MUND: montag, 5.februar 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Mo Feb 5 10:29:26 CET 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Montag, 5. Februar 2007
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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Wii - Games!
Rosa Antifa <mailto:raw at raw.at>raw at raw.at
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02 Konzert: "Der klang der lateinamerikanischen Völker"
<mailto:e.medina at dvlatinos.org>e.medina at dvlatinos.org
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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03 Replik von Tarafa Baghajati auf Kommentar von
Thomas Schmidinger in “Die Presse" vom 23.01.2007
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
<mailto:dieinitiative at gmx.at>dieinitiative at gmx.at
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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04 gipfelsoli newsletter: heiligendamm
<mailto:gipfelsoli-l at lists.nadir.org>gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Wii - Games!
Rosa Antifa <mailto:raw at raw.at>raw at raw.at
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Mittwoch 07. Februar:
Wii - Games!
Nicht nur geistige Ertuechtigung ist uns ein Anliegen, sondern auch die
Foerderung der Leibesuebung. Daher laden wir zu den ersten
Indoor-Wii-Games in die Sporthallen des que[e]r. Die Disziplinen reichen
von Golf, ueber Bowling und Tennis, bis hin zum Kuhreiten. Zum
Aufwaermen wird ausserdem noch eine Playstation zum Fussballspielen
bereitstehen.
Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (die Stiegen hinunter)
Veranstaltungsbeginn: 20:00
geoeffnet von 18:30-24:00
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Naechste Woche: Vom Kaerntner Urwald ins Parlament - Zur Vergangenheit
und Gegenwart eines Freiheitlichen
Weitere Infos siehe: <http://raw.at/queer/>http://raw.at/queer/
--
############ RAW #############
Rosa Antifa Wien
c/o Rosa Lila Tip
Linke Wienzeile 102
A-1060 Wien
AUSTRIA
-------------------------
E-Mail: <mailto:raw at raw.at>raw at raw.at
Web: <http://www.raw.at>http://www.raw.at
Board: <http://www.n3tw0rk.org>http://www.n3tw0rk.org
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PGP-Key available here:
<http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc>http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc
############ RAW #############
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02 Konzert: "Der klang der lateinamerikanischen Völker"
<mailto:e.medina at dvlatinos.org>e.medina at dvlatinos.org
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Konzert: "Der klang der lateinamerikanischen Völker"
Luis Parra mit seiner Gruppe "Pachamanka" Musik
aus Lateinamerika, lädt herzlich zum Konzert am
Samstag 10. Februar 2007 um 20 Uhr ein. (Einlass
19:30 Uhr).
Lokal "AERA" 1010 Wien, Gonzagagasse 11. <http://www.aera.at/>www.aera.at
Reservierung: Tel. 01/53 35 314 AERA oder per
E-mail an
<mailto:luis.parra at chello.at>luis.parra at chello.at
Konzert in Mödling
Samstag 24. Februar, 20 Uhr (Einlass 19;30 Uhr)
"Bühnemayer" Kaiserin Elisabeth-Strasse 22, 2340 Mödling
Kartenreservierung: Tel. 02236/24481, Mobil:
0644/1008710, E-Mail:
<mailto:luis.parra at chello.at>luis.parra at chello.at
Ich bitte darum, diese Information weiter zu Leiten:
- Ab Jänner gibt Luis Parra Unterricht in
Rhythmus Technik und Akkorde für Gitarre,
Charango und Cuatro (ohne Noten)
- Unterricht auch in Spanisch
(Konversationsübungen in Spanisch) für Anfänger
und Fortgeschrittene!- Interessenten melden sich
unter der Tel. 0699/11721763 oder per E-Mail:
<mailto:luis.parra at chello.at>luis.parra at chello.at
Mit freundlichen Grüßen,
Luis Parra Madariaga
Gruppe Pachamanka
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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03 Replik von Tarafa Baghajati auf Kommentar von
Thomas Schmidinger in “Die Presse" vom 23.01.2007
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
<mailto:dieinitiative at gmx.at>dieinitiative at gmx.at
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Replik von Tarafa Baghajati auf Kommentar von
Thomas Schmidinger in “Die Presse" vom 23.01.2007
Hier lesen Sie unverkürzt die Originalfassung des Gastkommentars
in “Die Presse" vom 30.01.2007
Wer mit plumpen Unwahrheiten politisch operiert,
muss sich den Vorwurf “Veschwörungstheoretiker"
gefallen lassen.
Sprechen wir Klartext: Thomas Schmidinger hat
überhaupt kein Problem mit dem politischen Islam.
Seine besten Kontakte zu der von ihm selbst als
politische islamistische Bewegung bezeichneten
SCIRI (Supreme Council for the Islamic Revolution
in Irak) zeigen dies. Auch seine Versuche sich
der Dawaa Partei anzubiedern sind der beste
Beweis. Sein Problem mit der Initiative
muslimischer ÖsterreicherInnen ist die
konsequente Antikriegshaltung im Irak und die
Solidarität mit den unter Besatzung lebenden
Palästinensern, aber dazu kommen wir später.
