widerst at and mund - Donnerstag, 12. April 2007

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Do Apr 12 00:59:25 CEST 2007


MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
              www.no-racism.net/mund

Donnerstag, 12. April 2007


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A) INHALT
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Schubhaft: Das Unrecht hat Namen und Adresse

Von:    office at asyl-in-not.org
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IG Kultur Österreich fordert Entbürokratisierung

Von:    IG Kultur Österreich
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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Philosoph auf Reisen

Von:    Victor Halb <Halb_on_Tour at gmx.net>
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Kopftuch, Putzfrau, Klitoris. Blickwinkel
türkischer Filmemacherinnen > Radio Stimme - 12.04.

Von:    Initiative Minderheiten Newsletter
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Sendungsankuendigung - Radio Stimme 12.04.2007

Von:    Radio Stimme
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Newsletter April 07

Von:    INTERKULTTHEATER
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Vichyregime und Shoah: La mémoire des enfants

Von:    augustine.leisch at gmx.at
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Einladung zum Forumtheater "FAIR FUCK" am 13.4.2007

Von:    lefoe info <info at lefoe.at>
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REMINDER  12.4.: Wozu erinnern?

Von:    Zukunfts- und Kulturwerkstätte
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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Von:    Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe

<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
Files:   <none>
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Bosnien: Kritik an IGH-Urteil bestätigt! Entscheidung war skandalös

Von:    GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm

Von:    Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
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B) TEXTE
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Schubhaft: Das Unrecht hat Namen und Adresse

Von:    office at asyl-in-not.org <office at asyl-in-not.org>
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Strafanzeige gegen Nikolaus Schantl
(Fremdenpolizist in Traiskirchen)

Asyl in Not hat Rechtsanwalt Dr. Herbert Pochieser mit der Einbringung einer Strafanzeige gegen Nikolaus Schantl, Fremdenpolizist der Bezirkshauptmannschaft Baden (Außenstelle Traiskirchen) wegen Amtsmissbrauchs betraut.

Der Unabhängige Verwaltungssenat Wiener Neustadt hat nämlich vor kurzem einer von Asyl in Not im Dezember 2005 (!) eingebrachten Haftbeschwerde stattgegeben. 

Schantl hatte damals den 19jährigen Tschetschenen Juscha H. vor den Augen seiner alten, schwer kranken Eltern in Traiskirchen verhaftet und ihn auch nach, nachdem der Verwaltungsgerichtshof die aufschiebende Wirkung zuerkannt hatte, fünf weitere Tage (über Weihnachten!) im Gefängnis „dunsten lassen“.

Zum Innsbrucker Rechtsanwalt Dr. Kapferer, der ihn erst per Fax, dann auch telefonisch aufmerksam machte, daß die aufschiebende Wirkung da sei, hatte Schantl gemeint, der Verwaltungsgerichtshof werde sicher in drei, vier Wochen negativ entscheiden; solange bleibe Juscha in Haft. 

Der Verwaltungsgerichtshof hat bis heute – April 2007 ! – noch nicht entschieden... Juscha wurde aber damals kurz nach Weihnachten dank einer von Asyl in Not organisierten Email-Aktion „Notruf Asyl“ auf freien Fuß gesetzt.

Juschas ganze Familie (Eltern, minderjährige Geschwister) ist in Österreich zum Asylverfahren zugelassen. Die Eltern sind schwer traumatisiert; für sie galt noch das alte, vorprokop’sche Gesetz, als Traumatisierte von der Dublinklausel ausgenommen waren. 

Also durften auch die Kinder bleiben. Nur Juscha, der gerade knapp großjährig gewordene Sohn, war angeblich nicht traumatisiert genug und sollte daher abgeschoben werden (obwohl die kranken, behinderten Eltern gerade seine Hilfe dringend brauchen).

Dublin öffnet dem Sadismus der Beamten Tür und Tor. Die Verhaftung im laufenden Verfahren verdankte Juscha der Frau Prokop und ihrem Schandgesetz. Die fünf zusätzlichen Tage Haft waren reine Willkür, sodaß sie nun sogar der UVS Wiener Neustadt (der sonst fast alle Beschwerden ablehnt) für rechtswidrig erklärte.

Nikolaus Schantl hat diesen Willkürakt persönlich zu verantworten. Es ist nicht der einzige: 

Schantl nahm auch an „koordinierten Festnahmen“ in Traiskirchen teil, gezielten Säuberungsaktionen, so am 6.2.2006, wo er gezielt junge Tschetschenen zur Verhaftung auswählte, „von denen in erster Linie mit massiverem Widerstand zu rechnen sein durfte“; dabei wurden scharfe Diensthunde und 20 Cobra-Leute eingesetzt. Viele tschetschenische Flüchtlinge fühlten sich an Zustände in russischen Filtrationslagern erinnert. 

Schantl hat auch den schwer traumatisierten Islam A. von seiner hochschwangeren Frau getrennt und eingesperrt; er wurde erst freigelassen, als der Verwaltungsgerichtshof die aufschiebende Wirkung zuerkannte.

Nikolaus Schantl zeichnet sich durch besonderen Eifer im Kampf gegen Flüchtlinge aus.  Leute wie er dürfen in der Beamtenschaft einer demokratischen Republik keinen Platz haben. Er steht ganz oben auf unserer Liste. Wir vergessen ihn nicht...

Michael Genner
Asyl in Not

Währingerstraße 59
1090 Wien
Tel.: 408 42 10-15, 0676 – 63 64 371
www.asyl-in-not.org

Spendenkonto: 
Asyl in Not, 
P.S.K., Kontonummer 92.034.400


Wichtige Termine:

Mittwoch, 18. April, ab 17 Uhr
Menschenrecht statt „Fremden“recht
1 Jahr Ehe ohne Grenzen und kein Ende?
17 Uhr: Kundgebung vor dem Innenministerium
Herrengasse 7, 1010 Wien
Ab 18 Uhr: Demonstration durch die Innenstadt
www.ehe-ohne-grenzen.at


Sonntag, 22. April 2007, ab 18 Uhr
Asyl in Not Sunday Festival im WUK
1090 Wien, Währingerstraße 59

Ein beeindruckendes Line-Up: neben dem Headliner House of Riddim gehen Marlene Johnson, Jah Meek und Jah Sesco zu Werke. Mit Iriepathie sind zudem die Gewinner des letztjährigen FM4 Alternative Awards ebenfalls live zu sehen. Komplettiert wird das hochkarätige Gesamtpaket von Bongoreggae und Monomania! 

Der Erlös dient der weiteren Arbeit von Asyl in Not
Das gesamte Programm finden Sie unter:
www.sundayfestival.at

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IG Kultur Österreich fordert Entbürokratisierung

Von:    IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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 |||  PRESSEMITTEILUNG
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 |||  IG Kultur Österreich
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 |||  Zur Novelle des Einkommenssteuergesetzes
 |||  nach dem EuGH-Urteil im Fall "Scorpio"
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Das Bundesministerium für Finanzen plant mit der Novelle des Einkommensteuergesetzes eine weitere Verkomplizierung des Steuerverfahrens bei Engagements von ausländischen KünstlerInnen und erweitert die Haftungsgrundlagen für KulturveranstalterInnen. 
  
Anstatt den bereits vorhandenen bürokratischen Dschungel zu durchforsten führt die Behörde eine weitere Möglichkeit bei der Abzugssteuer ein. Derzeit sind KulturveranstalterInnen in Österreich verpflichtet, von nicht in Österreich ansässigen KünstlerInnen die sog. Abzugssteuer einzubehalten und abzuführen.
 
Dies bedeutet, dass die VeranstalterInnen bei Engagements internationaler KünstlerInnen Steuern in der Höhe von 20% der Honorare und Reise- und Aufenthaltskosten direkt ins Finanzministerium umleiten müssen. Wobei die Besteuerung durch zahlreiche Ausnahmeregelungen und Einschränkungen derart unübersichtlich ist, dass auch von den zuständigen Behörden zu Einzelfällen vorab keine rechtsverbindlichen Auskünfte zu erhalten sind. 
 
Es handelt sich dabei um eine Auslagerung steuertechnischer Abläufe auf VeranstalterInnen, die für die zumeist ehrenamtlich Arbeitenden Fachwissen erfordert, das aufgrund der Komplexität der Materie und der für die VeranstalterInnen geltenden Haftungsbestimmungen eine gefährliche Gratwanderung darstellt. 
 
Die IG Kultur Österreich fordert daher zumindest für den EU-Raum (hier gibt es seit 2002 ein Amtshilfeverfahren) anstelle der Abzugssteuer eine Informationspflicht gegenüber der Finanzbehörde, die ihrerseits dann für die Einhaltung eventuell entstandener Steuerpflichten zuständig ist.
 
 
 


 |||
 |||  Rückfragen
 |||
-   ---------------
 |||
 |||  IG Kultur Österreich
 |||  Gumpendorfer Straße 63b
 |||  A-1060 Wien
 |||
 |||  Tel: +43 (1) 503 71 20
 |||  Fax: +43 (1) 503 71 20 - 15
 |||
 |||  http://www.igkultur.at/
 |||




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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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Philosoph auf Reisen

Von:    Victor Halb <Halb_on_Tour at gmx.net>
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Victor Halb liest aus
„Philosoph auf Reisen“
- ein Reisebericht und noch ein bisschen mehr -

Versehen mit ziemlich wenig Geld, verlässt ein Philosoph die Heimat und
begibt sich auf Reisen. Zuerst besucht er noch Bekannte in diversen
Städten, dann macht er sich auf ins Offene und Unbekannte. Notgedrungen,
und weil es ja schließlich sein Beruf ist, sucht er auf der Reise nach
Möglichkeiten, sich als Philosoph zu verdingen 


Dienstag, 17. April 2007, 19 Uhr
Bücherei Sandleiten
Wien 16., Rosa-Luxemburg-Gasse 4
Eintritt frei, und ein kleines Buffet

www.victorhalb.at


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Kopftuch, Putzfrau, Klitoris. Blickwinkel türkischer Filmemacherinnen > Radio Stimme - 12.04.

Von:    Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Donnerstag, 12. April 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien

Kopftuch, Putzfrau, Klitoris. Blickwinkel türkischer Filmemacherinnen

Der Blick auf türkische oder migrantische Frauen wird oft von Vorurteilen
und Klischees verstellt. Türkische Filmemacherinnen aus der Türkei und
Österreich werfen ihren Blick erstmals in Wien hinter Schleier,
Geschlechterverhältnisse oder den Privatbereich. Der Blick ?von? Frauen
zeigt die Vielfalt und das Engagement abseits von vorgefertigten Bildern
?über? Frauen. Kumru Uzunkaya hat die filmischen Produkte dieser
Regisseurinnen gesammelt. Das erste türkische Frauenfilmfestival in Wien
soll ein Podium schaffen, um diese Produktionen an ein möglichst breites
Publikum auszustrahlen.
(Nähere Informationen unter www.kadinfilm.com)

Weitere Themen:

- DAI. Dokumentationsarchiv für Islamophobie
- Bartenstein Feminismus - Befreiung oder kapitalistische Verwertbarkeit?
Ein Interview mit Gabriele Michalitsch




Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck)    Do, 19. April, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten)  Do, 19. April, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz)  Sa, 21. April, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz)       So, 22. April, 11.00 Uhr


******

-> Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio

******

-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php


--
Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse

on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at

on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at


*****
Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
http://www.initiative.minderheiten.at
http://www.gastarbajteri.at 

*****

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Sendungsankuendigung - Radio Stimme 12.04.2007

Von:    Radio Stimme <radio.stimme_news at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN

Donnerstag, 12. April 2007
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien

Kopftuch, Putzfrau, Klitoris ?Blickwinkel türkischer Filmemacherinnen

Der Blick auf türkische oder migrantische Frauen wird oft von Vorurteilen
und Klischees verstellt. Türkische Filmemacherinnen aus der Türkei und
Österreich werfen ihren Blick erstmals in Wien hinter Schleier,
Geschlechterverhältnisse oder den Privatbereich. Der Blick ?von? Frauen
zeigt die Vielfalt und das Engagement abseits von vorgefertigten Bildern
?über? Frauen. Kumru Uzunkaya hat die filmischen Produkte dieser
Regisseurinnen gesammelt. Das erste türkische Frauenfilmfestival in Wien
soll ein Podium schaffen, um diese Produktionen an ein möglichst breites
Publikum auszustrahlen.
(Nähere Informationen unter www.kadinfilm.com)

Weitere Themen:

- DAI. Dokumentationsarchiv für Islamophobie
- Bartenstein Feminismus - Befreiung oder kapitalistische Verwertbarkeit?
Ein Interview mit Gabriele Michalitsch




Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck)    Do, 19. April, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten)  Do, 19. April, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz)  Sa, 21. April, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz)       So, 22. April, 11.00 Uhr


******

-> Sendung verpasst? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio

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-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php


--
Radio Stimme &#150; Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse

on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at

on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at

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Newsletter April 07

Von:    INTERKULTTHEATER <newsletter at interkulttheater.at>
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PROGRAMM APRIL 2007

 

www.interkulttheater.at

1060 Wien, Fillgradergasse 16

Tel.: 01/587 05 30

Pantomime Theater

Die MASKE

Do, 12. April
Beginn: 19.30 Uhr 

Mit:
Tarana MURADOVA 
Parvis MAMEDRSAEV
Nargilya GARIBOVA
Elman RAFIYEV
Elnur ISMAYILOV 

€ 14.- / 10.- 

Das Aserbaidschanische 
Staatliche Pantomime Theater, Baku 
von Zaur Seynalov

In dieser poetischen Pantomime geht es um den Sinn des Lebens. Die Haupthandlung besteht aus der komplizierten Beziehung zwischen 3 Freunden und einem jungen Mädchen. Was ist Wahrheit? Braucht der Mensch diese Wahrheit überhaupt? 
Was ist im Leben wichtiger: Wahrheit oder Lüge? 
Realität oder Illusion? 
Worin besteht unser Glück? 
Wer kann es wissen?! 

