widerst at nd mund - Dienstag, 13. Februar 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Di Feb 13 07:29:10 CET 2007


MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
               www.no-racism.net/mund

Dienstag, 13. Februar 2007


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A) INHALT
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01 OLG München verhindert Auslieferung von SS-Mann

Von:    Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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02 Wirbel um Krankendaten AMS durchleuchtet Arbeitslose?

Von:    FLGZ at gmx.net
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03 Mindestsicherung

Von:    Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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04 GLB/Arbeitsklima-Index/Überstunden/Arbeitszeitverkürzung

Von:    Gewerkschaftlicher Linksblock
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05 GLB/ÖBB/Privatisierung/Faymann/Gusenbauer

Von:    Gewerkschaftlicher Linksblock
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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06 que[e]r am 14.02.: Vom Kaerntner Urwald ins Parlament
Von:    Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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07 8.März und Solidarität

Von:    LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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08 20.2.: MinisterInnen-Checkpoint. Erwin Buchinger in der ZUK

Von:    Zukunfts- und Kulturwerkstätte
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09 Derwisch erzählt

Von:    INTERKULTTHEATER <newsletter at interkulttheater.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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10 Friedensbemühungen in Uganda und Somalia drohen zu scheitern

Von:    GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>

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11 Im Visier von Randfiguren
   Wer greift die  Glaubensgemeinschaft an?

Von:    Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
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B) TEXTE
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01 OLG München verhindert Auslieferung von SS-Mann

Von:    Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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Vor eben diesem Oberlandesgericht wird in den nächsten
Monaten das Berufungsverfahren von David Goldner stattfinden,
der für die Abbildung von Islamisten mit Hitlergruß auf dem Cover
des Buches "Feindaufklärung und Reeducation. Kritische Theorie
gegen Postnazismus und Islamismus" verurteilt wurde.
(http://www.cafecritique.priv.at/Titelbild.html)


derStandard.at
>  07. Februar 2007
>  Deutschland verweigert Auslieferung eines Ex-SS-Mannes
>  Kritik aus Dänemark an Entscheidung des
>  Oberlandesgerichtes München
>
>  Kopenhagen/Kempten - Auf Kritik ist in Kopenhagen die
>  Entscheidung des Oberlandesgerichtes (OLG) München
>  gestoßen, den wegen Mordes in Dänemark gesuchten
>  früheren SS-Mann Soeren Kam (85) aus dem deutschen
>  Kempten nicht an sein Geburtsland auszuliefern. Neben
>  Medien äußerten sich am Montag auch frühere
>  Widerstandskämpfer enttäuscht darüber, dass der 1.
>  Senat des OLG die Erschießung eines Journalisten 1943
>  in Kopenhagen als Totschlag und damit als verjährt
>  einstufte. "Das ist ein trauriger Schlag gegen alle,
>  die in der Widerstandsbewegung für ein freies Dänemark
>  gekämpft haben", sagte der Vorsitzende des Verbandes
>  "Aktive Widerstandskämpfer", Frede Klitgard.
>
>  Kam, ein gebürtiger Däne und seit 1956 als deutscher
>  Staatsbürger in Kempten ansässig, hat seine Mitwirkung
>  an der Tötung des Journalisten und Widerstandskämpfers
>  Carl Henrik Clemmensen nicht bestritten. Er stuft die
>  Tat aber als "Notwehr" ein. Die größte dänische
>  Boulevardzeitung "Ekstra Bladet" meinte in einem
>  Leitartikel zur Abweisung des dänischen
>  Auslieferungsantrages: "Dass ausgerechnet die
>  Deutschen einen Nazi-Verbrecher schützen, wirkt
>  besonders grotesk angesichts der Tatsache, dass sie
>  sich gerade erst eifrig für ein Verbot des
>  Hakenkreuzes im gesamten EU-Raum stark gemacht haben."
>
>  Nach deutschem Recht verjährt
>
>  Die dänische Justizministerin Lene Espersen hatte
>  schon am Vortag erklärt, sei hätte sich einen anderen
>  Ausgang gewünscht, respektiere aber die Entscheidung
>  der deutschen Justiz. Kam war im September 2006 wegen
>  des Kopenhagener Auslieferungsantrages drei Wochen in
>  Haft. Zuvor war bereits ein Auslieferungsbegehren 2005
>  abgelehnt worden, weil Kam damals als deutscher
>  Staatsbürger nicht ausgeliefert werden konnte. Danach
>  änderte sich diese Rechtslage durch Anpassung der
>  deutschen Regeln an EU-Bestimmungen jedoch.
>
>  In dem am Wochenende bekannt gewordenen OLG-Urteil vom
>  31. Jänner dieses Jahres kamen die Richter zu dem
>  Schluss. "dass der dem Auslieferungsverfahren zugrunde
>  liegende Sachverhalt nicht den hinreichenden
>  Tatverdacht eines Verbrechens des Mordes begründet und
>  ein Verbrechen des Totschlags nach deutschem Recht
>  verjährt ist, sodass ein Auslieferungshindernis
>  vorliegt". In dem Verfahren ging es nach OLG-Angaben
>  um den Vorwurf, Kam "habe zusammen mit zwei anderen
>  den dänischen Journalisten Clemmensen am 30. August
>  1943 in der dänischen Stadt Lyngby bei Kopenhagen
>  getötet, indem sie insgesamt 8 Schüsse auf ihr Opfer
>  abfeuerten". (APA/dpa)
>  ? 2007 derStandard.at - A
______________________


im März in Wien:


Buchpräsentation "Halbmond und Hakenkreuz. Das 
'Dritte Reich', die Araber und Palästina" mit 
Martin Cüppers (wissenschaftlicher Mitarbeiter 
der Forschungsstelle Ludwigsburg) an der 
Universität Wien


http://www.cafecritique.priv.at


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02 Wirbel um Krankendaten AMS durchleuchtet Arbeitslose?

