widerst at nd mund: Donnerstag, 6. Juli 2006
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Don Jul 6 18:07:13 CEST 2006
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Donnerstag, 6. Juli 2006
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
*** SUMMERTIME AND THE LIVING IS EASY! ***
--- ABER NICHT FÜR ALLE: DIE MUNDREDAKTION BRAUCHT VERSTÄRKUNG! ---
+++ (BEZAHLT WIRD NICHT - WIDERSTAND IST UNBEZAHLBAR) +++
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A) INHALT
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN
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01 Taubstumm ... oder Gebärdensprachig? > Radio Stimme - Do. 06.07 13Uhr
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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02 REMINDER: fiber-Präsentationsfest am 08.07.06
von fiber press <presse at fibrig.net>
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03 Protest gegen Vertreibung von "eingedeutschten" Kindern
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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04 Diskussion zur ÖGB-Krise in der AK-Linz * Neues Vorwärts erschienen
* SLP-Wien Sommer-Programm
von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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05 CROPfm - Newsletter: Freie Energie und 150 Jahre Tesla
[07.07.06] von Tarek Al-Ubaidi <tarek at sime.com>
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MITTEILUNGEN, MEINUNGEN, KOMMENTARE
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06 VfGH hebt Transsexuellenerlass auf
von "Rechtskomitee LAMBDA" <office at RKLambda.at>
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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07 [gipfelsoli] St. Petersburg -- Stralsund
von gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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08 [womeninblack] Colombia: Urgent Action
von womeninblack at listas.nodo50.org
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B) TEXTE
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AKTIONEN/ANKÜNDIGUNGEN
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01 Taubstumm ... oder Gebärdensprachig? > Radio Stimme - Do. 06.07 13Uhr
von Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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RADIO STIMME - DIE SENDUNG DER INITIATIVE MINDERHEITEN
Donnerstag, 06. Juli 2006
13.00 Uhr, Orange 94.0 / Wien
Taubstumm ... oder Gebärdensprachig?
Sind gehörlose Menschen behindert oder eine Sprachminderheit? Wie kann
ein gehörloses Kind Deutsch lernen? Und ist Gebärdensprache dabei
hilfreich oder störend? Diese und weitere Fragen behandelt Verena
Krausnekers Buch "taubschtumm bis gebärdensprachig". Das Buch öffnet
dabei den Blick für Selbstbestimmung von sprachlichen Minderheiten und
macht die Auswirkungen von Mehrheits-Dominanz deutlich.
Weitere Sendungsthemen:
- Das Gleichbehandlungsgesetz - „Quantensprung“ oder „vertane Chance“?
- Jean Ziegler über „die neuen Herrscher der Welt
und ihre globalen Widersacher“
Diese Sendung wird weiters ausgestrahlt auf:
FREIRAD (Innsbruck) Do, 13. Juli, 12.00 Uhr
Radio AGORA (Kärnten) Do, 13. Juli, 19.00 Uhr
Radio HELSINKI (Graz) Sa, 15. Juli, 19.00 Uhr
Radio FRO (Linz) So, 16. Juli, 11.00 Uhr
******
-> Sendung verpaßt? Das Internet-Archiv.
Diese und alle anderen Ausgaben von Radio Stimme sind in unserem digitalen
Sendungsarchiv jederzeit als Download und Stream abrufbar:
http://www.initiative.minderheiten.at/Radio
******
-> Sendung über's Internet hören.
Die Sendungen sind über den Internet-Livestream der Radiosender zur jeweils
angegebenen Sendezeit auch über das Internet zu hören.
Orange 94.0: http://streamintern.orange.or.at/live3.m3u
FREIRAD: http://www.freirad.at/live.m3u
Radio AGORA: http://www.cartwall.at/agora_mp3.m3u
Radio FRO: http://www.fro.at/livestream.php
HELSINKI: http://www.helsinki.at/live-stream.php
******
--
Radio Stimme - Die Sendung der Initiative Minderheiten
Das politische Magazin zu den Themen Minderheiten - Mehrheiten -
Machtverhältnisse
on air:
Wien - Do, 13.00 Uhr - Orange 94.0 - http://www.orange.or.at
Innsbruck - Do, 12.00 Uhr - FREIRAD - http://www.freirad.at
Kaernten - Do, 19.00 Uhr - Radio AGORA - http://www.agora.at
Linz - So, 11.00 Uhr - Radio FRO - http://www.fro.at
Graz - Mo, 08.00 Uhr - Radio Helsinki - http://www.helsinki.at
on line:
weltweit - jederzeit - http://www.initiative.minderheiten.at
--
This mail was sent through the strg.at network.
http://strg.at
*****
Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
http://www.initiative.minderheiten.at
http://www.gastarbajteri.at
*****
-> aus der Mailinglist austragen?
leeres Mail bitte an news-unsubscribe at initiative.minderheiten.at
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02 REMINDER: fiber-Präsentationsfest am 08.07.06
von fiber press <presse at fibrig.net>
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Liebe MedienvertreterInnen, FreundInnen und Interessierte,
wir möchten noch mal herzlich zum fiber-Präsentationsfest im Rahmen der
neunten Ausgabe "Glamour" einladen, freuen uns über Ankündigungen und hoffen,
euch/Sie dort zu sehen
am 08.07.06
ab 20.00 uhr
im rhiz, Gürtelbogen 37&38, 1080 Wien (U6 Josefstädterstraße)
Zu sehen, hören, kaufen, lesen, tanzen ... gibt's:
Band: Luise Pop
DJs: dr dra, NiSt, Michaela Reichel und Catarina Pratter (550 Rondy)
Visuals: The Holysettes
neue fiber-Shirts
UND last but not least: die druckfrische fiber9 "Glamour"!
fibrig-glamouröse Sommergrüße
Hanna Sohm
Hanna Sohm
Redaktion fiber. werkstoff für feminismus und popkultur
Presse/PR
E-Mail: presse at fibrig.net
Tel: +43/650/6298067
Web: http://www.fibrig.net
Kirchengasse 10
Mailbox Nr. 234
A-1070 Wien
---
Wenn Sie keine Pressemails von "fiber" erhalten wollen, senden Sie bitte eine
E-Mail mit "unsubscribe" an presse at fibrig.net.
_______________________________________________
fiber_press mailing list
fiber_press at list.fibrig.net
http://goldfisch.at/mailman/listinfo/fiber_press
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03 Protest gegen Vertreibung von "eingedeutschten" Kindern
von "GFBV Hans Bogenreiter" <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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> GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
> Offener Brief an den Berliner Innensenator Ehrhart Körting und den
> niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann
>
> Göttingen/Berlin, den 05. Juli 2006
>
> "Während Deutschlands Emigrantenkinder zu Hunderttausenden mit
> Schwarz-Rot-Gold feiern und Deutschlands Aussiedlersöhne die Tore
> schießen, vertreiben Deutschlands Innenminister weiter unsere
> eingedeutschten Kinder aus dem "kinderlosen" Land in die Fremde!"
>
> Sehr geehrter Herr Senator Körting,
> Sehr geehrter Herr Minister Schünemann,
>
> Deutschlands Kinder und Jugendliche - Aussiedler, Emigranten und
> Alteingesessene - feiern mit schwarz-rot-goldenen Fahnen in allen Städten
> Deutschlands - das internationale Fußballfest. Während deutsche Politiker
> aller Parteien mitfeiern, setzen unsere 17 Innenminister, auch in diesen
> Tagen und Wochen, das unwürdige "Spiel" fort, in Deutschland geborene
> oder seit Jahren hier aufgewachsene Kinder und Jugendliche zu
> deportieren. Diese jungen Menschen sprechen Deutsch als Muttersprache
> wie Sie und ich, sie besuchen unsere Kindergärten, Schulen und
> Universitäten, ihre Eltern sind seit vielen Jahren oder seit Jahrzehnten
> in
> unserem Land.