Der Gründer und der künstlerische Leiter dieses zeitgenössischen jungen Theaters ist der bekannte aserbaidschanische Theaterregisseur und Filmschauspieler, Bakhtiyar KHANI-ZADEH. 

Pantomime Ballet

ICH BIN ALS SKLAVE AUF DIESE ERDE GEKOMMEN

Fr, 13. April
Beginn: 19.30 Uhr 

Mit:
Tarana MURADOVA ,
Parvis MAMEDRSAEV,
Nargilya GARIBOVA,
Elman RAFIYEV,
Elnur ISMAYILOV 

€ 14.- / 10.- 

Das Aserbaidschanische Staatliche 
Pantomime Theater, Baku 
von Muchammed Fisuli 
(nach den Motiven „Leyli und Medchnun“)

Tragisch ist die Geschichte dieser großen Liebe, die an „Romeo und Julia“ des Ostens erinnert. 
Medchnun will mit Leyli für immer vereint bleiben und stirbt auch. Getrennt auf der Erde, bleiben sie für ewig vereint im Himmel, so wie die echte und wahre Liebe, die nie stirbt.
Das Pantomime Ballett wird von den wunderschönen Klängen der einfühlsamen östlichen Musik des bekannten aserbaidschanischen Komponisten, Prof. Polad ByulByul ogly, begleitet. 


 

 

Musik

Alankara - Indisches Musik-Ensemble

 

Alankara - Indische Musik Ensemble präsentiert die alte Kunst der indischen klassischen Musik. Das Ensemble, gegründet und geleitet vom Sitarspieler Alokesh Chandra, ist ein wichtiger Bestandteil des Alankara-Vereins für Indische Klassische Musik mit Sitz in Wien. Alle Mitglieder des Ensembles genossen rein traditionellen Unterricht in Indien, direkt von großartigen indischen Meistern. Die Geschichte der indischen Musik begann vor ungefähr 4000 Jahren. Diese alte Kunst ist eine universelle Sprache, die von aufmerksamen Zuhörern jeder Nation verstanden werden kann. Durch diese Sprache versuchen Musiker, das unsterbliche Licht der Seele zu teilen. 

"...Wenn wir in die Tiefe gehen, begreifen wir, dass es keinen Unterschied zwischen der klassischen Musik Indiens und der Musik von Mozart oder Beethoven gibt. Sie sprechen über dieselben Dinge in ihrer eigenen Sprache. Lasst uns lernen beide zu verstehen!" 
Alokesh Chandra 

 

Fr, 20.April
Beginn: 19.30 Uhr 

Mit.
Alokesh Chandra (Sitar), Gerhard Rosner (Tabla),
Rina Chandra - Bansuri 
(Bambusflöte) 

€ 12.- / 10.- 


 

 

Kabarett

Tagebuch eines Skinheads in Istanbul

Sa, 21.April
Beginn: 19.30 Uhr 

Mit : 
Muhsin Omurca 

€ 16.- / 12.-

Muhsin Omurca schlüpft gleich in zwei Rollen, die von Skinhead Hansi und dem Simultandolmetscher Ali, genannt Simulti-Ali. Aus deren Sicht erzählt er von Hansis "Umerziehungstherapie": vier Wochen Istanbul. Dazu ist der Skin vom Gericht verknackt worden, nachdem er "ein ganzes Stadtviertel abgefackelt hatte". 
Doch zum Vergnügen ist Hansi nicht "an der Türkenfront". Zur Seite gestellt wurde ihm Multikulti-Freak Dr. Botho Kraus, der die Umerziehung vor Ort leitet: "Tee trinken und Vorurteile abbauen". 
Hansi hätte einen "deutschen Knast mit Schwulen und Kinderschändern" vorgezogen. Der Skin muss sich fügen und wird von Botho mit der türkischen Kultur bekannt gemacht: Die Zivilisation begann mit der gestrandeten Arche Noah am Berg Ararat. 


 

 

Kabarett

Die EUmannen kommen

So, 22.April 
Beginn: 19.30 Uhr 

Mit : 
Muhsin Omurca 

€ 16.- / 12.-

Die Türken sind eine „Männergesellschaft“ und der erste Schritt in diese Männerwelt ist: 
die Beschneidung. 
Dann kommt die “Heirat”...
Nun wollen wir die EU heiraten. Es stört uns keineswegs, dass wir die EU-Braut überhaupt nicht kennen, denn es gilt bei uns „erst Heiraten dann Kennenlernen“. 
Manche Europäer meinen, die Türken hätten mit Europa nichts zu tun. Lüge! Wie oft haben wir uns in der Vergangenheit gegenseitig besucht und vermählt?
Zugegeben, es gibt eine einzige europäische Eigenschaft, die wir Türken mit den Europäern nicht teilen: „ihre Türkenangst!“ 
Dank Türken haben sich die Europäer immer wieder vereint. Sie haben sogar eine Union gegründet. Ohne Türken gäbe es heute keine EU. Die Türken sind quasi „externe Mitbegründer“ der EU. 


 

 

Kabarett

Alltag Rein, Österreich Raus !

Do, 26.April,
Sa, 28.April
Beginn: 19.30 Uhr 

von und mit : 
Gazmend ITAJ 

€ 14.- / 10.-

Über die Pisa-Studie, George Bush oder die FPÖ kann heute der größte Feigling Witze reißen. Interessanter wird es dort, wo gefährlich glattes Parkett betreten wird. Da kommt ein junger Mann aus dem kriegsgeschüttelten Kosovo und nimmt seine eigenen Leute ebenso auf die Schaufel wie Österreich, sein Gastland. 
Wie bewältigt er diesen schmalen Grat zwischen frustriertem Um-sich-beißen und treuherzigem Applaus-von-den-Gutmenschen-schinden? Ganz einfach: mit Bravour. Mit genauem Beobachten, selbstbewusster Frechheit, einem natürlichen Sinn für das Witzige in der Depression. Sein Vorteil: er klebt nicht an großen Vorbildern (weder Hader und Dorfer noch Django Asül), hat sich seine Art Komödie selbst erfunden ­ und er tanzt! 
Das muss man gesehen haben, das ist wirklich innovativ. Wenn er zeigt, wie die Türken, die Schwarzafrikaner, die Serben, die Österreicher durch die Disco moven,­ dann erübrigen sich die Worte tatsächlich. 


 

 

Musik / Tanz

Yade Gozashte

Fr, 27.April
Beginn: 19.30 Uhr 

Mit:
Dr. Djamschied Ahmadi (Gesang)
Nariman Hodjaty (Taar - persische Langhalslaute)
Khosro Girakhou (Geige)
Amir Kasra Zandian (Tonbak -persische Trommel)
Mandana Alavi Kia (Moderation) 

€ 14.- / 12.-

Eine musikalische Reise in die Vergangenheit

Herr Dr. Djamschid Ahmadi gehört zur ersten Generation iranischer Einwanderer, die zum Studieren nach Österreich kamen. 
Nach dem Medizinstudium praktizierte er als Arzt in Wien und obwohl er sein Leben lang, nie zu musizieren und singen aufhörte, konnte er wegen seiner beruflichen Verpflichtungen dieser Leidenschaft nicht nachgehen. In den ersten Tagen nach seiner Pensionierung entschied er sich, diesen lang gehegten Wunsch zu verwirklichen. 


 

 

Musik

LOLA x 3

So, 29. April 

Mit: Marion Fasching (Vocals),
Monika Malcher (Vocals),
Marianne Swienty (Vocals) und Gabor Rivo (Klavier) 

Beginn: 19.00 Uhr 

€ 12,-/10,- 

„ Das Moor im Ohr“ 

Franziska, Irma und Vicky sind von Kopf bis Fuß auf Wellness eingestellt. Sie haben es dringend nötig eine Auszeit vom stressigen Job, Familie und den Männern zunehmen. So flüchtet man in die Therme „Moorbad“, ein neues Lebensgefühl beginnt. 

Ein hum(o)origes, spannendes Stück Musiktheater mit Schlagern aus den 20er bis 80er Jahren mit den Sängerinnen Marion Fasching, Monika Malcher, Marianne Swienty und Gabor Rivo am Klavier. 


 

 

 

Bedingt durch die neue Gesetzeslage ab 1.3.2006 (TKG § 107) ersuchen wir Sie um Ihre 

Zustimmung, weiterhin unseren elektronischen e-mail Newsletter zu erhalten. Sollten Sie 

kein weiteres Interesse haben, senden Sie bitte diese Mail mit einem NEIN im Betreff 

zurück; sollten Sie nicht antworten, dürfen wir dies als Bestätigung werten, dass Sie 

weiterhin an unseren Informationen interessiert sind. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.




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[kinoki-mikrokino] #142 Vichyregime und Shoah: La mémoire des enfants

Von:    augustine.leisch at gmx.at <augustine.leisch at gmx.at>
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KINOKIS MIKROKINO

Politische Filmabende, 1x monatlich im depot bei freiem Eintritt.
depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, http://www.depot.or.at
kinoki. Verein für audio-visuelle Selbstbestimmung
mikrokino at kinoki.at | http://www.kinoki.at
Newsletter subskribieren bzw. abbestellen unter:
https://kooperative.at/mailman/listinfo/kinoki-mikrokino
Förderpreis Politische Kulturarbeit 2004 der IG Kultur Österreich.

Mikrokino Nr. 142
Vichyregime und Shoah: La mémoire des enfants

Dienstag, 17.April 2007, 19 Uhr
depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien,

La Mémoire des Enfants
Dokumentarfilm von Hannes Gellner und Thomas Draschan
A/F 2006 . 80 min, Original französisch   mit englischen Untertiteln

"La mémoire des enfants" von Hannes Gellner und  Thomas Draschan  
behandelt das Schicksal jüdischer Kinder unter  dem Vichy-Regime und  
geht der Frage nach, wie es (menschlich, gesetzlich  und administrativ)  
möglich war, dass zwischen 1942 und 1944  auf Initiative der  
französischen Behörden mehr als 11.400  jüdische Kinder aus Frankreich  
nach Auschwitz deportiert wurden.

Serge und Beate Klarsfeld, Nazijäger, Historiker, Archivare und  
Aktivisten, präsentieren Materialien aus jahrzehntelanger                
  Recherche, in denen minutiös jedes Einzelschicksal als historisches   
Faktum wie auch als menschliche Tragödie dokumentiert ist. Der Film  
führt   die ”Klarsfeld-Methode” konsequent weiter: keine bloßen   
Opferzahlen, sondern greifbare Schicksale werden präzise dokumentiert.   
  In ruhigen, klar fasslichen Bildern, welche das Erinnern stützen    
sollen, schildert der Film die historischen Abläufe und Zusammenhänge.

Überlebende, die damals selbst Kinder oder Jugendliche waren,    
erzählen erstmals von ihrer Verhaftung und Deportation. Ihre             
     politische Analyse weist dabei mit großer Vehemenz auf die   
Verantwortung des Vichy-Regimes hin. Darüber hinaus erinnert Serge  
Klarsfeld daran, dass österreichische Nazis massiv an der Durchführung  
der "Endlösung"    in Frankreich beteiligt gewesen sind.

