widerst at nd MUND: Freitag, 27. April 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Apr 27 10:03:53 CEST 2007


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Freitag, 27.April 2007

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund




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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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  (01) 400 Jahre ausgeblendet> Radio Stimme - 26.04.
   von Radio Stimme <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
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(02)  CROPfm - Newsletter: Söhne der Witwe [27.04.07]
    von  Tarek Al-Ubaidi <tarek at sime.com>
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(03) Zusatzvorstellungen BEIM GUSENBAUER
   von  "PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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(04) [Werkstatt] Veranstaltung KONGO Linz und Wien
   von  Werkstatt Frieden & Solidarität <office at werkstatt.or.at>
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(05)  [al_news] 1. Mai/Neue Artikel auf www.sozialismus.at
   von  "AL-Antifaschistische Linke" <al at sozialismus.net>
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(06)   Freitag 27. 4., 15 Uhr: HOSI Wien ruft zur 
Kundgebung gegen Verbot der Gay-Pride-Parade in 
Moldawien auf
   von  Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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(07)  Rettet Darfur! Aufruf zur Demonstration
   von  "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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(08)  Westsahara: Weltsicherheitsrat soll auf Referendum beharren!
   von  "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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(09 )  8.5.: Braucht Auflehnung Anpassung?
von  Zukunfts- und Kulturwerkstätte - Newsletter <zuk at spoe.at>
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(10)  GA: Protest gegen Verbot der Parade in 
Moldawien, Koniginnedag, Buchpräsentationen: 
"Queerstory" und "Drag King"
   von  "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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(11) SONNTAGS/HÖRBAR ABSTRAKT: ANALOG SUICIDE (tr) live
von Kim-pop.org info at kim-pop.org
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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(12)  Die verlogenheit der Abschottung
   von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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(13)  Hinrichtungen und Auspeitschungen in Saudi-Arabien
   von  "wadi wien" <wadi.wien at gmx.at>
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(14)  Presseinformation der HOSI Linz: 
26.04.2007/Arrogant, heuchlerisch und verlogen
von  "HOSI Linz" <ooe at hosilinz.at>
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(15)  [SOSMM - Info] Änderung Fremdenrecht - Dringende Mithilfe erbeten!
   von  "SOS Mitmensch" inserat at sosmitmensch.at
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GIPFELSOLI
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(16)   Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
    von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
    <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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  (01) 400 Jahre ausgeblendet> Radio Stimme - 26.04.
   von Radio Stimme <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Donnerstag, 26. April 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien

400 Jahre ausgeblendet. Über die institutionalisierte Leugnung von
afrikanischem Wirken in Österreich und ein gegenläufiges Buchprojekt

Laut aktuellen Schulbüchern oder dem ofiziellen politischen Diskurs ist
Österreich in seinem historischen Verlauf vorwiegend "ethnisch"
einheitlich. Dabei gibt es spätestens ab dem 15. Jh., neben anderen
Minderheiten, stets auch einen Bevölkerungsanteil mit afrikanischem
Migrationshintergrund. Wie sich ihre Arbeits- und Lebensbedingungen
seither verändert haben beschreibt der Sammelband Von Soliman zu Omofuma.
Afrikanische Diaspora in Österreich. 17. bis 20. Jahrhundert.
Eine Kritik der aktuellen politischen Haltung gegenüber Minderheiten
unternimmt Herausgeber und Autor Walter Sauer (Sozial- und
Wirtschaftshistoriker) im Rahmen eines Interviews mit Radio Stimme.

Weitere Sendungsthemen:
- Gaycops Austria
- Homophobie im Fußball

Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck)    Do, 03. Mai, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten)  Do, 03. Mai, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz)  Sa, 05. Mai, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz)       So, 06. Mai, 11.00 Uhr


******

-> Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio

******

-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php


-- 
Radio Stimme &#65533; Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse

on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at

on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at



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(02)  CROPfm - Newsletter: Söhne der Witwe [27.04.07]
    von  Tarek Al-Ubaidi <tarek at sime.com>
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  Hi!

Die nächste live Sendung ist am 27. April 2007 um 19.00 auf 92.6 Mhz -
der Frequenz von Radio Helsinki - im Raum Graz/Steiermark als auch
on-line (>> http://helsinki.at/live-stream.php) zu hören. Für Fragen und
Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der
liveChat (>> http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm). Titel der Sendung:

Söhne der Witwe

Freimaurer-Logen und artverwandte Brüder- bzw. Geschwisterschaften sind
von je her Quell mannigfatliger Spekulationen und bizarrster
Verschwörungstheorien. Der Grund hierfür ist nicht zuletzt in der
Tatsache zu suchen, daß über Logen-Interna mit Außenstehenden oder sogar
Mitgliedern niederer Ränge nicht gesprochen wird.
In der Sendung spreche ich mit Jörg Vogeltanz über Freimaurer und deren
gesellschaftliche Bedeutung in den vergangenen Jahrhunderten. Weiters
durchforsten wir populärkulturelle Werke nach Hinweisen und
Freimaurer-Symbolik. Und warum die Sendung "Söhne der Witwe" heißt,
werden wir von Jörg hoffentlich auch erfahren...

Masonic references in the comics >>
http://freemasonry.bcy.ca/fiction/comics.html

Studiogast zur Sendung:
Jörg Vogeltanz (Zeichner und Comic-Kleinverlagsleiter, Illustrator und
Internet-Satiriker,>> http://www.prequel.at)

CROPfm 2.0. Beta omline
Und wer gerne mal einen Blick auf das neue Archiv werfen möchte findet
hier die Details dazu >>
http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-227.html
Bin schon gespannt auf die ersten Testberichte...

Lieber Gruß,
Tarek Al-Ubaidi

_______________________________________________
CROPfm website >> http://cropfm.mur.at
Past Shows Sektion >> http://cropfm.mur.at/past_shows.htm


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(03) Zusatzvorstellungen BEIM GUSENBAUER
   von  "PRESSE RABENHOF" <presse at rabenhof.at>
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Zusatzvorstellungen von
“BEIM GUSENBAUER - Willkommen in der Sandkistenrepublik!"

Nach einer Amtszeit von nur 9 Vorstellungstagen ist die Regierung
Gusenbauer im Rabenhof Theater / Wien so erfolgreich, dass alle
Vorstellungen bis 30. Juni bis auf einzelne Restkarten ausverkauft sind.
Aus diesem Grunde hat sich die Rabenhof-Regierung entschlossen,
zusätzliche Vorstellungen am 10., 11., 17., 18., 24. und 25. Juni
anzusetzen um allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, am
großen Erfolg des Sandkistenkanzlers teilzuhaben.


Mit der Bitte um Veröffentlichung und
In Vertretung des Puppenkanzlers

Thomas Gratzer und sein Team


BEIM GUSENBAUER - Willkommen in der Sandkistenrepublik!

von und mit: maschek.
Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun, Robert Stachel
Puppenspiel: Original Wiener Praterkasperl
Konzept & Regie: Thomas Gratzer
Buch: Peter Hörmanseder

Ausstattung: Gerhard Haderer
Musik: Eva Jantschitsch
Bühne: Erich Sperger
Skulpturales Design & Puppenproduktion: Ana Maria Heigl

Termine: 8., 9., 10., 11., 12., 15., 16., 17., 18., 19., 20., 24.-27., 30.
Juni 2007
Beginn: 20.00 Uhr
Preise: ¤ 20,- / 10,-


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(04) [Werkstatt] Veranstaltung KONGO Linz und Wien
   von  Werkstatt Frieden & Solidarität <office at werkstatt.or.at>
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  Werkstatt Frieden & Solidarität
Waltherstr. 15
4020 Linz
Tel. 0732/771094, Fax 0732/797391
email: office at werkstatt.or.at
www.werkstatt.or.at


EINLADUNG ZUR VERANSTALTUNG

Kongo - Demokratische Alternativen zum Neokolonialismus

Vortrag und Diskussion mit Dr. Francois Tshipamba 
Mpuila und Dr. Mbayi Kabasela. Beide sind 
Vertreter der UDPS (Union für Demokratie und 
sozialen Fortschritt), der größten demokratischen 
Oppositionspartei im Kongo

LINZ: Freitag, 27. April 2007, 
Ernst-Koref-Studierenden-Heim (Prunerstraße 3a, 
4020 Linz, Nähe Musikschule), 19 Uhr
WIEN: Samstag, 28. April 2007, Amerlinghaus (Stiftgasse 8, A-1070 Wien), 17 Uhr

Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist der 
zentralafrikanische Staat Kongo im Brennpunkt 
kolonialer Interessen. Nach der Niederschlagung 
des antikolonialen Aufbruchs Anfang der 60er 
Jahre und der Ermordung von Patrice Lumumba 
regierte der grausame Diktator Mobutu das Land 
jahrzehntelang mit Unterstützung des Westens. Die 
Versuche, nach dem Sturz Mobutus Mitte der 90er 
Jahre das Land aus der Knebelung durch 
Großmächte, IWF und Konzerne zu befreien, wurden 
in einem blutigen Krieg erstickt, der maßgeblich 
von westlichen Konzernen und Regierungen 
gefördert und finanziert wurde. Dieser Krieg war 
mit bis zu vier Millionen Toten einer der 
blutigsten seit Ende des 2. Weltkrieges. Mit der 
Machtergreifung Joseph Kabilas haben die alten 
europäischen Kolonialmächte und die USA wieder 
direkten Einfluss auf den Kongo gewonnen. Große 
französische, belgische, deutsche und 
US-Unternehmen bedienen sich hemmungslos an den 
gewaltigen Bodenschätzen des Landes wie Kupfer, 
Kobalt, Coltan, Erdöl, Uran, Germanium, Gold, 
Diamanten und Edelhölzer. Große Teile der 
Bevölkerung leben in bitterster Armut, während 
sich die Elite um Kabila durch die 
Verschleuderung der Reichtümer des Landes maßlos 
bereichert. Die UDPS (Union für Demokratie und 
sozialen Fortschritt) ist die größte 
demokratische Oppositionspartei im Kongo. Die 
UDPS rief zum Boykott der Wahl im Herbst auf, da 
diese manipuliert seien und Kabila schon als 
Sieger feststehe. In diesem Zusammenhang 
verurteilte die UDPS die Entsendung der EU-Truppe 
EUFOR in den Kongo. Dr. Mbayi Kabasela, einer der 
beiden Referenten: "Kabila ist der Kandidat von 
Belgien, Frankreich und den USA. Ich fürchte, der 
EU-Einsatz soll die Herrschaft der kriminiellen 
Cliquen sichern. Diese sind unfähig zur Lösung 
der Krise, gewähren aber allen, die ihnen 
nahestehen, Bergbau-Konzessionen." (Junge Welt, 
10.07.2006). In diesem Vortrag werden sich die 
UDSP-Vertreter sowohl mit der Analyse der 
aktuellen Situation im Kongo, aber auch mit den 
Vorstellungen der UDPS über demokratische 
Alternativen zum System des Neokolonialismus 
beschäftigen.

