MUND: Montag, 29. Mai 2006

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Mon Mai 29 07:44:08 CEST 2006


MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
              www.no-racism.net/mund

Montag, 29. Mai 2006

change the weather NOW!
(ach ja: und medieninhaberInnen seid auch ihr)

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A) INHALT
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01 AntifaschistInnen bei Kundgebung verhaftet
From: slp at slp.at
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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02 Phase 2: Body Count
From: OEKOLI_Wien at gmx.net
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03 Newsletter zu Antirassismusdemo
From: global at no-racism.net
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04 Ausstellung: Das unbeschriebene Blatt
From: fz-bar at wolfsmutter.com
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05 The Road to Guantanamo
From: E.Brandtner at Votivkino.at
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06 Wenn das Sozialamt schlampt
From: akin.buero at gmx.at
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07 Linuxwochen
From: depesche at quintessenz.org
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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08 Moskauer Gay Pride: mehrere Aktivisten verletzt
From: office at hosiwien.at
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09 E-mail-Steuer als neue Finanzierungsidee
From: depesche at quintessenz.org
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10 Anderer Autor, anderes Ergebnis
From: dieinitiative at gmx.at
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11 Muslime zur Integration
From: dieinitiative at gmx.at
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12 Offener Brief an Kontrollbank
From: wadi_wien at gmx.net
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13 Ölförderung bedroht Indianer in Alaska
From: hans.bogenreiter at gfbv.at
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14 Mosambik-Info
From: peter-pils at chello.at
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15 News zu Venezuela
From: venezuela-info.net
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16 NRW-PK
From: kpoe_stmk at hotmail.com
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B) TEXTE
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01 AntifaschistInnen bei Kundgebung verhaftet
From: slp at slp.at
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Antifaschisten bei Kundgebung in Ried festgenommen
Polizei schützt Faschisten
Bezirkshauptmann bricht Vereinbarung


Eine antifaschistische Kundgebung der Sozialistischen LinksPartei (SLP)
in Ried im Innkreis wurde heute von einer Gruppe von Faschisten
attackiert. Die anwesenden Exekutivbeamten sowie die
Bezirkshauptmannschaft Ried entschieden sich die Eskalation gegen die
AntifaschistInnen auf die Spitze zu treiben. Die Bezirkshauptmannschaft
bricht damit die Vereinbarung, die von den Faschisten angekündigten
Aktivitäten zu unterbinden.

Die Beamten konfiszierten ein Transparent gegen rechte Gewalt und
verhafteten Sonja Grusch (Bundessprecherin der SLP) und Gerhard Ziegler
(Aktivist der SLP). Während Faschisten außerhalb der Absperrung
provokant eine zuvor behördlich untersagte Kundgebung durchführen
konnten, werden AntifaschistInnen kriminalisiert. Dies wirft ein
schlechtes Licht auf die Rieder Behörden, während sich eine Reihe von
PassantInnen mit der SLP solidarisch erklärte!

Wir fordern die sofortige Freilassung und Rücknahme etwaiger Anzeigen
gegen Gerhard Ziegler und Sonja Grusch!

Hintergrundinformationen auf www.slp.at

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Proteste gegen das Vorgehen der Beamten und für
eine Freilassung der Festgenommenen bitte an:

Bezirkshauptmannschaft Ried i.I.
E-Mail:  bh-ri.post at ooe.gv.at
Telefon: +43 (0) 7752/912-0
Fax:     +43 (0) 7752/912-399
-----------------------------------------------

--
Sozialistische LinksPartei - SLP
www.slp.at - slp at slp.at - 01-524 63 10

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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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02 Phase 2: Body Count
From: OEKOLI_Wien at gmx.net
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Neue Phase 2 mit Schwerpunkt Terrorismus:
BODY COUNT

Anfang Juni 2006 erscheint die Ausgabe 20 der antifaschistischen Zeitschrift
Phase 2, die sich im Schwerpunkt mit der Tauglichkeit der
Terrorismusanalysen auseinandersetzen wird. Es gibt u.a. Beiträge von Thomas
Schmidinger, Klaus Thörner, Gerhard Scheid, Bernhard Schmid und der Phase
2-Redaktion.

Nähere Infos und Bestellmöglichkeit unter:
http://phase2.nadir.org/
--
Ökologische Linke (ÖKOLI)
Schottengasse 3a/1/4/59
A-1010 Wien

e-milio: oekoli_wien at gmx.net
Visite our Website: http://www.oekoli.cjb.net
Ökoli Vorarlberg: http://PolitiX.cjb.net

Spenden auf unser Konto sind immer willkommen:
Konto Nr.: 56001071333 Bank Austria Creditanstalt BLZ 12000

Unsere Aussendungen sind nicht zur Verbreitung über Indymedia
bestimmt!
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03 Newsletter zu Antirassismusdemo
From: global at no-racism.net
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----- Weitergeleitete Nachricht von nofin at gmx.net -----


Newsletter zur Antirassismusdemonstration am 9. Juni 2006 in Wien


Hallo!

Im folgenden fassen wir einige Informationen zur Vorbereitung für die
Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt zusammen. Alle sind
weiterhin
aufgerufen, sich an der Vorbereitung zu beteiligen bzw. selbst Aktionen zu
planen - vor allem, wenn ihr nicht in Wien lebt bzw. nicht zur Demo nach
Wien
kommt.


+++++++

Inhalt:

1. Zur Demonstration und Abschlusskundgebung am 9. Juni 2006
2. Termine
3. Informations-Materialien
4. Kontakt

+++++++

1. Zur Demonstration und Abschlusskundgebung am 9. Juni 2006

Treffpunkt für die Demo am Freitag, 9. Juni 2006 ist um 16:00 Uhr beim
Westbahnhof/Europaplatz. Alle sind aufgerufen, Transparente, Flugblätter und
vor allem viel Lärm mitzubringen, um für entsprechende Aufmerksamkeit zu
sorgen
- und den unerträglichen Rassismus zu thematisieren. Die Demo wird zum
Schubhaftgefängnis Rossauer Lände ziehen.

Anschließend gibt es im Stadtpark eine Kundgebung (ca. 20:00 -22:00 Uhr).
Dort
wird es Essen von der Gruppe 'Food not Bombs' und einige Performaces bzw.
Musik
geben. Leute, die selbst was machen wollen, sollen sich bitte mit
nofin at gmx.net
in Kontakt setzen oder beim Vorbereitungstreffen vorbei schaun (jeden
Freitag
um 19:00 Uhr im EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien).


+++++++

2. Termine:

* Sonntag, 28. Mai 2006 ab 11:45 Uhr beim Schubhäfn Hernalser Gürtel 8-12,
1080
Wien  Kundgebung gegen die Schubhaft, initiert von der Initiative: Ehe ohne
Grenzen
http://www.ehe-ohne-grenzen.at

* Jeden Mittwoch um 17:00 Uhr: Kundgebung der Initiative: Ehe ohne Grenzen
vor
dem Innenministerium, Herrengasse 7, 1010 Wien

* Vorbereitungstreffen für die Demonstration jeden Freitag um 19:00 Uhr in
der
Bürogemeinschaft DCS im 2. Stock im EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien, das
nächste mal am Freitag, 2. Juni 2006.

* Transparente malen: Sa, 3. Juni 2006, 17:00, Treffpunkt Infomaden im EKH

* Radiosendung: am Sa, 3. Juni 2006 von 20:00-21:00 im Rahmen von Radio
Widerhall auf Orange 94.0 in Wien (http://orange.or.at)


+++++++

3. Informations-Materialien:

Es gibt bereits etliche Materialien auf deutsch, englisch und französisch
zur
Demonstration, wobei wir im Folgenden einige Links zusammengefasst haben.

Videclip zur Bewerbung der Demo, zu finden unter:
http://austria.kanalb.org/clip.php?clipId=1384

Radiojingle (dreisprachig) zu finden unter:
http://at.indymedia.org/newswire/display/55573

Plakate zum selber kopieren (de+en+fr):
http://at.indymedia.org/newswire/display/55612

Weitere Informationen, gesammelt:
de: http://no-racism.net/article/1657
en: http://no-racism.net/article/1683
fr: http://no-racism.net/article/1687


Darüber hinaus gibt es den Aufruf, selbst Materialien zu erstellen. Macht
Flugblätter, Plakate, Aufkleber, Videos, Radiobeiträge (z.B. für zip-fm,
setzt
euch am besten mit Radio Orange in Verbindung: http://www.orange.or.at),
einfach das, wozu ihr Lust habt..


+++++++

4. Kontakt

Treffen jeden Freitag um 19:00 Uhr in der Bürogemeinschaft DCS im 2. Stock
im
EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien.

