzen im
ÖPR", betont Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich
(MKÖ). "Aber schon die erwähnten müssen alle demokratischen Kräfte
alarmieren!"

Dieses Wochenende treffen sich die ÖPR-Verbindungen zu einem "Burschentag"
bei der "Pennalen Burschenschaft Florian Geyer" (Wahlspruch: "Der deutschen
Zwietracht mitten ins Herz!") in Vöcklabruck. "Die Öffentlichkeit hat ein
Recht zu erfahren, welches Gedankengut hinter diesem Treffen steht", sagt
Robert Eiter, Sprecher des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus.

Während der Regierungsbeteiligung der FPÖ wurde der ihr nahe stehende ÖPR
hoch subventioniert: In den Jahren 2000 bis 2004 erhielt er insgesamt mehr
als 130.000 Euro. Heribert Schiedel: "Es ist nicht einzusehen, dass ein
Verband, der die österreichische Nation ablehnt, aus Steuergeldern gefördert
wird." Die antifaschistischen Organisationen verlangen deshalb die
Streichung aller Subventionen für den ÖPR und seine Verbindungen.

"Außerdem muss die Mensur ausdrücklich verboten werden, also jenes
ewiggestrige Männlichkeitsritual, bei dem sich in den ÖPR-Verbindungen schon
Jugendliche blutig schlagen", fordert Willi Mernyi. "Ein zivilisierter Staat
des 21. Jahrhunderts darf einfach keine Form des Duells dulden",
unterstreicht Robert Eiter.



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07  KPÖ/Arbeitsrecht/Grünbuch/Flexicurity
   von  KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50 36 580
- 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at - Web www.kpoe.at -
Ausgabe vom 24. Mai 2007



KPÖ: Massive Kritik am Flexicurity-Konzept

EU-Grünbuch zielt auf Zerstörung des Normalarbeitsverhältnisses und
Zurückdrängung der Gewerkschaften

"Auf die gezielte Zerstörung des für den kapitalistischen Arbeitsmarkt als
hinderlich betrachteten Normalarbeitsverhältnisses und auf die
Zurückdrängung der Gewerkschaften im Gefolge einer extremen
Individualisierung zielt das EU-Grünbuch zum Arbeitsrecht", warnt
KPÖ-Bundessprecherin Melina Klaus und fordert die 18 österreichischen
EU-Abgeordneten auf, diesem Grünbuch bei der Behandlung im EU-Parlament ihre
Zustimmung zu verweigern.

Der Kernpunkt dieses Grünbuches ist die in Dänemark und den Niederlanden
entwickelte Flexicurity. Um den Betroffenen eine umfassende Flexibilisierung
der Arbeitszeit schmackhaft zu machen, wird diese durch eine entsprechende
soziale Rhetorik mit angeblicher Sicherheit verbrämt. Tatsächlich geht es um
eine Deregulierung des Arbeitsrechts und den Abbau von Standards und
Rechten. Faktisch findet nur die Flexibilisierung statt, während die soziale
Sicherheit auf der Strecke bleibt.

Diese Orientierung wurde von der österreichischen Ratspräsidentschaft 2006
lanciert und von der EU-Kommission in ein Grünbuch gefasst. Ein
konservativer polnischer Abgeordneter hat kürzlich im EU-Parlament einen
sogar über das Grünbuch hinausgehenden ausgesprochen ideologisch begründeten
Vorstoß für die Flexibilisierung getätigt, offenbar um die
Kompromissbereitschaft der Sozialdemokratie zu testen. Die Linksfraktion
GUE/NGL hat sowohl das Grünbuch als auch diesen Vorstoß vehement
zurückgewiesen.

"Charakteristisch für das Grünbuch ist eine Definition von Flexibilisierung
ausschließlich im Interesse der Unternehmerseite, die von den Beschäftigten
einseitig alle Anpassungsleistungen verlangt und deren Zeitwünsche, bessere
Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit usw. ignoriert", so Klaus. Das
EU-konforme Flexicurity geht mit einer enormen Ausweitung atypischer
Beschäftigungsverhältnisse einher, soll also im Klartext die Prekarisierung
zum allgemeinen Standard machen. Bereits jetzt sind EU-weit über 40 Prozent
atypisch (Teilzeitarbeit, geringfügig, Leiharbeit, Scheinselbständige usw.)
beschäftigt, es wird befürchtet, dass in fünf Jahren überhaupt nur mehr 20
Prozent in einem Normalarbeitsverhältnis stehen.

