widerst at and mund - Donnerstag, 9. August 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Do Aug 9 14:17:40 CEST 2007



widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Donnerstag, 9. August 2007
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
      www.no-racism.net/mund




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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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ROTER OKTOBER im Nestroyhof / wiener wortstaetten
   von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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Veranstaltung der RSO Zürich/Veranstaltung der RSO Wien
   von RSO - Revolutionär Sozialistische Organisation <rso at sozialismus.net>
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Hiroshima-Gedenktag
   von Werkstatt Frieden & Solidarität <office at werkstatt.or.at>
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Protest kurdisch-österreichischer Verbände gegen ILISU
   von  WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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9. August - Gedenken an Atombombenopfer
   von Stadtteilzentrum Simmering / Alois Reisenbichler
   <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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KPÖ/Mehrheitswahlrecht/Demokratie
   von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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Beitrag f ü r den MUND von Alexandra Bader <alexandra at ceiberweiber.at>
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KPÖ/Hiroshima/Rüstung von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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HLI at. Aktivitäten u. neuer Webauftritt
   von "FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau"
   <selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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Die Bildungslücken des H.C. Strache - islamische Erbe der europäischen Kultur
   von "Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen"
   <dieinitiative at gmx.at>
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Die fingierte Demokratie von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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KPÖ/Fremdenrecht/Asylpolitik/Bleiberecht
   von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
         <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Das lange Warten auf Gerechtigkeit
    von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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ASt - Europäische Union: Merkels Durchbruch?
    von ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Waffengeschäfte mit bösen Folgen von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Massenhinrichtungen im Iran von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
   <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Angriff auf Ex-Muslim in Holland von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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Internationale Unterschriftensammlung: Freiheit für Arnaldo Otegi
"Helmuth Fellner" <helmut.fellner at chello.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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ROTER OKTOBER im Nestroyhof / wiener wortstaetten
   von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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wiener wortstaetten“ sind ein einzigartiges, interkulturelles
Autorentheaterprojekt, das
2005 von Hans Escher und Bernhard Studlar ins Leben gerufen wurde.
Ausgehend von in Wien lebenden, aus Osteuropa stammenden AutorInnen soll
sich im Lauf der Jahre ein internationales Netzwerk bilden, um so einen
Austausch zwischen den Kulturen herzustellen und ein Zentrum für
zeitgenössische europäische Dramatik in Wien zu etablieren.

Im Vorjahr haben die „wiener wortstaetten“ mit der Uraufführung von
Dimitré Dinevs Stück „Haut und Himmel“ (Dez. 2006/Rabenhof Theater Wien)
Erfolge gefeiert.

Heuer bitten Sie von 1. ­ 31. 10. 07 zum vielschichtigen
Veranstaltungsreigen
„ROTER OKTOBER im Nestroyhof“:
A-1020 Wien, Nestroyplatz 1
(U1-Station Nestroyplatz)
Kartenvorbestellung unter:
Tel.: 01/236 38 47

Genaue Detailinfos zu allen Veranstaltungen finden Sie in der hier im
Attachment beiliegenden Presseinformation.

Hier ein kurzer Programmüberblick:

•       1. Oktober 2007 (19.30 Uhr)
Premiere / Uraufführung des Theaterstücks
„DAS STÜCK“
aus der Feder der jungen bosnischen, in Wien lebenden Autorin
Alma Hadzibeganovic (Regie: Hans Escher)
mit: Claudia Kottal, Nina Gabriel, Sebastian Wendelin,Michael Smulik,
Astrit Alihajdaraj

Der Held liebt das Stück, das Stück liebt den Helden.
Eine tragikomische Liebesgeschichte zwischen Wettcafé, Puff und Wohnzimmer.
Ein Streifzug durch die Wiener Balkan Beverly Hills Meile angetrieben von
den Rhythmen des bulgarischen Komponisten Alexander Wladigeroff.

Weitere Vorstellungen: 4., 5., 10., 11., 12., 14., 19., 24. und 15. 10.
2007


•       6. Oktober 2007 (20.30 Uhr)
BEAST - BE A SAINT!
Jazz ­ Poetry ­ Performance von und mit ruth weiss
The goddess of the beat generation


•       13. + 23. Oktober 2007 (20.00 Uhr)
Wiederaufnahme der Festwochen-Produktion:
DURCH DIE SCHLUCHTEN DES BALKAN
Ein Karl May ­ Destillat von Bernhard Studlar


•       20. Oktober 2007 (19.00 Uhr)
„wortstattnacht“
Stücke von Rhea Krcmárová, Julya Rabinowich, Michal Hvorecky Ewald
Palmetshofer
(AutorInnen der Saison 2006/07)


•       21. Oktober 2007 (00.00 Uhr)
BUCHSTABENSUPPE N°15
Die AutorInnen der Saison 2007/08 kochen auf


•       26., 27.,+ 29. Oktober 2007 (19.30 Uhr)
ANTRAG OF ASYL ­ Ein Asylverfahren des Theaterkollektivs Sequenz



•       31. Oktober 2007 (20.00 Uhr)
BULGARISCHE NACHT
Lesungen von:  Mirela IVANOVA, Vladimir ZAREV und Dejan ENEV
Deutsche Übersetzung gelesen von: Dimitré DINEV
Musik: Alexander WLADIGEROFF
Schnaps vom Feinsten

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Veranstaltung der RSO Zürich/Veranstaltung der RSO Wien
   von RSO - Revolutionär Sozialistische Organisation <rso at sozialismus.net>
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RSO-Newsletter Nr. 8

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1. Veranstaltung der RSO Zürich

2. Veranstaltung der RSO Wien

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1. Veranstaltung der RSO Zürich

Sozialistischer und marxistischer Feminismus
Eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Ansätzen der
letzten 30 Jahre
Vortrag von Maria Pachinger und anschließende Diskussion

Samstag, 11. August 2007, 19.00
Volkhaus Zürich, Sitzungszimmer 24, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

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2. Veranstaltung der RSO Wien

90 Jahre Russische Revolution - eine Bilanz
Vortrag von Manfred Scharinger und anschließende Diskussion

Donnerstag, 30. August 2007, 19.00
Piwnica, Jägerstraße 38, 1200 Wien (bei Schönwetter im Garten)


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Hiroshima-Gedenktag
   von Werkstatt Frieden & Solidarität <office at werkstatt.or.at>
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Werkstatt Frieden & Solidarität
Waltherstr. 15, 4020 Linz
Tel. 0732/771094, Fax 0732/797391
Mail: office at werkstatt.or.at, Web: www.werkstatt.or.at

Wer diesen Rundbrief nicht mehr erhalten möchte, ersuchen wir um ein
E-Mail unter folgendem Link:
mailto:mailfriwe-request at friwe.at?subject=unsubscribe


Werkstatt Rundbrief Nr. 15-2007

Erklärung der Werkstatt Frieden & Solidarität anlässlich des 62.
Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Hiroshima mahnt!
Für den sofortigen Austritt Österreichs aus EURATOM!
Für ein Ende der Unterordnung Österreichs unter die EU-Militarisierung!
Am 6. und 9. August jähren sich die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima
und Nagasaki zum 62. Mal. Hundertausende Menschen wurden dabei getötet
oder schwer verletzt, zwei Städte fast vollständig zerstört und die
Gebiete rund um Hiroshima und Nagasaki radioaktiv verseucht. Seit
Jahrzehnten leiden die Überlebenden (japanisch: „Hibakusha“) an ihren
Verletzungen, an Folgekrankheiten und seelische Nöten. Bis heute
erkranken Überlebende der Atombomben-Abwürfe an Krebs und sterben daran.

62 Jahre danach ist die Bedrohung durch Atomwaffen wieder aktueller
denn je. Die Sprengkraft der bis heute verbliebenene 28.000 Atomwaffen
würde ausreichen, das Leben auf dieser Welt mehrfach auszulöschen. Und
die Lage wird immer unübersichtlicher: Neben den bisherigen
Atomwaffen-Staaten (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich,
Israel, Indien und Pakistan) greifen immer mehr Staaten und
nicht-staatliche Akteure nach dieser Massenvernichtungswaffe. Bei den
internationalen Verhandlungen zur Abrüstung und Rüstungskontrolle
herrscht Stillstand.

Auf dem Weg zur EU-Atombombe

Heute geben die USA mehr für nukleare Rüstung aus als zu Zeiten des
„Kalten Krieges“. Doch auch in Europa wird die atomare Aufrüstung
vorangetrieben. Großbritannien hat im Frühjahr 2007 die Modernisierung
seines Atomwaffenarsenals beschlossen. Frankreich investiert schon
länger massiv in die Entwicklung neuer atomarer Lang- und
Mittelstreckenraketen. Außerdem will Frankreich - ähnlich wie die USA
- sogenannte „Mini-Nukes“ bis zum Jahr 2010 einsatzbereit haben. Mit
diesen sog. „Mini-Atombomben“ (die immerhin ein Drittel der
Sprengkraft der Hiroshima-Bombe haben) soll ein Atomkrieg gegen sog.
„Schurkenstaaten“ wieder führbar werden. Die deutschen Machteliten
setzen vor allem auf die „Europäisierung“ der Atomwaffen, um selbst
Zugriff auf Massenvernichtungswaffen zu erlangen. In einem Papier des
Centrums für Angewandte Politikforschung, einem führenden
Beratungsinstitut der deutschen Regierung, heißt es über die Zukunft
der EU: „Nur im Szenario Supermacht Europa wird das große Europa
seinem objektiven Weltmachtpotenzial gerecht. ... Der Aufbau der
Vereinten Europäischen Strategischen Streitkräfte, die sich unter
einem gemeinsamen europäischen Oberkommando des Atomwaffenpotenzials
Frankreichs und Großbritanniens bedienen können, wird die
internationale Rolle der EU verändern. ... Die Supermacht Europa
verabschiedet sich endgültig von der Idee einer Zivilmacht und bedient
sich uneingeschränkt der Mittel internationaler Machtpolitik.“
(Zukunft Europas, Mai 2003, CAP)

EURATOM: Österreich zahlt 40 Millionen jährlich für Atomwirtschaft

In Österreich ist sowohl die zivile als auch die militärische Nutzung
der Atomenergie verfassungsmäßig untersagt (Atomsperrgesetz bzw. seit
1999 „Bundesverfassungs-gesetz für ein atomfreies Österreich“), denn
diese sind in der Praxis siamesische Zwillinge. Über die EU-Ebene
werden diese Verpflichtungen jedoch ständig ausgehöhlt. Österreich ist
Mitglied bei EURATOM, dessen Ziel es ist, „die Voraussetzungen für die
Entwicklung einer mächtigen Kernindustrie zu schaffen“. Im 7.
Rahmenprogramm für Forschung werden die Mittel für das
EURATOM-Programm von 1,2 auf 4,1 Milliarden Euro erhöht. Bereits heute
zahlt das „Anti-Atomland“ Österreich jährlich ca. 40 Millionen Euro in
die EU-Atomtöpfe - ein Beitrag, der weiter steigen wird. Über die
Einbindung Österreichs in die EU-Militarisierung droht auch das Verbot
der militärischen Nutzung zunehmend zur Makulatur zu verkommen. Das
österreichische Verteidigungsministerium unterstützt offensichtlich
die deutsche Linie einer eigenen EU-Atombombe. Im Jahr 2006 forderte
einer der (damals) ranghöchsten Beamten im Verteidigungsministerium,
Erich Reiter, die „Europäisierung der Atomwaffen“ und stellte fest:
„Ja, Europa braucht atomare Abschreckung. Es muss bereit sein, die
Atombombe auch einzusetzen“. (News, 06/2006). Es ist dem Druck der
österreichischen Friedensbewegung zu verdanken, dass die Regierung den
Atomwaffenfan Reiter zurückpfeifen musste.

Für Neutralität und Anti-Atompolitik!

Österreich muss wieder zu einer entschiedenen Anti-Atom-Politik
zurückfinden und seine verfassungsmäßigen Verpflichtungen erfüllen.
Das erfordert den sofortigen Austritt aus EURATOM und ein Ende der
Unterordnung unter die EU-Militarisierung. Die geplante EU-Verfassung
(die jetzt auf „Reformvertrag“ umgetauft wurde) soll die EU-Staaten
zur dauerhaften militärischen Aufrüstung verpflichten und dem
EU-Ministerrat ein Mandat für weltweite Militäreinsätze bei der sog.
„Bekämpfung der Terrorismus“ geben. Die österreichische Regierung will
sich an den EU-Schlachtgruppen („battle groups“) beteiligen, die für
Kriegseinsätze in den rohstoffreichen Regionen von Zentralafrika bis
zum Südkaukasus aufgestellt werden. Das alles ist mit der Neutralität
nicht vereinbar, die zur Nicht-Teilnahme an Kriegen verpflichtet.

Anlässlich des Hiroshima-Gedenktages fordert die Werkstatt Frieden &
Solidarität daher: Statt bei EU-Kriegseinsätzen mitzumarschieren und
EURATOM mitzufinanzieren soll Österreich eine glaubwürdige Anti-Atom-
und Neutralitätspolitik betreiben, die internationale Initiativen für
Abrüstung und die weltweite Vernichtung aller Atomwaffen  setzt.


Aktionen anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Montag, 6. August 2007, ab 17 Uhr
Aktion zum Hiroshima-Gedenktag
Die Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Hiroshima-Tag (Jahrestag des
Atombombenabwurfes auf Hiroshima), Montag, 6. August 2007 um 17.00 Uhr
auf dem Wiener Stephansplatz und wird um ca. 20.30 Uhr mit einem
Laternenmarsch abgeschlossen.

Donnerstag, 9. August 2007, ab 19 Uhr
Aktion zum Hiroshima-Gedenktag
Buddhistischen Lichterzeremonie bei der Wiener Friedenspagode der
Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht (Wien 2, Hafenzufahrtsstraße,
Endstation Straßenbahn 21 dann Fußweg; oder Bus 80B). Heuer wird daran
auch wieder Herr Kazuo SODA (Japan) teilnehmen, der den
Atombombenabwurf auf Nagasaki überlebt hat und eines der
Gründungsmitglieder der Hibakusha-Bewegung (Hibakusha: Überlebende der
A-Bomben) ist.

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guernica, die Zeitung der Werkstatt Frieden & Solidarität, beschäftigt
sich mit dem Widerstand gegen Aufrüstung, Sozialabbau und
Privatisierung und engagiert sich für ein neutrales, solidarisches und
weltoffenes Österreich. Ein Probeexemplar schicken wir gerne kostenlos
zu. Mailto: office at werkstatt.or.at
Ein Jahresabo (10 Ausgaben) kostet EUR 9,-, ein Schupperabo (5
Ausgaben) EUR 5,-

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Protest kurdisch-österreichischer Verbände gegen ILISU
   von  WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Protestankündigung für übermorgen! STOP ILISU!

Am Donnerstag, dem 9. August, werden österreichisch-kurdische Verbände
einen gemeinsamen Protestbrief an die BA-CA überreichen, in dem sie
die Bank auffordern von einer Finanzierung des Ilisu-Staudamms abzusehen.

Insgesamt leben bis zu 150.000 KurdInnen in Österreich - es wäre
doppelt schlimm, wenn mit ihrem Geld Teile der eigenen Heimat zerstört würden.

Zeit und Ort der Kundgebung: Donnerstag, 9. August, 9 - 12 Uhr,

BA-CA-Filiale Schwedenplatz (Franz-Josephs-Kai 21).

