MUND: Freitag, 13. Januar 2006

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Fre Jan 13 07:28:20 CET 2006


MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst
              www.no-racism.net/mund

Freitag, 13. Januar 2006


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A) INHALT
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01 F-13-Fasching von unten
From: gruppe_freiraum at gmx.net
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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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02 AUF - offene Redaktionssitzung
From: auf at aufeinefrauenzeitschrift.at
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03 3 Veranstaltungen mit Kyriedin Murad
From: wadi.wien at gmx.at
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04 Benefizclubbing
From: stefan.kalteis at zara.or.at
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05 Depot-Programm
From: depot-news at mailman.sil.at
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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06 Aktion gegen Zwangsumsiedlung
From: gfbv.austria at chello.at
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07 Abschiebung von sudanesischen Flüchtlingen in Ägypten
From: wadi.wien at gmx.at
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08 Scheidungszwang
From: office at RKLambda.at
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09 Der Bock als Gärtner?
From: gfbv.austria at chello.at
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10 AUA nach Erbil
From: wadi.wien at gmx.at
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11 Bruno Kreisky-Anerkennungspreis
From: promedia at mediashop.at
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SERVICE
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12 al - newsletter
From: al_newsletter at yahoogroups.com
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13 newsletter grüne andersrum
From: andersrum.gruene.at
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B) TEXTE
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01 F-13-Fasching von unten
From: gruppe_freiraum at gmx.net
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F13 - Fasching von unten
Am 13.Jänner wird ein gewaltiger Faschingumzug die Stadt zum Beben bringen.
Bedrohte Freiräume, wie das EKH, TÜWI, die Gruppe Freiraum und das
Punkerbankl sind mit dabei.


Der Freitag der 13te ist seit 2002 als Aktionstag der Ausgegrenzten und
Marginalisierten in Wien bekannt. "Der F13 ist ein Glückstag an dem das
vermeintliche Schicksal auf den Kopf gestellt wird.", erklärt Mahja R.,
Mitinitatorin von F13. Diesen F13 wird es neben verschiedenen dezentralen
Aktionen einen großen Karnevals Umzug geben in dem sich "kreative und
widerständige Energien bündeln" werden. Neben Arbeitslosenverbänden,
MigrantInnenorganisationen und sozialen Projekten werden sich auch
selbstverwaltete Initiativen wie das Ernst-Kirchweger-Haus, das
selbstverwaltete Kulturbeisl Tüwi, der Kost-Nix- Laden, die Gruppe Freiraum
und das Punkerbankl beteiligen, um die triste Lage von Freiräumen in Wien
aufzuzeigen.

Alle diese Projekte haben vor allem eines gemeinsam: sie sind
gesellschaftskritisch und müssen um ihr Fortbestehen bangen. Das EKH hat
entgegen der Zusicherung der Stadt Wien noch immer keine gültigen
Mietverträge und die Räumungsklagen laufen weiter. Das TÜWI soll durch die
geplante Umsiedlung der Universität für Bodenkultur seine Räumlichkeiten
verlieren. Die Gruppe Freiraum wurde schon mehrmals daran gehindert ein
offenes, soziales Zentrum am Campus zu errichten - obwohl die
Universitätsleitung den alten Werkstättenhof seit 30 Jahren leerstehen
lässt. Auch das Punkerbankl fordert ein Haus, befürchtet aber von der Stadt
Wien nur hingehalten zu werden. "Auch an diesem F13 ist klar: Wir werden uns
den Raum nehmen der uns zusteht", kündigt Emma G., Sprecherin der Gruppe
Freiraum an.

Wir laden Sie herzlich zum Karneval ein. Treffpunkt ist um 15:30 am
Margaretenplatz.

Rückfragehinweis:
0699 / 814 23 955
gruppe_freiraum at gmx.net
www.f13.at  www.freiraum.at.tt

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AKTIONEN UND ANKÜNDIGUNGEN
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02 AUF - offene Redaktionssitzung
From: auf at aufeinefrauenzeitschrift.at
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Liebe Frauen!

Im neuen Produktionsjahr heissen wir Euch herzlich willkommen!
Wie schon im letzten Jahr wollen wir für die Konzeption eines jeden
Schwerpunktheftes eine offene Redaktionssitzung veranstalten. Das
nächste Thema hat den Arbeitstitel "Politik der Angst" (auch im
Zusammenhang mit der Asyl- und Fremdenrechtsreform).
Wir wünschen uns, dass Ihr zahlreich kommen möget! Der Termin ist am 17.
Jänner 2006 um 18:30 Uhr in der AUF (Kleeblattgasse 7, 1010)

Liebe Grüße
Eure AUF-Redaktion

--
AUF eine frauenzeitschrift
AUF info
AUF edition
AUF kultur
Kleeblattgasse 7, A-1010 WIEN
T. +43 (1) 533 91 64, F. +43 (720) 55 41 61
auf at auf-einefrauenzeitschrift.at,  www.auf-einefrauenzeitschrift.at

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03 3 Veranstaltungen mit Kyriedin Murad
From: wadi.wien at gmx.at
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Einladung

Die syrisch-kurdische Azadi Partei (Organisation Österreich) lädt Sie zu
drei Veranstaltungen mit Herrn Kyriedin Murad - Generalsekretär der linken
syrisch-kurdischen "Azadi Partei" - ein.

Schwerpunkte seines Referates bilden sie Situation der Kurden in Syrien, die
politischen Beziehungen zwischen arabischer und kurdischen Opposition in
Syrien und die Politik der Azadi-Partei.


Ort und Datum:

20.01.2006      16:00
Schreinergasse 11
3100 St. Pölten

21.01.2006      16:00
Grünes Haus, Lindengasse. 40
1070 Wien

22.01.2006      18:00
Bayerhammerstraße  33-4
5020 Salzburg

Veranstalter

Syrisch-kurdisch Azadi Partei
( Organisation Österreich )

GAJ Wien - Grünalternative Jugend Wien

WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit

--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800

IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1


Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at

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04 Benefizclubbing
From: stefan.kalteis at zara.or.at
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Liebe widerst at nd-MUND Redaktion,
Der Verein ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit veranstaltet
heuer bereits zum zweiten Mal das Benefizclubbing ZARA:MONIE. Die
Veranstaltung wird am 11. Februar 2006 ab 21:00 im Palais Auersperg
stattfinden. Wie würden uns sehr freuen, wenn ihr auf eurer Homepage den
Termin für dieses wichtige Event publizieren würdet.
Hier die Eckdaten des Benefizclubbings:

ZARA:MONIE - Benefizclubbing für Zivilcourage und gegen Rassismus
Ehrensschutz: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
Wann: 11. Februar 2006 ab 21:00 Uhr
Wo: Palais Auersperg, Auerspergstraße 1, 1080 Wien
Programm:
Moderation: Lucy McEvil
Musik: TRES MONOS (Hip-Hop) & Nim Sofyan
Capoeira-Darbietung: Sul da Bahia
Mode: FULANI präsentiert die neue Modekollektion "JAZZ"
           Josef Winkler und Salon Er-Ich veranstalten einen
Prominenten-Frisurenzauber
Bauchtanz: Bahara
DJ LineUp: Oriental Floor: DJ Yusuf & Samad
                  Charts-Floor: afterworx & clubnacht
01:00 Uhr: Tombola

Karten: Vorverkauf: ¤12,- / Abendkassa: ¤15,-
             Zara-Style Ticket: Komm in einem ZARA-T-Shirt der neuen
Kollektion und zahl nur ¤5,-!
Vorverkaufskarten gibt's beim Verein ZARA, Luftbadgasse 14-16, 1060 Wien
und in allen Filialen der BA-CA sowie online unter: www.austriaticket.com

Im Anhang befindet sich der Ankündigungstext sowie ein Flyer in .jpg-Format.
Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit,
Stefan Kaltseis

--
Mit freundlichen Grüßen,
Stefan KALTSEIS
Beratungsstelle für Opfer & ZeugInnen von Rassismus
______________________________________________________________________
ZARA - Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit
Beratungsstelle für Opfer und ZeugInnen von Rassismus
Luftbadgasse 14-16, 1060 Wien  |  Tel.: +43 (1) 929 13 99
http://www.zara.or.at/

Ihre Unterstützung macht uns arbeitsfähig:
http://www.zara.or.at/kontakt/stopp-rassismus

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05 Depot-Programm
From: depot-news at mailman.sil.at
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Montag, 16. Jänner, 19.00
Gemeindebau, öffne dich
Podiumsdiskussion

Am 23. Jänner tritt eine bereits im Jahr 2003 beschlossene EU-Richtlinie in
Kraft, die ÖsterreicherInnen und Drittstaatsangehörige, die bereits fünf
Jahre
im Land leben, beim Ansuchen um Gemeindewohnungen gleichstellt. Absicht der
Richtlinie war es, eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern und
Integration
zu fördern. Die einen sehen darin die Gefahr einer Verslumung in den
Gemeindebauten, während andere die zögerliche Umsetzung der EU-Richtlinie
kritisieren. Von der Politik allerdings wird das Thema weitgehend
totgeschwiegen.

Bernhard Perchinig, Institut für Europäische Integrationsforschung, ÖAW
Tove Raiby, Gebietsbetreuung Ottakring
Dieter Schindlauer, Obmann ZARA
Moderation: Anita Zielina, derStandard.at



Donnerstag, 19. Jänner, 19.00
Was war Kunst?
Gespräch

Kunst ist kaum auf den Begriff zu bringen. Doch lassen sich in ihrer
Geschichte
immer wieder Wendungen ausmachen, die zu unterschiedlichen Bedeutungen des
Wortes geführt haben. Daraus sind in der Folge Gemeinplätze entstanden, die
in
Kunstdebatten oft auf allzu selbstverständliche Weise reproduziert werden.
In
seinem Buch Was war Kunst (Frankfurt: Fischer 2005) analysiert Wolfgang
Ullrich
solche Formeln, die den Kunstbegriff der letzten vier Jahrhunderte bestimmt
haben. Deren wechselvolle Karrieren machen nachdenklich: Wie sehen die
gegenwärtig produzierten Klischees aus? Und welche Karrieren stehen dem
Kunstbegriff noch bevor?

Wolfgang Ullrich, Kunsttheoretiker, München
Wolfgang Zinggl, Kultursprecher Die Grünen


Depot
Breitegasse 3
A-1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
www.depot.or.at
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MELDUNGEN UND KOMMENTARE
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06 Aktion gegen Zwangsumsiedlung
From: gfbv.austria at chello.at
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
PRESSEMITTEILUNG   Berlin/Göttingen, den 12.01.2006

Außenminister Steinmeier trifft UNMIK-Chef Jessen-Petersen
Nicht mit deutschem Geld! Menschenrechtsaktion gegen Zwangsumsiedlung
von Roma-Flüchtlingen auf Blei verseuchtes Gelände im Kosovo -
218 Kinder werden weiter vergiftet

"UNMIK lässt 218 Flüchtlingskinder sterben!" stand auf einem der
Transparente, mit denen die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)
am Donnerstag während ihrer stillen Mahnwache vor dem Auswärtigen Amt
in Berlin gegen die geplante Zwangsumsiedlung von 560 Roma und
Aschkali in eine ehemalige Kaserne der Kfor auf Blei verseuchtem
Gelände im Kosovo protestierte. Die Menschenrechtsorganisation
forderte von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der an diesem
Donnerstagmorgen ein Gespräch mit dem UN-Sondergesandten für Kosovo,
dem Dänen Sören Jessen-Petersen, führte, diese Umsiedlung nicht zu
finanzieren. "Sonst macht sich die Bundesregierung mitschuldig an der
schleichenden tödlichen Vergiftung der Flüchtlinge und ihrer Kinder",
warnte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch, "die Roma, die seit
ihrer Vertreibung durch extremistische Albaner 1999 in den ebenfalls
mit Schwermetallen vergifteten drei Flüchtlingslagern Cesmin Lug,
Kablare und Zitkovac untergebracht wurden, müssen endlich in nicht
verseuchtem Gebiet in Sicherheit gebracht und von Medizinern
entgiftet werden." Das Außenministerium hat für die Umsiedlung der
Roma 500.000 Euro bereitgestellt."

"Der Plan der Übergangsverwaltung der Vereinten Nationen im Kosovo
UNMIK, die durch die jahrelange extreme Belastung mit hochgiftigen
Schwermetallen gesundheitlich schon schwer geschädigten Menschen nun
in die nur wenige Meter entfernte Kaserne umzusiedeln ist ein
unglaublicher Plan!", kritisierte Zülch scharf. "Französische KFOR-
Soldaten, die nur wenige Monate in dieser Kaserne auf dem Gelände
stationiert waren, haben uns vertraulich mitgeteilt, dass sie wegen
der Bleibelastung in den ersten Monaten nach ihrer Rückkehr keine
Kinder zeugen sollen."

Die GfbV wirft der UNMIK vor, die Schutz suchenden Flüchtlinge wie
Menschen zweiter Klasse behandelt und sie über sechs Jahre lang
wissentlich den tödlich giftigen Schwermetallen ausgesetzt zu haben.
"Alle Warnungen und Appelle, die Roma und Aschkali anderswo
unterzubringen wurden ignoriert", berichtete Zülch. Immer wieder
hatte die GfbV die Evakuierung der Lager gefordert, die nach der Nato-
Intervention unmittelbar neben einer giftigen Abraumhalde einer Mine
errichtet wurden. Damals begann die gewaltsame Vertreibung von
mindestens 120.000 der früher rund 150.000 Roma und Aschkali aus dem
Kosovo durch extremistische Albaner.

