mund: montag, 6. august 2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Mo Aug 6 10:09:30 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Montag, 2007
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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 - Hiroshima Gedenken
verin.stadtteilz.simmering at chello.at
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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02 - [SOSMM - Info] Hier ist der Tschusch der Chef - Moment#8
office at sosmitmensch.at
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03 - Die mysteriösen Umfragen der NYT
cafe.critique at gmx.net
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04 - [SLP-Pressemeldung] Naziübergriff auf antifaschistische
Organisation
slp at slp.at
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05 - Leitl rüttelt am Wahlrecht
ibd.koehler at utanet.at
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VERANSTALTUNGEN
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06 - GAJ Sommercamp +++ GAJ Infotour
newsletter at gajwien.at
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 - Hiroshima Gedenken
verin.stadtteilz.simmering at chello.at
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!
Wir laden Sie / dich / euch herzlich zu
den Hiroshima-Aktionen
ein. Alle Infos findet man / frau auf
www.hiroshima.at ,
wo ab Montag auch alle Grußadressen zur Unterstützung der Wiener
Aktion und
unseres Anliegens einer Welt ohne Krieg und ohne Atomwaffen zu finden
sind.
Hiroshima im Radio:
Radio Orange macht eine Sendung mit der Hiroshima-Gruppe, Samstag, 4.
August
2007 von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Radio Orange 94.0 - Verein freies
Radio
Wien (nur in Wien zu empfangen)
Religion Aktuell am 6. August (für jene, die nicht zur Aktion kommen
können)
um 18.55 Uhr auf Ö1
Mit den besten Wünschen für ein schönes Wochenende und
mit solidarischen Friedensgrüßen!
Andreas Pecha und Alois Reisenbichler
Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki
Aktionen für eine Welt ohne Atomwaffen
Am 6. August 1945 wurde die erste Atombombe auf Hiroshima, am 9.
August die
zweite auf Nagasaki abgeworfen.
In Österreich finden zum Gedenken an die Opfer der Atomwaffen und mit
der
Forderung, alle Atomwaffen abzuschaffen, Veranstaltungen statt:
4. August: Melk und Linz
6. August: Hiroshima-Aktion ab 17.00 Uhr am Wiener Stephansplatz,
20.30 Uhr
Laternenmarsch
6. August: Kerzen für Hiroshima in Bad Tatzmannsdorf (Burgenland)
9. August: Gedenkfeier ab 19.00 Uhr bei der Wiener Friedenspagode
Informationen und ab 6. August alle Grußadressen zur Unterstützung der
Hiroshima-Aktion in Wien und für die Forderung einer Welt ohne Krieg und
ohne Atomwaffen auf www.hiroshima.at
HIROSHIMA-AKTION IN WIEN
Die Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Hiroshima-Tag (Jahrestag des
Atombombenabwurfes auf Hiroshima), Montag, 6. August 2007 um 17.00
Uhr auf
dem Wiener Stephansplatz und wird um ca. 20.30 Uhr mit einem
Laternenmarsch
vom Stephansplatz zum Teich vor der Karlskirche abgeschlossen. Im
Rahmen der
Aktion werden wieder Grußbotschaften von prominenten Persönlichkeiten
veröffentlicht. VertreterInnen von Friedensgruppen und Mag. Peter
Grubits
(Generalsekretär der Katholischen Aktion Österreich) sprechen zum Thema
Atomwaffen, Ernst Toman (Friedensinitiative Donaustadt) singt
Friedenslieder.
Bei Schlechtwetter findet die Hiroshima-Veranstaltung im Pfarr-Cafe der
Dompfarre St. Stephan, 1010 Stephansplatz 3, statt.
GEDENKEN am 9. AUGUST in WIEN
Am Donnerstag, 9. August 2007, wird um ca. 19.00 Uhr mit einer
traditionellen Buddhistischen Lichterzeremonie bei der Wiener
Friedenspagode
der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht (Wien 2,
Hafenzufahrtsstraße,
Endstation Straßenbahn 21 dann Fußweg; oder Bus 80B). Yuko Gulda
(elektrische Piano und Komposition), Kazuku Kurosaki (LABfactory,
Tanz) und
Hans Echnaton Schano (ehemaliges Mitglied des Living Theatre, Texte)
gestalten ein Kulturprogramm am Beginn.
HIROSHIMA-AKTION IN MELK
Am Samstag, 4. August 2007 von 10.00 bis 13.00 Uhr Gedenkaktion zu
Hiroshima
und Nagasaki in der FußgängerInnenzone (vor dem Rathaus).
