widerst at nd! - MUND: Samstag, 4.5.2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Mai 4 23:23:59 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
    www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Samstag, 04.05.2007

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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 DÖW-Newsletter 3/07
aktion at gegendenantisemitismus.at
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02 Veranstaltungshinweise
"venezuela-info.net" <office at venezuela-info.net>
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03 15.5.: Kino-Sondervorstellung "An Inconventient Truth - Eine unbequeme
Wahrheit" 
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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04 16.5.: Diskussion: Kurdistan unter Wasser!
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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05 22. + 23.5. / Justiz-Thriller im Rabenhof
"PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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06 Über den Wolken muþ die Verwirrung wohl grenzenlos sein
q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org> 
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08 Frankreich: Erklärungen von Sarkozy sind unverzeihlich
"GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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09 Hillary's Mother-F'ING Tour Business
Greg Palast <palast at mailings.gregpalast.com>
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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10 neue Telefonnummern
Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 DÖW-Newsletter 3/07
aktion at gegendenantisemitismus.at
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Werte Kolleginnen und Kollegen!
Liebe Freundinnen und Freunde!

Der Kurier fragte am Vorabend des Gedenktages für die Opfer des
Nationalsozialismus FPÖ-Nationalratsabgeordnete nach ihrer Sicht
auf dieses Datum. Die Antworten fielen erwartungsgemäß aus: "Ich
weiß nicht, ob es richtig ist, jedes Jahr Gedenkfeiern
abzuhalten. Bald feiern wir jedes halbe Jahr", ätzt Alois
Gradauer. Der Oberösterreichische Abgeordnete verlangt einmal
mehr einen "Schlussstrich".

FPÖ-Landesobmann Lutz Weinzinger versucht einmal mehr die Opfer
des NS-Terrorregimes gegen die "deutschen" Kriegsopfer
aufzurechnen und verlangt eine einschlägige Revision der
Geschichtsschreibung, um nicht mehr nur die Nazis als Verbrecher
erscheinen zu lassen.

Auch Parteichef Heinz Christian Strache verlangt ein Gedenken an
"alle Opfer aller Kriege", womit auch er die Besonderheit des
Nationalsozialismus und seiner Verbrechen einebnet.

Der Steirische FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann geht noch einen Schritt
weiter und gesteht offen ein, dass ihm das Leid der KZ-Opfer
weniger nahe geht als das derjenigen, die vor den "Tito-
Partisanen" fliehen mussten. (Kurier, 4. 5. 2007)

Wer demgegenüber der NS-Opfer gedenken und an einer der
zahlreichen Befreiungsfeiern teilnehmen will, findet hier die
entsprechenden Informationen:
http://www.mauthausen-memorial.at
http://www.mkoe.at

Anlässlich des heurigen Gedenktages findet am 6. Mai, 16 Uhr, im
Wiener Filmcasino eine Sondervorführung des Dokumentarfilmes
Vienna's Lost Daughters von Mirjam Unger und im Anschluss daran
eine Podiumsdiskussion statt:
http://www.doew.at/aktuell/filmcasino.html

Und am 11. Mai, 14:30, wird in Leonding bei Linz ein Denkmal für
die Opfer des Nationalsozialismus der Öffentlichkeit übergeben:
http://www.doew.at/aktuell/nachklang.html

Die Aktion unterstützt eine Veranstaltung von Scholars for Peace
in the Middle East mit Matthias Küntzel am 9. Mai, 18:30, im
Jüdischen Museum
Wien: http://www.doew.at/aktuell/kuentzel.html

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Peham
Sekretariat

http://www.doew.at/aktuell/aktion/aktion.html


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02 Veranstaltungshinweise
"venezuela-info.net" <office at venezuela-info.net>
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Veranstaltungshinweise

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VERANSTALTUNGEN
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Aktionswoche Enlazando Alternativas 2

Von 5. - 12. Mai 2007

http://www.alternativas.at/aktionswoche.htm

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Der ALBA - oder die neoliberal- kapitalistische Neue-Welt-Ordnung

Am 08-05-07, 19h im CentrOnce, 1110 Wien

http://www.venezuela-info.net/article.php?id786&rid=0

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Venezuelas Bolivarische Revolution auf dem Weg zum Sozialismus des
21. Jahrhunderts 

Am 12-05-07, 17h im WUK, 1090 Wien

http://www.venezuela-info.net/article.php?id787&rid=0

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Die Frauen in der bolivarischen Revolution

Am 26-05-07, 19h im FrauenZentrum Wien, 1090 Währingerstraße, Ecke
Prechtelgasse 

Von Frauen, für Frauen!

http://www.venezuela-info.net/article.php?id784&rid=0

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Südwind Straßenfest 2007

Am 02-06-07, ab 14h im Alten AKH, 1090 Wien

http://www.venezuela-info.net/article.php?id785&rid=0

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03 15.5.: Kino-Sondervorstellung "An Inconventient Truth - Eine unbequeme
Wahrheit" 
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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Liebe FreundInnen,

die Grüne Klubobfrau Maria Vassilakou, Gemeinderat Marco
Schreuder und die Grünen Andersrum laden Euch herzlich zu einer
Kino-Sondervorstellung anlässlich der Grünen Energiesparwochen
ein.

