mund: 12. märz 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Mo Mär 12 07:16:13 CET 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Montag, 12.3.2007

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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 - kanalB.at video: Movimento Demo
webmaster at kanalB.org
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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02 -  Von Menschen und Hooligans, wobei Hooligans 
für Hannes Missethon keine Menschen sind
bernhard at kraut.co.at
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03 - Pressemitteilung: Skandal - zu Hause vergewaltigt, kein Asyl in
Österreich
FLGZ at gmx.net
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04 - Pressemitteilung: Verurteilung zu Peitschenhieben nach Vergewaltigung
dieinitiative at gmx.at
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05 -  ILISU - on Kurdish Media
wadi.wien at gmx.at
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06 - Armutsschwelle
ibd.koehler at utanet.at
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07- gipfelsoli newsletter heiligendamm
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 - kanalB.at video: Movimento Demo
webmaster at kanalB.org
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titel des videoclips: Movimento Demo
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beschreibung: Am 31. Jänner 2007 wurde der 
selbstverwaltete Vernataltungsort Movimento 
gerichtlich geräumt. Seither führen die 
NutzerInnen einen Kampf für die Erhaltung. Aus 
diesem Anlass fand eine Demo vor dem ehemaligen 
Movimento in Wien statt.
---: -
kategorie: kurzdoku
----: -
clipinfo: http://austria.kanalb.org/clip.php?clipId=1607
--------------: -
laenge: 5,09 min
team: kanalB
team_homebase: http://kanalB.at
erstellt: 2007-03-10
format: ogg
datenmenge: 15 MB
-------------: -
weitere informationen: http://www.ifthekidsareunited.at/Movimento/
---------: -
weitere clips zum thema freiraeume erkaempfen: 
http://austria.kanalb.org/topic.php?clipId=121
----------------: -
video-player download: http://austria.kanalb.org/videoplayer.php
-----------------: -
kanalB ersetzt herkoemmliches fernsehen: http://austria.kanalb.org
_______________________________________________
clips_kanalb_at mailing list
clips_kanalb_at at kanalB.org
http://kanalB.org/cgi-bin/mailman/listinfo/clips_kanalb_at



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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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02 -  Von Menschen und Hooligans, wobei Hooligans 
für Hannes Missethon keine Menschen sind
bernhard at kraut.co.at
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Wenn Hannes Missethon, wie heute am 9. März 2007 
auf ORF-Online zu lesen ist, meint, die ÖVP 
stelle sich schützend vor die Menschen, während 
die SPÖ sich schützend vor die Hooligans stelle, 
dann ist laut
und deutlich zu fragen, ob denn Hooligans für 
Hannes Missethon keine Menschen sind?

Und wenn Hooligans (seit wann) keine Menschen 
mehr sind, was sind sie dann für die 
Christlich-Sozialen?

Und wenn Hooligans keine Menschen sind, was darf 
man ihnen dann alles ungestraft und rücksichtslos 
antun im Namen des nationalistischen Schutzes?

Und wenn Hooligans wie Asylwerber präventiv 
angehalten werden sollen, sind dann auch 
Asylwerber keine Menschen?

Und wenn Asylwerber und Hooligans keine Menschen 
sind, an was für eine Lösung im Namen des 
Schutzes ist von den Christlich-Sozialen für 
diese (und für wen noch?) am Ende gedacht?

Haben Günther Platter, Minister der Unbescholtenen, und Landes-
hauptmann Herwig van Staa Sie,
Herr Hannes Missethon, schon damit beauftragt, 
Arlberger Schutzgesetze auszuarbeiten?

Österreich als Lager führen

Eine schlagende Idee
von DDr. Herwig van Staa

DDr. Herwig van Staa hat als hochgradiger 
Christlich-Sozialer zum Schutze der Österreicher 
eine wohldurchdachte und der Tradition der 
Alpenfeste Österreich geschuldete Idee geboren, 
die ausbau- fähig unbedingt weiter zu verfolgen 
ist:
Die Österreicher und die Österreicherinnen werden 
ja täglich gegen Österreicher und 
Österreicherinnen straffällig. Daher kann es zum 
Schutze der Österreicher und Österreicherinnen 
nur eine Lösung geben: das »Internieren« aller 
Österreicher und Österreicherinnen. Im Sinne der 
Prävention, die einen immer größeren Stellenwert 
in der Bekämpfung von Kriminalität erhält, sind 
deshalb alle Öster- reicher und Österreicherinnen 
in einem Internierungslager an- zuhalten.
Wie es praktikabel umgesetzt werden könnte, ist 
die einzige Frage, die noch zu beantworten ist; 
die rechtliche Seite ist bereits zu- 
friedenstellend gelöst: über dem Gesetz steht der 
Schutz der Österreicherinnen und Österreicher.
Herwig van Staa ist sicherlich der Mann, der 
dafür eine praktikable Umsetzung ausarbeiten 
kann, es vorab mit Systematikern bespricht und 
dafür jede Gelegenheit pflichtbewußt zu nutzen 
versteht, bis hin zu Festen für 
hochehrungswürdige Spezialisten aus der Hochzeit 
auch tirolerischem Spezialistentum für alle Arten 
von Lagern. Und so ein hochrangig sozial 
engagierter und besonders wohl um nationale 
Anliegen besorgter Spezialist wird dann Herwig 
van Staa vielleicht den einen oder anderen in 
»früheren Systemen« bereits praktisch erprobten 
guten Plan schon empfohlen haben können.
Spätestens bei Vorliegen des ausgearbeiteten 
Plans wird es an der Staatsspitze zu einer 
personellen Veränderung kommen müssen, um die 
totale Umsetzung auch landesweit zu 
gewährleisten: Es gibt Personen im Ausland, die 
den Rücktritt von DDr. Hewig van Staa als 
Landeshauptmann fordern. Diesen ist, auch wenn es 
sich hierbei um ausländische Kräfte handelt, 
ausnahmsweise recht zu geben; denn ein in 
Tradition gesamtnational denkender 
Landeshauptmann ist von der Vorsehung auserwählt, 
Österreichs Lagerkanzler zu sein.
(7. März 2007)

www.kraut.co.at


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03 - Pressemitteilung: Skandal - zu Hause vergewaltigt, kein Asyl in
Österreich
FLGZ at gmx.net
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"Wie oft wurden Sie vergewaltigt?"
Skandalöser Umgang mit frauenspezifischen 
Verfolgungshandlungen beim Bundesasylamt 
Eisenstadt

Stellen Sie sich vor ...