Im vergangenen Oktober war der renommierte Umweltmediziner Klaus-
Dietrich Runow mit einer GfbV-Delegation in die Lager gefahren. Die
Ergebnisse seiner Untersuchungen waren erschreckend: Er fand nicht
nur die "höchste jemals in menschlichen Haarproben nachgewiesene
Bleibelastung". Er sagte auch voraus, dass vor allem die im Lager
geborenen Kinder der Roma irreversible Schädigungen des Nerven- und
Immunsystems sowie Störungen des Knochenwachstums und der Blutbildung
davontragen. Vor allem die im Lager geborenen Kinder zeigen zum Teil
schwere Symptome von Bleivergiftung wie Koordinationsstörungen,
Gedächtnisverlust bis hin zu komatösen Zuständen. Das ständige Team
der GfbV im Kosovo registriert dort seit langem ungewöhnlich viele
Todesfälle und Fehlgeburten.

Tilman Zülch ist während der Aktion in Berlin erreichbar unter Tel.
0151 153 09 888.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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07 Abschiebung von sudanesischen Flüchtlingen in Ägypten
From: wadi.wien at gmx.at
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Schlagen und abschieben

Bei der Räumung eines Protestcamps in Kairo starben mehr als 20 sudanesische
Flüchtlinge. Viele der Inhaftierten sollen nun abgeschoben werden.

von thomas schmidinger

Es werden 645 Sudanesen in den Sudan zurückkehren«, kündigte Fatma al-Zahraa
Etman, die Sprecherin des ägyptischen Außenministeriums, an. Sie seien
»entweder illegale Migranten oder haben gegen die Sicherheitsauflagen
verstoßen«. Tatsächlich waren die Flüchtlinge beim Sturm der ägyptischen
Polizei auf ein Protestcamp von Asylsuchenden auf dem zentral gelegenen
Mohandiseen-Platz in Kairo vor einem Gebäude des UNHCR am 30. Dezember
gefangen genommen worden.

Über 2 000 mittellose Flüchtlinge, die meist keinerlei Unterstützung
erhalten und dem Alltagsrassismus großer Teile der ägyptischen Bevölkerung
ausgesetzt sind, hatten sich dort seit September in behelfsmäßigen
Unterkünften niedergelassen. Sie protestierten damit gegen eine Entscheidung
des UNHCR, ihnen wegen des Abschlusses eines Friedensvertrags im Sudan
keinen Flüchtlingsstatus mehr zuzuerkennen.

Bei der äußerst brutalen Räumung des Platzes durch rund 5 000 ägyptische
Sicherheitskräfte kamen nach Angaben von Boutrous Deng, einem Sprecher der
Flücht­linge, 26 Menschen, darunter auch Frauen und Kinder, ums Leben. Das
ägyptische Innenministerium hatte ursprünglich zwölf Tote eingestanden,
einzelne Mitarbeiter der Behörde haben jedoch bestätigt, dass es mehr als 20
Todesopfer gab. Während das Ministerium von einer »Massenpanik« unter den
Flücht­lingen sprach, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AP, dass
sie nichts von einer Panik gesehen hätten, sehr wohl aber den brutalen
Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfern.

Die ägyptische Regierung behauptet, mit dem Polizeieinsatz auf einen
Hilferuf des UNHCR reagiert zu haben. Dessen Sprecherin in Kairo, Astrid Van
Genderen Stort, sagte hingegen, ihre Organisation habe die Behörden
aufgefordert, die Proteste »auf friedliche Art« zu beenden. Die
Flüchtlingshilfsorganisation hatte Einmalzahlungen für eine Unterkunft
angeboten und sich bereit erklärt, einige der Betroffenen erneut anzuhören.
Die meisten Flüchtlinge lehnten das Angebot jedoch ab und beharrten auf
einer Umsiedlung in ein anderes Land, in dem sie ein faires Asylverfahren
erhofften.

Staaten, die zu einer Aufnahme bereit wären, sind jedoch mittlerweile schwer
zu finden. Mit der Auslagerung der Flüchtlingsabwehr der Europä­ischen Union
nach Nordafrika sind Flüchtlingstragödien wie in Ceuta und Melilla oder eben
jetzt in Kairo programmiert. Flüchtlinge, die in autoritär regierten Staaten
mit großen ökonomischen und sozialen Problemen stranden, erwartet dort kein
rechtsstaatliches Asylverfahren, sondern der Schlagstock und die
Abschiebung.

Im Sudan ist zwar tatsächlich ein Friedensprozess zwischen der Regierung und
der südsudanesischen Guerillaorganisation SPLA im Gange. Allerdings ist der
Ausgang dieses Prozesses ebenso ungewiss wie die Zukunft des politischen
Systems. Im Westen und Osten dauern die bewaffneten Konflikte an, und die
Kämpfe in Darfur drohen sich mittlerweile zum Krieg mit dem angrenzenden
Tschad auszuweiten. Die Uno hat zahlreiche Kriegsverbrechen des
islamistischen Militärregimes bei der Aufstandsbekämpfung dokumentiert.

Südsudanesische Flüchtlinge in Khartoum sind immer wieder Ziel staatlicher
Repressionsmaßnahmen, da sich viele von ihnen mit verbotenem Alkoholverkauf
oder anderen illegalen Geschäften über Wasser halten müssen oder sich in
anderen Bereichen nicht an die staatlichen Sharia-Gesetze halten. Im
Südsudan würde auf die Flüchtlinge ein völlig zerstörtes, in vielen Gebieten
vermintes Land ohne funktionierende Infrastruktur warten, das selbst unter
günstigsten Bedingungen noch Jahre benötigen würde, um auch nur das
ökonomische Niveau der angrenzenden Staaten Uganda oder Kenia zu erreichen.

Jungle World, Nummer 2 vom 11. Januar 2006
www.jungle-world.com

--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800

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Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at

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08 Scheidungszwang
From: office at RKLambda.at
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Scheidungszwang
VfGH leitet Aufhebung des
Transsexuellenerlasses ein
Rechtskomitee LAMBDA: "Regierung soll Familien fördern, nicht zerstören"


Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL) zeigt sich hocherfreut über den Beschluss des
Verfassungsgerichtshofs, mit dem  die Verfassungsrichter Bedenken gegen den
vom Innenministerium verordneten Scheidungszwang für gleichgeschlechtliche
Ehepaare geäussert haben (VfGH 02.12.2005, B 947/05).


Die Beschwerdeführerin ist transsexuell (Mann zu Frau) und lebt mit ihrer
angetrauten Ehefrau und ihren beiden gemeinsamen Kindern in glücklicher
Familiengemeinschaft. Im vergangenen Jahr hat sie sich einer
geschlechtsanpassenden Operation unterzogen, die erfolgreich verlaufen ist.
Seither lebt sie als Frau mit ihrer Ehegattin, die sie noch als Mann
geheiratet hatte, in gleichgeschlechtlicher Ehe.



Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
haben Transsexuelle nach Durchführung einer erfolgreichen
geschlechtsanpassenden Operation einen grundrechtlichen Anspruch darauf,
dass ihr Geschlechtseintrag im Geburtenbuch auf ihr neues Geschlecht richtig
gestellt wird und damit auch ihre Ausweis- und anderen Dokumente ihr neues
Geschlecht ausweisen können.



Der Transsexuellenerlass des Innenministeriums macht jedoch die Erfüllung
dieses Menschenrechts bei verheirateten Transsexuellen, deren Ehe durch die
Operation gleichgeschlechtlich wird, davon abhängig, dass sie ihre Ehe
auflösen.



In diesem Sinne vom Innenministerium angewiesen verweigerte das Standesamt
der Beschwerdeführerin die Richtigstellung des Geburtenbuches, weshalb sie
als Frau nach wie vor mit männlichen Dokumenten arbeiten und damit jedermann
ihre Transsexualität offenbaren muss. Ihr Fall ist besonders prekär, weil
sie mangels Zerrüttung ihrer Ehe diese gar nicht auflösen kann, die gesetzte
Bedingung also gar nicht erfüllen kann.





Gleichgeschlechtlichkeit der Ehe kein Verweigerungsgrund



Der von ihr angerufene Verfassungsgerichtshof hat ihr nun prinzipiell Recht
gegeben und das Verfahren zur Aufhebung (der massgebenden Punkte) des
Transsexuellenerlasses eingeleitet. Zum einen sei der Erlass schon deshalb
voraussichtlich gesetzwidrig, weil er nicht gehörig, also im
Bundesgesetzblatt, kundgemacht wurde. Darüber hinaus teilt der VfGH aber
auch die Bedenken der Beschwerdeführerin, dass der Erlass hinsichtlich des
Scheidungszwangs der gesetzlichen Grundlage entbehrt: Das Geschlecht werde
bereits durch die Operation geändert, auch wenn die betreffende Person
verheiratet ist. Das Geburtenbuch sei daher in diesem Sinne richtig zu
stellen und eine Gesetzesstelle, die dies bei aufrechter Ehe verbietet, sei
nicht erkennbar. Die mit der Geschlechtsumwandlung eingetretene
Gleichgeschlechtlichkeit der Ehe dürfte durch die Verweigerung der Korrektur
des Geburtenbuchs nicht zu verhindern sein, so die Richter.



Das Innenministerium erhält nun Gelegenheit, sich zu den von den
Verfassungsrichtern geäusserten Bedenken zu äussern. Auf Grund dieser
Stellungnahme und (Gegen)Argumenten der Beschwerdeführerin wird der
Gerichtshof dann seine endgültige Entscheidung fällen.



 "Dem Verfassungsgerichtshof gebührt grösste Achtung für diese Entscheidung
", sagt der Wiener Rechtsanwalt Dr. Helmut Graupner, Präsident der
Homosexuellen-Bürgerrechtsorganisation Rechtskomitee LAMBDA und Anwalt des
Beschwerdeführerin, "Die Bundesregierung hingegen sollte Ehen und Familien
fördern, anstatt sie nur deshalb zerstören zu wollen, weil sie
gleichgeschlechtlich sind".



Das 1991 gegründete Rechtskomitee LAMBDA (RKL) arbeitet überparteilich und
überkonfessionell für die umfassende Verwirklichung der Menschen- und
Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer. In seinem
Kuratorium vereinigt es so prominente Mitglieder wie den SPÖ-Vorsitzenden
Dr. Alfred Gusenbauer, Präs. NRAbg. Peter Schieder,, NRAbg. Mag. Terezija
Stoisits, den renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max
Friedrich und die Kinder- und JugendanwältInnen von Wien DSA Monika
Pinterits und Dr. Anton Schmid, den Generalsekretär von Amnesty
International Österreich Mag. Heinz Patzelt und die bekannten
Menschenrechtsexperten Dr. Lilian Hofmeister und Univ.-Prof. Dr. Manfred
Nowak, die Sexualwissenchafter Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner, Prof.
Dr. Rotraud Perner und Mag. Johannes Wahala, den Theologen Univ.-Prof. Dr.
Kurt Lüthi, Günter Tolar u.v.a.m.





Der Beschluss des VfGH im Wortlaut:
http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/attachments/8/6/1/CH0003/CMS113697118068
1/transsexuellenerlass_b947-05.pdf



Rückfragehinweis: 0676/3094737; 01/8763061, office at RKLambda.at,
www.RKLambda.at

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09 Der Bock als Gärtner?
From: gfbv.austria at chello.at
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> Gesellschaft für bedrohte Völker / Presseerklärung in
> www.gfbv.it/2c-stampa/2006/060112de.html
>
> EU-Österreich. Der Bock als Gärtner?
> Sind von Österreich Akzente für eine EU-Minderheitenpolitik zu erwarten?
>
> Bozen, 12. Januar 2006
>
> Österreich steht seit dem 1. Jänner der EU vor. Vor sechs Jahren stellte
> die EU noch diese schwarz-blaue/orangene Regierung unter Quarantäne. Die
> EU befürchtete, daß die konservativ-deutschnationale Regierung
> Menschenrechte von Minderheiten, Flüchtlingen und Zuwanderern verletzen
> könnte. Eine Befürchtung, die so falsch nicht war.
>
> So waren die Roma im abgelaufenen Gedenkjahr nicht eingebunden. Die
> Aufgabe der Republik und der Politik sollte es sein, dass der Staat sich
> zu seiner Volksgruppe bekennt. Trotz der Bekenntnisse zum Staatsvertrag
> hält sich diese Regierung nicht an die darin enthaltenen Verpflichtungen
> zugunsten der Sprachminderheiten. Dies kommt einem Rechtsbruch gleich. Der
> Staatsvertrag, der Verfassungsrecht ist, ist die Magna Charta der
> Minderheitenrechte in Österreich. Der Staatsvertrag ist eine
> völkerrechtliche Verpflichtung.
>
> Die Schüssel-Regierung stellt den Staatsvertrag aber zur Disposition. Das
> bestätigt der Verfassungsgerichtshof, der der Regierung vorwirft, den
> Staatsvertrag nicht einzuhalten bzw. nicht umzusetzen. Die Bundesregierung
> ignoriert die österreichische Verfassungsbestimmungen und setzt
> Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes nicht um. Dies trifft besonders
> auf die bisher unterlassene Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln im
> südlichen Kärnten zu.
>
> Die Republik Österreich feierte im Jubiläumsjahr 2005 zwar den
> Staatsvertrag, nimmt aber den Inhalt nicht sonderlich ernst. Nicht von
> ungefähr gibt es deshalb auch 20 Beschwerden beim Verfassungsgerichtshof.
> Wahrscheinlich wird erst die Internationalisierung der Ortstafelfrage zum
> Erfolg führen. Die Republik Österreich hat im Jubiläumsjahr weder die
> Situation der Minderheiten noch das Angebot im zweisprachigen
> Bildungswesen verbessert. Nichts getan hat sich bei den
> Minderheitenmedien, in der Kultur oder bei der Förderung von privaten
> Vereinen. Durch die fehlende Inflationsabgeltung wird die Förderung der
> Sprachminderheiten jährlich verringert.
>
> Es ist zu befürchten, daß für die österreichische EU-Ratspräsidentschaft
> Minderheitenanliegen kein Thema sind. Das ergibt sich aus dem Stillstand
> der österreichischen Minderheitenpolitik. Bundeskanzler Schüssel und der
> Kärntner Landeshauptmann Haider treffen morgen die Bürgermeister der
> zweisprachigen Gemeinden zu einem Gespräch über die Ortstafelfrage. Ziel
> ist es, so das Bundeskanzleramt, konstruktive Schritte zu einer
> gemeinsamen Lösung zu finden. Außen vor bleiben die Betroffenen, die
> Slowenen. Aus diesem Grund ist von der österreichischen
> EU-Ratspräsidentschaft kein minderheitenpolitischer Impuls und kein
> entsprechend notwendiger Akzent zu erwarten.
>
> ---------------------------------------------------------------------
>
> Siehe auch:
> * www.gfbv.it: www.gfbv.it/2c-stampa/2005/051214de.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/2005/050405de.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/2005/050308ade.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/2005/050124ade.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/2005/050112ade.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/04-1/040705de.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/04-1/040701de.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/04-1/040220de.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/03-2/031110de.html |
> www.gfbv.it/2c-stampa/03-2/031110de.html |
> www.gfbv.it/3dossier/oevz/2005/050112.html |
> www.gfbv.it/3dossier/eu-min/oe-klestil.html |
> www.gfbv.it/3dossier/eu-min/oe-konvent.html |
> www.gfbv.it/3dossier/eu-min/regenbogen.html
>
> * www: www.nsks.at/aktualno.php |
> www.magnifique.at/gradivo/050303_nsks_kancler.pdf |
> www.magnifique.at/gradivo/050303_nsks_stufenplan.pdf


