widerst@nd mund: Dienstag, 3. Januar 2005

MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst analle at no-racism.net
Die Jan 3 10:16:07 CET 2006


widerst at nd MUND: medienunabhängiger Nachrichtendienst

  Medieninhaberinnen & Medieninhaber seid Ihr
  www.no-racism.net/mund


Dienstag, 3. Januar 2006

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A) INHALT
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ANKÜNDIGUNGEN UND TERMINE
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01 que[e]r am 11.01.: "Wahrheit macht frei!"

Von:    Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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02 Neue Version des Computersicherheits-Handbuchs
     [1.2] erhaeltlich

Von:    Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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03 30.1. Premiere WONDERFUL 2 / Hubsi Kramar

Von:    GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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04 Emergency Resource Centre (ERC)

Von:    ERC <erc at cwspa.org.pk>
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05 KI-Informationen/02.01.2006

Von:    Otto Bruckner <ottobruckner at netscape.net>
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06 Auf dem Prüfstand

Von:    kohlerdi <ibd.koehler at utanet.at>
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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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07 al-Shraq al-Awsat: syrischer Ex-Vizepräsident
     belastet Bashar Assad und kritisiert "syrisches Regime"

Von:    wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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08 PDK-Iran: Gefängnisrevolte in Urumieh/Iran

Von:    wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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09 Sudan: Schreckensbilanz nach 50 Jahren Unabhängigkeit

Von:    GFBV <gfbv.austria at chello.at>
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B) TEXTE
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ANKÜNDIGUNGEN UND TERMINE
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01 que[e]r am 11.01.: "Wahrheit macht frei!"

Von:    Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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Mittwoch 11.01.:

"Wahrheit macht frei!" - Der "revisionistische" Amoklauf gegen
die
Erinnerung

"Der Henker toetet immer zweimal, das zweite Mal, um zu
versuchen, die
Spuren seiner Verbrechen zu verwischen." (Eli Wiesel)

Die Verhaftung des britischen Neonazis David Irving und die
Ausfaelle
des iranischen Praesidenten Ahmadinejad lenkten eine breitere
oeffentliche Aufmerksamkeit auf eine spezifische Form des
Antisemitismus, die Leugnung des systematischen Massenmordes an
den
europaeischen Juedinnen und Juden. Die nationalsozialistischen
Menschheitsverbrechen, die nicht nur im Namen eines Kollektivs
begangen
wurden, stehen bis heute der Identifikation mit diesem
Kollektiv im
Wege. Darum sind es vor allem NationalistInnen, die versuchen,
die
Barbarei zu leugnen oder zu verkleinern. Zu ihnen gesellten
sich bald
die FeindInnen des juedischen Staates, die ueber die Leugnung
der Shoah
Israel eine Existenzgrundlage entziehen wollen. Die plumpe
Holocaustleugnung ist heute dem arabischen Nationalismus und
Islamismus
zur zentralen Doktrin geworden, waehrend sie in Mitteleuropa
weitgehend
auf Neonazi-Zirkel beschraenkt ist. Weit ueber diese Zirkel
hinaus
setzten sich jedoch in unseren Breiten weichere Formen des
"Revisonismus" in herrschenden Diskursen fest: Mit der Rede vom
"Bombenkrieg" und den "Vertreibungsverbrechen" wird versucht
aufzurechnen, was nicht aufzurechnen ist. Und es war immerhin
ein
Lehrender an einer Landesverteidigungsakademie, der vor einiger
Zeit den
nationalsozialistischen Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen
die
Sowjetunion zum "Praeventivkrieg" erklaerte.

Vortrag und Diskussion ueber die antisemitischen Internationale
der
Geschichtsfaelscher, Funktion und Methoden des "Revisionismus"

Zeit: Mittwoch 11. Jaenner um 20:00
Ort: Netbase (7. Neustiftg. 17 / U2+U3 Volkstheater)

++++++++++++

Weitere Infos siehe:

http://www.raw.at/queer/queer_inhalt.htm
-- 
############ RAW #############

    Rosa Antifa Wien
    c/o Rosa Lila Tip
    Linke Wienzeile 102
    A-1060 Wien
    AUSTRIA
    -------------------------
    E-Mail: raw at raw.at
    Web: http://www.raw.at
    Board: http://www.n3tw0rk.org
    -------------------------
    PGP-Key available here:
    http://www.raw.at/sub/kontakt/raw.asc

############ RAW #############

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02 Neue Version des Computersicherheits-Handbuchs [1.2]
erhaeltlich

Von:    Rosa Antifa Wien <raw at raw.at>
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Es ist so weit - nach zwei Jahren gibt's wieder mal eine neue
Version
des Computersicherheits-Handbuchs mit zugehoeriger CD (Version
1.2). Es
bietet auf ueber 400 Seiten die wichtigsten Informationen, um
den
alltaeglichen Umgang mit Computern sicherer zu machen.