>
> Auch Sie beklagen die immer weiter zunehmende Kinderlosigkeit in
> Deutschland. Was läge näher, als jene Kinder und Jugendliche, Schüler
> und Studenten, die eigentlich hier zu Hause sind, endlich mit einem
> Aufenthaltsstatus zu versehen, der ihnen Sicherheit in dem Land gibt, das
> längst ihre Heimat geworden ist?
>
> Stattdessen beharren Sie auf einem Paragraphen, beschäftigen
> Ausländerbehörden, Justiz und Polizei, um Familien aus dem Lande zu
> jagen, deren Schicksal schon vor zehn oder fünfzehn Jahren
> festgeschrieben wurde.
>
> Sozialarbeiter, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen und Lehrer, Pastoren und
> ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer haben über Jahre für die Integration
> dieser Menschen gearbeitet. Längst sind ihre Kinder nicht nur integriert,
> sondern auch sprachlich und kulturell assimiliert.
>
> Sehr geehrter Herr Minister Schünemann, 30 Jahre seines Lebens hat der
> 44-jährige Nijazi Sulejmanovic in Göttingen verbracht. Jetzt wollen Ihre
> Behörden ihn, seine Frau und acht seiner neun Kinder nach Serbien
> abschieben. Sulejmanovic kam als Kind von Gastarbeitern mit langfristiger
> Aufenthaltserlaubnis nach Göttingen, legte ein exzellentes Abitur am
> Abendgymnasium ab und heiratete 1987. Fünf Jahre später trat die
> gesamte Familie zum katholischen Glauben über. Die zuständigen
> Göttinger Behörden weigern sich jedoch trotz vorgelegter Taufscheine, die
> neuen Vornamen der Kinder in den Akten zu vermerken.
>
> Zuvor hatte die Familie jedoch vier Jahre in Serbien verbracht. Dorthin
> waren sie 1987 ausgereist, weil Sulejmanovic psychisch nicht in der Lage
> war, dem Druck der Ausländerbehörde standzuhalten. Als er 1991 für
> Serbien in den Angriffskrieg ziehen sollte, weigerte er sich und flüchtete
> sich zurück nach Deutschland, wo seiner Familie im Jahr 2000 eine
> befristete Aufenthaltsbefugnis gewährt wurde. Er selbst versuchte, sein
> Lebensziel zu verfolgen und begann an der Göttinger Universität mit dem
> Studium der Ethnologie, Politik und Informatik.
>
> Sehr geehrter Herr Minister, die Familie Sulejmanovic ist hier voll
> integriert. Die Kinder sprechen Deutsch als Muttersprache nicht nur in der
> Schule, sondern auch Zuhause. Zu Serbien haben sie keine Verbindung.
> Sulejmanovic selbst ist inzwischen psychisch krank und mit der
> Unsicherheit und Angst, in die Fremde abgeschoben zu werden,
> verschlimmert sich sein Zustand. Auch seine Frau ist mit den Nerven am
> Ende und in ärztlicher Behandlung. Der Vater von Herrn Sulejmanovic lebt
> ebenfalls in Göttingen. Er hat eine Afenthaltsbefugnis und ist nach einem
> Schlaganfall und einem Herzinfarkt auf die Hilfe seines Sohnes
> angewiesen. Nur ein gesichertes Aufenthaltsrecht kann dieser Familie Halt
> geben. Bitte helfen Sie diesen Menschen und weisen Sie die
> Ausländerbehörde in Göttingen an, die Abschiebungsandrohung
> zurückzunehmen!
>
> Sehr geehrter Herr Senator Körting, die vier "Waisenkinder" Dusko (geb.
> 17.01.1997), Angelina (geb. 06.12.1993), Milan (geb. 30.09.1991) und
> Dajana Vasic (geb. 21.07.1990) stammen aus einer Flüchtlingsfamilie, die
> 1991 nach Berlin gekommen ist. Dajana und ihr Bruder Milan waren
> damals noch Babys. Dusko und Angelina sind in Berlin geboren. Alle vier
> gehen in Berlin zur Schule. Die allein erziehende Mutter Hanusa Vasic
> wurde von der Berliner Ausländerbehörde, trotz ihrer attestierten
> Schizophrenie ohne Wissen der Angehörigen in ein Flugzeug gesetzt und
> nach Sarajevo deportiert. Seit einem Jahr ist die Mutter offensichtlich
> verschollen. Der Onkel der Kinder, ein Berliner kaufmännischer
> Angestellter und deutscher Staatsbürger namens Josip Vasic, kümmert
> sich gemeinsam mit dem Großvater, Milos Sitz um die vier Geschwister.
> Das Berliner Amtsgericht Tiergarten hatte Milos Sitz am 12.05.2005 zum
> Vormund bestellt. Das Jugendamt Neukölln hatte am 13.04.2005 mitgeteilt,
> dass gegen die Bestellung des Großvaters zum Vormund keine Bedenken
> bestünden. Dieser kam vor 30 Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland
> und lebt hier mit unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung.
>
> Sehr geehrter Herr Senator, es gibt kein überzeugendes Argument, diesen
> Kindern, die von dem Großvater und Onkel betreut werden und deren
> rechtmäßiger Vormund von einem Berliner Gericht eingesetzt worden ist,
> die Aufenthaltsgenehmigung zu verweigern. Es ist traurig genug, dass die
> kranke Mutter nach Bosnien abgeschoben wurde. Die Kinder sprechen
> Deutsch als Muttersprache. Ihre Abschiebung würde zu einer Deportation.
>
> Sehr geehrter Herr Minister, sehr geehrter Herr Senator, viele Menschen
> haben während der NS-Diktatur unendlich gelitten, wenn sie überhaupt
> überlebten. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben Millionen Deutsche
> das Schicksal von Flucht und Vertreibung erlebt. Deshalb sollten sowohl
> die niedersächsischen als auch die Berliner Ausländerbehörden nicht
> immer wieder Kinder und Jugendliche, die längst deutsch geworden sind,
> aus dem Land vertreiben, das ihre Heimat geworden ist. Wir fordern Sie
> dringend dazu auf, die Abschiebeandrohungen gegen die vier Geschwister
> Vasic in Berlin und gegen die Familie Sulejmanovic in Göttingen
> aufzuheben.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> gez.Tilman Zülch, Generalsekretär
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> Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
> Inse Geismar, Pressereferentin
> Postfach 2024, D-37010 Goettingen
> Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
> E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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04 Diskussion zur ÖGB-Krise in der AK-Linz * Neues Vorwärts erschienen
* SLP-Wien Sommer-Programm
von Sozialistische LinksPartei <slp at slp.at>
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1) Diskussion zur ÖGB-Krise in der AK-Linz
Liebe KollegInnen und FreundInnen,
ich möchte Euch an die Diskussionsveranstaltung
*ÖGB IN DER KRISE - WIE WEITER?*
** Jetzt die Zeichen erkennen und handeln*
** Initiativen für eine kämpferische und demokratische *
* Gewerkschaft setzen*
** Vernetzung von Aktivitäten*
** Aktionen zur Solidarisierung*
am Freitag um 19.00 Uhr in der AK Linz (Raum 204) erinnern. Ich hoffe
auf Euer zahlreiches Erscheinen und dass Ihr noch fleißig Werbung dafür
macht.
Bis Freitag,
mit kollegialen Grüßen
Gerhard Ziegler
***********************************************
2) Neues Vorwärts erschienen
Soeben ist Vorwärts 158 erschienen. Mehr unter
http://slp.at/index.php/vorwaerts/
Sie können Vorwärts auch abonnieren unter http://slp.at/index.php/88/
***********************************************
3) SLP-Wien Sommer-Programm
Die Wiener SLP-Termine finden jeden Mittwoch in Wien 7; Stiftgasse 8,
Amerlinghaus statt.
