MUND_260506

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fre Mai 26 11:52:04 CEST 2006


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Freitag, 26. Mai 2006


www.no-racism.net/mund



MedieninhaberInnen seid Ihr!


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A) INHALT
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN

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01 do it! zeitung / lesekreis / höllenfahrt / demonstration / chef  
duzen!
von: grundrisse at gmx.net
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02 einladung kirsch.bl ü ten.fest im k ü nstler_innenhaus graz
von: ursprung at mur.at
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03 AUSSTELLUNG
von: thomas.northoff at gmx.at
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04 REVOLUTION - 21.Juni 9.00 Westbahnhof: Alle heraus zum
Schulstreik gegen den Bush-Besuch!
von: ast-lfi at gmx.net
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05 CROPfm - Newsletter: Stargate - the true Story
von: tarek at sime.com
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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE

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06 Unsere Ehre heißt Stelze - Kommentar - Standard
von: dieinitiative at gmx.at
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07 FrauenLesbenprotest gegen religiöse Fanatiker im NIG/18.5.
von: selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
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WELTWEIT

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08 Chris Gilbert's resignation over Venezuelan Exhibition
von: oliver.ressler at chello.at
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09 Noch vor der Flut nach Hasankeyf
von: wadi.wien at gmx.at
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B) TEXTE
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN

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01 do it! zeitung / lesekreis / höllenfahrt / demonstration / chef  
duzen!
von: grundrisse at gmx.net
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liebe leserInnen, liebe interessierte,

so eben ist die 18. ausgabe der grundrisse erschienen, im anschluss  
an diesen newsletter gibt´s wie immer einen überblick in form des  
editorials. dort findet sich auch die einladung zu unserem lesekreis,  
in dem wir alain badiou´s buch "das sein und das ereignis" gemeinsam  
lesen und diskutieren werden.

zuvor aber noch  wichtige terminhinweise:

Freitag, 9. Juni 2006

Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt

Treffpunkt: 16:00 Uhr, Westbahnhof, Europaplatz, Wien. Nach der Demo:  
20:00 Uhr Kundgebung im Stadtpark.
Infos unter: http://no-racism.net/article/1657/

Freitag, 9. Juni 2006

Chef duzen!

Chefduzen.de, das Forum der Ausgebeuteten, besteht in Deutschland  
seit zwei Jahren und boomt. Wie kann es zu Vernetzung und Widerstand  
in unserem alltäglichen Arbeits−Leben kommen? Eine altbekannte  
Frage. Chefduzen scheint eine Antwort darauf zu sein. Von Information  
und Austausch über Scheißjobs, über Tipps und Trick mit dem Umgang  
mit Arbeitslosen− und Sozialämtern bis hin zu Vernetzung, Sabotage,  
Aktion, Widerstand und Streik, über all das wird auf dem Forum  
diskutiert. Oft bleibt Gesagtes nicht nur virtuell, sondern findet  
auch reale Umsetzung.
Mit: ReferentIn von chefduzen.de, Kurzfilm, Diskussion & die  
Möglichkeit alle Fragen zur praktischen Umsetzung, Schwierigkeiten  
und Erfolge zu stellen. Präsentiert von: Die soziale Hängematte,  
euromayday.at, grundrisse − zeitschrift für linke theorie &  
debatte, révolte.

20:00 Uhr, Amerlinghaus, 1070 Wien, Stiftg. 8


Seid dort!
Einen schönen Sommerbeginn wünscht

die grundrisse-redaktion

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Liebe Leserinnen und Leser!

Die Artikel in dieser Ausgabe sind höchst unterschiedlich. Ebenso wie  
die Standpunkte differieren auch Stil und Rhetorik der einzelnen  
Texte. Auch wenn es innerhalb der Redaktion bestimmte Tendenzen zu  
postoperaistischen Standpunkten gibt, so wollen wir wie bisher eine  
strömungsübergreifende Zeitschrift sein und bleiben. Daher findet  
ihr in dieser Ausgabe nicht nur sehr verschiedene Positionen, auch  
der Typus der Texte variiert beträchtlich. Neben direkt in politische  
Auseinandersetzungen intervenierende Artikel findet ihr auch sehr  
abstrakt theoretische, die jedoch letztlich ebenso einen Aspekt  
gesellschaftlicher Konflikte darstellen.

In „Die Intelligenz und die soziale Frage“ diskutiert Karl Heinz  
Roth die sich verändernde soziale Stellung der Intellektuellen sowie  
ihre Rolle und Funktion in der politischen Auseinandersetzung. Roth  
wendet sich sowohl gegen traditionelle Avantgardekonzeptionen als  
auch gegen die These, die Intellektuellen würden ihre spezifische  
Sonderstellung vollkommen verlieren. Brigitta Kuster, sie arbeitet  
unter anderem als Filmemacherin, diskutiert die „eigenwillige  
Freiwilligkeit der Prekarisierung“. Entgegen weit verbreiteten  
Auffassungen besitzen die neuen prekären Arbeits- und Lebensformen  
einen sehr ambivalenten Charakter. Sie können weder bruchlos als neue  
Formen der Freiheit und Selbstbestimmung gefeiert, noch als lineare  
Verschlechterung der sozialen Existenz begriffen werden. Hans-Peter  
Büttner führt uns in ein völlig anderes Theoriefeld. Schon aufgrund  
der Komplexität der Materie von der Linken oft weitgehend übersehen,  
findet eine akademische Auseinandersetzung um bestimmte Grundlagen  
des Marxschen Denkens, insbesondere um die Frage des sogenannten  
Transformationsproblems, statt. Büttner zeigt exakt die Defizite  
dieser akademisch-ökonomistischen Marxkritik auf. Da sein Text sehr  
einführend und erklärend geschrieben ist, ist er auch für  
NichtspezialistInnen ausgezeichnet lesbar. In seiner im Februar 2006  
in Rom gehaltenen Rede – von Lars Stubbe behutsam übersetzt –  
zeigt John Holloway, dass nur wir selbst die Krise der abstrakten  
Arbeit sein können. Nur unser NEIN zu den Zumutungen der  
kapitalistischen Herrschaft kann die Krise der abstrakten Arbeit  
herbeiführen und die Perspektive auf eine freiere Gesellschaft  
eröffnen. Sehr breit in der Redaktion diskutiert wurde der Artikel  
von Johanna Klages „Kampffeld Repräsentation“. Im Vorspann zur  
Antwort von Martin Birkner auf diesen Text findet ihr einige  
Informationen zu dieser Debatte. Tatsächlich geht es um wesentliche  
Fragen, um Rolle, Funktion und Bedeutung von Politik und  
Repräsentation im allgemeinen sowie Staatsorientierung im besonderen.  
In einem Interview mit Mag Wompel, das Marcus Griesser geführt hat,  
informiert die Autorin über Kalkül und Auswirkungen jener  
Maßnahmen, die unter dem Begriff Hartz IV gegen Arbeitslose in  
Deutschland durchgeführt werden. Diese Debatte ist auch für  
Österreich relevant, im Detail unterscheiden sich zwar die  
Bestimmungen und Maßnahmen des AMS (Arbeitsmarktverwaltung, seit  
einigen Jahren euphemistisch Arbeitsmarktservice genannt), in der  
Summe sind die beabsichtigten Wirkungen jedoch sehr ähnlich.