Die Briefübergabe erfolgt um 10 Uhr.

Weitere Informationen zur Stop-Ilisu-Kampagne auf www.eca-watch.at

Wir rufen alle GegnerInnen des Ilisu-Staudamm-Projekts dazu auf, uns
bei diesem Protest mit ihrer Anweseheit zu unterstützen!


-- 
Mag.a Mary Kreutzer, Tel.: 0699-19135484
DI Ulrich Eichelmann, Tel.: 0676-83488279
Mag. Thomas Wenidoppler, Tel.: 0650-8225200

KoordinatorInnen der ECA-Watch und der Stop-Ilisu-Kampagne
www.eca-watch.at

AGEZ, WWF, FIAN, Verein Kurdischer StudentInnen, Global 2000,
Koordinierungsstelle der Österr. Bischofskonferenz, Attac,
Gesellschaft für bedrohte Völker und WADI Österreich.


Adresse:
Global 2000
Neustiftgasse 36
1070 Wien
Tel. ++43/(0)1-812 57 30-46

eca-watch-austria at gmx.at

www.eca-watch.org
www.eca-watch.at

SPENDENKONTO für ECA-Watch:

Konto lautet auf "GLOBAL 2000 Umweltschutzorganisation"
Knt.Nr.: 01010804422
Bankleitzahl BAWAG: 14000
Unbedingt als Verwendungszweck angeben: "ECA-Watch"

IBAN: AT 7314 0000 1010 8044 22
BIC: BAWAATWW
-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
        Entwicklungszusammenarbeit

WADI-Österreich

e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

SPENDENKONTO - jeder Euro hilft!
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ

IBAN  AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT)  RLNWATWW

Wir bitten um Unterzeichnung des Appells an die Österreichische
Regierung bezüglich der Aufnahme irakischer Flüchtlinge in der EU:
http://www.wadinet.at/Media/Petition/index.php


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9. August - Gedenken an Atombombenopfer
   von Stadtteilzentrum Simmering / Alois Reisenbichler
   <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken bei der Wiener Friedenspagode

Am 9. August 1945 wurde die zweite Atombombe auf Nagasaki abgeworfen.
Die Wiener Friedensbewegung und die Hiroshimagruppe Wien veranstalten
daher traditionell gemeinsam mit der Wiener Friedenspagode eine Gedenkfeier.

Am Donnerstag, 9. August 2007, wird um 19.00 Uhr ein Kulturprogramm
von Yuko Gulda (elektrische Piano und Komposition), Kazuku Kurosaki
(LABfactory, Tanz) und Hans Echnaton Schano (ehemaliges Mitglied des
Living Theatre, Texte) bei der Wiener Friedenspagode gestaltet.

Mit einer traditionellen Buddhistischen Lichterzeremonie wird der
Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht. Zum Abschluss gibt es einen
kleinen Laternenmarsch, bei dem die Laternen nach japanischem Vorbild
auf das Wasser gesetzt werden.

Für den Wiener Terminkalender:


Donnerstag, 9. August 2007
19.00 Uhr Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki
Kulturprogramm, buddhistische Lichterzeremonie, Laternenmarsch
Friedenspagode, 1020  Wien, Hafenzufahrtstraße
Endstation Straßenbahn 21 dann Fußweg; oder Bus 80B
Wiener Friedensbewegung / Hiroshimagruppe Wien

Informationen:
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
www.hiroshima.at

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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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KPÖ/Mehrheitswahlrecht/Demokratie
   von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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KPÖ-Pressedienst ­ Drechslergasse 42, 1140 Wien ­ Telefon +43 (1) 50 36 580
- 0 ­ Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at ­ Web www.kpoe.at -
Ausgabe vom 6. August 2007

KPÖ lehnt Mehrheitswahlrecht entschieden ab

Unübersehbarer Drang zum autoritären Staat als Wesenszug des neoliberalen
Kapitalismus

Nicht als Ausdruck politischer Gegensätze oder grundsätzlicher Unterschiede,
sondern vielmehr des krampfhaften Bemühens ihre Austauschbarkeit und
Übereinstimmung beim Vollzug neoliberaler Politik zu verschleiern bewertet
KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner die ständigen Vorstöße von Politikern der
SPÖ und ÖVP für ein Mehrheitswahlrecht.

„In Mehrheitswahlrecht in welcher Variante auch immer bedeutet, dass eine
Minderheit regieren kann und der Grundsatz, dass jede Stimme gleichviel wert
sein soll, mit Füßen getreten wird“, so Messner. Mit der Einführung eines
Mehrheitswahlrechtes bleiben in jedem Fall die WählerInnen als Souverän und
damit der Artikel 1 der Bundesverfassung auf der Strecke.

Für ein Mehrheitswahlrecht haben sich jetzt neuerlich der EU-Abgeordnete
Jörg Leichtfried, die NR-Abgeordneten Elisabeth Grossmann und Christian
Füller, Altkanzler Franz Vranitzky und Norbert Leser seitens der SPÖ und
WKÖ-Chef Christoph Leitl und Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karl-Heinz Kopf
seitens der ÖVP ausgesprochen. Leitl hat dabei aus seinem Herzen keine
Mördergrube gemacht, wie seine Aussagen „Wirtschaft kommt vor Politik“
(25.7.03) oder „Europe must start to put the economy first and politics
second“ (Juni 2005) bezeugen. Im Kern zielt nämlich die Debatte um ein
Mehrheitswahlrecht wie schon die Verlängerung der Legislaturperiode des
Nationalrates von vier auf fünf Jahre auf einen zunehmend autoritären Staat,
der somit dem Wesenszug des neoliberalen Kapitalismus entspricht, welcher
mit wirklicher Demokratie nichts am Hut hat.

Faule Argumente wie, dass es „nach der Wahl keine Ausrede“ mehr gäbe
(Verfassungsrechtler Heinz Mayer) oder das Versprechen „nach dem Wahltag
wäre Schluss: kein Lavieren, kein Taktieren“ (ÖVP-NR-Abgeordneter Karl-Heinz
Kopf) werden durch die Erfahrungen aus Ländern mit Mehrheitswahlrecht ad
absurdum geführt.

Konträr zu den Plänen der Regierungsparteien fordert die KPÖ ein Wahlrecht
nach dem Prinzip „Jede Stimme muss gleich viel wert sein“ und damit die
Abschaffung der geltenden Grundmandatshürde und der 4-Prozent-Klausel einem
Wahlrecht für alle die in Österreich leben, arbeiten sowie Steuern und
Abgaben zahlen unabhängig von der Staatsbürgerschaft. Weiters tritt die KPÖ
auch für mehr direkte Demokratie ein. Demnach sollen wichtige Themen ­ wie
etwa eine Änderung des Wahlrechts oder den EU-Reformvertrag ­ einer
Volksabstimmung unterzogen werden, weil damit das Interesse an politischer
Auseinandersetzung geweckt wird.

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Beitrag f ü r den MUND von Alexandra Bader <alexandra at ceiberweiber.at>
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Kontrastprogramm zum Cafe Critique :-) - die sind natürlich auch herzlich
eingeladen, die Fragen zu beantworten :-))))

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Kritische Fragen an die US-Botschaft, die nicht beantwortet werden:

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60 Fragen an die US-Botschaft

Österreich ist frei, seit 1955, ein souveräner Staat, der seine
Entscheidungen eigenständig trifft und der seine StaatsbürgerInnen, wie ja
auch z.B. in der Europäischen Menschenrechtskonvention verlangt wird, vor
den Eingriffen insbesondere auch der geheimen Dienste anderer Länder
schützt. ÖsterreicherInnen, die in der Ausübung ihrer Rechte als
StaatsbürgerInnen von den geheimen Diensten anderer Länder gehindert werden,
weil sie deren Operationen in Österreich hinderlich sind, können sich
vertrauensvoll an unsere Sicherheitsorgane wenden.

Ja, so sollte es sein. So sollte es überall in Europa sein, wenn wir statt
Österreich ein anderes Land einsetzen und diese Sätze nochmal lesen, die
eigentlich bloss Selbstverständliches feststellen. Dennoch wissen wir, dass
es "rendition flights" gab, bei denen die CIA (mit jenen Maschinen, die
Saudis nach 9/11 aus den USA brachten, als Flugverbot herrschte) angebliche
Terrorverdächtige entführte und in Geheimgefängnissen folterte. Duldung bis
Komplizenschaft europäischer Staaten wurde in einem Bericht des Europarates
festgestellt (vom diesem Gremium wurde einst die Menschenrechtskonvention
ersonnen), und viele, die sich mit der Materie befassen, bedauern, wie
haarscharf der definitive Nachweis von Geheimgefängnissen in neuen
EU-Staaten scheiterte, nachdem es sehr konkrete Hinweise gab.

Man putzt sich gerne ab, wenn Entführte nur seit vielen Jahren in Europa
lebten, aber keine Staatsbürger sind, und überhaupt, sind ja
"terrorverdächtige Muslime". Wenn es sich peinlicherweise doch um
Staatsangehörige handelt, brauchen sie nach der Tour durch die Hölle allen
Mut, um noch aufzustehen und zu sagen, was sie durchgemacht habe wie der
Deutsche Khaled al Masri. Er wollte, dass die deutschen Mitwisser zur
Verantwortung gezogen werden, stand auch dem Ausschuss des EU-Parlaments zu
den Entführungsflügen zur Verfügung - und hielt den psychischen Druck nicht
mehr aus, die völlige Erschütterung seiner Welt, die Traumata und legte
Feuer. Die Bildzeitung (in alter Tradition, flossen doch CIA-Gelder zu
Springer) bläst zum Halali auf einen von seiner Regierung schmählich im
Stich gelassenen Menschen "Warum lassen wir uns von so einem
terrorisieren?", statt zu fragen, warum "wir" zuließen, dass ein Deutscher
mit Billigung seiner Regierung terrorisiert wurde.

Auch zwei in Österreich lebende Muslime wurden entführt, praktischerweise
keine Staatsbürger, ergo auch kein Grund für die Regierung, sich nach ihrem
Befinden zu erkundigen. Dies hatte damals das profil aufgedeckt, dass sich
ansonsten nicht extrem für CIA-Machenschaften in heimischen Gefilden
interessiert (diese sind generell ein Tabuthema, sodass gerade mal die
allerhöchste Spitze des Eisberges irgendwo vorkommt). Wer hierzulande auf
CIA-Aktivitäten stößt, ist zuerst meist furchtbar entsetzt, sofern dies aus
dem Alltag heraus geschieht, Dinge betrifft, die eine/n persönlich
betreffen. Dazu kommt dann das namenlose Entsetzen, dass frau/mann damit
aber völlig allein ist, ganz auf sich allein gestellt ist. Wer wirklich
seine Rechte auf Schutz und Beistand einfordert, kommt sich vor wie Hermine
im neuen Harry Potter Band, in deren Tasche unbegrenzter Inhalt passt. CIA
in Österreich ist in Österreich sowas von tabu, dass alle, die eigentlich
dagegen auftreten müßten, scheinbar in einer riesigen Tasche in Deckung
gehen.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass hier (wie in anderen Staaten
auch, aber müssen die Vorbild / Ausrede sein?) weitreichende Entscheidungen
auf Basis unbewiesener Behauptungen der US-Regierung getroffen werden, und
dass auf EU-Ebene ebenfalls keine eigenständige Bewertung vorgenommen wird.
Die "Mutter aller Lügen" ist hier jene Version von 9/11, die uns seit dem
11.9.2001 nachmittags unserer Zeit eingetrichtert wird. Sie hat
Veränderungen im Sicherheitsbereich zur Folge, sie ist auch Basis für eine
Erlaubnis für Eurofighter-Piloten, nach eigenem Gutdünken und auf eigene
Verantwortung Passagiermaschinen abzuschießen. Seit ich "hierzulande auf
CIA-Aktivitäten" stiess und das übliche Desinteresse bzw. Dulden erlebte,
versuche ich dennoch immer wieder, die Mauern des Schweigens einzureißen
(was aber zu 99,99% bedeutet, auf Mails und / oder Fragen keine Antwort zu
erhalten).

Ich wandte mich nun an die amerikanische Botschaft als diplomatische
Vertretung der US-Regierung in Österreich. Dort müßte man ja doch imstande
sein, 60 einfache Fragen zu 9/11 zu beantworten (die spontan aus vielen
vielen weiteren ausgewählt wurden). Immerhin ist es Grundlage auch für den
Umgang der dipiomatischen Vertreter mit der Politik des Gastlandes und nach
wie vor die Basis für amerikanische Außenpolitik, die für viele Menschen vor
allem Leid, Krieg und Tod bedeutet und weniger die versprochene "Befreiung".
Mein Adressat ist der stellvertretende Botschafter, Botschaftsrat Scott F.
Kilner, nicht nur weil die Botschafterin Österreich bald verlassen wird.
Laut dem deutschen Magazin "Geheim" (www.geheim-magazin.de) ist Kilner
nämlich auch CIA-Agent, was ebenso auf Margaret R. Gray, Gregory E.
Phillips, James A. Stofko, John J. Beaudry (alle Botschaft) zutrifft. Unter
dem Stichwort "US Mission to
International Organizations in Vienna" finden wir: George A. Glass, Scott C.
Thomson, Matthew Boland, und nochmal Mr. Stofko.
"US Mission to the Organization for Economic Cooperation and Development":
Sam Laeuchli, David Herbert, John Beaudry.


Und hier die Mail, auf die (natürlich) keine Antwort kam - was impliziert,
dass niemand sachlichen Grund hat, die 9/11-Version der US-Regierung
ungeprüft für bare Münze zu nehmen.....

Dear Mr. Deputy Head of Mission Kilner,

as 9/11 influences the politics of all Western countries (see the debate on
intercepting hijacked planes in Austria) I want to ask you some questions
concerning the official version. I frankly admit that I never believed it
for a second as I¹m used to judge everything on my own in pursuing
journalistic ethics at any time. I was completely alone in Austria after
9/11 with this standpoint and I am still the only journalist here who is not
silent (though I suppose that many of my colleagues would not dare to doubt
anything even in their mind).

  As I know also from other researchers in other countries the price you pay
for standing up and questioning is very high ­ you can hardly earn you
living and you don¹t get the opportunities that suit your capacities in
items which have nothing to do with 9/11. This means that there is something
hidden as a quite clear 9/11 case would stand all kinds of examinations by
journalists, researchers, former intelligence officers, experts in field
like flying, air traffic control, construction or demolition. But perhaps
you could answer just some of so many questions? I¹ve only written down 60:

Why was no proper aircraft accident investigation taking place after 9/11
(collection of unique numbered parts of the planes, publishing of all
protocols ­ ATC (Air Traffic Controler) of Boston Center, New York Center,
Indianapolis Center and Cleveland Center, CVR, flight data recorder etc. -,
report that summarizes all data)?
Why were only parts of ATC protocols published and after years of waiting
something claimed to be a CVR transcript of UA 93 (a unique piece of CVR
transcript as it doesn¹t match usual standards)?
Why are neither FBI nor NTSB glad about revelations from independent
researchers in contrast to the investigation of all other crimes where
contributions from thinking people are welcome?
  Why were AA 11 and AA 77 not scheduled for any flight on 9/11 according to
secured files from BTS data while UA 93 and UA 175 were scheduled in the
usual way with tail numbers?
Why were N 334AA Serial 22332 (AA 11) and N 644AA Serial 24602 (AA 77) not
deregistered until 1/14/2002 and why were N 591UA Serial 28142 (UA 93) and N
612UA Serial 21873 (UA 175) deregistered on 9/28/2005 after inquiries about
their still valid registration?
Why did none of the alleged pilots and co-pilots on the 9/11 flights have
valid licenses?
How is it possible that the SSDI (Social Security Death Index) has
registered a remarkable few number of passengers and crew as dead on
9/11/2001? (In the case of UA 93 (N591UA) the comparison of the data in the
book of Jere Longman with the SSDI gives only 12 of 38 Americans on board
while the crew and all of those who made phone calls (except that one person
listed dead on 9/11/2001 allegedly made a very short call) are not listed?