Von 18-19.00 gibt es Powerlearning Marxismus http://slp.at/index.php/229/
ab 19.00 diverse innenpolitische Themen
http://slp.at/index.php/termine/
_______________________________________________
slp-info at slp.at - Info-Mailliste der SLP
Mails abbestellen/Einstellungen ändern:
http://slp.at/mailman/listinfo/slp-info
Für weitere Infos: http://www.slp.at
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05 CROPfm - Newsletter: Freie Energie und 150 Jahre Tesla
[07.07.06] von Tarek Al-Ubaidi <tarek at sime.com>
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Hi!
Die nächste live Sendung ist am 7. Juli 2006 um 19.00 auf 92.6 Mhz - der
Frequenz von Radio Helsinki - im Raum Graz/Steiermark als auch on-line
(>> http://helsinki.at/live-stream.php) zu hören. Für Fragen und
Kommentare während der Sendung steht Ihnen CROPcom zur Verfügung - der
liveChat (>> http://pia.mur.at/croppage/ccd/ccd_fs.htm). Titel der Sendung:
Freie Energie und 150 Jahre Tesla
Nikola Tesla wurde am 10. Juli 1856 in Smiljan im heutigen Kroatien
geboren. 150 Jahre nach der Geburt des genialen Erfinders, der übrigens
auch drei Jahre in Graz studierte, sind viele seiner Entdeckungen noch
immer sagenumwoben und vor allem verschollen. Quo vadis Tesla? Wolfgang
Wiedergut tritt in Teslas Fuststapfen und beschäftigt sich mit den
theorethischen und praxisbezogenen Grundlagen der "Freien Energie". Im
vergangenen Jahr erschien dazu auch das Buch "Grundlagen und Praxis der
Freien Energie" (Chmela/Wiedergut), in dem der geneigte Leser zum
Experimentieren im Reich der Freien Energie angeregt werden soll.
Am Anfang der Sednung wird Peter Stojynovic (Tesla Society Schweitz) ein
paar Worte über das Schaffen des genaialen Elektrotechnikers sowie
dessen liebstes Steckenpferd verlieren...
Hintergrund-Informationen zum Thema Nikola Tesla >>
http://cropfm.mur.at/sendung_tesla.htm
Studiogast zur Sendung:
Wolfgang Wiedergut (Forscher, website >> http://bindu.ufo.at)
Telefongast zur Sendung:
Peter Stojanovic (Gründer der Tesla Society Schweiz, website >>
http://www.teslasociety.ch/)
Lieber Gruß,
Tarek Al-Ubaidi
_______________________________________________
CROPfm website >> http://cropfm.mur.at
Past Shows Sektion >> http://cropfm.mur.at/past_shows.htm
_______________________________________________
A mur.at service.
CROPfm-Newsletter mailing list
CROPfm-Newsletter at mur.at
http://lists.mur.at/mailman/listinfo/cropfm-newsletter
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MITTEILUNGEN, MEINUNGEN, KOMMENTARE
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06 VfGH hebt Transsexuellenerlass auf
von "Rechtskomitee LAMBDA" <office at RKLambda.at>
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Scheidungszwang für gleichgeschlechtliche Ehepaare:
Verfassungsgerichtshof hebt
Transsexuellenerlass auf
Rechtskomitee LAMBDA: „Regierung soll Familien fördern, nicht zerstören“
Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL) zeigt sich hocherfreut über das soeben
bekannt gegebene Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs, mit dem das
Höchstgericht den vom Innenministerium verordneten Scheidungszwang für
gleichgeschlechtliche Ehepaare aufgehoben haben (VfGH 08.06.2006, V 4/06).
Die Beschwerdeführerin ist transsexuell (Mann zu Frau) und lebt mit ihrer
angetrauten Ehefrau und ihren beiden gemeinsamen Kindern in glücklicher
Familiengemeinschaft. 2004 hat sie sich einer geschlechtsanpassenden
Operation unterzogen, die erfolgreich verlaufen ist. Seither lebt sie als
Frau mit ihrer Ehegattin, die sie noch als Mann geheiratet hatte, in
gleichgeschlechtlicher Ehe.
Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
haben Transsexuelle nach Durchführung einer erfolgreichen
geschlechtsanpassenden Operation einen grundrechtlichen Anspruch darauf,
dass ihr Geschlechtseintrag im Geburtenbuch auf ihr neues Geschlecht richtig
gestellt wird und damit auch ihre Ausweis- und anderen Dokumente ihr neues
Geschlecht ausweisen können.
Der Transsexuellenerlass des Innenministeriums machte jedoch die Erfüllung
dieses Menschenrechts bei verheirateten Transsexuellen, deren Ehe durch die
Operation gleichgeschlechtlich wird, davon abhängig, dass sie ihre Ehe
auflösen.
In diesem Sinne vom Innenministerium angewiesen verweigerte das Standesamt
der Beschwerdeführerin die Richtigstellung des Geburtenbuches, weshalb sie
als Frau nach wie vor mit männlichen Dokumenten arbeiten und damit jedermann
ihre Transsexualität offenbaren muss. Ihr Fall ist besonders prekär, weil
sie mangels Zerrüttung ihrer Ehe diese gar nicht auflösen kann, die gesetzte
Bedingung also gar nicht erfüllen kann.
Gleichgeschlechtlichkeit der Ehe kein Verweigerungsgrund
Der von ihr angerufene Verfassungsgerichtshof hat ihr nun Recht gegeben und
den Transsexuellenerlass aufgehoben. Zum einen sei der Erlass schon deshalb
gesetzwidrig, weil er nicht gehörig, also im Bundesgesetzblatt, kundgemacht
wurde. Darüber hinaus teilt der VfGH aber auch die Bedenken der
Beschwerdeführerin, dass der Erlass hinsichtlich des Scheidungszwangs der
gesetzlichen Grundlage entbehrt: Das Geschlecht werde bereits durch die
Operation geändert, auch wenn die betreffende Person verheiratet ist. Das
Geburtenbuch sei daher in diesem Sinne richtig zu stellen und eine
Gesetzesstelle, die dies bei aufrechter Ehe verbietet, sei nicht erkennbar.
Die mit der Geschlechtsumwandlung eingetretene Gleichgeschlechtlichkeit der
Ehepartner sei durch die Verweigerung der Korrektur des Geburtenbuchs nicht
zu verhindern, so die Richter.
„Dem Verfassungsgerichtshof gebührt grösste Achtung für diese Entscheidung“,
sagt der Wiener Rechtsanwalt Dr. Helmut Graupner, Präsident der
Homosexuellen-Bürgerrechtsorganisation Rechtskomitee LAMBDA und Anwalt des
Beschwerdeführerin, „Die Bundesregierung hingegen sollte Ehen und Familien
fördern, anstatt sie nur deshalb zerstören zu wollen, weil sie
gleichgeschlechtlich sind“.
Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet überparteilich und
überkonfessionell für die umfassende Verwirklichung der Menschen- und
Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer. In seinem
Kuratorium vereinigt es so prominente Mitglieder wie den SPÖ-Vorsitzenden
Dr. Alfred Gusenbauer, NRPräs. Mag. Barbara Prammer, Präs. NRAbg. Peter
Schieder, NRAbg. Mag. Terezija Stoisits, den renommierten Kinder- und
Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich und die Kinder- und
JugendanwältInnen von Wien DSA Monika Pinterits und Dr. Anton Schmid, den
Generalsekretär von Amnesty International Österreich Mag. Heinz Patzelt und
die bekannten Menschenrechtsexperten Dr. Lilian Hofmeister und Univ.-Prof.
Dr. Manfred Nowak, die Sexualwissenchafter Univ.-Prof. Dr. Josef Christian
Aigner, Prof. Dr. Rotraud Perner und Mag. Johannes Wahala, den Theologen
Univ.-Prof. Dr. Kurt Lüthi, Günter Tolar u.v.a.m.