Bei der Erstellung wurde vor allem Wert darauf gelegt die
besprochenen
Themen - unter anderem Verschluesselung mit WinPT/GnuPG,
verschluesselte
Festplatten und anonymes Surfen - fuer Nicht-"ExpertInnen"
verstaendlich
zu erklaeren. Die Kapitel sind dabei praxisorientiert
gestaltet, auf der
Computersicherheits-CD (nicht in der Download-Version) sind
zusaetzlich
die besprochenen Programme in kostenlosen Versionen enthalten.
Aber auch
ohne CD koennen die besprochenen Programme im Internet
heruntergeladen
und installiert werden, im Handbuch gibt's dazu eine Liste mit
den
zugehoerigen Links.

Die wichtigste Aenderung zu den beiden bisherigen Versionen
betrifft die
Verschluesselung von Texten/Mails und Festplattenbereichen:
statt dem
bisher beschriebenen Programmpaket PGP (Pretty Good Privacy)
werden
jetzt die kostenlosen Open Source-Programme WinPT (Windows
Privacy
Tools, mit GnuPG) und TrueCrypt vorgestellt. Weiters gibt es
eine
ausfuehrlichere Behandlung des Themas Internet-Browser
(Firefox) und
allgemeine Infos wie z.B. zu den Themenbereichen Spam und Open
Source.

Das Computersicherheits-Handbuch bieten wir unter
http://www.raw.at/compsec/compsec.htm als PDF kostenlos zum
Download an.
Eine Weiterverbreitung und das Erstellen von zahllosen Kopien
ist nicht
nur erlaubt sondern sogar erwuenscht. Die zugehoerige CD ist in
verschiedenen Infolaeden erhaeltlich oder kann ueber den
Anarchia-Versand http://www.anarchismus.at bestellt werden.

Und falls es mal Probleme gibt oder du Fragen hast, erhaeltst
du auf
http://www.n3tw0rk.org kompetente Unterstuetzung.

Rosa Antifa Wien (RAW)
Jaenner 2006
-- 
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    Rosa Antifa Wien
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03 30.1. Premiere WONDERFUL 2 / Hubsi Kramar

Von:    GAMUEKL <office at gamuekl.org>
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Im Vorjahr hat Hubsi Kramar im Rahmen seiner Projektreihe KEIN
THEATER
THEATER gemeinsam mit Obdachlosen in Kroatien “Ferien gemacht"
und das
berührend-vergnügliche Ergebnis im Film WONDERFUL -URLAUB WIE
NOCH NIE auf
die Leinwand gebracht.

Der große Erfolg machte Lust auf mehr:
Das Publikum darf sich nun auf die neue Folge freuen: WONDERFUL
2 .
Die Urlaubenden waren im Hochsommer 2005 in Venedig.
Ein Schmankerl der besonderen Art ist der Besuch der Biennale.

Urlaub wie noch nie:
WONDERFUL 2 - Obdachlose machen Ferien in Venedig

Der neue Film von:
gutmenschen film & theaterproductions Hubsi Kramar TAT t.atr

Prädikat: ur lustig

*       PREMIERE: Mo., 30. 1. 2006 (19 Uhr)
*       Weitere Vorstellungen: 31. 1. - 6. 2. 2006 (19h)
Im Anschluss an jede Vorführung ist auch der Film WONDERFUL 1
(Ferien in
Kroatien, 2004) wieder zu sehen.

SCHIKANEDER KINO
A-1040 Wien; Margaretenstrasse 24
Kartenpreise: ¤ 10,--
Information und Karten :
http://www.hubsikramar.net, Tel. 577 22 65

Einnahmen und Spenden gehen zu 60% in die Aktion OBDACHLOSE AUF
URLAUB

Hubsi Kramar zum Film
“WONDERFUL 2 - Urlaub wie noch nie"




“Nach dem großen Erfolg von WONDERFUL 1 freuen wir uns, Ihnen
nun die
Fortsetzung  präsentieren zu können.
Diesmal machen wir allerfröhlichst Urlaub in Venedig und sind
dabei zu
Besuch bei der Biennale. Die ungewöhnlichen Reaktionen unserer
“Feriengäste" haben selbst uns überrascht.

