widerst at nd mund: Donnerstag, 1. Juni 2006
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Don Jun 1 09:44:09 CEST 2006
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
Donnerstag, 1. Juni 2006
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A) INHALT
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND TERMINE
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01 Termin: GewerkschafterInnen-Workshop am ASF
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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02 Initiativen/Termin: Internationaler Hurentag
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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03 FRAUENTERMINE im FZ Juni 2006
von Maria Gruber <LesbenFrauenNachrichten at gmx.at>
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04 [7stern] 7stern im Juni
von 7stern kultur <7stern.kultur at kpoe.at>
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05 Europa: Mit Theater aus der Krise?
von IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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06 Regenbogen-Parade - Straßenbahnen
von Kurt Krickler <Kurt.Krickler at hosiwien.at>
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07 [kinoki-mikrokino] Sa 3.6., Café Apartment 02 - Die Revolution filmen 3/4:
Haiti, Destiny of a Nation / Royal Bonbon von p <p at kinoki.at>
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08 Termine ab Mittwoch, den 31.Mai 2006
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE
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09 EUGH: Flugdaten-Deals sind illegal
von "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
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10 Soziales/Recht: Heiraten fuer die Krankenversicherung
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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11 Initiativen: EU gefaehrdet Oeffentlichen Personenverkehr
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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12 Prozesse/Solidaritaet: Spendenabrechnung
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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13 BRD: Autonome Geschichte indizieren?
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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14 Massaker von Haditha: "Sie waren einfach blind vor Hass"
(Süeddeutsche Zeitung, 31 .5. 2006)
von wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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15 Pensionen/Glosse: Die Reichen brauchen das Sterben der Armen
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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16 Handke / Heine-Preis: Intellektuelle Unterstützung von Völkermord
nicht belohnen von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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17 Diskriminierungen von Homosexuellen beseitigen . PA-SPÖ-Öberösterreich
von SoHo - Sozialdemokratie & Homosexualität <office at soho.or.at>
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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18 Polen: Mordanschlag auf Antifaschisten
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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19 [CUADPUpdate] Fast & Vigil Update
von "Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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20 Polen: Mordanschlag auf Antifaschisten
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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B) TEXTE
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AKTIONEN, ANKÜNDIGUNGEN UND TERMINE
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01 Termin: GewerkschafterInnen-Workshop am ASF
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 30. Mai 2006; 19:05
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Termin:
> GewerkschafterInnen-Workshop am ASF
Eine andere Welt ist moeglich.
Andere Gewerkschaften sind notwendig.
Das Austria Social Forum in Graz findet von Donnerstag 15. bis Samstag,
17.Jjuni statt, daher wird der bereits angemeldete Workshop GEWERKSCHAFT am
Freitag stattfinden muessen.
Bei diesem Workshop koennen/sollen engagierte Gewerkschafterinnen moeglichst
vieler Fachgewerkschaften ihre Vorstellungen vom Neubeginn des OeGB und
seinen Gewerkschaften austauschen und weiterentwickeln. Das ASF als
Gelegenheit, den Auftrag des vom OeGB-Vorstand abgesagten ao.
OeGB-Kongresses vom 19.juni 2006 wahrzunehmen. Vielleicht gelingt es uns,
inhaltliche Vorarbeit fuer den inzwischen von September 2007 auf Jaenner
2007 vorverlegten ordentlichen OeGB-Kongress zu leisten. Zur notwendigen
Demokratisierung und Aktivierung der Gewerkschaften gibt es Vorarbeiten, wie
eine branchenmaessige Neustrukturierung der Gewerkschaften
(Industriegruppen, ein Betrieb -- eine Gewerkschaft, eine Gewerkschaft
oeffentlicher Dienst... ???) aussehen kann. ist weit weniger klar. Bitte
werbt fuer diese ASF-Moeglichkeit einer Gewerkschaftsberatung, so viele wird
es bis Jaenner nicht geben.
Neben diesem Arbeitstreffen ist von den ASF-AktivistInnen auch an eine
Grossveranstaltung zu diesem Thema angedacht, mit eher prominentem Podium --
entweder am Auftakttag (Donnerstag) oder am Samstag Vormittag. Am Donnerstag
koennte diese Veranstaltung den Ausgangspunkt der Work-Shop-Arbeit bedeuten,
am Samstag die Ergebnisse mit zur Diskussion stellen. Immerhin: Die Zukunft
der Gewerkschaftsbewegung wird eines der Hauptthemen in Graz sein.
Anmeldungen ueber die ASF-Homepage:
http://socialforum.at/sf/termine/20030329
*Reinhart Sellner, UG/bearb.*
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Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist, kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.
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'akin - aktuelle informationen'
a-1170 wien, Lobenhauerngasse 35/2
vox: ++43/1/535-62-00
(anrufbeantworter, unberechenbare buerozeiten)
http://akin.mediaweb.at
akin.buero at gmx.at
Bankverbindung lautend auf: föj/BfS,
Bank Austria, BLZ 12000,
223-102-976/00, Zweck: akin
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02 Initiativen/Termin: Internationaler Hurentag
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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> Anerkennung fuer Sexarbeiterinnen
Bereits zum 5. Mal macht die Migrantinnenorganisation LEFOe Beratung,
Bildung und Begleitung fuer Migrantinnen anlaesslich des Internationalen
Hurentages in Wien auf die prekaere Situation von Sexarbeiterinnen
aufmerksam.
Die fehlende rechtliche Absicherung von Sexarbeiterinnen bedeutet ihren
Ausschluss von arbeitsrechtlichen Sozialleistungen und verschaerft
zusaetzlich die Situation von Migrantinnen.
Das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz NAG 2005 empfindet die LEFOe als
besonders harten Rueckschlag.
"Die Mehrheit der Sexarbeiterinnen in Oesterreich und der EU sind
Migrantinnen. Seit 1.1.2006 werden sie in Oesterreich nicht nur als
Sexarbeiterinnen gesellschaftlich stigmatisiert und diskriminiert, sondern -
als nicht EU-Buergerinnen - rechtlich illegalisiert.", so Boidi weiter.
Mit dem NAG wurde das so genannte Prostituierten- bzw. Taenzerinnenvisum --
und somit eine laengerfristige Aufenthaltsmoeglichkeit fuer nicht
EU-Migrantinnen, die in der Sexarbeit taetig sind -- abgeschafft. Betroffen
von dieser Regelung sind unter anderem Frauen aus Rumaenien, Bulgarien,
Ukraine oder der Dominikanischen Republik. Viele von ihnen waren jahrelang
legal in Oesterreich aufhaeltig und in der Sex-Industrie taetig.
"Die Illegalisierung dieser Frauen ist nicht nur eine Einschraenkung ihrer
Rechte. Sie erhoeht auch die Gefahr von Ausbeutung und Abhaengigkeit.",
warnt Boidi vor den Auswirkungen restriktiver Gesetze gegen
Sexarbeiterinnen. "Es ist eine scheinheilige Politik, die den Markt und die
Nachfrage bedient -- und den Frauen jede rechtliche Autonomie verwehrt!", so
Boidi abschliessend.
(LEFOe/bearb.)
*
Kasten/Termin:
Internationaler Hurentag
Am 2. Juni 1975 streikten und besetzten ueber 100 Sexarbeiterinnen in
Lyon/Frankreich eine Kirche, um auf Polizeirepressionen und ihre rechtlose
Situation aufmerksam zu machen. Der 2. Juni wurde von Hurenorganisationen
weltweit zum Internationalen Hurentag erklaert, um fuer die Anerkennung der
Prostitution und die Rechte der Sexarbeiterinnen aufmerksam zu machen und zu
kaempfen.
LEFOe laedt am Internationalen Hurentag gemeinsam mit den Gruenen Frauen
Wien und dem Verein A.U.S. (Arbeit, Umbruch, Soziales) zur Veranstaltung:
"(Arbeits-) RECHTE! - statt Moral"
Freitag, 2. Juni 2006, 14:00-18:00
1070, Urban-Loritz-Platz (vor der Hauptbuecherei)
Kontakt: LEFOe Beratung, Bildung und Begleitung fuer Migrantinnen, Faika
Anna El-Nagashi, Renate Maria Blum unter 01/581 18 81 oder info at lefoe.at
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Der akin-pd ist die elektronische Teilwiedergabe der nichtkommerziellen
Wiener Wochenzeitung 'akin'. Texte im akin-pd muessen aber nicht
wortidentisch mit den in der Papierausgabe veroeffentlichten sein. Nachdruck
von Eigenbeitraegen mit Quellenangabe erbeten. Namentlich gezeichnete
Beitraege stehen in der Verantwortung der VerfasserInnen. Ein Nachdruck von
Texten mit anderem Copyright als dem unseren sagt nichts ueber eine
anderweitige Verfuegungsberechtigung aus. Der akin-pd wird nur als
Abonnement verschickt. Wer versehentlich in den Verteiler geraten ist, kann
den akin-pd per formlosen Mail an akin.buero at gmx.at abbestellen.
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03 FRAUENTERMINE im FZ Juni 2006
von Maria Gruber <LesbenFrauenNachrichten at gmx.at>
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Von: FZ-Bar Wien <fz-bar at wolfsmutter.com>
An: LesbenFrauenNachrichten at gmx.at
Betreff: FRAUENTERMINE: Juni 2006
:: FZ-Bar Newsletter :: 06/2006 :: http://fz-bar.wolfsmutter.com ::
Liebe Freundinnen,
"Das unbeschriebene Blatt" heißt die brisante
Ausstellung, die wir am kommenden Donnerstag
eroeffnen und die dann den gesamten Juni ueber in
der FZ-Bar zu sehen sein wird. Darueberhinaus
freuen wir uns, dass das 10. Frauenbandenfest
wieder im FZ stattfindet, quasi als Erinnerung an
den Start dieses einzigartigen
Independent-Frauen-Musik-Soli-Ereignisses.
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JUNI UeBERSICHT
Bar-Oeffnungszeiten:
DO + FR 19 - 24 Uhr und nach Vorankuendigung
SPEZIALTERMINE:
DO. 01.06. - Ausstellungseroeffnung: Das unbeschriebene Blatt
SA. 03.06. - Wen Do Frauenfest
FR. 09.06. - Filmscreening "The Killing Of Sister George"
SA. 10.06. - Wen Do Grundkurs
SA. 10.06. - FrauenBandenFest X
DI. 13.06. - FZ-Bar Plenum
DO. 22.06. - Feministisches Erzaehlcafé
DI. 27.06. - FZ-Bar Plenum
SA. 01.07. - Lesbenfest zum CSD
Juli & August: geschlossen!
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:::: DO. 01. JUNI 2006 :::: 19:30 :::: DAS UNBESCHRIEBENE BLATT ::::
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AUSSTELLUNG
"DAS UNBESCHRIEBENE BLATT"
Fuer alles, was frauenbezogene, frauenliebende,
frauenbegehrende Frauen gelebt, gefuehlt, gedacht
haben, was aber noch nicht veroeffentlicht worden
ist.
1. - 30. Juni 2006, FZ-Bar Wien
Frauen sind nicht gewalttaetig...
Grenzueberschreitungen in Frauenbeziehungen und
Frauenzusammenhaengen nagen allzusehr an der
Vorstellung eines besseren und
gleichberechtigteren Miteinanders unter Frauen.
Nichtsdestoweniger steht Betroffenen der Raum und
die Zeit zu, den und die sie brauchen, um ihre
Geschichten zu erzaehlen. Denn Gewalt ist keine
Privatsache. Sie findet nicht nur innerhalb von
(bestimmten) Frauenbeziehungen statt, sondern
auch in der lesbisch-/feministischen Gemeinschaft
und geht deshalb alle an.
Arbeiten, Positionen sowie Lektuere dazu sind vom
1. bis zum 30. Juni 2006 (donnerstags und
freitags, von 19 bis 24 Uhr) in der FZ-Bar zu
sehen.
Veranstaltungen:
Donnerstag, 1. Juni, 19 Uhr 30
Eroeffnung mit Lesung aus "Eine geheime Geschichte" von Claudia Rath
Freitag, 9. Juni, 19 Uhr
Filmscreening von "The Killing Of Sister George" (USA 1968, eOF, 135 min.)
Eintritt frei!
Nur fuer Frauen!
Konzept & Organisation der Ausstellung: Ida Neuhut
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:::: SA. 03. JUNI 2006 :::: 21:00 :::: WEN DO FRAUENFEST ::::
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Im Rahmen des internationalen WEN DO-Treffens von
2.-5. Juni 2006 im FZ Wien laden die WEN DO
Frauen zu einem großen Fest.
Mit Musik und gutem Essen
Alle Frauen sind herzlich willkommen!
Ukb: +/- 5.- fuer Wen Do
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:::: FR. 09. JUNI 2006 :::: 19:00 :::: THE KILLING OF SISTER GEORGE ::::
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FILMSCREENING
im Rahmen der Ausstellung "Das unbeschriebene Blatt"
Fuer alles, was frauenbezogene, frauenliebende,
frauenbegehrende Frauen gelebt, gefuehlt, gedacht
haben, was aber noch nicht veroeffentlicht worden
ist. - Arbeiten, Positionen zu Gewalt in
lesbisch-/feministischen Beziehungen und Bezuegen
zusammengestellt von Ida Neuhut.
FILM:
"The Killing Of Sister George" (Das Doppelleben der Sister George)
USA 1968, eOF, 135 min
Regie: Robert Aldrich
Mit: Beryl Reid, Susannah York, Coral Browne
Die 50-jaehrige Serienschauspielerin George, die
sich nach ihrem TV-Charakter, der
Dorfkrankenschwester George, nennt, wird nach
Jahren aus der Serie "geschrieben". Damit geraet
auch ihr Privatleben aus den Fugen. Die
alkoholabhaengige Butch lebt in inniger Hassliebe
zusammen mit der juengeren, naiven Childie. Als
die smarte Fernsehredakteurin Miss Croft in ihr
Leben dringt und Childie in einer wahrhaft fiesen
Szene verfuehrt, nimmt das Drama seinen Lauf.
Eintritt frei!
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:::: SA./SO. 10./11. JUNI 2006 :::: 10:00 :::: WEN DO GRUNDKURS ::::
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WEN DO - WEG DER FRAUEN
...oder wieder lernen die Doppelaxt zu schwingen
WEN DO ist feministische Selbstverteidigung, die
von Frau entwickelt wurde und wird, und
ausschließlich an Frauen und Maedchen
weitergegeben wird. Die Wen Do-Gruppe Wien macht
Grundkurse, Fortgeschrittenenkurse, Trainings zu
speziellen Schwerpunkten und trainiert in
selbstorganisierten Trainingsgruppen.
