[Techred] widerst at nd! - MUND: Samstag, 28.10.2006

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fr Okt 27 22:16:51 CEST 2006


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
    www.no-racism.net/mund

MedieninhaberInnen seid Ihr!

Samstag, 28.10.2006

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A) INHALT
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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01 KPÖ beweihräuchert katholischen Hardliner Ludwig Schwarz
"FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau"
  <selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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02 Heiligendamm
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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03 Informiert statt angeschmiert!
Bernd van Straelen <vanstraelen2002 at yahoo.de>
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B) TEXTE
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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01 KPÖ beweihräuchert katholischen Hardliner Ludwig Schwarz
"FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau"
  <selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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"WER SICH MIT HUNDEN INS BETT LEGT, WIRD MIT FLÖHEN AUFWACHEN",
sagt ein Sprichwort.

Der KPÖ scheint doch wirklich alles recht zu sein, wenn es um
Inhalte geht, die sie unterstützt.

So ist es ihr eine eigene Mitteilung an die geschätzte Leserschar
des MUND wert, einen der hardlinerischsten Bischöfe in Sachen
Abtreibungsverbot - und somit einem Fürsprecher der
Kriminalisierung aller Frauen - lobend zu beweihräuchern, weil er
sich für das derzeit durch die Gazetten geisternde
"Grundeinkommen" ausgesprochen hat. Ganz unter dem sofortigen
Protest anderer netter Katholiken, die offenbar große Angst vor
einem solchen Grundeinkommen für jedeN haben.

Für Leute wie Schwarz allerdings kommt so eine Forderung doch
grade recht. Frauen hätten ja keinerlei "Grund" mehr, eine
Schwangerschaft abzubrechen, die sie nicht vollenden wollen. Das
"Kindermorden im Mutterschoss" hätte endlich ein Ende.

Geld wäre ja dann für die armen gefallenen Frauen in Hülle und
Fülle vorhanden, mit 800 Euro lässt es sich doch in einem der
reichsten Länder der Welt fürstlich dahinvegetieren. Ohne
Aussicht auf Verbesserung. Seids eh abgesichert, liebe Frauen,
werft doch, werft doch. Nicht umsonst hat sich  der Chef der
Anti-Abtreibungs-Vigilantentruppe von HLI für die Forderung der F
nach Kinderbetreuungsgeld statt Karenzgeld stark gemacht im
vorvergangenen Wahlkampf.

Endlich Kindergeld für alle "werdenden Mütter in Not".

Dieses Kindergeld haben die Frauen ja jetzt in Österreich,
soferne sie keine Migrantinnen sind, statt einer
Versicherungsleistung wie Karenzgeld. Der "Mutter-Kind-Pass" wurde
gleich angekoppelt an die läppische Geldaushilfe. Lässt Mami sich
oder Kindi nicht ordnungs- und vorschriftsmässig zum vorgegebenen
Termin untersuchen, ist das Kinderbetreuungsgeld futschi futschi
und die ganze Alleinerzieherinnen-Family im sozialen Out! So
schauts aus! Selbstbestimmung, freie Arztwahl, freie Entscheidung
über Zeitpunkt für Arztbesuche, Existenzsicherung, was soll denn
das sein. Wo kommen denn die Staatsherren da hin, wenn jede
Schwangere macht, was sie will, mit dem vielen Kinderbetreuungs-
geld...

Und im Zusammenhang mit einem von Schwarz mit angestrebten
Abtreibungsverbot steht auch noch was ganz anderes: Die EU-
Militarisierung - denn sie braucht bzw. propagandistisch "WIR"
brauchen dringend mehr Kinder. Diese militarisierte, aufgepackelte 
EU  kann sich nämlich bei der derzeit überall in Europa so 
niedrigen Geburtenrate keinerlei Krieg leisten, denn da wärs 
ja wirklich bald aus mit uns allen - kollektiver Selbstmord,
sozusagen.

