widerst at nd mund: Donnerstag, 08. Februar 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Do Feb 8 09:37:34 CET 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Mittwoch , Donnerstag, 08. Februar 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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[kinoki-mikrokino] #140 romane apsa- Roma in der Slowakei
von augustine.leisch at gmx.at <augustine.leisch at gmx.at>
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MigrantInnen in der mobilen Pflege und Betreuung
von Dachverband lateinamerikanischer
Vereine in Ã-sterreich <e.medina at dvlatinos.org>
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Märzdonnerstage/7.2.:Kundgebung:1 Jahr Ehe ohne Grenzen
von "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
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Veranstaltungen Wien von "agm" <agm at agmarxismus.net>
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2x LITERATURSALON im März von "PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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[kinoki-mikrokino] jungle promotion mit sv damenkraft & shy
von augustine.leisch at gmx.at <augustine.leisch at gmx.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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Reaktionäre Islamisten als Verbündete?
Genitalverstümmelung: 155 Millionen Opfer.
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Islamische Glaubensgemeinschaft: Gegen FGM
von "Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen" <dieinitiative at gmx.at>
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HLI/Jugend für das Leben - distanzieren sich nicht
von FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
<mailto:Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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[kinoki-mikrokino] #140 romane apsa- Roma in der Slowakei
von augustine.leisch at gmx.at <augustine.leisch at gmx.at>
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KINOKIS MIKROKINO
Politische Filmabende, 1x monatlich im depot bei freiem Eintritt.
depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, http://www.depot.or.at
kinoki. Verein für audio-visuelle Selbstbestimmung
mikrokino at kinoki.at | http://www.kinoki.at
Newsletter subskribieren bzw. abbestellen unter:
https://kooperative.at/mailman/listinfo/kinoki-mikrokino
Förderpreis Politische Kulturarbeit 2004 der IG Kultur Österreich.
depot , Dienstag, 13.März 2007, 19 Uhr
kinokis mikrokino #141
Romane Apsa - Roma in der Slowakei
ROMANE APSA - Zigeunertränen
Ein Film von Zuzana Brejcha
A 2005, 123 Min, Slowakisch/Romanes/Deutsch mit deutschen UT
Helena, 54, die Chefin des Clans der Familie Horvath-Pokuta-Dunka, trennt
sich, entgegen der Tradition der Roma, von ihrem Mann Gejza. Ihre schönen
Töchter dominieren ihre Männer und halten so den Alltag in Zehra – Dobra
Vola, einem Roma Ghetto in der Ostslowakei, am Laufen. Helenas Sohn Jozef,
32, wird aus der Untersuchungs-Haft entlassen. Die Anschuldigung, er hätte
eine Nachbarin vergewaltigt, stellt sich nach zehn Wochen als erpresserische
Verleumdung heraus. Cyril, 28, ist der einzige, der richtig lesen und
schreiben kann und ist somit Anlaufstelle für sämtliche Anliegen der
Gemeinschaft. Kali, 28, Cyrils Frau und Helenas Tochter, macht als erste
Frau aus der Siedlung den Führerschein. Durch weitere Verleumdungen, die zu
Cyrils Verhaftung führen, spitzt sich die Situation dramatisch zu.
Über ein Jahr, vier Jahreszeiten lang, kurz vor dem Beitritt der Slowakei
zur EU, begleitet die Filmemacherin Zuzana Brejcha drei Generationen einer
Roma Familie in ihrem Alltag. Das Leben der matriarchalisch definierten
Familie wird nicht nur durch Armut und Arbeitslosigkeit bestimmt, auch
Feste, Traditionen und das Satellitenfernsehen, als Fenster zum neuen
Europa, sind fester Bestandteil des Lebens in der Siedlung. Polizeiliche
Willkür ist eine ständige reale Bedrohung.
ROMANE APSA – Zigeunertränen, ist ein unsentimentaler Dokumentarfilm. Durch
die Nähe des kraft- und eindrucksvollen Kamerablicks wird die Erzählung
intensiv. Kleine Momente des Alltags werden bedeutend. Dramatische
Ereignisse dokumentieren rassistische Staatsgewalt mitten in Europa. Die
Filmemacherin Zuzana Brejcha zeigt den Clan der Familie Horvath-Pokuta-Dunka
als engagierte und einfühlsame Chronistin.
