MUND_060306

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Mon Mar 6 15:53:59 CET 2006


widerst at nd MUND: medienunabhŠngiger Nachrichtendienst

Montag, 6. MŠrz 2006

www.no-racism.net/mund



MedieninhaberInnen seid Ihr!


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A) INHALT
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AKTIONEN/ANK†NDIGUNGEN

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01 8. MŠrz - Internationaler  FrauenLesbenMŠdchen-Kampftag
Aufruf zur  Demonstration
von: LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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02 Eršffnung 9. MŠrz 19 Uhr
von: news at initiative.minderheiten.at
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03 Internationaler Frauentag in Wien-Simmering
von: verin.stadtteilz.simmering at chello.at
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04 TerminankŸndigung
von: Renate.Vodnek at reflex.at
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05 Studienfahrt GedenkstŠtte Auschwitz 2006
von: waltraud.riegler at utanet.at
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06 Veranstaltungen und Filme im FZ zu feministische Strategien
und Filme zu Artikel 7-unser Recht
von: LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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07 4.-17. MŠrz: SLP aktiv - International * Frauentag* FP… *
Festung Europa * Postprivatisierung
von: slp at slp.at
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08 Populisten an der Macht? Populismus und Demokratiedefizite im  
Wahljahr	2006
von: news at initiative.minderheiten.at
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09 [Depot-news] Programm 6.-9.MŠrz
von: depot-news at mailman.sil.at
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10 LINZ: Demo gegen Privatisierung der Post
von: helmut.fellner at chello.at
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11 [al_news] FilmvorfŸhrung: "Der 36. Breitengrad" - Zeit und Ort
von: al at sozialismus.net
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12 Das spŠte Menschenrecht (UniversitŠt Innsbruck)
von: hg at graupner.at
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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE

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13 Demo in Wien gegen Verbot der geplanten Regenbogen-Parade in Moskau
von: Kurt.Krickler at hosiwien.at
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14 Eng/Dt/Frz: RACIST STATE VIOLENCE: DEMONSTRATION - 1ST OF APRIL IN  
DESSAU]
von: thevoiceforum at emdash.org
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15 ErklŠrung kurdischer Organisationen zum tŸrkischen Actionfilm "Tal  
der Wšlfe-Irak"
von: wadi.wien at gmx.at
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16 Mord an Gisberta
von: jo at transgender.at
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17 Klaus Hartmann: NATO-NIEDERLAGE AN DER WEINSTRASSE
von: helmut.fellner at chello.at
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18 GLB/AMAG/Mitarbeiterbeteiligung
von: glb at aon.at
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19 ASt - TV-Diskussion Ÿber Polizei und Demonstrationsrecht mit ASt- 
Aktivist
von: ast-lfi at gmx.net
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20 ASt - Strache verschŠrft die Hetze bei FP…-Volksbegehrenskampagne
von: ast-lfi at gmx.net
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21 GfbV begr٤t deutliche Worte Steinmeiers in Serbien
von: hans.bogenreiter at gfbv.at
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22 1966/KP…-Wahlempfehlung/Nationalratswahl 2006/Parteder
von: kpoe_stmk at hotmail.com
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23 KP…/Volksbegehren/FP…/Europapolitik
von: leo.furtlehner at liwest.at
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WELTWEIT

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24 The U.S. Committee for the United Nations ( Vacancy ).
von: vacancy1 at camaracs.org
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LINKS/HINWEISE

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25 Newsletter andersrum.gruene.at
von: andersrum-newsletter at listen.gruene.at
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26 boeses:oesterreich 0306
von: raw at raw.at
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27 [Werkstatt] Werkstatt-Rundbrief 07-2006
von: office at werkstatt.or.at
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B) TEXTE
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AKTIONEN/ANK†NDIGUNGEN

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01 8. MŠrz - Internationaler  FrauenLesbenMŠdchen-Kampftag
Aufruf zur  Demonstration
von: LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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    Heraus zum 8. MŠrz!
         Internationaler Frauenkampftag

         Treffpunkt: U6, JosefstŠdterstrasse/GŸrtel,
         * 17 Uhr Auftaktkundgebung. Abmarsch ca. 18 Uhr.
         * Abschluss: U3 Volkstheater - Museumsquartier
            mit Feuershow und Frauenzirkus


         * LŠrminstrumente mitbringen!

         * kostenlose Kinderbetreuung wŠhrend der 8.-MŠrz-Demo, ab  
16:30  im
              Kindercafe Lolligo,
              Fischerstiege 4-8/2/3,  1010 Wien




   DEMONSTRATIONSAUFRUF

Heraus zum 8. MŠrz !
INTERNATIONALER FRAUENKAMPFTAG

    Was fallen soll, muss gestŸrzt werden!
    Was aufhšren soll, muss gestoppt werden!

Am 8. MŠrz gehen wir gemeinsam auf die Stra§e, mit unserer Wut,  
Entschlossenheit und SolidaritŠt - fŸr unseren Kampf um  
Frauenachtung, Frauenrechte und Gerechtigkeit fŸr alle, gegen  
Ausbeutung, UnterdrŸckung und Kriegstreiber.
Wir demonstrieren mit unseren Unterschiedlichkeiten und  
Gemeinsamkeiten als Frauen, mit unserem Begehren, unserer  
ZŠrtlichkeit und Wildheit fŸr eine gerechte und solidarische Welt.
Der 8. MŠrz als internationaler Kampftag ist auch ein Ausdruck  
unserer internationalistischen SolidaritŠt mit unseren Schwestern  
Ÿberall auf der Welt, die sich gegen Ausbeutung und UnterdrŸckung  
wehren und fŸr ein selbstbestimmtes Leben kŠmpfen. Wir grŸssen alle  
Frauen, die in vielen StŠdten und Dšrfern dieser Welt am 8.MŠrz in  
den Stra§en demonstrieren, sich Gehšr verschaffen und gemeinsam kŠmpfen.
            Frauen gemeinsam gegen Sexismus und Patriarchat

    Das Patriarchat, in seinen unterschiedlichen Formen, schafft  
hierarchische
und ausbeuterische Beziehungen von MŠnnern gegen Frauen.  
Frauenverachtung,
Benachteiligung von Frauen im Alltag und bei der Arbeit und sexistische
MŠnnergewalt gegen Frauen und MŠdchen erleben wir alltŠglich - weltweit.
In dieser sexistischen Gesellschaft werden Frauen nicht als  
eigenstŠndige,
denkende, handelnde Menschen wahrgenommen, sondern mit sexistischen
Vorurteilen und Normen, wie Frau zu sein hat, beurteilt.

Wir leben jedoch  die VielfŠltigkeit und Lebendigkeit von Frauen.

Wir pfeifen auf den sexistischen Blick der MŠnner, der Frauen als  
sexuelle
Objekte betrachtet, oder unsere Sichtbarkeit als "unmoralisch" oder
"verfŸhrerisch" ansieht. Wir widersetzten uns jeglichen religišsen
ErklŠrungen fŸr die Unterordnung der Frau unter den Mann. Wir  
widersprechen
den "wissenschaftlichen" ErklŠrungen von der "Minderwertigkeit",
"HilfsbedŸrftigkeit" oder "Andersartigkeit" der Frauen. Wir stellen die
herrschende Medizin in Frage, die Frauen als verrŸckt und  
Frauenkšrper als
krank beurteilt.

         Wir bekŠmpfen die sexistische Vermarktung von Frauen in der  
Werbung,
in den Medien und in der Pornoindustrie.

Und wir kleiden uns so, wie es uns gefŠllt - leicht bekleidet oder  
verhŸllt,
mit und ohne Kopftuch, in Hosen, Ršcken, Kleidern oder TŸchern.

    Die Frauenbewegungen der Welt haben die sexistische MŠnnergewalt  
gegen
Frauen und MŠdchen, gegen Lesben, gegen Frauen mit Behinderungen, gegen
Arbeiterinnen, gegen Migrantinnen šffentlich und ihre Lebensbedingungen
sichtbarer gemacht. Aber die sexistische Gewalt existiert weiterhin mit
aller HŠrte und verschŠrft sich - wie u.a. frauenverachtende Bilder,
sexistische BelŠstigungen, kšrperliche Misshandlungen, Vergewaltigungen,
sexuelle Ausbeutung, EinschrŠnkung der Bewegungsfreiheit und  
Ausgehverbote,
Absprechen der eigenstŠndigen Existenz, weniger Lebensmittel, geringerer
Zugang zu Bildung, schlechtere Bezahlung und sexistische Arbeitsteilung,
Abtreibungsverbot oder Zwangsabtreibung, Zwangssterilisierung,
Zwangsverheiratung, Zwangsprostitution, Frauenhandel und Frauenmorde.

    Gewalt und Diskriminierung sind nach einer neuen Studie des DCAF die
Haupttodesursachen fŸr Frauen weltweit. FŸr Frauen zwischen 15 und 44  
ist
die Gefahr, durch mŠnnliche Gewalt getštet oder verletzt zu werden,  
hšher,
als das Risiko an Krebs, Malaria, AutounfŠllen und Kriegen zu sterben
zusammen. Es wird geschŠtzt, dass weltweit jŠhrlich 2Ð3 Millionen Frauen
wegen ihres Geschlechtes getštet werden! Aus vielfŠltigen GrŸnden, aber
aufgrund der Tatsache, weil vielen Menschen das Leben und die WŸrde  
einer
Frau weniger wert sind als die eines Mannes; Und weil MŠnner die
Unterordnung der Frau durchsetzen wollen.

   Als Feministinnen stehen wir auf - als Betroffene und Handelnde Ð  
als Frauen
in der Welt frei zu sein und Mensch zu sein. Wir nehmen uns das  
Recht, mit
allen Mitteln und Mšglichkeiten gegen jede Form der sexistischen  
Gewalt und
Ausbeutung zu kŠmpfen Ð im Alltag und im Staat. Denn fŸr unser
SelbstverstŠndnis: frei zu sein, mŸssen wir das Patriarchat stŸrzen und
Sexismus beenden.

    Radikaler Feminismus ist eine Politik von LesbenFrauen, die an die
patriarchalen Wurzeln geht, SolidaritŠt lebt, aber auch um die
Mit-/TŠterinnenschaft von Frauen Bescheid wei§ und sie nicht verdrŠngt
Lesbischer radikaler Feminismus sieht die Unterschiede zwischen  
Frauen und
die Spaltung von Frauen im Heterosexismus und setzt dem die  
Leidenschaft fŸr
und die Anerkennung von Frauen und ein gemeinsames politisches  
Handeln mit
Frauen entgegen.

    Von MŠnnern fordern wir, dass sie ihr patriarchales  
SelbstverstŠndnis in
Frage stellen und gegen sexistische Gewalt ihrer "Geschlechtskollegen"
aufstehen und eingreifen.

         Frauen gemeinsam gegen Rassismus

    Wir wissen, dass Kapitalismus, Imperialismus und Patriarchat  
weltweit Elend,
Hunger, unertrŠgliche LebensumstŠnde und Kriege produziert und viele  
Frauen
zwingt zu flŸchten, z.B in Richtung Europa. Die EU ist Teil des
imperialistischen, patriarchalen Weltsystems. Ausbeutung, und  
UnterdrŸckung
existieren auch hier.

    Auf Asylsuchende warten menschenverachtende Gesetze, die  
beispielsweise in
…sterreich zu Beginn dieses Jahres noch weiter verschŠrft wurden,  
Rassismus
wird auch dadurch geschŸrt, Rassismus ist den Herrschenden genehm Ð  
er dient
der Spaltung und legitimiert Verfolgung und Ausschluss von Menschen.

    Das Asylrecht wird seit Mitte der 1980er-Jahre ausgehšhlt und  
verschwindet
immer mehr. Die neuerliche Novelle, die mit 1. JŠnner 2006 in Kraft  
trat, macht
klar: Schon allein dein Ansuchen um Asyl macht dich zur Kriminellen.
Traumatisierung ist kein Asylgrund mehr, Vergewaltigung wurde noch  
nie als
solcher anerkannt. WŠhrend der Zeit, wo geprŸft wird, ob dein Asylantrag
Ÿberhaupt bearbeitet wird (dem sogenannten Zulassungsverfahren),  
darfst du
den Bezirk nicht verlassen, wo du untergebracht bist.  
Hšchstwahrscheinlich
bist du in ein Lager gepfercht. Es kann auch sein, dass du in Schubhaft
gesperrt wirst, obwohl dein Verfahren noch gar nicht abgeschlossen ist,
einfach weil du da bist. Die mšgliche Schubhaft wurde auf 10 Monate
verlŠngert. Du kannst abgeschoben werden, auch wenn Ÿber deinen  
Asylantrag
noch gar nicht entschieden ist. Das Rechtmittel der Berufung sollst  
du dann
aus einem angeblich sicheren Drittland oder dem Herkunftsland stellen.
Zynischer ist schwer denkbar.

    Wahrscheinlich hast du wŠhrend der Zeit in
…sterreich wenige Mšglichkeiten gehabt, dir deine Rechte erklŠren zu  
lassen;
denn du wirst verschoben - von einer Stelle zur anderen.  
Rechtsberatung gibt
es de facto keine mehr, du erfŠhrst nur mehr von RŸckkehrÒberatungÒ.  
Noch
dazu, wo dir die vielen Papiere nur auf Deutsch, ohne †bersetzung,  
vorgelegt
werden.

    Wenn du gegen die Schubhaft und Abschiebung mit Hungerstreik,  
einem dir
wenigen mšglichen Mittel, kŠmpfst, wollen sie dich mit brachialer Gewalt
zwangsernŠhren.

    Auch wer dir hilft, an dein Recht auf Asyl zu kommen, lŠuft Gefahr,
kriminalisiert zu werden. Das hei§t dann "Beihilfe zur  
Asylerschleichung".
Wer dich unterstŸtzt, wer dir Unterkunft gewŠhrt, wer dir hilft zu  
flŸchten,
macht sich des Gesetzesbruches schuldig.

    Und auch Lebensgemeinschaften zwischen …sterreicherInnen und  
FlŸchtlingen
oder MigrantInnen werden speziell registriert, Ÿberwacht und  
kriminalisiert.

    Der Grauslichkeiten lie§e sich noch mehr auflisten.
Wir spucken auf die  Menschenverachter, Gesetzesverfasser,  
Gesetzesbeschlie§er, SchreibtischtŠter!

    In …sterreich wird die Mehrsprachigkeit der Menschen mit FŸ§en  
getreten, und
ein deutschsprachiger Chauvinismus macht sich breit. Die FP… wirbt mit
"Deutsch statt nix verstehen". MigrantInnen werden von der Regierung
gezwungen, Deutschkurse zu absolvieren, ansonsten kšnnen sie abgeschoben
werden. Der slowenischsprachigen Bevšlkerung in KŠrnten wir ihr  
minimales
Recht auf zweisprachige Ortstafeln verweigert, obwohl es ihnen laut
Verfassung seit 1955 zusteht!

   Im Kampf gegen Rassismus - im Alltag und im Staat - brauchen wir die
Anerkennung unserer unterschiedlichen Lebensformen und  
Lebensbedingungen und
unsere gegenseitige Menschenachtung und SolidaritŠt. Wir mŸssen  
rassistische
Verfolgung und Abschiebungen verhindern und Fluchtwege und Asyl  
ermšglichen.
Wir brauchen unser Auftreten gegen jede Form von "Religionskrieg" und  
den
Kampf gegen (Neo)Kolonialismus und imperialistische Kriege.


         Frauen gemeinsam gegen Kapitalismus

    Die ArbeitsverhŠltnisse im Kapitalismus sind weltweit davon  
bestimmt, dass
mšglichst Viele fŸr immer weniger Lohn arbeiten sollen und erkŠmpfte
Arbeitsrechte beschnitten und abgeschafft werden. Hier und Heute  
setzen dies
UnternehmerInnen und PolitikerInnen durch, mit Druck und Konkurrenz  
in den
Betrieben, Privatisierung von gesellschaftlichem Reichtum,  
Auslagerung von
Betrieben und mit EU-Ma§nahmen und WTO-Richtlinien zur  
"Liberalisierung" und
"Globalisierung".

    Der Kapitalismus macht alles zur Ware, die Arbeitskraft, die  
Menschen, die
Beziehungen zwischen den Menschen, Emotionen, TrŠume, Kšrperteile,  
Tiere und
Pflanzen. Jene, die auf der Welt nicht gebraucht werden, die nicht
verbraucht werden, mŸssen verhungern, werden umgebracht, werden in
FlŸchtlingslager deportiert.

    Das ist das GeschŠft des Kapitalismus - fŸr Reichtum und  
"Fortschritt" fŸr
Wenige. Der Kapitalismus nŠhrt sich u.a. von Rassismus und Sexismus und
schafft sie durch škonomische Ungleichheit immer wieder neu.

    MigrantInnen werden durch rassistische Sondergesetze (so genannte
"AuslŠndergesetze"), durch Illegalisierung und Kriminalisierung  
einerseits
von Arbeitsmšglichkeiten ausgeschlossen und damit in schlecht  
bezahlte oder
illegalisierte Arbeit gezwungen, oder als "SaisonarbeiterInnen" und
"GastarbeiterInnen" ins Land geholt und wieder abgeschoben.

