widerst at and mund - Donnerstag, 17. Mai 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Do Mai 17 08:00:27 CEST 2007


MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
                      www.no-racism.net/mund

Donnerstag, 17. Mai 2007

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr

        www.no-racism.net/mund



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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01   Einladung zur PK "25 Jahre Weltläden in 
Österreich: wirtschaftlicher Erfolg
durch Fairen Handel", 31.05.07 9Uhr im Weltcafé
   von "Christine Steindorfer" <christine.steindorfer at wortart.at>
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02   GA: energiespartipps zu hause - reminder kino!
   von "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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03   AUF-reihe 2007: Ruth Klüger am 11. Juni 2007 in Wien
   von AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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04   Termine ab Mittwoch. den 16.Mai 2007
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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05   G8/Proteste: Infos und -WWWebtips
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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06   WWWebtips: Data Retention, Spielsucht,MigrantInnenwahlrecht, Oral History
   von  "akin" <akin.buero at gmx.at>
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07 
Arbeit/Wirtschaft/Soziales/Unterschriftenliste: 
Noch aenger arbeiten? Nein danke!
   von  "akin" <akin.buero at gmx.at>
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08   ABSCHIEDSFEST THARA AM 15.Juni 2007
   von lydia.anstiss at thara.at
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09   [Pressemeldung] 19.5.,10 Uhr: Konferenz der Gewerkschaftslinken
   von presse at lists.gewerkschaftsplattform.org
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MELDUNGEN, MEINUNGEN UND KOMMENTARE
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10   Arbeit/Wirtschaft/Soziales: Offener Brief von Attac an lfred Gusenbauer
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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11   Notizen: OeH-Wahl, 4 Jahre sind genug
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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12   Letzte Worte: Mediale Polizeiaufruestung
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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13   AuslBG & NAG : Fehlerfortpflanzung - "unter allen inBetracht
   kommenden Gesichtspunkten" ?
   von "Roland Hermann" <hermann at deranwalt.at>
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14   KPÖ/EU/Gesundheitswesen/Liberalisierung/Richtlinie
   von KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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15   Online-Kurier: Österreich: Neonazis  organisieren sich
   von angela mores (at)chello.at
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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16   [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
	 <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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17   [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
	 <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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18   [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
	 <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01   Einladung zur PK "25 Jahre Weltläden in 
Österreich: wirtschaftlicher Erfolg
durch Fairen Handel", 31.05.07 9Uhr im Weltcafé
   von "Christine Steindorfer" <christine.steindorfer at wortart.at>
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Pressekonferenz der ARGE Weltläden
"25 Jahre Weltläden in Österreich: wirtschaftlicher Erfolg durch Fairen
Handel"
am 31.05.07 um 9Uhr im Weltcafé


Die Weltläden, Österreichs Fachgeschäfte für Fairen Handel, feiern ihr 25
jähriges Jubiläum. Am Donnerstag, den 31. Mai 2007 findet um 09:00 Uhr die
Pressekonferenz "25 Jahre Weltläden in Österreich: wirtschaftlicher Erfolg
durch Fairen Handel" im Weltcafé statt (Schwarzspanierstr. 15, 1090 Wien).
Die ARGE Weltläden, die Dachorganisation der Österreichischen Weltläden,
gibt einen Rückblick auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert und zeigt
Schritte für die Zukunft auf.

Am Podium:
*	Barbara Kofler: GF ARGE Weltläden, Mitbegründerin einer der ersten
Weltläden (1978 in Graz)
*	Ernst Gassner: Vorsitzender ARGE Weltläden
*	Fred Masinde: General Manager Undugu Society of Kenia
(Handelspartner der Weltläden)

	Die Themen:
*	Rückblick: Von der Idee zur Marke mit 92 Niederlassungen und einem
Gesamtumsatz von 10,2 Mio. Euro/Jahr
*	Soziale Verantwortung und faire Handelswege als Erfolgsrezept
*	Blick in die Zukunft: Fair Trade Academy und "Weltladen im Dunkeln"
*	Praxisbeispiel: wie die Weltläden das Überleben der Slumkinder von
Nairobi sichert

Aus der Überzeugung heraus, dass kleine Taten Großes bewirken können,
gründete eine Gruppe engagierter Menschen in Innsbruck 1977 den ersten
Dritte-Welt-Laden Ein Vierteljahrhundert später ist daraus eine Marke
geworden, die mehr als 140 Menschen in Österreich Arbeit gibt und die
Existenz hunderttausender Familien weltweit sichert.


VertreterInnen der Medien sind dazu herzlich eingeladen. Um Akkreditierung
wird gebeten.
Die Pressekonferenz wird in deutscher und englischer Sprache abgehalten.

Rückfragehinweis und Photos:
Mag.a Christine Steindorfer, MAS
+43 (0)664 543 80 89
christine.steindorfer at wortart.at

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02   GA: energiespartipps zu hause - reminder kino!
   von "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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ENERGIESPARWOCHEN MIT DEN GRÜNEN ANDERSRUM
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Marco Schreuder und die Grünen Andersrum gehen auf Klima-Tour. Wer
Energiespartipps erhalten möchte, dadurch das Geldbörsel schonen und damit
einen Beitrag für den Klimaschutz leisten will, kann sich bei uns melden. Wir
besuchen Euch gerne!

Während der Grünen Energiesparwochen sind Grüne Abgeordnete und
BezirksrätInnen in vielen Grätzeln Wiens unterwegs und besuchen Interessierte
zu Hause. Die Grünen Andersrum schließen sich dieser Aktion an und besuchen
Euch gerne. Wir möchten uns dabei gerne bei Euch persönlich vorstellen: mit im
Gepäck haben wir Energiespartipps für den Hauhalt und ihr können uns eure ganz
persönlichen Wünsche und Anliegen mitgeben und nebenbei Marco Schreuder und
die Grünen Andersrum kennenlernen.

Zwecks Terminvereinbarung schickt einfach eine eMail an:
andersrum.wien at gruene.at

BESONDERES SERVICE: gratis Energiecheck Eurer Wohnung durch
EnergieberaterInnen

Sollten wir durch unseren Hausbesuch euer Interesse dafür geweckt haben,
welches Energiesparpotential in eurer Wohnung steckt, dann vereinbaren wir
gerne einen kostenlosen Termin mit einem/einer EnergieberaterIn, der/die eure
Wohnung durchcheckt.

Auch Lesben, Schwule und Transgender können zum Klimaschutz beitragen. Und ihr
spart dabei rund 100 Euro im Jahr!

Mehr Info unter  http://wien.gruene.at/energiewende

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REMINDER - HEUTE:
Kino Sondervorstellung: An Inconvenient Truth
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Die Grüne Klubobfrau Maria Vassilakou, Gemeinderat Marco Schreuder und die
Grünen Andersrum laden Euch herzlich zu einer Kino-Sondervorstellung
anlässlich der Grünen Energiesparwochen ein.

Am Dienstag, den 15.5.07 um 19:30 Uhr zeigen wir den preisgekrönten Film "An
Inconvenient Truth - Eine unbequeme Wahrheit" des ehemaligen amerikanischen
Vizepräsidenten Al Gore. Geschlossene Vorstellung, Eintritt frei!

An Inconventient Truth - Eine unbequeme Wahrheit (OmU)

Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. Wenn die große Mehrheit der
internationalen WissenschafterInnen recht hat, bleiben uns nur noch zehn
Jahre, um eine große Katastrophe abzuwenden, die das Klima unseres Planeten
zerstören wird. Die Folge werden extreme Wetterveränderungen sein, Fluten,
Dürren, Epidemien und tödliche Hitzewellen von ungekanntem Ausmaß - eine
Katastrophe, die wir selbst verschulden. Das klingt wie nach einem Rezept für
schwermütigen Trübsinn und pessimistische Kassandra-Rufe? Warten Sie's ab! Auf
den Filmfestivals von Sundance und Cannes sorgte "An Inconvenient Truth - Eine
unbequeme Wahrheit" für Furore.

Darsteller: Al Gore
USA 2006, ca 100 Minuten
Regie: Davis Guggenheim

Dienstag 15.5.07, 19:30 Uhr
"An Inconvenient Truth - Eine unbequeme Wahrheit"
Cinemagic, ehemaliges Opernkino
Friedrichstraße 4, 1010 Wien



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  http://www.gruene-andersrum.at/
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Diese E-Mail wurde dir geschickt, weil du den Newsletter
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Fragen?
E-Mail an: newsletter-andersrum-request at gruene.at

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Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien

Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811

  http://www.gruene-andersrum.at

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03   AUF-reihe 2007: Ruth Klüger am 11. Juni 2007 in Wien
   von AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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Liebe Frauen,

Hiermit laden wir Euch ein zur ersten Veranstaltung der
AUFreihe 2007 - Erinnerung 1

„Einmal ging ich unterwegs verloren.
Einmal kam ich an, wo ich nicht war“
Erinnerungen
Ruth Klüger

Lesung aus work in progress
anschließend Diskussion
11. Juni 2007 19:00
VHS Ottakring, 1160 Wien, Ludo-Hartmann-Platz 7

AUFkultur mit VHS Ottakring   |   für Frauen   |  UKB 5,–/erm. 3,–


AUF EINE FRAUENZEITSCHRIFT & AUF INFO
AUF Edition
AUF Kultur

Mit einem ABO (Österreich 19 Euro, EU 23 Euro) und/oder EINER Spende
kann der AUF das Weiterbestehen ganz erheblich erleichtert werden:
Konto AUF-Eine Frauenzeitschrift, Nr.10010 670 522, BLZ 14000 BAWAG,
aus dem EU-Ausland: BIC BAWAATWW  und IBAN  AT69 14000 10010670522.
Kontakt: Kleeblattgasse 7, A-1010 Wien; T. 01/5339164, F. 0720/554161
auf at auf-einefrauenzeitschrift.at,   www.auf-einefrauenzeitschrift.at

Sollten Sie keine weiteren Zusendungen wünschen, senden Sie uns bitte
eine kurze Mitteilung an: Auf at auf-einefrauenzeitschrift.at
If you do not want to receive our mailings please send an e-mail to:
Auf at auf-einefrauenzeitschrift.at


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04   Termine ab Mittwoch. den 16.Mai 2007
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 15. Mai 2007; 16:57
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>>>>>>>>>>>>>> Termine ab Mittwoch. den 16.Mai 2007

Aenderungen bitte uns bekanntzugeben! Telefonnummern ohne Vorwahl sind
Wiener Festnetz-Nummern.

>  Allgemeines

Juedisches Museum, 1010 Dorotheerg.11, Tel. 535 04 31, So - Fr 10-18h, Do -
20h, bis 24.6.: Oskar Strnad - 1879 - 1935: Begruender der Wiener Schule der
Architektur

ebenda, bis 18.11.07: Beste aller Frauen - weibliche Dimensionen im
Judentum.

Museum Judenplatz, bis 19.8.: Hommage an Paul Goldmann - fotografische
Arbeiten 1943 bis 1965. 1010 udenplatz 8, So - Do 10 - 18h, Fr 10-14h

Gasometer, bis 31.5., Ausstellung im Foyer des Wr.Stadt- und Landesarchivs:
Die juedische Familie Schey. Geoeffnet: Mo und Fr 9h - 15,30, Die, Mi, Do 9h
bis 18,30. 1110 Wien, U 3 Station Gasometer

WEGzehr und Kost-Nix-Kino jed. ersten Do im Mo im VEKKS 1050 Zentag.26, ab
14h wird gekocht, ab 20h filme und vokue

I:DA, jed. Die laedt das anarchistisch-libertaere Kollektiv zu Film &
Volxkueche ein, ab 20h offen. 1150 Zwoelferg.9, hinterm Westbahnhof

Rechtshilfe-Fonds-Party von jetzt an jed. letzten Freitag im Monat im TUeWI
1190 Peter Jordan Str.76

19.5. bis 2.6.: Soho in Ottakring, Motto: Alles wird schoen. Details
  www.sohoinottakring.at

19. 5. bis 4. juni Antirassistische Karawane nach Heiligendamm / G 8 Gipfel!
Von Neuburg, Nuernberg, Jena, Frankfurt, Duesseldorf, Dortmund, Bueren,
Bramsche, Bremen, Oldenburg, Hamburg, Horst, Berlin, Rostock: Solidaritaet
gegen Abschiebungen. Infos  http://g8-migration.net..tf, Kontakt:
g8-migration at no-log.org, sowie  http://thecaravan.org/

WienXtra-cinemagic: Wirtschafts- und gesellschaftspolitisches
Dokumentarfilm-FEST. 1010 Friedrichstr.4, neben Cafe Museum. Voranm. fuer
SchuelerInnengruppen und Kartenreservierung: 8h bis 13,30 unter 01/ 586 4303

>  Mittwoch, 16.5.

KUNDGEBUNG vor der US-Botschaft ab 17h 1090 Ecke Strudelhofgasse/
Boltzmanngasse: Am 17. Mai wird die US-amerikanische Justiz bei einer
muendlichen Anhoerung vor dem 3. Bundesbezirsgericht in Philadelphia ueber
den "Fall" Mumia Abu-Jamal entscheiden: Freiheit fuer Mumia Abu-Jamal -
Abschaffung der rassistischen Todesstrafe!!

Amerlinghaus, Galerie 1.Stock, 19h, Solidaritaetsveranst. mit einem Referat
und dem Video: This is Mumia Abu - Jamal from death-row. Freiheit fuer Mumia
Abu-Jamal. 1070 Stiftg.8

depot, 19h, Veranst.in Koop. mit dem Gedenkdienst: Juedisches Leben in Wien
nach 1945 - Resuemee und Perspektiven. 1070 Breitegasse 3

ekh, 20h, subversive kantine: BildungsarbeiterInnen. 1100 Wielandg.2-4

Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, 19h, Reinhard Liebe:
Spontangeschichten. 1020 Vivariumstr.13

Ladyfest Wien bis 20.5., Infos:  www.ladyfesteurope.org

>  Freitag, 18.5.

GEMEINSAM RADFAHREN: Treffpunkt 16,30 Am Margaretenplatz 1050. Soundmobile,
Musik, Tallbikes, Theaterkrams etc. Infos  www.criticalmass.at

Anschlieden Grillfest im TUeWI - Grillzeugs selber mitnehmen!
LIVE-T-Shirt-Druck und Klangrad Live. 1190 Peter Jordan Strasse/Daenengasse

Die Sense, 19,15, Disk: Die "Auslaendischen" Studierenden und die OeH. 1090
Senseng.5/3

ekh, 21h, Ladyfest . 1100 Wielandg.2-4

>  Samstag, 19.5.

AK Wien, 10 bis 16h, 2. Alternative GewerkschafterInnenkonferenz der
kaempferischen und demokratischen Gewerksch. (diesmal mit internationaler
Beteiligung: Bernd Riesinger/

VERDI/D). 1040 Theresianumg.16-18

ekh, 21h, Ladyfest

Neuburg/Bayern, Demo gegen die Entrechtung der irakischen
Fluechtlinge/Eroeffnung der Karawane nach Rostock.

