widerst at nd mund: Donnerstag, 15. Februar 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Do Feb 15 08:39:56 CET 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Mittwoch , Donnerstag, 15. Februar 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01 1.3. planungstreffen für kundgebung gg eurofighter + soz.abbau
von "Renate Vodnek" <Renate.Vodnek at reflex.at>
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02 22. Februar 2007, Wien: Gesundheit für alle!
von Markus Schallhas <markus.schallhas at khg.jku.at>
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03 20.02.2007: Diskussion "Bildungspolitik - Wie weiter nach Gehrer?"
von <transdanubien at gegenschwarzblau.net>
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04 Literaturpreise "Schreiben zwischen den Kulturen" 2007
von Claudia Totschnig <exil at inode.at>
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05 Termine ab MIttwoch, den 13.Februar 2007
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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06 Wien/Protest: Wahrscheinlich doch Opernballdemo
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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07 CROPfm - Newsletter: Weiße Sangom
von Tarek Al-Ubaidi <tarek at sime.com>
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08 Für Ihre Veranstaltung: -rolling-dancers
von "Ludwig Kess" <l.Kess.Rollstuhltanz at t-online.de>
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09 Eine Frage noch, Herr Minister... - Sozialminister Buchinger
live im Studio > Radio Stimme - Do. 15. Feb., 13 Uhr
von Radio Stimme <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
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10 Schutz öffentlicher Dienstleistungen
von "Sascha Faderny" <sascha.faderny at chello.at>
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11 Euro-MayDay-Parade 2007 Wien Vorbereitungstreffen
von "EuroMayDay_Vienna" <contact at euromayday.at>
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12 YOU CAN FEMINISM - DIE FRAUENTAGSSHOW AUF OKTO
von Renate Billeth <rb at okto.tv>
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13 Aktion gegen armut und obdachlosigkeit / 15.2.
von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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14 Asylkosten von <office at asyl-in-not.org>
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15 Darfur: EU bleibt hilflos und untätig
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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16 Jungle World von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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17 Salzburg/Prozesse: Die Polizei hat immer recht I
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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18 Recht: EGMR: Wenig freie Meinung
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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19 Wickel/Dokumente: Spaltung in der Gruenen Wirtschaft
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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20 Gastkommentar / Islam in Österreich: Ein Vorzeigemodell
von "Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen" <dieinitiative at gmx.at>
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21 Handschellen für den Minister von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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22 Presseaussendung: Österreichische Waffen und der Terror im Irak
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01 1.3. planungstreffen für kundgebung gg eurofighter + soz.abbau
von "Renate Vodnek" <Renate.Vodnek at reflex.at>
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hallo!
wir planen für samstag 24.3. eine kundgebung gegen eurofighter &
sozialabbau
(arbeitstitel). dazu gibts am donnerstag, 1.3. ab 19.00 in der
rosensteing. 69/6,
1170 wien ein planungstreffen. (bei schulheft läuten)
wär super, wenn du/ihr euch da auch beteiligen würdest/würdet.
liebe grüße
renate
werkstatt frieden & solidarität
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02 22. Februar 2007, Wien: Gesundheit für alle!
von Markus Schallhas <markus.schallhas at khg.jku.at>
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22. Februar 2007, Wien: Gesundheit für alle!
Ein World Café zum Thema Migration und Gesundheit
Veranstaltet von Social Attac Gesundheit
Beruflich im Gesundheitswesen Tätige, MigrantInnen, AktivistInnen und
Interessierte diskutieren die Situation.
Mit kurzen Impulsen von:
Simona Edelman (Fachärztin, Psychotherapeutin, Sozialpsychiatrie)
Rashid Singh (Dolmetsch, Flüchtlingsarbeit)
Fatemeh Taghian-Djalilian (Psychologin, Psychotherapeutin, psychosoziale
Betreuung)
Hasan Tanyeli (Betriebsrat, Initiative MigrantInnen in die Gewerkschaft)
Und freien Gesprächen nach der Methode des "World Café".
Wir freuen uns dazu auf die MitarbeiterInnen der verschiedenen Vereine
und Einrichtungen,
auf KollegInnen und Bekannte, und auf Deine Teilnahme!
Zeit: Do, 22.2.2007, 18 Uhr
Ort: WUK - Werkstätten- und Kulturhaus, Währingerstraße 59, 1090 Wien
Großer Initiativenraum, 5.Stiege (im Hof), 1.Stock, rechts
Anreise: Straßenbahnlinien 5, 27, 38, 40, 41, 42 - Haltestelle
Spitalgasse / Nussdorferstraße
U-Bahn Linie 6 - Haltestelle Währingerstraße / Volksoper
Bei Verhinderung informieren wir gerne über das Geschehene.
Wir werden einige Erfahrungen, Ideen und Forderungen sammeln.
Anmeldung erbeten, spontane Teilnahme erwünscht:
SocialAttac-Gesundheit at gmx.at
Nähere Informationen: http://community.attac.at/gesundheit.html
Social Attac Gesundheit ist eine Arbeitsgruppe von attac Österreich.
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03 20.02.2007: Diskussion "Bildungspolitik - Wie weiter nach Gehrer?"
von <transdanubien at gegenschwarzblau.net>
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Liebe TransdanubierInnen und SymphatisantInnen!
Das Erbe von Ex-Ministerin Gehrer lastet schwer auf den österreichischen
Schulen.
Wie geht es mit der Bildungspolitik nach dem Regierungswechsel weiter?
Welche Nachwirkungen der Gehrer’schen Politik machen SchülerInnen,
LehrerInnen und Eltern das Leben schwer?
Was können Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen in den nächsten Monaten tun?
Welche Veränderungen sind unter der jetzigen Regierung zu erwarten?
Darüber diskutieren wir diesmal
mit Reinhart Sellner, AHS-Lehrer, Personalvertreter und Vertreter der UGöd
(Unabhängige
GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst),
am Dienstag 20.02. 2007
Wie jedes Monat auch diesmal wieder im
Asia Restaurant "Sun", Donaufelderstrasse 229, 1120 Wien
Am 20.02.2007 ab 19 Uhr (Diskussionsbeginn ca. 19:30)
Auf Euer kommen freut sich
Das Transdanubien - Komitee
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04 Literaturpreise "Schreiben zwischen den Kulturen" 2007
von Claudia Totschnig <exil at inode.at>
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Liebe RedakteurInnen!
Zum 11. Mal werden auf Initiative der edition exil im Amerlinghaus die
Literaturpreise "Schreiben zwischen den Kulturen" an AutorInnen vergeben,
die nach Österreich zugewandert sind oder einer ethnischen Minderheit
angehören.
Ziel des Wettbewerbs ist es, literarische Talente in Österreich zu
entdecken. AutorInnen, die auf grund ihres neuen, oft unverstellten Blickes
auf die deutsche Sprache imstande sind, dieser neue Impulse zu geben. Ihre
literarische Auseinandersetzung mit den Themen Fremdsein, Anderssein,
Integration, Assimilation und Identität will exil zum Thema machen.
Die Literaturpreise "schreiben zwischen den kulturen" sind inzwischen zu
einem Fixpunkt der österreichischen Kultur- und Literaturszene geworden. Die
Öffentlichkeit ist durch diesen Wettbewerb auf AutorInnen wie Dimitrè Dinev,
Denis Mikan, Alma Hadzibeganovic, Anna Kim, Julya Rabinowich und Sama Maani
aufmerksam geworden, die in den letzten Jahren Preise des vereins exil
erhielten, in der edition exil zum ersten Mal veröffentlicht haben und
danach im Kultur- und Literaturbetrieb Fuß fassen konnten.
Der Wettbewerb ist in insgesamt 8 Kategorien ausgeschrieben, darunter
jeweils ein Preis für "jugendliche AutorInnen" und ein Preis für
"Teams/Schulklassen".
Ende der Einreichfrist ist der 30. März.
Anbei die aktuelle Ausschreibung der Literaturpreise "Schreiben zwischen den
Kulturen" mit der großen (!) Bitte um Ankündigung!
Liebe Grüße,
Claudia Totschnig
--
Mag.a Claudia Totschnig
edition exil
exil, Zentrum für interkulturelle Kunst und Antirassismusarbeit,
im Amerlinghaus
Stiftgasse 8
1070 Wien
Tel 0699 127 86 823
www.editionexil.at
www.zentrumexil.at
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05 Termine ab MIttwoch, den 13.Februar 2007
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 13. Februar 2007; 18:40
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>>>>>>>> Termine ab MIttwoch, den 13.Februar 2007
Telefonnummern ohne Vorwahl sind Wiener Festnetz-Nummern.