Bischof Schwarz ist einer der Hauptunterstützer des radikalen
Lagers der Anti-Abtreibungsfanatiker in Österreich. Nachzulesen
in den Pamphleten von Human Life International/Austria - Ja zum
Leben, der Website der sogenannten "Jugend" für das Leben
Österreich (www.youthforlife.net), auf Kath.net, auf der
Hetzerpostille www.kreuz.net, etc. Er hält die diversen Pro-Life
Messen der wackeren Pro-Life-Netzwerke. Dass dieser Kleriker sich
auch für die moralinsauren Anti-Verhütungstipps der Jugend für
das Leben und Co., gegen Geschlechtsverkehr vor/neben/jenseits
der heterosexuellen katholischen Ehe und für ein Dasein der
Frauen insgesamt als brave und geduldige kuschende Mütter und
Heimchen am Herd einsetzt, und zwar einmal verheiratet und
niemals geschieden -  dieses reaktionäre Frauenbild ist der KPÖ
offenbar Blunzen... und so mischt sich Linkes mit extrem Rechtem
und raus kommt ein Riesenmansch!

Und den brauchen Frauen sich nicht so einfach servieren lassen!
Schon gar nicht von der emanzipierter KPÖ!

-- 
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
mailto: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
----
detaillierte Informationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen 
Abtreibungsgegnerschaft auf

http://www.die-abtreibung.at.tf



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SOLIDARITÄT WELTWEIT
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02 Heiligendamm
gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
   und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- Themenplattform G8
- EINLADUNG zur Mitgestaltung der AKTIONSTOUR "G8 und
Landwirtschaft"
- Towards an inventive strategy for attacking and blocking summits
- Bundesweites Vorbereitungstreffen für den BUKO 30, 3.-5.11.,
Leipzig

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Themenplattform G8

Was ist eigentlich ein Jukss...?

Jukss ist eine Abkürzung und steht für Jugendumweltkongress. Was
der Jukss nun genau ist, wird von Zeit zu Zeit neu erfunden. Auf
jeden Fall ist der Jukss eine bunte, vielfältige,
selbstorganisierte, utopische, unglaubliche, openspacige und
überhaupt tolle Veranstaltung, die normalerweise zum
Jahreswechsel statt findet.

Ideensammlung für eine Themenplattform zu G8

Dissent! Treffen auf den Jukss einladen (Was Dissent ist?
http://dissentnetzwerk.org/ oder gipfelsoli.org)
Einführungs-Workshops und Quiz zu G8, Globalisierung,
Neoliberalismus... (G8-Infotour?)
Infotisch, Anlaufpunkt für Interessierte, Kontakt zu Aktivistis
und "Vermittlung" zum Beispiel zu Camp-Orga, Voküs,
Aktionsplanung etc Bezugsgruppenfindung und Aktionsplanung für
Heiligendamm und drumrum (natürlich nicht nur :-))
Theaterworkshop der Gr8Chaoskaravaan07 (Westeuropa-
Fahrradkarawane nach Heiligendamm) (Infos zum Workshop folgen,
Infos zu den Fahrradkarawanen zum G8: http://dissentnetzwerk.org/
wiki/index.php?title=Fahrad-/Velokarawane/) Mehr Infos zum
G8-Gipfel in Mecklenburg-Vorpommern im Juni 2007, der
Mobilisierung, geplanten Protesten, was G8 überhaupt heisst usw.
findet ihr z.B. unter gipfelsoli.org

[http://www.jugendumweltkongress.de/2006/de/programm/g8]

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EINLADUNG zur Mitgestaltung der AKTIONSTOUR "G8 und Landwirtschaft"

Idee: Wir wollen Anfang März 2007 eine etwa 10 tägige Tour durch
mehrere deutsche Städte machen zum Thema "G8 und Landwirtschaft".
Dabei werden wir in einem auffälligen Gefährt zwei
Fotoausstellungen über Ausbeutungsverhältnisse in der
europäischen Landwirtschaft und vielfältiges Informationsmaterial
zu G8, Agrobusiness, Gentechnik etc. im Gepäck haben. Ausserdem
ist geplant, Orangen aus (ökologisch und sozial) korrektem Anbau
an einem möglichst prominenten Ort öffentlich zu verschenken.

