widerst at and mund - Dienstag, 5. Juni 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Di Jun 5 01:15:31 CEST 2007


MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
              www.no-racism.net/mund

Dienstag, 5. Juni 2007

HALLOOO, IST DA NOCH JEMAND?

Auch heute hat wieder niemand Berichte über Heiligendamm an den Mund
geschickt. Die sind z.B. hier: http://no-racism.net/, http://at.indymedia.org/

Findet Ihr das nicht seltsam für ein Medium, das einmal das Zentralorgan des Widerstands war?
Ich schon. 
Der Mund ist nun also offenbar fern der Szene.

Überhaupt stellt sich mir die Frage:

Gibt es noch Mund-Lesas?

Die Mund-Lesas, diese imaginierten Geschöpfe, sind der einzige Grund, warum ich jede Woche Selbstausbeutung betreibe.

Falls es keine Mund-Lesas mehr gibt, wird der Mund nur in Posteingänge
zugestellt, um gelöscht zu werden. Damit ist er faktisch zu Spam
mutiert. Und Spamschleuder möchte ich wirklich keine sein.

Zu meinem Unmut trägt bei, dass die ca. 15 Vereine und Parteien
(z.B. SPÖ, KPÖ, Grüne), die den Mund regelmäßig mit ihren
Routineaussendungen beschicken, genügend
Mittel haben, um ihre Routineaussendungen direkt zu versenden.
Ich sehe überhaupt nicht ein, warum ich für fett öffentlich
finanzierte Parteien und subventionierte Vereine gratis
Pressearbeit machen soll.

Zuschriften von Einzelpersonen, denen der Mund ein öffentliches
Sprachrohr sein soll, finde ich hingegen kaum mehr.

Daher -  Hallooo, ist da noch jemand?

Kurze E-Mail an widerstand no-racism.net – z.B. “Ja, ich lese den Mund
noch” oder "Den Mund soll es weiter geben, weil...." genügt.

Und falls sich niemand meldet, ist meine Frage wenigstens deutlichst
beantwortet und ich kann mich beruhigt von diesem Projekt
verabschieden.

Für die Tagesredaktion,
hn

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A) INHALT
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DIVERSE TERMINE
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AKG/15. Juli 1927/Vorträge am 14.6.2007

Von:    klahr.gesellschaft at aon.at
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GA vienna pride

Von:    Andersrum Wien <andersrum.wien at gruene.at>
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Vortrag 6. 6.: Kulturindustrie und Geschlechterverhältnis

Von:    Cafe Critique <cafe.critique at gmx.net>
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Veranstaltung - Dienstag 5. Juni, 2007, 18:30 - Thema: Menschenrechte

Von:    WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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[kinoki-mikrokino] Nr.144 "Newsfront. Die Medien und der Irakkrieg"

Von:    augustine.leisch at gmx.at
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Reminder: 6. Juni: 20 Jahre ZUK! Das ZUK Geburtstagsfest

Von:    Zukunfts- und Kulturwerkstätte - Newsletter <zuk at spoe.at>
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Silbernes Ehrenzeichen an Ursula Hemetek

Von:    Initiative Minderheiten Newsletter
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Anne Harich über Wolfgang Harich

Von:    hofbauer at mediashop.at
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PRESSEAUSSENDUNGEN
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Al-Rawi & Yilmaz zu HC. Strache

Von:    Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
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Fw: Brasilien: Entdeckung eines "neuen Indianerstammes"
ist "Sensationshascherei"

Von:    GFBV Hans Bogenreiter
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KPÖ/EU/Verfassung/Alternativen/Regierung

Von:    KPÖ-Information
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Continuing Conflicts that Create Refugees - May 2007

Von:    John O
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KPÖ/Wahlrecht/Legislaturperiode/Demokratiepaket

Von:    KPÖ-Information
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B) TEXTE
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DIVERSE TERMINE
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AKG/15. Juli 1927/Vorträge am 14.6.2007

Von:    klahr.gesellschaft at aon.at
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Wir möchten Sie auf eine aktuelle Veranstaltung der Alfred Klahr Gesellschaft am Donnerstag, den 14. Juni, aufmerksam machen:

15. Juli 1927 – Das Polizeimassaker vor dem Justizpalast
14. Juni 2007, 19.00
Café Rathaus, Landesgerichtsstraße 5, 1080 Wien, Extrazimmer

Univ.-Prof. Dr. Hans Hautmann (Institut für Neuere und Zeitgeschichte der Universität Linz): Klassenjustiz in der Ersten Republik

Dr. Winfried R. Garscha (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Zentrale Forschungsstelle Nachkriegsjustiz): Der Schattendorf-Prozess

Dr. Wolfgang Maderthaner (Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung VGA): Der Tag des Feuers - die Ereignisse des 15. Juli 1927

Neuerscheinungen in der Reihe „Quellen & Studien“:

Peter Goller: Marx und Engels in der bürgerlichen Ideologie und in der sozialistischen Theorie. Gesammelte Studien. Wien: Verlag der Alfred Klahr Gesellschaft 2007 (Quellen & Studien, Sonderband 7), ISBN 978-3-9501986-2-1, 336 S., 17.– Euro
http://www.klahrgesellschaft.at/Buecher/Marx_Engels.html