Der Artikel von Martin Birkner und Robert Foltin, „Autonomist & Open  
Marxism“ ist der Vorabdruck eines Kapitels aus „(Post)Operaismus.  
Von der Arbeiterautonomie zur Multitude. Geschichte und Gegenwart,  
Theorie und Praxis“,  für das hier auch gleich ein wenig Werbung  
gemacht werden soll. Das Buch erscheint in der Reihe theorie.org im  
Schmetterling Verlag und stellt die Entwicklung der operaistischen  
und postoperaistischen Theorie dar, insbesondere das Denken von  
Michael Hardt und Antonio Negri, von John Holloway sowie von Paolo  
Virno. Ergänzt wird diese Einführung durch Kritik am Postoperaismus  
aus „klassisch“-operaistischem wie auch feministischem  
Blickwinkel. Dabei wird ebenso der Zusammenhang zwischen den  
Theorieentwicklungen und den entsprechenden sozialen  
Auseinandersetzungen herausgearbeitet. Da Geschichte und  
Vorgeschichte von Operaismus und Postoperaismus im  
angloamerikanischen Raum hierzulande wenig bis gar nicht bekannt  
sind, haben wir eben das Kapitel „Autonomist & Open Marxism“ für  
den Vorabdruck ausgewählt.


Den Abschluss des Heftes bilden die Buchbesprechungen, die diesmal  
etwas mehr Platz als üblich einnehmen. Der Themenbogen spannt sich  
von einer Trotzki-Anthologie, über einen Roman aus der autonomen  
Szene, einem Sammelband zur Praxisphilosophie bis zum bedeutendem  
Werk von Heide Gerstenberger zur Entstehung der bürgerlichen  
Staatsgewalt, das endlich in einer zweiten, erweiterten Auflage  
erschienen ist.

Badiou-Lesekreis

Da ein Teil der Redaktion mit dem inzwischen abgeschlossenen Virno- 
Lesekreis verbunden ist, soll die Nachfolgeveranstaltung ebenso  
beworben werden. Der zu diskutierende Text ist das Opus Magnum von  
Alain Badiou „Sein und Ereignis“. Das nächste Treffen ist am 31.  
Mai 2006 wie gehabt um 19 Uhr in der Martinstraße 46. Für weitere  
Termine, die entsprechenden Texte etc verweisen wir euch auf die  
Homepage: http://not.priv.at/keineuni/Alain_Badiou.

Die Bildstreifen wurden dieses Mal von Lisbeth Kovacic gestaltet, der  
wir herzlich dafür danken. Sie ist Mitorganisatorin des underdog- 
Filmfestivals, das sich als permanente Plattform für unabhängige  
FilmemacherInnen versteht. Dieses Festival fand zuletzt im März 2006  
statt und wird erneut im Mai nächsten Jahres durchgeführt. Mehr  
Informationen sind unter http://underdogfilmfest.org/2006/ abrufbar.

Danken möchten wir weiters allen, die uns Artikel geschickt haben,  
auch jenen, deren Texte wir letztlich nicht abgedruckt haben.  
Besonders gefreut hat uns die Zusendung von Ulrike K., die auf  
unseren Aufruf in der letzten Nummer „Call for Textiles“ reagiert  
hat und uns einige wunderbare Bilder von Kleidungsstücken geschickt  
hat. Wir müssen erst diskutieren, ob diese für das Cover der Nr. 19  
verwendet werden. Für die Nr. 18 ist die Grafik schon festgestanden.


Sommerseminar 2006: Widerstand, Aufstand & Konstituierende Macht,  
oder: Ist revolutionäre Politik möglich?

Das grundrisse-Sommerseminar geht ins vierte Jahr. Nach  
Auseinandersetzungen mit den Problemfeldern „Klassentheorie“,  
„nachkapitalistische Vergesellschaftung“ und „Gender“ werden  
wir uns heuer einem sehr kontroversiellem Thema zu: Der Politik.

Die Marxsche Theorie darf als kritische gelten, wiewohl seine Analyse  
durch die Gleichzeitigkeit von Kritik und positiver Darstellung erst  
die Schärfe erlangt, die ihn von vielen anderen kritischen  
DenkerInnen abhebt. Allerdings finden wir in der Theorie von Marx –  
wie auch in den meisten Spielarten des Marxismus – keine  
Anhaltspunkte für ein Denken „des Kommunistischen“.

Nach der notwendigen Kritik der schlechten, weil unkonkreten oder  
„idealistischen“ Utopien muss jedoch Politik, die nicht nur auf  
die Überwindung des Kapitalismus, sondern auch auf die Konstitution  
kommunistischer Verhältnisse abzielt, neue Modi politischen Handelns  
finden. Spinoza ist deshalb ein so interessanter und wichtiger  
Denker, weil er die Bedingungen der Konstitution einer freien  
Gesellschaft darstellt.

Es geht letztlich darum, die Merkmale der neuen Gesellschaft in der  
schlechten alten bestimmbar und sie zu einem Einsatz einer Politik zu  
machen, die vielleicht eine revolutionäre sein wird. Dabei ist dem  
Verhältnis von Revolution als Prozess und dem revolutionären  
Ereignis besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wie können die  
emanzipatorischen Veränderungen im hier und jetzt mit der  
Selbstorganisation in der Revolte verbunden werden und dadurch über  
den Kapitalismus hinausweisen?