    Die Arbeit von Frauen wird aufgrund des Sexismus weniger  
anerkannt und
geringer bezahlt. Berufe, in denen Frauen arbeiten, z.B als
Putzarbeiterinnen, im Pflegebereich oder im Grund-Bildungswesen,  
werden am
niedrigsten bezahlt. FŸr Lohnarbeit verdienen Frauen in …sterreich  
heute im
Schnitt nach wie vor um ein Drittel weniger als MŠnner - das trifft  
sowohl
sog. Niedriglohnberufe (das sind im allgemeinen "typische  
Frauenberufe") als
auch bei gleicher TŠtigkeit und Qualifikation zu.

    In Zeiten von "Sparen" und "Privatisierung" werden šffentliche
Dienstleistungen wieder privatisiert, die medizinische Versorgung  
abgebaut,
KindergŠrten und Kantinen zugesperrt, das Bildungswesen auf eine
gesellschaftliche Elite hin zugeschnitten usw. Frauen sollen dann, zu  
Hause,
die gleiche Arbeit, diesmal "privat", noch unsichtbarer und diesmal ganz
unbezahlt machen.
Die sexistische Arbeitsteilung ist eine der Grundlagen fŸr die  
škonomische
Ausbeutung von Frauen im Kapitalismus. Von Frauen wird erwartet, dass  
sie
Lohnarbeit und persšnliche Hausarbeit und das Leben mit Kindern  
individuell
"unter einen Hut bringen". Das System der Lohnarbeit im Kapitalismus
funktioniert nur, wenn (Ehe)Frauen, LebensgefŠhrtinnen, MŸtter oder
Gro§mŸtter die persšnliche Hausarbeit fŸr den Mann als "ErnŠhrer"
selbstverstŠndlich "aus Liebe" Ÿbernehmen. Oder es werden
Kinderbetreuungseinrichtungen geschaffen (in denen dann Frauen  
arbeiten).
Oder: jene MŠnner und Frauen, die es sich leisten kšnnen, bezahlen
Hausarbeiterinnen (vor allem Migrantinnen) einen geringen Lohn ohne
Anstellung.

    Wir stellen als Feministinnen die ArbeitsverhŠltnisse und  
Arbeitsteilung
grundsŠtzlich in Frage. Wir wollen nicht fŸr die Ausbeutung und
UnterdrŸckung funktionieren. Wir fordern "Brot und Rosen" - eine alte  
und
noch immer wichtige Forderung und Vision der Arbeiterinnenbewegung.  
Statt
"Vereinbarkeit von Beruf und Familie fŸr Frauen", wollen wir einen
Arbeitstag von 12 Stunden fŸr ALLE: 4 Stunden Erwerbsarbeit, 4 Stunden
Reproduktionsarbeit und 4 Stunden politische Arbeit - und Zeit fŸr
FreundInnen, Kultur und VergnŸgungen.

    Wir brauchen Erwerbsarbeit, um unabhŠngig das eigene Auskommen zu  
sichern.
Wir brauchen reproduktive Arbeit Ð Pflege und Erziehung, Hausarbeit,  
Lehren
und Lernen Ð, weil sie notwendig ist, und sie gehšrt auf alle  
verteilt, auf
MŠnner und Frauen. Wir brauchen politische Arbeit, weil noch viel zu tun
ist, fŸr zukunftsfŠhige und menschenwŸrdige Formen des Zusammenlebens.

    Die Aufhebung der sexistischen Arbeitsteilung, von škonomischer  
Ungleichheit
und Ausbeutung, verlangt die Zerschlagung des Kapitalismus und des
Patriarchats.


gegen Ohnmacht und Biedermeier
fŸr gemeinsamen Kampf und soziale Revolution

        Die Regierung muss weg!

gegen Kapitalismus mit all seinen verschiedenen Formen škonomischer  
Ausbeutung
fŸr die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und der natŸrlichen
Ressourcen, denn sie gehšren uns allen
fŸr radikale Umverteilung und Aufteilung von Besitz und Vermšgen auf  
alle
fŸr ArbeiterInnenselbstverwaltung
fŸr die Aufteilung der notwendigen Arbeiten auf alle und die  
Anerkennung und
gleiche Bezahlung unterschiedlicher FŠhigkeiten, Arbeiten und Berufe
fŸr eine garantierte Existenzsicherung, unabhŠngig von Versicherung,
Lohnarbeit, Arbeitszwang, Geschlecht und StaatsbŸrgerschaft


gegen imperialistische Kriege und patriarchale Kriegshetze
fŸr internationale SolidaritŠt
gegen Faschismus und Repression
fŸr viele verschiedene Formen des Widerstandes und Kampfes gegen alle
HERRschenden VerhŠltnisse


gegen alltŠglichen und staatlichen Rassismus
fŸr gegenseitige Achtung und Anerkennung, unabhŠngig von  
StaatsbŸrgerschaft,
Muttersprache, Hautfarbe und Religion
fŸr die Durchsetzung gleicher sozialer, politischer, škonomischer  
Rechte fŸr
alle Menschen; EigenstŠndiges Aufenthaltsrecht fŸr Migrantinnen  
unabhŠngig
von Ehe oder sonstigen MŠnnern; Anerkennung frauenspezifischer  
FluchtgrŸnde;
Asylrecht bei Verfolgung als Lesben und Schwule; Bleiberecht fŸr alle;
Wahlrecht fŸr MigrantInnen; Zugang zu Lohnarbeit und Sozialleistungen  
fŸr
alle; Recht auf die eigene Muttersprache.
fŸr das Recht auf Migration, Flucht, Fluchthilfe, Asyl


gegen Patriarchat und alltŠglichen und staatlichen Sexismus
gegen Heterosexismus und ZwangsheterosexualitŠt
fŸr das SelbstverstŠndnis von uns Frauen als eigenstŠndig Handelnde
fŸr unser Recht als Frauen, WŸnsche, Ziele Vorstellungen eigenstŠndig
durchzusetzen und zu leben
fŸr die Aufhebung der sexistischen Arbeitsteilung und fŸr gleichen  
Lohn fŸr
gleichwertige Arbeit
fŸr das Selbstbestimmungsrecht Ÿber unsere Kšrper in allen  
Lebensbereichen;
Abtreibung, Geburt und VerhŸtung in FrauenhŠnde;
Selbstbestimmte SexualitŠt - denn Nein hei§t Nein und Erotik und  
Begehren
sind keine Ware und keine Pflicht, sondern eine respektvolle  
Begegnung und
Beziehung zwischen Subjekten.
fŸr gemeinsames Handeln gegen sexistische Gewalt und Ausbeutung
fŸr den Sturz des patriarchalen Systems
fŸr Leidenschaft, persšnliche Beziehungen und politische SolidaritŠt  
unter
Frauen und gemeinsames politisches Handeln von Frauen gegen Sexismus,
Rassismus, Kapitalismus
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DAS FEST

fŸr FrauenLesben!

anschlie§end an die Demo: das Fest zum Internationalen FrauenLesben- 
Kampftag
  in der FZ-Bar, WŠhringer Strasse 59/Stg. 6 - Eingang Prechtlgasse
Beginn 21 Uhr mit Tent ˆ Bulles - Internationaler FrauenLesben Zirkus  
mit
offener Feuershow

(die FZ-Bar hat am 8.3. bereits ab 19 Uhr gešffnet)


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02 Eršffnung 9. MŠrz 19 Uhr
von: news at initiative.minderheiten.at
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Ein Projekt von WIENER MOZARTJAHR 2006

Verborgene Geschichte/n Ð remapping Mozart
Konfiguration I - Wer alles zu verlieren hat, muss alles wagen!
(aus Die EntfŸhrung aus dem Serail, 2. Aufzug, 8. Auftritt, Pedrillo)
Eine Ausstellung zu ReprŠsentation, …ffentlichkeit und BŸhne

Eršffnung 9. MŠrz 2006, 19 Uhr

Dauer 10. MŠrz Ð 18. April 2006
…ffnungszeiten Di 11-17 Uhr, Mi-So, 13-19 Uhr
15. bis 17. April geschlossen
www.remappingmozart.mur.at

Ort: Bšsendorfer Klavierfabrik, Habig Foyer
Graf-Starhemberg-Gasse 14, 1040 Wien


KŸnstlerische und wissenschaftliche BeitrŠge von:
Beatrice Achaleke, Nana-Gyan Ackwonu, Afro TV Berlin, Arif Akkõlõ,  
Aret GŸzel Aleksanyan, SongŸl Boyraz, Boris Buden, der braune mob Ð  
schwarze deutsche in medien und šffentlichkeit, Petja Dimitrova,  
Vlatka Frketic (Femigra), Dominic Mariochukwu Gilbert, Guerilla  
Girls, Beate Hammond, Di Harewood, Lubaina Himid, Marty Huber, Gloria  
Ikonge, ISD Ð Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Sejla  
Kameric, GŸlsŸn Karamustafa, Belinda Kazeem, Cornelia Kogoj,  
Christian Kravagna, Aisha Lindsey, Mara, Abi-Sara Machold, Oliver  
Marchart, Gini MŸller, PAMOJA, Adela Peeva, Lisl Ponger/Gamze Ongan,  
Oliver Rathkolb, Chima Rameez Okpalaugo Habib Roohi, Jude Sentongo,  
Tim Sharp, Noah Sow, Robert Sturm, Topoke (tresmonos), Claudia  
Unterweger, Zelimir Zilnik, u.a.
Kuratiert von: Araba Evelyn Johnston-Arthur und Luisa Ziaja

Mit der ersten Konfiguration findet das vierteilige  
Ausstellungsprojekt Verborgene Geschichte/n Ð remapping Mozart seinen  
Ausgangspunkt in zwei der meistgespielten Opern Mozarts, der  
EntfŸhrung aus dem Serail und der Zauberflšte.
Zitate aus beiden Opernlibretti umspannen ein Bedeutungsnetz, das der  
Ausstellung als Leitsystem dient. Im Mittelpunkt steht eine  
gegenwŠrtige Perspektive auf ReprŠsentation, …ffentlichkeit und  
BŸhne. Dabei begreift sich die Ausstellung selbst als BŸhne der  
Bedeutungsproduktion, die danach strebt das vorherrschende,  
goldgerahmte Geschichtsbild auf vielfŠltige Weise in Frage zu  
stellen. Selbstbestimmte, emanzipatorische Bildpolitiken, die  
verborgene Geschichte/n erzŠhlen und sichtbar machen, stehen hier im  
Rampenlicht. So basiert der eigens produzierte Rapsong und das Video  
Let it be known auf den Ergebnissen der Recherchegruppe zu Schwarzer  
šsterreichischer Geschichte und setzt diese im populŠren Format eines  
Musikvideos um. Die Installation BŸhne der in Istanbul lebenden  
KŸnstlerin GŸlsŸn Karamustafa verdeutlicht den Zusammenhang von  
staatlicher ReprŠsentation und Repression, von BŸhne und Regime.  
Videoarbeiten von KŸnstlerInnen wie SongŸl Boyraz, Petja Dimitrova,  
Tim Sharp oder Zelimir Zilnik hinterfragen die Konstruktion  
nationaler Mythen und JubliŠen, NationalitŠt und StaatsbŸrgerschaft.  
Programmatischen Charakter hat die Arbeit Cut and Sew/Word not found  
der Schwarzen britischen KŸnstlerin und Theoretikerin Lubaina Himid:  
In ihrer BeschŠftigung mit der geografischen Karte (englisch map)  
geht sie Fragen nach, die ganz wesentlich das gesamte Projekt  
Verborgene Geschichte/n Ð remapping Mozart geprŠgt haben. Wie kann  
die Karte als mŠchtiges Symbol festgeschriebener territorialer  
Grenzen und nationaler IdentitŠten selbst ãremappedÒ Ð neu und anders  
geschrieben werden? Und im Ÿbertragenen Sinne: Welche Mšglichkeiten  
und Perspektiven eršffnet das ãremappingÒ einer nationalen  
Identifikationsfigur wie jener Mozarts?

Alle Eintritte zu Ausstellungen und Veranstaltungen, sowie das  
begleitende Handbuch und die CD-ROM sind gratis. Das  
Ausstellungsprojekt begleitende Drucksorten, die CD-ROM und die  
Website sind viersprachig (Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch,  
Englisch, TŸrkisch).

KuratorInnenteam Verborgene Geschichte/n Ð remapping Mozart: Ljubomir  
Bratic, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Lisl Ponger, Nora Sternfeld,  
Luisa Ziaja
Ausstellungsgestaltung und Grafik Design: Toledo i Dertschei

Dank an
Vera Albert, Arash, Ulrike Arnold, Maija Asunta-Johnston, Gabriele  
Bargehr, Raphael Barth, Alfred Bartosch, Thomas Bass, Padma Bhatt,  
Jessica Beer, Roman Berka, Hannes Bšck, Siglinde Bolbecher,  
Brigittenauer Gymnasium (Direktion und die Klasse 7ab), Horst  
Campman, Miryam Charim, Isolde Christandl, Eva Dertschei, Peter  
Dertschei, Sabine Dortschy, Zena Eggough, Gerlinde Ehrenreich,  
Barbara Eppensteiner, Vlatka Frketic, Harald Fugger, Ronald Geissler,  
Lorenz Giorgi, Gštz BuryÕs Traumfabrik, Peter Grabherr, Hakan GŸrses,  
Karin Haas, Peter Habison, Thomas Haffner, Helmut Hafner, Werner  
Hanak, Renate Hšllwart, Dominik Hruza, Maria HŸndler, Peter Horn,  
Alexander Horwath, Alexander Ivanceanu, Jasmina Jankovic, Katharina  
Jeschke, Konstantin Kaiser, Ulla Kalchmair, Hikmet Kayahan, Kurt  
Kladler, Cornelia Kogoj, Helga Kovriga, Andreas Ladengruber, RenŽ  
Latzke, Uschi Lichtenegger, Monika Linder, Michael Loebenstein,  
Franziska Maderthaner, Peter Marboe, Oliver Marchart, Beno”t Martin,  
Charlotte Martinz-Turek, Rolf Milde, Berthold Molden, Goran  
Novakovic, Stefan Nowotny, Gamze Ongan, Maximilian Pavlovics, Silke  
Pirolt, Peter Ponger, Michael Popescu, Prince Zeka, Stefan  
Radschiner, Petra Reiner, Arcadio Ruiz, Brigitte Salanda, Anja  
Salomonowitz, Thomas Sandri, schnittpunkt. ausstellungstheorie &  
praxis, Franz Schwartz, Sabine Schweighofer, Peter Sellars, Tim  
Sharp, Oliver Sima, HŸseyin Simsek, Elke Smodics, Dominik  
Spritzendorfer, Raphael Sternfeld, Friedrich Tietjen, Carlos Toledo,  
Gerhard Unterthurner, Christian Vollenhofer, Beat Weber, Katharina  
Weingartner, Ingo Zechner, Marco Zimprich, Daniele Zitin
-- 
Verborgene Geschichte/n - remapping Mozart
Gumpendorfer Strasse 15/13
A 1060 Wien
Austria
ph> +43.1.586 12 49-15
fax> +43.1.586 82 17
www.remappingmozart.mur.at
Ein Projekt von WIENER MOZARTJAHR 2006


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03 Internationaler Frauentag in Wien-Simmering
von: verin.stadtteilz.simmering at chello.at
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CentrOnce - Stadtteilzentrum Simmering:
Internationales Fest zum Tag der Frau

Das CentrOnce - Stadtteilzentrum Simmering stellt den Monat MŠrz  
unter das Motto "Alles Frau". Rund um den Frauentag (8.3.) gibt es  
zahlreiche AktivitŠten von Frauen aus aller Frauen LŠnder.

Am Samstag, 4. MŠrz wird ein Internationales Fest zum Tag der Frau  
von vielen Frauen aus unterschiedlichen LŠndern mit ebenso  
unterschiedlichen BeitrŠgen gestaltet:

Zum Tag der Frau sprechen Simmerings Bezirksvorsteherin Renate  
Angerer, die chilenische Konsulin Irene Acevedo und die KŸnstlerin  
Ludovica Schmill von der Gruppe Araucaria.

"Die Sprache der FrauenhŠnde" wird in einer Keramikausstellung  
gezeigt. Ein buntes Musikprogramm mit Eva Parra, Veronika Mayer, Juan  
Neira, Gerda Kirnig, Olympia Goulia (Orientalischer Bauchtanz), Irene  
Fernandez (Chile), Monica Borja (Ecuador), Muriell Garfias (Flamenco)  
und Nanne Schmutz sowie ein Auftritt des Theaters CentrOnce und eine  
Lesung von Monik Matchornikova gibt es bei diesem Internationalen  
Fest zum Tag der Frau.

Das Fest beginnt am Samstag, 4. MŠrz 2006 um 19.30 Uhr im Centro Once  
- Stadtteilzentrum Simmering, 1110  Wien, Schneidergasse 15/5 (U3  
Zipperstra§e, Stra§enbahn 71 Molitorgasse).

