widerst at nd mund: Freitag, 1. Dezember 2006
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Do Nov 30 22:51:15 CET 2006
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Freitag, 1. Dezember 2006
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
In eigener Sache
und
in Eurem Interesse
ist eine kleine Umverteilung der MUND-Arbeit notwendig:
DER WIDERSTANDS-MUND SUCHT DRINGEND LEUTE,
DIE 1 X DIE WOCHE EINE AUSGABE ZUSAMMENSTELLEN WOLLEN
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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01 SOLIFEST für das Repressionsopfer des Außenministerinnentreffens
von mnt at public-files.de
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02 Einladung: Ilisu Staudamm von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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03 AUFbrüche Buchpräsentation: Donnerstag, 30. November 19:30
von AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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04 Film "Utopie leben" zur Spanischen Revolution und Film zum KZ-Uckermark
von LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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05 [kinoki-mikrokino] #140 ALMfilm : Erkenntnisgewinn durch zuhören können
von augustine.leisch at gmx.at <augustine.leisch at gmx.at>
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06 [Depot-news] Programm 4.-7.Dezember
von depot-news at mailman.sil.at
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07 Demo, Wien, Fr 1. Dezember + [Fwd:
Presseerklärung der APPO in Oaxaca, 26.11 .06]
von "r. rattzom" <r.rattzom at gmx.net>
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08 das que[e]r im Dezember von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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09 Gedenkinstallation und Fackelzug zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2006
von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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10 18.1. Premiere DIE DUMMHEIT / Spregelburd
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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11 "KuenstlerInnen-Visum" im Pass? Gilt nicht mehr! >> Mi
6.12. 19h Infoabend und Treffpunkt fuer KuenstlerInnen, ...
von "IG Bildende Kunst" <office at igbildendekunst.at>
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12 Freitag: Party! von MALMOE <redaktion at malmoe.org>
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13 Regenbogen-Ball 2007 von <office at hosiwien.at>
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14 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa
von ursprung <ursprung at mur.at>
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15 mo 11.12. @ekh: LVMEN (cz) + Phal/Angst
von bloodshed <bloodshed666 at gmx.net>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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16 GLB/ÖBB/Börsegang/Personalabbau/Günstlingswirtschaft
von "Gewerkschaftlicher Linksblock" <office at glb.at>
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17 Bann über "Babycaust" - allerdings nur in Deutschland
von "FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau"
<selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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18 KPÖ/Salinen/Salzkammergut/Privatisierung
von KPÖ-Oberösterreich <ooe at kpoe.at>
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19 Presseinformation der HOSI Linz: 30.11.2006/Welt AIDS-Tag 2006
von "HOSI Linz" <ooe at hosilinz.at>
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20 ACUS fordert grundlegende Reform des Fremdenrechts
von <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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21 IG Kultur: Aktuelle Kulturpolitik muss sich ändern!
von IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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INTERNATIONALES
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22 Mosambik-Info 41, 30.11.2006 von "Peter Pils" <peter-pils at chello.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
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01 SOLIFEST für das Repressionsopfer des Außenministerinnentreffens
von mnt at public-files.de
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Getroffen hat es einen,
gemeint sind wir alle...
SOLIFEST
für Repressionsopfer des Außenministerinnentreffen
in Salzburg
(mehr am Text Ende)
mit
KNÖTARÖT
MALTSCHICKS MOLODOI
+
2 ÜBERRASCHUNGS BANDS
am: 07.12.06
um:20:30
im Movimento (Grillgasse 51,1100 Wien)
lecker Solicocktails & lecker veganes Solibuffet
+anarchistischer Büchertisch
SOLIEINTRITT 6,-
Spendenaufruf - Aufruf zur Solidarität
Am 11. 03. 2006 fand in Salzburg eine Demonstration
anlässlich des AußeministerInnentreffens der EU -
RatspräsidentInnenschaft statt.
Die Demonstration richtete sich gegen die alles
durchdringende kapitalistische Verwertungslogik und
die patriarchalen Strukturen, welche ein Fundament der
rassistisch - abgeschotteten Festung EUropa bilden.
Genauso wie gegen den um sich greifenden Überwachungs-
und "Sicherheits"wahn, der mit dem Großmachtsstreben
und der militärischen Aufrüstung Hand in Hand geht.
Am Ende der Demonstration wurden etliche der
DemonstrationsteilnehmerInnen eingekesselt, einer von
ihnen - Jan - von einem zivilen Einsatzkommando
verhaftet.
Jan wurde wegen „Sachbeschädigung“ und „Widerstand
gegen die Staatsgewalt“ angeklagt. Er soll ein
Polizeiauto, sowie mehrere Fassaden und Uniformstücke
mit Farbe "verunstaltet" haben. Er selber hat beim UVS
(Unabhängigen Verwaltungssenat) Beschwerde gegen seine
Behandlung während und durch seine Festnahme
eingelegt.
Ende Juli begannen die Prozesse in Salzburg - sowohl
der Strafprozess als auch die UVS Beschwerde wurden
nach dem ersten Prozesstag vertagt.
Neben der praktischen Solidarität (z.B. Besuch der
Prozesse, Unterstützung bei der Vorbereitung) braucht
Jan vor allem Geld.
Es sind bereits erste Kosten angefallen
(Anwaltsrechnungen, Fahrtkosten etc.), im Falle einer
Verurteilung drohen neben den Prozeßkosten auch eine
Geldstrafe.
Wenn ihr Jan finanziell unterstützen wollt, könnt ihr
auf folgendes Konto spenden:
KV Infoladen Salzburg Kontonr.: 350-141 - BLZ: 49460
Sparda Bank - Kennwort: soli (wichtig nicht vergessen!)
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02 Einladung: Ilisu Staudamm von WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Einladung
ILISU Staudamm
Entscheidung über weltweit umstrittenes Staudammprojekt fällt in Wien.
Betroffene und Verantwortliche stellen sich der Diskussion.
Zeit: 7. Dezember 2006 um 19.00 Uhr
Ort: Diplomatische Akademie, Favoritenstrasse 15a, 1040 Wien
In wenigen Wochen soll in Wien die Entscheidung über das derzeit wohl
umstrittenste Staudammprojekt der Welt fallen: In der Türkei könnte am
Tigris unter österreichischer Führung ein gigantischer Stausee entstehen.
Befürworter sprechen von einem wesentlichen Beitrag zur Energieerzeugung.
Kritiker warnen vor der Zerstörung eines der wichtigsten Täler der
Menschheitsgeschichte, sowie dramatischen menschenrechtlichen und
ökologischen Folgen.
Angesichts der bevorstehenden Entscheidung kommt Osman Baydemir,
Oberbürgermeister von Diyarbakir - der mit 1,3 Mio. Einwohnern größten Stadt
der Region - nach Wien, um über die Auswirkungen des Projekts und die
Sichtweise der lokalen Bevölkerung zu informieren.
Es diskutieren:
Osman Baydemir – Bürgermeister von Diyarbakir
Ahmet Yaras – Professor für Archäologie/Trakya Universität
Rudolf Scholten – Vorstand Österreichische Kontrollbank (angefragt)
Alfred Finz – Staatsekretär Finanzministerium (angefragt)
Wolfgang Leitner – Vorstandsvorsitzender Andritz AG (angefragt)
Hildegard Aichberger – Geschäftsführung WWF Österreich
Nonno Breuss – Koordinator Eca Watch
Moderation: Peter Waldenberger – ORF und name_it Medienbüro
Mehr Infos: www.eca-watch.at
Kontakt: eca-watch at gmx.at
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Neues Spendenkonto in Österreich:
Knt. Nr.: 6.955.355
BLZ: 32.000 Raiffeisen Landesbank NÖ
IBAN AT4432 0000 0006 955355
BIC (SWIFT) RLNWATWW
Im Oktober 2006 erschien die zweite Ausgabe von: WADI-News,
Schwerpunkt: Minderheiten und Dominanzkultur im Nahen Osten.
Wird kostenlos per Post zugeschickt, schicken Sie uns Ihre Adresse!
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03 AUFbrüche Buchpräsentation: Donnerstag, 30. November 19:30
von AUF <auf at auf-einefrauenzeitschrift.at>
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Donnerstag 30. November 2006 19:30
Wienbibliothek im Rathaus
Lesesaal, 1. Stock, Tür 331
(Eingang Lichtenfelsgasse)
Ihr Worte, auf mir nach! (Ingeborg Bachmann)
In diesem Sinne unsere Einladung zur
Präsentation des Buches
AUFbrüche
Feministische Porträts und Lebensbilder
AUFedition/mandelbaum verlag
Einführende Worte:
Dr. Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin der Wienbibliothek
Über das Buch sprechen die Herausgeberinnen
Britta Cacioppo, Eva Geber, Traude Korosa
Aus den Texten lesen:
Ditha Brickwell
Eva Dité
Elisabeth Wäger
Im Anschluss an die Lesung lädt die Wienbibliothek zu einem Glas Wein ein.
Veranstaltung gemeinsam mit der MA 9 Wienbibliothek
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Britta CACIOPPO / Eva GEBER / Traude KOROSA (Hg.)
AUFbrüche
Feministische Porträts und Lebensbilder
180 Seiten
19.90 * | 36.00 Chf
ISBN: 3-85476-211-9
mandelbaum - AUFedition
Diese Textsammlung umfasst literarische und journalistische Porträts und
Lebensberichte, die in der AUF – Eine Frauenzeitschrift in drei Jahrzehnten
erschienen sind. In dem über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus
anerkannten Magazin fanden hier neben feministischer Theorie weibliche
Lebenswelten parteiische Aufmerksamkeit und kritische Reflexion. Die
Lebensbilder und -berichte, die Porträts und Erzählungen von und über
Frauen erzählen von Brüchen und Aufbrüchen. Vom Scheitern und vom
Wiederversuchen, vom sich Aufraffen und vom Aufbegehren. Ob der Blick noch
sehr wenige oder bereits einige Lebensjahrzehnte umfasst, ob im Korsett um
1900, während der Verfolgung im Nationalsozialismus oder im Aufbruch der
Neuen Frauenbewegung, die hier vorliegenden Lebenswege zeugen wenig von
Resignation aber viel von Widerstand: Es gibt kein richtiges Leben im
Falschen, aber ein bisschen richtiges Leben findet sich doch.
Mit Beiträgen von El Awadalla, Ditha Brickwell, Britta Cacioppo, Eva Dité,
Marie ThérèseEscribano, Eva Geber, Hermi Hirsch, Ursula Kubes Hofmann, Ilse
Kilic, Ruth Klüger, Traude Korosa, Saša Marie Lienau, Sarah Schönbauer,
Marlene Streeruwitz, Lika Trinkl, Elisabeth Wäger, Christina Zurbrügg, u.v.a.m
TERMINE TERMINE TERMINE
2. Dezember 2006
Openhouse in der AUF, Kleeblattgasse 7, 1010 Wien
jeden ersten Samstag im Monat von 14:00 bis 19:00 Uhr
• Reden, diskutieren, debattieren bei Kaffee und Kuchen
• Alle AUF-Hefte sowie feministische Zeitschriften quer durch Europa
kennenlernen und darin schmökern
• Flohmarkt mit Büchern, Pflanzen, Sonstigem.
• Verkauf von AUF-Büchern & Büchern und CD's befreundeter Kleinverlage bzw
Autorinnen
und
• ÜBERRASCHUNGSLESUNG von 17:30 bis 18:30
AUF EINE FRAUENZEITSCHRIFT & AUF INFO
AUF Edition
AUF Kultur
Mit einem ABO (Österreich 19 Euro, EU 23 Euro) und/oder EINER Spende
kann der AUF das Weiterbestehen ganz erheblich erleichtert werden:
Konto AUF-Eine Frauenzeitschrift, Nr.10010 670 522, BLZ 14000 BAWAG,
aus dem EU-Ausland: BIC BAWAATWW und IBAN AT69 14000 10010670522.
Kontakt: Kleeblattgasse 7, A-1010 Wien; T. 01/5339164, F. 0720/554161
auf at auf-einefrauenzeitschrift.at, www.auf-einefrauenzeitschrift.at
AktionUnabhängigerFrauen
älteste unabhängige Frauenzeitschrift
seit 1974
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04 Film "Utopie leben" zur Spanischen Revolution und Film zum KZ-Uckermark
von LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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zur Information und zum Weitererzählen und Weiterleiten.
feministische Grüße
*****
Am 19 Juli 2006 jährte sich zum 70. Mal der Beginn der Spanischen
Revolution. Die soziale Revolution in der ersten Phase des Spanischen
Bürgerkrieges bedeutete umfangreichste gesellschaftliche Umwälzungen.
"Die Utopie leben" ("Vivir la utopia"), Spanisch mit Dt. Untertiteln.
Ein Dokumentarfilm mit ZeitzeugInnen. Original-Filmausschnitte von der
Revolution, Interviews mit AnarchistInnen von CNT, FAI, Mujeres Libres
Fr. 15. Dezember 06
19.30 h,
in der FZ-Bar, Eingang Prechtlgasse, bei der roten Tür läuten, 1090 Wien
Außerdem bemühen wir uns noch eine Zeitzeugin zu finden, die von Österreich
nach Spanien ging, und in der Spanischen Revolution und im
antifaschistischen Widerstand gegen das Franco-Regime mitkämpfte.
******
Veranstaltung zu Anarchafeminismus
Im Frühjahr 2007 planen wir eine Veranstaltung zu Anarchafeminismus im FZ.
2000 erschien das Buch "AnarchaFeminismus. Auf den Spuren einer Utopie",
Verlag unrast.
2005 wurde die "Broschüre der Frauen und Lesben des
Anarchafeministinnentreffens" veröffentlicht, in der die Ergebnisse der
Diskussionen zum Thesenpapier "Unser größter gemeinsamer Nenner" beschrieben
werden, die in den Treffen in der Zeit 2000 bis 2005 gemeinsam erarbeitet
wurden. Auch zu finden auf: www.anarchismus.de/frauen/a-fem-treffen.htm
Wenn welche Interesse haben mit vorzubereiten meldet euch im FZ, Tel.: 408
50 57
********
hinweisen möchten wir noch auf die Veranstaltung:
UCKERMARK - Das Mädchenkonzentrations- und spätere Vernichtungslager.
Filmvorführung und Diskussion
veranstaltet von der Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück und
FreundInnen
Im Kulturzentrum 7stern, Siebensterngasse 31, 1070 Wien
Mi. 20. Dezember, 19h
Das Mädchenkonzentrationslager und spätere Vernichtungslager Uckermark ist
bis heute ein weitgehend unbekannter Ort des nationalsozialistischen
Terrors. Erst 1970 wurde es als Konzentrationslager anerkannt. 2005 fand
nach 60 Jahren die erste Gedenkfeier auf dem Gelände des ehemaligen Lagers
statt.
