widerstand mund - Freitag, 04. Mai 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Fr Mai 4 06:44:07 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Freitag, 4.April 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01 Diskussionsveranstaltung 8.Mai 2007
von "gegenargumente" <office at gegenargumente.at>
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02 MONTAGSFILMreihe der Grünen Bildungswerkstatt
Minderheiten und Terezija Stoisits
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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03 Frauen im Irak, Vortrag - Film - Diskussion, in Wels am 14. Mai 2007, 19:00
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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04 Beatrix Neundlinger / Neue CD + Konzert
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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05 Veranstaltung: Verfolgung und
Diskriminierung von Roma und Sinti / Pregon in
zapostavljanje Romov in Sintov
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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06 [Depot-news] Programm von 8. bis 10. Mai
von depot-news at mailman.sil.at
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07 AUFopenhouse Samstag, den 5. Mai 2007 ab 14 Uhr
von AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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08 Pressekonferenz: Anne Frank WebGuide Launch
von "Matthias Kopp" <M.Kopp at annefrank.nl>
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09 Newsletter Mai 07
von "Kulturverein Kanafani" <kulturverein at kanafani.at>
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10 Veranstaltung BildungsarbeiterInnen
von minimol at silverserver.at
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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11 Abschied von Julius Mende
von promedia at mediashop.at
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12 [SOSMM - Info] Platter, Noment#7, Schubhaft-Kunst
von "Philipp Sonderegger" <phs at sosmitmensch.at>
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13 Warmherziger Blick auf die Not
von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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14 Homosexuelle: VP-Fuhrmann für Standesamt
von "Rechtskomitee LAMBDA (RKL)" <office at RKLambda.at>
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15 aktivierungsmail onlinepetition www.dahamisdaham.at
von Nikolaus kunrath <nikolaus.kunrath at gruene.at>
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16 HOSI Wien führt Gespräche mit
Staatssekretärin Christine Marek und im
Frauenministerium
von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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17 Zwischen Teheran und Washington
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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18 KPÖ/ATX-Unternehmen/Übernahme/Privatisierung
von KPÖ-Information info at kpoe.at
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GIPFELSOLI
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20 Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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21 Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01 Diskussionsveranstaltung 8.Mai 2007
von "gegenargumente" <office at gegenargumente.at>
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öffentliche Diskussionsveranstaltung der
GEGENARGUMENTE am 8.Mai 2007, 19:30 Uhr
im Cafe 7stern, Siebensterngasse 31, 1070 Wien
Was man von Marx über Arbeit und Reichtum im Kapitalismus lernen kann!
In dieser Gesellschaft wächst der Reichtum und
zugleich wächst die Armut - der Ausschluss vieler
Menschen vom vorhandenen Reichtum. In dieser
Gesellschaft gibt es ein Bedürfnis nach Arbeit -
nicht nach den Früchten der Arbeit, sondern nach
der Arbeit selbst. Diese Wirtschaft muss immerzu
wachsen. Auf Gedeih und Verderb hängt ihr Bestand
davon ab, dass sie nicht einfach das produziert,
was gebraucht wird, sondern heuer mehr als im
Jahr zuvor und nächstes Jahr wieder mehr als
heuer. Diese Gesellschaft kennt das absurde
Problem, ständig neue, verkaufsfähige Produkte
finden zu müssen.
Diese menschenfeindliche und absurde Rationalität
der kapitalistischen Wirtschaft hat Marx in
seinem Hauptwerk “Das Kapital” aufs Korn
genommen. Was schon die elementarsten Kategorien
von Marx für die Erklärung dieser Absurditäten
hergeben, ist das Thema der
Diskussionsveranstaltung.
Nähere Informationen unter www.gegenargumente.at
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02 MONTAGSFILMreihe der Grünen Bildungswerkstatt
Minderheiten und Terezija Stoisits
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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TEREZIJA STOISITS & DIE GRÜNE BILDUNGSWERKSTATT
MINDERHEITEN laden sehr herzlich ein zur
>>>MONTAGSFILMreihe der DIE GRÜNE BILDUNGSWERKSTATT MINDERHEITEN
Kino De France
1010 Wien, Schottenring 5 / Hessgasse
Montag, 07. Mai 2007, 19:00 Uhr
"Romane Aspa - Zigeunertränen"
Ein Film von Zuzana Brejcha
Vier Jahreszeiten lang begleitet der Film drei
Generationen einer Roma Familie in einem
Ostslowakischen Ghetto, kurz vor dem Beitritt der
Slowakei zur EU. Das Leben der matriarchalisch
definierten Familie wird nicht nur durch Armut
bestimmt, sondern auch durch polizeiliche
Willkür, Feste, Traditionen und
Satellitenfernsehen, das als Fenster zu Europa
dient. Ihre finanzielle Situation verschlechtert
sich dramatisch und nachdem ein Mitglied der
Familie aufgrund falscher Anschuldigungen
verhaftet wird, entscheidet sich das Filmteam
einzugreifen.
Im Anschluss an die Filmpräsentation Gespräch mit
der Filmemacherin Zuzana Brejcha und Abg.z.NR
Maga. Terezija Stoisits
Montag, 21. Mai 2007, 19:00 Uhr
KETANI HEIßT MITEINANDER
Ein Film von Ludwig Laher
Der Eintritt zur MONTAGSFILMreihe ist kostenlos.
Kartenreservierung unter Tel: 40110-6564 bzw. nuriye.bozkaya at gruene.at
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03 Frauen im Irak, Vortrag - Film - Diskussion, in Wels am 14. Mai 2007, 19:00
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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FRAUEN IM IRAK
Vortrag - Film - Diskussion
- Die Situation in Irakisch-Kurdistan
- Die Frauen- und Mädchenarbeit von WADI
- Der Kampf gegen Weibliche Genitalverstümmelung/FGM
mit Soma Ahmad und Mary Kreutzer von WADI
SOMA AHMAD, geb. 1984 in Kirkuk (Irakisch-Kurdistan), musste 1991 nach
Österreich fliehen. Sie studiert Politikwissenschaft in Wien und ist bei
WADI und der "stop FGM"-Kampagne aktiv.
MARY KREUTZER, geb. 1970 in Wels, aufgewachsen in Guatemala. Redakteurin
der Menschrechtszeitschrift liga, Mitarbeiterin von WADI. Zahlreiche
Veröffentlichungen in Zeitschriften und Büchern. Zur Zeit Koordinatorin
der eca-watch-Kampagne (www.eca-watch.at)
Montag, 14. Mai 2007, 19 Uhr im Galerie-Cafe, Schubertstr. 9, Wels
(ca. 100 m vom Bahnhof)
veranstaltet von der Infoladen-Frauengruppe und WADI Oberösterreich
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
WADI-Austria
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
IBAN AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT) RLNWATWW
Im Februar 2007 erschien die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php
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04 Beatrix Neundlinger / Neue CD + Konzert
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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9dlinger & die geringfügig Beschäftigten:
http://www.9dlinger.at
„REFLEXIONEN“- die brandneue CD
KONZERT & CD-PRÄSENTATION:
1.Juni 2007 (Beginn: 20.00 Uhr)
in der
KULISSE
http://www.kulisse.at
A-1170 Wien; Rosensteingasse 39
Eintritt: * 16,--
Kartenvorverkauf unter 01 / 485 38 70 bzw. unter office at kulisse.at
REFLEXIONEN nennt sich die erste CD von „9dlinger und die geringfügig
Beschäftigten“.
Die Gruppe rund um die Sängerin Beatrix Neundlinger ist vor 4 Jahren als
spontaner Reflex auf die innenpolitische Situation in Österreich
entstanden.
Das Anliegen war, politische Songs zur aktuellen Lage fern des
Arbeiterliederklischees zu machen.
Alle Inhalte der Lieder blieben auch nach der Wahl 2006 weiterhin aktuell.
So entschloss sich die Gruppe zur Produktion der CD.
Moderner Sound mit akustischen Instrumenten, sowie pointierte Texte aus
der Feder von Heinz R. Unger schaffen eine dichte, kritische Atmosphäre
ohne belehrend oder nostalgisch zu sein.
Die Themen sind mannigfaltig:
Arbeitsmarkt, digitale Welt, soziales Klima, individuelle Ignoranz bis hin
zu persönlichen Reflexionen über Liebe und Leben.
Die Kompositionen von Peter Marnul bewegen sich zwischen Weltmusik und
Chanson.
Die CD „REFLEXIONEN“ erscheint bei „Extraplatte“ (EX 693-2, ISBN
978-3-221-16932-9) und wird im Rahmen eines Konzerts am 1. Juni 2007 in
der Kulisse in Wien präsentiert
9dlinger und die geringfügig Beschäftigten sind:
Beatrix NEUNDLINGER / Stimme, Saxophon, Querflöte
Heinz R. UNGER / Texte
Peter MARNUL / Komposition, Stimme, Mandola, Geige, Akkordeon
Adula IBN QUADR / Geige, Bratsche, Glockenspiel, Stimme
Peter ROSMANITH / Perkussion
Alfred STÜTZ / Bässe, Stimme
• BEATRIX NEUNDLINGER – Leadvocal, Saxophon, Querflöte
Frontfrau Beatrix Neundlinger begann nach der Matura das Studium der
Rechentechnik, entschloss sich aber bald der technischen Hochschule den
Rücken zu kehren und sich vollkommen der Musik zu widmen.
Es folgte die Gründung der Gruppe „Milestones“ und ein 5. Platz beim
Songcontest
1975 mit „Falter im Wind“. Kurz darauf wurde Neundlinger Mitglied der
mittlerweile
legendären „Schmetterlinge“ und der Rest ist, wie es so schön heißt,
Geschichte. Gemeinsame Produktionen wie „Proletenpassion“,, „Herbstreise“,
„Verdrängte Jahre“ oder „Die letzte Welt“ sind heute noch deutschsprachige
Meilensteine zum Thema politisches Lied.
Seit 1985 widmet sich die Sängerin dem Kindertheater und wirkte in allen
Produktionen des Schmetterlinge-Kindertheater mit oder spielte auch unter
der Regie von Erhard Pauer fürs
Theater der Jugend.
2002 war das Jahr der Umgestaltung im Leben von Beatrix Neundlinger mit
dem Bedürfnis aus ihrer Vergangenheit zu treten.
Der satirisch humorige Lese- und Liederabend „Bitte wenden!“ mit Erwin
Steinhauer erweckte die Neugier auf Neues.
Die Gründung von „9dlinger und die geringfügig Beschäftigen“ war nur mehr
ein Steinwurf entfernt und erste Proben begannen im Frühjahr 2004.
Gleichzeitig begann die Powerfrau sich in der Erwachsenenbildung zu
engagieren und gestaltet als Coach Kreativtrainings für:
Langzeitarbeitslose, Jugendliche, Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen
sowie für Kommunalpolitiker.
Neundlinger ist Coach und Supervisorin der EAS und derzeit in
Qualifikation zur Lehrsupervisorin EAS.
• HEINZ R. UNGER – Texte
Der gebürtige Wiener arbeitete schon immer in Berufen, die mit Schrift und
Schreiben zu tun haben: Schriftsetzer, Werbetexter und Redakteur. Ab 1969
begann er als freischaffender Schriftsteller Theaterstücke, Romane,
Hörspiele,
Drehbücher, Lyrik, Liedtexte und vieles mehr zu verfassen. Zu seinen
wichtigsten
Werken zählen:
2004 – Löwenslauf (Roman),
1999 – Karneval der Götter (Roman),
1985 – Zwölfelläuten ( Schauspiel)
Für die Gruppe „Schmetterlinge“ verfasste er folgende Texte:
1976 – Die Proletenpassion, 1975 – Herbstreise
• PETER MARNUL – Komposition, Vocal, Mandola, Geige, Akkordeon
Der gebürtige Grazer tröpfelte Anfang der 80er über die irische Volksmusik
in die Szene und spielte in erster Linie als Multiinstrumentalist bei den
„Liederlich Spielleut“. Nach einer 10 jährigen „Babypause“ kehrte er 1994
zu den „Spielleut“ zurück, blieb aber primär als Unternehmer in der
Werbegrafik
(http://www.youngstaers.at) tätig. Ab Beginn 2005 wird aus der
Nebensache durch den Aufwind der „Geringfügig Beschäftigten“ wieder
die Hauptbeschäftigung. Aus Marnuls Feder stammen auch fast alle
Kompositionen dieser Formation.
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05 Veranstaltung: Verfolgung und
Diskriminierung von Roma und Sinti / Pregon in
zapostavljanje Romov in Sintov
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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SPD Zvezda Hodiše/Keutschach laden in
Zusammenarbeit mit dem Institut für
Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der
Universität Klagenfurt/Inštitut za pedagogiko na
Univerzi v Celovcu, der Initiative Minderheiten
und der Grünen Bildungswerkstatt Kärnten/Koroška
sehr herzlich ein zur Veranstaltung:
>>>Verfolgung und Diskriminierung von Roma und
>>>Sinti / Pregon in zapostavljanje Romov in
>>>Sintov
Schlossstadel Keutschach/grajska štala Hodiše (Kärnten/Koroška)
Montag/v sredo, 9. Mai/9. maja 2007, 19:30 Uhr/ob 19:30 uri
Ein Abend mit Stefan Horvath, Buchautor und Vater
eines Opfers des Attentates vom 4. Februar 1995
Veèer s Štefanom Horvathom, avtor in oèe žrtve atentata 4. februarja 1995
Einleitende Worte und Moderation:
Uvodne besede in moderacija:
Univ.-Prof. Dr. Peter Gstettner und
Univ. Prof. Dr. Vladimir Wakounig
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06 [Depot-news] Programm von 8. bis 10. Mai
von depot-news at mailman.sil.at
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Dienstag, 8. Mai, 19.00
Queer Hell: Religion, Sexuality, and the Politics of Hate
Vortrag in englischer Sprache
Jedes Jahr vor Halloween errichten evangelikale Kirchen in den USA sogenannte
Hell Houses, die christliche Antwort auf die säkulare Tradition der Spukhäuser.
In den Hell Houses führen „Dämonen“ durch blutige Inszenierungen von „Sünden“
wie Homosexualität, Abtreibung, Selbstmord, die Ablehnung der christlichen
Heilslehre. Kritisiert werden die Darstellungen von Homosexualität in diesem
Kontext von schwulen und lesbischen Gruppen, aber auch von einigen moderaten
christlichen Organisationen. Die Hell Houses und deren Rezeption können als
Modell für breitere Probleme verstanden werden, die die Grenzen der Toleranz
und die Bedingungen der „Politik des Hasses“ in der US Gesellschaft aufzeigen.
Ann Pellegrini, Prof. of Performance Studies and Religious Studies, New York
University
In Kooperation mit der Reihe Queere Interventionen. Gespräche zu
Kulturwissenschaft und Kunst (kuratiert von Susanne Hochreiter, Institut für
Germanistik, Uni Wien, und Andrea B. Braidt, Institut für TFM, Uni Wien)
Mittwoch, 9. Mai, 19. 00
Das N-Wort
ZARA:TALK
Wie verlief die Entwicklung vom lateinischen "niger" für "schwarz" zum
rassistischen Schimpfwort. Ist das N-Wort nur politisch-korrekter Sprachkodex
und sollen nur noch Euphemismen erlaubt sein? Wie wollen Schwarze Menschen
überhaupt genannt werden: „Schwarze“? „AfrikanerInnen? „Farbige“? Was ist mit
Schwarzen Menschen die sich selbst gegenseitig mit dem N-Wort ansprechen? Ist
das N-Wort nur für Weiße tabu? Wie geht die österreichische Öffentlichkeit mit
dem N-Wort um? Während in anderen Ländern die Benutzung des N-Wortes politische
und andere Karrieren beendet, können in Österreich PolitikerInnen ungeniert und
öffentlich die Benutzung propagieren.
