widerst at and mund - Donnerstag, 21. Juni 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Do Jun 21 08:09:54 CEST 2007



widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Donnerstag, 21. Juni 2007

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
    www.no-racism.net/mund




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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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Open-Air-Dokumentarfilmfest "Normale" zur "Festung
	 Europa" in der Strandbar Herrmann, 25. - 30. Juni
   von "Normale07 Presse" <presse at normale.at>
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Termine ab Mittwoch, den 20.Juni 2007
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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gegen radikale Abtreibungsgegner: schutzzone.at - wie geht es weiter?
   von schutzzone.at - schutzzone at gmx.net
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Weitere Termine im Rahmen von Vienna Pride 2007
   von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Kulturrisse 02|07: "(Frei-)Räume"
   von  IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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Integration? Man nehme...  > Radio Stimme  -  21. Juni
   von radio.stimme at initiative.minderheiten.at
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GA: REGENBOGENPARADE: SEGEN ODER FLUCH?
   von "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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Silbernes Ehrenzeichen an Ursula Hemetek verliehen
   von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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KPÖ/EU/Verfassung/Ersatz/Alternativen  von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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Recht/Kommentar: Benichtachtung des Verfassungsentwurfs?
   von <akin.buero at gmx.at> 
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GLB/Post/Liberalisierung/Beschäftigte
   von "GLB" <glb at gmx.org>
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KPÖ/Gusenbauer/Steuerpolitik von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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identities 2007 - INFO 6 - PUBLIKUMSPREISE und GOOD-BYE...
   von "identities NEWSLETTER" <office at identities.at>
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Initiativen: Sozial statt neoliberal
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Notizen: Verstrachtes Europa, Salzburger Polizeiaktion
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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OeH: Schwarzgruenrot in Graz? von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Buecher: Bezirkskaiser in Wien
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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ASt - Deutschland: Fusionparteitag von PDS und WASG
   von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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GLB/OECD/Niedriglöhne/Mindestlohn/Wertschöpfungsabgabe
   von "GLB" <glb at gmx.org>
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G8/GIPFELSOLI & INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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[CUADPUpdate] Support the Journey - June 28, 2007
   von "Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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Weltflüchtlingstag: Deutschland soll mehr Flüchtlinge aus dem
Irak aufnehmen von <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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Menschenrechtslage in Indonesien im Visier
   von westpapua at gmx.net
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G8/Glosse: Wer zu spaet kommt...
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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Open-Air-Dokumentarfilmfest "Normale" zur "Festung
	 Europa" in der Strandbar Herrmann, 25. - 30. Juni
   von "Normale07 Presse" <presse at normale.at>
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Presseinfo
Filme über die vielen Bedeutungen von Fremdenverkehr
Utl.: Open-Air-Dokumentarfilmfest „Normale“ thematisiert „Festung
Europa: Ein- und Ausreise“, 25. bis 30. Juni 2007 in der Strandbar
Herrmann in Wien

Tourismus und Migration sind zwei Seiten der Globalisierung. Für die
„Gewinner“ gehört Urlaub zur schönsten Zeit des Jahres und die
„Verlierer“ riskieren auf der Reise nach besseren Lebensperspektiven
Kopf und Kragen. Eine Woche lang zeigt die Normale im Freiluft-Kino
Kurzfilme über touristische Abenteuerreisen, migrantische Irrfahrten,
über Ferienerleben und ausgegrenztem Leben in der Fremde. „ Die
'Festung Europa’ ist eine Aktion der EU-InnenministerInnen.
Die Parallelen zwischen 'Kriegs-/Wirtschaftsflüchtlingen' und
'Zivilisationsflüchtlingen’ aufzuzeigen, ist mir ein Anliegen, um die
unmenschliche Migrationspolitik hervor zu heben“, erklärt Filmfest-
Organisatorin Barbara Waschmann.

"Can‘t do it in Europe" (Mo, 25.06.) eröffnet die Filmwoche und
stellt ein eigenartiges Ferienerlebnis vor:  Silberminen-Arbeitern
beim Arbeiten zuschauen. Frei von sarkastischen Kommentaren,
porträtiert das Regisseurinnenteam Åhrén/Weitz/Copcutt das Verhalten
der Gäste, die Lebenswelt der Mineros und liefert so ein skurilles
Bild bolivianischer Wirklichkeit.

Livingstone, benannt nach seinem reichen, britischen "Entdecker",
liegt in einem der zehn ärmsten Länder der Welt, Sambia.
Haupteinnahmequelle ist der Wildwassersport an den Viktoria-Fällen.
"Livingstones Erben" (Sa, 30.06.) lässt die Betroffenen, schwarze
Raftguides und Träger, sowie weiße Raftmanager und -schulbesitzer zu
Wort kommen. Deutlich kommt
das touristische Dienstleistungsdenken als Ausdruck kolonialistischen
Besitzdenkens zum Vorschein.

An den Stränden des spanischen Tarifa treffen UrlauberInnen und
Flüchtlinge direkt aufeinander. Vor der Abschiebung in
Auffanglager werden letztere noch zum originellen Fotosujet. Im
Mittelpunkt des Films "Der 36. Breitengrad" (Mi, 27.06) stehen die
Wünsche und Erwartungen der Flüchtlinge selbst.

Wirtschaftlich betrachtet ist Flucht teurer als Urlaub. MigrantInnen
aus dem mediterranen Raum kostet ein Trip nach Europa
durchschnittlich 5000 Euro, hingegen TouristInnen bezahlen für ihr
Fernweh nur 1000 Euro. Die Doku "Dienstleistung: Fluchthilfe" (Mi,
27.06)  des österreichischen Filmemachers Oliver Ressler analysiert
diesen Service abseits moralischer Werturteile. Die letzte Hürde nach
den vielfachen Reisestrapazen, die MigrantInnen auf sich nehmen, ist
der Einwanderungstest. Der prämierte Film "Der Test - Satire über’s
Einbürgern" (Do, 28.06) von Güclü Yaman wird in Anwesenheit des
Regisseurs vorgestellt.

Täglich bei Schönwetter, nach 21:00 Uhr
Eintritt Frei - Spende für Filmschaffende erwünscht
Spielort: Strandbar Herrmann am Wiener Donaukanal

++++Detaillierte Programminfos:   http://www.normale.at/32882.html ++++
++++Wir ersuchen Sie freundlichst um Ankündigung der Veranstaltungen++++
+++ «Normale 07 @ cinemagic» wird veranstaltet von normale.at in
Zusammenarbeit mit Strandbar Herrmann, Grüne Bildungswerkstatt, Dr.
Karl Renner Institut, respect Institut für integrativen Tourismus;
mit freundlicher Unterstützung durch die Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit +++

Rückfragehinweis:
normale.at
1030 Wien, Kegelgasse 24/17
  http://www.normale.at
Barbara Waschmann	0676 553 6466
Beatrix Beneder  	0676 537 9895
e-mail:  mailto:presse at normale.at>

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Termine ab Mittwoch, den 20.Juni 2007
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 19. Juni 2007; 15:13
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>>>>>>>>>>>>>>>>>> Termine ab Mittwoch, den 20.Juni 2007

Telefonnummern ohne Vorwahl sind Wiener Festnetz-Nummern.

>  Allgemeines

Juedisches Museum, 1010 Dorotheerg.11, Tel. 535 04 31, So - Fr 10-18h, Do -
20h, bis 24.6.: Oskar Strnad - 1879 - 1935: Begruender der Wiener Schule der
Architektur

ebenda, bis 18.11.07: Beste aller Frauen - weibliche Dimensionen im
Judentum.

Museum Judenplatz, bis 19.8.: Hommage an Paul Goldmann - fotografische
Arbeiten 1943 bis 1965. 1010 Judenplatz 8, So - Do 10 - 18h, Fr 10-14h

Wien Museum, bis 28.10.: Ganz unten. Die Endeckung des Elends - Wien,
Berlin, London, Paris, New York. 1040 Karlsplatz, Die bis So u. Feiertag 9
bis 18h, freier Eintritt fuer Arbeitslose, Notstandshilfe-bzw.
SozialhilfeempfaengerInnen

Anmeldungen fuer die Friedens-Fahrradtour: Auf Achse fuer Frieden und
Abruestung. Beginn am 28.7. in Grafenwoehr/Bayerm ueber Nuernberg, Ansbach,
Heidelberg, Mannheim, Ankunft 4.8. in Ramstein. Tagesetappen zwischen 50 und
80 km, Uebernachtung in Naturfreundehaeusern, Jugendherbergen oder
Campingplaetzen. Anmeldung unter muenchen at dfg-vk.de, Infos unter
  www.schritte-zur-abruestung.de, Veranst. Deutsche Friedensgesellschaft -
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Tel. 0049/89 89 62 34 46

>  Mittwoch, 20.6.

Ab 17h Demonstration: Weg mit dem Nazi-Treff. Auftaktkundgebung Wien U 6 -
Thaliastrasse

VHS Ottakring. 19h, SLP-Veranst: Was ist das "Fritz-Stueber-Heim". Gem. mit
SLP. 1160 ludo Hartmann Platz 7

Amerlinghaus, 19h, Veranst. der RSO Revolutionaer Sozialistische
Organisation mit Sushovan Dhar/Indischer Trotzkist: Neoliberalismus und
Klassenkampf in Indien

AUGE/UG, ab 18,30 AUGE-KIV Vernetzungsgruppe Soziales: Was ist der
Europaeische Sozialfonds? Was ist die Europaeische Beschaeftigungsstrategie?
1040 Belvedereg.10

ekh, 20h, subversive Kantine, Film und Disk: Oaxaca vive

Que(e)r, ab 20h Eclectic Tech Carnival - Zusammenkunft von an Technik
interessierten Frauen. Vortrag und Diskussion zum /etc mit einigen
Organisatorinnen. 1010 Wipplingerstr.23/Stiegenabgang

Amerlinghaus, 19h, Dokumentarfilm: The Iron Wall/Palaestina 2006 - anl. 40
Jahre israelischer Besetzung palaestinensischen Landes. Veranst. Frauen in
Schwarz/Wien & Juedische Stimme fuer gerechten Frieden in Nahost. 1070
Stiftg.8

7stern, 19,30, Andreas Geistlinger: Ein Burgenlaender in Wien

Graz, Gruene Akademie, 19h, Disk: Wo leben wir den eigentlich? Ueber das
Festhalten und Anpassen der eigenen Werte - ueber Fragen von Demokratie,
Gewalt und Geschlechterbeziehungen. Paulustorg.3

Salzburg: Kundgebung fuer die Rechte von Fluechtlingen zum
WeltFluechtlingsTag, ab 17h, Mirabellplatz (gegenueber Schloss Mirabell,
5020)

>  Donnerstag, 21.6.

Cafe Sperlhof, 17,30, Eroeffnung von 14 neue Stationen auf dem "Weg der
Erinnerung durch die Leopoldstadt". Erzaehlungen von Angehoerigen, Szenische
Lesungen bei 2 Stationen. 1020 Grosse Sperlg.41, Abschlussveranst. um ca 20h
in der Gebietsbetreuung am Volkertplatz 9 mit dem Duo Sholem Alejchem

Weinhaus Sittl, 20,30, Buchpraesentation mit Richard WEIHS: Lange Zeit
vergriffen sind die beiden Dialekt-Klassiker nun wieder neu aufgelegt
worden: Wiener Wut - das Schimpf-woerterbuch und Wiener Witz - der
Schmaeh-fuehrer! 1160 Lerchenfelder Guertel 51/ U 6 Station Josefstaedter
Strasse

Cafe Club International, ab 16h Fest: 21 Jahre c.i., 1160 Payerg.14

Gruen-Raum, 19h, Queer City Talk - Marco Schreuder trifft.. zum Thema
Community, Parade, LesBiSchwulTrans - was ist das? was kann das? was will
das? 1040 Favoritenstr.22

Parkhotel Schoenbrunn, 9h bis 17,30, Gender Mainstreaming Konferenz: GM in
Oesterreich - Gleichstellungspolitik zwische Utopie und Umsetzung. 1130
Hietzinger Hauptstrasse 9/ Naehe Kenndybruecke. Details und Anmeldung
www.gem.or.at

Frauenhetz, 18,30, Seminar in Gedenken an Gerburg Treusch-Dieter: Liebe und
Geld: Geschlechterverhaeltnisse in Mythen und Maerchen. 1030 Untere
Weissgerberstr.41

IWK, 18,30, Vortrag Produktive Arbeit: Das Zeitalter des Arbeiters. 1090
Bergg.17

Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, 19h, Herbert Exenberger:
Arbeiterliteratur in Oesterreich. 1020 Vivariumstr.13

Amerlinghaus, 20h, Sommerfest, Lesung & Musik: Arbeitslose proben den
Aufstand

Oesterr.Orientges., 18h, Vortrag: Die iranische Verfassungsrevolution 1906
bis 1911. 1010 Dominikanerbastei 6/6

>  Freitag, 22.6.

Literaturbuffet, 19h, Erhard Crome praesentiert sein Buch: Sozialismus im
21. Jahrhundert - 12 Essays fuer die Zukunft. 1020 Taborstr.28/Eingang
Rotensterngasse

Literaturhaus, 20h, Zeitschriftenpraesentation: 30 Jahre Proletenpassion -
15 Jahre Uhudla. Akteure von damals und heute werden anwesend sein, Texte
praesentieren und diskutieren. 1070 Zieglerg.26a

IWK, 10 bis 17h, Tagung: Frauennetzwerke in Wissenschaft und Kunst. Utopie
und Wirklichkeit. 1090 Bergg.17, Tel. 317 43 42

Frauenhetz, 18,30, Vortrag und Disk: Rechenschaft geben und Sprechen ueber
das Geld. 1030 Untere Weissgerberstr.41, Tel. 715 98 88 oder
www.frauenhetz.at

Depot, 19h, Vortrag und Disk: Grenzen im postkolonialen Europa. 1070
Breiteg.3

Innsbruck, HdB, 17h, Seminar: Globalisierungskritik fuer die Praxis -
Impulse zum bewussten Handeln. Rennweg 12

>  Samstag, 23.6.

