"mund: montag, 4. märz 2007"
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
So Mär 4 23:40:34 CET 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Montag, 4. März 2007
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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 - halbmond & hakenkreuz - das "dritte reich", die araber und
palästina
vortrag und buchpräsentation
cafe.critique at gmx.net
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02 - start der kampagne "sexarbeiterInnen haben lust ...auf ihre
rechte!"
info at lefoe.at
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03 - que[e]r am 7.3.: der krieg und die kritikerInnen
raw at raw.at
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04 - cyber feminism past forward
ursprung at mur.at
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05 - aufruf zur frauenlesbenmädchen-demonstration
selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
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KOMMENTARE
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06 - keine angst vor faulen eiern ?
ibd.koehler at utanet.at
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07 - glb/gewerkschafterInnen/parlament/abstimmungsverhalten
offener brief des glb an die gewerkschafterInnen im nationalrat und
bundesrat
leo.furtlehner at liwest.at
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08 - regierungsklausur zeigte bonzen auf klassenfahrt !
helmut.fellner at chello.at
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 - halbmond & hakenkreuz - das "dritte reich", die araber und
palästina
vortrag und buchpräsentation
cafe.critique at gmx.net
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Halbmond & Hakenkreuz - Das “Dritte Reich", die Araber und Palästina
Vortrag und Buchpräsentation mit Martin Cüppers (NS-Forschungsstelle
Ludwigsburg an der Universität Stuttgart)
Moderation: Stephan Grigat
16. März 2007, 20.00 Uhr (pünktlich)
Neues Institutsgebäude, Hörsaal II, Universitätsstraße 7, 1010 Wien
http://www.cafecritique.priv.at
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Internationale Politik
http://www.internationalepolitik.de/archiv/2006/november2006/
hakenkreuz-uber-palastina.html
Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/literatur/archiv/28.08.2006/2736411.asp
Das Parlament/ Aus Politik und Zeitgeschichte
http://www.das-parlament.de/2006/37/DaspolitischeBuch/001.html
Neue Züricher Zeitung
http://www.nzz.ch/2007/02/21/fe/articleETJEW.html
Socialnet:
http://www.socialnet.de/rezensionen/4081.php
Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg
http://www.politische-bildung-brandenburg.de/extrem/rezensionen/
halbmond.htm
Jungle World
http://www.jungle-world.com/seiten/2006/44/8770.php
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02 - start der kampagne "sexarbeiterInnen haben lust ...auf ihre
rechte!"
info at lefoe.at
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SexarbeiterInnen haben Lust...auf ihre Rechte!
[Bundesweite Kampagne für die Rechte von SexarbeiterInnen]
8. März 2007 - 2. Juni 2007
Internationaler Frauentag | Internationaler Hurentag
Eine Initiative von LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung von
Migrantinnen
In Kooperation mit maiz Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen
(Linz)
Mit Unterstützung von Thekla, die Lobby für Frauen in Graz,
Frauentreffpunkt Salzburg, Frauenberatungsstelle Oberpullendorf und
vielen
engagierten Leuten und Organisationen.
Im Zeitraum vom 8. März bis 2. Juni werden dazu Veranstaltungen
bundesweit
stattfinden. Flyer und Plakate können bei uns angefordert werden,
alle Infos
gibt's dazu auch auf: www.lustaufrechte.at und bei den veranstaltenden
Organisationen.
In Wien starten wir mit einer Pressekonferenz und Präsentation der
bundesweiten Kampagne "SexarbeiterInnen haben Lust auf ... ihre
Rechte!" am
7. März 2007 im Moulin Rouge.
Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, werden wir dann - mit
hoffentlich
vielen Unterstützerinnen und Freundinnen - bei der Kundgebung und Demo
(Treffpunkt Schwedenplatz um 16.00 Uhr) für die Rechte von Frauen und
Sexarbeiterinnen laut und sichtbar auftreten - erstmals in Wien/
Österreich
mit roten Regenschirmen, dem Symbol der europäischen
SexarbeiterInnenbewegung. (Wir wollen viele sein! Ruft uns an oder
mailt uns
und: gehen wir gemeinsam!)
Weitere öffentliche Termine:
15. März 2007 / 18.00 Uhr / im Filmcasino
Podiumsdiskussion zum Thema "Sexarbeiterinnenrechte sind Frauenrechte" +
Film "Princesas"
Ein Abend in Kooperation mit den FrauenFilmTagen 2007
Am Podium:
Maria Cristina Boidi, LEFÖ
Stephanie Klee, highLights
Heide Schmidt, Institut für eine offene Gesellschaft
Birgit Sauer, Institut für Politikwissenschaft / Uni Wien
Moderation: Vlatka Frketic
13. April 2007 / 19.30 Uhr / Café Siebenstern
Kollektivtheater "FAIR FUCK"
Forumtheater nach Augusto Boal über Sexarbeit und Migration
4. Mai 2007 / 19.30 Uhr / Literaturhaus
Lesung "Ich bin eine Hure und stolz darauf"
Ansichten über einen Job ohne Rechte
Eine Lesung aus Erzählungen, Interviews und Texten von Sexarbeiterinnen
Es lesen: Asli Kislal, Gabriela Hegedüs (angefragt), N.N.