Von:    FLGZ at gmx.net <FLGZ at gmx.net>
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Liebe Datensch"schützer", wieso seids ihr jetzt 
(endlich) entsetzt? Diese Dinge laufen doch schon 
die ganze Zeit, seit Jahren - hättets doch nur 
diverse Erwerbsloseninitiativenseiten mal 
ansurfen brauchen - da wär euch schon was 
untergekommen. Das AMS handelt in vielen 
Bereichen einfach gesetzeswidrig, 
amtsmissbräuchlich, nötigend! Fragt doch mal nach 
beim BBRZ, der Datenerhebungszentrale - 
ausgelagert aus dem AMS schnüffeln die in 
Anamnesen, versuchen, sich illegal selbst z.B. in 
Krankenhäusern Befunde von Erwerbslosen zu 
besorgen, sind amtsanmaßend! Und bitte: wozu 
hätte z.B. das BBRZ Befunde, also heikle Daten 
von PatientInnen erheben wollen, wenn nicht, um 
sie zu verwenden - und dazu gehört auch der 
Transfer in die AMS-Terminals! Zugriff: 
Österreichweit!

Die nächste Frage, die sich dabei stellt: Wie 
werden diverse Leute vom AMS mit einem roten 
Punkterl für "vorbestraft" im Computer versehen, 
oder mit einem blauen für "AlkoholikerIn", usw. 
Wie wärs, mal die Behörde, die die Daten zu 
schützen hat, als Razzia ins AMS zu schicken, wo 
ist hier die Kontrolle? Menschen werden 
"gerastert" - 800.000 Menschen landen 
personenbezogen lebenslänglich in diesem AMS 
Werkel und nun gibt es plötzlich einen Aufschrei. 
Ist nur zu hoffen, dass der nachhaltig wird!
Denn der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf - und 
der Kopf in diesem Spielchen mit der Existenz von 
Menschen sind ehemalige Marxisten und SPÖler.
Die menschenverachtenden Praktiken des AMS 
bekommt bald jemand zu spüren, der in diese 
Maschinerie hinein muss. Die von der 
Buchinger-Company vorgeschlagenen 
Gesetzesänderungen werden die Zustände noch 
drastisch verschlechtern - wieder ein Schritt 
weiter in der Entrechtung und Entmündigung von 
erwachsenen Personen, bloss, weil die es sich 
nicht mehr richten können. Siehe auch die 
Prognosen unter 
http://www.wolfsmutter.com/artikel447

Ohne Bewegung und Solidarität ist diesen Herren 
nicht beizukommen. Oberstgerichtliche Urteile hin 
oder her.



Kurier heute:
Nachrichten
Wirbel um Krankendaten AMS durchleuchtet Arbeitslose
Das Arbeitsmarktservice erhebt medizinisch 
sensible Daten von Arbeitslosen und gibt die 
Diagnosen weiter. Mediziner und Datenschützer 
sind entsetzt.
  Das AMS bestätigt, Krankendaten zu speichern - 
allerdings nur in Rücksprache mit den Patienten.

Lesermeinungen
Wie gesund müssen Arbeitslose sein?
  Hans Joachim Fuchs war erstaunt, ja empört. Ein 
arbeitsloser Patient war in seine Wiener Praxis 
gekommen und hatte dem Allgemein-Mediziner und 
Uni-Lektor eine merkwürdige Frage gestellt: Der 
Mann wollte wissen, ob er, sein Vertrauensarzt, 
medizinische Daten an das Arbeitsmarktservice 
(AMS) weitergegeben habe. Fuchs verneinte, 
selbstverständlich nicht. "Aber es stellte sich 
heraus, dass die Daten trotzdem in seinem AMS-Akt 
gelandet sind - wohlgemerkt ohne Zustimmung des 
Patienten", erzählt Fuchs dem KURIER.

Gröbere Probleme
Auf Anfrage des KURIER bestätigt das AMS, 
medizinische Daten von Arbeitslosen zu erheben 
und zu speichern. "Bei arbeitslosen Personen mit 
gröberen Problemen - dazu gehören etwa Drogen, 
psychische oder psychiatrische Probleme oder ein 
Alkohol-Entzug - werden die Daten bei uns 
gespeichert und im Bedarfsfall auch 
weitergegeben", erklärt Beate Sprenger, 
Sprecherin des AMS. Dies sei dann nötig, wenn die 
Person in ein spezielles Betreuungsprogramm 
kommt. "Betroffene Beratungseinrichtungen 
erhalten für den Betreuungszyklus von uns die 
Daten."

Sprenger schließt aus, dass das AMS ohne 
Zustimmung der Patienten Daten erhebt. "Wir haben 
nur jene Informationen, die uns die Klienten 
selbst überlassen. Außerdem gilt für das AMS 
sowie für alle Subunternehmen strengster 
Datenschutz."

Wo dieser beginnt und endet, ist freilich umstritten.
So beschwerte sich im Vorjahr eine AMS-Klientin 
bei der Datenschutzkommission (DSK). Der Grund: 
Ohne ihre Zustimmung hatte man im Zuge einer 
Schulungsmaßnahme eine Depressionsdiagnose an 
einen privaten Dienstleister übermittelt und 
Depression als "schwere psychische Erkrankung" 
umschrieben.

Gesetzlich gedeckt
Die DSK teilte die Bedenken der Patientin 
freilich nicht. Denn die Verarbeitung und interne 
Weitergabe medizinischer Daten durch das AMS ist 
rechtlich gedeckt.
So berechtigt das Arbeitsmarktservicegesetz das 
AMS unter Paragraf 25, Name, Geburtsdatum, etc. 
sowie alle "vermittlungsrelevanten Betriebsdaten 
und sonstige vermittlungsrelevante Daten " zu 
verarbeiten.