FZ ab 19h Women Night, Harriet Nagawa & Freundinnen laden ein zu African
Food and Music. 1090 Waehringer Strasse 59, Eingang Prechtlgasse

7stern, 19,30, Andreas Geistlinger: Ein Burgenlaender in Wien

Salzburg, ab 19.00 Uhr, Fluechtlingsfest, ARGEkultur Salzburg
(Josef-Preis-Allee 16, 5020)

>  Sonntag, 24.6.

Tuerkenschanzpark, Cafe Meierei, 15h, Stadtspaziergang mit Marlen
Schachinger: Wien. Stadt frauenliebender Frauen. 118 Hasenauerstr.56, Anm.
bei petra.galkova at gruene.at

>  Montag, 25.6.

ACHTUNG, vor der Sommerpause haben wir heute ab 18 Uhr die letzte
Akin-Redaktionssitzung. Wir sind dann am 28. August wieder da. 1170
Lobenhauerng.35/2

Amerlinghaus, 19h, SLP-Diskussion: Situation im Kongo

Rathaus, Festsaal Stiege I, 19h,Vortrag Helga Kromp-Kolb: Klimawandel und
globales oekologisches System. Kommentar Hermann Knoflacher, Gerlind Weber.
1010 Lichtenfelsg.2

Lateinamerika-Institut, 18h, Podiumsdisk: Focus Entwicklungspolitik - welche
Hilfe hilft? 1090 Schlickg.1

Linz, Werkstatt Frieden & Solidaritaet, Vortrag und Disk. mit Rainer Bartl:
Wem gehoeren Energie und Wasser? Hintergruende zur geplanten Privatisierung
der Energie AG. Waltherstr.15

>  Dienstag, 26.6.

AUGE/UG - Buero, heute ab 13h die letzte akin-Produktion vor der
Sommerpause. Die naechste AKIN wird am 29. August ab 13 Uhr produziert. 1040
Belvedereg.10

Europahaus Wien, 18h; Helmuth Hartmeyer: Die Welt in Erfahrung bringen.
Globales Lernen in Oesterreich. 1140 Linzer Str.429

Uni Campus altes AKH, Aula, 18,30: Dirk Baecker: Die Form der Arbeit im
Medium der Wirtschaft. 1090 Spitalgasse

KIV-Club, 19h, Social Attac Treffen. 1020 Odeongasse/Grosse Mohrengasse

LUX Restaurant, 18,30, Buchpraes. und Disk: Anne Harich: Wenn ich das
gewusst haette - Erinnerungen an Wolfgang Harich. Ein Stueck deutscher
Zeitgeschichte, der streitbare Philosoph, Kaempfer gegen Walter Ulbricht und
Friedrich Nietzsche, Vordenker einer radikalen Oekologie. 1070
Spittelbergg.3

>  Mittwoch, 27.6.

Fuenfhauser Stueberl, 19h, SLP-Veranst: Was ist Faschismus? 1150 Loehrg.13

ekh, bis 1. Juli HAUS & HOF FEST, ab 20h politdiskubeisl: Koepi/Berlin
bleibt! Film, Vokue und Disk. 1100 Wielandg.2-4

Que(e)r, ab 19h Saisonabschluss-Party 1010 Wiplplingerstr.23, Stiegenabgang

Rotpunkt, 19h, Manfred Bauer liest aus seinem politischen Krimi: Tod im
ChampagnerBad. 1050 Reinprechtsdorferstr.6

NUU, 19h, Theatergruppe "Eigenart" / Betroffene machen Theater ueber den
Psychiatriealltag, das Leben drinnen und das Leben draussen. 1090 Wilhelm
Exner Gasse 15

Gruenes Bezirkslokal Landstrasse, 19h, Arbeitslos - Was nun? Welche Rechte,
welche Moeglichkeiten haben arbeitslose Menschen? mit Dietmar Koehler,
Initiativgruppe Arbeitslosigkeit. Auftaktveranstaltung zur Gruendungen
Arbeitslos-Frauennetzwerkes, 1030, Ungargasse 45

Reichenau/Rax, Schloss Reichenau, 8,30 - 20h, Wissenschaftl. Enquete: Aus
Prinzip nachhaltig. Wird alles gut, wenn heute alle an morgen denken? Oder
profitieren wieder nur die neoliberalen Eliten? Anm: AK NOe, Tel. 58
883-1206,  www.dialog-forum.eu

>  Donnerstag, 28.6.

OeHP-Bibliothek, 18h, Diskussion: Zukunft und Perspektiven fuer Kuba. 1040
Operng.20 B

ekh, nachmittags Workshops, spaeter legendaerer Coverabend

7stern, 19,30, KPOe Veranstaltung rund um den 90jaehrigen Gruendungstag der
KPOe: Wer war Richard Schueller? 1070 Siebensterng.31

Cafe Kandinsky, 14 bis 17h, IGS - Sommergespraech mit Eva Glawischnig. 1080
Lerchenfelderstr.13

Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, 19h, Finissage Lesungen mit Gerald
Grassl u.a. 1020 Vivariumstr.13

1200 Wallensteinstrasse 23, um 17h werden die "Steine der Erinnerung" fuer
Dora, Henriette und Edith Bretholz enthuellt.

Linz, Altes Rathaus, 19h, Lesung mit Johannes Zang: Heilig ist nur die
Geduld. 40 Jahre israelische Militaerbesatzung von Westbank und Gaza.
Veranst. Pax Christi OOe, Pressezentrum 4.Stock

Salzburg, Kath. Hochschulgemeinde, 19h, Vortrag und Disk: Wettruesten mitten
in Europa? Das US-Raketenabwehrsystem in Tschechien und Polen. Wr.
Philharmonikerstr.2

>  Freitag, 29.6.

AUGE/UG, 16g, BetriebsraetInnen Jour fixe: Atypische DienstnehmerInnen. 1040
Belvedereg.10, Anm erbeten: Tel. 50 51 952

ekh, ab 16h Barbecue im Hof, ab 19h, EKH Infoveranstaltung, abends Konzerte

>  Samstag, 30.6.

Regenbogenparade am Ring, Infos unter  www.regenbogenparade.at - Treffpunkt:
Stubentor/Parkring um 14h

Sportgelaende 1200 Hopsagasse, ab 10h Kick and Dance gegen Schubhaft: Sport
und Musik fuer Fluechtlinge, MigrantInnen und OesterreicherInnen. Anfahrt: U
6/ Bus 37A bis Dr. Adolf Schaerf Heim oder Bus 11 A Forsthausgasse

Stephansplatz, 16h, fuer autonome Zentren: SOLI-DEMO: Koepi & EKH bleiben,
Pankahyttn kommt! Abschlusskundgebung 1100 Viktor Adler Markt

ekh, abends Konzerte , Infos unter  www.med-user.net/ekh

Hallein, Bahnhofsvorplatz, 16h, Demonstration gegen Sozialabbau und
Rassismus

Villach, Congress Center, 9 - 15,30, ai - Seminar: Geld regiert die Welt -
Wirtschaft und Menschenrechte. Teilnahmebeitrag Euro 45,--, Infos unter
  http://www.ai-academy.at/

>  Sonntag, 1.7.

ekh, ab 14h Weiberfruehstueck im Hof, ab 16h (Anti)Sexismusworkshop in
linken Strukturen. 1100 Wielandg.2-4

Literaturbuffet, 10h, Geschichtsfruehstueck mit anschl. Fuehrung auf dem
"Weg der Erinnerung". 1020 Taborstr.28, Eingang Rotensterngasse

>  Montag, 2.7.

ESRA, 19h, Leo Bretholz liest aus seinem Buch" Flucht in die Dunkelheit",
1020 Tempelgasse 5

>  Dienstag, 3.7.

Graz, Gruene Akademie, 19h, Christoph Chorherr: Die Stadt und ihre Feinde -
Leben in der Stadt. Was uns daran hindert. Wie es planen und entwickeln?
Paulustorg.3

>  Donnerstag, 5.7.

Fuehrungen "Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt" mit Walter Juraschek,
gepruefter Femdenfuehrer. Treffpunkt 1020 Tempelgasse 5 um 17,30, ab heute
jeden Donnerstag um 17,30, Fuehrungen ab 5 Personen: Kosten 12,-- euro.
Sprachen: Deutsch und Englisch. Infos: walter.juraschek at chello.at, Tel.
0699/19 25 15 24

Volxkino in Doebling, 20h, Film: Slumming/ Regie Michael Glawogger, 1190 12.
Februar Platz / Heiligenstaedter Strasse/ Karl Marx Hof

>  Samstag, 7.7.

Wien Rathausplatz ab 10h: Wr. Klimaschutz-Tag

Maria Saal/Freilichtmuseum, 18h, ab 18h Multi Media, Musik etc.: about
climate change - bio & fair

>  Sonntag, 8.7.

24. Schlaininger Sommerakademie, bis 13.Juli: Von kalten Energiestrategien
zu heissen Rohstoff-Kriegen? Schachspiel der Weltmaechte zwischen
Praeventivkrieg und zukunftsfaehiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des
globalen Treibhauses. Infos und Anmeldungen: aspr.vie at aspr.ac.at, Tel. 796
99 59 oder Heidi Pock: 03355-2498-502, Stadtschlaining/Bgld.

>  Vorschau

Attac-Sommerakademie vom 11. Juli bis 15. Juli 2007 in Schwaz in Tirol:
Crash statt Cash - Traum und Wirklichkeit der globalen Finanzmaerkte.
Anmeldungen unter Tel. 544 00 10, verwaltung at attac.at

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gegen radikale Abtreibungsgegner: schutzzone.at - wie geht es weiter?
   von schutzzone.at - schutzzone at gmx.net
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SCHUTZZONE.AT - Wie geht es weiter?

Unterschriftenaktion auf  www.schutzzone.at.tf ist erfolgreich
angelaufen - zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen haben ihre
Unterstützung öffentlich und nichtöffentlich deklariert.

Quer durch die politischen Lager sind sich Frauen und auch Männer
einig: Es muss etwas geschehen, um die Frauen, die sich für einen
legalen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, zu schützen:
Augenzeuginnen berichten von verstärkten Aktionen: Frauen werden am
Arm genommen, man stellt sich ihnen in den Weg vor die Eingangstür und
nötigt sie, Informationsmaterial, Gegenstände wie Plastikembryonen
entgegen zu nehmen. "Auch Sie könnten Mutter sein!" suggeriert den
Frauen die Unrechtmäßigkeit ihrer freien Entscheidung gegen eine
Schwangerschaft.

Weist die Polizei die Aktivisten weg, sind sie nach 10 Minuten wieder
da - es gibt ja keine Strafe, nicht mal einen Strafzettel wie fürs
Falschparken! Dabei sind diese Aktionen doch wohl um einiges
schwerwiegender: Besitzstörung und Geschäftsschädigung könnten
eingeklagt werden, die Frauen könnten Anzeige wegen versuchter
Nötigung erstatten. Doch das sind Einzelaktionen, die zB von den
Betreibern der Ambulatorien bzw von den Betroffenen gesetzt werden
müssten - und das kostet Zeit, Geld und Nerven. Und welche Frau in der
schwierigen Situation einer ungewollten Schwangerschaft hat Zeit oder
Geld oder Nerven übrig?

Daher nochmals: Schutzzonen vor den Ambulatorien und Ordinationen, die
Gegenstand des Aktionismus gegen legale Schwangerschaftsabbrüche sind,
als bundesweiter und wirksamer Schutz sind ein dringendes Gebot der
Stunde! Bundesweit heisst, dass wir es nicht den Ländern und Gemeinden
überlassen, sich um Schutzzonen zu kümmern oder halt auch nicht - denn
sonst ist es wieder so, dass es vor manchen Ambulatorien Schutzzonen
gibt und vor Ordinationen in anderen Städten dann wieder nicht. Es
geht hier nicht nur um einzelne lokale Störaktionen, sondern um gut
organisierte Aktionen international vernetzter Aktivisten, die sich
gegen zivile Rechte und gegen die Grundrechtssphäre der Betroffenen
richten; Strafrecht und Gesundheitswesen sind ebenfalls berührt, alles
Bereiche, für die der Bund zuständig ist.
Wirksam heisst, dass das keine Augenauswischerei sein darf: Papier ist
geduldig, auch das, auf dem Gesetze geschrieben sind. Nur sagen zu
können "Du, du, das ist aber verboten!" ist zu wenig - man muss so
etwas auch durchsetzen können. Wenn wir genau schreiben, in welchen
Fällen Schutzzonen überhaupt verordnet werden dürfen, ist auch die
Befürchtung unbegründet, der Polizei werde dadurch zu viel
Handlungsspielraum eingeräumt, und dann werden auch die Punks am
Westbahnhof oder am Grazer Hauptplatz davon gejagt. Eine
Schutzzonen-Regelung muss darauf beschränkt sein, dass Frauen, die
einen legalen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen wollen, vor
Abtreibungseinrichtungen nicht drangsaliert werden dürfen; wer's dann
trotzdem tut, hat mit Konsequenzen zu rechnen.

Der erste Schritt ist getan, viele weitere müssen folgen, und zwar die
richtigen. Machen wir weiter, nehmen wir die Politik weiter in die
Pflicht, damit der aktuellen Einsicht auch Taten folgen!

Dr Brigitte Hornyik,
Verfassungsjuristin, Vorstandsmitglied des Österreichischen
Frauenrings für den Verein Österreichischer Juristinnen

Unterschreiben/Unterstützen:
  www.schutzzone.at.tf.

Frauen (und auch Männer) unterstützt die Forderungen
mit Eurer Unterschrift oder Eurer öffentlichen Unterstützung,
beide Möglichkeiten sind direkt von der Website aus  gegeben!

Die Dinge verändern - damit nicht wieder bald
alles so ist, wie es immer schon war!

