widerst at nd! - MUND: Samstag, 27.1.2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Jan 26 23:36:10 CET 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
    www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Samstag, 27.01.2007

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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 30.1. Gegenargumente auf Radio Orange
"gegenargumente" <office at gegenargumente.at>
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02 30./31.1.: Veranstaltungshinweise
"AL-Antifaschistische Linke" <al at sozialismus.net>
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03 7stern-Februar
7stern kultur <7stern.kultur at kpoe.at>
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04 1.2.: Weltweite Aktion zum Klimawandel
"Global-Mothers" <global-mothers at chello.at>
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05 AUFopenhouse Samstag, den 3. Februar 2007
AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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06 4./9.2.: Ereignisse!
MALMOE <redaktion at malmoe.org>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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07 GEDENKDIENST/SCHALLER
John Evers <John.Evers at gedenkdienst.at>
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08 Viel Prominenz am Jubiläums-Regenbogen-Ball am 27. Jänner 2007
Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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09 KPÖ/Strache/SPÖ/Antifaschismus
"Furtlehner Leo" <leo.furtlehner at liwest.at>
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10 Newsletter#13: SPÖ-Linke/Satire/Afrika
derneuekurs at gmx.at
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DISKUSSION
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11 Zur Info: Antwort auf die Nach-Wahl-Berichterstattung  im COXX Nr. 2/07
Kurt Krickler <Kurt.Krickler at hosiwien.at>
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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12 Heiligendamm -- Davos
Öffentlicher Newsletter der Gipfelsoli Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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13 News & Opportunities.
"Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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14 Stoppen Sie die Eskalation des Krieges in Irak
Dachverband lateinamerikanischer Vereine in Österreich
<e.medina at dvlatinos.org>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 30.1. Gegenargumente auf Radio Orange
"gegenargumente" <office at gegenargumente.at>
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Di 30.Jänner 2007

Radiosendung "Gegenargumente" auf Radio Orange 94.0 MHz
(Telekabel 92.7 MHz oder per live-stream im Internet)

Beginn: 20:30

Thema: "Die Grundsicherung - Wie der Staat die von ihm und seiner
Wirtschaft produzierte Massenarmut organisiert"

Diversen Zeitungsberichten, Armutsberichten, Studien usw. kann
man entnehmen: "Ein fixer, unbefristeter Job ist in Europa zu
einem immer selteneren "Luxus" geworden. Die Norm sind zunehmend
"untypische" Beschäftigungsformen wie Teilzeit, Zeitarbeit oder
Freelance-Verträge - ohne soziale Absicherung für den
Arbeitnehmer." (Presse 23.11.2006) 

Auf Österreich bezogen heißt dies, Working poor - Menschen, die
von ihrer Arbeit nicht leben können - zählen zur am stärksten
anwachsenden Gruppe im Sozialhilfebereich. Mehr als die Hälfte
der Arbeitslosengeldbezüge liegen unter dem
Ausgleichszulagenrichtsatz der Pensionsversicherung. Geringfügig
Beschäftigte, Beschäftigte mit einem Freien Dienstvertrag oder
Werkvertrag haben gar keinen Anspruch aus der
Arbeitslosenversicherung. Annähernd jede zweite Alterspension von
Frauen liegt unter dem Ausgleichszulagenrichtsatz usw.

Die SPÖ hat im vergangenen Nationalratswahlkampf diesbezüglich
Handlungsbedarf angemeldet und eine "bedarfsorientierte
Grundsicherung" zum Gegenstand der Koalitionsverhandlungen
gemacht. Die Nützlichkeit einer solchen Mindestsicherung hat sich
mittlerweilen auch die ÖVP einleuchten lassen. Deshalb findet
sich im Regierungsprogramm der seit kurzem im Amt befindlichen
rot-schwarzen Koalitionsregierung die "bedarfsorientierte
Mindestsicherung" als politische Absichtserklärung, deren
Umsetzung bis zum Jahr 2010 noch von den außer Streit stehenden
Notwendigkeiten der Wirtschaft und der Budgets von Bund und
Ländern abhängig gemacht wird.

In der Sendung werden folgende Punkte besprochen:

1.      Wie mit der Einführung einer Grundsicherung die unsichere
Existenz derer, deren Lebensunterhalt vom Lohn abhängt, zum
Normalzustand erklärt wird.

2.      Was kann man daraus über den Kapitalismus und seine
sozialstaatliche Verwaltung lernen?

3.      Was ist von Kritiken zu halten, die an Stelle der
Grundsicherung ein Grundeinkommen fordern?

Der vollständige Text kann wenige Tage nach der Sendung auf der
Homepage http://www.gegenargumente.at nachgelesen werden.

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02 30./31.1.: Veranstaltungshinweise
"AL-Antifaschistische Linke" <al at sozialismus.net>
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Liebe LeserInnen!

Leider ist uns beim Aussenden des letzten Newsletters ein dummer
Fehler unterlaufen. Wir haben vergessen, bei den Veranstaltungen das
jeweilige Datum einzufügen.

Deshalb hier die Korrektur:

Veranstaltung der AL&AGM-Ortsgruppe Wien-Nord:

Soziale Situation und Klassenkämpfe in Peru

Ein Genosse, der vor kurzem mehrere Monate in Peru zugebracht hat
berichtet. Anschließend: Diskussion.

Di., 30. Jänner, 19:00 Uhr, "Piwnica", Jägerstraße 38, 1200 Wien

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Veranstaltung der AL&AGM-Ortsgruppe Wien-Süd/West

Marxistische Krisentheorie - eine Einführung

Mi., 31. Jänner, 19:00 Uhr, Café Berfin, Siebensterngasse 46, 1070
Wien

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Die Unigruppe trifft sich am Mi., den 31. Jänner um 19:00 im
Amerlinghaus (Stiftgasse 8, 1070 Wien). Thema: Streik, Besetzung,
Medienaktion - Analyse verschiedener Formen des sozialen Protests.


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03 7stern-Februar
7stern kultur <7stern.kultur at kpoe.at>
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7STERN
*1070, Siebensterngasse 31, Tel. 0699/15236157*
*www.7stern.net <http://www.7stern.net/>                      *
*7stern at action.at <mailto:7stern at action.at>*
*Koordinierung des Kulturprogramms und des Veranstaltungsraumes:
0676/5421638*
* *
*Veranstaltungen Februar*

*Freitag, 2. Februar, 20 Uhr
*
*Konzert*
*2 x 2 -- DOPPELDUOKONZERT*

Duo 1: "flute and p.v.c. connection" (D/A)
Angela Ertel: Flöte, Percussion
Erich Wolfesberger: Percussion, Violine, Clarinette

Duo 2: UNDUO (A)
Stefan Krist: Posaune, Euphonium, Stimme
Michael Fladerer: Gitarre, Trompete, Altsaxophon

Das Duo "flute and p.v.c. connection" arbeitet sich von
kammermusikalischen Klängen zum Jazzigen vor.

*Das UNDUO serviert ein mehrklängiges Menü:*
*Einstimmung:*
wahlweise
Frühlingsgrollen
oder
Pikante Tonsprungsuppe Kanon Art
*Hauptklang:*
wahlweise
Klangspieße aus scharf angeblasenen Ohrwürmern
oder
Gedämpfte Tröten mit eingelegten Noten
oder
Chicken Swings auf Blechsalat
*Süß-saurer Nachzisch:*
wahlweise
Kalte Klangschale
oder
Soundkuchen

UKB: ¤ 7.-/ermässigt ¤ 5.-.

*Samstag, 3. Februar, 20 Uhr
*
*Konzert*
_Freakresort___
*Voc: Gigi, Guit: Fips, Bass Joesi, Keys: Alex, Drums: Markus***

Die Live Performance der Band ist tanzbar, treibend und
außergewöhnlich! Freak out! ist die Message der Formation. Fünf
Freaks laden ein zu einem musikalischen Aufenthalt in ihrem
Ressort (Elektronik, Funk, Rock).

_Fetz'n Fisch_
*Sax: Lisi, Drums: **Rio**, Bass: Roland, Guit: Bernhard ***

Das Motto der  Band lautet: Einmal die ausgetretenen Pfade der
Rock- und Popmusik zu verlassen und sich anspruchsvolleren
musikalischen Konzepten zuzuwenden. Als musikalische Inspiration
diente dabei die Blütezeit des Jazz- und progressive Rock der
70er Jahre.

UKB:  ¤ 4,--

*Montag, 12. Februar, 20 Uhr                  *
*WILDE WORTE*
DES WETTA WIAD BETTA
Gast: Wolfgang Kühn

Gastgeber:  Michaela Opferkuh, Franz Hütterer, Richard Weihs

"Amüsant-subversive Dialektpoesie-Miniaturen" treffen auf "genial
vernuschelte Dialektpoesie-Raps", dabei thematisch Wachau,
Waldviertel & Wein abklappernd, kurz dem Leben am Land auf den
Zahn fühlend ... "Du bist des Fettaug' in meiner Supp'n, am
Wäschelein'l bist du die Klupp'n!"

*Dienstag, 13. Februar, 18 Uhr *
*Stammtisch*
*"Ich lebe prekär"*

Offen für alle prekär Beschäftigten, Arbeitslose wie
interessierte Berufstätige oder PensionistInnen, die zum Thema
solidarisch handeln, mit anderen etwas entwickeln wollen.

Wir wollen uns einmal im Monat treffen, aktuelle Entwicklungen
diskutieren, Forderungen entwickeln, Aktionen planen. Wir wollen
prekäres Leben sichtbar machen. Wir wollen uns weitere
ExpertInnen einladen, um mit Ihnen zu diskutieren oder uns
beraten lassen. Wir wollen uns gegenseitig stärken, Projektideen
sammeln.

siehe auch: www.ich-lebe-prekaer.at <http://www.ich-lebe-prekaer.at>

*Donnerstag, 15. Februar, 20 Uhr
*
*Konzert*
HERBIE SMITH PLAYS "ROCK FORCE"

Die neue Super Group von & mit Herbie Smith. Herbie Smith
halbamerikanischer Szenegitarrist kehrt mit diesem Projekt zu
seinen Wurzeln zurück. Frei nach dem Motto: der klassische Trio
Rock Sound gehört wieder gespielt.

Mit diesem neuen Splitterprojekt wird der Trio-Rock-Sound wieder
Salon fähig. Songs von Jimi Hendrix, Led Zeppelin ......... und
andere Klassiker werden in diesen Rahmen geboten. Die Formation
bietet den astreinen Trio Rocksound aller Jimi Hendrix. Der Stil
der Cover-Versionen ist stark von den einzelnen Musikern geprägt.

Besetzung:
*Herbie Smith - Gitarre / Vocals. Karl Szalay -- Drums. Hans Schön -
Bass***
UKB: 7.- Euro
Weitere Info: www.herbiesmithdepartment.at
<http://www.herbiesmithdepartment.at>

*Samstag, 17. Februar, 20.30 Uhr
*
*Konzert*
*Red Lites*

Die Red Lites sind eine aus Wien stammende Band, die sich
trotzdem eher an internationalen Vorbildern orientiert und dabei
versucht, ihre eigene Vorstellung von Musik, welche zum
Mitsingen, Mittanzen, genauso wie zum Nachdenken anregen soll,
gekonnt und mit Spaß an der Sache umzusetzen.

Wie sehr uns das gelungen ist, sollte jeder selbst beurteilen,
entweder durch die Songs hier - www.myspace.com/redlites
<http://www.myspace.com/redlites> oder durch einen Konzertbesuch
- am besten jedoch durch beides!

UBK: 3.- Euro

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*Samstag, 24. **Februar 2007*
*Ball/ /**/Linke Tanz/*'
mit:* "The Untouchables"
*
Schutzhaus "Zur Zukunft"
15. Auf der Schmelz, Eingang Stutterheimgasse
Einlass 19:30, Beginn 20:30

Karten: Abendkassa 15.-
Vorverkauf 13.- Euro. Erhältlich im 7STERN.
Telefonische Karten- und Tischreservierung: 01-4808833 (MSZ)
-----------------------------------------------------------------

* *

*Feste feiern im 7STERN*

*Es steht ein Veranstaltungsraum inklusive Technik (für DJ oder
Live-Musik) zur Verfügung. Der Beitrag dafür beträgt 35.- Euro
von 16 -- 2 Uhr. *
*Ein Buffet darf mitgebracht werden. Getränke müssen über das
Lokal bezogen werden. *
*Wenn Sie Interesse haben, kontaktieren Sie uns (0676/5421638).*

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04 1.2.: Weltweite Aktion zum Klimawandel
"Global-Mothers" <global-mothers at chello.at>
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bitte weiterleiten und übersetzen...Text in 3 Sprachen folgt - Deutsch,
English, Francais
please forward and translate - text in 3 languages follows - German, English,
French

Alles ausschalten - turn everything off - On éteint tout
Am 1.Februar 07 von 19h55 bis 20h00 - On February 1st between 7:55 p.m.
until 8 p.m. - le 1er février de 19h55 à 20h00

dringend: Aktion gegen den Klimawechsel - urgent: action against climate
change - Urgent : Action contre le changement climatique

Am 1. Feb 2007: nehmen Sie an der weltweit größten Bewegung gegen den
Klimawechsel teil!!!

Verschiedene Naturschutz-Organisationen senden eine Aufforderung an alle
Bewohner unseres Planeten, die 5 "Schweigeminuten":
jeder soll Licht, Strom und sonstiges ausschalten, zwischen 19h55 und 20h00.
Fünf Minuten, nicht nur um Energie zu sparen, sondern besonders, um die
Bevölkerung, die Medien und Politiker auf die tägliche Energieverschwendung
aufmerksam zu machen.
Ein Akt, der nur 5 Minuten dauert, der nichts kostet, der aber der Regierung
zeigt, dass die Klimakatastrophe ein schwerwiegendes Thema der Weltpolitik
sein sollte.
Warum diese Datum? : Am ersten Februar veröffentlicht die UNO die neuesten
Erkenntnisse zum Thema Klimawechsel!

ALSO......DREHEN SIE AB!!!!!

Turn everything off
On February 1st between 7:45 p.m. until 8 p.m.

Urgent: action against climate change

On February 1st you can participate in the worldwide greatest action against
climate change!!!