Mehr Infos unter: www.memoire-enfants.com


Anschließend Gespräch mit den Regisseuren Hannes Gellner und Thomas  
Draschan
Moderation: Dagmar Streicher, Autorin und Regisseurin

*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***  
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***

Vorschau:


kinokis Mikrokino Nr.143   "Ravensbrückerinnen"

Di. 15.5.2007,  19 Uhr
Depot , Breite Gasse 3, 1070 Wien


"Irmas Zeit",
von Alenka Maly und Roland Freinschlag,  Ö 2007, 33 min,
Irma Trksak wurde 1917 in Wien geboren. Wegen Widerstandes in einer  
Gruppe Wiener TschechoslowakInnen
wurde sie 1941 von der Gestapo verhaftet und ins Frauen KZ  Ravensbrück  
deportiert .
Seit Jahrzehnten ist sie als Sekretärin der Lagergemeinschaft  
Ravensbrück und als Zeitzeugin
unterwegs, um ihre politische Lebenserfahrung an die nächsten  
Generationen weiterzugeben.
Der Film "Irmas Zeit" von Alenka Maly und Roland Freinschlag begleitet  
sie auf einer
Zeitzeuginnenreise durch Oberösterreich, dokumentiert die ständige,  
unermüdliche  Wiedererinnerung
quälender, eigentlich fast unsagbarer Schrecken im Dienste der  
Aufklärung.
Zwischen ländlichen Klassen- und Hotelzimmern eröffnet Irma Trksak Türen
zur Einsicht in die NS-Vergangenheit,  führt die Zuhörerinnen ins   
Siemenslager und
ins Vernichtungslager Uckermark. Es ist Irmas respektvoll ins Bild  
genommene Energie und
Nachdrücklichkeit, die zum Inbegriff von lebenslangem politischem  
Widerstand wird.

"In Erdberg steht ein Häuserl"
von Tina Leisch, Ö 2000
Ein Spaziergang mit Hermine Jursa , Widerstandskämpferin, Kommunistin,  
Ravensbrückerin
durch den 3.Bezirk. Zu den Wohnungen, in denen  sie gewohnt, geliebt,  
geheiratet, politisch gearbeitet
hatte. Wo sie verraten und verhaftet wurde. Politische  
Bezirksgeschichte und Portrait einer
Nichtunterzukriegenden.

In Anwesenheit von Irma Trksak, Alenka Maly  und Tina Leisch

Dieser Filmabend ist kinokis Beitrag zur Würdigung des 60jährigen  
Bestehens
der "Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück und Freundinnen",
das am 1.Juni um 15.30  Uhr mit einem Festakt im Parlament gefeiert  
wird.



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Vorschau:

kinokis Mikrokino Nr.144   "Newsfront. Die Medien und der Irakkrieg"

5.Juni 2007, 19 Uhr
Depot , Breite Gasse 3, 1070 Wien

Die  Nachrichten aus dem Irak vermögen trotz ihrer Menge kaum
Vorstellungen von Leben inmitten des Krieges oder gar Empathie mit den  
Menschen
dort zu produzieren, von  Einsicht in politische Zusammenhänge gar  
nicht zu reden.
Der kinoki-Mikrokinoabend mit Irakexpertin und STANDARD-Redakteurin
Gudrun Harrer versucht einen Blick hinter die
Kriegsbilder zu werfen.



"Control room"
von Jehane Noujaim, 84 min, USA 2004, Englisch ohne Untertitel
In Control Room zeigt die ägyptisch-amerikanische Filmemacherin
Jehane Noujaim Journalisten von Al Jazeera, aber auch von NBC/ABC
und auch Presseoffiziere des US-amerikanischen Militärs bei der  
Produktion der
Berichterstattung über den Krieg im Irak.
Ohne vorder- oder hintergründige Polemik erhellt der Film die  
Mechanismen
der Nachrichtenproduktion, die aus Kriegsberichterstattung Propaganda
werden lassen- oder auch nicht- , analysiert, welche weltanschaulichen  
Hintergründe
die jeweiligen Berichterstattung bedient und welche Ausschlüsse,  
blinden Flecken
und Wertungen das jeweils produziert.
Jehane Noujaim: "Ich wuchs auf in Ägypten zu einen Zeit als die  
Nachrichten stark vom Staat
kontrolliert wurden und man nicht viel Kritik an der Regierung zu hören  
bekam.
Als 1996 Al Jazeera zu senden begann, wurde das Programm in jedem  
Kaffeehaus in Kairo
gespielt.  Sie schienen keinerlei Tabus zu kennen, wirklich  
investigativ zu arbeiten und sie hatten
Diskussionssendungen über Dinge, über die niemand öffentlich  
sprach.(..) Wenn man dann hört, daß
Al Jazeera "Taliban-TV" genannt wird, erwartet man, daß täglich Bin  
Ladens Tapes gesendet werden,
aber die JournalistInnen dort sind wie überall: sie versuchen gute  
Arbeit zu machen.(...)
Sie sehen sich als  Medienpioniere in der arabischen Welt. Im Film  
erzählt Samir,
daß er in 15 von 22 arabischen Ländern nicht einreisen darf, weil er  
für Al-Jazeera arbeitet. (..)
Medien sind ein System, es ist ja nicht so, daß da ein paar Leute an  
der Spitze sitzen und
alle Fäden in der Hand halten. Es geht viel um Wettbewerb und darum,  
dein Publikum
anzusprechen. Ich hatte nicht mitbekommen, daß ein großer Teil des  
amerikanischen
Publikums von CNN zu FOX-News übergegangen ist, und das war ein Teil  
der Ursache,
warum  CNN seine Programmierung dann auf eine patriotischere,  
mitreissendere Linie brachte."


"Battleground. 21 days on the empire's edge"
von Guerilla News Network, USA 2004,  82 min , Englisch ohne Untertitel
Aufschlußreiche Dokumentation einer 3 wöchigen Reise unabhängiger
US-Filmemacher in den Irak Ende 2003.
Der Film begleitet einen Schiiten, der mit den Amerikanern gegen Saddam  
kämpfte,
auf  seiner Rückkehr zu seiner Familie. Er fokussiert vor allem auf die  
Aporien der
taktischen Allianz der US-Politik mit den
schiitischen Kräften, die zwar das Ende des Saddamregimes  begrüßen,  
aber  eigentlich
eine religiöse Verfassung nach der Scharia wollen, und keinerlei  
weitere US-Einmischung.
Außerdem beobachtet Guerilla News Network  US-Soldaten, die kein Wort  
Arabisch
sprechen, bei ihren eher hilflosen Einsätzen und bei der Proklamation  
ihrer  äußerst naiven Vorstellungen von ihrer Mission.
Ein Film, der Menschen im Irak und ihre unvereinbaren Vorstellungen   
lapidar portraitiert.


"embedded reporting"
ca 10 min. USA 2006,
Die Anti-Irakkriegsbewegung in den USA bringt ständig neue
Antikriegfilme heraus, die allerdings zum großen Teil kommentierte  
Neuzusammenschnitte
medialen Mainstreammaterial sind.  "embedded reporting"  ist ein Kapitel
aus dem Antikriegsfilm "breaking silence" von Tonje Hessen Schei und  
David Bee, das
zeigt, daß unabhängige Medienleute kaum eine Möglichkeit haben, im Irak  
zu arbeiten,
ohne von allen Seiten - wörtlich- unter Beschuß
genommen zu werden.

Zwischen den Filmen::
Gespräch mit Gudrun Harrer (Arabistin,  
STANDARD-Außenpolitik-Ressortleiterin
und Sondergesandte im Irak) über die politischen Kräftekonstellationen  
in der Region und die
Geschichte der US-Politik dort.




revolution will not be televised
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kinoki
mikrokino at kinoki.at
http://www.kinoki.at

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Einladung zum Forumtheater "FAIR FUCK" am 13.4.2007

Von:    lefoe info <info at lefoe.at>
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Sehr geehrte VertreterInnen der Presse,

im Rahmen der bundesweiten Kampagne "SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre
Rechte!" 
(8. März bis 2. Juni 2007) laden wir ganz herzlich ein:


13. April 2007 / 19.30 Uhr
Forumtheater über Sexarbeit und Migration
"FAIR FUCK"
Inszeniert und gespielt vom Kollektivtheater
(kollektivtheater at verweigert.at)
Ort: Café 7*stern, Siebensterngasse 31, 1070  Wien


Die Kampagne "SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!"
(www.lustaufrechte.at) ist eine Initiative von LEFÖ (www.lefoe.at) in
Kooperation mit maiz (www.maiz.at) mit Unterstützung von thekla und dem
Frauentreffpunkt Salzburg.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen SponsorInnen dieser Kampage; für
diese Veranstaltung insbesondere bei der n. a. Stadträtin Monika Vana.

* Wien Kultur
* Grüne Bildungswerkstatt Wien
* Die Grünen Frauen
* SPÖ-Frauen
* Bundeskanzleramt: Frauenministerin
* ÖH: Uni Wien / Frauenreferat  / Theaterwissenschaft
* Alev Korun

Wir freuen uns auf Euer / Dein Kommen!
Mit ganz herzlichen Grüßen
die LEFÖ-Frauen
 
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MedienpartnerInnen dieser Kampagne: 
an.schläge - das feministische magazin und Der Standard

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SexarbeiterInnen haben Lust... auf ihre Rechte!
[bundesweite Kampagne für die Rechte von SexarbeiterInnen]
8. März 2007 bis 2. Juni 2007 | www.lustaufrechte.at
Internationaler Frauentag | Internationaler Hurentag
____________________________________
LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen
LEFÖ Information, Education and Support for Migrant Women
ZVR-Zahl: 893710788
Kettenbrückengasse 15/II/4
1050 Wien, Austria
tel: +43.1.581 18 81
fax: +43.1.581 18 82
mail: info at lefoe.at
web: www.lefoe.at




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REMINDER  12.4.: Wozu erinnern?

Von:    Zukunfts- und Kulturwerkstätte <LM.Sender at spoe.at>
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REMINDER   


Wozu erinnern?

Donnerstag, 12. April 2007, 19 Uhr

in der Zukunfts- und Kulturwerkstätte
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien


Im Mittelpunkt steht eine unüberschaubare Flut von Vergangenheitsbildern. Erinnerungen an immer noch tabuisierte oder ignorierte Themen wie Antisemitismus, Widerstand, Verfolgung, Emigration sowie österreichische Nation oder Identität. 
Erzählungen und Bilder, private Diskurse leben weiter, prägen und formen uns. Unsere Identität. 
Erinnern und Vergessen, Tradierung und Verarbeitung, Generation und Gedächtnis. 
Sitzt uns die Zukunft im Nacken oder anders gesagt: Wird aus Erinnerung Zukunft?

          
TeilnehmerInnen:

Prof. Albrecht K. Konecny
Vorsitzender der Bundesratsfraktion (SPÖ)

Mag. phil. Michaela E. Lehner
Universität Wien, Kulturjournalistin
 
Dr. Susanne Ogris
Psychologin und Pädagogin
 
Anja Salomonowitz
Filmemacherin
 
   
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *   
Aktuelle ZUK-Ausstellung: Heinz Cars_TRESPASSES
Dauer der Ausstellung: bis 26. April 2007
Öffnungszeiten: Mo-Do von 13 - 16 Uhr
(ausgen. Feiertage) sowie während der laufenden Veranstaltungen 
http://www.diezuk.at/online/page.php?P=32988

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *     
        
 Zukunfts- und Kulturwerkstätte
 Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
 Tel.: 01/513 86 82
 www.diezuk.at
 zuk at spoe.at    

ZVR-370292072

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24, 25 MedienG:
www.diezuk.at/online/page.php?P=10942 <http://www.diezuk.at/online/page.php?P=10942> 

An- und Abmeldung des Veranstaltungsabos: Gehen Sie bitte auf die Seite
www.diezuk.at/online/page.php?P=10180 <http://www.diezuk.at/online/page.php?P=10180>     
  

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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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Von:    Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe Wednesday, April 11, 2007, 12:21:33 PM

<gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
Files:   <none>
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- Erste schriftliche Platzverweise in Heiligendamm
- Another World is possible, attac?
- Social centres towards Heilingendamm
- Flughafen Laage - Tarifverhandlungen sind ins Stocken geraten
- Theaterworkshop vom 21.4 -22.4
- Nord-IMK am 12. April in Heiligendamm
- "Den Protest nach Heiligendamm tragen!" - Für ein ganz anderes Ganzes!
- AGAINST-G8-CAMP der Falken

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Erste schriftliche Platzverweise in Heiligendamm

Wer sich den 12,5 Mio. Euro teuren G8-Zaun (Polizeijargon: "technische Sperre")
rund um Heiligendamm anschauen wollte, wurde in den letzten Wochen immer wieder
Ziel polizeilicher Schikane-Aktionen. Offenbar rein nach Augenschein werden
Menschen von der Polizei angehalten und zur Personalienabgabe gezwungen.
Begleitet wird das meist von einem äußerst ruppigen Verhalten der eingesetzten
PolizeibeamtInnen, dem offensichtlichem Fehlen jeglicher Rechtskenntnis der
BeamtInnen und einem relativ aggressiv-autoritären Ton - mensch kennt das ja
hinlänglich von deutschen UniformträgerInnen. Neben der Personalienaufnahme
erfolgte dann stets ein recht vage gehaltener Platzverweis, der auch auf
Nachfrage nicht räumlich und zeitlich konkretisiert, geschweige denn
schriftlich fixiert wurde.
Beispielhaft für viele Fälle wollen wir auf eine Zaunbesichtung am 25.03.2007
verweisen(http://www.de.indymedia.org/2007/03/171829.shtml sowie
http://gipfelsoli.org/Repression/1124.html).