"Die Datenschutz-Bestimmungen insgesamt und das 
AMS-Gesetz im Besonderen sind viel zu schwammig." 
Hans Zeger, ARGE Daten-ChefWas genau unter 
"vermittlungsrelevant" zu verstehen ist, lässt 
der Gesetzgeber offen - und darin sehen 
Datenschützer auch das größte Problem.
"Die Datenschutz-Bestimmungen insgesamt und das 
AMS-Gesetz im Besonderen sind viel zu schwammig", 
bemängelt Hans Zeger, Chef der ARGE Daten. "Ich 
weiß als Patient nie, unter welchen Bedingungen 
meine Daten weitergegeben werden dürfen, da das 
Gesetz keine taxative Aufzählung enthält."

Laut Zeger wird deshalb beim AMS "Beliebiges" an 
Informationen gesammelt und verarbeitet; die 
AMS-Betreuer würden sich bisweilen in 
"psychologischer Betreuung versuchen". Und 
insgesamt habe das AMS ein starkes Druckmittel - 
"die Sperre des Arbeitslosengeldes".

Mediziner Fuchs, der viele arbeitslose Patienten 
betreut, sieht langfristig die medizinische 
Versorgung bedroht: "Arbeitslose sind - mit oder 
ohne schwere Erkrankung - in einer 
Krisensituation. Wenn sie nun genötigt werden, 
Geheimnisse preiszugeben oder gar umgangen 
werden, werden sie in ihrer Krisensituation 
zusätzlich gefährdet - und das erschwert auch die 
ärztliche Arbeit."

Artikel vom 12.02.2007, 17:30 | KURIER | Christian Böhmer

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PLATTFORM FRAUENLESBEN GEGEN ZWANGSARBEIT
und strukturelle Gewalt gegen Frauen



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03 Mindestsicherung
Von:    Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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Die einfachste - weil nicht überprüfbare - Ausrede.

Bei den kommenden Wahlen wird meinerseits für die 
SPÖ "nicht mehr drinnen sein".

LG
Dietmar Köhler



----- Original Message -----
Von:Buchinger, Erwin
To:Dietmar Köhler
Sent: Monday, February 12, 2007 1:09 PM
Subject: AW: Mindestsicherung



Sehr geehrter Herr Köhler,

..dass aktuell mit dem Regierungspartner nicht 
mehr drinnen war. Wir mussten - wie sie wissen - 
ja auch in vielen anderen Punkten Abstriche 
machen. Aber dennoch - ich sehe vor allem die 
Fortschritte gegenüber bisher! Der Einstieg ist 
programmatisch geschafft, jetzt ist das Modell in 
die Praxis umzusetzen, was schwierig genug sein 
wird - der Ausbau sollte vergleichsweise leichter 
sein.

Freundliche Grüße, Erwin Buchinger



Von: Dietmar Köhler [mailto:ibd.koehler at utanet.at]
Gesendet: Freitag, 09. Februar 2007 15:53
An: Buchinger, Erwin
Betreff: Mindestsicherung



Sehr geehrter Herr Bundesmininister,

es wird kolportiert, dass von der im 
Regierungsprogramm festgelegten Mindestsicherung 
ein Beitrag zur Krankenversicherung als Abzug 
vorgesehen ist.

Das bedeutet, dass die Mindestsicherung - ebenso 
wie der Ausgleichszulagenrichtsatz - deutlich 
UNTER der Armutsschwelle (EU-SILC) liegen wird.

Was ist der Grund dafür?

Mit freundlichen Grüssen

Dietmar KÖHLER
Initiativgruppe
ARBEITSLOSIGKEIT

Gründungsmitglied des "Netzwerk Grundeinkommen" (www.grundeinkommen.at)
Mitglied der Menschenrechtsgruppe bei FIAN (www.fian.at)
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04 GLB/Arbeitsklima-Index/Überstunden/Arbeitszeitverkürzung

Von:    Gewerkschaftlicher Linksblock <office at glb.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks 
(GLB), Hugogasse 8, A-1110 Wien - Telefon +43 664 
61 45 012 oder +43 1 53 444-308 -
Mail office at glb.at - Web www.glb.at - Ausgabe vom 12. Februar 2007

“Arbeitsklima-Index" bestätigt Forderung nach Arbeitszeitverkürzung

Österreich ist Europameister bei längster Wochenarbeitszeit

Einmal mehr bestätigt der jüngste 
Arbeitsklima-Index der oberösterreichischen 
Abeiterkammer die Dringlichkeit einer
Arbeitszeitverkürzung, meint die Fraktion 
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB). Laut 
diesem Bericht arbeiten ein Drittel der
Beschäftigten regelmäßig länger als 40 Stunden, 
17 Prozent sogar mehr als 45 Stunden wöchentlich. 
Im Ergebnis ist Österreich mit
44,1 Stunden realer Wochenarbeitszeit neben Griechenland (44,3) Europameister.

Regelmäßige Überstunden sind die Kehrseite 
wachsender Prekarisierung. Zwar arbeiten sowohl 
Voll- als auch Teilzeitbeschäftigte im
Schnitt um zwei Stunden mehr. Aber die 
Teilzeitquote liegt in Österreich bei Männern mit 
sechs Prozent unter, bei Frauen mit 39
Prozent jedoch über dem EU-Durchschnitt. Im 
Tourismus sind fünf, im Bau vier, im Handel zwei 
Stunden Mehrarbeit die Regel, auch
damit geraten Frauen am meisten unter die Räder, 
da gerade bei dem im Tourismus und Handel hohen 
Anteil von Teilzeitbeschäftigung
bislang keine Überstundenzuschläge bezahlt werden.

