widerst@nd mund: Mittwoch, 25. Januar 2005
MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
analle at no-racism.net
Mit Jan 25 06:53:41 CET 2006
widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
www.no-racism.net/mund
Mittwoch, 25. Januar 2006
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A) INHALT
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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ANKÜNDIGUNGEN
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1 Aufruf und Veranstaltung zu zweisprachigen Ortstafeln
Von: Initiative Minderheiten Newsletter
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2 Vorführung von "Artikel 7 - Unser Recht!" am 31.01.
Von: Initiative Minderheiten Newsletter
<news at initiative.minderheiten.at>
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3 Do26.1./Dodemo9.2.-Aufruf, Plakate, Jingle u.a./
24.1.:Aktionstag/26.1.:Kundgebung gg Rechtsextreme
Von: August Faschang <august.faschang at oeticket.com>
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4 9. Wiener Regenbogen-Ball am 28. J ä nner 2006
Von: Kurt Krickler <Kurt.Krickler at hosiwien.at>
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5 28.1.06: Irak-Veranstaltung in Münster
Von: wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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MEINUNGEN UND MELDUNGEN
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6 Sozialversicherungsnummer, Bacherpark, Mauthausen, Venezuela
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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7 "Kommunismus"/Debatte: Zu "Im Namen meiner gefallenen Genossen"
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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8 GLB/"Offener Brief"/ÖGB-Präsidium/Post/Villach
Von: Gewerkschaftlicher Linksblock <glb at aon.at>
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INTERNATIONALE SOLIDARIÄT
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9 "In Spanien gilt noch faschistisches Recht"
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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10 Schweiz/CIA/Medien: Haltet den Aufdecker!
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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11 Every UK home is now a potential detention centre!
Von: John O <ncadc at ncadc.org.uk>
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12 new issue transversal: "do you remember institutional critique?"
Von: eipcp <contact at eipcp.net>
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13 Mosambik-Info 24.1.2006
Von: Peter Pils <peter-pils at chello.at>
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14 Kongo: Unabhängige Untersuchung nach Tod von acht Blauhelmen gefordert
Von: GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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15 Heiligendamm -- Warschau
Von: gipfelsoli-l at lists.nadir.org <gipfelsoli-l at lists.nadir.org>
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16 Kanada: Ureinwohnern droht durch Wahlsieg der Konservativen massive Nachteile
Von: GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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17 Iraqi rebels in western city turn against Qaeda
Von: wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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INFO
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18 Das akin-Telefonbuch 2006
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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B) TEXTE
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ANKÜNDIGUNGEN
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1 Aufruf und Veranstaltung zu zweisprachigen Ortstafeln
Von: Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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Der Republikanische Club – Neues Österreich plant, einen AUFRUF zur Umsetzung der VfGH Erkenntnisse betreffend zweisprachiger Ortstafeln in Zeitungen (Presse, Standard, eventuell Salzburger Nachrichten) zu schalten. Die Methode wäre wieder die altbewährte, wir sammeln Unterschriften von Personen, die bereit sind, 25 Euro zu zahlen und ihren Namen unter den Aufruftext zu setzen. Wenn wir 100 UnterstützerInnen beisammen haben, können wir ein Inserat schalten, je mehr Unterschriften, desto mehr Inserate.
Der Aufruftext wird zweisprachig (deutsch/slowenisch) sein. Bitte antwortet uns per Email repclub at repclub.at oder RepiKlub at surfeu.at, wenn Ihr den Aufruf unterschreiben wollt.
Für den Republikanischen Club – Neues Österreich
Sibylle Summer (0664 -1032438), Jacqueline Csuss, Peter Kreisky, Doron Rabinovici, Ernst Tiefenthaler
(Kontonr.: Bank Austria, 610 620 502; Kennwort „Inserat“)
AUFRUFTEXT
Die politisch Verantwortlichen in Österreich, allen voran der Bundeskanzler und der Kärntner Landeshauptmann ignorieren die Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes.
50 Jahre nach Unterzeichnung des Staatsvertrages sind die Verpflichtungen daraus noch immer nicht vollständig umgesetzt.
Der Kärntner Landeshauptmann spottete über den Namen des früheren Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes und verhöhnt die Erkenntnisse des jetzigen.
Der Bundeskanzler schweigt dazu.
Dies höhlt den Rechtsstaat aus, denn ohne Minderheitenrechte wird das Recht der Mehrheit zur bloßen Willkür.
Wir fordern nicht mehr als die Einhaltung von Recht und Verfassung!
Wir fordern die Umsetzung der VfGH Erkenntnisse in Bezug auf die Aufstellung der zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten!
Anbei noch ein Veranstaltungshinweis zum Thema. Am.7. Februar um 19 Uhr gibt es im Republikanischen Club – Neues Österreich eine Podiumsdiskussion mit RA Rudi VOUK.
Dienstag, 7. Februar 2006, 19 Uhr, im Republikanischen Club:
ZWEISPRACHIGE ORTSTAFELN IN KÄRNTEN – Wie können die Erkenntnisse des VfGH umgesetzt werden? Wie beliebig ist der österr. Rechtsstaat gegenüber Minderheitenrechten?
Eine Diskussion mit: RA Rudi VOUK (er erwirkte die Erkenntnisse des VfGH), Barbara PRAMMER (2. Präsidentin des NR), Terezija STOISITS (Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im NR), Volker KIER (SOS Mitmensch), Prof. Bernd Christian FUNK (Verfassungsrechtsexperte), Prof. Hannes TRETTER (Leiter des Boltzmann Institutes für Menschenrechte)
Republikanischer Club – Neues Österreich, Rockhgasse 1, 1010 Wien, Eingang Cafe Hebenstreit
www.repclub.at, Email: repclub at repclub.at
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2 Vorführung von "Artikel 7 - Unser Recht!" am 31.01.
Von: Initiative Minderheiten Newsletter <news at initiative.minderheiten.at>
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Liebe FreundInnen und KollegInnen!
Wir bitten um Bekanntgabe und Verbreitung des folgenden Termins:
"ARTIKEL 7 - UNSER RECHT! / CLEN 7 - NASA PRAVICA!"
(A/SLO 2005, R: Thomas Korschil u. Eva Simmler, 83 min)
www.artikel7.at
FILMVORFÜHRUNG mit anschl. Möglichkeit zur Diskussion mit den beiden
FilmemacherInnen
WANN: Dienstag 31. Jänner 2006; 19:25
WO: HTU-cinestudio (Audi Max der TU), 1060 Wien; Getreidemarkt 9
www.cinestudio.at
"Der Film ist so unspektakulär, genau und seriös geraten, dass man sich
wünschte, die Bürgermeister der betroffenen zweisprachigen Kärntner
Gemeinden, in denen noch immer keine zweisprachigen Ortstafeln stehen, würden
verpflichtet, ihn sich anzusehen."
Christa Zöchling, Profil
"Unter dem Vorwand, der Film sei 'politisch einseitig', scheint sich nun
Österreichs öffentlich-rechtliche Sendeanstalt dem nationalistischen Diskurs
in seiner Programmpolitik anzuschließen. Dies ist besonders bedenklich, da die
Absage von Artikel 7 / Clen 7 in einem Jahr erfolgte, in dem Österreich das
fünfzigjährige Jubiläum seines Staatsvertrages zelebrierte ? jenes
Staatsvertrages, in den der Artikel 7 eigens deshalb aufgenommen wurde, um die
Rechte ethnischer Minderheiten gesetzlich zu garantieren. Bis heute:
vergebens."
Ales Debeljak, Die Zeit
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Newsletter der Initiative Minderheiten
Gumpendorfer Straße 15/13
A-1060 Wien
Tel. 586 12 49-18
Fax 586 82 17
http://www.initiative.minderheiten.at
http://www.gastarbajteri.at
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3 Do26.1./Dodemo9.2.-Aufruf, Plakate, Jingle u.a./24.1.:Aktionstag/26.1.:Kundgebung gg Rechtsextreme
Von: August Faschang <august.faschang at oeticket.com>
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Liebe Leute!
1) DONNERSTAG 26.1.
2) DONNERSTAGSDEMO 9.2. -VORBEREITUNG
2-1)AUFRUFTEXT-BITTE WEITERVERBREITEN!!!
2-2)PLAKATE
2-3)RADIO-JINGLE
3) 24.1.: AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS
4) 26.1.: KUNDGEBUNG GEGEN RECHTSEXTREMES TREFFEN IN OTTAKRING
+++++++++ 1) DONNERSTAG 26.1.:
Aufgrund der Kundgebung gegen das Treffen Rechtsextremer aus dem FPÖ-Nahbereich findet am 26.1. kein Speakerscorner am Ballhausplatz statt. Es wird aber auf jeden Fall zwischen 20Uhr und 20Uhr15 mindestens ein Speakerscornermensch am Ballhausplatz sein, damit niemand verloren geht, der sich zur gewohnten Zeit am Ballhausplatz einfindet. Sollte die Kundgebung in Ottakring kürzer als erwartet dauern, können wir natürlich gemeinsam zum Ballhausplatz weiterfahren. Die Widerstandslesung findet statt.
DONNERSTAGSPROGRAMM FÜR 26.1.
-----17Uhr Widerstandslesung (Ecke Ballhausplatz/Heldenplatz)
-----18Uhr30 Kundgebung in Ottakring (siehe Punkt 4 der Aussendung)
----- Danach für alle, die noch Zeit und Kraft haben: Vobereitungstreffen-Donnerstagsdemo (9.2.) im Käuzchen
++++++++++2) DONNERSTAGSDEMO 9.2. -VORBEREITUNG
Es wird wie immer bei Dodemos keine Reden geben. Während der Demo und davor am Ballhausplatz kann eine CD mit dem Flyertext abgespielt werden (mit einer fast unendlichen Liste schwarzblauranger Grausligkeiten). Den Flyer gibt es auf www.do-speakerscorner.org - auch zum Ausdrucken! Als Stationen der Demo werden u.a. das AMS und der Verfassungsgerichtshof anvisiert!
++++++++++2-1)AUFRUFTEXT-BITTE WEITERVERBREITEN!!!
Bitte per Mail, auf Homepages etc. weiterverbreiten:
AUFRUF ZUR DONNERSTAGSDEMO AM 9.2.2006
6 JAHRE WIDERSTAND GEGEN DIE SCHÜSSEL-HAIDER-REGIERUNG
DIESMAL MIT ZWEISPRACHIGEN DEMOTAFELN ZUM VERFASSUNGSGERICHTSHOF!
Gegen Schüssels Ratspräsidentschafts- und Mozartkugelidylle in einer gleichgeschalteten Medienlandschaft! Zeigen wir, dass wir wissen, wer sie sind: Verantwortliche für Rekordarbeitslosigkeit und Einkommensverluste, RassistInnen, NaziverharmloserInnen, Verhinderer zweisprachiger Ortstafeln und VerfassungsbrecherInnen, homophobe SexistInnen, SozialdemontiererInnen!
Heute demonstrieren wir nochmals das wahre Gesicht dieser Regierung und morgen wählen wir sie ab!
Am 4.2.2000 wurde die erste Schüssel-Haider-Koalition angelobt und schon am 9.2.2000 stand die Botschaft besorgter BürgerInnen am Ballhausplatz!
