widerst at and mund - Freitag, 22. Juni 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Jun 22 06:54:46 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Freitag, 22.Juni 2007

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund




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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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 01  [SOSMM - Info] Aktionstag, Selbstverständliches, Anders als wir
  von  SOS Mitmensch <office at sosmitmensch.at>
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02  Achtung: veränderte Termine und Orte für weitere Kundgebungen vor BA-CA!
  von  WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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03 Pressemitteilung zur Europäischen Konferenz in Lissabon
  von  lefoe info <info at lefoe.at>
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04 RKL-Präsident Graupner vor dem Bundestag
  von  Rechtskomitee Lambda (RKL) <office at rklambda.at>
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05 Indonesisch-malaysische Werbekampagne für Palmöl kritisiert
  von  GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GIPFELSOLI
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06  Soeben erschienen: GegenStandpunkt 2-07
  von  GegenStandpunkt at gmx.at <GegenStandpunkt at gmx.at>
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07  Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
  von  Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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 01  [SOSMM - Info] Aktionstag, Selbstverständliches, Anders als wir
  von  SOS Mitmensch <office at sosmitmensch.at>
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*** Rassismus streichen - Aktionstag
   *** Flucht ist kein Verbrechen
   *** Donauinselfest 07



   *** RASSISMUS STREICHEN - AKTIONSTAG
   Seit einem Jahr sammeln wir nun rassistische Beschmierungen. Über
tausend Stück sind mit Bild und Ortsangabe auf der Kampagnen-Website
dokumentiert. Am Dienstag, den 26. Juni findet der letzte Aktionstag vor
der der Sommerpause statt. Gemeinsam streifen wir durch einen Wiener
Bezirk, um Parolen zu dokumentieren und zu überkleben. Nähere Infos: >>
http://www.rassismusstreichen.at/topics/aktuell


   *** FLUCHT IST KEIN VERBRECHEN
Manchmal müssen auch ganz selbstverständliche Dinge ausgesprochen
werden: Flucht ist kein Verbrechen. Trotzdem werden Flüchtlinge unter
Bedingungen angehalten, die sich wie eine Bestrafung auswirken. Das
Forum Asyl hat deshalb eine Petition aufgelegt, um diesen Missstand zu
bekämpfen. >> http://www.fluchtistkeinverbrechen.at


   *** DONAUINSELFEST 07
   Morgen, Freitag, den 22. Juni 07 startet das Donauinselfest. Unter
dem Motto "Wir sind anders als wir" bespielen wir die Insel der
Menschenrechte; am Freitag Pop vs. Alternative, am Samstag East vs. West
und am Sonntag JedeR gegen JedeN. >>
http://www.sosmitmensch.at/stories/1535


   *** UNTERSTÜZTERiNNEN DONAUINSELFEST
   http://www.arena.co.at
   http://www.bacardi-martini.at
   http://www.city-online.at
   http://www.conelly-cocktails.com
   http://www.e-eastpak.com
   http://www.eza.cc
   http://www.junge-generation.at
   http://www.puntigamer.at
   http://www.rattlesnake.co.at
   http://www.redbull.at
   http://www.s-frutta.at
   http://www.thegap.at
   http://www.webworks.at


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02  Achtung: veränderte Termine und Orte für weitere Kundgebungen vor BA-CA!
  von  WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Hallo!

Es gibt eine Änderung der nächsten Termine für die Kundgebungen gegen die
Bank Austria Creditanstalt und deren Drohung, zur Zeit eine Finanzierung des
Staudammprojektes ILISU "zu prüfen".

Bitte notieren und zahlreich kommen!

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Montag, 25. Juni, Schottengasse 6-8, 1. Bzk. (beim Schottentor)
9:30 bis 11:30


Donnerstag, 28. Juni, Josefstädter Straße 23, A-1080 Wien (Ecke
Piaristengasse, also in der Nähe der 2-Linie)
13:30 - 15:00


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Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen!


Einen Vorschlag für alle jene BA-CA-Konto-BesitzerInnen, die der Bank mit
dem Austritt drohen wollen, folgt hier im mail mit der zugehörigen
e-mail-Adresse und Fax-Nummer vom Vorstandsdirektor. Wir würden uns freuen,
wenn jene Personen, die ein solches (oder selbst formuliertes) Schreiben an
den Vorstand der BA-CA schicken, uns kurz bescheid geben. So haben wir einen
vorläufigen Überblick, ob und wie intensiv die Bank auf von ihren KundInnen
unter Druck gesetzt wird.

