widerst at nd! - MUND: Samstag, 20.1.2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Jan 19 22:02:28 CET 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
    www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Samstag, 20.01.2007

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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 [rampenfiber_festival] Jubiläumsfibe r-Fest: 20.1.2007
Hanna Sohm fiber <kontakt at fibrig.net>
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02 SONNTAGS/HOERBAR ABSTRAKT: PHILADELPHY/MARTINEK (a)  live
"Kim-pop.org" <info at kim-pop.org>
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03 grüne andersrum trost & rat party am 25.1. im why not!
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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04 Derwisch erzählt
"INTERKULTTHEATER" <newsletter at interkulttheater.at>
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05 Einladung: wärmespender-Spendenübergabe
"lefoe info" <info at lefoe.at>
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06 24.1. poker-night | 25.1. marg's toy-party
"Office - conqueer" <office at conqueer.at>
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07 Wiener Regenbogen-Ball 2007 in greifbarer Nähe
Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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08 Presseinformation zum Thema "Altenpflege"
"Angela Traussnig" <angela at augustin.or.at>
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09 Prokop-Nachlese, fortgesetzt
<office at asyl-in-not.org> Asyl in Not
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10 Erkennen Sie die blassrote Handschrift? > Radio Stimme  - 18.01
Radio Stimme <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
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11 VwGH: Diskriminierung Homosexueller bleibt
"Rechtskomitee LAMBDA (RKL)" <office at RKLambda.at>
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12 Diskriminierung Homosexueller neuerlich vor dem VfGH
"Rechtskomitee LAMBDA (RKL)" <office at RKLambda.at>
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13 GLB/Bahnverkehr/Liberalisierung/EU-Parlament
"Gewerkschaftlicher Linksblock" <office at glb.at>
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14 Neonazi-Anwalt in Wiener Zeitung
aktion at gegendenantisemitismus.at
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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15 Armenischer Intellektueller in Istanbul ermordet
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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16 Turkey: Displaced Villagers Denied Fair Compensation
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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17 9 Death Penalty Abolition Activists  Arrested at U.S. Supreme Court
"Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 [rampenfiber_festival] Jubiläumsfibe r-Fest: 20.1.2007
Hanna Sohm fiber <kontakt at fibrig.net>
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Liebe KollegInnen und Interessierte,
wir sind ungemein stolz und hochgradig erfreut, dass wir bald die
Jubiläumsausgabe Nummer 10 von "fiber. werkstoff für feminismus
und popkultur", die vor kurzem erschienen ist, befeiern können.
"Musik" ist der Schwerpunkt dieser fettesten Ausgabe und
musikalisch wird auch das Fest!

fiber Präsentationsfest # 10

20. Jänner 2007
ab 20 Uhr

werkzeugH
Schönbrunnerstraße 61
1050 Wien
U4 Pilgramgasse, 13a Margaretengürtel

Mit den wunderbaren Musikacts...
Bettina Köster (BRD) - u.a. bekannt durch die Bands
"Malaria!" und "Autonervous" - 
http://www.myspace.com/bettinakoster 
Spoenk (AUT) - http://home.subnet.at/spoenk/ 
DJ Missus - http://www.myspace.com/missusx

..und der Performance...
"Bad in Bed with Yoko and Love", einer Doppelbett-Conference von
und mit Tanja Witzmann und Frauke Steiner

..und nicht zu vergessen: mit der neuen, musikalischen fiber #10, beliebt-
berüchtigten fiberShirts und wie immer alles bei freiem Eintritt!

Wir freuen uns auf Ankündigungen, Euer Kommen und Mitfeiern!
die fiberinnen

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02 SONNTAGS/HOERBAR ABSTRAKT: PHILADELPHY/MARTINEK (a)  live
"Kim-pop.org" <info at kim-pop.org>
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KIMreminder

SONNTAGS/HÖRBAR ABSTRAKT

so 21.01.2007 SONNTAGS ABSTRAKT

live: PHILADELPHY/MARTINEK (a)

20:30
postgarage, dreihackengasse 42, 8020 graz
eintritt frei!!!
alle cocktails um 4 €!

fr 19.01.2007 HÖRBAR ABSTRAKT

Alice Coltrane 1937 - 2007

20:30 - 22:30
auf der frequenz von radio helsinki - 92,6 MHz; moderiert von dr.
nachtstrom wiederholungen der sendung am mittwoch, 00:00 - 02:00
uhr, ebenfalls auf radio helsinki Seit juni 2006 ist das hören
unserer sendung noch viel komfortabler: alle sendungen sind
sowohl als stream wie auch als podcast auf einer eigenen homepage
verfügbar, unabhängig von der ausstrahlung auf radio helsinki;
außerdem gibt es ein anhörbares archiv sämtlicher bisheriger
sendungen mit beschreibungen!
www.hoerbar.abstrakt.at

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SONNTAGS ABSTRAKT: PHILADELPHY/MARTINEK (a)

Martin Philadelphy, der gitarristische Reiter ohne Furcht und
Tadel, hat mit dem Computermusiker und Synth-Beherrscher
Christian Martinek die Pferde gesattelt: In Trab, Gallopp und
oftmals im Sprint Tempo geht's ab in Richtung Niveau-Pop. Tanzbar
sind die Stücke der beiden Musiker, mit zeitkritischen Texten
versehen, und so könnte der Ritt in Richtung FM 4 abgehen, würden
sich dort offene Ohren bereithalten. Philadelphy ist in
verschiedensten musikalischen Stilen daheim, und wenn Patrick
Pulsinger das Mastering übernimmt, dann sollten das die Zuhörer
auch sein, bereit für ein musikalisches Zuhause, das sich
Philadelphy und Martinek sehr geschmackvoll eingerichtet haben,
nämlich, wie vielleicht am Cover zu bemerken, in einer Bim - und
das ist kein schlechter Ort zum Wohnen, zu Haus zu sein und
trotzdem unterwegs. Wie heißt es im Titelstück: »Zu Haus zu sein
ist relativ«, (bak, Jazzzeit. 05.2006)
Die cd wurde auch in der Village Voice (NY) zu den 10 besten Cds gewählt.

HOERBAR ABSTRAKT: Alice Coltrane 1937 - 2007

Eine der ganz großen Musikerinnen und spirituellen
Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts ist am Freitag, dem 12.01.
2007 von uns gegangen: Alice Coltrane starb in einem Spital in
Los Angeles an Atemversagen. Die Frau des Saxofonisten John
Coltrane spielte in den 1960er/70er- Jahren richtungsweisende
Platten an der Orgel, dem Klavier und der Harfe ein, oftmals in
einer Trio- Besetzung, manchmal Solo und hin und wieder auch mit
großem Orchester.

Obwohl Alice Coltrane schwer um Anerkennung kämpfen mußte- ihre
Musik wurde lange von (hauptsächlich männlichen) Jazz- Kritikern
verschmäht und nicht ernst genommen- ging sie unbeirrbar ihren
Weg, um das Erbe ihres Mannes weiterzuentwickeln und sich
spirituell fortzubilden.

Einen großen Teil ihres späteren Lebens verbrachte sie unter dem
Namen Swamini Turiyasangitananda mit Gleichgesinnten in einem
Ashram; im Jahr 2004 spielte sie unter Teilnahme ihrer beiden
Söhne (beides Saxofonisten) noch die fantastische CD "Translinear
Light" ein- ein absolut würdiges Spätwerk ihres langen Weges.

Hörbar Abstrakt verschiebt aus Anlaß des Todes von Alice Coltrane
das geplante Programm des aktuellen Podcasts auf die nächste
Sendung und versucht sich an einer Würdigung der großen alten
Dame. R.I.P.!!!

powered by fetznetz!
www.fetznetz.it
http://kim-pop.org

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03 grüne andersrum trost & rat party am 25.1. im why not!
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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KOPF HOCH!
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Unzufrieden mit der neuen Regierung? Komm zu unseren Grüne
Andersrum Trost +  Rat Party am 25.01.2007 um 22:00 h ins 
Why Not, 1010 Wien, Tiefer Graben 21.  
Eintritt frei.

Es gibt derzeit nicht viel Grund zu feiern. Mit der Großen
Koalition kam auch  die ernüchternde Erkenntnis: Es wird auch in
dieser Legislaturperiode keine  Gleichstellung für Lesben,
Schwule und TransGender geben. 

Trotz der  Wahlversprechen der SPÖ - von Eingetragener
Partnerschaft bis zur  mittelfristigen Öffnung der Ehe, von
umfassendem Antidiskriminierungsschutz  bis zu einer dafür
zuständigen Stelle auf Bundesebene - es sieht nicht so aus,  dass
sich irgendetwas ändert. Die schwarz-blau- orange Politik wird
gnadenlos  fortgesetzt, nur mit anderen Farben aufgeschmückt.

Wir wollen trotzdem feiern. Unter dem Motto "Kopf hoch! - Die
Grüne Andersrum  Trost & Rat-Party" laden Nationalratsabgeordnete
Ulrike Lunacek,  Landtagsabgeordneter Marco Schreuder und die
Grünen Andersrum herzlich ein:

Donnerstag, 25. Jänner, ab 22 Uhr
KOPF HOCH! Die Grüne Andersrum Trost & Rat Party
WHY NOT, Tiefer Graben 22, 1010 Wien
Eintritt frei!