Manfred Mugrauer (Hg.): Öffentliches Eigentum – eine Frage von Gestern? 60 Jahre österreichische Verstaatlichungsgesetzgebung. Wien: Verlag der Alfred Klahr Gesellschaft 2007 (Quellen & Studien, Sonderband 8), ISBN 978–3–9501986–3–8, 206 S., 10.– Euro
http://www.klahrgesellschaft.at/Buecher/Verstaatlichung.html

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GA vienna pride: stadtspaziergang/talk/skate/parade/identities

Von:    Andersrum Wien <andersrum.wien at gruene.at>
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Liebe Freundinnen und Freunde,

die Grünen Andersrum haben sich zu Vienna Pride 2007 ein buntes und feines 
Programm für Euch einfallen lassen. Alle Eintritte sind frei. Neben einem 
schwulen und einem lesbischen Stadtspaziergang, laden wir euch zu einem Queer 
City Talk mit illustren Gästen über (Un-?)Sinn der Regenbogenparade und skaten 
queer durch die Stadt.  Alle Details findet Ihr auch auf www.gruene-
andersrum.at

Nebenbei gehen wir aber auch wieder ins Kino, denn das beste Filmfestival der 
Welt ( so finden zumindest wir), findet wieder statt: identities 2007.

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VIENNA PRIDE - DAS PROGRAMM IM DETAIL:
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Vienna Pride: Stadtspaziergang Schwules Wien
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Andreas Brunner, Historiker, Autor von "Schwules Wien", führt durch die Stadt 
und erzählt Geschichte und Geschichten über Männer, die in Wien Männer lieb(t)
en. Teilnahme gratis!
--> Sonntag, 10. Juni, 15 Uhr
--> Treffpunkt um 15 Uhr: Uni Wien, Haupteingang, Dr.-Karl-Lueger Ring 1

mehr: http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/16451/

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Vienna Pride: Queer City Talk
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Was ist die Community? Was kann eine Parade? Oder was soll sie können? Ein 
Queer City Talk über Sinn oder Unsinn der Regenbogenparade.
--> Donnerstag, 21. Juni um 19.30 h
--> Grüner Raum, Favoritenstraße 22, 1040 Wien, U1 Taubstummengasse, Ausgang 
Lift
Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt, Eintritt Frei
mehr: http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/16629/

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Vienna Pride: Queer Friday Night Skating
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Friday Nightskating andersrum: fahrt mit uns auf Skates und Rädern durch die 
wärmsten Ecken Wiens. Marco Schreuder und die Grünen Andersrum laden euch bei 
einem Zwischenstopp im Café Willendorf zu einem Glas Sekt ein!
--> Freitag, 22. Juni, Start 22 Uhr
--> Treffpunkt am Heldenplatz
Teilnahme Gratis!
mehr: http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/16628/

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LesungsSpaziergang: Wien. Stadt frauenliebender Frauen
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Ein LesungsSpaziergang der Linken Emanzen Crew "auf den Spuren von Frauen, die 
das Leben und die Gesellschaft Wiens nachhaltig, aber oft von 
androzentristischer Geschichtsschreibung übergangen, geprägt haben". Mit 
Marlen Schachinger.
--> Sonntag, 24.06.2007, 15:00 Uhr
--> Treffpunkt: Café-Restaurant Mayerei im Türkenschanzpark (1180 Wien, 
Hasenauerstraße 56)
Bitte Fahrschein mitnehmen! Teilnahme gratis!
--> Bitte um Anmeldungen bis 21.06.2007 bei petra.galkova at gruene.at
mehr: http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/16446/


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identities 07
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Auch dieses Jahr hat sich Barbara Reumüller wahrscheinlich einige Haxen 
ausgerissen um Filme zu organisieren, die noch nie oder schon lang nicht mehr 
hierzulande im Kino zu sehen waren.
mehr: http://www.gruene-andersrum.at/kultur_medien/artikel/lesen/16672/
und: www.identities.at


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Moskau: Gewalt gegen lesbischwule Demo
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Die internationale Unterstützung für die Moscow Gay Pride hat Moskaus Lesben 
und Schwule vor Schlimmerem bewahrt: Der Versuch einer lesbischwulen 
Demonstration wurde von der Polizei unter Einsatz von Gewalt verhindert.
Geschichte und Fotos hier: http://www.gruene-andersrum.at/international/
artikel/lesen/16615/


Mit den besten Empfehlungen,
die Grünen Andersrum Wien



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Vortrag 6. 6.: Kulturindustrie und Geschlechterverhältnis

Von:    Cafe Critique <cafe.critique at gmx.net>
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6.6.2007

Kulturindustrie und Geschlechterverhältnis – Warum Desperate Housewives besser ist als Judith Butler und ich dennoch dabei einschlafe

Vortrag von Renate Göllner

19.30, im Hörsaal III, Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Die amerikanische Feministin Judith Butler hat bekanntlich keinen Begriff davon, dass diese Gesellschaft im innersten aus den stummen Zwängen kapitalistischer Verwertung besteht und in letzter Instanz durch die Androhung von Gewalt zusammengehalten wird. Die Desparete  Houswives hingegen, logische Fortsetzung von Golden Girls und Sex and the City, kommen um solche Erkenntnisse nicht so einfach herum. Bree, Gabrielle und all die anderen sind nicht in der günstigen Lage, sich eine Identität nach der anderen auszusuchen, so als wären sie auf einer permanenten Faschingsparty namens Gender Troubles. 