Araba Evelyn Johnston-Arthur, Sozial- und Kulturwissenschafterin, PAMOJA
Hikmet Kayahan, Leiter der Beratungsstelle für
Opfer und ZeugInnen von Rassismus
ZARA
ZARA:TALK ist eine Veranstaltungsreihe von ZARA Zivilcourage und
Anti-Rassismus-Arbeit in Kooperation mit dem Depot.
www.zara.or.at
Donnerstag, 10. Mai, 19.00
Die Größte aller Zeiten
Medienkritik
Vor genau einem Monat startete die „größte ORF- Reform aller Zeiten“. Und vor
genau einem Jahr begann die Bürgerinitiative SOS ORF im Internet
Unterschriften zu sammeln: Für ein höheres Niveau des Programms, die
Neustrukturierung der Redaktionen im Bereich der Fernsehinformation und das
Ende der politischen Einflussnahme. Die Einschaltquoten waren zwar Thema der
Initiative, dafür sind sie umso mehr Zielscheibe der ORF-Reform Kritik. Denn
seit dem Reform- Start sinken sie. Ist dafür das Programmniveau gestiegen, die
politische Einflussnahme beendet?
Harald Fidler, Medienkritiker, der Standard
Anneliese Rohrer, Journalistin, Kurier
Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at
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07 AUFopenhouse Samstag, den 5. Mai 2007 ab 14 Uhr
von AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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Liebe Frauen!
wir laden Euch ein zum Openhouse
in der AUF, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien
am
Samstag den 5. Mai 2007
von 14:00 bis 19:00 Uhr
· von 17:30 bis 18:30 Lesung Anna Guentcheva
und vorher
· Reden, diskutieren, debattieren bei Kaffehausatmosphäre
· Alle AUF-Hefte sowie feministische
Zeitschriften quer durch Europa kennenlernen und
darin schmökern
· Flohmarkt mit Büchern, Pflanzen, Sonstigem.
· Verkauf von AUF-Büchern & Büchern und
CD's befreundeter Kleinverlage bzw Autorinnen
Anna Guentcheva, aufgewachsen in Sofia,
Bulgarien. Studium der Romanistik und Slawistik
an der Universität Wien. Autorin - Lyrik
(deutsch/bulgarisch), Prosa; Mitglied der IG
AutorInnen, Wien. Zahlreiche Publikationen in
Anthologien. Artikel für AUF-Eine
Frauenzeitschrift (s. Nr. 134 + 135).
Mit Flügeln aus Sand. Lyrik. Dt./Bulg. Sisyphus, März 2007
Nächstes Openhouse Samstag den 2. Juni mit Lesung: Judith Gruber-Rizy
Openhouse jeden ersten Samstag im Monat von 14:00 bis 19:00 Uhr
"Eleganz und Stil sind der Revolution nicht abträglich" (Marietta Schneider)
AUF EINE FRAUENZEITSCHRIFT & AUF INFO
AUF Edition
AUF Kultur
Mit einem ABO (Österreich 19 Euro, EU 23 Euro) und/oder EINER Spende
kann der AUF das Weiterbestehen ganz erheblich erleichtert werden:
Konto AUF-Eine Frauenzeitschrift, Nr.10010 670 522, BLZ 14000 BAWAG,
aus dem EU-Ausland: BIC BAWAATWW und IBAN AT69 14000 10010670522.
Kontakt: Kleeblattgasse 7, A-1010 Wien; T. 01/5339164, F. 0720/554161
auf at auf-einefrauenzeitschrift.at, www.auf-einefrauenzeitschrift.at
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08 Pressekonferenz: Anne Frank WebGuide Launch
von "Matthias Kopp" <M.Kopp at annefrank.nl>
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Einladung zur Pressekonferenz
Launch des Anne Frank WebGuide im Beisein von Willi Resetarits:
Das Anne Frank Haus hat für sieben europäische
Länder den Anne Frank WebGuide entwickelt.
SchülerInnen können mit diesem WebGuide
selbstständig ein Referat, einen Vortrag, eine
Fotogeschichte, eine PowerPoint-Präsentation oder
eine Website über Anne Frank und den Zweiten
Weltkrieg erstellen. Der Anne Frank WebGuide
richtet sich an SchülerInnen der 4. Klassen in
Hauptschulen und Gymnasien. Den SchülerInnen
steht damit eine einzigartige Quellendatenbank
mit Hintergrundtexten, Fotos und audiovisuellem
Material über Anne Frank und den Zweiten
Weltkrieg zur Verfügung.
Die österreichische Version wird am 8. Mai 2007,
dem Jahrestag der Kapitulation des Hitlerregimes
im Rahmen einer Pressekonferenz mit Willi
Resetarits am Ella Lingens Gymnasium in Wien,
Floridsdorf offiziell online gehen. Schüler und
Schülerinnen werden die Arbeit mit dem WebGuide
vorführen. Im Anschluss (ca. 18:00 Uhr) findet
eine Podiumsdiskussion zum Thema Gewalt in der
Schule statt.
Ort: Ella Lingens Gymnasium
Gerasdorfer Straße 103, 1210 Wien
Datum: 8. Mai 2007, 16:00
Weitere Informationen:
Schule:
http://www.gerasdorferstrasse.at
<http://www.gerasdorferstrasse.at/>
Anne Frank Haus: http://www.annefrank.at <http://www.annefrank.at/>
WebGuide:
http://www.annefrankguide.net
<http://www.annefrankguide.net/>
Kontakt: Matthias Kopp, 0699-10430779, m.kopp at annefrank.nl
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09 Newsletter Mai 07
von "Kulturverein Kanafani" <kulturverein at kanafani.at>
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Kanafani – Newsletter Mai 2007
Die Türkei steckt (angeblich?) in einer veritablen
Staatskrise und die Studierenden wählen in Kürze
eine neue Vertretung. Dementsprechend ist unser
Mai-Programm ausgefallen. Es freut uns, dass wir
überaus kompetente ReferentInnen gewinnen konnten
und hoffen auf anregende und lebhafte Diskussionen
und darauf, dass ihr trotz Prüfungsstress, Arbeits-
überlastung und Schönwetters den Weg zu unseren
Veranstaltungen findet.
Alles Liebe,
eure Kanafanis
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1) MO 14.5.: Diskussion: Das Kopftuch der Frau Gül
2) FR 18.5.: Die "ausländischen" Studierenden & die ÖH
3) SA 19.5.: Kanafani-Frauentanzfest
4) MO 21.5.: Film: Road to Guantanamo
5) MO 28.5.: Film: Grbavica
6) Sense: Bibliothekszeiten
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1)
Anlässlich der Krise um die Wahl des türk. Präsidenten
DAS KOPFTUCH DER FRAU GÜL
Die Türkei zwischen Kemalismus und Islamismus,
Nationalismus und Separatismus?
Kurzreferate und Diskussion
Montag 14. Mai 2007, Einlass 18:00, Beginn 19:15
Die Sense. Das Lokal zum Verein.
Sensengasse 5/3, 1090 Wien
Es sprechen...
CENGIZ GÜNAY
(Mitarbeiter des Österreichischen Instituts für
Internationale Politik, Korrespondent für den
Nachrichtensender CNNTürk)
GÜRSEL DÖNMEZ
(Vorstand von European Union of Turkish Democrats,
Herausgeber der sozialwissenschaftlichen
Bilingualen Periodika Euro-Agenda / Avrupa Günlügü)
ILKER ATAC
(Politikwissenschaftler, Universität Wien)
YETKIN BÜLBÜL
(Herausgeber der islamischen türkischsprachigen
Zeitung Yeni Hareket aus Wien)
... und das Publikum.
Moderation:
Yunus Mert (Kulturverein Kanafani)
Eintritt frei.
2)
Anlässlich der ÖH-Wahlen vom 22. bis 24. Mai
DIE "AUSLÄNDISCHEN" STUDIERENDEN UND DIE ÖH
Kurzreferate und Diskussion
Freitag 18. Mai 2007, Einlass 18:00, Beginn 19:15
Die Sense. Das Lokal zum Verein.
Sensengasse 5/3, 1090 Wien.
Warum brauchen wir die ÖH? Was wird getan, was soll
in Zukunft geschehen gegen Rassismus, doppelte
Studiengebühren, Arbeitsverbot, fehlendem Zugang
zu Stipendien etc? Wie sieht die Gesetzeslage aus,
was für Möglichkeiten gibt es? Werden sich die
Studienbedingungen in absehbarer Zeit ändern? ...
Die Wahlfraktionen der Österreichischen Hochschüler-
Innenschaft stellen sich der Diskussion mit
migrantischen und autochthonen Studierenden und
anderen Interessierten.
Es sprechen ...
Fanny Rasul - GRAS
(Spitzenkandidatin für Grüne & Alternative StudentInnen)
Samir Al-Mobayyed - AG
(Spitzenkandidat für Aktionsgemeinschaft)
Alev Cakir - KSV / KJÖ-S
Kandidatin für Kommunistischer StudentInnenverband)
sowie VertreterInnen von
Verband Sozialistischer StudentInnen Österreich - VSSTOE
Liberales StudentInnen Forum - LSF
Basisgruppen
Eintritt frei.
weitere Infos zur Wahl: http://www.oeh.ac.at/wahl07
3)
KANAFANI - FRAUENTANZFEST
Samstag 19. Mai 2007
von 19:00 bis 24:00 im Barada
Robert Hammerling Gasse 1, 1150 Wien
(unmittelbar am Westbahnhof)
ZUM LETZTEN MAL VOR DER SOMMERPAUSE!
Hafla nur für Frauen!
Wie immer gibt es traditionelle und moderne Musik aus dem
Süden, einen großen Tanzsaal, rauchfreie Zonen, Brettspiele,
kostenlose Getränke (kein Alkohol), ein Gratisbuffet und
jede Menge Spass. Wer Lust am Mitgestalten hat, oder
sonstige Fragen kann uns auch telefonisch erreichen unter
0699/81481699 oder unter frauen at kanafani.at
Unkostenbeitrag: 4,- Euro. Sozial benachteiligte Frauen
kommen gratis rein. Auf Musikwünsche wird eingegangen.
könnt also auch eure eigene Musik mitnehmen.
weitere Infos: www.kanafani.at
Diesmal mit GRATIS-HIPHOP-WORKSHOP vor dem Fest!
Kursleiterin: Beatrix Steiner. 17:00 bis 19:00 im Barada.
Anmeldungen unter frauen at kanafani.at. Max. 15 Teilnehmer-
innen möglich. Mädchen ab 14 Jahren.
Nähere Infos auf Anfrage.
Aus organisatorischen Gründen können wir leider keine
Kinderbetreuung anbieten.
Wir freuen uns auf Euch,
eure Kanafani - Frauengruppe
Mit freundlicher Unterstützung des Frauenreferates der
HochschülerInnenschaft der Universität Wien.
4)
Filmabend "ROAD TO GUANTANAMO"
UK, 2006, R: Michael Winterbottom, Mat Whitecross
Montag 21. Mai 2007, Einlass 18:00, Beginn 19:45
Die Sense. Das Lokal zum Verein.
Sensengasse 5/3, 1090 Wien.
Das Dokudrama erzählt die Geschichte von den sogenannten
„Tipton Drei“; drei jungen Briten, die 2001 von Milizen
der Nordallianz in Afghanistan festgenommen wurden und
fast drei Jahre in Guantánamo Bay inhaftiert waren, ohne
Anklage oder juristische Vertretung...
2004 wurden die „Tipton Drei“ ohne Anklage zu erheben
freigelassen.
Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit zu einer Diskussion.
Es gibt wie immer Softdrinks, Tee, Kaffee, Toasts, Kuchen ...
Eintritt frei.
5)
Filmabend "GRBAVICA - ESMAS GEHEIMNIS"
2006, B/Ö/D, R: Jasmila Zbanic
Montag 28. Mai 2007, Einlass 18:00, Beginn 19:45
Die Sense. Das Lokal zum Verein.
Sensengasse 5/3, 1090 Wien.
Esma lebt mit ihrer 12-jährigen Tochter Sara im
Stadtteil Grbavica in Sarajevo. Saras Vater ist im
Bosnienkrieg gefallen. Esma arbeitet deshalb als
Kellnerin in einem Nachtclub, weil die Unterstützung
durch den Staat nicht ausreicht. Um an Saras
bevorstehenden Klassenfahrt nicht den vollen Preis
bezahlen zu müssen, muss nachgewiesen werden, dass
ihr Vater ein Kriegsheld war. Doch Esma kann den
Nachweis nicht auftreiben und scheint etwas vor
ihrer Tochter zu verbergen...
Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit zu einer Diskussion.
Es gibt wie immer Softdrinks, Tee, Kaffee, Toasts, Kuchen ...
Eintritt frei.
6)
NEUE BIBLIOTHEKSZEITEN:
Jeden Donnerstag in der Zeit von 10:00 bis 13:00 ist die
umfangreiche Bibliothek geöffnet. Bücher, Zeitschriften
und Filme können ab nun auch entliehen werden. Weitere
Infos sowie die Liste aller Titel in Kürze auf unserer
Homepage www.kanafani.at
Sensengasse 5/3, 1090 Wien
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10 Veranstaltung BildungsarbeiterInnen
von minimol at silverserver.at
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16. Mai 2007, 20.00 Uhr EKH – subversive Kantine
BildungsarbeiterInnen
Unter unterschiedlichsten Bedingungen – Werkverträge, freie DienstnehmerInnen,
befristete/unbefristete Beschäftigungsverhältnisse, pragmatisiert, für
Stundenlöhne zwischen zwischen 9 und 50 €,
sozialversichert, selbstversichert,
nicht versichert – verkaufen wir unsere Arbeitskraft als BildungsarbeiterInnen.
Dabei werden uns unterschiedlichste Qualifikationen abverlangt – PäDaK,
Studium,
(selbstbezahlte) Qualifizierungskurse, Wartelisten beim Stadtschulrat …
Wir unterrichten, koordinieren und disziplinieren dabei unterschiedliche
KursteilnehmerInnen bzw. SchülerInnen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene,
MigrantInnen, BeamtInnen …
Was zahlt uns der Arbeitgeber, was müssen wir selbst zahlen?
(Unterrichtsmaterialien, ordentliche/außerordentliche, Fortbildungen, Kopien…)
Wieviel unbezahlte Arbeit? Supplierstunden? Wartezeiten zwischen
Unterrichtseinheiten? Hin und her rennen von einem Ort zum anderen? Wie viel
bezahlter Urlaub?
Bei der Veranstaltung vergleichen wir die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen
und stellen sie in ein Verhältnis zu den von uns Unterrichteten und zu den
Arbeitskämpfen/Widerständen der letzten Jahre.
Die LehrerInnen haben in den letzten Jahren für die meisten der wenigen
Streiksekunden gesorgt. Warum?
Ist die Bezahlung davon abhängig, wie reich oder arm die KursteilnehmerInnen
sind?
Sind die TrainerInnen-Jobs das Vorbild dafür, welche Arbeitsbedingungen im
Unterrichtssystem durchgesetzt werden sollen?
