widerst@nd mund: Mittwoch, 8. März 2006
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Mit Mar 8 16:44:56 CET 2006
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
Mittwoch, 8. März 2006
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A) INHALT
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01 ACUS zum Frauentag
Von: Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering
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02 9.3.:Speakerscorner:Lesben unter den Nazis
/8.3.:gg.frauenfeindliche Regierung/10.3.:gg.Strache-Hetzrede
Von: August Faschang <august.faschang at oeticket.com>
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03 Veranstaltungen: Frauenpolitik der Regierung - Durchgefallen
Von: Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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SUCHE
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04 Zivildiener gesucht!
Von: office at asyl-in-not.org <office at asyl-in-not.org>
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ANKÜNDIGUNGEN UND TERMINE
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05 09.03.2006 - eröffnungsgala underdogfilmfest 2006
Von: underdogfilmfest 2006 <info at underdogfilmfest.org>
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06 Ankündigung
Von: Promedia <promedia at mediashop.at>
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07 ankündigung (gegenargumente; 14.3.; 7stern; 19 uhr)
Von: baikonur at gmx.net <baikonur at gmx.net>
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08 Demonstration am 18. März
Von: Otto Bruckner <ottobruckner at netscape.net>
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09 ASt - 18.3. Demonstration gegen Krieg und Besatzung
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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10 ASt - Veranstaltung zum Iran
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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11 ASt - Fr. 10.3. Protestkundgebung gegen Strache
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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12 Reminder Eröffnung 9. März 19 Uhr
Von: Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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13 Manifest der 12: "Gemeinsam gegen den neuen Totalitarismus"
Von: WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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14 Türkei: Ranghöchste Militärs in Bombenanschlag von Semdinli verwickelt
Von: WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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15 Tschetschenien: Jahrestag der Ermordung von Aslan Maschadow
Von: GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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16 kanalB.at video: San José de Apartadó
Von: webmaster at kanalB.org <webmaster at kanalB.org>
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17 Prozess gegen österreichischen Staatsbürger in kurdischer Haft wird fortgesetzt
Von: WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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18 Kongo: Europa muss mehr tun als nur Soldaten entsenden!
Von: GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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B) TEXTE
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01 ACUS zum Frauentag
Von: Alois Reisenbichler - Stadtteilzentrum Simmering
<verin.stadtteilz.simmering at chello.at>
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ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher:
DIE Ausbeutung ist weiblich.
Die Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) Maria Rettenbacher kritisiert, dass in Österreich,
in Europa und auch weltweit die Schere zwischen Armen und Reichen immer
größer werde: "Die soziale Schieflage entwickelt sich immer mehr in Richtung
Senkrechte."
"Frauen sind viel stärker betroffen:
Armut ist weiblich - Reichtum männlich",
sagt die ACUS-Frauensprecherin Maria Rettenbacher. "Die Ausbeuter sind
meistens männlich, die Ausgebeuteten in ihrer Mehrheit weiblich."
"Aus der großen Zahl der Beispiele nenne ich nur zwei aus der Arbeitswelt in
Österreich: Das mittlere Monatseinkommen einer Arbeiterin beträgt nur zwei
Drittel eines männlichen Kollegen (bei den ArbeiterInnen 2004 62 %, bei den
Angestellten 59 %). Vom gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit sind wir weit
entfernt. Die gläserne Decke ist noch immer eine Realität. Von den
ManagerInnen sind 2,9 % Frauen, beim Reinigungspersonal ist es umgekehrt."
(Quelle AK-Frauenbericht, Wien, Feb. 2006)
"Wir brauchen eine Umverteilung von oben nach unten, im Besonderen zu
Gunsten der Frauen in allen Lebensbereichen, bei Arbeit, Einkommen, Vermögen
und Lebenschancen ebenso bei der Familien- und Hausarbeit", fordert die
Frauensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie
(ACUS) Maria Rettenbacher abschließend.
Informationen:
Maria Rettenbacher, Tel. 0699 121 28 333
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02 9.3.:Speakerscorner:Lesben unter den Nazis/8.3.:gg.frauenfeindliche Regierung/10.3.:gg.Strache-Hetzrede
Von: August Faschang <august.faschang at oeticket.com>
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Liebe Leute!
++++++++1) 9.3.: DONNERSTAGSSPEAKERSCORNER: LESBISCHE FRAUEN UNTER DER NAZIHERRSCHAFT
++++++++2) 8.3.:KUNDGEBUNG GEGEN DIE SCHWARZBLAUORANGE FRAUENPOLITIK
++++++++3) 10.3.: GEGENKUNDGEBUNG ZU RASSISTISCHER STRACHEREDE
++++++++1) 9.3.: DONNERSTAGSSPEAKERSCORNER: LESBISCHE FRAUEN UNTER DER NAZIHERRSCHAFT
Auch am DONNERSTAG (9.3.) gibt es zusätzlich zur wöchentlichen Mahnwache gegen Schwarzblauorange vor dem Kanzleramt wieder einen SPEAKERSCORNER, diesmal - anlässlich des Jahrestags des Anschlusses Österreichs an Nazideutschland am 12.3., aber auch passend zum Frauentag am 8.3. - mit einem Referat über die GEFÄHRLICHE LEBENSSITUATION LESBISCHER FRAUEN IN ÖSTERREICH UNTER DER NAZIHERRSCHAFT. - Am 12.3.1938 begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen (und der Zustimmung weiter Teile der Bevölkerung) die Mordherrschaft der Nazis in Österreich, die bis 1945 dauern sollte. - Aus der Speakerscornerserie gegen die Geschichtsverdrehungen der Regierenden.