Das Erkenntnis im Wortlaut:
http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/attachments/0/2/2/CH0003/CMS115208387309
6/transsexuellen-erlass_v4-.06.pdf
Rückfragehinweis: 0676/3094737; 01/8763061, office at RKLambda.at,
www.RKLambda.at
05.07.2006
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INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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07 [gipfelsoli] St. Petersburg -- Stralsund
von gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Russische Aktivisten von Sicherheitskräften eingeschüchtert und bitten um
internationale Unterstützung
- Stralsund: Bush & Merkel nicht willkommen!
- Einblicke in das Innenleben einer
Mobilisierung: dissent!-Broschüre erschienen
--------------------------------------------------------------------------------
Russische Aktivisten werden von den Sicherheitskräften eingeschüchtert und
bitten um internationale Unterstützung
Presse-Mitteilung Nr. 1,
26. Juni 2006
Vorbereitungen der Proteste gegen den G8-Gipfel in St. Petersburg sind in der
Endphase: Russische Aktivisten werden von den Sicherheitskräften
eingeschüchtert und bitten um internationale Unterstützung
In den letzten Wochen wurden zum wiederholten Male Aktivisten in St. Petersburg
von Polizei und russischem Sicherheitsdienst zu Hause aufgesucht,
erkennungsdienstlich behandelt und über die Proteste ausgefragt - unter den
Betroffenen sind Mitglieder des Anti-Kriegs-Komitees, des Petersburger Bunds
der Anarchisten, der Antifaschistischen Assoziation und anderer Organisationen.
In einzelnen Fällen suchte die Polizei nicht nur die Aktivisten selber, sondern
auch ihre Verwandten, Nachbarn und Arbeitskollegen auf. Eine Presse-Gruppe des
russischen "Netzwerkes gegen G8" (Network against G8) spricht in diesem
Zusammenhang von gezielten Methoden der Einschüchterung, Belästigung und
Repression.
Das "russische Netzwerk gegen G8" ruft international zur Unterstützung der
diesjährigen Proteste gegen das G8-Gipfel-Treffen in St. Petersburg auf: "Wir
bitten die Medien ein Auge auf die Aktionen der Autoritäten zurichten und
fordern weltweit alle Bürgerrechts-Gruppen auf, Druck auf die russische Elite
auszuüben, übers Internet wie auch durch direkte Unterstützung." Mit diesem
ersten Aufruf versuchen die Aktivisten in Russland den internationalen Fokus
nicht nur auf die Gipfel-Ereignisse, sondern auch auf die Proteste und die
befürchtete Repression zu lenken.
Diesem Aufruf folgend haben wir in Berlin eine "G8 2006 info- and media-group"
gegründet und werden in den kommenden Wochen regelmäßig über aktuelle
Geschehnisse in Russland, aber auch über Solidaritätsaktionen berichten. Wir
stellen während der Gipfel-Proteste gerne auch Kontakte zu mutigen Berlinern
her, die sich für eine Teilnahme an den Protesten in St. Petersburg
entschlossen haben. Außerdem können wir auch Kontakte zu russischen Aktivisten
vermitteln.
Der diesjährige G8-Gipfel wird vom 15. bis 17. Juli in der Nähe von St.
Petersburg stattfinden. Die G8-Gipfel sind wichtige Knotenpunkte im
institutionellen Netzwerk der herrschenden Weltordnung und ihre Politik steht
für immer mehr Armut, Verschuldung, Umweltzerstörung und den Abbau sozialer und
demokratischer Rechte. Seit langem stoßen die Gipfel auf Kritik, Protest und
Widerstand und so haben Hunderttausende in Genua 2001, Evian 2003 und Edinburgh
2005 ihre Ablehnung der G-8 bekundet. Auch in Russland wird das Gipfel-Treffen
von Protesten begleitet, wenn auch sicherlich unter anderen Voraussetzungen und
aufgrund der veränderten Bedingungen und Reise-Hindernissen (Visa) werden
weitaus weniger Teilnehmer erwartet.
Wenn Sie Fragen haben über die Ereignisse in St. Petersburg, Kontakte zu
Demonstranten vermittelt bekommen möchten oder über Solidaritäts-Aktionen in
Deutschland oder anderswo mehr wissen möchten, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt
(g8-int at riseup.net/ 0162 -3508948/ www.presse.gipfelsoli.org) auf.
Übersicht über Veranstaltungen anlässlich des G8-Gipfels 2006 in Deutschland:
1) Das russische Netzwerk "Network Against G8" (NAG8) ruft am 14. Juli 2006 zu
einem globalen Aktionstag gegen den diesjährigen G8-Gipfel auf. Ein Zitat aus
dem Aufruf: "Während weltweit die gesamte Aufmerksamkeit auf das Spektakel der
G8 gerichtet ist, müssen wir zeigen, dass die G8 überall wo sie tagen, auf
Protest treffen. Wir sind überall." (Der vollständige Aufruf ist online unter:
http://spb8.net/en/global_action_day/)
2) Unter den anlässlich des globalen Aktionstags geplanten Aktionen planen
Aktivisten in Deutschland für den 14. Juli eine "Reclaim the Streets"- Party in
Hamburg (www.reclaimthestreets-hh.tk), eine Kundgebung in Frankfurt am Main
sowie Aktionen in Berlin.
3) Ebenfalls anlässlich des diesjährigen G8-Gipfels und um Solidarität mit den
Demonstrierenden in St. Petersburg auszudrücken wird in Berlin am 16 Juli 2006
eine Demonstration stattfinden. Weitere Informationen unter:
http://www.kapitalismus-abschalten.de.vu/
4) Gruppen aus dem friedenspolitischen Spektrum
(http://www.bush-in-stralsund.de/), der Interventionistischen Linken
(http://www.g8-2007.de/200606/bush.php) und anderen Zusammenhängen
demonstrieren am 13. Juli anlässlich des Bush-Besuchs in Stralsund gegen den
G8-Gipfel in St. Petersburg. Aus Berlin werden ebenfalls viele Teilnehmende
erwartet.
5) In den USA werden vom 9. bis 16. Juli 2006 "Acht Tage des Widerstands gegen
die G8" stattfinden. Weitere Informationen finden sich unter:
http://rtc.revolt.org/node/210
6) Rising Tide North America have called for an "International Day of Direct
Action against Climate Change and the G8" (entire call:
http://spb8.net/en/uncategorized/24)."
Mit freundlichen Grüßen,
[Die Berliner "G8 2006 info- and media-group"]
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Stralsund: Bush & Merkel nicht willkommen!
Vom 12.-14. Juli besucht US-Präsident Bush Mecklenburg-Vorpommern und trifft
sich in Stralsund mit Merkel zum Sightseeing in der der Altstadt. Für den
Sicherheitsapperat ist dies der warm-up für die Anti-G8-Proteste 2007, denn
bundesweit rufen Gruppen zur Großdemo auf und es werden mehrere Tausende
erwartet.
Ablauf des Bush-Besuches (letzter Kentnisstand)
Ankunft am 12.7. vormittags mit der "Air Force One" auf dem teils militärisch
genutzten Flughafen Rostock-Laage und dann weiter nach Heiligendamm.
Wahrscheinlich wird Bush im Hotel Kempinski in Heiligendamm übernachten.