FŸr den Wiener Terminkalender:

Samstag, 4. MŠrz 2006
19.30 Uhr, Internationales Fest zum Tag der Frau,
mit Kunst und Musik aus aller Frauen LŠnder
CentrOnce Stadtteilzentrum Simmering
1110  Wien, Schneidergasse 15/5
U3 Zippererstra§e, Stra§enbahn 71 Molitorgasse
Eintritt: freie Spende.

Weitere Termine im Monat MŠrz unter dem Motto "ALLES FRAU":
Sa., 11. MŠrz, 19.30  Uhr, Oldies but goldies, Lieder und Songs aus  
fŸnf Jahrzehnten und drei Kontinenten
Mo., 13. MŠrz, 19.00 Uhr, La Feminidad - eine Komposition der  
Weiblichkeit, Keramikausstellung
Fr., 17. MŠrz, 19.30 Uhr, Frauenthemen, GemŠldeausstellung von Hedvig  
und Eszter Pongracz
Sa., 25. MŠrz, ab 14.00 Uhr, Frauenaktivtag - verschiedene Workshops  
fŸr Frauen
Di., 28. MŠrz, 19.30 Uhr, Teresa Frisch Soto, Lateinamerikanische  
Frauen im Widerstand (Vortrag in SPANISCH)
Fr., 31. MŠrz, 19.30 Uhr; Podiumsdiskussion "Frau sein trotz Herd und  
Herde" mit Johanna Dohnal, Brigid Weinzinger und Renate Angerer.
Ort: CentrOnce - Stadtteilezentrum Simmering, 1110  Wien,  
Schneidergasse 15/5

Informationen:

CentrOnce Tel. 01 963 03 26


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04 TerminankŸndigung
von: Renate.Vodnek at reflex.at
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Die Werkstatt Frieden & SolidaritŠt lŠdt ein:

Film & Diskussionsabend

EU, quo vadis?
-oder-
die Illusion einer gerechten und friedlichen EU

mit Andreas Wehr (Autor des Buches ãEuropa ohne Demokratie?Ò)

Donnerstag 9. MŠrz, 19:30
HS 16 Hauptuni Schottentor

Eintritt frei

ãEuropa in schlechter Verfassung Ð Kritische Stimmen zur EU-VerfassungÒ
ein Film von Elke Zwinge (30 min)
In dem Film beurteilen ein Všlkerrechtler, ein Theologe,  
VertreterInnen der
Friedensbewegung und der globalisierungskritischen Bewegung,  
Beobachter von
Lobbyismus, Gewerkschafter und EuropaparlamentarierInnen und  
PolitikerInnen
den EU-Verfassungsvertrag. Sie sprechen in Interviews zu den Themen:
Integration Europas durch Privatwirtschaft, Integration durch  
militŠrische
StŠrke, Intervention in DrittlŠnder, Grundrechtcharta, VerhŠltnis zum
Všlkerrecht und nationaler Verfassung und VerhŠltnis zu LŠndern des  
SŸdens.

Anschlie§end an den Film wollen wir mit Euch und Andreas Wehr  
diskutieren:
Welche Strategie verfolgt SchŸssel wŠhrend der šsterreichischen
RatsprŠsidentschaft, um die wesentlichen Neuerungen des
EU-Verfassungsvertrages doch noch durchzusetzen? Sind die  
Krisensitzungen
nur ein Manšver, um der Bevšlkerung weiszumachen, dass Ÿber eine echte
Neuorientierung der EuropŠischen Union nachgedacht wird? LŠsst sich  
die EU
der Konzerne und GenerŠle in ein Europa des Friedens und der SolidaritŠt
umwandeln?

Mit freundlicher UnterstŸtzung der …H Uni Wien und der GrŸnen
Bildungswerkstatt Wien

Werkstatt Frieden & SolidaritŠt
Rosensteingasse 69/6, 1170 Wien
www.werkstatt.or.at


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05 Studienfahrt GedenkstŠtte Auschwitz 2006
von: waltraud.riegler at utanet.at
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Die Gesellschaft fŸr politische AufklŠrung lŠdt ein:

Studienfahrt zur GedenkstŠtte
Auschwitz-Birkenau

8. bis 14. April 2006 (Karwoche)

mit Vortrag Ÿber die Verfolgung von Lesben und Schwulen in der NS-Zeit


Diese Studienfahrt eršffnet die Mšglichkeit einer intensiven  
BeschŠftigung  mit einem der einschneidendsten Kapitel unserer  
jŸngsten Vergangenheit. Ziel ist die Auseinandersetzung mit Auschwitz  
als Synonym der NS-Verbrechen und die Diskussion von BezŸgen zur  
Gegenwart.
Gerade angesichts europaweit steigender Aggression und Gewalt gegen  
Minderheiten ist der Blick auf unsere unmittelbare Vergangenheit  
notwendig. Er zeigt, wohin in letzter Konsequenz die Diskriminierung  
von Menschen, wohin Antisemitismus und Minderheitenfeindlichkeit  
fŸhren konnten.
Bei der Studienfahrt wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, die  
Vielfalt der verfolgten und ermordeten Menschen aufzuzeigen: Roma,  
Sinti, Juden, JŸdinnen, homosexuelle Frauen und MŠnner,  
Bibelforscher, Asoziale, politisch Verfolgte, SlowenInnen, Angehšrige  
vieler anderer Nationen, Menschen aus dem religišsen oder politischem  
Widerstand.

Das Angebot, an dieser Studienfahrt teilzunehmen, richtet sich  
bewusst an Personen jeden Alters, unabhŠngig von politischer  
Einstellung, sozialem bzw. beruflichem Hintergrund und  
Religionszugehšrigkeit.
8. April:  (ca. 13-18 Uhr):   Vorbereitungsseminar am Institut fŸr  
Politikwissenschaft, Univ. Wien
                                         - GesprŠche mit  
ZeitzeugInnen, Filme, VortrŠge
9. April:                           Vorbereitungsseminar im  
Bildungshaus Gro§ru§bach - VortrŠge, Filme, Diskussionen Ð
     Vortrag Ÿber die Verfolgung von Lesben und Schwulen in der NS- 
Zeit (Dr. Gudrun Hauer)
10. April:                          Abreise nach Oswiecim/ Auschwitz
11. April:                          Besichtigung der GedenkstŠtte  
Auschwitz; Besichtigung der GedenkstŠtte Birkenau
12. April:                          Besuch des Archivs der  
GedenkstŠtte, der Kunstsammlungen und der nationalen Ausstellungen
13. April:                          Stadtbesichtigung Krakau/ Besuch  
des jŸdischen Viertels
14. April (Karfreitag):        RŸckfahrt (Ankunft in Wien ca. 16 Uhr)

Kosten: Û 440,- (darin sind Reise-, Aufenthalts-, Verpflegungs- und  
Eintrittskosten enthalten); Einzelzimmerzuschlag Û 40,--. FŸr  
StudentInnen - 20 %  -  ermЧigter Preis: Û 384,-- EZ; Û 352,-- DZ.

Informationen und Anmeldung:
Karin Liebhart, Gesellschaft fŸr politische AufklŠrung, c/o Institut  
fŸr Politikwissenschaft der UniversitŠt Wien, 1010 Wien,  
UniversitŠtsstra§e 7/2, E-mail: karin.liebhart at univie.ac.at , Tel.:  
01/4277-47739
Waltraud Riegler, Tel.: 0650/ 7 44 77 11. E-Mail:  
waltraud.riegler at utanet.at

Anmeldeformular unter: http://www2.uibk.ac.at/gfpa/ablage/dokumente/ 
Anmeldeformular_Studienfahrt_2006.doc

Veranstalterin: Gesellschaft fŸr politische AufklŠrung, http:// 
www2.uibk.ac.at/gfpa

Organisatorische Leitung: Waltraud Riegler, Karin Liebhart  
(Gesellschaft fŸr politische AufklŠrung)

Anmeldung bis 15. MŠrz 2006 erbeten - begrenzte TeilnehmerInnenzahl!


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06 Veranstaltungen und Filme im FZ zu feministische Strategien
und Filme zu Artikel 7-unser Recht
von: LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
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Wir zeigen, in Verbindung mit dem 8.MŠrz, zur Auseinandersetzung
um die Zweisprachigkeit in KŠrnten und zum Abstzen des Artikel 7- 
Unser Recht
den Film im FZ

Ausserdem setzen wir die Filmreihe zu Feministische Strategien gegen
sexistische MŠnnergewalt im MŠrz fort;

Ausserdem die WEN DO-Kurse im FZ im MŠrz bis Mai


Bitte die FilmankŸndigungen veršffentlichen, weiterleiten und  
weitererzŠhlen

mit feministische Gr٤en





AnlŠsslich der aktuellen Auseinandersetzung
um die Aufstellung der zweisprachigen Ortstafeln in KŠrnten und der
Weigerung des ORF den Film "Artikel 7-Unser Recht" im ORF zu zeigen,
zeigen wir - in Verbindung mit dem 8. MŠrz-Internationaler  
Frauenkampftag -
im FZ


"Artikel 7-Unser Recht/ &#268;len 7-Na&#349;a pravica"
A/SLO 2005, 83 min, von Eva Simmler und Thomas Korschil


Der Film "Artikel 7-Unser Recht" sollte im Dezember im ORF ausgestrahlt
werden und wurde kurzfristig abgesetzt, mit der BegrŸndung, dass er  
nicht
objektiv und ausgewogen sei.
Der Film zeigt die historische Entwicklung und KŠmpfe der
slowenisch-sprachigen Bevšlkerung fŸr die Umsetzung des Artikel 7 in der
šsterreichischen Verfassung fŸr die Zweisprachigkeit in KŠrnten Es  
wird der
Umgang und die Verweigerung des šsterreichischen Staates aufgezeigt  
und die
deutsch-nationale Mobilisierung der deutschsprachigen Bevšlkerung. Im  
Film
kommen primŠr die Betroffenen und AktivistInnen im Kampf um Recht und
Anerkennung fŸr die Zweisprachigkeit zu Wort.

Eine der FilmemacherInnen wird anwesend sein und Frauen des "Club
slowenischer StudentInnen" in Wien sind angefragt.

Zeit: Fr. 10. MŠrz 2006, 19.00 h
Ort: FZ, FZ-Bar, Eingang Prechtlgasse, 1090, rot-schwarze TŸr - lŠuten
fŸr Frauen






WEN DO - Feministische Selbstverteidigung fŸr Frauen, Lesben und MŠdchen
Termine MŠrz - Mai 2006
Kursort: FZ, WŠhringerstr. 59/Stiege 6, 2. Stock
Kurskosten: gestaffelt nach Einkommen
Infos - Tel.: 01 - 408 50 57

18./19. MŠrz 2006
WEN DO-Grundkurs
Sa. und So. 10-19 h mit 1 Std. Mittagspause
Anmeldung: †berweisung der KursgebŸhren bis 8.3.06


Achtung !! Verschoben auf:
29./30. April 2006
WEN DO-Grundkurs
mit tŸrkischer †bersetzung
Sa. und So. 10-19 h mit 1 Std. Mittagspause
Anmeldung: †berweisung der KursgebŸhren bis 8.4.06


27./28. Mai 2006
WEN DO - Schwerpunkt Wochenende zu:
Konfrontation mit TŠtern
Sa. und So. 10-19 h mit 1 Std. Mittagspause
Die Erfahrungen eines WEN DO - Grundkurses wŠren gut, sind aber keine
Voraussetzung.
"Konfrontation mit TŠtern" als Aktionsform entstand in den 80-er  
Jahren aus
der Bewegung gegen Vergewaltigung und der Auseinandersetzung um sexuelle
Ausbeutung von MŠdchen. In Selbsthilfegruppen ging es darum  
gemeinsam, d.h.
auch šffentlich Ÿber Gewalterfahrungen zu reden, sich gegenseitig zu
unterstŸtzen und zu handeln. "Konfrontation mit TŠtern" bedeutet, unter
anderem, als Frauengruppe in den Wohnraum oder zum Arbeitsplatz des  
TŠters
zu gehen, um dort šffentlich zu sagen, was er getan hat und die
Vergewaltigungen und sexuelle Ausbeutung zu benennen; auch die  
Forderung zu
stellen, dass er Verantwortung Ÿbernimmt, und Aktionen zu setzen,  
dass die
Gewalt aufhšrt und nie wieder passiert.
Anmeldung: †berweisung der KursgebŸhren bis 13.5.06





In der Filmreihe zur Auseinandersetzung zu feministischen Strategien  
gegen
sexistische MŠnnergewalt, am Do. 30.3.06, 19.30 h, zum Schwerpunkt:  
Sexuelle
Gewalt gegen MŠdchen. Sexueller "Missbrauch"

¥	Panorama "Das schlimmste Geheimnis". ORF, 1984, 20 min
	Erste Fernsehdokumentation (mit Interviews) Ÿber  
sexuellern"Missbrauch".
¥	"VŠter als TŠter". Sexueller "Missbrauch" …, 34 min, 1987, von Ricki
Reichl
	Dokumentation mit Interviews
¥	"Laut und deutlich. Leben nach sexuellem Mi§brauch", …, 67 min,  
2002, 3sat
	Dokumentation mit Interviews
	von Maria Arlamovsky

Zeit: Do. 30.3.06, 19.30 h
Ort: FZ, FZ-Bar, Eingang Prechtlgasse, 1090, rot-schwarze TŸr - lŠuten
fŸr Frauen



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07 4.-17. MŠrz: SLP aktiv - International * Frauentag* FP… *
Festung Europa * Postprivatisierung
von: slp at slp.at
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Neues VorwŠrts erschienen: http://slp.at/index.php/vorwaerts/

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4. MŠrz: Jahreskonferenz der SLP
Im Rahmen der Jahreskonferenz der SLP finden zwei zentrale Debatten  
statt:
11.00 Krieg der Klassen statt Kampf der Kulturen  sowie
15.00 FŸr den Aufbau einer neuen Partei fŸr ArbeitnehmerInnen und  
Jugendliche
http://slp.at/index.php/termine+M574e84018be/

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

8. und 9. MŠrz: Internationaler Frauentag
AnlŠsslich des Internationalen Frauentages beteiligt sich die SLP an  
einer Aktion von SWI gegen die frauenfeindliche Politik der Regierung  
und an der Demonstration in Wien.

Au§erdem gibt es am 9. MŠrz um 18.30 eine Veranstaltung zum Thema  
"Neue BeschŠftigungsformen - wie die Zukunft von Frauen verteidigen?"
mit Sylvia Ledwinka - …GB-BundesfrauensekretŠrin
http://slp.at/index.php/termine+M567d3c46f76/

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

10. MŠrz: Kundgebung: Nein zu Strache und seinem "Volksbegehren"
um 16.00 Viktor-Adler-Markt gegen die FP…-Kundgebung

Von 6.-13. MŠrz ist Eintragungsfrist fŸr das FP…-ãVolksbegehrenÒ.  
Strache & Co. beginnen den Nationalratswahlkampf. Mit rassistische  
geprŠgten Scheinargumenten will man von der wachsenden Anti-EU- 
Stimmung profitieren. Um Frauenrechte, Frieden oder Demokratie geht  
es der FP… nicht. Am 10. MŠrz versucht Strache wieder einmal in Wien  
10 seine rassistischen Reden loszulasen. Wir kontern mit einer  
starken Kundgebung gegen Rassismus und Sozialabbau und gegen die FP…!
http://slp.at/index.php/artikel+M56e51324dca/

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

11. MŠrz: Demonstration: Nein zur Festung Europa
in Salzburg: 15.00 Bahnhof
gemeinsame Anreise aus Wien und Linz
http://slp.at/index.php/termine+M5b4d4e52552/

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17. MŠrz: Demonstration in Linz - Nein zur Privatisierung der Post!
17.00 Schillerpark
http://slp.at/index.php/termine+M5db6e0cba70/



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08 Populisten an der Macht? Populismus und Demokratiedefizite im  
Wahljahr	2006
von: news at initiative.minderheiten.at
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Populisten an der Macht?
Populismus und Demokratiedefizite im Wahljahr 2006

Donnerstag, 16. MŠrz 2006, 18.30
Institut fŸr Zeitgeschichte, Aula
Uni Campus, Altes AKH, Hof 1
Spitalgasse 2Ð4, 1090 Wien

Es diskutieren:
Rainer Baubšck (Institut fŸr EuropŠische Integrationsforschung, …AW)
Susanne Fršlich-Steffen (Geschwister-Scholl-Institut fŸr Politische  
Wissenschaft, Ludwig-Maximilians-UniversitŠt MŸnchen)
Anton Pelinka (Institut fŸr Konfliktforschung in Wien und Institut  
fŸr Politikwissenschaft, UniversitŠt Innsbruck)
Lars Rensmann (Geschwister-Scholl-Institut fŸr Politische  
Wissenschaft, Ludwig-Maximilians-UniversitŠt MŸnchen)
Sieglinde Rosenberger (Institut fŸr Politikwissenschaft, UniversitŠt  
Wien)
Gerd Valchars (Institut fŸr Staatswissenschaft, UniversitŠt Wien)

2006 finden in …sterreich, Italien und der Slowakei Parlamentswahlen  
statt. In allen drei LŠndern sind bzw. waren Parteien an der  
Regierung beteiligt, die als ãpopulistischÒ bezeichnet wurden.

