widerst at nd! - MUND: Samstag, 28.4.2007
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Fr Apr 27 15:22:36 CEST 2007
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
www.no-racism.net/mund
MedieninhaberInnen seid Ihr!
Samstag, 28.04.2007
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A) INHALT
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Änderung Fremdenrecht - Dringende Mithilfe erbeten!
"SOS Mitmensch" <inserat at sosmitmensch.at>
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02 GA: Koniginnedag, Buchpräsentationen: "Queerstory" und "Drag King"
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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03 Veranstaltungshinweise, neue Artikel
"Thomas Northoff" <thomas.northoff at gmx.at>
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04 Veranstaltungen zur Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag
"Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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05 ASt - Einladung zu Aktionseinheitstreffen gegen einen drohenden
Iran-Krieg
ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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06 ASt - ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION bei der 1.Mai-Demonstration
mit anschließenden "Internationalistischen Fest der Völker"
ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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07 muenchen, mayday & mokala
grundrisse-info at lists.lnxnt.org
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08 4. 5.: Workshop: Zum Spannungsverhältnis zwischen Geschlechtergleichheit
und kultureller Vielfalt
Plansinn Gruber Sonja <gruber at plansinn.at>
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09 NEWSLETTER
"INTERKULTTHEATER" <newsletter at interkulttheater.at>
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10 1.Mai/Grundeinkommen
"office" <office at ksoe.at>
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11 einladung zu interessanten literarischen terminen
el awadalla <el at awadalla.at>
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12 Einladung zur Lesung "Ich bin eine Hure..." am 4.5.2007
"lefoe info" <info at lefoe.at>
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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13 Pax Christi fordert Ausstieg aus Eurofighter Vertrag
"Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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14 ACUS: Krankengeld und Arbeitslosengeld fuer freie DienstnehmerInnen
"Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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15 GLB/EU/Sozialmodell/Neoliberalismus
"Furtlehner Leo" <leo.furtlehner at liwest.at>
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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16 Kurdisches Mädchen im Irak zu Tode gesteinigt
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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17 Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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18 Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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19 "Antikapitalismus" von Rechts/1. Mai
"agm" <agm at agmarxismus.net>
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B) TEXTE
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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01 Änderung Fremdenrecht - Dringende Mithilfe erbeten!
"SOS Mitmensch" <inserat at sosmitmensch.at>
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Fremdenrechtsänderung JETZT. Dringende Mithilfe erbeten!
Schaltung Eines Appells in Tageszeitung.
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr!
Seit Monaten lesen wir in den Zeitungen täglich von Menschen, die
unter die Räder des Fremdenrechtspaketes gekommen sind. Jetzt hat
sich der Präsident des Verfassungsgerichtshofes mit Kritik
geäußert und regt eine Gesetzesänderung an. Damit ist endlich
etwas Bewegung in die Sache gekommen. Jüngste Wortmeldungen
deuten allerdings darauf hin, dass der Weg gelegentlicher
Gnadenakte einschlagen werden soll - gepaart mit scharfer
Rhetorik. Doch das ist keine Lösung. Es braucht Rechte, nicht
bloß Gnade.
Wir wollen eine Fremdenrechtsänderung JETZT. Das Gesetzeswerk ist
menschenrechtswidrig, bürokratisch und inhuman.
Appell in Tageszeitung
Dies werden wir mit dem unten stehenden Appell als Inserat in
einer österreichischen Tageszeitung fordern. Dafür bitten wir
dringend um Ihre Mithilfe. Bitte sagen Sie uns ehestmöglich Ihre
Mitwirkung mit 30 Euro an der Kostendeckung des Inserats zu (Bei
eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten ist ein geringerer
Betrag möglich). Sie ermöglichen damit eine gute Platzierung des
Appells und werden auf Wunsch als UnterstützerIn genannt.
So funktionierts
1) Senden Sie uns ein Mail an mailto:inserat at sosmitmensch.at, in
dem Sie uns mitteilen;
2) mit welchem Namen Sie oder Ihre Organisation im Inserat als
UnterstützerIn genannt werden soll/en. Aus organisatorischen
Gründen geben wir keine Titel, Funktionen oder ähnliches an (Wenn
Sie anonym bleiben wollen, teilen Sie uns das bitte ebenfalls
mit.)
3) wenn Sie eine Bestätigung für den Druckostenbeitrag brauchen,
teilen Sie uns Ihre Postanschrift mit.
Sobald die Schaltung zustande kommt, informieren wir Sie über die
Modalitäten der Einzahlung.
Mit freundlichen Grüßen,
Philipp Sonderegger, Sprecher SOS Mitmensch
Wien, 25. April 2007
PS: Wie immer bitten wir um Verständnis, dass wir zur
Unterstreichung des überparteilichen Charakters der Initiative
auf die Unterstützung von wahlwerbenden Gruppen und deren
bekannten VertreterInnen verzichten wollen.
PPS: Bitte leiten Sie diesen Aufruf auch an Menschen weiter, von
denen Sie glauben, dass sie an einer Mitwirkung interessiert sein
könnten.
Der Appell:
Fremdenrecht ändern JETZT!
Wir fordern die Änderung des Fremdenrechtspaketes. Es ist
menschenrechtswidrig, bürokratisch und inhuman. Familien werden
auseinander gerissen, gut integrierte Menschen werden zu
AbschiebekandidatInnen. Traumatisierte und Jugendliche sitzen in
Schubhaft. Und die Asylverfahren dauern immer noch viel zu lange.
Keine Sündenböcke mehr!
Wir wollen einen anderen Weg: Fremde und AsylwerberInnen dürfen nicht
länger als Sündenböcke für parteipolitische Profilierung missbraucht
werden. Zu lange schon lässt sich die politische Mitte treiben. Diese
Spirale muss durchbrochen werden. Denn es geht nicht um Verschärfung
oder Aufweichung - es geht um Qualität: Darum, ob Gesetze tauglich sind,
unser Zusammenleben wirksam und ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu
regulieren.
Für verantwortungsvolle Politik und qualitätvolle Gesetze!
Eine verantwortungsvolle Fremdenrechtspolitik zielt auf die langfristige
und vorausschauende Gestaltung des Zusammenlebens. Im Interesse
Zugewanderter und hier Geborener. Eine verantwortungsvolle
Fremdenrechtspolitik versucht Andersdenkende von vernünftigen Maßnahmen
zu überzeugen. Auf symbolische Klientelbefriedigung wird verzichtet.
Wir fordern eine Fremdenrechtsänderung JETZT, gegen den Missbrauch von
Fremden und Flüchtlingen als Sündenböcke. Für verantwortungsvolle
Politik und qualitätvolle Gesetze!
-------- Ende
Philipp Sonderegger, Sprecher
SOS MITMENSCH
email info at sosmitmensch.at
telefon +43 (1) 524 99 00 - 11
fax +43 (1) 524 99 00
post sos mitmensch, pf 220, 1070 wien
web sosmitmensch.at
spenden PSK blz:60000 kn:91000590
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02 GA: Koniginnedag, Buchpräsentationen: "Queerstory" und "Drag King"
"Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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Liebe FreundInnen,
Am Montag ist Koniginnedag! Am 4.5 präsentieren wir das Buch
"QUEERSTORY" - Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung in
Österreich von Ulrike Repnik in Graz. Und am 11.5. präsentieren
die Linken Emanzen das Buch "Drag King". Anschließend wird im
Fluc gefeiert.
Wir freuen uns auf Euch!
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10. Koniginnedag: Beatrix is back!
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Veranstatlungstipp: Marco Schreuder und Wolfgang Wilhelm laden
zum traditionellen holländischen Koniginnedag. Am 30.4. ab 21
Uhr!
mehr: http://koninginnedag.rainbow.or.at/
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"QUEERSTORY" - Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung in Österreich
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Veranstaltungstipp: Buchpräsentation am 4.5.2007 in Graz.
Empfehlung!
mehr: http://www.gruene-andersrum.at/kultur_medien/artikel/lesen/15740/
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Drag King Buchpräsentation und Party
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Am 11.5. präsentieren die Linken Emanzen das Buch "Drag Kings.
Mit Bartkleber gegen das Patriarchat". Anschließend Party im
Fluc!
mehr: http://www.gruene-andersrum.at/linke_emanze/artikel/lesen/15742/
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http://www.gruene-andersrum.at/
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Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien
Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811
http://www.gruene-andersrum.at
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03 Veranstaltungshinweise, neue Artikel
"Thomas Northoff" <thomas.northoff at gmx.at>
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Liebe FreundInnen, KollegInnen, sehr geehrte Damen und Herren!
Am 28.4.d.J. gibt es die letzte Möglichkeit zur Teilnahme an
einer Führung durch die Ausstellung "brücken:schlag" im
Österreichischen Museum für Volkskunde. "brücken:schlag" ist eine
sehr künstlerische Ausstellung, die intensiv zur Frage der
Bedeutung und Wertigkeit von Symbolen und auch der politischen
Macht von/mit Symbolen führt. Ich werde die Führung so anlegen,
dass sie etwa eine Stunde dauert. Danach findet die Finissage der
Ausstellung statt; mit einer Lesung, zwei Performances, DJ und
Musik.
Ort: Österreichisches Museum für Volkskunde, im Palais Schönborn,
Laudongasse, 1080 Wien
Zeit: 18 Uhr
Am 6.5.d.J. geht wieder die "Lange Nacht der Liebe" über die
Bühne. Eingeleitet wird sie mit einer etwa einstündigen Führung
in die Umgebung des Spielortes (Hotel Orient), um Graffiti zum
Thema Liebe und Sexualität aufzustöbern und zu interpretieren.
Treffpunkt (und Endpunkt): Hotel Orient, Tiefer Graben 30, 1010 Wien
Zeit: 18 Uhr
Am 11.5.d.J. findet der "Tag der Freiheit des Wortes" statt, eine
jährliche Veranstaltung der Grazer AutorInnenVersammlung. Lesen
und/oder sprechen werden u.a.: Eva Jancak, Janko Ferk, Thomas
Northoff, Rolf Schwendter
Ort: Literaturhaus Wien, Zieglergasse 26A, 1070 Wien
Zeit: 19 Uhr
Neben Buch- und Ausstellungsrezensionen erschienen von mir
zuletzt zwei Artikel:
Hans Naumann, Redner bei der Bücherverbrennung. In: Zwischenwelt.
Literatur.Widerstand.Exil, Nr.2/3 2007
Wirtshaus-Graffiti. In: Im Wirtshaus. Eine Geschichte der Wiener
Geselligkeit (= Katalog zur gleichnamigen derzeit laufenden
Ausstellung im Wien Museum Karlsplatz, in der auch einige
Beispiele aus meiner Sammlung gezeigt werden). Wien, 2007
Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Northoff
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04 Veranstaltungen zur Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag
"Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!
Gerne leite ich die Aufstellung des Versöhnungsbundes über die
Veranstaltungen der NGOs anlässlich des Preparatory Committees
zum NPT-Vertag vom 29. 4. bis 11. Mai 2007 in Wien weiter.
Mit solidarischen Friedensgrüßen!
Alois Reisenbichler
Liebe FreundInnen!
Wir möchten euch auf folgende Termine hinweisen und euch herzlich
zur Teilnahme einladen!
Mit freundlichen Grüßen,
Pete Hämmerle
Öffentliche Veranstaltungen
anlässlich des Preparatory Committees zum NPT-Vertrag in Wien
(29.4. - 11.5.2007)
Alle am Thema Atomwaffenabrüstung Interessierten sind herzlich
eingeladen, die unten angeführten Veranstaltungen im Rahmen der
NGO-Aktivitäten zum PrepCom des Nicht-Weiterverbreitungsvertrages
(NPT) zu besuchen!
1. Sunday, 29. April 2007, 18 to 21 hours
The NGO Committee on Peace, Vienna, invites NGO Representatives
coming to the NPT PrepCom (30 April to 11 May, Austria Center
Vienna) to this reception.
Venue: Donaucity Church (next to Austria Center and underground
station U 1 - Kaisermuehlen VIC)
2. Mittwoch, 2. Mai, 19.30 Uhr
Aus Anlass der Vorbereitungskonferenz (PrepCom) zur
Überprüfungskonferenz des Kernwaffen-Nichverbreitungsvertages,
die in Wien vom 30. April bis 11. Mai stattfinden wird, laden der
Österreichische Friedensrat, die Werkstatt Frieden und
Solidarität sowie die Wiener Friedensbewegung zu Vortrag und
Diskussion ein:
RENAISSANCE DER NUKLEAREN RÜSTUNG?