2. Juni 2007 / 13.00 - 17.00 Uhr / Urban-Loritz-Platz
"Sexarbeiterinnenrechte sind Frauenrechte!"
Informationsveranstaltung, Konzert, Performance zum Internationalen
Hurentag
2. Juni 2007 / 20.00 Uhr
Fest und Abschluss der Kampagne "Sexarbeiterinnen haben Lust ... auf
ihre
Rechte!"
Und das sind jetzt nur die Termine in Wien! In Linz gibt es vieles,
spannendes,...! Und andernorts...!
Wir laden herzlich ein!
Sexarbeiterinnenrechte sind Frauenrechte!
Mit feministischen Grüßen!
Die LEFÖ-Frauen
SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!
[bundesweite Kampagne für die Rechte von SexarbeiterInnen]
8. März 2007 bis 2. Juni 2007 | www.lustaufrechte.at
Internationaler Frauentag | Internationaler Hurentag
____________________________________
LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen
LEFÖ Information, Education and Support for Migrant Women
ZVR-Zahl: 893710788
Kettenbrückengasse 15/II/4
1050 Wien, Austria
tel: +43.1.581 18 81
fax: +43.1.581 18 82
mail: info at lefoe.at
web: www.lefoe.at
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03 - que[e]r am 7.3.: der krieg und die kritikerInnen
raw at raw.at
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Mittwoch 07. Maerz:
Der Krieg und die KritikerInnen
"Der Krieg und die Kritiker" (Bernhard Schmid) handelt von den
Reaktionen innerhalb von Teilen des - im weiteren Sinne -
gesellschaftskritischen Spektrums auf den Krieg im Libanon, der im
Hochsommer 2006 rund 1.200 zivile Tote kostete.
Die "Kritiker" sind dabei sowohl jene, die diesen Krieg (mit zum Teil
falschen Argumenten und ohne Bewusstsein fuer die Problematik
antisemitischer Argumentationsmuster) kritisiert haben - als auch jene,
die sich fuer besonders radikale GesellschaftskritikerInnen halten, aber
mit fliegenden Fahnen fuer die Unterstuetzung dieses Krieges
mobilisierten.
Aktuelle Stellungnahmen aus diesen unterschiedlichen Spektren werden
kritisch beleuchtet. Aber auch die Wirkungsmaechtigkeit von historischen
Bildern, Konstellationen und Zusammenhaengen in den Konfliktparteien
selbst wird nicht ausgespart.
Buchpraesentation und Gespraech des Autors Bernhard Schmid mit Stefan
Novotny. Moderation Kaethe Knittler
http://www.unrast-verlag.de
Eine gemeinsame Veranstaltung von grundrisse.zeitschrift fuer linke
theorie & debatte, que[e]r und revolté
###############
Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (die Stiegen hinunter)
Veranstaltungsbeginn: 20:00
geoeffnet von 18:30-24:00
###############
Naechste Woche: Haett Maria abgetrieben...
Weitere Infos siehe: http://raw.at/queer/
--
############ RAW #############
Rosa Antifa Wien
c/o Rosa Lila Tip
Linke Wienzeile 102
A-1060 Wien
AUSTRIA
-------------------------
E-Mail: raw at raw.at
Web: http://www.raw.at
Board: http://www.n3tw0rk.org
-------------------------
PGP-Key available here:
http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc
############ RAW #############
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04 - cyber feminism past forward
ursprung at mur.at
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8. märz 2007 um 19:00 uhr vernissage mit konzert/performance von eva
ursprung in wien - ich würde mich freuen, euch zu sehen:
cyber feminism past forward
cyber fems virtual real
cyber fems real meetings
ausstellung - feministische net art - websites - webposters -
screenings - cyber fems real meetings - präsentationen - panels -
performances
Kloe Bratz (TC), ][mez][ breeze (AUS), Carla Cruz (PT), Cym (AUT/NL),
Aileen Derieg (AUT), Valie Djordjevic (G), Nina Höchtl (AUT), Deb
King (USA), lady tigers night club LTNC (AUT), lizvlx (CH/A), Jess
Loseby (Various) et al, Diana McCarthy (USA/G), Nancy Paterson (CAN),
Regina Célia Pinto (BRA), Suzanne van Rossenberg (NL), sisterO (NL),
Nina Sobell (USA), Evelin Stermitz (AUT/SLO), Eva Ursprung (AUT),
Francesco Ventrella (I), Faith Wilding (USA), Nanette Wylde (USA),
Jody Zellen (USA)
"cyber feminism past forward" besteht aus einer "cyber fems virtual
real"-Ausstellung mit feministischer Net Art, Websites, Webposters,
Screenings und den "cyber fems real meetings" mit Präsentationen,
Panels und Performances. Dabei stehen die Pionierinnen des
Cyberfeminismus, aktuelle Arbeiten internationaler
MedienkünstlerInnen, sowie die Geschichte der Frauenbewegungen im
Zentrum der Auseinandersetzung. Im Panel "Name the depoliticalization
of cyber feminisms!" untersuchen wir die für "cyber feminism past
forward" eigentliche Frage, wo denn im Lichte globaler Politiken
Aspekte der Depolitisierung von Feminismen aufkommen?
