widerst at nd! - MUND: Samstag, 3.2.2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Feb 2 22:04:50 CET 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
    www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Samstag, 03.02.2007

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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Im Februar: Zara:Monie / Malmoe.Kete / Homoriental / Rule of Law
Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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02 SONNTAGS/HOERBAR ABSTRAKT: PRIMORDIAL UNDERMIND (us)  live
"Kim-pop.org" <info at kim-pop.org>
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03 4.2. aus! malen wir. und damit pasta. | wo wenn nicht  
   hier, wann wenn nicht am 17.2. - 22h
"Office - conqueer" <office at conqueer.at>
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04 Strategischer Universalismus || 9./10.2. Vortraege und  Diskusionen
"IG Bildende Kunst" <office at igbildendekunst.at>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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05 Wien: Der naechste tote Afrikaner unter  Polizeieinwirkung
"akin" <akin.buero at gmx.at>
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06 Bicycle Film Festival 2007 - call for entries
Flo <flo at kanalB.org>
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07 Heiligendamm
Öffentlicher Newsletter der Gipfelsoli Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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08 Continuing Conflicts that Create Refugees - January  2007
John O <ncadc at ncadc.org.uk>
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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09 OUT NOW - die neuen an.schläge
"an.schläge - das feministische Magazin"  <office at anschlaege.at>
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10 neue ausgabe des web journals transversal: the  language of things
eipcp <contact at eipcp.net>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Im Februar: Zara:Monie / Malmoe.Kete / Homoriental / Rule of Law
Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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>>  *ZARA:MONIE*
Benefizclubbing für Zivilcourage und gegen Rassismus I "shake them &
awake'em"
*10. Februar 2007, Palais Auersperg, Auersperstrasse 1, 1080 Wien*
Ehrenschutz: Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer

"shake them & awake'em": Am 10. Februar wird die Entscheidung, wo
man/frau abshaken soll, leicht gemacht: Um 21.00 Uhr öffnen sich
die Tore des Wiener Palais Auersberg für die 3. ZARA:MONIE, dem
Benfizclubbing für Zivilcourage und gegen Rassismus.

Unter dem Motto "shake them & awake?em" setzt die Wiener
Partyszene damit bereits das dritte Jahr infolge ein lebensfrohes
Statement gegen Rassismus und für Zivilcourage: Denn jeder Euro,
der an diesem Abend eingenommen wird, fließt in die ZARA-
Beratungsstelle für Opfer & ZeugInnen von Rassismus.

Programm
Entrance 21.00
Warm Up 21.00-22.00 DJ Docteur Lebeur
Opening 22.00 Mistress of ZARA:MONIE Lucy McEvil,
Nationalratspräsidentin Mag.^a Barbara Prammer, DJ Bernhard
Fleischmann, Baba & Ogul, maschek (Kabarett), Jochen Graf (Release:
Zivilcourage:Spots), Alexander Pschill (ZARA-Sprecher), Ziya Azazi
(Tanzperformance)
After Midnight 00.30 The Rounder Girls
01.00 Tombola-Ziehung mit "Anti-Rassismus-Fee" Karin Kippl
(1. Preis: 2 Flüge Wien-Paris-Wien)
Live Lounge 23.00+01.00 Jacob?s Salty & Bamboozling Ladder
DJ-Line up Bernhard Fleischmann, Erdem Tunakan, Ventura, Foxytwins &
Special-
Act: ramba samba

Extras: kostenloser Frisurenzauber für alle mit Josef Winkler (Salon
ErIch) und Sektbar zugunsten von ZARA hosted by Josef Winkler

Karten: Vorverkauf 13 Euro, Abenkasse 17 Euro,
ZARA-Mitglieder 5 Euro (_http://www.zara.or.at/
kontakt/stopp-rassismus/
<http://www.zara.or.at/kontakt/stopp-rassismus/>_)
Näheres unter: _www.zaramonie.at <http://www.zaramonie.at/>_
*
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*>>>* MALMOE/ KETE FILM- und DISKUSSIONS-SONNTAG *

*4. Februar 2007
14h/ 16h/ 18h
Kete, Schmalzhofgasse 6, 1060 Wien *(http://sezuan.com/kete/)

Am Sonntag, 4. Februar um 14h und 16h laden die Malmoe-Redaktion und
die Kete zu einem Filmnachmittag ein. Dieser findet in thematischer
Anlehnung an das aktuelle Malmoe-Leitthema "Wie politisch kann das
Private sein?" und als Fortsetzung der Kete-Filmbar "Raus aus den
Toiletten, rein in die Straßen. Eine Film- und Diskussionsreihe
ueber das Verhaeltnis des Persoenlichen und Politischen im
kritischen Film", statt.

Im Anschluss , um 18h, findet ein Diskussionsabend statt, bei dem
wir über das aktuelle Malmoe-Leitthema "Wie politisch kann das
Private sein?" diskutieren und gemeinsam auch ueber moegliche
kuenftige Malmoe-Beitraege zu diesem Thema nachdenken wollen. Die
Filme sind dabei nicht notwendige Grundlage der Diskussion, aber wir
hoffen mit ihnen anregende Ideen zu erhalten.

Eine Gelegenheit fuer alle Interessierten, mit der Malmoe-Redaktion
ins Gespraech zu kommen. Wir freuen uns schon sehr!

14h "La Chinoise" von Jean-Luc Godard
(http://www.imdb.com/title/tt0061473)
16h "The Raspberry Reich" von Bruce La Bruce
(http://www.theraspberryreich.com <http://www.theraspberryreich.com/>)
18h Diskussion

Waehrend der Veranstaltung ist der Barbetrieb geoeffnet

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>> *HOMORIENTAL*

*Samstag, 03 Februar 2007
Laderaum / Badeschiff
1.; Am Donaukanal zw. Schwedenbrücke und Urania
Beginn. 22.00 Uhr*

http://www.badeschiff.at

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>> *RULE OF LAW - Justiz im Kosovo *

*derzeit im Votivkino*

Ein Film von Susanne Brandstätter. Mit Claudia Fenz, Osman Kuçi
u. a.; A 2006, 99 Min

Zwei Welten prallen aufeinander: Claudia Fenz, österreichische
Richterin im Auftrag der UN-Mission im Kosovo, verhandelt gegen
sechs Kosovo-Albaner, die einen Serben und seine betagte Mutter
zu Tode gesteinigt haben sollen. Konfrontiert mit einer fremden
Rechtsvorstellung, versucht sich die engagierte Richterin mit
den Landesbräuchen vertraut zu machen. Erst als sie die lokalen,
traditionellen "Gerichtshöfe" mit ihrer Parallel-Gerichtsbarkeit
kennenlernt, wo Dorfrichter gemäß einer 600 Jahre alten
Tradition über Streitfälle entscheiden, beginnt sie Land und
Volk besser zu verstehen. Der Dokumentarfilm verdeutlicht, wie
Probleme entstehen beim Versuch Demokratie in ein Land zu
importieren, in dem bislang eine andere Rechtsauffassung
geherrscht hat und hinterfragt zugleich unser (westliches)
Konzept von Recht und Gesetz - die "rule of law".

Claudia Fenz (49) arbeitete zwanzig Jahre lang am Wiener
Jugendgerichtshof. Nach dessen Auflösung und Integration in das
Landesgericht für Strafsachen war es für die Jugendrichterin an
der Zeit, etwas Neues zu beginnen. Sie studierte im Rahmen einer
EU-Ausbildung ziviles Krisen­management und war eineinhalb Jahre
im Kosovo als internationale Richterin tätig. Zur Zeit arbeitet
sie für die EU-Mission EUCOPPS (EU Coordination Office for
Palestinian Police Support), die zum Aufbau einer Zivilpolizei
in Palästina beitragen soll. Weiters nimmt sie als einzige
österreichische Richterin am Kambodscha-Tribunal teil.

Die Regisseurin Susanne Brandstätter verfügt über jahrelange
Erfahrung als Dokumentarfilmerin und ist eine ausgewiesene
Expertin für das Geschehen in den südosteuropäischen Ländern.
Mit ihrem letzten Film SCHACHMATT über die Revolution in
Rumänien machte sie sich international einen Namen und wurde
dafür 2005 auch mit einer ROMY ausgezeichnet.




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02 SONNTAGS/HOERBAR ABSTRAKT: PRIMORDIAL UNDERMIND (us)  live
"Kim-pop.org" <info at kim-pop.org>
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KIMreminder

SONNTAGS/HÖRBAR ABSTRAKT

so 04.02.2007 SONNTAGS ABSTRAKT

live: PRIMORDIAL UNDERMIND (us)

20:30
postgarage, dreihackengasse 42, 8020 graz
eintritt frei!!!
alle cocktails um 4 !

fr 02.02.2007 HÖRBAR ABSTRAKT

Hör- Bar: Satan´s Circus/ Soothing Sounds for Baby

20:30 - 22:30
auf der frequenz von radio helsinki - 92,6 MHz; moderiert von dr.
nachtstrom wiederholungen der sendung am mittwoch, 00:00 - 02:00
uhr, ebenfalls auf radio helsinki Seit juni 2006 ist das hören
unserer sendung noch viel komfortabler: alle sendungen sind
sowohl als stream wie auch als podcast auf einer eigenen homepage
verfügbar, unabhängig von der ausstrahlung auf radio helsinki;
außerdem gibt es ein anhörbares archiv sämtlicher bisheriger
sendungen mit beschreibungen!
www.hoerbar.abstrakt.at

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SONNTAGS ABSTRAKT: PRIMORDIAL UNDERMIND (us)

Von strömen geschmolzener e-gitarren, die geysire flüssigen
ektoplasmas versprühen bis hin zu elementen von wüsten-country,
der in der hitze der sonne blasen wirft und vertrocknet, reicht
die psychedelische musik von Primordial Undermind. 

