widerst at and mund - Freitag, 09. März 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Fr Mär 9 11:03:37 CET 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Freitag, 9. März 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01 Reminder: ERWERBSARBEITSLOSE FRAUEN BERICHTEN Sa., 10.3.07, 14.00 Uhr
Amerlingshaus, Galerie
von angela mores <angela.mores at chello.at>
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02 Presseinformation der HOSI Linz: 09.03.2007/Diskussionmit Barbara
Prammer
von HOSI Linz ooe at hosilinz.at
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03 [Depot-news] Programm 13.-16.März
von depot-news at mailman.sil.at <depot-news at mailman.sil.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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04 ACUS zum Internationalen Frauentag
von Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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05 Ja zum Standesamt - Nein zum Notariatsakt
von Rechtskomitee LAMBDA (RKL) <office at RKLambda.at>
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06 nix da!
von Office - conqueer <office at conqueer.at>
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07 VwGH: Neue Schubhaftregelung verfassungswidrig
von angela mores
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08 Schubhaft
von office at asyl-in-not.org <office at asyl-in-not.org>; Asyl at alt.strg.at
<Asyl at alt.strg.at>; in at alt.strg.at <in at alt.strg.at>; Not at alt.strg.at
<Not at alt.strg.at>
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09 newsletter THARA
von lydia.anstiss at thara.at <lydia.anstiss at thara.at>
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10 Anfrage(nicht)beantwortung
von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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11 Presseaussendung: Proteste gegen Ilisu vor demFinanzministerum
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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GIPFELSOLI
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12 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01 Reminder: ERWERBSARBEITSLOSE FRAUEN BERICHTEN Sa., 10.3.07, 14.00 Uhr
Amerlingshaus, Galerie
von angela mores <angela.mores at chello.at>
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REMINDER!
Veranstaltung für Frauen
im Rahmen des Internationalen Frauentages
ERWERBSARBEITSLOSE FRAUEN BERICHTEN
VERANSTALTERINNEN:
AMSAND/FRAUEN
www.amsand.net
help at amsand.net
&
PLATTFORM FRAUENLESBEN
GEGEN ZWANGSARBEIT UND
STRUKTURELLE GEWALT
GEGEN FRAUEN
flgz at gmx.net
INFORMATIONSVERANSTALTUNG
am Samstag, 10. März 2007 um
14:00 Uhr - Open End
im Amerlinghaus in der
Stiftgasse 8, 1070 Wien, Galerie
oben
und Workshop am Sonntag, 1. April 2007 von
10:00 bis 13:00 Uhr in der
Frauenfrühlings-Uni: im alten
AKH am Institut für
Kunstgeschichte, Hof 9, Eingang
Garnisongasse, 1090
REDEBEITRÄGE VON FRAUEN
ZUM GANZEN SPEKTRUM VON
ERWERBSLOSIGKEIT, ARMUT
UND DEM AMS
Gründe gibt's genug - Was
soll's: Berühmt - berüchtigte
Techniken in der Praxis der
verhängten Sperren - was frau
dagegen unternehmen kann
. und vieles andere
Mechanismen des
(Erwerbs)Arbeitslosenamtes
Die Zumutbarkeitsbestimmung
und wie dies von AMS und
Arbeit"geberinnen" umgangen
wird, am Beispiel:
Gratisarbeit
bei MANAGEMENT SPECIALS
(oder: wie sich Private an AMSGeldern
bedienen) das ist ja
eine Zumutung, was
eineR da alles zugemutet wird!
Bewerbungsstrategien
(Altersdiskriminierung,
Kollektivlöhne, Teilzeitarbeit,
usw.,)
Maßnahmen und Kurse, sowie
getarnte Arbeitsvermittlung (am
Beispiel sozialökonomische
Betriebe - Trendwerk
Jobtransfair, etc., - und andere
Private / Ausgelagerte Arbeits- und
Personalvermittlungen), Phoenix,
It-Works.
SCHWERPUNKT-SAMMLUNG
- Jobtransfair, etc., - und andere
private / Ausgelagerte Arbeits- und
Personalvermittlungen)
- Berichte über Vermittlung zu
Praktikumsplätzen und Arbeitsqualität
von Gratisarbeit an Praktikumsplätzen
RUND UM DAS THEMA SELBSTERMÄCHTIGUNG:
- Beschäftigungsmodelle am Beispiel
prekäre Frauenarbeit
- Liste von Sperre-Betreuerinnen
sammeln
- Informations-, Aktions- und
Vernetzungsstrategien
Der Eintritt ist frei - die Veranstaltung ist FÜR FRAUEN
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02 Presseinformation der HOSI Linz: 09.03.2007/Diskussionmit Barbara
Prammer
von HOSI Linz <ooe at hosilinz.at>
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Rot-Schwarz - Und was haben wir davon?
1. NR-Präsidentin Barbara Prammer im Gespräch
Fr., 09.03.2007, 19:00 Uhr im Renaissancesaal des Alten Rathauses in Linz,
Hauptplatz 1, 4020 Linz
Eintritt frei!
Eine Veranstaltung der HOSI Linz mit freundlicher Unterstützung der SoHo OÖ!
Für die HOSI Linz
gez. Gernot Wartner, Geschäftsführer
Linz, den 03.03.2007
Rückfragehinweis:
Für allfällige Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Linzer Telefonnummer
0732/60 98 98 bzw. 0664/25 36 701 (Hr. Wartner) oder über E-Mail jederzeit
gerne zur Verfügung.
Diese E-Mail könnte vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen
enthalten.
Wenn Du/Sie nicht der richtige Adressat bist/sind oder diese E-Mail
irrtümlich erhalten hast/haben, informiere/n
Sie bitte sofort den Absender und vernichte/n Sie diese Mail.
Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht
gestattet.
Falls Du/Sie keine weiteren Zusendungen wünscht/wünschen, bitte auf den
nachstehenden
Link klicken und das Online-Formular ausfüllen.
http://www.hosilinz.at/infodienst/index.html oder
http://www.hosilinz.at/infodienst
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03 [Depot-news] Programm 13.-16.März
von depot-news at mailman.sil.at <depot-news at mailman.sil.at>
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Dienstag, 13. März, 19.00
Romane Apsa - Zigeunertränen
kinokis mikrokino #141
Über ein Jahr lang, kurz vor dem Beitritt der Slowakei zur
EU, begleitet die Filmemacherin Zuzana Brejcha drei Generationen
einer Roma Familie in ihrem Alltag. Das Leben der
matriarchalisch definierten Familie wird nicht nur durch
Armut und Arbeitslosigkeit bestimmt, auch Feste, Traditionen
und das Satellitenfernsehen als Fenster zum neuen
Europa sind feste Bestandteile. Ebenso real ist die ständige
Bedrohung durch polizeiliche Willkür.
Romane Apsa - Zigeunertränen (A 2005), Regie: Zuzana Brejcha,
123 Min., OmU
Anschließend Eva Simmler im Gespräch mit Zuzana Brejcha.
Mittwoch, 14. März, 19.00
Vergangenheitspolitik des BSA
Vortrag und Publikumsdiskussion
Wie gehen politische Bewegungen mit Vergangenheit im
Allgemeinen und der NS-Geschichte im Besonderen um?
Wie wird die Rolle des eigenen politischen Lagers im Nationalsozialismus
dargestellt und ritualisiert, wie mit der Verstrickung
von Mitgliedern in NS-Verbrechen umgegangen?