Thomas Schmidinger wirft dem Präsidenten der
Islamischen Glaubensgemeinschaft, Scheich Adnan
Ibrahim, Carla Amina Baghajati, Mouddar Khouja,
Omar Al Rawi und dem Autor dieser Zeilen vor
Anhänger der Muslimbruderschaft zu sein. Diese
Aussage ist unwahr und rufschädigend. Viel mehr
ist die volle Unabhängigkeit dieser Personen von
jeglichem Einfluss einer islamischen politischen
Bewegung oder einer arabischen oder islamischen
Regierung gerade das Markenzeichen einer
erfolgreichen Arbeit unter dem Titel “Integration
durch Partizipation" in Österreich. Wer mich und
meine Arbeit in Österreich kennt, weiß, dass ich
innermuslimisch gerade für meine offene Kritik an
politischen islamischen Bewegungen, allen voran
die Muslimbruderschaft, bekannt bin. Dass wir
hier Herrn Schmidinger eine Verschwörungsfantasie
vorwerfen ist wirklich eher eine Untertreibung,
steckt doch dahinter offensichtlich das Verlangen
uns bewusst zu schaden.
Herr Schmidinger will jetzt mit den Antideutschen
nichts mehr zu tun haben. Dass er in diesem
Dunstkreis enge Kontakte pflegt, und mit diesen
Leuten politisch verknüpft ist, kann jeder der
halbwegs mit der linken Szene, dem Austrian
Social Forum, NGOs des Antirassimus und freien
Journalisten vertraut ist, bestätigen. Auch seine
Organisation Wadi und sein Chef Thomas von Osten
Sacken, seine Vorstandskollegin Mary Kreutzer und
sein Kollege in Deutschland Thomas Uwer sind
klare Träger einer antideutschen Gesinnung. Von
Osten Sacken tritt sehr oft mit den Antideutschen
zusammen auf, ja auch mit der als rassistisch
geltenden Organisation BAHAMAS in Deutschland.
Beleidigt zu spielen ist im politischen Diskurs
die schlechteste Lösung. Schaut man den vom
Thomas Schmidinger und der WADI Führung
unterzeichneten Text der Philozionisten an, dann
erkennt man zwar Ironie, aber auch Hass und
Rassismus gegenüber den Palästinensern. Die Namen
und Beiträge der anderen Unterzeichneten sind
leicht im Internet zu finden und in besagte
Strömung einzuordnen. Ein kleiner Auszug spricht
für sich: “Š Wir Philozionisten haben uns der
Erinnerung verschrieben, wir meinen es zwar gut
und simplifizieren doch. Ja, wir
instrumentalisieren die Shoah. Wir sind
unvernünftige Ignoranten und Feinde
differenzierten aufklärerischen Denkens. Wir
hegen Allmachtsphantasien und spielen Sharons
Regierungssprecher. Mal sind wir verständnislos
dann biedern wir uns wieder an einen Staat an,
der Staatsterrorismus nationalistische Politik
und Apartheid betreibtŠ"
Wenn Thomas Schmidinger und die Wadi Führung sich
von diesem Text und der daraus sprechenden
Geisteshaltung distanzieren, dann wären wir die
ersten, die diesen Schritt begrüßen und
anerkennen würden.
Nun ist besonders hinterlistig, dass Schmidinger
uns vorwirft, dass wir ihn wegen seiner Haltung
für eine Zweistaatenlösung bei Veranstaltern
“anpatzen", um ihn als Vortragenden los zu
bekommen. Bei einem Mittagessen mit Dr. Haitham
Al-Mannaa, ein syrischer Oppositioneller und
Menschenrechtler, der mit ihm ein als Moderator
ein Podium bestreiten sollte, erörterten wir mit
diesem die Einstellung Schmidingers zum Irakkrieg
- offen im Kreise von Freunden s Herrn
Schmidingers. Auch der Philizionistentext wurde
erwähnt. Daraufhin lehnte Dr. Al Manna es ab, von
Thomas Schmidinger moderiert zu werden. Wir haben
wirklich wichtigeres zu tun, als uns mit Herrn
Schmidinger zu beschäftigen. Sich jetzt als
“Verfolgungsopfer" hinzustellen heischt nur
billig nach Mitleid. Aber bleiben wir doch beim
Inhaltlichen, um zu zeigen, dass er keineswegs
der arme verfolgte Held ist, der unter den bösen
“Leugnern des Existenzrechts Israels" leidet. Er
sucht doch nur einen aufwühlenden Grund zu
konstruieren, die seine aus der Luft gegriffenen
Islamismusvorwürfe irgendwie greifbar machen
soll. Dabei sind wir nachweislich immer für eine
Zweistaatenlösung laut geltenden internationalen
Rechts eingetreten.