Wir spendieren für alle einen Ramazzotti, um die aktuellen
Ereignisse besser  verdauen zu können.

Wir wollen Euch damit sagen: Wir werden weiterkämpfen und uns
nicht  unterkriegen lassen. Queer bleiben und die Hoffnung nicht
aufgeben!

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http://www.gruene-andersrum.at/
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Fragen?
E-Mail an: newsletter-andersrum-request at gruene.at

-- 
Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien

Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811

http://www.gruene-andersrum.at
--


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04 Derwisch erzählt
"INTERKULTTHEATER" <newsletter at interkulttheater.at>
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DERWISCH ERZÄHLT
Geschichten aus dem Orient

Wegen des großen Erfolges

V E R L Ä N G E R T

köstliche gedörrte Datteln und Feigen ...
frischer türkischer Tee aus dem Samowar ...
der Dunst des Tabakrauchs aus der Wasserpfeife ...
berauschende Tänze ...
... dazu Geschichten aus dem Orient

ab 24.Januar
Beginn: 19.30 Uhr
Mit: Aret Güzel Aleksanyan (Erzähler) und
Mandana Alavi Kia (Gesang und Tanz)

 15.- / 12.-

INTERKULTTHEATER
1060 Wien, Fillgradergasse 16
Tel: 01 / 587 05 30
reservierung at interkulttheater.at
www.interkulttheater.at


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05 Einladung: wärmespender-Spendenübergabe
"lefoe info" <info at lefoe.at>
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Liebe FreundInnen,

Ihr habt mit und für uns getrunken und gegessen - jetzt möchten
wir uns bei Euch bedanken und Euch zur Übergabe des großartigen
Spendenerfolgs des "wärmespenders" einladen:

-> Freitag, 26. Jänner 07 | 15:30
-> gasthaus ÖSTERREICHER IM MAK | www.oesterreicherimmak.at | 1.,
Stubenring 5
-> Buffet
-> telefonische Anmeldung: 0660-8123637
Wir freuen uns, mit Euch zu feiern!
DANKE für Eure solidarische Unterstützung!!!
mit feministischen Grüßen,
die LEFÖ-Frauen
_________________________________________

LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen
LEFÖ Information, Education and Support for Migrant Women
ZVR-Zahl: 893710788
Kettenbrückengasse 15/II/4
1050 Wien, Austria
tel: +43.1.581 18 81
fax: +43.1.581 18 82
mail: info at lefoe.at
web: www.lefoe.at


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06 24.1. poker-night | 25.1. marg's toy-party
"Office - conqueer" <office at conqueer.at>
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24.1. poker-night - ab 19 uhr

Legendäre Pokernacht mit Final Table ab 22 Uhr. Dealerin: Gudrun,
Hauptgewinn: Candle Light Dinner im conqueer und viele weitere
Preise.

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25.1.marg's toy-party - ab 18 uhr

Alles was Ihr schon immer wissen wolltet und mehr. Ich zeige was
es da so gibt und berichte über manch Handhabungen.

Ideal für Einzelgängerinnen und kleine Frauengruppen, die sich
mal in Ruhe informieren möchten.

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-> Samstag 27.1. - besuche uns am regenbogenball

Schau doch mal bei unserer Gemeinschaftsbar, mit dem Cafe
Willendorf, am Wiener Regenbogenball vorbei.

-> Mittwoch 31.1. - maßhemden - ab 18h

Lasse dir dein eigenes Maßhemd und die dazugehörigen Accessoires
anfertigen. Jedes Hemd oder jeder Anzug wird für dich individuell
zusammengestellt.

Aktuelle Informationen auf www.conqueer.at

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conqueer - restaurant, bar & lounge - öffnungszeiten:
sonntag, mittwoch & donnerstag: 18.00 - 24.00 uhr
freitag & samstag: 18h - 2.00 uhr

conqueer | große neugasse 31 | 1040 wien
+43 (0)664 245 3245 | www.conqueer.at | office at conqueer.at

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07 Wiener Regenbogen-Ball 2007 in greifbarer Nähe
Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Wiener Regenbogen-Ball 2007 in greifbarer Nähe

Sie singt Piaf. Sie singt Brel. Sie singt Bill - special guest Maria Bill.

"In bewährter Weise wird es ein klassischer Ball sein, wo man
auch die Mama mitnehmen kann", so Christian Högl, Obmann der
Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien. Mit seinem Team organisiert
er auch dieses Jahr den Wiener Regenbogen-Ball, der am Samstag,
den 27. Jänner 2007, stattfindet und heuer ein Jubiläum feiert:
Es ist bereits der 10. Ball. Das noble Ambiente des Parkhotels
Schönbrunn bietet abermals den wunderbaren Rahmen für einen der
interessantesten und abwechslungsreichsten Bälle Wiens. Durch den
Abend führt - charmant und erfrischend spitzzüngig - die
einzigartige und bezaubernde Lucy McEvil.

"Wir wollen das traditionell Wienerische auf eine liebevoll-
subtile Art zum Ausdruck bringen", betont Bettina Nemeth, Obfrau
der HOSI Wien. So bezaubert bereits kurz vor der Eröffnung
Vivaldis Jongleur Stephan Masur die Gäste mit seinen Künsten.
Nach der Eröffnung durch das Ballkomitee wird die Tanzgruppe Les
Schuh Schuh das Publikum wohl auch diesmal mit einer sehr
originellen Einlage in Begeisterung versetzen. Für klassische
Walzerklänge sorgt die "Wiener Damenkapelle Johann Strauß". Die
Band "A-Live" (Latino-Pop-Disco), die Jazz-Funk-Soul-Formation
"Desert Wind", ein Latin Danceflor und die Solid-Gold-Disco
(powered by Why Not) erweitern die reichhaltige Programmpalette.
Als Zuckerl warten der Sänger Stefan Fleischhacker und die
Pianistin Antonia Lersch mit einer Melange aus Wienerliedern,
Schlagern und Opernauszügen auf.

Die Tanzlaune der Gäste nützt Tanzmeister Wolfgang Stanek, wenn
er zur beliebten Mitternachts-Quadrille aufruft. Die Anweisung
"rechts neben dem Herrn steht die Dame" wird wie immer mit
zielsicherer Eleganz ausgeführt, und dem alle verbindenden
Tanzvergnügen kann aus vollem Herzen gefrönt werden.

Und dann ist es soweit. Sie ist großartig. Sie kommt in greifbare
Nähe. Sie singt Piaf. Sie singt Brel. Sie singt Bill. Maria Bill
als Höhepunkt des Abends.

Der Kartenvorverkauf (Tickets ? 36,-, ermäßigt: ? 28,-) läuft nur
noch kurze Zeit in zahlreichen Szenelokalen, allen Zweigstellen
der Bank-Austria-Creditanstalt und auf www.regenbogenball.at.

Die HOSI Wien freut sich über die Unterstützung des
Mobilfunknetzbetreibers ONE, der als Hauptsponsor gewonnen werden
konnte. Der Reinerlös des Balls kommt der Veranstaltung der
Regenbogen-Parade am 30. Juni 2007 zugute.

Rückfragehinweis:
Mag. Ute Stutzig, Medienbetreuung
ute.stutzig at hosiwien.at, Tel. 0650 9080188
Christian Högl, Organisation
christian.hoegl at hosiwien.at, Tel. 0699 11811038



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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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08 Presseinformation zum Thema "Altenpflege"
"Angela Traussnig" <angela at augustin.or.at>
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Eine Presseinformation des Augustin.

Abgebauter Pflege-Ombudsmann Werner Vogt im Augustin-Gespräch:

Ich bleibe ein Störfaktor

Am 31. Dezember vergangenen Jahres wurde entsprechend einer
politischen Entscheidung in Wien das trotz seines kurzen
Bestehens äußerst erfolgreiche Amt des Pflege-Ombudsmanns
abgeschafft. Werner Vogt, Inhaber dieses Amtes, "war als
kompromissloser Kritiker des Systems der Altenpflege zum
Störfaktor geworden", schreibt der Augustin. In der aktuellen
Ausgabe der Wiener Straßenzeitung versicherte Vogt, dass die
Politik ihn nicht hindern werde, weiterhin die Rechte der in das
"Entmündigungssystem Altenpflege" Geratenen im Auge zu behalten.

Altenpflege-Einrichtungen der "Lainzer Art" neigen zur
Entgleisung, betonte der Ex-Ombudsmann. "Ich bin ja auch schon
alt, als 68jähriger. Aber ich lasse mir nicht vorschreiben, dass
ich mich um 18 Uhr nieder legen und am nächsten Tag um 6 Uhr früh
aufstehen muss. Das ist ein unmöglicher fremdbestimmter Zustand.
Der Mensch muss seinen Eigenrhythmus behalten dürfen. Das System
Heim setzt sich darüber hinweg. Weil kein durchschnittlicher
Mensch 12 Stunden liegen kann, wird er im Heim mit
Schlaftabletten ruhig gestellt. Es bedarf also Mitteln der
Gewalttätigkeit, um diese inhumane Ordnung aufrecht zu erhalten",
beschreibt Werner Vogt einen Aspekt der Entmündigung.