Georg Appl, Generalsekretär des BSA - Bund Sozialdemokratischer
AkademikerInnen
In Kooperation mit GEDENKDIENST.
Freitag, 16. März, 19.00
ArbeitsZeitRäume
Tagung - Eröffnung im Depot
An welchen Orten arbeiten wir wie flexibel? Wenn wir davon
ausgehen, dass die Fabrik, das "Arbeitshaus", das Bürohaus
uns die Raum- und Zeiterfahrung von Arbeit im System des
Fordismus verdeutlichen, welche Räume, welche Bewegungen,
welche Zeitlogiken werden dann in postfordistischen
Arbeits- und Lebenswelten relevant?
Einleitung von Gabu Heindl, Konzept und Organisation der Tagung,
Architektin, Wien/Graz
19.30 - 21.30
Arbeitende Körper
Von der Passung zum "passing"
Prothetische Figuren dienen aktuell dazu, für ein symbiotisches
Verhältnis von Mensch und Technik zu argumentieren
und stehen im Kontext einer Körperpolitik (oder Biopolitik),
die sich der Idee des Designs, einer Schwundstufe avantgardistischer
"Politik der Form", verpflichtet hat.
Karin Harrasser, Historikerin, Wien/ Berlin
Clean.Ing
Die Entwicklung der Gebäudereinigung verdeutlicht, dass
das Saubermachen eine gegen Automatisierungen resistente
Handarbeit bleibt, die, ähnlich wie der Schmutz selbst,
kaum wegrationalisiert werden kann. An Hand architektonischer
Projekte, die Selbstreinigung als räumlichen Komfort
formulieren, werden die Utopie einer Sauberkeit und das Bestehenbleiben
einer präfordistischen Arbeitsform erläutert.
Nathalie Bredella, Architektin, Berlin
Bettina Vismann, Architektin, Berlin
Moderation: Thomas Brandstetter, Philosoph, Wien
Die Tagung wird am 17. März von 11.00 - 19.00 Uhr am IWK - Institut für
Wissenschaft und Kunst fortgesetzt.
Das weitere Programm unter www.univie.ac.at/ iwk.
Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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04 ACUS zum Internationalen Frauentag
von Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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ACUS gegen den "Terror der Ökonomie" gegen Frauen:
Die Wirtschaft ist männlich.
Die Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) Maria Rettenbacher erklärt zum Internationalen
Frauentag: "Weltweit und in Österreich gilt trotz Jahrhunderte Engagements
von ArbeiterInnen- und Frauenbewegung: Die Armut ist weiblich und die
Wirtschaft ist entgegen ihres grammatikalischen Artikels in der harten
Realität noch immer männlich."
"Bereits 41% aller erwerbstätigen Frauen (nur 4,5% der Männer!) arbeiten
Teilzeit. 72% aller geringfügig Beschäftigten sind Frauen. Nach einer
steirischen Untersuchung verdienen Männer im Durchschnitt um mehr als die
Hälfte, nämlich 58 Prozent, mehr als Frauen", sagt die ACUS-Frauensprecherin
Maria Rettenbacher zur österreichischen Situation.
"Weltweit sind die Unterschiede sowohl zwischen Armen und Reichen wie auch
zwischen Männern und Frauen noch viel größer", betont die
ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher. "Die männlich beHERRschten
Wirtschaftsinstitutionen, die die Durchsetzung jeder neoliberalen Verordnung
bis ins letzte Dorf kontrollieren, unternehmen keine ernsthaften Maßnahmen
gegen den Frauenhandel. Das zeigt, dass nicht einmal die Sklaverei im 21.
Jahrhundert abgeschafft ist."
"In Österreich fordert die Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) eine radikale Verkürzung der Arbeitszeit, damit
alle - Frauen und Männer - einen Arbeitsplatz zu sozialen Bedingungen
erhalten und die prekären Beschäftigungsverhältnisse verringert werden.
Weltweit fordert die ACUS rechtliche Schritte der Regierungen gegen jene
multinationalen Konzerne, die die Menschen- und Frauenrechte in ihren
Unternehmen und Subunternehmen mit Füßen treten", sagt die Frauensprecherin
der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Maria
Rettenbacher.
"Mit internationalen polizeilichen Maßnahmen und der Stärkung der Rechte der
betroffenen Frauen muss der Frauenhandel, die ein 'Terror' gegen Frauen ist,
endlich wirksam bekämpft werden"; schloss ACUS-Frauensprecherin Maria
Rettenbacher.
Informationen:
Maria Rettenbacher, Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) Telefon (0699) 12128333
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05 Ja zum Standesamt - Nein zum Notariatsakt
von Rechtskomitee LAMBDA (RKL) <office at RKLambda.at>
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02.03.2007 | Pressekonferenz
Ja zum Standesamt - Nein zum Notariatsakt
RKL, HOSI-Wien und Grüne geschlossen gegen "Notarslösung"
In einer gemeinsamen Pressekonferenz wandten sich das Rechtskomitee LAMBDA
(RKL), die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien und die Grünen gegen die in
der grossen Koalition diskutierte Registrierung gleichgeschlechtlicher
Partnerschaften bei den Notaren. Geschlossen forderten RKL-Präsident Dr.
Helmut Graupner, Mag. Ute Stutzig von der HOSI-Wien und die offen lesbische
Nationalratsabgeordnete Mag. Ulrike Lunacek die Eintragung
gleichgeschlechtlicher Partnerschaften am selben Ort, an dem auch derzeit
die verschiedengeschlechtliche Ehe eingetragen wird, also am Standesamt.
Alles andere wäre eine diskriminierende Zweiklassengesellschaft, die als
sexuelle Apartheid abzulehnen ist.
Das RKL und die Grünen zeigten sich einig einerseits in der Forderung nach
vollständiger Gleichstellung homo- und heterosexueller Partnerschaften durch
die Aufhebung des Eheverbotes und andererseits nach Erweiterung der
Wahlmöglichkeiten durch Schaffung eines Zivilpaktes, mit dem sich (hetero-
und homosexuelle) Paare lockerer binden können als mit der Ehe.
Bilder und weitere Infos unter:
www.RKLambda.at
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06 nix da!
von Office - conqueer <office at conqueer.at>
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nix da!
Dem/der einen oder anderen mag zu Ohren gekommen sein, dass gewisse
temporäre Unzulänglichkeiten dem conqueer-team in letzter Zeit etwas den
Wind aus den Segeln genommen haben. Dem war auch so, und wir möchten euch in
den nächsten Tagen gerne darüber aufklären was denn los war.
Das wichtigste ist aber: not another one bites the dust - wir bleiben!
Allen Widrigkeiten zum Trotz machen wir ungetrübt weiter und freuen uns vor
allem, euch wie geplant "Schneewittchen und die Sexzwerge" der
Künstlergruppe agens linz in "Lebensgröße" zeigen zu können.
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Aktuelle Informationen auf www.conqueer.at
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conqueer - bar & lounge - öffnungszeiten:
sonntag, mittwoch & donnerstag: 18.00 - 24.00 uhr
freitag & samstag: 18h - 2.00 uhr
Miete für deine Feste, Parties oder Veranstaltungen unseren gemütlichen
Eventkeller.
conqueer | große neugasse 31 | 1040 wien
+43 (0)664 245 3245 | www.conqueer.at | office at conqueer.at
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07 VwGH: Neue Schubhaftregelung verfassungswidrig
von angela mores
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Der Praxis
der Einsparung diverser Gemeinden und Länder im Asylbereich
- Leute werden einfach ins Häfen gesteckt und damit zahlt ein anderes Budget
für deren Essen und Schlafen -
ist hiermit mal Einhalt geboten.