Es sollen verschiedene theoretische Ansätze dargestellt werden, aber  
auch historische und eigene politisch-praktische Erfahrungen in die  
Diskussion eingebracht werden. Die Seminareinheiten werden möglichst  
wenig frontal organisiert. Dies soll uns ermöglichen, über  
einleitende Fragestellungen, die die TeilnehmerInnen gemeinsam  
erarbeiten, eine intensivere Beteiligung aller zu erreichen. Der/Die  
VorbereiterIn springt also nur in Notfällen als „ReferentIn“ ein  
und soll eher kommentierendeR ModeratorIn sein.

Bisher wurden folgende Themen vorbereitet: Kritik am  
Revolutionsbegriff, insbesondere am Konzept der Spalten und Risse von  
Holloway, Badiou und Negri zum Begriff der Demokratie, zum Begriff  
der konstituierenden Macht bei Antonio Negri, Politik und  
Selbstverständnis von Collectivo Situationes, ZapatistInnen/Venezuela/ 
Argentinien, Demokratie bei Spinoza.

Das Sommerseminar findet vom 26. bis 30. Juli in Ungarn statt.  
Anmeldungen sind unter grundrisse at gmx.net noch möglich.

Eure grundrisse – Redaktion



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02 einladung kirsch.bl ü ten.fest im k ü nstler_innenhaus graz
von: ursprung at mur.at
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ltnc lädt ein zum:

kirsch.blüten.fest im künstler_innenhaus graz
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drei wochen ausstellung, performances, lesungen, konzerte uvm.

die beteiligten künstlerinnen setzten sich mit dem thema der  
kirschblüte als
symbol des aufbruchs und der vergänglichkeit auseinander. die idee der
kirschblüte dient dabei als assoziativer rahmen, der die  
unterschiedlichen
positionen der künstlerinnen verbindet.

beteiligte künstlerinnen:
andrea schlemmer/frau von noeten, anita hofer, aethernal fire (bettina
fabian), DIVANOVA 06, eva ursprung, io (karin s. fassold), maki  
stolberg,
reni hofmüller, ulla klopf, ursula kiesling, e_mu (elke murlasits),  
peter
mörth, sol haring.

wo: künstler_innenhaus graz, grenadiergasse 14, 8020 graz
ausstellungsdauer: 31. mai 2006 bis 21. juni 2006
öffnungszeiten: mi – so, 15.00 - 20.00 uhr und zu den  
abendveranstaltungen

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***
programm:
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***

31. mai, 19.00 uhr:
vernissage – das kirsch.blüten.fest und das künstler_innenhaus  
graz werden
eröffnet!

20:00 eröffnungsperformance von peter mörth und DIVANOVA 06
21:00 performance von andrea schlemmer/frau von noeten:
       ´come-stay-leave. or return´
22:00 ursprung, cym & bezzo in concert
22:30 dj-line mit e_mu (sonntags abstrakt)
24:00 feuerwerk von aethernal fire (bettina fabian)

*****

1. und 2. juni 2006, jeweils 15.00 bis 22.00 uhr:
freitoninstallation
musik mit “kirsch" und “snm"
zweimalsiebenstunden live sound mit mitgliedern von snm (peter  mörth/ 
sol
haring), kirsch (karo droschl-pieringer, elelke weiss,  synnova  
o'gorman)
und
noch mehr guests (u.a. edda strobl)

*****

3. juni 2006, 10.00-20.00 uhr
„ich will die wände“
performative lesung mit ursula kiesling

*****

7. juni, 19.00 uhr:
die studioband: radikale improvisation

*****

8. juni, 19.00 uhr:
kiraki und e_mu laden ein ...

*****

14. juni, 19.00 uhr:
einführung in die traditionelle japanische teezeremonie mit mag. andrea
brunnsteiner

*****

21. juni 2006, 19.00 uhr:
mösendisko und finissage

*****

außerdem, noch ohne fixierten termin:
- klassischer japanischer balletttanz
- kirschkern- und melonenkernweitspucken
- lesekreise, salons

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laufend aktualisiertes programm unter:
http://ltnc.mur.at

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***
ltnc ist eine feministische künstlerinnenplattform, die sich 2002 aus  
dem
bedürfnis heraus gegründet hat, sich einen raum zur präsentation und
diskussion
ihrer arbeiten zu schaffen.
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03 AUSSTELLUNG
von: thomas.northoff at gmx.at
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FOTO-AUSSTELLUNG von Thomas Northoff: "WIDERSACHER"

Widersacher pflegen sich gerne durch inschriftliche Botschaften an den
Wänden des öffentlichen Raums auszudrücken. Für die Ausstellung
(30.5.-13.6.2006) habe ich ausgewählte Beispiele aus
der breiten Themenpalette dieser Graffiti zusammengestellt.

Zugleich findet am Eröffnungsabend die Präsentation der Zeitschrift
"etcetera" statt, deren neues Heft sich ebenfalls diesem allzu
menschlichen Feld widmet. Es lesen aus eigenen Werken: Christa
Nebenführ, Sylvia Pitotnig und Gerhard Ruiss.

Zeit: 30.5.2006, 19 Uhr
Ort: Stadtmuseum St.Pölten; Prandtauerstr.2, St.Pölten/NÖ


Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Northoff


_________________________________________________________
Mag. Thomas Northoff
Österreichisches GraffitiArchiv für Literatur, Kunst und Forschung
Fischerstiege 1-7/1/6
1010 Wien
Tel.: 01-5321200
e-mail: thomas.northoff at gmx.at



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04 REVOLUTION - 21.Juni 9.00 Westbahnhof: Alle heraus zum
Schulstreik gegen den Bush-Besuch!
von: ast-lfi at gmx.net
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21.Juni 9.00 Westbahnhof
Alle heraus zum Schulstreik gegen den Bush-Besuch!