"So ein System kann nur zerstört werden"

Kommunikationslosigkeit und Isolation der Heiminsassen, so Vogt,
führen zu einem Stopp der geistigen Bewegung: "Die Betroffenen
werden tatsächlich still und stumm und depressiv - und das wird
oft so gedeutet: Der ist ja schon ganz daneben! Der Sachwalter
wird eingeschaltet, der eigene Verstand wird geraubt, ein fremder
Verstand eingeführt. In den Großanstalten schreiten die
Entmündigungsprozesse mit einem speziellen, rapiden Tempo voran.
Daher kann so ein System nur zerstört werden."

Wenn stationäre Pflege tatsächlich notwendig ist, dürfe sie für
die PatientInnen und ihre Angehörigen nicht zum finanziellen
Drama werden. Eine staatlich finanzierte Pflegesicherung müsse
her. Die Pension, das Eigentum, das Ersparte, auch das Einkommen
der Angehörigen - also all das, worauf die Pflegeheimträger
Zugriff haben - müsse den Betroffenen bleiben, fordert Vogt im
Augustin-Gespräch.

"Fremde Mutter" - Alltag mit einer Alzheimerkranken

Altenpflege ist der Themenschwerpunkt der aktuellen Augustin-
Ausgabe. Neben dem Vogt-Interview enthält das Blatt den ersten
Teil eines sensationell offenen Protokolls der privaten Pflege
einer alzheimerkranken Frau. Unverhofft war eine in Wien lebende
Journalistin in die Situation gekommen, ihre Mutter zu pflegen,
ohne wirklich zu wissen, worauf sie sich da einlässt. 

Den Pflegealltag beschreibt die Autorin als "belastend,
zermürbend, trotzdem aber insgesamt abenteuerlicher und
menschlich bereichernder als sämtliche All Inclusive-Urlaube
zusammen". Wenn 80 Prozent der zu pflegenden Menschen von ihren
Angehörigen, meist weiblich, betreut werden, weise das auf einen
akuten Pflegenotstand hin. Der Augustin publiziert das Tagebuch
des Alltags mit der "fremden Mutter" in acht Teilen.

Weitere Informationen:

Tel (01) 587 87 90

redaktion at augustin.or.at

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09 Prokop-Nachlese, fortgesetzt
<office at asyl-in-not.org> Asyl in Not
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Solidarität!
Wir veröffentlichen weitere Reaktionen zur Prokop-Affäre
und zur Hetzkampagne gegen Asyl in Not

Sehr geehrter  Michael Genner,
ich möchte Ihnen hiermit meine Solidarität zum Ausdruck bringen.
Sie leisten seit vielen vielen Jahren eine wichtige und gute
Arbeit - gegen alle politischen und gesellschaftlichen
Widrigkeiten.. Ich werde nicht müde - wo immer eine Diskussion zu
ihrer Reaktion zum Ableben von Frau Prokop aufkommt - aufzuklären
und zu erzählen was Sie und Ihre Organisation Asyl in Not seit
vielen Jahren leisten. Die Kritik an Ihrer Person ist unfair,
dumpf und nicht gerechtfertigt. Ich verneige mich vor Ihrem
Engagement und ihrer Arbeit,
Sonja A.

Sehr geehrter Herr Genner!
Mit großem Interesse habe ich Ihr Engagement in der
Flüchtlingshilfe, in Zeiten verheerender politischer Mißstände
verfolgt. Für Ihre Zivilcourage, Ihren Mut zur Aufrichtigkeit,
Ihr bestimmtes Auftreten gegen Unrecht möchte ich Ihnen meine
tiefste Bewunderung aussprechen. Ich wünsche Ihnen gerade in
diesen "kritischen" Zeiten viel Kraft und solidarischen Halt.
Doris K.

Liebes Asyl in Not-Team!
Verliert nicht die Nerven und lasst das Faschopack rechts liegen.
Eure Arbeit ist unbezahlbar wichtig, denn es hängen sehr viele
menschliche Existenzen davon ab. Auch wenn Krone & Konsorten es
nicht wahr haben wollen, ein Antrag auf Asyl ist kein Verbrechen.
Und wenn der Staat glaubt, er müsse so etwas wie eine "reine"
Volksgemeinschaft aufrecht erhalten, soll er doch weiterhin in
seiner Nazinostalgie vor sich hinschweben, wir nehmen`s nicht
hin. Viel Glück und Kraft dir Michael, lass dich nicht
unterkriegen.
Christian P.

Sehr geehrter Hr. Genner!
Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich Ihre Stellungnahme zum Tod
von Ministerin Prokop äußerst wohlwollend aufgenommen habe. Es
war die einzige Stellungnahme, die sich angenehm von den
verlogenen heuchlerischen Nachrufen sämtlicher PolitikerInnen
abgehoben hat. Ich hoffe, Sie lassen sich von diesen Heuchlern
nicht unterkriegen. Ich schätze die Arbeit ihres Vereins sehr und
habe Sie auch schon finanziell unterstützt.
Mit solidarischen Grüßen,
Herbert N.

Hallo, mir brauchen Sie keine Stellungnahme oder Erklaerung für
die Worte von Herrn Genner zu schicken. Ich gehoere selber zu
jenen, die Schubhaft, Abschiebung und die ganz spezielle
Weltanschauung der hiesigen Fremdenpolizei am eigenen Leib
erfahren mussten.

Der natuerlich menschlich tragische Tod von Liese Prokop macht
aber auch gar nichts von dem gut, was ihre Untergebenen in ihrem
Namen begangen haben und Tag für Tag immer noch begehen.

Ich jedenfalls ziehe den Hut vor Menschen wie Michael Genner, die
den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen, die den Mut haben,
eine eigene Meinung zu haben, und die sich nicht unterkriegen
lassen trotz der zahllosen Schikanen, die ihnen durch  eine
Justiz und Exekutive widerfahren, welche sich durch ihr Vorgehen
längst ausserhalb jeder Legitimität gestellt haben.
Boban M.

Sg. Asyl-in-Not-Team!
Ich möchte mich ganz herzlich bei Hrn. Genner für seinen Mut und
seine Ehrlichkeit bedanken mit der er mir und vielen anderen
"heimgesuchten" Familien aus dem Herzen gesprochen hat! 
Mein Mann (Afrikaner) und ich saßen am Sylvester-Abend auch 
zusammen - und erfuhren vom Tod von Prokop.

Nein, Tränen oder Trauer gab es bei uns nicht - ganz im
Gegenteil, und auch bei keinem unserer Freunde! Ich denke im
Schubhaus, in Kolpinghäusern und in Familien, wo man bis zu 5
Jahre darauf warten muß, bis Papi endlich den Paß und somit
Chancen auf einen g'scheiten Job hat, wird sicher nicht
getrauert! Prokop hat das Leben vieler Menschen erschwert und
meiner Meinung nach hatte sie auch Menschen auf dem Gewissen.
Denn die tollen von ihr so hochgelobten Polizisten haben ja schon
2 Schwarzafrikaner getötet und einen schwerst verletzt. Wehe ein
Schwarzer würde auf einen Polizisten drauftreteten - na da wäre
die Hölle los!

Meine Kinder können ja auch nichts dafür, dass Papi schwarz ist,
warum müssen sie büßen? Mein Mann ist seit fast 7 Jahren in
Österreich - leider konnten wir erst vor 3 1/2 Jahren heiraten
und deshalb findet er nur miese Jobs. Überall heißt es: Ja wenn
er einen Paß hätte! Wie schön, daß Prokop das verhindert hat!

Wir haben vor 6 Jahren meine geliebte Mami verloren und kein
Mensch schrieb tagelang Bildberichte über sie in der Zeitung.
Doch an Herzensgüte und Menschlichkeit hätte ihr Prokop nicht mal
den kleinen Finger reichen können.

Ich danke Ihnen für die großartige Arbeit, die Sie in Ihrem
Verein leisten - vielen meiner Freunde haben Sie schon toll und
menschlich geholfen! Gerne werde ich Ihren Verein auch
unterstützen - wenn auch mit mehr als beschränkten Mitteln. Ich
hoffe, Ihr Team wird sich auch in Zukunft nicht unterkriegen
lassen.
Margit M. und Familie

Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien
Tel. 0676 - 63 64 371
www.asyl-in-not.org

Spendenkonto:
Asyl in Not,
P.S.K., Kontonummer 92.034.400


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10 Erkennen Sie die blassrote Handschrift? > Radio Stimme  - 18.01
Radio Stimme <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Donnerstag, 18. Jänner 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien

Erkennen Sie die blassrote Handschrift?

Die Wende steht unmittelbar bevor! Tut sie das? Nach sieben
Jahren schwarz-blau gibt es nun wieder einen roten Kanzler. Doch
anstatt linken Jubel über das Ende der rechts-rechts Regierung
gibt es wütende Demonstrationen gegen Alfred Gusenbauer.
Unterscheidet sich die neue Regierung tatsächlich nur um Nuancen
von der vorherigen? Radio Stimme hat ExpertInnen und NGO-
VertreterInnen um kurze Stellungnahmen zum Regierungsabkommen
zwischen SPÖ und ÖVP gebeten.