Der Film will dieses vergessene Lager, das eigens für Mädchen und junge
Frauen eingerichtet wurde, bekannter machen. Ein Haftgrund war die
Stigmatisierung als "Asoziale". Dieses Stigma wirkte auch nach Ende des
Nationalsozialismus weiter.Zwei Portraits von Zeitzeuginnen, die als
"Asoziale" verhaftet wurden - Anita Köcke und Ilse Heinrich - beschreiben
ihre Erfahrungen vor, während und nach ihrer Haftzeit.
In den letzten Monaten vor Kriegsende wurde das Mädchen-KZ zum Teil geräumt
und zum Vernichtungslager für Frauen aus dem benachbarten KZ Ravensbrück
gemacht.
Die beiden Filmausschnitte "das nannte man asozial" - Das
Mädchenkonzentrationslager Uckermark und "dass sowas halt nie wieder
passiert" - Gedenkfeier und Gedenkort Uckermark sind im Rahmen des 60.
Jahrestages der Befreiung und des FrauenLesbenTransgender Baucamps 2005 als
Filmprojekte begonnen worden.
eine weitere Filmvorführung findet am
Fr. 19. Jänner 07 um 19:30h in der FZ Bar statt
FZ, Währingerstraße 59/6, Eingang Prechtlgasse (läuten)
Veranstaltung für Frauen
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05 [kinoki-mikrokino] #140 ALMfilm : Erkenntnisgewinn durch zuhören können
von augustine.leisch at gmx.at <augustine.leisch at gmx.at>
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KINOKIS MIKROKINO
Politische Filmabende, 1x monatlich im depot bei freiem Eintritt.
depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, http://www.depot.or.at
kinoki. Verein für audio-visuelle Selbstbestimmung
mikrokino at kinoki.at | http://www.kinoki.at
Newsletter subskribieren bzw. abbestellen unter:
https://kooperative.at/mailman/listinfo/kinoki-mikrokino
Förderpreis Politische Kulturarbeit 2004 der IG Kultur Österreich.
5. Dezember 2006, 19:00, freier Eintritt.
depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, http://www.depot.or.at/
kinokis mikrokino #140
ALMfilm: Erkenntnisgewinn durch zuhören können
Der ALMfilm ist ein intensiver Dokumentarfilm über den Arbeitsplatz von
Menschen mit geistiger Behinderung, der sogenannten "Alm" oberhalb des
Kahlenberger Dörfls im Wienerwald. Behinderung wird dabei in keiner Szene
"ausgestellt".
Die MitarbeiterInnen kommen zu Wort in Sprache oder Ausdruck und der Film
bietet
die Gelegenheit, diese Menschen über das Jahr bei ihren Tätigkeiten, Träumen
und Reflexionen zu begleiten.
ALMfilm erzählt vom Meistern des Alltags und der Kraft und dem
Selbstbewusstsein, die daraus folgen.
(Diagonale 2006)
ALMfilm von Gundula Daxecker
A 2006, 69 min., mit Manuela Hauer, Julia Panholzer, Hans Hoffmann, Murat
Börekci, Wolfgang Krejar und vielen anderen
Buch, Regie, Schnitt: Gundula Daxecker
Kamera, Postproduktion: Ludwig Löckinger
Eine Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH
http://www.geyrhalterfilm.com
Anschließend Diskussion mit Gundula Daxecker, Murat Börekci, Manuela Hauer,
Julia Panholzer (ALMmitarbeiterInnen) und Achim Schwarz (Betreuer auf der ALM)
Wozu der ALMfilm?
"Was hat der ALMfilm den Almleuten gebracht? Außer Abwechslung im
Arbeitsalltag an Drehtagen und einem Ausflug nach Graz mit Essen auf
Kosten der Filmproduktionsfirma, außer dem Erlebnis, sich selbst auf
der großen Leinwand zu sehen und dem Applaus nach der Vorführung,
außer der Erfahrung, wie es ist, in einem Film mitzuwirken und was es
heißt, offen über sich zu sprechen, außer der Selbsterkenntnis, zu der
die intensiven Interviews führten, außer der Freundschaft zu den
Filmleuten, die den Filmdreh überdauerte, außer den mehr oder weniger
willkommenen Verzögerungen des Arbeitsbeginns, weil erst noch die
Kamera perfekt positioniert werden musste, außer einem
außergewöhnlichen Dokumentarfilm über eine außergewöhnliche
Beschäftigungstherapie-Einrichtung, eigentlich nicht viel."
Bernhard Girstmair (Leiter der ALM)
Weitere Texte:
Ein berührender Film!
Aus meiner beruflichen Geschichte, ich bin psychiatrischer Krankenpfleger,
hatte ich intensiven Kontakt mit behinderten Menschen. Das war 1977-80
während meiner Ausbildung. Damals gingen wir, von der offenen Psychiatrie in
Italien inspiriert mit den geistig und körperlich schwerstbehinderten
Menschen von der Institution „Steinhof“ in die Gesellschaft hinaus, machten
Ausflüge und Tiergartenbesuche.. Muteten uns und die Patienten der
Bevölkerung zu.
Viele der damals hospitalisierten Patienten hätten in alternativen
Wohnprojekten leben können, hätte es solche gegeben.
Der ALM-Film von Gundula Daxecker hat ein Stück meiner Vergangenheit
wachgerufen und mir gezeigt wie Menschen mit Behinderungen heute ihr Leben
meistern können. Mehr noch, der Film hat mir gezeigt, dass diese Menschen
die gleichen Gefühle und Sehnsüchte haben wie sogenannte Normale, Gesunde.
In Gundulas Film werden diese Menschen mit all ihren Bedürfnissen, Emotionen
und Befindlichkeiten gezeigt. Auf eine unspektakuläre und sensible Art und
weise, die es möglich macht den Menschen zu sehnen, in seiner Würde und
Integrität.
Die Aufmerksamkeit, der Fokus gilt ganz diesen Menschen, wissentlich, dass
das gezeigte nur ein kleiner Abschnitt ihres Lebens ist. Wissentlich auch
der im Film kaum gezeigten Menschen die dieses Alm-Projekt und die Menschen
dort unterstützen.
Gundula Daxecker ist es gelungen mit wenigen Fragen viele Antworten zu
bekommen. Der Film weckt in mir eine Verbindung zu Sten Nadolnys „ Die
Entdeckung der Langsamkeit“ wo auch „andere“ Dimensionen menschlicher
Eigenschaften eine Rolle spielen.
Ein Film der beitragen kann die Kluft zwischen normal und behindert zu
verkleinern und unbedingt einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt werden
sollte.
Günter Pichler
Akad. Pflegemanager
SOWAS -Chefredakteur
Realistisch ist nur die Beziehung, die wir zu den Leuten haben – und wie sie
sich vor der Kamera zeigt.“
Gespräch mit Gundula Daxecker über ihren Dokumentarfilm ALMfilm
von Thomas Korschil
Thomas Korschil: Wie bist du dazu gekommen, dich mit Menschen mit geistigen
Behinderungen filmisch auseinanderzusetzen?
Gundula Daxecker: Manuela Hauer, eine der Hauptprotagonistinnen, kenne ich
schon länger, u.a. vom „Siebenstern“, als sie dort noch weniger integriert
war als heute, noch nicht so viele Leute kannte. Aber zumindest war das ein
Lokal, wo sie nicht einfach weggeschickt wurde. Ich kann mich erinnern, wie
sie vorm Eingang am Boden gesessen ist und Selbstgespräche geführt hat. Mich
hat das berührt, dass sie anscheinend niemanden hatte, mit dem sie
kommunizieren konnte. Ich habe dann die Erfahrung gemacht, dass sie sich
verständlich machen und gut ausdrücken kann.
T: Was mir an deinem Film gut gefällt, ist, dass er offensichtlich nicht
versucht, das „Alm“-Projekt umfassend zu dokumentieren, sondern sich auf
einige wenige Personen konzentriert.
G: Wir haben während der Weinernte zu drehen begonnen und wollten die Leute
ursprünglich insgesamt viel bei der Arbeit zeigen. Es hat sich für uns dabei
aber schnell ein Wiederholungseffekt eingestellt. Schon in der ersten
Drehwoche haben wir auch mit den Interviews begonnen, die im Laufe der
Dreharbeiten immer wichtiger wurden. Das war ein längerer Prozess. Murat
Börekci, z.B., wollte zunächst nicht mitmachen, wurde dann aber zu einer der
wichtigsten Figuren im Film. Beim ersten Interview hat er geglaubt, schnell
eine Antwort geben zu müssen. Er ist aber nicht schnell und braucht seine
Zeit zum Nachdenken und Sprechen, so dass wir gar nicht richtig ins Gespräch
gekommen sind. Am nächsten Tag wollte er gleich das nächste Interview
machen, und das konnten wir schon für den Film verwenden – da hat es
funktioniert und ich habe gewusst, wie ich mit ihm reden muss.
T: Inwieweit waren die Gespräche Interviews im Sinne von gezielten Fragen
und thematischen Vorgaben für die ProtagonistInnen?
G: Grundsätzlich habe ich mir überlegt, sie einfach erzählen zu lassen, was
sie gerade erzählen wollten. Es gibt viele Stunden Interviewmaterial, wo sie
über Sachen reden, die nicht im Film vorkommen, weil sie nicht so
interessant oder vielleicht auch zu persönlich waren. Wichtig war, eine
Situation zu schaffen, in der sie nicht darüber nachdenken müssen, was
gerade gut oder gescheit zu sagen wäre – ich wollte jeden Druck wegnehmen,
sie frei reden lassen. Zugleich hatte ich Themen, nach denen ich gefragt
habe. Es sollte um Vergangenheit und Erinnerung gehen, Familie und um das
„Hier und Jetzt“.
Durch die Sprechpausen, die auch im Film vorkommen, entsteht ein Raum zum
Nachdenken und Nachspüren. Sprache und Denken waren wichtige Themen für den
Film. Ich wollte, dass man sieht, dass diese Leute – denen man das Denken
für gewöhnlich abspricht – denken.
T: Hatten deine ProtagonistInnen ein Mitspracherecht bei der Entscheidung,
was in den Film kommt und was nicht? Was blieb draußen?
G: Julia Panholzer, z.B., hat viel über ihren Vater erzählt, furchtbare
Geschichten. Ich hätte sie vielleicht dazu bringen können, einer Verwendung
davon im Film zuzustimmen. Ich musste verantwortlich damit umgehen. Murat
wollte nicht, dass seine Eltern vorkommen. Ich bin mit den ProtagonistInnen
alle Interviewpassagen, die im Film vorkommen sollten, durchgegangen, und
habe sie gefragt, ob wir sie verwenden dürfen.
T: Manche Gesprächsinhalte werden nicht völlig klar, z.B. Murats Geschichte
von seinem Freund und dem Verrat. Hast du erwogen, auf anderen Ebenen
Zusatzinformationen einfließen zu lassen oder wolltest du manches auch
bewusst offen lassen?
G: Ich wollte auf keinen Fall einen Off-Kommentar oder Zusatztexte, weil ich
finde, dass die ProtagonistInnen sehr wohl für sich sprechen können. Dass
dann vielleicht nicht immer alles klar ist, habe ich bewusst in Kauf
genommen. Ich hätte es wirklich öd gefunden, anzufangen, sie zu erklären.
Ich finde es interessant, wenn man nach dem Film Fragen hat, nicht alles
erklärt ist und der Film auch zum Nachdenken anregt.
T: Mir hat sich wiederholt die Frage aufgedrängt, inwieweit die
ProtagonistInnen ein Bewusstsein über ihre eigene Situation und ihre
Mitwirkung beim Film haben. Dass du sie sich derart öffnen lässt und
unkommentiert zeigst, kann man ja durchaus auch problematisch sehen.
G: Es war für mich schon eine Gratwanderung. Wie Murat z.B. die Geschichte
mit seinem Freund erlebt hat – er will, dass die Leute das wissen, dass ihm
das so passiert ist. Wenn er unterwegs ist und die Leute auf der Straße
glauben, er sei betrunken und sich zu einer Schlägerei provozieren lässt –
er möchte, dass die Leute wissen, dass er aufgrund seiner
Gleichgewichtsstörungen torkelt und nicht, weil er betrunken ist. Oder wenn
er sagt, dass ihn niemand mag und er jemand sei, den man nicht mögen könne –
das ist für ihn nicht zu persönlich oder privat.
T: Im Unterschied zu Murat, der sich selber viel reflektiert, scheinen
andere mehr in ihrer eigenen Welt zu bleiben, was sich auch im Umgang mit
der Sprache ausdrückt. Manuela könnte man z.B. als virtuose Sprachkünstlerin
sehen, wodurch konkrete Probleme möglicherweise ästhetisiert und verklärt
werden.
G: Ja, vielleicht ist das eine Möglichkeit für das Publikum sich zu
distanzieren, weil die Leute sehr direkt sind. Sie gehen direkt auf einen
zu, und das merkt man eben auch im Film. Einerseits erlebt man diese
Direktheit und andrerseits ist es eben ein Film und eine Möglichkeit,
Distanz herzustellen, weil die Leute einem vielleicht oft näher kommen, als
man das möchte. Aber ich habe kein Problem mit einer ästhetisierenden
Lesart, weil ich glaube, dass man vielleicht Momente verklären kann, Teile,
aber die Personen selber verklärt man nicht.
T: Welche Rolle haben die BetreuerInnen im Film?
G: Die BetreuerInnen sollten im Hintergrund bleiben. Dass sie vorkommen, war
für den Zusammenhang wichtig, dass man sieht, dass die KlientInnen nicht
einfach sich selbst überlassen sind, sondern dass es diese Realität von
Betreuung und einem geschützten Arbeitsplatz gibt. Ich wollte mit diesem
Film vom typischen Bild von KlientInnen oder „Behinderten“, die auf Hilfe
angewiesen sind, wegkommen – zumindest ein wenig: Die ZuseherInnen haben so
die Möglichkeit den ProtagonistInnen auf einer gleichberechtigten Ebene zu
begegnen. Eine Identifikation des Publikums mit den BetreuerInnen würde den
KlientInnen wieder den Platz zuweisen, den sie in unserer Gesellschaft
ohnehin haben. Ich wollte einen neuen Raum für sie schaffen.
T: Die geografische Abgeschiedenheit der „Alm“, wie sie der Film vermittelt,
scheint symptomatisch für die Position von Menschen mit Behinderung in
unserer Gesellschaft zu sein.
G: Man hat eigentlich kaum Kontakt mit behinderten Leuten und wenn man
jemanden sieht, hat man entsprechende Vorurteile und Ängste. Ich habe jetzt
sicher einen anderen Zugang zu Menschen mit geistiger Behinderung als vorher
und ich finde, dass viel mehr gemacht werden müsste, um sie zu integrieren.
Manuela z.B. hat sich im „Siebenstern“ ihren Platz geschaffen, in bestimmten
Bereichen sind Leute offen. Aber Behinderung ist in Österreich kein Thema.
Die Leute interessieren sich nicht dafür. Weil sie zu wenig wissen und so
mit der ganzen Thematik scheinbar nichts zu tun haben. Aber es könnte eine
Bereicherung sein, und es ist wichtig für eine Gesellschaft, dass
Randgruppen integriert werden. Der Film schafft Öffentlichkeit und eine
Situation, in der man diesen Menschen zuhört und zuhören muss, wenn man
einmal im Kino drinnen ist.