Es gibt viele gute Gründe, gegen die schwarzblaurange Regierung zu sein. Jeder/Jedem sind andere besonders wichtig. Wir laden alle ein, ihre Gründe mitzubringen, im Kopf oder - noch besser - auf Tafeln, Transparenten etc.. Viele der schwarzblaurangen Grausligkeiten der letzten 6 Jahre sind schon fast in Vergessenheit geraten, aber nicht weil sie so wenig schlimm wären, sondern weil sie nach dem Motto "speed kills" ständig überboten werden. Wer noch alte Demotafeln o.ä. aus den letzten Jahren hat, soll sie mitbringen, damit die Geschichte schwarzblauranger Unappetitlichkeiten in Erinnerung gerufen wird. Neue Transparente, Kleidungszusätze usw. zu den aktuellen Bedrohungen durch die Regierung sind natürlich genauso gern gesehen!
Nach wie vor gibt es jeden Donnerstag Widerstandsaktivitäten am Ballhausplatz/Ecke-Heldenplatz (Widerstandslesung ab 17Uhr, Speakerscorner* gegen Schwarzblaurange mit Mahnwache vor dem Kanzleramt ab 20Uhr). Zum sechsten Jahrestag der schwarzblaurangen Machtübernahme ist es an der Zeit, wieder einmal eine größere Protestaktion gegen die schon viel zu lange amtierende Regierung durchzuführen, die über den Ballhausplatz hinausgeht. Daher wird es am 9.2.2006 wieder eine Donnerstagsdemo in Wien geben. Treffpunkt: 20Uhr am Ballhausplatz!
Eine möglichst große Weiterverbreitung des Demotermins ist erwünscht! Get up, stand up for your right!
*Der einzig wahre Speakerscorner am Ballhausplatz. Beim Versuch, ihn zu imitieren, blamierte sich die Regierung.
++++++++++2-2) PLAKATE
Text:
6 Jahre Widerstand
Donnerstagsdemo gegen Schwarzblaurange
9.Februar 2006, Ballhausplatz, 20Uhr
Rekordarbeitslosigkeit endlich abbauen!
Zweisprachige Ortstafeln endlich aufstellen!
Stationen u.a.: AMS, Verfassungsgerichtshof
Wer noch Druckmöglichkeiten anbieten kann (gratis oder sehr kostengünstig), bitte melden: 0650 9451650!
++++++++++2-3)RADIO-JINGLE
Text konnte wegen des kurzfristigen Einspielungsangebots bei Radio-Orange nicht abgesprochen werden - ist aber mit einer kleinen Ausnahme (zur Einhaltung des 50Sekunden-Limits statt "Ratspräsidentschafts- und Mozartkugelidylle" nur "Ratspräsidentschaftsfeiern") nur aus Teilen beschlossener Texte zusammengestellt:
Text:
6 Jahre Widerstand
Donnerstagsdemo gegen Schwarzblaurange
Gegen Schüssels Ratspräsidentschaftsfeiern in einer gleichgeschalteten Medienlandschaft! Zeigen wir, dass wir wissen, wer sie sind: Verantwortliche für Rekordarbeitslosigkeit und Einkommensverluste, RassistInnen, NaziverharmloserInnen, Verhinderer zweisprachiger Ortstafeln und VerfassungsbrecherInnen, homophobe SexistInnen, SozialdemontiererInnen!
9.Februar2006, Ballhausplatz, 20Uhr
Stationen u.a. AMS, Verfassungsgerichtshof
Wenn jemand den Jingle außerhalb von Radio Orange verwenden will, bitte melden: 0650 9451650.
++++++++++3) 24.1.: AKTIONSTAG GEGEN RASSISMUS
- organisiert von Linkswende
am 24.1.2006 um 19 Uhr ist am Heldenplatz Treffpunkt
für den Fackelzug zum Schubgefängnis am Hernaler
Gürtel, weiter geht es mit einem Rock gegen Rassismus
im B72 visa vis zwischen der U6 Station Josefstätter -
& Alserstrasse (Stadtbahnbogen 72) zugunsten von Ute
Bocks Flüchtlingsprojekts. Die Bands spielen
unentgeltlich. - Eintritt an der Abendkassa: 8,-
Die Idee zum Aktionstag ist begründet durch das neue
Staatbügerschafts- & Asylgesetz ebenso wie der
Befürchtung, dass nicht nur die FPÖ, sondern auch die
Regierungsparteien, ihren Wettkampf wer am meisten
rassistisch ist vor den Wahlen 2006 verschärfen. Kein
Wunder, ihre unsoziale Politik müssen sie verschleiern
und Sündenböcke müssen her.
4) 26.1.: KUNDGEBUNG GEGEN RECHTSEXTREMES TREFFEN IN OTTAKRING
- organisiert von SLP unter Beteiligung diverser Gruppierungen.
Stoppt den rechtsextremen BFJ!
*Protest gegen rechtsextremes Treffen
Wann: 26.1., 18.30
Wo: Wien 16; Koppstrasse 72 (Öffis: 48a, 9)
Gefährliches rechtsextremes Treffen in Ottakring! Gemeinsam gegen das
Nazi-Heim in der Koppstrasse!
Die gefährlichen rechtsextremen Organisationen AfP und BFJ kündigen für
Donnerstag, 26. Jänner eine Veranstaltung in ihrem Vereinslokal, dem sog.
Fritz-Stüber-Heim (Koppstrasse 72, 1160 Wien), an. Dieses Treffen soll der
Vernetzung der rechtsextremen gewaltbereiten Szene dienen.
In diesem Heim der Aktionsgemeinschaft für demokratische Politik (AfP)
wurden 1992 Waffen der Neonazi-Wehrsportgruppe Trenck sichergestellt. 2000
flog ein weiteres Treffen unter Führung des gerade aus der Haft entlassen
Nazis Gottfried Küssel auf.
Treffen wie das am 26.1. finden oft auch unter Beteiligung ausländischer
Rechtsextremisten sowie FPÖ-Politiker statt.
Zum Bund freier Jugend (BFJ): Dieser ist quasi die Jugendorganisation der
AfP.
In einem Gutachten des Verfassungsexperten DDr. Heinz Mayer über diesen
heißt es: Die Publikationen verstoßen massiv gegen die Bestimmungen des
NS-Verbotsgesetzes.
Organisationen wie BFJ und AfP stellen eine ernsthafte Bedrohung dar. Nicht
nur, dass immer stärker Menschen ausländischer Herkunft und Linke attackiert
werden, richtet sich der BFJ auch gegen jegliche demokratische und
gewerkschaftliche Errungenschaften von ArbeitnehmerInnen.
Nur gemeinsam können wir die rechtsextreme Gefahr zurückdrängen! Komm auch
Du deshalb zu unserer lautstarken Kundgebung am Donnerstag, 26. Jänner, ab
18:30, Koppstrasse Nr. 72 (Ecke Kreitnergasse), 1160 Wien. Öffentlich zu
erreichen: Linie 48A bzw. Linie 9).
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4 9. Wiener Regenbogen-Ball am 28. J ä nner 2006
Von: Kurt Krickler <Kurt.Krickler at hosiwien.at>
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Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 24. Jänner 2006
Regenbogen-Ball 2006 – Der Countdown läuft!
Es sind nur mehr wenige Tage bis zur großen Benefizveranstaltung: Kommenden Samstag, 28. Jänner 2006, findet im nobel-dekadenten Ambiente des Parkhotels Schönbrunn der 9. Wiener Regenbogen-Ball statt. Auch heuer kann die HOSI Wien als Veranstalterin wieder mit einem bunten Programm aufwarten:
Das Regenbogen-Ballkomitee und die Tanzgruppe Les Schuh Schuh eröffnen die rauschende Ballnacht. Danach sorgen klassische Walzerklänge und heiße Latino-Sounds der Damenkapelle Johann Strauß bzw. der Band A-Live im großen Ballsaal für Abwechslung auf dem Tanzparkett.
Die Fotografin Karin Hofbauer und der Designer Nhut La Hong präsentieren auf einer Vidi-Wall ihre Fotogeschichte, in der es um die Symbolik der Regenbogen-Farben geht. Der Eisprinz, Cyril Radlher-Joseph, ist am Ballabend anwesend. Seine „Prinzessin“, Ex-Miss Austria Sylvia Hackl, wird von ihrer Nachfolgerin Tanja Duhovich vertreten.
Im Wintergarten freuen sich die BesucherInnen um 22 Uhr auf das Wiener Urgestein Jazz-Gitti. Ab 23 Uhr begeistern Desert Wind mit ihrer Musik Jazz-, Soul- und FunkliebhaberInnen. Fans von Frank Sinatra oder Zarah Leander kommen in der Sissi-Bar bei den Liedern von Beniese Bennett voll auf ihre Rechnung. Kurz vor Mitternacht jagt ein Ball-Highlight das nächste: Zunächst versetzen die TurniertänzerInnen von AURA alle Anwesenden mit ihrer perfekten Kunst in Entzücken; danach lädt Tanzmeister Wolfgang Stanek zum absoluten „Must“ des Abends ein, zur Publikumsquadrille!
„Yes, Sir, I can boogie“ lautet das Motto, wenn Mayte Mate und Partnerin Romy alias „Baccara“ die BallbesucherInnen für eine Nach-Mitternachtseinlage der besonderen Art in den Tanzsaal locken.
Um 2 Uhr morgens wird es schließlich spannend: Wertvolle Preise, wie eine Flugreise nach Amsterdam oder ein Foto-Shooting warten bei der Glückshafen-Tombola-Ziehung auf die GewinnerInnen.
Als Gäste angesagt haben sich bisher u. a. Life-Ball-Organisator Gery Keszler, der Modedesigner Nhut La Hong, SPÖ-Stadträtin Sonja Wehsely, Grünen-Frontfrau Maria Vassiliakou, SPÖ-Europasprecher Caspar Einem, Ex-Miss-Austria Tanja Duhovich, Model Cyril Radlher-Joseph und Moderator Günter Tolar.
Durch den Abend führt Szeneliebling Lucy McEvil.
Wichtiger Hinweis – Presseempfang am Ballabend um 19.30 Uhr:
mit Baccara, Beniese Bennett, dem Designer Nhut La Hong, Eisprinz Cyril Radlher-Joseph, Eisprinzessin Tanja Duhovich, Fotografin Karin Hofbauer sowie den HOSI-Wien-Obleuten Christian Högl und Bettina Nemeth. Die eintreffenden Ehrengäste werden ebenfalls eingeladen, daran teilzunehmen!
Rückfragehinweis:
Barbara Süss, 0650 909 13 12
Philipp Kainz, 0650 850 45 76
www.regenbogenball.at
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5 28.1.06: Irak-Veranstaltung in Münster
Von: wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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Veranstaltung: 28.01. 2006 um 20Uhr in der ESG, Breul 43, Münster
"Irak- von der Republik der Angst zur freiheitlichen Demokratie?"
Wie stehen im Irak die Chancen auf Demokratisierung nachdem die 35-jährige
Schreckensherrschaft des Baath-Regimes beendet wurde? Wer sind die derzeitig
relevanten Akteure im Land? Was hat es mit dem "Widerstand" auf sich? Und
welche Fehler haben die Amerikaner gemacht? Um in diese und andere Fragen
etwas Licht zu bringen hat das Referat für politische Bildung des asta für
den 28. Januar Thomas Schmidinger aus Wien eingeladen. Der Referent war
schon mehrfach für den Wadi e.V. im Irak und hat außerdem ein Buch zum Thema
im Ca-Ira Verlag mitherausgegeben. Des weiteren publiziert er in Jungle
World, Context XXI und anderen Zeitschriften.
links zum Thema: www.wadinet.de www.ca-ira.net
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
Postfach 105
A-1181 Wien
Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800
IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1
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MEINUNGEN UND MELDUNGEN
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6 Sozialversicherungsnummer, Bacherpark, Mauthausen, Venezuela
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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> WWWebtips
https://www.quintessenz.at/svnr-doktor/
Angefangen hat alles mit der Bildungsevidenz, wofuer die
Sozialversicherungsnummer (SVNR) missbraeuchlich verwendet wurde.