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10 AUA nach Erbil
From: wadi.wien at gmx.at
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Austrian Airlines - First European carrier operating services to Erbil

1/11/2006   Europe Travel News
Austrian Airlines - First European carrier operating services to Iraq

 Austrian's flights to Erbil in Northern Iraq will be the first offered by
any European carrier to the country. Commencing 9 March 2006 the flights
will initially operate twice a week (Thursday & Sunday) increasing to three
per week from 6 April 2006 (+Tuesday).

 The service will be operated using an Airbus 319 and will depart Vienna
20.15 arriving Erbil 06.00 the following day. The flight connects with OS462
from London.

 The city of Erbil is a safe gateway into Iraq with a population of one
million making it the fourth largest city in the country. The United Nations
has plans to establish a support point for Iraq in Erbil from where there is
rapid overland access to the cities of Mosul, Kirkuk and Sulaymaniyah. Erbil
is in the developing and expanding economic region of Kurdistan where a
range of international companies are already active, Austrians regional
office was opened 2 January 2006.

 Austrians new Erbil destination is complimentary to existing regional
strengths in Eastern Europe, the Middle East and Far East and creates a
connection that is essential for the economic redevelopment of Iraq for
international traffic.

Copyright © 2005 Europe Travel News.
http://europetravelnews.com

http://europetravelnews.com/2006_01/427_austrian-airlines-european-carrier-i
raq/


--
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
e-mail: wadi.wien at gmx.at
website: www.wadinet.at
Tel.: 0699-11365509

Postfach 105
A-1181 Wien

Spendenkonto in Österreich:
Kontonummer 07.405.301
Evangelische Kreditgenossenschaft eG BLZ 31800

IBAN: AT10 3180 0000 0740 5301
BIC: EVKRATW1


Website mit weiteren Informationen zu Projekten von
Wadi und Veranstaltungshinweisen:
www.wadinet.at

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11 Bruno Kreisky-Anerkennungspreis
From: promedia at mediashop.at
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Betrifft:
Bruno Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch
an Dimmel/Schmee für ihr Buch: Politische Kultur in Österreich
Der Promedia Verlag freut sich mitteilen zu können, dass Nikolaus Dimmel und
Josef Schmee für
ihren im Herbst herausgegebenen Titel "Politische Kultur in Österreich.
2000 - 2005" den
diesjährigen Bruno Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch 2005
erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Hannes Hofbauer, Promedia Verlag

Zum Buch:
Nikolaus Dimmel/ Josef Schmee (Hg.)
POLITISCHE KULTUR IN ÖSTERREICH
2000 - 2005
Mit Beiträgen von Konrad Paul Liessmann, Thomas Rothschild, Alfred Noll, Udo
Jesionek, Trautl
Brandstaller, Clemens Jabloner, Claudia von Werlhof, Erwin Weissel u.a.

ISBN 3-85371-243-6, br., 344 Seiten, 21,90 Euro.  Edition Spuren

Der Essenz der österreichischen "Wendejahre" 2000-2005 liegt ein Politikstil
zugrunde, den man
im häufigsten Fall als beschleunigten Stillstand und im schlechtesten als
ebenso intellektuell
entsicherten wie moralisch enthemmten "Reformterrorismus" (Liessmann)
beschreiben könnte. Das
neoliberal transformierte Österreich der Jahre 2000-2005 unterscheidet sich
vom "mainstream

der Mitgliedstaaten der EU auf zumindest dreierlei Weise: zum ersten
erfolgte die Wende mit einer
empfindlichen Verschlechterung der sozialen Lage der Bevölkerung. Zum
zweiten wurden stabile
und bewährte Institutionen wie etwa die Jugendgerichtsbarkeit, die
Sicherheitspolizei oder der
Hauptverband der Sozialversicherungsträger ohne äußere Not zerschlagen oder
bis an die Grenze
der Leistungsfähigkeit "niederreformiert". Zum dritten hat sich der Stil der
Politik von Grund auf
geändert, was sich vor allem in schamlosen politischen Umfärbeaktionen in
Ministerien und
staatsnahen Einrichtungen widerspiegelte.

Unübersehbar findet seit 2000 eine Vulgarisierung der österreichischen
Politik statt. An die Stelle
des Argumentes tritt in der politischen Auseinandersetzung eine
quasi-religiös verbrämte
Glaubensorientierung, wie dies etwa im Rahmen der Kriminal- und Asylpolitik
vorexerziert wird.
Bei dieser darf einerseits nicht gesagt werden, welche
gesellschaftspolitischen Interessen man
vertritt. Andererseits herrscht ein aggressiver, untergriffiger und
beleidigender Grundton vor, wird
man mit Gegenargumenten konfrontiert. Das spiegelt sich nicht nur im Umgang
mit dem politischen
Gegner, sondern auch im Umgang mit Vertretern der Zivilgesellschaft. Zum
Stil der vulgarisierten
Politik gehört, dass unangenehme DiskutantInnen durch stillschweigendes
Berufsverbot, durch
aggressive Vorwärtsverteidigung (oder eben durch gerichtliche Verfolgung)
zum Schweigen
gebracht werden.