Mit der Demo am 9. Juni soll es nicht vorbei sein, deshalb wird es auch
danach
Treffen geben! Mehr dazu später...

Bei weiteren Fragen wendet euch an nofin at gmx.net

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04 Ausstellung: Das unbeschriebene Blatt
From: fz-bar at wolfsmutter.com
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AUSSTELLUNG FÜR FRAUEN/LESBEN

"Das unbeschriebene Blatt"
Für alles, was lesbisch-/feministisch lebende Frauen gelebt, gefühlt und
gedacht
haben, was aber noch nicht veröffentlicht worden ist.

1. - 30. Juni 2006, FZ-Bar Wien

Ausstellung von Arbeiten und Positionen zu Gewalt in
lesbisch-/feministischen
Beziehungen und Bezügen, zusammengestellt von Ida Neuhut.

Frauen sind nicht gewalttätig ...
Grenzüberschreitungen in Frauenbeziehungen und Frauenzusammenhängen nagen
allzusehr an der Vorstellung eines besseren und gleichberechtigteren
Miteinanders unter Frauen. Nichtsdestoweniger steht Betroffenen der Raum und
die Zeit zu, den und die sie brauchen, um ihre Geschichten zu erzählen. Denn
Gewalt ist keine Privatsache. Sie findet nicht nur innerhalb von
(bestimmten)
Fauenbeziehungen statt, sondern auch in der lesbisch-/feministischen
Gemeinschaft und geht deshalb alle an.

Arbeiten, Positionen sowie Lektüre dazu sind vom 1. bis zum 30. Juni 2006
(donnerstags und freitags, von 19 bis 24 Uhr) in der FZ-Bar im Autonomen
FrauenLesbenMädchenZentrum Wien zu sehen.

Veranstaltungen:

Donnerstag, 1. Juni, 19:30
Eröffnung mit Lesung aus "Eine geheime Geschichte" von Claudia Rath.

Freitag, 9. Juni, 19:00
Filmscreening von "The Killing Of Sister George" (1968, eOF, 135 min.).

Eintritt frei!
Exklusiv für Frauen!

FZ-BAR
Währinger Straße 59/6 - Eingang Prechtlgasse (Türglocke)
1090 Wien
Tel.: 01 / 402 87 54
Email: fz-bar at wolfsmutter.com
Web: http://fz-bar.wolfsmutter.com

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05 The Road to Guantanamo
From: E.Brandtner at Votivkino.at
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ab Donnerstag, 1. Juni, bringt das Votivkino den Film THE ROAD TO GUANTANAMO
von Michael Winterbottom (GB 2006) in englischer

OF mit deutschen Untertiteln. Der Film erzählt die authentische Geschichte
der "Tripton Three": Im September 2001 reisen vier junge britische Muslime
aus der Nähe von Birmingham zu einer Hochzeit nach Pakistan, machen einen
Abstecher nach Afghanistan, geraten in die Kriegswirren des US-Angriffs auf
das Taliban-Regime und werden als potenzielle Terrorkämpfer festgenommen.
Während sich die Spur einer der Männer verliert, werden die anderen drei den
Amerikanern übergeben und mit verbundenen Augen nach Guantanamo auf Kuba
ausgeflogen. Dort werden sie ohne Gerichtsverfahren zwei Jahre lang gefangen
gehalten und dann ohne weitere Erklärungen frei gelassen - es lag überhaupt
nichts gegen sie vor.



Ich ersuche um Ankündigung und stehe für Fragen gerne zur Verfügung.



Mit besten Grüssen, Eva Brantner



Informationen zum Film:

http://www.votivkino.at/textkurz/k8108rtg.htm



Falls Sie keine weiteren Nachrichten mehr wünschen, senden Sie bitte ein
mail an eva.brantner1 at chello.at





Eva Brantner

VOTIVKINO Marketing

Mariahilferstrasse 58/7, 1070 Wien

T: (01)523 43 62-28

e.brantner at votivkino.at

www.votivkino.at

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06 Wenn das Sozialamt schlampt
From: akin.buero at gmx.at
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 16. Mai 2006; 16:01
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Wien kommunal/Termin:

> Wenn das Sozialamt schlampt

Das Sozialamt stoppt ohne jede weitere Erklaerung die Mietueberweisung: der
Mieter wird von Wiener Wohnen verklagt.

Monatelang ueberwies das Sozialamt an Wiener Wohnen die Miete eines
Sozialhilfeempfaengers nicht - die sie sonst regelmaessig ueberwiesen hatte.

Sozialhilfeempfaenger bekommen die Miete, die sie nicht zahlen koennen -
unter
gewissen Voraussetzungen - ersetzt, zumeist erfolgt die Anweisung direkt an
den
Vermieter.

Dieser Praxis schloss sich das fuer Simmering zustaendige Sozialamt nicht
an,
und es stoppte mitten im Vollzug die laufende Ueberweisung.

Der Vermieter erfuhr dies erst viele Monate spaeter, durch seine Kuendigung.
Jetzt ist er delogiert. Vom Sozialamt  wurde er von der ploetzlichen
Einstellung
der bisher praktizierten Mietueberweisung nicht informiert.

"Da haben viele angerufen!" hiess es kryptisch, als der Mieter, vollkommen
verdattert, um eine Erklaerung und Berichtigung dieses Irrtums ersuchte.

Ein halbes Jahr spaeter hat das Sozialamt die Miete immer noch nicht
beglichen,
geschweige denn sich entschuldigt.

Nun klagt Wiener Wohnen den Sozialhilfeempfaenger auf 1.845,28 Euro.

Aufgrund einer Willkuermassnahme der Sozialbehoerde wird ein Arbeitsloser
kriminalisiert.

Ein Hilfsansuchen an den Buergermeister, wurde nicht beantwortet. Der Akt
wurde
ueber die Stadtraetin Brauner zu eben dem Sozialamt retourniert, gegen das
Beschwerde erhoben wurde.

Ein erster Verhandlungstermin findet am Dienstag den 30. 5. 2006  von 10 Uhr
40
bis 11 Uhr im 5. OG/522 des  Bezirksgerichts Innere Stadt Wien statt.
(ArbeitslosensprecherIn/Aug und Ohr)

***************************************************
Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist, kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.

*************************************************
'akin - aktuelle informationen'
a-1170 wien, Lobenhauerngasse 35/2
vox: ++43/1/535-62-00
(anrufbeantworter, unberechenbare buerozeiten)
http://akin.mediaweb.at
akin.buero at gmx.at
Bankverbindung lautend auf: föj/BfS,
Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin


**********************************************************
'akin - aktuelle informationen'
Lobenhauerng. 35/2, 1170 Wien
tel: ++43 / 1 / 535-62-00
(anrufbeantworter)
http://akin.mediaweb.at
Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin

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07 Linuxwochen
From: depesche at quintessenz.org
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From: "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
Subject: Linuxwochen 2006, 31.Mai-2.Juni: Urania Wien

q/depesche 2006-05-26T07:42:09

Linuxwochen 2006, 31.Mai-2.Juni: Urania Wien

Standen die Linuxwochen 2005 ganz im Zeichen von Midrange und Backoffice,
so wendet man sich ab Mittwoch 31.05, den Themen Virtualisierung, Security,
Office, Voice over IP, Linux in Behörden und vielen weiteren zu. Vorträge
von Schloß Schönbrunn oder der Stadt Wien (Wienux) vermitteln Wissen aus
erster Hand. Zwei parallele Tracks bieten umfangreiches Fachprogramm und
Podiumsdiskussionen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Freier Eintritt
zu allen Veranstaltungen; bei Anmeldung gibt es Namensschild und gedrucktes
Programm.

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Um Überlängen zu vermeiden, das vielfältige Programm im der Urania Wien als
thematisches Protokoll:

Mehr als 60 Fachvorträge, vier Podiumsdiskussionen und zwei Infobereiche
mit Unternehmen und zahlreichen User Groups.