T: Was für Perspektiven haben die „Alm“-Leute?
G: Für die KlientInnen ist die „Alm“ eine selbst gewählte Arbeitsstätte, die
sie auch wieder verlassen können, wenn sie wollen. Für viele ist die „Alm“
ein Schritt in die Selbstständigkeit, sie verdienen ihr eigenes Geld
(Taschengeld und Sozialhilfe) und werden vom Verein unterstützt, ein
eigenständiges Leben in einer eigenen (betreuten) Wohnung zu finden. Ich
habe die Zeit auf der „Alm“ aber auch oft als trist und hoffnungslos
empfunden. Murat ist depressiv, was auch im Film spürbar ist. Ich habe mich
sehr bemüht, primär das Positive zu zeigen, das, was das Leben schön macht.
Trotz des starken Lebenswillens der Leute, den ich immer wieder erlebt habe,
liegt über allem eine enorme Schwere. Was macht Julia in 20 Jahren?
T: Wie haben die ProtagonistInnen den Film aufgenommen? Bei der Diagonale
haben sich einige von ihnen offensichtlich amüsiert.
G: Für mich war das wie ein Geschenk und ein schöner Abschluss des Projekts.
Dass sie sich so groß im Kino sehen konnten, war toll für sie. Sie waren
sehr stolz auf sich. Das Ganze hatte auch einen therapeutischen Effekt.
Bernhard Girstmair, der Leiter der „Alm“, hat gemeint, der ALMfilm hat die
„Alm“ verändert. Die Leute hätten in den vielen Interviews die Möglichkeit
gehabt, über sich und ihr Leben nachzudenken. Das hat viel bewirkt an
Selbstreflexion und Selbstbewusstsein. Murat, der ein so großes Problem
damit hatte, sich zugehörig zu fühlen, teilt sich jetzt das Bürgermeisteramt
auf der „Alm“ mit Manuela. Und die Wickel zwischen Julia und Murat haben
sich auch geklärt.
T: Wickel? Im Film ist es ja so, dass sie am Ende zusammen kommen.
G: In Realität war alles viel komplizierter. Julia hatte einen anderen
Freund und Murat war hasserfüllt und wollte sie nicht mehr sehen etc.
Lustigerweise sind sie dann aber irgendwie zusammen gekommen – vielleicht
auch durch den Film. Ich wollte keine heile Welt vermitteln – und es wird ja
auch klar, wie schwierig diese Beziehung ist –, aber ich habe dieses
Happyend wie ein Geschenk empfunden und schon beim Drehen gespürt, dass das
das Ende des Films ist.
T: Das „konstruierte“ Happyend passt zur Haltung des Films – ihr gebt nicht
vor, bloß von außen zu beobachten. Was habt ihr sonst noch inszeniert?
G: Es gibt einiges. Z.B. die Arbeitsbesprechung ohne BetreuerInnen, die so
nur für den Film stattfand. Bernhard Girstmair hat die Vision, dass sich die
BetreuerInnen dereinst selbst wegrationalisiert haben werden und die „Alm“
von den KlientInnen alleine betrieben wird – diese Utopie ist im Film.
Realistisch ist nur die Beziehung, die wir zu den Leuten haben und wie sie
sich vor der Kamera zeigt.
[Das Gespräch wurde am 2. Juni 2006 in Wien geführt.]
revolution will not be televised
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kinoki
mikrokino at kinoki.at
<http://www.kinoki.at>http://www.kinoki.at
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06 [Depot-news] Programm 4.-7.Dezember
von depot-news at mailman.sil.at
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Montag, 4. Dezember, 21.15
Out of Time and Space
Film und Theorie
Die Aristotelische Dramaturgenregel der Einheit von Zeit, Raum und
Handlungsfolge ist in Egoyans filmischen Arbeiten stets Gegenstand medialer
Dekonstruktionsarbeit. CALENDAR, eine Erzählung über die Entstehung von
Zeit-Bildern, verknüpft die Zeit-Raum-Verschiebungen mit komplexen Überlegungen
zur Subjektkonstitution. Zur Diskussion stehen Fragen nach Autobiografie,
Migration und Referentialität im Zusammenhang mit filmischer Erzählweise und
medialer Konstituiertheit. Erzählzeit und -raum dienen dabei als Fluchtpunkt.
Andrea B. Braidt, Filmwissenschafterin, Universität Wien
CALENDAR (CAN 1993), Regie: Atom Egoyans, wird am 4. Dezember um 19.00 Uhr im
Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Wien gezeigt.
Dienstag, 5. Dezember, 19.00
ALMfilm
kinokis mikrokino #140
ALMFILM ist ein Film über die MitarbeiterInnen des sozialen Arbeits-Projektes
ALM, ein Bauernhof im Nordwesten von Wien, der landwirtschaftliche und
handwerkliche Arbeit für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung bietet.
Drei begleitende und neun begleitete MitarbeiterInnen bewirtschaften einen
Weingarten,und den Hof. Der Film zeigt die Erfolge, aber auch Konflikte dieser
Arbeitsweise, begegnet Wünschen und Ängsten, Witz und Sprachgefühl der
Portraitierten.
ALMfilm (A 2006), R: Gundula Daxecker, 69 Min.
Anschließend Gespräch mit Achim Schwarz (Betreuer auf der ALM), Murat Börekci,
Manuela Hauer, Julia Panholzer (Mitwirkende).
Donnerstag, 7. Dezember, 19.00
Zum Begriff Kunst
Gespräch
Der Begriff „Kunst“ ist kein einheitlicher, je nach künstlerischem oder
wissenschaftlichem Zugang kann er variieren. Auch erfährt er historisch
betrachtet immer wieder Verschiebungen: Die Spanne des Begriffs umfasst über
die Zeit hinweg den mittelalterlichen Kultgegenstand genauso wie das „l’art
pour l’art“-Objekt und die politische Agitation. Wie generieren sich aber die
jeweils aktuellen Bedeutungen dieses Begriffs? Wer ist an der Begriffsbildung
maßgeblich mitbeteiligt? Handelt es sich bei den verschiedenen Ausprägungen
bloß um Moden, oder spiegelt die Begriffsverschiebung eine tiefere
gesellschaftliche Wandlung wider? Wie steht es gegenwärtig um die Kunst? Ist
sie bestimmt durch das vielzitierte postmoderne „anything goes“, das nur noch
durch die Vermarktbarkeit gelenkt wird? Kurzum: es ist Zeit, über die Kunst im
Allgemeinen und ihre aktuellen Ausprägungen im Besonderen zu sprechen.
Stefan Heidenreich, Kunsthistoriker, Humboldt Universität zu Berlin
Gabriele Werner, Kunsthistorikerin, Universität für Angewandte Kunst
Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at
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07 Demo, Wien, Fr 1. Dezember + [Fwd:
Presseerklärung der APPO in Oaxaca, 26.11 .06]
von "r. rattzom" <r.rattzom at gmx.net>
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im anhang die presseerklärung der appo zur aktuellen situation in oaxaca
und davor drei weitergeleitete terminankündigungen zum thema in den
nächsten tagen:
Freitag, 1. Dezember 2006 // 17.00
No Pasaran! (Aus aktuellem Anlass: DEMO ZUR MEXIKANISCHEN BOTSCHAFT)
Stephansplatz
Dienstag, 12.12.2006 // 19.30
kanalB.at präsentiert: Proteste globalisieren: Von der EZLN zu John Holloway
Schikaneder, Margaretenstraße 24, 1040 Wien
http://www.kanalb.at
Mittwoch, 13.12.2006 // 20.00
PolitBeisl zu Oaxaca
EKH, Wielandgasse 2-4, 1010 Wien
http://www.med-user.net/ekh/
From: pcl at jpberlin.de
Presseerklärung vom 26.11.2006, Oaxaca de Juárez, Oaxaca, Mexiko
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Volksversammlung der Völker Oaxacas - APPO
An die Bevölkerung in Oaxaca An die Völker Mexikos und der Welt An
die Medien
Diese Pressemitteilung sendet die Volksversammlung der Völker von
Oaxaca - Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca (APPO), nachdem
unsere Bevölkerung in den vergangenen Stunden einen Angriff (seitens
der Polizei PFP, d.Ü.) erlitten hat - im Verlauf unseres Kampfes für
eine grundlegende Transformation der politischen, wirtschaftlichen,
sozialen und kulturellen Situation. Wir führen diesen Kampf, um die
Misere und den Hunger, die wir seit langem erleben, zu überwinden,
welche uns in unseren Dörfer und Völkern seitens unserer Unterdrücker
seit langem auferlegt wurden.
In Rahmen der Aktionstages, den wir für den gestrigen 25. November
vorgesehen hatten, hatte die APPO geplant, eine Großdemonstration
durchzuführen. Diese Demonstration startete von dem Regierungssitz
des Bundesstaates ("Casa Oficial") in der Ortschaft Santa Maria
Coyotepec (ca. 12 Kilometer vom Zentrum von Oaxaca-Stadt, d.Ü.) aus
starten. Der Marsch sollte damit enden, dass das historische Zentrum
der Stadt, in dem sich die Sicherheitskräfte der nationalen
Bereitschaftspolizeit PFP befinden, mit einem Menschenkette
umschlossen würde. Die PFP hatte zu diesem Zeitpunkt den Hauptplatz
(zócalo) von Oaxaca-Stadt besetzt. Dieser Menschenkette sollte
friedlich geschlossen werden und auf eine Art und Weise realisiert
werden, die jeden Kontakt mit der Polizei PFP vermeidet.
Angesichts der Vorkommnisse, die daraufhin am gestrigen Tage
losgetreten wurden, gibt die APPO folgendes bekannt:
1. Der (Gouverneur) Ulises Ruiz Ortiz hat schon vor Tagen bekannt
gegeben, dass er eine Operation vorantreiben wird, mit dem er die
Kontrolle über die Stadt noch vor dem 1. Dezember wiederherstellen
will (dem Tag, an dem der neue, offiziell gewählte mexikanische
Präsident Felipe Calderón sein Amt in Mexiko-Stadt antreten soll,
d.Ü.).
2. Die Polizei PFP hat seit Tagen auf verschiedenen Häuserdächern im
historischen Zentrum von Oaxaca Positionen eingenommen - dies in
Koordination mit verschiedenen anderen Polizeieinheiten, bezahlten
Killerkommandos, Paramilitärs und Gewaltgruppen von Ulises Ruiz
Ortiz. Wir haben diesbezüglich vielfach Anzeigen von Nachbarn
erhalten, die berichteten, dass sie die Dächer ohne Erlaubnis besetzt
haben. Der Grund für die Einnahme der Stellungen ist, dass von diesen
Positionen aus versucht werden sollte, Aggressionen gegen unsere
soziale Bewegung zu provozieren.
3. Am gestrigen Tag haben die Polizisten, Meuchelmörder und
Paramilitärs, die auf den Dächern postiert waren, damit begonnen, an
verschiedenen Stellen Pfefferspray und Tränengas auf unsere Leute zu
lancieren. Dies geschah, nachdem die Komission des Volksrates der
Völker von Oaxaca den größten Teil der Straßenmündungen (um das
Zentrum herum) umlaufen hatte, um die PFP mit der Menschenkette zu
umschließen. Mit dem Reizgas wollten die Angreifer Gewalt
provozieren, die daraufhin auch sofort entfesselt wurde.
Infolgedessen kam es zu einer allgemeine Offensive, in welcher die
PFP an diversen Straßenmündungen angriff. Dabei wurden viele
Compañeros festgenommen, die sich an verschiedenen Stellen der Stadt
zusammen kamen. Außerdem kam es zu einer unmittelbaren (Gewalt)Aktion
von bezahlten Schlägerbanden und Paramilitärs, die gemeinsam mit der
PFP und anderen Polizeieinheiten losschlugen. Viele von ihnen
eröffneten das Feuer aus ihren Waffen auf die Mitglieder der APPO.
4. Angesichts dieser allgemeinen Offensive der Angreifen, machten die
Mitglieder der APPO sowie die beteiligte Bevölkerung von ihrem
legitimen Recht Gebrauch, sich zu verteidigen, um ein Massaker am
Volk zu verhindern. Sie setzten dabei Steine, Stöcke und
Feuerwerkskörper ein sowie weitere Gegenstände ein, die sie entlang
des Weges fanden, da die meisten nicht auf irgendeine Konfrontation
vorbereitet waren.
5. Nach den vorläufigen Daten, über die wir bisher verfügen, gibt es
165 politische Gefangene, Dutzende von "Verschwundenen", Hunderte von
Verletzten, wie auch etliche Tote, wobei wir letzteres bisher nicht
bestätigen konnten.
Angesichts dieser Situation macht die Volksversammlung der Völker von
Oaxaca folgende Erklärungen:
Wir weisen diese Repression, die unsere Bevölkerung erleiden musste,
energisch zurück. Sie gleichen jenen, die wir in den übelsten Zeiten
des Faschismus in unserer Geschichte erlebt haben. Wir bestärken
unseren Kampf für eine soziale, politische und ökonomische
Transformation, den Kampf für die Macht des Volkes (poder popular).
Wir geben ein weiteres Mal bekannt, dass (nur) der Fall des Tyrannen
Ulises Ruiz Ortiz der Beginn dafür sein kann, dass der Frieden und
die Ruhe für alle in Oaxaca wieder eintritt. Gleichfalls Bedingung
hierfür ist der unmittelbare Abzug der Truppen der PFP. Seit ihrem
Eintreffen (in Oaxaca) hat die Gewalt und die Nichtregierbarkeit in
Oaxaca beständig zugenommen. Wir stellen fest, dass der Kampf der
Bevölkerung in Oaxaca und der Kampf der APPO ein Kampf der Massen
ist, an dem die Bevölkerung von Oaxaca teilnimmt. Er hat einen
zivilen und bürgerlichen Charakter. Deshalb erklären wir (auch), dass
die Inbrandsetzung verschiedener Gebäude in der Stadt weder der
Ausrichtung der APPO entspricht noch darüber von der APPO entschieden
worden ist. Wir geben bekannt, dass vor einigen Momenten mehrere
unserer Compañeros, die bisher im Gefängnis von Miahuatlan de
Porfirio Diaz, Oaxaca festgehalten wurden (ca. eineinhalb Fahrstunden
von Oaxaca-Stadt entfernt, d.Ü.), an einen unbekannten Ort verbracht
wurden. Unter ihnen befinden sich auch die Compañeros Cesar Mateos
Benitez und Jorge Sosa Campos. Für diesen Transport gibt es keinen
Grund, weshalb mit dieser Verlegung ihre elementaren Rechte verletzt
wurden. Die Präsenz der Truppen der PFP und die Geschehnisse zeigen,
dass im Bundesstaat Oaxaca die Regierbarkeit nicht gegeben ist. Die
Ruhe ist für die Bevölkerung von Oaxaca nicht zurückgekehrt. Wir
geben bekannt, dass der Kampf der Bevölkerung von Oaxaca um den Fall
von Ulises Ruiz Ortiz (als Gouverneur, d.Ü.) weitergehen wird. Wir
werden daher unser Programm für den Kampf und unsere Aktionsplan
weiter vorantreiben.
