widerst at nd! - MUND: Samstag, 23.6.2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Jun 22 22:54:26 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
    www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Samstag, 23.06.2007

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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Friedensbewegung beim Donauinselfest
"Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at> 
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02 Programm 28. Juni
depot-news at mailman.sil.at
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03 28.6. 19:30 Podiumsdiskussion: Welchen Vertrag  braucht Europa?
Attac Österreich Presse <presse at attac.at>
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04 Schwaz in Tirol lädt zur 6. Attac-Sommerakademie 11. - 15. Juli 2007
Attac Österreich Presse <presse at attac.at>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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05 Flüchtlinge aus dem Irak
Thomas Schmidinger <thomas.schmidinger at univie.ac.at>
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06 Keine Deals mit den iranischen Mullahs! (zum CSD)
"Cafe Critique" <cafe.critique at gmx.net>
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07 ASt - Der "Funke" und der "Genosse Buchinger"
ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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08 FURMAN at 35 - SCHEDULE POSTED - F&V  UPDATE!
"Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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09 Deutsch-polnische Versöhnung darf nicht weiter beschädigt werden
"GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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10 Neues von der Arbeiterfotografie
Arbeiterfotografie <arbeiterfotografie at t-online.de>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Friedensbewegung beim Donauinselfest
"Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at> 
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Friedensbewegung beim Donauinselfest:
Eine Welt ohne Atomwaffen und ohne Krieg ist möglich

Die Wiener Friedensbewegung informiert wieder beim Wiener
Donauinselfest  über ihre Arbeit.

"Die in Wien stattgefundene Konferenz über den
Nichtweiterverbreitungsvertrag von Atomwaffen (NPT) hat gezeigt:
Weltweit  engagieren sich über 2.000 Friedensgruppen gegen
Atomwaffen. Die Regierungen  sind (noch) unwillig, sich auf die
für das Überleben der Menschheit  notwendige atomare Abrüstung zu
einigen", sagt Andreas Pecha von der Wiener  Friedensbewegung.
"Daher ist es sehr wichtig, dass die Friedensbewegung bei  großen
Veranstaltungen wie dem Donauinselfest für das wichtige Anliegen
einer atomwaffenfreien Welt wirbt."

Die Friedensbewegung lehnt auch weiterhin alle Abfangjäger ab.

Die Wiener Friedensbewegung dankt der Gewerkschaft vida für die wertvolle 
Unterstützung.

Den Friedensstand findet man / frau auf der Gewerkschaftsinsel beim 
vida-Stand.

Informationen:
Andreas Pecha, Friedensbüro Wien, pax.vienna at chello.at
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
www.friedensbewegung.at.tf

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02 Programm 28. Juni
depot-news at mailman.sil.at
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Donnerstag, 28. Juni, 19.00
Raum nach Merleau-Ponty
Buchpräsentation

In seiner Monographie  Maurice Merleau-Ponty - Werk und Wirkung
versucht Stephan Günzel, das Denken des französischen Philosophen
systematisch und im Hinblick auf dessen Wirkungsgeschichte zu
erschließen. Das Werk Merleau-Pontys wird anhand der drei
Grundfiguren "Leib", "Struktur" und "Chiasmus" vorgestellt, aus
denen der Begriff des "Fleisches" erklärbar wird. Vor dem
Hintergrund von Merleau-Pontys Kunst- und Naturverständnis wird
dieser Begriff sodann als ein Konzept von Räumlichkeit
interpretiert.

Stephan Günzel, Philosoph
Silvia Stoller, Philosophin
Marc Ries, Medien- und Kulturtheoretiker

Stephan Günzel: Maurice Merleau-Ponty - Werk und Wirkung. Wien:
Turia+Kant 2007

In Kooperation mit dem IWK.
www.univie.ac.at/iwk/

Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at

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03 28.6. 19:30 Podiumsdiskussion: Welchen Vertrag  braucht Europa?
Attac Österreich Presse <presse at attac.at>
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ZUK, SPÖ-Parlamentsklub und Attac Österreich
laden zum Streitgespräch: 

EU-Verfassung:
Welchen Vertrag braucht Europa?

Die EU ringt um ein neues vertragliches Fundament. Wie geht es
nach dem Rat in Brüssel weiter? Kommt ein großer, ein kleiner
oder gar kein neuer Vertrag? Die europäischen Attac-
Organisationen fordern 10 Prinzipien für jeden neuen EU-Vertrag.
Ein neuer Konvent soll demokratisch gewählt und über sein
Ergebnis in Referenden abgestimmt werden. Gibt es eine Chance für
ein demokratischeres und sozial gerechteres Europa oder
dominieren einzelstaatliche Macht- und Wirtschaftsinteressen?
Worin liegt der Hauptgrund für die offensichtliche Kluft zwischen
den EU-Eliten und den Bevölkerungen?

Dazu diskutieren:

Dr. Caspar Einem, Abgeordneter zum Nationalrat, SPÖ
Dr. Susan George, Vizepräsidentin von ATTAC Frankreich

Moderation: Otmar Lahodynsky (Profil)

28.6. 19:30 Uhr
ZUK, Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien

Die Diskussion findet in englischer Sprache statt.

Infos unter:
Tel.: +43 1 513 86 82
E-Mail: zuk at spoe.at

--
David Walch
Pressesprecher Attac Österreich
-----------------------------
Margaretenstraße 166/3/25, A-1050 Wien
Tel:   +43 (0) 1   544 00 10
Mobil: +43 (0) 650 544 00 10
Fax:   +43 (0) 1   544 00 59
presse at attac.at, www.attac.at
-----------------------------

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04 Schwaz in Tirol lädt zur 6. Attac-Sommerakademie 11. - 15. Juli 2007
Attac Österreich Presse <presse at attac.at>
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Schwaz in Tirol lädt zur 6. Attac-Sommerakademie
11. - 15. Juli 2007

Wie betreffen uns die globalen Finanzmärkte? Wer gewinnt und wer
verliert? Was sind die aktuellen Probleme und wie sehen mögliche
Alternativen aus?

Schwaz in Tirol ist vom 11.-15. Juli 2007 Austragungsort der 6.
Sommerakademie des globalisierungskritischen Netzwerks Attac.

Attac setzt sich für eine demokratische und sozial gerechte
Gestaltung der globalen Wirtschaft ein.  "Eines der wichtigsten
Ziele von Attac ist es die Menschen über wirtschaftpolitische
Zusammenhänge zu informieren. Denn nur wer genug weiß, ist in der
Lage sich selbst eine kritische Meinung zu bilden und danach zu
handeln. Alle Menschen können Globalisierung verstehen und
mitgestalten -  und genau das ist auch das Motto unserer
Sommerakademien", erklärt Sybille Pirklbauer von Attac
Österreich.

Das Thema der diesjährigen Sommerakademie lautet: "Crash statt
Cash? - Traum und Wirklichkeit der globalen Finanzmärkte"

In einer globalisierten Welt haben die Finanzmärkte große
Auswirkungen auf Beschäftigung, Altersvorsorge und
Privatisierungen. Erträge auf den Finanzmärkten sind oft höher
als in der "wirklichen Wirtschaft".