How could Barbara Olson have made a call via a seat phone when the Boeing
757 (AA 77) had no seat phones?
How could cell phone calls be made when the technology needed was not
available in the planes of that type until 2004?
How could both ATCs and NORAD (ADC, Air Defense Center) fail to follow the
standard procedures for emergency (which demands immediate reaction when a
planes ceases radio communication or comes off course) and for hijacking
(which can be a later verified reason for emergency)?
Why did the FDR data (also the raw data) of what was supposed to be AA 77
(Pentagon) provide quite different data of speed, altitude and position of
the plane than was always claimed f.e. by the Pentagon? (flight path did not
cross the hit lamp poles, last known altitude 273 ft, diving of 240 m/sec
not possible with 100 tons etc.)
Why did even the military with it¹s more advanced surveillance not identify
AA 77 after it reappeared on the primary radar of civilian flight control?
How could a 100 tons-airliner that is cut up when hitting a power pole cut
several lamp poles without losing balance and pierce through walls of
reinforced concrete causing three exit holes in inner rings of the Pentagon?
How could so-called terror pilots who didn¹t manage safe flights on a
one-engine Cessna (weight: not even 1/00 of a 757 or 767, height 2.59 m
compared to 13,56 and 15.85 m; length 7,25 m compared to 47.32 and 48.51 m,
wingspan 10.17 m compared to 38.05 and 47,57 m, max. speed 200 m/h compared
to 914 km/h given for both Boeings) manage to fly complex maneuvres that
even experienced pilots fail to fulfill in the flight simulator?
How could these persons with reportedly poor English language knowledge and
who never ever saw a 757/676 cockpit from inside master IFR, deal with the
artificial horizon, handle the enormous kinetic energy of a 100 tons
airliner, make descending turns with curve angles of some hundred meters,
match with the G forces and override electronic systems with their warnings
and at least hit their targets?


Eruption im World Trade Center

Which was the role that Vigilant Guardian and other war games played in the
unfolding events of 9/11?
Which was the role the Able Danger program of the Special Operations Command
where Mohammed Atta and other were handled played on 9/11?
Why were the CNN camera pictures of the New York Skyline that are recorded
permanently never released for the time around 9/11/2001 8:46 am?
How could two Boeing 767 whose aluminium parts are damaged when hitting even
light buildings or power poles pierce in cartoon like way into a steel
framed tower without losing parts?
Why does jet fuel burn immediately usually when a plane hits the ground with
the wings but burn with a little delay when the wings hit the towers (videos
from the South Tower show sometimes a jet fuel blast at the entry site,
sometimes just white smoke)?
Why is UA 175 shown in quite different angles (ranging from under 45 degree
to 45 degree to even 90 degree to the horizon) above being explained to
differing camera positions?
How could news networks report World Trade Center 7 being collapsed minutes
before it actually happened?
Why did those who lost someone inside the planes behave so different
compared to those who lost somebody in the towers (with the exception of
Ellen Mariani)? Why did they seldom appeal to the Victim Compensation Fund,
refuse being contacted by journalists, refuse to join the groups of the
other relatives and their protests?
How could AA 77 be hijacked, given that the alleged pilot was a military
veteran and given that the passengers were to a high percentage also from
the military or the Navy?

How is it possible that none of the four pilots had sent the hijacking code?
How could the 47 store building WTC 7 collapse due to fire when not hit by
anything?
Why does the collapse of WTC 7 only resemble videos of controlled demolition
with cutting charges (and not of fire damage in comparable buildings which
does never cause a collapse) and is described by demolition experts as ³an
art work of controlled demolition²?
Why is kerosene comparable to jet fuel used for heating in American homes
when it is supposed to be so dangerous that it melts steal?
Why could one Boeing 767 bring a steel framed building with massive core
columns down when it was designed to withstand the impact of several Boeing
707 (comparable to a Boeing 767, even more maximum speed and probably with
more jet fuel on board after just having departed the airport)?
Why do the towers not ³implode² like WTC 7 but ³explode² as the erupting
clouds of pulverized materials show?
Why do the videos of the collapsing towers resemble volcano eruptions
(pyroclastic flow)?
How do the eruption images match laws of physics?

How do the collapses of the towers in near free fall-speed match the laws of
physics?
How is the pulverized material in the streets below the towers explained
while sheets of paper seem undamaged?
Why did witnesses feel themselves lifted up by a hot shock wave?
Why were cars burnt even in some distance to the Twin Towers?
Why were there power outages not solely to be explained by broken cables?
How could the basement of the Towers be damaged severely by just a normal
collapse?
Why was molten metal found, why were hot spots visible in satellite images,
why was there still something burning after weeks?
How could a normal collapse cause a bone dust cloud like those whose remains
were found on the roof of the Deutsche Bank building in 2006?
Why did some workers and inhabitants die contaminated after cleaning up on
Ground Zero or just continuing to live near the site?
Why was steel from Ground Zero shipped abroad instead of being part of the
criminal investigation?
How was it possible to discover undamaged plastic ID cards of alleged
terrorists on Ground Zero?
Why were no Arab names on all passenger lists?
Some reports on the hijackers and their behavior and whereabouts before 9/11
are so contradicting that the question arises whether they had doppelganger?

How could UA 93 just disappear in the ground as verified by those who went
immediately at the impact site and saw no plane, no human remains, just some
rubbish?
How is it possible that usually there are remarkably many remains and plane
parts after accidents as it was proven f.e. after the crash of two planes in
Germany at 10.000 m (the human remains were intact on the surface so an
identification by relatives was taken into consideration) while 9/11 is
completely different?
How is it possible that true identifications are only given for those who
died as persons who were in the Twin Towers or working at the Pentagon that
morning but not in the planes?
How do eyewitness accounts that saw something flying relatively low and not
very loud with a jet trail (AA 77, UA 93) match with claims that it must
have been heavy commercial airliners that are extremely loud, blast
everything lighter away and leave no jet trail at lower heights?
Why did mainstream media in the Western world function as an unified speaker
of the US government immediately after 9/11?
How much efforts are still made to prevent critical reporting in mainstream
media rewarding them for keeping the taboo and stay silent?
Why are those who question the official theory silenced and portrayed as
drop heads, fanatics, even holocaust deniers (as some holocaust deniers are
­ by chance? - trying to appear as independent 9/11 researchers)?
When there is nothing to hide and everything can be explained fact by fact:
why is there so much fear of an open debate on an equal level?
Is Osama Bin Laden dead since Dec. 2001, did he die in Pakistan near the
Afghan border?
Could you give me examples for the efforts that you take in my country
Austria to keep the unanswered 9/11 questions from political and public
debate?
How could the monitoring of the financial markets by the Intelligence
Agencies miss the 9/11 insider trading?
Was Osama Bin Laden in the military hospital of Peshawar the day before 9/11
so the culprit could have been caught easily?
Why were the Heads of the Senate and House Intelligence Committee having
breakfast with the former head of the ISI, General Ahmad, who wired money to
Mohammed Atta?
Why were they rewarded with the chair of the first 9/11 investigation, one
of them (Porter Goss)  even with the DCI (Director of Central Intelligence)
later?
Why did no independent investigation take place until now?

Yours sincerely
Alexandra Bader (www.ceiberweiber.at)

PS: Da ich dies am Hiroshima-Tag, dem 6. August 2007 online stelle, wäre
auch die Frage angebracht "Was Ground Zero called Ground Zero because it was
a Ground Zero?" (Es beziehen sich auch ein paar Fragen auf besonders
merkwürdige Merkwürdigkeiten bei WTC 1& 2; wer sich hierfür intereressiert
siehe wtcdemolition.blogspot.com)

PPS: "I frankly admit that I never believed it for a second" (die offizielle
Version) bezieht sich darauf, dass ich bei der ersten Nachricht von 9/11,
die aus einer zusammengefassten Radiomeldung bestand (nach der ich CNN
aufdrehte), an einen Putschversuch dachte. Recherchen etwa des Historikers
Webster G. Tarpley ("9/11 Synthetic Terrorism") gehen auch in diese
Richtung.


URL:
http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=596

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KPÖ/Hiroshima/Rüstung von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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KPÖ-Pressedienst ­ Drechslergasse 42, 1140 Wien ­ Telefon +43 (1) 50 36 580
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Ausgabe vom 6. August 2007


Hiroshima-Jahrestag: KPÖ weist auf weltweite gigantische Rüstungswelle hin

„Militärisch-industriell-parlamentarischer Komplex“ führt Menschheit in den
Abgrund

„Wie bereits 1955 in dem von Albert Einstein und Bertrand Russel initiierten
und von sieben Nobelpreisträgern unterzeichnetem Appell festgestellt wurde,
sind Atomwaffen eine permanente Bedrohung für die Menschheit. Sie töten
bereits im Frieden, weil sie immense Ressourcen der wirtschaftlichen und
sozialen Entwicklung entziehen und durch ihre Existenz vielfach notwendige
politische Lösungen blockieren“, stellt KPÖ-Bundessprecherin Melina Klaus
zum Jahrestag der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima am
6. August 1945 und Nagasaki am 9. August 1945 fest.

Die Lehre von Hiroshima und Nagasaki ist und bleibt daher der Kampf für die
Vernichtung aller Atomwaffen und davon ausgehend allgemeine Abrüstung: „Die
Entwicklung von Atomwaffen durch weitere Staaten zu verhindern und die
Abrüstung der vorhandenen atomaren Arsenale durchzusetzen ist daher
vorrangig“, so Klaus mit Verweis darauf, dass mehr Geld für die Rüstung
weniger Geld für soziale Zwecke bedeutet.

Die KPÖ nimmt den Hiroshima-Jahrestag zum Anlass ihre Besorgnis über die
weltweite Aufrüstung in einem gigantischen Ausmaß zu äußern. So gab die
US-Regierung kürzlich Waffenlieferungen von 60 Milliarden Dollar an Israel,
Ägypten, Saudi-Arabien und andere Nahostländer bekannt und will damit mehr
Stabilität im konfliktreichen Nahen Osten erreichen: „Das ist, als würde um
ein Feuer zu löschen Benzin hineingießen“, kritisiert Klaus. Ähnlich zynisch
agiert die französische Regierung, welche die Freilassung bulgarischer
StaatsbürgerInnen in Libyen zum Anlass für einen großen Rüstungsdeal nahm.
Die KPÖ fordert dazu Aufklärung, welche Rolle bei diesem Deal die
österreichische EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner spielte.

Gewinnsteigerungen führender US-Rüstungskonzerne wie Northrop (plus 13
Prozent), General Dynamics (plus 24 Prozent) oder Lockheed Marion (plus 34
Prozent) zeigen, wer die Nutznießer des Geschäftes mit dem Tod sind. Die USA
verpulverten bislang für ihre Kriege in Afghanistan und Irak sagenhafte 742
Milliarden Dollar, das Rüstungsbudget hat 2007 mit 533 Milliarden Dollar
einen neuen Rekordwert erreicht, rüstungsnahe Ausgaben für Sicherheit und
Heimatschutz dazugerechnet werden sogar 987 Milliarden Dollar ausgegeben.

Die politische Macht der Rüstungsindustrie hat schon 1961 der damalige
US-Präsident Dwight Eisenhower mit dem Begriff
„militärisch-industriell-parlamentarischer Komplex“ auf den Punkt gebracht.
Das gilt analog auch für die EU, Russland, China, Indien und andere auf
Aufrüstungskurs befindliche Länder.

Das formal neutrale Österreich müsste angesichts dieser für die Menschheit
bedrohlichen Entwicklung nach Meinung der KPÖ daher in der EU, KSZE, UNO und
anderen internationalen Zusammenhängen maßgebliche und entschiedene
Initiativen für eine allgemeine Abrüstung setzen. Das globale Wettrüstungen
erinnert in mancher Hinsicht an die zunehmend explosive Situation vor
Beginn des 1. Weltkrieges im Jahre 1914, weil sich die Spannungen in
verschiedenen Konfliktregionen der Welt verschärfen und zunehmend auch
regionale Militärmächte mitmischen wollen: „Den Rüstungswahnsinn und das
Geschäft mit dem Tod zu bremsen muss absolute Priorität für die Politik
haben“, so Melina Klaus abschließend.

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HLI at. Aktivitäten u. neuer Webauftritt
   von "FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau"
   <selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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Liebe Leute!

Wir wollen Euch auf die neuesten Web-Aktivitäten von HLI AT aufmerksam
machen und gleichzeitig auf http://www.schutzzone.at.tf verweisen -
denn irgendwas muss ja schließlich gegen diese Fanatiker unternommen
werden!
Wieder wird der alte Saftsack Reilly, der Erfinder des
Gehsteigterrors gegen Frauen allen Alters, im August in Wien sein, um
von da aus seine "Pro-Life-Tour" in die NachbarInnenstaaten
anzutreten. Er trainiert die Fanatiker, die sich tagtäglich über
Frauen und Mädchen hermachen, die sich in der 
Nähe von Abtreibungskliniken blicken lassen....
dann geht es weiter nach Salzburg, denn dort gibt es für HLI leider
was zu feiern: 5 Jahre "Lebenszentrum" - der Wahnsinn geht in Salzburg
nun seit 5 Jahren, in Wien seit 10 - passieren tut diesen Krätzen
einfach gar nichts!
Und so treiben sie ihr munteres Spielchen auf dem Rücken der Frauen
fast völlig ungestört. Ziel ist die Illegalisierung des
Schwangerschaftsabbruches, auch wenn dies derzeit nicht per Gesetz,
sehr wohl aber mangels Angebot von erschwinglichen Abbrüchen mittels
Geschäftsschädigung und Terror gegen die Klientinnen weltweit
durchgezogen wird.

____

neuer Webauftritt von Human Life International Austria (HLI)
Verfasst am: Mo Aug 06, 2007 21:00


Es existiert seit kurzem eine neue Website von Human Life
International - HLI Austria. Drauf gestossen sind wir, weil auf
Kath.net (den Verbündeten von HLI und der Jugend für das Leben) eine
Werbung geschaltet ist.
http://www.hli.at
Die alte Stümperseite wurde durch eine durchgestylte Site ersetzt und
spricht ausführlich die propagandistische Sprache von militanten
Hetzern und Frauenfeinden, gibt aber mehr Infos über deren Aktivitäten
und Standorte.