> Allgemeines
Juedisches Museum, 1010 Dorotheerg.11, Tel. 535 04 31, So - Fr 10-18h, Do -
20h, Ausstellung bis 18.3.07: Felix Salten Schriftsteller, Journalist,
Exilant: Von Josefine Mutzenbacher zu Bambi
Wien Museum, Ausstellung bis 25.2.07: Grosser Bahnhof - Wien und die weite
Welt. Freier Eintritt fuer Arbeitslose, Notstandshilfe-
bzw.SozialhilfeempfaengerInnen. 1040 Karlsplatz
Gasometer, bis 31.5., Ausstellung im Foyer des Wr.Stadt- und Landesarchivs:
Die juedische Familie Schey. Geoeffnet: Mo und Fr 9h - 15,30, Die, Mi, Do 9h
bis 18,30. 1110 Wien, U 3 Station Gasometer
Filmmuseum, 9. bis 31.3.: American Dreamer: Vincente Minnelli. 1010
Albertina.
ebenda, 21. bis 30.3.: Avantgarde: Film - die klassische Moderne als
Kinoereignis
MQ Zoom Kindermuseum/auch fuer Erwachsene - Ausstellung von Aerzte ohne
Grenzen: Leben auf der Flucht. NOCH bis 25.2.07, M o - Fr 8 - 16h, Sa, So
Feiertag und Ferien 9,30 - 15,30, Infos Tel. 524 79 08 oder
www.kindermuseum.at. Vom Erwachsenen-Eintritt geht eine Spende an Aerzte
ohne Grenzen. 1070 Museumsplatz 7
I:DA jed. ab 20h gratis Filmabend. 1080 Blindeng.38, Infos
www.ideedirektaktion.at
WEGzehr und Kost-Nix-Kino jed. ersten Do im Mo im VEKKS 1050 Zentag.26, ab
14h wird gekocht, ab 20h filme und vokue
Vorbereitungstreffen fuer die FrauenLesbenMaedchen-DEMO am 8.3.07 finden
statt:: jede Woche jew. Do um 19h. FZ 1090 Waehringer Str.59/Stiege 6
FrauenFILMTage im Filmcasino, von 8. bis 15. Maerz, Infos unter 587 90 62,
www.filmcasino.at und www.frauenfilmtage.at
Gruen-Raum, Ausstellung bis 4.3.: FamilyReunion: lesbische Muetter und
schwule Vaeter. Mo - Do 17-19h, Fr: Sa, So 15-19h. 1040 Favoritenstr.22
Rechtshilfe-Fond-Party von jetzt an jed. letzten Freitag im Monat im TUeWI
1190 Peter Jordan Str.76
> Mittwoch, 14.2.
ekh, 20h, PolitDiskuBeisl mit Film: Publik Blue. 1100 Wielandg.2-4
Amerlinghaus, 19,30, Doku-Filmreihe Israel/Palaestina: Death in Gaza. 1070
Stiftg.8
que[e]r, 20h, Vom Kaerntner Urwald ins Parlament - Zur Vergangenheit und
Gegenwart eines Freiheitlichen (Strache), Wipplingerstrasse 23 / 1010
> Donnerstag, 15.2.
Literaturhaus, 20h, Lesung und Musik: Rubinowitz & Nuechtern: Albernheiten
zweier alternder Herren. 1070 Zieglerg.26a
Gruen-Raum, 19,30, Vernissage der Ausstellung FamilyReunion, mit Monika Vana
und Marco Schreuder. 1040 Favoritenstr.22
Hauptbuecherei am Guertel, 19h, Podiumsdisk: Frauenfussball -
Fussballfrauen, zwischen Liga Alltag und der EURO 2008. 1070 Urban Loritz
Platz 2a
Aktionsradius Augarten, 19,30, DOKU vom ORF: Musik der Roma. 1200 Gaussplatz
11
> Freitag, 16.2.
Gruen Raum, 19,30, Queer Cities Talk - NachbarInnen lernen sich kennen:
Bratislava - Brno - Gyoer - Wien. Mit Monika Vana und Ulrike Lunacek.
English spoken! 1040 Favoritenstr.22
Cafe Dreiklang, 16,30, Treffen Grundeinkommen, Thema: Projektantrag. 1090
Wasag.28
Wr.Rathaus, Wien Bibliothek, Stiege 4, UK Beitrag 5,-- , Beginn 17h:
Fuehrung durch die H.C. Artmann-Dichter-Bibliothek. Anm: Aktionsradius Tel.
332 26 94
Wr.Rathaus, 20h, 13. Wiener Fluechtlingsball
Linz, BH Kapu, Attac-Treffen ab 18,30: Tauschkreise und Regionalwaehrung.
Kapuzinerstr.49
> Samstag, 17.2.
Rabenhof 1030 Wien, ab 14h Gedenkveranstaltung an die Widerstandskaempferin
Grete Jost. Vor der Gedenktafel ab 14h
> Montag, 19.2.
Augustin Redaktion, 19h, Vorbereitungstreffen fuer die naechste
Freitagderdreizehnte-Aktion (April). 1040 Mostgasse 7
> Dienstag, 20.2.
Gruenes Haus, 17h IGS Jour fixe: Aeltere MigrantInnen in Wien - Menschen
zweiter Klasse? Mit Alev Korun. 1070 Lindeng.40
Buchhandlung Paedagogigscher Buchversand, 19h, Buchpraes. Juerg Jegge: Die
Kruemmung der Gurke, Menschen - nicht stapelbar. 1080 Strozzig.14-16
> Mittwoch, 21.2.
Fuenfhauser Stueberl, 19h, SLP-Disk: Kuba nach Castro. 1150 Loehrg.13
ekh, 20h, PolitDiskuBeisl & subversive Kantine: Ueberraschungsfilme. 1100
Wielandg.2-4
> Donnerstag, 22.2.
Reformierte Stadtkirche, 19h, Diskussion mit Margit Appel und Dietmar
Koehler: Der "kleine" Unterschied - Grundeinkommen oder Mindestsicherung -
Menschenwuerde oder prekaere Almosen? 1010 Dorotheerg.16
ekh, 20h, subversive Kantine in der Medienwerkstatt, Disk: 6 Monate Streik
bei Gate Gorumet am Flughafen in Duesseldorf
PIWNICA, 18h, SLP-Disk: NOG´s gut gemeint ist nicht immer gut. 1200
Jaegerstr.38
AK Wien und der Falter im Bildungszentrum, 19h: Ueber das Foltern von
Menschen. Mit Peter Huemer und Manfred Nowak. 1040 Theresianumg.16-18, Anm:
stadtgespraech at akwien.at
Gruen Raum, 19,30, Open House - lerne die Gruenen Andersrum kennen. 1040
Favoritenstr.22
WUK, 18h, SocialAttac-Gesundheit veranst. ein World Cafe zum Thema Migration
und Gesundheit. 1090 Waehringer Str.59, Grosser Initiativenraum Stiege 5/Hof
1.Stock rechts
Perchtoldsdorf, Burg, 19,30, Buchpraes. und Disk: 50 Vorschlaege fuer eine
gerechtere Welt
> Freitag, 23.2.
Amerlinghaus, 19h, Finissage der Wanderausstellung zur Weltlage, mit
Lesungen. 1070 Stiftg.8
Gruen Raum, 19,30, Queer Talk: We are Family - are we Family? 1040
Favoritenstr.22
Tuewi, 20h, Rechtshilfe Fond Party: 60s & 70s Hippie Night. 1190 Peter
Jordan Str.76
> Samstag, 24.2.
Schutzhaus Zur Zukunft, ab 19,30, Ball Linke Tanz mit The Untouchables. 1150
Auf der Schmelz, Eingang Stutterheimgasse, Eintritt 15 euro, Vorverkauf im
7stern zu 13,- euro
Gruen Raum, 15h, Lesung: Und was sagen die Kinder dazu? Queer Talk
AK Wien, 14h, Tagung: Markt Macht Bildung. 1040 Theresianumg.16, Veranst.
mit Attac
TUeWI, 20h, F 13 Maskenball - zur Deckung von Unkosten & Geldstrafen der
letzten F 13 Aktionstage. 1190 Peter Jordan Str.76
> Montag, 26.2.
Amerlinghaus, 19h, SLP-Disk: Rechtes Netzwerk. 1070 Stiftg.8
Bunte Kuh, 19h, SLP-Disk: Kaernten - Geschichte und aktuelle politische
Situation. 1050 Zentagasse/Siebenbrunnengasse
> Dienstag, 27.2.
Literaturhaus, 19h, Lesung - Frauen lesen Frauen: Ein Abend zum 70.
Geburtstag von Hilde Schmoelzer. 1070 Zieglerg.26a
Juedisches Inst. fuer Erw.Bildung, 18,30, Marta S.Halpert: Gegangen und
Geblieben. Ungarn 1956. 1020 Praterstern 1/Heinestrasse
Oesterr.Gesellschafts- u.Wirtschaftsmuseum, 19h, Kurt Scholz: Frohes
Lernen - die Welt im Schularchiv. 1050 Vogelsangg.36
TUeWI, 19,30, Kommune.-Info-Tour 2007. 1190 Peter Jordan Str.76
> Mittwoch, 28.2.
RadioKulturhaus, 18,15: Im Klartext - Oe 1 Redakteurin Gabi Waldner laedt
zwei politische Gegner zum Streitgespraech. Eintritt 5,--, Oe 1
Clubmitglieder freier Eintritt. Reservierung unter 501 70 377. Wird live im
Radio Oe 1 uebertragen. 1040 Argentinierstr.30a
ekh, 20h, PolitDiskuBeisl: Bomben fuer Suedtirol, der rechtsextreme
Suedtirol Terrorismus und seine Folgen. 1100 Wielandg.2-4
> Samstag, 3.3.
AUF-Openhouse, ab 14h, Lesung mit El Awadalla. 1010 Kleeblattg.7
> Sonntag, 4.3.
Gruen Raum, 15-19h Finnisage der Ausstellung: Lesbische Muetter und schwule
Vaeter. 1040 Favoritenstr.22
> Dienstag, 6.3.
Gruenes Haus, 17h, IGS Jour fixe: Sozialkritische Texte fuer sozialkritische
Menschen. 1070 Lindeng.40
> Vorschau:
FrauenFruehlingsUni 10.3. bis 4.4.2007 Uni-Campus Wien 3 Acusen:
Koerperpolitiken, Feminismus in Theorie, Kunst und Bewegung
AUGE-Buero: Sozial- und gewerkschaftspolitische Gespraeche 9.3.(16
Uhr) -10.3. Anmeldung auge at ug-oegb.or.at , Tel. 50 551 952/0
Mittwoch, 14. Maerz 2007, 19 Uhr, Linz, Melicharstrasse 8, "Linke
Gespraeche" zum Thema "Gesund ohne Selbstbehalt", Referentin Claudia Naumann
(SocialATTAC-Gesundheit), KPOe-Linz
30./31 Maerz in Stuttgart: "EU gobal - fatal?!" II: Einladung zur Konferenz
EUropa - Traum oder Alptraum im Osten? Attac-EUropa-Konferenz zur kritischen
Begleitung der deutschen Ratspraesidentschaft
Studienfahrt zur Gedenkstaette Auschwitz-Birkenau, vom 02.04. bis 06. 04.
(Karwoche). Vorbereitungsseminar am 31.3. in Wien, am 1.4. in Grossrussbach.
