widerst at nd! - MUND: Samstag, 19.5.2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Mai 18 22:35:09 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
    www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Samstag, 19.05.2007

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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Lebendiges Gedächtnis. 60 Jahre ÖLGRF
LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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02 Einladung_rund um die Uhr
Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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03 identities 2007 - INFO 1 - Festivalprogramm komplett - Programmheft
erhältlich!
"identities 2007" <office at identities.at>
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04 GA: ladyfest / homophobie / song contest / energie
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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05 Reminder: Sonntag
MALMOE <redaktion at malmoe.org>
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06 Fwd: Lebendiges Gedächtnis. 60 Jahre ÖLGRF
LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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07 GLB/ÖBB/Faymann/Privatisierung
"Gewerkschaftlicher Linksblock" <office at glb.at>
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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08 Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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09 Fremdenrecht, Kunstauktion,  Rassismusspot
"SOS Mitmensch" <office at sosmitmensch.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Lebendiges Gedächtnis. 60 Jahre ÖLGRF
LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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Zum Veröffentlichen, Aushängen, Weiterschicken und Weitererzählen

Die Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück und Freund-
Innen (ÖLGRF) ist die Organisation der Überlebenden des KZ Ravensbrück
und Frauen der nächsten Generationen.

Zum 60-Jährigen Bestehen laden wir zu
folgenden Veranstaltungen ein:

Dienstag, 15. Mai 2007, 19.00 Uhr
ORT: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Filmvorführung
Irmas Zeit (2007), von Alenka Maly und Roland Freinschlag über Irma
Trksak;
In Erdberg steht ein Häuserl (2007), ein Spaziergang mit Hermine Jursa,
von
Tina Leisch.

Freitag, 1. Juni 2007, 15.30 Uhr
ORT: Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring 3, 1017 Wien
Festveranstaltung zum 60-jährigen Bestehen
(Einlass nur nach persönlicher Einladung durch ÖLGRF und Parlament)

Samstag, 2. Juni 2007, 20.00 Uhr
ORT: Hof des Amerlinghauses, Stiftgasse 8, 1070 Wien
Konzert Coincidence mit Esther & Edna Béjarano

Sonntag, 3. Juni 2007, 11.00 Uhr
ORT: FrauenLesbenMädchenZentrum Wien,
Währingerstr./Prechtlg., 1090 Wien (An der schwarzen Tür läuten)
Erinnern und Gedenken führt zum Heute
Verfolgte des NS-Faschismus und Frauen der jüngeren Generation im Gespräch
mit Esther Béjarano, Ceija Stojka und Irma Trksak

Gespräche zur persönlichen Geschichte, Rückkehr, Weiterleben, Weitergabe der
+Erfahrungen, Wünsche und Erwartungen an die jüngeren Generationen
und zu Wegen der Auseinandersetzung mit dem NS-Faschismus und der Verbundenheit
+mit der Lagergemeinschaft, Weitergeben und Gedenken heute und zukünftig,
+verbunden mit eigenen Zielen.

Für Frauen!

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02 Einladung_rund um die Uhr
Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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rund um DIE UHR - eine
Toninstallation von 19.5. bis 2.6. 2006 - mit Interviewsequenzen
vom Brunnenmarkt

Eröffnung 19.5., 19:35, unter der
Uhr

Die Künstlerin Tatia Skhirtladze und die Sozialanthropologin
Hanna Esezobor haben mit Unterstützung von gangart in diesem Jahr
für SOHO IN OTTAKRING das künstlerische Projekt "rund um DIE UHR"
gestaltet. Die einzige öffentliche Uhr am Brunnenmarkt wird darin
zum Ausgangspunkt von Erzählungen.

Das Projekt befasst sich mit verschiedenen Aspekten von Zeit im
Verhältnis zu den Entwicklungen im lokalen Umfeld des
Brunnenmarktes und nimmt den Aufwertungsprozess des Marktes sowie
das Motto von SOHO "Alles wird schön!" zum Thema.

Während des gesamten Festivals vom 19.Mai bis 2.Juni wird die Uhr
stündlich "schlagen"  und mit den Stimmen von Frau Avci - der
Besitzerin der Uhr - MarktstandlerInnen, AnrainerInnen und
KundInnen  "sprechen".

Zum ersten Mal wird die Uhr am 19.Mai um 20 Uhr zu hören sein.
FreundInnen, Bekannte und alle Interessierten sind herzlich
eingeladen, sich zur Eröffnung dieses ungewöhnlichen Projektes zu
einer ungewöhnlichen Zeit an einem ungewöhnlichen Treffpunkt
zusammen zu finden.

Eröffnung: rund um DIE UHR
Uhrzeit: 19:35
Treffpunkt: unter der Uhr, Brunnengasse 66

Toninstallation von 19.5. bis 2.6.2006
zu jeder vollen Stunde

Schön,
wenn Sie sich die ZEIT nehmen. 

http://www.sohoinottakring.at/2007/proj_detail.php?pid@1

Und noch ein
Veranstaltungshinweis:

Donnerstag 31. Mai,
19:30,
Projektwerkstatt-SOHO,
Schellhammergasse 24
Alles wird schön?

Eine Spekulation über Gegenwart und Zukunft des Brunnenviertels
anhand von Interviewcollagen aus den Projekten "DIE UHR" von
Hanna Esezobor und Tatia Skhirtladze und LIVESAFELYINEUROPE" von
Emanuel Danesch.

Es diskutieren: Brigitta Maczek (Architektin), Nesli Avci
(Geschäftsfrau) angefragt, Yalcin Tutus (Standbetreiber), Emanuel
Danesch (Künstler), Reinhard Kroiss (Landschaftsarchitekt),
Verena Mörkl (Gebietsbereuung), Moderation: Monika Mokre

http://www.sohoinottakring.at/2007/prog_detail.php?eid8


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03 identities 2007 - INFO 1 - Festivalprogramm komplett - Programmheft
erhältlich!
"identities 2007" <office at identities.at>
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identities 2007
QUEER FILM FESTIVAL
7. - 15. Juni
Filmcasino, Cinemagic, Top Kino
präsentiert von DV8-FILM

Das PROGRAMM ist FIXIERT, in exakt DREI WOCHEN geht es los!

Die frisch gedruckten PROGRAMMHEFTE liegen ab sofort im
FILMCASINO, im TOP KINO und an hunderten Stellen in ganz Wien auf
bzw. sind postalisch schon auf dem Weg zu Ihnen, wenn Sie auf der
identities-Mailingliste sind.