(aus: Red Newsletter Nr. 213, Informationsdienst des  
ArbeiterInnenstandpunkt, 23. Mai 2006, www.arbeiterinnenstandpunkt.net)

Am 21. Juni kommt der Kriegsverbrecher George Bush nach Wien.  
REVOLUTION plant seit dem Bekanntwerden dieses Ereignisses die  
Organisierung eines Schulstreiks. Jetzt ist es fix: Wir versammeln  
uns um 9.00 am Westbahnhof und marschieren in Richtung Innenstadt, wo  
sich Bush, die EU-Politiker und Schüssel in der Hofburg treffen.  
Unser Ziel ist, tausende Jugendliche auf die Straße zu bringen und  
der Öffentlichkeit zu zeigen, wie groß die Ablehnung der  
imperialistischen Kriegs- und Besatzungspolitik ist. In der  
Resolution der Aktionskonferenz vom 26. April hielten wir fest:  
„Wenn Bush kommt, dann verbringen wir die Zeit nicht im  
Klassenzimmer, sondern auf der Straße! Die Öffentlichkeit soll  
sehen, dass wir nicht die braven, unpolitischen SchülerInnen sind,  
wie uns die Herrschenden gerne hätten. Für das Leben lernen, heißt  
im Juni: Wir lernen Widerstand zu leisten gegen Krieg und Besatzung!“

Die Mobilisierung für den Schulstreik steht schon längerer Zeit im  
Zentrum unserer Arbeit. Wir haben zu diesem Zweck einen  
entsprechenden Antrag im Wiener SchülerInnenparlament eingebracht,  
der mit deutlicher Mehrheit angenommen wurde. Ebenso organisierten  
wir eine Aktionskonferenz am 26. April, an der mehr als 50  
AktivistInnen aus den Schulen teilnahmen. Gegenwärtig konzentrieren  
wir uns auf den Aufbau von Aktionskomitees an den Schulen. In solchen  
Aktionskomitees an der Basis können die politischen Hintergründe der  
imperialistischen Kriegspolitik – insbesondere der drohende US- 
Atombombenangriff gegen den Iran – diskutiert werden. Gleichzeitig  
kann hier die Durchführung des Schulstreiks am 21. Juni konkret  
geplant werden.

Während wie mit zahlreichen Organisationen im Rahmen des Bündnisses  
BUSH GO HOME die Großdemonstration am 21. Juni um 17.00 planen, haben  
wir bisher vergeblich versucht, die sozialdemokratischen  
Jugendorganisationen für eine Zusammenarbeit für den Schulstreik zu  
gewinnen. Ein Brief unsererseits vom 24. März mit dem Appell zur  
Zusammenarbeit blieb bis heute unbeantwortet. Die SJ und die  
Linkswende haben sich sogar aus der Aktionseinheit BUSH GO HOME  
zurückgezogen. Einzig die linke Strömung in der SJ – die SJ  
Stamokap – lehnt eine sektiererische Abgrenzung zu den  
revolutionären Kräften ab und mit diesen GenossInnen arbeiten wir  
auch sehr gut in der Aktionseinheit BUSH GO HOME zusammen. Wir  
erneuern daher unseren Vorschlag an die SJ, mit uns  
zusammenzuarbeiten und einen gemeinsamen Schulstreik und  
Demonstration zu planen.

Jedenfalls wird REVOLUTION breit in den Schulen mobilisieren, damit  
der 21. Juni nicht zum Tag von Bush und Schüssel wird, sondern zum  
Tag des Widerstandes gegen imperialistischen Krieg und Besatzung! Am  
21. Juni wird Wien zur Anti-Bush-Stadt!

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05 CROPfm - Newsletter: Stargate - the true Story
von: tarek at sime.com
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Die nächste live Sendung ist am 26. Mai 2006 um 19.00 auf 92.6 Mhz -  
der
Frequenz von Radio Helsinki - im Raum Graz/Steiermark als auch on-line
(>> http://helsinki.at/live-stream.php) zu hören. Für Fragen und
Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der
liveChat (>> http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm). Titel der  
Sendung:

Stargate - the true Story

Stargates, Wurmlöcher und Portale in andere Dimensionen - alles Dinge
die wissenschaftlich diskutiert und zum Teil für realisierbar befunden
werden. Allerdings fehlt uns die nötige "Basistechnologie", um die
Theorie in die Praxis umzusetzen.
Dennoch, in vielen Fernsehserien werden diese Ideen aufgegriffen und,
gewürzt mit ein paar durchgesickerten Informationen sogenannter Black
Projects, zu spannender Unterhaltung verkocht. Nicola Wohlgemuth ist
nicht nur ein großer Fan der gleichnamigen Fernsehserie, sondern kann
auch sonst recht spanndes zum Thema Stargate erzählen...

Is a real Stargate possiblen >> http://smthop.com/comments.asp? 
NewsNum=248
Big Brother News >> http://crop.mur.at/g7/bigbrother

Studiogast zur Sendung:
Nicola Wohlgemuth (Energie-Arbeit, Medium >>
http://www.wohlgemuth-nicola.com/)

Lieber Gruß,
Tarek Al-Ubaidi

_______________________________________________
CROPfm website >> http://cropfm.mur.at
Past Shows Sektion >> http://cropfm.mur.at/past_shows.htm




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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE

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06 Unsere Ehre heißt Stelze - Kommentar - Standard
von: dieinitiative at gmx.at
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derStandard.at Jugend & Integration
24. Mai 2006

Komment at r: Unsere Ehre heißt Stelze
Echte Österreicher essen Schweine - Von Anita Zielina

Mögen Sie Schnitzel, Stelze und Leberkäse? Oder Kebap, Souvlaki und  
Spaghetti? Passen Sie gut auf, was Sie antworten – es könnte Ihnen  
sonst zum Verhängnis werden. Man könnte Ihnen vorwerfen, sie seien  
"integrationsunwillig" oder Mitglied einer "Parallelgesellschaft",  
wenn sie sich nicht an typisch österreichischen Spezialitäten laben  
wollen.

Zumindest wenn es nach einigen FPÖ-Abgeordneten unter der Führung  
von HC Strache geht, die im Wiener Gemeinderat einen Antrag zum  
Schutz des Wiener Schnitzels einbrachten. Man dürfe dem Druck  
moslemischer Eltern nicht nachgeben und in Schulen, Kindergärten und  
Kindertagesheimen auch weiterhin Schweinefleischgerichte servieren.

Schweinische Identität

Schnitzel, Leberkäse, Faschiertes oder Schinken seien als "bisher  
unwidersprochener Bestandteil des Mittagessens" gefährdet, so die  
Angst der Freiheitlichen. Mit anderen Worten: Die österreichische  
Identität hängt am Schwein.

Was kommt als Nächstes - Ausweisung für Vegetarier? Schubhaft für  
Diätwillige? Sprachtests für Menschen mit zu niedrigem  
Cholesterinspiegel?

Wer einmal nichts mit seiner Zeit anzufangen weiß, sollte bei einer  
Sitzung des Wiener Gemeinderat zuhören - In diesem lustigen Gremium  
darf scheinbar jeder Anträge einbringen, seien sie auch noch so  
grotesk und sinnfrei. Und bei allem Amüsement über solche  
Entgleisungen: Wir haben einige Parteien, die es zu Stande bringen  
würden, dieses Thema doch tatsächlich noch ernsthaft zum  
Wahlkampthema zu machen. Da vergeht einem der Appetit.