Aber die Anlassgesetzgeber werden sich schon was einfallen lassen, um
weiterhin Menschen ohne Verbrechen,
Verfahren und Urteil einfach für Monate ins Häfen zu sperren.
Trotzdem ist dieser Schritt des VwGH wichtig.
VwGH: Neue Schubhaftregelung verfassungswidrig
Brachte Fremdenpakets-Regelung zur Schubhaft bei "anzunehmender
Zurückweisung" eines Asylantrages vor VfGH
Wien - Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hält eine mit dem
Fremdenrechtspaket 2005 eingeführte neue Variante der Schubhaft für
verfassungswidrig. Der Gerichtshof hat beim Verfassungsgerichtshof (VfGH)
den Antrag gestellt, den betreffenden Paragrafen des Fremdenpolizeigesetzes
aufzuheben. Konkret geht es darum, dass Fremde auch schon in Schubhaft
genommen werden können, wenn anzunehmen ist, dass ein Asylantrag "mangels
Zuständigkeit Österreichs" zurückgewiesen wird.
"Mangels Zuständigkeit Österreichs" können Asylanträge zurückgewiesen
werden, wenn gemäß dem Dubliner Übereinkommen ein anderes als "sicher"
erachtetes Land zuständig wäre - ein Antragsteller also über ein solches
Land nach Österreich einreiste.
In dem VwGH-Anlassfall ist es ein Russe, der ein tschechisches Visum und den
Grenzkontrollstempel "zu Polen" in seinem Pass hat. Damit liegt ein
"Dublinbezug" zu Polen und Tschechien vor. Der Russe bekam zwar eine
Aufenthaltsberechtigungskarte, wurde aber in Schubhaft "zur Sicherung des
Verfahrens" genommen - mit der Begründung, dass wegen des "Dublinbezugs"
eine Ablehnung des Asylantrages sowie Zurückschiebung, Abschiebung oder
Ausweisung zu erwarten sei. Der Unabhängige Verwaltungssenat
Niederösterreichs schloss sich dieser Ansicht der Bezirkshauptmannschaft
Gmünd an und wies die Schubhaftbeschwerde ab.
Verfassungsrechtliche Bedenken
Die Behörden beriefen sich auf den unter der schwarz-orangen Regierung
geschaffenen Par. 76 Abs. 2 Ziffer 4 Fremdenpolizeigesetz. Gegen diesen hat
der VwGH verfassungsrechtliche Bedenken. Denn laut Menschenrechtskonvention
wäre eine Schubhaft erst bei einem "schwebenden Ausweisungs- oder
Auslieferungsverfahren" zulässig. Zumindest müsste sich die zuständige
Behörde bereits artikuliert haben, meint der VwGH.
Laut Par. 76 Abs. 2 Ziffer 4 reiche aber eine "Prognose" der Fremdenpolizei,
dass die Asylbehörde den Antrag zurückweisen werde. Von einem "schwebenden
Ausweisungsverfahren" könne also keine Rede sein. Somit verstoße die
Bestimmung gegen die EMRK und das Bundesverfassungsgesetzes zum Schutz der
persönlichen Freiheit. Diese Auffassung habe übrigens in der Begutachtung
zum Fremdenrechtspaket auch schon der Verfassungsdienst des
Bundeskanzleramtes geteilt, betont der VwGH in seinem Beschluss. (APA)
Entnommen: Der Standard, 8.3.07
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08 Schubhaft
von office at asyl-in-not.org <office at asyl-in-not.org>; Asyl at alt.strg.at
<Asyl at alt.strg.at>; in at alt.strg.at <in at alt.strg.at>; Not at alt.strg.at
<Not at alt.strg.at>
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Schubhäftling seit Wochen im Hungerstreik.
Asyl in Not fordert seine sofortige Freilassung !
Der Schubhaftparagraph 76 muß weg.
Der tschetschenische Asylwerber Adlan S. sitzt seit seiner Ankunft in
Österreich am 1. Februar 2007 im Polizeigefängnis Hernaler Gürtel in Wien.
Vor drei Wochen ist er in den Hungerstreik getreten. Seine 17jährige
schwangere Frau Madina wurde getrennt von ihm im Lager Traiskirchen
untergebracht. Sein Bruder Said Akhmed S. lebt als anerkannter Flüchtling in
Wien.
Die Wiener Fremdenpolizei, die den Schubhaftbescheid erlassen hat, stützt
sich auf den berüchtigten Paragraphen 76 Fremdenpolizeigesetz, dessen
Rechtmäßigkeit der Verfassungsgerichtshof gerade prüft.
Adlans Frau Madina ist - einem psychotherapeutischen Befund des Vereins
HEMAYAT zufolge - schwer traumatisiert und selbstmordgefährdet (siehe dazu
unsere Aussendung "Schubhaft, Dublin und kein Ende" vom 16.2.2007,
www.asyl-in-not.org).
Adlan wurde am 2. März 2007 von einer Asyl in Not-Mitarbeiterin in der
Schubhaft besucht. Sie fand ihn in einer sehr schlechten körperlichen und
seelischen Verfassung. Er berichtete, er sei am Vortag bewusstlos
zusammengebrochen und in ein Krankenhaus geführt worden, wo man ihm eine
Infusion verabreichte; dann habe man ihn ins Gefängnis zurückgebracht.
Asyl in Not hat beim Unabhängigen Verwaltungssenat Wien eine Haftbeschwerde
eingebracht, über die noch nicht entschieden wurde.
Die Wiener Fremdenpolizei, die den Haftbescheid verantwortet, hat nicht die
geringsten individuellen Ermittlungen dazu angestellt, warum Adlan nicht
gemeinsam mit seiner schwangeren Frau im "gelinderen Mittel" untergebracht
und von seinem asylberechtigten Bruder privat betreut werden kann.
Dieses Unterlassen jeder Ermittlungstätigkeit ist Willkür und daher
Verfassungsbruch.
Adlan ist in seiner Heimat gefoltert worden; seine Gattin Madina berichtete
dem Psychotherapeuten, daß sie mitansehen musste, wie er nackt nach Hause
gebracht wurde, "blutend und überall grün und blau. Seither habe sie hinter
dem Brustbein Schmerzen; die würden durch Erinnerungen und Angst noch
stärker".
Ihre Cousins, die mit den Russen kollaborieren, waren gegen ihre Ehe und
bedrohten sie und ihren Mann und das ungeborene Kind mit dem Tod. Die Worte
ihrer Cousins, sagt Madina, "wären viele Messerstiche. Die würden das Baby
niemals leben lassen."
Folteropfer im vermeintlichen "Asylland" noch einmal einzusperren, von der
Familie zu trennen, in Verzweiflung und Ungewissheit zu lassen, ist
neuerliche Folter und daher ein ungeheuerliches Verbrechen gegen das
Menschenrecht. Der derzeitige Innenminister trägt die volle persönliche
Verantwortung dafür.
Asyl in Not fordert Adlans sofortige Freilassung. Schon jetzt halten wir
fest: Wir werden die belangte Behörde für jede aus der Haft resultierende
Verschlechterung seines Gesundheitszustandes politisch und rechtlich zur
Verantwortung ziehen.