Am Dienstag, den 15.5.07 um 19:30 Uhr zeigen wir den
preisgekrönten Film "An Inconvenient Truth - Eine unbequeme
Wahrheit" des ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore.
Geschlossene Vorstellung, Eintritt frei!

An Inconventient Truth - Eine unbequeme Wahrheit (OmU)

Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. Wenn die große Mehrheit
der internationalen WissenschafterInnen recht hat, bleiben uns
nur noch zehn Jahre, um eine große Katastrophe abzuwenden, die
das Klima unseres Planeten zerstören wird. Die Folge werden
extreme Wetterveränderungen sein, Fluten, Dürren, Epidemien und
tödliche Hitzewellen von ungekanntem Ausmaß - eine Katastrophe,
die wir selbst verschulden. Das klingt wie nach einem Rezept für
schwermütigen Trübsinn und pessimistische Kassandra-Rufe? Warten
Sie's ab! Auf den Filmfestivals von Sundance und Cannes sorgte
"An Inconvenient Truth - Eine unbequeme Wahrheit" für Furore.

Darsteller: Al Gore
USA 2006, ca 100 Minuten
Regie: Davis Guggenheim

Dienstag 15.5.07, 19:30 Uhr
"An Inconvenient Truth - Eine unbequeme Wahrheit"
Cinemagic, ehemaliges Opernkino
Friedrichstraße 4, 1010 Wien

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir für diesen Film keine
Online-Werbung machen, sondern nur persönliche Einladungen
verschicken. Ihr könnt diese Einladung aber gerne weiterleiten.

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http://www.gruene-andersrum.at/
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-- 
Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien

Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811

http://www.gruene-andersrum.at

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04 16.5.: Diskussion: Kurdistan unter Wasser!
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Plakat: http://www.feykom.at/ilisu-yxk.pdf

Kurdistan unter Wasser!

Wann: Mittwoch, 16. Mai 2007 @ 20:00 - 22:00
Wo: Uni-Wien, NIG Hs. 2. Universitätsstr. 7, 1010 Wien 

Warum soll der Bau des Ilisu-Staumdamms gestoppt werden?

Es diskutieren:

Didar Can (Kurdische StudentInnen)
Ulrich Eichelmann (WWF-Österreich, Eca Watch)
Mary Kreutzer (Eca Watch)

Eine Veranstaltung von KSV-Linke Liste, KPÖ und YXK (Verein für
StudentInnen aus Kurdistan)
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit

WADI-Austria

e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ

IBAN  AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT)  RLNWATWW


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05 22. + 23.5. / Justiz-Thriller im Rabenhof
"PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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Auch heuer gastiert die Oberösterreichische Theatergruppe DAS TRIBUNAL -  
bestehend Richtern und Staatsanwälten - wieder mit einer neuen Produktion  
im Rabenhof Theater / Wien:

"DIESER VERFLUCHTE MONETSQUIEU"
Justizpolitthriller von Wolfgang AISTLEITNER

22. (Premiere) + 23. Juni 2007
  (Beginn: 20.00 Uhr)
RABENHOF THEATER
A-1030 Wien; Rabengasse 3
Kartenreservierungs-Hotline: Tel. 01/712 82 82
Infos + Online-Kartenkauf unter: http://www.rabenhof.at
Karten:  16,-- /  9,--

Ein Pharmakonzern finanziert eine Regierungspartei - die
Gegenleistung: ein gefährliches aber gewinnträchtiges Medikament
wird genehmigt und überschwemmt den Markt. Der österreichische
Korruptionssumpf wird vertuscht.

Die strafgerichtliche Untersuchung soll unterdrückt werden.

Wie unabhängig sind die Gerichte in einer solchen Situation
wirklich? Wie loyal sind die weisungsgebundenen Staatsanwälte
gegenüber ihrem Chef, dem Justizminister, und wie effizient ist
eine investigative Journalistin, die in diesem Dickicht die
Vierte Gewalt repräsentiert?

Das Tribunal ist eine Theatergruppe bestehend aus
oberösterreichischen   Richter/innen und Staatsanwälten/innen.
Seit 1999 aktiv, präsentieren sie mit "Dieser verfluchte
Montesquieu" ihre vierte Produktion. Ausschließlich Themen über
und gegen die Justiz werden bearbeitet. Die Reinerlöse werden
regelmäßig an soziale Einrichtungen weitergegeben.


-- 
RABENHOF PRESSE
Gabriele Müller-Klomfar
Tel. 0699-1-913 14 11
e-mail: office at gamuekl.org



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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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06 Über den Wolken muþ die Verwirrung wohl grenzenlos sein
q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
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q/depesche 2007-05-04T12:19:20

Über den Wolken muß die Verwirrung wohl grenzenlos sein

Maßlos sind nicht nur die Kontrolleingriffe auf Flughäfen, sondern auch -
im wahrsten Sinne des Wortes - die Hinweistafel auf verbotene Gegenstände
im Handgepäck: In Wien Schwechat informiert eine ca A4 große Tafel beim
Checkin über die Gefährlichkeit von Schusswaffen, Handgranaten und
radioaktiven Material. Darüber hängt eine ca 15m Breite und mehrere Meter
hohe Tafel in Alarm-Gelb, vergleichbar mit einem Überkopfanzeiger auf der
Autobahn. Sie warnt vor einem noch viel gefährlicherem Gut: Wasser,
Zahnpasta und Haarshampoo.