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Weitere Termine im Rahmen von Vienna Pride 2007
   von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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  Vienna
Pride 2007 hinzuweisen:


19.?23. Juni 2007
HomoBiTrans-Aktionswoche
Die 12. HomoBiTrans-Aktionswoche zur Sichtbarmachung von queeren
Positionen und Anliegen an den Universitäten Wiens. Hinkommen.
Anschauen. Anfassen. Mitmachen!
WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien |
  www.oeh.univie.ac.at/referate/homobitrans/aktionswoche/2007.html

Mittwoch, 20. 6.
17:00 Courage ? Open House
Kennenlernen und Vorstellung der Beratungsstelle Courage für
gleichgeschlechtliche und Transgender-Lebensweisen
17?18.30 Uhr: gemütliches Kennenlernen und Vorstellung der
Berratungsstelle Courage bei Drinks & Snacks; 18.30 Uhr: ?Angst vorm
Annderssein? Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und
Transgender-Personen. Statements und Diskussion mit ExpertInnen;
Präsentation eines Projekts gegen homo- und transphobe Gewalt. 20?21
Uhr: Austaussch und geselliger Ausklang.
Beratungsstelle Courage | 6., Windmühlgasse 15/1/7 |  www.courage-beratung.at

Mittwoch, 20. 6.
20:00 Vienna Pride Song-Night
mit Beniese Bennett
Die kleine Frau mit der großen Stimme wird ausgewählte Songs über die
Liebe, die Leidenschaft und das Leben interpretieren, die gut in den
Vienna Pride-Monat passen.
Café-Bar Felixx | 5., Gumpendorfer Straße 5 | www.felixx-bar.at | Eintritt frei

Donnerstag, 21. 6.
19:30 Queer City Talk
?Community! Parade! Lees/bi/schwul/trans ? was ist das? Was kann das?
Was will das??“
Gemeinderat Marco Schreuder im Gespräch mit Eva Fels, Obfrau von
TransX, Holger Thor (Miss Candy), Partyveranstalter, Ute Stutzig,
Obfrau der HOSI Wien und Mitarbeiterin des Organisationsteams der
Regenbogenparade, Andreas Brunner, Mitbegründer der Regenbogenparade
und Historiker schwuler Stadtgeschichte, Marty Huber, Aktivistin in
der RosaLila Villa und engagiert in der Lesbenberatung Lila Tipp,
Volker Stumpf, Präsident der Leather & Motorbike Community (LMC)
Vienna, Mady Feider, Dykes on Bikes.
Grüne andersrum: Grüner Raum | 4., Favoritenstraße 22 |
  www.gruene-andersrum.at | Eintritt frei

Donnerstag, 21. 6.
20:00 Paraden-Startnummernverlosung
Mit Showprogramm
Für alle, die schon eine Woche vor der Parade die Startnummer ihrer
Gruppe wissen möchten, ist dieses Warm-up wohl ein Pflichttermin.
Moderation: Günter Tolar, mit Auftritten der Travestie-Gruppe
?Galaxxy-Girls“. Die Alte Lampe-Crew sowie das Organisationsteam der
Regenbogenparade freuen sich auf zahlreiche BesucherInnen.
Alte Lampe | 4., Heumühlgasse 13 | www.altelampe.at

Donnerstag, 21. 6.
22:00 Vienna Pride 2007 im Trash Club
Ein Abend mit Lucy McEvil & Band
Mit viel Lust und Können machen sich Lucy und ihre drei fantastischen
Musiker über Neues, Altes und Eigenkompositionen her. Country als
Bossa Nova verkleidet, Wiener Lieder mit gelungenem Face-Lifting;
Chansons, die plötzlich nach Punk riechen; Schubert mal ohne Pathos
und minimalistisch aufbereitet? ? Tisch- und Logenreservierung unter
johanhann-jordan at chello.at
Trash Club, Sirius & Darktunes: Cabaret Fledermaus | 1., Spiegelgasse
2 (Ecke Graben)
  www.lucymcevil.com  www.myspace.com/siriusanddarktunes | www.clubnet.at
Vorverkauf ? 8,?, Abendkassa ? 10,?
?

__________

Alle Informatinen zu Vienna Pride 2007 und zur Regenbogenparade auf
  www.regenbogenparade.at

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Kulturrisse 02|07: "(Frei-)Räume"
   von  IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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  |||  MITTEILUNG
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  |||  IG Kultur Österreich
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  |||  Kulturrisse 02|07
  |||  "(Frei-)Räume"
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  Seit der Räumung des Ungdomshuset, einem besetzten Jugendzentrum in 
Kopenhagen, das heuer sein 25jähriges Bestehen gefeiert hätte, ist 
die Frage nach aktiver (Frei-)Raumbeschaffung durch Besetzung wieder 
verstärkt in den Fokus medialen Interesses gerückt. Historisch 
betrachtet ist in diesem Kontext auch Österreich (k-)eine „Insel 
der Seeligen“, waren es doch die Besetzungen der 1980er und 1990er 
Jahre, die einige bis heute bestehende soziokulturelle Zentren dem 
unnötigen Leerstand oder der Abrissbirne entrissen. Die 
(zwischenzeitliche) Nutzung leerstehender Räume schafft es bisher 
dennoch nicht, als Alternative zu überteuerten Mietwohnungen und 
Obdachlosigkeit gesellschaftliche Anerkennung zu finden. Dabei lässt 
sich das Thema „(Frei-)Räume“ keineswegs auf solche ökonomischen 
Aspekte reduzieren, geht es bei diesen doch stets auch um politische 
und kulturelle Fragen wie etwa um die Zuerkennung eines Mindestmasses 
an gesellschaftlicher Autonomie und Selbstbestimmtheit gegenüber 
staatlichen oder marktvermittelten Zwängen.


Robert Foltin skizziert in seinem Beitrag zum Schwerpunkt der 
aktuellen Kulturrisse-Ausgabe das Spannungsfeld, in dem 
„Freiräume“ nicht nur in Wien erkämpft und verteidigt wurden. 
Marty Huber beschreibt in ihrem Artikel zu „25 Jahre Rosa Lila 
Villa“, eines der wenigen selbstverwalteten Hausbesetzungsprojekte 
in Wien, das bis heute überlebt hat.

In Amsterdam hingegen wird, wie K. Ploeg in seinem Artikel zeigt, das 
Recht auf günstigen Wohnraum nach wie vor häufig - und zumeist 
sonntäglich - erstritten.

Josip Rotar berichtet von der Schließung des Art Center in Moravske 
Toplice und der Beitrag von vdevivienda.net stellt die aktuelle 
Wohnrechtsbewegung in Spanien und deren politische Programmatik vor.


Die beiden einleitenden Texte von Stefan Nowotny und Gerald Raunig 
sowie von Bettina Mooshammer und Eva Trimmel zeigen, wie sehr (auch) 
sozialer Raum als solcher von Macht- und Herrschaftsverhältnissen 
durchzogen ist.




  |||
  |||  Bestellungen:
  |||  Kulturrisse 0207
  |||  "(Frei-)Räume"
  |||  Einzelpreis: 6,00
  |||  Jahresabo: 22,00  StudentInnenabo: 17,00 (erscheint mind. 4x 
im Jahr)

  ||| Die Ausgabe ist auch in folgenden Buchhandlungen erhältlich:
  ||| In Wien: a.punkt, Anna Jeller, Leporello, Phil, Prachner (MQ), 
Winter
  ||| In Linz: Lentos Shop
  ||| In Berlin: b_books, pro qm



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  |||  IG Kultur Österreich
  |||  Gumpendorfer Straße 63b
  |||  A-1060 Wien
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  |||  Tel: +43 (1) 503 71 20
  |||  Fax: +43 (1) 503 71 20 - 15
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  |||   http://www.igkultur.at/
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    ||| Erklärung gemäß § 107 TKG

Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet 
der nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen 
einen wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Öffentlichkeiten. 
Die neuen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107) 
bedeuten eine diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006 
dürfen e-Mail-Zusendungen ausschließlich mit dem Einverständnis der 
EmpfängerInnen zugesendet werden.

Sollten Sie keine weiteren Informationen der IG Kultur Österreich 
beziehen wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze Verständigung.


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| IG Kultur Österreich
| Gumpendorfer Str. 63b
| A-1060 Wien
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| Tel. +43 (01) 503 71 20
| Fax. +43 (01) 503 71 20 - 15
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  |||  MITTEILUNG
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  |||  IG Kultur Österreich
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  |||  Kulturrisse 02|07
  |||  "(Frei-)Räume"
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  Seit der Räumung des Ungdomshuset, einem besetzten Jugendzentrum in
Kopenhagen, das heuer sein 25jähriges Bestehen gefeiert hätte, ist die
Frage nach aktiver (Frei-)Raumbeschaffung durch Besetzung wieder
verstärkt in den Fokus medialen Interesses gerückt. Historisch
betrachtet ist in diesem Kontext auch Österreich (k-)eine „Insel der
Seeligen“, waren es doch die Besetzungen der 1980er und 1990er Jahre,
die einige bis heute bestehende soziokulturelle Zentren dem unnötigen
Leerstand oder der Abrissbirne entrissen. Die (zwischenzeitliche)
Nutzung leerstehender Räume schafft es bisher dennoch nicht, als
Alternative zu überteuerten Mietwohnungen und Obdachlosigkeit
gesellschaftliche Anerkennung zu finden. Dabei lässt sich das Thema
„(Frei-)Räume“ keineswegs auf solche ökonomischen Aspekte reduzieren,
geht es bei diesen doch stets auch um politische und kulturelle Fragen
wie etwa um die Zuerkennung eines Mindestmasses an gesellschaftlicher
Autonomie und Selbstbestimmtheit gegenüber staatlichen oder
marktvermittelten Zwängen.


Robert Foltin skizziert in seinem Beitrag zum Schwerpunkt der
aktuellen Kulturrisse-Ausgabe das Spannungsfeld, in dem „Freiräume“
nicht nur in Wien erkämpft und verteidigt wurden. Marty Huber
beschreibt in ihrem Artikel zu „25 Jahre Rosa Lila Villa“, eines der
wenigen selbstverwalteten Hausbesetzungsprojekte in Wien, das bis
heute überlebt hat.

In Amsterdam hingegen wird, wie K. Ploeg in seinem Artikel zeigt, das
Recht auf günstigen Wohnraum nach wie vor häufig – und zumeist
sonntäglich – erstritten.

Josip Rotar berichtet von der Schließung des Art Center in Moravske
Toplice und der Beitrag von vdevivienda.net stellt die aktuelle
Wohnrechtsbewegung in Spanien und deren politische Programmatik vor.


Die beiden einleitenden Texte von Stefan Nowotny und Gerald Raunig
sowie von Bettina Mooshammer und Eva Trimmel zeigen, wie sehr (auch)
sozialer Raum als solcher von Macht- und Herrschaftsverhältnissen
durchzogen ist.





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  |||  Bestellungen:
  |||  Kulturrisse 0207
  |||  "(Frei-)Räume"
  |||  Einzelpreis: 6,00
  |||  Jahresabo: 22,00  StudentInnenabo: 17,00 (erscheint mind. 4x im Jahr)

  ||| Die Ausgabe ist auch in folgenden Buchhandlungen erhältlich:
  ||| In Wien: a.punkt, Anna Jeller, Leporello, Phil, Prachner (MQ), Winter
  ||| In Linz: Lentos Shop
  ||| In Berlin: b_books, pro qm



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Integration? Man nehme...  > Radio Stimme  -  21. Juni
   von radio.stimme at initiative.minderheiten.at
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Donnerstag, 21. Juni 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien

Integration? Man nehme...

"Integration" ist vielerorts ein großer Kochtopf. Jene, die das Sagen haben,
werfen hinein, was ihnen schmeckt und rühren mehrmals kräftig um. Was dabei
herauskommt, ist nicht selten einseitig, vitaminlos und schal und hat auch
schon zahlreiche Mägen verdorben.
Einige europäische Städte, darunter Basel, Berlin und Bregenz, hatten genug
vom Restl-Essen und versuchten sich durch so genannte "Integrationsleitbilder"
in der Haute Cuisine einer Migrationspolitik nach Plan, nach Rezept. Über die
nötigen Zutaten und die Frage, ob auch die Stadt Wien kochen lernen kann und
soll, diskutierten Karin Bischof (Institut für Konfliktforschung) und Bernhard
Perchinig (Institut für Europäische Integrationsforschung) Mitte Mai im
Rahmen der Grünen Stadtgespräche mit Gemeinderätin Alev Korun.
Radio Stimme hat sich die Rezepte näher angesehen und berichtet von einer
Integrationsdebatte abseits von Kebab, Schnitzel und Falafel.

Weitere Sendungsthemen:
- Frauenzimmer. Die feministische Frauenbuchhandlung sperrt nach 30
Jahren zu
- (K)ein Gewerbe wie jedes andere


Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck)    Do, 28. Juni, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten)  Do, 28. Juni, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz)  Sa, 30. Juni, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz)       So,  1. Juli, 11.00 Uhr


******

-Ù[™[™È™\œ\ÜÝ Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
  http://www.initiative.minderheiten.at/Radio

******

-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0:  http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD:  http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA:  http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO:  http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI:  http://www.helsinki.at/live-stream.php


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Radio Stimme Â- Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse

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Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 -  http://www.orange.or.at
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Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
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Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki -  http://www.helsinki.at

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Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
  http://www.initiative.minderheiten.at
  http://www.gastarbajteri.at


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GA: REGENBOGENPARADE: SEGEN ODER FLUCH?
   von "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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REGENBOGENPARADE: SEGEN ODER FLUCH?
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Für die einen ist die Regenbogenparade der Höhepunkt des queeren Jahres, wird
doch für gleiche Rechte sichtbar demonstriert. Für andere ist es so eine
Sache: Sie fühlen sich kaum repräsentiert oder finden die Parade mehr Party
als Demo. Was ist die Regenbogenparade: Segen oder Fluch? Ein "Queer City
Talk" der Grünen Andersrum fragt am 21.6. nach.

Beim Queer City Talk diskutiert Grün-Gemeinderat Marco Schreuder mit einer
illustren Runde:

ANDREAS BRUNNER, Mitbegründer der Regenbogen Parade, Historiker der schwulen
Stadtgeschichte und Fremdenführer.

MADY FEIDER, Mitglied der Dykes on Bikes

EVA FELS, Obfrau von TransX

MARTY HUBER, seit 11 Jahren Aktivistin in der Rosa Lila Villa und im Lila Tipp
in der Lesbenberatung engagiert, Performance-Theoretikerin, freie Dramaturgin
und Sprecherin der IG Kultur Österreich.

VOLKER STUMPF, Präsident des LMC Vienna (Leather & Motorbike Community)

UTE STUTZIG, vom 
Regenbogenparade-Organisationsteams und Obfrau 
der der HOSI Wien.

HOLGER THOR, bekannt als Miss Candy, Partyveranstalter (Heaven, Drama, u.a.)