13.7.: vormittags werden G. Bush und L. Bush per Hubschrauber den
Marinestützpunkt in Parow besuchen und dann geht es weiter Richtung Süden nach
Stralsund:http://maps.google.de/maps?f=d&hl=de&saddr=parow&daddr=Stralsund&ie=UTF8&om=1
11-15 Uhr Aufenthalt und Programm in Stralsund. Besichtigung von Teilen der
Altstadt auf der "Altstadt-Insel" (siehe Stadtplan) - dort im Bereich um den
"Alten Markt"/Nikolaikirche. Besuch des Rathauses und in der Nikolaikirche und
danach flanieren in diesem Sicherheitsbereich in der Altstadt:
http://map4.net/karte.php?x=3347&y=1723&gort=Stralsund&strasse=Alter%20Markt&nav=nein&typ=strassen&karte=Stralsund&fkt=A&suche=strassen&win=1024
Laura Bush, die Ehefrau des US-Presidenten, wird teils ihr eigenes Programm
absolvieren, so steht auf dem Programm die Besichtigung des
"Johanniskloster":http://map4.net/karte.php?x=3385&y=1612&id=900000008&karte=Stralsund&nav=nein&typ=anzeige&fkt=Sehen&win=1024
und der
Kinderbibliothek:http://map4.net/karte.php?x=3551&y=1804&id=900000086&karte=Stralsund&nav=nein&typ=anzeige&fkt=Service&win=1024
Gegen 15 Uhr geht es dann weiter in das Musterdorf "Trinwillershagen" (30 km
westlich von Stralsund), wo Bundeskanzlerin Merkel 2005 vom CDU-Kreisverband
als Direktkandidatin für die Bundestagswahl nominiert wurde.
Bush und Merkel werden wahrscheinlich weiter mit den Hubschraubern der
Bundespolizei von M-V unterwegs sein, doch wenn tatsächlich eine Fahrt mit dem
Auto stattfinden soll, dann vermutlich über die
B105:http://maps.google.de/maps?f=d&hl=de&saddr=stralsund&daddr=Trinwillershagen+&ie=UTF8&ll=54.311316,13.005753&spn=0.110759,0.275002&om=1
Später zurück nach Heiligendamm und erneute Übernachtung dort.
Am 14.7. ist Abflug - eventuell gemeinsam mit Merkel - zum G8-Gipfel nach St.
Petersburg.
Die Sicherheitsmaßnahmen
Sämtliche Ortschaften, in denen der Besuch stattfindet werden weiträumig
abgesperrt werden, d.h. Trinwillershagen, Stralsund, Laage und Heiligendamm.
Insgesamt sollen ca. 400 km des Autobahnnetzes gesperrt werden.
Ab dem 12.7. müssen alle Fahrzeuge, auch Motorräder etc.- auch aus Hinterhöfen
und Garagen - aus der gesamten Altstadt von Stralsund entfernt werden bis
abends am 13.7 oder sie werden abgeschleppt. Obwohl die südliche Altstadt
angeblich von TouristInnen besucht werden könne, wird von seitens der Polizei
darüber informiert, dass alle mit Taschen- und Ausweiskontrollen zu rechnen
hätten. Für die ca. 1.500 BewohnerInnen der Altstadt-Insel von Stralsund sollen
ZWEI Personenkontrollschleusen eingerichtet werden, durch die sie nach Ausweis-
und Taschenkontrolle die Altstadt verlassen oder betreten können.
Hier eine gute Übersichtskarte, die
"Altstadtinsel" liegt hier zwischen Bahnhof,
Knieper Teich, Franken Teich und Hafen:
http://www.hansestadt-stralsund.de/imagecatalogue/imageview/134/?RefererURL=/article/view/29
Aufgrund des Besuches des Marinestützpunktes und der Ankunft der Bushs vom
Norden her wird ebenfalls der gesamte Hafen Stralsunds für Touristen gesperrt
werden, alle Schiffe müssen ihre Luken geschlossen halten, Eisenbahnwaggons und
Lastwagen müssen entfernt werden.
Während des 13. Juli dürfen die Geschäfte, Kneipen und Cafes nicht geöffnet
sein.
Auch außerhalb der Altstadt werden Checkpoints eingerichtet. Angeblich seien
BesucherInnen, die nach Rügen wollten, nicht von den Maßnahmen betroffen, wird
beschwichtigend behauptet, dennoch sollen auch die Fährverbindungen teils
eingestellt und massiv kontrolliert werden. So wird auf den Bahnhöfen natürlich
mit massiven Verzögerungen aufgrund des allgemeinen Chaos zu rechnen sein.
Alle weiträumigen Maßnahmen dienen einmal dazu den Protest möglichst entfernt
aufzuhalten als auch um z.B. Anfahrtmöglichkeiten per Fähre oder Auto teils zu
blockieren sowie um Wege für die Sicherheitsfahrzeuge der deutschen Polizei
aber auch der amerikanischen Sicherheitsbeamten freizuhalten.
Seit kurzem ist bekannt, daß die Hansestadt Stralsund auf der gesamten
"Altstadt-Insel" ("Insel" daher, weil die Altstadt nur über "Brücken" bzw.
Einbuchtungen zu erreichen und somit von der Polizei auch leicht abzuriegeln
ist) ein Versammlungsverbot erlassen hat, obwohl Juristen bereits Zweifel
darüber haben, ob die Stadt die "Rote Zone" überhaupt bis zur südlichen
Altstadt ausweiten kann.
Ca. 15.000 Polizeibeamte werden im Einsatz sein, ca. 10.000 von anderen
Bundesländern.
Der zentrale Busbahnhof (Frankendamm / Weidendamm / Karl-Marx-Straße) dient als
Standort für polizeiliche Einsatzkräfte.
Rund 1.300 Gullydeckel in der Stadt werden zugeschweißt,
Der Innenminister des Landes (Dr. Gottfried Timm, SPD) hat mehrfach angedeutet,
dass das Ereignis auch als Probelauf für den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm
gewertet werden wird.
Der Besuch des US-Präsidenten fällt mitten in die Hauptsaison, für die zwischen
60.000 und 70.000 Urlauber auf der Insel Rügen erwartet werden.
In Mainz vor einem Jahr hatten die Amerikaner schon Monate vor dem Besuch ihre
Sicherheitsberater an den Rhein geschickt, um die Lage vor Ort zu sondieren und
Vorbereitungen zur Abwehr aller denkbaren Bedrohungsszenarien zu treffen. Je
näher der Besuchstag dann rückte, desto nervöser wurde die Stimmung vor Ort.
Abgestellte Fahrräder, Mülltonnen und Briefkästen im gesamten Bereich um das
Kurfürstliche Schloss und den Dom, wo der Besuch sich abspielen sollte, mussten
damals weichen.
Am Besuchstag selbst herrschte dann Ausnahmezustand im gesamten
Rhein-Main-Gebiet. Über 7.000 Polizisten aus mehreren Bundesländern sorgten in
Mainz und Umgebung für die Sicherheit des Präsidenten. Auf dem Frankfurter
Flughafen, dem größten in Deutschland, ging nach der Landung der "Air Force
One" erst einmal gar nichts mehr. Fast 100 Flüge fielen aus, die Lufthansa
sprach später von einem Millionschaden.
Beim Rüsselsheimer Autohersteller Opel ruhte die Produktion für einen Tag, weil
nicht klar war, ob die Arbeiter an diesem Tag überhaupt ins Werk kommen
konnten.
Die Mainzer Innenstadt war an diesem Tag wie ausgestorben. Zwar demonstrierten
rund 12.000 Menschen unter dem Motto "Not Welcome, Mr. Bush" gegen den
Präsidenten - allerdings in sicherer Entfernung des Besuchsgeschehen.
Vom Besuch Bushs selbst bekamen die Bürger nichts mit, da die betroffenen
Bereiche der Stadt weiträumig abgesperrt wurden. Anwohner durften ihre Häuser
nicht verlassen, und Journalisten konnten sich teilweise nur in Begleitung von
Sicherheitskräften bewegen, um nicht ins Visier der Scharfschützen auf den
Dächern zu geraten.
Bundesweite Großdemonstration in Stralsund am 13.7.
Inzwischen haben zahlreiche linke Gruppen und Organisationen zur bundesweiten
Großdemo in Stralsund am 13. Juli aufgerufen. Es wird mit mehreren Tausenden
TeilnehmerInnen gerechnet.
Zahlreiche prominente RednerInnen und Programm bereits ab morgens bei den
Auftaktkundgebungen und bei der Abschlusskundgebung sind vorgesehen. Ab 9 Uhr
bis 20 Uhr abends sind Kundgebungen und Demonstrationen angemeldet.