-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Das hört sich verdächtig nach Hollywood Chemie an: Man nehme zwei
unscheinbare geruchslose durchsichtige Flüssigkeiten aus billigen
Plastikflaschen, mische Sie zusammen, zerlege einen Fotoblitz und bastle
eine Bombe - MacGyver hätte es nicht besser können. Mit diesem Szenario -
angezweifelt von Chemikern in mehreren europäischen Zeitungen - wurden
restriktive Vorschriften zum Transport von Grundnahrungsmitteln und
Kosmetikartikeln eingeführt. Langsam mehren sich die Zweifel am
überschießenden Handeln.

-
Zweifel an Sinnhaftigkeit des Verbots

Das EU-Parlament bezweifelt die Sinnhaftigkeit des Flüssigkeitenverbots auf
Flugreisen und will die Mitnahme von Wasserflasche, Shampoo & Co. im
Handgepäck wieder erlauben. Auch Fluglinien setzen sich für eine Lockerung
der Handgepäcksregeln ein, die seit November zur Vorbeugung von
Terroranschlägen gelten. Ausgesprochen kritisch sieht das EU-Parlament
zudem den Einsatz der bewaffneten "Sky-Marshals".

Siehe: http://orf.at/070426-11699/index.html

- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Post/scrypt: Mehr vertrauen in Flugtechnik und Mitreisende als in Airport
Security?

- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
  relayed by Mac Gyver
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-

Online Version: http://quintessenz.at/d/000100003855
quintessenz is powered by http://www.onstage.at
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comments to depesche at quintessenz.org


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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe  <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- Zielgerichte Präventionsarbeit zur Verhinderung von Gewalttaten
- FU Berlin Präsidium behindert G8-Themenwoche
- Treffen im Juni: 39 Prozent gegen G-8-Gipfel
- Das Infomobil der Polizei on Tour
- Attac lädt ein: Was wollen die Globalisierungskritiker?
- Grünes Licht für G8-Camp
- Österreichisches Bündnis ruft zu Protesten auf.

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Zielgerichte Präventionsarbeit zur Verhinderung von Gewalttaten

G8-Gipfel Heiligendamm
Pressemitteilung Nr.040

Einladung zur Pressekonferenz

Die Beamten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BAO Kavala
laden Sie herzlich zu einer Pressekonferenz am Dienstag, 08.Mai
2007, 16:00 Uhr in die

Industrie- und Handelskammer zu Rostock
Ernst-Barlach-Straße 1-3
18055 Rostock

zum Thema:

"G8 2007 - Die Welt zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern -
Zielgerichte Präventionsarbeit zur Verhinderung von Gewalttaten
in Form von Radio- und Zeitungsspots"

ein.

Der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern Herr Lorenz
Caffier nimmt die Gelegenheit wahr und begleitet diese
Pressekonferenz persönlich.

Wir würden uns sehr freuen, Sie am Dienstag in der IHK zu Rostock
begrüßen zu dürfen.

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FU Berlin Präsidium behindert G8-Themenwoche

Die offizielle Pressemitteilung der studentischen
Vorbereitungsgruppe (82K) Vom 07. bis 11. Mai 2007 findet am
politikwissenschaftlichen Institut der FU in Berlin eine von
Studierenden organisierte Themenwoche zum G8-Gipfel und
Globalisierung statt. Nun versucht das Präsidium der "Freien"
Universität die Durchführung der Woche zu behindern. In fünf
Tagen sind über 60 Workshops, Seminare, Podien etc geplant. Für
mehrere dieser Veranstaltungen hat das Präsidium kurzfristig die
Räume verweigert.

Mit der Themenwoche wollen die Studierenden einen Raum für offene
und durchaus auch kritische Auseinandersetzungen mit
globalisierungsrelevanten Problematiken bieten. Ein breites
Spektrum von ReferentInnen mit verschiedenen politischen
Hintergründen haben zugesagt und so können sich Studierende aller
Universitäten, Schüler und die Berliner Öffentlichkeit auf eine
kontroverse Woche freuen.

Die Themenwoche wird außerdem vom Institut unterstützt. Am
Mittwoch dem 2. Mai - zwei Werktage vor Beginn der Woche - hat
das Präsidium der FU aus nicht nachvollziehbaren Gründen die
Zusage für Räumlichkeiten verweigert. Die Organisationsgruppe
bemüht sich nun in Kooperation mit dem Institut, in der knappen
Zeit alternative Räume ausfindig zu machen. Der emeritierte
Professor Elmar Altvater kommentiert die Aktion des Präsidiums
wie folgt: "Das Präsidium der FU sollte dankbar sein, wenn
Studierende ein Großereignis wie den G8- Gipfel im Juni in
Heiligendamm zum Anlass für eine Themenwoche zur politischen und
wissenschaftlichen Reflexion nehmen. Es sollte diese Initiative
unterstützen und nicht durch den kurzfristigen Rückzug der
Raumvergabe behindern. Das Präsidium der FU sollte auch bereit
sein, offen gegenüber der Universitätsöffentlichkeit zu
begründen, welche politischen Beweggründe es sind, die es zu
diesem Schritt veranlasst haben. Die formalen Argumente
jedenfalls überzeugen nicht."