HIROSHIMA-AKTION IN LINZ
Am Samstag, 4. August 2007 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr Verteilaktion der
Werkstatt Frieden und Solidarität am Taubenmarkt anlässlich des
Hiroshimatages. Informationen: www.werkstatt.or.at
HIROSHIMAAKTION IN BAD TATZMANNSDORF:
Montag, 6. August 2007: Kerzen für Hiroshima
ab 16.00 Uhr Infostände im Kurpark
19.00 Uhr: Friedensgottesdienst in der katholischen Kirche
20.00 Uhr Kerzenaktion beim Storchenbrunnen am Josef Haydn Platz.
Schwimmende Kerzen im Brunnen sollen an jene Menschen erinnern, die
nach der
atomaren Explosion Abkühlung im Meer gesucht haben.
Lesung von Katharina Tiwald, Schriftstellerin; Horn-Improvisationen:
Cyprian
Leiner
Pax Christi Burgenland, Am Kalvarienberg 4, 7423 Pinkafeld. Kontakt:
paxchristibgld at utanet.at
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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02 - [SOSMM - Info] Hier ist der Tschusch der Chef - Moment#8
office at sosmitmensch.at
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*** Moment#8
*** Neues Schubhaftgefängnis in Leoben
*** Was blieb vom Bombenterror des Franz Fuchs?
*** Weitere Inhalte
*** MOMENT#8 - HIER IST DER TSCHUSCH DER CHEF
Morgen, Samstag, erscheint Moment#8 mit einem Schwerpunkt zum Thema
"Migrantischer Ökonomien". Hinter diesem Begriff verbirgt sich die
merkwürdige Karriere der ZuwandererInnen vom "Tschuschen" zum
Hoffnungsträger der Wiener Wirtschaft. Eine Studie der Stadt Wien und
der Wiener Wirtschaftskammer hält MigrantInnen für besonders
unternehmerisch, global denkend und innovativ. Ein Drittel aller Wiener
Einzelunternehmen werden bereits von MigrantInnen geführt. Was aber sind
die Gründe für diesen Trend? Erfahren die ZuwanderInnen die lange
vorenthaltene Anerkennung, oder entsteht ein neues Anforderungsprofil
für Zugewanderte? Ein Teil der Auflage von Moment#8 liegt der
Tageszeitung "Die Presse" in den Verkaufstaschen im Wiener Raum bei.
Moment wird von den KolporteurInnen der Bunten Zeitung vertrieben und
kann als PDF bezogen werden. >> http://moment.sosmitmensch.at
*** SCHUBHAFTZENTRUM IN LEOBEN GEPLANT
Statt den exzessiven Einsatz der Schubhaft einzudämmen, baut
Innenminister Günther Platter lieber neue Gefängnisse. Geplant ist ein
neues Zentrum im steirischen Leoben. Diese Informationen wurden "Moment"
zugespielt. SOS Mitmensch fordert Haftreduzierung statt neuer
Gefängnisse. Das Problem sei nicht mangelnder Haftraum, sondern die
überschießende Verhängung der Schubhaft. Auch der Menschenrechtsbeirat
hat festgestellt, dass zu lange und zu oft eingesperrt werde. Mit dem
neuen Fremdenrechtspaket hat sich die Zahl er AsylwerberInnen in
Schubhaft fast verfünffacht. >> http://moment.sosmitmensch.at
*** WAS BLIEB VOM BOMBENTERROR DES FRANZ FUCHS?
Am 1. Oktober jährt sich die Verhaftung von Franz Fuchs zum zehnten
Mal. Was denken Helmut Zilk, Maria Loley und andere Opfer heute über die
Bombenjahre 1993 -1996? Was blieb vom Terror der Bajuwarischen
Befreiungsarmee? Und warum steht fest, dass Fuchs kein politischer Täter
gewesen sei? >> http://moment.sosmitmensch.at
*** WEITERE INHALTE
Drogenmarkt fest in Hand von Weißeuropäern: Wer den
Suchtmittelbericht des Innenministeriums liest, kommt zu erstaunlich
anderen als den behaupteten Ergebnissen; Raiffeisen-Boss Herbert Stepic
zu den NGOs: Seid berechenbar!; Migration on strike: Was, wenn alle
MigrantInnen streiken würden? Droht Österreich der Kollaps?; Interview:
Kriminalsoziologin Veronika Hofinger über das Ansteigen ausländischer
Häftlingszahlen; >> http://moment.sosmitmensch.at
*** Ende
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03 - Die mysteriösen Umfragen der NYT
cafe.critique at gmx.net
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Neu auf Instant Coffee, dem Blog von Café Critique:
Die mysteriösen Umfragen der New York Times
by Florian Markl
August 3rd, 2007
Die klassische déformation professionelle von Journalisten besteht
darin, immer so tun zu müssen, als wüssten sie über den Gegenstand
der jeweiligen Berichterstattung bestens bescheid. Wer auf dem
umkämpften Medienmarkt reüssieren will, kann sich zumindest nach
außen hin Zweifel nicht leisten. Deshalb sind die seltenen Momente so
amüsant, in denen die souveräne Fassade zu bröckeln droht, in denen
die Realität sich einfach nicht nach den eigenen Einschätzungen
richten will. Unterhaltsam ist dies dazumal, wenn Zeitungen davon
betroffen sind, die allgemein als Aushängeschilder seriösen
Journalismus' gelten. Die New York Times bietet gerade ein solches
Schauspiel.