Der nukleare Nichtverbreitungsvertrag
Seine Schwächen und Alternativen
mit: REGINA HAGEN; Darmstadt
Ort: AMERLINGHAUS, Stiftgasse 8, 1070 Wien
3. Freitag, 4. Mai 2007
Am Nachmittag findet voraussichtlich eine symbolische
Sonnenblumen-Pflanzaktion vor der UNO-City durch TeilnehmerInnen
am Youthcamp statt.
Am Abend (ab 20 Uhr) Abschlussfest der TeilnehmerInnen am Youth
Camp mit Gästen im Lokal "Blue Tomato", Wurmsergasse 21, 1150
Wien - v.a. junge und jung gebliebene Interessierte sind dazu
herzlich eingeladen!
4. Samstag, 5. Mai, 9 - 18.30 Uhr
General Assembly Meeting von ABOLITION 2000 (dem internationalen
NGO-Dachverband für die komplette Abrüstung aller Atomwaffen) und
BANg (dem europ. Jugendnetzwerk zu dieser Problematik)
Ort: Kirche am Mexikoplatz 12 (U1 Vorgartenstraße)
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05 ASt - Einladung zu Aktionseinheitstreffen gegen einen drohenden
Iran-Krieg
ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Einladung zu Aktionseinheitstreffen gegen einen drohenden Iran-
Krieg
(Der folgende Brief wurde am 23. April an zahlreiche
fortschrittliche Organisationen geschickt. Die Redaktion)
Liebe Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner!
Im Nahen Osten droht ein neuer Krieg! Immer offener drohen
führende Politiker in der USA mit einem Militärschlag gegen den
Iran. Als KriegsgegnerInnen wollen und werden wir nicht tatenlos
zuschauen.
Nach dem es mehrere positive Reaktionen verschiedener linker
Organisationen auf unseren Vorschlag für eine breite
Aktionseinheit gegen einen Krieg gegen den Iran gab, schlagen wir
nun ein Treffen aller interessierten Organisationen und
Einzelpersonen vor, um gemeinsame konkrete Schritte besprechen zu
können.
Wir laden daher zu einem ersten Treffen am Donnerstag, den 10.
Mai, im Amerlinghaus (Stiftgasse 8, 1070 Wien) ein.
solidarische Grüße,
ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION
Wien, 2007-04-23
PS: Bisher haben KI, SJ-Wien, KJÖ und AIK eine gemeinsame
Organisierung von Protesten befürwortet.
Bei Rückfragen könnt ihr uns unter 0650/406 83 14 erreichen.
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06 ASt - ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION bei der 1.Mai-Demonstration
mit anschließenden "Internationalistischen Fest der Völker"
ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION bei der 1.Mai-
Demonstration
Kein Krieg gegen den Iran! Hoch die internationale Solidarität!
Treffpunkt ab 9 Uhr vor der Oper (1010 Wien)
Danach: Internationalistisches Fest der Völker im Sigmund-Freud-
Park (bei der Universität/Schottenor)
Nächste Woche ist es soweit: Am Dienstag, den 1.Mai,
demonstrieren wir am Ring gegen den drohenden Iran-Krieg, gegen
Bildungs- und Sozialabbau und für internationale Solidarität.
REVOLUTION und ArbeiterInnenstandpunkt sind Teil eines breiten
Bündnis, das zu der Demonstration aufruft (Den Aufruf findet ihr
unter http://arbeiterinnenstandpunkt.net/phpwcms/index.php?id%,22
7,0,0,1,0)
Bei der Demonstration werden Mercan Sümbültepe und Tuna Akbiyik
für REVOLUTION und Nina Gunic für den ArbeiterInnenstandpunkt
reden.
Nach der Demo (ca. ab 12.00) findet ein "Internationalistisches
Fest der Völker" im Sigmund-Freud-Park (bei der Universität/
Schottenor) statt. Dabei werden verschiedene Bands und
Tanzgruppen auftreten. Aus dem Umfeld von REVOLUTION werden drei
Bands spielen: Malido (Alternative Metall-Rock), Stonepark FHS
(Hip Hop, türkisch Migrantenjugendliche) und Strandwolf (Metall-
Rock).
Außerdem sind REVOLUTION und ArbeiterInnenstandpunkt mit einem
Stand vertreten, wo es Essen, Trinken, Informationsmaterialien
etc. gibt.
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07 muenchen, mayday & mokala
grundrisse-info at lists.lnxnt.org
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liebe leserInnen, liebe interessierte,
bis zur nächsten ausgabe der grundrisse ist noch ein wenig zeit,
derweilen empfehlen wir euch drei dates:
1.
Unsere Stimmen sind die Krise der abstrakten Arbeit
Wir sind das Zerbrechen der Zeit, das Schießen auf Uhren
"Klasse" als gesellschaftliches Verhältnis
Referent: Karl Reitter (grundrisse)
Sa., 28.4. 2007, 20 Uhr
Kulturladen Westend - MÜNCHEN
-- nähere informationen im anhang --
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2.
mayday, mayday, parade!
1.5., 14 uhr, viktor-adler-markt (u1 keplerplatz), 1100 vienna
hier der diesjährige aufruf:
Prekär arbeiten, prekär leben - zusammen kämpfen!
Zum dritten Mal findet am 1. Mai auch 2007 die MayDay-Parade in
Wien statt, mit der auf die fortschreitende Prekarisierung der
Lebens- und Arbeitsverhältnisse aufmerksam gemacht werden soll.
Sinn der Parade ist nicht nur, durch lustvolle Selbstorganisation
auf diesen bedrohlichen Prozess hinzuweisen - der Mayday ist auch
eine Einladung, nicht fragmentiert, für sich alleine, sondern
vernetzt mit anderen zu kämpfen!
Wo sind denn die Prekären?
Eigentlich fast überall. Illegalisierte, saisonal und befristet
Beschäftigte, Schein- und so genannte "Neue Selbstständige",
NiedriglohnjobberInnen, Erwerbsarbeitslose und FreiberuflerInnen,
Projekt-, Reproduktions-, Teilzeit-, Pflege-, Haus- oder
LeiharbeiterInnen sowie ihre Zwischen- und Mischformen haben
eines gemeinsam - sie alle leben und arbeiten mehr oder weniger
prekär. Während Supermarktangestellte zu Niedrigstlöhnen schuften
und StudentInnen sich durch geringfügige Jobs und unbezahlte
Praktika wursteln, werken KulturarbeiterInnen und Putzleute
zumeist sozialversicherungslos.
Macht die Prekarisierung antisolidarisch?
Prekarisierung erzeugt Unsicherheit und Angst - das ist
unbestritten. Einerseits liegt darin ein Potential, denn Angst
und Zorn können zum Zusammenschluss und zur Organisierung führen
- andererseits aber auch zum Gegenteil. Und das scheint uns öfter
der Fall zu sein: Nicht nur, dass gewerkschaftliche Organisierung
heute kaum mehr das bedeutet, was sie einst intendierte; mit
fortschreitender Prekarisierung sind auch neue Formen von
Rassismen und Sexismen sowie deren politische
Instrumentalisierung beobachtbar. Diesen Entwicklungen wollen wir
gemeinsam entgegensteuern!
Was können wir tun?
Der Mayday soll wie eine Initialzündung funktionieren: ein Aufruf
zum vernetzten Agieren, zu einem gemeinsamen Kampf gegen die
kapitalistische Ausbeutung, die von den AusbeuterInnen mit
steigendem Konkurrenzdruck in der globalisierten Wirtschaftswelt
legitimiert wird: Mit Totschlagargumenten wie "notwendigen"
Einsparungen und Flexibilisierung werden prekäre
Beschäftigungsformen zum "Normalarbeitsverhältnis" erklärt. Aber
das muss nicht so sein: Wir wollen unser Leben autonom gestalten!
Der MayDay ist ein Aufruf, sich kreativ mit Gegenmodellen und
Utopien zu beschäftigen und soll eine offene, prozesshafte
Plattform für alle Prekarisierten, Illegalisierten,
Kriminalisierten, Flexibilisierten usw. sein. Für alle, die
selbstorganisiert kämpfen und alles wollen, unabhängig von
Beschäftigungs- und Aufenthaltsstatus!!!
Deshalb werden auch heuer wieder in vielen Städten
hunderttausende Menschen am Nachmittag des 1. Mai auf die Straße
gehen. Und auch wir rufen Euch alle dazu auf, gemeinsam die
dritte MayDay-Parade in Wien zu gestalten!
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3.
"Ich kann meine Träume steuern, aber meine Realität nicht. Dabei
sollte es umgekehrt sein"
im "Que[e]r", Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (unter der Brücke)
am 02.05.07
um 20 Uhr
Die Prekarisierungsdebatte ist in aller Munde ... Migration
spielt in der Diskussion um Prekarisierung eine wichtige Rolle.
Weit verbreitet ist die Einstellung, dass Prekarisierung für
weiße EuropäerInnen auch eine Option darstellt, weil es besser
ist als vorher, MigrantInnen dagegen aber Opfer einer
Zuwanderungspolitik sind, die sie in die miesesten Jobs zwingt.
Anhand eines Videos ("ungeduldig" / Ein Filmprojekt von und über
das Leben junger Flüchtlinge in Hamburg. mokala 2007) wollen wir
verschiedene Ansätze in der Debatte um Prekarisierung in Europa
diskutieren.
Diskussion mit Leuten von Euromayday Wien
http://www.mokala.de
http://www.euromayday.at
so long,
seid dabei!
eure
grundrisse-redaktion
''''''''''''''''''
www.grundrisse.net
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08 4. 5.: Workshop: Zum Spannungsverhältnis zwischen Geschlechtergleichheit
und kultureller Vielfalt
Plansinn Gruber Sonja <gruber at plansinn.at>
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Internationaler Workshop:
MULTIKULTURALISMUS IM WIDERSTREIT -
ZUM SPANNUNGSVERHÄLTNIS ZWISCHEN
GESCHLECHTERGLEICHHEIT UND KULTURELLER
VIELFALT
Die Kritik an multikulturellen Theorien und Politiken setzt vor
allem an Fragen der Geschlechtergleichheit an: Wie kann Gewalt an
Frauen in Minderheiten kritisiert und verhindert werden, ohne in
stigmatisierende Fahrwasser abzudriften? Wie könnte umgekehrt
eine Politik der Anerkennung von Minderheiten aussehen, die
gleichzeitig die Interessen von Frauen ernst nimmt und ihre
Selbstbestimmungsrechte fördert?
Datum: 4. Mai 2007, 9:00 - 17:45 Uhr
Ort: Universität Wien - Neues Institutsgebäude (NIG)
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie
Universitätsstraße 7, 4. Stock, Raum A
1010 Wien
INTERNATIONALE EXPERTINNEN:
* Anne Philips - politische Philosophin am Gender Institut der
London School of Economics - zählt zu den bedeutendsten
Theoretikerinnen im Spannungsfeld zwischen Feminismus und
Multikulturalismus und widmet sich der Frage nach den vorläufigen
Ergebnissen und Widersprüchen der laufenden Debatten.
* Ayse Çaglar - Sozialanthropologin an der Central European
University in Budapest - stellt in ihrem Vortrag die Frage, ob
das Konzpet "der Kultur" zum Verständnis von Beziehungen zwischen
Mehrheiten und Minderheiten beitragen kann.
* Nükhet Sirman - Soziologin an der Bogaziçi University in
Istanbul - greift das Thema von Gewalt im Namen der Ehre in der
Türkei auf. Dabei stellt sie diese Formen der Gealt in den
Kontext weltweit vorhandener patriarchaler Muster.
* Elisabeth Holzleithner - Rechtsphilosophin an der Universität
Wien. Die Frage nach sexuellen Minderheiten innerhalb von
religiös oder kulturell markierten Minderheiten wurde in den
multikulturellen Debatten bislang weitgehend ausgeklammert. Im
Vortrag von Elisabeth Holzleithner mit dem Titel "Queering
Multuculturalism" eröffnet dieses Thema auch einen kritischen
Blick auf "die Kultur" der so genannten Mehrheitsgesellschaft.
Der Workshop findet im Rahmen des Forschungsprojekts
"Multikulturalismus im Widerstreit. Geschlechteregalität,
kulturelle Diversität und sexuelle Autonomie in der EU"
(www.univie.ac.at/node-cmc) aus dem Forschungsprogramm >node< -
New Orientations for Democracy in Europe (www.node-research.at)
des Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung statt. Das
interdisziplinäre Projektteam (Sabine Strasser, Elisabeth
Holzleithner, Christa Markom und Ines Rössl) sucht nach Auswegen
aus den Sackgassen, in welche die Multikulturalismus-Debatte
geraten zu sein scheint.