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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11 Abschied von Julius Mende
von promedia at mediashop.at
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Der Promedia Verlag trauert um Julius Mende (1944 - 2007).
Er hat seinem Leben am 17. April ein Ende gesetzt. Am
Donnerstag, den 3. Mai um 15 Uhr findet in der Feuerhalle am
Wiener Zentralfriedhof seine Einäscherung statt.
Im Frühjahr dieses Jahres ist sein letztes Buch "Die
sexuelle Welle. Zwischen Sinnlichkeit und Vermarktung" im
Promedia Verlag erschienen. In Form von Texten und Bildern
wollte und sollte er eine persönlich gehaltene
Kulturgeschichte der vergangenen 40 Jahre seit 1968
schreiben und malen. Geworden ist daraus nun auch ein
Vermächtnis. Während der Buchpräsentationen in Leipzig und
Wien hat Julius Mende gesundheitlich bereits stark gelitten,
die ZuhörerInnen und ZuseherInnen dies jedoch nicht spüren
lassen.
Seine Konsequenz und Radikalität wird uns fehlen. Er wird
uns fehlen.
Im Gedanken sind wir bei seiner Familie, seinen Freunden und
politischen Mitstreitern.
Hannes Hofbauer, für den Verlag
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12 [SOSMM - Info] Platter, Noment#7, Schubhaft-Kunst
von "Philipp Sonderegger" <phs at sosmitmensch.at>
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*** Fremdenrecht JETZT ändern!
*** Noment#7
*** Schubhaft Kunstkarten
*** Dienstleistungs-Kampagne ÖGB
*** FREMDENRECHT jetzt ÄNDERN!
Für Innenminister Günther Platter hat sich das Fremdenrecht bewährt.
Die Härtefälle, über die wir täglich in den Zeitungen lesen, will er
durch Abschiebungen lösen. Wir wollen dem eine verantwortungsvolle und
vernünftige Vorgehensweise entgegen setzen. Mit einem Inserat in einer
österreichischen Tageszeitung werden wir an die Bundesregierung
appellieren, das Fremdenrechtsgesetz JETZT zu ändern. >>
http://www.sosmitmensch.at/stories/1500/
*** NOMENT #7
Ausgrenzende Arbeitsgesetze, Diskriminierung im Bildungsbereich,
Islamophobie, Schubhaft für Flüchtlinge, usw. Anlass für uns, in der
7ten Ausgabe unserer Menschenrechtgazette Noment zu fragen, auf welche
Weise gesellschaftlichen und nationalstaatlichen Ausschlüssen von
MigrantInnen denn überhaupt etwas entgegengesetzt wird. Wo findet
Antirassismus in diesem Land statt? >>
http://www.sosmitmensch.at/stories/1501/
*** FÜNF KUNSTKARTEN GEGEN SCHUBHAFT
Fünf KünstlerInnen(Paare) haben sich auf Einladung von Kurator Walter
Seidl für SOS Mitmensch mit Schubhaft auseinandergesetzt. Mit dabei:
Helmut & Johanna Kandl, Tanja Ostojiæ& David Rych, Kamen Stoyanov,
Oliver Ressler und Petra Gerschner. Das Ergebnis ist eine Reihe von 5
Kunstkarten, die am Sonntag, den 13. Mai 2007 ab 20 Uhr im Wiener Fluc
präsentiert wird. Am 14. Mai liegen die Kunstkarten dann dem
Nachrichtenmagazin profil bei. >>
http://www.keinegitterfuerfluechtlinge.at
*** ÖFFENTLICHE DIENSTLEISTUNGEN
Einen Schutz sozialer Dienstleistungen soll die EU-Kommission auf den
Weg bringen. Das will die europaweite Petition "Hochwertige Öffentliche
Dienstleistungen für alle", die in Österreich vom ÖGB getragen wird. Die
Erhaltung von Arbeitsplätzen und der erschwingliche Zugang zu
Dienstleistungen - wie zum Beispiel zur Wasserversorgung, zu
Gesundheits- und sozialen Dienstleistungen - für alle BürgerInnen
müssten Vorrang vor reinen Profitinteressen haben, heißt es. >>
http://www.oegb.at
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13 Warmherziger Blick auf die Not
von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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Mit seinem unausgegorenen Sager ("Die Armen sind
in einem hohen Maße selber schuld an ihrer Lage")
tritt Conrad Seidl (DER STANDARD v. 2.5.07)
nibelungentreu in die Fußstapfen - oder sind es
Fettnäpchen? - von Innenminister Günther Platter,
der den Asylwerber/innen die Schuld an den langen
Asylverfahren zuschob.
Und natürlich bleibt bei der intensiven Suche
nach Sündenböcken ("..Fehlentscheidungen ihrer
Eltern..") jegliche Reflexion auf die
Menschenrechtskonventionen dem Blick des
rechtskonservativen Predigers
("..Zugewanderte..und minder Qualifizierte für
den Arbeitsmarkt fit machen - ..") verborgen.
Garniert wird das ganze mit einem Schuss an
paternalistischer Arroganz ("..diesen als
schwierig geltenden Gruppen eine zweite Chance
gegeben wird.").
Altbekanntes ("..Armut ist erblich..") und
falsche Informationen ("Ein Weg ist mit der
sozialen Mindestsicherung schon vorgegeben.")
erinnern an den alten Spruch: "Schuster bleib bei
deinem Leisten."
Auf Conrad Seidl bezogen: Bleiben Sie in der
Brauerei-Branche! Da kennen Sie sich hervorragend
aus.
Entsetzt
Dietmar KÖHLER
Initiativgruppe
ARBEITSLOSIGKEIT
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14 Homosexuelle: VP-Fuhrmann für Standesamt
von "Rechtskomitee LAMBDA (RKL)" <office at RKLambda.at>
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Gleichgeschlechtliche Partnerschaften
VP-Fuhrmann für Standesamt
Rechtskomitee LAMBDA: 'Erfreuliche Bewegung'
Die Obfrau der Jungen ÖVP und
VP-Nationalratsabgeordnete, Silvia Fuhrmann,
sprach sich vergangenen Montag im Gespräch mit
einer Delegation des Rechtskomitees LAMBDA (RKL)
dafür aus, dass gleichgeschlechtliche Paare ihre
Partnerschaft am Standesamt eintragen können, mit
gleichen Rechten und Pflichten wie Ehepaare.
Die vom Minister zu einem ausführlichen
persönlichen Gespräch empfangenen VertreterInnen
des RKL unterstrichen die Forderung nach Öffnung
der Zivilehe und betonten, dass - wenn schon das
Eheverbot vorläufig noch nicht aufgehoben wird -
gleichgeschlechtliche Paare mit einer
eingetragenen Partnerschaft zumindest Zugang zu
allen Rechten und Pflichten der Ehe haben müssen.
Grundvoraussetzung sei jedenfalls, dass
gleichgeschlechtliche Partnerschaften am selben
Ort geschlossen werden wie
verschiedengeschlechtliche, also am Standesamt.
Fuhrmann zeigte sich erfrischend offen und
aufgeschlossen. Sie erklärte, dass sie für die
Forderung nach Aufhebung des Eheverbots und
völliger rechtlicher Gleichstellung Verständnis
habe und diese Forderung akzeptieren könne. Deren
Umsetzung sei aber derzeit noch nicht
realistisch, weshalb sie sich für eine
eingetragene Partnerschaft einsetzt.
Sie trete dabei dafür ein, dass die
Partnerschaften am Standesamt geschlossen werden
und mit den gleichen Rechten und Pflichten
ausgestattet sind wie die Ehe. Dafür setze sie
sich auch innerhalb der ÖVP ein.
Lediglich in einem Punkt soll sich nach Ansicht
Fuhrmanns das homosexuelle Spiegelbild zur
heterosexuellen Ehe unterscheiden: eine
Fremdkindadoption könne sie sich nicht
vorstellen. Die Adoption von Kindern, die
bereits in Regenbogenfamilien leben und
aufwachsen (Stiefkindadoption) solle jedoch
ermöglicht werden.
'Wir sind von der Offenheit der Abgeordneten
Fuhrmann sehr angetan und äusserst erfreut
darüber, dass sie für das Standesamt und gleiche
Rechte und Pflichten eintritt', sagt der Wiener
Rechtsanwalt und Präsident des RKL, Dr. Helmut
Graupner, 'Wir hoffen, dass damit eine
Entwicklung angestossen wird, an deren Ende eine
ÖVP steht, die wirklich Volkspartei ist, auch die
Grund- und Menschenrechte gleichgeschlechtlich
l(i)ebender Frauen und Männer achtet und für
diese wieder wählbar wird'.
Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL)
arbeitet überparteilich und überkonfessionell für
die umfassende Verwirklichung der Menschen- und
Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender
Frauen und Männer. In seinem Kuratorium vereinigt
es so prominente Mitglieder wie Bundeskanzler Dr.
Alfred Gusenbauer, NRPräs. Mag. Barbara Prammer,
die vormalige Justizministerin Mag. Karin
Gastinger, Präs. NRAbg.a.D. Peter Schieder,
NRAbg. Mag. Terezija Stoisits, den
Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Dr.
Erik Buxbaum, die Präsidentin der Vereinigung der
österreichischen Richterinnen und Richter Dr.
Barbara Helige, die Vizepräsidentin der
Rechtsanwaltskammer Wien Dr. Elisabeth Rech, den
Vorstandsvorsitzenden der
D.A.S.-Rechtsschutzversicherung Dr. Franz
Kronsteiner, den Präsidenten des Weissen Rings
Dr. Udo Jesionek, den Generalsekretär von Amnesty
International Österreich Mag. Heinz Patzelt und
die bekannten Menschenrechtsexperten Dr. Lilian
Hofmeister und Univ.-Prof. Dr. Manfr
ed Nowak, die Verfassungsexperten Univ.-Prof.
Dr. Christian Brünner, Univ-Prof. Dr.
Bernd-Christian Funk, Univ.-Prof. Dr. Heinz Mayer
und Univ.-Prof. Dr. Ewald Wiederin, den
renommierten Kinder- und Jugendpsychiater
Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich und die Kinder- und
JugendanwältInnen von Wien DSA Monika Pinterits
und Dr. Anton Schmid, die Sexualwissenschafter
Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner, Prof. Dr.
Rotraud Perner und Mag. Johannes Wahala, den
Theologen Univ.-Prof. Dr. Kurt Lüthi,
Life-Ball-Organisator Gery Keszler, Entertainer
Günter Tolar u.v.a.m. Das 15jährige Bestehen des
Rechtskomitees LAMBDA (RKL) wurde am 2. Oktober
2006 mit einem historischen Festakt im
Nationalratssitzungssaal des Parlaments in Wien
gefeiert. Dieser weltweit ersten Ehrung einer
homosexuellen Bürgerrechtsorganisation in einem
nationalen Parlament wohnten unter den über 500
TeilnehmerInnen auch höchste RepräsentantInnen
aus Justiz, Verwaltung und Politik bei.
Rückfragehinweis: 0676/3094737; 01/8766112, office at RKLambda.at, www.RKLambda.at
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15 aktivierungsmail onlinepetition www.dahamisdaham.at
von Nikolaus kunrath <nikolaus.kunrath at gruene.at>
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Österreich braucht ein menschenwürdiges Bleiberecht. Die unmenschliche
Praxis des Fremdenrechts muss ein Ende haben! Ich bitte Sie daher um
Ihre Unterstützung der parlamentarischen Initiative der Grünen für das
Bleiberecht.“/
Univ.-Prof. Dr. Alexander Van der Bellen
*Bleiberecht jetzt!*
Menschen leben und arbeiten in Österreich, Kinder wachsen hier auf,
besuchen die Schule. Sie sind NachbarInnen, ArbeitskollegInnen, Freunde.
Und dennoch: Ihre Familien werden auseinander gerissen, Kinder und
Jugendliche werden rücksichtslos abgeschoben. Menschen, die schon
jahrelang vollständig integriert in Österreich leben, sind mit einem Mal
von Abschiebung bedroht! Sei es durch Versäumnis einer gesetzlichen
Frist, Ungerechtigkeiten im Gesetz oder durch überlange und zermürbende
Asylverfahren, die teils bereits über 15 Jahre andauern. Diese Situation
ist untragbar!
Unterstützen Sie die parlamentarische Initiative der Grünen für ein
Bleiberecht. Weg mit der unmenschlichen Praxis des vorhandenen
Fremdenrechtspakets! Menschen, die bereits seit mindestens fünf Jahren
in Österreich leben und integriert sind, sollen auch eine Chance
erhalten, in Österreich zu bleiben.
*Wie Sie die Initiative der Grünen für ein Bleiberecht unterstützen können:*
* Unterschreiben Sie online auf der Website: www.dahamisdaham.at
<http://www.gruene.at/dahamisdaham>
* Schicken Sie diese E-Mail an Ihre FreundInnen, Bekannte,
Verteilerlisten und ersuchen Sie um Unterstützung.
* Drucken Sie die Unterschriftenliste auf www.dahamisdaham.at
<http://www.dahamisdaham.at/> aus und sammeln Sie Unterschriften
in Ihrem persönlichen Umfeld. (Oder fordern Sie ausgedruckte
Unterschriftenlisten im Bundesbüro der Grünen an). Schicken Sie
die Unterschriften an die folgende Adresse: DIE GRÜNEN,
Bundesbüro, Lindengasse 40, 1071 Wien (oder per Fax: 01-526 91 10)
* Verlinken Sie die Seite www.dahamisdaham.at
<http://www.gruene.at/dahamisdaham> mit Ihrer Website. Ein Banner
steht unter www.gruene.at/dahamisdaham/downloads/
<http://www.gruene.at/dahamisdaham/downloads/> zum Download bereit:
Dr. Alexander Van der Bellen und DIE GRÜNEN bedanken sich für Ihre
Mithilfe, das vorhandene Fremdenrechtspaket menschlicher zu gestalten.
-
nikolaus kunrath
Grüner Klub im Rathaus
A 1082 Wien
Tel: +43 1 4000 81 800
Fax: +43 1 4000 99 81 811
mobil: +43 664 5000 799
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16 HOSI Wien führt Gespräche mit
Staatssekretärin Christine Marek und im
Frauenministerium
von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 2. Mai 2007
HOSI Wien führt Gespräche mit Staatssekretärin
Christine Marek und im Frauenministerium
Die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien hat heute
ihre seit der Angelobung der neuen Regierung im
Jänner intensiv forcierte
PolitikerInnen-Besuchstour mit gleich zwei
Gesprächsterminen fortgesetzt. "Am Vormittag
trafen wir mit einer Mitarbeiterin von
Frauenministerin Doris Bures zusammen, am
Nachmittag mit Christine Marek, Staatssekretärin
im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
und zugleich Leiterin des Arbeitskreises 'Frauen'
der ÖVP-internen Perspektivengruppe", berichtet
HOSI-Wien-Obmann Christian Högl.
