widerst at and mund - Donnerstag, 14. Juni 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Do Jun 14 00:01:09 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Donnerstag, 14. Juni 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
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A) INHALT
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Weg mit "Dublin"! von <office at asyl-in-not.org>
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Toter bei Abschiebung!
von "global at no-racism.net" <global at no-racism.net>
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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keine verbindung von ursprung <ursprung at mur.at>
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EINLADUNG ZUR AUSTELLUNG UND VORTRAGSVERANSTALTUNG
von Stefan Gandler <stefan.gandler at gmail.com>
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Kundgebung gegen Eurofighter, 16. Juni, Wien
von Werkstatt Frieden & Solidarität <office at werkstatt.or.at>
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Initiative THARA Haus 10. und letzter Newsletter vom 12. Juni 2007
von lydia.anstiss at thara.at
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GA: Neuer Termin Schwuler Stadtspaziergang: 16.6. 17 h
von "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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unkenruf: seminar 21. und Vortrag 22. Juni
von frauenhetz <office at frauenhetz.at>
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Termine ab Mittwoch, den 13.Juni 2007 von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Debatte/Termin: Links? Rechts? - 14.6.
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Ausfall 2: Ma ß nahme Marrakesch
von Fritzpunkt / Stadt Theater Wien <buero at fritzpunkt.at>
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Terminankündigung HALIKARNAS - FEST DER KULTUREN
von <gerhard.hanzal at vienna.at>
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Eurofighter/Deren Heer/Termin: Bundesheer im Klartext- Kundgebung 16.6.
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Diskussion über das verschärfte Asylrecht: 19.06. 2007
von <transdanubien at gegenschwarzblau.net>
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Symposium Kulturindustrie in Linz von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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15 Jahre UHUDLA - 30 Jahre Proletenpassion
von Mario Lang <mario at augustin.or.at>
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Einladung: maschinelles fiber-Fest von Hanna Sohm <hanna at fibrig.net>
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tech:babbel Programm Juni 07 / gimp-workshop und /etc
von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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Recht/Kommentar: Die Khol'sche Verfassung
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Recht: Brisante Sommersession des VfGH beginnt
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Frankreich: Alten Saatgutsorten auf der Anklagebank
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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KPÖ/Bioverordnung/Gentechnik/EU von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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Netzkulturförderung: Kein Ende des Experiments?
von IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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AKS: Arbeitsverhältnisse für SchülerInnen unzumutbar!
von "Sophie Lojka" <sophie.lojka at aks.at>
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Fwd: Bitte um Recherche - Hilfe von Martin Mair <mm at mediaweb.at>
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G8/GIPFELSOLI & INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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G8/Ruestung/Glosse: Wahrung der Distanz zur Gewalt
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Deutschland/G8/Medien/Kommentar: Schafft 1, 2, 3, viele Gewalttaeter
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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G8/Gesundheit: "G8-Deklaration wird direkt zu Beeintraechtigungen fuehren"
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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documenta 12: Menschenrechtler widersprechen Roger Buergel
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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Darfur: Letzte Chance für EU-Ratspräsidentin Merkel - Sanktionen jetzt!
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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B) TEXTE
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Weg mit "Dublin"! von <office at asyl-in-not.org>
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"Dublin" ist unmenschlich, sinnlos und teuer.
Innenminister P., ein würdiger Nachfolger seiner Vorgängerin, hat
nichts aus der Kritik der NGOs gelernt. Er will „gerade gegen jene,
für die laut Dublin-Übereinkommen ein anderes EU-Land zuständig ist“,
die „Schubhaft in ihrer jetzigen Form beibehalten“ („Der Standard“, 12.6.).
Gefängnis, oft monatelang, nur um eine „Zuständigkeit“ festzustellen!
Gefängnis ohne Delikt, ohne Urteil, ohne Sinn. Das ist die Linie des
Herrn P. Seine Opfer sind die am meisten Verfolgten, die
Traumatisierten und Gefolterten die „echten“ Flüchtlinge im Sinne
der Konvention.
„Dublin“ das ist gleichbedeutend mit abschreckendem Terror gegen
Flüchtlinge. „Dublin“ bedeutet Zerreißung von Familien. „Dublin“ ist
eine späte, willkürliche Einschränkung der Genfer Flüchtlingskonvention.
„Dublin“ ist aber auch Vernichtung von Geld, das wir Steuerzahler
aufbringen müssen: Schubhaft ist nicht nur unmenschlich, sondern auch
teuer. Warum lässt man die Leute nicht dort ihren Asylantrag stellen,
wo sie wollen?
Ich betreute einmal eine Familie aus Afghanistan. Sie waren vor dem
Terrorregime der Taliban geflüchtet, durch Österreich (wo sie ihre
Fingerprints hinterließen) nach Holland gezogen, weil dort der Bruder
des Mannes als anerkannter Flüchtling lebt. Der Bruder hätte ihnen
helfen können, rasch Fuß zu fassen und sich zu integrieren.
Statt dessen bekamen sie in Holland einen „Dublin“-Bescheid:
Abschiebung nach Österreich. Sie legten Berufung ein, gingen durch
alle Instanzen, jahrelang immer negativ.
Da die Holländer menschlicher sind als Herr P. und seine Vorgängerin,
waren sie nicht in Haft, sondern in einem Lager. In dieser Zeit
durften sie nicht arbeiten. Also fielen sie dem Staat zur Last. Dann
sind sie nach Norwegen weiter, wo eine Cousine lebte, auch sie als
Flüchtling anerkannt. Dort dasselbe noch einmal.
Dann wurden sie nach Österreich abgeschoben. Ich übernahm ihre
Vertretung, und sie wurden schon in erster Instanz (wenn auch erst
nach einem Jahr) als Asylberechtigte anerkannt.
Sie sind nämlich was auch Holland hätte feststellen können -
Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention. Jetzt geht es ihnen gut,
der Mann hat Arbeit gefunden - aber warum ausgerechnet hier? Warum
nicht in Holland oder Norwegen, wo ihre Verwandten sind?
Nur um eine formale „Zuständigkeit“ festzustellen, haben sie drei
Jahre verloren. Drei Jahre lang wurden sie, statt zu arbeiten, von den
Steuerzahlern dreier europäischer Staaten ernährt.
Dabei gilt die Genfer Flüchtlingskonvention in Holland genauso wie in
Österreich, ihre Fluchtgründe waren da wie dort die selben das
Verfahren hätte nicht anders ausgehen können als, Jahre später, hier bei uns.
Für diese Afghanen war also Österreich „zuständig“, umgekehrt schiebt
Österreich schwerst verfolgte, traumatisierte Tschetschenen nach Polen
und in die Slowakei, wo es noch kein ordentliches Asylverfahren gibt
ein teures, unmenschliches Nullsummenspiel.
Asyl in Not tritt, wie viele europäische NGOs, für die Abschaffung von
„Dublin“ ein. Für die freie Wahl des Asyllandes durch den Flüchtling.
Bei gleichen Standards der Aufnahme und des Verfahrens in allen
Ländern der EU. Die Ämter würden sich sinnlose Verfahren, die
Steuerzahler viel Geld ersparen, die Flüchtlinge säßen nicht im
Gefängnis, sondern könnten ihre Familien ernähren es wäre besser für alle.
Das Europäische Parlament hat am 12. März 1987 - long, long ago! -
eine Entschließung zu Fragen des Asylrechts verabschiedet, in der es heißt:
„Es ist wichtig, zwischen dem Erstaufnahmeland und dem asylgewährenden
Land zu unterscheiden, da es dem Asylbewerber freistehen muß, sein
Asylland innerhalb der Europäischen Gemeinschaft auszuwählen, welches
dann ausschließlich für die Asylgewährung zuständig ist; in diesem
Sinne müssen die nationalen Asylverfahren gemeinschaftlich aufeinander
abgestimmt werden.“
1987! Damals hatte man noch Visionen. Aber wir wissen auch, wie wenig
das Europäische Parlament zu reden hat.
Die damals angedachte Lösung ist aber heute aktuell wie nie zuvor.
Wenn schon nicht aus Gründen der Menschlichkeit so wenigstens aus
Kostengründen. Wie sagte einst Bill Clinton so schön? „It’s economy,
stupid!“ Ob Herr P. das auch kapiert?
Michael Genner
Asyl in Not
Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien
office at asyl-in-not.org
www.asyl-in-not.org
Tel.: 408 42 10-15; 0676 63 64 371
Spendenkonto:
Asyl in Not,
Raiffeisen, Bankleitzahl 32000
Kontonummer 5.943.139
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Toter bei Abschiebung!
von "global at no-racism.net" <global at no-racism.net>
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Am 9. starb Osamuyia Aikpitanhi in einem Flugzeug der 23-jährige Osamuyia
Aikpitanhi bei einer Abschiebung mit einem Flieger von Iberia von Spanien
nach Lagos, Nigeria.
Er war geknebelt und seine Familie wirft den begleitenden Polizisten vor,
dass diese Osamuyia Aikpitanhi vor seinem Tod geschlagen haben.
Die Maschine musste in der Folge umkehren und mit 97 Passagieren an Bord
in Alicante, Spanien, landen. Im Flugzeug befanden sich drei weitere
Leute, die nach Nigeria abgeschoben werden sollten.
Auf no-racism.net findet sich ein Bericht (auf englisch) mit Zitaten aus
verschiedenen Mainstream Medien. Bei allen diesen Artikeln wird
rassistisch argumentiert (erinnert euch an Marcus Omofuma!) - und es hat
den Anschein, als solle Osamuyia Aikpitanhi selbst fuer seinen tod
verantwortlich gemacht werden. So wird erwähnt, er hätte versucht, einen
Polizisten niederzuringen und es wird darauf hingewiesen, dass er sowohl
in Spanien Straftaten begangen habe und auch in Nigeria wegen begangener
Straftaten von der Polizei gesucht wird.
Erster Berich auf no-racism.net (englisch):
http://no-racism.net/article/2143
Auf Indymedia Estrecho ist ein umfangreicherer Bericht auf spanisch
erschienen:
http://estrecho.indymedia.org/newswire/display/68704
Eine unvollständige Dokumentation von Todesfällen bei Deportationen und in
Polizeigewahrsam findet sich unter:
http://no-racism.net/racismkills
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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keine verbindung von ursprung <ursprung at mur.at>
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KEINE VERBINDUNG | BEZ SPOJENIA | PROGRAMM EROEFFNUNG
http://www.ima.or.at/keineverbindung
HAINBURG PERSONENBAHNHOF
10:00
Eroeffnung durch Karl Walek
bewegt | Klang- und Fotoinstallation
Cordula Boesze, Reinhard Mayr, Edith Schild und Elisabeth Schimana gemeinsam
mit Sebastian Beganovic, Daniela Hinterreiter, Kevin Jaklic, Tanja Krenmayr,
Julia Lehner, Isabelle Mantl, Barbara Plaichinger, Gabriela Polasek, Angelo
Mynha und Tanja Schaefer
Start der slowakischen Delegation unter dem Ehrenschutz der
Vizebuergermeisterin der Stadt Bartislava Anna Dyttertova
10:30 - 15:00
Die Burgspiele Hainburg oeffnen fŸr Sie den Kulturbahnhof
und laden Sie ein bei Kaffe und Kuchen mit ZeitzeugInnen zu plaudern
HAINBURG UNGARTOR
10:00
Eroeffnung durch Vizebuergermeister Paul Pagacs
N2N | Kommunikationsprojekt | Ushi Reiter
10:30
Musik von Polka Streng
WOLFSTHAL
10:00
Eroeffnung durch Vizebuergermeister Michael Haberler
Pflanze | Interaktive Klanginstallation | Dusan Barok
10:30
Lesung: Bahngeschichten von und mit Helene Levar
11:10
Eintreffen der slowakischen Delegation
Empfang und Praesentation der interaktiven Webseite futuremap im Luca
http://www.ima.or.at/futuremap_wolfsthal/
23:00
Praesentation der interaktiven Webseite futuremap im Luca
FEUERWEHSHUTTEL ZWISCHEN WOLFSTHAL UND BERG VON 10:30 BIS 15:00
BERG
10:00
Eroeffnung durch Buergermeister Georg Hartl
Fabrication Visible | Gebaeudeinterventionen | Reni Hofmueller
Die Winzer der Roemerweinstra§e und der Malokarpatska Vinna Cesta
praesentieren ihre Weine
12:30
Begegnung der slowakischen und oesterreichischen Delegation
Konzert mit dem Blaeserquintett (Gamsjaeger Theresa, Geyer Anja, Rizzolli
Niklas, Roth Stefan und Schermann Andreas) und Tenorhorn Trio (Hans Peter
Hahn, Ritter Manuel, Wissmann Patrick) der Musikschule Hainburg
MINIBUSSHUTTEL VON BERG BIS KOPCANY 10:30 BIS 18:00
KOPCSENY | KITTSEE | KOPCANY
10:00
Eršffnung durch Mag. Leo Singer, Leiter des Zentrums fŸr kommunale
Entwicklung Petrzalka
Kopcanys Stra§en | Musikvideo
Reinhard Mayr und Elisabeth Schimana in Kooperation mit Odyseus und
Martin Bebsak (Bebe), Rassan Kurinec (Kuri), Eugen Lukas (Eugo), Marian
Zubas (Majo) sound: Daniel Kohlmeigner, Bruno Maunikou, Mathias Schimana,
Jakob Schneidewind special guest: David Fox
11:30
Videopraesentation Kopcanys Strassen im Durchgang
20:00
Videopraesentation Kopcanys Strassen und Freestyle BattleRap Wettbewerb im
Durchgang
MC und beats: David Fox
LIGETFALU GYARTELEP | ENGERAU | PETRZALKA
10:00
Eroeffnung durch Petrzalkas Vizebuergermeisterin Ing. Viera Kimerlingova
Der Petersilienhain | Klanginstallation | Eva Ursprung
10:00 - 15:00
Marktplatz
Bewohnerinnen von Engerau | Petrzalka errichten einen Marktplatz und
erinnern damit an die Geschichte des Ortes, der einst so beruehmt fuer seine
Obst- und Gemueseproduktion und Hauptlieferant fŸr die Pressburger
Stadtbevoelkerung und die Durchreisenden von Wien nach Pressburg war.
LIGET | AU CAFE
10:00 Eroeffnung durch Ing. L'ubomir Roman
10:30 Empfang der oesterreichischen Delegation
Konzert des Kammerstreichorchesters der Kunstschule ZUS L.Rajtera,
Sklenarova unter der Leitung von Sylvia Viskupova
POSZONY KORONAZASI DOMPTER | PRESSBURG KROENUNGSHUEGEL | NAM. L'UDOVITA
STURA
10:00
Eroeffnung durch Vizebuergermeister Dr. Peter Tatar
Identitaet entsteht, waehrend die Zeit vergeht | Lichtinstallation | Fedor
Blascak
Konzert des Saxofoensembles (Alexander Platzner, Zuzana Kusikova, Lubica
Ilkovicova) der Kunstschule ZUS L.Rajtera, Sklenarova unter der Leitung von
Katarina Rehakova
Start der oesterreichischen Delegation unter dem Ehrenschutz von
Bundesraetin Michaela Gansterer.
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EINLADUNG ZUR AUSTELLUNG UND VORTRAGSVERANSTALTUNG
von Stefan Gandler <stefan.gandler at gmail.com>
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Die Botschaft von Mexiko in Österreich lädt ein zur Ausstellung
CON EL AMANECER DE LOS POZOS
MORGENDÄMMERUNG DER BRUNNEN
der mexikanischen Künstlerin
Sofía del Carmen Rodríguez Fernández
Coyoacán, México
Instituto Cultural Mexicano
Türkenstr. 15, 1090 Wien
VERNISSAGE: Mi. 20.6. 19 Uhr
Geöffnet Mo-Fr, bis 29. 6.
Kontakt: aorana at yahoo.com
Tel. +52-55-55826220
http://gast.diinoweb.com/files/sofia/
Im Rahmen der Ausstellung findet am 21.6. 19 Uhr
eine Vortragsveranstaltung statt zum Thema
ZUR ZEITGENÖSSISCHEN SOZIALPHILOSOPHIE IN MEXIKO
von Prof. Dr. Stefan Gandler, Mexiko.
http://gast.diinoweb.com/files/embamex
Schirmherrschaft:
Mexikanische Botschaft in Österreich, Kulturabteilung
Tel. 01-3107383
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Kundgebung gegen Eurofighter, 16. Juni, Wien
von Werkstatt Frieden & Solidarität <office at werkstatt.or.at>
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Werkstatt Frieden & Solidarität
Waltherstr. 15
4020 Linz
Tel. 0732/771094, Fax 0732/797391
e-mail: office at werkstatt.or.at
www.werkstatt.or.at
MEDIENINFORMATION
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir ersuchen um Ankündigung der Kundgebung "Eurofighter-Ausstieg
sofort! Neutralität statt Aufrüstung!" am 16. Juni in Wien und laden
sie recht herzlich zu dieser Veranstaltung ein.
mit freundlichen Grüßen
Gerald Oberansmayr
KUNDGEBUNG
Eurofighter-Ausstieg sofort! Neutralität statt Aufrüstung!