QUEER CITY TALK: Regenbogenparade: Segen oder Fluch?
Eine Veranstaltung der Grünen Andersrum zu Vienna Pride 2007

Donnerstag, 21. Juni um 19.30h
Grün Raum, Favoritenstraße 22, 1040 Wien, U1 Taubstummengasse, Ausgang Lift
Für Erfrischungen und einen kleinen Imbiss ist gesorgt, Eintritt Frei!

mehr:  http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/16629/


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Landessprecherin Birgit Meinhard-Schiebel im Interview
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Bei der 58. Landesversammlung der Wiener Grünen wurde Birgit Meinhard-Schiebel
(Jahrgang 1946) zur neuen Landessprecherin gewählt. Ein Interview mit der
Vorsitzenden der Initiative Grüner SeniorInnen und sehr aktiven Lesbe.

mehr:  http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/17052/


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Vernissage "GRÜNTÖNE"
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Veranstaltungstipp: Ausstellung + Verkauf zugunsten des Vereines TAMAR im
Frame am 25. Juni. Komm hin!

mehr:  http://www.gruene-andersrum.at/kultur_medien/artikel/lesen/17048/


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ÖBSV: Ein Tag der Prävention und Präsentation!
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Unser Aktivist Peter Steinkellner lädt alle zum Tag der offenen Tür des
Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband am 22. Juni 2007. Neben
Beratung und Information werden dort seine Bilder präsentiert. Komm hin!

mehr:  http://www.gruene-andersrum.at/kultur_medien/artikel/lesen/16995/


Mit den besten Empfehlungen,
die Grünen Andersrum Wien

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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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Silbernes Ehrenzeichen an Ursula Hemetek verliehen
   von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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>>>  Silbernes Ehrenzeichen an Ursula Hemetek verliehen

Gestern wurde an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
das Silberne Ehrenzeichen der Republik Österreich an Univ. Prof. Dr.
Ursula Hemetek verliehen. Ursula Hemetek, Musikethnologin und
langjährige Obfrau und jetzige Obfraustellvertreterin der Initiative
Minderheiten, erhält diese Auszeichnung aufgrund ihres
wissenschaftlichen und politischen Engagements im Bereich der Musik
von Minderheiten. Wissenschaft hat für Ursula Hemetek immer auch eine
wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe zu erfüllen und ist nie
Selbstzweck. In ihrer Dankesrede betonte sie, dass sie diese
Auszeichnung als Anerkennung für ihr Eintreten für eine
minderheitengerechte Gesellschaft sieht.
Nicht zuletzt auch ihr Engagement für die Roma-Community hat u.a. zur
Anerkennung dieser als offzielle Volksgruppe beigetragen, so Maria
Walcher von der UNESCO-Kommission Österreich in ihrem Laudatio.

Die Initiative Minderheiten freut sich mit Uschi und gratuliert ihr
sehr herzlich!

siehe auch:  http://www.mdw.ac.at/ive/
  http://minderheiten.at//index.php?option=com_content&task=view&id=12&Itemid=20


--
Dr.in Cornelia Kogoj
Initiative Minderheiten
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KPÖ/EU/Verfassung/Ersatz/Alternativen  von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50 36 580
- 0 - Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at - Web www.kpoe.at -
Ausgabe vom 19. Juni 2007


KPÖ gegen EU-Militarisierung und neoliberales „Europa der Konzerne“

Krampfhafte Bemühungen um Rettung der EU-Verfassung ignorieren Stimmung in
der Bevölkerung

„Es fragt sich von welchen fehlenden Visionen die Rede ist, wenn der Mangel
an solchen im Zusammenhang mit den krampfhaften Bemühungen zur Neuauflage
der gescheiterten EU-Verfassung als Reformvertrag beklagt wird“, meint
Waltraud Fritz-Klackl, europapolitische Sprecherin der KPÖ.

Die Betreiber der Verfassung orientieren mit Nachhaltigkeit darauf, die EU
zu einer Supermacht hochzurüsten, den Neoliberalismus als Fundament der EU
zu verankern und die Stimmgewichtung maßgeschneidert für die großen
EU-Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu gestalten. So kann
Deutschland künftig bei Aufhebung der bisherigen Einstimmigkeit in 85
Prozent aller denkbaren Kombinationen einen Beschluss verhindern, Polen
hingegen nur in 15 Prozent.

Bezeichnenderweise ist in der aktuellen Debatte nicht von Visionen für ein
Europa die Rede, das sozialen, demokratischen, ökologischen, feministischen
oder solidarischen Werten entspricht. Genau das aber muss der einzige
Schluss aus dem Scheitern der Verfassung nach der Volksabstimmung in
Frankreich und den Niederlanden im Mai 2005 sein, wie das etwa die deutschen
Linkspolitiker Oskar Lafontaine und Gregor Gysi in einem Alternativentwurf
deutlich gemacht haben. Hingegen wird jetzt sogar die Charta der Grundrechte
im Gerangel um einen Reformvertrag als Verfassungsersatz gekippt.

Vor allem aber zelebriert die EU mit der Vorgangsweise ein Zerrbild von
Demokratie. Etwa wenn Volksabstimmungen über den Verfassungsersatz wegen
„Unwägbarkeiten“ beim Ergebnis explizit ausgeschlossen werden oder „Sherpas“
der Regierungen in geheimer Mission unter Ausschluss der Öffentlichkeit in
„vertraulichen Einzelgesprächen“ das Terrain für den Reformvertrag
sondieren: „Niemand darf sich wundern, wenn bei einer solchen Praxis die
Ablehnung der EU weiter wächst, die mit einer katastrophalen Wahlbeteiligung
bei der Europaparlamentswahl 2004 ohnehin schon einen Tiefpunkt erreicht
hat“, so Fritz-Klackl.

Von einer ausgesprochenen Präpotenz und politischen Entmündigung der
Bevölkerung beseelt ist die Aussage von Außenministerin Ursula Plassnik
(ÖVP), Österreich könnte „den ganzen Vertrag so nehmen, wie er ist“, wurde
doch von den Parlamentsparteien in bezeichnender Einmütigkeit eine
Volksabstimmung über den Verfassungsentwurf eiskalt verweigert.
SPÖ-Europasprecher Caspar Einem war sich dabei nicht zu blöd zu erklären, es
sei für die Menschen unzumutbar sich mit dem Verfassungsentwurf zu befassen,
dazu hätten sie ja schließlich die Abgeordneten gewählt. Sich jetzt mit
„minimalen chirurgischen Eingriffen“ á la Plassnik zu begnügen ignoriert
alle wesentlichen Kritikpunkte an der Verfassung.

Die KPÖ bekräftigt neuerlich ihre Ablehnung der vom politischen
Establishment im Interesse der Konzerne betriebenen Wiederbelebung des
gescheiterten Verfassungsentwurfs: „Wir brauchen kein neoliberales Europa
der Konzerne, das zu einer Supermacht hochrüstet und von den drei
EU-Elefanten Deutschland, Frankreich und Großbritannien bestimmt wird,
sondern ein demokratisches, soziales und friedensorientiertes Europa. Dazu
sind jedoch völlig andere Grundlagen erforderlich, als sie die gescheiterte
Verfassung aufweist“, so Fritz-Klackl abschließend.

==============================================
Recht/Kommentar: Benichtachtung des Verfassungsentwurfs?
   von <akin.buero at gmx.at> 
==============================================
akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 19. Juni 2007; 15:43
*******************************************

Recht/Kommentar:

>  Benichtachtung des Verfassungsentwurfs?

Peter Kostelka, Volksanwalt und Partner von Andreas Khol in der exklusiven
Verfassungsreformkommission (siehe akin 16/07, "Die Khol´sche Verfassung"),
meinte auf Anfrage der akin, ob denn der Souveraen bald die neue Verfassung
zu Gesicht bekommen koennte, dass das Volk keinesfalls "ueberrumpelt" werde,
sondern "in diesem Verfassungsreformprozess laufend einbezogen".
Schliesslich werde es ein Begutachtungsverfahren geben, doch das Paket sei
noch nicht ganz fertig, er bitte "bis zum Abschluss dieser Endredaktion noch
um wenige Wochen Geduld".

Das heisst dann wohl, dass die Begutachtung im August stattfinden wird, wo
Parlamentarier der Opposition, Verfassungsrechtler und versierte
Journalisten wohl grossteils kaum Zeit und Nerven haben werden, dieses wohl
recht umfassende Werk ausgiebig zu wuerdigen. Sollte das erste Paket der
Reform dann schon im Fruehherbst beschlossen werden, wird wohl der Grossteil
des Nationalrats keine Ahnung haben, was er da beschlossen hat.

Immerhin soll diese Verfassungsreform das kaum mehr durchdringbare Gewirr an
Bestimmungen endlich aufloesen -- kolportiert wird eine Zahl von rund 1000
im oesterreichischen Recht verstreuten Verfassungsklauseln, die ausser Kraft
gesetzt werden sollen. Was da alles unter den Tisch gefallen sein wird, wird
wohl erst nach Inkrafttreten des neuen Bundesverfassungsgesetzes der
interessierten Oeffentlichkeit klar werden.
-br-

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GLB/Post/Liberalisierung/Beschäftigte
   von "GLB" <glb at gmx.org>
==============================================

Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110
Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 - Mail office at glb.at
- Web www.glb.at - Ausgabe vom 19. Juni 2007


Augenauswischerei bei Postmarktliberalisierung

Öffentliche Infrastruktur auf Kosten von Beschäftigten und KonsumentInnen
zerstört

Als Beschwichtigungsmanöver bezeichnet die Fraktion Gewerkschaftlicher
Linksblock im ÖGB (GLB) die Beteuerungen der SPÖ-Europaabgeordneten Jörg
Leichtfried und Hannes Swoboda mit der Verschiebung der völligen EU-weite
Liberalisierung des Postmarktes vom 1. Jänner 2009 auf den 31. Dezember 2010
massive Verschlechterungen für die Beschäftigten verhindern zu können.

„Wenn der Anspruch, wonach Postdienstleistungen auch weiterhin
Universaldienstleistungen bleiben sollen auch nur ansatzweise ernst genommen
wird, dann kann sich daraus als Konsequenz nämlich nur die Ablehnung der
Postmarktliberalisierung und ein klares Bekenntnis für Postdienste im
öffentlichen Eigentum ergeben“, meint Robert Hobek, GLB-Sprecher in der
Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) und VPA-Vorsitzender
am Postamt 1230 Wien.

Wie sogar SPÖ-Wirtschaftssprecher Hannes Bauer feststellen muss, ist die
kritische Haltung zur Postmarktliberalisierung in Österreich nicht zuletzt
durch die Schließung hunderter Postämter in den letzten Jahren gewachsen und
ist in der vorliegenden EU-Richtlinie die Arbeitsbedingungen kein Thema
sind, was im wachsenden Wettbewerb für Lohndumping durch neue private
Anbieter, aber auch in bisher staatlichen Postunternehmen genützt wird: „Die
Liberalisierung des Postmarktes bedeutet daher nichts anderes als die
gezielte Zerstörung einer wichtigen Einrichtung der öffentlichen
Infrastruktur auf Kosten der Beschäftigten und der KonsumentInnen“, so
Hobek.

Die Postdienste wurden bereits mit zwei Richtlinien weitgehend für private
Interessenten geöffnet. Mit der dritten Richtlinie soll nun der bislang
reservierte Bereich von Briefen unter 50 Gramm geöffnet werden. Zahlreiche
EU-Länder und deren Postunternehmen bzw. auch die Gewerkschaften fürchten zu
Recht, dass mit einer völligen Freigabe künftig auch die als wesentlicher
Teil der Infrastrukturleistung verstandenen Universaldienste nicht mehr
aufrecht erhalten werden können.

Bereits die bisherige Liberalisierung hat gravierende Verschlechterungen
gebracht, wie das Beispiel der österreichischen Post AG beweist: So wurden
die Tarife erhöht, seit 2000 wurden mehr als 950 Postämter geschlossen,
tausende Arbeitsplätze vernichtet, der Druck auf das verbliebene Personal
enorm erhöht, die Leistungen verschlechtert wie etwa wachsende
Menschenschlangen bei den Postämtern beweisen. Als letzter „Streich“ wurden
bei Nacht und Nebel 2.800 der bislang 20.506 Postkästen abmontiert.

„Diese Entwicklung steht zwar in einem direkten Zusammenhang mit der
Teilprivatisierung der Post AG durch den Börsegang im Frühjahr 2006, geht
letztlich aber bereits auf die Ausgliederung der Post aus dem Bundesbudget
und der Akzeptanz der EU-Liberalisierungsrichtlinien durch die
Parlamentsparteien zurück“, so Hobek. Und im Zusammenhang mit der Kritik der
Arbeiterkammer an den negativen Auswirkungen einer weiteren Liberalisierung
erinnert er daran, dass diese Maßnahmen immer auch von ÖGB, AK und SPÖ
mitgetragen wurden.

Der GLB hat sich immer grundsätzlich gegen die Privatisierung der Post
ausgesprochen, so etwa 2005 mit der Petition „Für die Erhaltung der Post im
öffentlichen Eigentum“ an den Nationalrat. Darin wurde unmissverständlich
festgestellt: „Die Post ist eine elementare Einrichtung einer
funktionierenden Infrastruktur und darf daher nicht privatisiert werden,
egal ob durch einen Verkauf oder einen Börsengang. Die Post muss im
öffentlichen Eigentum erhalten bleiben. Ein verfassungsmäßiger Schutz des
öffentlichen Eigentums ist notwendig“. Auch für die Zukunft gilt, dass nur
eine Post im öffentlichen Eigentum eine effiziente öffentliche Versorgung
auf diesem Sektor sicherstellen kann.

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KPÖ/Gusenbauer/Steuerpolitik von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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KPÖ-Pressedienst - Drechslergasse 42, 1140 Wien - Telefon +43 (1) 50 36 580
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Ausgabe vom 19. Juni 2007


Steuerpolitik nach Eurofighter und Studiengebühren als weiterer SPÖ-Umfaller

Gusenbauer bejubelt Abschaffung der Erbschaftssteuer und Gruppenbesteuerung
und will Werbesteuer abschaffen

„Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hat offensichtlich den Ehrgeiz als
Steuersenker und Steuerabschaffer zugunsten von Kapital und Vermögen in die
Geschichte einzugehen“, stellt KPÖ-Wirtschaftssprecher Michael Graber zu
verschiedenen Aussagen des SPÖ-Chefs zu Vermögenssteuer, Gruppenbesteuerung
und Werbesteuer fest.