... in ihrem Heimatland herrscht seit mehr als 15 
Jahren Bürgerkrieg, Warlords regieren das Land, 
es gibt keine anerkannte Regierung, keine Polizei 
und keine Behörden, wie wir sie kennen. Die 
Genitalverstümmelungsrate liegt bei über 95%. Sie 
sind weiblich, Angehörige einer Minderheit, und 
werden deshalb seit mehr als 15 Jahren immer 
wieder von bewaffneten Milizen vergewaltigt und 
auch für einige Monate verschleppt. Es kommen 
Menschen zu Ihnen nach Hause, die Ihre kleinen 
Töchter genitalverstümmeln wollen.

Und jetzt stellen Sie sich bitte vor ...

Ihre Referentin am Bundesasylamt Eisenstadt ist 
ADir. Doris Klikovics. Sie gewährt Ihnen kein 
Asyl, weil sie Ihnen nicht glaubt. Weil Sie die 
ungefähre Anzahl der Vergewaltigungen nicht 
angeben können. Sie glaubt Ihnen nicht, dass Sie 
über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren nicht 
mehr mitzählen konnten. ADir. Doris Klicovics 
meint nämlich: Eine Vergewaltigung ist doch ein 
"einschneidendes Erlebnis für eine Frau, an die 
ungefähre Anzahl müssten Sie sich doch erinnern 
können." ADir. Doris Klikovics glaubt Ihnen auch 
nicht, dass Sie Angst um Ihre Töchter haben. Sie 
glaubt nämlich, dass andere Menschen Ihnen den 
Tipp gegeben haben, Sie sollen von der Angst vor 
Genitalverstümmelung erzählen, weil Sie damit 
ihrem "Asylvorbringen mehr Nachdruck" verleihen 
können.

Dieser Umgang mit frauenspezifischen 
Verfolgungshandlungen durch die österreichischen 
Asylbehörden - hier in Person von ADir. Doris 
Klikovics - ist skandalös und inakzeptabel. Neben 
der schon vorherrschenden menschenrechtswidrigen 
Gesetzgebung werden willkürliche Maßstäbe 
bezüglich der Unterscheidbarkeit zwischen 
Wahrheit und Lüge gesetzt und frauenspezifische 
Fluchtgründe mit Füßen getreten.

Rückfragehinweis:
Deserteurs- und Flüchtlingsberatung
Schottengasse 3a/1/59
A-1010 Wien
Tel.: +43/1/533 72 71
Fax.: +43/1/532 74 16
E-Mail: info at deserteursberatung.at
http://www.deserteursberatung.at
ZVR: 238394183

Kontaktpersonen in der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung:
Nina Jakober
Verena Roschger

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen 
und Freunde: Wir haben diese Nachricht an einen 
relativ weiten Empfängerkreis verschickt. 
Belästigen wollen wir niemand. Falls Sie/ihr aus 
dem Verteiler gestrichen werden möchtet, bitten 
wir um eine kurze Rückmeldung.
***************************************************************

LANGTEXT

Dass die derzeitige Asylrechtssprechung kein 
menschenwürdiges und rechtsstaatliches  Verfahren 
gewährleistet, ist uns schon länger bekannt. 
Aber: Mit welchen Begründungen die Asylbehörden 
über das Schicksal zweier weiblicher Flüchtlinge 
entschieden und wie skandalös mit 
frauenspezifischen Verfolgungshandlungen 
umgegangen wird, muss auch der Öffentlichkeit 
bekannt gemacht werden:

Beide Frauen stammen aus einem Land, in dem seit 
mehr als 15 Jahren Bürgerkrieg herrscht. Es gibt 
keine anerkannte Zentralregierung, keine Polizei, 
keine Behörden, wir wir sie kennen. Beide Frauen 
sind Angehörige einer Minderheit und werden im 
Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention verfolgt.

Eine der beiden Frauen wird über einen Zeitraum 
von mehr als 15 Jahren immer wieder von 
bewaffneten Milizen vergewaltigt, sie wird auch 
für einige Monate verschleppt. Ihre Schwestern 
werden erschossen, weil sie sich gegen eine 
Vergewaltigung wehren. Sie schafft es, über die 
Mauer des Lagers der Milizen zu springen, 
verbrennt sich dabei ihr Bein an brennendem Müll 
- und dann gelingt ihr die Flucht nach 
Österreich, alleine, ohne ihre Kinder.

Die Referentin am Bundesasylamt Eisenstadt, ADir. 
Doris Klikovics, gewährt ihr aber kein Asyl, weil 
sie ihr nicht glaubt. Weil unsere Klientin die 
ungefähre Anzahl der Vergewaltigungen nicht 
angeben kann. Sie glaubt ihr nicht, dass sie über 
einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren nicht mehr 
mitzählen konnte. ADir. Doris Klicovics meint 
nämlich: Eine Vergewaltigung ist doch ein 
"einschneidendes Erlebnis für eine Frau", an die 
ungefähre Anzahl müsste sie sich doch erinnern 
können. Und ADir. Doris Klikovics glaubt auch 
nicht, dass die Brandwunde bei ihrer Flucht aus 
dem Lager der Milizen entstanden ist. Weil sie 
zuerst ein anderes Jahr des Entstehens der Wunde 
angegeben hat. Dass sie erklärt, durcheinander 
gewesen zu sein, zählt nicht. Ihr wird 
vorgehalten, dass sie ja alle anderen Zeitangaben 
immer gleich angegeben hätte, weshalb dieser 
Fehler verdächtig sei. Weil alle anderen 
Zeitangaben immer gleich blieben. ADir. Doris 
Klikovics glaubt, sie hat sich einfach so bei 
einer Müllve
  rbrennung verbrannt.

Die andere Frau ist Angehörige einer anderen 
Minderheit. Sie hat Angst vor Vergewaltigungen, 
ein bewaffneter Mann kommt mit zwei Frauen. Sie 
wollen ihre kleinen Töchter genitalverstümmeln. 
Ihr Schwiegervater wird erschossen. Ihr Mann wird 
von Milizen verschleppt und kann freigekauft 
werden. Ihm gelingt die Flucht nach Österreich, 
er bekommt einen befristeten Aufenthaltstitel und 
darf seine Familie schließlich nachholen. Und 
weil die Frau eigene Fluchtgründe hat, erzählt 
sie davon.