Die Beteiligung von FP…/BZ…, Forza Italia, Lega Nord und HZDS an der  
Macht haben Auswirkungen auf die gesamte Parteienlandschaft der  
jeweiligen LŠnder, wenngleich sie letztlich vor allem selbst an der  
Regierungsverantwortung gescheitert zu sein scheinen. Doch leben  
Totgesagte lŠnger? Wird es dem BZ… gelingen, noch einmal WŠhlerInnen  
fŸr sich zu mobilisieren? Und wie wahrscheinlich ist eine  
VerlŠngerung des blau-schwarzen BŸndnisses?

Zum Wahlkampfauftakt in …sterreich stellen Politologen wie Anton  
Pelinka und Gerd Valchars eine kŸhne Frage: WŠre eine Ausweitung des  
Wahlrechts auf Nicht-StaatsbŸrgerInnen ein wirkungsvolles Heilmittel  
gegen populistische auslŠnderfeindliche Wahlkampf-Rhetorik?
In 14 europŠischen LŠndern machen Nicht-StaatsbŸrgerInnen von ihrem  
aktiven Wahlrecht auf kommunaler Ebene Gebrauch, in …sterreich wurde  
eine solche Ausweitung am 30. Juni 2004 als verfassungswidrig abgelehnt.

AuslŠndische StaatsbŸrgerInnen als WŠhlerInnen wŸrden es fŸr Parteien  
weniger reizvoll machen, so genannte ãAuslŠnderpolitikÒ in  
ausschlie§lich problembehaftetem Zusammenhang darzustellen und als  
Politikfeld zur populistischen Stimmenmaximierung zu  
instrumentalisieren. Immerhin rund neun Prozent gemessen an der  
šsterreichischen Bevšlkerung sind in …sterreich lebende Nicht- 
StaatsbŸrgerInnen. Ein WŠhlerInnenpotenzial, bei dem man mit  
Wahlkampfslogans wie ãWien darf nicht Istanbul werdenÒ ImageschŠden  
und damit Stimmenverluste riskieren wŸrde.

Susanne Fršlich-Steffen, Lars Rensmann
Populisten an der Macht. Populistische Regierungsparteien in West-  
und Osteuropa.
248 Seiten, ISBN 3-7003-1521-X, Û 24,90
Seit Ÿber 20 Jahren sehen sich Europas Demokratien mit Erfolgen  
populistischer Parteien konfrontiert. Etliche verloren rasch wieder  
ihre WŠhlerbasis oder zerfielen. Andere fanden den Weg zu lokaler  
Machtbeteiligung, Ÿber Koalitionen auch zu nationaler  
Regierungsverantwortung. Mit AutorenbeitrŠgen von Anton Pelinka,  
Sieglinde Rosenberger, Dieter Segert u.a. werden in diesem Buch  
erstmals Rolle, Leistung, innere Entwicklung und politische Wirkung  
populistischer Regierungsbeteiligungen in Europa untersucht.

Gerd Valchars
DefizitŠre Demokratie. StaatsbŸrgerschaft und Wahlrecht im  
Einwanderungsland …sterreich
144 Seiten, ISBN 3-7003-1538-4, Û 21,90
ã…sterreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk  
ausÒ (Art. 1 B-VG). Aus Sicht des Verfassungsgerichtshofs gehšren  
diesem ãVolkÒ nur šsterreichische Staatsangehšrige an. Demokratische  
LegitimitŠt aber hei§t, so Gerd Valchars, dass jene, die dauerhaft  
dem Recht unterworfen sind, auch in der Rechtssetzung reprŠsentiert  
werden. Demokratische Inklusion von Einwanderern kann Ÿber  
EinbŸrgerung erreicht werden oder Ÿber die Abkoppelung des Wahlrechts  
von der StaatsbŸrgerschaft. Gerd Valchars plŠdiert dafŸr, beide  
ZugŠnge zum Wahlrecht gleichzeitig zu šffnen. Sein Buch ist der  
bisher wichtigste Denkansto§ zu einer notwendigen Debatte Ÿber  
demokratische LegitimitŠt im Einwanderungsland …sterreich.


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09 [Depot-news] Programm 6.-9.MŠrz
von: depot-news at mailman.sil.at
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Montag, 6. MŠrz, 19.00
Unkeusch wider die Natur
BuchprŠsentation

Der Begriff Sodomie war ursprŸnglich ein Sammelbegriff fŸr alle  
sexuellen
Praktiken, die nicht auf Fortpflanzung zielten. Als SŸnde konnte Sodomie
gebeichtet werden, doch als Delikt wurde sie streng bestraft. Stand  
bislang vor
allem die strafrechtliche Verfolgung gleichgeschlechtlicher  
Beziehungen im
historischen Interesse, so untersucht die vorliegende Studie die  
Verfolgung vor
allem sexueller Praktiken mit Tieren und sucht nach den ideologischen
HintergrŸnden.

Andrea Griesebner, Historikerin, UniversitŠt Wien
Susanne Hehenberger, Historikerin
Alexander Lellek, Lšcker Verlag
Christina Lutter, Kulturwissenschafterin, bm:bwk

Anschlie§end szenische Lesung aus den Quellen mit Elisabeth Frysak,  
Markus
KatzenschlŠger und Stephan Steiner

Susanne Hehenberger: Unkeusch wider die Natur. Sodomieprozesse im
frŸhneuzeitlichen …sterreich. Wien: Lšcker 2006.



Dienstag, 7. MŠrz, 19.00
Die Kulturfšrderungsverwaltung
PrŠsentation einer Studie

Seit 1971 erscheint jŠhrlich der staatliche Kunstbericht, der die  
Fšrderungen
der Kunstsektion detailliert dokumentiert. Ohne analytische Kommentare
allerdings und ohne Auflistung der abgelehnten AntrŠge sowie der  
Fšrderquoten.
Ein faires Fšrderungsverfahren indes benštigt Berechenbarkeit und  
Transparenz.
Mit dem Forschungsprojekt "Good Governance" in der  
Kulturfšrderungsverwaltung
hat sich deshalb das Institut fŸr Kulturmanagement und  
Kulturwissenschaft die
Abwicklung der Kunstfšrderung auf Bundesebene angesehen und dabei die
Abteilungen II/2 (Theaterfšrderung) und II/8 (Kulturinitiativen)  
miteinander
verglichen.

Tasos Zembylas, Institut fŸr Kulturmanagement und Kulturwissenschaft

Tasos Zembylas: "Good Governance" in der Kulturfšrderungsverwaltung.  
Einsichten
aus einer empirischen Untersuchung. Wien: 2005.



Donnerstag, 9. MŠrz, 19.00
Geschichte der Filmzensur in …sterreich
BuchprŠsentation und Filmbeispiele

Mit der Popularisierung des Films in den ersten Jahrzehnten des  
vergangenen
Jahrhunderts kam es in …sterreich zu einer Vielzahl sozialer,  
škonomischer und
politischer VerŠnderungen. Eine fŸr das neue Medium einschneidende  
Ma§nahme war
die Einrichtung der Filmzensur, mit der sich auch die Presse massiv
auseinandergesetzt hat. Aus bisher unveršffentlichten Quellen haben  
die Autoren
eine reprŠsentative, kommentierte Sammlung erstellt und bieten  
zusŠtzlich einen
†berblick zur Geschichte der Zensur.

Thomas Ballhausen, Paolo Caneppele, Autoren

Thomas Ballhausen, Paolo Caneppele: Die Filmzensur in der  
šsterreichischen
Presse bis 1938. Geschichte Ð Aspekte Ð Quellen. Wien: Verlag Turia +  
Kant
2005.


Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at


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10 LINZ: Demo gegen Privatisierung der Post
von: helmut.fellner at chello.at
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LINZ: Demo gegen Privatisierung der Post

-------------- nächster Teil --------------
Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt...
Dateiname   : speck.gif
Dateityp    : image/gif
Dateigröße  : 43 bytes
Beschreibung: nicht verfügbar
URL         : http://mailman.no-racism.net/mailman/private/analle/attachments/20060306/07807d56/attachment-0002.gif
-------------- nächster Teil --------------


Nein zur Privatisierung der Post - Schluss mit der Demontage der  
öffentlichen Dienste
Protestmarsch, Freitag 17. März 2006
Treffpunkt: 17 Uhr, Schillerpark/Linz



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11 [al_news] Filmvorführung: "Der 36. Breitengrad" - Zeit und Ort
von: al at sozialismus.net
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Montag, 06.03., 19.30 Uhr
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
(U3 Neubaugasse, Ausgang Stiftgasse)


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12 Das späte Menschenrecht (Universität Innsbruck)
von: hg at graupner.at
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Univ.-Lekt. Dr. Helmut Graupner
Das späte Menschenrecht
Sexualität und Recht


Universität Innsbruck
Wahlfachstudiengang Interdisziplinäre Sexualwissenschaft
(Koordinator: Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner)
07.04./08.04.2006
09.06./10.06.2006
jeweils 10.00-17.00
(Lv.Nr.:603202)

Inhalt: In den Augen des Rechts ist Sexualität traditionell etwas zu  
Bändigendes, vor dem Rechtsunterworfene geschützt werden müssen. Wenn  
auch in unseren Breiten heute niemand mehr für "widernatürliche  
Unzucht" verbrannt oder für Selbstbefriedigung in die Verbannung  
geschickt wird, so ist die negative Grundeinstellung des Gesetzgebers  
zu Sexualität und geschlechtlicher Lust in unserer Rechtsordnung doch  
immer wieder anzutreffen. Einseitig wird all zu oft nur die Freiheit  
vor Sexualität geschätzt. Erst in jüngster Zeit entwickelt sich die  
Überzeugung, dass auch die Freiheit zu Sexualität ein schützenswertes  
(Grund)Recht ist. Dieses neu erkannte Menschenrecht ist aber von  
einer konsequenten und umfassenden Umsetzung und Respektierung noch  
weit entfernt. In Form von theoretischen Erklärungen und  
illustrativen Fallbeispielen soll deshalb der gegenwärtige Umgang  
unserer Rechtsordnung mit Sexualität in all seiner  
Widersprüchlichkeit dargestellt und künftige  
Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert werden.


http://orawww.uibk.ac.at/public_prod/owa/pk30.p002? 
lvnr_id_in=603201&Sem_id_in=06S&unterrichtssprache_id_in=



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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE

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13 Demo in Wien gegen Verbot der geplanten Regenbogen-Parade in Moskau
von: Kurt.Krickler at hosiwien.at
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 2. März  
2006

Demo in Wien: Versammlungsfreiheit für Lesben und Schwule in Russland  
gefordert

Heute vormittag haben rund 20 Personen vor der Russischen Botschaft  
und der Russisch-Orthodoxen Kirche in Wien gegen ein Verbot der für  
27. Mai  2006 geplanten schwul/lesbische Pride-Parade in Moskau  
demonstriert. Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow hatte  
angekündigt, die Parade nicht zu genehmigen. Er begründet seine  
Ablehnung mit der negativen Einstellung der Bevölkerung. Mittlerweile  
haben sich sowohl der russisch-orthodoxe Patriarch, der muslimische  
Groß-Mufti und der jüdische Oberrabbiner von Moskau vehement gegen  
die Parade ausgesprochen.

?Wir haben ein Schreiben für Botschafter Stanislaw Ossadtschij  
übergeben?, berichtet Christian Högl, Obmann der Homosexuellen  
Initiative (HOSI) Wien, die gemeinsam mit den Grünen andersrum die  
Kundgebung organisiert hat. ?Darin fordern wir Präsident Wladimir  
Putin und die russische Regierung auf, dafür zu sorgen, dass die  
Parade im Rahmen des Festivals ?Moscow Pride 06? wie geplant  
stattfinden kann ? wenn nötig durch Ausübung entsprechenden Drucks  
auf Bürgermeister Luschkow.?

?Es ist einfach völlig inakzeptabel, dass einer Minderheit die  
demokratischen Grundrechte abgesprochen werden?, erläutert HOSI-Wien- 
Obfrau Bettina Nemeth. ?Die Menschenrechte gelten für alle, auch wenn  
es der Mehrheit nicht passt. Es darf in Europa einfach nie wieder  
geschehen, dass Minderheiten aufgrund von Entscheidungen der Mehrheit  
ihrer Grundrechte beraubt werden! Die Versammlungsfreiheit von Lesben  
und Schwulen einzuschränken ist eine klare Menschenrechtsverletzung.?

Eine Demonstration mit dem Hinweis zu verbieten, man könne nicht für  
die Sicherheit der Demonstranten garantieren, wäre gleichfalls eine  
Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention. 1988 war in  
einem einschlägigen Fall übrigens Österreich in Straßburg verurteilt  
worden, weil es mit einer solchen Begründung eine Kundgebung  
untersagte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellte  
ausdrücklich klar, dass ein Staat verpflichtet ist, das Recht aller  
Bürger/innen, sich friedlich zu versammeln, zu gewährleisten. Der  
Staat hat eine friedliche Demonstration vor Gegendemonstranten zu  
schützen, anstatt die Demonstration zu untersagen.

?Abgesehen davon wäre es ein ausgesprochenes Armutszeugnis für eine  
Weltmacht wie Russland, wenn es nicht in der Lage wäre, einige  
tausend friedliche Demonstrant/innen vor einem gewalttätigen Mob zu  
schützen, geben wir in unserem Brief an den Botschafter zu bedenken?,  
meint Högl weiter. ?Sollte das wirklich nicht möglich sein, müsste  
wohl der russische Innenminister konsequenterweise seinen Rücktritt  
erklären.?

HOSI Wien lädt Luschkow zur Regenbogen-Parade nach Wien ein

?Außerdem haben wir in unserem Schreiben eine Einladung an Luschkow  
zur Regenbogen-Parade in Wien am 1. Juli 2006 ausgesprochen, damit er  
dabei sein kann, wenn wieder rund 100.000 Menschen ? Lesben, Schwule,  
Transgender-Personen, ihre Familien und FreundInnen sowie viele  
andere heterosexuelle SympathisantInnen ? mit viel Freude und Spaß  
die  menschliche Vielfalt ausgelassen feiern?, erklärt Nemeth  
abschließend.

Hinweis: Der Brief der HOSI Wien an den russischen Botschafter sowie  
Fotos von der heutigen Kundgebung finden sich auf dem Website der  
HOSI Wien unter www.hosiwien.at/?p=252.

Rückfragehinweis:
Christian Högl, Obmann: Tel. 0699-11811038
Bettina Nemeth, Obfrau: Tel. 0699-11965265
Kurt Krickler, Generalsekretär: Tel.: 5451310 oder 0664-5767466
office at hosiwien.at; www.hosiwien.at


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14 Eng/Dt/Frz: RACIST STATE VIOLENCE: DEMONSTRATION - 1ST OF APRIL IN  
DESSAU]
von: thevoiceforum at emdash.org
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Eng/Dt/Frz: RACIST STATE VIOLENCE: DEMONSTRATION - 1ST OF APRIL IN  
DESSAU
AGAINST RACIST STATE VIOLENCE, COVER-UP AND IMPUNITY

For TRUTH, JUSTICE, COMPENSATION!!!
OURY JALLOH: MURDER IN A POLICE JAIL CELL

NATION-WIDE DEMONSTRATION ON THE 1ST OF APRIL IN DESSAU
2P.M. CENTRAL TRAIN STATION DESSAU
MEETING POINT IN BERLIN: 10:15AM - ALEXANDERPLATZ

For TRUTH, JUSTICE, COMPENSATION!!!
Can a person burn himself to death while tied at his hands and feet?
How is it possible that a person in a so-called security area of a jail
cell burns alive and the causes as to his death remain unclear for  
over a
year?
Why did the responsible police officer turn off the acoustic  
surveillance?
.......http://thevoiceforum.org/node/364

First Died Oury Jalloh - Now Mouctar Bah's Telecafé Is To Be Closed.
Press release: Intiative in memory of Oury Jalloh, Berlin/Dessau 30
January-2006 Berlin,?http://thevoiceforum.org/node/352
Info in English,deutsch,French,Italian,
Arabic pdf-text: http://thecaravan.org/files/caravan/dessau300106.pdf
Archives:
http://thevoiceforum.org/node/353
http://plataforma-berlin.de

Why did Oury Jalloh supposedly have a lighter in his pocket, when
according to the police officers who carried out the body search it  
would
have been impossible not to have found a lighter? Why did the lighter
first appear in the inventory of items found in the cell only days  
later?
Is it really possible that the death screams of a person engulfed in
flames CANNOT be heard and the smoke emanating from the cell IS NOT
noticeable? Especially in a police station, where absolute control is  
the
norm?
On the 7th of January, 2005, Oury Jalloh was murdered in a police cell:
Over one year later and there are still no court proceedings!
IT WAS NOT SUICIDE
Oury Jalloh, a 21 year-old refugee from Sierra Leone died on the 7th of
January, 2005, in a police station in Dessau, tied with handcuffs to a
fire-proof mattress at his hands and feet. Cause of death: heat shock.
The official version: The victim set fire to the mattress with a  
lighter,
caused the mattress to burn thus burning himself. Suicide?
Over one year ago this version provoked a lot of doubts. Since then they
have only increased and become more serious.
According to the investigators, the fire broke out in the cell around
midday. The fire alarm went off on two occasions. Noises and cries of  
help
coming from the acoustically controlled cell were registered but  
ignored.
Supposedly, the supervising police officer turned off the sound of the
acoustic system shortly before twelve because he could not understand a
telephone conversation. Only when the air-control alarm went off did  
he go
down into the basement where the cell was located. Too late. Oury Jalloh
was lying on a burning mattress, his body practically charcoaled. The
remains of a lighter were only found in later ?investigations.?
WHEREAS THE INVESTIGATIONS ARE SOLELY FOCUSING ON THE POSSIBILITY OF
SUICIDE, THE EVENTS REMAIN UNCLEAN AND THE SUSPECTS REMAIN FREE TO THIS
DAY AND CONTINUE WITH THEIR WORK
13 months following the death of Oury Jalloh there is still no clarity
neither as to the circumstances of his death nor who is responsible for
it. In spite of massive and publicly known irregularities and
contradictions no legal proceedings seem likely. The responsible police
and doctor continue their work. In spite of the fact that the State
Prosecutor of Dessau has made formal accusations of negligent  
homicide and
bodily harm with fatal consequences, new excuses are nevertheless  
found to
close the case?to the point of absurdity. Now it is said that the formal
complaints lodged by the lawyers in the name of the family are  
invalid due
to the fact that there is not enough evidence to prove whether or not  
the
family of Oury Jalloh is truly his family.
Although the press, on several occasions, reported on the racist
background in relation to the unclear circumstances of the death of Oury
Jalloh and a few initiatives have demanded a complete clarification  
of the
contradictions, the court is until today blocking legal proceedings.
It is common to speak about the racism of nazis on the streets, yet as
usual there is silence regarding the racism within state institutions.
Taken from the protocol of a conversation between one of the police
officers and the medical doctor involved in the death of Oury Jalloh:
Police Officer: Can you prick a black African?
Doctor: Oh, Shit. I never find any veins by those dark-skinned people.
Police Office: [laughing] Well, just bring along a special needle!