Samstag, 16. Juni 2007
vor dem Parlament (Wien), 14 Uhr
Aufruf:
Die Eurofighter sind Kampfbomber für aggressive EU-Militäreinsätze
„bis weit hinunter nach Afrika, Naher Osten und Kaukasus"
(Streitkräftekommandant des Bundesheeres Günter Höfler, Kleine
Zeitung, 13.12.2005). Die Eurofighter kosten viele Milliarden Euro,
die im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich fehlen. Eine einzige
Eurofighter-Flugstunde verschlingt fast das Dreifache einer
durchschnittlichen Jahrespension einer Frau. Der geplante Ankauf der
Eurofighter ist Bestandteil der Einbindung in die EU-Militarisierung,
die auch von der neuen Regierung energisch vorangetrieben wird:
- Teilnahme an der EU-Rüstungs/Verteidigungs-Agentur, die die
Aufrüstung der EU-Staaten ankurbelt.
- Mitmarschieren bei den EU-Schlachtgruppen („battle-groups"), die für
Kriegseinsätze im Umkreis von 6.000 Kilometer rund um die EU aufgebaut
werden (erste Übungen mit österreichischer Beteiligung finden bereits statt)
- Erreichen des sog. EU-Planziels 2010, mit dem die EU bis 2010 durch
Aufrüstung am Boden, zur See, in der Luft und im Weltraum die
Fähigkeit erlangen will, Kriege nach dem Muster der USA (Irak,
Afghanistan) zu führen.
Alleine im Jahr 2007 steigt das österreichische Militärbudget um über
30%. Diese Entwicklung steht im diametralen Gegensatz zur Neutralität,
die zur Nichtteilnahme an Kriegen und Militärblöcken verpflichtet.
Wir fordern daher:
- Eurofighter-Ausstieg sofort, wie das der Nationalrat bereits am
30.10.2006 beschlosssen hat! Angesichts der immer offensichtlicher
werdenden unsauberen Geschäftsmethoden des Eurofighter-Unternehmens
EADS kann die einzige Konsequenz nur sein, dass die Republik für
diesen Ausstieg keinen Cent zu zahlen hat.
- Ausstieg aus der EU-Rüstungsagentur und den EU-Militärinstitutionen!
Keine Teilnahme an den EU-Schlachtgruppen!
- Aktive Friedens- und Neutralitätspolitik statt Aufrüstung und Sozialabbau!
Bisherige UnterstützerInnen:
Abflug, Aktionsgemeinschaft Christinnen und Christen für die
Friedensbewegung, Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie
(ACUS), Alternative und Grüne GewerkschafterInnen (AUGE), Alternative
Unabhängige GewerkschafterInnen Salzburg, ARGE Wehrdienstverweigerung,
Begegnungszentrum für Aktive Gewaltlosigkeit, Friedensbüro Salzburg,
Friedensinitiative Donaustadt (FI 22), Friedensrat, Gewerkschaftlicher
Linksblock (GLB), Grüne und Alternative StudentInnen (GRAS),
Kommunistische Aktion, Kommunistische Initiative, KJÖ, KPÖ OÖ, KPÖ
Wien, KSV, Netzwerk Zivilcourage - Risiko Mobilfunk Gesundheitsschutz
und Menschenrechte, ÖIE Kärnten, Pax Christi Salzburg, Permakultur
Austria, Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften,
Schrage Dieter (stv. Obmann Die Grünen SeniorInnen Österreich), SLP,
Steirische Friedensplattform, Steirische KPÖ, Überfraktionelle
Initiative für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB,
Überparteiliches Netzwerk für Neutralität und Abrüstung,
Überparteiliche Plattform gegen Atomgefahren Salzburg (PLAGE),
Werkstatt Frieden & Solidarität, Wiener Friedensbewegung, uvm.
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Initiative THARA Haus 10. und letzter Newsletter vom 12. Juni 2007
von lydia.anstiss at thara.at
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Initiative THARA Haus
EQUAL nEwC_baselines
+++Newsletter ++++++++ Newsletter ++++++++ Newsletter ++++++++ Newsletter+++
Reminder: Einladung zum THARA Abschlussfest am 15.6.2007
Helfen Sie uns, das Ende des Projekts nEwC_baselines – Initiative
THARA Haus feierlich zu begehen. An diesem Tag stellen wir unsere
TeilnehmerInnen in den Mittelpunkt aller Aktivitäten: Sie gestalten
eine Modenschau, treten als TänzerInnen und EntertainerInnen auf und
sind HauptakteurInnen des Roma-Jugend-Forums.
Neben Unterhaltung wird die Präsentation des Wörterbuchs „Amtsdeutsch
leicht gemacht“ (Deutsch/Romanes), eine Fotoshow und ein Crash-Kurs
für Romanes stattfinden.
Infos und Programm als pdf Download: http://www.thara.at/1003,,,2.html
THARA in Zahlen und Fakten – ein kurzer Überblick
306 Teilnehmerinnen insgesamt kamen ins THARA Haus. (Alle Zahlen
beziehen sich auf den Stand: März 2007). Diese Zahl berücksichtigt
allerdings nur solche Personen, die ein Angebot in Anspruch genommen
haben. Die Zahl der Jugendlichen, die unverbindlich vorbei schauten
oder in Begleitung von FreundInnen ins THARA Haus kamen, ist
elbstverständlich viel höher. Zusätzlich gab es mit vielen
MultiplikatorInnen einen Austausch rund um das Projekt. Viele
TeilnehmerInnen haben einen migrantischen Hintergrund, und stammen
größtenteils aus Ex-Jugoslawien. Die Mehrzahl von ihnen sind (noch)
nicht österreichische Staatsbürger. Männliche Teilnehmer waren nur
unwesentlich stärker vertreten als weibliche Teilnehmerinnen.
Hier einige Zahlen:
• Vier TeilnehmerInnen holen derzeit am polycollge Stöbergasse ihren
Hauptschulabschluss nach und werden voraussichtlich Ende Februar 08
den Abschluss erlangen.
• Über 30 SchülerInnen profitierten von der Nachhilfe.
• Über 102 TeilnehmerInnen nahmen die Berufsberatung in Anspruch.
• Berufsorientierung durch Roma Kulturarbeit meldet insgesamt an die
66 TeilnehmerInnen in den verschiedenen Workshops und Kulturprojekten.
• Neben der Elternberatung war THARA auch in der Beratung von Schulen
und LehrerInnen aktiv.
• Ausbildung eines jungen Roms zum Jugendleiter (gehostet von Partner backbone)
• Durch Veranstaltungen verschiedener Art, von Festen bis zur
internationalen Konferenz, und Auftritten in der Öffentlichkeit sowie
durch eine starke mediale Präsenz (national und international) konnte
nEwC_baselines – Initiative THARA Haus das Bewusstsein für die
Situation von Jugendlichen aus der Volksgruppe der Roma und Sinti
deutlich steigern.
THARA Website nach Projektende online
Die Website www.thara.at wird weiterhin, allerdings in verkleinerter
Form online sein. Downloads wie das Wörterbuch „Amtsdeutsch leicht
gemacht“ (Deutsch/Romanes), das Produkt: „Set of Recommendations“ in
dem Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Jugendarbeit mit Roma und
Sinti Jugendlichen beschrieben sind, sowie verschiedene andere
Dokumente werden als pdf Files zum downloaden für alle Interessenten
kostenlos zugänglich sein.
Nach Projektende steht außerdem Andreas Urbanek von der Volkshilfe
Österreich als ehemaliger inhaltlicher Koordinator für Anfragen zur Verfügung.
Andreas.Urbanek at volkshilfe.at
Dankeschön an alle FreundInnen des THARA Hauses
Die MitarbeiterInnen des THARA Hauses möchten sich bei allen Freunden
und Freundinnen des Projekts für das Wohlwollen und für die
Unterstützung, die Sie uns entgegen brachten, herzlich bedanken. Ohne
Ihre Mitwirkung und Ihre Hilfe hätten wir im THARA Haus nie den Erfolg
verbuchen können, den wir trotz aller Schwierigkeiten erleben durften.
Vor allem die konstruktive Kritik und die Empfehlungen aus den
verschiedenen Roma Communities wollen wir hier erwähnen. Wir hoffen,
dass etwaige Folgeprojekte, die vielleicht entstehen werden, ebenso
auf Ihre Unterstützung und Ihr weiteres Interesse zählen können.
Djan devlesa,
Ihr THARA Team
Impressum:
Volkshilfe Österreich EQUAL gem. GmbH
Geschäftsführung: Erich Fenninger / Auerspergstraße 4, 1010 Wien
Redaktion und Absender:
Initiative THARA Haus
EQUAL nEwC_baselines
Lydia Anstiss / Öffentlichkeitsarbeit/Presse
Volkshilfe Österreich Equal gem. GmbH
Reinprechtsdorferstraße 31 – im Hof - / 1050 Wien
Tel.: +43-(0) 676-83 402 233 // E-Mail: lydia.anstiss at thara.at
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GA: Neuer Termin Schwuler Stadtspaziergang: 16.6. 17 h
von "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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Liebe FreundInnen!
Am vergangenen Sonntag machte ein schweres Gewitter mit Regen, Hagel, Donner
und Blitz uns einen Strich durch die Rechnung. Der "Stadtspaziergang Schwules
Wien" findet daher am KOMMENDEN SAMSTAG, DEN 16. JUNI UM 17 UHR statt.
Am vergangenen Sonntag machte ein schweres Gewitter mit Regen, Hagel, Donner
und Blitz uns einen Strich durch die Rechnung. Der "Stadtspaziergang Schwules
Wien" findet daher am KOMMENDEN SAMSTAG, DEN 16. JUNI UM 17 UHR statt.
Schwule Geschichte zu erzählen, ist kein leichtes Unterfangen. All zu oft
flüchten sich Fremdenführer in Spekulationen über sexuelle Eskapaden, weil
ihnen die Quellen für "wahre" Geschichten fehlen. Dass Männer in allen Zeiten
mit Männern (auch) Sex hatten, ist eine Binsenweisheit, Andreas Brunner
erzählt auf Basis seiner über fast zwei Jahrzehnte dauernden Quellenforschung,
was es über die soziale Lebenswirklichkeit schwuler Männer in der Wiener
Geschichte zu erzählen gibt.
Der Weg führt dabei von der Universität über Schleichwege durch den ersten
Bezirk und durch fast 800 Jahre schwule Geschichte. Richard Löwenherz, Prinz
Eugen, Erzherzog Ludwig Viktor, Burgtheaterdirektoren und Skandalautoren,
Architekten und Künstler, aber auch viele unbekannte Männer, deren Schicksal
überliefert ist, stehen im Zentrum des ca. zweistündigen Spaziergangs.
Wann&Wo
- Samstag, 16. Juni, 17 Uhr
- Treffpunkt um 15 Uhr: Uni Wien, Haupteingang, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
Teilnahme gratis!
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http://www.gruene-andersrum.at/
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Diese E-Mail wurde dir geschickt, weil du den Newsletter
andersrum.gruene.at abonniert hast.
Newsletter abbestellen?
E-Mail an: newsletter-andersrum-unsubscribe at listen.gruene.at
Fragen?
E-Mail an: newsletter-andersrum-request at gruene.at
--
Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien
Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811
http://www.gruene-andersrum.at
--
Liebe FreundInnen,
manchmal sind copy-paste-Funktionen doch nicht so praktisch und es schleichen
sich Fehler ein. Daher Korrektur zum Schwulen Stadtspaziergang -
sicherheitshalber:
Samstag, 16. Juni, 17 Uhr (!!!)
Treffpunkt auch 17 Uhr (und nicht wie versehentlich geschrieben 15 Uhr): Uni
Wien, Haupteingang, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
Teilnahme gratis!
Sorry!
Und möge das Wetter diesmal gnädig sein!
Die Grünen Andersrum Wien
--
Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien
Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811
http://www.gruene-andersrum.at
--
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unkenruf: seminar 21. und Vortrag 22. Juni
von frauenhetz <office at frauenhetz.at>
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Liebe Frauen,
wir möchten Sie/Euch auf zwei spannende Vorträge in der kommenden
Woche aufmerksam machen:
Liebe und Geld: Geschlechterverhältnisse in Märchen und Mythen
Do. 21. Juni, 18.30 Uhr,
Seminar in Gedenken an Gerburg Treusch-Dieter
mit Gerlinde Mauerer (Sozialwissenschaftlerin, Wien)
"Schatz ich liebe Dich." - "Ach lass' doch Liebling, wir haben genug Geld."
Ausgehend von diesem Scherz, der sich auf das traditionelle
Geschlechterverhältnis und die einkommenssituation eines
"liebespaares" bezieht, werden im Seminar Zeichen des
Geschlechterverhältnisses in Mythen und Märchen zu "Liebe und Geld"
verfolgt. Wie sehr die Paarkonstellation im Zeitalter der
technologischen Reproduzierbarkeit des Menschen und allen
ideologischen Leitmotiven zum Trotz an Bedeutung gewinnt, wird mit
Bezugnahme auf die Erfahrungswerte der Teilnehmerinnen und ihrer
"Träume vom/im leben" diskutiert.
Rechenschaft geben und Sprechen über das Geld
Fr. 22. Juni, 18.30 Uhr, Vortrag und Diskussion
mit Ina Paul-Horn (Philosophin, Klagenfurt)
Über Geld spricht man nicht. Was als Teil guter Erziehung gilt kann
auch als Denkverbot interpretiert werden,
über die kulturelle Bedeutung von Geld nicht nachzudenken. Dieser
Logik folgend hieße sprechen über Geld wahrnehmen,
welche kulturelle Bedeutung Geld hat und wie Geld soziale Kontexte
strukturiert und Selbst- und Fremdwerte festlegt.
Sprechen über Geld hieße in einem weiteren Sinn aber auch die
Grenzen des Verrechnens und Zählens zu thematisieren.
Die Komödie ist vielleicht eine angemessene Form die
Doppelbödigkeit, die dem Geld anhaftet, zum Ausdruck zu bringen.
Moderation: Verena Fabris
Unkostenbeitrag je € 3,-
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstr.41, 1030 Wien
für Frauen! (die Frauenhetz ist Rolligerecht)
Kinderbetreuungsbedarf bitte noch heute bekanntgeben!
Der Veranstaltungen finden im Rahmen unseres aktuellen
Semesterprogramms statt:
"Geld und Geschlechterverhältnisse. Liebes Geld und schnöder Mammon"
weitere Infos zum Programm unter www.frauenhetz.at
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Termine ab Mittwoch, den 13.Juni 2007 von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 12. Juni 2007; 16:39
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>>>>>>> Termine ab Mittwoch, den 13.Juni 2007
Telefonnummern ohne Vorwahl sind Wiener Festnetz-Nummern.
> Allgemeines
Juedisches Museum, 1010 Dorotheerg.11, Tel. 535 04 31, So - Fr 10-18h, Do -
20h, bis 24.6.: Oskar Strnad - 1879 - 1935: Begruender der Wiener Schule der
Architektur
ebenda, bis 18.11.07: Beste aller Frauen - weibliche Dimensionen im
Judentum.
Museum Judenplatz, bis 19.8.: Hommage an Paul Goldmann - fotografische
Arbeiten 1943 bis 1965. 1010 Judenplatz 8, So - Do 10 - 18h, Fr 10-14h
> Mittwoch, 13.6.
ekh, 20h, politdiskubeisl: G 8 was ist passiert und was ist zu tun. 1100
Wielandg.2-4
Fuenfhauser Stueberl, SLP-Veranst. ab 19h: Die derzeitige Entwicklung in
Nigeria. 1150 Loehrgasse 13
Que(e)r, 20h, Kurzfilm: genderPerverts. 1010 Wipplingerstr.23
7stern, 19,30, 1. Wr. Lesetheater. 1070 Siebensterng.31
Seminarhotel Strudelhof, 16h, Buchpraes: Betriebliche Gesundheitsfoerderung
erfolgreich umsetzen. Praxishandbuch fuer Pflege- und Sozialdienste. 1090
Strudelhofstiege, Anm: andrea.budin at w.roteskreuz.at
> Donnerstag, 14.6.
Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, 19h, Links? Rechts? Oder waehlen die
duemmsten Kaelber ihre Schlaechter selber? Gibt es noch "die Linke?". 1020
Vivariumstr.13
VHS Ottakring, 19h, Lesung mit Ruth Klueger, siehe 11.6., 1160 Ludo Hartmann
Platz
WUK projektraum, 19h, Film und Gespraech ueber den Widerstandskaempfer Harry
Spiegel: Aufzeichnungen zum Widerstand. 1090 Waehringer Str.59
Cafe Rathaus, 19h, Extrazimmer, Vortrag und Disk: 15. Juli 1927 - das
Polizeimassaker vor dem Justizpalast. Mit Hans Hautmann, Winfried R.Garscha,
Wolfgang Maderthaner. 1080 Landesgerichtsstr.5
Amerlinghaus, 18h, SLP-Disk: Dialektischer Materialismus. 1070 Stiftg.8
Juedisches Museum, 18,30, Buchpraes: Tom Segev: 1967. Israels zweite Geburt.
1010 Dorotheerg.11
Gruenes Haus, 18,30, Disk: Der Arbeitsmarkt in der oeffentl. Debatte -
Argumente, Kritik und Gruene Perspektiven. 1070 Lindeng.40
Oesterr.Orientges., 18h, Vortrag: Kleider machen Leute. Die iranische
Konsumgesellschaft des 20.Jahrhunderts zwischen Politik und Kommerz. 1010
Dominikanerbastei 6/6
19:00 Uhr, b!n (Raum der Basisgruppe Informatik), at.indymedia-treffen; Uni
Wien, Karl-Lueger-Ring 1, 1010; Hintergrund: at.indymedia.org ist seit
kurzem in einer testphase wieder online.
Linz, Stadtwerkstatt, 18h, Symposium Kulturindustrie, mit Kulturverein
LIBIB. Kircheng.4
> Freitag, 15.6.
Jetzt ist es warm, jetzt kann man sich trauen: Die nackte kritische Masse 2!
Angezogen oder nackig (soweit mensch sich eben traut) radelt die Critical
Mass um 16:30 vom Margaretenplatz bis auf die Donauinsel -- zum Baden!
7stern, 19,30, Kabarett mit Andreas Geistlinger/ehem.ORF-Sportreporter: Ein
Burgenlaender in Wien. 1070 Siebensterng.31
Markt Allhau, SOL Symposium bis 16.6.: Vielfalt 07 -
www.nachhaltig.at/symposium
Weissenbach/Attersee, Europacamp bis So 17.6.: Festival des politischen
Liedes 2007
> Samstag, 16.6.
Ab 14h Kundgebung vor dem Parlament: Eurofighter Ausstieg sofort!
Neutralitaet statt Aufruestung!!!
Karmeliterplatz 1020 Wien, 12 bis 22h Strassenfest: Ein Jahr
Fluechtlingsprojekt Ute Bock im Karmeliterviertel. Mit Celia Mara, Hans
Thessing u.a.
Festliche Kundgebung: f. Erhalt. d. Naherholungsgebietes ohne Konsumzwang.
Donaukanal: 14-21 Uhr AGORA-Gelaende am Wiener Donaukanal neben der
Schwedenbruecke, 1020
Amerlinghaus ab 13h Stift Gassen Fest
ekh, ab 16h Barbecue im Freien, Lesung des Verlagskollektivs Mezzanin, ab
21h Infoladen - Soli - Fest. 1100 Wielandg.2-4
Neu Albern 2, 1110 Wien, Gratis-Shuttle von U 3 Simmering, 12 bis 18h, Fest
Gemeinsam - Njalla! Mit Harri Stojky u.a., Doku-Film von Hubsi Kramar:
Wonderful - Asylanten machen Urlaub. Kinderspielplatz, persischer Tee
Garten, Bauchtanz etc.
Anmeldungsfrist fuer die Friedensfahrradtour 28.7. bis 4.8. in Deutschland
ueber Nuernberg nach Ramstein. Infos muenchen at dfg-vk.de und
www.schritte-zur-abruestung.de sowie Tel. 0049/711-2155 112
> Sonntag, 17.6.
Amerlinghaus, Galerie, 15h, Veranst. der Internat.Students: Kein Krieg gegen
Iran! Rueckzug aller auslaendischen Truppen aus dem Irak und aus
Afghanistan! Fuer eine internationale Bewegung gegen Krieg. 1080 Stiftg.8
Lobaupicknick ab 11 Uhr 30, am Campplatz der Mahnwache grosse
Wiedersehensfeier, Info-Austausch
Evang.Pfarre, 16,30, Vortrag: Ein neuer Ost-West-Konflikt? Auswirkungen der
Raketenstationierung der USA in Osteuropa? 1150 Schweglerstr.39
> Montag, 18.6.
Bildungszentrum der AK, ab 13h, gesellschaftspolitisches Diskussionsforum:
Einfach maechtig - neue Wege zivilgesellschaftlicher Gestaltungsmacht -
Moeglichkeiten von BetriebsraetInnen und NGO´s. Werkschau, organisiert als
Projektmesse. 1040 Theresianumg.16-18, Infos AUGE/UG Tel. 50 51 952,
Anmeldung dringend an margarita.skalla at oegb.at oder Tel. 53 444/444
Amerlinghaus, 19h, SLP-Diskussion zu Anarchismus. 1070 Stiftg.8
IWK, 18,30, neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung: Uebersetzerin -
Vermittlerin - Networkerin. Ein typisches Frauenschicksal? 1090 Bergg.17
7stern, 20h, Manuel Koppensteiner: Kalte Tage/Bathroom
Linz, Alte Welt, 18h, Veranst.: Arbeitszeit - Flexibilisierungsprogramm der
Unternehmen/Sozialpartner - und die Kampagne dagegen. Hauptplatz 4
> Dienstag, 19.6.
Gruenes Haus, ab 18h, Sommerfest der Initiative Gruene SeniorInnen/IGS Wien:
Wir sind 10 Jahre jung (geblieben). 1070 Lindeng.40
Parkfest zum Weltfluechtlingstag im Arne Karlsson Park 1090 Wien/ U 6
Waehringer Strasse, von 15 bis 21h
IHS, 18h, Buchpraes: Die Unorganisierten gewinnen. Gewerkschaftliche
Rekrutierung und Interessenvertretung atypisch Beschaeftigter - ein
deutsch-oesterreichischer Vergleich. 1060 Stumperg.56, Anm. bis 13.6.:
georg.adam at univie.ac.at
depot, 21,15, Film und Theorie: Lob und Goldgier. 1070 Breite Gasse 7
IWK, 18,30, Stefan Schleicher: Mit welchen Massen misst die Wirtschaft? 1090
Bergg.17
> Mittwoch, 20.6.
Ab 17h Demonstration: Weg mit dem Nazi-Treff. Auftaktkundgebung Wien U 6 -
Thaliastrasse
VHS Ottakring. 19h, SLP-Veranst: Was ist das "Fritz-Stueber-Heim". Gem. mit
SLP. 1160 ludo Hartmann Platz 7
AUGE/UG, ab 18,30 AUGE-KIV Vernetzungsgruppe Soziales: Was ist der
Europaeische Sozialfonds? Was ist die Europaeische Beschaeftigungsstrategie?
1040 Belvedereg.10
ekh, 20h, subversive Kantine, Film und Disk: Oaxaca vive
Que(e)r, ab 20h Eclectic Tech Carnival - Zusammenkunft von an Technik
interessierten Frauen. Vortrag und Diskussion zum /etc mit einigen
Organisatorinnen. 1010 Wipplingerstr.23/Stiegenabgang
Amerlinghaus, 19h, Dokumentarfilm: The Iron Wall/Palaestina 2006 - anl. 40
Jahre israelischer Besetzung palaestinensischen Landes. Veranst. Frauen in
Schwarz/Wien & Juedische Stimme fuer gerechten Frieden in Nahost. 1070
Stiftg.8
7stern, 19,30, Andreas Geistlinger: Ein Burgenlaender in Wien
Salzburg: Kundgebung fuer die Rechte von Fluechtlingen zum
WeltFluechtlingsTag, ab 17h, Mirabellplatz (gegenueber Schloss Mirabell,
5020)
> Donnerstag, 21.6.
Cafe Sperlhof, 17,30, Eroeffnung von 14 neue Stationen auf dem "Weg der
Erinnerung durch die Leopoldstadt". Erzaehlungen von Angehoerigen, Szenische
Lesungen bei 2 Stationen. 1020 Grosse Sperlg.41, Abschlussveranst. um ca 20h
in der Gebietsbetreuung am Volkertplatz 9 mit dem Duo Sholem Alejchem
Cafe Club International, ab 16h Fest: 21 Jahre c.i., 1160 Payerg.14
Parkhotel Schoenbrunn, 9h bis 17,30, Gender Mainstreaming Konferenz: GM in
Oesterreich - Gleichstellungspolitik zwische Utopie und Umsetzung. 1130
Hietzinger Hauptstrasse 9/ Naehe Kenndybruecke. Details und Anmeldung
www.gem.or.at
Frauenhetz, 18,30, Seminar in Gedenken an Gerburg Treusch-Dieter: Liebe und
Geld: Geschlechterverhaeltnisse in Mythen und Maerchen. 1030 Untere
Weissgerberstr.41
IWK, 18,30, Vortrag Produktive Arbeit: Das Zeitalter des Arbeiters. 1090
Bergg.17
Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, 19h, Herbert Exenberger:
Arbeiteliteratur in Oesterreich. 1020 Vivariumstr.13
Amerlinghaus, 20h, Sommerfest, Lesung & Musik: Arbeitslose proben den
Aufstand
Oesterr.Orientges., 18h, Vortrag: Die iranische Verfassungsrevolution 1906
bis 1911. 1010 Dominikanerbastei 6/6
> Freitag, 22.6.
Literaturhaus, 20h, Zeitschriftenpraesentation: 30 Jahre Proletenpassion -
15 Jahre Uhudla. Akteure von damals und heute werden anwesend sein, Texte
praesentieren und diskutieren. 1070 Zieglerg.26a
IWK, 10 bis 17h, Tagung: Frauennetzwerke in Wissenschaft und Kunst. Utopie
und Wirklichkeit. 1090 Bergg.17, Tel. 317 43 42
Frauenhetz, 18,30, Vortrag und Disk: Rechenschaft geben und Sprechen ueber
das Geld. 1030 Untere Weissgerberstr.41, Tel. 715 98 88 oder
www.frauenhetz.at
Depot, 19h, Vortrag und Disk: Grenzen im postkolonialen Europa. 1070
Breiteg.3
> Samstag, 23.6.
FZ ab 19h Women Night, Harriet Nagawa & Freundinnen laden ein zu African
Food and Music. 1090 Waehringer Strasse 59, Eingang Prechtlgasse
7stern, 19,30, Andreas Geistlinger: Ein Burgenlaender in Wien
Salzburg, ab 19.00 Uhr, Fluechtlingsfest, ARGEkultur Salzburg
(Josef-Preis-Allee 16, 5020)
> Montag, 25.6.
Amerlinghaus, 19h, SLP-Diskussion: Situation im Kongo
Lateinamerika-Institut, 18h, Podiumsdisk: Focus Entwicklungspolitik - welche
Hilfe hilft? 1090 Schlickg.1
> Dienstag, 26.6.
Europahaus Wien, 18h; Helmuth Hartmeyer: Die Welt in Erfahrung bringen.
Globales Lernen in Oesterreich. 1140 Linzer Str.429
Uni Campus altes AKH, Aula, 18,30: Dirk Baecker: Die Form der Arbeit im
Medium der Wirtschaft. 1090 Spitalgasse
KIV-Club, 19h, Social Attac Treffen. 1020 Odeongasse/Grosse Mohrengasse
> Mittwoch, 27.6.
Fuenfhauser Stueberl, 19h, SLP-Veranst: Was ist Faschismus? 1150 Loehrg.13
ekh, bis 1. Juli HAUS & HOF FEST, ab 20h politdiskubeisl: Koepi/Berlin
bleibt! Film, Vokue und Disk. 1100 Wielandg.2-4
Que(e)r, ab 19h Saisonabschluss-Party 1010 Wiplplingerstr.23, Stiegenabgang
Gruenes Bezirkslokal Landstrasse, 19h, Arbeitslos - Was nun? Welche Rechte,
welche Moeglichkeiten haben arbeitslose Menschen? mit Dietmar Koehler,
Initiativgruppe Arbeitslosigkeit. Auftaktveranstaltung zur Gruendungen
Arbeitslos-Frauennetzwerkes, 1030, Ungargasse 45
> Donnerstag, 28.6.
ekh, nachmittags Workshops, spaeter legendaerer Coverabend
7stern, 19,30, KPOe Veranstaltung rund um den 90jaehrigen Gruendungstag der
KPOe: Wer war Richard Schueller? 1070 Siebensterng.31
Cafe Kandinsky, 14 bis 17h, IGS - Sommergespraech mit Eva Glawischnig. 1080
Lerchenfelderstr.13
Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, 19h, Finissage Lesungen mit Gerald
Grassl u.a. 1020 Vivariumstr.13
1200 Wallensteinstrasse 23, um 17h werden die "Steine der Erinnerung" fuer
Dora, Henriette und Edith Bretholz enthuellt.
> Freitag, 29.6.
ekh, ab 16h Barbecue im Hof, ab 19h, EKH Infoveranstaltung, abends Konzerte
> Samstag, 30.6.
Regenbogenparade am Ring, Infos unter www.regenbogenparade.at
Stephansplatz, 16h, fuer autonome Zentren: SOLI-DEMO: Koepi & EKH bleiben,
Pankahyttn kommt! Abschlusskundgebung 1100 Viktor Adler Markt
ekh, abends Konzerte , Infos unter www.med-user.net/ekh
Hallein, Bahnhofsvorplatz, 16h, Demonstration gegen Sozialabbau und
Rassismus
> Sonntag, 1.7.
ekh, ab 14h Weiberfruehstueck im Hof, ab 16h (Anti)Sexismusworkshop in
linken Strukturen. 1100 Wielandg.2-4
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Debatte/Termin: Links? Rechts? - 14.6.
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 12. Juni 2007; 16:42
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Debatte/Termin:
> Links? Rechts?
Oder waehlen die duemmsten Kaelber ihre Schlaechter selber?
Gibt es noch "die Linke"?
Nach dem Zusammenbruch des "Realen Sozialismus" begann die Diskussion, ob
von "Der Linken" und "Den Rechten" noch gesprochen werden koenne.
Die, die das in Zweifel stellen, hatten noch nie etwas mit Programmen und
Anliegen "der Linken" bzw. der Arbeiterbewegung etwas am Hut, sondern waren
und bleiben ohnedies bemueht die Welt so zu bewahren, wie sie ist: dass sie
in "die da oben" und "die da unten", in so genannter 1. und 3. Welt geteilt
bleibt. Eine Welt in der die Ausbeutung das "Normale", "Gottgewollte" waere,
die Reichen mit Ellbogentechniken immer reicher werden und dabei die
"Tuechtigen", die Armen, die die Tugend der Solidaritaet ueben, hingegen die
Versager bleiben.
Zum Beispiel in der Zeitschrift "Werkstatt Frieden & Solidaritaet"
(www.werkstatt.or.at, Nr. 147, 2007): "Die obersten 1% der Bevoelkerung
besitzen 34% des Gesamtvermoegens, die obersten 10% ueber zwei Drittel
(70%). 1.044.000 Menschen (13,2% der Bevoelkerung) in Oesterreich sind
armutsgefaehrdet, d.h. sie haben weniger als 848 Euro (Einpersonenhaushalt)
im Monat."
"Die Linke" gibt es scheinbar nicht mehr. Sich politisch zu organisieren
ist nicht "chic", sondern ist "out". Selbst der "Sinn" der Gewerkschaften
wird in Frage gestellt. Anlass sind Funktionaere und Banker, die im Namen
der Gewerkschaft in die eigenen Taschen gewirtschaftet haben. Im Bett der
"Sozialpartnerschaft" (eine Partnerschaft, in der die Wirtschaftstreibenden
den Gewerkschaftsvertretern kleine Zugestaendnisse an Lohnerhoehungen und
Sozialleistungen gemacht werden, um ohne Betriebskaempfe die Gewinne der
Betriebe maximieren zu koennen) haben die Gewerkschaftsfunktionaere das
Kaempfen verlernt.
