widerst at nd mund: Donnerstag, 13. Juli 2006

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Don Jul 13 10:25:07 CEST 2006


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

Donnerstag, 13. Juli 2006

Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund





*** SUMMERTIME AND THE LIVING IS EASY! ***

---  ABER NICHT FÜR ALLE: DIE MUNDREDAKTION BRAUCHT VERSTÄRKUNG! ---

+++ (BEZAHLT WIRD NICHT -  WIDERSTAND IST UNBEZAHLBAR) +++





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A) INHALT
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN
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00  Speakerscorner13.7.:Schwarzblauorange, Menschrechte & "Fremde"
From: "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
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01   que[e]r am 12.07.: que[e]r goes holiday / Party + Bingo
   von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>  
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02  SAINT GEORGE in memoriam Seibane Wague: 15. Juli, 19 Uhr
   von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at> 
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03   KPÖ startet Millionärssteuer Kampagne
   von didi zach <zach at kpoe.at>     
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MITTEILUNGEN, MEINUNGEN, KOMMENTARE
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04   FBI: Auch wollen 10 Gigabit
   von "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
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05   Bosnien: Tilman Zülch von Srebrenica-Überlebenden ausgezeichnet
   von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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06   Zülch, GfbV, Preise und Wahrheit
   von Peter Kann <counter_lies at yahoo.com>
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07   [slp-linkeorgs] Lenin Gesamtausgabe um unglaubliche 90.-
   von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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08   Sudan: Kofi Annan in Bonn - Aktion: UN-Friedenstruppen für Darfur
   von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>  
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09   [gipfelsoli] St. Petersburg
   von gipfelsoli-l at lists.nadir.org   
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10   womeninblack Belgrade: Public announcement TO REMEMBER
  THE GENOCIDE IN SREBRENICA von womeninblack at listas.nodo50.org
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B) TEXTE
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN
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00  Speakerscorner13.7.:Schwarzblauorange, Menschrechte & "Fremde"
From: "August Faschang" <august.faschang at oeticket.com>
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Liebe Leute!

++++++++1) 
13.7.:SPEAKERSCORNER:SCHWARZBLAUORANGE, DIE 
MENSCHENRECHTE & DIE "FREMDEN"

++++++++2) 12.7.:EHE OHNE GRENZEN VOR INNENMINISTERIUM

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++++++++1) 
13.7.:SPEAKERSCORNER:SCHWARZBLAUORANGE, DIE 
MENSCHENRECHTE & DIE "FREMDEN"

Auch am DONNERSTAG (13.7.) gibt es zusätzlich zur 
wöchentlichen Mahnwache gegen Schwarzblauorange 
vor dem Kanzleramt wieder einen SPEAKERSCORNER. 
Zwei Tage vor dem Todestag von Seibane Wague, der 
mit nachträglicher Billigung des ehemaligen 
Innenministers Strasser zu Tode beamtshandelt 
wurde, mit einem Referat zum Thema "DIE 
SCHWARZBLAUORANGE REGIERUNG UND DIE 
MENSCHENRECHTE AM BEISPIEL DES UMGANGS MIT 
SOGENANNTEN FREMDEN".

TREFFPUNKT ist um 19Uhr45 Ecke 
BALLHAUSPLATZ/Heldenplatz, Beginn 20Uhr. Und 
danach sind wieder alle TeilnehmerInnen im 
Stammlokal in der Neustiftgasse willkommen!

Und wie jeden Donnerstag gibt es schon ab 17Uhr 
die WIDERSTANDSLESUNG (Ecke 
Ballhausplatz/Heldenplatz).

++++++++2) 12.7.:EHE OHNE GRENZEN VOR INNENMINISTERIUM

EU- BÜRGERINNEN ZWEITER KLASSE?
EINLADUNG ZUR WÖCHENTLICHEN KUNDGEBUNG DER INITIATIVE: EHE OHNE GRENZEN
Mittwoch 12.7.2006 17:00 Herrengasse 7 A-1010 Wien

Seit ersten Jänner findet in Österreich 
InländerInnen Diskriminierung per Gesetz statt. 
Haben sie gewußt das binational verheiratete 
ÖsterreicherInnen und ihre EhepartnerInnen im 
EU-Ausland mehr Rechte haben als in ihrer Heimat, 
Österreich? Zu diesem Schluß kommen nicht nur 
wir, die betroffenen Ehepaare der Initiative, 
sondern auch ein Rechtsgutachten der Universität 
Salzburg. Wir begeben uns auf die Suche nach 
unserem Recht auf Freizügigkeit, singen die 
Bundeshymne in abgeänderter Fassung und gehen der 
Frage nach ob wir als ÖsterreicherInnen durch das 
Fremdengesetz aus der EU " ausgetreten wurden". 
Falls sie sich dann vor Ort wundern sollten wo 
unsere PartnerInnen sind, die sitzen 
zwangsillegalisiert zu Hause voller Angst vor 
Repressalien.

Die österreichische Fremdenpolitik und das neue 
Fremdenrechtspaket verhindern, dass wir in diesem 
Land in Ruhe und ohne Angst gemeinsam mit unseren 
PartnerInnen und Kindern leben können. Wir 
binationalen Familien sind durch diese Politik 
diskriminiert und in unserer Existenz bedroht: 
die Tatsache, mit einem/r ÖsterreicherIn 
verheiratet zu sein, berechtigt nicht automatisch 
zum legalen Aufenthalt in Österreich. Für uns 
gibt es keine Sicherheit, jetzt und in Zukunft 
ein selbstbestimmtes Familienleben führen zu 
können - weder hier noch in den Herkunftsländern 
der PartnerInnen noch anderswo.

www.do-speakerscorner.org		Weiterverbreitung erwünscht!

						ligrü Gustl


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01   que[e]r am 12.07.: que[e]r goes holiday / Party + Bingo
   von Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>  
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Achtung: Neue Location!
Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (die Stiegen hinunter)
###############

Mittwoch 12. Juli:

que[e]r goes holiday

auch que[e]rlies machen ferien! aber natürlich verabschieden wir uns
nicht sang-und-klanglos in die strandgefilde - vorher wird noch
gemeinsam gefeiert! bei fruchtigen drinks und lecker essen - wird die
bingo trommel gerührt!

join the party!

don't panic - wir werden auch im sommer veranstaltungen machen - nur
eben unregelmässig. also: watch out for flyers!