Im krassen Gegensatz zu der vom 
“Arbeitsklima-Index" konstatierten 
Unzufriedenheit durch meist erzwungene Mehrarbeit 
steht
allerdings, dass von AK und ÖGB dies nicht mit 
einer klaren Ansage für eine 
Arbeitszeitverkürzung beantworten: “Es ist 
paradox, wenn
der ÖGB zwar seit zwanzig Jahren regelmäßig die 
35-Stundenwoche fordert, sich realpolitisch aber 
auf die berüchtigte
Flexibilisierungsstrategie der Unternehmerseite 
eingelassen hat und wir als Ergebnis eine der 
längsten realen Wochenarbeitszeit
Europas haben", meint GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.

Als falsche Antwort bezeichnet Antlanger in 
diesem Zusammenhang auch die vorgesehene 
Verlängerung der Tagesarbeitszeit auf zehn
Stunden bzw. im Schichtbetrieb auf zwölf Stunden 
sowie der Wochenarbeitszeit auf 60 Stunden ohne 
Zuschläge und der
Ladenöffnungszeiten von 66 auf 72 Stunden pro 
Woche, die eins zu eins aus einem 
Sozialpartnerpapier unter Mitwirkung des ÖGB in 
das
Koalitionsabkommen übernommen wurden.

Laut einer Arbeiterkammer-Statistik (Stand 3. 
Quartal 2005) leisten 748.500 ÖsterreicherInnen 
durchschnittlich 9,4 Überstunden pro
Woche. Die Summe von 7,04 Millionen Überstunden 
wöchentlich entspricht umgerechnet auf eine 
40-Stundenwoche einem
Arbeitskräftepotential von 175.900 zusätzlichen 
Arbeitsplätzen. Daraus wird auch deutlich, dass 
Überstundenleistung eine
Männer-Domäne und vor allem für Facharbeiter und 
höhere Angestellte lukrativ ist: 508.600 Männer, 
aber nur 239.900 Frauen leisten
regelmäßig Überstunden.

Für den GLB ist daher die Reduzierung der 
Überstunden im Zusammenhang mit einer allgemeinen 
Arbeitszeitverkürzung eine
Schlüsselfrage. Dadurch kann Druck auf die 
Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze entstehen um 
der wachsenden Arbeitslosigkeit
gegenzusteuern. Hingegen ist die Behauptung durch 
eine weitere Flexibilisierung und Abschaffung der 
Überstundenzuschläge würden
Arbeitsplätze geschaffen nur Lug und Trug und 
hält keiner seriösen Prüfung stand. Der ÖGB und 
vor allem die ArbeiterInnen und
Angestellten sind schlecht beraten, wenn sie 
weiterhin der Erpressung der Unternehmer mit 
verstärkter Flexibilisierung nachgeben.


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05 GLB/ÖBB/Privatisierung/Faymann/Gusenbauer

Von:    Gewerkschaftlicher Linksblock <office at glb.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks 
(GLB), Hugogasse 8, A-1110 Wien - Telefon +43 664 
61 45 012 oder +43 1 53 444-308 -
Mail office at glb.at - Web www.glb.at - Ausgabe vom 12. Februar 2007


Faymann und Gusenbauer als Bahnbrecher für ÖBB-Privatisierung?

Gretchenfrage für GewerkschafterInnen im Parlament

Regelrecht düpiert werden die 
SpitzengewerkschafterInnen mit ihrer 
Unterstützung für das rotschwarze 
Koalitionsabkommen und der
damit verbundenen Hoffnung, dass jetzt Schluss 
mit der Privatisierung öffentlichen Eigentums 
sei, meint die Fraktion
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) zu den 
jüngsten Aussagen von Infrastrukturminister 
Werner Faymann und Bundeskanzler
Alfred Gusenbauer (beide SPÖ).

Minister Faymann meinte zu der von ihm 
befürworteten Privatisierung des 
ÖBB-Güterverkehrs “Ich sehe das sehr 
undogmatisch. Ich stehe
strategischen Partnern (also privaten 
Beteiligungen, die Red.) in Unternehmern nie 
negativ gegenüber". Und Kanzler Gusenbauer lehnte
in einem ORF-Interview Teilprivatisierungen 
“nicht grundsätzlich ab". Dass ÖVP-Vizekanzler 
Wilhelm Molterer die sozialdemokratische
Privatisierungslinie unterstützt und meint “Für 
den Güterverkehr ist eine mehrheitliche 
Privatisierung denkbar" ist nicht
verwunderlich. Bekanntlich wurde der amtierende 
ÖBB-Chef Martin Huber schon von der vorherigen 
Regierung beauftrag, die ÖBB
“börsefit" zu machen.

“Damit bestätigt sich, dass die Regierung 
Gusenbauer nahtlos dort weitermacht, wo die 
Regierung Klima aufgehört hat. Bekanntlich
wurde ein Großteil der Verstaatlichten in der 
Regierungszeit der vormaligen großen Koalition 
unter SPÖ-Regie privatisiert", stellt
dazu GLB-Vida-Sekretär Ernst Wieser kritisch 
fest. Der ehemalige Verstaatlichtenminister und 
ÖIAG-Chef Rudolf Streicher (SPÖ) hatte
die Privatisierungsbilanz von 1986 bis 2000 mit 
dem Ausspruch “Unser Katechismus ist das 
Aktienrecht" sehr treffend auf den Punkt
gebracht. Und Kanzler Gusenbauer hatte schon 2002 
gemeint “Es wird keine Privatisierung rückgängig 
gemacht".

Zur Gretchenfrage wird die geplante 
Privatisierung der ÖBB-Rail Cargo für FSG-Chef 
Wilhelm Haberzettl und alle anderen im Parlament
vertretenen GewerkschafterInnen. Für diese 
Abgeordneten stellt sich die Entscheidung, ob für 
sie die Beschlüsse der Gewerkschaften
gegen die Privatisierung oder die neoliberale 
Parteiräson der SPÖ als Fraktionsdisziplin 
maßgeblich wichtiger sind.