Pressekontakt und Informationen:
Mag.a Christa Markom
Email: christa.markom at univie.ac.at
Tel.: (01) 4277-48516
Mit freundlichen Grüßen,
Sonja Gruber
_________________________________________
Mag.a Sonja Gruber
PlanSinn GmbH & CoKeg
Technisches Büro für Planung und Kommunikation
Wiedner Hauptstraße 54/12
1040 Wien
Tel.: ++43/1/585 33 90 - 19
Fax: ++43/1/585 33 90 - 40
Handy: 0664/431 64 10
E-mail: gruber at plansinn.at
Web: www.plansinn.at
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09 NEWSLETTER
"INTERKULTTHEATER" <newsletter at interkulttheater.at>
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PROGRAMM MAI 2007
www.interkulttheater.at
1060 Wien, Fillgradergasse 16
Tel.: 01/587 05 30
Musik
Matilda Leko & Band
Fr, 4. Mai
Beginn: 19.30 Uhr
Matilda Leko - voc, S.Tulug Tirpan - piano, Mario Vavti -
trombone, Stefan Thaler - bass, Dusan Novakov - drums
15,- / 10,-
Eine Mischung aus balkanesken Rhythmen und Melodien, verflochten
in Jazzharmonien mit Improvisationen, die teils afrikanisch
klingen und teils osteuropäisch ...
Musik
Majimaz
Sa, 5. Mai
Beginn: 19.30 Uhr
Klebel-Pergmann (vocals), N.Khalaf (oud, violin), G. Klebel
(flutes, percussion), B.Konzett (bass, accordion), B.Rothauer
(perc.,guitar)
14.- / 12.-
Auf vielen Teilen der Erde lebten Juden, Araber und Christen
friedlich miteinander. Daraus ergab sich ein einzigartiger,
fließender Austausch der Kulturen, wodurch ein kostbares
musikalisches Erbe entstand. Majimaz möchte jüdische und
arabische Musik zu neuem Leben erwecken.
Indischer Tanz
Indian Love Stories
So, 6. Mai
Beginn: 19.30 Uhr
Mit: Radha Anjali, Ujwal Bhole
14,- / 12,-
Rhythmisch, skulpturhaft und anmutig präsentieren Radha Anjali
und der Tänzer und Yoga-Lehrer Ujwal Bhole gemeinsam mit der
Natya Mandir Dance Company ein traditionelles, aber innovatives
klassisches indisches Tanzprogramm mit Themen aus der indischen
Liebesdichtung.
Konzert
IN THE GROOVE
Do, 10. MaiFr, 11. Mai
Beginn: 19.30 Uhr
Mit: Ariane Deimel, Karin Filipitsch, Edith Schmölz, Margit
Szeliga-Schrall, Ernst Kopica, Marko Mirkov, David Steinhofer
13,-
Die vier Frauen und drei Männer verarbeiten neue Ideen zu a
cappella-Songs und gehen mit ihren Improvisationen ungewohnte
Wege - manchmal auch zu ihrer eigenen Überraschung.
Boulevardkomödie
Eine Bank in der Sonne v. Ron Clark
Mi, 23. Mai
Beginn: 19.30 Uhr
Mit:Walter Vogl (Horst), Imre Szanto (Harald), Susanne Hansalik
(Adrienne)
8,- (Mindestspende)
Die Theatergruppe LACHAMBULANZ präsentiert:
Horst und Harald leben in einer Seniorenresidenz. Ihr Alltag
läuft so dahin, bis Adrienne in ihr Leben tritt und darin so
einiges durcheinander bringt.
Ort der Handlung:Der Park der Seniorenresidenz "Zur letzten Aussicht"
Regie: Susi WaneckLeitung: Susanne Hansalik
Musik / Tanz
NAM "Orient Trio" & BAHARA
Do, 24. Mai
Beginn: 19.30 Uhr
Mit: Bernhard Mikuskovics, Patrick Feldner Kemalettin, Efe Bahara
(Tanz)
15.- / 12.-
Das "NAM - Orient Trio" verbindet die Mystik orientalischer
Musikinstrumente mit den Klangwelten zentralasiatischer
Schamaneninstrumente und ursprünglichen Gesangstechniken. Die
Musiker führen ihr Publikum in eine Welt archaischer Klänge und
Bilder.
Theater
Theatergruppe nonNobis
Do, 31. Mai
Mit: Theatergruppe nonNobis
Beginn: 20.00 Uhr
12,-/10,-
"Der Heiratsantrag" - Schwank von Anton Cechov
Was passiert, wenn ein "pinguin-befrackter" hypochondrischer
Gutsbesitzer um die Hand der "übrig gebliebenen" engstirnigen
Nachbarin anhalten will, ...
"Der Bär" - Schwank von Anton Cechov
Obwohl sie von ihrem Mann schlecht behandelt, trauert eine
Gutsbesitzerin bereits sieben Jahre lang um ihn. Diese "ewige
Trauer" wird höchst rüpelhaft gestört, als ein Gläubiger ihres
Mannes ungestüm offene Schulden eintreiben will.
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10 1.Mai/Grundeinkommen
"office" <office at ksoe.at>
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1.MAI 2007
AUFRUF ZUR GRUNDEINKOMMENS-KUNDGEBUNG
14.00 Uhr Viktor-Adler-Markt (1100 Wien, U1 Keplerplatz), Parade
Mit Slogans wie
"Grundeinkommen statt Antidepressiva"
"Grundeinkommen statt Millionen-SHOW"
werden heuer erstmals BefürworterInnen eines bedingungslosen
Grundeinkommens auch am 1. Mai "Fahne" zeigen und sich im Rahmen
der EURO-MAYDAY-Parade mit Transparenten einbringen. Außerdem
wird eine Befragung zum Grundeinkommen durchgeführt.
Prekarisierung ist kein Naturgesetz! Ein Grundeinkommen
ermöglicht Freiheit und Sicherheit für alle.
Infos zum Thema: http://www.grundeinkommen.at
Als "Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt" laden wir
dazu herzlich ein!
Initiiert von der "Aktionengruppe Grundeinkommen".
Schottenring 35/DG
1010 Wien
www.grundeinkommen.at <http://www.grundeinkommen.at/>
Tel: 0043 1 310 51 59 Fax: 0043 1 310 68 28
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11 einladung zu interessanten literarischen terminen
el awadalla <el at awadalla.at>
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HEUTE
Eva Jancak: Wie süß schmeckt Schokolade
Salon Uhudla, 1040 Phorusgasse 7, 19.30 Uhr
Lesung und Präsentation ihres fünfzehnten im Digitaldruck
entstandenden Buches und Wiener Stadtromans. Einen Tag lang sind
erstaunliche Figuren unabhängig voneinander in Wien unterwegs
zwischen Cafe Sperl, Donaukanal, Hauptbücher und Radiokulturhaus.
HEUTE und morgen zum letzten Mal
Richard Weihs: Wiener Wahn
Weinhaus Sittl, 1160, Lerchenfelder Gürtel 51, 20 Uhr
Der Wahnsinn regiert Wien - ein kleiner Ausflug in die Geschichte und
die heiteren Seiten des Wahns.
30. 4. 2007
WALPURGISNACHT
Andino, 1060, Münzwardeingasse 2,20 Uhr
Eine wilde Nacht mit wilden Künstlerinnen!
Claudia K. inszeniert und feiert mit ihren Freundinnen aus der
Kunst- und Kitschszene wiederum eine berauschende Walpurgisnacht.
Zu hören und zu sehen sind wilde Weiber (natürlich allesamt
Ladies) aus den Bereichen Schauspiel, verschiedensten
Musikgenres, Hardcore-Literatur, Kabarett, Tanz u.a. Männlein wie
Weiblein sollten sich diese exzessive Nacht nicht entgehen
lassen. Zutritt erst ab dem vollendeten 21. Lebensjahr!
Mit dabei sind:
Biggie Reisinger / Mulatschag-Expertin
Margit Hahn / lustvolle Literatur die unter die Haut geht
El Awadalla / Literatin, Aktivistin, Heldenplatz-Heldin
Karin Theiss / singende, springende und tanzende Clownfrau
Sonja Penz und Eva Schuster / die liebeswütigen Clownhexen
Lili Hartmann / aus ihrem aktuellen Kabarett-Programm
Natascha Gundacker / die Mime-Comedy-Frau als Agathe Notnagl
Lucy McEvil & Band / Chansons mit einem Schuss Punk
Die Bordellband / Tini Trampler mit Sexliedern an die unerfüllte
Liebe
Witchcraft / spielen Rock-Covers aus den 60er -und 70er-Jahren.
Zu Gast die Bad Sisters Sü-Vaal und Claudia K.
29.04.2007
ALSO - Anno Literatur SOnntag
Armin Baumgartner: 96 - das fremde Buch in mir
Cafe Anno, 1080, Lerchenfelderstr. 132 20 Uhr
Wien ein wckaldner Tisch und ein fehlender Bierdeckel das Schreiben
beeinflußt und dem Autor zu erstaunlichen Gedankensprünge verhilft.
30.4.2007
TAG DER ARBEITSLOSEN
Café Kafka, 1060, Capistrangasse 8, 20 Uhr
Die Arbeitslosenpolizei oder Angsthase lauf
(Autorin: Christine Werner, Cartoons: Carina Klammer)
Eine packende Recherche über die Praxis der österreichischen
Arbeitslosenverwaltung in Text und Bild
Aufgrund der Aktualität und freundlichen Genehmigung des Verlags
A uhudla wird die Autorin Christine Werner aus dem noch nicht
im Handel erhältlichen Buch lesen. Parallel dazu: Cartoons von Carina
Klammer.
Vorschau:
2. 6. Literarischer Umzug der Österr. DialektautorInnen
Start: 17 Uhr Theater Brett, 1060 Münzwardeingasse 2
NEU: der Verlag A uhudla erneuert sich, demnächst mehr auf:
http://www.vau.at/
bis dahin das porgramm auf:
http://uhudla.awadalla.at/
--
http://www.awadalla.at/
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12 Einladung zur Lesung "Ich bin eine Hure..." am 4.5.2007
"lefoe info" <info at lefoe.at>
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Sehr geehrte VertreterInnen der Presse,
im Rahmen der bundesweiten Kampagne "SexarbeiterInnen haben
Lust... auf ihre Rechte!"
(8. März bis 2. Juni 2007) laden wir ganz herzlich ein und bitten
um Terminankündigung:
4. Mai 2007 | 19:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)
"Ich bin eine Hure und stolz darauf!"
Ansichten über einen Job ohne Rechte
Eine Lesung aus Erzählungen, Interviews und Texten von
Sexarbeiterinnen
gelesen von Asli Kislal | Aneta Hristova | Inge Stecher-Schubert
Ort: Literaturhaus Wien | Zieglergasse 26, 1070 Wien
Die Kampagne "SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!"
(http://www.lustaufrechte.at/) ist eine Initiative von LEFÖ
(http://www.lefoe.at/) in Kooperation mit maiz
(http://www.maiz.at/) mit Unterstützung von thekla und dem
Frauentreffpunkt Salzburg.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen SponsorInnen dieser
Kampage; für diese Veranstaltung insbesondere bei der n. a.
Stadträtin Monika Vana.
* Wien Kultur
* Grüne Bildungswerkstatt Wien
* Die Grünen Frauen
* SPÖ-Frauen
* Bundeskanzleramt: Frauenministerin
* ÖH: Uni Wien / Frauenreferat / Theaterwissenschaft
* Alev Korun
Wir freuen uns auf Euer / Dein Kommen!
Mit ganz herzlichen Grüßen
die LEFÖ-Frauen
_______________________________
MedienpartnerInnen dieser Kampagne:
an.schläge - das feministische magazin und Der Standard
_______________________________
SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!
[bundesweite Kampagne für die Rechte von SexarbeiterInnen]
8. März 2007 bis 2. Juni 2007 | http://www.lustaufrechte.at/
Internationaler Frauentag | Internationaler Hurentag
____________________________________
LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen
LEFÖ Information, Education and Support for Migrant Women
ZVR-Zahl: 893710788
Kettenbrückengasse 15/II/4
1050 Wien, Austria
tel: +43.1.581 18 81
fax: +43.1.581 18 82
mail: mailto:info at lefoe.at
web: http://www.lefoe.at/
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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13 Pax Christi fordert Ausstieg aus Eurofighter Vertrag
"Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering" <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!
Hiermit sende ich dir / euch die Erklärung von Pax Christi
Österreich zu den Eurofightern zur Information.
Ich persönlich bin wie viele FriedensfreundInnen für eine
NULL-Lösung, das heißt keine Abfangjäger, egal welcher Firma.
Daher möchte ich diesen Satz besonders unterstreichen: "Diese
Überwachung kann aber mit und auch ohne Fluggerät durchgeführt
werden, wie dies in Österreich bis in die 70er Jahre der Fall
war und auch heute von anderen Ländern praktiziert wird."
Mit solidarischen Friedensgrüßen!
