widerst at and mund - Donnerstag, 22. März 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Do Mär 22 09:37:48 CET 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
Donnerstag, 22. März 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
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A) INHALT
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01 Aufruf zur Mayday Parade 2007 in Wien
von no-racism.net
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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02 [SLP-Pressemeldung] 29.3. So will die Wirtschaft die Arbeitskräfte
- Jung - billig - willig Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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03 screening: Rodimos e kamlipesko / Liebesforschung / Istraživanje ljubavi
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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04 Termine ab Mittwoch, den 21.Maerz
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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05 Frieden/Initiativen/Termin:Anti-Eurofighter-Kundgebung,
Eurofighter-Aktion, Antikriegstag von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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06 diagonale, palaver und cyberfems
von ursprung <ursprung at mur.at>
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07 [al_news] Veranstaltung mit griechischem Uni-Streik-Aktivisten am 26.3.
von "AL-Antifaschistische Linke" <al at sozialismus.net>
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08 GA: ÖVP zeigt wahres Gesicht!
von "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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MELDUNGEN, MEINUNGEN UND KOMMENTARE
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09 KPÖ/Mindestsicherung/Umverteilung/Grundeinkommen
von KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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10 KPÖ/Böhler-Uddeholm/Ausverkauf/Verstaatlichte
von KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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11 Polizei/Justiz: Seibane Wague - Kommentar.
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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12 Deren Heer: Der neue Exportschlager - Ausbildungslehrgang
"Internationaler Gebirgskampf - Winter"
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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13 Krieg/Wirtschaft: Der privatisierte Irak von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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14 Gusenbauer für EU Verfassung v
von Info-Netzwerk für prekarisierte BürgerInnen
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15 KPÖ/Weltwassertag/Liberalisierung/Wassermarkt
von KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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16 Jungle World zu Hakenkreuz-Urteil des BGH
von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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17 Kulturrisse 01|07: "Plagiarismus und Ideenklau"
von IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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18 Stenzel will Lolligo einschüchtern
von "Kindercafe Lolligo" <lolligo at reflex.at>
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19 Schein und Wirklichkeit von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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SEXISMEN
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20 Frauen/Rechte: HLI in Salzburg von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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21 Right Wing "Father"land von <selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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22 Bergbauprojekt Pascua Lama / Chile-Argentinien
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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23 Mobilise for Oury Jalloh’s Court Process in Dessau - Begins: 27.03. 20 07
von "The VOICE Refugee Forum" <thevoiceforum at emdash.org>
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24 [Gipfelsoli Newsletter] Gleneagles -- Heiligendamm --Berlin
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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25 [CUADPUpdate] One Vote
von "Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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26 Tschetschenien: US-Delegation erwartet - Menschenrechtler empört
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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27 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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B) TEXTE
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01 Aufruf zur Mayday Parade 2007 in Wien
von no-racism.net
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Aufruf zur Mayday-Parade 2007 in Wien
Zum dritten Mal findet am 1. Mai 2007 die MayDay-Parade in Wien statt,
mit der auf die fortschreitende Prekarisierung der Lebens- und
Arbeitsverhältnisse aufmerksam gemacht werden soll. Treffpunkt: 14
Uhr, Viktor Adler-Markt, 1100 Wien.
Aufruf zur Mayday-Parade 2007 in Wien
Prekär arbeiten, prekär leben - zusammen kämpfen!
Zum dritten Mal findet am 1. Mai die MayDay-Parade in Wien statt, mit
der auf die fortschreitende Prekarisierung der Lebens- und
Arbeitsverhältnisse aufmerksam gemacht werden soll. Sinn der Parade
ist nicht nur, durch lustvolle Selbstorganisation auf diesen
bedrohlichen Prozess hinzuweisen - der Mayday ist auch eine Einladung,
nicht fragmentiert, für sich alleine, sondern vernetzt mit anderen zu kämpfen!
Wo sind denn die Prekären?
Eigentlich fast überall. Illegalisierte, saisonal und befristet
Beschäftigte, Schein- und so genannte "Neue Selbstständige",
NiedriglohnjobberInnen, Erwerbsarbeitslose und FreiberuflerInnen,
Projekt-, Reproduktions-, Pflege- und Hausarbeit, Teilzeit- oder
LeiharbeiterInnen sowie ihre Zwischen- und Mischformen haben eines
gemeinsam - sie alle leben und arbeiten mehr oder weniger prekär.
Während Supermarktangestellte zu Niedrigstlöhnen schuften und
StudentInnen sich durch geringfügige Jobs und unbezahlte Praktika
wursteln, werken KulturarbeiterInnen und Putzleute zumeist
sozialversicherungslos.
Macht die Prekarisierung antisolidarisch?
Prekarisierung erzeugt Unsicherheit und Angst - das ist unbestritten.
Einerseits liegt darin ein Potential, denn Angst und Zorn können zum
Zusammenschluss und zur Organisierung führen - andererseits aber auch
zum Gegenteil. Und das scheint uns öfter der Fall zu sein: Nicht nur,
dass gewerkschaftliche Organisierung heute kaum mehr das bedeutet, was
sie einst intendierte; mit fortschreitender Prekarisierung sind auch
neue Formen von Rassismen und Sexismen sowie deren politische
Instrumentalisierung beobachtbar. Diesen Entwicklungen wollen wir
gemeinsam entgegensteuern!
Was können wir tun?
Der Mayday soll wie eine Initialzündung funktionieren: ein Aufruf zum
vernetzten Agieren, zu einem gemeinsamen Kampf gegen die
kapitalistische Ausbeutung, die von den AusbeuterInnen mit steigendem
Konkurrenzdruck in der globalisierten Wirtschaftswelt legitimiert
wird: Mit Totschlagargumenten wie "notwendigen" Einsparungen und
Flexibilisierung werden prekäre Beschäftigungsformen zum
"Normalarbeitsverhältnis" erklärt. Aber das muss nicht so sein: Wir
wollen unser Leben autonom gestalten!
Der MayDay ist ein Aufruf, sich kreativ mit Gegenmodellen und Utopien
zu beschäftigen und soll eine offene, prozesshafte Plattform für alle
Prekarisierten, Illegalisierten, Kriminalisierten, Flexibilisierten
usw. sein. Für alle, die selbstorganisiert kämpfen und alles wollen,
unabhängig von Beschäftigungs- und Aufenthaltsstatus!!!
Deshalb werden auch heuer wieder in vielen Städten hunderttausende
Menschen am Nachmittag des 1. Mai auf die Straße gehen. Und auch wir
rufen Euch alle dazu auf, gemeinsam die dritte MayDay-Parade in Wien
zu gestalten!
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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02 [SLP-Pressemeldung] 29.3. So will die Wirtschaft die Arbeitskräfte
- Jung - billig - willig Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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Presseinformation
* Aufweichung des Kündigungsschutzes für Lehrlinge
* Prekäre Jobs für Studierende und AkademikerInnen
* Düstere Aussichten für SchülerInnen
"Jung - billig - willig": so sollen die Arbeitskräfte sein, geht es nach
der Wirtschaft. Und die Regierung setzt Schritte, die genau das möglich
machen.
Herr Franz, der Auktionator, wird am 29.3. von 16-18.00 diese
Arbeitskräfte für die Wirtschaft feil bieten.
- Lehrlinge die staatlich gefördert werden und nicht aufmucken
- SchülerInnen die für ein kostenloses Praktikum dankbar sind
- AkademikerInnen die ein Unternehmen ganz nach Bedarf anheuern und
feuern kann
SchülerInnen, Lehrlinge und Studierende protestieren daher gemeinsam!
Donnerstag 29.3. von 16.-18.00 vor dem Arbeits-, Wirtschafts- und
Sozialministerium (Wien 1, Stubenring 1 - Nähe Urania)
Die Aktion wird von GewerkschaftsaktivistInnen
und -funktionärInnen sowie BetriebsrätInnen
unterstützt.
Informationen unter 0650-4246310
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03 screening: Rodimos e kamlipesko / Liebesforschung / Istraživanje ljubavi
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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screening
des Theaterstücks
Rodimos e kamlipesko
Liebesforschung
Istraživanje ljubavi
Ein Projekt von Romani dori und der Initiative Minderheiten
Donnerstag, 22. März 2007
20.00 Uhr
Burgenländisch-kroatisches Zentrum / Gradiscansko-hrvatski Centar
Schwindgasse 14
1040 Wien
Vorstellung des Projekts durch Slavomir Boban Stojkov und Cornelia Kogoj
Filmscreen (Petja Dimitrova)
danach: Musik Goran Elvis i Meneka
Donnerstag, 29. März 2007
18.00 Uhr
Akademie der Bildenden Künste
Semper Depot M1
1060 Wien
Filmscreen
danach: Möglichkeit zur Diskussion mit dem Theaterteam
Im Rahmen von: monthly seminar <Kunst, Migration
und Konflikte> conceived and organized by Petja
Dimitrova
Regie: Tina Leisch
Musik: Harri Stojka Gipsysoul mit Matilda Leko, Goran Elvis i Meneka
Text: Ljubomir Brati , Slavomir Boban Stojkov, Tina Leisch
Projektleitung: Ljubomor Brati , Cornelia Kogoj, Slavomir Boban Stojkov
DarstellerInnen: Sandra Selimovic, Matilda Leko, Elisabeth Löffler,
Ana Stefanovic, Radisa Barbul, Lisa Mrsic, Robert Jankovic, Bobana
Stojkov, Sasa Barbul, Zeljko Novakov, Milesa Markovic, Vladimir
Markovic, Simonida Jovanivic, Zoran Radu, Slavomir Boban Stojkov, Pero
Nikolic, Antonela Familic, Zikica Jovanovic
screening: Petja Dimitrova
Uraufführung: November 2006 im dietheater Künstlerhaus, Karlsplatz
Ein groteskes Melodram in prekären Zonen, ein dreisprachiges
Theaterstück mit viel Musik, das die vom Arbeitsmarkt verschmähte
Arbeitskraft und Intelligenz von zumeist aus Ex-Jugoslawien
geflüchteten Roma in den Dienst des Vergnügens stellt. Wer liebt wen
warum und wie? Diese Fragen werden den Abdruck des Stiefels der
Diskriminierung im weichen Matsch der Liebesillusionen nachzeichnen.
Istrazivanje ljubavi je jedna groteskna melodrama iz skakljivog
miljea. Trojezi na pozorišna predstava sa puno muzike, predstavlja od
strane tržišta rada odba enu radnu snagu i inteligenciju, uglavnom
Roma koji su izbegli sa prostora bivše Jugoslavije, kroz sferu zabave.
Ko voli, koga, zašto i kako? Ova pitanja prolamaju se kroz tragove
koje cizma diskriminacije ostavlja na blatištu ljubavnih iluzija.
<http://www.liebesforschung.info>www.liebesforschung.info
--
Dr. Cornelia Kogoj
Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
<http://www.initiative.minderheiten.at>
www.initiative.minderheiten.at
www.gastarbajteri.at
*****
Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17 http://www.initiative.minderheiten.at
http://www.gastarbajteri.at
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04 Termine ab Mittwoch, den 21.Maerz
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 20. Maerz 2007; 16:08
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>>>>>>>>>>>>>> Termine ab Mittwoch, den 21.Maerz
Telefonnummern ohne Vorwahl sind Wiener Festnetz-Nummern.
> Allgemeines
Juedisches Museum, 1010 Dorotheerg.11, Tel. 535 04 31, So - Fr 10-18h, Do -
20h, ab 28.3. bis 24.6.: Oskar Strnad - 1879 - 1935: Begruender der Wiener
Schule der Architektur
Gasometer, bis 31.5., Ausstellung im Foyer des Wr.Stadt- und Landesarchivs:
Die juedische Familie Schey. Geoeffnet: Mo und Fr 9h - 15,30, Die, Mi, Do 9h
bis 18,30. 1110 Wien, U 3 Station Gasometer
Filmmuseum, bis 31.3.: American Dreamer: Vincente Minnelli. 1010 Albertina.
Vom 1. 4. bis 23. 4. wird das Gesamtwerk von Josef von Sternberg gezeigt
ebenda, bis 30.3.: Avantgarde: Film - die klassische Moderne als
Kinoereignis
WEGzehr und Kost-Nix-Kino jed. ersten Do im Mo im VEKKS 1050 Zentag.26, ab
14h wird gekocht, ab 20h filme und vokue
Kunsthalle Wien, Halle 1, 16.3. bis 9.4. Ausstellung: Die Toten. Hans-Peter
Feldmann, Fotozyklus zeigt aus Zeitungen ausgeschn. Bilder, die alle Toten
im Zusammenhang mit dem RAF-Terrorismus zeigen: Taeter, Opfer und auch
Menschen, die zufaellig in irgendeine Schusslinie gerieten.
Rechtshilfe-Fond-Party von jetzt an jed. letzten Freitag im Monat im TUeWI
1190 Peter Jordan Str.76
Aktionswoche der Oesterr. HochschuelerInnenschaft: Gegen Bildungs- und
Sozialabbau - Montag 19.3. bis Freitag 23.3., Infos im Internet unter
www.oeh.ac.at
Aktionswoche oesterreichweit 19.3.-23.3. gegen ROT-SCHWARZ. Infos
http://aktionswochen.fsinf.at/
> Mittwoch, 21.3.
Schottentor - Hauptuni - ab 9 Uhr Protest-Aktion gegen Studiengebuehren und
Prekarisierung
Kundgebung vor dem Innenministerium von 17 bis 18h: gegen den
rassististischen Justiz- und Polizeiapparat. Gemeinsam mit der
woechentlichen "Ehe ohne Grenzen"-Kundgebung. 1010 Herreng.7 anschl.
Demonstration ueber den Stephansplatz zum Stadtpark, wo Seibane Wague am
15.7.03 umgebracht wurde.
Gehzeug-Demo von Virus. Treffpunkt 8:30, WUK-Umweltbuero, Info zu Gehzeugen:
http://www.wuk.at/virus/aktion.htm#Gehzeugkorso
AUGE/UG, 19h, Buchpraes. und Disk. mit Markus Marterbauer: Wem gehoert der
Wohlstand? Mehr Gerechtigkeit, weniger Ideologie! 1040 Belvedereg.10
KIV-Club, 19h, SocialAttag Gesundheitstreffen. 1020 Odeongasse/Grosse
Mohrengasse
Amerlinghaus, 19h, Fruehlingsfest: Arbeitslose proben den Aufstand. 1070
Stiftg.8
Que/e/r, 20h, Flughafensozialdienst praesentiert: Lesung ausgewaehlter Texte
aus dem Fremdenrechts-Alltag. 1010 Wipplingerstr.23, Stiegenabgang
Attac-Entschuldungs-Treffen ab 19h in 1090 Wasag.28
Fuenfhauser Stueberl, SLP-Veranst. ab 19h: Wie gegen Nazis und AFP kaempfen?
1150 Loehrg.13
Amerlinghaus, 19h, Disk: Konfliktregion Afrika - Lehrbeispiel Sudan. 1070
Stiftg.8
Radio Kulturhaus, 18,30, Vortrag und Disk: Hinter uns die Sinflut? Was kann
gegen den drohenen Klima-Kollaps getan werden? Mit Helga Kromp-Kolb. 1040
Argentinierstr.30a
ekh, 20h, Subversive Kantine: Bedingungsloses Grundeinkommen?