Offenbar hat die Landespolizei M-V jetzt versucht, ihre Platzverweispraxis, die
intellektuell wohl manche BeamtInnen überfordert hatte, rund um Heiligendamm zu
verändern: Mittlerweile gibt es ein Standardformular (s. Bilddatei), das bei
Platzverweisen zu Rate gezogen und den Betroffenen ausgehändigt werden soll.

Unserer Kenntnis nach erstmalig zum Einsatz kam dieses Formular am
Gründonnerstag. Am 06.04. trafen sich vier junge Leute zum Radeln in Bad
Doberan. Ihr Ausflugsziel an diesem frühsommerlichen Tag war Heiligendamm. Nach
etwa 5 km Radfahrt erreichten sie den Einlaß Galopprennbahn am G8-Zaun. Während
alle anderen PassantInnen den "Kontrollpunkt" ohne jegliche Kontrolle passieren
konnten, wurden die vier wenige Meter nach Passieren des Durchgangs von mehreren
wild gestikulierenden Polizisten aufgehalten und zur Abgabe ihrer Personalien
gezwungen. Auf die Frage, weshalb dies geschehe, wurde ihnen (juristisch wohl
kaum haltbar) mitgeteilt, daß es sich um eine Überprüfung handele, ob die vier
nicht evtl. "zur Fahndungs ausgeschrieben" seien.
Während der Kontrolle wuchs die Zahl der PolizistInnen dann recht schnell an auf
6 Streifenwagen und etwa 10 PolizistInnen. Kontrolliert wurden nicht nur die
Personalien, sondern auch die Inhalte der mitgeführten Taschen und Rucksäcke.
Den Vieren wurde ein Platzverweis angedroht, sollten sie noch einmal am Zaun
aufgegriffen werden.
Danach konnten die vier weiterfahren - gen Heiligendamm!

Nach ihrem Sightseeing an der Strandpromenade in Heiligendamm wollten die Vier
mit ihren Rädern am Strand entlang Richtung Börgerende aus dem umzäunten Gebiet
wieder herausfahren.
Doch jetzt wird es vollends skurril: Bei der Ausfahrt (!!!) dort am Zaun vorbei
wurden die vier erneut von der Polizei festgehalten, auch diesmal mit einem
unverhältnismäßig großen Polizeiaufgebot. Hier wurde ihnen nun ein
schriftlicher Platzverweis (s. Anlage) erteilt. Begründet wurde dies mündlich
damit, daß die vier "zum wiederholten Male am Zaun angetroffen" wurden (sprich:
zum zweiten Mal, nämlich beim Verlassen des umzäunten Gebietes) und daß sie die
"technische Sperre" (ergo: der Zaun) fotografiert hätten. (Was übrigens auch
etliche andere TouristInnen an besagtem Tag dort ohne Polizeimaßnahmen taten. -
Denn mal ehrlich, wo sieht mensch schon einen Zaun, der 1.000 Euro Steuergelder
pro Meter kostet?). Die entsprechenden Zaunfotos (es wurde u.a. der jetzt schon
entstandene Oberflächenrost auf dem nagelneuen Zaun fotografiert) mußten im
Beisein der Polizei digital gelöscht werden. Mündlich wurde den Vieren auf
Nachfrage darüber hinaus mitgeteilt, daß der Platzverweis dauerhaft gelte bis
zum Ende des G8-Gipfels.

Unseres Wissens ist dies das erste Mal, daß ein entsprechender Platzverweis
schriftlich in Heiligendamm ausgesprochen wurde. Wenn ihr euch den Platzverweis
mal anschaut, dann seht ihr, daß dort sowohl die "Rote Zone" als auch die beiden
See-Sperrgebiete als Platzverweiszone eingezeichnet sind. (Die entsprechende
Fläche ist übrigens im Original nicht farblich
schraffiert, die ganze "Anlage 8" wurde als schwarz-weiß-Kopie ausgegeben.)
Wahrscheinlich wird dies nun das offizielle Formblatt sein, das auch beim
G8-Gipfel seitens der Polizei benutzt werden wird. - Wahrscheinlich werden
diese Formblätter auch schon bei der kommenden Sonntagsdemo zum G8-Zaun (So.
15.04.2007, Beginn: 13 Uhr, mehr dazu unter
http://www.heiligendamm2007.de/index_konferenz.html) eingesetzt.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen mitteilen: Laßt euch nicht von
Platzverweisen einschüchtern! - Platzverweise sind (als polizeilicher
Gummiparagraph) mittlerweile alltägliches Mittel am Rande von Demonstrationen
und anderen politischen Aktionen. Natürlich besteht die Gefahr, nach
nochmaligem "Aufgreifen" in Gewahrsam genommen zu werden. Aber zum einen ist
der zeitlich begrenzt, zum anderen kann die Polizei eben (gerade während der
Gipfeltage) nicht alle Leute in Gewahrsam nehmen - dafür stehen ihr letztlich
die entsprechenden Unterbringungsmöglichkeiten und die Transportfahrzeuge nicht
in ausreichender Form zur Verfügung. Also allein die schiere Masse wird dafür
sorgen, daß solche In-Gewahrsamnahmen nicht flächendeckend durchgeführt werden
können.

Also kommt nach Heiligendamm und habt ein paar gute Protesttage!

Weil mittlerweile in einigen Teilen der Protestbewegung Widerspruchsvorlagen
gegen Platzverweise kursieren, möchten wir kurz nach was dazu sagen.
Mit dem Widerspruch gegen den Platzverweis das ist so eine Sache:
Der Widerspruch hat keine (!!!) aufschiebende Wirkung, also kann mensch den
Platzverweis rechtlich nicht (!!!) verhindern. Mit seinem zeitlichen Ablauf ist
der Platzverweis erledigt und damit formal auch der Widerspruch. Das heißt in
der Praxis, daß mensch nie mehr etwas davon hört. Es kann daher irreführend
sein zu denken, daß mensch ja noch ein Widerspruchsverfahren laufen hat, denn
dieses ist juristisch längst erledigt.
Ein richtiger Rechtsbehelf ist die nachträgliche Klage beim Verwaltungsgericht.
Hierzu muß mensch vorher keinen Widerspruch eingelegt haben. (Bitte vorher mit
Deiner nächstgelegenen Rote Hilfe Gruppe bzw. Rechtshilfegruppe absprechen, ob
das ein sinnvolles Vorgehen ist, u.a. auch in Bezug auf die entstehenden
Kosten.) Rechtlich ist der Widerspruch also für die Tonne. Beeindrucken wird er
die Polizei ebenso wenig.

Wesentlich wichtiger erscheint auch aus Sicht der anwaltlichen Praxis, daß der
Platzverweis dokumentiert wird, d.h. daß er schriftlich erteilt wird und
erkennen lässt, welche Dienststelle und ggf. welcher Beamte ihn ausgesprochen
hat. (Was die Landespolizei M-V ja jetzt offenbar eingeführt hat.) Sonst hat
mensch nachher wieder keinen Klagegegner und die Polizei kann die Sache
"bedauerlicherweise nicht zuordnen".

Für alle, die nach Heiligendamm fahren, hier noch einmal der Verweis auf unsere
Rote Hilfe-Broschüre "Was tun wenns brennt" (als Download zu finden unter:
http://www.rote-hilfe.de/media/files/was_tun_wenn_s_brennt). Sollte eigentlich
Standardlektüre sein für alle, die auf politische Aktionen gehen. ;)

Und wo wir schon dabei sind: Repression kostet Geld - ganz besonders im
Zusammenhang mit solchen Gipfelprotesten! Es werden daher noch SpenderInnen
gesucht, die das zentrale Antirepressionskonto zum G8 stärken. Es müssen nicht
immer große Beträge sein (z.B. aus Soli-Partys, Soli-Konzerten, Kollekte auf
politischen Veranstaltungen), auch viele kleine Spenden ergeben zusammen ein
ordentliches Sümmchen.

Rote Hilfe e.V.
Konto 191 100 462
BLZ 440 100 46
Postbank Dortmund
Stichwort: Gipfelsoli

Die Spenden fließen zu 100% der Unterstützung kriminalisierter GipfelgegnerInnen
zu.

Nicht Müsli und Quark - Solidarität macht stark!!!


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Another World is possible, attac?

Offener Brief an den Koordinierungskreis in Hannover und attac
Stellungnahme einiger BewohnerInnen zum Umgang mit der Schule in
Rostock/Evershagen

Hiermit wollen wir, einige der jetzigen Nutzer- und BewohnerInnen der ehemaligen
Ehm-Welk-Schule in Rostock/Evershagen zu der Debatte um die Nutzung dieses
Gebäudes für den Widerstand gegen den G8-Gipfel im Juni 2007 Stellung beziehen.

Zuerst ein paar grundlegende Infos:
Die zum Abriss vorgesehene Schule im Satellitenvorort Evershagen wurde Anfang
März der Protestbewegung zur Nutzung angeboten. Die Bedingung seitens der Stadt
Rostock war, dass sofort Leute dort einziehen, um das Gebäude vor Vandalismus zu
schützen (auf diese Weise soll Geld eingespart werden, das bis dato die
Feuerwehr für die Bewachung der Schule erhielt...).

Das Angebot der Stadt Rostock wurde der breiten Protestbewegung nicht bekannt
gemacht, nur durch Vitamin B gelangte die Neuigkeit an die Convergence Center
Gruppe. Diese hatte bereits seit Monaten vergeblich nach einem geeigneten Haus
gesucht und beschloss, die Möglichkeit beim Schopfe zu packen, die Schule zu
beziehen und ab sofort für die am Protest beteiligten Spektren nutzbar zu
machen. Am 11.3. wurde der Nutzungsvertrag von attac unterschrieben. Seither
ist von Seiten der BewohnerInnen viel Geld und noch mehr Arbeit, Zeit und Kraft
in den Ausbau der Schule geflossen.

Zeitgleich begann ein untransparenter Vorgang, inklusive Machtgerangel,
Vorurteilen, Abgrenzungsspielchen, zu dem wir uns nun anhand der folgenden
Punkte äußern wollen. Wir möchten damit versuchen eine offene Diskussion zu
ermöglichen und laden dazu alle an den Protesten beteiligte und interessierte
Gruppen und Einzelpersonen ein!

Vorab - zum besseren Verständnis unseres Diskussionsbeitrages - ein Ausschnitt
aus dem Protokoll des Koordinierungskreistreffens am 21.03.2007:

"...die gemeinsame politische Verantwortung bleibt in diesem KoKreis, bis die
Schule wieder zurück an die Stadt geht. Die AG wird nicht geöffnet für "alle".
Attac als Vertragsunterzeichner will wissen, wer in der AG ist und wer
mitentscheidet. Es gibt keine weiteren Einladungen zu dieser AG."

1) Wir kritisieren, dass der Nutzungsvertrag allein von attac unterschrieben
wurde, obwohl vorher ein Verein gegründet wurde (der ‚Camp-Verein'), der
spektrenübergreifend ist und dessen Sinn es ist, für die Bewegung (Miet-)
Verträge zu unterzeichnen. Eine der größten NGO's sichert sich damit vor allen
anderen Gruppen das Verfügungsmonopol über Räume, die unserer Meinung nach
offen sein müssten für alle, am Widerstand gegen den G8-Gipfel beteiligten
Gruppen + AktivistInnen.

2) Zuständig für die Verwaltung dieser Räume sieht sich derzeit der sog.
Koordinierungskreis in Hannover. Dieser versucht (nicht nur in diesem
Zusammenhang...) sich wieder einmal als Sprachrohr der gesamten Protestbewegung
darzustellen, obwohl er nicht transparent arbeitet und darüber hinaus natürlich
nicht das ganze Spektrum in ihm vertreten ist. Wir zweifeln generell an der
Legitimität eines solchen Koordinierungskreises und lehnen eine Fernsteuerung
prinzipiell ab.

3) Eine von diesem elitären KoKreis ins Leben gerufene Schulkonzeptgruppe sollte
nun über die Nutzung und Raumvergabe in der Schule entscheiden. Erstmalig traf
sich diese Gruppe am 9.4. mit Leuten vom unabhängigen Medienzentrum, dem CC und
einigen BewohnerInnen. Gemeinsam wurde entschieden, dass Konzept bei einer
Schulkonzept-AG während der 3. Aktionskonferenz zu erarbeiten (13.-15.4.,
Schulkonzept-AG am 14.4. 11:30 - 13:00 Uhr und 14:00 - 15:30 Uhr). Obwohl und
erst recht weil Pedram Shayar von attac bei diesem Treffen nochmals bestätigte,
dass attac (in der Rolle der Oberbefehlsgewalt als Vertragsunterschreiber) im
Zweifelsfalle nur den Hannoveraner Koordinierungskreis als legitim anerkennt -
nicht aber eine offen zugängliche AG auf dem eigens organisierten
Aktionstreffen, freuen wir uns über rege Teilnahme! Diese Schule soll der
gesamten Bewegung als Basis für erfolgreiche Proteste zur Verfügung stehen, ein
Konzept muss daher gemeinsam entwickelt werden.