Reilly (siehe untige Termine) ist der Kreateur der sogenannten
"Gehsteigberatung", die in Österreich vor Gericht bereits als
Psycho/Terror ausjudiziert wurde (Klage HLI gegen Claudia Sorger/SLP):

Zur Anschauung einige Links:
http://www.hli.at/content/view/94/ Europa-Pro-Life-Missionsreise von
Mons. Reilly, vom 8. - 20. August 2007:
Zitat:
Do., 9. August: Ungarn
10. - 13. August: Rumänien

14. - 15. August: Österreich, Salzburg (zur 5-Jahre-Lebenszentrum
Feier in Salzburg)

Do., 16. August: Deutschland, Passau
17. - 18. August: Tschechei, Wallfahrtsort Tabor
So., 19. August: Slowakei, Bratislava

Mo., 20. August: Österreich, Wien (Abschluß der Pro-Life-Missionstour,
Rückflug USA am 21.8.)
Durch diese Pro-Life-Missionstour wird das erfolgreiche Modell bzgl.
Lebensschutz in 6 Länder gebracht! HLI Österreich organisiert diese
Tour und trägt die Kosten. Daher bitten wir um Spenden-Unterstützung.
Deine Spende lebt und bringt Leben!
Zitat Ende


Der Auftritt Reillys wird in Wien bereits am 8. August in der
Dominikanerkirche bei einer Messe von Kardinal Schönborn stattfinden!!!!

Zitat: (Wien,03.08.07) Mons. Philip J. Reilly, Gründer der "Helpers of
Gods Precious Children" und der weltweiten Pro-Life-Gebetsvigilien,
beginnt seine Europatour durch 6 europäische Länder am Mittwoch, 8.
August in Wien.

Um 16:00 Uhr hält er einen Vortrag im Lebenszentrum, Postgasse 11,
1010 Wien. Danach ist um 17:30 Uhr Heilige Messe in der nahegelegenen
Dominikanerkirche. Da an diesem Tag das Dominikanerfest stattfindet,
wird Kardinal Schönborn Hauptzelebrant des Gottesdienstes sein.
Vollständiges Programm der Europa-Pro-Life-Missionsreise, die auch
dieses Jahr wieder von HLI Österreich organisiert wurde:
Zitat Ende.

In Polen wird heuer der Pro-Life-Gebets-Weltkongress veranstaltet!

Aber auch mit dem Exorzismus haben sie's:
http://www.hli.at/content/view/93/ zum Exorzismus und Abtreibung als
dämonischer Religion.
_________________


-- 
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
mailto: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
----
detaillierte Informationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen
Abtreibungsgegnerschaft auf

http://www.die-abtreibung.at.tf

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Die Bildungslücken des H.C. Strache - islamische Erbe der europäischen Kultur
   von "Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen"
   <dieinitiative at gmx.at>
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Kleinen Zeitung.
Gast Kommentar von OMAR AL-RAWI     01.08.2007

über das islamische Erbe der europäischen Kultur
Die Bildungslücken des H.C. Strache
These: Der Westen glaubt, die Menschenrechte nicht nur erfunden, sondern
auch gepachtet zu haben.
Der FPÖ-Bundesparteichef H.C. Strache hat kürzlich mit seiner Aussage
„Der Kulturkampf hat längst begonnen, der Islam ist nicht nur eine
Religion, sondern auch ein totalitäres Rechts- und
Gesellschaftssystem“ für Aufsehen gesorgt.
Der kenianische Sozialanthropologe Ali Masrui meint zu Recht, dass in
der modernen Geschichte die Muslime sich zwar selten verdienstvoll in
der Entwicklung der Menschenrechte hervortaten, aber man gratuliert
ihnen auch selten, dass die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen
nicht bei und von ihnen begangen worden sind: Es gibt kein
muslimisches Äquivalent zu nazistischen Vernichtungslagern, zum
Völkermord im Ausmaß von Nord- und Südamerika sowie Australien, noch
ein Gegenstück zu stalinistischem Terror, Pol Pots „Killing Fields“
und der Entwurzelung von dutzenden von Millionen im Namen von
Fünf-Jahres-Plänen. Auch sind die Moslems weder für Apartheid-Modelle
verantwortlich noch für den wilden japanischen Rassismus vor 1945 oder
die rassistische Kultur des alten amerikanischen Südens.
Es ist interessant und verblüffend, dass man beim Menschenrechtsdialog
immer wieder feststellt, dass „westliche“ Dialogpartner glauben, die
Menschenrechte nicht nur erfunden, sondern auch gepachtet zu haben.
Das islamische Erbe in der Geschichte Europas wird nur noch auf die
Arbeitsmigration und Türkenbelagerung reduziert. Dass die
hellenistische Philosophie dank der im Bagdad des 9. Jahrhunderts
entstandenen Metaphysik der Mu’tazila-Schule an die heutige Zeit
weitergegeben worden ist, weiß kaum jemand. Auch die Hochblüte der
islamischen Zivilisation ist fast eine Bildungslücke – die
Zivilisation des abbasidischen Bagdads und des omayyadischen Cordoba,
die dank der Andalusier Ibn Ruschd (Averroes 1126–1198), der als
Aristoteles-Kommentator die westliche Philosophieentwicklung
maßgeblich beeinflusste und ganz nebenbei auch noch die Sonnenflecken
gefunden hat, sowie Ibn Arabi und Ibn Hazm einen wesentlichen Einfluss
auf die Scholastik, das Minnesängertum, die gotische Architektur, die
Mathematik, das westliche Gesundheitswesen, ja sogar die christliche
Mystik gehabt hat. Nicht vergessen sollten wir auch Al-Khwarismi
(gest. 846), Vater der Algebra und des Algorithmus-Terminus,
Al-Razi/Rhazes (846–935), dessen medizinisches Hauptwerk „Liber
Almansoris“ über Jahrhunderte der Ausbildung an europäischen
Universitäten diente, Ibn Sina/Avicenna (980–1037), dessen
medizinische Enzyklopädie noch im 19. Jahrhundert benutzt wurde, und
Ibn Khaldun (1332–1406), Begründer der Soziologie und
quellenkritischen Geschichtsschreibung.
Daher war mein Aufruf: „Lernen Sie Geschichte, Herr Strache!“ nicht
polemisch, sondern ernst gemeint.
Dipl.-Ing. Omar Al-Rawi ist Integrationsbeauftragter der Islamischen
Glaubensgemeinschaft in Österreich




-- 
Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

www.islaminitiative.at
e-mail:dieinitiative at gmx.at
für Rückfragen und Korrespondenz kontaktieren sie bitte:
Omar Al Rawi +43-650-3831942 al-rawi at gmx.at
Amina & Tarafa Baghajati +43-1-2595449 baghajati at aon.at
Mouddar Khouja +43-6991-9685096 referent at derislam.at
Andrea Saleh +43-664-4147620 frauen at derislam.at

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Interessierte!
Wir hoffen, dass die so an Euch zugehenden Informationen auf
Euer Interesse stoßen.
Wir versenden über den Verteiler nicht nur Neuigkeiten, die die
eigenen Aktivitäten betreffen, sondern auch Zeitungsartikel, die
im weitesten Sinn mit dem Islam und Integration zu tun haben
oder ähnliches.
Diese spiegeln natürlich nicht unbedingt unsere eigene Meinung
wieder, sind aber gut, um das Meinungsspektrum zu sichten. Wir
freuen uns über jede Rückmeldung.
Selbstverständlich kann auch alles an Freunde,Bekannte
usw.weitergemailt werden.
Für die Publikation in eigenen Homepages bitten wir jedoch um
vorherige Rücksprache.
Bitte achten Sie bei Zeitungsartikeln auf das Copyright.
Alle Inhalte dienen der persoenlichen Information.
Eine Weiterverwendung und Reproduktion ueber den
persoenlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.

Psssst! Schon vom neuen GMX MultiMessenger gehört?
Der kanns mit allen: http://www.gmx.net/de/go/multimessenger


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Die fingierte Demokratie von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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In seinem durchaus lesenswerten Beitrag (freies Mandat, Klubzwang,
etc.) ist Peter Warta ein gravierender Fehler unterlaufen.
Er bezeichnet England und die USA als älteste Demokratien der Welt.
Das ist nachweislich unrichtig.
In England wurde das Doppelstimmen-Wahlrecht erst 1949 abgeschafft.
Die USA wurden von den sogenannten Gründervätern bewusst als Republik
und NICHT als Demokratie gestaltet (nachzulesen in: The Federalist
Papers). Interessanterweise gibt es allerdings in vielen Einzelstaaten
der USA sehr wohl direktdemokratische Instrumente (Volksinitiative,
Referendum, Abwahl während der Amtsperiode), die auf Bundesebene
völlig fehlen. Die "direkte" Demokratie ist also nicht auf die Schweiz
beschränkt.
Übrigens ist die Abwahl während der Amtsperiode (recall) sogar in den
Verfassungen von Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Peru verankert, die
Volksinitiative in Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela.
Davon einmal abgesehen: Warum bezeichnet Peter Warta eigentlich nicht
die Schweiz als älteste Demokratie der Welt?
Generell gilt für eine Demokratie: Die Mehrheit entscheidet. Das ist
bei einem Mehrheitswahlrecht NICHT gewährleistet.
Die behauptete stärkere Bindung zwischen Mandatar und Souverän für das
Mehrheitswahlrecht wird von der Praxis (siehe England) NICHT
bestätigt. Auch hier werden die Anordnungen der Parteispitze -
abgesehen von Ausnahmefällen - pünktlich befolgt, denn die Nominierung
der Mandatare erfolgt auch hier durch die Partei und NICHT durch die
Wähler/innen.

Dietmar Köhler
1230 Wien


(Anm.d.Tagesred: Dies ist ein LeserInnenbrief an den STANDARD)

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KPÖ/Fremdenrecht/Asylpolitik/Bleiberecht
   von KPÖ <kpoe at gmx.at>
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KPÖ-Pressedienst ­ Drechslergasse 42, 1140 Wien ­ Telefon +43 (1) 50 36 580
- 0 ­ Fax +43 (1) 50 36 580 - 499 - Mail info at kpoe.at ­ Web www.kpoe.at -
Ausgabe vom 8. August 2007



Melina Klaus: „Die fremdenfeindliche Spirale durchbrechen“

KPÖ fordert Nationalratsabgeordnete auf für eine Änderung des Fremdenrechts
initiativ zu werden

Für eine grundsätzliche Lösung durch eine rasche Änderung des
Fremdenrechtspakets statt Einzelfallsregelungen für „VorzeigemigrantInnen“
tritt die KPÖ im Zusammenhang mit der nun seit Monaten laufenden Debatte um
ein Bleiberecht für integrierte Asylwerberfamilien ein.

In zahlreichen Gemeinden haben sich parteiübergreifende Initiativen
gebildet, welche gegen die Auseinanderreißung von seit vielen Jahren dort
wohnhaften ausländischen Familien durch die Abschiebung einzelner
Familienmitglieder entsprechend dem 2005 von ÖVP, BZÖ und SPÖ einträchtig
beschlossenen Fremdenrechtspaket protestieren. Betroffen sind bundesweit
geschätzte 1.500 solcher Asylwerberfamilien. Wie die Initiative „Ehe ohne
Grenzen“ feststellt, werden binationale Ehepaare durch diese Politik
diskriminiert und in ihrer Existenz bedroht, weil die Tatsache, mit einem/r
ÖsterreicherIn verheiratet zu sein, nicht automatisch zum legalen Aufenthalt
in Österreich berechtigt.

Statt vereinfachter Schuldzuweisungen an Innenminister Günther Platter
(ÖVP), der zweifellos mit seiner harten Haltung politische Signale an das
rechte politische Spektrum sendet, sollten Abgeordnete von SPÖ, Grünen und
auch ÖVP durch eine parlamentarische Initiative eine rasche Änderung des
unmenschlichen Fremdenrechtspakets tätig werden. Es ist nämlich ziemlich
billig, wenn GemeindepolitikerInnen von ÖVP oder SPÖ Appelle an die
Landeshauptleute richten oder die Grünen eine Gesetzesprüfung überlegen und
auf Gnadenakte des Innenministers gewartet wird.

Es erinnert an ein Spiel mit verteilten Rollen, wenn aus den Gemeinden
Protest gegen diese seit Jahren als inhuman bekannte Asylpraxis ertönt, der
Nationalrat als höchstes gesetzgebendes Organ seine Befugnisse der Regierung
überlässt und die Abgeordnete untätig dabei zuschauen: „Hier müssen Nägel
mit Köpfen gemacht und ein Antrag für eine Gesetzesänderung in die Wege
geleitet werden“, fordert KPÖ-Bundessprecherin Melina Klaus die Abgeordneten
auf.

37 Prozent der Asylverfahren dauern länger als drei Jahre, manche Verfahren
sogar länger als zehn Jahre. Obwohl Flucht kein Verbrechen ist, wurde für
immer mehr Asylsuchende die Schubhaft von der Ausnahme zur Norm,
perfektioniert durch eine regierungsgenehme Abschiebeberatung. Durch die
Verweigerung einer Arbeitserlaubnis wird AsylwerberInnen nicht nur die
Möglichkeit entzogen für ihren eigenen Unterhalt zu sorgen, sondern auch ein
wichtiges Arbeitskräftepotential nicht genützt.

Die österreichische Asylpolitik ist durch einen fremdenfeindlichen Diskurs
bestimmt. Angetrieben von FPÖ und BZÖ wetteifern PolitikerInnen von ÖVP wie
Generalsekretär Hannes Missethon und Innenminister Platter und SPÖ wie der
Salzburger Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller um ein rechtes
Stimmenpotential, indem sie nicht nur eine Änderung des restriktiven
Fremdenrechtspakets ablehnen, sondern sogar noch für dessen Verschärfung
eintreten: „AsylwerberInnen dürfen nicht länger als Sündenböcke für
parteipolitische Profilierung und zur systematischen Verhetzung missbraucht
werden. Es gilt, die fremdenfeindliche Spirale zu durchbrechen“, so Klaus
abschließend.

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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
    und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
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- Prozess-Lawine nach G8-Gipfel
- G8/Agent Provokateur
- Soligruppe: Solidarität mit den verhafteten Genossen
- Kundgebung in Hamburg: Gemeinsam gg. G8 - Gemeinsam gg. Repression
- Pressemitteilung AG Soziales Berlin im Berliner Sozialforum: Anwendung
politischen Sonderstrafrechtes ist fragwürdig
- Wissenschaftlicher Beirat von Attac: Stellungnahme zur Verhaftung des
Sozialwissenschaftlers Andrej H.
- Howling Coalition: the Anti-globalization Movement Sprouts Freedom and
Diversity

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Prozess-Lawine nach G8-Gipfel

Schwerin (ddp). Zwei Monate nach dem G8-Gipfel in Heiligendamm rollt eine
Prozess-Lawine auf die Justiz in Mecklenburg-Vorpommern zu. Wie die "Schweriner
Volkszeitung" (Wochenendausgabe) berichtete, sind etwa 1100 Strafverfahren bei
Polizei und Staatsanwaltschaft in der Bearbeitung. Wie viele der laufenden
Verfahren letztlich vor Gericht landen, sei unklar. Um die hohe Zahl der
Verfahren bewältigen zu können, arbeiteten inzwischen acht Staatsanwälte in
einer G8-Sonderabteilung. In 800 Fällen ermittelt noch die Polizei gegen
Gipfelgegner wegen Vorwürfen wie Landfriedensbruch, Körperverletzung,
Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. In 28 Fällen wird
dem Bericht zufolge von der Polizei gegen eigene Kollegen ermittelt. Darunter
seien mehrere Anzeigen zu ein und demselben Sachverhalt, sagte Rostocks
Oberstaatsanwalt Peter Lückemann.
So habe es nach der Attacke eines Polizeibootes gegen ein
Greenpeace-Schlauchboot fast ein Dutzend Anzeigen gegeben. Der Republikanische
Anwaltsverein, der G8-Gegner während des Treffens in Heiligendamm anwaltlich
betreute, rechnet nicht damit, dass die Masse der Verfahren zur Anklage kommt.
Ein großer Teil werde wegen Geringfügigkeit oder mangels Beweisen von der
Staatsanwaltschaft eingestellt, sagte Anwalt Sönke Hilbrans der Zeitung.