Wenn nicht, schnell bestellen - selbstverständlich gratis - bei

DV8-FILM
T. (01) 524 62 74
office at identities.at
www.identities.at

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NICHT IN WIEN ZU HAUSE? Reiseplanung für identities 2007 noch
offen?

Zwei SPEZIELLE ANGEBOTE für FestivalbesucherInnen:

Das ÖBB EVENT TICKET  für identities-BesucherInnen aus
Österreich, die per BAHN anreisen. Bis zu 60% Rabatt auf das
ZUGTICKET. Wie geht das? Mit Gutschein - ausfüllen und am
Bahnschalter abgeben - oder direkt online das ÖBB EVENTticket
buchen. >Gutschein PDF und Onlinebuchung über www.event.oebb.at.
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Die AUSTRIAN AIRLINES CONGRESS FARE - speziell für
FestivalbesucherInnen aus dem Ausland, die per FLUG anreisen.
Unser Official Festival Carrier bringt Sie sicher, zu speziellen
Preisen und with a smile nach Wien. >Mehr dazu ab 21. Mai auf
www.identities.at<<

Bis bald

Ihr/Euer
identities 2007 Team


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04 GA: ladyfest / homophobie / song contest / energie
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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INTERNATIONALER TAG GEGEN HOMOPHOBIE
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Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie fordern wir
eine Anti-Homophobie Kampagne.
MEHR: http://www.gruene-andersrum.at/international/artikel/lesen/16253/

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LADYFESTVIENNA 07
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Komm und feiere vom 16. bis 20. Mai mit! Das Ladyfest Wien 2007
umfasst  Workshops, Musikveranstaltungen, Aktionen im
öffentlichen Raum, einen  Literatur- und Spoken Word-Schwerpunkt,
open stages for literature and music,  einen Dyke March und
vieles andere mehr.
MEHR: http://plone.ladyfestwien.org/

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GLÜCKWUNSCH, SERBIEN!
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Die lesbische Song Contest Siegerin Marija Serifovic schreibt
Geschichte nicht  nur für Serbien, sondern für Europa. Ulrike
Lunacek gratuliert.
MEHR: http://www.gruene-andersrum.at/international/artikel/lesen/16183/

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ENERGIESPARWOCHEN ANDERSRUM
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Wir gehen auf Klima-Tour. Wer Energiespartipps erhalten möchte,
dadurch das  Geldbörsel schonen und einen Beitrag für den
Klimaschutz leisten will, kann  sich bei uns melden. Wir besuchen
Euch gerne!
MEHR: http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/16182/

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http://www.gruene-andersrum.at/
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Fragen?
E-Mail an: newsletter-andersrum-request at gruene.at

-- 
Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien

Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811

http://www.gruene-andersrum.at

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05 Reminder: Sonntag
MALMOE <redaktion at malmoe.org>
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Malmoe zu Gast bei FM4 Millieu Kess 
Sonntag, 20.5. 21h Elektro Goenner (Mariahilferstr.101, 1060
Wien; www.elektro- g.at)

"Kalter Krieg im Kinderzimmer"

Kalter Krieg im Plattenkoffer: DJ Boris vs. DJ Beatnik +
Spezialgast A-Tom

Visual-Programm: Supermaechte auf der Jagd nach dem inneren Feind
- Devianz im  Zeichentrick

Nu Pagadi vs. Snagglepuss 
Shadoks vs. Gibis

Im Kalten Krieg war die innere Front ein mindestens ebenso
zentrales Kampffeld  wie der Ruestungswettlauf mit dem
Aussenfeind. Abweichende Lebensentwuerfe  standen tendenziell
unter Verdacht. Auch im Kinderprogramm wird der Kampf  gegen
subversive Elemente thematisiert - allerdings nicht immer
vollstaendig  im Sinne der normalisierenden Maechte...

Es treten an:

* Nu Pagadi! ("Na warte!") (UdSSR)
Ein Beatnik und Herumtreiber in Wolfsgestalt macht (seit 1969) im
Stil der  Roadrunner-Cartoons immer aufs Neue erfolglos Jagd auf
einen braven Hasen -  und dabei gleichzeitig bei Generationen
faszinierter osteuropaeischer Kinder  heimlich Werbung fuer ein
Gammler-Leben.
http://www.zeichentrickserien.de/hasewolf.htm

* Snagglepuss (USA)
Ein freundlicher rosa Bergloewe mit affektiert-dandyhaftem
Gehabe, der von den  Normalos permanent zum wilden Tier erklaert
und gejagt wird, macht das  ahnungslose Publikum der Yogi-Baer
Serie ab 1960 mit einem gay lifestyle  bekannt.
http://members.aol.com/PaulEC2/Snagglepuss.html

* Les Shadoks (Frankreich)
Die tollpatschigen Shadoks und die begabten Gibis sind mit ihren
schrottreifen  Planeten unzufrieden und starten einen Raketenbau-
Wettlauf, um auf die Erde zu  gelangen. Doch die ist von dem
manischen Allesfresser-Insekt Gégène besetzt ... Eine kultisch
verehrte Allegorie auf den Klassenkampf, das Ringen der
Supermaechte, konformistische Beschraenktheit und eine Reihe
anderer  gesellschaftlicher Zustände um 1969.
http://de.wikipedia.org/wiki/Shadoks

Ein Begleitprogramm zum Schwerpunkt "Kalter Krieg in Popkultur
und Politik" in  der aktuellen Malmoe Ausgabe, Heft 37
http://www.malmoe.org

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malmoe newsletter
http://www.malmoe.org

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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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06 GLB/ÖBB/Faymann/Privatisierung
"Gewerkschaftlicher Linksblock" <office at glb.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110
Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 - Mail office at glb.at
- Web www.glb.at - Ausgabe vom 18. Mai 2007

Neoliberale Versumpfung der Sozialdemokratie

Massive GLB-Kritik an Faymann-Ansage für Privatisierung der ÖBB

"Die Ungeniertheit, mit welcher Infrastrukturminister Werner
Faymann (SPÖ) eine Privatisierung der ÖBB durch einen Börsegang
oder das Hereinholen eines strategischen Partners ankündigt,
zeigt die neoliberale Versumpfung der heutigen Sozialdemokratie",
kritisiert Ernst Wieser, Bundessekretär der Fraktion
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) in der Gewerkschaft
Vida: "Es ist daher auch nicht verwunderlich, wenn die Faymann-
Ansage vom früheren Infrastruktur-Staatssekretär Helmut Kukacka
(ÖVP) ausdrücklich begrüßt wird."