Spekulationen sind verantwortlich für Sozialabbau, instabile
Wechselkurse, Zinsen und die Preise von wichtigen Rohstoffen. Die
Rolle der Finanzmärkte, ihre Risiken sowie Handlungsmöglichkeiten
ist Thema zweier hochkarätig besetzter Podiumsdiskussionen und
zahlreicher, vielfältiger Workshops.

Dabei wird das Thema durch ein breites Inhalts- und
Aktivitätenangebot verständlich und greifbar. Ein vielfältiges
sportliches und kulturelles Rahmenprogramm macht die Attac
Sommerakademie auch dieses Jahr zu einem abwechslungsreichen
Ereignis.

Eingeladen sind alle am Thema Interessierten sowie alle, die
Attac näher kennen lernen möchten.

Alle Informationen, Programm und Anmeldung auf:
http://www.attac.at/soak07.html
http://www.attac.at

Anhang:
Programmübersicht Sommerakademie 2007, Allgemeine
Informationen Attac
Östereich
Rückfragehinweis:
Pressekontakt:
Wilhelm Zwirner
wilhelm.zwirner at attac.at
0650-2232313
Allgemeine Informationen und Anmeldung:
Monika Stadler
verwaltung at attac.at
01-5440010

--
David Walch
Pressesprecher Attac Österreich
-----------------------------
Margaretenstraße 166/3/25, A-1050 Wien
Tel:   +43 (0) 1   544 00 10
Mobil: +43 (0) 650 544 00 10
Fax:   +43 (0) 1   544 00 59
presse at attac.at, www.attac.at
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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05 Flüchtlinge aus dem Irak
Thomas Schmidinger <thomas.schmidinger at univie.ac.at>
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Flüchtlinge aus dem Irak

Zurzeit werden in Österreich zwar relativ viele Asylanträge von
irakischen StaatsbürgerInnen positiv abgeschlossen, trotzdem
schaffen es die wenigsten IrakerInnen bis nach Europa. Die
meisten irakischen Flüchtlinge sitzen in Syrien oder Jordanien
fest, viele von ihnen ohne jede Versorgung. 

Für die EU bestünde die Möglichkeit - wie dies etwa in Schweden
praktiziert wird - die EU-Richtlinie für Massenfluchten zur
Anwendung zu bringen, bei der Staaten ohne Einzelfallprüfung
Kontingente von Flüchtlingen zumindest vorübergehend aufnehmen
können, oder etwa umfangreiche Resettlement-Programme
durchzuführen, die zu einer Aufnahme irakischer Flüchtlinge aus
Syrien oder Jordanien in der EU führen würden.

Mit folgendem Appell an die österreichische Bundesregierung soll
eine Änderung der Haltung gegenüber irakischen Flüchtlingen in
der EU bewirkt werden, einer EU aus der in den letzten Jahren
sogar abgewiesene Asylwerber aus dem Irak in den Nordirak
abgeschoben wurden:

Wir freuen uns über weitere UnterzeichnerInnen unter:
http://www.wadinet.at/Media/Petition/index.php

Appell an die Österreichische Bundesregierung!

Im Laufe des letzten Jahres hat sich die Situation für die
irakische Zivilbevölkerung zwischen Terror, Besatzung und
Milizherrschaft massiv verschärft. Über zwei Millionen
Irakerinnen und Iraker haben im Laufe des vergangenen Jahres das
Land als Flüchtlinge verlassen. Dazu kommt mindestens dieselbe
Zahl intern vertriebener Menschen, die aus Gebieten mit
unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und
Religionszugehörigkeiten in "ethnisch gesäuberte Regionen" des
Irak geflüchtet sind, um sich der Obhut einer der Milizen zu
unterstellen und damit zumindest eine gewisse prekäre Sicherheit
für sich in Anspruch nehmen zu können.

Wer sich die Flucht nicht leisten kann, sitzt in der Falle und
ist der alltäglichen Gewalt von Milizen und Terrorgruppen
religiöser und politischer Fanatiker ausgesetzt. In einer solchen
Situation ist die internationale Weltöffentlichkeit, die durch
die jahrzehntelange Unterstützung der Diktatur Saddam Husseins
und das Versagen beim Wiederaufbau des Landes seit 2003 eine
Mitverantwortung für die Situation im Irak trägt, dazu
aufgefordert zu handeln. 

Der Irak braucht jetzt humanitäre Hilfe, die tatsächlich der
Zivilbevölkerung zugute kommt und nicht in die Taschen korrupter
Politiker und Milizchefs fließt, und die Irakerinnen und Iraker,
die diesem Horror entfliehen wollen, brauchen eine
Staatengemeinschaft, die ihre Grenzen nicht verschließt, sondern
öffnet.

Wir appellieren deshalb an die Staaten der Europäischen Union
ihre Grenzen für die irakische Zivilbevölkerung zu öffnen und
diese als Kriegsflüchtlinge anzuerkennen. Die Österreichische
Bundesregierung soll dabei mit gutem Beispiel voran gehen und mit
einer Grenzöffnung beginnen und sich zugleich dafür einsetzen,
dass andere Staaten der EU diesem Beispiel folgen.

ErstunterzeichnerInnen:
Soma Ahmed, Studentin der Politikwissenschaft und
Mitarbeiterin von WADI, Wien
Riyadh Alamir, Generalsekretär des
Österreichisch-Irakischen Verbands für Entwicklung AIAD, Wien
Muhammed Albayati, Asylwerber, Wien
Alicia Allgäuer, Diplomsozialarbeiterin und
Vorstandsmitglied von WADI, Wien
Salam al-Attar, Arbeiter, Wien
Hans Bogenreiter, Geschäftsführer der Gesellschaft für
bedrohte Völker - Österreich, Wien
John Bunzl, Politikwissenschafter und
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Institut für
Internationale Politik, Wien
Ibrahim Dakuki, Professor für Media und Medienstudien,
Wien
Jababar Dillaa, Arbeiter, Wien
Anna Diltsch, Studentin der Arabistik und Slawistik,
Wien
Leo Furtlehner, Landessprecher der KPÖ -
Oberösterreich, Linz
Ines Garnitschnig, Psychologin und Vorstandsmitglied
von WADI, Wien
Michael Genner, Obmann von "Asyl in Not", Wien
Heide Hammer, Philosophin, Wien
Herbert Langthaler, Ethnologe und Chefredakteur von
"Asyl aktuell", Wien
Riem Mahdi, Vorsitzende des Österreichisch-Irakischen
Freundschaftsvereins IRAQUNA, Wien
Stefanie Mayer, Politikwissenschafterin, Wien
Irene Messinger, Politikwissenschafterin, Wien
Corinna Milborn, Autorin und Journalistin, Wien
Mary Kreutzer, Koordinatorin von ECA-watch und
Vorstandsmitglied von WADI, Wien
Mohammad Assad Mohammad, Bauinginieur, Wien
Anton Pelinka, Professor an der Central European
University in Budapest und Leiter des Instituts für Konfliktforschung
Wien
Karl Pfeifer, Journalist, Wien
Maria Pohn-Weidinger, Soziologin, Wien
Doron Rabinovici, Schriftsteller und Historiker, Wien
Badel Rafu, Dichter und Übersetzer, Graz
Hawy Abdel Rahman, Künstler, Wien
Pakiza Rawnduzi, Technische Assistentin der
Universität Wien
Fanny Rasul, Sprecherin der Grünen und Alternativen
StudentInnen GRAS, Wien
Thomas Schmidinger, Politikwissenschafter,
Flüchtlingsbetreuer und Obmann von WADI, Wien
Anna Schubert, Freie Dienstnehmerin, Wien
Dieter Segert, Professor für Politikwissenschaft an
der Universität Wien
Zahra Shubar, Produkt Designern, Vorstandsmitglied des
Österreichisch-Irakischen Freundschaftsvereins IRAQUNA, Wien
Kasim Talaa, Schriftsteller, Wien
Thafir Zuin, Künstler, Wien