Treffpunkt ist um 19Uhr45 Ecke Ballhausplatz/Heldenplatz, Beginn 20Uhr. Und danach sind wieder alle Teilnehmerinnen im Stammlokal in der Neustiftgasse willkommen!
Und wie jeden Donnerstag gibt es schon ab 17Uhr die WIDERSTANDSLESUNG (Ecke Ballhausplatz/Heldenplatz).
++++++++2) 8.3.:KUNDGEBUNG GEGEN DIE SCHWARZBLAUORANGE FRAUENPOLITIK
Im Rahmen der vielfältigen Aktivitäten am Internationalen Frauentag am Mittwoch (8.3.) gibt es auch eine Kundgebung, die ausdrücklich gegen die frauenfeindliche Politik der schwarzblauorange Regierung gerichtet ist:
Mittwoch (8.3.), 15Uhr, Palais Auersperg, Auerspergstr. 8, 1080 Wien: Die Frauenministerin will bei einer "Frauenmesse" die "tolle" Frauenpolitik der Regierung präsentieren. Tatsächlich hat Schwarzblauorange für Frauen v.a. Verschlechterungen gebracht. Die Protestaktion wird organisiert von "Sozialistischer Widerstand International" und "Sozialistische Linkspartei".
++++++++3) 10.3.: GEGENKUNDGEBUNG ZU RASSISTISCHER STRACHEREDE
Am Freitag (10.3.) hat FPÖ-Chef Strache im Rahmen seines Wahlkampfs für das FPÖ-"Volks"begehren wieder einmal eine Rede am Viktor Adler Markt (1100 Wien) angekündigt. Mit rassistischen Hasstiraden muss - wie immer bei seinen Auftritten - gerechnet werden. Zur Gegenkundgebung rufen viele Gruppierungen auf. Als Treffzeitpunkt wird teilweise 15Uhr teilweise 16Uhr angegeben. Straches Rede soll jedenfalls um 16Uhr30 beginnen. Treffpunkt für Gegendemonstrantinnen ist bei der U1-Station Keplerplatz.
Als Beispiele die Aufruftexte von "Zivilcourage gegen rassistische Hetzparolen" und von "Sozialistische Linkspartei":
++++A) Aufruftext von "Zivilcourage gegen rassistische Hetzparolen"
AUFRUF: ZUR GEGENKUNDGEBUNG:
"STRACHE HETZT-WIR PROTESTIEREN!!"
Am Fr., den 10. März 06 hat Strache wieder mal einen seiner hetzerischen
Auftritte am Viktor Adler Markt angekündigt.
Vom 6.-13.3.06 findet das von der FPÖ organisierte Volksbegehren "
Österreich bleib frei" statt, in dem Strache systematisch gegen den EU-
Beitritt der Türkei hetzt.
Dieses Volksbegehren wird mit massivem Einsatz unser aller Steuergelder von
Straches FPÖ propagiert. Durch die gesamte FPÖ-Propaganda zieht sich
rassistische Hetze gegen Muslime, welche ausschließlich als religiöse
Fanatiker dargestellt werden, gegen die sich "Europa wehren muss."
Mit einer Mischung aus gerechtfertigter Kritik an "EU-Skandalen" und
rassistischen Stereotypen über Muslime versucht die FPÖ Menschen auseinanderzudividieren
("keine Ausländer im Gemeindebau").
Wir dürfen nicht zu lassen, das die FPÖ soziale Missstände benutzt um
Menschen gegeneinander aufzusetzen.
Denn das ist sicher kein Weg die soziale Misere zu ändern.
Das kann nur durch solidarische gemeinsame Kämpfe aller hier lebenden
Menschen passieren.
Lassen wir uns nicht mundtot machen!
Der Islam ist nicht der Feind - Rassismus hat im öffentlichen Raum nichts
verloren!
Zur Gegenkundgebung rufen auf:
ZIVILCOURAGE GEGEN RASSISTISCHE HETZPAROLEN, LINKSWENDE u.a.
TREFFPUNKT:
Fr., 10. März 2006 um 16 Uhr am Viktor Adler Markt in 1100 Wien.