Im Kampf gegen FGM sind wir auch international
vernetzt aktiv. Wir setzen erfolgreich auf die
Strategie Bewusstsein durch eine aus dem Islam
entwickelte Argumentation zu schaffen, der
Körperverletzung ablehnt und dagegen das Recht
der Frau auf ein erfülltes Geschlechtsleben
betont. Da FGM verbreitet als “islamisches
Problem" dargestellt und in diesem Diskurs mit
Islamfeindlichkeit gespielt wird, rufen wir hier
zu Differenzierung auf, da solche Rassismen nicht
nur unethisch, sondern vor allem kontraproduktiv
für das Anliegen FGM zu überwinden sind. Sollte
sich bewahrheiten, dass FGM in den kurdischen
Gebieten im Irak verbreitet ist (laut Schätzungen
von WADI sind ca. 60% der Kurdinnen im Nordirak
beschnitten), dann werden wir dies
selbstverständlich auch thematisieren und zu
bekämpfen suchen. Auf Anfrage hat uns aber bis
heute keine seriöse kurdische oder internationale
Quelle solche Verbreiterung von FGM in diesem
Gebiet bestätigt. Auch die deutsche Gesellschaft
für Technische Zusammenarbeit (GTZ) bezweifelte
damals in einer kurzen Stellungnahme die
Professionalität der Studie von WADI . Denn die
Formulierung "common in other Muslim
countries..." war laut Meinung der GZT
Vertreterin irreführend.
Diese grausame Unsitte gehört bekämpft egal wo
sie stattfindet. Trotzdem ist zu bedenken, dass
die Arbeit von WADI wohlwollend von rassistischen
und islamfeindlichen Seiten aufgegriffen und
verbreitet wird. Die Seite “Challenging Islam"
spricht für sich. Aufgeregt krampfhaft versuchten
Thomas von der Osten Sacken und Thomas Uwer (WADI
Führung in Deutschland) in ihrem letzten Beitrag
zum Thema auf Englisch “Is Female Genital
Mutilation an Islamic Problem?" uns als FGM
Verharmloser darzustellen. Über unsere ihnen
bekannten Aktivitäten dagegen hüllen sie sich in
Schweigen.
Das in der Schura Moschee gesammelte Geld (ein
paar Tausend Euro) kam dem Projekt “Aladins
Wunderlampe" für krebskranke Kinder im Südirak zu
Gute, einem Projekt, das von der österreichischen
Ärztin Dr. Eva-Maria Hobiger (Trägerin des
Silberne Ehrenzeichens der Ärztekammer für ihre
humanitäre Arbeit in Bosnien und im Irak) betreut
wird. Es ist unappetitlich, wie Thomas
Schmidinger hier muslimische Spender
verunglimpft, als ob sie jetzt Saddam oder andere
Tyrannen mit ihren Geldern unterstützt hätten.
Abschließend ist festzuhalten, dass von
Schmidinger bis dato kein einziger Kritikpunkt an
der konkreten Arbeit der Initiative muslimischer
ÖsterreicherInnen geäußert wurde. Dass ihn eine
Mitgründerin unserer Initiative mit Informationen
tatkräftig unterstützte, als er für eine
Ausstellung recherchierte, verdrängt er? Mag
sein, dass ihm unsere bloße Präsenz in den
verschiedenen Plattformen und Medien ein Dorn im
Auge ist. Als glühender Anhänger des Irakkriegs
ließ er keine Gelegenheit aus, jeder
Demonstration dagegen die moralische Berechtigung
abzusprechen. Er wäre gut beraten seinen
politischen Fehler zu analysieren. Während sogar
Herr Bush höchstpersönlich von Fehlern spricht,
ist es lächerlich, dass eine kleine
österreichische NGO noch immer jubelnd von
“Befreiung" schwadroniert.
Jeder sollte vor seiner eigenen Tür kehren,
vielleicht wäre dann ein Schritt in Richtung
Anhebung des Niveaus politischer Streitkultur
gelungen! Wenn die Argumente ausgehen, Träger
unliebsamer Meinungen dadurch mundtot machen zu
wollen, indem man ihre Integrität in Frage
stellt, sollte gerade eines Mannes, der
Politikwissenschaften unterrichten will, unwürdig
sein.