Weitere Sendungsthemen:

- Eine Reise in die Welt der Begriffsdefinitionen und Vorurteile mit dem
Vergleichenden Wörterbuch der Ausländer/innenologie
- Magisterstudium Gender Studies an der Universität Wien

Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck)    Do, 25. Jänner, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten)  Do, 25. Jänner, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz)  Sa, 27. Jänner, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz)       So, 28. Jänner, 11.00 Uhr

******

-> Sendung verpaßt? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio

******

-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php

******

-- 
Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse

Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck)    Do, XX. XXXX, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten)  Do, XX. XXXX, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz)  Sa, XX. XXXX, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz)       So, XX. XXXX, 11.00 Uhr

******

-> Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio

******

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11 VwGH: Diskriminierung Homosexueller bleibt
"Rechtskomitee LAMBDA (RKL)" <office at RKLambda.at>
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Verwaltungsgerichtshof
DISKRIMINIERUNG HOMOSEXUELLER BEI DER ERBSCHAFTS- UND
SCHENKUNGSSTEUER BLEIBT

Rechtskomitee LAMBDA: "Ball liegt nun beim Verfassungsgerichtshof"

Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL) zeigt sich enttäuscht über das
kürzlich zugestellte Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs
(18.12.2006, 2006/16/0124), mit dem dieser die Diskriminierung
gleichgeschlechtlicher Paare bei der Erbschafts- und
Schenkungssteuer bestätigt. Der Fall liegt nun beim
Verfassungsgerichtshof.

Das Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz sieht fünf
Steuerklassen vor. EhepartnerInnen finden sich in der Klasse I
und Fremde in der Klasse V. Fremde zahlen daher für Schenkungen
und Erbschaften das bis zu 7fache an Schenkungs- und
Erbschaftssteuer als Ehepaare, wobei die grössten Unterschiede
gerade bei den kleinen Zuwendungen bestehen.

Bei Erbschaften- und Schenkungen bis EUR 7.300,-- beträgt der
Steuersatz bei Ehepaaren 2%, bei Fremden 14%. Bei Schenkungen und
Erbschaften über 4.38 Millionen Euro bei Ehepaaren 15% und bei
60%, also bloss 4x so viel. Darüberhinaus haben Fremden einen
Steuerfreibetrag von nur EUR 110,-- alle zehn Jahre; Ehepaare
hingegen EUR 2.200,--, bei Schenkungen sogar noch zusätzlich EUR
7.300,--.

Unverheiratete Paare (LebensgefährtInnen) werden traditionell in
die Steuerklasse V eingeordnet. Das RKL hat Anfang 2005 eine
Klagsoffensive zur Gleichstellung homosexueller Paare gestartet.
Im Zuge dieser Klagsoffensive wurde mit Beschwerden an den
Verfassungs- und den Verwaltungsgerichtshof auch diese Einordnung
in die höchste Steuerklasse für Fremde bekämpft.

Während verschiedengeschlechtlichen Paaren die Ehe offen steht
und die Ehelosigkeit ihre freie Entscheidung ist, ist
gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe in Österreich nach wie vor
verboten. Homosexuelle Paare sind nicht aus eigener Entscheidung
unverheiratet sondern weil sie staatlicherseits dazu gezwungen
sind. Die Privilegierung von Ehepaaren stellt daher eine
indirekte Diskriminierung homosexueller Paare dar.

Dazu kommt, dass der Beschwerdeführer, RKL-Generalsekretär Walter
Dietz, mit seinem Partner nur zusammenleben kann, weil er sich zu
Unterhaltszahlungen verpflichtet hat. Nur dadurch hat sein
Partner, der von ausserhalb der EU kommt, eine
Niederlassungsbewilligung erhalten. Durch diese staatlicherseits
auferlegten Unterhaltsverpflichtungen gleicht ihre
Lebensgemeinschaft aber viel mehr einer Ehe als einer von
staatlich auferlegten Verpflichtungen freien Lebensgemeinschaft.

Der Verwaltungsgerichtshof hat die Einordnung von
(gleichgeschlechtlichen) LebensgefährtInnen in die Steuerklasse V
nun bestätigt und dies einzig mit dem Hinweis auf das
Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs vom 12.10.2006 (B 771/06)
begründet, demzufolge die unterschiedliche Behandlung von
unverheirateten und verheirateten heterosexuellen Paaren nicht
verfassungswidrig ist.

In den 50er Jahren noch schwerer Kerker

Darauf dass homosexuellen Paaren die Ehe verboten ist, und daher
- anders als bei heterosexuellen Paaren - eine indirekte
Diskriminierung vorliegt, ist der VwGH mit keinem Wort
eingegangen. Ebensowenig auf das Argument, dass der Gesetzgeber
aus den 50er Jahren, als homosexuelle Kontakte noch mit schwerem
Kerker bestraft wurden, nicht im Traum daran gedacht hatte, dass
dereinst der Staat selbst homosexuellen PartnerInnen
Unterhaltspflichten auferlegt, und dass auf die so in Wahrheit
ungeregelte Konstellation im Analogieweg die Steuerklasse I
anzuwenden ist.

"Der Verwaltungsgerichtshof hat es verabsäumt, das Erbschafts-
und Schenkungssteuerrecht ein wenig an die Gesellschafts-
wirklichkeit anzupassen und stattdessen den Kopf wahrhaftig in
den Sand gesteckt", sagt der Wiener Rechtsanwalt Dr. Helmut
Graupner, Präsident der Homosexuellen-Bürgerrechtsorganisation
Rechtskomitee LAMBDA (RKL) und Anwalt des Beschwerdeführers vor
dem VfGH, des RKL- Generalsekretärs Walter Dietz , "Der Ball
liegt nun beim Verfassungsgerichtshof".

Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet
überparteilich und überkonfessionell für die umfassende
Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte
gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer. In seinem
Kuratorium vereinigt es so prominente Mitglieder wie den
SPÖ-Vorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer, NR-Präsidentin Dr.
Barbara Prammer, Präs. NRAbg.a.D. Peter Schieder, NRAbg. Mag.
Terezija Stoisits, den renommierten Kinder- und Jugendpsychiater
Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich und die Kinder- und
JugendanwältInnen von Wien DSA Monika Pinterits und Dr. Anton
Schmid, den Generalsekretär von Amnesty International Österreich
Mag. Heinz Patzelt und die Menschenrechtsexperten Dr. Lilian
Hofmeister und Univ.-Prof. Dr. Manfred Nowak, die
Verfassungsexperten Univ.-Prof. Dr. Christian Brünner, Univ-Prof.
Dr. Bernd-Christian Funk und Univ.-Prof. Dr. Ewald Wiederin, die
Sexualwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner,
Prof. Dr. Rotraud Perner und Mag. Johannes Wahala, den Theologen
Univ.-Prof. Dr. Kurt Lüthi, den Vorstandsvorsitzenden der
D.A.S.-Rechtsschutzversicherung Dr. Franz Kronsteiner, den
Präsidenten des Weissen Rings Dr. Udo Jesionek, die
Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Wien Dr. Elisabeth Rech,
Life-Ball-Organisator Gery Keszler, Entertainer Günter Tolar
u.v.a.m. 

Das 15jährige Bestehen des Rechtskomitees LAMBDA (RKL) wurde am
2. Oktober 2006 mit einem historischen Festakt im
Nationalratssitzungssaal des Parlaments in Wien gefeiert. Dieser
weltweit ersten Ehrung einer homosexuellen
Bürgerrechtsorganisation in einem nationalen Parlament wohnten
unter den über 500 TeilnehmerInnen auch höchste RepräsentantInnen
aus Justiz, Verwaltung und Politik bei.

Rückfragehinweis: 0676/3094737; 01/8766112, office at RKLambda.at,
www.RKLambda.at

05.01.2007

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12 Diskriminierung Homosexueller neuerlich vor dem VfGH
"Rechtskomitee LAMBDA (RKL)" <office at RKLambda.at>
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Homosexuelle
DISKRIMINIERUNG BEI DER MITVERSICHERUNG NEUERLICH VOR DEM VFGH

Rechtskomitee LAMBDA: "Affront gegen den Verfassungsgerichtshof
kann nicht folgenlos bleiben"

Im Zuge der RKL-Klagsoffensive hat der Verfassungsgerichtshof im
Oktober 2005 die gesetzlichen Bestimmungen über die
Mitversicherung von LebensgefährtInnen in der Krankenversicherung
aufgehoben, weil sie homosexuelle Paare diskriminieren.
ÖVP/BZÖ/FPÖ haben diese Diskriminierung im Sommer 2006 neuerlich
beschlossen.

Die Sozialversicherungsgesetze bestimmen, daß LebensgefährtInnen
in der Krankenversicherung seines Partners/ihrer Partnerin
anspruchsberechtigt sind. Allerdings bestimmte das Gesetz auch
ausdrücklich, daß diese LebensgefährtInnen
verschiedengeschlechtlich sein müssen.

Das RKL hat Anfang 2005 eine Klagsoffensive zur Gleichstellung
homosexueller Paare gestartet. Im Zuge dieser Klagsoffensive
wurde mit zwei Beschwerden an den Verfassungsgerichtshof auch die
Aufhebung dieser diskriminierenden Bestimmungen sowohl im ASVG (§
123 Abs. 8 lit. b) als auch im GSVG (§ 83 Abs. 8) begehrt. Mit
Urteil vom 10. Oktober 2005 hat der Verfassungsgerichtshof diese
Bestimmungen per 01.08.2006 aufgehoben.