NAeCHSTER GRUNDKURS:
11./12. Juni 2006, jeweils 10-19 h im FZ
Anmeldung: Ueberweisung der Kursgebuehren bis 27.05.06
Infos und Anmeldung:
Wen Do Gruppe Wien
c/o Autonomes FrauenLesbenMaedchenZentrum
9., Waehringer Straße 59 / Stiege 6 / 2. Stock (Eingang ueber WUK-Hof)
Tel+Fax: 01 / 408 50 57 (Anrufbeantworter wird abgehoert!)
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:::: SA. 10. JUNI 2006 :::: 21:00 :::: FRAUENBANDENFEST X ::::
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FRAUEN BANDEN X
Soli fuer Mambo
"Weil so viele Frauen Musik machen (wollen) und
sich so wenige kennen, fehlen so viele um eine
gemeinsame Band(e) zu sein... Wenn jetzt alle auf
einem Fest sind... Wenn sie zuhoeren, was die
andereN so von sich gibt/geben... Ja dann
vielleicht... findet die eine die andereN ... und
uups neue FrauenBanden in Wien! - Juhu!"
Frauenbanden helfen gegen Patriachatsschaeden,
Frauen- und Lesbenfeindlichkeit und bei
Beschwerden wegen schlechter Musik. Ueber
moegliche erwuenschte Nebenwirkungen informieren
Sie sich am naechsten Frauenbandenfest.
ES SPIELEN:
+ Gustav
Eva Jantschitsch hoert als Band auf den Namen
Gustav und produziert ruehrend schoene,
elektronische Liedformen. Ihr Debut-Album "Rettet
die Wale" erschien 2004 bei Mosz.
http://gustav.cuntstunt.net
+ SV Damenkraft
Seit 2002 geben sich Katrina Daschner, Sabine
Marte, Gini Mueller und Christina Nemec als
Performance-Band SV Damenkraft die Ehre. Ein Mix
aus Video- und Performance-Kunst, politischem
Aktivismus, Musik und Theater.
+ Pauline in Rage
Die neue Band rund um Holly May Schlagzeugerin Sushila Mesquita.
+ Bonanza Jellybean
+ Don't have / Don't need
+ Tiamat
+ Auflegerei
+ Veganes Buffet
+ Cocktailbar
Ukb: Freie Spende fuer MAMBO (Momento Autónomo de
Mujeres y Bolleras Osadas - Autonomes
Frauenzentrum Barcelona):
http://mambo.pimienta.org
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:::: DI. 13. JUNI 2006 :::: 18:00 :::: FZ-BAR PLENUM ::::
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Mitfrauen und solche die es werden wollen treffen
sich jeden 2. und 4. Dienstag im Monat zum FZ-Bar
Plenum. Auch Frauen, die die FZ-Bar fuer eigene
Veranstaltungen nuetzen moechten, finden hier die
richtigen Ansprechpartnerinnen!
Kontakt: fz-bar at wolfsmutter.com oder 01 / 402 87 54
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:::: DO. 22. JUNI 2006 :::: 19:30 :::: FEMINISTISCHES ERZAeHLCAFÉ ::::
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Wir stehen auf den Schultern von Riesinnen und wissen es nicht
Feministisches Erzaehlcafe
50:50=100%
Begegnung Nr. 3:
SISTERHOOD IS POWERFUL!
Staerker als ... andere Verbindungen: Freundinnenschaften!
Ohne Freundinnen waere das Leben nur halb so
lustig und doppelt so schwer. Fuenf Freundinnen
erzaehlen von ihren besonderen Verbindungen.
Kommt mit euren Freundinnen und feiert mit uns bis in die Nacht!
DJane: Soni Schwarz
Lecker Essen
Eintritt frei!
Infos: www.feministisches.erzaehlcafe.at.tf
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:::: DI. 27. JUNI 2006 :::: 18:00 :::: FZ-BAR PLENUM ::::
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Letztes FZ-Bar Plenum vor der Sommerpause!
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:::: SA. 01. JULI 2006 :::: 20:00 :::: LESBENFEST ::::
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Anlaesslich der Regenbogenparade auf der Wiener
Ringstraße laedt die FZ-Bar zum großen
LESBENFEST
Female Sounds presented by
Leni, An & Freundinnen
Essen zum Staerken und los zu Tanzen
geoeffnet ab 20:00 / Beginn 21:00
Ukb: frei vor 21:00 / eur 4.- danach
Letzter Ausstellungstag von "Das unbeschriebene Blatt" !
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:::: SOMMERPAUSE ::::
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Juli & August bleibt die FZ-Bar geschlossen!
Eventuelle Einzelveranstaltungen werden vorangekuendigt.
Der regelmaeßige Barbetrieb startet wieder am Donnerstag, 07. September 2006!
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Geht aufrecht und bleibt wunderbar!
Feministische Grueße
die FZ-Bar Frauen
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FZ-BAR im Autonomen FrauenLesbenMaedchenZentrum Wien
Waehringer Straße 59/6 - Eingang Prechtlgasse (Tuerglocke)
1090 Wien
Tel.: 01 / 402 87 54
Email: fz-bar at wolfsmutter.com
Web: http://fz-bar.wolfsmutter.com
Fuer Frauen!
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04 [7stern] 7stern im Juni
von 7stern kultur <7stern.kultur at kpoe.at>
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Kulturzentrum 7STERN
7., Siebensterngasse 31, Tel. 0699/15236157
Koordinierung des Kulturptrogramms und des Veranstaltungsraumes: 0676/5421638
www.7stern.net
7stern at action.at
Sie können den Veranstaltungsraum für 35.- Euro /Abend anmieten.
Veranstaltungen im Juni
Feitag, 9. Juni, 19.30 Uhr
Kabarett
DER TAG DAVOR
Künstler sind anders, Schauspieler erst recht.
Diese hier wird unsanft aus dem Schlaf gerissen:
Was sagte Mutter immer? Was geschieht 1520 Mal im
Wiener Konzerthaus? Hat sich Darwin geirrt?
Es spielen: Martina Rauchenberger & Florian Jung (Idee & Text)
Kartenpreis: * 10
Montag, 12.6.2006 um 20 Uhr
Wilde Worte
KLEINSTADTGESCHICHTEN
Gast: Mieze Medusa
Gastgeber: Michaela Opferkuh, Franz Hütterer, Richard Weihs
Willkommen in der Kleinstadt. Ort des Geschehens
ist eine Kleinstadt, groß genug, dass was
passiert, klein genug, dass sich nichts tut. Es
geht um Steuererklärungen und Lebensträume, um
Kletterunfälle, um das erste Mal, um Freundschaft
und Liebe und um die Ex, um den Studienabschluss
und ums Alt Geworden Sein.
Donnerstag, 15. Juni, 20 Uhr
Seit langem wieder in Wien:
MacDonald's Farmers
Boston/Napoli/Wien
Bluegrass
Eintritt freie Spende.
Freitag, 16. Juni, 21 Uhr
Konzert: Herbie Smith
"PLAYS JIMI HENDRIX PROJEKT"
Herbie Smith langjähriger Szene Gitarrist macht
es möglich den klassischen Rocksound noch einmal
aufleben zu lassen. Ein Tribut an Jimi Hendrix
und seine Zeit.
Für alle Rock Fans ein einmaliges Erlebnis...
Besetzung: Karl Szalay , Marcel Ploner, Herbie Smith
www.herbiesmithdepartment.at
Mittwoch, 28. Juni 2006, 19.30 Uhr
Erste Wiener Lese- und Zweiten Stegreiftheater
SCHATTENKINDER
Texte von Hannes Schneider (1939-2004)
Diese Lesung beinhaltet unveröffentlichte Texte -
"Schattenkinder" - von Hannes Schneider, der von
den späten 50er Jahren an mit der "Wiener Gruppe"
befreundet war und zusammenarbeitete. Er war
später Mitglied des "College de Pataphysique" und
der Grazer Autorenversammlung. Im Rahmen der
Lesung werden an Hand von Fotos auch einige
"konkrete Texte" gezeigt zusammen mit Bildern der
Spittelberg-Besetzung (1975) sowie einige Fotos
aus dem persönlichen Lebensbereich des Menschen
Hannes Schneider.
Mitwirkende: Eva Fillipp, Werner Grüner, Franz
Hütterer, Waltraud Lorenz, Susanne Schneider,
Rolf Schwendter
Donnerstag, 29. Juni, 21 Uhr
Country Music Comedy
Cashcowboys „Crazy Country”
Crazy Country ist ein Ritt durch die Prärien und
Cannyons der Gefühle mit humorvollen Hüftschüssen
und goldenen Nuggets der Countrymusik. Ob Sie auf
Country stehen oder nicht, die Cashcowboys werden
Sie aus dem Sattel heben.
Die Brüder Sue und Dolly Cash singen und erzählen
von ihrem Eigenen, ganz privaten Texas, von
Desperados und grün gestrichenen Pferden, vom
Aufstand der Hühner und von fast toten Cowboys
und ganz toten Kühen, von Ihren Tanten und
Onkeln, von George und vom Öl, und von einem
selbstmordgefährdetem Goldfisch ohne Namen.
Ihre Mission: Die Welt vor eventuellen Angriffen
der Außerirdischen zu schützen, denn Special
Agent Sue und Special Agent Dolly gehören zur
A.D.C.D der Alien* Defense *Country* Division*,
einer im Rahmen von „Star Wars“ geschaffenen
Sondereinheit der U.S. Geheimdienste zum Schutze
der Menschheit und sind somit die einzig echten
und offiziellen Men in Black.
Außerdem sind Sie auf der Suche nach einem
„Chinesen“ der sich der „DogWalker“nennt.
„….Die Cashcowboys sind wahrscheinlich die
kleinste aber nichts desto weniger die wohl
verrückteste Countryband der Welt. Ein Text über
ein grün gestrichenes Pferd muss einem erst
einmal einfallen…“
(Hickory Tenessee Evening Post)
“God Save Our Crazy Country!”
Sue Cash: Voc./Guit. Dolly Cash: Guit./Voc. Songs by Wolf /Reininger und Cash.
UKB: 10,- Euro
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7stern mailing list
7stern at kpoe.at
http://www.kpoe.at/mm/listinfo/7stern
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05 Europa: Mit Theater aus der Krise?
von IG Kultur Österreich <office at igkultur.at>
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||| VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG
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||| IG Kultur Österreich
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||| Europa: Mit Theater aus der Krise?
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Einladung zur Matinee anlässlich des Endes der österreichischen EU-
Ratspräsidentschaft.
Lesung & Diskussion
Mit:
Michael Köhlmeier
Robert Menasse
Doron Rabinovici
Marlene Streeruwitz
Daniela Strigl
Maria Bill liest Gedichte von Gerhard Ruiss
Einleitung: Christian Felber, Attac, Mitherausgeber „Das kritische EU-
Buch“
Moderation: Corinna Milborn, Autorin „Gestürmte Festung Europa“
||| 15. Juni 2006, 11h
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||| Volkstheater - Großes Haus
||| Neustiftgasse 1
||| 1070 Wien
Neoliberale Politik hat das „Friedens- und Wohlstandsprojekt“ EU in
die Krise geführt. Die einseitig wirtschaftliche Integration zerstört
den sozialen und ökologischen Frieden. Immer mehr Menschen verlieren
ihre sozialen Absicherungen, ihre Arbeitsplätze in der globalen
Standortkonkurrenz.
Die Europäischen Werte - Freiheit, Demokratie, Menschenrechte -
verkommen zur Staffage. Der wahre europäische Leitwert ist der
Wettbewerb.
Entsprechend ist die Reaktion der Bevölkerung. Nur noch 49% der
Menschen halten die EU für eine „gute Sache“. Die Referenden in
Frankreich und den Niederlanden sind gescheitert.
Jetzt versucht die offizielle Politik mit fragwürdigen Inszenierungen
wie „Sound of Europe“ oder „Café d´Europe“ die Krise zu kaschieren.
Sie bedient sich der Kultur als Identität stiftendes Vehikel. Mit
solchen Inszenierungen und dem „Plan D“ (Demokratie, Diskussion,
Dialog) soll die Zustimmung zum neoliberalen Projekt hergestellt und
der „Mehrwert für die Bürger“ kommuniziert werden. Theater statt
Demokratie.
Prominente AutorInnen üben literarisch und diskursiv Kritik am
gegenwärtigen Konstrukt Europa. Das Publikum ist zur Diskussion
eingeladen, um gemeinsam den (Theater-)Raum für politische
Alternativen zu öffnen und ein Stück „europäische Öffentlichkeit“ zu
schaffen.
Eintritt: 7 Euro
StudentInnen, SeniorInnen, Arbeitslose: 5 Euro
Solidaritätspreis: 10 Euro
Eine Veranstaltung von Attac Österreich, IG Kultur Österreich, IG
AutorInnen, Deuticke und Volkstheater
|||
||| Rückfragen
|||
- ---------------
|
| IG Kultur Österreich
| Gumpendorfer Str. 63b
| A-1060 Wien
|---
| Tel. +43 (01) 503 71 20
| Fax. +43 (01) 503 71 20 - 15
|---
| http://www.igkultur.at/
- ---------------
||| Erklärung gemäß § 107 TKG
Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet
der nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen
einen wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Öffentlichkeiten.
Die neuen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107)
bedeuten eine diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006
dürfen e-Mail-Zusendungen ausschließlich mit dem Einverständnis der
EmpfängerInnen zugesendet werden.
Sollten Sie keine weiteren Informationen der IG Kultur Österreich
beziehen wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze Verständigung.
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06 Regenbogen-Parade - Straßenbahnen
von Kurt Krickler <Kurt.Krickler at hosiwien.at>
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Liebe Leute!
Es gibt noch zwei “freie” Straßenbahnlinien, für
die eine Patenschaft übernommen werden kann. In
wenigen Tagen beginnt die Beflaggung.
Also, rasch zugreifen und die letzten
Patenschaften übernehmen! Alles Nähere unter:
www.hosiwien.at/?page_id=278
Kurt Krickler
Generalsekretär
Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien – 1. Lesben-
und Schwulenverband Österreichs
Novaragasse 40, 1020 Wien
www.hosiwien.at
ZVR-Nr. 5245 34 408
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07 [kinoki-mikrokino] Sa 3.6., Café Apartment 02 - Die Revolution filmen 3/4:
Haiti, Destiny of a Nation / Royal Bonbon von p <p at kinoki.at>
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VERBORGENE GESCHICHTE/N - REMAPPING MOZART
Konfiguration II: Frisch zum Kampfe! Frisch zum Streite!