Link zum Artikel in “Die Presse": Plumpe Unwahrheiten
<http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=m&ressort=g&id=614512>http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=m&ressort=g&id=614512
Tarafa Baghajati, Wien 30.01.2007
Mitgründer der Initiative muslimischer
ÖsterreicherInnen ,
<http://www.islaminitiative.at/>http://www.islaminitiative.at
<mailto:baghajati at aon.at>baghajati at aon.at und
Vizepräsident von ENAR - European Network against
Racism
<http://www.enar-eu.org/en/>www.enar-eu.org/en/
--
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
www.islaminitiative.at
e-mail:<mailto:dieinitiative at gmx.at>dieinitiative at gmx.at
für Rückfragen und Korrespondenz kontaktieren sie bitte:
Omar Al Rawi +43-650-3831942 <mailto:al-rawi at gmx.at>al-rawi at gmx.at
Amina & Tarafa Baghajati +43-1-2595449
<mailto:baghajati at aon.at>baghajati at aon.at
Mouddar Khouja +43-6991-9685096
<mailto:referent at derislam.at>referent at derislam.at
Andrea Saleh +43-664-4147620 <mailto:frauen at derislam.at>frauen at derislam.at
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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04 gipfelsoli newsletter: heiligendamm
<mailto:gipfelsoli-l at lists.nadir.org>gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
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<http://www.gipfelsoli.org>www.gipfelsoli.org --
- AFRICAN STRUGGLES, GLOBAL STRUGGLES
- Websites against G8 in other countries:
- Modul Camps - Sachstand Ende Januar
- G8-Gipfel: Kommen 200 000 Gegner?
- G8-Gute-Nacht-Camp in Mecklenburg-Vorpommern 1. bis 10. Juni 2007:
- Aufruf der "Kooperation für den Frieden"
- Polizei setzt Öffentlichkeitsbetreuung in Bad Doberan und Umgebung fort
- Rätselraten um G8-Demos
- Großes Europafest der Bundesregierung in Berlin
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AFRICAN STRUGGLES, GLOBAL STRUGGLES
Social Movements Assembly at the World Social Forum 30 Jan 2007 08:36 GMT
Nairobi, 24 January 2007
We, social movements from across Africa and
across the world, have come together
here in Nairobi at the 2007 World Social Forum to
highlight and celebrate Africa
and her social movements; Africa and her unbroken history of struggle against
foreign domination, colonialism and neo-colonialism; Africa and her
contributions to humanity; Africa and her role in the quest for another world.
We are here to celebrate and reaffirm the spirit of the World Social Forum as a
space of struggle and solidarity which is open to all people and social
movements regardless of their ability to pay.
We denounce tendencies towards commercialisation, privatisation and
militarisation of the WSF space. Hundreds of our sisters and brothers who
welcomed us to Nairobi have been excluded because of high costs of
participation.
We are also deeply concerned about the presence
of organisations working against
the rights of women, marginalised people, and against sexual rights and
diversity, in contradiction to the WSF Charter of Principles.
The social movements assembly has created a platform for Kenyans and other
Africans from different backgrounds and communities to present their struggles,
alternatives, cultures, talents and skills. It is
also a space for civil society
organisations and social movements to interact
and share the issues and problems
affecting them.
Since the first assembly in 2001, we have contributed to building and
strengthening successful international networks of civil societies and social
movements and reinforced our spirit of solidarity and our struggles against all
forms of oppression and domination.
We recognise that the diversity of movements and popular initiatives against
neo-liberalism, world hegemony of capitalism and imperial wars, is an
expression of a world resistance.
We have now to move towards a phase of effective alternatives. Many local
initiatives are already existing and should be expanded: what is happening in
Latin America and other parts of the world -- thanks to the joint action of
social movements -- shows the way to establish concrete alternatives to world
capitalist domination.
As social movements from all five continents gathering in Nairobi, we express
our solidarity with the social movements in Latin America whose persistent and
continuing struggle has led to electoral victories for the Left in several
countries.
Actions
We are calling for a broad international mobilisation against the G8 in Rostock
and Heiligendamm (Germany) 2-8 June 2007.
We will mobilise in our communities and movements for an International Day of
Action in 2008.
[<http://www.indymedia.org/pt/2007/01/879374.shtml]>http://www.indymedia.org/pt/2007/01/879374.shtml]
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Websites against G8 in other countries:
Sweden
<http://www.se.dissentnetwork.org>http://www.se.dissentnetwork.org
Greece
<http://www.2007-G8.tk>http://www.2007-G8.tk
<http://www.resistance2003.gr>http://www.resistance2003.gr
<http://www.athens.indymedia.org/thematics/G8>http://www.athens.indymedia.org/thematics/G8
<http://www.freewebs.com/autonomousaction>http://www.freewebs.com/autonomousaction
Mexico
<http://www.contrag8.revolt.org>http://www.contrag8.revolt.org
Serbia
<http://www.freedomfight.net>http://www.freedomfight.net
<http://www.kontra-punkt.info>http://www.kontra-punkt.info
Romania
<http://www.nog8romania.wordpress.com>http://www.nog8romania.wordpress.com
France
<http://www.campus.attac.org>http://www.campus.attac.org
<http://www.intergalactique.lautre.net>http://www.intergalactique.lautre.net
<http://www.anti-g8.effraie.org>http://www.anti-g8.effraie.org
UK
<http://www.dissent.org.uk>http://www.dissent.org.uk
<http://www.wombles.org.uk>http://www.wombles.org.uk
USA
<http://www.rtc.revolt.org>http://www.rtc.revolt.org
Russia
<http://www.spb8.net>http://www.spb8.net
Czech Republic
<http://www.antig8.wbs.cz>http://www.antig8.wbs.cz
Espana
<http://www.nodo50.org>http://www.nodo50.org
<http://www.info-g82007.tk>http://www.info-g82007.tk
Belgium
<http://www.dissent.be>http://www.dissent.be
Netherlands
<http://www.dissent.nl>http://www.dissent.nl
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Modul Camps - Sachstand Ende Januar
Das Modul "Camps" (Camping 07) ist auf 35 Personen angewachsen. Für alle
Aufgabenbereiche haben sich zwischenzeitlich Verantwortliche gefunden, die die
Koordinierung übernehmen.