Zur Bezugnahme des Flexicurity-Konzepts auf die im Jahre 2000 beschlossene
Lissabon-Strategie der EU kritisiert die Linksfraktion eine verfehlte
Wirtschaftspolitik, die nur auf den Export setzt und die Binnennachfrage
durch eine entsprechende Kaufkraft ignoriert. Stagnierende Einkommen und
zunehmende Prekarisierung sind die zwangsläufige Folge. Der linke dänische
EU-Abgeordnete Søren Bo Søndergaard bezeichnete auch das in Dänemark als
Ergebnis jahrzehntelanger Auseinandersetzungen und Kompromisse entstandene
und mittlerweile stark durchlöcherte Konzept als "Flexiploitation", also die
Verbindung von Flexibilisierung und Ausbeutung.

Die Durchsetzung des Flexicurity-Konzepts auf EU-Ebene ist jedoch nur die
Vollendung und Vereinheitlichung der dafür im nationalen Rahmen der
Mitgliedsländer getätigten Vorleistungen, die schon in den 90er Jahren mit
einem radikalen Umbau des Sozialstaates begonnen haben. Im Gegensatz zur
Währungs- und Budgetpolitik gelten in der EU die Beschäftigungs- und
Sozialpolitik als nationale Angelegenheit: "Das ist insofern
kontraproduktiv, als den Mitgliedsländern durch die restriktiven
Maastricht-Auflagen für eine nachhaltige Budgetpolitik und den
Euro-Stabilitätspakt genau jener Spielraum verwehrt wird, denn sie für eine
offensive Beschäftigungs- und Sozialpolitik eigentlich bräuchten", meint die
KPÖ-Bundessprecherin dazu.

Im Gleichklang mit der Linksfraktion im EU-Parlament lehnt auch die KPÖ das
Grünbuch und das Flexicurity-Konzept ab und fordert als Alternativen dazu
die Begrenzung statt Ausweitung der maximalen Wochenarbeitszeit, die
Abschaffung aller Anreize für prekäre Arbeitsverhältnisse, die volle
arbeits- und sozialrechtliche Absicherung für Teilzeitarbeit und
Gleichstellung mit Vollzeitarbeit sowie Absicherung von Unterbrechungen im
Erwerbsleben (Weiterbildung, Karenz, Pflege, Sabbatical, Altersteilzeit
etc.) durch sozialstaatliche Transferleistungen.



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08  Bundesministerin Andrea Kdolsky führt Gespräch mit HOSI Wien
   von  Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 24. Mai 2007

Bundesministerin Andrea Kdolsky führt Gespräch mit HOSI Wien

Nachdem VertreterInnen der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien in den
letzten Monaten bereits Gespräche mit den Regierungsmitgliedern Josef Pröll,
Maria Berger, Claudia Schmied und Christine Marek sowie mit
ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon, SPÖ-Nationalratsabgeordneter Gabriele
Heinisch-Hosek und ÖVP-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner geführt hatten,
wurden heute Vormittag die HOSI-Wien-Obleute Ute Stutzig und Christian Högl
von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky empfangen.

"Bei diesem Gespräch ging es in erster Linie um die Eingetragene
PartnerInnenschaft (EP) für gleichgeschlechtliche Paare, wobei wir Andrea
Kdolsky unsere diesbezüglichen Vorstellungen und Forderungen präsentierten",
berichtet Ute Stutzig. "Wir betonten gegenüber der Bundesministerin, dass es
nicht bloß um eine Gleichstellung von Lebensgemeinschaften geht, sondern es
sich um jene Rechte und Pflichten handelt, die heute der Ehe vorbehalten
sind. Weiters diskutierten wir zum Teil sehr heftig über das Recht auf
Adoption und künstliche Befruchtung für Lesben und Schwule. Sowohl bei
diesem Thema als auch beim Scheidungsrecht zeichneten sich durchaus
unterschiedliche Herangehensweisen ab."