Die Lohnabhaengigen sehen keine Notwendigkeit mehr, den Gewerkschaften
beizutreten. Anfangs von der extremen Rechten und Nationalisten (z.B. Joerg
Haider und seine Parteien) fortwaehrend denunziert, lieferten die
Gewerkschaftsfunktionaere selbst jede Menge an Beweisen, dass ihnen nicht zu
trauen ist, dass sie das Vertrauen derer, von denen sie gewaehlt worden
waren, missbrauchten.
Waehrend die Gewerkschaften (und auch die Arbeiter-Kammer) zunehmend in
Frage gestellt wurden und in grossem Ausmass unter massenhaften Austritten
der Organisationen der Arbeiter und Angestellten leiden, sind die
Organisationen der Industriellen, Wirtschaftstreibenden und Bauern gut und
straff organisiert. Ihre Interessensorganisationen funktionieren bestens.
Und die Linke? Hat sie sich eruebrigt? Ist der Kapitalismus ein
"Naturgesetz" und die "Globalisierung" (bei Karl Marx Imperialismus genannt)
dessen unvermeidbare Naturkatastrophe? Jede der heutigen sozialen
Errungenschaften wurde von der Arbeiterbewegung hart erkaempft. Ihre
Funktionaere riskierten damals Kerker und oft das Leben.Die Kampfbedingungen
sind heute "einfacher" und mit viel weniger Risiko bedroht.
Heute haben Arbeiter und Angestellte nicht mehr "nur ihre Ketten" zu
verlieren, sondern vielleicht das Auto oder das Wochenendhaeuschen. Und
deshalb sollen wir uns in das Gegebene fuegen? Und deshalb haben wir es
verlernt, uns organisiert - gegen Unrecht zu wehren?
*
Diskussionsveranstaltung: Donnerstag, 14. Juni 2007, 19.00 Uhr,
Vivariumstrasse 13, 1020 Wien - Im Rahmen der Veranstaltungsserie "Die
Rueckeroberung der Stammtische"
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Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist, kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.
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'akin - aktuelle informationen'
a-1170 wien, Lobenhauerngasse 35/2
vox: ++43/1/535-62-00
(anrufbeantworter, unberechenbare buerozeiten)
http://akin.mediaweb.at
akin.buero at gmx.at
Bankverbindung lautend auf: föj/BfS,
Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin
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Ausfall 2: Maßnahme Marrakesch
von Fritzpunkt / Stadt Theater Wien <buero at fritzpunkt.at>
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Fritzpunkt
http://www.fritzpunkt.at
Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
Das Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
zeigt an:
Ausfall 2
Maßnahme Marrakesch
Im Januar dieses Jahres hat das Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
im Rahmen seiner langfristigen Privatisierungsstrategie die Dachmarke
³Stadt Theater Wien² zur Weiterführung der bisherigen Geschäfte
offiziell der Stadt Wien überantwortet ( siehe:
http://www.stadttheaterwien.at ). Zur Ermöglichung einer Konzentration
auf unsere Kernkompetenzen war es in einem zweiten Schritt notwendig,
unsere Kapitalisierungsstrategien von denen der öffentlichen Hand zu
entflechten und das Büro für theatralische Sofortmaßnahmen durch
Ablösung der MA7 zu verschlanken. Dank des erfolgreichen Downsizings
sind wir nun in der glücklichen Lage, den komplexen Herausforderungen
des globalisierten Zeitalters mit einem ressourcenorientierten und
flexiblen Reagieren zu begegnen:
Das Büro für theatralische Sofortmaßnahmen freut sich, die Verlagerung
seiner Aktivitäten in ein globales Umfeld bekanntzugeben. Nach dem
ersten Ausfall, in dem es im Wiener Globenmuseum noch um häusliche
Darstellungsarten von Welt ging, präsentieren wir Ihnen im Rahmen des
zweiten Ausfalls das erste Etappenziel unserer langfristigen Reise in
die Privatisierung, die das Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
rund um den Globus führen wird:
Der erste Arbeitsaufenthalt im globalen Markt findet vom 18. - 28.
Juni 2007 im marokkanischen Marrakesch statt. Untersucht werden mit
der Maßnahme Marrakesch vor allem Rituale der Handelns mit knappen
Gütern, Auswirkungen des freien Waren- und Dienstleistungsverkehrs am
Rande des Festungsprojekts Europa, Tourismus- und
Migrationsproblematiken sowie die Belastbarkeit der eigenen Human
Resources unter wüsten Bedingungen.
Sie erreichen uns in Marrakesch am besten unter +43 699 11685616.
(Noch nicht gesenkte Roaminggebühren beachten!)
Mit Dank für langanhaltende Aufmerksamkeit
und besten Wünschen auf Ihrem privaten Weg,
Ihr Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
Maßnahme Marrakesch
18. - 28. Juni 2007, 0 24 Uhr
Informationen und Impressionen unter:
+43 (0)699 11685616
buero at fritzpunkt.at
http://www.fritzpunkt.at
Fritzpunkt
Büro für theatralische Sofortmaßnahmen
Ein Konzept des überantworteten Stadt Theater Wien
Büchel Hahnl Mertin und Co.
PS. Entweder zu viel. Oder zu wenig. Der Unterschied wird nicht verschieden.
Marianne Fritz Naturgemäß I, 1998
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Terminankündigung HALIKARNAS - FEST DER KULTUREN
von <gerhard.hanzal at vienna.at>
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Liebes MUND-Team,
könnt ihr bitte das Fest, das ein Freund von mir
veranstaltet im MUND ankündigen? Das HALIKARNAS ist nicht
nur ein Lokal sondern hat sich in seinem Bestehen immer
als ein Mittler zwischen Künstlern und anderen Menschen
aus verschiedenen Nationen verstanden. In diesem Sinne ist
auch das Programm zusammengestellt.
Liebe Grüße
Gerhard
__________ Überscherift __________
HALIKARNAS - FEST DER KULTUREN
__________ TEXT __________
Freitag, 15.06.2007 - 15-22 Uhr
Samstag, 16.06.2007 - 13-22 Uhr
HALIKARNAS - FEST DER KULTUREN
Bacherpark (Bacherplatz), Wien 5
Programm Freitag:
(rema'su:ri)
Rock-Prof. Stefan Weber
Ciftetelli
Lakis& Achwach
Kinderprogramm von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Programm Samstag:
Bossless
Phone3Phone
Mosa Sisic & Gipsy Express
Wiener Tschuschenkapelle
Kinderprogramm von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Programmänderungen vorbehalten
HALIKARNAS
25 Jahre Restaurant & Treff for forever young people
Tel.: 544 3l 73, Spengergasse 31, 1050 Wien
Das "Fest der Kulturen" ist mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln ? Buslinien 59A, 14A sowie 12A - gut
erreichbbar.
__________ ENDE TEXT __________
0--0--0--0--0--0--0--0--0--0--0--0
Gerhard Hanzal
gerhard.hanzal at vienna.at
mailto:gerhard.hanzal at vienna.at
0--0--0--0--0--0--0--0--0--0--0--0
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Eurofighter/Deren Heer/Termin: Bundesheer im Klartext- Kundgebung 16.6.
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 12. Juni 2007; 17:18
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Eurofighter/Deren Heer:
> Bundesheer im Klartext
Eine Publikation aus dem Verteidigungsministerium bringt Klartext ueber die
Eurofighter-Beschaffung. Die Rede ist von einem "Luftkampfverband mit
Deutschland bzw. Italien", die Neutralitaet wird als "Konzept der
Vergangenheit" bezeichnet.
Vom Buero fuer Sicherheitspolitik im Verteidigungsministerium werden
regelmaessig die "Strategischen Analysen" (SA) publiziert. Dort findet sich
auch Erhellendes ueber die Eurofighter-Beschaffung, das im vollkommenen
Gegensatz zu den offiziellen Sprachregelungen von Regierungsvertretern
steht. Von der Regierung wird ja offiziell betont, dass die Eurofighter zur
Verteidigung der Neutralitaet angeschafft werden muessen.
In den SA "Moeglichkeiten und Grenzen der EU-Streitkraefteintegration"
(Wien, Oktober 2005) heisst es zur Neutralitaet: Der Neutralitaet sei mit
der "politischen Integration in die EU die Grundlage entzogen" worden,
Oesterreich habe den "formellen Neutralitaetsvorbehalt mit Umstellung auf
den Beitritt zur EU am 9. November 1993 fallen gelassen". Die
Regierungspolitik nehme die Neutralitaet ohnehin nicht mehr ernst, denn "das
offizielle Oesterreich hat sich bestaendig fuer einen kontinuierlichen
Ausbau der Handlungsfaehigkeit der ESVP (Europaeische Sicherheits- und
Verteidigungspolitik) eingesetzt."
Deshalb habe man auch die oesterreichische Bundesverfassung (Artikel 23)
geaendert, um auch bei "Kampfeinsaetzen bei der Krisenbewaeltigung" im
Rahmen der EU mitwirken zu koennen. Schlussfolgerung der SA: "Die
Neutralitaet ist nicht nur innerhalb der militaerischen Fuehrung, sondern
auch in einem weiten Kreis der politischen Elite endgueltig zu einem
‘Konzept der Vergangenheit’ geworden." Die SA geben daher eine ganz andere
Antwort, warum die Eurofighter beschafft werden sollen: "Die Finalitaet [der
Eurofighter-Beschaffung, Anm.] koennte hierbei etwa die Aufstellung eines
mitteleuropaeischen bi- beziehungsweise multinationalen Luftkampfverbands
(etwa mit Deutschland und/oder Italien) bilden, dessen gemeinsamer Host
aufgrund der zentralen Lage durchaus in Oesterreich liegen koennte." (Buero
fuer Sicherheitspolitik/BM f. Landesverteidigung, Strategische Analysen,
Wien, Oktober 2005).
Oesterreich muesse naemlich alles daran setzen, bei der
"sicherheitspolitischen Avantgarde der EU" dabei zu sein. Sonst drohe es,
die militaerische "Anschlussfaehigkeit" an EU-Europa zu verlieren.
(Aussendung Werkstatt Frieden & Solidaritaet)
*
Ein ausfuehrlicher Beitrag zu diesem Papier des Verteidigungsministeriums
findet sich in der aktuellen guernica 3/2007. Kostenloses Probeexemplar:
office at werkstatt.or.at
*
Kundgebung
Sa, 16. Juni vor dem Parlament, 14h
Eurofighter-Ausstieg sofort! Neutralitaet statt Aufruestung!
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Diskussion über das verschärfte Asylrecht: 19.06. 2007
von <transdanubien at gegenschwarzblau.net>
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Liebe TransdanubierInnen und SymphatisantInnen!
Für unseren Juni-Termin haben wir wieder einen Diskussionsabend
geplant, zu dem wir Euch alle recht herzlich einladen wollen:
Das Thema diesmal ist die immer weiter fortschreitende Verschärfung
des Asylrechts.
Unser Gast ist diesmal Michael Genner, Obmann von Asyl in Not.
Einer der möglichen Diskussionspunkte ist dabei sicher auch das
Dublin-Übereinkommen, welches die staatliche Zuständigkeit für
Asylanträge in der EU regelt und von zahlreichen europäischen NGOs als
„unmenschlich, sinnlos und teuer“ bekämpft wird.
Siehe dazu auch: http://www.asyl-in-not.org/
TERMIN:
Dienstag 19.06.2007
ab 19 Uhr (Diskussionsbeginn ca. 19:30)
Wie jedes Monat auch diesmal wieder im
Asia Restaurant "Sun", Donaufelderstrasse 229, 1120 Wien
Auf Euer hoffentlich zahlreiches Kommen freut sich
Das Transdanubien - Komitee
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Symposium Kulturindustrie in Linz von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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14. 6. 2007
Linz, 18:00
Von Herr der Ringe zu Desperate Housewives - Zur Kritik der Kulturindustrie
Ein Symposium mit Renate Göllner, Florian Ruttner und Gerhard Scheit.
Moderation: Barbara Paul (angefragt)
Linz, Stadtwerkstatt, Kirchengasse 4
Eine Veranstaltung der Stadtwerkstatt und des Kulturvereins LIBIB aus
der Reihe "antidot".
Material zur Kritik ist reichlich, überreichlich vorhanden – und es
bestätigt in nahezu jedem Fall die Diagnose von Adorno und Horkheimer
über Kulturindustrie: sie sei „Aufklärung als Massenbetrug“; biete
allein die „Freiheit zum Immergleichen“ und „Pseudoindividualität“;
und jeder müsse zeigen, „daß er sich ohne Rest mit der Macht
identifiziert, von der er geschlagen wird“.
Die Kritik aus den frühen vierziger Jahren hat zwar nichts an
Aktualität verloren, nur ist sie zuzuspitzen, indem genauer von den
Mächten zu sprechen wäre, mit denen die Konsumenten sich ohne Rest
identifizieren.
Eine solche Zuspitzung der Kritik erscheint umso nötiger, als die
deutsche Ideologie, belehrt durch Lacan, inzwischen neuen Ehrgeiz
entwickelt hat, die Negativität der Kritischen Theorie zu bekämpfen,
und – wie August Ruhs und die sogenannte Neue Wiener Gruppe – in der
Kulturindustrie nach solchen „Alltagsmythen“ Ausschau hält, „die in
gemeinschaftsstiftender Weise Hilfen anbieten können, … um
aufgebrochene und auseinandergebrochene Identitäten zu reparieren … so
daß wir jene Ruhe finden, die wir brauchen, um wieder träumen zu
können.“. Wenn österreichische und deutsche Intellektuelle träumen
wollen, heißt das eben meist, daß die Vernunft endlich zum Schweigen
gebracht und Gemeinschaft gestiftet werden soll. Angesichts dieser
bedrohlichen Ruhe wäre jene intransigente Kritik der Dialektik der
Aufklärung endlich auch mit einer Würdigung der
gemeinschaftszersetzenden Wirkungen engzuführen, die westlich
ausgeprägter Kulturindustrie zu verdanken sind.
http://stadtwerkstatt.at/index.php?m=3&sm=1&event=458
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Neu auf unserer Homepage:
Tony Judt – ein europäischer Ideologe als sozialdemokratischer Vordenker
http://www.cafecritique.priv.at/judt.html
Schlussstrich von links – Tony Judt und die Europäisierung der
deutschen Ideologie
http://www.cafecritique.priv.at/schlusstrich_von_links.html
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sonstige Termine:
20. 6. 2007
Wien, 19:30
Hollywood zwischen Traummaschine und Feindbild
Vortrag von Tobias Ebbrecht (Berlin)
HS III im NIG, Universitätsstraße 7
21. 6. 2007
Duisburg, 20:00
Jean Améry, Theodor W. Adorno und der kategorische Imperativ nach Auschwitz
Vortrag und Diskussion mit Gerhard Scheit
HundertMeister, Dellplatz 14
10. 7. 2007
Halle, 19:00
Islamistische Apokalyptiker und ihre linken Bewunderer
Der antisemitische Antiimperialismus von Teheran bis Caracas
Vortrag von Stephan Grigat
Universität Halle
Melanchthonianum, Universitätsplatz
ag antifa
13. 9. 2007
Islamistische Apokalyptiker und ihre linken Bewunderer
Der antisemitische Antiimperialismus von Teheran bis Caracas
Vortrag von Stephan Grigat bei der Sommerakademie der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Jugendbildungsstätte "Kurt Löwenstein" Werftpfuhl
Anmeldung erforderlich
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Vorankündigung:
Demnächst erscheint im Freiburger ca ira-Verlag von Stephan Grigat das
Buch „Fetisch und Freiheit – Über die Rezeption der Marxschen
Fetischkritik, die Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik
des Antisemitismus“.
400 Seiten; 29,- Euro
http://www.isf-freiburg.org/verlag/buecher/grigat-fetisch.freiheit.html
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Café Critique
Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik
Wickenburggasse 16/5
A - 1080 Wien
Tel.: 0043 699 107 87 421
Fax: 0043 1 406 81 54 19
Email: cafe.critique at gmx.net
Kontoverbindung: Dr. Renate Göllner, Erste Bank, Nr. 28660228600, BLZ 20111
BIC: GIBAATWW, IBAN: AT512011128660228600
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15 Jahre UHUDLA - 30 Jahre Proletenpassion
von Mario Lang <mario at augustin.or.at>
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15 Jahre UHUDLA - 30 Jahre Proletenpassion
Freitag 22. Juni 2007 ab 20 Uhr
Literaturhaus Wien
Zieglergasse 26 a
1070 Wien
Auf drei Langspielplatten erschien 1977 die
Proletenpassion, Texte von Heinz R. Unger,
vertont und gesungen von den Schmetterlingen,
Uraufführung war 1976 in der Arena in Wien.