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G8/Agent Provokateur

Das Verfahren gegen den bei Protesten gegen den G8-Gipfel enttarnten
Zivilbeamten ist eingestellt worden. Gegen über 1.000 Gipfelgegner wird
hingegen weiter ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat eine
extra-Abteilung eingerichtet, bei der acht zusätzliche Staatsanwälte etwa 1.100
Fälle bearbeiten, die mit dem G8-Gipfel in Zusammenhang stehen. Dabei geht es
meist um Vorwürfe wie Landfriedensbruch, Körperverletzung, Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. Über 300 Anzeigen entscheidet
gegenwärtig die Staatsanwaltschaft, in 800 Fällen wird noch von der Polizei
ermittelt, viele Gipfelgegner haben in den letzten Wochen schriftliche
Anhörungen von der Schweriner Polizei erhalten unter zum Teil hahnebüchenen
Vorwänden. Auf diese Anhörungsbogen muss man nicht reagieren! Ein Großteil der
Verfahren wird nach Ansicht des Republikanischen Anwaltsvereins jedoch
eingestellt werden. Die wenigen konkreten Vorwürfe, die vermutlich zu einer
Verurteilung führen werden steht in einem deutlichen Missverhältnis zur
Gesamtzahl der Ingewahrsamnahmen (wieviele?) und Festnahmen während des
Gipfels, d.h. ein Großteil der Eingesperrten, wurde ohne Beweise oder auch nur
konkreten Tatverdacht seiner Freiheit beraubt
Eklatant ist vor diesem Hintergrund die geringe Zahl von Verfahren, die sich
gegen Polizeibeamte richten. Von den 28 Verfahren gegen die Polizei wurden
alleine zwölf wegen dem lebensgefährlichen Maneuver der Polizei gegenüber den
Greenpeace-Booten angestrengt. Bleiben nur 14 weitere Fälle in denen sich
Polizisten wegen der exzessiver Gewaltanwendung, Freiheitsberaubungen,
Beleidigungen, Folterungen und Anmaßung von Befugnissen vor Strafen fürchten
müssen.
Allzugroß muss diese Furcht ohnehin nicht sein: Das Verfahren gegen den Agent
Provokateur, der bei einer Blockade zur Gewalt gegen die Polizei aufgefordert
hat und vor laufenden Kameras enttarnt und der Polizei übergeben wurde, ist
bereits aus Mangel an Beweisen eingestellt worden. Ob es überhaupt Ermittlungen
gab, ist unklar. (Gibt es etwa Hinweise, dass die Polizei oder
Staatsanwaltschaft Zeugen befragt hat?)
Bedeutend ist allerdings die Tatsache, dass mit dem Einstellen des Verfahrens
eigentlich belegt ist, dass es Agents Provokateurs gegeben hat, eine Tatsache,
die von der Presse kaum wahrgenommen wird und die Gewalt in Rostock in ein
anderes Licht rückt.
Nicht mit einem Verfahren, nicht einmal mit Rücktrittsforderungen, müssen
offensichtlich auch die rechnen, die von den Spitzen der Ministerien oder auch
auf der Ebene mittlerer Dienstgrade verfassungswidrige Einsätze der Bundeswehr
im Inland veranlasst und mit einem Tiefflug über den Camps von Gipfelgegnern
tausende von Menschenleben riskiert haben. Verfassungsfeindlichkeit wird
hingegen Organisationen vorgeworfen, die sich gegen den Einsatz der
Streitkräfte im Inland engagieren (www.imi-online.de).
Diese Informationen sind großteils von
http://www1.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/prozesslawine2.html
abgeschrieben (nicht kopiert!). Leider keine Zeit für weitere Recherchen.

[http://de.indymedia.org/2007/08/189904.shtml]


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Soligruppe: Solidarität mit den verhafteten Genossen

Hallo!
Wie Ihr sicher aus den Medien erfahren habt, gab es am 30./31. Juli 2007, einen
Schlag gegen linke Strukturen. Drei Genossen wurden lt. Polizeiangaben auf
frischer Tat bei dem Versuch ertappt, drei Bundeswehr-LKW`s anzuzünden. Hierbei
wurden sie verhaftet. Später wurde noch ein weiterer Genosse verhaftet.
Daraufhin wurden in Berlin bzw. Leipzig sechs Wohnungen und ein linker
Buchladen vom BKA durchsucht. Nun konstruiert das BKA bzw. die BAW ein
§129a-Anklage, für welche im Moment noch keine Beweise bekannt sind (siehe
Presseveröffentlichung der Anwälte). Die Genossen sitzen im Moment im Knast
Berlin Moabit. Es geht ihnen gut! Entgegen anderslautender Gerüchte haben die
gefangenen Genossen keine Aussagen gemacht!
Dass ein §129a Verfahren eine Menge Geld kostet dürfte Euch allen bekannt sein.
Schon jetzt benötigen wir Geld für die Anwälte (Flüge nach Karlsruhe und zurück
für vier Anwälte) und für die Genossen im Knast. Spenden an:
Rote Hilfe e.V., Konto-Nr. 71 89 59 06 00, BLZ 100 200 00 Verwendungszweck:
Repression 31.7.2007

Im Moment bildet sich eine Soligruppe für die 
vier Inhaftierten Genossen, welche
auch mit den Anwälten in Kontakt steht. Diese Soligruppe wird in Kürze auch die
Anschriften der Genossen im Knast bekanntgeben.

[http://de.indymedia.org/2007/08/189855.shtml]


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Kundgebung in Hamburg: Gemeinsam gg. G8 - Gemeinsam gg. Repression

Solidarität mit dem G8-Widerstand Zusammen gegen staatliche Repression und
Kriminalisierung!

Der Protest und der Widerstand gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm war für die
AktivistInnen ein Erfolg, wie er hierzulande lange nicht zu erleben war. Diesen
Erfolg auszubauen und zukunftsweisend zu machen ist Aufgabe der gesamten
Bewegung! Jetzt geht es nicht nur um das "wie weiter?", sondern auch darum,
diejenigen nicht alleine zu lassen, die von staatlicher Repression betroffen
sind. Kundgebung am 11. August in Hamburg Jetzt geht es nicht nur um das "wie
weiter?", sondern auch darum, diejenigen nicht alleine zu lassen, die von
staatlicher Repression betroffen sind:

* Angriffe auf die G8-Mobilisierung im Vorfeld durch Hausdurchsuchungen und
Einleitung von §129a-Verfahren (Bildung einer terroristischen Vereinigung)
* Demonstrationsverbote, unzählige Verletzte 
durch Polizeiknüppel, Tränengas und
Wasserwerfer
* Schikanen und Schläge durch die Polizei sowie sexistische Durchsuchungen
* die vorübergehende Ingewahrsamnahme von weit über 1000 AktivistInnen
* "Käfighaltung" in den Gefangenensammelstellen
* Schnellverfahren, bei denen acht AktivistInnen zunächst zu Haftstrafen
verurteilt worden sind
* der Einsatz der Bundeswehr
* gezielte Desinformation der PolizeisprecherInnen
* die Be- und Verhinderung der Arbeit von und Angriffe auf RechtsanwältInnen,
JournalistInnen und SanitäterInnen.

... all das zu thematisieren, ist eine gemeinsame Aufgabe der gesamten Bewegung
gegen den G8-Gipfel von Heiligendamm. Darüber hinaus sind eine zur Zeit noch
nicht absehbare Anzahl von Vorladungen, eingeleiteten Strafverfahren und
zugestellten Strafbefehlen zu erwarten. Zwei Aktivisten befanden sich Anfang
Juli immer noch im Knast.

Wir fordern:

* ein uneingeschränktes Demonstrationsrecht
* die lückenlose Aufklärung der Polizeigewalt
* die vollständige Offenlegung des Bundeswehreinsatzes während des G8
* die Rücknahme der Urteile aus den Schnellverfahren!
* die Einstellung aller Ermittlungsverfahren gegen GegnerInnen des G8 und die
Abschaffung des §129a!

Kundgebung in Hamburg Samstag, den 11. August 2007 12 Uhr
Gerhard-Hauptmann-Platz

Es rufen auf: Antirepressionsgruppe Hamburg; Attac Hamburg; Avanti - Projekt
undogmatische Linke, Hamburg; DIE LINKE, Hamburg; Ermittlungsausschuss Hamburg;
Flüchtlingsrat Hamburg; Gesellschaft für operative Kunst; Hamburger Forum für
Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.; Hochschulgruppe
REGENBOGEN/Alternative Linke Hamburg; Netzwerk Freiheit für alle politischen
Gefangenen, Norddeutschland; NoLager-Gruppe, Hamburg; REGENBOGEN - Für eine
neue Linke, Hamburg; Rote Hilfe e.V., OG Greifswald; Rote Hilfe e.V., OG
Hamburg; Schanzenbuchladen, Hamburg; Sozialforum Eimsbüttel; Stadtteilkollektiv
Rotes Winterhude; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), LV
Hamburg

Kontakt: Rote Hilfe e.V., Ortsgruppe Hamburg, PF 306302 - 20329 Hamburg,
hamburg at rote-hilfe.de


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Pressemitteilung AG Soziales Berlin im Berliner Sozialforum: Anwendung
politischen Sonderstrafrechtes ist fragwürdig

Datum: 05.08.07

Die Anwendung des politischen Sonderstrafrechtes ist fragwürdig, kritische
Wissenschaft wird kriminalisiert!

Die Arbeitsgruppe Soziales Berlin im Berliner Sozialforum kritisiert die
Anwendung des politischen Sonderstrafrechtes des Paragraphen 129a in dem
Ermittlungsverfahren gegen Florian L., Oliver R. und Axel H.. Die Begründung
für die Verhaftung des Stadtsoziologen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens
wegen Mitgliedschaft in einer "terroristischen Vereinigung" sind nicht nur
abenteuerlich, sondern sind eine Weiterführung einer Politik der Legitimation
von Demokratieabbau und Ausweitung der Repression durch eine inszenierte
Terrorismusgefahr.
Es gibt gute Gründe, die Anwendung der Verfolgungsinstrumente des
"Terrorismus-Paragraphen" 129a genauer zu bestimmen bzw. ihn abzuschaffen.
Peter Grottian aus dem Berliner Sozialforum erklärt: "Brandanschläge sind
selbst innerhalb der rechtlichen Bestimmungen des Paragraphen 129a nur dann
"terroristische Akte", wenn eine erhebliche Gefährdung des Staates nachweisbar
ist. Brandanschläge im Rahmen einer sogenannter "militanten
Aufklärungskampagnen" erfüllen diesen Tatbestand nicht. Wir stellen erneut
fest, dass eine Ermittlungsbehörde Interesse daran hat, Protest gegen die
herrschende Politik zu kriminalisieren und mit Terrorismus gleichzusetzen. Eine
Generalstaatsanwältin, die bei so einer dürftigen Beweislage eine
Ermittlungsverfahren auf der Grundlage des Paragraphen 129a einleitet, die hat
in ihrem Amt versagt und lässt sich politisch instrumentalisieren.."
Wir nehmen nicht hin, dass unser Mitstreiter Andrej H. sowie Florian L., Oliver
R. und Axel H. Opfer bzw. "Kollaboralschaden" einer sogenannten
Antiterrorismuspolitik werden, die nichts anderes ist als Politik mit
terroristischen Mitteln. Wir fordern Aufklärung, in welchen Maße verdeckte
Ermittler tätig sind und waren.
Wir fordern die Bundesstaatsanwaltschaft auf, das Ermittlungsverfahren an die
zuständige Gerichtsbarkeit des Landes Brandenburg zu übergeben und umgehend das
Verfahren gegen Andrej H. einzustellen und die 
Untersuchungshaft für die anderen
Beschuldigten aufzuheben.
Die Ermittlungen gegen die "militanten gruppe(n)" wurden bereits im Vorfeld und
während des G8-Treffens sehr zielstrebig benutzt, um gegen politische
Widerständigkeit vorzu-gehen. Mit der rechtlichen Konstruktion für ein
Ermittlungsverfahren gegen Andrej H. Ist eine neue Qualität der politisch
motivierten Verfolgungs-Willkür erreicht: Jede wissenschaftliche
Gesellschaftskritik kann in die Nähe eines potentiellen Terrorismus gestellt.

Rainer Wahls für die AG Soziales Berlin im Berliner Sozialforum, sowie Peter
Grottian, Judith Dellheim, Wilhelm Fehse und Corrina Genschel aus dem Berliner
Sozialforum.

Nachfragen und Informationen:
Rainer Wahls: 0162 30 12 100
Peter Grottian 01718313314


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Wissenschaftlicher Beirat von Attac: Stellungnahme zur Verhaftung des
Sozialwissenschaftlers Andrej H.

Pressemitteilung 3. August 2007

* Gegen Kriminalisierung kritischer Wissenschaft

Mit dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nach §
129a StGB sind am 30. und 31. Juli vier Personen festgenommen worden. Der
Wissenschaftliche Beirat von Attac verurteilt das aktuelle Verfahren und die
Begründung der Haftbefehle. Sie verlassen den Boden der Rechtsstaatlichkeit und
stehen für eine Ausweitung der Terrorismus-Ausnahmegesetzgebung. Wie die
Verteidiger formulieren: Es wird das "versuchte In-Brand-Setzen von drei Auto
unter Ausschluss einer Personengefährdung als Terrorismus" bezeichnet.
Der Wissenschaftliche Beirat von Attac kritisiert insbesondere, dass die
wissenschaftliche Tätigkeit von Andrej. H. als Begründung für den ergangenen
Haftbefehl herangezogen wird:

- Als Verdachtsmoment wird eine von Andrej H. im Jahr 1998 veröffentliche
wissenschaftliche Abhandlung angeführt. Diese enthalte Schlagwörter und
Phrasen, die in Texten der "Militanten Gruppe" (mg) gleichfalls verwendet
werden.
- Als promovierter Politologe und Promotionsstipendiat sei Andrej H. zudem
"intellektuell in der Lage, die anspruchsvollen Texte der Militanten Gruppe zu
verfassen".
- Desweiteren stünden ihm "als Mitarbeiter eines 
Forschungszentrums Bibliotheken
zur Verfügung, die er unauffällig nutzen kann, um die zur Erstellung der Texte
der Militanten Gruppe erforderlichen Recherchen durchzuführen".
- Für eine Mitgliedschaft in der Militanten Gruppe spreche ferner, dass Andrej
H. in einem im Juni 2005 veröffentlichten Artikel über einen fehlgeschlagenen
Anschlag der terroristischen Vereinigung "RZ" berichtete und derselbe Anschlag
in einem Text der Militanten Gruppe vom Frühjahr 2005 thematisiert wurde.
- Zudem verfüge Andrej H. als 
Promotionsstipendiat "über die intellektuellen und
sachlichen Voraussetzungen, die für das Verfassen der vergleichweise
anspruchsvollen Texte der Militanten Gruppe erforderlich sind".