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© 2006 derStandard.at - Alle Rechte vorbehalten.
Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine  
Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch  
hinaus ist nicht gestattet.
-- 
    Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

            e-mail:dieinitiative at gmx.at
für Rückfragen und Korrespondenz kontaktieren sie bitte:
Omar Al Rawi                 +43-650-3831942 al-rawi at gmx.at
Amina & Tarafa Baghajati +43-1-2595449    baghajati at aon.at
Mouddar Khouja             +43-1-9685096    mouddar at gmx.net
Andrea Saleh                +43-1-7965652     salehand at gmx.at


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07 FrauenLesbenprotest gegen religiöse Fanatiker im NIG/18.5.
von: selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
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Bericht mit Fotos auf
_________________________________________________________________
http://at.indymedia.org/newswire/display/55610/index.phpAntisexismus

und http://wolfsmutter.com

FrauenLesbenprotest gegen religiöse Fanatiker im NIG
Author
·	halleluja
Date Created
·	22 Mai 2006

Jugend für das Leben (Youth for Life, ein Import der radikalen  
Abtreibungsverhinderer aus Irland) drängt an die UNIS - Frauen,  
schlagt zurück!

Am Donnerstag, 18.5.06, war eine Veranstaltung der sog. Jugend für  
das Leben - einem Anhang von Human Life International bzw. deren  
Vernetzung - im NIG, HS II, angesetzt. Thema: "Die strukturelle  
Gewalt und der Machtmissbrauch der Abtreibungsideologie".
Das Bürscherl Martin Minkowitsch, derzeitger Vorsitzender der  
"Jugend" und (teilweise megaagressive) Allies wollten das Publikum  
mit ihrem Anti-Abtreibungsgequatsche belästigen. Daraus wurde vorerst  
nichts, denn mehr als ihr eigenes Publikum erschienen Frauen und  
Männer, um mit Transparenten und Sprechchören gegen diesen "Vortrag"  
des fanatischen katholischen Antiabtreibungsvereines, der mit der  
Genehmigung der Österr. Bischofskonferenz jährlich "Pro-Life- 
Märsche" und "Aufklärungsunterricht in Schulen durchführt  
( Ankündigung für heuer: www.youthforlife.net//plm06.php ), um die  
legale Abtreibung zu kriminalisieren bzw. zu verbieten. Dazu ist  
ihnen alles recht(s): Als sie mit ihrem Vortrag nicht durchkamen,  
ließen sie die Polizei, samt einigen Wagen der WEGA und die Stapo  
antanzen. Vorher suchten sie allerdings noch nach der "SJ", um sie  
anzuzeigen.

Mit im Bunde der Portier bzw. eine Universitätsangestellte die  
vorgab, den Zutritt der Polizei ins Gebäude zu verantworten.
Die Bullen verhielten sich allerdings recht moderat, die Wega blieb  
draussen vor dem Tore.
Polizist Nr. 396 ergriff das Wort, Mikro war keines mehr da (ging  
verloren) und schlug vor, den "Herrschaften" beim Vortrag zuzuhören  
und dann zu diskutieren. Jeder weitere Satz wurde vorerst mal mit  
tosendem Applaus der Protestseite beantwortet, wie auch der  
Kasperlvortrag von Minkowitsch, welcher sich darauf reduzierte, in  
Kindergartenkind-Schrift auf die Tafel seine Thesen zu kritzeln.  
Früh übt sich, was ein echter Luther werden will... Das ging nun so  
eine 3/4 Stunde lang, Blödsinn und Stuss wechselten sich ab (siehe  
Fotos der Minkowitsch-Aktion) die Texte durchwegs frauenfeindlich und  
wie aus dem Bilderbuch des Klerikal-Faschismus! Und mit der  
Aufforderung, sich unverzüglich in die Seelsorge zu begeben.  
Durchbrochen von "HLI raus, schleichts eich endlich, Klerofaschos, etc."

Jugend für das Leben arbeitet in letzter Zeit offen mit HLI- 
AktivstInnen zusammen, welche bei ihren Veranstaltungen auftreten, um  
über die Schrecken des Schwangerschaftsabbruches zu faseln, vom 100% 
igen Brustkrebs, verursacht durch Abtreibung, über das von  
Schwersttraumatisierten aus den KZ's der Nazis abgekupfertem "Post  
Abortion Stress Syndrom", Beschwerden beim Volksanwalt Stadler, der  
mit HLI und der Jugend eins ist.
Und davon merkt auf der UNI bzw. dem NIG selbst offenbar gar niemand  
was - nicht die Bundes-ÖH, nicht die Frauenreferate, WAS IST DA  
EIGENTLICH an Wurschtigkeit LOS??? Die Polizei kommt in den Hörsaal,  
na und? Es haben sich wohl alle dran gewöhnt. Der Weg scheint frei  
für Rechte aller Sparten.

Und das ist der wahre Skandal an diesen Geschichten!

HLI ist eine der monströsesten Organisationen, die weltweit das Ziel  
hat, den legalen Schwangerschaftsabbruch und damit reproduktive  
Rechte von Frauen abzuschaffen.
Der Terror von HLI/Ja zum Leben (werft doch mal einen Blick auf die  
Website der neuen Formation:
http://www.ja-zum-leben-international.ch , dann seht ihr wohin und  
wie diese Frauenhasser expandieren!)ist österreichweit bekannt.  
Diverse Kliniken und Praxen wurden durch die (kriminellen) Aktionen  
dieser Leute in Österleich bereits geschlossen!
Derzeit wird von der "Jugend" gemeinsam mit HLI/Ja zum Leben Austria,  
zum Donauinselfest, wo sie eine Bühne mit "Lebensschützer"-Barden  
haben werden, mobilisiert. Rock for Life, eine Methode, importiert  
aus den USA.
Und so versteht es sich von selbst, dass das sauteure  
Propagandamaterial der "Jugend", welches in Massen im HS II auflag,  
als aller erste Anlaufstelle für Schwangere in "Not" eine  
Telefonnummer anpreist, die direkt zu Dietmar Fischers HLI/Ja zum  
Leben "Beratung" führt.