Info: http://remappingmozart.mur.at/joomla/content/view/26/45/lang,de/
Die Revolution filmen
Vier Filmabende zusammengestellt von Peter Grabher
In revolutionären Prozessen spielen emblematische Bilder und
theatralische Szenen immer wieder eine Schlüsselrolle. Der dramatische
Ereignischarakter der Revolution macht sie auch zu einem attraktiven
Sujet für den Film. Seit dem sowjetischen Revolutionskino der 1920er
Jahre verhandeln Filme Revolutionen und Aufstände. Eine kleine Filmreihe
legt den Fokus auf die Interpretation der Französischen Revolution in
Spiel- und Dokumentarfilmen: Der Bruch mit dem Absolutismus in
Frankreich sowie der Bruch mit dem französischen Kolonialismus in Haiti
sind die unterschiedlichen Bezugspunkte, die den Blick dieser Filme
motivieren.
***************Einladung zum dritten Filmabend****************
Samstag 3. Juni 2006, 20:00
Café Apartment 02
Obermüllnerstraße 2/c/6, 1020 Wien
Haiti, Destiny of a Nation (Toussaint Louverture, Haïti et la France)
Laurent Lutaud & Georges Nivoix, F 2004
52 Min., frz. OF mit engl. Untertiteln, Video
Der Film verfolgt die Spuren Toussaint-Louvertures (1743-1803), eines
Anführers des anti-kolonialen Aufstandes in der französischen Kolonie
Saint-Domingue auf Haiti. Der ehemalige Sklave verteidigte die 1791 vom
revolutionären Frankreich zugestandene Gleichstellung der Sklaven gegen
deren Rücknahme und bahnte Haiti als erstem lateinamerikanischen Land
den Weg in die Unabhängigkeit, die kurz nach seinem Tod im Gefängnis
gegen die Truppen Napoleons erkämpft wurde.
Royal Bonbon
Charles Najman, F 2002
90 Min., frz./kreolische OF mit engl. Untertiteln, DVD
In den Strassen von Cap-Haïtien träumt ein Vagabund von seinem
imaginären Königreich. Er hält sich für die Reinkarnation von König
Henri Christophe (1767-1820), den früheren Sklaven und Befreier Haitis
im Jahr 1804. Als „König Chachaâ*œ aus der Stadt vertrieben wird, flüchtet
er in die grandiosen Ruinen des Schlosses Sans Souci, wo er seinen „Hofâ*œ
wiederherstellt. Der erste Film, der zur Gänze in Haiti gedreht wurde.
Tipp: Bereits um 18 Uhr findet in der Ausstellung
eine Führung durch die KuratorInnen Nora
Sternfeld und Ljubomir Bratic statt.
***************Die weiteren Termine***************
Samstag 10. Juni 2006, 20:00
Café Apartment 02
Obermüllnerstraße 2/c/6, 1020 Wien
Week End
Jean-Luc Godard, F/I 1967
99 Min., frz. OF mit engl. Untertiteln, DVD
Ein Pariser Mauerspruch verkündete im Mai â*™68: „Ein einziges
nichtrevolutionäres Wochenende ist unendlich viel blutiger als ein Monat
permanenter Revolution.â*œ Godards Week End ist die verstörende
Illustration dieses Slogans: Freiheit ist die Freiheit der Autofahrer,
Gleichheit die der Waren, Brüderlichkeit kaum eine Erinnerung mehr.
Zwischen Autounfällen erklingt die Klavier-Sonate in D-Dur (KV 576) von
Mozart - dem „Goldstandard der Komponistenâ*œ (Kaja Silverman) - aus dem
revolutionären Jahr 1789. „Ein Film verirrt im Kosmosâ*œ, „gefunden auf
f
dem Schrotthaufenâ*œ lauten die ersten Zwischentitel, „Ende der
Geschichte. Ende des Kinosâ*œ die letzten dieses Films, in dem Godard sein
Kino der Nouvelle Vague an die Wand fährt.
VERBORGENE GESCHICHTE/N - REMAPPING MOZART
Konfiguration II: Frisch zum Kampfe! Frisch zum Streite!
Ein Projekt im Stuwerviertel über Normierung, Rebellion und Ausschlüsse
kuratiert von Ljubomir Bratic und Nora Sternfeld
Dauer 4. Mai - 11. Juni 2006
www.remappingmozart.mur.at
VERBORGENE GESCHICHTE/N - REMAPPING MOZART
Ein Ausstellungsprojekt in vier Konfigurationen
KuratorInnenteam: Ljubomir Bratic, Araba Evelyn Johnston-Arthur, Lisl
Ponger, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja
Ein Projekt von WIENER MOZARTJAHR 2006
***************Hinweise auf andere Veranstaltungen****************
KinoRevolution II - Sergej Eisenstein im Filmmuseum
http://www.filmmuseum.at
***
SOS ORF
Liebe Freundinnen und Freunde!
Die Initiative SOS ORF ist online und kann im Internet unterstützt
werden: MACH MIT! JETZT!
http://www.sos-orf.at
SOS ORF
Der ORF hat zwei brennende Probleme: das Niveau des Programms sinkt und der
politische Druck steigt. Beides schadet dem ORF sehr. Daher muss der ORF
daran erinnert werden, dass nur die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen
Auftrags die Gebühren rechtfertigt, und die Regierung muss daran erinnert
werden, dass ihr der ORF nicht gehört.
Der ORF braucht mehr Luft. Parteien- und Regierungseinfluss hat es immer
gegeben, aber so dicht und unverfroren wie in den letzten Jahren war es noch
nie. Kritischer Journalismus muss von den MitarbeiterInnen und Mitarbeitern
mühsam erkämpft werden.
Qualitätsprogramme werden in die Nacht geschoben, im Hauptabendprogramm
werden immer häufiger kommerzielle Sender kopiert.
Wir fordern daher:
Ein intelligentes Programm, das den Namen öffentlich-rechtlich verdient,
auch im Hauptabend.
Eine Umstrukturierung der Fernsehinformation, die im kreativen Wettbewerb
Vielfalt und Ausgewogenheit der Berichterstattung ermöglicht statt
behindert.
Einen unabhängigen und kompetenten Aufsichtsrat, der keine Parteiaufträge
entgegennimmt.
Ein öffentliches Hearing für die Position der Generaldirektor/in, der
Infodirektor/in, der Programmdirektor/in, um qualifizierten Kandidat/innen
eine faire Chance zu geben.
Unsere Initiative hat drei Ziele:
Das Programm muss wieder öffentlich-rechtliche Qualitätsansprüche erfüllen.
Die politische Gängelung des ORF, egal durch welche Regierung oder Partei,
muss endlich aufhören.
Dies erfordert die Wahl einer ORF-Führung, die diese politische
Unabhängigkeit verkörpert.
Wir ersuchen um Ihre Unterschrift.
Die Zeit ist reif.
Erst-UnterstützerInnen:
Dr. Fritz Csoklich
Elfriede Jelinek
Prof. Herbert Krejci
Dr. Anneliese Rohrer
Karl-Markus Gauss
Dr. Peter Huemer
Mag. Sabine Gruber
André Heller
Univ.Prof. Dr. Gerhard Jagschitz
Univ.Prof. Dr. Heinrich Neisser
Barbara Coudenhove-Kalergi
Peter Turrini
Dr. Paul Schulmeister
Dr. Susanne Scholl
Dr. Rudolf Scholten
Mag. Hans Staudinger
Univ.Prof. Dr. Josef Weidenholzer
Mag. Helmut Schüller
RA Dr. Heinrich Keller
Dr. Stephan Schulmeister
Lorenz Gallmetzer
Univ.Prof. Dr. Marian Heitger
Robert Schindel
DI Dr. Klaus Woltron
Mag. Eva Marginter
Dr. Peter Pawlowsky
Dr. Klaus Unterberger
Barbara Heitger, Unternehmensberaterin
Christian Schüller
Konrad Knöbl Kastellitz
Claudia Neuhauser
Univ.-Prof. Dr. Maximillian Gottschlich
Dr. Trautl Brandstaller
Dkfm. Ferdinand Lacina
Alfred Schwarz
RA Univ.-Doz. Dr. Alfred J. Noll
***
"Sie sagen: Genossen, es ist noch zu früh zum Kämpfen. Im Herbst wird
gekämpft.
Wenn wir uns jetzt erheben, schwächen wir die Bewegung.
Wir antworten: Jetzt muss gekämpft werden, weil Frühling ist und der
Sommer noch vor uns liegt."
N. Balestrini: Wir wollen alles. Roman der Fiatkämpfe. 1972 (1971).
FORUM SPICULUM und WOBBLIES
präsentieren
! VOGLIAMO TUTTO ! WIR WOLLEN ALLES !
Vortrag & Lesung & Diskussion
mit Nanni Balestrini
Freitag, 16. Juni 2006, 20 Uhr
Forum Stadtpark, 8010 Graz
anschl. After-Show-Party
mit Revolutionary Sound System
Samstag, 17. Juni 2006, 20 Uhr
Rabenhof, Theater, Rabengasse 3, 1030 Wien
anschl. After-Show-Party mit DJ Epos (Thesaloniki)
________________________________________
Nanni Balestrini, geb. 1935 in Milano, veröffentlichte zahlreiche
dokumentarische Romane zur Geschichte der Autonomen Bewegung in Italien.
Themen seiner Bücher sind die Kämpfe, Revolten und politischen
Auseinandersetzungen aus der Sicht der Handelnden. Als Aktivist und
Zeitzeuge gilt er neben vielen prominenten Theoretikern wie Toni Negri,
Paolo Virno oder Sergio Bologna als wichtigster Historiker der
revolutionären Bewegung Italiens zwischen 1968 und 1977. Seine
experimentelle, literarische Form (die zuweilen auf Satzzeichen
verzichtet) führt zu einem rasanten und fesselnden Lesetempo, das der
Atemlosigkeit dieser Jahre des Aufstandes entspricht. Der Staat
beantwortete diese Explosion der Kreativität und der praktischen
Wiederaneignung von Lebensräumen mit einer Spirale der Eskalation. Mit
der „Strategie der Spannungâ*œ erreichten die Machthaber ihr Ziel:
Faschistische Todesschwadrone legten Bomben auf öffentlichen Plätzen, um
die radikale Bewegung zu diskreditieren, Anarchisten wurden bei Verhören
ermordet oder auf offener Straße hingerichtet. Die Bereitschaft vieler
AktivistInnen zurück zu schlagen mündete in eine latente
Bürgerkriegssituation, die das gesamte Jahrzehnt überschattete. Gekämpft
wurde allerdings nicht entlang territorialer Identitäten, sondern
entlang der Grenze des materiellen Status: Lohnverhandlungen bei Fiat
endeten mit Entführungen des Managments, ermordete DemonstrantInnen
wurden gerächt. Erst 1981 mit der Entführung und anschließenden
Ermordung des damaligen Ministerpräsidenten Aldo Moro durch die Roten
Brigaden und der Niederschlagung des großen Fiatstreiks 1982 fand dieser
revolutionäre Zyklus ein Ende. Doch bis heute ist Italien ein Land mit
starken Traditionen, und ein Anknüpfen an damalige Erfahrungen kann
jederzeit zu neuen Aufständen führen, wie die Proteste gegen den
G8-Summit in Genua 2001 bewiesen haben. Während der Repressionswelle
1978, die tausende AktivistInnen ins Gefängnis brachte, konnte Nanni
Balestrini nach Frankreich flüchten. Im Exil fand er die Ruhe, seine
Erfahrungen niederzuschreiben.
Werke (Auswahl): "Wir wollen alles" (Vogliamo tutto. 1971.)
"Die Unsichtbaren" (Gli invisibili. 1987.)
"Die goldene Horde" (L'orda d'oro. 1988. Zus. m. Primo Moroni.)
"Der Verleger" (L'editore. 1989.)
"Die Wütenden" (I Furiosi. 1994.)
weitere unter http://www.nannibalestrini.it/libri.htm
________________________________________
FORUM SPICULUM
spiculum at winning.com
Geschichte ist nicht die Anbetung der Asche,
sondern die Weitergabe des Feuers !!!
***
Sehr geehrte Damen und Herren!
Zum 100. Geburtstag von Billy Wilder (22. Juni 1906 - 27. März 2002) würdigt
das Filmarchiv Austria den wahrscheinlich bekanntesten und auch
erfolgreichsten Hollywood-Ã-sterreicher in seiner Heimatstadt mit der bislang
umfassendsten Filmretrospektive im Metro Kino (1. Juni bis 9. Juli 2006,
Metro Kino)
Eine Auswahl der großen Klassiker wird im Gartenbaukino gezeigt. Zudem
erscheint im verlag filmarchiv austria eine neue Publikation über Wilders
Wiener Jahre mit der Veröffentlichung seines journalistischen Werkes.
Weitere Informationen zur Filmreihe finden Sie in der beigefügten
Presseinformation.
Für weitere Fragen und Wünsche stehen wir gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Karin Moser
(Wissenschaftliche Abteilung & Ã-ffentlichkeitsarbeit)
Filmarchiv Austria
Obere Augartenstr. 1e
1020 Wien
Tel.: **43/1/2161300/203
Filmarchiv-Austria-Presseinformation Programm Juni/Juli 2006
Billy Wilder
Retrospektive zum 100. Geburtstag
A Tribute to Billy Wilder, Eröffnungsgala am 1. Juni 2006, Gartenbaukino
Retrospektive, 1. Juni bis 9. Juli 2006, Metro Kino
Filmreihe, 1. Juni bis 7. Juni 2006, Gartenbaukino
Zum 100. Geburtstag von Billy Wilder (22. Juni 1906 - 27. März 2002) würdigt
das Filmarchiv Austria den wahrscheinlich bekanntesten und auch
erfolgreichsten Hollywood-Ã-sterreicher in seiner Heimatstadt mit der bislang
umfassendsten Filmretrospektive im Metro Kino. Eine Auswahl der großen
Klassiker wird im Gartenbaukino gezeigt. Zudem erscheint im verlag
filmarchiv austria eine neue Publikation über Wilders Wiener Jahre mit der
Veröffentlichung seines journalistischen Werkes.
Billy Wilder, der große Kino-Kosmopolit aus dem alten Ã-sterreich, längst ein
Fixstern im Pantheon der Filmgeschichte, wäre am 22. Juni 2006 100 Jahre alt
geworden. Kaum ein Filmemacher war so europäisch geprägt und zugleich
amerikanisch orientiert wie er. Seine drei Lebenszentren Wien, Berlin und
Hollywood und die dort gesammelte „life experienceâ*œ blenden sich immer
wieder in seine Filmarbeiten ein.
»Staatsbürgerschaft: Pole« steht 1935 auf seinem letzten Wiener Meldezettel.