Sind sie auch bis in jede ihrer Fasern Clichés der Kulturindustrie, wie sie im Buch stehen, und zwar in der Dialektik der Aufklärung, so liegt der Witz der Serie in ihren beständigen, überraschenden Wandlungen. Und im Hintergrund bleibt stets die Gefahr an den bürgerlichen Verhältnissen zugrunde zugehen, denen sich allein die Freiheit verdankt. 

Verkehrte Welt: an der Universität triumphiert im poststrukturalistischen Jargon die Kulturindustrie; im Fernsehen hingegen findet die Reflexion statt – freilich nur so weit sie in dieser Gesellschaft ohne Einbuße an Erfolg eben möglich ist.

Und während in Amerika die Houswifes solchermaßen desperat werden, schickt man in Deutschland die Hausfrauen in die „Bräuteschule 1958“. Jedem Fernsehpublikum die Serie, die es verdient. 
 
Renate Göllner lebt als Autorin in Wien und gehört zu Café Critique. Publikationen: Kein Puppenheim – Genia Schwarzwald und die Emanzipation. Frankfurt 1999; Aufsätze zur Kritik der Individualpsychologie; arbeitet derzeit an einem Buch über „Schule und Verbrechen: Wien 1938“.
_________________

20. 6. 2007
Wien, 19:30
Hollywood zwischen Traummaschine und Feindbild
Vortrag von Tobias Ebbrecht (Berlin)
HS III im NIG, Universitätsstraße 7

10. 7. 2007
Halle, 19:00
Islamistische Apokalyptiker und ihre linken Bewunderer
Der antisemitische Antiimperialismus von Teheran bis Caracas
Vortrag von Stephan Grigat
Universität Halle
Melanchthonianum, Universitätsplatz

13. 9. 2007
Islamistische Apokalyptiker und ihre linken Bewunderer
Der antisemitische Antiimperialismus von Teheran bis Caracas
Vortrag von Stephan Grigat bei der Sommerakademie der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Jugendbildungsstätte "Kurt Löwenstein" Werftpfuhl
Anmeldung erforderlich
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Neu auf unserer Homepage:

Israel und Europa - ein unüberbrückbarer Gegensatz.
von Stephan Grigat
http://www.cafecritique.priv.at/gerstenfeld.html

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Vorankündigung:

Demnächst erscheint im ca ira-Verlag von Stephan Grigat "Fetisch und Freiheit - Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus".
400 Seiten; 29,- Euro
http://www.isf-freiburg.org/verlag/buecher/grigat-fetisch.freiheit.html
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Café Critique 
Verein für Gesellschafts- und Kulturkritik 
Wickenburggasse 16/5 
A - 1080 Wien 
Tel.: 0043 699 107 87 421 
Fax: 0043 1 406 81 54 19 
Email: cafe.critique at gmx.net 
Kontoverbindung: Dr. Renate Göllner, Erste Bank, Nr. 28660228600, BLZ 20111 
BIC: GIBAATWW, IBAN: AT512011128660228600 




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Veranstaltung - Dienstag 5. Juni, 2007, 18:30 - Thema: Menschenrechte

Von:    WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Das IWK lädt ein zur Podiumsdiskussion: 

Dienstag,5. Juni 2007, 18.30
Einleitungsreferatezum Thema: Menschenrechte

AlfredBrandhofer (Gesellschaftfür bedrohteVölker),
CorneliaKogoj (InitiativeMinderheiten),
Mary Kreutzer (WadiÖsterreich)

Die jährlicheninternationalen Berichte über den Zustand derMenschenrechte enthalten erschütternde Informationen.Menschenrechtsverletzungen finden nicht nur anderswo statt, sondernereignensich auch bei uns. Das Eintreten für und die Einhaltung vonMenschenrechten isteine menschheitliche Aufgabe, der sich zahlreichezivilgesellschaftlicheOrganisationen widmen.

INSTITUT FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST
A-1090 Wien, Berggasse 17
Telefon / Fax ++43 (1) 317 43 42
IWK-Homepage: http://www.univie.ac.at/iwk

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Nr.144 "Newsfront. Die Medien und der Irakkrieg"

Von:    augustine.leisch at gmx.at <augustine.leisch at gmx.at>
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KINOKIS MIKROKINO

Politische Filmabende, 1x monatlich im depot bei freiem Eintritt.
depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, http://www.depot.or.at
kinoki. Verein für audio-visuelle Selbstbestimmung
mikrokino at kinoki.at | http://www.kinoki.at
Newsletter subskribieren bzw. abbestellen unter:
https://kooperative.at/mailman/listinfo/kinoki-mikrokino
Förderpreis Politische Kulturarbeit 2004 der IG Kultur Österreich.