Übrigens: Soeben plustern sich die armen, gestörten Jugendlich in  
einem HOT-Bericht auf ihrer Web-Site über ihre gesprengte  
Veranstaltung ausführlichst auf: "Gewalt der Abtreibungsbefürworter  
gegen ungeborene Kinder in Österreich. Die Polizei schützte die  
Veranstaltung." Ja: Die Polizei und Justiz schützen auch die  
Drahtzieherorganisation HLI - sonst wäre die schon lange im Arsch -  
wo sie auch hingehört!

FEMINISTISCHE WIDERSTAND JETZT - NIE WIEDER KÜCHENTISCH! KEIN  
FUSSBREIT DEN FRAUENHASSERN!
HLI und JUGEND VERTREIBEN!

WER SCHWEIGT... STIMMT ZU!

Related
·	http://www.die-abtreibung.at.tf
·	

-- 
FrauenLesben für das Selbstbestimmungsrecht der Frau
Selbstbestimmungsrechtderfrau at gmx.net
<+++<+++<+++<+++<+++<+++<+++<+++<+++<+++<+++>
detailierte Infos zum Schwangerschaftsabbruch in Österreich auch auf:
---
www.die-abtreibung.at.tf


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WELTWEIT

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08 Chris Gilbert's resignation over Venezuelan Exhibition
von: oliver.ressler at chello.at
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Chris Gilbert - statement on resigning 5/21/06

I made the decision to resign as Matrix Curator on April 28, but my
struggles with the Berkeley Art Museum/Pacific Film Archive over the
content and approach of the projects in the exhibition cycle "Now-Time
Venezuela: Media Along the Path of the Bolivarian Process"
(http://www.bampfa.berkeley.edu/exhibits/nowtime/index.html) go back
quite a few months. In particular the museum administrators -- meaning
the deputy directors and senior curator collaborating, of course, with
the public relations and audience development staff -- have for some
time been insisting that I take the idea of solidarity, revolutionary
solidarity, out of the cycle. For some months, they have said they
wanted "neutrality" and "balance" whereas I have always said that
instead my approach is about commitment, support, and alignment -- in
brief, taking sides with and promoting revolution.

I have always successfully resisted the museum's attempts to interfere
with the projects (and you will see that the ideas of alignment,
support, and revolutionary solidarity are written all over the
"Now-Time" projects part 1 & part 2 -- they are present in all the texts
I have generated and as a consequence in almost all of the reviews). In
the museum's most recent attempt to alter things, the one that
precipitated my resignation, they proposed to remove the offending
concept from the Now-Time Part 2 introductory text panel (a panel which
had already gone to the printer). Their plan was to replace the phrase
"in solidarity" with revolutionary Venezuela with a phrase like
"concerning" revolutionary Venezuela -- or another phrase describing a
relation that would not be explicitly one of solidarity.

I threatened to resign and terminate the exhibition, since, first of
all, revolutionary solidarity is what I believe in -- the essential
concept in the "Now-Time" project cycle -- but secondly it is obviously
unfair to invite participants such as Dario Azzellini and Oliver Ressler
or groups such as Catia TVe to a project that has one character
(revolutionary solidarity) and then change the rules of the game on them
a few weeks before the show opens (so that they become mere objects of
examination or investigation). At first, my threat to resign and
terminate the show availed nothing. Then on April 28, I wrote a letter
stating that I was in fact resigning and my last day of work would be
two weeks from that day, which was May 12, two days before the "Now-Time
Part 2: Revolutionary Television in Catia" opening
(http://www.bampfa.berkeley.edu/exhibits/nowtimept2/index.html). I
assured them that the show could not go forward without me. In response
to this decisive action -- and surely out of fear that the show which
had already been published in the members magazine would not happen --
the institution restored my text panel to the way I had written it.
Having won that battle, though at the price of losing my position, I
decided to go forward with the show, my last one.

One thing that should make evident how extreme and erratic the museum's
actions were is that the very same sentence that was found offensive ("a
project in solidarity with the revolutionary process in contemporary
Venezuela") is the exact sentence that is used for the first Now-Time
Venezuela exhibition text panel that still hangs in the Matrix gallery
upstairs. That show is on view for one more week as I write.

The details of all this are important though, of course, its general
outlines, which play out the familiar patterns of class struggle, are of
greater interest. The class interests represented by the museum, which
are above all the interests of the bourgeoisie that funds it, have two
(related) things to fear from a project like mine: (1) of course,
revolutionary Venezuela is a symbolic threat to the US government and
the capitalist class that benefits from that government's policies, just
as Cuba is a symbolic threat, just as Nicaragua was, and just as is any
country that tries to set its house in order in a way that is different
from the ideas of Washington and London -- which is primarily to say
Washington and London's insistence that there is no alternative to
capitalism.

I must emphasize that the threat is only symbolic; in the eyes of the US
government and the US bourgeoisie, it sets a "bad" and dangerous example
of disobedience for other countries to follow, but of course the idea
that such examples represent a military threat to the US (would that it
were the case) is simply laughable; (2) the second threat, which is
probably the more operational one in the museum context, is that much of
the community is in favor of the "Now-Time" projects -- the response to
the first exhibition is enormous and the interest in the second is also
very high. That response and interest exposes the fact that the museum,
the bourgeois values it promotes via the institution of contemporary art
(contemporary art of the past 30 years is really in most respects simply
the cultural arm of upper-class power) are not really those of any class
but its own. Importantly the museum and the bourgeoisie will always deny
the role of class interests in this: they will always maintain that the
kinds of cultural production they promote are more difficult, smarter,
more sophisticated -- hence the lack of response to most contemporary
art is, according to them, about differences in education and
sophistication rather than class interest. That this kind of claim is
obscurantist and absurd is something the present exhibitions make very
clear: the work of Catia TVe, which is created by people in the popular
(working-class) neighborhoods of Caracas, is far more sophisticated than
what comes out of the contemporary art of the Global North. The same
could be said for the ideas discussed by the Venezuelan factory workers
in the Ressler and Azzellini film that is shown Now-Time Part 1
(http://www.ressler.at/content/view/93/lang,en_GB). (Of course, it is
not because these works and the thoughts in them are more sophisticated
that we should attend to them; what I am saying is simply that it is
clearly an evasion and false to dismiss anti-bourgeois cultural
production -- work that aligns with the interests of working class
people -- on grounds of its being unsophisticated.)

To return to the museum: I believe that the enormous response to the
"Now-Time" cycle -- there were 180 visitors to the March 26 panel
discussion that opened "Now-Time" part 1 and if you google "Now-Time
Venezuela" you get over 700 hits -- put the class interests that stand
by and promote contemporary art in danger, exposed them a bit. I suppose
some concern about this may have given a special edge to the museum's
failed efforts to alter my projects.