In der Beantwortung einer Anfrage des Grün-Abgeordneten Bruno Rossmann hatte
sich Gusenbauer jetzt als Fan der vom früheren Finanzminister Karl-Heinz
Grasser eingeführten Gruppenbesteuerung geoutet und damit die schwarzblaue
Steuerreform nachträglich sanktioniert. Noch im Wahlkampf 2006 hatte
Gusenbauer vor Steuerausfällen von bis zu 800 Millionen Euro pro Jahr durch
die Gruppenbesteuerung gewarnt. Jetzt schwärmt er davon, dass mit der
Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent und Einführung der
Gruppenbesteuerung - bei welcher Verluste von Tochterfirmen im Ausland mit
Gewinnen des Unternehmens in Österreich „gegenverrechnet“ werden können um
im Ergebnis weniger Steuern zu zahlen - Österreich als Wirtschaftsstandort
attraktiver wird.

Noch im Mai 2005 hatte Gusenbauer die Gruppenbesteuerung als „Förderung der
Großkonzerne, die im Ausland produzieren“ bezeichnet. Grund für den
Sinneswandel war offenbar der Druck von SPÖ-ManagerInnen wie Brigitte Ederer
(Siemens), Wolfgang Ruttensdorfer (OMV) und des Industriellen Hannes
Androsch. Laut Experten führt die 2005 eingeführte Gruppenbesteuerung zu
Steuerausfällen von jährlich mindestens 150 Millionen Euro.

Bei der Tagung des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) in Sankt
Wolfgang im Salzkammergut sprach sich Gusenbauer jetzt für die Abschaffung
der Werbeabgabe aus, die von der Werbewirtschaft als angebliches
Wettbewerbshindernis seit längerer Zeit betrieben wird. Diese Ansage
erfolgte offenbar in großkoalitionärer Absprache mit Finanzminister Wilhelm
Molterer (ÖVP), welcher diese Steuer bei den anstehenden
Finanzausgleichsverhandlungen opfern will. Wie den davon betroffenen
Gemeinden der Steuerausfall von 115 Millionen Euro ersetzt werden soll,
bleibt offen. Die Abschaffung der 5-prozentigen Werbeabgabe würde zu einem
weiteren Anwachsen der großteils sinnlosen Werbeflut führen.

Bekannt ist schließlich auch Gusenbauers salopper Sager „Steuern runter
macht Österreich munter - und sicher auch Deutschland“ in einem Interview in
der „Bild-Zeitung“ mit der Ergänzung „Tatsache ist, dass es von Mitte 2008
an in Österreich keine Erbschaftssteuer mehr gibt. Ich bitte Sie, das
möglichst breit zu publizieren!“ Plakatierte die SPÖ im Wahlkampf 2006 noch
den Slogan „Wohlstand gerecht verteilen“, so ist ihre Steuerpolitik als
Regierungspartei ein einziger „Umfaller“, der sich würdig zu Themen wie
Abfangjäger und Studiengebühren reiht.

„Auch die gelegentlichen Geistesblitze von Sozialminister Erwin Buchinger
als Linksblinker in der Regierung ändern nichts daran, dass die SPÖ der
steuerpolitischen Umverteilung als Grundfrage von mehr sozialer
Gerechtigkeit ausweicht wie der Teufel dem Weihwasser“, so Graber. Da sich
Gusenbauer aber schon vor Jahren für eine „solidarische
Hochleistungsgesellschaft“ ausgesprochen hat und sich als „Anwalt des
Wettbewerbs“ definierte, ist es nicht verwunderlich, dass sich die SPÖ
systematisch von sozialen Ansprüchen verabschiedet.

Als Kontrapunkt vertritt die KPÖ die Wiedereinführung der Vermögenssteuer -
sie hat dazu 2006 die Petition „Euromillionenvermögen besteuern“
durchgeführt - sowie die Aufhebung des Privatstiftungsgesetzes. Beide
Steuererleichterungen wurden 1993 vom damaligen SPÖ-Finanzminister Ferdinand
Lacina realisiert und haben Österreich zu einem EU-Steuerparadies für
Kapital und Vermögen gemacht. Schließlich ist auch die Einführung einer
Wertschöpfungsabgabe wie sie vom seinerzeitigen Sozialminister Alfred
Dallinger schon Ende der 80er Jahre angedacht wurde aktueller denn je: „Es
darf nicht sein, dass bald nur mehr die Lohnabhängigen durch Lohnsteuer und
Mehrwertsteuer den Staatssäckel füllen, während sich Kapital und Vermögen
aus der Steuerpflicht verabschieden“, so Graber abschließend.

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identities 2007 - INFO 6 - PUBLIKUMSPREISE und GOOD-BYE...
   von "identities NEWSLETTER" <office at identities.at>
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identities 2007

Queer Film Festival

unterstützt von Falter. Stadtzeitung Wien.

7. – 15. Juni

Filmcasino, Cinemagic, Top Kino

präsentiert von DV8-Film



Es wurden mehr Stimmzettel denn je ausgefüllt und irgendwo
eingeworfen. Nach der stundenlangen Auszählung, statistischen
Erfassung und Entzifferung von tausenden ausgestochenen, angekreuzten,
angebrannten, besterndelten und sonstwie verwuzelten Stimmzetteln
stehen die Publikumspreise von identities 2007 fest:

BESTER SPIELFILM

The Bubble
Israel 2006
Regie: Eytan Fox

BESTER DOKUMENTARFILM

Bubot Niyar (Paper Dolls)
Israel/Schweiz 2005
Regie: Tomer Heymann

BESTER KURZFILM

Gódir Gestir (Family Reunion)
Island 2006
Regie: Ísold Uggadóttir

BESTER KLASSIKER

Norrtullsligan (Weibliche Junggesellen)
Schweden 1923
Regie: Per Lindberg

Das Rennen um die Publikumslorbeeren war auch heuer knapp, zahlreiche
Filme waren im Abstand von nur Zehntelpunkten. Falls Sie jetzt noch
die fuchsiafarbenen Teile irgendwo bei sich im Tascherl oder Hoserl
finden, leider zu spät zum Mitstimmen!

Beim nächsten Mal dann aber - bei identities 2009...

Bis dann ein trauriges Good-Bye for Now oder aber bis bald bei den
Queer Film Nights im Herbst.



Ihr/Euer

identities 2007 Team

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Initiativen: Sozial statt neoliberal
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 19. Juni 2007; 15:16
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Initiativen:

>  Sozial statt neoliberal

Kampagne gegen die privatwirtschaftliche Orientierung der Sozialarbeit

Das "Kompetenzzentrum fuer Soziale Arbeit" am fh-campus wien versteht ihr
Projekt "Fachliche Standards in der Sozialarbeit gestern - heute - morgen"
als ein Forum zur Fachdiskussion fuer MitarbeiterInnen sozialer
Organisationen, um Fragen der Qualitaet und Rahmenbedingungen von
professioneller Sozialer Arbeit zu diskutieren. Drei MitarbeiterInnen dieses
Kompetenzzentrums (Josef Bakic, Marc Diebaecker und Elisabeth Hammer)
verfassten dazu die "Wiener Erklaerung zur Oekonomisierung und Fachlichkeit
in der Sozialen Arbeit", in der konkrete Forderungen zur Abkehr von der
immer mehr staerker werdenden Tendenz zur Neoliberalisierung der
Sozialarbeit aufgestellt werden. Wir drucken die Einleitung der Erklaerung
nach.

*

Soziale Arbeit ist ein vielschichtiges Theorie- und Praxisfeld. Sie ist der
Foerderung der menschlichen Entwicklung verpflichtet und beschaeftigt sich
schwerpunktmaessig mit individuellen Krisen und sozialen Problemlagen. Sie
sichert und strukturiert soziale Bedingungen dort, wo die Anforderungen
gesellschaftlichen Lebens die Moeglichkeiten der Selbstbehauptung von
Einzelnen oder Gruppen uebersteigen. Die im Austausch zwischen Fachkraeften
und KlientInnen sich entwickelnden Lern- und Erfahrungsprozesse brauchen
Zeit und verlaufen in der Regel nicht linear. Soziale Arbeit kann daher mit
eindeutigen Ziel-Mittel-Relationen in ihrer Komplexitaet nicht hinreichend
erfasst und abgebildet werden. Diese Aspekte muessen jedenfalls in der
Qualitaetsbestimmung der Sozialen Arbeit beruecksichtigt werden.

Die gegenwaertigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind durch verlangsamtes
Wirtschaftswachstum, erhoehte Arbeitslosigkeit, verstaerkte
Einkommensungleichheiten, groessere Armutsrisiken und
Marginalisierungstendenzen gekennzeichnet. Gleichzeitig wird das
Oekonomische staerker als zuvor als Massstab politischen Handelns
verstanden. Sozialstaatliche Massnahmen werden unmittelbaren
wirtschaftlichen Zielen untergeordnet. Groesste Prioritaet nehmen inzwischen
jene sozialpolitischen Interventionen ein, die die Anpassung der Individuen
nach (arbeits-)marktbezogenen Erfordernissen leisten. Verteilungsfragen und
soziale Anliegen abseits einer oekonomisierten Logik werden nur selten
thematisiert.

Die Oekonomisierung der Sozialen Arbeit ist geleitet von Maximen einer
Privatisierung bzw. betriebswirtschaftlichen Orientierung. Sie ist
gekennzeichnet von einem Abbau staatlicher Unterstuetzungssysteme, der
Kuerzung bzw. Nichtanpassung sozialer Ausgaben und der Einschraenkung
sozialarbeiterischer Handlungsbezuege im Sinne oekonomisierter bzw.
sicherheitspolitischer Logiken. Diese Tendenzen lassen auf ein Menschenbild
schliessen, das die Menschen nicht mehr umfassend und eingebettet in ihre
unterschiedlichen Bezuege in den Blick nimmt, sondern sie auf ihre Konsum-
und Marktfaehigkeit reduziert. Der Druck zu Selbstbestimmung,
Eigenverantwortung und Flexibilitaet wird erhoeht, im Gegensatz dazu werden
individuelle Rechtsansprueche und kollektive Sicherungssysteme ausgehoehlt.

Soziale Arbeit ist in ihrem Bezug zu Bildung und Sozialisation sowie
Menschen- und Sozialrechten mehr denn je durch oekonomische und
gesellschaftliche Entwicklungen herausgefordert. In ihrer politischen
Funktion muss sie anwaltschaftlich fuer Menschen in sozialen Problemlagen
Stellung beziehen. Dies erlangt besondere Bedeutung auch und gerade in einer
Situation, in der Soziale Arbeit selbst in ihrer fundamentalen Begruendung
in Frage gestellt wird und als Dienstleistung zur unmittelbaren Erfuellung
vordefinierter AuftraggeberInnen-Interessen umgedeutet wird.

*

Der Volltext der Erklaerung kann unter
  http://www.sozialearbeit.at/petition.php nachgelesen und online unterstuetzt
werden.



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Notizen: Verstrachtes Europa, Salzburger Polizeiaktion
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 19. Juni 2007; 15:33
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Notizen:

>  Verstrachungswarnung fuer Europa

"Koeln muss Koeln bleiben, Europa muss Europa bleiben. Jedes europaeische
Volk kann stolz auf seine Kultur sein, aber vor allem wir auf die eigene."
Schwere Drohungen, die da H.C.Strache ausstoesst auf einer Kundgebung in der
deutschen Stadt (mit dem riesigen Dom) gegen der Bau einer Moschee, die 3000
Glaeubigen Platz bieten soll. Sueffisant schreibt ORF online dazu: "Strache
war als Ehrengast von der rechtspopulistischen Buergerbewegung ‘Pro Koeln’
eingeladen worden und zu deren Ueberraschung auch tatsaechlich gekommen. Er
war der Hauptredner der von 1.000 Polizisten geschuetzten Kundgebung und
versuchte, Koeln, wo er sich zum ersten Mal in seinem Leben aufhielt, vor
dem Islam zu retten und den Koelner Dom zu bewahren."

Doch das war noch nicht alles. Strache hat nun vor, den ganzen Kontinent mit
seinen Botschaften zu begluecken, denn sein Koeln-Auftritt waere "zugleich
auch Auftakt einer Europa-Tour Straches", jubelt der FPOe-Pressedienst. "Die
Politik der FPOe erlebt offensichtlich nicht nur in Oesterreich einen
Hoehenflug, sondern wird mittlerweile auch international positiv registriert
und als Hoffnungsanker gesehen, der rot-schwarzen Altpolitik in Europa einen
frischen Wind entgegenzusetzen" teilt uns FPOe-Generalsekretaer Harald
Vilimsky mit. Wohin dieser Wind Strache als naechstes wehen wird, verraet
uns Vilimsky allerdings nicht. Ob daher in naechster Zeit in ganz Europa
schwere Verstrachungen auftreten werden, bleibt abzuwarten.
-br-

*

>  Salzburger Polizeifestspiele

In Salzburger Stadtteil Nonntal gibt es ein nichtkommerzielles Lokal namens
"Cafe Denkmal". Oder moeglicherweise: gab es. Denn seit der Razzia am
Freitag ist das vom gleichnamigen Verein betriebene Lokal amtlich
versiegelt. Warum weiss man nicht so genau. Denn das Grossaufgebot an
Beamten von Polizei, Gewerbe- und Finanzamt liess zwar die persoenliche
Daten von beinahe allen anwesenden Personen (also auch Gaesten) erfassen und
die Vereinsraeumlichkeiten bis ins kleinste Detail abphotographieren, konnte
aber keine brauchbare Auskunft geben, warum der ganze Bahoel eigentlich
aufgefuehrt werde. Ein neugieriger Augenzeuge bekam die Antwort, der Grund
sei "die Gewerbeordnung". Weitere Nachfragen ergaben, es gaebe einen
illegalen Ausschank bzw. einen nicht gemeldeten Veranstaltungsort.
Allerdings ist das Vereinslokal kein oeffentliches Cafe, sondern eben ein
Lokal fuer Mitglieder. Im Polizeibericht -- zitiert nach ORF online -- 
steht, es habe Razzien in mehreren Salzburger Lokalen gegeben, doch nur
eines waere geschlossen worden. Grund: Illegale Beschaeftigung.