Oder in ihren eigenen worten: "A blur of indefinite energy,
invisible not for transparency but for speed. The first esoteric
wonder of California mingled with psychic residue of an imaginal
Tangiers. An ecstatic dance dissolving the corrupted fabric of
causality, invoking singularity, bleeding at the edges. Radiant
spectral photon flux detonated by revelation of the physical
plane as pharmacopial fantasy.

Primal metabolism accelerated by innervating feedback; resonant
vibration within the primitive emotions inducing moire visions of
coherent light via sympathetic stimulation of the optic nerve.
Labyrinthine mirrored corridors of abstraction lighted by the
fires of irrationality. Amplified homeostatic hum transmuted into
an oscillating neurochemical ouroboros. A shattering collision
with the cosmic bacchanalia unloading total volume onto a
worldwide receiving grid.

Six thousand cycles of harmonic saturation feeding the crescendo
of standing wave drone flooding through each molecular bond in
the corporeal manifestation of collected nonconscious anxiety.
Keepers of the akashic library stunned into permanent alpha wave
trance... "PU have crawled out of the psychedelic undergrowth and
evolved into something special" - Edwin Pouncey (Savage Pencil),
the Wire

Am besten selbst einmal reinhören
(http://www.myspace.com/primordialundermind) und am Sonntag das
ganze dann live geniessen.

HOERBAR ABSTRAKT: Hör- Bar: Satan´s Circus/ Soothing Sounds for Baby

In unserer Hör- Bar erwarten euch diesmal zwei außergewöhnliche
Releases, die stilistisch beide (auf ihre ganz eigene Art und
Weise) auf den guten alten 70er- Krautrock verweisen.Das
britische Duo Death in Vegas zum Beispiel hat gegen Ende seiner
"offiziellen" Karriere eine CD namens "Satan`s Circus"
herausgebracht, die- abseits von jeglichen früheren
Berührungspunkten mit dem musikalischem Mainstream- den
postmodernen Hut zieht vor deutschen Größen wie den frühen
Kraftwerk, Neu! und Cluster. 

Dieser Release aus dem Jahr 2004 punktet mit rührend-naiven und
schrägen Titeln wie "Sons of Rother", "Heil Xanax" und "Zugaga"
und ist bei uns in voller Länge zu hören. Apropos Kraftwerk und
Cluster: Eine Art musikalischen Vorgriff auf deren elektronische
Revolutionen kann man auf den drei Platten "Soothing Sounds for
Baby Vol. 1 - 3" entdecken, die von dem Elektronikpionier und
Allroundgenie Raymond Scott eingespielt wurden. Dieser Mann muß
übrigens wohl in einer Zeitmaschine gereist sein, denn das auf
rudimentärstem Synthesizer- Equipment eingespielte und als
Einschlafmusik für unsere Kleinsten konzipierte Werk stammt
bereits aus dem Jahr 1963 und klingt verblüffend nach den vorhin
genannten Bands. Die besten Auschnitte aus diesen visionären
Releases haben wir für euch in der zweiten Stunde
zusammengestellt.

powered by fetznetz!
www.fetznetz.it
http://kim-pop.org

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03 4.2. aus! malen wir. und damit pasta. | wo wenn nicht  hier, wann wenn
nicht am 17.2. - 22h
"Office - conqueer" <office at conqueer.at>
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4.2. aus! malen wir. und damit pasta.

PinselschwingerInnen willkommen! Am Sonntag bekommt das conqueer
eine neue Farbe.

"Wird eh scho' Zeit" sagt ihr? Na dann kommt doch vorbei und
steht uns seelisch zur Seite (oder besser noch, indem ihr für uns
auf die Leiter steigt - wir haben nämlich alle Höhenangst), dann
gibt's auch für jede und jeden lecker Pasta.

Gratis, aber nicht umsonst ;)

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wo wenn nicht hier, wann wenn nicht am 17.2. - 22h

Lassen wir doch mal den Fasching Fasching sein und besinnen uns
auf unsere tiefsten Wünsche. Wer sehnt sich nicht nach freier
Liebe, freiem Konsum von Gesellschaftsdrogen und einer neuen
Flowerpower Generation?

Packt eure besten Hippie-Klamotten aus und der und oder die
überzeugendste bekommt eine gratis Flasche Vodka mit wahlweise
Red Bull oder Orangensaft. Um die freie Liebe müsst ihr euch
leider selbst kümmern ;)

Aber auch dabei helfen wir euch: DJ Sirius & Discotunes sorgen ab
dem 17.2. regelmäßig für die richtigen Schwingungen, um euch das
L(i)eben leichter und entspannter zu machen..

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-> Mittwoch 28.2. - 19h - legendäre poker-night

Wie jeden 4. Mittwoch im Monat freut sich das conqueer Team mit
Dealerin Gudrun auf spannende Pokerrunden und viele Tische. Final
Table ab 22 Uhr. Hauptpreis ist ein Candlelight-Dinner im
conqueer, sowie viele andere Preise!

Aktuelle Informationen auf www.conqueer.at

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conqueer - restaurant, bar & lounge - öffnungszeiten:
sonntag, mittwoch & donnerstag: 18.00 - 24.00 uhr
freitag & samstag: 18h - 2.00 uhr

conqueer | große neugasse 31 | 1040 wien
+43 (0)664 245 3245 | www.conqueer.at | office at conqueer.at

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04 Strategischer Universalismus || 9./10.2. Vortraege und  Diskusionen
"IG Bildende Kunst" <office at igbildendekunst.at>
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==
== Strategischer Universalismus
== Gemeinsame Kämpfe. Politische Gleichheit.
==
== Fr. 9. und Sa. 10. Februar 2007
== Vorträge und Diskussionen in der IG Bildende Kunst
==

Im politischen Aktivismus stehen Allianzenbildungen und
gemeinsame Kämpfe  wieder zunehmend auf der Tagesordnung. Die
Veranstaltung beschäftigt sich  mit der Perspektive von
Gleichheit in theoretischen Konzepten und  politischen
Strategien, die über reine "Single-Issue-Politik" hinausgehen,
Identitätspolitiken überschreiten und dabei zugleich die Fallen
eines  verkürzten, vereinnahmenden und ausschließenden
Universalismus hinterfragen.

PROGRAMM:
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Freitag 9. Februar 2007

== 18.00 Uhr
Einführung ins Thema und Programm
Therese Kaufmann, Daniela Koweindl, Nora Sternfeld

== 18.30 Uhr
Strategischer Universalismus: Dead Concept Walking
Boris Buden (Berlin)

== 20.00 Uhr
"there is no such thing as a single-issue struggle because we do not live 
single-issue lives." (Audre Lorde)
Beatrice Achaleke, Marty Huber, Nora Sternfeld im Gespräch

Samstag 10. Februar 2007

== 15.00 Uhr
Ich habe sie schreien gehört: "Was wir verteidigen, das verteidigen wir für 
alle!". Spuren einer Geschichte in Bewegung
Antonella Corsani (Intermittents du spectacle, Paris)
Vortrag in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung von Karoline 
Feyertag.

== 17.00 Uhr
Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm!
Hakan Gürses (Wien)

== 18:30 Uhr
Für wen was? Welchen Universalismus wollen wir?
Podiumsdiskussion mit Natalie Deewan, Vlatka Frketic, Stephanie Njideka 
Iroh, Martin Krenn; Moderation: Jens Kastner

== Konzept und Organisation
Therese Kaufmann, Daniela Koweindl, Nora Sternfeld.
Dank an Ljubomir Bratic.

== Im Rahmen der Ausstellung
Nicht für uns, alles für alle!

== In Kooperation mit dem
eipcp / translate. Beyond Culture: The Politics of Translation

== Ausführlichere Information
http://www.igbildendekunst.at/allesfueralle/symposium.html

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= IG BILDENDE KUNST
= Gumpendorfer Straße 10-12
= 1060 Wien
=
= Öffnungszeiten: Di - Fr 13-18 Uhr
=
= Tel +43 (0)1 524 09 09
=
= office at igbildendekunst.at
= http://www.igbildendekunst.at
=



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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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05 Wien: Der naechste tote Afrikaner unter  Polizeieinwirkung
"akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 1.Februar 2007; 23:39
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EXTRABLATT
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Wien:

Der naechste tote Afrikaner unter Polizeieinwirkung

Essa T. aus Gambia sprang bei einer polizeilichen
Personenkontrolle von Flex-BesucherInnen am 23.12.2006 in den
Donaukanal. Ein Monat wurde er vermiss, am 25.01.2007 wurde seine
Leiche in der Donau unterhalb Wiens gefunden.