(U1 Station Keplerplatz )
+++++B) Aufruftext von "Sozialistische Linkspartei"
10. März: Kundgebung: Nein zu Strache und seinem "Volksbegehren"
um 16Uhr Viktor Adler Markt gegen die FPÖ-Kundgebung
Von 6.-13. März ist Eintragungsfrist für das FPÖ-"Volksbegehren". Strache & Co beginnen den Nationalratswahlkampf. Mit rassistisch geprägten Scheinargumenten will man von der wachsenden Anti-EU-Stimmung profitieren. Um Frauenrechte, Frieden oder Demokratie geht es der FPÖ nicht. Am 10. März versucht Strache wieder einmal in Wien 10 seine rassistischen Reden loszulassen. Wir kontern mit einer starken Kundgebung gegen Rassismus und Sozialabbau und gegen die FPÖ!
www.do-speakerscorner.org Weiterverbreitung erwünscht!
ligrü Gustl
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03 Veranstaltungen: Frauenpolitik der Regierung - Durchgefallen
Von: Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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Eine Presseinformation der Sozialistischen LinksPartei (SLP)
Die Regierung will uns weismachen, dass die Welt für Frauen in
Österreich “eh in Ordnung“ ist. Wir meinen: frauenpolitische Bilanzder
Regierung: durchgefallen!
* Rekordarbeitslosigkeit bei Frauen
* Fehlende Kinderbetreuungsplätze
* Der Widereinstieg nach der Karenz wird immer schwerer
* Bildungs- und Sozialabbau trifft Frauen besonders hart
* Pensions”reform” treibt Fraen in die Armut
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Veranstaltung
Neue Beschäftigungsformen - wie die Zukunft von Frauen verteidigen?
Donnerstag, 9.3. um 18:30
"Piwnica" Wien 20.; Jägerstraße 38
Mit
Sylvia Ledwinka - ÖGB-Bundesfrauensekretärin
Claudia Sorger - SLP-Frauensprecherin
Sonja Grusch - SLP-Bundessprecherin
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Aktion gegen Regierungspolitik:
Die "Frauenministerin" will im Rahmen einer "Frauenmesse" die tolle
Frauenpolitik der Bundesregierung präsentieren. Tatsächlich hat
blau-orange-schwarz für Frauen v.a. Verschlechterungen gebracht.
Mittwoch, 8.3. um 15:00
Wien 8, Palais Auersperg, Auerspergstr.8
Demonstration anlässlich des Internationalen Frauentags
Mittwoch, 8.3. um 17:00
Wien - U6-Station Josefstädterstrasse
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SUCHE
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04 Zivildiener gesucht!
Von: office at asyl-in-not.org <office at asyl-in-not.org>
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Zivildiener gesucht.
Asyl in Not sucht einen Zivildiener für den Junitermin. Er soll in der rechtlichen Beratung und Betreuung von Asylwerbern eingesetzt werden; juristische Vorkenntnisse sind daher erwünscht. Einsatzbereitschaft, Flexibilität und antifaschistische Grundhaltung ebenso.
Bitte weitersagen! Da unsere am Juridikum ausgehängten Zetteln heruntergerissen werden, versuchen wir es nun mit dieser Aussendung.
Asyl in Not,
Währingerstraße 59
1090 Wien
Anmeldungen bitte an:
office at asyl-in-not.org
Markus Wachter, (01) 408 42 10-12
Michael Genner, 0676 – 63 64 371.
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ANKÜNDIGUNGEN UND TERMINE
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05 09.03.2006 - eröffnungsgala underdogfilmfest 2006
Von: underdogfilmfest 2006 <info at underdogfilmfest.org>
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liebe leute,
wir möchten euch herzlich zum underdogfilmfest 2006 einladen, welches vom
9.3.-12.3.2006 abseits der gewohnten projektionsräume stattfinden wird.
das detaillierte programm, inklusive filmbeschreibungen, workshop, lesung
und adressen, gibts unter www.underdogfilmfest.org!!!!
katalog gibt es dann beim festival dazu.
die eröffnungsgala findet am 9. märz ab 21.00 uhr im EKH (ernst kirchweger
haus), wielandgasse 2-4, 1100 wien, statt.
zur eröffnung werden vier filme präsentiert, die die vielfalt der
unterschiedlichen einsendungen wiederspiegeln.
dieser filmblock wurde mit dem überthema "arbeit" betitelt.
21:00
no title
markus hahn
experimentalfilm
österreich 2005
2:00 minuten
wo die zitronen blühen
jonny bauer und holga hahn
musik/kurzfilm
deutschland 2005
12:00 minuten
[ ] - I went to work today, I donŽt think IŽll go tomorrow
julia kläring und nils olger
kurzspielfilm mit dokumentarischen rlementen
österreich 2005
9:00 minuten
im schatten der zelte
imma harms
dokumentation
deutschland 2003
88:00 minuten
im anschluss ist für buffet und party mit commandyoursoul
(www.commandyoursoul.com) gesorgt.
wir freuen uns auf zahlreiches kommen, bewerbung und ein spannendes
filmfest.
euer underdogteam
Dear everyone!
We?d like to invite you warmly to the Underdog film festival 2006, which
will take place from the 9th of march to the 12th of march apart the usual
projection possibilities. The detailed program including descriptions of the
films, readings, workshops and adresses is at your disposition under
www.underdogfilmfest.org <http://www.underdogfilmfest.org>
Also a catalogue will be available at the festival.
The opening event will take place the 12th of march at 21.00 in the EKH
(Ernst Kirchweger Haus), wielandgasse 2 - 4, 1100 Vienna.
As opener four films will be presented, which reflect the diversity of the
different deliveries. This thematic film complex was titeled with the
hypertheme ?work?.