Ihre Referentin am Bundesasylamt Eisenstadt ist 
ADir. Doris Klikovics. ADir. Doris Klikovics 
gewährt ihr kein Asyl, weil sie ihr nicht glaubt. 
Weil sie die Angst vor der Genitalverstümmelung 
ihrer Töchter bei der ersten Befragung durch die 
Polizei nicht angegeben hat. Sie glaubt, dass 
andere Menschen, vielleicht Flüchtlinge, ihr den 
Tipp gegeben haben, sie soll von der Angst um 
ihre Töchter erzählen, weil sie damit ihrem 
"Asylvorbringen mehr Nachdruck" verleihen kann. 
Und weil sie nur vermuten kann, zu welchem Stamm 
die Personen gehören, die die Töchter 
genitalverstümmeln wollten, glaubt ihr ADir. 
Doris Klikovics auch nicht. Auch weil sie nicht 
weiß, wie der Mann, der ihren Ehemann freikaufte, 
mit Nachnamen heißt und wieviel er bezahlt, 
glaubt sie ihr nicht.

ADir. Doris Klikovics glaubt also einer Frau 
nicht, weil sie unzählbare Vergewaltigungen nicht 
auf eine Zahl bringen kann. Obwohl ADir. Doris 
Klikovics selbst feststellt, dass Gewalt gegen 
Frauen in diesem Land weit verbreitet ist. Sie 
glaubt einer weiteren Frau die Angst vor der 
Genitalverstümmelung ihrer Töchter nicht. Obwohl 
ADir. Klikovics selbst feststellt, dass in diesem 
Land mehr als 95% der Frauen genitalverstümmelt 
sind.

Und noch dazu: Auch wenn die beiden Frauen die 
Wahrheit sagen würden, wäre das kein Asylgrund. 
Weil sie nicht von staatlicher Seite verfolgt 
wurden. Dass es keinen Staat gibt, der sie 
schützen könnte, stellt Frau ADir. Klikovics aber 
selbst fest. Und das ist ein Asylgrund.

Die Verfolgungshandlungen gegenüber diesen beiden 
Frauen haben stattgefunden, wie sie es den 
Asylbehörden erzählten. Berichte internationaler 
Menschenrechtsorganisationen und auch die 
Rechtssprechung in vergleichbaren Asylverfahren 
untermauern dies. Entschieden hat aber hier eine 
Referentin, die einfach nichts glaubt, was sie 
nicht glauben will - besonders keine 
frauenspezifischen Fluchtgründe.

Frauen werden in sämtlichen Staaten der Welt 
diskriminiert, auch in Österreich. Frauen sind 
über allgemeine Menschenrechtsverletzungen hinaus 
auch von geschlechsspezifischer Verfolgung 
bedroht. Vergewaltigung und Genitalverstümmelung 
sind Folterinstrumente gegenüber Frauen und haben 
Asylrelevanz.

Die Fluchtgründe dieser beiden Frauen werden 
durch die österreichischen Behörden mit Füßen 
getreten. Dieser Umgang mit frauenspezifischen 
Verfolgungshandlungen ist skandalös und 
inakzeptabel.

Innerhalb der menschenrechtswidrigen Gesetzgebung 
und politischen Rahmenbedingungen fordern wir, 
dass Flüchtlingen zumindest ihre minimalen noch 
verbliebenen Rechte auch zugestanden werden. Auch 
- oder besonders für Frauen.

Rückfragehinweis und verantwortlich iS § 24 MedienG:
Deserteurs- und Flüchtlingsberatung
Schottengasse 3a/1/59
A-1010 Wien
Tel.: +43/1/533 72 71
Fax.: +43/1/532 74 16
E-Mail: info at deserteursberatung.at
http://www.deserteursberatung.at
ZVR: 238394183

Kontaktpersonen in der Deserteurs- und Flüchtlingsberatung:
Nina Jakober
Verena Roschger

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OOOOOOOOOOO
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PLATTFORM FRAUENLESBEN GEGEN ZWANGSARBEIT
und strukturelle Gewalt gegen Frauen

mailto: flgz at gmx.net


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04 - Pressemitteilung: Verurteilung zu Peitschenhieben nach Vergewaltigung
dieinitiative at gmx.at
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Verurteilung zu Peitschenhieben nach Vergewaltigung
Pressemitteilung der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

Die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen 
distanziert sich scharf bezüglich des medial 
kolportierten Falles der Verurteilung eines 19 
jährigen Vergewaltigungsopfers zu 90 
Peitschenhieben  und hat sich inzwischen direkt 
an saudische Stellen gewandt.

In einem Schreiben an die saudische Botschaft in 
Österreich und an den saudischen König Abdullah 
am 08.03.2007 haben wir dargestellt, dass uns für 
ein solches Fehlurteil jedes Verständnis fehlt. 
Die Richter in Katif wurden ersucht ihr Urteil zu 
überdenken und im Sinne unserer Religion zu 
revidieren. Für eine detaillierte Aussprache in 
rechtlicher, wissenschaftlicher und theologischer 
Sicht stünden wir gerne zur Verfügung.

Hier Ausschnitte aus dem Brief:

"Wir können es als Muslime nicht nachvollziehen, 
dass die Richter der Stadt Katif ein 19-jähriges 
Vergewaltigungsopfer zu 90 Peitschenhieben 
verurteilten ... Diese Frau braucht nach der 
schrecklichen Vergewaltigungserfahrung dringend 
therapeutischen Beistand von einem kompetenten 
Expertenteam, zu welchem unbedingt einfühlsame 
Frauen gehören müssten. Mit einem solchen 
Fehlurteil wird zusätzlich zur psychischen und 
physischen Quälerei der Frau ihr und der 
Gesellschaft der Eindruck vermittelt, selbst an 
der Vergewaltigung schuld zu sein. Dagegen ist 
Vergewaltigung ein Verbrechen seitens des Täters 
und nie des Opfers (...).

(Š) wir bitten Sie auch zu bedenken, wie das 
Image unserer Religion unter Meldungen leidet, 
wenn Frauen in ihren elementaren Rechten und in 
ihrer Würde scheinbar religiös legitimiert 
verletzt werden."

Wie hoffen, dass Stimmen aus Österreich zur 
Aufhebung des Urteils führen und überhaupt ein 
Umdenken bewirken.