Die Wiener Stadtzeitung "Falter" berichtet in der aktuellen
Ausgabe, dass die zustaendige Staatsanwaltschaft Korneuburg auf
eine Obduktion der Leiche von Essa T. verzichtet hat. Laut
Polizei sprang Essa T. am 23. Dezember 2006 waehrend einer
Drogenrazzia vor dem Flex in Wien von der Rossauer Bruecke ins
Wasser. Laut Zeugen stimmt die Version der Polizei allerdings
nicht: T. wurde gesehen, als er rund 300 Meter entfernt bei der
Augartenbruecke im Wasser landete. Wieso steht im Polizeiakt
etwas anderes? "Vielleicht haben sich die Beamten geirrt", meint
ein Sprecher der Wiener Polizei im "Falter".

Vor zwei Wochen wurde seitens der Polizei noch bestritten, dass
es ueberhaupt den entsprechenden Polizeieinsatz gegeben habe.
Erst als Feuerwehr und Rettung den Vorfall bestaetigten, konnte
sich auch die Exekutive ploetzlich erinnern, dass der Mann ins
Wasser fiel. Als die Fluechtlingsunterstuetzerin Ute Bock, bei
der T. gemeldet war, kurz darauf bei der Kriminalpolizei im 2.
Bezirk eine Vermissenanzeige erstattete, zitierte ein Beamter aus
dem Protokoll, dass seine KollegInnen in jener Nacht versucht
haetten, den Mann aus Gambia aus dem Wasser zu ziehen. "Er
erklaerte, sie seien mit einer Zille hinausgefahren und wollten
den Schwimmenden aus dem Wasser zerren. Essa T. habe sich aber so
gewehrt, dass sie ihn nicht retten konnten", erzaehlt Bock. Als
sie einige Tage spaeter nochmals auf der Polizeistation fragte,
wie sich ein Nichtschwimmer so stark wehren koenne, meinte ein
anderer Polizist, im Polizeiprotokoll sei keine Rede von einem
solchen Rettungsversuch.

"Wenn im Rahmen eines Polizeieinsatzes jemand ums Leben kommt und
der Ablauf dieser Aktion nicht lueckenlos geklaert ist, ist eine
Aufklaerung der Todesursache durch forensische Mittel
menschenrechtlicher Grundstandard in einem Rechtssaat", erklaert
Heinz Patzelt, Generalsekretaer von Amnesty International
Oesterreich, "sonst entsteht der Verdacht, dass von den Beamten
irgendetwas auf die Seite geraeumt wurde." Die Staatsanwaltschaft
Korneuburg sieht hingegen keinen Grund fuer eine Obduktion des
Leichnams. "So etwas ist nicht erforderlich, weil der Verstorbene
nicht festgenommen war, sondern sich auf der Flucht befand", sagt
Friedrich Koehl von der Staatsanwaltschaft Korneuburg.

Laut Manfred Nowak, Leiter der zustaendigen Kommission des
Menschenrechtsbeirats, prueft der Beirat den Fall. Die Exekutive
hat hingegen wenig Engagement gezeigt: "Da man die Person bis
dato nicht gefunden hat, ist davon auszugehen, dass sie ueberlebt
hat", begruendete die Bundespolizeidirektion Wien vor zwei Wochen
weshalb die Suchaktion nicht fortgesetzt wurde. Dafuer langte am
11. Jaenner 2007 eine polizeiliche Anzeige gegen Essa T. wegen
des Verdachts auf ein Drogendelikt bei der Staatsanwaltschaft
Wien ein. Da lag der Koerper des Mannes bereits drei Wochen im
Wasser. Am Donnerstag, 25. Jaenner entdeckten SpaziergaengerInnen
die Leiche unterhalb Wiens bei Hainburg. Die Familie von Essa T.
wurde ueber seinen Tod nicht durch die Behoerden, sondern durch
die Medien informiert.

Quelle: derstandard.at, falter/no.racism.net
http://no-racism.net/article/1976/

Zur Vorgeschichte:
http://www.sosmitmensch.at/stories/1312/
http://akin.mediaweb.at/2007/02/02flex.htm

Dass Polizisten, denen Gewalttaten vorgeworfen werden, nur selten
belangt werden, sondern das Opfer, wenn es ueberlebt und sich
beschwert, mit einer Anklage und Verurteilung rechnen muss,
belegt auch eine neues Urteil in Salzburg. Siehe http://no-
racism.net/article/1973/

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06 Bicycle Film Festival 2007 - call for entries
Flo <flo at kanalB.org>
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Das International Bicycle Film Festival wird in seinem 7. Jahr in
15 Städten weltweit sein buntes Independentprogramm mit dem
Zentralpunkt "Fahrradkultur" zeigen - heuer wird es erstmals im
deutschen Sprachraum präsentiert: In Wien, organisiert von der IG
Fahrrad. Das BFF lebt von den vielen eigenständigen und
eigenwilligen Filmwerken, die aus aller Welt Jahr für Jahr
eingesandt und dafür ausgewählt werden. Daher möchte ich euch
alle einladen, diesen Call for Entries zu publizieren und an
Geeignete weiterzuleiten, soweit ihn eure Email-Kontakte tragen,
selbst passende Arbeiten einzusenden oder noch schnell ein feines
Filmchen zu basteln - der Rohschnitt muss am 1. März abgeliefert
werden!

Und ich möchte alle Interessierten schon jetzt um Unterstützung
bitten und zahlreiches Erscheinen nahelegen - dieses Filmfestival
ist ein Erlebnis! Infos auf: http://www.bicyclefilmfestival.com

Ein Artikel zum BFF auf RAY: http://www.ray-
magazin.at/1206/bikes.htm Der Wiener Termin wird im Herbst 2007
sein.

bikes rock!
alec, ig fahrrad

***

7. INTERNATIONALES BICYCLE FILM FESTIVAL - Einladung zur
Teilnahme!
Einsendeschluss: 1. März 2007
http://www.bicyclefilmfestival.com

Wir suchen Filme mit starkem Bezug zu Fahrrädern und Radfahren.
Das beinhaltet alle Medien und Genres wie Animation,
Experimental, Spielfilm, Dokumentation und Musikvideo in allen
Längen.

Das BFF wird in 15 Städten weltweit abgehalten, darunter Tokyo,
New York City, Los Angeles, Paris, London und Wien. 2006 wurde
das BFF von über 35,000 Menschen besucht.

Das BFF feiert Fahrradfahren als Kultur - mittels Film, Kunst und
Musik. Es kann sich glücklich schätzen, so namhafte Filmemacher
wie Jonas Mekas, Michel Gondry, Mike Mills und Jorgen Leth
präsentiert zu haben. Wir zeigen ebenso gerne die Arbeiten neuer
KünstlerInnen.

Das Bike Film Fest wird auch 2007 großen Spass machen. Weitere
Informationen und das Anmeldeformular findet ihr unter:
http://www.bicyclefilmfestival.com

Für alle Einsendungen bedankt sich:
Brendt Barbur
Founding Director, NYC
Bicycle Film Festival

***

SEVENTH ANNUAL BICYCLE FILM FESTIVAL: Call For Entries
Deadline: March 1st
http://www.bicyclefilmfestival.com

We are looking for films with a strong theme or character of
bicycles. This includes all mediums and styles such as animation,
experimental, narrative, documentary and music videos.

The BFF is held in 15 cities around the world including Tokyo,
New York City, Los Angeles, Paris, London and Vienna. In 2006 the
BFF was attended by over 35,000 people.

It is a celebration through film, art and music. The BFF has been
fortunate to have included the works of well known artists
including Jonas Mekas, Michel Gondry, Mike Mills and Jorgen Leth.
We showcase the emerging artist as well.

The Bike Film Fest looks to be a lot of fun in 2007. For more
info and the entry form go to: http://www.bicyclefilmfestival.com

Thanks
Brendt Barbur
Founding Director
Bicycle Film Festival

***

                                ____________________
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    /    \                  `-. |___________________ |
   /      \                           /        \

***

www.ig-fahrrad.org



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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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07 Heiligendamm
Öffentlicher Newsletter der Gipfelsoli Infogruppe  <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- G8-Planer aus Italien zu Gast in Rostock
- Warum Motorradfahrerlnnen gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm 2007
protestieren
- Harms übernimmt Ermittlungen - Militante G-8-Gegner unter Terrorismusverdacht
- Spitzelbehörde blickt nicht durch
- "Gefährdete Objekte" - Kontrollen rund um das zukünftige "G8-Gebiet"
- Shut Em Down! Dissent Lives On... Report of UK Anti-G8 Gathering
- "Globale Soziale Rechte - Perspektiven einer anderen Globalisierung"
- Aufruf zur Teilnahme am "Heiligen Damm des Gebets"
- 8 Minuten für Gerechtigkeit
- Informations-Broschüre zum Gipfel in Arbeit
- GESCHICHTE UND GESCHICHTEN DER GIPFELPROTESTE

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G8-Planer aus Italien zu Gast in Rostock

Rostock (OZ/mm) Eine italienische Vordelegation aus Mitarbeitern
der Regierung, der Botschaften, des Protokolls und der
Sicherheitsabteilung für den G8-Gipfel traf sich gestern zu einem
Arbeitsessen im Rostocker Restaurant "Borwin" mit 16 Vertretern
aus Schwerin und Rostock. Die Gäste planen den Auftritt der
Regierung beim G8-Gipfel in Heiligendamm. Bei der informellen
Runde im lockeren Rahmen mit Saxophonmusik und regionalen
Spezialitäten erfuhren die neun italienischen Gäste einiges über
den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Bis Sommer werden
aus allen sieben Gastländern des Gipfels Delegationen ins Land
kommen.