Infos und Anmeldung Karin Liebhart, Gesellschaft fuer politische
Aufklaerung, Tel. 4277-47739, e-mail: karin.liebhart at univie.ac.at
***************************************************
Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist, kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.
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'akin - aktuelle informationen'
a-1170 wien, Lobenhauerngasse 35/2
vox: ++43/1/535-62-00
(anrufbeantworter, unberechenbare buerozeiten)
http://akin.mediaweb.at
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Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin
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06 Wien/Protest: Wahrscheinlich doch Opernballdemo
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Wien/Protest:
> Wahrscheinlich doch Opernballdemo
Am 15.2. ist Opernball. Ob Paris Hilton kommt, wurde heftig in der
Oeffentlichkeit diskutiert. Und auch die Frage ob es wieder eine Demo geben
wird, taucht in den Gazetten auf -- wenn auch nicht gar so prominent. Fakt
ist, momentan weiss niemand nix Genaues.
Ein User auf Indymedia Deutschland (Indymedia Oesterreich ist derzeit
offline) schlug vor, sich am 15. Februar um 20 Uhr, Ecke Museumsquartier
beim Volxtheater (wie bei der vorletzten Anti-Opernballdemo) zu treffen.(1)
Das ist aber nur ein Vorschlag, konkrete Plaene sind uns bis jetzt leider
nicht bekannt. Demonstrationsanzeigen gibt es bislang keine. Allerdings
beobachtet das Wiener Landesamt fuer Verfassungsschutz und
Terrorismusbekaempfung (!!!) wachsam die Internet-Foren, wie der Standard
berichtet.(2)
Allgemein ist zu sagen, dass vor der Oper auch ohne grosse Ankuendigung
angesichts der doch sehr eigenartigen Regierungsbildung zumindest ein
spontaner Protest, speziell der Studierenden, nicht ganz unerwartet ist.
Schliesslich handelt es sich bei diesem Ball um den offiziellen Staatsball,
bei dem nicht nur die Lugners, sondern auch der Grossteil der Regierung
anwesend sein wird.
Angemeldet wurde indes eine Demo der Tierrechtsorganisation Peta. Diese will
sich am kommenden Donnerstag von 17.00 bis 24.00 Uhr vor der Oper
positionieren. Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) ist
allerdings in manchen Kreisen als eher rechts angesehen, zumindest ist ihre
Kampagnenfuehrung mit Shoa-Vergleichen ("Der Holocaust auf ihrem Teller")
umstritten.
Die Gruenalternative Jugend plant indes -- wie schon im Vorjahr -- fuer den
Tag des Opernballs eine Kundgebung mit Volxkueche, Musik etc von 14-18h am
Bundeslaenderplatz (Ecke Mariahilferstrasse und Neubaugasse).
Allerdings wird es auch ohne jegliche Demo ein kleines Verkehrchaos geben,
denn der Ring wird im Bereich der Oper voraussichtlich ab 19 beziehungweise
20 Uhr gesperrt. Mit einer Aufhebung der Sperre ist erst gegen Mitternacht
oder 1 Uhr frueh zu rechnen. Die Ringlinien 1 und 2 werden voraussichtlich
ab 19 Uhr nur zwischen Bellaria und Schwarzenbergplatz verkehren. Die Linien
J, D, 62, 65, 59A und 3A werden kurzgefuehrt oder umgeleitet. Hintergrund
der Massnahmen ist das Bestreben der "reibungslosen Anreise der Ballgaeste",
meldet der ARBOe.
Die Opernballdemo, 1987 ins Leben gerufen, um gegen den Besuch des
bayrischen Ministerpraesidenten Franz-Josef Strauss zu protestieren, war
jahrelang ein jour fixe des Protestes gegen die Zurschaustellung des
Reichtums der Upper Class und diesen Reichtums selbst. In den letzten Jahren
waren diese Proteste eher flau, 2006 fanden sie gar nicht statt.
Der Frankfurter Opernball, eine Kopie des Wiener Opernballs, wird in Kopie
der Wiener Demo seit Anfang der 90er-Jahre auch immer wieder belagert. Fuer
den "Deutschen Opernball" am 24.2. gibt es bereits einen eindeutigen
Demonstrationsaufruf. (3)
*Bernhard Redl*
Quellen u.a.:
1 http://de.indymedia.org/2007/01/167168.shtml
2 http://derstandard.at/?url=/?id=2751298)
3 http://de.indymedia.org/2007/01/166972.shtml
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07 CROPfm - Newsletter: Weiße Sangom
von Tarek Al-Ubaidi <tarek at sime.com>
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Hi!
Die nächste live Sendung ist am 16. februar 2007 um 19.00 auf 92.6 Mhz -
der Frequenz von Radio Helsinki - im Raum Graz/Steiermark als auch
on-line (>> http://helsinki.at/live-stream.php) zu hören. Für Fragen und
Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der
liveChat (>> http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm). Titel der Sendung:
Weiße Sangoma in Soweto
Es schien mir unmöglich jeden Tag mit dem Taxi von Johannesburg ins
Township Soweto zu fahren. Also bat ich meinen weißen Organisator, den
ich dort kennen gelernt hatte, mich in einer der Blechhütten
einzuquartieren. In der Nacht würde er wieder auf dem Weg zurück in sein
Haus in Joburg sein, und ich die einzige Weiße weit und breit - etwas
später erfuhr ich, dass ich vermutlich die erste Weiße seit 1910 war,
die in Soweto wohnte...
Die Apartheid gibt es seit dem großen Regierungswechsel von 1994 nicht
mehr, aber die Grenzen bleiben bestehen. Während sich die weiße
Bevölkerung vor allem in den Städten hinter hohen Zäunen und gesicherten
Absperrungen verbarrikadiert, hält die Armut die Mehrzahl der Schwarzen
in ihren Gettos fest. Seit meinem Sowetoaufenthalt bin ich nicht sicher,
wer "bedauernswürdiger" ist.
Elke wird in der kommenden Sendung mein Gast sein und über Soweto,
Afrika und ihre Ausbildung zur Sangoma sprechen.
Interviews und Mitschnitte aus Südafrika >> http://cropfm.mur.at/africa.htm
Studiogast zur Sendung:
Elke-Maria Waclawiczek (Schule für Meditation und intuitiven Ausdruck,
>> http://members.aon.at/schule.mia/)
Lieber Gruß,
Tarek Al-Ubaidi
_______________________________________________
CROPfm website >> http://cropfm.mur.at
Past Shows Sektion >> http://cropfm.mur.at/past_shows.htm
_______________________________________________
A mur.at service.
CROPfm-Newsletter mailing list
CROPfm-Newsletter at mur.at
http://lists.mur.at/mailman/listinfo/cropfm-newsletter
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08 Für Ihre Veranstaltung: -rolling-dancers
von "Ludwig Kess" <l.Kess.Rollstuhltanz at t-online.de>
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Hallo,
Wenn`s am Schönsten ist, sollte man aufhören: Nach 10 Jahren Showtanz
werden wir deshalb unsere Showtätigkeit langsam auslaufen lassen.
Denen die wir in diesen Jahren getroffen haben, herzlichen Dank für Anerkennung
und Beifall.
Bis Ende 2007 können Sie uns noch für Auftritte in 2007 und 2008 buchen,
und falls Sie uns noch nicht kennen, kennenlernen; wir freuen uns darauf.
Besuchen Sie uns doch mal auf http://www.rolling-dancers.com
Unser kurzer Videoclip auf der Homepage beweist es Ihnen:
Sie und Ihre Gäste können mit uns nur gewinnen.
Sie möchten weitere Informationen, DVD, Pressestimmen usw., schreiben Sie uns.
Wir sehen uns
Ludwig Kess, the rolling dancers
Ringallee 5, 94486 Osterhofen
Telefon: 09932 3126
http://www.rolling-dancers.com
email: ludwigkess at t-online.de
PS: Dies ist ein Versuch, Barrieren zwischen Behinderten und Nichtbehinderten
abzubauen.
Sollten Sie für unser Angebot keine Verwendung haben, schicken Sie diese Mail
mit dem Vermerk "kein Bedarf" als Antwort an uns zurück. Danke,
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09 Eine Frage noch, Herr Minister... - Sozialminister Buchinger
live im Studio > Radio Stimme - Do. 15. Feb., 13 Uhr
von Radio Stimme <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN
Donnerstag, 15. Februar 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien
Eine Frage noch, Herr Minister... - Sozialminister Buchinger im
Live-Studiogespräch
Er ist jemand, der genau weiß, was er wert ist. 5000 Euro kosten sein Bart
und seine langen Haare. Doch was sind seine politischen Werte? Radio Stimme
befragt Sozialminister Erwin Buchinger in einem Live-Studiogespräch zu
Realitätsverweigerung in der Politik, Kritik am Regierungsprogramm und
gesellschaftlichen Schieflagen.
Weitere Sendungsthemen:
- Ein Interview mit dem Sprecher des Rechtskomitees Lambda zum
Regierungsprogramm
Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck) Do, 22. Februar, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten) Do, 22. Februar, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz) Sa, 24. Februar, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz) So, 25. Februar, 11.00 Uhr
******
-> Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio
******
-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php
--
Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse
on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at
on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at
--
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10 Schutz öffentlicher Dienstleistungen
von "Sascha Faderny" <sascha.faderny at chello.at>
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Hallo - wiedereinmal - alle!
In der, unten im Link angeführten, Petition wird die Europäische Kommission
aufgefordert, europäische Gesetzesvorschläge zum Schutz öffentlicher
Dienstleistungen zu unterbreiten, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht
werden.