ÖVP-interne Diskussion wird ernsthaft geführt
"Beim Gespräch mit Staatssekretärin Marek ging es
in erster Linie um die Eingetragene
PartnerInnenschaft für gleichgeschlechtliche
Paare, wobei wir unsere diesbezüglichen
Forderungen und Vorstellungen präsentierten und
noch einmal unsere kategorische Ablehnung der
Notariatslösung deponierten, die einige
ÖVP-PolitikerInnen vorgeschlagen haben",
berichtet HOSI-Wien-Schriftführerin Bettina
Nemeth. "Marek steht unseren Forderungen zwar
äußerst aufgeschlossen gegenüber und unterstützt
diese auch persönlich, betonte aber, dass der
Diskussionsprozess innerhalb der ÖVP noch voll im
Gang sei und daher noch keine konkreten
Ergebnisse vorlägen. Diese seien erst im Herbst
zu erwarten. Auf unsere angesichts der vielen
negativen bzw. gegensätzlichen Wortmeldungen aus
der ÖVP geäußerte Befürchtung, es handle sich um
eine Scheindiskussion, versicherte uns Marek,
dass die Partei die Sache ernsthaft diskutieren
würde – in dieser Hinsicht könnten wir unbesorgt
sein. "
Gleicher Schutz vor Diskriminierung
"Ein Anliegen, das sowohl in die Ressorts von
Bures und Marek fällt, ist das
Gleichbehandlungsrecht", ergänzt Christian Högl.
"Hier drängen wir auf weitere Verbesserungen,
denn ein Schutz vor Diskriminierung aufgrund der
sexuellen Orientierung besteht heute nur in der
Arbeitswelt, nicht aber in anderen Bereichen wie
etwa beim Zugang zu Waren und Dienstleistungen,
wo ein gesetzlicher Diskriminierungsschutz nur
aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit oder einer
Behinderung besteht. Da bis zum 21. Dezember 2007
die EU-Richtlinie 2004/113/EG 'zur Verwirklichung
des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern
und Frauen beim Zugang zu und bei der Versorgung
mit Gütern und Dienstleistungen' in nationales
Recht umgesetzt werden muss, böte sich heuer die
Gelegenheit, diese Hierarchie und Diskriminierung
beim Schutz vor Diskriminierung zu beseitigen."
Lächerlich niedrige Publizistikförderung
"Gegenüber der Mitarbeiter von Ministerin Bures,
die auch für Medien zuständig ist, kritisierten
wir auch die geringe Höhe der
Publizistikförderung", berichtet Gudrun Hauer,
Chefredakteurin der HOSI-Wien-Zeitschrift
"LAMBDA-Nachrichten", die seit 1986 diese
Förderung bekommt. "Allerdings hat sich die
zuerkannte Höhe der Förderung in den letzten
Jahren mehr als halbiert und liegt bei
beschämenden * 3.300,–, was wir wirklich als
reinen Hohn empfinden. Wir fordern daher eine
deutliche Erhöhung der Förderung sowie auch
Änderungen bei der Vergabepraxis."
HINWEIS: Hintergrunddokumente zum Download auf: www.hosiwien.at/?p=692.
Rückfragehinweis:
Christian Högl, Obmann: Tel. 0699-11811038
Bettina Nemeth, Schriftführerin: Tel. 0699-11965265
Kurt Krickler, Generalsekretär: Tel. (01) 5451310 oder 0664-5767466
office at hosiwien.at, www.hosiwien.at
ZVR-Nr.: 524 534 408
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17 Zwischen Teheran und Washington
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Quelle: Wiener Zeitung, Mittwoch, 02. Mai 2007
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=282224
Gastkommentar von Thomas Schmidinger
Zwischen Teheran und Washington
Dass Geschäft nichts mit Moral zu tun hat,
sondern eben nach den Regeln des Marktes
funktioniert, ist kein Spezifikum der OMV. So
funktioniert eben der Kapitalismus. Wer das nicht
will, sollte gegen dieses Wirtschaftssystem sein.
Da sich hierzulande jedoch die Antikapitalisten
an einer Hand abzählen lassen, funktionieren eben
auch österreichische Unternehmen nach den Regeln
des Marktes.
Die OMV hat schon unmoralischere
Geschäftsbeziehungen unterhalten als das jüngste
Iran-Geschäft. Schließlich werden dadurch keine
Menschen vertrieben oder massakriert, wie dies
vor einigen Jahren im Sudan der Fall war, als
sich die OMV erst nach massivem Druck einer
kritischen Öffentlichkeit aus dem Sudan-Geschäft
zurückgezogen hatte. Sollte die OMV den Vorschlag
Ulrike Lunaceks aufgreifen und auch noch Inserate
in regierungskritischen Zeitungen schalten – die
es im Iran sehr wohl gibt – könnte man dem
Iran-Geschäft der OMV sogar fast etwas Gutes
abgewinnen.
Der Iran ist keine monolithische Gesellschaft,
sondern verfügt trotz aller Repression gegen
Oppositionelle über eine gebildete Bevölkerung,
die in ihrer großen Mehrheit an einer Öffnung des
Landes interessiert ist. Wenn Sanktionen gegen
das Regime nicht genauso sinnlos und letztlich
destruktiv wirken sollen, wie wir es von den
Sanktionen gegen Kuba oder den Irak kennen, dann
sollte sich Europa und die USA ein
Sanktionsregime überlegen, das die iranische
Gesellschaft nicht isoliert, sondern im Gegenteil
eine Öffnung des Landes für jene Kräfte
ermöglicht, die für eine Demokratisierung
eintreten.
Es gibt an iranischen Universitäten tausende
Studierende, die an Austauschprogrammen mit
europäischen Universitäten interessiert sind. In
Teheran, Isfahan, Shiraz oder Mahabad findet sich
ein kulturell interessiertes Publikum, das an
europäischer Kultur interessiert ist. Es gibt
iranische Kulturschaffende, die nur auf einen
verstärkten Austausch mit dem Ausland warten.
Wer einmal im Iran mit Jugendlichen gesprochen
hat – und der Iran ist ein junges Land, in dem
mehr als die Hälfte der Bevölkerung die
islamische Revolution nur noch vom Hörensagen
kennt –, entdeckt einen Hunger nach Austausch mit
demokratischen Gesellschaften. Diesen zu
unterstützen, ohne dabei das Regime zu
verharmlosen, wäre das Kunststück, das eine
sinnvolle und realistische Iran-Politik betreiben
müsste.
Bedenken der US-Regierung sollten dabei
berücksichtigt werden, sich durch den "Iran
Sanctions Act" erpressen zu lassen, wäre aber
genauso fatal wie das jüngste Schließen von
Konten kubanischer Staatsbürger durch die Bawag.
Denn wer ganze Bevölkerungen für ihre Regierungen
in Geiselhaft nimmt, braucht sich nicht zu
wundern, wenn er diese in die Arme ihrer
Regierungen treibt, statt demokratische
Veränderungen zu unterstützen.
Thomas Schmidinger ist Lehrbeauftragter am
Institut für Politikwissenschaft der Uni Wien und
Vorstandsmitglied des österreichisch-irakischen
Freundschaftsvereins Iraquna.
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Wein doch nicht
http://www.jungle-world.com/seiten/2007/18/9858.php
Mit einer neuen Repressionswelle versucht das
Regime im Iran, die strengen
Kleidungsvorschriften für Frauen durchzusetzen,
doch auch die sozialen Probleme des Landes sorgen
zunehmend für Unruhe. von thomas schmidinger
(text und fotos)
Heute müssen wir Picknick machen. Auch wenn es
regnet oder schneit«, meint Ali mit einem Lächeln
auf den Lippen. Am Ende der Ferien zum persischen
Neujahrsfest Noruz sind zahlreiche Iraner auf den
Beinen, um im Wald, auf begrünten Streifen
zwischen Autobahnen oder in Parkanlagen ein
Picknick zu veranstalten. Dabei treffen sich
Großfamilien, Freundinnen und Kollegen zum Essen,
Plaudern, Fußballspielen oder auch Trinken. Das
ist zwar für Muslime verboten, erhältlich sind
Alkoholika aller Art trotzdem im ganzen Land.
Bereits der portugiesische Reisende António
Teneiro, der von 1523 bis 1529 in den ersten
Jahren der Herrschaft der Safawiden den Iran
bereist hatte, berichtete, dass die Armenier »den
Wein unter der Hand an die Mauren verkaufen«.
Auch heute noch spielt die größte christliche
Minderheit des Landes in diesem Gewerbe eine
wichtige Rolle. Da sie als Christen legal zum
Eigenverbrauch Wein erzeugen und mit ihm handeln
dürfen, fällt es weniger auf, wenn auch einmal an
Muslime verkauft wird. Andere Alkoholika kommen
mit kurdischen Schmugglern aus dem Nordirak und
der Türkei ins Land. Werden die Pasdaran, die
Revolutionswächter, ausreichend bestochen, können
so dann und wann im privaten Rahmen auch schon
mal berauschende Feste gefeiert werden. 28 Jahre
nach der so genannten islamischen Revolution
haben viele Iraner einen Modus vivendi mit den
Moralvorstellungen des Regimes gefunden, der
allerdings immer neu ausgelotet werden muss.
Shirin, Leila und Ashti sind diese Versteckspiele
trotzdem langsam leid: »Klar feiern wir Partys
und haben auch unsere boyfriends, aber das ist
mit ständigem Stress verbunden«, beklagen sich
die drei Studentinnen, die an der Universität in
Isfahan studieren. Ihr Traum wäre es, nach Europa
oder in die USA zu reisen. »Dort gibt es
Freiheit«, sagen sie. Aus unterschiedlichen
Teilen des Landes kommend, wohnen sie zu dritt in
einer WG. Nur in den Ferien fährt Leila zu ihrer
Familie nach Ahvaz, Ashti in die kurdischen
Gebiete des Iran und Shirin nach Shiraz. Während
Leila mit ihrer Familie zu Hause Arabisch redet
und Ashtis Muttersprache Kurdisch ist, spricht
Shirin mit ihrer Familie, die den Qasqai-Nomaden
angehört, einen türkischen Dialekt. In der WG ist
jedoch Persisch die gemeinsame Sprache.
Die persische Sprache und Kultur wird im Iran
ganz selbstverständlich auch von den Minderheiten
benutzt und geachtet, ohne dies als Widerspruch
zur eigenen Regionalsprache und Kultur zu
verstehen. Während nur etwa die Hälfte der Iraner
Persisch als Erstsprache sprechen, wird sie als
Amts- und Kultursprache auch von Aseris, Kurden,
Balutschen, Lori, Qashqai, Talysh, Gilani und
Mazandarani-sprachigen Iranern benutzt.
Regionalistisch und ethnisch definierte
Oppositionsgruppen forderten deshalb auch bislang
nie die Sezession, sondern konzentrieren sich auf
Forderungen nach demokratischen Rechten und einer
gewissen Autonomie. Zu den Gräbern der
klassischen persischen Dichter Hafes und Saadi in
Shiraz pilgern auch jene, die eine andere
Muttersprache sprechen, sich aber als der
iranischen Kultur zugehörig verstehen. Auf dem
viel besuchten Sarkophag von Hafes ist eines
seiner schönsten Gedichte zu lesen:
Wenn du zu meinem Grabe
Deine Schritte lenkst
Bring Wein und Laute mit
Damit ich zu deiner Spielmannsweise
Tanzend mich erhebe
Dieser Wunsch des Dichters kann heute nicht mehr
so leicht erfüllt werden. In der Öffentlichkeit
würde es hier niemand wagen, Wein zu trinken. Und
öffentliches Musizieren ist nur Männern
gestattet. Weibliche Sängerinnen dürfen, seit die
Mullahs die Macht ergriffen haben, nur noch vor
Frauen auftreten. So stammt denn auch ein großer
Teil der Musik, die im Iran gehört wird, aus dem
Exil. Los Angeles mit seinen exiliranischen
Fernsehkanälen ist der Ort, wo heute weltweit die
meiste iranische Musik produziert wird. Die
Lieder aus dem Exil kommen nicht nur über die
Satellitenprogramme, sondern auch als Cassetten
und CDs sowie über das Internet ins Land.
Hussein, ein junger Techniker aus Shiraz, zählt
zu den regelmäßigen Konsumenten der iranischen
L.A.-Kulturindustrie: »Die Musik von dort ist
einfach besser. Wir alle hier hören sie.« Werden
die Satellitenanlagen, mit denen die Exilsender
empfangen werden können, beschlagnahmt, sind sie
schnell durch neue ersetzt: »So schnell kommt die
Regierung gar nicht nach.« Auch Hussein träumt
vom Westen: »Ich würde schon lieber in den USA
oder in Europa leben. Hier ist es schwierig,
einen Arbeitsplatz zu bekommen.« Für viele junge
Iraner sind die ökonomischen Probleme des Landes
und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei der
Jobsuche das größere Problem als die immer
strenger überwachten Kleidungsvorschriften oder
das Alkoholverbot des Regimes. Das rapide
Bevölkerungswachstum zehrt das ökonomische
Wachstum regelmäßig auf. Dagegen hilft auch nicht
das relativ hohe Bildungsniveau. Die gut
ausgebildeten Akademikerinnen und Akademiker
finden oft nur als Taxifahrer oder
Hotelbedienstete e!
ine Anstellung.
So etwa auch Fatime und Mahube, die an der
Rezeption eines Hotels in Khoramabad, der
Hauptstadt der Provinz Luristan, arbeiten. Fatime
hat ein Studium der Agrarwissenschaften
abgeschlossen und auch Mahube ist eine
überdurchschnittlich gebildete Frau mit
Fremdsprachenkenntnissen. Die Versuche der
beiden, mir einige Wörter Lori oder Laki, der
beiden Regionalsprachen der Gegend, beizubringen,
scheitern kläglich. Fatime kann jedoch genau über
lokale Pflanzen und Anbaumethoden Auskunft geben.
Statt als Agrarwissenschaftlerin zu arbeiten,
nimmt sie jedoch nun die Zahlungen der Hotelgäste
entgegen. Dass die beiden überhaupt eine feste
Anstellung haben, ist fast schon ein Privileg.
Auch Dariush kann von Glück reden, dass er noch
arbeiten kann. Der ehemalige Offizier der
iranischen Armee, der bereits unter dem Schah
gedient hat und bis heute ein eingefleischter
Monarchist geblieben ist, muss zur Aufbesserung
seiner Pension Taxi fahren. Seine Rente von
umgerechnet 250 Euro überweist er direkt an seine
Tochter, die an der Universität studiert. Die
Regierung hasst er: »Die Mullahs haben uns nur
terrorisiert!« Mit dem Verweis auf die angeblich
»arabische Abstammung« der Mullahs mit dem
schwarzen Turban will er erklären, dass die
»echten Perser« ganz anders seien. Die Perser,
sagt er, seien wie die Deutschen »Arier« und
keine »Semiten« wie »diese Araber«. Sollten die
USA jedoch den Iran angreifen, würde er trotzdem
erneut sein Land verteidigen: »Dann stehen wir
alle zusammen, auch wenn wir die Regierung
hassen.«
Im Gegensatz zum Westen spielt das iranische
Atomprogramm hier kaum eine Rolle in den
Gesprächen der Iraner. Zwar wird weit offener
über Politik diskutiert als etwa in Syrien oder
Ägypten, doch dass die USA die »friedliche
Nutzung der Kernenergie« verhindern wollen,
kritisieren selbst die Oppositionellen der
kommunistischen Tudeh-Partei. Auch die Tudeh
spricht vom »Recht auf die friedliche Nutzung der
Kernenergie« und wendet sich gegen Sanktionen
gegen den Iran. In den politischen Gesprächen auf
der Straße oder in den Teehäusern klingt zwar
manchmal die angstvolle Frage nach einem Krieg
an, das Hauptthema stellen jedoch eher die
sozialen und ökonomischen Probleme des Landes dar.
In der kurdisch geprägten Stadt Mahabad warten
die Tagelöhner direkt im Stadtzentrum auf Arbeit.