Beginn: 19:00

###############

Weitere Infos siehe:
http://raw.at/queer/
--
############ RAW #############

    Rosa Antifa Wien
    c/o Rosa Lila Tip
    Linke Wienzeile 102
    A-1060 Wien
    AUSTRIA
    -------------------------
    E-Mail: raw at raw.at
    Web: http://www.raw.at
    Board: http://www.n3tw0rk.org
    -------------------------
    PGP-Key available here:
    http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc

############ RAW #############


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02  SAINT GEORGE in memoriam Seibane Wague: 15. Juli, 19 Uhr
   von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at> 
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Verborgene Geschichte/n - remapping Mozart
KONFIGURATION III: WAS ALLER WELT UNMÖGLICH SCHEINT


SAINT GEORGE
in memoriam Seibane Wague

*15. Juli 2006, 19.00 Uhr*
Brick 5, Fünfhausgasse 5, 1150 Wien


Konzertabend mit Vortrag „Joseph Boulogne Le Chevalier Saint George.
Der Schwarze Mozart” von Beate Hammond
Donka Angatcheva: Klavier, Christoph Ehrenfellner: Violine


Zu Lebzeiten war der Chevalier de Saint George, Joseph Boulogne
(1745-1799), eine Berühmtheit im vorrevolutionären Frankreich. Der Sohn
einer afrikanischen Sklavin und eines französischen Aristokraten, war
ein gefeierter Violinvirtuose und Komponist, dessen Werke ebenso
angesehen waren wie die Wolfgang Amadeus Mozarts. Als Dirigent brachte
Saint George die Pariser Symphonien Joseph Haydns zur Aufführung. Unter
seinen Freunden und Unterstützern waren zahlreiche Mitglieder der
Aristokratie, an der Spitze der Herzog von Orléans und Königin
Marie-Antoinette.

Dennoch blieb auch im angeblich aufgeklärten Frankreich Voltaires und
Rousseaus Saint George nicht vom Rassismus verschont. Seinen Traumjob,
die Berufung als Operndirektor, vereitelte das Opernensemble, das keine
Befehle von einem Schwarzen entgegennehmen wollte. Mit Beginn der
französischen Revolution kämpfte er darum, Freiheit, Gleichheit,
Brüderlichkeit auch auf die französischen Kolonien auszudehnen. Der
Kampf ging verloren. Saint George starb 1799 in Paris und geriet, im
Gegensatz zu seinem Zeitgenossen Mozart, in Vergessenheit.

Zur Aufführung gerät eines der zahlreichen Violinkonzerte Saint George,
bei denen er, ähnlich wie Mozart und in der Tradition der damaligen
Zeit, als Solist und Dirigent fungierte.



KONFIGURATION III: WAS ALLER WELT UNMÖGLICH SCHEINT
(aus "Die Entführung aus dem Serail", 3. Aufzug, Nr.17 Arie, Belmonte)
Installation zu emanzipatorischen Perspektiven auf die Vergangenheit
und Gegenwart der afrikanischen Diaspora in Österreich

Ort: Kuffner Sternwarte, Johann-Staud-Straße 10, 1160 Wien
Dauer: 22. Juni - 30. Juli 2006
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10 - 13 Uhr, Sa und So 15 - 18 Uhr
www.remappingmozart.mur.at


___
verborgene geschichte/n - remapping mozart
gumpendorferstr. 15/13, 1060 wien
t:  01 58 61 249 - 15
f:  01 58 68 217
m:  0699 81 98 45 51
www.remappingmozart.mur.at
*****
Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
http://www.initiative.minderheiten.at
http://www.gastarbajteri.at

*****

-> aus der Mailinglist austragen?
leeres Mail bitte an news-unsubscribe at initiative.minderheiten.at

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03   KPÖ startet Millionärssteuer Kampagne
   von didi zach <zach at kpoe.at>     
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**KPÖ* startet BürgerInnen-Initiative "Euro-Millionenvermögen besteuern"*

    Wien (OTS) - Die Einführung einer Millionärssteuer fordert die *KPÖ*
- dazu hat die Partei nun eine BürgerInnen-Initiative gestartet. Mirko
Messner, Spitzenkandidat der *KPÖ* zur NR-Wahl, begründet die Initiative
wie folgt: "In Österreich besitzt ein Prozent der Bevölkerung ein
Drittel des privaten Vermögens, 90 Prozent der Bevölkerung verfügt
ebenfalls über ein knappes Drittel - ein sozial- und
wirtschaftspolitischer Skandal."

In der Petition, die sich an den Nationalrat richtet, wird gefordert:
"Vermögen von mehr als einer Million Euro sollen mit einer
Vermögenssteuer von 5 Prozent, zweckgebunden für Existenzsicherung und
Armutsbekämpfung, besteuert werden." Damit, so Messner, wären laut
Berechnungen der *KPÖ* "über 500 Millionen Euro für die Staatskasse und
somit für Maßnahmenfür Existenzsicherung und Armutsbekämpfung lukrierbar".

Messner abschließend: "Soziales, Gesundheit, Bildung und Pensionen sind
finanzierbar, wenn die Politik eine Umverteilung von oben nach unten
will. Mit der Einführung einer Tobin Tax auf spekulative
Kapitalbewegungen und mit der Umstellung der Bemessung der
Unternehmerbeiträge zur Sozialversicherung auf Wertschöpfung
("Maschinensteuer"), um nur zwei Ideen anzuführen, könnte viel bewegt
werden - doch dafür steht weder die Regierung noch die parlamentarische
Opposition. Auch ein Grund, warum bei der bevorstehenden NR-Wahl eine
Stimme für die *KPÖ* eine Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit ist."

Mehr Infos zur *KPÖ*-Kampagne unter www.kpoe.at <http://www.kpoe.at>
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MITTEILUNGEN, MEINUNGEN, KOMMENTARE
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04   FBI: Auch wollen 10 Gigabit
   von "q/depesche" <depesche at quintessenz.org>
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Subject: FBI: Auch wollen 10 Gigabit

q/depesche 2006-07-12T00:34:26

FBI: Auch wollen 10 Gigabit


Wenn schon die NSA dorthin darf, wo alle Daten/brünnlein zusammen/fließen,
dann wollen die Cops das auch. Denn schließlich sind ja die Core/switches
am guten Glase ja nicht nur zum Fangen von Terroristen da, auch von anderen
"usual suspects" wie Kinder/por/n0/grafen, Scheckbetrügern, Raubkopierern
usw.