Aufgrund von all diesem rufen wir die Völker Mexikos und der ganzen
Welt auf, mit ihren Solidaritätsaktionen weiter zu machen und die
blutige Repression aufzuhalten, die sich in gegen unser Volk richtet.
Wir rufen die nationale und internationale Presse auf, ebenso die
Menschenrechtsorganismen, Brigaden zu bilden, um dieser Stadt darin
beizustehen, die Verletzungen der grundlegenden Rechte des Volkes
aufzudecken.
Mit Gruß
"Alle Macht dem Volke"
Volksversammlung der Völker Oaxacas - AMBLEA POPULAR DE LOS PUEBLOS
DE OAXACA.
Oaxaca, Stadt des Widerstands, 26. November 2006
-----------------------------------
Übersetzung und Ergänzung: Eberhard Raithelhuber, promovio e.V.
-Verein zur Förderung der indianischen Menschenrechtsbewegung in
Oaxaca, Mexiko (Dresden, 27.11.06)
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Original:
ASAMBLEA POPULAR DE LOS PUEBLOS DE OAXACA
AL PUEBLO DE OAXACA. A LOS PUEBLOS DE MEXICO Y DEL MUNDO. A LOS
MEDIOS DE COMUNICACIÓN.
La asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca después de la agresión
que nuestro pueblo ha sufrido en las ultimas horas, en el marco del
desarrollo de nuestra lucha por una transformación profunda de la
situación política, económica, social y cultural para superar la
situación de miseria y hambre ancestrales a las que ha sido sometido
nuestros pueblos por parte de los opresores. En marco de la jornada
de lucha que programamos el día de ayer 25 de noviembre que la APPO
había contemplado la realización de una mega marcha que partió de la
Casa Oficial en Santa Maria Coyotepec, con el objetivo de concluir en
el centro histórico de la ciudad con el establecimiento de un cerco a
la PFP que se encontraba ocupando el zócalo de esta ciudad, y que la
definición de este cerco seria de manera pacifica sin tener contacto
con la PFP, y ante los acontecimientos que se desencadenaron el día
de ayer la Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca, hace las
siguientes:
CONSIDERACIONES: Que Ulises Ruiz Ortiz, desde hace días ha declarado
que estaba iniciando la operación de un plan del cual lograría
obtener el control de la ciudad antes del día 1° de diciembre. Que
desde hace días la PFP en coordinación con los diversos cuerpos
policíacos, los sicarios, paramilitares, y porros de Ulises Ruiz
Ortiz, empezaron a apostarse en diversos techos del centro histórico,
que en muchos de los casos recibimos denuncias de los vecinos, fue
sin el permiso de los propietarios, esto en la idea de que desde este
lugar provocarían la agresión en contra de este movimiento. que el
día de ayer después de que la comision del Consejo Popular de los
Pueblos de Oaxaca, recorrió la mayoría de las bocacalles para
establecer el cerco a la PFP, los policías, sicarios y paramilitares
apostados en los techos de diversos edificios del centro histórico
empezaron a arrojar canicas y gas pimienta y lacrimógeno a nuestros
compañeros en diversos puntos, para provocar la agresión generalizada
que se desato al instante, en una ofensiva generalizada, consistente
en la agresión de la PFP, en diversas bocacalles, las detenciones
masivas a los compañeros que se replegaban en diversos puntos de la
ciudad, la acción inmediata de los porros y paramilitares que
participaron junto con la PFP y otros cuerpos policíacos, y que
muchos de ellos hicieron disparos de arma de fuego sobre militantes
de la APPO. que ante esta ofensiva general del los agresores, los
miembros de la APPO y el pueblo en general, hicieron el uso de su
derecho legitimo a defenderse, para evitar una masacre en contra de
nuestro pueblo, haciendo uso de piedras, palos, cohetones, y demás
objetos que pudieron encontrar a su paso, ya que la mayoría no venia
preparado a alguna confrontación. que después los datos preeliminares
con que hasta ahora tenemos, es que hay 165 presos políticos, decenas
de desaparecidos, centenares de heridos y lesionados, así como varios
muertos, que hasta ahora no hemos podido confirmar. Ante esta
situación, la Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca, hace las
siguientes declaraciones: ? Condenamos enérgicamente esta embestida
de represión que nuestro pueblo ha sufrido, pues siguen siendo como
en las peores etapas del fascismo en la historia. ? Reafirmamos
nuestra lucha por una transformación social, política, económica y
social, la lucha por el poder popular, y reafirmamos que la caída del
tirano Ulises Ruiz, es el inicio para el reestablecimiento de la paz
y la tranquilidad para los oaxaqueños, así como el retiro inmediato
de la PFP, pues a partir de su llegada solo vino a incrementar la
violencia y la ingobernabilidad en Oaxaca. ? Ratificamos que la lucha
del pueblo de Oaxaca y la APPO es una lucha de masas en la que
participa el pueblo de Oaxaca, y tiene el carácter de civil y
pacifica, por lo que declaramos que la quema de diversos edificios de
la ciudad no fue una orientación, ni decisión de la APPO. ?
Denunciamos que hace algunos momentos, han trasladado a varios
compañeros que se encontraban en el penal de Miahuatlan de Porfirio
Diaz, Oaxaca, entre ellos los compañeros Cesar Mateos Benitez, y
Jorge Sosa Campos, con rumbo desconocido, sin ningún motivo, por lo
que han violado sus derechos humanos mas elementales. ? La presencia
de la PFP, y los hechos ocurridos demuestran que en el estado de
Oaxaca hay ingobernabilidad, y no ha regresado la tranquilidad para
el pueblo de Oaxaca. ? Declaramos que la lucha del Pueblo de Oaxaca,
por la caída de URO, continúa por lo que nuestra jornada de lucha y
nuestro plan de acción va a seguir desarrollándose. Por todo lo
anterior hacemos un llamado a los pueblos de México y del Mundo
entero, a continuar las acciones de solidaridad con el pueblo de
Oaxaca y detener la sangrienta represión que sigue desarrollándose en
contra de nuestro pueblo, a la prensa nacional e internacional, a los
organismos de derechos humanos, a conformar brigadas para asistir
esta ciudad para levantar los hechos de violación a los derechos mas
elementales en contra del pueblo.
FRANTERNALMENTE:
TODO EL PODER PARA EL PUEBLO
ASAMBLEA POPULAR DE LOS PUEBLOS DE OAXACA.
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08 das que[e]r im Dezember von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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Hallo liebe Leute!
Irgendwie laeuft dieser Winter falsch: Da koennen wir zum ersten Mal
seit unserem Bestehen mit fein geheizten Raeumlichkeiten prahlen, und
dann wird es nicht wirklich kalt ;) Abgesehen vom Haha-Humor: Es gibt
wieder ein neues Programm, dieses mal zwar nur drei Veranstaltungen
(weil wir eine kleine Wintersperre einlegen - keine Angst, eh nur zwei
Wochen), dafuer aber wieder recht feine, wie wir finden.
Viel Spass und bis bald
eure que[e]rlis
+++
Gilt fuer alle Veranstaltungen:
Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien (vor dem Haus die Treppe
hinunter)
Veranstaltungsbeginn: 20 Uhr, geoeffnet von 18:30-24:00 Uhr
Der Eintritt ist immer kostenlos!!!
+++
Mittwoch 06. Dezember:
Spielen muss auch sein!
Zwischendurch: Ein gemuetlicher Abend mit (Brett)Spielen, Policitvity
und politischer Diskussion - diesmal ohne konkreten Input. Die rollende
Trommel fuer einmal Bingo darf da natuerlich nicht fehlen: Die Einnahmen
gehen diesmal an die Deserteurs- und Fluechtlingsberatung.
Videoscreening und Musik optional. Mal sehen, wie sich der Abend
entwickelt.
siehe auch http://www.deserteursberatung.at
+++
Mittwoch 13. Dezember:
Das AMS und du
Pflichten fuer Arbeitslose, die gibts, und das AMS belehrt auch ueber
diese: Meldepflicht, Arbeitswilligkeit, um nur einige zu erwaehnen.
Nur ueber die Rechte der Arbeitslosen selbst, darueber schweigt das AMS,
darueber gibt es keine Rechtsbelehrung. Und daher wissen die meisten
Arbeitslosen (oder solche, die es noch werden wollen) kaum ueber diese,
ihre Rechte bescheid.
Um das zu aendern, werden einige wichtige Punkte erlaeutert: Ab wann
besteht das Recht auf das Arbeitslosengeld? Die Notstandshilfe.
LebenspartnerInnenschaften. Die Kontrollmeldungen. Welche
Zusatzleistungen gibt es von Seiten des AMS? Was bedeutet "zumutbare
Arbeit"? Muss jeder Kurs, der vom AMS zugewiesen wird, besucht werden?
Die Bezugssperre. Die Fristen, u.a.
Abschliessend werden Tipps zum Umgang mit dem AMS ausgetauscht.
+++
Mittwoch 20. Dezember:
Geschichtspolitik und nationale Identitaet
Buchpraesentation und Diskussion zu queeren Strategien
Mit den rechtskonservativen Regierungsfeierlichkeiten 2005, mit der
Debatte um das Haus der Geschichte sowie angesichts der nicht enden
wollender NS-Verharmlosungen hat die Diskussion zur Geschichtspolitik
und Erinnerungskultur neue strategische Herausforderungen erfahren. Der
im Dezember 2006 erscheinende Essay-Band "rebranding images" sucht aus
verschiedenen streitbaren Perspektiven die diskursive Konfrontation mit
der Produktion von Identitaetsbildern und historischen Mythen und
foerdert damit die Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung,
Wiedergutmachung und politischem Neubeginn.
Die HerausgeberInnen Katharina Wegan und Martin Wassermair im Gespraech
mit Buchautorin Ines Rieder und Marty Huber (Aktivistin)
weitere Infos:
http://www.wassermair.net/texte/rebranding_images_editorial
+++
Mittwoch 27. Dezember + Mittwoch 03. Jaenner:
Closed
Winterpause: sollte dem Winter eigentlich genug Zeit einraeumen.
+++
Vorschau auf Jaenner:
Mittwoch 10. Jaenner: Vortrag und Diskussion zum Thema Grundeinkommen
(weitere Infos folgen)
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############ RAW #############
Rosa Antifa Wien
c/o Rosa Lila Tip
Linke Wienzeile 102
A-1060 Wien
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E-Mail: raw at raw.at
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Board: http://www.n3tw0rk.org
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PGP-Key available here:
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09 Gedenkinstallation und Fackelzug zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2006
von Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien <office at hosiwien.at>
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Gerne leiten wir unten stehende Informationen zu zwei wichtigen
Veranstaltungen anlässlich des heurigen Welt-AIDS-Tags weiter.
Gedenkinstallation
Wir, der Verein POSITIVER DIALOG für Menschen mit HIV und AIDS, veranstalten
am Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2006 vor dem Haupteingang des Burgtheaters
eine Gedenkinstallation zur Erinnerung an die an den Folgen von HIV und AIDS
Verstorbenen.
Wir möchten sichtbar machen, dass diese Krankheit auch heute noch NICHT
heilbar ist! Setz ein Zeichen, komm vorbei und beteilige dich aktiv an
unserer Gedenkinstallation!
In der Zeit von 14 bis 20 Uhr werden wir ein überdimensionales Red-Ribbon
auflegen und bieten die Möglichkeit, bereitgestellte Kerzen zu entzünden und
auf dem Red-Ribbon abzustellen.
Unser Ziel ist es, bis zum Ende der Veranstaltung um 20 Uhr das gesamte
Red-Ribbon zum Leuchten zu bringen und somit ein weithin sichtbares Zeichen
gegen das Vergessen zu setzen!
Gerne laden wir dich dazu ein, an diesem Tag beim Burgtheater vorbeizukommen
und ebenfalls eine Kerze im Gedenken zu entzünden!
Zeit: 1. Dezember 2006 von 14 bis 20 Uhr
Ort: Vor dem Haupteingang des Burgtheaters
POSITIVER DIALOG
Andreas Hudecek (Kassier)
www.positiverdialog.at.tf
positiverdialog at gmx.at
0676/6347827
Einladung zum Fackelzug
am 1. Dezember - Welt-AIDS-Tag
"Wir übernehmen Verantwortung. Für uns selbst. Und andere."
Auch heuer veranstalten wir wieder den Fackelzug durch die Innere Stadt.
Treffpunkt: 18.30 am Herbert-von-Karajan-Platz - neben der Staatsoper
Abmarsch: 19 Uhr in Richtung "reformierte Stadtkirche" (1010 Wien,
Dorotheergasse 16), wo um 19.30 Uhr ein Gedenkgottesdienst mit Pater Clemens
stattfindet.
Folgende Gruppen begleiten uns: Names Project Wien, Community Board
Österreich, Positiver Dialog und Verein H.I.V.
Auf euer Kommen freuen sich Wiltrut Stefanek
Verein H.I.V. (Hoffnung - Information - Vertrauen)
0699 / 114 03 426 verein-h.i.v at chello.at
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10 18.1. Premiere DIE DUMMHEIT / Spregelburd
von GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Redaktion,
Das KosmosTheater startet mit einer Österreichischen Erstaufführung ins
Jahr 2007:
DIE DUMMHEIT
Ein Stück von RAFAEL SPREGELBURD
Premiere: 18. Januar 2007
Weitere Vorstellungen: 19. Januar - 3.Februar 2007
(Mi - Sa, Achtung neue Beginnzeit: 20:00 Uhr)
KosmosTheater: A-1070 Wien; Siebensterngasse 42
Karten: Tel. 01/523 12 26, http://www.kosmostheater.at
Eintritt: * 15,- / erm. * 13.- / Ö1-Card * 13,50
Es spielen in 24 Rolle:
BARBARA GASSNER (Laetitia, Emma, Jane, Berta)
MARIE-CHRISTINE FRIEDRICH (Veronica, Ivy, Maggie, Flo, Susan)
GEORG REITER (Finnegan, Martin, Officer Zielinsky, Buckley, Carlo)
SEBASTIAN WENDELIN (Brad, Ken, Officer Wilcox, John, Bancroft)
CHRISTIAN STRASSER (Richard, Ralph, Officer Davis, Donnie, Lino)
Regie: KATRIN SCHURICH
Ausstattung: STEFANIE STUHLDREIER
Dramaturgie: ANNIKA HALLER
Eine Koproduktion von KosmosTheater Wien
und DIE SCHWIMMERINNEN
ZUM STÜCK:
Was brauchen wir, um glücklich zu sein?
Finnegan muss ein Geheimnis bewahren.
Er sucht die Arche Noah.
Emma Toogood will ein Bild verkaufen, das nicht existiert.
Susan träumt von Wilcox, um ihren Ex-Mann Rosco zu vergessen.
Officer Wilcox liebt seinen Kollegen Zielinsky.