Eva Ursprung zeigt die videoinstallation "chor - eine verquere
sonifikation" mit statements u.a. von Carita Merenmies-Teuschl
(Finnland), Bonanza Jellybean (Schweden), Karin Pinter-Koschell
(Österreich), Ekaterina Dyogot (Russland), Agnieszka Wolodzko
(Polen), Jamika Ajalon (USA), Cecile Noldus (Holland), Katarina
Pejovic (Serbien), Keiko Takahashi (Japan), Karen Scheper de Aguire
(Deutschland), Angelica Castello (Mexiko), Pauline Riesel-Soumaré
(Senegal), Ndidi Dike (Nigeria), Se Lien Chuang (Taiwan), Betsy Toh
Pei Ts (Singapur), Claudine Dufrene (Frankreich), Sule Attems-Esdik
(Türkei), Anima Rabl (Indien), Cloed Baumgartner (Schweiz)...
Ausstellungsdauer: 9.-31. März 2007
Öffnungszeiten: Di-Sa 15.00-19.00 (und nach Vereinbarung)
Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs
Maysedergasse 2
1010 Wien
Tel: + 43-1-513 64 73/Fax - 9
vbkoe at vbkoe.org
www.vbkoe.org
cyber fems real meetings
Freitag, 30. März 2007
19:00 Name the depoliticalization of cyber feminisms!
Carla Cruz (PT), Aileen Derieg (AUT), Valie Djordjevic (G), Nina
Höchtl (AUT), Rudolfine Lackner (AUT), lady tigers night club LTNC
(AUT), lizvlx (AUT/CH), Suzanne van Rossenberg (NL), Diana McCarthy
(USA/G), Evelin Stermitz (AUT/SLO), Francesco Ventrella (I)
Samstag, 31. März 2007
10:00-13:00 cyber feminism past forward workshop
Rudolfine Lackner (AUT) im Rahmen der Frauenfrühlingsuni
15:00 Take Nothing for Granted/Nichts is selbstverständlich
Aileen Derieg (AUT)
16:00 World of Female Avatars
Evelin Stermitz (AUT/SLO)
16:30 No Men's Land
Cym (AUT/NL)
17:00 LTNC's magic garden - experimentelles Internet TV
lady tigers night club - LTNC (AUT)
18:00 on accountability, Performance
Carla Cruz (PT), Nina Höchtl (AUT), Suzanne van Rossenberg (NL),
Francesco Ventrella (I)
19:00 Faces: 10 years (past and future)
Valie Djordjevic (G), Diana McCarthy (USA/G), Faces mailing list members
Kuratorinnen: Rudolfine Lackner, Evelin Stermitz
Mitarbeiterinnen: Katharina Hoffmann, Magdalena Ölzant
Eintritt frei!
SponsorInnen:
Bundeskanzleramt:Kunst
Die Grünen Frauen Wien
Frauenfrühlingsuni FFU
McShark
Schremser-Bier
Telekopie
The Women's Media Center NY
Wien:Kultur
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05 - aufruf zur frauenlesbenmädchen-demonstration
selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
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Liebe FrauenLesben!
Es freut uns, dass Ihr den Aufruf zur diesjährigen
FrauenLesbenMädchen-Demonstration
zum Internationalen Frauenkampftag nicht nur ankündigt,
sondern auch an möglichst viele, viele FrauenLesben weiterleitet!