I think it is important to be clear about the facts that precipitated my
resignation: that is, the struggle over the wording of the text panel,
which fit into months of struggle over the question of solidarity and
alignment with a revolutionary political agenda. That issue is discussed
above. However, it is also important to understand the context. Again,
it is too weak to say that museums, like universities, are deeply
corrupt. They are. (And in my view the key points to discuss regarding
this corruption are (1) the museum's claim to represent the public's
interests when in fact serving upper-class interests and parading a
carefully constructed surrogate image of the public; (2) the presence of
intra-institutional press and marketing departments that really operate
to hold a political line through various control techniques, only one of
which is censorship; finally (3) the presence of development departments
that, in mostly hidden ways, favor and flatter rich funders, giving the
lie to even the sham notion of public responsibility that the museum
parades). However, to describe museums and other cultural institutions
as simply if deeply corrupt is, as I said, too weak in that it both
holds out the promise of their reform and it ignores the larger
imperialist structures that make their corruption an inevitable upshot
and reflection of the exploitive political and social system of which
they form a part. Such institutions will go on reflecting imperialist
capitalist values, will celebrate private property and deny social
solidarity, and will maintain a strict silence about the control of
populations at home and the destruction of populations abroad in the
name of profit, until that imperialist system is dismantled.
Importantly, it will not be dismantled by cultural efforts alone: a
successful reform of a cultural institution here or there would at best
result in "islands" of sanity that would most likely operate in a
negative way -- as imaginary and misleading "proof" that conditions are
not as bad as they are.

In fact, with conditions as they are, a different strategy is required:
there should be disobedience at all levels; disruptions and explosions
of the kind that I, together with a small group of allies inside the
museum, have created are also useful on a symbolic level. However, the
primary struggle and the only struggle that will result in a significant
change would be one that works directly to transform the economic and
political base. This would be a struggle aiming to bring down the US
government and its imperialist system through highly organized efforts.


We live in the midst of a fascist imperialism -- there is no other way
to describe the system that the US has created and that exercises such
control through terror over populations both inside and outside. History
has shown that to make "deals" or "compromises" with fascism avails
nothing. Instead a radical and daily intransigence is required. Fascism
operates to destroy life. It installs and operates on the logic of the
camp on all levels, including culture. In the face of that logic, which
holds life as nothing, compromises and deals at best buy time for the
aggressor and symbolic capital for the aggressor. One should have no
illusions: until capitalism and imperialism are brought down, cultural
institutions will go on being, in their primary role, lapdogs of a
system that spreads misery and death to people everywhere on the planet.
The fight to abolish that system completely and build one based on
socialism must remain our exclusive and constant focus.

Chris Gilbert


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09 Noch vor der Flut nach Hasankeyf
von: wadi.wien at gmx.at
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Quelle: Die Furche 21./25. Mai 2006: http://www.furche.at/archivneu/ 
archiv2003/fu2504/03.shtml

Das Ilisu-Staudammprojekt am oberen Tigris gefährdet ein 12.000 Jahre  
altes Weltkulturerbe und bedroht tausende Bauernfamilien mit  
Zwangsumsiedlung und Existenzvernichtung.
Noch vor der Flut nach Hasankeyf

von Thomas Schmidinger

Schaut euch Hasankeyf an. Vielleicht habt ihr die letzte Gelegenheit  
diese wunderschöne Stadt noch zu sehen!“ Der Besitzer des kleinen  
Hotels in Midyat macht mit einer etwas eigenwilligen Tourismuswerbung  
auf die eine halbe Fahrstunde nördlich gelegene Stadt aufmerksam.  
Tatsächlich scheint sich in Hasankeyf ein touristischer Anachronismus  
zu etablieren: ein Tourismus in letzter Minute. Obwohl die türkische  
Regierung fix beschlossen hat, die Stadt unter einem 312  
Quadratkilometer großen Stausee verschwinden zu lassen, wurden in den  
letzten Monaten neue Informationstafeln des Tourismusministeriums  
aufgestellt.

Tourismus der letzten Minute
Verglichen mit meinem letzten Besuch in der Stadt sind deutlich mehr  
Touristen zu sehen. In letzter Minute wollen viele noch die  
historische Stadt am Oberlauf des Tigris sehen. In der Stadt selbst  
bleibt dabei jedoch wenig Geld liegen. Die meisten Gäste sind  
türkische Tagesausflügler. Seit Jahren hat hier niemand mehr in den  
Tourismus investiert. Niemand baut ein Hotel, wenn er befürchten  
muss, dass dieses schon in wenigen Jahren unter einem Stausee des  
türkischen gap-Projektes verschwindet.
Bis 2010 sollen im Rahmen des gap mehr als ein Dutzend Staudämme an  
Euphrat und Tigris errichtet werden. Durch den Ilisu-Damm würden  
dem „Kurdish Human Rights Project“ zufolge 12.000 Anwohner  
vertrieben werden, weitere 60.000 Bauern würden ihr Land und damit  
ihre Lebensgrundlagen verlieren. Da die meisten dieser Bauern keine  
Landtitel besitzen und viele von ihnen selbst erst während des Kriegs  
zwischen Regierung und der kurdischen Guerilla pkk in den 1980er- und  
90er-Jahren aus ihren Dörfern vertrieben wurden, werden nur wenige  
von ihnen entschädigt werden. Realistische Umsiedlungspläne fehlen  
völlig (s. S. 3).