Anschließend Gespräch mit Zuzana Brejcha, Moderation Eva Simmler
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Vorschau:
im Depot, am Donnerstag, 29.3. um 19 Uhr zeigt
kinoki in Zusammenarbeit mit EUROMAYDAY
kinokis mikrokino #142
RIFF RAFF
GB 1990, 94 min, Regie: Ken Loach
D: Robert Carlyle, Emer McCourt, Jimmy Coleman, George Moss, Ricky Tomlinson
Eine bitterböse Tragikomödie über das Ende geregelter
Anstellungsverhältnisse. Bauarbeiter auf in jeder Hinsicht ungesichterten
Arbeitsplätzen auf einer Baustelle in London. Ein ehemaliges Krankenhaus
soll in einen Luxuswohnblock umgebaut werden. Während die Träume von
bescheidenem Wohlstand sich täglich mehr als völlig unerreichbare Illusionen
herausstellen, steigt die Wut.....
Das Filmscreening findet als Auftakt zu einem von Euromayday Wien
vorbereiteten Organizing Day am 30.03.2007 in den Initiativräumen im WUK
statt:
Let's Organize!
Organisierung für den Kampf um gleiche soziale Rechte für alle! Während die
Prekarisierung von Arbeit und Leben voranschreitet, bestehen in
verschiedenen Regionen bereits zahlreiche Erfahrungen mit Organisierung in
unsicheren Zeiten sowie mit unterschiedlichsten Tools. Die Veranstaltung
soll Gelegenheit sein, Diskussionen über die verschiedenen Zielsetzungen und
Ressourcen im Organisierungskontext auszutauschen, die verschiedenen
Methoden zu befragen, über Organisierungserfolge zu sprechen, wie auch die
jeweils lokalen Differenzen aber auch Ähnlichkeiten zwischen den Kontexten
auszuarbeiten.
www.euromayday.at
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Vorschau:
depot , Dienstag, 17.April 2007, 19 Uhr
kinokis mikrokino #143
"Endlösung" in Frankreich: La mémoire des enfants
La Mémoire des Enfants
Dokumentarfilm von Hannes Gellner und Thomas Draschan
A/F 2006 . 80 min
Frankreich 1942 – 1944. Die Deportation von 11.400 jüdischen Kindern aus
Frankreich in Richtung der Nazi-Todeslager. Serge und Beate Klarsfeld, die
berühmten Nazi-Jäger, präsentieren hier aufsehenerregendes historisches
Material über die Verstrickung des Vichy-Regimes in die Deportationspolitik
der Nazis. Der Film führt die ”Klarsfeld-Methode” konsequent weiter: die
Betroffenen sollen der Anonymität entrissen werden, die sich hinter den
blanken Opferzahlen verbirgt.
Die beiden österreichischen Regisseure, Hannes Gellner und Thomas Draschan,
stellen sechs Überlebende vor, die in den 1940er Jahren selbst Kinder oder
Jugendliche waren und nur knapp der Ermordung durch die Nazis entgehen
konnten. In berührenden Interviews verknüpfen die Zeitzeug/innen ihre
persönliche Geschichte mit den historischen Fakten. Ihre politische Analyse
weist dabei mit grosser Vehemenz auf die Verantwortung des Vichy-Regimes
hin. Darüber hinaus erinnert Serge Klarsfeld an die herausragende Rolle
österreichischer Nazis bei der Durchführung der ”Endlösung” in Frankreich.
Anschließend Gespräch mit Hannes Gellner.
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revolution will not be televised
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kinoki
mikrokino at kinoki.at
<http://www.kinoki.at>http://www.kinoki.at
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MigrantInnen in der mobilen Pflege und Betreuung
von Dachverband lateinamerikanischer
Vereine in Ã-sterreich <e.medina at dvlatinos.org>
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Informationsveranstaltung diversity at care
Im Rahmen des Equal-Projekts diversity at care - MigrantInnen in der mobilen
Pflege und Betreuung bietet die Caritas Wien Information über Pflege – und
Betreuungsberufe im Rahmen von Informationsveranstaltungen und
Einzelberatungen.
Diese Information richtet sich an Personen mit Migrationshintergrund, die an
einer Ausbildung im Bereich mobile Pflege- und Betreuungsberufe interessiert
sind.
Diversity at care unterstützt eine integrationsfördernde Arbeitsgestaltung im
Bereich der Pflege und Betreuung und fördert die Chancengleichheit von
MigrantInnen in diesem Berufsfeld. Somit engagiert sich das
WIK-Vernetzungsbüro als Partner in der Entwicklungspartnerschaft
diversity at care, um diese Informationsvorträge auch für seine Mitglieder zu
veranstalten.
Die Informationsveranstaltungen von diversity at care finden jeweils Dienstag
ab 18:00 Uhr statt.