Online-Unterschriftenaktion: Schmutzige Geschäfte - nein danke!
Unterstützen Sie die Aktion “Umfassende 
Aufklärung und Verfolgung von Kongo-Geschäften 
österreichischer Unternehmen!" auf:
http://www.friwe.at/Forum/KongoUntersuchung.php



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  (05)  [al_news] 1. Mai/Neue Artikel auf www.sozialismus.at
   von  "AL-Antifaschistische Linke" <al at sozialismus.net>
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AL-Newsletter Nr. 190

  1. Erster Mai in Wien

2. Putin und die Superreichen

3. Law and Order in der Pariser Metro

4. Roter Stern Nr. 10 ist da

5. Zur Debatte um das Rauchverbot

6. Der Beruf des Gemeindebediensteten ist in Bedrängnis

7. Eine Einführung in Trotzkis Theorie der "Permanenten Revolution"

8. Classwar-Hip-Hop aus Hamburg

9. "Krisenherd" Somalia

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Erster Mai in Wien: Treffpunkt der AL und AGM

In Wien treffen sich AL und AGM ab 9h vor dem Parlament, wo auch den
ganzen Vormittag über ein Infotisch stehen wird. AktivistInnen werden
dann an den verschiedenen Aufmärschen teilnehmen. Ab 14h wird ein
Infotisch bei der Auftaktkundgebung der Euromayday-Parade am
Viktor-Adler-Markt (U1 Keplerplatz) stehen sowie den ganzen Nachmittag
über ein weiterer bei der Rock gegen Rechts-Bühne am Maifest im Prater.

Wir freuen uns, Euch zu sehen!

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Putin und die Superreichen
Das Putin-Regime, die Oligarchie und die soziale Situation der
russischen Bevölkerung

Die Morde an der Journalistin Anna Politkowskaja und dem
Geheimdienstler Alexander Litwinenko haben Russland wieder in das
Licht der Weltöffentlichkeit gerückt. Nachdem in den vergangenen
Jahren beispielsweise die Massaker an der tschetschenischen
Bevölkerung immer weniger Aufmerksamkeit von Seiten der bürgerlichen
Medien erfahren haben, scheint es, als würde nun der autoritäre
Staatsapparat Wladimir Putins neu entdeckt. Demgegenüber soll es uns
im Folgenden nicht darum gehen, in naiver Weise etwas plötzlich
Vorgefundenes zu beklagen, sondern umgekehrt diese “Entdeckung" anhand
ihrer sozialen und politischen Grundlage zu beschreiben und zu
definieren.

==>> Mehr unter
http://www.sozialismus.net/zeitung/mr40/putin-russland.html

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Law and order in der Metro
Die Hintefgründe der Krawalle in der Pariser U-Bahn

Die gewaltsame Auseinandersetzung zwischen Polizei und jugendlichen
sowie weniger jugendlichen Fahrgästen im Pariser Nordbahnhof ist
Ausdruck einer seit Jahren stetig anwachsenden polizeilichen
Repression in der französischen Hauptstadt - und ihrer Folgen. Zu den
Hintergründen der Vorfälle berichtet Valentin Stimpfl aus Paris.

==>> Mehr unter
http://www.sozialismus.net/texte/aussen/krawalle-metro-paris.html

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Roter Stern Nr. 10 ist da

Die neueste Ausgabe von "roter stern", der Flugschriftzeitung der
Arbeitsgruppe Marxismus (AGM) ist da. Der RS Nr. 10 findet sich auf
der Homepage der AGM als PDF zum Herunterladen.

==>> www.agmarxismus.net

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Der Marlboro-Mann ist tot
Zur Debatte um das Rauchverbot

In einigen EU-Ländern, so in Irland, ist das Rauchen in öffentlichen
Räumen bereits generell untersagt und auch in Österreich gibt es
Vorstöße in diese Richtung. Die Debatte um das Rauchverbot bleibt
dabei allerdings meist auf der gesundheitspolitischen Ebene stecken -
doch eine sinnvolle Positionierung muss weit umfassender sein.

==>> Mehr unter http://www.sozialismus.net/zeitung/mr40/rauchverbot.html

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Der Beruf des Gemeindebediensteten ist in Bedrängnis

Für jeden der für sein Geld in den Dienst gehen muss, wäre es
interessant zu erfahren, welche Zukunft er, bei der (Liberalisierung)
Amerikanisierung seiner sozialen Lebensbereiche, zu erwarten hätte.
Hierzu müssen wir uns einen Überblick über den Wirtschaftsplan der EU
verschaffen. Zwar können wir nichts herauslesen was die unmittelbaren
Lohn- und Arbeitsverhältnisse betrifft, aber wir können den Trend
sehen, wohin uns dieser Plan führt. Gastartikel von Gilbert Karasek,
Personalvertreter bei Wienstrom

==>> Mehr unter
http://www.sozialismus.net/texte/innen/gemeindebediestete-bedraengnis.html

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Revolution in Permanenz
Eine Einführung in Trotzkis Theorie der "Permanenten Revolution"

Die "Permanente Revolution" ist eines der Herzstücke der Ideen des
russischen Revolutionärs Leo Trotzki. Oft abgetan mit einem ebenso
lapidaren wie dummen "die Trotzkisten wollen eben permanent eine
Revolution machen", ist diese Theorie tatsächlich der Versuch gewesen,
die Möglichkeiten für eine Revolution in Russland auszuloten und
einzuschätzen. Später wurde diese Theorie von Trotzki verallgemeinert.
Was die Theorie der "Permanenten Revolution" überhaupt aussagt, wie
sie sich historisch entwickelt hat und wieso sie heute noch immer
gültig ist, soll im Folgenden zusammengefasst werden.

==>> Mehr unter
http://www.sozialismus.net/zeitung/mr40/permanente-revolution.html

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Classwar-Hip-Hop aus Hamburg
MC Holger Burner rappt gegen Hartz IV und Co.

Viele Menschen setzen deutschsprachigen Hip-Hop mit Sexismus,
Homophobie und Reichtum- sowie Gewaltverherrlichung gleich. Der
mediale Hype rund um Rapper wie Kool Savas, Bushido, Sido und Fler hat
dazu beigetragen, dass sich dieses Bild in den letzten Jahren
gefestigt hat. Holger Burner, ein kommunistischer Rapper aus Hamburg
zeigt, dass es auch anders geht. Sein vor kurzem erschienenes
Debutalbum “Cypherpropaganda" ist der beste Beweis dafür, dass es auch
Hip-Hop-MC´s gibt, die durch ihre kritischen und politisch Partei
ergreifenden Texte hervorstechen können.

==>> Mehr unter http://www.sozialismus.net/zeitung/mr40/holger-burner.html

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"Krisenherd" Somalia
Der Kampf um die Vorherrschaft am Horn

Am Horn von Afrika loderte zur Jahreswende ein Konflikt mit langer
Tradition erneut auf. Äthiopische Truppen marschierten mit Zustimmung
der somalischen Übergangsregierung im größtenteils von IslamistInnen
beherrschten Somalia ein und stürzten innerhalb weniger Tage die
Hochburgen der IslamistInnen. Dieser Artikel versucht eine kurze
Übersicht über die Rolle Äthiopiens, der Übergangsregierung und der
IslamistInnen zu geben, die versteckten Kapitalinteressen aufzudecken
und die Hintergründe des Konfliktes zu beleuchten.

==>> Mehr unter
http://www.sozialismus.net/zeitung/mr40/somalia.html


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(06)   Freitag 27. 4., 15 Uhr: HOSI Wien ruft zur 
Kundgebung gegen Verbot der Gay-Pride-Parade in 
Moldawien auf
   von  Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 26. April 2007

HOSI Wien ruft zur Kundgebung gegen Verbot der 
Gay-Pride-Parade in Moldawien auf

Im dritten Jahr in Folge haben die Behörden der 
moldawischen Hauptstadt Chisinau die Durchführung 
der Lesben- und Schwulenparade untersagt. Dies, 
obwohl im Februar 2007 die Lesben- und 
Schwulenorganisation GenderDoc-M eine Klage gegen 
die Stadtverwaltung gewonnen hat. Der Oberste 
Gerichtshof der Republik Moldau hatte 
entschieden, dass die Nichtgenehmigung der 
Lesben- und Schwulenparade im Vorjahr 
unrechtmäßig erfolgt war. Die vorgebrachte 
Begründung der Stadtverwaltung, die Demonstration 
stelle eine Gefahr für die öffentliche Ordnung 
dar, sei unverhältnismäßig und das Verbot daher 
eine Verletzung des durch die Europäische 
Menschenrechtskonvention garantierten Rechts auf 
Versammlungsfreiheit gewesen. Trotz dieses 
Urteils hat die Stadtverwaltung der für morgen 
geplanten Parade erneut keine Genehmigung 
erteilt. Die AktivistInnen von GenderDoc-M wollen 
sich das Verbot nicht länger gefallen lassen und 
werden trotz der Untersagung der Parade auf die 
Straße gehen. Die Parade ist Teil des bereits in 
der 6. Auflage stattfindenden Festivals 
"Curcubeul peste Nistru" (Der Regenbogen über dem 
Dnister), das heuer vom 27. bis 29. April 
durchgeführt wird. Weitere Infos unter: 
www.gay.md/eng/

Die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien und Grüne 
andersrum rufen daher gemeinsam zu einer 
Kundgebung vor der Botschaft Moldovas in Wien 
auf. Diese findet zeitgleich mit der nicht 
genehmigten Parade in Chisinau statt. Wir hoffen 
auf zahlreiche Teilnahme!