Abgedeckt ist das technische Spektrum von Aufbau bis Abbau der Camps, die
Kommunikation einschließlich Übersetzung sowie Finanzen und Fundraising.
Der Finanzbedarf für ein 10-tägiges Aufrechterhalten der "Zeltstadt" für bis zu
15 000 Personen beläuft sich auf geschätzte 400 000 ¤.
Verhandlungen über kommunale Bereitstellung von Camp-Flächen finden mit
Vertretern der Landkreise sowie mit Funktionsträgern der kreisangehörigen
Kommunen und der Stadt Rostock statt.
Für den Fall ungeeigneter kommunaler Angebote werden die Verhandlungen ab der
siebten KW von der Verhandlungsgruppe auf drei eigene Geländevorschläge bei Bad
Doberan und eine Fläche Nähe Rostock erweitert.
Bis Ende März sollen die Verhandlungen über Camp-Flächen zum Abschluss gebracht
werden.
Das Modul wird eine(n) VertreterIn aus der Verhandlungsgruppe zur Teilnahme am
geplanten Gespräch mit der Landesregierung Mitte Februar entsenden.
Diskussionsbedarf für Tagesordnung Hannover-Kreis am 3.02.07
In Zusammenhang mit dem Modul "Groß-Demo"
Transport: Stand der Überlegungen zum Transport von Anreisenden (Konzepte,
Transport AG, Busbörse, Kommunale Unterstützung, Sonderlinienverkehre,
selbst-organisierte ÖV-Flächenerschließung, Transportvolumen und -gefäße,
Unterstützung durch Reiseunternehmen, Fahrerbörse, Takte, Haltestellen,
Erfahrungen Schottland...) ?
Rostock stadt-nahes Camp für Freitag bis Samstag - welche separaten
Verhandlungen gibt es mit welchen (Teil-)Ergebnissen?
Abstimmung: Werden alternative Camp-Angebote wie das o.g. mit den laufenden
Verhandlungen bezüglich Plätzen "im Blickfeld der Mächtigen"
(IGM-Jugend-Konferenz), die das Verhandlungsteam des Modul Camps (Camping 07)
führt, abgestimmt?
Hintergrund
Die KollegInnen des Moduls Camps befürchten, dass zwei parallele Platz-Optionen
(Groß-Camp in HRO-Stadt und Flächen rund um Bad Doberan) mit Planungsansätzen
für jeweils ca. 15 000 Menschen dem Interesse des Staates Vorschub leistet, die
Plätze im Raum Bad Doberan hinten runter fallen zu lassen.
Camping 07 fordert für die anstehenden Gespräche hinsichtlich der Durchsetzung
von Camps eine eindeutige Schwerpunkt-Setzung auf Flächen"im Blickfeld der
Mächtigen" und diese primär zum Gegenstand der Verhandlungen zu machen.
Das Modul Camping geht weiter davon aus, dass die Kapazitäten der zu
betreibenden Camps in der Nähe von Bad Doberan auch für den Aufenthalt und
Schlafplatzbedarf der TeilnehmerInnen der Groß-Demo, des alternativen Gipfels
und der Kultur-Angebote genutzt werden sollen.
Die sich aus der Lage der Camps zu lösenden Transport-Aufgaben (s.o.) sollten
Teil der Verhandlungen mit der Staatskanzlei sein und auf der Agenda weit oben
stehen .
Für die Zukunft der Arbeit fordern die Camp-Schaffenden von Camping 07 eine
zeitnahe Inkenntnis-Setzung über Verhandlungsergebnisse, die parallel
angestrebt werden und die eigene Arbeit an den Camp-Plätzen betreffen.
Parallel-Verhandlungen über Camps ohne Abstimmung geben der anderen Seite am
Verhandlungstisch die Möglichkeit, uns gegeneinander auszuspielen.
Berlin, 28.01.2007
[<http://dissentnetzwerk.org/node/579]>http://dissentnetzwerk.org/node/579]
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G8-Gipfel: Kommen 200 000 Gegner?
Unbekannte Größen bei der Vorbereitung zum G8-Gipfel: Wie viele Demonstranten
kommen und wo sie bleiben, weiß niemand.