Es liegt nahe, dass die Leitung der FU gesellschaftliches
Engagement und politische Arbeit nicht nur nicht zu schätzen
weiß, sondern auch versucht dies aus der Uni zu verdrängen. Im
Anhang findet ihr die offizielle Pressemitteilung der
studentischen Vorbereitungsgruppe...

Auf http://www.g8amosi.de.vu findet ihr alle relevanten aktuellen
Infos und das Veranstaltungsverzeichnis...

http://www.g8amosi.de.vu/

[http://de.indymedia.org/2007/05/175090.shtml]

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Treffen im Juni: 39 Prozent gegen G-8-Gipfel

BERLIN - Eine großer Teil der Bürger steht dem G-8- Gipfel Anfang
Juni in Heiligendamm ablehnend gegenüber. 39 Prozent stufen das
Treffen der Staats- und Regierungschefs als "überflüssiges
Spektakel" ein, wie eine Forsa-Umfrage für den "Stern" ergab.
Aber die Mehrheit (52 Prozent) hält ihn für "sinnvoll".

[http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/03/734320.html]

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Das Infomobil der Polizei on Tour

Die Polizei hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürgerinnen und Bürger
frühzeitig, aktuell und so umfangreich wie möglich über die
sicherheitsrelevanten Maßnahmen zu informieren, die im
Zusammenhang mit dem G8-Gipfel 2007 stehen. Bürger,
Gewerbetreibende und Verbände werden zu polizeilichen
Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen zum G8-Gipfel 2007 vor
Ort informiert. Der Planungsstab Kavala setzt dazu unter anderem
das Infomobil der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern ein. Die
Termine für die 19. Kalenderwoche sind nachfolgend tabellarisch
aufgeführt:

Montag, den 07.05.07
10:00 Uhr-16:00 Uhr Laage, Rathaus, Am Markt

Dienstag, den 08.05.07
10:00 Uhr-18:00 Uhr Laage, Rathaus, Am Markt

Mittwoch, den 09.05.07 10:00 Uhr-16:00 Uhr Rostock,
Universitätsplatz, Kröpeliner Straße

Donnerstag, den 10.05.07
10:00 Uhr-18:00 Uhr Schwaan, Pferdemarkt

Freitag, den 11.05.07 10:00 Uhr-16:00 Uhr Rostock,
Universitätsplatz, Kröpeliner Straße

Samstag, den 12.05.07 10:00 Uhr-16:00 Uhr Güstrow, Rathaus, Marktplatz

[BAO Kavala]

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Attac lädt ein: Was wollen die Globalisierungskritiker?

Infoveranstaltungen zum G8-Gipfel und den geplanten Protesten Was
wollen die Globalisierungskritiker? Warum kommen sie Anfang Juni
zu Zehntausenden an die Ostseeküste, um gegen den G8-Gipfel zu
protestieren? Und was haben sie vor? 

Atworten auf diese und weitere Fragen rund um den G8-Gipfel
liefert das globalisierungskritische Netzwerk Attac bei einer
Informationstour in Rostock und Umgebung. Wenige Wochen vor dem
Großereignis erläutern Vertreterinnen und Vertreter von Attac bei
insgesamt neun Abendveranstaltungen ihre Kritik an der G8,
stellen ihre Alternativen vor und stehen den Menschen vor Ort
Rede und Antwort.

"Die Besucher sind eingeladen, ihre Fragen und Bedenken rund um
die G8-Proteste zu äußern oder auch einfach nur vorbeizuschauen,
um zu sehen, was diese Gipfelkritiker eigentlich für Menschen
sind", sagte Attac-Geschäftsführerin Sabine Leidig. "Und
natürlich freuen wir uns über alle, die sich einmischen und
mitwirken wollen."

Die Referenten:

- Sabine Leidig, Geschäftsführerin Attac Deutschland
- Werner Rätz, Koordinierungskreis Attac Deutschland
- Chris Methmann, Koordinierungskreis Attac Deutschland
- Detlef von Larcher, Koordinierungskreis Attac Deutschland, SPD
(ehem. MdB)
- Philipp Hersel, bundesweite Attac-AG "Internationales", Blue21
- Adolf Riekenberg, Koordinierungskreis Attac Deutschland, Camp-
AG

Die Stationen der Infotour:

Kühlungsborn, 8. Mai, 20 Uhr
Hotel Morada Resort, Hafenstraße 2
Werner Rätz
Neubukow 8. Mai, 20 Uhr
Dr.-Gronau-Schule, Wollenweberstraße 9
Detlef v. Larcher , Philipp Hersel
Wismar 11. Mai, 20 Uhr
Tikozigalpa, Dr.-Leber-Straße. 38
Detlef v. Larcher
Kröpelin 14. Mai, 19.30 Uhr
Zum Raben, Bützower Straße 98
Chris Methmann
Reddelich 15. Mai, 20.00 Uhr
Partyhaus Hackendahl Kröpeliner Straße 26
Chris Methmann, Adolf Riekenberg
Rostock 21. Mai,19.30 Uhr
Charisma e.V. St.-Petersburger Straße 18 B
Sabine Leidig, Philipp Hersel,
Bad Doberan 22. Mai, 20 Uhr
Festsaal (Kreisverwaltung), August-Bebel-Str 3
Philipp Hersel, Sabine Leidig
Rostock 24. Mai, 20 Uhr
MAU, Warnowufer 56
Sabine Leidig, Chris Methmann
Rostock 30. Mai, 20 Uhr
Uni-Rostock, Ulmenstraße. 69
Chris Methmann (Termin unter Vorbehalt!)
Pressemitteilung
Attac Deutschland
Rostock / Frankfurt am Main, 3. Mai 2007

[www.attac.de]

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Grünes Licht für G8-Camp

Streit um Haftung geht weiter / Pächter will Fläche kündigen

Bützow (croe) - Bützows Bürgermeister Lothar Stroppe gab gestern
nun doch grünes Licht für das geplante G8-Camp in Bützow. Streit
gibt es aber nach wie vor, wer für eventuelle Schäden auf den
städtischen Flächen aufkommt. 

Noch vor einer Woche drohte das größte G8-Camp im Land zu
platzen. Lothar Stroppe verweigerte eine Genehmigung (SVZ
berichtete). Grund: Die Stadt hat das Land, auf dem das Camp
stattfinden soll, an einen Landwirt verpachtet, der wiederum
schloss einen Unterpachtvertrag mit Camp-Organisator André Harder
vom Büro "VIP". Bützows Stadtvertreter stimmten der
Unterverpachtung zu.

Landwirt Poppe Gerken weigerte sich jedoch, eine vom
Bürgermeister zusätzlich erarbeitete Vereinbarung zu
unterzeichnen, wonach Gerken für Schäden durch das Camp auf der
20 Hektar großen Fläche haftet. "Das kann ich nicht", sagte Poppe
Gerken gestern. Dafür sei er nicht versichert. "Es handelt sich
schließlich um ein Weltereignis", so Gerken. Er sehe das Land in
der Pflicht.

Aus dem Schweriner Innenministerium heißt es dazu: "Private
Pachtverhältnisse berühren uns nicht. Wir haben der Stadt Bützow
aber zugesichert, sie mit etwaigen Schäden durch das G8-Camp
nicht alleine zu lassen", erklärte Ministeriumssprecher Gerald
Holsten gestern.

Bützows Bürgermeister Lothar Stroppe verlasse sich nicht auf
mündliche Zusagen. Schriftlich habe man ihm dies nicht zusichern
wollen. Für ihn sei aber inzwischen klar, dass Poppe Gerken als
Pächter für Schäden haftet. "Das ist im BGB klar geregelt", sagt
Lothar Stroppe, der deshalb gestern auch grünes Licht für das
Camp gab.

Poppe Gerken denkt dagegen über eine außerordentliche Kündigung
seines Pachtvertrages mit der Stadt nach. Er fühle sich allein
gelassen. Einer außerordentlichen Kündigung mit einer eventuellen
Übernahme des Unterpachtvertrages müssten allerdings Bützows
Stadtvertreter zustimmen.

Aus dem Unterpachtvertrag mit Camp-Organisator André Harder wird
Gerken ansonsten kaum herauskommen. Harder habe bereits mehrere
tausend Anmeldungen und Ausgaben für das vom 1. bis 10. Juni
geplante Camp.

[http://www.svz.de/newsmv/lr/bue/04.05.07/23-17009449/23-17009449.html]

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Österreichisches Bündnis ruft zu Protesten auf.

"Keine Macht für G8!" Unter diesem Motto ruft in Österreich ein
breites zivilgesellschaftliches Bündnis* zu Protesten gegen den
Gipfel der acht mächtigsten Industrienationen (G8) von 6. - 8.
Juni in Heiligendamm, Deutschland auf.

Die mächtigsten acht Industrieländer (G8) treiben eine
Globalisierung voran, die nur einer Elite von Reichen nützt. Sie
treffen ohne jegliche demokratische Legitimation Entscheidungen,
die Milliarden von Menschen betreffen. Sie stehen für neoliberale
Dominanz in der Weltwirtschaft und fördern die strukturelle
Ungleichheit zwischen Nord und Süd.

Die G8 sichern dem Westen - auch mit militärischen Mitteln - den
Zugang zu Ressourcen und Märkten und tragen maßgeblich zur
systematischen Zerstörung der Umwelt bei. Die G8 machen eine
Politik im Interesse der Konzerne, die weltweit die Arbeits- und
Lebensbedingungen der Menschen verschlechtert. So wachsen auch in
Europa trotz zunehmenden gesellschaftlichen Reichtums Armut,
Arbeitslosigkeit und die Zahl der Menschen, die trotz
Erwerbstätigkeit keinen existenzsichernden Lebensunterhalt
verdienen.

Sonderzug zu Großdemonstration

Vom 2. - 8. Juni findet in Rostock, 22 km von Heiligendamm
entfernt, eine internationale G8-Protestwoche statt. Höhepunkt
ist die Großdemonstration am 2. Juni, zu der österreichische
TeilnehmerInnen mit einem Sonderzug anreisen werden. Es werden
die größten internationalen Proteste der letzten Jahre erwartet.