Der Hintergrund der Geschichte ist auf den ersten Blick nicht
sonderlich aufregend. Die NYT führte in Zusammenarbeit mit CBS News
Mitte Juli eine Meinungsumfrage durch, deren Thema eigentlich Hillary
Clintons mögliche Präsidentschaftskandidatur war. Eher beiläufig
wurden auch einige Fragen über die Präsidentschaft George Bushs sowie
den Krieg im Irak gestellt. Auf die Frage, ob die USA rückblickend
das Richtige getan hatten, als sie im Irak einmarschierten,
antworteten 42 Prozent der Befragten mit “ja", während 54 Prozent zum
Ausdruck brachten, die USA hätten sich nicht auf den Krieg gegen
Saddam einlassen sollen. So weit, so unspektakulär.
Interessant wurde die Sache erst, als die NYT-Journalisten diese
Zahlen mit dem Ergebnis einer ähnlichen Befragung verglichen, die im
vergangenen Mai durchgeführt worden war. Denn plötzlich zeigte sich,
dass in den letzten zwei Monaten die Zustimmung der Bevölkerung zum
Kriegseinsatz der USA nicht etwa gesunken, sondern - ganz im
Gegenteil - um 7 Prozent (von 35 auf 42) gestiegen ist, während
umgekehrt die Zahl derjenigen, die den Krieg für einen Fehler halten,
um 7 Prozent gesunken ist (von 61 im Mai auf 54 Prozent im Juli).
Dieses Resultat hat die Journalisten der NYT auf dem völlig falschen
Fuß erwischt. Seit Jahren legt sich das Blatt ins Zeug, um George
Bushs Politik, insbesondere natürlich den Irakkrieg, zu
diskreditieren. Bezieht man sein Wissen über die Entwicklungen im
Irak nur aus der Times, so muss man zwangsläufig das gesamte
Unternehmen als grandioses Fiasko bewerten, wurde doch in einem fort
nur von Tod und Verderben berichtet, was zwar nicht völlig falsch
ist, aber eben nur einen Teil der Realität abbildet.
Der ganze journalistische Aufwand im Kampf gegen George W. Bush und
den Irakkrieg soll also vergebens gewesen sein? So schnell gab sich
die NYT nicht geschlagen. “That's why when we had a poll finding
about the war that we could not explain, we went back and did another
poll on the very same subject." Doch die erneut durchgeführte Umfrage
führte wieder nicht zum gewünschten Ergebnis. Auch diesmal war das
Resultat “counterintuitive". Allen Bemühungen zum Trotz - “none of us
wanted to give up a picture perfect summer weekend to do this, but we
all knew we had to" -, wieder waren 42 Prozent der Meinung, die USA
haben mit dem Krieg im Irak das Richtige getan; mit 51 Prozent fiel
der Anteil der gegenteiligen Meinungen diesmal sogar noch geringer
aus. Nicht nur das: Waren im Mai noch 76 Prozent der Ansicht, der
Krieg im Irak laufe für die USA sehr schlecht, so waren es jetzt nur
mehr 66 Prozent.
Mit derart "mysteriösen" Umfrageergebnissen weis die NYT nichts
anzufangen, also stellt sich große Ratlosigkeit ein: “Same Old
Question, Different Answer. Hmmm" lautet der Titel, unter dem das
Mysterium der Leserschaft schließlich präsentiert wurde. Der
naheliegende Gedanke, dass ein großer Teil der Amerikaner, im
Unterscheid zur Belegschaft der Times, der Forderung nach einem
möglichst schnellen Rückzug der amerikanischen Truppen aus dem Irak
nichts abgewinnen kann und darin eher ein Rezept für ein absehbares
Desaster sieht, wird in den Redaktionsräumen in New York vermutlich
längere Zeit nicht Einzug halten. Ebenso wenig die Erkenntnis, dass
die Bevölkerung ihre Informationen über die Entwicklungen
möglicherweise aus anderen, weniger voreingenommenen Quellen als der
NYT bezieht und neueste (vorsichtig als positiv zu bewertende)
Entwicklungen im Irak die Stimmungslage in den USA beeinflussen
können. “Once in a while there is a poll finding that doesn't make
sense." Hauptsache die Blattlinie stimmt; wenn die Leute außerhalb
der Redaktionsstube sich irren, ist das deren Problem.