Die Flyer und die Plakate sind ab Donnerstag, den 1.3. im FZ-Beisl
bzw. im 2. Stock abholbereit - zum Stadtverschönern und zum Unter die
Frauen Bringen:
bei Discos, auf Märkten, vor Schulen, na ihr wisst schon wo ;-)
Das autonom-feministische Vorbereitungsplenum
---
8. März 2007: KUNDGEBUNG AB 16.00 AM SCHWEDENPLATZ im 1. Bezirk:
mit Infotischen, Redebeiträgen, Action, Musik und Live Performances
DEMO ca. 17.30 durch die Innen-Stadt, Abschluss: vor der Hauptuni
---
Internationaler FrauenLesbenKampftag 2007
Kämpfen Frauen - scheint die Sonne!
In einem überwältigenden Akt der direkten Demokratie zogen heute 200.000
Frauen sternförmig durch Wien
in die Innenstadt.
Diesen imposanten Zügen wütender und entschiedener Frauen schlossen sich
immer neue Gruppen an. Das
öffentliche Leben brach zusammen und der Verkehr versank im Chaos.
Politik
und Exekutive war verschreckt, aber
machtlos.
Die Demonstration knüpfte nicht zufällig an die historischen Wurzeln des
Frauenkampftages des ausgehenden 19. Jahrhunderts
an: Nach über 100 Jahren der Kämpfe der ArbeiterInnenbewegung und zweier
Frauenbewegungen im 20. Jahrhundert katapultiert
der patriarchale Kapitalismus Frauen rasend schnell in überwunden
gewähnte
Lebensrealitäten.
Der Zorn der Frauen drückte sich auf Transparenten, in Sprechchören und
Liedern aus. Er richtete sich gegen den wachsenden
gesellschaftlichen Ausschluss und die politische Entmündigung von
FrauenLesben und gegen die Verarmungs- und
Ausbeutungsstrategien der Herrschenden. Die laufend fortgesetzten
kapitalistisch/patriarchal angeführten Regierungspolitiken
dies- und jenseits der österreichischen Grenzen sind unerträglich.
Die demonstrierenden Frauen überwältigten kraft ihrer Übermacht die
Securities der Regierungsstellen und überstellten die
zuständigen Beamten, sowie die gesamte Regierungsriege in Schubhaft. Ein
Insassenwechsel fand statt. Der langjährigen Forderung
nach “Bleiberecht für alle" und der Parole “Abschiebung ist Folter,
Abschiebung ist Mord" wurde durch das Öffnen der Schubhaft-
Zellentüren entsprochen. Tausende Menschen, ohne Verfahren und
Verbrechen
in Haft, waren plötzlich frei. Mit den
menschenverachtenden Umständen der “Flüchtlingsbetreuung" wurde Schluss
gemacht.
Der Zorn der FrauenLesben richtete sich gleichzeitig auch gegen die
zentrale Datensammel- und Koordinationsstelle EDVG
(Elektronische Datenverarbeitung GmbH & Co KG, zu deren Kunden neben dem
AMS der Gewerkschaftsbund, die AK, Siemens, etc.
gehören). Sie wurde gestürmt. Dabei wurden Millionen personenbezogener
Datensätze Erwerbsloser vernichtet. Die moderne
Sklavinnenhalterzentrale AMS stand plötzlich ohne Selektionsdaten da.
Von weiteren Daten-Devastierungen waren vor allem das Arbeits- und
Wirtschaftsministerium, das Sozialministerium und das
Innenministerium (Daten von Migrantinnen und Flüchtlingen sowie von
politisch aktiven “unbequemen" Personen) betroffen.
Die immer mächtiger werdende Demonstration zog noch mehr Frauen an:
Bankangestellte, Lehrerinnen, Sexarbeiterinnen,
Studentinnen, Verkäuferinnen, Pflegerinnen, Putzfrauen, U-
Bahnfahrerinnen,
Hausfrauen schlossen sich dem Aufmarsch an. Es war
berauschend!
Im Bundeskanzleramt eingelangt, stellten sich einige Frauen den
Vertreter/innen der Presse, die eigentlich auf Kanzler und
Vizekanzler gewartet hatten.
Gleichzeitig bediente eine Gruppe von Frauen bereits die Regler des
staatlichen Hörfunks und TV, und so fand eine
Liveübertragung aus dem Bundeskanzleramt statt:
DAS ERSTE MANIFEST DER FRAUENLESBEN WAR LANDESWEIT ZU HÖREN UND ZU
SEHEN!
“Wir gründen hiermit eine Gesellschaft, in der Frauen frei sind! Ab
sofort
ist keine einzige Frau mehr dazu verdammt, auf
einen “Ernährer", Vater, Familie, usw. angewiesen zu sein, um
existieren zu
können. Dieses patriarchale Modell funktioniert
seit über 2000 Jahren nur für Männer. Sämtliche Vorrechte von und für
Männer, im Alltag und im Staat, sind abgeschafft! Wir
durchbrechen den patriarchalen Teufelskreis aus der Verbindung zwischen
männlichen Gewalttätern und weiblicher
Komplizinnenschaft.