Als gefährliche Drohung müssen die ÖBB-Bediensteten Faymanns
Aussage "Nein, aber Börsegang erst, wenn das Unternehmen
konsolidiert und aufgebaut ist" empfinden. Bedeutet dies im
Klartext doch noch mehr Druck auf das Personal durch Vernichtung
weiterer Arbeitsplätze und Druck auf Löhne und Sozialleistungen.
Laut der jüngsten Bilanz wurde allein im Jahr 2006 der
Personalstand um weitere 3.100 Beschäftigte reduziert und
gleichzeitig bei einem Umsatzzuwachs von 5,0 auf 5,6 Milliarden
Euro der Gewinn von 13 auf 32 Millionen Euro gesteigert.

Schon vor der Nationalratswahl 2006 hatte Kukacka motiviert durch
den Börsegang der Deutschen Bahn als "Fahrplan" angekündigt, 2009
eine erste Tranche von 49 Prozent des ÖBB-Güterverkehrs Rail
Cargo via Börse zu privatisieren. Ein bis zwei Jahre später
sollte dann auch der ÖBB-Personenverkehr in ähnlicher Höhe durch
eine entsprechende Kapitalerhöhung an die Börse gehievt werden.
Bezeichnend ist, dass laut Kukacka die Infrastrukturbereiche "in
jedem Fall zu 100 Prozent" beim Bund bleiben sollen, für die
nichtprofitablen Bereiche der ÖBB darf weiterhin die öffentliche
Hand aufkommen. Dies bekräftigt jetzt auch Faymann mit der
Aussage "Worum sich niemand reißen wird, ist der Nahverkehr".

Die Demontage der ÖBB hat allerdings bereits mit der
Ausgliederung aus dem Bundesbudget 1994 unter
Regierungsverantwortung von SPÖ und ÖVP begonnen und erreichte
mit der Zerstückelung in zahlreiche Teilgesellschaften unter dem
Dach einer Holding durch die ÖVP/BZÖ-Regierung den bisherigen
Höhepunkt: "Der Hintergrund der Holding-Struktur ist, durch diese
Filetierung die profitablen Bereiche dem Privatkapital und
Anliegern auszuliefern", kritisiert Wieser.

ÖBB-Chef Martin Huber hat schon 2006 verbunden mit einer "Vision
vom Kapitalmarkt" einen solchen Börsegang ventiliert, auch wenn
ein solcher nicht ausdrücklich im Koalitionsabkommen enthalten
ist, erfolgen die Vorleistungen dafür zweifellos in Abstimmung
mit der Regierung und sind die logische Fortsetzung der
Zerstörung der Bahn unter dem Diktat einer EU-konformen
Liberalisierung. Der GLB tritt im Gegensatz zu den
Regierungsplänen für den Rückbau der ÖBB zu einem einheitlichen
staatlichen Unternehmen ein und weist auf die negativen
Erfahrungen in verschiedenen Ländern mit der Zerschlagung und
Privatisierung der Bahn hin.

Seit der Ausgliederung der ÖBB aus dem Budget wurden unter GD
Helmut Draxler (SPÖ) von 1993 bis 2001 über 15.000 Arbeitsplätze
abgebaut,  dessen Nachfolger Rüdiger vorm Walde (parteilos)
vernichtete von 2001 bis 2004 weitere 1.600 Eisenbahnarbeitplätze
und Martin Huber (ÖVP) baute seit seinem Amtsantritt 2004 bereits
weitere rund 5.800 Arbeitsplätze ab, womit der Personalstand mit
Jahresende 2006 auf 42.951 Beschäftigte reduziert wurde.

Mit einem Börsegang ist unter dem Druck der Erwartungen der
Aktionäre ein weiterer verstärkter Personalabbau zu befürchten,
als dessen Folge der Leistungsdruck auf das verbleibende Personal
weiter steigt. Der GLB-Vida erwartet sich daher von Eisenbahner-
Gewerkschafter und FSG-Chef Wilhelm Haberzettl eine klare Absage
an Faymanns Pläne und die Ablehnung derselben im Parlament durch
die dort vertretenen GewerkschafterInnen.



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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07 Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

Zum 9. Mai:
www.gipfelsoli.org/Repression/Anschnallen_bitte

Zur Allgemeinverfügung: www.gipfelsoli.org/Repression/Allgemeinverfuegung

- Eilantrag gegen Demonstrationsverbot eingereicht
- Informationen zum Aktionstag am Bombodrom am 1.6.2007
- Hinweise zu PMR/"Walkie-Talkies"
- Karawane zum G8-Gipfel startet in Neuburg
- Ready to enter!
- 220 offene Stellen
- Popstars warnen vor Aggressionen
- Wie Heiner Geißler zu Attac kam

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Eilantrag gegen Demonstrationsverbot eingereicht

[Gipfelsoli Infogruppe | International Press Group]

Sternmarsch-Bündnis klagt notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht
Außenpolitik der G8 begründet "polizeilichen Notstand"

Pressemitteilung 18. Mai 2007

Mit dem Erlass einer "Allgemeinverfügung" hat die
Versammlungsbehörde alle Demonstrationen in der Nähe
Heiligendamms verboten. Betroffen ist das Gebiet innerhalb des
Sperrzauns sowie bis zu 4 Kilometer außerhalb. Damit soll der
Protest bis auf 6 Kilometer Distanz gehalten werden.

Betroffen von der Maßnahmen ist unter anderem der Sternmarsch,
der für den 7. Juni geplant ist. Unter dem Motto "Den Protest
nach Heiligendamm tragen" soll der Sternmarsch zur
Abschlusskundgebung in Heiligendamm führen.

Das Sternmarsch-Bündnis beantragt heute beim Verwaltungsgericht
Schwerin ein Eilverfahren gegen das Verbot. Eine Entscheidung
wird Ende nächster Woche erwartet. "Wir lassen uns das
Demonstrationsrecht notfalls durch das Bundesverfassungsgericht
bestätigen", kündigt eine Sprecherin des Sternmarsch-Bündnisses
an.