Also hier unten nochmals unser Vorschlag für ein Fax/Mail,
einstweilen liebe Grüße,

Mary, Ulli und Thomas (ECA-Watch)

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An den Vorstand der BA-CA
z.H. Dr. Erich Hampel
Schottengasse 6-8, Zi. 156
1010 Wien


E-mail: erich.hampel at ba-ca.com
info at ba-ca.com
FAX: 05 05 05 - 89 41 009
Tel.: 05 05 05 - 41 009



Sehr geehrter Herr Dr. Hampel!

Wie ich erfahren habe, beabsichtigt Ihre Bank den umstrittenen
Ilisu-Staudamm in der Türkei zu finanzieren. Ich möchte ausdrücklich
klarstellen, dass ich damit nicht einverstanden bin und für den Fall, dass
die BA-CA Ilisu tatsächlich mittels Krediten finanzieren will, mein Konto
bei Ihrer Bank umgehend kündigen werde.

Ich möchte auf keinen Fall mit meinem Geld ein derartiges Projekt
ermöglichen, bei dem zigtausende Menschen ihre Heimat verlieren, ein
Weltkulturerbe untergeht und eine ökologische Katastrophe ausgelöst wird.

Aus meiner Sicht wäre eine Finanzierung dieses Staudammes am Tigris ein
enormer  Vertrauensverlust für die Bank. Jegliche Aussagen der BA-CA
bezüglich Nachhaltigkeit, Umwelt und Soziales wären ad absurdum geführt,
Ihre Bank stünde, verzeihen Sie den Ausdruck, als skrupellose Geldmacher da.

Ich ersuche Sie daher eindringlich, keine Kredite für den Ilisu Staudamm zu
vergeben.

Hochachtungsvoll,


.........................................


-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
       Entwicklungszusammenarbeit

WADI-Österreich

e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

SPENDENKONTO - jeder Euro hilft!
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ

IBAN  AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT)  RLNWATWW

Die Print-Ausgaben unserer Vereinszeitschrift WADI-News können auch online
gelesen werden: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php




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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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03 Pressemitteilung zur Europäischen Konferenz in Lissabon
  von  lefoe info <info at lefoe.at>
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Pressemitteilung, 15/06/2007

Das Recht auf Gesundheit muss allen gleichermaßen zustehen
Utl: Europäische Konferenz zu AIDS-Prävention, Behandlung und Pflege

Auf Einladung der Organisationen EATG (European Aids Treatment Group) und
GAT (Grupo Portugues de Acitivistas sobre Tratamentos de VIH/SIDA Pedro
Santos) trafen sich am 7. und 8. Juni 2007 in Lissabon ExpertInnen zu einer
Europäischen Konferenz zum Thema "Das Recht auf HIV/AIDS-Prävention,
Behandlung, Pflege und Unterstützung für MigrantInnen und ethnische
Minderheiten in Europa: eine gemeinsame Perspektive!"

Die mehr als 200 VertreterInnen - aus fast allen europäischen Ländern - von
nationalen und internationalen Organisationen, wie ILO, IOM, WHO, UNAIDS,
etc. setzten sich mit Hindernissen und Zugangsmöglichkeiten für MigrantInnen
zu Gesundheitsprävention, Behandlung und Pflege auseinander. In
verschiedenen ExpertInnenrunden wurde die europäische Situation in den
verschiedenen Ländern genauer analysiert und zu spezifischen Gruppierungen -
wie Undokumentierte MigrantInnen, Roma und Sinti, Schwarze Diaspora,
Betroffene von Frauenhandel, Migrantinnen in der Sexarbeit , u.a.m. -
gearbeitet.

 "Das Recht auf gute und adäquate Beratung und Information zu
Gesundheitsprävention muss allen Menschen zustehen. Es kann keine Frage von
Herkunft und Sprachkenntnissen sein." betont Maria Cristina Boidi,
Koordinatorin des Vereins LEFÖ, der sich seit 1985 für die Rechte von
Migrantinnen einsetzt. "MigrantInnen sind keine homogene Gruppe! Es bedarf
einer differenzierten Analyse, welche Ausschlüsse und Hindernisse den Zugang
zu Gesundheitsmaßnahmen erschweren oder verhindern!"