1977 war die Welt auch nicht in Ordnung, doch es
bestand Hoffnung auf baldige Besserung.
In diesem Sinne handeln viele der Lieder von der
russischen Revolution und vom Kampf gegen
Krieg und Faschismus. Auch die Bauernkriege, die
französische Revolution und andere
Ereignisse der Geschichte der kleinen Leute werden thematisiert.
Die Straßenzeitschrift UHUDLA schenkt sich und ihrem Publikum
zum 15jährigen Bestehen eine Sondernummer:
Georg Hernstadt, Beatrix Neundlinger über die
Proletenpassion und Schmetterlinge.
El Awadalla von den Widerstandslesungen.
Lutz Holzinger stellt das UHUDLA Projekt PRO-Left vor.
Für möglichen Diskurs ist gesorgt.
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Einladung: maschinelles fiber-Fest von Hanna Sohm <hanna at fibrig.net>
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Liebe KollegInnen und Interessierte,
wir laden herzlich ein zur fiber-Präsentationsparty im Rahmen des
Erscheines der nunmehr elften Ausgabe mit dem Schwerpunkt "Maschine" und
freuen uns über Ankündigungen.
FIBER PARTY, 30.6.07, BADESCHIFF
Sonnendeck (18.30-22), Hauptdeck (ab 22h)
Line-Up:
Sonnendeck: (Eintritt 4 EUR)
Beginn ab 18.30 Uhr
18.30-20.30 Uhr: Djane Funksista NiSt
20.30 Uhr: fiber-Präsentation
20.4522.00 Uhr (pktl.): LIVE Lyndsey Cockwell (UK)
Hauptdeck: (gratis)
DJANES
22.000.30 Uhr: subsilk
0.302.00 Uhr: ex girlfriend
fiber. werkstoff für feminismus und popkultur wird von einem Kollektiv
junger Frauen in Wien herausgegeben und erscheint zweimal jährlich im
Umfang von 60-80 Seiten. fiber versteht sich als (Medien-) Projekt, das in
seinem Selbstverständnis Frauen als Akteurinnen wahrnimmt und ihnen bewusst
Präsenz verleiht, sowie als Kommunikationsmittel für
feministisch/queer/popkulturelle Themen und Plattform für engagierte
AutorInnen.
"Maschine" lautet der Schwerpunkt der elften Ausgabe der feministischen
Popkulturzeitschrift und beinhaltet neben spannenden Artikeln und Interviews
auch Buch-/Musikrezensionen, Veranstaltungsempfehlungen, Features uvm.
LYNDSEY COCKWELL (UK/London)
live am Sonnendeck, um 20.45 Uhr (pktl.)
Die Singer/Songwriterin Lyndsey Cockwell setzt ihre experimentierfreudigen
Songs aus Gesang, Bass- und Akustikgitarre zusammen, unterlegt mit
elektrifizierenden Samples aus dem Soundtrack des Alltags, die sie in den
letzten Jahren aufgenommen hat.
www.lyndseycockwell.com
DJANES
funksista NiSt, ab 18.30 Uhr am Sonnendeck
subsilk, ab 22.00 Uhr am Hauptdeck
ex girlfriend, ab 0.30 am Hauptdeck
Sonnendeck: Eintritt 4 EUR
Hauptdeck: gratis
fibrige Grüße
Hanna Sohm
Hanna Sohm
Mitherausgeberin und Redakteurin von
fiber. werkstoff für feminismus und popkultur
Kontakt/Presse/PR/
E-Mail: hanna at fibrig.net
Kirchengasse 10
Mailbox Nr. 234
A-1070 Wien
http://www.fibrig.net
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tech:babbel Programm Juni 07 / gimp-workshop und /etc
von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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tech:babbel Programm Juni 07
* 16. + 17.06. let's go gimp!
* 20.06. /etc - Eclectic Tech Carneval
let's go gimp!
Samstag, 16. ab 14 Uhr und Sonntag, 17. Juni ab 12:00, Wipplingerstr.
23 / 1010 Wien
Schon mal tolle Ideen für ein Plakat, einen Aufkleber oder Buttons
gehabt, aber leider keine Ahnung wie umsetzen? Keine Lust, immer zu den
Menschen zu gehen, die mit Bildbearbeitungsprogrammen umgehen können -
und eh nie Zeit haben? Bildbearbeitung ist erlernbar und gemeinsam macht
es noch mehr Spass Wink
Deswegen laden wir zu einem zweitägigen Gimp-Workshop ein. Damit das
Ganze nicht nur trockene Theorie bleibt, wollen wir in diesem Rahmen
gemeinsam Ideen für ein tolles feministisches Plakat sammeln und diese
auch gemeinsam umsetzen (lernen). Wenn alles klappt, dann wird's auch
die Kohle für die Produktion geben Wink
An diesem Workshop könnt ihr auch mit eigenem Laptop vorbei schauen,
aber ein aktuelles Gimp sollte erfolgreich laufen.
Bitte schick uns vorher noch ein kurzes mail an techbabbel at raw.at wenn
du vorbeischaust!
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/etc - Eclectic Tech Carnival
Mittwoch, 20. Juni, 20:00, Wipplingerstr. 23, im Rahmen des que[e]r
Der Eclectic Tech Carnival ist eine Zusammenkunft von an Technik
interessierten Frauen. Einmal im jahr abgehalten, findet er jedes an
einem anderen Ort statt. Den Anfang machte Pula, Kroatien, im Jahr 2002,
die Wurzeln des Events liegen in der Gender Changer Hardware und Kursen
zu freier Software.
Frauen aus aller Welt organisieren den /etc über Mailing Listen, IRC und
IRL-Trefen - und Frauen aus aller Welt nehmen auch am /etc selbst teil.
Über eine Woche finden am Karnival unter anderem Workshops zu Open
Source und freier Sofware, zu Linux, der Entwicklung von Webseiten und
zu Chat-Konferenzen statt. Zusätzlich gibt es Kunst-Ausstellungen sowie
Diskussion und Präsentationen. Der /etc 2007 findet vom 11.-15. Juli in
Linz statt.
weitere Infos zum /etc: http://www.eclectictechcarnival.org
Vortrag und Diskussion zum /etc mit einigen Organisatorinnen
###
was ist tech:babbel? bitte sehr: http://techbabbel.raw.at/ueber.html
--
############ RAW #############
Rosa Antifa Wien
c/o Rosa Lila Tip
Linke Wienzeile 102
A-1060 Wien
AUSTRIA
-------------------------
E-Mail: raw at raw.at
Web: http://www.raw.at
Board: http://www.n3tw0rk.org
-------------------------
PGP-Key available here:
http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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Recht/Kommentar: Die Khol'sche Verfassung
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 12. Juni 2007; 16:55
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Recht/Kommentar:
> Die Khol´sche Verfassung
Andreas Khol ist Pensionist. Er hat kein oeffentliches Mandat mehr inne. Was
macht man als Pensionist? Man schreibt eine neue Verfassung. Ein nettes
Hobby fuer einen Pensionisten, fuerwahr. Andere sammeln Briefmarken oder
machen Weltreisen, Khol schreibt halt Verfassungsrecht. Nur wenn andere
Pensionisten so etwas machen, ist das deren Privatvergnuegen, bei Herrn Khol
ist das anders. Unter seiner Fuehrung bastelt derzeit eine Altherrenrunde
(ausser ihm noch Volksanwalt Kostelka, Verfassungsrechtler Oehlinger,
Ex-Rechnungshofpraesident Fiedler und zwei Vertreter der Landeshauptleute)
an einer neuen Verfassung. Dass der erste Teil nun fertig sei, beschliesst
nicht der Nationalrat, sondern Herr Khol alleine und veroeffentlicht wird
dieser Beschluss nicht im Bundesgesetzblatt, sondern im "Kurier". Dort
erfahren wir aber auch nicht, was im Detail in der neuen Verfassung stehen
soll, sondern ausser ein paar Haeppchen hauptsaechlich, dass es dort stehen
WIRD, denn der ganze Artikel ist im Indikativ geschrieben, sodass der
Eindruck entstehen muss, dass die Meinung des Nationalrats dazu irrelevant
ist -- vom Bundesvolk ganz zu schweigen: O-Ton Kurier: "Buerger koennen
Gesetze bei saeumigen Politikern kuenftig einklagen. ... Die Schulbehoerden
werden voellig umgekrempelt, Landes- und Bezirksraete werden abgeschafft.
Stattdessen wird es Bildungsdirektionen geben. Volksanwaelte und
Rechnungshofpraesident koennen kuenftig mit Zweidrittelmehrheit vom
Nationalrat abberufen werden." Weil: Wenn Herr Khol das so sagt, wird das
auch schon stimmen.
War schon der Verfassungskonvent eher eine Geheimniskraemerbude, die das
ungeschulte Volk nicht mit der komplizierten Materie des Verfassungsrechts
behelligen wollte, ist nach dessen Scheitern diese sechskoepfige Kommission
als geradezu clandestin zu bezeichnen. Tatsaechlich sind selbst
Nationalratsabgeordnete bislang aufs Zeitunglesen angewiesen. "Wir wissen so
gut wie nichts", heisst es beispielsweise aus dem Gruenen Parlamentsklub.
Aber immerhin hat Herr Khol im Kurier verlautbaren lassen: "Das wird die
groesste Reform seit 1920" und "Von 150 Verfassungsartikeln sind 50
beruehrt." Damit meint er wohl die 150 Artikel des
Bundes-Verfassungsgesetzes. Dazu kommen aber noch all die
Verfassungsbestimmungen ausserhalb des B-VG, die dem Inkorporationsgebot der
Idee einer neuen Verfassung folgend zum Grossteil getilgt und irgendwie in
ein neues B-VG aufgenommen werden muessen. Wenn das keine Gesamtaenderung
der Verfassung ist, dann weiss ich nicht, was eine sein koennte! Und eine
solche macht laut geltender Verfassung eine Volksabstimmung noetig -- aber
darueber redet man nicht, denn der Souveraen ist nicht das Volk, sondern
Herr Khol.
Und das Schlimmste daran ist: Der "Kurier" hat schon recht, wenn er nicht
anzweifelt, dass Khols Wort (Verfassungs-)gesetz sei. Denn bei der
Verlaengerung der Legislaturperiode war es doch genauso: Khol war so
ziemlich der einzige hochrangige Politiker, der ueber Jahre hinweg die
Verlaengerung der Legislaturperiode forderte. Kaum gab es eine Regierung mit
Zweidrittelmehrheit, wurde die Verlaengerung auch schon beschlossen. Mit der
neuen Verfassung, die in zukuenftigen Geschichtsbuechern wahrscheinlich als
"Khol´sche" bezeichnet werden wird, wird es nicht anders sein.
*Bernhard Redl*
Kurier-Interview: http://www.kurier.at/nachrichten/oesterreich/80892.php
Siehe auch: Abstrakte Probleme, akin 4/07, akin-pd 30.1.2007
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Recht: Brisante Sommersession des VfGH beginnt
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 12. Juni 2007; 16:57
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Recht:
> Brisante Sommersession des VfGH beginnt
Schenkungssteuer, Schubhaft, Datenschutz und Geschwindigkeitsbeschraenkungen
auf der Tagesordnung
Gestern, Montag, begann die Sommersession des Verfassungsgerichtshof, die
bis zum 30.Juni dauern wird. Dabei wird es zu Debatten ueber einige brisante
Themen kommen. Vor allem die Frage nach der Verfassungswidrigkeit der
Bestimmungen zur Schenkungssteuer wird spannend, ist doch zu erwarten, dass
die Schenkungssteuer analog zur Erbschaftssteuer aufgrund der
Bemessungsgrundlage des Einheitswertes von Liegenschaften als nicht
sachgerecht angesehen werden duerfte. Allerdings hat die Bundesregierung,
die ja die Erbschaftssteuer bewusst auslaufen lassen moechte, im Falle der
Schenkungssteuer in einer Stellungnahme betont, dass diese "fuer ein
geschlossenes Steuersystem notwendig" sei und im Falle der Aufhebung eine
Reparaturfrist bis zum 31.Juli 2008 beantragt. Die Koalition verteidigt
damit oeffentlich ein Gesetz, dass sie bis vor kurzem noch ohne Reparatur
hatte fallen lassen wollen. Auch der Verweis auf das "geschlossene
Steuersystem" ist in diesem Falle als seltsam zu betrachten, da mit dem
Auslaufen der Bestimmungen ueber das Erbschaftsteuergesetz (ebenfalls am
31.Juli 2008) bei einem Beibehalten der Schenkungssteuer ein Geschlossenheit
des Systems wohl nicht mehr angenommen werden kann.
Exzessive Verhaengung der Schubhaft
Auch mehrere Verfahren zum Themenkreis Asyl- und Fremdenrecht behandeln
heisse Eisen. Speziell ein Antrag des Verwaltungsgerichtshofs, dem aufgrund
der Qualifikation des Antragsstellers sicher hohe Erfolgschancen zuzurechnen
sind, koennte die Schubhaftpraxis massiv einschraenken. Nach Ansicht des
VwGH sei jene Bestimmung des Fremdenrechtspaketes 2006 verfassungswidrig,
wonach díe Verhaengung der Schubhaft moeglich sei, wenn "auf Grund des
Ergebnisses der Befragung, der Durchsuchung und der erkennungsdienstlichen
Behandlung anzunehmen ist, dass der Antrag des Fremden auf internationalen
Schutz mangels Zustaendigkeit Oesterreichs zur Pruefung zurueckgewiesen"
werde. Weiters geht es um Beschwerden von Betroffenen die aufgrund eines
Abschiebungshindernisses (im konkreten Fall: Traumatisierung) oder gar einer
Aufenthaltsberechtingung (wegen Zulassung zum Asylverfahren) gar nicht
abgeschoben werden duerfen, dennoch aber in Schubhaft genommen worden waren.
Erst im Februar dieses Jahres hatte der VfGH einem russischen Staatsbuerger
mit laufendem Asylverfahren in einer Schubhaftsache Recht gegeben.
Weiters geht es in dieser Session um die Rechtmaessigkeit der Ausweisung
sozial integrierter Personen im Widerspruch zu deren Recht auf Privat und
Familienleben (Art. 8 EMRK).
Verkehrsthemen
Ausserdem stehen Geschwindigkeitsbeschraenkungen wegen Feinstaubbelastung in
Wien auf dem Pruefstand, da diese, so ein klagender Fraechter
ungerechtfertigt waeren. Ein weiteres Verkehrsthema (es liegt bereits seit 2
Jahren beim Hoechstgericht) soll in dieser Session bereits eine
Schlussberatung und Verkuendung erfahren: die Frage ob das
Geschwindigkeitskontrollsystem "Section Control" datenschutzrechtlich
unbedenklich ist. Im Pruefungsbeschluss des VfGH, mit dem das
Gesetzespruefungsverfahren eingeleitet wurde, heisst es: "Der Gerichtshof
bezweifelt vor allem, dass eine gesetzliche Regelung existiert, aus der sich
ergibt, in welchen konkreten Situationen und unter welchen
Verwendungsbeschraenkungen (...) Daten mithilfe eines automatischen
Geschwindigkeitsmesssystems ermittelt werden duerfen. Dem Gesetz scheint ein
Hinweis zu fehlen, wer die Datenerhebung anzuordnen hat, auf wessen
Anordnung die Daten verwendet und insbesondere fuer welche Zwecke sowie fuer
welchen Zeitraum sie gespeichert werden duerfen."
(akin)
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Frankreich: Alten Saatgutsorten auf der Anklagebank
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: mardi, 12. juin 2007; 16:59
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Frankreich:
> Alten Saatgutsorten auf der Anklagebank
Der Verein Kokopelli in Frankreich setzt sich, wie Arche Noah in
Oesterreich, seit vielen Jahren fuer die Erhaltung der
Kulturpflanzenvielfalt ein. Waehrend aehnliche Vereine in anderen
europaeischen Laendern geduldet werden oder sogar staatliche Unterstuetzung
geniessen, wurde Kokopelli wegen Verkauf von nicht eingetragenen
Saatgutsorten zu einer Geldstrafe von 20.000,- Euro verurteilt.
Kokopelli ist bei den Hopi-Indianern, die in den trockenen Gebieten Arizonas
und Neu-Mexikos leben, ein Symbol fuer das Keimen und die Fruchtbarkeit. Die
Silhouette des buckligen Floetenspielers wurde in Nord- und Suedamerika seit
Jahrhunderten auf Steinen und Tongefaessen abgebildet. Der Legende zufolge
enthaelt der Buckel Kokopellis einen Sack mit Samen, die er in alle Winde
saet. Auf der Floete haucht Kokopelli den Samen seinen Geist ein.