Da Haberzettl vor kurzem die weitere 
EU-Liberalisierung im Schienenverkehr recht 
lapidar mit dem Ausspruch “Ich bin kein Gegner
davon und fürchte mich nicht" abgetan hat, ist 
freilich zu befürchten, dass die Beschäftigten 
der ÖBB in seiner Person keine gute
Verteidigung gegen die Privatisierungsabsichten 
haben. Denn bekanntlich ist die Liberalisierung 
immer die Vorstufe für die
Privatisierung.

Der GLB bekräftigt hingegen seine grundsätzliche 
Ablehnung der Privatisierung wichtiger 
öffentlicher Infrastrukturleistungen wie der
Bahn und weist auf die negativen Folgen einer 
Privatisierung sowohl für die Beschäftigten als 
auch für die Öffentlichkeit hin: “Die
einzigen Nutznießer der Privatisierung 
öffentlichen Eigentums sind die AktionärInnen, 
wie alle bisherigen Erfahrungen damit zeigen",
so Wieser abschließend.



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Von:    GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
Monday, February 12, 2007, 11:23:21 AM
Subject: Putin Heuchelei vorgeworfen - Moskau 
heizt Rüstungswettlauf in Dritter Welt an
Files:   <none>
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>  GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
>  PRESSEMITTEILUNG  Göttingen, den 12.02.2007
>
>  "Friedensengel" Putin auf Sicherheitskonferenz in München: Heuchelei
>  kennt keine Grenzen - Russland heizt Rüstungswettlauf in der Dritten Welt
>  an
>
>  Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dem russischen
>  Präsidenten Wladimir Putin wegen seiner Warnungen vor einem neuen
>  Rüstungswettlauf am Montag Heuchelei vorgeworfen. Kein Staat
>  exportierte mehr Waffen in die Dritte Welt als Russland, erklärte die
>  GfbV.
>  Russland habe im Jahr 2005 Waffen im Wert von sieben Milliarden US-
>  Dollar an Entwicklungsländer geliefert, 2004 für  5,4 Milliarden
>  US-Dollar.
>  So werde nicht nur der Völkermord in Darfur mit Waffen aus Russland
>  angeheizt, sagte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius Delius. Moskau
>  liefere auch ohne Rücksicht auf Spannungsgebiete Rüstungsgüter an Iran,
>  Syrien, China, Nepal, Indien und Indonesien sowie an 54 weitere Staaten.
>  Unter Präsident Putin seien die russischen Waffenexporte von 2002 bis
>  2005 um das 15-Fache gestiegen, erklärte die staatliche russische
>  Waffenexportagentur Rosoboronexport am 21. November 2005. Stolz habe
>  Putin noch am 30. März 2006 erklärt, dass Russlands Waffenexporte im
>  Jahr 2005 die Erwartungen um 25 Prozent übertroffen hätten. Putin hatte
>  auf der Münchener Sicherheitskonferenz am Samstag vor einem neuen
>  Rüstungswettlauf in der Welt gewarnt.
>
>  70 Prozent der russischen Waffenexporte entfallen dem Stockholmer
>  International Peace Research Institute (SIPRI) zufolge auf China und
>  Indien (43% China, 25% Indien). Chinas Hochrüstung, die von dem
>  benachbarten Japan und Taiwan als Bedrohung empfunden wird, bedrohen
>  Stabilität und Frieden in Ostasien, meinte Delius. Auch Indien müsse
>  aufgrund seiner Spannungen mit Pakistan noch immer als Krisengebiet
>  angesehen werden. Während Indien und Pakistan im Jahr 2002 an der
>  Schwelle zu einem Atomkrieg standen, lieferte Russland Indien Kampfjets.
>
>  Besonders problematisch seien jedoch die fortgesetzten russischen
>  Waffenlieferungen an Iran, Syrien und den Sudan. Trotz massiver
>  internationaler Proteste habe Russland  29 TOR M1 -
>  Luftverteidigungssysteme an den Iran im Wert von 700 Millionen US-Dollar
>  im Dezember 2006 geliefert. Insgesamt vereinbarte Russland im Jahr 2006
>  Waffenexporte in den Iran im Wert von vier Milliarden US-Dollar sowie von
>  zwei Milliarden US-Dollar an Syrien (vor allem SA-18 Boden-Luft-Raketen).
>
>  In Afrika heize Russland den Rüstungswettlauf besonders an. So liefere es
>  unter anderem Rüstungsgüter an Sudan, Äthiopien, Uganda, Angola,
>  Marokko, Algerien und Libyen. In Somalia und Kongo werde mit russischen
>  Waffen gekämpft. Im Krieg zwischen Äthiopien und Eritrea (1998-2000),
>  der 100.000 Menschenleben gefordert habe, seien vor allem russische
>  Waffen eingesetzt worden.
>
>  Wichtiger Rüstungsempfänger sei auch der Sudan. Im  Oktober 2006 habe
>  der sudanesische Verteidigungsminister Abdelrahim Hussein noch in
>  Moskau um eine Anleihe in Höhe von einer Milliarde US-Dollars für weitere
>  Waffenkäufe gebeten. Trotz des Völkermordes in Darfur habe Russland
>  2004 zehn MiG-29SE Kampfjets und zwei MiG 29-Übungsflugzeuge an den
>  Sudan geliefert. Auch unternehme Putin nichts dagegen, dass russische
>  Antonow-Bomber regelmäßig in Darfur vor Überfällen der Janjaweed-
>  Milizen Dörfer bombardieren. Dabei habe der Weltsicherheitsrat sich schon
>  im Sommer 2006 für die Einrichtung einer Flugverbotszone über Darfur
>  ausgesprochen, um den Terror gegen die Zivilbevölkerung einzudämmen.
>
>  Ulrich Delius ist auch erreichbar unter Tel. 0160 / 95 67 14 03.
>  ======================================================
>  Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
>  Inse Geismar, Pressereferentin
>  Postfach 2024, D-37010 Goettingen
>  Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
>  E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
>  ======================================================