Unter den TeilnehmerInnen waren auch Vertreterinnen des Europäischen
Netzwerks TAMPEP (Gesundheits- und AIDS/STI Prävention für Migrantinnen in
der Sexarbeit) und LEFÖ/TAMPEP Österreich, die sich seit 1993 und in
mittlerweile 25 europäischen Ländern für verbesserte Arbeits- und
Lebensbedingungen für SexarbeiterInnen, besonders für MigrantInnen,
einsetzen.

Maria Cristina Boidi, als Vertreterin des Europäischen Netzwerks TAMPEP in
Österreich, focussiert auf die besonders prekäre Situation von
SexarbeiterInnen: "Die Einbeziehung von SexarbeiterInnen in die Entwicklung
und Förderung von Gesundheitsprävention - mit der Methode der Kulturellen
Mediation - muss gefördert werden, um der realen Situation auch wirklich
gerecht zu werden. Die Einbindung der Betroffenen ist eine der wichtigsten
Voraussetzungen um die Angebote rund um HIV - Prävention und Behandlung -
auch wirklich adäquat und sinnvoll zu gestalten."

Für die ExpertInnen steht der inhaltliche Rahmen dieser europäischen
Konferenz außer Frage: der Zugang zur Gesundheit gilt für alle, auch für
MigrantInnen und ethnische Minderheiten - denn es ist ein Menschenrecht!"


Rückfragen:
LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, www.lefoe.at
Maria Cristina Boidi, Renate Blum unter 01/581 18 81 oder info at lefoe.at


Hintergrund


§ Bildmaterial

Verwendung der Bilder ausschließlich im Zusammenhang mit der
Berichterstattung und unter Angabe des Fotonachweises erlaubt.



Europäische Konferenz "Das Recht auf HIV/AIDS-Prävention, Behandlung, Pflege
und Unterstützung für MigrantInnen und ethnische Minderheiten in Europa:
Eine gemeinsame Perspektive" 7.-8.Juni 2007 in Lissabon. Foto: LEFÖ.







ExpertInnen fordern gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsmaßnahmen für
alle MigrantInnen
 Europäische Konferenz 7.-8. Juni 2007. Foto: LEFÖ.


Vertreterinnen des Europäischen Netzwerks TAMPEP fordern Rechte für
SexarbeiterInnen. Foto: LEFÖ.
v.l.n.r.:
Jó Bernardo, Transmonde/Portugal
Veronica Munk, Amnesty for Women e. V./TAMPEP-Deutschland


 LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für§ Migrantinnen (www.lefoe.at)

LEFÖ ist eine Organisation von und für Migrantinnen und wurde 1985 von
exilierten Frauen aus Lateinamerika gegründet. Im Laufe der letzten 20 Jahre
hat LEFÖ versucht, auf die veränderten Bedürfnisse von Migrantinnen zu
reagieren, die Folge neuer und komplexer Migrationsströme sind. Bei der
Arbeit mit Migrantinnen in der Sexarbeit und mit Betroffenen von
Frauenhandel konnte dabei Pionierarbeit geleistet werden.

Die hohe Präsenz von weiblichen Migrantinnen in Westeuropa und die oft
ausbeuterische Arbeits- und Lebenssituation, in der sie sich befinden, ist
bis heute ein unterbelichteter Aspekt der Verletzung von Menschen- und
Frauenrechten und bildet die Grundlage für die Arbeit von LEFÖ. Das Konzept
von LEFÖ ist eines der aktiven Partizipation und nicht eines der "passiven
Hilfesuchenden". Es geht darum, sich für die Rechte der betroffenen Frauen
einzusetzen und sie darin zu unterstützen, ihre Rechte selbst einzufordern.

LEFÖ arbeitet seit 1993 für die Rechte von Migrantinnen in der Sexarbeit und
ist Teil des europäischen Netzwerks TAMPEP.


§ TAMPEP: Ein europäisches Netzwerk zu Sexarbeit (www.tampep.com)

TAMPEP wurde 1993 als Antwort auf die Bedürfnisse von migrierten
Sexarbeiterinnen in Europa gegründet. Es fördert die Selbstorganisation und
Mitbestimmung der Sexarbeiterinnen, basierend auf den Grundsätzen der
Gleichheit und der Menschenrechte. Das Projekt setzt sich dafür ein,
migrierten Sexarbeiterinnen einen gleichberechtigten Zugang zu
Unterstützungsangeboten zu ermöglichen und ihnen Gehör zu verschaffen.