Alois Reisenbichler
Kirchliche Friedensbewegung "Pax Christi" fordert Ausstieg aus
Eurofightervertrag und fordert gesetzliche Transparenzregelung
bei Rüstungsgeschäften
Pax Christi Österreich, Sektion der internationalen katholischen
Friedensbewegung, fordert die österreichische Regierung dazu auf,
alle Möglichkeiten eines Ausstiegs aus dem Eurofightergeschäft
zu nutzen. Als christliche FriedensaktivistInnen stellen wir die
Notwendigkeit gerade dieser Rüstungs-und Typenentscheidung in
Frage, als österreichische BürgerInnen erschreckt uns der
leichtfertige und offensichtlich auch korrupte Umgang mit
Staatsgeldern beim größten Beschaffungsvorgang der Zweiten
Republik.
Pax Christi Österreich steht zur Verpflichtung aus dem
Neutralitätsgesetz, das österreichische Staatsgebiet zu
verteidigen. Die Überwachung des Luftraums gehört zu dieser
Verteidigung. Diese Überwachung kann aber mit und auch ohne
Fluggerät durchgeführt werden, wie dies in Österreich bis in die
70er Jahre der Fall war und auch heute von anderen Ländern
praktiziert wird.
Soll aber der Luftraum auch durch Fluggerät überwacht werden,
sind dafür geeignete Geräte zu kaufen. Der Eurofighter ist ein
schwerer Kampfflieger mit großer Reichweite und daher dafür nur
äußerst schlecht geeignet. Sollte im Hintergrund dieser
Typenentscheidung aber die Überlegung der Einbringung der
Flugzeuge in eine europäische oder NATO-basierte Interventions-
bzw. Kriegstruppe stehen, so widerspricht das nicht nur unseren
moralischen Grundsätzen sondern darüber hinaus auch dem
österreichischen Neutralitätsgesetz.
Aus diesen Gründen fordern wir die österreichische
Bundesregierung auf, alle Kräfte auf einen Ausstieg aus diesem
militärisch falschen und wahrscheinlich nur durch Machenschaften
zustande gekommenen Geschäft zu lenken und ernsthaft über
alternative Methoden der Luftraumüberwachung nachzudenken.
Sollte es dennoch zu einer neuerlichen Entscheidung für
Überwachungsflugzeuge kommen, so ist festzuhalten, dass für
Überwachungszwecke 8 Maschinen ausreichend sind.
Ziel der österreichischen Politik muss es - neben der Einhaltung
von Verträgen - sein, mit den vorhandenen Finanzmitteln
Österreichs möglichst sorgsam umzugehen. Die im Zuge des
Untersuchungsausschusses aufgekommenen Details über die
Typenentscheidung, Seitzahlungen, fehlende Lizenzen, usw. machen
es sinnvoll, gerade für Rüstungsgeschäfte eine möglichst hohe
Transparenz und Offenlegung zu fordern. Der Anlass sollte genutzt
werden, dafür möglichst bald gesetzliche Absicherungen zu
schaffen.
Generell ist anzumerken, dass, wenn Österreich schon derart viel
Geld für Rüstungsgeschäfte ausgibt, es dann wenigstens zuerst
seiner Verpflichtung nachkommen sollte, zu der es sich vor der
UNO bekannt hat, nämlich 0,7% seines Bruttoinlandsproduktes für
Entwicklungshilfe zu geben.
Tatsächlich belaufen sich die Ausgaben in Österreich dafür nur
auf 0,25% jährlich. 24.000 Menschen sterben täglich an Hunger,
weil ihnen Geld vorenthalten wird, das in die teure Rüstung
gesteckt wird.
Rüstung tötet - auch ohne Krieg!
Linz, den 24. April 2007
Franz Sieder, Geistlicher Assistent
Dr. Meinrad Schneckenleithner, Generalsekretär
Für den Vorstand von Pax Christi Österreich
Alois Reisenbichler
A-1110 Wien, Schneidergasse 15/9
Telefon 0043 - 664 - 39 51 809
Homepage in Arbeit: www.reisenbichler.at.tf
Homepages der Friedensbewegung:
www.hiroshima.at www.friedensbewegung.at.tf
www.friedenschristinnen.at.tf
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14 ACUS: Krankengeld und Arbeitslosengeld fuer freie DienstnehmerInnen
"Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering"
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie
(ACUS)fordert Krankengeld und Arbeitslosengeld für freie
DienstnehmerInnen
Aus Anlass der Diskussion um die Novelle zum Allgemeinen
Sozialversicherungsgesetz (ASVG) erinnert die Arbeitsgemeinschaft
Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) an die Tatsache, dass
eine immer größer werdende Gruppe von Arbeiterinnen und
Arbeitern, nämlich die so genannten "freien Dienstnehmerinnen
und Dienstnehmer" keinen Anspruch auf Krankengeld und
Arbeitslosengeld haben.
"Wer krank ist, kann nicht arbeiten gehen und bekommt daher als
freier Dienstnehmer oder freie Dienstnehmerin kein Geld", sagt
der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer. "Sperrt dann die Bank
das Konto, können sich kranke Menschen nicht einmal ein
Mineralwasser im Krankenhauscafé kaufen. Es wird die Miete nicht
überwiesen und Obdachlosigkeit droht", schildert der ACUS-
Bundesvorsitzende Richard Schadauer die Situation von freien
Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern.
"Es ist ein Skandal, dass Krankheit und Arbeitslosigkeit im
Österreich des 21. Jahrhunderts zu totaler Verarmung führen
können", meint der ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer:
"Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS)
fordert daher Krankengeld und Arbeitslosengeld für freie
DienstnehmerInnen einzuführen."
"Unser Ziel ist die volle Gleichstellung von freien
DienstnehmerInnen mit 'echten' DienstnehmerInnen. Kranken- und
Arbeitslosengeld sind wichtige Schritte in diese Richtung",
schloss der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft
Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, Tel. 0664 39 51 809
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15 GLB/EU/Sozialmodell/Neoliberalismus
"Furtlehner Leo" <leo.furtlehner at liwest.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB),
Hugogasse 8, A-1110 Wien - Telefon +43 664 61 45 012
oder +43 1 53 444-308 - Mail office at glb.at - Web www.glb.at -
Ausgabe vom 26. April 2007
Soziales Europa ist mit neoliberalen Grundlagen der EU nicht zu
machen
Offensive Schritte im eigenen Land notwendig
"Ohne eine Infragesellung zentraler neoliberaler Dogmen ist ein
soziales Europa unmöglich" meint GLB-Bundesvorsitzende Karin
Antlanger zu dem von GPA-DJP-Vorsitzendem Wolfgang Katzian
beklagtem "Auseinanderklaffen von sozialer Rhetorik und
politischer Wirklichkeit". Auch der ÖGB ist nicht frei von
"Sonntagsreden über das europäische Sozialmodell" erinnert
Antlanger an die Rolle der Gewerkschaftsführungen als
Einpeitscher beim EU-Beitritt, der Einführung des Euro oder zur
dann am Nein in Frankreich und den Niederlanden gescheiterten EU-
Verfassung.
Mittlerweile müssen die Gewerkschaften selber feststellen, dass
der von ihnen vor Jahren lautstark verlangte erhöhte Wettbewerb
insbesondere für die Lohnabhängigen ernüchternde Ergebnisse etwa
durch die Liberalisierung, Deregulierung und restriktive
Budgetpolitik gebracht hat. Der GLB sieht sich in seiner
kritischen Haltung zur europapolitischen Entwicklung bestätigt.
Alle jene SpitzengewerkschafterInnen, welche diese Kritik immer
als überzogen oder unbegründet abgeschmettert haben, täten gut
daran, ihre Positionen selbstkritisch zu hinterfragen.
Durch gemeinsamen Widerstand von Gewerkschaften, sozialen
Bewegungen und Linksparteien konnte die EU-Hafenrichtlinie
verhindert und die EU-Dienstleistungsrichtlinie zumindest
entschärft werden. Von einer Absage an das massive Dumping bei
Löhnen, Sozialleistungen, Umweltstandards und
KonsumentInnenschutz kann allerdings noch keine Rede sein.
Solange die zentralen Dogmen des oberster Maßstab sind, ist ein
soziales Europa völlig unmöglich: "Denn diese Dogmen erzwingen
mit aller Härte die Umverteilung zugunsten von Kapital und
Vermögen wie sie in jedem einzelnen Land der EU in aller
Deutlichkeit feststellbar ist und ordnen alle elementaren
Interessen der Unselbständigen dem Diktat des schrankenlosen
Wettbewerbs und damit der Jagd nach Maximalprofiten unter", so
Antlanger.
Statt den Regierungsplänen für eine Ausweitung der täglichen und
wöchentlichen Arbeitszeit und der Ladenöffnungszeiten,
Verschlechterung des Kündigungsschutzes für Lehrlinge usw.
zuzustimmen sollten sich die GewerkschafterInnen im Parlament
etwa für eine Anhebung der 2005 von 34 auf 25 Prozent gesenkten
Körperschaftssteuer , für eine Wertschöpfungsabgabe als
Finanzierungsbasis für den Sozialstaat und für einen gesetzlichen
Mindestlohn von acht Euro pro Stunde stark machen, fordert der
GLB.
Dringend notwendige Maßnahmen gegen das Euro-Dumping auf Kosten
der Unselbständigen können nicht "Abwarten und Tee trinken"
bedeuten, sondern sollten durch offensive Schritte im eigenen
Land vorangetrieben werden, sollen gewerkschaftliche Forderungen
nicht zu leeren Stehsätzen verkommen die damit der Standortlogik
der Unternehmerseite die Mauer machen. Dazu gehört auch eine
offensive Lohnpolitik, die nicht nur die Inflation sondern auch
ein Maximum der Produktivitätssteigerung abgilt. Wie die seit
Ende der 70er Jahre sinkende Lohnquote beweist, gibt es hier
großen Nachholbedarf seitens der Gewerkschaften.
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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16 Kurdisches Mädchen im Irak zu Tode gesteinigt
WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Die Steinigung eines 17-jährigen Mädchens durch ihre
Familienangehörigen in Bashiqa, in der Nähe von Mosul, löste eine
Protestwelle von aus, der sich auch Wadi, eine in Irakisch-
Kurdistan tätige Hilfsorganisation aus Österreich, anschließt.
Wie heute bekannt wurde, wurde am 7. April in der irakisch-
kurdischen Stadt Bashiqa, die 17-jährige Doa zu Tode gesteinigt.
Das Mädchen gehörte einer Yezidi-Familie an, hatte sich aber in
einen muslimischen Araber verliebt und diesen im Geheimen
getroffen. Als die Beziehung entdeckt wurde, brachte man das
Paar auf eine Polizeistation und verhörte sie. Da der Mann Doa
nicht heiraten wollte, verboten ihre Eltern die Rückkehr nach
Hause.
Ein yezidischer religiöser Würdenträger aus Bashiqa nahm sich
ihrer an und versteckte sie fünf Tage lang bei sich zu Hause, bis
sie Familienangehörigen aus seinem Haus holten, mit dem
Versprechen, ihr würde nichts zustoßen.
Auf offener Straße wurde sie daraufhin zu Tode gesteinigt.
Ihre Familienangehörigen gehören den mehrheitlich
kurdischsprachigen Yezidi an, die selbst - in den letzten
Monaten verstärkt - ins Visier islamistischer Terrorgruppen
geraten waren, welche sie als "Teufelsanbeter" denunzieren.
Mirza Dinnayi, ehemaliger Minderheitenberater des irakischen
Staatspräsidenten Talabani und Koordinator der "Yezidi Democratic
Community" in Deutschland zeigt sich über den Vorfall bestürzt.
"Alle yezidischen Vereine und Persönlichkeiten haben auf diesen
barbarischen Akt voller Bestürzung reagiert. Dass Ehrenmorde nun
auch unter Yeziden passieren, zeigt, wie verroht die irakische
und die gesamte orientalische Gesellschaft ist."
"In einer von ethnisierten und religiösem Fanatismus angeheizten
Stimmung und der völligen Abwesenheit einer funktionierenden
Staatlichkeit, kommt es immer häufiger vor, dass Familienverbände
das Recht in die eigene Hand nehmen", erklärt Wadi-Obmann Thomas
Schmidinger den Kontext der Ermordung: "Davon sind offenbar auch
Gruppen betroffen, die als Minderheiten selbst Opfer von Gewalt
werden."
Kurdische Frauen werden durch einen fehlenden Rechtsschutz immer
wieder zum Opfer von Ehrenmorden, erklärt Mary Kreutzer von Wadi.
"Dieser jüngste Mord ist jedoch durch die Beteiligung so vieler
Personen und die Untätigkeit der anwesenden Polizisten und
kurdischen Sicherheitskräften besonders erschütternd!"