Ziel dieser Aktion ist es, die Menschen zu irritieren und zum
Nachdenken zu bringen. D.h. wir wollen nicht mit irgendeiner
Fertiglösung a la "fair trade" oder "BIO" ankommen, oder
behaupten, es gäbe ein richtige(re)s Leben im Falschen, sondern -
neben Information über die Verhältnisse, unter denen z.B. ALDI-
Orangen produziert werden, und die Absurdität der Preisbildung
für landwirtschaftliche Produkte - einfach mal die Frage stellen:
okay, und wieviel ist DIR dieses Produkt wert? Was machst DU,
wenn es keine Preise gibt? Zugleich wollen wir (im Zusammenhang
mit der Verschenk-Aktion sowie der Tour insgesamt) auch Spenden
sammeln, und diese dann als "Startfonds" für den Aufbau einer
solidarischen Produktionsstruktur nutzen. D.h., wir wollen ganz
klar nicht nur ein dagegen, sondern auch ein "wofür"
transportieren. Das Konzept heisst unterm Strich auch, dass wir
ein kollektives (Vor-)Finanzierungsmodell für den
Orangentransport finden müssen.

Ablauf: Wir wollen etwa fünf oder sechs Stationen einlegen, die
ein oder zwei Tage dauern können: Ein Tag Aktion, plus eine oder
zwei Veranstaltungen, die entweder von uns oder von den
Regionalgruppen mit ihren eigenen Schwerpunkten oder in
Kooperation gemacht werden können (Auf den von uns angebotenen
Veranstaltungen könnte es, je nach Interesse, um einzelne bzw.
mehrere Aspekte aus dem riesigen Feld globaler Landwirtschaft
gehen).

Derzeitiger Stand: Wir sind knapp 10 Leute, die teilweise auch
über europaweite thematische Kontakte verfügen. Es gibt schon 4
Menschen, die die ganze Tour oder einen Teil begleiten würden;
die Ausstellungen und weiteres Infomaterial sind verfügbar oder
ziemlich gesichert; es gibt bereits in folgenden Städten
Vorbereitungsgruppen bzw. die Bereitschaft, die "Aktionstour" zu
empfangen: Basel - Wien - Heidelberg - Kassel/Göttingen - Hamburg
- Bremen -Berlin/Brandenburg - Greifswald.

MITMACHEN!

Das Aktionstourkonzept ist bisher noch sehr variabel, wir rufen
ausdrücklich dazu auf, an obigem Entwurf weiterzudenken, und
kreative Erweiterungen und Kritik einzubringen.

Wir suchen noch engagierte Leute, die Lust haben, sich bei der
Vorbereitung (Vermittlen von Kontakten zu "fortschrittlichen
Kooperativen", Organisation des Transportes, Erstellen und
Verteilen von Infomaterial, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Logistik, Veranstaltungskonzept, Finanzierung) einzubringen oder
auch auf der Tour selbst mitzufahren.

Wenn Ihr die "Aktionstour" in Eurer Stadt empfangen wollt, meldet
Euch bitte schnell und am besten mit konkreten Vorstellungen!
Noch sind die Stationen nicht festgelegt, und auch die oben
genannten Städtegruppen brauchen noch Unterstützung. Da wir
realistischerweise nicht mehr als sechs Stationen anfahren
können, rufen wir dazu auf, im Rahmen der Aktionstour eigene
Aktionen/Veranstaltungen zu machen. Diese können dann gemeinsam
beworben werden (Plakate, Flyer) und wären Teil des
Gesamtkonzeptes. Möglich ist auch, dass wir im Anschluss an die
eigentliche Aktionstour noch weitere Infoveranstaltungen machen
(ohne Orangen).

Nächstes Treffen ist am Montag, 6.11., von 9.30 bis ca. 16 Uhr in
Berlin. Bei Interesse/Fragen meldet Euch möglichst schnell:
g8_landwirtschaft [at] yahoo.de

[g8_landwirtschaft [at] yahoo.de]

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Towards an inventive strategy for attacking and blocking summits

A call to attack and block capitalism
Towards an inventive strategy

In the cycle of recent counter summit mobilisations we can see
that each time we've won its because we invented some new tactics
rather than reproducing a ritualised staged confrontation.

For example, in Seattle in 1999 the capitalists did not expect a
large physical mobilisation of people trying to shut their
meeting down. In Genoa in 2001 they expected the red zone to be
the focus of action and yet we were elsewhere. During the G8
2003, the commercial centre of Geneva could be set on fire,
blitzed without anyone being caught because we had the element of
surprise. Since Genoa we have had few successes, mainly because
we were pursuing another Genoa whilst the police organised to
prevent that.