Jugend und Gesundheit

"Da Andrea Kdolsky nicht nur für Familie, sondern auch für die Ressorts
Gesundheit und Jugend zuständig ist, haben wir auf die entscheidende
Verantwortung der Politik in diesen Bereichen für die - vor allem
seelische - Gesundheit homosexueller Jugendlicher hingewiesen", ergänzt
Christian Högl. "Gerade bei MedizinerInnen und PsychotherapeutInnen herrscht
durchaus noch ein großer Mangel an Wissen über Homosexualität und
Sensibilität im Umgang mit homosexuellen Menschen. Ein
diskriminierungsfreies und unterstützendes Umfeld stellt aber einen
essentiellen Faktor für das Coming-out und die Akzeptanz der eigenen
Homosexualität bei jungen Lesben und Schwulen dar. Denn gerade in dieser
Gruppe ist die Zahl der Selbstmorde bzw. der Selbstmordversuche signifikant
höher als bei heterosexuellen Jugendlichen."

"Für uns hat sich der über die Medien gewonnene Eindruck im persönlichen
Gespräch bestätigt, dass die Ministerin auch kontroversiellen Themen
gegenüber Offenheit beweist und sehr klare Standpunkte bezieht. Wir hoffen,
dass sich Andrea Kdolsky und andere unseren Forderungen nach
Gleichberechtigung aufgeschlossene PolitikerInnen innerhalb der ÖVP
durchsetzen werden", erklärt Stutzig abschließend.

Rückfragehinweis:
Ute Stutzig, Obfrau: Tel. 0650-9080188
Christian Högl, Obmann: Tel. 0699-11811038
office at hosiwien.at, www.hosiwien.at
ZVR-Nr.: 524 534 408





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GIPFELSOLI
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09  Critical answer to "Art goes Heiligendamm" by the art project "HOLY DAMN
IT
    von  Oliver Ressler <oliver.ressler at chello.at>
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Öffentliche Stellungnahme vom 21. Mai 2007

Das internationale Kunstprojekt "HOLY DAMN IT: 50 000 Plakate gegen G8 -
von der Dringlichkeit radikaler Antworten" zu seiner Kritik am Projekt
"Art goes Heiligendamm":

Bis heute erfolgt die öffentliche Darstellung und Rezeption des Projekts
"Art goes Heiligendamm" in allen Medien- und Agenturberichten
gleichlautend unter den Überschriften "Deeskalative Kunst für den
G8-Gipfel" oder "Kunstaktion will bei G8-Gipfel deeskalieren". So heißt
es zum Beispiel bei Spiegel online wörtlich: "Die teilnehmenden Künstler
wollen mit ,Art goes Heiligendamm' zwischen Politik und
Globalisierungskritikern vermitteln. Die Initiatorin des Projekts, die
ehemalige Berliner Kultursenatorin Adrienne Goehler, sagte bei der
Vorstellung des Konzepts (.). Man wolle zur Deeskalation vor Ort
beitragen (.). Damít wolle man aus der Logik von Gipfel-Teilnehmern und
Gipfelgegnern ausbrechen und einen diskursiven und visuellen
Erfahrungsraum jenseits von Gut und Böse schaffen."
In der Pressemitteilung #1 von Adrienne Goehler heißt es: "Art goes
Heiligendamm beabsichtigt, dass künftig jeder G8- oder
Weltwirtschaftsgipfel interkulturelle Kommunikation, ästhetische
Erfahrung und einen gesellschaftlichen Reflektionsraum eröffnet zur
dringend nötigen kulturellen Übersetzung der Themen der Globalisierung."