Various environmental organizations are asking the peoples of this planet to
hold 5 minutes of silence:
Everyone should turn off all lights, electricity etc. between 7:45 until 8
p.m. Five minutes to bring attention to other inhabitants, the media and
politicians about the daily waste of energy.
An act which takes only 5 minutes, which costs nothing, but shows the
governments that climate change should be on the top agenda of world politics.
Why this date?
On February 1st the United Nations is publicizing the newest results and
knowledge base on climate change.

SO...TURN OFF!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Faites passer...

On éteint tout
le 1er février de 19h55 à 20h00

Urgent : Action contre le changement climatique

Le 1er février 2007: Participez à la plus grande mobilisation des citoyens
contre le Changement climatique !
L'Alliance pour la Planète (groupement d'associations environnementales)
lance un appel simple à tous les citoyens, 5 minutes de répit pour la
planète : tout le monde éteint ses veilles
et lumières le 1er février 2007 entre 19h55 et 20h00. Il ne s'agit pas
d'économiser 5 minutes
d'électricité uniquement ce jour-là, mais d'attirer l'attention des
citoyens, des médias et des décideurs sur le gaspillage d'énergie et
l'urgence de passer à l'action ! 5 minutes de répit pour la planète :
ça ne prend pas longtemps, ça ne coûte rien, et ça montrera aux candidats
aux élections législatives de juin 2007 que le changement climatique est un
sujet qui doit peser dans le débat politique.

Pourquoi le 1er février ? Ce jour là sortira, à Paris, le nouveau rapport du
groupe d'experts climatiques des Nations unies.
Il ne faut pas laisser passer cette occasion de braquer les projecteurs* sur
l'urgence de la
situation climatique mondiale.
* Est-ce vraiment le meilleur terme ? (CVE)

Manuel de la Maduère
06 14 62 74 10
01 43 66 88 37

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05 AUFopenhouse Samstag, den 3. Februar 2007
AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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*Liebe Frauen!
wir laden Euch ein zum
Openhouse in der AUF, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien
am **Samstag den 3. Februar 2007 von 14:00 bis 19:00 Uhr *

- Reden, diskutieren, debattieren bei Kaffehausatmosphäre
- Alle AUF-Hefte sowie feministische Zeitschriften quer durch
Europa kennenlernen und darin schmökern
- Flohmarkt mit Büchern, Pflanzen, Sonstigem.
- Verkauf von AUF-Büchern & Büchern und CD's befreundeter
Kleinverlage bzw Autorinnen und
- *von 17:30 bis 18:30 **Lesung **Ditha Brickwell und Traude Korosa
**
**Nächstes Openhouse Samstag den 3. März
**jeden ersten Samstag im Monat von 14:00 bis 19:00 Uhr*
*
**/"Eleganz und Stil sind der Revolution nicht abträglich" (Marietta
Schneider)/
*

AUF EINE FRAUENZEITSCHRIFT & AUF INFO
AUF Edition
AUF Kultur

Mit einem ABO (Österreich 19 Euro, EU 23 Euro) und/oder EINER
Spende kann der AUF das Weiterbestehen ganz erheblich erleichtert
werden: Konto AUF-Eine Frauenzeitschrift, Nr.10010 670 522, BLZ
14000 BAWAG, aus dem EU-Ausland: BIC BAWAATWW  und IBAN  AT69
14000 10010670522. Kontakt: Kleeblattgasse 7, A-1010 Wien; T.
01/5339164, F. 0720/554161 auf at auf-einefrauenzeitschrift.at,  www
.auf-einefrauenzeitschrift.at

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06 4./9.2.: Ereignisse!
MALMOE <redaktion at malmoe.org>
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Ab naechster Woche bietet sich Malmoe Heft 36 an:

* Ethisch Wirtschaften: Das Versprechen von Profit ohne Reue
* Bilder sind politisch: Funktion und Funktionalisierung von Bildpolitik
* Alter, Angst und Abendland: Die Ueberalterungs-Panik
* Utopie Haengematte: Wie weit kommt man mit Faulheit?
* Porno-Intellektuelle: Endlich Politisierung der Sexualitaet?
* Gewerkschaften und MigrantInnen: Neuer OeGB - neues Verhaeltnis?
plus Feedback an die neue Regierung, Zorn und Unterhaltung in der bewaehrten
Mixtur

Texte der aktuellen Ausgabe sind Beitraege zum
Zeitschriftenkooperationsprojekt der documenta 12.

Abo-Bonus: MALMOE-AbonnentInnen erhalten mit der aktuellen Ausgabe exklusiv
den Reader "Universalismus updaten! Kunst aufpolitisieren" als Bonus-Beilage.
AbonnentIn werden? www.malmoe.org/abo

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MALMOE/ KETE FILM- und DISKUSSIONS-SONNTAG

4. Februar 2007
14h/ 16h/ 18h

Adresse: Kete, Schmalzhofgasse 6, 1060 Wien (http://sezuan.com/kete)

Am Sonntag, 4. Februar um 14h und 16h laden die Malmoe-Redaktion und die Kete
zu einem Filmnachmittag ein. Dieser findet in thematischer Anlehnung an das
aktuelle Malmoe-Leitthema "Wie politisch kann das Private sein?" und als
Fortsetzung der Kete-Filmbar "Raus aus den Toiletten, rein in die Strassen.
Eine Film- und Diskussionsreihe ueber das Verhaeltnis des Persoenlichen und
Politischen im kritischen Film", statt.

Im Anschluss, um 18h, findet ein Diskussionsabend statt, bei dem wir ueber das
aktuelle Malmoe-Leitthema "Wie politisch kann das Private sein?" diskutieren
und gemeinsam auch ueber moegliche kuenftige Malmoe-Beitraege zu diesem Thema
nachdenken wollen. Die Filme sind dabei nicht notwendige Grundlage der
Diskussion, aber wir hoffen mit ihnen anregende Ideen zu erhalten.

Eine Gelegenheit fuer alle Interessierten, mit der Malmoe-Redaktion ins
Gespraech zu kommen. Wir freuen uns schon sehr!

14h "La Chinoise" von Jean-Luc Godard (http://www.imdb.com/title/tt0061473)
16h "The Raspberry Reich" von Bruce La Bruce (http://www.theraspberryreich.com)
18h Diskussion

Waehrend der Veranstaltung ist der Barbetrieb geoeffnet

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JUNGLE WORLD ABO PROMOTION

am Freitag, 9. Februar im Wiener Rabenhoftheater

15h: micromediacongress
20h: party

Die linke Wochenzeitung Jungle World (www.jungle-world.com) aus Deutschland
braucht neue Abos! Im Rahmen der Veranstaltung sollen Bekanntheitsgrad und
AbonnentInnenzahlen gehoben, und allgemein unabhaengige Medien thematisiert
und promotet werden:

ab 20 Uhr:
MitarbeiterInnen von Redaktion und Verlag positionieren und praesentieren die
JUNGLE WORLD.

Die MALMOE-Redaktion interviewt die MALMOE-Redaktion im performativen Diskurs
zu Produktionsbedingungen einer Zeitschrift.

Beitraege zur Situation unabhaengigen Medienschaffens.

Es musizieren:

S.V.DAMENKRAFT (Wien) Femploitation Genderfuck Exquisit
(www.myspace.com/svdamenkraft)

SHY (Linz) POP-Aesthetik Kontinuum (www.shy.at)

Treasure Island DJ Rayna

Eintritt: freie Spende!

VOR-ORT-ABO-SERVICE

Im Zuge der Veranstaltung kommt es am selben Tag nachmittags zum

MICRO MEDIA CONGRESS  Rabenhof ab 15.00
Treffen unabhaengiger Medienschaffender; JournalistInnentratsch und
Redaktionsgeheimnisse, Informationswiederbeschaffung und Manipulationstheorie,
Inszenierung medienspezifischer Diskurse fuer Buehne, Funk und Fernsehen...
(Redaktionen Jungle World, Malmoe, an.schlaege, Dokumentationsstelle für ost-
und mitteleuropaeische Literatur, Asyl in Not, art in migration, Augustin,
Romano Centro, moment, liga  und hoffentlich etliche andere!)

*************************************

Malmoe in print
Abos: 10 Euro (fuer 5 Ausgaben) oder 35 Euro (fuer 20 Ausgaben):
redaktion at malmoe.org

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MALMOE
Sensationsjournalismus fuer Fortgeschrittene
http://www.malmoe.org
redaktion at malmoe.org
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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07 GEDENKDIENST/SCHALLER
John Evers <John.Evers at gedenkdienst.at>
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Gedenkdienst/Neonazi-Anwalt Schaller/Wienerzeitung/IKG/Andreas
Unterberger/Abberufung

Der Verein Gedenkdienst entsendet jedes Jahr 20 österreichische
Zivilersatzdienstleistende an ausländische
Holocaustgedenkstätten. Die jungen Österreicher arbeiten vor Ort
in Archiven, betreuen Holocaust-Überlebende und sind in der
Bildungsarbeit tätig. Damit wollen sie ein Zeichen gegen den
Konsens des Schweigens setzen, der die österreichische
Mitverantwortung an den Verbrechen des NS-Regimes nach 1945 im
Gedächtnis ungeschehen machen wollte. 

Viele der Gedenkdienstleistenden sind an ihren Einsatzstellen mit
österreichischen Überlebenden konfrontiert, die trotz der
traumatischen Erfahrungen mit ihrer alten Heimat bis heute eng
verbunden sind. "Von London bis Jerusalem ist die Frage der
Überlebenden, wenn jemand von uns seinen Dienst antritt, ganz oft
die Gleiche: 'Wie ist es daheim?' erzählt Gedenkdienst-Obmann
Florian Wenninger. Gemeint sei damit die Situation von Juden und
Jüdinnen in Österreich. Der Schock, den der aufgehetzte Mob nach
dem Anschluss im März 1938 in diesen Menschen ausgelöst hat,
wirke eben bis heute nach.

Seit dem Artikel des prominenten rechtsradikalen Advokaten
Herbert Schaller in der republikseigenen "Wiener Zeitung"
erreichen den Gedenkdienst dutzende Anfragen von Überlebenden.
"Was sollen wir beispielsweise einer Frau sagen, die zwei Kinder
in Auschwitz verloren hat und uns fassungslos fragt, wieso mit
Schaller ausgerechnet ein Teilnehmer der berüchtigten Teheraner
Holocaust-Konferenz in einer Zeitung der Republik den Straferlass
für den Revisionisten David Irving kommentiert?", so Wenninger.
"Von den Ausfällen Schallers gegen Befürworter des
Verbotsgesetzes wie Hannes Jarolim gar nicht zu reden."

Nun sei rasches und konsequentes Handeln seitens der Republik
gefragt. Der Gedenkdienst unterstützt vollinhaltlich die
Forderung nach Abberufung des verantwortlichen Chefredakteurs
Andreas Unterberger. Es sei nun an der Zeit, antifaschistische
Gesinnung nicht nur in salbungsvollen Sonntagsreden, sondern auch
durch konkrete Taten unter Beweis zu stellen: Jene, die zwar
alljährlich auf Gedenkfeiern aufträten, aber in einer solchen
Situation abwiegelten oder schwiegen, müssten sich mit Recht
Heuchler nennen lassen, schloss Wenninger.


Rückfragehinweis:

Florian Wenninger

Florian.Wenninger at univie.ac.at

0650-9124082

mag. john evers
gedenkdienstoffice wien
1010 rabensteig 3/18
01-581 04 90
0660 8169008


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08 Viel Prominenz am Jubiläums-Regenbogen-Ball am 27. Jänner 2007
Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 25.
Jänner 2007

Viel Prominenz am Jubiläums-Regenbogen-Ball am 27. Jänner 2007
Presseempfang um 19:30 Uhr

"Viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben bereits
ihre Teilnahme am 10. Regenbogen-Ball zugesagt", freut sich
Christian Högl, Obmann der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien,
die diesen Ball für Lesben, Schwule, Transgender-Personen und
ihre FreundInnen am kommenden Samstag wieder im prunkvollen
Ambiente des Parkhotels Schönbrunn organisiert. "Der Reinerlös
dieser Benefizveranstaltung im Stil eines klassischen Wiener
Balls kommt der Durchführung der nächsten Regenbogen-Parade
zugute, die heuer am 30. Juni stattfinden wird."

"Soviel Politprominenz wie dieses Jahr war noch nie am
Regenbogen-Ball vertreten", ergänzt HOSI-Wien-Obfrau Bettina
Nemeth. "Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, zweithöchste
Repräsentantin der Republik, wird sich ebenso persönlich die Ehre
geben wie Dritte Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig-
Piesczek. Beide haben gemeinsam mit Bürgermeister Michael Häupl
auch den Ehrenschutz über unseren Jubiläumsball übernommen.
Weiters haben Frauenministerin Doris Bures, die
Nationalratsabgeordneten Ulrike Lunacek, Theresia Haidlmayr,
Brigid Weinzinger und Caspar Einem, die neue Wiener Integrations-
und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger sowie Maria Vassilakou,
Klubobfrau der Grünen im Wiener Landtag, ihr Kommen zugesagt.
Überdies erwarten wir u. a. Hannah Lessing, Generalsekretärin des
Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus, den
'Starmania'-Finalisten Thomas 'Tom' Neuwirth und Alfons Haider."

Stargast Maria Bill

"Auf mehreren Bühnen in den verschiedenen Sälen wird es ein
buntes Live-Programm für jeden Geschmack geben", berichtet Nemeth
weiter. "Tanzfreudige werden wieder voll auf ihre Kosten kommen,
speziell um Mitternacht, wenn Tanzmeister Wolfgang Stanek die
beliebte Publikumsquadrille anleiten wird. Danach wird Maria
Bill, eine der bekanntesten Sängerinnen Österreichs, als
künstlerischer Stargast der Ballnacht auf der Hauptbühne
auftreten. Durch den Abend wird Szeneliebling Lucy McEvil
führen." Das genaue Programm ist auf www.regenbogenball.at
nachzulesen. Hinweis für alle Spätentschlossenen: Die Abendkasse
öffnet um 19 Uhr.

Glückshafen

"Um 2 Uhr morgens werden die Preise aus dem großen Glückshafen
verlost", weist Högl auf einen weiteren Höhepunkt der Ballnacht
hin. Unter den wertvollen Preisen finden sich u. a. ein Nokia-
Mobiltelefon samt Gutschein für ein ganzes Jahr Gratis-
Telefonieren - zur Verfügung gestellt vom Mobilfunknetzbetreiber
ONE, den die HOSI Wien als Hauptsponsor des 10. Regenbogen-Balls
gewinnen konnte.