[http://www.ostsee-zeitung.de/mantel_m-v_32353838393937.phtml]

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Warum Motorradfahrerlnnen gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm
2007 protestieren

Vom 8 bis 10. Juni 2007 werden sich wie jedes Jahr die
Staatschefs der wichtigsten Industrieländer zum G8-Gipfel treffen
und über den Fortgang der neoliberalen Globalisierung beraten.
Diesmal im verträumten Ostseebad Heiligendamm, ein paar Kilometer
westlich von Rostock. Nicht nur der Reiz des wieder aufgemöbelten
Kaiser- Wilhelm-Flairs zieht die Mächtigen dieser Welt an die
Ostsee, sondern auch die Tatsache, dass dieser Ort besonders gut
von der Außenwelt abzuschirmen ist. Denn wie bei jedem Treffen
der G8 wird auch das Meeting in Heiligendamm von Protesten der
globalisierungskritischen Bewegung begleitet sein. Auf beiden
Seiten laufen die Vorbereitungen für den Sommer 2007.

Globalisierung - was hat das mit uns zu tun?
Ständiger Konkurrenzdruck, Angst vor Arbeitslosigkeit, keine
Knete, aber auch zunehmende Vereinzelung und Entsolidarisierung,
das sind die Folgen der neoliberalen Variante von Globalisierung,
die wir alle jeden Tag zu spüren bekommen. Wir Kuhle Wampen sind
aber keine Lonely Riders, die gerne einsam in den Sonnenuntergang
reiten, weil die anderen keine Zeit haben, da sie arbeiten
müssen, oder kein Geld haben, da sie nicht arbeiten dürfen. Wir
wollen nicht alleine die Kurven kratzen oder Hockenheim einsam an
der PlayStation abfahren. Gemeinsam unterwegs zu sein, politische
Aktionen zu machen, abends am Stammtisch oder am Lagerfeuer zu
sitzen und überhaupt mit netten Leuten unsere Freizeit sinnvoll
zu gestalten, das ist für uns wichtig. Aus diesen gemeinsamen
Aktivitäten entsteht Solidarität. Dafür brauchen wir aber
Lebensbedingungen, in denen wir Gemeinsamkeit erleben können:
dazu gehören geregelte Arbeitszeiten, gerechter und sicherer
Lohn, Freizeit, wenn andere auch Freizeit haben - eben ein gutes
Leben. Genau diese Voraussetzungen werden von der
Neoliberalisierung zerstört: Mit dem Argument der
Standortkonkurrenz werden Arbeitsplätze, wie bei AEG in Nürnberg
oder bei Conti in Hannover, dorthin verlagert, wo die Menschen
weniger Lohn bekommen oder die menschliche Arbeit wird ganz durch
Maschinen ersetzt. (Das an sich wäre nicht so schlimm: der daraus
resultierende Gewinn müsste nur gerecht verteilt werden, und sich
nicht allein in den Händen einiger Weniger ansammeln). Statt
fester Stellen mit geregelter Arbeitszeit und festem Lohn gibt es
immer mehr Jobs mit zeitlich befristeten Verträgen, Niedriglohn
und Scheinselbständigkeit. Immer mehr Leute brauchen zwei und
drei Jobs, um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Andere
kloppen freiwillig Überstunden ohne Ende, um ihre Projekte
fristgerecht abzuliefern.

Samstags, sonntags, nachts, die Menschen haben rund um die
Uhrverfügbar zu sein. Die gemeinsam erlebbare Zeit kommt hier
ganz schnell unter die Räder. Während die einen 50 und 60 Stunden
bis zum Umfallen schuften, um das verdichtete Arbeitspensum noch
zu schaffen, wird Millionen Menschen die gesellschaftliche
Teilhabe verwehrt, die in diesem System eben nur über die
Erwerbsarbeit geregelt wird. Wer zu den ,,Überflüssigen" gehört,
wird mit Hartz IV in die Armut geschickt und von der
Arbeitsagentur gegängelt. Weil es angeblich mehr Arbeitsplätze
gibt, wenn die Arbeit billiger ist, werden gleichzeitig die
sozialen Sicherungssysteme Stück für Stück abgebaut. Das Risiko
trägt in Zukunft wieder der/die Einzelne, wer nicht genug
verdient, um sich zusätzlichen Schutz zu kaufen, hat eben Pech
gehabt. Gesundheit, Bildung, gutes Wasser, Freizeit, alles wird
zur Ware, die nur über hartes Cash zu erwerben ist. Masters of
the Universe? Genau für diese Entwicklung, die alles zur Ware
macht und alle in einen ständigen Konkurrenzkampf zwingt, steht
die G8: seit den ersten Treffen Mitte der siebziger Jahre haben
die Regierungschefs bei ihren Treffen über den Fortgang der
neoliberalen Globalisierung beraten und für Deregulierungen,
Liberalisierungen und immer weiteren Sozialabbau gesorgt. Dabei
finden sie es seit einigen Jahren chic, sich mit
Gutmenschen-Mäntelchen zu behängen und in der Praxis völlig
unwirksame Schuldenerlasse für die Entwicklungsländer zu
verkünden. Eine demokratische Legitimierung dieses machtvollen
Clübchens und seiner weitreichenden Entscheidungen ist zumindest
fraglich. Zwar sind die Regierungschefs von ihren Landsleuten
gewählt worden, dass sie aber gleich die Geschicke der ganzen
Welt bestimmen sollen, davon stand nix auf dem Stimmzettel. Kein
Wunder, dass die Gipfel seit vielen Jahren regelmäßig von großen
Protesten begleitet werden. In schlimmer Erinnerung sind die
Demonstrationen von Genua 2001, bei denen der Demonstrant Carlo
Juliani erschossen wurde und in der Diaz-Schule schlafende
Menschen von den italienischen Sicherheitskräften
niedergeknüppelt wurden. Seither ziehen sich die acht mächtigsten
Staatschefs gern in entlegene Reviere zurück, wie das
schweizerische Evian am Genfer See 2003 oder die schottischen
Highlands bei Glenneagles 2005. Heiligendamm zoo7 Auch 2007 will
die globalisierungskritische Bewegung den Gipel mit ihren
Aktionen begleiten. Ein Gegengipfel, eine große Demonstration,
Aktionen von hier lebenden Flüchtlingen, ein Camp, Konzerte,
Blockaden und Aktionen des zivilen Ungehorsams und vieles mehr in
und um Rostock werden derzeit in verschiedenen Bündnisstrukturen
geplant und vorbereitet. Mit welchen ,,Segnungen" die G8 2007 die
Menschheit beglücken wollen, ist heute noch nicht abzusehen. Als
Klammer der Gegenaktivitäten aber zeichnet sich die Forderung
nach Globalen Sozialen Rechten ab. Unter diesem Dach lassen sich
Forderungen nach Internationalen Steuern zur
Entwicklungsfinanzierung, ökologische Nachhaltigkeit und
solidarische Sicherungssysteme für alle ebenso fassen wie das
Ende von Nationalismus und Rassismus, von Besatzung und
Militarisierung. Beim Verbandstreffen im Januar 2006 hat sich der
Verband der MCs Kuhle Wampeeinstimmig für eine Unterstützung der
Mobilisierung nach Heiligendamm ausgesprochen. Die Kuhle Wampe
versteht sich als Teil der Linken und der
globalisierungskritischen Bewegung. Es ist eine gute Tradition
des Verbandes, über den Tellerrand zu schauen, sich für eine
Gegenkultur gegen Profit und Konsumterror und für Solidarität und
Gemeinsamkeit, im kleinen wie im großen Rahmen einzusetzen.
Deshalb hat sich in der Kuhlen Wampe eine Arbeitsgruppe
zusammengefunden und sich beim Arbeitstreffen in Fredelsloh
Folgendes vorgenommen:

* Aufklärung über die neoliberale Globalisierung und ihre
Auswirkungen, Mobilisierung im Verband und in der Szene für
Heiligendamm,
* Teilnahme an Aktionen vor Ort: Gegengipfel, Demo, Camp,
* ein Motorradcorso (zusammen mit MotorradfahrerInnen aus
Gewerkschaften, linken Parteien, Kirchen usw.) könnte eine gute
Gelegenheit sein, einerseits der Demo mehr Aufmerksamkeit zu
verschaffen, andererseits auch die Kuhle Wampe für viele linke
Leute bekannt(er) zu machen, die Teilnahme an Blockadeaktionen im
Stil von CastorAktionen soll jedeR für sich selbst entscheiden.