Rostock (OZ/dpa) Was kommt mit dem G8-Gipfel auf Rostock und Umgebung zu? So
recht weiß das derzeit niemand. Jetzt wird in Rostock sogar von 200 000
Demonstranten gesprochen, die die Globalisierungsgegner mobilisieren könnten.
Bisher war stets von 100 000 Demonstranten die Rede.
Die große Frage: Wo sollen die alle bleiben? Darauf gibt es keine Antworten und
nur recht hilflos wirkende Versuche, mit dem politischen Besucheransturm fertig
zu werden. Gestern wurde in Rostock der Sitz des gemeinsamen Führungsstabes
vorgestellt. Dessen Mitglieder, die Landräte aus Güstrow und Bad Doberan sowie
Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling, appellierten an die Gipfelgegner,
möglichst schnell eine genaue Demonstrantenzahl zu benennen.
Ein Ansinnen, das bei der Sprecherin des globalisierungskritischen Netzwerks
Attac, Frauke Distelrath, Kopfschütteln auslöste: "Eine seltsame Vorstellung,
wir rufen doch keine Vereinsmitglieder zu einem Ausflug auf." Distelrath ließ
keinen Zweifel daran, dass sie beim Thema Unterbringung die Kommunen in der
Pflicht sieht: "Wir hoffen, dass aus dem rhetorischen Bekenntnis zur
Meinungsfreiheit und Legitimität des demokratischen Protestes auch Taten
folgen." Attac bemüht sich mit anderen Organisationen um einen Platz für etwa
10 000 Leute möglichst nahe bei Rostock.
Der Landrat von Güstrow, Lutz da Cunha (SPD) verweist auf ein fast genehmigtes
Camp bei Bützow für 15 000 Leute. In Rostock wird geprüft, ob Unterbringungen
im Fischereihafen und im Fischerdorf Evershagen möglich sind. Im Kreis Bad
Doberan sind solche Camps nicht geplant. "Alle, die friedlich demonstrieren
wollen, sind gut beraten, sich rechtzeitig anzumelden", sagt da Cunha. Schulen
und Sporthallen als Schlafplätze für müde Demonstranten seien tabu, sagt
Methling. "Wir können ja den Katastrophenfall ausrufen, dann können wir sicher
sein, dass 20 000 Luftmatratzen kommen." Und dann könnten auch Schulen geöffnet
werden.
Auch die Hotelbranche im Land wurde schon befragt, ob sich Gipfelgegner
anmelden. Ein Ansinnen, das Uwe Barsewitz, Geschäftsführer des Deutschen Hotel-
und Gaststättenverbandes (Dehoga), zurückweist: "Wir befragen unsere Gäste
nicht, ob sie aus politischen Gründen hier sind. Jeder ist willkommen."
Methling informierte gestern darüber, dass von Gipfelgegnern Veranstaltungen im
IGA-Park und im Rostocker Stadthafen geplant sind. Für den 5. und 6. Juni
wurden Blockaden und für den 2. bis 9. Juni ein Protestcamp in Heiligendamm
angekündigt.
[<http://www.ostsee-zeitung.de/mantel_titel_32353930343337.phtml?SID=58cbef8d81937231e6f6b84bf746d54c]>http://www.ostsee-zeitung.de/mantel_titel_32353930343337.phtml?SID=58cbef8d81937231e6f6b84bf746d54c]
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G8-Gute-Nacht-Camp in Mecklenburg-Vorpommern 1. bis 10. Juni 2007:
Putin, Bush und Kollegen kommen im Juni 2007 nach Mecklenburg-Vorpommern.
Vom 6. bis 8. Juni 2007 reden die Staatschefs der Wirtschaftsmächte in
Heiligendamm über die Ausgestaltung der globalisierten Weltwirtschaft. Vom 1.
bis 10. Juni treffen sich nur wenige Kilometer entfernt in Bützow Menschen, die
dieser Globalisierung kritisch gegenüber stehen und das auch zeigen wollen. Das
Aktionscamp "G8-Gute Nacht" ist die richtige Adresse, um mit Freunden und
Gleichgesinnten, Kollegen oder in Familie auf ihre negative Folgen aufmerksam
zu machen: den Abbau von heimischen Arbeitsplätzen, den verschwenderischen
Umgang mit Ressourcen oder die wachsende Kluft zwischen reichen und armen
Ländern. Sei dabei!
Es gibt Familien - Tickets (max. 2 Erwachsende inkl. Kinder),
10 Tages Einzeltickets und 10 Tages Gruppentickets ab 4 Personen.
Camp-Kurzporträt:
20 ha Fläche, 3000 Parkplätze, IC-Bahnanschluss, Ordnungscrew, Sanitäran-lagen,
nach Wunsch Eigen- oder Fremdversorgung, Seminarangebote, Konzerte, Tagungen,
Rad-Touren, Kanufahrten, Kinderprogramm, Ausflüge uvm.