> From a second protocol between two police officers:
>
Police Officer 1: Did he hang himself or what?
Police Officer 2: No, it?s burning down there.
Police Officer 1: How?s that?
Police Officer 2: I have no idea. They went down and it was full of  
black
smoke.
Police Officer 1: Yeah, I almost said good. O.K. Have a good weekend.
Ciao, ciao.
Now, Mouctar Bah, the person who has most engaged himself for truth and
justice in the case of the murder of Oury Jalloh, is being criminalized
and persecuted. On the 7th of February, the local authorities closed
Mouctar?s Telecafé?out of ?public interest.? The accusation: Mouctar
allows people who sell drugs into his store. The Telecafé was the  
basis of
Mouctar?s financial existence and the meeting place for the  
Initiative in
Memory of Oury Jalloh.
We are of the opinion that hidden behind these measures are state  
attempts
to create fear and punish those who fight for the truth and call this  
what
it was?murder.
Throughout Europe, the reality of refugees and migrants is becoming more
and more dramatic each day. Increased persecution and criminalization
characterized the daily experience of non-Europeans in the form of more
violence, more police controls, more deportations. In this way, the
already existing hate and exclusion of the host countries is  
strengthened.
There is a serious need to create sufficient pressure NOW so that there
will at least be a hearing.
STOP THE IMPUNITY OF THOSE RESPONSIBLE AND THE CRIMINALIZATION OF  
INNOCENT
PEOPLE!
WE DEMAND:
TRUTH, JUSTICE, COMPENSATION!!!
AGAINST RACISM AND STATE VIOENCE
The grass cannot hide all the truths
STOP POLICE TERROR AGAINST REFUGEES AND MIGRANTS!
BREAK THE SILENCE!
Initiative in Memory of Oury Jalloh http://plataforma-berlin.de /
http://thevoiceforum.org, For more information: 0176 - 254 33750
Pressinfo: First Died Oury Jalloh - Now Mouctar Bah's Telecafé Is To Be
Closed.
Press release: Intiative in memory of Oury Jalloh, Berlin/Dessau 30
January-2006 ?.http://thevoiceforum.org/node/352
info in English,deutsch,French,Italian, Arabic pdf-text:
http://thecaravan.org/files/caravan/dessau300106.pdf
Archives:
http://thevoiceforum.org/node/353
http://plataforma-berlin.de
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Deutsch:
GEGEN RASSISTISCHE STAATSGEWALT, VERTUSCHUNG UND STRAFLOSIGKEIT  
Submitted
by samad Deutsch OURY JALLOH: MORD IN DER POLIZEIZELLE
Bundesweite Demo am 1. April 2006 in Dessau für
A U F K L Ä R U N G , G E R E C H T I G K E I T , E N T S C H Ä D I G  
U N G
Aufruf zum Download // francais:
http://plataforma-berlin.de/oury_jalloh_1_april_dessau_fr.htm
english: http://plataforma-berlin.de/oury_jalloh_1_april_dessau_en.htm
Kann sich ein Mensch selbst verbrennen, wenn er an Händen und Füßen
fixiert worden ist?
Wie ist es möglich, dass ein Mensch ausgerechnet in einer Gefängniszelle
im sogenannten ?Sicherheitsgewahrsam? verbrennt und die Todesumstände  
über
ein Jahr lang ungeklärt bleiben?
Wieso stellten die diensthabenden Polizisten die akustische  
Verbindung leise?
Warum hatte Jalloh ein Feuerzeug, wenn ? so die Polizeibeamten - vor dem
Arrest die rechtlich vorgeschriebene Durchsuchung durchgeführt worden
waren? Warum tauchte das Feuerzeug in der Asservatenliste erst später  
auf?
Ist es überhaupt möglich, die Todesschreie eines Menschen, der Minuten
lang in den Flammen verbrennt NICHT zu hören und den Rauch NICHT zu
bemerken? Ausgerechnet in einem Polizeirevier, wo absolute Kontrolle die
Norm stellt?
Oury Jalloh, ein 21-Jähriger Flüchtlinge aus Sierra Leone, starb am 7.
Januar 2005 in Polizeigewahrsam, mit Handschellen an Händen und Füßen  
auf
das Zellenbett gefesselt. Todesursache: Hitzeschock. Die offizielle
Version: Das Opfer habe die Matratze mit einem Feuerzeug angezündet,  
Feuer
gefangen und sei verbrannt. Also Selbstmord? Diese Version warf vor  
einem
Jahr schon schwerwiegende Zweifel auf, die bis jetzt nicht entkräftet
worden sind, sondern sich erhärtet und ausgeweitet haben.
Das Feuer brach, den Ermittlungen zufolge, gegen Mittag in der Zelle  
aus.
Der Rauchmelder in der Zelle schlug zweimal Alarm. Geräusche und
Hilferufe, von einer Gegensprechanlage übertragen, wurden von den
diensthabenden Beamten registriert, aber ignoriert.
Angeblich hatte der Dienstgruppenleiter die Anlage kurz vor zwölf Uhr
leise gestellt, weil er ein Telefongespräch nicht verstehen konnte. Erst
als auch der Lüftungsschalter Alarm schlug, ging er in den Keller. Zu
spät. Oury Jalloh lag auf einer brennenden Matratze, sein Körper quasi
verkohlt. Reste eines Feuerzeugs wurden erst bei späteren ?Ermittlungen?
in der Zelle gefunden.
WÄHREND ES EINSEITIG IN RICHTUNG SELBSTMORD ERMITTELT WIRD, BLEIBEN DIE
VERDACHTE UNGEKLÄRT UND DIE VERDÄCHTIGEN UNBERÜHRT.
13 Monaten nach dem Tod Oury Jallohs gibt es immer noch keine Klarheit
über die Umstände und die Verantwortungen. Trotz massiver, mittlerweile
der Öffentlichkeit bekannter Unregelmässigkeiten und Widersprüche wird
kein Gerichtsprozess angestrengt. Die verantwortlichen Polizeibeamten  
und
der Arzt, der den Todesschein ausstellte, sind immer noch im Dienst. Die
Dessauer Staatsanwaltschaft hat zwar Anklage wegen Körperverletzung mit
Todesfolge und wegen fahrlässiger Tötung gegen zwei Polizisten erhoben.
Mit immer neue Einwände wird aber versucht, die Verfahren einzustellen -
bis ins Absurdum. Jetzt heisst es, die Anklage der Rechtsanwälte der
Familie Jalloh sei nicht gültig, denn es beständen nicht genügend  
Beweise,
dass es sich tatsächlich um die Familie Jalloh handele. Die Zeit  
vergeht.
Bestimmte Verbrechen vergisst man.
Die Geschehnisse in Dessau sind nur der Gipfel des Eisbergs. Die  
Realität
von Flüchtlingen und MigrantInnen in ganz Europa wird von Tag zu Tag
dramatischer. Zunehmende Verfolgung und Kriminalisierung kennzeichnen  
den
Alltag von nicht-Europäern in Form von immer mehr Gewalt, Kontrollen,
Abschiebungen. Damit werden Hass und Ausgrenzung noch tiefer in der
Gesellschaft verankert. Allein zwischen 1990 und 2004 starben in
Deutschland elf MigrantInnen im Zuge polizeilicher Maßnahmen, zwölf  
wurden
durch rassistische Angriffe auf der Straße umgebracht.
Es ist wohl üblich, über den Rassismus zu sprechen, der von Nazis auf  
die
Straße getragen wird. Über den Rassismus innerhalb der Institutionen  
wird
hingegen wie gewöhnlich geschwiegen.
Aus dem Protokoll der Gespräche zwischen dem diensthabenden  
Polizeibeamten
und dem zuständigen Arzt im Fall Jalloh:
Polizist: "Pikste mal 'nen Schwarzafrikaner?"
Arzt: "Ach du Scheiße. Da finde ich immer keine Vene bei den  
Dunkelhäutigen."
Lachen.
Polizist: "Na, bring doch 'ne Spezialkanüle mit!"
Ein zweites Protokoll hält den Dialog zweier Polizeibeamter unmittelbar
nach dem Tod fest.
"Hat er sich aufgehangen, oder was?"
"Nee, da brennt's."
"Wieso?"
"Weiß ich nicht. Die sind da runtergekommen, da war alles schwarzer  
Qualm."
"Ja, ich hätte fast gesagt gut. Alles klar, schönes Wochenende, ciao,  
ciao."
Nun wird auch Mouctar Bah, der Mensch, der im Mordfall Oury Jalloh am
Entschiedensten für Wahrheit und Gerechtigkeit gekämpft hat,
kriminalisiert und verfolgt. Am 7. Februar schlossen die Behörden sein
Telecafe - im ?öffentlichen Interesse?, so hieß es, da er angeblich
Drogendealer in seinem Laden tolerierte. Das Cafe war Bahs finanzielle
Grundlage und ein zentraler Treffpunkt für die Initiative in Gedenken an
Oury Jalloh.
Obwohl die Presse an verschiedenen Stellen Aufmerksamkeit auf die
rassistische Hintergründe des Todes erregt hat (z. B. Spiegel, ARD) und
einige Initiativen eine Rückhaltlose Aufklärung der Widersprüche
forderten, bleibt die Neigung zum Verschweigen und Vergessen in dieser
Gesellschaft bis heute stärker.
Es bedarf JETZT einen entschiedenen öffentlichen Druck, damit der  
Prozess
tatsächlich eröffnet wird.
SCHLUSS MIT DER STRAFLOSIGKEIT DER VERANTWORTLICHEN UND DER
KRIMINALISIERUNG VON UNSCHULDIGEN!
WIR LASSEN UNS NICHT EINSCHÜCHTERN!
WIR FORDERN:
AUFKLÄRUNG, GERECHTIGKEIT, ENTSCHÄDIGUNG GEGEN RASSISMUS UND STAATLICHE
GEWALT
Nicht über alles wächst Gras...
STOPPT DEN POLIZEITERROR GEGEN FLÜCHTLINGE UND MIGRANTINNEN!
BREAK THE SILENCE!
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh,
unterstützt von ARI, Plataforma, THE VOICE
http://plataforma-berlin.de / http://thevoiceforum.org
Für mehr Information: 0176 - 254 33750
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French :
DEMONSTRATION NATIONALE LE 1er AVRIL A DESSAU A PARTIR DE 14 HOURS A LA
STATION CENTRALE DE DESSAU CONTRE LA VIOLENCE RACISTE ETATIQUE,  
PROTECTION
ET IMPUNITE OURY JALLOH :
TUE DANS UNE CELLULE DE POLICE POINT DE RENCONTRE A BERLIN: 10.15  
HEURES-
ALEXANDERPLATZ
Est-il possible que quelqu´un puisse se brûler à mort pendant que ses
pieds et mains sont attachés ?
Comment est-il possible que quelqu´un dans une zone dite de sécurité  
de la
prison brûle vif et que les causes de sa mort restent toujours inconnues
au-delà d´un an ?
Pourquoi est-ce que les responsables des officiers de la police ont  
arrêté
la surveillance acoustique ?
Pourquoi est-ce qu´Oury Jalloh était supposé avoir un briquet dans sa
poche, qui selon les officiers de police qui ont mené la fouille qu´il
aurait été impossible de ne pas trouver un briquet ? Pourquoi est-ce que
le briquet est apparu sur la liste seulement des jours après que
l´inventaire des objets trouvés dans la cellule fut fait ?
Est-ce possible que les cris de détresse d´un individu engouffré dans  
les
tenailles des flammes ne puissent être entendus et que la fumée  
émanant de
la cellule ne puisse être aperçue ? Plus spécialement dans une  
station de
police où le contrôle est la norme absolue ?
Le 7 janvier 2005,Oury Jalloh fut assassiné dans une cellule de prison:
Plus d´un an après pas de poursuites judiciaires!
CE NE FUT PAS UN SUICIDE Oury Jalloh, un réfugié de 21ans de la Sierra
Léone est mort le 7 janvier 2005 dans une station de police à Dessau
menotté des mains et pieds à un matelas anti-inflammatoire. Cause de la
mort: coup de chaleur.
La version officielle: la victime a mis feu au matelas grâce à un  
briquet,
de ce fait amenant le matelas à s´enflammer et de causant la mort de ce
dernier. Suicide? Il y a de cela un an cette version des faits avait  
crée
tant de doutes. Dès lors ces doutes se sont amplifiés et devenus plus
sérieuses.
Selon les enquêtes le feu est survenu dans la cellule aux alentours de
minuit. L´alarme signalant le feu s´est arrêté à deux occasions.  
Bruits et
cris de secours furent enregistrés, émanant de la cellule acoustique de
contrôle, mais cependant ignorés.
Supposons que les officiers en question aient arrêté le son du système
acoustique brièvement avant minuit parce qu´il ne pouvait comprendre une
conversation électronique. Seulement quand l´alarme de contrôle aérien
s´arrêta, il descendit au sous-sol où se trouva la cellule. Très tard.
Oury se trouvait couché, brûlé sur un matelas, son corps pratiquement
calciné. Les restes du briquet furent retrouvés dans les après «
investigations ».
ALORS QUE LES INVESTIGATIONS SE CONCENTRENT SUR UN POSSIBLE SUICIDE, LES
FAITS RESTENT NON-CLARIFIES ET LES SUSPECTS LIBRES JUSQU´AU JOUR
D´AUJOURD´HUI ET VAQUENT A LEURS OCCUPATIONS.
13 mois après la mort d´Oury Jalloh aucune lumière n´a encore faite sur
les circonstances de la mort de ce dernier et voir même les
responsabilités des coupables n´ont pas encore été mises à jour. Malgré
des irrégularités publiques massives et contradictions aucune procédure
judiciaire n´est en cours. Les responsables de police et docteur
continuent avec leur boulot. Malgré le fait que le procureur de Dessau a
fait des accusations formelles de négligence corporelle et d´homicide  
avec
pour fin fatale, de nouvelles excuses sont néanmoins trouvées afin de
clore ce sujet, cas- allant jusqu´au point de l´absurdité.
Maintenant il se dit que les plaintes faites auparavant par l´avocat  
de la
famille ne sont plus valables compte tenu du fait qu´il n´y ait pas  
assez
de preuves pour identifier la famille d´Oury comme la sienne.
Quoique la presse à plusieurs occasions reportât de l´arrière plan  
raciste
en relation aux sombres circonstances de la mort d´Oury Jalloh et  
quelques
initiatives aient exigé une clarification complète des  
contradictions, le
tribunal bloque toujours les procédures légales.
C´est d´usage de parler du racisme des nazis dans les rues, et par  
contre
le silence est de mise quand il s´agit du racisme dans les institutions
étatiques.
Récupéré du protocole d´une conversation entre l´un des officiers de
police et le médecin impliqués dans la mort d´Oury Jalloh:
Officier de police: Peux-tu passer une injection à un africain noir?
Docteur: Oh, merde je ne trouve jamais de veines chez ces minces  
personnes
de couleur sombre.
Officier de police: [riant] Bien, viens avec une aiguille spéciale!
D´un second protocole ente les deux officiers de police :
Officier de police 1: S´est-il pendu ou quoi?
Officier de police 2: Non, il brûle là en bas.
Officier de police 1 : Comment est-ce possible ?
Officier de police 2 : Je n´ai aucune idée. Ils sont descendus et il y
avait beaucoup de fumée.
Officier de police 1 : Yeah, j´ai presque dit bien. O.K! Bon week-end!
Ciao, Ciao!!
Maintenant Mouctar Bah, la personne s´étant engagée le plus pour la
recherché de la vérité et de justice dans le cas de meurtre d´Oury  
Jalloh
est criminalisé et persécuté. Le 7 février les autorités locales ont  
fermé
son « télécafé » hors de ?l´intérêt public?. Les accusations sont les
suivantes : Mouctar permet aux gens vendant la drogue de visiter son
magasin. Le « télécafé » était la base d´existence de ce dernier et lieu
de rencontre en l´initiative à la mémoire d´Oury Jalloh.
Nous sommes de l´avis selon lequel les mesures derrière ceci sont des
tentatives étatiques afin de créer la peur et punir quiconque se
soulèverait pour la recherche de la vérité et dire ce qui en ait été -
meurtre.
Partout en Europe, la réalité de la vie des réfugiés et émigrés s´empire
de plus en plus au jour le jour. L´accroissement de la persécution et
criminalisation caractérisent l´expérience quotidienne des non-européens
sous forme de plus de violence, plus de contrôles policiers, plus de
refoulements. De cette manière, la haine existante et l´exclusion des  
pays
hôtes se sont de plus en plus renforcées.
Il y a une nécessité de créer une pression suffisante maintenant afin
qu´on puisse avoir au moins un jugement.
ARRETEZ L´IMPUNITE DES RESPONSABLES ET LA CRIMINALISATION DES PERSONNES
INNOCENTES!
NOUS EXIGEONS:
VERITE, JUSTICE, COMPENSATION!!!
CONTRE LE RACISME ET VIOLENCE ETATIQUES
La forêt ne peut pas cacher toutes les vérités
ARRETEZ LA TERREUR POLICIERE CONTRE LES REFUGIES ET EMIGRES !
BRISEZ LE SILENCE!
Initiative en la mémoire d´Oury Jalloh http://plataforma-berlin.de /
http://thevoiceforum.org Pour plus d´informations: 0176 - 254 33750