Mittlerweile wollen aber auch Firmen (z.B. Wuestenrot) eine Angabe der SVNR.
Datenschutzrechtlich ist das wohl ein Problem.
Derweil breitet sich allerdings eine Krankheit in der Bevoelkerung aus: die
Legasthenie. Und da kann es schon mal zu falschen Nummern kommen. Ein
kleines Tool der quintessenz moechte ganz besonders dort helfen, wo
nachlaessige Schreibweisen und Zahlendreher durch Zufall korrekte
Pruefziffern ergeben koennten. Denn die oesterreichische
Sozialversicherungsnummer wird zwar von einer Pruefziffer geschuetzt, aber
schlampige Schrift (1~7, 3~8,5~9, usw...) oder verknotete GehWINDirnUNGEN
koennen durch Zufall wieder korrekte Pruefziffern ergeben. Damit kann, ohne
Datenabgleich mit den Sozialversicherungstraegern, der Fehler nicht mehr
erkannt werden. (quintessenz/akin)
*
http://bacherpark.viennablog.at/
Die Bacherparkbesetzung geht weiter -- virtuell gibts jetzt auch ein weblog
dazu. Viel steht dort nicht an Admin-Beitraegen, dafuer wird heftig
gestritten.
*
http://www.mkoe.at/downloads/Callforpapers.pdf
Fuer das Jahr 2006 wurde vom Mauthausen Komitee der thematische Schwerpunkt
"Frauen im KZ-Mauthausen" festgelegt. Dazu soll es am 4.Mai in Linz eine
Tagung geben. Untertitel: " Frauen zwischen Mutterkreuz und Gaskammer".
Texte zur Vorbereitung der Tagung werden jetzt erbeten. Unter der URL kann
man resp. frau sich darueber informieren.
*
http://venezuela-info.net/index.php
Eine Linksammlung zu Artikeln ueber Venezuela und den generellen Linksruck
lateinamerikanischer Regierungen.
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7 "Kommunismus"/Debatte: Zu "Im Namen meiner gefallenen Genossen"
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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"Kommunismus"/Debatte:
In akin 1/06 (akin-pd 10.1.2006) berichteten wir ueber eine geplante
Resolution des Europarats mit dem Titel "Ueber die Notwendigkeit der
internationalen Verurteilung der Verbrechen totalitaerer kommunistischer
Regimes" und dokumentierten den Protest des griechischen
Widerstandskaempfers und Komponisten Mikis Theodorakis. Darauf entspann sich
folgende Debatte:
> Demagogische Verdrehung
Ich beziehe mich auf den ungekuerzten, unter http://www.kommunisten.at
veroeffentlichten, uebersetzten Text von Mikis Theodorakis.
Verbrechen sollten untersucht werden, um ihre Ursachen zu erforschen und um
sie in Zukunft verhindern zu koennen. Sie sollten untersucht werden ohne
Ansehen der Person oder der Ideologie, ob begangen von einem ehemaligen
US-Aussenminister oder einem chilenischen Ex-Diktator, ob im Namen des
Nationalsozialismus, des radikalen Islamismus oder... des Kommunismus.
Selbstverstaendlich soll sich der Europarat mit ihnen befassen, denn die
Verbrechen im Namen des Kommunismus gehoeren zu den allerschlimmsten der
Menschheitsgeschichte. Zeitgeschichtlich -- begannen sie sogar lange VOR den
Naziverbrechen. Schon 1919 ermordete die Sowjetunion zur Durchsetzung der
Zwangskollektivierung von Bauern zahllose Menschen. Allerdings waren die
Verbrechen damals nicht bekannt. Alle Verbrecher bemuehen sich, ihre
Verbrechen geheim zu halten. Auch die Judenvernichtung war streng geheim.
Stalins Verbrechen wurden erst nach dessen Tod in einer aeusserst kurzen
Aera der Selbstkritik der Sowjetunion bekannt und die von Lenin sogar erst
Ende der 80er.
Apropos Selbstkritik. Ich kenne keine Ideologie, die weniger selbstkritisch
war. Der Kommunismus verkuendete pausenlos Frieden, Freiheit und Wohlstand
fuer alle und rief fast immer das Gegenteil samt mystisch verklaertem
Fuehrerkult hervor. Selbstkritik, so etwas gab es nicht bei der
kommunistischen Partei, beim Parteikongress und schon gar nicht bei einem
kommunistischen Fuehrer. Kaum eine Ideologie war manipulativer,
propagandistischer und selbstbeweihraeuchender. Das hat vielleicht mit
diesem "Gutmenschentum" zu tun. Ein "guter" Mensch, der immer und ueberall
"Gutes" hervorrufen will, kann nicht glauben, wenn er dabei Verbrechen
begeht. Eigentlich mochte ich den Saenger Mikis Theodorakis, seine Musik und
seinen antifaschistischen Kampf. Eine Illusion! Seine Stellungnahme zum
Europarat bedeutet Leugnung und Verharmlosung von Kapitalverbrechen. Warum
sollte man die Sache anders beurteilen als bei einem Nazi, der den Holocaust
leugnet, Dresden gegen London aufrechnet und nur Hiroshima sieht, aber nicht
die Millionen Toten des mit Nazideutschland befreundeten japanischen
Kaiserreichs?
Aeusserst interessant ist -- bedenkt man die Krise, in der sich die Linke
heute befindet -- seine Argumentation: Die Verbrechen der einen (radikale
Islamisten, irakische Terroristen,...) werden verharmlost, die der anderen
(USA) total ueberzeichnet. Auch das unselige "USA-ist-gleich-Nazis" muss
her: "...die USA, die mit Hitler-Methoden ganze Voelker hinopfern, wie im
Irak, das sie in ein zerstoertes Land verwandelt haben...". Nun, ganz im
Gegenteil, die USA haben niemals irgendwo Voelker hingeopfert, sondern
vielmehr Kurden, Taiwanesen, Tibeter, Kosovo-Albaner, Afghanen, Juden und
viele andere vor Verfolgung in Schutz genommen. Auch den Irak hat nicht die
USA zerstoert, sondern Saddam Hussein als er 1981 sein Volk in einen
unsinnigen, verlustreichen Krieg um ein paar oelreiche Gebiete (da ging es
wirklich ums Oel!!!) zwang. Und jetzt wird der von den USA personell und
finanziell betriebene Wiederaufbau des Staates von (grossteils
auslaendischen) Terroristen mit aeusserst brutalen Methoden wie Attentaten
und Entfuehrungen behindert. Theodorakis preist die Vernichter und
beschimpft jene, die helfen! Tatsache ist, dass Guantanamo sogar tagtaeglich
in der europaeischen Politik vorkommt, dass Strafmassnahmen gegen Staaten,
die angeblich CIA-Gefaengnisse unterhielten, ueberlegt werden, dass die USA
auf Foltervorwuerfe laengst mit einem Anti-Folter-Gesetz reagiert haben,
dass die Verantwortlichen der Abu-Ghraib-Folterer laengst zu empfindlichen
Haftstrafen verurteilt sind, dennoch, laut Theodorakis sind die USA "voll
mit amerikanischen Gefaengnissen, in denen taeglich Tausende unschuldiger
Opfer auf grauenvolle Weise gequaelt werden", worueber "der Europarat kein
Wort" verliert, "ebensowenig ueber das moderne hitlerische Folterlager von
Guantánamo."
Europa ist "zu einem Tummelplatz fuer die Flugzeuge der CIA geworden",
beladen "mit Menschen, die jeglicher Rechte beraubt wurden". Das ist
schlimmste demagogische Verdrehung der Wahrheit und ich kann mir gut
vorstellen, dass Mikis Theodorakis ausser propagandistische, manipulierte
und tatsachenverwaesserte Kommentare in der griechischen KP-Presse keine
anderen Informationsquellen heranzieht. Ein derart prominenter Mann, der
seine Bekanntheit fuer solch anti-amerikanischen und anti-europaeischen
Populismus benutzt, handelt selbst verantwortungslos und schaendlich! Er
spricht sicher nicht im "Namen" von im antifaschistischen Kampf gefallenen
"Toten", sondern fuer eine pro-faschistische Linke, die Verbrechen des
Kommunismus leugnet, Methoden und Ziele des irakischen Widerstands gutheisst
und den Religions-Faschismus des radikalen Islamismus gegenueber den USA in
Schutz nimmt. Damit geraet sie in gefaehrliche Naehe, zukuenftige Attentate
gegen unschuldige Menschen in den Demokratien des Westens nicht nur
rhetorisch zu verharmlosen und zu entschuldigen, sondern sogar zu
unterstuetzen und ihnen damit erst Recht Vorschub zu leisten.
*Thomas Herzel*
Zwei Antworten aus der Redaktion:
> Herzel hat den Bogen weit ueberspannt
Meistens neigen wir dazu, dich, Thomas, zu Wort kommen zu lassen. Wenn
genuegend Zeit ist, scheint mir das dann so eine Art Schreibuebung zu sein,
dir zu antworten, denn deine Aeusserungen gleichen einander wie ein Ei dem
anderen: Links ist boese und hat nur verbrecherische Systeme hervorgerufen.
Die Rechten stehen viel zu sehr am Pranger, die USA agieren als selbstlose
Verteidiger aller buergerlich-kapitalistischen Staaten. Diese werden
selbstredend andauernd vom ach so boesen Kommunismus bedroht. Nun gut, so
denkst du nunmal, es scheint dir sogar ein besonderes Beduerfnis zu sein,
deine Standpunkte gerade in der akin wiederzukaeuen. Jetzt wuerde ich mich
unter anderen Umstaenden mit dir heftig herumstreiten, warum wir Linke sind
und du jemand, der Linken die ‘verbrecherische’ Vergangenheit vorzuwerfen
pflegt.
Alles waere wie immer - aber du hast diesmal eine eindeutige Grenze
ueberschritten. Du hast dich mit deinen Tiraden an einen Mann gewagt, der
Krieg, Folter und Terrorregime selbst erlebt hat. Abgesehen vom Nazi-Terror
wurde Mikis Theodorakis auch von der griechischen Militaet-Junta inhaftiert.
Thomas - in welcher grauenhaft gleichmacherischen Welt lebst du? Hast du sie
noch alle? Willst du im Ernst die Verbrechen der Nazis und der Junta durch
die ‘Verbrechen’ der Kommunisten rehabilitieren - denn das tust du damit!
Es ist mir unbegreiflich, wie du einen ehemaligen KZ-Haeftling wie
Theodorakis in deine schraege Weltsicht einbauen kannst. Nur, weil er als
80jaehriger nach wie vor revolutionaere Texte veroeffentlichen laesst? Waere
es dir lieber, dass die Militaer-Junta Griechenland nach wie vor
tyrannisiert? Oder - um den Faden weiterzuspinnen - haette der
kommunistische Widerstand gegen Nazi-Deutschland nicht stattfinden sollen?