Bedarfsorientierte Grundsicherung? 1100 Wielandg.2-4
Palais Epstein, 17,30, Buchpraes. und Disk: Schlussstrich? - Die Geschichte
der Restitution. Anm. dringend erforderlich unter 408 06 95-0 oder
akademie at evang.at - es erfolgt dann die Einladung durch die
Nationalratspraes. Prammer
Linz, Buchhandlg. Alex, 20h, 50 Vorschlaege fuer eine gerechtere Welt -
Buchpraes. und Disk. Hauptplatz
Linz, 18h, Vorbereitungstreffen Aktionskomitee 1. Mai in der Melicharstr.8
> Donnerstag, 22.3.
7-Stern, 19h Infoabend: Guatemala & Chiapas Aktuelle Situation und
Moeglichkeiten fuer Freiwilligeneinsatz. Zeugenbegleitung in Guatemala.
http://www.guatemala.at, http://www.mexiko-plattform.org. 1070
Siebensterng.31
depot, 19h, Podiumsdisk.: Freiraeume - zur Logik des Orts - der Kampf um
Freiraeume bildet einen zentralen Bestandteil progressiver struktureller
Kulturarbeit. Autonome Raeume dienen als Orte des Experiments, usw. mit u.a.
Initiative Pankahyttn. 1070 Breiteg.3
ENTFAeLLT: Kosten und Nutzen von Diskursraeumen (B.Kreisky-Forum/Depot)
ekh, 20h, UnzumutBar + Infoveranstaltung der Anti-G8-Koordination Vienna in
Zusammenarbeit mit Rote Hilfe e.V.
IWK, 18,30, Manfred Fuellsack: Erkundungen zur Zeitlichkeit produktiver
Arbeit. 1090 Bergg.17
Literaturhaus, 19h, Vortrag - Internationale Erich Fried Gesellschaft: Erich
Fried - Lecture mit Marlene Streeruwitz: wahrheit. eine davon. 1070
Zieglerg.26a
Krems,Unabh. Literaturhaus, 20h, Praesentation DUM 41 zum Thema "Wien" mit
Richard Weihs, Peter Rosei und Stephanie Mold
Innsbruck, Universitaet Inst.Politikwissenschaft, bis 24.3.: Kritik der
Gefuehle - internat. Tagung stellt die Geschlechterblindheit des Diskurses
in der Emotionsforschung. Anm: fem at uibk.ac.at
> Freitag, 23.3.
depot, 19h, Kritik der Kreativitaet - Buchpraes. und Diskussion. 1070
Breiteg.3.
IWK, 18,30, Projektpraesentation Guenther Anders. Nullpunkt Tod. Biografie
und Werk. 1090 Bergg.17
ekh, 21h, Medienwerkstatt-soli - Fest. 1100 Wielandg.2-4
Amerlinghaus, 12,30, Robert Skloot: Theater of Genocide. 1070 Stiftg.8
Palais Eschenbach, ab 20h 1. Afrika Fruehlingsball - 10jaehriges Jubilaeum
Radio Afrika International. 1010 Eschenbachg.11
Klagenfurt, Lokal Stadtkraemer, 19h, SLP-Veranst: Krise, Krieg,
Kapitalismus: Eine andere Welt ist moeglich! Die Sozialistische Linkspartei
stellt sich vor. Spitalg.11/Ecke 8. Mai Strasse
Graz, Suedtiroler Platz, ab 16,30 Critical Mass / vulgo Radldemo
Linz, Taubenmarkt, 14 bis 17h, Aktionstag: Widerstand statt Zustimmung zum
Regierungsprogramm - Nein zu Studiengebuehren! Nein zum Eurofighter-Ankauf!
Nein zu Arbeitszeitverlaengerung, Privatisierung und weiterem Sozialabbau!
Veranst. GewerkschaftsaktivistInnennetzwerk OOe
Innsbruck, HdB, 19,30, Disk: Die Marktoekonomie rechnet falsch - weshalb
unsere gegenwaertige Wirtschafsweise nicht zukunftsfaehig ist. Rennweg
> Samstag, 24.3.
Vor dem Parlament in Wien, ab 13 Uhr KUNDGEBUNG gegen Eurofighter und
Sozialabbau!!
Volkstheater, 19,30, Autorenlesungen Inge Deutschkron: Ich trug den gelben
Stern.
AUGE/UG ab 10h Grundschulung fuer BetriebsraetInnen: Einfuehrung in die
Grundlagen von Gewerkschafts- und Betriebsratspolitik. Anm: Tel. 50 51
952/0, 1040 Belvedereg.10
Graz, Hotel Europa, 13,30 - 18h, Workshop mit ReferentInnen des Wifo und des
Gruenen Parlamentsklubs: Energiewende - Ueberlebensstrategie und Chance fuer
Oesterr. Wirtschaft. Anm. NICHT erforderlich. Bahnhofguertel 89
Ebensee, Fest im Kino ab 20h: das Freie Radio Salzkammergut feiert seinen 8.
Geburtstag
Innsbruck, 9 bis 17h HdB, Seminar: Mitgestalten und Veraendern - welches
Engagement ist zukunftsfaehig? Anm. beim Haus der Begegnung. Rennweg
> Sonntag, 25.3.
Volkstheater, 15h, Autorenlesung Inge Deutschkron: Emigranto - vom
Ueberleben in fremden Sprachen
> Montag, 26.3.
Amerlinghaus, 19h, SLP-Disk: Wie Studiengebuehren wirklich abschaffen? 1070
Stiftg.8
Amerlinghaus, 19h, Veranst. mit Stefanos Ioannidis, Aktivist der
kaemfperischen griechischen StudentInnenbewegung: 2 Monate UNI-Streik inm
Griechenland!
Univ.Wien, 18h, HS 50: Geschichte der lateinamerikanischen Filmindustrie
zwischen Europa und den USA: 1900 bis 1960. 1010 Lueger Ring
> Dienstag, 27.3.
AUGE/UG, Plenum ab 18h: Nach dem OeGB-(Reform)-Kongress, nach dem
GPA-Bundesforum - wie geht´s weiter? 1040 Belvedereg.10
SocialATTAC - Treffen zur Internationale Sozialarbeit & Sozialpolitik,
Plenum ab 18h in 1060 Mariahilfer Strasse 81/Stiege 1 Top 14. Achtung -
daher nicht im KIV-Club sondern im Buero des oesterr.Berufsverband der
SozialarbeiterInnen Wien! Infos christoph.stoik at gmx.at
Literaturhaus, 19h, Symposium: Wahnsinn neoliberal. 1070 Zieglerg.26a
Aktionsradius Augarten, 19,30, Begegnung Begabungen - Fest der verborgenen
Talente. 1200 Gaussplatz 11
> Mittwoch, 28.3.
GA/BG 20, 19,30, Diskussion mit Franz Mikolasch, Sigrid Pilz, Werner Vogt:
Altern und Pflege in Wuerde. 1200 Hannoverg.13/1
Wr.Rathaus, 19h, Wr.Vorlesung: Geht´s der Wirtschaft gut, geht´s uns allen
gut? Mit Christian Felber/Attac, Gertraud Jahn, Reinhold Mitterlehner,
Siegfried Sellitsch. Lichtenfelsg.2, Feststiege II, Wappensaal
Galerie mel-contemporary, 19h, Promedia Verlag: Buch- und Bildpraesentation
von Julius Mende: Die sexuelle Welle. Zwischen Sinnlichkeit und Vermarktung.
Kraft.Punkt.Schau des Malers und Autors J.Mende. 1010 Christineng.2
Amerlinghaus, 18h, Wuerfel Ade! Gruendungsfest "Die Kugelrunde". 1070
Stiftg.8
ekh, 20h, PolitdiskuBeisl Film: Ein ganz gewoehnlicher Jude. 1100
Wielandg.2-4
Bezirksmuseum Hernals, 18,30, Fuehrung und Vortrag: Protestantismus in
Hernals - wer waren die Joerger? 1170 hernalser Hauptstr.72-74. Anm: 408 06
95 - 0
Que/e/r 20h, Disk: Technologie, Geschlecht und Gesellschaft - eine
feministische Annaeherung. 1010 Wipplingerstr.23/Stiegenabgang
GPA/ AK - Veranstaltung, 18h, Raum 3 K 4, Infoabend ueber Binationale Ehen.
1030 Alfred Dallinger Platz 1 / U 3 Station Schlachthausgasse
Graz, GH Mohrenwirt, ab 19h Gruenzeug - Gruener Stammtisch.
Mariahilferstr.14
Salzburg, Friedensbuero, 19h, Praesent.d.Arbeitsergebniss und Recherchen:
Privatisierungs-Stopp - gegen Ausverkauf oeffentlichen Eigentums. Platzl 3
> Donnerstag, 29.3.
KUNDGEBUNG vor dem Arbeits- Sozial- und Wirtschaftsministerium ab 16 Uhr:
Kein Kuendigungsschutz mehr? Lehrlinge wehren sich!! 1010 Stubenring 1
Tagung zu Selbst-Organisierungspraxen im Kontext gegenwaertiger
Prekarisierungsprozesse. Fuer den Kampf um gleiche soziale Rechte fuer alle!
Veranst. bis 30.3., siehe Kasten Akin Nr. 7!! Beginn Do um 19h im Depot,
1070 Breite Gasse 3, Freitag ab 10,30 im WUK Initiativenraeume, 1090
Waehringer Str.59
Amerlinghaus, 19h, Lesung mit Ruth Aspoeck, Elfriede Haslehner und Eva
Jancak: Armut - Reichtum - Grundeinkommen - prekaere Beschaeftigung und
andere Arbeitsverhaeltnisse. Anschl. Podiumsdisk. ueber die veraenderten
Sozial- und Arbeitsverhaeltnisse. 1070 Stiftg.8
IWK, 18,30, Georg Vobruba: Produktive Arbeit - mit Sicherheit flexibel. 1090
Bergg.17
Juedisches Museum, 18,30, Arno Schmidt: Europas Forschungspolitik im
Wandel - ein Vortragsabend der Oesterr.Technion Gesellschaft. 1010
Dorotheerg.11
Sargfabrik, 20h, Konzert: David Orlowsky`s Klezmorim. 1140
Goldschlagstr.169, Tel. 98898/111
Graz, Gruene akademie, 19h, Demokratie im Fadenkreuz - die Attacken der
Weltwirtschaft auf die demokratische Ordnung. Paulustorg.3/1
Klagenfurt, Internat. Kongress des EU-LIFE-UMWELT bis 30.3.: FEIN! Staubfrei
in die Zukunft. Infors Tel. 0664-4054208, kongress at feinstaubfrei.at
> Freitag, 30.3.
Stuttgart, bis 31. Maerz in Stuttgart: "EU gobal - fatal?!" II: Einladung
zur Konferenz EUropa - Traum oder Alptraum im Osten? Attac-EUropa-Konferenz
zur kritischen Begleitung der deutschen Ratspraesidentschaft
UNICAMPUS - Frauen-Fruehlings-Universitaet /FFU bis 4. April. 1090
Alserstrasse/Spitalgasse. Infos unter 310 88 80 - 57 oder
frauen-uni at oeh.ac.at
TUeWI, ab 20h 80s DISCO. 1190 Peter Jordan Strasse 76
Graz, AAI, Workshop zum neuen Fremdenrechtspaket: Recht auf Aufenthalt und
Niederlassung fuer Alle! Ein Kunstprojekt im Rahmen v. Crossing Cultures.
Erarbeitung einer Performance und eines Grossformatplakates gegen Rassismus.
Leechg.22, Infos http://www. martinkrenn.net/bleiberecht
Linz, Kepler-Universitaet, 18h, Raum K269D, Info-Veranst: Besetzte Betriebe
in Lateinamerika. Altenberger Str.69
Linz, Kasperkeller, 19h, Kuba-Stammtisch. Spittelwiese 2
> Samstag, 31.3.
ekh, ab 21h, Druckwerkstatt- SOLI - Konzerte. 1100 Wielandg.2-4
Bad Ischl, ab 15h Generalversammlung des Vereins: Begegnungszentrum fuer
aktive Gewaltlosigkeit - anschliessend Fest "30 Jahre Begegnungszentrum und
und Rundbrief. Wolfgangerstr.26
> Montag, 2.4.
Studienfahrt zur Gedenkstaette Auschwitz-Birkenau, bis 06. 04.
Vorbereitungsseminar am 31.3. in Wien, am 1.4. in Grossrussbach. Infos und
Anmeldung Karin Liebhart, Gesellschaft fuer politische Aufklaerung,
karin.liebhart at univie.ac.at, Tel. 4277-47739
> Dienstag, 3.4.
IWK, 18,30, Studien zur ArbeiterInnenbewegung: Zivilgesellschaft des
Sozialen: Frieden. 1090 Bergg.17
> Mittwoch, 4.4.
Fuenfhauser Stueberl, SLP-Veranst. 19h: Klimawandel - steht London bald
unter Wasser? 1150 Loehrgasse 13
> Freitag, 6.4.
Linz, Kasper-Keller, 19h, Politstammtisch der KPOe. Spittelwiese 2
> Samstag, 7.4.
AUF-Redaktion, Lesungen von Autorinnen und Buecherverkauf, ab 14h open
house, Lesung ab 17,30 mit Carina Nekolny. 1010 Kleeblattgasse 7
> Dienstag, 10.4.
Friedensinitiative Donaustadt, 19h, Dr.Friedl Garscha: Als der Justizpalast
brannte.. 1220 Donaucitystr.2/U 1 Kaisermuehlen/Donaucitykirche
> Mittwoch, 11.4.
Fuenfhauser Stueberl, 19h, SLP-Veranst: Weitere Aktionen gegen die Angriffe
auf Lehrlinge. 1150 Loehrgasse 13
IWK, 18,.30, Vortraege Weiterbildung ohne Bildung? 1090 Bergg.17
Attnang-Puchheim, Gruene Bildungswerkstatt, 20h, Vortrag von Ronald Barazon:
Kampf dem Kapitalismus. Infos Tel. 07674/64 218, Mail: office.ooe at gbw.at
> Donnerstag, 12.4.
Weltcafe, 19h, Ausstellungseroeffnung: Die Apartheidmauer in Palaestina.
Dauer der Ausstellung bis 14.5., 1090 Schwarzspanierstr.15
> Freitag, 13.4.
AAI, kleiner Saal, 19h, Vortrag: Die Olivenernte mit IWPS in Palaestina.
1090 Tuerkenstr.
IWK, 18,30, Buchpraes: Alex Wedding (1905-1966) und die proletarische
Kinder- und Jugendliteratur. 1090 Bergg.17
Amerlinghaus, 19h, Vortrag und Disk: Geschichte der Sklaverei - von der
Antike bis in die Gegenwart. 1070 Stiftg.8
7stern, 19,30, Fair Fuck - Forumtheater ueber Sexarbeit und Migration.
Organisatprom: LEFOe. 1070 Siebensterng.31
Linz, Stadtmuseum Nordico, 15h, Musik-Rundgang durch das juedische Linz. KB
7,-- Euro pro Person, mit Herwig Strobl. Treffpunkt Dametzstr.23,
Wiederholung am 20. und 27.4., sowie am 4., 11., und 18.5. jew. 15h
> Samstag, 14.4.