Zielinsky will nur noch weg.
Ken spielt, um die Bank zu knacken.
John will seine Ruhe, aber da ist seine Schwester Ivy, die hilflos im
Rollstuhl sitzt, und Brad, Finnegans Sohn, versucht das Geheimnis seines
Vaters zu Geld zu machen, um seine Schulden bei der Mafia loszuwerden.
Alle sind sie Jäger und Gejagte, auf der atemlosen Suche nach dem
irdischen Glück in einer Welt, die von der Sicherheit und Planbarkeit des
modernen Lebens durch das Anhäufen von Geld besessen ist.
In der Heptalogie des Hieronymus Bosch, einem Zyklus aus sieben Stücken,
reflektiert der in Buenos Aires geborene Autor Rafael Spregelburd die
tradierten Todsünden.
Der vierte Teil, Die Dummheit, ist nun in Katrin Schurichs Inszenierung im
KosmosTheater als österreichische Erstaufführung zu sehen und bezieht sich
auf die Sünde der Habgier und des Geizes.
Rafael Spregelburd wurde mit Die Dummheit 2004 zum Festival Internationale
Dramatik (F.I.N.D. 4) in Berlin eingeladen. 2005 zeigte die Schaubühne
Berlin in der Regie von
Tom Kühnel die deutschsprachige Erstaufführung.
Der dritte Teil der Heptalogie des Hieronymus Bosch, Die Bescheidenheit ,
wird vom Burgtheater gezeigt werden.
BIOGRAFIEN:
• RAFAEL SPREGELBURD (Autor)
1970 in Buenos Aires geboren, studierte an der Fakultät für Philosophie
und Literatur der Universität von Buenos Aires, die er 1996 verließ, um
sich ausschließlich dem Theater zuzuwenden. Er begann zunächst als
Schauspieler, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seit 1995
inszeniert Rafael Spregelburd auch selber, zumeist seine eigenen Stücke
oder Adaptionen fremder Texte. 1995 erhielt er das Stipendium „El Teatro
Fronterizo“ der Sala Beckett, Barcelona, 1998 wurde er vom British Council
und dem Royal Court Theatre London zur Teilnahme an der „International
Residency“ eingeladen. 2000 war er Teilnehmer der Schreibwerkstatt des
Deutschen Schauspielhauses in Hamburg.
Die Schaubühne stellte 2004 Rafael Spregelburds „Die Dummheit“ im Rahmen
des Festivals Internationale Neue Dramatik (F.I.N.D. 4) in einer vom Autor
selbst eingerichteten szenischen Lesung vor und präsentierte 2005 die, von
Tom Kühnel inszenierte, deutschsprachige Erstaufführung.
• KATRIN SCHURICH (Regie)
Geboren 1970 in Salzburg, Ausbildung zur Schauspielerin an der
Elisabethbühne Salzburg. Seit 1988 Engagements am Theater Bamberg, am
Landestheater Salzburg und am Schauspielhaus Salzburg. 2001 Gründung der
SCHWIMMERINNEN, Theater und Netzwerk. 2004 Preisträgerin des
Autorenwettbewerbs Emscher Drama 03 mit Larvenhaut. Regiearbeiten: ÖEA
Bier für Frauen von Felicia Zeller (Sonntagsclub Wien), ÖEA Schieß doch,
Kaufhaus! von Martin Heckmanns (KosmosTheater Wien), UA Das neue Europa
von Bernhard Studlar (Drama X 2005), ÖEA Mein junges idiotisches Herz von
Anja Hilling (DIE SCHWIMMERINNEN & KosmosTheater), ÖEA Goldfischen von Jan
Neumann (Theater Drachengasse) und ÖEA Die sieben Tage des Simon Labrosse
von Carole Fréchette
(DIE SCHWIMMERINNEN & Theater Drachengasse).
• STEFANIE STUHLDREIER (Ausstattung)
Geboren 1967 in Essen. Ihr Studium in England schloss sie mit dem Higher
National Diploma in Theatre Design ab. Nach ihrer Assistenzzeit am Theater
Oberhausen war sie als Ausstattungsleiterin am Thalia Theater Halle tätig.
Seither arbeitete sie u.a. am Rheinischen Landestheater Neuss, am Theater
Nordhausen, am Schauspielhaus Salzburg, für das Taschenopern-Festival
Salzburg, das KosmosTheater Wien (Schieß doch, Kaufhaus! von Martin
Heckmanns und Mein junges idiotisches Herz von Anja Hilling) und das
Theater Drachengasse Wien (Goldfischen von Jan Neumann und Die sieben Tage
des Simon Labrosse von Carole Fréchette).
• BARBARA GASSNER (Schauspielerin 1)
Geboren in Zell am See. Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst Graz. Mitbegründung des österr.-polnischen
Theaterkollektivs Para-Theater im Jahr 1992 und des studio orange (heute
studiobuehne villach) im Jahr 1997. 2003 Gründung des Theaterverein Falsch
gemeinsam mit W. Heberle. Engagements am Rabenhof Theater, dietheater
Wien, Theater Drachengasse, Renaissancetheater Wien, Serapionstheater
Wien, Schauspielhaus Graz, Steirischer Herbst, Staatstheater Karlsruhe,
Stadttheater Aachen, Theater Biel Solothurn, Theater Marie Schweiz, Club
111 Bern. Gastspiele mit Eigenproduktionen beim Steirischen Herbst,
Stadttheater Bozen, Sommerszene Salzburg, Künstlerhaus Wien.
• MARIE-CHRISTINE FRIEDRICH (Schauspielerin 2)
Geboren in Wien. Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien und
an der Schauspielschule Kraus Wien. Engagements am Theater in der
Josefstadt, Theater der Jugend, Studio 22 Wien, an den Vereinigten Bühnen
Bozen, dem Augenspieltheater Innsbruck. Performances für das Tanzquartier
Wien und das Künstlerhaus Wien. Arbeiten mit Dominik Castell. 2004 erhielt
sie die Romy in der Kategorie Shooting Star. Zahlreiche Arbeiten für Film
und Fernsehen.
• GEORG REITER (Schauspieler 1)
Geboren in Werfen im Pongau. Ausbildung zum Schauspieler an der
Elisabethbühne Salzburg. Bis 1997 Ensemblemitglied an der Elisabethbühne.
Engagements u. a. bei den Salzburger Festspielen und am Salzburger
Landestheater
Seit 1997 Gast am Schauspielhaus Salzburg. Regiearbeiten für das Theater
Ecce & Theater Focuss Salzburg.
• SEBASTIAN WENDELIN (Schauspieler 2)
Geboren in Wien. Ab dem vierten Lebensjahr Auftritte als Musiker,
Maskenspieler und beim Kindertheater. Schauspielstudium in Wien. Seit 2002
Arbeiten als Schauspieler am Theater Drachengasse, Theater Rabenhof,
Ensembletheater, dietheater Künstlerhaus und Konzerthaus, WUK, Theater
Spielraum, Sommertheater Mödling, See-Burgtheater Kreuzlingen.
Ensemblemitglied der Vereinigten Bühnen Graz in der Saison 04/05.
• CHRISTIAN STRASSER (Schauspieler 3)
Geboren in Vöcklabruck. Schauspielausbildung am Konservatorium Wien. 1998
- 2001 Ensemblemitglied an Theater Phönix Linz. Seit 2001 freier
Schauspieler am Schauspielhaus Graz, Elisabethbühne Salzburg, Theater mbH,
Rabenhof Theater, dieTheater, Theater Drachengasse, Shakespeare-Festspiele
Rosenburg, klas Heunburg, Schauspielhaus Wien, Kabelwerk, TAG u.a. 2005
Nestroypreis für die beste Off-Produktion: Udo 77 (Rolle: Mecong). Rockt
bei Christian & Michaels Emotionale Rock und Showband. Filmarbeiten:
Fallen (Barbara Albert), Opernball (Urs Egger), Spiel im Morgengrauen
(Götz Spielmann), Jump! (Joshua Sinclair). TV: Kommissar Rex, Soko
Kitzbühel u.a.
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11 "KuenstlerInnen-Visum" im Pass? Gilt nicht mehr! >> Mi
6.12. 19h Infoabend und Treffpunkt fuer KuenstlerInnen, ...
von "IG Bildende Kunst" <office at igbildendekunst.at>
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== "KünstlerInnen-Visum" im Pass? Gilt nicht mehr!
== Neue Rechtslage greift in bestehende Aufenthaltsrechte ein
==
== Mi, 6. Dezember 2006 um 19 Uhr
== Infoabend und Treffpunkt für
== KünstlerInnen, WissenschafterInnen, Interessierte
== in der IG BILDENDE KUNST
==
== mit Fremdenrechtsexpertin RA Mag.a Doris Einwallner
==
Seit 1.1.2006 sind Niederlassungsbewilligungen für KünstlerInnen und
WissenschafterInnen abgeschafft. Auch, wenn aktuell im Pass eine
Niederlassungsbewilligung vermerkt und noch nicht abgelaufen ist, die
Gültigkeit als Niederlassungsbewilligung ist allemal verloren!
Die neue Rechtslage greift auch in bestehende Aufenthaltsrechte ein und
sieht für KünstlerInnen und WissenschafterInnen - auch für jene, die schon
seit Jahren in Österreich leben - nur mehr Aufenthaltsbewilligungen vor. Was
vor dem Jahreswechsel eine Niederlassungsbewilligung war, gilt plötzlich nur
mehr als Aufenthaltsbewilligung. Eine Information durch die Behörden an alle
Betroffene erfolgte nicht. Eine Aufenthaltsbewilligung erlaubt jedoch nur
einen vorübergehenden Aufenthalt von 6 bis 12 Monaten und geht niemals in
ein dauerndes Bleiberecht über. Die Konsequenz: Früher oder später müssen
alle KünstlerInnen und WissenschafterInnen ohne EU-/EWR-Pass Österreich
verlassen.
Doris Einwallner (Rechtsanwältin und Fremdenrechtsexpertin) gibt Auskunft
über das am 1.1.2006 in Kraft getretenen Niederlassungs- und
Aufenthaltsgesetzes (NAG). Sie informiert über Auswirkungen des NAG und
Möglichkeiten, sich auch auf juristischem Weg gegen die neue Rechtslage zur
Wehr zu setzen. Beschwerden an den Verfassungsgerichtshof sind
Möglichkeiten, an dem Gesetz zu rütteln und eine Chance letztlich Änderungen
im Interesse aller Betroffenen herbeizuführen. Mehrere Beschwerden sind
bereits eingebracht.
Die IG BILDENDE KUNST und die IG FREIE WISSENSCHAFTERiNNEN UND EXTERNE
LEKTORiNNEN laden KünstlerInnen, WissenschafterInnen und andere
Interessierte zu diesem Infoabend ein. Nach einem kurzem Input von
Rechtsanwältin Doris Einwallner gibt es die Möglichkeit individuelle Fragen
zu stellen. Der Abend soll auch dem Austausch zwischen betroffenen
KünstlerInnen und WissenschafterInnen dienen.
== Informationen zu Aufenthalt und Beschäftigung
== http://www.igbildendekunst.at/service/aufenthalt
== IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen
== http://www.univie.ac.at/ig-lektorInnen
= IG BILDENDE KUNST
= Gumpendorfer Straße 10-12
= A-1060 Wien
=
= Öffnungszeiten: Di - Fr 13-18 Uhr
=
= Tel +43 (0)1 524 09 09
= Interessenvertretung: office at igbildendekunst.at
= Galerie: galerie at igbildendekunst.at
= URL: http://www.igbildendekunst.at
== Erklärung gemäß § 107 TKG
Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet der
nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen einen
wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Öffentlichkeiten. Die neuen
Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107) bedeuten eine
diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006 dürfen
e-Mail-Zusendungen ausschließlich mit dem Einverständnis der EmpfängerInnen
zugesendet werden.
Sollten Sie keine weiteren Informationen der IG Bildende Kunst beziehen
wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze Verständigung.
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12 Freitag: Party! von MALMOE <redaktion at malmoe.org>
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Malmoe & quote - "Die grosse Koalition"
Party am Freitag, 1. Dezember 21h im fluc (Wien Praterstern,
FussgaengerInennpassage zum Riesenrad)
Gemeinsam mit dem feministischen Party-Kollektiv "quote" bilden wir eine Oase
der Harmonie in einer Welt voll des Zwistes...
Mit Koalitions-Starmania: Come and form your own Coalition - durch Performance
zu Macht und Reichtum!
Moderiert von „Ingrid Thurnher“ und „Werner Mueck“ (angefragt)!
bei demokratisch freiem Eintritt
mit DJ-Line: quote und cuntstunt
*************************************
MALMOE
Sensationsjournalismus fuer Fortgeschrittene
-laufend aktuell auf http://www.malmoe.org
redaktion at malmoe.org
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13 Regenbogen-Ball 2007 von <office at hosiwien.at>
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 30. November 2006
Regenbogen-Ball 2007: Der Kartenvorverkauf hat begonnen
Der Regenbogen-Ball feiert ein Jubiläum: Zum zehnten Mal findet am Samstag,
27. Jänner 2007, der Wiener Regenbogen-Ball statt. Zu dieser Veranstaltung
im exklusiven Ambiente des Parkhotels Schönbrunn werden an die 1500 Schwule,
Lesben, Transgender-Personen und SympathisantInnen erwartet. Die
Veranstaltung steht unter dem Ehrenschutz von Nationalratspräsidentin
Barbara Prammer, Dritter Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig-Piesczek
und Bürgermeister Michael Häupl.
Für den musikalischen Rahmen sorgen in bewährter Weise die "Wiener
Damenkapelle Johann Strauß" und die Band "A-Live". Während im Wintergarten
"Desert Wind" das Publikum mit jazzigen Klängen verzaubern, steigt in der
Disco bei Solid-Gold-Music das Partyfieber. Ein weiterer musikalischer
Leckerbissen erwartet die BesucherInnen in der Sissy-Bar: Der Sänger und
Kunstpfeifer Stefan Fleischhacker wird - begleitet von der Sängerin und
Pianistin Antonia Lersch - mit einem Potpourri seines Könnens die
ZuhörerInnen begeistern.
Am Höhepunkt des nächtlichen Treibens heizt schließlich Maria Bill mit einem
erlesenen Querschnitt aus ihrem Programm, bei dem natürlich "die Piaf" nicht
fehlen wird, die Stimmung noch einmal kräftig an.
Für die charmante, aber gewiss spitzzüngige Begleitung durch den Abend
konnte auch diesmal wieder die bezaubernde Lucy McEvil gewonnen werden.
Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Tickets um Euro 36,- (ermäßigt:
Euro 28,-) sind an folgenden Stellen erhältlich: Buchhandlung Frauenzimmer,
Buchhandlung Löwenherz, Alte Lampe, Café Berg, Café-Bar Felixx, Café
Standard, Café-Bar Village, Café-Restaurant Willendorf, Conqueer,
Frauencafé, Tanzschule Stanek, auf www.regenbogenball.at und im Ticketshop
auf www.gayboy.at sowie in allen Zweigstellen der Bank-Austria-Creditanstalt.