An konkreten Aufgaben haben wir uns vorgenommen: ein Flugblatt
und diesen Artikel in der Megaphon, Beiträge für die Homepage,
Infos über die Mailingliste, auf den einschlägigen Treffen und
Aktionen das Flugblatt verteilen, in Wunsiedel und beim
Sommertreffen mit Stellwänden und Infotischen präsent zu sein
(Fotos von G8-Protesten bisher), eine Info-Veranstaltung im
Kaffeezelt des Sommertreffens ist geplant, Kontakte zu
befreundeten Biker-Szenen aufnehmen und versuchen, eine
gemeinsame Corso-Anmeldung hinzukriegen.

[http://www.megaphon.kuhle-wampe.de/2006-3/index.htm]

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Harms übernimmt Ermittlungen - Militante G-8-Gegner unter Terrorismusverdacht

Generalbundesanwältin Monika Harms hat die Ermittlungen zu
Anschlägen von Gegnern des G-8-Gipfels in Heiligendamm im Juni
übernommen. Das teilte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in
Karlsruhe mit. Bislang unbekannte Täter hatten in der Nacht zum
vergangenen Freitag den Dienst-Mercedes eines Vorstands der
ThyssenKrupp Marine Systems AG in Hamburg abgebrannt. ahezu
zeitgleich waren Farbbeutel gegen das Privathaus eines anderen
Konzernmanagers geworfen worden. Zu der Taten bekannten sich
Globalisierungsgegner mit Blick auf den bevorstehenden
G-8-Gipfel. Die Bundesanwaltschaft ermittelt nun wegen
Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Bei einem
ähnlichen Brandanschlag an Weihnachten war das Auto der Ehefrau
des Staatssekretärs im Bundesfinanzministeriums, Thomas Mirow,
ausgebrannt. Auch diesen Fall hatte Harms übernommen. Der
Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Heinz
Fromm, warnte Ende Januar in den Medien nach bislang 14
Brandanschlägen vor weiteren Attacken. Die Aktionen richteten
sich zumeist gegen Häuser oder Autos von Personen, die von den
Tätern für die Folgen der Globalisierung verantwortlich gemacht
würden.
Stand: 01.02.2007 13:04 Uhr

[http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6364714_TYP6_THE_NAV
_REF2_BAB,00.html]

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Spitzelbehörde blickt nicht durch

Der Verfassungsschutz leistet sich neue Patzer. Im Zuge der
geplanten G-8-Proteste in Heiligendamm hat er für Berlin eine
Gefahrenanalyse erstellt: Wieder wirft die Behörde dabei linke
Gruppen willkürlich in einen Topf Man kann sich grundsätzlich
fragen, warum sich ein rot-roter Senat eine Spitzelbehörde
leistet. Doch selbst wer die Rolle des Verfassungsschutzes
prinzipiell befürwortet, muss sich in diesen Tagen die Frage
gefallen lassen, warum die Behörde nicht imstande ist,
herauszufinden, wo die rechtsextremistische NPD diesen Sonntag
ihren Landesparteitag abhält. Jetzt haben sich die
Verfassungsschützer weitere Patzer geleistet. In einer aktuellen
Analyse über "Linksextremistische Protestvorbereitungen gegen den
G-8-Gipfel 2007" in Heiligendamm schildern sie die mögliche
Gefahrenlage in Berlin. Erneut zeigt sich: Die Autoren malen den
Teufel an die Wand.

Aufgeführt werden in dem achtseitigen Bericht sämtliche linke
Gruppen in Berlin, die in den vergangenen Monaten in irgendeiner
Weise in Erscheinung getreten sind. Darunter zum Beispiel die
Antifaschistische Linke Berlin (ALB), die per se in der
"militanten autonomen" und damit gewaltbereiten Szene angesiedelt
wird - ohne zu belegen, was sie seit ihrer Gründung 2003
überhaupt "Gewalttätiges" verbrochen hat.

Als "linksextremistische Gipfelgegner" wird auch die
trotzkistische Gruppe Linksruck erwähnt. Ihre Mitglieder waren im
vergangenen Jahr allerdings vor allem damit beschäftigt, die
Fusion der WASG mit der PDS voranzutreiben. Gewalttätige
Bestrebungen gingen von Linksruck-Mitgliedern allenfalls dann
aus, wenn sie auf einem der WASG-Parteitage mit der Faust auf den
Tisch schlugen - weil wieder einmal ein Fusionsgegner sie zur
Weißglut gebracht hatte. Ausführlich beschrieben werden auch drei
linke Bündnisse gegen den G-8-Gipfel. Obwohl die Autoren des
Berichts erkannt haben, dass die strategischen und politischen
Unterschiede der Gruppen zum Teil sehr groß sind, kommen sie zu
der Einschätzung, dass es allen darum geht, "den Gipfel
maßgeblich zu stören" - nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die
Form der Proteste noch gar nicht "spezifiziert" sei.

Auch der Zusammenhang zu einer tatsächlich gewalttätigen Gruppe
ist schnell konstruiert. In einem Satz wird die Gruppe Libertad
zitiert, die bei den Protesten auf ein "produktives Chaos" hofft.
Gleich im folgenden Absatz werden die tatsächlich verübten
Anschläge der Militanten Gruppe (mg) detailliert aufgezählt.

Am Ende ihrer Gefahrenanalyse kommen die Autoren zu der
Einschätzung, "dass das linksextremistische Protestpotenzial aus
heutiger Sicht hinter den Erwartungen der Aktivisten
zurückbleibt" - und widerlegen damit sich selbst.

[http://www.taz.de/pt/2007/02/01/a0301.1/text.ges,1]

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"Gefährdete Objekte" - Kontrollen rund um das zukünftige
"G8-Gebiet"
Polizei informierte die Einwohner um Heiligendamm

Bad Doberan/Heiligendamm. Am 31. Januar 2007 setzten Polizisten
der Einsatzbegleitenden Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Planungsstabes KAVALA die im September 2006 begonnene
Öffentlichkeitsbetreuung der Einwohner von und um Heiligendamm
mit zwei Bürgerversammlungen im Gemeindezentrum von Rethwisch
fort. Elf weitere Veranstaltungen folgen im Februar in
Börgerende, Wittenbeck, Steffenshagen, Vorder Bollhagen,
Kühlungsborn und Bad Doberan.

Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger so aktuell und so
umfangreich wie möglich über die im Zusammenhang mit dem
G8-Gipfel stehenden sicherheitsrelevanten Maßnahmen zu
informieren. Dazu gehören insbesondere Informationen über
Einschränkungen, die vor allem die Einwohner zunehmend betreffen
werden.

Das Kempinski Grand Hotel sowie die zurzeit im Bau befindliche 12
km lange technische Sperre sind als "Gefährdete Objekte"
eingestuft. Die Polizei bittet daher um Verständnis, dass bei
Aufenthalten an den benannten Bereichen mit Kontrollen zur
Feststellung der Identität zu rechnen ist. Um das Mitführen des
Personalausweises wird gebeten.

In Abstimmung zwischen Bund und Land wird die Mecklenburgische
Bäderbahn den öffentlichen Betrieb der "Molli" voraussichtlich
vom 30. Mai 2007 bis zum 09. Juni 2007 einstellen und für diesen
Zeitraum einen Schienersatzverkehr einrichten.

Zur seeseitigen Sicherung wird vom 14. Mai 2007 bis zum 12. Juni
2007 für die allgemeine Schifffahrt, für Wassersportler, Angler
und Freizeitkapitäne ein Sperrgebiet eingerichtet.

Informationen wurden durch das Wasser- und Schifffahrtsamt
Stralsund in der Bekanntmachung für Seefahrer (im Internet über
ELWIS - Elektronisches Wasserstraßen-Informationssystem)
veröffentlicht. Zeitnah erfolgt die Bekanntgabe auch in der
einschlägigen Fachpresse.

Die zum Weltwirtschaftsgipfel zu erwartenden Demonstrationen und
Veranstaltungen in der Hansestadt Rostock und den Landkreisen Bad
Doberan und Güstrow erfordern polizeiliche Maßnahmen in der
Verkehrslenkung und -leitung. Der Planungsstab KAVALA erarbeitet
dafür ein Verkehrslenkungskonzept. Die Bevölkerung wird
rechtzeitig über die erforderlichen Verkehrsmaßnahmen informiert.

Die Polizei hat für weitere Informationen rund um den Gipfel 2007
ein Bürgertelefon mit der Nummer 0180 50 10 766 geschaltet und
auf der Homepage der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
www.polizei.mvnet.de einen Internettauftritt eingerichtet.

[http://www.doberan-web.de/aktuell/310107.html]

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Shut Em Down! Dissent Lives On... Report of UK Anti-G8 Gathering

G8 2007, 1st UK Gathering (A Personal Report).