IWK, ab 15h Tagung: Macht, Politik, Autonomie - zum politischen Denken von
Cornelius Castoriadis. 1090 Bergg.17
Linz, Kunstuniversitaet, ab 9h, Gegentoene 2007: Mut veraendert! Plenum ab
17,30, Gegentoene-Umzug in der Altstadt ab 20 Uhr
> Sonntag, 15.4.
Juedischer Friedhof Waehring, die GA Wien veranst. mit der Historikerin Tina
Walzer um 11h und um 15h die Besichtigung. Anm: karin.binder at gruene.at oder
Tel. 4000-81831
Evang.Pfarrgemeinde, 16h, Afred Kirchmayr: Was ist "Sicherheit". 1150
Schwegler Strasse 39
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Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist, kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.
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'akin - aktuelle informationen'
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vox: ++43/1/535-62-00
(anrufbeantworter, unberechenbare buerozeiten)
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Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin
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05 Frieden/Initiativen/Termin:Anti-Eurofighter-Kundgebung,
Eurofighter-Aktion, Antikriegstag von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Frieden/Initiativen/Termin:
> Anti-Eurofighter-Kundgebung
Die "Werkstatt Frieden & Solidaritaet" ruft auf zur Kundgebung
"Eurofighter-Ausstieg SOFORT! Kundgebung gegen Eurofighter und Sozialabbau":
Samstag, 24. Maerz 2007, 13 Uhr, Vor dem Parlament in Wien
Von Salzburg aus sollen Gruppentickets fuer die Bahnfahrt nach Wien
organisiert werden: Treffpunkt: 8.45 am Hauptbahnhof, alle, die sich vorab
anmelden moechten, koennen sich unter: arge-wdv at gmx.net oder: 0699/12115985
melden.
*
> Eurofighter-Aktion
Um auf die globale Bedrohung hinzuweisen, die die militaristische Logik
weltweit verursache, wurde am Samstag von der Gruppe "ABFLUG!" in Fohnsdorf,
direkt neben der Autobahn ein ueber 30 Quadratmeter grosses Transarent
entrollt mit folgender Aufschrift: "Klimakiller Eurofigther -
Landesverteidigung ist Landesvernichtung". "Der Fliegerhorst Zeltweg soll
entmilitarisiert und zu einen zivilem Stuetzpunkt fuer Katastrophenhilfe
ausgebaut werden. Das wuerde dem geaenderten Bedrohungsbild durch den
Klimawandel entsprechen und die Arbeitsplaetze erhalten", so Florian Walter,
einer der SprecherInnen der Gruppe Abflug!
*
> Antikriegstag
Am vom World Social Forum ausgerufenen Internationalen Antikriegstag am
17.Maerz fanden global Aktionen und Kundgebungen statt -- insbesonders in
den USA. In Washington etwa formierte sich -- wie zu Zeiten des
Vietnam-Kriegs- ein "Marsch auf das Pentagon".
Auch in Oesterreich gab es eine Reihe von Aktivitaeten. In Wien rief ein
breites Buendnis von FriedensaktivistInnen, GewerkschafterInnen und
Angehoerigen fortschrittlicher politischer Organisationen zu einer
Kundgebung am Stephansplatz (mit anschliessender Demonstration zur Botschaft
der USA) auf. 250 TeilnehmerInnen folgten dem Aufruf. Eine weitere Demo gab
es in Graz.
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06 diagonale, palaver und cyberfems
von ursprung <ursprung at mur.at>
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auf der diagonale 07
21. 3. 19:30 experimental 2, diagonale07, augartenkino kiz, graz
"gugug" von sabine groschup, sounddesign: eva ursprung
synchro film&video award, tricky women 2007
1999, zwei Jahre bevor sie starb, erzählte meine Großmutter Olga mir
und meiner Familie Geschichten aus ihrem Leben als junges Mädchen und
Frau auf dem Land in Tirol um 1920. Zwei dieser Geschichten sind
animiert in „Gugug“. In der ersten Geschichte spricht Olga über ihre
Ahnungslosigkeit gegenüber dem Kinderbekommen. Der zweite Teil handelt
vom Kinderkriegen und vom Kindstod und Tod und den Lebensbedingungen
rundherum (Sabine Groschup)
Österreich 2006, 35mm, 1:1.37, Farbe, Malerei auf 35 mm Film, 6.23 min
23. 3. 16:00 "gugug", experimental 2, diagonale07, schubertkino 1, graz
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23. 3. 21:00 uhr live im palaver: squant
cafe palaver, griesgasse 8, 8010 graz
die musikalischen experimente von squant bewegen sich durch animierte
landschaften bunter kreaturen. aus unterschiedlichen perspektiven werden die
sowohl urbanen als auch ländlichen abenteuer der beiden künstlerinnen
visuell und akustisch umgesetzt, manchmal als experimentelle
auseinandersetzungen, manchmal ganz klassisch-punkig. bei squant ist
aber nichts wie es scheint. die welt wird auf den kopf gestellt und
die künstlerinnen versuchen manchmal sogar wirklich schön zu spielen.
31. 3. 22.00 squant live im vbkoe – cyber feminism past forward
Maysedergasse 2 (4. Stock), 1010 Wien
http://www.vbkoe.org/images_cyber_feminism_past_forward.htm
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07 [al_news] Veranstaltung mit griechischem Uni-Streik-Aktivisten am 26.3.
von "AL-Antifaschistische Linke" <al at sozialismus.net>
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AL-Newsletter Nr. 189
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1. Veranstaltung mit griechischem Uni-Streik-Aktivisten am 26.3.
2. Veranstaltung von AL/AGM-Wien/Nord: "Was ist Faschismus?"
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1.
Griechenland: 2 Monate Uni-Streik!
Veranstaltung mit Stefanos Ioannidis, Aktivist der kämpferischen
griechischen StudentInnenbewegung
Im Frühjahr ´06 hatte die Regierung der rechtskonservativen "Nea
Dimokratia" eine grundlegende Änderung der Universitätsgesetze
geplant. Es sollte die staatliche Finanzierung reduziert werden, um
so die Unis zu zwingen, sich selbst zu finanzieren – über Sponsoren
und Studiengebühren.
Nach wochenlangen Streiks und Besetzungen zog die Regierung ihre
Pläne zurück. Nun planten die Regierung und die oppositionelle
sozialdemokratische PASOK gemeinsam die Änderung von Teilen der
Verfassung. Zum Beispiel sollte ein Verfassungsartikel, der festlegt,
dass der Staat für die Universitäten und überhaupt die Ausbildung
aufkommt und dass Firmen oder private Institutionen keine
Universitäten betreiben dürfen, beseitigt werden.
Seit Anfang Januar sind die Universitäten nun wieder bestreikt und
sämtliche Institute und Forschungseinrichtungen besetzt. In der
Verfassungsfrage haben die Studierenden erneut gesiegt. Doch der
Kampf geht weiter ...
Während hierzulande bei Uni-Protesten die selbst-ernannte "linke"
ÖH-Führung zumeist gegen Streiks und Besetzungen argumentiert und
stattdessen auf "lustige", aber völlig wirkungslose "kreative
Protestformen" setzt, sieht es in Griechenland ganz anders aus. Seit
fast einem Jahr folgt dort eine studentische Protestwelle der
anderen.
Die gemeinsame Unigruppe von AL-Antifaschistische Linke und
Arbeitsgruppe Marxismus (AGM) hat zu diesem Thema Stefanos Ioannidis
nach Wien eingeladen. Stefanos ist einer der Mitorganisatoren der
Streikbewegung in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands.
Er ist darüberhinaus Aktivist der trotzkistischen Organisation OKDE
und ihrer StudentInnenorganisation SSP.
Wann: Mo, 26.03.2007, 19h
Wo: 19:00 Uhr im Amerlinghaus, Stiftg. 8, 1070 Wien
(U3 Neubaugasse, Ausgang Stiftgasse)
Wir freuen uns auf Dein Kommen!
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2.
Veranstaltung der AL/AGM-Lokalgruppe Wien-Nord zum Thema:
"Was ist Faschismus?"
Nach einem kurzen Überblick über die aktuelle Neonaziszene in
Österreich werden wir den Versuch unternehmen, den Faschismus
historisch und aktuell einzuordnen und zu erklären. Die Frage der
besten Methode, faschistische und rechtsextreme Strömungen zu
bekämpfen, wird nicht zu kurz kommen. Anschließend offene
Diskussion.
Wann: Di., 27.03.2007, 19:00 Uhr
Wo: "Piwnica", Jägerstraße 38, 1200 Wien
(U6 Jägerstraße, 5, 33)
__._,_.___
<http://groups.yahoo.com/group/al_newsletter/message/193;_ylc=X3oDMTMyanFqMXU1BF9TAzk3MzU5NzE0BGdycElkAzQyNzYxNDYEZ3Jwc3BJZAMxNzA1MDYwMDg1BG1zZ0lkAzE5MwRzZWMDZnRyBHNsawN2dHBjBHN0aW1lAzExNzQ0ODQ2MTYEdHBjSWQDMTkz>
Messages in this topic (1)
<http://groups.yahoo.com/group/al_newsletter/post;_ylc=X3oDMTJva29udXJhBF9TAzk3MzU5NzE0BGdycElkAzQyNzYxNDYEZ3Jwc3BJZAMxNzA1MDYwMDg1BG1zZ0lkAzE5MwRzZWMDZnRyBHNsawNycGx5BHN0aW1lAzExNzQ0ODQ2MTY-?act=reply&messageNum=193>
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Messages
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AL-Antifaschistische Linke
Gegen Rassismus, Sexismus, Sozialabbau!
Für Solidarität und Sozialismus!
mail: al at sozialismus.net
web: www.sozialismus.at
phon: ++43 (0) 699 817 15 915
post: AL c/o Amerlinghaus, Stiftgasse 8, A-1070 Wien
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08 GA: ÖVP zeigt wahres Gesicht!
von "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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Lunacek: ÖVP-Führung zeigt bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
wahres Gesicht
Utl.: Grüne bestehen auf Gleichstellung am Standesamt =
Wien (OTS) - "Ministerin Kdolsky geht einen Schritt vor,
Ex-Bundeskanzler Schüssel wieder zwei Schritte zurück", kritisiert die
Abgeordnete der Grünen, Ulrike Lunacek, die Aussagen von Klubobmann
Wolfgang Schüssel in den Salzburger Nachrichten, wo er sich gegen eine
Eingetragene Partnerschaft für Lesben und Schwule aussprach. "Die ÖVP
zeigt mit dieser Aussage ihres Klubchefs wieder ihr wahres Gesicht: Sie
ist weiterhin eine Retro-Partei, statt endlich den Sprung ins 21.
Jahrhundert zu schaffen", so Lunacek.
Lunacek fordert die ÖVP erneut auf, endlich die Schließung eines
Zivilpaktes ("Zip") und damit die Gleichstellung von Lesben und Schwulen
vor dem Standesamt rechtlich zuzulassen. "Unser Antrag auf Einführung
des Zip für gleich- wie verschiedengeschlechtliche Paare steht nächste
Woche auf der Tagesordnung des Justizausschusses. Ich bin neugierig, ob
die liberaleren ÖVP-Abgeordneten hier endlich auch gegenüber ihrem
Klubobmann ein neues Gesicht zeigen oder auf ihrem Retro-Kurs beharren
werden," so Lunacek abschließend.
--
Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien
Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811
http://www.gruene-andersrum.at
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><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
MELDUNGEN, MEINUNGEN UND KOMMENTARE
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
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09 KPÖ/Mindestsicherung/Umverteilung/Grundeinkommen
von KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50
36 580 - 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at -
Web www.kpoe.at - Ausgabe vom 20. März 2007
Massive Kritik an Mindestsicherungs-Modell „Buchinger-Bartenstein“
Wirklich arbeitslose Einkommen aus Profit und Vermögen werden gezielt
ausgeblendet
Es kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass die von der
Regierung geplante Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BOMS) de
facto nichts anderes ist als die Umlegung des deutschen Modells „Hartz
IV“ zu einem österreichischen Modell „Buchinger-Bartenstein
I“: „Dieses Modell bringt keine Besserstellung für bisherige
SozialhilfeempfängerInnen, dafür aber eine Schlechterstellung für
Arbeitslosengeld- und NotstandshilfeempfängerInnen“, meint dazu
KPÖ-Bundessprecherin Melina Klaus. Wie namhafte Organisationen wie
etwa das Armutsnetzwerk kritisieren, werden vor der Inanspruchnahme
dieser Mindestsicherung die Betroffenen gezielt arm gemacht.
Es ist geradezu pervers, wenn ausgerechnet hochprivilegierte Politiker
und selbsternannte Experten nicht müde werden zu betonen, es
dürfe auf gar keinen Fall ein arbeitsloses Einkommen geben. Die vor
Jahren von „Krone“ und FPÖ in die politische Debatte eingeführte
Diffamierung als „Sozialschmarotzer“ gehört offensichtlich
mittlerweile ungeachtet aller sozialen Phrasen zum offiziellen
Regierungsjargon.
Wer die von Arbeitsmarkt und Profitlogik diktierten Bedingungen der
Arbeit ablehnt, soll als faul und parasitär abgestempelt werden.
Wie stark die Hirne der Menschen vom neoliberalen Ungeist vernebelt
sind, zeigt der Umstand, dass viele Lohnabhängige solche
Argumente der etablierten Politik leider voll verinnerlicht haben und
die Gewerkschaften durch den Geist der Sozialpartnerschaft
dazu beitragen.
Es ist bezeichnend, dass die wirklichen arbeitslosen Einkommen aus
Geld-, Aktien- oder Grundbesitz von dieser Kritik ausgeblendet
werden: „Immer mehr Menschen, die vielfach trotz Arbeit in die Armut
gedrängt werden, empfinden die Schieflastigkeit des
Steuersystems als soziale Provokation“, meint Klaus und verweist auf
die Beseitigung der Vermögenssteuer, Senkung des
Spitzensteuersatzes, steuerschonende Stiftungen, Senkung der
Körperschaftssteuer und aktuell die Abschaffung der Erbschaftssteuer.
Aus der Sicht der wachsenden Zahl prekär beschäftigter oder aus dem
Arbeitsmarkt gedrängter Menschen gewinnt daher die wachsende
Diskussion über ein Grundeinkommen zunehmend an Bedeutung in der
Auseinandersetzung um die Verteilung des gesellschaftlichen
Reichtums und wird damit zum Kontrapunkt zur unsozialen Politik der Regierung.
Mit einer solchen existenzsichernden und bedingungslosen Maßnahme
würde nämlich die immer größere Zahl jener Menschen, die vom
neoliberalen Turbokapitalismus aus dem Arbeitsmarkt oder aus dem
Sozialnetz hinausgeworfen werden, die Chance zur Absicherung eines
menschenwürdigen Lebens ohne entwürdigende und restriktive Auflagen
von AMS etc. ermöglichen.
„Da durch wachsende Arbeitslosigkeit und Prekarisierung immer weniger
Menschen von einer traditionellen Lohnarbeit leben können,
während gleichzeitig die Produktivität nie geahnte Höhen erreicht hat,
muss auch über Alternativen wie ein Grundeinkommen ernsthaft
nachgedacht werden“, meint Klaus. Die KPÖ hat dazu ihre Argumente in
einem umfangreichen Diskussionspapier zusammengefasst und sieht
eine solche Debatte nicht im Gegensatz, sondern vielmehr im
Gleichklang mit dem Kampf um einen gesetzlichen Mindestlohn sowie eine
radikale Arbeitszeitverkürzung. Damit wird auch das Argument, bei
einem Grundeinkommen würden viele nicht mehr arbeiten wollen, ad
absurdum geführt wird.