1906 ließ ihn der Zufall in Sucha/Galizien zur Welt kommen. Nationalität
trägt Samuel Wilder, der später als »Billie« oder »Billy«
Staatsangehörigkeiten verliert und erwirbt, nicht in Dokumenten, sondern
buchstäblich auf der Zunge. Seine Nationalfarben sind Couleurs der Sprache,
sie verbinden ihn mit anderen Emigranten wie Fritz Lang, Erich von Stroheim,
Walter Reisch oder Peter Lorre. Es ist der eigentümliche Klang des
Altösterreichischen, die Sprache Kakaniens, in der sich das Formal-Deutsche
mit dem jeweiligen Idiom der lokalen Herkunft verbindet.
Wien, in das er 1916 kommt, wird auch für ihn zu einem ersten kulturellen
Transformator, in dem Künstler und Intellektuelle aus allen Teilen der
Monarchie an einer permanenten urbanen Legendenbildung arbeiten, deren
Bandbreite von der »Stadt der Musen« über jene, »die es nie gab«, bis hin
zur »Stadt ohne Juden« reicht, an die sich nach dem Zweiten Weltkrieg
freilich die wenigsten erinnern wollen. Billy Wilder wird Journalist bei den
Wiener Blättern Die Stunde und Die Bühne. Mit Absätzen, direkter Rede und
Dialogen dramatisiert er in seinen journalistischen Arbeiten alltägliche
Banalitäten und Wichtigkeiten. Erste Kontakte zum Film ergeben sich in
Berlin, wohin Wilder 1926 kommt. Auch hier ist er zunächst als freier
Reporter tätig. Drei Jahre später arbeitet er bei DER TEUFELSREPORTER
erstmals an einem Drehbuch mit. Was danach bis BUDDY BUDDY (1981) in Berlin,
dann in Paris und Hollywood an Drehbüchern, Produktions- und Regiearbeiten
entsteht, ist längst Filmgeschichte und in zahllosen Publikationen
aufgearbeitet.
Als er während eines Urlaubs in St. Moritz 1933 vom Berliner Reichtagsbrand
erfährt, weiß Wilder um das Ende seiner Karriere in Deutschland. Er geht
nach Paris, dreht dort MAUVAISE GRAINE (1934) und erhält nach dem Verkauf
eines Drehbuchentwurfs die Einreisemöglichkeit in die USA, wo auch bereits
sein Bruder Willie lebt. Sein Vater ist seit 1928 tot, die restliche Familie
bleibt in Europa und kommt im Holocaust um.
Alle glücklichen Familien gleichen einander, heißt es in Anna Karenina, jede
unglückliche dagegen wäre unglücklich auf ihre besondere Art. Der Autor und
Regisseur Wilder achtet darauf, dass auch in seinen Komödien
seine »Familien« nie zu glücklich dargestellt werden, ein Hauch
individueller Traurigkeit begleitet oft ihr Spiel. Die angewendeten Mittel
können durchaus simpel sein: Männer in Frauenkleidung kommen dabei ebenso in
Betracht wie der Versuch, die Zuseher unter den Rock der Hauptdarstellerin
blicken zu lassen. Billy Wilder versucht sich stets an ein möglichst großes
Publikum zu wenden, wobei es ihm letztlich immer darum geht, dessen
Geschmack zu heben - und sei es proportional zum Saum von Textilien. Es gibt
im Grunde weder Sieger noch Verlierer in Wilders Filmen, analysiert Volker
Schlöndorff, wohl aber einen moralischen Anspruch: »Er ist mit Recht stolz
darauf, nie in einem Film die Wahrheit geopfert und Lügen verbreitet zu
haben. Nicht eine! Allerdings ist die Wahrheit über die Natur des Menschen
nicht gerade erfreulich, das Streben nach Glück drückt sich aus in Gier und
Rassismus jeglicher Art.«
Die Bandbreite reicht dabei von Reflexionen seiner Zeit als Journalist (DER
TEUFELS-REPORTER, vorgestellt von Frank Stern in der Reihe »Faszination
Filmarchivierung«), über brillant-ironisch verpackte antifaschistische
Botschaften (FIVE GRAVES TO CAIRO, A FOREIGN AFFAIR), bis zur Demaskierung
der schwärzesten Seiten der US-amerikanischen Gesellschaft (DOUBLE
INDEMNITY, ACE IN THE HOLE) und der Filmindustrie (SUNSET BLVD.). Zu
entdecken gibt es zudem Filme, an welchen Billy Wilder nachweislich
mitgearbeitet hat, in den Credits aber ungenannt blieb (SEITENSPRÜNGE, TALES
OF MANHATTAN).
Im Gartenbaukino zeigt das Filmarchiv Austria vom 2. bis 7. Juni eine
Auswahl seiner großen Klassiker, im Metro Kino ist die gesamte Retrospektive
zu sehen.
Zur Eröffnung der Filmschau veranstaltet das Filmarchiv Austria in
Kooperation mit dem Gartenbaukino eine große Wilder-Gala, wo auch die neue
Publikation vorgestellt wird. Als Ehrengast wird Volker Schlöndorff
erwartet, der mit Billy-Wilder die legendäre Interview-Reihe BILLY, HOW
DID YOU DO IT? gedreht hat.
»Billie«. Billy Wilders Wiener journalistische Arbeiten.
verlag filmarchiv austria 2006
Vor seiner Karriere als einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren und
Regisseure der
Filmgeschichte arbeitete Billy Wilder als Journalist in Wien und Berlin. Zum
100. Geburtstag gibt das Filmarchiv Austria gemeinsam mit dem Filmmuseum
Berlin erstmals die bis dato größtenteils unveröffentlichten Texte, die
Wilder in den Jahren 1925 und 1926 für die Wiener Zeitschrift Die Stunde und
Die Bühne verfasst hat, heraus. Wilders Texte entfalten einfühlsame Porträts
der 20er Jahre und zeigen oft schon den „filmischen Stilâ*œ, der den
Filmemacher später berühmt machen sollte.
Rolf Aurich/Andreas Hutter/Wolfgang Jacobsen/Günter Krenn (Hg.), »Billie«.
Billy Wilders Wiener journalistische Arbeiten. 212 Seiten, illustriert
verlag filmarchiv austria 2006, * 19,90
Faszination Filmarchivierung:
Der Teufelsreporter
Präsentationsabend am 13. Juni 2006, 21.00 Uhr, Metro Kino
1929 war der umtriebige Billy Wilder in der pulsierenden deutschen
Hauptstadt bereits als ein gewiefter Reporter stadtbekannt. Mit dem Drehbuch
zu DER TEUFELREPORTER gelang dem 23-Jährigen ein fulminanter Einstieg in die
Filmbranche. Die Handlung, die narrative Qualität der Bilder, der
Spannungsaufbau, die Montage und das originelle Spiel mit der Inszenierung
einer wilden Verfolgungsjagd erinnern Cineasten unwillkürlich an das Werk
Alfred Hitchcocks.
Live-Klavierbegleitung: Gerhard Gruber
Mit einer Einführung von Frank Stern (Institut für Zeitgeschichte,
Universität Wien)
FAA-Presse-Kontakt:
Mag. Karin Moser Tel.: 216 13 00/ 203, e-mail: k.moser at filmarchiv.at
Mag. Thomas Ballhausen Tel.: 216 13 00/ 253, e-mail:
studienzentrum at filmarchiv.at
revolution will not be televised
*************************************************
kinoki
Gumpendorfer Str. 63B
Buerogemeinschaft 1. Stock
1060 Wien
Fax: ++43 (0)1 403 87 94-17
mikrokino at kinoki.at
http://www.kinoki.at
================================================
08 Termine ab Mittwoch, den 31.Mai 2006
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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akin-Pressedienst.
Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 30. Mai 2006; 19:08
*************************************************
>>>>>>>>>>>>>>> Termine ab Mittwoch, den 31.Mai 2006
Telefonnummern ohne Vorwahl sind Wiener Festnetz-Nummern.
> Allgemeines
Kulturfestival ONDA LATINA siehe www.ondalatina.at
dietheater Kuenstlerhaus, Internat.Theaterfestival fuer Kinder: Multikids -
17. 06 bis 23.06.06, www.multikids.at, 1010 Karlsplatz 5, Tel. 587 05 04
Juedisches Museum, 1010 Dorotheerg.11, Tel. 535 04 31, So - Fr 10-18h, Do -
20h: bis 17.9., Lorenz Da Ponte - Mozart´s Poet
Wien Museum, Ausstellung bis 27.8.: Wien war anders - August Stauda,
Stadtfotograf um 1900. Di bis So: 9 bis 18h, freier Eintritt fuer
Arbeitslose, Notstandshilfe- bzw. SozialhilfeempfaengerInnen, 1040
Karlsplatz
Ausstellung im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum, bis 30.06: Entwicklung
der Berufsbildung in Europa. 1050 Vogelsangg.36, Mo - Do 9.-18h, Fr 9-14h
Galerie Wohlleb, Ausstellung bis 10.6. Bilder von Jacobo Silva: Stoppt die
Folterungen! Gerechtigkeit fuer Jacobo Silva. 1030 Seidlg.23
DOeW-Ausstellung ueber NS-Zeit und ueber den Februar 1934. Eintritt frei,
Tel. 228 94 69/319, http://www.doew.at, 1010 Wipplingerstr.6-8.
Kunsthalle Wien, Halle 2, bis 18.6. Fr-Di 10-19h, Do 10-22h: Black, Brown,
White. 1070 Museumsplatz 1
Filmarchiv im Metrokino: 1010 Johannesg.4, Tel. 512 18 03 und
http://www.filmarchiv.at. Ab 02.06. bis 09.07.06 werden Filme von und mit
Billy Wilder gezeigt. Ebenso von 02. bis 07.06. 06 im Gartenbaukino Tel. 526
59 47 1010 Parkring 12
Im Rahmen von SoHo in Ottakring 2006 wird das Festival der Verweigerung bis
3.6.2006 in der ehem.Tankstelle Grundsteingasse 45-47 Ecke
Kirchstetterngasse stattfinden
ekh, Anti-Rassismus-Buendnis-Treffen jed. Fr 19h, eine grosse Demo ist in
Vorbereitung
> Mittwoch, 31.5.
VHS Brigittenau, 18h, Schulsozialarbeit - ein Schritt gegen die Gewalt an
unseren Schulen? 1200 Raffaelg.13, rechter Eingang
Museumsquartier, 15h, Fuehrung mit Dieter Schrage zum Wiener Aktionismus.
Pfarre Akkonplatz, 19,30, Peter Turrini liest zu Neoliberalismus und Krieg.
1150 Oeverseestr.2c
Linz, 18h, Treffpunkt Cafe KPOe. Melicharstr.8
Buchpraesentation: "Gestuermte Festung Europa" 20 Uhr 1010 Wien,
Wipplingerstr. 23
> Donnerstag, 01.06.
Galerie vor Ort, 17h, Generationentheater Que Sera. 1020 Wohlmutstr.14-16
Hotel Modul, 19h, Gruener Talk mit Alexander van der Bellen und Albert
Steinhauser. 1190 Peter Jordan Str.78
Linz, BH Betriebsseminar, 19,30, Attac-Linz: Geld regiert die Welt - wer
regiert das Geld? Kapuzinerstr.49
Innsbruck, HdB, 19,30, Hong Kong 2005 oder die Kriese der WTO. Rennweg
Erstes Treffen Attac Mostviertel, St.Leonhard, bei Regina Gartner, Reith 9
bei Grossweichselbch 3243 St.Leonhard. Tel.Anmeldung 02756/77090
attac Regionalgruppe Wien, Margarethenstr. 166/3/25, 1050 Wien, 19 Uhr
"Alle, die hier sind, sind von hier" Fuehrung durch das Stuwerviertel mit
den KuratorInnen von "Remapping Mozart" Ljubomir Bratic und Nora Sternfeld.
Treffpunkt Molkereistr. 2/Max Winter-Platz 8, 1020 Wien, 17 Uhr
> Freitag, 02.06.
Internat. Hurentag: Veranst. "(Arbeits-) RECHTE! - statt Moral",
14:00-18:00; 1070, Urban-Loritz-Platz vor der Hauptbuecherei (siehe red.
Teil)
Cafe Wunderer, 17h, Gruener Stammtisch 55plus mit Ingrid
Puller/Gemeinderaetin: Was ist los mit den Oeffis in Wien? 1140 Hadikg.62/U
4 Kennedybruecke
Hollabrunn, Alte Hofmuehle, 19h, Attac Wien - Buchpraesentation: Das
kritische EU-Buch, anschl.Diskussion. Muehlenring 2, 2020 Hollabrunn
Amerlinghaus, Antirassismusprojekt bis 21.Juni, Infos: Exil im Amerlinghaus,
Workshop mit Ceijha Stojka, Ausstellungen, Tel. 523 64 75,
www.amerlinghaus.at
Festival der Verweigerung, 20h, szenische Lesung: Bartleby - der
Arbeitsverweigerungsklassiker von Hermann Melville. 1160 Grundsteing.45-47
u-berg-soliparty, 21 uhr, ekh, wielandgasse 2-4, 1100 - im herbst 2005 kam
es im zuge der proteste gegen das ulrichsbergtreffen zur festnahme von e.,
der daraufhin tagelang in polizei- bzw. justizgewahrsam verbrachte, in einem
dubiosen "schnellverfahren" verurteilt, mit 10 jahren aufenthaltsverbot
belegt wurde und anschliessend rechtswidrig in schubhaft verweilen musste.
saemtliche vorgehensweisen der kaerntner behoerden wurden bzw. werden auf
dem rechtsweg bekaempft; das kostet geld spendenkonto: erste bank; blz:
20111; kn: 285-353-950-00; lautend auf: vk rechtshilfe (gaj)
"Leere Gemeindetoepfe": Bildungswerk Waldenstein (waldviertel at attac.at) Ort:
Waldenstein Sport- und Kulturzentrum 19 Uhr 30
Mahnwache der "Frauen in Schwarz" 1010 Wien, Graben, Pestsaeule von 17-19
Uhr
> Samstag, 03.06.
IGS Wanderung Puchberg/ Schneeberg. Treffpunkt um 6,30 Wien-Suedbahnhof
B-Halle beim Loewen. Abfahrt 6,57, Ankunft in Puchberg um 8,21. Es werden
zwei Routen fuer gehfreudigere und fuer Leichtwanderer angeboten.
Festival der Verweigerung, ab 20h ein Abend der Verweigerung von Hermes
Phettberg, anschl. Abschluss Party
Lolligo, ab 16h Workshop: ArbeitnehmerInnenveranl. ausfuellen. 1010
Fischerstiege 4-8
Amerlinghaus, 20h, Theaterauffuehrung: Zeit der Zigeuner.
Waggonfest in Strasshof bei Ornette: ab 17 Uhr. Vom Bhf.Strasshof Treppe
runter, Unterfuehrung, rechts rauf, Gittertuere, Feldweg. Pfeile beachten!