5.Juni 2007, 19 Uhr
Depot , Breite Gasse 3, 1070 Wien
kinokis Mikrokino Nr.144   "Newsfront. Die Medien und der Irakkrieg"

Die  Nachrichten aus dem Irak vermögen trotz ihrer Menge kaum
Vorstellungen von Leben inmitten des Krieges oder gar Empathie mit den  
Menschen
dort zu produzieren, von  Einsicht in politische Zusammenhänge gar  
nicht zu reden.
Der kinoki-Mikrokinoabend mit Irakexpertin und STANDARD-Redakteurin
Gudrun Harrer versucht einen Blick hinter die
Kriegsbilder zu werfen.



"Control room"
von Jehane Noujaim, 84 min, USA 2004, Englisch ohne Untertitel

In Control Room zeigt die ägyptisch-amerikanische Filmemacherin
Jehane Noujaim Journalisten von Al Jazeera, aber auch von NBC/ABC
und auch Presseoffiziere des US-amerikanischen Militärs bei der  
Produktion der
Berichterstattung über den Krieg im Irak.
Ohne vorder- oder hintergründige Polemik erhellt der Film die  
Mechanismen
der Nachrichtenproduktion, die aus Kriegsberichterstattung Propaganda
werden lassen- oder auch nicht- , analysiert, welche weltanschaulichen  
Hintergründe
die jeweiligen Berichterstattung bedient und welche Ausschlüsse,  
blinden Flecken
und Wertungen das jeweils produziert.
Jehane Noujaim: "Ich wuchs auf in Ägypten zu einen Zeit als die  
Nachrichten stark vom Staat
kontrolliert wurden und man nicht viel Kritik an der Regierung zu hören  
bekam.
Als 1996 Al Jazeera zu senden begann, wurde das Programm in jedem  
Kaffeehaus in Kairo
gespielt.  Sie schienen keinerlei Tabus zu kennen, wirklich  
investigativ zu arbeiten und sie hatten
Diskussionssendungen über Dinge, über die niemand öffentlich  
sprach.(..) Wenn man dann hört, daß
Al Jazeera "Taliban-TV" genannt wird, erwartet man, daß täglich Bin  
Ladens Tapes gesendet werden,
aber die JournalistInnen dort sind wie überall: sie versuchen gute  
Arbeit zu machen.(...)
Sie sehen sich als  Medienpioniere in der arabischen Welt. Im Film  
erzählt Samir,
daß er in 15 von 22 arabischen Ländern nicht einreisen darf, weil er  
für Al-Jazeera arbeitet. (..)
Medien sind ein System, es ist ja nicht so, daß da ein paar Leute an  
der Spitze sitzen und
alle Fäden in der Hand halten. Es geht viel um Wettbewerb und darum,  
dein Publikum
anzusprechen. Ich hatte nicht mitbekommen, daß ein großer Teil des  
amerikanischen
Publikums von CNN zu FOX-News übergegangen ist, und das war ein Teil  
der Ursache,
warum  CNN seine Programmierung dann auf eine patriotischere,  
mitreissendere Linie brachte."


"Battleground. 21 days on the empire's edge"
von Guerilla News Network, USA 2004,  82 min , Englisch ohne Untertitel

Aufschlußreiche Dokumentation einer 3 wöchigen Reise unabhängiger
US-Filmemacher in den Irak Ende 2003.
Der Film begleitet einen Schiiten, der mit den Amerikanern gegen Saddam  
kämpfte,
auf  seiner Rückkehr zu seiner Familie. Er fokussiert vor allem auf die  
Aporien der
taktischen Allianz der US-Politik mit den
schiitischen Kräften, die zwar das Ende des Saddamregimes  begrüßen,  
aber  eigentlich
eine religiöse Verfassung nach der Scharia wollen, und keinerlei  
weitere US-Einmischung.
Außerdem beobachtet Guerilla News Network  US-Soldaten, die kein Wort  
Arabisch
sprechen, bei ihren eher hilflosen Einsätzen und bei der Proklamation  
ihrer  äußerst naiven Vorstellungen von ihrer Mission.
Ein Film, der Menschen im Irak und ihre unvereinbaren Vorstellungen   
lapidar portraitiert.


"embedded reporting"
ca 10 min. USA 2006,
Die Anti-Irakkriegsbewegung in den USA bringt ständig neue
Antikriegfilme heraus, die allerdings zum großen Teil kommentierte  
Neuzusammenschnitte
medialen Mainstreammaterial sind.  "embedded reporting"  ist ein Kapitel
aus dem Antikriegsfilm "breaking silence" von Tonje Hessen Schei und  
David Bee, das
zeigt, daß unabhängige Medienleute kaum eine Möglichkeit haben, im Irak  
zu arbeiten,
ohne von allen Seiten - wörtlich- unter Beschuß
genommen zu werden.