-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
The FBI has drafted sweeping legislation that would require Internet
service providers to create wiretapping hubs for police surveillance and
force makers of networking gear to build in backdoors for eavesdropping,
CNET News.com has learned.

FBI Agent Barry Smith distributed the proposal at a private meeting last
Friday with industry representatives and indicated it would be introduced
by Sen. Mike DeWine, an Ohio Republican, according to two sources familiar
with the meeting.

The draft bill would place the FBI's Net-surveillance push on solid legal
footing. At the moment, it's ensnared in a legal challenge from
universities and some technology companies that claim the Federal
Communications Commission's broadband surveillance directives exceed what
Congress has authorized.

The FBI claims that expanding the 1994 Communications Assistance for Law
Enforcement Act is necessary to thwart criminals and terrorists who have
turned to technologies like voice over Internet Protocol, or VoIP.

"The complexity and variety of communications technologies have
dramatically increased in recent years, and the lawful intercept
capabilities of the federal, state and local law enforcement community have
been under continual stress, and in many cases have decreased or become
impossible," according to a summary accompanying the draft bill.


Mehr davon
http://news.com.com/FBI+plans+new+Net-tapping+push/2100-1028_3-6091942.html

tnx 2 Declan McCullagh


- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-
   relayed by Harkank
- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-

Online Version: http://quintessenz.at/cgi-bin/index?id=000100003628
quintessenz is powered by http://www.onstage.at
subscribe/unsubscribe/digest
http://www.quintessenz.at/cgi-bin/index?funktion=subscribe
comments to depesche at quintessenz.org


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05   Bosnien: Tilman Zülch von Srebrenica-Überlebenden ausgezeichnet
   von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER INTERNATIONAL
>  PRESSEMITTEILUNG   Göttingen/Srebrenica, den 11.07.2006
>
>  Tilman Zülch von Srebrenica-Überlebenden ausgezeichnet
>  Genozid hätte verhindert werden können
>
>  Für seine zahlreichen Protestaktionen gegen den Völkermord in Bosnien ist
>  der Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV),
>  Tilman Zülch, von den Müttern und Witwen der Opfer von Srebrenica mit
>  der Auszeichnung "Srebrenica 1995" geehrt worden. "Hätte es mehr
>  Menschen wie Tilman Zülch gegeben, hätte das Genozidverbrechen in
>  Srebrenica verhindert werden können", sagte das geistliche Oberhaupt der
>  bosnischen Muslime, Reis-ul Ulema Mustafa Ceric, am frühen
>  Montagabend bei der Übergabefeier in der Gedenkstätte für die bisher
>  8.336 namentlich bekannten Opfer des Massakers von Srebrenica. Zülch
>  gehöre zu denen, die sich nicht entmutigen ließen im Kampf gegen
>  Radovan Karadzic, Ratko Mladic und deren Unterstützer. Er habe sich
>  auch in Brüssel und Washington unermüdlich für die Opfer eingesetzt.
>  "Niemand verdient den Preis mehr als er", betonte der Laudator.
>
>  In seiner Dankesrede versicherte Zülch, dass sich seine
>  Menschenrechtsorganisation weiterhin mit aller Kraft für die Verhaftung
>  der
>  vom internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gesuchten
>  Hauptverantwortlichen für das Massaker von Srebrenica einsetzen werde:
>  "Es ist ungeheuerlich, dass Karadzic und Mladic noch immer nicht vor
>  Gericht stehen. Und es ist unfassbar, dass von Karadzic gar nicht mehr
>  gesprochen wird. Gerechtigkeit für Srebrenica heißt auch, die vielen
>  anderen, die an den Verbrechen beteiligt waren, zur Verantwortung zu
>  ziehen. Sie alle müssen aus öffentlichen Ämtern entfernt werden."
>
>  Zülch wünschte sich eine "internationale Initiative für Srebrenica, die
>  sich
>  den Wiederaufbau, die Selbstbestimmung und die Rückkehr seiner
>  Bewohner zum Ziel setzt". Daran werde auch die GfbV mitwirken, für deren
>  Mitarbeiter und Sektionen er stellvertretend den Preis in Empfang nehme.
>  Europa könne sein Versagen während des Bosnienkrieges nicht
>  ungeschehen machen, doch es sei an der Zeit, dass die Europäische Union
>  die Verantwortung für Srebrenica übernimmt. "Srebrenica muss den Opfern
>  zurückgegeben werden. Die Stadt muss sich endlich als
>  regierungsunmittelbarer Distrikt unter Schirmherrschaft der EU selbst
>  verwalten dürfen."
>
>  Der Genozid in Srebrenica sei heute zwar weltweit bekannt, doch diese
>  Stadt sei trotzdem ein von den westlichen Regierungen und großen
>  Hilfswerken vergessener Ort, kritisiert die GfbV. Nur rund 4500
>  Überlebende sind zurückgekehrt und fristen ein elendes Leben in Armut. Es
>  gebe nicht einmal mehr ein Krankenhaus für die Menschen in der Stadt und
>  in den umliegenden 56 Dörfern. Die bedürftigsten Rückkehrer hat die GfbV
>  in den vergangenen Jahren mit Saatgut, Nutztieren oder
>  landwirtschaftlichen Maschinen unterstützt. Seit Beginn des Völkermordes
>  1992 ist der Einsatz für Bosnien ein Schwerpunkt der GfbV-
>  Menschenrechtsarbeit. In Srebrenica unterhält die GfbV seit Jahren ein
>  Büro.
>  ======================================================
>  Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
>  Inse Geismar, Pressereferentin
>  Postfach 2024, D-37010 Goettingen
>  Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
>  E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de

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06   Zülch, GfbV, Preise und Wahrheit
   von Peter Kann <counter_lies at yahoo.com>
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Tilman Zülch bekommt einen Preis (Srebrenica) und die Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) freut sich. Wieder einmal, denn Zülch nimmt jeden
Preis von jeder Gesellschaft an. Das Menschenrechtsverständnis der GfbV und
ihre ideologische Verankerung im Völkischen ist schon lange nichts Neues
mehr. Die Entgegennahme des "Menschenrechtspreises" der Sudetendeutschen
Landsmannschaft durch Zülch machte dies ein weiteres mal deutlich.

http://www.konkret-verlage.de/kvv/von.php?jahr=2003&mon=04

Das Buch zur Sudetendeutschen Landsmannschaft:
http://www.konkret-verlage.de/kvv/kt.php?texte=38