Termine:
06. Februar 2007
06. März 2007
03. April 2007
Veranstaltungsort:
WIK-Vernetzungsbüro
Margaretengürtel 96/4/1a
1050 Wien
Information und Anmeldung:
Sabrina Kopf
WIK-Vernetzungsbüro
Tel.: 01/ 641 84 30
vereine at wik-vernetzungsbuero.at
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Märzdonnerstage/7.2.:Kundgebung:1 Jahr Ehe ohne Grenzen
von "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
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Liebe Leute!
++++++++1) MÄRZDONNERSTAGE
++++++++2) 7.2..:KUNDGEBUNG: 1 JAHR EHE OHNE GRENZEN
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++++++++1) MÄRZDONNERSTAGE
Das nächste Donnerstagstreffen im Käuzchen (Ecke Neustiftgasse/Gardegasse)
wird am 1.3.2007 stattfinden. Treffen ab 20Uhr, etwaige Besprechungen
gemeinsamer politischer Aktivitäten ab 20Uhr30.
Beim letzten Treffen wurde u.a. die Möglichkeit eines zusätzlichen Treffens
am 15.3. besprochen. Am Donnerstag, dem 15.3., findet die
Berufungsverhandlung im Prozess gegen die an der rassistischen
"Amtshandlung" gegen Seibane Wague beteiligten Einsatzkräfte statt. Sollte
das Skandalurteil der ersten Instanz bestätigt werden, böte ein Abendtermin
im Käuzchen die Möglichkeit, umgehend Aktivitäten von unserer Seite in die
Wege zu leiten. Die Entscheidung über ein zusätzliches Zusammentreffen am
15.3. wird aber erst beim Treffen am 1.3. fallen.
++++++++2) 7.2.:KUNDGEBUNG: 1 JAHR EHE OHNE GRENZEN
EIN JAHR EHE OHNE GRENZEN - (K)EIN GRUND ZU FEIERN?
Mittwoch 7.2.2006 17:00 Herrengasse 7 A-1010 Wien
Die 41. Kundgebung der Inititiative.
Wo, wenn nicht vor dem
Innenministerium sollte die Initiative: Ehe ohne
Grenzen ihr einjähriges Bestehen begehen. Seit 41 Wochen demonstrieren wir
jetzt vor dem Innenministerium, bis jetzt verhallten unsere
Gesprächsansuchen im Nichts. Auch an Herrn Innenminister Platter erging die
Bitte um ein Gespräch, bis dato ohne Reaktion. Auch wenn es anbetracht
unserer Situation nicht wirklich etwas zu feiern gibt, sind alle
TeilnehmerInnen der Kundgebung herzlich auf ein Glas Sekt vor dem
Innenministerium eingeladen, und vielleicht geschieht ja ein Wunder und Herr
Platter nimmt unsere gesammelten Unterschriftenlisten persönlich entgegen
die wir ihm zu diesem Anlass gerne überreichen wollen.
Hat sich in all den Wochen etwas
verändert, die Situation verbessert?
Nein! Die einen warten noch immer darauf, dass ihre Anträge aus dem Vorjahr
bearbeitet werden, die anderen fürchten noch immer, dass ihre PartnerInnen
ausreisen müssen, Familien auseinandergerissen werden. Das Fremdengesetz ist
jetzt seit 13 Monaten in Kraft - können sie sich vorstellen wie sich
(staalich erzeugte) Illegalität anfühlt, über Monate hinweg? Wie es sich
anfühlt, seine Zukunft als Familie in keinster Weise planen zu können, über
Monate hinweg. Wie es sich anfühlt, als qualifizierter, hoch motivierter
Mensch nicht arbeiten zu dürfen? Nein? Wissen sie nicht? Wir stehen für
Fragen gerne zur Verfügung. Die Gruppe der Betroffenen wächst - täglich.
Täglich neue Betroffene und doch immer die selben Probleme ....und täglich
grüßt das Murmeltier......und täglich wiehert der Amtsschimmel.
Weiterverbreitung erwünscht!
ligrü Gustl
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Veranstaltungen Wien von "agm" <agm at agmarxismus.net>
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Veranstaltungen der gemeinsamen Unterstrukturen von Arbeitsgruppe Marxismus
(AGM) und AL-Antifaschistische Linke in Wien:
AGM/AL Wien Südwest
N o r d i r l a n d: Religiöser Wahnsinn oder legitimer Widerstand?