Die Verbotszone erstreckt sich bis zum Camp in Reddelich und bis
kurz vor das Camp in Wichmannsdorf. Ein Sprecher der BAO "Kavala"
kündigte an, dass Ansammlungen von 3 Personen bereits als
verbotene Versammlung gewertet werden. "Das heißt, schon wenn wir
dort zu dritt das Camp-Gelände verlassen, können wir nicht
nebeneinander gehen, ohne sofort von der Polizei
auseinandergetrieben zu werden", kritisiert eine Camp-
Teilnehmerin vom FrauenLesbenTransgender-Netzwerk.

Das Demonstrationsverbot beruft sich laut "Kavala" auf einen
"polizeilichen Notstand" und wird unter anderem mit der
Außenpolitik der G8-Staaten begründet. Wegen Kriegen in "Irak,
Libanon, Syrien, Iran, Afghanistan, Pakistan sowie in Palästina"
bestünde für die Repräsentanten der G8 "eine latente
Bedrohungslage". Auch die deutsche Regierung sei "durch das
verstärkte Engagement der Bundesrepublik Deutschland in
Krisenregionen" gefährdet. Gemeint ist unter anderem die
Beteiligung am Krieg in Afghanistan.

Eine absurde Begründung, findet Hanne Jobst von der Gipfelsoli
Infogruppe: "Protest wird verboten, weil er keine gute
Außenwirkung auf ausländische Entscheidungsträger hätte. Die G8
maßen sich an, ohne jede Legitimation Entscheidungen über das
Leben von Millionen Menschen zu treffen. Der Ärger dieser
Menschen sei ihnen aber nach Meinung der Polizei nicht
zuzumuten."

Auch Pop-Sänger Herbert Grönemeyer musste dies zugeben: "Es gibt
eine wirkliche Wut" erklärte er vorgestern in der "taz".

Unterdessen ist diese Woche wegen des G8-Gipfels 2005 in
Schottland ein weiteres Gerichtsverfahren gegen Demonstranten
eingestellt worden. Die fünf Aktivisten wurden auf dem Weg zur
Abschlussdemonstration zum Tagungshotel in Gleneagles in
Gewahrsam genommen.

"Wie immer bei Gipfel-Protesten versucht die Polizei durch
willkürliche und oft illegale Maßnahmen zu verhindern dass der
Protest zum Adressat der Kritik gelangt", so Gerda Achterhuis vom
niederländischen dissent-Netzwerk. "Das Demonstrationsverbot
überrascht uns also nicht. Wir lassen uns jedoch nicht
einschüchtern und mobilisieren weiter zum Sternmarsch und allen
anderen Aktionen gegen das G8-Treffen", schließt Achterhuis.

Gipfelsoli Infogruppe: +49 0160 95314023
International Press Group: +49 160 92437902

Hintergrund:
Amtliche Bekanntmachung der Polizeidirektion Rostock
(Ausführliche Begründung, 23 Seiten):
http://gipfelsoli.org/Repression/1701.html

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Informationen zum Aktionstag am Bombodrom am 1.6.2007

Wie geplant, wollen wir unter dem Motto "Jedes Ziel ist ein
Zuhause" am 1. Juni das Bombodrom-Gelände in der Kyritz-Ruppiner
Heide in einer Aktion Zivilen Ungehorsams besiedeln. Unser Ziel
ist es, ein deutliches Zeichen der Ablehnung von Kriegsübungen
und Militäreinsätzen zu setzen. Sollte es von Seiten der Polizei
oder Bundeswehr Eskalationsversuche geben, so werden wir darauf
nicht eingehen. Wir haben unser eigenes Drehbuch. Die
Angelegenheit soll gelassen, entschlossen und ziemlich pink
vonstatten gehen. Den Aufruf und wichtige Hintergrundinfos findet
ihr unter www.g8andwar.de.

Hier jetzt wichtige praktische Informationen.

Anreise (s. Karte)

Reist möglichst bis zum 31.05 an, damit Ihr Euch an den
Infoveranstaltungen zu der Besiedlung beteiligen könnt. Wer am
01.06. erst kommen kann, sollte wenn irgend möglich bis 12 Uhr an
einem der Kundgebungsorte sein. Wer nach 14.30 Uhr ankommt,
sollte sich am Infotelefon nach Treffpunkten erkundigen.

Bitte schaut kurz vor dem Losfahren nochmal auf www.g8andwar.de,
ob sich etwas geändert hat. An den Kundgebungsorten werden wir
aktuelle Informationen ausgeben. Wir planen am ehemaligen Pink
Point (an der Straße zwischen Schweinrich und Neu Lutterow) einen
Infopunkt einzurichten, der während der ganzen Aktion besetzt
ist. Infotelefon 0174-3558963.

Anreise zu den Camps ab 29.05.

Zempow

Auto: Von Berlin bis Flecken Zechlin (s.o.) Ortseingang Flecken
Zechlin rechts ab in den Ort, Kreuzung Ortsende links nach
Zempow. In Zempow an der Kirche links und dann geradeaus. Von
Hamburg A24, Abfahrt Wittstock/Pritzwalk, durch Wittstock zuerst
Richtung Röbel, dann noch im Ort rechts über Berlinchen, Sewekow,
Buschhof, Zempow-Schildern folgen. In Zempow am Ortseingang
rechts. Zug: Mirow (14 km, keine Busverbindung), Rheinsberg (Bus
785 bis Flecken Zechlin, 793 bis Zempow) oder Wittstock (Bus 746)

Luhme

Auto: Von Berlin A 24 Berlin-Hamburg, Abfahrt Neuruppin, Richtung
Rheinsberg, aber in Gühlen-Glienicke nicht nach Rheinsberg
abbiegen sondern weiter bis Flecken Zechlin. Am Ortseingang
rechts Richtung Zechlinerhütte, durch Flecken, Richtung Luhme, in
Luhme rechts Richtung Heimland, im OT Heimland links in den
Heegeseeweg einbiegen.

Von Hamburg aus die A 24 Hamburg-Berlin, Abfahrt Wittstock,
Richtung Rheinsberg, in Flecken-Zechlin weiter wie oben.