Virtualisierung:
- Virtuelle Server - High Availability Fault Tolerance, Load Balancing,
Flexibilität: Markus Grohmann
- Panel: Virtualisierung - mehrere Linux Server in einem: Alfred Bach
(Novell), Richard Plasun (IBM), Markus Grohmann (Pericom)
- Die Zunkunft von Virtualisierung: Felix Erkinger
- Virtualisierung mit SuSE Linux Enterprise Server 10: Alfred Bach
- Linux-VServer: Herbert Pötzl

Voice over IP:
- Ein Jahr Erfahrung mit einer Asterisk-Telefonanlage: Ralf Schlatterbeck
- Asterina: Open Source VoIP auf Asterisk-Basis: Marcel Moczo, Avalaris
- Infrastructure ENUM und Domain Policies für SIP: Idee und
Implementationn: Otmar Lendl
- VoIP und OpenSource - Asterisk und seine Realtime Anbindungen: DI Pamela
Weis
- VoIP-Security: Dr. Domagoj JAVOR

Freie Software in der Ausbildung:
- Arktur als Schulserver - auch für Laien: Helmut Hullen
- Linux Network Education Environment: Herbert Sasshofer
- FreeAAA - Internetzugang mittels AAA System: Raffael Himmelreich
- Netzwerkverwaltung in Studentenheimen mit Open Source: Peter Surda

Open Source Security:
- Ökonomische Aspekte der Informationssicherheit: Paul Böhm
- Cross Site Scripting für Anfänger: Michael 'mihi' Bauer
- highspeed wlan cracking: Markus sulzbacher
- Security Made in Europe : Dr. Wieland Alge, CEO & Co-Founder
- PGP Keys - des Signaturrechts vergessene Kinder: Ziviltechniker
DDipl.-Ing. MSc Gernot Schmied
- Linux powered Trusted Computing: Tobias Eggendorfer
- Panel: Security und Freie Software: Wieland Alge (Phion), Christian Mock
(CoreTEC), Paul Böhm (Sec-Consult); Moderation: Teemu Schaabl

Freie Software bei Behörden:
- WIENUX - und was die Stadt Wien noch mit Linux und Open Source tut!:
Peter Pfläging
- Einsatz von Open Source im Schloß Schönbrunn - ein Anwenderbericht:
Michael Leonardelli
- österreichische Opensource Software in der öffentlichen Verwaltung:
Jürgen Schmidt

Open Source GIS:
- Web Mapping mit Linux und OpenSource: Christian Spanring, Alexander
Mayrhofer
- wikiGIS Wien: thomas thaler

Enterprise Desktop:
- IBM Lotus Workplace und Information Management: Manfred Porak, Gerald
Aufmuth, Georg Haschek
- OOoPy: Integration von Open Office in andere Anwendungen: Ralf
Schlatterbeck
- KOffice in Enterprise Environments: Raphael Langerhorst
- SugarCRM - lizenzfrei: Oliver Hager

High Performance:
- Performance-Optimierung einer hochdynamischen, datenbankgestützten
Webseite mit hohen Zugriffszahlen: Tobias Eggendorfer, Michael Kluge
- High Performance Linux: paul witta

Hochverfügbarkeit:
- DRBD Plus: DI Philipp Reisner und Stefan Schleifer
- Clustersynchronisation mit Csync2: Clifford Wolf
- OpenSource based Service Management: paul witta

Systemadministration:
- BACULA - Freie Backup-Software zur Datensicherung von 2500 User-Accounts:
Reinhard Hawel, MSc
- grml - Linux Live-CD für Sysadmins und Geeks: Michael Prokop
- Electronic Timestamping Services: Ing. Wolfgang Fabics
- initramfs-tools - How to take over your pc: Maximilian Attems
- Spammer ärgern mit SMTP oder HTTP-Teergruben ärgern. Welche sind
effektiver: Tobias Eggendorfer

Geekie:
- Wie man Leute im IRC dazu bringt, dem Vortrag Aufmerksamkeit zu schenken:
Thom
- Bildbearbeitung per Shell: Sven Guckes
- Quaffler - Bittorrent war gestern: Clifford Wolf
- Buchstabensuppe: Peter J. Holzer
- Bannerpages für CUPS malen: Peter J. Holzer
- metalab: Paul Böhm

3D Programmierung
- G System / G Universe - The Evolving Virtual Reality: Raphael Langerhorst
- 3D Graphics Programming for Dummies: Karin Kosina (vka kyrah)
- QCake The Game-Designer: Harald Krippel

Softwareentwicklung:
- PGAPy: Genetische Algorithmen mit Python: Ralf Schlatterbeck
- socat - Verkehr mit Sockets aller Art: Gerhard Rieger
- Roundup: Einführung und Anwendungsbeispiele: Ralf Schlatterbeck
- Versionsverwaltung mit Subversion: Clifford Wolf
- Versionskontrolle mit svk: Thomas Klausner
- Erfolgreiche OpenSource Projekt-Maintenance: Michael Prokop
- Perl6: Thomas Klausner

Datenbanken:
- LIMBAS Webbasiertes Opensource Datenbank-Framework oder nur Access(c)
Ersatz: Axel Westhagen
- PostgreSQL: Aktuelle Entwicklungen: Hans-Jürgen Schönig

Rechtsfragen:
- Freie Software für freie Menschen! (Die Free Software Foundation Europe
stellt sich vor.): Karin Kosina (vka kyrah)
- Hacking und Computerstrafrecht: Lukas Feiler
- Panel: GPLv3 und EUPL: Univ. Prof. Dr. Andreas Wiebe, Mag. iur. Georg
Jakob und weitere

- Panel: Erfolg mit Open Source Software und Diensleistungen: Jürgen
Schmidt (strg.at), Dr. Rainer Lischka (lizenzfrei), Axel Westhagen
(Limbas), Gerhard Sternath (Linbit); Moderation: Sherryl Manalo

Party:
- Hacktivity:Clifford Wolf
- Open Sounds (Fluc am Praterstern):Chris Kummerer, burn those idle cycles;
Stefan Schraml, Hyacint

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  relayed by Chris
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Online Version: http://quintessenz.at/cgi-bin/index?id=000100003609
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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08 Moskauer Gay Pride: mehrere Aktivisten verletzt
From: office at hosiwien.at
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 28. Mai 2006

Moskauer Gay-Pride: Mehrere Aktivisten verletzt - HOSI Wien fordert
Konsequenzen

Als ziemlich chaotisch bezeichnet Kurt Krickler, Generalsekretär der
Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, die Vorkommnisse gestern in Moskau.
"Es war offensichtlich, dass sich die Polizei absichtlich so unprofessionell
anstellte und die Personen, die am Grab des unbekannten Soldaten im
Kreml-Garten Blumen niederlegen und danach vor dem Rathaus für ihr Recht auf
Versammlungsfreiheit demonstrieren wollten, nicht vor dem rechtsextremen und
radikal-orthodoxen Mob schützen wollte. Im Gegenteil: Die Polizisten sahen
den Tätlichkeiten und Provokationen der Rechten viel zu lange tatenlos zu."

Krickler, der auch Vorstandsmitglied des europäischen Verbands von
Pride-Organisatoren (EPOA) und des europäischen Lesben- und Schwulenverbands
ILGA-Europa ist, hatte an der Kundgebung teilgenommen, die den Abschluss des
dreitägigen Moskau-Pride-Festivals bildete. Es bestand im Wesentlichen aus
einer internationalen Konferenz aus Anlass des Internationalen Tags gegen
Homophobie. Krickler berichtete dabei in einem Vortrag über die Erfahrungen
der HOSI Wien mit ihren Beschwerden beim Europaeischen Gerichtshof für
Menschenrechte in Straßburg.


Aktivisten verletzt

"Im Gegensatz zur Gay-Pride-Demo war die Kundgebung vor dem Rathaus nicht
untersagt worden. Die Organisatoren von Moskau-Pride 06 hatten vorsorglich
gleich drei Kundgebungen angemeldet, darunter eine 'neutrale', weil man nach
den entsprechenden Ankündigungen des Moskauer Buergermeisters mit einem
Verbot der Gay-Parade rechnen musste."

"Das zum Teil passive Verhalten der Polizei ermunterte rechtsgerichtete
Skinheads und andere Jugendliche dazu, einzelne Homosexuelle am Rande oder
beim Verlassen der Demo gewalttätig anzugreifen", berichtet Krickler weiter.
"Mein französischer Kollege im ILGA-Europa-Vorstand Pierre Serne wurde von
einer Gruppe von Skinheads zusammengeschlagen und musste in ein Spital
eingeliefert werden. Unter den Verletzten war auch der deutsche
Bundestagsabgeordnete Volker Beck."

"Ich selber wurde nach Verlassen des Platzes vor dem Rathaus von vier
Jugendlichen angegriffen, mit Füßen getreten, bekam Faustschläge ins Gesicht
ab und wurde am Auge verletzt. Ich konnte mich aber losreißen, und die vier
Angreifer liefen davon. Ein Bekannter, mit dem ich gerade zum Auto
zurückgehen wollte, brachte mich in eine Klinik, wo der Arzt ein Röntgen
machen ließ, da eine Sinusverletzung nicht auszuschließen war. Es war aber
zum Glück nur ein schweres Hämatom."