Dadurch wird kritische Gesellschaftsanalyse nicht nur kriminalisiert, sondern
unmittelbar dem Terrorismusverdacht ausgesetzt. Die bekannt gewordenen
Begründungen aus dem Haftbefehl sind eine Beleidigung für den gesunden
Menschenverstand und würden - wenn sie von der Gesellschaft akzeptiert werden -
die Grundlagen jeder kritischen Öffentlichkeit in einer freien Gesellschaft
zerstören. Wenn sie als Indizien für die Mitgliedschaft in einer
terroristischen Vereinigung gelten, dann wird kritische Wissenschaft unter
Generalverdacht gestellt.
Der Beirat befürchtet, dass Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und das
Bundeskriminalamt einen Prozess in Gang setzen, der den Rechtsstaat in
Deutschland substantiell untergräbt. Dieser Prozess begann mit der
Kriminalisierung der Vorbereitung der Proteste gegen den G8-Gipel. Es wurden
Büros, Buchläden und Wohnungen - wieder gestützt auf den rechtsstaatlich
umstrittenen Paragrafen 129 a StGB - in einem Umfang durchsucht, der seit den
1970er Jahren unbekannt ist. Die Gefahr einer solchen Form der Kriminalisierung
und Ausgrenzung könnte darin liegen, dass durch 
diese staatliche Aktion erst das
konstruiert und provoziert wird, was vorgeblich verhindert werden soll:
Terrorismus.
Der Wissenschaftliche Beirat von Attac fordert von den Verantwortlichen, das
Verfahren gegen Andrej H. einzustellen, ihn auf freien Fuß zu setzen und zu
einer rechtstaatlichen Arbeitsweise zurückzukehren.


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Howling Coalition: the Anti-globalization 
Movement Sprouts Freedom and Diversity
by Shiro Yabu
(Translation: Yuzo Sakuramoto)

The 2007 G8 Summit was held in Rostock, Germany 
from June 6 to 8, 2007. It was a
conference at which top government officials from the U.S., Canada, Britain,
France, Germany, Italy, Russia, and Japan all met and confirmed their political
cooperation for global domination. To oppose this, many social movements and
activists from many places in Europe, Africa, the U.S., and Asia mobilized and
developed a huge demonstration.
In late May, we, as members of "No! G8 Japan" went to Germany. We first stayed
at a squatter house in Berlin, and obtained necessary information and
materials. Many anarchists and autonomists from all over the world gathered in
Berlin. Small parties were held at the squatter houses, and we militant
activists vowed to fight the upcoming struggle, while enjoying drinking and
music. An information center for activists was set up inside the city and a map
of the Summit site, as well as the latest information about action plans and
police weaponry and strategies for cracking down on demonstrators were
distributed there. Also shops for militant activists were selling 'black gear'
such as sleeping bags, parkas, hats, masks and leather gloves. After making our
preparations in Berlin we headed for Rostock.

On the eve of the Summit - Riot
On June 2, the anti-G8 demonstration and rally took place in the city of
Rostock. 80,000 people, who were either critical of or wanted to stop the G8
Summit, mobilized and had a big parade. Led by international participants of
NGOs from outside Germany, many different social movements, labor
organizations, German leftist groups, and large troops of anarchists and
autonomists marched through the town with balloons, gigantic puppets, music
bands, trailers equipped with sound systems, and countless numbers of red and
black flags and banners...and at the center of the demonstration, a gigantic
black block consisting of over 10,000 people emerged.
What is Black Bloc? It is a conglomerate of small groups consisting of two to
twenty members. It is an open frame which anyone can be a part of, without
requiring any qualifications. Black Bloc does not have an organized leadership,
instead each group participates by acting according to their own judgment to
compose the entire situation. At the meeting place where the demonstration
ended, one of the groups in Black Bloc removed paving stones from the street
and got ready to throw the stones at riot police. Another group attacked and
destroyed police cars, while some other groups dragged trash cans out into the
street and set them on fire. All the people in those groups are completely clad
in black from head to toe, and they hide their faces with hoods and masks. The
10,000 members all dress in black to retain the anonymity of the main, most
active troops. Anonymous small groups executed their own plans. Black Bloc thus
created a small-scale insurrection. Stone throwing and water cannons were
repeated and in the black smoke rising from the burning cars, heavily armed
riot police and militants collided. The mass media shot this battle and the
images was distributed globally; the 2007 G8 Summit was reported to the world
as a fierce "urban riot."

Dense, multi-layered coalition
The uprising in Rostock right before the opening 
of the Summit successfully left
the impression that the G8 was an unjust 'dirty 
conference.' At the same time it
also gained good global publicity for the fact that the international people's
struggle was bravely confronting the enormous ruling power at the Summit. This
achievement was not accomplished solely by the contribution of Black Bloc. It
was the contributions of many other social movements surrounding Black Bloc
that supported and realized this insurrection.
What caught my attention at the forefront of the battle was the presence of
broad array of anarchists and Autonomists from various non-violent direct
action groups. Around the militants who actually engaged in stone throwing,
destruction and setting fires, there were many more militants of non-violent
direct action groups who were actively engaged. Those non-violent militants
supported the Black Bloc: they blocked the movement of the police by using
tactics such as picketing or sit-ins. It was those non-violent direct action
groups that confronted the armed police the most, being beaten up or pepper
sprayed. Those non-violent activists protected the rioting groups, and
furthermore the members of German ATTAC who organized the entirety of the rally
persistently negotiated in order to avoid any confrontation with the police.
Labor unions and various leftist groups put pressure on the police by
influencing public opinion against them. The densely layered collation of
various activist groups led our anti-Summit movement to success this time. The
Black Bloc acted independently, but they were not isolated. Despite minor
discord, there were persistent negotiations and efforts among different
activist groups to realize a larger coalition.

The Foundation of the Anti-Globalization Movement
It is true that some participants of the demonstration were frustrated
immediately after the reports of the riot on June 2. We heard that within the
German ATTAC, the group that had played a central role in organizing the
demonstration, criticism of the Black Bloc came one after another. There was
even a strong opinion that the violent black-clad group should be removed from
the coalition. German ATTAC ultimately maintained the coalition with Black
Bloc, despite making a statement criticizing them. This had great significance.
The Black Bloc has been the focus of attention as being a group that is both
troublesome and awe-inspiring at the same time. They were always viewed as
outsiders, but at the same time they were trusted by many activists because
they were the original group who opposed the tyranny of the IMF/World Bank, and
stood up against the injustice of the Davos Conference (World Economic Forum)
and developed the international protest movement against the neo-liberal
globalization. Their achievement is significant in the history of activism. It
is not an exaggeration to say that the pioneering practices of those anarchists
and Autonomists created the prelude to today's anti-globalization movement.
Moreover, their directness, spontaneity and multi-central, rhizomatic
organization, as well as their tolerance of diversity and efforts to build
comradeship are the basis for today's anti-globalization movement. So how we
feel about and evaluate the Black Bloc is indeed the issue of how the
anti-globalization movement as a whole should be defined. Are those young
people dressed in black the renegades of the movement? Are they situated at the
core of the movement? ATTAC in Germany tacitly gave an answer. It was not the
NGOs, labor unions or leftist parties, but those anonymous small groups
gathered in Black Bloc that embodied and realized the democratic characteristic
of today's movement the best. Those uncontrollable, countless numbers of small
groups constitute the ontological ground of all the social movements in terms
of their unspecified democratic character. The almost unwarrantable directness
of the democracy that they request and practice pertains to the potential of
all the movements.
The power of those uncontrollable people has become the energy of the movement
in general, so it is that the organization of the movement must make efforts to
strive for supporting the diversity of those groups. What the German organizers
persistently pursued and demonstrated was a general rule of what sort of
coalition of movement liberates the potential of the people. In other words,
instead of persisting on differences, it is a way of pursuing what is shared in
common.

Variety of Anti-Summit Actions
 >From June 3 to 5 Rostock was crowded with many international conferences,
demonstrations, street parties, and direct actions. Demonstrations against
immigrant exclusion, against militarism and a demonstration for the impeachment
of the global corporation, Lidl. were organized on an especially large scale.
Corresponding to these simultaneous, multiple actions, on June 4 we held a
protest action at the hotel where Japanese government officials were staying.
We entered the lobby and displayed an anti-Summit banner and read aloud our
protest statement and chanted our slogans, voicing our discontent. A report of
this protest was distributed through independent media network G8TV
within the same day, and was shown on a big TV screen installed at the activist
camping site. A mysterious group from Japan became famous overnight. The
energetic activities of media activists facilitated mutual understandings of
different people and developed our sense of solidarity. Even though we didn't
communicate enough through words, trust was fostered through action, which
helped build our relationships. Whether international conference, peaceful
demonstration, or high-risk direct action, regardless of your approach,
everyone was welcomed with mutual respect. This sort of tolerance facilitates
spontaneous actions of people and raises their fighting morale. The camping
site where the militants stayed gradually began to warm up.

Howling Coalition
On June 6 in Heiligendamm, "Block G8," an action intent on blocking all the
roads leading to the Summit site, took place. In order to block four highways
and several mountain roads, ten thousand militants took different various
actions. A Scandinavian anarchist troop took off before dawn to barricade the
mountain roads with trees they had to chop down in the forest. Guided by German
militants, we entered highways from the mountain and formed a picket line.
Thousands of militants trekked along an unmarked trail on the mountain in order
to elude police security. Twenty labor unions, newly aligned with us since the
riot on June 2, joined us to confront the police. In the mountain roads the car
carrying Russian officials was surrounded by anarchists and left stranded. A
militant group from Berlin blocked the highway with their cars and stalled
German Prime Minister Angela Merkel. While confronting armed police at
different sites of actions, each of us was concerned about our comrades
elsewhere and communicating with other points. This block action did not
involve the entire 80,000 people, but gained the support and interest of
various activist groups.
On the day of the block action, Susan George, who was attending International
G8-alternative summit, commented at a panel discussion as follows, "I am so
moved by the feeling I have had since the anti-Iraq war simultaneous world
demonstration of 2003 that I am crying tears of joy. Since I am old I can't be
there in person, but people at the alternative summit are connected with the
activists who are blocking Heiligendamm and we are sharing the same feeling."
The direct action in Heiligendamm most expressed 
the power and excitement of the
anti-G8 coalition. Different people independently took actions, but they were
not isolated. Completely different people transcended mutual differences and
discord and we, as a coalition of movements, howled. We were not able to stop
the G8 Summit, but our coalition besieged it. If our experience in Germany can
be maintained and the diversity of movement fully grows, our howling coalition
will eventually succeed in stopping the G8 Summit.
The anti-globalization movement has not yet ended. Actually it has just begun.
The venue for the next G8 Summit is Japan. Militants from all over the world
including Asian countries will mobilize in Lake Toya, Hokkaido. We must
accommodate them and make efforts so that they will be able to fight as fully
as possible. Let us not judge which form of struggle is right or wrong, but let
us try our best to realize all forms of struggles! We call for the coalition of
movements.

[http://a.sanpal.co.jp/no-g8]


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Gipfelsoli Infogruppe

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Das lange Warten auf Gerechtigkeit
    von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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http://www.diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/321005/index.do
Das lange Warten auf Gerechtigkeit

HELEN GHASSEMLOU (Die Presse)

Die Mörder meines Mannes bekleiden hohe Ämter im Iran – sind sie
deswegen unantastbar?

Vor nun etwas mehr als 18 Jahren, am 13. Juli 1989, wurde in Wien ein
Attentat auf die Kurdenvertreter Abdul Rahman Ghassemlou, den
Generalsekretär der Demokratischen Partei Kurdistan Iran (PDKI), und
seinen Auslandsvertreter, Abdollah Ghaderi Azer, verübt.

Die iranische Regierung hatte meinen Mann, Abdul Rahman Ghassemlou,
nach Wien eingeladen, um angeblich mit ihm über eine friedliche Lösung
der Kurdenfrage im Iran zu verhandeln. Doch die mit iranischen
Diplomatenpässen nach Wien eingereisten Terroristen ermordeten
Ghassemlou und seine Freunde am Verhandlungstisch. Prof. Fadhil
Rassoul, der in der Sache vermitteln wollte, wurde bei dem Anschlag
ebenfalls erschossen.

Bereits Stunden nach dem Terrorattentat stand außer Zweifel, dass die
mit iranischen Diplomatenpässen ausgestatteten Verhandlungspartner das
Verbrechen begangen haben. Dennoch wurden die Täter freigelassen und
sogar von der österreichischen Polizei zum Flughafen für die Rückkehr
in den Iran eskortiert. Der Chef des Killerkommandos, Mohammad Jafari
Sahraroudi, ist mittlerweile zum Vize-Chef des Obersten Nationalen
Sicherheitsrates aufgestiegen! Obwohl in Österreich ein Haftbefehl
gegen Jafari existiert, bewegt er sich heute ungestört. Man weiß
zumindest von seinen ständigen Aufenthalten im Nordirak und zuletzt
als Mitglied einer iranischen Delegation an einer Irak-Konferenz in
ägyptischen Badeort Sharm el Sheikh Bescheid. Obwohl das
österreichische Nachrichtenmagazin „profil“ darüber berichtete, wurde
von Seiten der österreichischen Regierung nichts unternommen.


Warten auf Gerechtigkeit

Seit dem Mordanschlag in Wien sind mehr als 18 Jahre vergangen. Und
auch nach der Urteilsverkündung des Berliner Kammergerichts am
10.April 1997 im Mykonos-Prozess, in der es die iranische
Staatsführung auch für die Wiener Morde verantwortlich gemacht und
damit den letzten Zweifel an der Täterschaft der Islamischen Republik
zerstreut hat, weigert sich die österreichische Justiz heute noch, zur
Aufklärung des dreifachen politischen Mordes in Wien die Ermittlungen
wieder aufzunehmen.

Am 17.September 1992 fiel der Ghassemlou-Nachfolger, Dr. Sadegh
Sharafkani, in dem Berliner Mykonos-Restaurant einem Terroranschlag
zum Opfer, der ebenfalls von dem iranischen Regime in Auftrag gegeben
worden war. Im Gegenteil zur österreichischen Justiz hat die deutsche
ihre Unabhängigkeit verteidigt und den Mord aufgeklärt.

In dem historischen Mykonos-Urteil wird auch auf die Wiener
Kurdenmorde wie folgt Bezug genommen: „Um diese Stimme [die
Demokratische Partei Kurdistan Iran, Anm.] zum Schweigen zu bringen,
fasste die politische Führung Irans den Beschluss, die Führung der
PDKI nicht nur politisch zu bekämpfen, sondern sie zu liquidieren. Die
Tötung des damaligen Vorsitzenden der PDKI, Dr. Abdul Rahman
Ghassemlou, und zwei seiner Vertrauten am 13. Juli 1989 in Wien sowie
die hier abgeurteilte Tat sind Folgen dieses Entschlusses. Der rote
Faden, der die Geschehnisse von Wien und Berlin verbindet, ist unübersehbar“.

Ich fordere die österreichische Regierung auf, im Namen der
Gerechtigkeit und Menschenrechte die Unabhängigkeit der
österreichischen Justiz zu respektieren, um die Ermittlungen zur
Aufklärung des Wiener-Verbrechens wieder aufzunehmen. Ich hoffe immer
noch, dass der Tag kommen wird, an dem die Mörder meines Mannes vor
einem österreichischen Gericht abgeurteilt und ihrer Strafe zugeführt
werden. Es geht um Gerechtigkeit gegenüber den Opfern, ihren Familien
sowie gegenüber dem kurdischen Volk und Österreich. Wie viel Zeit auch
vergehen mag, das Verbrechen vom 13. Juli 1989 ist nicht vergessen.

Helen Ghassemlou ist die Witwe des 1989 in Wien ermordeten
Kurdenführers Abdul Rahman Ghassemlou. Sie lebt in Frankreich.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2007)



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Wir bitten um Unterzeichnung des Appells an die Österreichische
Regierung bezüglich der Aufnahme irakischer Flüchtlinge in der EU:
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ASt - Europäische Union: Merkels Durchbruch?
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Europäische Union:

Merkels Durchbruch?