Die HOSI Wien, die diesen Ball zum vierten Mal veranstaltet, freut sich über
die Unterstützung des Mobilfunknetzbetreibers ONE, der diesmal als
Hauptsponsor der Veranstaltung gewonnen werden konnte. Der Reinerlös des
Balls kommt der Durchführung der Regenbogen-Parade am 30. Juni 2007 zugute.
Rückfragehinweise:
Ute Stutzig, Tel.: 0650 9080188
Christian Högl, Tel.: 0699 11811038
office at hosiwien.at, www.regenbogenball.at
ZVR-Nr.: 5245 34 408
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14 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa
von ursprung <ursprung at mur.at>
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„Mit Macht zur Wahl!“
100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa
Ausstellung im frauenmuseum Bonn vom 5.12.2006 bis 15.4.2007, Vernissage:
3.12.2006
Ausstellung mit Arbeiten von:
Päivikki Kalio aus Finnland; Natalie LL, Ewa Partum, EWA aus Polen; Mo
Ramakers aus Belgien; Mirjam Janse aus Holland; Diana Bell aus Groß
Britannien; Mapi Rivera aus Spanien; Martine Metzing-Peyre aus Frankreich;
Eva Ursprung aus Österreich; Ulrike Rosenbach, Tremezza von Brentano, Lore
Klar, Anna S. von Holleben, Angelika von Stocki aus Deutschland. In einer
separaten Kabinettausstellung werden Werke von Tremezza von Brentano und
Maria Kirsten-Haas gezeigt.
Der historische Teil präsentiert den Kampf der Frauenrechtlerinnen aus 22
europäischen Ländern - von Island bis Griechenland. Er zeigt auf, weshalb
die skandinavischen Staaten zu Vorreitern wurden, während die Schweiz und
Liechtenstein die Schlusslichter in Europa bildeten. Abschließend wird
gefragt, wie groß der Anteil von Frauen heute an den Regierungen ist und
unter welchen Bedingungen sie an die Macht kommen. Präsentiert wird die
Dokumentation in den zwei Bereichen: Deutschland - Projektleitung Dr. Gisela
Notz und Priv. Doz. Dr. Valentine Rothe und Europa - Projektleitung Bettina
Bab. Gezeigt werden ca. 60 großformatige, bebilderte dokumentarische Tafeln
in zwei Sprachen (deutsch/englisch), deren Grundlage die Arbeiten der
europäischen Wissenschaftlerinnen sind. Historische Gegenstände vom
Fingerhut mit eingravierter Forderung nach dem Stimmrecht bis zum
Gesellschaftsspiel für das Frauenwahlrecht ergänzen den geschichtlichen
Teil, sowie ein historischer Filmbeitrag über die englischen Suffragetten.
Die Ausstellung geht direkt im Anschluss zum Frauenmuseum Aarhus, ist ab
September 2007 in der Frauenstiftung eFKa in Krakau zu sehen, weitere
Stationen sind geplant.
22 Wissenschaftlerinnen aus Bulgarien, Dänemark, Deutschland, England,
Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland,
Liechtenstein, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen,
Schweden, Schweiz, Slowenien und Ungarn beteiligen sich mit ihren
wissenschaftlichen Arbeiten. Das frauenmuseum ist Herausgeber des
Geschichtsbuches „Mit Macht zur Wahl!“, das neben den wissenschaftlichen
Aufsätzen eine Vielzahl historischer Fotos aus den beteiligten Ländern
präsentiert. Der ca. 260 Seiten starke Band in DINA4 erscheint zur
Ausstellung, Preis 20 Euro.
Das Projekt ist eine Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem
Finnland-Institut Berlin sowie dem Frauenmuseum in Aarhus (Dänemark) und der
Frauenstiftung „eFKa“ in Krakau.
Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn
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15 mo 11.12. @ekh: LVMEN (cz) + Phal/Angst
von bloodshed <bloodshed666 at gmx.net>
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hallo,
als ich im mai 1999 zum ersten mal LVMEN im EKH sah (gemeinsam mit
den einflussreichen us-hardcorelern Reversal Of Man) war ich gerade
mal gute 1 1/2 jahre in wien u. erhielt damit eine der schönsten
bestätigungen wo "zu hause" ist. ich war vom land in die einzige
stadt des landes gekommen, wo sog. diy-kultur auch halbwegs spannend
tatsächlich passiert, ich war eigentlich hardcore-punker, aber musikalisch
offen und auch großer Neurosis-Fan - DIESE KONZERTNACHT WARS EINFACH!
der wunderschöne, kleine, dreckige, schwarze ekh-keller und eine band
die sich selber und eine kleine, scheinbar ausgewählte und dadurch
irgendwie leicht elitäre, kiffselige anarchisten-dreadlock-meute völlig in
trance spielt, es war einfach perfekt.
jahrelang bin ich der band nachgelaufen, immer hieß es "keine pläne,
gerade keine aktiviäten, etc.". - nun ist es endlich soweit: LVMEN
SIND ZURÜCK. mit anthology-cd u. niegelnagelneuem u. sehr
großartigem longplayer "mondo" im gepäck (day after rec., u.a. bats and
mice, rah
bras, sunshine, reiziger, frodus, landmine spring, robocop kraus, etc.).
am montag,
11.12. wieder live im EKH in wien! (www.lvmen.cz, www.dayafter.cz)
zur unterstützung spielen vorher die geschwindigkeitsdrossler
PHAL/ANGST, meine wenigkeit zupft dabei die gitarre. da kann man
sich auch schon vorher am dienstag, 5.12. im vorprogramm von WIPEOUT
im RHIZ ein bild von machen. (www.med-user.net/ekh)
wenn euch das auch gefällt, ihr das unterstützen wollt od. damit
einfach einem journalistisch-aufklärerischen auftrag nachgeht, wie
auch immer: es wäre toll wenn ihr das in euren medien ankündigt. -
thx a lot!
auch ein guter anlass wie ich finde, wieder mal darauf hinzuweisen,
dass das EKH mehr als nur nach wie vor existiert, sondern auch viel
spannende politische und politisch instrumentalisierte kultur im
sinne von gegenkultur dort passiert (letzte woche infoladenfest mit
Nitro Mahalia & Grrzzz aus Paris, im dezember Lvmen und dann
Underdogfilmfest mit Gustav, im Jänner wieder Infoladenfest mit
Valine, Vortex Rex, Sepix/NoiseCamp, Nin Com Poop, etc.). einer der
ganz wenigen orte, die noch frei sind von nervigem
pseudo-professinalistentum,
musikcheckerischer wichtigtuerei, trendanbiederei, arschkriechertum
& jeglichen profitüberlegungen. und die flairigsten räumlichkeiten
wiens sowieso.
infos, bilder, mp3s, etc. zum konzert u. überhaupt gibts natürlich auch as
usual auf
www.bloodshed666.net, www.myspace.com/bloodshed666records &
www.youtube.com/bloodshed666records
promos von der neuen lvmen-cd gibts via trost/substance:
www.trost.at, gepi at trost.at
thx, viel spaß,
alfred
montag, 11.12., 21h (konzertbeginn ca. 22h) @ EKH
LVMEN (cz) + PHAL/ANGST
LVMEN sind zurück! Nach einer mehrjährigen Schaffenspause haben Lvmen nach
dem Erscheinen ihrer Anthologie auf Day After im Sommer 2006 ihr aktuelles
Album "Mondo" veröffentlicht. Dieses setzt fort, was zur Jahtausendwende mit
dem ersten Longplayer "Raison D Etre" seinen Anfang genommen hatte.
Monumentale Soundwände treffen auf düstere Keyboardklänge, Filmsamples und
Visuals. Besonders live ganz, ganz großes Kino!
www.lvmen.cz
Lvmen #2 (taken from s/t 12", Day After Rec./1998):
http://www.med-user.net/bloodshed666/bs_mp3_lvmen_02.mp3
Lvmen #3 (taken from "Raison d'Etre", Day After Rec./2000):
http://www.med-user.net/bloodshed666/bs_mp3_lvmen_03.mp3
Lvmen #9 (taken from "mondo", Day After Rec./2006):
http://www.med-user.net/bloodshed666/bs_mp3_lvmen_09.mp3
PHAL/ANGST spielen zum ersten Mal in neuer Besetzung im Haus, geboten wird
Industrial-Ambient-Drone-Electronics oder so. In anderen Worten: zach,
langsam, düster, monoton, repetitiv, deprimierend & häßlich!
www.med-user.net/phal
phal/angst - live, 25.10.06 @xi-bar/vie (mp3): part 1 (mp3):
http://med-user.net/angst/downloads/audio/phal%20angst%20live%2025.10.06%20p
art1.mp3
phal/angst - live, 25.10.06 @xi-bar/vie (mp3): part 2 (mp3):
http://med-user.net/angst/downloads/audio/phal%20angst%20live%2025.10.06%20p
art2.mp3
phal/angst - live, 31.10.06 @stadtwerkstatt/linz, (.ogg, 49mb):
http://www.med-user.net/phal/2006-10-31-phal_angst.ogg
EKH
X., Wielandg. 2-4
U1/14A/67 Keplerplatz, 6 Quellenplatz, Nightline
www.med-user.net/ekh
|||
-(@ @)-
-----------------------oOO--(_)--OOo-------------------
Best regards,
making emo a threat mailto:bloodshed666 at gmx.net
www.bloodshed666.net
www.med-user.net/phal
www.cyruss.cjb.net
www.med-user.net/infomaden
www.med-user.net/ekh
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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16 GLB/ÖBB/Börsegang/Personalabbau/Günstlingswirtschaft
von "Gewerkschaftlicher Linksblock" <office at glb.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110
Wien - Telefon +43 664 61 45 012 oder +43 1 53 444-308 -
Mail office at glb.at - Web www.glb.at - Ausgabe vom 28. November 2006
GLB kritisiert Privatisierung, Personalabbau und Günstlingswirtschaft
Deutliche Absage an Liberalisierung und Zerschlagung der Bahn
Drei aktuelle Ereignisse sieht die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im
ÖGB (GLB) als bezeichnend für das Desaster in welches
die schwarzblau/orange Regierung die staatlichen ÖBB in den letzten Jahren
geführt hat.
Staatssekretär Helmut Kukacka (ÖVP) erklärt in demonstrativer
großkoalitionärer Übereinstimmung mit seinem deutschen Kollegen
Staatssekretär Jörg Hennerkes (SPD) die „Notwendigkeit der Privatisierung
von Bahngesellschaften“. Die Einigung von CDU und SPD für
ein Privatisierungsgesetz für die Deutsche Bahn AG ist daher ein deutlicher
Fingerzeig für die Zukunft der ÖBB. Nach den Plänen der
bisherigen Regierung und entsprechenden „Vorarbeiten“ von Generaldirektor
Martin Huber (ÖVP) soll bis 2009 ein Börsegang des
ÖBB-Güterverkehrs vorbereitet werden.
Auf Kosten des Personals wird gleichzeitig die Rationalisierung der
Technischen Service GmbH der ÖBB weitergeführt: Die Zahl der
Werkstätten soll von 30 auf 24, die der Beschäftigten von 4.000 auf 3.500
reduziert werden. Im Gegenzug sind neue Werkstätten in der
Slowakei, Ungarn und Slowenien geplant, wo kräftig expandiert werden soll.
Wohin die Günstlingswirtschaft der Regierung geführt hat zeigt der Fall
Alexius Vogel: Der für die FPÖ tätige Hobbykabarettist hatte
als Geschäftsführer der Austrian Rail Consulting and Construction (ARCC)
ohne entsprechende Befugnisse mit iranischen
Regierungsstellen Vereinbarungen über die Errichtung einer 70 Kilometer
langen Schnellbahnlinie mit 800 Millionen Euro
Projektvolumen durch die ÖBB als Generalunternehmer getroffen. Ein Ausstieg
aus dieser Vereinbarung könnte der ÖBB Millionen kosten.
Als „Konsequenz“ wird Vogel nicht etwa haftbar gemacht, sondern in eine
wohldotierte Frühpension geschickt.
Der GLB sieht diese Beispiele als Bestätigung für seine Forderung nach einem
Rückbau der ÖBB zu einem einheitlichen integrierten
Verkehrsunternehmen nach dem Muster der Eisenbahnen in der Schweiz, Kanada
oder Japan: „Das verlangt natürlich eine Absage an die
EU-konforme Liberalisierung und die Aufhebung der Trennung von Infrastruktur
und Betrieb“, so Ernst Wieser, Bundessekretär des
GLB-GdE.
Der Ausgangspunkt für die Misere der ÖBB ist die bereits 1993 unter der
damaligen SPÖ-ÖVP-Regierung erfolgte Ausgliederung der Bahn
aus dem Bundesbudget, vor deren negativen Folgen der GLB immer gewarnt hat.
Bevor die jahrzehntelang bewährte Bahn endgültig in
einen verkehrspolitischen Kollaps nach dem Negativ-Beispiel der britischen
Bahn geführt wird, fordert der GLB eine grundlegende
Änderung der Bahnpolitik.
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17 Bann über "Babycaust" - allerdings nur in Deutschland
von "FrauenLesben fuer das Selbstbestimmungsrecht der Frau"
<selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net>
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Der Engelwerker, Pornojäger und rechtslastige teilentmündigte Christentillo
Martin Humer betreibt nach wie vor sein Web-Site-Machwerk:
www.babycaust.at. Kürzlich war es vom Netz, weil der Provider nicht mehr
mitspielte, nun sitzt seine Domain in Amiland und ist wieder online -
selbstverständlich ist Humer gut mit Herrn Annen, dem Babycaust.de Betreiber,
befreundet.
Dieser Annen wiederum tritt in HLI-Manier vor Abtreibungspraxen auf, um
"Kinder" zu retten, mit unerhörten Flugblättern.
Dazu spricht google mehr davon, für alle die es interessiert.
Doch nun scheint es eng zu werden für den sauberen Christen Annen.
Ein Artikel vom Kurier, nachzulesen unter
http://www.kurier.at/nachrichten/chronik/42191.php?versenden#artikelbutt
berichtet:
Bann über "Babycaust"
"Damals Holocaust, heute Babycaust": Solche von Abtreibungsgegnern bemühte
Vergleiche sind in Deutschland künftig verboten.
"Unzulässig" ist für das deutsche Bundesverfassungsgericht die "unmittelbare
Gleichsetzung der Tätigkeit des Arztes mit dem nationalsozialistischen
Massenmord". Abtreibung darf in Deutschland nicht mit dem
nationalsozialistischen Massenmord gleichgesetzt werden. Nach einem mehr als
siebenjährigen Rechtsstreit gab das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg der
Unterlassungsklage eines Arztes gegen Abtreibungsgegner recht. Diese hatten
die Tätigkeit des Nürnberger Mediziners als "Kindermord im Mutterschoß"
bezeichnet und auf Flugblättern den Vergleich gezogen: "damals: Holocaust,
heute: Babycaust".