Presseempfang um 19:30 Uhr

Die VertreterInnen der Medien werden herzlich zu einem
Presseempfang in der Sissi-Bar des Parkhotels Schönbrunn
eingeladen. Beginn: 19.30 Uhr.

Rückfragehinweis:
Ute Stutzig, Tel.: 0650-9080188
Christian Högl, Tel.: 0699-11811038
office at hosiwien.at, www.regenbogenball.at
ZVR-Nr.: 524 534 408


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09 KPÖ/Strache/SPÖ/Antifaschismus
"Furtlehner Leo" <leo.furtlehner at liwest.at>
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Ausgabe vom 26. Jänner 2007

Bärendienst von Gusenbauer und Cap für Kampf gegen rechtsextreme
Umtriebe

KPÖ kritisiert skandalöse Haltung der SPÖ-Spitze zu Strache-Fotos

In anderen Ländern wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass ein
Politiker nach Bekannt werden von Fotos, auf denen er gemeinsam
mit Neonazis Wehrsportübungen absolviert wie im Fall von FPÖ-Chef
Hans-Christian Strache zurücktreten müsste, in Österreich
hingegen bekommt er sogar noch Schützenhilfe des
sozialdemokratischen Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer und von
SPÖ-Klubchef Josef Cap.

"Einmal mehr wird damit der nachhaltig gestörte Umgang mit der
eigenen österreichischen Geschichte und die Nichtbewältigung der
NS-Vergangenheit deutlich" stellt dazu KPÖ-Bundessprecher Mirko
Messner fest. Es ist bezeichnend, dass der von seiner Partei zum
"lupenreinen Demokraten" geadelte Strache nicht einmal
ausschließen kann, dass auch Fotos weiterer "Jugendstreiche"
existieren, auf denen er mit dem Hitlergruß posiert.

Der eigentliche Skandal sind aus der Sicht der KPÖ nicht so sehr
die Strache-Fotos, da man von Politikern einer bekanntermaßen
seit ihrer Gründung eng mit dem rechtsextremen Umfeld
verbandelten Partei nichts anderes erwarten braucht. Der
wirkliche Skandal ist vielmehr die Verharmlosung durch die
SPÖ-Spitze, hinter welcher offensichtlich die Absicht steht, sich
die Rechtsaußenpartei FPÖ als eventueller künftiger
Koalitionspartner warm zu halten.

Im Vergleich zu Gusenbauer und Cap ist der ehemalige
Bundeskanzler Franz Vranitzky durch seine Abgrenzung zum
damaligen FPÖ-Chef Jörg Haider geradezu ein Vorbild des
Antifaschismus. Die heutige SPÖ-Spitze lässt sich hingegen
offensichtlich von der mittlerweile gescheiterten "Chianti-
Koalition" von SPÖ und FPÖ/BZÖ in Kärnten oder der Koalition der
sozialdemokratischen Smer-Partei mit der rechtsextremen
Nationalpartei in der Slowakei inspirieren.

Es fragt sich welche politische Persönlichkeitsveränderung
erfolgt sein muss, dass einst als "Linke" geltende
Sozialdemokraten heute als Verteidiger eines Rechtsaußen-
Politikers wie Strache auftreten: "Damit werden nämlich alle
Bemühungen alten und neuen Rechtsextremismus zu bekämpfen
konterkariert und Rechtsextremisten und Neonazis aller Couleur
geradezu ermuntert und die auffallende Untätigkeit des
Verfassungsschutz und die Milde der Justiz legitimiert, anstatt
den Verfassungsauftrag der zweiten Republik zu erfüllen", so
Messner.

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10 Newsletter#13: SPÖ-Linke/Satire/Afrika
derneuekurs at gmx.at
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N e w s l e t t e r   #   1  3        

der Zeitschrift Der Neue Kurs        

1) Ein Kommentar zur "Vernetzung der Linken in der SPÖ"
2) Satire zu den Vorgängen in der österreichischen Innenpolitik 
3) Erklärung des CoReP: "Französische Truppen raus aus Afrika!"

                  - - * - - * - - * - - * - - * - - * - - *- -        

1) Kommentar zur "Vernetzung der Linken in der SPÖ"

         Was wurde aus den Protesten in der SPÖ?        

Ein Kommentar zur "Vernetzung der Linken in der SPÖ" von 
Dieter Reinprecht-Hinsch        

Der Unmut in der SPÖ nach der Regierungsbildung ist groß. Vor 
allem die Basis fühlt sich aufgrund des Regierungsabkommens vor den Kopf 
gestoßen. Dies zeigte sich auch an den Reaktionen diverser 
sozialdemokratischer Vorfeldorganisationen. Allen voran die Jugend (SJ und 
VSStÖ) schienen führend in den Reihen der protestierenden 
Parteimitglieder. Die Tage der Regierungsbildung waren geprägt von 
Protesten der Parteijugend. Und rasch wurde eine Diskussion mit der 
Mutterpartei angekündigt. Im Newsletter der SJÖ vom 10. Jänner 2007 
findet man unter Punkt 3:        

"Enttäuscht und verraten - was nun?"
Diskussionsveranstaltung über die Auswirkungen der Großen Koalition       
Donnerstag, 25. Jänner 2007, 19 Uhr        
Zukunfts- und Kulturwerkstätte

Geplant war laut Newsletter eine Diskussion zwischen SJ und einem/einer 
VertreterIn der SPÖ. Wunderbar! Was gibt es in einer solchen Situation 
besserer als eine direkte Konfrontation der Mutterpartei mit dem Unmut der 
Basis! Doch nun sind die Kalender von SJÖ und SJ-Wien gähnend leer. Auch 
im Terminkalender der Zukunftswerkstätte findet sich keine Veranstaltung 
zu diesem Thema.        

Die SJ hat uns also ein wunderbares Beispiel geliefert, wie man eine -
für die Mutterpartei wohl recht unbeliebte - Veranstaltung 
einfach wegzaubern kann. Das vorgehen ist wenig verwunderlich, spiegelt es 
doch den Charakter der "Vernetzung der Linken in der SPÖ", wie 
immer wieder so schön betont wird, wider.        

Mit der Regierungsbildung aus SPÖ und ÖVP bildeten sich mehrere 
Plattformen von SP-Mitgliedern, die mit dem Regierungsprogramm unzufrieden 
waren (www.protestsektion.at, www.protestwiki.at, www.abtreten.at). Sie 
alle spiegelten den Unmut der Basis wider. Doch die SPÖ-Bürokratie 
handelte rasch und nach einigen Tagen der Ungereimtheiten und massenhaften 
Parteiaustritte fand man ein adäquates Mittel um ein 
"vernünftiges" Ventil zu schaffen, mit dem der Unmut in 
kontrollierte Bahnen gelenkt werden konnte und so - verpufft. Dieses 
Ventil ist die Homepage Wir sind SPÖ (www.wirsindspoe.at). Dieselben 
BürokratInnen die den Unmut über den BAWAG-Skandal verpuffen ließen, in 
dem sie die Plattform Zeichen setzen (www.zeichensetzen.at) schufen, 
versuchen dasselbe nun mit Wir sind SPÖ: Seichte Forderungen, die 
ebenfalls zu keinen realen Verbesserungen für die österreichische 
ArbeiterInnenklasse führen aber dazu, dass sich kurzfristig kein 
Widerstand formieren wird.        

Ähnlichen Charakter haben auch die Parteiaustritte von Silvia Kuba 
(VSStÖ) und Barbara Blaha (ÖH). Jahrelang haben beide wenig gegen die 
Studiengebühren gemacht, jetzt aber soll plötzlich der Punkt erreicht 
sein, an dem die SPÖ keine "sozialdemokratische" Politik mehr 
betreibt? Nein, ihnen geht es wohl eher darum, den Unmut der Studierenden 
über die Nicht-Abschaffung der Studiengebühren in Sympathien für sich 
selbst zu verwandeln. Im Frühsommer stehen wieder ÖH-Wahlen ins Haus. 
Eine nach außen hin SPÖ-treue VSStÖ-Führung würde die Wahlen aufgrund 
des Bildungsabbaus von SPÖVP wohl verlieren. Die Parteiaustritte der 
Jungbürokratinnen sind also nicht anderes als der Beginn des 
ÖH-Wahlkampfes - und nach den gewonnenen Wahlen kommt dann 
wahrscheinlich eine leise und von den Medien unbemerkte Rückkehr in die 
Mutterpartei.        

Solche Ruhigstellungsversuche von Seiten der "linken" Hälfte 
der Bürokratie werden aber nicht immer funktionieren können. 
SPÖ-Mitglieder erzählten uns, dass viele Mitglieder der Basis 
"ehrlich enttäuscht" von der SPÖ-Führung seien. Etwas für 
revolutionäre MarxistInnen völlig unverständliches. Das neue 
Regierungsprogramm ist nichts anderes als der Ausdruck der Politik der SPÖ 
der letzten Jahren, gar Jahrzehnten. Der Sozialabbau der in den 1990er 
Jahren begonnen hat, von Schwarz-blau-orange ab 2000 verschärft wurde, 
wird nun einfach weitergeführt. Diese Regierung wird daher wohl einen 
qualitativen Schritt der SPÖ weg von einer bürgerlichen 
ArbeiterInnenpartei bedeuten. Der Widerspruch zwischen Führung und Basis 
wird offen zu Tage treten. Aufgrund dessen ist es bereits heute notwendiger 
denn je diesen enttäuschten Mitglieder und auch allen ArbeiterInnen 
Österreichs eine Perspektive zu geben. Diese kann aber nur in einer 
revolutionär-marxistischen Partei, leninistischen Typs liegen und nicht in 
der SPÖ! Heute ist es nicht an der Zeit in die SPÖ einzutreten, sondern 
endgültig mit ihr zu brechen! Alle anderen Versuche öffnen 
ausschließlich ein Ventil, durch das der Unmut verpuffen kann und das bei 
Bedarf (oder besser: Nicht-Bedarf) von der Bürokratie immer wieder 
geschlossen werden kann. Beschämend, dass aber auch vorgeblich 
"radikale" Linke innerhalb der SPÖ in diesem Spiel mitmacht 
und Wir sind SPÖ! sogar über Newsletter bewerben!        

         Und eine kurze Frage noch zum Abschluss: Was wurde eigentlich aus 
der groß angekündigten bundesweiten Demonstration gegen SPÖVP am 
Samstag, den 27. Jänner 2007, in Wien?        

2) Satire zu den Vorgängen in der österreichischen Innenpolitik        

Buben im Hof

Eine Satire von Paul Mazurka (GRA)        

Sie sind zwei rechte Lauser, der Heinz-Christian und der Ewald, 
oder: Christl und Waldi, wie sie ihre engsten Freunde nennen.         

Der HC ist eher der sportliche Typ - drum ist er ja auch früher gern 
im Wald Paintball schießen gegangen, im Tarnanzug und mit einer deutschen 
Fahne auf der Hendlbrust. Denn immerhin: "Opa war kein 
Mörder", also: Ihm nach!         

Aber das herumdödeln im Gebüsch allein war halt auch nicht 
ferienfüllend, also hat er auch ein bissl Schädeleinschlagen gespielt. 
Und damit der Opa unter der Erd' auch noch was vom fröhlichen Bubenlachen 
hat, ist die ganze Bande halt zum Kriegerdenkmal marschiert und hat so 
richtig stahlgebadet dreingeschaut.        

Der Waldi ist irgendwie der ernstere von den beiden. Der spielt gern 
Bischof - nein, nicht Nikolaus, mehr so Kreuzritter oder Templer oder 
so was. Der Christl zieht ihn eh immer auf damit: "Du und Deine 
Christen - seid's lauter Weicheier! Der Wotan, das war ein Bursch" 
ein Germane von den Hörndl'n bis zum Bundschuh. Aber der Jesus? 
Ich will ja gar nix sagen über den, weil sonst heißt's gleich, ich 
betätig mich wieder... Aber: Wer mir eine auf die linke Back haut, 
dem brat ich eine mit dem Säbel über - mindestens!"

Aber der Waldi lässt sich dadurch nicht irre machen, zieht sich seine 
Kutte an, stellt seine selber gebastelte Monstranz auf und schaut 
schmerzensreich.         

Und jetzt haben sich die zwei zerstritten. Die größeren Buben lassen sie 
nämlich nicht mehr mitspielen. Obwohl der Fredl und der Wolfi und ihre 
Banden immer auf Mut und Brand gestritten haben, sind sie jetzt wieder 
dicke Freunde. Der Wolfi macht sich ein bisserl rar damit keiner merkt, 
dass er der wahre Boss ist, und der Fredl freut sich, dass er jetzt immer 
vorne marschieren und grinsen darf wie ein frisch lackiertes Hutschpferd. 
Der Waldi hat ja geglaubt, mit seiner Beterei kann er den Andi, den alten 
Hawara vom Wolfi, dazu bringen, dass er bei den Großen mitspielen darf. 
Der Christl wollt eher mit dem Fredl auf einen grünen Zweig kommen, aber 
die wollten ja eh immer nur die Wolferl-Partie.        

Und jetzt kommt der Waldi mit Fotos daher, die den Christl beim Spielen 
zeigen. Nein, nein - nicht solche Fotos, sondern solche! Mit Uniform 
und Kapperl und Gummiwurscht halt. Jetzt will ihn der Christl aus seiner 
eigenen Bande rausschmeißen.        

Das Fotospiel haben sie früher nämlich immer mit Buben gespielt, die sie 
nicht leiden haben können - zum Beispiel mit dem Petzi, der auf der 
anderen Seite vom Hof wohnt, genau gegenüber. Der hat sich, wie er kleiner 
war, einmal verlaufen und ist dann bei einer Clique gelandet, die sich für 
Trotzkisten gehalten haben. Da haben der Christl und der Waldi den Petzi 
immer damit aufgezogen - weil er auf einem Foto mit einer roten Fahne 
drauf ist, und "Marxist! Marxist!" haben's hinter ihm 
hergeplärrt. Sie wissen zwar nicht so genau, was das ist, aber der Opa, 
der kein Mörder war, hat gesagt, die Marxisten sind was ganz schiaches, 
und der Opa hat immer recht gehabt, weil er nämlich kein Mörder war.      
  