In vielen Städten müssen alleinstehende Frauen,
die über keine familiäre Unterstützung verfügen,
betteln gehen. Im Südosten des Landes leben ganze
Clans vom Schmuggel, nicht zuletzt von Heroin aus
Afghanistan. Das meiste davon landet irgendwann
auf dem europäischen Markt. Immer mehr wird
jedoch auch von iranischen Jugendlichen
konsumiert. Öffentlich als Problem geleugnet,
wurde der Konsum lange polizeilich bekämpft;
Anfang April wurde erstmals ein großes
Rehabilitationsprogramm für Süchtige angekündigt.
So sind es angesichts der sozialen Probleme des
Landes denn auch die sozialen Unruhen, die zum
größten Problem für die iranische Regierung
werden könnten. Dieselben Bevölkerungsschichten
aus den Arbeiterbezirken Südteherans, die 1979
die Träger der islamischen Revolution waren und
die die Wahl Mahmoud Ahmadinejads 2005 zum
Präsidenten ermöglichten, sind heute sehr
unzufrieden mit der Regierung. In einem Cayhane,
einem Teehaus in Rey, einem Stadtteil, der als
einer der konservativsten Teherans bekannt ist,
treffe ich einen ehemaligen Wähler Ahmadinejads.
»Ja, ich habe ihn gewählt«, erklärt mir der junge
Mann, »aber er hat meine Erwartungen überhaupt
nicht erfüllt. Er ist wie alle und braucht uns
Arme nur, bis er gewählt ist.«
Tatsächlich hatten die Anhänger Ahmadinejads bei
den letzten Kommunalwahlen im Dezember 2006 eine
deutliche Abfuhr erhalten. Umso nervöser reagiert
die Regierung auf soziale Proteste und
gewerkschaftliche Organisierung. Als nach der
Verhaftung des Gewerkschaftsführers Mansour
Ossanlu die Busfahrer von Teheran in den Streik
traten, wurden Ende Januar über 500 Arbeitnehmer
festgenommen. Am 14. März inhaftierte die
Polizei bei Protesten für Lohnerhöhungen über
1 000 Lehrerinnen und Lehrer. Am
12. April wurde ein Arbeiter beim
Autohersteller »Iran Khodro« verhaftet, weil er
öffentlich die Forderungen der Zeitarbeiter im
Werk unterstützte.
Die islamischen Kleidungsvorschriften, die
derzeit mit einer scharfen Repressionswelle
durchgesetzt werden sollen, bei der in der
vorigen Woche tausende Frauen von
Sittenwächterinnen vorübergehend festgenommen und
verwarnt wurden, führen im Iran zunehmend zu
Protesten. Dennoch sind sie nur eines von vielen
Feldern der politischen Auseinandersetzung. Die
auf den ersten Blick weniger sichtbaren sozialen
Probleme könnten dem Regime langfristig
gefährlicher werden.
»Die Revolution ist 1979 von den Armen getragen
worden«, erklärt Ali, während er mir etwas vom
frisch gegrillten Kebab anbietet. »Auch jetzt
wird eine wirkliche politische Veränderung nicht
von den Oberschichten kommen, sondern von jenen,
denen es immer noch schlecht geht.« Lediglich
beim Picknicken sind sich Arme und Reiche einig.
Quelle: Jungle World Nr. 18, 2. Mai 2007
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
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Im Februar 2007 erschien die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php
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18 KPÖ/ATX-Unternehmen/Übernahme/Privatisierung
von KPÖ-Information info at kpoe.at
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KPÖ-Pressedienst – Drechslergasse 42, 1140 Wien – Telefon +43 (1) 50 36 580
- 0 – Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at – Web www.kpoe.at -
Ausgabe vom 3. Mai 2007
Namhafte ATX-Unternehmen auf dem Speisezettel internationaler Hedge-Fonds
Immer raschere Abfolge von Kauf und Verkauf auf Kosten von Beschäftigten und
Volkswirtschaft
„Die Kassandrarufe vor einem drohenden Ausverkauf namhafter Unternehmen an
ausländische Investoren sind vor dem Hintergrund einer hemmungslosen
Privatisierungspolitik in den letzten zwanzig Jahren zu sehen“, meint
KPÖ-Wirtschaftssprecher Michael Graber. Die KPÖ bekräftigt in diesem
Zusammenhang neuerlich die strikte Ablehnung einer Privatisierung der
E-Wirtschaft, der ÖBB sowie der kommunalen Grundversorgung.
Laut Aussagen von Finanzexperten von UniCredit CA-IB und RCB stehen an der
Wiener Börse notierte Unternehmen wie Wienerberger, RHI, Telekom Austria,
Zumtobel, Erste Bank, SykEurope, Andritz, Poltex und Bwin auf dem
Speisezettel dieverser Hedgefonds. Nach diesen Finanzexperten müssen alle
Unternehmen, deren Streubesitz größer als 50 Prozent ist, jederzeit damit
rechnen im Handstreich von einem großen Investmentfonds übernommen zu
werden.
Jeder dieser Fonds kann die Übernahme österreichischer Firmen aus der
Portokasse finanzieren, schließlich verwalten internationalen
Beteiligungsgesellschaften satte 2.100 Milliarden Dollar. Die in den letzten
Jahren erfolgte Expansion der ATX-Unternehmen in Osteuropa – deren
Nutznießer nicht die Beschäftigten und die Allgemeinheit, sondern nur die
AktionärInnen waren – kann sich somit recht schnell als Bumerang erweisen,
indem diese selbst geschluckt werden.
„Damit zeigt sich einmal mehr, dass nur öffentliches Eigentum verbunden mit
einer entsprechenden Politik ein Schutz dagegen ist, dass Unternehmen in
immer rascherer Abfolge ge- und verkauft werden“, meint Graber und verweist
auf die Entwicklungen bei VA Tech oder Böhler-Uddeholm. Die Kritik der KPÖ
an der Privatisierung von heute börsennotierten Unternehmen wie Wienerberger
(früher im Eigentum der staatlichen Creditanstalt), Telekom (früher
gemeinsam mit der Post in Staatseigentum), Erste Bank (früher Teil des
gemeinwirtschaftlichen Sparkassensektors) mit allen negativen Auswirkungen
wird damit eindrucksvoll bestätigt.
Entgegen allen Propagandameldungen sind die Nutznießer solcher Transaktionen
nicht die Beschäftigten und auch nicht die Volkswirtschaft, sondern stets
nur eine eine kleine Gruppe von AktionärInnen: „Hohe Dividenden und satte
Kursgewinne durch Börsenspekulationen gehen letztlich auch immer auf Kosten
der Realwirtschaft, zu spüren bekommen dies die Beschäftigten durch
verstärkten Leistungsdruck sowie Lohn- und Sozialdumping“ stellt Graber
fest.
Im Zusammenhang mit der drohenden Übernahmewelle steht auch die politische
Verantwortung der verschiedenen Regierungen auf dem Prüfstand: „Unabhängig
ob rotschwarz oder schwarzblau/orange regiert wurde, war es stets Konsens
der jeweiligen Parteien den öffentlichen Sektor zu zerschlagen und damit für
das Privatkapital zu öffnen“, kritisiert Graber. Der frühere
Verstaatlichtenminister Rudolf Streicher brachte diese Politik mit dem
Ausspruch „Unser Katechismus ist das Aktienrecht“ auf den Punkt, der heutige
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer stellte schon 2002 klar „Es wird keine
Privatisierung rückgängig gemacht
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19 [kanalb.at] kanalB.at video: ZARA Rassismus-Report 2006
von webmaster at kanalB.org
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titel des videoclips: ZARA Rassismus-Report 2006
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beschreibung: ZARA (Zivilcourage und
Anti-Rassismus Arbeit) stellte ihren neuen
Jahresbericht der Scheusslichkeiten vor. Durch
neue gesetzliche Rahmenbedingungen haben Opfer
von Rassismus nun theoretisch mehr Möglichkeiten,
sich zu wehren. Das dies allerdings teilweise ein
Trugschluß sein kann, wurde im Interview mit den
MitarbeiterInnen der Beratungsstelle für Opfer
von Rassismus schnell klar. Noch immer ist akuter
handlungsbedarf, wie ZARA deutlich macht...
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kategorie: kurzdoku
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clipinfo: http://austria.kanalb.org/clip.php?clipId=1636
--------------: -
laenge: 6:30 min
team: Miss Mos, Flo, Craz
team_homebase: http://unitedaliens.tv
erstellt: 2007-05-03
format: rm
datenmenge: 19 MB
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weitere informationen: http://www.zara.or.at/
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weitere clips zum thema rassismus toetet!:
http://austria.kanalb.org/topic.php?clipId=67
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video-player download: http://austria.kanalb.org/videoplayer.php
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kanalB ersetzt herkoemmliches fernsehen: http://austria.kanalb.org
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GIPFELSOLI
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20 Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Anti-G8-Broschüre "protest. widerstand. perspektive"
- Die G8-Woche am OSI an der FU im Mai 2007
- Der Zaun zieht an
- Kopenhagen: Still feel like Rioting
- GSG 9 bereitet sich auf G8-Gipfel vor
- Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau am 3. Mai in Rostock
- 1. Mai: Polizei tritt mit Spezialeinheit an
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Anti-G8-Broschüre "protest. widerstand. perspektive"
Hallo liebe FreundInnen und GenossInnen,
Zum 1. Mai erscheint die Broschüre "Protest. Widerstand.
Perspektiv", welche Texte zur Anti-G8-Mobilisierung enthält. Die Broschüre ist
das Ergebnis eines Diskussionsprozesses von Organisationszusammenhängen aus dem
süd- und ostdeutschen sowie dem Berliner Raum. Es werden verschiedene
Themengebiete behandelt, ihr findet darin:
Eine Einschätzung zur Bedeutung der G8-Gipfeltreffen, sowie eine Auswertung der
Aktivitäten der Widerstandsbewegungen gegen die verschiedenen Gipfeltreffen der
letzten Jahre. Dazu den Versuch die aktuellen Verhältnisse zu analysieren und
die Grundtendenzen ihrer Entwicklung zu beschreiben. Außerdem eine Kritik an
den Positionen, die die Bedeutung des Klassenwiderspruches als Antagonismus der
kapitalistischen Verhältnisse und damit als die Möglichkeit ihrer Überwindung,
negieren. Weiter einen Diskussionsbeitrag zur Notwendigkeit der Organisierung
der revolutionären Linken. Als Anhang schließlich ein Interview zu militanter
Praxis, nicht nur bei den Gipfelprotesten und eine Chronologie militanter
Aktionen mit Bezug zum G8-Gipfel 2007.
Mit der Broschüre geht es uns darum die Anti-G8-Mobilisierung zu nutzen, um
weitergehende Debatten zu führen und anzustoßen. Wir würden uns sehr über
Rückmeldungen - positive wie kritische - eurerseits freuen. Geplant ist,
Diskussionsbeiträge auf der Homepage zu veröffentlichen und damit eine Debatte
auch über den G8-Gipfel hinaus zu gewährleisten (Kontakt siehe weiter unten).
Der vorgeschlagene Verkaufs-Preis für die Broschüren beträgt 1,50 Euro.
WiederverkäuferInnen berechnen wir pro Exemplar 1,00 Euro. Eine
Kontaktmöglichkeit für Bestellungen sowie für jegliches Feedback und eure
Diskussionsbeiträge findet Ihr auf der Homepage: www.g8-broschuere.tk
Es sollte mittlerweile zum Standard für die revolutionäre Linke gehören,
verschlüsselt zu kommunizieren - nicht in dem Glauben, sich damit ohne weiteres
vollständig absichern zu können, aber als grundsätzliches Bestreben es den
Repressionsorganen so schwer wie möglich zu machen und zu versuchen sich ihnen
möglichst weit zu entziehen. Daher möchten wir ausdrücklich darum bitten, uns
nur verschlüsselte Mails zu schicken. Alles weitere dazu findet ihr auf der
Homepage.
Solidarische Grüße
Ein paar revolutionäre und kommunistische Linke
Inhaltsverzeichnis:
Die Gruppe der Acht und ihre Gipfeltreffen
Grundsätzlich liegt die Funktion der G8 sowohl in der Durchsetzung gemeinsamer
Interessen als auch in der Koordinierung der inneren Widersprüche der führenden
kapitalistischen Staaten. Zum besseren Verständnis der Rolle der G8 muss die
allgemeine Situation des Kapitalismus sowie die Geschichte der G8 seit ihrer
Gründung untersucht werden.
Geschichte und Perspektiven des Widerstands
Die Entwicklung der Protestbewegung gegen die Gipfeltreffen, ihre Stärken und
Schwächen, und die Wichtigkeit des Aufbaus langfristiger Strukturen.
Zu den aktuellen Verhältnissen im globalen Kapitalismus
In der folgenden Analyse der momentanen Situation des weltweiten Kapitalismus
werden unter anderem die Krise, die neoliberale Umstrukturierung, die
Finanzmärkte und die innerimperialistische Rivalität und Kooperation
thematisiert.
Ohne Klassenanalyse geht es nicht
Nach der Niederlage in den Kämpfen des 20. Jahrhunderts wurde von Teilen der
Linken der Klassenwiderspruch verdrängt und die Suche nach einem neuen
revolutionären Subjekt begonnen, die sich in der Multitude verliert.
Die Notwendigkeit der Organisierung
Eine gemeinsame Organisierung ist die notwendige Voraussetzung dafür, dem
politischen Kampf Kontinuität und Kraft zu verleihen, einen revolutionären
Prozess voranzubringen und eine revolutionäre Perspektive entwickeln zu können.
Politische Militanz gestern und heute
Interview zu Perspektiven militanter politischer
Praxis und ihrem Verhältnis zur
revolutionären Organisierung.
Keine Gewalt ist auch keine Lösung
In der folgenden Chronologie führen wir die uns bekannten militanten Aktionen
mit Bezug zum anstehenden G8-Gipfel in Heiligendamm auf.
[www.g8-broschuere.tk]
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Die G8-Woche am OSI an der FU im Mai 2007
Vom 06. bis 08. Juni 2007 findet in Heiligendamm bei Rostock unter dem Titel
"Wachstum und Verantwortung" der diesjährige G8-Gipfel statt. Der Gipfel rückt
kritische sowie befürwortende Stimmen stärker in die öffentliche Wahrnehmung
und bietet Anlass zu kontroversen Debatten. Mit Blick auf dieses Ereignis wird
in der Woche vom 07.05. - 11.05.2007 der Lehrbetrieb am Otto-Suhr-Institut in
veränderter Form stattfinden, um auf diesem Weg abseits des universitären
Alltags einen Raum für Fragen zu schaffen, die sich im Zusammenhang mit diesem
Ereignis ergeben - und auch einen Raum für vielfältige Antworten. Eine von
Studierenden, mit Unterstützung von Dozierenden und Mitarbeiter/innen aller
Lehrstühle und Arbeitsbereiche gestaltete Themenwoche wird eine
wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung ermöglichen - sowohl mit
dem G8-Gipfel als auch mit den globalen Herausforderungen und
Gestaltungsmöglichkeiten, die mit diesem in Verbindung gebracht werden können.
Das Weltwirtschaftssystem, Freihandel, globale Umweltprobleme,
Demokratiedefizite im internationalen System, Möglichkeiten im Bereich global
governance, neue Kriege, Energieengpässe, Migration, Armut und Entwicklung im
globalen Kapitalismus sowie eine generelle Beschäftigung mit der Frage, wie
eine ideale Weltordnung aussehen könnte, sind nur einige Aspekte der breiten
Themenpalette, die in diesem Rahmen bearbeitet werden können.