TAMPEP ist ein Interventionsprojekt mit einem internationalen Netzwerk in 24
europäischen Ländern. Dieser Zusammenschluss ermöglicht es, die
Veränderungen in der Migrationsbewegung zu beobachten. Dabei liegt der Fokus
auf der Einschätzung der Situation und der Bedürfnisse von weiblichen und
transgender Sexarbeiterinnen aus Mittel- und Osteuropa, Asien, Afrika und
Lateinamerika und der Entwicklung adäquater Antworten. Das Projekt erreicht
Personen aus mehr als 50 verschiedenen Nationen.







_________________________________________
LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen
LEFÖ Information, Education and Support for Migrant Women
ZVR-Zahl: 893710788
Kettenbrückengasse 15/II/4
1050 Wien, Austria
tel: +43.1.581 18 81
fax: +43.1.581 18 82
mail: info at lefoe.at
web: www.lefoe.at


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04 RKL-Präsident Graupner vor dem Bundestag
  von  Rechtskomitee Lambda (RKL) <office at rklambda.at>
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RKL-Präsident Dr. Helmut Graupner war in seiner Eigenschaft als
Rechtsanwalt und Co-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für
Sexualforschung (ÖGS) als Sachverständiger vor den deutschen Bundestag
geladen.

In der öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses ging es am 18. Juni 2007
um den Gesetzentwurf der deutschen Bundesregierung zur Umsetzung des
EU-Rahmenbeschlusses zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und
der Kinderpornografie.

7 der 8 gehörten ExpertInnen kritisierten die uferlose Weite der
vorgeschlagenen Regelungen und die unterschiedslose Gleichsetzung von
Jugendlichen (14 bis unter 18jährigen) mit Kindern (unter 14jährigen). Dr.
Graupner war der einzige von ausserhalb Deutschlands geladene
Sachverständige.

Die schriftlichen Stellungnahmen der Sachverständigen, die Pressemitteilung
des Bundestages  (und demnächst das Protokoll der Anhörung) finden sich auf

http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2007/recht_kw25/index.html