>  Montag, 21.5.

Galerie Kandinsky, 19h, GA/GR Alev Korun und die Gruebi diskutieren mit
Betroffenen und Expertinnen: Musliminnen: The Nex Generation. 1070
Lerchenfelder Str.13/ im Durchhaus

Depot, 19,30, Podiumsdisk: Free People - geistiges Eigentum und Urheberrecht
stehen im Widerspruch zur Moeglichkeit der unbegrenzeten Verbreitung von
digitaler Information. Veranst. der OeH und des kulturrat Oesterr. 1070
Breitegasse 3

IWK, 18,30, Frauen schreiben gegen Hindernisse: Zum 10. Todestag von Vera
Ferra-Mikura. 1090 Bergg.17

Linz, Altes Rathaus, 1.Stock, 17,30: Buchpraes: Schwarzbuch Neoliberalismus
und Globalisierung.

>  Dienstag, 22.5.

Rep.Club, 19h, Infoveranst. zur Vorratsdatenspeicherung: Freiheit versus
Sicherheit? Mit Hans Zeger, Hannes Tretter, Alexander Zach. 1010 Rockhg.1

Depot, 19h, in Koop. mit LichtBlick, Ausschnitte aus Rule of Law - Justiz im
Kosovo/A 2006 gezeigt.

ebenda, ab 21h Film und Theorie: Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte
begangen? 1070 Breitegasse 3

Topkino ab 19h wird obiger Film gezeigt. 1060 Rahlg.1

Gruenes Haus, 19h, IGS-Wien/Verlag Litwien - Schoepferisch Altern - die
Herausforderung annehmen. Prof.Dr.Rosenmayr praesentiert speziell fuer die
IGS Wien sein neuestes Buch. 1070 Lindeng.40

ebenda, 17h, IGS-Jour fixe: Wiener Gebietsbetreuung - am Beispiel des 15.
Bezirks

Rep.Club, 19h, Disk. mit Hans Zeger, Hannes Tretter u. Alexander Zach:
Freiheit versus Sicherheit? 1010 Rockhg.1

Mauthausen, KZ-Gedenkstaette, Besucherzentrum, 13h - 19,30, Studientag:
Rechtsextremismus bei Jugendlichen - erkennen, informieren, handeln.

Hallein Stadtbibliothek, Buchpraes. mit Diskussion: 19,30: 50 Vorschlaege
fuer eine gerechtere Welt.

Braunau AK, 19,30, Buchpraes: 50 Vorschlaege fuer eine gerechtere Welt

>  Mittwoch, 23.5.

Gruenes Bezirkslokal, 19h, Disk: Armut - Reichtum verteilen. Wirtschaftliche
Zusammenhaenge und Entlarvung von so genannten Sachzwaengen. 1030 Ungarg.45

Arbeiterheim Penzing, 19h, Disk: Neue Armut - zur Prekarisierung von
Arbeits- und Lebenssituationen. 1140 Linzer Strasse 297

ekh, 20h, politdiskubeisl: EKH Infoabend

GPA, Raum 3 K 4, 18h, Infoabend zum Fremdenrecht. Die 2005 ueberfallsartig
eingefuehrten Aufenthalts-Regelungen im Fremdenrechtspaket beschaeftigen
mittlerweile auch den Verfassungsgerichtshof. 1030 Alfred Allinger Platz 1

VHS Meidling, 19h, Michel Foucaults Ueberlegungen zum modernen
Ueberwachungsstaat. 1120 Laengenfeldg.13-15

Inst. fuer Freizeitpaedagogik, 9,30 bis 16,30 Tagung: Kinderfreizeit-Boom!
Qualitaet oder Abzocke? Freizeitwelten zwischen konsum und Kreativitaet.
1080 Albertg.35/II, Tel. 4000-83415, ifp at wienXtra.at

TUeWI, ab 20h TUeWI Haus Festival. 1190 Peter Jordan Strasse/Daenengasse

Volkstheater Wien, Empfangsraum, 19,30, Claudia Erdheim liest aus ihrem
Buch: Laengst nicht mehr koscher - die Geschichte einer Familie zwischen
1874 bis 1945, im Spannungsfeld von Emanzipation und Isolation

Freistadt, Localbuehne/Kino Salzgasse, 19,30, Attac: Steuergerechtigkeit
statt leerer Gemeindetoepfe

>  Donnerstag, 24.5.

NIG, HS II, 19h, Disk. mit Hans-Juergen Bieling, Ulrich Brand: Neoliberale
Dynamiken & gegenhegemoniale Perspektiven. 1010 Universitaetsstr.7

IWK, 18,30, Produktive Arbeit: - produktives Altern: Auf dem Weg zum
Alterskraftunternehmer? 1090 Bergg.17

Juedisches Museum, 19h, Vortrag: Antifeminismus und Antisemitismus. Der
Maennermythos vom arischen Gralsritter und seinem Kampf gegen die vertierte
Frau. Apropos.. Beste aller Frauen. 1010 Dorotheerg.11

Werkkreis Literatur der Arbeitswelt - Werkstatt Wien, 19h, Chor des
"Augustin"Stimmgewitter: Li9eder vom Stammtisch - Kitsch & Revo. 1020
Vivariumstr.13

>  Freitag, 25.5.

Jugengaestehaus Annaberg/NOe, Pfingstseminar der Funke-Stroemung anl. des
90. Jahrestages der Russischen Revolution und angesichts der revolutionaeren
Ereignisse in Lateinamerika. Bis Mo 28.5., erwartet werden Gaeste aus
Italien, Belgien, Kroatien und der Schweiz. Mitfahrgelegenheiten etc. werdn
organisiert. Infos  http://www.derfunke.at, e-mail: redaktion at derfunke.at

wienXtra-cinemagci, 19h, Filmvorfuehrung: A Decent Factory - und anschl.
Disk. zur Realitaet der gesellschaftspolitischen Verantwortung von
Unternehmen. 1010 Friedrichstr.4, ehem.Opern-Kino neben cafe Museum.
Kartenres. 8 bis 13,30 unter 586 43 03, via e-mail:: cinemagic at wientra.at

>  Samstag, 26.5.

Amerlinghaus, RGUNG BIS Mo 28.5.: Die Aufgaben der Zivilgesellschaft im
Zeitalter der wirtschaftlichen Globalisierung. Infos Clara Steinkellner -
stonewaitress at hotmail.com

>  Dienstag, 29.5.

Heute keine Akin-Produktion, da gerstern Pfingstmontag war

Rathaus, Feststiege 1, 19h: 20 Jahre Wiener Vorlesungen - Erkundungen ueber
Wissenschaft, Gesellschaft, Menschenbild und Weltbild 2007. 1010
Lichtenfelsg.2

KIV-Club, 19h, Social ATTAC - Treffen. 1020 Odeongasse/ Grosse Mohren Gasse

>  Mittwoch, 30.5.

Juedisches Museum, 18,30, Buchpraes. des Inst. fuer Geschichte der Juden in
Oesterreich und des Mandelbaum Verlags: Von Baronen und Branntweinern. Ein
juedischer Friedhof erzaehlt: Der juedische Friedhof in Waehring.

ekh, 20h, politdiskubeisl: Maerzrevolution im Ruhrgebiet 1920. 1100
Wielandg.2-4

>  Donnerstag, 31.5.

VHS Brigittenau, 19,30, Eva Glawischnig: aus dem Blickwinkel einer
Nationalratspraesidentin. 1200 Raffaelg.11-13

Depot, 19h, Buchpraes. und Disk: Ehrlos fuer immer? Wehrmachtsdeserteure
blieben in der Nachkriegsgesellschaft unbedankt. 1070 Breite Gasse 3

>  Freitag, 1.6.

Kulturraum 10/GA Favoriten, ab 16h Viktor Adler Markt 1100 Wien: Orient
trifft Favoriten: Spielerisch zwischen den Kulturen

WerkzeugH, Frauensolidaritaet: Die Nummer 100 - Feminismen. Praesentation,
Vortrag und Fest ab 19h, DJjane-Line ab 21h. 1050 Schoenbrunner Str.61

Berlin, African Action Day Aigainst G 8

>  Samstag, 2.6.

AUF-Kultur, Lesungen von Autorinnen und Buecherverkauf, open house ab 14h,
Lesungen ab 17,30, diesmal mit Judith Gruber-Rizy und Cornelia Travnicek.
1010 Kleeblattg.7

Unicampus, 1. Hof Altes AKH ab 14h Suedwind Strassenfest

Filmcasino, 14h IGS-Filmnachmittag: Zeit zu gehen, das Tabuthema Sterben.
Mit Gruenen klub im Rathaus und der GAJ/Gruenalternativen Jugend Wien. 1050
Margaretenstr.78

Neubauguertel / Urban Loritz Platz, Info-Veranst. Konzert, Performance von
13 bis 17h: Sexarbeiterinnen-Rechte sind Frauenrechte

Amerlinghaus, 20h, Konzert im Rahmen des 60-jaehrigen Bestehens der Oesterr.
Lagergemeinschaft Ravensbrueck und FreundInnen. 1070 Stiftg.8

Rostock, Antirassistischer Block auf der Gross-Demonstration

>  Sonntag, 3.6.

1100 Wien, Windtenstrasse/Wasserturm, ab 10h Kulturwanderung durch
Favoriten: Eine Gegend, die kaum vom Scheinwerferlicht der Stadtgeschichte
beleuchtet wird. Vom Leben und Arbeiten der Ziegelarbeiter in Favoriten im
Wandel der Zeit. Vom Wasserturm zum Naturschutzgebiet Wienerberg. Ca 3
Stunden, Endstation im Gasthaus Chadim

Treffpunkt 1180 Schrottenbachgasse/Guertel Eingang Juedischer Friedhof, U 6
Nussdorferstrasse. Ab 11 h Tour durch den Juedischen Friedhof Waehring.
Infos und Anmeldung karin.binder at gruene.at oder4000/81831

Amerlinghaus, 16h, Zwischenbilanz - Projektpraesentation und Fest: Projekt
Karma - kreatives Arbeiten mit AsylwerberInnen.

>  Montag, 4. 6.

Heute akin-Redaktion ab 18h, wie immer oeffentlich. 1170 Lobenhauerng.35/2

Amerlinghaus, 19h, Info- und Disk.Veranst: Immer noch zu wenig - wer
entschaerft die Einkommensschere?

Graz, ETC, 19h, Vortrag und Disk: Klimawandel und menschliche Sicherheit.
Schubertstrasse

>  Dienstag, 5.6.

AKIN-Produktion ab 13h im Buero der AUGE/UG 1040 Belvedereg.10, wir freuen
uns ueber HelferInnen, anschl. gibt´s immer eine gute Jause. 1040
Belvedereg.10

>  VORSCHAU:

Politische Bildungsreise von Mi 6. Juni bis Mo 11.Juni: Das neue Ruhrgebiet,
die groesste Stadt Deutschlands - eine Entdeckungsreise. Infos:
bildungsreisen at gruene-akademie.at

Frauensommerwoche der Gruenalternativen Jugend Oesterreich, Termin: 6. bis
10. Juni 2007, Anm bis 27.5. an: gaj at gaj.at

15.6.: Jetzt ist es warm, jetzt kann man sich trauen: Die nackte kritische
Masse 2! Angezogen oder nackig (soweit mensch sich traut) radelt die
Critical Mass um 16:30 vom Margaretenplatz bis auf die Donauinsel -- zum
Baden!



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Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist, kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.

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Bankverbindung lautend auf: föj/BfS,
Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin


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05   G8/Proteste: Infos und -WWWebtips
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 15. Mai 2007; 17:27
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G8/Proteste:

>  Infos und -WWWebtips

Laufend neue Infos auf Indymedia
  http://de.indymedia.org/g8heiligendamm/

Internationale Grossdemonstration in Rostock
2. Juni: Ab 11 Uhr Auftakt. 13.00 Demo-Beginnmit 2 Zuegen (Treffpunkte
Schutower Kreuz / Hamburger Strasse fuer Busanreisende und am Hinterausgang
des Hauptbahnhofes / Platz der Freundschaft fuer Bahn- und
Individualanreisende). Abschluss ab 16h am Stadthafen. Ab 18h Musikprogramm.
Weitere Infos:  http://www.heiligendamm2007.de/

Blockaden
Die Zufahrtsstrassen zum Gipfelgelaende (Heiligendamm) sowie der Flughafen
sollen ab 5. Juni 2007 blockiert werden. Diese Blockaden sollen sehr
facettenreich sein, um allen die Moeglichkeit zu geben, sich daran zu
beteiligen.

Alternativengipfel in Rostock
Dieser soll zeitgleich mit dem offiziellen Gipfel (und den Blockaden)
stattfinden, vom 5. bis 7. Juni. Im Grunde soll er oeffentlichkeitswirksam
sein, dementsprechend darf man auch mit Promi-Diskutant/innen rechnen
(Chomsky, Walden Bello, Naomi Klein ...). Des Weiteren soll er ein Forum
bieten fuer inhaltlichen Austausch. Webseite des Alternativengipfels mit
aktuellen Informationen:  http://www.g8-alternative-summit.org

Kulturprogramm
Auch die Kultur wird waehrend der G8-Gipfelproteste in Heiligendamm nicht zu
kurz kommen: Am Samstag und Sonntag werden die Kundgebungen von deutschen
und internationalen Bands, Kabarett und Kleinkunst begleitet.
Alle Infos unter:  http://www.move-against-g8.de

Sonderzug aus Oesterreich
Attac organisiert einen Sonderzug, der am Freitag, 1. Juni um 19:30 von
Salzburg wegfaehrt und rechtzeitig zur Grossdemo am Samstag in Rostock
ankommt. Schnellentschlossene sind herzlich eingeladen, ein Ticket ueber das
Attac Buero unter verwaltung at attac.at zu erwerben und sich den Protesten
anzuschliessen.
Fuer die RUeCKFAHRT wird von Attac Oesterreich eigens ein Bus organisiert,
der voraussichtlich Sonntag, 3.5. abends (oder Montag 4.5. morgens) in Wien
ankommen und voraussichtlich 40-45 Euro kosten wird. Alle weiteren Infos
unter  http://www.attac.at/g8.html

Camping
Organisation fuer Campingplaetze rund um Heiligendamm (es werden bis zu
20.000 Menschen erwartet):  http://www.camping-07.org/
Wer nicht kommen kann, aber die Camps unterstuetzen will, ist gerne mit
einer Spende willkommen, da die notwendigen Campingplatzvorauszahlungen
enorm sind: Bankverbindung: Verein Kuckuk, BLZ: 10010010, Postbank Berlin,
Kontonr. 454880103, BIC: PBN KDE FF, IBAN: DE 49 100 100 10 045 488 010 3

Fahrradkarawanen
Die Fahrradkarawanen sind auch noch unterwegs. Wer noch hinzustossen
moechte: Infos zu allen 6 Karawanen gegen den G8-Gipfel:
  http://dissentnetzwerk.org/wiki/Fahrradkarawanen_/_bicycle_caravans

Interaktive Karte von Mecklenburg-Vorpommern mit Zoom-Moeglichkeit
  http://www.m-vp.de/karten/verkehr.htm

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06   WWWebtips: Data Retention, Spielsucht,MigrantInnenwahlrecht, Oral History
   von  "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 15. Mai 2007; 17:37
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>  WWWebtips

  http://quintessenz.org/data_retention
  http://quintessenz.org/d/000100003796
  http://quintessenz.org/cgi-bin/index?funktion=links&id=000100002986&type=file
  http://www.gruene.at/justiz/vorratsdatenspeicherung/
  http://futurezone.orf.at/it/stories/192655/

Die verdachtsunabhaengige Vorratsdatenspeicherung gemaess EU-Richtlinie
steht vor den Toren (Info- und Linkzusammenstellungen auf den URLs 1-3). Das
Interesse daran ist maessig -- Bruessel locuta, causa finita. Zumindest ein
paar wenige Leute im Nationalrat sehen das nicht ganz so. Alexander Zach zum
Beispiel, das liberale "Kuckucksei" mit SPOe-Ticket, aber auch die Gruenen
(URL 4). Im Republikanischen Club (1010, Rockhg.1) gibt es am 22.5. um 19
Uhr eine Veranstaltung mit Zach, Hans Zeger (Arge Daten) u.a. Bericht ueber
die gelplanten Grundrechtsgefaehrdungen siehe URL 5

*

  http://spielsucht.kpoe-steiermark.at/werbeverbot.phtml

Plakate mit Spruechen á la "4700 Banditen sind scharf auf ihre Marie" oder
"In nur 3 Sekunden von 100 auf 0" produziert derzeit die KPOe Steiermark.
Sie sind an obiger URL zu finden. Waehrend ganz Oestereich ueber die
Alkoholsucht Minderjaehriger redet, fordern die steirischen KPler ein
Werbeverbot fuer Spielcasinos, -automaten und Wettbueros. Es geht ihnen
dabei nicht um eine Spiel-Prohibition, sondern gegen das Anfixen mit der
Spielsucht.