Qualitativ hochwertig, leistbar und zugänglich für alle.
weiterführende Informationen unter:
http://www.unterschreiben.com
informative & LG,
Sascha (Faderny)
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11 Euro-MayDay-Parade 2007 Wien Vorbereitungstreffen
von "EuroMayDay_Vienna" <contact at euromayday.at>
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Euro-MayDay-Parade 2007 Wien
Vorbereitungstreffen
:::::::::::::::::::::::::::::
Auch in Österreich schreitet - wie das aktuelle Regierungsprogramm
exemplarisch zeigt - die Prekarisierung der Arbeits- und
Lebensverhältnisse munter voran: die geplante Aufhebung des
Kündigungsschutzes für Lehrlinge (siehe Erstanstellungsvertrag CPE in
Frankreich) und ein Programm zur Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen
unter dem euphemistischen Namen "Grundsicherung" (Hartz IV lässt Grüßen)
sind nur zwei Beispiele für die geplante Verschärfung aktueller
Entsicherungsprozesse, während im Bereich des Fremdenrechts auch nicht
unbedingt positive Veränderungen zu erwarten sind.
Eine erste - sehr konkrete - Vorahnung davon, was alles in den nächsten
Jahren auf uns zukommen wird, bietet wohl die geplante "Lösung" im Bereich
der Studiengebühren: prekäre Arbeit zu Dumpinglöhnen im Sozialbereich
statt Gebühren, während Drittstaatsangehörige die doppelten Gebühren
zahlen und diese nicht einmal abarbeiten "dürfen".
Grund genug, auch 2007 wieder eine MayDay-Parade am 1. Mai in Wien über
die Bühne gehen zu lassen, um diese Prozesse mit den Kämpfen um
Organisierung und soziale Rechte für alle zu konfrontieren. Da diese
allerdings nur so toll wird, wie die Mitwirkenden und -werkenden eben
sind, ist dies bereits jetzt ein lauter Auf- und Ausruf, auch MayDay zu
sein!
- Bildet Banden oder was auch immer!
- Seid dabei!
- Everyday is Mayday!
- Es geht um unsere Leben!
- Wir wollen alles!
- U.v.a.m.
---------------------->>>
Wir laden alle Interessierten zum Vorbereitungstreffen:
Wann: Freitag, 16. Februar 2007, 19.00 Uhr
Wo: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
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12 YOU CAN FEMINISM - DIE FRAUENTAGSSHOW AUF OKTO
von Renate Billeth <rb at okto.tv>
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OKTOFOKUS: FRAUENTAG
8.MÄRZ 2007. 22:00 UHR
TV-SHOW "YOU CAN FEMINISM",
ANSCHL. FEMINISTISCHE FILMNACHT
(WH 10.3.2007, BEGINN: 21:45 Uhr)
YOU CAN FEMINISM!
Wie stylt sich die feministische Popikone? Trägt sie Achselhaare bis zum
Knie? Oder muss sie einfach nur viel Raum einnehmen? Die TV-Show YOU CAN
FEMINISM – Dos und Dont's auf dem Weg zur feministischen Rampensau gibt
Antworten auf die dringenden Fragen des Show Biz.
Auch den diesjährigen internationalen Frauentag am 8. März begeht Okto mit
einem besonderen Abendprogramm. Im Rahmen der Sendereihe Oktofokus führt ab
20:00 Uhr ein Kollektiv aus den feminstischen Plattformen an.schläge,
fiber.werkstoff für feminismus und popkultur, le.ft und collabor.at durch
die Show YOU CAN FEMINISM.
Riot, Don´t diet!
Mit einem Augenzwinkern führt das feministische Einsatzkommando durch einen
bunten Abend, der wertvolle Tipps für das feministische Dasein im
Popbusiness liefert und uns endlich darüber aufklärt, ob die Popikone von
heute BHs tragen darf oder nicht. Knapp 30 Minuten dauert der feministische
Höllenritt durch Modenschau, Radical Cheerleading ("riot, don't diet!") und
queere Gesangseinlagen. Unterbrochen werden die Showblöcke zu den Themen
styling - moves - songs durch kurze Musikvideoclips.
Am Ende dieser etwas anderen Show wird frau eines klar: you can feminism –
ob mit Achselhaar oder ohne BH ist dabei ganz nebensächlich, denn "the most
important is the attitude...."
FEMINISTITSCHE FILMNACHT
Im Anschluss an die Show YOU CAN FEMINISM zeigt Okto drei Dokumentationen
zum Thema feministische/queere Musikerinnen/Bands und Clubszene.
rampenfiber – Die Doku (Bea Bösiger, Roland de Roo, A 2007, 30 min.)
Die Dokumentation entstand im Zuge des rampenfiber-Festivals, das im Oktober
2006 im fluc (Wien, Praterstern) stattfand. Das Festival wurde von der
Zeitschrift fiber. werkstoff für feminismus und popkultur organisiert. Neben
Paneldiskussionen zum Thema Frauen im Musikbusiness fanden drei Tage lang
Konzerte statt.
Female + Queer Words + Beats 2 (Katharina Ellerbrock, D 2006, 80 min.)
Der Film zeichnet ein Porträt von verschiedenen Bands und Künstlerinnen aus
der aktuellen female/queeren Musikszene. Mit Bildern, die nicht der gängigen
MTV/VIVA-Ästhetik entsprechen, zeigt Ellerbrock spannende Interviews und
Konzertmitschnitte.
Club Q (Kristen Wolf, USA 2003, 34 min.)
Diese Kurzdokumentation porträtiert die legendäre Lesbentanzparty "Club Q",
die 15 Jahre lang in San Francisco stattfand und Monat für Monat an die 1000
Frauen anzog. Page Hodel, die Erfinderin und DJane von "Club Q" wollte einen
Raum schaffen, "where all women would feel supported, represented, respected
and welcomed". Anschauen und tanzen gehen!
PUBLIC SCREENING
WE ALL CAN FEMINISM – darum gibt's die Show für feministische Rampensäue und
solche, die es noch werden wollen, auch im Rahmen eines public screenings zu
sehen. Das Marea Alta in der Gumpendorferstraße 28 (1060 Wien) überträgt YOU
CAN FEMINISM am 8. März live ab 22:00 Uhr. Anschließend kann frau die eigene
Rampensau bei der DJ-Line mit The Quote Allstars aus dem Stall lassen. Der
Eintritt ist erfreulicher Weise frei!
YOU CAN FEMINISM im Marea Alta
8. März 2007, Beginn: punkt 22:00 Uhr
anschl. DJ Line: The Quote Allstars
Ort: 1060 Wien, Gumpendorferstr. 28
<file://i:\dokume~1\schmafu\anwend~1\qualcomm\eudora\attach\frauentag1_klein.jpg>[]
frauentag1_klein.jpg
Pressefoto zum Download in Printqualität (Fotocredit: www.okto.tv)
Rückfragehinweis:
Okto Öffentlichkeitsarbeit
T. 01/ 786 24 42 + DW
Mag.a Renate Billeth - DW 17
Mag.a Ute Springer - DW 16
Okto. Im Wiener Telekabel und als webstream auf www.okto.tv
---
Okto
Community TV-GmbH
Missindorfstraße 21 | Objekt 12 | 2. OG
1140 Wien, Österreich
www.okto.tv
Mag.a Renate Billeth
Leitung PR / Sponsoring
rb at okto.tv
T +43 1 786 2442 -17
F +43 1 786 2442 -4
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13 Aktion gegen armut und obdachlosigkeit / 15.2.
von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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Ausnahmsweise wollen wir euch dieses mal ein Mail weiterleiten, dies ist
natürlich als direkt Empfehlung zu verstehen. lg die rawlis --------
liebe/r newsletterabonnent/in! > > wir wollen
euch auf folgende aktion aufmerksam machen:
> > aktion gegen armut und
obdachlosigkeit > 15. februar - 14-17 uhr - bundesländerplatz - ecke >
neubaugasse/mariahilferstraße > >
dekadenz für alle! > volxküche - essen
für kein geld, kostnixladen, arbeitsloseninitiative > amsand und musik,
besser als am opernball > > menü: > semmelknödel mit schwammerlsoß >
curry mit reis (nach wahl vegan oder mit fleisch) > kaffee, tee und kuchen >
> aufruftext: > > "was ein mensch gilt oder wert ist, ist sein preis." wir
alle haben in > der uns umgebenÂ-den realität, nehmen wir als beispiel mal
die > mariahilfer strasse, nicht viele möglichkeiten uns zu verhalten. es >
gibt nur den weg der konformität, verhalten sich menschen abweichend >
davon, werden sie auch als abweichend empfunden. als konform gilt wer >
produziert und konsumiert. menschen die nichts haben als ihre > arbeitskraft
sollen diese gefälligst auch zu markte tragen. inÂ-nerhalb > einer
kapitalistischen lebenswelt schuften die menschen um einzukaufen > und
kaufen ein, um weiter schuften zu können. wer bei diesem spiel > nicht
mitmachen kann oder will, kann sich auch im reichen österreich > kaum noch
auf die hoffnung berufen, von staatlichen sozialleisÂ-tungen > aufgefangen
zu werden. der sturz durch die weit gewordenen maschen des > "sozialen
netÂ-zes" führt immer schneller auf den boden einer > entsolidarisierten
realität, soll heißen, auf den asphalt der strasse. > in einer zeit, in
der die profitmaximierung der unternehmen ein > unberührÂ-bares dogma ist,
wird von den menschen verlangt die ärmel > hochzukrempeln und den gürtel
enÂ-ger zu schnallen. eins ist klar, wer > sich dem abverlangten mehraufwand
an arbeitszeit bei gleichÂ-zeitig > sinkenden reallöhnen verweigert,
der/dem wird schnell auch das letzte > hemd genommen werden. > > armut ist
kein schicksal! am deutlichsten wird armut dort, wo menschen > von akuter
wohÂ-nungslosigkeit betroffen sind, sie also auf der strasse > leben. die
ursachen für obdachlosigkeit sind generell die kehrseite > eines
abverlangten daseins in lohn und brot und "geregelter verhältÂ- > nisse",
und damit ganz alltäglich: scheidung, > langzeitarbeitslosigkeit, armut und
verschuldung sowie prekäre > familienverhältnisse und psychische
krisensituationen machen es > menschen unÂ-möglich sich das wohnen noch
länger leisten zu können. es > ist also nicht der viel zitierte "griff zur
flasche" oder ein > "verantwortungsloser lebenswandel" der menschen auf die
strasse > zwingt. > neben diesen gängigen erklärungsschemata wird in
letzter zeit häufig > davon gesprochen und geÂ-schrieben, dass
"schlepperbanden" angeblich > einen handel mit bettelnden menschen
organisieren würden. diese > erklärung löst das moralische dilemma, in
das einen die konfrontation > mit exisÂ-tenzieller armut führen kann. der
mensch der um ein paar cent > bittet, wird ganz bequem als "betrügerischer
ausländerin" entlarvt und > beiseite geschoben. in einem herablassenden
umgang mit "sozialen > abweichlerinnen" äussert sich oft ein deutlicher
rassismus. auf das > hin und wieder aufflackernde "licht-ins-dunkel-mitleid"
der > österreicherinnen können menschen, die als auslänÂ-derinnen erkannt
> werden, nicht hoffen. bleibt es bei einem abfälligen "geh hackeln!" > hat
er/sie vielleicht noch mal glück gehabt, immer wieder werden > menschen die
als fremd und /oder obÂ-dachlos gelten, in österreich > tätlich
angegriffen und zusammengeschlagen. > etwa 1000 menschen sind in wien nach
offiziellen angaben obdachlos, > wobei die dunkelziffer weit höher liegen
dürfte. von wohnungslosigkeit > betroffen sind aber noch viel mehr menschen
in dieser stadt. gerade > frauen und jugendliche leben oft in einer
versteckten > wohnungslosigkeit. kommen sie bei freundinnen oder bekannten
unter, > bestehen häufig sexuelle zwangsverhältnisÂ-se, in denen ihre >
abhängigkeit in der notsituation ausgenutzt wird. besonders prekär ist >
die lage von asylbewerberinnen, da das bundesministerium für inneres > die
aufgaben des bundesbetreuÂ-ungsgesetzes auf überforderte ngos wie > das
rote kreuz und die caritas abgewälzt hat. menÂ-schen, für deren >
grundversorgung der staat zuständig wäre, werden aus einem >
rassistisch-politiÂ-schen kalkül an die freie luft gesetzt. > > ohne geld
keine musik! die ausschlusslogik unserer > leistungsgesellschaft macht die
überÂ-flüssig, die nichts mehr leisten > können oder wollen. wer aber
nicht bereit ist zu spurten soll auch > nicht entspannen können. sich
einfach niedersetzen und die beine lang > machen wird nicht toleriert.