Mirza Dinnayi befürchtet, dass sich die Situation für die
yezidische Bevölkerung in den nächsten Wochen massiv
verschlechtern werde. Er berichtet von manipulierten
Videoaufnahmen, die das gesteinigte Mädchen mit Kopftuch und
Koran in Händen zeigen. "Kurdische Islamisten verbreiten das
Gerücht, dass das Mädchen zum Islam konvertiert sei, und deshalb
sterben musste. Sie hetzen mit dieser Falschmeldung die Gemüter
auf. In den Moscheen von Mosul kursiert seit der Tat eine Fatwa,
die zur Ermordung von Yeziden aufruft. Und vor einer Woche wurden
24 yezidische Arbeiter aus einem Bus gezerrt und hingerichtet."
Tatsächlich zeigen Filmaufnahmen, die mit einer Handy-Kamera
gefilmt wurden, dass männliche Familienangehörige des Mädchens
(der Onkel, der Bruder und ein Cousin) vor den Augen mehrer
hundert Zuseher, das Mädchen nackt auszogen und zu Tode
steinigten. Deutlich erkennbar sind ebenfalls Polizisten, die der
Steinigung unbeteiligt zusahen und nicht einschritten.
So richtet sich die Forderung von Wadi nun auch an die irakischen
und kurdischen Behörden entschieden strafrechtlich gegen die
Familie des Opfers vorzugehen: "Nur wenn die Täter nun rasch
festgenommen werden, ihnen der Prozess gemacht und sie nach dem
irakischen Strafrecht bestraft werden, kann der irakische Staat
noch glaubwürdig vermitteln, dass er keine Lynchjustiz duldet!"
stellt Mary Kreutzer klar. "Aber auch die Untätigkeit der
anwesenden Sicherheitskräfte muss untersucht werden."
Bislang wurden lediglich sechs Personen verhaftet. "Es kann nicht
sein, dass der Großteil des beteiligten Mobs einfach unbehelligt
bleibt", kritisiert Kreutzer. In diesem Zusammenhang fordert Wadi
zudem rechtliche und gesellschaftliche Bemühungen zu
intensivieren, die strukturellen Rahmenbedingungen so zu
verändern, dass endlich diese in der Öffentlichkeit weitgehend
verschwiegenen Verbrechen entschieden bekämpft werden.
Allein zwischen Jänner und März 2007 kam es zu 40 Mordfällen an
Frauen aus Gründen der sogenannten "Ehre" in Irakisch-
Kurdistan, wie UNAMI (United Nations Assistance Mission in Iraq)
jüngst berichtete.
Wadi unterhält in Irakisch-Kurdistan Frauenzentren und
Frauenschutzhäuser und erhält dabei auch Unterstützung der
Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.
Eine internationale Petition gegen Ehrenmorde und Steinigungen
von Frauen in Kurdistan kann unter
http://www.petitiononline.com/kurdish /petition-sign.html
unterzeichnet werden.
Rückfragen: Mary Kreutzer (Projektkoordinatorin von Wadi
Österreich) 0699-11365509
Link: www.wadinet.at
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
WADI-Austria
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
IBAN AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT) RLNWATWW
Im Februar 2007 erschien die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php
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17 Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Die G8 im Dialog
- Demonstration am Rande des G8-Sherpa-Treffens in Bonn
- G8-Aktion: Kein Hotel für Umweltzerstörer, Kriegstreiber, Jobkiller!
- Innensenator Körting hat Mai-Krawalle im Griff
- Presseservice des RAV und Veranstaltung am 28.04.2007 in Rostock
- G8 und Bildung/YellowBarrio
- To BAO Kavala with Love
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Die G8 im Dialog
Die deutsche G8-Präsidentschaft und zahlreiche
Nichtregierungsorganisationen (NROs) sind sich einig: Es lohnt
sich, den kontinuierlichen Austausch zwischen der
Zivilgesellschaft und den G8 fortzusetzen. Mit einer kritischen
Diskussion lässt sich gemeinsam auf eine gerechtere
Globalisierung hinwirken. Zusammen mit dem Forum Umwelt und
Entwicklung richtet die deutsche G8-Präsidentschaft in Bonn ein
zweitägiges Dialogforum mit Nichtregierungsorganisationen aus.
Mehr als zweihundert Vertreterinnen und Vertreter der
Zivilgesellschaft diskutieren über die deutsche Agenda für den
G8-Gipfel in Heiligendamm.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der gesamte Bundesregierung ist
der zivilgesellschaftliche Dialog ein wichtiges Anliegen. Deshalb
vertieft die deutsche Präsidentschaft die von den britischen und
russischen Präsidentschaften begonnenen Treffen. Mitte Mai trifft
sich die Kanzlerin auch persönlich mit Vertreterinnen und
Vetretern der NROs.
Ziel ist es, im Dialog voneinander zu lernen. Dabei muss jede
Seite ihre spezifische Verantwortung wahrnehmen.
[...]
Denn eines ist aus Sicht der deutschen Präsidentschaft klar: Das
Ziel, die Armut vor Ort merkbar zu reduzieren, setzt eine gesunde
wirtschaftliche Entwicklung voraus. Und dafür braucht der
Kontinent Frieden, eine gute Regierungsführung, gute
Rahmenbedingungen für Investitionen sowie einen Ausbau der
Gesundheits- und Bildungssysteme.
[http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2007/04/2007-04-25-g8-zivilgesellschaft-wieczorek-zeul.html]
-----------------------------------------------------------------------
Demonstration am Rande des G8-Sherpa-Treffens in Bonn
Bonn (dpa/lnw) - Kritiker des in sechs Wochen in Heiligendamm
geplanten G8-Gipfels haben am Donnerstag in Bonn gegen die
Veranstaltung demonstriert. Unter dem Motto "Wir lassen die
Puppen tanzen" schlugen Mitglieder der Gruppe Attac vor der
Bonner Beethovenhalle in einer Theater-Performance die
Regierungschefs der G8 symbolisch in die Flucht. Im Inneren der
Halle waren die Vertreter der Gipfelteilnehmerländer, Sherpas,
mit den letzten Vorbereitungen des Spitzentreffens der
wichtigsten Industrieländer befasst. Zu Zwischenfällen kam es
nach Angaben der Polizei nicht.
[http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?zulieferer=dpa&redaktion=wap&dateiname=iptc-wap-20070426-454-dpa_14444240.nitf]
d---------------------------------------------------------------------
G8-Aktion: Kein Hotel für Umweltzerstörer, Kriegstreiber,
Jobkiller!
Am Samstag, den 21. April, statteten wir dem Besitzer des
G8-Hotels in Heiligendamm einen Besuch ab. Jagdfeld, dem
Hauptbesitzer, gehören neben dem G8-Hotel auch andere Luxus-
Hotels, wie das Hotel Adlon in Berlin oder der Quellenhof in
Aachen. Am Samstag zogen wir vor seine Villa in Aachen und trugen
unsere Forderungen vor.
Mit einer kleinen Gruppe von AktivistInnen zogen wir in einem
Demonstrationszug etwa 2 km zu seiner Villa. Dort hielten wir
eine Kundgebung ab und trugen ein kleines Theaterstück vor. Dabei
ging es darum, die Lage der, vor allem von den G8-Staaten
ausgebeuteten, Arbeiterklasse zu verdeutlichen. Ein Aktivist
spielte Murat Kurnaz, der unter falschem Verdacht wegen seines
Glaubens und seines Aussehens jahrelang im US-Gefängnis
Guantanamo festgehalten und misshandelt wurde. Ein anderer
stellte einen Iraker dar, der infolge des Irak-Krieges gefoltert
wurde.
Im Vorfeld der Aktion hatten wir Herrn Jagdfeld einen offenen
Brief geschickt, in dem wir ihn dazu aufforderten, die G8 aus
seinem Hotel wieder auszuladen und das Hotel kostenlos den
GipfelgegnerInnen für einen Gegengipfel zur Verfügung zu stellen.
So hatten wir beispielsweise ein Transparent mit der Forderung
"Herr Jagdfeld: verweigern sie den G8 ihr Hotel!" und dem Slogan
"G8 = Umweltzerstörer, Kriegstreiber, Jobkiller - Stop G8!". Um
diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen und bessere
Öffentlichkeit für diese Ideen zu bekommen (Presse etc.), zogen
wir vor seine Villa.
Nach dem Theaterstück verlas Marc Treude, WASG-Ratsherr und SAV-
Mitglied, noch einmal den offenen Brief mit den Forderungen.
Jagdfeld ließ sich während der ganzen Aktion nicht blicken,
vermutlich war er gar nicht da. Begleitet wurde die Aktion von
einem vollkommen überzogenen Polizeiaufgebot; für jedeN
AktivistIn war mehr als einE PolizistIn vor Ort.
Auch wenn Jagdfeld vermutlich nur müde lächeln wird, so war es
dennoch eine gute Aktion, denn durch die folgenden
Zeitungsartikel haben wir unsere Positionen und Ideen in der
Bevölkerung ein Stück weiter gebracht. Immer mehr Menschen wollen
etwas gegen die verbrecherische Politik der G8 machen, einige
werden unsere Akzion als Aufforderung verstehen, sich weiter zu
informieren und zu engagieren.
Ein weiterer Schritt ist die Veranstaltungsreihe mit Jesse
Lessinger aus den USA, bei der es vor allem um Anti-
Kriegsproteste in den USA geht.
Hier wird noch einmal der offene Brief dokumentiert:
Sehr geehrter Herr Jagdfeld,
Vom 6. Juni bis zum 8. Juni wird in Ihrem "Grandhotel
Heiligendamm" der G8-Gipfel tagen.
Wie sie sicher wissen, wurde die Gruppe der Acht (G8) 1975 als G6
gegründet und hielt jährlich ihre "Weltwirtschaftsgipfel" ab.
Später stieß Kanada, nach dem Zusammenbruch des Stalinismus auch
Russland dazu. Die Politik blieb dieselbe. Bis heute verfolgen
die G8 die Interessen der Superreichen und weltweit agierenden
Konzerne, wie folgende Fakten belegen:
So leben in den G8-Staaten nur 13,5% der Menschheit, jedoch
konzentriert sich dort 50% des Welthandels und der weltweiten
Wirtschaftsleistung. Ausserdem findet dort 80% der weltweiten
Wirtschaftsproduktion statt. Auf jedem G8-Gipfel werden wohl
klingende Themen diskutiert: So sollte die Armut bekämpft werden,
die Abrüstung vorangetrieben werden oder der Umweltzerstörung
Einhalt geboten werden. Doch das ist nichts weiter als Maskerade.
Keiner dieser Ziele wurden oder werden ernsthaft verfolgt.
Denn Fakt ist: 1970 hat die UNO gefordert, jedes Land solle 0,7%
ihres Bruttoinlandproduktes für Entwicklungshilfe ausgeben. Kein
G8-Land hat dieses Ziel auch nur annähernd erreicht. 1997 wurde
das Klimaschutzabkommen von Kyoto - das sogenannte Kyoto-
Protokoll - verabschiedet. Seitdem hat kein G8-Land seinen CO2-
Ausstoss nennenswert verringert, die USA haben das Kyoto-
Protokoll noch nicht einmal unterschrieben. Dabei sind die G8
immerhin für 45% des weltweiten CO2- Ausstosses verantwortlich.
Spätestens seit dem Irak-Krieg und der "Umstrukturierung" der
deutschen Bundeswehr glaubt kein Mensch mehr, dass Abrüstung im
Interesse der Machthaber ist.
Es ist Vorsatz, wenn die Mächtigen dieser Welt (an deren Spitze
die G8 Staaten) im Jahr 2006 1 Milliarde Dollar weltweit für
Rüstung ausgeben und gleichzeitig die nötigen 450 Millionen
Dollar im Kampf gegen Hunger verweigern. All diese Tatsachen
zeigen: die G8 haben kein Interesse an Beendigung von Armut,
Krieg und Klimakatastrophe! Sie kennen nur das Streben nach
Profit.
Immer mehr der von der Politik der G8 Betroffene wehren sich
gegen Neoliberalismus und Kriegstreiberei. Hunderttausend werden
im Sommer nach Heiligendamm kommen um gegen die Politik der G8 zu
demonstrieren und den Versuch machen den G8 Gipfel zu verhindern.
Auch ein meterhoher und 12,5 Millionen (aus öffentlichen
Steuergeldern bezahlter) teuer Stacheldraht - Zaun um das Areal
in Heiligendamm wird die Protestierenden nicht aufhalten ihre Wut
in friedlichen Demonstration zu zeigen.
Im Interesse der Protestierenden fordern wir sie auf:
- Laden sie die G8 wieder aus Ihrem Hotel aus! Stellen Sie diesen
Verbrechern nicht Ihr Hotel zur Verfügung!