--

Mag. Thomas Schmidinger
e-mail: thomas.schmidinger at univie.ac.at
Website: http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/

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06 Keine Deals mit den iranischen Mullahs! (zum CSD)
"Cafe Critique" <cafe.critique at gmx.net>
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Keine Deals mit den iranischen Mullahs!
Gegen die Unterstützung des homophoben und antisemitischen
Regimes in Teheran durch OMV und österreichische Politik!

Eine Intervention zum Christopher Street Day 2007
 
Von Café Critique
http://www.cafecritique.priv.at
 

Ende April 2007 wurde bekannt gegeben, dass sich die OMV mit der
nationalen iranischen Ölgesellschaft NIOC auf einen Vorvertrag
für ein Gasprojekt im Gesamtvolumen von 22 Milliarden Euro
verständigt hat. Diese Ankündigung zog Kritik durch die USA nach
sich, welche sich besorgt über die geplante Zusammenarbeit
äußerten. Sean McCormack, der Sprecher des US-Außenministeriums,
kritisierte die österreichischen Pläne und  ließ verlautbaren,
dass Washington sich vorbehält, im Falle des für Ende 2007
erwarteten Geschäftsabschlusses Sanktionen gegen die OMV zu
verhängen. Dies entspräche dem Iran Sanctions Act, wonach die USA
Strafmaßnahmen gegen Firmen ergreifen können, die mehr als zehn
Millionen Dollar im Iran investieren. Als Reaktion darauf stellte
sich in Österreich ein parteiübergreifender nationaler
Schulterschluss her, der den OMV-Deal gegen die "amerikanische
Erpressung" verteidigte.

Für die Grünen war es ausgerechnet Ulrike Lunacek, welche das
grundsätzliche Einverständnis ihrer Partei mit dem Irangeschäft
zum Ausdruck bringen und in einem Nachsatz feststellen durfte,
dass US-Gesetze wie der Iran Sanctions Act in Österreich keine
Geltung haben. Dies verdient umso mehr Beachtung, als Ulrike
Lunacek neben ihrer Funktion als außen- und
entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen auch den Posten der
Sprecherin für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und
Transgender-Personen innehat: Dass es ihr als solcher wichtiger
ist, die antiamerikanische Frontstellung aufrechtzuerhalten und
die österreichische Zusammenarbeit mit dem Mullahregime zu
verteidigen, erzählt angesichts der Verfolgung von Homosexuellen
durch die Islamfaschisten im Iran einiges über den Zustand des
Milieus, das sich hierzulande als naturwüchsiger Hüter der Rechte
von Minderheiten versteht. Lunacek, die es für "beschämend" für
das EU-Land Österreich hält, dass es hier  zulande keine Regelung
in Bezug auf die rechtliche Gleichstellung homosexueller
Lebensgemeinschaften gibt, weil diese "nicht dem altmodischen
heterosexuellen Ehe- und Familienbild der ÖVP entsprechen", gibt
mit ihrer Zustimmung zur Kooperation mit dem iranischen Regime zu
verstehen, dass sie die lebensbedrohliche Situation der
iranischen Homosexuellen nicht weiter interessiert, wenn es um
die Verteidigung österreichischer Interessen geht.   

Die Lage der Homosexuellen im Iran

Am 10. Mai 2007 wurden in der iranischen Stadt Isfahan 87 Männer,
die an der Geburtstagsfeier eines Freundes teilgenommen hatten,
wegen Homosexualität festgenommen. Laut der in Toronto ansässigen
"Iranian Queer Organisation" (IRQO) umstellte und stürmte die
Polizei das Privathaus, in dem die Feier stattfand und ging mit
brutaler Gewalt gegen die Männer vor. Augenzeugen berichteten von
blutüberströmten Männern, von denen einige aus Verzweiflung aus
dem zweiten Stock des Hauses sprangen, um ihren Häschern zu
entgehen. Seitdem ist jeglicher Kontakt zu den Verhafteten
unterbrochen - sicher ist nur, dass sie im Gefängnis gefoltert
wurden und in akuter Lebensgefahr schweben.

Im Iran herrscht seit fast 30 Jahren eine blutige Diktatur, in
der Oppositionelle und Menschen, die den Vorgaben der Sharia
nicht entsprechen wollen oder können, verfolgt, gefoltert und
ermordet werden. Das Mullahregime proklamiert den Kampf gegen den
Westen und ruft nicht erst seit Mahmoud Ahmadinejad zur
Vernichtung des jüdischen Staates auf. Trotz der Beteuerungen
Irans, sein Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken,
gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass der Bau von
Nuklearwaffen geplant ist. Atomwaffen in der Hand eines
islamistischen Regimes, dessen politisches Programm die
Vernichtung Israels beinhaltet, bedeuten eine neue Qualität der
Bedrohung, zumal die Hemmschwellen mit dem Verbalradikalismus
Ahamdinejads zu sinken drohen. Mittlerweile ist das Atomprogramm
des Irans weit fortgeschritten und die europäischen
Verhandlungsbemühungen wurden von iranischen Politikern
öffentlich als eine Verlängerung des Zeitfensters für die
Fertigstellung der atomaren Anlagen goutiert. Für Israel stellt
die nukleare Aufrüstung und die aggressive antiisraelische
Rhetorik des Irans eine existentielle Bedrohung dar.

Das seit der Revolution von 1979 unter Ayatollah Khomeini
geltende islamische Recht, die Sharia, welches die Grundlage des
iranischen Strafgesetzbuches ist, sieht für homosexuelle
Handlungen die Todesstrafe vor, die auch regelmäßig vollzogen
wird - wie etwa am 20. Juli 2005, als in Mashhad der 16 jährige
Mahmoud Asgari und der 18 jährige Ayaz Marhoni wegen
homosexueller Handlungen an einem Baukran gehängt wurden. Seit
1979 sollen in der Islamischen Republik Iran
Menschenrechtsorganisationen zufolge mindestens 4.000
Homosexuelle hingerichtet worden sein. So ist laut Paragraph 110
des iranischen Strafgesetzbuches der Sex zwischen zwei Männern,
der als Sodomie bezeichnet wird, mit dem Tod zu bestrafen. Die
Paragraphen 121 und 122 bestrafen Sexualkontakte ohne Penetration
mit 100 Peitschenhieben für beide Partner; nach dem vierten
Vergehen ist ebenfalls die Exekution vorgesehen. Dasselbe gilt
laut Paragraph 127 bis 134 für lesbische Beziehungen. Nach der im
Iran offiziellen Auslegung der Sharia gelten Mädchen bereits als
Neunjährige und Jungen mit 15 Jahren als Erwachsene und können
folglich ab diesem Alter hingerichtet werden.