Szenekenner haben allerdings einen anderen Verdacht: Die Polizei mache mal
wieder Grossputz, um die Stadt von allem nicht zu den draeuenden
Sommerfestspielen passenden Aktivitaeten zu saeubern.
(akin)

Homepage des Vereins:  http://www.kaffeedenkmal.at/
Internetforum des Vereins (erst seit Sonntag aktiv):
  http://vereindenkmal.at/
Der Augenzeugenbericht:  http://at.indymedia.org/de/node/545
ORF:  http://salzburg.orf.at/stories/200554/

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OeH: Schwarzgruenrot in Graz? von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 19. Juni 2007; 15:39
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OeH:

>  Schwarzgruenrot in Graz?

"Die Meldung auf der Homepage der OeH Uni-Graz ueber eine GRAS-AG-VSSTOe
Koalition ist somit voellig aus der Luft gegriffen." Sagen die Grazer
Gruenalternativen StudentInnen (GRAS) auf ihrer Homepage. Denn die
Fachschaftsliste (FLUG) haette bei der Wahl der OeH-Fuehrung durch die
Universitaetsvertretung fuer einen AG-Kandidaten gestimmt. Oder besser: bei
einem der Wahlgaenge. Denn bei dieser Wahl ging es alles andere als
uebersichtlich zu: Erst nach 4 Wahlgaengen und einem Losentscheid ist der
interimistische Vorsitzende gewaehlt worden -- und danach die anderen beiden
Mitglieder des interimistischen Vorsitztrios. Und das besteht jetzt eben aus
Philipp Ulrich (GRAS) als Vorsitzenden, Stefan Roeck (Aktionsgemeischaft)
als ersten Stellvertreter und Nicoline Suntinger (VSStOe) als zweite
Stellvertreterin.

Weswegen der Vorwurf, wie ihn der KSV und die FLUG erheben, einer Koalition
aus diesen 3 Fraktionen doch recht verstaendlich erscheint. Dabei war die
Wahl unter den Studierenden in Graz ziemlich eindeutig ausgegangen: Die
Fachschaftsliste erhielt 6 Mandate, GRAS und AG je 4, der VSStOe 2 und der
KSV ein Mandat. Es ergibt sich also eine Mehrheit von 13 Mandate links von
der Mitte gegen 4 der "schwarzen" AG, wobei ein Fuehrungsanspruch der
Fachschaftsliste verstaendlich waere.

Doch nun ist alles ganz anders. Die erklaert parteienferne FLUG spricht von
"Postenschacher" und "taktischem Geplaenkel" und sieht sich im Regen stehen
gelassen: "Wir verhandeln weiter, lassen uns aber nicht erpressen! Entgegen
vielen Behauptungen, die Fachschaftslisten Uni Graz waeren nicht faehig eine
Koalition zu bilden, moechten wir richtig stellen, dass es nicht nur an der
FLUG liegt eine Exekutive zu bilden. Wir haben sechs von siebzehn Mandaten
und benoetigen daher einen oder mehrere Partnerfraktionen" (Zitat
FLUG-Homepage). Doch das Gleiche kommt postwendend retour von der GRAS.
Philipp Ulrich: "Wir fordern, dass die Fachschaftsliste Graz endlich
ernsthafte Verhandlungen mit allen Fraktionen fuehrt, um ein Chaos auf der
OeH zu vermeiden."

Tatsache ist, dass eine Koalition in diesem Sinne wohl nicht so eindeutig
abgesprochen worden sein kann, haette doch das Los auch gegen Ulrich und
fuer den stimmengleichen Fachschaftlistenkandidaten Florian Ortner
entscheiden koennen. Dennoch koennte mehr dahinter stecken, vermutet der KSV
in einer Aussendung. "Nach dem - durch offensichtliche Absprache von
Gruen-Schwarz-Rosa herbeigefuehrten - Losentscheid zum geschaeftsfuehrenden
OeH-Vorsitzenden, habe ich mich bei den anderen Wahlgaengen enthalten"
erkaert Hanno Wisiak, KSV-Mandatar an der Uni Graz. Und Andreas Nitsche,
Grazer KSV-Vorsitzender: "Unsere ersten Gespraeche mit den mandatsstaerksten
Fachschaftslisten und dem VSStOe waren sehr konstruktiv. Umso befremdender
ist es, dass sich die SozialistInnen fuer Schwarz-Gruen-Rosa entschieden
haben."

Ende Juni wird es aber noch eine Abstimmung geben -- dann wird neu gewaehlt,
allerdings waere eine Bestaetigung des jetzigen Trios keine Ueberaschung.

Auf der Homepage der GRAS Uni Wien hingegen wird gejubelt: "In den kommenden
2 Jahren wird sich eine Koalition aus GRAS, VSStOe und KSV-LiLi fuer eine
starke, kritische Studierendenvertretung einsetzen, die keinen Kuschelkurs
mit der Regierung akzeptieren wird!"
(akin)

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Buecher: Bezirkskaiser in Wien
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 19. Juni 2007; 15:42
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Buecher:

>  Bezirkskaiser in Wien

Hubert Sickinger
Bezirkspolitik in Wien
Studienverlag 2006
200 Seiten, EUR 24.90, ISBN-10: 3-7065-4366-4


Die Politik in Wiens Bezirksvertretungen unterscheide sich sehr stark von
den meisten anderen Ebenen der allgemeinen Vertretungskoerper. Es gebe kaum
so etwas wie eine Trennung in Regierungs- und Oppositionsfraktion und das
Verhaeltnis zwischen den Fraktionen wird von den Bezirksvorstehern "spontan
als ´gut` oder ‘sehr gut’ bezeichnet", schildert Hubert Sickinger in der
vorliegende Studie "Bezirkspolitik in Wien" (S.97). Dies ist laut Sickinger
vor allem darauf zurueckzufuehren, dass es auf Bezirksebene eben keine
"formalisierten Koalitionen" gibt. Denn der Bezirksvorsteher -- quasi der
Bezirkskanzler -- wird ja nicht von einer absoluten Mehrheit in der
Bezirksvertretung bestimmt, sondern faellt automatisch der staerksten
Fraktion zu -- wenn auch durch eine rein formale "Wahl", bei der keine
Gegenkandidaturen vorgesehen sind. Weiters bekommt die staerkste Fraktion
automatisch eine Bezirksvorsteher-Stellvertretung, eine weitere BV-Stv. darf
die zweitstaerkste Fraktion stellen. Eine Koalitionsbildung wie auf Bundes-
oder Landesebene wuerde also keinerlei Aenderung an der Besetzung der
Spitzenposten ergeben.

Einen zweiten Grund sieht Sickinger darin, dass es vor allem um "stark
lokalbezogene konkrete Problemstellungen" ginge, die nur wenig ideologische
Reibeflaeche boeten.

Es gebe aber auch rein praktische, aus der Not geborene Gruende, warum in
der Bezirksvertretung die Zusammenarbeit gut funktionieren muss,
beispielsweise das knappe Angebot an Mandataren, die qualifiziert genug
sind, komplexe Probleme ueberhaupt verstehen zu koennen oder bei
Kommissionierungen sinnvolle Statements abgeben zu koennen. Sickinger
zitiert den Floridsdorfer SPOe-BV Heinz Lehner: "Es wird immer schwieriger,
Leute zu finden, die sich das antun wollen. Wegen der knapp 5000 Schilling,
wo dann knapp die Haelfte bleibt, das andere nimmt dir dann der
Finanzminister, fuer diesen Stundenaufwand, wenn man es ernst nimmt, da
finde ich nicht mehr so viele. Ich finde irgendwelche Leute, aber die helfen
mir ja nicht. Ich moechte ja fachkompetente, politisch denkende und auch
nach aussen wirkende Leute haben, und die sind immer schwieriger zu finden.
Vor allem auch, weil das Freinehmen fuer die verschiedene Termine immer
schwieriger wird. Wenn einer im Beruf Erfolg hat, dann ist er meistens in
einer Funktion, wo er sich nicht halbe Tage lang frei nehmen kann." (S.87)
Dazu komme, so Sickinger, dass frueher gerade die sozialdemokratischen
Bezirksraete, die ja auch in den meisten Bezirken sehr komfortable
Mehrheiten hatten, oft beim Magistrat oder bei gemeindenahen Betrieben
(bspw. der damaligen Zentralsparkasse) beschaeftigt waren und sich jederzeit
ohne Probleme freinehmen konnten. Heute ist das erstens selbst beim
Magistrat kaum mehr moeglich, zum anderen gibt es auf Grund der
Privatisierungen immer weniger derart gemeindenahe Betriebe. In Folge muss
der Bezirksvorsteher immer mehr auch auf die Mandatare der anderen
Fraktionen bauen koennen.

Und noch ein Grund erzwingt das Ziehen am gemeinsamen Strang, ein Grund, den
Sickinger aber ruecksichtsvollerweise nur andeutet -- die Bezirksvertretung
hat so gut wie keine formale Entscheidungsgewalt und braucht konsensuale
Beschluesse, um ueberhaupt gehoert zu werden. Zwar verfuegt die
Bezirksvertretung seit den Reformen der Stadtverfassung (vor allem der von
1997) ueber ein "echtes" Budget, doch dieses ist zum Grossteil nach den
Vorgaben des Magistrats zu vergeben. Der klaegliche Rest kann frei
eingesetzt werden -- aber meist auch nur dann, wenn der Magistrat nichts
dagegen hat. Wirklich frei kann die Bezirksvertretung eigentlich nur ueber
solche Dinge wie Kulturfoerderung u.ae. entscheiden.

Die Bezirksvertretung muss also eher als Anlaufstelle und
Interessensvertretung der Bezirksbevoelkerung gesehen werden denn als
Entscheidungstraegergremium. Der tatsaechliche Einfluss passiere daher vor
allem auf informeller Ebene. Sickinger sieht dabei OeVP- und SPOe-
Bezirksvorsteher und BV-Stv. imVorteil, die gute Einflussmoeglichkeiten auf
Landes- oder Bundesebene haetten, waehrend gruene und freiheitliche
Mandatare eher auf sich allein gestellt seien.


Kritik

Sickingers Buch ist recht aufwendig recherchiert, man merkt, dass es eine
allesumfassende Studie sein soll, doch gerade dadurch gehen kritische
Fragestellungen eher unter.

Denn das Buch behauptet zwar in seinem Titel, sich mit der Bezirkspolitik in
Wien auseinanderzusetzen, doch hat Sickinger dabei einen aeusserst
konventionellen Begriff von Politik und einen ziemlich autoritaeren Zugang
zum Thema. Zum einen beschaeftigt die Studie sich lediglich mit der Arbeit
der auf Bezirksebene gewaehlten Mandatare und laesst Aktivitaeten von
engagierten Buergern im Bezirk voellig unerwaehnt. Auch die Funktion der
Bezirksvertretung als Protestkanalisierungsinstrument bleibt dabei voellig
unterbelichtet. Zum anderen haette das Buch ueberhaupt besser "Bezirkskaiser
in Wien" heissen muessen, denn der Autor hat lueckenlos saemtliche 23
Bezirksvorsteher von 2004 plus die in der Zwischenzeit neu bestellten plus
noch ein paar ehemalige interviewt. Entsprechend handelt das Buch bis zur
Haelfte fast ausschliesslich von den Bezirksvorstehern. ueber diese
Amtsinhaber gibt es Statistiken Laenge mal Breite: Alter, Karrieren,
erlernte Berufe,... haarklein wird da ueber sie berichtet.

Zwar hat der Autor auch noch einige wenige einfache Mitglieder der
Bezirksvertretung gesprochen, aber diese werden kaum zitiert - denn auch bei
den Passagen des Buches ueber die Arbeit in den Bezirksvertretungen, im
Plenum wie in den Ausschuessen und Kommissionen, kommen fast ausschliesslich
die Vorsteher zu Wort.

Aehnliches gilt fuer die von den Landtagswahlen differierenden Wahlerfolge,
die hauptsaechlich an der Person des Bezirksvorstehers festgemacht werden -
wobei man zugestehen muss, dass in diesem Fall dies vielleicht sogar eher
dem autoritaeren Charakter der Mehrheit der Wahlbevoelkerung als dem des
Autors zu schulden ist. Doch der autoritaere Charakter des Autors und dessen
Zugangs zu Politik wird offensichtlich, wenn er wiederholt die geringe
Paktfaehigkeit der Gruenen kritisiert - soll heissen, dass deren Klubobleute
ihre Mandatare nicht immer so im Griff haben, dass sie bei der Packelei mit
den Obleuten der anderen Fraktionen fuer das Abstimmungsverhalten ihrer
Schaefchen garantieren koennen.

Bezirks- und Graetzelpolitik waere ein spannendes Thema -- aber das ist mehr
als die Befindlichkeit von Bezirkskaisern. Da geht es auch um die enormen
Einflussmoeglichkeiten von Bautraegern, Lobbyorganisationen oder
wohlsituierten Buergern mit guten Kontakten, um Landespolitik und
SPOe-herrliche Buerokratie, Zerstoerung von gewachsenen Graetzelstrukuren
etc. etc. etc.

Somit muss man dem Autor leider Themenverfehlung attestieren. Was besonders
enttaeuschend ist, gilt Sickinger doch als durchaus kritischer Politologe,
der sich vor allem beim Thema Parteienfinanzierung einen Namen gemacht
hat -- doch die vorliegende Studie ist nicht kritischer als der
Presseinformationsdienst des Rathauses. Das Buch wurde vom Wiener Magistrat
gefoerdert -- aber das kann ja hoffentlich nicht der Grund fuer die Lauheit
dieser Abhandlung sein. Enttaeuschend ist ebenfalls, dass der renommierten
Studienverlag sich dieses Buches angenommen hat -- denn auch von diesem
Verlag ist man Kritischeres gewoehnt.
*Bernhard Redl*


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ASt - Deutschland: Fusionparteitag von PDS und WASG
   von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Deutschland:

Fusionparteitag von PDS und WASG: Neue Linke, Alter Hut

(aus: Red Newsletter 276, Newsletter des ArbeiterInnenstandpunkt vom 20.6.2007)



Am 15. Juni wird die vereinigte Linke aus PDS und WASG formell
gegründet. Von einer „Aufbrauchstimmung“ ist bei der Fusion jedoch
wenig bis gar nichts zu spüren. Die „historische“ Chance lässt alle kalt.