Zug: bis Bahnhof Rheinsberg. Von Rheinsberg sind es über
Zechlinerhütte 12 km bis nach Luhme (mit Fahrrad oder Abholung
vorher vereinbaren). oder Bus 785 nach Flecken Zechlin Abfahrt:
11.22/13.49/16,45/18.20,( ca 30 - 40min) Zug bis
Neuruppin/Rheinsberger Tor und Bus nach Flecken Zechlin Abfahrt:
11.42/13.02/14.02/15.02/15.42/16.42/ (ca 30 bis 40min) Von dort
Abholung vereinbaren

Zechlinerhütte

Auto: PKW: Von Hamburg oder Berlin A24 bis Neuruppin, von dort
den Schildern nach Rheinsberg folgen. Dort Wegweisern nach
Zechlinerhütte folgen. Zug: bis Bahnhof Rheinsberg, Bus 788
Richtung Großzerlang bis Zechlinerhütte

Katerbow Auto: Von H amburg oder Berlin A 24bis Neuruppin,
Richtung Neuruppin abfahren und gleich links nach Bechlin,
Kränzlin. , Darritz, Wahlendorf, dahinter rechts Richtung L18,
L18 Richtung Wittstock bis Katerbow, dort Schildern folgen. Zug:
Bis Bahnhof Netzeband, von dort ca. 3km zu Fuß / mit Fahrrad.
Schweinrich (Campingplatz am See)

Auto: Von Berlin oder Hanburg A24 bis Abfahrt Wittstock, in
Wittstock der Ausschilderung "Richtung Rheinsberg" folgen. Über
Babitz kommt Ihr nach ca 12 km in Schweinrich an.

Gleich am Ortseingangsschild Schweinrich links abbiegen Richtung
Dranse. Nach 300 m führt rechts ein Waldweg direkt zum
Naturcampingplatz Blanschen. Zug: nach Wittstock Dosse, ab dort
Bus 747 nach Schweinrich, Abfahrten: ab :09:05 an 9.18, ab:15:05
an15:18, ab :16:03 an 16:36 , ab :17:05 an 17:18

Anreise am Aktionstag 01.06.

Zu den Kundgebungsorten Schweinrich und Neu-Lutterow
Anreise möglichst mobil mit Fahrgemeinschaften.

Schweinrich:

Auto: Von Berlin oder Hanburg A24 bis Abfahrt Wittstock, in
Wittstock der Ausschilderung "Richtung Rheinsberg" folgen. über
Babitz kommt Ihr nach ca 12 km in Schweinrich an.

Zug: Zug nach Wittstock Dosse, ab dort Bus 747 nach Schweinrich,
Abfahrten: ab :09:05 an 9.18, ab:15:05 an15:18, ab :16:03 an
16:36 , ab :17:05 an 17:18 Sammeltaxi steht in Wittstock bereit
um11.00, 12.00 und 13.00 Uhr jeweils 8 Plätze für jeweils
insgesamt 17,00 Euro. Zu anderen Zeiten bitte vorbestellen
(Telnr.:03394/712321)

Neu Lutterow:

Auto: Von Berlin A24 bis Neuruppin, durch Neuruppin Richtung
Rheinsberg, aber hinter Gühlen-Glienicke nicht nach Rheinsberg
abbiegen, sondern weiter bis Flecken Zechlin, dort links Richtung
Wittstock. Neu-Lutterow liegt links der Straße. Die Kundgebung
ist an der Straße nach Schweinrich, da wo sie auf die Bombodrom-
Grenze stößt. Von Hamburg über Schweinrich (s.o.) Richtung
Flecken Zechlin, die Straße führt (legal) durch das Bombodrom-
Gelände, dort wo sie das Gelände verlässt ist die Mahnsäule und
Kundgebung. Zug: Bahnhof Rheinsberg, Bus 785 nach Flecken Zechlin
(ab 11.22, an 11.49) oder Bahnhof Neuruppin, Bus 787 nach Flecken
Zechlin (ab11.42 , an 12.20) Von Flecken-Zechlin wird es ein Taxi
oder Shuttle nach Neu-Lutterow geben.

Wasser/WC/Verpflegung:

Unbedingt in den Camps anmelden, mit wie vielen Leuten Ihr kommt,
damit entsprechend die Logistik organisiert werden kann.

Ferienland Luhme, Heegeseeweg 8 & 9, 16837 Luhme,
freke at t-online.de, 0177-8234242

Bioland Ranch Zempow, Birkenallee 12, 13837 Zempow,
topinambur at zempow.de, 033923-76915

Naturcampingplatz "Am Blanschen", Ute und Jürgen Erfurth, 16909
Wittstock OT Schweinrich, 033966-60395, 0173-5844500, info
@campingplatz-blanschen.de Camp Katerbow , Kontakt über Johannes
Oblaski, Tel. 0171-2195136 Zechlinerhütte: Ferieninsel
Tietzowsee, Zur Tietzowsiedlung 7, 16831 Zechlinerhütte,
Tel.:033921/70228, ferieninsel.tietzowsee at t-online.de Kosten sind
fürs Zelten 2 Euro (bzw.Schweinrich 3 Euro) pro Person und Nacht,
für Betten (Luhme, Zechlinerhütte) 5 Euro.

In Luhme gibt es ein für Rolli-FahrerInnen geeignetes
Appartement. In Zempow und Katerbow wird es rolli-geeignete
Toiletten geben. Leider gibt es überall Sandwege, die mit Rollis
schwer zu bewältigen sind.

Alle Camps verfügen über WCs, Wasser und eine zentrale Küche.

Am Aktionstag möglichst selbst versorgen, vor allem an genügend
Wasser denken. Wir versuchen, dass an den Kundgebungsorten am
01.06 Voküs bzw. kommerzielle Essensstände aus der Region
vorhanden sind.

Treffpunkte

Bioland Ranch Zempow
Hier trifft sich die Clownsarmee, Kontakt: traumzirkus at web.de
oder 0175 9620785

Campingplatz Schweinrich
Hier treffen sich: die Lebenslaute Kontakt: www.Lebenslaute.de,
X-tausendmal quer, Kontakt: www.x1000malquer.de und
voraussichtlich Frauen/Lesben/Queer, Kontakt: apo at bamm.de

Camp Katerbow
Hier treffen sich voraussichtlich die Fahrradkarawanen, Kontakt:
wwwg8-bikerides.net

Zechlinerhütte
Hier werden die Euromärsche sein, Kontakt:
www.euromarches.org/deutsch

Ferienland Luhme
evtl.: Frauen/Lesben/Queer, Kontakt: apo at bamm.de

Wichtige Ausrüstungsgegestände:
Zelt, Schlafsack, Geschirr und Besteck, festes Schuhwerk,
Regenjacke, Taschenlampe, Kompass und ausreichend Behälter für
Wasser. Wenn Handys dann D2-Netz.