Michael Genner
Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien
Tel. 0676 63 64 371
www.asyl-in-not.org
Spendenkonto:
Asyl in Not,
P.S.K., Kontonummer 92.034.400
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09 newsletter THARA
von lydia.anstiss at thara.at <lydia.anstiss at thara.at>
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Neue inhaltliche Koordinatorin
Seit Beginn des Jahres ist Mag.a Mirjam Karoly neue inhaltliche
Koordinatorin der Initiative THARA Haus. Mirjam Karoly ist Politologin mit
Schwerpunkt Minderheitenpolitik- insbesondere Roma und Sinti. Sie arbeitete
im Romano Centro, war Mitglied des Volksgruppenbeirats, und für die OSZE
Kontaktstelle für Roma und Sinti Angelegenheiten tätig. Während der
Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft arbeitete sie in der
Menschenrechtsabteilung des BMaA.
Als Hauptaufgabe ihrer Tätigkeit im Thara Haus sieht Mirjam Karoly die
Auslotung und wenn möglich, die Sicherung der Nachhaltigkeit für die
Aufgabengebiete des Thara Hauses.
Zu erreichen ist Frau Karoly unter
mirjam.karoly at thara.at
0676 / 83 402 225
Personalwechsel im THARA Haus
Neue KollegInnen unterstützen das Thara Team: Sie übernehmen die Aufgaben,
die von MitarbeiterInnen, die neue Herausforderungen angenommen haben und
dem Thara Haus nun nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein Blick auf unserer
"Kontakte" Seite ist daher empfehlenswert.
http://www.thara.at/1008,,,2.html
Information:
Muadin Memis
Tel.: 0699 / 11 98 18 66
Bericht von der Konferenz "Newe Droma - Roma and the Labourmarket:
Barries and Chances" ist online.
Seit Jahresbeginn standen die Vorbereitungen für die Schlusskonferenz von
Thara's TCA PartnerInnen im Vordergrund der Aktivitäten der
Öffentlichkeitsarbeit, daher auch die relativ lange Pause in der Versendung
unseres Newsletters.
TCA ist die Abkürzung für ,Transnational Cooperation Aktion'. Diese
beinhaltet die Vernetzung mit anderen Equal Projekten in ganz Europa und
zeichnet sich durch den Austausch zwischen den PartnerInnen aus. Die Thara
PartnerInnen sind Projekte aus Finnland, der Slowakei und Ungarn, die alle
mit Roma arbeiten.
Die Konferenz war sehr erfolgreich: Über 100 TeilnehmerInnen aus vielen
Ländern kamen in den Ares Tower in der Donau City um dabei zu sein und
mitzuarbeiten. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die an der Konferenz
teilnahmen.
Für alle FreundInnen des Thara Hauses, die an der Konferenz nicht teilnehmen
konnten, sind in einem online Bericht einige Inhalte zusammengefasst:
http://www.thara.at/1086,,,2.html
Romaneskurs wird fortgesetzt
Am 1. März 2007 begann im Thara Haus die Fortsetzung des Romaneskurses für
alle begeisterten SprachschülerInnen von Dejan Kolompar statt. Der Kurs ist
hauptsächlich für die TeilnehmerInnen des ersten Kurses gedacht, Menschen
mit Vorkenntnissen sind aber noch willkommen.
Romaneskurs 2. Teil - jeden Donnerstag von 18:00 bis 20:30 im Thara Haus
Rückblick: Modeworkshop "on stage" am 8. Dez. 2006
Einen fulminanten Erfolg konnten die TeilnehmerInnen des Modeworkshops in
der Vorweihnachtszeit auf der Showbühne in der Lugner City verbuchen. Sie
führten ihre eigenen Kreationen in einer selbst choreografierten und selbst
produzierten Show vor vollem Haus vor. Als größten Erfolg nannten alle
TeilnehmerInnen die in der Arbeit erworbenen Organisationsskills und
Erfahrungen in der Projektarbeit.
http://www.thara.at/1014,693,,2.html
...und Vorschau
Wegen des großen Erfolgs geht der Modeworkshop ab 16. März 2007 (16:30 im
Thara Haus) , in die zweite Runde. Nähere Informationen dazu:
http://www.thara.at/1003,1283,,2.html
Usnija Buligovic, die im Vorjahr den Modeworkshop ins Leben gerufen hatte
ist nun Leiterin des Moduls "Berufsorientierung durch Roma Kulturarbeit" und
ersetzt damit Obrad Jovanovic, der aus gesundheitlichen Gründen als
Modulleiter ausschied.
...Podcasting Kurs - ab sofort bis Ende Mai
Gemeinsam mit unserem Partner, dem polycollege Stöbergasse wird der
Podcasting Kurs jetzt so richtig loslegen. Jugendliche, die gemeinsam ein
Track und Musikvideo produzieren wollen, können im Learning-by-doing
Verfahren aktuelle Themen, vor allem das Thema Integration aus ihrer Sicht
in den Liedtexten aufarbeiten. Das fertige Produkt soll dann auf
einschlägigen Websites gepostet werden.
Kontakt:
Dejan Stanculj
Tel: 0651 / 106 12932
dejan.stanculj at thara.at
Impressum:
Volkshilfe Österreich EQUAL gem. GmbH
Geschäftsführung: Erich Fenninger / Auerspergstraße 4, 1010 Wien
Redaktion und Absender:
Initiative THARA Haus
EQUAL nEwC_baselines
Lydia Anstiss / Öffentlichkeitsarbeit/Presse
Volkshilfe Österreich Equal gem. GmbH
Reinprechtsdorferstraße 31 - im Hof - / 1050 Wien
Tel.: +43-(0) 676-83 402 233 // E-Mail: lydia.anstiss at thara.at
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10 Anfrage(nicht)beantwortung
von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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Sehr geehrter Herr Bundesparteiobmann,
eine am 14.9.2006 an Ex-Bundeskanzler Schüssel gerichtete Anfrage führte zu
einer Beantwortung durch Frau Ursula Kroczek (27.9.06), die zu einer
Rückfrage Anlass gab (13.11.06, Text unten), welche bis heute unbeantwortet
blieb.
Das ist mehr als überraschend, lese ich doch im Grundsatzprogramm der ÖVP
(1995) wie folgt:
Wir wollen, daß die Bürger an den politischen Vorgängen, die ihr Leben
bestimmen, teilnehmen.
Lebendige Demokratie bedarf der Mitwirkung der Bürger an der öffentlichen
Diskussion und an politischen Entscheidungen. Die Qualität der Demokratie
mißt sich am Grad und an der Ausgestaltung der Mitwirkung an den
Entscheidungen und an den Kontrollsystemen.
Der demokratische Staat ist auf die Mitwirkung seiner Bürgerinnen und Bürger
angewiesen.
Bürger haben nach unserem Verständnis neben Pflichten selbstverständlich
auch Rechte gegenüber dem Staat. Dazu gehört das Recht auf Anhörung,
Mitwirkung und rasche Entscheidung in allen sie betreffenden
Angelegenheiten, das Recht auf Auskunft und auf Schutz ihrer persönlichen
Daten.
Wir bekennen uns zur parlamentarischen Demokratie und zur
Rechtfertigungspflicht der gewählten Mandatare gegenüber ihren Wählerinnen
und Wählern.