Anstatt dieses Urteil zu akzeptieren hat die Parlamentsmehrheit
aus ÖVP/BZÖ/FPÖ in der Plenarsitzung des Nationalrates vom 24.
Mai 2006 beschlossen, die aufgehobene Diskriminierung für die
Zeit nach dem 01.08.2006 - in anderen Paragrafen - einfach neu zu
beschliessen. Der Bundesrat hat am 09.06.2006 mit den Stimmen von
SPÖ und Grünen Einspruch erhoben, der Nationalrat am 05.07.2006
einen Beharrungsbeschluss gefasst.

Zwar werden homo- und heterosexuelle LebensgefährtInnen nun
grundsätzlich gleichbehandelt und sind sie in der
Krankenversicherung des/der PartnerIn anspruchsberechtigt, wenn
sie entweder minderjährige Kinder betreuen oder eine/r der
PartnerInnen schwer pflegebedürftig ist (§ 123 Abs. 7a ASVG; § 83
Abs. 8 GSVG; § 78 Abs. 6a BSVG; § 56 Abs. 6a B-KUVG). Das gilt
aber nur für jene Lebensgemeinschaften, die nach dem 01.08.2006
neu eingegangen werden.

Neuerlicher Gang zu VfGH und EGMR

Für die übergrosse Mehrheit der (am 31.07.2006) bereits
bestehenden Lebensgemeinschaften wird die Diskriminierung jedoch
prolongiert. Verschiedengeschlechtliche LebensgefährtInnen
bleiben anspruchsberechtigt, auch wenn sie weder Kinder erziehen,
noch selbst schwer pflegebedürftig sind noch eine/n solchen
PartnerIn pflegen. Sind sie am 31.07.2006 noch nicht 27, dann bis
31.12.2009, sind sie bereits 27 sogar für ihr Leben lang (§ 628
Abs. 3a, 3b ASVG; § 314 Abs. 3, 4 GSVG; § 304 Abs. 3, 4 BSVG; §
216 Abs. 2, 3 B-KUVG). Derartige gleichgeschlechtliche
PartnerInnen in (am 31.07.2006) bereits bestehenden
Lebensgemeinschaften sind hingegen weiterhin nicht mitversichert.
Es war genau diese Diskriminierung (bestehender
Lebensgemeinschaften) derentwegen der VfGH die alten Bestimmungen
aufgehoben hat.

"Dieser Affront gegenüber dem Verfassungsgerichtshof ist
inakzeptabel", sagt der Wiener Rechtsanwalt Dr. Helmut Graupner,
Präsident der Homosexuellen-Bürgerrechtsorganisation
Rechtskomitee LAMBDA (RKL) und Anwalt des Beschwerdeführers vor
dem VfGH, des RKL-Generalsekretärs Walter Dietz , "Wir haben auch
die neuen Bestimmungen wieder vor dem VfGH angefochten, die
Beschwerden liegen dort seit letzten Oktober. Zusätzlich haben
wir uns im August 2006 auch an den Europäischen
Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) gewandt".

Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet
überparteilich und überkonfessionell für die umfassende
Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte
gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer. In seinem
Kuratorium vereinigt es so prominente Mitglieder wie den
Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer, NR-Präsidentin Mag. Barbara
Prammer, die vormalige Justizministerin Mag. Karin Gastinger,
Präs. NRAbg.a.D. Peter Schieder, NRAbg. Mag. Terezija Stoisits,
den renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max
Friedrich und die Kinder- und JugendanwältInnen von Wien DSA
Monika Pinterits und Dr. Anton Schmid, den Generalsekretär von
Amnesty International Österreich Mag. Heinz Patzelt und die
Menschenrechtsexperten Dr. Lilian Hofmeister und Univ.-Prof. Dr.
Manfred Nowak, die Verfassungsexperten Univ.-Prof. Dr. Christian
Brünner, Univ-Prof. Dr. Bernd-Christian Funk und Univ.-Prof. Dr.
Ewald Wiederin, die Sexualwissenschafter Univ.-Prof. Dr. Josef
Christian Aigner, Prof. Dr. Rotraud Perner und Mag. Johannes
Wahala, den Theologen Univ.-Prof. Dr. Kurt Lüthi, den
Vorstandsvorsitzenden der D.A.S.-Rechtsschutzversicherung Dr.
Franz Kronsteiner, den Präsidenten des Weissen Rings Dr. Udo
Jesionek, die Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Wien Dr.
Elisabeth Rech, Life-Ball-Organisator Gery Keszler, Entertainer
Günter Tolar u.v.a.m. Das 15jährige Bestehen des Rechtskomitees
LAMBDA (RKL) wurde am 2. Oktober 2006 mit einem historischen
Festakt im Nationalratssitzungssaal des Parlaments in Wien
gefeiert. Dieser weltweit ersten Ehrung einer homosexuellen
Bürgerrechtsorganisation in einem nationalen Parlament wohnten
unter den über 500 TeilnehmerInnen auch höchste RepräsentantInnen
aus Justiz, Verwaltung und Politik bei.

Rückfragehinweis: 0676/3094737; 01/8766112, office at RKLambda.at,
www.RKLambda.at

19.01.2007


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13 GLB/Bahnverkehr/Liberalisierung/EU-Parlament
"Gewerkschaftlicher Linksblock" <office at glb.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), 
Hugogasse 8, A-1110 Wien - Telefon +43 664 61 45 012 
oder +43 1 53 444-308 - Mail office at glb.at - Web www.glb.at - 
Ausgabe vom 18. Jänner 2007

GLB wendet sich strikt gegen Liberalisierung des Bahnverkehrs

Bewusstes Bekenntnis der öffentlichen Hand zur ÖBB notwendig

Strikt gegen die Liberalisierung des Bahnverkehrs durch das
dritte Eisenbahnpaket der EU wendet sich die Fraktion
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB): "Die jetzt im EU-
Parlament behandelte Liberalisierung zielt nach allen bisherigen
Erfahrungen der Liberalisierung - wie etwa bei Energie, Post oder
Telekommunikation - auf eine weitere Schwächung des Bahnverkehrs
als wichtigsten Faktor des öffentlichen Verkehrs", meint dazu
Ernst Wieser, Bundessekretär des GLB in der Gewerkschaft Vida.

Im Kern zielt die Orientierung der EU auf die Bahn-
Liberalisierung darauf, dass sich private Bahnbetreiber oder
künftige AktionärInnen einer privatisierten Bahn die lukrativsten
Linien herauspicken, während den noch im öffentlichen Eigentum
befindlichen Bahnunternehmen defizitäre Strecken übrig bleiben.

Die Liberalisierung zielt auch auf den Ausstieg des Staates aus
der Bahnfinanzierung, indem künftig Länder und Gemeinden nach dem
Bestellprinzip Leistungen kaufen. Angesichts der zunehmenden
Finanzprobleme der Gebietskörperschaften ist damit eine weitere
Ausdünnung des Regionalverkehrs vorprogrammiert und als
Konsequenz wird der Straßenverkehr mit allen negativen
Auswirkungen wie Umweltbelastung, Staus, Stress usw. weiter
verstärkt.

"Die als neoliberales Dogma mit religiösem Eifer propagierte
Liberalisierung bedeutet einen tiefen Einschnitt nicht nur in die
Daseinsvorsorge und für eine gute Infrastruktur, sondern auch die
Demontage einer bewussten politischen Gestaltungsmöglichkeit
für die Verkehrspolitik und damit im weiteren Sinne auch für die
Beschäftigungs- und Sozialpolitik", betont Wieser.

Der GLB verweist dabei allerdings auch darauf, dass damit alle
wesentlichen Grundwerte der EU wie die vier Grundfreiheiten, das
Binnenmarktprinzip, das Dogma des freien Wettbewerbs usw. in
Frage zu stellen sind: "Wer ja zum Maastricht-Vertrag, der EU-
Verfassung und den Richtlinien sagt, der darf sich dann über die
negativen Auswirkungen nicht wundern", meint Wieser und erinnert
an die jahrelangen Warnungen seiner Fraktion, etwa im
Zusammenhang mit der Ausgliederung der ÖBB aus dem Bundesbudget
im Jahre 1994.

Alle bisherigen Maßnahmen zur Liberalisierung der Bahn haben sich
nicht nur am Beispiel der ÖBB als negativ sowohl für die
Fahrgäste durch zunehmende Verspätungen, überfüllte Züge etc.,
für die Infrastruktur durch Ausdünnung des Streckennetzes und für
die Beschäftigten durch Personalabbau und soziale
Verschlechterungen erwiesen.

Der GLB sieht als Alternative zur zerstörerischen Liberalisierung
Marke EU ein bewusstes politisches Bekenntnis der öffentlichen
Hand zur ÖBB als notwendig an. Das bedeutet aus der Sicht des GLB
allerdings auch einen Rückbau der in der schwarzblau/orangen
Regierungszeit in zahlreiche Einzelgesellschaften
aufgesplitterten ÖBB zu einem einheitlichen Unternehmen und eine
eindeutige Absage an einen Börsegang und sonstige
Privatisierungsabsichten.