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15 Erklärung kurdischer Organisationen zum türkischen Actionfilm "Tal  
der Wölfe-Irak"
von: wadi.wien at gmx.at
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*Öffentliche Erklärung *

zum türkischen Aktionsfilm *"Tal der Wölfe-Irak"*



In den deutschen Kinos sorgt der zur Zeit laufende türkische Action-Film
"Tal der Wölfe - Irak" für Furore bei  türkischen Migranten, besonders
Jugendlichen, sowie in der deutschen Politik und den Medien.

Er scheint nach einer als Demütigung empfundenen, tatsächlichen  
Begebenheit
aus dem  Jahr 2003 zur Beruhigung der "türkischen Seele" und
Wiederherstellung "der verletzten türkischen Ehre und des beleidigten
türkischen Stolzes" beitragen zu sollen.

Die Ausgangssituation für den Film ist ein Ereignis, das sich am 04.  
Juli
2003 in der Stadt Sulaymaniya/Irakisch-Kurdistan  zutrug. Damals  
wurden 11
Offiziere und Angehörige der türkischen Spezialeinheiten von  
amerikanischen
Militärs gefangen genommen und mit über ihren Köpfen gestülpten  
Säcken zur
Vernehmung abgeführt.

Diesen Vorgang haben der türkische Generalstab, die Regierung und Medien
sowie die türkische Öffentlichkeit als Beleidigung und Schmach    
empfunden.
Man behauptete, dass die US-Amerikaner dies bewusst inszeniert  
hätten, um
sich an den Türken zu rächen, da diese sich kurz vorher geweigert  
hatten,
die Amerikaner im Irak-Krieg zu unterstützen. Man verlangte von der
Bush-Administration für die Beleidigung sogar eine Entschuldigung.

Als die amerikanische Administration erklärte, dass sie Pläne und  
Material
über einen Anschlag dieser Sonder-Einheit in der Hand habe, hörte die
Diskussion über dieses Thema schlagartig auf.

Denn tatsächlich hatte die gefangen genommene Sondereinheit ein  
Attentat auf
den Gouverneur der Provinz Kirkuk vorbereitet. Der kurdische  
Geheimdienst,
der die Aktivitäten und den Plan dieser Einheit erfahren und beobachtet
hatte, benachrichtigte kurz vor dem Attentat die amerikanischen
Sicherheitskräfte, die durch die Gefangennahme die Tat vereitelten .

Sowohl für die Amerikaner als auch für die Kurden war damals klar, dass
diese türkische Sondereinheit nicht selbstständig, sondern im Auftrag  
des
türkischen Staates gehandelt hatte. Diese Tatsache wurde der türkischen
Öffentlichkeit allerdings bis heute verschwiegen.

In dem Film beschließt nun - ähnlich wie in den Hollywood-Rambo- 
Filmen - der
türkische Rambo Polat Alemdar für diese Schmach Rache an den
US-amerikanischen Beauftragten im Irak zu nehmen.

Dabei ist es für die ZuschauerInnen, die einigermaßen Sachkenntnisse  
über
die Verhältnisse im Irak und Irakisch-Kurdistan haben,  
offensichtlich, dass
weder die Handlung des Filmes noch die Zielsetzung mit der Realität  
zu tun
haben.

Hier werden Ressentiments und bewusst Hass und Vorurteile erzeugt,  
und zwar
gegen:

· Kurden

· Juden und Israel

· den Westen, insbesondere gegen die USA


Kurden, Araber und Juden werden in dem Film im Gegensatz zu den  
Turkmenen,
die als  "Soydas", türkisch sprechende  Stammesverwandte und damit  
als die
"Guten" auf der richtigen Seite die Filmhelden in ihrem Kampf  
unterstützen,
als primitive "Eingeborene" dargestellt . Einer der RAMBO-Typen spricht
sogar von "dreckigen Kurden", eine Aussage, die in der Türkei immer noch
geläufig ist.

Der Westen und insbesondere die US-Amerikaner sind in dem Film  
ausnahmslos
arrogant, brutal, christlich-fundamentalistisch und ziehen mordend durch
den  Irak.

Die scharfen Reaktionen mancher deutschen PolitikerInnen und der  
Jüdischen
Gemeinde sind verständlich, weil  derartige Filme den Graben zwischen  
den
MigrantInnen aus der Türkei und der deutschen Mehrheitsgesellschaft
vertiefen, die angestrebte Integration hemmen und die Bildung der so
genannten "Parallelgesellschaft" forcieren. Die antichristliche Haltung
mancher muslimischer Gruppen in den europäischen Staaten wird gestärkt.

Allerdings sind wir nicht der Meinung, dass die weitere Aufführung  
dieses
Filmes in Deutschland verboten werden sollte. Denn während wir von der
Türkei die Meinungs- und Pressefreiheit fordern und die dort immer noch
übliche Zensur kritisieren, können wir selber nicht die Meinungsfreiheit
unterdrücken bzw. Presse- oder Filmerzeugnisse  verbieten.


·Wir fordern aber, dass das Alter der  Besucher  dieses Filmes auf 18  
Jahre
angehoben wird; der Film ist wie jeder andere Gewalt verherrlichende  
Film
oder Porno  zu behandeln, der in deutschen Kinos gezeigt wird.

· Wir fordern die Öffentlichkeit auf, diesen völker- und  
menschenfeindlichen
Film zu boykottieren.

· Wir fordern insbesondere die türkischen und türkischstämmigen
Organisationen auf, sich von diesem  andere Völker  diskriminierenden,
nationalistischen Machwerk zu distanzieren und sich ebenfalls für ein
derartiges Boykott einzusetzen.



*UnterzeichnerInnen:*

1.)   IMK e.V. - Internationales Zentrum für die Menschenrechte der  
Kurden,
Bonn

2.)   AWADANI e.V. - Kurdisches Forum in Deutschland e.V., Berlin

3.)   KOMKAR - Verband der Vereine aus Kurdistan e.V., Köln

4.)   Yezidisches Forum in Deutschland e.V., Oldenburg

5.)   Gemeinde der syrischen Kurden in Berlin und Brandenburg e.V.,  
Berlin

6.)   Verein Kurdischer Ärzte in Deutschland e.V., Berlin

7.)   SOZK - Soziales und Organisatorisches Zentrum für Kurden, Berlin

8.)   PEN-KURD, Bremen

9.)   KOMJIN - Frauenbüro, Wuppertal

10.) KOMCIWAN - Verband der kurdischen Jugendlichen in Deutschland,  
Dortmund

11.) Kurdische Frauen im Exil e.V., Berlin



aus http://www.kurden.de/sites/index_deutsch.htm

-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800



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16 Mord an Gisberta
von: jo at transgender.at
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Liebe Community, liebe Freundinnen und Freunde !

Gisberta ist tot und keine Macht der Welt kann sie wieder zum Leben
erwecken. Wir sind tief betroffen, traurig und zornig.

Vom portugisischen TransGender-Verein "at." und der Gruppe "Rosa  
Panther"
gibt es inzwischen umfassende Informationen und einen Aufruf zu  
Reaktionen
aus aller Welt.

-> http://tgeu.net
[Appell] [Fakten] [Presse-Erklärung] [Protest-Brief] [Protest-Adressen]

"at." ist eine der Gruppen, die an der "Ersten Europäischen
TransGender-Ratsversammlung" im November 2005 in Wien teilgenommen  
haben.

Der Wiener Council hat über 68 gemeinsam getragene Forderungen  
abgestimmt.
Die Forderung nach "SCHUTZ VOR HASSVERBRECHEN" lag im Ergebnis an erster
Stelle bezogen auf Gruppen-Stimmen und an vierter Stelle bezogen auf die
Stimmen einzelner Mitglieder. Mehr Informationen: http://tgeu.net ->
[Voting].

Bitte folgt dem Aufruf von "at." und "Pink Panthers"!
Bitte leitet die Informationen weiter!
Bitte setzt Euch, wo ihr könnt, für eine sensible Berichterstattung ein!

Jo (TransX)

***

Kurzfassung für Information und Aufruf in Österreich:
Diskutiert und abgestimmt auf der TG-Mailing-liste, http:// 
transgender.at

Gisberta ist tot und keine Macht der Welt kann sie wieder zum Leben
erwecken. Wir sind tief betroffen, traurig und zornig.

Lissabon: 14 Jugendliche im Alter von zehn bis 15 Jahren, alle  
Schüler in
einer katholischen Lehranstalt für schwer Erziehbare, haben in Porto  
eine
Transsexuelle brutal zu Tode gefoltert. Sie traktierten ihr Opfer  
über vier
Tage lang mit Steinen und Schlägen und vergewaltigten die Frau  
mehrfach mit
diversen Gegenständen. In den ersten drei Tagen ließen sie die
Schwerverletzte in einem leer stehenden Parkhaus zurück, am vierten Tag
verscharrten sie die Sterbende in einem metertiefen Graben. Die Schüler
haben die Tat gestanden, sind jedoch nach portugiesischem Recht noch  
nicht
strafmündig.

Der Leiter des Heimes, in dem die Jungen leben, der katholische Priester
Lino Maia, Präsident der IPSSs Union, gestand den Jungen "mildernde
Umstände" zu. Er versucht, die Institution, die er leitet und die  
Jungen für
die er verantwortlich ist, zu entschuldigen: die Jungen hätten
"Gerechtigkeit mit ihren eigenen bloßen Händen" geübt, das Opfer sei nur
zufällig "da" gewesen, hätte quasi als "Ersatz" für einen Erzieher  
gedient,
der die Jungen angeblich sexuell belästigt haben soll.

In Portugal herrscht noch immer ein Klima der Gewalttätigkeit und  
sozialer
Ausgrenzung gegen Homosexuelle und Transgender, das in weiten  
Bereichen von
der katholischen Kirche (mit)geschürt wird. Die Polizei versucht die
Übergriffe zu vertuschen, die portugiesische Presse, so sie überhaupt  
über
den Vorfall berichtet, hebt die (zeitweise) Obdachlosigkeit des Opfers
hervor.

Vom portugiesischen TransGender-Verein "at." und der Gruppe "Rosa  
Panther"
gibt es inzwischen umfassende Informationen und einen Aufruf zu  
Reaktionen
aus aller Welt: http://tgeu.net/Gisberta/Gisberta.htm


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17 Klaus Hartmann: NATO-NIEDERLAGE AN DER WEINSTRASSE
von: helmut.fellner at chello.at
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Klaus Hartmann: NATO-NIEDERLAGE AN DER WEINSTRASSE

-------------- nächster Teil --------------
Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt...
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Dateigröße  : 43 bytes
Beschreibung: nicht verfügbar
URL         : http://mailman.no-racism.net/mailman/private/analle/attachments/20060306/07807d56/attachment-0003.gif
-------------- nächster Teil --------------


ABER WER ZAHLT DIE REPARATIONEN?
In aufopfernder Pflichterfüllung forschten in den vergangenen Monaten  
deutsche Beamte Banken, Konten und Spender aus, um den Spendengeldern  
auf die Spur zu kommen, die Slobodan Milo?evic in Den Haag die  
Selbstverteidigung ermöglichen. Vor jenem ad-hoc-Tribunal, das die  
Zerstörer Jugoslawiens zur Vertuschung ihrer Umtriebe installiert haben.

Als verlängerter Arm der NATO müht sich die Oberfinanzdirektion  
Koblenz, die Spendensammlung für die Verteidigungskosten von Slobodan  
Milo?evi? zu sabotieren und lahmzulegen. Durch dezente Hinweise wurde  
erst die Volksbank Darmstadt, dann die Postbank veranlasst,  
Spendenkonten zu kündigen, in einem Fall sogar das Privatkonto einer  
Mitarbeiterin des Verteidigungsteams. Obwohl das Amtsgericht  
Darmstadt im Jahr 2004 urteilte, das Spendensammeln für eine  
strafgerichtliche Vereidigung falle nicht unter die EU-Verordnung,  
mit der die Gelder von "Milo?evic und seinem Umfeld eingefroren"  
werden sollten, war an ein Rückgängigmachen der Kontenkündigung nicht  
zu denken.
Und trotz dieses Urteils ließen sich Del Pontes Häscher nicht von  
ihrem Auftrag abbringen, die Spendensammlung zu torpedieren. Als  
nächste Bank nahmen sie die Kreis- und Stadtsparkasse Darmstadt ins  
Visier und beschlagnahmten im Oktober 2005 das dort eingerichtete  
Konto, Beamte der Essener Zollfahndung durchsuchten auf Geheiß aus  
Koblenz die Privatwohnung des Finanzbevollmächtigten Peter Betscher  
in Darmstadt, wobei sie Computer, Kontounterlagen und Akten mitgehen  
ließen. Zum Jahresende wurde Peter Betscher mit einem "Bußgeld" von  
über 10.000 Euro bestraft, und als vorerst "letzten Streich" wurde  
die Wiener Bank Austria-Creditanstalt bedroht und veranlasst, das  
dortige Ersatz-Spendenkonto einzufrieren.
Gegen das Bußgeld legte Peter Betscher Rechtsmittel ein, und das  
Amtsgericht in Neustadt an der Weinstraße hatte darüber am 14.02.2006  
zu entscheiden. Die Koblenzer Finanzfahn-der verteidigten ihren  
Bußgeld- und Einziehungsbescheid damit, dass der Beschuldigte "Konten  
eingerichtet und darauf Finanzmittel zur Verteidigung von Slobodan  
Milo?evic gesammelt" habe, somit habe es "wissentlich und absichtlich  
an Maßnahmen teilgenommen, um Gelder für Herrn Milo?evi?  
bereitzustellen". Darin läge ein Verstoß gegen die Verordnungen (EG)  
Nr. 2488/2000 vom 14. November 2000 und Nr. 1205/2001 vom 20. Juli  
2001 nebst § 33 Außenwirtschaftsgesetz und § 70  
Außenwirtschaftsverordnung.
Del Pontes Häscher des Rechtsbruchs überführt

Das sah nun das Amtsgericht in Neustadt völlig anders: "Entgegen der  
Auffassung der Verwaltungsbehörde ist das Sammeln von Spendengeldern  
zur Verteidigung von Milo?evic in der von dem Betroffenen  
durchgeführten Form nicht als Ordnungswidrigkeit im Sinne der oben  
genannten Vorschriften anzusehen", da "über die Guthaben der  
fraglichen Konten lediglich der Kontoinhaber, nicht jedoch Herr  
Milo?evi? oder ihm nahe stehende Personen im Sinne der Verordnung  
verfügen konnten."

Unter die fraglichen Verordnungen "kann jedenfalls das streng  
zweckgerichtete Sammeln von Geldern zur Verteidigung des Herrn  
Milo?evic, die diesem selbst direkt nicht zugute kommen und auf die  
er keinerlei Zugriffsmöglichkeiten hat, nicht fallen. Eine andere  
Betrachtungsweise wäre auch mit dem Grundsatz eines fairen Verfahrens  
(Artikel 6 Abs. 3 c Europäische Menschenrechtskonvention) nicht zu  
vereinbaren".