Ich hoffe, dass es Ihnen gelingt nicht nur die gewählten ÖVP-Mandatare,
sondern ALLE Mitarbeiter der ÖVP im Sinne des ÖVP-Grundsatzprogrammes an
ihre demokratischen Pflichten zu erinnern und erwarte gerne die seit langem
fehlende Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüssen
Dietmar KÖHLER
Initiativgruppe
ARBEITSLOSIGKEIT
Sehr geehrte Frau Kroczek,
Ihre Stellungnahme v. 27.9.06 zur Anfrage "Grundeinkommen" möchte ich -
ausschliesslich im Namen der Initiativgruppe ARBEITSLOSIGKEIT - wie folgt
kommentieren:
1) Sie schreiben: "Das soziale Netz ist in Österreich natürlich gewachsen
und funktioniert."
Die Realität sieht anders aus: Gewachsen ist in Österreich die Armut; und
das bei steigendem BIP.
Über eine Million Österreicher/innen befindet sich - bildhaft gesprochen -
auf dem Marsch durch die Wüste Gobi, wo drei "Fuhrmann-Wurstsemmeln" zehn
Euro kosten, also unerschwinglich sind.
Ihr Hinweis auf Mehrausgaben bei den Sozialleistungen ist nur insofern
relevant, als man BESTENFALLS von einem Tropfen auf den heissen Stein in
dieser Wüste Gobi sprechen kann.
2) Sie schreiben: "Das von Ihnen geforderte Grundeinkommen weist eine starke
bis gänzliche Aufweichung von Leistungen und Beiträgen auf. Ebenso ist es im
Grundsatz leistungsfeindlich und verwässert den Wert, den Arbeit für die
Menschen in ihrem Leben darstellt."
Von welchem Wert sprechen Sie da?
Von der Teilzeitarbeit einer alleinerziehenden Mutter der man zumutet, von
600,- Euro/Mo (= 6 "Fuhrmann-Wurstsemmeln"/Tag) zu überleben?
Von gemobbten Beschäftigten, die im Falle der Selbstkündigung einen Monat
kein Arbeitslosengeld erhalten?
Und wo bleiben die "Leistungen und Beiträge" jener Mitglieder der
Bussi-Bussi-Seitenblicke-Gesellschaft, die ihre Profite - natürlich aus der
Arbeit anderer - mehr oder weniger legal ins Ausland verschieben?
Allgemeiner: Was verstehen Sie unter "Leistung" (einem Begriff, der nur im
Bereich der Physik Allgemeingeltung beanspruchen kann)?
3) Sie schreiben: "Es ist unseres Erachtens mit dem Respekt vor der Würde
der Person nicht vereinbar, von vorneherein und ohne Wissen näherer Umstände
jedem Mitglied der Gesellschaft die Fähigkeit abzusprechen, zunächst für den
eigenen angemessenen Unterhalt selbstständig und selbstverantwortlich sorgen
zu können."
Was ist ein "angemessener Unterhalt"? Liegt der ÜBER der Armutsschwelle?
Ist es aus Sicht der ÖVP "mit dem Respekt vor der Würde der Person"
vereinbar, ohne Aussicht auf Besserung in Armut und sozialer Ausgrenzung
leben zu müssen, und beides notgedrungen den Kindern zu "vererben"?
Wo bleibt eigentlich die Umsetzung der in Sonntagsreden so gerne zitierten
Christlichen Soziallehre?
Dort findet man übrigens - wie in den Menschenrechtskonventionen -
ausreichend Hinweise FÜR die (schrittweise) Einführung eines
Grundeinkommens.
Oder glauben Sie es hätte keine Ursache, dass die ÖVP bei den letzten Wahlen
die grösste Einbusse bei katholischen Wähler/innen zu verzeichenen hatte?
Übrigens: Die Tatsache, dass in Österreich sehr viele Menschen "arbeiten"
(müssen) ohne eine Entlohnung zu erhalten, bleibt bei Ihren Überlegungen
völlig ausgeblendet.
4) "Quod omnes tangit, ab omnibus approbetur":
Was alle betrifft, ist von allen zu entscheiden.
Dieser aus dem Römischen Recht stammende Satz ist eine der Grundlagen für
die Prüfung angeblich demokratischer Verhältnisse.
Ihr Text erweckt nämlich bei mir insgesamt den Eindruck eines
obrigkeitlichen Dekrets.
Keine Rückfragen, kein Angebot zur Diskussion.
Dieses (Un-)Verständnis in Bezug auf Partizipation und Demokratie hat der
ÖVP-Abgeordnete Maier treffend ausgedrückt: "Hände falten, Goschen halten."
Für eine Diskussion mit ÖVP-Entscheidungsträgern, die sich ihre soziale
Kompetenz bewahrt haben, stehe ich - und andere - natürlich trotzdem gerne
zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Dietmar KÖHLER
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11 Presseaussendung: Proteste gegen Ilisu vor demFinanzministerum
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Proteste gegen Ilisu vor dem Finanzministerum
Presseaussendung der Hilfsorganisation WADI
Wien, 8.3. 2007
LINK: www.wadinet.at
Mit einer Kundgebung vor dem Finanzministerium reagierten heute
GegnerInnen des Ilisu-Damms in der Türkei auf die übereilte und geheim
gehaltene Sitzung des Kontrollbankbeirates im Finanzministerium, die -
wie die GegnerInnen des weltweit umstrittenen Staudamms befürchten - auf
Druck der türkischen Regierung die Unterstützung des Projektes durch
Steuergelder beschließen will.
"Mit österreichischen Steuergeldern sollen nun Exportkredite für ein
letztlich militärisches Projekt zur Bekämpfung kurdischer RebellInnen
und als Druckmittel gegen den Irak finanziert werden!" ist Thomas
Schmidinger, der Obmann der in der Region aktiven Hilfsorganisation WADI
entsetzt. Erst vor wenigen Tagen hatte die türkische Regierung erklärt,
dass der Bau des Ilisu-Großstaudammes im kurdischen Südosten der Türkei
von 5000 Soldaten abgesichert werden soll. Mit diesem Beschluss leitete
das "Höchste Amt zur Bekämpfung des Terrorismus" (TMYK) unter Vorsitz
des türkischen Außenministers Abdullah Gül die Militarisierung des
Staudammbaus ein.
In türkischen Medien wird seither offen über den militärischen Nutzen
des Projektes "gegen die Terroristen" gesprochen, "deren Verstecke damit
vernichtet" werden könnten. Tatsächlich hatte die Nachfolgeorganisation
der PKK schon Ende 2006 erklärt, der Damm und damit auch die Baustelle
der österreichischen Firma VA Tech Hydro wäre "ein Angriffsziel".
Bisher fehlten auch jegliche Konsultationen mit den irakischen Nachbarn,
deren Wasserministerium sich offen gegen das Projekt gestellt hatte. Die
Auswirkungen auf den Wasserdurchlauf des Tigris wären enorm und würden
bis hin zu den eben erst in einer Renaturierungsphase befindlichen
Sümpfen des Südirak fatale Konsequenzen mit sich ziehen, so die seit
Jahren im Irak tätige österreichische Hilfsorganisation WADI. Die
Beteiligung Österreichs an diesem Projekt würde auch eine Beteiligung an
der Militarisierung der Region mit sich bringen, so Kiymet Cevis,von
Wadi Österreich: "Der Ilisu-Damm ist ein Schlüsselprojekt des GAP, des
Südostanatolien-Projekts, das im Endzustand 22 Staudämme aufweisen soll
und mit 19 Energiegewinnungsanlagen bis zu 8.000 kWh vor allem in den
westtürkischen Energiesektor liefern soll. Ilisu soll noch rasch vor
einem EU-Beitritt der Türkei und bevor der davon unmittelbar betroffenen
südliche Nachbar Irak wieder außenpolitisch handlungsfähig ist, fertig
gestellt werden." Sich daran zu beteiligen wäre laut Ceviz "ein Verbrechen".