21:00
no title
markus hahn
experimentalfilm
österreich 2005
2:00 minuten
wo die zitronen blühen
jonny bauer und holga hahn
musik/kurzfilm
deutschland 2005
12:00 minuten
[ ] - I went to work today, I donŽt think IŽll go tomorrow
julia kläring und nils olger
kurzspielfilm mit dokumentarischen rlementen
österreich 2005
9:00 minuten
im schatten der zelte
imma harms
dokumentation
deutschland 2003
88:00 minuten
Afterwards a buffet and a party with commandyoursoul
(www.commandyoursoul.com <http://www.commandyoursoul.com>) will take place
and we are looking forward to having a great number of guest and a vivid
film festival
Your underdogteam
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06 Ankündigung
Von: Promedia <promedia at mediashop.at>
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Bitte ankündigen:
am 27.03.06 um 19:00 Uhr
im EGA
Frauen im Zentrum
Windmühlgasse 26
1060 Wien
findet eine Lesung zu dem Buch "Die abgeschaffte Mutter. Der
männliche Gebärneid und seine Folgen" von Hilde Schmölzer
(ISBN 3-85371-241-X, 21,90 Euro) statt, mit anschließendem
Gespräch mit Susanne Feigl.
Das Buch ist im Wesentlichen eine patriachatskritische
Analyse der neuen Gen- und Reproduktionstechnologien,
welche, laut Schmölzer, einen neuen Prozeß der Enteignung
und Entmachtung, der Ausbeutung und Vermarktung des
weiblichen Körpers mit sich bringen.
Hilde Schmölzer, die ihren Schwerpunkt auf Frauengeschichten
und Frauenbiographien gesetzt hat, war lange Zeit Mitglied
bei den IG-AutorInnen und ist im deutschen Sprachraum eine
bekannte Autorin. Mit ihren Büchern setzt sie neue Akzente
im Gender-Diskurs.
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07 ankündigung (gegenargumente; 14.3.; 7stern; 19 uhr)
Von: baikonur at gmx.net <baikonur at gmx.net>
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liebe Leute,
könntet Ihr bitte diese Veranstaltungankündigung veröffentlichen. Vielen
Dank und
schöne Grüsse
Roland
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GEGENARGUMENTE IM SIEBENSTERN
Die Meinungsfreiheit – was sie ist und wem sie nützt, oder:
Einige Argumente gegen den guten Ruf der Meinungsfreiheit
gibt’s am Dienstag den 14.3. um 19:00 im Café Siebenstern, in der
Siebensterngasse 31, 1070 Wien
Die Medien, die sog. “4. Gewalt” in der Demokratie, als die maßgeblichen
Nutznießer des Rechts auf Meinungsfreiheit bringen unbekümmert und ziemlich
sendungsbewußt einige vordergründig durchaus widersprüchliche Momente unter
einen Hut:
Von ihrer Überzeugung, hierzulande im Reich der Meinungsfreiheit zu hausen,
lassen sie sich nicht so schnell abbringen, schon gar nicht von der allseits
bekannten und begrüßten Tatsache, dass neulich ein Ausländer für nichts als
eine verbotene Meinung zum Thema “Auschwitz” zu drei Jahren Haft verurteilt
wurde. Dass die “Herabwürdigung religiöser Lehren” (§ 188 StGB) hierzulande
verboten und mit “Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten” (ebd.) belegt ist,
das tut der Meinungsfreiheit nach Meinung der Profis der öffentlichen
Meinung ebenfalls keinen Abbruch. Und ebensowenig das Verlangen mancher
Verfechter dieser Meinungsfreiheit, gewissen “Hasspredigern” die ihrige
abzudrehen – es sei denn, es handelt sich um eine Hasspredigt in Form einer
Karikatur, die eine in Europa etwas suspekte religiöse Lehre herabwürdigen
soll. Dann ist der mutige Nachdruck ein Fanal im Kampf der Kulturen, wo die
eine – die mit der Meinungsfreiheit – gegen die andere steht, der dieses
hohe Gut angeblich fremd ist. Wer soll sich da noch auskennen? Und vor
allem, was ist denn an der Geschichte mit der Meinungsfreiheit nun
tatsächlich dran? Denn alle obrigkeitlich ohnehin erlaubten Meinungen darf
man natürlich auch in jeder Diktatur frei äußern, wohingegen man für die
verbotenen erwiesenermaßen auch in der Demokratie belangt wird ...
Kein normaler Mensch braucht übrigens von sich aus ein Recht auf
Meinungsäußerung. Denn wenn jemand ein Interesse anmelden, ein Urteil
bekanntgeben, eine wie auch immer geartete Einsicht mitteilen will, dann
braucht er dafür sicher kein Recht. (Bestenfalls braucht er Interessenten,
die zuhören, und ev. ein trockenes und warmes Plätzchen wegen der
Bequemlichkeit.) Falls er darüber hinaus das eigenartige Bedürfnis
entwickelt, solches nicht nur zu TUN, sondern es auch zu DÜRFEN, dann
deswegen, weil die ihm übergeordnete Obrigkeit sein Meinen längst zu ihrer
Angelegenheit gemacht, es mit ihren sonstigen Angelegenheiten verknüpft und
es an ihre Genehmigung geknüpft hat. Die Frage ist, was wurde denn dann –
“Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!” – eigentlich genehmigt? Zumindest die
eine weithin bekannte, als Volksvorurteil überall präsente, mit dieser
generösen Genehmigung angeblich untrennbar verbundene Auflage hat mit dem
unbefangenen Bedürfnis, etwas mitzuteilen, wieder gar nichts zu tun: Wie
jede andere, so ist auch die Freiheit zum Meinen schon sprichwörtlich mit
einer “Verantwortung” verbunden und wer immerhin meinen darf, wird damit
moralisch zur geistigen Selbstkontrolle verpflichtet. Besteht der
Unterschied zur Diktatur also letztlich bloß darin, dass in der Demokratie
die mit dem Recht zum freien gegebene Pflicht zum verantwortungsbewußten
Meinen den behördlichen Zensor ersetzt?