Eine marxistische Analyse der Herrschaft des britischen Imperialismus und
des Kampfes von IRA und Sinn Féin
Mittwoch, 14. Februar 2007, 19 Uhr
Cafe Berfin (Hinterzimmer), Siebensterngasse 46, 1070 Wien (U3 Neubaugasse
oder 49er oder 13A)
AGM/AL Wien Nord
K l i m a – Katastrophe – Kapitalismus
Eine marxistische Einschätzung von Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels
Dienstag, 27. Februar 2007, 19 Uhr
Piwnica, Jägerstraße 38, 1200 Wien (U6 Jägerstraße oder 5er oder 33er)
Die von AL und AGM gemeinsam verabschiedeten Thesen zu Mittel- und
Südamerika finden sich jetzt als PDF-Datei auf unserer website:
http://www.agmarxismus.net/stellungnahmen/msa_thesen.pdf
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2x LITERATURSALON im März von "PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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Im März 2007 hat der
LITERATURSALON IM GEMEINDEBAU
gleich zweimal seine Pforten geöffnet:
• 4. März 2007
PAULUS HOCHGATTERER - ERNST MOLDEN
BUBENLIEDER oder DIE SÜSSE DES LEBENS
Österreichische Krimilektüre der Ausnahmeklasse trifft auf wienerisches
Songwriting von internationalem Format
Beginn: 20.00 Ihr
Kartenpreise: * 15,-- / * 12,--
• 25. März 2007
MANUEL ANDRACK - GUY HELMINGER
DIE RUHE DER SCHLAMMKRÖTE
Eine philologische Annäherung an Trunkenheit, Prahlsucht
und die eigenen Erinnerungslücken
Beginn: 20.00 Uhr
Kartenpreise: * 15,-- / * 12,--
RABENHOF THEATER
A-1030 Wien; Rabengasse 3
Kartenreservierungs-Hotline: Tel. 01/712 82 82
Infos + Online-Kartenkauf unter: http://www.rabenhof.at
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[kinoki-mikrokino] jungle promotion mit sv damenkraft & shy
von augustine.leisch at gmx.at <augustine.leisch at gmx.at>
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kinoki empfiehlt:
Im Rahmen der aktuellen Abo-Kampagne der Berliner
Wochenzeitung Jungle World
(www.jungle-world.com)
laden UnterstützerInnen und LeserInnen zur:
"JUNGLE WORLD ABO PROMOTION"
RABENHOFTHEATER
Rabeng.3, 1030, (U3 Kardinal Nagl Platz)
Freitag 9. Februar 2007
15 Uhr: micromediacongress
20 Uhr: Gala
Eintritt: freie Spende!
Durch die Gala sollen Bekanntheitsgrad und AbonenntInnenzahlen
der linken Wochenzeitung Jungle World gehoben, und allgemein unabhängige Medien
thematisiert und promotet werden.
20 Uhr pünktlich: media performance:
MitarbeiterInnen von Redaktion und Verlag
positionieren und präsentieren die JUNGLE WORLD.
Abo Promotion vom feinsten mit Bild und Ton in polycolor.
Die Redaktion der MALMOE interviewt die Redaktion
der MALMOE im performativen Diskurs
zu Produktionsbedingungen einer Zeitschrift.
danach: lesung:
Jörg Sundermeier, Verbrecherverlag Berlin aus: "Der letzte linke Student"
danach: live:
S.V.DAMENKRAFT, (wien) Femploitation Genderfuck
Exquisit (www.myspace.com/svdamenkraft)
SHY, (linz) pure POP-Ästhetik attidude(www.shy.at)
Treasure Island DJ Rayna
VOR-ORT-ABO-SERVICE am Jungle-World-Schalter
micromediacongress
Meeting unabhängiger Medienschaffender
Rabenhoftheater
Fr., 09.02. 2007, 15°°
JournalistInnentratsch und Redaktionsgeheimnisse,
Informationswiederbeschaffung und Manipulationstheorie, Inszenierung
medienspezifischer Diskurse für Bühne, Funk und Fernsehn...
VertreterInnen der Redaktionen JUNGLE WORLD, MALMOE, AN.SCHLÄGE,
Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur, Asyl in Not,
art in migration, Augustin, Romano Centro, moment, liga, Lila, kulturrisse,
bildpunkt und anderen stellen sich einer wilden Mischung von
programmatischen, praktischen, ideologischen und medientheoretischen Fragen.