So richtig abhauen kann sich jetzt nur noch der Hojatsch-Bub, auf den sie 
in der letzten Zeit immer so hingehackt haben. "Hab ich's ned 
immer schon gesagt? Lauter Wappler! Höhöhö"

Kein Friede im Hoif also? Na ja, so heiß, wies gekocht wird, wird noch 
lange nicht gegessen. Trotz allem halten sie ja immer noch zusammen, die 
Buben - der Fredl, der Wolferl, der Christl, der Hojatsch-Bub und 
sogar der Petzi. Wenn's nämlich um ihren Hof geht - weil stolz 
sind sie schon auf ihren Standort. Auf die Tschuschen und Kanaken draußen 
schimpfen sie alle gemeinsam - unterschiedlich laut und 
unterschiedlich ordinär, aber trotzdem: Wenn's um ihre kleine Heimat 
geht, raufen sie sich doch immer wieder zusammen. Sind halt doch liebe 
Buben, die kleinen Racker.        

Und? Was sagt ihr zu dieser Geschichte?        

         Der Chor: ZUM SPEIBEN!        

                  3) Erklärung des Kollektiv Permanente Revolution 
(CoReP)        

         Französische Truppen, raus aus Afrika!        

Erklärung der Groupe Bolchevik (Bolschewistische Gruppe) (*)        

         Vom 24. November bis 10. Dezember 2006 intervenierte die 
französische Armee mit einer Fliegerstaffel des Typs Mirage F1 um die 
zentralafrikanische Armee zu unterstützen. Während derselben Periode 
unterstützte sie materiell (Treibstoffe, Aufklärung, Munition) die 
tschadische Staatsmacht, die ebenfalls mit Rebellionen aus dem Kreis ihrer 
nationalen Armee konfrontiert war.        

Die SoldatInnen und Flugzeuge des französischen Staates, begleitet durch 
die FOMUC (Multinationale Streitmacht in Zentralafrika), ermordeten 
zumindest 72 Personen in den Reihen der rebellierenden Gruppe der 
zentralafrikanischen Armee. Die Konfrontationen im Tschad verursachten auch 
dutzende Tote und hunderte Verletze.        

Am 14.Dezember nahmen die Armeen der beiden "Freunde 
Frankreichs" der Präsident Zentralafrikas, Francois Bozizé, und 
der Präsident des Tschad, Idriss Déby, die Positionen, die sie aufgegeben 
hatten wieder ein, indem sie ihre ihrer Rivalen zurückschlugen.        

Die zentralafrikanischen Dissidenten flohen an die Grenze zum Sudan, nicht 
weit von Darfur. Im Tschad unterzeichnete am 26. Dezember ein Teil der 
ehemaligen Militärs in Anwesenheit des libyschen Präsidenten Mouammar 
Ghadafi und mit dem Segen von Chirac und Villepin einen Friedensvertrag. 
Wie die Oppositionellen im Norden von Côte d'Ivoire angesichts von 
Präsident Gbagbo folgten die rebellierenden Offiziere der 
zentralafrikanischen Republik und des Tschad dem Beispiel der an der Macht 
befindlichen Staatschefs. Idriss Déby ergriff die Macht, nachdem er 1990 
den Diktator Issen Habré davongejagt hatte; Francois Bozizé stürzte 2003 
den zentralafrikanischen Tyrannen Ange-Félix Patassé. Beide hatten den 
Nachbarstaat Sudan als Hinterland und beide erhielten die Unterstützung 
der französischen Regierungen, also Mitterrand-Rocard und Chirac-Raffarin. 
       

Bei einem Besuch in N'Djamena unterstrich Premierminister Villepin, 
dass der französische Imperialismus nicht vorhabe, seinen Konkurrenten 
Platz zu machen:        

"In der ganzen Region ist das französische Militär präsent und es 
ist eine Region, in der  wir eine historische Verantwortung haben, daher 
hoffen wir, unseren Beitrag  für die Stabilität dieser Länder leisten 
zu können." (Domnique de Villepin, RFI, am 30.11.2006)        

Im Tschad sind 1.200 französische SoldatInnen, in der Zentralafrikanischen 
Republik 300, und auf dem ganzen Kontinent insgesamt fast 10.000 (Djibouti, 
Senegal, Kongo, Gabun, Coté d'Ivoire,...) stationiert. Um ihre 
ökonomische und strategische Stellung zu garantieren, vereinbarte die V. 
Republik mit den einstigen Kolonien zahlreiche 
"Verteidigungspakte" und "militärische Kooperationen", die Basen für das
französische Militär gewähren.

Sei es de Gaulle, Giscard, Mitterand oder Chirac - nichts hat sich 
geändert. Der französische Staat hat mehr als einmal Diktaturen 
unterstützt, wenn nicht sogar eingesetzt; die französische Armee hat die 
Architekten des Völkermordes an den Tutsi in Ruanda im Jahr 1994 
ausgebildet und gedeckt; die französische Armee hat vor kurzem eine 
Demonstration ihrer Macht gegeben, indem sie die Luftstreitkräfte Coté 
d'Ivoires im Jahr 2004 wegen der Forderungen von Präsidenten Gbagbo 
zerstörte.        

Die Entdeckung von Erdöl und die Förderung von 200.000 Barrel Rohöl seit 
2004 im Tschad ist Quelle der Profitgier, genauso wie bei den 
Erdölreserven in der sudanesischen Provinz Darfur. Die US-amerikanischen 
Konzerne teilten sich den Hauptteil der tschadischenen Fördergebiete, aber 
Total konnte Exxon und Shell einen Anteil von 20% an dem Konsortium, das 
zur Ausbeutung des größten Erdölfeldes, das jemals in Zentralafrika 
entdeckt wurde, errichtet wurde, dank der Intervention von [Tschads 
Präsident] Deby entreißen.        

Im gleichen Moment, in dem die Armee Chiracs in Zentralafrika 
intervenierte, unterstützte die Administration Bush offen die Invasion von 
Äthiopien in Somalia. Afrika bleibt unterentwickelt trotz seiner 
natürlichen Ressourcen. Die korrumpierten politischen Mächte der Region 
bleiben in politischer, militärischer und wirtschaftlicher Weise unter 
Druck des Imperialismus, vor allem Frankreichs und der Vereinigten Staaten. 
Die Plünderung und die Rivalitäten zwischen den kapitalistischen Kräften 
verschlimmern die Unterdrückung der ArbeiterInnenbewegung, die 
Unterdrückung der Frauen, die politische Instabilität, den Militarismus, 
die ethnischen Konfrontationen, die Massenumsiedlungen, die 
Genozide,... Die Hilfswerke, die NGOs und die humanitären 
Einrichtungen sind das ergänzende Element der europäischen und 
US-amerikanischen Einmischung und Kontrolle.        

Jeglicher Fortschritt, kann nur durch das Ende der imperialistischen 
Einmischung, einer wirklichen Unabhängigkeit und einer Zusammenarbeit 
zwischen den Völkern der ganzen Welt geschehen. Aber die Gewerkschaften 
(CGT, CFDT, FO,...) und die alten ArbeiterInnenparteien (PS, PCF) 
decken die militärischen Interventionen des Präsidenten Chirac und der 
Regierung Villepin, Alliot-Marie, Sarkozy. Gegen den Geheimdienst und die 
französische Armee - ihre schlimmsten Feinde - muss die 
ArbeiterInnenklasse und die Jugend diese schändliche Mitschuld [der 
ArbeiterInnenparteien und der Gewerkschaften] bekämpfen und den 
FührerInnen der ArbeiterInnenbewegung eine Einheitsfront an der Seite des 
afrikanischen Proletariats aufzwingen. Die Vorhut Afrikas, Europas, 
Amerikas und der ganzen Welt muss sich in einer revolutionären 
ArbeiterInneninternationalen zusammenschließen.        

Der Kampf der französischen ArbeiterInnenklasse und der Jugend gegen die 
imperialistischen Einmischungen wird zum Sturz der VertreterInnen der 
lokalen ausbeutenden Klassen, die Schaltstellen der imperialistischen 
Herrschaft sind, durch die ProletarierInnen und armen BäuerInnen Afrikas 
beitragen, zugunsten der Schaffung von ArbeiterInnen- und 
BäuerInnenregierungen in jedem Land als erstem Schritt hin zu den 
Vereinigten Sozialistischen Staaten von ganz Afrika. Der Kampf der 
französischen ArbeiterInnenklasse gegen ihre eigene Bourgeoisie wird auch 
den Zusammenschluss der französischen ArbeiterInnen fördern, von denen 
hunderttausende aus Afrika kommen, um mit der V. Republik Schluss zu 
machen, eine ArbeiterInnenregierung zu errichten und den Weg für die 
Vereinigten Sozialistischen Staaten von Europa freizumachen.        

         Nieder mit der Intervention der französischen Armee in 
Zentralafrika und dem Tschad!        

Aufkündigung aller "Verteidigungsverträge"!

Rückzug der französischen Truppen aus Afrika!        

Schließung aller französischen Militärstützpunkte!        

Einwanderungs- und Aufenthaltsrechte für alle afrikanischen StudentInnen 
und ArbeiterInnen!        

         Paris, 5. Jänner 2006        

         Übersetzung: Der Neue Kurs        

(*) Die Groupe Bolchevik ist die französische Sektion des Kollektiv 
Permanente Revolution (CoReP, www.revolution-socialiste.info).        

                  Mit sozialistischen Grüßen,        

die Zeitschrift Der Neue Kurs        
derneuekurs at gmx.at        
www.arbeiterinnenpolitik.net        
Der Neue Kurs        
Stiftgasse 8        
A-1070 Wien        
    
-- 
derneuekurs at gmx.at
www.arbeiterinnenpolitik.net

Der Neue Kurs
Stiftgasse 8
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DISKUSSION
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11 Zur Info: Antwort auf die Nach-Wahl-Berichterstattung  im COXX Nr. 2/07
Kurt Krickler <Kurt.Krickler at hosiwien.at>
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Liebe Leute (von der COXX-Redaktion)!

Zu Eurer Nach-Wahl-Berichterstattung im COXX Nr. 2/07 folgende
Zuschrift. Vielleicht habt Ihr ja Platz, sie ungekürzt
abzudrucken, immerhin erwartet Ihr ja von der HOSI Wien eine
"Distanzierung" ­ diese wird es allerdings nicht geben.

Liebe Grüße

Kurt Krickler
Generalsekretär
Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien ­ 1. Lesben- und Schwulenverband
Österreichs
Novaragasse 40, 1020 Wien
www.hosiwien.at
ZVR-Nr. 524 534 408

Politisch naiv

Irgendwie ist Eure Enttäuschung über das Ergebnis der
Regierungsverhandlungen schon ziemlich irrational. Nach der Wahl
am 1. Oktober war doch klar, daß die ÖVP trotz ihrer
Erdrutschniederlage weiterhin am längeren Ast sitzt. An den
politischen Verhältnissen hat sich nämlich wieder nichts
grundlegend geändert.

Ich habe schon in einem Kommentar für die "Glocalist Review" am
3. Oktober (der auch auf Rainbow.or.at veröffentlicht wurde:
www.rainbow.or.at/news/1159891413) geschrieben: "Jetzt steht
Österreich wieder genau dort, wo das Land auch 1999 schon
gestanden ist." Und die ÖVP könne weiterhin eine wichtige, ja
entscheidende Rolle spielen. Das Land sei wieder in die Zeit
1986-1999 zurückkatapuliert, die seit 1983 bestehende rechte
Mehrheit im Nationalrat wieder nicht gebrochen worden.

Im Gegensatz zur ÖVP hat die SPÖ keine alternative Mehrheit
jenseits der großen Koalition. Die SPÖ hatte also kein
Druckmittel. Da hätte Gusenbauer noch so kopfstehen oder
Purzelbäume schlagen können. Hätte er der ÖVP mit der Opposition
drohen sollen? Das hätte diese wohl kaum beeindruckt. Und hätte
er die Verhandlungen platzen lassen, hätte Schüssel wohl mit
Orange und Blau weiterregiert.

Es gab also gar keine wirkliche Alternative zur großen Koalition
um jeden Preis. Mit 68 von 183 Mandaten kann man nun einmal nicht
alle seine Anliegen durchsetzen. Insofern verdienen Gusenbauer
und die SPÖ eigentlich höchste Hochachtung, daß sie sich fast bis
zur ideologischen Selbstaufgabe geopfert haben, um dem Land
weitere vier schwarz-blau-orange Jahre zu ersparen.

Und ich persönlich finde das auch sehr lobenswert. Denn sieben
Jahre von dieser unfähigen Chaoten- und Wapplerpartie (Sickl,
Reichhold, Forstinger, Böhmdorfer, Gorbach und wie sie alle
hießen ­ Gott sei dank hat man die Namen der meisten längst schon
wieder vergessen) regiert zu werden war ohnehin eine ziemliche
Zumutung, die nicht viel länger zu ertragen gewesen wäre. Und
Schüssel ist auch weg aus der Regierung. Was will man eigentlich
noch?

Natürlich gab es die Wahlversprechen: Weg mit den Eurofightern
und Studiengebühren und her mit der Eingetragenen Partnerschaft.
Aber es wird doch hoffentlich niemand so politisch naiv sein,
anzunehmen, daß die ÖVP unter den gegebenen Voraussetzungen hier
zustimmen und damit bei nur zwei Mandaten weniger eine De-facto-
SPÖ-Alleinregierung zulassen würde! Die jetzt geäußerten Vorwürfe
hätte man der SPÖ machen können, wäre sie bei einer rot-grünen
Mehrheit eine große Koalition mit der ÖVP zu diesen Bedingungen
eingegangen ­ aber so?

Ja, das Grundübel ist, daß drei Mandate im Parlament auf eine
rot-grüne Mehrheit fehlen. Den einzigen Vorwurf, den man in
diesem Zusammenhang der SPÖ machen kann, ist daher, daß sie nicht
noch mehr Wahlversprechen gemacht hat, um nicht auch noch diese
drei Mandate zu erobern. Denn wie die COXX-Autoren und die vielen
anderen Reaktionen einmal mehr beweisen, scheinen viele Leute
tatsächlich ihr Wahlverhalten von einzelnen Wahlversprechen
abhängig zu machen.

Bloß: Auch hier sehe ich keine wirklichen Alternativen: Wen hätte
man sonst wählen sollen, wollte man etwa die Eingetragene
Partnerschaft oder die Abschaffung der Studiengebühren? ÖVP, BZÖ,
FPÖ? Wohl nicht! Die Grünen? Glaubt denn tatsächlich irgend
jemand, daß die Grünen als ÖVP-Juniorpartner ein Wunder bewirkt
und sich eher in diesen Punkten durchgesetzt hätten? Na eben!