Sag’ es, was und vor allem wie du es meinst. Du schwebst in einer Wolke der
spontanen Ahnungslosigkeit, die Bilder entstehen laesst, die ausschliesslich
fuer den Sofortgebrauch gelten. Thomas, du hast absolut keine Schimmer von
Geschichte - zumindestens der des 19en und 20en Jahrhunderts. Oder haben
sich die Kommunisten deshalb gegruendet, weil ihnen so entsetzlich fad war,
und sie die Kapitalisten einfach nur abschaffen wollten, weil die Linken
bessere Sportplaetze hatten? Sei mir nicht boes` - dieser unertraegliche
Versuch der Gleichmacherei ist weder historisch haltbar noch besonders
originell. Es gibt und gab keine gleiche Welt, die als Richtschnur dienen
koennte, lieber Thomas, jeder Zentimeter wurde staendig erkaempft. Waehrend
wir gemuetlich an unseren Antworten herumbasteln, vernichtet ein einziger
sinkender Boersenkurs die Existenz ganzer Landstriche in einem
Entwicklungsland. Die womoeglich kapitalistische Buergerlichkeit kannst du
nur anstreben, wenn du nicht zu den Verlierern gehoerst.
In deinem vereinfachten Weltbild existieren die USA als Feindbilder der
Linken - aber glaub` es mir, die ‘einfachen’ Menschen koennen niemals unsere
Feinde sein. Unsere Feindschaft gilt den Systemen, die Repraesentanten einer
wahnwitzigen Ausbeutung hervorbringen. Unsere vehemente Ablehnung gilt einer
Weltwirtschaftsordnung, die Menschen - aehnlich einem Schachspiel - hin- und
herplaziert oder einfach aus dem Spiel wirft, um die Gewinne zu erhoehen.
Solange ein Spekulant wie Soros die Wirtschaft und somit die
Einkommensverhaeltnisse eines ganzen Landes bestimmen kann, muessen die
Boersen bekaempft werden. Und: soweit die EU mit jeder ‘Verordnung’ die
Kapitalflucht der Konzerne schuetzt, kann es keine Vereinbarungen mit dem
monetaeren System ‘Europa’ geben. Und jetzt schau, Thomas, was uns als
Feindbilder praesentiert wird, um von den wirklichen Bedrohungen abzulenken:
‘Fluechtlingsstroeme’. Also arme Schweine, die nach Europa fluechten, um ein
kleines bisschen am ‘Reichtum’ teilzunehmen.
*Fritz Pletzl*
*
> Das alte Lied neu gesungen
Ich glaube nicht, dass die akin im Geruch des Stalinismus steht --
schliesslich wurde sie von einer Gruppe (der foej) gegruendet, die ihre
Parteiunabhaengigkeit genau in der Ablehnung des Stalinismus begruendete.
Die Niederwalzung des Prager Fruehlings ist der Grund, warum diese
Organisation sich von der KPOe abspaltete und daher auch der Grund dafuer,
dass die akin entstanden ist.
Politische Gruppierungen muessen sich aber immer wieder fragen lassen,
inwieweit ihr althergebrachtes Selbstverstaendnis noch etwas mit ihrer
aktuell gelebten Realitaet zu tun hat. Ergo ist es legitim, zu fragen, ob
wir nicht den Stalinismus verharmlosen. Tatsaechlich sind wir schon lange
nicht mehr ueber Stalinisten hergezogen -- doch wozu auch? Die "Rote Armee"
ist heute eine Wodka-Sorte und nichts weiter. In der politischen Realitaet
spielen Stalinisten keine Rolle mehr und die Frage ob Stalin oder Breschnew
vielleicht doch recht gehabt haetten, ist fuer uns ungefaehr so relevant,
wie die Frage, ob es einen Gott gaebe, oder ob die Erde nicht vielleicht
doch eine Scheibe waere.
Daher hatten wir auch keine Probleme damit, TheodorakisŽ Protest
nachzudrucken. Denn Kommunismus ist fuer uns nicht die Ideologie Stalins.
Dass Andere das anders sehen ist uns schon bewusst -- jahrzehntelang haben
Buergerliche, Faschisten und auch orthodoxe KPler uns eingeredet, dass die
Sowjetunion der wahre Hort des Kommunismus sei. Die Folge: "Kommunismus" war
ein Synonym fuer den GULAG geworden.
Diese Gleichsetzung hat der Rechten weltweit immer sehr gut gefallen und sie
hat sie dazu benutzt, staendig alle Linken als Stalinisten zu denunzieren --
"Ihr werdets doch von Moskau bezahlt!" Den Spruch haben wir uns lange genug
anhoeren duerfen.
Irgendwie zieht der Spruch aber nicht mehr. Denn Vladimir Putin ist zwar ein
ehemaliger KGB-Offizier, aber wer heute noch meint, dass wir von ihm Geld
bekommen koennten, hat in den letzten eineinhalb Jahrzehnten nicht mal die
Kronenzeitung gelesen.
Das muss man jetzt anders machen. Vor allem da weltweit ernsthaft linke
Parteien wieder Aufschwung erhalten -- nicht nur in Lateinamerika, sondern
z.B. auch in Deutschland. Selbst hier im kleinen, stockkonservativen
Oesterreich koennte es passieren, dass die KPOe mittels steirischem
Grundmandat in den naechsten Nationalrat einzieht. Derlei Tendenzen sind in
vielen europaeischen Staaten zu beobachten -- es ist Feuer am Dach, denn das
Gespenst geht wieder um in Europa. Zwar nicht mehr so bedrohlich wie zur
Jahrhundertwende, aber immerhin laestig.
Also beginnt man die Verbrechen "des Kommunismus" zu denunzieren. Denn da es
keinen Ostblock mehr gibt und als Beispiel fuer derlei Regime einem nur mehr
Nordkorea einfaellt, stellt man sich die Frage, wozu eine solche Initiative
denn gut sein soll. Historisches Interesse kann es nicht sein, denn das
Treiben der Stalinisten ist besser dokumentiert als die meisten anderen
politische Verbrechen.
Nein, der Grund ist der, dass man die heutige Linke (ob sie sich nun
"kommunistisch" nennt oder nicht) wieder besser in den Griff bekommen
moechte: Mit der klassischen Methode der Verleumdung und Kriminalisierung.
Es geht also um den Antikommunismus alter Schule mit neuen Methoden. Und
dagegen muss man protestieren.
*Bernhard Redl*
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'akin - aktuelle informationen'
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8 GLB/"Offener Brief"/ÖGB-Präsidium/Post/Villach
Von: Gewerkschaftlicher Linksblock <glb at aon.at>
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Pressedienst des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Hugogasse 8, A-1110 Wien - Telefon +43 1 718 26 23-0 - Fax +43 1 718 26 23-30
- Mail glb at aon.at – Web www.glb.at – Ausgabe vom 24. Januar 2006
Offener Brief des GLB an das Präsidium des ÖGB
Die Interessen der Mitglieder mit Nachdruck durchsetzen
Mit einem „Offenen Brief“ wendet sich die GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger an das Präsidium des ÖGB. Anlass dafür sind das
Verhalten der ÖGB-Spitze bei den Protestaktionen gegen den Börsengang der Post und im Zusammenhang mit dem Gipfeltreffen der
EU-Arbeits- und SozialministerInnen in Villach. Wörtlich heißt es in dem „Offenen Brief“:
„Der ÖGB und auch die einzelnen Gewerkschaften geben Jahr für Jahr große Summen für Bildung, Organisation und für die
Kampagnenfähigkeit der Gewerkschaften aus. Sogar eigene Kampagnensekretäre werden ausgebildet. Die Aktivitäten sowohl zum Börsegang
der Post als auch zum Gipfel der EU-Sozial- und ArbeitsministerInnen in Villach haben jedoch gezeigt, dass elementare Grundsätze der
so hochgehaltenen Kampagnenfähigkeit hinfällig werden, wenn dahinter nicht konsequente politische Haltungen und Entscheidungen
stehen. Der Protestmarsch der Postgewerkschaft und die Zusammenkunft in Villach waren ein Lehrbeispiel dafür, wie man(n) mit
Treffsicherheit dafür Sorge trägt, dass Gewerkschaftsproteste im Sand verlaufen:
Wenn die Postgewerkschaft in Hinblick auf den anstehenden Börsengang zuerst einstimmig mit Kampfmaßnahmen und Streik droht und dann
ein magerer Protestzug zum Finanzministerium übrig bleibt, den der Finanzminister mit einem legeren Wann kommtŽs denn?
kommentiert, ist dies kontraproduktiv für die Gewerkschaft und damit auch für die Postbediensteten. Dass zu diesem Protestmarsch nur
einige hundert TeilnehmerInnen gekommen sind, zeigt auch dass eine breitere Mobilisierung der Postbediensteten und darüber hinaus
eine Solidarisierung des gesamten ÖGB zumindest im Raum Wien unterlassen wurde – vielleicht auch gar nicht gewollt wurde.
Wenn der ÖGB monatelang gegen die EU-Dienstleistungsrichtlinie und für ein „soziales Europa“ kampagnisiert und sich dann für die
BetriebsrätInnenkonferenz in Villach mit Karl Aiginger und Harald Ettl Referenten einlädt, die wider allen besseren Wissens den
Anwesenden ein X für ein U vormachen wollen, dann darf man sich über den Unmut nicht wundern. Angesichts von 32 Millionen
Arbeitslosen in den EU-Ländern, massivem Sozialabbau und wachsendem Lohndruck für die Lohnabhängigen ist ein Geschwätz á la
„Österreich hat vom EU-Beitritt und der Erweiterung profitiert“ eine Verhöhnung, weil die Verteilungsfrage nicht gestellt wird. Und
irgendwelche faulen Kompromisse bei der Dienstleistungsrichtlinie brauchen die Gewerkschaften schon gar nicht.
Wenn die Gewerkschaften vor lauter Harmoniesucht gegenüber dem „Sozialpartner“ Wirtschaftskammer und offenbar als Vorleistung für
eine große Koalition in Villach statt einer offensiven Demonstration mit breiter Mobilisierung (wie vom ÖGB-Kärnten ursprünglich
gewollt und 1998 in Innsbruck sehr wohl praktiziert) nur einen „Spaziergang“ mit demütiger Übergabe eines vor allem auf
EU-Konformität bedachten „Memorandums“ veranstalten, signalisieren sie der Politik artiges Wohlverhalten anstatt der notwendigen
Kampfansage.
Die Proteste der internationalen Hafenarbeitergewerkschaft gegen den zweiten Anlauf der EU-Hafenrichtlinie durch Streiks und
Protestaktionen in Straßburg haben das EU-Parlament bewogen diesen neuerlichen Vorstoß abzulehnen. Eine Ablehnung der
Dienstleistungsrichtlinie und anderer unsozialer Maßnahmen kann nur mit einer vergleichbaren Entschlossenheit erreicht werden.
Gleiches gilt für die laufenden Verschlechterungen in Österreich. Auch dagegen sind nicht faule Kompromisse und angepasstes
Auftreten gefragt, sondern offensive Widerständigkeit.