Nun gibt es wieder einen Preis für Zülch, man sollte sich daran gewöhnen.
Unangenehm wurde es jedoch ein weiteres Mal vor etwas mehr als einem Monat.
Die GfbV attackierte wieder einmal Peter Handke (anlässlich der Zu- und dann
Aberkennung des Heine-Preises) und verwendete in der Erregung die alten
Propagandazahlen über die Opfer des Krieges in Bosnien-Herzegovina:


"Schon 1996 hatte die GfbV dem Schriftsteller vorgeworfen, alle Belege für
den Genozid in Bosnien mit 200.000 Toten, etwa 20.000 vergewaltigten Frauen,
mit über 100 Konzentrations- und Internierungslagern sowie 324 bisher
entdeckten Massengräbern zu ignorieren." (Mund, 1. Juni 2006)
Belege gibt es für diese Aussagen bis heute nicht. Nicht nur, dass hier
suggeriert wird 200.000 personen wären einem Genozid zum Opfer gefallen,
diese Zahl (GESAMTZAHL der getöteten aller ethnischen Gruppen, Zivilpersonen
und Soldaten) selbst wird schon ziemlich lange kritisiert:

"Daher kann man die Opferzahl für Bosnien-Herzegowina bis zu einer
systematischen und nachvollziehbaren offiziellen Zählung bei 75.-95.000
ansetzen. [...] Unter den Muslimen gab es die absolut größten Verluste, doch
könnte der Anteil der Getöteten bei allen drei Ethnien ähnlich liegen
(1,7-2,2 %)." (George Kenney in Dunja Melcic: Der Jugoslawienkrieg, S. 523.
(1999))

Jüngste Forschungsergebnisse (Dezember 2005) über die absoluten Zahlen
sprechen von:

"nearly 99,000 people, including both civilians and soldiers, lost their
lives in Bosnia-Hercegovina", davon

"30,514 were Bosniak civilians, 2,076 Croat civilians and 1,978 Serb
civilians. On the other hand, 30,173 Bosniaks lost their lives serving in
military units, 21,399 Serbs and 2,619 Croats".

http://www.csees.net/?page=news&news_id=48664&country_id=2

Diese Zahlen sind schlimm genug. Die Erregung der GfBV verstellte und
verstellt den Blick darauf, dass dieses Gemetzel nur möglich wurde, weil die
österreichische und deutsche Anerkennungspolitik (personifiziert in Mock und
Genscher) für Slowenien und Kroatien die Probleme der Re-Integration nach
der (erzwungenen) Desintegration für Restjugoslawien völlig ignorierten.
Nicht nur der Präsident der Friedenskonferenz (Carrington), der
UN-Generalsekretär, der britische Botschafter u.a. haben vor diesem Schritt
der Anerkennung gewarnt, sondern auch der bosnische Präsident Izetbegovic,
weil er die Katastrophe für BH voraussah.

Für die GfbV scheinen solche Hintergründe jedoch uninteressant zu sein. Wenn
sie einmal auf die Inflation der Zahlen vergisst, dann sagt die GfbV:

"Am 11. Juli 2006, dem 11. Jahrestag des Falls der Enklave Srebrenica,sollen
zusätzlich zu den bisher bereits 1937 identifizierten und bestatteten Opfern
von Srebrenica rund 500 ebenfalls aus Massengräbern exhumierte und
inzwischen identifizierte Tote beigesetzt werden." (Mund, 12. Juni 2006)

Jürgen Elsässer schrieb im Jahr 2000 in seinem Resümee zu Srebrenica von
1.500 serbischen Opfern durch muslimischen Übergriffen und "bislang" 1883
Leichen moslemischer Herkunft. "Die muslimischen Leichenzahlen werden
inflationiert, die serbischen ignoriert. So schärft sich das Feindbild - die
conditio sine qua non eines jeden Krieges im Medienzeitalter." (Jürgen
Elsässer: Kriegsverbrechen. Die tödlichen Lügen der Bundesregierung und ihre
Opfer im Kosovo-Konflikt. Hamburg, 2000.)

Während die GfbV nach wie vor "die Serben" als Feinde und
Alleinverantwortliche zelebriert, schreibt Elsässer in der "Österreichischen
Militärzeitung" vom Juni 2006:

"Doch nur zu häufig wurde übersehen, daß auch die anderen
Bürgerkriegsparteien Greueltaten verübten, und daß der bosnisch-muslimische
Präsident Alija Izetbegovic bedenkenlos Tausende arabischer Terroristen,
sogenannten Mudschahedin oder Gotteskrieger, ins Land holte. "Ein Pakt mit
dem Teufel", wie Richard Holbrooke, Balkan-Beauftragter von US-Präsident
Bill Clinton, später sagte.

Izetbegovics Rolle bei der Förderung der Mudschahedin gehört bis heute zu
den großen Tabus der westlichen Berichterstattung über die jugoslawischen
Nachfolgekriege. In unseren Medien wurde Izetbegovic durchweg als
prowestlicher und weltoffener Moslem dargestellt, das Gegenteil eines
Fanatikers."

(Der bosnische Dschihad: http://www.juergen-elsaesser.de/)

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07   [slp-linkeorgs] Lenin Gesamtausgabe um unglaubliche 90.-
   von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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Folgende Bücher können - teilweise nur kurzfristig - über uns bezogen
werden.

Bestellungen bitte bis allerspätestens 10. August - Lieferung Anfang
September


Lenin - Gesamtausgabe    		90.-
MEW - Gesamtausgabe     		330.-
6 Bände Lenin          		16,5
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Außerdem: Folgende Titel um je 4.-

Marx: Kommunistenprozesse
Marx: Kritik des Gothaer Programms
Engels:Bauernfrage
Marx: Der 18. Brumaire des Louis Bonaparte
Engels: Ursprung der Familie
Engels:  Rev. ...Deutschland
Engels: Der deutsche Bauernkrieg
Lenin: Die große Initiative
Lenin: Die nächsten Aufgaben der Sowjetmacht
Lenin: Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück
Lenin: Aufgabe der Jugendverbände
Lenin: Über den Kampf um den Frieden
Lenin: Über die Pariser Kommune
Lenin: Über Klassen und Klasssenkampf
Lenin: Über Kunst und Literatur
Lenin/Liebknecht: Militarismus - Antimilitarismus
_______________________________________________
slp-linkeorgs at slp.at mailliste
http://slp.at/mailman/listinfo/slp-linkeorgs