Der Verein Kokopelli mit 5.500 Mitgliedern erzeugt und verbreitet mehr als
2.000 Landsorten Gemuese, Getreide, Kraeuter und Blumen. Kokopelli
organisiert Ausbildungskurse, publiziert jedes Jahr ein Handbuch fuer
Samengaertnerei, unterhaelt Saatgutboersen und unterstuetzt zahlreiche
baeuerliche Initiativen weltweit. Die SaatguterhalterInnen von Kokopelli
vermehren auf ihren Feldern zahlreiche Pflanzensorten fuer den Verkauf. Ein
grosser Kreis von GaertnerInnen uebernimmt Patenschaften fuer eine oder
mehrere Gemuesesorten und erhaelt sie in seinen Gaerten in situ. Damit
leisten alle einen Beitrag zur Bewahrung dieses Saatguts, das nur noch sehr
selten angebaut wird, und schuetzten es vor dem Verschwinden.
Fuer seine Arbeit wurde Kokopelli im Jahr 2004 "wegen Vertriebs nicht
konformen Saatguts" verklagt, und zwar von der halbstaatlichen Organisation
GNIS und der Berufsvertretung der Saatguterzeuger FNPSP. In erster Instanz
hat das Gericht Dominique Guillet, den Praesidenten von Kokopelli, im Maerz
2006 von allen Anklagen freigesprochen und die Klage abgewiesen. Im Urteil
stuetzte sich das Gericht auf die EU-Saatgut-Richtlinie 98/95. Absatz 17
dieser Verordnung verpflichtet die Mitgliedstaaten naemlich
Ausnahmeregelungen fuer die Erhaltung alter Landsorten, sogenannter
"conservation varieties", zu schaffen. Allerdings hat Frankreich die
Richtlinie nur ohne diesen Artikel 17 ratifiziert.
Das Berufungsgericht von Nîmes hat Dominique Guillet jedoch am 22. Dezember
2006 wegen Vertrieb nicht eingetragenen Saatguts verurteilt und dem Verein
Kokopelli eine Geldstrafe von insgesamt 20.000,- Euro auferlegt. Nun wird
Kokopelli als letzte Instanz in Frankreich das Kassationsgericht anrufen und
falls notwendig, den franzoesischen Staat beim europaeischen Gerichtshof
wegen fehlender Umsetzung der EU-Richtlinie 98/95 verklagen.
Aber das ist nicht der einzige Prozess mit dem sich Kokopelli herumschlagen
muss. Der franzoesische Saatguthaendler "Graines Baumaux" hat den Verein
wegen unlauterem Wettbewerb verklagt, fordert die Schliessung von Kokopelli
und verlangt 50.000,- Euro Schadenersatz. Kokopelli soll dafuer bestraft
werden, dass er Pflanzensorten nicht in den staatlichen Saatgutkatalog
eingetragen hat. Voraussichtlich werden die Gerichtsverhandlungen zu diesem
Prozess noch in diesem Jahr stattfinden. Das Urteil von Nîmes hat einen
Praezedenzfall geschaffen, der wahrscheinlich weitere Klagen nach sich
ziehen wird. Sie koennten Kokopelli finanziell zugrunde richten.
Die Eintragung in das Sortenregister und somit die Legalisierung der alten
Landsorten ist aus verschiedenen Gruenden unrealistisch. Die Schaffung des
franzoesischen Saatgutkataloges im Jahre 1922 und der Beitritt zum
zwischenstaatlichen UPOV-Abkommen 1971 haben zum Verschwinden zahlreicher
alter Gemuese-, Getreide- und Blumensorten beigetragen. Die ueberwiegende
Zahl der im Katalog eingetragenen Sorten sind heute Hybride, die nicht
nachgesaet werden koennen. Tausende alter Sorten sind nicht mehr
eingeschrieben oder wurden nie eingetragen und duerfen deshalb nicht
verkauft, getauscht oder verschenkt werden. Auch die Schaffung eines Anhangs
fuer Amateursorten zum Saatgutregister im Jahr 1998 brachte keine
Verbesserung, da die Landsorten den gleichen Kriterien fuer Homogenitaet,
Stabilitaet und Distinktion wie die Handelssorten unterliegen. Alte Sorten
haben im Unterschied zu den industriellen Sorten jedoch ihre Faehigkeit
bewahrt, sich der Umwelt und dem Klima anzupassen und sind dementsprechend
weder homogen noch stabil. Die Saatgutproduzenten muessen aber immer wieder
neue Sorten auf den Markt bringen, da sich die Handelssorten nach einigen
Jahren erschoepfen. Dann greifen sie auf die Landsorten und deren
Artenvielfalt zurueck.
Die Kosten fuer die Eintragung in den Katalog entsprechen keineswegs der
wirtschaftlichen Bedeutung der alten Sorten und uebersteigen die
Moeglichkeiten kleiner Vereine wie Kokopelli. So kostet die Einschreibung
einer Getreidesorte beispielsweise 8.000,- Euro fuer die ersten zehn Jahre.
Da die alten Sorten ausserdem sehr zahlreich sind, verhindert diese hohe
Gebuehr deren Eintragung.
Auch andere Vereine, die sich fuer biologischen Anbau und gesunde
Lebensmittel einsetzen und kleine Verarbeitungs- und Produktionsbetriebe
fuehren wurden in letzter Zeit von den franzoesischen Behoerden verklagt.
Dazu zaehlen die HerstellerInnen von Brennnesseljauche (siehe Kasten), von
Heilmitteln aus Medizinalpflanzen und eine Tauschboerse fuer Saatgut und
GaertnerInnen, die Gemuese alter Sorten verkaufen. Alle diese Initiativen
haben geringe wirtschaftliche Bedeutung und sind keineswegs eine ernsthafte
Konkurrenz fuer weltweit agierende Saatgutproduzenten. Vielmehr draengt sich
der Verdacht auf, dass hier Symbole zerschlagen werden sollen, die das Recht
auf eigenstaendige und gesunde Ernaehrung verkoerpern.
*Heike Schiebeck, Longo maï (bearb.)*
Abkuerzungen:
GNIS: Groupement National Interprofessionell de la Semence; FNPSP:
Fédération National des Professionnels de Semences Potagères et Florales;
UPOV: Union internationale pour la Protection des Obtentions Végétables,
deutsch: Internationaler Verband zum Schutz von Pflanzenzuechtungen
*
Kasten:
> Verbotene Brennessel
Ein franzoesischer Produzent von Brennnesseljauche der gleichzeitig ein Buch
mit altbekannten Rezepten dafuer geschrieben hat mit dem Titel:
«Brennnesseljauche und Co.» wurde von der Steuerbehoerde behelligt. Sie
beschlagnahmte viel Material und bedrohte den Produzenten ernsthaft. Auch
dieses Mal berief man sich auf eine neue europaeische Direktive, in der die
Genehmigung von neuen phytosanitaeren Produkten gefordert wird. Ein sehr
kostenaufwendiges und kompliziertes Verfahren, das im Prinzip fuer neue
chemische Industrieprodukte bestimmt ist. Zum Glueck hat sich die Presse der
«Brennnesselaffaere» angenommen und sie einem breiten Publikum zugaenglich
gemacht. Die massive Unterstuetzung der Bevoelkerung, darunter einige
Abgeordnete, hat die Waage wieder ins richtige Lot gebracht: Es wurde ein
Zusatz zu den franzoesischen Durchfuehrungsbestimmungen beschlossen, der
besagt, dass seit langem bekannte, ungiftige Naturprodukte nicht von der
Direktive betroffen sind.
(Quelle: Sylvie Seguin, Longo maï, Archipel 2/2007)
*
Kokopelli-Petition:
> Freiheit fuer Saatgut
Die Samen, der Ursprung des Lebens, sind bedroht. Waehrend 12.000 Jahren
haben Menschen auf der ganzen Welt in geduldiger und ueberlegter Arbeit eine
unglaubliche pflanzliche Vielfalt geschaffen. Dieses kulturelle Erbe der
Menschheit reissen heute einige skrupellose Geschaeftemacher an sich.
Die Agroindustrie beherrscht zunehmend die Saatgutproduktion und bedroht die
eigenstaendige Ernaehrung und die Gesundheit kommender Generationen.
Multinationale Konzerne, die ihre Profite mit Pestiziden machen, basteln in
Labors gentechnisch veraenderte Schimaeren. Diese werden zwar als Samen
bezeichnet, bringen aber voellig abhaengige Pflanzen hervor. Fuer Bauern,
Baeuerinnen und GaertnerInnen bedeuten gentechnisch veraenderte Organismen
(GVO) einen Rueckschritt.
Staatlich unterstuetzte Lobbys versuchen sich als Monopol anzueignen, was
als Gemeingut allen gehoert. Sie wollen das Recht, einen Teil der Ernte als
Aussaat zu verwenden, abschaffen. Eine an die Umwelt gebundene Samenauslese
foerdert gesunde und wohlschmeckende Pflanzen. Das in Labors hergestellte
industrielle Saatgut hingegen ist selbst krank und kann nicht ohne
Pestizide, Kunstduenger und Genmanipulation existieren. Diese Art von
Landwirtschaft verseucht die Umwelt und bringt minderwertige, krankmachende
Lebensmittel hervor.
Saatgut ist ein Gemeingut aller Voelker. Nur die Erhaltung der
Biodiversitaet (Artenvielfalt) sichert Ernaehrungssouveraenitaet und
ausreichend Lebensmittel.
· Ich fordere eine gesetzliche Garantie, dass jeder Mensch alles
Pflanzliche wie Samen, Stecklinge, Setzlinge, Knollen, etc. ohne jede
rechtliche Einschraenkung saeen, kultivieren, vermehren, kaufen, tauschen,
anbieten, schenken oder weitergeben darf;
· Ich fordere das Recht, mir ungehindert Lebensmittel zu beschaffen und zu
konsumieren, welche aus dem Saatgut von Regional- und Landsorten, also alten
Sorten, hervorgegangen sind.
Mit dem Verein Kokopelli verteidige ich durch meine Unterschrift das
kulturelle Erbe und die Weitergabe der Biodiversitaet und der Fruchtbarkeit
an kuenftige Generationen.
Name Adresse Unterschrift
Bitte ausgefuellte Unterschriftenboegen senden an und weitere Boegen
bestellen bei: Longo maï, Heike Schiebeck, Lobnik 16, A-9135 Bad
Eisenkappel,
heike.schiebeck at gmx.at
Download layoutierter U-Listen als pdf:
http://akin.mediaweb.at/Download/kokopet.pdf
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KPÖ/Bioverordnung/Gentechnik/EU von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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Ausgabe vom 13. Juni 2007
EU-Bioverordnung durchlöchert Gentechnikfreiheit
Ökologische Kriterien stehen im Widerspruch zu elementaren Grundlagen der EU
Als systematische Durchlöcherung der von der österreichischen Regierung in
Sonntagsreden beschworenen Gentechnik-Freiheit bezeichnet
KPÖ-Bundessprecherin Melina Klaus die vom EU-Agrarministerrat jetzt
beschlossene neue EU-Bioverordnung. Dieser zufolge dürfen Nahrungsmittel als
Bioprodukt bezeichnet werden, wenn sie mindestens 95 Prozent Bio-Zutaten
enthalten und gentechnische Verunreinigungen nicht mehr als 0,9 Prozent
betragen.
„Zu Recht bezeichnen Umweltschutzorganisationen wie Global 2000 oder
Biobauernvereinigungen wie Bio Austria die Gentechnikfreiheit als unteilbar
und sprechen sich gegen einen Freibrief für gentechnische Verunreinigungen
in Lebensmitteln aus“, so Klaus. Ein Nebeneinander zwischen biologischer
oder auch normaler Landwirtschaft und Gentechnik-Landwirtschaft ist demnach
nicht möglich.
Mit der Neufassung der EU-Bioverordnung werden damit die hohen Bio-Standards
in Österreich auf Kosten der KonsumentInnen aufgeweicht. Der
Agrarministerrat hat dabei auch die massive Kritik des EU-Parlaments
ignoriert und die Vorlage der Kommission im Wesentlichen unverändert ohne
ausführliche Debatte durchgewunken, womit einmal mehr die undemokratische
Konstruktion der EU-Institutionen deutlich wird.
In Österreich ist der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen nach wie
vor verboten und eine strenge Verordnung gewährleistet die Reinheit des
Saatgutes. Wie seitens der österreichischen BiobäuerInnen betont wird, kann
durch die getrennte Produktion und Verarbeitung von Bio-Nahrungsmitteln ein
Grenzwert von nur 0,1 Prozent eingehalten werden, wie ihn der
österreichische Lebensmittel-Codex vorsieht.
Dass den EU-Konzernen das Gentechnik-Verbot ein Dorn im Auge ist, wurde
bereits mit der Aufhebung des vom oberösterreichischen Landtag
flächendeckenden Gentechnik-Verbotes durch den Europäischen Gerichtshof
(EuGH) im Jahre 2005 deutlich, nachdem bereits im September 2003 die
EU-Kommission diesen Antrag abgelehnt hatte. Die anderen österreichischen
Bundesländer setzen hingegen auf den Schutz ökologisch sensibler Gebiete und
die Klärung von Haftungsfragen im Falle von Verunreinigungen durch
gentechnisch veränderte Pflanzen. Dies wird von der EU-Kommission
grundsätzlich akzeptiert.
Der Hintergrund für die Ablehnung eines flächendeckenden Verbotes ist der
Verstoß einer solchen Regelung gegen den „freien Wettbewerb“ und damit
verbunden gegen die Freiheit des Kapitals als Fundament der EU überhaupt.
Das Gentechnik-Verbot steht im Widerspruch zum Binnenmarkt, einem Fundament
der Europäischen Union: „Auch die neue Bioverordnung macht deutlich, dass
ökologische Kriterien im Widerspruch zu den Grundlagen der EU wie etwa die
vier Grundfreiheiten des Maastricht-Vertrages, dem Binnenmarkt-Prinzip, dem
Dogma des „freien Wettbewerbs“ und der geplanten EU-Verfassung stehen“, so
Klaus abschließend.
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Netzkulturförderung: Kein Ende des Experiments?
von IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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||| PRESSEMITTEILUNG
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||| IG Kultur Österreich
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||| Risikogesellschaft Netzkultur
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Auf Kosten der Netzcommunity wird nun seit 2006 ein Experiment
prolongiert, das weit davon entfernt ist, die hehren Ziele zu
erreichen. Zur Erinnerung: Die MA 7 unter Andreas Mailath-Pokorny
schmückt sich mit der Idee Fördervergabe im Kulturbereich
partizipativer zu gestalten und erfindet gemeinsam mit Teilen der
Netz-Community den ersten Teil des Mana Community Voting. Das Ergebnis
war Freunderlwirtschaft auf höchstem „local village“ Niveau: Das
gegenseitige Geldzuschieben in einem Abstimmungsverfahren, das die
Bildung von Wahlkartellen förderte und sich keinerlei Kriterien der
Bewerbung inhaltlicher Art gab, wurde von namhaften Stellen, als
willkürlich erkannt und kritisiert. Darunter fallen die von der IG
Kultur in Auftrag gegebenen Stellungnahme der Rechtsanwältin Maria
Windhager, oder die Anfrage an den Stadtrat in einer
Gemeinderatssitzung. Aber selbst auf einfachste administrative
Kriterien, wie die Einhaltung von Terminen, konnte man sich nicht verlassen.
Nach herber Kritik wurde in den letzten Monaten versucht das
Vergabeverfahren zu reformieren, es zeigt sich jedoch immer mehr, dass
alle bisherigen Versuche, die Abläufe transparent und nachvollziehbar
zu gestalten, gescheitert sind. Das beginnt bei der Validierung der
Wahlberechtigten, bei unüberschaubaren Geldflüssen für Verwaltung und
Implementierung und der Konzentration von Geldmittel auf ein paar
wenige Akteure.
Klingt eigentlich sehr nach der üblichen Art der Intransparenz von
Vergabestrukturen durch FördergeberInnen, wie die der Stadt Wien, nur
wird in diesem Falle alles Risiko und der Ärger über nicht
funktionierende Strukturen auf die Netz-Community abgewälzt. Der
Stadtrat Mailath-Pokorny trägt schließlich die Verantwortung für eine
dem Sozialdarwinismus überlassene Kunst- und Kultursparte, die mehr
mit selbstausbeuterischer Selbstorganisation und mit Gerichtsterminen
befasst ist, als mit Kunst und Kultur.