- Stellen Sie stattdessen Ihr Hotel kostenlos TeilnehmerInnen der
Anti-G8 Konferenz und der Anti-G8 Proteste zur Verfügung.
Wir - TeilnehmerInnen an den Protesten gegen die G8 - würden
gerne persönlich mit Ihnen darüber sprechen. Dazu werden wir am
21. April um 15.00 Uhr zu ihrer Villa am Heidweg in Aachen
kommen. Bitte schicken Sie eine Rückantwort an: Marc Treude c/o
SAV Aachen, Eifelstrasse 13, 52068 Aachen
Wir verbleiben
Mit erwartungsvollen Grüssen
Marc Treude
Als Stadtrat für die WASG Aachen und i.A. des Stadtverband der
Sozialistischen Alternative - SAV Aachen
[http://www.sozialismus.info/?sid=2088]
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Innensenator Körting hat Mai-Krawalle im Griff
Berlin - Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) rechnet
trotz des kurz bevor stehenden G-8-Gipfels mit keinen größeren
Ausschreitungen rund um die Maifeierlichkeiten in Berlin. Darüber
hinaus geht der Vorsitzende der Innenministerkonferenz im
Interview davon aus, dass zum G-8-Gipfel in Heiligendamm Anfang
Juni weit weniger Demonstranten aus dem Ausland anreisen als
erwartet.
Befürchten Sie, dass es wegen des G-8-Gipfels in Heiligendamm
auch rund um die Maifeierlichkeiten in Berlin zu größeren
Ausschreitungen als zuletzt kommen könnte?
Körting: Das hatten wir im letzten Jahr befürchtet. Es gab
Hinweise, dass man den 1. Mai sozusagen als Aufgalopp für die
Proteste gegen den G-8-Gipfel nutzen würde. Nach unserer heutigen
Erkenntnislage kann man davon aber nicht mehr ausgehen. Falls es
Krawalle geben sollte, werden wir es mit einem völlig anderen
Publikum zu tun haben als beim G-8-Gipfel. Insofern sehe ich
keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen.
Gibt es nicht auch bei den Berliner Demonstrationen am 1. Mai
zahlreiche Globalisierungsgegner?
Körting: Wir werden auch hier Demonstrationen haben, die von
einer tiefen Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Struktur
der Bundesrepublik und der Überlagerung durch die Globalisierung
geprägt sind. Aber wir gehen davon aus, dass dies politische
Demonstrationen sind. Man kann fast davon sprechen, dass wir eine
Repolitisierung des 1. Mai erwarten können. Diese Demonstrationen
werden wahrscheinlich wie auch schon in den letzten Jahren nicht
zu Krawallen führen. Das war in den Frühzeiten des 1. Mai anders.
Da mündeten die Demos direkt in Krawalle und waren auch darauf
ausgelegt. Zuletzt kamen die Randale, wenngleich auch milder als
davor, mit Einbruch der Dunkelheit. Sie wurden insbesondere von
Jugendlichen aus dem deutschen, türkischen und arabischen Bereich
ausgelöst, die meinten, dass man diesen Abend nutzen kann, um
Krawall zu machen. Die Krawalle haben in den letzten Jahren
praktisch keinen politischen Hintergrund mehr, während es in
Anfangszeit wenigstens den Anspruch eines politischen
Hintergrunds gegeben hat.
Vor 20 Jahren gab es erstmals Ausschreitungen. Kann dieses
"Jubiläum" gewaltbereite Menschen anlocken?
Körting: Nein. Der 1. Mai wurde eine Zeit lang sehr stark vom
linksextremistischen Spektrum genutzt, das an diesem Tag
lautstark und gewaltbereit gegen die wirtschaftlichen
Verhältnisse und vermeintliche Ungerechtigkeit protestierte.
Dieses Spektrum ist weg. Das demonstriert, aber äußert sich nicht
mehr gewalttätig. Was bleibt, sind junge Leute, die nichts mit
der Geschichte der Krawalle des 1. Mai zu tun haben, die
allenfalls an die Geschichte anknüpfen, weil sie denken, ach, das
ist ein Tag, da kann ich mal Krawall machen.
Gibt es wieder ein Polizei-Konzept?
Körting: Wir werden das erfolgreiche Konzept der letzten Jahre
fortsetzen, das Konzept der ausgestreckten Hand. Die Polizei ist
zu allen freundlich und kooperativ und mit Antikonfliktteams in
der Menge. Dieses Konzept beinhaltet auch, dass, wenn es denn zu
vereinzelten Straftaten kommt, konsequent eingeschritten wird.
Wir haben die Hoffnung, dass es ein friedlicher 1. Mai wird. Aber
wir werden uns schon aus Vorsorgegründen nicht zurücklehnen und
sagen, da wird nichts passieren. Deswegen werden wir mit genauso
viel Polizei vor Ort sein wie in den letzten Jahren.
Gibt es schon Hinweise, ob gewaltbereite Demonstranten nach
Heiligendamm zum G-8-Gipfel reisen werden?
Körting: Protestler werden nicht nur aus Mecklenburg-Vorpommern
selbst kommen, sondern auch aus anderen Bundesländern. Hinweise
auf europäische Beteiligung sind noch mager. Aber wir haben
Hinweise, dass aus Berlin ein Teil der Szene, auch der
gewaltbereiten extremistischen, nach Mecklenburg-Vorpommern
fahren wird, um dort gegen die Globalisierung zu kämpfen. Es ist
dem Generalbundesanwalt und den Polizeibeamten aller Länder bis
heute nicht gelungen, die so genannte Militante Gruppe
ausreichend beweissicher festzusetzen und zu überführen. Das ist
eine Gruppe, die sich gegen Wirtschaftsunternehmen richtet und
vor allem durch Brandanschläge auf Nobelkarossen auf sich
aufmerksam macht. Sie agiert nicht nur, aber auch in Berlin.
Natürlich ist der G-8-Gipfel jetzt ein willkommener Anlass, unter
dem Deckmantel, man sei gegen Globalisierung, seinen kriminellen
Neigungen nachzugehen. Die Gruppe ist im Hinblick auf den
G-8-Gipfel bewusst aktiver geworden. Wir werden zum G-8-Gipfel
auch NPD-Demonstrationen haben. Das heißt, dass neben ganz vielen
Bürgern und weit weniger Linksextremisten auch mit Protesten der
Rechtsextremisten zu rechnen ist.
[http://www.net-tribune.de/article/260407-188.php]
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Presseservice des RAV und Veranstaltung am 28.04.2007 in Rostock
Presseerklärung
Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.,
Geschäftsstelle: Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, Tel: 030/41
72 35 55, Fax: 030/41 72 35 57, e-mail: RAVeV at t-online.de;
www.rav.de
Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV)
organisiert am 28.4.07 im Vorfeld der G8-Proteste
Informationsveranstaltung zur Demonstrationsfreiheit und deren
befürchtete Einschränkung in Rostock Anwaltlicher Notdienst
eingerichtet - RAV bietet Presseservice
Unter dem Motto "Freiheit stirbt mit Sicherheit?" organisiert der
Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein am 28. April 2007
ab 19:00 Uhr an der Universität Rostock, Ulmenstraße 69, Raum 323
eine Informationsveranstaltung zum G-8 Gipfel und der
Einschränkung von grundlegenden Freiheitsrechten. Mitveranstalter
sind die Zeitung Stadtgespräche Rostock sowie der Verein Soziale
Bildung e.V.
Als ReferentInnen sind die folgenden ExpertInnen geladen:
Der Berliner Rechtsanwalt Sönke Hilbrans (Vorsitzender der
Deutschen Vereinigung für Datenschutz) wird zur Einschränkung der
Bewegungsfreiheit bei Gipfelprotesten durch Speicherung in
Datenbanken, Meldeauflagen und Kontrollstellen referieren. Die
Hamburger Rechtsanwältin Ulrike Donat (Mitglied des RAV) wird aus
den Erfahrungen der Anti-Atomkraft-Bewegung mit polizeilichen
Freiheitsentziehungen bei massenhaften Protesten berichten. Elke
Steven (Komitee für Grundrechte und Demokratie) aus Köln wird
über die Erfahrungen aus der Demonstrationsbeobachtung bei
Gipfelprotesten sprechen. Und Tilman Jeremias (Pastor der
Marienkirche Rostock) wird über die Einschränkung der
Demonstrationsfreiheit bei den antifaschistischen Protesten gegen
einen Aufmarsch der NPD am 1. Mai vergangenen Jahres in Rostock
berichten, als die Einsatzleitung der Polizei u.a. durch eine
große Einkesselungsaktion mehrere hundert DemonstrantInnen daran
hinderte, unmittelbar gegen die Neonazis zu protestieren.
Ein Sprecher des RAV erklärte dazu: "Gerade bei politischen
Großereignissen kommt dem Schutz von politischen Freiheitsrechten
eine zentrale Bedeutung zu. Das Recht auf politische Kritik
gehört zu den Fundamenten einer Demokratie. Es zu verteidigen ist
ein legitimes Anliegen."
Daher wird der Republikanische Anwältinnen und Anwälteverein
gemeinsam mit der Strafverteidigervereinigung Mecklenburg-
Vorpommern während der Proteste gegen das Gipfeltreffen der G8
einen Anwaltlichen Notdienst vor Ort einrichten und anwaltliche
Beratung kostenlos anbieten. An dem Anwaltlichen Notdienst
beteiligen sich über 100 RechtsanwältInnen aus Deutschland und
dem europäischen Ausland. Ihr Hauptanliegen: Das Recht der
GipfelgegnerInnen auf Protest zu schützen und Betroffenen von
Maßnahmen der Sicherheitsbehörden schnell, unbürokratisch und
kostenlos beratend zur Seite zu stehen.
Der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein wird außerdem
einen Presseinformationsservice anbieten. Dieser ist ab sofort
unter den Mobilfunknummern 01577-4704760 und 0163-6195151
erreichbar. Wenn Sie die regelmäßigen Pressemitteilungen des RAV
im Rahmen der G8-Proteste per Email erhalten wollen, senden Sie
bitte eine Email an die folgende E-Mailadresse: presse at rav.de.
Für weitere Informationen zur Veranstaltung am 28. April,
Interview-Anfragen an die ReferentInnen und zu den Aktivitäten
des RAV e.V. erreichen Sie uns unter: 01577-4704760 und
0163-6195151. http://www.rav.de
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G8 und Bildung/YellowBarrio
Gemeinsam protestieren - Gemeinsam Campen
FÜR EIN "YELLOW BARRIO" WÄHREND DES G8-GIPFELS
Anfang Juni 2007 treffen sich die Regierungen der sieben
wichtigsten Industrieländer und Russlands zum "G8-Gipfel" im
Ostseebad Heiligendamm. Ebenfalls werden zigtausende
DemonstrantInnen aus aller Welt kommen - darunter natürlich auch
viele Aktive aus der studentischen Protestbewegung für
Solidarität und freie Bildung. Mit den Großdemonstrationen unter
dem Motto "Die G8-Bildungspolitik in die Zange nehmen!" in
Hamburg und Berlin machen BildungsaktivistInnen schon im Vorfeld
des Gipfels klar: Im bunten Protest anlässlich des G8-Gipfels
wird auch die Farbe des Studierendenprotests nicht zu kurz
kommen.
Schon am Rande des bundesweiten studentischen Vernetzungstreffens
in Bochum wurde diskutiert, wie eine Infrastruktur auf die Beine
gestellt werden kann, die möglichst vielen BildungsaktivistInnen
die Beteiligung an den G8-Protesten ermöglicht. Daraus ist die
Idee entstanden, auf einem der großen Anti-G8-Camps ein "Yellow
Barrio" einzurichten. Insgesamt plant die CampAG Zeltplätze für
15.000 Menschen auf vier bis fünf Camps in der Region - da macht
es in unseren Augen durchaus Sinn, die studentischen Aktiven in
einem Camp zu sammeln.
WARUM YELLOW BARRIO?
Das "Yellow Barrio" könnte der zentrale Übernachtungsort für
BildungsaktivistInnen aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber
hinaus werden. Gleichzeitig wäre es eine Organisationsstruktur,
die gemeinsames Handeln ermöglicht und für kurze Informationswege
sorgt. Auch andere Gruppen und Protestzusammenhänge organisieren
eigene Barrios auf den Camps, die nicht nur als Unterkunft,
sondern auch als zentrale Anlaufstellen dienen.
GEMEINSAM ORGANISIEREN!
Mit dieser ersten Mail wollen wir, das Protestkomitee gegen
Studiengebühren in Bochum, zunächst einmal abfragen, ob es nach
wie vor Interesse an einer solchen gemeinsamen Campmöglichkeit
während des Gipfels gibt. Sollte ein solches Interesse weiterhin
bestehen, dann wäre es super, wenn sich außerdem Leute bei uns
melden, die Lust daran haben, das Barrio mit uns gemeinsam zu
organisieren.
