widerst at nd mund - dienstag 20. Februar 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Di Feb 20 06:21:18 CET 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
Dienstag, 20. Februar 2007
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A) INHALT
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01 KIK verhängt Fristlose für Betriebsratswahlkandidaten
/Aufruf zur Solidarität
Von: angela mores <angela.mores at chello.at>
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02 Antifaschistische Kundgebung gegen FPÖ-Strache
am 21.2. in Ried/Innkreis
Von: Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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03 Neues "Morgenrot" / Veranstaltung zum Klimawandel
Von: AL-Antifaschistische Linke <al at sozialismus.net>
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04 que[e]r am 21.02.: G8 gib Acht!
Von: Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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05 Offene Redaktionssitzung, Sa. 10. März
Von: AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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06 Wir gratulieren Hilde Schmölzer
Von: promedia at mediashop.at
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07 AKG/Neuerscheinungen
Von: klahr.gesellschaft at aon.at
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08 Literarische Archive - Minderheiten- und
MigrantInnenliteraturen und Geschichtsschreibung
Von: Initiative Minderheiten Newsletter
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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09 GLB/Pensionskassen/Verluste/Pensionsfinanzierung
Von: Gewerkschaftlicher Linksblock
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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10 Heiligendamm
Von: Gipfelsoli-Infogruppe
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11 GLB/Thalheim/Arbeitsrechtsprozess
Von: Gewerkschaftlicher Linksblock
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B) TEXTE
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01 KIK verhängt Fristlose für Betriebsratswahlkandidaten
/Aufruf zur Solidarität
Von: angela mores <angela.mores at chello.at>
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Hallo!
Der Spitzenkandidat für den Betriebsrat (Betriebsratswahl beim
Textildiskonter KiK) Andreas Fillei wurde ohne Angaben von Gründen
fristlos entlassen.
Bitte unterstütze uns auch du und sende ein Protestmail an die
KiK-Geschäftsleitung.
Hier gibt es mehr INFO und die Möglichkeit, ein Protestmail abzusenden:
http://www.gpa-djp.at
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02 Antifaschistische Kundgebung gegen FPÖ-Strache
am 21.2. in Ried/Innkreis
Von: Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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PRESSEMITTEILUNG - Mit der Bitte um Veröffentlichung
Kundgebung in Ried/Innkreis: am 21. Februar gegen FPÖ und Neonazis!
Ein antifaschistisches Bündnis ruft für Mittwoch, den 21. Februar, zu einer
Gegenkundgebung zum "Politischen Aschermittwoch" der FPÖ in Ried im Innkreis
auf. Von 17 bis 20 Uhr ist gegenüber der Rieder "Jahnturnhalle" eine
Kundgebung angemeldet. Es werden die Verstrickungen von FPÖ und der
gewalttätigen Nazi-Szene aufgezeigt.
Die FPÖ ist seit ihrer Gründung mit dem organisierten Neonazismus verfilzt
wie immer wieder aufs Neue bestätigt wird. Über FPÖ-Chef Straches
Wehrsportübungen mit Mitgliedern einschlägiger Organisationen wurde in den
Medien, die Strache mit dem NS-Hetzblatt "Stürmer" verglich, berichtet.
FPÖ-Landeschef Lutz Weinzinger trat vor einigen Jahren gemeinsam mit der
rechtsextremen Organisation "Witikobund" auf. Obwohl er von der Polizei
darüber informiert wurde, unternahm Weinzinger als Organisator einer FPÖ-
und Burschenschafter-Veranstaltung in Braunau im August 2006 nichts gegen
die Anwesenheit des verurteilten Neonazis Gottfried Küssel.
Kürzlich wurden Kontakte der FPÖ-Jugendorganisation "Ring freiheitlicher
Jugend" (RFJ) zum neonazistischen "Bund freier Jugend" (BFJ) bekannt.
Andreas Retschitzegger, RFJ-Obmann von Linz-Land, ist auf Fotos gemeinsam
mit BFJ-Mitgliedern zu sehen. In einem Aufsatz auf deutschen Neonaziseiten
wie "Störtebeker", "Freier Widerstand" oder "Altermedia" bezeichnet
Retschitzegger die SPÖ als "Volksverräter". Für RFJ-Landesobmann Detlef
Wimmer ist der BFJ jedoch eine "Jugendorganisation wie jede andere auch", er
sieht kein Problem, wenn RFJ-Mitglieder an Demonstrationen der
(neonazistischen) deutschen NPD teilnehmen, weil diese eine "erlaubte
Partei" sei.
Doch Rassismus und Rechtsextremismus sind nicht die einzigen Probleme:
Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, steigende Armut und fehlende
Zukunftsperspektiven sind Grundlagen dafür. Daher müssen In- und
AusländerInnen gemeinsam auch gegen den Sozial- und Bildungsabbau sowie die
Privatisierungspolitik der Regierung kämpfen.
Unterstützt von: ATIGF (Arbeiterjugendföderation aus der Türkei in
Österreich), Grünalternative Jugend Linz, Infoladen Salzburg, Infoladen
Wels, Kommunistische Jugend Braunau, KPÖ-Oberösterreich, Sozialistische
Jugend OÖ, Sozialistische LinksPartei (SLP), Werkstatt Frieden &
Solidarität, YDG (Neue Demokratische Jugend)
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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03 Neues "Morgenrot" / Veranstaltung zum Klimawandel
Von: AL-Antifaschistische Linke <al at sozialismus.net>
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AL-Newsletter Nr. 187
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1. Morgenrot Nr. 40 erschienen
2. Veranstaltung: Klima - Katastrophe - Kapitalismus
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1.
Morgenrot Nr. 40 erschienen
Die neue Ausgabe unserer Zeitung "Morgenrot" ist erschienen. Das
neue Morgenrot hat 28 Seiten und erstmals ein Farbcover. Die Zeitung
ist über unsere Kontaktadresse al at sozialismus.net sowie über unsere
Homepage www.sozialismus.net zu beziehen. Außerdem werden die
Artikel nach und nach auch online verfügbar sein.