Zwischen den Filmen:
Gespräch mit Gudrun Harrer (Arabistin,  
STANDARD-Außenpolitik-Ressortleiterin
und Sondergesandte im Irak) über die politischen Kräftekonstellationen  
in der Region und die
Geschichte der US-Politik dort.

revolution will not be televised
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kinoki
mikrokino at kinoki.at
http://www.kinoki.at

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Reminder: 6. Juni: 20 Jahre ZUK! Das ZUK Geburtstagsfest

Von:    Zukunfts- und Kulturwerkstätte - Newsletter <zuk at spoe.at>
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                             Newsletter15/2007                              
        
 Einladung: 20 Jahre ZUK!
                  
Die Zukunfts- und Kulturwerkstätte ist 20 Jahre alt –feiern Sie mit uns!
  
   Mittwoch, 6. Juni2007, ab 18 Uhr
  
 Festbühne in der Schönlaterngasse 
 (bei Schlechtwetter im ZUK-Veranstaltungskeller) 
  

                                         
18:30 Uhr 
 Bieranstich durch Bürgermeister MichaelHäupl
  
 19:00 Uhr
 Wie cool ist Politik? 
 Mit Sandra Breiteneder, Carmen Fischer, SophieLojka u. a. 
  
 20:00 Uhr
 20 Jahre Konfliktkultur in Österreich
   GeorgHoffmann-Ostenhof im Gespräch mit Josef Cap
  

                           
Handgreifliche aktuelle ZUK-Ausstellung: Reigen. von ElkeZauner
 Musik. DJane Frau Sommer
 Es moderiert Dieter Chmelar.
  
 Speis und Trank werden durch das Restaurant „Max“angeboten!
  
 Das ZUK–Team freut Sich auf Ihr Kommen!
  

                        
                   
Nähere Infos unter:
  
 Zukunfts- und Kulturwerkstätte 
 Schönlaterngasse 9, 1010 Wien 
 Tel.: 01/513 86 82 
 www.diezuk.at 
  zuk at spoe.at
 ZVR-370292072


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Silbernes Ehrenzeichen an Ursula Hemetek

Von:    Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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>>> Die Initiative Minderheiten freut sich, mitteilen zukönnen, dass unsere langjährige Obfrau und jetzigeObfraustellvertreterin,
Univ. Prof. Dr. Ursula Hemetek das SilberneEhrenzeichen der Republik Österreicherhält.

Wir gratulieren Uschi sehr, sehr herzlich!

Anbei die Einladung zur Verleihung und zur Buchpräsentation von"Cultural Diversity in the Urban Area: Explorations in UrbanEthnomusicology"

Montag, 18. Juni2007
19.00 Uhr
Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie 
der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Bauteil K („Querriegel“) - Hörsaal K 0101 / 1. Stock (Glasbauteil)


Programm

Begrüßung: o.Univ.Prof. Dr.Gerlinde Haid,Institutsleiterin
Buchpräsentation
Cultural Diversity in the Urban Area: Explorations in UrbanEthnomusicology
Zum Buch: ao. Univ.Prof. Dr. Ursula Hemetek, Herausgeberin

Überreichung des SilbernenEhrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich an Dr. UrsulaHemetek
Laudatio: Mag. Maria Walcher, UNESCO-Kommission Österreich
Überreichung der Auszeichnung durch den Rektor der Universität fürMusik und darstellende Kunst Wien, o.Univ.Prof. Dr. Werner Hasitschka

Musikalische Gestaltung
Ševko Pekmezovic und Toplica Stojanovic
Bosnische städtische Lieder
Ensemble Ruža Nikolic-Lakatos
Lieder der Lovara

Buffet
U.A.w.g.: 01 711-55-4201 oder krammer at mdw.ac.at
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Anne Harich über Wolfgang Harich

Von:    hofbauer at mediashop.at <hofbauer at mediashop.at>
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Wir bitten im Namen des "Verlag Neues Berlin" um die Ankündigung folgenderVeranstaltung.Die Veranstaltung:
Anne Harich über Wolfgang Harich. Einladung zu Lesung und Gespräch

Das Buch:
Anne Harich
Wenn ich das gewußt hätte
Erinnerungen an Wolfgang Harich
Verlag Das neue Berlin, 432 Seiten 19.90 Euro

Wo?
Restaurant LUX, 1070 Wien, Spittelbergg. 3

Wann?
Dienstag, 26. Juni 2007 um 18 Uhr 30

Zum Buch:
"Wenn ich das gewußt hätte". Ein Stück deutsche Zeitgeschichteerzählt Anne Harich in ihren
"Erinnungen an Wolfgang Harich", den streitbaren Philosophen, Kämpfergegen Walter Ulbricht
und Friedrich Nietzsche, Vordenker einer radikalen Ökologie. NeunJahre lang (1956 - 1964)
war Wolfgang Harich wegen Umsturzversuchs im DDR-Gefängnis gesessenund hat dennoch
seine kommunistische Überzeugung bis zu seinem Tod im Jahre 1995gelebt. In Wien schloss er
sich 1979 dem "Forum Alternativ" an, wo er die Ideen seines Buches„Kommunismus ohne
Wachstum? Babeuf und der Club of Rome“ unter die junge grüne Bewegungbrachte.