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10 KPÖ/Böhler-Uddeholm/Ausverkauf/Verstaatlichte
von KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50
36 580 - 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at -
Web www.kpoe.at - Ausgabe vom 20. März 2007
Weichenstellung für Böhler-Ausverkauf wurde in den 90er Jahren getroffen
Beschäftigte und Standorte werden immer stärker zum Spielball von
dubiosen Finanzinvestoren
Als völlig unverständlich bezeichnet KPÖ-Wirtschaftssprecher Michael
Graber die jetzt herrschende Aufregung über die Übernahme des
Böhler-Uddeholm-Konzerns durch den britischen Finanzinvestor CVC: „Wer
A zur Privatisierung der Verstaatlichten gesagt hat, muss
auch B zum Ausverkauf der betroffenen Unternehmen sagen“. CVC will den
21-Prozent-Anteil der Familie Fries an Böhler-Uddeholm
übernehmen und die Streuaktionen aufkaufen. Das Unternehmen hat einen
Börsenwert von 3,6 Milliarden Euro.
Graber erinnert daran, dass bereits in der Ära der damaligen
rotschwarzen Koalition 1995 zunächst 27,3 Prozent und dann 1996 weitere
47,7 Prozent des ehemals verstaatlichten Edelstahlkonzerns per
Börsegang privatisiert wurden. Die restlichen 25 Prozent ÖIAG-Anteile
wurden unter der schwarzblauen Regierung 2003 privatisiert. Ähnlich
war die Entwicklung bei der voestalpine, die nach der
Vollprivatisierung 2003 heute zu 42 Prozent im Besitz ausländischer
Investoren, vorwiegend von Pensionsfonds, ist.
Immer deutlicher zeigt sich bei der Entwicklung ehemals
verstaatlichter Unternehmen, wie die Beschäftigten und Standorte zum
Spielball vielfach dubioser Investoren werden, deren Hauptinteresse
nur der möglichst hohe Profit ist. Da die Dividendenrendite bei
Böhler-Uddeholm mit vier Prozent für die Ansprüche von
Finanzinvestoren zu niedrig ist, haben die Beschäftigten von einer Übernahme
nichts Gutes zu erwarten. Die salbungsvollen Worte, dass eine
Übernahme überhaupt keinen Einfluss auf die Geschäftspolitik haben
würde werden nicht nur durch Aussagen namhafter Analysten sondern vor
allem durch die tägliche Praxis widerlegt.
Die neoliberale Politik der österreichischen Regierungen seit Mitte
der 80er Jahre hat als Eintrittskarte in die EU die
Verstaatlichte zerschlagen und damit diesen wichtigen industriellen
Sektor in- und ausländischem Kapital ausgeliefert. Wenn
Nutznießer bisheriger Privatisierungen wie der Industrielle und
Ex-SPÖ-Finanzminister Hannes Androsch - er übernahm die ATS und
einen BAWAG-Anteil im Boot mit dem US-Fonds Cerberus und gemeinsam mit
dem oö Raiffeisen-Boss Ludwig Scharinger die Salinen AG -
jetzt eine „österreichische Lösung“ vorschlagen, so sind das
Krokodilstränen ähnlich wie im Falle der Vollprivatisierung der
voestalpine oder der Lenzing AG, wo sich das rotschwarze Duo ebenfalls
als Retter angeboten hat.
Federführend bei der Übernahme von Böhler-Uddeholm (Umsatz 3,1 Mrd.
Euro, Gewinn 376 Mio. Euro, 14.324 Beschäftigte) ist der
CVC-Manager Christian Wildmoser, dessen Bruder der namhafte Anwalt
Gerhard Wildmoser zum schwarzen Netzwerk der ÖVP gehört, an dem
auch Böhler-Boss Claus Raidl als früherer Schüssel-Berater beteiligt
ist und womit sich der personelle Kreis bei diesem Deal
schließt.
CVC wollte 2001 die Lenzing AG - sie gehört jetzt zum Imperium der
italienischen GiroCredit als Eigentümer der BA-CA - übernehmen,
was jedoch am Einspruch der EU-Wettbewerbsbehörde wegen Monopolbildung
scheiterte. Die Aussage von Christian Wildmoser „Österreich
ist nicht nur ein schönes Land, es gibt auch sehr gute Unternehmen“
ist daher als gefährliche Drohung in Hinblick auf die Übernahme
weiterer Unternehmen aufzufassen.
Wie Androsch zu Recht feststellt, ist kein österreichisches
Unternehmen vor einer solchen Übernahme durch internationale
Finanzinvestoren oder die immer größer werdenden multinationalen
Konzerne sicher: „Damit bestätigt Androsch aber indirekt die Kritik
an der Zerschlagung und Privatisi
erung der Verstaatlichten, weil nur diese eine
relativ eigenständige Industriepolitik ermöglicht
hatte“, so Graber abschließend.
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11 Polizei/Justiz: Seibane Wague - Kommentar.
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Polizei/Justiz/Kommentar/Termin:
> Das hat man ja nicht wissen koennen
Zum OLG-Entscheid in der Causa Seibane Wague
Nachdem im ersten Prozess bereits die anderen beteiligten Polizisten im Fall
Seibane Wague freigesprochen worden waren mit dem Argument, sie waeren nicht
richtig geschult worden, wurde jetzt auch noch die Strafe des einzigen
verurteilten Polizisten in der obersten ordentlichen Instanz mit eben dieser
Begruendung von 7 auf 4 Monate bedingt reduziert.
Dabei haette spaetestens seit dem Fall von Marcus Omofuma 1999 auch der
oesterreichischen Polizei bekannt sein muessen, was der "ploetzliche
Gewahrsamstod" ist. Denn wenn auch dieser und die beiden weiteren seither
bekanntgewordenen Faelle sehr unterschiedlich gelagert waren, handelte es
sich immer um die Kombination von polizeilich erzeugter Atemerschwernis mit
erhoehten Sauerstoffbedarf: Omofuma war in panischer Angst, Seibane Wague
hatte den offiziellen Berichten zufolge einen Tobsuchtsanfall, der
fluechtende Franz S. (akin 25/02) hatte einen Sprint hinter sich, bevor sich
die Polizisten auf ihn stuerzten, seinen Brustkorb zusammendrueckten und
seine Haende am Ruecken fesselten.
Nach dem Fall von Seibane Wague hat das Innenministerium versprochen, dass
die Erst- und Nachschulungen verbessert wuerden. Ob sich tatsaechlich da
etwas geaendert hat, bleibt fraglich. Und fraglich bleibt auch, ob sich
deswegen in der Praxis der Polizei tatsaechlich etwas aendert - denn darauf
zu achten, dass ein Beamtshandelter nicht an Atemnot stirbt, macht das Leben
der Polizisten nicht leichter, da die Arretierung damit schwieriger wird.
Schon nach dem Fall Omofuma haette man da besser schulen koennen, hat es
aber nicht getan. Bislang ist seit 2002 kein einschlaegiger Fall mehr
bekanntgeworden - es ist zu hoffen, dass das daran liegt, dass es keinen
mehr gegeben hat. Denn das die Faelle Omofuma und Wague ueberhaupt vor
Gericht gelangt sind, verdanken sie zwei gluecklichen Umstaenden: erstens
der antirassistischen Oeffentlichkeit, die mittlerweile in der Lage ist,
starken politischen Druck auszuueben, vor allem aber zweitens
aussenstehender, sehr glaubwuerdiger Zeugnissee - im Fall Omofuma war es die
Expertise eines auslaendischen Amtsarztes, im Fall Wague ein nichtamtliches
Video.
Im Fall S hingegen wurde nicht einmal die Staatsanwaltschaft belaestigt, da
die Gerichtsmedizin einen "natuerlichen Tod" diagnostizierte.
*Bernhard Redl*
*
> Demo am Mittwoch, 21.3.
Gegen das Verhalten von Polizei und Justiz im Falle Seibane Wague im Rahmen
der europaeischen Aktionswoche gegen Rassismus. Die Demonstration beginnt
mit einer gemeinsamen Kundgebung mit der Initiative Ehe ohne Grenzen um 17
Uhr vor dem Innenministerium (Herrengasse 7, A-1010 Wien). Nach dem Ende der
Kundgebung von Ehe ohne Grenzen um 18 Uhr geht die Demo zum Stephansplatz,
wo es Redebeitraege geben wird. Danach wird sich der Demozug zur Todesstelle
von Seibane am Stadtpark weiterbewegen, um dort zum Ende der Demonstration
des Toten zu gedenken.
*
> Links
Demoaufruf: http://no-racism.net/article/2015
Pressespiegel Seibane Wague 2005: http://pressespiegelseibane.notlong.com
ORF-Fassung des Videos vom gewaltsamen Tod Seibane Wagues:
http://www.youtube.com/watch?v=Oak8yvrBpHY
Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Seibane_Wague
Bericht ueber Erstickungstode: http://www.falter.at/print/F2003_32_1.php
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12 Deren Heer: Der neue Exportschlager - Ausbildungslehrgang
"Internationaler Gebirgskampf - Winter"
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Deren Heer:
> Der neue Exportschlager
Ausbildung im Salzburger Land fuer Tibet-Besatzer
10 Offiziere der chinesischen Armee absolvieren derzeit im Bundesheer -
Gebirgskampfzentrum Saalfelden den Ausbildungslehrgang "Internationaler
Gebirgskampf - Winter", was im Hinblick auf die permanenten
Menschenrechts-verletzungen der chinesischen Besatzer in Tibet brisant ist.
Im September letzten Jahres beobachtete und filmte ein Mitglied einer
Bergsteigergruppe unweit des Nangpa Passes am Fuss des Himalaya, wie eine
Gruppe von chinesischen Grenzsoldaten eine Gruppe von tibetischen
Fluechtlingen unter Feuer nahm. Die Tibeter wollten nach Nepal fluechten.
Auf dem Film ist zu erkennen, dass eine Person getoetet wird und 2 weitere
Menschen verletzt in den Schnee sinken. Etwa 25 Tibeter, darunter 2 Kinder,
wurden von den Soldaten festgenommen.
Fast unbemerkt und kaum wahrgenommen von den Medien und der
Weltoeffentlichkeit ist die Tragoedie der Tibeter, die in ihrem eigenen Land
seit 1951 unter chinesischer Besatzung leben und immer schneller als
indigene unterdrueckte und verfolgte Minderheit praktisch von der
Erdoberflaeche verschwinden sollen.
China verbietet ihnen, ihre Sprache zu sprechen, ihre Kultur auszuueben,
besiedelt ihr Lebensgebiet und ruiniert ihre eigene Wirtschaft und ihre
Lebensgrundlagen. Tibet ist fuer Chinesen mittlerweile das Goldene Land der
Verheissung geworden, denn hier gibt es Lebensraum und Jobs und so werden
die Chinesen animiert, dorthin auszuwandern.
Tibet ist allerdings Hochgebirge und China bietet nicht die besten
Voraussetzungen fuer die Auswanderer und die chinesische Besatzung. Das
Leben auf 4-5000 m Hoehe erfordert eigenes Training.
Beim oesterreichischen Bundesheer freut man sich momentan ueber zehn
exotische Teilnehmer am 3 woechigen Ausbildungslehrgang "Internationaler
Gebirgskampf - Winter" im Gebirgskampfzentrum Saalfelden: chinesische
Offiziere. Ziel der Ausbildung ist es, Soldaten im Winter durch Gebirge
fuehren zu lernen, Gefahren zu erkennen und den Einsatz von Tragetieren und
Hubschraubern im Hochgebirgswinter zu ueben. Major Kurt Pfuegl von der
Jaegerschule denkt, dass sich der Kurs zum Exportschlager des Bundesheeres
entwickeln koennte.
Es gibt ein aufrechtes internationales Waffenembargo gegen China und Heinz
Patzelt von Amnesty International sieht in der Ausbildung des Bundesheeres
einen Verstoss gegen dieses Embargo - ganz zu schweigen von der Ignoranz und
dem Desinteresse gegenueber den permanenten Menschenrechtsverstoessen der
Chinesen gegenueber ihren Minderheiten. Es handle sich um die Vermittlung
von Kampftechniken ohne begleitende menschenrechtskonforme Inhalte oder
Hinweise auf internationale Uebereinkuenfte.
Aus dem Buero des Verteidigungsministers Darabos kommt wenig Verstaendnis.
Man beruft sich auf eine strategische Partnerschaft EU - China zu einer
gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik. Ausserdem sei China im Rahmen
der UNO ein bedeutsamer Faktor bei gemeinsamen UN-Einsaetzen, diese seien
gut fuer die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen mit China und
ausserdem seien auch Soldaten aus Ungarn, Kroatien und Montenegro am
Lehrgang beteiligt.
Man moechte dem Bundesheer zu seiner Muster-Lehrer-Rolle gratulieren und
patriotisch danken fuer die Verbesserung von Auslandsbeziehungen und die
Aufwertung Oesterreichs und seines Heeres! Und man moechte leise vor sich
hinweinen beim Gedanken, dass das Verteidigungs-Ressort, das einzige unter
sozialdemokratischer Fuehrung, eine solche Abgestumpftheit in Fragen der
Menschenrechte und gegenueber berechtigter Kritik zeigt. Und man moechte
laut schreien beim Gedanken an die Uninformiertheit von Politikern, die
nicht einmal von ihrer Definition her verpflichtet sind, zu glauben, dass in
Kiefersfelden die Welt zu Ende ist.
Die aussenpolitische Sprecherin der Gruenen, Ulrike Lunacek, hat
diesbezueglich eine parlamentarische Anfrage an Verteidigungsminister
Darabos angekuendigt: "Diese Ausbildung chinesischer Soldaten, die sie
speziell fuer Kampfeinsaetze in den Hochgebirgsregionen Tibets verwenden
koennen, ist menschenrechtswidrig und verstoesst klar gegen die Ziele
oesterreichischer Aussenpolitik", so Lunacek.
(Eva Kumar/DAZ)
Quelle:http://www.dieanderezeitung.at/index.php?option=com_content&task=view&id=613&Itemid=80
Parlamentarische Anfragen an Platter und Plassnik:
http://www.parlinkom.gv.at/pls/portal/docs/page/PG/DE/XXIII/J/J_00454/fname_073470.pdf
http://www.parlinkom.gv.at/pls/portal/docs/page/PG/DE/XXIII/J/J_00455/fname_073468.pdf
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13 Krieg/Wirtschaft: Der privatisierte Irak von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Krieg/Wirtschaft:
> Der privatisierte Irak
Heute ist der 4.Jahrestag der Besetzung des Irak, oder, genauer gesagt, der
Besetzung und Privatisierung des Irak. Unter Saddam Husseins Baath-Partei
waren die meisten Bodenschaetze, Ressourcen und Dienstleistungen wie Oel,
Wasser, Landwirtschaft und Banken verstaatlicht. Nicht-arabischen
Auslaendern war der Besitz und die Investition in irakischen Unternehmen
verboten. Das alles hat sich geaendert seit 2003.
Als die Provisorische Regierung nach der Invasion unter der Leitung von Paul
Bremer ihre Arbeit aufnahm, wurden die Gesetze umgeschrieben und "100
Anordnungen" herausgegeben, um den Irak in eine Marktwirtschaft umzuwandelt.