Die Themenwoche soll das Thema G8 auf vielfältige Weise in den Mittelpunkt des
Bewusstseins von Studierenden und Dozierenden stellen, ein Forum für
kontroverse Auseinandersetzungen bieten und so Grundlagen für einen offenen
Meinungsbildungsprozess schaffen.
Das Veranstaltungsprogramm wird auch von vielen in außeruniversitären Kontexten
tätigen Menschen geprägt sein und dadurch unterschiedliche Blickwinkel auf das
Thema ermöglichen. Es steht allen Interessierten offen und soll jenseits der
typischen Seminarform Anregungen beispielsweise in Workshops und
Podiumsdiskussionen bieten.
[http://www.g8amosi.de.vu/]
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Der Zaun zieht an
13 Kilometer lang, zwölf Millionen Euro teuer: Die Absperrung um Heiligendamm
erhitzt die Gemüter und zieht zugleich die Massen an - Demonstranten,
Polizisten und Touristen. Nur die Tiere hauen ab.
Heiligendamm (OZ) "Hinterm Zaun liegt der Strand." Und neben dem Aufruf im
Internet ein Bolzenschneider. Eine blumige, aber eindeutige Aufforderung, die
da unter www.gipfelsoli zu lesen ist. Eindeutig auch ein Aufruf mehrerer
Anti-Atom-Initiativen zur Demo gestern in Heiligendamm. Das Bündnis will
"demonstrieren und den Zaun in Augenschein nehmen". Das hat Witz. Das hat
Provokation. Der Zaun von Heiligendamm - zwölf Kilometer, 12,5 Millionen Euro -
er soll trennen. Die Mächtigen vom Volk. Und schützen. Die Mächtigen vorm Volk.
Er polarisiert und zieht an. Wie ein Magnet.
Seit Wochen hat die Polizei 30 Platzverweise am Zaun ausgesprochen, verrät Knut
Abramowski, Leiter des Planungsstabs für G8 "Kavala". Jetzt habe man aufgehört
zu zählen. Jetzt gehe man damit gelassener um. Gipfelgegner hätten aber
Straftaten am Zaun angekündigt, heißt es.
Wochen vor dem Ereignis tobt - verborgen und leise - am langen Zaun von
Heiligendamm ein skurriler Kampf zwischen Polizisten, G8-Gegnern, Touristen,
Anwohnern, Künstlern, Spaziergängern und wilden Tieren. "Irgendwelche Leute
sehen jetzt auf einem Bildschirm, dass wir hier stehen", sagt Hans-Jürgen
Winetzka (59) aus Rabenhorst bei Bad Doberan. Wie das denn? "Ich habe mir sagen
lassen, die können das per Satellit." Mit Verwandten hat Winetzka einen Ausflug
gemacht. Familientreffen am Zaun. Nach dem Essen, vor dem Kaffee. "Darf man
doch."
Das mit dem Satelliten dementiert Kavala-Sprecher Ulf Erler: "Das ist
futuristisch." Trotzdem herrscht am Zaun eine große Portion Big Brother.
Videokameras werden die "technische Sperre" überwachen. Überall stehen
Einsatzwagen. Ständig wird der Zaun "bestreift". Der Rekord: Zugriff unter drei
Minuten. Als ein Fotograf an der Sperre neben der Rennbahn von Bad Doberan für
das bessere Motiv eine Leiter aus dem Auto holt, stehen zwei Polizisten neben
ihm. "Oberkommissar Weißberg, Personenkontrolle. Ihre Papiere bitte." Die
Leiter muss weg. Die Ausweise werden im Computer gecheckt, und wer einschlägig
aufgefallen oder vorbestraft ist, darf mit Platzverweis rechnen.
Winetzka ist weder einschlägig noch vorbestraft.
Er darf den Spaziergang am Zaun
in Familie fortsetzen. "Ich war beim Bau der Mauer dabei. Das erinnert mich an
damals", sagt er. Das könne man wohl kaum vergleichen, meint der Beamte. Und
Winetzka später: "Was ich vergleiche, das kann der schon schön mir überlassen."
Im Wald zwischen der Rennbahn und dem Conventer See steht ein Polizeiwagen am
Zaun. Drei Polizisten hocken auf Baumstämmen. Einer isst einen Apfel, einer
spielt mit einem Taschenmesser. Auf dem Armaturenbrett im Auto liegt "Sakrileg"
von Dan Brown. Thriller gegen Langeweile im Wald. Ab und zu kommen
Spaziergänger, Radfahrer, Fotografen, Journalisten vorbei.
Alle wollen Infos zum Zaun. Fast alle wollen Fotos vom Zaun. Er hat schon viele
Titel: "Dokument der Zeitgeschichte", "monumentales Bauwerk", "technisches
Denkmal" oder "schlicht absurd". Eine Touristin aus Frankfurt sagt:
"Unglaublich so was. Da steht kilometerlang einfach so ein riesiger Zaun in der
Gegend rum." Das müsse man sich mal vorstellen.
Für Michael Bennett (33) ist der Zaun Schlüssel zu akademischen Meriten. Der
Offenbacher Fotografie-Student arbeitet an seiner Diplom-Arbeit. Über den Zaun
von Heiligendamm. Eine soziologische Betrachtung zum Leben mit dem Zaun in
Bildern. Seit Wochen ist Bennett bei Bad Doberan unterwegs und macht
Großformatfotos. Die Polizisten kennen ihn. Als er an einer Bushaltestelle bei
Vorder Bollhagen mit drei Abiturientinnen ein Foto machen will, wird er erneut
kontrolliert. "Schönen guten Tag. Polizeihauptmeister Otto, Sie wissen, welche
Sicherheitsbestimmungen hier gelten?" Personalausweis bitte! Die Mädchen aus
Bad Doberan regt der Zaun auf: "Hässlich! Das Ding ist einfach nur hässlich",
sagt Paula Riedel (18). Jenny Krauleidis (18) will demonstrieren. Wogegen?
"Unsere Eltern finanzieren diesen grässlichen Zaun und keiner hat uns gefragt.
Die sollen sich auf einer einsamen Insel treffen."
Bennett lässt sich nicht stören. Er gibt seinen Pass ab, baut Lampen, Kameras,
Stative auf, während der Herr Polizeihauptmeister Otto seine Daten
kontrolliert: "Mein Rekord liegt bei fünf Kontrollen pro Stunde", sagt Bennett.
Monty Schädel, Geschäftsführer der Friedensgesellschaft in Rostock, sieht den
Zaun nicht als Ziel von Protesten: "Mit einem Bolzenschneider braucht man gar
nicht anzukommen. Eher 32er-Schlüssel." Aber die Schrauben seien ja
verschweißt. Der Zaun ist natürlich ein Symbol für das Aussperren
demokratischer Gesellschaft und das Einsperren fester Machtstrukturen. "Und
damit genauso illegal wie der Gipfel" meint Schädel.
Frauke Distelrath vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac dementiert, dass
es Aufrufe zur Gewalt gegen den Zaun von Attac gebe: "Unser Ziel ist es nicht,
an den Zaun zu kommen oder uns mit Polizisten anzulegen. Unser Ziel ist
Protest. Aber wir betrachten den Zaun als Form von Gewalt und als
undemokratisches Objekt der Unterdrückung."
Andreas Rotzoll (46), Fernfahrer aus Vorder Bollhagen, wohnt 300 Meter hinter
dem Zaun. Auf der anderen Seite liegt das Gewerbegebiet Reddelich, wo ein Camp
für G8-Gegner eingerichtet wird. Er hat keine Angst, dass Demonstranten ihm die
Rabatten platt latschen. "Den Zaun empfinde ich als normale Baustelle. Nix
Besonderes. Der kommt ja wieder weg." Die Polizei habe gesagt, "wenn wir
wollen, kommen auf jeden Anwohner drei Polizisten." Das muss reichen. Wegfahren
will er zum Gipfel nicht. "Wenn wir untergehen, dann mit Mann und Maus."
Kleine Tiere können sich ja unter dem Zaun durchgraben, um in die Freiheit zu
kommen. Oder wieder rein ins umzäunte Gefängnis der Macht. Für die Großen hat
sich Harald Runze (57) eingesetzt. Forstamtsleiter in Bad Doberan. Runze hat
dafür gesorgt, dass "Querungslücken in der Übergangsphase lange offen bleiben."
Damit Ricken nicht vom Kitz getrennt werden. Jetzt aber hätten sich die wilden
Tiere dran gewöhnt. Dort, wo sich Fuchs, Reh und Wildsau sonst so gute Nacht
sagen, sei kein Wild mehr anzutreffen. "Tiere merken, wenn sie unerwünscht
sind", sagt Runze. "Und verdrücken sich." Schlau, die Tiere.
[http://www.ostsee-zeitung.de/ar/mantel_m-v_32363736353037.phtml]
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Kopenhagen: Still feel like Rioting
Gestern, den 29.April kam es in Kopenhagen auf einer Demonstration erneut zu
heftigen Riots. Die Demo startete mit etwa 300 TeilnehmerInnen auf dem
Rathausplatz Frederiksberg, auf Hoehe des "Ground 69"(dem frueheren Standort
des Ungdomshuset) begannen die Aktvistinnen mit dem ersten Barrikadenbau, der
sich die gesamte Jagtvej hinunterzog. Brennende Barrikaden huellten die, von
Graffiti verzierten, Haeuserblocks in romantisches Licht; Banken, Supermaerkten
und Immobilienbueros wurden entglast; Geldautomaten wurden zerstoert...
Die Polizei hielt sich sehr defensiv und hatte nicht genug Kraefte um die
Situation auch nur Ansatzweise unter Kotrolle zu bringen. Denoch wurden
mindestens 15 Personen verhaftet, unter ihnen sogar Black-Cross-Medics, jedoch
alle wieder bis spaetestens 7uhr morgens des Folgetages wieder frei gelassen
Gestern, den 29.April kam es in Kopenhagen im Laufe einer Demonstration erneut
zu heftigen Riots in den Stadtteilen Norrebro und Frederiksberg. Um 20 Uhr
startete die "I still feel like Rioting" Demo mit etwa 300 TeilnehmerInnen auf
dem Rathausplatz Frederiksberg, ein LauTi sorgte mit harter Musik und Parolen
fuer beste Einstimmung auf die folgenden Ereignisse, auf dem Weg der Demo
verschoenerten AktivistInnen kahle Haeuserfassaden mit 69-Graffities,
Aufforderungen zur Freilassung der Gefangenen (Die daenischen AktivistInnen,
die bei der Raeumung verhaftet wurden, wurden letzten Mittwoch erneut zu
weiteren vier Wochen U-Haft verurteilt) und Solibotschaften fuer die bedrohte
Köpi in Berlin.
Auf der Hoehe des "Ground 69"(dem ehemaligen
Standort des Ungdomshuset) begannen
AktivistInnen mit dem ersten Barrikandenbau, der sich die gesamte Jagtvej
hinunterziehen sollte. Brennende Barrikaden huellten naechtliche, von
Graffities verschoenerten, Haeuserfassaden in romantisches Licht. Banken,
Supermaerkte und Immobilienbueros wurden entglast. Geldautomaten und
Ueberwachungskameras wurden zerstoert. Auf der Strasse Jagtvej und der sich
anschliessenden Falkoner Alle (Strecke ca 1.8km) wurden mindestens 6
Barrikaden(die meisten brennend) errichtet.
Die Polizei wirkte wiedermal sehr ueberrascht von der Vorgehensweise der
AktivistInnen und hatte nicht genug Kraefte im Areal um die Situation auch nur
ansatzweise unter Kontrolle zu bringen. Ihre Fuehrung hatte wohl mehr schiss
davor, dass die Schule in der Stevnsgade erneut besezt wird und focusierte
einen Grossteil ihrer Kraefte auf dieses Gebiet. Denoch wurden mindestens 15
Personen, unter ihnen sogar Black-Cross Demo-Medics, verhaftet, aber alle bis
spaetestens um 7uhr morgens des Folgetages frei gelassen.
Dieser nette Abend zeigte wiedermal, dass der Kampf um ein neues Ungdomshuset
noch lange nicht vorbei ist und nichts an seiner Intensitaet verliert! Es
werden damit auch alle bedrohten Squats in Europa gegruesst:
Die Köpi in Berlin,
Das Les Tanneries in Dijon,
Das Blitz in Oslo und
das Yfanet in Tessanoliki
Kopenhagen ist und bleibt eine Reise wert!
Fuck the Law! Squat the World!
[http://de.indymedia.org/2007/04/174288.shtml]
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GSG 9 bereitet sich auf G8-Gipfel vor
Für alle Fälle gewappnet
Sankt Augustin (ddp). Die deutschen Sicherheitsbehörden wollen für alle
möglichen Gefahrenfälle beim G8-Treffen im Juni in Heiligendamm gewappnet sein.
Deswegen bereitet sich auch die Anti-Terror-Einheit GSG 9 intensiv auf dieses
Großereignis vor.
Mit einer Übung demonstrierten die Männer der berühmten Spezialeinheit in
Anwesenheit des Staatssekretärs im Bundesinnenministerium, August Hanning, am
Freitag auf ihrem Stationierungsort in Sankt Augustin bei Bonn ihre
Einsatzbereitschaft.
Der Gast aus Berlin ließ wissen, dass die Terrorgefahren in den letzten Wochen
noch gewachsen seien. "Das ist nicht nur ein Gefühl", sagte Hanning. Im
Ostseebad Heiligendamm bei Rostock treffen sich vom 6. bis 8. Juni die Staats-
und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands.
Seit über 20 Jahren sind G8-Gipfel immer wieder "Angriffsziele" vor allem von
Globalisierungsgegnern. Die Geheimdienste befürchten aber auch Anschläge von
islamistischen Terroristen.
In Heiligendamm wird es mit 12 000 Polizisten das größte Polizeiaufgebot in der
Geschichte der Bundesrepublik geben. Es werden an die 100 000 Demonstranten aus
dem In- und Ausland erwartet. Die GSG 9 der Bundespolizei ist spezialisiert auf
die Bekämpfung terroristischer Attentate und schwerster Kriminalität.
Ihr Chef, der leitende Polizeidirektor Olaf Lindner, erklärte in einem Gespräch
mit der Nachrichtenagentur ddp, seine Einheit werde das Bundeskriminalamt (BKA)
und die Landespolizei von Mecklenburg-Vorpommern, die dort die Verantwortung
trägt, unterstützen. "Aber in welchem Spektrum und mit welchen Aufträgen und
Aufgaben das geschehen wird, dazu möchte ich keine Stellung nehmen", erläuterte
Lindner. "Wir werden während des Gipfels die ganze Zeit anwesend sein",
unterstrich er. "Wir werden uns dort im räumlichen Nahbereich aufhalten", sagte
Lindner.
In Sankt Augustin waren auch Vertreter von europäischen Spezialeinheiten zu
Beratungen im Rahmen des "ATLAS"-Gremiums zu Gast. Dabei handelt es sich um
einen Zusammenschluss von 32 polizeilichen Spezialeinheiten aus den 27
Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die speziell ausgebildeten Polizisten
aus Dänemark, Belgien, Österreich und Tschechien beobachteten zusammen mit
Hanning, wie sich die vermummten GSG 9 - Männer in Sekundenschnelle von einem
Hubschrauber abseilten, um eine Geisel in einem Haus zu befreien.