Anne Harich ist dem Philosophen erst in den 1980er Jahren begegnet.Ihr Buch ist
Autobiographie und linke Zeitgeschichte. Aus dem Fundus gemeinsamerLebenserfahrung sowie
privater und staatlicher Archive hat sie ein imposantes Erstlingswerkgeschrieben, das der
Person des Wolfgang Harich eine neue zeithistorische Dimension gibtund zugleich darstellt, wie
es einer jungen Frau gelungen ist, neben dem großen IntellektuellenProfil zu gewinnen.

Auf zahlreiches Erscheinen freuen sich
Andrea Komlosy und Hannes Hofbauer
 


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PRESSEAUSSENDUNGEN
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Al-Rawi & Yilmaz zu HC. Strache

Von:    Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen <dieinitiative at gmx.at>
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APA0416 5 II 0179               Siehe APA0274/04.06   Mo, 04.Jun 2007

Nationalrat/Parlament/Religion/Islam/FPÖ/Strache

Islamische Glaubensgemeinschaft weist Strache-Anwürfe zurück

Utl.: Al-Rawi: "Lernen Sie Geschichte, Herr Strache" =

  Wien (APA) - Omar Al-Rawi, der Integrationsbeauftragte der Islamischen
Glaubensgemeinschaft (IG) Österreichs hat die Vorwürfe von FPÖ-Chef
Heinz-Christian Strache gegen Moslems und den Islam entschieden
zurückgewiesen. Straches Aussage, der Islam sei sondern ein "totalitäres
Rechts- und Gesellschaftssystem" und der Islamismus "der Faschismus des 21.
Jahrhunderts", bezeichnete Al-Rawi gegenüber der APA als "einfach absurd".
"Lernen Sie Geschichte, Herr Strache", richtete Al-Rawi dem FPÖ-Chef aus.
Die Islamische Kultur sei "ein Paradebeispiel an Toleranz", das könne man
etwa auch in Andalusien nachvollziehen.

  Dass Imame der deutschen Sprache mächtig sein sollen, dagegen hat der
Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft nichts
einzuwenden. Dass sie aber nur auf Deutsch predigen dürften, lehnt er
jedoch ab. Die Vielfalt der Sprachen müsse gewahrt bleiben. Die Imame
müssten die Sprache ihrer Zuhörer sprechen. Im Übrigen sei auch die
deutsche Sprache kein Garant gegen Hasspredigten. Strache selbst sei "einer
der bekanntesten Hassprediger", sagte der Wiener SP-Gemeinderat Al-Rawi.
Und die FPÖ-Forderung nach einem Bauverbot für Minarette erinnert Al-Rawi
an "ewig gestriges Gedankengut".
(Schluss) mk/has

APA0416    2007-06-04/14:25

041425 Jun 07

OTS0207 5 II 0096 DS10004                             Mo, 04.Jun 2007

Kommunales/SPÖ/Wien-Klub/Integration

Strache-Aussagen - SP-Yilmaz: "Rassistisch und widerlich!"  =

  Wien (SPW-K) - "Das ist rassistisch und widerlich. Dass Menschen mit
einer derart bedenklichen Geisteshaltung im österreichischen Nationalrat
sitzen, schmerzt", reagierte heute die Wiener Integrationssprecherin Nurten
Yilmaz auf Straches Vergleich des Islam mit dem Faschismus.
"Religionsfreiheit ist ein menschliches Grundrecht. Die ständigen Versuche
der FPÖ, hier eine Hatz auf Menschen einer bestimmten Religionsgruppe zu
veranstalten, wecken sehr unangenehme Erinnerungen an eine Zeit, in der
Religion auch zum Vorwand für eine beispiellose rassistische Verfolgung
genommen wurde." (Schluss)

Rückfragehinweis:
  SPÖ Klub Rathaus, Presse
  Mag. Michaela Zlamal
  Tel.: (01) 4000-81930
  mailto:michaela.zlamal at spw.at


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Brasilien: Entdeckung eines "neuen Indianerstammes"
ist "Sensationshascherei"

Von:    GFBV Hans Bogenreiter
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Sent: Monday, June 04, 2007 1:31 PM
Subject: Brasilien: Entdeckung eines "neuen Indianerstammes" ist 
"Sensationshascherei"


> GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
> PRESSEMITTEILUNG   Göttingen, 04.06.2007
>
> Gesellschaft für bedrohte Völker stellt klar:
> "Sensationshascherei": Existenz der Metyktire-Indianer in Brasilien war
> bekannt!
>
> Als Sensationshascherei hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)
> Presseberichte über die Entdeckung eines "neuen Indianerstammes" in
> Brasilien bezeichnet. Vielmehr sei die Existenz dieser 87 Personen
> umfassenden Gruppe der Metyktire-Indianer, die dem Volk der Kayapo
> angehören, bekannt gewesen, teilte die Menschenrechtsorganisation am
> Montag mit. Die Indianer hätten in freiwilliger Isolation gelebt und den
> Kontakt zur Außenwelt zuvor bewusst gemieden. Das ginge auch aus der
> Meldung von Associated Press vom 1. Juni hervor.
>
> "In Brasilien leben eine ganze Reihe kleiner indianischer Gruppen, die
> versuchen, ihre Lebensweise zu bewahren, indem sie sich dem Kontakt zur
> Außenwelt entziehen", sagte die GfbV-Referentin für indigene Völker,
> Yvonne Bangert. "Unserer Partnerorganisation CIMI sind 60 solcher in
> freiwilliger Isolation lebenden Völker im Bundesland Amazonas bekannt.
> Einige von ihnen sind akut vom Aussterben bedroht, weil auch ihre
> Rückzugsgebiete für Holzunternehmen, Viehzüchter oder
> Rohstoffförderung interessant sind."
>
> Gesicherter Schutz dieser Rückzugsgebiete, in denen die Metyktire und die
> anderen kleinen isolierten Gruppen ihre Lebensweise unbehelligt führen
> können, helfe diesen Völkern mehr, als exotisierende Sensationsberichte.
>
> Auskunft gibt Ihnen Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker: 0551
> 49906-14.
> ======================================================
> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
> Inse Geismar, Pressereferentin
> Postfach 2024, D-37010 Goettingen
> Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
> E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
> ======================================================
>
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KPÖ/EU/Verfassung/Alternativen/Regierung

Von:    KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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KPÖ: Wir brauchen keine neoliberale EU-Supermacht

Beharren auf gescheiterter EU-Verfassung verstärkt politisches Unbehagen

„Der Kanzler irrt, wenn er meint ein nicht ratifizierter Verfassungsvertrag
blockiert Europa. Richtig ist vielmehr, dass die etablierte Politik mit
ihrem Beharren auf der Festschreibung des Neoliberalismus als Dogma für
Wirtschaft und Gesellschaft, der Zementierung der Militarisierung der EU und
der Verankerung der Dominanz der großen EU-Staaten eine vernünftige
Entwicklung Europas verhindert“, erklärt Waltraud Fritz-Klackl,
europapolitische Sprecherin der KPÖ, an die Adresse von Bundeskanzler Alfred
Gusenbauer.

Statt im Auftrag der deutschen Kanzlerin und EU-Ratsvorsitzenden Angela
Merkel einen Werbefeldzug für die an der Volksabstimmung in Frankreich und
den Niederlanden im Mai 2005 gescheiterte Verfassung zu unternehmen und dem
krampfhaften Bemühen deren Substanz zu erhalten, sollte sich Gusenbauer
lieber fragen, warum das Unbehagen von immer mehr Menschen über die EU
wächst und über Alternativen zu diesem Vertrag nachdenken.

Der Bundeskanzler missachtet zudem den Willen der Bevölkerung, wenn er
demonstrativ erklärt „Österreich ist für den europäischen
Verfassungsvertrag“. Bekanntlich haben ÖVP, SPÖ, Grünen und BZÖ sowohl im
Nationalrat als auch im Bundesrat die Verfassung abgesegnet, gleichzeitig
aber die unter anderem auch von der KPÖ verlangte Volksabstimmung darüber
mit fadenscheinigen Argumenten verweigert. SPÖ-Europasprecher Caspar Einem
war sich dabei nicht zu blöd zu erklären, es sei für die Menschen unzumutbar
sich mit dem Verfassungsentwurf zu befassen, dazu hätten sie ja schließlich
die Abgeordneten gewählt.

Wenn die Bundesregierung ihren von Außenministerin Ursula Plassnik beim
„Europaforum Wachau“ geäußerten Anspruch auf „genaues Hinhören und Eingehen
auf die konkreten Erwartungen und Bedürfnisse der Bürger“ ernst nimmt, ist
sie mit dem Beharren auf der gescheiterten Verfassung auf dem falschen
Dampfer unterwegs. 

Der Kritik von Portugals Ministerpräsident José Sócrates als kommenden
Ratsvorsitzenden, dass die Verfassung „nicht zu einer Differenzierung“
beitragen soll und seiner Besorgnis über ein „Europa der unterschiedlichen
Geschwindigkeiten“ steht die österreichische Politik mit ihrem Beharren auf
einem Vertrag der eben diese Entwicklung fördert gegenüber. Vom vielfach
strapazierten Anspruch auf ein „soziales Europa“ kann dabei keine Rede sein.

Die KPÖ bekräftigt neuerlich ihre Ablehnung der vom politischen
Establishment im Interesse der Konzerne betriebenen Wiederbelebung des
gescheiterten Verfassungsentwurfs: „Wir brauchen kein neoliberales Europa
der Konzerne, das zu einer Supermacht hochrüstet und von den drei
EU-Elefanten Deutschland, Frankreich und Großbritannien bestimmt wird,
sondern ein demokratisches, soziales und friedensorientiertes Europa. Dazu
sind jedoch völlig andere Grundlagen erforderlich, als sie die gescheiterte
Verfassung aufweist“, so Fritz-Klackl abschließend.



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Continuing Conflicts that Create Refugees - May 2007

Von:    John O <ncadc at ncadc.org.uk>
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 NCADC News Service
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Continuing Conflicts that Create Refugees - May 2007

Four actual or potential conflict situations around the worlddeteriorated in May 2007, according to the new issue ofCrisisWatch.