Rückfragehinweise unter Tel.(WADI) : 0699-11365509
Weitere Links zum Thema ILISU:
http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/php/texte/tuerkei_ilisu_kultur.pdf
http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/php/texte/tuerkei_ilisu.pdf
http://www.wadinet.at/Media/Spiegel/feldkircher.pdf
http://www.wadinet.at/Media/Presse/press_28-05-06.php
http://www.wadinet.at/Media/Presse/press_07-03-06.php
www.eca-watch.at
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
WADI-Austria
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
IBAN AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT) RLNWATWW
Im Februar 2007 erschien die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php
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GIPFELSOLI
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12 [Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Rechte Gipfelstürmer
- Krisengewinnler - Mit einem "Antikapitalismus von Rechts" soll die soziale
Frage nationalisiert werden
- Urlauber sollen auf Ausweichstrecken anreisen
- Kavala: Gut gemacht!
- Wer aus Galizien kommt wirft keine Steine!
- Veranstaltungsreihe Kommunikationstechnik vom 16.03. - 18.03. 2007
- SAV: Veranstaltung am Internationalen Frauentag zum Thema "Frauen und G8"
- 8.März: Gegen G8 und Patriarchat - Feminismus und globale Solidarität!
- WIR SIND ALLE UNGDOMSHUSET!
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Rechte Gipfelstürmer
Auch Neonazis wollen im kommenden Sommer in Heiligendamm gegen den
G-8-Gipfel
protestieren. Antifaschisten wollen Aufmarsch in Schwerin verhindern
"Volksgemeinschaft" gegen Kapitalismus: Neonazis am 1. Mai 2006 in
Heppenheim
Informationsveranstaltungen zum G-8-Gipfel gibt es derzeit viele in
Mecklenburg-Vorpommern. Nicht nur linke Gruppen laden dazu ein, sondern auch
die Polizei. Sie will die Anwohner rund um Heiligendamm, wo sich vom 6. bis
8.
Juni die Regierungschefs der acht führenden Industriestaaten treffen, über
die
zu erwartenden Szenarien aufklären. Daß auf diesen
Informationsveranstaltungen
der Polizei nicht nur unbedachte Bürger erscheinen, bewies Udo Pastörs,
Landesvorsitzender der neofaschistischen Partei NPD in
Mecklenburg-Vorpommern,
Ende Februar in Bad Doberan. Gemeinsam mit etwa 25 weiteren Neonazis
verteilte
er dort Informationsmaterial der NPD und nahm im Anschluß an der Versammlung
teil.
Die extreme Rechte hat sich zum Gipfeltreffen einiges vorgenommen. Eine
kleine
Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke (Linkspartei.PDS) hatte
bereits
Ende Januar ergeben, daß Neofaschisten in den Monaten vor Heiligendamm und
für
den Zeitraum des Gipfels selbst zahlreiche Aktionen planen. Auftakt für die
Mobilisierung war eine Konferenz des NPD-Jugendverbandes Junge
Nationaldemokraten (JN) unter dem Motto "Damit der Wind sich dreht: Globalen
Kapitalismus angreifen. Überall kämpfen Völker für die Freiheit der Nation"
am
17. Februar in Sachsen. Am 2. Juni will die NPD unter dem Titel "Nein zum
G-8-Gipfel! Für eine Welt freier Völker" in Schwerin demonstrieren.
Insgesamt
seien bezüglich des Gipfeltreffens vier Veranstaltungen angemeldet worden,
hieß
es in der Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage Jelpkes. Drei
Anmeldungen
kommen demnach von der NPD, die vierte aus dem Spektrum der "freien
Kameradschaften", die den "G-8 2007 rocken" wollen. Monty Schädel,
Koordinator
im Rostocker G-8-Bündnis und Bundesgeschäftsführer der Deutschen
Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK), teilte im
Gespräch
mit junge Welt mit, daß sich bereits ein antifaschistisches Bündnis
gegründet
habe, um den Nazis unter anderem in Schwerin entgegenzutreten.
Sogenannter Antikapitalismus von rechts ist indes nicht neu. Seit Beginn der
Hartz-IV-Proteste im Sommer 2004 versuchten Neonazis sich an vielen Orten in
Demonstrationen einzureihen und unter Kundgebungsteilnehmer zu mischen. Bis
heute: Erst vor zehn Tagen wollten sich in Dortmund, wo Neonazis einen
Aufmarsch "gegen Kapitalismus" für den 1. Mai angemeldet haben, rund 50
Rechte
an der dortigen Montagsdemonstration beteiligen. Im vergangenen Jahr hatte
ein
Bündnis aus NPD- und JN-Verbänden sowie "freien Kameradschaften" eine
Kampagne
unter dem Motto "Zukunft statt Globalisierung" gestartet. "Die
kapitalistische
Nation ist ein Widerspruch in sich. Sie betreibt ihre Selbstauflösung im
globalisierten kapitalistischen Weltmarkt", hieß es im Aufruf.
In Vorbereitung der Proteste in Heiligendamm setzen sich auch Gipfelgegner
und
Antifaschisten mit dem vermeintlichen Antikapitalismus der Neofaschisten
auseinander. Die "NoG8 Gruppe Kiel" verfaßte Ende Februar ein Papier
"Hauptsache dagegen? - Warum Nazis gegen den G-8-Gipfel sind und
Globalisierungskritik nicht immer fortschrittlich ist". Sie schildert darin,
wie "Volksgemeinschaft und Nation" von den Rechten als positiver Gegenpol
zum
globalisierten Kapitalismus dargestellt werden. Dies sei eine Mischung
"rassistischer und nationalistischer Hetze, populistischer Phrasen und
völkischer Parolen". Auch die aktuelle Ausgabe der Lotta - antifaschistische
Zeitung aus NRW (free.de/lotta) hat mit ">Antikapitalismus< von rechts.
Mythos
oder Realität?" ihren Schwerpunkt zu diesem Thema gewählt.
[http://www.jungewelt.de/2007/03-07/007.php]
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Krisengewinnler - Mit einem "Antikapitalismus von Rechts" soll die soziale
Frage
nationalisiert werden
Editorial Liebe Leserinnen und Leser,
Neonaziaufmärsche, die sich mit wirtschafts- und sozialpolitischen Themen
befassen und mit sozialdemagogischer und pseudo-antikapitalistischer
Phraseologie daherkommen, sind heute keine Ausnahme mehr. Auch das Thema
Globalisierung hat für die extreme Rechte an Bedeutung gewonnen, die NPD
möchte
sogar den G8-Gipfel im Juni diesen Jahres dazu nutzen, um sich als "einzige
authentische Anti-Globalisierungspartei" zu profilieren. Auch die Freien
Kameradschaften versuchen, eine antikapitalistische Politik von Rechts zu
begründen, die sich als "revolutionär" und "echte Systemalternative"
versteht.
Ihren Ausdruck fand diese Entwicklung im Start der "Antikap-Kampagne" unter
dem
Motto "Zukunft statt Globalisierung".
Im Schwerpunkt dieser LOTTA-Ausgabe soll versucht werden, dem
"Antikapitalismus"
der extremen Rechten auf den Grund zu gehen, aktuell und historisch,
bundesweit
und mit Blick auf NRW sowie Ostdeutschland.