bestimmte öffentliche plätze oder zonen, > vor allem einkaufsstraßen und
tourismuszoÂ-nen, aber auch ganze städte > werden für das nicht
zahlungskräftige publikum gesperrt. > in österreich existieren bereits
einige so genannte schutzzonen, in > denen die polizei, präventiv, also
ohne das etwas vorgefallen sein > muss, ein betretungsverbot aussprechen
kann. wird ein mensch nachdem > dieses verbot ausgesprochen wurde erneut
innerhalb der schutzzone von > der polizei kontrolliert kann eine geldstrafe
von bis zu 360.- euro > oder zwei wochen freiheitsentzug verhängt werden.
das > sicherheitspolizeigesetz, das die errichtung von schutzzonen >
ermöglicht richtet sich klar gegen die pure präsenz von nicht >
erwünschten menschen an bestimmten orten. als vorwand wurde vor allem > der
konsum von suchtmitteln gewählt, indem ein sicherheitsbeÂ-dürfnis > von
passantinnen, schülerinnen, etc. unterstellt wird. > ein besonders absurdes
beispiel für die arbeits- und > leistungsorientierung unserer gesellschaft
ist, die repression der > exekutive gegen zwei aktivistinnen, die für eine
volxküche im rahmen > der letzten f13-aktionen essen aus den mülleimern
eines supermarktes > holten. die beiden mussÂ-ten eine nacht im gefängnis
verbringen und die > "erlangte beute" wieder in die mülleimer des
suÂ-permarktes > zurückbringen. "was nichts kostet ist nichts wert" und wer
nichts > bezahlen kann soll auch nichts bekommen. nach dieser >
leistungsorientierung und dem damit verbundenen eigenÂ-tumsdenken wird >
alles ausgerichtet. die mülldeponie wird vorgezogen, weil es nicht >
angeht, dass jemand ohne etwas geleistet zu haben, etwas bekommt. > damit
einher gehen absurde (und abÂ-surd hohe) strafen für > eigentumsdelikte. >
> bedingungloses grundeinkommen vs. arbeitsbezogene mindestsicherung: > die
begriffe die in der diskussion über armutsbekämpfung verwendet > werden
orientieren sich an leistungsbereitsschaft. "soziales > sprungbrett" und
nicht "hängematte" oder "arbeitsloses grundÂ- > einkommen" - mit diesen
schlaagwörtern wurde und wird die > „mindestsicherungâ*œ, diie die große
koalition anstrebt argumentiert. so > wird sie auch konzipiert, denn der
bezug der mindestsicheÂ-rung wird > von „arbeitswilligkeitâ*œ abhängig
gemacht. wÃährend die politische > forderung sein sollÂ-te menschen zu
ermöglichen ein selbstbestimmtes > leben unabhängig von materiellen sorgen
zu führen, zieht sich die > verknüpfung von solidarischen leistungen mit
arbeitsbereitschaft durch > alle politischen parteien. > die wenig konkreten
vorschläge zur „mindestsicherungâ*œ gehen über diie > bloße
„arbeitsbereitÂ-schaftâ*œ noch hinaus. wer sstaatliche > solidarleistungen
beziehen will, soll für jahre am existenzÂ-minimum > festgeschrieben
werden. vermögensanrechnung (bis hin zum > kleinstvermögen),
verÂ-pflichtende sozialarbeit, rückzahlung der > leistungen bei
wiedereintritt in ein arbeitsverhältnis, > familienhaftung
(familienmitglieder sollen die solidarleistungen > rückerstatten) sind nur
einige der im raum stehenden maßnahmen, die > ein mensch über sich ergehen
lassen soll, die/der minÂ-destsicherung in > anspruch nimmt. > einzig ein
bedingungsloses grundeinkommen ist eine abkehr von der > arbeitsorientierung
von soliÂ-darleistungen. ohne ein bedingungsloses > grundeinkommen (oder die
soziale revolution) wird die abschaffung der > armut nicht möglich sein. >
> und für wen spielt die musik? während viele menschen in österreich >
nicht einmal über die selbstverständlichsten existenzgrundlagen >
verfügen und ihnen ihr existenzrecht an bestimmten plätzen immer mehr >
streitig gemacht wird, haben einige recht viel und zeigen es auch ganz >
gerÂ-ne her. diese ungleichgewichtung ist dem kapitalistischen system >
immanent. die einen sind nicht arm weil sie langsamer, schwächer, > dümmer
oder weniger risikofreudig wären, sondern ganz einfach weil sie > nichts
besitzen was sie vermehren könnten. sie haben nur ihre > arbeitskraft und
die nimmt mit dem verschleiß der jahre nicht zu, > sondern ab. > menschen
können aus vielen gründen arm sein, die einen wurden schon > arm geboren
und sind in einem system aufgewachsen, dass ihnen nicht > erlaubt hat aus
der armutsschleife auszubrechen. andere mussten erst > im laufe ihres
späteren lebens feststellen, dass fertigkeiten nicht > immer gleich viel
wert sind. zu wissen wie es ist, wegrationalisiert > zu werden, ist ein
kenntnisstand den viele ehemalige arbeitnehmerinnen > teilen. in einem job
zu arbeiten der einen nicht ernährt oder kinder > zu kriegen und diese ohne
partnerin zu versorgen, krank zu werden oder > alt, all das sind gründe die
menschen verarmen lassen. > und vielleicht gerade weil sie so alltäglich
und menschlich sind, > schauen die meisten lieber weg wenn sie mit armut
konfrontiert werden. > um nicht daran erinnert zu werden, dass die eigene
soÂ-ziale sicherheit > eine sehr fragile konstruktion ist. > umso lieber
wird den reichen und schönen beim feiern zu gesehen, je > öffentlicher der
opernÂ-ball zelebriert wird, desto besser. besser für > die, die den
eigenen lebensstil in szene setzten können und besser für > jene, die so
gerne daran teilhaben würden. > herrschaftsverhältnisse existieren nicht
nur graduell oder von oben > nach unten, in dem sinne sind sie auch nicht an
eine einkommensgrenze > oder einen bestimmten besitzstand gebunden. die
frage von besitz- oder > eben besitzlosigkeit erlaubt es aber menschen
unterschiedlich zu > agieren. während also einige wenige während der
opernballübertragung > in allen wohnzimmer zu sehen sind, werden viele
menschen auch an den > restlichen 364 tagen des jahres unsichtbar gemacht
und ausgeblendet.
> > http://www.gajwien.at/obdachlos > > liebe grüße, > >
die grünalternative jugend wien. -- ############ RAW ############# Rosa
Antifa Wien c/o Rosa Lila Tip Linke Wienzeile 102 A-1060 Wien
AUSTRIA ------------------------- E-Mail: raw at raw.at Web:
http://www.raw.at Board: http://www.n3tw0rk.org
------------------------- PGP-Key available here:
http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc
############ RAW #############
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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14 Asylkosten von <office at asyl-in-not.org>
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Wer ist schuld an den Kosten?
Anmerkung zur Kritik des Rechnungshofes
Asyl in Not hat seit Jahresbeginn die
inhaltlichen Asylverfahren dreier
tschetschenischer und einer afghanischen Familie
gewonnen. Insgesamt 7 Erwachsene und 17 Kinder
erhielten durch unsere Rechtsvertretung Asyl. Und
zwar durchwegs im Berufungsverfahren, beim
Unabhängigen Bundesasylsenat (UBAS) - während die
Erstinstanz, das Bundesasylamt, die Ansprüche
unserer Mandanten rechtswidrig abgewiesen hatte.