[<http://www.g8-gute-nacht.de>http://www.g8-gute-nacht.de]
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Aufruf der "Kooperation für den Frieden"
Bonn, 23.01.2007. - Die "Kooperation für den Frieden", ein Zusammenschluss
zahlreicher Friedensorganisationen (u.a. IPPNW, Bund für Soziale Verteidigung,
Pax Christi, Versöhnungsbund, Aachener Friedenspreis e.V. und das Netzwerk
Friedenskooperative) begrüßt die Beteiligung von Friedensgruppen an den
Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm.
Die Treffen der Regierungschefs der G8-Staaten stehen für eine sozial
ungerechte, ökologisch unverantwortliche und militaristisch ausgerichtete
Politik. Die "Kooperation für den Frieden" sieht dagegen in einer gerechten
Weltwirtschaftsordnung eine zwingende Voraussetzung für eine Welt ohne Krieg,
erklärten die SprecherInnen, Susanne Grabenhorst, Otmar Steinbicker und Renate
Wanie. Die "Kooperation für den Frieden" ruft daher ihre
Mitgliedsorganisationen und weitere Gruppen und Initiativen aus der
Friedensbewegung dazu auf, bei den verschiedenen Aktivitäten sowohl bundesweit
als auch in lokalen Bündnissen die fatalen Folgen der Politik der G8-Staaten
deutlich machen.
[<http://www.attac.de/heiligendamm07/pages/jetzt-mitmachen/aufrufe/kooperation-fuer-den-frieden--aufruf.php]>http://www.attac.de/heiligendamm07/pages/jetzt-mitmachen/aufrufe/kooperation-fuer-den-frieden--aufruf.php]
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Polizei setzt Öffentlichkeitsbetreuung in Bad Doberan und Umgebung fort
Bad Doberan. Die Polizei hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürgerinnen und Bürger
frühzeitig, aktuell und so umfangreich wie möglich, über die
sicherheitsrelevanten Maßnahmen zu informieren, die im Zusammenhang mit dem
G8-Gipfel 2007 stehen.
Dazu gehören insbesondere Informationen über
Einschränkungen, die vor allem auch
die Einwohner von Börgerende, Rethwisch, Wittenbeck, Steffenshagen, Bad Doberan
und Kühlungsborn zunehmend betreffen werden.
In den Bürgerversammlungen, die erste hat bereits am 21. September 2006 in
Heiligendamm stattgefunden, möchten Polizeibeamte der Einsatzbegleitenden
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Planungsstabes KAVALA über die geplanten
Sicherheitsmaßnahmen informieren.
Wegen begrenzter Platzkapazitäten sind jeweils mehrere Termine vorgesehen:
Börgerende / Rethwisch:
31. Januar 2007, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
01. Februar 2007, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Gemeindezentrum am Jugendclub, Pappelhof 19
Wittenbeck:
06. Februar 2007, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Gaststätte "Nasse Ecke", Straße zur Kühlung 26
Steffenshagen:
08. Februar 2007, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Gemeindezentrum "Alte Schule"
Dorfstraße 17
Kühlungsborn:
27. Februar 2007, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Morada Resort Hotel, Großer Saal, Hafenstraße 2
Bad Doberan:
28. Februar 2007, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Stadthalle, Verbindungsweg 14
[<http://www.doberan-web.de>http://www.doberan-web.de]
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Rätselraten um G8-Demos
Die Polizei ist ab sofort die zuständige Behörde, wenn es um die Anmeldung von
Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel geht.
Bad Doberan - Bis zu 200 000 Gipfelgegner werden in der Region erwartet. Manche
Spekulationen gehen sogar von bis zu einer halben Million Menschen aus, die
rund um das Weltwirtschaftstreffen im Juni mit unterschiedlichen Aktionen ihren
Protest ausdrücken wollen. In Bad Doberan selbst wird zurzeit mit rund 5000
Gipfelkritikern gerechnet. Das hätten Abstimmungsberatungen, so will es
Ordnungsamtsleiter Gerhart Kukla vorsichtig ausgedrückt wissen, ergeben.
Wo die Gegner untergebracht werden könnten, wird im Rathaus diskutiert. Die
Stadt habe keine eigenen Flächen, wo die Gipfelkritiker campieren könnten.
Darum würden auch Gespräche mit Privateigentümern geführt, ob die Areale zur
Verfügung stellten. Das geplante Camp in Bützow veranlasste den Amtsleiter zu
der Annahme, dass dort auch der Aspekt eine Rolle spiele, mit dem Auftreten der
Gegner in dem Ort werde sich auch die Polizeipräsenz erhöhen.
Bislang lägen der Stadt lediglich Anfragen für Aktionen vor, sagte Gerhart
Kukla. Konkretes sei ihm bislang noch nicht auf den Tisch gekommen. So gebe es
eine Anfrage bezüglich eines Sternmarsches nach Heiligendamm. Dies wurde
bereits am 30. Oktober avisiert. Seitdem habe er aber nichts Weiteres gehört.