Unsere Solidarität und unser Respekt gilt den kämpfenden Frauen im
Trikont
(Asien, Afrika und Lateinamerika) und in den
Ländern, die zu Armutshinterhöfen der EU gemacht werden, die brutalst
durch
Kapitalismus und Neoliberalismus
ausgebeutet werden.
Unser aller Kampf gilt den weißen, männlichen Eliten, die weltweit 90
% des
Einkommens und 99 % des Vermögens
kontrollieren. Ein Gutteil ihres Vermögens resultiert aus
Kriegstreiberei,
Waffenschieberei, Drogenhandel und vor allem dem
Handel mit Frauen.
Frauen werden in einer sexistischen Gesellschaft nicht als
eigenständige,
denkende, handelnde Menschen wahrgenommen,
sondern mit sexistischen Vorurteilen und Normen, wie Frau zu sein hat,
beurteilt. Wir pfeifen auf den sexistischen Blick der
Männer, der Frauen als sexuelle Objekte betrachtet, oder unsere
Sichtbarkeit als “unmoralisch" oder “verführerisch" ansieht.
Wir befreien uns von der Gefangennahme unserer Hirne durch die
Gehirnwäsche
der Medien mittels millionenfach
wiederholter Bilder, die Frauen als ewig aufreizende Opfer und Männer
als
ewig triebgestaute Täter darstellen. Der
Ausbeutung und Besetzung unserer Phantasie und Vorstellungskraft in
Bezug
auf unser sinnliches und erotisches Erleben in
Form von Softpornos im Fernsehen wird der Garaus gemacht.
Wir holen uns unseren selbstbestimmten Ausdruck von Sexualität und
unsere
Erlebensfähigkeit zurück.
Wir widersetzen uns jeglichen religiösen und ideologischen
Erklärungen für
die Unterordnung der Frau unter den Mann. Wir
widersprechen den “wissenschaftlichen" Erklärungen von der
“Minderwertigkeit", “Hilfsbedürftigkeit" oder “Andersartigkeit"
der Frauen. Wir stellen die herrschende Medizin in Frage, die Frauen als
“verrückt" und Frauenkörper als “krank" beurteilt.
Wir bekämpfen die sexistische Vermarktung von Frauen in der Werbung,
in den
Medien und in der Porno-Industrie. Wir
bekämpfen hierarchische und gewalttätige Beziehungsstrukturen und
all-tägliche Männergewalt gegen Frauen und Mädchen.
Sexistische Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat keine Hautfarbe, keine
Klasse, keine Religion und keine Kultur. Sie hat
nur ein Geschlecht und sie kennt keine Grenzen. Männergewalt ist Krieg
gegen Frauen. Die Kraft, uns zu verteidigen, ist eine
politische Kraft. Sie entsteht aus dem Bewusstsein, dass die Frauen
sich es
erkämpfen müssen, in Freiheit und mit
Selbstbestimmung in der Welt leben zu können. Frauen! Schließt euch
zusammen mit Freundinnen, Arbeitskolleginnen,
Gefährtinnen und Bekannten und zeigt euren Widerstand. Macht Gewalt,
Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen,
miese Arbeitsbedingungen und strukturelle Gewalt öffentlich."
Zeitgleich besetzte eine Gruppe von Frauen das Parlament, erklärte die
Regierung in einem formalen Akt für
überflüssig und daher für abgesetzt und veranstaltete ein Tribunal mit
Frauenfestcharakter.
Die erste Rätinnenrepublik des 21. Jahrhunderts wurde ausgerufen!
Liebe Frauen, der 8. März dauerte länger als einen Tag!
Vom Frauenstreik, der in einen politischen Generalstreik mündete, wurden
der ÖGB und die Sozialpartner
ausdrücklich ausgeschlossen. Denn sie hatten nur zu oft bewiesen,
dass sie
nicht für Frauenrechte kämpfen
wollen.
Massenhaft wurden Fabriken und Produktionsstätten von den Frauen
besetzt,
kollektiviert und übernommen
bzw. stillgelegt, wenn die Produkte nur dazu dienen, den herrschenden
Konsumwahn immer weiter zu treiben oder
wenn sie ökologisch katastrophale Auswirkungen haben.
Zentralen von multinationalen Konzernen, die ihre Produktion wegen der
günstigen Ausbeutungsbedingungen in
die ehemaligen realsozialistischen Länder, nach Lateinamerika, Afrika
oder
Asien ausgelagert haben, wurden
besetzt. Damit wurde ein praktischer Akt der internationalen Solidarität
und Unterstützung von organisierten,
aufständischen Frauengruppen oder einzelnen mutigen Frauen gesetzt.