Alternativgipfel mit Kulturprogramm

Weiters findet in Rostock vom 5. - 7. Juni ein Alternativgipfel
sowie ein umfangreiches Kulturprogramm (u.a. Konzert mit Herbert
Grönemeyer) statt. Den Aufruftext sowie weitere Informationen zum
Thema G8 und zum Sonderzug gibt es unter www.attac.at/g8

* Bisherige UnterzeichnerInnen: AGEZ, Attac, Enchada, GPA-Jugend,
Greenpeace, Katholische Aktion Österreich, ÖBV-Via Campesina
Austria, Österreichische Hochschülerschaft, Verein Südwind
Entwicklungspolitik, VIDA.

[http://www.eisenbahner.at/servlet/ContentServer?pagename=S03/Page/Index&n=S03_0.a&cid=1178197967566]

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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression 
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen. 
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.

Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org

gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe: 
https://lists.nadir.org/mailman/listinfo.cgi/gipfelsoli-l

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08 Frankreich: Erklärungen von Sarkozy sind unverzeihlich
"GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEMITTEILUNG   Göttingen, 04.05.2007

Frankreichs Präsidentschaftskandidat Sarkozy: Unerträgliche,
unverzeihliche, inhumane Erklärungen

"Wir bedauern, dass Frankreichs Präsidentschaftskandidat Nicolas
Sarkozy den Holocaust missbraucht, um sein eigenes Land von
anderen Verbrechen frei zu sprechen und gleichzeitig immer wieder
die Sprache der Rechtsradikalen benutzt, um gegen Schwächere
vorzugehen", erklärt der Generalsekretär der Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch. "Unerträglich ist seine
Erklärung in diesen Tagen, "Selbstmörder haben eine genetische
Schwäche". Unverzeihlich und rechtsradikal ist ebenfalls die
Ausgrenzung der "farbigen" und nordafrikanischen
Einwandererjugend. So hatte Sarkozy im November 2005 gesagt: "Ich
werde die Vorstädte reinigen vom Abschaum, vom Gesindel, von den
Gammlern und dem Krebsgeschwür."

Ohne Anerkennung vergangener Verbrechen können die europäischen
Herausforderungen der Gegenwart nicht bewältigt werden. Auch
deshalb hatte sich Frankreichs amtierender Präsident Jacques
Chirac im Namen Frankreichs für die Mitwirkung der französischen
Administration an der Deportation der französischen Juden
entschuldigt. Kein Deutscher darf die Verantwortung Deutschlands
für den Holocaust oder die Verbrechen an den Sinti, den
Behinderten, den Homosexuellen oder an Osteuropäern leugnen,
keiner darf sich der Kritik an diesem Teil der deutschen
Geschichte entziehen.

Zur Erklärung von Sarkozy, Frankreich hätte keine Massaker
begangen, erinnern wir an eine Reihe von Kriegs- und
Nachkriegsverbrechen, die Frankreich, wie jedes andere
europäische Land, für die Zukunft zu humaner Politik ermuntern
sollten:

- Am 8. Mai 1945, als in Europa das Ende des Krieges gefeiert
wurde, schwenkten feiernde algerische Soldaten der französischen
Armee auch algerische Flaggen. Unabhängigkeitsforderungen von der
französischen Kolonialmacht wurden laut. Nach Aufforderungen
diese zu unterbinden, schossen Kolonialbeamte in die Menge. In
Sétif und Guelma kam es zu Massakern, bei denen Schätzungen
zufolge zwischen 15.000 und 45.000 Algerier getötet wurden.

- Der Versuch die algerische Unabhängigkeit zu verhindern kostete
von 1954 bis 1962 zwischen 700.000 und einer Million Algerier und
circa 24.000 Franzosen das Leben.

- Schon vor dem Einmarsch der Nazis im Zweiten Weltkrieg
unterhielt Frankreich Internierungslager im eigenen Land. Die
berüchtigtsten Lager wurden für spanische Bürgerkriegsflüchtlinge
eingerichtet. Unter den

Häftlingen befanden sich auch 4.000 deutsche, jüdische
Flüchtlinge, gemeinsam mit linksorientierten französischen
Politikern. Die Häftlinge wurden 1940 den deutschen Nazis
übergeben, von denen sie in deutsche Konzentrationslager
deportiert wurden. Nur wenige von ihnen überlebten.

- Die Kollaboration des französischen "Vichy"-Regime mit den
Nazis ist bekannt: Zwischen 1941 und 1944 sind in Frankreich mit
Hilfe französischer Beamter rund 75.000 Juden, davon etwa 12.000
Kinder, in Vernichtungslager deportiert worden - unter anderem
nach Auschwitz- Birkenau, Majdanek und Sobibor. Vom Lager Drancy
bei Paris wurden etwa 65.000 meist französische Juden in deutsche
Konzentrationslager deportiert, 63.000 von ihnen - darunter etwa
6.000 Kinder - wurden entweder ermordet oder starben auf Grund
der katastrophalen Transport- und Lebensbedingungen.