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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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06 que[e]r am 14.02.: Vom Kaerntner Urwald ins Parlament
Von:    Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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Mittwoch 14. Februar:

Vom Kaerntner Urwald ins Parlament
Zur Vergangenheit und Gegenwart eines Freiheitlichen

Nachdem Mitte Jaenner Fotos aufgetaucht sind, die den FPOe-Obmann Heinz
Christian Strache mit amtsbekannten Neonazis bei paramilitaerischen
"Spielen" in Kaernten zeigen, wissen wir erst, was er meinte, als er am
Wiener FPOe-Landesparteitag im Mai 2006 damit drohte, angesichts der
drohenden "Ueberfremdung" den "Kampfanzug" anziehen zu wollen. Wer sich
aber keine Illusionen ueber den Charakter der FPOe machte, die/den
konnte die desavouierenden Fotos nicht ueberraschen. Zudem haeuften sich
gerade in juengster Zeit die Indizien fuer zahlreiche Querverbindungen
zwischen der neonazistischen und der rechtsextremen Szene.
Die Indiskretion aus der Neonaziszene, welche sich dabei den Hahnenkampf
zwischen Strache und Stadler nutzbar machte, war offenbar als
Retourkutsche gedacht: Nur ein paar Tage davor hatte Andreas Moelzer in
seinem Wochenblatt "Zur Zeit" die Neonazis als "Narrensaum" und Gerd
Honsik als einen "als Fruehrentner in Spanien" lebenden "Nachtportier"
abgekanzelt. Da war es an der Zeit, Spielkamerad Strache mal wieder an
die glorreiche Vergangenheit zu erinnern...
Vortrag und Diskussion ueber Heinz Christian Straches bewegte Jugend,
sein damaliges Umfeld, den oesterreichischen Neonazismus und sein
Verhaeltnis zur FPOe, die wieder einmal in Machtkaempfen versinkt.

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Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (die Stiegen hinunter)
Veranstaltungsbeginn: 20:00
geoeffnet von 18:30-24:00

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Naechste Woche: G8 gib Acht!

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07 8.März und Solidarität

Von:    LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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8. März -Internationaler Frauenkampftag
feministischer Selbstorganisierung
und antipatriarchale Solidarität

Die eigenständige Organisierung als Frauen ist 
ein politischer Ausdruck und Kampfmittel für die 
Eigenständigkeit und Subjektivität von Frauen und 
für die gesellschaftliche Freiheit für Frauen. 
Die Zuneigung, Anerkennung und Auseinandersetzung 
unter Frauen ist Ausgangspunkt für feministische 
Analysen und eine gelebte Praxis im Kampf um 
Frauenbefreiung. Die autonome Frauendemo am 8. 
März ist Teil der feministischen 
Selbstorganisierung und Selbstvertretung von 
Frauen.

Feministische Inhalte, Forderungen und Analysen 
sind Gesellschaftskritik mit der sich auch Männer 
auseinandersetzen müssten, um gesellschaftliche 
Verhältnisse zu begreifen und ein 
antipatriarchales Selbstverständnis entwickeln zu 
können. Deshalb fordern wir gemischte Gruppen, 
Männer und Transgenderpersonen auf, rund um den 
8. März eine öffentliche Veranstaltung zu machen, 
in der sie öffentlich gegen Sexismus und 
Patriarchat Position beziehen. Wir sind neugierig 
und interessiert daran, wie und was sie, 
innerhalb der Gruppe/Organisation und als 
Gruppe/Organisation, gegen das Patriarchat (als 
gesellschaftliche Männerdominanz und -herrschaft) 
und gegen Sexismus (als Männergewalt gegen Frauen 
und Mädchen und als gesellschaftliche 
Diskriminierung und Verachtung von Frauen, von 
der Arbeit von Frauen und von Beziehungen unter 
Frauen) diskutieren und umsetzen, und wie sie 
feministische Analysen von ökonomischer 
Ausbeutung von Frauenarbeit in die 
Kapitalismuskritik miteinbeziehen.

Es beschwerden sich ja immer wieder welche, dass 
Männer und Transgenderpersonen bei der Frauendemo 
nicht mitgehen dürfen. Es gibt die Möglichkeit, 
selber was zu tun, Position zu beziehen, 
solidarisch zu sein und damit öffentlich zu 
werden.

Wir erwarten uns diese Veranstaltung in Absprache 
mit dem Frauen-Aktionsplenum zum 8. März 
(erreichbar über Tel.: 01-408 50 57, Mail: 
lesbenfrauennachrichten at gmx.at), und dass die 
Vorbereitung und Öffentlichkeit die Gruppe/n 
selbst übernehmen. Wir stecken unsere Kraft in 
unsere feministische Organisierung und sind 
gespannt ob es Solidarität gibt, die auch Praxis 
zeigt.

feministische Grüße
FrauenLesben vom Aktionsplenum zum 8. März 07




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08 20.2.: MinisterInnen-Checkpoint. Erwin Buchinger in der ZUK

Von:    Zukunfts- und Kulturwerkstätte <LM.Sender at spoe.at>
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MinisterInnen-Checkpoint


Erwin Buchinger in der ZUK
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Dienstag, 20. Februar 2007, 19 Uhr

         in der Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien



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>         Mit dem Bundesminister für Soziales diskutieren