*

  http://mond.at/cgi-bin/petition.cgi?p=migrantinnenwahlrecht

Das etwas eingeschlafene Thema MigrantInnenwahlrecht wurde durch die
Wahlrechtsreform (und das in diesem Zusammenhang neuerliche Aktivwerden der
Gruenen) wieder ein bisserl aufgeweckt. Die URL bietet eine
Online-Unterschriftenliste.

*

  http://www.resistance-archive.org/

Das ist etwas fuer Menschen mit Interesse an Oral History und der
Nazizeit -- und mit einem erstklassigen Breitbandanschluss. Denn an dieser
URL koennen ziemlich hochaufloesenden Videos von Zeitzeugen angeguckt
werden. Daneben gibt es die Niederschrift dieser Interviews zum Download.
Leider ist die Sache auf Englisch, sodass nur die Interviews der
Deutschsprachigen auch auf Deutsch nachlesbar sind. Denn prinzipiell sind
die Texte derzeit nur in der jeweiligen Muttersprache sowie in englischer
Uebersetzung verfuegbar.
  -br-


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07 
Arbeit/Wirtschaft/Soziales/Unterschriftenliste: 
Noch aenger arbeiten? Nein danke!
   von  "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 15. Mai 2007; 17:22
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Arbeit/Wirtschaft/Soziales/Unterschriftenliste:

>  Noch laenger arbeiten? Nein danke!

Die von den Sozialpartnern ausgehandelte Flexibilisierung der Arbeitszeit
ist ein Schritt in die falsche Richtung. Arbeitgeber haben kuenftig die
Moeglichkeit, die taegliche und woechentliche Arbeitszeit drastisch zu
verlaengern:

* Bis zu 24 Wochen im Jahr soll "bei besonderem Arbeitsbedarf" eine
taegliche bzw. woechentliche Hoechstarbeitszeit von 12 bzw. 60 Stunden
ermoeglicht werden.

* Durch Vereinbarung im Kollektivvertrag kann die taegliche
Normalarbeitszeit auf bis zu 10 Stunden erhoeht werden.

* Die Einfuehrung einer Vier-Tage-Woche

(4 Tage a 10 Stunden) wird auch auf betrieblicher Ebene moeglich sein - wo
ein Betriebsrat besteht ueber eine Betriebs-vereinbarung, ohne Betriebsrat
sogar durch Einzelvereinbarung!

* Wo es keine kollektivvertragsfaehige Interessensvertretung gibt, soll
generell die betriebliche Ebene hinsichtlich einer Regelung der
Arbeitszeiten gestaerkt werden

* Einzig die Vereinbarung fuer Teilzeit-beschaeftigte geht in die richtige
Richtung, ist allerdings unzureichend: Es soll einen Zu-schlag von 25 % fuer
jede geleistete Mehr-stunde geben, falls diese Mehrarbeit nicht innerhalb
eines Quartals ausgeglichen wird


Wir UnterzeichnerInnen lehnen diese Sozialpartnereinigung ab. Sie schafft
keine

"win-win Situation", sondern bringt viele Nachteile fuer die
ArbeitnehmerInnen.

* Sie bringt eine de facto Arbeitszeitver-laengerung die keine neuen Jobs
schafft, sondern im Gegenteil Arbeitslosigkeit verschaerft. Die Arbeitskraft
der Stammbe-legschaften wird dagegen noch intensiver "genutzt", auf Kosten
von Gesundheit, Freizeit und Lebensqualitaet.

* Sie erhoeht in Betrieben ohne Betriebsrat den Druck auf einzelne
Beschaeftigte, mehr Ueberstunden zu leisten - aus Angst um den Arbeitsplatz,
haeufig ohne entsprechende Zuschlaege.

* Laengere und flexiblere taegliche Arbeitszeiten erschweren die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie

* Die zu niedrigen Zuschlaege bei Mehrarbeit von Teilzeitbeschaeftigten
wirken einer weiteren Zerlegung von Vollzeit- in Teilzeitbeschaeftigung
nicht wirksam entgegen.

* Eine Staerkung der betrieblichen oder sogar der einzelvertraglichen Ebene
bedeutet insgesamt eine Schwaechung der ArbeitnehmerInnen und ihrer
Interessenvertretungen.

Es ist uns nicht nachvollziehbar und gaenzlich unverstaendlich, warum der
OeGB dieses Uebereinkommen als Erfolg feiert. Wir fordern dagegen:

* Zurueck an den Start! Neuverhandlung des Sozialpartnerpakets unter
Einhaltung der Beschlusslage des OeGB: Arbeitszeit-flexibilisierung nur bei
Arbeitszeit-verkuerzung

* Beruecksichtigungswuerdige persoenliche Interessen der ArbeitnehmerInnen
muessen bei Arbeitszeitflexibilisierung gewahrt und wirkungsvoll gesichert
bleiben!

* Daher: Keine betrieblichen Arbeitszeitregelungen ohne Betriebsrat - keine
Ausdehnung der Arbeitszeit ueber Einzelvertraege

* Mehrstunden bei Teilzeitarbeit sind wie Ueberstunden zu regeln, daher 50 %
Zuschlag bei Mehrarbeit und kein gesetzlicher Durchrechnungszeitraum

* Keine Zustimmung zu diesem Sozialpartnerpaket im Parlament

* Eine breite, offene Diskussion zu diesem Sozialpartnerpaket in OeGB und
Einzelgewerkschaften und als erste Massnahme eine
BetriebsraetInnenbefragung. Das ist ein Mindestanspruch an einen "OeGB-neu"!

Name                 Adresse              Unterschrift
OeGB-Mitglied?



Unterschriftenlisten bitte zurueck an: Unabhaengige GewerkschafterInnen im
OeGB, Blumauergasse 22/4, 1020 Wien

Weitere Infos zum Thema unter  http://www.ug-oegb.at

***

Eine layoutierte Fassung dieser Unterschriftenliste liegt der gedruckten und
der pdf-Version der akin bei. Letztere ist bis zum Erscheinen der naechsten
Ausgabe unter  http://akin.mediaweb.at abrufbar.

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08   ABSCHIEDSFEST THARA AM 15.Juni 2007
   von lydia.anstiss at thara.at
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Die Initiative THARA Haus –Equal nEwC_baselines
geht mit Ende Juni 2007 zu Ende…
Bevor wir gehen möchten wird uns jedoch
bei all unseren FreundInnen und BesucherInnenbedanken
und euch zu unserem ABSCHLUSSFEST einladen!

ABSCHLUSSFEST
15. Juni 2007  / 15:00 bis 21:00 Uhr
im THARA Haus
Modenschau - Rap-Jam Session –
Roma-Jugend-Forum- Buffet
Romanesworkshop – Videowalls - Fotoausstellung 

          
15:00          Begrüßung 
15:30          Workshop
„Kultur und Sprache der Roma“: Romanes lernen und mehr über das
"fremde" Volk erfahren.
16:00          Modenschau: Young Gypsy Fashion – Take Two
Von Roma-Jugendlichen des 2. Modeworkshops selbst entworfene
Kreationen am Laufsteg:  Inspiriert von traditionellen Roma-Designs
entstanden trendige Neuinterpretationen. Dazu gibt es heiße
Choreographien und Rhythmen.
17:00          Roma-Jugend-Forum  „Alle reden über uns aber keiner
hört uns zu!“
Hier soll endlich einmal die Stimme der Jugendlichen gehört werden.
Junge Roma geben im Rahmen des Forums einen Einblick in ihre
Lebenssituationen. VertreterInnen der Politik und der Presse sowie
verschiedener NGOs werden anwesend sein. 
18:00          Buffet
19:00          Präsentation Amtsdeutsch-Romanes Wörterbuch
Wir haben alle unnötig komplizierten Wörter endlich einmal
ausgedeutscht und auch gleich in Romanes übersetzt.
Dazu gibt es wertvolle Tipps im Umgang mit behördlichen Phänomenen.
19:30          Rap-Jam-Session:
Die Überraschung des Abends – wer traut sich an das „Open Mike“? Nach
dem Prinzip: „bring your own Musik along“ dürfen hier alle mitmachen,
wie sie wollen.
21:00          Ende


Lydia Anstiss
Öffentlichkeitsarbeit/Presse
Initiative THARA Haus
EQUAL nEwC_baselines
Reinprechtsdorferstraße 31 / im Hof - 1050 Wien
Tel.:+ 43-(0)676-83402-233
lydia.anstiss at thara.at
www.thara.at
Die Initiative THARA Haus - EQUAL nEwC_baselines - wird aus Mitteln
des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Österreichischen
Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gefördert.



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09   [Pressemeldung] 19.5.,10 Uhr: Konferenz der Gewerkschaftslinken
   von presse at lists.gewerkschaftsplattform.org
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Eine Presseinformation der Plattform für kämpferische und
demokratische Gewerkschaften ( www.gewerkschaftsplattform.org):
Sehr geehrte Redakteurinnen und Redakteure, sehr geehrte MedienvertreterInnen,

hiermit möchte ich Sie um Ankündigung und Bereichterstattung zu
folgendem Event bitten:

BUNDESWEITE KONFERENZ DER GEWERKSCHAFTSLINKEN

am 19.5. von 10-16 Uhr im Saal der AK Wien, Theresianumgasse 16-18


International bekannte Gäste am Podium und in den Arbeitsgruppen werden sein:

Bernd Rixinger (Gewerkschaft ver.di Stuttgart) wird über die
Streikerfahrungen in Deutschland im öffentlichen Dienst refereieren.

Barbara Blaha (ÖH-Vorsitzende, VSSTÖ), wird über die Kämpfe von
Studierenden u.a. zu den  Studiengebühren referieren.

Michael Gehmacher (stv. Betriebsratsvorsitzender ÖHTB, Plattform für
kämpfereische und demokratische Gewerkschaften), wird über Sozialraub
in österreich und die Notwendigkeiten und Möglichkeiten, dagegen zu
kämpfen, refereieren.


Wir rechnen mit reger Beteiligung, explizit möche ich Sie auch auf die
Podiumsdiskussion um 14 Uhr hinweisen, die sicher ein Highlight der
Veranstaltung sein wird.

Weitere Informationen finden Sie im Attachment in einem Artikel von
Michael Gehmacher (Gewerkschaftsplattform) und auf
  www.gewerkschaftsplattform.org, ich stehe auch gerne für Fragen per
mail oder unter 0664/1319500 zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüssen,

Sven Hilberth,
Betriebsratsobmann Verein Freies Radio Wien "Orange 94.0"
Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften


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MELDUNGEN, MEINUNGEN UND KOMMENTARE
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10   Arbeit/Wirtschaft/Soziales: Offener Brief von Attac an Alfred Gusenbauer
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 15. Mai 2007; 17:16
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Arbeit/Wirtschaft/Soziales:

>  Offener Brief von Attac an Alfred Gusenbauer

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

Im Interview mit der deutschen BILD-Zeitung formulierten Sie den Satz:
"Steuern runter macht Oesterreich munter - und sicher auch Deutschland."

Dass Steuersenkungen ein Land "munter" machen, stimmt weder in der
allgemeinen Form noch fuer den Fall Oesterreich oder Deutschland. Das
aktuelle "Munterwerden" Oesterreichs ist in erster Linie auf die globale
Konjunktur zurueckzufuehren und nicht auf die Senkung der
Koerperschaftssteuer. Die Ursache fuer das Ansteigen der Einnahmen aus dem
Titel der Koerperschaftssteuer - trotz und nicht wegen der Senkung - sind
die sehr stark steigenden Gewinne der oesterreichischen
Kapitalgesellschaften (vor allem aus dem Ostgeschaeft) sowie das anziehende
Wirtschaftswachstum. Befaenden wir uns in einer Abschwungphase, wuerden die
KOeSt-Einnahmen noch staerker sinken.

Die Freude ueber das Ansteigen der KOeSt-Einnahmen ist daher wie die einer
Partei ueber leichten Stimmenzuwachs, waehrend die Wahlbevoelkerung sich
nahezu verdoppelt hat.

Laender mit hoeheren Steuer- und Abgabenquoten - zum Beispiel Schweden oder
Daenemark - sind nicht "schlaefrig", sondern sie verzeichnen
Budgetueberschuesse bei besseren Sozial- und Wirtschaftsdaten als
Oesterreich. Deutschland wiederum hat bereits eine radikale Absenkung der
Steuerquote hinter sich, mit sichtbaren Auswirkungen: starker Anstieg der
Armut und radikaler Abfall der oeffentlichen Investitionen: Die deutschen
Staedte und Kommunen investierten 2006 um 40% weniger als noch 1992.

Was uns aber vor allem stoert, ist nicht Ihre irrefuehrende Analyse, sondern
dass Sie gleich mehrere unsolidarische und sozial ungerechte Massnahmen
verteidigen: Die Senkung der Koerperschaftssteuer geschah nicht aus
Gerechtigkeitsgruenden, sondern um profitable Unternehmen weiter zu
entlasten und um Betriebe aus Deutschland wegzulocken. Damit wird das
Prinzip der nationalen und internationalen Solidaritaet gebrochen.
Oesterreichs Vorausgang im Steuer- und Standortwettbewerb macht Druck auf
alle anderen Laender nachzuziehen, wodurch die Besteuerung von Unternehmen
langfristig irrelevant wird. Sie haben mit keinem Wort den Steuerwettbewerb
in Frage gestellt, sondern diesen prominent legitimiert.