Ich ersuche das ÖGB - Präsidium diese Aspekte in Hinblick auf das Image der Gewerkschaften als Interessenvertretung der
Lohnabhängigen zu berücksichtigen und bei künftigen Auseinandersetzungen einen offensiveren Kurs einzuschlagen. Wir brauchen eine
Gewerkschaft, die sowohl den Kapitalvertretungen als auch der Politik vermitteln kann, dass sie die Interessen ihrer Mitglieder mit
allem Nachdruck durchzusetzen bereit ist.“
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INTERNATIONALE SOLIDARIÄT
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9 "In Spanien gilt noch faschistisches Recht"
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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> "In Spanien gilt noch faschistisches Recht"
Der 71 Jahre alte Vicente Muñiz aus Valencia will ein 1941 vollstrecktes
Todesurteil gegen seine Eltern anfechten. Er hat den Europaeischen
Gerichtshof fuer Menschenrechte in Strasbourg eingeschaltet um die
Todesurteile eines Kriegsgerichts gegen seine Eltern annullieren zu lassen.
Ein Interview.
Frage: Sie waren sechs Jahre alt, als Valencia sich 1939 als eine der
letzten spanischen Staedte den Putschtruppen unter General Francisco Franco
ergab. Warum wurden Ihre Eltern verhaftet?
Meine Eltern waren Mitglieder der trotzkistisch-marxistischen Arbeiterpartei
POUM, was ja schon ausreichte, um als »Rote«, wie die Faschisten sie
nannten, an die Wand gestellt zu werden. Mein Vater war Fahrer des
oertlichen Parteisekretaers und meine Mutter Haushaelterin des Parteilokals.
Da wir keine Wohnung hatten, wohnten wir dort auch. Die Raeume waren von der
POUM beschlagnahmt worden, sie hatten zuvor einem Bourgeois gehoert.
Urspruenglich ging es bei der Verhaftung um Raub, die Familie wollte ihr
Eigentum zurueck haben.
Als meinen Eltern 1941 jedoch der Schnellgerichtsprozess gemacht wurde,
behauptete ein Zeuge, meine Mutter habe erzaehlt, drei Frauen ermordet zu
haben. Das Gericht hatte weder Leichen noch Namen der Ermordeten noch sonst
etwas. Trotzdem wurden meine Eltern u. a. wegen Mordes zum Tode verurteilt.
Am 6. April 1941 wurde das Urteil in Paterna vollstreckt, die Leichen wurden
in einem Massengrab verscharrt, wo sie noch heute liegen.
F: Wie erfuhren Sie davon?
Nachdem Franco 1975 gestorben war und die Sozialisten unter Felipe Gonzalez
sieben Jahre spaeter die Wahlen gewannen, hofften viele Opfer, dass die
Wahrheit ans Tageslicht komme. Ich dachte, die zustaendigen Stellen wuerden
mir die Dokumente ueber den Prozess geben – Fehlanzeige. Ich schrieb an
Verteidigungsminister Eduardo Serra – drei Jahre lang kam keine Antwort.
Schliesslich liess er mir erklaeren, ich solle den Rechtsweg einschlagen.
F: Sie sind aber dann doch an einen Teil der Unterlagen gelangt ...
Letztlich hat mir der Generalkapitaen der Armee in Valencia geholfen. Er war
der einzige, der etwas getan hat. Die Politiker sind Meister im Betrug, sie
spielen auf Zeit. Mit einigen Dokumenten, die mir zugesprochen wurden,
wollten sie mich abspeisen. Mir ging es aber auch darum, eine Rente zu
bekommen. Der Generalkapitaen bot mir deshalb eine Amnestie fuer meine
Eltern an. Doch ich will, dass die Urteile der Faschisten geprueft werden,
damit das Unrecht festgestellt wird. Die Beteiligten an den Vorgaengen sind
sowieso laengst tot. Es war damals normal, Leuten einen Mord anzuhaengen,
wenn ein Prozess stattfand. Meine Eltern waren Linke, das war schon ihr
Todesurteil.
F: Vor zwei Jahren ist Ihnen etwas Historisches gelungen. Erstmals wurde in
Spanien vor dem Obersten Gerichtshof eine Revision zur Pruefung angenommen.
Die waren ueberrascht. Sie nahmen den Fall zunaechst an – stoppten dann aber
das Verfahren, weil sie fuerchteten, es koenne viele weitere Klagen nach
sich ziehen. Zehntausende liegen heute noch in Massengraebern, und viele
ihrer Hinterbliebenen wollen diese Todesurteile nachtraeglich anfechten.
F: Der Antrag wurde abgelehnt?
Die Richter erklaerten, die Urteile basierten auf geltendem Recht. Es sei
Sache der Politiker, die Gesetze zu aendern. Die aber sollten vor Scham im
Boden versinken, dass in Spanien heute noch faschistisches Recht gilt. Man
sollte sich das in Deutschland oder Italien einmal vorstellen! Bis heute hat
es in Spanien nie eine Art Saeuberung gegeben – faschistische Richter,
Militaers oder deren Nachkommen sitzen ueberall auf hohen Posten. Die
Sozialisten haben nach dem erneuten Wahlsieg vor knapp zwei Jahren diese
Gesetze uebrigens nicht geaendert, obwohl sie es wieder einmal versprochen
hatten.
F: Jetzt gehen Sie nach Strassburg?
Ich habe Ministerpraesident José Luis Rodríguez Zapatero alle Zeit gelassen,
ich habe ihm geschrieben und eine Kopie des Verfassungsgerichtsurteils
geschickt. Der hat aber nicht einmal geantwortet! Ich glaube, die Richter in
Strasbourg werden Baukloetze staunen, wenn sie sehen, dass in Spanien noch
Faschistenrecht gilt. (at.indymedia)
Quelle:http://at.indymedia.org/newswire/display/54970/index.php
Weitere Infos unter: www.heise.de//tp/r4/artikel/21/21696/1.html
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10 Schweiz/CIA/Medien: Haltet den Aufdecker!
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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Schweiz/CIA/Medien:
> Haltet den Aufdecker!
Die CIA-Affaere hat Folgen -- fuer die Berichterstattung
Bekanntermassen hatte das Schweizer Boulevard-Magazin SonntagsBlick am
8.Jaenner den Inhalt eines Fax veroeffentlicht, das der eidgenoessische
Geheimdienst im November 2005 mit der Lauschstation Onyx aus der
Kommunikation zwischen dem aegyptischen Aussenminister Ahmed Aboul Gheit und
seiner Botschaft in London abgehoert hatte. Der Aussenminister teilt in
dem Dokument mit: "Die Botschaft hat aus eigenen Quellen erfahren, dass
tatsaechlich 23 irakische und afghanische Buerger auf dem Stuetzpunkt Mihail
Kogalniceanu in der Naehe der Stadt Constanza am Schwarzen Meer verhoert
wurden. Aehnliche Verhoerzentren gibt es in der Ukraine, im Kosovo, in
Mazedonien und Bulgarien."
Doch bei das Dokument war eine vom Schweizerischen Geheimdienst als geheim
klassifizierte Abschrift. Das Eidgenoessische Departement (= Ministerium)
fuer Verteidigung, Bevoelkerungsschutz und Sport (VBS) nahm wegen der
besonderen Sensitivitaet des Dokuments und der entsprechenden
Klassifizierung zum Inhalt keine Stellung. Hingegen werde im Rahmen der
parlamentarischen Kontrolle die Geschaeftspruefungsdelegation ausfuehrlich
informiert, heisst es in einer auf der Homepage des VBS im Internet
verbreiteten Stellungnahme. Zudem werde Bundesrat Samuel Schmid eine
Administrativuntersuchung einleiten. Der VBS-Chef behalte sich weitere
rechtliche Schritte vor.
Mit der Administrativuntersuchung soll geklaert werden, wie das als geheim
klassifizierte Dokument an die Oeffentlichkeit geraten konnte, sagte ein
VBS-Sprecher auf Anfrage. Die Zeitung muesse zudem wegen der Publikation des
Dokumentes mit rechtlichen Schritten rechnen.
«Sonntags Blick»-Chefredaktor Christoph Grenacher raeumte in einem Kommentar
ein, dass sich die Zeitung mit der Veroeffentlichung strafbar mache. Es gehe
um Geheimnisverrat, allenfalls um Landesverrat. Die Zeitung habe sich aber
fuer eine Veroeffentlichung entschieden, nachdem sie sicher gewesen sei,
dass das Dokument echt sei. Eine Information zu unterdruecken, entspreche
nicht demokratischer Gepflogenheit.
Grenacher sagte zudem, es sei ihm sofort bewusst gewesen, dass es Probleme
gebe, wenn andere Laender mitbekaemen, dass die Schweiz in ihrer Post
schnueffle.
Schuetzenhilfe erhielt der «Sonntags Blick» von Manfred Nowak,
Uno-Sonderberichterstatter ueber die Folter und Wiener Rechtsprofessor. Auf
die Frage, ob eine Zeitung geheime Unterlagen ueber moegliche
CIA-Gefaengnisse publizieren duerfe, sagte Nowak: «Keine Frage, natuerlich.
Da besteht ein oeffentliches Interesse». Europa basiere auf den Grundsaetzen
des Rechtsstaates, der Menschenrechte und der Demokratie. Geheime
Gefaengnisse, in denen Menschen einfach verschwaenden, seien mit diesen
Grundsaetzen absolut nicht vereinbar, sagte er in einem Interview des
«Sonntags Blicks».
(Indymedia, NZZ/akin)
Quellen (u.a.): http://at.indymedia.org/newswire/display/54936/index.php
http://www.nzz.ch/2006/01/08/il/newzzEI7B0I1Y-12.html
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11 Every UK home is now a potential detention centre!
Von: John O <ncadc at ncadc.org.uk>
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NCADC News Service
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>> Every UK home is now a potential detention centre! <<
NCADC has received a number of calls in the last two weeks from
people who went to Lunar House in Croydon to claim asylum. They told
us that they have been *'Tagged' fitted with an electronic monitoring
device around their ankle. A monitoring unit has been installed in
the accommodation address where they 'must' reside. When they are
required to be at home, the tag will send a signal to a monitoring
unit and the monitoring unit sends a signal to the monitoring control
centre. Those 'tagged' have also been required to comply with
reporting restrictions, that is weekly/monthly visits to their
nearest immigration reporting/enforcement centre.
We have checked around and '*Tagging' Electronic Monitoring of new
asylum seekers has arrived in the UK. A reversal of Home Office
policy means that no one will be able to *refuse to be tagged if the
Home Office requires it, a refusal is certain to result in detention.
>>Contact Management (CM)<<:
This is the Home Office term for controlling an asylum seeker from
the moment they notify the Home Office of their arrival in the UK,
till acceptance or rejection of their claim. Tagging is part & parcel
of CM and the Tag will remain on the person for the duration of the claim.
All eleven reporting/enforcement centres in the UK now have a person
called the 'Electronic Monitoring Champion' (Wonder horses) who will
be responsible for overseeing 'Tagging'. NCADC has contacted a number
of centres to try and obtain written material on Electronic
Monitoring; on each occasion we drew a blank. We spoke to some of the
'wonder horses'; they were clueless as to what their job entailed.
These posts seem to be a very recent creation by the Home Office and
no training as yet that we know of has been given to the staff.
>NCADC would like to make it clear that we are totally opposed to
>'Tagging', this '*stigmata' is an unacceptable invasion of an asylum
>seekers person. Further, where the monitoring device is installed in
>a house/flat/hostel, it turns that person's home - a place
>of privacy and safety, into a detention centre.
>
>
>(John O for NCADC)
> Background:
Section 36 of the Immigration and Asylum (treatment of claimants etc)
Act 2004 allows for the electronic monitoring (Tagging) of those
liable to be detained under the Immigration Acts. This includes
asylum seekers, illegal entrants, those found working in breach of
their conditions of stay, overstayers, people subject to further
examination at a port of entry, and those refused leave to enter.