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05 Indonesisch-malaysische Werbekampagne für Palmöl kritisiert
  von  GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
> PRESSEMITTEILUNG   Göttingen, den 21.06.2007
>
> Palmöl: Fragwürdiges Öko-Zertifikat aus Deutschland
> Scharfe Kritik an indonesisch-malaysischer Werbe-Kampagne für Palmöl in
> Europa
>
> Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine Werbe-Kampagne
> Indonesiens und Malaysias in Europa für die Nutzung von Palmöl als
> Biokraftstoff am Donnerstag scharf kritisiert. "Statt die Vernichtung des
> Regenwaldes und der dort lebenden Ureinwohner zu verharmlosen, sollten
> die beiden Länder das Geld für die PR-Kampagne lieber für die Umsetzung
> ihrer eigenen Gesetze zum Schutz der Wälder aufwenden", erklärte der
> GfbV-Asienreferent Ulrich Delius. Indonesien und Malaysia produzieren 83
> Prozent des weltweit verkauften Palmöls und wollen die Produktion noch
> ausweiten.
>
> Zum Auftakt der Werbe-Kampagne, die weitere Umsatzeinbußen beim
> Export von Palmöl verhindern soll, war der malaysische Minister für
> Plantagenwirtschaft, Peter Chin Fah Kui, Anfang Juni nach Brüssel,
> London und Den Haag gereist. Er klagte, dass aufgrund der Kritik von
> Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen in Europa der Verbrauch von
> Palmöl für die Energiegewinnung 2006 um 500.000 Tonnen
> zurückgegangen sei.
>
> Berichte über massive Umweltschäden durch die Ausweitung der
> Ölpalmen-Plantagenwirtschaft bezeichnen Indonesien und Malaysia als
> "Desinformation". Nach Recherchen der GfbV jedoch sind in Indonesien
> mehr als 300 indigene Völker - wie die Ureinwohnergemeinschaften
> genannt werden - durch den Ausbau der Ölpalmen-Plantagen akut bedroht.
>
> Kritik käme auch nicht nur von Umwelt- und
> Menschenrechtsorganisationen. Auch die Weltbank habe in einem im Juni
> veröffentlichten Report zu den Folgen des Klimawandels für Indonesien vor
> einer Ausweitung der Ölpalmen-Plantagen gewarnt. Dort heißt es:
> "Historisch ist die Palmöl-Produktion eine der wichtigsten Gründe für die
> Zerstörung des Regenwaldes." Der Landbedarf für neue Plantagen sei
> enorm, mindestens sieben Millionen Hektar sollen bis zum Jahr 2011
> zusätzlich für den Anbau von Ölpalmen genutzt werden. Nach
> Schätzungen der Weltbank gehen jedes Jahr rund zwei Millionen Hektar
> Wald in Indonesien durch Waldbrände und illegalen Holzeinschlag
> verloren. Der Kahlschlag der Wälder sei zu 85 Prozent dafür
> verantwortlich, dass Indonesien nach China und den USA inzwischen der
> drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen ist.
>
> Ein Ökozertifikat für Palmöl, das im Auftrag der Fachagentur für
> nachwachsende Rohstoffe des deutschen
> Bundeslandwirtschaftsministeriums entwickelt und Anfang Juni der
> Öffentlichkeit vorgestellt wurde, bezeichnete die GfbV als
> "Augenwischerei". "Es ist lächerlich und weltfremd, von den Produzenten
> einen Nachweis für den Artenschutz zu verlangen in einem Land, in dem
> sich noch nicht einmal die lokalen Behörden an den von der
> Zentralregierung zugesicherten Schutz des Regenwaldes halten", erklärte
> Delius. Indonesien habe bereits 72 Prozent seines Regenwaldes verloren
> und büße durch den illegalen Holzeinschlag jährlich 1,4 Milliarden Dollar
> ein. "In einem Land, in dem jede Stunde mehr als 300 Fußballfelder
> Regenwald überwiegend illegal gerodet werden, ist es nicht realistisch,
> ein
> glaubwürdiges Öko-Zertifikat durchzusetzen".
>
> Begünstigt werde die illegale Rodung durch unterschiedliche Interessen der
> Zentralregierung und regionaler Behörden. In vielen Fällen genehmigten
> Regionalbehörden den Holzeinschlag, um ihre Kassen zu füllen, obwohl sie
> eigentlich zum Schutz der Wälder verpflichtet seien. Den regionalen
> Behörden stünden gesetzlich 80 Prozent der Erlöse aus der Holzwirtschaft
> zu, sie seien auch für alle landwirtschaftlichen Projekte zuständig.
> ======================================================
> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
> Inse Geismar, Pressereferentin
> Postfach 2024, D-37010 Goettingen
> Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
> E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de





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GIPFELSOLI
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06  Soeben erschienen: GegenStandpunkt 2-07
  von  GegenStandpunkt at gmx.at <GegenStandpunkt at gmx.at>
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Aus dem Inhalt:

Zu den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm:
Radikale Anklagen, bescheidene Alternativen, verwegene Anträge:
Antiimperialismus heute

Die Chefs der großen Nationen, die den Weltmarkt und die Weltpolitik
bestimmen, treffen sich jedes Jahr; diesmal unter deutscher Leitung an der
Ostsee. Eine breite Protestbewegung macht demonstrativ klar, was sie von der
"Ordnung" hält, die diese Mächte dem Globus aufnötigen: Gar nichts.
Gegen diese Ordnung setzen die G8-Kritiker ihr eigenes Sittenbild. Das wirft
allerdings auch einige Fragen auf.



Vom staatsgefährdenden Klassenkampf zum gewerkschaftlichen Ritual
Die Lohnfrage - einst und heute

Um den Lohn haben Mitglieder der Klasse, die von ihm leben muss, einmal
gekämpft. Sie verweigerten - spontan und punktuell, manchenorts aber auch
schon gewerkschaftlich organisiert - ihre Bereitschaft, zu den Bedingungen
weiterzuarbeiten, zu denen man sie in den Fabriken gegen einen Lohn in
Dienst und ihre Arbeitskraft in Anspruch nahm, weil sie dabei unter die
Räder kamen.

Ein paar Jahrzehnte später und für ein paar Jahrzehnte sieht die Sache
tatsächlich ganz anders aus. Es hat den Anschein, als wäre die Lohnfrage in
Bahnen gelenkt, in denen die Arbeiter, die nun Arbeitnehmer heißen, nicht
mehr um ihre Existenz fürchten und kämpfen müssen. Längst sind sie keine
rechtlosen Existenzen mehr, die hilflos der Willkür ihrer Fabrikherren
ausgeliefert sind. Vielmehr erfreuen sie sich zahlreicher Anwälte ihres
Interesses, an die sie sich jederzeit wenden können, wenn sie Grund zur
Unzufriedenheit sehen oder sich ungerecht behandelt fühlen.