Konkreter ist da schon die Anmeldung einer Versammlung durch einen Berliner.
Oliver Stark plant vom 1. bis 9. Juni auf dem Kamp eine Dauerversammlung zum
Thema "Globalisierung: Nein Danke". In der Anmeldung beschreibt er den
sogenannten Informationspunkt als Ensemble von drei Zelten, einem Wohnwagen und
einigen Info-Ständen. Sinnvoll sei das Aufstellen
mehrerer mobiler Toiletten und
Abfallbehälter sowie die Versorgung mit Trinkwasser und Strom. Die Versammlung
halte keine Übernachtungsplätze vor, es gehe um Information rund um
Globalisierungsproteste.
Keine Anmeldungen von Protestaktionen liegen bislang im Amt Doberan-Land vor.
Das bestätigte gestern der Leitende Verwaltungsbeamte Michael Theis. Der
verwies in diesem Zusammenhang auf eine Veröffentlichung im Gesetzesblatt des
Landes. Demnach obliegt die Entscheidung über jegliche Veranstaltungen im
Zusammenhang mit dem Gipfeltreffen bei der Polizei. Das gelte für alle
Veranstaltungen, die zwischen dem 25. Mai und dem 15. Juni stattfinden.
Auch Landrat Leuchert hat noch keine konkreten Anmeldungen vorliegen. Er wisse
von Planungen für einen Sternmarsch, das sei es dann aber auch schon gewesen.
[<http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2591235]>http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2591235]
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Großes Europafest der Bundesregierung in Berlin
Der stellvertretende Sprecher der Bundesregierung, Thomas Steg, teilt mit:
Anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge
veranstaltet die Bundesregierung am 24. und 25. März ein großes Europafest in
Berlin. Die Bürgerinnen und Bürger erwartet an beiden Tagen eine attraktive
Mischung aus Musik, Kultur und Information. Das Europafest umrahmt den
informellen Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsländer in
Berlin, der am 25. März stattfindet.
"Nacht der Schönheit" in den Staatlichen Museen zu Berlin
Am Samstag, dem 24. März, laden die Staatlichen
Museen zu Berlin zu einer "Nacht
der Schönheit" ein. Von 18 Uhr bis spät in den Abend können Besucherinnen und
Besucher auf der Museumsinsel und im Kulturforum ausgewählte Werke aus
verschiedenen Epochen der europäischen Kunstgeschichte betrachten. Literatur,
Musik und bildende Kunst gehen unerwartete Koalitionen ein.
Europäische Clubnacht
Am späten Samstagabend startet zudem die Europäische Clubnacht. Auf Initiative
der clubcommission Berlin (Verband der Berliner Club-, Party- und
Kulturereignisveranstalter e.V.) feiern über 30 Berliner Clubs in den 50sten
Geburtstag hinein. DJs, Bands und Liveprojekte aus allen EU-Mitgliedsstaaten
sind vertreten.
Große Open-Air-Veranstaltung
Am Sonntag, dem 25. März, feiert die Bundesregierung rund um das Brandenburger
Tor. Mit dabei sind Italiens Rocksängerin Nummer eins, Gianna Nannini, die
Berliner Band MIA, Outlandish aus Dänemark und viele mehr. Zwischen den
Livekonzerten informiert das abwechslungsreiche Programm über "Stimmen
Europas". Zahlreiche Straßenkünstler und Theatergruppen aus ganz Europa laden
das Publikum zum Mitmachen ein und sorgen auch abseits der Bühne für
Unterhaltung.
Außerdem erfahren die Besucherinnen und Besucher in über 70 Informationszelten
alles Wissenswerte über die EU und ihre Mitglieder. Neben der Bundesregierung
präsentieren sich die 27 Mitgliedsstaaten sowie zahlreiche europäische
Unternehmen und Initiativen zum Thema Europa. Im Rahmen des Europafestes
startet zudem die Informationstour "Europa wird 50", die in den folgenden
Wochen in 52 deutschen Städten für Europa werben wird.
Bereichert wird das Europafest durch den "Tag der Ein- und Ausblicke" des
Deutschen Bundestages. Dabei stehen der 50. Jahrestag der Unterzeichnung der
Römischen Verträge und die parlamentarische Begleitung der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft im Fokus.
Natürlich hat das Europafest auch kulinarisch einiges zu bieten: So verkauft
etwa die Bäckerinnung an den Ständen der Festmeile süße und herzhafte Backwaren
nach traditionellen Rezepten aus den 27 Mitgliedsstaaten der EU.
[<http://www.eu2007.de/de/News/Press_Releases/February/0202BPAEuropafest.html]>http://www.eu2007.de/de/News/Press_Releases/February/0202BPAEuropafest.html]
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Gipfelprotesten.
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
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