Die Verfahren der Tschetschenen waren seit 2004
anhängig, die Afghanin und ihre Kinder lebten
seit 2000 in Österreich, erhielten zunächst nur
Abschiebungsschutz und erst beim zweiten Antrag
(begründet mit frauenspezifischer Verfolgung
durch die in ihrer Heimat herrschende islamische
Gesellschaftsordnung) beim UBAS Asyl.
Insgesamt 24 von uns vertretene Personen kamen
also erst nach Jahren und dank unserem Einsatz zu
ihrem von der Genfer Flüchtlingskonvention und
sogar vom Asylgesetz garantierten Recht. Bis
dahin konnten sie nicht arbeiten und fielen daher
(unfreiwillig!) dem Staat zur Last. Weit höhere
Zahlen dieser Art können zweifellos die größeren
NGOs (Diakonie, Caritas) nennen.
Daß Tschetschenen und afghanische Frauen
verfolgt werden und daher im Regelfall im
Berufungsverfahren Asyl erhalten, ist eine
notorische Tatsache, deren Kenntnis selbst dem
Bundesasylamt zugemutet werden kann.
Die lange Verfahrensdauer geht daher eindeutig zu
Lasten des Bundesasylamtes, das nicht willens
ist, sich an die Rechtsprechung des UBAS und des
Verwaltungsgerichtshofes zu halten und
fortwährend rechtswidrige Bescheide produziert.
Asyl in Not erneuert daher seine Forderung nach
Auflösung dieser imkompetenten und teuren
Behörde. Erstinstanz sollte in einem künftigen
drei-instanzlichen Verfahren der UBAS sein,
darüber könnte ein Asylgericht stehen, die letzte
Entscheidung hat aber unbedingt beim
Verwaltungsgerichtshof zu bleiben; jede
Zugangsbeschränkung zur dritten Instanz wäre eine
massive Verletzung rechtsstaatlicher Grundsätze
und wird von uns entschieden abgelehnt.
Michael Genner
Asyl in Not
Währingerstraße 59
1090 Wien
Tel. 0676 63 64 371
Spendenkonto:
Asyl in Not,
P.S.K., Kontonummer 92.034.400
www.asyl-in-not.org
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15 Darfur: EU bleibt hilflos und untätig
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
> PRESSEMITTEILUNG Göttingen/Brüssel, den 13.02.2007
>
> EU-Außenministerrat berät in Brüssel über Darfur-Krise
> Vier Jahre Völkermord in Darfur: EU bleibt hilflos und untätig
>
> Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union
> (EU) am Dienstag vorgeworfen, mit Hilflosigkeit auf den anhaltenden
> Völkermord im Westen des Sudan zu reagieren. "Die ständigen
> Betroffenheits-Erklärungen Europas werden im Sudan schon lange nicht
> mehr ernst genommen", sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. "Denn
> die sudanesische Führung weiß nur zu genau, dass diesen leeren Worten
> keine Taten folgen werden." In einer Erklärung hatte der EU-
> Außenministerrat bei seinem Treffen in Brüssel am 12./13. Februar erneut
> seine Betroffenheit über die Gewalt in Darfur geäußert. Von der
> Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet hatten Janjaweed-Reitermilizen
> unterstützt von der sudanesischen Armee vor vier Jahren, im Februar
> 2003, mit Angriffen auf Dörfer der schwarzafrikanischen Zivilbevölkerung
> im Westen des Sudan begonnen.
>
> Während Europa versuche, seine Untätigkeit zu verschleiern, würden in
> Darfur jede Woche mehr Menschen entwurzelt und immer weniger Not
> leidende Menschen könnten mit Hilfsgütern versorgt werden, kritisierte
> Delius. "Die EU muss endlich gezielte Sanktionen gegen die
> Verantwortlichen des Völkermords verhängen." Seit drei Jahren seien
> sowohl Reiserestriktionen als auch das Einfrieren von Bankkonten von
> Angehörigen der sudanesischen Staatsführung im Gespräch. Von der UN
> seien bislang jedoch nur begrenzte Sanktionen gegen vier Personen, unter
> ihnen zwei Rebellenführer, beschlossen worden.
>
> Um dem Katz- und Maus-Spiel der sudanesischen Staatsführung mit der
> internationalen Staatengemeinschaft endlich ein Ende zu setzen, müsse
> international jetzt ein Zeichen gesetzt werden, erklärte Delius. Denn es
> sei
> unerträglich, dass die sudanesische Staatsführung während vier Jahren
> ungestraft systematisch humanitäres Völkerrecht und grundlegende
> internationale Menschenrechtskonventionen verletze.
>
> Auch der Vorschlag des britischen Premierministers Tony Blair, eine
> Flugverbotszone über Darfur einzurichten, müsse von der EU
> vorangetrieben werden. Jede Woche bombardiere die sudanesische
> Luftwaffe Dörfer in Darfur und verbreite so Angst und Schrecken unter der
> Zivilbevölkerung. Die Afrikanische Union habe diese Luftangriffe als
> Verletzungen des Waffenstillstands bereits verurteilt. Der
> Weltsicherheitsrat habe sich grundsätzlich für die Einrichtung einer
> Flugverbotszone ausgesprochen. Nun müsse die Umsetzung dieses
> Beschlusses endlich vorangetrieben werden, um den Schutz der
> Zivilbevölkerung zu verbessern.
>
> Ulrich Delius ist auch erreichbar unter Tel. 0160 / 95 67 14 03.
> ======================================================
> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
> Inse Geismar, Pressereferentin
> Postfach 2024, D-37010 Goettingen
> Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
> E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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16 Jungle World von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Lesen Sie am Mittwoch in der Jungle World:
Bürgerkrieg beendet?
Gestern noch haben sie aufeinander geschossen,
jetzt haben sich Hamas und die Fatah plötzlich
lieb.
Sogar eine gemeinsame Regierung wollen sie
bilden. Aber sieht so eine Regierung des Friedens
und der Liebe aus? Und wie lange kann die
Harmonie Bestand haben, wenn die Ursachen des
Konflikts fortbestehen?
Thema
Jörn Schulz:
Konsequenzen des Friedenabkommens
Einig in Mekka
Die palästinensische Politikerin Hanan Ashrawi im Interview
Freunde gesucht
Thomas von der Osten-Sacken:
Der Iran und die Palästinenser
Kurze Pause
Ivo Bozic:
Israel und der innerpalästinensische Konflikt
Der Zerfall ist ein Fortschritt
Ido Zelkovitz:
Islamisierung der Fatah
Gott lässt bitten
Inland
Jörg Kronauer:
Deutsche Tornados in Afghanistan
Vom Hindukusch nach den Den Haag
...
Provinz
Peter Korig:
Nazis vor Gericht I: Übergriff auf Ermyas M. in Potsdam
'91, '92, '93, 2006
...
Antifa
Markus Müller:
Nazis vor Gericht II: Prozess gegen Mitglieder des »Jugendsturms« in Plauen
Wie, was rechtsextrem?
...
International
Thomas Schmidinger:
Eskalation im Irak
Handschellen für den Minister
...
Interview
Fuad Siniora:
Neue Eskalation im Libanon?
»Die Opposition verbreitet Paranoia«
...
Feuilleton
Ivo Bozic:
Der israelische Winter
Tel Avivo
...
Dossier
Kevin Vennemann
Mara Kogoj
Auszug aus Roman über die NS-Vergangenheit in Kärnten
Außerdem erfahren Sie, warum dem obersten
iranische Atomunterhändler ein Besuch in Dachau
gut täte.
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
WADI-Austria
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
IBAN AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT) RLNWATWW
Im Februar 2007 erschien die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php
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17 Salzburg/Prozesse: Die Polizei hat immer recht I
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Salzburg/Prozesse:
> Die Polizei hat immer recht I
Jan K. wurde am 11.Maerz 2006 bei einer Demo anlaesslich des
EU-Aussenministerrats in Salzburg festgenommen. Er bekam eine Anzeige wegen
Sachbeschaedigung, versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und
Angriffs auf einen Beamten.
Die Vorwuerfe: Er habe mehrere Farbbomben auf Haeuser (darunter die
Bischoefliche Residenz) geworfen, ein Polizeiauto besprueht, mehrere
Polizeiuniformen verunreinigt und sich handfest gegen die Festnahme gewehrt.
Er selbst bestreitet diese Vorwuerfe und legte auch beim Unabhaengigen
Verwaltungssenat Beschwerde wegen vorschriftswidriger Festnahme durch sich
nicht legitimiert habende Zivilbeamte des Einsatzgruppe zur Bekaempfung der
Strassenkriminalitaet (EGS) und unnoetiger Gewaltanwendung ein. Die
Beschwerde verlor er genauso wie seinen Strafprozess. In letzterem wurde er
am 27.12.2006 zwar in einigen Punkten vom Vorwurf der Sachbeschaedigung
freigesprochen, ansonsten aber zu einer 4-monatigen Haftstrafe auf
Bewaehrung verurteilt.
Interessant dabei ist, dass von all den vor Gericht aufgetretenen Polizisten
nur ein einziger den Beschuldigten einwandfrei als den vermummten
Farbbeutelwerfer identifizieren koennen wollte. Noch interessanter ist, dass
dieser einzige Polizist laut Anzeige das Gesicht nur teilweise gesehen haben
will, was im Prozess aber zur Identifikation ausreichte. Ausserdem habe sich
der Beschuldigte waehrend der Demo zweimal komplett umgezogen. Eine
Identifikation ueber die Kleidung war also nach uebereinstimmender Meinung
nicht moeglich. Am interessantesten aber ist, dass zwar ein Polizeivideo
gedreht, aber mittlerweile geloescht worden ist.
Doch der Richter sah saemtliche Entlastungszeugen als unglaubwuerdig an und
glaubte den Polizisten, dass der Beschuldigte die Farbbeutel geworfen und
sich bei der Festnahme gewehrt habe. Aus dem nun vorliegenden schriftlichen
Urteil: "Die Polizeibeamten hingegen, die durch eine falsche Zeugenaussage
nicht nur strafrechtliche, sondern auch disziplinaere Konsequenzen zu tragen
haetten und die keinen plausiblen Grund fuer eine falsche Aussage haben,
sind sicher wesentlich glaubwuerdiger".