Gleichzeitig wurden die Frauen
aufgefordert, diesen Dreck nicht mehr zu kaufen, der den
Arbeiterinnen vielfach Gesundheit oder sogar das
Leben kostet.
Der Kirchenbesitz wurde eingezogen. Kirchen wurden zu Konzertsälen,
Jugendzentren Altentreffpunkten, ...
umfunktioniert.
Im erzbischöflichen Palais wurde die größte Abtreibungsklinik des Landes
eingerichtet.
Der Schwangerschaftsabbruch wurde radikal entkriminalisiert, denn er
hat im
Strafgesetz absolut nichts
verloren. Die Kontrolle über Gebären oder Nichtgebären wurde den Frauen
zurückgegeben.
Bevölkerungsstrategen, Reproduktionstechniker, frauenfeindliche
Ärzte, ...
wurden wegen ihrer Experimente an
Frauen belangt.
FrauenLesben leben neue Lebens- und Beziehungszusammenhänge unter
Frauen,
nehmen Freuden,
Enttäuschungen und Auseinandersetzungen untereinander wichtig. Sie
machen
die Arbeit, das Leben und die
Geschichte von Frauen sichtbar, erkennen die Lesbenfeindlichkeit als
Angriff auf Beziehungen unter Frauen und
stehen offen zu Freundinnenschaften, lesbischen Beziehungen und
Frauenbezügen. Sie geben sich nicht damit
zufrieden, dass einzelne Frauen an der Macht teilhaben, sondern
kämpfen für
Gerechtigkeit und Freiheit für alle Frauen.
SEI STOLZ D'RAUF, WENN DEINE SCHWESTERN INTERNATIONAL KÄMPFEN UND
SCHLIESS
DICH IHNEN AN!
------
anschließend an die Demo ab 19.00: FrauenLesbenFEST im FZ, live Musik
mit
Mieze Medusa u.a., Eintritt freie Spende,
Währingerstraße 59/Stg. 6, 1090 Wien/Eingang Prechtlgasse
---
Weitere Termine im Rahmen des Internationalen Frauenkampftages:
8.3.bis 15.3.: Frauenfilmtage 07 Spielfilme, Dokumentarfilme und
Kurzfilme über, von und mit
Frauen im Filmcasino, Margaretenstraße 78, 1050 Wien;
10.3. AMSand-Frauen/Plattform FrauenLesben gegen Zwangsarbeit
und strukturelle Gewalt an Frauen: Infoveranstaltung und Rechtsberatung
für Frauen im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien, 14.00 Uhr;
Kampagne von LEFÖ/maiz/thekla: Sexarbeiterinnen haben Lust auf ihre
Rechte:
15.3. 18.00: Podiumsdiskussion und Film im Filmcasino;
13.4. 19.30: ForumTheater “fair fuck", Cafe Siebenstern,
www.lustaufrechte.at
Impressum: Vorbereitungsplenum für den 8. März, FZ, Währingerstrasse 59,
1090 Wien
----
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
mailto: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
----
detaillierte Informationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen
Abtreibungsgegnerschaft auf
http://www.die-abtreibung.at.tf
---
Der GMX SmartSurfer hilft bis zu 70% Ihrer Onlinekosten zu sparen!
Ideal für Modem und ISDN: http://www.gmx.net/de/go/smartsurfer
--
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
mailto: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
----
detaillierte Informationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen
Abtreibungsgegnerschaft auf
http://www.die-abtreibung.at.tf
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KOMMENTARE
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06 - keine angst vor faulen eiern ?
ibd.koehler at utanet.at
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In den Salzburger Nachrichten schreibt Herr Barazon unter dem Titel
"Keine Angst vor faulen Eiern?":
"Im Wahlkampf träumten sozialdemokratische Romantiker von einer
Grundsicherung für alle."
Das ist ein Irrtum; (leider) hat sich die SPÖ im Wahlkampf immer nur
für eine bedarfsorientierte Grundsicherung ausgesprochen.
Weiter: "Dass ein derartiges Konzept nur eine Einladung zur Faulheit
bildet, ...".
Diese Aussage ist weitgehend realitätsfremd. Schon jetzt entspricht
ehrenamtliche - also unbezahlte - Tätigkeit etwa 481.000
Vollzeitarbeitsplätzen.
Es ist allerdings richtig, dass sich Multimillionäre vermehrt der
Faulheit hingeben und andere um Bettellöhne für sich arbeiten lassen.
"..., dass die Grundsicherung jene finanzieren müssen, die arbeiten"
ist ebenfalls weitgehend unrichtig. Noch nie war unsere Gesellschaft
mit derart vielen Sklaven aus Blech und Elektronik gesegnet. Diese
sollen gefälligst ihren Beitrag zum Wohl der Gesellschaft leisten.