Was passiert, wenn Obdachlose - bzw. Langzeitarbeitslose -
Urlaub machen?
Von Staats wegen ist das nicht gern gesehen.
Wer nix arbeitet, soll nix haben.
Wer nichts hat, ist ein Sozialschmarotzer und gehört bestraft.
Aber ganz sicher soll er keinen Urlaub machen.
Der soll wohlhabenden Ausbeutern und durchgewalkten
Arbeitssklaven
vorbehalten bleiben, die dafür einmal kurz aus dem Maus-Laufrad
ins
Touristen-Laufrad wechseln dürfen.

Die Mitwirkenden haben sich bereit erklärt, in Venedig im
Hochsommer vor
einer echten Tourismuskulisse - blauer Himmel, blaues Meer -
einmal so
richtig Urlauber zu spielen:

Die Zimmer sind sauber, das Essen ist zubereitet.
Sie spielen das, was sie sonst nicht sind - Touristen.
Spielen Eis-essen wie Leute, die Eis essen, beim
Sonnnenuntergang,
Sonnenuntergang erleben...



Hubsi Kramar, November 2005

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04 Emergency Resource Centre (ERC) - CWS-P/A, Bulletin -
December 2005; A Special Edition

Von:    ERC <erc at cwspa.org.pk>
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Dear All,

Greetings from Chruch  World Service - Pakistan/Afghanistan
(CWS-P/A).

ERC  Bulletin is a monthly on-line release of Emergency Resoure
Centre; focusing  on Environment Degradation and Disaster
issues. Our source is  leading newspapers of Pakistan i.e. The
News, Dawn, Daily Times, Jang and  Nawa-i-Waqt. Since this is a
special edition of October 8, 2005 earthquake so we  have also
used Federal Releif Commisison (FRC), Pakistan Metrologcial
Depatment  (PMD), Offical websites of NWFP and AJK govenrmets.

Please  find the bulletin attached.

Regards
Emergency Resource Centre
Church World Service - Pakistan/Afghanistan.




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05 KI-Informationen/02.01.2006

Von:    Otto Bruckner <ottobruckner at netscape.net>
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  Liebe GenossInnen, KollegInnen, FreundInnen!

  Mit diesem Mail sende ich euch wieder ein paar Informationen
der KI bzw. über einige andere interessante Themen und wünsche
euch nochmals alles Gute für das neue Jahr 2006:

1) Tibor Zenker: Wem nützt die EU?
  Rechtzeitig zum Beginn des österreichischen EU-Vorsitzes eine
vortreffliche Analyse:
http://www.kommunisten.at/article.php?story=20051231235759798

2) Antikommunismus des Europarates
Ein Memorandum des Europarates - hierzulande noch weitgehend
unbekannt - hat in Griechenland helle Empörung ausgelöst:
http://www.kommunisten.at/article.php?story=20060102224444321
http://www.kominform.at/article.php?story=20060102103258940
http://www.kominform.at/article.php?story=20051228125328746

3) Russland am längeren Ast
  Kommentare und Informationen zum Gaskonflikt:
http://www.kominform.at/article.php?story=20060102183925955

4) Landesvorstand der KP-Steiermark fordert Einstellung der
Prozesse gegen kominform.at
http://www.kommunisten.at/article.php?story=20051223192708548

  By the way: Manfred Eber, am 32. Parteitag Gegenkandidat von
Walter Baier als Parteivorsitzender, und diesem nur knapp
unterlegen, hat heute seine neue Arbeitsstelle als
Bezirkssekretär der Grazer KP angetreten. Gegen Eber (vormals
Tiroler Landesvorsitzender) und die vom 32. Parteitag gewählte
Frauensprecherin Petra Stöckl wurde von der Baier-KPÖ schon vor
längerer Zeit ein Ausschlußverfahren eingeleitet, das bis heute
nicht abgeschlossen ist.
  Jedenfalls wünschen wir Manfred für seine neue Arbeit alles
Gute und bekräftigen unsere Bereitschaft zur Zusammenarbeit und
Aktionseinheit mit allen aufrechten KommunistInnen in der KPÖ!