Die hier versammelten Autoren eint das Interesse am Erhalt vernünftiger
demokratiepolitischer
Spielregeln, an Öffentlichkeit des Raumes der Kritik sowie an der
Wiedererringung einer sozialen
Demokratie, welche die sowohl materielle als auch politische Teilhabe aller
mit einschließt. Im
Ergebnis konzentrieren sich die Herausgeber darauf, ausgewählte Fundstücke
aus dem Oeuvre der
zeitgenössischen politischen Kultur zu präsentieren und entsprechend zu
kommentieren.

Die Herausgeber:
Nikolaus Dimmel, geboren 1959, lehrt an der Juridischen Fakultät Salzburg
und war u.a. als
Strafverteidiger, Mietrechtsberater, Sozialamtsleiter und
GmbH-Geschäftsführer tätig. Josef
Schmee, geboren 1954, ist seit 1993 Referent der Arbeiterkammer Wien -
Abteilung
Kommunalpolitik. Im Promedia Verlag ist von ihm (als Ko-Herausgeber mit
Erwin Weissel)
zuletzt erschienen: "Die Armut des Habens. Wider den feigen Rückzug vor dem
Neoliberalismus
(1999).

Das Buch ist über jede Buchhandlung bestellbar.

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12 al - newsletter
From: al_newsletter at yahoogroups.com
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AL-Newsletter Nr. 160
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1. Morgenrot 35 ist da!

2. Das andere Venezuela: Klassenkämpferische Gewerkschaften in Aktion

3. "Rasta-Fahndung": Rastafa, Reggae, Ganja und die Linke

4. Plattform für ein sozialistisches Venezuela gegründet

5. Old-School-Tshirts nachproduziert


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1.

Die neue Ausgabe unserer Zeitung Morgenrot ist erschienen. Neben dem
Schwerpunktthema EU widmen wir uns u.a. der Vogelgrippen-Hysterie,
Klassenkämpfen in Venezuela oder - anlässlich des Verfahrens gegen
Holocaustleugner Irving - der Diskussion über das NS-Verbotsgesetz.
Warum Italiens Fußballstars Spiegelbilder der Gesellschaft sind und
was John Lennon mit dem Trotzkismus zu tun hat, all das findet sich
ebenfalls im neuen MR. Einige Artikel sind bereits online ...
http://www.sozialismus.at


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2.

Das andere Venezuela

Klassenkämpferische Gewerkschaften in Aktion

Venezuela war zuletzt vor allem auf Grund der Wahlen zur
Nationalversammlung Anlass für Debatten und Polemiken. Bedeutende
Betriebskonflikte und gewerkschaftliche Auseinandersetzungen der
vergangenen Monaten fanden in der europäischen Venezuela-
Solidaritätsbewegung so gut wie keinen Widerhall. Der folgende
Artikel versucht einen (kleinen und beschränkten) Einblick in einen
wichtigen Teilaspekt der Realität der venezolanischen
ArbeiterInnenklasse zu liefern.

In den Bundesstaaten Carabobo und Bolívar, den industriellen Herzen
Venezuelas, wurden in zahlreichen Betrieben gewerkschaftliche
Abwahlreferenden bzw. Gewerkschaftswahlen abgehalten und in
verschiedenen Betrieben gelang es alteingesessenen
GewerkschaftsfunktionärInnen durch kämpferische GewerkschafterInnen
zu ersetzen und neue Gewerkschaften zu gründen. Auf Betriebsebene
spielten die clasistas (die klassen-kämpferische
Gewerkschaftsströmung) in den vergangenen Monaten bei SIDOR in
Ciudad Guayana, Bundesstaat Bolívar, und bei Bridgestone/Firestone
in Valencia, Bundesstaat Carabobo, in wichtigen Konflikten eine
tragende Rolle.

Gewerkschaftswahlen bei SIDOR

Anfang der 1960er-Jahre entwickelte sich im Gebiet der Mündung des
Caroní in den Orinoco im Bundesstaat Bolívar eines der wichtigsten
Schwerindustriezentren Südamerikas: Stahl- und Aluminiumwerke (z.B.
SIDOR und VENALUM), verarbeitende Metallbetriebe (u.a. ALCASA),
Industriehäfen. Riesige Wasserkraftwerke am Unterlauf des Caroní
lieferten den Industriebetrieben die notwendige Energie.1Mit der
Industrieansiedelung entstand aus den Kleinstädten Puerto Ordaz und
San Felix eine neue Stadt mit 700.000 EinwohnerInnen: Ciudad
Guayana. Neben dem Bundesstaat Carabobo und den Niederlassungen von
PDVSA (dem staatlichen Erdöl- und Erdgasunternehmen) zählt Ciudad
Guayana zu den Zentren des venezolanischen Industrieproletariats.

Die Privatisierung des Stahlwerkes SIDOR im Jahr 1997 hatte
verheerende Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen. Massiver Abbau
von Arbeitsplätzen ging einher mit der Aushöhlung arbeitsrechtlicher
und kollektivvertraglicher Rechte. Zunehmend wurde die alte
Stammbelegschaft durch neue LeiharbeiterInnen mit niedrigeren
Löhnen, keinem Sozialversicherungsanspruch und keinen
kollektivvertraglichen Rechten ersetzt. Die Rationalisierungswelle
bei SIDOR führte zu einem dramatischen Anstieg tödlicher
Arbeitsunfälle. In den vergangenen Jahren wurden Stimmen
(einhergehend mit Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen) für die
Wiederverstaatlichung des Stahlwerks immer lauter. Zunehmend regte
sich auch Widerstand gegen die Führung der Betriebsgewerkschaft
SUTISS rund um Ramón Machuca, der für die Privatisierung von SIDOR
mitverantwortlich gemacht wird.

Im November hielt SUTISS (mit rund 4.000 Mitgliedern die größte
Betriebsgewerkschaft in der venezolanischen Privatwirtschaft)
Gewerkschaftswahlen ab. Im Vorfeld der Wahlen konnten sich
verschiedene kämpferische GewerkschafterInnen nicht auf eine
gemeinsame Wahlliste gegen die von der Unternehmensleitung
unterstützten Kandidaten einigen. Der Wahlkampf war von heftigen
Diskussionen zwischen kämpferischen GewerkschafterInnen und der
eingesessenen FunktionärInnen geprägt. Im Zentrum der Debatten stand
die von der Gewerkschaftsführung abgelehnte Position der
Wiederverstaatlichung von SIDOR.