- Nach Kriegsende wurden in Frankreich mehr als 10.000 Menschen
wegen erwiesener oder vermuteter Kollaboration in
außergerichtlichen "Säuberungen" (Epuration) nach der Befreiung
Frankreichs ermordet.

- Als "Siegermacht" des Zweiten Weltkriegs wandte sich Frankreich
1945 gegen die Unabhängigkeitsbewegung von Vietnam, nachdem
dieses Land zunächst unter japanischen und später britischen
Einfluss geraten war. Mit einem französischen Angriff auf die
Hafenstadt Haiphong, bei dem rund 6.000 Zivilisten getötet
wurden, begann 1946 der erste Indochinakrieg. Frankreich unterlag
1954 dennoch dem Viet Minh. Der Krieg forderte auf französischer
Seite knapp 95.000, auf vietnamesischer Seite mehr als 300.000
Todesopfer.

- In Madagaskar, französische Kolonie von 1898 bis 1960, schlugen
französische Streitkräfte im Jahr 1947 einen blutigen Aufstand
mit größter Inhumanität nieder. Menschen wurden erschossen oder
von Militärflugzeugen aus ins Meer geworfen. Schätzungen zufolge
kamen bei der Rebellion bis zu 100.000 Menschen ums Leben."

Tilman Zülch
Generalsekretär
(auch erreichbar unter Tel. 0151 153 09 888)
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
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09 Hillary's Mother-F'ING Tour Business
Greg Palast <palast at mailings.gregpalast.com>
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HILLARY'S MOTHER-F'ING TOUR BUSINESS
by Greg Palast

Palast is the author of Armed Madhouse, released last week in a
new, expanded edition, in paperback - the newest addition to the
New York Times list of non-fiction bestsellers.

Before his untimely death in a plane crash, Commerce Secretary
Ron Brown said,

"I'm not Hillary's mother-f****** tour guide!" 

That wasn't a nice thing for a member of the President's cabinet
to say about the First Lady, now my Senator, Hillary Clinton.

And it's probably not polite for me to bring it up now.  But if I
don't, surely the Karl Rovarians will - if Senator Mrs. Clinton
nails the Presidential nomination.

Bill Clinton used to say that, once he became president, he
finally earned more money than his wife.  That was a carefully
crafted bit of modesty to show Bill as an aw-shucks regular guy
versus Richie Rich-kid George Bush.

But Bill's cute remark raised a question in my mind:  How did
Hillary get that big ol' salary?  And another question arises: 
how has she stayed out of prison?

The story's a little complicated, involving a New Orleans power
company, Indonesian billionaires, a New York nuclear plant and
plain old influence peddling.  But if we follow the money, we'll
get the picture.  And it ain't pretty.

But first, let's stop at Wal-Mart.  Read an official biography of
the Senator and you'll find her six-month stint on a child-
protection task force.  Yet you won't find her SIX YEARS on the
board of directors of Wal-Mart Corporation.   She may have earned
a Grammy for "It Takes a Village to Raise a Child."   But it
takes a Governor's wife to provide cover for Wal-Mart's
profiteering off systematic wage-enslavement of children in its
factories in South America.

Sam Walton called Hillary, "My little lady."  Sam paid her an
eyebrow raising sum for a director - equal to 60% of her entire
not-insubstantial salary as a lawyer.  By contrast, Wendy Diaz
(her real name), a 13-year-old in Honduras, was paid 25 cents an
hour to make shirts for the "little lady's" label.

Hillary's rake-in was made possible by Wal-Mart's 100% union-free
operation and out-sourcing of 100% of its manufacturing, some to
prison factories in China.  Now, you could say that Hillary
couldn't hear the screams of the kiddies in Kamp Wal-Mart in
Honduras.  After all, she relied on the intelligence provided her
by the President (of Wal-Mart).

Fast forward to 1994 and the Brown 'mother-f'ing tour guide'
business. According to Nolanda Hill, the Commerce Secretary's
long-time business partner and love interest, Brown, who died in
1996, endorsed a Hillary cash-for-access scheme ($10,000 for
coffee with the President, $100,000 for a night in the Lincoln
bedroom).  However, Brown resented the discount rate the First
Lady put on US executives joining Brown's lucrative trade
missions. 'I'm worth more than $50,000 a pop!' he said.

One company more than happy to pony up for a cash joy-ride with
Brown was Entergy International.  This electric company, based in
Little Rock, became one of the world's biggest power system
operators on the planet under the Clinton regime.  
Interestingly, Bill Clinton began his political climb by running
for Arkansas Attorney General campaigning on a pledge to fight
Entergy's electric price hikes.  His pro-consumer plan was
defeated in court by Entergy's law firm - which included one
Hillary Rodham.

There were more favors for Entergy.  In 1998, I discovered, while
working under cover for the Guardian and Observer, that Tony
Blair was personally fixing the system to let Entergy to violate
British policy on coal plants.  Why?  I picked up in my secret
recordings of Blair's cronies that calls to take care of Entergy,
rules be damned, had come in from the office of 'the Flotus' -
the First Lady of the United States.