> Montag, 05.06.
Wegen Pfingsten heute keine Akin-Redaktion, wir sind am 12. Juni ab 18h
wieder in 1170 Lobenhauerng.35 zu erreichen.
> Dienstag, 06.06.
ACHTUNG, heute keine AKIN-Produktion, die naechste AKIN wird am 13.6. im
AUGE-Buero ab 13h produziert, Jause wie immer. 1040 Belvedereg.10
IGS-Jour fixe im Gruenen Haus, ab 17h: Kampf gegen die Armut im Alter und
Kampf gegen die Fremdenfeindlichkeit. 1070 Lindeng.40
iwk, 18,30, Studien zur ArbeiterInnenbewegung: Wirtschaftsfoerderung fuer
wen? Wohnen, Sparen, Vorsorgen. 1090 Bergg.17
depot, 19h, Mythos Wien: Klischee und Wirklichkeit
Oesterr. Orientges., 18,15: Islam, Philosophie und Interkulturalitaet. 1010
Dominikanerbastei 6/6
Tauschkreis-Stammtisch, Bildungshaus Ostirol, Lienz, Kaerntner Str. 42, 20
Uhr
> Mittwoch, 07.06.
Wr.Rathaus, Saal 319, Stiege 8, 1.Stock Eingang Lichtenfelsg., 18,30, Alev
Korun: Wien wird aelter - hier lebende MigrantInnen auch. Sind die Wr.
Altenpflegedienste auf Interkulturalitaet vorbereitet?
depot, 19h, kinoki: Juedisches Gedaechtnis im Dokumentarfilm.
Graz, AK, 18,30, Disk. mit Franz Kueberl u.a.: Soziale Grundsicherung - Wege
aus der Armut. Straucherg.
Linz, KAB, 19h, Sozialstammtisch: MigrantInnenkultur - ArbeiterInnenkultur?
Kapuzinerstr.49
Linz, Cafe KPOe ab 18h, Kapuzinerstr.49
SocialAttac Gesundheit im KIV-Club, 1020 Wien, Odeong. 1, 19 Uhr Thema:
Europaeisches Gruenbuch Psychiatrie.
Die Gruenen Alsergrund: Unterschriftenaktion U4 Friedensbruecke "1 Million
EuropaeerInnen gegen Atomkraft" 15-18Uhr
> Donnerstag, 08.06.
Kosmos-Theater, 14-17h, IGS-Sommergespraech mit Alexander van der Bellen.
1070 Siebensterng.42
Stadtinitiative, 19,30, Chor Gegenstimmen: Warm ums Herz. 1070 Kircheng.41
NIG, HS III, 20h, Florian Markl: Der Islam als politische Religion -
Unterwerfung als Programm? 1010 Universitaetsstr.7
Jued.Institut fuer Erwachsenenbildung, 18,30, Antisemitismus und Rassismus
in der rechtsextreme Szene: www.rock-gegen-zog.org - neue Strategien in der
Neonaziszene. 1020 Heinestrasse/Praterstern
Graz, AAI, 20h, Lateinamerika im Aufbruch - eine neue politische Kultur
breitet sich aus. Vortrag mit Leo Gabriel. Leechg.22
Lienz, Monokel-Kino, 18.15: "Unser taeglich Brot" Ein Film ueber die Welt
der industriellen Nahrungsmittel-Produktion und der
High-Tech-Landwirtschaft.
> Freitag, 09.06.
Europaplatz 1150 Wien, 16h Demonstration gegen Rassismus
AUGE/UG Sozial- und gewerkschaftspolitisches Seminar bis 10.06.: Soziale
Sicherheit im Wandel. Infos unter www.auge.or.at sowie 50 51 952/0, 1040
Belvedereg.10
depot, 19h, Disk: Die Willkuer der Auslese an Oesterr.Universitaeten. 1070
Breite Gasse 3
Akademie d.Wissenschaften, 18,30, Buchpraes.: Bert Fragner und Andreas
Kappeler: Zentralasien 13. bis 20. Jahrhundert - Geschichte und
Gesellschaft. 1010 Ignaz Seipel Platz 2
iwk, 10-17h, Tagung: Eine Bruecke ueber den Riss der Zeit.. das Leben und
Wirken der Journalistin und Schriftstellerin Hertha Pauli - ihr Roman
"Jugend nachher". 1090 Bergg.17
Pfarre Akkonplatz, 19,30, Menschen im Widerstand gegen Krieg und Gewalt.
1150 Oeverseestr.2c
Wels, Medienkulturhaus, 19h, Buchpraes: Unheilige Allianzen - Black Metal
zwischen Satanismus, heidentum und Neonazismus. Pollheimerstr.17
Linz, Theaterbar, 19h, Frauenstammtisch. Lessingstr.8
> Samstag, 10.06.
Strassenfest am Spittelberg und Amerlinghaus - Strassenfest von 14 bis 22h:
Aus dem Viertel in die Welt
Gruene Tulln, mit IGS und DGS-Oesterreich: am Nachmittag Wommerfest zum
Welt-Umwelttag in Tulln an der Donau
Steyr, Workshop "Zivilcourage im Alltag - Handeln statt Wegschauen"
veranstaltet vom Dominikanerhaus Steyr, Attac Steyr. 9-13 Uhr, Anmeldung
Tel. 07252/45400 mail dominikanerhaus at dioezese-linz.at, Ort: Gruenmarkt 1,
4400 Steyr
> Sonntag, 11.6.
OKAZ, 19h, Film: Lamerica. 1040 Gusshausstr.14/3
Frauenhetz, Workshop 16-19h, Karin Schneider: Von klassenbewussten
ProletarierInnen und kleinbuergerlichen Arbeiterfrauen. 1030
Unt.Weissgerberstr.41, Tel. 715 98 88
> Montag, 12.6.
Amerlinghaus, 19,30, Rotes Kino: Roger and Me. 1070 Stiftg.8
> Dienstag, 13.6.
FOeJ-Bundeskonferenz zur Statutenaenderung: AUGE-Buero, Belvederegasse 10,
19h
Friedensinit. Donaustadt, 19h, Manfred Sauer: Mit der Bombe leben - die
atomare Gefahr. Donaucitykirche, 1220 Donaucitystr.2
iwk, 18,30, Charlotte Kohn: Luftfrauen - der Mythos einer juedischen
Frauenidentitaet. 1090 Bergg.17
depot, 19h, Ausstellungsbesprechung: Die Couch - vom Denken im Liegen. 1070
Breite Gasse 3
Oesterr.Orientges., 18,15: Jerusalem als Mythos und Realitaet. 1010
Dominikanerbastei 6/6
Oesterr.Wirtschafts-u.Gesellschaftsmuseum, 17h: Gewinn und Gerichtigkeit -
wieviel Gerechtigkeit braucht die Wirtschaft. 1050 Vogelsangg.36
ebenda, 19h: Weltethos - was soll das sein?
Jued. Museum, 20h, zwei neue Buecher zum Thema Exil: Herrlich ist´s in Tel
Aviv - aus der Wiener Perspektiv. Und: In welcher Sprache traeumen Sie? 1010
Dorotheerg.11
Sargfabrik, 20h Songs mit dem Bassena Social Club/Oe: Iba de gaunz oamen
Leit. 1140 Goldschlagstr.169, Tel. 98898/111
Die Gruenen Alsergrund, 1090 Wien, Serviteng. 14/Gruenentorg. 21, 19 Uhr:
Energiewende - Vortrag und Diskussion mit Ing.Martin Litschauer
> Mittwoch, 14.6.
iwk, 18,30, Fem.Theorie und Geschlechterforschung: Zur gespenstischen
Existenz des Feminismus in populaerkulturellen Angeboten wie "Desperate
Housewives" etc. 1090 Bergg.17
Alte Schmiede, 19h, erzaehlende Rekonstruktion von Besonderheit und Wert
eines zeitlebens nicht besonders geschaetzten Lebens: Renate Welsh liest aus
ihrem Roman: Die schoene Aussicht. 1010 Schoenlaterng.9
Linz, 18h, Treffpunkt Cafe KPOe. Melicharstr.8
> Donnerstag, 15.6.
Graz, bis 18.6.: Oesterr. Sozialforum in Graz,
Infos unter http://www.socialforum.at
> Samstag, 17.6.
IGS Radtour nach Laxenburg, Treffpunkt 9,30 U 1- Reumannplatz hinterer
Ausgang Quellenstrasse. Leitung: Uli u. Erich Makomaski, ca. 35 km
Klosterneuburg: Widerstandsveranstaltung gegen Strassenbau Treffpunkt 10 Uhr
Pendlerparkplatz Bahnhof Kierling
> Sonntag, 18.6.
Ab 14h Kostenlose Fuehrung durch den Waehringer Juedischen Friedhof mit GR
Marco Schreuder. Treffpunkt 1090 Schrottenbachgasse, Friedhofseingang, U 6
Nussdorferstrasse. Anm. erforderlich: Tel. 4000/81831, e-mail:
karin.binder at gruene.at
Frauenhetz, 16-19h Workshop: Widerstaendige Oeffentlichkeiten. Mit Therese
Kaufmann und Vina Yun/Malmoe. 1030 Unt.Weissgerberstr.41, Tel. 715 98 88,
www.frauenhetz.at
Vorauss. am 21. Juni: Kundgebungen und andere gewaltfreie Proteste gegen den
EU-USA-Gipfel und Praesident Bushs Teilnahme. Infos www.socialforum.at
Salzburg: Bundeskonferenz der AUGE/UG 23.-24.Juni, Brunauerzentrum, Themen:
Geschichte und Zukunft der GE/AUGE, Grundeinkommen vs. Grundsicherung,
Brunauerzentrum d. AK Salzburg, Elisabethstr.45a, 5020 Salzburg, Anmeldung
unter auge at ug-oegb.at oder 01505 19 52, Infos und TO anfordern. Ort u. Zeit
koennen sich aendern, Info
http://www.auge.or.at
> VORSCHAU
Kulturraum 10 laedt zu einer Fahrt zur Ausstellung in der Schallaburg am
1.7.06 ein: Dschingis Khan und seine Erben. Fuehrung durch Bert Fragner und
Baasaa Baasanyav. Abfahrt um 7,30 U-Bahnstation Keplerplatz. UK 25,-- inkl
Eintritt, Konzert etc. Anm: mueller-neumayer at chello.at und Einzahlung von
10,-- auf das Kto: BAWAG 181 106 60037, ltd. auf Kulturraum 10
Oesterr.Studienzentrum fuer Frieden und Konfliktloesung veranst. vom So 9.
Juli bis Fr 14.Juli die 23. Internat.Sommerakademie auf Burg
Schlaining/Burgenland zum Thma: Gute Medien - Boeser Krieg? Medien am
schmalen Grat zwischen Cheerleadern des Militaers und Friedensjournalismus.
Infos Tel 79 69 959, e-mail: aspr.vie at aspr.ac.at
19.-23.7.: Attac Sommerakademie in Schrems im Waldviertel
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MELDUNGEN/MEINUNGEN/KOMMENTARE
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09 EUGH: Flugdaten-Deals sind illegal
von "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
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From: "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
Subject: EUGH: Flugdaten-Deals sind illegal
q/depesche 2006-05-30T12:07:34
EUGH: Flugdaten-Deals sind illegal
Was ohnehin jeder wusste, der einen Gesetzestext lesen und verstehen kann,
hat nunmehr auch der EU-Gerichtshof offiziell festgestellt. Nach zwei
Jahren des transatlantischen Datenmiss/brauchs wäre es eigentlich Zeit,
dass der dafür verantwortliche Ex-Kommissar Frits Bolkestein vor Gericht
gestellt wird.
-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Der Europäische Gerichtshof [EuGH] in Luxemburg gab am Dienstag einer Klage
des Europaparlaments Recht. Die Weitergabe der Datensätze europäischer
Flugpassagiere an die Zoll- und Heimatschutzbehörden der USA ist laut EuGH
illegal.
Die entsprechenden Beschlüsse des Ministerrats und der EU-Kommission sind
somit nichtig, da das viel kritisierte Abkommen der EU mit den USA auf
keiner geeigneten Rechtsgrundlage fuße, hieß es zur Begründung. Es darf
höchstens noch bis Ende September angewendet werden.
[...]
Vor allem große Fluglinien wie die spanische Iberia und die Air France
gaben die Daten entweder selbst weiter oder mussten den US-Behörden über
das Buchungssystem Amadeus sogar Zugriff auf ihre Buchungssysteme gewähren.
[...]
ie US-Behörden hatten die Europäer schon vor allem deshalb auf Zugang bzw.
Übermittllung der Daten in elektronischer Form gedrängt, da sie selbst
Schwierigkeiten hatten, an genügend große Daten-Sets zu kommen, um ihr
Datamining-Set-up auszuprobieren.
Die relativ schwachen Datenschutzgesetze der USA reichten aus, um eine
systematische Weitergabe zu verhindern. Einzelne US-Fluglinien, die
Daztensätze ihre Kunden weitergaben, wurden mit Zivilklagen eingedeckt.
Mehr dazu http://futurezone.orf.at/it/stories/112521/
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
relayed by Harkank
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
Online Version: http://quintessenz.at/cgi-bin/index?id=000100003612
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comments to depesche at quintessenz.org
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10 Soziales/Recht: Heiraten fuer die Krankenversicherung
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Soziales/Recht:
> Heiraten fuer die Krankenversicherung
Das Familienideal der Regierung als Grundlage fuer die neue
Mitversicherungsregelung
War es der heraufdaemmernde Feiertag Christi Himmelfahrt? Hat da jemand
zuviel Weihrauch geschnueffelt?
Jedenfalls haben die Regierungsparteien am Mittwoch die beitragsfreie
Mitversicherung fuer LebensgefaehrtInnen abgeschafft, um
gleichgeschlechtliche Beziehungen nicht miteinbeziehen zu muessen. Ein neuer
VfGH-Entscheid ist unumgaenglich, zumal die Diskriminierungslinie nun nicht
mehr allein zwischen Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung
verlaeuft, sondern nunmehr auch zwischen Ehen und Lebensgemeinschaften und
zwischen ehelichen und unehelichen Kindern (die zB von reduziertem
Haushaltseinkommen betroffen sind). Unter dem Motto: Um Schwule und Lesben
zu diskriminieren, ist uns jedes Mittel recht. Und wenn da ein paar
Heterobeziehungen unter die Raeder kommen, dann ist es halt ein Pech.