Russland muss zur Vernunft gebracht werden

"Es ist höchste Zeit, dass Europa stärker Druck auf Russland ausübt und die
dortigen Menschenrechtsverletzungen und das Schüren homophober und
xenophober Gewalt nicht länger schweigend hinnimmt", meint Krickler weiter.
"Es ist unerträglich, dass ein Land wie Russland jetzt den Vorsitz im
Ministerkomitee des Europarats übernommen hat. Wir werden die
österreichische Bundesregierung auffordern, sich dafür einzusetzen, dass
Russland von dieser Funktion wieder abgesetzt wird. Die Glaubwürdigkeit des
Europarats steht auf dem Spiel."


Rückfragehinweis:
Kurt Krickler, Tel. 0664-57 67 466

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09 E-mail-Steuer als neue Finanzierungsidee
From: depesche at quintessenz.org
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From: "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
Subject: EU: E-Mail-Steuer als neue Finanzierungs/idee

q/depesche 2006-05-27T19:40:51

EU: E-Mail-Steuer als neue Finanzierungs/idee

Auf der Suche nach der dümmsten denkbaren Idee bzw. jener mit dem höchsten
Schnaps/gehalt ist der französische EU-Parlamentarier Alain Lamassoure
fündig geworden. Für Gratulationen aller Art haben wir seine WWW-Adresse
[unten] beigefügt.

-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Auf der Suche nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten für die EU sind
Abgeordnete des EU-Parlaments der Idee verfallen, europaweit E-Mails und
SMS zu besteuern.

Der Vorschlag kam vom französischen Abgeordneten Alain Lamassoure und sieht
Aufschläge von 1,5 Cent pro Kurznachricht und 0,00001 Cent pro E-Mail für
alle Bürger innerhalb der Europäischen Union vor.

"Peanuts für den Einzelnen" "Das sind doch Peanuts für jeden Einzelnen,
aber insgesamt könnte das angesichts der Milliarden von Nachrichten jeden
Tag eine immense Summe einbringen", meint Lamassoure


Lamassoure gilt als einer der bekanntesten EU-Abgeordneten aus Frankreich
und gehört der regierenden UMP von Präsident Jacques Chirac an.
[...]
Source
http://futurezone.orf.at/it/stories/111902/

Die Website Herrn Lamassoures
http://www.alainlamassoure.com/


- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
  relayed by Harkank
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-

Online Version: http://quintessenz.at/cgi-bin/index?id=000100003610
quintessenz is powered by http://www.onstage.at
subscribe/unsubscribe/digest
http://www.quintessenz.at/cgi-bin/index?funktion=subscribe
comments to depesche at quintessenz.org

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10 Anderer Autor, anderes Ergebnis
From: dieinitiative at gmx.at
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Anderer Autor, anderes Ergebnis

http://www.kurier.at/nachrichten/oesterreich/10212.php

80 Prozent integrationsbereit: Eine Untersuchung der Uni Wien widerspricht
der Moslem-Studie des Innenministeriums.
 Die Studienautorin kritisiert an der Studie des Innenministeriums, dass
Integration und Religion vermischt würden.

Hintergrund
Studie: Religiosität von Jugendlichen
 Bei rund 80 Prozent der Zuwanderer in der zweiten Generation ist
Integrationsbereitschaft vorhanden. Zu diesem Ergebnis kommt die Soziologin
Hilde Weiss in einer Untersuchung der Universität Wien, berichtet das
Radio-"Mittagsjournal" am Samstag. Ein Ergebnis, das stark von jenem des
Innenministeriums abweicht. Eine Folgestudie weise sieben bis acht Prozent
der Muslime aus, die aus religiösen Gründen Schwierigkeiten mit der
Integration haben.

Vermischung
Weiss kritisiert an der Studie des Innenministeriums, dass Integration und
Religion vermischt würden. Denn Muslime und Nicht-Muslime hätten die gleiche
Integrationsbereitschaft. Ein weiterer Kritikpunkt: Die
Innenministeriums-Studie unterscheide nicht zwischen Zuwanderern erster und
zweiter Generation. Alle klassischen Modelle gingen davon aus, dass
Integration drei Generationen dauert, so Weiss. Die zweite Generation
bekomme von den Eltern noch Vieles an Normen und Traditionen mit, müsse sich
kognitiv umstellen, den Bildungsweg bewältigen. Erst die dritte Generation
sei voll integriert.

Sprache
Weiss und ihr Team haben sich in ihrer Studie auf die zweite Generation der
Zuwanderer konzentriert. Zentrale Frage in der Erhebung: "Was kann man von
einem Ausländer erwarten, der schon sehr lange in Österreich lebt?" Darauf
würden 80 Prozent zustimmen, dass man die Sprache lernt, und dass man von
sich aus Kontakte sucht - für Weiss ein Beleg für Integrationsbereitschaft.
Von "Integrationswilligkeit" wie die Innenministerin will sie nicht
sprechen: "Das ist kein wissenschaftlicher Ausdruck, sondern eine
Zuschreibung eines psychischen Zustandes." Jedenfalls sehe sie in der
zweiten Generation keine Parallelgesellschaft.

Artikel vom 27.05.2006, 20:16

Siehe auch:

http://www.wienweb.at/content.aspx?id=106839&cat=22&channel=2

*****************

--
   Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

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Omar Al Rawi                 +43-650-3831942 al-rawi at gmx.at
Amina & Tarafa Baghajati +43-1-2595449    baghajati at aon.at
Mouddar Khouja             +43-1-9685096    mouddar at gmx.net
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11 Muslime zur Integration
From: dieinitiative at gmx.at
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Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich
Bernardgasse 5, 1070 Wien

www.derislam.at

"Integrationsunwillig"? - Wir nicht!

Gemeinsame muslimische Stellungnahme

Unterzeichner + Pressespiegel unten eingetragen

nach einer von der Islamischen Glaubensgemeinschaft einberufenen internen
Beratung

Die jüngste Debatte zur Integration bildete den Anlass für eine
Zusammenkunft der großen muslimischen Vereine, zu der die Islamische
Glaubensgemeinschaft als offizielle Vertretung in religiösen Fragen
eingeladen hatte. Zahlreich folgten die Obleute als wichtige Multiplikatoren
und Kontaktpersonen zur Basis dieser Einladung zum Gedankenaustausch.
Vertreten waren die verschiedenen Herkunftsländer - von türkisch, bosnisch,
arabisch bis hin zu in Österreich geborenen  Muslimen. Auch die religiösen
Ausrichtungen zeigten sich in allen Schattierungen. Dazu kamen muslimische
aktive Personen aus dem Anti-Rassismusbereich und der Arbeiterkammer,
Vertreter der Jugend und eine hohe Frauenbeteiligung.

Sorge um das Klima im Land

Übereinstimmend wurde die Sorge geäußert, dass sich die verkürzte und
dramatisierende Formel von der angeblichen "Integrationsunwilligkeit" eines
großen Teils der Muslime negativ auf das gesellschaftliche Klima auswirken
könnte. Die nähere Betrachtung der Studie erlaubt diese Schlussfolgerung
zudem nicht.  In Zeiten wachsender Islamfeindlichkeit und einer
Abwehrhaltung gegen Muslime, wie sie auch die Studie deutlich anspricht, ist
eine sorgfältige Wortwahl besonders wichtig. Denn Auswirkungen werden durch
ein Ansteigen von Alltagsrassismus rasch spürbar.

Integration nicht auf populistische Wahlkampfslogans reduzieren

Einig war man sich auch darin, dass die Studie keine Gräben zwischen den
Menschen aufreißen oder Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen sollte.
Dazu sei das Anliegen der Integration zu bedeutungsvoll. Es dürfe daher auch
nicht als Wahlkampfthema missbraucht werden, um zu suggerieren Integration
liege einzig bei den "Neuen".

Typologisierung der Studie darf Religiöse nicht ins Eck stellen

Gerade aus der Perspektive religiös praktizierender Menschen sei es
bedenklich, wenn die Einhaltung von Gebet, der Besuch einer Moschee oder das
Tragen islamischer Kleidung als "integrationsunwillig" ausgelegt wird. Dabei
erinnerte man auch an den sehr konkreten Aktionsplan, den die
Imamekonferenzen vorgeben: Beherrschung der Landessprache, Bekenntnis zu
Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus und Menschenrechten,
Gleichwertigkeit von Mann und Frau, Einbinden der Imame als Multiplikatoren,
Bildungsprogramme, institutionalisierter Dialog als bester Weg zu Lösungen.