Israeli-Palestinian and intra-Palestinian violence, May saw a dramaticsurge in with Hamas participating in both. In Gaza and border areas,Israeli air strikes and Palestinian rocket attacks left the ceasefire inruins, while factional fighting in the territory continued throughout themonth.

Lebanon, the worst internal fighting since the end of civil war in 1990erupted as the army battled with the Islamist militant group Fatahal-Islam, killing over 80 and causing 25,000 Palestinians to flee theNahr al-Bared refugee camp.

Pakistan, instability and violence intensified as President Musharraf’scrisis deepened. Over 40 were killed in street violence as pro-governmentactivists attacked opposition supporters of suspended Chief JusticeIftikhar Hussain Chaudhry.

 Ethiopia's Ogaden region,  Conflict also escalated whererebels claimed major victories against government troops.

Conflict Risk
Pakistan: For June 2007, CrisisWatch identifies Pakistan as aConflict Risk Alert, or situation at particular risk of new orsignificantly escalated conflict in the coming month.

Unchanged Situations
Afghanistan, Albania, Algeria, Armenia, Azerbaijan, Bahrain,Bangladesh, Basque Country (Spain), Belarus, Bolivia, Bosnia  Herzegovina, Burundi, Cameroon, Central African Republic, Chad, Chechnya(Russia), Colombia, Côte d’Ivoire, Cyprus, Democratic Republic of Congo,Ecuador, Egypt, Ethiopia/Eritrea, Fiji, Georgia, Guinea, Haiti, India(non-Kashmir), Indonesia, Iran, Iraq, Kashmir, Kazakhstan, Kosovo,Kyrgyzstan, Liberia, Macedonia, Mali, Mauritania, Moldova, Morocco,Myanmar/Burma, Nagorno-Karabakh (Azerbaijan), Nepal, Niger, Nigeria,North Caucasus (non-Chechnya), North Korea, Philippines, Republic ofCongo, Rwanda, Saudi Arabia, Senegal, Serbia, Sierra Leone, Somalia,Somaliland, Sudan, Sri Lanka, Syria, Taiwan Strait, Tajikistan, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Turkey, Turkmenistan, Ukraine, Uganda,Uzbekistan, Venezuela, Western Sahara, Yemen, Zimbabwe
Improved Situations
Northern Ireland (UK)
CrisisWatchN°46,1 June 2007


End of Bulletin:

Source for this Message:
CrisisWatch N°46  /  1 June 2007

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National Coalition of Anti-Deportation Campaigns (NCADC)
110 Hamstead Road
Birmingham
B20 2QS
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KPÖ/Wahlrecht/Legislaturperiode/Demokratiepaket

Von:    KPÖ-Information <info at kpoe.at>
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KPÖ lehnt Verlängerung der Legislaturperiode auf fünf Jahre ab

Bundessprecher Mirko Messner kündigt Demokratiepaket der KPÖ zum Wahlrecht
an

Entschieden gegen die Verlängerung der Legislaturperiode des Nationalrates
von vier auf fünf Jahre wendet sich die KPÖ und fordert die Abgeordneten
auf, diesen Punkt des Regierungsentwurfes für die Wahlrechtsreform
abzulehnen: „Diese Maßnahme ist ein Abbau demokratischer Rechte, weil damit
die Einflussnahme der WählerInnen auf die Politik wesentlich reduziert
wird“, kritisiert KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner im Gleichklang mit der
Initiative „4JahreSindGenug.at“.

Messner kündigt im Zusammenhang mit der Wahlrechtsreform ein Demokratiepaket
der KPÖ an. Dieses soll als Kernpunkte die Abschaffung der geltenden
Grundmandatshürde und der 4-Prozent-Klausel nach dem Prinzip „Jede Stimme
muß gleich viel wert sein“, die Ablehnung einer Verlängerung der
Legislaturperiode auf fünf Jahre sowie des verstärkt diskutierten
Mehrheitswahlrechts und weiters die Forderung nach einem Wahlrecht für alle
die in Österreich leben, arbeiten sowie Steuern und Abgaben zahlen
unabhängig von der Staatsbürgerschaft beinhalten.

„Der bürgerliche Parlamentarismus befindet sich unübersehbar in einer Krise,
wie die kontinuierlich sinkende Wahlbeteiligung verdeutlicht. Eine Mehrheit
im Parlament entscheidet immer öfter gegen die Interessen der Mehrheit der
Bevölkerung. Gleichzeitig werden die Parlamentsparteien immer
austauschbarer“, so Messner. 

Aber anstatt den WählerInnen mehr Mitsprache einzuräumen und das Interesse
an politischen Entscheidungen zu erhöhen, reagiert das politische
Establishment gegenteilig. Die KPÖ tritt daher auch für mehr direkte
Demokratie ein, etwa indem wichtige Themen – wie etwa die 2005 vom Parlament
ohne Befragung der Bevölkerung durchgepeitschte EU-Verfassung – einer
Volksabstimmung unterzogen werden müssen, weil damit das Interesse an
politischer Auseinandersetzung geweckt wird.



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* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
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