Auch den Grünen wäre nichts anderes übriggeblieben, als entweder
auf eine Regierungsbeteiligung oder auf die Umsetzung ihrer
Wahlversprechen zu verzichten. Warum hätte die ÖVP den Grünen
einen Gefallen tun und ihnen da entgegenkommen sollen? Und so
gesehen, sind mir bei einer ­ leider unvermeidlichen ­ ÖVP-
Regierungsbeteiligung eine starke SPÖ und ein Kanzler Gusenbauer
allemal lieber als eine grüne Juniorpartnerin und ein Kanzler
Schüssel.

Ich habe jedenfalls meine Stimme für die SPÖ keine Sekunde bereut
und war noch nie so entschlossen und zufrieden mit meinem
Wahlverhalten wie dieses Mal. Günter Tolar mag sich zerknirscht
in alter ma(s)o(ch)istischer Selbstkritik ergehen, ich verliere
jedenfalls nicht aus den Augen, wo unsere tatsächlichen Feinde
sitzen, die unsere Menschenrechte mit Füßen treten und uns volle
Gleichstellung vorenthalten: nämlich in der ÖVP.

Es ist grotesk und geradezu verrückt, wenn jetzt der SPÖ die
Schuld in die Schuhe geschoben wird, daß die ÖVP sich weigert,
uns als gleichberechtigte BürgerInnen zu behandeln. Solange es
nicht gelingt, eine rot-grüne Mehrheit ins Parlament zu wählen,
werden wir immer vom Goodwill der ÖVP abhängig sein. Allerdings
befürchte ich, wird das schwer gelingen angesichts dieser
politischen Bewußtlosigkeit bei vielen Schwulen, wie sie auch in
Euren Kommentaren und Berichten so deutlich wird oder in dieser
bizarren Unverhältnismäßigkeit zum Ausdruck kommt, wenn jetzt
dazu eingeladen wird, SPÖ-PolitikerInnen am Regenbogen-Ball
auszubuhen (womöglich dann durch Leute, die sich kein einziges
Mal auf einer Donnerstags-Demo blicken ließen!).

Und wenn man der SPÖ bei den nächsten Wahlen einen Denkzettel
erteilen will, dann wird sich noch länger nichts an unserer
Situation ändern, denn die Alternative heißt ja dann erst recht
wieder ÖVP + BZÖ und/oder FPÖ. Und das hatten wir jetzt sieben
Jahre! Bei aller Frustration wäre es ein Schuß ins eigene schwul-
lesbische Knie, die SPÖ zu schwächen. Im Gegenteil: Wenn die ÖVP
nicht umschwenkt, müssen wir uns noch stärker für die SPÖ ins
Zeug legen, um dann spätestens 2010 die seit 1983 andauernde
konservative Mehrheit im Nationalrat zu brechen.

Auch die HOSI Wien hat sich nichts vorzuwerfen. Wir haben uns
2000 sofort der Widerstandsbewegung gegen Blau-Schwarz
angeschlossen und seither für die Überwindung dieser Koalition
mit den rassistischen und fremdenfeindlichen Rechtsparteien
gekämpft. Wir haben aufgrund unserer bald 30jährigen Erfahrungen
nie ein Hehl daraus gemacht, daß unseren Anliegen nur die
Stärkung der fortschrittlichen Kräfte und die Verhinderung einer
rechten Mehrheit im Nationalrat weiterhelfen können.

Und unser Ziel, die rechte Koalition und Schüssel als Kanzler
wegzukriegen, haben wir ja erreicht. Wir sehen also nicht den
geringsten Grund, jetzt besonders unzufrieden oder selbstkritisch
zu sein. Natürlich hätten wir uns über eine rot-grüne Mehrheit
noch mehr gefreut, aber das hat¹s halt wieder nicht gespielt. Daß
die in den LAMBDA-Nachrichten abgegebenen Wahlbekenntnisse (von
"Wahlempfehlungen" zu sprechen ist wohl etwas übertrieben) im
Verhältnis 7:3 für rot:grün ausgefallen sind, ist auch nicht
wirklich erstaunlich und im Verhältnis zum Wahlergebnis insgesamt
(35,3 % zu 11 %) sogar eher unverhältnismäßig grünlastig.

Wir hätten auch Wahlbekenntnisse für ÖVP, BZÖ oder FPÖ
veröffentlicht, hätte sich jemand als WählerIn dieser Parteien
geoutet. Wir können also angesichts der Umstände und politischen
Realitäten nicht wirklich einen Verrat an unseren Anliegen
erkennen. Solange die SPÖ gemeinsam mit den Grünen keine Mehrheit
und daher gar keine Möglichkeit hat, ihre diesbezüglichen
Wahlversprechen umzusetzen bzw. zu brechen, gilt für uns die
Unschuldsvermutung.

Auf den Unsinn, den ein Daniel Berg auf Seite 27 verzapft, der
von Grün-Schwarz träumt, will ich gar nicht erst weiter eingehen.
Das ist dermaßen oberflächlich und tiefstes Kronenzeitungsniveau,
daß sich jeder Kommentar erübrigt. Nur eins: Jemand ihre
Übergewichtigkeit vorzuwerfen und diese als Ausschlußgrund für
das Amt der Gesundheitsministerin ins Treffen zu führen ist nicht
nur letztklassig, sondern beängstigend faschistoid und
menschenverachtend.

So etwas Diskriminierendes in einer Zeitschrift einer
"diskriminierten" Minderheit zu lesen tut wirklich weh. Dürfen
jetzt nur mehr Leute mit einer Model-Figur GesundheitsministerIn
werden? Was kommt als nächstes? Und warum soll ein Pazifist nicht
Verteidigungsminister werden? Es ist wohl auszuschließen, daß in
den nächsten vier Jahren einer unserer EU-Nachbarn uns
militärisch angreifen wird ­ Darabos wird daher nicht in die
Verlegenheit kommen, einen Schießbefehl geben zu müssen. Und wenn
die Liechtensteiner in Vorarlberg einmarschieren, sollten wir sie
gewähren lassen. Dann gibt's wenigstens dort wieder mehr
Briefkästen!

Kurt Krickler


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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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12 Heiligendamm -- Davos
Öffentlicher Newsletter der Gipfelsoli Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- The European Security Strategy
- G-8-Gipfel: In Heiligendamm drohen Anschläge von Islamisten
- EU meetings
- Gute Nacht in Bützow
- Rechtshilfe braucht Geld!
- Einladung zur Gründung eines "Thüringer Netzwerkes gegen den G8-Gipfel" 2007
- G8-Gipfel-Hotel auf finanziellem Schlingerkurs
- Infos zur NoDemo (update 23.1.)
- Einladung zum 1. Tortenwurf-Wettbewerb am WEF 07 in Davos

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The European Security Strategy
Concepts and Technologies against Terrorism

The 10th European Police Congress (12 - 14 February 2007) deals
with new concepts and technologies for counterterrorism. This is
one of the main points of the upcoming EU-Presidencies of
Germany, Portugal and Slowenia in 2007 and 2008 that includes the
implementation of a common European Security Strategy against
Terrorism.

At the 10th European Police Congress, the following topics will
be discussed in a main programme of two days and eight panel
Sessions:

Main Programme:
* Cooperation Concepts of international Secret Services
* European Alliances and Intelligence as a Prerequisite in the Fight against
Terrorism
* The Capabilities of the "THW" for the European Security Network
* The European Police Mission in Bosnia and Herzegovina
* The new way ahead in the Fight against Terrorism
* The Security Architecture of the G8-Summit in Germany
* The transformation of the national Security Identity
* Transformation of the ESDP? Which Approaches of Member States and Europe are
Required for Optimised Counterterrorism?
* Transformation, Bundling and increased Sufficiency of the National Security
Architecture
Panel Programme:
* Counterterrorism in Europe: Financing, Detection and Reaction
* Network Europe: Information and Telecommunication Systems
* European Border Protection: Chances and Challenges of the Schengen-Enlargement
* Security Networks: Bundling of Resources - A future Perspective?
* European Police Missions: International Missions and Concepts
* The Policeman of the Future: Equipment, Capabilities, Reuirements
The Conference is free of charge for MoP´s, Members of Embassies, Policemen,
Militaries, Blue-Light-Organisations and Administrations.

[http://www.europaeischer-polizeikongress.de]

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G-8-Gipfel: In Heiligendamm drohen Anschläge von Islamisten

Extremisten von links und rechts rüsten sich für scharfe Proteste
gegen das Staatstreffen an der Ostsee. Selbst Neonazis wollen
sich in die erwarteten Massenproteste der Globalisierungsgegner
einreihen. Die wahre Bedrohung der Sicherheitslage im Ostseebad
kommt jedoch von militanten Islamisten.

Berlin - Die Polizei rechnet zum Treffen der Staats- und
Regierungschefs der G-8-Staaten im Ostseebad Heiligendamm mit
Anschlägen. "Das Bundeskriminalamt beobachtet die Mobilisierung
gegen den Gipfel intensiv", sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke
WELT.de. Zwar seien Aussagen zur Dimension und Form der geplanten
Proteste noch nicht abschließend möglich. "In der Vergangenheit
hat sich jedoch gezeigt, dass es bei derartigen Veranstaltungen
ein erhebliches Protestpotenzial gibt." Konrad Freiberg, Chef der
Gewerkschaft der Polizei, erwartet zum Anfang Juni beginnenden
Gipfel zahlreiche Gewalttaten. "Man muss davon ausgehen, dass es
zumindest Brandanschläge geben wird", sagte er WELT.de.

In Heiligendamm soll ein mit Nato-Draht bewehrter Zaun
Protestierende fernhalten. Die Behörden rechnen mit bis zu 100
000 linken Demonstranten, die gegen den "neoliberal
globalisierten Kapitalismus" protestieren wollen, wie es im
Aufruf des Blockade-Netzwerks Block G 8 heißt. Die Organisatoren
rufen zu gewaltlosen Aktionen auf; dennoch rechnen
Sicherheitskreise mit einem sehr kleinen Kreis, der im Schatten
der Massenproteste Gewalttaten plant. Doch auch religiöse
Fanatiker und Rechtsextremisten richten ihr Augenmerk auf den
Gipfel. "Ohne dass uns hierzu konkrete Hinweise vorliegen, muss
aufgrund der Teilnehmerstaaten und der hochrangigen
Persönlichkeiten zudem davon ausgegangen werden, dass die
Veranstaltung auch im Zielspektrum islamistischer Täter liegen
könnte", sagte Ziercke.

Und: Nach Informationen von WELT.de mobilisieren Neonazis gerade
im Internet, um gegen den Gipfel vorzugehen. In einschlägigen
Chats diskutieren Rechtsextreme aus dem Umfeld der gewaltbereiten
und neonazistischen "freien Kameradschaften", wie sie sich gegen
das Treffen der Staats- und Regierungschefs engagieren sollen.
Unter der Parole "G 8 2007 rocken" rufen sie zu Protesten auf.
Allerdings nicht zu eigenständigen: Die Neonazis wollen sich in
die linken Massenproteste einreihen. "Wir haben doch das
gemeinsame Ziel, den G-8-Gipfel zu zerschlagen oder wenigstens zu
behindern", schreibt ein Chat-Teilnehmer im rechtsextremen
Internet-Forum Freier Widerstand. "Bald gibt es kein links und
rechts mehr, dann gibt es nur noch das System und seine Feinde",
schreibt apokalyptisch ein anderer. "Um Gewalttaten seitens der
Antideutschen vorzubeugen", warnt ein anderer Chat-Teilnehmer mit
Blick auf die linken Demonstranten, "sollten wir schon auf diese
szenetypische Kleidung verzichten." Sprich: Nicht mit
Springerstiefeln und Bomberjacke, sondern in Turnschuh und
Pullover wollen sich Neonazis unter die anderen Proteste mischen.

Rechtsextreme kritisieren den G-8-Gipfel, weil die internationale
Politik in ihren Augen Grenzen verwische, nationale Identitäten
angreife und sich zu sehr an der Marktwirtschaft orientiere. Den
Gedanken, zusammen mit Linken zu protestieren, nennen
Rechtsextreme "Querfrontstrategie". Damit nichts gemein hat die
NPD. Unter dem Motto "Für eine Welt freier Völker" wollen die
Nationaldemokraten ihren eigenen Protest in Schwerin auf die
Straße bringen. Doch die radikaleren Kameradschaften kann die
rechtsextreme NPD, die im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern
sechs Abgeordnete stellt, für ihre Demonstration kaum begeistern.
Die NPD erscheint den Neonazis als zu bürgerlich - bleibt ihnen
der Protest der Linken.

Die demokratischen Organisatoren der Gipfelproteste zeigen sich
alarmiert. "Wir werden mit aller Kraft verhindern, dass sich
Neonazis unseren Aktivitäten anschließen", sagte Frauke
Distelrath, Sprecherin des globalisierungskritischen Netzwerks
Attac. Die Leute von Attac haben noch die Montagsdemonstrationen
in Ostdeutschland gegen die Hartz-IV-Reform in Erinnerung. Damals
mischten sich 2004 vielfach junge Neonazis aus den
Kameradschaften meist unbehelligt unter die Demonstranten. Selbst
in Blöcken konnten sie mitmarschieren. "Unsere Kritik an der
Globalisierung hat nichts mit der Kritik der Neonazis zu tun",
sagte Pedram Shahyar vom Attac-Koordinisierungskreis. "Wir werden
alle nötigen Mittel einsetzen, damit sie bei uns nicht mitmachen.
Die wären lebensmüde, wenn sie kämen."