Schwulen- und lesbenfeindliche Erweckungsbewegung

"Der Islam hat für homosexuelle Männer oder Frauen die schwersten
Strafen vorgeschrieben (...). Nachdem es auf der Basis der Sharia
bewiesen wurde, sollte man ihn (oder sie) ergreifen, sie
aufstellen, man sollte sie mit einem Schwert in zwei Teile
spalten, man sollte entweder seinen Kopf abschlagen oder ihn vom
Kopf an spalten (...) Nachdem er tot ist, sollte man Holzscheite
bringen, ein Feuer entzünden und den Leichnam oben drauf legen
und verbrennen, oder er sollte zu einem Berg gebracht und
hinuntergeworfen werden. Dann sollten die Teile des Leichnams
eingesammelt und verbrannt werden. Oder man sollte ein Loch
graben, ein Feuer im Loch entzünden und ihn lebend ins Feuer
werfen. Solche Bestrafungen haben wir für keine anderen
Straftaten", sagte Ayatollah Musawi-Ardebili, der ehemalige Chef
der Judikative bei einer Freitagspredigt an der Universität
Teheran. Dies ist nicht lediglich die vereinzelte Meinung eines
radikalen Hardliners. Der in Europa als moderat beschriebene Ex-
Präsident Mohammad Khatami sagte zum Beispiel am 10. September
2006 auf einer Veranstaltung an der Harvard Kennedy School Of
Government, dass der Islam sehr wohl die Todesstrafe kenne und
dass diese Strafe für Homosexualität vorgesehen sei. Dies sei,
laut Khatami, jedoch keine Gewalt: Die Strafe sei vielmehr
ihrerseits die Antwort auf Gewalt oder Abweichung innerhalb der
Gesellschaft, und ohne solch eine Antwort könne eine Gesellschaft
nicht reibungsfrei funktionieren. Die Botschaft des Iran in Den
Hag ließ 1987 verlautbaren, dass "Homosexualität im Iran, gemäß
des islamischen Rechts, eine Sünde in den Augen Gottes und ein
Verbrechen gegen die Gesellschaft ist. Im Islam generell ist die
Homosexualität unter den schlimmsten möglichen Sünden, die
vorstellbar sind."

Gemäß dem islamischen Verständnis der Mullahs, das eine Trennung
zwischen Religion, Gesellschaft und Staat nicht kennt, ist die
Homosexualität eine Sünde wider Gott. Sie ist damit nicht
"lediglich" eine Straftat, sondern vielmehr ein streng zu
sanktionierendes Vergehen gegen die göttliche Ordnung und kommt
damit der Apostasie, dem Abfall vom Glauben gleich, auf den gemäß
der Sharia ebenfalls die Todesstrafe steht. Der politische Islam
beansprucht, der Vollstrecker göttlicher Ziele zu sein; jener
Vollstrecker, der im Kampf um die Gemeinschaft, in der diese
Ziele erfüllt sind, die Gegner Gottes bekämpft, da ihre
Vernichtung die Voraussetzung für die (Re)Etablierung der
göttlichen Ordnung sei. Die apokalyptische Weltanschauung, wie
sie für das iranische Regime - zumal unter Ahmadinejad mit seiner
Erwartung der Wiederkehr des Mahdi, des verborgenen 12. Imams -
kennzeichnend ist, betrachtet die vermeintlichen Gegner der
revolutionären Umma, zu denen auch die   Homosexuellen gerechnet
werden, als notwendige Opfer, mittels deren Vernichtung die
ideologische Prophezeiung der identitären Einheit sich erfüllt.

Die Triebe und damit auch die Sexualität, so sie gottgefällig
sein wollen, sind im Verständnis der Mullahs an die Ehe gebunden.
Diese ist demnach auch der einzige Rahmen, in dem Sexualität
ausgelebt werden darf. Der Hass auf die Homosexualität gliedert
sich also ein in die umfassende Lustfeindschaft und den
Reinheitskult des als gesellschaftliche Erweckungsbewegung
auftretenden Islam. Gegen die Individualisierung und damit
partielle Befreiung der Lust, die mit Ausschweifung und
Sittenverfall gleichgesetzt wird, werden ein rigider Moralkodex
und ein strenges Sittengesetz errichtet, die sich neben den
Frauen, die etwa unter das Kopftuch, den Hijab, sowie unter lange
Mäntel gezwungen werden, um ihre "verderblichen Reize" zu
verbergen, auch gegen die Homosexuellen richten, welche mit
ungehemmten und damit "gemeinschafts-schädlichen" Triebregungen
identifiziert werden.

Der Kampf gegen die insgeheim ersehnten, gleichzeitig aber
verbotenen, vom islamischen Sittengesetz mit Sanktion belegten
und darum abzuwehrenden Verlockungen erfolgt als pathische und
hasserfüllte Form der Lösung des Ambivalenzkonflikts, welche die
Widersprüchlichkeit des modernen Subjekts still stellen und es in
reiner Identität erstarren lassen soll. Die mit der rigiden Moral
und den umfassenden Reinheitsphantasien nicht in Deckung zu
bringenden Triebansprüche werden projiziert und am - etwa
homosexuellen - Ersatzobjekt gewaltsam bekämpft und sollen mit
diesem vernichtet werden. Der "große Djihad", die Anstrengung
gegen die sündigen Triebe, mittels dessen sich der Einzelne zu
einem gottgefälligen Exemplar der Gemeinschaft zurichten soll,
entpuppt sich so als die eine Seite der Medaille, deren andere
der "kleine Djihad" ist, der Kampf gegen die äußeren Feinde.

Die störenden und verunsichernden Impulse werden als von außen in
das an und für sich harmonische Kollektiv der Umma eindringende
imaginiert. Die islamische Gemeinschaft wie das Selbst des sie
verkörpernden Einzelnen werden solcherart als sich in Notwehr
gegen die Personifikationen des Prinzips Homosexualität
Befindliche wahrgenommen. Dieses gilt den Mullahs als westlich-
dekadentes, durch "das Freudenhaus der Bourgeoisie" (Ali
Schariati) in die islamische Welt importiertes, das aus dieser
wieder verschwinden müsse, damit sie zur Einheit zurückfinde.
Insofern nimmt es nicht wunder, dass beispielsweise den zum Tode
Verurteilten Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni neben ihren
homosexuellen Handlungen auch Diebstahl und Genuss von Alkohol
vorgeworfen wurde, und sie somit gänzlich als ihrer Kultur und
den damit verbundenen Moralvorstellungen entfremdet und
westlichen Einflüssen erlegen denunziert werden sollten.