Islam soll nicht als "Problem", noch weniger als Sicherheitsfrage behandelt
werden

Hervorgehoben wurde auch, dass Religion nicht als "Problem", sondern
vielmehr als Teil der Lösung zu sehen sei - gerade wenn es um einen Ansporn
zur Integration durch Partizipation geht oder in Traditionen wurzelnde
Ungerechtigkeiten gegen Frauen über die theologische Argumentation
überwunden werden sollen. Die Studie zeigt erfreulicher Weise auf, dass die
überwältigende Mehrheit der Österreicher zwischen dem Islam als Religion und
Terror unterscheidet. Dieser Gedanke sollte sich in der Behandlung der
Integration von Muslimen als gesellschaftspolitische Frage, nicht als
Sicherheitsfrage fortgesetzt finden.

Solidarität gegen Resignation

Besorgt zeigte man sich auch darüber, dass Frustration angesichts einer als
unfair empfundenen Art des Umgangs zu Resignation bei bisher aktiven
Brückenbauern und ferner zu Abschottungstendenzen führen könnte. Diesen
wolle man durch einen internen Diskurs und gezielten Programmen begegnen.
Dabei wolle man auch dadurch Mutmachen, dass die vielen
Solidaritätsbekundungen und die alles in allem ausgewogene und faire
Medienberichterstattung zur Versachlichung und einem Bewusstsein von
Integration als beidseitigem Prozess beitragen konnten.

Integration geht alle an

Integration sei endlich deutlich als aufeinander Zugehen von beiden Seiten
zu definieren, bei dem es auch um die Schaffung von Rahmenbedingungen im
Bereich Bildung, Wohnen, Arbeit geht. Noch immer aber wird Integration vor
allem im Sinne von Assimilation gebraucht. Diese Forderung nach einem
Aufgehen in der Mehrheitsgesellschaft  unter Verlust der religiösen und
kulturellen Identität  wird von Muslimen in Österreich mehrheitlich
abgelehnt. Denn sie sind überzeugt, dass sie auch mit ihrem religiösen
Bekenntnis ein wertvoller Bestandteil des Landes sind und sich gleichzeitig
mit ganzem Herzen als Muslime und Österreicher fühlen können.

Moderate Haltung der Islamischen Glaubensgemeinschaft wird unterstützt und
mitgetragen

Alle muslimischen Vertreter, Männer und Frauen, sprachen sich dafür aus,
nach Kräften durch eigene Beiträge einen konstruktiven und sachlichen Umgang
anzustreben. Dazu wurden auch praktische Vorschläge gesammelt und
verschiedenste Initiativen angeregt. Die moderate Linie der Islamischen
Glaubensgemeinschaft wurde einheitlich begrüßt. In ihrer Arbeit wollen die
Vereine diese Haltung mittragen. Verstärkte Vernetzung und Zusammenarbeit
untereinander soll diese Richtung noch verstärken.

Wien, am 27. Mai 2006

Unterzeichnende Organisationen und Vereine:

Türkische Islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in
Österreich (ATIB),
verwaltet 60 Gebetsstätten

Dachverband der Bosniaken in Österreich
verwaltet 23 Gebetsstätten

Union Islamischer Kulturzentren in Österreich
verwaltet 50 Gebetsstätten

Österreichische Islamische Föderation (AIF)
verwaltet 50 Gebetsstätten

Österreichische Türkische Föderation,
verwaltet 25 Gebetsstätten

Verein der Erleuchtung (NUR)
verwaltet 3 Gebetsstätten

Islamisches Zentrum Wien

Imam Ali Moschee

Gesellschaft für Zusammenkunft der Kulturen - Schura-Moschee

Liga Kultur

Hidaya Moschee

Albanische Islamische Vereinigung

Ägyptische Gemeinde Österreich

Pakistanischer Islamischer Verein

Nigerianisch Islamischer Verein

Bait al Mukarram, Bangladesch, islamischer Kulturverein

Bangladesh Islamic Cultural Centre

Mesjid al Falah

Ibn Taymiyya Moschee

IBIKUZ, Islamisches Bildungs- und Kulturzentrum

MJÖ, Muslimische Jugend Österreich

Jugendföderation Österreich (JUWA)

IFW, Frauenabteilung, Jugendkomitee

SOLMIT, Solidarisch Miteinander

Bündnis Mosaik

MLV, Muslimischer Lehrerverein

Plattform Islam

Irakhilfswerk

Kulturverein Kanafani

Forum Muslimischer Frauen Österreich

Initiative Muslimischer ÖsterreicherInnen

Pressespiegel:

http://www.kleine.at/nachrichten/politik/121223/index.do

http://www.nachrichten.at/apanews/apap/448391?PHPSESSID=9b9ce9c77c5c8a0211e2
8f6cedb2a1d5

http://www.wirtschaftsblatt.at/pages/482890

http://www.networld.at/index.html?/articles/0621/10/141634.shtml

http://www.vol.at/engine.aspx/page/vol-article-detail-page/cn/vol-news-traff
l-20060527-115613/dc/tp:vol:oesterreich/ag/tp-apa

http://www.salzburg.com/sn/nachrichten/artikel/2076812.html

Für Rückfragen:

Carla Amina Baghajati
Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft
e-mail: baghajati at aon.at


--
   Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

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Omar Al Rawi                 +43-650-3831942 al-rawi at gmx.at
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Mouddar Khouja             +43-1-9685096    mouddar at gmx.net
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12 Offener Brief an Kontrollbank
From: wadi_wien at gmx.net
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Sehr geehrte Damen und Herren,

im heurigen Frühjahr reiste zum zweiten Mal eine kleine Delegation
unserer NGO, die im Nordirak und in der Türkei Frauen- und
Sozialprojekte unterstützt, nach Hasankeyf um dort Gespräche mit der
Bevölkerung zu führen und die Lage vor dem geplanten Bau des Ilisu-Damms
zu erkunden. Dabei kamen wir - wie bereits bei unserem letzten Besuch -
zum Schluss, dass der Bau des Ilisu-Damms, der große Teile der Altstadt
von Hasankeyf mit ihren historischen ayyubidischen und artukidischen
Moscheen und einer Brücke aus dem 12. Jahrhundert unter Wasser setzen
würde, von der betroffenen Bevölkerung fast einhellig abgelehnt wird.
Zudem ist den meisten BewohnerInnen bis heute nicht klar was mit ihnen
geschehen wird. Nur vage Informationen über die Errichtung einer neuen
Stadt an den Ufern des Sees sind vorhanden.

Tatsächlich sind die Umsiedlungspläne im Zusammenhang mit dem Ilisu-Damm
immer noch völlig unzureichend. Die Finanzierung der Umsiedlung ist noch
keinesfalls geklärt. Viele der BewohnerInnen des Tigris-Tals haben
aufgrund mangelnder Besitztitel überhaupt keine Entschädigung zu
erwarten. Profitieren werden durch den Damm lediglich die Agas,
kurdische Großgrundbesitzer, die durch die Abtretung "ihres" Landes
reichlich entschädigt werden. Die dort lebenden Menschen, die das Land
der Agas bewirtschaften, werden leer ausgehen.

Der Ilisu-Damm als eines der Schlüsselprojekte des GAP, des
Südostanatolien-Projekts, *das im Endzustand 22 Staudämme aufweisen soll
und mit 19 Energiegewinnungsanlagen bis zu 8.000 kWh vor allem in den
westtürkischen Energiesektor liefern soll, soll noch rasch vor einem
EU-Beitritt der Türkei und vor der davon unmittelbar betroffenen
südliche Nachbar Irak wieder außenpolitisch handlungsfähig ist, fertig
gestellt werden. Wichtiger als die Energiegewinnung dürften für das
innenpolitisch immer noch mächtige türkische Militär, jedoch die
geostrategische Überlegungen sein. Längst deutet sich an, dass in
Zukunft nicht mehr das Öl, sondern das Wasser zum umstrittensten
Rohstoff des Nahen Ostens werden wird. Wer dabei an den Quellen der
großen Flüsse Mesopotamiens sitzt und deren Wasserzufuhr mit einem
ausgeklügelten System von Dämmen regeln kann, wird in Zukunft eine weit
bedeutendere Waffe besitzen als konventionelle Streitkräfte.
Insbesondere Syrien und der Irak werden im Endausbau des GAP völlig vom
Wohlwollen türkischer Militärs abhängig sein und haben deshalb mehrmals
gegen die Staudammprojekte protestiert. Bei uns regt sich der Verdacht,
dass der Ilisu-Damm, von dem v.a. der Irak betroffen sein wird, nun noch
schnell gebaut werden soll vor die irakische Regierung wieder die Lage
im Land so weit unter Kontrolle hat, dass sie auch außenpolitisch
gegenüber der Türkei fähig ist Druck gegen solche Projekte auszuüben und
bevor die Türkei durch die Verhandlungen für einen EU-Beitritt gewisse
Mindeststandards in Bezug auf Menschenrechte und ökologische Fragen
einhalten muss.*