Theo Tiger (aus: Red Newsletter Nr. 284, Informationsdienst des
ArbeiterInnenstandpunkt, 6. August 2007, www.arbeiterInnenstandpunkt.net)



Nach einem halben Jahr deutscher EU-Ratspräsidentschaft überschlagen
sich die bürgerlichen Medien in der Lobpreisung der deutschen
Repräsentanten, Kanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier. Diese
hätten es geschafft, die Verfassungskrise zu überwinden und den
„Stillstand“ der EU zu beenden.



Im Jahr 2005 hatten Frankreich und die Niederlande die EU-Verfassung
per Referendum abgelehnt, das imperialistische Projekt EU erlitt eine
Niederlage. Gerade die Ablehnung im imperialistischen Kernland
Frankreich zwang den EU-Rat unter Führung Deutschlands und
Frankreichs, den Verfassungsprozess offiziell auszusetzen. Die
Kernziele der Verfassung wurden natürlich weiterhin betrieben, wie der
Aufbau europäischer Angriffstruppen und die Konzentration der
europäischen Rüstungsindustrie.



Auch die sozialen Angriffe wurden nicht ausgesetzt, das zuvor
abgelehnte Dienstleistungsgesetz, die „Bolkestein-Richtlinie“, sowie
„Port Package“, der Angriff auf die Tarife und Arbeiterrechte in den
europäischen Häfen, wurden in kaum veränderter Form inzwischen durchgesetzt.



Die Abstimmungsniederlage war eine politische Niederlage der
europäischen Bourgeoisie bei der Durchsetzung ihrer „Agenda von
Lissabon“ - das hieß jedoch nicht, dass der EU-Apparat diese Ziele
nicht weiter verfolgen würde.



Der neue und alte EU-Außenbeauftragte darf sich zwar weiterhin nicht
Minister nennen, jedoch hat Javier Solana jetzt auch amtlich die
Befugnisse, die er schon seit einiger Zeit ausübt - nämlich die
gemeinsame außenpolitische Vertretung der EU. Gerade nach dem Irak-
Krieg und der damals entstandenen Lager innerhalb der EU war die
Bündelung der nationalen bourgeoisen Interessen das Hauptziel der
vorherrschenden Mächte, Deutschland und Frankreich.



Konfliktlinien



Aus der Allianz der USA-Unterstützer von 2003 sind mit Italien und
Spanien zwei entscheidende Kräfte wieder ins Lager des deutschen und
französischen Imperialismus zurückgekehrt. Zwar hat Italien im
Gegensatz zu Spanien seine Einheiten noch nicht aus dem Irak
zurückgezogen, mit dem neuen Ministerpräsidenten Prodi aber einen
ausgewiesenen Technokraten des europäischen Imperialismus an der Spitze.



2003 hatte sich eine Minderheit der EU-Staaten unter der Führung
Großbritanniens der politischen „Achse“ Paris-Berlin-Moskau
widersetzt. Der britische Imperialismus und seine Unterstützer wollen
auch weiterhin die politische Führung des EU-Superstaates durch
Deutschland und Frankreich verhindern. Diese wird mit dem „neuen“
Abstimmungsmodus zwar nun erst ab 2014 formell weiter gestärkt - ist
aber schon heute in vielen Bereichen Realität in der EU.



Auch die kleineren EU-Staaten aus Ost- und Südeuropa und Skandinavien
werden bei dem neuen Abstimmungsmodus benachteiligt, die Stimmen aus
„Kerneuropa“ garantieren eine Mehrheit. Für solche Begrifflichkeiten
ist besonders Juncker aus Luxemburg verantwortlich, dieser ist schon
lange am Aufbau einer imperialistischen EU beteiligt, unter dem Motto
„Europa der zwei Geschwindigkeiten.“



Die Einführung eines gemeinsamen Binnenmarktes, der Euro-Zone, des
Vertrags von Maastricht, der Aufbau von europäischen Angriffstruppen
und die Konzentration der Bourgeoisie - dies alles vollzieht sich seit
Jahren mit „zwei Geschwindigkeiten“. Es sind die objektiven
Notwendigkeiten speziell des deutschen Großkapitals, die diesen
Prozess anleiten. Als „Exportweltmeister“ braucht die BRD einen
EU-Binnenmarkt, eine gemeinsame Währung und einen stabilen
Ausbeutungsrahmen. Dazu gehört auch die gemeinsame Ausrichtung in der
Steuer- und Finanzpolitik, die Verpflichtung zu Privatisierung und Sozialabbau.



Das Ende der Blockkonfrontation bescherte den deutschen Kapitalisten
die Übernahme eines ganzen Staates und der damaligen EG die Ausweitung
bis an die Grenzen Russlands. In diesem Wettlauf traten die
europäischen Kapitalisten teils als Konkurrenten, teils als gemeinsame
Okkupanten auf. Mit dem Jugoslawienkrieg 1999 war die Eroberung erst
mal abgeschlossen, auch wenn bis heute die Lage weder stabilisiert,
noch der Kampf um die Kontrolle z.B. des Kosovo zwischen BRD/EU und
USA vorbei ist.



Speziell das deutsche und das französische Großkapital trieben die
Konzentration verschiedener Sektionen voran, wie in der Energiebranche
oder in der Rüstungsindustrie. Nach 1990 wurde der Ruf nach einer
gemeinsamen politischen Formierung, nach Außenministern und möglichen
EU-Präsidenten laut, dies ging meist einher mit Forderungen nach einer
EU-Armee oder einem ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.



Der deutsch-französische Imperialismus will die EU zum politischen und
imperialistischen Superstaat formieren, der ökonomischen Augenhöhe
muss auch die militärische und weltpolitische Augenhöhe folgen. Dazu
muss die EU unter deutsch-französischer Führung als „Global Player“
auch im Nahen und Mittleren Osten, in Asien, Lateinamerika und Afrika
auftreten; dazu gehört neben einer gemeinsamen Handelspolitik der EU,
auch die militärische Intervention.



Militarisierung



Nach dem unter US-Kommando stattfindenden Jugoslawienkrieg betreibt
die EU seit Jahren eine strategische Neuordnung ihrer Außen- und
Sicherheitspolitik. Ähnlich der NATO nach 1990 wurden neue
„Bedrohungsanalysen“ zum Konzept einer aggressiven
interventionistischen Militärpolitik. Die EU übernahm erste
Protektoratskommandos in Bosnien und „Kerneuropa“ betrieb den Aufbau
von gemeinsamen Kontingenten (BRD, FRA, B, NL, LUX), die als Vorlage
der heutigen „Battle groups“ dienten. Auch die Formierung des Konzerns
EADS unter französisch-deutscher Führung zeigte die „zwei
Geschwindigkeiten“ innerhalb der EU. Gerade im Bereich der
Spitzentechnologie von Luft-, Raumfahrt- und Rüstungsindustrie muss
der europäische Imperialismus konkurrenzfähig sein, muss er die
amerikanische Vorherrschaft angreifen können.



Dazu gehören europäische Verpflichtungen zur Erhöhung der
Militäretats, gemeinsame Projekte wie der „Eurofighter“ und der Airbus
380M. Gleichzeitig schützen die nationalen Regierungen „ihre“
Rüstungsindustrie, z.B. 2004, als US-Konzerne sich in die deutsche
U-Boot-Industrie einkaufen wollten, und die Bundesregierung diesen
Plan durchkreuzte.



Seitdem der amerikanische Imperialismus in Afghanistan und dem Irak
der Niederlage ins Auge sieht, werden von der EU neue
Protektoratsaufgaben übernommen, der Noch- „Hilfspolizist“ bekommt
eigene Reviere wie den Kongo-Einsatz oder den Libanon. Dabei bestimmt
besonders Verteidigungsminister Jung die europäische Debatte. Mit ihm
hat sich ein Lautsprecher für europäische Einsätze gefunden. Gerade in
Afrika will der EU-Imperialismus den zunehmenden Einfluss der USA und
auch Chinas eindämmen, dieser europäische „Hinterhof“ muss daher auch
militärisch dominiert werden. Zum einen geschieht das durch die, von
Europa gesteuerte Politik der Afrikanischen Union unter
südafrikanischer Führung, welche sowohl neoliberale Angriffe
durchsetzt und eigene Truppen besitzt, wie auch durch die zunehmenden
gemeinsamen europäischen Militärinterventionen. Diese gelten der
Sicherung von Handelswegen und der Absicherung der ökonomischen
Interessen Deutschlands und der EU.



Gerade in der Frage der gemeinsamen Militärpolitik zeigt sich der
Hauptkonflikt beim europäischen Projekt. Großbritannien ist weiterhin
ökonomisch und politisch an die USA gebunden, nur an der Seite des
US-Imperialismus kann Großbritannien momentan Weltpolitik betreiben.
Die USA und Großbritannien haben eigene Verbündete in der EU,
forcieren die militärische Kooperation (Bsp. Polen, Ungarn, Rumänien,
Baltikum) und sehen die EU höchstens als regionalen militärischen
Akteur, der über die NATO die USA entlastet.



Auch diese „zwei Geschwindigkeiten“ in der Militärpolitik zeugen von
den ökonomischen Notwendigkeiten der handelnden Akteure. Für das
Projekt EU brauchen die BRD und Frankreich eine eigenständige globale
Militärstrategie, sie treten in direkte Konkurrenz mit dem
angelsächsischen und ostasiatischen Imperialismus.



Für die Koordinierung des europäischen Widerstands!



Mit dem Ergebnis des Gipfels von Brüssel haben Merkel und Steinmeier
die nächste Phase des EU-Imperialismus eingeläutet. Die strategischen
Ziele der EU-Verfassung werden umgesetzt, das Abstimmungsverfahren
wird nur aufgeschoben und die „zwei Geschwindigkeiten“ werden die
Konflikte innerhalb der EU weiter verschärfen, wie auch zum weiteren
Aufbau des EU-Imperialismus unter deutsch-französischer Führung beitragen.



Neben der militärischen Intervention im Nahen und Mittleren Osten und
in Afrika wird auch der Angriff auf die arbeitenden und arbeitslosen
Massen in der EU weiter verschärft. Die „Agenda von Lissabon“ oder die
deutsche Agenda 2010 sollen in allen Staaten Anwendung finden.
Besonders der französischen Arbeiterklasse und der Jugend steht ein
massiver Angriff bevor. Der neue Präsident Nicola Sarkozy wird seine
Politik nach dem Vorbild Reagans und Thatchers in Frankreich
durchführen. Als erstes sollen 20.000 LehrerInnen entlassen werden,
dann rücken Renten und Gesundheitsvorsorge ins Visier. Begleitet
werden diese neoliberalen Reformen von massiven Angriffen auf die Löhne.



Diesem sich formierenden imperialistischen EU-Staat müssen wir
internationalen Widerstand der unterdrückten Klassen entgegen stellen.
Die Zerschlagung der Sozialsysteme, die massiven Angriffe auf
Arbeiter- und Grundrechte, die Ausweitung der kriegerischen Politik
und der staatlich verordnete Rassismus gegenüber Muslimen, sowie der
Ausbau der „Festung Europa“ gegen afrikanische Armutsflüchtlinge,
müssen in ganz Europa auf antiimperialistischen und
antikapitalistischen Protest und Widerstand treffen!



Wir müssen in Solidarität mit den von EU und USA Angegriffenen und
unterdrückten Völkern den Widerstand internationalisieren und zusammen führen.



Gemeinsam müssen jene Gruppen und Organisationen, die z.B. im
„antiimperialistischen Raum“ des ESF beteiligt sind, ihren Widerstand
und ihre Politik gegen die reformistischen und zentristischen
Führungen koordinieren. Die jetzigen Führungen der Arbeiterklasse
Europas betreiben entweder bereits selbst imperialistische Politik wie
Rifondazione Communista in Italien oder bieten sich täglich wie die
deutsche Linkspartei dafür an. Diese Parteien wollen nur die
Herausbildung des EU-Imperialismus mit sanften Worten wie
„Völkerrecht“ oder „Sozialcharta“ der Klasse näher bringen - als
Sozialchauvinisten des EU-Imperialismus, während die bürgerliche
degenerierte Sozialdemokratie heute sogar eine tragende Rolle beim
Aufbau des EU-Imperialismus einnimmt.



Perspektive



Gegen diese Politik der europäischen Bourgeoisie gab es in den letzten
Jahren immer wieder Massenproteste - mehrere Generalstreiks in Italien
gegen Sozialabbau, Krieg und Berlusconi, der breite Widerstand von
Jugend und Arbeiterklasse in Frankreich gegen das CPE, den andauernden
Widerstand in Griechenland von StudentenInnen/SchülerInnen und
ArbeiterInnen gegen Sozialabbau, Privatisierung und Krieg. Gegen den
Irakkrieg waren im Februar 2003 Millionen auf den Straßen. Die
antiimperialistischen und klassenkämpferischen Kräfte in Europa müssen
diesen breiten Widerstand unterstützen, mit aufbauen und
programmatisch führen. Dazu brauchen wir zunächst eine Koordinierung
unserer Kämpfe, Debatten und Analysen - nicht nur in jedem Land,
sondern europaweit!

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Waffengeschäfte mit bösen Folgen von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Quelle: Wiener Zeitung (Print), 7. August 2007
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=296504


Gastkommentar von Thomas Schmidinger
Waffengeschäfte mit bösen Folgen

Die geplanten Waffendeals mit dem Nahen Osten zeigen entweder die
Dummheit oder die Verzweiflung, die sich sowohl in Europa als auch in
der US-Administration unter George W. Bush breit macht. Hatten die
"Neocons" nach 9/11 noch geplant, den Nahen Osten zu demokratisieren
und dabei mit dem Irak zu beginnen, werden nun jene Diktaturen
aufgerüstet, deren Demokratisierung damals großspurig verkündet worden war.

US-Außenministerin Condoleezza Rice erklärte vor Beginn ihrer jüngsten
Nahost-Reise, es handle sich nicht um ein Tauschgeschäft, mit dem sich
die US-Regierung die Unterstützung ihrer Verbündeten erkaufe. Diese
plant Waffenlieferungen in einem Umfang von voraussichtlich mehr als
20 Milliarden Dollar allein an Saudi-Arabien. Für Ägypten sind
Militärhilfen in Höhe von 13 Milliarden Dollar vorgesehen, Israel soll
in den kommenden zehn Jahren mit 30 Milliarden Dollar unterstützt werden.

Nun mag die US-Regierung noch so oft verkünden, es handle sich bei
Saudi-Arabien im Gegensatz zum Iran um einen "gemäßigten islamischen
Staat". Die Realität sieht anders aus. Saudi-Arabien ist mit seiner
strikt wahhabitischen Staatsideologie einer der weltweit strengsten
"islamischen Staaten", in dem nicht nur eine extreme Variante der
Sharia (inklusive Auspeitschungen, Amputationsstrafen oder die
Todesstrafe auf "Verbrechen" wie die Homosexualität) praktiziert wird
und Frauen selbst das Autofahren verboten ist, sondern auch einer der
Hauptexporteure dieser Ideologie in die gesamte sunnitisch-islamische
Welt. Saudische Erdöleinnahmen finanzieren den Export der
wahhabitischen Ideologie nach Nordafrika, Pakistan, Zentralasien,
Bosnien oder den Irak.