Kampf gegen Zivilisation und Emanzipation

Dass die unter anderem im Hass auf Homosexuelle sich ausdrückende
Verteufelung des Triebes und der Sexualität nur in Vermittlung
mit dem antizivilisatorischen und letztendlich antisemitischen
Ressentiment zu denken ist, ergibt sich etwa aus der Aussage
eines der Hauptideologen des politischen Islam. Für Sayyid Qutb
ist klar, wer ursächlich für den Import der Homosexualität in das
Kollektiv der Umma verantwortlich ist: "Die Juden befreien die
sinnlichen Begierden von ihren Beschränkungen und sie zerstören
die Grundlage, auf der der reine Glaube basiert. (...) Hinter der
Doktrin des atheistischen Materialismus steckt ein Jude; hinter
der Doktrin der animalistischen Sexualität steckte ein Jude und
hinter der Zerstörung der Familie und der Erschütterung der
geheiligten Beziehungen in der Gesellschaft steckte ebenfalls ein
Jude." Es seien also mit Marx, Freud und Durkheim die Juden
gewesen, welche Dekadenz und Perversion in die Welt gesetzt und
damit auch der Homosexualität Tür und Tor geöffnet haben, mit dem
Ziel die islamische Welt vom "reinen Glauben" und damit von ihren
Wurzeln zu entfremden.

Der zutiefst sexuell konnotierte Hass auf die Zivilisation, der
sich im antisemitischen Ressentiment ausdrückt, findet in den
Homosexuellen notwendig ein weiteres Ersatzobjekt: Diese werden
imaginiert als Menschen, die von den Verlockungen der "befreiten
Triebe" in Versuchung geführt, den wahren Glauben verraten. Sie
werden imaginiert als Menschen, die sich bloß ihren Gelüsten
überlassen, welche sie ohne die Bindung an die Sittenkodices des
islamischen Rechts nicht mehr zu kontrollieren in der Lage sind,
womit sie zu Gegnern der auf Askese, Opferbereitschaft und
kontinuierlicher Verfolgung von "Gemeinschaftsschädlingen"
basierenden revolutionären Umma erklärt sind. Der Kampf gegen
"kulturelle und religiöse Entfremdung", den das Mullahregime auf
seine Fahnen geschrieben hat und dem in Europa mit soviel
Verständnis und Entgegenkommen begegnet wird, ist der Kampf gegen
weltliche Freuden, gegen Ausschweifung und Sinnlichkeit, gegen
Genuss und Hingabe.

Gerade darin liegt der eminente Aufklärungsverrat, der sich in
der Kollaboration mit den Mullahs und ihren
Gemeinschaftsvorstellungen äußert. Es sind dieselben psychischen
Bedürfnisse, die gerade die europäische Linke an die Seite der
antiimperialistischen Erweckungsbewegung des politischen Islam
bringt. Was die kapitalistische Gesellschaft den Einzelnen stets
nur verspricht, was sie aufgrund ihrer Konstitution und ihrer
Verlaufsform aber niemals einlösen kann, dem soll in einem
bewussten Akt der Garaus gemacht werden. Was den Einzelnen nicht
zuteil werden kann, und was sie in weiterer Folge sich selbst
versagen, das soll auch keinem anderen zukommen: Gegen die
Versprechungen gleichberechtigter Liebe und selbstbewusster
Sexualität ohne Reproduktionszwang, die in der modernen
Gesellschaft immer auch mit Verunsicherungen und Kränkungen
einhergehen, wird die "kulturell eingebundene Sexualität" samt
dem ihr notwendig immanenten Hass auf alles Abweichende gegen die
Kritik durch "westliche Arroganz" und
"Aufklärungsfundamentalismus" (Ian Buruma) verteidigt. Die
westlichen Ideen und Moralvorstellungen, die mit subjektiver
Verantwortung einhergehen, seien aufgrund der kulturellen
Differenz für die islamische Welt ungeeignet, so der Tenor der
Ausführungen, aus denen der Wunsch spricht, selbst von diesen als
Zumutung empfundenen Phänomenen dispensiert zu werden. Damit wird
zugleich der Kampf gegen den schönen Schein eröffnet, der Kampf
gegen die Versprechungen der modernen Gesellschaft, die doch
einzig der Vorschein dessen sein können, was möglich wäre.

Café Critique, Wien, 20. 6. 2007

Unterstützt von: Fakultätsvertretung Sozialwissenschaft,
Studienvertretung Politikwissenschaft an der Universität Wien

 
___________

Vorankündigung:
 
Sonntag, 30. September 2007
Wien
Die Islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur
Symposium mit Matthias Küntzel, Fathiyeh Naghibzadeh, Gerhard
Scheit, Wahied Wahdat-Hagh u. a.
 
Sonntag, 30. September 2007
Wien, 18 Uhr
Stephansplatz
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs - Kundgebung gegen die
österreichische und europäische Kollaboration mit der Diktatur in
Teheran

Nähere Informationen zum Symposium und der Kundgebung demnächst
unter

http://www.cafecritique.priv.at

 ______________________
 
Vorankündigung:

Demnächst erscheint im Freiburger ça ira-Verlag von Stephan
Grigat das Buch "Fetisch und Freiheit - Über die Rezeption der
Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von Staat und Kapital
und die Kritik des Antisemitismus".

400 Seiten; ca. 29,- Euro

http://www.isf-freiburg.org/verlag/buecher/grigat-fetisch.freiheit.html



Ein Vorabdruck findet sich hier:

http://jungle-world.com/seiten/2007/25/10170.php

________________________

 
Café Critique 
Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik 
Wickenburggasse 16/5 
A - 1080 Wien 
Tel.: 0043 699 107 87 421 
Fax: 0043 1 406 81 54 19 
Email: cafe.critique at gmx.net
http://www.cafecritique.priv.at 
Kontoverbindung: Dr. Renate Göllner, Erste Bank, Nr. 28660228600,
BLZ 20111
BIC: GIBAATWW, IBAN: AT512011128660228600

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07 ASt - Der "Funke" und der "Genosse Buchinger"
ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Der "Funke" und der "Genosse Buchinger"

Ein Kommentar von Michael Pröbsting

Manchmal bringen eine Formel oder ein paar Worte einen Standpunkt
deutlicher auf den Punkt als ausführliche Erläuterungen. Der Bericht der
in der Sozialdemokratie tätigen "Funke"-Strömung über eine von ihnen
organisierte Veranstaltung mit dem SPÖ-Sozialminister "Genossen
Buchinger" sagt mehr über deren politische Gedankenwelt aus als ihnen
lieb ist. (1)

Natürlich kritisiert der "Funke" - wie mittlerweile fast alle SPÖ- und
SJ-Mitglieder - die Politik der Parteispitze und somit auch von
Sozialminister Buchinger: "Auch wenn Genosse Buchinger in solchen und
zahlreichen anderen Diskussionen oft seine linkeren Vorstellungen
darlegt, ist seine Praxis als Mitglied der Bundesregierung nicht von der
derzeitigen Linie der SPÖ insgesamt zu entscheiden. Und diese ist eine
nahtlose Fortsetzung des Kurses von SchwarzBlauOrange mit kosmetischen
Korrekturen."