Dass Sie auch das passive Auslaufenlassen der Erbschaftssteuer positiv
darstellen und sogar zum Anlass nehmen, deutsche StaatsbuergerInnen zur
Steuervermeidung einzuladen, passt zum obigen Bild und laesst uns fragen, ob
die oesterreichische Bundesregierung fuer soziale Gerechtigkeit und
Chancengleichheit steht oder fuer die Protektion von Besitzstandwahrern und
das wechselseitige Abgraben der Steuerbasis in der EU.

Wenn alle Laender ihrem Beispiel folgen, dann werden Erbschaften, Vermoegen
und bald auch Unternehmensgewinne gar nicht mehr zur Finanzierung von
Schulen, Kindergaerten, Pflegeeinrichtungen oder Krankenhaeusern beitragen.
Es droht die weitere Verlagerung der Steuerlast auf den Mittelstand und die
zusaetzliche Belastung einkommensschwaecherer Gruppen durch Einsparungen im
Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich. Die Fortfuehrung einer solchen
Politik gefaehrdet den sozialen Zusammenhalt in Oesterreich und die
Europaeische Integration. "Steuern runter" aus Prinzip macht jeden Staat
runter.

Wir wuerden es begruessen, wenn Sie in Zukunft prominente Interviews in
europaeischen Zeitungen und ihr Gewicht als Bundeskanzler fuer folgende
Forderungen nuetzen:

• Ende des Standortwettbewerbs innerhalb der EU, insbesondere des
Steuerwettbewerbs. Hohe Mindeststeuersaetze fuer Unternehmen, zumindest
Korridormodell (mit der Wirtschaftsleistung steigt der Mindeststeuersatz).

• Ausweitung der Zinsrichtlinie auf juristische Personen und alle
Kapitaleinkommen. Alle EU-Laender sollen vom Quellenbesteuerungsprinzip zum
Auskunftsprinzip wechseln, damit glaubwuerdiger Druck auf das Bankgeheimnis
von Drittlaendern, vor allem die Schweiz, ausgeuebt werden kann.

• Globale Steuern, um die Globalisierungsgewinner in die soziale
Verantwortung zu ziehen und um EU-Integration und Weltwirtschaft sozial und
oekologisch zu steuern.

Mit solidarischen Gruessen

Attac Oesterreich

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11   Notizen: OeH-Wahl, 4 Jahre sind genug
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 15. Mai 2007; 17:20
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Notizen:

>  Uni Wien: Verwirrung wegen BaGrus

Nach Angaben der wahlwerbenden Liste "KSV-KJOe" reichten Mitglieder des
Oesterreichischen Cartellverbandes (OeCV) reichten vorvergangene Woche an
der Uni Wien eine Kandidatur fuer die anstehende OeH-Wahl mit der
Listenbezeichnung "Basisgruppen/Institutsgruppen" ein. Die BaGrus/IGs sind
als fraktionsunabhaengige, linke Gruppen vor allem auf Institutsebene aktiv.
"Durch die Verwendung dieses lang etablierten Namens versuchten nun
Mitglieder des OeCV die WaehlerInnen zu taeuschen und so linken Fraktionen
auf unredliche Weise Stimmen ´abzugraben´." so der KSV-KJOe. ###

*

>  Wahlrechtsreform: Unterschriftenlisten zurueckschicken!

Am 24.Mai ist die Verlaengerung der Legislaturperiode auf 5 Jahre Thema beim
Verfassungsausschuss des nationalrats. Im Plenum des Nationalrats koennte
die Angelegenheit schon am 5.Juni beschlossen werden. Daher ergeht die
Aufforderung, JETZT SOFORT ausgefuellte Unterschriftenliste der Kampagne "4
Jahre sind genug" (Anm.: war u.a. in akin 11/07) an die angegebene Adresse
zu schicken (Anm.: und bitte nicht an die akin!). Wir wollen unbedingt die
500 Unterschriften fuer eine parlamentarische "Buergerinitiative" noch
"rechtzeitig" uebergeben.
(4jahresindgenug.at)

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12   Letzte Worte: Mediale Polizeiaufruestung
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 15. Mai 2007; 17:39
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Letzte Worte:

>  Mediale Polizeiaufruestung

"Die dpa-Tochter news aktuell hat mit dem nordrhein-westfaelischen
Innenministerium einen Rahmenvertrag zur Verbreitung von
Polizei-Presseberichten abgeschlossen. Durch den Vertrag veroeffentlichen ab
sofort alle 50 Polizeibehoerden in Nordrhein-Westfalen ihre Pressemeldungen
ueber das Verbreitungsnetzwerk von news aktuell. Nach Schleswig-Holstein,
Hessen, Hamburg und Bremen ist Nordrhein-Westfalen das fuenfte Bundesland,
das einen Rahmenvertrag mit news aktuell abschliesst. Durch den
Rahmenvertrag koennen alle Polizeibehoerden aus Nordrhein-Westfalen
Pressemitteilungen via Satellit zeitgleich an die Redaktionen verbreiten.
Die Meldungen werden gemeinsam mit Bildern, Dokumenten und O-Toenen in das
Rechercheportal Polizeipresse.de eingestellt. Journalisten haben ueber diese
Plattform Zugang zu aktuellen Polizeiberichten und Bildern." (Aus dem
APA-OTS-Dienst)

Na, das kann was werden, wenn die Polizei derartig medial aufruestet. Ist es
ja nicht nur in Deutschland so, dass Journalisten dankbar sind, wenn sie
fuer ihren Chronikteil nicht mal aus dem Fenster schauen muessen, sondern
alles vorgekaut ueber den Ticker kommt. Dass darin eine Gefahr fuer eine
objektive Berichterstattung liegen koennte, ist ein Gedanke, der oft genug
nur im Aussenressort zulaessig erscheint -- denn in Moskau, in Peking,
vielleicht sogar in Istanbul, ja, da darf man nicht immer alles glauben, was
die Polizei sagt. Aber was aus Berliner, Wiener oder gestern etwa
Kopenhagener Polizeikommissariaten und Innenministerien kommt, das kann man
getrost fuer bare Muenze nehmen.

Dann darf man sich aber nicht wundern, wenn der ORF beispielsweise von einer
Solidaritaetsdemo gegen G8-Kriminalisierung und fuer den Erhalt des
besetzten "Koepi"-Hauses in Berlin ploetzlich als Demo fuer die Freilassung
fuer Christian Klar berichtet.

Das Schlimme daran -- es ist nicht mal peinlich fuer die Berichterstatter.
Denn alle schreiben sie nur den Polizeibericht ab. Und wenn es keinen
Widerspruch innerhalb der grossen Medien gibt, dann ist das, was diese
berichten, einfach die Wahrheit. Denn wahr ist, was in der Zeitung steht...
-br-

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13   AuslBG & NAG : Fehlerfortpflanzung - "unter allen in Betracht
   kommenden Gesichtspunkten" ?
   von "Roland Hermann" <hermann at deranwalt.at>
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Zuletzt hatte der Verfassungsgerichtshof dadurch enttäuscht, daß er
den in § 1 Abs.2 Z.1 des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes (NAG)
normierten Ausschluß von Asylwerbern von einer Niederlassung lediglich
an der Verfassung gemessen und dabei gemeinschaftsrechtliche Aspekte
offenbar ausgespart hatte (vgl. Verfassungsgerichtshof vom 03.03.2007,
B 1019/06 - nachzulesen unter www.deranwalt.at , Lesezone, Rubrik
"Zerronnenes", KW 16/2007: "Das Prinzip 'Schere-Stein-Papier' ...").

Man mochte es ihm -gerade noch- nachsehen, denn immerhin konnte unser
dortiger Beschwerdeführer als Ehemann einer -nach den verba legalia
des NAG- "nicht freizügigkeitsberechtigten" Österreicherin sich nicht
direkt auf Gemeinschaftsrecht berufen, sondern höchstens über den
Umweg der sogenannten "Inländer-Diskriminierung".

Bloß ein Schnitzer also ?

Ausklingender Winterschlaf bei den Hermelinen ?

Wohl damit diesmal erst gar kein Raum für derlei Spekulationen
verbleibt (immerhin hatten wir uns erfrecht, nach der Entscheidung vom
03.03.2007 gleich noch eine weitere Beschwerde eines mit einer
"freizügigkeitsberechtigten" Deutschen verheirateten Asylwerbers
nachzuschießen, schon um auf den Widerspruch hinzuweisen ...), haben
wir zu § 1 Abs.2 lit.l und m des Ausländerbeschäftigungsgesetzes
(AuslBG) nun gleich zwei Entscheidungen zugestellt erhalten :

Fall 1 betraf wieder einen mit einer "nicht
freizügigkeitsberechtigten" Österreicherin verheirateten Asylwerber.

Fall 2 allerdings einen mit einer "freizügigkeitsberechtigten"
Deutschen verheirateten Asylwerber.

Beiden hatten die Aufenthaltsbehörden wegen ihrer Asylwerberschaft die
Ausstellung einer Daueraufenthaltskarte verweigert, und daran
anknüpfend das Arbeitsmarktservice die Ausstellung einer
Ausnahmebestätigung (§ 3 Abs.8 AuslBG).
Vom Geltungsbereich des AuslBG ausgenommen (und damit ohne weiteres
zur Beschäftigungsaufnahme berechtigt) sei nämlich nur, wer als
Ehepartner eines Unionsbürgers "zur Niederlassung nach dem NAG berechtigt" ist.

Auch hier war geltend gemacht worden, daß sich im "Freizügigkeitsfall"
(Fall 2) das Aufenthaltsrecht direkt aus der Unionsbürger-Richtlinie
2004/38/EG ergibt, weshalb es auf die Innehabung einer
Daueraufenthaltskarte schon von vorneherein nicht ankommen konnte, und
somit auch nicht auf deren rechtswidrige Verweigerung seitens der
Aufenthaltsbehörde.

Für den "Nicht-Freizügigkeitsfall" (Fall 1) ergebe sich daraus in
Zusammenhalt mit dem verfassungsrechtlichen Verbot der
"Inländerdiskriminierung" die Verfassungswidrigkeit des § 1 Abs.2 lit.m AuslBG.
Außerdem handle es sich beim in § 1 Abs.2 lit. m AuslBG normierten
Niederlassungserfordernis sogar noch um eine doppelte
"Inländerdiskriminierung" , weil die Beschäftigung häufig gerade die
Voraussetzung sei, um über den zur Niederlassung erforderlichen
ausreichenden Familienunterhalt verfügen zu können.
Nicht zuletzt habe auch der Verfassungsgerichtshof selbst eine
gleichlautende Vorgängerbestimmung im AuslBG eben wegen Verstoßes
gegen das Verbot der "Inländerdiskriminierung" als verfassungswidrig
aufgehoben.

All dies hat den Verfassungsgerichtshof jedoch einmal mehr vollkommen
ungerührt gelassen - beide Beschwerden wurden nämlich gar nicht erst
in Behandlung genommen :

'Es ist unter allen in Betracht kommenden Gesichtspunkten
verfassungsrechtlich unbedenklich, wenn das
Ausländerbeschäftigungsrecht in der Frage der Ausnahmen von seinem
Geltungsbereich an das Aufenthaltsrecht nach dem NAG anknüpft und auch
die Arbeitsmarktbehörden nur auf das Verhalten der Aufenthaltsbehörden
abstellen.'

(Verfassungsgerichtshof 16.03.2007, B 1673/06 und B 1870/06)
So weit, so schlecht.

Und mitsamt "allen in Betracht kommenden Gesichtspunkten", auf deren
Erörterung wohl ob der grundsätzlichen Knappheit der Begründung von
Ablehnungsbeschlüssen verzichtet worden sein mochte, nachzulesen unter
www.deranwalt.at , Lesezone, Rubrik "Zerronnenes", KW 20/2007.

<alle><AK><Arbeit><Fremde><Journaille>


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Roland HERMANN
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« Les rats se promènent à l'aise, là où il n'y a point de chats. »


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14   KPÖ/EU/Gesundheitswesen/Liberalisierung/Richtlinie
   von KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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- 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at - Web www.kpoe.at -
Ausgabe vom 16. Mai 2007


Kritik an Liberalisierung durch die Hintertür

KPÖ fordert die 18 österreichischen EU-Abgeordneten auf geplante
Gesundheitsrichtlinie abzulehnen

„Durch die Hintertür wird jetzt auf EU-Ebene versucht die Liberalisierung
der Gesundheitsversorgung durchzuboxen“, macht KPÖ-Bundessprecher Mirko
Messner aufmerksam. Nachdem durch den massiven Widerstand der Bereich
Gesundheitswesen mit Mehrheitsentscheidung des EU-Parlaments am 16. Februar
2006 und Übernahme durch den Rat aus der EU-Dienstleistungsrichtlinie
ausgenommen werden musste und damit zumindest ein Teilaufschub erreicht
wurde, kommt nunmehr aus dem Binnenmarktausschuss (IMCO) des EU-Parlaments
ein Vorstoß unter dem Titel einer „europaweiten PatientInnenmobilität“.

Da die EU-weite PatientInnenmobilität mit gerade 0,1 bis 0,2 Prozent der
öffentlichen Gesundheitsausgaben eine zu vernachlässigende Größenordnung ist
und zudem durch die EU-Verordnung über die Koordinierung der
Sozialschutzsysteme geregelt ist, zielt der Vorstoß offensichtlich auf die
Liberalisierung des Gesundheitswesens als solches, um dieses privaten
Profiteuren auszuliefern. Die EU-Kommission hatte dazu bereits nach der
Modifizierung der Dienstleistungsrichtlinie einen separaten
Richtlinienentwurf zum Gesundheitswesen angekündigt.

Der Europäische Gerichtshof hat zwar bestätigt, dass das Gesundheitswesen
laut EU-Vertrag eine nationale Angelegenheit der Mitgliedsländer, das eine
soziale und keine wirtschaftliche Tätigkeit darstellt. Krankenkassen und
Sozialversicherungen beruhen auf dem Grundsatz der Solidarität und sind
nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet, die Binnenmarktregeln finden daher
für sie keine Anwendung. Gleichzeitig betrachtet der EuGH aber die vier
Grundfreiheiten als höhergestellt und den freien Waren- und
Dienstleistungsverkehr beeinträchtigt, wenn der Zugang zu Heil- und
Hilfsmitteln und ärztlichen Leistungen für Versicherte in anderen EU-Ländern
erschwert wird.