*Wie Sie sicher wissen, ist das Gebiet, in dem das Projekt geplant ist,
seit einigen Monaten wieder Kriegsgebiet. Wir konnten uns selbst davon
überzeugen, dass die gesamte Umgebung von Hasankeyf mit Checkpoints der
Jandarma, des türkischen Inlandsmilitärs, übersäht ist. Sie wissen
sicher auch, dass die PKK und andere Gruppen der kurdischen
Nationalbewegung sich massiv gegen den Ilisu-Damm ausgesprochen habe,
was den Bau zu einem möglichen Angriffsziel kurdischer Rebellen machen
könnte. Diese Gefahr wiederum wird die Militarisierung der Region von
Seiten des türkischen Militärs weiter vorantreiben. Das von der VATech
Hydro geführte Konsortium zum Bau des Ilisu-Damms wird damit zum
Beteiligten in einem bewaffneten Konflikt, was indirekt auch als
Beteiligung Österreichs gewertet werden könnte. Dies insbesondere dann,
wenn die Österreichische Kontrollbank für den Projektbetreiber
Exportkredite aus Mitteln der öffentlichen Hand zur Verfügung stellen
würde.*

*Wir fordern deshalb sowohl die Projektbetreiber der VA Tech Hydro dazu
auf, sich aus dem Projekt zurückzuziehen als auch die Kontrollbank keine
Exportkredite zu genehmigen.*

*
Mit freundlichen Grüßen,*

*Der Vorstand von WADI-Verband für Krisenhilfe und
Entwicklungszusammenarbeit*
**

* *Wien, am 28. Mai 2006

--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800

IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1


Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at

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13 Ölförderung bedroht Indianer in Alaska
From: hans.bogenreiter at gfbv.at
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>
> PRESSEERKLÄRUNG
>
> Göttingen, den 26. Mai 2006
>
>
> US-Repräsentantenhaus billigt
> Ölförderung in Alaska-Reservat
>
> Gwich´in-Indianer durch Ölbohrungen bedroht
>
>
> "Wenn US-Präsident George Bush sich mit seiner Politik der Plünderung
> der Ressourcen in der Arktis durchsetzt, droht der traditionellen Kultur
> der
> im Alaska National Wildlife Refuge (ANWR) lebenden Gwich´in-Indianer
> die Vernichtung", warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am
> Freitag in Göttingen. Trotz Protesten von Ureinwohnern und Umwelt-
> schützern hatte das US-Repräsentantenhaus am Donnerstag den von
> Präsident Bush geförderten Plänen zur Ölförderung in dem Schutzgebiet
> zugestimmt. Es sei Augenwischerei, wenn die US-Regierung behaupte, die
> Ölförderung im ANWR werde spürbar die Benzinpreise in den USA senken
> helfen. Die Plünderung der "Serengeti der Arktis" und die Zerstörung der
> Lebensgrundlage der Gwich´in-Indianer können keine verantwortungsvolle
> Energiepolitik ersetzen.
>
> Die Gwich´in-Indianer seien in ihrer Lebensweise bis heute von den Karibus
> abhängig. Sie jagen Tiere der Porcupine Karibu-Herde, die im Schutzgebiet
> ihre Jungen zur Welt bringt und aufzieht. Die Tiere werden schon durch
> den Aufbau der für die Ölbohrungen notwendigen Infrastruktur so gestört,
> dass sie ihre Wanderwege ändern und damit für die Indianer unerreichbar
> werden.
>
> Seit 1957 steht die "Serengeti der Arktis", Kinderstube der ca. 130.000
> Tiere umfassenden Porcupine-Karibu-Herde, unter Naturschutz. Die Tiere
> sind die wirtschaftliche und kulturelle Existenzgrundlage der 7.000
> Gwich´in, die in 15 Siedlungen entlang der Wanderroute der Karibus leben..
> Jahrzehntelang haben die Ureinwohner gemeinsam mit Umweltschützern
> und unterstützt von den Demokraten und vielen Republikanern Widerstand
> gegen die Zerstörung ihrer Lebensweise geleistet. Seit 1995 hat die
> Republikanische Partei mit ihrer Stimmenmehrheit im Repräsentantenhaus
> bereits zwölf Mal die Öffnung des ANWR für die Ölförderung billigen
> lassen. Doch eine Aufnahme der Ölförderung scheiterte jedes Mal am
> Widerstand des US-Senats, dessen Zustimmung auch nun wieder kaum zu
> erwarten ist. Die GfbV hat bereits mehrere Kampagnen zum Schutz des
> ANWR durchgeführt.
>
> Für US-Präsident George Bush ist die Erschließung heimischer
> Energiequellen der Schlüssel, um von Importen aus dem Ausland
> unabhängiger zu werden und die steigenden Benzinpreise zu senken. Das
> Öl aus dem ANWR würde den US-Bedarf aber nicht einmal sechs Monate
> decken, meinen unabhängige Studien. Auch würde es den Benzinpreis
> allenfalls um einen Cent senken helfen, erklären Umweltschützer.
>
>
> ======================================================
> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
> Inse Geismar, Pressereferentin
> Postfach 2024, D-37010 Goettingen
> Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
> E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
> ======================================================
>
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14 Mosambik-Info
From: peter-pils at chello.at
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Mosambik-Info 35 , 26.05.2006
KoordinierungsKreis Mosambik

Inhalt: 1. Mosambikaner schwer verletzt bei ausländerfeindlichem Überfall in
Weimar
          2. Gerichtshof verurteilt Verhaftung von Journalisten in Manica
          3. Menschenrechtsverletzungen: Amnesty-Bericht 2005
          4. Wirtschaftswachstum: Exzellente Aussichten für Mosambik
          5. Mosambikaner optimistisch
          6. Keine Privatisierung von Land
          7. HIV/AIDS dezimiert Anzahl der Lehrer in Tete
          8. Zivilgesellschaft fordert flächendeckende ARV-Behandlung
          9. Ausbeutung und Missbrauch erwarten Simbabwes Migrantenkinder

1. Mosambikaner schwer verletzt bei ausländerfeindlichem Überfall in Weimar

In Weimar sind drei Männer aus Kuba und Mosambik von mutmaßlich
rechtsradikalen Schlägern überfallen und zum Teil schwer verletzt worden.
Die Opfer stammen aus Mosambik und Kuba. Ein 46-jähriger Mosambikaner erlitt
bei dem Angriff schwere Verletzungen, ein weiterer 46-Jähriger und ein
45-Jähriger wurden leichter verletzt. Bei den Tätern handelt es sich nach
Angaben der Polizei um Männer im Alter von 19 bis 29 Jahren. Sie hatten am
Donnerstagabend eine private Feier in einem Hof in der Innenstadt von Weimar
überfallen.

2. Gerichtshof verurteilt Verhaftung von Journalisten in Manica

Der Präsident des mosambikanischen Gerichtshofes, Mario Mangaze, hat die
Verhaftung von drei Journalisten der Gemeindezeitung "Mabarwe" Anfang Mai in
Catandica in der Provinz Manica verurteilt.
"Mabarwe" hatte im April über die Verhaftung eines lokalen Geschäftsmannes,
Tiago Pangaia, wegen Diebstahls von 70 Rindern berichtet. Der
stellvertretende Generalstaatsanwalt der Provinz, Jose Abede, hatte Pangaia
wegen unzureichender Beweise wieder auf freien Fuß gesetzt. Diese
Entscheidung hatte die Besitzer der gestohlenen Rinder, die lokale
Polizeibehörde und die Distriktadministration empört. Pangaia im Gegenzug
verklagte die Zeitung wegen Verleumdung.
Am 3.Mai, ironischerweise dem weltweiten Tag zur Pressefreiheit, ordnete
Abede die Verhaftung von drei Mitarbeitern der Zeitung "Mabarwe" an. Die
Journalisten wurden acht Tage im Gefängnis gehalten, bis Abedes Vorgesetzter
ihre Entlassung anordnete.
Gerichtshofpräsident Mangaze teilte mit, Abede habe gegen das Gesetz
gehandelt. Es sei im mosambikanischen Gesetz nicht vorgesehen, Menschen
wegen Verleumdung in haft zu nehmen.