Ort: Botschaft der Republik Moldau, Löwengasse 47a, Wien 3
(zwei Häuser nach dem Hundertwasser-Haus; 
öffentlicher Verkehr: Straßenbahn N, Autobus A4)
Zeit: Freitag, 27. April 2007, 15 Uhr.

Rückfragehinweis:
Ute Stutzig, Obfrau: Tel. 0650-9080188
Christian Högl, Obmann: Tel. 0699-11811038
Kurt Krickler, Generalsekretär: Tel. (01) 5451310 oder 0664-5767466
office at hosiwien.at, www.hosiwien.at
ZVR-Nr.: 524 534 408



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(07)  Rettet Darfur! Aufruf zur Demonstration
   von  "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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>  GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
>  PRESSEMITTEILUNG   Göttingen/Berlin, den 26.04.2007
>
>  Global Day for Darfur (27.-29.April 2007)
>  Aufruf zur Demonstration in Berlin:
>  "Wir schlagen Alarm: Rettet Darfur!"
>
>  Berlin gehört zu den weltweit mehr als 300 Städten, in denen am
>  kommenden Wochenende Aktionen, Kundgebungen, Mahnwachen und
>  Pressekonferenzen für die unter furchtbaren Verbrechen leidende
>  schwarzafrikanische Bevölkerung im Westsudan stattfinden: Die
>  Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ruft anlässlich des "Global Day
>  for
>  Darfur" am kommenden Sonntag unter dem Motto "Wir schlagen Alarm -
>  Rettet Darfur!" zur Demonstration in der deutschen Hauptstadt auf. Dies
>  ist
>  in Deutschland die bisher einzige Aktion im Rahmen des Global Day for
>  Darfur gegen den seit vier Jahren andauernden Völkermord.
>
>  Der Demonstrationszug, der am Sonntag (29.04.) um 10 Uhr am
>  Brandenburger Tor beginnt, wird auf dem Potsdamer Platz enden. Dort
>  werden die Demonstrationsteilnehmer um 5 Minuten vor 12 Uhr mit
>  Weckern, Kochtöpfen oder Trommeln lautstark die Forderung der GfbV an
>  die Bundesregierung unterstützen, sich endlich ernsthaft für Sanktionen
>  gegen das sudanesische Regime einzusetzen. Auf der anschließenden
>  Kundgebung sprechen Frau Manal Seifeldin aus Darfur, Prof. Dr. Micha
>  Brumlik, der Autor Hannes Stein sowie der GfbV-Afrikaexperten Ulrich
>  Delius .
>
>  Aktionen zum Global Day for Darfur u.a. in den Hauptstädten von
>  mindestens 35 Staaten: Ägypten + Australien + Bahrain + Belgien +
>  Dänemark + Deutschland + Frankreich + Gambia + Ghana +
>  Großbritannien + Irland + Island + Israel + Italien + Kanada + Luxemburg +
>  Mali + Mauritius + Mongolei + Niederlande + Nigeria + Norwegen +
>  Österreich + Polen + Schweden + Schweiz + Senegal + Spanien +
>  Tansania + Thailand + Tunesien + Ukraine + Ungarn + USA.
>
>
>  Schon am Freitag (27. April) wird die GfbV ihre gemeinsam mit Fairplanet
>  initiierte Kampagne RettetDarfur.de auf einer Pressekonferenz in Berlin
>  vorstellen, zu der als Gast der engagierte Sänger Cosmo Klein erwartet
>  wird.
>
>  Fairplanet und die GfbV konnten zum Auftakt ihrer Kampagne Prominente
>  aus Musik, TV, Sport und Showbusiness - unter ihnen auch Anne Will,
>  Hape Kerkeling und die Söhne Mannheims - gewinnen, einen dringenden
>  Appell an die Bundesregierung zu unterzeichnen. Sie wird darin
>  aufgefordert, in der EU wirksame Schritte gegen den andauernden
>  Völkermord in Darfur durchzusetzen. Dem Genozid sind bereits bis zu
>  400.000 Menschen zum Opfer gefallen. Rund 2,7 Millionen wurden von
>  arabischen Reitermilizen, unterstützt von der sudanesischen Armee und
>  Luftwaffe, vertrieben. Das Überleben von drei Millionen ist von
>  Hilfslieferungen abhängig.
>
>  Für Nachfragen sind wir am Sonntag in Berlin erreichbar unter Tel. 0160 95
>  67 14 03.
>  =================================================
>  Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
>  Inse Geismar, Pressereferentin
>  Postfach 2024, D-37010 Goettingen
>  Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
>  E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de



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(08)  Westsahara: Weltsicherheitsrat soll auf Referendum beharren!
   von  "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
>  PRESSEMITTEILUNG   Göttingen, den 26.04.2007
>
>  Beratungen über Fortsetzung von UN-Friedensmission MINURSO
>  Appell an Weltsicherheitsrat: Nur international anerkannte
>  Volksabstimmung wird Westsahara Frieden bringen
>
>  Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Donnerstag an den
>  Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen appelliert, bei seinen
>  Beratungen
>  über eine Lösung des Westsahara-Konfliktes darauf zu bestehen, dass eine
>  international anerkannte Volksabstimmung über die Zukunft der von
>  Marokko besetzten ehemaligen spanischen Kolonie durchgeführt wird. Das
>  Gremium entscheidet am Freitag darüber, ob die UN-Friedensmission
>  MINURSO dort fortgesetzt wird. Um ein Referendum abzuwenden, hatte
>  Marokko jüngst angeboten, Westsahara Autonomie zu gewähren.
>
>  Der Weltsicherheitsrat müsse nun eine weitere Aushöhlung des
>  Völkerrechts durch Marokko verhindern und die Umsetzung seiner
>  zahlreichen Resolutionen zur Westsahara-Frage verlangen, forderte die
>  GfbV in einem Fax-Schreiben an den amtierenden Vorsitzenden des
>  Weltsicherheitsrates, den britischen UN-Botschafter Sir Emyr Jones Parry.
>  Denn mit immer neuen Tricks versuche Marokko zu verhindern, dass der
>  1991 beschlossene UN-Friedensplan verwirklicht wird. Der Plan sieht die
>  Organisation einer Volksabstimmung über die Zukunft der ehemaligen
>  spanischen Kolonie vor.
>
>  Die meisten Saharauis glauben nicht, dass Marokko ihnen eine echte
>  Autonomie gewähren wird. Denn in den vergangenen 32 Jahren unter
>  marokkanischer Besatzung wurden grundlegendste Menschenrechte der
>  Zivilbevölkerung in Westsahara ignorier. Deshalb appellieren die
>  Betroffenen an die UN, das Selbstbestimmungsrecht des saharauischen
>  Volkes nicht zu ignorieren.
>
>  Die Verfolgung von Menschenrechtlern und Demonstranten in der
>  Westsahara durch marokkanische Sicherheitskräfte und Behörden dauere
>  bis heute an, berichtete die GfbV. Erst am vergangenen Samstag seien in
>  der Stadt El Aaiun sieben Jugendliche festgenommen worden, die friedlich
>  gegen die Politik Marokkos protestiert hatten.
>
>  Für Nachfragen ist der GfbV-Afrikaexperte Ulrich Delius erreichbar unter
>  Tel. 0160 95 67 14 03.
>  ==================================================
>  Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
>  Inse Geismar, Pressereferentin
>  Postfach 2024, D-37010 Goettingen
>  Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
>  E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de


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(09 )  8.5.: Braucht Auflehnung Anpassung?
   von  Zukunfts- und Kulturwerkstätte - Newsletter <zuk at spoe.at>
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Zwischentöne

Eine Gesprächsreihe mit Menschen, die etwas zu sagen haben.


Braucht Auflehnung Anpassung?


Gertraud Knoll im Gespräch mit...
...Johanna Dohnal


Dienstag, 8. Mai 2007, 19 Uhr
in der Zukunfts- und Kulturwerkstätte, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien



  	 	 	Johanna Dohnal

Bundesministerin für Frauenangelegenheiten a.D.
In einer Koalitionsregierung zwischen SPÖ und ÖVP 
wurde Johanna Dohnal 1990 zur ersten 
Bundesministerin für Frauenangelegenheiten 
bestellt. Auf ihrem Lebens- und Berufsweg 
leistete sie in vielerlei Hinsicht 
Pioniersarbeit, ob mit oder gegen Seilschaften. 
Nicht nur durch die vielzitierte Strategie der 
Einmischung, sondern auch auf einem Weg der 
parteiübergreifenden Zusammenarbeit, agierte sie 
zielorientiert und verhalf dadurch vielen Ideen 
zum Durchbruch. Seit 2003 gibt es den “Johanna - 
Dohnal - Förderpreis", der 2007 auch erstmals ein 
Stipendium beinhaltete, um Studentinnen in 
technischen, männlich dominierten Bereichen zu 
unterstützen.


Gertraud Knoll

Abg. z. Bundesrat, Leiterin der ZUK
1998 Kandidatur für das BundespräsidentInnenamt, 
1994-2002 erste Superintendentin der 
Evangelischen Kirche A. B. in Österreich; 
Trägerin der Friedrich-Torberg-Medaille der 
Israelitischen Kultusgemeinde Wien für 
beispielhafte Haltung und Solidarität im Ringen 
um Wahrheit und Menschenwürde


  	 	    Eintritt frei! Anmeldung:
     01/513 86 82 oder zuk at spoe.at



  	 	 	Nähere Infos unter:

Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
Tel.: 01/513 86 82
www.diezuk.at
zuk at spoe.at
ZVR-370292072



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(10)  GA: Protest gegen Verbot der Parade in 
Moldawien, Koniginnedag, Buchpräsentationen: 
"Queerstory" und "Drag King"
   von  "Andersrum Wien" <andersrum.wien at gruene.at>
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  Liebe FreundInnen,

Morgen demonstrieren wir gegen das Verbot der Parade in Moldawien. Am Montag
ist Koniginnedag! Am 4.5 präsentieren wir das Buch "QUEERSTORY" - Geschichte
der Lesben- und Schwulenbewegung in Österreich von Ulrike Repnik in Graz. Und
am 11.5. präsentieren die Linken Emanzen das Buch "Drag King". Anschließend
wird im Fluc gefeiert.

Wir freuen uns auf Euch!