Thessaloniki, St Petersburg, Gleneagles and others were arguably
failures in terms of sabotaging capital because they were repeats
of similar centralised spectacles. However they were powerful
events in terms of networking and building relationships between
disparate people and groups in struggle.

But the question is who blocks who If we organise a large
mobilisation in one place then the strategy of the state/capital
is clear. They also mobilise there. Through the nature of capital
they always have greater resources than we do. The conditions of
political struggle have also changed; in many situations night
time sabotage has become safer than open demonstration on the
streets. Terrorism is the new spectacle of capital, the currency
of fear is their means to legislate against, divide and imprison
us. We make their work easier if we allow them to label us by our
mobilisation in one place.

Today effective struggle against capital means blocking the
economy. The insurgents in Algeria, the piqueteros in Argentina,
the anti CPE movement in France have in common this focus: attack
on circulation of capital by all means.

Therefore we would argue that by blocking the economy through
attacking infrastructure and the flow of capital across the world
we open the doors to an insurrection.

There have been many criticisms of counter summits, notably the
idea that they are purely about spectacle. This ignores the vast
power that new encounters and networking hold for inspiring new
struggle.

We believe that the power of convergence should not be lost but
focused instead on conspiracy, sharing experiences, and skills.
Literally speaking, this means that we would dissociate
convergence with actions because it is harder to share ideas
under the repression that follows acts of sabotage. Hitting where
it hurts is easier when they are not watching you.

There is a value in meeting and sharing ideas prior to and after
an event. This should be a focus of centralised organisation as
it has a value in its own right. We need opportunities to
strategise. We are committed to transnational acts of sabotage
but we need to learn ways of theoretically discussing them as the
police are in all our meetings.

Therefore we propose, that in Germany in 2007 the convergences
are for planning and strategising for transnational counter
summit actions and analysis of their outcomes.

The target should not be Heiligendamm but the global economy.
Meaning that, there are large international gatherings before and
after direct actions against the G8 summit that allow us the
space to conspire and be inspired together without providing the
excuse for massive repression. We call for actions to take place
on the three days of the summit (6th-8th June 2007) across the
world with the aim of paralysing the global economy. We call for
these ideas to be discussed in every context of international
preparation for the summit

This proposal is not explicitly against mass actions, just
against one mass action in one place against G8. Symbolic actions
are not useless but capital is not at war in a symbolic way.

Our limitations are the bounds of our imagination.
The 22nd october collective

the 22nd october collective

[http://www.indymedia.org.uk/en/2006/10/354175.html]

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Bundesweites Vorbereitungstreffen für den BUKO 30, 3.-5.11., Leipzig
Einladung zum bundesweiten Vorbereitungstreffen für den BUKO 30

Fr. 3.11. - So. 5.11. Leipzig
Freier Kindergarten Leipzig e.V., Lobstädter Straße 14, 04279 Leipzig

Der Bundeskongress Internationalismus wird 30! Wir laden wir euch
hiermit alle herzlich zum nächsten bundesweiten
Vorbereitungstreffen vom 3. bis zum 5. November 2006 in Leipzig
ein. Dort nämlich in Leipzig wird er Ostern 2007 auch
stattfinden.
Die Vorbereitungsgruppe ist weiterhin für Neue und Interessierte
offen!!!

Was bisher geschah...
Zwar ohne Eintritt unterm Marxrelief, aber immerhin noch im mit
Ziegenleder bespannten Edelkongressraum des (noch)
Unihauptgebäudes kamen Ende September über 20 Leute zusammen, um
erstmals inhaltliche und strukturelle Wunschvorstellungen
zusammenzutragen und erste Charakterzüge gemeinsam
"einzuschmelzen". Demnach könnten Themenbereiche wie
Landwirtschaft, Energiesicherheit, Migration, Antimilitarismus,
(Frei-) Räume, Prekarisierung und Privatisierung eine Rolle
spielen, aber auch "Querschnittsthemen" wie Feminismus und Gender
(wozu es bereits eine Gruppe gibt), zu beachtende inhaltliche
Offenheiten nach Rechts, Widerstand im weitesten Sinn und
natürlich der allgegenwärtige Bezug zum G8-Gipfel, bzw. dessen
Agenda. Das Jubiläum soll zum Anlass für historische Rückblicke
auf verschiedene Bewegungen werden. Ein weiterer kontinuierlicher
Punktbetrifft das methodische Selbstverständnis (auch schon in
der Vorbereitung): vom reinen Konsumieren akademischer Vorträge
soll es mehr hin zu hierarchiefernen Veranstaltungsstrukturen und
zum Austausch anwendungsorientierten Erfahrungswissens gehen.
Theorien sind wichtig, wenn sie die Bewegung weiterbringen.