Je mehr aber die EU-Mitgliedsländer das Solidarprinzip in den
Sozialversicherungen durch nationale „Reformen“ wie Ausgliederung von
Behandlungen aus dem Leistungskatalog, Pflicht zu Zusatzversicherung usw.
durchlöchern, umso stärker leisten sie dem Liberalisierungsdruck auf
EU-Ebene Vorschub. Hinter dem Vorstoß für die PatientInnenmobilität stecken
dabei auch Überlegungen dahingehend, statt eine qualitativ hochwertige
ortsnahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen PatientInnen europaweit zu
verschicken.

Das könnte sich in doppelter Hinsicht fatal auswirken: Einerseits weil bei
Behandlungen im Ausland, etwa im Urlaub, einkommensschwache PatientInnen
durch eine nur geringe Erstattung in finanzielle Bedrängnis geraten.
Andererseits weil Versicherte aus Ländern mit hohen Krankenkassenvergütungen
durch Behandlung in Ländern mit geringen Behandlungskosten quasi auf
„Schnäppchenjagd“ gehen könnten.

Die Linksfraktion GUE/NGL im EU-Parlament bewertet den Vorstoß als Test für
die Kompromissbereitschaft der Sozialdemokratischen Fraktion, wie die
Abgeordnete Kartika Liotard (SP Niederlande) berichtet. Analog dazu fordert
KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner die 18 österreichischen EU-Abgeordneten
auf, den Vorstoß des Binnenmarktausschusses und der Kommission bei der
Behandlung im Parlament am 24. Mai zurückzuweisen: „Das Gesundheitswesen ist
einer der zentralen Bereiche einer funktionierenden Daseinsvorsorge und darf
daher nicht durch eine Liberalisierung und Deregulierung dem Markt
ausgeliefert werden. Für eine separate EU-Richtlinie für Gesundheitsdienste
wie sie die EU-Kommission plant, besteht daher keinerlei Bedarf“, so
Messner.


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15   Online-Kurier: Österreich: Neonazis  organisieren sich
   von angela mores (at)chello.at
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Heute im Online-Kurier:


Österreich: Neonazis organisieren sich


Um den früheren VAPO-Chef Gottfried Küssel gruppiert sich eine
Kommando-Ebene mit rechtsextremen Organisationen.

REUTERS  Das rechtsextreme Netzwerk "Blood and Honour", das auch in
Vorarlberg agiert, ist in mehreren Ländern aktiv. Hier ist die
ungarische Sektion bei einem "Gedenktag" in Budapest zu sehen.
Hintergrund
RFS gegen VerbotsgesetzDer Ring Freiheitlicher Studenten sieht im
"perfiden" Gesetz eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Es
verbietet Wiederbetätigung.

Die rechtsextreme Szene in Österreich scheint sich neu zu
organisierena: Jahre nach der Zerschlagung der neonazistischen
Volkstreuen Außerparlamentarischen Opposition (VAPO) und der
Inhaftierung ihrer Mitglieder zeigen sich auf mehreren Ebenen wieder
intensive Aktivitäten.

Laut Rechtsextremismus-Experte und Buchautor Wolfgang Purtscheller
gruppiert sich eine Kommandostruktur mit einem harten Kern von 15
Personen um den früheren VAPO-Chef Gottfried Küssel. Ihr untergeordnet
gibt es mehrere Organisationen, die für verschiedene Teilbereiche
verantwortlich sein dürften.

An seiner Wohnadresse in einem Haus am Donaukanal in
Wien-Leopoldstadt, das dem ebenfalls bekannten Rechtsextremisten Willi
E. gehört, hält Küssel regelmäßig Treffen seiner Kaderorganisation ab.
"Sängerbund das Raich" oder "Ferialverbindung das Reich" wird diese
genannt. Clemens O., Organisator der Demo gegen die
Wehrmachtsausstellung 2002, sowie die bekannten Aktivisten Felix B.
und Marcus V. sollen regelmäßig an den Treffen teilnehmen.
Gelegentlich dazugesellen sollen sich auch Küssels langjähriger
Kompagnon Hans Jörg Sch. und ein Inhaber einer Security-Firma, der
kürzlich durch seinen verlorenen Rechtsstreit gegen die Besetzer des
Ernst-Kirchweger-Hauses (EKH) bekannt wurde.

Blut und Ehre

"Definitiv haben auch die Führungskader der Vorarlberger
Nazi-Skinhead-Sektion von 'Blood and Honour' Zugang", so Purtscheller.
Küssel habe Personen mit Zugang zu diesem Kreis diesmal stark
selektiert. Im rechtsextremen "Blood and Honour"-Netzwerk ist die
militant-neonazistische Skinheadszene organisiert. Diese
Zusammenkünfte dürften auch die Verfassungsschützer beunruhigen.
Weltweit existieren Divisionen des Netzwerk. Aktiv ist "Blood and
Honour" vor allem in Großbritannien und Skandinavien, aber auch in
Deutschland und Ungarn. Auf den bewaffneten Arm Combat 18 gehen
mehrere Anschläge in Großbritannien zurück. In Österreich ist vor
allem die Vorarlberger Sektion stark, Sympathisanten-Gruppen gibt es
aber auch in Tirol und Wien. Jetzt soll eine Sektion der
rechtsextremen Gruppe in der Bundeshauptstadt neu aufgebaut werden.

Eine zweite Organisation ist der Bund freier Jugend (BfJ) in
Oberösterreich, der vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen
Widerstandes als neonazistisch eingestuft wird. Dessen
Mutterorganisation ist die für Ideologie zuständige
"Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik" (AFP). Sie gibt es
Purtscheller zufolge seit 40 Jahren. Im Zuge der Ermittlungen gegen
den BfJ, der der Nachwuchs-Rekrutierung dient, dürfte sie ins Visier
des Verfassungsschutzes geraten sein. Auf einer rechtsextremen
Homepage wird von mehr als 20 Hausdurchsuchungen bei AFP-Aktivisten
gesprochen, darunter auch beim Vorsitzenden Horst L.
Im März sind drei führende Kader des BfJ verhaftet worden, nachdem der
von ihnen veranstaltete "Tag der Volkstreuen Jugend in Salzburg"
aufgelöst worden war. Der BfJ hat auch eine Homepage gegen das
NS-Verbotsgesetz ins Leben gerufen. Zudem soll es personelle
Überschneidungen mit dem Ring Freiheitlicher Jugend – der
Vorfeldorganisation der FPÖ – in Oberösterreich geben.

Im Innenministerium gibt man sich gelassen: Sprecher Oberst Rudolf
Gollia zur APA: "Wir glauben, dass wir die Szene ganz gut im Überblick
haben". Details wollte er nicht nennen.

Artikel vom 16.05.2007, 13:37 | APA | thu


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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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16   [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
	 <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
    und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------  www.gipfelsoli.org --

Aktuelles zum Mobilisierungsschub 9. Mai:
  http://www.gipfelsoli.org/Repression/Anschnallen_bitte

- Sarkozy aus Berlin kärchern!
- Heiligendamm: 3. Campplatz gefunden
- Kurzfristige Terminänderung des Aktionstages Rostock-Laage
- Bombodrom: Polizei meets Bundeswehr
- Betreiber: Durchsuchungen betrafen nicht "Künstlerhaus Bethanien"
- Merkel empfängt NGO-Vertreter - Beck trifft Rocksänger Bono
- Militante Linke will Menschen angreifen

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Sarkozy aus Berlin kärchern!

Am Mittwoch kommt der neue französische Präsident, Nicolas Sarkozy, noch am Tag
seiner Amtsübernahme zu seinem ersten Staatsbesuch nach Berlin. Wir wollen
zeigen, dass dieser Rechtspopulist hier nicht willkommen ist. Deswegen komm
auch Du am Mittwoch um 19 Uhr zum Pariser Platz vor der Französischen
Botschaft.

[Vorbereitungsgruppe]


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Heiligendamm: 3. Campplatz gefunden

Das Camp Wichmannsdorf - Kühlung, westlich von Heiligendamm, steht ab dem 1.
Juni für GipfelprotestiererInnen offen. Neben den Camps in Rostock und
Reddelich ist damit ein dritter Campplatz gefunden. Die 6 ha große Wiese bietet
Platz für 1500 - 3000 Menschen.
ZUSAMMEN CAMPfEN

Dieses Jahr findet der G 8-Gipfel vom 6.- 8. Juni im Ostseebad Heiligendamm
statt. Die jährlich stattfindenden Gipfeltreffen sind ein Symbol der Macht und
des scheinbar alternativlosen Kapitalismus und ziehen jährlich viele Tausend
Protestierende an den Ort des medialen Spektakels. International und
spektrenübergreifend mobilisieren linke, globalisierungskritische Gruppen zu
Demonstrationen, Aktionstagen und Gegenveranstaltungen in Rostock und im
Landkreis Bad Doberan.

Auch wir als Teil der anti-Atom-Bewegung wollen unsere Kritik und unseren
Protest vor Ort sichtbar machen und Widerstandskultur vom Wendland nach
Heiligendamm tragen. Deshalb organisieren wir eines der Camps für Unterbringung
und Verpflegung von uns GipfelgegnerInnen. Der Platz dafür liegt inmitten des
Höhenzugs "Kühlung" auf dem
Hoppenberg bei Wichmannsdorf (Gemeinde Kröpelin), unmittelbar südlich von
Kühlungsborn.

Neben einer idyllischen - und hoffentlich nur von Natur aus grünen - Wiese mit
Ostseeblick
versprechen wir Euch ein paar Tage in intensiver Selbstorganisation.
Das Camp ist ein Ort der Begegnung, des Austausches und auch des Streits der
unterschiedlichen Spektren; für Nazis und Sexisten gibt es bei uns jedoch
keinen Platz!

Wir begreifen das Camp als einen sozialen Ort, an dem Menschen sich treffen und
Informationen, Erfahrungen und Ideen austauschen und diskutieren können. Dort
ist auch der
Raum, um gemeinsame Aktionen auszuspinnen und vorzubereiten. Es wird ein
Infozelt geben, um alle TeilnehmerInnen mit aktuellen Informationen über
Veranstaltungen, Workshops, Aktionen und alle anderen Ereignisse rund um den
Gipfel zu versorgen. In Plena und Delegiertentreffen wird gemeinsam über die
Belange des Camps entschieden.

Ein selbstorganisiertes Camp ist kein Pauschalurlaub! Es wird zwar eine
Infrastruktur mit Volxküchen, Klos, Waschgelegenheiten, Info- und
Versammlungszelten, einen Sanibereich etc. geben. Schlafsack, Isomatte und ein
Zelt müsst Ihr aber selbst mitbringen. Bitte denkt daran, dass dieses Camp und
das leckere Vokü-Essen finanziert werden müssen; bitte überweist uns schon
jetzt Euer Erspartes auf das Camp- Spendenkonto (oder zahlt spätestens im Camp
einen Beitrag).

Das Camp wird in der Woche nach Pfingsten aufgebaut und soll ab dem 1. Juni
geöffnet sein. Doch auch die Zelte stellen sich nicht selbst auf: Wir brauchen
noch viele Hände, die uns beim Auf- und Abbau unterstützen und das Camp während
der Gipfelproteste am Laufen halten.

Anfahrt:
mit dem Auto aus dem Süden: auf der A 20 (Wismar - Rostock); Abfahrt Kröpelin
(Anschlussstelle 12); ca. 15 km Richtung Norden bis Kröpelin, dort nach links
durch den Ort (Rockstocker, Haupt-, Strandstraße) über die L 122 ("Reriker
Chaussee") an Boldenshagen vorbei; nach weiteren 5 km rechts ab nach
Wichmannsdorf; geradeaus "zur Ostsee" durch das
Dorf und dann noch ca. 1 km auf einem Schotterweg auf den Hoppenberg von
Kühlungsborn: auf der L 11 (Schlosstraße) Richtung Jennewitz/Kröpelin, "Am
Holm" rechts abbiegen, an der Gabelung eher links, durch den Wald über die
Anhöhe zum Hoppenberg. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unser Camp leider
nicht zu erreichen. Bitte unterstützt daher
unsere Bemühung, einen shuttle-service auf die Beine zu stellen!

Mitbringen:
Schlafsack, Isomatte, Zelt
Besteck und Geschirr für die Vokü
Lebensmittel, Eimer oder Wasserkanister,
Taschenlampen, Landkarten/Kompass,
Fahrräder, Wollknäuel

die Camp-AG Wendland/Altmark
Kontakt: socamp at web.de
  www.wichmannsdorf.camping-07.de

Spendenkonto:
I. Schnieder;
Konto: 44 00 47 78
BLZ 258 50 110
(Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg)

  http://wichmannsdorf.camping-07.de


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Kurzfristige Terminänderung des Aktionstages Rostock-Laage

Das bundesweite Vorbereitungstreffen zu Rostock-Laage hat am Samstag getagt und
- wie bereits auf anderen Treffen und anderen Zusammenkünften empfohlen - die
Blockade des Flughafens Rostock-Laage vom 5. auf den 6. Juni verschoben. Wie
bekannt wurde, werden die G8-TeilnehmerInnen erst am 6. Juni ankommen.

Am bisher vorgesehenen Aktionstag gegen 
Militarismus, Krieg und Folter (5. Juni)
wird es antimilitaristischen Protest in Rostock geben.

In Kürze wird es eine ausführliche Information, auch mit Orten und groben
Zeitangaben, zu den antimilitaristischen Protesten und Blockaden am 5. bzw. 6.
Juni geben.

Plakat:  http://www.g8andwar.de/rostocklaage/download/plakat_kl.jpg

Grüße aus dem Vorbereitungskreis des Aktionstags gegen Krieg, Militarisierung
und Folter.

[ http://www.g8andwar.de/]


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Bombodrom: Polizei meets Bundeswehr

Nicht bestätigten Information aus 
Journalistenkreisen zu Folge, soll es zwischen
der Bundeswehr und der Polizei, wegen des Aktionstags am 1.6., schon mindestens
zwei "Sicherheitskoordinierungskonferenzen" gegeben haben. Dabei soll es darum
gegangen sein, wer für was zuständig ist, falls es zu "Ausschreitungen" kommt.

[ http://www.g8andwar.de/]


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Betreiber: Durchsuchungen betrafen nicht "Künstlerhaus Bethanien"

Berlin (dpa/bb) - Die Durchsuchungsaktion der Polizei am 8. Mai in
Berlin-Kreuzberg im Zusammenhang mit dem bevorstehenden G8-Gipfel haben nach
Angaben der Betreiber nicht allgemein dem Berliner Künstlerhaus Bethanien
gegolten. "Sie betrafen ausschließlich eine kleine Gruppe selbstermächtigter so
genannter Hausbesetzer im südlichen Seitenflügel des Gebäudes", betonten der
Geschäftsführer vom Künstlerhaus Bethanien, Christoph Tannert, und der Leiter
der Druckwerkstatt, Mathias Mrowka, am Montag in einer Presseerklärung.
Der dauerhafte Verbleib dieser Gruppe im Gebäude werde "von der zuständigen
Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg aus nur von ihr selbst zu
vertretenden Gründen seit nahezu zwei Jahren geduldet", fügten sie hinzu.
Meldungen über polizeiliche Durchsuchungen im "Künstlerhaus Bethanien" seien
daher unzutreffend "und im höchsten Maße rufschädigend".