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Kundgebung gegen das Verbot der Gay-Pride-Parade in Chisinau
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Gemeinsam mit der HOSI Wien rufen zum Protest gegen das Verbot einer Lesben-
und Schwulenparade in Moldawien auf. Am Freitag, 27.4., treffen wir uns vor
der moldawischen Botschaft. Komm hin!

mehr: http://www.gruene-andersrum.at/international/artikel/lesen/15737/

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10. Koniginnedag: Beatrix is back!
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Veranstatlungstipp: Marco Schreuder und Wolfgang Wilhelm laden zum
traditionellen holländischen Koniginnedag. Am 30.4. ab 21 Uhr!
mehr: http://koninginnedag.rainbow.or.at/

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"QUEERSTORY" - Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung in Österreich
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Veranstaltungstipp: Buchpräsentation am 4.5.2007 in Graz. Empfehlung!
mehr: http://www.gruene-andersrum.at/kultur_medien/artikel/lesen/15740/

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Drag King Buchpräsentation und Party
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Am 11.5. präsentieren die Linken Emanzen das Buch "Drag Kings. Mit Bartkleber
gegen das Patriarchat". Anschließend Party im Fluc!
mehr: http://www.gruene-andersrum.at/linke_emanze/artikel/lesen/15742/



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http://www.gruene-andersrum.at/
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Die Grünen Andersrum Wien
c/o Grüner Klub im Rathaus
AT-1082 Wien

Tel.+43-(0)1-4000 DW 81813
Fax +43-(0)1-4000 DW 99 81811

http://www.gruene-andersrum.at





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(11) SONNTAGS/HÖRBAR ABSTRAKT: ANALOG SUICIDE (tr) live
von Kim-pop.org info at kim-pop.org
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KIMreminder
SONNTAGS/HÖRBAR ABSTRAKT

so 29.04.2007 SONNTAGS ABSTRAKT

ANALOG SUICIDE (tr)

20:30
postgarage, dreihackengasse 42, 8020 graz
eintritt frei!!!
alle cocktails um 4 ¤!

fr 27.04.2007 HÖRBAR ABSTRAKT

Coco's Warp Paws

20:30 - 22:30
auf der frequenz von radio helsinki - 92,6 MHz; 
wiederholungen der sendung am mittwoch, 00:00 - 
02:00 uhr, ebenfalls auf radio helsinki
_________________________________________________________

SONNTAGS ABSTRAKT: ANALOG SUICIDE (tr)
Batur Sönmez gründete 1999 in Istanbul das Atomic 
Music Movement, in dessen rahmen er auch einige 
experimentelle elektronische noise und 
audio-visuelle projekte startete. Eines davon ist 
Analog Suicide. Analoge elektronische musik der 
intensiven, krachigen, lauten art. Seelenverwandt 
mit Merzbow, Whitehouse oder Masonna.
2004 spielte Analog Suicide beim grössten 
internationalen festival für elektronische musik 
der Türkei "Phonem". 2005 veröffentlichte er eine 
split CD mit dem Japaner Kazuya Ishigami 
(http://nocords.net/kazuya/utiage.html) und 
später weitere beiträge zu samplern und einige 
solo CDs. Ausserdem war er auf einigen grossen 
festivals zu hören und tourte 2006 durch Japan 
und Russland.
Als seine grössten einflüsse nennt Analog Suicide 
Dadaismus, Futurismus, Musique Concrete, filme, 
bücher, die erde, den raum, liebe, hass, gott, 
die natur, tiere, menschen und maschinen. Und 
diese hört man dann auch sehr deutlich in seiner 
musik. Pulsierendes motorstöhnen, knarzende und 
krachende bruchstellen, menschliche stimmen da 
und dort - die ewige hassliebe zwischen mensch 
und maschine findet ihren direkten ausdruck in 
den kraftvollen stücken Analog Suicides.
http://www.myspace.com/analogsuicide



HÖRBAR ABSTRAKT: Coco's Warp Paws
Zieht eure Gummistiefel und die Blaue an wir 
errichten wir ein frickeliges Sampler-Gebäude. 
Der Sand kommt von Warp10+3 Remixes, den Zement 
liefert Tigerbeat6 Paws - Across America 2002 
Tour und das Wasser steuert Skipp 2nd Coco waffle 
flake bei.
Lonestar wünscht eine schöne Gleichenfeier!
http://kim-pop.org






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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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(12)  Die verlogenheit der Abschottung
   von Dietmar Köhler <ibd.koehler at utanet.at>
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Sehr geehrter Herr Böhm,

in Ihrem Beitrag "Die Verlogebnheit der 
Abschottung" (Die Presse v. 24.4.07) schreiben 
Sie:
"Glaubt man dem Wirtschaftsministerium, so fehlen 
bis 2009 insgesamt 50.000 Fachkräfte."

Meine Frage: Wer ist heutzutage so naiv, dem Wirtschaftminister zu glauben?

Schon vergessen? Dass vor einigen Jahren 
dringendst 50.000 IT-Kräfte (hauptsächlich aus 
Indien) gebraucht wurden? Und wie sah die 
Realität aus?

Ich war beruflich (und erfolgreich) über 30 Jahre 
in "Osteuropa" tätig und bin frustriert, welcher 
Unsinn hierzulande verbreitet - und leider auch 
immer noch geglaubt - wird.

Bitte recherchieren Sie mehr und glauben Sie 
weniger. Das würde einem angesehenen Printmedium 
wie der Presse gut tun.

Entsetzt

Ing. Dietmar Köhler
1230 Wien

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(13)  Hinrichtungen und Auspeitschungen in Saudi-Arabien
   von  "wadi wien" <wadi.wien at gmx.at>
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Weitere Hinrichtungen und Auspeitschungen in Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien sind am Montag drei Iraker 
enthauptet worden, weil sie Haschisch 
geschmuggelt haben sollen. Am selben Tag war in 
der Stadt Arar ein saudischer Staatsbürger 
öffentlich enthauptet worden, der einen Landsmann 
erschossen hatte.

Seit Jahresbeginn wurden in Saudi Arabien bereits 
34 Menschen enthauptet. Im vergangenen Jahr 
wurden insgesamt 38 Personen wegen 
Drogenschmuggels, Mordes oder Vergewaltigung 
hingerichtet. Zur Zeit sitzt in dem streng 
wahabitischen Staat ein Ägypter in der 
Todeszelle, weil er "den Koran entweiht" haben 
soll. Zudem besteht zur Zeit die Gefahr, dass 
eine 19-jährige Frau, die nur unter der 
Bezeichnung "das Mädchen aus al-Qatif" bekannt 
ist, sowie fünf Männer ausgepeitscht zu werden.

Saudi-Arabien zählt zu den Staaten mit den 
weltweit meisten Hinrichtungen und Körperstrafen, 
die nach der saudischen Lesart des islamischen 
Rechtes vollstreckt werden.

Proteste richten Sie bitte an die Botschaft des 
Königreichs Saudi-Arabien, Formanekg 38, 1190 Wien
Tel.:    +43(1)3672531-32
Fax:    +43(1)3672540
-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit

WADI-Austria

e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ

IBAN  AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT)  RLNWATWW

Im Februar 2007 erschien die dritte Print-Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Weibliche Genitalverstümmelung
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
Online zu lesen unter: http://www.wadinet.at/Media/wadinews.php



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(14)  Presseinformation der HOSI Linz: 
26.04.2007/Arrogant, heuchlerisch und verlogen
von  "HOSI Linz" <ooe at hosilinz.at>
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Arrogant, heuchlerisch und verlogen

HOSI Linz über Antragsablehnung durch ÖVP 
enttäuscht. ÖVP zeigt ihr wahres Gesicht
In der heutigen Sitzung des Ausschusses für 
Innere Angelegenheiten hat die ÖVP gemeinsam mit 
der FPÖ den Antrag der SPÖ auf Erstellung eines 
Konzeptes zur Vermeidung von Diskriminierung 
homosexueller PartnerInnenschaften gegen ihren 
Koalitionspartner Grüne abgelehnt. “Wir sind 
enttäuscht über die unchristliche Heuchelei 
dieser selbst ernannten christlich-sozialen 
Partei", reagiert der Geschäftsführer der HOSI 
Linz, Gernot Wartner, verärgert. “Die ÖVP redet 
beständig davon, nicht diskriminieren zu wollen, 
um dann ungeniert weiter zu diskriminieren, nur 
weil es ihr gerade ins ideologische Konzept 
passt. Und sie schreckt dabei einmal mehr nicht 
vor einem Schulterschluss mit der rechten FPÖ und 
der Desavouierung ihres Koalitionspartners 
zurück. Dass sie dabei nahezu ein Viertel der 
Bevölkerung vor den Kopf stößt und eine Mehrheit 
in diesem Land diesen Kurs längst nicht mehr 
nachvollziehen kann, ist ihr dabei egal."
Mit der Ablehnung dieses Antrags steht die ÖVP 
damit klar im Widerspruch zum Geist des Artikels 
9 Absatz 4 der auch von ihr mit beschlossenen 
oberösterreichischen Landesverfassung sowie dem 
ebenfalls von der ÖVP mit beschlossenen 
Antidiskriminierungsgesetz. Dass dieser Kurs 
damit auch dem Regierungsübereinkommen mit den 
Grünen widerspricht, wonach die Koalition "die 
Nicht-Diskriminierung verschiedener und damit 
auch gleichgeschlechtlicher Partnerschaften 
anstrebt", verleiht dem Ganzen dann auch noch 
eine ganz besonders pikante Note. Die ÖVP zeigt 
damit einmal mehr ihr wahres Gesicht.