Following on from last years anti-G8 UK info-tour, organised by
Cardiff Anarchists along with Russian and German friends, this
weekend saw the first UK-based gathering discussing resistance to
the 2007 G8 Summit. Approx 35 people, from across the country and
beyond, showed up to create what must be one of the most speedy
and productive gatherings in UK history...

Kicking off an hour late (well you can't mess with tradition!),
the group quickly agreed that we were there to discuss our summer
holiday to Germany to help shut the 2007 G8 Summit down - though
obviously we would support any actions and events taking place in
the UK at the same time. Following this, we were quickly brought
up to speed on the mobilisation so far, the main networks
involved, the potential convergence spaces and actions planned,
as well as hearing some stories from the 'Camp-inski' anti-G8
camp which took place in Northern Germany in August 2006 and
reflections on the tactics, equipment and policing styles of
German cops. Comrades also noted the international character of
the mobilisation, and a few people plan to attend the next
international meeting taking place in Warsaw in February.

Getting down to practicalities, it was agreed that while we are
not organising a mobilisation in the same way as 2005, we do want
to mobilise as many people as possible to Germany. For this
reason it was agreed to set up 'info-points' around the country,
as well as a new website. Stickers will be produced in large
quantities, as well as newsletters, and distributed to the info-
points and social-centre's. On the question of transport, whilst
most people seemed to favour making their own way there, some
folks liked the idea of 'mass-transportation'. It was agreed that
we would make travel-info and other useful stuff available
through the website, and that 'mass-transportation' would be
investigated and discussed again at the next gathering. Likewise,
the issue of whether to meet up as a 'UK mobilisation' once in
Germany (and if so, how) and whether to camp together as a 'UK
barrio' or based on tactics, will be looked at again at the next
gathering. A media training day should be organised nearer the
time of the summit, and local first-aid and self-defence
workshops are being organised in a couple of places, with the
potential for UK wide versions being investigated.

The last discussion was dreaded by all, but passed in seconds
(and 30 minutes early!) with a unanimous decision: We are the
Dissent Network.

So, the website should be up at http://www.dissent.org.uk/ very
soon, decisions will be fed into the international meeting coming
up in Warsaw and the next UK gathering will take place towards
the end of March, most likely in Reading. Details will be
confirmed shortly and publicised in all the usual places, hope to
see ya there!

Cheers...
RGA

e-mail: rgacollective at hotmail.co.uk
Homepage: http://www.dissentnetwork.org

[http://www.indymedia.org.uk/en/2007/01/361115.html]

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"Globale Soziale Rechte - Perspektiven einer anderen
Globalisierung"
Eine Veranstaltung im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm im
Juni 2007

Frankfurt am Main, Wilhelm Leuschner Str. 69 (DGB-Haus)
27. Februar 2007, 11 bis 19 Uhr und 20 bis 22 Uhr

Der bloße Verweis auf die Globalisierung genügt nicht mehr, um
neoliberale Reformen als alternativlos darzustellen und
durchzusetzen. Die herrschende Politik und ihre Medien entdecken
ihr "soziales Gewissen" und wollen Globalisierung endlich auch
"sozial gestalten". Das ist auch den auf Seattle und Genua
folgenden Protesten zu verdanken. Doch noch ist die Opposition
zersplittert, beschränken sich soziale Bewegungen, Gewerkschaften
und NGOs zu sehr auf den eigenen Bereich und das eigene Klientel.

Die Konferenz Globale Soziale Rechte geht dem roten Faden nach,
der scheinbar weit voneinander entfernte Auseinandersetzungen
dennoch miteinander verbindet: Der Globalisierung des Kapitals,
der Märkte und der Waren mit einer Globalisierung der Sozialen
Rechte zu begegnen.

Programm:
11:00 - 11:15 Begrüßung und Einführung
11:15 - 12:15 Panel I
"Fome Zero" - und mehr als nur "Null Hunger".
Grundsicherung als Globales Soziales Recht
Rolf Künnemann, FIAN international, Heidelberg
Clovis Zimmermann, FIAN Brasilien, Universität Belo Horizonte
Katja Maurer, medico international, Frankfurt
12:15 - 13:00 Diskussion zu Panel I
13:00 - 14:00 Mittagspause
14:15 - 15:15 Panel II
Im Spannungsfeld von Standortlogik und transnationalem Handeln
Kai Burmeister (IG Metall Grundsatz)
Stefan Hölzer (VW - VK-Leiter Braunschweig),
Jan Van Der Poorten (BR-Vorsitzender VW Brüssel)
15:15 - 16:00 Diskussion zu Panel II
16:00 - 16:15 Kaffeepause
16:15 - 17:15 Panel III
Globale Bewegungsfreiheit: migrationspolitische Kernforderung -
sozialpolitische Herausforderung
Kirsten Huckenbeck (Redaktion Express) und Hagen Kopp (kein
mensch ist illegal/Hanau) im Gespräch mit Valery Alzaga von der
amerikanischen Dienstleistungsgewerkschaft SEIU (Justice for
Janitors-Global Project), Matthias Kirchner, Generalsekretär des
Europäischen Verbandes der Wanderarbeiter, und Jonas Berhe von
Kanak Attak.
17:15 - 18:00 Diskussion zum Panel III
18:00 - 18:30 Drei Inputs: Wie weiter?
18:30 - 19:00 Aussprache
19:00 - 20:00 Abendessen
20:00 Abendveranstaltung
Globale Soziale Rechte - Perspektiven einer anderen Globalisierung

Eine Veranstaltung der G8-NGO-Plattform.
Für nähere Infos siehe Flyer (PDF) sowie Webseite der G8-NGO-Plattform

[http://www.attac.de/heiligendamm07/pages/jetzt-mitmachen/bundesweit/buendnisaktivitaeten/konferenz-globale-soziale-rechte.php]

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Aufruf zur Teilnahme am "Heiligen Damm des Gebets"

Vom 6. bis 8. Juni 2007 versammeln sich in Heiligendamm die
Staats- und Regierungschefs der "G8" zu ihrem jährlichen Treffen.
Das wird wieder Anlass für viele Nichtregierungsorganisationen
und Einzelne sein, sich zu Wort zu melden für eine gerechtere
Welt. Auch die Stimme der Kirchen darf da nicht fehlen. Die
Landessynode der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs hat eine
Koordinierungsgruppe berufen, die kirchliche Aktivitäten zum
G8-Gipfel auf lokaler und auf Bundesebene vernetzt.

Die ökumenische Arbeitsgruppe "Gottesdienst und Spiritualität"
dieser kirchlichen Koordinierungsgruppe plant verschiedene
geistliche Aktivitäten, zu deren Unterstützung im Folgenden
aufgerufen wird

Gottesdienst am 3. Juni 2007 in Bad Doberan
Die Arbeitsgruppe "Gottesdienst und Spiritualität" plant am
Sonntag, den 3. Juni, einen Gottesdienst im Münster von Bad
Doberan (fünf Kilometer von Heiligendamm entfernt), der
hoffentlich medial übertragen wird. In diesem Gottesdienst sollen
30.000 Kerzen entzündet werden für die Kinder, die an diesem Tag
aufgrund ihrer Armut sterben müssen, weil sie unterernährt sind,
kein sauberes Trinkwasser haben oder an vermeidbaren Krankheiten
leiden. Wir wünschen uns, dass 100 Gemeinden um Heiligendamm
herum (etwa Lübeck bis Greifswald und Ostseeanrainer) je 300
Kerzen aus diesem Gottesdienst mitnehmen und um Heiligendamm
einen "Heiligen Damm des Gebets" für die arm gemachten Menschen
der Welt bilden.

Andachten zum Thema am 6. Juni 2007
Am Mittwoch, dem 6. Juni, dem ersten Gipfeltag, sollen dann um 18
Uhr in den Kirchen dieser Gemeinden, aber auch deutschlandweit
und um die Ostsee herum, die Glocken läuten und anschließend eine
Andacht zum Thema stattfinden (die bundesweite Aktion dazu nennt
sich "Acht Minuten für Gerechtigkeit", Ansprechpartner ist hier
der Evangelische Entwicklungsdienst - 8-Minuten at eed.de,
www.G8Minuten.de). Parallel dazu erklingen auch die Glocken zu
den Eröffnungsgottesdiensten des Kirchentages in Köln, die
ebenfalls dieses Thema aufgreifen.

Gebetskette vom 6. bis 8. Juni 2007
Außerdem ist in der Marienkirche in Rostock eine "Gebetskette" zu
den Gipfeltagen geplant. Zu diesem immerwährenden Gebet (tags und
nachts) suchen wir in vielen Gemeinden erarbeitete Gebete zum
Thema und viele Mitbeterinnen und Mitbeter am Altar in Rostock!

Unsere Bitte an Sie
Wenn Sie bereit sind, an dieser Stelle ein Zeichen zu setzen,
besonders aber dann, wenn Sie am "Heiligen Damm des Gebets"
mitwirken möchten, melden Sie sich bitte bei der
Koordinierungsstelle "Kirche und G8" (Kontakt). Dort gibt es auch
weitere Informationen.