  Mit den besten und solidarischen Grüßen
  Otto Bruckner
  f.d. KI

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06 Auf dem Prüfstand

Von:    kohlerdi <ibd.koehler at utanet.at>
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Angesichts unzumutbarer, immer noch  zunehmender Armut und
Arbeitslosigkeit in der EU ist es mehr als  verwunderlich, wenn
ein anerkannter Journalist wie Paul Lendvai ("Auf dem
Prüfstand"; DER STANDARD v. 29.12.05) Gewerkschaft und
Arbeiterkammer in die  Nähe von Populisten (richtiger wohl:
Demagogen) und EU-Feinden rückt. Wer sonst  - die meisten
JournalistInnen halten sich ja abseits - soll denn auf die
menschenverachtenden Zustände hinweisen?
Insofern hoffe ich, dass die Protestversammlung  anlässlich des
Treffens der EU-Arbeits- und Sozialminister (19.1. - 21.1.06 in
Villach) zu einem Umdenken und zu verstärkten Aktivitäten bei
der  Armutsbekämpfung führt. Es wäre höchste Zeit!

Dietmar Köhler

Initiativgruppe
ARBEITSLOSIGKEIT



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MELDUNGEN UND MEINUNGEN
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07 al-Shraq al-Awsat: syrischer Ex-Vizepräsident belastet
Bashar Assad und kritisiert "syrisches Regime"

Von:    wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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In zwei Beiträgen beschäftigt sich die wichtige arabische
Tageszeitung
al-Sharq al-Awsat mit den belastenden Aussagen eines hohen
Vertreters des
syrischen Baath-Regimes gegenüber dem syrischen Präsidenten
Bashar Assad:


Syria's Assad threatened Hariri -Syrian ex-VP

31/12/05

DUBAI, (Reuters) - A former Syrian vice president launched an
unprecedented
attack on President Bashar al-Assad, saying he had threatened
Rafik
al-Hariri, the former Lebanese prime minister who was
assassinated in
February.

"Assad told me he had delivered some very, very harsh words to
Hariri ...
something like 'I will crush anyone who tries to disobey us',"
Abdel-halim
Khaddam said from his home in Paris.

A veteran aide to Bashar's father, the late Syrian President
Hafez al-Assad,
Khaddam resigned in June. He was speaking in an interview with
Al Arabiya
television aired on Friday.

Khaddam would not speculate on who had ordered Hariri's murder,
saying "we
must wait" for the final results of an investigation being
carried out by
the United Nations.

That investigation has implicated senior Syrian officials and
Khaddam's
comments are likely to intensify pressure on Damascus.

Khaddam noted: "In principle, no government body in Syria, be
it a security
apparatus or otherwise, can single-handedly take this decision
(killing
Hariri)," he said. "Bashar has said that if anybody in Syria
was involved,
that means I am involved."

He noted Hariri "received many threats, there were a lot of
threats made in
Damascus and in Lebanon".

Khaddam criticised the government for committing what he said
were political
blunders in Lebanon and said Syria was "going through a
minefield in pitch
dark" because of Assad's policies.

But he said: "It never occurred to me that Syria would kill
Rafik al-Hariri,
that never crossed my mind, but the atmosphere created certain
beliefs among
the people. But we must wait for the results of the (U.N.)
investigation."

Khaddam knocked down a video claim by a Palestinian suicide
bomber who said
he and a militant group had killed Hariri, saying it was
"stupid to blame an
individual as this issue needs a lot of sophisticated
technology, tonnes of
explosives and planners who have a leader."

"This is a big operation with an apparatus behind it, not
individuals. What
apparatus, that is what the (U.N.) probe will reveal," he added.

Khaddam also blamed Lebanese President Emile Lahoud and other
Lebanese
officials for "inciting" Assad against Hariri, who was once a
staunch ally
of Damascus but who backed a 2004 U.N. resolution that called
for foreign
troops to quit Lebanon.

Damascus has come under fierce international pressure since
Hariri's killing
in Beirut on Feb. 14. It was forced to pull its troops out of
Lebanon after
a 29-year military presence.

Syria has denied involvement in the truck bombing that killed
Hariri and 22
others.

CORRUPT GOVERNMENT

Khaddam, one of Syria's longest-serving officials, was seen in
the 1980s as
a possible successor to the late Assad. But then he backed
Bashar, who took
office in 2000. When he resigned, he said he wanted to make way
for new
blood.