Heute - wir sind im Zeitalter einer "Globalisierung" - sieht die Sache
wieder ganz anders aus. Die Lohnfrage ist so aktuell, dass kein Tag vergeht,
an dem nicht nach passenden Antworten auf sie gesucht wird. Aktuell ist sie
nicht als Kampf der Arbeiterklasse um die Sicherung ihres Lebensmittels,
sondern als Reformeifer der Kapitalisten, die um die Perfektionierung ihrer
Ausbeutungsbedingungen ringen.

Österreich: Wie der Österreichische Gewerkschaftsbund einmal beinahe pleite
gegangen wäre


Erhältlich u.a.:

Bücherzentrum, Mariahilferstraße 1c, 1060 Wien
Frick, Schulerstraße 1-3, 1010 Wien
Winter, Landesgerichtsstraße 20, 1010 Wien
Kuppitsch am Campus, Alserstraße 4, 1090 Wien
Bartalszky, Währingerstraße 26, 1090 Wien

www.gegenstandpunkt.com
www.gegenargumente.at



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07  Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
  von  Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

Auswertung und Texte zu Militanz unter
www.gipfelsoli.org/Home/Heiligendamm_2007
- Rekonstruktion der Repression beim G8 2007
- Berlin: VV zur Nachbereitung der Anti-G8-Proteste aus autonomer,
anarchistischer, antagonistischer, linksradikaler Perspektive
- Fraktion DIE LINKE: Bürgerrechte nach dem G8-Gipfel. Erste Bilanz und
Perspektiven
- mehr als 80 G8-Filme aus dem dropping knowledge summercamp
- Seminar "Antisemitismus in der globalisierungskritischen Bewegung"

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--
Rekonstruktion der Repression beim G8 2007

Seit einigen Tagen gibt es mehr und mehr Texte zur Auswertung des
G8-Widerstands
in Heiligendamm.

Im Rahmen des Einsatzes von Polizei und Bundeswehr hat es auch massive
Übergriffe gegenüber dem Protest gegeben. Um die Geschichtsschreibung dieser
Repression nicht der Pressestelle von KAVALA, der BILD-Zeitung,
Spiegel-Online
und der Ostseezeitung zu überlassen gibt es dazu am 26. Juni ein
öffentliches
"Hearing" in Berlin.

Wir wünschen uns dass neben den bereits eingeladenen Demo-OrganisatorInnen,
ParlamentarierInnen, AnwältInnen, Betroffenen und AugenzeugInnen möglichst
viele weitere Betroffene teilnehmen und ihre Beobachtungen schildern.

Ziel ist eine umfassende Aufarbeitung der Ereignisse rund um den G8.


"Was geschah in Heiligendamm?"
Öffentliches Hearing am 26. Juni in Berlin

* Ort: Verdi-Bundesvorstand, Paula-Thiede-Ufer 103, 10179 Berlin
(Sitzungssäle
Aida und Othello, 1. UG)
* Zeit: Dienstag, 26. Juni, 16.30 Uhr bis ca. 23 Uhr

Die Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm waren ein
gesellschaftliches
Großereignis. Alle Teilnehmer haben dort prägende Erfahrungen gemacht. Dazu
gehören Erlebnisse von solidarischem und erfolgreichem Handeln ebenso wie
von
massiver Gewalt durch die Polizei aber auch durch Demonstranten. An vielen
Stellen kam es zu schweren Verletzungen von Menschen- und Bürgerrechten. In
den
Massenmedien wurde teilweise ein stark verzerrtes Bild der Proteste
gezeichnet.
Aber auch wer vor Ort war, konnte bei der Vielzahl von Geschehnissen und
Gerüchten kaum den Überblick bewahren.

"Was geschah in Heiligendamm?" lautet daher der Titel eines Hearings, bei
dem
wir Zeugen zu Wort kommen lassen wollen, um so der Wirklichkeit auf die Spur
zu
kommen. Wir wollen nachzeichnen, was während der Tage rund um den G8-Gipfel
geschehen ist. Das Hearing wird durch eine Publikation dokumentiert. Ziel
ist
es, eine breite, auch mediale Öffentlichkeit herstellen.