Diese Instrumentalisierung künstlerischer Arbeiten  mit der Absicht
einer vermittelnden Legitimierung der Politik der G 8  lehnen wir ab.
Ebenso eine Zuschreibung bestimmter Aufgaben und die Funktionalisierung
von Kunst unter dem Begriff "Deeskalation", wie in der bisherigen
Selbstdarstellung von "Art goes Heiligendamm" praktiziert.
Um so mehr nach der letzten Eskalation durch bundesweite Polizeirazzien
gegen die Protestbewegung gegen den G 8, die massive Einsschüchterungs-
und Diffamierungskampagne durch Behörden und Polizei sowie die
Ankündigung der Behörden von Mecklenburg-Vorpommern, zum Beispiel den
Sternmarsch nach Heiligendamm am 8. Juni zu verbieten.
  Selbstverständnis und Grundlage unseres internationalen Kunstprojekts
"HOLY DAMN IT" und der Teilnahme von zehn internationalen KünstlerInnen
und KünstlerInnenkollektiven sind eine künstlerische Intervention gegen
die Politik der G 8 im Rahmen der internationalen Protest- und
Widerstandsbewegungen (weitere Informationen unter www.holy-damn-it.org).
Aus diesen Gründen haben wir die Anfrage, als "assoziiertes Projekt" von
"Art goes Heiligendamm" in einer Sonderbeilage der TAZ vorgestellt zu
werden und in Rostock unter diesem Label auszustellen, abgesagt.
Einen Diskurs über die Motive künstlerischer Interventionen in aktuelle
gesellschaftliche Prozesse und die mediale Rezeption halten wir dagegen
für produktiv und notwendig. Diese Debatte wollen wir auf jeden Fall mit
unseren KünstlerInnen-Kollegen, die bisher im Rahmen von "Art goes
Heiligendamm" ausstellen, führen. Um so mehr, als wir uns aufgrund ihrer
Arbeiten, die wir sehr schätzen, nicht vorstellen können, dass sie ihre
Kunst als "vermittelnde" und "deeskalative" verstanden haben wollen.
In solchen Auseinandersetzungen sollten KünstlerInnen wissen, wo, für
wen und unter welchen Bedingungen sie ihre Arbeiten präsentieren.
"Art goes Heiligendamm ist ,einfallsreich, schöpferisch und visionär'
und wendet ganz praktisch ,Deutschland - Land der Ideen' an", heißt es
in der  Pressemitteilung#1 von "Art goes Heiligendamm".
An einer solchen identitätsstiftenden Maßnahme wollen wir uns nicht
beteiligen.

Das internationale Kunstprojekt HOLY DAMN IT
www.holy-damn-it.org




HOLY DAMN IT
50 000 Plakate gegen G 8
Von der Dringlichkeit radikaler Antworten

Das internationale Kunstprojekt HOLY DAMN IT ist eine
künstlerische Intervention im Prozess der politischen
Auseinandersetzungen um gesellschaftliche Alternativen.
Im Rahmen der Protest- und Widerstandsbewegungen gegen das Treffen der
G8-Staaten in Heiligendamm bei Rostock 2007
haben dafür zehn KünstlerInnen und KünstlerInnenkollektive
aus vier Kontinenten jeweils ein Plakat gestaltet - weitere
Informationen unter www.holy-damn-it.org:

bankleer (D) open circle (Indien) Mansour Ciss/Laboratoire
Déberlinisation (Senegal) Markus Dorfmüller (D)
Petra Gerschner (D) Marina Grzinic (Slowenien)
Ibrahim Mozain/Artists Without Walls (Israel/Palästina)
Oliver Ressler (A) Walter Seidl (A) Allan Sekula (USA)

Die künstlerischen Beiträge setzen sich mit den herrschenden
Verhältnissen sowie den aktuellen Fragestellungen und Diskursen der
sozialen Bewegungen gegen die kapitalistische Globalisierung
auseinander: Mit Privatisierung, Verwertung und Ausbeutung von Menschen
und Ressourcen, Krieg, Folter und einer eskalierenden Militarisierung
nach innen und außen als globalem Dauerausnahmezustand genauso wie mit
sexistischer Gewalt und patriarchalen und rassistischen
Herrschaftsver-hältnissen; aber auch mit der Macht der globalen
Bildproduktion des Kapitalismus und der Entwicklung von  Vorstellungen
einer emanzipativen und solidarischen Kultur und Gesellschaft.
Jedes der zehn Plakatmotive wurde in einer Auflage von 5000 Exemplaren
im Format A 2 vierfarbig gedruckt und verbreitet: Die Plakate werden in
mehreren Ländern auf verschiedenen Bündnistreffen für die Mobilisierung
zu den Gipfelprotesten kostenlos zum Plakatieren zur Verfügung gestellt.

HOLY DAMN IT versteht sich insofern auch als Start für ein längerfristig
angelegtes Projekt der Kommunikation und des Erfahrungsaustausches
zwischen künstlerischer Produktion und Intervention und zwischen
verschiedenen Perspektiven des Blicks auf den Zustand der Welt.