Consent of an individual to be tagged was not a statutory requirement
of the Act but consent was introduced as a matter of policy outside the rules.
However, in November of last year Tony McNulty rescinded this
concession and changed the policy to allow the Immigration Service to
draw up >>'contact management'<< plans without first seeking the
consent of the individual. This means that an asylum seeker on
applying for asylum will be told he will be tagged, if an individual
refuses to be 'Tagged' they will be detained. The same applies to
anyone else in breach of immigration rules; accept tagging or be detained.
People in detention can apply for 'Tagging' to their Immigration Case
Officer, however there is no information packs available to detainees
as to how they would apply and the conditions of the 'Tagging'.
>>Fact Sheet: Electronic Monitoring - Tagging<<
http://www.ncadc.org.uk/resources/tagging.htm
>>Immigration: Electronic Monitoring<<
Allow the Immigration Service to draw up contact management plans
without first seeking the consent of the individual.
http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200506/cmhansrd/cm051108/wmstext/51108m01.htm#51108m01.html_sbhd3
>Contact Management (CM)< is the means by which the Immigration
Service (IS) maintains contact with asylum seekers & other applicants
throughout the application process.
http://www.ind.homeoffice.gov.uk/ind/en/home/laws___policy/contact_management.html
*Stigmata: a mark of disgrace associated with a particular circumstance
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National Coalition of Anti-Deportation Campaigns (NCADC)
1 Delaunays Road
Manchester
M8 4QS
General enquiries 0121 554 6947
ncadc at ncadc.org.uk
http://www.ncadc.org.uk/
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12 new issue transversal: "do you remember institutional critique?"
Von: eipcp <contact at eipcp.net>
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do you remember institutional critique?
The first issue of eipcp’s new web journal transversal presents introductory texts of the three-year project transform and is devoted to the past and present of institutional critique. Going beyond purely art historical perspectives, the texts examine the relationship between "institution" and "critique" from various viewpoints, exploring the transformation of institutional tactics and those of institutional critique in and beyond the art field today.
http://transform.eipcp.net/transversal/0106
contents:
Boris Buden: Criticism without Crisis: Crisis without Criticism
Nina Möntmann: The Enterprise of the Art Institution in Late Capitalism
Stefan Nowotny: Anti-Canonization
Gerald Raunig: Instituent Practices
Simon Sheikh: Notes on Institutional Critique
Hito Steyerl: The Institution of Critique
--
eipcp - european institute for progressive cultural policies
a-1060 vienna, gumpendorfer strasse 63b
a-4040 linz, harruckerstrasse 7
contact at eipcp.net
http://www.eipcp.net
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13 Mosambik-Info 24.1.2006
Von: Peter Pils <peter-pils at chello.at>
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Mosambik-Info 24.01.2006
KoordinierungsKreis Mosambik
Inhalt: 1. Wochenende brachte Zambezi-Überschwemmungen
2. Cardosomörder zu Haftstrafe verurteilt
1. Wochenende brachte Zambezi-Überschwemmungen
Am Wochenende ist der Zambezi noch weiter angestiegen, so dass im unteren
Teil des Zambezi Überschwemmungen auftreten. Die letzten Informationen der
Messstationen besagen allerdings, dass der Wasserstand inzwischen wieder
sinkt.
In Caia, einer Stadt am unteren Zambezi, erreichte der Wasserstand am
Sonntag 5,76 m und war somit 76 cm über Flutwarnungslevel. Die Zeitung
"Notícias" berichtete am Montag, die kleinen Flussinseln Nhanhe und Ruzenda
seien überflutet worden, die 36 dort lebenden Familien verliessen die Inseln
vorher. Teile der Stadt Caia stehen unter Wasser sowie der Posten Murassa.
Weiter flussabwärts kümmern sich die Behörden zur Zeit um die Insel Salia,
wo 2.000 Menschen leben.
Die Flut wird durch das verstärkte Ablassen von Wasser aus dem Cahora Bassa
See verstärkt. Am Sonntag wurde das Ablassvolumen jedoch schon wieder
verringert. Auch fließt zur Zeit weniger Wasser in den See. Trotzdem hält
die nationale Wasserbehörde (DNA) ihre Warnungen aufrecht und weist die
Bevölkerung an, den gefährdeten Gebieten fern zu bleiben bzw. sie zu
verlassen.
Auch in Beira sind am Samstag mehrere der ärmeren Stadtviertel von der Flut
betroffen. Menschen verließen ihre Häuser und suchten in Schulen Zuflucht.
Ansonsten sind liegen keine Flutmeldungen aus anderen Teilen Mosambiks vor.
2. Cardosomörder zu Haftstrafe verurteilt
Die Reporter ohne Grenzen (RSF) begrüßten die Verurteilung von Anibal
Antonio dos Santos Junior ("Anibalzinho"), der das Mörderkommando anführte,
das im Jahr 2000 den Journalisten Carlos Cardoso erschoss. Anibalzinho wurde
am 20. Januar dieses Jahres zu 30 Jahren Haft verurteilt. Er wurde auch dazu
verurteilt, 490.000 Euro an die Familie des Journalisten zu zahlen sowie
51.000 Euro an den Fahrer des Journalisten, der von den Mördern angeschossen
wurde. Anibalzinho soll nach Verbüßung seiner Haftstrafe nach Portugal
abgeschoben werden, da er die portugiesische Staatsbürgerschaft besitzt.
Trotz der Verurteilung bleiben noch viele Fragen offen. RSF fordert eine
Untersuchung zu den Anschuldigungen seiner Komplizen, dass der Sohn von
Ex-Präsident Chissano, Nyimpine Chissano, in die Ermordung involviert war.
Außerdem müssten die zwei Ausbrüche Anibalzinhos aus dem
Hochsicherheitsgefängnis untersucht werden.
RSF forderte die Autoritäten auf, dafür zu sorgen, dass Anibalzinho und
seine Komplizen diese Strafe auch tatsächlich absitzen, gerade im Hinblick
auf die zwei vorherigen Ausbrüche. Die Organisation stellte fest, dass in
Afrika Mörder von Journalisten nur selten zur Rechenschaft gezogen würden.
Die Autoritäten sollten auch die Auftraggeber des Mordes belangen.
Zwei der fünf Beschuldigten gaben während ihres Prozesses im Jahr 2003 an,
dass Nyimpine Chissano den Mord in Auftrag gegeben hatte. Chissano wurde
zwar 2003 als Zeuge im Prozess vernommen, es stritt aber jegliche Verbindung
ab. Bis heute ist keine Anklage gegen ihn erhoben worden.
Quellen: allAfrica.com, Reporter ohne Grenzen
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14 Kongo: Unabhängige Untersuchung nach Tod von acht Blauhelmen gefordert
Von: GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEERKLÄRUNG Göttingen, den 24.01.2006
Kongo: Nach dem Tod von acht UN-Blauhelmsoldaten
Unabhängige Untersuchung gefordert - ist Nachbarland Uganda verantwortlich?
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem gewaltsamen Tod
von acht UN-Blauhelmsoldaten am Montag im Osten des Kongo eine unabhängige
Untersuchung ihrer Todesumstände gefordert. "Es muss geklärt werden, ob
ugandische Soldaten in den mysteriösen Zwischenfall verwickelt waren",
forderte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
"Wenn die Bundesregierung in Deutschland über ein militärisches Engagement
im Kongo berät, sollte sie darauf bestehen."
Ž
Zwar hätte die UN-Friedenstruppe im Kongo (MONUC) ugandische Rebellen für
die Tötung verantwortlich gemacht, doch bestünden Zweifel an dieser
offiziellen Version. Wider besseren Wissens habe die MONUC bereits
Weihnachten 2005 nach dem Tod eines UN-Soldaten ugandische Rebellen und
nicht die reguläre ugandische Armee für die Kämpfe im Osten des Kongo
verantwortlich gemacht, um politische Konflikte mit der Regierung Ugandas zu
vermeiden.
Zwischen dem 23. und 28. Dezember waren nach Angaben der MONUC ein indischer
Blauhelmsoldat, sechs kongolesische Soldaten und 54 ugandische Rebellen bei
Kämpfen in Nioka und anderen Orten nahe der Stadt Mahagi im Nordosten von
Ituri getötet worden. Glaubwürdige Augenzeugen berichteten jedoch, dass
zahlreiche der getöteten vermeintlichen Rebellen Ausweispapiere bei sich
trugen, die sie als reguläre ugandische Soldaten identifizierten. Die MONUC
habe ihre wahre Identität nicht preisgegeben, um nicht die Regierung Ugandas
zu verärgern und ihre Nachschubversorgung über den Flughafen der ugandischen
Hauptstadt Entebbe zu gefährden.
Führende ugandische Armeeoffiziere bereichern sich seit Jahren mit der
Plünderung von Rohstoffen (Tropenholz, Mineralien) im Osten des Kongo, die
völkerrechtswidrig über die "grüne Grenze" nach Uganda und in das Ausland
geschafft werden. Auch Salim Saleh, der einflussreiche Bruder des
ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni, ist in diese illegalen Geschäfte
verwickelt.
Erst am 19. Dezember 2005 hatte der Internationale Gerichtshof in Den Haag
Uganda wegen der illegalen Plünderung von Rohstoffen im Osten des Kongo zur
Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Die ugandische Regierung bestreitet
die Präsenz von ugandischen Soldaten im Kongo. Alle im Nachbarland früher
stationierten Soldaten seien im März 2003 nach Uganda repatriiert worden,
erklärt die ugandische Regierung trotz zahlloser anders lautender Berichte
von Menschenrechtsorganisationen.
Für Nachfragen und Interviews ist der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius
erreichbar unter Tel. 0160 95 67 14 03.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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15 Heiligendamm -- Warschau
Von: gipfelsoli-l at lists.nadir.org
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Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
------------------------------------------------------ www.gipfelsoli.org --
- Gerichtstest für den G-8-Gipfel
- Globalisierungskritik braucht auch Anwälte
- WARSAW SUMMIT ARRESTS APRIL 2005 - 10 PEOPLE CALLED TO COURT
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Gerichtstest für den G-8-Gipfel
Ein Stockholmer Gericht verurteilt zwei Berliner Antifas zu Haftstrafen. Ihr
Anwalt beurteilt das Verfahren positiv - auch im Hinblick auf ähnliche Prozesse
im nächsten Jahr Nur per Telefon erfuhr Rechtsanwalt Martin Henselmann von der
Verurteilung seiner beiden Mandanten: Der schwedische Rechtsanwalt Lars Runberg
teilte ihm am vergangenen Freitag mit, dass die beiden Berliner Antifas Fabian
und Patrick zu einem beziehungsweise zwei Monaten Haft wegen Landfriedensbruch
verurteilt worden sind. Beide waren am 10. Dezember 2005 nach einer
Demonstration mit Sachschäden in Stockholm festgenommen worden und saßen knapp
einen Monat in Untersuchungshaft, bevor sie zu Beginn des Prozesses vor zwei
Wochen freigelassen wurden. Dennoch beurteilt Henselmann den Ablauf des
Verfahrens weitgehend positiv - auch im Hinblick auf mögliche ähnliche
Gerichtsprozesse in Deutschland im kommenden Jahr, wenn im Mai in Heiligendamm
bei Rostock der G-8-Gipfel stattfindet.