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Merkel empfängt NGO-Vertreter - Beck trifft Rocksänger Bono

Berlin (ddp). Gut drei Wochen vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm trifft sich
Bundeskanzlerin Merkel heute im Kanzleramt mit rund 20 Vertretern von
Nichtregierungsorganisationen. Im Mittelpunkt des Gesprächs sollen die
Entwicklung des afrikanischen Kontinents und die Bekämpfung der
Immunschwächekrankheit Aids stehen.
Der Sänger der irischen Rockgruppe U2, Bono, der sich ebenfalls seit Jahren für
Afrika engagiert, trifft sich mit dem SPD-Präsidium. Anschließend will er mit
SPD-Chef Beck vor die Presse treten. Am 17. April hatte Bono bereits Merkel
getroffen.


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Militante Linke will Menschen angreifen

Berlin (dpa) - Die linksextreme Szene in 
Deutschland plant einem Zeitungsbericht
zufolge terroristische Anschläge gegen Menschen. 
Militante Gruppen arbeiteten an
"weitergehenden, über Sachbeschädigungen hinausreichenden Aktionsformen",
zitiert die "Bild"-Zeitung (Montag) vorab aus dem Verfassungsschutzbericht
2006. Diese Aktionen richteten sich nicht mehr nur gegen Sachen, sondern auch
gegen "Handlanger" und "Profiteure" des "Systems". Bundesinnenminister Wolfgang
Schäuble (CDU) will den Bericht offiziell am Dienstag vorstellen.

Darin registrieren die Verfassungsschützer nach einem Bericht der "Welt"
(Montag) auch einen neuen Höchststand politisch motivierter Straftaten. Die
Zahl derartiger Vorfälle sei 2006 im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf
mehr als 29 000 gestiegen. Ein Rekordwert werde auch im Bereich der politisch
motivierten Gewaltdelikte verzeichnet. Den mit 14 Prozent höchsten Zuwachs gibt
es der Zeitung zufolge bei der rechtsextremen Kriminalität. Dies sei
möglicherweise aber auch damit zu erklären, dass die Bevölkerung angesichts der
breiten Diskussion vor der Fußball-Weltmeisterschaft eher bereit gewesen sei,
derartige Vorfälle anzuzeigen.
In diesem Jahr hat allein die Berliner Polizei 38 politisch motivierte
Brandanschläge registriert. Zumeist seien Autos angesteckt worden, sagte
Polizeisprecher Bernhard Schodrowski der Deutschen Presse-Agentur dpa. Zwei
Anschläge werden nach seinen Angaben der linksterroristischen "Militanten
Gruppe" zugeschrieben, die sich vorwiegend aus Autonomen rekrutiert. Ob mit
weiteren Anschlägen gerechnet werden muss und ob es einen Zusammenhang zum
G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm gibt, sei unklar, sagte Schodrowski. "Die
Lage wird weiter beobachtet."




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Protest + Widerstand:  http://de.indymedia.org/g8heiligendamm

Pressespiegel zum G8 2007 unter
  http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
  www.gipfelsoli.org.

Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org

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17   [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
    und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
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Aktuelles zum Mobilisierungsschub 9. Mai:
  http://www.gipfelsoli.org/Repression/Anschnallen_bitte

- BAO Kavala erläßt morgen Allgemeinverfügung
- Aufruf für einen geschützen Rückzugsort G8-Protest Camp
- Die BAO Kavala
- Die BAO NIPOG - Feuerwehr und Sanitäter
- BAO Kavala: Umgang mit Medien

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BAO Kavala erläßt morgen Allgemeinverfügung

Pressemitteilung Gipfelsoli Infogruppe
15. Mai 2007

Einschränkung des Demonstrationsrechts heftig kritisiert
Gipfelgegner kündigen Klage an

Die Polizeibehörde "Kavala" wird nach eigenen Angaben morgen eine sogenannte
"Allgemeinverfügung" erlassen. Dies wurde 2 Anmelderinnen gestern und heute
telefonisch und schriftlich mitgeteilt. Zuvor hatte "Kavala" eine solche
Einschränkung des Demonstrationsrechts stets dementiert. Auch auf der Webseite
von "Kavala" wurde monatelang gesagt, es solle "keine Bannmeilen" geben.
"Es ist geplant, ein Gebiet vor dem Sperrzaun sowie das Straßennetz um
Heiligendamm für den fraglichen Zeitraum mit einem allgemeinen
Versammlungsverbot zu belegen", schreibt "Kavala".
Die Verfügung wird vermutlich von Christiane Röttgers unterzeichnet. Röttgers
ist Mitarbeiterin des Regierungspräsidiums in Lüneburg und dort Spezialistin
für Allgemeinverfügungen beim Castor-Transport. Sie wurde als Leiterin der
Versammlungsbehörde zu "Kavala" beordert. Dort soll sie die Einschränkung des
Demonstrationsrechts auch in Heiligendamm umsetzen.
"Kavala" hat den Erlaß der Verfügung lange 
herausgezögert. Auch diese Praxis ist
aus dem Wendland bekannt.
"Die Polizei spielt auf Zeit. Damit wird der juristische Klageweg beschnitten",
kritisieren Demonstranten.
"Alle Anmelder von Demonstrationen wurden monatelang getäuscht", wirft die
"Gipfelsoli Infogruppe" dem Sonderstab "BAO Kavala" vor. Monatelang hatte die
Versammlungsbehörde "Kavala" nicht auf die zahlreichen Anmeldungen reagiert.
Betroffen von der Allgemeinverfügung sind vor allem der geplante Sternmarsch am
7. Juni sowie mehrere kleinere Kundgebungen am Zaun in Heiligendamm.
Gipfelgegner haben angekündigt, zügig Widerspruch beim Verwaltungsgericht
einzulegen. Der Weg durch die Instanzen ist beabsichtigt. Das Recht darauf, am
Adressat des Protestes zu demonstrieren, ist vom Bundesverfassungsgericht
mehrfach bestätigt worden. Am bekanntesten ist hierzu das "Brokdorf-Urteil" von
1985.

[Gipfelsoli Infogruppe]


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Aufruf für einen geschützen Rückzugsort G8-Protest Camp

* Beteilligt euch am Schutz (nach außen) der drei GipfelgenerInnen-Camps!

Wir suchen MitstreiterInnen, die während der Protestwoche zum G8-Gipfel bereit
währen Verantwortung für die Sicherheit der Camps zu übernehmen oder sich an
den Sicherheitsvorkehrungen beteilligen wolle. Mecklenburg-Vorpommern wird zum
Zeitpunkt des Gipfels nicht nur die üblichen (und in MV vergleichsweise
Zahlreichen) Neonazis beherrbergen sondern auch 15000 zusätzliche Bullen - die
in der Nähe der Camps nichts zu suchen haben. Die Camps sollen ein geschützter
Rückzugsraum für AktivistInnen sein, in denen die Besorgnis über mögliche
Übergriffe, sehr gering sein muß - wenn es möglich sein soll sich dort
auszuruhen und Käfte für Aktionen zu sammeln.

Ein geübter Blick für Personen aus dem rechten 
Spektrum und Zivilbullen ist hier
genauso gefragt wie Besonnenheit. Bitte meldet euch, falls ihr zeitweise oder
verantwortlich bei den zu bewältigenden Aufgaben mitmachen wollt.

mit kämpferischen Grüßen

die Camp-AG

kontakt:  mailto:km at solid-web.de


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Die BAO Kavala

Am 23. Dezember 2004 erhielt die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns die
Nachricht über die Entscheidung der Bundesregierung, den G8-Gipfel 2007 in
Heiligendamm stattfinden zu lassen. Somit setzte sich die Bewerbung von
Mecklenburg-Vorpommern gegen weitere Bewerberstandorte in Deutschland durch. Im
Innenministerium wurde unter der Führung von POR Koppenhagen zunächst ein
Projektgruppe G8 eingerichtet. Sie begann mit der Wissensabschöpfung bei
vergleichbaren Polizeieinsätzen in Deutschland und besuchte den
Weltwirtschaftsgipfel 2005 in Gleneagles. Im selben Jahr traf das
Innenministerium die Entscheidung, dem Leiter der Polizeidirektion Rostock, LPD
Knut Abramowski, die Führung des polizeilichen Einsatzes anlässlich des
G8-Gipfels zu übertragen. Am 01. September 2005 entstand unter der Leitung Knut
Abramowskis die BAO Kavala. Organisatorisch ist die BAO der Polizeidirektion
zugeordnet. Die Einsatzabschnitte Aufklärung (EA 1), Zentrale Dienste (EA 2)
und Einsatzbegleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (EA 3) nahmen als
erste ihre Arbeit innerhalb der BAO Kavala auf. Am 04. Mai 2006 wurde der
Besuch des amerikanischen Präsidenten George W. Bush in Mecklenburg-Vorpommern
bekannt. Der amerikanische Präsident folgte der Einladung der Bundeskanzlerin
Angela Merkel, sich Ihren Wahlkreis anzuschauen und Land und Leute näher kennen
zu lernen. Der Besuchszeitraum erstreckte sich vom 12.-14. Juli 2006. Dieser
Einsatz stellte die Landespolizei M-V vor eine große Herausforderung. Mit
Wirkung vom 11. Mai 2006 wurde die BAO Kavala mit der Planung und Führung des
Einsatzes zum Bush-Besuch betraut. Erschwerend bei der Einsatzplanung war nicht
nur der relativ kurze Vorbereitungszeitraum von zehn Wochen, sondern auch die
breite Streuung der Aufenthaltsorte des amerikanischen Präsidenten in
Mecklenburg- Vorpommern. Die Unterkunft lag in Heiligendamm, der An- und
Abreiseflughafen das südlich von Rostock gelegene Laage, und die beiden
Besuchsorte Stralsund und Trinwillershagen lagen über 35 km auseinander.
Für den polizeilichen Einsatz zum Bush-Besuch wurde die BAO Kavala in 14
Einsatzabschnitte unterteilt. Nach dem erfolgreich verlaufenen Besuch des
amerikanischen Präsidenten begann die lageangepasste Abschmelzung und die
strukturelle Neuorganisation der BAO Kavala zur Weiterführung der Vorbereitung
auf den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm. In diesem Zusammenhang übernahmen der
neu gegründete Stabsbereich 2 und die Projektgruppe WWG G8 des LPBK die
Aufgaben des EA 2. Seit 01. Dezember 2006 waren wieder alle Einsatzabschnitte
der BAO besetzt. Im selben Monat erfolgte durch das Innenministerium die
Bestätigung der Einsatzkonzeption Nummer 3 des Polizeiführers.
Im Februar diesen Jahres musste eine Neustrukturierung der BAO erfolgen. Der EA
Reserve wurde nicht mehr besetzt. Die Einsatzabschnitte Strecke und Verkehr
wurden zum Einsatzabschnitt Strecke zusammengelegt. Der Einsatzabschnitt
Versammlung wurde in Raumschutz II umbenannt und bildet wie der EA 6 Raumschutz
I einen örtlich eigenständigen EA mit den Auftrag, die notwendigen
Raumschutzmaßnahmen durchzuführen. Ab dem 01. April 2007 übernahm die BAO
Kavala alle operativen Maßnahmen die im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel in
Heiligendamm stehen. Ein Schwerpunkt der Maßnahmen liegt zurzeit in der
Bewachung der technischen Sperre um Heiligendamm.
Das weitere Aufwachsen der BAO erfolgt bis zur Haupteinsatzphase. Die
Haupteinsatzphase beginnt am 29. Mai, und endet am 09. Juni 2007. Danach
beginnt der zügige Rückbau der BAO Kavala.

[ http://www.polizei.mvnet.de/images/stories/G8/kavala_report_ii.pdf ]


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Die BAO NIPOG - Feuerwehr und Sanitäter

Neben den Polizeikräften befinden sich viele Einheiten der Feuerwehr und der
Sanitäter zur Wahrnahme der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (NIPOG) im
Einsatz zum G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm. Im Gegensatz zu dem polizeilichen
Auftrag obliegt Ihnen nicht der Schutz der Staats- und Regierungschefs und
deren Delegationsteilnehmern, sondern die Gewährleistung bei Schadenslagen, die
daraus resultierenden Folgen für Menschen, Sachwerte und die Umwelt, auf ein
Minimum zu reduzieren. Gerade bei Unfällen, terroristischen Anschlägen oder
Großdemonstrationen im Einsatzraum ergeben sich viele Schnittpunkte zum
polizeilichen Aufgabenfeld. Somit ist eine gegenseitige und vertrauensvolle
Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Sanitätern eine gewichtige
Grundvoraussetzung zur zufrieden stellenden Erfüllung aller anstehenden
Aufträge.
Federführend bei der Planung des Einsatzes der NIPOG-Kräfte sind die drei
Gebietskörperschaften Landkreis (LK) Güstrow, LK Bad Doberan und die Hansestadt
Rostock. Die genannten Gebietskörperschaften stellen einen Großteil der vor Ort
eingesetzten Kräfte. Für den Einsatz zum G8-Gipfel erhielt die Hansestadt
Rostock eine neue Leitstelle zur besseren Koordination der Kräfte in seinem
Zuständigkeitsbereich. Die Kommunikation aller Einsatzkräfte erfolgt über die
örtlichen Leitstellen.

[ http://www.polizei.mvnet.de/images/stories/G8/kavala_report_ii.pdf ]


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BAO Kavala: Umgang mit Medien

[...]

Unser Erscheinungsbild und unser Verhalten in der Öffentlichkeit, im Umgang mit
den Bürgern, den Demonstranten sowie den Medien tragen wesentlich zum
gemeinsamen Erfolg des Einsatzes bei. Die nachfolgenden Grundsätze sollen dabei
helfen, das angestrebte Ziel zu erreichen:
- Gehen Sie davon aus, dass Sie im Einsatz gefilmt und /oder fotografiert
werden. Diese Aufnahmen, die Sie in der Ausübung Ihres Dienstes zeigen, müssen
Sie hinnehmen! Sehen Sie das nicht nur als Belastung, sondern auch als Chance,
polizeiliche Arbeit positiv darzustellen.
- Geben Sie keine Auskünfte zu einsatztaktischen, technisch- organisatorischen
Maßnahmen und Belangen oder Informationen, deren Bekanntwerden Personen oder
die Bewältigung von Aufgaben gefährden kann.
- Bei Presseanfragen verweisen Sie höflich auf die stationären und mobilen
Pressestellen. Zeigen Sie Möglichkeiten auf, wie und wo der Kontakt hergestellt
werden kann.
- Trauen Sie sich, Ihre Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden. Sie signalisieren
den ausländischen Journalisten damit Offenheit und Freundlichkeit zugleich.
- Informieren Sie sich umfassend über die Örtlichkeiten und anderes
Wissenswertes. So sind Sie in der Lage, Fragen nach Orten und Wegen zu
beantworten. Das schafft Vertrauen und zeigt Kompetenz.
- Wir unterstützen die Journalisten bei ihrer Arbeit. Andererseits sollen
Medienvertreter polizeiliche Arbeit nicht behindern. Auch für sie gelten die
polizeilichen Verfügungen. Aber denken Sie daran: Journalisten haben einen
öffentlichen Auftrag und dürfen nicht behandelt werden wie jedermann.
- Nehmen Sie bei nicht sofort lösbaren Problemen oder Beschwerden von
Medienvertretern Kontakt mit den Pressestellen auf. Unmittelbare Gespräche sind
erfahrungsgemäß geeignet, Missverständnisse vorzubeugen.