4) Ein von attac gefordertes alleiniges Vetorecht zu Entscheidungen, die die
Schule betreffen, können wir vergleichen mit der Dreistigkeit einiger weniger
PräsidentInnen, über die BewohnerInnen der ganzen Welt entscheiden zu wollen.
Wir können das Spiel aber auch mitspielen: Vetorecht für Alle!

5) Darüber hinaus sehen wir in attac's aktueller Distanzierung von allen
Blockaden einen Versuch zur Spaltung der Bewegung, bzw. sich schon vorher als
‚die Guten' darstellen zu wollen. Dies bringt alle, die Widerstand nicht nur
mit Diskussionen leisten wollen, in die Gefahr von der Öffentlichkeit als
‚RandaliererInnen' wahrgenommen zu werden. Wir fordern von allen
BündnispartnerInnen, sich an die Verabredung zu halten, sich in den Medien
nicht zum Thema ‚Gewalt' zu äußern, sondern einen offenen und fairen Dialog
über Sinn und Unsinn verschiedenster Protestformen zu führen. Wir wollen die
schlimmen Erfahrungen die z.B. in Genua und Evian gemacht wurden, ernst nehmen
(damals wurde Polizeigewalt gegen teilweise gerade schlafende AktivistInnen von
Einzelpersonen im Nachhinein legitimiert, mit dem Argument, die Betroffenen
hätten randaliert). Wir können nicht akzeptieren, dass selbsternannte ‚Chefs
des Widerstands' ihre individuelle Meinung für die der gesamten Protestbewegung
ausgeben. Bevor Protestspektren wegen angeblicher Gewaltbereitschaft
vorverurteilt werden, muss der Begriff 'Gewalt' (Wo fängt Gewalt an? Wer hat
sie zuerst ausgeübt? Wer kann sie legitimieren?) und die Rolle der
Staatsregierungen und der internationalen Konzerne in der Ausübung von Gewalt
diskutiert werden.

6) Wir halten es für völlig falsch, dem Rostocker Bürgermeister W. Mehtling für
seine Kooperationsbereitschaft zu danken (so geschehen z.B. durch Peter Wahl in
mehreren Zeitungen). Ein solches Verhalten fällt denen in den Rücken, die daran
arbeiten, weitere Plätze für alle Leute aufzutreiben. Außerdem bleibt
festzuhalten, dass nach langen und zähen Verhandlungen und durch öffentlichen
Druck, der unter anderem durch viel Pressearbeit und zahlreiche kreative
Aktionen aufgebaut wurde, bisher nur eine zum Abriss vorgesehene Schule
rausgesprungen ist, die bei weitem nicht den Bedarf an Räumen decken kann.
Dabei spart die Stadt Rostock durch unsere Nutzung sogar Geld ein.

7) Es wurde mehrfach Kritik daran geäußert, dass die momentanen BewohnerInnen
der Schule offensiv Gruppen und Personen einladen, ab jetzt beim Aufbau des
Convergence Centers und bei der Nutzbarmachung des Schulgebäudes zu helfen und
vorhandene Räume durch Veranstaltungen mit Leben zu füllen. Daher halten wir es
für wichtig, allen KritikerInnen die Situation vor Ort noch einmal genau zu
schildern: Die Schule war beim Einzug absolut leer, es gab überhaupt keine
Möbel und Kücheneinrichtung; Stromkabel, Wasserleitungen, Lampen,
Telefonleitungen sind teilweise entfernt worden. Es gab kein Telefon und kein
Internet, keine Dusche und noch immer gibt es kein warmes Wasser, inzwischen
eine nur sehr unzuverlässige Internetverbindung und noch keinen
Telefonanschluß. Das Gebäude ist total verdreckt übergeben worden. Desweiteren
plagt die BewohnerInnen die Befürchtung von (nächtlichen) Übergriffen durch
organisierte Nazis, pöbelnde Besoffene und Polizei (diese Befürchtungen sind
nicht aus der Luft gegriffen, alle drei Varianten haben schon stattgefunden).
Um die Schule fit für den Widerstand zu bekommen, sind Kapazitäten nötig, die
wir nicht allein aufbringen können und wir wollen uns auch nicht mit einer
kleinen Gruppe der Gefahr von Übergriffen aussetzen.
Wir haben die Befürchtung und möchten euch mitteilen, dass wir nicht bereit
sind, hier nur die "PlatzhalterInnen" zu spielen, bzw. die ganze Aufbauarbeit
zu machen und darüber hinaus unsere Köpfe hinzuhalten für Organisationen, die
ab Mai hier während des großen Medienrummels ein Büro beziehen wollen.
Wir fordern jetzt dazu auf, uns auf jede erdenkliche Art zu unterstützen!

8) Im letzten Punkt wollen wir noch etwas klarstellen: Unsere Kritik an attac
richtet sich gegen die hierarchische Machtverteilung innerhalb dieser
Organisation und Stellungnahmen und Äußerungen, die von einzelnen Sprechern
kommen, nicht aber gegen Aktionsformen, die sich eventuell von anderen
unterscheiden. Lasst nicht zu, dass sich Einzelpersonen über eure Köpfe hinweg
profilieren und die Bewegung in ‚gut' (= sytemkonform und gewaltfrei) und
‚böse' (= die BlockiererInnen und RandaliererInnen) unterteilen!! Wir haben
z.B. hier in Rostock sehr gute Erfahrungen mit der Basis von attac gemacht und
wollen nicht alle in einen Topf werfen.

Soweit einige unserer Gedanken zu diesem ganzen Theater!
Wir hoffen auf eine offene und lebhafte Diskussion zu diesem Thema und rufen
alle am Protest beteiligten Spektren dazu auf, hierzu Stellung zu beziehen und
sich in das Nutzungskonzept der Schule einzubringen. Es gilt jetzt anzupacken!

In Liebe,
die CC-Crew


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Social centres towards Heilingendamm

Shut down G8 Summit!
Conflicts make Europe
Social centres towards Heilingendamm

Hundreds of us met in Venice during Global Meeting. We discussed about Europe,
movements and autonomous conflicts. This discussion was extraordinary thanks to
everyone's contribution and to the great participation (more than five hundred
activists coming from all over Europe). We all agreed that a political Europe
already exists. Multilateral Europe exists in governance and economy, in the
acceptance of war and in repression. In actual Europe left wing governments
violently evict social centres and the same governments oppress precarious
workers' strength. At the same time, movements are well aware that Europe is
crossed by social conflicts, by autonomous struggles that lead to
insubordination and to radical democracy. These conclusions are an important
step, which opens new fields of common struggles. We specifically refer to
income, migrations / citizenship rights, social centres / autonomous lives,
education / university.

A first convergence moment will be in Rostock. The German town that will host
the G8 summit (the summit is to be in Heilingendamn a small town near Rostock.
Around the two areas initiatives are to try blocking the summit, whereas June
2nd a demonstration will open anti G8 mobilisations in Rostock).
Today, we are to mobilise against the Earth's big powers. We are to do this
after the closure of a great cycle of struggles. The ones linked to the
so-called "no global" movements. To us this fact also means that we should
investigate the new connections among global governance after the defeat of
bushism and of unilateral war. The crisis that emerged with the coup within
Empire obliges USA to accept multilateralism. But it does not mean that the
situation has not embittered. There still are wars and reformism sounds even
more hypocrite. Choosing to be against war and against the great eights
stresses the fact that movements are autonomous. Autonomy is both a statement
and a practice. Autonomy is the movements' political and confliction space.
In second place, we need to qualify movements' autonomy within Rostock's
practical dimension. German brothers and sisters explained us how they managed
to reach a shared proposal of counter-meeting and initiatives. This is very
interesting. Because it brings together the various articulation of movements
but it as well considers all different practices. And it wishes to be effective
in blocking the G8 summit. At the same time, we discussed about another new
challenge that movements are facing. The challenge is that one of overcoming
former counter-meetings' logics, which talked the worlds of identity and
representation. Today we think that we need to break such dynamics and we
believe that we should define our participation from the desire of
experimenting, understanding and inquiring. The fact that initiatives must be
effective comes before their identity.
Just one last consideration. Ungdomshuset's struggle stands as the meaning of
anti G8 mobilisations. Defending commonwealth and autonomy has been the most
important element in Scandinavian and German struggles. This element is central
to us as well. And it will take us to Rostock. We therefore want to be part of
Rostock's counter-meeting. We will be in Rostock next week end (April 13th,
14th and 15th) in occasion of the international meeting that organises the
counter-meeting itself. We also shall help preparing the G8 initiatives from
and in Italy. We shall organise ourselves in order to reach Rostock during the
G8 summit.

Against war and capitalism! In movement in spite of borders!

Promoters:
Esc, atelier occupato (Roma); Rete per lŽautoformazione (Roma); Astra 19 (Roma);
Cso Tpo (Bologna); Laboratorio Sociale Aq16 (Reggio Emilia); Laboratorio Sociale
Occupato PAZ (Rimini); Centri sociali del Nord Est: Csa Bruno (Trento); Cso
Rivolta (Marghera - Venezia); Cso Pedro (Padova); Laboratorio sociale Ubik
(Ponzano Veneto TV); Laboratorio Fuori Controllo Monselice PD; Capannone
Sociale (Vicenza); Laboratorio Morion (Venezia); Cso Clandestino (Gorizia);
Casa delle Culture (Trieste); ChioggiaLab (Chioggia - Venezia); Metropolis
Caffé (Verona); Cantiere (Milano), Cso Crocevia (Alessandria); Cso Insurgencia
(Napoli); Orientale agitata (Napoli).

Here we are! http://www.globalproject.info/index-en.html


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Flughafen Laage - Tarifverhandlungen sind ins Stocken geraten

Die Tarifverhandlung zwischen ver.di Nord und dem Flughafen
Rostock-Laage-Güstrow GmbH sollen nach Informationen von MVregio News ins
Stocken geraten sein.

Wie heute (31-03-07) erst bekannt wurde, fand am 28. März eine erste
Verhandlungsrunde statt, die aber zu keinem konkreten Ergebnis geführt haben
soll.
Flughafen Chef Dr. Uwe Heinze (SPD) der auch Bürgermeister von Laage ist, soll
die ersten drei Änderungskündigungen ausgesprochen haben. Weitere sollen
geplant sein. Geht es nach den Sanierungsplänen von Heinze, sollen die
Mitarbeiter im Schnitt auf bis zu 20% Lohn verzichten.
Das Angebot der Mitarbeiter hingegen war, auf das Weihnachts- und Urlaubsgeld
für Dauer von 2 Jahren zu verzichten. Bei der letzen Runde wurde allerdings von
beiden Seiten Bereitschaft signalisiert einen Tarifvertrag nach Vorlage TVöD
(Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes) anzustreben. Allerdings sind die
Erwartungen über Ausstattung und Inhalte des Vertrages derzeit sehr
verschieden.
Viel Zeit haben beide Seiten nicht mehr. Denn wenn jetzt nicht kurzfristig eine
Einigung erzielt wird, kann es nach Meinung von Beobachtern bis zum Beginn des
G8 Gipfels keine konkreten Tarifabschlüsse mehr geben. Die Gefahr, dass es dann
während des G8 Gipfels zu einem Arbeitskampf kommt, lässt sich nicht
ausschließen.
Damit verbunden wären erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr über Laage.
Einziger Ausweichflughafen ist dann Hamburg, der nach Informationen von MVregio
News keine Probleme hätte diese Aufgabe zu meistern. Für Mecklenburg-Vorpommern
wäre ein solches Szenario ein erheblicher Image-Verlust, wenn die Staatsgäste
nun über Hamburg nach Heiligendamm anreisen müssten.

[http://www.mvregio.de/nachrichten_region/gue/30521.html]


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Theaterworkshop vom 21.4 -22.4

Liebe Theaterinteressierten,
G8 steht vor der Tür, Grund genug sich mit dem Thema ‚Globalisierung' kritisch
auseinander zu setzen. Bunte Gestalten, groteske Bewegungen können graue
Situationen auflockern, Thematiken aus anderen Blickwinkeln besser
verdeutlichen. Theater als Medium, der politischen, wie auch kreativen
Kommunikation.

Die Tage um den G8 -Gipfel sind unterschiedlichen Themen zugeordnet. Der
Theaterworkshop findet im Zusammenhang mit dem 3. Juni und dem Großthema
‚Landwirtschaft' statt.

Am 3. Juni wird sich um ca. 15 Uhr eine Karawane/Ralley von Rostock nach
Lüsewitz aufmachen. Sie wird an verschiedenen Plätzen vorbeikommen, wo ein
Straßentheaterstück aufgeführt werden kann, beziehungsweise kann die ganze
Ralley mit kreativen Demaskierungen bereichert werden.