Vorher waren schon andere Männer der GSG 9 mit Fallschirmen lautlos auf dem
Gebäude gelandet. Über das professionelle Vorgehen zeigte sich der Präsident
der europäischen "ATLAS-Gruppe", der belgische Polizeioberst Eric Lievin,
beeindruckt. Er wies darauf hin, dass die europäischen Anti-Terror-Spezialisten
bei ihrer engen Kooperation jeweils in einem anderen Land üben, um sich für
einen Ernstfall aufeinander einzustellen.
Weltbekannt wurde die GSG 9, als sie am 18. Oktober 1977 im somalischen
Mogadischu 86 Geiseln aus der von arabischen Terroristen gekaperten
Lufthansa-Maschine "Landshut" befreite.
Schon im Vorfeld der Konferenz in Heiligendamm, das mit einer hohen Mauer
hermetisch abgesichert wird, hat es in einigen Bundesländern eine Anzahl von
Straftaten von Globalisierungsgegnern gegeben. Sie richteten sich gegen
Politiker, Firmen und Konzernbosse.
Die Protestwelle der gewaltbereiten Demonstranten hatte beim G8-Treffen der
Politiker vor Jahren im italienischen Genua einen traurigen Höhepunkt erreicht.
Die Delegationen mussten aus Sicherheitsgründen auf Schiffen untergebracht
werden. Bei den Straßenschlachten kam einer der Protestler ums Leben.
Von ddp-Korrespondent Friedrich Kuhn
[http://www.fr-online.de/in_und_ausland/hintergrund/?em_cnt=1126057]
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Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau am 3. Mai in Rostock
30.04.2007: Rostock/MVregio Am kommenden
Donnerstag wird die Vizepräsidentin des
Deutschen Bundestages, Petra Pau (Foto), die Hansestadt besuchen. Dabei werden
insbesondere die Themen Bürgerrechte, innere Sicherheit und der bevorstehende
G8-Gipfel im Mittelpunkt stehen. Ab 11 Uhr besucht sie gemeinsam mit der
Landtagsabgeordneten Regine Lück das Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Frau Pau wird
dann um 14 Uhr an der Maßmannstraße, Ecke Waldemarstraße eine Plakatkampagne
der Linkspartei.PDS zum G8-Gipfel offiziell eröffnen und eine Litfasssäule
bekleben. Im Anschluss daran findet in den Räumen des Waldemarhof e.V. ein
Pressegespräch statt. Ab 16:30 Uhr besucht Petra Pau dann die ehemalige
Ehm-Welk-Schule, in der sich ein Zentrum der Gipfelgegner etabliert hat und die
vielfältigen Aktionen vorbereitet werden.
[http://www.mvregio.de/show/34727.html]
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1. Mai: Polizei tritt mit Spezialeinheit an
Rund 100 Zivilbeamte im Einsatz / Autonome rufen zu Gewalt gegen Kreuzberger
Geschäftsleute auf
Berlin - Die Berliner Polizei schickt eine neue Spezialeinheit in den
diesjährigen 1. Mai. Sie besteht aus knapp hundert Zivilbeamten und nennt sich
"Aufklärung + Intervention" (A+I). Dies sagte ein Polizeiführer dem
Tagesspiegel. Hervorgegangen ist die Einheit aus der zur Fußball-WM 2006
aufgestellten Sonderkommission gegen Hooligans. Diese hat Polizeipräsident
Dieter Glietsch nach der WM nicht aufgelöst, sondern unter großer Geheimhaltung
umgebaut, um sie auch bei Demonstrationen
einsetzen zu können. "A+I" besteht aus
szenekundigen Beamten und soll künftig bei allen Großlagen, bei denen
Gewalttaten befürchtet werden, eingesetzt werden. Geleitet wird sie von einem
Polizeirat, der zur Unterstützung des LKA abkommandiert wurde. Die Beamten
sollen Gewalttaten im Vorfeld erkennen (Aufklärung) und dann sofort eingreifen
und Rädelsführer festnehmen (Intervention). Die Beamten können in Zivil oder in
den zur WM angeschafften blauen "Polizei"-Westen auftreten.
Das seit Jahren erfolgreiche Konzept der
"ausgestreckten Hand" wird nach Angaben
von Glietsch auch in diesem Jahr beibehalten. Dazu gehört auch, Straftäter
sofort festzunehmen. In den Vorjahren war es speziellen Festnahmetrupps immer
besser gelungen, Randalierer zu filmen und deren Straftaten damit gerichtsfest
zu machen. Dadurch war die Zahl der anschließend verhängten Haftbefehle stark
gestiegen. 2006, als es so gut wie keine Ausschreitungen gab, wurden 36
Haftbefehle ausgestellt. Und genau davor habe die militante Linke Respekt, hieß
es bei der Polizei. In der linken Szene kursiere der Spruch, "wer am 1. Mai
festgenommen wird, ist in Rostock nicht dabei". Der G-8-Gipfel in Heiligendamm
im Juli gilt als Demo-Höhepunkt dieses Jahres.
Ob und wie stark das Thema G 8 die Gewalt am 1. Mai anheizen werde, sei nicht
vorherzusagen, hieß es. Besorgt zeigte sich das Landeskriminalamt über die hohe
Zahl angezündeter Fahrzeuge in den vergangenen Tagen. Auch in der Nacht zu
Sonntag wurde in Mitte ein Mercedes angezündet. In Kreuzberg wurden Plakate
geklebt, auf denen zu Gewalt gegen die Polizei aufgerufen wird. Schon in den
vergangenen Tagen wurden Namen und Fotos von Kreuzberger Geschäftsleuten auf
Flugblättern veröffentlicht, verbunden mit dem Aufruf, sie mit "Farbe, Steinen,
Böllern und Buttersäure" aus dem Kiez zu vertreiben. Auch missliebige
Journalisten wurden mit Foto und Namensnennung im Internet angeprangert. Wie
berichtet, hat die linke Szene zudem angekündigt, Zivilpolizisten zu enttarnen.
Sie sollen fotografiert werden und die Ausdrucke verteilt werden.
[http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/30.04.2007/3234158.asp]
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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp
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gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
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21 Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
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- gr8 chaos piratInnen entern sozialdemokratische kundgebung
- "Sie wollen eine Entsolidarisierung, eine Schere im Kopf"
- WIDERSTAND IST FRUCHTBAR
- summit -- non-aligned Initiatives in education culture
- Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer von McPlanet.com 2007!
- Vernissage von "Mail-Art am Zaun"
- Unterkommen bei Heiligendamm
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gr8 chaos piratInnen entern sozialdemokratische kundgebung
1. Mai 2007
Heute beteiligte sich die Gr8chaoskaravaan, Fahrradkarawane gegen den G8-Gipfel
in Heiligendamm, an einer Aktion während des jährlichen Aufmarschs und
Kundgebung der sozialdemokratischen "Sozialistischen Partei" in Gent. Die
Aktion sollte die Demonstrierenden an die revolutionären Ursprünge des 1. Mai
erinnern.
Drei Karawane-PiratInnen stürmten die Bühne der sozialistischen Partei, und
nutzten die Aufmerksamkeit um eine leidenschaftliche anarchistische Rede an die
hunderten Zuschauer unter ihnen zu richten. Mit der Unterstützung von über 50
anarchistischen DemonstrantInnen vor der Bühne, die sich mit schwarzen Fahnen
und Transparenten versammelt hatten, sprachen die PiratInnen von den Ursprüngen
des 1. Mais und der Notwendigkeit, mit den aktuellen Kämpfen lokal und global
solidarisch zu sein.
Zu Beginn des Tages hatten Mitglieder der Karawane und FreundInnen während der
jährlichen Parade der Sozialistischen Partei einen schwarzen Block gebildet. Um
ihre Anwesenheit bekannt zu machen, trommelten
die Mitglieder des Blocks, warfen
laute Feuerwerkskörper und schwangen schwarze Fahnen. Nami, ein Mitglied der
Karawane, berichtete, wie die Aktion aufgenommen wurde: "Die Reaktion der
Zuschauer war einigermaßen überraschend ... Einige der älteren unter ihnen
haben uns tatsächlich angefeuert." Mitglieder von Gents anarchistischem Zentrum
demonstrierten heute ebenfalls neben dem schwarzen Block indem sie rückwärts
liefen, um die rückwärtsgewandte Ideologie der sozialistischen Partei zu
illustrieren.
Als sie das Zentrum der Festlichkeiten erreichten, gingen die anarchistischen
DemonstrantInnen und Karawanemitglieder zur Bühne, wo sie "Viva Anarchy!"
riefend und die PiratInnenrede bejubelten.
Die Gr8chaoskaravaan ist eine von bisher sechs Fahrradkarawanen gegen den
bevorstehenden G8-Gipfel, die mit Aktionen und Veranstaltungen entlang der
Strecken auf die Gipfelproteste und lokale wie globale Kämpfe aufmerksam machen
wollen. Mit der Gr8chaoskaravaan startete nun die dritte Karawane; der
ShakeG8-bikeride radelt seit dem 1. April durch Ungarn und die Tschechische
Republik und befindet sich derzeit in Polen, die skanidnavische Karawane hat
Stockholm am 25. April verlassen. Drei weitere Karawanen werden sich Ende Mai
aus Berlin, Dresden und Kassel auf den Weg machen.
Seit dem 23. April waren Mitglieder der Gr8chaoskaravaan in Gent
zusammengekommen um letzte Vorbereitungen zu treffen und sich kennenzulernen.
Eine erste Aktion mit lokalen AktivistInnen hatte am 27. April in Form einer
Critical Mass Fahrraddemonstration durch Gent stattgefunden. Die Karawane wird
morgen früh Richtung Antwerpen aufbrechen, von wo aus sie durch die Niederlande
über Breda, Utrecht und Nijmwegen weiterfahren und die Grenze nach Deutschland
am 8. Mai zu überqueren.
Fotos der Aktion unter http://de.indymedia.org/2007/05/174592.shtml
Weitere Informationen über die Fahrradkarawanen gegen den G8-Gipfel in
Heiligendamm: http://www.g8-bikerides.net
Interactive Karte der Fahrradkarawanen:
http://www.gr8chaoskaravaan07.net/map.html
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"Sie wollen eine Entsolidarisierung, eine Schere im Kopf"
Razzien gegen linke Infrastruktur in München
Insgesamt mindestens elf Geschäftsräume und
Privatwohnungen wurden in München am
17. Januar 2007 von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht. Die Rote Hilfe
Zeitung sprach mit Annette Müller und Münir Derventli vom betroffenen
Druckerei-Kollektiv "Druckwerk" über die Hintergründe der Aktion.
RHZ: Wie wurde die Durchsuchung begründet? Was wird euch vorgeworfen?
Es ging um angeblich strafbare Inhalte der Broschüre "In Bewegung bleiben", um
das Flugblatt "Siko und G8 angreifen" und einen Beitrag auf dem Internet-Portal
"Indynews". Hintergrund ist der schon beinahe traditionelle Stress im Vorfeld
der Sicherheitskonferenz, die jeden Februar hier in München stattfindet und bei
der sich 2007 vom 9. bis 11. Februar Nato- und Kriegsherren sowie
Rüstungslobbyisten getroffen haben. Jedes Jahr organisieren zahlreiche Menschen
in München die Gegenwehr. Insofern kam die Aktion für uns nicht überraschend.
Neu war aber doch das Ausmaß. Wie lief es denn ab und was wurde alles
beschlagnahmt?
Ja, es hat heuer eine neue Qualität erreicht. Betroffen waren insgesamt elf
Geschäftsräume und Wohnungen, unser Druckwerk wurde acht Stunden lang von einem
Staatsanwalt, acht bis zehn Zivilbeamten und insgesamt bis zu 40 Polizisten als
Verstärkung durchsucht. Insgesamt wurden neun Personen aus verschiedenen
Zusammenhängen ED-behandelt. Besonders krass war für uns, dass alle drei
Geschäftsführer des Druckwerks zugleich mitgenommen wurden und die Polizisten
unseren ganzen Betrieb ohne Zeugen durchwühlt haben. Ein Anwalt wurde
abgewiesen. Außerdem wurde im Nachhinein behauptet, wir hätten selbst auf einen
Zeugen verzichtet. Das ist reine Erfindung. Hier hat sich wieder mal gezeigt,
wie vorsichtig man sein muss und dass man auf gar keine Fall bei der Polizei
etwas unterschreiben darf! Mitgenommen haben sie bei der Aktion insgesamt elf
Computer, Druckvorlagen, Ordner, Buchhaltung und zahlreiche Unterlagen. Überall
wurde das inkriminierte Flugblatt eingesammelt und aus der Broschüre die
kritische Seite 22 herausgerissen.
Warum das? Was genau ist der Vorwurf gegen die linken Materialien?
Es heißt, sie würden "eine Mobilmachung" der linken Szene betreiben, eine
merkwürdig militärische Ausdrucksweise. Und vor allem behauptet die
Staatsanwaltschaft: "Ziel ist es, eine Vielzahl von Personen dazu zu bewegen,
dass der Flughafen Rostock Lage am 5. Juni 2007 gestürmt wird. An diesem Tag
sollen die Regierungschefs der Teilnehmerstaaten des G8-Gipfels mit dem
Flugzeug dort ankommen. Durch die Erstürmung des Flughafens soll die Ankunft
zumindest verzögert werden. Das Eindringen auf das Flughafengelände stellt
einen Hausfriedensbruch dar. Dadurch, dass sich Personen auf die- Landebahnen
begeben, wären die ankommenden Flugzeuge gehindert, zu landen. Dadurch wäre der
Tatbestand der Nötigung erfüllt". Die Staatsanwaltschaft betätigt sich
hellseherisch und sieht hier Dinge voraus, die überhaupt nicht in den Texten
stehen. Thema war immer eine Flughafen-Blockade, nie aber eine "Erstürmung" von
Gebäuden oder gar Landebahnen. Stürmen und blockieren sind doch
grundverschiedene Dinge.
Ihr seid nicht presserechtlich verantwortlich für diese Texte, fungiert weder
als Autoren noch Organisatoren. Was wird euch konkret vorgeworfen?
Es geht um "öffentliches Auffordern zu Straftaten" nach § 111 StGB. Durch
Drucken, in unserem Fall, Verbreiten und Auslegen im Fall der Buchhandlung
"Basis", des Kulturladens Westend und des Cafe Marat sollen wir nun angeblich
zur Erstürmung des Flughafens auffordern. Auch ein Transportunternehmen und ein
Buchbinder haben polizeilichen Besuch bekommen, obwohl sie die Materialien gar
nicht in den Händen hatten.
Betroffen sind also hier Menschen aus linken Infrastrukturen, keine Anmelder
oder direkten Teilnehmer an Aktionen. Wie bewertet ihr dieses Vorgehen
politisch?
Kurz vor den anstehenden Protesten gegen die "Sicherheitskonferenz" wurde mal
wieder die Keule ausgepackt und ein Anlass gesucht, Linke zu nerven und zu
verfolgen: Dabei ist es diesmal ganz klar ein Angriff auf unsere
Infrastrukturen, weil nicht nur die "direkte Szene", sondern auch diverse
Lieferanten betroffen waren. Wir sehen es als Versuch, Menschen zu
kriminalisieren, die für Linke arbeiten oder überhaupt irgendwie mit uns zu tun
haben. Durch Repression sollen sie zur Zensur-Behörde gemacht werden und sich
schon im Vorhinein immer fragen: Darf ich das drucken, auslegen oder verkaufen?