WO GENAU?
Auf welchem Camp unser "Yellow Barrio" entstehen soll, muss heute
noch offen gelassen werden. Bisher sind nur das Basis-Camp
Reddelich und sowie das in Rostock genehmigt. Uns erscheint es
sinnvoll, ein "Yellow Barrio" auf einem möglichen Satellitencamp
unweit des Basiscamps zu errichten. Das kann aber noch
ausdiskutiert werden.
WAS KÖNNT IHR JETZT TUN?
--> Sagt doch einfach mal unverbindlich Bescheid, was ihr von der
Idee haltet und ob ihr (bzw. eure Gruppe) während der G8-Woche
(02.-09. Juni) gerne in einem "Yellow Barrio" nahe Heiligendamm
unterkommen würdet. Rückmeldungen sind wichtig, um einschätzen zu
können, wie die Stimmung für eine solche Idee ist. Am einfachsten
geht das per Mail.
--> Wer Lust hat, ein mögliches "Yellow Barrio"
mitzuorganisieren, kann sich ebenfalls auf die gleiche Art
melden. Klar ist: Wenn wir das machen, werden noch einige
helfende Hände benötigt.
--> Vorschläge, Kritik und weitere Ideen können nicht nur an uns
per Mail gesendet, sondern auch im Bildungs-Wiki gesammelt
werden:
http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php?title=G8_und_Bildung/YellowBarrio
WEITERE INFORMATIONEN:
---> Informationen zu den Camps von der CampAG:
http://www.camping-07.de/
---> Kontakt zum Mitmachen bei der Organisation eines "Yellow
Barrio": protestkomitee[ÄT]gmx.de oder yellowbarrio[ÄT]gmx.de
Ideen, Anmerkungen, Vorschläge, Kritik
Hier könnt ihr eure Meinung hinterlassen bzw. den Text ergänzen.
Was haltet ihr von der "Yellow Barrio"-Idee?
Eine Sache finde ich besonders wichtig: Dieses Camp sollte so
international wie möglich auszurichten sein. Es wäre super, wenn
Hochschulgruppen und Vertretungen (z.B. AStenähnlich Gebilde) aus
ganz Europe bald angeschrieben werden könnten, so dass diese auch
in ihren jeweiligen Städten mobilisieren können. Es ist wichtig
für Anreisende zu wissen, wo sie denn nun übernachten können
bevor sie ihre Reise planen und antreten.
Aus folgenden Gründen würde solch ein Camp viele Vorteile
bringen: einerseits hat es einen enormen symbolischen Wert, wenn
Studierende aus ganz Europe (oder vielleicht sogar noch anderen
Teilen der Welt) für kostenfreie und unabhängige Bildung eine
Woche zusammen campen, demonstrieren und leben. Außerdem wäre es
eine super Gelegenheit sich auszutauschen bezüglich der
Protesterfahrungen in den unterschiedlichen regionalen Gebieten
und vernetzen. Und last but not least ist es auch ein überaus
großer Motivationsfaktor, wenn mensch sich mit tausenden anderen
Studierenden und SympathisantInnen, welche mit sehr ähnlichen
Problemen zu kämpfen haben, zusammentreffen und praktisch
erfahren, dass sie Teil einer internationale Bewegung sind.
Dies könnte nach den G8 Protesterfahrungen auch gut wieder zurück
in die Hochschulen Europas (der Welt) getragen werden. Da sowieso
ein internationales Vernetzungstreffen + Bildungsdemo in Hamburg
geplant ist, könnte mensch auch gleich Vertreter jeweiliger
Bewegungen oder studentischen Orgs. in anderen Teilen der Welt
einladen sich daran zu beteiligen und ihnen gleichzeitig dieses
Camp während der G8 Proteste anbieten.
Am wichtigsten wäre es sich besonders auf diejenigen Regionen zu
konzentrieren wo zur Zeit Protestaktionen gegen neoliberale
Umstrukturierungen im Bildungsbereich stattfinden. Das wären u.a.
insbesondere Serbien (Belgrad), Israel, Griechenland, Frankreich,
England und Österreich. Falls Kontakte zu Aktiven in Mexiko,
U.S.A., Kanada, Chile, Philippinen, P.R. China oder anderen
bestehen, wo ebenfalls Leute gegen die gleichen Zwänge Widerstand
leisten, dann sollte mensch diese auch nutzen.
Für eine Zusammenfassung der Studentenproteste in vielen Regionen
der Welt gegen neoliberale Reformen im Buldungswesen:
http://fading- hope.blog-city.com/international_student_protests_2007.htm
Es geht weiter!
SoliGruß aus Marburg.
[http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/G8_und_Bildung/YellowBarrio]
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To BAO Kavala with Love
Souvenirs from KAVALA
Eine Delegation des "Dissent!"-Netzwerkes und der "International
Brigades" haben Kavala besucht, und dabei einiges herausgefunden.
Besondere Aufbau-Organisation (BAO) Kavala ist der "super smart"
ausgedachte Name der Spezialeinheit zur Sicherung des G8-Gipfels
2007 in Heiligendamm.
Warum?
Dazu Polizei-Führer Knut Abramowski (Zitat aus dem Kavala-
Report): "Kavala ist eine nordgriechische Stadt, die ebenso wie
der Tagungsort Heiligendamm die "weisse Stadt am Meer" genannt
wird. Wir brauchten einen unverkennbaren Namen für unsere
Organisation und ich glaube, den haben wir mit Kavala gefunden."
Tja, dieser Name hat nicht nur bei den Veranstaltungen der BAO
Kavala in der Region um Rostock und Bad Doberan für viel
Gelächter gesorgt, sondern auch in Griechenland, denn ...
1. Kavala bedeutet für die Griech_innen zum einen Kavallerie.
2. Die zweite Bedeutung wurde uns mit einem Schmunzeln erklärt,
stehe für Sex - "having a kavala". Evtl. fand das der
Polizeiführer auch gut, denn wir haben am Souvenirstand etwas
gefunden, was Herr Abramowski evtl. zu diesem Namen inspiriert
haben könnte. Die Vermutung ist, dass sich Polizeiführer Knut
als umworbener Feldherr sehen wollte. Das extrem sexistische
Souvenir fanden wir total scheiße, aber wer weiss schon wie
Polizei-Führer-Hirne ticken.
Wir wissen nur eins: Die REVOLUTION ist sexy!
3. Was auch immer zum konfusen Namen "BAO Kavala" geführt hat -
der Vergleich Heiligendamm - Kavala = "weiße Stadt am Meer" kann
es jedenfalls nicht gewesen sein, denn ... Kavala ist die "azure
town" nicht die weiße Stadt. War das schlechte Recherche der
inzwischen über 350 Beamt_innen oder einfach nur gelogen? Wir
wissen es nicht.
GRIECHENLAND und die alltäglichen Revolten
Am Tag nach unserem Besuch in Kavala sind in ca. 5 Knästen in
Griechenland Revolten ausgebrochen und es fanden spontane
Solidaritätskundgebungen statt. Berichte darüber und über Studi-
Demos etc.: s. einige Artikel auf englisch unter
www.athens.indymedia.org - ES LOHNT SICH sehr, da mal
reinzuschauen - auch wegen der Bilder!
FREIHEIT FÜR TIMO UND ALLE POLITISCHEN GEFANGENEN
Wir fordern die Freilassung von Timo und allen anderen
Anarchist_innen und Revolutionär_innen, die vom System
eingesperrt worden sind. Morgen findet in Athen eine Soli-Demo
für ihn und andere politische Gefangene statt.
Erstmal bleibt uns nur zu sagen "From Kavala with Love!". Und -
heute ist nicht alle Tage - wir kommen wieder - keine Frage!
Wir hatten einen sehr schönen entspannten Urlaubstag in dieser
Stadt - ohne Polizeikontrollen und dem ganzen anderen Scheiß der
allen das Leben in Heiligendamm und der Region zur Qual macht.
Gezeichnet: Dissent! und International Brigades
[http://de.indymedia.org/2007/04/173901.shtml]
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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp
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gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org
gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe:
https://lists.nadir.org/mailman/listinfo.cgi/gipfelsoli-l
==================================================
18 Heiligendamm
Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Über tausend Soldaten beim G8-Gipfel
- Clownseinsatz beim Treffen der G 8 - Sherpas
- GSG 9 bereitet sich auf G8-Gipfel in in Heiligendamm vor
- Ex-Terrorist ruft mit zur Revolutions-Demo auf
- Sternmarsch : Einladung zum Koordinierungstreffen in Berlin am 6.5.07
- Rechte Globalisierungsgegner demonstrieren in Neubrandenburg
- G8-Solisampler kann bestellt werden
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Über tausend Soldaten beim G8-Gipfel
Pressemitteilung, 27.04.2007
Bundeswehreinsatz führt zu schleichender Militarisierung. Zur
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zum Einsatz
der Bundeswehr am G8-Gipfel (Drs. 16/4983) erklärt die
innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Ulla Jelpke:
Die Bundeswehr wird zum G8-Gipfel 1100 Soldaten und zivile
Mitarbeiter einsetzen. Die Ausgaben hierfür betragen rund zehn
Millionen Euro.
Damit wird der anstehende Bundeswehreinsatz einer der größten,
die bislang außerhalb von Katastrophenhilfe stattgefunden haben.
Beim Bush-Besuch waren es maximal 500 Soldaten, bei der Fußball-
WM im vergangenen Jahr 2000.
Eingesetzt werden unter anderem neun Boote der Marine, darunter
sechs Verkehrsboote und zwei Minenjagdboote. Auch Minentaucher
sind vorgesehen. Außerdem wird eine Fregatte die ebenfalls im
Einsatz befindliche Luftwaffe bei der Überwachung des Luftraums
unterstützen. Für bis zu 6500 Polizeibeamte werden Unterkünfte
bereitgestellt.
Darüber hinaus ist die Bundeswehr in sämtliche Lage- und
Analysestäbe eingebunden. Militärische Verbindungskommandos
werden in die Polizeitruppe "Besondere Aufbauorganisation
Kavala", in die zivilen Katastrophenschutzstäbe und in den
Interministeriellen Krisenstab des Landes entsandt. Außerdem wird
eine Gemeinsame Flugeinsatzzentrale von Bundeswehr und Polizei
eingerichtet.
Bislang hat die Bundeswehr keine einzige Unterstützungsanfrage
abgelehnt. Das bestätigt meine Vermutung: Es geht überhaupt nicht
darum, Amtshilfe für überforderte Landkreise zu leisten. Es geht
vielmehr darum, die Öffentlichkeit daran zu gewöhnen, dass
uniformierte Soldaten im Inland Aufgaben erfüllen. Die Präsenz
von Bundeswehrsoldaten in den Planungsstäben verstärkt den
Einfluss des Militärs auf zivile Angelegenheiten. Langfristig
führt das sowohl zur Militarisierung von Zivil- und
Katastrophenschutz als auch zur schleichenden Einführung von
immer mehr Inlandseinsätzen. Das lehne ich ab.
[http://www.ulla-jelpke.de/news_detail.php?newsid=489]
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Clownseinsatz beim Treffen der G 8 - Sherpas
Am Donnerstag dem 26. April 07 kam es in Bonn zu einem erneuten
Einsatz des Kölner Battailons der Clownsarmee. Ihrer Begeisterung
für das geplante G 8-Gipfeltreffen in Heiligendamm verlieh sie
auf vielfältige Weise Ausdruck. Mit eindrucksvollen Paraden
demonstrierte die Clownsarmy ihre Befähigung, das hehre Ansinnen
der G 8 zu verteidigen. Eingeschüchtert durch die offensichtliche
Überlegenheit der Clownsarmy reagierten die Kollegen von der
Polizei zunächst deutlich verspannt. Wie häufig bei Einsätzen der
Clownsarmy kann die Polizei nicht mit ihrer unterlegenen Rolle
umgehen. So kam es wiederholt zu unkameradschaftlichen Aktionen
von Seiten Polizei. Positiv hervor zu heben ist an dieser Stelle
das Auftreten von Oberpolizist Kluth. Er erwehrte sich den
Zuneigungsbekundungen von Seiten der Clownsarmy zum Teil weniger
resolut als seine Kollegen. Dankbare Umarmungen und
Gruppenkuscheln mit der Clownsarmy waren der Dank.
Letztendlich gelang es der Clownsarmy das Treffen der Sherpas vor
unerfreulichen demokratischen Ideen wie z.B. Partizipation zu
schützen. Auch das zunächst frostige Klima im Umgang mit den
Kollegen von der Polizei wurde zunehmend wärmer. Die Clownsarmy
verabschiedete sich mit einem gesungenen Gruß an die
Ordnungsmacht und überreichte Blumen.