Für die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
Tarafa Baghajati, Wien 08.03.2007

************************************
Dipl.- Ing. Tarafa Baghajati
Mitgründer der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen,
www.islaminitiative.at
Vizepräsident von ENAR - European Network against Racism
www.enar-eu.org
*************************************


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05 -  ILISU - on Kurdish Media
wadi.wien at gmx.at
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http://www.kurdmedia.com/articles.asp?id=14203

www.kurdishmedia.com
News and information about Kurds and Kurdistan since 4th August 1998

Countdown for or against start of Ilisu-dam-project

Sunday, March 11, 2007

KurdishMedia.com - By Sissy Danninger

These days an Austrian-lead consortium of 
enterprises in Austria, Germany and Switzerland 
are anxiously waiting for the "go-ahead" by their 
governments to embark on the Ilisu-dam-project in 
South-eastern Turkey/North Kurdistan. It is just 
the export-guarantees, which are still missing.

On the 8th of March the advisory committee of the 
ministry of finance in Austria basically 
recommended the project in spite of massive 
protests ranging from locals in this mainly 
Kurdish region to leading international NGOs and 
political representatives especially of the 
Greens in Austria and Germany. Before he will 
give his decision Austrian finance-minister 
Wilhelm Molterer is said to be still waiting for 
the outcomes in Germany and in Switzerland.

Just one day after the committee's meeting in 
Austria, on March 9th, its German counterpart 
showed considerably higher awareness of the 
negative - some say disastrous - consequences: 
The effects on the priceless cultural treasures 
mainly in the ancient town of Hasankeyf to be 
submerged in the giant reservoir, on the natural 
environment and on the region's inhabitants, who 
will have to be resettled in their thousands. 
There was no recommendation for the 
Hermes-export-guarantee in Germany.

Critics are also pointing to the fact that the 
giant dam and reservoir on the Tigris river may 
one day be (mis-)used as a political and economic 
threat to neighbouring countries downstream - 
Iraq and Syria, whose water-supply might be 
"regulated" by Turkey.

The German non-governmental group WEED (World 
Economy, Ecology and Development), with whom Dr. 
Latif Rashid, the Iraqi Water Minister, has been 
in touch, has commissioned an updated legal 
opinion from three leading experts on 
international law (see, in English:
http://www.eca-watch.at/downloads/Voelkerrechtl_Gutachten_Ilisu_2_March_2007.pdf)

This opinion reaffirms that, should the ECAs 
(Export Credit Agencies) fund the project without 
Turkey having first notified, consulted and 
negotiated with Iraq, they would be facilitating 
a breach of international law. As such, the 
decision would be unlawful. WEED and Eca-Watch 
Austria as well as NGOs in Switzerland sent the 
legal opinions of the lawyers to the ECAs on 2th 
of march 2007, which was prior to a decision 
being made on financing - and stressed their 
intention to hold the ECAs accountable through 
the German, Swiss and Austrian courts.

The final stage of decision-making in Switzerland 
is expected for March 16th. According to a 
Turkish ultimatum the whole process will have to 
be finished by the end of this month. Otherwise a 
new tender will be issued.

Anyway, the stock-index of Vienna immediately and 
maybe prematurely rose significantly in the wake 
of the Austrian committee's positive conclusion.



Republication and redistribution of 
KurdishMedia.com content is expressly prohibited 
without the prior written consent of 
KurdishMedia.com.
KurdishMedia.com

Copyright © KurdishMedia.com - 1998-2006
email: info at kurdishmedia.com - www.kurdishmedia.com

-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
        Entwicklungszusammenarbeit

WADI-Austria

e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ

IBAN  AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT)  RLNWATWW

Im Februar 2007 erschien die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php


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06 - Armutsschwelle
ibd.koehler at utanet.at
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Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

in der Pressestunde (ORF 2; 11.3.07) sagten Sie, 
durch die Anhebung auf 726,- Euro kämen die 
Mindestpensionen nunmehr ÜBER der Armutsschwelle 
zu liegen.

Das stimmt nicht; und zwar aus folgenden Gründen:

1) Nach Abzug des Krankenversicherungsbeitrages 
beträgt die Mindestpension etwa 690,- Euro netto.
2) Der Betrag von 726,- Euro brutto entspricht 
nicht der Armutsschwelle von 2007.
     Die Armutsschwelle für 2004 wurde mit NETTO 
10.182,- Euro errechnet (Statistik Austria).
     Das ergibt einen Monatsbetrag von NETTO 727,29 Euro (14 mal); für 2004!!

Daraus resultieren folgende Fragen:
Wie hoch ist die Armutsschwelle für 2006?
Wie hoch schätzen Sie die Armutsschwelle für 2007?
Werden die Mindestpensionen entsprechend angepasst?
Wird bei Einführung der Mindestsicherung der 
Betrag an die dann geltende Armutsschwelle 
angepasst?
In welcher Form werden Sie die Öffentlichkeit 
über die richtigen Zahlen informieren?

Mit freundlichen Grüssen

Dietmar KÖHLER
Initiativgruppe
ARBEITSLOSIGKEIT

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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07- gipfelsoli newsletter heiligendamm
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
    und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- Fläche in Lambrechtshagen soll für die Demonstranten zur Verfügung gestellt
werden
- Drei Campplätze für G8-Gegner gebilligt
- Berlin: EU-Gipfel 25.März | Protest wächst
- Polizei fürchtet dennoch wieder Krawalle in Kreuzberg bei linken Aktionen
- Rostocker Schulgebäude wird Hauptquartier der Gipfelgegner
- Bau des Pressezentrums hat begonnen
- Hitler bald nicht mehr Ehrenbürger Bad Doberans
- Gipfelgegner verübten Brandanschlag in Berlin
- Schall-Kanone gegen Gipfel-Gegner!

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Fläche in Lambrechtshagen soll für die Demonstranten zur Verfügung gestellt
werden
Drittes Camp für G8-Gipfelkritiker in Aussicht

Für Teilnehmer der Protestaktionen rund um den 
G8-Gipfel in Heiligendamm ist ein
drittes Camp im Gespräch. Nach Unterkunftsmöglichkeiten in Bützow und in
Reddelich soll jetzt auch eine etwa zehn Hektar große Fläche in Lambrechtshagen
für die Demonstranten zur Verfügung gestellt werden.