Natürlich wird der Kongress auch für organisatorische Fragen der
G8-Proteste als Plattform genutzt werden, die inhaltliche
Kontinuität über den Gipfel hinaus steht jedoch im Zentrum der
Vorbereitung. Erste Arbeitsgruppen haben sich zu den Themen
Widerstand, Krieg, Feminismus und Privatisierung herausgebildet.
Neben einem "open space" gibt es konkrete Workshop-Ideen zu
Aktionstraining und vor allem lokalen Zielen, denn eins ist klar:
Leipzig soll mitgenommen werden. Regionale Probleme, wie der
zukünftige Nato-Flughafen, vielleicht aber auch
Auseinandersetzungen in der "Linken", wie die verschiedenen
Positionen zu bestimmten Kriegen oder Diskurse um
Antiamerikanismus bzw. Antisemitismus, können (im Sinne der
vielzitierten "Glokalisierung") angegangen werden.

Kommt also zahlreich für das erste November-Wochenende in die
Freie Kita Leipzig, um weiter über ungelegten Eiern zu brüten und
einen inhaltlich spannenden Kongreß zu gestalten.

+++
TechniXs: Für Schlafplätze und Verpflegung werden wir sorgen.

+++
BITTE ANMELDEN: Damit wir besser planen können, gebt bei
Interesse bitte Bescheid (mail at buko.info)

+++
Ort und Anreise: Das Vorbereitungstreffen findet im Freien Kindergarten Leipzig
e.V. (Lobstädter Straße 14, 04279 Leipzig) statt. Die Freie Kindergarten
befindet sich in der Nähe der S-Bahn Haltestelle Connewitz.
Eine Lageplan findet ihr unter:
http://www.freier-kindergarten-leipzig.de/lobstaed/lageplan2.html

Geschäftsstelle der BUKO (Bundeskoordination Internationalismus)
Nernstweg 32-34 .. 22765 Hamburg .. fon 040/393 156 .. fax 280 55 122
www.buko.info ... mail at buko.info

[BUKO]

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und
Repression im Zusammenhang mit Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge, so sie nicht von uns verfasst sind,
sind mit eckigen Klammern versehen.  Wir können leider keine
Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge übernehmen. Auch
geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.

Mehr Infos und Texte sowie ein Archiv des Newsletters unter
www.gipfelsoli.org.

Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org

gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe:
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LINKS / VERWEISE / HINWEISE
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03 Informiert statt angeschmiert!
Bernd van Straelen <vanstraelen2002 at yahoo.de>
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Ab 26.1.2006 im Buchhandel erhältlich:

Klappentext:

Popp; Das Märchen vom guten Zins,
Signum Verlag 2006,
180 Seiten, 11 Grafiken, 19,90 

Nie zuvor gab es soviel Wohlstand zu verteilen wie heute. Dennoch
wachsen Angst, Verunsicherung und Not. Das Buch von Klaus Popp
löst den Knoten der Ratlosigkeit auf. Der Autor beschreibt die
Dimension der Zinskosten, die bereits jeden dritten Euro des
Bruttosozialproduktes verschlingen und die unaufhaltsam wachsen.

Niedrigere Zinsen würden Arbeit für alle bezahlbar machen, so das
überraschende Ergebnis der Analyse. Schon ein Drittel der
Zinszahlungen reichen aus, um viele Millionen Arbeitsplätze zu
finanzieren. Ein Null-Zins-Niveau würde die
Verschuldungssituation der Entwicklungsländer nachhaltig auflösen
und auch die eigenen öffentlichen Kassen um zweistellige
Milliardenbeträge entlasten.

