widerst at and mund - Freitag, 13. Juli 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Do Jul 12 22:04:15 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Freitag, 13.Juli 2007

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund




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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01   LITERADIO / Hannes Höttl im Griensteidl
  von  GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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02  Presseaussendung von Verein MAIZ
  von  kultur at maiz.at <kultur at maiz.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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03   Verfassungsgerichtshof prüft Asylgesetz
  von  angela mores <angela.mores at chello.at>
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04 Islam Asuchanov
  von  office at asyl-in-not.org <office at asyl-in-not.org>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01   LITERADIO / Hannes Höttl im Griensteidl
  von  GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Redaktion,

Autor, Journalist, Komponist, Musiker:
Multitalent Hannes Höttl bittet  in regelmäßigen Abständen zur

Multimedialiteraturshow
"LITERADIO - Unterwegs in Stereo-Color"
und entführt sein Publikum - unterstützt von Künstlern unterschiedlichster
Genres und einem besonderen Gaststar -  auf eine
literarisch-musikalisch-visuelle Autoreise durch die schräge Welt höllisch
- höttlscher Texte.

AN DER GITARRE: Hannes Höttl & Harry "El" Fischer
GESANG: Anett Thoms
FOTOGRAFIE: Daniel Katzinger & Ribisl
ELEKTRONISCHE KLANGSKULPTUREN: Mia Legenstein und Lena Doppel


. Do., 23. August 2007 (19h): LITERADIO 2
Special Guest: Joe Meixner

. Do., 18. Oktober 2007 (19h): LITERADIO 3
Special Guest: wird noch bekannt gegeben

CAFÈ GRIENSTEIDL / Karl - Kraus - Saal
A-1010 Wien; Michaelaerplatz  2

Eintritt: ? 25,-- incl. Spezial - "Reise" - Buffet
Kartenreservierung unter:
office at mediajoker.at  oder Tel. 0699 1 06 13 955


LITERADIO 2 - 3
Eine Multimedialiteraturshow
von und mit HANNES HÖTTL

Das Publikum sitzt in einem virtuellen Auto und fährt mit dem Autor durch
Österreich. Während die Landschaft vorbeizieht, liest Hannes Höttl -
eingebettet in elektronische Klangskulpturen von Mia Legenstein und Lena
Doppel - meist sehr humorige, manchmal aber auch auf  höllisch -
"Höttlsche" Art heftig berührende Kurzgeschichten, Gedichte und Aphorismen.

Und wie in jeder Radiosendung hört man zwischendurch auch Musik:
Zwei Gitarristen (Harry "El" Fischer & Hannes Höttl), eine Sängerin
(Annett Thoms), die Texte in deutscher Sprache (Text und Musik sind
ebenfalls von Hannes Höttl.)

An jedem der LITERADIO - Abende wird ein anderer Special-Guest die
multimediale Reise begleiten: am 23. August wird dies Joe Meixner sein!

Ergänzend zum Programm gibt es Fotografien von Daniel Katzinger und Ribisl
zu sehen,
die auch die ideengebende Grundlage für die Lieder, die zu hören sind,
waren.

Mit dieser neuartigen Form von Literaturpräsentation im alterwürdigen Karl
- Kraus -Saal knüpft das Cafe Griensteidl an die große, aber lange
brachliegende Tradition dieser einzigartigen Kulturinstitution in Wien an.

Begeben Sie sich mit Hannes Höttl auf diese literarische Reise.
Bei einer Fahrtunterbrechung werden Sie sich auch an einem köstlichen
Buffet des Café Griensteidl laben können.


BIOGRAFIE:

HANNES HÖTTL
Autor - Texter - Komponist - Musiker

geb. 1967 in Graz / Österreich.
Aufgewachsen hauptsächlich in Deutschland (Böblingen, Köln, Berlin).

Bereits sehr früh entwickelte Höttl eine starke Affinität zu Musik und
"Geschriebenem". Kindlich satirische Weihnachtsgedichte und dumpf
rauschende Aufnahmen sind hierfür wohlweislich unter Verschluss gehaltener
Beleg.
Künstlerisch schlug Hannes Höttl zwei Wege ein.
Er gründete seine Rockband "Bats in The Belfry" (später: "Bats in the
Head") und beschäftigte sich literarisch mit Kerouac, Burroughs, Shelby
und Konsorten.