10 UHR:
Beginn der Vorprogramme an den Auftaktorten mit politischer Information, Talk,
Kultur
13 UHR:
Es gibt 2 zentrale Auftaktkundgebungen um 13 Uhr:
1.) Der Vorplatz des Hauptbahnhof
Stralsund:http://map4.net/karte.php?x=2982&y=2154&gort=Stralsund&strasse=Tribseer%20Damm&nav=nein&typ=strassen&karte=Stralsund&fkt=T&suche=strassen&win=1024
2.) Mahnkesche Wiese (Nähe Bahnhof Rügendamm), Parkmöglichkeiten für Busse und
Autos:http://www.hansestadt-stralsund.de/imagecatalogue/imageview/134/?RefererURL=/article/view/29
14 UHR bis 16 UHR:
Ab 14 Uhr starten die Demonstrationen und sollen um 16 Uhr den gemeinsamen
Abschlusskundgebungsplatz erreichen.
Da jetzt ein Versammlungsverbot für die südliche Altstadt für jeglichen Protest
verhängt wurde, obwohl diese nicht im angeblichen "Sicherheitsbereich" der
Altstadt liegt, ist der ursprünglich angedachte Abschlusskundgebungsort "Neuer
Markt" noch nicht
gesichert:http://map4.net/karte.php?x=3259&y=2084&id=900000029&karte=Stralsund&nav=nein&typ=anzeige&fkt=Sehen&win=1024
Gegen 16 Uhr, d.h. eine Stunde nach der die "Rote Zone" angeblich aufgehoben
werden würde, ist eine Kundgebung auf dem "Alten Markt" im Norden der Altstadt
angemeldet.
Aufgrund der benannten Sicherheitsmaßnahmen ist
mit Kontrollen und Verzögerungen
zu rechnen.
Reisemöglichkeiten am 13.7. nach Stralsund:
Berlin Hauptbahnhof, Gleis 7 (unten) ab 09:41, an Stralsund 12:51. Treffen wg.
Koordination der Brandenburg- bzw. Mecklenburg-Tickets 9.00, Europaplatz vorm
Hbf (Nordseite).
Hamburg Busse 8:00 Uhr ab Moorweide (neben der Tankstelle). Fahrkarten für
18,./10,./5,- Euro bei: GNN-Verlag, Neuer Kamp 25, Tel. 43 18 88 20 und
Linkspartei.PDS, Kreuzweg 7, Tel. 3 89 21 64 Infos: www.hamburger-forum.org
Lübeck Bus, 8.30 Uhr ab alternative,
Willy-Brandt-Allee 9, Fahrkarten 8,- / 12,-
Euro, weitere Infos folgen
Duisburg/ ... /Stralsund: Busfahrt nach
Stralsund, Abfahrt: Duisburg, 03.30 Uhr,
ab Busbahnhof am Hauptbahnhof; Essen: 03.50 Uhr, ab Busbahnhof am Hauptbahnhof;
Bochum: 04.10 Uhr, ab Busbahnhof am Hauptbahnhof; Dortmund: 04.30 Uhr, ab
Busbahnhof am Hauptbahnhof, Fahrpreis: 30/25 EUR, Anmeldung und Informationen
bei: Willi Hoffmeister, Handy: 0171-5719486, eMail:willi.hoffmeister at gmx.de,
(bis 10.Juli Fahrt
Jena: gemeinsame Fahrt nach Stralsund "Bush kommt. Wir auch!" Ein kleines
lokales Netzwerk gegen Bushs Besuch und dessen Kriegspolitik, ruft zur
Teilnahme am Protest in Stralsund auf. Gemeinsame Fahrt in PKW(s) aus Raum Jena
nach Stralsund undzurück. (geplante) Abfahrt: 04.00 Uhr oder 05.00 Uhr
Kontakt: Marco, Tel.: 0171/789 2338
Dezentrale Aktionen und Kundgebungen am 12.7. zur Mobilisierung nach Stralsund
Mittwoch, 05.07.2006 Stralsund: Mahnwache zum (kommenden) Bush-Besuch in
Stralsund, 15-17 Uhr, vor dem MdB Büro von Angela Merkel, Ossenreyerstr. 29,
VA: PDS.Die Linke KV Stralsund
Donnerstag, 06.07.2006 Castrop-Rauxel: Info-Stand des Friedenskreises in der
Fußgängerzone, Treffpunkt: 10.30 Uhr, Lambertusplatz, VA: Friedenskreis
Castrop-Rauxel
Donnerstag, 06.07.2006 Heidelberg: Diskussionsveranstaltung "Erst Irak, jetzt
Iran?" mit Pascherie Heidari (iranische Studentin), Joachim Guilliard
(Buchautor und Irakexperte), 19.30 Uhr, griechischen Taverne,
Bergbahntalstation, VA: WASG HD und Heidelberger Forum gg. Militarismus und
Krieg
Donnerstag, 06.07.2006 Stralsund: Mahnwache zum (kommenden) Bush-Besuch in
Stralsund, 15-17 Uhr, an der Gedenktafel für die Opfer der Bombennacht
(Innenstadt), VA: PDS.Die Linke KV Stralsund
Freitag, 07.07.2006 Berlin: Mobilisierungsveranstaltungen zum Bush-Besuch:
Filmvorführung "Der vierte Weltkrieg", 21 Uhr, auf dem Heinrichplatz
(Berlin-Kreuzberg) ["Der Vierte Weltkrieg" führt uns an die vordersten Fronten
aktueller sozialer Konflikte in Mexiko, Argentinien, Israel/Palästina,
Südkorea, Südafrika, Nordamerika und Europa.], VA: Gegeninformationsbüro Berlin
Montag, 10.07.2006 Hamburg: Diskussionsveranstaltung "Erst Irak, jetzt Iran?
Keine weiteren Massaker, Mr. Bush!" mit Prof. Dr. Norman Paech (MdB Die Linke.,
außenpolitischer Sprecher), Ulrich Cremer (GAL Hamburg, Autor "Neue Nato - Neue
Kriege?"), Mustafa Yoldas (SCHURA - Rat der islamischen Gemeinschaften in
Hamburg -angef.-), Stefan Ziefle (WASG-Hochschulgruppe), 19-21 Uhr, Uni HH,
Philturm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal G,
Details:http://www.wasg-hh.de/stadt/arbeitsgruppen/aguni/aguni.php, VA:
Linksabbieger und WASG-Hochschulgruppe
Montag, 10.07.2006 Stralsund: Mahnwache zum (kommenden) Bush-Besuch in
Stralsund, 15-17 Uhr, Alter Markt am Stadtpanorama, VA: PDS.Die Linke KV
Stralsund
Dienstag, 11.07.2006 Berlin-Kreuzberg: 19 Uhr, Info- und
Mobilisierungsveranstaltung. "Auf nach Stralsund! Gegen Besatzung, Folter und
Krieg!" Ort: Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, Nähe U-Bhf.