Eine zentrale Rolle im politischen Kampf für die Unabhängigkeit von
SUTISS von Unternehmensleitung und Gewerkschaftsbürokratie spielte
José Meléndez (Vertreter des Arbeiterkollektivs Verdad Obrera
Sindical, das sich im Sommer 2005 auch an der Gründung der PRS -
Partido Revolución y Socialismo beteiligte), der mit einer eigenen
Wahlliste kandidierte.

Mit einer Wahlbeteiligung von 87% übertrafen die Gewerkschaftswahlen
die Erwartungen vieler GewerkschafterInnen. Schlussendlich konnten
zwar die Wahllisten der kämpferischen GewerkschafterInnen keine
Mehrheit in den Gewerkschaftsgremien erzielen, jedoch konnte der
eiserne Griff von Ramón Machuca und Co. auf SUTISS gebrochen werden.
Die Gewerkschaftsgremien von SUTISS werden nun von verschiedenen
Gewerkschaftsströmungen besetzt und drei dieser
ArbeiterInnenkollektive, darunter auch Verdad Obrera Sindical,
streben danach, sich zu einem "klassenkämpferischen und
revolutionären Gewerkschaftsblock" zusammenzuschließen.

Bridgestone/Firestone

Seit Jahren herrscht innerhalb der Gewerkschaften von
Bridgestone/Firestone in Valencia, Bundesstaat Carabobo, ein
Konflikt rund um die Ergebnisse von Gewerkschaftswahlen und den
daraus hervorgehenden Vertretungsansprüchen. Ende November hat
dieser Konflikt einen dramatischen Höhepunkt erreicht. In
verschiedenen Gewerkschaftswahlen und Abwahlreferenden wurden
Gewerkschafter, die zwei Parlamentsabgeordneten des chavistischen
Lagers nahe stehen, wiederholt abgewählt. Ende November besetzten
drei dieser Gewerkschafter mit Hilfe bewaffneter Schläger das
Werksgelände von Bridgestone/Firestone, brachten die Produktion zum
Erliegen und begannen ArbeiterInnen einzuschüchtern.

Als Antwort auf diesen Einschüchterungsversuch rief eine
Betriebsgewerkschaft von Bridgestone/Firestone gemeinsam mit anderen
GewerkschafterInnen der UNT und ArbeiterInnen von
Bridgestone/Firestone zu einer Versammlung auf, die beschloss, das
Werksgelände zurückzuerobern. Als eine Demonstration von mehr als
500 ArbeiterInnen von Bridgestone/Firestone und zahlreichen
GewerkschafterInnen der UNT das Werksgelände erreichte, begannen die
Besetzer und ihre Schläger mit Steinen, Flaschen und Schusswaffen
die Demonstration anzugreifen. Ein Arbeiter erlitt eine Schusswunde
und drei weitere Arbeiter wurden am Kopf verletzt.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem kurzen
Kampf konnten die Schlägertrupps in die Flucht geschlagen werden und
das Werksgelände von den demonstrierenden ArbeiterInnen besetzt
werden. Erst nachdem die ArbeiterInnen die Besetzung des
Werksgeländes beendeten und den Betrieb unter ihre Kontrolle
stellten, erschien die Polizei (die von Beginn an von der
zweitägigen (!) Besetzung des Betriebes informiert war und nicht
intervenierte). Einige der für die Gewalttaten verantwortlichen
Schläger wurden von der Polizei Minuten nach ihrer Festnahme wieder
freigelassen. In den darauf folgenden Tagen kam es zu wiederholten
Provokationen und Einschüchterungsversuchen gegen die ArbeiterInnen
von Bridgestone/Firestone und GewerkschafterInnen der UNT. Mit-unter
kursierten Gerüchte bewaffnete Schlägerbanden würden während einer
großen Gewerkschaftsversammlung - die auf Grund der Vorfälle bei
Bridgestone/Firestone über einen Generalstreik im Bundesstaat
Carabobo diskutierte - den Sitz der UNT Carabobo in Valencia
stürmen. Es wurden Maßnahmen zur Verteidigung der Zentrale
getroffen.

Schlussendlich kam es jedoch weder zu dem befürchteten Überfall der
Gewerkschaftszentrale noch zur Ausrufung des Generalstreiks, doch
der Konflikt rund um Bridgestone/Firestone und die aus diesem Kampf
gezogenen Lehren haben tiefe Spuren im Bewusstsein vieler
ArbeiterInnen und GewerkschafterInnen hinterlassen.

Kongress der UNT

Auf einer außenordentlichen Vollversammlung der UNT in Caracas wurde
Mitte Dezember des Vorjahres (vor allem auf Betreiben der clasistas)
ein bedeutender Erfolg auf Gewerkschaftsebene verbucht: Vom 16. -
17. Februar 2006 wird die UNT ihre nationale Konferenz abhalten und
sich mit den dringlichsten Fragen der venezolanischen
Gewerkschaftsbewegung beschäftigen. Außerdem wird diese Konferenz
der UNT ein Statut geben und den endgültigen Termin für die längst
überfälligen Wahlen innerhalb des Gewerkschaftsdachverbandes
festlegen. (Seit der formalen Gründung der UNT im Frühjahr 2003
besteht die Führung der UNT aus einem ernannten Nationalen
Koordinationskomitee.)

Dieser Kongress wird auch von entscheidender Bedeutung für die
politischen Auseinandersetzungen innerhalb der venezolanischen
ArbeiterInnenbewegung sein. Die Regierung Chávez versucht - allen
voran durch die Arbeitsministerin María Cristina Iglesias - seit dem
Bestehen der UNT, den Gewerkschaftsdachverband ideologisch und
politisch an den Staats- und Regierungsapparat zu binden.

Ob es gelingt diesem Prozess der Verstaatlichung der
Gewerkschaftsbewegung entgegen zu wirken, wird in erster Linie von
den clasistas abhängig sein. In dieser politischen
Auseinandersetzung, im Streben der venezolanischen
ArbeiterInnenklasse und ihrer Organisationen nach Unabhängigkeit vom
bürgerlichen Staat, sollten wir den clasistas neben unserer
Aufmerksamkeit auch unsere Unterstützung zukommen lassen


Lukas Neissl, Arbeitsgruppe Marxismus (AGM)


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3.

Rasta-Fahndung
Rastafa, Reggae, Ganja und die Linke
Handelt es sich bei den vielen Jugendlichen die mit Reggae-
Musik, "Kiffen" und dem Lebensstil der Rastafarians sympathisieren,
um eine antikapitalistische Jugendkultur, oder wird sie nur als
solche empfunden?

Der komplette Text findet sich unter http://www.sozialismus.at


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4.

Plattform für ein sozialistisches Venezuela gegründet!

Venezolanischer Gewerkschafter wird Österreich besuchen ...