Khaddam also said Assad's government was impoverishing its
people because of
its resistance to political and economic reform.

"The reform process did not happen so I resigned ... once I
did, I saw that
that power was being held by one man and that the government
institutions
had become a cover for the president's orders," he said.

He said that because of the lack of reforms, corruption was now
rife in the
government and poverty was on the rise.

"Million of Syrians can't find food and many more are searching
for food in
the garbage, while wealth is being accumulated in the hands of
a few," he
said.

"We can't face external pressures when the Syrian people have
no freedom of
expression and are not part of the political process," he added.

He said Assad had made many mistakes in his handling of
Lebanon, including
protecting the former Syrian intelligence chief in Beirut,
Rustum Ghazali,
even though he was implicated by the U.N. probe into Hariri's
killing.

"Why is Rustom Ghazali being protected and we all know his
vices. This is a
question that the Syrias are asking," Khaddam said. "I told
Bashar several
times that he should remove him ...he acted like he was the
absolute ruler
of Lebanon."

Khaddam had been pointman on Lebanon for the late Assad, who
ordered Syria's
military intervention in the civil war there in 1976. Syrian
forces stayed
until April this year.

http://www.asharqalawsat.com/english/news.asp?section=1&id=3247
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Syria MPs Want Treason Trial After Hariri Claims

01/01/2006

DAMASCUS (AFP) - Syria's parliament called for the country's
former vice
president to face treason charges after he publicly accused
President Bashar
al-Assad of threatening Rafiq Hariri just months before Lebanese
ex-premier's murder.

"We appeal to Justice Minister Mohammed Ghafri to bring Abdel
Halim Khaddam
before justice for high treason and to take the necessary
measures," said
speaker Mahmud al-Abrash.

The parliament passed the motion unanimously calling for a
trial during a
regular session in which several lawmakers accused Khaddam of
"treason" and
"corruption" for his remarks, which dealt a new blow to Assad's
regime.

"I demand, in my own name and the name of the people, that
Khaddam is judged
because he has attacked the dignity of Syria and humiliated
millions of
Syrians," said MP Umeima Khudur.

Khaddam, long the architect of Syria's military and political
domination of
neighbouring Lebanon, made his explosive claims in an interview
with
Dubai-based Al-Arabiya television.

"I will destroy anyone who tries to hinder our decisions,"
Khaddam quoted
Assad as telling Hariri during a meeting in Damascus.

Khaddam, speaking from Paris where he and his family now live,
said the
meeting took place a few months before the February 14
assassination of
Hariri in a Beirut bomb blast for which a UN probe has
implicated Syrian
intelligence.

"We must await the results of the investigation, but no Syrian
security
service could take such a decision unilaterally," Khaddam said.

Abrash said he had been bombarded with phone calls from Syrians
demanding
that Khaddam be arrested by Interpol.

"(Khaddam) is the despicable face of the old guard which closed
political
forums in Syria and threw their members into jail," said the
Islamist
representative in parliament, Mohammed Habash.

The murder of Hariri, a billionaire businessman and five-time
prime
minister, plunged Lebanon into political turmoil and heightened
international pressure on Syria to end its 29-year military
presence in its
smaller neighbour.

"The battle of Damascus, the battle of the regime has begun,"
predicted a
Lebanese MP from the anti-Syrian majority who asked not to be
named, while
pro-Damascus newspaper Ad-Diyar branded Khaddam "Syria's Judas."

Khaddam said he had advised Hariri to leave Lebanon "because
his situation
regarding Syria had become complicated" in the wake of the
threat.

"But, of course, at no time did it occur to me that Syria could
assassinate
Hariri," Khaddam said.

In March, Syria denied a report from a UN fact-finding mission
that Assad
had threatened Hariri and Druze leader Walid Jumblatt if they
opposed the
policies of Damascus.

Mehlis said in an interview with an Arab newspaper in
mid-December he was
convinced that Syria was responsible for Hariri's murder.

Khaddam also pointed a finger of blame for tensions in Lebanon
before the
Hariri murder at Rustom Ghazaleh, Syria's military intelligence
chief in
Lebanon before its troop withdrawal.

In an interview with CNN in October, Assad vehemently rejected
any notion he
had played a personal role in the Hariri assassination.