Ganz so schlicht verhält es sich auch wieder nicht.
Mehr dazu am 14.3. um 19:00 im Café Siebenstern, in der Siebensterngasse 31,
1070 Wien.
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08 Demonstration am 18. März
Von: Otto Bruckner <ottobruckner at netscape.net>
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18. März: DEMONSTRATION
Wir wollen keine Komplizen der US-Verbrechen sein!
Treffpunkte/Demonstrationsroute:
14.30, Wien Oper
15.30, Stephansplatz
17.00 US-Botschaft
Schluss mit der Besatzung von Irak und Palästina!
Frieden durch Selbstbestimmung!
Unterstützt den Widerstand des irakischen,
palästinensischen und afghanischen Volkes!
Stoppt die Aggression gegen Syrien und Iran!
Keine Unterordnung unter US- und EU-Interessen!
Unterstützer:
Antiimperialistische Koordination,
Arabischer Palästina Club,
Palästinensische Gemeinde,
Irakische Gemeinde,
Syrische Gemeinde,
Kommunistische Initiative,
ArbeiterInnenStandpunkt,
REVOLUTION,
SJ Stamokap,
KJÖ - Ost
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09 ASt - 18.3. Demonstration gegen Krieg und Besatzung
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Samstag, 18. März, 14.30
Solidarität mit dem Widerstand in Irak und Palästina! Hände weg vom Iran!
Demonstration am internationalen Aktionstag gegen Krieg und Besatzung anläßlich des 3. Jahrestages des imperialistischen Überfalls auf den Irak
Ort: Karlsplatz/Oper
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10 ASt - Veranstaltung zum Iran
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Freitag, 10. März, 19.00
Der kommende Krieg gegen den Iran – welche Haltung sollen Linke dazu einnehmen?
Offenes Treffen des ArbeiterInnenstandpunkt
Ort: Amerlinghaus, Stiftg. 8, 1070 Wien (U3 Neubaugasse)
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11 ASt - Fr. 10.3. Protestkundgebung gegen Strache
Von: ASt-LFI <ast-lfi at gmx.net>
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Freitag, 10. März, 15.00
Protestkundgebung gegen die Abschlußveranstaltung der Strache-FPÖ
Ort: Victor-Adler-Markt (U1 Keplerplatz), 1100 Wien
Es rufen auf:
Anatolische Föderation
ArbeiterInnenstandpunkt
ATIGF
ATILIM
Front für Rechte und Freiheit (HÖC)
Konföderation für demokratische Rechte in Europa (ADHK)
Neue Demokratische Jugend (YDG)
REVOLUTION
SJ 12
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12 Reminder Eröffnung 9. März 19 Uhr
Von: Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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Verborgene Geschichte/n – remapping Mozart/ Ein Projekt von WIENER MOZARTJAHR 2006
Ein Ausstellungsprojekt in vier Konfigurationen
Kuratiert von Ljubomir Bratic, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Lisl Ponger, Nora Sternfeld und Luisa Ziaja
Konfiguration I
Wer alles zu verlieren hat, muss alles wagen!
über Repräsentation, Öffentlichkeit und Bühne
mit künstlerischen Arbeiten, Recherchematerialien und Dokumenten,
Vorträgen, Filmpräsentationen, Podiumsgesprächen und Führungen.
Kuratiert von Araba Evelyn Johnston-Arthur und Luisa Ziaja
* Eröffnung: 9. März 2006, 19 Uhr
10. März bis 18. April 2006
Bösendorfer Klavierfabrik, Habig-Foyer, 1040 Wien, Graf Starhemberg-G. 14
Öffnungszeiten: Di 11–17 Uhr, Mi– So 13–19 Uhr
Weitere Informationen unter: www.remapping.mozart.mur.at
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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13 Manifest der 12: "Gemeinsam gegen den neuen Totalitarismus"
Von: WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Manifest der 12 "Gemeinsam gegen den neuen Totalitarismus"
Nachdem die Welt den Faschismus, den Nazismus und den Stalinismus
besiegt hat, sieht sie sich einer neuen weltweiten totalitären Bedrohung
gegenüber: dem Islamismus.
Wir Schriftsteller, Journalisten, Intellektuellen rufen zum Widerstand
gegen den religiösen Totalitarismus und zur Förderung der Freiheit,
Chancengleichheit und des Laizismus für alle auf.