In ihrem am Dienstag veröffentlichten Urteil stützten sich die Richter auf
eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 24. Mai 2006.
"Tötungsspezialist"
Der Arzt hatte im Nürnberger Klinikum Nord Schwangerschaftsabbrüche
vorgenommen. Abtreibungsgegner hatten ihn im Oktober 1997 in Flugblättern
als "Tötungsspezialisten für ungeborene Kinder" bezeichnet. Einer
Unterlassungsklage gegen diese Äußerungen gab das Landgericht im Februar
1999 Recht; die Verantwortlichen der Aktion legten Berufung beim
Oberlandesgericht ein und bekamen im September 2000 Recht.
Der Arzt erhob daraufhin Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht, das das
OLG-Urteil zum Teil aufhob. Die Richter stuften die Äußerung "Kindermord im
Mutterleib" als mehrdeutige Aussage ein. Werde diese als Vorwurf gegen den
Arzt verstanden, sei von einer erheblichen Persönlichkeitsverletzung
auszugehen. Der Vergleich zwischen "Holocaust" und "Babycaust" sei als
"unzulässige unmittelbare Gleichsetzung der Tätigkeit des Arztes mit dem
nationalsozialistischen Massenmord zu verstehen", hieß es in der Entscheidung.
Die Bezeichnung "Tötungsspezialist für ungeborene Kinder" sei eine
zutreffende Tatsachenaussage, die der Arzt als anklingende Wertung hinnehmen
müsse.
In Österreich hatte der damalige FPÖ-Abgeordnete John Gudenus diesbezüglich
vor zwei Jahren für Aufregung gesorgt: Man müsse die Zahl der Abtreibungen
mit allen Mitteln minimieren, der "Babycaust" sei neben dem Holocaust die
"größten Menschenvernichtung".
Artikel vom 28.11.2006, 17:53 | apa, dpa | aho
http://www.kurier.at/nachrichten/chronik/42191.php?versenden#artikelbutt
28.11.06, 20.00 Uhr
--
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
mailto: Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
----
detaillierte Informationen zur Abtreibung und den Methoden der radikalen
Abtreibungsgegnerschaft auf http://www.die-abtreibung.at.tf
http://www.die-abtreibung.at.tf
---
Sexismus hat viele Gesichter
---
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18 KPÖ/Salinen/Salzkammergut/Privatisierung
von KPÖ-Oberösterreich <ooe at kpoe.at>
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Linker Pressedienst - Herausgegeben vom KPÖ-Landesvorstand Oberösterreich,
Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon (0732) 65 21 56,
Mail ooe at kpoe.at - Web www.kpoe.at/ooe - Ausgabe vom 29. November 2006
Androsch und Scharinger als Abzocker im Salzkammergut
Arbeitsplatzabbau bei Salinen AG löst Versprechungen in Luft auf
Regelrecht angeschmiert wurde die Bevölkerung des Salzkammergutes mit der
Privatisierung der staatlichen Salinen AG im Jahre 1997,
also noch in der Ära der rotschwarzen Koalition: Von den großspurigen
Versprechungen des rotschwarzen Duos Androsch-Scharinger ist
nichts übrig geblieben, wie der jetzt angekündigte Abbau von 30
Arbeitsplätzen einmal mehr beweist, meint die KPÖ-Oberösterreich.
Auch Salzkammergut-Tourismuschef Johann Panhuber kritisiert zu Recht, dass
sich die Versprechen „in Luft aufgelöst“ haben. Mehr als
nur billig sind die Versuche, die Arbeitsplatzvernichtung mit
Pönalezahlungen von drei Millionen Euro zu argumentieren, weil die
Salinen AG im Winter 2005/06 mit der Lieferung von Streusalz in Verzug
gekommen ist.
Ausgerechnet die „Wunderknaben“ der SPÖ-Wirtschaftspolitik - der vom
„Leider-Nein-Millionär“ zum millardenschweren Industriellen
aufgestiegene Ex-Finanzminister Hannes Androsch und der als
Wirtschaftsberater der SPÖ geltende langjährige Salinen-Chef Thomas
Jozseffi - verstärken gemeinsam mit dem von Politik und Medien als Wohltäter
des Landes gefeierten Raiffeisen-Boss Ludwig Scharinger
durch ihre Geschäftspolitik die Strukturkrise im „roten“ Salzkammergut.
Die großartigen Versprechungen mit der Übernahme der Salinen AG dem
Salzkammergut einen wirtschaftlichen Aufschwung zu verschaffen
haben sich in Schall und Rauch aufgelöst. Sogar der Ebenseer SPÖ-Funktionär
Klaus Wallinger muß eingestehen „Das Salzkammergut wird
seit Jahren vernachlässigt“. So wurde etwa das Schaubergwerk in Bad Ischl
geschlossen. Und bei der Dachstein AG wollten Androsch und
Scharinger nach dem neoliberalen Motto „Gewinne privatisieren, Defizite
verstaatlichen“ mit ihrer Beteiligung satte Gewinne
einstreifen, die dafür notwendigen Investitionen jedoch von der öffentlichen
Hand tätigen lassen. Auf Betreiben von Androsch wurde
der Seilbahnbetrieb auf den Krippenstein in der Wintersaison stillgelegt und
von drei Teilstrecken nur mehr eine und auch diese nur
im Sommer betrieben.
„Die KPÖ und die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) haben
aus guten Gründen 1997 die Privatisierung der Salinen AG
abgelehnt und vor den falschen Versprechungen gewarnt“, stellt
KPÖ-Landessekretär Leo Furtlehner fest. Der bei der Übernahme der
staatlichen Salinen AG als „Salzbaron“ und „Retter des Salzkammergutes“ auch
von Gewerkschaftsseite gefeierte Androsch und sein
Kompagnon „Luigi Moneti“ Scharinger machen jetzt einmal mehr deutlich, dass
ihnen ihre Profite stets wichtiger waren als das
Wohlergehen der Region. Es ist daher höchste Zeit, die verlogenen Mythen
über die angebliche Wohltätigkeit dieser ganz gewöhnlichen
Kapitalisten zu zerstören.
Die Salinen AG wies für das Geschäftsjahr 2004/05 bei einem Umsatz von 72,3
Millionen Euro einen Gewinn (EGT) von 5,7 Millionen Euro
aus. Bezeichnend ist, dass laut einer Analyse der Arbeiterkammer
Oberösterreich die Salinen AG im Jahre 2003 bei einem Gewinn von
8,6 Millionen Euro durch Nutzung der „Gestaltungsmöglichkeiten“ genau null
Euro Steuer zahlte.
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19 Presseinformation der HOSI Linz: 30.11.2006/Welt AIDS-Tag 2006
von "HOSI Linz" <ooe at hosilinz.at>
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Welt AIDS-Tag 2006
Mehr Geld für Prävention
Stop AIDS. Keep the Promise!
In Westeuropa leben zur Zeit geschätzt 720.000 Menschen mit HIV; weltweit
sind es etwa 38 Millionen. Alleine in Westeuropa haben sich rund 22.000
Menschen im letzten Jahr mit dem HI-Virus infiziert; global waren es
geschätzt 4 Millionen Neuinfektionen. 2006 steht daher der Welt AIDS-Tag wie
schon im letzten Jahr unter dem Motto „Stop AIDS. Keep the Promise“. Damit
soll daran erinnert werden, dass AIDS nicht von selbst verschwindet, sondern
alle Staaten die Verpflichtung übernommen haben, aktiv gegen HIV und AIDS
anzukämpfen. Dem 2001 eingerichteten „Global Fund to Fight AIDS,
Tuberculosis and Malaria“ stehen jährlich rund acht Milliarden US-Dollar zur
Verfügung, benötigt werden aber 15 Milliarden und bis 2008 sogar 22
Milliarden. Grund für das Fehlen dieser Gelder ist, dass zahlreiche Staaten
ihrer Zahlungsverpflichtung noch immer nicht nachgekommen sind. Auch
Österreich hat seinen Beitrag für die Jahre 2006 und 2007 noch immer nicht
zur Gänze bezahlt.
Gerade auch in den industrialisierten Ländern mit gut ausgebautem
Gesundheitssystem ist seit Jahren die Tendenz zu beobachten, dass die
staatlichen Ausgaben im Gesundheitsbereich massiv gekürzt werden. Das
verunmöglicht auch zunehmend die Präventionsarbeit der AIDS-Hilfen. So ist
es kaum verwunderlich, dass es in Österreich seit 1998 keine bundesweite
Präventionskampagne mehr gegeben hat. Nach einer Eurobarometer-Umfrage vom
September glauben 60% der befragten Deutschen immer noch, HIV wäre durch
Küssen übertragbar, gleichzeitig geben 44% an, beim Sex keine
Vorsichtsmaßnahme zu treffen. In Österreich dürften diese Zahlen kaum anders
aussehen. Das zeigt, dass trotz 25 Jahren Präventionsarbeit das Thema immer
noch von Falsch- und Halbinformationen, von Vorurteilen und irrationalen
Ängsten besetzt ist. Dem kann nur durch eine Intensivierung der
Präventionsarbeit begegnet werden.
Dennoch bleiben die zur Verfügung stehenden Mittel für die
HIV/AIDS-Prävention bestenfalls gleich, wenn sie nicht gekürzt werden. Mehr
MitarbeiterInnen und mehr Kampagnen sind notwendig – und dafür ist mehr Geld
notwendig.
„Wir rufen daher die Regierung und die Gesellschaft auf, die gegebenen
Versprechen auch einzuhalten! Wir unterstützen daher die Forderung der
AIDS-Hilfe Oberösterreich nach neuen, barrierefreien
Beratungsräumlichkeiten, nach einer Aufstockung des Personals – gerade im
Präventionsbereich – und natürlich nach mehr Geld für Präventionsarbeit
insgesamt. Nur wenn sich eine verstärkte Präventionsarbeit mit den neuen
medizinischen Möglichkeiten in der AIDS-Bekämpfung sinnvoll und ergänzend
verbindet, kann die Ausbreitung des HI-Virus langfristig zurückgedrängt
werden!“ erklärt der Vereinssprecher der HOSI Linz, Mag. Gerhard Labacher.
„Die HOSI Linz ruft daher an diesem Welt AIDS-Tag nachdrücklich dazu auf:
Keep the Promise. Stop AIDS!“
Für die HOSI Linz
gez. Gernot Wartner, Geschäftsführer
Linz, den 30.11.2006
Rückfragehinweis:
Für allfällige Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Linzer Telefonnummer
0732/60 98 98 bzw. 0664/25 36 701 (Hr. Wartner) oder über E-Mail jederzeit
gerne zur Verfügung.
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Homosexuelle Initiative Linz (HOSI Linz)
The Lesbian and Gay Movement in Upper Austria
Schubertstrasse 36/1, A-4020 Linz
Phone/Fax: ++43/732-60 98 981
E-Mail: ooe at hosilinz.at
http://www.hosilinz.at
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20 ACUS fordert grundlegende Reform des Fremdenrechts
von <verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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Nach rassistischen Haubner-Erlass:
ACUS fordert grundlegende Reform des Fremdenrechts
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) protestiert
scharf gegen den Erlass von Sozialministerin Haubner, mit dem legal in
Österreich lebende AusländerInnen für ihre neugeborenen Babys oft monatelang
keine Sozialleistungen bekommen.
"Dieser Erlass zeigt wieder einmal deutlich, wie stark rassistisches
Gedankengut in den österreichischen Gesetzen verankert ist", sagt der
Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie
(ACUS) Richard Schadauer.
Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie nimmt diesen
Tiefpunkt der österreichischen Innenpolitik zum Anlass, eine grundlegende
Reform des österreichischen Fremdenrechts zu fordern. "Nicht der Reisepass,
sondern die Lösung der sozialen Probleme aller in Österreich lebenden
Menschen muss Leitlinie der österreichischen Politik werden", betont der
ACUS-Bundesvorsitzende Richard Schadauer. "Es ist genug für alle da, es ist
nur ungerecht verteilt. Das Problem sind nicht die ausländischen
MitbürgerInnen, sondern die rassistischen PolitikerInnen."
"Es ist egal, ob FPÖ oder BZÖ – die beiden Rechtsaußenparteien spielen
sozial Schwache gegeneinander aus und machen mit menschenfeindlichem
Populismus Politik. Und die Österreichische Volkspartei hat in den letzten
Jahren als die größere Regierungspartei mitgemacht. Es ist höchste Zeit,
dass Österreichs rechte Minderheitsregierung endlich beendet wird", schloss
ACUS-Bundesvorsitzender Richard Schadauer.
Informationen:
Richard Schadauer, ACUS Bundesvorsitzender, Tel. 01 789 24 58
Alois Reisenbichler, ACUS Pressesprecher, Tel. 0664 39 51 809
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21 IG Kultur: Aktuelle Kulturpolitik muss sich ändern!
von IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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||| PRESSEMITTEILUNG
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||| IG Kultur Österreich
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||| Quo vadis, Kulturpolitik?
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Während Österreich mit engelsgleicher Geduld auf die Bildung einer
neuen Regierung wartet und die ersten Wahlversprechen über Bord
geworfen werden, sei noch einmal folgendes in Erinnerung gerufen:
Österreich braucht endlich wieder oder erstmals eine Kulturpolitik,
die im Selbstverständnis, dass Kultur nicht nur an den Polen
Tradition und Kulturindustrien stattfindet, Rahmenbedingungen
schafft, die gegen eine Musealisierung und Eventisierung konkrete
Schritte setzt. Da nützt das wohlmeinende Bekenntnis zur Förderung
regionaler Kulturinitiativen nichts, wenn stetig Infrastrukuren
abgebaut und noch immer keine Mehrjahresverträge zu Verfügung
gestellt werden.
Für eine adäquate Förderung zeitgenössischer Kunst- und Kulturarbeit
braucht es dringend eine Erhöhung der budgetären Mittel, einer, die
dem Stellenwert von Kunst und Kultur auch entspricht.
Die IG Kultur Österreich fordert daher, neben der Einrichtung eines
Kunst- und Kulturministeriums, Transparenz in der Verwaltung und
Fördervergabe, Mehrjahresverträge und Strukturförderungen
insbesondere auch für Kulturinitiativen von MigrantInnen und
feministische Projekte.
Der derzeitige Zustand - ohne Budget, und in Folge mit einem
Budgetprovisorium ab Jänner 2007 und seinen Ausgabebeschränkungen -
verschärft die ohnehin schon prekäre finanzielle Lage vieler
Kulturinitiativen und Kunstschaffender und ist unhaltbar.
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||| Rückfragen
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|
|---
| IG Kultur Österreich
| Gumpendorfer Str. 63b
| A-1060 Wien
|---
| Tel. +43 (01) 503 71 20
| Fax. +43 (01) 503 71 20 - 15
|---
| http://www.igkultur.at/
- ---------------
||| Erklärung gemäß § 107 TKG
Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet
der nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen
einen wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Öffentlichkeiten.
Die neuen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107)
bedeuten eine diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006
dürfen e-Mail-Zusendungen ausschließlich mit dem Einverständnis der
EmpfängerInnen zugesendet werden.