Jungle World Abo Promotion in LINZ: Do. 08.02.07 StadtWerkStatt Linz
kontakt Abo Promotion:
Chris Thaler
Technische Leitung
RabenhofTheater
Rabengasse 3, 1030 Wien
mob: 0650 2828217
jungleworld at gmx.at
kontakt Jungle World:
Jungle World Verlags GmbH
Tilman Clauß [Verlag]
Bergmannstr. 68
10961 Berlin
fon 030 / 61 28 27 32
fax 030 / 618 20 55
verlag at jungle-world.com
www.jungle-world.com
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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Reaktionäre Islamisten als Verbündete?
Genitalverstümmelung: 155 Millionen Opfer.
von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Wieland Schneider (Die Presse) begleitete ein frauengeleitetes mobiles
Aufklärungsteam von Wadi bei der Arbeit in der nordirakischen Region Germian
und berichtet über die Anti-FGM-Kampagne im Irak. "Bis vor wenigen Jahren
war man davon ausgegangen, dass Genitalverstümmelung in erster Linie ein
afrikanisches Problem ist. (...) Doch auch Asien und sogar Europa sind
betroffen. Laut Schätzungen werden weltweit 155 Millionen Frauen Opfer von
Beschneidung."
Zum Artikel:
http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=c&ressort=c&id=615843
Mary Kreutzer (Wadi Österreich) hinterfragt im Gastkommentar am
Internationalen Tag gegen Weibliche Genitalverstümmelung die Konferenz von
Kairo. "Die Anti-FGM-Fatwa von Kairo ist (...) ein zweischneidiges Schwert.
Einerseits kann sie als taktisches Instrument im Kampf gegen weibliche
Genitalverstümmelung eingesetzt werden, (...) andererseits wirft es die
gerechtfertigte Frage auf, ob man mittels Fatwas reaktionärer Islamisten
eine fortschrittliche Politik betreiben kann, und will, und dadurch nicht
vielmehr eben jenen Kräften Gehör verschafft, die es durch
Aufklärungskampagnen zu bekämpfen gelte."
Zum Artikel:
http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=m&ressort=g&id=615958
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Reaktionäre Islamisten als Verbündete?
VON MARY KREUTZER (Die Presse) 06.02.2007
Am heutigen Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümme lung (FGM)
wird man vieles über die hochgepriesene Konferenz von Kairo lesen, jedoch,
ich befürchte, wenig Kritisches. Hochkarätige Mullahs und männliche
"Experten" aus aller Welt haben unter der Schirmherrschaft der
Al-Azhar-Universität eine Fatwa gegen FGM ausgesprochen. An dem Treffen, zu
dem die deutsche Menschenrechtsorganisation Target geladen hatte, nahmen
unter anderen der Großscheich der Kairoer Al-Azhar-Universität, Mohammed
Sayed Al-Tantawi, ein Lehrer Tariq Ramadans, der ägyptische
Religionsminister Mahmoud Zakzouk und auch der berühmte Scheich Yusuf
Al-Qaradawi aus Katar teil.
Qaradawi, der trotz seiner Zugehörigkeit zur Moslembruderschaft im Westen
gerne als moderat und modern beschrieben wird, ist den fortschrittlichen
Kräften im Nahen Osten jedoch schon lange ein Dorn im Auge. Er sei ein
"geistiger Brandstifter", der in seinen Fatwas nicht nur das Töten
amerikanischer ZivilistInnen im Irak - und jüdischer ZivilistInnen in Israel
- verlangt, (Selbst-)Mordattentate auch von Frauen rechtfertigt - wobei
diesen freundlicherweise dabei auch erlaubt sei, das Kopftuch abzunehmen -
und zur Steinigung von Schwulen und Lesben auffordert. Am 23. November 2006,
also just dem Tag der viel beachteten Fatwa gegen FGM, gibt er auf seiner
Homepage folgenden Rat, die exakt das Gegenteil der Fatwa aussagt: "[FGM]
ist keine Vorschrift, wer glaubt, dass es im Interesse seiner Töchter liege,
soll es tun, und ich persönlich unterstütze es unter den gegebenen Umständen
in der modernen Welt. Aber wer sich dagegen entschließt, wird nicht als
Sünder angesehen, da es vor allem dazu gedacht ist, Frauen zu ehren, so
sehen es die Gelehrten."
Österreich war ebenfalls an der Konferenz vertreten. Durch den
Menschenrechtsbeauftragten der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ),
Tarafa Baghajati, der hierzulande vor allem durch sein öffentliches Zweifeln
an der Existenz von FGM im Irak hervortat und durch seine Aussage, dass FGM
ein "afrikanischer Brauch" sei, den es im Irak nie gegeben habe.