Mehringdamm // ReferentInnen: Michael Pröbsting (Wiener Bündnis BushGoHome und
ArbeiterInnenstandpunkt), Martin Suchanek (Anti-G8-Bündnis für eine
revolutionäre Perspektive und arbeitermacht), Said Dudin (angefragt)
Internet:http://www.antiG8.tk
Mittwoch, 12.07.2006 Berlin: Dezentrale Aktionen in Berlin anl. des Bush in
Stralsund, (geplant: 18 Uhr, Konzert und Kundgebung, gegen Abend) Berliner
Aufruf:http://www.achse-des-friedens.de/aktionen_bush02.htm, VA: "Berliner
Koalition der Unwilligen - gegen den Bush-Empfang"
Mittwoch, 12.07.2006 Bochum: Mahnwache / Tribunal anl. des Bush-Besuches in
Stralsund, 16.30 Uhr, Innenstadt, Glascafé, ab 17.30 Uhr, Mahnwache, VA:
Bochumer Friedensplenum
Mittwoch, 12.07.2006 Dortmund: Kundgebung mit bildlicher Darstellung der
Folterungen und Informationsstände, 17-18 Uhr, Reinoldikirchplatz, VA:
Dortmunder Friedensforum [aus anl. des Bush-Besuches in Stralsund]
Mittwoch, 12.07.2006 Hamburg: Demonstration, "Not welcome, Mr. President! Bush
und Merkel: Kriege beenden- Kriegsplanungen stoppen!", Auftakt: 17.30 Uhr,
Kriegsklotz (Dammtordamm), Zwischenkundgebung am Gänsemarkt, Abschluss:
Mönckebergstr./Saturn,
Flugblatt:http://people.freenet.de/hamburgerforum/Stralsundneu.pdf, VA:
Hamburger Forum [aus anl. des Bush-Besuches in Stralsund]
Mittwoch, 12.07.2006 Nürnberg: Aktion/Demonstration anl. des Bush-Besuches in
Stralsund, Auftakt: 17 Uhr, vor der Lorenzkirche, anschl. (geplant)
Demonstrationzug zum Amerika-Haus, Gleißbühlstr. 13, VA: Nürnberger
Friedensforum
Mittwoch, 12.07.2006 Rostock: Aktionskundgebung "Not welcome, Mr. Bush!" zum
Bush-Besuch in Stralsund, 17.30 Uhr, Universitätsplatz, VA: Rostocker
Friedensbündnis, ...
Mittwoch, 12.07.2006 Schwedt/Oder: Mahnwache/Aktion "Er ist nicht unser Gast!"
am Aktionstag "Gegen den Bush - Besuch", 11.30 Uhr, auf dem Platz der
Befreiung, VA: attac Schwedt, ...
Aufrufe / Infos
Bundesweiter Aufruf:http://www.achse-des-friedens.de/aktionen_bush01.htm
Infos:
http:www.achse-des-friedens.dehttp://www.friedensratschlag.dehttp://www.attac.de/biss/index.php
Weitere Termine und viele Links:http://www.friedenskooperative.de
Plakat (pdf):http://www.bush-in-stralsund.de/dateien/plakat_aufruf_color.pdf
Aktuelle Infos / Zentrale
Mobilisierungs-Homepage:http://www.bush-in-stralsund.de
Aufruf Berliner Gruppen des Anti-G8-Bündnis für eine revolutionäre Perspektive:
http://free.pages.at/nog8/aufruf_bush.php
Infos:http://www.antiG8.tk
Aufruf Gegeninformationsbüro Berlin:
http://www.gegeninformationsbuero.de/frameset.html?/krieg/bush_stralsund_2006.htm
Infos:http://www.gegeninformationsbuero.de
Aufruf Interventionistische Linke: http://www.g8-2007.de/200606/bush.php
Infos:http://www.g8-2007.dehttp://www.avanti-projekt.de
Aufruf Deutscher Freidenker Verband e.V. und Initiativ e.V.
http://www.antifakomitee.de/website/freidenker_bush.htm
Infos:http://www.antifakomitee.de
Presseartikel der letzten Zeit sind unter anderem dokumentiert auf:
http://www.friedenskooperative.dehttp://www.bush-in-stralsund.dehttp://www.antig8.tk
[indymedia.de, von Globalisierung & Kriege stoppen! - 04.07.2006 18:19 ]
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Einblicke in das Innenleben einer Mobilisierung: dissent!-Broschüre erschienen
Download unter http://gipfelsoli.org/Media+Tools/dissent_broschuere.pdf
Der Beginn der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel
2007 liegt jetzt schon über ein
Jahr zurück, nimmt man den BUKO 28 in Hamburg als Stichtag. Dort wurde der
G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm zum ersten Mal im größeren Rahmen thematisiert.
Veranstalter war das damalige dissent! Netzwerk, bzw. deren deutschsprachige
TeilnehmerInnen, die sich nach dem europäischen PGA-Treffen 2004 in Belgrad der
Mobilisierung gegen den G8 in Gleneagles anschlossen - schon damals mit Blick
auf den G8 2007.
Der Anfang der Mobilisierung Am Anfang stand die Frage: wieso sollten wir
überhaupt mobilisieren (s. Gipfelperspektiven 1.0, S. 5). Eine Frage, die auch
auf dem ersten Netzwerktreffen im Oktober 2005 in Hamburg (S. 26, 27) heiß
diskutiert wurde. Sie wurde nicht eindeutig beantwortet, aber die Anstrengungen
zur Mobilisierung begannen. Zumeist und am produktivsten geschah dies in den
einzelnen Arbeitsgruppen, von denen es mittlerweile etwa 12 gibt, die zum Teil
engagiert und kontinuierlich arbeiten. Auch die inhaltliche Auseinandersetzung
wurde bis zum zweiten Treffen in Berlin (S. 28-43) und darüber hinaus
fortgeführt. Seit dem Berliner Treffen geschieht dies vor allem innerhalb der
Inhalte AG (S. 47). Zugleich gab es auch Kritik an der gesamten Organisierung,
die sich besonders auf den einzelnen großen Plena Luft verschaffte (S. 21) Mit
der Zeit vervielfältigte sich die Präsenz des Themas der (auch) im dissent!-
Spektrum aktiven Gruppen in verschiedenen Zeitungen, vor allem jedoch in der AK
- Analyse und Kritik (S. 10, 18, 22, 50, 71, 89).
Aus der Vergangenheit lernen
Eines der Dinge, das die im dissent! Spektrum
aktiven Gruppen und Einzelpersonen
aus der Vorbereitung für Gleneagles 2005 mitgenommen haben, war der
reflektierende Rückblick auf vergangene Mobilisierungen. Diese Reflexionen
schlugen sich besonders in der Broschüre 'Days of Dissent' nieder, welche
englischsprachige Teile des Dissent! Netzwerks 2004 veröffentlichten. Darin
finden sich Texte zu früheren Mobilisierungen (die Broschüre kann als PDF
heruntergeladen werden: www.daysofdissent.org.uk). Auch in unserer Broschüre
spiegelt sich diese reflektierende Haltung im fünften und letzten Teil wieder.
Zur Auswahl der Texte
Für diese Broschüre standen mehr Texte zur Auswahl als wir abdrucken konnten,
deshalb waren wir zu einer Auswahl gezwungen. Die Gipfelsoli-Webseite
(www.gipfelsoli.org) hat eine Vorauswahl getroffen, an die wir uns fast
vollständig gehalten haben. Wir haben diese ein wenig eingeschränkt nach recht
willkürlichen, zumeist layout-technisch begründeten Kriterien. Zudem hat sich
das dissent!- Spektrum immer weiter ausdifferenziert. Viele Texte lassen sich
nicht mehr dissent! zuordnen, sondern eher anderen Spektren oder
Arbeitsgruppen.
Deutsche Broschüre - internationale Mobilisierung?
Wir sind uns bewusst, dass eine rein deutschsprachige Broschüre einer
internationalen Mobilisierung nicht gerecht wird. Uns fehlen jedoch die
Ressourcen, um all die Texte übersetzen zu können. Aber das muss ja nicht nur
negative Folgen haben. Nutzt die Chancen die diese einsprachige Broschüre euch
bietet und übersetzt die Texte für eure nicht deutschsprachigen GenossInnen!
Zum Aufbau der Broschüre
Es gab zwei Ideen, wie diese Broschüre aufgebaut
sein könnte: Chronologisch oder
thematisch. Eine chronologische Strukturierung hätte den Vorteil gehabt, dass
alle Texte gleichgewichtig nebeneinander gestanden hätten. Jedoch sahen wir
zwei Probleme. Erstens die Frage: wohin mit den Texten, die vor der
Mobilisierung 2007 geschrieben wurden (zu Internationalismus und vergangenen
Events)? Und zweitens erschien uns das Durcheinander in einer chronologisch
aufgebauten Broschüre zu groß. Zumal sich einige der Papiere aufeinander
beziehen. Deshalb entschieden wir uns für einen thematischen Aufbau. Auch
dieser erwies sich nicht als problemlos. Viele der Texte ließen sich nur schwer
einordnen, weil sie in zwei oder drei Kategorien gehören. Wir haben sie dann
dorthin gepackt, wo sie unser Ansicht nach am ehesten hinpassen.