Die rasch gegründete Soligruppe für die Antifas in Berlin hatte zunächst
befürchtet, dass überhaupt keine auswärtigen Juristen zugelassen würden. Solche
Erfahrungen gab es nach den Protesten gegen den EU-Gipfel im Sommer 2001 in
Göteborg. Viele der damals Verhafteten aus unterschiedlichen Ländern mussten
auf einen Anwalt ihrer Wahl verzichten. Deshalb war Henselmann positiv
überrascht, dass seine Zulassung als Verteidiger eines der Angeklagten
problemlos klappte - selbst wenn er vor Gericht nur den Status eines
Assistenten des schwedischen Pflichtverteidigers hatte.
Auch in der Prozessführung sah Henselmann manche gegenüber dem deutschen
Strafrecht positive Elemente. Dazu gehört die Tonbandaufnahme sämtlicher
Aussagen während des Verfahrens. Ein oft zeit- und nervenaufreibender Streit
zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung über die Korrektheit der
Protokolle erübrigt sich daher.
Zudem konnten die Angeklagten ihre politische Motivation in das Verfahren
einbringen. So habe man deutlich machen können, dass die beiden am 10. Dezember
nicht nach Stockholm gekommen waren, um Gewalt auszuüben, sondern um gegen
Neonazis zu protestieren.
Trotz der positiven Erfahrungen sei das Urteil gegen seinen Mandanten nicht
nachzuvollziehen. Man werde in Berufung gehen, so Henselmann. Fabian wurde zu
einem Monat Gefängnis verurteilt, weil er an einer Demo teilgenommen hat, von
der aus vereinzelt Gewalt ausging. Die Polizeizeugen bestätigten, dass er sich
an Ausschreitungen nicht beteiligt habe. Nur die Tatsache, dass er die
Demonstration nicht verlassen habe, als einzelne Teilnehmer Steine oder
Flaschen warfen, war die Grundlage für seine Verurteilung.
Zum G-8-Gipfel 2007 in Heiligendamm werden DemonstrantInnen aus ganz Europa
erwartet. Auf den ersten Vorbereitungstreffen haben sich AktivistInnen über dem
Aufbau eines europaweiten "Legalteams", an dem sich Rechtshilfegruppen und
JuristInnen beteiligen, Gedanken gemacht. "Das fängt bei der Visafrage an und
geht bis zur Betreuung bei Festnahmen", so eine Aktivistin.
[taz Berlin lokal vom 24.1.2006]
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Globalisierungskritik braucht auch Anwälte
Aufbau eines European Legal Team fortschrittlicher Verteidiger geht nur langsam
voran
Die Justizminister der EU-Staaten haben sich auch bei ihrem jüngsten Treffen in
Wien nicht über die Einführung von Mindeststandards für Untersuchungshäftlinge
in absehbarer Zeit einigen können. Umso wichtiger wind Voraussetzungen für
einen wirksamen Rechtsbeistand insbesondere für angeklagte Ausländer.
Bisher sind die rechtlichen Unterschiede in den einzelnen Ländern gravierend.
Das fängt der Dauer der Untersuchungshaft an. So ist in Spanien eine U-Haft von
weit über einem Jahr nichts ungewöhnliches. In Italien sind
Gerichtsverhandlungen und Urteile in Abwesenheit möglich. Das ist nach
deutschen Strafrecht ausgeschlossen.
Doch nicht nur die EU-Justizminister machen sich über die Rechte der
Untersuchungshäftlinge Gedanken. Seit einigen Jahren ist es auch ein Dauerthema
bei politischen Aktivisten und Juristen.
Mit dem Aufstieg der Antiglobalisierungsbewegung nahmen die länderübergreifenden
Demonstrationen zu. So beteiligten sich Aktivisten aus unterschiedlichen Ländern
an Protesten gegen EU- und G8-Gipfel. In der Folge waren unter den Verhafteten
Aktivisten aus verschiedenen Ländern vertreten. Höhepunkt war die
Repressionswelle in Italien nach den Protesten gegen das G8-Treffen in Genua im
Sommer 2001. Zahlreiche ausländische Demonstranten waren festgenommen und
teilweise auf den Polizeistationen misshandelt worden.. Unter diesem Eindruck
entstand bei fortschrittlichen Juristenorganisationen und politischen
Aktivisten die Idee für ein europaweites Legalteam.Ziel sollte der Aufbau eines
Netzwerks fortschrittlicher Verteidiger sein. So sollte gewährleistet werden,
dass Angeklagte in politischen Verfahren von einen Verteidige ihres Vertrauens
betreut werden. In Deutschland hat sich der Republikanische Anwaltsverein
federführend an dieser Initiative beteiligt und dazu sogar eine in Berlin eine
Konferenz veranstaltet. Doch mit dem Abflauen der Antiglobalisierungsbewegung
und dem Rückgang der länderübergreifende Aktionen ist die Initiative ins
Stocken geraten. „Der Aufbau eines europäischen Anwaltsnetzwerks steckt noch
immer in den Anfängen“, meint der Berliner Rechtsanwalt Martin Henselmann
gegenüber ND. Letztendlich müsste die Initiative für den Aufbau eines solchen
länderübergreifenden Netzwerkes seiner Meinung nach von den politischen
Aktivisten ausgehen. Die Juristen können hier nur eine Unterstützung geben.Den
Aufbau des Netzwerkes hält der Anwalt für sehr erforderlich. Gerade hat er zwei
Berliner Antifaschisten verteidigt, die im Dezember bei einer Demonstration in
Schweden festgenommen wurden und einen Monat in Untersuchungshaft saßen. Am
vergangenen Freitag sind sie Haftstrafen von zwei und einem Monat verurteilt
worden. Henselmann sieht seine problemlose Zulassung durch die schwedische
Justiz als großen Erfolg an. Bei den Anklagen nach den Protesten gegen den
EU-Gipfel in Göteborg im Jahr 2001 war die Zulassung ausländischer Verteidiger
in Schweden nicht möglich.. Die nächste Bewährungsprobe für ein europäisches
Verteidigernetzwerk könnte im Jahr 2007 kommen. Dann soll der G8-Gipfel im
norddeutschen Seebad Heiligendamm tagen. Proteste werden von Aktivisten aus
vielen nord- und osteuropäischen Ländern erwartet. Darunter sind auch Staaten,
die nicht in der EU sind. Auf den ersten Vorbereitungstreffen haben sich
Aktivisten auch zu juristischen Fragen Gedanken gemacht. „Das fängt bei der
Visafrage an und geht bis zur Betreuung bei Festnahmen“, meinte eine
Aktivistin. Sie hofft, dass vor demProtestbeginn das europäische Legalteam
Konturen angenommen hat.
[Neues Deutschland vom 23.1.06]
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WARSAW SUMMIT ARRESTS APRIL 2005 - 10 PEOPLE CALLED TO COURT
Ten people who were arrested during the Council of Europe Summit protestin
Warsaw last April have received court dates on charges like touching apolice
officer, using offensive words to a police officer and obstructionof justice.
Among the accused are two people that the court already decided werearrested
with due cause, but even though they were arrested improperly,and even though
the police committed not only procedural errors but acrime (by beating somebody
at the police station), the state wants toprosecute.
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gipfelsoli infogruppe
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Wir können leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge übernehmen. Auch geben die Beiträge
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16 Kanada: Ureinwohnern droht durch Wahlsieg
der Konservativen massive Nachteile
Von: GFBV Hans Bogenreiter <hans.bogenreiter at gfbv.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEERKLÄRUNG Göttingen, den 24.01.2006
Kanada: Wahlsieg der Konservativen Partei
Ureinwohnern droht Marginalisierung und Plünderung der Arktis
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass sich die
Lebensbedingungen der 1,3 Millionen Ureinwohner in Kanada durch den Sieg der
Konservativen Partei bei den dortigen Parlamentswahlen spürbar
verschlechtern werden. So habe die Konservative Partei in ihrem Wahlprogramm
eine deutliche Verstärkung der militärischen Sicherung der Arktis
angekündigt, um den Abbau von Bodenschätzen zu gewährleisten. "Doch die
Aubeutung dieser natürlichen Ressourcen wird den Lebensraum der 93.000
Ureinwohner im Norden des Landes erheblich beeinträchtigen", warnte die
Menschenrechtsorganisation.
Außerdem werde durch den konservativen Spitzenkandidaten Stephen Harper ein
3,5 Milliarden Euro umfassendes Programm zugunsten der indigenen Bevölkerung
in Frage gestellt, das im November 2005 von der Regierung angekündigt worden
war, um den Lebensstandard der Urbevölkerung zu heben. Das Programm sah vor
allem eine Förderung der Schulbildung, des Wohnungsbaues, der
Gesundheitsversorgung und ihrer Integration in das Wirtschaftsleben vor.
Nach dem Konflikt mit Dänemark um die Kontrolle der Hans-Insel im Jahr 2005
hatte die Konservative Partei im Dezember 2005 den Acht-Punkte-Plan "Kanada
Zuerst" verkündet, der eine deutliche Verstärkung der militärischen Präsenz
in der Arktis vorsieht. So sollen Luftlandetruppen auf Militärbasen in
Nordkanada stationiert werden, ein Arktisches Militärisches Trainingszentrum
in Cambridge Bay (Nunavut) aufgebaut und unbesetzte Drohnen zur
Luftüberwachung der Arktis eingesetzt werden. Auch soll mit modernster
Unterwassertechnologie ein auf Sensoren gestütztes Überwachungsnetz für die
gesamte kanadische Arktis entwickelt werden und die Zahl der in der Region
stationierten Kriegsschiffe deutlich erhöht werden.
Für Nachfragen ist der GfbV-Referent Ulrich Delius erreichbar unter
Tel. 0160 95 67 14 03.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
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17 Iraqi rebels in western city turn against Qaeda
Von: wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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Iraqi rebels in western city turn against Qaeda
By Aseel Kami
BAGHDAD (Reuters) - Iraqi nationalist rebels in the Sunni Arab city of
Ramadi have turned against their former al Qaeda allies after a bomb attack
this month killed 80 people.
Residents said on Monday at least three prominent figures on both sides were
killed in tit-for-tat assassinations after local insurgent groups formed an
alliance against al Qaeda, blaming it for massacring police recruits in
Ramadi on January 5.
In Baghdad, bomb blasts killed five Iraqi policemen and a U.S. soldier
despite a security clampdown on the capital to thwart attacks by Sunni Arab
rebels angry over election results. The attacks took place the day before
the trial of Saddam Hussein was due to resume.
The Ramadi bloodshed, which one resident described as "all-out war," has
taken place as political parties prepare for talks on forming a coalition
government the United States hopes will undermine support for a Sunni Arab
insurgency.
Since U.S. forces overthrew Saddam Hussein's Sunni-dominated government in
2003, disparate Iraqi groups have made common cause with foreign Islamists
like al Qaeda leader in Iraq, Abu Musab al-Zarqawi, seeking to force out
U.S. troops and bring down the U.S.-backed government of Shi'ites and Kurds.
But there are signs that their goals may be diverging, with some
nationalists seeing political negotiation in Baghdad as a way of attaining
some of their goals.
Despite increased security throughout Baghdad, a suicide car bomber struck a
checkpoint into the Green Zone government compound, close to the Iranian
embassy, killing two policemen and a television sports journalist.