Auch Tantawi, neben Qaradawi sicherlich der einflussreichste Gelehrte der
sunnitisch-arabischen Welt, ist nicht der Kuschelimam, als der er
hierzulande gilt. In Ägypten, wo die Kandidaten der (verbotenen)
islamistischen Muslimbruderschaft ein Fünftel der Parlamentssitze erringen
konnten, kennt man ihn als Konservativen. Seine Universität, die Al-Azhar,
verbietet Bücher, die gegen "islamische Werte" verstoßen, und lehnt
Gesetzesentwürfe ab, die nicht mit der Scharia konform sind. Vor kurzem
wurde ein Gesetz abgelehnt, das Ehebruch nicht mehr unter Strafe stellt,
wenn der betrogene Partner von einer Strafverfolgung absieht.
Die Anti-FGM-Fatwa von Kairo ist somit ein zweischneidiges Schwert.
Einerseits kann sie als taktisches Instrument im Kampf gegen weibliche
Genitalverstümmelung eingesetzt werden, um muslimischen Frauen und Männer im
Irak, in Ägypten, in Indonesien, in Europa, im Sudan, den USA etc. die
Ausübung zu erschweren, andererseits wirft es die gerechtfertigte Frage auf,
ob man mittels Fatwas reaktionärer Islamisten eine fortschrittliche Politik
betreiben kann und will und dadurch nicht vielmehr eben jenen Kräften Gehör
verschafft, die es durch Aufklärungskampagnen zu bekämpfen gelte.
Mary Kreutzer ist Projektkoordinatorin von Wadi Österreich, Chefin vom
Dienst der Menschenrechtszeitschrift liga und Mitglied der Plattform Stop FGM.
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Genitalverstümmelung: 155 Millionen Opfer
VON WIELAND SCHNEIDER (Die Presse) 06.02.2007
Wenn Frauen in archaischen Bräuchen ihrer Lust beraubt werden.
Wien/Suleymania. "Was passiert da drinnen. Warum ist das nur für Frauen."
Der alte Mann wirft neugierige Blicke auf den Eingang des Schulgebäudes.
Fast alle Bewohnerinnen des nordirakischen Dorfes Awaqut haben sich in einem
der Klassenzimmer versammelt, für Männer ist der Eintritt untersagt. "Die
Frauen sollen offen diskutieren können", meint Nasreen Ibrahim, lokale
Mitarbeiterin der Hilfsorganisation "Wadi". Immerhin ist das Thema, das
drinnen zur Sprache kommt, mehr als heikel: Beschneidung von Frauen.
Awaqut ist ein typisches Dorf der Region Germian im Süden der irakischen
Kurdengebiete - mit seinen niedrigen Lehm-verputzten Häusern, seinen
Schafherden und all seinen Problemen: kaputter Infrastruktur und
Genitalverstümmelung. 2004 führte "Wadi" in 40 Dörfern in Germian Erhebungen
durch. Das Ergebnis war erschreckend: Von 1544 befragten Mädchen und Frauen
gaben 907 an, beschnitten worden zu sein. "Wadi" startete eine
Aufklärungskampagne. Auf Frauenversammlungen in den Dörfern werden Filme
gezeigt, in denen sich Gynäkologinnen und Mullahs gegen Beschneidungen
aussprechen.
"Die kurdischen Behörden waren zuerst gegen das Projekt", berichtet Soma
Ahmad von "Wadi"-Österreich. Es hagelte Vorwürfe, "Wadi" wolle Kurdistan als
"rückständig" diffamieren. Fernab der Dörfer, in Städten wie Erbil oder
Suleymania, ist nur schwer zu glauben, dass Beschneidung auch im Nordirak
vorkommt. Mittlerweile wird die Kampagne aber von Vertretern der kurdischen
Regionalregierung unterstützt.
Bis vor wenigen Jahren war man davon ausgegangen, dass Genitalverstümmelung
in erster Linie ein afrikanisches Problem ist. In 28 afrikanischen Staaten
werden bis zu 90 Prozent aller Frauen und Mädchen dieser grausamen Prozedur
unterzogen. Doch auch Asien und sogar Europa sind betroffen. Laut
Schätzungen werden weltweit 155 Millionen Frauen Opfer von Beschneidung.
Das Problem war lange ein Tabuthema - bis zum 6. Februar 2003, als das
Problem auf einer großen Konferenz in Afrika offen angesprochen wurde. Der
6. Februar ist seither Tag des Kampfes gegen Beschneidung, weltweit wurden
zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen. Im November vergangenen Jahres
verurteilten hohe islamische Würdenträger in einer Fatwa, einem religiösen
Gutachten, die Beschneidung.