Eine der hinterhaeltigsten Anordnungen Bremers ist die mit der Nr. 81, die
den Schutz der Pflanzenverschiedenheit behandelt. Das bedeutet, dass von
irakischen Bauern verlangt wird, sie sollten "geschuetztes" oder
patentiertes Saatgut von Agromultis wie Monsanto und Syngenta kaufen. Den
Bauern ist nicht erlaubt, lokale Varietaeten von Gerste oder Datteln
anzubauen, wie sie es seit tausenden von Jahren tun, weil sie die Vertraege
der Konzerne unterschreiben muessen.
Im Jahr 2004 erhielt die Beratungsfirma BearingPoint einen
250-Millionen-Dollar-Vertrag von USAID, um die irakische Landwirtschaft zu
privatisieren. Eines der wichtigsten Ziele dieser Firma ist es "neue
Marktpotentiale mit neuen Produkten wie hochwertigen Fruechten, Gemuesen,
Blumen und Samen zu entwickeln". Die Landwirtschaft im Irak gehteiner
aehnlichen Zukunft entgegen wie die Bananen Republiken in Mittelamerika.
Monsanto, BearingPoint und Cargill, um nur einige Konzerne zu nennen,
spielen heute die Rolle der United Fruit Company. Wenn BearingPoint von
"hochwertigen Fruechten und Gemuesen etc." spricht, meinen sie
Luxus-Fruechte, die als Monokulturen im Sueden fuer den Norden angebaut
werden und nicht die traditionellen landwirtschaftlichen Produkte, die der
Bevoelkerung zugute kommen.
Monokulturen betreffen nicht nur die Landwirtschaft sondern auch die
Wasserwirtschaft. Seit mehr als 5.000 Jahren betreiben die Bewohner des
suedlichen Marschlandes ein integriertes Agro-Oekosystem mit Fischerei,
Zucht von Wasserbueffeln, Landwirtschaft und der Konstruktion von
kuenstlichen Inseln aus Schilf und Papyrus. In den 1990er Jahren wurde das
Marschland trockengelegt als Vergeltung der Ba’ath-Partei fuer die
Aufstaende der Shi’a waehrend des Iran-Irak-Krieges. Seit der Invasion 2003
waren USAID und Konzerne wie Bechtel an der Wiederbewaesserung des
Marschlandes interessiert. Sie sind nicht so sehr interessiert daran, dass
die Bewohner des Marschlandes ordentliche Lebensbedingungen haben, sondern
an der Entwicklung von grossen Fischfarmen, besonders fuer Tilapia, nach dem
in Europa grosse Nachfrage herrscht.
(People Putting Food First Number, Nr. 89 / Ue&bearb.: akin)
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14 Gusenbauer für EU Verfassung
von Info-Netzwerk für prekarisierte BürgerInnen
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EU/Parlamentarismus/Verfassung
Parlamentskorrespondenz/03/15.03.2007/Nr. 167
Österreich gegen Aufweichung des EU-Verfassungsvertrags
Bundeskanzler berichtet über EU-Vorhaben in seinem
Kompetenzbereich
Wien (PK) - "Aus österreichischer Sicht ist der
Verfassungsvertrag der
beste bisher ausgearbeitete Versuch, die Europäische Union
demokratischer, bürgernäher und effizienter zu machen." Daher
unterstützt Österreich die Bemühungen des deutschen
Ratsvorsitzes, eine
Lösung in dieser Frage zu finden, und teilt auch
grundsätzlich die
Einschätzung, wonach die Substanz des Verfassungsvertrags
beibehalten
werden sollte. Das betont Bundeskanzler Alfred Gusenbauer in
einem
Bericht über die aktuellen Arbeitsschwerpunkte der Europäischen
Kommission und des Rates in seinem Kompetenzbereich, den er
gemeinsam
mit Frauenministerin Doris Bures kürzlich dem Parlament
vorgelegt hat (
III-36 d.B.
< http://www.parlament.gv.at/pls/portal/url/page/PG/DE/XXIII/III/III_00036/ >).
Demnach wird sich insbesondere der Europäische Rat am
21./22. Juni in
Brüssel umfassend mit dem EU- Verfassungsvertrag beschäftigen.
Rats-Vorsitzender Deutschland will bis dahin sämtliche
Mitgliedstaaten
konsultieren und darauf basierend einen Bericht über den
Stand der
Beratungen und mögliche künftige Entwicklungen vorlegen.
Erklärtes Ziel
der deutschen Präsidentschaft ist die Verabschiedung eines
klaren
Fahrplans bezüglich der weiteren Vorgangsweise.
Bundeskanzler Gusenbauer erachtet, wie er in seinem Bericht
an das
Parlament festhält, weder eine Neuverhandlung der seiner
Meinung nach
ausgewogenen institutionellen Regelungen des
Verfassungsvertrags für
erforderlich, noch wäre es ihm zufolge akzeptabel, lediglich
ein
reduziertes Paket institutioneller Bestimmungen aus dem
Verfassungsvertrag herauszulösen, da Österreich auch einer
Reihe
nicht-institutioneller Elemente größte Bedeutung beimisst.
Man sei
allerdings bereit, gezielte Verbesserungsvorschläge zu
prüfen und könnte
sich etwa vorstellen, eine verstärkte Betonung der sozialen
Dimension
der EU zu unterstützen, zeigt er einen gewissen
Handlungsspielraum auf.
Österreich befürwortet jedenfalls einen "ambitionierten
Zeitplan" - im
Idealfall soll die EU-Verfassung, geht es nach der Regierung,
rechtzeitig vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im
Juni 2009 und
dem Amtsantritt der neuen EU-Kommission im selben Jahr in
Kraft treten.
_______________________________________
Bedingungsloses Grundeinkommen:
Damit aus Marktwirtschaft Zivilisation wird!
_________________________________________________
*** Info-Netzwerk für prekarisierte BürgerInnen. ***
An-/Abmeldung: http://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ultraelastisch
Beiträge an: Ultraelastisch_at_listi.jpberlin.de
Listmaster: neelix_at_gmx.at
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15 KPÖ/Weltwassertag/Liberalisierung/Wassermarkt
von KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50 36 580
- 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at - Web www.kpoe.at -
Ausgabe vom 21. März 2007
Wasserversorgung ist eine Aufgabe der öffentlichen Hand
Weltwassertag 2007: Die KPÖ lehnt die Liberalisierung des Wassermarktes ab
Auf die Bedeutung einer im Besitz der öffentlichen Hand befindlichen
Wasserversorgung weist die KPÖ anlässlich des Weltwassertages am 22. März
hin. KPÖ-Kommunalsprecher Leo Furtlehner verweist anlässlich des
Weltwassertages auf negative Beispiele in verschiedenen Ländern, darunter
auch in der EU, wo eine Privatisierung erhebliche Kostensteigerungen und
gleichzeitig eine schlechtere Versorgung mit sich gebracht hat.
In Frankreich ist seit der Privatisierung der Wasserpreis um 146 Prozent
gestiegen, gleichzeitig aber die Qualität des Trinkwassers massiv gesunken.
Die Finanzzeitung „Financial Times“ bezeichnete die Privatisierung im
Referenzmodell Großbritannien als „Raubzug“, „legalisierter Überfall“,
„Schwindel“ und „Piraterie“. In Berlin wird die Privatisierung der
Wasserbetriebe als schwerer Fehler erkannt.
Wasser ist neben Luft nicht durch andere Ressourcen ersetzbar. Österreich
kann auf eine hervorragende Qualität der Wasserversorgung verweisen: 99
Prozent des Trinkwassers stammt aus Quell- oder Grundwasser, während etwa im
benachbarten Bayern bereits 40 Prozent des Wassers aufbereitet werden
müssen. Allerdings steigt auch die Gefährdung des Wassers: So warnt etwa der
Verkehrsclub Österreichs (VCÖ) vor einer Bedrohung der Wasservorräte durch
die Auswirkungen des wachsenden Verkehrs.
Die KPÖ betrachtet die Wasserversorgung als elementaren Teil der kommunalen
Grundversorgung, diese muss daher unbedingt in öffentlicher Hand durch die
Gemeinden oder durch Wassergenossenschaften betrieben werden. So hat bereits
der 51. österreichische Städtetag im Juni 2001 in Villach gewarnt, dass bei
einer Privatisierung „lediglich ein öffentliches Monopol durch ein privates,
der Einflussnahme der öffentlichen Hand entzogenes Monopol ersetzt wird,
welches dem Shareholder-Value verpflichtet ist.“
In der EU wird die Wasserversorgung jedoch von Großkonzernen beherrscht:
Suez/Ondeo (F) versorgt bereits 110 Millionen Menschen, Veolia
Water/Compagnie Générale des Eaux (F) 108 Millionen, Thames Water/RWE (GB/D)
70 Millionen, SAUR/Bouygues (F) 30 Millionen und Seven Trent (GB) 20
Millionen Menschen. Ein Objekt der profitablen Begierde für diese Multis
sind auch die 4.250 Wasserversorger in Österreich, zumeist Gemeinden und
Wassergenossenschaften.
Obwohl der Städtebund bereits 2005 warnte, dass der unregulierte
Kostenwettbewerb in der Wasserwirtschaft zu desaströsen Ergebnissen geführt
hatte, wurde in Klagenfurt ein negatives Beispiel gesetzt. Die stadteigenen
Klagenfurter Stadtwerke verkauften das gemeindeeigene
Wasserdienstleistungsunternehmen Aquassist mehrheitlich an Veolia Water, den
weltweit zweitgrößten Wasserkonzern
Bereits seit 2004 schreibt die mit Zustimmung Österreichs beschlossene
EU-Wasserrichtlinie eine wirtschaftliche Analyse vor, ab 2010 wird die
Kostendeckung vorgeschrieben. Eine vom Wirtschaftsministerium bei Price
Waterhouse 2003 in Auftrag gegebene Studie versucht mit den Stichworten
Wettbewerb, Effizienz und Optimierung einer fragwürdigen Liberalisierung den
Boden aufzubereiten. Der Städtebund lehnt hingegen mit Recht einen
Ausschreibungszwang für die Wasserversorgung ab und fordert diesen Sektor
vom Beihilfen- und Wettbewerbsrecht auszunehmen.
Laut UNO wächst der weltweite Wasserverbrauch doppelt so schnell wie die
Bevölkerung. Bereits jetzt lebt ein Drittel der Weltbevölkerung in trockenen
Regionen, für 2025 wird sich dieser Anteil auf 60 Prozent erhöhen, womit der
Zugang zu Trinkwasser immer stärker auch Anlass für regionale Konflikte und
Kriege ist, wie etwa im Nahen Osten. Gleichzeitig versickern allein in den
Industrieländern 30 Prozent des Trinkwassers durch undichte Leitungen.
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16 Jungle World zu Hakenkreuz-Urteil des BGH
von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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<http://jungle-world.com/seiten/2007/12/9584.php>
http://jungle-world.com/seiten/2007/12/9584.php
Pläne durchkreuzt
Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft erlebt eine Pleite: Für den
Bundesgerichtshof sind durchgestrichene Hakenkreuze nicht strafbar.
von sarah kleinmann
Niemand würde auf die Idee kommen, ein Halteverbotsschild als
Aufforderung zum Parken zu verstehen – außer der Stuttgarter
Staatswanwaltschaft vielleicht. Straßenschilder bestehen wie viele
andere Hinweisschilder aus so genannten Piktogrammen, aus nüchternen
Zeichen, die ohne Wort und Text zur Verständigung dienen, da sie eine
feste Bedeutung haben. Auch das durchgestrichene Hakenkreuz ist eine
piktografische Darstellung mit eindeutiger Aussage. Und genauso
verhält es sich mit dem Hakenkreuz, das bildlich in die Mülltonne fliegt.
Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft jedoch zog die unmissverständliche
Bedeutung der Motive wiederholt in Zweifel. Sie vertrat den
Standpunkt, dass die Abgrenzung von rechtem Gedankengut womöglich
für den Betrachter nicht eindeutig erkennbar sei und daher auch ein
verfremdetes Hakenkreuz indirekt für den Nationalsozialismus werbe.
Im vergangenen Jahr veranlasste sie daher im Großraum Stuttgart
zahlreiche Beschlagnahmungen und Strafanzeigen gegen Antifas, die
verfremdete Hakenkreuze auf Flugblättern oder als Abzeichen verwendet
hatten. Den Betroffenen wurde ein Verstoß gegen Paragraf 86a des
Strafgesetzbuches vorgeworfen. Dieser stellt die Verwendung von
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen unter Strafe.
Auch gegen das Punk-Label »Nix-Gut-Records« aus dem
baden-württembergischen Winnenden leitete die Staatsanwaltschaft
Ermittlungen ein. Das Label hatte Buttons, T-Shirts und andere Artikel
vertrieben, auf denen durchgestrichene oder zerstörte Hakenkreuze zu
sehen waren. Für die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ein klarer Fall
von »massenhafter Verwendung« eines nationalsozialistischen Symbols.
Das Landgericht Stuttgart folgte dieser Argumentation und verurteilte
Jürgen Kamm, den Geschäftsführer des Labels, im September 2006 zu
einer Geldstrafe in Höhe von 3â*‰600 Euro.
Der eindeutige Bildzusammenhang, in dem die Hakenkreuze jeweils
standen, wurde vom Gericht schlichtweg ignoriert. Die Stuttgarter
Staatsanwälte gingen zudem fast ausschließlich gegen junge Antifas
und Punks vor. Sowohl die mehrmonatige Ausstellung »Piktogramme« im
Kunstmuseum Stuttgart als auch eine Werbebroschüre der Fifa blieben
unbehelligt, obwohl sie Hakenkreuze zeigten. Auch Darstellungen in
Geschichtsbüchern oder wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden
nicht beanstandet. Der Vorwurf gegen Antifas, das Hakenkreuz in einem
schleichenden Prozess wieder populär zu machen, klingt zudem, als
gebe es keine Neonazis, die das ohnehin schon machten.
Jürgen Kamm hatte gegen das Urteil Revision eingelegt. Am Donnerstag
voriger Woche entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe in der
Revisionsverhandlung, dass die Verwendung von Hakenkreuzen in
eindeutig distanzierendem Kontext nicht strafbar ist. In der
Mitteilung der Pressestelle des Gerichts heißt es explizit, dass die
Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen nicht
unter Paragraf 86a des Strafgesetzbuches falle, wenn »der Inhalt der
Darstellung in offenkundiger und eindeutiger Weise die Gegnerschaft zu
der Organisation und die Bekämpfung ihrer Ideologie zum Ausdruck
bringt«. Alle von dem Angeklagten vertriebenen Artikel seien »gegen
die Wiederbelebung nationalsozialistischer Bestrebungen gerichtet«.
Dies sei »eindeutig und offenkundig zum Ausdruck gebracht worden«,
sagte der Vorsitzende Richter Walter Winkler. Mit dieser
Grundsatzentscheidung, die den Anträgen von Verteidigung und
Bundesanwaltschaft folgte, wurde das Urteil des Landgerichts Stuttgart
gegen Kamm zurückgenommen.