[http://www.kircheundg8.de/pageID_3915481.html]

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8 Minuten für Gerechtigkeit

Vom 6. bis 8. Juni 2007 treffen sich in Heiligendamm unter
Leitung der deutschen Kanzlerin die Regierungen Kanadas und der
USA, von Russland und Japan, Großbritannien, Frankreich und
Italien zum G8-Gipfel. Was immer die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer beschließen oder nicht beschließen werden zum
Klimaschutz, zur Armutsbekämpfung oder zu Energie- und
Handelsfragen: die Weichenstellungen der G8 werden über "den Lauf
der Welt" entscheiden und beeinflussen die Lebensbedingungen in
allen Teilen der Erde. Der größte Teil der Weltbevölkerung wird
beim G8-Gipfel allerdings nicht am Tisch der Mächtigen vertreten
sein.

Zu der Aktion rufen der Koordinierungskreis "Kirche und G8", Brot
für die Welt und der Evangelische Entwicklungsdienst mit
Unterstützung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf.

Machen Sie mit bei "8 Minuten für Gerechtigkeit"
Gleichzeitig mit dem Beginn des Eröffnungsgottesdienstes des
Evangelischen Kirchentages am 6. Juni, der zeitgleich zum
G8-Gipfel in Köln stattfindet, werden bundesweit tausende Glocken
läuten. Andacht und Gebete in den Gemeinden sollen der
christlichen Hoffnung Ausdruck geben und ihr Gehör verschaffen,
dass allen Menschen Gerechtigkeit widerfahren soll.

Um Aktivitäten der Kirchen anlässlich dieses Ereignisses vor Ort
zu planen und zu bündeln, hat die Kirchenleitung in Mecklenburg
einen Koordinierungskreis Kirche und G8 eingesetzt.

Wir laden Sie ein, sich zu beteiligen. Machen Sie mit, bei "8
Minuten für Gerechtigkeit". Wir informieren wir Sie über
Planungen, halten eine Aktionsbroschüre für Kirchengemeinden und
andere Interessierte bereit, weisen auf Termine und
Veranstaltungen hin und ermutigen mit interessanten Links und
Hintergrundinformationen zu vielfältigen Aktivitäten.

Entscheiden Sie sich in Ihrer Gemeinde, in Presbyterien,
Kirchenvorständen und Gruppen zum Mitmachen. Laden Sie acht
Minuten mit Glockengeläut zum Gebet ein und helfen Sie mit, der
Hoffnung auf Gerechtigkeit Gehör zu verschaffen. Fordern Sie die
Aktionsbroschüre an und, tragen Sie sich mit Ihrer Gemeinde in
die Liste der 1000 Glocken ein.

[http://www.eed.de/g8]

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Friedliche G8-Gegner willkommen

Kirch Mulsow Aktionen von G8-Gegnern sind bis dato im Amtsbezirk
Neubukow-Salzhaff noch nicht angemeldet. Doch aus der Erfahrung
des vergangenen Jahres ist bekannt: Die Gruppierungen sind
spontan, kümmern sich erst kurzfristig um Genehmigungen und
Plätze. Im August 2006 waren es gerade einmal vier Tage von der
Anmeldung bis zum Camp-Start in Steinhagen. Amtsvorsteher Thomas
Jenjahn sagt: "Diesmal wüssten wir es gerne rechtzeitig, um die
Vorbereitungen treffen zu können." Schließlich seien kurz vor dem
Gipfel keine Dixi-Klos, Wasserleitungen oder Ähnliches aus dem
Ärmel zu schütteln. "Und eine Infrastruktur sollte vorhanden
sein", so Jenjahn, der anderenfalls mit Schlimmerem rechnet.
Zurzeit sieht er die Sache jedoch gelassen: "Wir haben ja keine
schlechten Erfahrungen mit den Leuten gemacht." Der Amtsvorsteher
schätzt, dass den Gegnern die Region "zu abgelegen und zu leicht
einkesselbar ist".

[http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2587744 ]

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Informations-Broschüre zum Gipfel in Arbeit

Bad Doberan Die Kreisverwaltung erarbeitet eine 40- bis
60-seitige Informationsbroschüre zum Heiligendammer G8-Gipfel.
Sie soll nicht nur Medienvertretern, G8-Interessierten,
Beteiligten des Gipfels, sondern auch Touristen ermöglichen, sich
von A wie Autovermietung bis Z wie Zoologischer Garten in der
Region zu informieren. Die Broschüre wird in Zusammenarbeit mit
dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, dem Verband
Mecklenburgischer Ostseebäder, der Touristik-Service-Kühlungsborn
GmbH und der Tourismuszentrale Rostock-Warnemünde erstellt.

Erscheinen wird die Broschüre in Deutsch und Englisch. Sie soll
im April herausgegeben werden und eine Auflage von bis zu 150 000
Exemplaren umfassen. Für die Einträge sind Unternehmen aus den
Bereichen Gastronomie, Transport, Freizeit und Kultur und
Sport/Aktiv gefragt, die international ausgerichtet sind und/oder
einen besonderen Service während des Gipfels anbieten können.
Auch eine ausgewählte Sammlung weiterer Informationen, wie zum
Beispiel Ärzte-Notdienste, Banken, Poststellen, ist geplant. Der
Eintrag soll kostenfrei sein. Anbieter können bis 16. Februar
einen Online-Fragebogen unter www.tmv.de8 ausfüllen.

[Link: http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2587767&]

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GESCHICHTE UND GESCHICHTEN DER GIPFELPROTESTE
EINE MULTI-VISUELLE REISE VON SEATTLE NACH HEILIGENDAMM

Der Countdown läuft... Wenn im Mai 2007 der G8-Gipfel in
Heiligendamm stattfindet, wird die Geschichte der Gipfelproteste
weitergehen. Doch so vielfältig wie die Erinnerungen an Seattle,
Genua oder Evian, so offen sind die Fragen: Wie hat es an den
verschiedenen Orten funktioniert, radikale Gesellschaftskritik
auf die Strasse zu tragen? Wie wurde mit den verschiedenen Formen
von Repression umgegangen? Wie wurden die Proteste medial
inszeniert? Welche Positionen wurden politisch aufgenommen? Und
welche im Rahmen der "Gewalt-Debatte" diskreditiert?

Mit der Veranstaltungsreihe zu Geschichte und Geschichten der
Gipfelproteste sollen anhand von Augenzeugen-Berichten, Bildern
und Filmen die Erfahrungen aus acht Jahren für die anstehenden
Aufgaben produktiv gemacht werden. Wir wollen diskutieren, welche
Protest-Formen sinnvoll waren, wie mit Repression umgegangen
werden kann und was Medien- und VideoaktivistInnen besser machen
können. In diesem Kontext sollen auch die bisherigen Erfahrungen
aus - teilweise noch laufenden - Gerichtsprozessen eingebracht
werden. Und nicht zuletzt soll es auch um den Umgang mit Traumata
gehen. An allen Abenden gibt es im Anschluß aktuelle
Informationen und Material zum G8 in heiligendamm. Um mit guter
Laune nach Heilgendamm zu blicken und schon mal das Tanzen zu
üben, wird das DJ-Team Antonio&Garibaldi im Anschluss an die
hitzigen Diskussionen noch ein paar feine Klänge in den Raum
werfen.

Jeden 2. Mittwoch um 20 Uhr im Kreutziger19
Kreutzigerstr. 19 - Berlin-Friedrichshain - U-Bhf. Samariterstrasse

14. Februar 2007 - Seattle
28. Februar 2007 - Prag
14. März 2007 - Göteborg
28. März 2007 - Genua
11. April 2007 - Thessalonki & Evian
25. April 2007 - Gleaneagles
09. Mai 2007 - St. Petersburg
23. Mai 2007 - Heiligendamm

[Gipfelsoli Infogruppe | Supportolegale Berlin]


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08 Continuing Conflicts that Create Refugees - January  2007
John O <ncadc at ncadc.org.uk>
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 NCADC News Service
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Continuing Conflicts that Create Refugees - January 2007
Seven actual or potential conflict situations around the world
deteriorated in January 2007, according to the new issue of
CrisisWatch.

Occupied Territories, assassinations and clashes between Hamas
and Fatah reached unprecedented levels, leaving over 30 dead and
further diminishing prospects of an agreement on a unity
government. The political deadlock between the Siniora government
and Hizbollah-led opposition in Lebanon escalated sharply, with
sectarian and factional violence erupting in several parts of the
country.

Sri Lanka, fighting intensified in the east, where government
forces made major advances, including capturing the strategic
town of Vakarai, which had been held by Tamil Tiger rebels for 11
years. Guinea descended into violence as security forces battled
thousands of demonstrators calling for the departure of the
country's ailing president, Lansana Conté.

Uganda, Nigeria and India also showed deteriorating situations.
Two situations showed improvement in January. North Korea and the
U.S. held surprise bilateral talks in Berlin, reportedly reaching
a compromise that could ease sanctions on Pyongyang and pave the
way for further progress in the next round of six-party talks,
due in early February. In Northern Ireland, Sinn Fein ended its
long-standing opposition to the Police Service of Northern
Ireland, removing a major obstacle to the establishment of a
power-sharing government.