Inhaltsverzeichnis des MR 40:
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
Kapitulation und Charakter der SPÖ
Ist die SPÖ "zurückholbar"?
Ein Kommentar zu den Protesten der SP-Linken
Nach dem 16. ÖGB-Bundeskongress ...
ÖGB-"Neu" = ÖGB-Alt
Der Marlboro-Mann ist tot
Zur Debatte um das Rauchverbot
Wehrsport-Heinzi und der Hitler-Gruß
Die Verbindungen zwischen SPÖ und Naziszene
Doch noch stürmische Zeiten?
Ein Kommentar zum Klimawandel
Putin und die Superreichen
Das Putin-Regime, die Oligarchie und die soziale Situation der
russischen Bevölkerung
„Krisenherd" Somalia
Der Kampf um die Vorherrschaft am Horn
Gebühren gebühren niemanden!
Studiengebühren - die nächste Runde ...
Ciao Linda - Mutter oder Hure
Zur Situation von Frauen in Venezuela
Revolution in Permanenz
Eine Einführung in Leo Trotzkis Theorie der „Permanenten Revolution"
Classwar-Hip-Hop aus Hamburg
MC Holger Burner und sein Album „Cypherpropaganda"
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2.
Veranstaltung: Klima - Katastrophe - Kapitalismus
Mittlerweile bestreitet kaum mehr jemand, dass es einen Klimawandel
gibt. Doch was sind die Auswirkungen auf uns alle? Und wer ist daran
schuld? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und dem
weltweiten Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus? Eine
Diskussionsveranstaltung der gemeinsamen Ortsgruppe Wien-Nord von AL
und AGM.
Dienstag, 27. Februar 2007, 19 Uhr
im "Piwnica", Jägerstraße 38, 1200 Wien
(U6 Jägerstraße oder 5er oder 33er)
__._,_.___
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AL-Antifaschistische Linke
Gegen Rassismus, Sexismus, Sozialabbau!
Für Solidarität und Sozialismus!
mail: al at sozialismus.net
web: www.sozialismus.at
phon: ++43 (0) 699 817 15 915
post: AL c/o Amerlinghaus, Stiftgasse 8, A-1070 Wien
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04 que[e]r am 21.02.: G8 gib Acht!
Von: Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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Mittwoch 21. Februar:
G8 gib Acht!
In der Naehe von Rostock, in dem Kuestenort Heiligendamm, werden sich
Anfang Juni die so genannten G8-Staaten zum Gipfel treffen. Zeit also
sich schleunigst den zahlreichen Gegenaktivitaeten zu widmen, um auch
noch selber partizipieren zu koennen. Dazu gibt es Informationen in Wort
& Bild von der Anti-G8 Koordination Vienna (A-G8-K/Vienna) die sich seit
Oktober 06 in die Mobilisierung eingeklinkt hat.
###############
Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (die Stiegen hinunter)
Veranstaltungsbeginn: 20:00
geoeffnet von 18:30-24:00
###############
Naechste Woche: Keine Chance fuer Lisa Simpson? -Soziale Ungleichheit im
Bildungssystem
Weitere Infos siehe: http://raw.at/queer/
--
############ RAW #############
Rosa Antifa Wien
c/o Rosa Lila Tip
Linke Wienzeile 102
A-1060 Wien
AUSTRIA
-------------------------
E-Mail: raw at raw.at
Web: http://www.raw.at
Board: http://www.n3tw0rk.org
-------------------------
PGP-Key available here:
http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc
############ RAW #############
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05 Offene Redaktionssitzung, Sa. 10. März
Von: AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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Liebe Frauen,
*die AUF-Redaktion plant das nächste Heft unter dem Arbeitstitel
**"Migration".*
Wir laden Euch ein, das Heftkonzept mitzugestalten. Gemeinsam
anzudenken, welche Bereiche, Themen wir uns dazu wünschen, was wir
unbedingt haben wollen, welche wir einladen sollen, darüber zu
schreiben. Es handelt sich um einen Brainstorm, der die vielen Facetten
dieses Problembereichs in unserem Land beleuchten soll.
*Termin Samstag, den 10. März um 16:00 *
in der AUF-Redaktion, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Die Frauen der AUF-Redaktion
--
AUF EINE FRAUENZEITSCHRIFT & AUF INFO
AUF Edition
AUF Kultur
Mit einem ABO (Österreich 19 Euro, EU 23 Euro) und/oder EINER Spende
kann der AUF das Weiterbestehen ganz erheblich erleichtert werden:
Konto AUF-Eine Frauenzeitschrift, Nr.10010 670 522, BLZ 14000 BAWAG,
aus dem EU-Ausland: BIC BAWAATWW und IBAN AT69 14000 10010670522.
Kontakt: Kleeblattgasse 7, A-1010 Wien; T. 01/5339164, F. 0720/554161
auf at auf-einefrauenzeitschrift.at, www.auf-einefrauenzeitschrift.at
Sollten Sie keine weiteren Zusendungen wünschen, senden Sie uns bitte
eine kurze Mitteilung an: Auf at auf-einefrauenzeitschrift.at
If you do not want to receive our mailings please send an e-mail to:
Auf at auf-einefrauenzeitschrift.at
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06 Wir gratulieren Hilde Schmölzer
Von: promedia at mediashop.at <promedia at mediashop.at>
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Promedia-Autorin Hilde Schmölzer feiert ihren70. Geburtstag!
gemeinsam mit: „Frauen lesen Frauen“ , dem Ersten Wiener Lesetheater,der Grazer Autorinnen-Autoren Versammlung und dem ÖsterreichischemSchriftstellerverbandWann?