Mitte November haben die AGM (Arbeitsgruppe Marxismus), die AL-
Antifaschistische Linke und die GRA (Gruppe für revolutionäre
ArbeiterInnenpolitik) in Folge einer LabourNet-Austria-Veranstaltung
eine Solidaritätsinitiative für venezolanische
Arbeiter/innen/organisationen ins Leben gerufen.

Die venezolanische Arbeiter/innen/klasse steht heute mehr denn je
vor der Aufgabe, im Rahmen eines dynamischen klassenkämpferischen
Prozesses ihre Unabhängigkeit von allen bürgerlichen Strömungen und
dem "freien bolivarischen Volksstaat" zu etablieren. Die
klassenkämpferische Strömung des Gewerkschaftsdachverbandes UNT
(clasistas) und die neu gegründete Partido Revolucion y Socialismo
(PRS) sind Ausdruck dieses Strebens nach Klassenunabhängigkeit. Aus
diesem Grunde gilt unsere Solidarität in erster Linie diesen
Organisationen.

Wir haben daher beschlossen, im nächsten halben Jahr eine Reihe von
Aktionen zu setzen. Wir wollen damit im Rahmen des EU-Lateinamerika-
Gipfels in Wien im Mai 2006 einen revolutionär-sozialistischen
Gegenpol präsentieren, wobei die beteiligten Organisationen und
Einzelpersonen ihre jeweiligen Vorstellungen einbringen können.

Konkret werden führende Genossen der clasistas und der PRS von uns
in den deutschsprachigen Raum eingeladen. Einer der vier Co-
Vorsitzenden des Gewerkschaftsdachverbandes UNT, Stalin Pérez
Borges, hat sein Kommen bereits zugesagt und wird im Mai 2006 in
Wien sprechen.

Weiters werden wir eine umfangreiche Broschüre mit Texten der
clasistas und der PRS herausgeben, die von uns zum ersten Mal ins
Deutsche übersetzt werden.

Zur Finanzierung der oben genannten Ziele starten wir eine
Spendenkampagne, um den Erfolg dieses Projektes garantieren zu
können. Wer unsere Vorhaben auch politisch unterstützen möchte und
sich eine Mitarbeit im Rahmen unserer Plattform für ein
sozialistisches Venezuela vorstellen kann:


labournetaustria at utanet.at


Unser Spendenkonto:

DFA
BLZ: 60000
Kontonummer: 920 938 67

Kennwort: Venezuela-Solidarität


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5.

Die beliebten beigen T-Shirts mit dem klassischen Marx-Engels-Lenin
Motiv und der Aufschrift "Old School" sind nun endlich wieder
erhältlich. Zu bestellen auf unserer Homepage
http://www.sozialismus.at!














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AL-Antifaschistische Linke

Gegen Rassismus, Sexismus, Sozialabbau!
Für Solidarität und Sozialismus!

mail:     al at sozialismus.net
web:      www.sozialismus.at
phon:     ++43 (0) 699 817 15 915
post:     AL c/o Amerlinghaus, Stiftgasse 8, A-1070 Wien

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Eine weitere Adresse kann per Mail an
al_newsletter-subscribe at yahoogroups.com eingetragen werden.

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13 newsletter grüne andersrum
From: andersrum.gruene.at
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Newsletter andersrum.gruene.at

mit den neuen Headlines seit 5. 1. 2006 09:01

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INHALT
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 - Entscheidung des VfGH zum Transsexuellen-Erlass ist positiv
 - Eheverbot ist absurd
 - Tiefgarage am Naschmarkt?
 - Unsere wärmste Empfehlung
 - Jahresrückblick andersrum

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*** Entscheidung des VfGH zum Transsexuellen-Erlass ist positiv ***

11. Januar 2006
 Wir wiederholen Forderung nach Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche
Paare.

http://www.gruene-andersrum.at/zip_ehe/artikel/lesen/4440/1396/

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*** Eheverbot ist absurd ***

11. Januar 2006
 Der Verfassungsgerichtshof überprüft den so genannten Trassexuellen-Erlass.
Gut so, sagen wir.

http://www.gruene-andersrum.at/oesterreich/artikel/lesen/4439/1396/

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*** Tiefgarage am Naschmarkt? ***

10. Januar 2006
 Da schrillen bei uns die Alarmglocken. Wir sagen: Finger weg! Aus guten
Gründen.

http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/4424/1396/

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*** Unsere wärmste Empfehlung ***

10. Januar 2006
 Neu im Grünzeux, dem Grünen Shop: eine Wärmflasche im
Recycling-Wollminirock. Schön, retro und praktisch.

http://www.gruene-andersrum.at/wien/artikel/lesen/4422/1396/

*****************************************

*** Jahresrückblick andersrum ***

09. Januar 2006
 Das Jahr der Grünen Andersrum im Schnelldurchlauf.

http://www.gruene-andersrum.at/queer_life/artikel/lesen/4228/1396/


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http://andersrum.gruene.at/
============================

Diese E-Mail wurde dir geschickt, weil du den Newsletter
andersrum.gruene.at abonniert hast.

Newsletter abbestellen?
E-Mail an: newsletter-andersrum-unsubscribe at listen.gruene.at

Fragen?
E-Mail an: newsletter-andersrum-request at gruene.at

================================================
C)  TERMINE
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Freitag
http://www.mund.at/butt/Termine/Januar/1301.htm

Samstag
http://www.mund.at/butt/Termine/Januar/1401.htm

Sonntag
http://www.mund.at/butt/Termine/Januar/1501.htm
========================

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D) EDITORIAL
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Für den Inhalt verantwortlich: Ihr.

E-Mail-Adresse für Beiträge: widerstand at no-racism.net geschickt.

widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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sollen einen Titel, Namen und Emailadresse der/des AutorIn
enthalten und möglichst kurz und prägnant gehalten sein, ev. mit
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jeweiligen AutorIn bzw. jenen, die uns die Beiträge schicken.

Der MUND wird von einzelnen TagesredakteurInnen zusammengestellt.
Da Fehler nicht ausgeschlossen sind, bitten wir, nicht veröffentlichte
Beiträge nochmals an widerstand at no-racism.net zu senden.

Die Weiterleitung (auch auszugsweise) ist erwünscht.

Beiträge mit rassistischen oder sexistischen Inhalten werden nicht
veröffentlicht. Sehr persönliche Meldungen werden wir an den
betreffenden Adressaten weiterleiten, aber nicht im MUND
veröffentlichen.

Die bisherigen Ausgaben sind unter http://www.no-racism.net/MUND
archiviert.

Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge gerne
extra schicken lassen:
Ein kurzes Mail an widerstand at no-racism.net genügt.


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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat claudia.volgger at chello.at aus Einsendungen an
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Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)

3nwr, 1 rassistisch

Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Do 2:00


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                               ü, ö, ä, ß, Ü, Ö, Ä
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widerst at nd-MUND is powered by http://alt.strg.at/

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