Rostock (ddp-nrd). Für Teilnehmer der Protestaktionen rund um den G8-Gipfel in
Heiligendamm ist ein drittes Camp im Gespräch. Nach Unterkunftsmöglichkeiten in
Bützow und in Reddelich soll jetzt auch eine etwa zehn Hektar große Fläche in
Lambrechtshagen für die Demonstranten zur Verfügung gestellt werden. Das
private Areal sei von der Polizei, dem Landkreis Bad Doberan und dem
zuständigen Amt Warnow West als Camp-Platz gebilligt worden, teilte die Polizei
am Freitag mit. Eine Entscheidung ist den Angaben zufolge aber noch nicht
gefallen.
Die G8 Camp AG der Gipfelkritiker hatte dem Polizeistab eine Liste mit 35
möglichen Standorten zur Einrichtung von Camps in einem größeren Raum um
Heiligendamm vorgelegt. Acht dieser Areale sind nach Polizeiangaben "aus
sicherheitsrelevanten Gründen unproblematisch". Entschieden ist aber erst über
die Einrichtung von zwei Camps.

[http://www.live-pr.com/drittes-camp-f-r-g8-gipfelkritiker-in-r6681.htm]

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Drei Campplätze für G8-Gegner gebilligt

Nach Unterkunftsmöglichkeiten in Bützkow und Reddelich soll den Gegnern des
G8-Gipfels noch eine weitere Camp-Möglichkeit auf einer Fläche in
Lambrechtshagen zur Verfügung gestellt werden. Die Polizei, der Landkreis Bad
Doberan und das zuständige Amt Warnow-West haben das private Areal als
Camp-Platz gebilligt, teilte die Polizei am Freitag mit. Eine endgültige
Entscheidung über den Standort ist den Angaben zufolge aber noch nicht
gefallen.
Das Camp in Reddelich soll etwa 3.000 Menschen 
Platz bieten, das in Bützkow soll
15.000 beherbergen können. Gipfelkritiker hatten dem Polizeistab eine Liste mit
35 möglichen Standorten zur Einrichtung von Camps vorgelegt. Der Chef der
G8-Polizeitruppe Kavala, Knut Abramowski, hatte die Region um Lambrechtshagen
zunächst noch als problematisch für die Ausweisung eines Camps erachtet. Zum
G8-Gipfel vom 6. bis zum 8. Juni in Heiligendamm werden rund 100.000
Gipfelkritiker erwartet.

Details sind noch zu klären
Die Organisation Camp 07 bezeichnete es als "Schritt in die richtige Richtung",
dass die Polizei die ersten Standorte für Camps befürwortet hat. Es müssten
aber noch weitere Details geklärt werden, betonte Dieter Rahmann von Camp 07 am
Freitag. So könne es sein, dass wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse auf der
sechs Hektar großen Fläche in Reddelich das geplante Lager am Ende wie ein
Flickenteppich aussehe. Auch in Rostock gibt es noch Probleme mit der
Unterbringung von Demonstranten. Zu einer Großkundgebung werden dort am 2. Juni
ebenfalls rund 100.000 Protestler erwartet. Als Veranstaltungsort kann eine
nicht mehr benötigte Regionalschule im Rostocker Stadtteil Evershagen als
Veranstaltungsort der Gipfelgegner dienen, erläuterte Stadtsprecher Ulrich
Kunze am Freitag. Das Gebäude habe knapp 50 Räume, die Vermietung sei an keine
Bedingung geknüpft und kostenlos. Die Mietdauer sei bis Mitte Juni festgelegt
worden. Weitere Schulen für Besucher in der Stadt zu öffnen, hat
Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) bislang abgelehnt.

Einsatzkräfte ziehen in Fachhochschule ein
Auch die Stadt Güstrow bereitet sich auf den 
Gipfel vor. Dort werden während der
Veranstaltung zahlreiche Polizisten und Einsatzkräfte stationiert sein. Nach
Informationen von NDR 1 Radio MV sollen weit mehr als 1.000 Beamte aus dem
ganzen Bundesgebiet in der Fachhochschule der öffentlichen Verwaltung und
Rechtspflege einquartiert werden. Von den Studenten, die bislang in den
betreffenden Gebäuden untergebracht sind, müssen einige ihre Zimmer räumen und
zusammenziehen. Die ersten Hundertschaften sollen schon im April einziehen. Für
das Land Mecklenburg-Vorpommern ist diese Unterbringungsmöglichkeit sehr
kostengünstig, weil die betreffenden Gebäude dem Land gehören.
Stand: 09.03.2007 18:01

[http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID3771448,00.html]

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Berlin: EU-Gipfel 25.März | Protest wächst

Am 24. und 25.März findet in Berlin ein informeller EU-Gipfel statt um das 50
Jährige bestehen der "Römischen Verträge" und der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) zu feiern. Neben dem offizellen Gipfel findet ein
von der EU organisiertes Volksfest am Brandenburger Tor statt, auf dem sich das
neoliberale und rassistische Projekt Europa als weltoffene und tolerante
Angelegenheit präsentiert. Dort wird unter anderem die deutschnationale
Pop-Band "Mia" spielen und andere "populäre" Musiker. Gegen das Abfeiern eines
kapitalistischen, rassistischen und militaristischen Europas hat sich ein
Protestbündniss gegründet ( http://de.indymedia.org/2007/02/168991.shtml), das
zu vielfältigen Aktionen gegen die EU-Feiern aufruft, unter anderem zu einer
Grossdemonstration am Sonntag den 25.März um 14 Uhr am Berliner Alexanderplatz.
Antikapitalistische und Antirassistische Gruppen rufen zu einem eigenem Block
auf der Demo unter dem Motto "Fight Fortress Europe! Es gibt keinen Grund zu
feiern! Mehr als 500 Jahre Sklaverei, Kolonialismus und Ausbeutung sind genug
!" auf, um auf die Verbindung von kolonialer Vergangenheit und rassistischem
kaptialistischen Status Quo aufmerksam zu machen.
Neben der Demo wird es auch einen Vielzahl von Veranstaltung geben zum Beispiel
am 23.März im Schöneberger "Cafe Rojo" ( http://www.caferojo.de.vu/) und auch
ein grosser eher reformistisch orientierter Kongress aus dem ATTAC-Spektrum von
23-25.März ( http://www.berlin2007.org/german/index.html)