Hieraus folgerte das Gericht messerscharf: "Der Betroffene war  
deshalb aus rechtlichen Gründen freizusprechen. Die Beschlagnahmung  
der Guthaben auf den oben genannten Konten war aufzuheben. Die Kosten  
des Verfahrens und die notwendigen Auslagen des Betroffenen fallen  
der Staatskasse zur Last." (Az. 5131 Js 4060/06.2b OWi)

Damit wird nochmals unmissverständlich klargestellt: Die Behinderung  
der Spendensammlung verstößt gegen den rechtsstaatlichen Grundsatz  
eines fairen Verfahrens und damit gegen die Europäische  
Menschenrechtskonvention. Damit sind die Häscher Del Pontes eindeutig  
als Rechtsbrecher gekennzeichnet, mitsamt ihren willigen  
Vollstreckern in Koblenz und Essen, von den "Helden" in den  
Bankvorständen ganz zu schweigen.

Verloren - trotz gewonnenem Prozess?

Doch bei aller Genugtuung über diesen Sieg des Rechts bleibt wie so  
oft ein schaler Beigeschmack, denn für den angerichteten Schaden  
kommen nicht die Rechtsbrecher auf, der bleibt am Komitee für die  
Verteidigung von Slobodan Milo?evic hängen. Obwohl immer nur kleine  
Geldbeträge durch Einfrieren blockiert werden, viele Spender sind  
durch die Schließung und den Wechsel der Bankkonten verunsichert.  
Manche zweifelten an der Rechtmäßigkeit ihrer Spende, andere an der  
Korrektheit der Spendenverwendung, wieder andere erhielten ihre  
Spende von der Bank zurück oder fanden kein Ersatzkonto. All dies hat  
die Arbeitsmöglichkeiten des Finanzbeauftragten und der Verteidigung  
selbst erheblich eingeschränkt.

Ohne den Schaden genau beziffern zu können, ging das Spendenaufkommen  
deutlich zurück, so dass die deutsche Mitarbeiterin im  
Verteidigungsteam nur noch sporadisch in Den Haag sein konnte, was  
aufgrund der ohnehin minimalen Ausstattung eine Personalreduzierung  
um 50% bedeutet. Damit wurde die Verteidigungsarbeit direkt behindert  
und gestört.

Nach den eigenen Statuten des ad-hoc-Tribunals stellt das Agieren der  
deutschen (und österreichischen) Behörden eine "Missachtung des  
Gerichts" dar, und zwar nicht nur durch Worte, sondern "tätlich". In  
diesem speziellen Fall scheint das "Tribunal" jedoch nach dem Motto  
"eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus" verfahren zu wollen:  
Aufforderungen, gegen die Behinderung der Verteidigung aktiv zu  
werden, stießen bei der Verwaltung des Sondergerichts auf  
demonstratives Desinteresse, die Anfrage hierzu von Rechtsanwalt  
Kaleck im Januar 2006 ist bis heute unbeantwortet.

Damit wird indirekt bestätigt, was die Milo?evi?-Unterstützer von  
Anfang an behaupteten: dass die Behinderung der Spendenaktion Teil  
einer umfassenden Kampagne von Del Ponte und der hinter ihr stehenden  
NATO-Kreise ist, um dem "Angeklagten" das Recht auf  
Selbstverteidigung zu nehmen, ihn (zumindest) mundtot zu machen, die  
NATO-Version über die Zerstörung Jugoslawiens als alleinseligmachend  
an die Stelle der historischen Wahrheit zu setzen.

Neben der fortgesetzten Verweigerung ärztlich empfohlener  
Prozesspausen und der gebotenen ärztlichen Behandlung, so zuletzt die  
Verweigerung einer vorübergehenden klinischen Behandlung in Moskau,  
setzt die Regie des "Tribunals" alles daran, den Stress ihres "Star- 
Angeklagten" zu verschärfen. Auf die 300 Tage beanspruchende  
"Anklage" wurde ihm nur die Hälfte der Zeit zur Erwiderung  
eingeräumt, und diese zusätzlich durch Konfiszierung der bescheidenen  
Finanzmittel für Verteidigungsaufwendungen erschwert. Dies alles  
zeigt die ausweglose Lage dieses Sondergerichts, vor dem bis dato  
kein einziger Anklagepunkt bewiesen werden konnte, aber bisher alle  
von Slobodan Milo?evic widerlegt wurden, soweit dazu zeitlich  
Gelegenheit war.

Die mindeste Forderung zum Ausgleich des von den Tribunalshandlangern  
angerichteten Schadens lautet daher, den Zeitraum zur Erwiderung auf  
Del Ponte und Co. um ein halbes Jahr zu verlängern. Und wer  
verhindern will, dass die ertappten Rechtsbrecher am Ende  
triumphieren, wer den Ganoven im NATO-Sold, die sich als Bankräuber  
versucht haben, aktiv entgegentreten will, kann dies durch eine  
Spende auf das "derzeit offene Spendenkonto" in den Niederlanden tun:

COMITE INTERSOL Amsterdam
1e Hugo de Grootstraat 11-3,1052 KK Amsterdam
Postbank N.V., Niederlande
Konto: 4766774
IBAN: NL07 PSTB 0004766774
BIC/Swiftcode: PSTBNL21
Kennwort "Legal Aid"

* Klaus Hartmann ist Sprecher der Deutschen Sektion des  
Internationalen Komitees für die Verteidigung von Slobodan Milosevic  
(ICDSM)



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18 GLB/AMAG/Mitarbeiterbeteiligung
von: glb at aon.at
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Nachhaltige Schädigung von AK und ÖGB befürchtet

Mitarbeiterbeteiligung ist kein Ersatz für öffentliches Eigentum

Eine nachhaltige Schädigung von Arbeiterkammer und Gewerkschaft durch  
den Konflikt um den Verkauf der Mitarbeiterbeteiligung bei der
AMAG befürchtet die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

Bekanntlich hatten bei einer Urabstimmung 93 Prozent der Belegschaft  
für den Verkauf des 20-Prozent-Anteils der in eine Stiftung
eingebrachten Mitarbeiterbeteiligung gestimmt. Die Stiftungsvorstände  
AK-Präsident Johann Kalliauer und GMT-Landessekretär Walter
Schopf lehnen hingegen einen Verkauf der Mitarbeiterbeteiligung ab.

SPÖ-Landeschef Erich Haider führte sogar eigenmächtig Verhandlungen  
mit der zu 40 Prozent an der AMAG beteiligten Constantia, um im
Abtausch für eine Sonderdividende für die Beschäftigten den Verkauf  
der Mitarbeiterbeteiligung als ?österreichische? Lösung zu
verhindern. Die Reaktion darauf sind massenhafte Austritte aus  
Gewerkschaft und SPÖ, darunter auch der amtierende
Betriebsratsvorsitzende Otto Höfl und sein Vorgänger Ludwig Hoffmann.

?AK, ÖGB und SPÖ müssen sich eingestehen, dass das Instrument einer  
Mitarbeiterbeteiligung an der Macht des Faktischen ? nämlich am
Geld ? gescheitert ist und keinerlei Ersatz für öffentliches Eigentum  
und damit verbundene politische Entscheidungen sein kann?,
meint GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger. Bei der Privatisierung  
der vormals staatlichen AMAG im Jahre 1996 wurde die ?
maßgeblich auch mit Lohnverzicht und sozialen Verschlechterungen  
verbundene ? Mitarbeiterbeteiligung von der politisch
verantwortlichen SPÖ als Beschwichtigung für Öffentlichkeit und  
Belegschaft geschaffen.

Tatsache ist, dass die AMAG-Mitarbeiterbeteiligung von Anfang an am  
Gängelband von AMAG-Boss Klaus Hammerer ? der jetzt seinen
40-Prozent-Anteil verkaufen will, wobei die Constantia ein  
Vorkaufsrecht hat ? hing und von diesem instrumentalisiert wurde. Ganz
dem neoliberalen Zeitgeist entsprechend wollen die Beschäftigten der  
AMAG angesichts einer eher unsicheren Zukunft offensichtlich
jetzt lieber die Mitarbeiterbeteiligung zu Geld zu machen und  
verstehen diese nicht als Garantie gegen Ausverkauf und für Erhaltung
der Arbeitsplätze.

Der GLB sieht das Debakel der AMAG-Mitarbeiterbeteiligung als  
Lehrbeispiel auch für andere ehemals staatlichen Betriebe wie etwa die
Voest, wo die Mitarbeiterbeteiligung mit dem ?Österreich-Konsortium?  
unter Führung der Raiffeisen-Landesbank verschränkt ist:
?Sicherheit gegen einen Ausverkauf namhafter österreichischer  
Unternehmen kann nach dieser Erfahrung nur die Erhaltung des
öffentlichen Eigentums selbst sein?, meint Karin Antlanger.

Von diesem Standpunkt hat sich freilich die SPÖ mittlerweile weit  
entfernt, wie ihre mit Zustimmung von AK und ÖGB erfolgte
Privatisierungspraxis bis zum Jahre 2000 beweist. Ex- 
Verstaatlichtenminister Chef Rudolf Streicher hat diese neoliberale  
Philosophie
mit den Worten ?Unser Katechismus ist das Aktienrecht? sehr treffend  
auf den Punkt gebracht.


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19 ASt - TV-Diskussion über Polizei und Demonstrationsrecht mit ASt- 
Aktivist
von: ast-lfi at gmx.net
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TV-Diskussion über Polizei und Demonstrationsrecht mit ASt-Aktivist





(aus: Red Newsletter Nr. 201, Informationsdienst des  
ArbeiterInnenstandpunkt, 27. Februar 2006,  
www.arbeiterinnenstandpunkt.net)

Am 1. März fand eine 30-minütige TV-Live-Diskussion über Polizei und  
Demonstrationsrecht zwischen Michael Pröbsting, als Vertreter des  
ArbeiterInnenstandpunkt und Werner Autericky, vom Landesamt für  
Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) und Polizei- 
Sicherheitsbeauftragter statt.

Auf unserer website www.arbeiterInnenstandpunkt.net findet sich ein  
link zur wienweb.at Homepage, über den man die gesamte Debatte  
verfolgen kann.



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20 ASt - Strache verschärft die Hetze bei FPÖ-Volksbegehrenskampagne
von: ast-lfi at gmx.net
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Strache verschärft die Hetze bei FPÖ-Volksbegehrenskampagne

Jetzt erst recht: Alle heraus zur anti-rassistischen Demonstration am  
4. März!

Von Michael Pröbsting (aus: Red Newsletter Nr. 201,  
Informationsdienst des ArbeiterInnenstandpunkt, 27. Februar 2006,  
www.arbeiterinnenstandpunkt.net)

Mit dem Slogan ?Zuwanderungsstop statt Türkei-Beitritt? wirbt die FPÖ  
mit einer neuen Plakatserie für ihr reaktionäres Volksbegehren  
?Österreich bleib frei?. Damit wiederholen Strache & Co. die übliche  
rassistische Leier, laut der die ImmigrantInnen für die wachsende  
Armut und Arbeitslosigkeit in Österreich verantwortlich wären.

Das ist die Logik des geistig minderbemittelten Rassismus. Nicht jene  
sind an der Arbeitslosigkeit Schuld, die Lohnabhängige entlassen,  
nicht jene sind Schuld an der Armut, die jedes Jahr aufs Neue  
Sozialabbau betreiben und bei Löhne kürzen. Nein, nicht Konzernherren  
und ihre Handlanger auf Regierungsebene seien für die wachsenden  
sozialen Probleme verantwortlich, sondern die Ärmsten der Armen, jene  
die ihr Leben auf der untersten Stufenleiter der Gesellschaft fristen  
müssen, jene die ausgebeutet und diskriminiert werden ? die  
ImmigrantInnen! Wahrlich, nach dieser verqueren Logik von Strache &  
Co. könnte man die Erde getrost als Scheibe definieren.

400.000 Menschen sind in Österreich und über 15 Millionen in der EU  
arbeitslos, weil in diesem System der Profitlogik Konzerne nur  
dadurch bestehen können, indem sie ihre Beschäftigten brutal  
auspressen. Immer mehr Menschen finden sich in der Armutsfalle  
wieder, weil nicht nur die Regierungen dieser Welt Sklaven des  
Kapitals und seiner Politik des neoliberalen Sozialabbaus sind.

Die FPÖ ist als bürgerliche Partei organischer Bestandteil der  
herrschenden Klasse. Sie ist Fleisch vom Fleische des Kapitalismus.  
Jahrelang betrieb sie mit der Schüssel-ÖVP eine Politik des rabiaten  
Sozialabbaus. Unter der schwarz-blauen Regierung erreichte die  
Arbeitslosigkeit ihren höchsten Wert seit 1945. Die FPÖ ? mit Strache  
als führenden Wiener Parteifunktionär ? war bei jeder Schweinerei  
dabei: angefangen von der Pensionsreform, über die Teilnahme  
österreichischer Truppen an den EU-Battlegroups und dem  
Auslandseinsatz in Afghanistan bis hin zur Annahme der EU-Verfassung.  
Erst als die WählerInnen die FPÖ gnadenlos abstraften und die  
Existenz der Partei am Spiel stand (und damit unzählige Pfründe und  
Privilegien), vollzog Strache einen taktischen Schwenk und mimt  
wieder den Fürsprecher des sogenannten ?kleinen Mannes?.

Natürlich spielt diese Rhetorik dem österreichischen ?kleinen Mann?  
nur etwas vor. Sie dient ausschließlich dazu, im Interesse der  
?großen Männer? den ?kleinen Mann? gegen die ?noch kleineren Männer?  
auszuspielen. Österreichische ArbeiterInnen und Jugendliche sollen  
gegen ihre Immigranten-KollegInnen aufgehetzt werden, damit sie sich  
nicht gemeinsam gegen die wirklichen Verantwortlichen für die soziale  
Misere wehren.

Genau das ist aber die zentrale Aufgabe für uns als marxistische  
RevolutionäreInnen und für alle fortschrittlichen ArbeiterInnen und  
Jugendliche: den gemeinsamen Kampf der ArbeiterInnen und Jugendlichen  
unabhängig von ihrer Herkunft und Hautfarbe gegen Rassismus, gegen  
Bildungs- und Sozialabbau und gegen imperialistischen Krieg zu  
organisieren. Denn nur durch einen solchen gemeinsamen Kampf kann  
eine revolutionäre Integration und der Kampf gegen den Kapitalismus  
vorangetrieben und somit die Voraussetzungen für eine tatsächliche  
Gleichberechtigung geschaffen werden.

Deswegen haben ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION die Initiative  
ergriffen, angesichts des reaktionären FP-Volksbegehren eine  
antirassistische Gegenkampagne ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit  
einer Reihe anderer Organisationen ? darunter die Anatolische  
Föderation, ATIGF, ATILIM, HÖC, ADHK und SJ 12 ? rufen wir zu einer  
Demonstration gegen Rassismus am 4. März auf. Ebenso rufen wir zu  
einer Protestkundgebung gegen Straches Abschlußveranstaltung am 10.  
März am Victor-Adler-Markt auf.

Strache sagt: ?Zuwanderungsstop statt Türkei-Beitritt?. Wir sagen:  
Stoppt Strache - Für volle ImmigrantInnen-Gleichberechtigung und  
gegen Einwanderungsbeschränkung!

Samstag 4. März 14.00, Westbahnhof: Demonstration gegen Rassismus

Freitag, 10. März 15.00, Victor-Adler-Markt (Ausgang U1 Keplerplatz):  
Gegenkundgebung gegen FPÖ- Abschlußveranstaltung


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21 GfbV begrüßt deutliche Worte Steinmeiers in Serbien
von: hans.bogenreiter at gfbv.at
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Gesellschaft für bedrohte Völker

P R E S S E M I T T E I L U N G

GfbV begrüßt die eindeutige Stellungnahme des Bundesaußenministers zur
notwendigen Festnahme von Ratko Mladic als Voraussetzung für die
Demokratisierung Bosnien-Herzegowinas

Göttingen, 3. März 2006

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die eindeutigen
Äußerungen von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Serbien  
zur
notwendigen Festnahme des Hauptkriegsverbrechers Ratko Mladic und dessen
umgehende Auslieferung an das Internationale Kriegsverbrechertribunal  
in Den
Haag. Erfreulich ist nicht zuletzt der unmissverständliche Hinweis des
Außenministers auf die andernfalls zwangsläufige Aussetzung der
Assoziierungsgespräche zwischen Serbien und der Europäischen Union (EU).

Die GfbV weist auf den unerträglichen Zustand der in Dayton
festgeschriebenen Teilung Bosnien-Herzegowinas hin. 1995 wurden die
Ergebnisse der Massenvertreibung der nicht-serbischen Bevölkerung aus  
den
zur Republik Srpska erklärten nördlichen Hälfte Bosniens
zementiert. Diese Hälfte steht bis heute unter dem starken Einfluss  
der von
Radovan Karadzic und Ratko Mladic geformten ehemals serbischen  
Kriegspartei.