Die IG Kultur Österreich, die eine Reform der Vergabemodi von
Fördergeldern jedenfalls begrüßt, fordert jedoch die Einhaltung bzw.
Einführung von Mindeststandards an Transparenz, Verlässlichkeit und
Fairness in der Vergabe der Mittel. Es ist nicht tragbar, dass der
Großteil des Budgets einer künstlerischen Sparte einem mehr als
fragwürdigen Experiment überlassen wird. Die „Versuchsanordnung“
netznetz muss jedenfalls einer externen Evaluierung unterzogen werden
und sämtliche Geldflüsse müssen offen gelegt werden.
||| Rückfragen
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|---
| IG Kultur Österreich
| Gumpendorfer Str. 63b
| A-1060 Wien
|---
| Tel. +43 (01) 503 71 20
| Fax. +43 (01) 503 71 20 - 15
|---
| http://www.igkultur.at/
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AKS: Arbeitsverhältnisse für SchülerInnen unzumutbar!
von "Sophie Lojka" <sophie.lojka at aks.at>
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Bildung/Schulen/AKS
Mittwoch, 13. 6. 2007
AKS: Arbeitsverhältnisse für SchülerInnen unzumutbar!
Utl.: Neue AK-Studie belegt, dass die Lage von SchülerInnen am
Arbeitsmarkt dramatisch ist
Heute, Mittwoch, wurde eine neue Studie der AK zum Thema SchülerInnen und
Jobs veröffentlicht, die alarmierende Ergebnisse bringt. So haben bereits
67 Prozent aller OberstufenschülerInnen Wiens eine bezahlte Tätigkeit
ausgeübt.
„Die Ergebnisse dieser Studie sind schockierend!“, so Sophie Lojka,
Bundesvorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen (aks). „52 Prozent
der Schülerinnen und Schüler haben im letzten Halbjahr 2006 gearbeitet -
viele deshalb, um das Familieneinkommen aufzubessern! Die Erhöhung der
SchülerInnenbeihilfen ist jetzt notwendig, um diesen Druck von den
Jugendlichen zu nehmen.“
27 Prozent aller SchülerInnen arbeiten während dem Schuljahr. „Es ist
klar, dass Schülerinnen und Schüler sich nicht voll auf die Schule
konzentrieren können, wenn daneben noch der Job wartet. Das führt zu
Überforderung und Stress!“, so die SchülerInnenvertreterin. Viele der
Jugendlichen arbeiten außerdem in Bereichen, die nichts mit ihrer
Ausbildung zu tun haben. „Nicht nur, dass die Jugendlichen vollkommen
unterbezahlt sind, oft wissen sie nicht einmal über ihre Rechte bescheid
die Schule hat hier eindeutigen Nachholbedarf!“, fordert die Vorsitzende.
„Die Politik ist hier schleunigst gefragt. Die SchülerInnenbeihilfen
müssen erhöht werden, und Schülerinnen und Schüler brauchen dringend
Aufklärung zum Thema Arbeitsrecht. Jugendliche dürfen nicht länger
ausgebeutet werden!“,so Lojka abschließend.
<Schluss>
Rückfragehinweis: Sophie Lojka, 0699/11408142
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Fwd: Bitte um Recherche - Hilfe von Martin Mair <mm at mediaweb.at>
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Sogar auf internationale JournalistInnen scheisst die
rot-schwarze-Rassistenregierung!
Einmalig in der "westlichen Welt"
lg
Martin
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Der Österreichische Journalisten Club hat in einer Aussendung am 6.
Juni das geänderte Fremdenrecht kritisiert, da es Freiheit der Medien
angreift: Wien ist dritter UNO-Sitz. Ausländische Korrespondenten
müssen zum Beispiel einen Deutschkurs absolvieren um über die Arbeit
der UNO langfristig berichten zu können.
Wir suchen nun ausländische Kolleginnen und Kollegen die von diesem
Gesetz betroffen und bereit sind mit uns über ihre Erfahrungen zu
reden. Bitte um rasche Information an den ÖJC per Mail unter
office at oejc.at . Interessant sind auch Auslandsbüros die aus
politischen oder wirtschaftlichen Gründen von Österreich ins Ausland
übersiedeln wollen oder bereits übersiedelt sind.
Vielen herzlichen Dank für die Mitarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Österreichischer Journalisten Club
A-1010 Wien,
Blutgasse 3
Tel.: +43 1 982 85 55;
Fax: + 43 1 982 85 55 50
Der ÖJC im Internet:
www.oejc.at
--
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Martin Mair - Publizist virtuell & traditionell
Krottenbachstrasse 40/9/6, A-1190 Wien
Tel. + Fax: +43 1 3677487,
Mobil: + 43 676 3548310
Email: mm at mediaweb.at
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G8/GIPFELSOLI & INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Auswertung Heiligendamm - EA / Legal Team
- British Demonstrator Nearly Blinded by G8 Police
- What's hot and not
- Tornados beim G8
- Immer mehr Polizeiübergriffe öffentlich
- stern: Schläge, Schikanen, Käfighaft
- Chronologie einer Falschmeldung II: "Krieg in diese Demonstration tragen"
- Stern: "Nennen Sie es Hooliganismus"
- G8-Sampler
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Auswertung Heiligendamm - EA / Legal Team
Am Montag hat der EA/Legal Team in Rostock seine Arbeit beendet. Hier eine
Zusammenfassung der vergangenen anderthalb Wochen aus der Sicht des EA/Legal
Team.
Die Zusammenarbeit zwischen Aktivist_innen und EA/Legal Team hat gut geklappt.
Wir haben rund 1100 Fest- und Gewahrsamnahmen aufgenommen, was sich fast mit
der offiziellen Zahl der Cops von 1057 deckt. Wir gehen also davon aus, das uns
der überwiegende Teil der Fest - und Gewahrsamnahmen gemeldet wurde. Ihr habt
gut aufeinander aufgepasst! Auch die Abholdienste von den Gesas und JVAs haben
gut geklappt.1100 hört sich jetzt erstmal viel an, ist aber weniger, als wir
angesichts der Drohungen und Aktivitäten der Cops im Vorfeld erwartet hatten.
Lasst Euch von dieser Zahl nicht entmutigen, sondern freut Euch über eine
erfolgreiche Widerstandswoche.
Hier eine Sammlung von Ereignissen, die uns während unserer Arbeit besonders
aufgefallen sind:
Die Demo am Migrationstag wurde ständig behindert und kam in 2 Stunden nur 200
Meter weit. Begründet wurde die Verzögerung mit fadenscheinigen Gründen.
Bei fast allen Aktionen wurden immer wieder
einzelne Personen scheinbar grundlos
raus gegriffen. Greiftrupps sind mit Fotoabzügen herum gelaufen und haben Leute
gesucht. So wurden z.B. Leute brutal festgenommen, mit Bilder verglichen und
dann wieder gehen gelassen, weil sie der Person auf dem Bild nicht ähnelte.
Bei einer Sitzblockade ging ein Cop einmal
entlang und sprühte aus nächster Nähe
der ersten Reihe eine Ladung Gas ins Gesicht.
Die Durchführung der Festnahmen war insgesamt
sehr brutal. Legal Team bzw. Sanis
hatten keine Chance an die Festgenommenen ran zukommen. So wurden z.B.
Pfefferspray eingesetzt, obwohl die Leute schon durch Schläge mit Schlagstöcken
verletzt waren, ein anderer Festgenommener wurde mit seinem T- Shirt, das ihm
über den Kopf gezogen wurde, gewürgt.
Es gab mindestens 3 schwere Augenverletzungen
durch Wasserwerfer Einsätze in der
Nähe des Zaunes. Obwohl Rettungswagen der Polizei anwesend waren, mussten die
Verletzten eine halbe Stunde auf einen zivilen Rettungswagen warten, weil
Augenverletzungen nicht lebensbedrohend seien. Einer hatte anschließend eine
getrübte Linse, eine andere Person hat aus dem Auge geblutet.
Cops sind auf das Camp Rostock gegangen und wollten dieses durchsuchen. Erst
nachdem AnwältInnen da waren, die nach dem Durchsuchungsbeschluss fragten,
mussten die Cops eingestehen, dass sie einen solchen zwar beantragt haben, es
aber keine Rechtsgrundlage für eine solche Maßnahme gab. Sie sind dann wieder
abgezogen.
Im Anschluss daran gab es Kontrollen an der nahen S- Bahn Station, bei denen
Frauen in den Schritt gefasst wurde, dabei wurden anzügliche Geräusche gemacht.
Auch nahe dem Camp Wichmannsdorf gab es solche sexistische Übergriffe der Cops.
Eine Gruppe von Frauen musste sich am Dienstag (5.6.) auf einem Parkplatz vor
allen anwesenden Cops ausziehen.
Festnahmegründe waren meist konstruiert bzw. vorgeschoben. So wurden z.B.
Menschen die lediglich ein Halstuch oder eine Sonnenbrille im Rucksack hatten,
wegen Vermummung in Gewahrsam genommen. Zeitgleich konnten aber hunderte andere
mit Halstuch und Sonnenbrille die Sperren ungehindert passieren. Andere
Festnahmegründe waren z.B. Salatöl im PKW mit sich zu führen oder Fahrrad zu
fahren.
Ein Demonstrant wurde von den Cops verletzt, im Krankenwagen ins Krankenhaus
gebracht, am nächsten Morgen um fünf Uhr wieder abgeholt und in Gewahrsam
genommen.
Sanis und ein Arzt wurden festgenommen und konnten deshalb nicht zu den
Verletzten. Außerdem haben die Cops auch auf der Straße versucht die Presse zu
zensieren. So wurden bei mindestens einem Reporter, der sich mit Presseausweis
auswies, unliebsame Fotos gelöscht.
Außerdem wurde ein Reporter mit dem Vorwurf der passiv Bewaffnung und
Landfriedensbruch in Gewahrsam genommen. Hintergrund war, dass er wie viele
andere seiner Kollegen einen Helm trug. Ein anderer Reporter wurde bei einem
Wasserwerfer Einsatz verletzt.
Auch vollkommen Unbeteiligte waren Opfer der
Repression. So wurde z.B. eine Frau
aus dem Ausland, die nicht mal wusste, dass gerade G8-Gipfel in der Region ist,
von den Cops beim Trampen aufgegriffen und in Gewahrsam genommen.
Auch durch die lang andauernden Kontrollen wurden Aktionen behindert. Ein Bus
mit Menschen aus Griechenland und Italien ist am Mittwoch (6.6.) auf dem Weg
nach Rostock/ Laage aufgehalten worden. Alle Leute aus dem Bus wurden in einem
Gefangenenbus in der Gegend herum gefahren bis die Demo vorbei war.
Anschließend wurden sie wieder zu ihrem Bus gebracht und durften weiter fahren.
Den Clowns wurde insgesamt ziemlich übel mitgespielt. Sie mussten vor den Augen
der Polizei Wasser aus ihren Spritzpistolen trinken, weil angeblich Säure drin
war. Bei einer ARD Fernsehveranstaltung wurde ein Clown der mit erhobenen
Händen auf der 2 Meter hohen Bühne stand und Quatsch machte von einem Cop von
der Bühne gestoßen und ist auf einen Metallzaun gefallen.
Andere Personen, die einer Blockade Wasserflaschen bringen wollten, wurden vom
USK gezwungen die 40 Flaschen Wasser die sie dabei hatten anzutrinken, um damit
zu beweisen, dass es sich wirklich um Wasser handelt.
Leute, die am Freitag in der Nähe des offiziellen Mediencenters in Kühlungsborn
nackt baden waren, sind von Zivicops in Badehosen aus dem Meer gezogen worden.
Die Cops haben massenhaft Platzverweise ausgesprochen. Die meisten dürften
rechtswidrig gewesen sein. Z.T. waren sie für viel zu große Gebiete oder einen
zu langen Zeitraum ausgesprochen oder überhaupt nicht näher bestimmt. Einem
Anwohner wurde z.B. ein Platzverweis für den eigenen Wohnort erteilt. Leider
haben sich viele Leute von den Einschüchterungsversuchen der Cops beeindrucken
lassen und sich tatsächlich überlegt, sich nicht mehr in dem Gebiet um
Heiligendamm zu bewegen oder gleich nach Hause zu fahren. Das ist sehr schade.
Gewahrsamsgründe gab es so viele und sie wurden so willkürlich zugeteilt, dass
ein Verstoß gegen einen Platzverweis auch keine Rolle mehr gespielt hätte.
Insgesamt haben sich die Cops bei Aktionen, Kundgebungen und Demos sehr
provokativ verhalten. Es gab häufig Situationen (wie z.B. bei der überaus
friedlichen und bunten Abschlusskundgebung), bei denen plötzlich Einheiten
grundlos behelmt in die Menge gestürmt sind, da dann herum standen, vereinzelt
Leute rauszogen, um dann wieder abzuziehen.
Arbeitsbehinderungen des EA/Legal Teams und der Rechtsanwält_innen (RAs)
Es war die ganze Zeit über so, dass die Arbeit der RAs stark behindert wurde.
Dies begann auf der Straße, wenn das Legal Team versuchte an Festgenommene
heran zu kommen, um den Namen zu erfahren, um sich später gezielt nach der
Person erkundigen zu können. Die Cops versuchten bereits die erste
Kontaktaufnahme zu verhindern. So wurde z.B. einer Person der Mund zugehalten,
damit sie den Namen nicht rufen konnte und der RA wurde weg geschubst. In den
ersten Tagen wurde gegenüber den RAs z.T. behauptet, das sei verbotene
Kontaktaufnahme zu den Gefangenen und damit eine Ordnungswidrigkeit.
Es gab häufig gezielte Desinformationen der RAs durch die Cops. In den Gesas
wurde den Leuten häufig gesagt, die RAs wären nicht da bzw. hätten keine Zeit,
während zeitgleich vor der Gesa an die 20 Anwält_innen standen, weil ihnen der
Zugang zu den Gefangenen verwehrt wurde. Anderen wurde gesagt, dass
Anwält_innen viel Geld kosten würden. Von solchen Lügen sollte mensch sich
nicht abschrecken lassen. Es gibt verschiedene Solitöpfe aus den die
Rechtshilfearbeit bei solch politische Aktionen getragen werden kann. Anderen
wurde gesagt, sie dürften nur Anwält_innen von der Liste der Polizei nehmen,
aber nicht die vom Legal Team. Zugleich wurde den RAs gesagt, die Leute wollen
keinen Rechtsanwalt_innen. Das führte u.a. dazu, dass Leute ohne RAs zur
richterlichen Anhörung mussten. Einige der Richter haben diese Linie weiter
verfolgt und ohne Rechtsbeistand verhandelt, andere ließen die Menschen in der
Situation nrufen. So kam es, dass RAs des Legal Teams auf dem Flur des
Gerichtes Leute gefunden haben, die gerade dem Richter vorgeführt werden
sollten. Obwohl die RAs schon vor über einem Jahr Räume für
Anwält_innengespräche in der Gesa gefordert haben, standen solche Räume
zeitweise nicht zur Verfügung. Die Situation in den Gesas veränderte sich
ähnlich wie auf der Straße. Es gab Zeiten, in denen plötzlich ein Raum zur
Verfügung stand, dann wurde wieder jede Kooperation aufgekündigt und einigen
RAs wurde ein Hausverbot für eine Gesa ausgesprochen oder sie wurden gar nicht
rein gelassen.
Staatsterror drinnen
Die Haftbedingungen müssen insgesamt als sehr brutal und menschenunwürdig
beschrieben werden: So hatten Leuten in den Gefangenensammelstellen z.T. sehr
lange mit Kabelbindern die Hände gefesselt. Bei Einigen wurden diese auch beim
Toilettengang bzw. Schlafen nicht abgenommen. Einige Gefangene mussten sich bei
der Durchsuchung vollständig ausziehen und wurden
in mindestens einem Fall nackt
fotografiert. Den Gefangenen wurden z.T. Brillen und Schuhe in der Gesa
abgenommen. Einer Frau, die menstruierte, wurden Tampons verweigert. Anderen
Leuten wurden Medikamente verweigert, so wurde z.B. einer Person das Asthma
Spray abgenommen. Einer Anderen, deren Hände gefesselt waren und die starken
Heuschnupfen hatte, wurde ärztliche Hilfe verweigert. Einer Frau, die
bewusstlos wurde, wurde erst nach 3 Stunden der Kontakt zu einem Arzt gewährt.