“Es ist diese verlogene Arroganz der ÖVP, die in 
den letzten Wochen LH-StV. Hiesl, LR Stockinger 
und selbst LH Pühringer in der letzten 
ORF-Pressestunde an den Tag gelegt haben und auch 
in der Ablehnung dieses Antrags zum Ausdruck 
kommt. Viele Menschen in diesem Land haben das 
schon satt! Die ÖVP interessiert sich nicht die 
Spur dafür, was die Menschen in diesem Land 
bewegt", ist Wartner überzeugt. “Laut der 
amtlichen Statistik des Landes leben in 
Oberösterreich zur Zeit 1.402.050 Menschen. Geht 
man davon aus, dass in Österreich auch nicht 
weniger Lesben und Schwule leben, als im 
internationalen Durchschnitt, dann sind das 7,5 
Prozent der Bevölkerung oder etwa 105.000 
Menschen. Nimmt man noch deren Angehörige und 
FreundInnen dazu, dann ist das sicher weit mehr 
als ein Viertel der Bevölkerung, das von der 
Verweigerung der rechtlichen Gleichstellung von 
lesbischen und schwulen PartnerInnenschaften 
betroffen ist und das diese Ignoranz der ÖVP 
einfach nicht länger aushält."
Wartner weist darauf hin, dass die ÖVP im 
Dienstrecht für die oö. LandesbeamtInnenen und 
die Landes- und Gemeindebediensteten bereits 
längst die Gleichstellung von 
gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften 
umgesetzt hat. “Warum das, was für die 
oberösterreichischen Landesbediensteten schon 
seit einigen Jahren recht und billig ist, dem 
Rest der Bevölkerung weiterhin vorenthalten 
werden soll, kann die ÖVP niemandem mehr 
erklären. Das ist ein heuchlerisches Festhalten 
an Wertvorstellungen, an die die ÖVP ja selbst 
schon lange nicht mehr glaubt und die weder ins 
dritte Jahrtausend passen noch sonst irgendwie 
zeitgemäß sind."
Wartner abschließend: “Wenn die ÖVP den Geist der 
Zeit nicht mehr akzeptieren kann und daher 
glaubt, die Interessen eines guten Viertels der 
Bevölkerung weiterhin schlichtweg ignorieren zu 
können, dann legen wir den verantwortlichen 
PolitikerInnen in der ÖVP nahe, Platz zu machen 
für Personen, die dies können und bereits in der 
gesellschaftspolitischen und sozialen Realität 
des 21. Jahrhunderts angekommen sind. Die 
Menschen in diesem Land brauchen und verdienen 
PolitikerInnen, die die Bedürfnisse und 
Interessen der Menschen in diesem Land ernst 
nehmen und den entsprechenden Gestaltungswillen 
aufbringen, das Land zukunftsfähig und den 
modernen Anforderungen entsprechend zu gestalten."

Die HOSI Linz ersucht in diesem Zusammenhang 
abermals auch die Grünen, über Landesrat Rudi 
Anschober auf den Koalitionspartner einzuwirken, 
sich endlich gegen längst notwendige 
gesellschaftspolitische Reformen nicht weiter zu 
sperren.

Für die HOSI Linz
gez. Gernot Wartner, Geschäftsführer

Linz, den 26.04.2007

Rückfragehinweis:
Für allfällige Rückfragen stehen wir Ihnen unter 
der Linzer Telefonnummer 0732/60 98 98 bzw. 
0664/25 36 701 (Hr. Wartner) oder über E-Mail 
jederzeit gerne zur Verfügung.
----------------------------------------------------------------------------
Homosexuelle Initiative Linz (HOSI Linz)
The Lesbian and Gay Movement in Upper Austria
Schubertstrasse 36/1, A-4020 Linz
Phone/Fax: ++43/732-60 98 981
E-Mail:ooe at hosilinz.at
http://www.hosilinz.at
   von



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(15)  [SOSMM - Info] Änderung Fremdenrecht - Dringende Mithilfe erbeten!
   von  "SOS Mitmensch" <inserat at sosmitmensch.at>
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  Fremdenrechtsänderung JETZT. DrinGende Mithilfe Erbeten!
SCHALTUNG EINES APPELLS IN TAGESZEITUNG.

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr!
  Seit Monaten lesen wir in den Zeitungen täglich 
von Menschen, die unter die Räder des 
Fremdenrechtspaketes gekommen sind. Jetzt hat 
sich der Präsident des Verfassungsgerichtshofes 
mit Kritik geäußert und regt eine 
Gesetzesänderung an. Damit ist endlich etwas 
Bewegung in die Sache gekommen. Jüngste 
Wortmeldungen deuten allerdings darauf hin, dass 
der Weg gelegentlicher Gnadenakte einschlagen 
werden soll - gepaart mit scharfer Rhetorik. Doch 
das ist keine Lösung. Es braucht Rechte, nicht 
bloß Gnade.
  Wir wollen eine Fremdenrechtsänderung JETZT. Das 
Gesetzeswerk ist menschenrechtswidrig, 
bürokratisch und inhuman.
  Appell in Tageszeitung
Dies werden wir mit dem unten stehenden Appell 
als Inserat in einer österreichischen 
Tageszeitung fordern. Dafür bitten wir dringend 
um Ihre Mithilfe. Bitte sagen Sie uns 
ehestmöglich Ihre Mitwirkung mit 30 Euro an der 
Kostendeckung des Inserats zu (Bei 
eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten ist 
ein geringerer Betrag möglich). Sie ermöglichen 
damit eine gute Platzierung des Appells und 
werden auf Wunsch als UnterstützerIn genannt.

So funktionierts
1) Senden Sie uns ein Mail an 
mailto:inserat at sosmitmensch.at, in dem Sie uns 
mitteilen;
2) mit welchem Namen Sie oder Ihre Organisation 
im Inserat als UnterstützerIn genannt werden 
soll/en. Aus organisatorischen Gründen geben wir 
keine Titel, Funktionen oder ähnliches an (Wenn 
Sie anonym bleiben wollen, teilen Sie uns das 
bitte ebenfalls mit.)
3) wenn Sie eine Bestätigung für den 
Druckostenbeitrag brauchen, teilen Sie uns Ihre 
Postanschrift mit.
Sobald die Schaltung zustande kommt, informieren 
wir Sie über die Modalitäten der Einzahlung.
  Mit freundlichen Grüßen,
Philipp Sonderegger, Sprecher SOS Mitmensch
Wien, 25. April 2007

PS: Wie immer bitten wir um Verständnis, dass wir 
zur Unterstreichung des überparteilichen 
Charakters der Initiative auf die Unterstützung 
von wahlwerbenden Gruppen und deren bekannten 
VertreterInnen verzichten wollen.

PPS: Bitte leiten Sie diesen Aufruf auch an 
Menschen weiter, von denen Sie glauben, dass sie 
an einer Mitwirkung interessiert sein könnten.
  Der Appell:
  Fremdenrecht ändern JETZT!
  Wir fordern die Änderung des 
Fremdenrechtspaketes. Es ist 
menschenrechtswidrig, bürokratisch und inhuman. 
Familien werden auseinander gerissen, gut 
integrierte Menschen werden zu 
AbschiebekandidatInnen. Traumatisierte und 
Jugendliche sitzen in Schubhaft. Und die 
Asylverfahren dauern immer noch viel zu lange.
  Keine Sündenböcke mehr!
  Wir wollen einen anderen Weg: Fremde und 
AsylwerberInnen dürfen nicht länger als 
Sündenböcke für parteipolitische Profilierung 
missbraucht werden. Zu lange schon lässt sich die 
politische Mitte treiben. Diese Spirale muss 
durchbrochen werden. Denn es geht nicht um 
Verschärfung oder Aufweichung - es geht um 
Qualität: Darum, ob Gesetze tauglich sind, unser 
Zusammenleben wirksam und ohne unerwünschte 
Nebenwirkungen zu regulieren.
  Für verantwortungsvolle Politik und qualitätvolle Gesetze!
  Eine verantwortungsvolle Fremdenrechtspolitik 
zielt auf die langfristige und vorausschauende 
Gestaltung des Zusammenlebens. Im Interesse 
Zugewanderter und hier Geborener. Eine 
verantwortungsvolle Fremdenrechtspolitik versucht 
Andersdenkende von vernünftigen Maßnahmen zu 
überzeugen. Auf symbolische Klientelbefriedigung 
wird verzichtet.
  Wir fordern eine Fremdenrechtsänderung JETZT, 
gegen den Missbrauch von Fremden und Flüchtlingen 
als Sündenböcke. Für verantwortungsvolle Politik 
und qualitätvolle Gesetze!

Philipp Sonderegger, Sprecher
SOS MITMENSCH
email                info at sosmitmensch.at
telefon              +43 (1) 524 99 00 - 11
fax                   +43 (1) 524 99 00
post                 sos mitmensch, pf 220, 1070 wien
web                  sosmitmensch.at
spenden           PSK blz:60000 kn:91000590




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GIPFELSOLI
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(16)   Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm
    von Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
    <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
    und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- "Unruhe unter Beamten der Sicherheitsbehörden beim Bund - Proteste"
- G8-GIPFEL IN HEILIGENDAMM: Anti-G8-Aktivist kündigt Krawalle an
- Wer wirft den ersten Stein?
- Betreten des "Bombodroms" kein Hausfriedensbruch
- Mexiko-Infotour Projektbeschreibung
- G8-Dialog: "Kanzlerin stößt Zivilgesellschaft vor den Kopf"

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"Unruhe unter Beamten der Sicherheitsbehörden beim Bund - Proteste"

Berlin (dpa) - Die Beamten der Sicherheitsbehörden des Bundes sind zunehmend
unzufrieden mit ihrer finanziellen und sozialen Situation. Erstmals haben sich
nach Informationen aus Teilnehmerkreisen Vertreter aller neun Gewerkschaften
und Berufsvertretungen aus Zoll, Polizei, Nachrichtendiensten und Bundeswehr
getroffen, um von der Regierung strukturelle Verbesserungen und Anpassungen an
die Einkommensentwicklung in der Wirtschaft zu verlangen.

Die Teilnehmer planen den Angaben zufolge auch Demonstrationen während des
G8-Gipfels der führenden Industrienationen und Russlands im Ostseebad
Heiligendamm. Ein der dpa vorliegendes erstes Protestschreiben des Bündnisses,
das sich selbst "G 9-Initiative" nennt, soll am Mittwoch veröffentlicht werden.
Mit Demonstrationen während des Gipfels Anfang 
Juni wird in dem Papier aber noch
nicht konkret gedroht.

Es wird beklagt, dass sich die finanziellen und sozialen Rahmenbedingungen für
die Beschäftigten in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert hätten. Die
Leute müssten länger und mehr arbeiten, sich in 
In- und Ausland mobil zeigen und
bekämen dafür deutlich weniger Geld. "Nicht wenige werden dadurch in
Existenznöte gebracht", heißt es in dem Schreiben. Es müsse Schluss sein mit
einer Politik, die dazu führe, dass die Beschäftigten dem Bund die Gefolgschaft
versagten.