Die jüngsten Ereignisse nach der Veröffentlichung der
Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen zeigt die Notwendigkeit
des Kampfes für die universellen Werte. Dieser Kampf kann nicht mit
Waffen, sondern muß auf dem Feld der Ideen gewonnen werden. Es handelt
sich nicht um ein Aufeinanderprallen der Kulturen oder einen Gegensatz
von Okzident und Orient, sondern um einen weltweiten Kampf der
Demokraten gegen die Theokraten.
Wie alle Totalitarismen nährt sich der Islamismus aus der Angst und der
Frustration. Auf diese Gefühle setzen die Haßprediger, um mit ihren
Bataillonen eine Welt der Unfreiheit und Ungleichheit zu erzwingen. Wir
aber sagen laut und deutlich: Nichts, nicht einmal Verzweiflung,
rechtfertigt Massenverdummung, Totalitarismus und Haß. Der Islamismus
ist eine reaktionäre Ideologie. Überall, wo er sich breit macht,
zerstört er Gleichheit, Freiheit und Laizismus. Wo er erfolgreich ist,
führt er nur zu einer Welt des Unrechts und der Unterdrückung: Der
Frauen durch die Männer und aller anderen durch die Integristen.
Wir lehnen den "kulturellen Relativismus" ab, der im Namen der Achtung
der Kulturen und der Traditionen hinnimmt, daß den Frauen und Männern
der muslimischen Kultur das Recht auf Gleichheit, Freiheit und Laizität
vorenthalten wird.
Wir weigern uns, wegen der Befürchtung, die "Islamophobie" zu fördern,
auf den kritischen Geist zu verzichten. Dies ist ein verhängnisvolles
Konzept, das die Kritik am Islam als Religion und die Stigmatisierung
der Gläubigen durcheinanderbringt.
Wir plädieren für allgemeine Meinungsfreiheit, damit sich der kritische
Geist auf allen Kontinenten gegen jeden Mißbrauch und gegen alle Dogmen
entfalten kann.
Wir richten unseren Appell an die Demokraten und freien Geister aller
Länder, damit unser Jahrhundert eines der Aufklärung und nicht eines der
Verdummung wird.
/Ayaan Hirsi Ali, Chahla Chafiq, Caroline Fourest, Bernard-Henri Lévy;
Irshad Manji, Mehdi Mozaffari, Maryam Namazie, Taslima Nasreen, Salman
Rushdie, Antoine Sfeir, Philippe Val, Ibn Warraq /
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800
IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1
Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at
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14 Türkei: Ranghöchste Militärs in Bombenanschlag von Semdinli verwickelt
Von: WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Türkei: Ranghöchste Militärs in Bombenanschlag von Semdinli verwickelt
Laut türkischen Medienberichten kommt es nun zu einer Untersuchung gegen
den Kommandeur der türkischen Bodentruppen General Yasar Büyükanit wegen
seiner Beteiligung an einem Anschlag in Türkisch-Kurdistan. Büyükanit
und mehrere Männer unter seinem Befehl würden von der Staatsanwaltschaft
in Van wegen Machtmissbrauchs und Gründung einer kriminellen
Untergrundorganisation verdächtigt, berichteten gestern die beiden
größten türkischen Tageszeitungen Hürriyet und Sabah.
Bei einer Bombenexplosion in einem Buchladen in der Stadt Semdinli, die
von türkischen Militärs der kurdischen Guerilla PKK in die Schuhe
geschoben werden sollte, waren im November 2005 ein Mensch getötet und
sechs weitere verletzt worden. Leute auf der Straße konnten den
mutmaßlichen Bombenleger stellen, als er versuchte, in ein Auto zu
steigen, in dem noch zwei weitere Personen saßen. Beim Attentäter
handelte es sich um ein ehemaliges PKK-Mitglied, das zu den türkischen
Sicherheitskräften übergelaufen war. Das Auto stellte sich als ein
Fahrzeug der Gendarmerie heraus. Im Kofferraum des Fahrzeuges wurden
verschiedene Dokumente gefunden, darunter ein Kalender, aus dem
hervorgeht, dass die Zufahrtsstraße zum Ort beobachtet wurde. Außerdem
wurde ein Lageplan des Buchgeschäftes, in dem sich die Explosion
ereignet hatte, gefunden. Eine Liste mit mehr als hundert Namen zählte
mögliche PKK-Sympathisanten auf, eine weitere Liste Informanten der
türkischen Sicherheitskräfte.
Der Anschlag durch türkische Sicherheitskräfte hatte eine Protestwelle
der lokalen Bevölkerung ausgelöst. General Büyükanit soll in der Folge
die Justizbehörden zugunsten eines Unteroffiziers beeinflusst haben, dem
Anstiftung zu dem Attentat zur Last gelegt wurde. Büyükanit ist die
Nummer zwei der türkischen Armee und sollte eigentlich im Laufe des
heurigen Jahres zum Armeechef ernannt werden.