Plakate sind nicht an bestimmte Präsentationsorte gebunden. Sie können
an den unterschiedlichsten Stellen auftauchen, den gesellschaftlichen
Mainstream konterkarieren und den öffentlichen Raum zum Handlungs- und
Reflexionsort machen.
Auf der Webseite des Kunstprojekts sind alle Motive der Plakat-Serie in
Farbe abgebildet, mit kurzen Infos zum Projekt, den beteiligten
KünstlerInnen, Hintergrundtexten und Infos zur Mobilisierung - wir
würden uns freuen, wenn möglichst viele Webseiten der
Anti-G-8-Mobilisierung und Orte für Kunst und Diskurse einen Link zum
Kunstprojekt www.holy-damn-it.org einrichten.

In vielen Städten finden ab Mitte April 2007 Ausstellungen,
Präsentationen und Veranstaltungen zum Plakatprojekt statt - in
politischen Kulturinstitutionen und an Kunstorten, die Schnittstellen
zwischen Kunst und Politik bilden. Dort liegen die Plakate zum Mitnehmen
kostenlos aus und können einfach abgeholt werden. Für die massenhafte
Verbreitung können die Plakate auch bestellt werden unter:
info at holy-damn-it.org

In einer Auflage von 200 Exemplaren wird es eine von den KünstlerInnen
signierte Edition mit allen zehn Plakaten zum Verkauf geben. Der Erlös
soll für die Unterstützung von Opfern polizeilicher Gewalt und Willkür
bei den Gipfelprotesten verwendet werden.
Präsentations- und Veranstaltungsorte -
Plakate gratis abholen (Stand: 14. Mai):

Berlin 26. April 19.30 Uhr Neue Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK),
Veranstaltung und Opening der Ausstellung (bis 13. Mai)/ Berlin globale
07 von 9. bis 16 Mai / Graz ab 28. April im Forum Stadtpark / Ljubljana
18. April bis 22. Mai Gallery Alkatraz und Info shop/Menza pri Koritu
(AKC Metelkova city) in Zusammenarbeit mit Social center Rog / Belgrad
kontekst galerija 3. Mai Public space - plateau in front of Belgrade
Youth Cultural Center + hall inside / Aarhus Artspace rum46, WORKafFAIR
30. April - 6. Mai / München Basis Buchhandlung 27. April bis 8. Juni /
Köln Allerweltshaus 1. bis 31. Mai und Bürgerzentrum Alte Feuerwache ab
5.Mai /Düsseldorf 2. Mai bis 9. Juni Linkes Zentrum Hinterhof /
Karlsruhe 2. Mai bis 12. Mai Galeria Bento, Opening am 2. Mai um 19 Uhr
/ Bern 5. Mai 14-22 Uhr, Gib8 - Straßenfestival gegen G8, Lorrainestraße
und ab 5. Mai im Kulturzentrum Reitschule / Bourges France la box,<>
(re)action - 5. bis 7. Mai / Zürich ab 11. Mai in der Shedhalle/
Bukarest 11. bis 25 Mai Pavilion magazine at Desant center, activities
on the street and with a debate / Kiel 17. Mai, 20 Uhr Opening, bis 9.
Juni Ausstellung "Ohnmacht" in der Muthesius Kunsthochschule,
Maschinenhau / Kiel 18. Mai 20 Uhr Veranstaltung und Präsentation im
Kultur- und Kommunikationszentrum, Hansastr. 48 "AntiCapitalismArt" im
Rahmen des "Move against G8" warm-up-festivals / Maribor, Slovenia at
Pekarna, part of Magdalena, International Festival of Creative
Communication von 17. bis 27.Mai / Hamburg kunsthaus 15. Mai bis 3. Juni
/ Hamburg 21. Mai 19 Uhr Projektpräsentation in der Roten Flora / Wien
Fluc 1. Juni/ Molodova 6 bis 15 Juni, young artists association
oberliht, Ausstellungszentrum "constantin Brancusi", chinisinau,
moldavia / Zagreb Galerija PM ab 7. Juni / Rostock 1. Juni bis 9. Juni

Für die Unterstützung des Projekts HOLY DAMN IT danken wir: Neue
Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK) Berlin, Stiftung do, InSight
e.V., Stiftung Umverteilen, Forum Stadtpark Graz, medico international,
feld für kunst/hamburg, fluc/Wien



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C) EDITORIAL
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widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Themen. Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
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jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.


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Diese Ausgabe hat Hedy Rech - hedy.rech at aon.at -
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Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Do 23.00 Uhr

Nicht enthalten:
1 nicht mehr aktuell
1 nicht WR







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