Jan K. will auch auf Anraten seines Anwalts in Berufung gehen, doch sitzt er
schon jetzt auf hohen offenen Rechnungen und hofft auf Solidaritaetsspenden.
*Bernhard Redl*
Spendenkonto: KV Infoladen Salzburg Kontonr.: 350-141 - BLZ: 49460 Sparda
Bank - Kennwort (wichtig!): "soli"
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18 Recht: EGMR: Wenig freie Meinung
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Recht:
> EGMR: Wenig freie Meinung
W ie die Salzburger Nachrichten berichten, liegt Oesterreich mit 7
Verurteilungen durch den Europaeischen Menschenrechtsgerichtshof wegen
Verstosses gegen Art. 10 EMRK auf Platz 2 der Statistik 2007, denn nur die
Tuerkei verstiess oefter gegen die Meinungsfreiheit.
Insgesamt wurde Oesterreich 20 mal wegen Verletzung der Europaeischen
Menschenrechtskonvention verurteilt. Dem stehen nur zehn gegen das ungleich
groessere Deutschland und neun gegen die Schweiz gegenueber. Wegen der
Meinungsfreiheit wurde Deutschland ueberhaupt nicht, die Schweiz drei Mal
verurteilt. Der Spitzenreiter Tuerkei brachte es auf 35 Verletzungen der
Meinungsfreiheit durch seine nationalen Gerichte und ist auch in der
Gesamtbilanz mit 320 Verurteilungen uneinholbar Negativrekordler vor
Slowenien (190), Ukraine (120) und Polen (115).
Die uebrigen 11 Verurteilungen Oesterreichs waren Verstoesse gegen das Recht
auf ein faires Verfahren.
Insgesamt wurden 2006 vom EGMR 1560 Urteile gefaellt, 40% mehr als im
Vorjahr.
Gerichtshofspraesident Jean-Paul Costa warnte in einer Pressekonferenz vor
einem "Herzinfarkt" des EGMR.
(SN 6.2.2007/akin
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19 Wickel/Dokumente: Spaltung in der Gruenen Wirtschaft
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Wickel/Dokumente:
> Spaltung in der Gruenen Wirtschaft
Nach dem Vorsitzenden sind nun weiter vier Mitglieder des normalerweise
11-koepfigen Vorstands der Gruenen Unternehmerorganisation zurueckgetreten.
Folgenden Brief verfassten sie an ihre Basis:
Liebe Mitglieder!
Unueberbrueckbare Auffassungsunterschiede ueber Inhalte und
Demokratieverstaendnis im Bundesvorstand der Gruenen Wirtschaft machen eine
weitere Zusammenarbeit unmoeglich. Daher legen 4 weitere
Vorstandsmitglieder -- und damit mit dem in der Generalversammlung erfolgten
Ruecktritt von Fritz Kofler insgesamt bereits der halbe gewaehlte
Bundesvorstand -- seine Funktionen nieder. Die wesentlichen Gruende dafuer:
Fehlende Perspektiven
Die oesterreichische Wirtschaft braucht dringend Antworten auf den durch die
Globalisierung hervorgerufenen Strukturwandel in Arbeit und Wirtschaft. Der
Sprecher der Gruenen Wirtschaft Volker Plass konzentriert sich jedoch auf
altbekannte Forderungen nach geringeren Steuern und Abgaben. Wir hingegen
wollen nicht laenger der kleinere Wirtschaftsbund sein.
Vernachlaessigte Gruene Schwerpunkte
Nachhaltiges Wirtschaften, soziale Verantwortung, die Vereinbarkeit von
Beruf und Familie sind zentrale Anliegen der Gruenen Wirtschaft, dringen
aber kaum nach aussen. Derzeit werden diese wichtigen Zukunftsthemen sogar
noch eher mit der Industriellenvereinigung in Verbindung gebracht.
Demokratiedefizite
Demokratische Teilhabe wird blockiert, abweichende Meinungen werden als
stoerend abqualifiziert. Zur Absicherung persoenlicher Vorteile werden
kritische Stimmen diffamiert, in einer Art, die wir sonst nur vom rechten
politischen Rand kennen.
Gruene Grundwerte
Wir wollen, dass Gruene Grundwerte die Arbeit der Gruenen Wirtschaft
bestimmen. Pluralitaet und Offenheit verstehen wir als zentrale Kriterien
unserer politischen Arbeit. Auch bei inhaltlichen Differenzen muss wieder
ein wertschaetzender Umgang miteinander garantiert sein.
Wir haben jegliches Vertrauen in Volker Plass als Bundessprecher verloren.
Daher halten wir eine politische Arbeit ausserhalb des Bundesvorstands der
Gruenen Wirtschaft fuer zielfuehrender und effizienter.
*Regina Erben-Hartig, Wolfgang Jilek, Markus Rathmayr, Edith Vanghelof*
*
Die Gruene Wirtschaft ist ein bundesweiter Verein mit 9 Laendersektionen.
Der statutarische Zweck des Vereins ist die Foerderung der oekosozialen
Wirtschaft. Die Gruene Wirtschaft hat den Status einer befreundeten
Organisation zur Gruenen Partei.
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20 Gastkommentar / Islam in Österreich: Ein Vorzeigemodell
von "Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen" <dieinitiative at gmx.at>
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Gastkommentar von Tarafa Baghajati
Islam in Österreich: Ein Vorzeigemodell
<http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=270148>http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=270148
Das Gastarbeiter-Image werden die Muslime in
Österreich zunehmend los. Das Ziel, endlich als
selbstverständlicher Teil der Gesellschaft
wahrgenommen zu werden, brachte seit 1999
Aufbruchstimmung und Engagement nach dem Motto:
"Integration durch Partizipation":
Teilhabe am öffentlichen Diskurs durch Medienpräsenz;
Zivilgesellschaftliches Auftreten in der NGO-Szene und in der Friedensbewegung;
Politische Partizipation, nicht nur als
Zuschauer, sondern als Gesprächspartner und
Mitwirkende im Entscheidungsprozess;
Interreligiöser Dialog: auch Projektarbeit und nicht nur "Schmusestunden";
Innermuslimische Zusammenarbeit und Überbrückung
der ethnischen und kulturellen Differenzen durch
die Eigendefinition als "österreichische Muslime".
Dies spiegelt sich auch im Vereinsleben wider,
etwa bei der Entwicklung der Muslimischen Jugend
Österreich (MJÖ), wo Mädchen und Burschen
gemeinsam ihre Schritte abstimmen und Frauen als
Führungspersönlichkeiten keine Seltenheit sind.
Oder auch bei der Gründung des Forum Muslimische
Frauen Österreich, das nicht müde wird, auch
heikle Bereiche wie Gewalt in der Familie,
Zwangsehe, weibliche Genitalverstümmelung zu
thematisieren und in der Regel auch
nichtmuslimische Vortragende einladen.
Die Imame-Konferenzen in Graz 2003 und in Wien
2005 sowie 2006 brachten richtungweisende
Leitlinien für die Entwicklung der Muslime in
Europa und stellten die Kompatibilität des Islam
mit den Werten von Demokratie, Pluralismus,
Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit in den
Vordergrund.
Solche Ergebnisse fallen nicht einfach in den
Schoß, sondern sind das Ergebnis konsequenter
Anstrengung und hauptsächlich ehrenamtlicher
Arbeit. Ist somit alles erledigt? Rosen streuen
und Vorhang zu? Nein! Wir sind noch am Anfang.
Klar gibt es viele Barrieren, insbesondere sture
Traditionen und verfestigte Dogmen, die von innen
für Irritierung sorgen. Ein konvertierter
Österreicher erschreckt alle mit einer
Bombenattrappe vor dem MJÖ-Büro. Ein junger
Muslim der zweiten Generation will den
Musliminnen Wahlen und Musik verbieten.
Auch von außen haben sich in den vergangenen zwei
Monaten krude Allianzen gegen die positive
Entwicklung gebildet. Auf einmal argumentieren
selbst ernannte linke Philozionisten auf Punkt
und Komma genauso, wie die rechtspopulistische
FPÖ; christlich-fundamentalistische Journalisten
sorgen mit nachweislich falschen Übersetzungen
und verdrehten Zitaten für Unruhe. Ein als
Sektierer bekannter Oberösterreicher gründet eine
Pseudoinstitution und giert mit schrägen
Behauptungen nach Öffentlichkeit.
Trotzdem ist Gelassenheit gefragt. Wofür
Österreich überall beneidet wird, sollte
allmählich auch in Österreich Anerkennung finden.
Tarafa Baghajati ist Vizepräsident des European
Network against Racism und Mitgründer der
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen.
Dienstag, 13. Februar 2007
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21 Handschellen für den Minister von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Jungle World, Nummer 07 vom 14. Februar 2007:
<http://jungle-world.com/seiten/2007/07/9372.php>http://jungle-world.com/seiten/2007/07/9372.php
Handschellen für den Minister
Die Kämpfe im Irak eskalieren. Unter einem neuen
US-Kommandanten beginnt die Offensive gegen
Terrorgruppen und Milizen in Bagdad. von thomas
schmidinger
Die Ziele sind erreichbar«, glaubt David
Petraeus. Der 54jährige US-General, der am
Samstag die Befehlsgewalt über die
internationalen Truppenverbände übernahm, hält
die Lage im Irak für »nicht hoffnungslos«. Er ist
Experte für Aufstandsbekämpfung, seine erste
Aufgabe wird die Führung einer Großoffensive in
Bagdad sein, und er drängt darauf, dass die ihm
zugesagten 21 500 zusätzlichen US-Soldaten so
bald wie möglich stationiert werden.