Die Begruendung der OeVP fuer die Ausgrenzung der gesellschaftlich am
weitesten verbreiteten Lebensform, naemlich der Lebensgemeinschaft, und der
daraus hervorgehenden Kinder verdient es, einer breiten Oeffentlichkeit
zugaenglich gemacht zu werden:
"Der Verfassungsgerichtshof hat mit dem Erkenntnis zu G 87-88/05 vom
10.Oktober 2005 die Moeglichkeit der Gewaehrung einer Mitversicherung von
Lebensgefaehrten durch die Satzung eines finanziell ausreichend dotierten
Versicherungstraegers mit Wirkung vom 1.August 2006 als verfassungswidrig
aufgehoben. Begruendet wurde dies damit, dass diese
Versicherungsmoeglichkeit nur andersgeschlechtlichen, nicht aber
gleichgeschlechtlichen Paaren offensteht. Gleichzeitig hat er aber
ausdruecklich klargestellt, dass die seitens der Bundesregierung ins Treffen
gefuehrten familienpolitischen Motive fuer die Gewaehrung einer
Mitversicherung auf Kosten der Versichertengemeinschaft zur Grundlage einer
Neuregelung der Mitversicherung von Lebensgefaehrten gemacht werden kann,
wenn die Mitversicherung auf Faelle von Kindererziehung eingeschraenkt wird.
.... Die Antragsteller (sind) der Ansicht, dass es der
Versichertengemeinschaft grundsaetzlich nicht zugemutet werden kann, die
blosse Existenz von Lebensgemeinschaften ohne Kinder, in denen ein Partner
nur den Haushalt fuehrt (egal ob diese zwischen gleich- oder
verschiedengeschlechtlichen Personen bestehen) finanziell durch eine
Mitversicherung zu foerdern. Dies umso mehr, als gerade das Fehlen von
gegenseitigen Rechten und Pflichten ein Wesensmerkmal einer
Lebensgemeinschaft ist, also nicht einmal der versicherte Lebensgefaehrte
selbst - geschweige den die Versichertengemeinschaft - irgendeine
Verpflichtung hat, die Krankenversicherung seines Partners sicherzustellen.
Sehr wohl aber halten sie die beguenstigte Mitversicherung von Ehegatten
ohne Kinder oder Pflegeleistungen fuer der Versichertengemeinschaft zumutbar
und sachlich gerechtfertigt. Dies aus folgenden Ueberlegungen:
• Die Ehe ist nach wie vor die beste Grundlage von stabilen Familien und die
bestmoegliche Ausgangssituation fuer Kinder. Die Versichertengemeinschaft
profitiert auf lange Sicht von jedem Kind, das kuenftig durch (moeglichst
hohe) Beitraege die Versicherung aufrechterhaelt.
• In einer Ehe besteht eine gegenseitige Unterhaltspflicht und ein
entsprechender Versorgungsanspruch des nicht berufstaetigen Ehegatten; das
unterscheidet sie massgeblich von der rechtlich unverbindlichen
Lebensgemeinschaft.
• Die Ehe weist eine erhoehte Bestandssicherheit im Vergleich zu blossen
Lebensgemeinschaften auf. Es ist daher mit hoeherer Wahrscheinlichkeit davon
auszugehen, dass Ehegatten sich gegenseitig auch schlechte Zeiten wie z.B.
bei Pflegebedarf unterstuetzen und diese Lasten nicht sofort unmittelbar
fuer die Versichertengemeinschaft schlagend werden.
• In der ganz ueberwiegenden Zahl der Faelle werden in Ehen Kinder erzogen;
ein Abstellen auf diesen Normalfall ist daher auch verfassungsrechtlich
zulaessig.
• Die Mitversicherung ist ohnehin nur fuer Ehepaare mit Kindern oder bei
Erbringung von Pflegeleistungen kostenlos, fuer andere Ehepaare ist sie nur
durch einen geringeren Beitrag beguenstigt.
(....) Ein Anspruch auf kostenlose Mitversicherung soll daher kuenftig
bestehen, wenn mit der/dem Versicherten nicht verwandten Personen, die mit
diesem seit mindestens zehn Monaten in Hausgemeinschaft leben und ihr/ihm
unentgeltlich den Haushalt fuehren in dieser Partnerschaft Kinder erziehen,
der nicht selbst versicherte Partner pflegebeduerftig ist oder
Pflegeleistungen erbringt. (....)
In all diesen Faellen ist die Finanzierung ueber die
Versichertengemeinschaft begruendbar, weil Kindererziehung und haeusliche
Pflege im allgemeinen Interesse liegen und auch finanzielle Mehrbelastungen
der Allgemeinheit durch eine externe Leistungserbringung vermeiden helfen.
(...)"
Weitere Teile des Antrags betreffen Uebergangsregelungen und die Ausweitung
des Anspruchs auf wiederverheiratete nicht berufstaetige Frauen mit Kindern.
*Lukas Wurz*
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11 Initiativen: EU gefaehrdet Oeffentlichen Personenverkehr
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Initiativen:
> EU gefaehrdet Oeffentlichen Personenverkehr
Neue Verordnung setzt die Zukunft von 1,5 Millionen ArbeitnehmerInnen aufs
Spiel
Eineinhalb Millionen ArbeitnehmerInnen sind im Bereich des oeffentlichen
Nahverkehrs in den EU-Mitgliedslaendern taetig. Die EU-Kommission versucht
mit Gewalt die nun vorgelegte Personenverkehrsverordnung ohne
Kosten-Nutzen-Analyse durchzubringen. Am EU-Gipfel von 8.bis 9.Juni 2006
werden die EU Verkehrsminister dem Druck der Kommission erliegen und eine
politische Einigung verabschieden. Die zukuenftige Organisation des
oeffentlichen Personenverkehrs wird in der EU mit 450 Mio. BuergerInnen aufs
Spiel gesetzt. Das kritisiert die Initiative "Haende weg - das ist unser
Nahverkehr!".
Die Initiative ist eine europaweite Kampagne der Europaeischen
Transportarbeiter Foederation (ETF) und wird national von der Gewerkschaft
der Gemeindebediensteten (GdG), der Gewerkschaft der Eisenbahner (GdE) und
der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) getragen.
Kommt es zu Wettbewerb und Ausschreibungen, koenne es in der Folge in
Staedten und Regionen zu einem Wechsel der die Verkehre betreibenden
Unternehmen kommen. Wettbewerb fuehre nachweislich zu Qualitaetsverlusten
bei der Dienstleistung (Angebotsverringerung, Verteuerungen beim Tarif) und
wirke sich nachteilig auf die Beschaeftigten aus (Bezahlung und
Sozialleistungen). Zudem gingen Arbeitsplaetze verloren, da kleinere
kommunale und oeffentliche Verkehrsbetriebe grossen multinationalen
Verkehrsanbietern im Wettbewerb nicht gewachsen seien.
Oeffentlicher Personennahverkehr ist eine Leistung der Daseinsvorsorge. Er
wird lokal und regional organisiert und vor Ort von den Menschen genutzt.
Eine hohe Qualitaet des oeffentlichen Nahverkehrs ist Voraussetzung, dass
die Menschen sich fuer den oeffentlichen Verkehr entscheiden. Um das
sicherzustellen, muessten Gemeinden und Regionen auch selbst entscheiden
koennen, wie der oeffentliche Personenverkehr organisiert werde.
Zur hohen Qualitaet des oeffentlichen Verkehrs trage auch ein gut
ausgebildetes Personal bei, das sichere Arbeitsbedingungen vorfinden muesse.
Die KampagnentraegerInnen fordern deshalb fuer die Beschaeftigten im
Verkehrssektor, dass, wenn es schon zu wettbewerbsbedingten
Ausschreibungsverfahren kommen muesse, allen Bewerbern von den Behoerden
auch Sozialkriterien auferlegt werden. Franz Altenburger, Zentralbetriebsrat
bei der OeBB-Postbus GmbH: "Betreiberwechsel werden oft dazu benutzt,
vorhandenes Personal gegen billigere Arbeitskraefte auszutauschen bzw. den
MitarbeiterInnen schlechtere Vertraege ‚anzubieten’." Fuer die
Verkehrsgewerkschaften steht deshalb fest, dass das Personal bei einem
Betreiberwechsel zumindest zu den bestehenden Bedingungen uebernommen werden
muesse.
(Aussendung Nahverkehrskampagne/akin)
Infos & U-Liste: http://www.nahverkehrskampagne.at
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12 Prozesse/Solidaritaet: Spendenabrechnung
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Prozesse/Solidaritaet:
> Spendenabrechnung
Zum Aufprall-"Angriff"
Zu Erinnerung: Die Eat the Rich-Demo am 15.Mai des Vorjahres hatte auch
Folgen strafrechtlicher Natur. A., der die Demonstration eigentlich
verlassen wollte, prallte dabei ohne Absicht gegen einen Polizeibeamten, der
mit Schildern beladen war, die er seinen KollegInnen bringen sollte und
wurde relativ brachial festgenommen.
Wir haben damals einen Spendenaufruf fuer Strafe und Prozesskosten auch in
der Akin veroeffentlicht und viele Akin-LeserInnen haben sich an der
Solidaritaetskampagne fuer A. beteiligt. Wir wollen nun euch gegenueber die
vereinahmten Spenden abrechnen. Das Verfahren ist nicht ganz so ausgegangen
wie A. und wir es uns gewuenscht haetten, die Strafe ist allerdings lt.
Aussage des Richters "die Geringstmoegliche": Wegen "Taetlichen Angriff" auf
einen Beamten" (§ 270 Abs. 1 StGB) wurde A. zu einer Geldstrafe von 600 Euro
(ersatzweise 15 Tage Haft) und der Erstattung der Verfahrenskosten
verurteilt. Auf eine Berufung hat A. angesichts der unguenstigen
Ausgangslage verzichtet.
Ausgaenge:
Honorarnote RA Laimer: 863,64
Strafe lt. Urteil BG I: 600,-
Verfahrenskosten: 200,-
Einhebungsgebuehr: 7,-
Gesamt 1670,64
Eingaenge:
Solistaende Arena 581,-
Spende Gruen-Alternative Jugend/Konto 150,-
Spende Rosa Antifa Wien/Konto 250,-
Privatspenden F. W. 100,-; S. W. 20,-; H. W. 20,-; St. H. 25,-; M. Z. 10,-;
E. F. 30,-; M. B. 10,-; K. 30,-; P. L. 20,-; B. R.: 90,- Spenden div. N. N.
432,20,-
Gesamt 1768,20
Ueberschuss 97,56
Den verbliebenen Restbetrag von 97,56 wuerden wir fuer aehnlich gelagerte
Faelle zuruecklegen. Ablichtungen der Belege ueber die Ausgaben sind bei uns
einsehbar; jetzt bleibt nur noch, uns auf diesem Weg fuer Eure
Unterstuetzung und Mithilfe zu bedanken.
(Solidaritaetsgruppe)
Kontakt: Soligruppe, Schottengasse 3A/59, 1010 Wien; T: (0699) 112 25 867;
Fax: (01) 532 74 16; solidaritaetsgruppe at chello.at
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13 BRD: Autonome Geschichte indizieren?
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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BRD:
> Autonome Geschichte indizieren?
Auf Bestreben der deutschen Familienminsterin von der Leyden (CDU) soll das
Buch "Autonome in Bewegung" auf den Jugendschutzindex. Ausloeser ist das
Thema Militanz. Das Bundesfamilienministerium beruft sich nun auf den
Paragraf 18 des Jugendschutzgesetzes. Der Verlag Assoziation A spricht von
einem Zensurversuch.
Das Buch "Autonome in Bewegung" beschreibt ausfuehrlich bebildert und durch
viele Selbstzeugnisse veranschaulicht autonome Politik in Berlin seit 1980.
Die Geschichte der Hausbesetzungen, der Kampf gegen die Startbahn-West, die
Aktionen zum IWF-Gipfel in Berlin 1988, Anti-AKW Kampagnen und vieles mehr
werden nicht nur dargestellt, sondern es wird auch der Versuch unternommen,
die Beweggruende der Akteurinnen und Akteure darzulegen. Die Ueberzeugungen
und politischen Ideen, aber genauso die Emotionen und Leidenschaften sind
fuer das Verstaendnis der Autonomen von entscheidender Bedeutung.
Das Bundesministerium beanstandet Stellen und Textpassagen, die aus
Erinnerungen und Reflexionen bestehen und als Zitate von autonomen
Zeitgenossen graphisch gekennzeichnet sind. Die Indizierung richtet sich vor
allem gegen die Darstellung der Militanz, ihre Beschreibung,
Problematisierung und Kritik.
Eine erfolgreiche Indizierung wuerde bedeuten, dass das Buch nur noch unter
der Pudel verkauft werden duerfte - keine Werbung, keine Auslage, kein
Versand, die Kontrolle der Ausweispapiere beim Verkauf. Die materielle
Schaedigung fuer den Verlag waere auf jeden Fall erheblich.
(Assoziation A/akin)
Mehr in der Presseerklaerung des Verlags unter:
http://www.assoziation-a.de/aktuelles
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14 Massaker von Haditha: "Sie waren einfach blind vor Hass"
(Süeddeutsche Zeitung, 31 .5. 2006)
von wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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"Sie waren einfach blind vor Hass" "Wenn du
siehst, wie dein Freund getötet wird ... dann
handelst du nicht mehr rational." So erklärt
sich US-Marine James Crossan, warum seine
früheren Kameraden im Irak offenbar 24
Zivilisten erschossen haben. Präsident Bush
erfuhr angeblich erst von Journalisten von dem
Vorfall. Nach der mutmaßlichen Tötung von 24
irakischen Zivilpersonen durch US-Soldaten in
Haditha hat sich ein US-Marineinfanterist zum
Verhalten seiner früheren Kameraden geäußert.
Unteroffizier James Crossan selbst war schwer
verletzt worden, als sein Humvee in Haditha von
einer Straßenbombe zerstört wurde. Sein Freund
Miquel Terrazas, der Fahrer des Wagens, starb.
Der Marine vermutet nun, dass die Mitglieder
seiner früheren Einheit nach einem ähnlichen
Angriff ausgerastet sind. „Ich glaube, dass sie
einfach blind vorr Hass waren (...) und die
Kontrolle verloren habenâ*œ, erklärte Crossan
dem Sender KING5 in Seattle. Seine Kameraden
seien jung gewesen und er hätte häufig einen
beruhigenden Einfluss auf sie ausgeübt. Wäre er
noch dabei gewesen, hätte er vielleicht
verhindern können, was geschah, so der
Unteroffizier. „Dann handelst du nicht mehhr
rationalâ*œ Zwar sei das, was passiert ist,
unverzeihlich, doch er könne verstehen, wie es
dazu kam: „Wenn duu siehst, wie dein Freund
getötet wird ... dann handelst du nicht mehr
rational. Wahrscheinlich haben sie gar nicht mehr
gedacht und einen Haufen Leute getötet.â*œ Es
täte ihm Leid, dass seine Kameraden in
Schwierigkeiten geraten werden, so Crossan. Aber
andere Gefühle habe er bei der Sache nicht. Der
Präsident wusste angeblich von nichts Wie der
Sprecher von George W. Bush erklärt hat, war der
Präsident erst durch die Fragen eines
Journalisten auf den Vorfall aufmerksam gemacht
worden. Tony Snow sagte in Washington, ein
Time-Reporter habe Fragen zu dem Vorfall
gestellt. Frederick Jones, Sprecher des
Nationalen Sicherheitsrats, bestätigte, die
Zeitschrift habe die US-Truppen in Bagdad am 10.