Die Initiative wird unter anderem unterstützt vom Bundeswehrverband, der
Gewerkschaft der Polizei, der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Deutschen
Zoll- und Finanzgewerkschaft, der Deutschen Polizeigewerkschaft sowie dem Bund
Deutscher Kriminalbeamter.


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G8-GIPFEL IN HEILIGENDAMM: Anti-G8-Aktivist kündigt Krawalle an

Die Aktionen gegen den G8-Gipfel im Juni sollen friedlich verlaufen - da waren
sich die Organisatoren des Protests bisher einig. Nun kokettiert der Sprecher
einer linksextremen Gruppe mit Gewalt. Platzt das Demonstrations-Bündnis?
Eigentlich sollte es um eine friedliche Demonstration am 2. Juni gegen die
Politik der G8 gehen - pünktlich zum jährlichen Treffen der Staats- und
Regierungschefs der sieben führenden Industriestaaten plus Russland in
Heiligendamm. Eigentlich.
Denn zum dem Bündnis von Globalisierungskritikern, das heute in Berlin vor die
Presse trat, gehört auch die "Interventionistische Linke" - eine lose
Gruppierung von extremen Linken. "Wir glauben, dass alle Aktionsformen
passieren können, und distanzieren uns nicht davon", sagte ihr Vertreter
Benjamin Laumeyer auf mehrfache Nachfrage, ob denn während der Proteste am
Rande des G8-Gipfels in Heiligendamm vom 6. bis zum 8. Juni gewalttätige
Ausschreitungen zu erwarten sind.
Sichtlich irritiert entgegnete Werner Rätz von Attac Deutschland, es gebe
zwischen den verschiedenen Gruppierungen eine "konkrete und belastbare
Vereinbarung, dass die Demonstration prinzipiell einen friedlichen Charakter
haben soll".
Die Demonstration am 2. Juni soll der Auftakt zum diesjährigen G8-Protest
werden. Die Veranstalter hoffen auf bis zu 100.000 Teilnehmer vorwiegend aus
Deutschland, Dänemark und Polen. Bunt und friedlich soll es zugehen. Selbst die
Polizei hat keine konkreten Hinweise auf geplante 
Ausschreitungen am Rande. Doch
Benjamin Laumeyer will sich nur für den 2. Juni an die Vereinbarungen des
Bündnisses gebunden wissen.
Die Vereinbarungen lauten im Detail: Gewaltfreiheit und passiver Widerstand -
gerade auch bei den Blockaden, die von "Block G8? organisiert werden. Das
Bündnis aus kirchlichen Gruppen, Autonomen, radikalen Linken, Mitglieder von
Attac, Greenpeace oder Partei- und Gewerkschaftsjugend will die Zufahrsttraßen
zum Seebad Heiligendamm abriegeln, um die Infrastruktur des G8-Gipfels
lahmzulegen.

Keine Schlacht, sondern Inhalt

Das Bündnis gilt als am besten organisierte Protestbewegung seit Jahren. Die
Polizei reagiert darauf mit ihrem größten Einsatz in der Geschichte der
Bundesrepublik: 16.000 Polizisten aus verschiedenen Bundesländern werden
kommen, dazu 2000 der Bundespolizei, 1000 des Bundeskriminalamtes, eine Staffel
Polizeihubschrauber, und Bundeswehr und Marine sichern den See- und Luftraum.
Die Protestbewegung will auf keinen Fall den Eindruck erwecken, man setze auf
eine Art Mutter aller Schlachten. Deshalb sind Aussagen verheerend, die auf
mögliche Ausschreitungen schließen lassen. Für Organsiationen wie Greenpeace,
Attac oder die Mecklenburgische Landeskirche ist Gewaltfreiheit Voraussetzung
für ein Bündnis.
Das Feinbild G8 schweißte bisher selbst Kommunisten und Christen zusammen. Der
Konsens: Auf dem jährlichen Treffen der G8 würden Entscheidungen gefällt, die
demokratisch nicht legitimiert seien. Außerdem trügen sie vornehmlich Schuld an
Klimawandel, Kriegen, Armut und Hunger. Zum Anti-G8-Repertoire gehört neben der
Demonstration am 2. Juni auch ein Alternativgipfel, auf dem Politikkonzepte
diskutiert werden.

"Wir nehmen das sehr ernst"

Künstler von Jan Delay über "Wir sind Helden" bis zu Herbert Grönemeyer geben
Konzerte. Die Evangelische Landeskirche Mecklenburg will einen "Heiligen Damm
des Gebets" mit 100 Gemeinden rund um Heiligendamm bilden - schließlich hat der
Lutherische Weltbund schon im Jahr 2003 die "neoliberale Globalisierung" als
"Götzendienst" bezeichnet.
Die Polizei sieht selbst den angekündigten 
gewaltlosen Widerstand von "Block G8?
mit gemischten Gefühlen. "Wir haben zwar keine Hinweise auf gewalttätige
Ausschreitungen. Ankündigungen zur Überwindung von Polizeisperren seitens
'Block G8' haben für uns aber nichts mit friedlicher Demonstration zu tun, wir
nehmen das sehr ernst", sagt der Sprecher der "Besonderen Aufbau-Organisation"
(BAO) Kavala, Axel Falkenberg. Die Kavala (benannt nach einem griechischen Ort,
der wie Heiligendamm den Spitznamen "weiße Stadt 
am Meer" trägt) organisiert den
Einsatz zum Schutz des G8-Gipfels. Das eigens für den Einsatz eingerichtete
Lagezentrum in Waldeck ist von Stacheldraht umzäunt und wurde von der Fassade
bis zu den Toiletten extra für den Gipfel saniert.
Auch die Aktivisten von "Block G8? haben ihr Hauptquartier: eine alte
Plattenbau-Schule in Rostock-Evershagen, so grau, dass sie eigentlich hätte
abgerissen werden sollen. Die Stadt hat das Gebäude den Protestlern kostenlos
zur Verfügung gestellt, allerdings komplett leer.

Sitzen oder stehen

Schon seit dem Frühjahr 2006 bereiten sich die 
Aktivisten auf die Blockaden vor.
Auf ihrem letzten großen Treffen Mitte April in Rostock habe sie ihre Strategie
bereitwillig zur Schau gestellt: Auf einer Zufahrtstraße nach Heiligendamm
schleiften und zerrten sich Demonstranten gegenseitig über die Straße und
brüllten Polizeibefehle.
Auf der angemeldeten Show für die Pressevertreter spielten ein paar Aktivisten
die Staatsmacht und versuchen erfolglos, eine zweireihige Phalanx aus
Blockierern von der Straße zu zerren. Vorn saßen Demonstranten, dahinter
standen sie untergehakt in einer Reihe.
Sitzen oder stehen ist einer alter Konflikt für die Aktivisten: jene von der
Antifa standen in der Vergangenheit lieber, wenn sie sich etwa Aufmärschen der
NPD in den Weg stellten. Atomkraftgegner dagegen bevorzugten es, den
anrollenden Castor-Transporten sitzend zu begegnen. Und zusammen? Wenn nicht
alle sitzen, dann stolpern die von der Antifa womöglich über die
Atomkraftgegner. Und wer von der Polizei seit zehn Jahren im sitzend
weggetragen wird, der fühlt sich unsicher, wenn er auf einmal stehen muss.
Damit sich die Aktivisten bei so viel Protest-Vereinigung tatsächlich nur
wegtragen lassen und nicht aktiv zur Wehr setzen, dazu gibt es innerhalb von
"Block G8? eine Vereinbarung, versichert Werner Rätz von Attac. "Wir können
aber nicht abstellen, dass andere in ihrem eigenen Namen irgend etwas anderes
machen", ergänzt er.

[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,478841,00.html]


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Wer wirft den ersten Stein?

Die Veranstalter stellten ihr inhaltliches Konzept zur Großdemo gegen den
G-8-Gipfel vor. Die Journalisten aber interessiert nur ein Thema: ob es
Ausschreitungen geben wird. Die Veranstalter weisen solche Befürchtungen von
sich
Eigentlich wollte gestern ein breites Bündnis die Inhalte der internationalen
Großdemonstration gegen den G-8-Gipfel am 2. Juni in Rostock vorstellen.
Wirkliches Interesse aber fand auf einer Pressekonferenz in Berlin nur ein
Thema: Werden die Proteste in Gewalt ersticken?
Vor allem die Äußerung der "Interventionistischen Linken" - einer bundesweiten
Zusammenschlusses linksradikaler Gruppen und Einzelpersonen - erhitzte die
Gemüter. Deren Sprecher, Benjamin Laumeyer, erklärte, dass das linksradikale
Bündnis "alle Aktionsformen prinzipiell begrüßt und sich von keiner
distanziert" - also auch gewalttätige.
In der Tat ist das Protestbündnis - so Werner Rätz von Attac - "so breit
gefächert wie niemals zuvor bei Gipfelprotesten". Er fände es richtig, radikale
Linke in die Demo-Organisation einzubinden. Auf diese Weise seien Gewalttaten
eher zu verhindern.
Genau das aber bezweifelten die anwesenden Journalisten. Die Gewaltfrage
beherrschte die Veranstaltung - und ließ inhaltliche Aspekte der Proteste in
den Hintergrund rücken. So mühte sich Karsten Smid beinahe erfolglos, Ziele der
Demonstration zu vermitteln. Ein vor einigen Tagen an Greenpeace
durchgesickertes Arbeitspapier der G-8-Staaten belegt laut Smid, dass beim
Gipfeltreffen "erneut keine effektiven Maßnahmen gegen den Klimawandel"
beschlossen werden sollen. Smid erklärte, dass ein "wirksamer Klimaschutz ohne
eine radikale Umstrukturierung des Energiesektors nicht denkbar ist". In diesem
Punkt sind Greenpeace und Interventionistische Linke für Smid "inhaltlich nicht
weit voneinander entfernt".
Die Veranstalter hoffen, dass rund 100.000 Menschen zu der Kundgebung anreisen
werden. Ein Großteil soll dabei aus der Region zwischen Hamburg, Hannover und
Berlin kommen. Insgesamt drei Sonderzüge aus Basel, Salzburg und Bonn sind
bisher bestätigt, zusätzlich gebe es "starke Mobilisierungen" in den
Anrainerstaaten. Per Fähre sollen gut 1.000 Menschen aus Dänemark nach Rostock
kommen. Noch lässt sich nicht absehen, wie groß das Interesse an der
Veranstaltung wirklich sein wird.
Auf einem Konzert werden nach der Demonstration Bands aus Deutschland und dem
Ausland spielen. Bisher zugesagt haben unter anderem Jan Delay, Chumbawamba und
Kettcar, wie eine Sprecherin des Kulturprogramms "Move against G8? erläuterte.
"Wir verstehen das Konzert als Teil der Mobilisierung gegen den Gipfel." Man
wolle "den G-8-Staaten nicht die Möglichkeit geben, sich mit einem eigenen
Kulturprogramm zu inszenieren."
Was den friedlichen Verlauf der Demonstration 
betrifft, gibt es laut Rätz "klare
politische Absprachen" zwischen allen Gruppen aus dem Demo-Bündnis. Auch für
Laumeyer stand fest, dass es am 2. Juni in Rostock eine "bunte und vielfältige
Demonstration geben soll, an der sich alle beteiligen können".
Unklar hingegen blieb, wie viel "Gewaltbereite" zu den Protesten erwartet
werden. Folgenlos blieb Grätz bei seinem Bemühen um Aufklärung: "Wenn die
Interventionistische Linke sich nicht von Gewalttaten distanziert, bedeutet das
nicht, dass Gewalt begrüßt wird."
Noch aber beherrscht das Thema die öffentliche Wahrnehmung. Ob er denn "keine
Angst" habe, dass die "wichtigen inhaltlichen Forderungen von Greenpeace" durch
gewaltsame Proteste Autonomer am Ende "überdeckt" werden könnten, wollte eine
Journalistin von Karsten Smid wissen. Der aber kann die Sorge nicht teilen:
"Wir würden nicht gemeinsam hier sitzen, wenn wir nicht glauben würden, dass
die Demo friedlich wird."