Veranstalter sind das globalisierungskritische Netzwerk Attac, die
Gipfelsoli-Infogruppe, das Netzwerk Friedenskooperative, die Rote Hilfe
sowie
der Republikanische Anwaltsverein.


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--
Berlin: VV zur Nachbereitung der Anti-G8-Proteste aus autonomer,
anarchistischer, antagonistischer, linksradikaler Perspektive am Freitag,
22.
Juni, 20 Uhr, in der Köpi (Köpenicker Straße 137, Berlin)

Was ist aus unseren Plänen und Ankündigungen geworden?
Wie gut oder schlecht haben wir uns vor Ort organisiert?
Wo haben wir gefehlt, wo waren wir präsent?
Wie haben verschiedene Aktionsformen zusammen gepasst?
Wie international waren wir organisiert?
Warum können wir immer noch so schlecht englisch?
Wie kann es weiter gehen?


Open Plenary to discuss the Anti-G8-Protests
in an autonomous, anarchist, antagonist and radical perspective on friday,
22th
of june in the Köpi (Köpenicker Straße 137, Berlin)

What happened with our plans and proclamations?
How good or bad have we organized ourselves in Rostock and around?
Where have we been present and where not?
How did different forms of action fit together?
What about organizing ourselves in an international manner?
Why do we still speak such a bad english?
What's next?


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--
Bürgerrechte nach dem G8-Gipfel. Erste Bilanz und Perspektiven
Bürgerrechtsorganisationen, AnwältInnen und OrganisatorInnen berichten und
analysieren

Eine Anhörung des Arbeitskreises V und der Fraktion DIE LINKE

Anhörung des Arbeitskreis "BürgerInnenrechte und Demokratie" der Fraktion
DIE
LINKE. : "Bürgerrechte nach dem G8-Gipfel. Erste Bilanz und Perspektiven"

Am Montag, den 02. Juli 2007, 10.00 bis 13.30 (Achtung: Terminverschiebung
gegenüber Vorankündigung!)
Ort: Deutscher Bundestag, Sitzungssaal der Fraktion DIE LINKE. im
Reichstagsgebäude
Einlass mit Voranmeldung über Eingang Süd/Scheidemannstr.

Mit: Elke Steven, Komitee für Grundrechte und Demokratie .
Demonstrationsbeobachtung und -auswertung
Sönke Hilbrans, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein, Legal Team
Martin Kutscha Beirat der Humanistische Union, Professor für Staats- und
Verwaltungsrecht FHVR Berlin, Spezialist für Versammlungs- und
Demonstrationsrecht
Christoph Kleine Block G8/Interventionistische Linke (angefragt)

Graziella Mascia Mitglied für den PRC im Innenausschuss des italienischen
Parlaments. Beteiligt an den Untersuchungen der Ereignisse des G8 Gipfels in
Genua 2001 Greenpeace (angefragt)

Die staatlichen Reaktionen auf die Proteste gegen den G8-Gipfel haben einen
erschreckenden Einblick in den Umgang mit Grundrechten durch Polizei,
Staatsanwaltschaften und RichterInnen gegeben. Entwürdigende
Haftbedingungen,
massenhaft illegale Ingewahrsamnahmen, rücksichtslose Brutalität bei der
Räumung von friedlichen Blockaden, Übergriffe auf Journalisten, Ärzte,
Anwälte
- die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Demgegenüber stehen aber auch
die
fortgesetzt grundrechtsfreundliche Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts
zum Demonstrationsrecht und tausende Menschen, die sich durch die
eskalierende
Polizeitaktik nicht entmutigen und einschüchtern ließen - und deren
Engagement
schließlich auch zu erfolgreichen Blockadeaktionen geführt hat. Vor diesem
Hintergrund wollen wir einen ersten analytischen Blick auf die Ereignisse
rund
um Heiligendamm werfen: In welche Richtung geht die Sicherheitspolitik in
dieser Republik? Wer kann solche Sicherheitsapparate, wie in Heiligendamm
installiert, noch kontrollieren? Und wie können dagegen Grund- und
Freiheitsrechte verteidigt und durchgesetzt werden?
Eine Anmeldung ist erforderlich, weil die Veranstaltung in den Räumen des
Bundestags stattfinden wird. Die Anmeldung unter Angabe des vollständigen
Namens und Geburtsdatum bis 28. Juni bitte richten an:
Katrin.Maillefert at linksfraktion.de, Telefon 030/227 51193 oder Fax 030/227
56293


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mehr als 80 G8-Filme aus dem dropping knowledge summercamp

Vor einer Woche endete der G8-Gipfel. Zeit noch einmal zurück zu blicken und
sich zu erinnern, was in Rostock und Umgebung alles geschah.