Verena Buxbaum
Betriebsleiterin Jobfabrik

Carmen Fischer
Vorsitzende des VSStÖ Wien

Jürgen Michlmayr
ÖGB-Bundesjugendvorsitzender


Moderation:
Tanja Dobart
Renner-Institut


>         ANMELDUNG erbeten!
         T.: 01/513 86 82, zuk at spoe.at



         * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *


          >       Nähere Infos unter:

Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
Tel.: 01/513 86 82
www.diezuk.at
zuk at spoe.at              >       An- und Abmeldung des Veranstaltungsabos:

Gehen Sie bitte auf die Seite
www.diezuk.at/online/page.php?P=10180


Impressum/Offenlegung gem. §§ 24, 25 MedienG:
www.diezuk.at/online/page.php?P=10942



         * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *


In Kooperation mit:
  RI <http://www.diezuk.at/bilder/../bilder/RI_155.JPG>

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09 Derwisch erzählt

Von:    INTERKULTTHEATER <newsletter at interkulttheater.at>
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DERWISCH ERZÄHLT
Geschichten aus dem Orient





Wegen des großen Erfolges

V E R L Ä N G E R T



  köstliche gedörrte Datteln und Feigen ...

                frischer türkischer Tee aus dem Samowar ...

                                            der 
Dunst des Tabakrauchs aus der Wasserpfeife ...



 
berauschende Tänze ...



                           ... dazu Geschichten aus dem Orient







Mi, 14.Feb. bis So,18.Feb.
Mi, 21.Feb. bis So,25.Feb.
Mi, 28.Feb. bis So, 4.März

Mi,  7.März bis So,11.März

Mi,14.März bis Fr. 16.März



Beginn: 19.30 Uhr









Mit: Aret Güzel Aleksanyan (Erzähler) und

Mandana Alavi Kia (Gesang und Tanz)



¤  15.- / 12.-







INTERKULTTHEATER

1060 Wien, Fillgradergasse 16

Tel: 01 / 587 05 30

reservierung at interkulttheater.at

www.interkulttheater.at


><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><
MELDUNGEN UND MEINUNGEN
><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><<>><

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Friedensbemühungen in Uganda und Somalia drohen zu scheitern
Von:    GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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>  GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
>  PRESSEMITTEILUNG   Göttingen, den 9. Februar 2007
>
>  Friedensbemühungen in Uganda und Somalia drohen zu scheitern
>  80.000 Kindersoldaten in Uganda und Somalia warten auf Europas Hilfe
>
>  Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Freitag vor einem
>  Scheitern der Friedensbemühungen in Uganda und Somalia gewarnt, da
>  mehr als 80.000 Kindersoldaten in beiden Ländern unmittelbar von einer
>  Wiederaufnahme von Kampfhandlungen betroffen seien. "Die Europäische
>  Union (EU) muss die Friedensprozesse in beiden Ländern dringend aktiver
>  unterstützen, um den Albtraum immer neuer Gewalt für Millionen Kinder in
>  diesen afrikanischen Staaten zu stoppen", erklärte der GfbV-Afrikareferent
>  Ulrich Delius.
>
>  Die Menschenrechtsorganisation bat Außenminister Frank-Walter
>  Steinmeier, bei der heutigen Sitzung der Somalia-Kontaktgruppe darauf zu
>  bestehen, dass in Somalia eine repräsentative Regierung der nationalen
>  Einheit gebildet wird, um langfristig Frieden zu sichern. Seit Juni 2006
>  engagieren sich die EU, die USA und andere führende Staaten in der
>  Somalia-Kontaktgruppe für eine Stabilisierung des Landes im Horn von
>  Afrika. Bislang weigert sich die von der EU und den USA unterstützte
>  Übergangsregierung Somalias, alle bedeutenden Clan-Gruppen im Land
>  bei der Regierungsbildung zu berücksichtigen.
>
>  "Nur wenn die im Volk verhasste Übergangsregierung endlich repräsentativ
>  wird und ein klares Regierungsprogramm vorlegt, haben die mehr als
>  78.000 in Somalia unter Waffen stehenden Kindersoldaten eine Chance,
>  dass der Frieden nach 16 Jahren Krieg und mehr als einer Million Toten
>  endlich gesichert werden kann", warnte Delius.
>
>  Auch im Friedensprozess in Norduganda müsse die EU nun stärker aktiv
>  werden, wenn sie es ernst meint mit ihrem Engagement für Kindersoldaten,
>  forderte die GfbV. Norduganda dürfe für Kinder nicht länger die Hölle auf
>  Erden sein.  Die Menschenrechtsorganisation appellierte an den deutschen
>  Außenminister als Vorsitzenden des EU-Außenministerrates massiven
>  Druck auf die Regierung Ugandas und die Rebellengruppe LordZs
>  Resistance Army (LRA) auszuüben, um ein Scheitern des im Juli 2006
>  begonnenen Friedensprozesses zu verhindern.
>
>  "Das Leben von Hunderttausenden Flüchtlingen und ihren Kindern ist akut
>  bedroht, wenn der Bürgerkrieg in Norduganda erneut ausbricht", sagte
>  Delius. Nur 230.000 der 1,7 Millionen Binnenflüchtlinge hätten seit
>  Unterzeichnung eines Waffenstillstandes am 29. August 2006 die
>  Flüchtlingscamps verlassen können. Mehr als 1,4 Millionen lebten noch
>  immer in 200 äußerst schlecht versorgten Lagern. Besonders schlimm sei
>  die Lage der Kindersoldaten. 2.500 Kinder stünden noch immer unter
>  Waffen der LRA. Auch die reguläre ugandische Armee rekrutiere
>  regelmäßig Kindersoldaten. Seit 1986 habe die LRA bereits mehr als
>  20.000 Kinder verschleppt, um sie als Kindersoldaten zu missbrauchen.
>  Das Schicksal von 10.000 entführten Kindern sei noch immer ungeklärt.
>
>  Ulrich Delius ist auch erreichbar unter Tel. 0160 / 95671403
>  ======================================================
>  Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
>  Inse Geismar, Pressereferentin
>  Postfach 2024, D-37010 Goettingen
>  Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
>  E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
>  ======================================================
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11 Im Visier von Randfiguren
    Wer greift die  Glaubensgemeinschaft an?