Ebenso jene, die ihre Gewinne auf mehr oder weniger legalen Wegen in
Steueroasen schaffen.
Aber den Bogen scheint Herr Barazon zumindest teilweise in seinem
Kurzbeitrag ja noch geschafft zu haben wenn erschreibt: "Es ist für
eine Gesellschaft unerträglich, wenn auf der einen Seite
Milliardengewinne und Jahreseinkommen von mehreren Millionen Euro
gefeiert werden und am unteren Ende der Skala Menschen mit einigen
hundert Euro das Auslangen finden müssen."
Wo also ist das Finanzierungsproblem?
Verwundert
Dietmar KÖHLER
Initiativgruppe
ARBEITSLOSIGKEIT
Gründungsmitglied des "Netzwerk Grundeinkommen" (www.grundeinkommen.at)
Mitglied der Menschenrechtsgruppe bei FIAN (www.fian.at)
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07 - glb/gewerkschafterInnen/parlament/abstimmungsverhalten
offener brief des glb an die gewerkschafterInnen im nationalrat und
bundesrat
leo.furtlehner at liwest.at
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8,
A-1110 Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 -
Mail office at glb.at - Web www.glb.at - Ausgabe vom 4. März 2007
“Offener Brief" des GLB an die GewerkschafterInnen im Nationalrat und
Bundesrat
Vorrang für Gewerkschaftsinteressen oder Parteiräson?
Mit einem “Offenen Brief" thematisiert die Fraktion
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) das Abstimmungsverhalten
führender
GewerkschafterInnen im Nationalrat bzw. Bundesrat in wichtigen
Fragen. Konkret richtet sich der “Offene Brief" des GLB an Renate
Csörgits, Wilhelm Haberzettl, Dietmar Keck, Hermann Krist, Josef
Muchitsch, Fritz Neugebauer, Sabine Oberhauser, Franz Riepl, Bruno
Rossmann, Walter Schopf und Rainer Wimmer als Nationalratsabgeordnete
sowie an Erich Gumplmaier, Roswitha Bachner, Peter
Florianschütz und Harald Reisenberger als Bundesratsmitglieder. In
dem von der GLB-Bundesvorsitzenden Karin Antlanger
unterzeichneten “Offenen Brief" heißt es wörtlich:
“Werte Kolleginnen, werte Kollegen, in den Debatten um die ÖGB-Reform
spielte unter anderem auch die Frage, ob
SpitzengewerkschafterInnen gleichzeitig Mandate in gesetzgebenden
Körperschaften (Nationalrat, Bundesrat, Landtag) ausüben sollen,
eine Rolle. Dabei geht es einerseits um die damit verbundenen Bezüge,
für welche der Bundeskongress eine Regelung durch eine
Bezügeobergrenze von 5.800 Euro netto (das sind rund 11.000 Euro
brutto) getroffen hat.
Politisch geht es bei der Ausübung solcher Mandate aber um einen
tiefgehenden Interessenkonflikt: für alle GewerkschafterInnen in
Parlamenten stellt sich nämlich immer wieder die Frage, ob für sie
die Interessen der Gewerkschaftsmitglieder und die Beschlüsse von
ÖGB und Teilgewerkschaften Vorrang haben oder ob sie sich der
Fraktionsdisziplin ihrer jeweiligen Partei unterwerfen und damit aber
oft gegen Gewerkschaftsinteressen handeln.
In früheren Jahrzehnten mit einem großen Verteilungsspielraum konnte
dieser Konflikt noch mit dem Argument vermeintlich akzeptabler
Kompromisse gerechtfertigt werden. Mit zunehmender Verengung des
Verteilungsspielraums in der Phase des neoliberalen Kapitalismus
und seiner Ideologie, staatliche Leistungen zu reduzieren und
öffentliches Eigentum zu privatisieren, gilt das zweifellos nicht
mehr.
Als Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB stellen wir daher die Frage
an die GewerkschafterInnen, welche Mandate in Parlamenten
ausüben, wie sie es mit grundlegenden gewerkschaftlichen Positionen
halten:
- Werden sie der Verlängerung der täglichen und wöchentlichen
Arbeitszeit und der Ladenöffnungszeiten zustimmen?
- Werden sie der geplanten Aufweichung des Kündigungsschutzes von
Lehrlingen zustimmen?
- Werden sie einem Pflegemodell zustimmen, das allen elementaren
Ansprüchen bezüglich Arbeitszeit Hohn spricht und einen
Frontalangriff auf die Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und
Sozialbereich darstellt?
- Werden sie der sich abzeichnenden Privatisierung von Teilen der ÖBB
zustimmen?