Aber der "Funke" geht über diese oberflächliche Beschreibung, die
mittlerweile bereits jedem denken fortschrittlichen Arbeiter und
Jugendlichen klar ist, nicht hinaus. Die "Funke"-Kritik an Buchinger und
der Parteispitze ist die von naiven linken SozialdemokratInnen, nicht
von MarxistInnen. Für den "Funke" ist der Sozialminister der "Genosse
Buchinger", sozusagen "einer von uns", der halt eine falsche Politik
betreibt. Der "Funke" sieht nicht - oder will nicht sehen -, daß
Buchinger Teil der Parteibürokratie ist und das diese Parteibürokratie
notwendigerweise eine bürgerliche, notwendigerweise dem Kapitalismus
dienende, Kraft ist. Buchinger ist kein Genosse, der irrt, sondern
schlichtweg ein Handlanger der Kapitalistenklasse in der Regierung, der
die Parteibasis mit ein paar linken Sprüchen zu beruhigen versucht.

Anstatt also auf den Klassengegensatz zwischen den sozialdemokratischen
ArbeiterInnen und der Parteibürokratie hinzuweisen, lobt der "Funke"
sogar auch noch Buchingers, pardon "Genosse Buchingers" pseudo-linke
Phrasen: "Positiv war auch, dass Genosse Buchinger die Forderung nach
einer Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums unterstützt."

Das ist etwa genauso sinnvoll, wie wenn man positiv erwähnt, daß der
Papst sich für Frieden und soziale Gerechtigkeit ausspricht. Die Pflicht
eines jeden Marxisten und einer jeden Marxistin besteht darin, das
Verlogene und Heuchlerische an den Aussagen solcher Figuren aufzuzeigen
und ihre enge Verbindung zur herrschenden Klasse sowie den konsequenten
Kampf gegen sie zu propagieren. Doch davon ist keine Spur in dem
"Funke"-Artikel. Kein Wundern, glauben sie doch wie naive linke
SozialdemokratInnen, daß die SJ und die SPÖ in eine wirklich
sozialistische Partei verwandelt und der Kapitalismus friedlich
überwunden werden kann. MarxistInnen hingegen wissen, daß dies
Illusionen sind und sagen dies auch offen.

Wieviele Jahre noch muß der Sozialminister Teil der rot-schwarzen
Kapitalisten-Regierung bleiben, damit der Funke versteht, daß Buchinger
kein Genosse, sondern ein Feind der ArbeiterInnenklasse ist?!

Anmerkungen:

(1) Siehe Funke: Veranstaltungsbericht: Sozialminister Buchinger sagt:
"Macht es selbst!", 15. Juni 2007,
http://www.derfunke.at/html/index.php?name=News&file=article&sid03

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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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08 FURMAN at 35 - SCHEDULE POSTED - F&V  UPDATE!
"Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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Sent to ALL Abolitionists - At Least Once!
Please forgive cross-posts
Please forward

Greetings All!

UPDATING & INVITING YOU TO PARTICIPATE IN
The ABOLITIONIST ACTION COMMITTEE'S

STARVIN ' FOR JUSTICE 2007
14th Annual Fast & Vigil to Abolish the Death Penalty at the U.S.
Supreme Court

June 29 - July 2, 2007   (Arrive June 28 and depart July 3 for
full attendance)

Read the who, what, when, where, why and how of  this important
annual abolitionist event by visiting http://www.abolition.org

*************

NEWLY CONFIRMED SPEAKERS!

Joining the speakers list for our series of 
evening teach-ins is Art Laffin, Shabaka WaQlimi, 
Georgi Fisher, Marshall Hartman, Phyllis 
Prentice, and Bill & Jennifer Bishop 
Jenkins.  The schedule of who is speaking each 
evening HAS BEEN POSTED, however exact order of 
speakers for each evening will remain a surprise until we get a bit closer.

See the full list of confirmed evening speakers 
at http://www.abolition.org/starvin14/  and see 
the F&V Schedule at http://www.abolition.org/starvin14/schedule.html

***************

NEW SPONSORS!

NOTE: The DEADLINE to be listed in the printed 
brochure was Wednesday night - Sponsors are STILL 
coming in and may be listed on the web page even 
after the fact!  Sponsor with a credit card at 
https://www.compar.com/donation/donateform.html - 
or let me know that your check is on the way.

See the full list of F&V Co-Sponsors to-date 
(June 21) and get co-sponsorship information at 
http://www.abolition.org/starvin14/sponsors.html

Since the last update the following groups and 
individuals have become co-sponsors of the 14th 
Annual Fast & Vigil to Abolish the Death Penalty.

Alaskans Against the Death Penalty
American Friends Service Committee
Jennifer Bishop Jenkins
Catholics Against Capital Punishment
Joan Cheever
Florida Death Row Advocacy Group
Phyllis Lawrence
Legislative Initiative Against Capital Punishment
Connie Nash
Hilary Naylor
United Church of Christ - Justice & Witness Ministries

See the full list of F&V Co-Sponsors to-date 
(June 21) and get co-sponsorship information at 
http://www.abolition.org/starvin14/sponsors.html

It's never too late to sponsor with a credit card 
at https://www.compar.com/donation/donateform.html

And THANKS to ALL who have come forward to help make this event
happen!

*************

NOTICE - SPECIAL EVENTS ON JUNE 28

9:30 AM - Witness the trial of the AAC Activists 
arrested at the US Supreme Court on January 17th 
of this year - the 30th Anniversary of the first 
execution of the current death penalty 
era.  (NOTICE - civil disobedience does NOT take 
place during the F&V!)  June 28, 2007 at 9:30
a.m., with Judge John Bayly, District Courtroom 
321, 500 Indiana Avenue NW, Washington, DC.

5:30 PM - Journey of Hope ... From Violence to 
Healing FUND RAISER - 
see http://www.journeyofhope.org/pages/events-pops.htm

**************

JOURNEY OF HOPE EVENT PRESS RELEASE

FOR IMMEDIATE RELEASE

Oldest Former Death Row Inmate and  Lawyers/Abolitionists of the
Sixties To Be  Honored by The Journey of Hope in Washington,
D.C. on the Eve of the 35th Anniversary of  Landmark Supreme
Court Case That Abolished the Death Penalty

Louisiana's Moreese Bickham, the oldest member of  "The Class of
"72" whose 1958 death sentence was  commuted to life in prison in
1972, will honored,  along with the lawyers/abolitionists of The
Sixties and Seventies, at a reception from  5:30-7:30 pm on
Thursday, June 28, 2007 at The  National Press Club in
Washington, D.C. by The  Journey of Hope - from Violence to
Healing.  (journeyofhope.org) Bickham was one of 587 men  and two
women whose lives were spared on that day  when the Supreme Court
abolished the death penalty in a 5-4 vote.