[http://www.taz.de/dx/2007/04/25/a0101.1/text]


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Betreten des "Bombodroms" kein Hausfriedensbruch

Wittstock/Mirow (dpa/bb) - Das Betreten des so genannten Bombodroms bei
Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) kann nach Angaben der Staatsanwaltschaft
Neuruppin nicht als Hausfriedensbruch geahndet werden. "Ein Schild als Verbot
reicht nicht", sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Mittwoch und bestätigte
die Aufhebung eines Strafbefehls gegen einen 
Radfahrer aus Dranse bei Wittstock.
Der 65- Jährige sollte 200 Euro Strafe zahlen, weil er 2006 von einem Konzert
von Bombodromgegnern über den früheren Truppenübungsplatz in der
Kyritz-Ruppiner Heide in sein Heimatdorf fuhr und ertappt wurde.

"Laut Rechtsprechung muss das Gelände umfriedet sein" sagte der Sprecher. Das
Betreten oder Befahren bleibe aber eine Ordnungswidrigkeit, die die Bundeswehr
ahnden müsse, stellte die Staatsanwaltschaft klar.

Um das rund 14 000 Hektar große Gelände in der Kyritz-Ruppiner- Heide wird seit
1992 gestritten. Die Bundeswehr will hier einen Luft- Boden-Schießplatz
betreiben und extreme Tiefflüge sowie Bombenabwürfe trainieren. Mehrere
Initiativen haben im Zusammenhang mit dem G8- Gipfel Anfang Juni in
Heiligendamm angekündigt, Teile des Bombodroms vorübergehend zu besetzen.

(Berichtigung: In der Überschrift wurde berichtigt: kein Hausfriedensbruch
(statt: keine Ordnungswidrigkeit).)


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Mexiko-Infotour Projektbeschreibung

Im Rahmen der Mobilisierung für Proteste gegen die geplante Tagung der G8 in
Heiligendamm bei Rostock in Deutschland, wollen wir die aktive Teilnahme von
AktivistInnen aus anderen Ländern ermöglichen. Die reelle wirtschaftlichen und
praktischen Hindernisse einer Anreise für die meisten der
globalisierungskritische AktivistInnen aus vielen Ländern der Welt nach
Deutschland ist uns durchaus bewusst. Ebenso schwierig ist die Förderung einer
virtuellen Teilnahme an der Planung und Vorbereitung der Anti-G8-Mobilisierung
mittels Internet, denn der Zugang zu Computern bzw. zu technologischen
Infrastruktur ist in vielen Gegenden bedürftig. Aus dem Grund, sind wir vom
3.-20. April nach Mexiko eingeladen worden, um Information über die
Mobilisierung in Europa zu präsentieren, mit dem Wissen, dass dieser Austausch
nicht das Ziel haben kann, möglichst viele Menschen nach Heiligendamm zu
mobilisieren, sondern Diskussion zu führen und Perspektiven eines gemeinsamen
Kampfes zu entwickeln, die ermöglichen, die lokalen Kaempfe und Widerstände
auch im Zusammenhang des G8-Gipfels zum Ausdruck zu bringen.
Warum Mexiko? Der Aufstand der Zapatistas war und 
ist für viele Menschen aus der
antikapitalistischen Bewegungen eine große Inspiration. Viele sehen gar die
weltweiten darauf folgenden Solidaritätsbewegungen mit den Zapatisten und der
von ihnen ausgehende Anstoß zu internationaler Vernetzung, wie beispielsweise
die Einladung zum ersten internationalen Encuentro im Lakandonischen Urwald
1996, als Beginn einer weltweiten globalisierungskritischen Bewegung. Auch die
aktuellen politischen Ereignisse in Mexiko, die otra campana, die Geschehnisse
in Atenco und der Aufstand in Oaxaca sind nur die wichtigsten Stichwörter zu
bedeutenden sozialen Kämpfen in Mexiko, die auch von AktivistInnen hierzulande
verfolgt und teilweise in der eigenen politischen Arbeit unterstützt werden.
Wir sehen es als bereichernd und wichtig die Kämpfe in Mexiko gegen
Neoliberalismus mit der internationalen Bewegung gegen die G8-Gipfel zu
verknüpfen. Da sowohl dort als auch hier oftmals gegen zusammenhängende
Auswirkungen des Kapitalismus und für ähnliche Ziele gekämpft wird, wäre es
schade, wenn sich diese Kämpfe nicht aufeinander beziehen würden. Es liegt noch
auf der Hand, Themen für unsere lokale anti-G8-Kampagne aufzugreifen, mit denen
wir uns noch nicht auseinandergesetzt haben, aufgrund der - im Gegensatz zu
Ländern wie Mexiko - unterschiedlichen Gegebenheiten vor ort. Das deutlichste
Beispiel wäre die ausführliche Beschäftigung der AktivistInnen in Mexiko mit
dem Thema Klimagerechtigkeit. Dieser Schwerpunkt ergab sich nicht nur aus der
Tatsache, dass das damalige G8+5 Gipfel unter dem Motto "Klimagipfel" tagte,
sondern auch wegen des vom 7. bis 9. Juni 2006 stattfinden Dialogs zwischen dem
mexanischen Umweltministerium und des Vereinigten Königreiches, ein Dialog was
aus der Gleneagles-Kommission entstanden ist. Mexiko wird auch konfrontiert mit
umweltpolitischen Problemen, die zu erheblichen Änderung der domestischen
Agrarwirtschaft durch Klimaerwärmung und Drohung eines möglichen kostspieligen
Ernteumbaus, alle Faktoren die viele mexikanische Kleinbauern zu Auswanderung
in die USA zwingen. Es existiert hier auch das Bestreben, das Themenbereich
auch im Rahmen der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel auszubauen durch die
Teilnahme eines Aktionsnetzwerks "globale Landwirtschaft" am letzten
bundesweiten Dissent!-Treffen. http://www.g8-landwirtschaft.net
Weil schon jetzt eine grosse globalkritische Gegenstruktur anhand der Otra
Campana in Mexiko existiert, wollten wir uns stärker mit dieser vernetzen, mit
internationaler Unterstützung aus USA und Deutschland.
In unseren Diskussionen wurden auch Fragen zur Contra-G8+5-Kampagne gestellt,
die 2005-2006 zu Protesten gegen den Gipfel, genannt als G8 + 5 Klimagipfel,
der Oktober 3-4 2006 in Mexiko-Stadt stattgefunden hat, mobilisierte. Siehe
hierzu bitte die Webseite der anti-G8-Mobilisierung in Mexiko, wo ein Aufruf
nach Heiligendamm steht: http://contrag8.revolt.org/
Zwar haben die AktivistInnen aus Indymedia und Okupache gesagt, dass nicht so
viele dorthin mobilisiert werden konnten, weil sie Schwierigkeiten hatten,
Themen wie G8 und Globalisierung an ihre Alltagskämpfe zu knüpfen. (Laut
Indymedia AktivistInnen aus Centro Libertaria in Oaxaca sind nur 20 aus der
Region hingegangen.)
Vielmehr zutreffend auf Themen vorort war z.B. 
die Privatisierung von Wasser. Im
März 2006 versammelten sich zehntausende Menschen 
in Mexiko-Stadt anlässlich des
4. WeltWasserForum, um gegen die Vermarktung und Privatisierung ihres
Grundwassers zu demonstrieren.