- Werden sie einer möglichen Aufhebung des zweiten
Verstaatlichtengesetzes, welches eine öffentliche Mehrheit im
Energiesektor
vorschreibt ihre Stimme geben?
- Werden sie die unsoziale Studiengebühr mit ihrer Stimme weiterhin
sanktionieren?
Wir sehen dringenden Erklärungsbedarf in diesen wichtigen sozialen
Fragen gegenüber den Gewerkschaftsmitgliedern. Wir fordern daher
jene GewerkschafterInnen, die als Abgeordnete im Parlament vertreten
sind, auf, zu diesen Fragen Stellung zu nehmen. Wir werden sie
bei der Behandlung dieser Fragen und den Abstimmungen darüber an die
Beschlüsse der Gewerkschaften, an die Beschlüsse des letzten
ÖGB-Bundeskongresses und an die Interessen der
Gewerkschaftsmitglieder erinnern."
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08 - regierungsklausur zeigte bonzen auf klassenfahrt !
helmut.fellner at chello.at
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Kommunistische Initiative [KI] Presseaussendung 05.03.2007
Regierungsklausur zeigte Bonzen auf Klassenfahrt !
Utl.: SPÖ verschaukelt einmal mehr ihre Mitglieder, AnhängerInnen und
Wähler
In trauter Eintracht waren sie zu sehen, auf gestellten Aufnahmen
einer fröhlichen “Klassenfahrt" - der Klasse der Besitzenden - mit
Salonwägen der ÖBB, für die Passagiere zum Nulltarif, wie in
Kaiserszeiten dem gemeinen Volk huldvoll zuwinkend: die
wohlbestallten Bonzen der SPÖVP - Regierung. Alfred Gusenbauer, am
Höhepunkt seiner persönlichen Intentionen vis-a-vis von Wolfgang
Schüssels Statthalter Wilhelm Molterer, der geschorene Buchinger
dicht an dicht mit dem Pharma-Millionär Bartenstein.
Und was schaute bei diesem zynischen Spektakel heraus: eine
Verhöhnung der Arbeitslosen. Deren “Mobilität" im Interesse des
Kapitals erhöht werden soll, dahinter verbirgt sich eine weitere
Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen und sonst nichts.
Gusenbauers Kabinett setzt den asozialen Kurs der Kabinette Schüssel
nicht nur fort, sondern verschärft ihn noch. Die Zustimmung zu den
Maßnamen seitens der Kapitalisten und ihrer Verbände kam auch prompt.
Gusenbauer ist nichts anderes als ein Verräter jener Klasse, aus der
selbst stammt. Das ist bei den SozialdemokratInnen so alt wie schlecht.
Helmuth Fellner von der Kommunistischen Initiative [KI]: “Die
Studiengebühren bleiben, über etwaige ’Befreiungen' davon wurde
huldvollst parliert, die Lehrlingsoffensive war auch mit der Lupe
nicht auszumachen. Keine Rede von qualifizierterer Ausbildung etwa
durch einen zweiten Berufschultag, von Verpflichtung der Unternehmen
zur Ausbildung von Lehrlingen. Ein paar Extra-Würstel für Beamte
durch die Schaffung einer Personalagentur des Bundes, die quasi als
Arbeitsmarktservice für Beamte dienen soll. Letztlich wurde ein
äußerst restriktives Budget beschlossen, darin wird schon -
Eurofighter-Ausschuss hin oder her - Platz gemacht für die
Militarisierung Österreichs im Interesse der EU und der NATO.
Bildung und Soziales bleiben weiter unterdotiert."
Und am Ende reisten - wie zum Hohn - fast alle Regierungsmitglieder
nach dem Sozialdumping-Gipfel wieder in ihren Luxuskarossen ab. “Die
ÖBB durften nur mehr ihren Ressortminister Faymann, der gerade 600
Eisenbahnern ihre Beschäftigung durch ein Ende des Verschubes und der
Güterzugbildung im Bahnhof Selzthal entzieht, und den Umweltminister
Pröll, dem zur steigenden Transitlawine wieder nur heiße Luft zu
entlocken war, transportieren, und dies wieder zum Nulltarif." So
Fellner.
Die österreichischen Werktätigen wurden einmal mehr verarscht. Die
Linzer SP-Wähler konnten den Betrug durch ihre Heuchler-Truppe
hautnah spüren. Und sonst bleibt für soziale Menschen nichts anderes.
Als das, wofür sie seit Jahren stehen, der Aufbau von Protest,
Widerstand und Klassenkampf.
Kontakt:
Kommunistische Initiative (KI)
Post : Rankgasse 2, 1160 Wien
Telefon: O676/6968852
e-mail: info at kommunisten.at
Homepages: www.kominform.at und www.kommunisten.at
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* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
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