Während Medien und Polizei im Vorfeld der Aktionen Angst vor gewaltätigen
Ausschreitungen schüren ( http://de.indymedia.org/2007/02/169261.shtml) wächst
das Protestbündniss in den letzten Tagen weiter an. Neben der
Linkspartei-Jugendorganisation [`solid], Labournet, der Vereinten Linken
Lausitz, Anti-Atom-Initativen, der WASG-Berlin und der Anti-G8-AG des Berliner
Sozialforums rufen jetzt auch linksradikale und antirassistische Gruppen auf
und mobilisieren zu einem eigenständigen antikapitalistischen und
antikolonialen Block. Unter dem Motto "Fight Fortress Europe - Es gibt keinen
Grund zu feiern - Über 500 Jahre Sklaverei, Kolonialismus und Ausbeutung sind
genug!" wollen Flüchtlingsinitativen und linksradikale Gruppen zusammen die
Verbindung zwischen rassistischer Flüchtlingspolitik, Kolonialismus und
Kapitalismus thematisieren und zum Widerstand gegen die "Festung Europa"
aufrufen. Die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm wird ein
weiteres Thema sein.

Zur Dokumentation hier der Kurz-Aufruf des antikaptialistischen und
antikolonialen Block:

Am 24. und 25. März findet in Berlin ein EU-Gipfel anlässlich des 50jährigen
Bestehens der "Römischen Verträge" statt. Die EU steht für kapitalistische
Ausbeutung, Abbau erkämpfter Rechte, Abschottung, Repression und militärische
Aufrüstung. Präsentiert und gefeiert wird dieses Projekt perfider Weise als
"Errungenschaft des Humanismus, der Aufklärung und der Zivilisation". Dabei
wird verschwiegen, dass es auf einer mehr als 500jährigen kolonialen Tradition
von Enteignung, Ausplünderung, Versklavung und Unterdrückung basiert. So trafen
sich auch 1884 die Vertreter der europäischen 
Großmächte in Berlin, um im Rahmen
der so genannten "Afrika-Konferenz" den Kontinent unter sich aufzuteilen. Bis
heute profitiert Europa von seiner kolonialen Vergangenheit und plündert
weiter, während den Betroffenen der Zugang zur "Festung Europa" mit Gewalt
verwehrt wird. Wir setzen dem die Vision einer Welt entgegen, in der die
Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht die Logik von Wert und
Profit.

+++Alles für Alle!+++Freedom of Movement is Everbodys Right!+++smash
capitalism!+++

Aufrufe, Materialen und Infos gibts auf der offizellen Seite des Berliner
Bündnisses gegen den EU-Gipfel: www.anti-eu.info

[http://de.indymedia.org/2007/03/170375.shtml]

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"Taktische Gründe": Neonazis verzichten auf Demo am 1. Mai Polizei fürchtet
dennoch wieder Krawalle in Kreuzberg bei linken Aktionen
Autonome melden zusätzliche Aufzüge an. Morgen Proteste in Mitte

Die Karten für den 1. Mai werden neu gemischt: Berlins Neonazis haben nach
Informationen des Tagesspiegels ihre Demonstration in der Stadt abgesagt. Ohne
Begründung wurde der geplante Marsch vom Alexanderplatz zum Bahnhof Lichtenberg
jetzt bei der Versammlungsbehörde der Polizei storniert. Die befürchteten
Auseinandersetzungen am Rande des Aufzuges bleiben damit aus, in der Polizei
wächst aber dennoch die Sorge vor Krawallen am 1. Mai. Die Behörden erwarten,
dass die linke Szene zum 20. Jahrestag der häufig gewalttätigen Kreuzberger
Mai-Demonstrationen besonders mobilisieren wird.

Wie berichtet, hatte die rechte Szenegröße Sebastian Schmidtke den jetzt
abgesagten Marsch von NPD und Kameradschaften angemeldet. Linke Gruppen hatten
gegen den Zug mobilisiert. Zuletzt gab es 2004 eine NPD-Demo in Berlin, damals
brannten Autos, flogen Steine. Berlins NPD-Landesvorsitzender Eckart Bräuniger
sagte, der Demo-Verzicht sei "taktisch begründet". Er kündigte jedoch an,
"Berlin mit einer Aktion zu überraschen", was geplant sei, sagte er nicht.

Die gewaltbereite Linke mobilisiert unterdessen offen. Wie berichtet, will die
Szene in diesem Jahr das 20. Jubiläum der Kreuzberger Krawalle "feiern", 1987
hatte es erstmals gekracht. Zudem steht der Weltwirtschafts-Gipfel in
Heiligendamm bevor, gegen den schon agitiert wird. Überraschend wurde jetzt
eine zweite Mai-Demo angemeldet. Diese soll am Vorabend des 1. Mai von
Kreuzberg 36 zum Boxhagener Platz in Friedrichshain ziehen. Ob sie genehmigt
wird, ist unklar. Auf dem Boxhagener Platz soll in der Nacht zum 1. Mai wieder
ein Walpurgisfest der Autonomen stattfinden. Dort gab es bisher regelmäßig
Krawalle.

Fest steht hingegen, dass der zweite Autonomenaufmarsch, der für den Abend des
1. Mai angemeldet wurde, nicht über die gewünschte Route ziehen wird. Denn
diese Demo "Gegen Sozialabbau und G8-Politik" führt durch das vom Bezirk
veranstaltete "Myfest" an der Oranienstraße. Auch in den Vorjahren hatte die
Polizei diese "18-Uhr"-Demo verboten. Der Umzug wurde als Provokation gegen das
in der Gewaltszene verhasste Straßenfest gewertet. Es war 2003 erfunden worden,
um die Krawalle einzudämmen - was immer besser funktionierte.
Bezirksbürgermeister Franz Schulz sagte, in diesem Jahr sei das Fest noch
größer. Innensenator Ehrhart Körting sieht dem 1. Mai "mit etwas Optimismus"
entgegen. Zumindest sind neben den beiden krawallverdächtigen Demos auch zwei
friedliche angemeldet.

Unklar bleibt, was die linke Szene morgen veranstalten will. Mobilisiert wird
für den Abend zum Hackeschen Markt, um gegen die Räumung des Kopenhagener
Jugendzentrums Ungdomhuset zu protestieren. Unterdessen haben Linksautonome in
der Nacht zu Donnerstag einen Brandanschlag auf Firmenräume der Dussmann-Gruppe
in der Pankower Galenusstraße verübt. Es entstand 
geringer Sachschaden, Menschen
wurden nicht verletzt. Bei dpa ging ein Bekennerschreiben "autonomer Gruppen"
ein, das den Anschlag mit den von Dussmann gezahlten "Hungerlöhnen" begründet.