Dienstag, 27. Februar, 19 Uhr
Wo?
im Wiener Literaturhaus, Zieglergasse 26 A, 1070 Wien
Lesung aus ihrer autobiographischen Erzählung „Das Vaterhaus“ undVorstellung ihrer zahlreichen Sachbücher. Dazu Fotos aus 70 Jahren.Anschließend: Kleines Buffet
Hilde Schmölzer wurde 1937 in Linz geboren und wuchs in Steyr,Oberösterreich, auf. Nach der Matura Besuch der zweijährigenStaatslehranstalt für Photographie in München. Schauspielunterrichtin München und Wien. Studium der Publizistik und Kunstgeschichte ander Universität Wien, Promotion 1966. 25 Jahre freiberufliche Journalistinund Fotografin für österreichische und deutsche Zeitungen. Arbeitenbeim ORF. Längerer Aufenthalt in Indien. Hilde Schmölzer wareine der ersten, die sich in den siebziger Jahren für die so genannteFrauenproblematik engagierte. Seit 1990 ist sie ausschließlich alsAutorin tätig. In ihren bislang 13 Büchern widmete sie sich vorallem der Frauengeschichte und Frauenbiografien.
Mit: Helga Eichler, Judith Gruber-Rizy (verantwortlich), Elfriede Haslehner,Traude Korosa, Hilde Langthaler, Andrea Pauli, Mechthild Podzeit-Lütjen,Angelika Raubek, Marlen Schachinger, Gabriela Schmoll.
Im Promedia Verlag sind bislang erschienen:
Hilde Schmölzer
DIE ABGESCHAFFTE MUTTER
Der männliche Gebärneid und seine Folgen
240 Seiten, br., 21,90 Euro; ISBN 3-85371-241-X
Hilde Schmözer
ROSA MAYREDER
Ein Leben zwischen Utopie und Wirklichkeit. Eine Biografie
304 Seiten, franz.br., bebildert, Euro 21,90; ISBN 3-85371-196-0,
Die Bücher sind über den Buchhandel oder direkt beim Verlagbestellbar.
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07 AKG/Neuerscheinungen
Von: klahr.gesellschaft at aon.at <klahr.gesellschaft at aon.at>
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Wir möchten Sie auf folgende Neuerscheinung in der Reihe „Quellen & Studien“ der Alfred Klahr Gesellschaft aufmerksam machen:
Peter Goller: Marx und Engels in der bürgerlichen Ideologie und in der sozialistischen Theorie. Gesammelte Studien. Wien: Verlag der Alfred Klahr Gesellschaft 2007 (Quellen & Studien, Sonderband 7), ISBN 978-3-9501986-2-1, 336 S., 17.- Euro
weitere Informationen über den Inhalt dieses Band: http://www.klahrgesellschaft.at/Buecher/Marx_Engels.html
zu beziehen über die Alfred Klahr Gesellschaft, klahr.gesellschaft at aon.at, FAX: 01/9821086/18
Zugleich möchten wir Sie auf zwei weitere Neuerscheinungen im StudienVerlag hinweisen:
Claudia Kuretsidis-Haider: „Das Volk sitzt zu Gericht“. Österreichische Justiz und NS-Verbrechen am Beispiel der Engerau-Prozesse 1945-1954. Innsbruck, Wien, Bozen: StudienVerlag 2006 (Österreichische Justizgeschichte, Bd. 2)
http://www.studienverlag.at/titel.php3?TITNR=4126
Manfred Mugrauer: Die Politik der KPÖ in der Provisorischen Regierung Renner. Innsbruck, Wien, Bozen: StudienVerlag 2006
http://www.studienverlag.at/titel.php3?TITNR=4142
Sollten Sie an der Zusendung des AKG-Newsletters nicht mehr interessiert sein, so senden Sie bitte ein Reply mit dem Subject „unsubscribe“.
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08 Literarische Archive - Minderheiten- und MigrantInnenliteraturen und Geschichtsschreibung
Von: Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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LiterarischeArchive -
Minderheiten-und MigrantInnenliteraturen und Geschichtsschreibung
EineVeranstaltungsreihe der Initiative Minderheiten in Zusammenarbeit mitdem Literaturhaus
am6., 13. und 20. März, jeweils 19.30 Uhr
Literaturhaus,Zieglergasse 26A, 1070 Wien
LiterarischeArchive -
Minderheiten-und MigrantInnenliteraturen und Geschichtsschreibung
DieLiteratur macht wirklich, was die Geschichte vergaß. Und weildie Geschichte das Gewesene war, wird die Literatur das anbieten, wasdie Geschichte niemals gewesen war (Carlos Fuentos, anlässlichseiner Eröffnungsrede am 5. Internationalen LiteraturfestivalBerlin, 6. 9. 2005).
Wieübersetzen AutorInnen mit Minderheiten- undMigrationshintergrund Geschichte und wie führen sie diese in dieGegenwart? Wie werden Erfahrungen von Diskriminierung, Rassismus undEmigration erlebt und in Sprache und Literatur geformt undrepräsentiert? Welche Leerstellen füllt diese Literatur inder Geschichtsschreibung aus? Was kann Literatur, was Geschichtenicht vermag? Und wie kann Geschichte aus einer diasporischen,postmodernen Perspektive erzählt werden?
Dieseund andere Fragen werden im März 2007 an drei Abenden mitAutorInnen, TheoretikerInnen, PraktikerInnen aufgeworfen unddiskutiert.