Das Vorgehen der Stuttgarter Staatsanwälte hatte zuvor vielerorts
Kritik ausgelöst. Im Umfeld von »Nix-Gut-Records« entstand die
Kampagne »Wir lassen uns das Dagegensein nicht verbieten«, die auf
breiter Basis Unterstützung für die Betroffenen organisierte. Auch
Sebastian Edathy (SPD), der Vorsitzende des Innenausschusses des
Bundestags, die Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, und der
DBG-Vorsitzende Michael Sommer protestierten gegen die
Rechtsauffassung der baden-württembergischen Behörden.
Das Urteil des Bundesgerichtshof dürfte eine finanzielle
Entschädigung für »Nix-Gut-Records« mit sich bringen und
wahrscheinlich die Einstellung der mehr als 40 Verfahren, die gegen
Antifas in Baden-Württemberg wegen Verstoßes gegen den Paragrafen
86a derzeit noch offen sind. Markus K. aus Ludwigsburg, gegen den auch
eines dieser Verfahren läuft, empfindet das Urteil auch deshalb als
angebracht, weil die Staatsanwaltschaft Stuttgart »beharrlich gegen
Antifas vorgegangen« sei, anstatt »ein Verfahren gegen die noch
lebenden Täter eines SS-Massakers im norditalienischen Santâ*™Anna di
Stazzema einzuleiten«, wie er der Jungle World sagte.
Das Urteil dürfte auch positive Folgen in einem anderen Fall haben,
der den Verfahren in Baden-Württemberg in der Sache ähnelt. Am
10.â*‰Januar wurde David G. vom Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen
ebenfalls wegen Verstoßes gegen den Paragrafen 86a des
Strafgesetzbuches zu einer Geldstrafe verurteilt. Bei einer
Polizeikontrolle in Mittenwald fanden die Beamten in seinem Rucksack
Flyer, die eine Veranstaltung bewarben. Auf den Zetteln war das
Titelbild des im Handel frei erhältlichen Buches »Feindaufklärung
und ReÂ-education« des Freiburger Verlags Ça ira abgebildet, das
Islamisten beim Zeigen des Hitlergrußes zeigt. Obwohl der Inhalt der
Darstellung in einem klar erkennbaren antifaschistischen Zusammenhang
stand, wurde auch David G. verurteilt.
In der Urteilsbegründung hieß es u.a., der Angeklagte habe in
Mittenwald »an verschiedenen Veranstaltungen und Aufzügen des
linksextremen Spektrums« teilnehmen wollen, die unter anderem die
»linksextremistische VVN-BdA« organisiert habe. Diese Formulierungen
illustrieren, dass es wie im Fall von Jürgen Kamm nicht nur um die
inkriminierten Symbole, sondern offenbar auch um die Gesinnung
derjenigen geht, die sie benutzen.
Stephan Grigat (Hg.): Feindaufklärung und Reeducation. Kritische
Theorie gegen Postnazismus und Islamismus. ça ira: Freiburg 2006, 316
Seiten, 14,- Euro, ISBN: 3-924 627-93-2
http://www.cafecritique.priv.at
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17 Kulturrisse 01|07: "Plagiarismus und Ideenklau"
von IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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||| MITTEILUNG
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||| IG Kultur Österreich
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||| Kulturrisse 01|07
||| "Plagiarismus und Ideenklau"
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Während die Sampling-Praxen von HipHop & Co. längst von den
Musikindustrien umarmt werden und in der bildenden Kunst mittlerweile
eine Strömung namens Appropriation Art kanonisiert wurde, macht sich
an den Universitäten hierzulande wie anderswo eine besondere Art von
„Räuber und Gendarm“-Spiel breit: Unter Einsatz von
Software-Intelligenz wird zur Jagd auf Plagiate und PlagiatorInnen
geblasen: Die Rollen sind in dieser Fragezurichtung so klar verteilt,
wie es „Räuber und Gendarm“- oder „Jäger und Wilderer“-Spiele nun mal
verlangen – mit ungelehrigen Studierenden als sich an intellektuellen
Besitzständen vergreifenden Delinquenten.
Der Ausblendungen gibt es bei all dem, wie die Texte des aktuellen
Kulturrisse-Schwerpunkts zeigen, nicht wenige. Sie reichen von
Studien- und Betreuungsbedingungen an den Universitäten, die die
Ausbildung eines reflektierten Umgangs mit Referenzliteratur nicht
gerade begünstigen, bis hin zu diversen Ökonomisierungseffekten und
dem daraus resultierenden Druck auf Studierende – Aspekte, denen v.a.
Lisa Mayrs Text gewidmet ist.
Julia Hertlein plädiert zudem für eine Rahmenerweiterung der
gegenwärtigen Diskussionen und verweist u.a. mit Bourdieu auf die
Rolle des „wissenschaftlichen Unbewussten“, das für jegliche
wissenschaftliche Arbeit vorbedingend und doch keiner Zitation
zugänglich ist.
Mimetische Produktivität lässt sich daher umgekehrt aber auch, wie
Konrad Becker argumentiert, als Unterwanderung solcher Hierarchien
verstehen, wie sie in diversen Aktivismen und Kunstpraxen seit langem
erprobt wird. Den strategisch-taktischen Ausformungen dieser
Unterwanderung in der bildenden Kunst und darüber hinaus geht
schließlich auch Cornelia Sollfranks Text nach – und zwar nicht ohne
zugleich ihre längerfristigen Effekte einer kritischen Prüfung zu unterziehen.
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||| Bestellungen:
||| Kulturrisse 0107
||| "Prekarisierung und Ideenklau"
||| Einzelpreis: 6,00
||| Jahresabo: 22,00 StudentInnenabo: 17,00 (erscheint mind. 4x im Jahr)
||| Die Ausgabe ist auch in folgenden Buchhandlungen erhältlich:
||| In Wien: a.punkt, Anna Jeller, Leporello, Phil, Prachner (MQ), Winter
||| In Linz: Lentos Shop
||| In Berlin: b_books, pro qm
http://igkultur.at/igkultur/kulturrisse/1004803821/Titelbild07.jpg
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||| IG Kultur Österreich
||| Gumpendorfer Straße 63b
||| A-1060 Wien
|||
||| Tel: +43 (1) 503 71 20
||| Fax: +43 (1) 503 71 20 - 15
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||| http://www.igkultur.at/
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||| Erklärung gemäß § 107 TKG
Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet
der nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen
einen wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Öffentlichkeiten.
Die neuen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107)
bedeuten eine diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006
dürfen e-Mail-Zusendungen ausschließlich mit dem Einverständnis der
EmpfängerInnen zugesendet werden.
Sollten Sie keine weiteren Informationen der IG Kultur Österreich
beziehen wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze Verständigung.
|
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| Gumpendorfer Str. 63b
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18 Stenzel will Lolligo einschüchtern
von "Kindercafe Lolligo" <lolligo at reflex.at>
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Presseaussendung
Stenzel will Lolligo einschüchtern
„Ich fordere hiermit die Bezirksvertretung Wien 1. auf, die beiden auf den
Kinderspielplatz im Rudolfspark gerichteten Polizeiüberwachungskameras
unverzüglich und ersatzlos zu entfernen.“
Diese Forderung haben mittlerweile hunderte BesucherInnen des Lolligos,
NachbarInnen und sonstige NutzerInnen des Rudolfsparks unterschrieben.
Angesichts dessen, dass sich BürgerInnen in Belange, die sie betreffen,
einmischen,
reagiert die neue Bezirksvorsteherin im 1.Bezirk Ursula Stenzel (ÖVP) mit
versuchter Einschüchterung:
Montag abend (19.3.07) „besuchten“ zwei Polizeibeamte das Kindercafé,
wunderten sich, dass um elf Uhr abends keine Kleinkinder anwesend waren
und verkündigten eine angebliche, zu erwartende Anzeige wegen
Sachbeschädigung. Es seien einzelne Anti-Kamera-Pickerl auf
Verkehrszeichen gepickt worden.
Diese angekündigte Anzeige ist natürlich aus der Luft gegriffen. Das
Lolligo-Kindercafe ist selbstredend nicht verantwortlich dafür, wenn
irgendjemand irgendwo Pickerl anbringt. Sonst käme Frau Stenzel gar noch
auf die Idee, das Lolligo für die im Wahlkampf durch ÖVP-Werbepickerl
verklebten Briefkästen, Verkehrsschilder, Hauswände etc. zur Verantwortung
zu ziehen. Abgesehen davon, dass die Exekutive auf derartigen Stuss
überhaupt reagiert, erscheint es demokratiepolitisch bedenklich, wenn die
PolizeibeamtInnen Wiens zu willfährigen Lakaien für die politische
Vendetta einer von der Macht berauschten Bezirkskaiserin degenerieren.
Also Frau Stenzel, sollte Ihnen fad sein, probieren Sie’s mal mit
Selbstanzeige und unterlassen Sie es gefälligst, unzufriedene BürgerInnen
einzuschüchtern sowie demokratische Grundrechte, wie das Sammeln von
Unterschriften, zu kriminalisieren.
Das Kindercafé Lolligo stellt dazu fest:
Wir werden uns von diesen autoritären Methoden nicht einschüchtern lassen.
Wir sammeln weiterhin Unterschriften gegen die Spielplatzkameras und
werden weiterhin laut dagegen aufstehen, dass soziale Probleme mit dem
Polizeiknüppel bekämpft werden, statt konstruktive Lösungen im Sinne aller
zu suchen. Wir rufen alle WienerInnen dazu auf uns zu unterstützen, und
mit eigenem Aktivismus gegen die Vertreibung von StraßenkünstlerInnen und
BettlerInnen, gegen die zunehmende Kameraüberwachung und gegen die
Kriminalisierung von Jugendlichen, Obdachlosen und sozial schwächeren
Menschen zu kämpfen! Solidarisiert Euch und verwendet das Antikamera-Logo
massenweise um einer Kriminalisierung unseres Projektes entgegenzutreten!
Wien darf nicht Mistelbach werden!
Freiräume verteidigen! Kamerafreie Zone - Kindercafé Lolligo
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LOLLIGO
Fischerstiege 4-8 - 1010 Wien
Öffnungszeiten: Do & Fr 15-18 Uhr
Infotelefon: 0699 1966 76 10
www.lolligo.net
Spenden erbeten und notwendig:
"lolligo" / blz 14000 / konto-nr. 10010-036-203
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19 Schein und Wirklichkeit von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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SCHEIN:
Im SPÖ-Grundsatzprogramm steht: "Wir treten daher dafür ein, daß alle
Menschen das Recht darauf haben, bei Entscheidungen, die sie
betreffen, mitzubestimmen und daß das Prinzip der Demokratie in allen
gesellschaftlichen Bereichen verwirklicht wird." (II.2.2)
Bekräftigt wurde das vom Parteivorsitzenden Alfred Gusenbauer: "…bin
ich zu jeder kritischen Auseinandersetzung bereit." (ORF Report
spezial; 9.1.07)
WIRKLICHKEIT:
(Dargestellt an einem von mehreren Beispielen)
OFFENER BRIEF
Sehr geehrter Herr Parteivorsitzender,
ich habe am 1.2.07 eine Anfrage betreff Mindestsicherung an Sie
gerichtet, die - beginnend mit 6.2. - zu einer Art e-mail-ping-pong
zwischen Josef Kalina und mir führte, da Ihr Parteisekretär meine Fragen
nicht beantworten konnte oder wollte.
Sein vorläufiges Ende fand das fruchtlose Hin-und-Her damit, dass ich
von Josef Kalina zur Postbotin ("..wenden Sie sich bitte an ..") ernannt
wurde.
Mein Schreiben v. 2.3.07 an die "SPÖ-Bereichssprecherin für Soziales"
ist bis heute unbeantwortet; obwohl auch ein Zitat aus Götz von
Berlichingen gereicht hätte um mir zu vermitteln, dass ich als Teil des
Souveräns von den angeblichen RepräsentantINNEN dieses Souveräns noch
wahrgenommen werde.
Im SPÖ-Grundsatzprogramm lese ich: "Wir treten daher dafür ein, dass
alle Menschen das Recht darauf haben, bei Entscheidungen, die sie
betreffen, mitzubestimmen und dass das Prinzip der Demokratie in allen
gesellschaftlichen Bereichen verwirklicht wird." (II.2.2)
Wurde dieser Teil des SPÖ-Grundsatzprogramms ausser Kraft gesetzt?
Wenn ja, genügt eine kurze Stellungnahme.
Wenn nicht, ersuche ich Sie ihre Mitarbeiterinnen an das
SPÖ-Grundsatzprogramm zu erinnern und erwarte dann eine ernsthafte
Antwort auf meine Fragen.
Mit freundlichen Grüssen
Katarzyna Landa
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Ob jemals eine Antwort kommen wird???
Dietmar Köhler
Initiativgruppe Arbeitslosigkeit
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SEXISMEN
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20 Frauen/Rechte: HLI in Salzburg von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Frauen/Rechte:
> HLI in Salzburg
Was wir seit Jahren in Wien kennen, verbale wie koerperliche Attacken auf
schwangerschaftsabbruchwillige Frauen, wurde vor einem Jahr durch
landesgesetzliche Bestimmungen ein wenig eingedaemmt. Nun, seitdem dort seit
kurzem auch Abbrueche durchgefuehrt werden, gibt es diesen Terror bei der
Gynmed Ambulanz am Salzburger Landeskrankenhaus. Heidi Rohrmoser interviewte
fuer die Radiofabrik Salzburg Petra Schweiger, Mitarbeiterin des ISIS
Frauengesundheitszentrums, die an der Ambulanz taeglich 3 bis 4 Frauen
betreut.
*
Petra Schweiger ueber die Aggressoren: "Die Attacken kommen von ,Human Life
International', einer fundamentalistischen amerikanischen Organisation, ,Pro
Life' und der ,Jugend fuer das Leben'. Besonders durch das Engament von
Human Life International zeigt sich, dass es sich hier um eine bundesweit
organisierte und handelnde Organisation handelt. Human Life International,
mit Dietmar Fischer in Wien, holte sich z.B. einen amerikanischen Coach zur
Abtreibungsgegner-Ausbildung, also das Lernen scharfmachender Hetze und wie
Aggressionen an Feindbildern auszuleben sind, z.B. durch nervtoetende
lautstarke Betorgien vor den privaten wie oeffentlichen Ambulatorien."
Schweiger nennt Beispiele fuer diese Handlungsweisen.: "Stalking: Die Fundis
betreten die Raeume der Gynmed-Ambulanz, setzten sich hin, und beten laut
mit dem Rosenkranz in der Hand." Schweiger fordere sie dann auf, sich in die
Kirche des LKH zu begeben, was sie selbstverstaendlich nicht taeten, bis sie
durch den privaten Sicherheitsdienst oder den Zivilsicherheitsbeamten
abgefuehrt wuerden. Eine andere Methode sei: "Psychoterror: Sie sammeln sich
dann wieder auf der Aiglhof-Seite, wo sie im Parkhaus des LKH die Frauen
massiv bedraengen und belaestigen bis hin zu koerperlichen Attacken. Sie
schreien in der Gruppe die einzelnen Frauen an, drohend, sie wuerden ,ein
Leben lang verfolgt werden', und dass die Inanspruchnahme eines
medizinischen Termins ,Mord sei'." Und dann werde dieser Psychoterror noch
mit vorsaetzlichen Betrug gemischt: "Eine Fanatikerin hat eine Frau vom
Gynmed bis zum Parkhaus verfolgt und sich als Psychologin des Gynmed
ausgegeben, ihr Horrrorgeschichten ueber den Schwangerschaftsabbruch
erzaehlt und sie damit massiv verunsichert. Diese eingeschuechterte und
verunsicherte Frau rief dann extra noch einmal bei dem Leiter der
Gynmed-Ambulanz an, um nachzufragen, ob das denn der Wahrheit entspreche und
wurde gluecklicherweise aufgeklaert und beruhigt." Und schliesslich komme es
zu koerperlichen Uebergriffen: "Frauen ist es passiert, dass sie
Plastikembryos, Broschueren und kirchliche Buecher ins Auto und an den Kopf
geworfen bekommen haben."