[http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/09.03.2007/3129385.asp]

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Rostocker Schulgebäude wird Hauptquartier der Gipfelgegner

Rostock (OZ/M. S.) Teilerfolg für die Gipfelgegner: Die Ehm Welk-Schule in
Rostock-Evershagen steht ihnen als Bürohaus zur Verfügung. Gestern wurde der
Vertrag zwischen dem Globalisierungsnetzwerk Attac und der Stadt
unterschrieben, sagte Adolf Riekenberg von Attac Deutschland.
"In dem Gebäude können wir kulturelle Veranstaltungen, Demonstrationen und den
Alternativgipfel planen", so Riekenberg. Auch Monty Schädel vom Rostocker
Bündnis begrüßte das Zustandekommen des Vertrages. Derzeit wird das Gebäude von
der Feuerwehr mit stündlichen Streifenfahrten bewacht und gesichert.
Unzufriedenheit besteht aufseiten der Gipfelgegner allerdings nach wie vor
darüber, dass immer noch keine geeignete Campfläche für die anreisenden
G8-Kritiker gefunden ist. Von 35 vorgeschlagenen Standorten seien nur fünf oder
sechs von der Polizei als unproblematisch eingestuft worden, so Monty Schädel.
Bisher zugewiesene Flächen in Rostock-Toitenwinkel und Dierkow seien zu klein.
Hoffnung besteht nun offenbar auf ein 16 Hektar großes Gebiet im Gewerbegebiet
von Reddelich bei Bad Doberan. "Das wird noch geprüft", so Axel Falkenberg,
Sprecher der Polizeieinsatzgruppe für den G8-Gipfel.
Aufgrund des Hickhacks um einen Campplatz sinke bei vielen Gegnern die
Bereitschaft, sich überhaupt noch einen Platz zuweisen zu lassen, sorgt sich
Schädel. Benötigt werde Platz für 15 000 bis 20 000 Menschen, so Riekenberg.

[http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2625680]

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Bau des Pressezentrums hat begonnen

Offizielle Informationen über den Bau des G8-Pressezentrums gibt es nicht.
Vorgesehen ist ein zweigeschossiges Gebäude in U-Form, erfuhr OZ.
Kühlungsborn Seit ein paar Tagen ist auf der großen Freifläche zwischen Morada
Resort und der nördlichen Rudolf-Breitscheid-Straße rege Bautätigkeit zu
beobachten. Das Areal des einstigen großen Parkplatzes wird hergerichtet:
Moddriger Mutterboden wird abgefahren, Schotter herbeitransportiert, breit
geschoben und planiert.
Auf der Fläche, die dem Morada Resort gehört, 
laufen die vorbereitenden Arbeiten
für den Bau des internationalen Pressezentrums 
für den G8-Gipfel, der vom 6. bis
8. Juni im benachbarten Heiligendamm stattfinden wird. In Kühlungsborn wird die
Weltpresse ihr Quartier aufschlagen.
Auftraggeber für den Bau des Pressezentrums ist das Bundespresseamt. Eine
Anfrage von OZ im Berliner Bundesamt, wie denn das extra für den Gipfel zu
bauende Gebäude aussehen wird, was es kostet, wie groß es ist u. s.w. brachte
kein Ergebnis. "Darüber wird Regierungssprecher Ulrich Wilhelm während einer
Presse-Konferenz Mitte April persönlich informieren. Vorab geben wir keine
Informationen", hieß es gestern aus dem Bundespresseamt.
Schade eigentlich. Aber Mosaiksteinchen, zusammengetragen aus anderen Quellen,
ergeben auch ein Bild: Es entsteht auf einer Grundfläche von 80 x 50 Metern ein
zweigeschossiges Gebäude, dessen Bauweise von Stahl, Aluminium und Glas geprägt
sein wird. Das Pressezentrum wird die Form eines U mit einem schön gestalteten
Innenhof haben. Das U öffnet sich zur Strandpromenade und zur Ostsee hin.
Fachleute sprechen von einem "innovativen Flächentragbauwerk".
Hinter dem Pressezentrum wird an den Molli-Schienen mit einem Aufwand von rund
60 000 Euro für die G8-Tage extra eine zeitweilige Molli-Haltestelle gebaut.
Denn das alte Dampfross wird in der G8-Zeit als Shuttle für Journalisten
zwischen Pressezentrum und Heiligendamm im Einsatz sein. Die verbleibende
Außenanlage rund um das Pressezentrum soll ansprechend gestaltet werden, von
Rollrasen ist die Rede.
Nach dem Gipfel wird das "temporäre Bauwerk", so die Sprache der
Gipfel-Technokraten, zurückgebaut. Unmittelbar danach beginnt das Morada Resort
dort mit dem Bau eines weiteren Hotel-Komplexes mit 200 Betten und einer
Schwimmhalle.

[http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2625579]

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Hitler bald nicht mehr Ehrenbürger Bad Doberans
Gipfelsoli Infogruppe: Rechter Globalisierungskritik Absage erteilen

Pressemitteilung Gipfelsoli Infogruppe

9. März 2007

Formal ist Adolf Hitler immer noch Ehrenbürger der Stadt Bad Doberan. Hitler
wurde bereits 1932 von den Stadtoberen in diesen Status erhoben. Noch vor der
Machtübernahme der NSDAP war Bad Doberan die erste Gemeinde Deutschlands, die
ihm diesen Status verlieh.

Bad Doberan ist die Stadt zu deren Verwaltungsbezirk Heiligendamm gehört, der
Austragungsort des diesjährigen G8-Gipfels. Verbunden werden die beiden Orte
durch die Lindenallee, welche Hitler als "die schönste Deutschlands" lobte. Die
in die Lindenallee mündende Dammchaussee wurde 
fortan zur "Adolf-Hitler-Straße".

Die Nazi-Ehrenbürgerschaft hat bereits international Aufsehen erregt. Auf
Veranstaltungen der Infotour-AG des dissent!-Spektrums von Island bis Israel,
von Russland bis Portugal hatten die anwesenden G8-Kritiker nur Kopfschütteln
übrig. Zur Zeit ist die "Infotour" in 40 Städten der USA sowie in der Türkei,
Schweiz, Spanien, Griechenland und Mexico unterwegs.