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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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08   Sudan: Kofi Annan in Bonn - Aktion: UN-Friedenstruppen für Darfur
   von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>  
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>  GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
>  PRESSEERKLÄRUNG   Bonn , den 11.07.2006
>
>  UN-Generalsekretär Kofi Annan in Bonn
>  SOS Darfur: UN-Friedenstruppen jetzt!
>
>  Anlässlich der Einweihung des UN-Campus in Bonn durch UN-
>  Generalsekretär Kofi Annan und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die
>  Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag mit einer
>  Menschenrechtsaktion auf den Völkermord in Darfur hingewiesen und eine
>  sofortige Entsendung von UN-Friedenstruppen gefordert. Mit einem in
>  einem schwarzen Gewand gehüllten Sensenmann und Skeletten erinnerten
>  GfbV-Mitarbeiter gemeinsam mit in Deutschland im Exil lebenden
>  Sudanesen daran, dass aufgrund der Untätigkeit des Weltsicherheitsrates
>  bis zu 400.000 muslimische Schwarzafrikaner seit Februar 2003 im Westen
>  des Sudan der Vernichtungspolitik Khartums zum Opfer gefallen sind.
>
>  "Die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dürfen
>  nicht länger tatenlos hinnehmen, dass die sudanesische Regierung der
>  Zivilbevölkerung in Darfur jeden wirksamen Schutz vor Übergriffen
>  verweigert", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Die GfbV
>  appellierte an UN-Generalsekretär Kofi Annan, nochmals seinen Druck auf
>  den Weltsicherheitsrat und den Sudan zu erhöhen, um eine schnelle
>  Entsendung von UN-Friedenstruppen nach Darfur sicherzustellen.
>
>  "Darfur könnte für die UN ein ähnliches Desaster wie Ruanda und
>  Srebrenica werden, wenn nun nicht schnell gehandelt wird", sagte Delius.
>  Nur internationaler Druck könne helfen, um den Widerstand der
>  sudanesischen Regierung gegen eine schnelle Stationierung von UN-
>  Blauhelmsoldaten zu überwinden. Sudans Staatspräsident Omar Hassan al
>  Bashir hatte in der vergangenen Woche nochmals seine Ablehnung einer
>  UN-Friedenstruppe bekräftigt. Doch die sudanesische Regierung ist in ihrer
>  Haltung zu einem UN-Einsatz gespalten. Denn die in Khartum
>  mitregierende südsudanesische Freiheitsbewegung SPLM befürwortet die
>  Entsendung von UN-Blauhelmsoldaten
>
>  UN-Generalsekretär Kofi Annan hatte erst jüngst Darfur als den
>  "schlimmsten Albtraum in der jüngeren Zeitgeschichte" bezeichnet. Alle
>  Versuche, im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen mehr Druck auf die
>  sudanesische Regierung auszuüben, scheiterten bislang am Widerstand
>  Chinas, Russlands und einiger muslimischer Staaten.
>  ======================================================
>  Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
>  Inse Geismar, Pressereferentin
>  Postfach 2024, D-37010 Goettingen
>  Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
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09   [gipfelsoli] St. Petersburg
   von gipfelsoli-l at lists.nadir.org   
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
    und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --

- Dear Friends and Comrades!
- (g8)Repressionen vor dem G8
- Repressions in Russia around the G8 Summit
- Detentions/arrests: version 1
- Ahead of the G8 Protests in St. Petersberg, Activists Sent to Jail.
- 2 bike caravan members get 10 days of arrest
- Jekaterinburg: 6 persons arrested in train
- 7 eco-activists detained in StPetersburg

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Dear Friends and Comrades!

We have to resort to you with an appeal for help and international solidarity!

Russia is on the verge of the G 8 summit which is to be hosted in Saint
Petersburg.

At the same time our country is experiencing another series of political
violence and reprisals.

Contrary to the official G-8 summit an alternative event has been planned to be
held in Saint Petersburg by the Russian Social Forum.

The activists belonging to different political and grass root organizations and
groups scattered all over Russia are coming to Saint Petersburg to participate
in the alternative "summit". Among them are the activists of the all Russian
Society of Hostels and Dormitories Dwellers Rights, activists of the anti
"monetization laws" movement, trade union activists of the Siberian
Confederation of Labor and from other regions, different human right groups
activists and many other individuals.

These persons are being harassed and persecuted 
by the local police and security
services agents on their way to Saint Petersburg.

Some people are being stopped and arrested at the air ports and rail way
stations without any legal pretext. Some activists have been detained
illegally. One person from Siberia has disappeared.

Up to this date at least 100 people have been detained under various pretexts
having no legal force. People are forcefully deprived of their documents,
transportation tickets, stalked by unknown individuals and then once again
arrested by police on the pretext of protecting their personal safety (!). On
different occasions people have brutally been mishandled by police and secret
service agents.

Here in Saint Petersburg Vladimir Soloveichik, one of the leaders of the Civil
Initiatives Movement of Saint Petersburg and Leningrad region has been detained
in his own apartment and now has been taken under police custody.

In Saint Petersburg some more arrests have been made: two girls were arrested
last Monday on Sennaya square for handing out materials on the Russian Social
Forum, two activists from Germany have been detained under a pretext of
violating "their legal status of staying in a foreign country". Now they are
being kept in police station N 36 of Saint Petersburg together with another
Russian citizen.

A peaceful demonstration planned during the G-8 meeting in the period of July,
15-17, has been banned by the authorities.

It seems that the authorities are trying to provoke illegal actions and then
blame them on committing "terrorists and illegal actions".

All this is going on at a time when the civil rights of many other individuals
in other Russian regions are being violated and neglected.

We are unsure if those arrests and reprisals have been initiated by the
authorities in Moscow or by the local authorities. But all this seems to be a
very well coordinated and concerted action.

We are appealing to all people in the Western 
countries and asking them to voice
their solidarity with the Russian political and social activists at this
critical moment on the eve of the G- 8 summit. We suggest that you request the
Russian embassies and consulates in the West European countries that they
provide you for necessary information. We suggest that you picket their
offices.

Please spread the word!

A traditional Russian police state Russia is making a comeback! What we see now
is an authoritative state brutally repressing legal and civil rights of the
Russian citizens.

Is Russia worth being a G- 8 member?

We also urge you to come to Saint Petersburg and witness everything with your
own eyes.