Assad, whose country has repeatedly denied any involvement in
the murder,
said he had only found out about Hariri's assassination "from
the news ...
in my office" and that any Syrian found guilty should be
punished.

In the Al-Arabiya interview, Khaddam, 73, also announced the
reasons for his
resignation at a Baath party congress in June and his break
with the regime.


He said he was "convinced that the process of development and
reforms, be
they political, economic or administrative, will not succeed"
and preferred
to choose "the motherland" over "the regime".

"I have many things to say, serious things, when the time is
right," he
said, adding however that his relationship with Assad remained
"amicable".

Khaddam, who long served Bashar's father Hafez before his death
in 2000, was
also close to former interior minister Ghazi Kanaan, for 20
years Syria's
intelligence chief in Lebanon, who committed suicide in October.


http://www.asharqalawsat.com/english/news.asp?section=1&id=3264

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Entwicklungszusammenarbeit
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08 PDK-Iran: Gefängnisrevolte in Urumieh/Iran

Von:    wadi wien <wadi.wien at gmx.at>
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IRAN: KURDISH PRISONERS REVOLT OVER INMATE HANGINGS

Tehran, 30 Dec. (AKI) - Amid rising tension in Iranian
Kurdistan, prisoners
in Urumieh prison in western Iran are rioting over the imminent
hanging of
one of their fellow detainees - a Kurd named Massoud Shokkehi -
and the
hanging in recent days of another Kurd being held in Sagghez
prison, also in
Iranian Kurdistan. A total 51 Kurdish militants have been
summoned to appear
before the Revolutionary court in Sanandaj, accused of
sedition. They face
the death penalty if convicted.

On Thursday, violent protests broke out when police officers
came to take
Shokkehi away for execution, together with another Kurdish
prisoner, Salah
Mohammadi Guylani, being held in another prison. Shokkehi had
been in
Urumieh for nine years.

A young Iranian Kurd was hanged in Sagghez on Wednesday. Farhad
Salehpour,
19, was arrested some 12 months ago and sentenced to death for
killing a
Islamist militiaman. A member of a separatist Kurdish group,
Salepour spent
eleven months in Sagghez on death row before being executed.
Also on
Wednesday, four more Kurds who allegedly took part in unrest
earlier this
year were re-arrested. They had been released conditionally
earlier this
month.

There have been violent protests in many cities in Iranian
Kurdistan in
recent months, and the situation remains
tense.

http://www.pdk-iran.org/english/news/KURDISH%20PRISONERS%20REVOLT%20OVER%20INMATE%20HANGINGS.htm
original source:
http://www.adnki.com/index_2Level.php?cat=Politics&loid=8.0.244799172&par=0

-- 
WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische
Entwicklungszusammenarbeit
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Tel.: 0699-11365509



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09 Sudan: Schreckensbilanz nach 50 Jahren Unabhängigkeit

Von:    GFBV <gfbv.austria at chello.at>
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GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER INTERNATIONAL
PRESSEMITTEILUNG   Göttingen, den 30.12.2005

50 Jahre Unabhängigkeit des Sudan (1. Januar 2006)
50 Jahre Völkermord und Krieg im Sudan

Mehr als 3,5 Mio. Menschen - fast ausschließlich
Schwarzafrikaner
christlichen und muslimischen Glaubens oder Anhänger eigener
Religionen - sind im Sudan in den vergangenen fünf Jahrzehnten
Völkermord, Bürgerkrieg, Vertreibung und anderen schweren
Menschenrechtsverletzungen zum Opfer gefallen. Diese
Schreckensbilanz
zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV)
anlässlich des 50. Jahrestages der Ausrufung der Unabhängigkeit
des
Sudan am 1. Januar 1956. Mit Duldung der britischen
Sudanadministration hatten schon im Jahr vor der
Unabhängigkeitserklärung nordsudanesische Militäreinheiten
demonstrierende südsudanesische Arbeiter massakriert.

Zwei Generationen der Dinka, Nuer, Schilluk, Bari, Zande und
anderer
Völker im Südsudan haben Frieden so gut wie niemals kennen
gelernt.
Durch Völkermord kamen dort seit der Unabhängigkeit rund 2,5
Millionen Menschen ums Leben. Auch die Nuba-Völker in der an den
Südsudan angrenzenden Nuba-Region Kordofan wurden 1987 bis 2003
Opfer
von Genozid. Diese Vernichtung von etwa 500 000 Menschen wurde
von UN-
Sonderberichterstatter Gaspar Biro dokumentiert.