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14 Neonazi-Anwalt in Wiener Zeitung
aktion at gegendenantisemitismus.at
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Schaller in Wiener Zeitung

Der bekannte Wiener Neonazi-Anwalt Herbert Schaller bekam am 18.
Jänner Gelegenheit, seine einschlägige Sicht auf das
Verbotsgesetz-Verfahren gegen den britischen Holocaustleugner
David Irving in der regierungsamtlichen Wiener Zeitung
darzulegen. In seinem "Gastkommentar" verharmlost er einmal mehr
die Leugnung des Holocaust als zuzulassende "Meinung". Dem
SPÖ-Sprecher Hannes Jarolim, der die frühzeitige Haftentlassung
Irvings kritisiert hatte, unterstellt Schaller, er sehne "sich
offenbar nach einem totalitären Staat". Nur "faschistoide
Machtmenschen" würden auf einer entschiedenen Strafverfolgung von
Neonazis beharren.

Schaller verteidigte in der Vergangenheit nicht nur die Elite des
Neonazismus, sondern referierte seine Sicht auf den Holocaust und
das Verbotsgesetz auch bei rechtsextremen und neonazistischen
Gruppen im In- und Ausland. Zuletzt nahm er auf Vorschlag seines
Mandanten und engen Weggefährten, dem vor Strafverfolgung nach
Spanien geflohenen Neonazi Gerd Honsik, im Dezember 2006 an der
internationalen Holocaustleugner-Konferenz in Teheran teil. Sein
jahrzehntelanger Kampf "wider die Gaskammer" (HALT 57/1991)
brachte ihm mehrere Disziplinarverfahren ein, einem Verfahren
nach Verbotsgesetz entging er jedoch stets aufgrund juristischer
Immunität.

Dass jemandem wie Schaller im offiziellen Organ der Republik
Österreich Platz für eine Apologie der Holocaustleugnung
eingeräumt wird, stellt einen Skandal dar. In Schreiben an
Chefredakteur Andreas Unterberger und den Herausgebervertreter
machten Dr. Brigitte Bailer (für das DÖW) und Dr. Wolfgang
Neugebauer (für die Aktion gegen den Antisemitismus in
Österreich) dies deutlich.

http://www.doew.at
http://www.doew.at/aktuell/aktion/aktion.html



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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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15 Armenischer Intellektueller in Istanbul ermordet
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Armenischer Intellektueller in Istanbul ermordet

Hrant Dink, der wohl prominenteste armenische Intellektuelle der
Türkei, wurde heute vor der Redaktion seiner Zeitung "Agos"
erschossen. Der 53-jährige Journalist war in der Türkei schon
lange zur Hassfigur für türkische Nationalisten geworden, die es
ihm verübelten, dass in seiner Zeitung auch der Genozid an den
ArmenierInnen durch die Jungtürken 1915 und die Diskriminierung
der überlebenden armenischen Minderheit zum Thema gemacht wurden.

Aus Angst vor dem herrschenden türkischen Nationalismus hatten
bis zur Gründung von "Agos" vor etwas mehr als zehn Jahren auch
armenischen Publikationen in der Türkei den Begriff "Genozid"
unter Anführungszeichen gesetzt.

Die von Hrant Dink gegründete Zeitung spielte eine wichtige Rolle
für das Wiedererstarken eines Selbstbewusstseins der armenischen
Minderheit in der Türkei, die sich in die neuen Debatten über den
Genozid einbringen wollte. Zu wenige türkische Intellektuelle
stellten sich jedoch hinter die Forderungen der Nachkommen der
Überlebenden.

Nicht nur faschistische Turanisten, sondern auch die türkische
Regierung half mit ein geistiges Klima zu verfestigen, in dem die
Thematisierung des Genozids zum "Vaterlandsverrat" wurde. Wegen
"Beleidigung des Türkentums" war Dink wiederholt vor Gericht
gestanden und 2005 zu einer Haftstrafe von sechs Monaten
verurteilt worden. Das Urteil war erst im vergangenen Jahr vom
obersten Gericht der Türkei bestätigt worden.
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2005 gab Hrant Dink anlässlich des 90. Jahrestages des Genozids
an den ArmenierInnen folgendes Interview der Wochenzeitung Jungle
World:

»Das Wort "Genozid" ist nicht entscheidend«
Hrant Dink 

Am Sonntag jährte sich zum 90. Mal der Beginn des Massenmordes an
den Armeniern in der Türkei, dem von 1915 bis 1923
schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Während
an vielen Orten daran erinnert wird, leugnet die Türkei bis heute
den Genozid. Wer die offizielle Version kritisiert, muss mit
Repressalien rechnen, wie zuletzt der Schriftsteller Orhan Pamuk.

Auf Initiative der Fraktion der CDU/CSU debattierte der Bundestag
in der vorigen Woche über das Thema. Eine Resolution wurde nicht
verabschiedet, weil man sich auf einen gemeinsamen Antragstext
aller Fraktionen verständigen will. An der vorangegangenen
Beratung in einem Ausschuss des Bundestages nahm auch Hrant Dink
teil. Er ist Herausgeber der zweisprachigen türkisch-armenischen
Wochenzeitung Agos, die seit 1996 in Istanbul erscheint. Mit ihm
sprach Deniz Yücel.

Wie haben Sie den 90. Jahrestag des Massakers verbracht?

In den Tagen zuvor war ich auf einer internationalen
wissenschaftlichen Konferenz in Eriwan. Erfreulich war, dass auch
einige türkische Intellektuelle teilnahmen. Auch wenn es mitunter
Meinungsverschiedenheiten gab, war es wichtig, dass alle
Teilnehmer forderten, dass sich die Beziehungen zwischen der
Türkei und Armenien verbessern müssen. Am 24. April selbst gab es
in ganz Armenien die traditionellen Gedenkfeiern, an denen sich
über eine Million Menschen beteiligte, also ein Drittel der
Bevölkerung.

Und in der Türkei?

Dort haben die Armenier nie eine Tradition entwickeln können, um
der Ereignisse zu gedenken. In den Jahren unmittelbar nach dem
Ersten Weltkrieg gab es einige größere Veranstaltungen. Aber als
in der Türkischen Republik das Thema tabuisiert wurde, war dies
nicht mehr möglich, bis heute nicht. Etwas anderes ist es
natürlich, dass viele in privatem Rahmen ihrer getöteten
Vorfahren gedenken. Aber das gesellschaftliche Klima erlaubt
keine öffentlichen Veranstaltungen. Unter den türkischen
Armeniern herrscht Angst vor nationalistischen Reaktionen, aber
auch die Furcht, missverstanden zu werden. Initiativen von außen,
die sie unterstützen, gibt es nicht.

Wenn die türkischen Armenier eines Tages in der Lage wären, ihrer
getöteten Vorfahren zu gedenken, könnte das Problem
wahrscheinlich als gelöst betrachtet werden. Ein Klima, in dem
dies möglich wäre, würde zeigen, dass man Verständnis aufbringt.
Eine solche Entwicklung würde meines Erachtens auch den
Interessen der Türkei dienen.

Wird in der Türkei überhaupt nicht über die Ereignisse
gesprochen?

Allenfalls unter anderen Vorzeichen. Es heißt, damals habe es
einen Konflikt zwischen Türken und Armeniern gegeben. Zahlreiche
Mahnmale erinnern heute an Türken, die von Armeniern getötet
wurden, an vielen Orten gibt es alljährlich
Gedenkveranstaltungen. Wenn es aber damals eine
Auseinandersetzung zwischen zwei Seiten war, hatten auch die
Armenier Verluste zu beklagen. Dann muss es heute möglich sein,
dass auch sie das Andenken an ihre getöteten Vorfahren lebendig
halten.

Kann man über den Massenmord an den Armeniern reden und dabei von
der offiziellen Sicht abweichen?

Man muss dafür einiges in Kauf nehmen. Wenn Sie darüber
schreiben, müssen Sie mit kampagnenartigen Reaktionen rechnen,
die bisweilen eine Lynchstimmung erzeugen und versuchen, Sie zum
Schweigen zu bringen.

Haben die Umbrüche, die in den vergangenen Jahren in der Türkei
stattgefunden haben, diese Frage unberührt gelassen?

Wie bei anderen Themen, die lange tabuisiert worden sind, bewegt
sich auch hier einiges. Das ist nicht nur ein Resultat des Drucks
von außen, etwa von der Europäischen Union, sondern ebenso ein
Ergebnis der inneren Demokratiebewegung. Gäbe es sie nicht,
könnte auch von außen nichts bewirkt werden.

Dennoch herrscht im Großen und Ganzen die alte Sicht vor. Aber
sie wird sich ändern müssen. Die Türkei ist auf der Suche nach
einer neuen Perspektive, und hierzu müssen wir alle beitragen.

Warum sagt man in der Türkei nicht: Ja, dieses Verbrechen fand
statt, die Türkische Republik erkennt die Schuld an, die das
Osmanische Reich auf sich geladen hat?

Lange Zeit hat die Türkei eine Politik des Verleugnens betrieben.
Nun geht die Tendenz dazu, dass man sagt: »Wenn etwas passiert
ist, dann handelte es sich um gegenseitiges Töten.« Aber
vordringlich geht es heute weniger um Leugnung oder Anerkennung.
Das Problem ist die mangelnde Kenntnis der Historie.