Programm
Dienstag,6. März 2007, 19.30
StefanHorvath liest aus seinem Buch "Katzenstreu"
DanachGespräch mit Mirjam Karoly
Dienstag,13. März 2007, 19.30
Sun-juChoi liest aus "zuhause - Erzählungen von deutschenKoreanerinnen"
DanachGespräch mit Vlatka Frketic
Dienstag,20. März 2007, 19.30
VladimirVertlib liest aus "Das besondere Gedächtnis der RosaMasur", "Mein erster Mörder" und aus Essays zumThema "Geschichte aus Minderheiten- bzw. Migrationsperspektive"
DanachGespräch mit Peter Schwarz
Biographien
Sun-juChoi, Regisseurin, arbeitet als Journalistin und Drehbuchlektorin.Sie ist Mitglied von Kanak Attak und Kanak TV und war alsRechercheurin zum Thema Migration aus Korea nach Deutschland an derAusstellung "Projekt Migration" in Köln beteiligt. Sielebt in Berlin
VlatkaFrketic, arbeitet aus Perspektiven der queer politics und derKritischen Diskursanalyse im Bereich Migration, Antirassismus undAntidiskriminierung
StefanHorvath, Jahrgang 1949, lebt in der Roma-Siedlung in Oberwart. 1995verlor er bei der Detonation der Oberwarter Rohrbombe unweit derSiedlung einen Sohn. Veröffentlichungen "Ich war nicht inAuschwitz" und "Katzenstreu"
MirjamKaroly, Politologin. Beschäftigung mit Minderheitenpolitikinbesondere Roma und Sinti, Genderfragen. 1998-2004 Mitarbeiterin vonRomano Centro; 2000-2004 Mitglied des Volksgruppenbeirates fürRoma und Sinti, 2004-2005 Projektarbeit bei der OSZE Kontaktstellefür Roma und Sinti Angelegenheiten; während derÖsterreichischen EU-Ratspräsidentschaft in derMenschenrechtsabteilung des BMaA tätig; derzeit Leiterin desThara-Hauses
PeterSchwarz, seit 1996 Geschäftsführer von ESRA; seit 1972aktiv in jüdischen (Jugend-) Organisationen; 1996/97 Referent imGrünen Parlamentsklub mit dem Schwerpunkt Aufarbeitung derFolgen der Verfolgung von Menschen durch das NS-Regime
VladimirVertlib, geboren 1966 in Leningrad (St. Petersburg), emigrierte 1971mit seiner Familie nach Israel. Später übersiedelte er nachÖsterreich, dann wieder zurück nach Israel, in die USA undschließlich wieder nach Österreich, wo er seit 1981 lebt.Er studierte Volkswirtschaftslehre in Wien und lebt heute inSalzburg. 2001 erhielt er den Förderpreis zumAdelbert-von-Chamisso-Preis sowie den Anton-Wildgans-Preis
Konzeptionund Durchführung
SilviaBartl
CorneliaKogoj
Grafik
Toledoi Dertschei
InitiativeMinderheiten
GumpendorferStraße 15/13
1060Wien
www.initiative.minderheiten.at
www.gastarbajteri.at
Gefördertdurch
WienKultur
BezirksvorstehungNeubau
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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09 GLB/Pensionskassen/Verluste/Pensionsfinanzierung
Von: Gewerkschaftlicher Linksblock <office at glb.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110 Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 -
Mail office at glb.at – Web www.glb.at – Ausgabe vom 19. Februar 2007
Pensionskassen-Versicherte schauten auch 2006 durch die Finger
Systematische Umverteilung zugunsten von Banken und Versicherungen
„Die Bilanz der Pensionskassen zeigt einmal mehr wie die Versicherten mit dem permanenten Druck zur privaten Pensionsvorsorge
systematisch gelegt werden“, kritisiert Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).
Trotz guter Performance und Ertragslage im Jahr 2006 wird 4.000 der 50.000 PensionsbezieherInnen der Pensionskassen die Pension um
rund zwei Prozent gekürzt, für rund 60 Prozent der Versicherten bleibt die Zusatzpension gleich hoch wie im Vorjahr, für ein Drittel
gibt es eine Erhöhung um zwei Prozent. Unter Berücksichtigung der Jahresinflation für 2006 von 1,5 Prozent zählen somit rund zwei
Drittel der Pensionskassenversicherten zu den VerliererInnen.
Wie Günter Braun, Sprecher des Schutzverbandes der Pensionskassenberechtigten (Pekabe) feststellt, betragen die Verluste aus
fehlender Valorisierung mittlerweile bereits bis zu 26 Prozent, womit die Kaufkraft der durchschnittlich 527 Euro betragenden
Firmenpension auf nahezu die Hälfte sinkt. Für eine valutagerechte Angleichung wäre eine Verzinsung von 7,5 Prozent erforderlich,
die Pensionskassen erwirtschaften aber im Schnitt nur einen Ertrag von 5,5 Prozent. Die Zahl der Versicherten bei den sechs
überbetrieblichen und 13 betrieblichen Pensionskassen wuchs von 2005 auf 2006 von 439.000 auf 500.000.
Mit dem Argument der „Eigenvorsorge“ zocken die Banken und Versicherungen als Eigentümer der Pensionskassen die Versicherten ab.
Durch die als „Reform“ getarnte systematische Kürzung der ASVG-Pensionen werden immer mehr Menschen zu Veranlagungen in eine
betriebliche Altersvorsorge über Pensionskassen gedrängt. Diese Veranlagung ist faktisch eine staatlich organisierte Umleitung von
Versicherungsgeldern zugunsten der Banken und Versicherungen. Der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geissler meinte dazu
treffend: „Die Diskussion über die Rente ist nichts anderes als der gigantische Versuch der Lebensversicherungen an das Geld der
Leute heranzukommen.“
Das neoliberale Drei-Säulen-Modell der Pensionsfinanzierung orientiert darauf, eine sinkende staatliche Pension durch zunehmende
betriebliche und private Vorsorge zu ergänzen. Durch systematisches Trommeln von Politik, Wirtschaft, Medien und „Experten“ wird der
Bevölkerung das verlogene Argument einer angeblichen Unfinanzierbarkeit der Pensionen eingetrichtert.
Der GLB sieht nach wie vor in dem jahrzehntelang bewährten Umlageverfahren die Basis, um gerechte Pensionen für alle zu sichern.
Angesichts stagnierender Lohneinkommen wird freilich die Finanzierungsbasis immer stärker ausgehöhlt. Daher muss die Bemessung der
Unternehmerbeiträge nach der gesamten Wertschöpfung anstatt der reinen Lohnsumme erfolgen, um der Rationalisierung Rechnung zu
tragen.