Die permanente Diskriminierung, Zurücksetzung und Benachteiligung der
nichtserbischen Bevölkerung, die vor dem Krieg 50 Prozent der Einwohner
dieses Landesteiles stellte, hat unter diesen Menschen zu einem  
vollkommenen
Vertrauensverlust geführt. Heute machen sie nur noch fünf Prozent der
Bevölkerung der sogenannten Republik Srpska aus.

Die Festnahme der beiden Architekten der Massenvertreibungen und
Massenliquidierungen der nichtserbischen Bevölkerung Bosniens ist  
eine der
unabdingbaren Voraussetzungen für eine Demokratisierung Bosnien- 
Herzegowinas
und seine Annäherung an die EU. Nur diese kann unter den in drei  
Kontinente
Vertriebenen wieder das Vertrauen in eine sichere Zukunft herstellen  
und sie
veranlassen, in die ethnisch gesäuberten Landesteile zurückzukehren.

Für Nachfragen steht Tilman Zülch zur Verfügung:
+49 (0)151 15 30 98 88
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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22 1966/KPÖ-Wahlempfehlung/Nationalratswahl 2006/Parteder
von: kpoe_stmk at hotmail.com
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PRESSEMITTEILUNG DER STEIRISCHEN KPÖ


Graz, am 5. März 2006

Der 6. März 1966 und Fragestellungen für die KPÖ 40 Jahre danach



Vor 40 Jahren, am 6. März 1966, erzielte die ÖVP bei der  
Nationalratswahl die absolute Mehrheit. Neben anderen  
innenpolitischen Fragen, die dieser Tage vielfach kommentiert werden,  
hatte dieser Urnengang auch für unsere Bewegung eine besondere  
Bedeutung.

Die ÖVP erzielte ihren Erfolg mit einer rabiaten antikommunistischen  
Kampagne, die in ihrer  Losung ?Die rote Volksfront droht? ihren  
komprimierten Ausdruck fand. Gleichzeitig war dies die einzige  
Nationalratswahl, bei der in der Steiermark die KPÖ nicht auf dem  
Stimmzettel zu finden war. Die damalige KPÖ-Führung hatte einen  
Wahlaufruf für die SPÖ erlassen.

Aus heutiger Sicht war diese kommunistische Wahlempfehlung für die  
Sozialdemokratie ein schwerer Fehler, der die krisenhafte Entwicklung  
der kommunistischen Bewegung in unserem Land beschleunigte. In  
unserem Bundesland führte sie dazu, dass die KPÖ tausende bisher  
kommunistische WählerInnen  vor allem in den obersteirischen  
Industrieregionen dauerhaft an die SPÖ verlor. Erst bei der  
steirischen Landtagswahl am 2. Oktober 2005 konnten diese Verluste  
mehr als ausgeglichen werden.

Der steirische ÖVP-Landtagswahlkampf 2005 war in seiner Schlussphase  
eine Kopie des ?Volksfront-Wahlkampfes? aus dem Jahr 1966 ? mit einem  
wesentlichen Unterschied. Er hatte keinen Erfolg, weil die steirische  
KPÖ mit Ernest Kaltenegger ihre Positionen selbstbewusst vertreten hat.

Für die bevorstehende Nationalratswahl im Herbst 2006 können diese  
Erfahrungen nur bedeuten, dass die KPÖ selbständig und österreichweit  
kandidiert. Gleichzeitig ist es notwendig zu zeigen, dass dies eine  
Kandidatur auf steirische Art ist. Ich gehe davon aus, dass das  
Erscheinungsbild, die Losungen (unter dem Obertitel ?Helfen statt  
reden?)  und die KandidatInnenliste dies deutlich demonstrieren werden.

Franz Stephan Parteder
Steirischer KPÖ-Vorsitzender


KPÖ-Steiermark

Lagergasse 98 a

8020 Graz


Tel.: 0316 71 24 36

Fax 0316 71 62 91

email: kp.stmk at kpoe-graz.at; kpoe_stmk at hotmail.com

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23 KPÖ/Volksbegehren/FPÖ/Europapolitik
von: leo.furtlehner at liwest.at
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Keine Unterstützung für den rassistischen Wahlkampf der FPÖ

KPÖ fordert zum Boykott des FPÖ-Volksbegehrens auf

Vom 6. bis 13. März 2006 findet die Eintragungswoche für das FPÖ- 
Volksbegehren ?Österreich bleib frei? statt. Die KPÖ fordert zum
Boykott dieses Volksbegehrens auf und appelliert an alle  
DemokratInnen und AntifaschistInnen der mit dem Volksbegehren  
verbundenen
demagogischen, fremdenfeindlichen und rechtspopulistischen Hetze der  
FPÖ offensiv entgegenzutreten. In einer Erklärung des
KPÖ-Bundesausschusses vom 2. März 2006 heißt es wörtlich:

?Einmal mehr missbraucht die FPÖ das Instrument eines Volksbegehrens  
als Vorwahlkampfthema, da Parteien ohnehin die Möglichkeit
haben, ihre Anliegen direkt im Parlament zur Sprache zu bringen.  
Neben den von der FPÖ selbst für das Volksbegehren aufgewendeten
Steuermitteln aus der Parteienförderung verschlingt die Durchführung  
weitere hohe Summen im Rahmen der Verwaltung.

Dass sich die FPÖ jetzt als großer Kritikerin der EU-Verfassung  
aufspielen kann, wurde allerdings erst durch die Politik der
Regierung, aber auch der parlamentarischen ?Opposition? von SPÖ und  
Grünen ermöglicht, nachdem die Parlamentsparteien in seltener
Eintracht sowohl im Nationalrat als auch im Bundesrat die EU- 
Verfassung beschlossen und gleichzeitig eine Volksabstimmung darüber
abgelehnt haben. Mit der Verweigerung dieses elementaren  
demokratischen Instruments wurde auch die Möglichkeit vertan, eine  
wirklich
breite öffentliche Auseinandersetzung über die Verfassung und  
Alternativen zur EU als ?Europa der Konzerne? zu führen.

Demagogisch benützt die FPÖ bei ihrem Volksbegehren die Tatsache,  
dass laut Umfragen 80 Prozent der ÖsterreicherInnen in der
Neutralität einen positiven Wert sehen. Dem steht gegenüber, dass der  
FPÖ-Vorläufer VdU 1955 als einzige Partei im Parlament gegen
das Neutralitätsgesetz gestimmt hat, die FPÖ jahrzehntelang gegen die  
Neutralität und für einen Beitritt zur NATO eingetreten ist
und gerade die FPÖ als Regierungspartei aktiv an der Zerstörung der  
Neutralität beteiligt war. Auch bei diesem Punkt ermöglichte die
Politik aller Parlamentsparteien der FPÖ sich jetzt als Verteidigerin  
der Neutralität aufzuspielen. Haben doch die etablierten
Parteien seit Jahren durch Einbindung in die EU-Militärstrukturen und  
durch den Beitritt zur NATO-Partnerschaft die Neutralität
systematisch zersetzt.

Nicht vergessen werden darf, dass die FPÖ weiter für die Aufrüstung  
des Bundesheeres eintritt, anstatt dieses im Rahmen eines
Konzepts zur Weiterentwicklung der Neutralität mit einer aktiven  
Rolle Österreichs für Abrüstung und Entspannung als Gegenmodell zur
Aufrüstung der EU abzuschaffen.

Wie bereits im Wiener Wahlkampf will die FPÖ offensichtlich auch  
während der österreichischen EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr
2006 eine massive Anti-Türkei-Hetze entfalten und mit einer  
ausgesprochen fremdenfeindlichen Stimmung die Nationalratswahl 2006
bestreiten. Ein EU-Beitritt der Türkei muss aber in erster Linie in  
der Türkei selbst entschieden werden und nicht unter dem Druck
einer hysterischen Hetze in Österreich. Die Frontstellung verläuft  
hier wie bei den bisherigen EU-Beitritten nicht zwischen
einzelnen Ländern, sondern zwischen dem Kapital und den politischen  
Eliten als Gewinner einerseits und der breiten Masse der
Lohnabhängigen andererseits als Verliererinnen innerhalb jeden Landes.

Ermöglicht wird das demagogische FPÖ-Volksbegehren durch den immer  
deutlicher erkennbaren Charakter der EU als ?Europa der Konzerne
und Generäle? auf der Grundlage einer strikt neoliberalen Politik und  
Hochrüstung mit dem Ziel als eine mit den USA gleichwertige
Supermacht zu agieren, wie das auch in der geplanten Verfassung  
festgeschrieben werden soll. Verdrängt wird bei dieser Kritik an der
EU, dass alle EU-Vorgaben letztlich auf der Zustimmung der einzelnen  
Mitgliedsländer, also auch Österreich und damit auch der
FPÖ-Regierungsmitglieder seit 2000, zurückgehen. Mit dieser EU ist  
daher auch kein ?soziales Europa? machbar. Notwendig ist vielmehr
ein anderes Europa, das sich grundsätzlich anderen Werten  
verpflichtet als die EU. Dafür tritt die KPÖ gemeinsam mit  
Linksparteien,
Gewerkschaften und sozialen Bewegungen europaweit ein und stellt  
damit klar soziale Interessen vor verlogene demagogisch
nationalistische Phrasen.?


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WELTWEIT

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24 The U.S. Committee for the United Nations ( Vacancy ).
von: vacancy1 at camaracs.org
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Our Mission
The U.S. Committee for the U.N  supports the work of the United  
Nations to
improve the quality of life for millions of people
around the world by promoting democratic governance, poverty reduction,
rural development,crisis prevention and recovery, energy and  
environmental
issues, and reducing the impact of the
  HIV/AIDS pandemic. It accomplishes these aims by building a
broad-based American constituency that educates for international
development and by identifying U.S. resources for specific UN
projects that support U.S. national interests.
US COMMITTE FOR THE U.N  New Entry Professional Program
The NEW ENTRY PROFESSIONAL (NEP) PROGRAM is the
Agency's program for bringing well qualified applicants into the  
Agency's
Foreign Service. UN-USA's Foreign Service provides successful applicants
with a career-long system of rotational assignments in Washington  
D.C. and
overseas.
Promotion is based upon merit with selections being made for  
promotion at
various established points in an employee's career. Unlike the  
competitive
U.S. Civil Service and most private industry, pay is set based upon a
person's grade level regardless of duty assignments. Like the U.S.
Department of State and other agencies employing Foreign Service
personnel, successful applicants are offered a clear path for planning
their career from the intake level through the most senior executive
positions.

I. SELECTION:

Selection for the NEP program is based upon a highly competitive  
screening
process. Consequently, applicants meeting the basic requirements may not
go through the entire screening /interview
/selection process. Candidates are evaluated on the basis of academic
credentials, related overseas and/or domestic development  professional
experience, and other relevant factors.
Applications are  screened for basic eligibility, such as:  education,
and experience which demonstrates the applicant's ability to accomplish
professional development work.
Following the screening, the successful  applicants for each  
occupational
category are invited to come to Washington at their own expense for
training although all Expenses made are reimbursed along with salary.

II. GENERAL REQUIREMENTS/SELECTION:

Applicants are selected on the basis of academic credentials ,
experience andother relevant factors. Successful Applicants are
invited to come to Washington  for  Training Candidates are
interviewed  on their related knowledge, skills and abilities.
Application is open to all interested applicants from any
nationality.

III. SPECIALIZED REQUIREMENTS:

Applicants are strongly encouraged to submit a supplemental statement  
with
their application addressing the specific knowledge, skills and  
abilities
listed in the announcement.
Computer Skills: Computer skills is also used as selection criteria.

IV. PROFESSIONAL TARGET DISCIPLINES:

A. Democracy and Governance Officers:

Responsible for development, oversight, management (staff, financial,  
and
technical resources), and evaluation of Mission democracy and governance
programs that may include any or all of the following areas: Rule of Law
and human rights programs, civil society, media and labor programs to
promote democratic pluralism, improved governance, competitive political
processes and elections, and strategic planning for political  
development.
Democracy and Governance Officers apply both a technical knowledge of
their program area and a variety of management and program evaluation
expertise in order to ensure that projects meet the needs of UN-USA's
partners and customers in a cost-effective manner.

B. Environment Officers:

Responsible for development oversight, management, and evaluation of
programs in the following areas: bio-diversity conservation, forestry,
wildlife management, water and coastal resources management,  
environmental
education, environmental
policy, environmentally sustainable agriculture, community based natural
resources management, urban and industrial pollution
reduction, urban planning and management (including such areas as  
housing,
water and sanitation), urban and housing finance, energy efficiency and
conservation, renewable energy applications,
clean energy technologies, energy sector planning and global  climate
change. Environment Officers apply both a technical knowledge of their
program area and a variety of management and program evaluation  
knowledge
in order to ensure that projects
meet the needs of UN-USA's partners and customers in a cost-effective  
manner.

C. Financial Management Officers:

Direct the accounting and payment operations in UN-USA missions
worldwide. In addition, they provide significant levels of advisory
services to all levels of the mission and host country governments. This
includes administrative, operational and program matters concerning
financial, budgetary and resource management and implementation issues.

D. Population/Health/Nutrition Officers:

Responsible for development, oversight, management (staff, financial,  
and
technical resources), and evaluation of PHN programs that may include  
any
or all of the following areas: primary health care (including
immunizations, acute respiratory
infections, diarrheal diseases), maternal/child health (including safe
motherhood), population/family planning (reproductive
health). HIV/AIDS, sexually transmitted diseases, infectious diseases
(including malaria, TB, antimicrobial resistance, surveillance),
nutrition/micronutrients, water and sanitation,
environmental health, social marketing, demography, population,  
health or
nutrition policy, operations research in population, health or  
nutrition,
biomedical/clinical research (including vaccines, antimicrobial
resistance, malaria, TB, neonatal, contraceptive technology),
epidemiology, logistics management, national
pharmaceutical management and health economics.
Population/Health/Nutrition Officers apply both a technical knowledge of
their program area and a variety of management and program evaluation
expertise in order to ensure that projects meet the needs of UN-USA's
partners and customers in a cost-effective manner.

E. Program/Project Development Officers:

Responsible for strategy development, policy formulation, performance
reporting, programming/budgeting of resources, coordinating with other
donor assistance and USG agencies,
project management, and, public outreach. They are looked upon to ensure
that the Mission's operational procedures are designed to elicit  
teamwork,
emphasize shared values, make known
programming priorities, and reward innovation.
Program/Project development officers must be able to apply leadership  
and
management skills in order to ensure that program activities are  
designed
and implemented to achieve stated objectives, within resource  
constraints
and in a timely manner.

F. Contracting Officers:

Plan, negotiate, award and administer contracts, grants and other
agreements with individuals, firms and institutions to carry out UN-USA
financed projects. Duties include providing technical
guidance and assistance to UN-USA's overseas and Washington staffs, and
host country officials in the negotiation and awarding of contracts,
grants and cooperative agreements.

G. Executive Officers:

Oversee a wide range of administrative and logistical support functions
including personnel management, contracting, procurement, property
management, motor pool management, travel management, employee/family
housing and maintenance
management. In addition to having direct responsibility for providing  
the
daily support of the agency's field mission, duties include planning for
future personnel and procurement
requirements at the assigned duty station.

H. Lawyers:

Provide legal counsel to planners and administrators of UN-USA's  
overseas
programs, such as interpretation and counsel on application of U.S. and
cooperative country laws and regulations,
agency directives and delegations of authority, bilateral agreements,  
loan
and grant agreements, contracts and other agreements pertaining to  
country
or regional programs.
They advise on reconciliation of problems resulting from differences
between U.S. and cooperating country laws.
They advise mission or regional personnel on the drafting and  
promotion of
legislation and regulations to be proposed for enactment or adoption by
the cooperating country government
Ministry of Justice and advise regional staff on U.S. support for
multicountry programs, treaties and agreements.

I. Education Development Officers:

Analyze, advise, and assist with the development of host country  
education
human resources and manpower planning systems. Strategies are  
designed to
improve existing education programs as well as to promote organizational
competencies and skills
acquisition related to both individual and institutional development.
Duties include participation in Agency policy formulation, sector
analysis, program and project design, program
monitoring, and evaluation of activities in education and human  
resources.

J. Private Enterprise Officers:

Advise and assist host country leaders from both the public and private
sectors in furthering the emergence of a market economy in the host
country.
They assist in the development of the UN-USA mission's economic growth
strategy and design, manage and evaluate UN-USA programs that  
encompass a
broad range of activities to support the growth of market economies,
including support for economic policy reform, financial sector  
reform, the
design and implementation of microfinance programs, trade  
liberalization;
effective privatization, small business development, the expansion of
indigenous private sector activities and institutions, and the  
involvement
of the U.S. private sector in the development process.

K. Agriculture/Rural Development Officers:

Advise senior UN-USA and host government officials on agriculture and
rural development projects.
They identify problems and propose solutions, participate in project
design and development, and manage and evaluate programs. Duties include
coordinating the flow of resources for projects,
analyzing the effects of proposed policies, legislation, and programs  
and
advising on interdisciplinary rural development programs.

L. Food for Peace Officers:

Assist in the planning, analysis, negotiation and implementation of  
UN-USA
food and emergency projects/programs. They are responsible for  
pr