[ http://www.polizei.mvnet.de/images/stories/G8/kavala_report_ii.pdf ]




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Protest + Widerstand:  http://de.indymedia.org/g8heiligendamm

Pressespiegel zum G8 2007 unter
  http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
  www.gipfelsoli.org.

Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org

gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe:
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  http://www.gipfelsoli.org/Repression/Anschnallen_bitte

- Polizeidirektion Rostock erlässt Allgemeinverfügung
- Innenministerium verteidigt Demonstrationsverbot beim G8-Gipfel
- Versammlungsleiter der internationalen Demonstration gegen den ASEM Gipfel
nach §129a StGB kriminalisiert
- Potsdam und die G8-MinisterInnentreffen
- WIDERSTAND IST FRUCHTBAR
- Fahrradkarawane solidarisiert sich mit Hausbesetzung in Osnabrück
- Telekomstreik und mangelnde Sicherheit bedrohen Kommunikation

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Polizeidirektion Rostock erlässt Allgemeinverfügung

Karte:  http://gipfelsoli.org/rcms_repos/images/22/allgemeinverfuegung.jpeg

Polizeidirektion Rostock Kavala

G8-Gipfel Heiligendamm
Pressemitteilung Nr. 049

Aus Anlass des G-8-Gipfeltreffens in Heiligendamm erlässt die Polizeidirektion
Rostock als zuständige Versammlungsbehörde M-V am 16.05.2007 eine
Allgemeinverfügung über eine räumliche und zeitliche Beschränkung des
Versammlungsrechts im Bereich um Heiligendamm und Laage mit Regelungen im
Zeitraum ab 30.05. bis zum 08.06.2007.

Die Allgemeinverfügung untersagt

- alle öffentlichen Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel im Zeitraum
vom 30.05.2007, 00:00 Uhr bis 08.06.2007, 24:00 Uhr

im Gebiet innerhalb der technischen Sperre um 
Heiligendamm und bis 200 m vor der
technischen Sperre, sowie im kleinen 
(seeseitigen) Sperrgebiet vor Heiligendamm,

- alle öffentlichen Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel für den
Zeitraum vom 05.06.2007, 00:00 Uhr bis 08.06.2007, 24:00 Uhr und

- alle unangemeldeten öffentlichen Versammlungen 
und Aufzüge unter freiem Himmel
für den Zeitraum vom 30.05.2007, 00:00 Uhr bis 08.06.2007, 24:00 Uhr

in dem in beiliegender Karte mit "II" gekennzeichneten Bereich,

- alle öffentlichen Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel für den
  Zeitraum vom 02.06.2007, 00:00 Uhr bis 08.06.2007, 24:00 Uhr

für das Gebiet um den Flughafen Rostock - Laage.
Alle bislang angemeldeten Versammlungen in diesen Räumen werden auf Grundlage
der Allgemeinverfügung geprüft.

Globalisierungskritische Kreise haben wiederholt öffentlich dazu aufgerufen,
"den G8-Gipfel real und effektiv (zu) blockieren und von seiner Infrastruktur
abzuschneiden". Damit wird eine andauernde Bedrohungssituation für alle
Gipfelteilnehmer und kritischen Demonstranten erzeugt. Zwingend notwendige
Rettungsmaßnahmen wären ggf. nicht mehr durchführbar. Eine solche Störung der
Arbeitsfähigkeit der Gipfeltagung mit seinen zahlreichen Delegationen würde die
internationalen Interessen Deutschlands nachhaltig schädigen. Auch die weit
überwiegende Zahl friedlicher Protestteilnehmer vermag derart beabsichtigte
Störungen nicht zu verhindern. Erfahrungen zeigen, dass aus dem Schutz
friedlicher Versammlungen heraus Gewalttäter erfolgreich ihre Ziele erreichen.

Die gewaltsame Erstürmung des durch eine technische Sperre gesicherten Raumes
ist offensichtlich erklärtes Ziel gewaltbereiter Globalisierungsgegner. Im
Falle der Überwindung der technischen Sperre ist die polizeiliche Aufgabe der
Verhinderung von Anschlägen gefährdet.

Die Beschränkung des Versammlungsrechts ist deshalb auch unter Berücksichtigung
des hohen Stellenwerts des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit nicht nur
erforderlich sondern auch verhältnismäßig.

Die Versammlungsbehörde geht davon aus, dass die Protestszene ihrem Anliegen
durch viele Demonstrationen ausreichend Ausdruck verleihen kann. Insbesondere
in Bad Doberan werden auf dem zentralen "Kamp" Dauerveranstaltungen
stattfinden. Auch im Stadtgebiet von Rostock finden ab dem 01.06.2007
fortlaufend Versammlungen statt, insbesondere am 02.06.2007 die angekündigte
Großdemonstration mit bis zu 100.000 Teilnehmern.

Bei KAVALA liegen zur Zeit 60 Versammlungs- und Veranstaltungsanmeldungen für
den Zeitraum ab 25.05.2007 vor. Bislang sind 10 Versammlungen positiv
beschieden worden und bleiben von der Allgemeinverfügung unberührt. In den
nächsten Tagen werden weitere Bescheide versandt. Fortlaufend kommen neue
Anmeldungen hinzu. Erfahrungsgemäß werden nur einige Versammlungen unter das
dargestellte allgemeine Verbot fallen.

Die von der "Friedensgesellschaft" angemeldeten Kundgebungen auf den Zufahrten
zum zivilen und militärischen Flughafengelände können allerdings angesichts der
angekündigten Blockaden nicht zugelassen werden.

Die Verbote treten spätestens außer Kraft, sobald alle gefährdeten
Schutzpersonen aus dem Teilnehmerkreis des G-8-Gipfeltreffens das dargestellte
Gebiet am 08.06.2007 seit mehr als einer Stunde verlassen haben.
Der genaue räumliche Geltungsbereich ist im Internet unter der Adresse:
  www.polizei.mvnet.de" unter der Rubrik "G8 Gipfel 2007" unter  dem Menüpunkt
"Versammlungen" abrufbar.


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Innenministerium verteidigt Demonstrationsverbot beim G8-Gipfel

Berlin (dpa) - Das Bundesinnenministerium hat das geplante Demonstrationsverbot
rund um den Tagungsort des G8-Gipfels Anfang Juni in Heiligendamm verteidigt.
Als Gastgeber habe Deutschland die Pflicht, seiner Gäste zu schützen, sagte
Staatssekretär August Hanning in der ARD. Die zuständige Polizeidirektion hatte
zum Schutz des Gipfels vor gewaltbereiten 
Globalisierungsgegnern ein zehntägiges
Demonstrationsverbot angekündigt. Es soll im Abstand von 200 Metern vor dem
Sicherheitszaun gelten.

[ 
http://www.morgenpost.de/appl/newsticker2/index.php?channel=new&module=dpa&id=14614928 
]


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Wir sind die TerroristInnen!

Versammlungsleiter der internationalen Demonstration gegen den ASEM Gipfel nach
§129a StGB kriminalisiert.

Wir sind nicht überrascht, dass die Bundesanwaltschaft im Vorfeld des G 8 zu
einem großen Schlag nach §129a StGB ausgeholt hat. Schon etwas überraschter
sind wir von der offensichtlichen Phantasielosigkeit der Behörden und
prognostizieren, dass dieses Verfahren wie ein Kartenhaus zusammenstürzen wird.
"Wir haben in den Busch geschossen, nun sehen 
wir, was und wer sich dort bewegt"
hat ein Fahnder laut Spiegel-Online erklärt. Diese Aussage spricht für sich und
auch die Generalbundesanwältin Monika Harms ließ erklären, es sei nicht darum
gegangen, Anschläge zu verhindern, sondern darum, Informationen über Strukturen
zu erlangen. Zusätzlich stand sicherlich das Kalkül hinter der Aktion, den
Widerstand einzuschüchtern und als "terroristisch" zu diffamieren.

Reale Ermittlungserkenntnisse liegen dem Konstrukt der Bundesanwaltschaft nicht
zugrunde, dafür umso mehr das Bedürfnis, nach öffentlicher Propaganda und der
Präsentation vermeintlicher Fahndungserfolge. Die Durchsuchungen am 9. Mai 2007
sollten laut Hamburgs Innensenator Nagel zeigen, dass "die Sicherheitsbehörden
im Kampf gegen Extremisten nicht wehrlos sind". Mit "Extremisten" sind
zweifelsohne alle gemeint, die sich in diesem Zusammenhang politisch bewegen.
Polizeipräsident Jantosch hat dies mit den Worten auf den Punkt gebracht:
"Heute haben wir richtig durchgeatmet. Für den in Hamburg stattfindenden ASEM
Gipfel und die nachfolgenden Veranstaltungen ist die Polizei gerüstet."

Schon seit Wochen wird in der Presse ein hartes Vorgehen, Null-Toleranz,
Beschränkungen der Demonstration durch Auflagen und Unterbindungsgewahrsam
angekündigt. Dass die politisch Verantwortlichen nun auch Maßnahmen aus dem
Arsenal der Terrorismusbekämpfung bemühen, um die Proteste einzuschüchtern,
erscheint nur folgerichtig. Offensichtlich reicht alleine die politische
Gegnerschaft gegen den G 8 bzw. gegen den ASEM-Gipfel aus, um in das Visier der
Fahnder zu geraten.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass ein Betroffener des 129
a-Verfahrens von der Hamburger Polizei als Versammlungsleiter der Demonstration
gegen den EU-ASEM-Gipfel am 28. Mai in Hamburg abgelehnt werden soll. In den
Augen der Polizei scheint die gesetzlich verbriefte Unschuldsvermutung keine
Rolle mehr zu spielen.

Innensenator Nagel hat in der Welt vom 10.05.07 "alle friedliebenden
Demonstranten" aufgefordert, sich "von Extremisten klar und deutlich zu
distanzieren. Mit Straftätern werden wir nicht diskutieren." Wir werden uns
nicht spalten lassen. Fraglos gibt es verschiedene Vorstellungen von
Widerstand, welche zu unterschiedlichen Perspektiven der radikalen Kritik an
den herrschenden Verhältnissen führen. Das ist legitim und kann unsere Stärke
ausmachen. Auf keinen Fall werden wir werden uns von der Gegenseite
gegeneinander ausspielen lassen.

Wir sehen in der geplanten Ablehnung des Versammlungsleiters einen Angriff auf
die gesamte EU-ASEM-Demo. Das werden wir nicht zulassen, denn wir bestimmen
unsere Demostrukturen selbst und werden an unserem Versammlungsleiter
festhalten. Die Forderung der Einstellung aller §129a - Verfahren auch wird
auch Thema der Demonstration am 28.05.2007 sein. Wir erwarten tausende
TeilnehmerInnen aus der gesamten Bundesrepublik und zahlreichen europäischen
Ländern. Hamburg wird am 28. Mai nicht nur eine entschlossene Demonstration
gegen den ASEM-Gipfel und G8 erleben, sondern auch einen unmissverständlichen
Ausdruck der Solidarität mit den Betroffenen des aktuellen Verfahrens nach
§129a StGB.

Die Behörden wären gut beraten, die zunehmende Eskalation einzustellen. Der
Protest und Widerstand gegen G8 und ASEM ist legitim und notwendig. Unser
politisches Ziel ist es, den Ablauf des G8 und EU-ASEM-Gipfels zu stören und
wir halten an diesem Ziel fest. Die "Null-Toleranz" -Ankündigungen stellen eine
Gewaltrhetorik dar, die Angriffe und Einschränkungen von Demonstrationen zu
einer völlig normalen Maßnahme des Versammlungsrechtes erklären will. Wir
wenden uns ausdrücklich gegen Polizeigewalt, beschränkende Auflagen und
Eingriffe in die Demonstrationsroute.

Natürlich werden wir am Ort des Geschehens, nämlich auf den Rathausmarkt in
Hamburg, dort wo die "Musik spielt", unsere Abschlusskundgebung durchführen.
Wir werden unsere Meinung über Transparente öffentlich machen und lassen uns
nicht vorschreiben, welche Länge diese besitzen dürfen, oder wo und wie wir
diese tragen. Wir werden unseren Protest öffentlich äußern. Öffentlich
bedeutet, ohne einen faktischen Wanderkessel durch eine Umschließung der
Demonstration von Polizeikräften und ohne die Verbannung in menschenleere
Straßenschluchten am Rande der City.

Wir fordern alle auf, unsere Forderungen zu 
unterstützen und mit den Betroffenen
von Kriminalisierung solidarisch zu sein. Kommt zur internationalen
Demonstration "Gate to global Resistance" am 28.05. um 12 Uhr zur Reeperbahn in
Hamburg-St.Pauli.

Für die Einstellung aller Verfahren nach §129a!
Gegen Vorbeugehaft und Einschränken des Versammlungsrechtes!
Solidarität mit den Betroffenen von Repression!

G8 und EU-ASEM-Gipfel angreifen!

Bundesweites Vorbereitungstreffen EU-ASEM-Demo
12. Mai 2007


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Potsdam und die G8-MinisterInnentreffen

Eine kurze Zusammenfassung der bisherigen 
Ereignisse in Potsdam und das was noch
ansteht.
Außerdem Überblick der Repression.
Potsdam und die G8-MinisterInnentreffen - kurze Zusammenfassung

Am Samstag, den 17. März 2007, demonstrierten 
rund 600 Menschen unter dem Motto:
"Gemeinsam die Welt zerstören, den G8 unter die Arme greifen".  Anlass der
Demonstration war das Umweltminister_innentreffen vom 15. bis 17. März, zur
Vorbereitung des diesjährigen G8- Gipfels in Heiligendamm, im Cecilienhof in
Potsdam. Dies war das erste Vortreffen in Potsdam und somit gab es auch die
ersten Proteste. In der Presse wurde schon im Vorfeld über vermutliche
Ausschreitungen berichtet und spekuliert. Da "jede Form von Widerstand,
Öffentlichkeit und Diskussion über das Treffen der G 8 als Symbole und Träger
der kapitalistischen Weltordnung" nach Meinug des Anti-G8 Bündnisses Sinn
mache.
Schon Tage vor der Demo liefen Zivilpolizisten durch die Stadt. Es wurden
Demoplakate entfernt und linke Wohnprojekte wurde Fotografiert. Doch auch der
Protest blieb nicht stehen. So gab es eine Pressekonferenz im Vorfeld der Demo,
mehrere Pressemitteilungen und Veranstaltungen.