Unchanged Situations
Afghanistan, Albania, Algeria, Armenia, Azerbaijan, Bangladesh,
Basque Country (Spain), Belarus, Bolivia, Bosnia & Herzegovina,
Burkina Faso/Niger, Burundi, Central African Republic, Chad, Chechnya
(Russia), Colombia, Corsica, Côte d'Ivoire, Cyprus, Democratic Republic
of Congo, Ecuador, Egypt, Ethiopia, Ethiopia, Ethiopia/Eritrea, Fiji,
Georgia, Haiti, Indonesia, Iran, Iraq, Kashmir, Kazakhstan, Kosovo,
Liberia, Macedonia, Mauritania, Moldova, Myanmar/Burma, Nagorno-Karabakh
(Azerbaijan), Kyrgyzstan, Nepal, North Caucasus (non-Chechnya), Pakistan,
Philippines, Rwanda, Senegal, Serbia, Sierra Leone, Solomon Islands,
Somalia, Somaliland (Somalia), Sudan, Syria, Taiwan Strait, Tajikistan,
Thailand, Timor-Leste, Tonga, Tunisia, Turkey, Turkmenistan, Ukraine, Uz
bekistan, Venezuela, Western Sahara, Yemen, Zimbabwe
Improved Situations
North Korea, Northern Ireland (UK)
Conflict Resolution Opportunity
None
Conflict Risk Alerts
None

CrisisWatch
N°42,
1 February 2007
End of Bulletin:
Source for this Message:
Crisis Watch


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09 OUT NOW - die neuen an.schläge
"an.schläge - das feministische Magazin"  <office at anschlaege.at>
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Out now: an.schläge im Februar

Österreich hat eine neue Regierung und die an.schläge haben ein
neues Cover. Während die Erwartungen an den Wechsel mit den
Koalitionsvereinbarungen bereits deutlich gedämpft wurden, sind
die ans neue Layout groß: Für viele neue, junge LeserInnen wollen
wir in Zukunft glänzen.

Eine neue Abonnentin haben wir schon: Frauenministerin Doris
Bures. Was sie sonst noch alles für uns tun will, fragen Gabi
Horak und Bettina Surtmann im Interview. (ab S. 8)

Marlene Streeruwitz erhofft sich von niemandem etwas. Mit Lea
Susemichel sprach sie über Neuanfänge, demokratische
Eigenverantwortung und die Notwendigkeit, neue Formen der Kritik
zu entwickeln. (S. 34)

Tricky viel erwartet die BesucherInnen des internationalen
Frauentrickfilmfestivals Anfang März in Wien. Jenny Unger stellt
ab S. 36 Sand-auf-Glas-Techniken und weibliche Pendants von Bart
und Homer Simpson vor.

Das Thema dieser Ausgabe widmet sich verschiedenen
journalistischen Modellen des Berichtens über Migration. Die
Journalistinnen Corinna Milborn und Karel Young erläutern Kerstin
Kellermann und Irmi Wutscher ihre unterschiedlichen Strategien.
(ab S. 16).

Selbstbestimmte Partizipation am Medienmarkt ist auch das Ziel
von MigraZine. Auf S. 7 präsentiert Rubia Salgado das Zeitungs-
Projekt, bei dem nur Migrantinnen Produzentinnen sind.

Um feministischen Journalismus geht es im Text von Gisela Notz.
Anlässlich des Emma-Jubiläums zeigt sie am Beispiel der
Zeitschriften Courage und beiträge zur feministischen theorie
und praxis, was, wo und wie Frauen in den letzten dreißig Jahren
sonst noch geschrieben haben. 24 Jahre lang natürlich auch in den
an.schlägen.

Zu eurer Freude hoffentlich auch diesmal!


an.spruch
Linksradikaler bitte!
Haben wir bald auch in Österreich ein wählbares, linkes Bündnis?
Von Katharina Nagele

frauen.ministerin
Es braucht einen Kurswechsel!
Im an.schläge-Check: Neo-Ministerin Doris Bures und ihre Vorhaben.
Ein Interview von Gabi Horak und Bettina Surtmann

kinder.geld
Kinderreich
Was Regierungen tun, um Nationen vor dem Aussterben zu retten.
Von Svenja Häfner

mujeres.argentinas
Ni una muerte más!
Um Argentiniens Frauenbewegung ist es niemals still geworden. Von
Judith Götz

an.sage
Bilderstreit
Falsch oder bloß foxy? Die Wiener Gender Mainstreaming-Kampagne.
Sonja Wehsely und Nana Swiczinsky

thema.journalismus.migration
Schreibweisen
Corinna Milborn und Karel Young über unfaire Instrumentalisierungen.
Interviews von Kerstin Kellermann und Irmi Wutscher

forum.wissenschaft
Singen von den finsteren Zeiten
Das serbische Dah Teatar wurde von zwei Frauen gegründet. Von Aneta
Lazi Mileti

feministische.drucksorten
Couragierte Beiträge
Die Medien der Neuen Frauenbewegung in Deutschland. Von Gisela
Notz

widerstands.kämpferinnen
Solidarität war das Wichtigste
Erinnerungen an den Widerstand tschechischer Antifaschistinnen. Von
Anni Bürkl

interview.streeruwitz
Verklamaukter Pranger
Marlene Streeruwitz spricht über deutschen Humor und führerlosen
Neuanfang.
Ein Interview von Lea Susemichel

animations.welten
Tricky viel!
Will besucht werden: das internationale Frauentrickfilmfestival in
Wien. Von Jenny Unger

an.klang
Track & Trace
Innovative Bounce-Beats und erfrischende Sample-Experimente. Von
Vina Yun

lese.zeichen
Unter dem Strich
Eine Dokumentation zum Thema Mädchenprostitution in Wien.
Von Bibi Klein

ge.sehen
Keine Selbstversicherung
Cindy Sherman: die Grande Dame der szenischen Fotografie.
Von Saskya Rudigier

an.schläge  das feministische Magazin
Mag.a Lea Susemichel
Koordinierende Redakteurin
Untere Weißgerberstraße 41, A-1030 Wien
T. 01/920 16 78
e-mail: office at anschlaege.at
http://www.anschlaege.at


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10 neue ausgabe des web journals transversal: the  language of things
eipcp <contact at eipcp.net>
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*die sprache der dinge**
transversal web journal*

Walter Benjamin zufolge ist das Verhältnis des Menschen zu den
Dingen nicht durch den Bezug eines sprachbegabten Wesens auf eine
stumme, gegenständliche Wirklichkeit charakterisiert, sondern
entspricht vielmehr einem "Verhältnis von Medien
unterschiedlicher Dichte". Einen der Brennpunkte der Reflexion
Benjamins bildet folgerichtig der Begriff einer "Sprache der
Dinge" sowie die Frage der Übersetzung dieser Sprache in jene des
Menschen. 

In teils direkter, teils loser oder impliziter Anknüpfung an
diesen Begriff untersucht diese Ausgabe des Webjournals
unterschiedliche Aspekte solcher Übersetzungsprozesse zwischen
Dingen und Menschen. Die in ihr versammelten Texte verhandeln die
"magischen" Aspekte von Benjamins Sprachtheorie ebenso wie die
Verflechtungen von Sprache, Dinggebrauch und ökonomisch-sozialen
Wertschätzungen, die Übersetzungen geographisch-politischer Räume
in Migrationserfahrungen oder die Wirkweisen bestimmter
kommunikationstechnologischer Dinge, die sich in unseren Leben
als unmittelbare Posten der Medialität installiert finden.

http://translate.eipcp.net/transversal/0107

Kathrin Busch: Dingsprache und Sprachmagie. Zur Idee latenter
Wirksamkeit bei Walter Benjamin
Scott Lash: Objekte, die urteilen: Latours Parlament der Dinge
Maurizio Lazzarato: Der "semiotische Pluralismus" und die neue
Regierung der Zeichen
Angela Melitopoulos: Timescapes. Die Logik des Satzes
Klaus Neundlinger: Wenn der Löffel zum Messer wird. Vom Gebrauch
der Wörter und Dinge als Schaffen von Beziehungen*
*

*Neue Texte in den "thematic strands":*
Manuela Bojadz(ijev: Does Contemporary Capitalism Need Racism?
Vera Tollmann: The Promise
Marc Hatzfeld: Babils de France / Babblings from France or Babel
in the Île-de-France

http://translate.eipcp.net/strands/alltexts

<http://translate.eipcp.net/strands/alltexts>

---*
translate. Beyond Culture: The Politics of Translation*
http://translate.eipcp.net/

<http://www.eipcp.net>

eipcp - european institute for progressive cultural policies
a-1060 vienna, gumpendorfer strasse 63b
a-4040 linz, harruckerstrasse 7
contact at eipcp.net <mailto:contact at eipcp.net>
http://www.eipcp.net


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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr. 

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widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Albert Brandl <albert.brandl at chello.at> aus Einsendungen an 
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Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)

Für diese Ausgabe nicht aufgenommen: nix

Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 22:00 Uhr

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