Schweiger beschreibt, dass sie mit dem Engagement und der Unterstuetzung
durch die Leitung des LKH´s, dem Management, der Pflegedirektion und der
wirtschaftlichen Direktion hoechst zufrieden sei: "Alle vertreten
einheitlich die Position, dass die Frauen in Ruhe gelassen werden muessen,
und sie versuchen das auch mit den ihnen zur Verfuegung stehenden Mitteln am
Gelaende des LKH durchsetzen."
Schweiger beklagt die Situation, dass die Frauen individualisiert seien,
einander nicht kennen wuerden und deshalb auch nicht organisierbar seien:
"Zudem herrscht eine Stimmung gegen eine Organisiserung und das Beduerfnis,
die Situation nicht ,aufbauschen' zu wollen. Die Frauen sind mit der
psychischen Verarbeitung des Schwangerschaftsabbruches ohnehin beschaeftigt,
wobei psychologische Hilfe hier gerne in Anspruch genommen wird. Denn das
groesste Problem eines Schwangerschaftsabbruches ist, dass dafuer die
gesellschaftliche Akzeptanz fehlt, darueber nicht normal gesprochen wird und
die Frauen somit isoliert damit klarkommen muessen." Schweiger betont aber,
dass ein Schwangerschaftsabbruch im Leben einer Frau normal sei: "Fuer die
einen ist es eine schwierige, fuer die anderen eine klare Entscheidung.
Besonders fuer die Frauen, fuer die es eine schwierige Entscheidung ist,
besteht ein Recht auf feministischer, menschlicher und medizinischer
Betreuung waehrend der Entscheidungsphase. Das Nicht-Sprechen waehrend
dieser Phase und die Geheimhaltung danach wirken spaeter negativ weiter. Es
besteht ein Bedarf an Schutzzonen vor dem Gynmed-Ambulatorium. Der Einwand,
dass es hier um Meinungsfreiheit der Lebensschuetzer ginge, ist nichtig, da
die Frauen verbal wie koerperlich in ihrer Freiheit behindert werden.
Bundesweit arbeitet ISIS an der Einrichtung von Schutzzonen vor privaten und
oeffentlichen Einrichtungen durch Aenderungen im Rahmen des
Sicherheitspolizeigesetzes. Das LKH-Direktorium setzt sich insofern ein, als
es Propagandamittel, Belaestigungen und Demonstrationen am Gelaende des LKH
verbietet. Es gibt das juristische Mittel einer Besitzstoerungsklage, das
auch in Zukunft verstaerkt angewendet werden soll. Ein kreatives Beispiel
ist des Engagieren einer Theatergruppe vor privaten Ambulatorien in Wien.
Die Frauen selbst wollen in Ruhe nach Hause gehen. Schwangerschaftsabbruch
ist, weil er sich nicht von anderen medizinischen Behandlungen
unterscheidet, ein Menschenrecht. Die Salzburger Frauen empoert die minimale
Anzahl an weiblichen niedergelassenen Gynaekologinnen mit
Gebietskrankenkassen-Vertraegen. Konkret gibt es 2 Gynaekologinnen mit
Kassenvertraegen. Fuer die Frauen sind aufgrund des Andrangs maximal 20
Minuten Zeit fuer Gespraech und Behandlung. GKK-Vertraege fuer
Frauenaerztinnen sind menschlich unannehmbar, da sie das Wichtigste,
naemlich das Gespraech zwischen Frauenaerztin und Klientin nicht ausreichend
bezahlen, wo doch die Beratung und das Wissen um den eigenen Koerper am
wichtigsten sind. Dagegen gibt es fuer eine Ultraschalluntersuchung mit
einer Maschine unverhaeltnismaessig viel Geld."
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21 Right Wing "Father"land
von <selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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National Organization for Women
Right Wing "Father"land
Below the Belt: A Biweekly Column by NOW President Kim Gandy
March 21, 2007
In late January, Japanese Health Minister Hakuo Yanagisawa was the
subject of several news headlines around the world when he referred to
women as "birth-giving machines" and urged them, in light of Japan's
declining birthrate, to "do their best per head" as a public service.
Consequently, some have called for the minister's removal, but Prime
Minister Shinzo Abe has refused to do so.
Shocking›Ý™X[Kˆ™[Z[š\ÝțؘX›Hš[™ this incident oddly familiar. That's
because our own Department of Health and Human Services (HHS) is
chock-full of Hakuos, and our administration doesn't want for a Shinzo
who ignores our protests-his name is George. The only difference is
that the Hakuos of the West shy away from using such stark metaphors.
Instead, people like HHS Secretary Mike Leavitt, HHS Assistant
Secretary for Children and Families Wade Horn, and HHS Deputy
Assistant Secretary for Population Affairs Eric Keroack choose the
sneakier route of changing policy and funding allocations so that more
women in the U.S., ready or not, become "birth-giving machines."
In a country where you're hard pressed to find a state legislature
that doesn't house a number of extreme conservatives opposed to
abortion and birth control, and where already close to 90 percent of
counties have no abortion provider, and where national policies (or
the lack thereof) make it nearly impossible for most women to balance
work and family, Leavitt, Keroack, Horn, & Co. were installed to keep
machinations working in favor of birth-giving machines, but not for
women and their multi-faceted lives.
Indeed, these men were appointed to these positions in part because it
was never a secret that they'd be on board with the plan. Eric Keroack
was the medical director of an anti-contraception, anti-abortion
network of so-called pregnancy counseling centers that deliberately
endanger women's reproductive health in pursuit of an anti-abortion
rights, anti-woman political agenda. Who puts that guy in charge of
$283 million in grants designed to provide access to contraceptive
supplies and information without some foresight that access to birth
control probably won't expand on his clock?
Likewise, we weren't expecting any added security for women when
Secretary Leavitt came to Washington. When he was Utah's governor, he
was not only bent on getting his state "the toughest abortion law" in
the country, but also vetoed abstinence-only legislation because it
would have permitted discussion of contraception. So were we surprised
when he did his political best to keep Plan B emergency contraception
bottled up at the Food and Drug Administration (FDA), another agency
under his purview›ÝHš] ‚‚•ØYHÜ›‰ÜÈ\Ýwas just as scary. Opposing
everything NOW stands for (from abortion rights to economic justice),
Horn founded The National Organization of Fathers, and openly stated
his belief that "the husband is the head of the wife just as Christ is
the head of the church." He even advocated that federal benefits, such
as Head Start and subsidized housing, should only be available to
children of married couples, not single parents. So of course the Bush
administration put him in charge of all the welfare and public
assistance programs that primarily serve those very same single
mothers he so detests. And did he find a way to derail the funding
away from single moms? You bet he did.
All three men were given positions with expansive power over women's
(and, well, everyone's) reproductive, rights, health care and
insurance in this country, and NOW, along with countless other
organizations, protested their ascent, but to no avail.
Together, the three Hakuos of the HHS are funneling millions to
misogynist, inaccurate, and harmful abstinence-only "education"
programs, not only for kids, but for adults, too, as well as hundreds
of thousands of dollars to similarly hazardous "crisis pregnancy
centers" that mislead vulnerable women. Now Leavitt is funneling $5
million to Wade Horn's own National Fatherhood Initiative-the
right-wing organization Horn founded.
Horn's National Fatherhood Initiative is just one organization
thriving on funding from the Bush administration's "Responsible
Fatherhood" program, carried out by-guess who<
%H\\Y[ÙˆX[[™[X[ˆÙ\šXÙ\ˈ[™\™@in lies how the men of the HHS-and
the Bushies who hired them-are showing their anti-woman colors as
vividly as Hakuo showed his.
Through this "Responsible Fatherhood" initiative, the administration
has given over $80 million to men-only and fathers-only education
programs. That's right, while the HHS is actively ensuring that
women's access to contraception, abortion, and other reproductive
healthcare is being stripped to nothing, it's simultaneously pumping
millions into job-training and other education programs explicitly and
solely for men.
All of that is sexist, and the last part is completely illegal.
Allocating federal funds to any education program or activity that
discriminates on the basis of sex has been illegal since 1972, when
NOW helped pass Title IX of the Education Amendments into law. NOW and
Legal Momentum are preparing to file complaints against the Bush
administration alleging sex discrimination in violation of Title IX.
Besides ignoring the law, by throwing money at men-only education and
training programs the administration is also ignoring hard statistics
that women need it too. It's not confidential information that women
hold the majority of minimum and low-wage jobs. According to the
Economic Policy Institute, in 2005, 29.4 percent of women were paid
poverty-level wages or less, compared to 19.9 percent of men, with
women of color disproportionately represented. Nor is it insignificant
that over 90 percent of the adult Temporary Assistance for Needy
Families (welfare) clients are women, most of whom are single mothers.
There are a slew of statistics I could list as further evidence, but
you already know that a bunch of guys of the woman-submit-to-husband,
power-to-the-father(land) mindset probably don't think women should be
doing the kind of jobs they might need training for in the first
place. No, no, birth-giving machines belong at home!
It's kind of the same perverted reasoning behind abstinence-only
"education"-the Bushies don't think anyone who isn't heterosexual and
married should be having sex, so they won't tell them how to protect
themselves and make healthy decisions related to sex. Similarly, they
don't think women should be working, so they refuse to help them do so.
The reality that people aren't going to stop having sex outside of
marriage and that women can't (or don't want to) stop working outside
the home doesn't matter much to the right wing. Those who don't fit
into the all-faithful, all-American, men-rule, women-make-babies
cookie cutter mold the Bushies envision as part of their "culture of
life" get left behind (a kind of political judgment prior to your
evangelical judgment day) and left out of policy and opportunity.
Which reminds me (again) why we need a feminist president in 2008-to
restore genuine morality and good judgment to U.S. policies at home
and abroad. And it won't be a moment too soon.
Recent Below the Belt columns | XML
Copyright 1995-2007, All rights reserved. Permission granted for
non-commercial use. National Organization for Women
(This was printed from http://www.now.org/news/note/032107.html)
--
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
mailto: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
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detaillierte Informationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen
Abtreibungsgegnerschaft auf
http://www.die-abtreibung.at.tf
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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22 Bergbauprojekt Pascua Lama / Chile-Argentinien
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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Presseerklärung der GfbV-Südtirol (siehe auch:
www.gfbv.it/2c-stampa/2007/070319de.html)
Bozen, 19. März 2007
Chile/Argentinien: Gletscher in Gefahr
> Der kanadische Konzern Barrick Gold wird im Zuge des Bergbauprojekt Pascua
> Lama wegen wahrscheinlichen, nicht vorhergesehenen, Umweltschäden
> angeklagt. Würden die Umweltschäden bestätigt werden, riskiert Barrick
> Gold eine Geldstrafe bis hin zum Stopp der Arbeiten. Das Verfahren wurde
> dank der Einwohner der Umgebung von San Felix eingeleitet, die, vom
> Ministerialsekretariat für Landwirtschaft unterstützt, Klage wegen der
> Verschüttung der Bewässerungskanale nach den Arbeiten eines Fussweges zur
> Projektzone eingereicht haben.
>
> Pascua Lama ist ein grenzüberschreitendes (Chile-Argentinien)
> Berbauprojekt des kanadischen Goldkonzerns Barrick Gold, das in den Anden,
> im Huasco-Tal in der Region von Atacama, verwirklicht werden soll und
> bereits im Februar 2006 von der chilenischen Regierung und im Dezember des
> gleichen Jahres von der argentinischen Regierung bewilligt wurde. In einer
> Mine unter freiem Himmel will der kanadische Konzern Gold, Silber, Kupfer
> und andere Edelmetalle abbauen, die sich zum Teil unter drei
> jahrtausendealten Gletschern, dem Toro I, dem Toro II und dem Esperanza,
> befinden. Das Projekt, das die "Umsiedlung" der drei Gletscher vorsieht,
> riskiert, das natürliche Gleichgewicht der gesamten Region, vollständig zu
> zerstören: der biologische Wasserkreislauf, der von den Gletschern ernährt
> wird, riskiert zusammen zu brechen und das restliche Grundwasser könnte
> durch die in der Bergbauaktivität verwendeten Giftstoffe, wie z.B. Zyanid,
> vergiftet werden. Dazu käme noch der hohe Wasserverbrauch (300 l/sec), den
> der Berbau in dieser Trockenregion mit sich bringen würde.
>
> Das Projekt soll schlussendlich in einem Landstrich verwirklicht werden,
> den die indigene Diaguita-Gemeinschaft, die wie die meisten der 70.000
> Einwohner der Gegend von der Landwirtschaft lebt, für sich selbst
> beansprucht. Sie leben seit Jahrhunderten dort, aber ihres Lands beraubt
> und mit der Wahrscheinlichkeit, schon bald kein sauberes Grundwasser zu
> haben, riskieren sie, ihre Kultur und ihren geschichtlichen und
> archäologischen Reichtum zusammen mit ihrem Land für immer zu verlieren.
>
> Laut Carolina Sandoval, Sprecherin der Bürgerbewegung Anti-Pascua Lama,
> wurden bisher bereits 50%-70% der drei Gletscher zerstört. "Wir sprechen
> hier von Gletschern, die den Wasservorrat für eine Region bilden, in der
> es einmal alle 10 Jahre regnet", sagt Sandoval, "und dieses Projekt wird
> das ganze Tal, in dem die Menschen vorwiegend von Landwirtschaft leben,
> trocken legen. So wie es bereits in Copiapó geschehen ist."
>
> Die Verwirklichung des Projekts würde unvorstellbare Umweltschäden mit
> sich bringen und würden das Leben und die Gesundheit der ca. 70.000
> Einwohner des Huasco-Tals ernsthaft gefährden.
>
> Was den Konzern Barrick Gold Corporation angeht, so hat das Volkstribunal,
> das 2006 im Zug des II chilenischen Sozialforums in Santiago de Chile
> eingerichtet wurde, den Konzern wegen seiner schwerwiegenden Angriffe auf
> Umwelt, sozialem Umfeld, Kultur und Wirtschaft der Völker Argentiniens,
> Chiles und Perus verurteilt. Die Vorwürfe gegen Barrick Gold häufen sich
> jedoch in jedem Teil des Erdballs: laut dem Artikel "Behind the Numbers"
> der Journalisten Keith Harmon Snow und David ist Barrick Gold im
> schmutzigen Kongo-Konflikt verwickelt und die kanadische Organisation
> Mining Watch beschuldigt den Konzern in ihrer Web-Site schwere
> Menschenrechtsverletzungen in Papua Neu-Guinea begangen zu haben und
> berichtet vom Kampf der australischen Wiradjuri-Aborigenes gegen die
> Aktivitäten des Konzerns auf ihrem Land.