THEMA: Landwirtschaft: Ausbeutung und Manipulation ökologischer Ressourcen
WANN: Wochenende 21.4/22.4 jeweils von 10-19 Uhr, dann nach Absprache
WO: CC -Evershagen. Ehemals Ehm-Welk-Schule. Mit der 1 oder der 5 in Richtung
Mecklenburger Allee, Haltestelle: Thomas-Morus-Straße, Gebäude rechter Hand
nicht zu übersehen. (oder mit Buslinie 25)

Inhalt:
Den ersten Tag möchte ich dem allgemeinen Theaterspiel widmen, zum Aufwärmen,
zum Kennenlernen. Am Sonntag geht es dann in die Thematik ‚Landwirtschaft- G8'.
Einige Ideen möchte ich an diesem Tag ausprobieren, die dann noch weiter
entwickelt werden können. Auch ihr solltet euch im Vorfeld schon mal überlegen,
was euch zu diesem Thema wichtig ist, was ihr umsetzen wollt.

Theatererfahrungen sind keine Voraussetzung, sondern das Interesse sich einer
Gruppe und einer Thematik zu widmen, sowie die Bereitschaft die Ergebnisse am
3. Juni aufzuführen.

Kleingedrucktes:
Im Vorfeld haben Viele ihr Interesse bekundet, einmal Theater ausprobieren zu
wollen, beziehungsweise zum G8 -Gipfel etwas in kreativer Art und Weise
beitragen zu wollen. Nicht jeder hat am 3. Juni Zeit, nicht jeder kann was mit
dem Thema Landwirtschaft anfangen. Zum angebotenen Theaterworkshop bitte ich
nur diejenigen zu kommen, die Zeit und Geist zu diesem Thema investieren
können. Sollte aber weiterhin so ein reges Interesse an Theateraktivitäten
bestehen, werde ich auf jeden Fall wieder einen Workshop anbieten. (keep in
contact) Des Weiteren möchte Riad am 5.Juni zum Thema ‚Migration' ein
Theaterstück machen. Ich weiss nicht, wie er verbleiben wird, aber ich werde es
bei Interesse an euch weiterleiten.

So, ich bin gespannt. Bitte meldet euch bei Zusage noch bei mir, damit ich
ungefähr weiss, wie viele wir sein werden.

selmahosius at hotmail.com

ACHJA: In der Schule kann man auch übernachten, kochen und noch viel mehr. Bitte
aber vorher ankündigen, zwecks Koordination.

Also auf bald

Selma


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Nord-IMK am 12. April in Heiligendamm

Innenminister Caffier: Erfahrungsaustausch
Für alle Beteiligten nützlich

Die Innenminister und Innensenatoren der norddeutschen Küstenländer treffen sich
in unregelmäßigen Abständen zu einem allgemeinen politischen und fachlichen
Meinungsaustausch. Das letzte Treffen fand im September 2005 in Hamburg statt.
Innenminister Lorenz Caffier hat nun seine Amtskollegen aus Norddeutschland zu
einem Treffen nach Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. In Heiligendamm wird er
den Innenminister Schleswig-Hosteins, Dr. Ralf Stegner, den Innenminister
Niedersachsens, Uwe Schünemann, den Innensenator der Hansestadt Bremen,
Bürgermeister Thomas Röwekamp, und den Innensenator der Freien und Hansestadt
Hamburg, Udo Nagel begrüßen. Auf der Tagesordnung stehen Themen der inneren
Sicherheit wie u.a. die Vorbereitungen auf den Weltwirtschaftsgipfel G8 und
Konsequenzen aus gewalttätigen Ausschreitungen am Rande von
Sportveranstaltungen. Außerdem wollen die Nord-Innenminister auf der Tagung das
"Abkommen der Küstenländer über die Einrichtung und den Betrieb der gemeinsamen
Leitstelle ihrer Wasserschutzpolizeien (WSP-Leitstelle)" unterzeichnen. Die
fünf Küstenländer werden zur weiteren Verbesserung ihrer Zusammenarbeit im
Bereich der maritimen Sicherheit die bestehende Vereinbarung über die
gemeinsame Koordinierungsstelle ihrer Wasserschutzpolizeien vom Mai 2002
fortschreiben und die bewährte Zusammenarbeit weiter ausbauen. Künftig werden
alle polizeilichen Einsätze in Nord- und Ostsee durch die WSP-Leitstelle in
Cuxhaven koordiniert. Die WSP-Leitstelle ist Teil des Maritimen
Sicherheitszentrums, in dem alle Bundes- und Landesbehörden sowie
Einrichtungen, die Verantwortung für die maritime Sicherheit tragen, rund um
die Uhr und unter einem Dach zusammenarbeiten. Im Anschluss an die Nord-IMK
lädt Innenminister Lorenz Caffier Bild- und Wortjournalisten zu einer
Pressekonferenz ein.

Zeit: 12. April 2007, 15.30 Uhr
Ort: Heiligendamm, Grand Hotel, Salon Louise II


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"Den Protest nach Heiligendamm tragen!" - Für ein ganz anderes Ganzes!
Sternmarsch nach Heiligendamm am Donnerstag, 7. Juni 2007

Einladung zum Koordinierungstreffen auf der nächsten Aktionskonferenz in
Rostock/Evershagen. Knud-Rasmussen-Str.8 (Linie 5 vom Hbf,Thomas-Morus-Str
aussteigen) vom 13.-15. April 2007

Wie in Seattle, Prag, Genua, Gleneagles ... wollen wir auch in Heiligendamm mit
einer großen Demonstration unseren vielfältigen linken Widerstand gegen die G8
und ihre Politik massenhaft zum Ausdruck bringen. Von bäuerlichem Widerstand
über Gewerkschaften bis Black Block, von sozialrevolutionär bis
globalisierungskritisch, ob anarchosyndikalistisch, zivilgesellschaftlich oder
radikalfeministisch, von papierlos über umweltbewegt bis Kartoffel (...) - für
alle bietet der Sternmarsch die Möglichkeit, nach mehreren Tagen
unterschiedlichster Aktionen und Proteste wieder zusammenzukommen und am
letzten Gipfeltag mit gebündelter Kraft der versammelten G8-Prominenz abermals
aufs Dach zu steigen.
Zugleich wollen wir mit dem Sternmarsch erneut unsere Vorstellung einer anderen
möglichen Welt inhaltlich sichtbar machen. Es wird mehrere Demonstrationszüge
zu verschiedenen Themenblöcken mit einer gemeinsamen Abschlusskundgebung geben.
Schon dafür ist uns die Medienaufmerksamkeit gewiss. Ziel ist aber auch, den
Sternmarsch mit den Blockaden auf den Zufahrts- bzw. Abfahrtswegen des
Tagungsortes zu koordinieren.

Geplant und zur Diskussion stehen bisher:

- Reclaim the earth - fight G8! / Hinterm Zaun liegt der Strand!: globalisierte
Landwirtschaft, Anti-Atom/Energiepolitik, Anti-Gentechnologie und Open Source
- Think global - act local: Antikapitalismus, Weltwirtschaft, Arbeit
- Reclaim the F-Word: antipatriarchal, feminismusbegeistert,
gleichberechtigungsengagiert
- Stop the war not the people: Bewegungsfreiheit/Migration, Antimilitarismus,
Friedensbewegung

Dies sind nur Vorschläge, Themen und Aufteilung können gemeinsam variiert
werden. Angemeldet sind sechs Demonstrationszüge von Kühlungsborn, Kröpelin,
Bad Doberan und Nienhagen bis auf den Vorplatz des Kempinski-Hotels in
Heiligendamm. Ab 8 Uhr sind Kundgebungen in den vier Orten geplant, ab 14 Uhr,
wenn auch der Alternativgipfel beendet sein wird, soll es dann mit den
Demonstrationszügen in Richtung Heiligendamm losgehen und ab 18 Uhr mit der
Abschlusskundgebung vorm Kempinski-Hotel enden. Selbst wenn uns der Abschluss
auf dem Hotelvorplatz verwehrt wird, ist es unser Ziel, möglichst nah an den
Ort der Entscheidungen heranzukommen, damit unser "Nein" auch an den
Konferenztischen nicht zu überhören ist.

Auch wenn wir als Verfasserinnen dieser Einladung aus dem linksradikalen
Spektrum kommen, wollen wir an diesem Tag zusammen mit allen aktiv werden, die
wie wir ihre Wut auf die Verhältnisse den Verantwortlichen am G8-Tisch zeigen
wollen. Das Ganze ist nur realisierbar, wenn sich noch mehr Gruppen,
Organisationen und Einzelpersonen in die Vorbereitung einbringen, ob mit einem
Block, einem Lautsprecherwagen, bei der Organisation eines der
Demonstrationszüge oder in der Gesamtkoordination. Wie die Blöcke und Routen
konkret aussehen und genutzt werden, hängt von Euch ab. Also kommt zum nächsten
großen Koordinierungstreffen während des ersten Ag-Blocks am Samstag Vormittag
(14.4.) in Rostock.

Die Sternmarsch-Vorbereitung des dissent!-Netzwerkes

G8 - delegitimieren - blockieren - stilllegen!


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Globalize Socialism!
AGAINST-G8-CAMP der Falken
25.-28. Mai 2007 in Werftpfuhl / Berlin

Liebe alle,
weniger als zwei Monate sind es noch, dann beginnen sowohl der G8-Gipfel in
Heiligendamm als auch die Protestaktionen gegen ihn. Heiligendamm, so viel ist
klar, wird einer der wichtigsten Kristallisationspunkte der
globalisierungskritischen Bewegung seit Jahren werden.

Der Schwerpunkt der Berliner Falken liegt jedoch nicht auf dem "Event"
Gipfelprotest. Vor allem wollen wir uns in einem großen Camp eine Woche vor den
Protesten kritisch mit Hintergründen und Perspektiven der
globalisierungskritischen Bewegung befassen und uns gut auf die Aktionen
vorbereiten.

Natürlich soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen - und so wird es auch jede
Menge Raum für Konzert, Partys und frühsommerliches Entspannen geben! Am besten
bringt ihr noch ein paar Freunde mit (wer noch mehr Anmeldeflyer braucht, kann
sich gerne im Landesbüro melden)!

FACTS

Pfingstwochenende vom 25.–28. Mai 2007
Jugendbildungsstätte "Kurt Löwenstein" in Werftpfuhl bei Berlin
200 Jugendliche und 50 internationale Gäste!

Kostenpunkt 25€ (20€ für Mitglieder)
inkl. Essen & Programm von Freitag bis Monta

PROGRAMM

Inhaltliche Workshops, u.a.:
Einführung in die Kapitalismuskritik
Jugendbewegung und Organisierung
Globale Soziale Rechte
Antisemitismus und Globalisierungskritik
Antirassismus und Migration ...

Praktische Aktionstraining, u.a.:
Blockadetraining & Bezugsgruppen
Straßentheater
Politisches Klettern
Graffiti sprayen
Transpis malen ...

Konzert mit, u.a.:
GINSENGBONBONS (Ska)
SowjetSKAja (Ska)
Conexion Musical (HipHop)

Download des ausführlichen Programmflyers (440 KB) unter:
http://www2.falken-berlin.de/uploads/faltflyer_final_view.pdf

ANMELDUNG

Anmeldeflyer (220 KB) gibt es unter:
http://www2.falken-berlin.de/uploads/anmeldebogen_view.pdf.

AKTUELLE INFOS UNTER HTTP://AGAINSTG8.BLOGSPORT.DE

Wir hoffen, Euch beim AgainstG8-Camp im Mai zu sehen!

FREUNDSCHAFT!
SJD-Die Falken LV Berlin

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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression 
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen. 
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.

Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org

gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe: 
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Bosnien: Kritik an IGH-Urteil bestätigt! Entscheidung war skandalös

Von:    GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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> GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER INTERNATIONAL
> PRESSEMITTEILUNG
>
>   Göttingen/Berlin, 11.04.2007
>
> Kritik an Urteil des "International Court of Justice"/ Internationalen
> Gerichtshofes (IGH) bestätigt! Urteil gegen Serbien war skandalös!
>
> Die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) sieht ihre 
> scharfe
> Kritik am Urteil des Internationalen Gerichtshofes (IGH) in Den Haag
> bestätigt, das das Belgrader Regime als Urheber der Massenvernichtung in
> ganz Bosnien-Herzegowina freigesprochen und "nur" das Massaker von
> Srebrenica als Völkermord bezeichnet hat. Diese Entscheidung des
> Gerichtshofes hatte der Präsident der GfbV International, Tilman Zülch,
> bereits am Tag der Urteilsverkündung Ende Februar als "skandalöses
> Fehlurteil" kritisiert.
>
> Die "New York Times" hat nun offenbart, dass der "International Court of
> Justice" (IGH) sich vor und während des Prozesses geweigert hatte, von
> Belgrad geheim gehaltene Dokumente anzufordern, zu denen das Haager
> Kriegsverbrecher-Tribunal durchaus Zugang erhalten hatte. Allerdings hatte
> dieses während des vorangegangenen Prozesses gegen Milosevic den
> zuständigen serbischen Behörden zugestanden, diese Archive und
> Dokumente nicht öffentlich zu machen, heißt es in dem Beitrag vom
> Ostermontag.
>
> Verschiedene prominente Rechtsanwälte, von der "New York Times" in den
> Haag und Belgrad interviewt, erklärten: "Das Urteil des Prozesses hätte
> wahrscheinlich anders ausgesehen, wenn der IGH seine Pflichten erfüllt
> hätte." Diane Orentlicher, Juraprofessorin an der "Amerikanischen
> Universität" in Washington, kommentierte: "Warum hat der IGH die vollen
> Dokumente nicht angefordert? Die Tatsache, dass wesentliche Stellen
> geschwärzt waren, impliziert, dass diese Passagen den Unterschied
> gemacht hätten." Jedenfalls haben alle 15 Richter die so zensierten
> Archive nicht eingesehen. Der Vize-Präsident des IGH Awn Shawkat al-
> Khasawneh aus Jordanien schrieb, es sei bedauerlich, dass sein
> Gerichtshof nicht gehandelt habe. Dabei sei es eine vernünftige Erwartung,
> dass diese Dokumente Licht auf die "zentralen Fragen" geworfen hätten.
>
> So wurden z.B. 1993 mehr als 1800 Offiziere und weitere nicht benannte
> Dienstgrade der jugoslawischen Armee (JNA) von Belgrad in der
> bosnischen Armee eingesetzt, bezahlt, befördert oder in den Ruhestand
> geschickt, so dass letztere, wenn auch nominell getrennt, in Wirklichkeit
> seit 1992 ein Anhängsel der Armee Serbiens bildete. Montenegros früherer
> Ministerpräsident Momir Bulatovic schrieb in seinem kürzlich in englischer
> Sprache erschienenen Buch "Unspoken Defense", dass 1994 mehr als
> 4000 in Bosnien kämpfende serbische Soldaten von Serbien bezahlt
> wurden. Der ebenfalls dissidente Richter Ahmed Mahiou aus Algerien
> erklärte, dass das Fehlverhalten seiner IGH-Kollegen, das Material nicht
> anzufordern, mit der Absicht, nicht in die Souveränität Serbiens 
> eingreifen
> zu wollen. Phon van den Biesen, Rechtsanwalt des bosnischen Teams,
> meinte schließlich, die vollständige Auslieferung der Dokumente hätte wohl
> erwiesen, dass die bosnisch-serbischen Streitkräfte von Belgrad
> kontrollierte Agenten Serbiens waren.
>
> "Eine an rechtsstaatlichen Maßstäben orientierte solide Rechtsfindung des
> IGH hätte offenbart, dass der Genozid an den Bosniern und die
> Kriegsführung gegen deren kümmerlich bewaffnete Einheiten von Belgrad
> zentral gesteuert wurden", meinte Zülch. Dabei mitgewirkt hätten das
> serbische Innen- und Verteidigungsministerium, der Belgrader
> Geheimdienst sowie serbische Rüstungsunternehmen. Eingesetzt worden
> seien paramilitärische Verbände und Kader der jugoslawischen Armee. So
> sei es kein Wunder, dass sich die beiden Hauptkriegsverbrecher Radovan
> Karadzic und Ratko Mladic bis heute, unterstützt von serbischem Militär
> und serbischen Behörden, versteckt hielten. Die Opfer der Verbrechen des
> Milosevic-Regimes waren zu 90 % muslimische Bosnier, die als ethnische
> und religiöse Gemeinschaft ganz oder teilweise vernichtet werden sollten..
>
> Zülch erinnerte an die Qualen der Opfer in mindestens 100 serbischen
> Konzentrations- und Internierungslagern, in denen etwa 30.000 Häftlinge
> ermordet wurden, an die planmäßige Vergewaltigung von mindestens
> 30.000 Frauen, die zum Teil über Monate in Vergewaltigungslagern
> festgehalten wurden, an die systematische Verhaftung und Ermordung von
> Angehörigen der akademischen und politischen Eliten, an die fast vier
> Jahre andauernde Einkesselung, Aushungerung und Beschießung der
> insgesamt rund 500.000 Bosnier in den so genannten UN-Schutzzonen von
> Bihac, Sarajevo, Gorazde, Srebrenica und Zepa, an die Vertreibung und
> Flucht von etwa 2,5 Millionen Bosniern und die planmäßige Zerstörung
> Hunderter Dörfer und Stadtteile, von 1.300 Moscheen und etwa 500
> katholischen Kirchen.
>
> Tilman Zülch ist für Nachfragen auch erreichbar unter Tel. 0151 153 09
> 888.
> ======================================================
> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
> Inse Geismar, Pressereferentin
> Postfach 2024, D-37010 Goettingen
> Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
> E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
> ======================================================

================================================
[Gipfelsoli Newsletter] Heiligendamm

Von:    Öffentlicher Verteiler der Gipfelsoli-Infogruppe
================================================

Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- AUTONOMES G8 INFO
- Anti-G8-Transport sucht pfiffige DisponentInnen für Transport von Menschen +
Material
- Gewerkschaftsjugend fordert "Gute Arbeit" weltweit
- "Marsch der Landlosen" in Berlin
- together - booklet to form affinity groups
- Wo geht`s lang?
- Bringt Walkie-Talkies mit...

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AUTONOMES G8 INFO
zur Mobilisierung gegen den G8 und EU-Gipfel - für Gipfelstürme und
linksradikale Bewegung

Am 28. Mai findet eine internationale Demonstration gegen den EU-Gipfel in
Hamburg statt. Die Demonstration beginnt um 12 Uhr ab Reeperbahn und wird in
die City zu den Tageungsorten führen. Sie soll ein deutliches Signal in
Richtung Heiligendamm setzen. Es ist möglich, mit dieser Demo den G8 politisch
anzugreifen, und diese Möglichkeit wollen wir nutzen. Dies bedeutet, die Demo
nicht nur zu konsumieren, sondern sich konkrete Gedanken zu machen und diesen
eine praktische Form zu verleihen. Wir wollen nicht demütig von A nach B
gelangen, sondern einen lebendigen, lautstarken und selbstbewussten Protest
entwickeln. Wir wollen geschlossen und in Ketten gehen. Organisiert Euch also
bereits im Vorfeld in Euren Zusammenhängen und überlegt, welche Vorstellungen
ihr habt. Macht euch Gedanken über alternative Möglichkeiten und spontane
Formen von öffentlichem Widerspruch.

Im Rahmen der Mobilisierung zum Protest gegen den G8 in Heiligendamm sollen
neben den verschiedenen Camps vor Ort auch Convergence Center ("Orte des
Zusammenkommens") in Rostock, Berlin und Hamburg (vom 25.05. - 10.6) als feste
Anlaufstellen für AktivistInnen zur Verfügung stehen und von ihnen mitgestaltet
werden, so dass eine belebte Plattform entsteht. Verschiedene Gruppen
organisieren in diesem Zusammenhang Aktionstage vom 25. Mai bis 1. Juni und
greifen das Thema G8 an lokalen Orten auf. In Hamburg wird auch während des
G8-Gipels eine Infrastruktur aufrechtgehalten. Als Rückzugsraum, und um auf
Repression und Übergriffe gemeinsam zu reagieren.

In Rostock findet am 2. Juni eine internationale Demonstration statt. Um die 100
000 Menschen werden erwartet. Gleichzeitig finden in Schwerin antifaschistische
Aktionen zur Verhinderung eines Naziaufmarsches statt. Wir mobilisieren zu
beiden Orten und im Anschluss direkt nach Heiligendamm. Dort stehen Camps und
eine Infrastruktur bereit, dezentrale Blockaden und Aktionen werden
vorbereitet, ein Sternmarsch organisiert. Bei allem ist Eure aktive Mitarbeit
und Beteiligung gefragt. Bildet Bezugs- und Kleingruppen und übernehmt
Verantwortung in Strukturen.

Beteiligt Euch, sprecht Euch ab und nehmt Euch was vor!

Bildet Banden...

Inhalt:
- Beat Capitalism - Wanderkonzertkundgebung
- Schlafplätze CCH
- Internationale Demo am 28.05.
- Blockadekonzept Paula
- Camps in Heiligendamm
- Infopunkte
- Termine
- Selbstschutz auf Demos

Download: http://gipfelsoli.org/rcms_repos/Texte/autonomes_g8_info.pdf

[summitblock at nadir.org]


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Anti-G8-Transport sucht pfiffige DisponentInnen für Transport von Menschen +
Material

Im Vorfeld der G8-Proteste sind überall in Norddeutschland Bau-Material und
Werkzeug, Computer für die Camps und Fahrräder gesammelt und gelagert worden.
Das alles muß jetzt hier ins Camp Reddelich/in die Schule in
Rostock-Evershagen.
* An wen kann sich der/die hilfsbereite LKW-BesitzerIn melden?
* Wer stellt aus den Sammelpunkten eine MaterialTour von Hannover über Magdeburg
zur Ostsee zusammen? Hält den Kontakt mit den HandwerkInnen der Camp-Struktur ?
* An wen können sich FahrerInnen melden? Wer übergibt wo den LKW?

Während der G8-Proteste müssen Menschen und Material zwischen Rostock und den
Camps hin- und her, zu Aktionen, zum Bahnhof gebracht werden- das wird nicht
immer mit dem öffentlichen Verkehr gehen? Außerdem müssen die Volxküchen an die
Nahrungsmittel kommen.
* Wer spricht Menschen auf Autos, Busse, Lkw etc. an?
* Wenn Menschen ihre Autos, Kleinbusse, LKW und den einen oder anderen großen
Bus zur Verfügung stellen, an wen wenden sie sich?
* Von wo nach wo sollen sie fahren? Was sollen sie transportieren?
* An welchen Tagen, zu welchen Zeiten?
* Wieviele FahrerInnen können bis 7,5 t fahren? Wie viele haben
Personenbeförderungsscheine für Busse?
* Ist ein eigener Fahrplan/"Linienverkehr" mit Bussen denkbar?
* Wer kann Reparaturen an Fahrzeugen vornehmen?

Wenn Du Lust auf diese Aufgabe hast, melde Dich unter
transportprotest at riseup.net oder bei schief58 at gmx.de . Ganz bei Null fängst Du
nicht an - es gibt bereits die Menschen, die die Camps und das
Convergence-Center in Rostock planen und aufbauen und den Transportbereich
bisher so nebenbei (mit bislang wenig Erfolg) mitgemacht haben. Einarbeitung
ist also möglich. Bezahlung ist der ortübliche Nulltarif und die ehrenvolle
Würdigung, den Anti-G8-Protest unterstützt zu haben. Wir freuen uns auf Dein
Engagement.


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Für eine andere Globalisierung - Auf nach Heiligendamm! Gewerkschaftsjugend
fordert "Gute Arbeit" weltweit

Als junge GewerkschafterInnen sind wir Teil des Protestes gegen den G8-Gipfel
2007 in Heiligendamm.
Die G8 stehen für eine Globalisierungspolitik, die die Liberalisierung des
Handels als oberstes Primat hat.
Die soziale Dimension der Globalisierung bleibt dabei weitgehend ausgeblendet.
Gewinnmaximierung für wenige und Verarmung für viele sind die Folgen. Die
DGB-Jugend verurteilt, dass die Hauptprofiteure der internationalen
Arbeitsteilung die transnationalen Konzerne und Kapitalgesellschaften sind.
Oftmals wird nur noch dort investiert, wo die Löhne am billigsten sind. Die
Globalisierung von Kapital- und Arbeitsmärkten hat die Beschäftigten weltweit
in Konkurrenz zueinander gebracht. Skrupellos werden die Belegschaften
einzelner Länder, Branchen und Standorte gegeneinander ausgespielt - in einem
Dumpingwettbewerb um Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen, Löhne und
Menschenwürde. Junge Menschen sind überall von Arbeitslosigkeit und prekärer
Beschäftigung besonders betroffen.
Obwohl sie weltweit lediglich 25% der arbeitsfähigen Bevölkerung ausmachen,
stellt die Gruppe der unter 24-Jährigen fast die Hälfte aller Arbeitslosen.
Junge ArbeitnehmerInnen sind besonders betroffen von: extrem langen
Arbeitszeiten, gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen, befristeten
Verträgen, geringer Bezahlung und fehlendem sozialen Schutz. Der
Arbeitsplatzmangel drängt vor allem Jugendliche in Entwicklungsländern in den
informellen Sektor. Schätzungsweise 85% der weltweit neu geschaffenen Jobs sind
im informellen Bereich. Die Gewerkschaftsjugend wehrt sich dagegen, dass Arbeit
als Ware verstanden wird und fordert eine Politik, die den Menschen in den
Mittelpunkt stellt. Deshalb heißt unser Maßstab "Gute Arbeit": mit einem Lohn,
von dem man anständig leben kann, mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und
der Möglichkeit zu persönlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Teilhabe.
Die Frage danach, wie wir leben und arbeiten wollen, kann nur global
beantwortet werden. Nur international gültige Arbeits- und Sozialstandards
können Lohn- und Sozialdumping verhindern. Die Schaffung von "Guter Arbeit"
bestimmt über unsere Zukunft!