Februar auf die Vorgänge in Haditha aufmerksam
gemacht. Nach ersten Ermittlungen sei dann der
Präsident informiert worden. Das
Marineinfanteriekorps hatte zunächst erklärt,
die Iraker seien durch eine am Straßenrand
versteckte Bombe und bei anschließenden Kämpfen
mit Aufständischen ums Leben gekommen. Unter den
Opfern waren auch Frauen und Kinder. Ermittlungen
gegen Marines Inzwischen wird gegen rund ein
Dutzend Marineinfanteristen ermittelt. Der
Ranghöchste ist ein Stabsunteroffizier, der den
von der Bombe getroffenen Konvoi führte, wie
Anwalt Paul Hackett sagte. Das Pentagon hat
erneut die volle Aufklärung der Vorfälle von
Haditha zugesichert. Sollten sich die Vorwürfe
bestätigen, drohen mehreren
US-Marineinfanteristen Anklagen wegen Mordes und
Kriegsverrechen. Ermittelt wird zu dem Vorfall
selbst sowie wegen des Versuchs, diesen zu
vertuschen. Der Kongressabgeordnete John Murtha
warf den Soldaten vor, kaltblütig getötet zu
haben. Familienangehörige von zwei
Marineinfanteristen sagten in Interviews der
Nachrichtenagentur AP, ihre Söhne seien damit
beauftragt worden, die Leichen unbewaffneter
irakischer Zivilpersonen zu fotografieren und
dann wegzuschaffen. Erst nach den ersten
Medienberichten beauftragte das US-Militär
Colonel Gregory Watt, Offizier im Irak, mit der
Untersuchung der Vorfälle. Nach Berichten der
New York Times ließ Watts Bericht erhebliche
Zweifel an der Aufrichtigkeit des US-Militärs im
Umgang mit dem Massaker. Doppelte Entschädigung
Dem Bericht zufolge ordnete der oberste
Befehlshaber der Bodentruppen im Irak, General
Peter Chiarelli, daraufhin eine parallele
Untersuchung an. Die soll klären, inwieweit
Offiziere der Marines versucht haben, das
Massaker zu vertuschen. So soll das US-Militär
wenige Wochen nach den Erschießungen insgesamt
38.000 Dollar Entschädigung an die Opfer gezahlt
haben. Die Familien der Opfer verlangten jedoch
nach den ersten Zahlungen eine erneute
Entschädigung in der gleichen Höhe, da ihre
Angehörigen die Marines nicht angegriffen
hätten. Wie die New York Times berichtet,
erhielten die Familien der getöteten Zivilisten
daraufhin jeweils 2500 Dollar - die Höchstsumme,
die das US-Militär in einem solchen Fall zahlt.
Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki
erhob schwere Vorwürfe gegen die US-Truppen im
Land erhoben. „Es ist nicht zu rechtfertigen,
dass eine Familie getötet wird, weil jemand
gegen Terroristen kämpftâ*œ, sagte al-Maliki am
Dienstag der britischen BBC. Starker Druck auf
irakische Regierung Nach Angaben des neuen
irakischen Botschafters in den USA, Samir
Al-Sumaidaie, gibt es viele Hinweise darauf, dass
US-Soldaten wehrlose Zivilisten „absichtlich
getötet habenâ*œ. Auch sein Cousin sei im
November vergangenen Jahres in Haditha grundlos
von US-Soldaten erschossen worden, sagte er dem
US-Sender CNN. Die Getöteten von Haditha seien
„Opfer eines falschen Einsatzesâ*œ, saagte
al-Maliki. Zugleich kündigte er eine
Untersuchung der Vorfälle vom 19. November durch
irakische Behörden an. Schon lange seien ihm
Berichte über das angebliche amerikanische
Massaker in Haditha bekannt gewesen, sagte der
irakische Botschafter Al-Sumaidaie. Es habe
allerdings „einen starken Druck unserer
Freundeâ*œ gegeben, über diesen Vorfall nicht
zu sprechen. Irakischer Botschafter: Übergriffe
nicht typisch Er berichtete auch über den Tod
von vier jungen Irakern, die unbewaffnet in einem
Auto erschossen worden seien - dabei allerdings
„ist es mÃöglich gewesenâ*œ, dass US-Soldaten
sich bedroht gefühlt haben könnten. Insgesamt
seien die Übergriffe und Willkürakte nicht
typisch, aber sie schadeten dem Ansehen und der
ehrenwerten Mission der US-Truppen immens, so
Al-Sumaidaie. Bush hatte den neuen Botschafter am
Montag in einem kleinen Festakt im Weißen Haus
willkommen geheißen und betont, er sei
„zuversichtlich über die Zukunft dder Freiheit
im Irakâ*œ. Der „Mut der Führung und die
EEntschlossenheit des irakischen Volkesâ*œ, seien
beeindruckend. Quelle: Süddeutsche Zeitung
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/21/76944/
-- WADI - Verband für Krisenhilfe und
solidarische Entwicklungszusammenarbeit e-mail:
wadi.wien at gmx.at website: www.wadinet.at Tel.:
0699-11365509 Postfach 105 A-1181 Wien
Spendenkonto in Ã-sterreich: Kontonummer
07.405.301 Evangelische Kreditgenossenschaft eG
BLZ 31800 IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301 BIC:
EVKRATW1 Website mit weiteren Informationen zu
Projekten von Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at
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15 Pensionen/Glosse: Die Reichen brauchen das Sterben der Armen
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Pensionen/Glosse:
> Die Reichen brauchen das Sterben der Armen
Am 9. Februar 2006 laesst ‘Die Zeit’ den Oekonomen und SPD-Abgeordneten Karl
Lauterbach ueber ‘Ungerechtigkeiten’ beim Rentensystem zu Wort kommen. Kurz
zusammengefasst lautet seine schaurige, aber durchaus bekannte Information:
"Wer wenig verdient, stirbt um Jahre frueher als besser verdienende
Menschen." Daher fordert er massiv eine Aenderung des Rentensystems. Gleich
dem deutschen Rentensystem orientiert sich die oesterreichische
Pensionsversicherung laut Gesetz an der Hoehe des frueheren Einkommens, also
hohe Beitraege bedingen auch entsprechend hohe Pensionen. Dass Menschen mit
hohem Einkommen ihre hohe Rente auch deutlich laenger beziehen, findet kaum
Beachtung. Also wenn jemand 4500 Euro im Monat verdient, geniesst er
statistisch eine sieben Jahre laengere Rentendauer als Bezieher von
Einkommen unter 1500 Euro. Weiters kommt es dazu, dass doppelt so viele
Geringverdiener wie Gutverdiener das Pensionsalter gar nicht erreichen, weil
sie vorher sterben.
Die oeffentliche Diskussion vermittelt oft den Eindruck, es finde ohnehin
schon eine Umverteilung von Reich zu Arm statt, laut Lauterbach ist dies
umgekehrt: Die Reichen brauchen das Sterben der Armen! Denn -- wuerde die
Lebenserwartung der Einkommensschwachen nur auf das Niveau der mittleren
Einkommensgruppen angehoben werden, waeren die Pensionen langfristig nicht
mehr finanzierbar. Einkommensschwache zahlen mit ihren Beitraegen fuer die
langen Bezugszeiten der hohen Renten von Mehr- und Vielbeziehern. Sowohl das
Aequivalenzsystem in der Pension als auch das Solidarsystem in der
Gesundheit seien eine Illusion -- eine Illusion wie die Chancengleichheit im
Bildungssystem. Denn Bildung, Arbeit, Gesundheit und Lebenserwartung haengen
viel staerker von Herkunft und Einkommen ab, als uns die Parteien vorgaukeln
wollen. Das belegt auch eine Studie von Davey Smith, deren Inhalt sich auf
die Aussage zusammenfassen laesst: ‘’Gesundheit und Sterblichkeit sind stark
abhaengig von der sozialen Schicht, der ein Individuum zugehoert. (zu lesen
in ‘DIE ZEIT’ vom 09.02.2006 Nr.7). Auch die Wiener Aerzte Zeitung vom
14.03.2005 widmet sich diesem Thema: ‘Die Sterberate nach einem Schlaganfall
ist bei Menschen mit niedrigem Einkommen oder mit wenig respektierten
Berufen erhoeht’. Das konnte erneut in einer medizinischen Studie belegt
werden, die fuenf Jahre lang in Oesterreich lief.
Besonders schlimm trifft es Bauarbeiter, die im Sommer ein enormes
Arbeitspensum haben, im Winter dafuer arbeitslos sind und viel Geld
verlieren -- bis zu einer dadurch entstehenden geringeren Pensionsleistung.
Doch die Reichen wollen ganz schnell neue Haeuser bauen, und daher erklaert
Peter Punkenhofer, stv. Landessekretaer der Gewerkschaft Bau Holz (GBH) OOe:
"Bei 50 bis 60 Grad Celsius koerperliche Schwerarbeit zu leisten, ist die
taegliche Realitaet fuer viele Baubeschaeftigte. Spitzentemperaturen von bis
zu 90 Grad Celsius sind auf Baustellen keine Ausnahme." Die Bauarbeiter
wuerden sich so buchstaeblich kaputt arbeiten. Die AK bestaetigt die
GBH-Schwerarbeitsstudie: ‘Die durchschnittliche Lebenserwartung der
Bauarbeiter liegt bei lediglich 62,7 Jahren (!). Man muss sich das
vorstellen: ‘Nur ca. 0,9 Prozent der Baubeschaeftigten sind aelter als 60
Jahre, der durchschnittliche Pensionsantritt erfolgt mit 57,5 Jahren, die
durchschnittliche Dauer des Pensionsbezuges betraegt nur 3,7 Jahre.’
Saemtliche Plaene zu einer Schwerarbeitsregelung oder Hacklerregelung, die
von der Regierung kommen, sind allein durch diese Faelle als hoechst zynisch
zu bewerten. Aber es kommt noch schaerfer: Wenn jemand 40 Jahre Schwerarbeit
leistet und dann aus gesundheitlichen Gruenden nicht mehr arbeiten kann,
soll er nach den Plaenen der Bundesregierung nicht in die
Schwerarbeitsregelung fallen -- denn dafuer braeuchte er 45
Versicherungsjahre! Es ist einfach unglaublich und eine Schande fuer
Oesterreich:
Denn wenn sich jemand mit 20 Jahren fuer das Arbeiten auf dem Bau
entscheidet, stirbt er mit (durchschnittlich) 62,7 Jahren. Dann braucht er
diesen verlogenen Parlaments-Rummel um seine Pensionsjahre nicht mehr, hat
aber z.b. 40 Jahre fuer die Politiker-Pensionen einbezahlt. Wie gesagt: Die
Reichen brauchen das Sterben der Armen!
*Fritz Pletzl*
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16 Handke / Heine-Preis: Intellektuelle Unterstützung von Völkermord
nicht belohnen von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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> GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖlKER
> PRESSEMITTEILUNG Düsseldorf/Göttingen, den 31.05.2006
>
> Kein Heine-Preis für Handke - Erleichterung über Entscheidung des
> Düsseldorfer Stadtrates
> "Intellektuelle Unterstützung von Völkermord darf nicht belohnt werden"
>
> Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die
> Entscheidung der Fraktionen von SPD, FDP und Grünen im Düsseldorfer
> Stadtrat aufgenommen, die Vergabe des Heinrich-Heine-Preises an Peter
> Handke verhindern zu wollen. "Es ist unfassbar, dass die intellektuelle
> Unterstützung von Völkermord belohnt werden sollte", kritisierte der GfbV-
> Generalsekretär Tilman Zülch (z.Zt. Erbil/Kurdistan Irak) am Mittwoch das
> Votum der unabhängigen Jury für den österreichischen Schriftsteller. "Der
> Skandal ist umso größer, weil dafür der Name eines der bedeutendsten
> deutschen Dichter, des Juden Heinrich Heine, missbraucht werden sollte."
>
> Gerade in Deutschland hätte man eine feinere Antenne dafür haben
> müssen, dass Handkes "Poesie" Opfer zu Tätern und Täter zu Opfern
> werden lässt, warf Zülch der Jury aus Literaturexperten, Mitgliedern des
> Stadtrates und einem Vertreter des Landes vor, die Handke mit dem mit
> 50.000 Euro dotierten Heine-Preis auszeichnen wollte.
>
> Handke hat sich nach Auffassung der GfbV zum "literarischen
> Sekundanten von extremem Chauvinismus, so genannter ethnischer
> Säuberung und Völkermord" gemacht, auch weil er dem
> Kriegsverbrechertribunal in Den Haag das Recht abgesprochen habe, über
> den serbischen Diktator Slobodan Milosevic und andere zu urteilen.
>
> Schon 1996 hatte die GfbV dem Schriftsteller vorgeworfen, alle Belege für
> den Genozid in Bosnien mit 200.000 Toten, etwa 20.000 vergewaltigten
> Frauen, mit über 100 Konzentrations- und Internierungslagern sowie 324
> bisher entdeckten Massengräbern zu ignorieren. Die
> Menschenrechtsorganisation veröffentlichte damals unter dem Titel "Die
> Angst des Dichters vor der Wirklichkeit" 16 Beiträge von Schriftstellern,
> Journalisten und Menschenrechtlern**, die mit Empörung auf Handkes
> "Winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder
> Gerechtigkeit für Serbien" reagiert hatten.
>
> "Die jahrelange Einkesselung, Aushungerung und Beschießung von
> Zivilisten in bosnischen Städten, von denen einige zur UN-Schutzzone
> erklärt worden waren wie Srebrenica, ließen Handke offenbar kalt", wirft
> die
> GfbV dem Schriftsteller vor. Er hatte nach seiner Rückkehr von seiner
> "winterlichen Reise" erklärt: "Der Krieg, den euch die Medien angeblich
> abgebildet haben, hat so nur auf eurer Netzhaut stattgefunden, ihr seid
> Opfer einer weltweiten Journalistenverschwörung zum Nachteil der
> Serben." Die Einladung der GfbV, mit den überlebenden Opfern des
> Völkermordes in Bosnien zu sprechen und Schauplätze der Massaker zu
> besuchen, hatte der Schriftsteller abgelehnt. Eine Podiumsdiskussion im
> Frankfurter Schauspielhaus mit dem GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch
> brach Handke nach den ersten Minuten aufgebracht ab, weil Zülch von
> serbischen Konzentrationslagern in Bosnien gesprochen hatte, mit den
> Worten: "Zülch, Du Arschloch, die Diskussion ist beendet."