„Auch muss der Staat seiner Verpflichtung zur Drittelfinanzierung nachkommen, da der Bundeszuschuss im ASVG-Bereich heute nur mehr
bei einem Sechstel liegt. Die notwendigen Mittel müssen durch eine stärkere Besteuerung von Kapital und Vermögen aufgebracht
werden“, so Antlanger abschließend.
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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10 Heiligendamm
Von: Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Legal Update Heiligendamm February 9th 2007
- G8 Gegner führten karnevalistische Aktion am Sicherheitszaun durch
- Die G8 2007 EA-Gruppe stellt sich vor...
- GATE TO GLOBAL RESISTANCE
- 216.000 Euro für deutsche EU- und G8-Logos?
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Legal Update Heiligendamm February 9th 2007
06.07.2005
Global Action Day in Heiligendamm: About 20 Protestors are welcomed by dozens of
policemen, a water-cannon truck and a police boat.
28.12.2005
People that walk around in Heiligendamm are stopped and asked for identification
by police. One of them was visited afterwards at his home adress. Policemen
question her parents.
01.01.2006
Since the beginning of 2006 the police have a station in the "dorf" of
Heiligendamm, with a population of 200.
23.01.2006
Undercover police hide amongst the audience of a workshop from the Infotour in
Greifswald, Mecklenburg-Western Pomerania
26.01.2006
Undercover police attend Infotour workshop in Schwerin, videotapes participants
as they leave.
02.02.2006
New police law for Mecklenburg-Western Pomerania (the region/"bundesland") is
announced.
22.03.2006
G8 Ministers of Interior meet in Wismar to plan G8.
25.03.2006
It became public that Ministery of Interior Mecklenburg-Western Pomerania formed
a special police unit for preparing the summit. Its name is "BAO Kavala" (which
somehow ryhmes with "riot" in German) and started with at least 100 policemen.
Half a year later it came out that they are already working since January 1st
2006. Their leader, who calls himself "Polizei-Fuhrer", Knut Abramowski,
participated at past summits such as the WTO in Hong Kong 2005 or G8 2005 in
Gleneagles.
26.03.2006
In Rostock the first "Action Conference" took place. Media is reporting that
violence protest was prepared.
24.04.2006
Anti G8-Group in Greifswald, Northern Germany, was observed by police with a van
parked outside their meeting place. In the van were observation cameras.
01.05.2006
Nazis organized their traditional federal 1st of May march this year in Rostock.
Both for police as well as left protestors the demonstrations are seen as a
"warm up". Minster of Interior Timm defamed protestors in advance.
24.05.2006
In Hildesheim an Infotour workshop was visited by civil police. They asked to
see specific organizers and had to be forced to leave.
10.06.2006
A group of 7 young people was searched by police in Heiligendamm.
15.06.2006
At a festival in Lindau, in the Southern German region of Bavaria, police look
around the infotable and ask for one concrete person.
27.06.2006
New police law for Mecklenburg-Western Pomerania decided in the parliament. It
makes it more easy for police to make passport-controls, video surveillance,
DNA analysis, etc.
01.07.2006
Knut Abramowski, head of "Kavala", writes a welcoming note for George Bush that
will visit Stralsund (near Rostock).
01.07.2006
Berlin Verfassungsschutz ("Berlin Office for the Protection of the
Constitution") places at least 4 informers in the Berlin Socialforum. 3 of them
were involved in G8 preparations.
11.07.2006
Infotour audience in Turin, Italy, is observed by civil police. Activists and
their car are controlled later.
21.07.2006
At a festival in Dorfen (Bavaria) police seized some anti g8-materials.
04.08.2006
Meanwhile the "CampInski", a preparation camp against the G8, police announce
"security level 4" for Heiligendamm and its surroundings. This allows them to
stop and check people without suspicion. Heiligendamm is 35 kilometres away
from "CampInski".
11.08.2006
After an action of collectivly swimming by hundreds of people in Heiligendamm
police attacks returming activists in a train with pepperspray. Children in the
train are nearby and affected by the spray.
21.09.2006
Knut Abramowski, chief of "Kavala", claims publically that their job is
primarily to secure the meeting of the G8, secondarily to care about
demonstrations. It becomes public that for the G8 air and sea are controlled by
Army and Navy.
29.09.2006
The advertised bidding for the security fence is announced.
02.10.2006
"Kavala" moves from Rostock to the police barracks in Waldeck. Waldeck is
located 25 kilometres in the south of Rostock, directly at the motorway and
close to the airport Laage.
04.10.2006
Official request for police forces from other federal states was announced.
01.11.2006
Police claims publically in their audiences and website that "damages" caused
during the G8 have to be paid by those found responsible.
06.11.2006
After the elections, the German "Linkspartei/PDS" (Socialist Party) gave up
their seat as Minister of Interior in Mecklenburg-Western Pomerania to the CDU
(Christian Democrats).
09.11.2006
Police release that the number of police in "Kavala" are raised from 100 to 126.
10.11.2006
Police film a demonstration of the anti-deportation "No Lager Network" in
Rostock. When asked why they claim to make "operational reconnaissance". Police
are legally only allowed to film if crimes are expected.
13.11.2006
A parlamentarian from "Linkspartei/PDS" made an official request to ask "Kavala"
about their participation with secret services, also from other countries.
Police say they will not answer that. They will not publish their operational
concept.
14.11.2006
"Kavala" threatens that are not willing to tolerate any blockade during the G8
and that blockades will be evicted immediately.
22.11.2006
In Rostock the security conference SECON took place. It was a meeting of heads
of police from G8 countries and Europol. Two topics were on the agenda:
Evaluation of the world championship and the organization of security
architecture against G8 protests. After the conference the chief of the Federal
Criminal Police Office, Ziercke, said to the press that the G8 will face
"security requirements as never seen before".