Von:    Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen <dieinitiative at gmx.at>
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Im Visier von Randfiguren
   Wer greift die  Glaubensgemeinschaft an?

http://www.kismetonline.at/index.php?type=special area=1 p=articles id=51


Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich 
(IGG) sieht  sich derzeit einem massiven Angriff 
von allen Seiten ausgesetzt. Medien  berichten 
über "undemokratische" Strukturen, fragwürdigen 
Wählerverzeichnissen  und zu laschem Vorgehen 
gegen vermeintliche "Hassprediger".

Aufgebrochen  ist die Diskussion bereits vor 
Wochen, im Zuge des angeblichen Aufrufs zum 
Terrorismus durch den Wiener Imam Adnan Ibrahim. 
Es folgt ein medialer Angriff  in der 
Tageszeitung "Presse" gegen Vertreter der IGG und 
der Initiative  muslimischer ÖsterreicherInnen 
durch bekennende Antideutschen und des 
Einzelgängers Ahmed Rusznak vom Islamischen 
Informations- und  Dokumentationszentrum.

Der Konvertit bezeichnet die Glaubensgemeinschaft 
gerne als "Hort des Fundamentalismus" und sorgt 
mit einer Pressekonferenz letzte  Woche erneut 
für Aufregung.

Doch wer steckt hinter diesen  oberflächlichen 
Angriffen? Thomas Schmidinger, seines Zeichens 
Universitätslehrender, wirft in seinem 
"Presse"-Gastkommentar ausgewählten  Muslimen wie 
Omar al-Rawi, Amina Baghajati und Tarafa 
Baghajati eine  ideologische wie aktivistische 
Nähe zu der in vielen arabischen Staaten 
verbotenen Muslimbruderschaft vor.

Beweise bleibt Schmidinger schuldig,  nein er 
setzt kurze Zeit später noch ein Sahnehäubchen 
auf sein Muslim-Bashing.  Das Existenzrecht 
Israels würde von den genannten Personen 
ebenfalls nicht  anerkannt werden.

Die Wiener Grünen pflegten jüngst den Begriff 
Islam-Bashing als Antwort der FPÖ auf ihre 
eigenen extremistischen Tendenzen.  Doch geht es 
hier um Ablenkung? Im Falle Schmidingers mit 
Sicherheit nicht.

Er ist eine mediale Randfigur, die gelegentlich 
durch provokantes  Auftreten, im öffentlichen 
Diskurs erscheint. Seine Vorwürfe sind eigentlich 
mit  dem berühmt-berüchtigten österreichischen 
Hausverstand problemlos zu  entkräftigen.

Menschen, die neben ihrer erfolgreichen 
Integrationsarbeit, auch aktiv gegen die 
Politisierung des Islams eintreten,  eine Nähe 
zur Bruderschaft vorzuwerfen, ist nicht nur 
weltfremd, sondern grenzt  an irrationalem 
Denkvermögen.

Ähnliches gilt für den bereits genannten  Ahmed 
Rusznak, der außer polarisierenden Äußerungen, 
keine sichtlichen Erfolge  vorzuweisen hat. 
Seinem Wunsch die Glaubensgemeinschaft sofort 
aufzulösen,  widerspricht jeglicher Rationalität.

Diese Organisation arbeitet seit  den späten 
70-iger Jahren erfolgreich an der Integration 
aller Musliminnen und  Muslimen in diesem Land. 
Predigten werden zunehmend auf Deutsch gehalten, 
niemand von der IGG hat sich je einem Dialog 
verweigert. Die Imam-Konferenz, der  Kampf gegen 
weibliche Genitalverstümmelung, Fatwas gegen 
Terrorismus,  Initiativen zum Bau von Friedhöfen, 
islamisches Bildungswesen auf universitärer 
Ebene und die unabdingbare Zusammenarbeit mit 
Politikerinnen und Politkern.

All diese positiven Zeichen kontinuierlich 
widerlegen zu versuchen, kann  nur die Arbeit von 
Randfiguren mit Appetit auf persönlichem Ruhm 
sein.

Der Islam ist in seiner vollen Gänze und 
Schönheit in dieser Republik  verankert. 
Resultierend aus der intensiven Arbeit von 
wenigen - zum teils  ehrenamtlichen - Menschen, 
denen der gesellschaftliche Friede am Herzen 
liegt.  Nicht ein Übermaß an Egoismus und 
Selbstverherrlichung.

Karim  Saad

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-- 
  Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

  www.islaminitiative.at
  e-mail:dieinitiative at gmx.at
für Rückfragen und Korrespondenz kontaktieren sie bitte:
Omar Al Rawi                 +43-650-3831942 al-rawi at gmx.at
Amina   Tarafa Baghajati +43-1-2595449    baghajati at aon.at
Mouddar Khouja             +43-6991-9685096    referent at derislam.at
Andrea Saleh                +43-664-4147620 frauen at derislam.at

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Interessierte!
Wir hoffen, dass die so an Euch zugehenden Informationen auf
Euer Interesse stoßen.
Wir versenden über den Verteiler nicht nur Neuigkeiten, die die
eigenen Aktivitäten betreffen, sondern auch Zeitungsartikel, die
im weitesten Sinn mit dem Islam und Integration zu tun haben
oder ähnliches.
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wieder, sind aber gut, um das Meinungsspektrum zu sichten. Wir
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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2007, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
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Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Heinz Nessizius aus Einsendungen an
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Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Di 5:00


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