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23 Mobilise for Oury Jalloh’s Court Process in Dessau - Begins: 27.03. 20 07
von "The VOICE Refugee Forum" <thevoiceforum at emdash.org>
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Mobilise for Oury Jalloh’s Court Process in Dessau -Begins: 27. March 2007.
Information in English, French and German
French:
http://thevoiceforum.org/node/454
http://oury-jalloh.so36.net
http://thevoiceforum.org
http://thecaravan.org
http://no-racism.net
English:
Break the silence!
Come to Dessau on March 27th - 30th and April 19th-20th of 2007
Observe the trial and participate in the permanent vigils, events and
rallies during this time
On the 7th of January, 2005, Oury Jalloh agonizingly burned to
death---tied at his hands and feet in Cell Number 5 in Dessau. He was a 21
year-old refugee from Sierra Leone. The smoke and fire alarm were simply
ignored by the supervising police officer; the communication system
connected directly to the cell was turned off, supposedly because the
police officers felt bothered by the "burbling noises" while they were
talking on the telephone. Since his death to this day, the State
Prosecutor, responsible for carrying out the investigations, has
exclusively promoted the theory that Oury Jalloh committed suicide.
Nevertheless, there are simply too many contradictions in their theory:
Why does a lighter first appear in a second inventory taken of the items
found in the cell? How did a lighter enter into the cell when two police
officers carried out a body search of Oury Jalloh? How do they explain the
broken nasal bone and the injuries to the middle ear as found in the
second autopsy organized by the Initiative in Memory of Oury Jalloh? What
role did the racist attitude of Dessau's police play, which was recorded
on tape before and during the fire and made partially public?
On the basis of the ascertainable facts regarding the death of Oury Jalloh
and until it is proved otherwise we will continue to believe and make our
opinion known: Oury Jalloh was murdered.
That all of these contradictions have even been made known to a wider
public has only been possible thanks to the mobilization and engagement of
friends and acquaintances of Oury Jalloh as well as diverse migrant,
refugee and anti-racist organizations, who in spite of the attempts at
criminalization and the persecution of several activists have never given
up in fighting for an exhaustive clarification of the circumstances
surrounding the death of Oury Jalloh as well as justice and reparations.
All of these groups have come together to form the Initiative in Memory of
Oury Jalloh.
Finally, after two years of mobilization and public campaigning of the
Initiative, court proceedings are to be held in March against two of the
police involved in the crime. Although we find this to be an important
step in the direction of shedding light on the death of Oury Jalloh, we
have serious doubt as to whether the proceedings will bring either justice
or an exhaustive clarification of the circumstances.
Since Oury's murder, neither the court nor the State Prosecutor has shown
interest in discovering the truth behind the events in Dessau. Rather, the
case has been plagued by two years of impediments, cover-up and the denial
to cooperate with the lawyers of Oury's parents. Only for the recognition
of the mother and father as co-plaintiffs in the case did the court need
17 and 15 months to come to a decision, respectively. In addition, the
State Prosecutor refused to allow an x-ray of Oury Jalloh's corpse to be
carried out with the justification that it simply wasn't necessary. The
second autopsy, carried out independently in the name of the Initiative in
Memory of Oury Jalloh, demonstrated then demonstrated the serious injuries
to Oury's nose and middle ear.
But Oury Jalloh was not alone. Dominique Koumadio, for example, was shot
and killed by the police on the 14th of April, 2006. The General Public
Prosecutor has already absolved the police of any crime. The
justification? Self-defense. Indeed, crimes by the police enjoy almost
complete impunity, especially when those crimes are committed against
refugees and migrants. Indeed, German police abuse refugees and migrants
on a daily basis, and physical mistreatment is widespread, though
punishment is seldom-if it even comes that far. In general, it is fair to
say that the police, just as society, is dominated by a racist, inhumane
consensus that sees refugees and migrants in general as sub-humans.
In general, Europe has made it known and enforced the fact that refugees
and migrants, but especially Blacks, are not welcome here. Alone in 2006
more than 7,000 HUMAN BEINGS were forced into their death by a system
which has systematically and eternally robbed them of their most basic
right: the right to life. Who will pay the price for these murders? Who
can give their families and friends back their loved ones?
These are just some of the reasons why we totally distrust the German
legal system.
It is our responsibility to Oury, his family and all victims and survivors
of racist police violence and even murder to come together and demonstrate
to the court, to the society and to the world that we will not stand
silently by while they continue their crimes in impunity. If we do not
come together to stop this now, how many will follow? Who will be next?
A wide public and political mobilization to accompany the trial and assist
the proceedings as independent observers is of extreme importance. We
therefore call on all progressive sectors and people of solidarity to join
us in Dessau for the entire length of the court proceedings. Vigils,
events and rallies will be organized during the whole duration of the
events.
Come to Dessau on March 27th-30th and April 19th-20th. Observe the trial
and participate in the permanent vigils, events and rallies during this
time.
The Court address:
Landgericht Dessau, Willy-Lohmann-Str. 29, 06844 Dessau
Stay informed at: http://oury-jalloh.so36.net
Info-phone at: 0176-65977644
Donations can be made to: Antirassistische Initiative / Bank für
Sozialwirtschaft / Konto-Nr.: 3039600 / BLZ: 100 205 00 / Stichwort:
Dessau.
COME TO DESSAU!
BREAK THE SILENCE!
Deutsch Text.
Aufruf zur Beobachtung des Oury-Jalloh-Prozesses
http://oury-jalloh.so36.net
http://thevoiceforum.org
http://thecaravan.org
http://no-racism.net
Kommt alle am 27. - 30. März und am 19. - 20. April nach Dessau
beobachtet den Prozess und beteiligt euch an den ständigen Aktionen,
Veranstaltungen und Kundgebungen.
Break the silence!
Am 7. 1. 2005 verbrannte Oury Jalloh qualvoll - gefesselt an Händen und
Füßen in der Polizeizelle 5 in Dessau. Er war ein 21-jähriger Flüchtling
aus Sierra Leone. Der Rauchmelder sowie ein Feueralarm wurden vom
Dienstleiter der Polizei einfach ignoriert, die direkt mit der Zelle
verbundene Sprechanlage leise gestellt - angeblich weil sich die Beamten
von „plätschernden Geräuschen“ beim Telefonieren gestört fühlten. Seitdem
vertritt die für eine Untersuchung zuständige Staatsanwaltschaft die These
vom Selbstmord des Getöteten.
Diese These hat viele Widersprüche in sich: Warum taucht plötzlich ein
Feuerzeug in einer zweiter Asservatenliste auf? Wie landete dieses in der
Zelle, wenn Oury Jalloh vorher von zwei Beamten gründlich durchsucht
wurden? Wie erklärt man den Nasenbeinbruch und die Verletzungen des
Mittelohrs bei Oury Jalloh, die eine zweite, von der „Initiative in
Gedenken an Oury Jalloh“ in Auftrag gegebene Obduktion feststellte? Welche
Rolle für den Ablauf spielte eine rassistische Grundhaltung bei der
Dessauer Polizei, wie sie sich aus den Tonbandmitschnitten ergibt, die vor
und während des Brandes aufgezeichnet wurden?
Aufgrund der festgestellten Umstände des Todes gehen wir von der Ermordung
Oury Jallohs aus solange eine Aufklärung keinen anderen Tathergang ergibt.
Dass alle diese Widersprüche ans Licht gekommen sind und dass der Tod von
Oury Jalloh nicht in Vergessenheit geriet, ist der Mobilisierung von
FreundInnen und Bekannten sowie zahlreichen MigrantInnen- und Flüchtlings-
und antirassistischen Organisationen zu verdanken, die trotz
Kriminalisierungsversuchen und der Verfolgung einiger Aktivisten nie
aufgehört haben, eine vollständige Aufklärung der Todesumstände und
Gerechtigkeit zu fordern. Diese haben sich in der „Initiative in Gedenken
an Oury Jalloh“ zusammengeschlossen.
Nach zwei Jahren Mobilisierung und Öffentlichkeitsarbeit der Initiative
wird im März ein Prozess gegen zwei beteiligte Polizisten in Dessau
stattfinden. Obwohl dies ein wichtiger Schritt in Richtung Aufklärung ist,
haben wir Zweifel, dass es zu einem gerechten Urteil und einer
vollständigen Aufklärung der Todesumstände kommen wird. Seit dem Tod von
Oury Jalloh hat die Staatsanwaltschaft Dessau kein wirkliches Interesse
gezeigt die Todesumstände aufzuklären. Vielmehr ist ihre Tätigkeit von
einer inzwischen jahrelangen Verschleppung des Falles geprägt, wie auch
einer mangelnden Kooperation mit den Anwältinnen der Familie Oury Jallohs.
Für die Zulassung der Nebenklagen der Mutter und des Vater brauchte das
Gericht 17 bzw. 15 Monate. Eine Röntgenuntersuchung der Leiche Oury
Jallohs wurde mit der Begründung abgelehnt, es gebe keinen Anlass dazu.
Die zweite, unabhängige Obduktion ergab dann die schweren Verletzungen
Jallohs, noch bevor er verbrannte.
Oury Jalloh ist nicht der Einzige. Dominique Koumadio z.B. wurde von der
Polizei am 14. April 2006 erschossen. Die Staatsanwaltschaft hat die
Polizei schon von jedem Vergehen freigesprochen. Die Begründung?
Selbstverteidigung. Tatsächlich genießen die Verbrechen der Polizei fast
immer völlige Straffreiheit, insbesondere wenn sie an Flüchtlingen und
MigrantInnen verübt werden. Tatsächlich werden täglich Flüchtlinge und
MigrantInnen von der Polizei schlecht behandelt und körperliche
Misshandlungen sind weit verbreitet, während Verurteilungen selten sind -
wenn es je überhaupt zu einem Gerichtsverfahren kommt. Generell kann man
sagen, dass die Polizei wie auch die Gesamtgesellschaft von einem
rassistischen, unmenschlichen Konsens regiert wird, der Flüchtlinge und
MigrantInnen als Untermenschen sieht.
Europa hat die Tatsache verbreitet und auch in die Realität umgesetzt,
dass Flüchtlinge und MigrantInnen - insbesondere Schwarze - hier nicht
willkommen sind. Allein im Jahr 2006 wurden mehr als 7.000 Menschen von
einem System in den Tod gezwungen, dass sie systematisch und auf Ewigkeit
ihrer fundamentalen Menschenrechte beraubt hat: des Rechtes auf Leben. Wer
wird den Preis für diese Morde zahlen? Wer kann den Familien und Freunden
dieser Toten ihre geliebten Angehörigen und Freunde zurückgeben?
Dies sind einige der Tatsachen, die unser Misstrauen in das deutsche
Justizsystem begründen.
Es ist unsere Verantwortung gegenüber Oury Jalloh, seiner Familie und
allen Opfern und Überlebenden der rassistischen Polizeigewalt
zusammenzukommen und gegenüber dem Gericht, der Gesellschaft und der Welt
zu demonstrieren, dass wir nicht still zuschauen werden, während sie mit
ihren Verbrechen fortfahren, ohne dafür bestraft zu werden. Wenn wir uns
nicht zusammenschließen, um dem ein Ende zu setzen, wie viele werden noch
sterben müssen? Wer wird der/die Nächste sein?
Deshalb bleibt eine breite öffentliche und politische Arbeit für die
Begleitung und Beobachtung des Prozesses wichtig. Beteiligt euch an der
Mobilisierung zum Prozess!
Kommt alle am 27. - 30. März und am 19. - 20. April nach Dessau,
beobachtet den Prozess und beteiligt euch an den ständigen Aktionen,
Veranstaltungen und Kundgebungen.
Landgericht Dessau, Willy-Lohmann-Str. 29, 06844 Dessau
Infotelefon: 0176-65977644
Spenden an: Antirassistische Initiative / Bank für Sozialwirtschaft /
Konto-Nr.: 3039600 / BLZ: 100 205 00 / Stichwort: Dessau.
KOMMT NACH DESSAU!
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Journalist still in jail after protest against G8 2005 in San Francisco
- G8-Gipfel in Heiligendamm: Unterstützung von
Camping-Übernachtungsmöglichkeiten im Blickfeld der Mächtigen
- DEUTSCHLAND BLOCKIEREN
- ABC der Gipfelproteste
- Einladung zum 1. Vorbereitungstreffen für den Freiräumeblock auf der
revolutionären 1. Mai Demo 2007
- G8: Die Vorbereitung der Proteste gegen G8 läuft auf Hochtouren - nötig ist
aber mehr Öffentlichkeitsarbeit und Druck auf die Gewerkschaften
- G8 und die Mär vom "geistigen Eigentum"
- Großalarm vorm Treffen der EU-Regierungschefs
- 5. Tagung des 9. Landesparteitages
- DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Wörner mit europäischer Wirtschaftsdelegation
in Washington
- Wittener lässt G8 leuchten
- G8- Gipfel: Dixi-Klos reichen für alle!
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Journalist still in jail after protest against G8 2005 in San Francisco
A freelance journalist and filmmaker has been held in jail for 209 days as of
today for resisting a subpoena. San Francisco based Josh Wolf refused to
testify in court and hand over his source material.
The G8 2005 is over, the summit leaders went home years ago, the hotel is open
to business as usual. While protesters are preparing for the upcoming G8 in
Germany this year, others are still dealing with the aftermath of 2005.
After witnessing and videotaping a violent arrest
during protests against the G8
2005 in San Francisco and publishing an editied version, he got more attention
than expected: an FBI agent showed up at his house. To summarize a long story,
they wanted his testimony and tape "so that the grand jury can determine what,
if any, crimes were committed." On February 6th 2007 Josh Wolf was jailed for
contempt longer than any other journalist in American history. In 2006 he
received the Society of Professional Journalists Freedom of Information Award
as Journalist of the Year and this year's James Madison Award for Online Free
Speech.
On his website a call for support action is published:
"Josh has asked his supporters to write letters to the new US Attorney Scott
Schools both email and snail mail. Phone calls and faxes are even better. Since
he's new and the wheels of justice grind slow, Mr. Schools lacks a personal
email address at DOJ. The best DOJ email address for him is his secretary's:
natalya.labauve at usdoj.gov. Please CC supportletters at joshwolf.net. DOJ phone
number is 415-436-7200.
Fax is 415-436-7234
Snail Mail Address: The "Honorable" Scott Schools
US Attorney's Office, Northern District of California
450 Golden Gate Avenue, 11th Floor
San Francisco, California 94102-3495
Here are some points you might keep in mind for your letter:
1. Urge him to drop the case
2. Point out the assault upon civil liberties of free speech and free press
3. Mention that the police car in question suffered very minor damage (a broken
tail light) and the punishment of Josh for filming at this event is totally
disproportionate to any minor crimes he could have filmed from the location he
was at during the protest
4. Let him know this sends a very harmful message to Americans and to the world
about the state of press freedoms in the United States
5. Professional Journalist Groups who support him: two awards from Northern
California Society of Professional Journalist, Reporters Without Borders,
Committee to Protect Reporters, National Newspaper Guild"
Find out what else you can do and more about the case at: www.joshwolf.net
Coverage on Indybay:
http://indybay.org/newsitems/2007/02/04/18357266.php
Society of Professional Journalists
http://www.spj.org/joshwolf.asp
Reporters Without Borders
http://www.rsf.org/article.php3?id_article=21229
Democracy Now! Interview with Josh Wolf
http://www.democracynow.org/article.pl?sid=07/02/12/1540208
Time Blog