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15 Tschetschenien: Jahrestag der Ermordung von Aslan Maschadow
Von: GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEMITTEILUNG Göttingen, den 07.03.2006
Ein Jahr nach dem Mord an dem tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow
(8. März)
- Tschetschenische Zivilbevölkerung wird zwischen allen Fronten zerrieben
Ein Jahr nach dem Mord an dem letzten frei gewählten Präsidenten
Tschetscheniens, Aslan Maschadow, am 8. März 2005 zieht die Gesellschaft für
bedrohte Völker eine niederschmetternde Bilanz: Für die tschetschenische
Zivilbevölkerung ist die Menschenrechtssituation unerträglich. Sie wird
zwischen allen Fronten zerrieben, da sie dem Terror der russischen Armee,
des russischen Geheimdienstes, der Todesschwadrone des prorussischen
tschetschenischen Premierministers Ramzan Kadyrow und radikalisierter
tschetschenischer Islamisten schutzlos ausgeliefert ist. Auch die
internationale islamistische Szene gewinnt in Tschetschenien an Einfluss.
Das Leben der Zivilisten ist geprägt von einer Atmosphäre der ständigen
Angst vor Verschleppung. Folter, Vergewaltigung und Mord. Zusätzlich leidet
sie unter katastrophalen humanitären und ökologischen Bedingungen. Durch die
Kriege 1994-1996 und 1999 bis heute ist bis zu einem Viertel des knapp eine
Million umfassenden tschetschenischen Volkes ums Leben gekommen. Für die
Überlebenden ist eine politische Lösung des Konfliktes in weite Ferne
gerückt.
Aslan Maschadow hatte sich seit seiner Wahl am 27.1.1997, die von
OSZE-Beobachtern als fair beurteilt worden war, für eine politische Lösung
des Tschetschenienkonfliktes eingesetzt. Diese wurde dann im Frieden von
Chasavjurt mit dem damaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin
ausgearbeitet. Auch als der zweite Krieg in Tschetschenien 1999 begann,
setzte Maschadow auf eine gemäßigte politische Lösung. Daran hatte Wladimir
Putin jedoch kein Interesse, der auf der Woge des Tschetschenienkrieges an
die Macht gekommen war. Maschadow hatte immer wieder versucht, die
islamistischen Kräfte in Tschetschenien in den Griff zu bekommen und
Unterstützung aus Europa erbeten. Er hatte sich gegen Terrorakte gewandt und
sich verhandlungsbereit gezeigt. Seit der Ermordung von Maschadow
radikalisierte sich die tschetschenische Führung unter seinem Nachfolger
Abdul Khamit Sadulaev. Verbrecher wie der Terrorist Schamil Basajew haben an
Einfluss gewonnen. Es fanden interne Auseinandersetzungen zwischen
Gemäßigten und Radikalen statt, in denen die Vertreter der Islamisten die
Oberhand bekamen. Mit Maschadow hat sich Russland des einzigen politischen
Verhandlungspartners entledigt.
Die russische Regierung hat mittlerweile alle wichtigen politischen
Positionen in Tschetschenien mit kollaborationswilligen Tschetschenen
besetzt. Ramzan Kadyrow, der 29-jährige Regierungschef, ist seit dem Mord an
seinem Vater, dem pro-russischen Präsidenten Achmad Kadyrow Moskaus starker
Mann in Grosny. Er befehligt eine Leibgarde aus bis zu 5.000 Mann, die für
mindestens zwei Drittel der Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien
verantwortlich ist. Kadyrow ist ein Kriegsverbrecher, der sich selbst an der
Folterung und Ermordung von Zivilisten beteiligt hat. Er und seine Schergen
verbreiten in Tschetschenien Angst und Schrecken. Als Todesschwadronen
verschleppen sie Nacht für Nacht Zivilisten, sperren diese in Folterkeller,
morden und vergewaltigen.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
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16 kanalB.at video: San José de Apartadó
Von: webmaster at kanalB.org <webmaster at kanalB.org>
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titel des videoclips: San José de Apartadó
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beschreibung: 29minütiger Fernsehbeitrag über die Friedensgemeinde San José de Apartadó, im Nordwesten Kolumbiens. Die Gemeinde hat sich 1997 als allen bewaffneten Gruppen gegenüber neutral erklärt. Seitdem wurden 163 Gemeindemitglieder ermordet. In dem Beitrag erzählt die Friedensgemeinde von dem letzten grossen Massaker, das am 21. Februar 2005 stattfand, als Soldaten der kolumbianischen Armee und Paramilitärs 8 Menschen ermordeten, darunter drei Kinder. Der Beitrag aus der Reihe Contravía wurde im kolumbianischen Fernsehen ausgestrahlt. Den in Bogotá lebenden Autoren wurden daraufhin Trauerkränze als Morddrohung zugeschickt.
(Das Video ist mit deutschen Untertiteln von kanalB.)