Sollten Sie keine weiteren Informationen der IG Kultur Österreich
beziehen wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze Verständigung.
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INTERNATIONALES
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22 Mosambik-Info 41, 30.11.2006 von "Peter Pils" <peter-pils at chello.at>
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Mosambik-Info 41 , 30.11.2006
KoordinierungsKreis Mosambik
Inhalt: 1. Provinzparlamente
2. FRELIMO-Kongress
3. Cahora Bassa Vertrag unterzeichnet
4. Pressefreiheit 3. Cahora Bassa Vertrag unterzeichnet
5. HDI-Index steigt an
6. Schlechte Bewertung im Korruptionsindex
7. WFP halbiert Rationen
8. Selbstjustiz nimmt zu
9. Kriminalität
10. China verdoppelt Afrikahilfe
11. RENAMO droht mit Klage
12. Mailzeitung
13. Forderung nach Transparenz
1. Provinzparlamente
Das Parlament hat im November einstimmig einer Gesetzesvorlage zur
Einführung von direkt gewählten Provinzparlamenten zugestimmt. Die Vorlage
war Teil eines Pakets von Verfassungsänderungen. Die Provinzparlamente
werden auf der Grundlage der neuen Gesetze keine großen
Entscheidungsbefugnisse haben. Ihre Rolle ist die Billigung des Programms
der Provinzregierung und die Überwachung der Umsetzung und der
Mittelverwendung. Die Gouverneure und die Mitglieder der Provinz- und
Distriktregierung werden weiterhin von der Zentralregierung eingesetzt.
Darin liegt einiges Konfliktpotenzial. Wenn zum Beispiel die RENAMO in
Zambézia und Sofala, wie in den Wahlen 2004, die Mehrheit bei den
Provinzwahlen gewinnen würde, stünden eine FRELIMO-Provinzregierung und ein
RENAMO-dominiertes Provinzparlament einander gegenüber.
Trotz ihrer geringen Machtbefugnisse werden die Provinzparlamente als ein
wichtiger Schritt im Rahmen der Dezentralisierung angesehen.
In der Praxis wird die hauptsächliche Macht der Provinzparlamente
informeller Natur sein: Sie können lokale Ideen und Meinungen publik machen,
Regierungshandeln beobachten und gegebenenfalls anprangern; sie sollen eine
große Bandbreite an Aktivitäten der Regierung überwachen, auch die
Implementierung von Programmen und die Einhaltung von Verträgen.
Kommissionen können Regierungsvertreter vorladen, Experten anheuern und
haben Zugriff auf vertrauliche Regierungsdokumente.
Grundlage für die Provinzparlamente werden Distriktlisten sein. Dies könnte
Gemeindevertretern eine echte Stimme in der Provinzvertretung verschaffen,
auch weil die auf nationaler Ebene gültige 5% Regelung auf die
Provinzparlamente nicht angewandt wird. Zwar werden die Wahlen auch in den
Provinzen anhand der Parteilisten durchgeführt, aber es gibt für jeden
Distrikt eigene Listen.
Die Verfassung legt fest, dass die Wahlen zu den Provinzparlamenten vor
Februar 2008 stattfinden müssen. Bislang ist jedoch unklar, wie die Wahlen,
die circa 27 Millionen USD kosten würden, finanziert werden sollen. Wahlen
im Land hängen stark von der Unterstützung internationaler Geldgeber ab.
Bislang hat sich jedoch kein Geldgeber zur Unterstützung der Provinzwahlen
bereit gefunden. Da für das Jahr 2008 Gemeindewahlen und für das Jahr 2009
Präsidentschafts- und nationale Parlamentswahlen angesetzt sind, wäre es
nahe liegend, die Provinzwahlen zusammen mit anderen Wahlen durchzuführen,
um Mittel zu sparen.
2. FRELIMO-Kongress
Der 9. Parteikongress der FRELIMO im November in Quelimane brachte wenig
Veränderungen. Präsident Guebuza konsolidierte seine Führerschaft, doch auch
Ex-Präsident Chissano bleibt eine starke Kraft innerhalb der Partei. Einige
der "Oldtimer" wurden durch jüngere, besser ausgebildete Leute ersetzt. Die
alten Freiheitskämpfer bleiben weiterhin eine mächtige Kraft. Im Gegensatz
zu früheren Parteitagen waren in Quelimane Pressevertreter während des
gesamten Kongresses zugelassen. Diese Offenheit sowie der glatte Verlauf des
Kongresses lassen darauf schließen, dass die starken Spannungen zwischen
einzelnen Gruppierungen inzwischen erfolgreich gemanagt werden.
Einzelheiten zum Kongress und den Wahlergebnissen für die Parteiorgane:
www.open.ac.uk/technology/mozambique/p3.shtml
3. Cahora Bassa Vertrag unterzeichnet
Am 31. Oktober unterzeichneten Präsident Guebuza und der portugiesische
Premierminister José Socrates den Vertrag, der die Übergabe des Cahora Bassa
Staudamms an Mosambik regelt. Mosambik wird Zweidrittel des Damms für 950
Millionen USD von Portugal kaufen und so seine Anteile am Damm von 18% auf
85% erhöhen. 250 Millionen USD der Kaufsumme sollen aus den Gewinnen des
Damms finanziert werden, über die Finanzierungsquelle der verbleibenden 700
Millionen USD will die mosambikanische Regierung Stillschweigen bewahren.
Mit Unterzeichnung des Vertrages verliert der Staudamm seine
Steuerbefreiung. Die Verzögerung der Vertragsunterzeichnung ist darauf
zurückzuführen, dass die Europäische Union den Verkauf als einen
Schuldenerlass ansah, der das Defizit im portugiesischen Staatshaushalt
vergrößert hätte. Portugal gab an, dass Cahora Bassa der portugiesischen
Staatskasse 2 Milliarden USD schulde, wollte seine Anteile dann aber für 950
Millionen USD verkaufen. Für die europäischen Statistiker ein Verlust von
über 1 Milliarde für die portugiesische Staatskasse. Erst nach langwierigen
Verhandlungen konnte Portugal erreichen, dass der Verkauf als Privatisierung
von Staatseigentum behandelt wird. Somit wird rechnerisch das
Haushaltsdefizit verringert.
4. Pressefreiheit
Mosambiks Presse ist heute freier als die Presse in den USA. Dies geht aus
dem jährlichen Pressefreiheitsindex von "Journalisten ohne Grenzen" hervor.
In dem Index nimmt Mosambik den 45. Platz ein, während die USA erst an 53.
Stelle aufgelistet werden. In den USA hat die Pressefreiheit seit 2002
stetig abgenommen, Mosambik konnte sich seit einigen Jahren stetig
verbessern und hat heute eines der liberalsten Pressegesetze in Afrika. Seit
November werden Änderungen des Gesetzes diskutiert, die die Pressefreiheit
in Mosambik einschränken könnten. So schlägt die Regierung vor, eine Lizenz
für Journalisten einzuführen, damit diese ihrer Tätigkeit nachgehen dürfen.
Internationale Presseorganisationen sind gegen die Einführung einer solchen
Zwangslizenz und nur wenige Länder schreiben Lizenzen vor. Eine Mehrzahl der
mosambikanischen Journalisten scheint jedoch ein Lizenzsystem zu
favorisieren. Pressefreiheitsindex und bericht:
www.rsf.org/rubrique.php3?id_rubrique=639
5. HDI-Index steigt an
Der Index für menschliche Entwicklung (HDI: Human Development Index) ist in
Mosambik seit 1985 stetig angestiegen. Trotz der Fortschritte ist Mosambik
noch immer auf Rang 168 von 177 erfassten Ländern und gehört damit weiterhin
zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Der HDI setzt sich aus den Variablen
durchschnittliche Lebenserwartung, Bildungsniveau (zusammengesetzt aus der
Alphabetenrate der erwachsenen Bevölkerung und des Schulbesuchs der Grund-
und weiterführenden Schulen) und Bruttoinlandsprodukt (GDP) zusammen. Alle
Komponenten weisen Steigerungen auf. Trotz der hohen HIV/AIDS-Rate ist die
Lebenserwartung von 44,3 auf 46,7 Jahre angestiegen. Dies wird auf die
starke Reduktion der Kindersterblichkeit zurückgeführt. Auch die
Alphabetenrate für Erwachsene ist von 43,3 % auf 46,4% angestiegen. Die
Schülerzahlen stiegen um 7,6% jährlich an. Der signifikanteste Zuwachs war
beim GDP zu verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg zwischen dem Jahr
2000 und dem Jahr 2004 von 996,3 auf 1640,6 USD an.
6. Schlechte Bewertung im Korruptionsindex
Mosambik wird auch in diesem Jahr von Transparency International (TI) als
Land eingestuft, in dem Korruption zügellos grassiert. Im
Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) nimmt Mosambik den 99. Rang von 163
ausgewerteten Ländern ein. Auf einer Skala von Null (hohe Korruption) bis
Zehn (wenig Korruption) wird Mosambik mit 2,8 eingeordnet. Alle Länder mit
einer Bewertung unter 3 gelten als zügellos korrupt, 71 Länder zählen zu
dieser Kategorie. Der Index zeigt eine hohe Korrelation zwischen Korruption
und Armut. Alle Länder mit niedrigen Einkommen wurden mit weniger als 5
bewertet. Generalstaatsanwalt Joaquim Madeira bezweifelte die Richtigkeit
der Indexzahlen und wies darauf hin, dass die Regierung bereits wichtige
Schritte zur Korruptionsbekämpfung unternommen habe.
7. WFP halbiert Rationen
Das Welternährungsprogramm (WFP) in Mosambik sieht sich gezwungen, die
Nahrungsmittelrationen für 292.000 bedürftige Menschen zu halbieren. Der
Grund dafür ist ein Rückgang der Finanzmittel um mehr als 70%. Da die Ernten
im Jahr 2006 erheblich höher ausfielen als in den vergangenen Jahren, gehen
die Geberorganisationen von einer Verbesserung der Ernährungssituation aus.
Das WFP erklärt hingegen, es benötige 10 Millionen USD, um 460.000
Bedürftige bis zur Ernte im März 2007 mit Nahrungsmittelhilfen zu
unterstützen.
8. Selbstjustiz nimmt zu
In einigen Stadtvierteln Maputos nehmen die Bürger das Gesetz zunehmend in
die eigene Hand. Lynchjustiz nimmt zu und hat seit August dieses Jahres
schon über 20 Opfer gefordert. In Zimpeto gaben die Bürger an, die Polizei
würde nichts gegen Kriminelle unternehmen. Von den Bürgern der Polizei
übergebene Kriminelle, seien sofort wieder auf freien Fuß gesetzt worden und
hätten diejenigen verprügelt oder getötet, die sie der Polizei ausgeliefert
hatten. Häufig würden Kriminelle und Polizei zusammenarbeiten, Polizisten
würden Waffen für Überfälle verleihen. Die Bürger Zimpetos drohten, so lange
mit der Lynchjustiz fortzufahren, bis funktionierende Polizeistationen
eingerichtet und eine Bürgerpolizei etabliert worden sei.
9. Kriminalität
Innenminister Pacheco präsentierte dem Parlament eine positive Statistik zur
Entwicklung der Kriminalität. In den letzten Jahren sei die Anzahl der
Verbrechen zurückgegangen. Einzelne Vorkommnisse würden dieses Bild
verzerren, allgemein sei die Sicherheitssituation stabil. Opposition und die
Liga der Menschenrechte äußerten Zweifel an der offiziellen Darstellung und
beschuldigten die Regierung, sie habe die Kontrolle über die Sicherheitslage
verloren. Im Oktober erregte ein Einbruch in das Haus von Ex-Präsident
Chissano, das in einem der am stärksten bewachten Viertel Maputos liegt,
Aufsehen.
10. China verdoppelt Afrikahilfe
Chinas Präsident Hu Jintao gab auf dem Afro-Chinesischen Gipfeltreffen in
Peking Anfang November bekannt, dass China seine Hilfen für Afrika in den
nächsten drei Jahren verdoppeln werde. Zusätzlich will China zwei Fonds mit
jeweils 2-3 Milliarden USD auflegen. Ein Fonds soll den afrikanischen
Ländern Kredite zu günstigen Konditionen gewähren, der zweite Fonds soll
Kredite zum Kauf chinesischer Produkte zur Verfügung stellen. Weitere
indirekte Hilfen für Afrika stellt ein 5-Milliarden-Dollar-Fonds für
chinesische Unternehmer dar, die in Afrika investieren wollen. Weitere
Zusagen machte Hu Jintao in den Bereichen Entschuldung, Steuerbefreiung für
afrikanische Produkte und Unterstützung des Bildungswesens und der
Landwirtschaft. Unter den 48 teilnehmenden afrikanischen Staatsoberhäuptern
befand sich auch Präsident Guebuza, der China als langjährigen verlässlichen
Partner bei der Entwicklung Mosambiks bezeichnete.
11. RENAMO droht mit Klage
Die RENAMO droht damit, den mosambikanischen Staat zu verklagen. 20
RENAMO-Mitglieder waren nach den Unruhen in Mocimboa da Praia im September
2005 festgenommen und ohne offizielle Anklage und Prozess über ein Jahr lang
in Haft geblieben. Erst im Oktober dieses Jahres wurden sie entlassen, unter
der Auflage, sich alle zwei Wochen bei den Behörden in Mocimboa zu melden.
Die RENAMO fordert Entschädigungszahlungen für die Zeit der illegalen Haft.
Nach mosambikanischem Recht dürfen Verdächtige nicht länger als ein halbes
Jahr ohne Anklageerhebung festgehalten werden. Auch sei bis heute nicht
klar, wessen die Festgenommenen angeklagt seien und ob es noch zu einem
Prozess kommen wird
12. Mailzeitung
Seit Februar dieses Jahres gibt es in Mosambik die Mail- und Internetzeitung
Canal de Mocambique. Eine Gruppe junger Journalisten um den Redakteur
Fernando Veloso (früher bei der Wochenzeitung Zambezi) stellt fünfmal
wöchentlich aktuelle Nachrichten und Meinungsartikel zusammen.
www.canalmoz.com
13. Forderung nach Transparenz
Die Antikorruptionsorganisation CIP (Centro para Integridade Pública) hat in
einem offenen Brief die Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes der
externen Prüfung der Banco Austral gefordert. Nach der drohenden Pleite der
Bank im Jahr 2001, musste die mosambikanische Regierung, die zu diesem
Zeitpunkt 40% der Bankanteile hielt, die Bank rekapitalisieren. Dies tat sie
über Schatzbriefe und erhöhte so die internen Staatsschulden. CIP
argumentiert, dass der mosambikanische Steuerzahler ein Anrecht darauf habe
zu erfahren, was innerhalb der Bank vorgefallen sei. Gleichzeitig forderte
CIP die Staatsanwaltschaft auf, zu erklären, was sie in dem Fall für
Schritte plane.
Quellen: Allafrica.com, Canal de Mocambique, Mozambique political process
bulletin
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* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
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Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
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III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III
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III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III
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