Run away from the circus - join the rebel clown army!
[http://de.indymedia.org/2007/04/173955.shtml]
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GSG 9 bereitet sich auf G8-Gipfel in in Heiligendamm vor
Die Anti-Terror-Einheit GSG 9 bereitet sich auf ihren Einsatz
beim G8-Gipfel in Heiligendamm vor. Das teilte der Staatssekretär
im Bundesinnenministerium, August Hanning, bei einer Übung der
Spezialeinheit am Freitag auf ihrem Stationierungsort in Sankt
Augustin bei Bonn mit. In dem Ostseebad bei Rostock treffen sich
vom 6. bis 8. Juni die Staats- und Regierungschefs der sieben
führenden Industrienationen und Russlands. Es werden an die 100
000 Demonstranten erwartet.
Es wird mit 12 000 Polizisten das größte Polizeiaufgebot in der
Geschichte der Bundesrepublik geben. Der Chef der GSG 9, Olaf
Lindner, sagte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp,
seine Einheit werde das Bundeskriminalamt (BKA) und die
Landespolizei von Mecklenburg- Vorpommern, die dort die
Verantwortung trägt, unterstützen. "Aber in welchem Spektrum und
mit welchen Aufträgen und Aufgaben das geschehen wird, dazu
möchte ich keine Stellung nehmen", erläuterte Lindner. "Wir
werden während des Gipfels die ganze Zeit anwesend sein",
unterstrich er. "Wir werden uns dort im räumlichen Nahbereich
aufhalten", sagte Lindner.
[www.ad-hoc-news.de]
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Ex-Terrorist ruft mit zur Revolutions-Demo auf
Berlin - Wie dreist! Der Ex-Terrorist Ralf Reinders ruft mit zu
der 18-Uhr-Demo am 1. Mai auf, bei der zur Jagd auf
Zivilpolizisten aufgerufen wird. Still sitzt er dabei, als Demo-
Anmelder Michael Kronawitter zur Hatz auf Zivilpolizisten aufruft
- angeblich, um "Provokationen" zu verhindern: Wenn
"Polizeispitzel" enttarnt werden, soll ihnen ein gelbes Schild
"Problem Polizei" über den Kopf gehalten werden. Man muss nicht
lange nachdenken, was den Beamten dann in der aufgeheizten
Randalestimmung passieren kann.
Dann spricht Reinders selbst. Unerträglich wird es, als er seine
Sicht des deutschen Terrors abspult: Ja, war schlimm mit den
Morden an Arbeitgeberpräsident Schleyer und Generalbundesanwalt
Buback 1977. Aber dann werden die feigen Morde gleichsam
entschuldigt, weil Schleyer SS-Mann und Buback Erfinder der
"Isolationshaft" gewesen seien. Unterdessen haben die
Organisatoren des "Myfests" am Mariannenplatz "nichts dagegen",
dass die Demo ein Stück übers Fest führt. Das Bezirks-Amt
Friedrichshain-Kreuzberg als Veranstalter hat das aber noch nicht
erlaubt. Es fürchtet, dass der Zug nicht friedlich
durchzuschleusen ist. Unruheherd könnte der Demoblock des "Wohn-
und Kulturprojekts" Köpi werden: Die besetzte Bruchbude an der
Köpenicker Straße wird im Mai versteigert.
[http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/169010.html]
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"Den Protest nach Heiligendamm tragen!"
Sternmarsch nach Heiligendamm am Donnerstag, 7. Juni 2007
Sternmarsch : Einladung zum Koordinierungstreffen in Berlin am
6.5.07
"Den Protest nach Heiligendamm tragen!" Sternmarsch nach
Heiligendamm am Donnerstag, 7. Juni 2007
Einladung zum Koordinierungstreffen in Berlin am 6.5.07
Der G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni rückt näher und die
Planungen für die seit langen geplanten Protestaktivitäten
konkretisieren sich zunehmend - so auch für den gemeinsamen
Sternmarsch nach Heiligendamm am Donnerstag, den 7. Juni. Idee
und Anmeldung ist weiterhin, nachmittags von vier angemeldeten
Kundgebungsorten rund um Heiligendamm, nämlich Kühlungsborn,
Kröpelin, Bad Doberan und Nienhagen, auf sechs verschiedenen
Routen nach Heiligendamm zu laufen. Für alle Protestierenden soll
der Sternmarsch die Möglichkeit bieten, nach mehreren Tagen
unterschiedlichster Aktionen und Protesten wieder zusammen zu
kommen. Mit dem Sternmarsch wollen wir noch einmal unsere
Vorstellung einer anderen möglichen und nötigen Welt inhaltlich
sichtbar machen. Da uns an diesem Tag das Gemeinsame wichtiger
erscheint als das Trennende, schlagen wir vor, die verschiedenen
Demozüge nicht nach Spektren oder Aktionsformen zu sortieren,
sondern nach inhaltlichen Strängen. Das Konzept und die
weitergehende Verständigungen auf den letzten beiden Treffen
könnt ihr unter www.gipfelsoli.org/Home/Demonstrationen
nachsehen.
Bis zum Koordinierungstreffen wird wahrscheinlich ein erstes
Kooperationsgespräch stattgefunden haben und wir werden dann in
etwa wissen, wie sich die Polizeibehörde "Kavala" die
Durchführung der Demo vorstellt. Entsprechend wird auf diesem
Koordinierungstreffen die Frage Raum einnehmen, wie wir gedenken
mit dem von Kavala diktierten Rahmen umzugehen. Für eine Projekt
dieser Größenordnung ist der Vorbereitungskreis enorm dünn. Das
Ganze ist demnach nur realisierbar, wenn sich noch Leute in die
Vorbereitung einbringen, ob mit einem inhaltlichen Block, einem
Lautsprecherwagen, bei der Organisation eines der
Demonstrationszüge oder in der Gesamtkoordination. Wie die Blöcke
und Routen konkret aussehen und genutzt werden hängt von Euch ab.
Von daher fühlt euch herzlich eingeladen und beteiligt euch an
dem Projekt. Sonntag, 6.Mai 2007, 17.00 Uhr voraussichtlich im
Cabuwazi-Zelt, Spreewaldplatz Berlin-Kreuzberg
[Sternmarschbündnis]
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Rechte Globalisierungsgegner demonstrieren in Neubrandenburg
Neubrandenburg (dpa/mv) - Eine für den 1. Mai in Neubrandenburg
geplante Demonstration der NPD ist nach Auffassung des
"Antifaschistischen Aktionsbündnis 1. Mai" ein Probelauf der
Rechtsextremisten gegen den G8-Gipfel Anfang Juni in
Heiligendamm. Rechte Globalisierungsgegner planten zahlreiche
Protestaktionen, teilte das Bündnis am Freitag mit. Die Stadt
Neubrandenburg müsse sich am Protest linker Gruppen gegen den
NPD-Aufmarsch beteiligen. Das Verwaltungsgericht Greifswald hatte
ihn gebilligt. Neben den Rechten planen zahlreiche linke Gruppen
Aktionen gegen den G8-Gipfel der führenden Wirtschafts- und
Industrienationen.
[http://www.ln-online.de/artikel/2129934/Rechte_Globalisierungsgegner_demonstrieren_in_Neubrandenburg.htm]
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G8-Solisampler kann bestellt werden
Ab Heute wird der Move Against G8 Soli Sampler ausgeliefert und
kann unter: www.move-against-g8.de/store bestellt werden. Der
Sampler finanziert das Kulturprogramm bei den G8 Protesten in
Rostock und in den Camps. Flyer und Plakate können auch über den
Shop bezogen werden. Zahlbar ist das gute Stück per paypal,
überweisung oder Lastschrift, auch in ferne Länder. Wer beim
Erstem Mai den Sampler (in Berlin) verkaufen kann und möchte,
kann diesen auch bei uns abholen. Mail an: Nico at move-
against-g8.de Zum Sampler gibt es auch eine DVD Beilage mit
inhaltlichen Materialien rund um das Thema "G8" sowie Interviews
von KünstlerInnen.
Sampler Playlist:
1. Kettcar Alles vorstellen (Keine Guillotine weit und breit)
2. Nosliw Es hat sich nix geändert
3. Bernadette la Hengst Nie mehr vor Mittag
4. Sillywalks Movement feat. Taffari Leaders
5. Blumfeld Diktatur der Angepassten
6. Tomte Norden der Welt
7. Madsen Du schreibst Geschichte live at fritz
8. Afrob feat. Lisi Müde
9. Irie Révoltés Morale
10. Jan Delay Söhne Stammheims
11. Fermin muguruza Plastic Turkey
12. Rainer von Vielen Tanz deine Revolution
13. Die Toten Hosen Pushed again live at rock am ring
14. La phaze colère noir
15. Gentleman feat. barrington levy & daddy ringscaan hold us down
16. Tocotronic Aber hier Leben nein danke bierbebenrmx
17. Mad Maxamom Absage Nr.1
18. Finkenauer Hand in Hand acc. Version
19. Wir sind Helden Wir sind gekommen um zu bleiben
Die Überschüsse aus dem Verkauf des Samplers dienen der
Finanzierung des
"Move-against-G8" Kulturprogramms.
Label: Skycap/ rough trade.
Vertrieb: Deutschland / Österreich und Schweiz
Sowie Online auf unserer Seite, bei Demos und vor Ort bei den G8
Protesten.
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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp
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gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.
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19 "Antikapitalismus" von Rechts/1. Mai
"agm" <agm at agmarxismus.net>
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Neue Broschüre von Arbeitsgruppe Marxismus (AGM) und
AL-Antifaschistische Linke:
"A n t i k a p i t a l i s m u s " v o n R e c h t s
Von SA bis NPD: Geschichte, Politik, Theorie und Elend des
"nationalen Sozialismus"
Marxismus-Sondernummer 25
Mai 2007, 60 Seiten A5, Euro 2,50
Vorwort
"Arbeit für Millionen statt Profite für Millionäre" ... "Freie
Menschen statt freie Märkte" ... "Arbeit statt Dividende" ... so
tönt es seit einiger Zeit von Rechtsaußen. Keine Frage, die
Rechtsextremen und Neonazis haben die soziale Frage wieder
entdeckt. Dieses Phänomen ist an sich nicht neu, schon die NSDAP
versuchte, mit sozialen Phrasen zu punkten. Neu allerdings ist
die scheinbare Radikalität, mit der vor allem die deutsche
Neonaziszene an diese Frage herangeht. Da werden die Revolution
und der Sozialismus beschworen, der Kampf gegen den Kapitalismus
propagiert.
In dieser Broschüre wollen wir versuchen, diese Entwicklung zu
beleuchten, die Ursprünge des Antikapitalismus von Rechts der
Strasser-Brüder bis zum "Nationalrevolutionär" Ernst Niekisch
beleuchten und ein wenig hinter die Kulissen dieses scheinbaren
Antikapitalismus von Rechts blicken.
Diese Entwicklung jedenfalls ist auch eine Aufforderung an die
Linke. Wir müssen klar machen, dass der scheinbare
Antikapitalismus der Neonazis tatsächlich systemstabilisierend
ist und somit trotz seiner Scheinradikalität den Interessen der
Konzerne dient. Vor allem aber müssen wir zeigen, dass unser
Kampf gegen den Kapitalismus internationalistisch und solidarisch
ist.
Diese Broschüre kann aufgrund ihres Umfangs weder eine umfassende
Faschismusanalyse liefern noch die Geschichte des Faschismus und
der Neonazis nach 1945 im Detail liefern. Doch wir hoffen, mit
dieser Broschüre einen Beitrag zu einem besseren Verständnis des
Phänomens "Antikapitalismus von Rechts" geleistet zu haben.
Zu bestellen ist die Broschüre über agm at agmarxismus.net, außerdem
ist sie bei unseren Infotischen am 1. Mai zu bekommen:
1. Mai in Wien
Treffpunkte von AL und AGM
In Wien treffen sich AL und AGM ab 9h vor dem Parlament, wo auch
den ganzen Vormittag über ein Infotisch stehen wird.
AktivistInnen werden dann an den verschiedenen Aufmärschen
teilnehmen. Ab 14h wird ein Infotisch bei der Auftaktkundgebung
der Euromayday-Parade am Viktor-Adler-Markt (U1 Keplerplatz)
stehen sowie den ganzen Nachmittag über ein weiterer bei der
Rock-gegen-Rechts-Bühne am Maifest im Prater. Wir freuen uns,
Euch zu sehen!
www.agmarxismus.net
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widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
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Ein Beitrag mit Bezug auf den IL/Pal-Konflikt
Einen m.E. nicht widerstandsrelevanten Beitrag zurückgestellt
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 22:00 Uhr
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