Der Zins macht Reiche reicher und Arme zahlreicher. Er ist die
Wachstumspeitsche, die uns nicht zur Ruhe kommen lässt. Wer
diesen Mechanismus versteht, gewinnt die Zuversicht, dass wir
etwas daran ändern können. Gesellschaftlicher Wandel braucht eine
Vision. Die von Popp vertretene Idee der Fairconomy ist ein
realistisches Gesellschaftsmodell für dieses Jahrhundert. Er gibt
Denkanstöße für Menschen, die sich Sorgen machen über die Welt,
die wir unseren Kindern hinterlassen und denen eine friedliche
und lebenswerte Gesellschaft ein Anliegen ist.

Klaus Popp, Jahrgang 1962, ist Dipl. Sozialpädagoge und seit 1989
Referent, Autor und Berater für Geldreform und Fairconomy. Durch
Materialien von Helmut Creutz auf die Chancen gesellschaftlicher
Weiterentwicklung aufmerksam geworden, koordiniert er mit dem
"Büro Düsseldorf" Aktionen, die zur Verbreiterung des
zinskritischen Ansatzes beitragen. Zu seinen Themen gehören:
"Vollbeschäftigung und Nullwachstum", "Marktwirtschaft ohne
Kapitalismus?!", "Voraussetzungen einer umweltverträglichen
Ökonomie" sowie "Monetäre Voraussetzungen für die Nutzung
umweltschonender Energie und Technik".
Kontakt: Klaus.Popp at INWO.de

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Klaus Popp
Das Märchen vom guten Zins
- Auswege aufzeigen, Krisen verhindern mit Fairconomy -

Buchbesprechung

Dies ist ein wichtiges Buch für jeden, dem an der Zukunft
Deutschlands, Europas, ja der ganzen Welt gelegen ist.

Dem Laien erklärt es in verständlicher Sprache, was die Fachwelt
nicht sieht, was die Politik verdrängt und was die Presse
verschweigt: Die Ursache von Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung, 
Sozialabbau, Ausdünnung der Infrastruktur, Umweltproblemen 
und zunehmender Armut fast überall auf der Welt.

Fachgelehrte und Fachpolitiker sind in ihren Denkmustern
gefangen. Die wirtschaftspolitischen Lehren unserer Zeit
sind das Ergebnis einer historischen Fehlentwicklung. Selbst von
Wirtschaftsnobelpreisträgern können wir keine Hilfe erwarten:
"Nicht die Theorie ist falsch, sondern die Wirklichkeit", hat
einer von ihnen gesagt.  Aber wir alle leben nicht in der
Theorie, sondern in der Wirklichkeit.

Klaus Popp präsentiert uns eine Sicht ohne die Scheuklappen der
Fachwelt: Klar und prägnant, einfühlsam und umfassend, sorgfältig
recherchiert und mit vielen Beispielen. Er legt nicht nur eine
brillante Analyse vor, die aufzeigt, warum die Politik nicht die
Ergebnisse hervorbringt, die die Politiker wünschen und die
Wähler erwarten. Er legt eine Lösung vor, die bestechend
ist.

Die Lösung stammt nicht von ihm. Sein Verdienst ist es, sie so
aufbereitet und präsentiert zu haben, dass sie jetzt - endlich -
die Welt verändern kann. Es gibt nur wenige Bücher in meinem
Leben, die mich so begeistert haben.

Wenn dieses Buch zu einem Bestseller geworden ist, kann es die
Bretter vor unserer Stirn ebenso unerwartet zerstören, wie die
Bürger der DDR die Mauer eingerissen haben. Die Zeit dafür ist
jetzt reif.

Wolfgang   B e r g e r
Prof. Dr.phil. Dr.rer.pol., M.A.(Econ)
www.business-reframing.de

11.01.2006

www.humanwirtschaft-berlin.de
www.sozialoekonomie.info
www.sozialoekonomie.de
www.stiftung-geld-boden.de
www.sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de
www.inwo.de
www.cgw.de
www.sffo.de
www.geldreform.de
www.userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/diplomarbeiten/rost/ueaf.pdf
www.userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/conrad/Zur_Kritik_des_Produktionsfaktoren_Konzepts.pdf


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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr. 

E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.

widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.

sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis,  wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!

Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.

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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Albert Brandl <albert.brandl at chello.at> aus Einsendungen an 
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)

Für diese Ausgabe nicht aufgenommen:
    Zwei veraltete Terminankündigungen
    
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: 21:00 Uhr

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