In solidarity

[Trade Union Solidarity Action Committee of Saint Petersburg and Leningrad
region]


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(g8)Repressionen vor dem G8

In den letzten Tagen vor dem Beginn des G8-Gipfels in St. Petersburg ist ein
akutes ansteigen der Repressionen gegen AktivistInnen zu beobachten. Nich nur
das Leute festgenommen werden, heute morgen wurde auch das Buero des
Legal-Teams in Moskau von der Polizei durchsucht.
Hier ein aktueller Infostand von Montag Abend.
Die letzten Tage vor dem Gipfel sind durch ein starkes Ansteigen der
Repressionen gekennzeichnet. Schon in den letzten Monateten gab es diverse
Versuche AktivistInnen aus Russland einzuschuechtern. Fast alle, der Polizei
bekannten Leute haben Besuch gekriegt, mit der Auforderung nichts zu
unternehmen. Dieverse Wohnungen wurden untersucht, ob sich dort menschen
aufhalten, die nicht offiziell registreiert sind.
In ganz St.Petersburg wurden an bstimmten Strassen(wo evt. Konvois von
Gipfelteilnehmern langfahren)fast saemtliche Bewohnerinnen befragt und auch zum
Teil diverse Wohnungen durchsucht, wieder auf der Suche nach nicht
registrierten. Fuer die Zeit des Gipfels ist in St.Petersburg mit erheblichen
Einschraenkungen der Bewegungsfreiheit der BewohnerInnen zu rechnen. Aufgrund
dieser und anderer Umstaende sind viele BewohnerInnen schwerr genervt vom
Gipfel.
Aber nicht nur in St.Petersburg hatten die Leute mir Repressionen zu kaempfen.
Auch in Moskau gab es schon im Vorfeld des Gipfels einige Hausbesuche bei
AktivistInnen.
In den Letzten Tagen erreichen die Repressionen, allerdings ihren bisherigen
Hoehepunkt.
So wurden schon ende letzter Woche Leute die aus 
anderen Gegenden Russlands nach
St.Petersburg reisten, von der Polizei aufgehalten und am weiterfahren
gehindert. Einige wurden verhaftet, und es gibt auch mindestens einen Bericht
von Pruegel auf der Wache.
Hier eine chronologische Auflistung, der letzten Ereignisse seit Fr.

Freitag 7.7.
2 Russen werden verhaftet als sie Flyer gegen den G8 verteilen. Sie bis jetzt
immer noch auf der Poliziestation, und sollten heute ihre Anhoerung haben.
Passiert in St.Petersburg

Samstag 8.7.
2 Anarchisten werden kontrolliert, nachdem sie auf einen Markt in St.Petersburg
Gasmasken gekauft haben. Sie werden durchsucht und es werden Flyer gegen den G8
bei ihnen gefunden. Sie hatten heute ihre Anhoerung und wurden zu 10 Tagen
Strafe verurteilt, wegen Gefaehrdung der oeffentliche Sicherheit und Ordnung.
Obwohl Gasmasken kaufen in Russland legal ist.

Sonntag 9.7.
Am Abend werden zwei AktivistInnen aus 
Deutschland verhaftet als sie auf dem Weg
zu ihrer unterkunft waren. Zusammen mit ihnen wurde ein Genosse aus Sibierien
verhaftet.
Die beiden standen vor der Tuer ihrer Unterkunft und hatten dort grade
nagerufen, damit die Tuer geoeffnet wird. Der Aktivist aus Sibirien ging runter
um aufzumachen und sah das die beiden kontrolliert wurden. Er war nur in
Unterwaesche und ging zu ihnen und fragte was den los ist. Obwohl sie beide
ihre Paesse dabei hatten wurden sie und der Mensch aus Sibirien mit auf die
Wache genommen. Eigentlich darf man in Russland zur Personalienfeststellung nur
fuer 3std. festgehalten werden. Die drei wurden aber bis Montag nachmittag
festgehalten ohne einem Haftrichter vorgefuehrt zu werden. Am Montag Abend
hatten sie dann ihre Verhandlung. Hier wurde ihnen vorgeworfen, in eine
VOrgarten gepinkelt zu haben. Bei der Verhandlungen waren sowohl Leute vom
Legalteam anwesend, als auch Leute vom Deutschen Konsulat in St.Petersburg. Bis
jezt ist noch nicht bekannt, wie die Verhandlung ausgegangen ist. Die Hoffnung
ist allerdings, das sie heute noch rauskommen.
Ausserdem am Sonntag fuhr ein Aktivist einmal um ganz St.Petersbrug und
berichtete das fast saemtliche Zufahrten kontrolliert werden.

Montag 10.7.
Ein Mensch wurde beim verlassen des Zuges in St.Petersburg gestoppt. Er wurde
durchsucht, dann aber gehen gelassen. Die Polizei drohte im aber noch, das die
ganze Zeit nichts machen solle, weil sie ihn Beobachten wuerde. Und ihm sonst
etwas passieren koennte.
Auch am Montag morgen wurde die Wohnung wo 
unteranderem das Legal Team in Moskau
untergerbacht ist durchsucht.
In der Wohnung die als Buero genuzt wird, waren Sowohl die Human Rights Youth,
die Green Alternative Organisation als auch fuer die Zeit des Gipfels das legal
Team in Moskau untergebracht. Zum Zeitpunkt der Durchsuchung befand sich eine
Person in der WOhnung welche mit auf die Wache genommen wurde. Ausserdem wurde
sein Laptop mitgenommen.
Die Polizei befragte ihn speziell nach drei AktivistInnen, welche in den Tagen
vorher auf dem Libertaeren Forum einn Rechtshilfe Workshop gemacht hatten.
Montag Vormittag wurden ausserdem zwei Russen 
festgenommen, wegen nichts. Es ist
uebrhaupt nicht klar warum, ausser das sie nach Aktivisten aussahen. Sie wurden
beide wegen sToerung der oeffentlichen ordnung zu 10 Tagen Haft verurteilt.