Die DGB-Jugend fordert:
* Die Kernarbeitsnormen sind ein Menschenrecht und müssen als Mindeststandards
durchgesetzt werden. Dazu zählen die Rechte auf Bildung von Gewerkschaften und
auf das Führen von Kollektivverhandlungen, die Abschaffung von Kinder- und
Zwangsarbeit und das generelle Diskriminierungsverbot in Arbeit und Beruf.
Verstöße müssen öffentlich gemacht und mit harten Sanktionen belegt werden.
* Die Schaffung qualitativ hochwertiger Arbeits- und Ausbildungsplätze muss
zentraler Bestandteil der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik der G8-Staaten
sowie ihrer Entwicklungs und Handelspolitik werden.
* Mindestlöhne, die es in einigen Ländern, wenn auch unzureichend, schon gibt,
müssen zu weltweiten Mindeststandards werden. Existenzsichernde
Ausbildungsvergütungen müssen gewährleistet sein.
* Betriebliche Schutz- und Beteiligungsrechte müssen gesetzlich geregelt werden,
um Beschäftigten einen Mindestschutz vor Arbeitgeberwillkür zu gewährleisten.
Der rechtliche Schutz junger ArbeitnehmerInnen darf nicht aufgeweicht werden.
* Systeme der öffentlichen Daseinsvorsorge und Zukunftssicherung müssen
aufgebaut bzw. vor Privatisierung und Kommerzialisierung geschützt werden.
Gesundheit, Bildung, öffentliche Sicherheit und die natürlichen
Lebensgrundlagen dürfen nicht zu Waren werden.
* Die Einbeziehung junger Menschen in die politische Gestaltung der
Globalisierung im Rahmen der Schaffung demokratischer Strukturen auf
internationaler Ebene muss gewährleistet werden.

www.dgb-jugend.de/g8

[V.i.S.d.P.: René Rudolf, Bundesjugendsekretär der DGB-Jugend]


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"Marsch der Landlosen" in Berlin

Pressegruppe CampInski
Rosa Kemper
0179/3764812

Presseeinladung zum Internationalen Aktionstag von Vía Campesina

"Marsch der Landlosen" in Berlin

Berlin/ Hamm/ Köln, 9.4.2007. Als Teil der Proteste im Vorfeld des G8-Gipfels
veranstalten die Menschenrechtsorganisation FIAN, die Arbeitsgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die AG Kleinstlandwirtschaft und das
Aktionsnetzwerk Globale Landwirtschaft am 17. April 2007 in Berlin einen
symbolischen "Marsch der Landlosen". Nach dem Vorbild der Landlosenbewegungen
des Südens machen die VeranstalterInnen damit auf Verletzungen des
Menschenrechts auf Nahrung und die prekäre Situation von Kleinbauern,
-bäuerinnen, bäuerlichen Betrieben und Landlosen weltweit aufmerksam. Obwohl
diese auf dem Land leben und Nahrungsmittel produzieren, stellen sie etwa
achtzig Prozent der Hungernden dar. Eine Hauptursache ist die neoliberale
Landwirtschaftspolitik, die sich einseitig an den Interessen von
transnationalen Konzernen orientiert und zum großen Teil von den Regierungen
der G8 vorangetrieben wird.
Mit dem Marsch der Landlosen fordern die VeranstalterInnen von dem
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz (BMELV)
und dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) grundsätzliche Veränderungen in der Agrar- und Entwicklungspolitik: keine
weitere Förderung von Markt- und Machtkonzentration in den Händen weniger
Agrarkonzerne, sondern weitgehende Agrarreformen und die Unterstützung von
Kleinbauern, -bäuerinnen und bäuerlicher Landwirtschaft weltweit. Die reichen
Länder müssen ihre landwirtschaftlichen Billigexporte stoppen, die sowohl
Entwicklungsländern, als auch bäuerlichen Betrieben im Norden schaden und
dürfen die Länder des Südens nicht zur Öffnung ihrer Agrarmärkte drängen. Der
17. April ist der internationale Aktionstag des weltweiten Kleinbauernnetzwerks
"La Vía Campesina" (http://viacampesina.org/main_en/index.html) . Es setzt sich
weltweit für Ernährungssouveränität ein, im Norden wie im Süden.

Zum "Marsch der Landlosen" möchten wir Sie herzlich einladen! Wichtige Stationen
sind:
Übergabe eines Kartoffelbeets an das BMELV um 15.30 Uhr, Wilhelmstr. 54.
Symbolische Landbesetzung am Potsdamer Platz um 17.30 Uhr.
Besonders an diesen Stationen stehen wir Ihnen für Interviews und Fotos gerne
zur Verfügung.
P.S. Das Aktionsnetzwerk organisiert in 10 weiteren deutschen Städten Aktionen
zum Tag der Landlosen. Weitere Informationen unter www.g8-landwirtschaft.net

Kontakt:
Aktionsnetzwerk Globale Landwirtschaft: Anne Schweigler (Tel.: 0162-5237137)
FIAN-Deutschand (FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk): Roman Herre
(Tel.: 0221-7020072; r.herre at fian.de)
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL): Berit Thomsen (Tel.:
02381-9053172; thomsen at abl-ev.de)


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together - booklet to form affinity groups

Hello Everybody, Dear all,
Why do we provide you with an affinity group booklet?
We don't know if you have in your context or in your country similiar
experiences like we have identified in our context in Germany. We have recently
got the the impression that at demonstrations and other political events there
were quiet a few people on their own without a group or friends. There seems to
be these people have only little information, for example, it seems that they
don't know our legal support structure (EA - Ermittlungsausschuß see glossary),
or they aimlessly run around and do often run away in panic.
We don't know whether you have similar experiences but we ask as what we can do
to improve this situation. Our idea was to prepare a booklet with reports about
experiences that we requested from our friends and some political acting groups.
Our intention with this booklet is to prompt political activists and
participants in demonstration and action to form infinity groups. Our motto:
"Achieve More Together - Form affinity Groups" received a huge echo. First
there were different voices: What do you mean by: Form affinity groups? We do
this, that is clear, why should we discuss it? Others greeted the idea: We
urgently need it especially in regard to the G8 summit!

We dared to work on a booklet that obviously doesn't answer all questions but
hopefully will start a controverse and fruitful discussion. We hope this
booklet encourages to think about doing more together and to form affinity
groups.

Form affinity Groups - Achieve More Together!
We were and we are organised in different affinity groups und we are not
speaking with one voice. We haven't got a definition what exactly an infinity
group is and how it should act, we only point out some ideas how it could be
organised and what should be taken in consideration to our point of view. In
your context you might identify that your group has a different explanation and
would like to act differently.
We tried to point out most of the thoughts and ideas that crossed our minds and
were discussed among us and we would like to suggest to form infinity groups,
to act with others if it is possible in a hierarchy free environment. There are
no over all working recipes or regulations and we know that this booklet can
only be a beginning.
Your actions, your plans and your positions are your decision. What are you
doing where you are participating in you should decide together. In our opinion
an infinity group is a good basis to be politically active together. But, as we
have not always the same opinions, we hope, that a lot of you can find
suggestions and give us your criticism! This booklet is for rummage, reading,
leafing .... and not a textbook to work in from one chapter to the other -
because this doesn't work.

In the international context we would like to ask you for your experiences in
your context, in your country and we are very glad when you send us your
opinions: bezugsgruppenreader at web.de

Furthermore you can find a file (pdf) for printing this booklet in German and
English: www.gipfelsoli.org We wish you a lot of fun, we see us in Heiligendamm
or somewhere else "on the barricades".

Your " Zusammen mehr erreichen" (Achieve More Together) - editorial group

Contents:
to form gangs
a recipe for 5-16 people or: "Is there a construction kit for affinity groups?"
affinity groups
Possibilities to make a (quick) decision
preparation and debriefing
Legalteam
affinity groups within large groups
Pressure to perform
out of action - emotional support
glossary

Download: http://gipfelsoli.org/rcms_repos/Tools/together_engl.pdf

[bezugsgruppenreader at web.de]

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Wo geht`s lang?

Einige Sätze zu den Informationsmöglichkeiten rund um den G8 in Heiligendamm

Viele AktivistInnen werden in den heißen Juni-Tagen wissen wollen, wo die Camps
sind, welche der im Internet lange vorher angekündigten Aktionen auch
tatsächlich stattfinden, wo die Treffpunkte der spontanen Versammlungen sind
und einiges mehr. Für diese und andere Fragen laufen Bemühungen, damit der
Protest gut informiert seine volle politische Wirkung entfalten kann.
Das könnt ihr tun:
Euch kurz vor der Abfahrt von zu Hause noch mal über den aktuellsten Stand der
Vorbereitungen zu informieren und dann auch zu wissen, wo ihr konkret hin
wollt.
* Zu einem Camp?
* Zu einem Convergence Center?
* Zur Demo?
* Zu einem Infopunkt?

Als Infopunkte werden wir Informationen über bereits stattgefundene und gerade
laufende Proteste und Aktionen und natürlich zukünftige Demos und Aktivitäten
verbreiten. So gut wie es geht ? Wir versuchen unser bestes.
Ihr könnt direkt bei den Infopunkten vorbeifahren und die wichtigsten
Nachrichten (auch englischsprachig), Flugblätter, Aufrufe und sonstigen
Materialien vorfinden. Dort kann auch von aktuellen Ereignissen berichtet
werden. Darüber hinaus wird jeder Infopunkt eine eigene Telefonnummer bekommen,
die angerufen werden kann, um einerseits neuste Informationen von euch zu
erfahren und andererseits auch aktuelle Ereignisse mitzuteilen.

Wir planen Infopunkte an folgenden Orten:
* Berlin-Convergence-Center (21.5 ? 16.6),
* Hamburg-Convergence-Center(25.5?10.06) und
* Reddelich-Camp (Ende Mai bis 09.06),
* Rostock-nähe Hauptbahnhof (rund um den 02.06),
* Bad Doberan-Innenstadt (03.06-09.06),
* Kröpelin-Marktplatz (5.06-09.06).
* Auch auf einem Camp in der Nähe von Rostock soll es einen Infopunkt geben.
* Zudem wird ein mobiler Infopunkt an unterschiedlichen Aktionsorten auftauchen.

Wir versuchen, ergänzt durch Telefone, Public Mobile Radio, Internetradio und
weitere Medien von anderen AktivistInnen, allen Engagierten die notwendigen
Informationen zum Gipfel und zur gesamten Vielfalt der Proteste rund um die Uhr
zur Verfügung zu stellen. Die Telefonnummern werden erst kurz von den
Aktionstagen bekannt gegeben, bis dahin gibt es aktualisierte Neuigkeiten unter
www.dissentnetwork.org

Für das alles brauchen wir Unterstützung: Wir suchen feste Gruppen oder
Kollektive, die sich vorstellen können, Infopunkte im CC-Rostock und in
eventuell weiteren Camps zu übernehmen und den Infopunkt in Rostock zu
unterstützen.

Für die Infopoints sind wir auf Spenden angewiesen:
Bankverbindung:
Kontoinhaber: Infopoints,
Konto-Nr.:0425311106,
Postbank Berlin 10010010
IBAN DE06100100100425311106
BIC PBNKDEFF

[Infopoints]


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Bringt Walkie-Talkies mit...

zur Verbreitung aktueller InfoŽs wie DemoŽs, Aktionen, etc. in den Aktionstagen
rund um den G8 wird es, neben den Infopunkten und anderen Quellen ein PMR
Info-Radio geben.

PMR - steht für Public Mobile Radio, vielleicht besser bekannt als kleine
Funkgeräte oder Walkie-Talkies, die man im zweierpack in jedem x-beliebigen
Baumarkt oder Fachgeschäft für 20 Euro kaufen kann, sind völlig legal und
europaweit genormt und somit auch europaweit erhältlich.
Bringt ein mobiles PMR-Handfunkgerät mit nach Heiligendamm und achtet auf
weitere Ankündigungen zu welcher Zeit und auf welchem Kanal gesendet wird.

[http://dissentnetzwerk.org/node/1613]

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Ausführlicher Pressespiegel rund um den G8 unter
http://www.jpberlin.de/badespasz/presse/wp

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression 
im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen. 
Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge
übernehmen. Auch geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.

Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org

gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe: 
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D) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich und somit MedieninhaberInnen: Ihr.

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widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2007, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.


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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Heinz Nessizius aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)

Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Do 1:00


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