Verhaltensregeln auf dem Bombodrom:
Kein Feuer, nicht die Wege verlassen, auf keinen Fall
Munitionsreste berühren, sich nicht den Markierungen (Fähnchen)
des Munitionsräumdienstes nähern. Das Bombodrom-Gelände ist
Flora-Fauna-Habitat und teilweise Naturpark. Bitte seid
aufmerksam und nehmt Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt.

Ermittlungsausschuss (EA)
Der EA nimmt Meldungen über Festnahmen etc. entgegen, versucht
herauszufinden wo Leute hingebracht werden und kümmert sich bei
Bedarf um AnwältInnen etc. Bitte ruft hier an wenn ihr
festgenommen / in Gewahrsam genommen werdet oder dies bei anderen
beobachtet. Nach Freilassung unbedingt wieder abmelden! Tel.
030-6922222

Termine
Ab 24.5. Ankunft der Fahrradkarawane Ost
Montag, den 28.5. Ankunft der Lebenslaute in Schweinrich
Dienstag, 29.5.: Camperöffnung
Dienstag 29.05. und Mittwoch, 30.05.
20.00 Uhr Infoveranstaltungen zur Kampagne "Bomben Nein-wir gehen
rein" in den Camps
Donnerstag, 31.5. Info- und Kulturtag
18.00 Plenum Clownsarmee in Zempow
19.00 Vorkonzert der Gruppe Lebenslaute in Rheinsberg (Kirche), 
"G-Dur statt G8 - Polyphon gegen's Bombodrom"
20.30 Info-Veranstaltungen zur Besiedlungsaktion am 1.6. in den Camps und in
Rheinsberg
Freitag, 1.6. Aktionstag Jedes Ziel ist ein Zuhause
Mittags Ausstellung: Die Initiative "Ferien vom Krieg" möchte Unterschriften von
Kindern aus Kriegsgebieten unter einen Friedensappell der Öffentlichkeit
zugänglich machen.
Ab 12.00 Infos, Essen ujnd Auftaktkundgebung in Schweinrich (Mahnsäule, von
Schweinrich aus Richtung Bombodrom, ca 1 km nach Ortsausgang rechts) und
Neu-Lutterow, Mahnsäule (von Flecken Zechlin aus Richtung Bombodrom, vorbei an
Alt - und Neu-Lutterow, die Straße führt direkt auf die Mahnsäule zu, bevor sie
rechts abknickt)
14.30 Demonstrationszüge zum Pink Point, anschließend Besiedlung mit rosa
Pyramiden, Lebenslaute-Konzert, Übernachtung auf dem Platz
Ab 16.00 Mahnwache und Infopunkt am ehemaligen Pink Point

Samstag, 2.6. Demonstration in Rostock
Ab 7 Uhr gemeinsames Frühstück, anschließend Abfahrt zur Demo nach Rostock ab
Schweinrich. Pkw-Mitfahrbörse; Beschränkte Zahl von Plätzen in Bussen steht zur
Verfügung, Voranmeldung unbedingt erforderlich bis 25.5. durch Überweisung von
12,00 Euro auf das Konto: Sonderkonto Sichelschmiede, bei Raiffeisenbank
Ostprignitz-Ruppin eG BLZ 160 619 38, Kontonr. 1621661 Stichwort: Bus 02.06,
Einzahlungsbeleg gilt als Fahrkarte.

Zum Thema "Unterbindungsgewahrsam" hat der EA Anwälte konsultiert, deren
Einschätzung ist: Sollten Leute am Bombodrom in Unterbindungsgewahrsam genommen
werden, müssten sie spätestens am 2.6. nach Abschluss der Aktion freigelassen
werden.

Bündnis No War No G8
www.g8andwar.de
Infotelefon 0174-3558963

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G8: Hinweise zu PMR/"Walkie-Talkies"

inzwischen ist der aufruf, PMR/"Walkie-Talkies" zu den gipfel-
aktionstagen mitzubringen um das info-radio zu empfangen,
verschiedentlich veröffentlicht worden (siehe u.a.
http://dissentnetzwerk.org/node/1613). vor allem weil es
naheliegend ist, die funkgeräte auch zur eigenen kommunikation zu
benutzen, tauchen seitdem in unserem umfeld immer wieder fragen
zur anwendung und sicherheit von PMR auf. dieser text soll einige
fragen beantworten und ein paar infos und tips zu funkgeräten
zusammentragen.

PMR ("public mobile radio") sendet und empfängt auf sechs kanälen
im frequenzbereich zwischen 446,000 und 446,100 MHz. die nutzung
von funkfrequenzen ist international streng geregelt. der
frequenzbereich von PMR darf mit unmodifizierten zugelassenen
Geräten von jeder und jedem ohne besondere zertifizierung benutzt
werden.

bevor ihr funkgeräte bei aktionen einsetzt ist es auf jeden fall
hilfreich, wenn ihr den umgang damit übt. versucht vor allem ein
gefühl dafür zu kriegen, wie verschiedene landschaftsmerkmale die
reichweite der geräte beeinflussen. die meisten hersteller geben
als reichweite 5 km an. weil sich PMR-funkwellen wie licht
ausbreiten, schwächt jedes hindernis den empfang. eine verbindung
über den optischen horizont hinaus ist nicht bzw. nur über
reflektionen möglich, d.h. wo die sicht versperrt ist, gibt es
auch keinen empfang. in städten sind oft nicht mehr als 500m
drin. unter optimalen bedingungen (von hügelspitze zu hügelspitze
und mit guten antennen) können hingegen auch 50-100 km überbrückt
werden. durchschnittlich liegt die reichweite bei etwa 1,5 bis 2
km.

denkt beim senden immer daran, dass euch alle hören können, die
auf den gleichen kanal geschaltet haben und sich in reichweite
befinden. mit hilfe von pilottönen - kontrolltöne die beim funken
mit übertragen werden - ist es möglich, sogenannte geschlossene
benutzerInnengruppen zu bilden (achtet beim kauf auf CTCSS- oder
DCS-fähigkeit des PMR). alle funkübertragungen ohne den
festgelegten pilotton werden dann von eurem gerät ausgefiltert,
so dass ihr nur mitteilungen innerhalb der benutzerInnengruppe zu
hören bekommt. abhörsicher ist das verfahren aber nicht, es geht
nur darum, unerwünschte übertragungen auszufiltern. auch bei
verwendung von pilottönen und "geschlossenen
benutzerInnengruppen" kann also alles was ihr sagt auf jeden fall
mitgehört werden. für mitteilungen, die nicht für jede/n bestimmt
sind, solltet ihr euch also schon vorher auf einen unauffälligen
code einigen. klarnamen sind grundsätzlich zu vermeiden.
besonders wenn ihr doch ohne code kommuniziert, weil ihr z.b.
eine info an möglichst viele leute weitergeben wollt, müsst ihr
daran denken, dass es beim senden immer möglich ist, euch zu
orten oder die übertragung später eurem gerät zuzuordnen.