Wir haben unser Projekt nicht als reine Infotour mit Presäntation gesehen,
sondern ein zweiseitiges Projekt konzipiert, das in zwei Parts eingeteilt ist:
1)eine Delegation der örtlichen Mobilisierung in Deutschland im Rahmen der
Infotour-AG nach Mexiko fand vom 3.-21. April 2007 statt 2)AktivistInnen aus
Mexiko einzuladen und zu betreuen, so dass einige persönlich an den
Vorbereitungen bzw. Aktionen teilnehmen können. Dabei wäre es im Vorfeld der
Aktionen in Heiligendamm angebracht, eine Vortragsreihe zu organisieren, wo sie
über ihre Erfahrungen berichten können. Darüber hinaus wollen wir eine
Vortragsreihe planen, wo die eingeladenen AktivistInnen die Inhalte der in
Mexiko laufenden globalisierungskritischen Diskussionen thematisieren können.
Die Teilnahme von AktivistInnen an den Vorbereitungen hier, sowie ein
Erfahrungs und Materialaustausch (z. B. von der Infotour durch Spanien), birgt
die große Chance, dass diese Leute die Informationen zurück in ihre
Zusammenhänge und nichtkommerzielle Medien in Mexiko tragen und so viel mehr
Menschen von diesem Austausch profitieren. Diese Themen waren wir bei unserem
Projekt grundlegend: 3) Klimawandel 4) Migrationspolitik 5) Wie 1 und 2 zur
Unterdrückung der Entwicklungsländer und Schwellenländer des globalen Südens
innerhalb heutigen globalkapitalistischen Verhältnisses beitragen sowie
ineinander verstrickt sind. 6) politische Repression und jetzige Lage in Mexiko
Diese Projektidee soll als Bereicherung der aktuellen und auch für zukünftige
Mobilisierungen gegen Welthandelsgipfeln dienen. Die Zielgruppen darunter sind
sowohl AktivistInnen aus Mexiko als auch der örtlichen Mobilisierung gegen die
G8 in Europa. Durch den gegenseitigen Dialog, erhoffen wir uns bei einer
solchen Austauschdelegation, grosse Vorteile der globalisierungskritischen
Bewegungen der Industrieländer des globalen Nordens sowie der Länder des
globalen Südens. Vorgehen: Wir haben über schon bestehenden Verbindungen zu
Unterstützergruppen in Deutschland und USA mit über 14 Kollektiven und weiteren
AktivistInnen aus Mexiko Kontakt aufgenommen. Während unseres Aufenthalts in
Mexiko-Stadt, Oaxaca, und Chiapas, haben wir uns mit diesen Kollektiven und
AktivistInnen (anarchistische Kollektive, Soli-Gruppen für politische
Gefangene, Kunstprojekte, "guerilla gardening" Projekt auf einem Recyclinghof
am Stadtsrand von D.F., und unabhängigen Medienprojekten und Radios in Oaxaca,
Chiapas, und UNAM etc.) getroffen, Presentationen gegeben, Diskussionen geführt
und Interviews gemacht.

Hier gehts zu unserem Kalender von der Tour und einige Interviews, die wir
gemacht haben:

Mittwoch4. Apr.
Gespräch mit APPO-AktivistInnen in einem Protest-Camp - D.F. Do, 5. April 2007
Wo: am Zócalo

Donnerstag5. Apr.
Interview mit einem Aktivisten aus einer Organisation der indigenen Bevölkerung
Zapatecos - Oaxaca Do, 5. April 2007 Wo: Spontandemo auf dem Zócalo gegen
Repression, Folter, und Verschwindungen

Freitag6. Apr.
2 Interviews mit AktivistInnen aus Indymedia Oaxaca und Todos Somos Presos-
Oaxaca Fr, 6. April 2007 Wo: Oaxaca

Samstag7. Apr.
Besuch eines libertären Medienprojektes Centro Libertario - Oaxaca Sa, 7. April
2007 Wo: Oaxaca

Sonntag8. Apr.
Besuch eines Social Centers - Oaxaca So, 8. April 2007 Wo: Oaxaca

Montag. 10. Apr.
Besuch einer Zapatista-Universität - Oaxaca So, 
8. April 2007 Wo: Universidad de
la Tierra Azucenas 610 Col. Reforma Dienstag10. Apr.
Oventic - Caracol Di, 10. April 2007 Wo: Caracol

Mittwoch11. Apr.
Oventic - Caracol Mi, 11. April 2007 Wo: Caracol

Freitag13. Apr.
Presentation Casa Blues - San Cristóbal de las Casas 18:00 - 20:00 Wo:
Kunstprojekt, Presentation, anschliessend Diskussion

Samstag14. Apr.
- San Cristóbal de las Casas Barko Pirata Soli Party für Gefangenen aus Oaxaca
mit Indymedia Chiapas Sa, 14. April 2007 Wo: San Cristóbal de las Casas

Dienstag17. Apr.
Presenation 16:00Auditorio che - Universidad Nacional Autónoma de México, D.F.
16:00 - 18:00 Wo: UNAM Was: Diskussion, anschliessend Radio Interview with
Radio Okupache (wir wurden interviewt)

Mittwoch18. Apr.
Eco-punks Gartenprojekt Ixtapalapa 14:00 - 18:00 Wo: Ixtapalapa, D.F. Im Garten
Was: offene Diskussion, Interview

Donnerstag19. Apr.
Entrevista con Radio Zapote - D.F. 14:00 - 15:00 
Wo: D.F., wir wurden interviewt
für Program "Resiste Existe"

[http://wiki.dissentnetwork.org/wiki/Infotour]


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G8-Dialog: "Kanzlerin stößt Zivilgesellschaft vor den Kopf"

"Mehr als Schaumschlägerei ist in Heiligendamm nicht zu erwarten"

Bonn (LiZ). Scharfe Kritik an der Bundesregierung übte der Vertreter von Attac
beim "G8-Dialog Zivilgesellschaft" in Bonn. "Dass Angela Merkel heute beim
G8-Business- Summit des BDI sitzt statt hier, ist ein Affront gegen die aus
aller Welt angereisten Vertreterinnen und Vertreter der Nichtregierungs-
organisationen", sagte Peter Wahl vom Attac- Koordinierungskreis. Dies sei
Ausdruck der Geringschätzung der Bundeskanzlerin für die Zivilgesellschaft. Die
zweitätige, auch als "Civil G8" bezeichnete Konferenz wird gemeinsam von der
deutschen G8-Präsidentschaft und dem Forum für Umwelt und Entwicklung
ausgerichtet.
*
Eingeladen sind Vertreter von globalisierungskritischen, Umwelt- und
Entwicklungsorganisationen. Peter Wahl ging davon aus, dass beim G8-Gipfel in
Heiligendamm nicht viel herauskommen wird. "Blair, Bush und Chirac sind lahme
Enten", betonte er. Als Einäugige unter Blinden wirke die Bundeskanzlerin zwar
als Königin; mehr als Schaumschlägerei habe aber auch sie nicht zu bieten.

Dies gelte vor allem für die großen Themen der offiziellen Gipfel-Agenda. "Egal
ob es um Afrika, den Umwelt- und Energiesektor oder die Finanzmärkte geht: Mehr
als wohlfeile Rhetorik wird es nicht geben", sagte Wahl. So versuche die
Bundesregierung, sich derzeit als Klimaretterin aufzuspielen, plane aber
gleichzeitig mehr als 20 neue Kohlekraftwerke im Land. "Und beim Tempolimit
redet Merkel schamlos den Konzernen nach dem Mund", so Wahl.

Effektive Lösungen für einen wirksamen Klimaschutz seien von der G8 nicht zu
erwarten. Wie wenig sich die Menschen in Afrika von der G8 erhoffen können,
zeigen die leeren Versprechen, die ihnen 2005 in Gleneagles gemacht wurden: Auf
50 Milliarden US-Dollar wollte die G8 die Entwicklungshilfe für den Kontinent
bis zum Jahr 2010 angeblich anheben. Tatsächlich ist sie laut OECD sogar
gesunken.

Dazu passt, dass die G8 diesmal beim Thema Afrika den Schwerpunkt auf "Good
Governance" legen. Dazu Peter Wahl: "Der Vorteil liegt auf der Hand: Es kostet
nichts und bringt keine Verpflichtungen mit sich." Auch bei den Hedge-Fonds
bleibe es bei Rhetorik. "Die Bundesregierung redet viel über eine stärkere
Kontrolle von Hedge-Fonds, tatsächlich wird das Thema aber auf die lange Bank
geschoben", sagte Wahl. Ohnehin könne von Kontrolle kaum die Rede sein; es gehe
nur darum, Informationen zu sammeln. Attac fordert ein Verbot von Hedge-Fonds.

Heftige Kritik am "G8-Business-Summit", dem vom Bund der deutschen Industrie
(BDI) ausgerichteten Treffen der Wirtschaftsverbände der G8-Staaten übte auch
Ulla Lötzer, Sprecherin für internationale Wirtschaftspolitik und
Globalisierung der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Es seien die "Profiteuere
der Globalisierung" zusammengekommen, sagte Lötzer. "Ihre Profitinteressen
haben zu Massenarbeitslosigkeit, Schädigung der Landwirtschaft in den
Entwicklungsländern, Umweltzerstörung und Klimawandel geführt." Die von den
internationalen Wirtschaftsverbänden geforderte Investitionsfreiheit bedeute
"Abbau der Rechte von Menschen und Regierungen, gegen die Praktiken
transnational agierender Unternehmen vorgehen zu können".

DIE LINKE fordert laut Lötzer, endlich die 
sozialen Rechte der Menschen  und der
Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ganz oben auf die Tagesordnung der
Internationalen Politik zu setzen. "Konkret heißt das:
* Die wirtschafts- und investitionspolitische Gestaltungsmöglichkeiten der
Staaten auszubauen und wirksame Maßnahmen zur Beschränkung der Marktmacht
großer Unternehmen sowie zur Besteuerung einzuführen. Gegenüber Transnationalen
Konzernen müssen verbindliche Regeln zur Durchsetzung von Tariftreue, Arbeits-,
Menschenrechts- und Umweltschutz erlassen werden.

* Maßnahmen zum Schutz von Wissen als öffentlichem Gut zu treffen, indem die
öffentliche Forschung und der freien Zugang beziehungsweise die freie
Verwendung von Forschungsergebnissen gestärkt werden. Patentierung von Saatgut,
Lebewesen und Pflanzen muss verboten, der preisgünstige Nachbau von
Arzneimitteln (Generika) muss erlaubt werden, insbesondere, wenn dies Leben
retten kann.

* Den Klimaschutz ernst zu nehmen und ein Kyoto-Folgeabkommen abschließen. Der
Ausstoß Klimaschädlicher Gase muss bis 2020 um 40 Prozent gesenkt, die sozialen
und ökologischen Kosten in die Kosten des 
Güterverkehrs eingerechnet werden. Der
Schutz von Mensch und Umwelt muss endlich vor die Profitinteressen einiger
weniger gestellt werden."

[http://linkszeitung.de/content/view/107934/1/]



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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
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Diese Ausgabe hat Hedy Rech - hedy.rech at aon.at -
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Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Do 21.00 Uhr

Nicht enthalten: 0






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