[http://www.welt.de/data/2007/01/25/1188067.html]

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EU meetings
Overview

14. - 16.January informal EU meeting of the minister of inner affairs and
         law in Dresden
18.-20.January informal EU meeting for working and social aspects in Berlin
9. - 10.February EU ministers of finance meets in Essen
12. - 13.February in Berlin informal meeting culture and media
01. - 02.March in Heidelberg informal meeting education
01. - 02.March in Wiesbaden informal meeting "defence"
12. - 13.March in Bonn/Petersberg informal ministers meeting cooperation with
trikont
30. - 31.March in Bremen informal meeting of ministers of foreign affairs
("Gymnich-Treffen")
19. - 20.April in Aachen informal meeting health
20. - 22.May in Mainz/Rheingau informal meeting of the agriculture-ministers
23. - 25.May in Leipzig informal ministers meeting about city planning and
territorial cohesion
01. - 03. June in Essen informal ministers meeting enviroment

[https://hamburg.dissentnetzwerk.org/EUmeetings/Overview]

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Gute Nacht in Bützow

Camp von Kritikern des G8-Gipfels auf dem Weg / Agentur wirbt im
Internet Neues vom geplanten Camp für G8-Gegner in Bützow: Die
Organisatoren freuen sich über grünes Licht des Landkreises und
werben unter dem Slogan "G8 - Gute Nacht" um Gäste. Die Stadt
Bützow hat noch nicht zugesagt. Hier ist das Camp umstritten.
André Harder frohlockt: Das Umweltamt des Landkreises Güstrow
habe die erforderliche naturschutzrechtliche Genehmigung für das
Camp im Bützower Gewerbegebiet erteilt, erklärt der Organisator
vom "Büro VIP". "Damit darf vom 1. bis 10. Juni eine Zeltstadt am
Rande des Gewerbegebietes entstehen." Die Zusage der Stadt in
Ordnungsfragen stehe noch aus, sagt Bützows Bürgermeister Lothar
Stroppe. Er rechne mit einem Termin nach dem 30. Januar. Stroppe
zeigte sich gestern "verwundert" über den Vorstoß der Agentur.
Zusage und Auflagen hatte Harder stets zur Voraussetzung dafür
gemacht, ob es überhaupt ein Camp von Globalisierungsgegnern in
Bützow geben wird. Nun sei klar, dass die Zeltstadt eingezäunt
wird, um das angrenzende Nebeltal zu schützen. "Die Teilnehmer
gelangen ausschließlich über einen ausgewiesenen Eingang ins
Camp", so Harder.

Die Agentur "Büro VIP" hat begonnen, das Bützower Camp massiv zu
bewerben. Motto: "G 8 - Gute Nacht". Ziel sei es, Bützow als
Ausgangspunkt für Aktionen gegen den Weltwirtschaftsgipfel in
Heiligendamm zu nutzen. Im Internet ist eine Seite freigeschaltet
(www.g8-gute-nacht.de), die Interessierte informiert. Demnach
sind Familien-, Einzel- und Gruppentickets jeweils für die Dauer
von zehn Tagen im Angebot. Die Organisatoren versprechen u.a.
3000 Parkplätze, IC-Bahnanschluss, Sicherheitsdienst, Seminare,
Konzerte, Kanufahrten und Kinderprogramm. Menschen aus Bayern und
Baden-Württemberg wird ein Familienurlaub in Bützow ans Herz
gelegt, da in diesen Bundesländern im Juni bereits Ferien sind.
Beantwortet werden im Internet auch mögliche praktische Fragen
von Gästen: Waschen sei umsonst, Duschen koste einen Euro,
gefeiert werden könne 23 Stunden am Tag - von 6 bis 5 Uhr
morgens. Unter dem Stichwort "Mecklenburger" ist zu lesen: "Denkt
dran: Die Bützower waren vor euch da." Unterdessen machen sich in
der Stadt Bützow Sorgen wegen des Camps breit. Der Polizeichef im
Kreis, Hans-Detlef-Henkel, hatte im SVZ-Interview erklärt, dass
er bei Tausenden Menschen mit Krawallen rechne. Bürgermeister
Lothar Stroppe war aus Sicherheitsgründen von Beginn an gegen das
Camp. Heute hat er Gewerbetreibende und Fraktionschefs der
Stadtvertretung zum Gespräch geladen. Am Dienstag, 6. Februar, 18
Uhr, findet eine Einwohnerversammlung im Rathaus statt. Ein
Thema: das G8-Camp.

Die CDU-Stadtfraktion wollte das Camp sogar positiv begleiten.
Einen Antrag zur Bildung eines zeitweiligen Ausschusses für die
Sitzung der Stadtvertreter am Montag werde er jedoch wieder
zurückziehen, sagt Fraktionschef Frank Schröder. Begründung: Er
sei "nicht mehrheitsfähig".

In Bad Doberan könnte es ein zweites Camp von G8-Gegnern geben.
Das Netzwerk ATAC will 5000 Besuchern Platz bieten.

[http://www.svz.de/newsmv/lr/bue/24.01.07/23-15709047/23-15709047.html]

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Rechtshilfe braucht Geld!

Spendenaufruf für einen Anwaltsnotdienst zum G8-Gipfel 
Anlässlich des G8 Gipfels in Heiligendamm wird es voraussichtlich
zu erheblichen Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten
kommen. Die Freiheit zur Meinungsäußerung und zur Versammlung
muss verteidigt werden; mitunter auch auf der Strasse, auf
Veranstaltungen, vor der Einsatzleitung der Polizei und den
Bereitschaftsgerichten.

Hier setzt die Arbeit des anwaltlichen Notdienstes an. Der
Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein und die
Strafverteidigervereinigung Mecklenburg-Vorpommern schaffen zur
Zeit Strukturen, um unrechtmäßige Masseningewahrsamnahmen,
Einreiseverbote, Zurückhalten von Bussen mit Demonstranten,
Beschlagnahme von Flugblätter und Transparenten u. ä. zu
verhindern bzw. gegen solche Maßnahmen effektiven Rechtsschutz zu
gewährleisten. In Rostock werden für die Dauer von etwa 3 Wochen
Büros eingerichtet, in denen Anwältinnen und Anwälte neben dem
Ermittlungsausschuss arbeiten können.

Für die Einrichtung der Büros, die Anschaffung von Arbeitsmitteln
oder die Anmietung von Unterkünften wird Geld benötigt. Der
Anwaltsnotdienst wird für alle da sein. Er kann nur arbeiten,
wenn sich auch alle an seiner Finanzierung beteiligen!

Spenden für den Anwaltsnotdienst sollen auf das Konto des RAV
* Postbank Hannover
* Konto-Nr. 9004 - 301
* BLZ 250 100 30
* Stichwort: Anwaltsnotdienst G8-Gipfel 2007
überwiesen werden.

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Einladung zur Gründung eines "Thüringer Netzwerkes gegen den
G8-Gipfel" 2007

Liebe Freundinnen und Freunde, KollegInnen und Kollegen, sehr
geehrte Damen und Herren,

mit dem G8-Gipfel im Ostseebad Heiligendamm findet vom 5.-8. Juni
2007 ein internationales politisches Großevent statt. Alle
Kameras werden sich auf die Regierungsspitzen der sieben
mächtigsten Industrienationen und Russlands richten. Auch die
bereits angekündigten Proteste werden im Mittelpunkt der
internationalen Berichterstattung stehen.

Den jährlichen Treffen dieser acht wirtschaftlich und militärisch
dominierenden Staaten stehen seit Jahren Proteste und Aktionen
der sozialen und globalisierungskritischen Bewegungen und der
Gewerkschaften gegenüber. Sie erheben dort gemeinsam ihre Stimmen
gegen die globalen ökonomischen und sozialen Missstände, die
durch die Politik der G8 forciert werden. Auf parallel
stattfindenden Gegengipfeln werden Vorstellungen über eine andere
Welt debattiert. Auch der G8-Gipfel 2007 in Deutschland wird
eines der zentralen Ereignisse für diese Bewegungen sein.

2007 wollen wir uns in Thüringen im Vorfeld des Gipfels mit der
Politik der Staaten der G8 beschäftigen und zu Protesten dagegen
mobilisieren.

Dafür möchten wir Euch / Sie zu einer Veranstaltung einladen am
Dienstag, 30. Januar 2007 um 17:30 Uhr in Hörsaal 5.E.11 der
Fachhochschule Erfurt (Altonaer Straße 25).

In einem kurzen Input werden wir die Kritik an den Institution
der G8 und ihrer Politik verdeutlichen und zudem den aktuellen
Stand der welt- und bundesweiten Protestvorbereitung vorstellen.
Im Anschluss daran wollen wir dann ein "Thüringer Netzwerk gegen
den G8-Gipfel" gründen, zu dessen ersten Treffen wir Euch/ Sie
hiermit herzlich einladen.

Unser Vorschlag zur Tagesordnung für die Netzwerkgründung ist:

I. Klärung der Grundlagen der Zusammenarbeit
II. Aufgaben und Ziele eines G8-Bündnisses in Thüringen
- weitere Mobilisierungsschritte
- Überlegungen zu ersten Projekten, Veranstaltungen, Aktionen
III. Organisatorisches (Struktur, Tagungsrhythmus, Tagungsort)

Als Grundlage für das Bündnis und unsere Zusammenarbeit schlagen
wir vier Punkte vor:

* Die Ablehnung der Politik und Institutionen der G8,
* verbindliche Absprachen und gleichberechtigte Entscheidungen,
* die klare Abgrenzung gegen jedweden Rechtsextremismus und
Rechtspopulismus,
* und die Akzeptanz unterschiedlicher Protestformen.

Wir würden uns über Euer/ Ihr Kommen zur Veranstaltung und/oder
dem Netzwerktreffen freuen!

Mit freundlichen Grüßen

DGB-Jugend Thüringen Jugendbüro RedRoXX Anti-G8-Plenum
BergsteigerInnen

Hinweis: Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG weist der Veranstalter
darauf hin, dass Personen, die rechtsextremen Parteien oder
Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen
sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische,
nationalistische, antisemitische oder sonstige
menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von
der Versammlung ausgeschlossen sind.

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G8-Gipfel-Hotel auf finanziellem Schlingerkurs

Das Kempinski Grand Hotel in Heiligendamm, Tagungsort des
G8-Gipfels im Sommer, ist offenbar in akuter Geldnot. Wie die
"tageszeitung" (taz) am Donnerstag berichtet, verliert der
Hoteleigner - die Fundus-Gruppe - einen Millionen-Kredit der
HypoVereinsbank. In einem internen Schreiben, das dem Blatt
vorliegt, heißt es, das Geldinstitut habe sich "nicht mehr bereit
erklärt, den Kredit in Höhe von 15 Millionen Euro zu verlängern".
Das Schriftstück ging dem Bericht zufolge an die Anteilseigner
der Kommanditgesellschaft, der das Luxushotel in dem Ostsee-
Badeort gehört. Die Gesellschaft ist die Rechtsform für einen
Immobilienfonds, der von der Fundus-Gruppe im nordrhein-
westfälischen Düren aufgelegt wird. Fundus hat weite Teile des
historischen Seebads Heiligendamm nach der Wende aufgekauft.

"Gipfel ist nicht gefährdet"
Die Fundus-Gruppe bestätigte der "taz" den Rückzieher der
HypoVereinsbank. "Ja, es findet eine Umfinanzierung statt", sagte
Fundus-Sprecher Johannes Beermann. Nach Ansicht von Fundus sei
der G8-Gipfel dadurch aber nicht gefährdet. "Er ist definitiv
nicht betroffen", beteuerte Beermann.

Um "frisches Geld" gebeten
In dem Brief an die Gesellschafter kündigt die Geschäftsführung
den Ausfall des Geldes der HypoVereinsbank an. Außerdem bittet
sie die Investoren um frisches Geld, mit dem sie das Finanzloch
stopfen kann. Wie die "taz" weiter berichtet, lagen dem Schreiben
entsprechende Darlehensverträge bei. Hinter Fundus steht der
Investor August Anno Jagdfeld, zugleich Geschäftsführer der
Kommanditgesellschaft. Mit dem Kreditausfall wäre das Gipfel-
Hotel gefährdet. Der Namensgeber Kempinski stellt in Heiligendamm
nur das Know-how für das Management des Hotels.

Das Geld soll nun möglichst schnell fließen. Bis zum 15. Februar
wünscht sich Geschäftsführer Jagdfeld die Verträge "mit möglichst
properen Beträgen" zurück: "Wir wollen die Fondssicherung im
ersten Quartal 2007 vor dem G8-Gipfel abgeschlossen haben." Eile
ist auch geboten. Schließlich sollen vom 6. bis 8. Juni die
mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt in Heiligendamm
logieren.

Überschüsse gefordert
Die HypoVereinsbank droht dem Brief zufolge an, ihren
Kreditanteil an "eine ausländische Finanzierungsgesellschaft (so
genannte Heuschrecke) zu veräußern". Die Bank habe sich zu dem
Thema bisher nicht geäußert, so das Blatt. Der Grund für den
Rückzug der Bank könne sein, dass das Hotel derzeit offenbar
nicht sonderlich gut laufe, heißt es. Aus unterschiedlichen
Gründen sei es "dem Grand Hotel Heiligendamm bis heute nicht
gelungen, Überschüsse zu erwirtschaften", so Jagdfeld. Als
Ursachen führt er der "taz" zufolge die Vogelgrippe an und dass
Tagestouristen durch die Hotelanlagen spazierten. Dabei ist das
Areal rund um das Hotel auf Betreiben von Fundus schon weitgehend
für Normalbürger gesperrt. Für den Gipfel wird bereits sogar ein
Sicherheitszaun weiträumig um die Hotelanlage gezogen.

Zehn Prozent des Kapitals der Kommanditgesellschaft Wie die
"tageszeitung" schreibt, ist der Brief an die Gesellschafter "in
dringlichem Ton" gehalten. Es heiße darin, "jeder ist gefordert".
Den Erhalt des Hotels sieht Fundus-Sprecher Beermann auch nach
dem Gipfel nicht in Gefahr. Die 15 Millionen Euro der
HypoVereinsbank machten gerade einmal zehn Prozent des Kapitals
der Kommanditgesellschaft aus. Der größere Teil des Guthabens der
Grand-Hotel-Eigentümer setzt sich aus 127 Millionen Euro der
Anteilseigner und 50 Millionen Euro Investitionszuschuss
zusammen. Um das Hypo-Geld zu ersetzen, müssten alle
Gesellschafter ihr Kapital um 15 Prozent aufstocken. Einige von
ihnen sollen bereits schon jetzt nicht mehr zahlen können - oder
wollen, so die "taz".

[http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,,OID3619640_REF_SPC1729540,00.html]

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Infos zur NoDemo (update 23.1.)

In Davos stinkt es schon gewaltig nach WEF: überall stehen
(weissverkleidete) Gitter und Stacheldraht herum, Polizei und
Militär sind auf der Strasse präsent und nicht wenige WEF-
TeilnehmerInnen und Journis waren schon heute geschäftig auf der
Promenade unterwegs.