3. Menschenrechtsverletzungen: Amnesty-Bericht 2005

Im Jahresbericht von Amnesty International stellt die Organisation eine
Verbesserung der Menschenrechtssituation für Mosambik fest.
So unternimmt die Regierung Guebuza größere Anstrengungen bei der
Korruptionsbekämpfung und bei der Kriminalitätsbekämpfung. Die Anstrengungen
in diesem Bereich werden allerdings dadurch behindert, dass pro Jahr ca.
1.000 Polizisten an AIDS sterben. Auch die Rechtssprechung leidet an
Personalmangel. Lediglich 1.000 Bedienstete, einschließlich der 184 Richter,
sind für eine Bevölkerung von 19 Millionen zuständig.
Im Dezember ratifizierte Mosambik das Protokoll der afrikanischen
Menschenrechtscharta zu den Rechten der Frauen in Afrika und das Protokoll
zur Anerkennung des afrikanischen Gerichtshofes.
Es gab weniger Beschwerden über Gefangenenfolter durch die Polizei als in
vergangenen Jahren. Einige Polizisten wurden wegen Amtsmissbrauch und
anderer Vergehen angeklagt. In Maputo gebrauchte die schnelle Eingreiftruppe
der Polizei mehrmals Gewalt bei der Auflösung von Protestkundgebungen. Es
gab keine nachfolgenden Untersuchungen zur Angemessenheit des
Polizeieinsatzes.
Politisch motivierte Gewalt stellt der Bericht für das Jahr 2005 lediglich
für Mocimboa da Praia in Cabo Delgado fest. Bei Zusammenstößen zwischen
Anhängern der FRELIMO und der RENAMO wurden 12 Menschen getötet, 47 Menschen
verletzt und fast 200 Häuser zerstört. Es gab keine offizielle Untersuchung
des Vorfalls. Die mosambikanische Menschenrechtsliga kam zu dem Ergebnis,
dass beide Seiten für die Gewalt verantwortlich gewesen seien.
Mehrere Beschwerden zur Einschränkung der Pressefreiheit und zur Bedrohung
von Journalisten werden aufgeführt.
Der Report ist im Internet abzurufen unter:
http://web.amnesty.org/report2006/moz-summary-eng

4. Wirtschaftswachstum: Exzellente Aussichten für Mosambik

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im Mai seinen Jahresbericht zu
regionalen Perspektiven veröffentlicht. Insgesamt zieht der IWF eine
positive Wachstumsbilanz für den afrikanischen Kontinent. Lediglich drei
Staaten weisen negative Wachstumszahlen auf: Simbabwe, Guinea und die
Seychellen.
Mosambik weist mit 7,9% Wirtschaftswachstum mit die höchsten Wachstumsraten
des Kontinents auf. Das Wachstum wird auf die Entwicklung der Megaprojekte
zurückgeführt. Auch hat die stark angestiegene Nachfrage nach Rohstoffen in
diesem Sektor zu einem Preisanstieg geführt.

Auch für 2006 werden für Mosambik hohe Wachstumsraten von circa 7%
prognostiziert.

5. Mosambikaner optimistisch

Die Mosambikaner blicken optimistisch in die Zukunft. Zu diesem Schluss
kommt eine Meinungsumfrage des Instituts Afrobarometer. 1.200 Mosambikaner,
Männer und Frauen aus dem ganzen Land, wurden dazu befragt. 57% erwarten,
dass in einem Jahr Mosambiks wirtschaftliche Situation besser oder viel
besser sein wird als heute. 48% der befragten sehen eine positive
Entwicklung innerhalb der letzten 12 Monate, 26% nahmen keine sonderlichen
Veränderungen wahr und 21% sind der Ansicht, dass die Situation sich
verschlechtert habe.

Was die eigenen Lebensumstände betrifft gaben 35% an es ginge ihnen besser
als vor einem Jahr, für 32% hatte sich nichts geändert und 30% gaben an,
ihre eigene Situation habe sich verschlechtert.

Der Optimismus trotzt den widrigen Lebensumständen. Nur 43% der Befragten
gaben bei der Frage, ob ihre Familie im letzten Jahr einmal ohne
Nahrungsmittel gewesen wäre, "nie" an. Eine klare Mehrheit der Befragten,
57%, hat irgendwann im letzten Jahr Hunger erlebt, davon 15% häufiger und 5%
gaben den Hunger als ihren ständigen Begleiter an. 80% der Befragten gaben
an, irgendwann im Laufe des Jahres sei ihr Haushalt gänzlich ohne Einkommen
gewesen.

6. Keine Privatisierung von Land

Mosambiks Minister für Öffentliche Arbeiten und Wohnungswesen, Felício
Zacarias, betonte auf einer Konferenz zur zukünftigen Wohnungswesenpolitik,
dass die Regierung nicht die Absicht habe, Land zu privatisieren.

Land war direkt nach Mosambiks Unabhängigkeit 1975 nationalisiert worden.
Keine der Grundgesetzänderungen seitdem  haben diese Tatsache verändert.
Land kann nicht gekauft oder verkauft werden. Landnutzungsrechte können
langfristig vom Staat gepachtet werden. Das bestehende System wird von der
mosambikanischen Zivilgesellschaft stark unterstützt, da befürchtet wird,
dass eine Privatisierung schnell zur Konzentration von Land in den Händen
von wenigen Reichen führen würde. Auf der anderen Seite entstünde eine
Klasse von landlosen Kleinbauern.

Zacarias teilt diese Befürchtungen. Er warnte, dass eine Privatisierung dazu
führen würde, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Mosambikaner zu
Landbesitzern werden würde. Kleinbauern könnten zwar das land erhalten, das
sie bebauen, aber sie würden ständig in Versuchung sei, es zu verkaufen,
besonders nach Ernteausfällen, wenn dringend Geld gebraucht würde, um
Lebensmittel zu kaufen. "Die Erfahrungen in den  Nachbarstaaten zeigen uns
deutlich: Mehr als 90% der Bevölkerung würde zu Landlosen, wenn wir das land
privatisieren würden", so Zacarias.

7. HIV/AIDS dezimiert Anzahl der Lehrer in Tete

Die HIV/AIDS Pandemie dezimiert die Anzahl der Lehrer in ganz Mosambik.
Leonor Moiana, die Direktorin der Provinzdirektion für Erziehung in Tete gab
in einem Interview mit der Zeitung "Diário de Mocambique" einen Einblick in
die Situation in der Provinz Tete. Demnach sind zwischen Januar und Mai
dieses Jahres schon 25 Lehrkräfte in der Provinz an AIDS gestorben. Im
letzten Jahr waren es insgesamt 65. "Und das sind nur die Fälle von denen
wir explizit in Kenntnis gesetzt wurden", erklärt Moiana, "die tatsächliche
Zahl liegt mit Sicherheit noch viel höher. All unsere Anstrengungen im
Erziehungssektor werden dadurch zunichte gemacht."

Das Erziehungsministerium will seine Anstrengungen im Bereich Prävention in
Zukunft weiter verstärken.

8. Zivilgesellschaft fordert flächendeckende ARV-Behandlung

Das mosambikanische Netzwerk von Organisationen gegen Aids (MONASO), ein
Zusammenschluss aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, forderte auf einer
Pressekonferenz in Maputo, dass die Versorgung mit den lebensverlängernden
ARV-Medikamenten zur AIDS-Behandlung dringend verbessert werden muss.

Es wird geschätzt, dass in Mosambik ca. 1,4 Millionen Menschen mit HIV
infiziert sind. Davon benötigen etwa 350.000 eine ARV-Behandlung. Bislang
werden allerdings lediglich 17.500 Menschen mit ARV versorgt.

Diese Zahlen zeigen, wie weit Mosambik noch von seinen Zielen im Bereich
ARV-Behandlung entfernt ist. MONASO  beklagt die Unfähigkeit der Regierung,
die Behandlungsmöglichkeiten auch auf Distriktebene auszuweiten. Selbst die
Testmöglichkeiten bestehen meistens nur auf Provinzebene. Bis Juni 2005
konnte Mosambik landesweit lediglich 30 Stationen zur Verteilung von
ARV-Medikamenten aufbauen. Bis 2010 sollen Behandlungsmöglichkeiten für alle
Bedürftigen geschaffen werden. Von diesem Ziel ist Mosambik jedoch noch weit
entfernt.

9. Ausbeutung und Missbrauch erwarten Simbabwes Migrantenkinder

Save the Children UK hat auf die ansteigende Zahl von Simbabwischen Kindern
aufmerksam gemacht, die illegal nach Mosambik einreisen, um der Armut zu
hause zu entkommen.