Innerhalb der einzelnen Teile haben wir dann
versucht die Texte chronologisch zu
sortieren - soweit es das Layout zuließ.
Die Broschüre: eine Bleiwüste
Da auf unsere Bitte nach Bildern nur sehr zögerliche Reaktionen kamen, muss
diese Broschüre weitgehend unbebildert bleiben. Wir wollen die Texte nicht noch
stärker interpretieren, als wir es schon mit der Zuordnung getan haben - und
Bilder verstehen wir als Interpretation. Wenn Bilder am Ende von Texten
montiert sind, entstammen sie unserer Auswahl.
Zweck der Broschüre
Wir haben diese Textsammlung zusammengestellt, um einen Blick zurück auf die
schon bisher gelaufene Mobilisierung werfen zu können und bestärkt die nächste
Etappe zu meistern. Wir wollen zu Diskussionen anregen und die Texte aufwerten.
Die Broschüre wurde mit Blick auf das Camp06 erstellt, weil wir es für einen
guten Ort halten, offene Fragen weiter zu diskutieren und zu entwickeln. Da
nicht absehbar ist, dass alle in dieser Broschüre und sonst im Raum schwebenden
Meinungsverschiedenheiten, Unzufriedenheiten oder Befindlichkeiten auf dem Camp
gelöst werden können: Die Broschüre soll die Möglichkeit eröffnen - mit allen
Texten zur Hand auch nach dem Camp zu den Fragen im Austausch zu bleiben -
hoffentlich schriftlich, um eine zweite Auflage zu füllen. Und nicht zuletzt
wollen wir einen Einblick in die Vielfalt des dissent! Spektrums eröffnen!.
Viel Spass beim Lesen und Diskutieren,
Die Redaktionsgruppe
Juli 2006
Impressum
Zusammengestellt wurde die Broschüre von Gruppen, die im den Dissent!-Spektrum
aktiv sind.
V.i.S.d.P.:
Carlo Giuliani
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Mitmachen
Wenn ihr einen Text für eine nichtdeutschsprachige Broschüre übersetzt habt,
schickt die Übersetzung an: gipfelsoli@ nadir.org. Wir laden uns den Text dann
von der Seite runter.
[Redaktionsgruppe]
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gipfelsoli infogruppe
Newsletter mit Nachrichten über Mobilisierungen,
Debatten und Repression im Zusammenhang mit
Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge, so sie nicht von uns
verfasst sind, sind mit eckigen Klammern versehen.
Wir können leider keine Verantwortung für die
Richtigkeit der Beiträge übernehmen. Auch geben
die Beiträge
nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos und Texte sowie ein öffentliches
Archiv des Newsletters unter www.gipfelsoli.org.
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli at nadir.org
gipfelsoli mailinglist subscribe - unsubscribe
https://lists.nadir.org/cgi-bin/mailman/listinfo/gipfelsoli-l
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08 [womeninblack] Colombia: Urgent Action
von womeninblack at listas.nodo50.org
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VOICES OF WOMEN
URGENT ACTION
27 JUNE 2006
In Colombia our democracy, our liberties and our rights are threatened&
The enemies of truth and justice continue intimidating our organization and
our operations. We denounce the threats against MARIA JACKELINE ROJAS
CASTANEDA, who has been a member of the Organizacion Femenina Popular for
18 years, member of the directorship and director of the radio program la
Mohana. This is in addition to the recent denouncement regarding threats
against our colleague GLORIA AMPARO SUAREZ.
As we know, there is an atmosphere of persecution against the social
organizations and defenders of human rights who make denouncements. In
Barrancabermeja, soon after the circulation of the pamphlet
Barrancabermeja free of guerrillas, there have been two direct actions
against members of the OFP during the month of June.
This new threat is triple in nature: against JACKELINE ROJAS, against the
OFP, and against our radio program la Mohana -- Reality Through a Womans
Eyes. We denounce this situation, we reject this pressure [against us] and
we demand guarantees for the free development of our organizational
processes, as well as freedom of opinion and expression.
FACTS
Around 10:00 a.m. last Wednesday, 21 June 2006, a call (apparently from a
cell phone) was received by the control master of Radio UNO, of the radio
chain RCN, where we have a daily 10-minute radio program. The mans voice
on the phone said to the control Tell that la Mohana bitch that we are
listening to her and to prepare a box for her tongue.
We are worried about the fact that someone may be following our colleague
JACKELINE ROJAS.
We are worried about intimidation through indirect threats.
DEMANDS
We demand protection for our colleague JACKELINE ROJAS and all members of
the Organizacion Femenina Popular.
We demand guarantees from the civil, military and police authorities for
the right to free development of our organization and [the right] to
express our opinion.
We demand that the self-labelled social cleansing groups be investigated
and dismantled
WE CALL ON
Social organizations to strengthen our social work and denouncements even
in the midst of strong pressure brought against us and all our members.
The international community to follow up on these happenings, which affect
the life and organization of all the citizens of Barrancabermeja, and to
communicate with the government about these events.
ADDRESSES BELOW
Dr. Alvaro Uribe Vélez, presidente dela república,
Cra. 8 # 7 26, Palacio de Nariño, Santa Fe de Bogotá. Fax:
+57.1.566.20.71: auribe at presidencia.gov.co
Dr. Carlos Franco. Director Programa Derechos Humanos Vice-Presidencia de
la República. Teléfono: 565 97 97 ext. 744. E. mail: cefaro at presidencia.gov.co
Doctor Edgardo José Maya Villazón, Procurador general de la nación, Cra 5
#15-80, Bogotá. Fax: +57.1.342.97.23; E-mail: cap at procuraduria.gov.co
Dr. Camilo Ospina Bernal, Ministerio de la Defensa,
Av. El Dorado con Cra. 52 CAN, Bogotá. Fax: +57.1.222.18.74;
E- mail: siden at mindefensa.gov.co
Dr. Volmar Pérez Ortiz. Defensor Nacional del Pueblo.
Teléfono: 314 73 00
E.mail: defensoria at defensoria.org.co
Dr. Edgar Cote Gravino, Alcalde de Barrancabermeja. Teléfono 6 22 29 72. E-
mail: ecote at barrancabermeja.gov.co
Coronel Efraín Oswaldo Aragón. Director Programa Derechos Humanos de la
Policía. Teléfono: 315 94 38. E.mail: efrainaragon at gmail.com
Coronel Enrique Garay Saleg. Jefe Oficina de Derechos Humanos del Ejército
Nacional. Teléfono: 266 03 16. E.mail: alie at ejercito.gov.co
Coronel Oscar A. Torres. Comandante policía Magdalena Medio .
Email: comandeman at policia.gov.co
ORGANIZACION FEMENINA POPULAR
Barrancabermeja - Magdalena Medio, Colombia
Translation: Trisha Novak, USA
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womeninblack at listas.nodo50.org
http://listas.nodo50.org/cgi-bin/mailman/listinfo/womeninblack
this is the international WiB mailing-out list, for the INTERACTIVE WiB
e-list, go to http://groups.yahoo.com/group/interactiveWiB
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C) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.
widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
http://www.no-racism.net/MUND
Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
Hinweis, wo weitere Informationen eingeholt werden können.
Bitte keine Attachments!
Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.
Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.
Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.
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veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.
Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.
Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.
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Zur Austragung aus dieser Liste bitte an <admin at no-racism.net
ein mail mit dem Text
unsubscribe no-racism
Bitte wegen Automatisierung diesen Wortlaut verwenden!
REDAKTIONELLES:
Diese Ausgabe hat Angela Mores aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Mi, 23.00 Uhr
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