23.11.2006
Federal Criminal Police Office and police state that they had to face lots of
activists from other countries that might be "violent". These protestors will
be stopped before leaving to Heiligendamm. Also Islamistic terrorists "might be
interested". Security forces are "very concerned". For the first time it was
announced that also the sea in Heiligendamm will get a fence of 12 kilometres
length.
08.12.2006
Company MZS from Bargeshagen, Mecklenburg-Western Pomerania, gets the bid and
starts to build the fence.
17.12.2006
It became public that Office for the Protection of the Constitution tried to
hire an informant in Frankfurt/ Oder. Beside other incentives money was offered
by an undercover policeman to participate and then give information from the
Dissent!-meeting in Osnabruck.
05.01.2007
2 policemen officially took part at the meeting of "G8 and war" near the
Bombodrom (military bombing range between Berlin and Rostock). Before being
kicked out, "Thomas" and "Steffi" declared that they only wanted to help to
avoid having people commit crimes.
06.01.2007
Around the meeting to plan migrant actions for the G8 several racist stops and
ID checks happened. Police intimidate participants.
09.01.2007
Vice Admiral Kühn from german Navy announces "civil-military-collaboration" for
the G8.
11.01.2007
Minsiter of Interior of Mecklenburg-Western Pomerania, Caffier (CDU), raises the
amount of police for the summit from 12.000 to 16.000.
11.01.2007
The main responsibility for security will be taken by the
"Innenministerkonferenz" (Conference of federal ministerials of Interior).
Their new chairman, Körting (SPD), states that the threat at G8 is bigger than
at the world soccer championship.
12.01.2007
Police raided Köpi squat in Berlin for reasons of licence violation. They are
very interested in Anti G8-material.
12.01.2007
Local Newspaper reports that german Army is preparing for G8. In March there
will start common trainings with Army, Police, Fire Brigades and Medics.
13.01.2007
Federal Minister of Interior, Schäuble (CDU), gives public warnings concerning
anti-G8 "left extremist terror groups", claiming they are networking with
groups such as ETA in Spain, and FARC in Colombia, without giving any proof.
17.01.2007
Before the NATO conference in Munich (Bavaria) police raided 11 locations to
confiscate a flyer against NATO- and G8-summit. 9 people were taken to the
police station, 12 computers were seized.
23.01.2007
A Youth Centre in Erlangen (Bavaria) was searched for flyers against NATO- and
G8-summit.
25.01.2007
Activists showed up at the construction site of the fence in Heiligendamm to
give an interview to Deutsche Welle Radio. They were forced by police to show
their identity cards. One who asked for the reason of the ID check had his arm
heavily pushed to his back, and was pressed towards the fence.
29.01.2007
Chief of the Office for the Protection of the Constitution Fromm intentionally
misinterprets militant attacks as violent against people, although all militant
attacks have been against private property.
03.02.2007
German Office for the Protection of the Constitution publishes a text about
berlin groups preparing against G8. They are blamed as "left-extremists" that
want to change the system. Most quotes were taken from a dissent!-brochure.
05.02.2007
Local newspaper reports that owners of camping sites near Heiligendamm work
together with the Ministery of Interior.
09.02.2007
Local newspaper reports that police units are searching abandonned companies for
setting up flexible, mobile prison cages. These are known from anti-nuclear
protests.
[Gipfelsoli Infogruppe]
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G8 Gegner führten karnevalistische Aktion am Sicherheitszaun durch
Besondere AbbauOrganisation Karnavala
Heiligendamm, den 18.2.07
Pressemitteilung
Mit einem karnevalistischen Aktionstag leisteten heute auch
GlobalisierungsktritikerInnen und Gipgfelgegner der Besonderen
AbbauOrganisation Karnavala ihren Beitag zur närrischen Zeit.
Pünktlich um 11Uhr 11 versammelten sich ein gutes Duzuend z T. bunt kostümierte
AktivistInnen an der Gipfelzaunbaustelle in der Nähe der Trabrennbahn in
Heiligendamm. Die golabisierungskritischen Jecken eröffneten mit einer
Büttenrede, in der nicht nur platt gegen die G8 gewettert wurde, sondern
vielmehr die strukturelle Folgen der Politik der G8 auf die ärmeren Staaten der
Welt kritisiert wurden. So werde in den armen Ländern aufgrund der ökonomischen
und militärischen Macht der G8 nicht mehr für die eigene Bevölkerung Waren und
Nahrungsmittel produziert sondern nur noch für den weltweiten Markt.und die
daraus resultierende Verelendung führt zu Flucht und Migration, die an den
Grenzen der G8 Staaten mit Waffen oder in menschenunwürdigen Lagern im Innern
der G8 Staaten niedergehalten wird.
Es fehlte bei dem karnevalistischen Treiben auch der lokale Bezug nicht. Vor
allem Polizeieinsatzleiter Knut Abramowski bekam für seine
Vorabkriminalisierung der Globalisierungskritikern sein Fett weg. Die
Millionenausgaben für den Zaun wurde vom Büttenredner ebenso auf die Schippe
genommen wie auch die Unfähigkeit von lokalen Bürgermeistern, dem Protest die
notwendige Infrastruktur, wie Campflächen zu ermöglichen.
Nach der Büttenrede ging es gleich über zum sportlichen Teil der Veranstaltung,
den "Heiligenlympics" in den Disziplinen Volleyball (der Zaun als Netz) und
Weitwurf (über den Zaun) maßen die Globalisierungskritiker ihre sportlichen
Fertigkeiten. In der Rubrik "Zaunziehen", bei dem die Mannschaft Ka(rna)vala
und Chaotica gegeneinander antraten, wurde versucht, mittels eines durch den
Zaun gespannten Seiles die jeweils gegnerische Gruppe zum Zaun zu ziehen.