Malaria kehrt zurück
Bereits gemachte Erfahrungen mit dem Atatürk-Staudamm am Euphrat  
versprechen auch für die Bewohner des oberen Tigris-Tales nichts  
Gutes. Viele der durch den Atatürk-Damm vertriebenen Bewohner wurden  
bis heute nicht entschädigt. Dreizehn Jahre nach seiner Eröffnung  
droht er mittlerweile wieder zu verschlammen. Das Erdreich der  
umliegenden Berge erodiert immer mehr und rutscht in den Stausee.  
Krankheiten wie Malaria, die in der Region längst als ausgerottet  
galten, kamen durch das stehende Wasser wieder zurück.
Mit 1200 Megawatt Leistung ist das nun am Tigris geplante Kraftwerk  
viel kleiner als die Kraftwerke am Euphrat. Tatsächlich geht es der  
türkischen Regierung und den Militärs jedoch nicht nur um Strom. Die  
Türkei nutzt ihre durch die Stauseen gewonnene Kontrolle über das  
Wasser der Flussoberläufe Mesopotamiens zunehmend als politisches und  
militärisches Druckmittel und zudem als politischen Hebel gegen  
Syrien. Nun soll offensichtlich noch vor einem eu-Beitritt und  
gegenüber einem geschwächten irakischen Nachbarn mit dem Bau des  
nächsten Großkraftwerkes begonnen werden.
Türkische Militärs und Politiker sind jedoch selbst nicht in der  
Lage ein solches Großprojekt durchzuführen. So sind es europäische  
Unternehmen, allen voran der österreichische Wasserkraftwerks- 
Spezialist va Tech Hydro, der erst kürzlich von Siemens an die  
steirische Andritz ag verkauft wurde. Ercan Ayboga, Sprecher der  
lokalen „Initiative zur Rettung von Hasankeyf“, in der sich neben  
örtlichen Aktivisten auch die Kommunen der Region zusammengeschlossen  
haben, macht auf die politische Verantwortung in Österreich  
aufmerksam: „Ohne Exportkredite der Kontrollbank wird die va Tech  
Hydro hier nicht das Risiko eingehen zu bauen. Es ist also auch in  
Österreich eine politische Entscheidung, ob ihr ein solches Projekt  
über die Köpfe der Leute hinweg baut oder nicht!“
Tatsächlich wären die Risken eines solchen Großprojektes auch für  
ein Unternehmen wie die va Tech Hydro zu hoch, um sie alleine zu  
tragen. Schließlich kam es gerade in den letzten Monaten wieder zu  
verstärkten Kampfhandlungen zwischen Regierung und pkk. Die damit  
verbundene verstärkte Repression gegen die Zivilbevölkerung ist auch  
für Nonno Breuss von Eca-Watch, einem Zusammenschluss von ngos, die  
sich mit der kritischen Beobachtung der Vergabe von Exportkrediten  
beschäftigen, einer der Gründe, gegen das Projekt Stellung zu  
beziehen: „In einem Klima von Gewalt und Einschüchterung ist es  
unverantwortlich, die Zwangsabsiedelung vieler tausender Menschen  
vorzunehmen.“
Der Ilisu-Damm wäre jedoch nicht nur aus der Sicht von  
Menschenrechts- und Umweltaktivisten eine Katastrophe, sondern auch  
für Archäologen und Historiker. Das obere Tigristal gehört zu den  
ältesten Kulturlandschaften des Menschen. Hier im fruchtbaren  
Halbmond entstanden die ersten festen Siedlungen, Städte und Reiche  
der alten mesopotamischen Hochkulturen. Ihnen folgten Römer, Araber,  
Seldschuken und Osmanen, die alle ihren Beitrag zum Weltkulturerbe  
Hasankeyf beisteuerten. In der Stadt gibt es noch bewohnte  
Höhlenwohnungen, ayyubidische und seldschukische Moscheen, von Sufi- 
Orden betreute Heiligengräber, Burgen und andere Gebäude von  
immenser kulturhistorischer Bedeutung, die mit der Landschaft zu  
einem einmaligen Panorama verschmelzen. Die Stadt ist jedoch trotz  
seiner Kulturschätze kein Museum, sondern wird von einer  
einzigartigen Mischung aus Kurden, Arabern und christlichen Assyrern,  
die noch aramäische Dialekte sprechen, bewohnt – Menschen, die  
gerne hier wohnen und keine Absichten haben, freiwillig ihre Stadt zu  
verlassen.

Unwissen & Ablehnung
Eine vom Vertriebenen-Verein der nahe gelegenen Großstadt Batman im  
Februar und März 2006 durchgeführte Umfrage in den vom Ilisu- 
Staudamm betroffenen Siedlungen machte eine klare Ablehnung des  
Projektes in der gesamten Region deutlich. Die Umfrage stellte ein  
massives Informationsdefizit unter der Bevölkerung fest: 78 Prozent  
der Befragten wissen nicht, welche Auswirkungen die Talsperren haben.  
Fast 90 Prozent wissen nicht, dass sie in das Projekt und seine  
Planung einbezogen werden sollten. Rund 70 Prozent der Befragten  
wissen nicht, wie sie nach einer Umsiedlung in die Stadt ihren  
Lebensunterhalt verdienen sollen. Über 80 Prozent beurteilen den  
Staudammbau und die damit verbundene Umsiedlung negativ und sprechen  
sich gegen den Bau aus.

„… dann gibt es Krieg“
Eine junge Frau aus der Stadt erklärt, dass sich die Leute hier nicht  
einfach vertreiben lassen werden: „Wohin sollen wir gehen? In den  
großen Städten gibt es schon genug Vertriebene ohne Arbeit.“ Wie  
im gesamten Osten der Türkei sind auch in Hasankeyf die meisten  
Jugendlichen ohne Arbeit und geregeltes Einkommen. Es gibt aber noch  
halbwegs intakte, gewachsene Familien- und Solidaritätsnetzwerke, die  
ein Überleben sichern. Ein alter Mann in einem der Kaffeehäuser wird  
in seinem Protest noch deutlicher: „Wenn die meine Stadt zerstören  
wollen, gibt es Krieg!“
Tatsächlich gibt es längst schon wieder Krieg in der Region, und  
auch die Baustellen der gap-Projekte könnten zu Zielen der  
Auseinandersetzungen werden – immerhin hat sich die pkk mehrfach  
gegen den Damm ausgesprochen. Von Seiten der Regierung versucht man  
solche Probleme mit Repression zu lösen. Auf der Strecke von  
Hasankeyf nach Diyarbakir stehen Checkpoints des türkischen  
Inlandsmilitärs. Das türkische Militär bewegt sich hier wie im  
Feindesland. Und das Versenken ganzer Landstriche ohne jede  
Einbeziehung der Bevölkerung wird dieses Verhältnis zur Bevölkerung  
nicht verbessern.

Der Autor ist Politikwissenschafter und Mitarbeiter der im Irak  
tätigen Hilfsorganisation Wadi.
Weitere Info: www.eca-watch.at

aus Furche 21./25. Mai 2006: http://www.furche.at/archivneu/ 
archiv2003/fu2504/03.shtml
-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien


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B)  TERMINE
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Montag
http://www.mund.at/butt/Termine/Mai/2605.htm

Dienstag
http://www.mund.at/butt/Termine/Mai/2705.htm

Mittwoch
http://www.mund.at/butt/Termine/Mai/2805.htm
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D) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
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rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
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III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III

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