Könnte das strafbar sein? Soll ich diese Linken überhaupt in meinen Laden"
lassen? Sie wollen also eine Entsolidarisierung, eine Schere im Kopf. Dagegen
müssen wir uns alle gemeinsam wehren.
Interessant ist, dass der Durchsuchungsbeschluss,
mit dem ihr konfrontiert wart,
gar nicht auf das Druckwerk ausgestellt war, sondern auf das Netzwerk München
e.V. Das ist doch eine ganz andere Organisation?
Allerdings! Im Netzwerk sind selbstverwaltete Betriebe aus München
zusammengeschlossen, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu kooperieren.
Das Druckwerk ist Mitglied, mehr nicht. Und natürlich haben nicht alle diese
Betriebe etwas mit den Siko- und G8-Materialien zu tun. Als wir darauf
hinwiesen, sagte der Staatsanwalt nur: "Ist mir doch egal, was Sie für
Konstrukte haben. Wir gehen bei Ihnen sowieso rein". Presse rechtlich
interessant fanden wir auch, dass eine Anzeige des Netzwerks in der Broschüre
"In Bewegung bleiben" als Beweis für die inhaltliche Verantwortung gewertet
wurde. Hier wurde eine klar gekennzeichnete Anzeige sozusagen zum Impressum
gemacht. Auch dieses Vorgehen weist auf eine neue Qualität der Repression hin.
Wie sieht euer weiteres Vorgehen aus?
Wir halten die Maßnahmen für rechtswidrig, ebenso wie die Begründung haltlos
ist, und haben Beschwerde eingelegt.
[Rote Hilfe 1.2007]
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WIDERSTAND IST FRUCHTBAR
Aktionstag Globale Landwirtschaft am 3. Juni in Rostock
Jedes Jahr sterben weltweit 30 Millionen Menschen an den Folgen von Hunger und
Unterernährung. Unterschiedliche Prozesse wie erzwungene Marktöffnungen,
Preisdiktate durch Supermarktketten oder die Subventionierung der
Lebensmittelproduktion für den Export zerstören systematisch die
Existenzgrundlagen unzähliger Kleinbauern und -bäuerinnen insbesondere in den
ärmeren Ländern. Monokulturen und Massentierhaltung haben katastrophale
Auswirkungen auf natürliche Ressourcen wie Böden, Wasser oder biologische
Vielfalt. Und auch die Qualität von Nahrungsmitteln wird hierdurch stark in
Mitleidenschaft gezogen. Global agierende Konzerne des Nordens wie Monsanto
oder Bayer eignen sich genetische Ressourcen des Südens mit Hilfe so genannter
"geistiger Eigentumsrechte" an und versuchen so, die Kontrolle über die
Produktion von Nahrungsmitteln zu gewinnen. Aber auch in den industrialisierten
Ländern herrschen ruinöser Preisdruck und massive Konzentrationsprozesse in der
Landwirtschaft.
Entgegen der Rhetorik der Hunger- und Armutsbekämpfung, die jeden G8-Gipfel
begleitet, verfolgen die reichsten Industrieländer eine zerstörerische,
neoliberal zugespitzte Agrar- und Fischereipolitik, die zu mehr Vertreibung,
Hunger und rasant wachsender Ungleichheit führt. Hiervon profitieren weltweit
vor allem transnationale Konzerne und Großagrarier. Dagegen organisieren sich
rund um den Globus Kleinbauern und -bäuerinnen, LandarbeiterInnen und Landlose,
um ihre Interessen gegen Großgrundbesitzer, Großkonzerne, Regierungen und
internationale Institutionen durchzusetzen. Sie besetzen Land, kämpfen gegen
die Privatisierung von Wasser, brennen Genfelder ab, gründen Kooperativen sowie
Erhaltungsprojekte für ihr traditionelles Saatgut. Sie kämpfen für
Ernährungssouveränität, d.h. für das Recht, ihre Landwirtschaft und ihre
Ernährung selbst zu bestimmen. In Solidarität mit diesem weltweiten Widerstand
und weil Nahrungsmittel und Landwirtschaft Lebensgrundlage für alle sind,
tragen wir den Protest zum G8-Gipfel nach Heiligendamm.
Der Aktionstag am 3. Juni lädt mit vielfältigen Aktionsformen möglichst viele
Menschen zum Mitmachen ein. Er beginnt mit einer Demonstration mit Traktoren
und Großpuppen durch die Rostocker Innenstadt und endet mit einer Veranstaltung
beim Agro-Bio-Technikum mit den Gen-Versuchsfeldern in Groß Lüsewitz 15 km
östlich von Rostock. Dazwischen findet für Aktive und Mobile eine Rallye über
verschiedene Info- und Aktionspunkte statt. Mit dabei sind VertreterInnen von
Kleinbauernverbänden, Landarbeiterorganisationen und genkritischen Netzwerken
aus Nord und Süd (Via Campesina, Conféderation Paysanne und andere).
Demonstration von der Uni Rostock zum Neuen Markt
10.00 Uhr Vorprogramm (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Uni
Rostock)
10.30 Uhr Auftakt (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Uni Rostock)
11.30 Uhr Demo-Beginn
12.30 Uhr Abschlusskundgebung (Neuer Markt)
Rallye von Rostock nach Groß Lüsewitz
13.30 Uhr Start der Rallye am Ort der
Abschlusskundgebung vorbei an verschiednen
Stationen mit Infos und kreativen Aktionen zum Zusammenhang von G8 und Globaler
Landwirtschaft: Getreidesilos im Rostocker Hafen,
Erdbeerplantage mit prekären Beschäftigungsverhältnissen, Großmastanlage,
Fastfood-Restaurant, Tierversuchsinstitut, Lebensmitteldiscounter,. Der eigenen
Fantasie bei den Aktionen sind dabei ebenso wenig Grenzen gesetzt wie der
Bewegungsenergie bei der Teilnahme an der Rallye: zu Fuß, mit Skatern,
Fahrrädern, Traktoren, Autos, Bussen. Es fährt allerdings auch stündlich ein
Regionalzug nach Groß Lüsewitz.
Kundgebung und Dorffest in Groß Lüsewitz
ab 13.00 Uhr Bunter Protest gegen das hier ansässige Agro-Bio-Technikum und
dessen umstrittene Genforschung und Freilandversuche. Kundgebung,
Bühnenprogramm, Info-, Aktions- und Essstände, Straßentheater, Spiele, Musik
u.v.m.
Infos und Kontakt: Aktionsnetzwerk
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summit -- non-aligned Initiatives in education culture
24.-28. Mai 2007
Zwei Wochen vor dem G-8 Treffen versammeln sich Projekte, Initiativen und
Protagonisten aus Kunst, Kultur und politischem Aktivismus an Pfingsten in
Berlin zu einem außergewöhnlichen Event: summit wird einige grundlegende
Annahmen der aktuellen Debatte um Bildung, Wissensproduktion und
Informationsgesellschaft in Frage stellen und versuchen, sie neu zu
formulieren.
Der summit ist ein Forum für "non-aligend" und unabhängige Initiativen. Ziel
ist, einen Prozess anzustoßen, in dem Bildungsbegriffs entwickelt wird, der
inhaltlich neoliberalen Konzepten wie "Lifelong learning" etwas entgegensetzen
kann. Alle interessierten Gruppen, Organisationen, Initiativen und Personen
sind aufgerufen, sich aus praktischer, konzeptueller oder theoretischer Sicht
daran zu beteiligen.
Jenseits der weit verbreiteten Klage über einen angeblichen Bildungsnotstand
existiert eine Vielzahl an Strategien und Taktiken der Selbstorganisierung von
Bildung und Wissensproduktion: Von freien Akademien über Ausstellungen als
Bildungsprojekte bis hin zu Ad-hoc Initiativen innerhalb der
unterschiedlichsten sozialen, politischen und kulturellen Kontexte. Unabhängig
davon haben sich zahlreiche, immer unkonventionellere Ansätze innerhalb oder an
den Rändern bestehender Institute und
Institutionen entwickelt, die die gängigen
Ausbildungsmuster und Routinen gegen den Strich bürsten und bildungspolitische
Zielvorgaben systematisch ausweiten anstatt diese bloß zu verteidigen.
Der summit bringt aus den verschiedensten Genres Ansätze zusammen, die sich
sowohl der Tendenz zur Bürokratisierung wie zur Privatisierung von Bildung und
Wissen zu entziehen versuchen. Die viertägige Veranstaltung operiert bislang
auf vier thematischen Feldern: "Knowledge and Migrancy", "Self-authorization,
-organization, -valorization", "Creative Practices" und "Education unrealized
and ongoing". Es besteht die Möglichkeit weitere inhaltliche Schwerpunkte in
unterschiedlichster Art und Weise zu ergänzen.
Die viertägige Veranstaltung besteht aus einem Abendprogramm mit Vorträgen,
kuratierten Dialogen und Performances, Workshops sowie Workinggroups.
Eventsprache des summit ist Englisch.
Wer Ideen hat, weitere Informationen braucht oder sich beteiligen will, hat am
03. Mai 2007, 20.00 Uhr die Möglichkeit zum Vorbereitungstreffen in die
Räumlichkeiten des unitednationsplaza nach Berlin zu kommen. Die
OrganisatorInnen werden dort Konzept, Ziel und Stand der Dinge des summit
vorstellen.
Kontakt:
http://summit.kein.org/
office at summit.kein.org
Termine:
Vorbereitungstreffen 03.Mai 2007, 20.00 Uhr
unitednationsplaza
Platz der Vereinten Nationen 14a
10249 Berlin
http://www.unitednationsplaza.org/
summit - non-aligned initiatives in education culture
24.- 28. Mai 2007
Hebbel am Ufer (HAU 1, HAU 3)
Wirtshaus am Ufer (WAU)
unitednationsplaza
bootlab e.v.
http://summit.kein.org/
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Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer von McPlanet.com 2007!
Nur noch drei Tage bis zum Kongress: McPlanet.com 2007 bricht alle
Besucherrekorde - inzwischen haben sich bereits über 1400 TeilnehmerInnen
angemeldet!
Ein Grund, um rechtzeitig noch ein paar Informationen herumzuschicken, die euch
einen möglichst angenehmen Ablauf des Kongresses unterstützen sollen.
Am Freitagabend öffnet die Anmeldung ab 17:00. Die Anmeldung wird nach den
Anfangsbuchstabe des Nachnamens sortiert sein. Einfach auf die Schilder (A-K,
L-M etc. ) achten. Vor allem ab 19:00 Uhr rechnen wir mit einem Riesenansturm
an den Anmeldeschaltern, da davon auszugehen ist, dass noch viele
TeilnehmerInnen spontan zum Kongress kommen werden. Wir möchten daher alle,
denen es möglich ist, bitten, bereits etwas früher zu kommen.
Bereits ab 18:00 Uhr wird es am Freitag in der TU warmes leckeres,
biologisches-veganes Abendessen zum Preis von nur
3€ geben. Essensmarken hierzu
gibt es an dem Infostand vor dem Audimax.
Um 20:00 Uhr beginnt die Auftaktveranstaltung von McPlanet.com 2007 mit Molly
O'Meara Sheehan, Michel Takam, Meena Raman und Carlo Jaeger.
Das Programm am Samstag und Sonntag ist ebenfalls ungeheuer vielfältig und
spannend geworden: Seit gestern ist das komplette Programmheft endlich fertig
und online zum Schmökern unter http://www.mcplanet.com/pages/programm.php zu
finden. Alle TeilnehmerInnen erhalten bei der Anmeldung ein frisch gedrucktes
Programmheft.
Anreise: Für die Anreise empfehlen wir das günstige McPlanet.com Ticket mit dem
man aus ganz Deutschland und halb Europa ab
34€ hin und zurück mit der Bahn zu
dem Kongress fahren kann, weitere Infos und Buchungsadresse unter:
http://www.mcplanet.com/media/BN-Reiseangebot_neu.pdf
Schlafplätze: Die Sammelunterkunft ist bereits voll, wir bitten alle, die an
günstigen Schlafplätzen interessiert sind, sich in der Bettenbörse einzutragen
oder den Zeltplatz mitten in der Stadt zu nutzen. Mehr Infos gibt es unter:
http://www.mcplanet.com/pages/allgemeine-infos/schlafen.php
McPlanet.com 2007 ist ein gemeinsamer Kongress: Dringend benötigen wir weitere
helfende Hände während des Kongresses (helfen at mcplanet.com) und bedanken uns
bei allen, die bisher schon so engagiert Werbung gemacht haben und sich zum
helfen bereit erklärt haben!
Eine Bitte zum Schluss:
Wir haben zwar gewusst, dass McPlanet.com ein beliebter Kongress ist, aber die
gegenwärtigen Anmeldezahlen übertreffen alle unsere Erwartungen. Es kann daher
an einigen Stellen auch mal länger dauern und wir bitten in solchen Fällen
schon jetzt um euer/ Ihres Verständnis.
Vielen Dank!
Wir freuen uns jetzt schon, Sie/Euch auf McPlanet.com 2007 begrüßen zu dürfen!
Das McPlanet.com 2007 Team
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Erste Vernissage von "Mail-Art am Zaun"
Am Sonntag, dem 29.04.07, wurde im Mindener BÜZ
die Ausstellung "MailArt am Zaun
- Für weltweite soziale Gerechtigkeit" eröffnet. Dafür hat die Attac-Gruppe
Minden in den vergangenen zwei Monaten aus 20 Ländern der ganzen Welt
Kunstwerke zugeschickt bekommen. Insgesamt sind 100 Arbeiten mit großartigen
Ideen zusammen gekommen. 25 davon wurden in das Format DIN A0 groß kopiert und
mit passendem Rahmenprogramm einem begeisterten Publikum präsentiert. Sie sind
noch bis zum 5. Mai zu bestaunen. Anschließend sollen die Werke am 1. Juni von
13-16 Uhr am Sicherheitszaun (Passierstelle Rennbahn in Bad Doberan) befestigt
werden - damit dieses "martialische Bauwerk", das die Gipfelteilnehmer
abschirmen soll, "ein bisschen menschlicher aussieht", so Bernd Mehrhoff von
Attac Minden. Wir freuen uns über jedeN AusstellungsbesucherIn!
[attac-Newsletter #3 vom 2.05.07]
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Unterkommen bei Heiligendamm
Die Infrastruktur in Rostock und Landkreis Bad Doberan ist per se nicht dafür
angelegt, 100.000 Demonstrierende, JournalistInnen, PolizistInnen etc.
unterzubringen. Wir hätten für die G8 ja einen ganz anderen Platz im Hinterkopf
...
Aber: *Es wird genügend Unterkünfte und Schlafplätze geben!* Auf unserer
Internetseite zur Unterbringung findet sich ein Überblick über diverse Schlaf-
und Unterkunftsmöglichkeiten. An vorderster Stelle stehen natürlich die
Aktions-Camps, auf denen frei und selbstorganisiert gezeltet werden kann. Am
Wochenende der Großdemo werden aber auch Turnhallen zur Übernachtung geöffnet.
Weitere Vorschläge siehe
www.attac.de/heiligendamm07/pages/gipfelproteste-2007/unterbringung.php
[attac-Newsletter #3 vom 2.05.07]
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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp
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gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
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politisch relevante Themen. Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen
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Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können.
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* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
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Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
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