Bickham, who celebrated his 90th birthday in  early June, will
also be a featured speaker at  the 14th Annual Fast and Vigil in
Washington,  D.C. on  June 29, 2007, on the 35th anniversary  of
the landmark ruling of the U.S. Supreme Court  decision that
saved his life ­ Furman v.  Georgia.  The Fast and Vigil is
coordinated by  the Abolitionist Action Committee.
(www.abolition.org) The reception to honor Mr.  Bickham and the
lawyers/abolitionists of The  Summer of '72 is being hosted by
members of the  board of The Journey of Hope - From Violence to
Healing, a 501c3 nonprofit educational group, led  by murder
victim family members against the death  penalty. (
www.journeyofhope.org) Tickets to the  fundraiser, which will be
held on the eve of the  historic Furman ruling, are $75 per
person and can  be purchased at the door.

Bill Pelke, president of The Journey of Hope,  said the
organization is honored to host an event  with such legendary
figures in the abolition  movement of The Sixties and Seventies
who took  the Furman case to the U.S. Supreme Court in the
Summer of '72, as well as current leaders of  national anti-death
penalty organizations.  Moreese "Pops" Bickham made his first
Journey of  Hope trip in Virginia in October 2006 and plans  to
travel to Texas in October for the Texas  Journey. The event will
be held Oct. 12-28 in Houston, San Antonio and Austin.

When the United States Supreme Court abolished  the death penalty
on June 29, 1972 in the  landmark ruling of Furman v. Georgia,
there were  45 men on Louisiana's Death Row ­ and a total of  587
men and two women on Death Rows in 30 states  and the District of
Columbia. They were all  eventually moved into the general prison
population.  Since that time, 322 former Death  Row inmates have
been released from prison and  are the subject of a recently
published book  by  Joan M., Cheever, Back From the Dead: One
woman's  search for the men who walked off America's death  row.
(John Wiley & Sons 2006).

Bickham was released from prison in 1996 in  Louisiana after
serving 38 years inside Angola,  once described as "the bloodiest
prison in  America." While Bickham was on Death Row from  1958 to
1972, he had seven execution dates; on  one date, he came within
14 hours of execution.

Bickham's lawyer, Michael Alcamo of New York  City, who was
instrumental in gaining Bickham's  freedom in 1996, will be in
attendance as will  members of the original NAACP Legal Defense
and  Education Fund legal team that represented all  those
inmates who were under the sentence of  death in the Summer of
'72 when the Furman decision was handed down.

LDF lawyer Michael Meltsner, former dean of  Northeastern Law
School and author of  the recent  book, The Making of a Civil
Rights Lawyer,  will  also be at the party, along with members of
the  original LDF legal team ­ Elaine Jones, Jack  Himmelstein,
Lynn Walker and Mel Bruder.

Meltsner says he believes abolition of capital  punishment is in
the immediate future. "We had a  measure of justice 35 years ago
and its not going  to take that long to get it back," Meltsner
said.  "Everyone really knows that executions are  ineffective,
inconsistent and prohibitively  expensive. Only the fear of our
politicians keep capital punishment around."

Meltsner wrote a detailed account of the Furman  decision and its
road to the U.S. Supreme in  "Cruel and Unusual: The Supreme
Court and Capital  Punishment. (Random House, 1973).

Moreese Bickham, a World War II veteran with no  prior record,
was sentenced to death for the July  12, 1958  murder of two
Louisiana police officers  who came to his house at 3 a.m to
arrest him for  a bar fight earlier in the evening. Bickham
maintains it was self-defense (he was shot first,  in the chest)
and he says the police officers  were members of the Ku Klux
Klan.  The all-white  male jury took only 2 ½ hours to find
Bickham guilty and sentence him to death.

Bickham says he is looking forward to both the  birthday
celebration and the event, and most  especially, to visit the
Supreme Court and pay  homage to "all those good men and women
who worked so hard to free me."

Contact Information: Joan Cheever, 210-241-3771;
backfromdeadusa at aol.com
The Fast and Vigil: Abe Bonowitz, CUADP Director 
and CoFounder at: 561-371-5204;  abe at cuadp.org
The Journey of Hope: Bill Pelke 305-775-5823
Lawyer Michael Meltsner: 617 373 3218/617 354 5328

******************

WHAT'S IT ALL ABOUT?

The Fast & Vigil takes place on the sidewalk in  front of the
U.S. Supreme Court, considered by  many to be the heart of the
legalized killing  machines in this country. In addition to the
strong public witness, this is an excellent  opportunity to meet
other abolitionists and to  "recharge your batteries" while
engaging in  public outreach and maintaining a physical  presence
at the Court. ***FASTING IS OPTIONAL***

BOTTOM LINE, this is a great experience and  training ground for
people who want to learn more  about this issue and to become
very adept at talking about the dp.

Prisoners, activists from other countries, and  abolitionists who
are unable to come to  Washington, D.C. have fasted or held
events in  solidarity with the action at the Court. This
tradition continues to grow as well - those who  participate in
solidarity are asked to  communicate details of their actions and
contact  information to the Fast & Vigil organizers.  E-mail
aac at abolition.org or write to the address below.

TO BECOME A CO-SPONSOR, please 
visit:   http://www.abolition.org/starvin14/sponsors.html

The Abolitionist Action Committee (AAC) is an 
ad-hoc group of individuals committed to highly 
visible and effective public education for 
alternatives to the death penalty through non-violent direct action.

Learn more at http://www.abolition.org/starvin14/ or by calling 800-973-6548

************

SENT BY:

The Abolitionist Action Committee
www.abolition.org
800-973-6548  

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09 Deutsch-polnische Versöhnung darf nicht weiter beschädigt werden
"GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
OFFENER BRIEF
an den polnischen Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski

Göttingen, den 22. Juni 2007

Die deutsch-polnische Versöhnung sollte nicht weiter beschädigt
werden!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

Sie sollten die deutsch-polnische Aussöhnung nicht weiter durch
extreme Erklärungen beschädigen. Der Respekt vor den Opfern des
NS-Regimes sollte Ihnen Übertreibungen und Instrumentalisierungen
für durchsichtige politische Interessen verbieten. Sonst könnten
Ihnen deutsche Politiker entgegenhalten, dass Polen heute elf
Millionen Bürgerinnen und Bürger mehr haben könnte, hätten sich
nicht auch polnische Kreise, Behörden und Militärs an der
Vertreibung, Vernichtung und dem Rückkehrverbot der Ostdeutschen
und der langjährigen Diskriminierung der Zurückgebliebenen und
später Ausgesiedelten beteiligt.