Unzählige Songs/Songtexte entstanden und wurden bei beinahe ebenso vielen
Konzerten im In- und Ausland (incl. USA) lautstark ins Publikum
geschleudert.
Währenddessen kamen 4 CDs der Band auf den Markt.

Als Ex-Bierkutscher, -Nachtwächter, -Lagerarbeiter, -Qualitätsmanager und
-Labelmanager war Hannes Höttl 1997 schließlich beim Journalismus
angelangt. (tätig für (Auszug): Berliner Morgenpost, Wom Journal, Scala,
Stereo, Spiegel online, Financial Times, Für Sie, Rolling Stone,
Musikexpress, Märkische Oderzeitung. TV: Kulturweltspiegel, Leute heute,
aspekte)


Seit 2002 lebt und arbeitet Hannes Höttl in Wien,
und hat hier auch als Chefredakteur des Stadtmagazins "WOHIN in Wien" Fuß
gefasst.
Im Herbst 2006 nahm er erstmalig an einem Literaturwettbewerb teil und
errang prompt den 2. Platz.

Er ist Übersetzer (von Deutsch nach Englisch) für den Berliner Lyriker
Scardanelli und Mitglied des Autorenverlags Albatross. Nach einer Sammlung
von diversen Kurzgeschichten, die in Kürze  in Buchform veröffentlicht
werden, steht sein erster Roman vor der Fertigstellung.

BISHERIGE VERÖFFENTLICHUNGEN::

. Musik-CDs:
1993 "Bats in the Belfry"
1996 ":hardcore"
1997 "Evil"
1999 Sampler "United Forces"
1999 "Headroom"

. Literatur:
2006 "Buchstabensuppe"
2007 "Roadbook"


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02  Presseaussendung von Verein MAIZ
  von  kultur at maiz.at <kultur at maiz.at>
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Verein Maiz ist erfreut die zweite Ausstellung aus der Reihe "Identität
heute" - "Identival der Pflaster: Ästhetik der Tradition, Ästhetik der
Banana-Generation?!" in der Schaufenstergalerie von maiz anzukündigen. Diese
wird von der taiwanesischen Künstlerin Delphine KINI MAE gestaltet, die
durch verschiedensten Kurzfilmen bei der Diagonale und bei Crossing Europe
im Jahr 2007, so durch Installationen in ARGE/Salzburg bekannt ist.

WANN: am 20 Juli 2007 um 20:00 Uhr
WO:  Schaufenstergalerie von maiz, Hofgasse 11, 4020 Linz

Falls Sie hinsichtlich der bevorstehenden Ausstellung, so wie zu den
geplanten Ausstellungen (im Oktober zum Thema Identitätskonstruktion durch
sozialen Status und im November zum Thema Identitätskonstruktion durch
Religion) Fragen haben oder Materialien beziehen möchten, stehen wir Ihnen
gerne für Anfragen zur Verfügung!

Das Projekt "Identität heute..." ist ein Projekt von MAIZ -  Autonomes
Zentrum von und für Migrantinnen und wurde von bm:uk, KulturLand OÖ und
LinzKultur finanziell unterstützt.

Verein MAIZ
Klammstrasse 3/2
4020 Linz
kultur at maiz.at
Fr. Galia Stadlbauer-Baeva - Projektkoordinatorin
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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03   Verfassungsgerichtshof prüft Asylgesetz
  von  angela mores <angela.mores at chello.at>
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Verfassungsgerichtshof prüft Asylgesetz:

Asyl in Not fordert sofortigen Abschiebungsstopp



Asyl in Not begrüßt den Beschluß des
Verfassungsgerichtshofes, das Prokop'sche
Antiasylgesetz von Amts wegen einem
Prüfungsverfahren zu unterziehen. Vor den Folgen
dieses Gesetzes haben wir immer gewarnt: Menschen
werden willkürlich, ohne irgend etwas verbrochen
zu haben (und oft monatelang!) in Schubhaft
genommen, Traumatisierte abgeschoben. Dieses
Gesetz ist verfassungswidrig und muß raschest aufgehoben werden.