Auch wenn sich das saudische Königshaus mittlerweile selbst gegen die
Geister, die es rief, wehren muss, so ist es doch immer noch einer der
wichtigsten Akteure in weltweit aktiven Netzwerken des politischen
Islams. Nach 9/11 hatten dies auch Vertreter der damals in der
US-Regierung starken "Neocons" erkannt. Mit deren Niederlage im
Irak-Krieg scheint die Bush-Regierung jedoch wieder auf die alten
Methoden zu setzen: Man unterstütze den einen Bösewicht gegen den
anderen und hoffe, dass dabei nichts daneben geht.

Genau diese Politik war es jedoch, die bereits einmal daneben gegangen
ist. Erst die Förderung radikaler Islamisten gegen die Linke konnte
diesen in Afghanistan und in den arabischen Staaten jene Basis
verschaffen, die ihnen schließlich auch den offenen Angriff auf den
Westen ermöglichte. Sowohl Europa, das mit den französischen
Waffenlieferungen an Libyen als Geiseln genommene Krankenschwestern
freipressen lässt, als auch den USA mit ihrer militärischen
Unterstützung jenes Landes, das seit Jahrzehnten seine wahhabitische
Ideologie in die gesamte islamische Welt exportiert, wird diese
Politik teuer zu stehen kommen.

Thomas Schmidinger ist Lehrbeauftragter am Institut für
Politikwissenschaft und Obmann der im Irak tätigen Hilfsorganisation WADI.

-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
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Massenhinrichtungen im Iran von Café Critique <cafe.critique at gmx.net>
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Domestic Terror in Iran

Iran has just carried out the largest wave of executions since 1984.

It is early dawn as seven young men are led to the gallows amid shouts
of "Allah Akbar" (Allah is the greatest) from a crowd of bearded men
as a handful of women, all in hijab, ululate to a high pitch. A few
minutes later, the seven are hanged as a mullah shouts: "Alhamd
li-Allah" (Praise be to Allah).

The scene was Wednesday in Mashad, Iran's second most populous city,
where a crackdown against "anti-Islam hooligans" has been under way for weeks.

The Mashad hangings, broadcast live on local television, are among a
series of public executions ordered by President Mahmoud Ahmadinejad
last month as part of a campaign to terrorize an increasingly restive
population. Over the past six weeks, at least 118 people have been
executed, including four who were stoned to death. According to Saeed
Mortazavi, the chief Islamic prosecutor, at least 150 more people,
including five women, are scheduled to be hanged or stoned to death in
the coming weeks.

The latest wave of executions is the biggest Iran has suffered in the
same time span since 1984, when thousands of opposition prisoners were
shot on orders from Ayatollah Khomeini.

Not all executions take place in public. In the provinces of Kurdistan
and Khuzestan, where ethnic Kurdish and Arab minorities are demanding
greater rights, several activists have been put to death in secret,
their families informed only days after the event.



The campaign of terror also includes targeted "disappearances"
designed to neutralize trade union leaders, student activists,
journalists and even mullahs opposed to the regime. According to the
latest tally, more than 30 people have "disappeared" since the start
of the new Iranian year on March 21. To intimidate the population, the
authorities also have carried out mass arrests on spurious grounds.
According to Gen. Ismail Muqaddam, commander of the Islamic Police, a
total of 430,000 men and women have been arrested on charges related
to drug use since April. A further 4,209 men and women, mostly aged
between 15 and 30, have been arrested for "hooliganism" in Tehran
alone. The largest number of arrests, totaling almost a million men
and women according to Mr. Muqaddam, were related to the enforcement
of the new Islamic Dress Code, passed by the Islamic Majlis
(parliament) in May 2006.
Most of those arrested, he says, spent a few hours, or at most a few
days, in custody as "a warning." By last week, 40,000 were still in
prison. Of these, 20,363 men and women are held on charges related to
violating the Islamic Dress Code. According to the Deputy Chief of
Police Gen. Hussein Zulfiqari, an additional 6,204 men and women are
in prison on charges of "sexual proximity" without being married.
The wave of arrests has increased pressure on the nation's inadequate
prison facilities. At a recent press conference in Tehran, the head of
the National Prisons Service, Ali-Akbar Yassaqi, appealed for a
moratorium on arrests. He said Iran's official prisons could not house
more than 50,000 prisoners simultaneously while the actual number of
prisoners at any given time was above 150,000. Mr. Yassaqi also
revealed that each year on average some 600,000 Iranians spend some
time in one of the 130 official prisons.
Since Mr. Ahmadinejad ordered the crackdown, work on converting 41
official buildings to prisons has started, with contracts for 33 other
prisons already signed. Nevertheless, Mr. Yassaqi believes that, with
the annual prison population likely to top the million mark this year,
even the new capacities created might prove insufficient.
There are, however, an unknown number of unofficial prisons as well,
often controlled by the Islamic Revolutionary Guard Corps or militias
working for various powerful mullahs. Last week, human rights
activists in Iran published details of a new prison in Souleh,
northwest of Tehran, staffed by militants from the Lebanese branch of
Hezbollah. According to the revelations, the Souleh prison is under
the control of the "Supreme Guide" Ali Khamenehi, and used for holding
the regime's most "dangerous" political foes.
The regime especially fears the growing free trade union movement. In
the past four months, free trade unionists have organized 12 major
strikes and 47 demonstrations in various parts of the country. They
showed their muscle on International Labor Day on May 1 when tens of
thousands of workers marched in Tehran and 18 provincial capitals. The
regime retaliated by arresting scores of trade unionists and expelling
many others.
According to Rajab-Ali Shahsavari, leader of the Union of Contractual
Workers, 25,795 unionists have been fired since April. He estimates
that now over 1,000 workers are losing their jobs each day, as the
regime intensifies its crackdown.
Worse still, the number of suspicious deaths among workers has risen
to an all-time high. According to Deputy Labor Minister Ibrahim
Nazari-Jalali, 1,047 workers have died in "work-related accidents"
since April. Labor sources, however, point out that none of the
accidents have been investigated and, in at least 13 cases, the
workers who died may have been killed by goons hired by the regime.
The biggest purge of universities since Khomeini launched his "Islamic
Cultural Revolution" in 1980 is also under way. Scores of student
leaders have been arrested and more than 3,000 others expelled.
Labeling the crackdown the "corrective movement," Mr. Ahmadinejad
wants university textbooks rewritten to "cleanse them of Infidel
trash," and to include "a rebuttal of Zionist-Crusader claims" about
the Holocaust. Dozens of lecturers and faculty deans have been fired.
The nationwide crackdown is accompanied with efforts to cut Iranians
off from sources of information outside the Islamic Republic. More
than 4,000 Internet sites have been blocked, and more are added each
day. The Ministry of Islamic Orientation has established a new
blacklist of authors and book titles twice longer than what it was a
year ago. Since April, some 30 newspapers and magazines have been shut
and their offices raided. At least 17 journalists are in prison, two
already sentenced to death by hanging.


The regime is trying to mobilize its shrinking base by claiming that
the Islamic Republic is under threat from internal and external foes.
It was in that context that the four Iranian-American hostages held in
Tehran were forced to make televised "confessions" last month about
alleged plots to foment a "velvet revolution."
Over 40 people have been arrested on charges of espionage since April,
20 in the southern city of Shiraz. Khomeinist paranoia reached a new
peak last week when the authorities announced, through the Islamic
Republic News Agency, the capture of four squirrels in the Western
city of Kermanshah and claimed that the furry creatures had been
fitted with "espionage devices" by the Americans in Iraq and smuggled
into the Islamic Republic.
Mr. Ahmadinejad likes to pretend that he has no worries except
"Infidel plots" related to the Islamic Republic's nuclear ambitions.
The truth is that, faced with growing popular discontent, the
Khomeinist clique is vulnerable and worried, extremely worried. The
outside world would do well to carefully monitor and, whenever
possible, support the Iranian people's fight against the fascist
regime in Tehran.
Iran today is not only about atomic bombs and Iranian-American
hostages. It is also about a growing popular movement that may help
bring the nation out of the dangerous impasse created by the mullahs.

Mr. Taheri is author of "L'Irak: Le Dessous Des Cartes" (Editions
Complexe, 2002).

___________________
Kundgebung
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und
europäischen Förderer!
Es geht um Israel - und um den Restbestand politischer Vernunft!

Sonntag, 30. September  2007       18 Uhr Stephansplatz in Wien

Veranstaltet von Café Critique und der Israelitischen Kultusgemeinde

Mit Beiträgen von Café Critique, Raimund Fastenbauer (B'nai B'rith),
Beate Klarsfeld (Söhne und Töchter der jüdischen Deportierten
Frankreichs), Matthias Küntzel (Scholars for Peace in the Middle
East), Kazem Moussavi (Green Party of Iran), Ariel Muzicant
(Israelitische Kultusgemeinde), Wahied Wahdat-Hagh (European
Foundation for Democracy) u. a.

bisherige Unterstützer (Stand 7. 8. 2007):
Sharon Adler (AVIVA-Berlin)
Anthropoid Innsbruck
Anti-Defamation Forum
Antifa ON
Arbeitskreis Antisemitismus München
Cordula Behrens, Oldenburg
Bund sozialdemokratischer Juden - Avoda
David – Jüdische Kulturzeitschrift
Daniela Ebner
Friends of Israel Linz
Gudrun Flügge, Oberursel
Hagalil.com
Heimo Gruber (Österreichisch- Israelische Gesellschaft)
Philipp Heimberger (Diskussionsforum Liberal in Österreich)
Misrachi
Gerhard Oberschlick
Prozionistische Linke Frankfurt
Scholars for Peace in the Middle East - Austria
Studienvertretung Politikwissenschaft / Universität Wien
Klaus Thörner, Oldenburg
Weblog Lizas Welt
www.juedische.at
Zionistische Föderation in Österreich (ZFÖ)
Zwi Perez Chajes Loge der B'nai B'rith
____________________

Die islamische Republik Iran – Analyse einer Diktatur
Symposium

29./30. September 2007
Campus der Universität Wien, Altes AKH
Samstag: Hörsaal D, Hof 10,13
Sonntag: Hörsaal C1, Hof 2
(Alserstraße/Spitalgasse, Straßenbahn 5, 33, 43, 44)

Veranstaltet von Café Critique und Scholars for Peace in the Middle
East/Austria
(Bitte planen Sie Zeit für eventuelle Einlasskontrollen ein.)


http://www.cafecritique.priv.at

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[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
   von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
   <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
    und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- Hintergründe zu den 129a-Verfahren
- Chronologie der zur Last gelegten Anschläge (mg)
- G8-Gegner veröffentlichen Aktionskarte
- Camp AG: Es geht weiter
- Demo 2.6. in Rostock aus autonomer Sicht

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Hintergründe zu den 129a-Verfahren
Repression gegen die linksradikale G8-Mobilisierung

Seit Mai 2007 gab es mehrere Razzien wegen 
insgesamt 4 Ermittlungsverfahren nach
§129a in Hamburg, Berlin, Strausberg und Bad Oldesloe:

* Am 9. Mai wegen "Bildung einer terroristischen Vereinigung zur Verhinderung
des G8-Gipfels" (unter wechselnden Gruppennamen, 18 Personen) sowie
"Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (militante gruppe, 3
Personen, Anschläge seit 2001).
* Am 13. Juni/ 19. Juni wegen "Bildung einer terroristischen Vereinigung (unter
wechselnden Gruppennamen, z.B. AK Origami). Es geht um vier Brandanschläge auf
Fahrzeuge der Bundeswehr und eine Firma, die an Rüstungsprojekten beteiligt ist
in Glinde (2002), Bad Oldesloe und Berlin (2004 und 2006).
* Am 31. Juli wegen "Bildung einer terroristischen Vereinigung (militante
gruppe, 4 Personen).

Das Bundeskriminalamt hat in der Presse mehrmals erklärt, die späteren
Durchsuchungen stünden nicht im Zusammenhang mit denen des 9. Mai und damit
nicht im Kontext des G8. Aus früheren Ermittlungen und Verfahren nach §129a ist
allerdings bekannt, dass Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt werden, die auf
konstruierten "Erkenntnissen" basieren. Damit wird weiteres Material
zusammengetragen und die linksradikale Bewegung ausgeforscht. Insofern sind
diese "Erkenntnisse" in die Ermittlungen zu anderen Anschlägen, die auch im
"Begründungszusammenhang" mit dem G8 stehen, eingeflossen. In lediglich 2% der
Fälle führen Ermittlungen wegen §129a zu einer Verurteilung.

Allein der Aktenbestand für die Ermittlungen, die zu den Razzien am 9. Mai
führten, beläuft sich auf etwa 80.000 Seiten, ca. 200 Ordner. Neben den
Durchsuchungen wurden seit Jahren Dutzende von Telefonüberwachungsmaßnahmen
angeordnet, Autos und Treffen akustisch abgehört. Einer Zeugin, die nach dem
Brandanschlag auf das Auto von Thomas Straubhaar eine "auffällige Person"
bemerkt haben will, legte das BKA zur Identifikation 80 Lichtbilder vor.

Einigen der Betroffenen wird vorgeworfen, eine 
"militante Kampagne" gegen den G8
2007 ins Leben gerufen zu haben. Begründet wird das mit Telefonaten, in denen
Mitglieder der "AG Globale Landwirtschaft" davon sprechen, die Kampagne müsse
"Druck aufbauen". Verdächtig machten sich die Beschuldigten, wenn sie Webseiten
kritisierter Unternehmen besuchten oder am Telefon über deren Standorte
gesprochen hatten. Eine solche Kampagne würde natürlich "IT-Spezialisten"
benötigen, die sich um die notwendige Einrichtung von Mailinglisten, Servern
und Webseiten kümmere.

Ein beträchtlicher Teil der Akten besteht in der Analyse von
"Selbstbezichtigungsschreiben" (im Polizeijargon "SBS"): Seitenlang werden
Formulierungen und Interpunktion verglichen, "Genitivschwächen" gesucht, Groß-
oder Kleinschrift ausgewertet. Wird das Datum in der rechten oder linken Ecke
platziert, mit oder ohne Null geschrieben, ist von "Imperialismus" die Rede
oder von "Prekarität", beziehen sich die VerfasserInnen auf lokale Szenen oder
andere linke Kampagnen, benutzen sie die Schreibweise "dissent!", "dissent"
oder "Dissent" (bzw. G8 oder G-8) etc. In einem Quervergleich wird nach
Ähnlichkeiten mit anderen "SBS" gesucht: Wo wird vom "Geld scheffeln"
gesprochen, wer bezieht sich auf "IWF" etc.
Am Ende jeder Analyse wird ein Profil 
potentieller VerfasserInnen entworfen: Aus
welcher Stadt kommen sie, welcher Szene gehören sie an, welchen
Bildungshintergrund haben sie, wie sind sie selbst in der Szene verankert.
Einige der Schreiben werden anschließend konkreten Personen zugeordnet.
Es wird zusammengetragen wer mit Beschuldigten zusammenwohnt oder telefoniert
hat, Telefon- und Internetanschlüsse gemeinsam nutzt, mit ihnen bei
Demonstrationen kontrolliert wurde oder an gemeinsamen Projekten arbeitet.

Viele der Daten in den Ermittlungsakten dürften nicht unbedingt allein für die
Anklageerhebung recherchiert sein. Im Gegenteil scheint eher, dass der
Verfassungsschutz vom BKA für ohnehin gesammeltes Material abgefragt wurde.
Deutlich wird, dass die Behörden