Verbrechen darf man aber grundsätzlich nicht gegeneinander
aufrechnen. Die Millionen jüdischen und polnischen Opfer des
nationalsozialistischen Deutschlands dürfen nie vergessen,
tabuisiert oder verdrängt werden. Doch Vergangenheitsbewältigung
und Versöhnung sollten keine "Einbahnstraße" sein. Voraussetzung
für echte Versöhnung ist die Anerkennung und die Verurteilung
aller Untaten.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Tilman Zülch
Generalsekretär

Anmerkung:

"Auf keinem Auge blind" ist eine der Leitlinien der Arbeit der
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Dazu gehört auch
Vergangenheitsbewältigung, weil sie unerlässliche Voraussetzung
für das Engagement gegen heutige Menschenrechtsverletzungen ist.
So hat die GfbV z.B. in den 70-er Jahren in Deutschland die
Anerkennung des Holocausts an den Sinti und Roma durch den
damaligen Bundeskanzler und den Bundespräsidenten durchgesetzt.
Die GfbV hat aber auch die Verbrechen des Stalinismus, unter
denen auch das polnische Volk zwei Mal - vor und nach den Nazi-
Verbrechen - gelitten hat, bekannt gemacht.
======================================================
Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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10 Neues von der Arbeiterfotografie
Arbeiterfotografie <arbeiterfotografie at t-online.de>
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Liebe Freundinnen und Freunde,

es gibt auf der
Sonderseite
'Kein Krieg!' eine neue Rubrik 'Politische Morde':

Slobodan Milosevic
Am 11.3.2006 im Nato-Gefängnis nahe Den Haag unter ungeklärten
Umständen zu Tode gekommen  
Robin Cook
Am 6.8.2005 beim Bergwandern unter ungeklärten Umständen zu Tode
gekommen  
Yasir Arafat
Am 11.11.2004 unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen  
Jürgen W. Möllemann
Am 5.6.2003 beim Fallschirmspringen unter ungeklärten Umständen zu Tode
gekommen  
Detlev Karsten Rohwedder
Am 1.4.1991 durch Unbekannte ermordet  
Alfred Herrhausen
Am 30.11.1989 durch Unbekannte ermordet  
Uwe Barschel
Am 11.10.1987 unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen  
John F. Kennedy
Am 22.11.1963 durch Unbekannte ermordet  
Enrico Mattei
Am 27.10.1962 unter ungeklärten Umständen mit seinem Flugzeug zu Tode
gekommen 

http://www.arbeiterfotografie.com/politische-morde

Neu in der Rubrik ''Drohender Kriegsschauplatz Iran''
auf der
Sonderseite
'Kein Krieg!':

Desinformation im 'Kölner Stadt-Anzeiger'

Äußerungen von Mohamed ElBaradei am 24.5.2007 in Sachen Iran Am
Freitag, 25.5.2007, prangt auf der Titelseite des 'Kölner Stadt-
Anzeiger' die Schlagzeile "Baradei: Iran hat Atomwaffen in drei
Jahren". 

Damit müssen die Leser annehmen, der Generaldirektor der
Internationalen Atomenergieorganisation vertrete die Auffassung,
der Iran entwickle Atomwaffen und werde in drei Jahren die
Entwicklung soweit abgeschlossen haben, daß er über einsatzfähige
Atomwaffen verfüge. 

Das ist unwahr. Leser werden in die Irre geführt. Es drängt sich
der Verdacht auf, daß die Formulierung der Schlagzeile nicht der
Unfähigkeit des verantwortlichen Redakteurs entspringt, sondern
es sich um eine bewußte Verfälschung mit der Absicht der
Desinformation handelt...

http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-iran-0032.html

Neue Foto-Reportagen:

16.6.2007, Köln
Pro-Köln-Aufmarsch gegen den Bau einer Moschee und der
Protest dagegen  
2.- 6.6.2007, zwischen Rostock und Heiligendamm
Protest gegen G8-Gipfel in Heiligendamm

1.6.2007, Kyritz-Ruppiner Heide
Aktion der Initiative 'FÜR DIE FREIHe HEIDe' gegen das Bombodrom

26./27.5.2007, Mittenwald
Treffen der Gebirgsjäger und der Protest dagegen
15.5.2007, Berlin
Übergabe der 'goldenen Kakerlake' an Sozialsenatorin Heidi
Knake-Werner für ihre 'Verdienste' um Flüchtlinge  
12.5.2007, Stuttgart und Köln
Protest gegen die staatliche Repression gegen G8-Gegner 
11.5.2007, Köln
Protest gegen die drohende Schließung von Schwimmbädern  
1.5.2007, Dortmund und Raunheim
Protest gegen Nazi-Aufmärsche 
1.5.2007, Berlin und Nürnberg
Veranstaltung zum Ersten Mai mit Protest gegen Nazi-Aufmarsch
27.4.2007, Köln
Protest anläßlich der Bayer-Hauptversammlung  
26.4.2007, Fellbach
Aktion im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen in der
baden-württembergischen Metall-Industrie  
24.4.2007, Berlin
Schüler demonstrieren für bessere Bildung
24.4.2007, Köln
Arbeitnehmerempfang für NRW-Ministerpräsident Rüttgers
21.4.2007, Essen-Borbeck
NPD-Kundgebung und der Protest dagegen  
21.4.2007, Bremerhaven
Protest gegen Sparmaßnahmen in der Bildung
21.4.2007, Berlin
Aktion gegen Tierversuche
16.4.2007, Ludwigsburg
Jugendaktionstag im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen in der
baden-württembergischen Metall-Industrie
16.4.2007, Wupptertal
Empfang für ehemalige Zwangsarbeiter aus den Niederlanden 
14.4.2007, Beverstedt
Protest gegen den Anbau von Gen-Mais 
7.-9.4.2007, Berlin, Bremen, Bremerhaven, Calv, Düsseldorf,
München
Ostermarsch
31.3.2007, Dortmund
Antifa-Demo anläßlich des zweiten Jahrestages der Ermordung von
'Schmuddel' durch einen Neonazi  
31.3.2007, Dortmund
ver.di-Aktion gegen Enlassungen bei der evangelischen Kirche 

25.3.2007, Dormagen
NRW-weite 'Pro-Köln'-Veranstaltung und der Protest dagegen  
25.3.2007, Berlin
Protest anläßlich der EU-Festveranstaltung '50 Jahre EU'
24./25.3.2007, Dortmund
Parteitage von WASG und 'Die Linke' zur Vorbereitung der
Vereinigung

http://www.arbeiterfotografie.com/reportage

Weitere Reportagen und Vervollständigung von Reportagen (insbesondere
zu den G8-Protesten) in Kürze.

Für ergänzende Information, Kritik und Anregungen zum Thema sind
wir jederzeit aufgeschlossen...

Mit besten Grüßen

Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

  Arbeiterfotografie - Forum für Engagierte Fotografie

  Anneliese Fikentscher

  Andreas Neumann

  Merheimer Str. 107

  D-50733 Köln

  Tel: 0221/727 999

  Fax: 0221/732 55 88

  eMail: arbeiterfotografie at t-online.de

  Web: www.arbeiterfotografie.com

80 Jahre Gegenwind. Arbeiterfotografie 1927 - 2007.
Erfurt 26. - 28. Oktober 2007.
Wir freuen uns über Spenden (ab 20 Euro gegen steuerabzugsfähige
Spendenquittung).
Arbeiterfotografie e.V., Postbank Hamburg, BLZ 200 100 20, Kto. 101
656-203, Stichwort '80 Jahre'

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Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine. Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
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Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Albert Brandl <albert.brandl at chello.at> aus Einsendungen an 
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Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)

Für diese Ausgabe nicht aufgenommen: nix.

Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 22:00 Uhr

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