Nach Bendigung des Wettkampfes wurde der Siegerin von der lustig verkleideten
"Zaunkönigin" als Hauptgewinn ein 30er-Maulschlüssel verliehen. Dieser - so die
Zaunkönigin - könne hervorragend dafür genutzt werden, die von Armut gebeutelten
Organisatoren des G8 Gipfels darin zu unterstützen, die Zaunelemente an die
Betonklötze festzuschrauben.
Die Aktivisten kündigten für die nächste Zeit weitere Zaunkontrollen an, die sie
in unregelmäßigen Abständen durchführen wollen. Der Zaun, den die G8 Gegner
nicht zum ersten Mal auch als ein Symbol der Ignoranz und Abschottung der G8
Staaten gegen die Betroffenen ihrer Politik brandmarkten, könnte sich in
Zukunft zu einem polizeitaktischen Bumerang erster Ordnung entwickeln. Schon
jetzt ist eine erhöhte Polizeibestreifung am Zaun festzustellen.
Auch heute beim ersten Zaunaktionstag waren auch mehrere Polizeistreifen
zugegen, diese waren jedoch von der Aktion überrascht und als sie nach Abschluß
der "Heiligenlympics" von den TeilnehmerInnen die Personalien notieren wollten,
was an sich schon eine Frecheit ist, da bei dieser völlig friedlichen
Zaunbegehung keinerlei Grund für eine Personalienkontrolle vorlag, konnten sich
bis auf 3 Personen alle anderen dieser Kontrolle durch schlichtes Weggehen aus
dem Zugriffsbereich der Polizisten erfolgreich entziehen.
"Allaf und Helau". Seid ihr Bereit? Herzlich Willkommen zur Beklopptenzeit.
Närrisch sind wir alle diesmal in diesem Land denn Karnevalla zäunt alles ein
mit eiserner Hand
und trotzdem muss manchmal auch das ärmste huhn auf Knuts Kommando hin fröhlich
tun
Das Lachen bleibt jedoch selbst dem härtesten Jecken tief drinnen in seinem
Halse stecken
eine Millionen Euro sind in den Sand gesetzt der Strand dafür mit
Mallorca-Breite jetzt
ganz Heiligendamm ist mal eben für privat erklärt mir und dir dort damit der
Zutritt verwehrt
doch dieses Problem existiert leider nicht nur lokal sondern auch in MV und
ebenso global
Beispiele sind Krieg und der Klimawandel angeheizt durch kapitalistischen Handel
zur Ressource wird in dem System jedes Leben lang lebe das eigene profitstreben
einen Platz für uns Menschen gibt es hier nicht mehr setzen wir uns gemeinsam
dagegen jetzt zur Wehr
in verkürzter Form ist die Kritik hier vorgetragen im persönlichen Gespräch gibt
es noch mehr zu sagen
Denkt daran, wenn eure Situation ist frustig Widerstand ist kreativ, kollektiv
und auch lustig
Denn besser wäre ohne frage für die ganze Welt wenn als Anfang der Gipfel in
unsere Ostsee fällt
[BAO Karnavala]
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Die G8 2007 EA-Gruppe stellt sich vor...
...aber was ist eigentlich ein Ermittlungsausschuss (EA)?
Bei Aktionen und Demonstrationen habt ihr mit Sicherheit schon einmal von dem
"EA" gehört. Doch was verbirgt sich genau dahinter und welche Funktion hat
diese Struktur?
Der EA sammelt neben allgemeinen Informationen zu Übergriffen, Ingewahrsamnahmen
und Festnahmen hauptsächlich die Namen und Geburtsdaten von Verletzten und
Fest-/ Ingewahrsamgenommenen. Er hält Kontakt zu Anwält_innen und gewährleistet
so, dass die Festgenommenen rechtzeitig einen Rechtsbeistand zur Seite gestellt
bekommen und versucht herauszufinden auf welche Wachen und
Gefangenensammelstellen (GeSa) die Leute gebracht wurden und den Vorgang dort
zu beschleunigen. Darüber hinaus leistet er psychische Hilfestellung, indem er
den Betroffenen (auch Freund_innen & Eltern) - wie im Übrigen auch der Polizei
- bewusst macht, dass die Situation in der Wache/ Sammelstelle, auch draußen
bekannt ist und sich Leute um die Fest- Ingewahrsamgenommenen kümmern.
Für eine gute Vorbereitung auf die Gipfelproteste wäre es schön, wenn sich
organisierende/ mobilisierende Gruppen bereits im Vorfeld bei uns melden. Dabei
geht es vorrangig um die Kontaktaufnahme damit wir euch während & nach der
Aktion/ dem Camp bestmöglich unterstützen können.
Wichtig ist jedoch: Per Telefon & E-Mail wollen wir keine Details über Eure
geplanten oder gelungenen Aktionen!!! Der Feind_in hört und liest mit!
...und grundsätzlich gilt: Keine Aussagen bei Bullen & Justiz!
Wie ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt, wird die Antirepressionsarbeit bei
und nach den Gipfelprotesten sehr viel Geld kosten. Sowohl die EA-Arbeit, als
auch die Unterstützung der von Repression betroffenen Menschen, wird einiges an
Kohle verschlingen. Deshalb rufen wir euch auf bereits jetzt Solipartys zu
machen, Geld zu sammeln oder einfach auf eines der folgenden Konten zu spenden!
In jedem Fall kommt das Geld der notwendigen Antirepressionsarbeit zu Gute!
Spenden....
[http://www.nadir.org/nadir/initiativ/ermittlungsausschuss/einleitung.html]
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GATE TO GLOBAL RESISTANCE
Hamburg 28.05.2007:
Internationale Demonstration
gegen den EU-Außenminister und ASEAN Gipfel im Vorfeld des G8
Unmittelbar vor dem G8 findet in Hamburg von 28.-29. Mai 2007 der größte
EU-Gipfel der deutschen Ratspräsidentschaft statt. 1500 hochrangige Delegierte
aus Asien und der EU treffen sich, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit
voranzutreiben.