Solange der Verfassungsgerichtshof prüft, besteht
aber weiterhin für viele Menschen höchste Gefahr.
Beamte des Innenministeriums könnten versucht
sein, die Absichten des Höchstgerichts zu
unterlaufen und vollendete Tatsachen zu schaffen.



Asyl in Not fordert daher einen sofortigen und
generellen Abschiebungsstopp bis zum Abschluß des
Gesetzesprüfungsverfahrens.



Michael Genner

Obmann von Asyl in Not

Währingerstraße 59

1090 Wien



office at asyl-in-not.org

www.asyl-in-not.org

Tel.: 408 42 10-15; 0676 ­ 63 64 371

ZVR: 723727354



Spendenkonto:

Raiffeisen (Bankleitzahl 32000),

Kontonummer 5.943.139 (Asyl in Not)



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04 Islam Asuchanov
  von  office at asyl-in-not.org <office at asyl-in-not.org>
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Entwarnung! Wir haben gewonnen.
Wiedereinsetzung stattgegeben

Liebe Leserinnen und Leser,

in  der Causa Islam Asuchanov ist eine erfreuliche Wendung eingetreten. Das
Bundesasylamt, Außenstelle Eisenstadt, hat (verzeihen Sie den
Juristenjargon) meinem Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
stattgegeben. Auf deutsch heißt das: Es macht nichts, daß er die Frist
versäumt hat; sein Asylverfahren geht weiter, meine Berufung wird als
rechtzeitig angesehen.

Das ist ein schöner Erfolg, denn vorgestern wäre er noch beinahe nach
Russland deportiert worden, was wir nur durch die Veröffentlichung seines
Namens und einen Asylfolgeantrag stoppen konnten. Gestern wurde Herr
Asuchanov aber auf freien Fuß gesetzt.

Formal ist das ein Erfolg meines Rechtsmittels. Faktisch war dieser Erfolg
aber nur durch begleitende Maßnahmen, nämlich Veröffentlichung und
Emailaktion, möglich. Außerdem wäre er durch die bereits geplante
Abschiebung beinahe vereitelt worden.

Allen Leserinnen und Lesern, die sich an der Emailkampagne beteiligt haben,
danke ich sehr. Der Erfolg ist zu allererst Ihnen zuzuschreiben, denn die
großen Medien haben (trotz unserer wiederholten Aussendungen) den Fall
totgeschwiegen. Wir haben es aber trotzdem - dank Ihrer aller Hilfe - aus
eigener Kraft geschafft.

Den Bescheid über die Wiedereinsetzung hat ein Vorgesetzter des Andritsch
unterschrieben. Dem Herrn Amtsdirektor dürfte es jetzt nicht allzu gut
gehen.

Sein Chef erwähnt ausdrücklich im Bescheid, daß es Herrn Asuchanov wegen
seiner posttraumatischen Belastungsstörung nicht möglich war, eine neue
Melde- und Zustelladresse bekannt zu geben. Wie erinnerlich, hatte Andritsch
ihn nach der Einvernahme vor die Türe gesetzt, ohne sich um seine Aufnahme
in die Grundversorgung zu kümmern.

Die ganze Causa zeigt einmal mehr die Notwendigkeit einer völligen
Neuorientierung des Asyl- und Fremdenrechts. Und dazu gehört auch: Eine
gründliche Reform der Beamtenschaft. Leute wie Andritsch müssen aus dem
Asylamt hinaus.

Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien

office at asyl-in-not.org
www.asyl-in-not.org
Tel.: 408 42 10-15; 0676 - 63 64 371
ZVR: 723727354

Spendenkonto:
Raiffeisen (Bankleitzahl 32000),
Kontonummer 5.943.139 (Asyl in Not)



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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
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E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.

widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Themen. Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
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Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
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Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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Diese Ausgabe hat H.Presch - presch.hedwig at gmx.at -
aus Einsendungen an
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Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Do 22:00 Uhr

Nicht enthalten: 0








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