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kategorie: kurzdoku
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clipinfo: http://austria.kanalb.org/clip.php?clipId=1296
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video: http://austria.kanalb.org/video.php?clipId=1296&Viam=Clip
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download: http://austria.kanalb.org/download.php?clipId=1296
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laenge: 29 min
team: Contravía/zen
team_homebase: http://www.morrisproducciones.com/
erstellt: 2006-02-23
format: rm
datenmenge: 72 MB
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weitere informationen: http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/Druck/8DD83764F7EDF383C125700B002AFC59?OpenDocument
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weitere clips zum thema San José de Apartadó: http://austria.kanalb.org/topic.php?clipId=156
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video-player: http://austria.kanalb.org/realplayer.php
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kanalB ersetzt herkoemmliches fernsehen: http://austria.kanalb.org
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17 Prozess gegen österreichischen Staatsbürger in kurdischer Haft wird fortgesetzt
Von: WADI Austria <wadi.wien at gmx.at>
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Die Gerichtsverhandlung gegen den seit Oktober 2005 im nordirakischen Erbil/Hawler inhaftierten österreichischen Staatsbürgers Kamal Qadir soll am Donnerstag den 9. März 2006 weitergeführt werden. Nachdem der irakische Außenminister Hoshyar Zebari gegenüber der österreichischen Gesandten im Irak, Gudrun Harrer bereits Ende Jänner mitgeteilt hatte Kamal Qadir wäre bereits frei sitzt der psychisch kranke Gefangene immer noch in Haft.
Seit einigen Tagen befindet er sich wieder im Hungerstreik. Laut seinen Verwandten wolle er diesen bis zu seiner Freilassung oder seinem Tod fortsetzen. Sein Gesundheitszustand wäre bereits sehr schlecht. Mittlerweile sei er bereits drei mal in ein Krankenhaus eingeliefert worden, da er in Ohnmacht gefallen wäre.
Kamal Qadir war im ersten Prozess im Dezember 2005 wegen „Entehrung der
kurdischen Führung und ihres Kampfes“ zu dreißig Jahren Haft verurteilt
worden. Er hatte in einem offenen Brief den Regierungschef der
kurdischen Regionalregierung und Vorsitzenden der Demokratischen Partei
Kurdistans (PDK) Masud Barzani, sowie Mitglieder seiner Familie massiv
beschimpft, sich aber später für seine Entgleisungen entschuldigt.
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800
IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1
Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at
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18 Kongo: Europa muss mehr tun als nur Soldaten entsenden!
Von: GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEMITTEILUNG Göttingen/Innsbruck, den 06.03.2006
EU-Verteidigungsminister beraten über Kongo-Einsatz
GfbV: Europa muss für den Kongo mehr tun als nur Soldaten zu entsenden
Die geplante Entsendung einiger hundert EU-Soldaten in den Kongo wird nach
Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nicht genügen, um das
zentralafrikanische Land zu stabilisieren und zu befrieden. "Die heutigen
Beratungen der EU-Verteidigungsminister über
einen möglichen Kongo-Einsatz sind zwar ein wichtiges Zeichen dafür, dass
Europa den Kongo nicht vergisst und keine weitere Verzögerung
der nun für Juni geplanten Wahlen hinnehmen wird", sagte der
GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen. "Doch für die
wirkungsvolle Förderung von Rechtsstaatlichkeit und Frieden braucht der
Kongo vor allem politische Initiativen und eine umfassende Überprüfung der
bislang geleisteten Hilfe." So seien die massiven Menschenrechtsverletzungen
der kongolesischen Armee, deren Aufbau von der EU gefördert wird, nicht
hinnehmbar. Auch müsse die EU mehr darauf dringen, dass die von ihr
besonders unterstützten Anrainerstaaten Ruanda und Uganda den Kongo nicht
länger destabilisieren.
Ein EU-Militäreinsatz von wenigen hundert Soldaten zur Sicherung der Wahlen
könne nur symbolische Bedeutung haben, um den in der
kongolesischen Übergangsregierung vertretenen Warlords zu signalisieren,
dass es keine Alternative zum Aufbau rechtsstaatlicher
Strukturen in ihrem Land gibt, meinte Delius. Doch rund 4,5 Millionen
Kriegstote seit 1996 und 40.000 Menschen, die jeden Monat vor
Menschenrechtsverletzungen fliehen müssen, müssten der EU Ansporn genug
sein, die von ihr koordinierte Reform der neuen kongolesischen
Armee (FARDC) voranzutreiben. Außerdem müssten der Aufbau einer unabhängigen
Justiz stärker gefördert und die Korruption effektiver
bekämpft werden.
Wie groß der Handlungsbedarf allein bei der Reform der neuen kongolesischen
Armee sei, machten jüngste Berichte der UN-
Friedenstruppen MONUC über massive Menschenrechtsverletzungen der FARDC
deutlich. Mehrere Dutzend Vergewaltigungen, extralegale
Hinrichtungen, willkürliche Verhaftungen und Vertreibungen von Zivilisten
durch Soldaten der regulären Armee waren in den Monaten
November und Dezember 2005 von der MONUC registriert worden. "Wenn die EU
hier nicht auf größeren Respekt vor den Menschenrechten dringt, wird die
FARDC bereits ihre Glaubwürdigkeit bei der Zivilbevölkerung verloren haben,
bevor sie endgültig aufgebaut ist", warnte Delius.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
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B) TERMINE
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Mittwoch
http://www.mund.at/butt/Termine/März/0803.htm
Donnerstag
http://www.mund.at/butt/Termine/ März/0903.htm
Freitag
http://www.mund.at/butt/Termine/März/1003.htm
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D) EDITORIAL
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* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
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ü, ö, ä, ß, Ü, Ö, Ä
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