Eine Studie der Organisation zeigt, dass viele Aidswaisen allein nach
Mosambik kommen, weil sie hoffen, dort ein besseres Leben zu finden. Häufig
würden sie jedoch ausgebeutet und missbraucht. Kinderarbeit und Prostitution
seien ihr Alltag. Die Studie nennt die freiwillige, illegale Kindermigration
ein "verstecktes Phänomen". Simbabwe ist bereits im achten Jahr des
ökonomischen Niedergangs, das Bruttosozialprodukt sank seitdem um 40%. Viele
der Mädchen, manche erst 12 Jahre alt, enden in der Prostitution entlang des
Beira-Korridors. "Viele mosambikanische Männer ziehen simbabwische Mädchen
vor, weil sie billiger sind als die Einheimischen. Für 30.000 bis 40.000
Meticais (etwas über einen Dollar) kann man die Nacht mit ihnen verbringen",
erklärt ein Regierungsbeamter. Die Mädchen arbeiten auch an Marktständen und
in Kneipen, da die Besitzer englischsprachige Angestellte schätzen.

Kindermigration ist nicht nur ein Problem in Simbabwe, sondern sie nimmt im
ganzen südlichen Afrika zu. Mosambikanische Kinder gehen nach Südafrika,
angolanische Kinder nach Namibia.

Quellen: Allafrica.com, Expresso Africa, IRIN News, dpa

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15 News zu Venezuela
From: venezuela-info.net
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Weitere Artikel finden Sie gesammelt auf http://www.venezuela-info.net


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Aktuelle Artikel
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Abwendung vom Petrodollar

Iran, Venezuela und Rußland lösen sich im Energiehandel von US-Währung

http://www.jungewelt.de/2006/05-26/043.php

jungewelt.de, 26.5.06

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`Ohne Erdöl kein Alba`

Die Zukunft des Handelsabkommens Alba hänge vor allem von der Entwicklung
des Ölpreises ab, meint Enrique Dussel, Professor der
Wirtschaftswissenschaft an der Autonomen Universität in Mexiko-Stadt.

http://www.jungle-world.com/seiten/2006/19/7700.php

Jungle-World, 10.5.06

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Venezuela steigt in Boliviens Gassektor ein

Die Regierung von Venezuela will in Boliviens verstaatlichtem Öl- und
Gassektor investieren.

http://www.nachrichten.ch/detail/241482.htm

nachrichten.ch, 12.05.06

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Das Patt von Wien

Der vierte EU-Lateinamerika-Gipfel in der Hauptstadt Österreichs ist ohne
konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. Auch das Duo Chávez und Morales
hinterließ wenig Spuren

http://www.jungewelt.de/2006/05-15/005.php

jungewelt.de,15.5.06

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Reportage: Hugo gegen Bosse

Otmar Lahodynsky beobachtete am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels, wie
Venezuelas Präsident Hugo Chávez zur neuen Ikone heimischer Linker aufstieg.

http://www.profil.at/index.html?/articles/0619/560/140519.shtml

profil, 21/06

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Argentinien und Brasilien wollen Venezuela

Argentinien und Brasilien erhöhen den diplomatischen Druck, um Venezuela `so
schnell als möglich in den Mercorsur einzugliedern`.

http://www.argentinienaktuell.com/newsDetail.php?newsId=687

argentinienaktuell.com, 24.5.06

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Mercosur: Venezuela unterzeichnet Beitrittsabkommen

Die Mitgliedsstaaten der Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur (Argentinien,
Brasilien, Uruguay und Paraguay) unterzeichnen Beitrittsabkommen mit
Venezuela.

http://www.argentinienaktuell.com/newsDetail.php?newsId=690

argentinienaktuell.com, 25.5.06

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Terrorvorwürfe gegen Caracas

USA verhängen Waffenembargo gegen Venezuela

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5528166_REF3,00.html

tagesschau.de, 15.5.06

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Interview
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`Wenn Konzerne Menschenrechte verletzen, schweigt die EU`

Die EU ignoriert Umweltschutz und Menschenrechte, wenn es um
Konzern-Interessen in Latein-Amerika geht: für den Politikwissenschaftler
Elmar Altvater die Bilanz des EU-Lateinamerika-Gipfels.

http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=882561

fr-online.de, 26.5.06

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Gewerkschaft
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Gewerkschafter aus Venezuela besuchte Streikende bei CNH/O&K in Berlin

Internationaler Besuch bei den Streikenden von Case New Holland (CNH) in
Berlin-Spandau: Rubén Linares

http://openpr.de/news/87042.html

openPR, 15.5.06

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Solidarität mit den ArbeiterInnen von RACE in Venezuela

Gewerkschaftsrechte verteidigen - Internationale Solidarität ist notwendig

http://www.sozialismus.info/index.php?name=News&sid=1631

sozialismus.info, 19.5.06

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Analyse
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Wettstreit der Kartelle

Venezuela und Brasilien konkurrieren um die Hegemonie in Südamerika. Nach
der Verstaatlichung des bolivianischen Gases ist Venezuela im Vorteil.

http://www.jungle-world.com/seiten/2006/19/7699.php

Jungle World, 10.5.06

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ALBA statt Ausbeutung

Wirtschaftsbündnis zwischen Bolivien, Kuba, Venezuela: Die bolivarische
Alternative zum Freihandel nimmt Gestalt an

http://www.jungewelt.de/2006/05-12/001.php

jungewelt, 12.05.06

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Venezuela am Scheideweg

Einmal mehr greift die Opposition zu wirtschaftlicher Sabotage.

http://www.sozialismus.info/index.php?name=News&sid=1610

Sozialismus-Info, 26.2.06

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16 NRW-PK
From: kpoe_stmk at hotmail.com
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KPÖ-Steiermark

Landesvorstand



Freitag, 26. Mai 2006






Nationalratswahl: KPÖ-Pressekonferenz in Graz

Auf einer Pressekonferenz in Graz präsentierte der steirische
KPÖ-Spitzenkandidat Franz Stephan Parteder am Freitag den unabhängigen
Kandidaten Philip Funovits (28), der für Platz 3 auf der Grazer
Wahlkreisliste vorgeschlagen ist. Philip Funovits war ÖH-Vorsitzender der
KF-Uni Graz und ist derzeit für die Fachschaftsliste in der Bundesvertretung
der Hochschülerschaft tätig.

Die Beiden gaben vor den Medien folgende Erklärung ab:

"Die steirische KPÖ beteiligt sich aktiv an der Nationalratswahl 2006. Unser
Ziel ist eine österreichweite Kandidatur der KPÖ mit offenen Listen und auf
steirische Art.

Die Losung "Geben statt nehmen" soll das ausdrücken:

Das Beispiel von Ernest Kaltenegger, Elke Kahr und aller steirischen
KPÖ-MandatarInnen, die einen Großteil ihres Politeinkommens für soziale
Zwecke verwenden, zeigt, dass Politik in Österreich etwas anderes sein kann
als die Selbstbedienung von Funktionärent.
Geben statt nehmen bedeutet aber auch gesellschaftliche Umverteilung.
Deshalb treten wir für eine Kürzung der Politgehälter ein, wie sie die KPÖ
im Landtag vorschlägt. Und wir fordern unter dem Titel Millionärssteuer
einen Aufschlag auf die Vermögenssteuer von 5 Prozent.
Der Name KPÖ hat in der Steiermark einen guten Klang bekommen. Darum wollen
wir den Menschen in ganz Österreich die Möglichkeit geben, die Haltung und
die Positionen zu unterstützen, für die Ernest Kaltenegger steht.

Gleichzeitig sehen wir, dass der Unmut über Skandale, Privilegien,
Sozialabbau und die entfesselte Profitgier der Konzerne bei sehr vielen
Menschen weit über unseren Kreis hinaus immer stärker wird. Das gibt
Möglichkeiten für politische Initiativen und für eine organisierte
Zusammenarbeit, die nach dem Wahltag unter einer neuen politischen
Konstellation noch große Bedeutung bekommen kann.

Die steirische KPÖ kandidiert deshalb mit einer offenen Liste. Wir sind
offen für parteiungebundene Personen, die uns in dieser Wahlbewegung
unterstützen wollen, und wir sind offen für neue Ideen, die von außen
kommen. Das werden wir in der Wahlbewegung zeigen.

Franz Stephan Parteder

Steirischer KPÖ-Vorsitzender

Philip Funovits

Mandatar der ÖH-Bundesvertretung (Fachschaftsliste)

KPÖ-Steiermark
Lagergasse 98 a
8020 Graz
Tel.: 0316 71 24 36
Fax 0316 71 62 91
email: kp.stmk at kpoe-graz.at; kpoe_stmk at hotmail.com

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Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
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betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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Diese Ausgabe hat claudia.volgger at chello.at aus Einsendungen an
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Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)

nicht drin:
2 veraltete mails
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Mo 7:00


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