>
> ** Die Angst des Dichters vor der Wirklichkeit, 16 Antworten auf Peter
> Handkes Winterreise nach Serbien, Tilman Zülch (Hg.), Steidl Verlag,
> Göttingen 1996 mit Beiträgen von Peter Schneider, Marcel Ophuls, Dzevad
> Karahasan, Bora Cosic, Günter Kunert, Wolfram Schütte, Gustav Seibt,
> Thomas Schmid, Ralf Caspary, Sonja Biserko, Wilfried F. Schoeller,
> Elisabeth von Thadden, Ed Vulliamy und Tilman Zülch.
> ======================================================
> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
> Inse Geismar, Pressereferentin
> Postfach 2024, D-37010 Goettingen
> Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
> E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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17 Diskriminierungen von Homosexuellen beseitigen . PA-SPÖ-Öberösterreich
von SoHo - Sozialdemokratie & Homosexualität <office at soho.or.at>
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Diskriminierungen von Homosexuellen beseitigen
Utl.: Frais: “SP-Resolution folgt der
überparteilichen Entschließung des Europarats”
31.05.06 - Linz - Vorerst gescheitert ist die auf
der Entschließung des Europarats vom 26.09.2000
basierende SP-Resolution zur Einführung der
eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle
LebenspartnerInnen. “Das ist ein klar negatives
Signal für den Abbau von Diskriminierungen, die
homosexuelle Menschen in Österreich im täglichen
Leben erfahren müssen.
Große Probleme bestehen etwa im Mietrecht, bei
Krankenbesuchen und in der Sozialversicherung.
Die SPÖ hat sich bei diesem wichtigen Anliegen
besonders um Überparteilichkeit bemüht und
deshalb auch exakt den Begriff der
Europarats-Entschließung verwendet. Leider waren
ÖVP und FPÖ nicht einmal auf Basis dieses
europäischen Standards zur Zustimmung bereit. Die
Grünen hätten nur nach parteilichen Abänderungen
zugestimmt”, so SP- Klubobmann Dr. Karl Frais.
Im englischen Originaltext der Entschließung
1474/2000 des Europarats vom 26.09.2000 werden
die Mitgliedsstaaten aufgefordert “to adopt
legislation which makes provision for registered
partnerships” - also durch gesetzliche Regelungen
die Vorkehrungen für eingetragene Partnerschaften
zu schaffen. “Genau diese Forderung haben wir in
unserer Resolution erhoben und auch zusätzlich
die Entschließung des Europarats genannt, um auf
die überparteiliche Herkunft dieser Forderung
hinzuweisen. Es war zu befürchten, dass ÖVP und
FPÖ davon inhaltlich nicht zu überzeugen wären,
aber auf der Ebene der Bekämpfung von
Diskriminierung hätte allein schon aus Sicht der
Bürger- und Menschenrechte eine vorbehaltlose
Zustimmung selbstverständlich sein müssen”,
stellt der SP-Klubchef fest.
Das Verhalten der Grünen ist - trotz inhaltlicher
Nähe bei diesem Thema - in zweifacher Hinsicht
enttäuschend: “Zum einen ist es schade, dass sei
es entweder nicht versucht oder nicht geschafft
haben, beim Koalitionspartner ÖVP ein Umdenken in
diesem wichtigen Anliegen zu erreichen. Zum
anderen ist es enttäuschend, dass die Grünen nur
unter Bezugnahme auf ihr Parteiprojekt
“Zivilpakt” zur Zustimmung zu dieser sachlichen
Resolution bereit gewesen wären”. Gerade diesen
Parteibezug hat die SPÖ vermieden und deshalb den
vom Europarat gewählten Begriff verwendet. Frais:
“Solche eingetragenen Partnerschaften sind in
fast allen europäischen Ländern - auch in den
Rechtsordnungen unserer Nachbarn Deutschland,
Tschechien, Slowenien und der Schweiz - üblich.
In Österreich hingegen werden homosexuelle
LebenspartnerInnen von Gesetzes wegen
beispielsweise bei Krankenbesuchen diskriminiert,
es wird ihnen der Eintritt ins Mietrecht zu
Lebzeiten verweigert und sie haben kein
Mitspracherecht bei der Bestattung des
verstorbenen Partners”.
http://www.soho.or.at/soho/?p=1167
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Falls Sie keine weiteren Zusendungen wünschen,
bitten wir Sie uns eine Email mit dem Betreff
"Newsletter-Abbestellung" an office at soho.or.at zu
senden. Wir werden Sie dann sofort aus dem
Verteiler enfernen.
Impressum/Offenlegung gem. §§ 24, 25 MedienG:
http://www.soho.or.at/soho/?page_id=322
SoHo - ArGe Sozialdemokratie & Homosexualität Arbeitsgemeinschaft
für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen
in der Sozialdemokratie
Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 0810 810 211 (aus ganz Österreich zum Ortstarif)
Email: office at soho.or.at http://www.soho.or.at
Web: www.soho.or.at
ZRN 795244200
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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18 Polen: Mordanschlag auf Antifaschisten
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Polen:
> Mordanschlag auf Antifaschisten
Website veroeffentlicht Steckbriefe
Am 16.Mai um 18 Uhr des 16.Mai, wurde in Warschau ein antifaschistischer
Aktivist von zwei Nazis attackiert -- in vermutlicher Toetungsabsicht.
Nachdem sie ihn einige Zeit verfolgt hatten, stellte sich einer der beiden
Angreifer dem Opfer in den Weg und spruehte ihm Pfefferspray ins Gesicht.
Der zweite Angreifer stach mit einer 30cm langen Klinge in den Ruecken des
Aktivisten. Maciek ging zu Boden und wurde mit weiteren Fusstritten
versehen, begleitet von wilden Beschimpfungen ("Wir werden Dich toeten, Du
linker Motherfucker!").
Maciek wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er sich einer schweren
Operation unterziehen musste. Nachdem die Aerzte seinen Zustand bei
Einlieferung als ‘kritisch’ bezeichnet hatten, erholt er sich langsam
wieder. Doch dies geschieht nur sehr langsam, sodass er immer noch Blut in
den Lungen hat.
Maciek sagt, er sei sicher, dass der Angriff auf das Erscheinen einiger
seiner persoenlicher Daten auf der Internetpraesenz Redwatch
(www.redwatch.info), einer Nazi-Seite, zurueckginge. Diese Seite
veroeffentlicht steckbriefartig Namen, Spitznamen, Photos und politische
Taetigkeiten von Linken und Antifaschisten. Diese Site hat auch
Schwesternprojekte in Deutschland und England.
(indymedia/akin)
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19 [CUADPUpdate] Fast & Vigil Update
von "Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
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Sent to All Abolitionists
Please excuse cross-posts
Please Forward
Greetings All,
AND NOW, the FAST & VIGIL UPDATE
UPDATING & INVITING YOU TO PARTICIPATE IN
The ABOLITIONIST ACTION COMMITTEE'S
STARVIN ' FOR JUSTICE 2006
13th Annual Fast & Vigil to Abolish the Death Penalty at the U.S. Supreme Court
June 29 - July 2, 2006
Read the who, what, when, where, why and how of
this important annual abolitionist event by visiting http://www.abolition.org
CONTENTS
New Sponsors
Solidarity Actions!
Are YOU Coming?
*********
NEW SPONSORS!
See the full list of F&V Co-Sponsors to-date (May
30) and get co-sponsorship information at
http://www.abolition.org/starvin13.sponsors06.html
Since the last update the following groups and
individuals have become co-sponsors of the 13th
Annual Fast & Vigil to Abolish the Death Penalty:
Lutheran Church of the Reformation --- http://www.reformationdc.org/
Minnesotans Against the Death Penalty --- http://www.mnadp.org/
New Yorkers Against the Death Penalty --- http://www.nyadp.org/main/home
Scott Taylor
Tennessee Coalition to Abolish State Killing
***
ARE YOU IN SOLIDARITY?
Here's what some groups around the country and
around the world will be doing.... Let us know what YOU will be doing!
Glenda filled out the event form to get listed on
the CUADP Calendar of Upcoming DP Related Events at www.CUADP.org
>Referrer: http://www.cuadp.org/info.html
>
>Form Results
>
>DATE: June 30, 2006 5:30-7:00PM
>LOCATION: Monroe County Courthouse, Bloomington, IN
>DESCRIPTION: Our BCADP group will be sponsoring
>a fast/vigil in solidarity with the 13th Annual
>Starvin for Justice event in front of the U.S.
>Supreme Court... Afterwards we're going to
>preview "The Exonerated" and make plans for a public showing.
>SPONSOR: Bloomington Coalition to Abolish the Death Penalty
>CONTACT: Glenda Breeden
>1449 Timber Ridge Road
>Spencer, IN 47460
>812-829-3431
>EMAIL: breeden at ccrtc.com
**
>From: "mary jo pfander" <mjp at brinet.com>
>To: "Abraham J. Bonowitz" <abe at cuadp.org>
>Cc: "Scott Langley" <scott at langleycreations.com>
>Subject: starvin' for justice
>Date: Tue, 30 May 2006 11:52:54 -0400
>
>hey abe!
>
>i finally found some folks willing to take a
>stand against the death penalty in Hendersonville NC.
>
>it's going to be mostly The Women in Black who
>stand in front of the courthouse each friday at
>noon for a half hour. i've also contacted a
>local Pax Christi study group...and several
>churches where i know someone interested in justice issues.
>
>we will be standing at the courthouse at noon
>each of your four days with posters against the
>death penalty and for moratorium. (it's a drop
>in the bucket compared to what you'll be doing
>in D C but for this area, this is a good
>start. i've been here 7 months and this is the
>most interest/willingness i've seen for this
>town.) connie nash from brevard may join us.
>
>i just spoke with the police dept. about getting a permit.
>we need to give them a copy of any handouts we
>may be using...and we cannot just hand them out,
>but rather give them to folks who stop to chat with us.
>[...]
>would you have a suggestion for a concisely worded handbill?
>
>thanks for all your inspiring and supportive work on this issue.
>
>mary jo pfander
>ps i'm giving your message about the DVD on DMW
>to our local library today, asking them to use the pfadp website.
>
**
>Subject: Die In French Secretariat.
>To: abe at cuadp.org,
> abe at abolition.org
>From: amrnord at amnesty.asso.fr
>Date: Tue, 16 May 2006 14:53:41 +0200
>
> Dear Abe!
>
> I am sending you this mail to let you know what we are going to do in
>Paris for the Die-In. As usual (unfortunately somehow) people are going to
>demonstrate at la place de la Concorde, in the center of Paris, near the US
>ambassy and the french Parliament. Some demonstrators whome will be wearing
>white masks will lay on the ground progressively as a symbol of the inmates
>executed in the USA since 1976 . We will incist on the 1000th execution.
>After that, some speakers of AI and other organisations will give a speach
>concerning the death penalty problmematic in the US.
> Well, if you want more informations about that, feel free to ask!!
>
> Regards,
>
> Khaled Benelhadj-Saïd
> Coordinateur Etats-Unis.
> AI
> Section Française
*********
Learn More At http://www.abolition.org/starvin13.solidarity.html
*************
ARE YOU COMING?
If you are coming, and especially if you need
housing - please let us know. See
http://www.abolition.org/starvin13.FVinformation.html
******
BACKGROUND
The Fast & Vigil takes place on the sidewalk in
front of the U.S. Supreme Court, considered by
many to be the heart of the legalized killing
machines in this country. In addition to the
strong public witness, this is an excellent
opportunity to meet other abolitionists and to
"recharge your batteries" while engaging in
public outreach and maintaining a physical
presence at the Court. ***FASTING IS OPTIONAL***
BOTTOM LINE, this is a great experience and
training ground for people who want to learn more
about this issue and to become very adept at talking about the dp.
Prisoners, activists from other countries, and
abolitionists who are unable to come to
Washington, D.C. have fasted or held events in
solidarity with the action at the Court. This
tradition continues to grow as well - those who
participate in solidarity are asked to
communicate details of their actions and contact
information to the Fast & Vigil organizers.
E-mail aac at abolition.org or write to the address below.
TO BECOME A CO-SPONSOR, please
visit: http://www.abolition.org/starvin13.sponsors06.html
The Abolitionist Actionn Committee (AAC) is an
ad-hoc group of individuals committed to highly
visible and effective public education for
alternatives to the death penalty through non-violent direct action.
Learn more at
http://www.abolition.org/starvin13.html or by calling 800-973-6548
************
SENT BY:
The Abolitionist Action Committee
www.abolition.org
800-973-6548
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20 Polen: Mordanschlag auf Antifaschisten
von "akin" <akin.buero at gmx.at>
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Polen:
> Mordanschlag auf Antifaschisten
Website veroeffentlicht Steckbriefe
Am 16.Mai um 18 Uhr des 16.Mai, wurde in Warschau ein antifaschistischer
Aktivist von zwei Nazis attackiert -- in vermutlicher Toetungsabsicht.
Nachdem sie ihn einige Zeit verfolgt hatten, stellte sich einer der beiden
Angreifer dem Opfer in den Weg und spruehte ihm Pfefferspray ins Gesicht.
Der zweite Angreifer stach mit einer 30cm langen Klinge in den Ruecken des
Aktivisten. Maciek ging zu Boden und wurde mit weiteren Fusstritten
versehen, begleitet von wilden Beschimpfungen ("Wir werden Dich toeten, Du
linker Motherfucker!").
Maciek wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er sich einer schweren
Operation unterziehen musste. Nachdem die Aerzte seinen Zustand bei
Einlieferung als ‘kritisch’ bezeichnet hatten, erholt er sich langsam
wieder. Doch dies geschieht nur sehr langsam, sodass er immer noch Blut in
den Lungen hat.
Maciek sagt, er sei sicher, dass der Angriff auf das Erscheinen einiger
seiner persoenlicher Daten auf der Internetpraesenz Redwatch
(www.redwatch.info), einer Nazi-Seite, zurueckginge. Diese Seite
veroeffentlicht steckbriefartig Namen, Spitznamen, Photos und politische
Taetigkeiten von Linken und Antifaschisten. Diese Site hat auch
Schwesternprojekte in Deutschland und England.
(indymedia/akin)
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Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
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III*III*III*III*III*III*III*III III*III*III*III*III*III*III*III*III*III
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