_________________
Symposium
Die Islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur
29. und 30. September 2007
Campus der Universität Wien, Altes AKH
Samstag: 19 Uhr, Hörsaal D, Hof 10, 13
Sonntag: 10 Uhr, Hörsaal C1, Hof 2
mit Tjark Kunstreich, Simone Dinah Hartmann, Stephan Grigat, Wahied
Wahdat-Hagh, Gerhard Scheit, Alex Gruber, Fathiyeh Naghibzadeh,
Andreas Benl und Matthias Küntzel
Weitere Informationen unter
www.cafecritique.priv.at
Kundgebung
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und
europäischen Förderer!
Sonntag, 30. September 2007
18 Uhr
Stephansplatz in Wien
mit Beiträgen von
Café Critique
Beate Klarsfeld (Söhne und Töchter der jüdischen Deportierten
Frankreichs)
Matthias Küntzel (Scholars for Peace in the Middle East)
Kazem Moussavi (Green Party of Iran)
Ariel Muzicant (Israelitische Kultusgemeinde)
Wahied Wahdat-Hagh (European Foundation for Democracy)
u. a.
veranstaltet von Café Critique und der Israelitischen Kultusgemeinde
bisherige Unterstützer (weitere melden sich bitte unter
cafe.critique at gmx.net):
Sharon Adler (AVIVA-Berlin)
Anti-Defamation Forum
Arbeitskreis Antisemitismus München
Bund sozialdemokratischer Juden - Avoda
Cordula Behrens, Oldenburg
Daniela Ebner
Friends of Israel Linz
Gudrun Flügge, Oberursel
Heimo Gruber (Österreichisch-Israelische Gesellschaft)
Philipp Heimberger (Diskussionsforum Liberal in Österreich)
Gerhard Oberschlick
Prozionistische Linke Frankfurt
Scholars for Peace in the Middle East - Austria
Studienvertretung Politikwissenschaft / Universität Wien
Klaus Thörner, Oldenburg
Weblog Lizas Welt
Zionistische Föderation in Österreich (ZFÖ)
Zwi Perez Chajes Loge der B'nai B'rith
Weitere Informationen unter
www.cafecritique.priv.at
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04 - [SLP-Pressemeldung] Naziübergriff auf antifaschistische
Organisation
slp at slp.at
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Eine Information der Sozialistischen LinksPartei (SLP)
Aktivisten des rechtsextremen BFJ haben neuerlich einen Angriff auf
das Büro der antifaschistischen SLP verübt.
Die SLP ist seit längerem gegen den aus Oberösterreich kommenden BFJ
aktiv. Zur Zeit sind drei Aktivisten des BFJ wegen des Verdachts auf
nationalsozialistische Widerbetätigung in Haft.
Seit einiger Zeit wird von der SLP auch eine Kampagne gegen den
Wiener Treffpunkt des BFJ, das "Fritz-Stüber-Heim" in der Koppstrasse
(Wien 15) durchgeführt. Das "Outen" ihres Treffpunktes und die
zunehmende Ablehnung durch die lokale Bevölkerung ist den Aktivisten
von BFJ und ihrer Mutterorganisation, der AFP, sichtlich unangenehm.
Wie schon im Winter 2006/07 gab es nun einen neuerlichen Übergriff
auf das Büro der SLP. Dies reiht sich in die Drohanrufe und
zunehmenden Übergriffe von rechter Seite ein und zeigt das
Gefahrenpotential auf, das von dieser Seite ausgeht.
"Die SLP lässt sich von den neuerlichen feigen Angriffe des BFJ
sicher nicht einschüchtern. Unsere Kampagne ist ihnen offensichtlich
unangenehm. Und das ist gut so. Wir werden weitermachen" sagt Sonja
Grusch, Bundessprecherin der SLP.
Informationen unter 0650-4246310
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05 - Leitl rüttelt am Wahlrecht
ibd.koehler at utanet.at
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Wortmeldungen einer Reihe von Befürwortern des Mehrheitswahlrechtes
zeigen, dass Grundsätze demokratischer Regeln in Österreich wenig bis
gar nicht verankert sind.