Natürlich gibt es einige, die diese Kenntnisse besitzen, und sie
sind es auch, die die Gesellschaft in ihrem Sinne lenken. Aber
ich bin davon überzeugt, dass der größte Teil der türkischen
Gesellschaft, von Politikern und Wissenschaftlern bis zu den
einfachen Leuten, die historische Wahrheit nicht kennt.

Die nächste Etappe besteht für uns darin, über die historischen
Fakten aufzuklären. Erst wenn das Wissen verbreitet ist, kann die
Frage nach Anerkennung gestellt werden.

Sie haben in der vergangenen Woche vor dem Ausschuss des
Bundestages gesagt, wer auf den Begriff »Genozid« beharre, sei
nicht an einer Lösung interessiert. Warum vermeiden Sie das Wort
»Genozid«?

Das Wort »Genozid« ist für mich nicht entscheidend. Wenn wir uns
der Geschichte mit juristischen Begriffen nähern, die
international eine spezifische Bedeutung haben, verhindern wir,
dass wir begreifen, was damals passiert ist. Wir brauchen eine
ethische Annäherung an die Geschichte.

Wie beurteilen Sie den Antrag der CDU, in dem auch von der
deutschen Mitverantwortung die Rede ist?

Unabhängig vom Wortlaut der Entschließung, über den das Parlament
noch beraten will, ist mein grundsätzlicher Standpunkt gegenüber
den westlichen Staaten folgender: Bei den historischen
Ereignissen trug der Westen, insbesondere Deutschland, eine große
Mitverantwortung. Bis jetzt ist man sich dieser Verantwortung
nicht bewusst. Ihr kann man sich nicht entziehen, indem man im
Parlament Resolutionen von ein, zwei Sätzen beschließt. Und man
sollte sich davor hüten, den türkischen Umgang mit diesem Thema
für die eigenen politischen Interessen zu instrumentalisieren.
Die Initiative der CDU macht auf mich leider diesen Eindruck. Und
das ist das Schlimmste für mich, dass die Katastrophe des Jahres
1915 zu einem politischen Instrument gemacht wird.  Von Europa
erwarte ich etwas anderes. Europa muss dabei helfen, dass sich
die Beziehungen zwischen der Türkei und Armenien verbessern, und
dies in jedem erdenklichen Sinne, auch materiell. Damit könnte
Europa seiner historischen Mitverantwortung gerecht werden.

Wie ist das alltägliche Verhältnis zwischen Armeniern und Türken
heute?

Natürlich gibt es viele Schwierigkeiten. Zum Beispiel wird
unseren Kindern in der Schule gesagt, dass unsere Vorfahren die
Türkei verraten und Türken ermordet haben. Ein anderes Problem
ist die Frage der Besitztümer, die früher armenischen
Institutionen gehörten und die im Laufe der Zeit aus
verschiedenen Gründen verloren gingen, die Agos zur Zeit zu
bilanzieren versucht.

Trotz allem haben wir unsere Identität bewahren können. Aber
etwas anderes wäre es, unsere Kultur weiter zu entwickeln.
Dennoch sind wir insgesamt mit dem türkisch-armenischen Dialog
zufrieden. Weil wir mit Türken zusammenleben, konnten wir uns
besser von unserem Trauma befreien als die Armenier anderswo in
der Welt. Deshalb sind wir türkischen Armenier, junge wie alte,
an einer einvernehmlichen Lösung des Problems interessiert. Wir
wollen, dass sich das Verhältnis zwischen Türken und Armeniern
verbessert. Das unterscheidet uns von einem Teil der armenischen
Diaspora.

(Quelle:
http://www.jungle-world.com/seiten/2005/17/5386.php)
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit

WADI-Austria

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Im Februar 2007 erscheint die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung 
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php


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16 Turkey: Displaced Villagers Denied Fair Compensation
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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UMAN
RIGHTS WATCH
Turkey:
Displaced Villagers Denied Fair Compensation Compensation
Law's Promise Unfulfilled as Provincial Officials Apply Unjust Criteria

(Brussels, December 14, 2006) -  Despite its compensation law, the
Turkish government is failing to provide fair compensation for
hundreds of thousands of mainly Kurdish villagers displaced by
the military's brutal counterinsurgency campaigns in the
southeast, Human Rights Watch said in a briefing paper released
today.

Although a compensation law aimed at providing fair and
appropriate redress to the displaced was adopted by the Turkish
parliament in 2004, provincial assessment commissions have
arbitrarily and unjustly reduced compensation amounts or denied
compensation altogether to those displaced during
counterinsurgency operations in the 1980s and 1990s. Human Rights
Watch urged the Turkish government to suspend the commissions
until their operating methods can be revised.

"Turkey's compensation law offered hope that the government
would finally compensate hundreds of thousands of displaced
people for their losses at the hands of the military" said
Holly Cartner, Europe and Central Asia director at Human Rights
Watch. "Now these displaced villagers have been victimized yet
again by the arbitrariness of a compensation process that was
supposedly established to help them."

The Law on Compensation for Damage Arising from Terror and
Combating Terror (Compensation Law) of 2004 was intended to
indemnify victims of the armed conflict between Turkish
government forces and the Kurdish Workers' Party (PKK),
which took place in southeastern Turkey from 1984 onward. Clashes
continued this year, but the level of violence has fallen
recently, and the PKK declared a ceasefire in September. Victims
of the longstanding conflict include the 378,335 villagers -
mainly Kurdish farmers and their families - who were forcibly
displaced from their homes and livelihoods in the 1990s.

Payments under the Compensation Law to this group were intended
to cover losses arising from the original displacement, as well
as those incurred during the decade or more that families were
unable to return to their property. The Turkish government stated
that the intent of the law was to "to deepen trust in the state,
to strengthen the state-citizen relationship, to contribute to
social peace and the fight against terrorism." The
government committed itself to ensuring that the law would be
effectively implemented. Initially, the law held out the promise
that families would get enough compensation to allow them to
return to their former homes or make a new life in the cities
where they had taken up residence after being displaced.

Two years later, that promise has not been fulfilled. Provincial
assessment commissions travel to remote villages to evaluate
families' loss by examining the rubble of torched homes and
scarce paperwork. The sums proposed by assessment commissions had
never fully compensated displaced persons for the losses they had
suffered. But until this year, the sums in some cases were
comparable with compensation sums for displaced families ordered
by the European Court for Human Rights. This all changed in
January, when the court rejected the application of a Tunceli
villager in Içyer v. Turkey on the grounds that the Compensation
Law was an effective domestic remedy. Thereafter, the more than
1,500 cases pending before the court were dismissed on the
grounds that the applicants had not exhausted the effective
domestic remedy provided by the Compensation Law.

Since the European Court for Human Rights announced its decision
in the Içyer case, there has been a noticeable deterioration
in the implementation of the Compensation Law. Increasingly,
damage assessment commissions appear to apply arbitrary and
unjust criteria in calculating compensation, resulting in
absurdly low compensation amounts in many cases. These
calculations consistently seem to favor the government and appear
to be biased against the victims of government abuse.

"A compensation process to benefit the displaced has now become a
way to relieve the state of its liability," said
Cartner. "The derisory sums offered are not only unjust,
but they also undermine any possibility for the villagers to
rebuild their lives."

In a briefing paper submitted to the Turkish government today,
Human Rights Watch listed some of the methods used to drive down
compensation payments: calculating house values on the basis of
values for cowsheds; underestimating the extent of landholdings;
and arbitrarily excluding any payments for livestock - in a
region where animal husbandry was the main industry. The
Compensation Law provides no viable opportunity to appeal
assessments, and the mainly Kurdish peasants have no alternative
but to accept whatever is offered.

Background

Security forces in Turkey forcibly displaced rural communities
during the 1980s and 1990s in order to combat the PKK insurgency,
which recruited and extracted logistical support from these
communities. Turkish security forces required villages to show
their loyalty by forming platoons of "provisional village
guards" that were armed, paid and supervised by the local
gendarmerie post. Those who became village guards were attacked
by the PKK. Villagers who refused were driven from their homes by
security forces.

The army used helicopters, armored vehicles, troops and village
guards to empty the villages. Troops burned crops, stored
produce, agricultural equipment, orchards, forests, and
livestock, and set fire to houses, often giving the inhabitants
no opportunity to retrieve their possessions. Soldiers often
abused and humiliated villagers, in some cases stole their
property and cash, and ill-treated or tortured them before
herding them out of the area. Scores of villagers
"disappeared" or were extrajudicially executed during these
counterinsurgency operations. More than 3,000 villages were
virtually wiped off the map in the village destruction program.

Successive Turkish governments announced initiatives for the
return of the displaced, but these were always poorly funded and
lacked the political backbone necessary to inspire substantial
numbers of permanent returns. Village guards are still roaming
the countryside, and present a serious threat to the security of
returnees. In the past three and a half years, village guards
have killed at least 13 unarmed villagers, and attacked many
others (see Human Rights Watch's letter to Interior
Minister Abdülkadir Aksu calling for the abolition of the village
guard system).