Kein Wunder, denn die Vereinigung von PDS und WASG rechtfertigt alles
andere als Euphorie. Schon ein Blick in den Tagesordnungsvorschlag für
den Vereinigungsparteitag zeigt, was dort nicht diskutiert wird - die
politischen Grundlagen der neuen Partei, die längst zwischen den
Führungsspitzen beider Parteien ausgekaspert sind. Am 15. Juni geht es
einfach nur darum, die Formalien und die Personalien abzuwickeln.
Klar, dass ist für manchen reformistischen Funktionär allemal
wichtiger als politische Positionen, die er in der Praxis ohnehin zu
ignorieren gedenkt.



Der recht bedenkenlose Umgang mit dem Programm der neuen Linken, der
Schacher zwischen WASG und PDS-Führung hat einen guten Grund. Die
politische Linie der „Eckpunkte“ entspricht dem, was beide, die
Spitzen von WASG und PDS, auch vor der Vereinigung vertraten und
durchziehen wollten. Die Ausrichtung der LINKEN als reformistische
Partei stand daher auch nicht ernsthaft zur Diskussion und auch die
„Linken“ in ihr, ob Linksruck, isl, SAV oder Kommunistische Plattform
stellten sie im Grunde, nicht in Frage.



Bei der Urabstimmung ging es nur noch darum, diese plebiszitär zu
legitimieren - was ja auch leidlich gelang, auch wenn sich etwa die
Hälfte der WASG-Mitglieder daran nicht beteiligte.



So trägt das „vorläufige“ Programm alle Grundzüge eines
Reformprogramms des Kapitalismus:



“Die Bundesrepublik Deutschland ist ein reiches Land. Allerdings sind
die Beteiligung am gesellschaftlichen Reichtum und die Lebenschancen
ungleich verteilt. Dabei gibt es neue und auch wachsende Möglichkeiten
für ein Leben in Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden. Doch sie
werden von zerstörerischen Prozessen blockiert. Diese sind Folge hoch
konzentrierter Kapitalmacht, sie entstehen aus dem Vorrang der
internationalen Finanzmärkte und dem  Übergang der Herrschenden von
einer Politik des sozialstaatlich regulierten Kapitalismus zu einer
marktradikalen, neoliberalen Politik.“ (Eckpunkte)



Nach dieser Einschätzung ergibt sie die politische Schlussfolgerung
der neuen Linken fast logisch:



“DIE LINKE tritt für das Primat demokratischer Politik über die
Wirtschaft sowie für einen sozialen und ökologischen Wandel in der
Europäischen Union ein. Alternative Wirtschaftspolitik ist gestaltende
Politik. Sie zielt auf ein starkes Gewicht sozialstaatlicher Politik
gegen deren Unterordnung unter Marktzwänge. Sie misst längerfristiger
Struktur-, Wissenschafts- und Technologiepolitik erhebliches Gewicht
bei. Gewinnorientiertes unternehmerisches Handeln ist wichtig für
Innovation und betriebswirtschaftliche Leistungsfähigkeit, führt
jedoch zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, zunehmender sozialer
Ungleichheit und Spaltung, wenn es nicht gesellschaftlichen Schranken
und Regeln unterworfen wird.“



An dieser Stelle geht das neue Programm noch weiter nach rechts als
bisherige PDS- und WASG-Programme, wenn der Wichtigkeit der
kapitalistischen Marktwirtschaft für Innovation und Leistungsfähig
gehuldigt wird.



Kein Wunder, dass es unter „Eine veränderte Industrie-,
Landwirtschafts- und Strukturpolitik“ direkt weitergeht zur
Unternehmensförderung. Diese Politik „soll Zukunftsbranchen und
-unternehmen fördern und gemeinsam mit Wissenschaftseinrichtungen
Zentren regionaler Wirtschaftsentwicklung schaffen, die zur Stärkung
regionaler Wirtschaftskreisläufe beitragen. Bedingungen dafür sind
ausreichende Kreditvergabe durch Landesbanken und Sparkassen an die
oft eigenkapitalschwachen ostdeutschen Unternehmen sowie
Planungssicherheit für die Verfügung über Mittel aus der EU, dem
Bundeshaushalt und dem Solidarpakt. Länder mit besonders großen
Struktur- und Haushaltsproblemen sollen statt der Hälfte nur noch
einen kleineren Teil der Fördermittel ko-finanzieren müssen.“



Bravo! Die Unternehmen, die in der kapitalistischen Konkurrenz nicht
mithalten können, sollen rausgehauen werden!



Überhaupt geht die Vorstellung der neuen LINKEN davon aus, dass eine
bürgerliche Regierung (d.h. eine Regierung, die auf dem Boden des
Privateigentums an Produktionsmitteln steht) durch „richtige Politik“
die Finanzmärkte in den Griff kriegen und wieder einen „gerechten“
Ausgleich zwischen den Klassen schaffen könne.



Dieses Programm ist schlicht utopisch. Die Zusammenballung von immer
größerer ökonomischer Macht in den Händen weniger großer Konzerne,
Monopole, verschärfte Konkurrenz, der Angriff auf die Löhne und
Arbeitsbedingungen der Arbeiterklasse sind notwendiges Resultat der
inneren krisenhaften Entwicklungsdynamik des Kapitalismus. Sie können
nicht einfach durch eine bestimmte Regierung auf dem Boden eben dieses
Systems „abgeschafft“ werden.



Dass von all diesen Vorstellungen immer reichlich wenig übrig bleibt,
sobald die LINKE selbst an die Regierung kommt, wie aktuell in Berlin,
ist dann auch kein Zufall. Wir haben den Entwurf schon an anderer
Stelle (in Revolutionärer Marxismus Nr. 36) ausführlich kritisiert und
wollen uns weitere Ausführungen ersparen.



Wie weit Teile der „Linken“ jedoch schon Richtung Anpassung und
Integration in das bestehende politische System gegangen sind, zeigt
sich jedoch daran, dass gerade aus der PDS immer größere Kritik an den
„traditionellen“ Elementen der Programmatik kommt, die in einem
formellen Gegensatz nicht nur zum Regierungshandeln der PDS, sondern
z.B. auch zur Zustimmung zum Verkauf des Wohnungsbestandes in Dresden stehen.



Soziale Basis der neuen Linken



Darin zeigen sich auch unterschiedliche soziale Wurzeln verschiedener
Teile der zukünftigen neuen Linken.



Die WASG ging im Wesentlichen aus der Anziehung von AktivistInnen aus
der Linken und Protesten gegen Hartz IV sowie aus der Zielsetzung
linker sozialdemokratischer Gewerkschaftsfunktionäre hervor. Für die
Linke und für viele Erwerbslose wurde die WASG zu einem Ort, an dem
sie isoliert wurden (nicht zuletzt auch als Resultat großer Anpassung
durch die Linken selbst).



Die Führung der WASG, deren Initiatoren und Mentoren aus
Vorstandsetagen von IG Metall und ver.di sahen die WASG immer als ein
Mittel, der Politik der Gewerkschaftsbürokratie nach der
Rechtsentwicklung der SPD einen neuen politischen Ausdruck zu geben.
Diese bis heute dominierende, ja dominierender gewordene Kraft in der
WASG war sich auch klar, dass das früher oder später ein Zusammengehen
mit der PDS erfordern würde.



Die PDS wiederum konnte so ihr Problem mangelnder Verankerung im
Westen „lösen.“ Zugleich hat sich in der PDS auch ein Flügel
entwickelt, der den ostdeutschen Mittelstand, lohnabhängige
Mittelschichten, Beamte, Angestellte bis hin zu kleinen Unternehmern
vertritt und daher selbst mit reformistischer, also links-bürgerlicher
„Arbeiterpolitik“ wenig am Hut hat. Daher auch die Konflikte mit
Teilen der ostdeutschen PDS.



Am Grundcharakter der Partei ändern diese im Moment nichts. Als
strategisches Ziel wird von der neuen Linken eine „Reformkoalition“,
also die Beteiligung an einer Regierung auf Bundesebene angestrebt.



Die Beteuerung, dass eine solche „den Menschen dienen“ solle, kann man
getrost vergessen. Schließlich vertritt solche Plattitüden jede
Partei. V.a. aber lässt eine Partei, die auch die Tätigkeit des
Berliner Senats als Dienst an den Menschen versteht, auch bundesweit
einiges zu befürchten.



Die Linke in der LINKEN



Für noch mehr Befürchtungen sorgen die Linken in der fusionierten
Partei. Linksruck ging wie schon in den letzten Jahren so weit, die
Produktion der eigenen Zeitung für das „große Gemeinsame“ zu liquidieren.



„Über Ostern sind Aktive der Organisation Linksruck in Frankfurt zu
einem Organisationsrat zusammengekommen, um über die Zukunft des
Linksruck-Netzwerks zu beraten. Das Ergebnis: Der Organisationsrat
schlägt vor, Linksruck nach der Parteigründung als eigenständige
Organisation aufzulösen und ein politisches Netzwerk innerhalb der
neuen Linken neu zu konstituieren. Linksruck fordert seine
Unterstützer auf, sich mit ihren politischen Traditionen aktiv in den
Aufbau der Partei ‚DIE LINKE’ einzubringen und diese im Sinne seiner
politischen Ideen mit aufzubauen und zu prägen. Um die
klassenkämpferischen Positionen innerhalb der Linken zu stärken,
empfiehlt Linksruck seinen Unterstützern innerhalb der neuen Partei
die Strömung ‚Sozialistische Linke’ mit aufzubauen (Linksruck, Mai
2007, Das marxistische Magazin für die Linke kommt).“



Die Sozialistische Linke selbst ist ein keynesianischer
Zusammenschluss in der WASG. Er begrüßt nach dem Motto „radikal und
realistisch“ die Gründung der LINKEN gar als „historische Chance“.



Solche Schritte und Einschätzungen zeigen v.a., wie tief die
„radikale“ Linke schon gesunken ist und wie sie sich selbst gern etwas
vormacht.



Das zeigt sich „natürlich“ auch bei der Kommunistischen Plattform
(KPF) um Sarah Wagenknecht. Diese erklärt die „neue“ LINKE für ein
„offenes Projekt“, über dessen Charakter und Form man schließlich noch
nichts Genaues aussagen könne.



Die SAV und andere Gruppierungen wie die isl sehen die Entwicklung
durchaus kritischer. Von Feiertagstimmung ist da nicht die Rede.
Mitmachen will man trotzdem:



„Die neue Partei macht die Arbeit einer organisierten marxistischen
Opposition noch dringender. Ausgerechnet jetzt die eigene ‚Auflösung’
zu verkünden, zeugt von grenzenlosem Opportunismus und Unterordnung
unter den Lafontaine-Flügel. Der Kampf für eine wirklich
sozialistische Massenpartei geht weiter, innerhalb und außerhalb der
LINKEN. Je stärker eine marxistische Organisation, desto eher wird
dieser erfolgreich sein.“, so die SAV in der Mai-Ausgabe der Solidarität.



Das Problem an der Politik der SAV ist freilich, dass sie zwar nicht
dem blanken Opportunismus von Linksruck folgt, dafür aber umso
widersprüchlicher ausfällt. Während eine Opposition in der Linken
„dringender“ ist, soll der Eintritt in die neue Partei nur dort, also
in den westlichen Bundesländern vollzogen werden, wo die LINKE keine
Massenmitgliedschaft hat.



Daher wird auch der Aufbau einer bundesweiten politischen Alternative
- des Netzwerks Linke Opposition - rundweg abgelehnt.



Die Politik der SAV ist daher auch nur ein bisschen anders als jene
von Linksruck, keineswegs jedoch wenn es darum geht, einen offen
politischen Bruch zu führen und jene AktivistInnen, die eine
Alternative zum Reformismus und zur Anpassung durch die LINKE suchen,
zu formieren.


Unserer Meinung nach ist es vielmehr notwendig, den Schwerpunkt auf
den Aufbau des NLO zu richten und darauf, dass aus diesem zukünftig
eine neue Arbeiterpartei wird, die gegen Kapitalismus und für die
sozialistische Revolution kämpft.

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GLB/OECD/Niedriglöhne/Mindestlohn/Wertschöpfungsabgabe
   von "GLB" <glb at gmx.org>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110
Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 - Mail office at glb.at
- Web www.glb.at - Ausgabe vom 20. Juni 2007





GLB lehnt Subventionierung von Niedriglöhnen aus Steuergeldern ab

Gesetzlicher Mindestlohn und Wertschöpfungsabgabe immer dringlicher

„Auf eine Subventionierung von Unternehmerprofiten aus Steuergeldern laufen
die Rezepte der OECD hinaus, Sozialausgaben für Niedriglöhne aus dem
Staatshaushalt zu finanzieren“, kritisiert Karin Antlanger,
Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).
Eine Gegenfinanzierung von Staatszuschüssen für Sozialausgaben bei
Niedriglöhnen durch die Mehrwertsteuer würde zudem bedeuten, dass die
Lohnabhängigen indirekt die durch Niedriglöhne möglichen Profite der
Unternehmer mit ihrer Steuerleistung zahlen müssen.

Der überdurchschnittliche Rückgang der Lohnquote in Österreich in den
letzten zehn Jahren von 66,2 auf 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts - das
ist dreimal soviel wie der OECD-Durchschnitt - ist nämlich vor allem
Ausdruck einer falschen Lohnpolitik. Statt Niedriglöhne mit Steuergeldern zu
subventionieren und damit die Profite der Unternehmer zu steigern ist die
rasche Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von acht Euro pro Stunde
erforderlich.

Antlanger verweist dazu auf vergleichbare EU-Länder, die bereits solche
Mindestlöhne aufweisen: Luxemburg (9,08 Euro pro Stunde), Irland (8,30),
Frankreich (8,27), Niederlande (8,13), Großbritannien (7,96) und Belgien
(7,93). Wenn es sich laut OECD oft nicht auszahlt im Niedriglohnsektor zu
arbeiten kann die Konsequenz daraus nur eine spürbare Erhöhung der Löhne
sein.