It gets creepier.  In June of 1994, Entergy's partner in Asia,
the Riady family of Indonesia paid recently-resigned Associate
Attorney General Webster Hubbell a $100,000 consulting fee.  Odd
that:  Hubbell was on his way to prison for the felony crime of
inflating his legal bills.  Why would Asians pay a lawyer for
advice on Asia who was on his way to the pokey?

Maybe it had to do with his partner in crime.  I've conducted
investigations of lawyer over-billing.  It is nearly impossible
for a senior lawyer to pad billing records unless the junior
partner also fraudulently monkeys with time logs to make sure the
records don't give away the game.  Who was Hubbell's "little
lady" junior partner?  Today we call her Madame Senator.

Hillary's logs were worth close inspection by authorities, no? 
But the funny thing about Hillary's billing records: when
requested for disclosure in another suit, they disappeared.
First, her law firm's computers went ka-blooey. Then the paper
printouts vanished, but not before, during the 1992 Presidential
campaign, they were secretly combed over, line by line, by …  Web
Hubbell.

Hubbell knew his own logs were phonied, and he understood the
consequences of exposure. Ultimately, bloated hours on those
records caused him to lose his law license, his Associate
Attorney General post and his freedom.  He got 21 months in the
slammer.

What did Hubbell see and know about Hillary's logs? Hubbell won't
say, except for a cryptic remark, after seeing her bills, that
'every lawyer' fabricates records. Hubbell pleaded guilty, but
refused to answer investigators' questions, a requirement in any
plea bargain - so the judge had to sentence him to prison.

Why would Hubbell choose to do time on the chain gang over
testifying about the First Lady? His prosecutors did not know at
the time of the $100,000 Riady payment, the first of over half a
million dollars Hubbell would receive from Clinton friends in the
weeks up to his entering jail.

And those Hillary billing records?  Hubbell lost them - how
convenient.  Then they reappeared two years later, just outside
Hillary's office, right after Hubbell announced he would refuse
to testify against her.

Maybe the Clintons knew nothing about the big money flowing to
prison-bound Hubbell. Knowledge of the payments would suggest
they were buying Hubbell's silence. In 1996, when the LA Times
uncovered the payments, Mrs. Clinton's First Man Bill stone-cold
denied he knew anything about it.

Then, in 2000, in a deposition by the Justice Department, the
President changed his tune. Investigators confronted the
President with this: on June 20, 1994, Hubbell met with Hillary.
Two days later, James Riady, the Asian billionaire Entergy
partner, met with Hubbell for breakfast.   Just a few hours
later, Riady returned to the White House, then met again with
Hubbell, then made two more treks to the White House. Two days
later, a videotape shows the beginning of another meeting in the
Oval Office between Clinton and Riady -- but oddly, before they
talk, the tape goes blank. Two days after that, Hubbell gets his
$100,000 through a Riady bank.

Lying to journalists is a venal sin, but lying to the Feds is
perjury. In his deposition, the President's denial transformed
into amnesia. He couldn't remember if Riady mentioned the
payment. Then, the President slyly opened the door to the truth.
"I wouldn't be surprised if James told me," Clinton said. Neither
would I.

What did Riady get? The Flotus herself, says Nolanda Hill, forced
Brown to accept the appointment of Riady's bag man, John Huang,
as a Commerce Department deputy.  According to records of calls
the Guardian obtained via the Freedom of Information Act, Huang's
first order of business was to wheedle his way into confidential
CIA briefings on Indonesia and China, then call Riady and his
Entergy partners.

The same day Riady met the President, documents show he called on
a Clinton crony at the top of the department's Export-Import
Bank. "We just came over from the Oval Office," is a nice way to
provide assurance of the 'political connection' required for
help. These and other Riady team meetings at Commerce are marked
'social'. Yet, shortly thereafter, the department agreed to
promote and fund the Riady-Entergy China venture.

Influence is not a victimless crime. Riady and his minions'
visits to the White House (94 times!) included successful
requests for the President to meet Indonesian dictator Suharto
and to kill negative reports on East Timor and working conditions
in Indonesia. Timorese and Indonesians paid for these policy
flips with blood.

Has Entergy's investment in Hillary's jail-bird partner continued
to pay dividends?

Code Pink and New York environmentalists have been pulling out
their hair over Senator Clinton's backing of the operation of the
creaky old Indian Point nuclear plant just above - and within
irradiating distance of - New York City.  The owner of the Indian
Point nuke?  Hillary's old buck buddies, Entergy. Am I saying
Hillary would arrange for a payoff to keep witnesses silent, to
poison US foreign policy for the profit of corporate cronies, to
vote in Washington loaded down with conflicts of interest?  I
would never say so.  Even if the evidence will.

Greg Palast is the author of the New York Times bestseller, ARMED
MADHOUSE:  From Baghdad to New Orleans -- Sordid Secrets and
Strange Tales of a White House Gone Wild.  "A masterpiece"
(Robert F. Kennedy Jr.).  "America's top investigative reporter
and the funniest" (Randi Rhodes).  "Palast's stories bite - so
relevant they threaten to alter history" (Chicago Tribune). 
"Palast ... is twisted and maniacal" (Katherine Harris).

www.GregPalast.com


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10 neue Telefonnummern
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Die Initiative Minderheiten ist ab heute unter den folgenden neuen 
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