Wie immer möchten wir uns herzlich bedanken bei all denjenigen, die etwas
zum
Entstehen dieser Ausgabe beigetragen haben, seien es Artikel, Informationen,
Archivmaterial, Einschätzungen oder Layoutmaterial. Ebenso bedanken möchten
wir
uns bei der Konzertgruppe Hit & Run aus Köln, die ein Solidaritätskonzert
für
uns veranstaltete. Eine derartige Unterstützung ist für unser Projekt sehr
wichtig, ebenso wie Hilfe beim Weiter- und Handverkauf der LOTTA.
Wir wünschen Euch einen schönen Frühling, einen kämpferischen
antifaschistischen
1. Mai und erfolgreiche Proteste gegen den G8-Gipfel!
Eure LOTTA-Redaktion
Nr. 26 unter projekte.free.de/lotta/inhalt/nr26.htm
[http://projekte.free.de/lotta/index.htm]
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OZ: Urlauber sollen auf Ausweichstrecken anreisen
Fischland-Darß-Zingst Von Ende Mai bis etwa zum 18. Juni kann es im
Zusammenhang
mit dem G8-Gipfel zu erheblichen Behinderungen auf den Autobahnen A 19 und A
20
kommen. Darauf weist der Polizeiaufbaustab Kavala hin. In Folge dessen
bittet
der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern, bei Buchungen für diesen Zeitraum
von
vornherein Ausweichstrecken für die Anreise in die Urlaubsorte anzubieten.
Während des Weltwirtschaftstreffens würden zusätzlich 16 000 Polizisten in
diesem Bundesland stationiert, teilte Geschäftsführerin Marianne Düsterhöft
mit. Außerdem ist mit weiteren Behinderungen durch verschiedene Aktionen,
etwa
einer Großdemonstration am 2. Juni in Rostock, zu rechnen.
[http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2623018]
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Kavala: Gut gemacht!
Wieder eine "Sicherheitskonferenz" zum G8 (siehe 22 und 23. November 2006).
Der stellvertretende US-Botschafter in Deutschland Koenig und weitere 35
"Polizei- und Sicherheitsexperten" trafen sich in Schwerin um die
"Sicherheitslage" des G8 zu beraten. "Wir sind von den Planungen in dieser
Phase beeindruckt". Was soll er auch anderes sagen? Glaubwürdig klingt das
aber
nicht.
"Amerikanische Vorstellungen würden laufend in das Sicherheitskonzept
einfließen, sagte Koenig". Kein Zweifel dass "Kavala" eng mit
US-amerikanischen
Geheimdiensten zusammenarbeitet.
[http://www.gipfelsoli.org/Repression/977.html]
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Wer aus Galizien kommt wirft keine Steine!
Die Brandenburger Polizei bereitet sich auf den Besuch der
G8-AußenministerInnen
am 30. Mai in Potsdam vor. Condoleezza Rice kommt mit dem Sonderzug (von wo
eigentlich?), Gullydeckel werden zugeschweißt.
Orakelt wird, dass Potsdam für die internationalen Zugvögel
Durchgangsstation
wird auf dem Weg zum Bombodrom und weiter nach Heiligendamm. Zumindest
diejenigen aus Galizien werfen keine Steine, kennt sich der Potsdamer
Polizeipräsident Bruno Küpper aus.
Der "schwarze Block" aus Berlin hat sich indes noch nicht gemeldet. Nur
1.000
Polizeikräfte sind angeblich aufgeboten. Sorgen macht sich Küpper wegen der
"militanten gruppe", die in Brandenburg aktiv ist. Die hatte wegen des G8
kürzlich Bundespolizei-Fahrzeuge im Visier.
Kleinlich ist Brandenburg nicht: "Wenn Frau Rice kommt, werden wir aber
nicht
auf die Haushaltssituation des Landes verweisen".
[http://www.gipfelsoli.org/Repression/976.html]
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Veranstaltungsreihe Kommunikationstechnik vom 16.03. - 18.03. 2007
Ob Vorratsdatenspeicherung oder das Eindringen von Verfolgungsbehörden in
den
eigenen Computer in der eigenen Wohnung über das Internet: An Vorschlägen
zur
massiven Einschränkung der Informationellen Selbstbestimmung mangelt es auch
in
der BRD nicht.
Dabei steht diese staatliche Sammelwut nicht nur im Widerspruch zum
Datenschutz:
Insbesondere die Zweckmäßigkeit solch riesiger Datenberge lässt sich nicht
erschließen und birgt dabei vor allem auch enorme Risiken.
In diesem Zusammenhang möchte Badespasz euch in einer dreitägigen
Veranstaltungsreihe zunächst die theoretischen Grundlagen und die
Sinnhaftigkeit von Datenschutz insbesondere in Bezug auf E-Mail und World
Wide
Web näher bringen. Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe soll das Gelernte
dann praktisch angewandt werden.
Denkt an Euren Schlafsack, Isomatte und falls vorhanden Laptop. Wir bitten
Euch,
wenn Ihr könnt, 20 Euro Unkostenbeitrag für die Unterkunft und Verpflegung
für
das Wochenende zu spenden, weil wir nicht auf einem Minus sitzen bleiben
möchten.
Workshop-Verlauf
Freitag
15.00 Uhr Anreise
Kennenlernen
17.00 Uhr Die Geschichte des Datenschutzes und der globalen
Überwachungssysteme
(Quantico Abkommen, TküV und Vorratsdatenspeicherung, G8-Erklärungen - Zur
vorgeblichen Terrorismusbekämpfung)
19.15 Uhr Plenum: Erwartungen an das Wochenende
20.00 Uhr gemeinsames Essen
Abendprogramm: Party und Film
Samstag
8.30 Uhr gemeinsames Frühstück
10.00 Uhr PGP-Verschlüsselung - wie funktioniert das? Referat und Film
11.00 Uhr Einführung: zum Programm Thunderbird plus Verschlüsselung
12.00 Uhr Mittagessen
13.00 Uhr Anwendung der PGP-Verschlüsselung inklusive E-mail
17.00 Uhr Kaffeepause
17.30 Uhr Input und Anwendung von Firefox
19.00 Uhr Stadtführung durch das dunkle Halle
20.00 Uhr Abendessen, Feedback über den Tagesablauf
Sonntag
9.00 Uhr gemeinsames Frühstück
10.00 Uhr Wiederholung des gelernten! Thunderbird- und Firefox-Anwendung
10.30 Uhr Bildbearbeitung - Wie gute Bilder noch besser werden? Referat und
Vorschau
13.00 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Open Office - Mappe finden, öffnen und benutzen
15.00 Uhr Abschlussplenum
16.00 Uhr Abreise
Anmeldung
Wir wünschen uns eine rege Beteiligung von Euch. Wir müssen dennoch auf eine
Anmeldung bestehen, da für die Veranstaltungsreihe nur begrenzte Kapazitäten
verfügbar sind.
Meldet Euch bitte bei uns mit Eurer Adresse bei badespasz at gmail.com unter
Angabe
von Name, evtl. Organisation, Mail-Adresse an. Außerdem würden wir gerne
wissen,
ob ihr einen eigenen Laptop nutzen könnt und welches Betriebssystem ihr
nutzt.