Auch Petra Bayr, SP-Entwicklungssprecherin und Sprecherin der
Österreichischen Plattform gegen Genitalverstümmelung ortet Fortschritte. In
einigen afrikanischen Ländern seien Gesetze gegen Beschneidung erlassen
worden. "Wir sind aber noch lange nicht am Ziel." 1999 hatte die damalige
Frauenministerin Barbara Prammer eine Studie zu Genitalverstümmelung in
Österreich in Auftrag gegeben. Daraus war hervorgegangen, dass 30 Prozent
der Migranten aus den betreffenden Ländern mit dem Gedanken spielen, ihre
Töchter beschneiden zu lassen. Konkrete Fälle konnten bisher aber nicht
nachgewiesen werden. [Gastkommentar Seite 33]
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
WADI-Österreich
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
IBAN AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT) RLNWATWW
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Islamische Glaubensgemeinschaft: Gegen FGM
von "Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen" <dieinitiative at gmx.at>
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FGM - weibliche Genitalverstümmelung steht im Widerspruch zum Islam
Vernetztes Vorgehen in der Bekämpfung dieser Unsitte soll verstärkt werden
Der heutige 6. Februar steht international im Zeichen der
Bewusstseinsbildung gegen die grausame Unsitte der weiblichen
Genitalverstümmelung - FGM. Als Islamische Glaubensgemeinschaft unterstützen
wir alle Bemühungen, FGM zu unterbinden. Dabei sehen wir unsere wesentliche
Aufgabe darin, auf Basis einer theologischen Argumentation aufzuzeigen, dass
FGM im Widerspruch zum Islam steht.
Religionsgemeinschaften tragen einen hohen Anteil daran, für Aufklärung zu
sorgen. Wie sinnvoll sich dieser Weg der Einbindung von meinungbildenden
Stimmen aus den Religionen erwiesen hat, zeigen auch die Erfolge in der
Überwindung von FGM. Die Islamische Glaubensgemeinschaft ist hier intensiv
eingebunden, zuletzt bei einer richtungweisenden Konferenz in Kairo. Dort
verabschiedeten einflussreiche islamische Gelehrte eine Schlusserklärung,
die FGM als "strafbare Aggression" brandmarkt und einen eindringlichen
Appell an Muslime richtet, diese "Unsitte gemäß den Lehren des Islam zu
unterbinden, da jene verbieten, dem Menschen in irgendeiner Form Schaden
zuzufügen."
FGM ist gegen den Islam. Es steht im Widerspruch zum Gebot von der
Unverletzlichkeit des menschlichen Körpers und der Verantwortung für die
Bewahrung der Gesundheit. Das Recht der Frau auf ein erfülltes
Geschlechtsleben würde ihr durch Genitalverstümmelung genommen.
Die Strategie, in der Überwindung von FGM durch eine klare religiöse
Positionierung ein Umdenken zu erreichen, soll auch auf andere Bereiche
übertragen werden, wo so genannte "schädliche Traditionen" Frauen- und
Menschenrechte bedrohen. So wie es sich in der Bekämpfung von FGM
durchgesetzt hat, den Feind nicht in "dem Islam" auszumachen und die
Religion an sich anzugreifen, soll dies zum Vorbild auch in der Behandlung
von Themen wie Ehrenmorden oder Zwangsverheiratung werden, die in krassem
Gegensatz zum Islam stehen. Islamfeindliche Töne sind für den konstruktiven
Umgang kontraproduktiv, da sie Gegensätze und Unvereinbarkeiten zwischen
Religionen und Kulturen konstruieren, wo im Gegenteil ein gemeinsames
Menschenrechtsverständnis, das sich durchaus aus verschiedenen Quellen
speisen kann, die Basis für ein zielstrebiges vernetztes Vorgehen liefert.
In Österreich begrüßen wir, wie in den vergangenen Jahren gerade die
Zusammenarbeit im Bereich des Eintretens für Frauenrechte gewachsen ist.