Wie zu sehen ist, versucht die Polizei gerade schon alles moegliche um
St.Petersburg wahrend des Gipfels moeglichst AktivistInnen frei zu halten.
Insgesamt scheint sie zu versuchen die Stadt moeglichst leer zu machen. So
wurden schon seit Anfang Juni Reisebueros aufgefordert ihre Touristen waehrend
des Gipfels aus der Stadt zu holen und an andere Orte zu bringen. Auch wurden
schon diverse Zug und Schiffsverbindungen gecancelt, so dass viele Reisende
einen Busersatzverkehr benutzen mussten. Das absurde ist hierbei, das auch
Leute die mit dem Schiff nach Finnland und Litauen wollten, also die Stadt
verlassen wurden, den Bus nehmen mussten.
Soweit erstmal. Wir werden euch weiter auf dem laufendem halten.
Ihr seht es wird jetzt schon aktive Solidaritaet gebraucht, also beteiligt euch
auch am GobalActionDay am 14.7.

For information on the Summit in Russian language see:
http://www.nog8.ru/
http://spb8.net/en/

The website of Dissent - Network of Resistance
http://dissent.org.uk/
http://de.dissent.org.uk/(german)

Russian Indymedia:
http://ru.indymedia.org
International sub-section:
http://russia.indymedia.org/int/


e-Mail: KEINSPAM.piter.legal at yahoo.com | Homepage: http://ru.indymedia.org/int/

[indymedia.de, von indy_ru - 10.07.2006 21:30]


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Repressions in Russia around the G8 Summit

The police have been making preventative arrests under bullshit pretexts. Two
members of the bike caravan were arrested on the night of July 9 and charged
with hooliganism. Another Russian activist who left his home to try to help
them was also arrested.
Four other activists were arrested in Petersburg today for absolutely no reason
and are to be held 10 days in arrest.
Vasily Starostin and three others from the Siberian Confederation fo Labour was
taken off the train by secret services and are under arrest. Two other people
from the Communist Party (on the same train were also arrested).
Today the apartment of the legal time was also 
raided and documents and a laptop
computer were taken. Amongst the documents the legal time were collecting were
powers of attorney for activists going to Petersburg.

[http://cia.bzzz.net/repressions_in_russia_around_the_g8_summit]


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Detentions/arrests: version 1

7-10 July: 15 detentions:

* [date ?] According to Echo Peterburga radio station, two young men who were
arrested with anti-globalisation leaflets are charged with hooliganism and are
due to appear in the court on Monday 10 July.

o http://int.ruimc.mutualaid.org/newswire/display/19/index.php

* Friday 7 July: two female activists Red Youth Vanguard (AKM) arrested for
distributing of anti-globalist leaflets - Monday 10 July they will appear in
court.

o http://int.ruimc.mutualaid.org/newswire/display/19/index.php

* Saturday 8 July: Two arrested in Pieter (SPB?) - 2 anarchists with an attempt
at the purchase it was anti-gas. in them found the anarxo- leaflets they
obtained today (10 July) 10 days of arrest

o http://g8-2006.plentyfact.net/ImcRu15081

* Sunday 9 July: Two members of the bike caravan (Eike and Henning) were
arrested on the night of July 9 and charged with hooliganism. Another (one)
Russian activist who left his home to try to help them was also arrested.

o http://cia.bzzz.net/repressions_in_russia_around_the_g8_summit

o http://caravan2006.outra.net/index.php/Main_Page

o german embassy: Petersburg, Furshtadtskaya street 39 phone (812) 3202400 fax
(812) 5793242

o police station #36 is (812) 553 3602, fax (812)293 57 02, address: Esenina
street 2.

* Monday 10 July: Four other activists (Vasily S. and three others from the
Siberian Confederation of Labour) were arrested in Petersburg today for
absolutely no reason and are to be held 10 days in arrest.

o http://cia.bzzz.net/repressions_in_russia_around_the_g8_summit

* Monday 10 July: Police raided the legal team's apartment and stole documents
and a laptop computer.

o http://cia.bzzz.net/repressions_in_russia_around_the_g8_summit

* Monday 10 July: Another two people "2-e" (from spb and it was growth) they
were arrested today on leaving from the house they were accused of the fact
that they were scolded by mat to the police are also planted on 10 days.

o http://cia.bzzz.net/repressions_in_russia_around_the_g8_summit



Detentions/arrests: version 2

* 
http://lists.indymedia.org/pipermail/imc-ru-translators/2006-July/0710-6p.html

there where already 32 arrests in 12 cities, not counting intimidations:

* http://ru.indymedia.org/newswire/display/15078/index.php

o ImcRu15078

* http://ru.indymedia.org/newswire/display/15081/index.php

o ImcRu15081

* http://ru.indymedia.org/newswire/display/15080/index.php

o ImcRu15080

most ppl got 10 days arrest but some have more serious cases fabricated..

Retrieved from "https://g8-2006.plentyfact.net:443/DetentionUpdates"


[https://g8-2006.plentyfact.net/DetentionUpdates]


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Ahead of the G8 Protests in St. Petersberg, Activists Sent to Jail. Police
Prevent Protesters from Reaching City
(For immediate release)

Press Release #3
G8 2006 Info and Press Group
11/07/06

On Friday of this week (14 July, 2006), the G8 heads of state will meet in St.
Petersburg, Russia. As usual, their meetings will be met by protest and
resistance.

In Russia and further afield, protest preparations have been underway for
months. International participants are expected to take part in the protests in
St. Petersburg, as well as in a Global Day of Action against the G8 and in
solidarity with the protests on Thursday 13 July.

Over the past few days, pressure and threats of 
serious repression against those
who have been taking part in the protest preparations have been being made.

On Sunday evening, two Germans who had taken part in a "cycle caravan" to St.
Petersburg were arrested. The outcome of the first courtcase is that at least
one of those arrested will spend a further ten days in custody. The second
courtcase is currently underway.

The two activsts were arrested on their way back from shopping when they were
stopped by the police. Despite all of them having ID, they were taken to the
local police station after being suspected of wanting to take part in protests
against the summit. The Legal Team, providing protesters and others with legal
advice, called the police stations who informed them that they were suspected
of "Provocative Actions in the Territory of the Russian Federation". Both the
Legal Team and representatives of the German Embassy took part in first the
courtcase.

Adam Jones, of the "G8 2006 Info and Press 
Group", set up to provide information
about protests in St. Petersburg commented, "It is completely unacceptable that
people can be detained for days, without any reason, and be prevented from
taking part in the protests. Those arrested should be released immediately."

Further reports state that the police have been attempting to prevent activsts
reaching St. Petersberg. Last week, participants in the Russian Social Forum,
which began last Thursday, were stopped on their way to St. Petersberg. Over 30
arrests, in both Moscow and St. Petersberg, have been recorded by the Russian
Legal Team.