A burnt-out police vehicle stood still smoldering in the street and the
twisted, blackened wreckage of the bomber's car. A foot lay among the blast
debris scattered in the street.
Bombs killed two more policemen and a U.S. soldier in four other attacks in
the capital. Several mortar bombs fell short of the Green Zone into a park
that also houses Baghdad zoo and an amusement park. Police said no one was
injured.
SECURITY CLAMPDOWN
Iraq's Interior Ministry said a security clampdown in the capital was still
in force, amid fears of a spike in insurgent violence as political parties
gear up for negotiations on a coalition government of national unity.
The results, announced on Friday, gave the ruling alliance of Shi'ite
Islamic parties 128 seats in the 275-seat parliament and 55 seats to two
Sunni blocs. The Kurdish Alliance won 53.
The United States, anxious for a stable consensus, wants the Kurds and
majority Shi'ites to form a government that includes Sunnis, hoping that
their involvement in the political process will weaken support for the
insurgency.
Iraq's parliament will ignore a constitutional provision setting a firm
deadline for its first meeting after the election but could meet to choose a
president and prime minister from mid-February, officials said on Monday.
"I don't think we're going to meet before mid-February. We have to reach an
overall deal first in which we name the president, prime minister and the
speaker," Abbas al-Bayati, an official in the dominant Shi'ite Alliance
bloc.
He said there was already consensus on Kurdish leader Jalal Talabani staying
on as president and on the Alliance, with a near-majority, having the right
to name the prime minister. It hoped to decide by the end of the week
between the incumbent Ibrahim al-Jaafari and Adel Abdul Mahdi.
As the candidates jockey for position, Saddam is due to return to court on
Tuesday, although his defense team have said they will seek a halt to
proceedings.
The court named a new chief judge on Monday after the original presiding
judge resigned and his replacement was accused of being a supporter of the
former Iraqi president.
The Iraqi High Tribunal has been in turmoil since Kurdish chief judge Rizgar
Amin resigned two weeks ago, complaining about government pressure to speed
up the trial and clamp down on tirades by Saddam and some of his seven
co-accused.
His resignation rocked a court whose ability to mount a fair trial amid
sectarian and ethnic strife had already been thrown into doubt by the
killing of two defense lawyers and mutual accusations of intimidation.
Amin's deputy on the five-judge panel, Shi'ite Arab Sayeed al-Hamashi, was
chosen by fellow judges last week to preside over Tuesday's session but was
swiftly accused of belonging to Saddam's Baath Party, a charge he has
denied.
The court said on Monday that Raouf Abdel Rahman, 64, a Kurd like Amin,
would preside on Tuesday.
Rahman's home town is Halabja, where Saddam's security forces are accused of
killing 5,000 people in one day in 1988 in a poison gas attack. The massacre
is one of the atrocities for which Saddam could ultimately be tried.
Saddam is now on trial for crimes against humanity for having 148 men from
the Shi'ite town of Dujail killed after an assassination bid there in 1982.
--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509
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Kontonummer 07.405.301
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BIC: EVKRATW1
Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at
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INFO
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18 Das akin-Telefonbuch 2006
Von: akin <akin.buero at gmx.at>
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> Das akin-Telefonbuch 2006
Treffpunkte und Kontaktadressen politischer Inititiativen
Telefonnummern ohne Vorwahl sind Wiener Festnetz-Nummern. Eine Bitte der
Redaktion: Wir koennen leider ohne Eure Mithilfe nicht immer am aktuelle
Stand bleiben, daher bitten wir alle Gruppen, bei denen sich etwas geaendert
hat oder die sich hier nicht wiederfinden sich bei uns zu melden. Auch wenn
sich eine Gruppe aufgeloest hat, waeren wir dankbar, wenn wir das erfuehren.
Eine jeweils aktualisierte Version ist in der jeweiligen Druck- und
Selbstdruckausgabe nachzulesen.
REGELMAESSIGE KUNDGEBUNGEN:
Mahnwache Frauen i. Schwarz gg. israel. Besatz. palaest. Landes. j. 1. Fr.
im Monat 17-19h am Graben, WomenInBlack-Vienna at at, 523 13 64
Botschaft d. Intifada Fr 16 - 18h in der Schottenpassage/U Bahn Schottentor.
Widerstandslesungen: j. Do 17-19h, Ballhausplatz, 1010 Wien, ab 20 Uhr
Speakerscorner gg. Schwarzblau
ARBEITSLOSE:
AMSand, Di 18h Amerlingh., 1070 Stiftg.8
Verein "Zum Alten Eisen" / Arbeitssuch +40, T.4024777, Do ab 16h
Laudonstueberl, 1080 Laudong.16
Verein. Arbeitsloseninis: NOe, 3100 St. Poelten, A. Hofer Str.
4,T.02742/73440; Salzb.-Itzling 5020, Kirchenstr.34/ ABZ-Beisl, Tel. 0662/
821833; Klagenf. 9020, Suedbahnguertel 24, Tel. 0463/ 319732; Vlbg. 6805
Feldk.-Giesingen, Runastr. 25, Tel. 05522/37536
Arbeitskreis: Bist a Loser, Softy oder nur arbeitslos?! Mi, 16h, Stammtisch
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T.6670302, F.6670300-4. 1120, Am Schoepfwerk 29/8/R1
NOTRUFE f. vergew. Frauen&Maed.: 5232222; 24h-Frauen-Helpline gg.
Maennergew.: 0800/222555; 24h-Frauennotr. Stadt Wien 71719;
Wr.Interventionsstelle gegen Gewalt in Familie, 1060 Amerlingstr.1/6, T. 585
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14-20, Fr, Sa 14-22h. VOLXbibliothek jed. Mi und Fr von 17 bis 20 Uhr.
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1. u. 3. Do 20-22h, Cafe Singvoegel, 1090 Liechtenst.str. 109
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Politik a. Freitag j. 2. Fr. i. Mo., Wr. Neust., 19,30, Triebwerk/
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Literaturtreff Wilde Worte j. 2. Mo i. Mon. 20h, 7stern
RKL & Aktionskom. gg. Sozialabbau: Vorstadt-Zentrum, Gusshausstrasse 14/3,
1040, So von 16-22h, Soli-Cafe Di 18h
Antidiskrim.stelle f. Lesb., Schw., Transgend.: Di 14-18h., T.4000/81449.
1080 Fr. Schmidt Pl. 3, 3.St.
Antif. Linke: http.//www.sozialismus.at, almail at gmx.net, Wien-Nord: Mo 19h,
1200 Allerheiligenpl. 17, Wien-Sued: Di 19h 1050 Rotpunkt, 1050
Reinprechtsdorferstr.6; Graz, Sa 15h Merang. 51/Keller, T.0699/10934921
Wuk-Inforunde: j. 1. Mi. i. Mo. 18h. Permakultur, Selbstversorg.,
Tauschkreise, Veganes; 1090 Waehr. Str.59
Augustin; jed. 1. Mi im Mo ab 18h Offene Schreibwerkstatt. 1050
Schlossg.6-8; Radio-Werkstatt Mi 10h, 1040 Mostg. 7/3, Infos 5852488
ZARA Beratungsst. fuer Zeugen & Opfer v. Rassis., 1060 Luftbadg.14-16;
9291399, office at zara.or.at http://www.zara.or.at
SOL-Stammtisch Wien j. 1. & 3. Di, 19h Jugendprojektgr.Raum 1120
Schedifkapl. 3; Graz: j. 1. Mi 19h im Olypmia, Steyrerg.146; Kufstein j. 2.
Mi 19h Gh. Gisela; Salzburg: j. 2. Mo 19h Beisl ABZ Kirchenstr.34
WILI-Wr. Lehr.In.Ini j. 1. Mi i. Monat 19:30 KIV, 1020 Odeong.1/Gr. Mohreng.
Forum gg. Antisem., Tel. 53104-255 Mo-Do 9-17h, Fr 9-14h.
24h-Sicherheitszentrale fuer Notfaelle: 3698526
Antiimp. Koord gg. Globalisierung, Kontakt So 18h Vorstadtz., 1040
Gusshausstr.14/3
ai-AG Gewerksch.: Johann Schoen, 1140 Linzer Str. 277/17, T. 9826601/52,
http://www.amnesty.at/gruppe/gew johannschoen at chello.at
Beweg. f. soz. Befreiung. So: Disk, Videos etc.ab 18h, Vorstadtz. 1040
Gusshausstr.14/3
LICRA - Internat. Liga gg. Rassismus & Antisem., NGO, Jour fixe j. 1. und 3.
Mo im Mo, 19:30, Rep.Club, 1010, Rockhg.1/Cafe Hebenstreit
AG Marxism. Postfach 62, A-1152 Wien; agm at agmarxismus.net
Verein Zebra, Graz, Schoenauguertel 29: u.a. muttersprachl.
Wohnrechtsberatung. Tel. Anm. 0316/71 46 42 Mo - Fr 9 - 12h
Fawos - Fachstelle f. Wohnungssicherung 218 56 90, fax DW 850 30. 1020
Schiffamtsg. 14, 3. Stock. Mo, Di, Do, Fr: 8,30-12h, Mi 17-19h.
MieterInnen-Ini, kostenl. Berat., Liechtensteinstr.123/20, Mo+Di, 14-18h,
3194486
Rechtskomitee Lambda f. pol. & rechtl. interess Lesben, Schwule, Bisexuelle.
J. 1. Mo im Monat, 19h, X-Bar, 1060 Mariahilferstr.45, Raimundpassage
Buchhandl. Frauenzimmer, Do: Buecherabend, bis 21h, 1080 Zieglerg. 22
ATTAC: 1050 Margaretenstr. 166/ 3.St./25, T 5440010, http://www.attac.at
W.E.G.: virt. Kostnixladen ("Ressourcenpool") u.a.: http://www.geldlos.at -
Kostnixladen im v.e.k.k.s. 1050 Zentag.26, Mo, Do, Fr jew. 15-20h
Anarcho-syndikalistische Gewerkschaftsinitiative "Syndikat" j. Sa, 18h,
Lolligo, 1010 Fischerstiege 4-8. haengematte at linuxmail.org; post:
Haengematte, 1070 Stiftg.8
Oesterr. Arab. Kulturzentrum OKAZ: 1040 Gusshausstr.10, 0650 2727257,
contact at okaz.at http://www.okaz.at
DOeW: Museum im Dokumentationsarchiv d.oesterr.Widerstands, 1010
Wipplingerstr.6-8, Infos Tel. 228 94 69/319, Eintritt frei,
http://www.doew.at
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B) TERMINE
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Mittwoch
http://www.mund.at/butt/Termine/Januar/2501.htm
Donnerstag
http://www.mund.at/butt/Termine/ Januar/2601.htm
Freitag
http://www.mund.at/butt/Termine/Januar/2701.htm
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D) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.
Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.
widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Ziel von MUND (medienunabhängiger Nachrichtendienst) ist die
unzensurierte und möglichst rasche Information über gesellschafts-
politisch relevante Termine, Hinweise und Diskussionsbeiträge zu
Widerstand und Antirassismus sowie verwandte Themen.
sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
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Die inhaltliche und sachliche Verantwortung liegt bei der/dem
jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.
Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.
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Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
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Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.
Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*
Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.
Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
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Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.
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REDAKTIONELLES:
Diese Ausgabe hat Heinz Nessizius aus Einsendungen an
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Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)
2 beiträge nicht angenommen: nwr.
Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Mi 6.15 Uhr
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ü, ö, ä, ß, Ü, Ö, Ä
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