Höchste Zeit für einige News zum Aktionstag vom nächsten Samstag.
Das wichtigste zuerst: Heute wurden der Infostand und die von
Einheimischen organisierte Demo bewilligt.

Anreise:

Da am Samstag in Davos auch eine bewilligte Demo stattfindet,
sollte die Anreise auch für Personen, die kostümiert oder mit
Transpis, Infomaterial, etc. anreisen, kein Problem darstellen.

Wie erwartet wird am Samstag in Fideris zwischen 9.00 und
ca.14.30 Uhr die Kontrollschleuse in Betrieb genommen.
Zugreisende von Landquart nach Davos müssen dort aussteigen und
sich einer Gepäck- und in Einzelfällen einer Identitätskontrolle
unterziehen.

Wer sich diesem Prozedere nicht aussetzen will, findet auf
www.dadavos.ch/mediawiki/index.php?title=Infos_zur_Nodemo
alternative Anreiserouten.

Der Zug über Filisur fährt voraussichtlich nur bis Frauenkirch.
Dort besteht die Möglichkeit auf den Ortsbus umzusteigen.
Die übrigen Kurse verkehren fahrplanmässig.
SBB-Rail Service: 0900 300 300

Einige hilfreiche Links:
Rhätische Bahn: www.rhb.ch
Medienmitteilung der RhB zum WEF-Samstag:
www.rhb.ch/aktuell/WEF_2007.pdf
Ortsbus Davos: www.vbd.ch

Situation in Davos:

Der Infostand steht auf dem Bubenbrunnenplatz beim Migros in
Davos Platz (Karte auf www.dadavos.ch/Karte_Davos.pdf) und ist am
27.1. von 10 bis 20 Uhr in Betrieb.

Es ist möglich, dass die Polizei versuchen wird, AktivistInnen
von der Promenade fernzuhalten. Dies betrifft v.a. Personen, die
kostümiert oder sonstwie als WEF-GegnerInnen erkennbar sind.
Währendessen sollten sich Personen, die unauffällig bekleidet
sind, in (fast) ganz Davos relativ frei bewegen können. So oder
so gilt für alle: "Viele Wege führen auf die Promenade!"

Die Demo, die von der Grünen Partei Davos organisiert wird, führt
vom Bahnhof Platz über die (wenig belebte) Talstrasse zum Bahnhof
Dorf. Die Demo beginnt um 13.30 Uhr beim Bahnhof Platz.

Am Open Forum finden am Samstag drei Veranstaltungen statt (12.45
- 14.15; 15.30 - 17.00; 18.00 -19.30). Das detaillierte Programm
ist auf
www.weforum.org/en/events/AnnualMeeting2007/OpenForum/index.htm .

Am Abend findet in der Box in Davos von 20 -24 Uhr ein Metalcore-
Konzert mit Prejudice (Genf), Elision (D), Set The Destroyer
(Davos) statt. Link zur Box: www.punkrockcity.ch/box.html

Es besteht keine Möglichkeit in der Box zu übernachten. Bei
ausreichender Standfestigkeit, kann man sich aber in Davos gut
die ganze Nacht um die Ohren schlagen. Infos auf
www.davosbynight.ch.

Weitere Infos zu Aktionen, Anreise, Situation in Davos und
Antirep auf
www.dadavos.ch/mediawiki/index.php?title=Infos_zur_Nodemo

Antirep-Nummer: 079/ 568 60 83

In diesem Sinne: Den Geist von Davos vertreiben!

[http://www.no-wef.ch.vu]

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Einladung zum 1. Tortenwurf-Wettbewerb am WEF 07 in Davos

Zur Förderung des Tortenwurfs als Protestdisziplin prämiert die
Revolutionäre Torten Front (RTF) zum ersten Mal Tortenwürfe auf
WEF-Mitglieder. Das WEF erscheint uns als ideale Plattform, weil
hier eine grosse Anzahl würdiger Zielpersonen auf kleinem Raum
versammelt ist. Unser Ziel ist die Demaskierung jener globalen
Elite, welche sich anmasst, unsere Zukunft gestalten zu wollen.
Doch das können wir selbst viel besser! Runter vom hohen Ross,
wir lachen euch aus!

Ablauf:

Die Torten-Teams agieren autonom, ohne Anmeldung und Bewilligung.
Sie kümmern sich selbst um die Dokumentation ihrer Treffer und
veröffentlichen diese auf Indymedia.ch - die Prämierung erfolgt
aufgrund dieser Berichte. Wir empfehlen, die Anfahrtswege und die
Tage Mittwoch bis Freitag einzubeziehen, um die
Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Es sollten mindestens drei
Personen pro Team sein: Eine macht die Torte bereit, eine wirft,
eine filmt oder photographiert. Torte aus kurzer Distanz ins
Gesicht drücken. Vorsicht vor nervösem Sicherheitspersonal!
Tortenwürfe sind ein Antragsdelikt (d.h. sie werden nur aufgrund
einer Anzeige des Getroffenen verfolgt), ausser bei offiziellen
Personen (Beamtenbeleidigung). Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Tortung

Bewertungskriterien:

Art der Torte: Selbst gebackene, bio und vegane Torten werden
besonders geschätzt. Bündner Nusstorten sind wegen
Verletzungsgefahr ausgeschlossen. Keine Verschwendung von
Esswaren: Triff oder iss es auf!

Wer wurde getroffen? Treffer auf besonders niederträchtige WEF-
TeilnehmerInnen werden höher bewertet. Z.Bsp. Felipe Calderón,
Wahlbetrüger und Unterdrücker der Volksbewegung von Oaxaca, nennt
sich Präsident von Mexiko und trägt die Verantwortung für
zahlreiche verschwundene politische GegnerInnen; Gloria Macapagal
Arroyo, Präsidentin der Philippinen, Unterdrückerin von
Arbeitskämpfen und verantwortlich für die Ermordung und das
Verschwinden vieler GewerkschafterInnen; Maria Consuelo Araujo,
kolumbianische Aussenministerin, hat enge Verbindungen zu den
paramilitärischen Verbänden, welche seit Jahren eine Politik des
Terrors durch Massaker, Verschwindenlassen, Folter und Mord
betreiben; sie hat versucht, ihren Einfluss spielen zu lassen und
die Justiz von einer Strafuntersuchung gegenüber ihrer Familie
abzubringen, welcher die Bildung von paramilitärischen Gruppen
vorgeworfen wird; Peter Brabeck, Nestlé-Chef, beschuldigt der
Zusammenarbeit mit paramilitärischen Gruppierungen, welche
ArbeiterInnen in Nestlé-Betrieben bedrohen und umbringen.

Begründung: Schreibt eine Begründung, wieso ihr eine bestimmte
Person betortet habt. Stichhaltige Gründe erhalten Zusatzpunkte!

Gesamtbeurteilung: Stil, Eleganz, Originalität und
Treffgenauigkeit.

Prämierung:

Die Prämierung erfolgt durch eine anonyme Jury von erfahrenen
KonditorInnen und TortenwerferInnen. Die ersten 3 Ränge werden
mit dem Titel 'Master of Pie' (MP) ausgezeichnet. Das Sieger-Team
gewinnt die gravierte, rot-schwarze Tortenform. Treffer auf den
Gründer und Gastgeber des WEFs werden mit dem Klaus-Schwab-
Sonderpreis belohnt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

[http://gipfelblockade.immerda.ch/Index.php?Site=News_details&ID=380]

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und
Repression im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der
Beiträge übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere
Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.

Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli [at] nadir.org
Pressearbeit: presse [at] gipfelsoli.org

Ein- und Austragen Newsletter:
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Ein- und Austragen Presseverteiler:
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Newsletter: http://www.gipfelsoli.org/feeds/rss2/5

Pressemitteilungen: http://www.gipfelsoli.org/feeds/rss2/13

Repression: http://www.gipfelsoli.org/feeds/rss2/15 

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13 News & Opportunities.
"Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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Greetings All!

See www.ABOLITION.org for photos and updates on 
the January 17 action at SCOTUS.

Today was another one of those banner news days for our movement.....

CONTENTS
Abolition Bill Introduced in Maryland - Governor says he'll sign it.
Executions on Hold in NC
Human Rights Travel Tours - NEW!
Abolitionist Spring Break - Register NOW!
Rawanda to Abolish the Death Penalty
Quote of the Week
Remembering Neil Walker

*****************

ABOLITION BILL INTRODUCED IN MARYLAND - GOVERNOR SAYS HE'LL SIGN
IT

Congrats to all who had a hand in this....  Now the *really* hard
work begins!

ttp://www.baltimoresun.com/news/local/politics/bal-death0125,0,2192676.story?coll=bal-mdpolitics-headlines

Md. lawmakers seek to repeal death penalty

O'Malley says he would sign bill that favors life without parole
as alternative

By Brian Witte
The Associated Press

January 25, 2007, 5:59 PM EST

Lawmakers announced plans today to introduce 
legislation that would repeal the death penalty 
in Maryland -- a measure Gov. Martin O'Malley 
said he would sign if the General Assembly approves it.

State Sen. Lisa Gladden, D-Baltimore, and 
Delegate Samuel Rosenberg, D-Baltimore, are 
sponsoring bills that would replace the state's 
death penalty with a prison sentence of life without parole.

O'Malley, a Democrat who personally opposes the 
death penalty, said he "sure would" sign a bill 
repealing the death penalty in favor of life without parole.

"We waste a lot of money pursuing a policy that 
doesn't work to reduce crime or to save lives, 
but we could be putting that money into crime 
reduction," O'Malley said in a brief interview 
not long after legislators supporting the measure 
held a news conference. "I'm much more in favor 
of life without parole."

Although Gladden and Rosenberg both said they 
believe support for a repeal has grown, they said 
they would need to find more votes to get the measure 
through both chambers.

"While I think that it's a difficult task, I 
don't think it's impossible," Gladden said.

Kirk Bloodsworth, a Maryland man who spent two 
years on death row and was later released from 
prison because of DNA evidence, said at the news 
conference that he was "living proof that the 
criminal justice system makes serious mistakes."

Bloodsworth was convicted twice of killing a 
9-year-old girl in 1984. He was placed on death 
row following his first trial. He was convicted 
again in a second trial, but received a life 
sentence instead of capital punishment. He was 
exonerated by DNA evidence in 1993.

Bloodsworth said his experience proved an 
innocent person can end up on death row.

"If it can happen to me, it can happen to anybody 
in this room and anybody in the state of Maryland," 
Bloodsworth said.

Gladden said Bloodworth's case demonstrated a 
need for ending capital punishment.

"I think that we have standing examples of why 
it's important that we repeal this," she said. 
"It doesn't work. The system's broken."

Last month, the state's highest court ruled that 
executions in Maryland can't go forward until a 
legislative committee reviews Maryland's lethal 
injection protocol. The Court of Appeals ruling 
was made four days after executions were halted 
in California and Florida over concerns that 
lethal injections, as carried out, constitute cruel 
and unusual punishment.

Delegate Anne Healey, who co-chairs the committee 
that would have to hold hearings on the protocol, 
said it was up to the governor to decide whether 
the committee should take up the review. She said 
she hasn't heard from O'Malley on the matter.

Healey, D-Prince George's, said she's not sure 
lawmakers want to wade into such a divisive debate 
this year.

"I think it's a big question mark whether people 
are interested taking it up this year," said 
Healey, who opposes the death penalty.

Senate Minority Leader David Brinkley, a death 
penalty supporter who represents parts of 
Frederick and Carroll counties, said he believes 
the lethal injection review should be taken up to 
affirm the use of capital punishment in the 
state. However, the Republican said he didn't 
think the committee would bother this session, 
because lawmakers want to focus on budget issues.

"I think it's going to put it on the back burner," 
Brinkley said.

Sen. Paul Pinsky, a death penalty opponent who 
co-chairs the Joint Legislative Committee on 
Administrative Review that would have to hold 
hearings on the state's lethal injection 
protocol, said it was unclear whether the 
committee would take up the matter this year.

"Right now, we have a default moratorium, which 
I think is fine," Pinsky said.

************

EXECUTIONS ON HOLD IN NC

NOTE: Superior Court Judge Donald Stephens is the 
former director of the NC Attorney General's 
Office's death penalty unit­the state's arm for 
prosecuting the death penalty. He has a record of 
being especially pro-death penalty.

We don't expect the NC Supreme Court to overturn 
the ruling if the state were to appeal it today. 
Of course, anything can happen.

(01/25/07 -- RALEIGH) - A Wake County judge has 
suspended executions in North Carolina, putting a 
halt to an execution scheduled for 2 a.m. Friday morning.

Marcus Robinson, 33, was scheduled to receive a 
lethal injection at Raleigh's Central Prison.

Superior Court Judge Donald Stephens suspended 
his execution, two others scheduled for the 
coming weeks until the governor and Council of 
State approve an execution protocol that doesn't 
include a doctor participating. The judge says the 
law requires such approval.

Attorneys for Marcus Reymond Robinson also want 
the U.S. Supreme Court to stop his execution so 
the courts can review evidence that he has a long-
standing brain injury.

The lawsuit was filed in conjunction with inmate 
James Edward Thomas, who is scheduled to be 
executed February 2nd for a slaying and sexual 
assault he says he doesn't remember.

SCOTT WRITES
IMAGE UPDATE:

Photos of scenes from the courtroom today in 
Wake County, NC where Judge Donald W. Stephens 
halted two planned executions until Gov. Mike 
Easley and the Council of State can approve a 
new procedure for having a doctor present.

http://www.langleycreations.com/photo/deathpenalty/stay-of-executions-2007/index.html

Scott Langley
Death Penalty Photo Documentary Project
www.langleycreations.com/photo/deathpenalty
photo at langleycreations.com
214-226-0503

****************

HUMAN RIGHTS TRAVEL TOURS WITH RICK HALPERIN

http://www.smu.edu/humanrights

*******************

ABOLITIONIST SPRING BREAK - REGISTER NOW!

Hooman writes:

I hope everybody is doing great. I just wanted to 
let you know about the 2007 Anti-Death Penalty 
Alternative Spring Break that Students Against 
the Death Penalty is organizing. This year's 
spring break will be featured on "The Amazing 
Break," a MTV show featuring alternatives to beer 
and beaches. Last year's spring break was 
featured on the mtvU (MTV's University channel), 
NPR and etc.