Der Führungswechsel ist eine Art regime change im
Militärapparat. Petraeus gehört zu den Autoren
des Field Manual 3-24, der neuen
Aufstandsbekämp-fungsdoktrin der US-Armee. Das
Handbuch enthält implizit eine Generalkritik an
der Strategie des Verteidigungsministers Donald
Rumsfeld, der im November vergangenen Jahres
zurücktrat. Petraeus und seine Mitautoren fordern
unter anderem größere Anstrengungen beim
Wiederaufbau und einen besseren Schutz der
Zivilbevölkerung vor Terroranschlägen, auch wenn
dies die US-Truppen größeren Risiken aussetzt.
Nun muss Petraeus beweisen, dass diese Strategie
auch praktikabel ist. Viele Mili-tär-experten
sind der Ansicht, dass die mit den zugesagten
Verstärkungen mehr als 150 000 Soldaten zäh-lende
Truppe zu schwach ist, um etwa nach der
ge-planten systematischen Durch-suchung der
einzelnen Stadtviertel Bagdads nach Waffen und
Sprengstoff eine Rückkehr der Terroristen und
Milizionäre zu verhindern. Bereits die Entsendung
von 21 500 zusätzlichen Soldaten brachte George
W. Bush beträchtliche innenpolitische Probleme,
und der Präsident wird seinen neuen Kommandanten
auf Dauer wohl nur unterstützen, wenn dessen in
den USA unpopuläre Strategie schnelle Erfolge
bringt.
Manche Kritiker glauben auch, die neue Initiative
komme zu spät. Denn längst geht es im Irak nicht
mehr nur um Terror- oder Aufstandsbekämpfung,
sondern um die Beendigung eines ethnisierten
Bürgerkriegs. Drei Jahre lang hatten Schiiten und
Kurden auf die Angriffe sunnitischer Jihadisten
und ba’athistischer Terrorgruppen nicht mit
Angriffen auf Zivilisten reagiert, doch im
Frühjahr 2006 eskalierte die Situation. Die
Mahdi-Miliz des extremistischen schiitischen
Predigers Muqtada al-Sadr sowie eine Reihe
überwiegend auf lokaler Ebene tätiger
schiitischer Warlords begannen nach den
Anschlägen auf die goldene Moschee in Samarra mit
Racheakten an Sunniten.
Relativ selten kämpfen die Milizen gegeneinander,
meist wird die Zivilbevölkerung terrorisiert. Die
alltägliche Gewalt zwingt die Menschen, bei einer
Miliz »Schutz« zu suchen. Im Konkurrenzkampf vor
Ort setzen sich meist die brutalsten und
fanatischsten Kräfte durch, da ihnen am ehesten
das Potenzial zugetraut wird, sich gegen Rivalen
aus den eigenen Reihen behaupten zu können.
Äußere Faktoren haben zur Eskalation beigetragen.
Saudi-Arabien und Syrien unterstützen sunnitische
Gruppierungen, der Iran hilft schiitischen
Milizen. Die Bündnispolitik der US-Truppen war
wech-selhaft, in den vergangenen Monaten haben
sie sich wieder verstärkt auf die Seite
sunnitischer Gruppen gegen die schiitischen
Milizen gestellt. Zudem haben sunnitische
Terrorgruppen die irakischen Sicherheitskräfte
infiltriert, während es den schiitischen
Regierungsparteien gelungen ist, ganze Einheiten
ihrer Milizen in die Polizei und die Armee
einzuschleusen.
Auch zwischen den schiitischen Partei-en und
Milizen gibt es Konflikte. Ende Januar wurden
mehr als 250 Anhänger einer von dem schiitischen
Prediger Sheikh Ahmed al-Hassani al-Sarkhi
geführten apokalyptischen Sekte getötet. Die
Umstände des Gefechts sind ungeklärt, offenbar
musste die US-Luftwaffe die bedrängten irakischen
Sicherheitskräfte retten. Die Besatzungstruppen
stellen sich zunehmend gegen die extremistischen
schiitischen Milizen, auch gegen jene, deren
politische Führung im Parlament und in der
Regierung vertreten ist.
Am Donnerstag der vergangenen Woche stürmten
US-Soldaten in Begleitung irakischer
Sicherheitskräfte das Gesundheitsministerium, das
von einem Anhänger Muqtada al-Sadrs geleitet
wird. Der stellvertretende Gesundheitsminister
Hakim al-Zamili wurde in Handschellen abgeführt.
Die Regionalpolitik der US-Regierung, die eine
»sunnitische Front« arabischer Staaten aufbauen
möchte, um den Iran zu isolieren, scheint sich
auch auf den Irak auszuwirken.
Frühere Großoffensiven der US-Truppen richteten
sich meist gegen Terrorgruppen und Milizen im
»sunnitischen Dreieck«. Derzeit finden die Kämpfe
und Massaker vor allem in Gebieten statt, in
denen verschiedene Bevölkerungsgruppen wohnen.
Bagdad und Kirkuk wurden in den vergangenen
Monaten zu den Hauptschlachtfeldern der Milizen.
In Bagdad werden immer mehr gemischt bevölkerte
Stadt-viertel zum Ziel von »Säuberungen«.
Schiiten ziehen in schiitisch kontrollierte
Viertel, Sunniten in Sunnitenviertel. Meist
genügt die Einschüchterung der jeweiligen
Minderheit, einige exemplarische Morde sorgen
dafür, dass die ersten sich auf den Weg machen,
bald folgen dann Verwandte und Freunde. Einer
kürzlich veröffentlichten Studie der
Internationalen Organisation für Migration (IOM)
zufolge haben 360 000 Menschen innerhalb des Irak
in Gebieten ihrer »eigenen« Bevölkerungsgruppe
Zuflucht gesucht.
Besonders gefährlich ist die Lage für die
zahlreichen gemischten Familien und die
Angehörigen kleinerer Minderheiten, die über kein
von eigenen Milizen kontrolliertes Territorium
verfügen. Mandäer, Christen oder Turkmenen
versuchen deshalb häufig, aus dem Irak zu
flüchten. Von den 30 000 irakischen Mandäern
haben mittlerweile fast zwei Drittel das Land
verlassen. Nur rund drei Prozent der Irakis sind
Christen, doch Christen machen derzeit 40 Prozent
der etwa 800 000 irakischen Flüchtlinge in Syrien
aus. Aus Städten, die von besonders fanatischen
Islamisten kontrolliert werden, sind die
christlichen Gemeinden so gut wie verschwunden.
Für Unruhe unter den irakischen Christen sorgen
auch fundamentalistische evangelikale Sekten, die
im Gefolge der US-Armee ins Land gekommen sind.
Louis Sako, der chaldäische Erzbischof von
Kirkuk, kritisierte Anfang Februar, die
Evangelikalen würden unter den irakischen
Christen einen »aggressiven Proselytismus«
betreiben. Während viele irakische Christen auf
der Flucht sind, wurden allein in Bag-dad über 30
neue evangelikale Kirchen aktiv. Und da die
christlichen Fundamentalisten auch Muslime
bekehren wollen, arbeiten sie der
antichristlichen Propaganda der Islamisten in die
Hände. Der turkmenischen Minderheit in Kirkuk
wird vorgeworfen, sie lasse sich von der Türkei
instrumentalisieren, was ihre prekäre Lage
zwischen den arabischen Milizen und den neuen
kurdischen Herren der Stadt weiter erschwert.
Insgesamt sind seit der Eskalation des
Bürger-kriegs fast zwei Millionen Irakis ins
Ausland ge-flüchtet, darunter insbesondere die
Gebildeten, was bereits zu einem Mangel an Ärzten
und anderen Akademikern geführt hat. Den
überwiegenden Teil der irakischen Bevölkerung
eint der Wunsch nach einem Ende der Gewalt,
dennoch ist eine weitere Eskalation nicht
ausgeschlossen. Und selbst wenn es gelingen
sollte, in Bagdad und später in den anderen
umkämpften Gebieten für Sicherheit zu sorgen,
werden die Folgen des Terrors und der Massaker
den Irak noch lange prägen.
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
WADI-Austria
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
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22 Presseaussendung: Österreichische Waffen und der Terror im Irak
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Presseaussendung von WADI-Österreich, 14.2.2007
Österreichische Waffen und der Terror im Irak
Entsetzt, aber nicht verwundert, äußerte Sich
Thomas Schmidinger, Obmann der im Irak tätigen
Hilfsorganisation Wadi, über den Fund
österreichischer Waffen bei irakischen
Terrorgruppen: „Wer in diese hochsensible Region
Waffen liefert, riskiert, dass sie irgendwann bei
Terrorgruppen oder Milizen im Irak auftauchen.
Wir wissen zwar noch nicht ob diese
Scharfschützengewehre von Steyr Mannlicher aus
den Beständen stammen, die die österreichische
Bundesregierung 2004 für den Export in den Iran
genehmigt hat. Allerdings würde es auch nicht
verwundern, wenn diese vom Iran ihren Weg in den
Irak gefunden hätten.“
Mary Kreutzer, Pojektkoordinatorin von Wadi für
den Irak erinnert dabei an die lange Tradition
österreichischer Rüstungsexporte in den Irak:
„Das Haus unseres Büroleiters im Irak wurde in
den 1980er-Jahren mehrmals von sogenannten
„Nimsawis“, den „Österreichern“ zerstört. Die
Norikum-Kanonen galten als die gefürchtetsten
Kanonen im Kampf gegen die kurdischen
WiderstandskämpferInnen.“ Die nun im Irak
aufgetauchten Waffen wären, so Kreutzer, eine
unsägliche Fortsetzung dieser Tradition. Wadi
unterstützt seit Jahren mit Hilfe der
österreichischen Entwicklungszusammenarbeit
Frauenprojekte im Nordirak. Die Hilfsorganisation
fordert wesentlich strengere gesetzliche
Regelungen für den Waffenexport: „Wenn die
derzeitigen Bestimmungen Exporte in
Bürgerkriegsregionen ermöglichen, sind sie
offensichtlich unzureichend. Österreich sollte
dem Irak wirtschaftlich und sozial unter die Arme
greifen und nicht mit Waffenexporten!“
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
WADI-Österreich
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