Zwei Wochen lang produzierte das dropping knowledge summercamp in Rostock
Filme,
Bilder und Bloggs, um die Geschichte rund um den G8-Gipfel einzufangen. Das
internationale Team aus 100 Freiwilligen verknüpfte multimediale
Berichterstattung mit künstlerischen Aspekten.

Über 80 Kurzfilme, eine große Auswahl an Fotografien und packende
Bloggbeiträge
sind auf www.droppingknowledge.org /g8 entstanden:
z.B. der Film "Generation Conflict", der sehr gut die Stimmung rund um die
Proteste einfängt. Oder "We are the World" - eine spontane Gesangseinlage
von
unseren Freunden und Helfern. Beide Filme unter
www.droppingknowledge.org/g8/videofilm/

Eine weitere Empfehlung ist der Film "Mind the Baby"
Entstanden auf der Spree in Berlin treibt unser 5 Meter langes Baby alleine
dahin, bis sie von den Repräsentanten der G8 auf Wasserskiern gestört wird.
http://www.droppingknowledge.org/g8/ (auf der Seite etwas runterscrollen)
Eine
filmische Fortsetzung von Madeles Geschichte wird bald online stehen.

Übrigens ist unser gesamtes Material Copyleft, kann also frei (unter Angabe
der
Quelle) weiterverwendet werden.


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Seminar "Antisemitismus in der globalisierungskritischen Bewegung"

Hallo Leute,

am 7. / 8. Juli bieten wir ein Seminar zum Thema "Antisemitismus in der
globalisierungskritischen Bewegung" an. Es richtet sich vor allem an
Aktivist_innen, welche z.B. an den Mobilisierungen gegen den G8-Gipfel
beteiligt waren, und dabei besonders an Neueinsteiger_innen in die Thematik,
sowie an Multiplikator_innen, die gerne Methoden erlernen wollen, um diesen
Themenkomplex z.B. in Gruppen anzusprechen.

Zum Inhalt: Aktueller Antisemitismus ist nicht nur im rechtsextremen
Spektrum zu
verorten. Auch in der Linken wurden und werden - bewusst oder unbewusst -
häufig
antisemitische Stereotype zum Ausdruck gebracht. Das Seminar wird sich dabei
auf
die globalisierungskritische Bewegung konzentrieren. Anhand von aktuellen
Debatten soll sich mit der Frage nach der Anschlussfähigkeit von
Antizionismus
und Finanzmarktkritik an antisemitische Bilder und Diskurse beschäftigt
werden.

Das Seminar wird sowohl aus Methoden der Politischen Bildungsarbeit als auch
aus
Textarbeit bestehen und genug Raum für Diskussionen und inhaltliche Inputs
lassen.

Die Teilnahme ist kostenlos, das Seminar wird in Berlin-Neukölln
stattfinden.

Wir freuen uns über nette und aufgeschlossene Teilnehmer_innen.

Für die Anmeldung sendet bitte eine Email an:
projektgruppe-antisemitismus at riseup.net

Bitte schreibt auch ein paar Worte zu eurer Motivation, an dem Seminar
teilzunehmen, damit wir das Programm den Interessen der Teilnehmer_innen
gemäß
gestalten können.

Wir freuen uns auf Euch, Projektgruppe "Antisemitismus in der
globalisierungkritischen Bewegung"

Termin: 7. und 8. Juli 2007, 10-18 Uhr. Es wird Getränke und kleinere Snacks
geben. Die Räumlichkeiten sind rolligerecht. Dieses Seminar findet mit
freundlicher Unterstützung der "Stiftung Do" statt.




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Protest + Widerstand: http://de.indymedia.org/g8heiligendamm

Pressespiegel zum G8 2007 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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Gipfelsoli Infogruppe

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im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
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widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Themen. Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis,  wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!

Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.


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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Hedy Rech - hedy.rech at aon.at -
aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht berücksichtigt)

Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Do 22.00 Uhr

Nicht enthalten:








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