You can register online 
at: 
http://www.springbreakalternative.org 
and also join the facebook group at: 
http://utexas.facebook.com/group.php?gid=2204628751

This event is also co-sponsored by TCADP, TMN, 
CEDP, EJUSA, MVFHR, Campus Progress, NCADP and ACLU.

Alternative Spring Breaks are designed to give 
students something more meaningful to do during 
their week off, rather than just spending time at 
the beach or sitting at home catching up on 
school work. The specific purpose of this 
Alternative Spring Break is to bring students to 
Austin for five days of anti-death penalty 
activism, education and entertainment. We will 
provide participants with workshops that will 
teach them skills they can use to go back home 
and set up new anti-death penalty student 
organizations or improve ones that may already 
exist. The skills participants will learn can 
also be used in other issues besides the death 
penalty. Activities include a Death Penalty 
Issues Lobby Day and a direct action day.

Students will gain valuable training and 
experience in grassroots organizing, lobbying, 
preparing a direct action and media relations. 
They can apply what they learn against the death 
penalty or in their activities involving other issues.

Texas leads the nation by far in number of 
executions. Texas performed 45 percent of all the 
executions in the United States in 2006. 
Twenty-four people were executed in Texas 2006. 
There were 53 executions in the U.S. in 2006. 
Since the U.S Supreme Court ruling in 1976 that 
allowed executions to resume after a four-year 
period during which they were considered 
unconstitutional, there have been 1058 executions 
in the United States. Texas has performed 380 of 
those executions, which amounts to about 35 
percent of the national total. According to the 
2000 census, Texas has only 7.4 percent of the 
nation's entire population.

Although the majority of the participants will be 
students, it is also a good opportunity for young 
people who are not students to become active. 
There are after all lots of young people who for 
various reasons don't go to college, but who may 
want to do something against the death penalty. 
The events and workshops are also open to the 
general public of any age, although the housing is 
reserved for young people.

Participation in the Annual Anti-Death Penalty 
Alternative Spring Break is an invaluable 
experience. Participants will come away with 
firsthand knowledge of the anti-death penalty 
movement, a new perspective on issues facing our 
country, and will form new friendships that could 
last a lifetime. During the spring break students 
will have plenty of free time to enjoy Austin, 
the Live Music Capital of the World. The spring 
break is at the same week as the SXSW Film and 
Music festival (also the only Carbon Neutral festival 
in US 2007.sxsw.com).

There is no participation fee for the Anti-Death 
Penalty Alternative Spring Break except for those 
people who need housing. If you do not need 
housing, because you live in Austin or you are 
making your own housing arrangements, then your 
participation is free, but please register so we 
know how many people to expect. Participants are 
expected to travel to Austin at their own expense 
and pay for most of their meals and incidental 
expenses while in Austin.

Housing is available for a fee of $25. We will 
house participants in double rooms at a dormitory 
near the University of Texas at Austin. Most 
students will be at The Goodall Wooten, a few 
people will stay in a dorm near the Wooten. You 
will share the room with one or two other students.

http://www.springbreakalternative.org

If your organization is interested to co-sponsor 
this event please let me know. You can send $1+ 
donations to the following address or just donate 
online with a credit card:

http://www.springbreakalternative.org/donate.htm
Texas Students Against the Death Penalty
Attn: Hooman Hedayati
1600 Wickersham Ln #3084
Austin, Texas 78741

I will appreciate if you include the alternative 
spring break in your next newsletter and/or send 
the website link to local student groups.  Please 
let me know if you have any questions or if you 
are interested to get a student group from your 
State and come to Austin.

Thanks

Hooman Hedayati
Texas Students Against the Death Penalty

*************

RAWANDA TO ABOLISH THE DEATH PENALTY

Rwanda set to abolish death penalty

  Rwanda's Government has approved plans to scrap 
the death penalty which has been a major obstacle 
to the transfer back home of defendants facing 
trial over the 1994 genocide, says a report on 
the Mail & Guardian Online site.

http://www.legalbrief.co.za/article.php?story=20070122082526751
***************

QUOTE OF THE WEEK

Thanks to Connie Nash for sending this:

     QUOTE OF THE WEEK  at  Sojourners  Sojo.net
     Jan 25 2007

"The most effective answer to this leadership vacuum
would be a new era of political activism by ordinary
citizens. The biggest, most far-reaching changes of
the past century ­ the labor movement, the civil
rights movement, the women's movement ­ were not
primarily the result of elective politics, but rather
the hard work of committed citizen-activists fed up
with the status quo. It's time for thoughtful citizens
to turn off their TVs and step into the public arena.
Protest. Attend meetings. Circulate petitions. Run for
office. I suspect the public right now is way ahead of
the politicians when it comes to ideas about creating
a more peaceful, more equitable, more intelligent
society."

- Bob Herbert, New York Times columnist. (Source: from
"Long on Rhetoric, Short on Sorrow The New York Times,
January 25, 2007)

http://www.nytimes.com/top/opinion/editorialsandoped/oped/columnists/bobherbert/

**************

REMEMBERING NEIL WALKER

I remember Neil Walker as "that really tall 
lawyer" who came to Amnesty International 
gatherings back when I first started going to 
such things in the late '80's.  I have not seen 
him in a long time and didn't really know him, 
but he's one of those human rights giants who 
should be remembered....  Here are a few recollections...

 >>> "Bart Stapert" <stapertb at xs4all.nl> 1/24/2007 4:38 PM >>>

Dear friends,

As some of you may have heard by now, Louisiana 
death penalty attorney Neal Walker passed away 
this weekend. Although I am far away and have not 
worked with Neal as much as many others on this 
list, I would like to express a few of my 
feelings about this deep and tragic loss.

We have lost a big one. Neal was very intense, 
6'9" of true integrity, yet non-assuming and a 
real mentor to all who have entered the death 
penalty field when he was around. Non-judgmental 
in his efforts to explain the ins and outs of 
what needed to be done to people who were still 
learning. I keep thinking of a letter to a client 
I once read when I was in his office at the 
Louisiana Resource Center. It said something to 
the effect of "At this office, we do not cut 
corners. We will do whatever it takes to 
represent you." Those who have worked with Neal 
much more than I have will undoubtedly second 
that this was truly his credo. Clients felt it, 
juries and judges sensed it, and as colleagues we just knew it.

Neal was very private in a way; other than his 
love for Zydeco and other music I at least never 
knew all that much about him. When he was in the 
bad bike accident years ago, it was mostly his 
colleagues who came to the rescue: Clive, Jelpi 
Picou, Ben Cohen, David Utter, Danalynn and 
several others literally took turns to care for 
him 24/7 and they made sure he was transferred 
from Charity Hospital to better care. Neal seemed 
to have a certain lonesome quality about him. Yet 
he absolutely loved his clients: those on death 
row, but post-Katrina also the hundreds of 
evacuees who were spread around jails and prisons 
in the state. Single-focused determination is the 
word that comes to mind when thinking about Neal.

And also, at a time like this I wonder if we as a 
movement look out for each other enough, for how 
people are really doing.

Bart Stapert

Bart Stapert
Willem Pompe Institute for Criminal Law and Criminology
Utrecht University

****

didn't know him really beyond a few weeks, about to go into a
desperate trial for me, last year where he had really great thoughts and
was on call email, cell phone or otherwise (without me asking for this).
Can't say even that I ever met him in person.  Just know that he was
THERE and responding every time I sent out a phone call or email for
help trying to respond for years.

But, I will say a loud AMEN to your thought!

Teresa L. Norris

****

 >>> "Denny LeBoeuf" <dennylaw at cox.net> 1/25/2007 8:41 PM >>>

Here are the details regarding Neal's Memorial/Celebration.

Date: February 3, 2007 (Saturday)
Time: 4:30pm
Place: 2616 Royal Street (at Franklin Avenue)
             New Orleans, LA  70117

Everyone is invited.  Please spread the word far and wide.  Thanks.

I've been trying to write about Neal all day.  I 
have some adjectives: valiant, eccentric, 
private, industrious.  He had a truly deep, analytic
mind.  He was pretty left-brained but once he'd 
marched from start to finish through a case he 
had it whole, for good.  He had good ideas and good 
instincts too.

When Neal argued before the state Supreme Court, 
which he did many times as the head of the 
Capital Appellate Project, every decent appellate 
lawyer in town went if they could get away.  He 
was brilliant, brave, conversational, persuasive, 
and unflinching.  It was a master class, every 
single time. He won too, in some pretty 
unfriendly courts, more often than almost any of us.

I've known him a long time, since he came to town 
in '91.  He and Nick both interviewed me for my 
job at the Loyola Resource Center.  He 
said:  she's tried some cases and she knows some 
music, we should hire her.  In our first digs we 
were all sharing offices - Jack and Nick on the 
phone in the same room at the same time, how did 
they do that? - and me and Gary in one room, 
Barbara practically in a hallway - but Neal had a 
door that he could close.

That was the private Neal.  He would shut that 
door and work for days, then come out and do an 
imitation of an opponent or a witness or one of 
us - and we would fall down laughing.

One night, under warrant, Scalia's clerk called 
to ask when we were going to file the latest cert 
petition.  When Neal said he didn't know - Nick
and I were in federal district court at the time 
- the clerk called back to warn him that there 
would be no single-justice stay from Scalia. "Oh 
sure, take all the suspense out of it, why don't you" 
said Neal.

He was implacable and fearless in a trial 
court.  I have seen him take the state's witness 
all the way down, whimpering, crawling off the 
stand, and turning, no doubt, to drink for 
oblivion.  It wasn't personal, and I rarely saw 
him lose his cool.  If you got between him and 
the life of his client, you had to go.  Going 
hard or going easy, that wasn't his problem.

He could pick at the state's case endlessly, 
until one that looked just awful started to 
unravel.  He really got mitigation, knew the power and
the science of mental health evidence.  He was a 
great teacher.

When the Resource Centers were killed off Neal 
headed the Louisiana Capital Appellate 
Project.  He was also trying cases with Clive 
Stafford Smith, his dear friend, at Louisiana 
Capital Assistance Center, LCAC.  When Clive 
left, Neal took over as Director.  He was one of 
the finest capital defenders in the country, in 
the opinion of many who have earned the right to 
that opinion.

He was fair.  He was funny.  He was masculine.  
I can't believe he's dead.

He loved New Orleans.  He did not romanticize his 
clients or his friends, didn't feel the need, but 
he might have had rosy glasses looking at
this city.  He was a fixture at zydeco dances, he 
drove to Opelousas on weekends for the music, he 
played a fine blues harmonica.  I have a poster 
of one of his gigs, a show at Moma's Blues on 
Rampart Street.  "You can see the Zulu king, down 
on Rampart on Dumaine" sings Professor 
Longhair.  Neal and I listened to Fess one night 
in the office, and I think I introduced him to 
Fess's last bass player at JazzFest.

He turned his love for the city into action after 
Katrina.  Here's what Pam Metzger wrote:

Neal was one of those brave few lawyers who 
stayed on after Katrina.  Along with Phyllis Mann 
and others, Neal spent those first unspeakable 
weeks after Katrina combing the jails across the 
state.   He freed, literally, hundreds of 
prisoners. He has saved lives across three 
decades.  He was a gentle giant in our small 
criminal justice community. I do not know how 
many more deaths this little group can take 
before we are too diminished to continue fighting 
as Neal would have.

As sad as I feel, I cannot imagine how bereft 
Neal's clients feel.  People at LCAC, the office 
he headed, bravely and wisely decided to go to
Death Row to give them the news in 
person.   There was much love for him there, 
and he will be truly mourned.

Neal was in Kentucky for years, he and Kevin 
McNally worked side by side.  Their old friend 
Gary Johnson said people used to think they were 
brothers.  Much pain in Kevin's voice Tuesday, 
but I asked him if he would write something.  
Maybe he can.

I went to my storage unit today, dug into the 
boxed remainders of my old office on Elk Place, 
(never reopened after Katrina).  I found the 
picture taken at the LACDL banquet one year - 
mid-90's, I guess - the very first Sam Dalton 
award for capital defense.  It went to all of us 
at the Resource Center, which was also, at that 
time, the very beginning of what became LCAC.

Eight of us.  Nick Trenticosta, David Utter, 
Clive Stafford Smith, Gary Clements, me, Carol 
Kolinchak.  No Barbara Warren, Kim Watts, or Jack 
Holdridge, although in my memory they were there 
that night.  And Marie LeBoeuf Campbell, and Neal 
Walker, may they both rest in peace.

I'll bring the picture to the party.

Denny LeBoeuf

***************

Have a lovely weekend....

--abe


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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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14 Stoppen Sie die Eskalation des Krieges in Irak
Dachverband lateinamerikanischer Vereine in Österreich
<e.medina at dvlatinos.org>
==================================================
Unterstützungslink:
http://www.avaaz.org/de/iraq_campaign_jan_2007/

Stoppen Sie die Eskalation des Krieges in Irak

George Bush gießt mehr Öl in die Flammen in Irak. Aber der
Amerikanische Kongress kann diese Flammen löschen. Wenn er von
uns allen hört, dann wird er den Mut ergreifen, das zu tun!

Erheben Sie Ihre Stimme JETZT um Bushs militärische Eskalierung
zu stoppen und verlangen Sie einen effektiven Plan um den Krieg
zu beenden. Bushs Vorschlag wird Leben kosten, die Welt weniger
sicher machen und wird es erschweren, eine effektive politische
Lösung zu finden. Amerikanische Bürger stehen aufrecht und
protestieren. Wir wollen helfen, indem wir diese Anzeige in einer
der einflussreichen amerikanischen Zeitungen anbringen, einer,
die jeden Senator und Abgeordneten erreicht. Fügen Sie Ihren
Namen dieser Kampagne bei und verbreiten Sie nun das Wort

Petition: President Bushs Plan den Irak-Krieg zu eskalieren wird
weder von der irakischen Bevölkerung, der internationalen
Gemeinschaft, noch von der Irakischen Arbeitsgruppe und der
Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung unterstützt. Wir
appellieren an den Amerikanischen Kongress, die militärische
Eskalierung in Irak zu stoppen, und verlangen eine diplomatische
Lösung sowie einen effektiven Plan, um den Irak-Krieg zu beenden
46,559

46,559 haben die Petition unterschrieben. Helfen Sie uns 75,000
Erheben Sie Ihre Stimme jetzt! Unterstützen Sie die Anzeige

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Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
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Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
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betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

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