Die Behörden erwarten massive Proteste und haben angekündigt, dass der größte
Polizeieinsatz der Geschichte der Stadt erfolgen soll. In der City wird für die
GipfelteilnehmerInnen ein abgesperrter Bereich eingerichtet.
Autonome und linksradikale Gruppen mobilisieren zu einer internationalen
Demonstration, die sich als Auftakt der weiteren Mobilisierung gegen den G8
versteht und schwerpunktmäßig gegen Europa als Akteurin der globalen Ausbeutung
gerichtet ist.
Durch eine offensive Demo soll ein Zeichen für die weiteren Auseinandersetzungen
in Heiligendamm gesetzt werden.
Die Demonstration gegen den EU und Asien Gipfel ist eingebunden in Aktionstage
gegen den G8 und die Errichtung eines Convergence Centers als Anlaufpunkt für
internationale AktivistInnen. In diesem Rahmen werden auch verschiedene
Karawanen in Hamburg erwartet.
Wir fordern alle auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und den Gipfel in
Hamburg zu stören.
Der Aufruf, weitere Infos und Material zur Mobilisierung folgen demnächst. Auf
dem nächsten bundesweiten Dissent Treffen in Hamburg wird eine AG über den
Stand der Vorbereitungen informieren. Interessierte können Kontakt über die
folgende Email aufnehmen oder sich über die üblichen Internetseiten
informieren.
Deconstruct Summit Normality!
Block G8 - Fight EU - Smash Capitalism!
Öffentlichkeitsgruppe
Kontakt: summitblock at nadir.org
ACHTUNG!!
Die Demonstration gegen den EU Gipfel wurde über das Dissent Netzwerk für
Dienstag den 29.05.07 angekündigt und verschiedene Gruppen aus Europa haben
bereits ihre Anreise zu diesem Termin angekündigt. Dieser Termin war eine
falsche Information! Die Demo findet am Montag den 28.05.07 statt. Bitte leitet
diese Email in euren Verteilern weiter und veröffentlicht den Termin auf euren
Internetseiten!
[summitblock at nadir.org]
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216.000 Euro für deutsche EU- und G8-Logos?
Hamburg (RPO). Die Bundesregierung hat angeblich insgesamt 216.000 Euro für die
beiden Logos ausgegeben, die die EU-Ratspräsidentschaft und den G8-Vorsitz
Deutschlands in diesem Jahr begleiten.
Nach Darstellung der "Bild"-Zeitung habe das G8-Logo nach Informationen aus
Regierungskreisen 116 000 Euro gekostet und das EU-Signet rund 100 000 Euro.
Die Logos seien von der Agentur MetaDesign geschaffen worden, die in der
Vergangenheit bereits mehrere ähnliche Aufträge für die Bundesregierung
abgewickelt habe, heißt es in dem Bericht weiter. Mit dem Preis würden den
Angaben zufolge die "Kreativleistung", die Sicherstellung der elektronischen
Verwertung und die weltweiten Rechte an den Signets abgegolten.
[http://www.ngz-online.de/public/article/aktuelles/politik/deutschland/408768]
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gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge, so sie nicht von uns verfasst sind, sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter www.gipfelsoli.org.
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org
gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe: https://lists.nadir.org/mailman/listinfo.cgi/gipfelsoli-l
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11 GLB/Thalheim/Arbeitsrechtsprozess
Von: Gewerkschaftlicher Linksblock <office at glb.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110 Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 -
Mail office at glb.at – Web www.glb.at – Ausgabe vom 19. Februar 2007
Freispruch für Altenfachbetreuer und GLB-Aktivisten
Schwere Vorwürfe gegen Heimleitung des Altenheims Thalheim bei Wels
Nachdem der Prozess gegen den des Diebstahls verdächtigten Altenfachbetreuer und Aktivisten des GLB, Thomas Rammerstorfer, mit einem
glatten Freispruch endete erhebt die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) schwere Vorwürfe gegen die Heimleiterin des
Bezirksalten- und Pflegeheimes Thalheim bei Wels und den Sozialhilfeverband Wels-Land: „Es wurden nachweislich Unwahrheiten über
Kollegen Rammerstorfer verbreitet, die an den Strafbestand der Verleumdung grenzen”, so GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.
So wurde etwa vom ehemaligen Obmann des Sozialhilfeverbandes Wels-Land, Erich Sulzner gegenüber der „Welser Rundschau” behauptet, es
gäbe drei ZeugInnen, die Rammerstorfer belasten, während in Wirklichkeit nur eine stark sehbehinderte und unter dem Einfluss von
Psychopharmaka stehende Bewohnerin des Heimes in Thalheim eine Rammerstorfer ähnelnde Person gesehen hat. Die vermeintliche „Zeugin”
gab im Prozess selbst an, das Gesicht des Diebes nicht gesehen zu haben.
Dies war jedoch für Bezirkshauptmann Josef Gruber Anlass genug Rammerstorfer im Juli 2006 fristlos zu entlassen, obwohl zu diesem
Zeitpunkt längst bekannt war dass es erstens nur eine „Zeugin” gab und zweitens deren Wahrnehmungsfähigkeit in keinster Weise zu
trauen war. „Hier sollte ein lästiger Gewerkschafter aus dem Sozialhilfeverband hinausbugsiert werden” mutmaßt Antlanger.
Mittlerweile wurde die Entlassung in eine Auflösung des Dienstverhältnisses im beidseitigen Einvernehmen umgewandelt. Ein übler
Nachgeschmack bleibt freilich. Eine öffentliche Entschuldigung durch den Obmann des Sozialhilfeverbandes und den Bezirkshauptmann
sowie eine sofortige Wiedereinstellung Rammerstorfers wären mehr als angebracht. Im Falle der Heimleiterin müssen sich die
Verantwortlichen des Sozialhilfeverbands wohl fragen, inwieweit jemand tragbar ist der Untergebene durch falsche Behauptungen
strafrechtlicher Verfolgung aussetzt.
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* Wann: Sonntag, 11.11.2007, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
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