[https://www.jpberlin.de/badespasz/aktu_kommtechnik.html]
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SAV: Veranstaltung am Internationalen Frauentag zum Thema "Frauen und G8"
Rostock/MVregio Die Ortsgruppe der Sozialistischen Alternative (SAV) bietet
am
Donnerstag, den 8.03.2007 eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag
an.
Treffpunkt ist das SAV-Büro in der Kröpeliner Str. 90 um 18 Uhr. Vor dem
Hintergrund des bevorstehenden G8-Gipfeltreffens in Heiligendamm, soll der
Zusammenhang zwischen neoliberaler Globalisierung und schlechteren
Lebensverhältnisse von Frauen weltweit rausgearbeitet und Alternativen
entwickelt werden. Der Einritt ist kostenfrei.
[http://www.mvregio.de/mvr/28687.html]
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8.März: Gegen G8 und Patriarchat - Feminismus und globale Solidarität!
Feministische Bewegungen von der sozialistischen Frauenbewegung Anfang des
20.
Jahrhunderts, die den Internationalen Frauentag begründete bis
zapatistischen
Frauen in Mexiko, waren und sind zentraler Bestandteil der Kämpfe für
Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit - für eine andere, bessere Welt.
Wir sind Teil dieser Bewegungen und werden nicht nur vom Internationalen
Frauentag am 8.März bis zum G8-Gipfel im Juni für sie mobilisieren und
informieren. Wir wollen zeigen, dass wir die G8 stoppen müssen - und dass
wir
sie stoppen können:
Warum sind Frauen besonders von solchen Jobs betroffen, in denen sie kaum
Karrierechancen haben, schlecht bezahlt werden und keine sichere Perspektive
haben?
Warum wird Männlichkeit im positiv gemeinten Sinne z.B. in den Medien durch
Brutalität, Machtanspruch und Unfehlbarkeit dargestellt?
Warum wird 80% aller Arbeit auf der Welt von Frauen geleistet?
Warum werden besonders Frauen zu Opfern von Kriegen?
Auf der ganzen Welt herrschen Gesellschaftsstrukturen, die Menschen in
geschlechtsspezifische Rollen zwingen, wobei die "weibliche" Rolle die
benachteiligte ist: Lohnarbeit wird schlechter bezahlt, Die Haus- und
Erziehungsarbeit lastet unbezahlt auf den Frauen. Immer noch werden Frauen
als
Verfügungsmasse von Männern behandelt: Zwangsheirat/"Ehrenmord" begründet
mit
Traditionen, Mädchenhandel/Prostitution und Vergewaltigung verweisen auf die
sexuelle Dominanz der Männer.
Wir lehnen diese Strukturen und Rollenbilder ab. In den feministischen
Kämpfen
wollen wir - Frauen und Männer - aus ihnen ausbrechen und sie überwinden.
Die Probleme, unter denen Frauen besonders leiden, betreffen viele und gehen
alle etwas an: Ausbeutung, Hunger, Krieg und Flucht. Deshalb ist Feminismus,
der Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen und Mädchen, für uns nicht vom
Kampf für eine andere, solidarische Gesellschaft zu trennen.
Wenn sich im Juni in Heiligendamm die acht mächtigsten StaatschefInnen der
Welt
zum G8-Gipfel treffen, werden sie vielleicht von Frauenrechten reden, in
deren
Namen sie weltweit Kriege führen, durch welche Frauen nicht befreit, sondern
erneut Opfer werden. Zugleich werden sie mit ihren Absprachen und
Entscheidungen dafür sorgen, dass Großkonzerne weiter ohne Rücksicht auf den
Klimawandel die Atmosphäre mit Co2 verschmutzen können, dass
Arbeitsverhältnisse noch prekärer, noch unsicherer werden, dass westliche
Staaten weiter die Existenz von Millionen KleinbäuerInnen und
LandarbeiterInnen
vernichten können.
Frauen tragen nicht nur die Hauptlast dieser Unterdrückung - sie sind auch
Teil
des globalen Widerstandes. Feministische Bewegungen von der sozialistischen
Frauenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts, die den Internationalen
Frauentag
begründete bis zapatistischen Frauen in Mexiko, waren und sind zentraler
Bestandteil der Kämpfe für Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit - für eine
andere, bessere Welt.
Wir sind Teil dieser Bewegungen und werden nicht nur vom Internationalen
Frauentag am 8.März bis zum G8-Gipfel im Juni für sie mobilisieren und
informieren. Wir wollen zeigen, dass wir die G8 stoppen müssen - und dass
wir
sie stoppen können: Informiert euch, informiert andere und beteiligt euch an
den Protesten!
gegen G8 und Patriarchat - für Feminismus und globale Solidarität!
[http://www.solid-web.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=1277&mode=thread&order=0]
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WIR SIND ALLE UNGDOMSHUSET!
Bundesweite Soli-Demo für das geräumte Jugendhaus in Kopenhagen
Samstag, 10.03.2007
18 Uhr
S-Bahnhof Hackescher Markt
Berlin-Mitte
Die Räumung des Ungdomshuset war ein Angriff auf uns alle!
Was geht in Kopenhagen?
Am Donnerstag, den 1.3. räumte die dänische Polizei mit
Anti-Terror-Einheiten
und mehreren Hundertschaften das "Ungdomshuset" (deutsch: Jugendhaus) in
Kopenhagen.
Das "Ungdomshuset" war ein unkommerzieller Freiraum, der 1982 erkämpft und
seitdem von Jugendlichen selbst verwaltet wurde. Es fanden Konzerte,
Parties,
politische Aktionen und diverse andere soziale und politische
Veranstaltungen
statt.
2001 verkaufte die Stadt das Haus gegen den Willen der Nutzer an die rechte
christliche Sekte "Faderhuset". In erster Linie beabsichtigte "Faderhuset"
mit
dem Kauf, der selbstbestimmten Jugendkultur Kopenhagens ihren größten
Freiraum
zu nehmen. Das "Ungdomshuset"sollte von Anfang an geschlossen werden.
Seit der Räumung befindet sich Kopenhagen im Ausnahmezustand. Es kam zu
stundenlangen Straßenschlachten zwischen Jugendlichen, AktivistInnen und
AnwohnerInnen einerseits und der Polizei andererseits. PolizistInnen aus
ganz
Dänemark und sogar Schweden wurden eingesetzt um das "Eigentumsrecht" der
Herrschenden mit allen Mitteln durchzusetzen. Die Menschen wehreten sich mit
Steinen, Molotov-Cocktails, brennenden Barrikaden und all ihrer Wut gegen
diesen Polizeiangrif. Bis Sonntag wurden über 600 unserer Leute verhaftet.
Dennoch gehen die Aktionen weiter.
Überall und auch in Berlin sind selbstbestimmte Freiräume ein Dorn im Aujge
der
Herrschenden und ständig von Räumung und Repression bedroht. Die Räumung des
Ungdomshuset war ein Angriff auf uns alle. Wir sind alle Ungdomshuset!
Deshalb:
ALLE RAUS AUF DIE STRASSE! ZEIGT SOLIDARITÄT MIT DEN JUGENDLICHEN IN
KOPENHAGEN!
Kontakt: ungdomshusetsoligruppeberlin at web.de
[ungdomshusetsoligruppeberlin at web.de]
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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp
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gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression im
Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org
gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe:
https://lists.nadir.org/mailman/listinfo.cgi/gipfelsoli-l
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widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!
Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.
Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
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Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.
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veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.
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III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III
ü, ö, ä, ß, Ü, Ö, Ä
III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III
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