The situation of displaced people in Turkey, and the Turkish
government's poor performance in caring for their
interests, is monitored by intergovernmental bodies. The United
Nations special representative on internal displacement visited
Turkey in May 2002 and submitted a series of recommendations to
the Turkish government. In June 2004, the Parliamentary Assembly
of the Council of Europe recommended that the government "move
from a dialogue to a formal partnership with UN agencies to work
for a return in safety and dignity of those internally displaced
by the conflict in the 1990s." The 2005 European Commission
Regular Report on Turkey's progress observed that: "The
situation of internally displaced persons (IDPs) remains
critical, with many living in precarious conditions."

Related Material
Unjust, Restrictive, and Inconsistent: The Impact of
Turkey's Compensation Law with Respect to Internally
Displaced People
 Background Briefing, December 20, 2006

Turkey:
Letter to Minister Aksu calling for the abolition of the village guards

 Letter, June 8, 2006

Turkey
 Country Page

From: http://hrw.org/english/docs/2006/12/20/turkey14875.htm
© Copyright 2003, Human Rights Watch    350 Fifth Avenue,
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Im Februar 2007 erscheint die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre
Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php

Wir danken dem Team vom Restaurant Dionysos/Nosh für die
Unterstützung!


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17 9 Death Penalty Abolition Activists  Arrested at U.S. Supreme Court
"Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
==================================================
TO CUADPUpdate and a few others....

9 Death Penalty Abolition Activists Arrested at U.S. Supreme
Court 
Action punctuates news coverage of the day....

Greetings All!

Visit http://www.abolition.org/jan17-2007.html to see the initial
report and links to coverage of the action in the New York Times,
the  Washington Post, and the Legal Times.  Photos and
reflections of the  participants will be posted shortly -- after
Scott and others get  some well deserved rest.  They were freed
shortly before 6pm after  more than 30 hours under arrest in the
notoriously nasty DC  system.  

CUADP congratulates the 9 who were arrested (see below) and  all
those who supported them and helped make the action possible.

I note that when we did this action in 1997 (18 arrested) and
2002 (7  arrested), the court was not in session and there were
other big  stories going on.  Due to a confluence of factors, the
timing of this  action was perfect to allow for images that were
used by major news  agencies to punctuate articles about the
goings on in the court on  that day.  This action would have
happened regardless of the SCOTUS  schedule.  That it worked so
well in so many ways this year is just  further evidence that
while Abolition is still down the road, the  road is getting both
shorter and flatter.  Amen to that!

ALSO - Amnesty International on Tuesday issued an in depth
reflection  on 30 years of executions in the United States.
Check it out at
http://web.amnesty.org/library/Index/ENGAMR510112007

Yours in the Struggle,

--abe

**********

MEDIA ADVISORY
FOR IMMEDIATE RELEASE
17 January 2007

CONTACTS:
SHEILA STUMPH or SCOTT LANGLEY
214-226-0503 (mobile)
high resolution photos available for publication

****************************************************
9 Death Penalty Abolition Activists Arrested at U.S. Supreme Court
to Commemorate 30th Anniversary of First Execution in 1977
****************************************************

WASHINGTON -- Thirty years after the first execution under
contemporary laws of Gary Gilmore, nine members of the
Abolitionist  Action Committee were arrested at the U.S. Supreme
Court on  Wednesday.  The group unfurled a 30-foot banner that
read "STOP  EXECUTIONS!" on the stairs of the Court.  All nine
members were  arrested and jailed for more than 30 hours before
being released by a  Superior Court judge late Thursday
afternoon.  They have a court date  set for March 5.

Participants from North Carolina, South Carolina, Virginia,
Kansas  and Vermont were there to peacefully and visibly call for
an  immediate cessation of all executions in the United States
through  civil disobedience and the risk of arrest.

"Whether by lethal injection, electrocution, hanging, or firing
squad, the death penalty has proven to be a complete failure to
the  victims, to the families of the executed, and to our society
as a  whole. It is time for us all to recognize this and act upon
it. We  have tolerated a broken death penalty system for 3
decades too many,"  said Rachel Lawler, founding member of
Vermonters Against the Death  Penalty who was arrested outside
the Court.

Thirty years ago on this day, in 1977, the State of Utah shot to
death Gary Gilmore, who "volunteered" to be killed in revenge for
his  murder of Ben Bushnell and Max Jenson.  This state-assisted
suicide  was the first execution under the Supreme Court's
upholding of the  death penalty in 1976.

In 1997 and 2002, on the 20th and 25th anniversaries of that
first  state-sponsored killing, a total of 25 arrests were made
of death  penalty abolitionists for unfurling banners at the top
of the stairs  leading to the front doors of the U.S. Supreme
Court.

At the time of the arrests today, 1059 executions had taken place
since Gilmore, with another scheduled in Texas on the evening of
January 17.

"Public and legal opinion in the U.S. is strongly against
executions.  In 2006 we saw Maryland, California, Florida and New
Jersey all stop lethal injections in their states, and in the
last  seven years, we have seen a dramatic decrease nationally in
both  death sentences and executions. Now is the time to end this
practice  once and for all," said Scott Langley, Abolitionist
Action Committee  organizer for the January 17th action.

The Abolitionist Action Committee is an ad-hoc group of
individuals  committed to highly visible and effective public
education for alternatives to the death penalty through
nonviolent direct action.

BIOGRAPHIES OF ARRESTEES
JANUARY 17 DEATH PENALTY ACTION

Beth Brockman, from Durham, NC, is the mother of two children,
ages  10 and 5.  She is a member of People of Faith Against the
Death  Penalty and has been arrested four times in the last year
for  trespassing outside of Central Prison in Raleigh while
attempting to  stop executions from taking place.  She is active
in the movement on  various local and international human rights
issues - including  abolition of the death penalty, nuclear
weapons and torture.

Brian Buckley, 34, lives in Charlottesville, VA and he fancies
himself as a handyman.

Frank Dew is a 55-year old Presbyterian pastor from Greensboro,
NC.  Frank has been pastor at the New Creation Community
Presbyterian  Church for 21 years and is a member of People of
Faith Against the  Death Penalty, where he served as president of
the Greensboro  chapter.  Frank has also been past president of
organizations like  the Greensboro Habitat for Humanity Board and
the Servant Leadership  School.  He is former chairman of the
Greensboro Human Relations  Commission.  Frank grew up in
Lumberton, NC and graduated from Wake  Forest and Duke Divinity
School.

Ron Kaz is a 53-year-old carpenter from Chas, SC.  He is a
lifelong  abolitionist and one of the founding members of
Charleston Peace in  the 1980s.  Ron is also a core member of
groups such as Amnesty  International, CAFE, the SC Progressive
Network, and the Secular  Humanists of the Lowcountry.   Ron was
arrested at the Supreme Court  on January 17, 2002 as part of the
action to commemorate the 25th  anniversary of the Gilmore
execution.

Scott Langley is a 30-year old community activist who currently
resides outside of Raleigh, NC at the Silk Hope Catholic Worker
with  his wife and 3 month-old daughter.  Scott is an active
member of  People of Faith Against the Death Penalty and Amnesty
International.  He has been working on a death penalty photo
documentary since 1999 and has had images from the exhibit
published  worldwide.  Scott is a 24 year native of Texas, where
he started his  work as an abolitionist.  Scott came to DC in a
car that runs on used  vegetable oil from a restaurant.

Rachel Lawler lives in Montpelier, VT where she is studying Pre-
Law  at Woodbury College and is a team member of the C.O.S.A. re-
entry  program at the Montpelier Community Justice Center. She is
a founding  member of Vermonters Against the Death Penalty.
Rachel has been  actively involved against the death penalty in
numerous states  including Vermont, Connecticut, Washington DC,
Virginia, and North  Carolina. She has an undying love for hot
sauce.

Thomas W. Muther, Jr. is a 56 year-old psychiatric RN from
Topeka,  KS.  A past vice-president of the Kansas Coalition
Against the Death  Penalty, he first became active in the
abolition movement in 1994,  the year Kansas reinstated capital
punishment.  In 1997, he was one  of the "DC-18" who was arrested
on the steps of the Supreme Court for  peacefully demonstrating
against the DP.  He has also been active as  an opponent of
child-abuse -- advocating for legislation that would  outlaw
corporal punishment -- as well as other human rights and
environmental issues.  He is the proud uncle of 9 nieces and
nephews  and is a movie fanatic.

Jack Payden-Travers is Director of Virginians for Alternatives to
the  Death Penalty.  Since the late 1960's he has been active in
the  movement for peace and social justice.  Since leaving his
position as  a history professor in 2002, Jack has worked solely
on the death  penalty, and also now serves on the Board of
Directors of the  National Coalition to Abolish the Death
Penalty.  Jack and his family  presently reside in Lynchburg, VA
where he has volunteered with  Gateway, a residential treatment
program for men in recovery and with  Daily Bread, a local soup
kitchen. He is past chair of the Local  Human Rights Committee of
Central VA.

Anna Shockley, a 52-year-old mother of two grown daughters,
immigrated to this country in 1973 and lives in South Carolina's
Francis Marion National Forest with her husband and several
retired  farm animals. She works as a research assistant at South
Carolina  State University and is a student at the College of
Charleston. She  is a member of the Carolina Alliance for Fair
Employment and the  Webmaster of Charleston Peace.



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C) EDITORIAL
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* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
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Nichtaufnahme geliefert.
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Diese Ausgabe hat Albert Brandl <albert.brandl at chello.at> aus Einsendungen an 
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