Die Gefangenen wurden in ca. 5,5 x 5,5 Meter
großen Käfigen aus Drahtgitter, die
nach allen 4 Seiten offen einsehbar waren,
untergebracht. Die Gitter waren nicht
entgratet, deshalb gab es Schnittverletzungen an den Händen. Als Decke war ein
Netz gespannt. In dem Raum gab es eine Galerie, von der aus in die Käfige
gefilmt wurde und die Gefangenen ständig beobachtet wurden. Außerdem war in der
Halle ununterbrochen Neonlicht und sehr laute
Lüftungspropeller und damit starke
Zugluft. Die Gefangenen hatten anfangs keine Decken und keine Unterlage auf dem
Boden. Es gab keine Waschmöglichkeit und die Gefangenen waren bis zu neun
Stunden ohne Wasser.
Andere Leute wurden 1,5 Stunden in einem
Gefangenenbus in der prallen Sonne ohne
Getränke stehen gelassen. Eine Frau vom Roten Kreuz die den Gefangenen Wasser
geben wollte, wurde daran von den Cops gehindert.Viele der Festgenommenen
durften nicht mal vor einer Haftprüfung RAs anrufen, andere erst sehr verspätet
(nach 15 Stunden). Leute wurden bewusst belogen bezüglich der Dauer der
Ingewahrsamnahme. So wurde z.B. angedroht, dass sie mehrere Tage bleiben
müssten und kamen dann nach wenigen Stunden wieder raus. Die Haftdauer war sehr
unterschiedlich. Unserer Einschätzung nach sind verhältnismäßig wenige Menschen
für mehrere Tage in Unterbindungsgewahrsam genommen worden. Z.T. wurde es zwar
angeordnet, die Leute wurden aber trotzdem früher wieder entlassen oder die
Anordnung des Gewahrsams wurde richterlich aufgehoben. Der Großteil wurde
zwischen 6 und 15 Stunden festgehalten.In einigen Fällen gab es zwar einen
richterlichen Beschluss, dass die Ingewahrsamnahme nicht fortgeführt werden
darf, sie wurden trotzdem erst lange (z.B. 7 Stunden) nach dieser Feststellung
wieder raus gelassen.
Insgesamt gab es am Dienstag und Mittwoch 8
Schnellverfahren. Die Urteile gingen
von 6 Monaten Haft auf Bewährung bis 10 Monate ohne Bewährung. Lest dazu bitte
die Berichte die es schon gab.
Statt Dolmetscher_innen in der jeweils gebrauchten Sprache gab es
Dolmetscher_innen für Englisch, bei richterlichen Anhörungen gab es z.T. gar
keine Übersetzung.
Cops haben z.T. Asservaten nach der Freilassung behalten, z.B. Geld, ein
Rollator, Schlüssel Perso und Fahrzeugschein.
Solidarität ist zwar eine Waffe, kostet aber leider auch manchmal Geld! Es gibt
jetzt schon einige Verfahren im Zusammenhang mit Heiligendamm und es werden
wohl auch noch ein paar dazukommen, deswegen spendet zahlreich auf folgendes
Konto:
Schwarz-Rote-Hilfe Münster e.V.
Konto Nr. 282 052 468
BLZ 440 100 46
Postbank Dortmund
Stichwort: Gipfel-EA 2007
IBAN: DE02 4401 0046 0282 0524 68
BIC: PBNKDEFF
G8-EA/Legal Team ist noch erreichbarbis zum 24.6. läuft unter der bekannten
Nummer 038204 - 768111 ein Anrufbeantworter, der regelmäßig abgehört wird.
Gedächtnisprotokolle bitte nicht mailen oder faxen, sondern beim EA vor Ort
abgeben. Falls das nicht möglich ist, könnt ihr sie an folgende Adresse
schicken, müsst aber bedenken, dass die Cops vermutlich mitlesen.
EA Hamburg
c/o Schwarzmarkt
Kleiner Schäferkamp 46
20357 Hamburg
Damit wir nicht ein halbes Jahr nach der
jeweiligen Aktion immer noch am Telefon
hängen: Denkt dran euch beim EA zumelden, wenn ihr aus dem Knast wieder raus
seid!
Alles weitere auf unserer Homepage www.ermittlungsausschuss.eu
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British Demonstrator Nearly Blinded by G8 Police
PRESS RELEASE Tuesday 12th June
A British demonstrator at the G8 summit was badly
injured by German police water
cannon on Thursday 7th June. Matt from Liverpool said he joined the mass
protests against the G8 meeting in North Germany last week 'to show my
abhorrence to the G8 meetings which perpetuate exploitation, trade injustice
and wars. I was one of over a thousand people at a blockade of the West gate of
the police imposed exclusion zone surrounding the
summit venue. The blockade was
a peaceful attempt to hinder access by support staff and delegates to the
meetings, using strictly non-violent means.'
However the festival atmosphere in the sun-drenched fields was shattered by
unprovoked violent assaults by the police against the protesters. Police used
pepper spray, baton charges and water cannons against peaceful demonstrators;
eighteen water cannons were used to fire high pressure concentrated blasts of
water from close range at targeted individuals faces. I was taken by surprise
by a sudden massive blow to my left eye' said Matt 'it felt like my eye had
been knocked out of the socket, the pain was intense. I was blinded for the
rest of the day and my vision will probably be permanently impaired.'
Volunteer medical staff spotted internal bleeding in the eyeball so Matt was
rushed to the specialist eye unit at Rostock's University hospital. Their
clinical examination revealed a tear and other damage to the iris, suspected
detached retina, early signs of cataract and probable glaucoma. The full extent
of the damage cannot yet be determined due to the
internal bleeding. This was no
accident, six others suffered similar eye
injuries from the water cannon blasts,
including a German journalist covering the
events. Another protester sustained a
perforated ear drum. Matt and other protesters are challenging the legality of
the police's actions.
Please contact:
g82007antirep at gmail.com +44 7904452297 Jo Smith for more information
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What's hot and not
* Wandergesellen
An itinerant crafts people with a tradition
dating back to the 12th century. Not
only do they sport shapely, arse-hugging, double zipper cords and sexy Han Solo
waistcoats they also created the most incredible camp at Reddelich. We were all
feeling the spacious showers, the capacious bar and the bodacious children's
playground. As a cultural phenomena they have gone from geek to chic in an
astonishingly short space of time
* Widening the cracks*
The resistance metaphor du jour and an 'an
endless source of smirks, giggles and
wise-cracks'. ho ho! . From the five fingers* widening the cracks of the G8
summit itself to the Anarchist Teapot Sound System for widening the cracks of
activist music dogma. -cracks were widened everywhere.
* The unsung heroes of the resistance
It was not all about front-line glory - from the guy who spent every afternoon
picking up the litter, Carlos Camper who fielded the world's media at the
camp gates to the people that held the front-line of porta-loo hygiene. None of
it would have been possible without them.
* Tandems - the new buddies
* The Concierge - Welcome tents are so last year
* Centralised washing up systems
A massive leap forward in camp hygiene and a possible explanation for this
year's lack of Dissent!ry
* Pink and black international brigades t-shirts
This season's must have commodification of our resistance
* Out of Action barrio
Providing medical help, chill out, support spaces and great coffee!
Mobile Kitchens at the blockades for feeding the front lines
* The Hedonist International
For squatting extra land at Rostock, for the old skool hay bale rave and for
mobilising the musical cavalry to the demos and blockades
Working with the local communities
Never goes out of fashion. There was not enough but what there was, was hot
* Dry nights before actions
BLOCK FIRST - DRINK LATER
Slightly undermined by all the other bars everywhere but a great idea.
* Forest, poppies and relentless sunshine
* The blockades
Both mass and autonomous- huge, diverse, sexy, inspiring- Que scorchio!!!!!
You could not see the five fingers in action without it stirring your loins so
many tales of caring, sharing, solidarity, dignity and grace under pressure.
Having a plan made a big difference and we hope to be seeing more of this in
seasons to come.
* And last but by no means least
A marked improvement from 2005- The main event was stopping the G8 from
happening rather than welcoming them to do more--- Hot!
What's not
* Lack of queer male wandegesellen
Don't worry boys! The what's hot team have it on good authority that there is
one joining in six months time
* Insurectionary ManArchists
* Aggressive,unreasonable, and a constant source of movement strife. Can you
please go and insurrect someone where else and come back after you have had
some gender awareness workshops!
* "Confusing tactics with political principals -In reference to those who would
rather fight than win"
* Gender balance in Turbulence- otherwise it would have been on the Hot list.
* Shitting by the sides of the blockades- Companer at s please!!!!!!
* Peter Wahl from Attac
Could you take any more distance ? Actually yes, please take more distance.
* Chemical toilets and the absence of compost toilets
* Silo guarders
A big thank you to all the people that put there
time and energy into protecting
the strategically important grain silos. Not only were our beautiful Mexican
companer at s not allowed up there but the Queer barrio took action against the
silo guarders due to reports that they had their binoculars trained on the
showers during women's showering hours... so not hot
* Queer Identitarianism- kind of defeats the whole point, no?
* Camera Paranoia
There are helicopters flying overhead with technology beyond our imagination,
cops on every demo with a plethora of cameras and everyone has a mobile with a
camera on it anyway. So why go intimidating and in some cases attacking
movement-based independent journalists?
* The Suicide Block
For going 100m away from the camp to the small
village of Reddelich, taking down
some garden fences, dismantling a rockery garden, throwing some mollies around
then going back home to bed. Oh and bringing the riot cops home with you. A lot
of posturing for, well, nothing really.
* The Counter summit for taking place on the same day as the blockades. Whose
bright idea was that?
Footnotes
*the word crack has several meanings, in this case it is provoking giggling as
it is a slang word for the part between your buttocks.
*the five fingers tactic was the technique used to break through the police
lines and worked incredibly effectively. Upon reaching a police line the mass
of people would divide into five fingers- becoming an ungovernable mass.
Do It Yourself. A Handbook for Changing Our World
Edited by The Trapese Collective
Out May 2007
"This is a wonderful book. It starts from a simple and brilliant premise. We
know that we are heading towards the destruction of humanity, but we don't know
what to do about it...The book offers a simple suggestion: that we should do it
ourselves, take our lives into our own hands... I recommend it with enormous
enthusiasm." John Holloway, author of Change The World Without Taking Power
info at handbookforchange.org
www.trapese.org
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Tornados beim G8
Methoden wie in Afghanistan: Das Verteidigungsministerium hat den Einsatz von
Tornados beim G8-Gipfel bestätigt. Dabei ist höchstwahrscheinlich auch das Camp
Reddelich gefilmt worden.
Der Einsatz sei im Rahmen der "technischen Amtshilfe" erfolgt. Tatsächlich wird
diese im Artikel 35 der Verfassung ermöglicht und kommt häufig zur Anwendung.
Beispielsweise erfolgt der Einsatz der Bundespolizei jenseits der Schinenwege,
Bahnhöfen und Autobahnen stets auf dieser Grundlage. Der Einsatz der Armee im
Rahmen der Amtshilfe ist jedoch letztes Jahr sprunghaft angestiegen, wie
Christoph Marischka kürzlich für die Informationsstelle Militarisierung
dokumentiert hat. Er beschreibt außerdem, dass seit Anfang 2007 explizit
Stellen durch die Bundeswehr in der zivilen Verwaltung geschaffen wurden, die
solche Einsätze forcieren (Militärische "Amtshilfe" - Die Bundeswehr auf dem
Weg nach Heiligendamm, http://www.imi-online.de/2007.php3?id=1572).
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben zwei Tornados die Umgebung von
Heiligendamm in der geringsten Flughöhe uberflogen, die zulässig ist, um die
gemachten Aufnahmen mit älteren Bildern zu vergleichen und so Sabotage-Akte an
Strassen erkennen zu können. Es gehöre, so tagesschau.de (
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6919674_NAV_REF1,00.html)
"zum Alltag der Zusammenarbeit von Bundeswehr und Polizei, dass etwa Tornados
mit Wärmebildkameras über Gegenden fliegen, in denen Menschen vermisst oder
Entführungsopfer vermutet werden."
Tatsächlich wurden Tornados auch im Februar 2006 zur "Bekämpfung" der
Vogelgrippe eingesetzt.
Die Aussagen des Verteidigungsministeriums sind jedoch in mehrfacher Hinsicht
irreführend. So haben die Bewohner des Camps eindeutig ausgesagt, dass
mindestens ein Tornado am Dienstag gezielt das Camp überflogen hätte. Es muss
nun ermittelt werden, ob auch dabei Fotos gemacht wurden. Denn um Sabotageakte
an Strassen kann es dabei ja nicht gegangen sein. Unabhängig davon, ob zu
diesem Zeitpunkt konkrete Aufklärung stattgefunden hat, handelte es sich dabei
um einen Akt der Einschüchterung. Über sonstige Tornado-Einsätze zur auffindung
vermisster Personen ist nichts bekannt. Würden sie in der selben Flughöhe
stattfinden, wäre es wohl nicht leicht, sie zu verheimlichen. Angesichts des
Absturzes eines Tornados der Bundeswehr erst vor wenigen Wochen stellen solche
Einsätze eine nicht zu verantwortende Bedrohung der Zivilbevölkerung und eben
auch der Protestierenden dar.
Die Verfassungsmäßigkeit des Einsatzes ist aus mehreren Gründen zu bezweifeln.
Zunächst die Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit
und Ordnung (soweit man davon im kontext des G8-Gipfels überhaupt sprechen
kann): Die durchaus erfolgreichen Blockaden haben bewiesen, dass die Nutzung
der Strassen für die Gipfel-Logistik zumindest im größeren Massstab ohnehin
nicht geplant war. Desweiteren eignet sich die Aufklärung mit Tornados nicht
zur Erfassung von kurzfristigen Sabotageakten. Entgegen der allgemeinen
Auffassung arbeiten die Tornados mit Nassfilmen, die erst nach der Landung
entnommen und entwickelt werden müssen. Es vergeht also viel Zeit zwischen dem
Überflug und der Auswertung.
Ein noch zweifelhafterer Punkt ist folgender: Die Bundeswehr darf in Inland im
Rahmen der Amtshilfe bei äußerster Notwendigkeit eingesetzt werden, aber nur
zur Unterstützung der Polizei und mit polizeilichen Mitteln. Ob hierzu
Kampfjets gehören ist fraglich, bzw wurde vom Verfassungsgericht im Verfahren
wegen des Luftsicherheitsgesetzes eindeutig verneint. Tornados sind
grundsätzlich, immer, auch in der Recce-Variante, mit zwei 27mm Bordkanonen mit
je 180 Schuss und zwei infrarotgelenkten Raketen ausgerüstet.
Aber die Verfassungsmäßigkeit ist nicht der Punkt. Unabhängig davon, wie das
BVerfG die Amtshilfe auslegt, ist der Einsatz des Militärs im Inneren -
insbesonder in Deutschland - illegitim und muss verhindert werden. Angesichts
des Abdriftens in den Terror-Sicherheitsstaat sollte aber vielleicht eine
einschränkende Regelung des Artikel 35GG gefordert werden.
Diejenigen, die gegen den G8 Gipfel protestiert haben, weil die G8 für Kriege
verantwortlich sind, haben durch den Einsatz des Militärs zur Luft- und
Bodengestützten (hierzu ein lustiger Film:
http://g8-tv.org/index.php?play_id=1721) Aufklärung, die Sanitätsdienste, den
Transport und die Beherbergung der Polizei durch die Bundeswehr allemal Recht
behalten. Der G8-Gipfel selbst hat die Ostsee zum Kriegsgebiet gemacht.
Deutlich entlarvt der Einsatz auch die Bemühungen der Kanzlerin um Klimaschutz:
"Der Kraftstoffverbrauch des Waffensystems TORNADO liegt in Abhängigkeit von
Flughöhe, Fluggeschwindigkeit und anderen Variablen zwischen 30 und 100 kg pro
Minute. Hieraus ergibt sich ein Kraftstoffverbrauch pro Flugstunde zwischen
1800 und 6000 kg. Aus einem Kilogramm des Turbinenkraftstoffs Kerosin und 3,4
kg Sauerstoff entstehen bei der Verbrennung im Triebwerk rund 3,15 kg
Kohlendioxid (CO2) und 1,24 kg Wasserdampf. Unter Zugrundelegung der eben
genannten Verbrauchszahlen ergeben sich nach Berechnungen des Deutschen
Zentrums für Luft- und Raumfahrt durch die Verbrennung von 1000 kg Kerosin
mittlerer Qualität in einem Turbinenluftstrahltriebwerk circa 3150 kg
Kohlendioxid. Daneben entstehen weitere Abgaskomponenten."
BT-Drucksache 16/4367
[http://de.indymedia.org/2007/06/184384.shtml]
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