Erst auf Initiative der Linkspartei Bad Doberans wird dieser Beschluß nun
aufgehoben. Gipfelgegnern geht dieser Schritt aber nicht weit genug.

"Die Stadt Bad Doberan sollte der internationalen 
Protestbewegung erklären, dass
sie linkem und emanzipatorischen Protest gegen den Kapitalismus positiv
gegenüber steht, rechter Globalisierungskritik aber eine harsche Absage
erteilt" schlägt Geert Achterhuis vom niederländischen dissent!-Netzwerk vor.

Die NPD in Mecklenburg-Vorpommern nutzt den G8 für völkische, nationale und
menschenverachtende Propaganda. Gekleidet wird das in antikapitalistische
Rhetorik, die mehr Privilegien für Deutsche fordert - auf Kosten von
Flüchtlingen und anderen unterprivilegierten Gruppen.

Die NPD hat für den 2. Juni - parallel zur linken 
Großdemonstration in Rostock -
eine Demonstration gegen den G8 angemeldet. Eine breite Mobilisierung dagegen
ist im linken Spektrum bereits angelaufen.

Zuletzt hatte die NPD am 25. Februar in Bad 
Doberan eine "Bürgerversammlung" von
"Kavala" besucht, dem Sonderstab der Polizei zur Vorbereitung auf den
Gipfelprotest. "Kavala" tourt seit 2 Monaten rund um Heiligendamm um über
verstopfte Straßen und Badeverbote zu informieren. "Dabei wird keine
Gelegenheit ausgelassen, linken Kapitalismus-Protest oder Blockaden als
"gewaltbereit" zu denunzieren und vor "Vandalismus" zu warnen", erklärt Adam
Jones von der Gipfelsoli Infogruppe. Der NPD-Fraktionsvorsitzende Pastörs und
25 weitere Nazis verteilten Flugblätter und blieben bis zum Schluß. "Die
Publicity-Truppe Knut Abramowskis hat das nicht weiter gestört. Die
Bürgerversammlung Bad Doberans offensichtlich auch nicht", wundert sich Jones.

[Gipfelsoli Infogruppe]

Quellen:
* Die Tageszeitung Junge Welt zur NPD in Bad Doberan:
http://www.jungewelt.de/2007/03-07/007.php
* Zur Kritik rechter Globalisierungskritik z.B.:
http://projekte.free.de/lotta/inhalt/nr26.htm
* Tourdaten der Infotour: http://wiki.dissentnetwork.org/wiki/Infotour
* "Kavala" lobt "Bürgerversammlungen":
http://www.polizei.mvnet.de/index.php?option=content&task=view&id=3498&Itemid=265
* Hitler wird Ehrenbürger Doberans: http://www.sjd-falken.de/h/hi30dbr.htm

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Gipfelgegner verübten Brandanschlag in Berlin

Berlin (dpa/OZ) Linksextremistische Globalisierungsgegner haben einen
Brandanschlag auf ein Gebäude der Unternehmensgruppe Dussmann in Berlin-Pankow
verübt. Sie legten an der Fassade des Gebäudes in der Galenusstraße Feuer. Die
Flammen erloschen aber von selbst und verursachten nur geringen Sachschaden,
hieß es gestern.

In einem bei der OSTSEE-ZEITUNG eingegangenen Bekennerschreiben wird der
Unternehmensgruppe unter anderem Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen
vorgeworfen. "Wir sehen unsere Aktion als Teil der Mobilisierung gegen den G8
im Juni in Heiligendamm. Wir werden dem mörderischen Treiben dieser Damen und
Herren nicht mehr tatenlos zusehen. Der Tanz dagegen hat gerade erst begonnen",
heißt es in dem Schreiben, das mit Autonome Gruppen unterzeichnet ist.

Nach Angaben des Berliner Verfassungsschutzes bereiten sich linksextremistische
Gruppen seit 2005 auf Störungen des Gipfels vor, unter ihnen auch gewaltbereite
Berliner. In Berlin, Brandenburg und Norddeutschland wurden mehrere Anschläge
verübt.

[http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2625538]

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Schall-Kanone gegen Gipfel-Gegner!
Polizei schützt G8-Tagung in Heiligendamm mit modernster Technik

Heiligendamm - Wer stört, kriegt was auf die Ohren!
Für den im Juni geplanten G8-Gipfel in Heiligendamm ist die Polizei bestens
gewappnet. BILD erfuhr: Um Anschläge militanter Gipfel-Gegner zu verhindern
oder um Randalierer zurückzudrängen, wird jede Menge Hightech aufgeboten: Der
LRADS-Master Blaster. Diese Schall-Kanone sendet hochfrequente, schrille
Signale aus. Schalldruck: 150 dB.

Das führt zu starkem Schmerzreiz. Verjagt jeden Chaoten! Das Gerät (bringen die
Briten mit) wurde schon im Irak eingesetzt. Es kann auch zur Abwehr von
Gleitschirmen und Leichtfliegern dienen.

Sperrnetz gegen Boote. Das großmaschige 
Perlonnetz schützt seeseitig den inneren
Sicherheitskreis. Es hängt am Seil zwischen Bojen. Fährt ein Schiff drüber,
wickelt sich das Netz um die Schraube; stoppt es so.

Sonar-Bojen. Sie orten U-Boote in bis zu 20 km Entfernung, liefern genaue Daten
an den Befehlsstand.

Der WaWe 9000. Modernster Wasserwerfer. Ist 109 km/h schnell, hat zwei
vollautomatische Werferkanonen, die je 2200 Liter Wasser pro Minute weg
ballern. Sogar Reizgas kann beigemischt werden.

Der SW 4. Räumpanzer mit Supertechnik. 11 Tonnen schwer, 96 kmh schnell.
Ausrüstbar mit Räumschilden, Gittern oder Räumschaufeln, alles hydraulisch
verstellbar. Stoppt eisenhart jeden Chaoten-Angriff.

Die Soko der Gipfel-Polizei "Kavala" wollte sich zum Waffenarsenal
nicht äußern. Sprecher Axel Falkenberg (42): "In der Öffentlichkeit nennen wir
grundsätzlich keine Einzelheiten zu polizeitaktischen Aspekten". "

[Bild Zeitung vom 02.03.2007]

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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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