solange ihr nur empfangt, seid ihr nicht zu orten. anders ist es
beim senden - jede übertragung gibt potentiell euren standort
preis. mit modernen peilgeräten können selbst große
frequenzbereiche fast in echtzeit überwacht werden. über eine
einzelne peilantenne können frequenz, stärke, zeit und richtung
eines signals ermittelt werden. um die genaue position des
senders zu berechnen, muss das signal von mindestens drei
unabhängigen antennen empfangen werden. per triangulation lässt
sich dann aus den daten der genaue standort bestimmen. mit dem
dichten peilnetz der bundesnetzagentur ist die ortung von
signalquellen in städten eine frage von sekunden. auf dem land
ist das netz weniger dicht, hier werden zusätzlich mess- bzw.
peilwagen eingesetzt.

es gibt aber auch eine viel banalere möglichkeit, beim funken
unerwünschte aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: nämlich durch
zufälliges mithören der stimme der senderin. nutzt die in vielen
PMR-Geräten eingebauten eingänge für ohrstöpsel um die
auffälligen (und unkontrollierbaren) empfangsgeräusche zu
vermeiden. um eure eigene stimme beim senden zu dämpfen, legt
beide hände um das mikrofon und haltet es möglichst nahe an den
mund. sprecht leise, langsam und ruhig mit deutlicher betonung.
wenn es euch wichtig ist, nicht aufzufallen, bleibt ruhig auch
wenn ihr nicht verstanden werdet oder die andere seite nicht
versteht. wenn ihr die stimme hebt ist es wahrscheinlicher, dass
ihr entdeckt werdet als dass die übertragung verständlicher wird.

entgegen einer verbreiteten annahme ist jeder funkspruch
eindeutig einem gerät zuzuordnen. zwar übertragen funkgeräte
anders als handys keine gerätekennung. trotzdem ist jedes
funkgerät einzigartig. durch winzige variationen bei der
Übertragung ist ein funkgerät eindeutig identifizierbar. so ein
"fingerprinting" findet nicht in echtzeit statt, der funkverkehr
muss dafür aufgezeichnet und analyisiert werden. trotzdem ist
auch ein funkgerät kein anonymes medium: auch monate oder jahre
auseinanderliegende Übertragungen können eindeutig auf ein gerät
zurückgeführt werden, wenn sie mitgeschnitten wurden. natürlich
muss dazu auch das gerät selbst sichergestellt worden sein.

beschränkt deshalb anzahl und länge der übertragungen auf das
nötige minimum. verwendet einen unauffälligen code für
mitteilungen, die nicht für jede/n bestimmt sind. auch solltet
ihr ein aktionsfunkgerät später nicht für alltägliche
funkkommunikation benutzen, um zu vermeiden dass durch
"fingerprinting" rückschlüsse auf euch möglich sind.

zum schluss noch ein tip für die übermittlung von koordianten
über einen unsicheren kanal wie funk oder handy. beschafft euch
karten, die mit einem fein gerasterten gitternetz überzogen sind
(oder macht selbst welche). markiert punkte auf den karten und
beschriftet sie z.b. A, B, C... wenn ihr koordinaten übermitteln
wollt nennt ihr einen punkt und die abweichung von diesem punkt
in km/einheiten des gitternetzes nach X (rechts) bzw -X (links)
und Y (oben) oder -Y (unten). solange eure karten nicht in die
falschen hände geraten, können die wahrscheinlichen punkte nur
durch beobachtung eurer bewegungen und abgleich mit erfolgten
funksprüchen ermittelt werden. deshalb solltet ihr zur sicherheit
regelmässig - z.b. täglich - neue punkte festlegen. für den fall,
dass etwas schief geht solltet ihr im vorfeld codes und
treffpunkte vereinbaren, die nicht auf den karten eingezeichnet
sind.

be careful, be smart, rock their holy damn boat - hard!
dissidente radiopiratInnen

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Karawane zum G8-Gipfel startet in Neuburg

Neuburg (ddp-bay). Die Karawane Tour 2007 startet am Freitag (18.
Mai, 10.30 Uhr) im bayerischen Neuburg ihre Reise nach
Heiligendamm zum G8-Gipfel. Mit ihrer Tour durch 16 deutsche
Städte wollen Flüchtlinge und Migranten gegen die Politik der
Gruppe der G8 protestieren, wie die Initiatoren mitteilten. "Wir
sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört", lautet ihr Motto.

Außerdem wollen Aktivisten auf die Lagerunterbringung für
Flüchtlinge aufmerksam machen, auf Unterdrückung und Abschiebung.
Start der Karawane sei in Neuburg, weil sich hier das größte
Flüchtlingslager Südbayerns befinde.

[http://de.news.yahoo.com/17052007/336/karawane-g8-gipfel-startet-neuburg.html]

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Ready to enter!
Workshops, Veranstaltung und Filme zum Protest in Heiligendamm

23. Mai 2007
Bethanien Südflügel, Mariannenplatz

Nicht mehr lange bis zur Abfahrt - höchste Zeit noch ein paar
Vorbereitungen zu treffen und Anti-Repressions-Infos
einzusammeln...

12.00 Uhr Demosani-Workshop
Platzwunden, Augenspülen, Wegtragen, Bezugsgruppen ... Diese und
viele andere praktische Tips zum Umgang mit demotypischen und
anderen Verletzungen. Eine kleine Einführung für AktivistInnen
und solche die es werden wollen.

16.00 Uhr Infoveranstaltung Out of Action - Emotionale Erste Hilfe
Politische Aktivität geht oft mit dem Erleben gewalttätiger
Situationen einher, die zu einem psychischen Trauma führen
können. Dies ist kein privates Problem der Betroffenen, sondern
eine Methode staatlicher Repression, der wir etwas entgegen
setzen wollen. In unserer Veranstaltung werden wir erzählen, wie
es zu einem Trauma kommen kann, woran ein Trauma zu erkennen ist
und Möglichkeiten im Umgang damit aufzeigen.