Bis heute begeht die islamistisch-arabische Militärregierung
Völkermord, dieses Mal im Westsudan in der Region Darfur. Dort
sind
seit 2001 bis zu 400.000 muslimische Schwarzafrikaner den
Verbrechen
gegen die Menschlichkeit, begangen von arabischen Milizen und
den
Truppen des Militärregimes, zum Opfer gefallen. Dort sowie an
der
Ostküste des Sudan im Land der Beja geht das Morden von Tag zu
Tag
weiter.

Der Sudan ist nach Auffassung der GfbV ein Paradebeispiel für
die
fehlgeleitete staatliche Entwicklung in vielen Teilen
Schwarzafrikas.
Die britische Kolonialmacht fügte den Sudan willkürlich aus
schwarzafrikanischen und arabischsprachigen Teilen zusammen,
ohne das
Mitspracherecht der schwarzafrikanischen Mehrheit zu
berücksichtigen.
Westliche Demokratien wie kommunistische Diktaturen
unterstützten
jahrzehntelang die wechselnden arabisch-islamischen
parlamentarischen
oder von Militärs geführten Zentralregierungen in Khartum,
lieferten
Waffen und stellten Militärberater.

"So haben die internationale Staatengemeinschaft  und die
Vereinten
Nationen kontinuierlich dabei versagt, diesen Verbrechen gegen
die
Menschlichkeit Einhalt zu gebieten und der Bevölkerung
dauerhaften
Frieden zu bringen", sagt der Präsident der GfbV International,
Tilman Zülch. Der einzige Erfolg sei bisher das im Januar 2005
von
den USA durchgesetzte Friedensabkommen für den Südsudan. Es habe
wenigstens den seit 1955 mit Unterbrechungen andauernden Genozid
gegen die schwarzafrikanische Bevölkerung in diesem Landesteil
beendet. Doch stehe auch dieser Friedensprozess in Frage, so
lange
die internationale Gemeinschaft den fortdauernden Genozid in
Darfur
toleriert. Nur ein föderativ organisierter und demokratisch
regierter
Sudan mit regionaler Selbstverwaltung der schwarzafrikanischen
und
arabisierten Bevölkerung werde den sudanesischen Staatsverband
erhalten können.
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Gesellschaft fuer bedrohte Voelker e.V. (GfbV)
Inse Geismar, Pressereferentin
Postfach 2024, D-37010 Goettingen
Tel.+49/551/49906-25, Fax:++49/551/58028
E-Mail: presse at gfbv.de, Homepage:http://www.gfbv.de
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B)  TERMINE
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Mittwoch
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Donnerstag
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Freitag
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widerst at nd MUND und alle Termine täglich aktualisiert im Web:
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Terminankündigungen bitte nach folgender Vorlage:
* Wann: Sonntag, 11.11.2001, 11:11 Uhr *
* Was: Maskenball: Motto "Schwarzblau ist die Haselnuss" *
* Wo: Villa Morgenrot, Grüner Anger 42, 2001 Wendendorf *
* Kommentar: Anreise per Anhalter. Maskenzwang. Ende nie.
Aber kurz und prägnant.*

Die Rubrik "Redaktionelles" am Ende der Ausgabe ist u.a. eine
Konsequenz aus der Notwendigkeit, sexistische, antisemitische
und
rassistische Beiträge nicht zu veröffentlichen, ohne jedoch
stillschweigend Zensur zu üben.
Hier wird - in anonymisierter Form - auf angehaltene Beiträge
hingewiesen und eine kurze Begründung der Tagesredaktion für die
Nichtaufnahme geliefert.
(Weitere Gründe einen Beitrag nicht aufzunehmen sind
z.B.: Attachments, kein erkennbarer Bezug zu den breit
gestreuten
Themen des MUND, Werbesendungen, sinnlose Kettenbriefe.)
Die AbsenderInnen der betroffenen Beiträge werden hiervon
informiert.

Im Sinne einer "gläsernen Zensur" könnt ihr Euch die Beiträge
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REDAKTIONELLES:

Diese Ausgabe hat Heinz Nessizius aus Einsendungen an
<widerstand at no-racism.net> zusammengestellt.
Bitte keine Attachments! (werden nicht angenommen)

0 beiträge nicht genommen

Redaktionsschluss für diese Ausgabe: Mi 3.00 Uhr


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