Kimme Kliff of the same group explained, "It's 
important to show that there will
be resistance against the G8 and the world they represent wherever they go, and
also that international solidarity will be shown with those subject to
repression at international summits. That's why we will also be demonstrating
against Bush and Merkel's meeting here in Germany on Thursday, and taking part
in the Global Day of Action on Friday."


For More information contact:
"G8 2006 Info and Press Group"
Tel: Adam Jones, &#64399; (0)162 350 8948 (English language)
Tel.: Kimmie Kliff, &#64399; (0)174 3759291 (German language)
Email: g8-int at riseup.net

Notes to the Editor
1) The call for a Global Day of Action, issued by the Russian "Network Against
G8" is available online here:
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/agp/g82006/index.html (English, German and
other languages)

2) Information about protests against Bush's meeting with German Chancellor,
Angela Merkel is online here: http://www.bush-in-stralsund.de/ and here:
http://www.g8-2007.de/200606/bush.php (in German only)

3) The German Embassy in St. Petersberg can be contacted at: Furshtadtskaya
street 39, St. Petersberg, Russia. Tel. (812) 3202400. Fax (812) 5793242.

4) To contact the police station where protesters are being held, call:
Polizeistation #36, Esenina Street 2, St. Petersberg, Russia: Tel: (812) 553
3602. Fax (812)293 57 02.

5) For up-to-date information from St. Petersberg, call: 916-992 25 50 (Russian
and English language) or email: spb8media at riseup.net


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2 bike caravan members get 10 days of arrest

activists from Germany and Switzerland arrested in Petersburg
2 german activists of bike caravan were convicted by the court to 10 days of
arrest each. At the moment the third persion (A. from Switzerland) is in the
same court and is likely to get the same sentence.

[http://int.ruimc.mutualaid.org/newswire/display/38/index.php]


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Jekaterinburg: 6 persons arrested in train

Tonight 6 persons were arrested in the train in Jekatarinburg. They were on the
way from Omsk to St.Petersburg.
Four of them are members of the SKT (Sibirian Confederation of work), one of
them was [name edited for privacy reasons].
The other two belonged to different organisations.
During the last talk with them, they mentioned the suspicion that during the
following search articles could be smuggled into their luggage.

The expulsion from the train was conducted by two railways policemen and
plainclothes civil persons. It was said, that there could be illegal or
dangerous objects in the luggage of the concerned. Under the thread of violence
and screaming of the activists they have been taken to the railway police.

A few hours later it emerged, that the arrested are still at the same location
in the train station. The policemen do not dispute the circumstances of the
arrest, but refuse to give any more information.

The telephone number of the police department is: 8(343)358-2018

[http://int.ruimc.mutualaid.org/newswire/display/37/index.php]


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7 eco-activists detained in StPetersburg

In StPetersburg during today's attempt to make antinuclear action near "Cooper
rider" monument where detained 7 ecological activists from "Groza" (Storm) and
"Ekozaschita" (Ecodefence).

[http://int.ruimc.mutualaid.org/newswire/display/36/index.php]

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gipfelsoli infogruppe

Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen, 
Debatten und Repression im Zusammenhang mit 
Gipfelprotesten.

Die AutorInnen der Beiträge, so sie nicht von uns 
verfasst sind, sind mit eckigen Klammern versehen.
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Richtigkeit der Beiträge übernehmen. Auch geben 
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10   womeninblack Belgrade: Public announcement TO REMEMBER
  THE GENOCIDE IN SREBRENICA von womeninblack at listas.nodo50.org
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TO REMEMBER THE GENOCIDE IN SREBRENICA

11.7.1995. – 11. 7. 2006.

A Silent Protest in Black – Trg Republike,
July 10, 2006 - 7:30 – 8:30pm

Eleven years ago, on July 11, the Army of 
Republika Srpska, with the support of the 
Milosevic regime, began to kill men and boys from 
Srebrenica.  Over 8 days, over 8,000 Bosnian 
Muslims were killed solely because they had a 
different name, ethnicity, and religion.  The 
liquidation was committed in our name, even 
though from the beginning of state organized 
crime we held protests in which we publicly, 
clearly and vocally demanded accountability; went 
to the place where crimes were committed in our 
name and expressed solidarity and compassion with 
the families of the victims.

We did that and more.
After the fall of the Miloševi regime in October 
2000 there was no effort to confront the criminal 
past.  There a an organized denials of crimes and 
the criminal past.  Our current leader Vojislav 
Koštunica has continued this campaign.  Citizens 
and Serbia are not hostages only to Ratko Mladic 
and the five other unextradited Hague indictees; 
we are held captive by the government and the 
deranged value system in which criminals are 
celebrated as heroes and citizens who demand 
accountability for war and war crimes are 
declared traitors.

On the occassion of the eleventh anniversary of 
the genocide in Srebrenica, we address Bosnian 
Muslims and all citizens of Bosnia and 
Hercegovina, repeating:

FORGIVE US!
We will mark the eleventh anniversary of the 
genocide in Srebrenica with a protest in Belgrade 
at Trg Republika on July 10 from 7:30 to 8:30pm. 
Activists from the Women in Black Network will 
visit the place the victims of the Srebrenica 
genocide are buried in order to show our respect 
to those killed and our solidarity with the 
families of the victims.

Women in Black
Belgrade, 6.7.2006






The 11th anniversary of the genocide in Srebrenica



On the 10th of July 2006, the Women in Black 
Network in Serbia marked the 11th anniversary of 
the Srebrenica genocide by having a vigil in Knez 
Mihajlova Street, near the Republic square. The 
participants had a police escort from the Women 
in Black office to the location of the vigil, as 
well as during the vigil .People from USA, 
Israel, Palestine and Turkey have joined 
activists from the Women in Black Network from 
Serbia. Tomorrow; on the 11th of July the 
activists of the Women in Black Network in Serbia 
are going to the commemoration in Potocari.



In solidarity,

Women in Black


______________________________________________


Zene u crnom Beograd
Jug Bogdanova 18/5
tel/fax +381 11 2623225
<http://www.zeneucrnom.org>www.zeneucrnom.org

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Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Angela Mores aus Einsendungen an
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Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Mi, 23.00 Uhr
nicht aufgenommen: einige Beiträge wg. Sonderzeichen unleserlich,
1 Beitrag überholt, 1 Beitrag IL/PAL, 2 Doubletten


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