18.00 Uhr Vokü

19.00 Uhr Polizeivorbereitungen auf den Protest und Widerstand
Anquatschversuche, Observationen, Razzien, Demo-Verbote: In den
letzten Wochen gehen Polizei, VS und BKA gezielt gegen den
breiten Widerstand vor. Auf der Veranstaltung geben wir einen
Überblick über die "Sicherheitsarchitektur" zum Gipfel: Polizei-
Stützpunkte vor Ort, Lagezentren von Polizei und Bundeswehr,
Stand der Demo-Verbote, Anfahrtskontrollen, Reisesperren,
Platzverweise, "Vorbeugegewahrsam", Gefangenensammelstellen und
was sonst noch passiert in den nächsten Tagen..

22.00 Uhr Ein Dutzend Mobilisierungsfilme und Clips zum Protest
in Heiligendamm.

[SupportoLegale Berlin | Gipfelsoli Infogruppe]

www.supportolegale.de
www.gipfelsoli.org

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OZ: 220 offene Stellen

Sicherheitsfirmen suchen händeringend nach Mitarbeitern, um dem
erhöhten Sicherheitsbedürfnis zum G8-Gipfel Rechnung tragen zu
können. Vor allem Dienstleister und Händler buchen Wachpersonal.

[http://www.ostsee-zeitung.de/archiv/index.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2693768]

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OZ: G8: Popstars warnen vor Aggressionen

Berlin (AP) Die Sänger Herbert Grönemeyer und Bono halten eine
Radikalisierung der G8-Gegner für möglich. Wenn die Politiker
ihre gegenüber Afrika gemachten Versprechungen nicht einhielten,
könnten die Menschen immer aggressiver werden, warnte Grönemeyer
gestern in Berlin bei der Vorstellung des DATA-Afrika-Berichts
2007.

U2-Sänger Bono sagte, bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in
Genua 2001 habe es bereits einen Toten gegeben. Die Menschen
seien ärgerlich. "Ich kann mich der Wut nur anschließen."

Auch Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm schloss
Ausschreitungen bei den angekündigten Demos gegen G8 nicht aus.

[http://www.ostsee-zeitung.de/archiv/index.phtml?Param=DB-Artikel&ID=26937889

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Financial Times Deutschland: Wie Heiner Geißler zu Attac kam

Die globalisierungskritische Organisation Attac freut sich über
ein prominentes Neumitglied. Der frühere CDU-Generalsekretär
Heiner Geißler schloss sich vor laufenden Kameras den
G8-Kritikern an.

Attac-Sprecher Pedram Shahyar bot dem CDU-Politiker während einer
Talkshow auf N24 einen Aufnahmeantrag an. Geißler nahm an. "Ich
trete bei Attac ein, weil ich das Recht auf gewaltfreie
Demonstration, für das Attac eintritt, nachdrücklich
unterstütze", sagte Geißler am Mittwoch. Auch inhaltlich teile er
die Anliegen der Globalisierungskritiker, die für eine soziale
und ökologische Globalisierung einträten. Die humane Gestaltung
der Globalisierung sei eine der wichtigsten Aufgaben, "wenn nicht
sogar die wichtigste Aufgabe", sagte Geißler. 

Attac ist ein Netzwerk, dem neben Einzelpersonen Organisationen
wie zum Beispiel die Gewerkschaft Verdi, die katholische
Laienorganisation Pax Christi und der Umweltverband BUND
angehören. Prominente CDU-Mitglieder suchte man bisher
vergeblich.

Der ehemalige Minister und Generalsekretär ist nach seinem
Ausscheiden aus der aktiven Politik immer wieder mit Kritik an
seiner Partei in die Öffentlichkeit gegangen. Er macht sich für
eine soziale Ausrichtung der CDU stark und polemisiert gegen
Parteifreunde, die nach seiner Auffassung "neoliberale" und
"turbokapitalistische" Ideen verfolgen.

[http://www.ftd.de/koepfe/200716.html?nv=cd-topnews]

--------------------------------------------------------------------------
Protest + Widerstand: http://de.indymedia.org/g8heiligendamm

Pressespiegel zum G8 2007 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression 
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen. 
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.

Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org

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08 Fremdenrecht, Kunstauktion,  Rassismusspot
"SOS Mitmensch" <office at sosmitmensch.at>
==================================================
*** Fremdenrecht JETZT ändern
   *** Kunstauktion 07
   *** Rassismus-Spot an Unis

   *** FREMDENRECHT Jetzt ÄNDERN
 350 VertreterInnen der Zivilgesellschaft fordern eine Änderung
des Fremdenrechtsgesetz: "Gegen den Missbrauch von Fremden und
Flüchtlingen als Sündenböcke. Für verantwortungsvolle Politik und
qualitätvolle Gesetze!", heißt es in dem Appell weiter, der auf
Initiative von SOS Mitmensch heute in der Tageszeitung Der
Standard veröffentlicht wurde. Der Appell kann hier unterzeichnet
werden: >>
http://www.sosmitmensch.at/stories/1524

   *** KUNSTAUKTION 07
Am Donnerstag, den 24. Mai geht in der Österreichischen
Postsparkasse am Georg Coch-Platz die siebte Kunstauktion
zugunsten von SOS Mitmensch über die Bühne. Viele interessante
und renommierte KünstlerInnen haben uns großzügig mit tollen
Werken unterstützt. Ab dem 21.Mai sind die Exponate täglich von
Montag bis Mittwoch zwischen 8:00 und 15:00 Uhr, Donnerstag
zwischen 08:00 Uhr und 17:30 Uhr zu besichtigen. Einen Katalog
senden wir gerne zu. Die Bilder sind auch auf der Website
einzusehen. >> http://kunst7.sosmitmensch.at/

   *** RASSISMUSSTREICHEN
Noch einige wenige Tage läuft an den österreichischen
Universitäten ein kurzer Spot über unsere Anti-Rassismus-Kampagne
"Rassismus streichen". Ermöglicht hat dies eine Kooperation mit
"Cycamp.at", die den eigens produzierten Kurzfilm osterreichweit
auf den Uniscreens zeigen. Interessierte können den Film hier
sehen. >>
http://www.rassismusstreichen.at/topics/aktuell

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enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
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jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

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Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
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