Rückfragehinweis:
Carla Amina Baghajati
Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft
e-mail: baghajati at aon.at
--
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
www.islaminitiative.at
e-mail:dieinitiative at gmx.at
für Rückfragen und Korrespondenz kontaktieren sie bitte:
Omar Al Rawi +43-650-3831942 al-rawi at gmx.at
Amina & Tarafa Baghajati +43-1-2595449 baghajati at aon.at
Mouddar Khouja +43-6991-9685096 referent at derislam.at
Andrea Saleh +43-664-4147620 frauen at derislam.at
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HLI/Jugend für das Leben - distanzieren sich nicht
von FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
<mailto:Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
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Jugend für das Leben distanziert sich nicht von HLI
Warum sollte sie auch? HLI ist doch ständig um die Jugend für das Leben
bemüht,
ob bei den seit 1997, dem Auftauchen von HLI in Österreich, zelebrierten
"pro-life-märschen" quer durch Österreich oder anderen Aktionen. Das
"Beratungsangebot" der "Jugend" enthält natürlich sämtliche Adressen von HLI
"Lebenszentren"... militante HLI-AktivistInnen sitzen auf den Podien der
"Jugend" für das Leben - also: eine Zusammenarbeit besteht, und noch mehr:
HLI macht eine total wichtige Arbeit vor Abtreibungskliniken, sagt die
"Jugend".
Im Original liest sich das dann eiligst auf der Web-Site der "Jugend" so:
http://www.youthforlife.net/detail.php?id=453
"Aktuelles » Keine Distanzierung
Klarstellung zu missverständlichen Medienberichten
Wien (07.02.2007, JfdL-md). Am 1. Februar 2007 demonstrierte Jugend für das
Leben gegen das neue sexualmedizinische Zentrum „Venus Med“ in der Wiener
Lugner City, wo auch Abtreibungen durchgeführt werden. Die Kundgebung, bei
der sich etwa 100 Lebensschutz-Aktivisten vor dem Einkaufszentrum
versammelten, erhitzte mediale Gemüter und zog leider auch manche
missverständliche Meldung nach sich. Demnach soll Jugend für das Leben
Kritik an anderen Lebensschutzgruppen wie Human Life International geübt und
sich von dieser Organisation distanziert haben. So hieß es zum Beispiel in
der „Wienerzeitung“: “Von radikalen Abtreibungsgegnern wie 'Human Life'
versucht man sich abzugrenzen.“
Wir möchten klarstellen, dass Human Life International oder andere
Lebensschutzorganisationen weder in der Pressekonferenz noch während der
Kundgebung angegriffen wurden. „Wir von Jugend für das Leben führen keine
Gehsteigberatungen durch. Dies gehört nicht in unseren Aufgabenbereich. Als
Jugendgruppe gehen wir vor allem in Schulen zu anderen Jugendlichen, um
präventiv über die Problematik der Abtreibung zu informieren. Auf den
Straßen stehen wir an stark frequentierten Plätzen, um die Bevölkerung in
konstruktiven Gesprächen für das Thema zu sensibilisieren.“, so
Pressesprecherin Margret Parzmair bei der Pressekonferenz, die am
vergangenen Donnerstag unmittelbar vor der Demonstration stattfand. Weiters
wurde vor den anwesenden Journalisten klargestellt, dass es Kontakte zu
Human Life International gäbe, aber keine permanente Zusammenarbeit bestehe:
„Jugend für das Leben ist ein unabhängiger Verein. Wir verfolgen dasselbe
Ziel wie auch andere bekannte Lebensschutzorganisationen, jedoch mit eigenen
Methoden und Mitteln.“
Die Frage eines Medienvertreters, ob man sich von „Psychoterror gegen Mütter
vor Abtreibungsinstitutionen“distanziere, wurde von Aktivistin Julia
Blaimschein mit einem klaren „Ja“ beantwortet. Sie glaube fest, dass Human
Life International ebenso gegen körperliche oder psychische Gewalt an Frauen
eintritt.
Margret Parzmair zum implizierten Vorwurf der Medien, Human Life
International übe „Psychoterror“ aus: „Wir sind nicht der Auffassung, dass
es Psychoterror ist, Frauen vor Kliniken anzusprechen. Jede Organisation,
die sich wie die HLI mit großem Engagement für das Leben der Ungeborenen und
deren Mütter einsetzt, verdient und erfährt unsere besondere Hochachtung.“
---
Martin Minkowitsch, bisheriger jungmännlicher Vorsitzender der "Jugend"
hat seinen Vorsitz soeben an den Religionslehrer Norbert Rauscher aus der
Steiermark abgetreten.
Näheres über die vielgepriesene "Friedlichkeit in den Methoden von HLI"
steht auf www.die-abtreibung.at.tf zu lesen.
Und dass bei der oben besprochenen Demonstration der "Jugend für das Leben"
HLI-Strassen-Aktivisten mit demonstrierten, versteht sich doch von selbst.
Denn wo "Jugend" für das Leben drauf steht, ist HLI drin!
_________________
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
Kontakt: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
Detailinfos zum Thema Abtreibung und militante Abtreibungsgegnerschaft auf
http://www.die-abtreibung.at.tf
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* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
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