Begrüßt wird vom GLB die Feststellung des Wifo-Experten Thomas Leoni, die
Krankenversicherung auf eine breitere Basis zu stellen und auch Miet- und
Zinserträge dafür heranzuziehen. Die Einhebung einer Wertschöpfungsabgabe
durch Umstellung der Bemessung der Unternehmerbeiträge zur
Sozialversicherung von der reinen Lohnsumme auf die gesamte Wertschöpfung
wie sie der frühere Sozialminister Alfred Dallinger schon Ende der 80er
Jahre angedacht hat wird immer dringlicher. Diese Maßnahme würde auch der
enormen Rationalisierung Rechnung tragen.

Parallel zum Sinken der Lohnquote ist in Österreich der Anteil kurzzeitig,
kürzer als ein Jahr Beschäftigter vergleichsweise schnell von elf Prozent
auf über 15 Prozent gewachsen, was den rapiden Trend zur Prekarisierung
deutlich macht, die mit eine wesentliche Ursache zum Rückgang der Einkommen
ist.

Strikt abgelehnt werden vom GLB die „Rezepte“ der OECD durch eine
Kombination „angemessener Zahlungen“ mit noch mehr Restriktionen Arbeitslose
zu „aktivieren“, etwa durch den Zwang „vorübergehend“ eine niedrig entlohnte
Beschäftigung anzunehmen, widrigenfalls das Arbeitslosengeld gestrichen
wird. Das Modell dazu ist die von der Regierung geplante Bedarfsorientierte
Mindestsicherung nach dem Muster des berüchtigten Hartz IV in Deutschland.
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G8/GIPFELSOLI & INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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[CUADPUpdate] Support the Journey - June 28, 2007
   von "Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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Dear Friends,

As a long-time supporter and former member of the
board of directors of the Journey of Hope ...From
Violence to Healing, Inc., I sincerely hope you
will join me at this event, if not in person than with your financial support.

Yours in the Struggle,

--abe

**********************


Friends of the
Journey,
June 17, 2007

You are invited to Journey of Hope…from Violence
to Healing’s Birthday Party for Reverend Moreese
“Pops” Bickham on Thursday June 28, 2007, at the
National Press Club in Washington DC.

"Back From the Dead: One Woman's Search for the
Men Who Walked off America's Death Row", by Joan
Cheever, tells a story in Chapter Nine about Moreese "Pops" Bickham.

On June 29, 1972, the US Supreme Court handed
down a ruling called Furman v. Georgia. The
Furman decision declared the death penalty
unconstitutional in its application and death
rows were emptied throughout America.  It was law
of our land until Greg v. Georgia, July 2, 1976
allowed for resumption of executions.

Joan refers to those taken off of death row
through Furman as the “Class of 72”.  Pops
Bickham is the oldest living survivor of that
class and the Journey of Hope will be honoring
Pops ninetieth birthday on June 28th 5:30 PM -
7:30 PM at the National Press Club, Holeman
Lounge, 13th Floor  529 14th Street  N.W.  Washington, DC

As president of the Journey "Advisory Committee"
Joan has worked tirelessly in preparation for
this tremendous event.  Through her research she
gathered a spectacular list of people from the
Furman era and they have been invited to join
Pops celebration as special guests. The heroes of
Furman have been invited. For those no longer
living, a family member has been invited.

The Journey of Hope is grateful to Joan for all
of her hard work, to Pops for joining the
Journey, and to all those responsible for helping
the US Supreme Court to make its historic decision.

Joan wants Pops to have a great 90th party.  When
you read Joan’s book you will see why Pops means
the world to her.  You will see that the Furman
decision is what caused her to write the
book.  And you will see why the Journey of Hope also means a lot to Joan.

It was on the 2005 Texas Journey of Hope that
Sister Helen Prejean and Marietta Jaeger Lane’s
powerful ministries helped bring Joan the closure
on “Back from the Dead” that she was looking for.

Pops participated in the Virginia Journey of Hope
last year and plans on participating on the
October 12-28 Journey in Texas this year. In fact
at the start of the year Pops told some folks he
was coming to the Texas journey even if he had to
walk or crawl.  He calls us the “people of
Hope.”  We lovingly call him Pops.  We don’t want
Pops to walk or crawl.  We want Pops to come to
Texas as our honored guest as we travel around
the state working for abolition.  This fundraiser
is designed to help make this happen.

Five of the six Journey of Hope board members
will be in DC on the 28th when we honor
Pops.  Leading abolitionists from DC and around
the country are coming.  We would like for you to come too.

There is only one catch.  You must RSVP now so we
can let the press club know how many people are
coming.  We are asking for a minimum donation of
$75 per person. You can pay at the door but we must have a RSVP now.

EVENT DETAILS
June 28th
5:30 PM - 7:30 PM
The National Press Club,
Holeman Lounge, 13th Floor
529 14th Street  N.W.  Washington, DC

If you would like to come please RSVP immediately to <bill at journeyofhope.org>.

If you cannot attend you can still make a
donation to the Journey in honor of Pops by
clicking here.   http://www.journeyofhope.org/pages/support.htm

  http://www.journeyofhope.org/pages/events-pops.htm
pictures Pops with Sister Helen last year on the Virginia Journey.

On June 29th, the 35th anniversary of Furman,
Pops will see the US Supreme Court Building where
the decision was made that saved his life. Pops has prayed for this day.

Help us make this a special time for Pops.  You
can send him a birthday message in care of me at <bill at journeyofhope.org>.

Please feel free to forward this email to anyone you think might be interested.

Peace,

Bill

Bill Pelke
President Journey of Hope
Journey of Hope…from Violence to Healing
PO Box 210390
Anchorage, AK  99521-0390
  www.journeyofhope.org
877-9-24(GIVE)4483  Toll free



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Weltflüchtlingstag: Deutschland soll mehr Flüchtlinge aus dem
Irak aufnehmen von <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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>  GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
>  PRESSEMITTEILUNG   Göttingen, den 19.06.2007
>
>  Weltflüchtlingstag (20. Juni 2007)
>  Schweden ist Vorbild - Deutschland soll mehr Flüchtlinge aus dem Irak
>  aufnehmen - Kontingentlösung für assyro-chaldäische Christen gefordert
>
>  Anlässlich des Weltflüchtlingstages am kommenden Mittwoch (20. Juni) hat
>  die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung dringend
>  dazu aufgefordert, dem Vorbild Schwedens zu folgen und einem größeren
>  Kontingent von Flüchtlingen aus dem Irak in Deutschland Schutz zu bieten..
>  In ihrem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel wies die GfbV
>  eindringlich darauf hin, dass durch den gezielten Terror islamistischer
>  Fundamentalisten die Geschichte der assyro-chaldäischen Christen im Irak
>  nach fast 2000 Jahren gewaltsam zu Ende ginge. Drei Viertel dieser früher
>  rund 650.000 Christen mussten bereits aus dem mittleren und südlichen
>  Irak flüchten. "Nach menschlichem Ermessen werden die Assyro-Chaldäer
>  nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren können", schrieb der GfbV-
>  Generalsekretär Tilman Zülch am Dienstag. "Schweden kann die Frage
>  dieser Flüchtlinge für Europa nicht allein lösen. Deshalb fordern wir,
>  dass
>  Deutschland, aber auch die größeren europäischen Nachbarländer je
>  20.000 Christen aus dem Irak aufnehmen."
>
>  Schweden hat allein im vergangenen Jahr rund 9.000 Irak-Flüchtlingen
>  Zuflucht gewährt - das sind über 40 Prozent der 22.000 Iraker, die nach
>  Europa fliehen konnten. Viele unter ihnen sind Assyro-Chaldäer, die durch
>  Attentate, Verschleppungen, Vergewaltigungen und Todesdrohungen aus
>  dem Land getrieben wurden. An der Vertreibung beteiligten sich inzwischen
>  selbst muslimische Geistliche, berichtete die GfbV. Imame hätten Assyro-
>  Chaldäer öffentlich aufgefordert, zum Islam zu konvertieren oder das Land
>  sofort zu verlassen. Auf 30 Kirchen, aber auch auf christliche Schulen und
>  Geschäfte christlicher Kaufleute seien Bombenanschläge verübt worden..
>
>
>  Tilman Zülch ist von 12 Uhr an auch unter Tel. 0151 153 09 888 erreichbar.
>  Nachfragen beantwortet gern auch die GfbV-Referentin Sarah Reinke unter
>  Tel. 0551 499 06-28.
>  ======================================================
>  Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
>  Inse Geismar, Pressereferentin
>  Postfach 2024, D-37010 Goettingen
>  Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
>  E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de


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Menschenrechtslage in Indonesien im Visier
   von westpapua at gmx.net
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Menschenrechtslage in Indonesien im Visier

UN-Sondergesandte Hina Jilani lobt Fortschritte in Aceh, übt aber
Kritik wegen der schlechten Lage in Westpapua

BANGKOK taz Die Morddrohungen folgten auf dem Fuße: Am Freitag hatte
Albert Rumbekwan von der Nationalen Menschenrechtskommission im
indonesischen Westpapua mit der UN-Gesandten Hina Jilani gesprochen.
Über willkürliche Verhaftungen und Folter, wie sie aus Westpapua immer
wieder berichtet werden. Prompt sah sich Rumbekwan massiven
Einschüchterungsversuchen ausgesetzt. Zwölf Tage hatte sich Jilani im
Land aufgehalten und dabei auch die abgeschirmte Unruheprovinz
Westpapua besucht. Menschenrechtler beklagen seit langem eine
zunehmende Militarisierung der rohstoffreichen Provinz. Die Berichte,
die sie erhalten habe, seien glaubwürdig, sagte Jilani gestern vor
Journalisten in Jakarta. Polizei und Militär versuchten in Westpapua
Aktivisten, die Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen
aufklären wollten, mit juristischen Drohungen einzuschüchtern.
Menschenrechtler würden als "Separatisten" gebrandmarkt, um ihre
Glaubwürdigkeit zu unterminieren.

Westpapua untersteht Indonesien seit über 40 Jahren. Ein von Jakarta
manipuliertes Referendum hatte 1969 die Übernahme der rohstoffreichen
Region durch Indonesien bestätigt. Auf mehr Selbstbestimmung, die
ihnen 1962 von Indonesien, der Exkolonialmacht Holland und der UNO
zugesichert worden war, warten die Einwohner Westpapuas bis heute.

Verbesserungen in puncto Menschenrechte konstatierte Jilani in Aceh,
wo nach dem Tsunami von 2004 der jahrzehntelange Konflikt zwischen der
Guerillabewegung "Freies Aceh" (GAM) und der indonesischen Regierung
beigelegt wurde. Im übrigen Land bedürfe es aber spezieller
Initiativen, um Menschenrechtler vor Verfolgung und Einschüchterung zu
schützen.

Im Fall des prominenten, im September 2004 ermordeten indonesischen
Menschenrechtlers Munir Thalib, zeigte sich Jilani besorgt über die
mangelnde juristische Aufarbeitung. Munir, dessen Fall längst
internationale Schlagzeilen macht, war während eines Fluges von
Jakarta nach Amsterdam vergiftet worden. Der Hauptverdächtige, ein
Pilot, wurde aufgrund mangelnder Beweise feigesprochen. Stattdessen
waren Mitte April zwei neue Verdächtige verhaftet worden. Offiziell
haben die Ermittler bis heute nichts vorzuweisen. Aktivisten der von
Munir 1998 gegründeten "Kommission für die Verschwundenen und die
Opfer von Gewalt" (Kontras) kritisieren, dass bisherige
Gerichtsprozesse mögliche Hintermänner außer Acht ließen. Weil Munir
stets offen die von Indonesiens Militär und Sicherheitskräften
begangenen Menschenrechtsverletzungen angeprangert hatte, werden diese
in den Reihen des Geheimdienstes BIN vermutet. Erst kürzlich hatte
Jilanis Kollege, der UN-Sonderberichterstatter für extralegale H
  inrichtungen, Philip Alston, die Regierung aufgefordert, einen
Untersuchungsbericht zum Fall Munir zu veröffentlichen. Jilani wird
die Ergebnisse ihres Besuchs dem UN-Menschenrechtsrat vorlegen, der
derzeit in Genf tagt. NICOLA GLASS

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G8/Glosse: Wer zu spaet kommt...
   von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 19. Juni 2007; 15:46
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G8/Glosse:

>  Wer zu spaet kommt...

"Im Zusammenhang mit den zahlreichen Beschneidungen von BuergerInnenrechten
vor und waehrend der G8-Proteste fordert Attac Deutschland eine intensive
parlamentarische Aufklaerung." Das schreibt Attac Deutschland in einer
Aussendung. Jetzt, zwei Wochen nach den Wickeln in Rostock und dem
Persilschein der Organisation fuer die Polizei! Sven Giegold, Mitglied des
Koordinierungskreises von Attac Deutschland zu den Kriminalisierungen: "Dies
laesst sich nur erklaeren mit dem Versuch der Politik, die gezielt
geschuerte Panik vor den G8-Protesten fuer eine dauerhafte Verschiebung
sicherheitspolitischer Standards auf Kosten von Buergerrechten zu nutzen."

Die deutschen Attacies protestieren jetzt auch gegen die Razzien im Vorfeld
des Gipfels, gegen "zahlreiche unverhaeltnismaessige Uebergriffe der
Polizei", gegen Wasserwerfer und Traenengas, gegen die
Menschrechtsverletzungen in den Gefangenensammelstellen. Und: "Massiver
Klaerungsbedarf besteht aus Sicht von Attac zudem ueber einen moeglichen
Einsatz von so genannten Agents Provocateurs der Polizei."

Es ist ja schoen, liebe Attacies, dass Ihr Eure Meinung zum Verhalten der
Polizei nun geaendert habt -- aber ihr hattet Eure Chance unmittelbar nach
den Polizeifestspielen. Da hat man Euch zugehoert, da waren die Mikrofone
offen. Jetzt aber gibt es kein grosses Medienecho mehr.

Aber eine offizielle Entschuldigung auf Eurer Homepage an diejenigen, die
die Polizeipruegel einstecken mussten, wuerde vielleicht ein klein wenig
wieder gutmachen.
-br-


***************************************************
Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
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Die bisherigen Ausgaben sind unter   http://www.no-racism.net/MUND
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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