Denn grundsätzlich gilt, dass in einer Demokratie Mehrheitsbeschlüsse
gültig sind, also eine Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit
unzulässig ist.
Das ist bei einem Mehrheitswahlrecht - wie auch das im Artikel
angeführte Rechenbeispiel zeigt - NICHT gewährleistet.
Wem also nützt das undemokratische Mehrheitswahlrecht?
Natürlich der Wirtschaft, die weniger in “lobbying" investieren
müsste, also mit weniger Ressourcen noch mehr Einfluss bekäme. Ziel:
“Wirtschaft kommt vor Politik" (WKÖ-Präsident Leitl; 25.7.03) und
“Europe must start to put the economy first and politics second" (WKÖ-
Präsident Leitl; Juni.05 in Brüssel).
Dabei ist niemals gewährleistet, dass es “nach der Wahl keine
Ausrede" mehr gäbe (Heinz Mayer). Denn das übliche Gejammer über den
von der Vorgängerregierung hinterlassenen Schuldenberg und die damit
zusammenhängende Ausrede, Wahlversprechen nicht einhalten zu können,
wird durch ein Mehrheitswahlrecht nicht beseitigt.
Das Versprechen “nach dem Wahltag wäre Schluss: kein Lavieren, kein
Taktieren" (ÖVP-NR Karl Heinz Kopf) kann angesichts der Vorgänge in
Ländern mit Mehrheitswahlrecht nur zu Kopfschütteln führen.
Der Zick-Zack-Kurs in der Bildungspolitik bei Regierungswechseln und
die damit verbundenen Kosten sollen hier nur angedeutet sein.
Sicher ist nur: Bei der Einführung des Mehrheitswahlrechtes bliebe
der Souverän (die Stimmberechtigten) und damit Art. 1 der
Bundesverfassung wieder einmal auf der Strecke.
Aber vielleicht ist gerade das der Zweck der (undemokratischen) Übung.
Ein Blick über den Tellerrand - in andere Länder - wäre informativ
und heilsam.
Dietmar Köhler
1230 Wien
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VERANSTALTUNGEN
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06 - GAJ Sommercamp +++ GAJ Infotour
newsletter at gajwien.at
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liebe/r newsletterabonnent/in!
wir wollen euch auf die folgenden aktivitäten der plattform gaj
aufmerksam machen.
grünalternative jugend - sommercamp
16. - 19. august, kramsach/tirol, reintaler see
lust auf ein wochenende mit spannenden workshops und netten menschen?
die grünalternative jugend lädt zum gaj-sommercamp vom 16. - 19.
august 2007 in kramsach (tirol) am reintaler see.
geboten werden ein reichhaltiges workshopangebot (zu antisemitismus,
feminismus, kapitalismuskritik, homophobie, ...), filmabende,
diskussionsrunden und vieles mehr. hier gehts zu den detailierten
infos: http://www.gajwien.at/aktuell/2007/august/sommercamp.htm
das sommercamp ist teil des plattform gaj seminarprogramms über das
ihr hier mehr informationen findet: http://www.gajwien.at/aktuell/
2007/april/seminare.htm
grünalternative jugend - infotour
03. - 16. august, orte siehe unten
von 03. - 16. august geht die plattform grünalternativer
jugendorganisationen auf infotour durch städte in ganz österreich.
dabei wird über die projekte und politischen grundhaltungen der gaj
informiert.
hier die termine der infotour im einzelnen:
3. 8. wien
4. 8. mödling
8. 8. salzburg
9. 8. graz
10. 8. klagenfurt/celovec
11. 8. linz
12. 8. steyr
13. 8. feldkirch
14. 8. bregenz
15. 8. innsbruck.
16. 8. kramsach +++ sommercamp
liebe grüße,
die grünalternative jugend wien.
***
impressum
medieninhaberin +++ grünalternative jugend wien +++ lindengasse 40 ++
+ 1070 wien +++ tel: 01/52125243 +++ mail: info at gajwien.at +++ page:
www.gajwien.at +++ geschäftsführerinnen: maria muhar, georg prack +++
grundlegende richtung: informationen über ziele und inhalte der
grünalternativen jugend wien.
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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.
widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
http://www.no-racism.net/MUND
Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!
Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.
Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.
Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.
Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.
Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.
Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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Diese Ausgabe hat nicole fally aus Einsendungen an
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Für diese Ausgabe nicht aufgenommen: nix
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 19:51 Uhr
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