Demo Bericht:   http://www.inforiot.de/news.php?topic=news&article_id=11102
Demo Fotos:   http://www.potsdam-abc.de/fotos/album.php?id=3488

Am 19.04.2007 drangen dann Morgens "Potsdamer Bullen in das Hausprojekt
Zeppelinstraße 25 ein. Dazu waren etwa 50 uniformierte, behelmte und vermummte
Cops sowie diverse Zivilbullen vor Ort. Diese brachen das Hoftor auf und
versuchten in das Haus zu gelangen." Es ging um ein Transperent das am Hause
befestigt war. Dieses sollte zur Straftaten aufrufen. Schon im Vorfeld rannten
wieder Zivicops durch die Stadt und machten von allem was sie zu Gesicht
bekamen Fotos.

Foto und Bericht:   http://www.inforiot.de/news.php?topic=news&article_id=11378

Seither hören die Berichte in der Presse nicht auf und immer wieder wird vor
"gewalttätigen Ausschreitungen" gewarnt. Doch natürlich geht der Protest
weiter.

Am 19. Mai 2007 findet deswegen von 14.00 - 22.00 Uhr auf dem Bassinplatz in
Potsdam das kostenlose Open Air "Gipfelsturm" statt. Das Konzert richtet sich
gegen das Treffen der Finanzminister der G8 in Potsdam und gegen den G8-Gipfel
in Heiligendamm im Juni. Es werden zahlreiche bekannte Bands auftreten. So
unter anderem "Bandylegs" (14.00 Uhr) und "Dritte Wahl" (17:00 Uhr). Mit dem
Konzert sollen PotsdamerInnen die Möglichkeit bekommen, sich über die
G8-Politik, das anstehende Treffen der G8-Staaten in Heiligendamm und über die
vielseitigen geplanten Proteste zu informieren. Mit dem Open Air soll auf
soziale Missstände, die auf Entscheidungen der G8-Staaten basieren aufmerksam
gemacht werden und Raum für kreative Ideen zur Mitgestaltung und Veränderung
der Welt geben werden. Bereichert wird das Open Air mit Infoveranstaltungen,
Workshops und Diskussionsrunden. An zahlreichen Ständen stellen sich Gruppen
und Initiativen vor, die u.a. zum G8-Protest arbeiten. Außerdem werden im
Rahmen des Festivals die Ausstellungen "Vom Polizeigriff zum Übergriff" und
"Schuldenkrise der 3.Welt" gezeigt. An das Open Air anschließend findet ab
22.00 Uhr eine After Show Party im Spartakus statt.Das Open Air wird von
vielen, größtenteils jungen Menschen und linken Gruppen in Zusammenarbeit mit
dem Anti-G8-Bündnis Potsdam und dem Netzwerk Selbsthilfe organisiert.

Am 30.5 wird es eine Demo gegen das AußenministerInnentreffen geben. Warten wir
ab was bis dahin passiert und richten unsere Augen und Ohren auf Potsdam und
Heiligendamm.

Die Termine:
17.03. Demo gegen die G8-Umweltpolitik
19.05. OpenAir gegen die G8-Finanzpolitik
30.05. Demo gegen die G8-Außenpolitik
02.06. Internationale Demo in Rostock

Infos zu der Demo, dem Open Air und weiteren Veranstaltungen:

  www.anti-g8-buendnis-potsdam.de


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WIDERSTAND IST FRUCHTBAR

Aktionstag Globale Landwirtschaft am 3. Juni in Rostock

Jedes Jahr sterben weltweit 30 Millionen Menschen an den Folgen von Hunger und
Unterernährung. Unterschiedliche Prozesse wie erzwungene Marktöffnungen,
Preisdiktate durch Supermarktketten oder die Subventionierung der
Lebensmittelproduktion für den Export zerstören systematisch die
Existenzgrundlagen unzähliger Kleinbauern und -bäuerinnen insbesondere in den
ärmeren Ländern. Monokulturen und Massentierhaltung haben katastrophale
Auswirkungen auf natürliche Ressourcen wie Böden, Wasser oder biologische
Vielfalt. Und auch die Qualität von Nahrungsmitteln wird hierdurch stark in
Mitleidenschaft gezogen. Global agierende Konzerne des Nordens wie Monsanto
oder Bayer eignen sich genetische Ressourcen des Südens mit Hilfe so genannter
"geistiger Eigentumsrechte" an und versuchen so, die Kontrolle über die
Produktion von Nahrungsmitteln zu gewinnen. Aber auch in den industrialisierten
Ländern herrschen ruinöser Preisdruck und massive Konzentrationsprozesse in der
Landwirtschaft.

Entgegen der Rhetorik der Hunger- und Armutsbekämpfung, die jeden G8-Gipfel
begleitet, verfolgen die reichsten Industrieländer eine zerstörerische,
neoliberal zugespitzte Agrar- und Fischereipolitik, die zu mehr Vertreibung,
Hunger und rasant wachsender Ungleichheit führt. Hiervon profitieren weltweit
vor allem transnationale Konzerne und Großagrarier. Dagegen organisieren sich
rund um den Globus Kleinbauern und -bäuerinnen, LandarbeiterInnen und Landlose,
um ihre Interessen gegen Großgrundbesitzer, Großkonzerne, Regierungen und
internationale Institutionen durchzusetzen. Sie besetzen Land, kämpfen gegen
die Privatisierung von Wasser, brennen Genfelder ab, gründen Kooperativen sowie
Erhaltungsprojekte für ihr traditionelles Saatgut. Sie kämpfen für
Ernährungssouveränität, d.h. für das Recht, ihre Landwirtschaft und ihre
Ernährung selbst zu bestimmen. In Solidarität mit diesem weltweiten Widerstand
und weil Nahrungsmittel und Landwirtschaft Lebensgrundlage für alle sind,
tragen wir den Protest zum G8-Gipfel nach Heiligendamm.
Der Aktionstag am 3. Juni lädt mit vielfältigen Aktionsformen möglichst viele
Menschen zum Mitmachen ein. Er beginnt mit einer Demonstration mit Traktoren
und Großpuppen durch die Rostocker Innenstadt und endet mit einer Veranstaltung
beim Agro-Bio-Technikum mit den Gen-Versuchsfeldern in Groß Lüsewitz 15 km
östlich von Rostock. Dazwischen findet für Aktive und Mobile eine Rallye über
verschiedene Info- und Aktionspunkte statt. Mit dabei sind VertreterInnen von
Kleinbauernverbänden, Landarbeiterorganisationen und genkritischen Netzwerken
aus Nord und Süd (Via Campesina, Conféderation Paysanne und andere).

Demonstration von der Uni Rostock zum Neuen Markt

10.00 Uhr Vorprogramm (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Uni
Rostock)
10.30 Uhr Auftakt (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Uni Rostock)
11.30 Uhr Demo-Beginn
12.30 Uhr Abschlusskundgebung (Neuer Markt)

Rallye von Rostock nach Groß Lüsewitz

13.30 Uhr Start der Rallye am Ort der 
Abschlusskundgebung vorbei an verschiednen
Stationen mit Infos und kreativen Aktionen zum Zusammenhang von G8 und Globaler
Landwirtschaft: Getreidesilos im Rostocker Hafen, Erdbeerplantage mit prekären
Beschäftigungsverhältnissen, Großmastanlage, Fastfood-Restaurant,
Tierversuchsinstitut, Lebensmitteldiscounter,. Der eigenen Fantasie bei den
Aktionen sind dabei ebenso wenig Grenzen gesetzt wie der Bewegungsenergie bei
der Teilnahme an der Rallye: zu Fuß, mit Skatern, Fahrrädern, Traktoren, Autos,
Bussen. Es fährt allerdings auch stündlich ein Regionalzug nach Groß Lüsewitz.

Kundgebung und Dorffest in Groß Lüsewitz

ab 13.00 Uhr Bunter Protest gegen das hier ansässige Agro-Bio-Technikum und
dessen umstrittene Genforschung und Freilandversuche. Kundgebung,
Bühnenprogramm, Info-, Aktions- und Essstände, Straßentheater, Spiele, Musik
u.v.m.

Infos und Kontakt: Aktionsnetzwerk G8 und Globale Landwirtschaft,
  www.g8-landwirtschaft.net


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Fahrradkarawane gegen den G8 solidarisiert sich mit Hausbesetzung für ein
offenes Bildungszentrum in Osnabrück

Heute morgen gegen 10 Uhr wurde ein gestern abend von AktivistInnen besetztes
Haus in der Albrechtstr. 16 in Osnabrück von der Polizei geräumt. Ziel der
Besetzung war es, in Osnabrück offene Räume für Kulturarbeit und Bildungsarbeit
zur Verfügung zu stellen. Zur Zeit ist die Fahrradkarawane auf ihrem Weg von
Gent(BE) nach Rostock zum G8 Gipfel für 2 Tage in Osnabrück und sie unterstützt
die Forderung nach Freiräumen wie hier nach selbstverwalteten
Bildungseinrichtungen nach Kräften. Die Fahrradkarwane will versuchen, auf
Ihrer Strecke die Auswirkungen der beim G8 Gipfel verabredeten Politik auf die
lokalen Strukturen zu verdeutlichen und den Widerstand gegen den G8 Gipfel mit
lokalen Kämpfen zu vernetzen.
Seit langem versuchen Osnabrücker AktivistInnen Freiräume für soziale Zwecke zu
erstreiten. Dort wären dann auch Infrastruktur und Räume für von ihnen selbst
organisierte Seminare nach dem Vorbild z. B. der Berliner offenen Univwersität
OUBS möglich.
"Der Kampf von Osnabrücker AktivistInnen für diese Freiräume ist ein wichtiger
Mosaikstein im weltweiten Kampf gegen die Privatisierung von Bildung, wie er
auch auf den G8 Gipfeln immer stärker umgesetzt wird", sagte Dorothee Heinze
von der Fahrradkarwane. Für die Proteste gegen den G8 Gipfel in Heiligendamm
wird von den Veranstaltern eine massive Beteiligung studentischer Gruppen
erwartet.
"Die heute morgen von dem stellvertrenden Osnabrücker Universitätsperäsidenten
Prof. Thomas Vogtherr durchgeführte polizeiliche Räumung des besetzten Hauses
in der Albrechtstraße wird uns aber nicht davon abbringen lassen, als
Gegenentwurf zum G8 für eine hierarchiefreie Welt ohne Grenzen und Schranken
für ungehinderten Zugang zu Bildungs- und Sozialeinrichtungen zu streiten.
Hausbesetzungen von sowieso seit langem leestehenden Häusern wie hier das der
Universität gehörende Haus in der Albrechtstraße sind dazu ein gebotenes und
legitimes Mittel, erklärte Heinze weiter."
"Anstatt die AktivistInnen mit Personalienfeststellungen durch die Polizei zu
schikanieren, sollte die Universitätsleitung ihren verantwortungslosen Umgang
mit nutzbaren Räumen aufgeben und diese sozialen Initiativen zur Verfügung zu
stellen anstatt sie mutwillig verrotten zu lassen", so Heinze.
Die Fahrradkarawane befindet sich jetzt auf dem Weg nach Vechta. Um 13 Uhr ist
am Flüchtlingslager in Bramsche ein Stop geplant, um dort mit den Flüchtlingen
die Auswirkungen der G8 Politik auf die Situation vor Ort zu diskutieren.
Danach ist dort ein kleines Happening mit Musik und Volksküche geplant.
Karawanekontakt über
Karawaneinfobüro Rostock
G8 Protestzentrum
Ehm Welk Schule
Knut Rasmussenstr. 8
18106 Rostock
Tel 0176-28879588


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G8-Gipfel - Telekomstreik und mangelnde Sicherheit bedrohen Kommunikation

Seit Tagen halten die Streiks bei der Telekom an. 
Wenn man den Ankündigungen von
der Gewerkschaft ver.di glauben darf, werden ab heute auch die Mitarbeiter aus
dem G8-Team der Telekom an den Streiks teilnehmen.

So könnte es zu Problemen auf dem Gipfel kommen, die bisher niemand in der
Planung hatte. Einige der Telekommitarbeiter sorgen sich nicht nur wegen des
Streiks um den Gipfel. So berichten sie von einem kürzlich extra für den
G8-Gipfel verlegten Hochgeschwindigkeitskabel für Daten, Fernsehbilder und
Telefon, welches nahezu ungeschützt in geringer Tiefe neben der
Verbindungsstrasse zwischen Kühlungsborn, Heiligendamm und Bad Doberan
verläuft. (Die OZ berichtet am 31-03-200)
Über dieses Kabel soll nach ihren Informationen die gesamte drahtgebundene
Kommunikation abgewickelt werden. Doch genau hier sehen Telekom Fachleute dass
eigentliche Problem, denn dieses Kabel könnte für militante Gipfelgegner ein
leichtes Ziel sein, da es quasi unmöglich ist, dieses neu verlegte Kabel auf
einer Gesamtlänge von rund 30 km wirksam zu schützen. Hinzu kommt, dass es
weitgehend auf frei zugänglichen Grund verlegt wurde. Nur ein kleiner Teil des
Kabels befindet sich in dem durch einen Sicherheitszaun abgesperrten Gebiet um
Heiligendamm. Warum man dieses Kabel nicht besser abgesichert verlegt hat, ist
auch für die Telekom Fachleute ein Rätsel. Allerdings können erdgebundene Kabel
nur unter sehr hohem Aufwand und mit hohen Kosten sicher verlegt werden.

An diesem Kabel hängt auch das internationale Pressezentrum in Kühlungsborn,
sowie ein gerade im Bau befindliches Kommunikationszentrum des Gipfels, in
Heiligendamm. Eine Beschädigung oder Durchtrennung des Kabels würde für Stunden
den Gipfel so gut wie lahm legen, da Kommunikation nur noch über so genante
redundante Systeme und Richtfunk möglich wäre.
Gerade dieser Richtfunk ist aber ausschließlich für die Sicherheitsorgane
vorgesehen und hat wenige Kapazitäten für Zivile Nutzung. Für das
Internationale Pressezentrum in Kühlungsborn wäre es so, als wenn man das Licht
ausknipst, so Telekom Fachleute. Zwar verfügen die großen TV-Sender über eigene
Satellitenuplinks, worüber sie ihre Fernsehbilder an ihre Redaktionen schicken
können, aber die gesamte schreibende Presse und die Presseagenturen wären bei
einem Ausfall der Leitung quasi handlungsunfähig.
Die Telekom Pressestelle in Bonn wollte sich dazu 
nicht äußern, meinte aber, der
Gipfel sei auch für die Telekom ein Prestigesache. Man hätte alle denkbaren
Möglichkeiten in Betracht gezogen und sehe keine wirklich ernsten Risiken

BU: Foto oben zeigt die mobile Vermittlungstelle der Telekomm in Heiligendamm
BU: Foto unten zeigt das Kabel was zwischen 
Heiligendamm und Doberan verlegt ist

[ http://www.mvregio.de/mvr/36242.html]



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Protest + Widerstand:  http://de.indymedia.org/g8heiligendamm

Pressespiegel zum G8 2007 unter
  http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter     http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2007, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III

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